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Assassin’s Creed Odyssey (PS4) Test

Mit Assassin’s Creed Odyssey erscheint nun der elfte Teil der Reihe, welcher euch ins antike Griechenland entführt. Als Alexios oder Kassandra fangt ihr in Kephallonia an euch in ein unerwartetes Abenteuer zu stürzen. Wie wir den Titel soweit in Paris fanden, könnt ihr hier erfahren. In diesem Test gehen wir jedoch mehr ins Detail. Mehr dazu in den folgenden Zeilen.

Assassin’s Creed Odyssey – Ein Besuch bei den Spartanern

Assassin's Creed Odyssey Dieser Test kann potenzielle Spoiler enthalten. Um euch trotzdem einen ersten Überblick verschaffen zu können, könnt ihr hier die Vorschau durchlesen, falls ihr es noch nicht getan habt. Für alle anderen, geht es direkt weiter mit diesem Augenschmaus.

Assassin’s Creed Odyssey sieht nämlich nicht nur in den Trailern so gut aus, sondern auch auf der PS4 Pro. Kombiniert mit einer riesigen Welt, eröffnet sich hier ein Spielplatz für alle Gamer, die richtig Lust haben in eine neue Welt zu versinken. Entdecken könnt ihr in Assassin’s Creed Odyssey auf jeden Fall vieles. Daher ist es gefühlt nicht möglich im ersten Versuch bei 35-40 Stunden zu bleiben. Allein auf der Startinsel Kephallonia, habe ich sechs Stunden verbracht, weil ich in so viele Nebenquests und geheime Orte versunken bin.

Dazu beigetragen hat aber auch der neue Erforschungsmodus. Statt wie bei den restlichen Assassin’s Creed-Teilen werdet ihr bei diesem Modus nicht mehr an die Hand genommen. Ihr erhaltet im Gespräch Hinweise, wo ihr hinmusst und wisst dadurch ungefähr den Standort, was euch umso mehr Freiheiten bietet. Das ist wirklich nicht schlecht und zeigt umso mehr wie ein Action-Rollenspiel auszusehen hat. Doch vergesst nicht bei der ganzen Suche zwischenzeitig auf die Zeit zu schauen. Falls es aber mal schnell gehen muss, könnt ihr auch den klassischen Modus wählen.

Assassin’s Creed Odyssey – Drei Handlungsstränge tragen zur Spannung bei

Die Idee hinter Alexios und Kassandra ist aber auch sehr vielseitig und hat mich bereits mehrmals zum staunen gebracht. Abgesehen von den Kämpfen, Nebenmissionen und co. ist die Story fesselnd und verleitet gerne Mal länger zu spielen, als geplant. Dementsprechend habe ich mich auch auf die Hauptstory fokussiert, was sogar ein Fehler war. Da es ca. 4-5 Missionen und somit eine Stunde für ein Level braucht, bin ich zu einem Punkt gekommen, wo ich weit unter dem Level meiner Gegner war. Daher ab ins letzte Gebiet und Nebenmissionen machen.

Was das Ganze aber so spannend macht ist, dass es drei Handlungsstränge gibt, die jeder für sich vom Spieler beeinflusst werden können. Schlussendlich kann das zu einem anderen Ende führen als erwartet. Insgesamt erwarten euch neun Enden und je nach Entscheidung bei den Hauptsträngen, gibt es den ein oder anderen Plottwist. Ich habe nicht erwartet mehr von Kassandra zu erfahren, doch an der Stelle solltet ihr selbst nachforschen. Daher solltet ihr euren Urlaub schonmal buchen und alle Verabredungen absagen, falls ihr bald dieses Spiel in euren Händen habt.

Apropos Verabredungen, denn diese erwarten euch auch in Assassin’s Creed Odyssey. Wer geschickt mit den Frauen / Männern umgeht soll natürlich belohnt werden. Nachdem wir uns mühsam durch die Nebenmissionen gearbeitet haben, gab es schlussendlich ein Happy End für Alexios, doch leider nicht so ausführlich wie in The Witcher 3. Was wir dafür feststellen konnten ist, dass die Werte dieser glücklichen Dame besser waren, als wir mit ihr Liebe gemacht haben. Wir haben sie nämlich zuvor einmal aus dem Bett gegrault und sie für unser Schiff angeheuert und sie einmal glücklich mit aufs Schiff genommen. Eine glückliche Frau bringt somit mehr für euch und eure Crew.

