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Runbow

8.0/10

Pros

  • Farbenfrohe Spielwelt
  • Einfallsreiche Spielmechanik mit gelungenen Konzepten bei der Spielmodi
  • Umfangreiche Auswahl an Spielmodi
  • Online- und lokaler Mehrspielermodus
  • Bestens für einen Spieleabend unter Freunden geeignet

Cons

  • Als Einzelspieler lässt die Motivation schnell nach
  • Frustrationsgefahr im Bowhemoth-Modus
  • Geringere Auswahl an Einzelspieler-Modi

Bereits 2015 hat Runbow unter anderem auf der Wii U für farbenfrohe Partys gesorgt. Am 02.August 2018 können sich auch Besitzer einer Playstation 4 oder Nintendo Switch in die Spielwelt von Runbow begeben. In Runbow spielen einerseits die Farben eine große Rolle. Andererseits kommt es auch auf Schnelligkeit und Ausdauer an. Letzteres wird sogar dringend vorausgesetzt. Wir haben die umfangreiche Spielmodi testen können und haben eine überraschende Entdeckung gemacht. Vor allen Dingen haben wir uns die Frage gestellt, ob Runbow auch langfristig motivierend wirkt. Ob Runbow ein Langzeitvergnügen bietet? Die Antwort erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.

Runbow – Mehr als nur Farben!

Auf den ersten Blick fallen die zahlreichen Spielmodi ins Auge. Besonders im Bereich der Mehrspielermodi hat Runbow viel zu bieten. Dadurch bekommt man den Eindruck, dass der Titel vor allem für einen Spieleabend mit Freunden geeignet ist. In der lokalen Mehrspielermodi habt ihr die Möglichkeit mit bis zu drei weiteren Spielern auf der Couch zu spielen. Zudem stellt euch Runbow frei, ob ihr die Mehrspielermodi lokal nutzen oder euch online mit Spielern aus aller Welt messen wollt. Online können bis zu neun Spieler teilnehmen.

Zugebenermaßen macht ein Titel online oder lokal mit Freunden mehr Spaß. Schließlich handelt es sich bei Runbow um ein sehr hektisches und temporeiches Gameplay mit auffälliger Farbmechanik. Während man sich durch die einzelnen Level bewegt, ändert sich die Hintergrundfarbe der Spielwelt. Für wenige Sekunden stehen für euch Plattformen, Hindernisse oder Objekte bereit, mit denen ihr durch das Level kommt. Bei gleicher Hintergrundfarbe verschwinden die Plattformen und Hindernisse. Mit anderen Worten: Runbow stellt eure Geschicklichkeit und euer Timing auf die Probe.Runbow

Am Ende eines Level steht die „Trophäe“ für euch bereit. Interessanterweise lässt euch Runbow bei der Lösung eines Level die Qual der Wahl. Es gibt nicht nur einen Weg, welcher zum Ziel führen kann. In Runbow habt ihr die Möglichkeit auf unterschiedlicher Art und Weise ein Level zu meistern. Auf dieser Weise schafft Runbow ein abwechslungsreiches und spannendes Spielerlebnis. Vor allen Dingen verlaufen dadurch auch Einzelspieleraktivitäten nicht monoton. Insgesamt habt ihr bis zu 140 Einzelspieler-Level vor der Brust.

Runbow – Das Inhaltsmonster auf meiner PS4

Wie schon erwähnt sind die Entwickler mit Runbow in Puncto Spielmodi-Auswahl nicht sparsam umgegangen. Die verschiedenen Spielmodi tragen erheblich zu einem abwechslungsreichen Gameplay bei. Diese unterscheiden sich nämlich nicht nur bei der Zielsetzung, sondern auch bei der Gestaltung.

