# Spieletester.de > Pc Spiele, Xbox & Playstation Games im Test ### Madden NFL 26 (PS5) Test Madden NFL 26 setzt ein deutliches Zeichen. Seit Jahren wirkte die Serie wie gefangen in Routine, oft vorhersehbar, manchmal sogar bequem. Doch diesmal spürte ich schon vor dem ersten Kickoff eine besondere Energie, fast wie vor einem entscheidenden Endspiel. Auch die Community ist skeptisch und neugierig zugleich. Was, wenn diesmal wirklich mehr dahintersteckt als nur kleine Anpassungen? Was, wenn Madden NFL 26 endlich den großen Schritt wagt, auf den Fans so lange warten? Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Madden NFL 26 – Ein Football-Jahrgang mit neuem Selbstvertrauen In diesem Jahr wirkt es so, als hätte das Entwicklerteam von EA Tiburon die Bremse gelöst. Madden NFL 26 fühlt sich an wie ein Titel, der nicht nur punktuell verbessert wurde, sondern in zentralen Bereichen neues Selbstvertrauen gewonnen hat – und die Anpassung an diese neuen Bedingungen stellt eine echte Herausforderung für den Spieler dar. Man muss nicht lange suchen, um die auffälligsten Veränderungen zu bemerken. Schon beim ersten Start fällt auf, dass die Präsentation spürbar aufgewertet wurde. Pre-Game-Rituale sind jetzt nicht mehr nur Beiwerk, sondern werden zelebriert. Wer die Patriots spielt, sieht Rob Gronkowski die Glocke schlagen, bei den Vikings ertönt das Gjallarhorn, bei den Chiefs peitscht der Tomahawk-Chop durchs Stadion. Das sind keine riesigen Gameplay-Änderungen, aber sie verstärken das Gefühl, dass man Teil einer authentischen NFL-Atmosphäre ist. Was besonders auffällt, ist die neue Wettersimulation. Schneestürme, bei denen man kaum zwanzig Yards weit sehen kann oder Starkregen, der das Ballhandling spürbar verändert, sind nicht mehr bloße Kulisse. Solches „Football Weather“ sorgt dafür, dass extreme Wetterbedingungen wie Schnee, Nebel oder Regen das Spielgeschehen maßgeblich beeinflussen. Spieler rutschen weg, Fumbles häufen sich, Pässe segeln ins Nichts, wenn der Quarterback zu optimistisch wirft. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf die Spielweise und zwingt einen, taktisch umzustellen, je nachdem, wie die Wetterlage gerade ist. Genau hier liegt ein Kernaspekt von Madden NFL 26, da es uns als Spieler zwingt, sich anzupassen, anstatt stur die eigenen Lieblingsspielzüge herunterzuspielen. Gleichzeitig ist spürbar, dass das Team hinter dem Spiel viele Ideen aus College Football 26 übernommen hat, vor allem beim Tempo und bei den Animationen. Madden ist nicht so schnell und arcadeartig wie der College-Ableger, wirkt aber flüssiger und reaktionsfreudiger als im Vorjahr. Cuts, Richtungswechsel und Tackles haben mehr Gewicht und sehen dieses Jahr natürlicher aus. Das sorgt für ein explosiveres Gameplay, bei dem die Action auf dem Spielfeld deutlich dynamischer und intensiver wirkt. Es gibt weniger von diesen unlogischen Broken-Tackle-Situationen, bei denen ein Spieler wie durch Magie durch drei Verteidiger gleitet. Madden NFL 26 – Franchise Modus als Herzstück Wer Madden hauptsächlich wegen Ultimate Team spielt, wird auch dieses Jahr bedient, doch die eigentliche Überraschung findet sich im Franchise-Modus. Zum ersten Mal seit vielen Jahren habe ich das Gefühl, dass hier nicht nur an der Oberfläche poliert wurde. Das System mit den Coaching-Archetypen und den wöchentlichen Loadouts bringt eine neue strategische Tiefe. Unterschiedliche coaching stile der Trainer beeinflussen maßgeblich die Spielstrategie und sorgen für individuelle Herangehensweisen an jede Partie. Zudem spiegeln aktuelle coaching trends, wie anpassbare Counter und moderne Trainingsmethoden, die Weiterentwicklung des Franchise-Modus wider. Jede Woche lässt sich entscheiden, welche Fähigkeiten und Playsheets mitgenommen werden sollen, um sich gezielt auf den Gegner vorzubereiten. Die wöchentlichen Loadouts bieten dabei coach vorschläge, die dynamische Spielzugempfehlungen auf Basis von NFL-Daten und Spielsituationen liefern. Das mag nach einer Kleinigkeit klingen, verändert aber den Spielfluss enorm. Gegen ein defensiv orientiertes Team wie die Steelers lassen sich so etwa mehr kurze Pässe planen, während es sich empfiehlt, auf coach-spezifische Empfehlungen für schnelle Screens oder Outside-Runs gegen eine aggressive Defense zu setzen. Das neue Wear-and-Tear-System fügt sich meiner Meinung nach besonders gut ein. Es zwingt dazu, die Belastung der Spieler über die Saison hinweg zu steuern. Wer seinen Running Back Woche für Woche 30 Mal den Ball tragen lässt, muss mit sinkenden Werten und erhöhter Verletzungsgefahr rechnen. Diese Mechanik funktioniert aktuell nicht perfekt, gerade im späten Saisonverlauf wirken manche Fatigue-Werte überzogen, aber sie bringt frischen Realismus in die Langzeitplanung. Nicht gelungen wirkt in Madden NFL 26 das Menü- und Ladesystem. Spieler- und Trainer-Upgrades erfordern immer noch mehrere Ladebildschirme, was den Spielfluss unterbricht. Diese Wartezeiten waren für mich vor allem in einer Franchise-Saison spürbar, die oft mit Kaderänderungen einhergeht. Auch die Position Battles sind nicht optimal umgesetzt. Verletzungen in der Preseason können Spieler automatisch aus der Startplatzvergabe werfen, selbst wenn sie eigentlich stark genug gespielt haben. Trotz dieser Schwächen ist der Franchise-Modus so interessant wie schon lange nicht mehr. Die Scouting-Logik wurde verbessert, die Draft-Vorbereitung fühlt sich relevanter an und die wöchentlichen Recaps mit Kommentator Scott Hanson geben der Liga ein zusammenhängendes Gesicht. Spieldaten spielen dabei eine zentrale Rolle für die Planung und Analyse der eigenen Strategie. Es ist nicht nur die eigene Story, die sich hier entfaltet, sondern auch das Gefühl, selbst Teil einer lebendigen NFL-Saison zu sein. Bei defensiven Strategien kommen zudem Twist-Optionen zum Einsatz, um den gegnerischen Quarterback gezielt unter Druck zu setzen. Madden NFL 26 – Superstar Modus mit Licht und Schatten Schon immer ist der Superstar-Modus die Anlaufstelle für alle, die ihre Karriere vom Draft bis in die Hall of Fame simulieren wollen. Auffällig für uns ist, dass in Madden NFL 26 der Modus klar strukturierter ist als noch in den Jahren zuvor. Die Kapitelstruktur und die Sphere-of-Influence-Mechanik geben mehr Orientierung. Beziehungen zu Coaches, Teamkollegen, Fans oder medizinischem Personal beeinflussen den Fortschritt. Besonders die Superstars im Team haben einen spürbaren Einfluss auf die eigene Karriereentwicklung, da ihre Präsenz und ihr Spielgefühl entscheidend für den Verlauf der Saison sein können. Das ist an sich eine gute Idee, auch wenn manche Figuren und Belohnungen kaum Relevanz haben. Wenn bestimmte Handlungen oder Investitionen keinen echten Unterschied machen, verliert man schließlich chnell die Motivation, sich überhaupt damit zu beschäftigen. Die Präsentation in diesem Modus hat sich verbessert, mit mehr Hintergründen und natürlicher wirkenden Gesprächsszenen. Besonders im Superstar-Modus stehen die Star-Quarterbacks im Fokus, deren individuelle Spielstile und charakteristische Bewegungen realistisch simuliert werden. Allerdings gibt es nach wie vor keine vertonten Dialoge, alles muss weiterhin gelesen werden. Die Individualisierung wird durch einzigartige Quarterbacks verstärkt, deren realistische Verhaltensweisen und Entscheidungen durch maschinelles Lernen nachgebildet werden. Auch der Scrambling-Stil und die authentischen Bewegungsmuster der Quarterbacks sorgen für ein abwechslungsreiches Gameplay. Verschiedene Spielstilen beeinflussen maßgeblich die Karriereentwicklung und sorgen für mehr Tiefe. Die Eigenschaften authentischen Spielstilen, die auf echten NFL-Daten basieren, tragen entscheidend zur Authentizität des Modus bei. Wie sich Quarterbacks bewegen, wirkt sich direkt auf die Spielerfahrung aus und macht jede Partie einzigartig. Nichtsdestotrotz bleibt der Superstar-Modus für mich und wahrscheinlich für viele andere nur ein Nebenschauplatz in Madden NFL 26. Aus meiner Sicht ist die Langzeitmotivation begrenzt. Nach einer Saison hatte ich bereits den Großteil der Inhalte gesehen und wer vor allem auf taktische Tiefe setzt, wird hier nicht lange dranbleiben. Madden NFL 26 – Auf dem Feld spürbar verbessert In Puncto Gameplay hat mich Madden NFL 26 in vielen Details überzeugt. Das neue QB-DNA-System sorgt dafür, dass Quarterbacks sich spürbar voneinander unterscheiden. Mahomes spielt unorthodox, Allen kombiniert Scrambles mit langen Pässen, Murray hat mit seiner Größe zu kämpfen, wenn Pässe an den Helmen der O-Liner abprallen. Diese Feinheiten verändern nicht nur das Gefühl, sie zwingen uns auch zu realistischeren Entscheidungen. Zusätzlich sorgt das explosives NFL gameplay für eine dynamische, energiegeladene Action auf dem Feld, die durch innovative Animationen und KI-gestützte Technologien unterstützt wird. Die Animationen bei Fängen, Tackles und Ballabgaben wirken deutlich flüssiger als noch im Vorjahr. Wide Receiver wissen nun eher, wann es sinnvoller ist, ins Aus zu gehen, statt die Extra-Yards zu riskieren. Defensivspieler setzen bei kritischen Situationen den Körper gezielter ein, um den Ballträger vor der First-Down-Markierung zu stoppen. Die physikbasierten Interaktionen bieten verbesserte Kontrolle bei Tackles, Stiff Arms und Trucks. Solche Details ergeben in der Summe ein stimmigeres Spielgefühl. Im Bereich der neuen Strategien kommen coach dna anpassungsfähige counter zum Einsatz, die auf realen NFL-Coaching-Trends basieren und das Gameplay strategischer sowie authentischer gestalten. Die Steuerung profitiert vom überarbeiteten Bewegungssystem, das aus meiner Sicht näher an College Football 26 liegt. Madden ist dadurch schneller und reaktionsfreudiger, ohne dass der NFL-Charakter verloren geht. Auch die neuen Wurfvarianten wie Back-Shoulder oder Pylon-Pässe bringen zusätzliche Möglichkeiten, wenn man das neue Passing-System nutzt. Das haptische Feedback des DualSense-Controllers lässt den Spieler jeden Tackle und Touchdown spüren. Neben dem Gameplay haben die Entwickler vor allem in die Präsentation investiert. Vier verschiedene Broadcast-Pakete für unterschiedliche Spieltage, progressive Beleuchtung, Teamrituale und intensives Wettergeschehen machen jede Partie etwas einzigartiger. Primetime-Spiele fühlen sich wirklich wie Events an. Das 3D-Audio schafft eine intensivere Spielerfahrung und lässt den Spieler Teil der Action werden. Die neue Halbzeitshow und die wöchentlichen Recaps geben das Gefühl, in einer echten NFL-Woche zu stecken. Kleinere Schwächen bleiben jedoch auch in Madden NFL 26 nicht verborgen. Während unseres Tests auf der Playstation 5 Pro fiel uns auf, dass manche Menüelemente etwas träge reagieren. Außerdem gibt es keine Möglichkeit, das Startvideo im Hauptmenü anzupassen oder komplett zu deaktivieren. Auch in Ultimate Team gibt es Kritikpunkte, insbesondere beim Premium Pass, der viele Inhalte hinter einer Paywall hält. Die Grafik wurde verbessert, sodass die Teams zu jeder Zeit und unter jedem Wetter besser aussehen. In Ultimate Team spielen objekte und in game objekte eine zentrale Rolle, da sie das Gameplay und das Roster Management maßgeblich beeinflussen. All das ändert aber nichts daran, dass die allgemeine Präsentationsqualität in Madden NFL 26 so hoch ist wie seit Jahren nicht mehr. Als Produkt im Bereich Software und digitale Inhalte unterliegt Madden NFL 26 bestimmten Lizenz- und Nutzungsbedingungen. Der Zugriff auf den inhalt, wie etwa digitale Spiele, Download-Objekte oder Medienmaterialien, ist an entsprechende Zugriffsrechte und Nutzungsbedingungen gebunden. Sports Madden NFL 26 präsentiert sich als innovative NFL-Simulation mit authentischem Gameplay und modernen Features. Die Online-Features ermöglichen play im Multiplayer-Modus sowie Remote Play, was das Spielerlebnis auf verschiedenen Plattformen erweitert. Für Nutzer der Nintendo Switch ist b relevant, da Online-Services, digitale Käufe und Nutzungsbedingungen für das Online-Gameplay und In-Game-Käufe beachtet werden müssen. Madden NFL 26 – Ultimate Team Modus bleibt ein Kritikpunkt Ultimate Team ist wie immer eine gespaltene Sache. Im Solomodus mit seinen Challenges und der Möglichkeit, Karten direkt ins Team zu übernehmen, wirkt er dieses Jahr spürbar komfortabler. Während unseres Tests hatten wir oft den Eindruck, dass die Struktur klarer wirkt und wir schneller verstehen, wie wir sinnvoll vorankommen. Einige Herausforderungen sind wirklich gut gestaltet und sorgen für kleine Erfolgsmomente, auch wenn sich nach längerer Spielzeit leichte Wiederholungen einschleichen. Bitte beachten Sie, dass die Verfügbarkeit von Inhalten und In-Game-Käufen je nach Ländern und regionalen Einstellungen variieren kann. Sobald wir jedoch ins Online-Duell gegen zahlende Gegner gewechselt sind, stießen wir schnell an die Grenzen eines fairen Wettbewerbs. Die Unterschiede in der Teamstärke waren teilweise so groß, dass selbst gutes Gameplay kaum noch eine Chance hatte. Der Modus bleibt klar auf Umsatzmaximierung ausgerichtet und das spürten wir in vielen Partien, auch wenn er sich an manchen Stellen zugänglicher präsentiert. Für uns wird er trotzdem ein fester Bestandteil bleiben, weil das Sammeln und Verbessern des eigenen Teams seine ganz eigene Anziehungskraft entfaltet. Aus unserer Sicht ist Ultimate Team auch in Madden NFL 26 der umstrittenste Teil des Gesamtpakets. Madden NFL 26 – Online-Multiplayer: Rivalität und Teamgeist im Netz https://www.youtube.com/watch?v=EZrgXXHSaBQ Der Online-Multiplayer von Madden NFL 26 bringt die Faszination des American Football direkt ins Wohnzimmer – und das mit einer Intensität, wie sie nur EA Sports Madden NFL bieten kann. Hier treffen sich Fans aus aller Welt, um in packenden Duellen ihr Können unter Beweis zu stellen und sich mit anderen Football-Enthusiasten zu messen. Das explosive NFL-Gameplay, das Madden NFL 26 auszeichnet, entfaltet im Online-Spiel seine volle Wirkung: Jeder Spielzug, jede Entscheidung und jede Anpassung an den Gegner kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Herzstück des Online-Erlebnisses ist das neue, KI-gestützte Maschinenlernsystem, das auf umfangreichen NFL-Daten basiert. Dadurch spiegeln sich die authentischen Spielstile und Strategien echter NFL-Quarterbacks und Coaches im Spiel wider. Madden NFL 26 nutzt ein neues KI-gestütztes Machine-Learning-System, das Tausende Spielzüge aus realen NFL-Daten verarbeitet. Egal, ob du mit einem Star-Quarterback auf den Platz gehst oder dein Team mit cleveren Coach-DNA-Optionen anpasst – das System sorgt dafür, dass sich jede Partie einzigartig und realistisch anfühlt. Die Coach-DNA-anpassungsfähigen Counter ermöglichen es, auf die Taktik des Gegners zu reagieren und die eigene Strategie dynamisch zu verändern. Im Franchise-Modus des Online-Multiplayers kannst du nicht nur dein Lieblingsteam steuern, sondern auch mit dem Roster Management gezielt an deinem Kader feilen. Die Auswahl an Teams, Spielern und Spielzügen ist riesig, sodass du deine ganz eigene Football-Philosophie auf das virtuelle Spielfeld bringen kannst. Mit jedem Spiel sammelst du wertvolle Erfahrungen und Daten, die dir helfen, deine Taktik weiter zu verfeinern. Natürlich bietet Madden NFL 26 auch zahlreiche Möglichkeiten zur Personalisierung. Über verschiedene Editionen und den Kauf von In-Game-Objekten kannst du dein Team optisch und spielerisch aufwerten. So bleibt das Spielerlebnis frisch und motivierend – egal, ob du dich für ein schnelles Match oder eine langfristige Online-Karriere entscheidest. Madden NFL 26 ist auf allen wichtigen Plattformen wie PlayStation 5, Nintendo Switch 2 und PC verfügbar. Die Community wächst stetig, und auf der offiziellen EA Sports Madden NFL Seite findest du regelmäßig Updates, Tipps und Unterstützung rund um das Spiel. Madden NFL 26 kann auf Nintendo Switch über einen Nintendo-Account erworben werden und ist über den Nintendo eShop erhältlich. Für alle, die den Nervenkitzel echter NFL-Duelle lieben und sich mit anderen messen wollen, ist der Online-Multiplayer von Madden NFL 26 ein absolutes Highlight. Dank modernster Technik, authentischer NFL-Daten und vielfältiger Anpassungsmöglichkeiten bietet das Spiel ein Online-Erlebnis, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Football-Fans begeistert. Fazit Madden NFL 26 setzt neue Maßstäbe für die Serie und bringt frischen Wind in bewährte Spielmodi. Besonders der Franchise-Modus überzeugt mit strategischer Tiefe und realistischer Saisonplanung, während das Gameplay durch das neue KI-gestützte Maschinenlernsystem deutlich dynamischer und authentischer wirkt. Die verbesserte Präsentation mit realistischen Wettereffekten und intensiven Halbzeitshows mit Scott Hanson sorgt für ein echtes NFL-Erlebnis. Trotz kleinerer Schwächen, etwa im Menüsystem oder beim Ultimate Team, bietet Madden NFL 26 eine gelungene Mischung aus Innovation und Tradition, die sowohl Neueinsteiger als auch langjährige Fans