Mothergunship

8

Mothergunship

8.0/10

Pros

  • Großartiges Waffensystem
  • Zahllose Kombinationen
  • Unterhaltsame Dialoge

Cons

  • Abgedroschene Story

Wir haben uns für euch in Mothergunship der drohenden Alieninvasion entgegengestellt. Wie uns der geistige Nachfolger von Terrible Posture Games Tower of Guns gefallen hat, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Eines vorweg: Mothergunship erfindet das Roguelike-Genre nicht neu. Mit zufallsgenerierten Waffen kämpft ihr euch durch zufallsgenerierte Räume, gefüllt mit ebenso zufallsgenerierten Gegnern. Ein bekanntes, aber bewährtes Spielprinzip.

Spielerisch baut das ganze dabei auf den bereits aus Tower of Guns bekannten Elementen auf. In guter alter Ego-Shooter Manier versucht ihr euren Gegnern das Lebenslicht auszupusten, ohne dabei selbst den Löffel abzugeben. Denn bei eurem Ableben gilt die Mission als gescheitert und ihr dürft sie von vorne beginnen.

Zwischendurch kämpft ihr zudem gegen diverse Bosse, baut euer Arsenal aus und dürft unterhaltsamen Dialogen zwischen den NPCs lauschen. Was bis hier hin noch nach Tower of Guns 2.0 klingt, birgt jedoch ein Feature, welches das Mothergunship einzigartig unter den Vertretern des Genres macht.

Mothergunship – Trust me, I’m an engineer

Das besondere an Mothergunship ist das ungewöhnliche Waffensystem. Denn anders als in meisten Shootern schaltet ihr nicht einfach nach und nach neue Waffen frei oder bekommt diese von getöteten Feinden. Stattdessen gilt hier: Selbst ist der Mann. Oder die Frau, versteht sich.

Während ihr euch durch die einzelnen Missionen schießt, sammelt ihr Goldmünzen von besiegten Gegnern. Diese könnt ihr dann in einem der zahlreichen Shops, die sich überall in den Missionen verteilt finden lassen, für neue Waffenteile ausgeben. An Werkbänken könnt ihr dann aus den Einzelteilen eure ganz persönlichen Waffen basteln.

Zunächst benötigt ihr dafür ein beliebiges Verbindungsstück und einen Waffenlauf. Jedes Verbindungsstück verfügt über eine bestimmte Anzahl an Slots. Jeder Waffenlauf nimmt wiederrum einen Slot in Anspruch. Je mehr Slots also, desto mehr Waffenläufe. Je mehr Läufe, umso mehr schießt ihr auch. Ganz einfach eigentlich.

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Mothergunship – So viel Auswahl!

Bereits bei eurem ersten Versuch werdet ihr feststellen, dass es zahllose verschiedene Möglichkeiten gibt, um eure Traumwaffe zu basteln. Ob ihr nun einen Blaster, einen Raketenwerfer, eine Railgun, einen Flammen- oder Sägeblattwerfer oder eine Minigun benutzen wollt, ist ganz euch überlassen. Das Spiel fordert euch sogar dazu auf, mit den Möglichkeiten herumzuspielen und die verrücktesten Kombinationen zu testen. Wer sagt eigentlich, dass man sich für einen einzigen Waffenlauf entscheiden muss?

So lange ihr genug Slots zur Verfügung habt, könnt ihr auch einfach alle Waffenarten gleichzeitig nutzen. Dabei euch müsst ihr euch nicht einmal Gedanken über Munitionsvorräte machen. Denn auf diese verzichtet Mothergunship komplett. Stattdessen verbraucht eure Waffe nur Energie, welche sich mit der Zeit wieder auflädt. Allgemein gilt: Je größer die Waffe, umso schneller geht euch die Energie aus.

Sollte euch eine Waffe übrigens nicht mehr reichen, braucht ihr euch nicht zu sorgen. Schließlich hat euer Charakter ja zwei Hände. Seid ihr also mit eurer ersten Waffe zufrieden, könnt ihr jederzeit eine weitere Waffe für eure zweite Hand erstellen. Und keine Angst: Jede Waffe verfügt über eine eigene Energieleiste.

Fazit

Auch wenn Mothergunship viele Gemeinsamkeiten mit seinem geistigen Vorgänger Tower of Guns teilt, sorgt besonders das kreieren der Waffen für Abwechslung, die mir persönlich in Tower of Guns noch gefehlt hat. Die zahllosen Möglichkeiten sorgen auch nach mehreren Spielstunden immer noch für neue, abgedrehte Waffenkombinationen. Die schnelle Steuerung sorgt dabei für die nötige Action. Auch wenn die Story mittlerweile etwas abgedroschen wirkt, sorgen die unterhaltsamen Dialoge zwischen den NPCs für den einen oder anderen Lacher. Alles in allem hat mir Mothergunship wirklich gut gefallen. Fans des Genres sollten sich den Titel auf alle Fälle mal genauer anschauen.

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