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The Division 2 Private Beta (PS4) Preview

Ubisofts neuer Multiplayer-Titel, The Division 2, steht nun kurz vor dem Release. Wir durften bereits erste Eindrücke in der Private Beta sammeln, die wir euch nun natürlich nicht vorenthalten wollen. Ob wir ein gutes Gefühl bei dem Titel haben, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Knapp drei Jahre nach dem Release des Looter-Shooters, The Division, steht Ubisoft nun mit dem Nachfolger in den Startlöchern. Und obwohl Ubisoft für mich nach wie vor für qualitativ hochwertige Spiele steht, sind viele Spieler eher gemischter Gefühle. Grund dafür ist vermutlich nicht zuletzt die schlechte Publicity, die der Vorgänger mit dem für viele überraschenden Grafik-Downgrade machte.

Während viele Spieler, mich eingeschlossen, das Spiel für das wertschätzten, was es war, ein guter Multiplayer-Titel mit spannender Story, konnten andere nicht darüber hinwegsehen, was das Spiel ursprünglich hätte sein sollen. Die Verärgerung der Spieler ist dabei durchaus verständlich und nachvollziehbar. Umso gespannter war ich also darauf, ob Ubisoft den vergangenen Fehler wiederholen würde. Nachdem ich mir die Beta nun einige Stunden angeschaut habe, kann ich bisher jedoch sagen: The Division 2 sieht wirklich gut aus!

Willkommen zurück, Agent

The Division 2Natürlich war es mir in der Beta noch nicht möglich, The Division 2 wirklich auf Herz und Nieren zu prüfen. Das lag einerseits an der begrenzten Dauer der Beta, andererseits an dem begrenzten Content, der für die Beta zur Verfügung gestellt wurde. So konnte ich mir zu Beginn beispielsweise noch keinen Charakter erstellen, sondern habe vorerst einen zufallsgenerierten Charakter bekommen. In der Vollversion werdet ihr natürlich wieder selbst die Gestaltung eures Agenten übernehmen dürfen.

Spielerischer Inhalt der Beta waren die ersten beiden Storymissionen, sowie eine von drei betretbaren Dark Zones, also den PvP-Zonen des Spiels. Darüber hinaus durfte ich mich durch einige Nebeneinsätze schlagen und beim Aufbau einer der neuen Siedlungen mithelfen. Abschließend durfte ich noch einen Vorgeschmack auf das Endgame, samt neuer Gegnerfraktion bekommen.

Doch kommen wir erst einmal zum neuen Setting. In The Division 2 verschlägt es die Agenten in die amerikanische Hauptstadt, Washington, D.C. Passend zur neuen Stadt bekommen wir mit dem weißen Haus auch gleich eine angemessene Bleibe als Hauptquartier verpasst. Auch der Schnee aus dem Vorgänger musste weichen. Stattdessen dürfen wir uns durch sommerliche, grüne Straßen kämpfen. Der Wechsel in die neue Jahreszeit steht dem Spiel dabei meiner Meinung nach sehr gut.

The Division 2Frühe KritikThe Division 2

Obwohl es sich bei The Division 2 noch um eine Beta handelt, wurden bereits jetzt schon einigen Kritiker laut. So sind einige Spieler der Meinung, dass die Grafik nach wie vor nicht auf dem versprochenen Niveau des Vorgängers ist. Auch die recht linearen Missionen sorgten für negative Reaktionen. Hinzu kommen diverse Performance-Probleme und instabile Server, die für negative Eindrücke sorgten.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal deutlich darauf hinweisen, dass es sich hier um eine Beta handelt. Der Sinn und Zweck einer solchen Beta, ist es nicht nur, das Spiel anzuteasen. Vielmehr sollen Kinderkrankheiten, wie etwa Performance-Schwankungen und Bugs vor dem endgültigen Release identifiziert werden, damit diese rechtzeitig beseitigt werden können. Diese also in eine Bewertung mit einzubeziehen, finde ich dem Spiel und den Entwicklern gegenüber nicht fair.