begeistert. FAQ Was ist neu in Madden NFL 26?Madden NFL 26 nutzt ein neues, KI-gestütztes Maschinenlernsystem, das auf echten NFL-Daten basiert. Es bringt authentischere QB-Spielzugentscheidungen, verbesserte Animationen, dynamische Wettereffekte sowie neue Features im Franchise- und Ultimate-Team-Modus.Welche Plattformen werden unterstützt?Madden NFL 26 ist für PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X|S, Xbox One, Nintendo Switch und PC erhältlich. Außerdem gibt es verschiedene Editionen von Madden NFL 26, die sich in ihren Inhalten und Boni unterscheiden. Der Preis für Madden NFL 26 auf PS5 beträgt 109,99 Euro. Für PS5 gibt es einen Rabatt von 10% für EA Play Mitglieder.Gibt es In-Game-Käufe?Ja, Madden NFL 26 bietet optionale In-Game-Käufe von virtueller Währung, die für den Erwerb von In-Game-Objekten genutzt werden können. Zusätzlich gibt es eine zufällige Auswahl virtueller In-Game-Objekte, die erworben werden können.Wie wirkt sich das neue Wetter-System auf das Gameplay aus?Das Wetter beeinflusst die Sicht, Ballkontrolle und Spielerbewegungen. Schnee, Regen oder Nebel können Spielzüge erschweren und erfordern taktische Anpassungen.Was ist der Franchise-Modus?Im Franchise-Modus übernimmt der Spieler die Kontrolle über ein NFL-Team und steuert Kader, Strategie und Saisonplanung inklusive Draft und Coaching-Archetypen. Das Spiel erfordert eine aktive Internetverbindung für den Download und den Zugriff auf Online-Funktionen.Wie verbessert Madden NFL 26 den Superstar-Modus?Der Superstar-Modus ist klarer strukturiert mit einer Kapitelstruktur und einer Sphere-of-Influence-Mechanik, die Beziehungen und Karriereschritte beeinflusst.Kann ich Madden NFL 26 online spielen?Ja, das Spiel unterstützt Online-Spiel mit bis zu sechs Spielern, erfordert aber eine entsprechende Online-Mitgliedschaft (z.B. PS Plus oder Xbox Live).Wer ist der Entwickler von Madden NFL 26?Das Spiel wurde von EA Tiburon entwickelt und von Electronic Arts veröffentlicht.Sind Rezensionen für Madden NFL 26 hilfreich bei der Kaufentscheidung?Ja, Rezensionen von anderen Spielern geben wertvolle Einblicke in die Qualität und das Spielerlebnis von Madden NFL 26. Sie helfen dabei, die verschiedenen Editionen und Features besser einzuschätzen und eine informierte Kaufentscheidung zu treffen. ### Mafia: The Old Country (PS5/PC) Test Mafia: The Old Country erschien am 8. August auf PlayStation 5, Xbox Series X, Xbox Series S und PC und ich war sofort neugierig. Schon in den ersten Minuten klebt mir die Luft an der Zunge wie feiner Staub. Ich stehe in einer sizilianischen Schwefelmine mit einer wackelnden Öllampe und das Hämmern der Spitzhacken schlägt wie ein zweiter Puls. Nichts daran ist freundlich. Gerade deshalb fühlt es sich wahr an. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Mafia: The Old Country - Enzo und der Tausch der Ketten Ein Unfall reißt Enzo aus der Tiefe und treibt ihn zu Don Torrisi. Es wirkt weniger wie Rettung und mehr wie ein Wechsel der Ketten. Weil es sich als Folge der Ereignisse anfühlt prägt sich dieser Schritt ein. Die ersten Aufträge bleiben klein und still. Ein nervöses Pferd an einer Mauer beruhigen, Ställe säubern oder Fässer transportieren. Kein Feuerwerk. Diese ruhigen Arbeiten erden Zeit und Ort und bereiten die Spannung ohne zu drängen. Ich spürte das Kühle des Metalls im Rücken und notierte unwillkürlich das Geräusch nasser Erde auf Holz. Kleinkram vielleicht. Aber genau dort bindet das Spiel. In Mafia: The Old Country tragen die Figuren das Geschehen mit klaren Konturen. Luca ist der warme Mentor den man um Rat fragt auch wenn man ihn später trotzig ignoriert. Cesare wirkt temparementvoll und zeigt Risse, die ihn plötzlich menschlich machen. Tino macht die Luft kälter wenn er den Raum betritt. Der Schauspieler setzt Silben wie Reißzwecken. Bei seinem ersten Auftritt saß ich unwillkürlich aufrechter. Don Torrisi redet leise und verschwenderisch ist daran nichts. Enzo selbst bleibt am Anfang zurückgenommen und schaut mehr als er redet. Und genau darüber lernen wir ihn kennen. Nicht über große Erklärungen sondern darüber wie er trägt was auf ihn fällt. Das ist stille Stärke. Ich weiß, dass einige hier den Vergleich zu Tommy Angelo ziehen werden und ja Tommys Klasse bleibt ein hoher Balken. Enzo erreicht sie nicht auf Anhieb. Er wächst langsamer. Das ist okay. Mafia: The Old Country - San Celeste atmet Sizilien ist die heimliche Hauptfigur in Mafia: The Old Country. San Celeste fühlt sich an wie eine Stadt die gestern schon da war und morgen immer noch sein wird. Morgens liegt Gold auf den Hängen mittags flimmert der Platz und abends kippt die Farbe ins Violett. Ich blieb auf der Piazza delle Tre Palme stehen und hörte einem Straßenmusiker zu der nur ein halbes Instrument in den Händen hielt und doch passte es. Keine Quest. Nur ein Moment. Solche Szenen gibt es wenn man langsam geht. Feste füllen die Gassen Fahnen und Laternen schaukeln und irgendwo ruft jemand nach Orangen als könne man die Sonne stapeln. Das Spiel zwingt zuweilen ins Schritttempo. Ein bewusstes Gehen durch Räume, die mit Liebe gebaut sind. Ich kippte die Kamera nach oben nur um das Spiel des Lichts zwischen Holzbalken zu sehen. Einige werden das feiern. Andere wollen weiter. Beides findet seinen Platz. Wichtig ist nämlich die Struktur dieser Welt. Sie nennt sich offen wirkt aber wie ein Bühnenraum der die Geschichte fokussiert. Wegweiser am Straßenrand ersetzen Minimap und Navi und das funktioniert überraschend gut. Ich spiele ohnehin gern ohne Minimap. Fahrten von A nach B lassen sich per Knopf überspringen, was die Missionen sauber aneinanderreiht. Nebenmissionen gibt es praktisch nicht und das gefällt mir weil es den Blick auf das Wesentliche schärft. Gleichzeitig legt das Spiel euch eine Leine an. In Missionen erscheint eine "Kehre zurück" -Anzeige mit Timer wenn man zu neugierig wird. Das hält auf Kurs und bremst die Lust am Umkreisen eines Anwesens. Zweimal stand ich an einer Mauer und wollte eine alternative Tür finden. Der Timer hustete und ich drehte wieder ab. Die offene Struktur tut so als dürfte man viel und meint dann doch den Hauptpfad. Sammler werden trotzdem fündig. Trinacria Zeichen mit der dreibeinigen Medusa wandern zu Pasquales Laden und bringen Dinari ein. Dinari fließen in Outfits, Waffen, Pferde oder Autos. Outfits sind Kosmetik Standardpferde und Wagen reichen mir und Waffen plündere ich im Gefecht. Man verpasst also nichts Großes wenn man nicht alles abgrast. Mir liegt eher das beiläufige Finden von Zeitungsschnipsel, Fotos oder Artefakten. Einmal las ich eine Randnotiz über steigende Abgaben klappte das Heft zu und fühlte mich erwischt als hätte ich in fremder Post geblättert. Mafia: The Old Country – Ein wenig mehr Halt in Enzos Taschen Der Rosenkranz ist die feine Mechanik in Mafia: The Old Country. Durch Medaillons und Perlen lassen sich kleine Boni freischalten, wodurch wir leiser schleichen oder stabiler auf Gegner zielen können. Freigeschaltet werden sie über Statuen von San Celeste die unterwegs zu finden sind. Wer will übersieht das alles und hat trotzdem eine runde Kampagne. Wer mag baut sich still etwas Halt in Enzos Taschen. Mafia: The Old Country ist im Kern ein Deckungs-Shooter mit viel Schleichen. Enzos Instinkt markiert Gegner und Wege, dabei kann er Münzen und Flaschen zur Ablenkung nutzen. Rangeleien enden in knappen Tastenduelle. Das ist nicht neu und muss es auch nicht sein. Es ist verlässlich und passt zur Zeit. Die KI schwankt spürbar. Manchmal flankiert sie und schiebt nach wenn ich zu lange an derselben Kiste in Deckung gehe. Dann rennt mir wieder einer ins Fadenkreuz und kippt um als wäre das sein Plan gewesen. Ich war wach aber selten überrascht. Vielleicht liegt ein Teil davon an mir. Vielleicht auch am System. Neu und wichtig sind die Messer in Mafia: The Old Country. Drei Typen liegen bereit und jeder hat eine klare Rolle. Das Scannaturi erlaubt leise Würfe aus der Entfernung. Das Rasolu setzt auf direkte Kills im Nahkampf. Das Stiletto hält länger und muss seltener geschärft werden. Jede Klinge hat gewissermaßen Ladungen die mit Wetzsteinen aufgefüllt werden. Man findet die Steine in der Welt oder bei toten Gegnern. Das macht die Klinge zur Ressource und das fühlt sich gut dosiert an. Überdies gilt das Messer als ein kulturelles Zeichen im alten Sizilien. Duelle hingegen gelten als Frage der Ehre.Die Bosskämpfe greifen das auf und zwingen die Spielenden in kleine Arenen, in denen Ausweichen, Blocken, Kontern und Stiche entscheiden. Das trägt Atmosphärenlast ohne zu wackeln. Irgendwann stumpft die Mechnanik jedoch ab. Beim ersten Duell war ich nah am Zittern der Klinge. Beim vierten wünschte ich mir eine riskante Zusatzbewegung die alles anders macht. Nur eine. Ich hätte zwischendurch gern einfach geschossen tat es nicht. Prinzip und so. Ein anderer Punkt kratzt an der Plausibilität. Figuren mit Vorteil legen zu oft die Pistole weg damit der Rahmen Ehre sagen darf. Das ist schön und ein bisschen seltsam zugleich. Ich hätte in zwei Szenen lieber die kühle Härte einer kurzen Cutscene gesehen. Oder einen dreckigen kleinen Schusswechsel. Nichts Großes. Mafia: The Old Country - Zwischen Ruhe und Eskalation Der Rhythmus der Kampagne in Mafia: The Old Country arbeitet in Kapiteln. Ein Abschnitt endet Schwarzbild weiter. Klingt stumpf fühlt sich aber richtig an. Leise Beobachtung dann Hektik, dann Luft holen. Ich denke an die Hafenmission. Ich beobachte Wachen und Scheinwerfer, zähle die Lücken in der Patrouille und die Sekunden ohne Licht. Ich werfe eine Münze, sie klackt auf Stein. Ich trete zu früh aus der Deckung und werde entdeckt. Zwei Neustarts, beim dritten gelingt es. Das bleibt im Kopf. Ein anderes Kapitel beginnt mit wunderbarer Atmosphäre und geht mir dann auf die Nerven. Regierungsgebäude, Safe, Wachen. Trifft mich ein Lichtkegel, startet alles am Zaun neu. Beim ersten Mal dachte ich, das ist konsequent, er darf hier nicht auffallen. Beim dritten Mal fragte ich mich, warum es kurz danach ohnehin in einen Schusswechsel kippt. Spannung wird zu Routine und Routine frisst die Laune. Die Mission hat starke Bausteine und genau deshalb schmerzt dieser Knoten. Fahren ist ein eigenes Kapitel. Nichts hier gleitet. Die Wagen knattern schnaufen ziehen an der Lenkung und geraten auf Kopfsteinplaster schnell ins Schlingern. Ich musste früher bremsen und Kurven legen statt sie zu nehmen. Nach einigen Flüchen grinste ich öfter als ich erwartet hatte. Pferde steuern sich witzigerweise geschmeidiger als Autos was zur Epoche passt und im ersten Moment seltsam wirkt. Die Waffen haben starken Rückstoß und spürbares Gewicht. Man merkt die alte Technik. Repetiergewehre, Handfeuerwaffen, abgesägte Schrotflinten. Die Präzision ist begrenzt und die Nachladezeiten sind lang. Ein gezielter Kopfschuss lohnt sich trotzdem. Nach wenigen Treffern gehen die meisten zu Boden. Taktik geht, oft reichen Deckung und genug Patronen. Wenn sie nahe sind, nehme ich das Messer. Der Übergang zwischen Schuss und Nahkampf ist jedoch nicht immer flüssig. Mafia: The Old Country - Vertrautes für alte Fans Abseits des Erzählstroms habe ich die Welt in Mafia: The Old Country bewusst gereizt. Im Erkundungsmodus laut und leise. Wenig Echo. Kaum Polizei kaum Konsequenz. In vielen Innenräumen sind Waffen tabu als hätte die Welt Angst vor meinem Eigensinn. Das ist die schöne Seite eines Museums mit dünnem Seil vor den Ausstellungsstücken. Ich hätte mir zwei oder drei Stellen gewünscht an denen die Stadt leise zurückspricht. Ich schubste aus Trotz eine Melone von einem Stand. Sie rollte zwei Meter blieb im Pflaster hängen niemand reagierte. Stillstand. Ein kleines Nicken hätte gereicht. Technisch lief das bei mir stabil. Mafia: The Old Country hat auf der Playstation 5 und auch am PC seltene Miniruckler die nicht drücken. Einmal drehte sich eine Wache während eines Würgegriffs falsch zu mir der Ablauf blieb trotzdem korrekt. Die deutsche Vertonung überzeugt. Don Torrisi trägt leise Autorität Luca Wärme Tino Kälte ohne Theaterdonner. Die Geräuschkulisse arbeitet präzise. Mine Hafen Feste. Musik mit Patina und ohne Drängeln. Reicht mir. Ich hätte gern ein paar Worte zur PS5 Pro Framerate in absoluten Zahlen und könnte hier mit einem Messgerät kommen doch am Ende zählt mein Eindruck und der ist beruhigend. Auf PC wirkte es bei mir ebenfalls stabil. Ladezeiten akzeptabel und die Option Fahrten zu überspringen hält die Erzählung straff wenn man sie straff will. Die Geschichte in Mafia: The Old Country selbst bleibt erwartbar im groben Verlauf und handelt um Aufstieg, Prüfung und Loyalität. Dass mich das nicht stört hat mit Timing zu tun. Die Inszenierung nimmt sich die Sekunde die eine Szene braucht um fertig zu atmen. Die Kamera steigt nicht aus wenn der Moment noch warm ist. Einmal startete ich eine Zwischensequenz neu nur um das Licht im Hintergrund noch einmal zu sehen. Ich weiß das klingt übertrieben. Was solls. Ein paar Worte zu den Querbezügen. Wer Mafia 1 und Mafia 2 mochte fühlt sich heimisch. Mafia: The Old Country greift Ton und Haltung dieser Spiele auf und streift sogar Orte an die man kennt. San Celeste tauchte damals schon auf was nicht jeder bemerkt. Es gibt kleine Referenzen bei Figuren für die aufmerksamen. Gleichzeitig wiederholt das Spiel an manchen Stellen die alte Blaupause sehr deutlich. Man riecht bestimmte Wendungen. Ich tat es und zuckte mit den Schultern. Vorhersehbar kann gut sein wenn der Weg stimmt. Mafia: The Old Country - Macken und was sie wert sindNoch einmal zur Länge. Ich brauchte ungefähr 13 Stunden um Mafia: The Old Country zu Ende zu spielen. Ich wollte unbedingt wissen wie Enzo entscheidet, wie Luca ihn hält oder wie Cesare steht oder fällt und wie Tino die Luft im Raum verschiebt. Einmal plante ich eine Pause. Dann kam eine nur eine Szene und ich blieb doch. Es passierte einfach. Ein Satz sprang heraus und nagelte mich fest. Am Rand bleiben Macken die ich nicht verschweigen will. Messerduelle nutzen sich mechanisch ab sobald man den Takt versteht. Instant Fail im Stealth mit zähen Checkpoints drückt aufs Tempo. Die KI schwankt. Die Leine des Timers zieht zu früh. Sammeln ist hübsch aber selten wichtig. Gleichzeitig sind genau diese Ecken der Preis einer klaren Vision. Kein Feature-Feuerwerk, keine Sandbox-Illusion, sondern eine geführte Erzählung die manchmal uns aufordert zu arbeiten und manchmal schlicht will dass man zuschaut. Wer eine Welt sucht die jeden Unsinn spiegelt und dafür applaudiert wird in Mafia: The Old Country vielleicht unruhig. Wer eine Epoche fühlen will statt sie nur zu besuchen ist hier genau richtig. ### Steelseries Arctis Nova 3P Wireless (Hardware) Test Das Arctis Nova 3P Wireless ist das neueste kabellose Gaming-Headset aus dem Hause Steelseries. Mit dem Arctis Nova 3P Wireless zielt Steelseries darauf ab, Spielern auf dem PC als auch auf der Konsole ein immersives Klangerlebnis zu bieten, das sowohl für intensive Gaming-Sessions als auch für den alltäglichen Medienkonsum geeignet ist. Die Grundidee hinter diesem Produkt ist es, eine Kombination aus Komfort, gutem Sound und vielseitiger Konnektivität zu bieten, um den unterschiedlichen Bedürfnissen moderner Gamer gerecht zu werden. Ob für actiongeladene Multiplayer-Gefechte oder entspannte Singleplayer-Abenteuer, das Arctis Nova 3P Wireless verspricht, in jeder Situation zu überzeugen. Mehr dazu erfahrt ihr in den folgenden Zeilen. Steelseries Arctis Nova 3P Wireless - Vielseitig nutzbar zum kleinen Preis Das Steelseries Arctis Nova 3P Wireless beeindruckt von Anfang an mit seinem durchdachten Design, das für den Preis gut, als auch ästhetisch ansprechend ist. Die Ohrmuscheln sind mit einem weichen Stoff überzogen, der auch bei längeren Gaming-Sessions für Komfort sorgt. Der verstellbare und sogar wechselbare Kopfbügel passt sich perfekt an verschiedene Kopfgrößen an, was den Tragekomfort zusätzlich erhöht. Besonders erwähnenswert ist das geringe Gewicht des Headsets, das selbst nach mehreren Stunden kaum spürbar ist und somit Ermüdungserscheinungen vorbeugt. In Bezug auf die Konnektivität bietet das Arctis Nova 3P Wireless eine beeindruckende Flexibilität. Es kann sowohl über den mitgelieferten USB-C-Dongle als auch über Bluetooth mit dem PC verbunden werden. Die kabellose Verbindung ist stabil und zuverlässig, was für ein ungestörtes Spielerlebnis sorgt. Dennoch bietet das Headset leider keine Dual-Connectivity-Option, wie wir es von anderen Steelseries-Produkten gewohnt sind. Das tut der Qualität dennoch nichts ab. Ein weiteres Highlight des Arctis Nova 3P Wireless ist die Klangqualität. Dank der speziell abgestimmten Lautsprechertreiber liefert das Headset einen klaren und präzisen Sound ab. Nur bei den Tiefen könnte es durchaus mehr Bass sein. Das "Problem" hatten wir aber durchaus auch bei unserem letzten Steelseries Headset. In Spielen wie First-Person-Shootern, wo das Hören von feinen Geräuschen wie