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Thronebreaker: The Witcher Tales (PC) Test

Endlich ist es da: Seit dem 23.Oktober 2018 ist Thronebreaker: The Witcher Tales über GOG Galaxy verfügbar. Hiermit lässt CD Project Red die Herzen aller Fans des Witcher-Universums höherschlagen, denn auch wenn es nicht direkt mit Geralt von Riva weiter geht, so lernen wir Königin Meve von Lyrien und Rivien näher kennen. Für sie treffen wir nicht nur schwere Entscheidungen, sondern kämpfen uns durchs Königreich mit Hilfe des berühmten Kartenspiels GWENT.

Teile und herrsche!

Vorab ist zu sagen, dass Thronebreaker sich grundsätzlich von anderen Titeln der Entwickler unterscheidet. Jedoch ist es auffällig, dass die erzählerische Art und Weise von The Witcher hier genauso stark einfließt, wie in der ursprünglichen Trilogie. Als Meve, Königin der Reiche von Lyrien und Rivien, kehrst du von einem Friedensgipfel zurück und findest dein Königreich in Trümmern. Schlimmer noch, der angreifende Nilfgaardianische Feind befindet sich vor den Pforten. Während man den Kontinent durchstreift und versucht die eigene Heimat wieder zusammenzubringen, werden die Konflikte, in die Meve und ihre Armee eintreten, durch Gwent-Duelle gelöst. Dabei werden ihre Soldaten und Generäle durch die Karten dargestellt, die man spielt.

„Wie wäre es mit einer Runde Gwent?“

Wenn man mit Gwent vertraut ist, entweder von The Witcher 3 oder dem Standalone-Spiel, ist die in Thronebreaker angebotene Version leicht zu erkennen: Ein Kartenspiel, das auf eine Einzelspieler-Kampagne abgestimmt ist. Einige Begegnungen in Thronebreaker haben bestimmte Ziele, die man erfüllen müssen, z. B. eine bestimmte Karte zu zerstören oder die eigenen Soldaten in Sicherheit zu bringen. Andere erfordern, dass man seine Züge in drei Runden plant- ein Feature, was bereits bekannt sein könnte. Dies funktioniert auch gut für Spieler, die Gwent noch nicht so stark erprobt haben. Meistens muss man das eigene Deck neu ausrichten, um sicherzustellen, dass man so viele Punkte wie möglich in einer einzigen Runde sammelt. Beende sie mit mehr Punkten als dein Gegner und du wirst siegen. So kommt man nur mit dem richtigen Deck an sein Ziel.

Schwere Entscheidungen mit noch schwerwiegenderen Konsequenzen

Theoretisch ist es möglich, dass man seine Armee zügig strukturiert hat. Denn Mit Meve kann man jederzeit ein Lager aufschlagen. Dies bietet die Möglichkeit zum Kommandozelt zu gehen und schnell ein neues Deck zu bauen. Außerdem kann man die Taverne aufsuchen und interessante Hintergrundinformationen erhaschen und auch mehr über Königin Meves Charakter herausfinden. Dies hilft einen oft bei zukünftigen Entscheidungsprozessen. Meve wird in Sapkowskis Originalromanen nur kurz erwähnt und dennoch schafft CD Project Red es, sie mit der Erzählweise genau ins Geschehen zu rücken. Dabei finden wir auch einen kurzen Abschnitt, wie sie auf Geralt von Riva trifft.

Die Grafik ist im isometrischen Stil gehalten und obwohl die Karte selbst klein und übersichtlich ausschaut, überraschen die Details der fünf Reiche, welche wir durchqueren. Als einziges Manko fällt auf, dass man die größeren Städte nicht wirklich besuchen kann.

Fazit
Sollte man auf der Suche nach einem komplexen Kartenspiel sein, dann kommt man mit Thronebreaker nicht ganz auf seine Kosten, da die intensive und detaillierte Geschichte einen umfangreichen Teil einnimmt. Jeder der Sehnsucht nach der Welt des berühmten Hexers hat, wird hier in 30 Stunden Spieleinhalt versinken und seine Herzenslust etwas stillen können. Die Entscheidungen, die man im Spiel treffen muss, sind genauso hart, wie man es aus der Witcher-Trilogie schon kennt. Für den geringen Preis, sollte man es unbedingt ausprobieren und die Story nicht verpassen.
Gut
  • Fesselnde Geschichte
  • Animierte Karten und tolles Charakterdesign
  • Stimmungsvolle Atmosphäre
  • Klassische Witcher-Musik
Weniger Gut
  • Viele Kämpfe zu leicht
9
Sehr gut
Written by
Rabia ist seit März 2018 bei Spieletester.de als Redakteurin tätig.

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