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Assassin’s Creed Odyssey PS4 Vorschau

Knapp 11 Jahre gibt es mittlerweile die Assassin’s Creed-Reihe. Mit diesen Spielen hat der französische Publisher Ubisoft sich im Action-Adventure Genre einen festen Stammplatz gekrallt, denn seither gibt es bereits 11 Teile. Fast jährlich können wir uns daher auf einen Sprung durch die Zeit freuen, wo wir als Assassine durch eine offene Welt jagen können.
Assassin’s Creed Odyssey ist da keine Ausnahme, obwohl wir mit Leonidas anfangen. Doch können diese Änderungen einer so langen Reihe wieder zum alten Glanz behelfen? Wir waren für euch in Paris, um uns ausgiebig mit dem neuesten Teil zu befassen. Was euch ab dem 5. Oktober auf eurer Konsole oder am PC erwarten wird, erfahrt ihr in der folgenden Vorschau.

Assassin’s Creed Odyssey – Reise nach Griechenland

Assassin's Creed Odyssey Dieses Mal starten wir Assassin’s Creed durchaus anders als gewohnt. Besonders einen Sprung ins antike Griechenland mit einer großen Schlacht zu Beginn hat wohl vor 11 Jahren keiner erwartet.
Als Leonidas dürft ihr euch nämlich mit euren Spartanern gegen die Perser stellen und eins der neuen Elemente des Spiels ausprobieren. Eure Aufgabe ist es in der Schlacht Anführer und Helden auszuschalten. Was im Tutorial noch sehr einfach ausschaut, erinnert im Nachhinein an For Honor meets Dark Souls. Zumal seid ihr auf einem 150 vs. 150 Mann Schlachtfeld, was die ganze Situation umso schwieriger gestaltet.

Ihr könnt jedoch am Schwierigkeitsgrad der Schlachten drehen, es braucht nur etwas mehr Zeit. Dazu gibt es gleich mehr Infos.
Denn eigentlich beginnt euer Abenteuer erst 431 vor Christus mit Alexios oder Kassandra, welche dem Ursprung des Assassinen-Ordens auf der Spur sind. Beide Charaktere sind Nachfahren des Spartaner-Königs, doch Leben auf der Insel Kefalonia, wo sie ihr Geld als Söldner verdienen.
Soweit wie wir das Spiel anspielen durften, lässt sich noch kein relevanter Unterschied der beiden Personen feststellen. Sie sind jedoch euch angepasst und tendieren dazu entweder etwas aggressiver, direkter oder witzig zu sein.

Assassin’s Creed Odyssey – Dein Abenteuer!

Entscheidungen sind in diesem Spiel ein wichtiger Schlüsselaspekt. Je nachdem, wie ihr euch entscheidet, gibt es andere Konsequenzen und schlussendlich auch unterschiedliche Enden. Somit soll es auch Ansporn geben den Titel mehrmals zu spielen, was ziemlich zeitaufwendig werden kann. Grund dafür sind viele Aspekte, wozu auch die Größe der Welt zählt. Die Welt soll nämlich größer als die von Assassin’s Creed Origins sein.

Die Qual der Wahl verfolgt euch von Anfang an von Assassin’s Creed Odyssey. Bereits zu Beginn werdet ihr von zwei Handlangern des sogenannten Zyklopen heimgesucht, welche ihr durchaus provoziert. Nachdem ihr den Beiden gezeigt habt, wer hier der stärkere ist, heißt es eine Entscheidung treffen. Tötet ihr die Beiden, dann werdet ihr sie später nicht wiedersehen. Lasst ihr sie laufen, dann schon. Soweit wie wir es sehen konnten, gab es noch keine gravierenden Entscheidungen, doch je nach Quest kann sich etwas ergeben. Auch Romanzen können sich je nachdem wie geschickt ihr seid ergeben. Das werden wir jedoch im Test genauer erkunden.