Schritten oder das Erkennen der Richtung von Schüssen entscheidend ist, erweist sich das Headset als äußerst zuverlässig. Auch bei anderen Genres, sei es ein atmosphärisches Rollenspiel oder ein packendes Adventure, trägt der hervorragende Klang zur Immersion bei. Um das Ganze noch zu verbessern, bietet Steelseries sogar eine App an, in der es über 100 Presets für verschiedene Spiele gibt, damit ihr darauf sogar bestens vorbereitet seid. Ein weiteres Feature, das das Arctis Nova 3P Wireless auszeichnet, ist das abnehmbare Mikrofon. Es bietet eine gute Sprachübertragung und ist flexibel genug, um es individuell zu positionieren. Die Geräuschunterdrückung sorgt dafür, dass Hintergrundgeräusche minimiert werden und die Stimme deutlich beim Gegenüber ankommt. Dies ist besonders in Multiplayer-Spielen von Vorteil, wo eine effektive Kommunikation entscheidend sein kann. Steelseries Arctis Nova 3P Wireless - Galerie Steelseries Arctis Nova 3P Wireless - Hier endet der Spielspaß nicht schnell Was die Akkulaufzeit betrifft, so bietet das Headset eine solide Leistung. Mit einer Laufzeit von bis zu 40 Stunden kann es problemlos mehrere Gaming-Sessions ohne Aufladen überstehen. Das Aufladen selbst erfolgt über USB-C und ist relativ schnell, was die Ausfallzeiten minimiert. Für Nutzer, die lange Spielzeiten bevorzugen, ist dies ein großer Pluspunkt. Falls es aber mal eng wird, reichen sogar nur 15 Minuten aus, um stundenlang weiterzuzocken. Einzig, dass das mitgelieferte Kabel sehr kurz ist und kein USB-A Adapter dabei ist, stört uns. Es hat heutzutage leider immer noch nicht jeder diese Geräte zu Hause, was sich dank der gesetzlichen Lage in Europa aber zeitnah ändern wird. Insgesamt richtet sich das Arctis Nova 3P Wireless an eine breite Zielgruppe von Gamern. Dank seiner Vielseitigkeit und der Möglichkeit, es mit verschiedenen Geräten zu nutzen, ist es sowohl für Hardcore-Gamer als auch für Gelegenheitsspieler geeignet. Die hohe Klangqualität und der Komfort machen es zudem zu einer guten Wahl für alle, die neben dem Gaming auch Filme schauen oder Musik hören möchten. Die einfache Bedienbarkeit und die intuitive Einrichtung sorgen dafür, dass auch weniger technikaffine Nutzer problemlos damit zurechtkommen, da es einfach Plug & Play bietet. In Bezug auf die Software bietet Steelseries die Möglichkeit noch hier und da Anpassungen zu machen, wobei bei diesem Headset für die meisten bereits die Presets reichen. Wir waren insgesamt noch nicht ganz zufrieden mit der Software, das liegt jedoch mehr daran, dass es wieder eine All-in-One Lösung ist. Dennoch ist dieses Headset ein wirklich starkes Mittelklasse Headset, welches für einen Preis von knapp 100 € alles Wichtige mitbringt. Steelseries Arctis Nova 3P Wireless - Unboxing https://www.youtube.com/watch?v=0UCbSwzxiU8&ab_channel=SteelSeries Steelseries Arctis Nova 3P Wireless - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Ist das Steelseries Arctis Nova 3P Wireless mit Konsolen kompatibel?Ja, das Headset kann auch mit Konsolen wie der PlayStation oder Nintendo Switch verwendet werden, allerdings sind einige Funktionen möglicherweise eingeschränkt.Kann man das Headset auch während des Aufladens verwenden?Ja, das Headset kann während des Ladevorgangs genutzt werden, was besonders praktisch ist, wenn der Akku während einer längeren Session zur Neige geht.Ist das Mikrofon abnehmbar?Ja, es lässt sich am Aux-Anschluss einfach herausziehen oder wieder einstecken. ### Fireside Feelings (PC) Test Fireside Feelings ist ein Indie-Spiel, das auf dem PC eine warme und einladende Atmosphäre bietet, die sich perfekt für entspannte Abende eignet. Entwickelt von einem kleinen, passionierten Studio, dreht sich das Spiel um die Erkundung und das Erleben von Geschichten, die am Lagerfeuer erzählt werden. Die Grundidee ist einfach, ihr setzt euch ans virtuelle Lagerfeuer, lauscht Geschichten von anderen Spielern, erzählt eure eigenen und genießt die beruhigende Atmosphäre. Fireside Feelings verspricht, eine Oase der Ruhe in der hektischen Welt der Videospiele zu sein. Wie wir das Spiel finden, erfahrt ihr im folgenden Test. Fireside Feelings - Jedes Mal ein neues Abenteuer Beim Start von Fireside Feelings werdet ihr sofort in eine zauberhafte Welt entführt, die sowohl wunderschön als auch magisch wirkt. Das Gameplay ist dabei stark auf Entspannung ausgerichtet. Zuerst erstellt ihr euch einen knuffigen Charakter, welcher endlich aus dem stressigen Alltag herauskommt. Danach geht es auch schon schnell an ein Lagerfeuer, welches ihr mit einer anderen anonymen Person teilt. Dort werdet ihr von dem Lagerfeuer angesprochen, welches euch Fragen zu verschiedenen Themenbereichen stellt. Diese könnt ihr nach Belieben beantworten und erhaltet auch echte Antworten von anderen Spielern. Ein zentrales Element des Spiels sind die Geschichten, die am Lagerfeuer erzählt werden. Diese Geschichten variieren von nostalgischen Erinnerungen über fantasievolle Märchen bis hin zu nachdenklichen Erzählungen über das Leben. Die Geschichten waren zum Teil so spannend und rührend, dass uns fast selber eine Träne gekommen ist. Entsprechend hat dieses Spiel schnell einen Platz in unsere Herzen eingenommen. Auch die Grafik von Fireside Feelings ist bemerkenswert. Das Spiel setzt auf einen stilisierten, fast schon malerischen Grafikstil, der die gemütliche Atmosphäre unterstreicht. Die Farben sind warm und einladend, und die Umgebung ist reich an Details. Vom knisternden Feuer bis hin zu den Blättern, die sanft im Wind wehen, ist alles darauf ausgelegt, eine entspannende und immersive Erfahrung zu bieten. Die Entwickler haben sichtlich viel Liebe und Sorgfalt in die Gestaltung der Welt gesteckt, was sich in jeder Ecke der Spielumgebung zeigt. Der Sound ist ein weiterer herausragender Aspekt des Spiels. Die Hintergrundmusik ist dezent und beruhigend, mit sanften Melodien, die euch umhüllt, ohne von den Geschichten abzulenken. Ihr werdet merken, wie schnell ihr euch an dem Lagerfeuer wohlfühlen könnt. Fireside Feelings - Galerie Fireside Feelings - Balsam für die Seele Die Zielgruppe von Fireside Feelings ist relativ eindeutig. Falls ihr nach einer ruhigen und meditativen Erfahrung sucht, ist dieses Spiel vermutlich der Cozy-Titel des Jahres. Es ist ideal für diejenigen, die dem Stress des Alltags entfliehen und sich in einer beruhigenden virtuellen Umgebung verlieren möchten. Gleichzeitig gibt es euch die Möglichkeit einfach mal Ballast abzulassen, was vielen Leuten heutzutage gar nicht so einfach fällt. Das Spiel eignet sich entsprechend auch für alle Altersgruppen, da es keine Gewalt oder komplexe Herausforderungen bietet. Stattdessen lädt es dazu ein, sich zurückzulehnen, die Geschichten zu genießen und in eine Welt voller Wärme und Magie einzutauchen. Obwohl Fireside Feelings keine traditionelle Storyline im klassischen Sinne bietet, sind die Geschichten, die am Lagerfeuer erzählt werden, thematisch miteinander verbunden. Sie drehen sich oft um zentrale Themen wie Freundschaft, Mut und das Streben nach Glück. Diese Erzählungen sind tiefgründig und regen zum Nachdenken an, ohne dabei belehrend zu wirken. Sie laden euch ein, über eigene Erfahrungen nachzudenken und sich emotional mit anderen Menschen und ihren Geschichten zu verbinden. Zusammengefasst ist Fireside Feelings ein Spiel, das sich von der Masse abhebt, indem es auf Ruhe, Reflexion und emotionale Tiefe setzt. Es bietet eine Flucht aus dem hektischen Alltag und lädt dazu ein, in eine Welt einzutauchen, die sowohl beruhigend als auch inspirierend ist. Die Kombination aus einer wunderschönen Grafik, einem eindrucksvollen Sound und fesselnden Geschichten macht das Spiel zu einem einzigartigen Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt. Fireside Feelings - Launch Trailer https://www.youtube.com/watch?v=fw6qat7ffnA&t=1s&ab_channel=WholesomeGames Fireside Feelings - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Wie lange dauert es, Fireside Feelings zu spielen?Es hängt ganz von euch ab. Es gibt eine verschiedene Anzahl an Fragen je nach Thematik und ihr könnt euch so viel Zeit lassen, wie ihr benötigt.Ist das Spiel für jüngere Spieler geeignet?Ja, Fireside Feelings ist für alle Altersgruppen geeignet. Es enthält keine Gewalt und bietet eine entspannende und zum Teil lehrreiche ErfahrungKann man das Spiel mit Freunden spielen?Fireside Feelings ist ein Einzelspielererlebnis, das auf persönliche Reflexion und Entspannung ausgelegt ist. Es gibt keine Multiplayer-Optionen. ### iiyama G-Master GB2445HSU (Hardware) Test Der iiyama G-Master GB2445HSU ist ein PC-Monitor, der speziell für Gamer entwickelt wurde, die Wert auf Geschwindigkeit und Präzision legen. Mit einer Bildwiederholrate von 100 Hz und einer Reaktionszeit von 1 ms verspricht dieser Monitor eine reibungslose und verzögerungsfreie Spielerfahrung. Der G-Master GB2445HSU gehört zurBlack Hawk Serie von iiyama, die sich durch ihre Leistung und Zuverlässigkeit mittlerweile einen Namen gemacht hat. Gezielt ist der Monitor, sowohl auf Gelegenheits- als auch Hardcore-Gamer, die eine kostengünstige, aber dennoch leistungsfähige Lösung suchen. In diesem Testbericht werden wir die verschiedenen Aspekte dieses Monitors ausführlich untersuchen und herausfinden, ob er den hohen Erwartungen gerecht wird. iiyama G-Master GB2445HSU - Klein aber fein Schauen wir uns zunächst einmal die technischen Aspekte an, die für Gamer besonders wichtig sind. Die Bildwiederholrate von 100 Hz ist zwar nicht so hoch wie bei einigen High-End-Modellen, die 144 Hz oder mehr bieten, aber sie ist ausreichend für die meisten Spiele, insbesondere für diejenigen, die keine extrem schnelle Reaktionszeit erfordern. Die 1-ms-Reaktionszeit hingegen ist ein herausragendes Merkmal, das sicherstellt, dass Bewegungen auf dem Bildschirm ohne merkliche Verzögerung wiedergegeben werden. Dies ist besonders wichtig für schnelle Spiele wie First-Person-Shooter oder Rennspiele, bei denen jede Millisekunde zählt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Auflösung. Der G-Master GB2445HSU bietet eine Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, was für die meisten Spiele und Anwendungen mehr als ausreichend ist. Während 4K-Monitore zunehmend beliebter werden, bietet Full-HD den Vorteil, dass die meisten aktuellen Grafikkarten mit dieser Auflösung problemlos umgehen können, was zu flüssigeren Bildraten führt. Für Spieler, die auf Leistung und nicht unbedingt auf die höchste Auflösung Wert legen, ist dies ein entscheidender Faktor. Die Bildqualität des Monitors wird durch ein IPS-Panel unterstützt, das für seine hervorragende Farbdarstellung und weiten Betrachtungswinkel bekannt ist. Im Vergleich zu TN-Panels, die oft in Gaming-Monitoren verwendet werden, bietet IPS eine deutlich bessere Farbgenauigkeit und sorgt dafür, dass die Farben auch bei seitlichen Blickwinkeln nicht verblassen. Dies ist besonders nützlich, wenn man den Monitor auch für andere Anwendungen wie Foto- oder Videobearbeitung nutzen möchte. iiyama G-Master GB2445HSU - Galerie iiyama G-Master GB2445HSU - Ein weiteres Merkmal, das den G-Master GB2445HSU auszeichnet, ist die Unterstützung von AMD FreeSync. Diese Technologie synchronisiert die Bildwiederholrate des Monitors mit der Bildausgabe der Grafikkarte, um Screen Tearing zu vermeiden und ein flüssigeres Spielerlebnis zu gewährleisten. Dies ist besonders nützlich in Spielen mit variabler Framerate, da es Ruckler und Bildstörungen minimiert. In Bezug auf das Design setzt iiyama auf eine schlichte, aber funktionale Ästhetik. Der Monitorrahmen ist relativ dünn, was zu einem modernen Look beiträgt und gleichzeitig den Platzbedarf auf dem Schreibtisch minimiert. Der Standfuß bietet eine solide Basis und ermöglicht eine Höhenverstellung, Neigung und Drehung, sodass der Monitor leicht an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann. Dies ist besonders wichtig für längere Gaming-Sessions, da eine ergonomische Haltung Ermüdung und Verspannungen vorbeugt. In unserem Fall haben wir den Monitor an einem Monitorarm befestigt, was dank des VESA-Standards kein Problem ist. Jeder unserer Monitorarme passt somit perfekt daran und zusätzlich lässt sich Platz auf dem Tisch sparen. Abgesehen davon verfügt der Monitor über eine Vielzahl von Anschlüssen, darunter HDMI, DisplayPort und USB-Anschlüsse. Dies bietet eine hohe Flexibilität bei der Verbindung mit verschiedenen Geräten und ist ein weiterer Pluspunkt für Gamer, die mehrere Konsolen oder PCs gleichzeitig verwenden möchten. Die integrierten Lautsprecher sind zwar manchmal praktisch, bieten jedoch keine herausragende Klangqualität. Für ein intensiveres Klangerlebnis ist die Verwendung externer Lautsprecher oder eines hochwertigen Headsets empfehlenswert. Ein weiteres bemerkenswertes Feature des G-Master GB2445HSU ist der Black Tuner. Diese Funktion ermöglicht es dem Benutzer, die Helligkeit der dunklen Bereiche des Bildschirms anzupassen, um in Spielen, die in dunklen Umgebungen spielen, mehr Details zu erkennen. Dies kann einen entscheidenden Vorteil in kompetitiven Spielen bieten, in denen Gegner oft in den Schatten lauern. Die Zielgruppe des Monitors sind klar Gamer, die eine kostengünstige Lösung suchen, ohne auf wesentliche Gaming-Features verzichten zu müssen. Die Kombination aus einer schnellen Reaktionszeit, FreeSync-Unterstützung und einem IPS-Panel macht ihn zu einer attraktiven Wahl für Spieler, die sowohl auf Leistung als auch auf Bildqualität Wert legen. Auch für Gelegenheitsnutzer, die den Monitor für alltägliche Aufgaben nutzen möchten, bietet er ausreichend Funktionalität und Flexibilität. iiyama G-MASTER Black Hawk Series https://www.youtube.com/watch?v=lmZhO22CSJQ&ab_channel=Box.co.uk iiyama G-Master GB2445HSU - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Ist der iiyama G-Master GB2445HSU für kompetitive Spiele geeignet?Ja, dank der schnellen Reaktionszeit von 1 ms ist er gut für kompetitive Spiele geeignet, insbesondere wenn diese keine extrem hohen Bildwiederholraten erfordern.Kann der Monitor auch für Bildbearbeitung verwendet werden?Ja, das IPS-Panel bietet eine gute Farbdarstellung, was ihn auch für Bildbearbeitungsaufgaben geeignet macht. Allerdings sollten Profis, die auf höchste Farbgenauigkeit angewiesen sind, spezialisierte Monitore in Betracht ziehen.Welche Anschlüsse bietet der Monitor?Der Monitor verfügt über HDMI-, DisplayPort- und USB-Anschlüsse, was eine hohe Flexibilität bei der Verbindung mit verschiedenen Geräten ermöglicht. ### Whimside (PC) Test Whimside ist ein PC-Spiel, das die Magie klassischer Desktop-Pets mit modernen Creature-Collector-Elementen und Idle-Gaming verbindet. Das Spiel lädt dazu ein, eine Welt voller knuffiger „Whimlings“ zu entdecken, zu sammeln, zu züchten und das eigene kleine Paradies direkt am unteren Bildschirmrand zu gestalten. Dabei richtet sich Whimside vor allem an Fans von entspannten, stressfreien Gaming-Erlebnissen. Es ist also perfekt für alle, die beim Arbeiten, Studieren oder Surfen den Alltag mit einer Prise Whimsy auflockern möchten. In diesem Review beleuchten wir, was Whimside so besonders macht, wie das Creature-Collection- und Züchtungssystem funktioniert, wie sich der Alltag mit dem Spiel anfühlt und für wen sich der Einstieg lohnt. Whimside - Das knuffige Idle für Zwischendurch Whimside fällt schon beim Start aus dem Rahmen herkömmlicher Spiele. Statt eines klassischen Vollbild-Fensters läuft das Spiel als schlanke Leiste am unteren Bildschirmrand und begleitet den Alltag nahezu unauffällig. Die Idee ist es, dass du jederzeit ein Auge auf deine Whimlings werfen, den Fortschritt checken, neue Kreaturen fangen oder einfach beobachten kannst, wie sich deine Mini-Welt weiterentwickelt. Es gibt keine Deadlines, keine Zeitlimits und keinen Performance-Druck. Dieser Titel ist ausschließlich zum Entspannen und Nebenbei-Genießen. Herzstück von Whimside ist das Sammeln und Züchten von Whimlings. Anders als etwa in Pokémon gibt es keinen vorgegebenen Katalog an Kreaturen, sondern ein riesiges Baukastensystem. Jedes Wesen besteht aus zufällig generierten Komponenten wie Kopf, Körper, Ohren, Schwanz und einer eigenen Farbpalette. Dadurch entsteht eine fast unbegrenzte Vielfalt von teils klassisch-cute bis hinzu überraschend skurril. Entsprechend motivieren Raritäten und besondere Farbmuster dazu, immer ausgefallenere Kreuzungen auszuprobieren. Das Fangen funktioniert einfach per Klick. Wenn ein seltenes oder interessantes Tierchen auftaucht, genügt ein Mausklick zur Aufnahme in deine Sammlung. Noch mehr Spaß macht das Paarungssystem. Zwei Whimlings können in deinem Gärtchen kombiniert werden. Die Nachkommen erben bestimmte Merkmale und Farben, sodass gezieltes Züchten und Sammeln für Tüftler viel Raum bieten. Wer fleißig sammelt, schaltet nach und nach weitere Biome frei, von grünen Wiesen über den Ozean bis hin zu geheimnisvollen Pilzwäldern. Jede Region bringt eigene Arten und gestalterische