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Config Wars (PC) Preview

Wir haben uns mal wieder einen Early-Access-Titel zur Brust genommen. Diesmal trifft es das kommende Echtzeit-Strategiespiel Config Wars des deutschen Entwicklerteams DaRa Games. Was das Spiel bereits jetzt schon liefert und was wir uns vor dem endgültigen Release noch wünschen, erfährt ihr im folgenden Artikel.

In Config Wars stellt ihr euch in spannenden Echtzeitkämpfen anderen Spielern entgegen. Das Spiel versteht sich also in erster Linie als reiner Multiplayer-Titel. Einen Singleplayer-Modus oder so etwas wie eine Kampagne gibt es nicht. Auch ein Tutorial lässt sich aktuell noch vermissen, wodurch der Einstieg sich zunächst etwas schwierig gestaltet.

Glücklicherweise habt ihr jedoch die Möglichkeit, euch gegen K.I.-Gegner mit der Steuerung vertraut zu machen. Ein wirklicher Ersatz für Singleplayer-Content ist dies jedoch nicht, da die K.I.-Gegner nicht gerade fordernd sind. Um die Spielmechaniken kennen zulernen genügen sie jedoch allemal. Schließlich sind diese auch noch nicht allzu kompliziert.

Config Wars – Wir bauen eine Basis

Zu Beginn des Matches gilt es zunächst, euer Hauptquartier zu errichten. Wir starten auf der linken Seite des Schlachtfeldes, euer Gegner entsprechend gegenüberliegend auf der rechten Seite. Habt ihr euer Hauptgebäude gebaut, stellt euch dieses zunächst sechs weitere Bauplätze zur Verfügung. Diese könnt ihr wiederum nutzen, um neue Gebäude zu errichten.

Dabei steht uns zunächst nur eine begrenzte Auswahl zur Verfügung. Goldmine, Holzfäller, Bauernhof, Wohnhaus und Labor stellen den Kern unserer Basis dar. Letzteres lässt euch, wie aus anderen Echtzeit-Strategiespielen bekannt, mittels Skilltree nach und nach neue Gebäudeoptionen freischalten. Um diese jedoch auch platzieren zu können, müsst ihr euer Hauptgebäude ausbauen. Dadurch schaltet ihr weitere Bauplätze frei.

Das Platzieren der Gebäude sollte dabei nicht unüberlegt geschehen. Platziert ihr eure Gebäude clever, kann sich deren Produktivität erheblich steigern lassen. So produzieren Goldminen beispielsweise mehr Gold, wenn ihr weitere, angrenzende Goldminen baut.

Config Wars – Wir ziehen in die Schlacht

Das man mit cleverem Basisbau alleine in einem Echtzeit-Strategiespiel jedoch keine Schlacht gewinnt, sollte niemanden überraschen. Wenn die Gebäude also das Herz eurer Armee sind, sind die Soldaten der schützende Körper. Zunächst ziehen eure Soldaten jedoch unbewaffnet und unbekleidet in die Schlacht.

Um das zu ändern, ist eure Forschung von besonderer Wichtigkeit. Denn neue Gebäude bedeuten in der Regel neue Rohstoffe. Und das bedeutet wiederum neue Ausrüstungsmöglichkeiten. Spätestens jetzt wird klar, warum das Spiel Config Wars heißt. Denn eure Soldaten, die sogenannten Tiny-Men, lassen sich komplett nach eurem Bedürfnis individualisieren. Ihr könnt also frei entscheiden, mit welcher Bewaffnung und welcher Rüstung eure tapferen Recken losziehen sollen.

Sobald ihr eure Armee ausgerüstet habt, macht diese sich auch gleich auf den Weg. Dabei befehligt ihr eure Kämpfer, indem ihr ihnen den Pfad vorgebt, auf dem sie sich bewegen sollen. feindliche Soldaten und Gebäude auf dem Weg werden dann angegriffen, sobald ihr diesen auf dem Schlachtfeld begegnet.

Ersteindruck:

Config Wars macht an und für sich einen durchaus charmanten Eindruck. Die freien Anpassungsoptionen für die eigenen Soldaten bieten viel Spielraum für taktische Entscheidungen. Leider konnte mich der Titel bisher jedoch noch nicht voll überzeugen. Besonders die fehlenden Singleplayer-Modi sind bedauerlich. Wie bereits erwähnt handelt es sich bei Config Wars jedoch noch um einen Early-Access-Titel. Was für Änderungen, zusätzliche Inhalte und Verbesserungen die Release-Version mit sich bringen wird, bleibt also noch abzuwarten.

Fazit
Gut
  • Vollständige Anpassungsfreiheit für Soldaten
  • Charmantes Design
Weniger Gut
  • Reiner Online-Fokus
  • Keine fordernden K.I.-Gegner
5
Okay
... ist seit Februar 2017 als Redakteur für Spieletester.de tätig. Er ist ein waschechter PS4 Freak, hat 40 Platin Trophies und liebt Herausforderungen wie Dark Souls, Bloodborne oder Nioh.

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2 Comments

  1. Also da habe ich in der Wühlkiste von Mediamarkt vor 10 Jahren für einen Euro schon bessere Spiele gesehen. Für so etwas 16 Euro nehmen? Das grenzt ja schon an eine Frechheit. Ich habe mir direkt mal das Buch „Spieleprogrammieren für Dummies“ bestellt. War günstiger und am Ende kommt um ein Welten besseres Spiel heraus. Vielleicht sollten sich das die Entwickler auch mal zu Gemüte führen.

    Reply
    • Hallo Domenic,

      vielleicht brauchen die Entwickler noch etwas mehr Zeit=) Immerhin bieten sie die Early Access-Phase an, um Eindrücke von der Community zu sammeln.
      Wir sind jedenfalls gespannt, ob sich tatsächlich etwas verbessern wird:)

      LG

      Reply

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