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Taiko no Tatsujin: Drum Session! (PS4) Test

Vielleicht habt ihr schon mal was von Dance Dance Revolution oder Beat Mania gehört, mit Taiko no Tatsujin: Drum Session! reiht sich ein weiteres Spiel in dieses Genre ein. In Japan ist das Spiel schon lange Kult und nun können auch wir auf dieser Seite des Globus kräftig auf die Trommel hauen.

Taiko no Tatsujin: Drum Session! – Bum Bum

Taiko no TatsujinVorweg, ja man muss ein gewisses Maß an Rhythmus-Gefühl mitbringen und nein man haut nicht einfach nur in die Tasten. Die Japaner gelten als schräges Volk, wenn es um ihre Freizeitgestaltung geht, Taiko no Tatsujin: Drum Session! stellt dies eindeutig unter Beweis. Sehr einfacher Aufbau, ihr habt zwei verschiedene Trommelschläge, Schläge in der Mitte und Schläge außen. Zudem könnt ihr noch zwischen linken und rechten Schlägen unterscheiden, allerdings ist es im Spiel irrelevant ob ihr links oder rechts schlägt, es geht nur um die Mitte oder außen.

Klingt recht einfach, da man ja nur zwei verschiedene Schlagarten hat. Doch sobald man den ersten Song spielt, stellt man schnell fest, dass es doch deutlich schwieriger sich gestaltet im richtigen Moment, den richtigen Schlag auszuführen. Ihr habt einen kleinen Helfer, der neben den Songs tanzt und euch animiert im Rhythmus die richtigen Töne zu treffen. Gleichzeitig erhaltet ihr für jeden guten Treffer Punkte und baut dementsprechend Kombos auf, die ihr im besten Fall sogar komplett durchzieht.
Ich persönlich habe Taiko no Tatsujin: Drum Session! mit dem normalen PS4 Controller getestet. Für das Spiel gibt es allerdings eine richtige Trommel mit Drumsticks. Sollte man vorhaben sich zu verbessern und sich länger mit dem Spiel auseinanderzusetzen ist es zu empfehlen die Trommel zu kaufen, die mittlerweile verfügbar ist.

Taiko no Tatsujin

Taiko no Tatsujin: Drum Session! – Viele Songs und alles bunt und ACTION und japanisch und…

Taiko no TatsujinEs gibt zu Beginn bereits eine riesige Auswahl an Songs. Es sind einige wenige langsame und ruhige Songs dabei, aber natürlich macht es erst richtig Spaß, wenn die schnellen und chaotischen Songs kommen, wenn man aus dem Trommeln gar nicht mehr rauskommt. Die Songs sind alle auf Japanisch (natürlich), wobei auch einige Klassiker sich hier verirrt haben. Bei jedem Song hab ihr die Möglichkeit zwischen vier unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zu wählen, von Leicht bis Extrem. Ich als blutiger Anfänger konnte mich mit Leicht schnell anfreunden und hab nach kürzester Zeit zu Normal gewechselt und nach etwa 20 gespielten Songs, habe ich sogar einige auf schwer probiert. Man findet schnell Übung und traut sich nach und nach immer mehr zu. Allerdings bin ich an Extrem kläglich gescheitert, da fehlte mir dann doch noch die nötige Übung.

Zudem habt ihr auch bei jedem Song eine Bingo-Karte, die für euch Aufgaben parat hält, welche ihr während des Spielens eines Songs erfüllen müsst. Schafft ihr möglichst viele Felder abzuarbeiten, erhält ihr einen Stempel und könnt so Münzen sammeln, welche man später einlösen kann um Anpassungsgegenstände freizuschalten, die zum verschönern eures kleinen Helfers beitragen. Neben des normalen Arcade-Modus könnt ihr euch auch natürlich mit Spielern aus aller Welt messen. In Online-Ranglistenduellen erfahrt ihr wie gut ihr in Wirklichkeit seid und könnt so ebenfalls neue Gegenstände erspielen.

Kürzlich haben wir berichtet, dass Nintendo Switch Besitzer eine Gratis-Demo herunterladen können, um sich einen eigenen Einblick in das Spiel zu verschaffen.

Taiko no Tatsujin

Fazit
Fans von Japan und deren Kultur sollten Taiko no Tatsujin: Drum Session! auf gar keinen Fall verpassen. Ein tolles Multiplayer-Spiel, was man auch mal alleine oder mit Freunden auf Partys spielen kann, wenn man es so richtig krachen lassen möchte. Viele Animationen und bunte Farben runden das japanische Flair ab. Teilweise sind die Animationen etwas nervig, gerade wenn die Songs schwer zu spielen sind und man sich ohnehin schon konzentrieren muss. Aber das Spiel hat einen wundervollen Charme und im Rahmen von Events besteht die Möglichkeit noch etliche weitere Songs hinzuzuholen.
Gut
  • Tolle Songs
  • Sehr anspruchsvoll
  • Wundervoller japanischer Charme
Weniger Gut
  • Teilweise sehr nervige Lieder
  • Chaotische Animationen lenken einen teilweise extrem ab
8
Gut

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