Möglichkeiten ins Spiel. Die sammelbaren Kristalle dienen als Währung für Dekorationen, Möbel und Umwelt-Elemente, mit denen du dein Whimling-Paradies individuell gestalten kannst. Ob blühender Garten, Strandresort oder fantasievolles Tummelparadies in Whimside setzt deiner Kreativität keine Grenzen. Whimlings kannst du direkt in deine gestaltete Umgebung setzen, füttern, streicheln oder beim Spielen beobachten. Obwohl letzteres noch etwas nüchtern aussieht. Whimside - Galerie Whimside - Das knuffige Idle für Zwischendurch Damit auch Langzeitmotivation und Ziele im entspannten Airflow nicht zu kurz kommen, gibt es kleine Quests. Das Züchten eines Whimlings mit ganz bestimmten Eigenschaften, etwa lila Ohren und Regenbogenschwanz. Für abgeschlossene Aufgaben, das Sammeln neuer Raritäten oder errungene Erfolge gibt es Belohnungen wie Crystals oder Deko-Items. Auch Biome, Deko und neue Features sind nach und nach freischaltbar, was einen klassischen Progressionsnerv trifft und zum regelmäßigen Zurückkommen einlädt. Die Entwickler setzen auf ein grundsätzlich stressfreies Spielgefühl. Entsprechend gibt es keine Monetarisierung, keine Zeitlimits und keine Strafen. Whimside soll explizit ein „Wohlfühlspiel“ sein. Für Streamer gibt es zudem Twitch-Integration. Dieses Feature konnten wir leider nicht testen, da das Spiel uns vorab zur Verfügung stand. Dennoch finden wir die Idee super. Whimside punktet mit charmanter Pixelart im Pastell-Look und minimalistischem, aber detailverliebtem Grafikstil. Alles wirkt weich, liebevoll animiert und lädt zum entspannten Beobachten ein. Die Musik und Soundeffekte unterstreichen das beruhigende Gesamterlebnis. Trotz aller Stärken gibt es auch Schwächen. Denn auf Dauer kann das Spiel durchaus monoton werden, wenn der Reiz des Neuartigen nachlässt. Die Aufgaben wiederholen sich, irgendwann kennt man die meisten Whimling-Bauteile und Biome sowie größere inhaltliche Überraschungen bleiben aus. Außerdem verlangt das Züchtungssystem bisweilen Geduld. Denn seltene Kombinationen erscheinen nicht planbar, sondern sind dem Zufall überlassen. Wer jedoch entspannt und gemütlich unterwegs ist, kann diese Aspekte als meditative Kur empfinden. Wir würden uns in naher Zukunft dennoch mehr Minispiele und Interaktionsmöglichkeiten wünschen, damit der Titel alles aus sich herausholt. Whimside wendet sich klar an Liebhaber von Cozy Games, Idle- und Entspannungs-Games sowie Fans von Desktop-Pets aus den 90ern. Wer Stardew Valley, Rusty’s Retirement oder die entspannte Sammelfreude von Nintendogs mochte, findet hier eine moderne und entschleunigte Interpretation. Vor allem bei dem Preis von knapp 5 € lässt sich nichts sagen. Whimside - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=RYcrgkY8ZoA&ab_channel=Toadzillart Whimside - Häufig gestellte Fragen (FAQ)  Was ist Whimside und wie funktioniert das Spielprinzip?Whimside ist ein entspanntes Creature-Collector-Spiel für PC, das am unteren Bildschirmrand läuft und es dir ermöglicht, einzigartige Whimlings zu fangen, zu züchten und ein individuelles, digitales Paradies mit Dekorationen und Biomen zu gestalten. Es bietet stressfreies, langsames Gameplay und ist ideal als Begleiter beim Arbeiten oder Surfen. Gibt es in Whimside Mikrotransaktionen oder In-Game-KäufeNein, Whimside verzichtet bewusst auf Mikrotransaktionen oder andere In-Game-Käufe. Das Spiel soll entspannt und ohne monetären Druck erlebbar sein.Wie funktioniert das Züchten und Sammeln von Whimlings in Whimside?Du kannst Whimlings per Klick fangen und im Zuchtsystem zwei Kreaturen kombinieren, um neue, zufällig generierte Varianten zu erschaffen. Mit neuen Arten schaltest du zusätzliche Biome, Deko-Elemente und Sammelobjekte frei, was den Sammelspaß und die Individualisierungsmöglichkeiten ständig erweitert. ### Paddle Paddle Paddle (PC) Test Paddle Paddle Paddle ist ein Indie Coop-Spiel, welches euch durch Himmel und Hölle schicken wird. Die Prämisse? Paddeln durch einen Parkour. Klingt erstmal einfach, aber durch den Coop Modus wird dies zu einer Aufgabe, die der von Sisyphus gleichsteht. Eure Freundschaft wird auf den Belastbarkeit-Test gestellt. Vergleichbar mit "Getting over it", wird hier Wert auf präzises Gameplay und hohen Frustrationsfaktor gelegt, der dich im gleichen Maße begeistert wie zur Verzweiflung bringt. Doch ist dieses Spiel einen Besuch im Boot wert, oder solltet ihr weiter paddeln? Paddle Paddle Paddle - Eine spirituelle Reise in die Frustration Im Zentrum von Paddle Paddle Paddle steht das gemeinsame Steuern eines Paddelboots durch einen linearen, Parkour. Jeder Spieler bedient eine Seite des Boots, entweder per Tastatur oder mit belegbaren Controller-Button. Es ist in dem Fall auch sehr simpel gehalten, denn ihr braucht nur eine Taste. Dennoch ist das Ziel klar. Ihr wollt das Ende der Strecke erreichen. Klingt banal? Das ist es auch. Anders als bei klassischen Rennspielen oder etwa Mario Kart, ist hier weniger Geschwindigkeit, sondern viel mehr Koordination und Timing gefragt. Die Hindernisse bestehen aus Passagen, Lava-Löchern und teils gemein platzierten Objekten, die bei Kontakt das Boot zerplatzen lassen. Die Schwierigkeit des Spiels ist von Anfang an spürbar. Bereits das Erreichen des ersten Checkpoints fordert präzise Zusammenspiel, bei dem es keinen Platz für Hektik oder Missverständnisse gibt. "Natürlich schaffen wir das, wir sind seit Jahren befreundet!", diese Worte sagten wir auch am Anfang. Schnell wurde aber klar, der Weg zum Erfolg ist steinig, der Frustfaktor hoch, aber der Triumph fühlt sich besser als jede Platin-Trophäe an. Paddle Paddle Paddle - Galerie Paddle Paddle Paddle - Vollgas, jetzt nicht Bremsen Paddle Paddle Paddle setzt auf eine physikbasierte Simulation. Das Boot beschleunigt, je schneller ihr paddelt. Bremsen? Gibt es nicht. Hier wird nur Gas gegeben. Wer hier als Team aus dem Takt gerät, wird schnell Bekanntschaft mit dem letzten Checkpunkt oder sogar dem Start des Spiels machen. Hier wird eure Freundschaft so wie Kommunikation auf eine intensive Probe gestellt. Gerade die simple, aber nostalgische 3D-Grafik, kombiniert mit minimalistischen Umgebungen und auffälligen, quietschbunten Charaktermodellen, verleiht Paddle Paddle Paddle einen sympathischen Indie-Look. Technisch überzeugt das Spiel durch niedrige Systemanforderungen, was dieses auch zum perfekten Streaming Spiel macht. Es läuft problemlos auf älteren PCs und Notebooks und hat eine klare Bedienoberfläche, die keine große Einarbeitung verlangt. Wer das Prinzip von kooperativen Partyspielen verstanden hat, wird sich sofort zurechtfinden Das Spiel bietet sowohl lokalen als auch Online-Coop. Wer aber möchte, kann sich auch im Einzelspielermodus austoben und sehen, wie weit er ohne den Ballast der Freundschaft kommen kann. Paddle Paddle Paddle enthält aktuell ein einziges, aber sehr ausgedehntes Level mit verschiedenen Biomen und verschiedenen Hürde, die das paddeln, zu einem wahren Ausdauertest machen. Einen Speedrun-Timer gibt es auch, für den extra hauch Stress. Was Paddle Paddle Paddle von anderen Indie-Games unterscheidet, ist vor allem sein Umgang mit Fehlern. Wer hier ermutigende Worte wie bei "Getting over it" erwartet, ist falsch am Platz. Alles, was ihr bekommt, ist Stille und die Kommentare eures Paddelpartners. Worte wie "Warum hast du nach links gepaddelt" und "HÖR AUF SO SCHNELL IN DIE KURVE ZU PADDELN" werden bald eure Freundschaft minütig auf die Probe stellen. Denn es gibt zwar Checkpoints, diese sind aber nicht einfach zu erreichen und jeder Fehler ist ein Game Over, bei dem ihr und den letzten Checkpoint zurückgesetzt werdet. Ihr habt zehn Minuten perfekt zusammengespielt, aber am Ende einmal zu viel gepaddelt? Tja, zurück an den Start. Aber mit jedem scheitern werdet ihr (vermutlich) besser. Eventuell schafft ihr es auch um die Kurven. Atemübungen? Bei Paddle Paddle Paddle ein muss, denn dieses Spiel ist gleichermaßen stressig wie spaßig. Natürlich ist nicht alles perfekt. Wer auf Grafik setzt, wird hier enttäuscht. Paddle Paddle Paddle ist ein Partygelegenheitsspiel im Sinne von dem kürzlich bekannt gewordenem "Peak", das auf minimalistische Grafik und maximales Coop Chaos setzt. Wir finden aber, dass die Grafik an frühe Flashgames erinnert und dadurch dennoch charmant wirkt. Weiter kann der hohe Schwierigkeitsgrad gerade für Gelegenheitsspieler abschreckend wirken, wer kein Fan von Rouge-Likes oder ähnlichen Spielen ist, wird hier mehr Frustration als Spaß haben. Paddle Paddle Paddle - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=bS9mbxlKBw4&ab_channel=IGN Paddle Paddle Paddle - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Kann man Paddle Paddle Paddle allein und im Multiplayer spielen?Ja, das Spiel bietet sowohl einen Einzelspieler-Modus als auch lokalen und Online-Koop. Im Singleplayer steuerst du beide Paddel selbst, im Multiplayer kann jedes Paddel einzeln belegt werden.Wie schwer ist Paddle Paddle Paddle und für wen eignet es sich besonders?Das Spiel ist bewusst herausfordernd und setzt auf ein sehr hohes Frustrationspotenzial mit einem humorvollen Touch. Besonders Spaß macht es gemeinsam mit Freunden, da Kommunikation und Timing entscheidend sind. Wer schwierige Coop-Spiele oder Party-Games wie Peak liebt, kommt voll auf seine Kosten. ### Ritual of Raven (PC) Test Ritual of Raven ist ein PC-Spiel, das die klassische Cozy-Farming-Simulation mit cleveren Programmier- und Abenteuer-Elementen verbindet. Es hebt sich vor allem durch sein magisches Setting, das Automatisierungskonzept mit sogenannten Arcana Constructs und die verschachtelte Mystery-Story von Genre-Kollegen wie Stardew Valley oder Sun Haven ab. In diesem Review nehmen wir Gameplay, Mechaniken, Atmosphäre, technische Umsetzung und die Besonderheiten des Spiels genau unter die Lupe. Am Ende steht ein Überblick, ob dieser Mix aus Cozy-Witch-Farm und Logikpuzzle nicht nur für Fans von Hexerei und Lebenssimulationen einen Blick wert ist. Ritual of Raven - Anders als das klassische Cozy Wie in vielen Cozy-Games beginnt Ritual of Raven auf vertrautem Terrain. Ein ganz normaler Mensch wird durch ein missglücktes Portalritual in die magische Welt von Leynia gezogen. Hier erwartet euch die Hexe Sage, die euch mit wenigen Einweisungen und einer Prise britischem Humor in ihre Welt aufnimmt. Doch eigentlich will Sage selbst schnell auf die Suche nach ihrem verschwundenen Vertrauten verschwinden. Dadurch liegt das Schicksal einer chaotischen Portallandschaft, ihrer interessanten Bewohner und eurer eigenen magischen Ausbildung in euren Händen. Unterstützt werdet ihr dabei von Raven, eurem oft sarkastischen Raben-Familiar. Das Herzstück der spielerischen Innovation sind die Arcana Constructs. Statt selbst Felder zu bewirtschaften, instruiert ihr kleine magische Kreaturen mit Hilfe eines Kartensystems. Bewegung, Gieß-, Pflanz-, Ernte- und Räum-Befehle werden wie kleine Codezeilen aneinandergereiht. Ein System, das Erinnerungen an Robotik- oder Programmier-Basics wie Autonauts oder Omega Crafter weckt. Im Alltag bedeutet das, dass ihr Tarotkarten sammelt, mit denen ihr auf neue Befehle, Bedingungen oder Bewegungsmuster zugreifen könnt. Je weiter ihr kommt, desto komplexer dürfen eure "Programme" für eure Arcana Constructs werden. Wer sich reinhängt, kann so große Teile des Arbeitsalltags automatisieren. Zum Beispiel, indem ein Konstrukt alle reifen Pflanzen in einem bestimmten Muster aberntet, während ein anderer Bot parallel wässert. Der Clou dabei ist, dass viele Story-, Quest- und auch Puzzleelemente an ausgefeilte Kettenreaktionen gebunden sind, bei denen die richtige Reihenfolge ebenso zählt wie die Auswahl eurer "Code-Karten". Das Farming steht dennoch, trotz Automatisierung, immer im Fokus. Ihr kultiviert also Kräuter, Blumen und mehr, um damit Rituale, Tränke oder Zauber vorzubereiten oder zu verkaufen. Das Wachstum der Pflanzen wird von Mondphasen, Witterung und euren Ritualen beeinflusst, deren Effekte wiederum experimentell verändert werden können. Wer will, gestaltet seine Farm, sein Haus und die angrenzende Umgebung im typischen Deko-Baukasten-Stil. Entsprechend ist von Möbeln über Portale bis hin zu mystischen Artefakten alles dabei. Ritual of Raven - Galerie Ritual of Raven - Mehr als nur Farming Abseits des Farming-Alltags packen die Entwickler viele kleine und große Abenteuer ins Gameplay. Ihr durchforstet Wälder, Sümpfe und kristallene Landschaften, sammelt Zutaten und entdeckt Portale zu neuen Regionen. Besonders gelungen sind die zahlreichen magischen Puzzles, die oft auf euren Fortschritt im Programmieren der Constructs abgestimmt sind. Entsprechend geht es manchmal um Spezialkarten, manchmal um Bewegungstricks oder Ressourcenmanagement. Hinzu kommen klassische Quests, etwa das Suchen verschollener Tiere, das Beliefern von Bewohnern mit Wunschgeschenken (auf Basis kleiner Hinweise) oder das Lösen von Nebenaufgaben, die Beziehungen und neue Areale freischalten. Euer Book of Shadows dient dabei als Sammelalbum für Rituale, Rezepte und Entdeckungen. Die Handlung des Spiels bleibt dennoch angenehm mysteriös, aber niemals düster. Wie in einem Miyazaki-Film stehen Gemeinschaft, Akzeptanz und die Frage, was „Heimat“ in einer Welt voller Portale bedeutet, im Vordergrund. Eure Entscheidungen beeinflussen die Queststrukturen und das Verhältnis zu den Dorfbewohnern, auch wenn ein ausgefeiltes Beziehungssystem fehlt. Es gibt immer wieder kleine Zwischensequenzen, Anekdoten und Dialogschnipsel, die für Cozy-Games Fans viel Atmosphäre und Persönlichkeit liefern. Grafisch begegnet Ritual of Raven dem Cozy-Trend mit farbenfroher, liebevoll animierter Pixelart. Die Kamera ist etwas weiter herausgezoomt als bei vielen Genrekollegen, wodurch die Welt großzügig, vielleicht sogar etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch weitläufig wirkt. Dennoch hilft die Musik und das allgemeine Sounddesign eine entspannte und zugleich geheimnisvolle Stimmung zu erzeugen. Die Programmierung der Constructs ist eine der größten Stärken, kann aber auch zur Hürde werden für einige Spieler. Wer direkte Sandbox-Automation möchte, wird durch die Limitierung der Karten und den gelegentlich fehlenden Debug-Modus manchmal ausgebremst. Fehler müssen neu oder an anderer Stelle erneut bearbeitet werden, statt einzelne Schritte zu korrigieren. Die Puzzle-Aufgaben, die daraus erwachsen, sind dafür innovativ und motivieren zum Tüfteln. Nicht nur beim Farming, sondern auch bei Minispielen, für die ihr euer Wissen geschickt einsetzt. Ritual of Raven ist ein bewusst entschleunigtes Spiel. Es gibt keine knallharten Deadlines, keinen Zeitdruck, keine Survival-Bestrafung. Wer möchte, kann tagelang dekorieren, basteln oder einfach Quests ohne Eile lösen. Das Spiel belohnt Geduld, Neugier und kreatives Kombinieren, ist aber weniger für Action-Junkies, die schnelle Erfolge suchen. Im Gegensatz zu klassischen Farming-Sims wie Stardew Valley oder Sun Haven legt Ritual of Raven den Fokus auf Magie, das Lösen von Rätseln und das Umsetzen von Aufgaben durch kreative Automation. Wer gerne experimentiert, Freude an verspielter Magie und an moralisch „grauen“ Quest-Verläufen hat, wird hier bestens bedient. Wer hingegen auf Beziehungsmanagement à la Harvest Moon oder kompromisslose Automation wie in Shapez oder Factorio setzt, findet das Konzept vielleicht einen Tick zu langsam. Ritual of Raven - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=RS6H1-r0Uug&list=TLGGHzun-km7n1cwNDA4MjAyNQ&ab_channel=Team17 Ritual of Raven - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Was ist Ritual of Raven und wie unterscheidet es sich von anderen Farming-Sims?Ritual of Raven ist ein storybasiertes Farming- und Magie-Spiel, in dem du nicht selbst die Gartenarbeit erledigst, sondern magische Arcana Constructs mit Kartenbefehlen programmierst. Im Gegensatz zu klassischen Farming-Sims wie Stardew Valley automatisierst du viele Abläufe, löst dabei aber auch Puzzles und erkundest eine Zauberwelt.Wie funktioniert das Arcana Construct-System in Ritual of Raven?Statt Felder selbst zu bearbeiten, steuerst du kleine magische Golems, sogenannte die Arcana Constructs, mit einem logikbasierten Kartensystem. Diese Golems können nach deinen Vorgaben pflanzen, gießen, ernten und spezielle Aufgaben erledigen. Durch neue Karten und Aufgaben werden die Befehle und Kettenreaktionen immer komplexer, was das Gameplay frisch hält.Ist Ritual of Raven für Einsteiger und Nicht-Programmierer geeignet?Trotz des kartengesteuerten Programmierens führt dich das Spiel behutsam ein und bietet leichte, intuitive Steuerung. Es gibt einsteigerfreundliche Tutorials, Hilfetexte und viele Quality-of-Life-Features, sodass auch Cozy-Gamer und Neulinge Spaß am magischen Gärtnern und Tüfteln finden.Auf welchen Plattformen ist Ritual of Raven verfügbar?Ritual of Raven erscheint auf PC (Steam) und Nintendo Switch. Die Performance ist auch auf schwächeren Rechnern sehr