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Beast Quest (PC) Test

7

Beast Quest

7.0/10

Pros

  • Tutorials und HIlfestellungen bieten gute Einstiegsmöglichkeit
  • Gute Navigation und Übersichtskarte mit Schnellreisenoption
  • Upgradesystem mit freischaltbaren Spezialangriffen

Cons

  • Selbst auf höchsten Schwierigkeitsgrad zu einfach
  • Framerate-Einbrüche
  • Keine zeitgemäße Grafik
  • Monotoner Spielablauf (einseitige Nebenquests, rundenbasierte Kämpfe etc.)

Fans der gleichnamigen Kinderbuchreihe sollte Beast Quest bekannt sein. Vor einigen Jahren ist das Spiel für Android und iOS erschienen. Beast Quest ist im Action- und Abenteuergenre einzuordnen und versetzt euch in ein Königreich, in der ihr einen Fluch brechen müsst. Auf diesem Weg müsst ihr euch gegen zahlreiche Monstern durchsetzen, die euch an den Kragen wollen. Beast Quest wurde vom Entwicklerstudio Torus Games entwickelt und möchte trotz prominenter Konkurrenz zeigen, dass durchaus auch weniger bekannte Spiele große Freude bereiten können. Ich habe Beast Quest als Neuling getestet, da mir die Kinderbuchreihe zuvor nicht bekannt war. Ob Beast Quest mich überzeugen konnte? Die Antwort erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.

Beast Quest – Für König und Vaterland

Die Handlung in Beast Quest lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen. Ihr befindet euch mit Tom, dem Protagonisten des Spiels im Königreich Avantia. Das Königreich ist in Gefahr und ihr habt nun die Aufgabe die vier legendären Beasts zu befreien. Diese wurden nämlich vom Magier Marvel durch einen Zauber mit einem Fluch belegt. Nur durch die Aufhebung des Fluchs ist das Königreich Avantia noch zu retten. Das Ausmaß der fehlenden Beasts hat ein Chaos in der gesamten Spielewelt hinterlassen. Im weiteren Spielverlauf lernt ihr unter anderem die weibliche Spielfigur Elenna und ihren Wolf kennen. Durch ihre Anwesenheit erhaltet ihr im Kampf eine ziemlich große Unterstützung.

Beast Quest – Für Einsteiger leicht gemacht

Ziemlich auffallend ist in den ersten Spielminuten, dass euch Beast Quest einen angenehmen Einstieg bietet. Das Tutorial macht euch einerseits mit dem Kampfsystem vertraut, damit ihr euch im Kampf gegen die zahlreichen Monster effektiv durchsetzen könnt. Auf der anderen Seite lernt ihr die Spielewelt durch die Hilfestellungen näher kennen und findet euch dadurch besser zurecht.
Ihr befindet euch in Beast Quest in einer ziemlich großen Spielwelt, die vor allem beim Blick auf die Karte deutlich wird. Weniger berauschend ist, dass Beast Quest keine völlig offene Spielwelt bietet. Mit anderen Worten: Bestimmte Gebiete sind für euch einfach nicht zugänglich.

Lobenswert finde ich persönlich die Kartenübersicht, die uns die wichtigsten Orte zeigt. Dadurch bekommt ihr als Spieler eine Orientierung und behaltet stets den Überblick. Außerdem könnt ihr euer Ziel markieren, wodurch ihr eine genaue Wegbeschreibung bekommt. Auf diese Weise lassen sich mit großer Leichtigkeit die Schlüssel für passende Schatztruhen, Quests und Lagerfeuer finden. Letztere dienen dazu, um den Spielfortschritt zu speichern. Dies müsst ihr gezwungenermaßen tun, da ihr ansonsten euren gesamten Spielfortschritt verliert. Eine Speicherfunktion in Menü wäre praktischer gewesen. Dafür vereinfachen die Entwickler das Speichern, in dem ihr durch „Schnellreisen“ zum nächstgelegenen Lagerfeuer gelangt.

