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Super Smash Bros. Ultimate (Nintendo Switch) Test

Lange genug mussten Nintendo Switch Besitzer auf Super Smash Bros. Ultimate warten. Fast zwei Jahre nach Veröffentlichung der portablen Heimkonsole werden wir jedoch mit dem ultimativen Erlebnis beglückt. So zumindest der Name. Reicht es denn aus über 70 Charaktere aus verschiedensten Spielen in ein Spiel zu stopfen? Wir haben für euch Nintendos heiß erwarteten Titel getestet!

Super Smash Bros. Ultimate – Auf ins Getümmel

Super Smash Bros. Ultimate

Super Smash Bros. Ultimate ist endlich da und mit dem Spiel auch der neue Geister-Modus. Das soll quasi der neue Story-Modus sein, der uns erwartet. Angefangen mit Kirby dürft ihr euch durch verschiedene Level durchprügeln, um die anderen Charaktere freizuspielen. Auf eurem Weg erhaltet ihr Geister, welche euch mehr Stärke, extra Fähigkeiten und Items im Kampf verleihen. Bevor ihr jedoch in einen Kampf stürzt solltet ihr eure Geistersets bearbeiten. Das Spiel besitzt nämlich ein Schere-Stein-Papier-Prinzip, welches euch gut zu überlegen gibt, ob ihr immer die gleichen Geister nutzt.

Jedes Level in dieser Welt besitzt seinen eigenen Clou. Mal hat der Gegner Curry zu Beginn des Kampfes gefuttert und sprüht mit Feuer, ein anderes Mal ist er riesig. Für genug Abwechslung ist in den verschiedenen Leveln gesorgt. Es ist nur wichtig, dass ihr euch entsprechend anpasst. Eine besondere Story hat sich Nintendo an der Stelle aber für den Modus leider nicht einfallen lassen. An der Stelle erwarten euch nicht wie in Super Smash Bros. Brawl eine großartige Welt und auch keine überragende Story. Das Spiel ist weiter nach dem Motto: Keep it simple.

Super Smash Bros. Ultimate

Super Smash Bros. Ultimate – Klassiker bleiben einfach Klassiker

Super Smash Bros. Ultimate 2

Abgesehen vom Geister-Modus und der Jagd nach den Geistern, die euch gute Werte zu eurem Kampfstil geben, bleibt das Spiel gleich. Eure Aufgabe ist es so oft auf die Gegner einzuprügeln, bis die Schadensleiste hoch genug ist, um sie rauszukicken.
Umhüllt ist Super Smash Bros. Ultimate in seiner neuesten Fassung mit knapp 70 Charaktern, über 100 Stages und einer Tonne von Musikstücken, die euch bei euren Spielseasons begleiten. Da warten wirklich viele Inhalte auf euch, die ihr freischalten könnt.

Obwohl der Titel so viele Neuigkeiten hat, gibt es auch einige klassische Aspekte. Dazu zählen die zahlreichen Modi. Der Classic-Modus, wo ihr euch mit den jeweiligen Charakteren durch verschiedene Level bis zum Boss prügelt ist da gerade mal der Anfang. Ihr habt zahlreiche Optionen eure Matches zu modifizieren, sei es durch Musik oder Items. Abseits davon gibt es nicht nur für euch, sondern auch eure Freunde genug Möglichkeiten euch den Kopf einzuschlagen. Normaler Smash, Spezial Smash und Turniere sind gerade Mal die Spitze des Eisbergs. Denn ihr könnt prinzipiell sehr vieles Einstellen und euch eure eigenen Modi kreieren.

Das sind schlussendlich noch die klassischen Modi. Nintendo hat natürlich auch einen neuen, wobei es sich um den Squad Strike handelt. In diesem Modus sucht ihr euch mehrere Charaktere aus, die in einem K.O.-System nacheinander antreten.
Pikachu wurde vom Gegner ausgeknockt? Kein Problem nun ist Fox dran! Es ist zwar simpel, macht aber auf jeden Fall Spaß!

Super Smash Bros. Ultimate 16

Super Smash Bros. Ultimate – Liebe im Detail

Super Smash Bros. Ultimate 14

Es wäre nicht Nintendo, wenn die Liebe zum Detail nicht wäre. Sei es die wundervolle Musik, die Grafik im Gesamten oder die Charaktere. Doch an vielen Stellen hat Nintendo sich etwas überlegt. Überall sind Referenzen verteilt und laden einen dazu ein diese zu suchen. Apropos Detail, denn die über 100 Stages sehen absolut genial aus. Manche sind sehr modern und manche klassisch gehalten, was auch das Nostalgiegefühl unterstützt.