gut, die Steuerung sowohl mit Maus/Tastatur als auch per Controller möglich. ### OBSBOT Meet SE (Hardware) Test In Zeiten von Streaming-Boom, zunehmender E-Sport-Präsenz und hybriden Gaming-Setups reicht eine Standard-Webcam für viele User oft nicht mehr aus. Gerade, wer auf zwischen Meetings, Streaming oder Discord regelmäßig zu sehen ist oder an Online-Multiplayer-Events teilnimmt, wünscht sich ein Bild, das sowohl technisch up-to-date als auch kreativ einsetzbar ist. Hier setzt die OBSBOT Meet SE an. Eine smarte Full-HD-Webcam, die mit Features wie 100 FPS, AI-Auto-Framing und kompaktem Design explizit auch für Gamer und Streamer konzipiert wurde. Doch kann diese erschwingliche Kamera mit etablierten Gaming-Lösungen mithalten? Und welche Vorteile bringt sie wirklich für Gaming-Enthusiasten und Content Creator? In diesem Test gehen wir diesen Fragen auf den Grund und beleuchten die OBSBOT Meet SE als Gaming- und Streaming-Gear. OBSBOT Meet SE - Klein, aber fein Das Erste, was an der OBSBOT Meet SE auffällt, ist die schlichte, aber moderne Ästhetik in den Farben Cloud White, Space Grey oder Aurora Green. Mit dieser Farbpalette fügt sie sich die Webcam unauffällig in jedes Setup, egal ob auf dem klassischen Monitor, am Gaming-Laptop oder als Zusatzcam am Stream-Setup. Sofort fällt auch auf, dass das Gerät mit seinen ca. 60g Gewicht und der kleinen Bauform überall hinpasst. Bei Bedarf lässt sich sogar ein Stativ dranschrauben. Je nachdem, wie ihr euer Setup geplant habt, ist das ziemlich praktisch. Schade hingegen ist dennoch, dass bei dem Preis kein Stativ dabei ist. Das kostet von OBSBOT selber stolze 50 € extra. Dennoch gibt es zusätzlich im Paketumfang ein Magnet-Mount, welches sich als ziemlich nützlich erweist, sofern der Monitor eine geeignete Fläche bietet. Sobald die Kamera auf dem Magnet-Mount steht, ist diese wie fest verankert und lässt sich auch etwas auf der Ablage hin und her bewegen, je nach Präferenz. Für den mobilen Einsatz wäre dennoch eine Tasche wünschenswert, doch auch so passt sie in jedes Equipment-Sleeve, wie z. B. unsere Hexcal Tech Pouch. Abgesehen davon ist die Verarbeitung der Kamera sehr gut gelungen. Die Oberfläche wirkt hochwertig und robust. Obwohl die Linse herausragt, ist diese sehr stabil und lässt sich jederzeit mit einer magnetischen Abdeckung zudecken. Woher wir wissen, dass die Linse stabil ist? Beim Testen ist uns die Kamera mehrfach hingefallen und es gab nicht einen Kratzer. Das ist definitiv ein Pluspunkt für das Gerät. Das Schöne ist Plug & Play via USB-C (Adapter auf USB-A liegt bei) garantiert, dass auch User ohne technisches Know-how die Kamera schnell einsatzbereit haben. Es sind keine externen Treiber nötig, wodurch Discord, OBS, Twitch Studio und gängige Gaming-Plattformen sofort mit der Kamera arbeiten können. Während viele Konkurrenten bei 30 oder 60 Bildern pro Sekunde stagnieren, hebt sich die Meet SE durch flüssigere Bewegungen mit bis zu 100FPS deutlich ab. Entsprechend ist die Bewegungsunschärfe geringer, Gesichtsausdrücke, Handgesten und Reaktionsmomente kommen dadurch klarer und naturgetreuer rüber. Gerade für Reaction-Content, Beat Saber, Rhythmusspiele oder das Einbauen einer Facecam in Speedruns ist diese hohe Framerate ein deutlicher Pluspunkt. Dank des lichtstarken CMOS-Sensors (f/1.8, 1/2,8 Zoll, 2,9 µm Pixel) produziert die Meet SE ein angenehm helles Bild mit natürlichen Farben, auch ohne teure Softbox. Gaming-Zimmer mit LED-Lichtleisten oder RGB-Hintergrund reichen entsprechend schon für ein brauchbares Bild aus. In der Praxis reicht meist eine RGB-Tastatur, um das Gesicht ausreichend für einige Zwecke auszuleuchten. Im Dunkeln leidet zwar das Rauschniveau (wie bei fast jeder Webcam), aber für die typische Gaming-Ausleuchtung bleibt das Bild immer brauchbar. OBSBOT Meet SE - Galerie OBSBOT Meet SE - Ihr werden verfolgt Ein wichtiger Aspekt für Streamer und Influencer dürfte wohl der Autofokus sein. Dieser bleibt auch bei Kopfbewegungen, Aufstehen oder Wechsel der Sitzposition verlässlich. Einzig der Fokus hat mit gewissen Dingen, wie z. B. Booster Openings Probleme. Das integrierte Mikrofon ist vorhanden und kann zur Not benutzt werden, dennoch könnt ihr euch die Qualität denken. Für professionelle Streams oder Aufnahmen bleibt ein externes Mikro oder Headset Pflicht, aber für spontane Runden mit Freunden reicht die Sprachqualität aus. Wer noch etwas mehr aus der Webcam holen will, kann auch die Software OBSBOT Center herunterladen. Die Software ermöglicht extra Feintuning im Bereich Kontrast, Weißabgleich und Sättigung so wie ihr es benötigt. Die entsprechenden AI-Features (Auto-Framing, digitaler Zoom) sind via Software deaktivierbar oder steuerbar, falls ihr diese nicht benötigt oder mal anpassen müsst. Ein weiteres nettes Feature ist zudem, dass die Meet SE klassische sowie vertikale Videos (z. B. für TikTok-Clips oder Instagram) unterstützt. Dieses Feature bieten selbst bekannte Marken nicht an. Mit aktuell rund 75 Euro liegt die Cam preislich klar unter vielen etablierten Modellen aus dem Gaming-Bereich, bietet aber deutlich mehr als einfache No-Name-Kameras oder Standardmodelle unter 50 Euro. Für den gebotenen Funktionsumfang ist das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus gut. Gerade für Einsteiger, Hobby-Streamer und alle, die ins Facecam-Streaming einsteigen wollen. Die OBSBOT Meet SE tritt bei uns gegen das Modell Logitech C922 an. Im direkten Bildqualitätsvergleich kann sie allein durch die höhere FPS-Zahl und den cleveren Dynamikmodus punkten. Für Streamer, die Wert auf Look und Performance legen, aber keine 4K-Auflösung brauchen, ist die Meet SE eine der aktuell stärksten Alternativen am Markt in diesem Preissegment. Dennoch hätten wir uns eine Tasche und ein Tripod gewünscht, wenn wir bedenken, dass die C922 nur 50 € kostet. OBSBOT Meet SE - Brilliance in Every Frame https://www.youtube.com/watch?v=zGC5ZdQFAIU&ab_channel=OBSBOT OBSBOT Meet SE - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Welche Bildqualität bietet die OBSBOT Meet SE für Streaming an?Die OBSBOT Meet SE unterstützt eine Full-HD-Auflösung (1080p) mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde und bietet dadurch besonders flüssige und scharfe Videos, ideal für Gaming-Streams und Live-Übertragungen.Wie funktioniert das KI-Auto-Framing der OBSBOT Meet SE?Das intelligente Auto-Framing erkennt automatisch Bewegungen und folgt dem Nutzer im Bild, sodass dieser stets zentriert bleibt.Ist die OBSBOT Meet SE mit gängigen Streaming-Programmen kompatibel?Ja, die Webcam ist vollständig kompatibel mit allen gängigen Plattformen und Softwarelösungen wie OBS Studio, Twitch, YouTube, Discord, Zoom und Microsoft Teams. Sie ist einfach per Plug & Play anschließbar. ### Killing Floor 3 (PS5) Test Killing Floor 3 entfesselt einen brutalen Sturm aus Adrenalin, Chaos und Teamgeist. Dieser Koop-Shooter schlägt ein wie eine Axt in die Brust eines Fleshpounds, schnell, heftig, kompromisslos. Wer jemals mit Freunden Schulter an Schulter gegen Monsterwellen gekämpft hat, kennt das unnachahmliche Gefühl. Es fließt Blut, man schreit durcheinander, jeder Treffer sitzt oder geht furchtbar daneben. Genau dieses Erlebnis will Killing Floor 3 neu entfesseln. Mal gelingt das, mal stolpert es blutig über die eigenen Ambitionen. Als Fan von Koop-Shootern habe ich unzählige Abende mit chaotischen Feuergefechten, taktischem Zusammenspiel und überraschenden Eskalationen verbracht. Killing Floor 3 versucht, genau diesen Nerv zu treffen, mit viel Blut, Bombast und ein paar fragwürdigen Entscheidungen. Was euch in diesem neuen Ableger erwartet, welche Stärken er ausspielt und wo er ins Straucheln gerät, das erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Killing Floor 3 - Mehr als nur Zed-Metzeln? Wenn ihr wie ich schon ein paar hundert Stunden in Koop-Shooter versenkt habt, dann wisst ihr, wie schnell ein Spiel kippen kann. Manchmal knallt es richtig, alles passt zusammen, die Mechaniken fließen ineinander wie ein gut geölter Maschinenraum voller Adrenalin. Und manchmal, na ja, manchmal fehlt einfach der letzte Schliff. Killing Floor 3 ist genau so ein Fall. Ein Spiel, das mich zum Lachen, Fluchen und Augenrollen gebracht hat. Alles innerhalb derselben Session. Es gibt kaum etwas Befriedigenderes, als mit einem Schrotgewehr eine ganze Monsterwelle in Blutnebel zu verwandeln. Und ja, das kann Killing Floor 3 auch verdammt gut. Die neuen Physikeffekte, das MEAT-System und die verbesserten Trefferzonen lassen jede Explosion, jeden Kopfschuss und jedes Zerschneiden eines Zeds intensiv wirken. Doch sobald sich der Rauch legt, stellt sich diese eine Frage. Ist das schon alles? Ich habe die letzten Tage in den düsteren Ecken von Killing Floor 3 verbracht, mit Freunden gespielt, alleine durchgehalten, Builds getestet, Skills verteilt, neue Waffen ausprobiert. Und immer wieder kam dieselbe Diskussion auf. Warum fühlt sich das Spiel wie eine abgespeckte Version seines eigenen Vorgängers an? Die Antwort ist nicht ganz einfach. Rein mechanisch macht Killing Floor 3 vieles richtig. Die Bewegungen sind flüssiger, man kann sliden, klettern, sogar über Geländer springen. Das sorgt für mehr Dynamik. Besonders auf Maps wie der RD Lab oder Radar Station mit ihren vertikalen Ebenen kommt das zur Geltung. Aber das reicht nicht. Killing Floor 3 - Klassen, Waffen und der seltsame Fortschritt Die sechs Klassen sind ordentlich gestaltet, keine Frage. Ich mochte den Engineer besonders. Mit seinem Multitool aktivierte ich Turrets und Ziplines, während ich gleichzeitig mit der Plasmakanone Gegner zerfetzte. Der Ninja dagegen fühlte sich leichtfüßig an, besonders mit den Schockattacken und dem Kiba-Schwert. Auch der Medic hat mich überrascht, vor allem mit seiner Fähigkeit, ganze Areale zu kontrollieren und nebenbei das Team am Leben zu halten. Was mir allerdings sauer aufgestoßen ist, war das Waffen-Progressionssystem. Es wirkt rückwärts gedacht. Warum fühlt sich mein aufgemotzter grauer Standard-Karabiner stärker an als ein lila High-End-Wumme? Klar, man kann Attachments craften, aufleveln, individualisieren. Aber es dauert keine zwei Runden und mein Start-Loadout ist stärker als alles, was ich mir teuer erkaufen kann. Das nimmt dem Mid-Game völlig die Spannung. Ich meine …..wofür sammel ich dann überhaupt Geld in der Runde? Killing Floor 3 - Wenn Technik zur Stolperfalle wird Denn so viel Spaß ich in den besten Momenten hatte, und die gab es, so frustrierend war es, wenn die Performance auf der PS5 Pro wieder mal einbrach. Oft fühlte sich das Spiel ruckelig an, besonders in hektischen Momenten mit vielen Gegnern und Effekten. Es lief nicht konstant flüssig, sondern wirkte technisch unausgereift. Da nützt auch die beeindruckende Lichtstimmung durch UE5 Lumen nicht viel, wenn das Spielgefühl ins Stocken gerät. Ich weiß, Day-One-Patches und so, aber warum erscheint ein Spiel in so einem Zustand für 40 Euro? Zugegeben, die Beleuchtung ist überzeugend. Wenn die Monster im Nebel auftauchen, während die Scheinwerfer zucken und der Bildschirm von Blut überzogen wird, das erzeugt Atmosphäre. Aber es kann nicht sein, dass das Spiel auf meiner PS5 Pro regelmäßig mit spürbaren Framerate-Einbrüchen zu kämpfen hat, sobald ich ein Menü öffne oder eine Skillkarte länger betrachte. Und dann ist da noch der Hub. Der neue Hub Bereich soll wohl als modernes Menü dienen. Waffen konfigurieren, Perks wählen, Loadouts basteln, alles da. Aber leer. Es fühlt sich an, als hätte man eine große Halle gebaut und vergessen, sie mit Leben zu füllen. Ich laufe da rum, bastle an meinem Loadout, wähle eine Mission, laufe zum Helikopter. Fertig. Warum komm ich da nicht zurück zwischen den Matches? Warum ist das alles so statisch? Im Gegensatz dazu war selbst die überladene Oberfläche von Killing Floor 2 irgendwie stimmungsvoller. Dort gab es diese übertriebene Randvollheit, ja, aber es war was los. Hier wirkt alles wie ein Platzhalter. Und wenn man dann noch bedenkt, dass der Codex zig Seiten an Hintergrundinfos liefert, die im eigentlichen Spiel aber kaum spürbar sind, dann frage ich mich schon, warum man sich da überhaupt Mühe gemacht hat. Killing Floor 3 - Zwischen Blutrausch und Baustelle Eine meiner intensivsten Runden spielte ich auf der Map Convoy, an einem regnerischen Abend. Unser Viererteam bestand aus zwei erfahrenen Freunden, mir und einem zufälligen Mitspieler, der offenbar gleichzeitig Musik hörte, telefonierte und kämpfte, zumindest klang sein Voicechat so. Wir starteten durch, aber der Fremde stürmte ständig allein voraus, kassierte Treffer und lag oft am Boden. Trotzdem schafften wir es irgendwie bis zur letzten Welle. In dieser finalen Phase hatte ich fast keine Munition mehr. Der Medic war außer Gefecht, meine Lebenspunkte waren im roten Bereich. Als Ninja hatte ich kaum noch Optionen. Ich nutzte die letzte Zipline, um mich aus einer Sirenenfalle zu retten, landete direkt vor einem Geschütz, der für einige Sekunden die Gegner in Schach hielt. Dann wurde Zed Time aktiviert. Ich sprang über ein Geländer, warf im Flug meine letzten Shuriken und traf einen Headshot. Für einen Moment war ich einfach nur still vor dem Bildschirm, gleichzeitig völlig aufgewühlt. Das sind Augenblicke, in denen das Spiel zu sich selbst findet. Weniger glorreich war eine Session auf Radar Station, in der unser gesamtes Team in der vierten Welle durch einen verbuggten Boss-Spawn zerlegt wurde. Keine Vorwarnung, keine Musik, nur plötzliches Chaos und ein Bildfreeze. Wir standen da, mit gezogenen Waffen, und konnten nichts tun. Dann war alles vorbei. Kein Respawn, kein Loot, nichts. Einfach nur Frust. Und niemand wusste, ob das jetzt ein Fehler war oder gewollt. Solche Erlebnisse hinterlassen Kratzer. Aber dann gibt es sie eben doch, diese Momente. Wenn man mit fünf anderen Spielern durch eine enge Passage hetzt, Granaten fliegen, Zed Time aktiviert wirdund ich mit gezielten Headshots einen ganzen Trupp an Gegner in Slow Motion zerlege, dann grinse ich. Oder wenn mir ein schwer gepanzerter Scrake entgegenrennt, ich ihm mit letzter Munition eine Fass-Explosion vor die Füße jage und danach mit dem Messer zur Händlerkapsel hechte. Das ist das Feeling, das ich liebe. Die Gegner-Designs sind übrigens solide. Ja, manche werden die neue Optik nicht mögen, aber die Mischung aus Körperhorror und SciFi passt gut. Nur die Bosse enttäuschen. Früher gab es Beleidigungen, markante Persönlichkeiten, jetzt gibt es Brüllen. Teleportieren. Mob Spawning. Das wars. Man kann sie besiegen, sicher. Aber man erinnert sich nicht an sie. Killing Floor 3 - Koop-Feuerwerk mit Ladehemmung Acht Maps. Sechs Klassen. Drei Bosse. Für ein Spiel, das sich fertig nennt, ist das zu wenig. Vor allem, wenn man weiß, dass Killing Floor 2 mit der Zeit über 40 Maps hatte. Ja, viele davon kamen nachträglich. Aber wir leben im Jahr 2025. Man hätte aus den Erfahrungen lernen können. Ich bin kein Fan davon, Spiele als Versprechen zu veröffentlichen. Natürlich kann man sich rausreden mit Liveservice und kommt ja noch. Aber warum dann nicht einfach ehrlich sein und es Early Access nennen? Es fehlt die Tiefe, die Auswahl, der Wahnsinn. Der schräge Humor, die überzogenen Wummen, das Chaos. Klar, man kann Builds basteln, Ressourcen sammeln, Perks kombinieren. Aber das war vorher auch schon so und es war mehr. Was ich aber mag. die neue Interaktion im Team. Wenn einer die Heilspritzen bringt, der andere das Multitool, und ein dritter auf Munitionsnachschub achtet, entsteht so eine Art Klassen Synergie, die tatsächlich Tiefe bringt. Leider ist das alles optional. Man kann sich auch einfach durchballern. Die Balance kippt, wenn zu viele starke Gegner auf einen losgehen und man alleine im Level rumirrt. 