Startseite » Featured » Shining Resonance Refrain (Nintendo Switch) Test

Shining Resonance Refrain (Nintendo Switch) Test

Schlussendlich bietet Shining Resonance Refrain, wie nicht gerade jedes JRPG ein tolles Paket. Angefangen von der Synchronisation bis hin zur Story und Kampfsystem gibt es viele verlockende Aspekte. Ausschließlich die genannten negativen Punkte machen manches nervig doch nicht unausstehlich. Besonders Liebhaber der Tales of Reihe oder von JRPG im gesamten sollten sich bald über dieses Spiel freuen, sobald es in ihrer Konsole ist!
User Rating: 8

Vier Jahre mussten JRPG Fans auf dieses Spiel warten. Shining Resonance hat es dank Koch Media endlich von Asien nach Europa geschafft und heißt nun Shining Resonance Refrain. Warum es einen anderen Zusatz sowie wie das Spiel sich macht, erfahrt ihr im folgenden Test.

Shining Resonance Refrain – Ein echter Drache

Yuma scheint im ersten Moment wie ein normaler Junge auszusehen, doch er hat ein dunkles Geheimnis. Nichtmals der Krieg zwischen den Königreichen um die heilige Insel Alfheim konnten sein wahres Gesicht zeigen. Das ist der Grund, warum er sich in lombardischer Gefangenschaft befindet. Sein wahres Gesicht möchte er trotzdem nicht zeigen, obwohl er sich qualvollen Experimenten hingeben muss.

Zu seinem Glück erscheinen eines Tages zwei Frauen, die ihn aus diesem Gefängnis befreien wollen. Das klingt im ersten Moment ziemlich gut, doch das Glück scheint nicht auf Yumas Seite zu sein. Aus dem nichts taucht die Kronprinzessin Excella von Lombardia auf und bringt ihre drei Drachen mit. Das soll für Yuma und seine zwei neuen Freunde Kirika und Alma ein großes Problem werden.

Das ist der Zeitpunkt, an dem Yuma sein wahres Gesicht preisgibt und sich zum legendären Shining Dragon verwandelt. Das könnte nach einem langen Kampf ein entscheidender Wendepunkt im Krieg um Alfheim sein. Mehr verraten wir ab hier nicht mehr, jedoch wird es noch deutlich spannender.

Shining Resonance Refrain – Gebt dem Drachen einen Beat

Falls ihr Fans der Tales of Reihe seid oder davon gehört habt, dürfte Shining Resonance Refrain für euch ein interessanter Titel sein. Allein die Story, wie ihr bereits oben lesen konntet bietet ein einladendes Thema, welches euch für Stunden fesseln wird. Besonders Liebhaber von englischen oder japanischen Synchronisationen dürfen sich an der Stelle freuen. Wenn ihr jedoch beider Sprachen nicht mächtig seid, habt ihr ein Problem, denn eine deutsche Lokalisierung gibt es nicht.

An der Stelle auch früh erkennbar ist der hohe Anteil von des Visual Novel Prinzips, wo sich die Charaktere viel unterhalten. Für einige kann es sehr spannend sein, wenn es um die Geschichte und Beziehungen zwischen den Charakteren geht. Für andere dagegen kann es langweilig werden. Außerdem sind diese Gespräche nicht großartig animiert. Wenn ein Schwertangriff vorkommt, erinnert es eher an alte RPGs, wo es noch keine besseren Möglichkeiten gab.

Doch genug zu den Aspekten, die hätten besser sein können. Das Kampfsystem ist z. B. hervorragend gelungen. Mich persönlich erinnert es an die neueren Tales of Teile, wodurch der Titel für mich erst recht zum Must-Have geworden ist. Ihr solltet an der Stelle trotzdem nicht vergessen, dass euer Drache im Fokus steht und von euren Kameraden die Waffen bzw. Instrumente nutzen unterstützt wird.

Shining Resonance Refrain – Nettes Kampfsystem

In einem kleinen Areal kämpft ihr somit mit drei weiteren KI-Einheiten in einem Echtzeitkampf gegen eure Gegner. Dort könnt ihr normale Angriffe, und Spezialangriffe nutzen sowie ausweichen und blocken. Dabei müsst ihr nur stätig eure Energieleiste im Blick behalten, denn ihr könnt nicht permanent angreifen und braucht einen gewissen Moment Pause. Abgesehen davon könnt ihr mit speziellen Angriffen euren Gegner brechen, wodurch dieser kurzzeitig Kampfunfähig wird.
Eure Gefährten lassen sich natürlich auch über Kommandos steuern, die jedoch nicht immer perfekt befolgt werden.

Jetzt ist die Frage, ob das Charakterdesign die kleinen Macken dieses Spiels wieder geradegibt, denn jeder Charakter sieht ziemlich gut aus. Das lässt sich in Frage stellen, denn das Spiel basiert auf seinem PS3 Vorgänger, wodurch kein 4K Ableger zu erwarten ist. Nichtsdestotrotz besitzt diese Version noch eine kleine Überraschung, die ihr spielen solltet sobald ihr einmal durch seid. Denn im sogenannten Refrain-Modus dürft ihr auch Charaktere wie die Kronprinzessin von Lombardia Excella in eure Party mitführen, was nochmal etwas Anreiz gibt.

 

Gut
  • Synchronisation in Englisch und Japanisch...
  • Interessante Story
  • Kampfsystem wird stätig besser
  • Charakterdesign sieht sehr gut aus…
  • Dank dem Refrain-Modus lassen sich auch die „Bösewichte“ in die Party mitnehmen
Weniger Gut
  • Keine Lokalisierung
  • Für manche könnte es zu viele „Visual Novel“ Aspekte geben
  • Es könnten mehr animierte Szenen kommen statt Sounds in den Gesprächen
  • Allgemein könnte die Grafik aber etwas besser sein
8
Gut
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

Was sagst Du?

0 0

Kommentar hinterlassen

Leave a Reply

Your email address will not be published.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

x
Gibst Du uns ein Like?:Schon geliked? Dann kannst Du es schließen.