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Domiverse

9.0 /10

Pros

  • Spielmodi mit unterschiedlicher Spielweise und Spielzielen
  • Spielmodi allein und mit bis zu vier Spielern spielbar
  • Freischaltbare Belohnungen sorgen für Langzeitmotivation
  • Rundenbasierte Kämpfe sorgen für große Unterhaltung

Cons

  • Umständliiche Tastenbelegung bei der Konfiguration der Steuerung

Domiverse gehört vermutlich in nächster Zeit zu den beliebtesten Partyspielen. Mit diesem Ziel ist das Entwicklerstudio Haunted Tie vorangegangen. Domiverse soll mit bis zu vier Spielern gleichzeitig und zahlreicher Spielmodi für große Abwechslung sorgen. Zudem sollen die Fähigkeiten der spielbaren Charaktere und die Spielweise für viel Unterhaltung sorgen. In meinem Test habe ich natürlich auch die Spielbarkeit hinsichtlich der Steuerung ins Blickfeld genommen. Ob Domiverse tatsächlich für einen Spieleabend mit Freunden geeignet ist? Ihr erfahrt es in den nachfolgenden Zeilen.

Domiverse- Weiter immer weiter

Schon in den ersten Spielminuten konnte ich meine Finger nicht vom Spiel lassen. Domiverse bindet euch aufgrund der rundenbasierten Kämpfe über längere Zeit an eure Tastatur oder Controller. Dazu kommt die geringe zeitliche Dauer einer Runde, die auch nach wenigen Sekunden zu Ende sein kann. Auffällig ist die Spielmusik, die meiner Meinung nach mit dem Spielgeschehen sehr gut harmoniert. Zu Beginn einer Spielmodi habt ihr Charaktere zur Auswahl, die sich hinsichtlich ihrer Spezialfähigkeiten unterscheiden. Es kann durchaus vorkommen, dass einer der Charaktere effektivere Fähigkeiten besitzt und diese sich dann auch zu Nutze macht.

Domiverse bietet einen Kampfmodus zur Auswahl, welcher sich nochmals in mehrere Spielmodi untergliedert. Dazu gehören der Survivor-, Ace Hunter,- und der Kingmodus. Abhängig von eurer Auswahl ändert sich das Spielziel, dass ihr zum Gewinn einer Runde erfüllen müsst. Im Survivor-Modus gewinnt ihr, wenn ihr als einziger eine Runde lebend übersteht. Der Ace-Hunter Modus wiederum kürt denjenigen mit den meisten Kills in einer Runde zum Sieger. Interessant ist auch der Kingmodus, in dem ihr zum Sieg einer Runde der König des Hügels sein müsst.

Weiterhin bietet Domiverse die Möglichkeit die genannten Spielmodi allein oder als Team gegen die KI zu bestreiten. Da die einzelnen Runden ziemlich schnell vorüber sind, habt ihr die Möglichkeit die gesamte Kampfdauer zu erhöhen. Dadurch sind für den Gesamtsieg eines Kampfs zum Beispiel neun siegreiche Runden erforderlich. Selbstverständlich könnt ihr den Schwierigkeitsgrad der CPU auswählen. Empfehlenswert ist zu Beginn einen einfachen Schwierigkeitsgrad auszuwählen. Für mehr Adrenalin und Spannung sorgt die Aktivierung des plötzlichen Tods. Ein sogenanntes „Schwarzes Loch“ bestraft eure Untätigkeit während eines Kampfs.
Die Runden gestalten sich äußerst amüsant, was vor allem an den Fähigkeiten der Charaktere liegt. Ihr könnt euch durch Wände frei schießen oder in der Kampfarena zu unterschiedlichen Positionen teleportieren.

Domiverse- Eine langfristige Spielmotivation?

Selbstverständlich sollten Actionspiele eine hohe Spielmotivation bieten, die auch auf Dauer standhält. Die zahlreichen Spielmodi mit den unterschiedlichen Einstellungen und Spielweisen sorgt für eine große Abwechslung. Auch die Möglichkeit mit bis zu vier lokalen Spielern die einzelnen Spielmodi zu bestreiten sorgt für eine langanhaltende Spielmotivation.

Dennoch finde ich persönlich, dass die Langzeitmotivation vor allem durch die freischaltbaren Objekte und Charaktere gegeben ist. Wenn ihr in euren Kämpfen erfolgreich seid könnt ihr nicht nur neue Charaktere, sondern auch handgezeichnete Comics sowie die Hintergrundgeschichte der einzelnen Charaktere freischalten. Im Verlauf des Spiels kommen noch weitere freischaltbare Objekte hinzu, die ich an dieser Stelle nicht verraten möchte. Verbesserungswürdig sehe ich die Steuerung mit der Tastatur, die sich als ziemlich schwierig erwiesen hat. Zudem hatte ich große Schwierigkeiten bei der Konfiguration der Steuerung. Hier könnt ihr keine einzelnen Tastenbelegungen vornehmen, sondern müsst für eine Änderung, die gesamte Konfiguration nochmal anpassen. Lobenswert ist, dass ihr die Ansprechempfindlichkeit eurer Analogsticks einstellen könnt.


Fazit

Meiner Meinung nach wird Domiverse einer der beliebtesten Spiele werden, da es nicht nur allein, sondern auch gemeinsam mit Freunden für großen Spielspaß sorgt. Die verfügbaren Spielmodi, welche sich nochmals in mehreren Spielweisen untergliedert, sorgt für eine tolle Abwechslung zwischen den einzelnen Kämpfen. Dadurch werden eure Fähigkeiten in jedem Kampf aus einer neuen Perspektive auf die Probe gestellt. Ein großer Gewinn ist die Möglichkeit die Kampfdauer anzupassen. Da die Kampfrundendauer ziemlich gering ist, habt ihr so die Möglichkeit die Anzahl der Kampfrunden festzulegen. Verbesserungswürdig sehe ich die Schwierigkeiten bei der Tastenbelegung, die ich ein wenig umständlich finde. Eine Langzeitmotivation ist nicht nur aufgrund der Spielweise, sondern auch aufgrund der freischaltbaren Belohnungen vorhanden.

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Domiverse
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Behrang ist seit 2016 bei Spieletester.de als Redakteur tätig. Und seit 2018 als Chefredakteur auf unserer Plattform unterwegs. Er gehört zu unserem Sport Spezialisten Team und ist großer FIFA-Fan.

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