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Hungry Shark World (Nintendo Switch) Test

Vor langer Zeit im Jahre 2012 erschien ein Spiel namens Hungry Shark Evolution mit einem hohen Suchtpotenzial. Einige Jahre später erschien dann Hungry Shark World für die Smartphones, doch Ubisoft hat noch einen draufgelegt. Denn das mobile Fressgelage wandert nun auf die Playstation 4, Xbox One und Nintendo Switch. Letztere Version schauen wir uns im folgenden Test mal genauer an.

Fressen oder gefressen werden

Vielleicht erinnert ihr euch noch an die guten alten Zeiten, wo ihr am Schulcomputer kleine Browsergames gespielt habt. Zur meiner Vergangenheit gehört dementsprechend ein Spiel, wo ihr als kleiner Fisch noch kleinere Fische gefressen habt, um zu wachsen. Wer es dann lang genug geschafft hat, der hat das Ökosystem zerstört und somit das Spiel gewonnen.

Mit Hungry Shark Evolution hat mich Ubisoft bereits zurück in die Vergangenheit gebracht. Diese Begeisterung ging sogar soweit, dass meine Freunde und ich Highscore Wettkämpfe hatten.

Jetzt gibt der Spaß wieder los, nur auf der Nintendo Switch. Als kleiner Hai heißt es also so viele kleine Fische, Vögel und Schwimmer fressen, wie es nur geht. Denn im Gegensatz zum Browsergame, rennt die Zeit gegen euch. Über die Zeit verliert ihr nämlich an Lebenskraft, die nur mit schmackhaftem Fressen wieder gefüllt werden kann. Prinzipiell klingt es recht simpel, doch das ist es nicht immer. Unterwasser warten verschiedenste Gefahren auf euch wie Unterwasserminen, größere Fische und co. Diese sehnen sich nach euch. Also seid immer auf der Hut.

Große Haie, kleine Fische

Außer durch das Gewässer zu schwimmen, um nach Futter zu suchen, erwartet euch natürlich mehr im Spiel. Ihr könnt Missionen erledigen, um größere und mächtigere Haie freizuschalten. Diese Missionen bestehen darin verschiedenste Lebewesen zu fressen oder andere Kleinigkeiten zu erledigen. Größere Haie sind nicht nur für den Spaßfaktor da, sondern auch um an Barrieren vorbei zu kommen. Das bringt manchmal viel Arbeit mit sich, denn es ist ein ordentlicher Grind nötig, bis es zu den großen Jungs geht.
Die Jagd wird natürlich belohnt, denn je mehr ihr spielt, desto mehr witzige Kleidung schaltet ihr frei. Diese bringen euch kleine Boni auf eurer Suche und sehen zudem lustig aus.

Dieses Gesamtpaket klingt für einige vielleicht etwas stumpf, doch vertraut mir, es kann euch an euer Smartphone bzw. eure Konsole fesseln.
Ihr solltet an dieser Stelle auch bedenken, dass es sich bei dem Spiel um einen Port eines Smartphonetitels handelt. Grafisch ist das Spiel dementsprechend keine Granate. Das ändert jedoch nichts am Gameplay. Was an anderer Stelle jedoch massig stört, sind die langen Ladezeiten. Je nachdem wie gut ihr in Hungry Shark World seid, kann es sein, dass ihr die Level oft neustartet. Dabei werdet ihr leider immer wieder mit den langen Ladezeiten konfrontiert.

Ein Vorteil, der für die Switch spricht, ist zudem die Möglichkeit zwischen Konsolen-Modus und Handheld-Modus zu wechseln. Somit könnt ihr zuhause und unterwegs zocken. Ersteres ist auf dem schön großen Fernseher absolut kein Thema. Letzteres dagegen ist ab und an doch mal zu klein. Je nachdem wohin ihr schwimmt, solltet ihr vorsichtig sein auf dem kleinen Bildschirm, denn sonst rast ihr direkt in eine Mine rein.

Zum krönenden Abschluss gibt es noch einmal gute Nachrichten, denn es gibt keine DLCs. Für 9,99€ erhaltet ihr somit ein Spiel, was euch lange an die Konsole binden kann. Entweder in einem durch oder immer wieder zwischendurch. Das ist komplett euch überlassen.

Fazit
Hungry Shark World ist wohl ein guter Nachfolger. Besonders auf der Switch kommt das Spiel mit seiner Möglichkeit zuhause oder unterwegs zu zocken gut rüber. Der kleine Preis und der hohe Suchtfaktor machen den Titel zusätzlich attraktiv. Jedoch solltet ihr die langen Ladezeiten und co beim Kauf nicht außer Acht lassen. Ich hoffe trotzdem, dass dieses Problem behoben wird. Denn dann macht das Spiel erst richtig Spaß!
Gut
  • Witzige Accessoires
  • Simpel, aber spaßig
  • Keine DLCs
Weniger Gut
  • Viel Grinding nötig
  • Lange Ladezeiten
  • Grafisch nicht gerade der Hammer
  • Bildschirmgröße im Handheld-Modus manchmal zu klein
6
adäquat
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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