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Naruto to Boruto: Shinobi Striker (PS4) Test

Mittlerweile ist es einige Jahre her, dass Naruto mich in seinen Bann gezogen hat. Einst hat alles mit der Serie angefangen, doch schnell ging es zu den Spielen über, wo wir schlussendlich bei Naruto to Boruto: Shinobi Striker gelandet sind. Eigentlich kennen wir die Spielereihe unter der Kategorie Beat ‘em ups, doch diesmal hat Bandai Namco etwas anderes für uns. Am besten fällt der Titel in diesem Fall unter MOBAs. Was euch in diesem Abenteuer mit Naruto und seinen Freunden erwartet, erfahrt ihr im folgenden Test.

Naruto to Boruto: Shinobi Striker – Neues Konzept?

Wenn ihr die letzten Jahre die Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Teile gespielt habt, dann wisst ihr bereits wie der Hase mal lief. Richtig gehört, denn so ist der neueste Teil nicht aufgebaut.

Als aller erstes dürft ihr euch selbstverwirklichen. Das heißt ihr könnt euren eigenen Charakter herstellen, ihn euren Style verpassen und bestimmen aus welchem Dorf er kommt wie z. B. Konogakure. Die Auswahl der Klamotten und eures Aussehens ist zwar zu Beginn nicht besonders, jedoch wird es besser je mehr ihr spielt. Über die Zeit schaltet ihr nämlich Schriftrollen frei, die euch zufällig Gegenstände geben. Das kann natürlich nervig sein, wenn ihr einige Gegenstände wirklich dringend wollt, die es so im Shop nicht zu kaufen gibt.

Der Fortschritt lässt sich nicht ausschließlich daran messen, denn ihr könnt auch einen Meister wählen wie Naruto, Sasuke, Sakura und sehr viele andere die ihr aus dem Anime kennt. Je mehr ihr mit euren Meistern fortschreitet, desto mehr Techniken erlernt ihr wie das klassische Rasengan oder Chidori. Doch diese Aspekte und euer Level in diesem Spiel sind noch nicht aussagend im Gegensatz zu eurem Können.
Wie bereits gesagt funktioniert Naruto to Boruto: Shinobi Striker etwas anders als die altbekannten Teile. Statt euch in eine Story zu stürzen und dann später im PvP-Modus online die Köpfe einzuschlagen ist hier alles online.

In einer VR-Welt könnt ihr nämlich Missionen erfüllen, wie die Bijuus besiegen, Kakashi hinterherjagen, feindliche Ninjas besiegen und einiges mehr. Das funktioniert Solo, sowie auch mit drei weiteren Spielern. Doch das ist noch nicht der Hauptaspekt des Spiels, denn es gibt auch Modi, wo ihr 4 vs. 4 gegeneinander antretet. Entweder besiegt ihr euch in einem normalen Kampf, sammelt gegnerische Flaggen ein oder nehmt Basen ein.

Naruto to Boruto: Shinobi Striker – Neu ist nicht unbedingt schecht

Für einige dürfte dieses Spiel bereits rausfallen, weil es hier keinen Story-Modus gibt, was durchaus verständlich ist. Der Fokus des Spiels ist diesmal wirklich anders und macht das Spiel zugleich interessant durch das einzigartige Gameplay kombiniert mit dem was euch drumherum erwartet. Zwar ist das Kampfsystem nicht so wie in der Naruto Shippuden: Ultimate Storm Reihe, doch ist es trotzdem nicht schlecht und passt sich der Umgebung an. Zum Thema Umgebung passt auch die Kamera, denn je nachdem wo ihr euch befindet spielt euch diese gerne mal einen Streich. Ihr seid an der Wand, um dem Gegner auszuweichen? Dann kann es durchaus vorkommen, dass ihr den Überblick verliert, dank der Kamera. Das ist natürlich ärgerlich.

Interessant ist auch die Einführung der Klassen in diesem Teil. Jedes Team braucht nämlich Angreifer, Heiler, Tanks und Reichweite, um eine gute Balance zu haben… denkt man zumindest. Das ist nämlich so eine Sache für sich. Genauso wie beim Matchmaking lässt sich nämlich sagen, dass da noch etwas Finetuning fehlt. Zwar sind Spiele heutzutage nicht einfach in eine passende Balance zu kriegen, doch bei einem Titel im MOBA Stil ist es sehr wichtig.

Als Naruto-Fan möchte ich schlussendlich noch eine wichtige Sache loben. Denn die Grafik und auch die Umgebung im Spiel sieht nicht nur gut aus, sondern bringt auch so einige Erinnerungen aus dem Anime zurück.

Fazit
Nachdem ich mit meinem eigenen Charakter in Naruto to Boruto: Shinobi Striker eintauchten durfte, muss ich gestehen, dass ich mit gemischten Gefühlen dran gehe. Einerseits habe ich ganz zu Beginn etwas anderes erwartet, wo mehr Story eingebunden ist. Anderseits hat Bandai Namco etwas wirklich Interessantes hergestellt, was wirklich viel Potenzial für MOBA- und Naruto-Fans hat. Es muss ausschließlich etwas an den richtigen Schrauben gedreht werden, um den Titel dahin zu bringen, wo dieser hingehört.
Gut
  • Eigener Charakter erstellbar
  • Grafik und Areale bringen Nostalgiefaktor mit
  • Charakterklassen für jeden dabei…
  • Eure Meister bringen euch altbekannte Jutsus bei
  • Einzigartiges Spielprinzip
Weniger Gut
  • Auswahl könnte zu Beginn ruhig etwas größer sein
  • Nerviges Belohnungssystem
  • Die besser balanciert sein könnten
  • Keine Story vorhanden
  • Matchmaking kann frustrierend sein
  • Kampfsystem ist nicht so gut wie in anderen Teilen
  • Kamera ist an manchen Stellen furchtbar
6
adäquat
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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