Wir haben nun genug über das Spiel, Grafik, Modi und co geredet. Jetzt geht es zur Steuerung! Angefangen mit dem „interessanten“ Nintendo 64 Controller, zum Gamecube Controller, über zum Wii-Controller und einigen weiteren Controllern.Doch wirklich interessant werden für die Switch der Joy-Con, den jeder Switch Besitzer hat, der Pro Controller und der zurückkehrende Gamecube Controller. Ersterer ist durchaus simpel, doch wer viel zockt wird merken, dass es nicht gerade der ideale Controller ist, allein von der Form her.


Der Pro Controller ist dagegen ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die Knöpfe etwas anders positioniert sind. Nintendo lässt sogar zu die Steuerung so zu setzen, wie ihr wollt. Das Nostalgiegefühl kehrt doch ausschließlich beim guten alten Gamecube Controller zurück. Dieser liegt nicht nur gut in der Hand, sondern weckt auch den alten Melee und Brawl Spieler in mir. Nur wenige Runden gezockt und es fühlt sich an wie noch nie aufgehört.

Schlussendlich war es eine andere Sache, die mich zurück in meine Kindheit geschleudert hat. Das ist nämlich der moderate Onlinemodus. Nach ein paar Verbindungsfehlern durfte ich endlich meine Künste unter Beweis stellen. Das klappte auch ziemlich gut, kombiniert mit der Möglichkeit zu zweit vor dem Fernseher zu sitzen und Onlinespieler zu vermöbeln ist das eigentlich cool. Eigentlich, denn kombiniert mit der nervigen App, keiner großartigen Möglichkeit zu kommunizieren ist das Erlebnis nur solala.

Super Smash Bros. Ultimate 21

Super Smash Bros. Ultimate – Fighters Pass Vol. 2

Habt ihr euch lange überlegt, ob ihr den Fighters Pass Vol. 2 kaufen sollt oder nicht? Wir haben für euch mal in das Gesamtpaket reingeschaut und verraten euch, ob es das Wert ist.

Vorab sei gesagt, dass es sich wirklich nur lohnt, wenn ihr aktiv Super Smash Bros. Ultimate zockt. Doch 30€ scheinen im ersten Moment ziemlich happig, da bis jetzt nur Min Min aus ARMS verfügbar ist. Über die Zeit lässt sich jedoch sagen, dass es sich wirklich lohnt. Und das nicht nur, weil ihr pro neuen Charakter 1€ spart.

Der Fighters Pass Vol. 2 kommt nämlich geladen mit vielen neuen Inhalten wie dem Mii-Schwertkämpfer Kostüm von The Legend of Zelda: Breath of the Wild, neuen Stages, Musik, den entsprechenden Klassischer-Modus-Routen und den DLC-Geistertafeln. So drüber nachgedacht ist es wirklich nicht wenig. Nervig ist nur, dass ihr so lange auf die einzelnen Kämpfer warten müsst. Aber ehrlich gesagt ist es in anderen Spielen auch nicht anders.

Dazu kommt, dass die neuen Charaktere meistens wirklich krass sind! Min Min z. B. kommt mit ihren langen Armen an jeden Gegner ran. Zwar ist sie nicht perfekt und tut sich schwer mit der Up + B bei weiteren Flugstrecken zurück zu kommen, doch teilt sie dafür auch entsprechend aus.

Bereits der erste Fighters Pass konnte mit seinen fünf DLC-Charakteren Joker, Held, Bano & Kazooie, Terry Bogard und Byleth überzeugen. Daher kann der neue Pass nur genial werden!

Fazit
Super Smash Bros. Ultimate ist das Spiel, was mir die Hoffnung auf einen verdienten AAA-Titel auf die Konsole zurückbringen sollte und das hat es auch. Es hat einen riesigen Umfang, viele Details und großartige Möglichkeiten eine ganze Meute zu unterhalten. Selbst meine Freunde die ewig nichts mehr mit dem Spiel zu tun hatten, haben unglaublichen Spaß dran. Das Grundprinzip ist einfach solide und tut genau was es soll. Zwar gibt es hier und da noch Verbesserungsmöglichkeiten, doch wer einfach Bock auf dieses Spiel hat, kann da irgendwie noch drüber hinwegsehen.
Gut
  • Abwechslungsreicher Geister-Modus...
  • Sehr viele Details bei Charakteren, Stages und co.
  • Riesige Anzahl an Charakteren, Stages und Musik
  • Gamecube Controller Unterstützung bringt einen in die Kindheit
  • Viele Modi verfügbar
Weniger Gut
  • Geister-Modus könnte mehr Story beinhalten
  • Onlineerlebnis ist gerade mal moderat, besonders für den bezahlten Onlineservice
8
Gut
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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