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Ride 3 (PS4) Test


Ride 3 beinhaltet alles was man sich für eine Rennspiel-Simulation erhofft und mehr. Wenn es Motorradkenner unter euch gibt, dann dürft ihr Ride 3 auf gar keinen Fall verpassen. Original-Strecken und jede Menge Originalgetreue Bikes lassen euer Herz höherschlagen.

Ride 3 – Jede Menge Lizenzen

Was einem zu aller erst ins Auge fällt sind direkt Ducati, Aprilia, BMW, Honda, Kawasaki, Cagiva, Suzuki, Yamaha usw. Nahezu alle bekannten Motorrad-Hersteller sind vertreten und biete ihre einzigartigen Maschinen an. Seinen es nun tatsächlich Sport-, Racing- oder Nakedmodelle. Zudem hat man darüber hinaus auch noch die Möglichkeit die Maschinen einzeln zu bearbeiten. Von kleinen Verzierungen, wie Sticker, bis hin zu kompletten Lackierungen ist alles möglich.

Außerdem könnt ihr euch Einzelteile kaufen und diese in eure Maschine einbauen um sie zu verbessern und euch einen Vorteil in den Rennen zu verschaffen. Hierbei kann man ebenfalls Luftfilter, Auspuff, Getriebe, Bremsen, Federung und Räder ändern. Man hat also alle Freiheiten, was Ride 3 zu einem sehr realistischen Erlebnis macht. Außerdem sind sehr viele Rennstrecken verfügbar, die man auch in der Realität besuchen kann. Bspw. darf natürlich der Nürburgring nicht fehlen sowie die Rennstrecke Autodromo Nazionale Di Monza. Wem das noch nicht genug war bis hierhin, der wird zudem mit einem Karrieremodus verwöhnt.

Ride 3

Ride 3 – Der Karrieremodus

Man gestaltet zunächst seinen eigenen individuellen Kader und sucht sich seine erste Maschine aus, mit der man seine Karriere starten möchte. Euer kommender Motorradsport-Star ist nun bereit eine Saison zu starten, und Geld zu verdienen, welches man in neue Motorräder reinvestieren oder neue Einzelteile kaufen kann. Nach und nach nimmt man an verschiedenen Turnieren teil um sich am Ende für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren und zum besten Fahrer zu werden.

Ride 3

Ride 3 – Simulation pur

Das Gameplay bei Ride 3 ist sehr anspruchsvoll. Wer sich denkt, er drückt einfach das Gas durch und kommt schon als einer der ersten ans Ziel täuscht sich schnell. Man hat die Möglichkeit mit dem Hinterrad abzubremsen und sein Körpergewicht jeweils nach vorne oder nach hinten zu verlagern um die Geschwindigkeit zu beeinflussen. Kurvenlage und das anfahren der Kurven stellen sich ebenfalls als äußerst schwierig heraus, wenn man bisher noch kein Spiel aus dem Genre gespielt hat. Die Geschwindigkeit muss passend an jeder Kurve verändert werden und dafür bleiben einem nicht sehr viel Reaktionszeit.

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Gerade der Nürburgring stellt sich als äußerst tückisch heraus, wenn man an einer der Haarnadelkurven schneller als die Mitstreiter verbeikommen möchte. Solltet ihr von der Strecke abkommen oder euch selbst ausbremsen, dann landet ihr sehr schnell teilweise sehr spektakulär im Kiesbett. Die Motorräder haben leider kein Schadensmodell, deshalb ist eure Maschine selbst nach dem zwölften Sturze immer noch voll in Takt.

Ride 3

Fazit
Eine tolle Simulation für echte Fans, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Die Vielfalt an Motorrädern und Einzelteilen die Ride 3 zu bieten hat, wickelt ein echt authentisches Erlebnis ab. Ich hätte mir ein Schadensmodell gewünscht und besser animierte Zuschauer und weitere Attribute außerhalb der Strecke. Die Grafik ist äußerst gelungen und auch die Rennstrecken machen einiges her. Durch den detaillierten Karriermodus sind viele Stunden Suchtgefahr vorprogrammiert.
Gut
  • Viele Lizenzen
  • Tolle Grafik
  • Umfangreicher Karrieremodus
Weniger Gut
  • Kein Schadensmodell
  • Für Anfänger sehr schwierige Steuerung
8
Gut

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