Bezüglich der Grafik bin ich geteilter Meinung. Während manche Gebiete, wie etwa die Dark Zone optisch wirklich gut in Szene gesetzt wurden, findet man mindestens genau so viele Orte, die eher lieblos oder als Lückenfüller erscheinen. Auch die Charaktermodelle, denen man in Washington über den Weg läuft, teilen dieses Schicksal. Insgesamt gefiel mir das, was ich bisher gesehen habe, jedoch sehr gut.

Zu den Missionen kann ich nur sagen: Wer abwechslungsreiches Gameplay sucht, der sollte sich nicht an einem grinding-schweren Titel wie The Division 2 aufhängen. Das Prinzip des Spiels ist schließlich nach wie vor dasselbe, wie beim Vorgänger. Die Missionen sind darauf ausgelegt immer und immer wieder gespielt zu werden, um den möglichst besten Loot zu bekommen. Repetitives Gameplay ist da nun mal vorprogrammiert. Dennoch fand ich die Missionen bisher zumindest optisch recht abwechslungsreich. Besonders die Nebenmissionen konnten mich mit ihren eigenen kleinen Storysträngen überzeugen.

The Division 2The Division 2.0

The Division 2Generell lässt sich sagen, dass The Division 2 das Genre nicht neu erfindet. Vielmehr wurden die diversen Features des Vorgängers konsequent weiterentwickelt und optimiert. So könnt ihr mit Fähigkeiten, wie der bekannten Suchermine, nun auch gezielt Gegner anvisieren. Dadurch entstehen neue taktische Möglichkeiten.

Die diversen Siedlungen, die ihr im Spielverlauf aufwerten könnt, sorgen für eine lebendigere Welt, als im Vorgänger. Auch die neuen, zahlreichen Zufallsevents unterstützen diesen Eindruck. Natürlich erreicht die Welt von The Division 2 dabei nicht die Ausmaße eines Red Dead Redemption 2, allerdings wollen wir auch nicht vergessen, dass es sich dabei um zwei völlig verschiedene Genres handelt und das The Division 2 in einem post-apokalyptischen Setting spielt. Eine vor Leben sprühende Welt wäre meiner Meinung nach also eher unpassend und würde gegen die beklemmende Stimmung wirken, die The Division 2 auszeichnet.

Wie bereits erwähnt, werdet ihr in The Division 2 auch auf eine neue Gegnerfraktion treffen. Die Black Tusk, eine paramilitärische Eliteorganisation trumpft mit diversen, einzigartigen Gadgets auf und wird euch aller Voraussicht nach besonders im Endgame das Leben schwer machen. Wirklich viele Eindrücke von der Black Tusk konnte ich in meinem Beta-Test jedoch noch nicht sammeln.

The Division 2

Fazit
Bisher bin ich davon überzeugt, dass The Division 2 ein hervorragender Mehrspieler-Titel wird. Die Story verspricht ähnlich gut in Szene gesetzt zu werden, wie im Vorgänger und auch das neue Setting scheint dem Spiel gut zu tun. Auch wenn hier und da noch leichte Performance-Probleme während der Beta aufgetreten sind, bleibe ich guter Dinge, was die Vollversion angeht. Aufgrund der recht wenigen Veränderungen zum Vorgänger bleibt eigentlich nur ein Fazit möglich: Wer The Division gefeiert hat, dem wird auch der Nachfolger gefallen.
Gut
  • Atmosphärische Welt
  • Spannende Story
  • Waffen-Handling gut umgesetzt
  • Abwechslungsreiche Fähigkeiten
Weniger Gut
  • Wenige Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger
  • Manche Areale wirken lieblos gestaltet
9
Sehr gut
... ist seit Februar 2017 als Redakteur für Spieletester.de tätig. Er ist ein waschechter PS4 Freak, hat 40 Platin Trophies und liebt Herausforderungen wie Dark Souls, Bloodborne oder Nioh.

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1 Comment

  1. Mein Gott, wie ich mich auf dieses Spiel freue <3

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