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Wreckfest (PC) Test

Erinnert ihr euch noch an das gute alte FlatOut? Wreckfest ist die heutige Antwort auf unseren Zerstörungswahn der Kindheit. Jetzt heißt es wieder, ab in die Karre und zerstören bis zum geht nicht mehr. Ob dieses Prinzip auch noch heute so viel Spaß macht wie früher, erfahrt ihr in diesem Test.

Wreckfest – Ab in den Dreck

Wreckfest ist wohl ein Titel auf den sich viele Spieler freuen werden. Es bringt alte Erinnerungen hoch und sieht zudem auch besser aus, als wir es aus alten Zeiten kennen.
Daher schauen wir uns erstmal die Kampagne genauer an. Diese besitzt keine wirkliche Geschichte oder irgendwas, sondern kombiniert mehrere Rennen aneinander. Sobald ihr diese absolviert habt gibt es EXP und Geld, wodurch ihr euch neue Wagen kaufen könnt. Diese sind zwar nicht lizensiert, sehen aber trotzdem ganz schick aus.
Natürlich habt ihr nicht von Anfang an alle Wagen zur Verfügung, daher soll euch das Levelsystem etwas auf Trab halten. Wirklich nötig ist es aber an der Stelle nicht.
Abgesehen davon stellt sich die Frage, wie es eigentlich auf der Strecke so ist. Realistisch ist die passende Antwort darauf. Denn das Fahrverhalten der Autos fühlt sich wirklich gut an, sei es mit Tastatur oder Controller (Ein Lenkrad hatten wir leider nicht parat). Dazu kommt, dass die Physics sowohl die Schadensmodelle gut gelungen sind. Bei Crashs fliegen Teile umher, genau so wie es sein soll. Es macht also ordentlich Spaß die Gegner von der Strecke zu rammen. Wenn die Gegner dies mit euch tun, werden diese sogar zu euren Rivalen und werden rot markiert. Wichtig an der Stelle ist auch, dass es keine Powerups oder Boosts gibt. Es hängt also alles von eurem können ab.

Wreckfest – Zerstörung

Doch die Zerstörung wartet nicht nur auf der Strecke, sondern auch beim Demolishion Derby. Dort habt ihr das klassische Alle gegen Alle Prinzip, wo ihr in bestimmten Arenen die Autos zu Schrott verarbeitet. Natürlich funktionieren diese Modi auch Online und mit Teams, aber dazu gleich mehr. Beim Derby versucht ihr eure Gegner zu rammen und dadurch den Motor oder andere Teile zu zerstören. Das sieht mit den gegebenen Schadensmodellen auch gut aus und wirft ein paar Erinnerungen auf.
Auf Dauer macht es aber mehr Spaß das Ganze online zu tun. Dort gibt es bereits viele Server, jedoch sind diese z. T. leer oder komplett überfüllt, was schade ist. Also mal kurz in eine Runde reinspringen ist da leider nicht möglich. Wenn aber eine Party stattfindet, dann macht das crashen ordentlich Laune.
Eine Langzeitmotivation ist das trotzdem nicht. Wreckfest bringt eher Erinnerungen zurück und sorgt mit dem neuaufgerollten Spielprinzip für Spaß für einige Stunden zwischendurch.

 

Fazit
Wreckfest ist wohl ein Titel, der nicht alles richtig macht, aber auch nicht alles falsch. Das Spiel macht ordentlich Laune, sei es alleine oder mit anderen Spielern, jedoch fehlt es irgendwie an Anreiz das Spiel öfter als nur zwischendurch zu spielen. Abgesehen davon wird der Nostalgie Faktor vollkommen erfüllt.
Gut
  • Fahrverhalten fühlt sich realistisch an
  • Physics und Schadensmodelle sind gut gelungen
  • Es gibt ein Rivalensystem
Weniger Gut
  • Kampagne ist quasi ein Einzelspieler Modus ohne Story
  • Levelsystem nicht unbedingt nötig
  • Keine Langzeitmotivation
7
solide
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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