Während man in „Gleich wird gerannt“ nur das Ende eines Level erreichen und damit die „Trophäe“ ergattern muss, bekommt ihr es online im Arena-Modus mit hartnäckigen Gegnern in einer öffentlichten Party oder mit Freunden lokal bzw. in einer privaten Party zutun. Hier ist die Devise: Kämpft um zu überleben! Eure Gegner müsst ihr von Hindernissen stürzen lassen oder sie mithilfe von Objekten bekämpfen. Wegrennen ist keine Option! Es gewinnt nur derjenige, der das Ende eines Kampfs überlebt.Runbow

Wie einfallsreich die Entwickler vorangegangen sind, zeigt sich in der Spielmodi „König des Hügels“, in der Kämpfe und Schnelligkeit eine geringere Rolle spielen. Hier müsst ihr nämlich einen Hügel für einen längeren Zeitraum einnehmen. Dabei müsst ihr euch gegen eure Freunde oder online gegen Spieler aus aller Welt durchsetzen. Um den Sieg zu erringen, müsst ihr den Hügel länger als alle anderen Spieler besetzen.

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Dagegen müsst ihr im Abenteuermodus allein oder lokal mit Freunden den Poster-Bezirk vor der bösen Satura retten und einen Weg durch eine gigantische Karte finden.

Sucht ihr eine besonders schwierige Herausforderung, dann ist die Bowhemoth-Modi genau das Richtige für euch. Ihr befindet euch im Bauch einer riesigen Bestie und stürzt zu Beginn die Speiseröhre hinunter. Auch hier ist euer Timing gefragt. Die Magensäure führt nämlich zu eurem Tod. Über verschiedene Plattformen müsst ihr euren Weg durch den großen Magen der Bestie finden. Von Checkpoints fehlt jegliche Spur. Ebenso ist kein Speichern möglich. Im Todesfall müsst ihr das gesamte Level von neuem beginnen. Daher eignet sich diese Spielmodi eher weniger für Spieler, deren Gemüter sehr leicht zu erhitzen sind.

Runbow – Verrückte globale Wettkämpfe

Auf der Playstation 4 können sich in den Mehrspielermodi bis zu vier Spieler treffen. Die Nintendo Switch-Version bietet einen lokalen Multiplayer-Wahnsinn mit bis zu 8 Spielern. Falls ihr euch dazu entscheidet online zu spielen, könnt ihr euch sogar mit bis zu neun Spielern gleichzeitig in einer der drei oben genannten Spielmodi begeben.

Auch außerhalb des Spielgeschehens hat Runbow viel zu bieten. Ihr könnt euch nämlich auf eine umfangreiche Menge an freischaltbaren Kostümen und beliebten Gastcharakteren aus Indie-Spielen freuen. Zu den freischaltbaren Charakteren gehören unter anderem: Shovel Knight, CommanderVideo, Shantaei, Lilac und viele mehr. Zudem können sich Spieler auf hunderte freischaltbare Galerieinhalte freuen, die sich auch mit den Geheimnissen der Gastcharaktere befassen.


Fazit:

Runbow macht auch auf der Playstation 4 großen Spaß und ist aus meiner Sicht bestens für den Spieleabend unter Freunden geeignet. Durch die umfangreiche Spielmodi schaffen die Entwickler die Basis für ein abwechslungsreiches Spielerlebnis. Verstärkt wird dies durch die breite Auswahl an Spielmodi, die sich in ihrem Gameplay unterscheiden und unterschiedliche Ziele verfolgen. Selbstverständlich muss man Runbow eher zu einem klassischen Multiplayer-Game einordnen, da die Mehrspieler-Modi durchaus die Überhand gewinnt.

Dennoch führt gerade diese Strategie dazu die Spieler langfristiger für das Spiel zu motivieren. Gleichzeitig darf aber nicht außer Acht gelassen werden, dass Runbow für Einzelspieler weniger motivierend ist und das obwohl die Einzelspieler-Inhalte auch enorm herausfordernd sein können. Dennoch lässt die Motivation als Einzelspieler nach, da man nach einer gewissen Zeit sich mit der Spielmechanik sehr gut auseinandergesetzt hat und die einzelnen Level mit Bravur meistert.

Grundsätzlich brilliert Runbow durch seinen hohen Unterhaltungswert, aber nur gemeinsam mit Freunden. Ansonsten hat man noch die Möglichkeit sich auf globaler Ebene in den Spielmodi „Gleich wird gerannt“, „König des Hügels“ und in der „Arena“ mit anderen Spielern zu messen. Selbstverständlich könnt ihr euch auch mit Freunden zu einer privaten Party treffen. Dennoch hinkt die private Online-Party dem Spieleabend auf der Couch in Bezug auf den Unterhalungspegel deutlich hinterher.

 

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