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Strange Brigade (PS4) Test

Verabschieden wir uns mal von Sniper Elite und Zombies dachte sich Rebellion Studios wohl. Denn mit Strange Brigade erwartet uns etwas ganz anderes. Eine Reise nach Ägypten bekommen wir nämlich diesmal spendiert. Dort warten Mumien, Rätsel und Koop-Spaß auf uns. Wie wir den Titel so finden, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Strange Brigade – Überall Mumien

Strange BrigadeDa es ein Trottel geschafft hat einen alten Schatz ausfindig zu machen, der nicht gefunden werden sollte, haben wir nun den Salat. Es warten nun tonnenweise Mumien und co auf uns.
Doch das soll kein Problem für die Strange Brigade sein. Dabei handelt es sich um ein einzigartiges Team aus vier Leuten, die unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Diese lassen sich im Verlauf des Spiels sogar noch austauschen. Was bereits hier positiv auffällt ist, dass is auf die Fähigkeiten nichts an die Charaktere gebunden ist. Somit könnt ihr eurem Liebling auch eure Lieblingswaffe geben, um ins Abenteuer zu starten.

In einer Umgebung die sehr Indiana Jones ähnelt, dürft ihr euch dann alleine oder mit drei Freunden bzw. Fremden auf den Weg machen. Es erwarten euch verlassene Dörfer, Ruinen und Täler die nur darauf warten von den lästigen Mumien befreit zu werden. Ratsamer ist es prinzipiell das Spiel mit Freunden zu spielen, denn AI im Einzelspieler Modus gibt es nicht. Auch ein lokaler Koop mit Splitscreen ist nicht vorhanden, wofür das Spiel quasi schon gemacht ist. Keine Sorge, alleine ist es genauso machbar, wie mit Freunden, doch der Flair ist nicht derselbe. Wer also einen Shooter im Left4Dead Stil will, der doch etwas anders ist, der sollte seine Freunde überreden es zu kaufen.
Zudem wird die Strange Brigade von einem witzigen Synchronsprecher unterstützt. Problem an der Sache ist nur, dass er alles kommentiert. Damit sind auch die merkwürdigen Katzen gemeint, die ihr überall findet. On top kommt noch dazu, dass dieser Sprecher ausschließlich Englisch ohne Untertitel spricht. Seid ihr dem nicht mächtig, dann solltet ihr einfach weiter Mumien und co verhauen.
Um etwas Trost zu spenden, erwartet euch eine hübsche Grafik. Die Kulisse ist detailliert, genauso wie die Gegner, die euch töten wollen. Das ist doch schon mal etwas.

Strange Brigade

Strange Brigade – Einfacher als gedacht

Diese schönen Kulissen verbergen jedoch mehr als ihr denkt. Beim wegmetzeln der Mumien, Skorpionen dürften euch hier und da Fallen auffallen. Fallende Äxte, Stacheln, explodierende Fässer und mehr dürften in euren Kämpfen durch aus eine nette Hilfe sein.
Apropos auffallen, denn es gibt überall auf eurem Weg kleine Umwege und Rätsel die euch nützlichen Artefakten bringen. Statt Erfahrungspunkte sammelt ihr nämlich Gegenstände, um im Spiel einen Charakterfortschritt zu erlangen.

Die Rätsel die jedoch auf euch warten sind nicht gerade der Knüller. Meist sind sie recht simpel, doch dafür liegt der Fokus wiederum auf Monster und auf aufwendige Bosse.
Wer sich mehrmals alleine oder mit Freunden durch die Kampagne geballert hat, wird langsam Spaß am Spiel verlieren… Falsch gedacht! Denn auch wie in unzähligen anderen Spielen, könnt ihr Wellen von Monstern bekämpfen und testen wie gut ihr seid. Das macht durchaus Spaß. Wenn euch das nicht reichen sollte, könnt ihr sogar verschiedene Bereiche aus der Kampagne wiederholen und versuchen die meisten Punkte zu erreichen. Diese lassen sich dann in der Bestenliste begutachten.
Falls ihr genau gelesen habt, dann habt ihr wahrscheinlich bemerkt, dass das Drumherum des Spiels authentisch aussieht. Zwar gibt es keine großartige Story passend dazu, die den Spieler auf ewige Zeit fesselt, doch dafür habt ihr ordentlich Action. Mumien, Skorpione, Minotauren und mehr erwarten euch in Strange Brigade.

Fazit
Ich bin persönlich ein Fan von Koop-Titeln, wo einfach nur drauf losgeballert werden kann. Strange Brigade ist da keine Ausnahme. Ihr dürft allein oder mit Freunden einfach ins Abenteuer und schießt was das Zeug hält. In diesem Fall wird es zwar von einem nervigen Erzähler untermalt, aber das und andere Kleinigkeiten können verziehen werden. Hoffentlich sehen wir von Rebellion Studios nochmal so etwas in die Richtung mit noch mehr Drumherum.
Gut
  • Erzähler ist witzig…
  • Vier Spieler Koop
  • Waffen sind nicht charaktergebunden
  • Viele verschiedene Gegner
  • Gutaussehende Kulisse
  • Weitere Modi für Abwechslung nach der Kampagne
Weniger Gut
  • Nur irgendwann kann er auch mal nerven
  • Ohne lokalen Splitscreen
  • Einzelspieler werden weniger Spaß dran haben
  • Einfache Rätsel
  • Englische Synchronisation ohne Untertitel
7
solide
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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