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Moving Out (PlayStation 4) Testbericht

Umzüge zählen mit zu den nervigsten Erledigungen, die es gibt. Team 17 schnappt sich aber das Konzept der schlimmsten Tätigkeit und wandelt es in ein witziges Koop-Spiel namens Moving Out um. Genau das haben sie nämlich schon mit Overcooked gemacht. Einige haben es gehasst, nun hassen sie es dank dem Spiel noch mehr oder lieben es sogar. Das ist zumindest ein Fortschritt. Wir haben uns den ungewöhnlichen Titel für die PlayStation 4 angeschaut und verraten euch, ob ihr das wirklich machen wollt.

Moving Out – Irgendwann ist es soweit

Wer kennt es nicht, wenn man den Freunden am Wochenende bei einem Umzug helfen darf. Danach ist man meist müde, hat Schmerzen und der Tag ist sowie so vorbei. Da Moving Out zum Glück virtuell ist, soll das sogar Spaß machen.

In diesem Titel dürft ihr nämlich mit bis zu drei Freunden für das Unternehmen Smooth Moves arbeiten. Nach einem kleinen Training, welches euch die Grundlagen nahelegt, geht dann auch los. Wie auch schon in Overcooked fahrt ihr mit eurem Wagen durch die witzig gestaltete Welt und verursacht ein paar Unfälle, die nicht weiter tragisch sind.
Von da aus dürft ihr euch dann an die Aufträge ran machen. Allein würde ich euch diesen Job jedoch nicht empfehlen. Es wurden zwar einige Hilfestellungen implementiert, die ich bei Overcooked vermisst habe, doch das ist wohl nicht der Sinn hinter diesem Spiel.

Auch ist es vermutlich nicht der beste Zeitpunkt das Spiel zu kaufen, wenn ihr die ganze Zeit allein zuhause seid. Denn eine Möglichkeit es Online mit Freunden zu spielen gibt es nicht. Ziemlich ungünstig, wenn an den meisten Orten Ausgangssperre oder Treffen von mehr als zwei Personen untersagt ist. Ich konnte es daher auch nicht mit vier Leuten spielen, was vermutlich den Umzug einfacher und chaotischer zugleich gestaltet hätte.
Wer jedoch zumindest ein Familienmitglied, Freund oder Mitbewohner auf die Coach geschoben kriegt, wird mit höllischem Spaß belohnt!

Das fliegen die Wortfetzen

In diesem Fall habe ich einen Freund von mir herbeigeholt, um diesen Titel ordentlich zu testen und wir haben uns sogar weniger angeschrien als erwartet. Bei Overcooked stolpert man sich oft über die Füße, bereitet Dinge zu lange zu oder sonstiges. Hier ist es eher simpel gehalten, denn ihr schleppt kleine bis große Möbelstücke durch Türen, Fenster und was sonst die Chance dazu bietet.
Zu Beginn sind es meist nur ein paar Kleinigkeiten, die ihr allein schleppen könnt. Sobald es aber an Sofas, Kühlschränke und sogar Hundetunnel geht ist das Geschrei groß.

Es lässt sich nämlich gar nicht so einfach steuern, wenn ein Freund wie bescheuert dagegen drückt. Es benötigt viel Absprache und Koordination, aber genau hier liegt der Spaß an Moving Out. Damit das nicht eintönig wird, hat sich Team 17 natürlich ordentlich was ausgedacht. Jedes Level ist nämlich komplett anders. Es gibt mehrere Ebenen, Fallen, nervige Haustiere und Hindernisse. Sogar Referenzen auf andere Spiele wie Frogger sind mit enthalten.

Und dann gibt es noch Freunde, die in Echt und im Spiel nicht werfen können und somit die gebrechliche Ware kaputt geht.
Nur die Goldmedaille in der Zeit zu schaffen ist jedoch nicht alles. Zusätzlich besitzt jedes der 30 Level noch drei Bonus-Missionen, um euch weiterhin auf Trab zu halten.

Fazit
Wer aktuell alleine ist, dem würde ich Moving Out momentan nicht empfehlen. Allen anderen dagegen kann ich das Spiel nur empfehlen. Es macht einfach unglaublichen Spaß mit Freunden und je mehr ihr seid, desto besser wird es!
Gut
  • Unglaublicher Spaß mit Freunden...
  • Vielseitige Level
  • Witzige Inhalte über all in den Leveln
  • Simple Steuerung
Weniger Gut
  • Leider ohne Onlinefunktion zu dieser Zeit
  • Alleine macht das Spiel wenig Sinn
8
Gut
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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