12 Granaten auf einen Elite, zwei Treffer zurück, tot. Das ist nicht Frust, das ist schlechte Abstimmung. ### The Legend of Zelda Breath of the Wild (Switch 2) Test The Legend of Zelda Breath of the Wild gilt als Meilenstein der Videospielgeschichte und hat seit seinem ursprünglichen Release auf der Nintendo Switch im Jahr 2017 die Erwartungen an Open-World-Spiele neu definiert. Mit der Veröffentlichung der Switch 2 erhält das Abenteuer von Link eine technische und inhaltliche Frischzellenkur, die sowohl Fans als auch Neueinsteiger begeistern soll. Die neue Hardware verspricht nicht nur eine verbesserte Grafik und Performance, sondern auch kleinere Anpassungen am Gameplay und der Benutzerfreundlichkeit. Doch wie schlägt sich das Spiel auf der Switch 2 wirklich? Kann es den Zauber des Originals bewahren und gleichzeitig von den modernen Möglichkeiten profitieren? In diesem Review werfen wir einen ausführlichen Blick auf Zelda Breath of the Wild für die Switch 2 und analysieren, wie sich das Spielgefühl, die Technik und die Faszination der offenen Welt im Jahr 2025 präsentieren. The Legend of Zelda Breath of the Wild - Offen, lebendig und voller Geheimnisse Das Herzstück von Breath of the Wild ist seine offene Welt. Hyrule präsentiert sich als riesiges, zusammenhängendes Areal, das zum Erkunden einlädt. Von den verschneiten Gipfeln des Hebra-Gebirges über die sandigen Weiten der Gerudo-Wüste bis hin zu den saftig grünen Ebenen von Hyrule – jede Region hat ihren eigenen Charakter, Flora und Fauna. Die Switch 2-Version punktet hier mit deutlich verbesserten Texturen, einer höheren Auflösung und stabilen 60 Bildern pro Sekunde, was das Eintauchen in die Welt noch intensiver macht. Die Interaktivität der Spielwelt bleibt ein zentrales Element. Fast jedes Objekt kann genutzt oder beeinflusst werden. Sei es, um Rätsel zu lösen, Gegner zu besiegen oder einfach nur kreativ mit den physikalischen Möglichkeiten zu experimentieren. Die Wettereffekte und der Tag-Nacht-Zyklus wirken auf der neuen Konsole noch beeindruckender als je zuvor und das merkt ihr auch. Regen macht Klettern weiterhin schwierig, Gewitter können für gefährliche Situationen sorgen, und die Temperatur der Umgebung zwingt Link, sich immer wieder neu auszurüsten. Für die, die noch nichts mit diesem Titel zu tun hatten. Breath of the Wild setzt auf ein offenes Gameplay-Konzept, das den Spieler selten an die Hand nimmt. Nach einem kurzen Prolog steht es jedem frei, wohin er gehen möchte. Haupt- und Nebenquests, Schreine, Mini-Herausforderungen und versteckte Geheimnisse warten überall. Die Switch 2-Version bietet hier einige Quality-of-Life-Verbesserungen, die euch mithilfe eures Smartphones und der Nintendo Switch App erlauben Dinge zu sehen, die euch noch fehlen. Die Kämpfe sind nach wie vor dynamisch und fordern Kreativität. Gegner verhalten sich intelligent, und die Vielzahl an Waffen, Schilden und Fähigkeiten erlaubt es, jede Begegnung auf unterschiedliche Weise zu meistern. Die Haltbarkeit der Waffen bleibt weiterhin ein kontroverses, aber bewusstes Designelement, das zum Experimentieren anregt und den Spieler dazu zwingt, flexibel zu bleiben. Ein besonderes Highlight sind die Schreine, die als Mini-Dungeons fungieren und mit Rätseln, Geschicklichkeitstests und Kämpfen aufwarten. Die Switch 2 nutzt die neuen Hardware-Fähigkeiten, um Ladezeiten zu verkürzen und die Steuerung der Physikrätsel noch präziser zu gestalten. Auch die Bewegungssteuerung wurde verbessert und reagiert nun exakter, was gerade bei Bogen- und Bombenrätseln spürbar ist. Die technische Überarbeitung für die Switch 2 ist deutlich spürbar. Breath of the Wild läuft in nativer 4K-Auflösung (bei entsprechendem Display), die Texturen sind schärfer, die Weitsicht wurde erhöht und die Framerate ist stabil. Pop-ins und Ruckler, die auf der ersten Switch gelegentlich störten, gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Endlich sieht alles toll aus und läuft auch so flüssig, wie wir uns es immer gewünscht haben. The Legend of Zelda Breath of the Wild - Galerie The Legend of Zelda Breath of the Wild - Besser spielbar als je zuvor Die Steuerung wurde für die Switch 2 zwar nicht verändert, doch habt ihr die Möglichkeit nun den Switch 2 Pro Controller zu nutzen. Diesen haben wir zwar aktuell noch nicht, da der Bestand aktuell sehr gering ist, dennoch bietet dieser ein paar Extras. Mit den neuen hinteren Tasten, die ihr frei setzen könnt, könnt ihr nämlich auch beim Zelda Upgrade profitieren. Die Geschichte von Breath of the Wild bleibt auch auf der Switch 2 ein zentrales Element. Link erwacht nach hundertjährigem Schlaf und muss Hyrule von der Verheerung Ganon befreien. Wer sich auf die Suche nach Erinnerungen und versteckten Zwischensequenzen begibt, wird mit einer berührenden, teils melancholischen Geschichte belohnt. Abseits der Hauptstory bietet Breath of the Wild unzählige Aktivitäten. Das Sammeln von Krogsamen, das Erklimmen aller Türme, das Freischalten neuer Outfits, das Jagen und Kochen, das Bauen von Pferdeställen und das Meistern aller Schreine sorgen für Dutzende Stunden Spielzeit. Ein weiteres Plus ist die Integration von Cloud-Saves und Cross-Progression: Wer bereits auf der ersten Switch gespielt hat, kann seinen Fortschritt übernehmen und nahtlos weiterspielen. Im Vergleich zu anderen Open-World-Titeln bleibt Breath of the Wild auch 2025 ein Ausnahmespiel. Während viele Konkurrenten auf Marker-Flut und lineare Missionsstrukturen setzen, überzeugt Zelda durch seine organische Welt, die zur Erkundung einlädt, ohne den Spieler zu überfordern. Sowohl erfahrene Zelda-Fans als auch Neueinsteiger finden hier ein Abenteuer, das sie über Wochen fesseln kann. Daher ist es ein gelungenes Upgrade und falls ihr Nintendo Switch Online habt, ist es sogar gratis. The Legend of Zelda Breath of the Wild - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=ai9IwYOxL48&ab_channel=NintendoDE The Legend of Zelda Breath of the Wild - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Was sind die wichtigsten Neuerungen von Zelda Breath of the Wild auf der Switch 2?Die Switch 2-Version bietet eine deutlich verbesserte Grafik mit höherer Auflösung, stabile 60 FPS, kürzere Ladezeiten und überarbeitete App Features. Wie unterscheidet sich die Open World auf der Switch 2 von der Originalversion?Dank der leistungsstärkeren Hardware wirkt die Welt von Hyrule noch lebendiger. Die Texturen sind schärfer, die Weitsicht ist verbessert und Wettereffekte sowie der Tag-Nacht-Zyklus sind realistischer. Die offene Welt bleibt frei erkundbar und lädt mit zahlreichen Geheimnissen und Aktivitäten zum Entdecken ein. Ist Zelda Breath of the Wild für Neueinsteiger geeignet?Ja, das Spiel richtet sich sowohl an erfahrene Zelda-Fans als auch an Neueinsteiger. ### Tony Hawk’s Pro Skater 3+4 (PS5) Test Tony Hawk’s Pro Skater 3+4 war für mich mehr als nur ein Spieltest. Es war ein Wiedersehen mit einem Lebensgefühl, das tief in meiner Jugend verwurzelt ist. Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als ich einen der alten Teile gestartet habe. Ich saß auf dem Teppich vor dem Fernseher und versuchte stundenlang im Level Airport den perfekten Run hinzulegen. Immer wieder scheiterte ich knapp. Ein olles Rail hier, ein verpatzter Manual da. Aber jedes Mal zog es mich wieder rein. Dieses Gefühl von Flow, Frust, Euphorie und Freiheit hat sich eingebrannt. Als ich hörte, dass Tony Hawk’s Pro Skater 3+4 neu aufgelegt wird, war ich nervös. Nicht wegen der Technik. Nicht wegen Iron Galaxy. Sondern weil ich Angst hatte, dass dieses Gefühl nicht zurückkommen würde. Dass es vielleicht einfach in der Vergangenheit geblieben ist. Tony Hawk’s Pro Skater 3+4 – Der Einstieg zurück in den Trick-Kosmos Das alte Gefühl ließ nicht lange auf sich warten. Anfangs war ich noch unbeholfen, doch mit jedem Sturz kehrten die Erinnerungen an Combos, an Lines, an dieses einzigartige Spielgefühl zurück. Der erste Sturz war frustrierend. Dann der zweite. Und plötzlich war ich wieder drin. Manuals, Reverts, Transfers. Es fühlte sich nicht exakt wie damals an, aber verdammt nah dran. Ich wusste nicht mehr genau, wie ich gewisse Tricks verketten sollte. Aber meine Finger erinnerten sich schneller als mein Kopf. Ich saß da, wie früher, leicht nach vorne gelehnt, angespannt, dann jubelnd über einen 50.000er-Combo. Das Gameplay hat diese ganz besondere Mischung aus Präzision und Verzeihung behalten. Man wird besser, je länger man spielt. Und das fühlt sich verdammt gut an. Die Steuerung erlaubt exakte Eingaben und vermittelt ein angenehmes, geschmeidiges Spielgefühl. Sie belohnt Spieler, die ihre Lines planen, aber verzeiht auch spontane Improvisation. Es gibt kleine Details, die nur langjährige Fans bemerken. Die Art, wie ein Revert flüssig in einen Manual übergeht oder wie man bei bestimmten Gaps einen kleinen Boost erhält. Neue Spieler haben durch das klare Trick-Menü und ein zugängliches Tutorial einen leichteren Einstieg als früher. Aber die Tiefe bleibt vorhanden. Wer sich durchbeißt, kann Highscores jagen, die an alte Bestzeiten erinnern. Die Komplexität wächst mit dem Können. Einfache Flip-Tricks sind schnell verinnerlicht, aber das Erlernen perfekter Combo-Routen, präziser Wallplants oder das Überwinden von Hindernissen über mehrere Ebenen und das Einbinden von Flatland-Moves in lange Trickketten braucht Übung. Die Möglichkeit, Combos nach Landung durch einen Manual weiterzuführen, eröffnet ein fast schon rhythmusbasiertes Spielgefühl. In vielen Level ergibt sich daraus ein Flow, der sich fast meditativ anfühlt. Gerade das zeichnet das Spielgefühl aus. Es ist kein Wettkampf, sondern ein Tanz mit dem Board. Tony Hawk’s Pro Skater 3+4 – Zwischen Nostalgie und Neugier Kaum hatte ich die ersten Challenges absolviert, wurde mir klar, wie gut Tony Hawk’s Pro Skater 3+4 klassische und moderne Elemente verbindet. Die Levelstruktur trägt ihren Teil dazu bei. In Tony Hawk’s Pro Skater 3+4 gibt es einen klassischen Karrieremodus, der auf Zwei-Minuten-Läufen basiert. Das Ziel ist es, innerhalb dieses Zeitfensters möglichst viele Aufgaben zu erledigen. Diese Aufgaben reichen von Highscores bis hin zu speziellen Trick-Kombinationen oder dem Finden versteckter Gegenstände. Es klingt simpel, entfaltet aber schnell einen Sog. Ich sagte mir oft, noch einen Versuch. Und dann noch einen. Bis ich das Ziel schließlich getroffen hatte. Oder eben daneben lag. Der Karrieremodus greift vertraute Mechaniken auf, ohne veraltet zu wirken. Gleichzeitig gibt es mit den einzelnen Skatern eigene Missionen, die spielmechanisch neue Akzente setzen. Ein Run mit Rodney Mullen fühlt sich eben ganz anders an als einer mit Elissa Steamer. Neben dem Karrieremodus gibt es auch freie Fahrten, in denen man ohne Zeitdruck unterwegs ist. Das eignet sich ideal zum Üben. Gerade neue Spieler oder Wiedereinsteiger wie ich profitieren davon enorm. Ich konnte neue Lines ausprobieren, den Aufbau der Level erkunden und ganz ohne Druck an meinen Combos feilen. Dazu kommen lokale Multiplayer-Modi, die klassisch wie früher über geteilten Bildschirm funktionieren. Es ist schön, dass das nicht gestrichen wurde. Der Couch-Wettbewerb ist lebendig geblieben. Im Online-Modus entfaltet Tony Hawk’s Pro Skater 3+4 eine neue Dynamik. Die Modi reichen von klassischen Varianten wie Graffiti und Trick Attack bis hin zu kreativeren Spielarten wie Score Challenge oder Ring Attack. Score Challenge fordert euch heraus, auf kleinem Raum präzise Tricks mit hoher Punktzahl auszuführen. Ring Attack testet die Linienwahl, indem es euch durch Ringe fahren lässt, die in idealen Abständen positioniert sind. Hier geht es nicht mehr nur um Style, sondern um taktische Planung. Ich ertappte mich dabei, stundenlang dieselben Routen zu optimieren, um einen Sekundenbruchteil herauszuholen. Dieser Ehrgeiz erwachte ganz von allein. Tony Hawk’s Pro Skater 3+4 – Wenn Beats zu Tricks werden Ein weiterer großer Baustein von Tony Hawk’s Pro Skater 3+4 ist die kreative Freiheit, die es dir erlaubt, dein eigenes Skaterlebnis zu gestalten. einen umfangreichen Park-Editor. Wer Lust hat, kann eigene Level basteln und sie mit der Community teilen. Ich habe einige Stunden darin verbracht, ein altes Parkhaus nachzubauen, in dem ich früher wirklich geskatet bin. Es war erstaunlich, wie schnell ich in den Flow kam. Das Erstellen eigener Parks bringt eine kreative Ebene ins Spiel, die nicht nur für Hardcore-Fans spannend ist. Auch der Spielfortschritt motiviert, da jedes Level, jeder erfolgreiche Trick und jeder gesammelte Stat-Punkt zur Entwicklung des eigenen Skaters beiträgt. Ihr schaltet Kleidung, Decks, Embleme und besondere Tricks frei. Es ist kein überladenes System, sondern eher eine sanfte Belohnungskurve. Man spielt, weil man spielen will. Und man wird ganz nebenbei besser, schneller, stylischer. Ich hatte nie das Gefühl, grinden zu müssen. Der Fortschritt ergibt sich aus dem Spiel heraus. Der Soundtrack spielt natürlich ebenfalls eine zentrale Rolle. Zwar fehlen einige ikonische Tracks der Originale, aber die neue Auswahl ist gelungen. Alt und neu mischen sich zu einer energiegeladenen, vielfältigen Musikkulisse, die nicht nur Erinnerungen weckt, sondern auch neue Highlights setzt. Ich habe manche Level allein deshalb mehrfach gespielt, weil gerade der richtige Song lief. Und das war es mir wert. ### EA Sports College Football 26 (PS5) Test EA Sports College Football 26 ist mehr als nur ein Spiel. Es fühlt sich an wie ein großes Ritual aus Tradition, lauten Fangesängen und dieser knisternden Energie im Stadion, die uns alle mitreißt. Als EA Sports nun wieder ein neues College-Football-Spiel veröffentlicht, sind die Erwartungen riesig. EA Sports College Football 26 ist da und jetzt stellt sich die Frage, ob das Spiel den Erwartungen gerecht wird. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. EA Sports College Football 26 - Wenn Football zur Show wird Schon beim allerersten Start merkt man schnell, dass diesmal vieles anders läuft. Die Menüs sind übersichtlich und wirken einfach stimmig. Und dann dieses Gefühl, wenn die Marching Band einsetzt, da seid ihr direkt wieder mitten im Stadion, egal ob nur ein kleines Lokalduell oder ein echtes Spitzenspiel läuft. Es wirkt sogar so, als würden die Zuschauer auf verpatzte Field Goals besonders heftig reagieren. Vielleicht ist das nur Einbildung, aber genau das holt einen rein. Was sofort ins Auge fällt ist, dass die Entwickler für EA Sports College Football 26 an den richtigen Stellschrauben gedreht haben. Das ist nicht bloß ein schneller Aufguss vom letzten Teil, sondern fühlt sich wie ein echter Schritt nach vorn an. Gerade die vielen kleinen Details, die sich überall verstecken, prägen das neue Gefühl. Die Präsentation bleibt angenehm zurückhaltend, aber alles wirkt hochwertig, fast wie in einer Fernsehübertragung. Zum Glück hat sich EA Sports nicht nur auf schöne Bilder verlassen, sondern auch spielerisch ordentlich zugelegt. Grafisch beeindruckt in EA Sports College Football 26 besonders, was bei Nachtspielen im Regen passiert. Da spiegelt sich das Licht auf den Helmen und man hat wirklich das Gefühl, im Stadion zu stehen. Wenn die College-Bands loslegen, die Zuschauer Wellen schlagen und die Kamera langsam übers Feld gleitet, entsteht eine dichte Atmosphäre. Auch beim Sound hat EA deutlich nachgelegt. Die Bands, die Fangesänge, dieses Raunen vor einem wichtigen Kick, alles klingt so, als wäre man wirklich vor Ort. Auch der Stadionsprecher und das Kommentatorenteam wirken lebendiger. Es gibt weniger Wiederholungen und mehr echte Reaktionen. Das wertet das Ganze spürbar auf. EA Sports College Football 26 - Die Kunst der richtigen Entscheidung Wenn ich eine Sache nennen müsste, die mir in EA Sports College Football 26 wirklich im Kopf geblieben ist, dann ist es die Tiefe in der Taktik. Wer sich ernsthaft mit Football-Taktik beschäftigen will, findet in EA Sports College Football 26 ein Spielfeld voller Möglichkeiten. Offensive und Defensive Schemes, Formationen, Playbooks basteln, man kann sich wirklich stundenlang verlieren. Wer denkt, dass es möglich ist, hier einfach immer mit der gleichen Masche durchzukommen, bekommt ganz schnell die Quittung. Auch die KI ist in EA Sports College Football 26 stärker geworden. Quarterbacks improvisieren und werfen manchmal lieber ins Aus, als einen Ball zu verschenken. Die Defense passt sich an, erkennt Wiederholungen und zwingt euch zum Umdenken. Manchmal bleibt nichts anderes übrig, als die komplette Taktik über den Haufen zu werfen. Das neue Wear and Tear 2.0 funktioniert clever. Wer seine Stars nicht mal schont, merkt schnell, dass Leistung und Fitness nachlassen. Auswechseln wird wichtiger, Verletzungen passieren öfter, wenn man übertreibt. Einziger Nachteil ist, dass das Verletzungssystem manchmal zu sehr auf die Bremse tritt. Das Spieltempo in EA Sports College Football 26 ist angenehm dynamisch, aber nicht hektisch. Jeder Spielzug fühlt sich gewichtig an. Die Spielmechanik legt mehr Wert auf Lesbarkeit der Verteidigung und auf situatives Spielverständnis. Wer etwa erkennt, dass die Defense sich auf einen Run einstellt, kann spontan zum Passspiel übergehen. Die Snap- und Audible-Funktionen reagieren prompt und ermöglichen Anpassungen bis zur letzten Sekunde. Auch Special Teams wurden überarbeitet. Kicks sind timingbasiert und blockbare Punts eine echte Gefahr, wenn man unaufmerksam ist. Besonders auffällig ist, wie stark die Unterschiede der Teams spürbar sind. Manche Offenses basieren auf schnellen No-Huddle-Drives mit Spread-Formationen, andere spielen konservativer und dominieren über das Laufspiel. Diese Unterschiede verlangen, dass man sich immer wieder neu einstellt. Man merkt, dass EA über 2800 Spielzüge in EA Sports College Football 26 eingebaut hat. Das sorgt nicht nur für Vielfalt, sondern macht das Lernen gegnerischer Playbooks fast zu einer eigenen Disziplin. Wer sich auf das System des Gegners vorbereitet, hat Vorteile. Gleichzeitig zwingen situative Einflüsse wie Momentum oder Verschleiß zu spontanen Entscheidungen. Die Physics Engine greift deutlich spürbarer ins Spielgeschehen ein. Tackles wirken