Assassin’s Creed Odyssey – This is SPARTA!

Assassin's Creed Odyssey In meinem Fall habe ich mich für Alexios entschieden und habe mich zusammen mit ihm auf den Rachezug gemacht. Denn sein Vater hat ihn von einer Klippe geworfen, als er sich entschieden hat den Mörder seiner Schwester ebenfalls runterzuwerfen. Zwar sollte seine Schwester Kassandra als Opfergabe dienen, doch das konnte der Junge Held nicht so auf sich sitzen lassen.

Alexios konnte diesen Sturz wie durch ein Wunder überleben und ist auf die Insel Kephallonia geflüchtet, wo alles Beginnen sollte. Zwar klingt es zum Anfang hin danach, dass es nur um Alexios und seinen Vater geht, doch das Spiel ist deutlich tiefsinniger. Nachdem ihr eure Heimat verlassen habt, dürft ihr nämlich euren Vater erst sehen, wenn ihr ihm geholfen habt. Dafür müsst ihr die Athener schwächen und deren Ressourcen zerstören. Je weiter ihr das Spielchen treibt, desto einfacher wird später euer Kampf der Nationen, sowie das Ausschalten von gegnerischen Hauptmännern.

Nachdem ich ihre Ressourcen und Leute erledigt hatte, hatte der Hauptmann keine Wachen mehr. Dadurch war der Kampf gegen Athen ein Kinderspiel. Wer jedoch die harte Tour will, kann natürlich auch direkt in den Kampf. Das erinnert an der Stelle aber mehr an Dark Souls meets Assassin’s Creed Odyssey, je nach Schwierigkeitsstufe. Das Ganze könnt ihr im Verlauf der Geschichte aber auch andersrum ausgehen lassen. Das heißt ihr entscheidet mit, ob Athen oder Sparta die Oberhand übernimmt. Krieg für den einen, kann Profit für den anderen bedeutet. Gutes Equipment bekommt ihr dadurch allemal.

Assassin’s Creed Odyssey – Jede Entscheidung hat ihre Konsequenzen

Eure Entscheidungen wie stehlen und töten haben abgesehen davon auch noch Auswirkungen auf das Söldner-System. Dieses sorgt dafür, dass Leute Kopfgelder auf euch ansetzen können, falls ihr zu viele Probleme bereitet. Dann kann es sein, dass euch Söldner heimsuchen, um sich das Geld einzuheimsen. Entweder bezahlt ihr es dann im Vorhinein oder tötet diese einfach. Letzteres ist nicht mal eine schlechte Idee, denn dann gibt es oftmals gute Waffe im Anschluss.

Wenn wir schon gerade bei Hauptmännern waren, können wir auch sagen wozu der Tritt aus 300 benötigt wird. Ihr könnt nicht nur Leute von Klippen runtertreten, sondern sie auch bewusstlos machen. Dadurch könnt ihr sie für euer Schiff, sowohl als auch für euch rekrutieren (bei letzterem, falls es Tiere sind). Das ist ziemlich cool, denn diese seht ihr dann auch auf eurem Schiff.

Assassin's Creed Odyssey

Assassin’s Creed Odyssey – Ab auf die See

Assassin's Creed Odyssey Ihr habt richtig gelesen, denn mit Assassin’s Creed Odyssey sind auch die Seeschlachten wieder da. 430 v. Christus ist das zwar nicht so modern und in diesem Spiel auch nicht so spannend, aber es macht schon Spaß den Gegner zu den Haien zu treten.