Assassin’s Creed Odyssey – Schulden

Assassin's Creed Odyssey  Wenn ihr euch gewundert habt, warum ihr von den zwei Handlangern angegriffen worden seid, dann dürft ihr euch bei eurem Ziehvater Markos bedanken. Dieser hat nämlich ein Weingut ersteigert, um das große Geld zu machen. Ahnung hat er von diesem Business jedoch keine. On top muss er gestehen, dass er euer Geld mit verbraten hat und ihr somit auch in der Zweckmühle steckt. Doch zumindest bietet Markos euch einen Deal an, um langsam wieder an ein paar Drachmen ran zu kommen.

An dieser Stelle überspringen wir ein bisschen von der Geschichte, denn wir wollen nicht zu viel verraten. Auf eurer Reise durch die „Tutorial“ Haupt- und Nebenmissionen erwartet euch jedoch ein weiteres neues Feature. Das sogenannte Söldner-System bietet NPCs die Möglichkeit ein Kopfgeld auf euch zu setzen. Dadurch können bis zu fünf Söldner auf der Suche nach euch sein, um euch den Gar aus zu machen. Das Prinzip erinnert ein bisschen an GTA mit den Sternen, nur etwas anders. Je mehr ihr euch danebenbenehmt, desto höher ist die Chance ein Kopfgeld zu kriegen. Es liegt danach an euch, ob ihr dieses zahlt oder den Söldner bzw. Auftraggeber tötet. Einen Söldner zu töten ist gar nicht so einfach, doch diese haben manchmal lohnende Gegenstände für euch!

Assassin’s Creed Odyssey – Langer Weg

Sobald ihr es geschafft habt von eurer Heimatinsel wegzukommen, habt ihr das „Tutorial“ geschafft. Prinzipiell dauert es so seine Stunden, was nicht schlimm ist, doch es ist recht lange in Relation zu anderen Titeln. Dafür gibt es sofort im Anschluss einen Aspekt, den vielleicht einige vermisst haben.
Ihr dürft wieder mit dem Schiff eure Reise fortfahren und andere Schiffe entern. Statt Kanonen habt ihr in diesem Fall Bögen, was euch nicht davon abhalten soll. Sobald ein gewisser Punkt erreicht ist, könnt ihr auf die feindlichen Schiffe springen und euch euren Weg zu Beute erkämpfen.

Doch ihr solltet aufpassen, es ist nicht immer so einfach wie es gerade klingt. Somit ist auf jeden Fall ein interessantes Feature da, was viele Wiedersehen wollten, doch es wartet mehr auf euch.
In der riesigen Welt von Assassin’s Creed Odyssey warten nämlich noch Schlachten auf euch. Wie bereits gesagt, sind diese nicht gerade einfach, abgesehen von der Schlacht im Tutorial. Um dem entgegenzuwirken könnt ihr Anführer und Helden töten, Ressourcen der Einheiten zerstören und dadurch ganze Kriege anzetteln.Diese sind durchaus fordernd und dementsprechend spannend, doch es kann auch etwas am Geduldsfaden zerren, wenn ihr es mal nicht schafft. Es werden nämlich ständig die Szenen neugeladen und ihr werdet aufs neue vollgequatscht, was nervig ist.


Ersteindruck:

Schlussendlich hat der Frust keine Chance die Freunden Momente zu zerstören, denn das Erscheinungsbild, die Spielwelt, die Wasser und- 150-Mann-Schlachten übertrumpfen dies bei weitem. Obwohl die Einführungsphase von Assassin’s Creed Odyssey doch länger war als erwartet und hier und da kleine Aspekte waren, die noch ausgebessert werden müssen, war das Gesamtbild des Spiels spitze. Wir hatten zwar ganze acht Stunden, um das Spiel anzubrechen, doch es gibt sehr viel zu sehen. Ich bin bereits heiß auf den Release der Vollversion und bin gespannt welche Geschichte sich hinter all den Entscheiden verbirgt.

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Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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