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Fist of the North Star: Lost Paradise (PS4) Test

Animes begeistern extrem viele Menschen weltweit, aber wirklich gute Spiele entstehen zumeist nicht aus den Serien, aber mit Fist of the North Star: Lost Paradise kommt ein richtig interessantes Spiel, mit viel Abwechslung, einer tollen Story, Kampf und Minispiele. Der Final Fantasy ähnliche Aufbau versetzt einen außerdem ein wenig in Nostalgie und verleitet dem Spiel sehr viel Charme.

Fist of the North Star: Lost Paradise – Einsamer Krieger

Fist of the North Star: Lost ParadiseIhr seid Kenshiro, ein einsamer Kämpfer gezeichnet durch 7 Einschusslöcher in seiner Brust, der auf Rache sinnt. Er möchte nämlich  seine verlorene Liebe wiederfinden. Mit nicht viel mehr Informationen steigt ihr direkt ins Tutorial ein und müsst die ersten Bösewichte zusammenschlagen. Zumeist kommen die Gegner auch in der Regel mit mindestens 4 oder mehr Leuten auf euch zu. Was sich zunächst zwar sehr unfair anhört allerdings nicht für euch sondern für die Banditen. Man stellt schnell fest, dass eure Fähigkeiten übermenschlich sind. Ihr könnt nämlich mit einer Berührung die Köpfe eurer Gegner platzen lassen.

Das Spiel ist an Brutalität eigentlich kaum zu überbieten. Entweder schlägt ihr in einer Abfolge von mehreren hundert Schlägen auf eure Gegner ein und lasst ihr Köpfe und Gliedmaßen platzen oder ihr wendet andere Techniken an, die eure Gegner auf brutale Art und Weise sterben lassen.

Fist of the North Star: Lost Paradise – Kombat-Modus

Fist of the North Star: Lost ParadiseDie Kämpfe sind zwar eintönig allerdings bieten sie sehr viele Möglichkeiten. Während ihr im normalen Modus leichtere Gegner spielend einfach ausschalten könnt, wird es bei größeren Gegnern herausfordernder. Hier habt ihr die Möglichkeit zwischendurch in den Burst-Modus zu wechseln und nochmal schneller, stärker und härter zuzuschlagen. Während eurer Reise könnt ihr weitere Techniken und Fähigkeiten freischalten, die sich als äußerst nützlich erweisen.
Es gibt 4 verschiedene Fähigkeiten-Bäume die man mit der Zeit erweitern kann. Außerdem kann man Talismane anfertigen, die einem temporär weitere Möglichkeiten freischalten.
Vor allem in Endboss-Kämpfen werden diese äußerst nützlich. Während die gewöhnlichen Gegner keine Herausforderung darstellen, sind die Endgegner umso schwieriger.

Fist of the North Star: Lost Paradise – Rollenspiele alá Final Fantasy

Aber Fist of the North Star: Lost Paradise ist kein reines Prügelspiel, sondern vielmehr ein sehr schönes Rollenspiel. Neben der harten Kampfsequenzen existiert eine umfangreiche Story-Line, die euch nach und nach immer mehr Informationen nahebringen, auch ohne dass ihr den Original Anime gesehen habt. Auf seiner verzweifelten Suche nach seiner Liebe kommt nämlich Kenshiro irgendwann in der Stadt Eden an, die als einzige etwas zivilisierter wirkt entgegen der allgemeinen apokalyptischen Welt.

In der Stadt Eden gibt es nahezu alles, was das Spiel interessanter und spielenswerter macht. Neben etlichen Shops, habt ihr sogar die Möglichkeit einen Buggy zu leihen, und sogar aus der Stadt rauszufahren und in Wasteland weitere Dinge zu entdecken. Unterwegs trefft ihr auf die unterschiedlichsten Menschen, die ihr teilweise ansprechen könnt um weitere Nebenmissionen zu erhalten, oder wichtige Informationen, die ihr im Spiel später verwenden könnt. In der Stadt habt ihr zudem die Möglichkeiten Arbeiten zu verrichten, für die ihr bezahlt werdet. Außerdem zeigen sich viele Menschen dankbar, wenn ihr ihnen unter die Arme greift und ihr erhaltet Items, die ihr gebrauchen könnt.

Fist of the North Star: Lost Paradise

Fist of the North Star: Lost Paradise – Jede menge Minispiele

Solltet ihr nicht unbedingt in einem Zug die Hauptstory durchspielen wollen, bietet Fist of the North Star: Lost Paradise zudem etliche Nebenmissionen. Mal helft ihr einer Familie ihr gestohlenes Geld wiederzubeschaffen, oder spielt einfach nur Verstecken mit einem kleinen Jungen, oder findet gesuchte Personen für verzweifelte Personen, die selbst nicht mehr in der Lage dazu sind.
Davon abgesehen helft ihr in einer Cocktailbar als Barkeeper aus und mixt Getränke. Den Wächtern der Stadt greift ihr als Kopfgeldjäger unter die Arme und sucht die gesamte Landkarte nach Schurken ab. Im Casino habt ihr die Möglichkeit Poker, BlackJack, Roulette oder Bacarat zu spielen. Ansonsten fahrt ihr raus zum Baseballplatz und schlägt entweder Bälle oder Gegner. Bei so vielen Nebenhandlungen und –aktivitäten wird euch nie langweilig und sorgt für ordentich Abwechslung.

Fazit
Überraschend tolles Spiel. Extrem viel Abwechslung durch die Kombination aus Rollenspiel, Kampfmodus, Minigames und sehr interessanter Story. Man verbringt sehr gerne viel Zeit im Spiel. Die Grafik ist ansprechend und die musikalische Untermalung rundet das gesamte Spiel ab. Selbst nicht Animefans sollten sich Fist of the North Star: Lost Paradise unbedingt zur gemüte führen.
Gut
  • Tolle Story
  • Etliche Nebenbeschäftigungen
  • Tolles Gameplay
Weniger Gut
  • Grafik verbesserungsfähig
9
Sehr gut

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