Mittlerweile dürften sich einige wohl fragen, ob das Spiel noch irgendwas mit Assassinen zu tun hat. Das tut es auf jeden Fall. Nicht nur die Handelsstränge gehen auf diese Aspekte ein, sondern auch das Gameplay. An dieser Stelle überspringen wir den Kult des Kosmos mit ihrem Kultisten-System, und die erste Zivilisation, weil es doch ein ziemlicher Spoiler wäre und gleichzeitig für viele Spieler einige Fragen aufwirft. Das Kultisten-System ist auf jeden Fall spannend, obwohl es ein kleines bisschen Richtung Söldner-System geht, doch mehr verrate ich nicht.

Das Gameplay dagegen ist eingeteilt in drei Hauptaspekte Krieger, Jäger und Assassine. Ihr seid euer eigener Herr und bestimmt wie ihr eure Fähigkeiten verteilt. Prinzipiell ist jedoch ein Mix nötig, um alle Bereiche des Spiels wie die Schlachten gut überstehen zu können. Das beeinflusst natürlich etwas die Freiheit des Spielers. Zwar lassen sich die Skillpunkte jederzeit zurücksetzen, doch es ist nervig.

Abgesehen davon lässt sich das Spiel als waschechter Spartaner, aber auch gut als Assassine spielen. Bei letzterem ist auch euer Falke Ikarus eine wahre Hilfe, da dieser alle Gegner, Schätze und einiges mehr aufspüren kann.

Assassin’s Creed Odyssey – Viel zu tun

Soweit klingt Assassin’s Creed Odyssey nach einem wirklich guten Titel. Nicht nur Fans von Assassinen, sondern auch Action-Liebhaber könnten hier ein neues Zuhause finden, wenn denn nicht die langen Ladezeiten wären. Bereits bei der Vorschau hatten wir festgestellt, dass das Spiel zwischenzeitlich ewig zum Laden braucht. Wir hatten eigentlich gehofft, dass das vor der heimischen PS4 Pro nicht mehr der Fall sein wird. Besonders für Spieler, die oft sterben, wird das zu einer Geduldsprobe. Auch kleinere Laggspikes konnten wir hier und da Mal feststellen als wir mit unserem Pferd durch die Landschaft gelaufen sind.

Das ist natürlich ärgerlich, daher hoffen wir, dass das schnell auf ein Minimum reduziert wird. Abgesehen davon ist Assassin’s Creed Odyssey ein ziemlich runder Titel der vor Gameplay, Story und Entscheidungen nur so trieft. Wir haben auch noch nicht geschafft alles vom Spiel zu sehen, da es einfach so riesig ist. Daher machen wir uns gleich mal wieder ran an die Konsole.

Assassin's Creed Odyssey

Fazit
Ich muss gestehen, dass ich lange nicht mehr so viele Stunden am Stück an einem Spiel gezockt habe. Assassin’s Creed Odyssey ist eine gute Mischung aus Action, Rollenspiel, Freiheit und Strategie. Wer das Spiel natürlich auf höchste Schwierigkeitsstufe schraubt kriegt noch eine Priese Dark Souls dazu, aber ich bin mit normal zufrieden. Je länger ich in der Haut von Alexios gesteckt habe, desto mehr hat mich das Spiel gefesselt und das tut es auch abgesehen von der Geschichte. Es gibt einfach so viel zu machen und entdecken, dass ich quasi nicht aufstehen wollte. Ausschließlich die Ladezeiten und die kleinen Laggs zwischendurch haben Mal dafür gesorgt, dass ich eine Pause eingelegt habe. Abgesehen davon ist der Titel geil!
Gut
  • Grafisch sehr gut gelungen
  • Story wirkt frisch und ist fesselnd
  • Schlachten und alles Zugehörige bringt frischen Wind in die Reihe
  • Entscheidungen haben Einfluss auf das Spiel
  • Seeschlachten sind zurück…
  • Spieler können sich stundenlang in einer Region verlieren
  • Guter Mix aus Krieger, Jäger und Assassinen nötig
  • Riesige Welt und viel zu entdecken
Weniger Gut
  • Ein Level dauert durchschnittlich eine Stunde
  • Manche Skills sind essenziell im Kampf
  • Ladezeiten sind furchtbar lange
  • Manchmal treten Laggs auf der PS4 Pro auf
  • Leider nur nicht so spannend
8
Gut
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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