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Wonder Boy: The Dragon’s Trap (Nintendo Switch) Test

Seid ihr Fans von Jump and Runs, egal ob neuartig oder alt? Dann dürfte Wonder Boy: The Dragon's Trap für die Nintendo Switch euer Herz höherschlagen lassen. Dieses Spiel bietet nämlich einen Nostalgiefaktor, den nicht jeder bieten kann. Ob uns die 8-Bit Grafik aus dem Original oder die neuartige Grafik mehr gefallen hat, erfahrt ihr im folgenden Test.

Wonder Boy: The Dragon's Trap – Zeit für etwas Retrofeeling

Wonder Boy dürfte einigen Gamern ein Begriff sein. Denn bei diesem Spiel handelt es sich nicht nur um einen Remaster, sondern sogar um einen Remake eines alten Titels. Der originale Titel ist nämlich 1989 für das Sega System unter dem Namen Wonder Boy 3: The Dragon's Trap erschienen. Heute gibt es das Spiel nicht nur als 8-Bit Version, sondern auch in HD mit nur einem Klick.

Euch erwarten bei Wonder Boy oder auch Wonder Girl einige kleine Abenteuer, doch in diesem Plattformer könnt ihr nicht direkt alles erkunden. Ihr fangt als kleiner Junge an, der sich von Boss zu Boss kämpfen muss. Durch das besiegen dieser Bosse, verwandelt ihr euch in andere Gestalten, die euch neue Fähigkeiten und Areale zu Verfügung stellen. Das ist quasi das grobe Spielprinzip, wie wir es von viele Spielen kennen sollten.

Doch kombiniert mit schöner Musik, einem fliegenden Wechsel der Grafik zwischen alt und neu lässt sich schnell ein Nostalgiefaktor bilden. Die HD Version macht dabei viel her, jedoch geht nichts über die klassische 8-Bit Grafik, die einen volle Ladung in die Vergangenheit schmeißt.

Wonder Boy: The Dragon's Trap – Alt aber neu?

Auch wenn Wonder Boy: The Dragon's Trap wunderschön aussieht, verbirgt es auch nicht so schöne Seiten. Das Problem dürfte wohl an die Spieler gerichtet sein, die dieses Genre nicht so sehr mögen. Viel bietet das Spiel nämlich nicht, außer die gleichen Aspekte wie auch vor fast 30 Jahren. Dazu kommt, dass die Steuerung recht happig ist. Wer z. B. beim Boss getroffen wird, wird erstmal zurückgeschleudert und kann einen Moment lang nicht angreifen. Das hat selbst bei mir, einem eingefleischten Jump and Run Fan nach kurzer Zeit für Frustration gesorgt.

Nichtsdestotrotz bietet das Spiel schöne kleine Gimmicks, wie versteckte Extras und Geheimpassagen, die etwas Reiz bieten. Außerdem gibt es noch verschiedene Schwierigkeitsgrade, für Leute die es wissen wollen. Für Nostalgiker und Fans dieses Genres dürfte schnell klar sein, dass Wonder Boy ein Must Have sein sollte. Andere dagegen sollten es mit Vorsicht genießen, denn es bietet natürlich nicht so einen großen Umfang, wie wahrscheinlich viele Spieler es heutzutage erwarten würden.

Wer sich jetzt überlegt Wonder Boy: The Dragon's Trap zuzulegen, sollte zudem die Retail Version in Betracht ziehen. Headup Games hat im Gegensatz zu anderen Publisher noch einige nette Extras in die Verpackung beilegt. Dazu gehören ein Drachen Anhänger, ein Original Soundtrack Sampler und ein süßes Instruction Booklet. Letztes ist besonders selten geworden, wenn man bedenkt, dass sowas damals Standard war.

Fazit
Wonder Boy: The Dragon's Trap bringt genau das wieder, was Spiele in meiner Kindheit ausgemacht haben. Kleine und schöne Jump and Runs, die mit Liebe gemacht wurden und so simpel wie sie waren, waren sie einfach wunderbar. Dieser Titel schafft dies auch mit seinem Remake und dürfte daher viele Leute ansprechen. Andere dagegen könnten abgeschreckt werden, weil der Titel nicht so viel bietet. Ich jedoch empfehle es zumindest einmal reinzuschnuppern, denn so ein gutes Remake lässt sich heutzutage nicht oft sehen.
Gut
  • Spielerisch gut gelungen…
  • Neue Verwandlungen ermöglichen neue Fähigkeiten und Orte
  • Grafisch wunderschön im modernen und alten Stil
Weniger Gut
  • Jedoch ist das Spielprinzip sehr altbackend
  • Steuerung manchmal nervig
7
solide
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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