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Far Cry: Hours of Darkness (PS4) Test

Mit Hours of Darkness veröffentlicht Ubisoft das erste DLC zum Erfolgstitel Far Cry 5. Was genau sich hinter dem Titel verbirgt und ob er uns genau so sehr überzeugen konnte, wie die Story von Far Cry 5, erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Bereits vor dem eigentlichen Release von Far Cry 5 gab Ubisoft neben der Neuauflage von Far Cry 3 gleich drei DLCs bekannt, die im späteren Verlauf des Jahres im entsprechenden Store zur Verfügung gestellt werden sollten.

Knapp drei Monate nach dem Release von Far Cry 5 (siehe hier) verschlägt es uns in Far Cry: Hours of Darkness in die gnadenlose Zeit des Vietnamkrieges.

Far Cry: Hours of Darkness – Willkommen im Dschungel

Wie bereits erwähnt durchstreift ihr in Hours of Darkness nicht mehr das kleine amerikanische Städtchen Hope County, sondern die grünen Weiten des vietnamesischen Dschungels. Zeitlich setzt das DLC dabei zu Zeiten des Vietnamkrieges an.

Ihr schlüpft hierbei in die Rolle des amerikanischen Soldaten Wendell Redler. Dieser stürzt zu Beginn des DLCs mit seinem Helikopter hinter den feindlichen Linien ab. Ohne Unterstützung seht ihr euch gezwungen, den nächstgelegenen Evakuierungspunkt zu erreichen, um aus es heil aus dem feindlichen Territorium zu schaffen. Klingt nach dem Auftakt einer spannenden Story, oder? Genau das ist es aber leider nicht.

Far Cry: Hours of Darkness – Im Krieg ist kein Platz für Story

Obwohl Ubisoft mit den letzten Far Cry Teilen immer wieder unter Beweis gestellt hat, dass sie ein Händchen für großartiges Storytelling haben, hat man sich für das erste DLC offenbar keine große Gedanken um eben dieses gemacht. Dabei bietet das Szenario wirklich genug Thematiken, die man hätte aufgreifen können. Leider eine ungenutzte Chance von Ubisoft.

Sobald ihr mit eurem Hubschrauber im Dschungel notgelandet seid, müsst ihr euch in guter alter Far Cry Manier durch eben diesen kämpfen. Dabei könnt ihr, wie bereits im Hauptspiel, feindliche Außenposten einnehmen, verbündete Soldaten befreien oder feindliche Kriegsmaschinerie sabotieren. Wirkliche Missionen gibt es aber nicht. Tatsächlich könnt ihr die Aufgaben auch einfach ignorieren und geradewegs zum Evakuierungspunkt sprinten. Nach etwa einer halben Stunde habt ihr das DLC dann beendet. Kümmert ihr euch hingegen um die Nebenaufgaben, werdet ihr wohl ein paar zusätzliche Stunden an Spielzeit gewinnen können.

Fazit
Far Cry: Hours of Darkness konnte es leider nicht wirklich schaffen, mich zu überzeugen. Das neue Gebiet sieht zwar ganz schick aus, aufgrund der fehlenden Story und der recht eintönigen Nebenaufgaben, die man im Hauptspiel schon zu genüge erledigen durfte, bleibt der entsprechende Spielspaß jedoch ein wenig auf der Strecke. Bleibt zu hoffen, dass die nächsten beiden DLCs etwas mehr Inhalt bieten.
Gut
  • Neues Gebiet
  • Spannendes Setting
Weniger Gut
  • Keine wirkliche Story
  • Recht kurz
5
Okay
... ist seit Februar 2017 als Redakteur für Spieletester.de tätig. Er ist ein waschechter PS4 Freak, hat 40 Platin Trophies und liebt Herausforderungen wie Dark Souls, Bloodborne oder Nioh.

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