In Mittelpunkt des Spiels stehen selbstverständlich die rundenbasierten Kämpfe gegen gefährliche Kreaturen. Das Kampfsystem bietet euch neben normalen Angriffen auch die Möglichkeit aufgeladene Angriffe auszuführen, die zu einem größeren Schaden beim Gegner führen. Die Kämpfe waren wenig herausfordernd, da man sich nach einer gewissen Zeit an den Kampfverläufen gewöhnen kann. In Prinzip musste ich gegnerischen Angriffen nicht einmal ausweichen. Auch die aufgeladenen Angriffe habe ich meist nur in den Bosskämpfen benötigt. Ansonsten liefen die Kampfverläufe nahezu identisch ab. Positiv anzumerken ist, dass im weiteren Spielverlauf neue Gegnertypen hinzukommen und auf diese Weise etwas Abwechslung ins Spiel bringen. Die Kämpfe können auch als Team ausgeführt werden, da euch eure treuen Wegbegleiter stets zur Seite stehen können. Während eines Kampfs könnt ihr sie zur Unterstützung rufen.

Beast Quest – Kämpfen will gelernt sein

Ebenfalls in Beast Quest vorhanden sind Nebenquests. Diese gestalten sich jedoch wenig abwechslungsreich und fallen, wie die Kämpfe routinemäßig aus. Meist besteht eure Aufgabe nur darin bestimmte Gegenstände zu sammeln. An anderen Stellen wiederum müsst ihr eine bestimmte Anzahl an Gegnern erledigen. Einen persönlichen Vorteil habt ihr durch das Sammeln von Gold und Tränke. Das gesammelte Gold könnt ihr gegen Tränke beim Händler eintauschen. Die Tränke dienen für den Einsatz von Zauberkräften oder zum Erhöhen eurer Lebenspunkte. Weiterhin integrieren die Entwickler ein Upgradesystem für den Protagonisten Tom. Nach dem ihr zahlreiche Kämpfe bestritten habt, könnt ihr mit den erhaltenen Fähigkeitspunkten neue Spezialangriffe freischalten. Auch die Angriffsgeschwindigkeit von Tom lässt sich erhöhen. Neben den freischaltbaren Skills, könnt ihr Tom auch mit passenden Outfits ausrüsten. Beachtet jedoch, dass dies keinen Einfluss auf seine Fähigkeiten und seiner Gesundheit hat.

Fazit
Als Neuling hat mich Beast Quest wohlwollend aufgenommen. Die Hilfestellungen im ausführlichen Tutorial erweisen sich als große Unterstützung, um sich mit den wichtigsten Aspekten des Spiels vertraut zu machen. Die Übersichtskarte verhilft zu einer guten Orientierung, wodurch ihr stets zu eurem Ziel navigieren könnt. Besonders hilfreich fand ich diese Option beim Sammeln von Schlüsseln, mit denen sich Schatztruhen öffnen lassen.Beim Schwierigkeitsgrad habe ich mir mehr erhofft. Im gesamten Spielverlauf erwies sich Beast Quest wenig herausfordernd. Auch die rundenbasierten Kämpfe werden nach einer gewissen Zeit zur Routine und verlaufen ziemlich monoton ab. Für Abwechslung sorgen die Nebenquests, die sich jedoch auch nur auf das Sammeln von Gegenständen oder das Töten von Gegnern beschränkt. Die große Spielwelt kommt positiv zur Geltung, bietet jedoch keinen großen Bewegungsspielraum. Bei der Performance leistet sich Beast Quest einige Schwächen. Daher waren Framerate-Einbrüche keine Seltenheit und führten im Spielverlauf zu einer Frustration. Persönlich motiviert hat mich das Upgrade-System mit dem sich neue Spezialangriffe für Tom freischalten ließen.
7
solide
Written by
Behrang ist seit 2016 bei Spieletester.de als Redakteur tätig. Und seit 2018 als Chefredakteur auf unserer Plattform unterwegs. Er gehört zu unserem Sport Spezialisten Team und ist großer FIFA-Fan.

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