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Call of Cthulhu (PS4) Test

Schafft ihr es bei Verstand zu bleiben oder werdet ihr dem Wahnsinn erliegen? Denn in Call of Cthulhu ist der Wahnsinn euer ständiger Begleiter. Wie es versucht eure Sinne zu trüben, und wie uns das Spiel gefallen hat, im folgenden Artikel.

Call of Cthulhu – Der Wahnsinn beginnt

Wir schreiben das Jahr 1924. Wir spielen den Privatdetektiv Edward Pierce, Veteran des ersten Weltkrieges und Alkoholiker. Mangels Aufträge nehmen wir einen etwas merkwürdigen Fall an, bei dem wir den tragischen Tod der Familie Hawkins untersuchen sollen. Dazu begeben wir uns auf die mysteriöse Insel Darkwater, vor der Küste Bostons.

Die komplette Insel wirkt unheimlich und düster. Als würde die Insel selbst etwas verbergen wollen. Auch die Bewohner sind einem Fremden nicht sonderlich aufgeschlossen. So macht man sich trotzdem pflichtbewusst an die Arbeit und findet Stück für Stück die Wahrheit heraus. Doch die Wahrheit ist gefährlich und zerrt an dem Verstand.

Das Spiel ist in 14 Kapitel aufgeteilt. In jedem Kapitel ist man in einem abgeschlossenen Teil von Darkwater, in dem man sich frei bewegen und handeln kann. So kommt an Orte wie das Hawkins Anwesen oder die Irrenanstalt. Dadurch gibt es verschiedene Möglichkeiten sein Ziel zu erreichen. Jedoch kommt es auch auf die Fähigkeiten unseres Privatdetektiven an, ob man überhaupt das Ziel mit dem gewählten Weg erreichen kann oder ob man sich doch einen anderen Weg suchen muss.

Call of Cthulhu – Hinweise und die Fähigkeiten diese zu deuten

In Darkwater findet man überall Hinweise. Zum einen liegen sie überall verstreut rum und zum anderen kann man durch die sogenannte Tatortrekonstruktion viele Hinweise zum Fall bekommen. Doch kommt es auf die Fähigkeiten von Edward Pierce an, wie er diese deutet. Es gibt insgesamt 7 Fähigkeiten. Okkultismus, Medizinkunst, Redegewandtheit, Stärke, Psychologie, Ermitteln und Entdecken. Unser Detektiv hat von Anfang an ein paar Punkte in diesen Fähigkeiten verteilt.

Während Okkultismus und Medizinkunst nur durch Finden von speziellen Gegenständen erhöht wird, so wird der Rest durch Charakterpunkte erhöht. Zu Anfang bekommt man 8 CP, wodurch man ein oder zwei Fähigkeiten um eine Stufe noch erhöhen kann. Dies hört sich nicht nach viel an, aber je nach Verteilung ändert sich die Spielweise recht stark. Nach und nach bekommt man im Spiel weitere Punkte. Aber Vorsicht die Punkte reichen nicht um alles auf Maximum zu bringen.

Besonders ist noch die Fähigkeit „Entdecken“. Durch diese Fähigkeit können Hinweise und Gegenstände gefunden werden, welche sonst im Spiel gar nicht auftauchen würden. Durch die nun gefundenen Hinweise und durch die verschiedenen Fähigkeiten werden neue Gesprächsoptionen freigeschaltet, die einem im Fall weiter voranbringen.

Call of Cthulhu – Wahn oder Realität

Umso näher man der Wahrheit kommt, umso wahrscheinlicher ist es das man wahnsinnig wird. Dies wird im Spiel durch psychische Traumata und den Geisteszustand dargestellt. Zu Beginn hat Edward Pierce nur Albträume durch seine Erlebnisse im ersten Weltkrieg. Jedoch passieren auf Darkwater merkwürdige Dinge. Wenn man also etwas sieht, was unbeschreiblich, unmöglich oder einfach nur erschreckend ist, bekommt Edward ein Trauma dadurch.

Die Traumata werden im Menü angezeigt. So hat man immer einen Überblick über diese. Direkt daneben ist der Geisteszustand. Dieser zeigt an, wie wahnsinnig unser Detektiv durch die ganzen Traumata wird. Durch den Wahnsinn wird zudem das Urteilsvermögen von Edward Pierce getrübt und seine Schlussfolgerungen könnten verfälscht werden.

Fazit
Call of Cthulhu ist ein sehr gutes Rollenspiel. Die Adaption des Pen and Papers und der Geschichte um den Cthulhu-Mythos ist ihnen gut gelungen. Auch die verschiedenen Möglichkeiten etwas zu lösen oder an Informationen zu kommen ist sehr gut ins Spiel gebracht worden. Die Musik und die Darstellung der Umgebung geben die ganze Zeit über einem ein düsteres und bedrückendes Gefühl. Jedoch ist die Grafik für den heutigen Stand nicht die Beste und bei der Übersetzung ins deutsche tauchen immer wieder mal kleine Fehler auf.
Gut
  • Düsterer Soundtrack
  • Mehrere Lösungswege
  • Großartige Umsetzung des Pen and Papers
  • Gut erzählte Geschichte
Weniger Gut
  • Die Grafik ist nicht die Beste
  • Fehler in der Übersetzung ins Deutsche
8
Gut

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