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Monster Hunter World: Iceborn (PS4) Test

Jäger, zieht eure Mäntel an. Es geht in den Norden. Monster Hunter World: Iceborn entführt die Spieler in die eisige Region der Raureif-Weite. Wir haben uns die gigantische Erweiterung für euch genauer angesehen. Was euch erwartet erfahrt ihr in folgendem Artikel.

Bereits seit dem Release im letzten Jahr schaffen es die Entwickler von Minster Hunter: World die Fanbase ein ums andere Mal zu begeistern. So sind seitdem nicht nur diverse neue Monster und Ausrüstungsgegenstände im Spiel gelandet, sondern auch diverse Anspielungen an andere Videospiele. Ob ihr nun den Behemoth, eines der Flaggschiff-Monster der Final Fantasy Reihe, oder doch lieber als Geralt von Riva einen Waldschrat aus der Witcher-Saga jagen wollt. Capcom bietet euch mit Freuden die Gelegenheit dazu.

Doch was Monster Hunter World: Iceborn nun auf den Tisch bringt, ist von einem ganz anderen Kaliber. Neben der komplett neuen Basis, der Seliana, die sich sämtliche Funktionen der Basis des Grundspiels zur Verfügung stellt, bekommt ihr mit der Raureif-Weite auch gleich ein komplett neues Gebiet zum Erkunden. Das Ganze wird natürlich gebührend gefeiert. Und Zwar mit einer komplett neuen Storyline, zahllosen neuen Waffen und Rüstungen, sowie etwa 30 neuen, großen Monstern. Darunter sowohl Unterarten bereits existierender, als auch komplett neue Monster.

Wer das Grundspiel bereits besitzt, kann eine günstigere digitale Version von Iceborn aus dem Store erwerben. Für alle anderen bringt Capcom die Monster Hunter World: Iceborn Master Edition mit. Diese enthält neben der Erweiterung auch das Grundspiel. PC-Spieler müssen sich allerdings wieder etwas gedulden. Eine Veröffentlichung ist hier nämlich nicht vor Anfang 2020 zu erwarten.

Aufruhr in der neuen Welt

Storytechnisch setzt Iceborn nach dem Ende der Hauptstory von Monster Hunter: World an. Ihr müsst diese also zunächst abschließen, um ins neue Gebiet reisen zu dürfen. Erfüllt ihr die nötigen Voraussetzungen, werdet ihr mittels Cutscene darauf hingewiesen, dass sich der Eiswyvern Legiana merkwürdig verhält. Als Jägerlegende liegt es natürlich an euch, den Grund dafür herauszufinden.

Schnell wird deutlich, dass die Eiswyvern ihren gewohnten Nistplatz in der neuen Welt verlassen. Genauere Untersuchungen lassen euch schnell feststellen, wohin die Legiana wollen. Dabei entdeckt ihr die eisige Landschaft der Raureif-Weite. Doch die Legiana sollen nicht die einzige Spezies bleiben, die sich ungewöhnlich Verhalten.

Neues Gebiet, neue Features

Wie bereits erwähnt handelt es sich bei der Raureif-Weite um eine eisige Region. Die Kälte sorgt dafür, dass eure Ausdauer schneller abnimmt, als in anderen Gebieten. Um euch auf die extremen Bedingungen vorzubereiten, solltet ihr also entweder einen Vorrat der neuen Heißgetränke anlegen oder euch eine entsprechende Rüstung zulegen.

Um euch den Kampf gegen die Monster etwas zu erleichtern, wurde die Funktion der Schleuder zudem komplett überarbeitet. Diese könnt ihr nun auch dann abfeuern, wenn ihr eure Hauptwaffe noch in der Hand haltet. Dadurch lässt sie sich flüssiger in das Gameplay integrieren. Zudem könnt ihr euch nun mit der Schleuder an den Gegner ziehen.

Dafür visiert ihr zunächst das gewünschte Körperteil an. Sobald ihr am Monster hängt könnt ihr dann entweder angreifen, ähnlich wie beim Reiten der Monster, oder ihr benutzt eine eurer Blendbomben, um das Monster gezielt in eine bestimmte Richtung zu lotsen. Beim Festklammern angegriffene Körperteile werden verletzt und erhalten für eine gewisse Zeit mehr Schaden durch Folgeangriffe.

Jede Menge Content

Wie groß der Umfang von Monster Hunter World: Iceborn letztlich wirklich ist, kann ich zum derzeitigen Zeitpunkt nur erahnen. Den Entwicklern zufolge soll die Erwieterung dem Grundspiel dicht auf den Fersen sein. Zahllose neue Monster, Waffen und Rüstungen sprechen dafür.

Neu in Iceborn ist zudem der sogenannte Meisterrang. Dieser funktioniert ähnlich wie der Jägerrabg aus dem Grundspiel. Je mehr Missionen ihr bewältigt, umso höher steigt ihr auf. Dabei schaltet ihr kontinuierlich neue optionale Quests und Untersuchungen frei. Die Meisterrang-Missionen sind dabei vom Schwierigkeitsgrad vergleichbar mit dem G-Rank aus den früheren Teilen. Damit stellen sie die bisher größte Herausforderung im Spiel dar.

Um überhaupt eine Chance gegen die schwereren Monster zu haben, bekommt ihr von den Meisterrang-Monstern neue, höherwertige Materialien, mit denen ihr eure Ausrüstung über das bisherige Maximum hinaus verbessern könnt. Je nach Waffen sind so beispielsweise bis zu drei neue Waffenstufen erreichbar. Wer also im Grundspiel seine Ausrüstung bereits bis zum Maximum ausgereizt hat, darf sich nun wieder aufs Looten freuen.

Fazit
Monster Hunter World: Iceborn hat meine Erwartungen, ähnlich wie das Grundspiel seiner Zeit, bei weitem übertroffen. Die Anzahl der Neuerungen ist gigantisch und wird durch die spannende Story noch einmal gekrönt. Genau so muss ein Monster Hunter sein.
Gut
  • Über 30 neue Monster
  • Neue Story mit kinoreifen Cutscenes
  • Neue Waffen und Rüstungen
  • Neuer Meisterrang
  • Ein komplett neues Gebiet zum Erkunden
Weniger Gut
  • Nada, sorry
10
Perfekt
... ist seit Februar 2017 als Redakteur für Spieletester.de tätig. Er ist ein waschechter PS4 Freak, hat 40 Platin Trophies und liebt Herausforderungen wie Dark Souls, Bloodborne oder Nioh.

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