wuchtiger, vor allem wenn ein Verteidiger mit voller Geschwindigkeit durch die Mitte bricht. Man kann sich nicht mehr blind auf den Turbo verlassen, denn wer ohne Rücksicht läuft, wird schnell gelegt. Läufe durch die Mitte mit Powerbacks fühlen sich ganz anders an als Scrambles mit einem mobilen Quarterback. Und genau das verstärkt dieses Gefühl, ein echtes Football-Spiel zu erleben. Auch an der Line of Scrimmage geht es zur Sache. Blocks lösen sich realistischer, Blitzes kommen variabler und wer sich nicht um Protection kümmert, sieht seinen Quarterback öfter am Boden als einem lieb ist. Insgesamt entsteht ein Gameplay, das stark auf Football-Logik basiert. Gute Vorbereitung, clevere Play-Auswahl und Geduld werden belohnt. Wer die Schwächen des Gegners erkennt und gezielt angreift, fühlt sich belohnt. Aber es bleibt anspruchsvoll. Ein verlorenes Down oder eine verpasste Coverage kann alles kippen. So entsteht ein Spielgefühl, das sowohl realistisch als auch taktisch fordernd ist. EA Sports College Football 26 - Vom Coach zum College-Star Der Dynasty-Modus hat es mir besonders angetan. Hier bist du längst nicht mehr nur Coach, sondern ganz klar der Kopf hinter der gesamten Struktur deines Programms. EA hat das Recruiting deutlich realistischer gestaltet. Highschool-Rekruten bringen eigene Prioritäten mit und stellen konkrete Fragen nach Spielzeit, Entwicklungsmöglichkeiten und NFL-Potenzial. Da reicht es nicht mehr, einfach nur Punkte zu verteilen. Ich hatte zum Beispiel einen Quarterback auf dem Radar, der unbedingt in ein System wollte, das zu seinem Stil passt. Als ich ihm keine überzeugende Vision liefern konnte, hat er sich für ein anderes College entschieden. Und das war nicht nur eine Textnachricht im Menü, sondern eine Entscheidung, die sich auf meine gesamte Kaderplanung ausgewirkt hat. Auch das Transferportal ist nicht mehr bloß Beiwerk. Spieler, die unzufrieden sind oder sich unter Wert eingesetzt fühlen, wechseln plötzlich das Team. Das kann richtig wehtun, wenn man sich auf jemanden verlassen hat. Ich habe das erlebt, als ich einen vielversprechenden Freshman rekrutiert hatte, ihn aber erst mal hinter einem Senior parken musste. Das fand er offenbar nicht witzig und war schneller weg, als ich reagieren konnte. Diese Momente fühlen sich echt an, weil sie Konsequenzen haben. Was mir besonders gefällt, ist die Art, wie sich die Geschichte deines Teams über die Jahre aufbaut. Es gibt ein Trophäenzimmer, in dem du alle Auszeichnungen, Rivalry-Siege und besonderen Erfolge festhältst. Das klingt erst mal wie ein nettes Gimmick, aber nach ein paar intensiven Saisons habe ich gemerkt, wie stark das motivieren kann. Wenn du siehst, was du aufgebaut hast, wird jedes neue Jahr ein weiteres Kapitel in deiner eigenen College-Football-Saga. Zusätzlich lässt sich auch dein eigener Trainer weiterentwickeln. Du legst fest, ob du eher ein Strategietyp bist, der alles über Taktik regelt, oder einer, der junge Spieler fördert und langfristig aufbaut. Ich habe mich für Letzteres entschieden und das beeinflusst wirklich, wie sich dein Team entwickelt. Du kannst sogar gezielt Spieler in bestimmten Bereichen verbessern, was langfristige Planung noch wichtiger macht. Mit den neuen Formation Subs und dem Wear-and-Tear-System musst du genau abwägen, wann du Stars schonst, wie du den Kader rotierst und welche Formation in welchem Spielabschnitt Sinn ergibt. Jedes Jahr, jedes Team, jeder Verlauf entwickelt sich anders. Mal wirst du belohnt, mal verlierst du durch eine unglückliche Entscheidung gleich mehrere Schlüsselspieler. Aber genau das macht den Reiz aus. Für mich fühlt sich der Dynasty-Modus nicht wie ein Spielmodus an, sondern wie die Leitung eines echten Programms mit echten Konsequenzen, echter Entwicklung und echter Identifikation. Wem das zu stressig ist, für den ist die Spielmodi Road-to-Glory die richtige Wahl. Hier zählt der eigene Spieler. Mein selbst gebauter Quarterback hat direkt in den Highschool-Spielen abgeliefert, aber als die College-Angebote reinkamen, saß ich wie ein Teenager vor dem Bildschirm. Läuft auch nicht immer alles rund. Selbst mit dicken Stats bleibt der Trainer manchmal still, wenn es an entscheidenden Stellen nicht reicht. Es sind diese kleinen Rückschläge, die einen ans Spiel binden. Rivalry Games mit Herzklopfen, manchmal sogar zitterige Hände vorm entscheidenden Kick. Ja, ich habe daneben gezielt, war halt nervös. Ist halt authentisch. Der Modus Road to the College Football Playoff ist dafür wieder ganz anders gestrickt. Hier geht es schnell zur Sache. Keine lange Vorbereitung, einfach rein ins Szenario und Aufgaben bestehen oder auch mal scheitern. Ich dachte öfter, das geht locker und dann habe ich doch an einer falschen Entscheidung alles vermasselt. Hier wurde ich wirklich gefordert. In EA Sports College Football 26 wurde der Modus noch mal deutlich ausgebaut. Statt zehn sind es jetzt zwölf Spiele pro Saison, was das Ganze intensiver macht. Jede Partie zählt, vor allem wenn man auswärts gegen starke Teams spielt. Da merkt man plötzlich, dass nicht jeder Sieg gleich gewertet wird. Ich habe zum Beispiel mit einem kleineren Team gegen ein Powerhouse gewonnen und gemerkt, wie das meine Platzierung im Ranking richtig nach vorne katapultiert hat. Die 134 FBS-Programme sind dabei auf verschiedene Ligen verteilt, was kleineren Teams mehr Möglichkeiten gibt, sich Respekt zu erspielen, wenn sie gegen große Gegner bestehen. Ich habe das genutzt, um mutiger zu spielen, mit mehr Risiko, weil man eben manchmal durch genau solche Siege auffällt. Was ich auch mochte, war das Rangsystem. Bronze, Silber, Gold, Platin und Legend sind nicht nur Namen. Als ich in Legend angekommen bin, hatte ich das Gefühl, plötzlich auf einem anderen Level zu spielen. Die Gegner waren stärker, konzentrierter, irgendwie ernster unterwegs. Das Ganze wirkt nicht wie irgendein Online-Modus, sondern eher wie eine echte Liga. Was den Druck erhöht, ist die Tatsache, dass es keine Pausen gibt. Zwölf Spiele, keine zweite Chance, man muss durchziehen. Wenn es nicht läuft, fällt man, wenn es gut läuft, kommt man oben an. Ich fand das ehrlich gesagt richtig gut. Es ist nicht nur ein Schnellspiel mit Tabelle, sondern ein Modus mit Substanz, mit Belohnung und Rückschlägen, mit echten Auswirkungen auf die eigene Online-Karriere. Wer Lust auf diesen Wettbewerb hat und sich wirklich mit anderen messen will, wird hier ziemlich lange dranbleiben. Ultimate-Team-Modus ist natürlich Geschmackssache. Klar, Karten und Missionen, wer das mag, kann sich austoben. In EA Sports College Football 26 steckt diesmal aber deutlich mehr Struktur drin als ich erwartet hätte. Ich war eigentlich nie so richtig der Ultimate-Team-Typ, aber weil so viel davon gesprochen wurde, habe ich mich trotzdem mal reingewagt. Schon beim Einstieg merkt man, dass EA sich Mühe gegeben hat. Es gibt wechselnde Programme mit frischen Spielern, College-Legenden und neuen Challenges, die regelmäßig freigeschaltet werden. Besonders dieses Study Hall Format hat mich überrascht. Zwölf Spiele gegen die KI mit begrenzter Teilnahme hat mich mehr unter Druck gesetzt als ich dachte. Man überlegt plötzlich zweimal, wie man sein Team aufstellt. Die Sets wirken in EA Sports College Football 26 durchdachter als beim Vorgänger, man weiß viel besser, worauf man hinarbeitet. Und dann gibt es diesen Trainingsbereich, der sich mit aktuellen Inhalten füllt, je nachdem welche Aktionen gerade laufen. Ich habe gemerkt, dass sich sogar das Spielsystem auf die Teamleistung auswirkt, also ob man zum Beispiel mit einer Spread Offense spielt oder klassisch defensiv aufgestellt ist. Es hat etwas Spielerisches, wenn man das eigene Team langsam optimiert. Ganz ehrlich, obwohl mich dieser Modus früher nie lange bei der Stange gehalten hat, habe ich mich hier dabei ertappt, wie ich mehr Zeit damit verbracht habe als geplant. Vielleicht liegt es auch daran, dass EA versprochen hat, den Modus über Monate hinweg mit neuen Inhalten zu füttern. Ich weiß nicht, ob ich dauerhaft dabei bleibe, aber ich sehe zum ersten Mal das Potenzial, dass Ultimate Team auch im College Setting funktionieren kann, wenn man sich drauf einlässt. Crossplay ist richtig cool. Bis zu 32 Leute bauen sich eine Liga auf, messen sich und diskutieren am nächsten Tag noch über Sieg oder Niederlage. Rivalitäten entstehen hier ganz von allein und hier sorgt schon ein knappes Spiel für Gesprächsstoff in der Gruppe. ### be quiet! Light Wings Reverse 140mm PWM White (Hardware) Test In der Welt der PC-Kühlung und -Beleuchtung sind Lüfter längst nicht mehr nur funktionale Bauteile, sondern auch ein zentrales Element für das Design und die Individualisierung moderner Gaming- und Workstation-Systeme. Genau in diesem Bereich hat sich be quiet! in den letzten Jahren als feste Größe in der Hardware-Branche etabliert. Besonders, wenn es um leise, leistungsstarke und hochwertige Produkte geht. Mit der Light Wings Reverse 140mm PWM White erweitert der Hersteller sein Portfolio um einen Lüfter, der nicht nur durch seine Kühlleistung, sondern auch durch ein schickes, weißes Design mit ARGB-Beleuchtung und Reverse-Blade-Technik überzeugen möchte. Doch wie schlägt sich der Lüfter im Alltag? Welche Besonderheiten bietet er? Und lohnt sich die Investition für anspruchsvolle PCs? Im folgenden Review nehmen wir die be quiet! Light Wings Reverse 140mm PWM White ausführlich unter die Lupe. be quiet! Light Wings Reverse - Das darf in einem Build nicht fehlen Der erste Eindruck der Light Wings Reverse 140mm PWM White ist definitiv positiv. Die Verpackung ist schlicht gehalten und der Lüfter präsentiert sich in einem komplett weißen Gehäuse, das sowohl Rahmen als auch Rotorblätter umfasst. Gerade in weißen oder hellen Builds ist ein schlichtes aber durchgängiges Design wichtig und sorgt für ein harmonisches Gesamtbild. Das Highlight ist dabei zweifellos die ARGB-Beleuchtung. Ein LED-Ring am Rahmen sorgt für eine gleichmäßige, brillante Ausleuchtung, die sich über verschiedene Software oder Controller individuell anpassen lässt. Für die unter euch, die nicht wissen, was ein Reverse-Fan ist, erklären wir es kurz. Normalerweise, wenn ihr den gleichen Effekt haben wollt, könnt ihr eure Lüfter einfach umdrehen. Das ungünstige dabei ist dennoch, dass die schöne Beleuchtung dann nach innen zeigt und ihr diese nicht mehr seht. Diese Lüfter gehen genau das Problem an und haben die Beleuchtung auf der Saugseite des Lüfters. Besonders bei Gehäusen wie das be quiet! Light Base 900 FX oder dem Xilence Xilent Gleam, wäre es sehr schade die Beleuchtung nicht zu sehen. Daher macht es Sinn, dort neben dem Motherboard oder auch unten am Boden Reverse-Fans einzubauen, um die Kühlleistung des Gehäuses zu verbessern. be quiet! Light Wings Reverse - Galerie be quiet! Light Wings Reverse - Überzeugend wie eh und je Die Montage des Light Wings Reverse 140mm PWM White gestaltet sich unkompliziert. Im Lieferumfang befinden sich alle notwendigen Schrauben sowie ein ARGB-Splitterkabel, das die Verkabelung mehrerer Lüfter erleichtert. Die Lüfter sind sowohl für den Einsatz als Gehäuselüfter als auch auf Radiatoren geeignet. Dank des Reverse-Blade-Designs empfiehlt sich die Montage besonders dort, wo die Rückseite des Lüfters sichtbar ist. Als Beispiel bei den bereits vorher genannten Gehäusen, wovon wir hoffentlich bald auch das Light Base bald für euch testen dürfen. Durch die Standardmaße von 140 mm passt der Lüfter in die meisten gängigen Gehäuse und auf viele Radiatoren. Zudem ist die Kabellänge ausreichend bemessen, um auch in größeren Gehäusen eine saubere Verlegung zu ermöglichen. Die ARGB-Anschlüsse sind standardisiert (3-Pin 5V), sodass keine Adapter für eure Montage benötigt werden. Im Praxistest überzeugt der Light Wings Reverse 140mm PWM White mit einer ausgewogenen Balance aus Kühlleistung und Geräuschentwicklung. Bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen arbeitet der Lüfter nahezu unhörbar und eignet sich damit hervorragend für Silent-Builds. Erst bei maximaler Drehzahl wird ein leichtes Rauschen wahrnehmbar, das jedoch nicht unangenehm oder störend wirkt. Meistens haben wir es auch gar nicht bemerkt, da unsere Tastatur lauter als die Lüfter waren. Die Kühlleistung ist für einen 140-mm-Lüfter dieser Klasse sehr gut. Im Vergleich zu anderen ARGB-Lüftern kann der Light Wings Reverse sowohl als Gehäuselüfter als auch auf Radiatoren überzeugen. Die Reverse-Blade-Konstruktion sorgt dafür, dass der Luftstrom gezielt und effizient gelenkt wird, ohne dass die Optik darunter leidet. Besonders bei der Kühlung von CPUs oder GPUs in geschlossenen Systemen zeigt der Lüfter eine solide Performance und hält die Temperaturen auch unter Last im grünen Bereich. Falls ihr es noch nicht herausgehört habt, bieten diese Lüfter auch ein echtes Highlight. Der doppelseitige LED-Ring sorgt für eine intensive, gleichmäßige Ausleuchtung auf beiden Seiten des Lüfters. Entsprechend wird euer Gehäuse ordentlich beleuchtet und ihr habt auch etwas von eurem Upgrade. Steuern könnt ihr das Ganze über die Mainboard-Software (z. B. ASUS Aura Sync, MSI Mystic Light, Gigabyte RGB Fusion) oder über einen separaten Controller. Die Kompatibilität mit allen gängigen Systemen ist kein Problem, sodass die Integration in bestehende Setups problemlos möglich ist. be quiet! Light Wings Reverse - Hält was es verspricht Auch nach mehreren Wochen im Dauereinsatz zeigt der Lüfter keine Anzeichen von Verschleiß oder nachlassender Leistung. Die Lager laufen ruhig, es gibt keine störenden Nebengeräusche oder Vibrationen. Auch die Reinigung gestaltet sich dank der glatten Oberflächen erstaunlich einfach. Der Staub lässt sich leicht entfernen, ohne großartig dazwischen zu fuchteln. Mit einem Preis von etwa 27,90 Euro pro Stück (Stand Juli 2025) liegt der Light Wings Reverse 140mm PWM White im oberen Mittelfeld der ARGB-Lüfter. Angesichts der hochwertigen Verarbeitung, der starken Kühlleistung und der flexiblen Beleuchtungsoptionen ist der Preis jedoch gerechtfertigt. Wer Wert auf Design, Leistung und Langlebigkeit legt, findet hier ein überzeugendes Gesamtpaket. Einzig ein Triple-Pack mit optionalem ARGB-Controller konnten wir nicht finden, was für den ein oder anderen interessant sein dürfte. Dennoch richtet sich der Lüfter vor allem an PC-Enthusiasten, Modder und Nutzer, die Wert auf ein harmonisches, weißes Design und eine auffällige ARGB-Beleuchtung legen. Auch für Silent-Fans und Nutzer von Wasserkühlungen ist der Lüfter eine interessante Option, da er leise arbeitet und dennoch eine starke Kühlleistung bietet. Wir wollen diese Lüfter definitiv nicht mehr missen. Light Wings - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=_vBDLC8B4UM&ab_channel=bequiet%21 be quiet! Light Wings Reverse - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Was ist das Besondere an der be quiet! Light Wings Reverse 140mm?Die Light Wings Reverse 140mm PWM White bietet eine doppelseitige ARGB-Beleuchtung, die sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite für ein beeindruckendes Lichterlebnis sorgen. Dank der invertierten Lüfterblätter ist sie speziell für Showcases und Builds mit sichtbarer Lüfterrückseite optimiert und liefert dabei eine starke Kühlleistung bei gleichzeitig leisem Betrieb.Wie leise arbeitet der Light Wings Reverse 140mm PWM Lüfter?Der Lüfter ist für einen besonders leisen Betrieb optimiert und erreicht bei maximaler Drehzahl von 1300 U/min einen Geräuschpegel von nur 25,5 dB(A). Damit eignet er sich ideal für Silent-PCs, Home-Office-Umgebungen und Gaming-Systeme, bei denen Lautstärke eine wichtige Rolle spielt.Welche Anschlussmöglichkeiten und Kompatibilität bietet der Lüfter?Der Light Wings Reverse 140mm PWM White verfügt über einen 4-Pin PWM-Anschluss zur intelligenten Lüftersteuerung und einen 3-Pin 5V ARGB-Anschluss für die Beleuchtung. Er ist mit allen gängigen Mainboards und ARGB-Steuerungen kompatibel und unterstützt Daisy-Chaining für eine einfache Verkabelung mehrerer Lüfter.Wie langlebig ist der Lüfter und welche Garantie gibt es?Der Lüfter setzt auf ein langlebiges Rifle-Lager mit einer Lebensdauer von bis zu 60.000 Stunden. Außerdem gewährt be quiet! auf dieses Modell eine Herstellergarantie von drei Jahren, was für zusätzliche Sicherheit und Zuverlässigkeit sorgt. ### Hexcal Tech Pouch (Hardware) In einer Zeit, in der digitale Geräte und Gadgets aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind, wächst auch der Bedarf an praktischen und intelligenten Lösungen für deren Transport und Organisation. Der Tech Pouch von Hexcal ist eine dieser innovativen Lösungen, die speziell für Technikbegeisterte, Vielreisende und digitale Nomaden entwickelt wurde. Mit dem Anspruch, Ordnung, Schutz und Flexibilität in einem Produkt zu vereinen, richtet sich die Hexcal Tech Pouch an Nutzer, die Wert auf Qualität, Funktionalität und ein durchdachtes Design legen. Doch wie schlägt sich der Tech Pouch im Alltag? Was sind die Besonderheiten und wo liegen die Grenzen dieses Produkts? Im folgenden Review werfen wir einen ausführlichen Blick darauf und beleuchten sowohl Stärken als auch mögliche Schwächen. Hexcal Tech Pouch - Ein Lebensretter für Reisen Der Tech Pouch von Hexcal kommt in einer schlichten, aber hochwertigen Verpackung, welche sogar eine Tasche für die Tasche beinhaltet an. Bereits beim Auspacken fällt die solide Verarbeitung und die durchdachte Präsentation auf und wirkt auf den ersten Blick zeitlos und modern. Das ist natürlich ganz im Stil der restlichen Produktlinie. Das Material der Tasche ist zudem robust, aber nicht zu steif, was eine gute Handhabung auf längeren Trips ermöglicht. Insgesamt ist die Tech Pouch, wie auch das Hexcal Studio als Beispiel von der Außenseite schlicht gehalten und besitzt nur ein dezentes Hexcal-Logo. Im Inneren zeigt die Pouch hingegen, was in ihr steckt. Denn im Inneren befinden sich zahlreiche Fächer und Unterteilungen, die eine übersichtliche Organisation ermöglichen. Es gibt viele Taschen für Ladekabel, Adapter, USB-Sticks, Kopfhörer und sogar für kleinere Geräte wie Smartphones oder Powerbanks. Die Fächer sind vielseitig nutzbar und können je nach Bedarf befüllt werden. Im täglichen Einsatz überzeugt der Tech Pouch durch seine Vielseitigkeit. Ob im Rucksack, im Koffer oder als eigenständige Tasche. Die Pouch wie eine Kosmetiktasche für Technik, die kompakt genug ist, um überall mitgenommen zu werden. Die übersichtliche Organisation erleichtert das schnelle Finden der benötigten Geräte und Zubehörteile. Besonders wenn es mal schnell gehen muss, ist das ein großer Vorteil, da man nicht lange suchen muss. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die wasserabweisende Außenschicht, die die enthaltenen Geräte zuverlässig vor Feuchtigkeit und Schmutz schützt. Die robuste Verarbeitung sorgt dafür, dass die Pouch auch bei häufigem Gebrauch nicht ausleiert oder beschädigt wird. Außerdem sorgt die Polsterung an den Ecken zusätzlichen Schutz, falls die Tasche einmal herunterfällt oder unsanft behandelt wird. Hexcal Tech Pouch - Galerie Hexcal Tech Pouch - Perfekt geeignet für lange Reisen Im Vergleich zu anderen Tech Pouches auf dem Markt hebt sich der Hexcal Tech Pouch durch seine hochwertige Verarbeitung, das durchdachte Innenleben und die modulare Organisation ab. Viele Konkurrenzprodukte bieten zwar ebenfalls zahlreiche Fächer, sind aber oft weniger robust oder nicht wasserabweisend. Die Polsterung an den Ecken runden das Ganze noch zusätzlich ab. Entsprechend haben wir unsere Tasche auch mit auf unsere Reise nach Japan mitgenommen. Da wir viel unterwegs waren, zahlreiche Fotos machen wollten und entsprechend viel Technik dabei hatten, war diese Tasche ein sehr guter Reisebegleiter. Von Speicherkarten, Powerbanks, Ladegeräten bis hin zu Kabeln hat alles wunderbar hereingepasst. Einzig ein Reißverschluss, der die Tasche von unten etwas breiter hat uns gefehlt. Ähnlich, wie auch bei Reisekoffern. Da in Japan nämlich andere Ladegeräte benötigt werden, hatten wir in unserem Fall ein riesiges Teil dabei, um zahlreiche Geräte gleichzeitig zu laden. Da wäre die Option, die Tasche etwas breiter zu machen, natürlich schön gewesen. Hier kommen wir entsprechend auch zum Preis-Leistungs-Verhältnis. Preislich bewegt sich der Tech Pouch im oberen Mittelfeld. Wer Wert auf Qualität und Langlebigkeit legt, findet hier ein Produkt, das seinen Preis wert ist. Für Nutzer, die nur gelegentlich eine Tasche für ihre Technik benötigen, mag der Preis zunächst hoch erscheinen, aber um organisiert zu bleiben, kann es durchaus eine Überlegung wert sein. Hexcal Tech Pouch - What can fit in it? https://www.youtube.com/watch?v=xMlgC3jF5Sw&ab_channel=maxrbdr Hexcal Tech Pouch - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Was ist die Hexcal Tech Pouch und wofür eignet sie sich?Die Hexcal Tech Pouch ist eine kompakte, vielseitige Organizer-Tasche für Technikzubehör wie Kabel, Adapter, Powerbanks, SD-Karten und Alltags-Gadgets. Sie eignet sich ideal für Pendler, Vielreisende, Creator und alle, die Ordnung in ihrem Technik-Alltag schätzen.Welche besonderen Features bietet die Hexcal Tech Pouch?Die Pouch verfügt über zahlreiche Fächer, die maximale Organisation auf kleinem Raum ermöglichen. Eine Clamshell-Öffnung sorgt für schnellen Zugriff, während spezielle Halterungen SD-Karten, Stifte und kleine Geräte sicher aufbewahren.Ist die Hexcal Tech Pouch mit anderen Hexcal-Produkten kompatibel und wie wird sie geliefert?Die Pouch ist mit allen Hexcal-Produkten kompatibel, kann aber auch unabhängig genutzt werden. Außerdem kommt sie in einem extra Beutel, damit die Tasche auch immer sauber bleibt. ### Death Stranding 2 (PS5) Test Ich bin ohne große Erwartungen in Death Stranding 2 reingegangen. Einfach schauen, was Kojima diesmal draus gemacht hat. Und dann hat mich dieses Spiel langsam eingesogen und das nicht mit Action oder Spektakel, sondern mit Stille, Fragen und Momenten, die länger nachhallen als gedacht. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Death Stranding 2 – Aufbruch ins Unbekannte Ich weiß nicht, wie oft ich in der Anfangsphase einfach nur dastand und dem Wind lauschte. Diese Welt, irgendwo zwischen dem Lebendigen und dem Verlorenen, ist kein Ort, den man einfach durchquert. Man bewohnt ihn. Langsam, tastend. Und genau das ist es, was Death Stranding 2 in seinen ersten Stunden vermittelt. Keine Eile. Kein klassischer Einstieg. Stattdessen das Gefühl, wieder angekommen zu sein. Oder vielleicht doch nur gestrandet? Death Stranding 2 führt uns nicht behutsam an die Hand. Wer das erste Spiel nicht kennt, hat es schwer. Doch diejenigen, die sich damals auf das Wagnis eingelassen haben, werden eine unerklärliche Vertrautheit spüren. Diese Welt ist größer, ihre Farben sind kühler, die Stille dichter. Und trotzdem fühlt es für mich nach einer Rückkehr an. Death Stranding 2 lässt sich nicht erklären, ohne dass dabei ein Gefühl verloren geht. Es ist nicht bloß ein Spiel über das Liefern von Paketen, sondern über das Ausbalancieren von Last. Physisch, emotional, philosophisch. Schon früh merkte ich, dass es wieder um mehr geht als nur um Ziele und Kartenmarkierungen. Es geht um Verbindung. Aber auch um Zweifel an genau dieser Verbindung. Technisch präsentiert sich der Titel in makelloser Form. Die Details, die Weite, die Texturen erzeugen nicht einfach eine Spielwelt, sie schaffen eine Atmosphäre. Der Regen scheint intensiver geworden zu sein, die Wege unwegsamer, aber zugleich faszinierender. Und dann stehe ichda, irgendwo im Nirgendwo, und weiß, dass jeder nächste Schritt zählt. Death Stranding 2 – Die Einsamkeit zwischen den Zeilen Sam ist zurück. Aber nicht der alte Sam. Irgendetwas ist anders. Vielleicht ist es Müdigkeit. Vielleicht Reife. Vielleicht nur der Wunsch nach Ruhe. Der Beginn in einem neuen, südlichen Teil der Welt wirkt beinahe wie ein stiller Nachruf auf das, was gewesen ist. Doch das Schweigen währt nicht lange. Fragile taucht auf, eine Mission kündigt sich an. Und ehe ich mich versieh, war ich wieder unterwegs. Diese Welt ist anders. Nicht nur geografisch. Ihre Töne sind heller, ihre Leere fühlt sich wilder an. Das Terrain fordert einen heraus, doch nicht mit Gewalt, sondern mit Konsequenz. Der Weg selbst bleibt die größte Hürde. Und genau das ist eine der größten Stärken des Spiels. Es zwingt mich zur Achtsamkeit. Kojima hat das, was in Teil eins noch als mutige Entscheidung galt, hier konsequent weitergeführt. Keine direkte Action, keine ständige Belohnung, kein ständiges Schießen. Stattdessen Stille. Warten. Gehen. Denken. Und genau darin liegt der Mut dieses Spiels. Es erlaubt Langeweile, weil es weiß, dass darin Tiefe liegt. Nicht immer angenehm, aber bemerkenswert. Was sich jedoch verändert hat, ist die Unterstützung. Während Sam früher beinahe vollständig auf sich allein gestellt war, begegnen uns diesmal nun mehr Stimmen, mehr Hände, mehr Verbündete. Aber auch hier bleibt eine gewisse Distanz. Viele dieser Figuren wirken mehr wie Schatten als echte Begleiter. Ihre Präsenz ist punktuell, fast flüchtig. Doch gerade das ließ mir Raum für eigene Gedanken. Death Stranding 2 – Wenn Technik nicht auffallen muss Was mir sofort auffiel: Death Stranding 2 sieht nicht nur gut aus, es lebt durch seine Optik. Nicht aufdringlich, sondern atmosphärisch. Der Nebel hängt über den Hängen, die Lichteffekte spielen auf dem nassen Boden und jede Landschaft wirkt wie ein stilles Kapitel für sich. Ich ertappte mich mehrfach dabei, einfach stehenzubleiben, um den Blick schweifen zu lassen. Technisch lief das Spiel auf meiner PS5 Pro durchweg sauber. Ich habe den Performance-Modus gewählt, der für eine stabile Bildrate sorgt und wurde nicht enttäuscht. Selbst bei anspruchsvollen Umgebungen, bei Regen, dichter Vegetation oder schnellen Kamerawechseln gab es keinerlei Ruckler, keine spürbaren Einbrüche. Das Spielgefühl blieb flüssig, ruhig und verlässlich. Es war fast schon überraschend, wie konstant alles wirkte. Kaum Wartezeiten beim Laden, keine irritierenden Pop-ins und Zwischensequenzen gehen nahtlos ins Gameplay über. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die Technik der Welt hinterherhinkt. Besonders beeindruckt hat mich die Detailtiefe. Die Kleidung reagiert auf Wetter, der Boden verändert sich je nach Beschaffenheit und selbst kleinste Objekte fügen sich harmonisch ins Gesamtbild.  Für mich war das vielleicht das größte Kompliment an die Technik, denn sie fiel mir nicht auf. Sie funktionierte einfach. Und das ließ umso mehr Raum, um mich in dieser Welt zu verlieren. Death Stranding 2 – Ein Netzwerk aus Einsamkeit Das neue Gebiet ist riesig. Und anders. Es geht nicht mehr nur um das Zusammenfügen einer zerbrochenen Nation. Diesmal wirkt das Ziel diffuser. Es ist, als wolle das Spiel selbst hinterfragen, ob diese ganze Verbindung überhaupt noch Sinn ergibt. Oder ob sie vielleicht nur eine Illusion ist. Und trotzdem beginnt man wieder damit, Straßen zu bauen, Brücken zu errichten, Seilrutschen zu spannen. Weil es sich gut anfühlt. Weil es Sinn ergibt, Ordnung in das Chaos zu bringen. Und weil jede kleine Infrastrukturmaßnahme spürbare Wirkung hat. Das Spiel belohnt mit einem Gefühl von Beitrag, nicht mit Punkten oder Trophäen. Es ist schwer zu erklären, warum das Aufstellen einer Leiter über einen Fluss sich besser anfühlen kann als das Besiegen eines Bossgegners. Aber in Death Stranding 2 geht es um genau diese kleinen, fast banalen Erfolge. Man wird ein Teil eines Netzwerks, ohne jemanden je gesehen zu haben. Das ist nicht nur cleveres Design, sondern auch ein philosophischer Kommentar. Gleichzeitig hat das Spiel deutlich mehr zu erzählen. Es gibt mehr Dialoge, mehr Rückblicke, mehr Metaebenen. Manchmal vielleicht zu viele. Die Geschichte wirkt nicht immer elegant verwoben. Es gibt plötzliche Enthüllungen, neue Figuren mit kryptischen Namen und immer wieder kam bei mir die Frage auf, ob das jetzt wirklich sein muss. Aber dann, wenn man fast das Interesse verliert, kommt wieder ein Moment, in dem alles Sinn ergibt. In dem ein Blick von Sam, ein Tonfall, ein Fragment aus der Vergangenheit das Gesagte einbettet. Und plötzlich fühlt sich alles wieder echt an. Nicht klar, nicht logisch, aber ehrlich. Death Stranding 2 – Ein Spiel wie ein Echo Es gibt Spiele, die machen Spaß. Und es gibt Spiele, die fordern etwas anderes. Death Stranding 2 ist kein Spiel für einen gemütlichen Feierabend. Es ist eher wie ein Buch, das man nicht versteht, aber trotzdem weiterlesen will. Es stellt Fragen, ohne sie zu beantworten. Und manchmal ist das genug. Ich erinnere mich an eine Mission, bei der ich ein medizinisches Paket über einen Gebirgspfad liefern musste. Der Weg war lang, die Sicht schlecht, das Gewicht störend. Und doch war genau dieser Moment einer der intensivsten. Es war nichts Spektakuläres. Aber es war meins. Ein kleines Abenteuer, das niemand sonst erlebte. Das ist es, was Death Stranding 2 so besonders macht. Es erlaubt, dass man eigene Geschichten darin erlebt. Und diese Geschichten sind nicht vorgegeben, nicht geskriptet. Sie entstehen aus dem Zusammenspiel von Spielmechanik, Umgebung und persönlichem Tempo. Wer sich darauf einlässt, wird belohnt. Nicht mit Explosionen, sondern mit Resonanz. Natürlich gibt es auch Action. Kämpfe, Schleicheinlagen, gelegentliche Bedrohungen. Doch sie wirken fast wie Fremdkörper. Als müsste das Spiel sie einbauen, weil es so erwartet wird. Und manchmal fühlt sich genau das falsch an. Denn die wahre Stärke liegt nicht im Gefecht, sondern im Gehen. Und trotzdem, wenn der Moment passt, funktionieren auch die Konfrontationen. Es werden neue Geräte, neue Verteidigungsstrategien, neue Wege kennengelernt, sich durchzusetzen. Aber alles bleibt zweckgebunden. Kein Rausch. Kein Spektakel. Eher Notwendigkeit. Was jedoch stärker geworden ist, ist das Gefühl von Gemeinschaft. Es wird deutlich, dass andere Spieler da waren. Ihre Bauwerke, ihre Hinweise, ihre stillen Zeichen. Diese indirekte Verbindung hat Gewicht. Sie ersetzt das klassische Multiplayer-Gefühl durch etwas viel Tieferes. Nämlich das Wissen, nicht allein zu sein. Und das funktioniert. Vielleicht, weil es ehrlich ist. Vielleicht, weil es die Idee von Verbindung konsequenter umsetzt als jedes Voicechat-Duell. Ich weiß es nicht. Aber es funktioniert. Death Stranding 2 – Das Chaos am Ende Das letzte Drittel ist überladen. Es passiert viel. Zu viel. Figuren wechseln plötzlich ihre Rolle, Identitäten werden enthüllt, Pläne offenbart. Es ist spannend, ja. Aber auch ermüdend. Fast so, als hätte jemand die letzten Seiten eines Romans in Panik geschrieben, weil der Abgabetermin näher rückte. Einige dieser Wendungen sind wild. Unerwartet. Verrückt. Und genau deshalb irgendwie toll. Aber sie reißen auch aus dem langsamen Rhythmus heraus, den das Spiel über dutzende Stunden aufgebaut hat. Es ist, als würde ein ruhiger Fluss plötzlich in Stromschnellen kippen. Und das fühlt sich nicht immer gut an. Trotzdem bleibt der Eindruck stark. Die Figuren gewinnen an Tiefe, ihre Beziehungen entwickeln sich, manches wird klarer. Aber manches eben auch nicht. Und genau da hätte ich mir mehr Mut zum Unausgesprochenen gewünscht. Nicht alles braucht eine Auflösung. ### SteelSeries Apex Pro Gen 3 (Hardware) Test Wer viele Stunden täglich am Schreibtisch verbringt – sei es für Arbeit, kreative Projekte oder Gaming – weiß, dass die Wahl der richtigen Tastatur weit mehr als eine Frage des Designs ist. Es geht um Haptik, Zuverlässigkeit, Präzision. Die SteelSeries Apex Pro Gen 3 positioniert sich genau in diesem Spannungsfeld. Sie möchte kein reines Gaming-Gadget sein, sondern ein Werkzeug für anspruchsvolle Vielnutzer. Im folgenden Erfahrungsbericht werfen wir einen differenzierten Blick auf Konstruktion, Technik, Nutzung und Alltagstauglichkeit. SteelSeries Apex Pro Gen 3  - Verarbeitung Die Verarbeitung der Apex Pro Gen 3 ist durchweg hochwertig. Die Apex Pro Gen 3 besteht aus einem Kunststoffrahmen mit einer stabilen, matten Aluminium-Oberplatte. Diese Kombination verleiht der Tastatur ein hochwertiges Erscheinungsbild. Selbst bei kräftigerem Tippen zeigt sich im Test keinerlei Nachgeben der Fläche.Rutschfeste Gummipads an der Unterseite halten die Tastatur zuverlässig an ihrem Platz, und zwei ausklappbare Standfüße ermöglichen eine zweite Neigungsstufe. Die integrierte Kabelführung wirkt durchdacht, auch wenn das beiliegende, textilummantelte USB-Kabel nicht immer optimal darin hält insbesondere bei häufiger Bewegung des Geräts. SteelSeries Apex Pro Gen 3  - Schaltertechnologie: OmniPoint 3.0 Herzstück der Apex Pro Gen 3 sind die neuen OmniPoint 3.0-Schalter, die auf Hall-Effekt-Technologie basieren. Das bedeutet, dass der Auslösepunkt jeder Taste softwareseitig angepasst werden kann bis zu 40 Stufen und sehr kurzer Auslösung. Diese Flexibilität erlaubt es, die Tastatur sowohl für schnelle Reaktionszeiten beim Gaming als auch für präzises, fehlerfreies Schreiben zu optimieren. Dabei kann jede Taste individuell konfiguriert werden, allerdings betrifft das nur den alphanumerischen Hauptblock. Funktionszeile, Navigationstasten und Nummernblock setzen auf herkömmliche mechanische Gateron-Red-Switches mit fester Auslösung. Diese Einschränkung ist erwähnenswert, auch wenn sie den praktischen Nutzen nur in Spezialfällen wirklich limitiert.Ein weiterer Vorteil der Schalter ist das sogenannte Rapid Triggering, das durch kontinuierliche Erfassung der Bewegung erlaubt, dass Tasten bereits beim Loslassen neu aktiviert werden. In der Praxis entsteht dadurch ein besonders flüssiges Tipp- oder Spielempfinden. Es ist deutlich spürbar, dass sich diese Tastatur in Echtzeit an das eigene Eingabeverhalten anpasst. SteelSeries Apex Pro Gen 3 – Galerie SteelSeries Apex Pro Gen 3 - Tippgefühl, Geräuschcharakter und Stabilität Das Tippgefühl ist eines der stärksten Argumente dieser Tastatur. Die Schalter geben ein sehr kontrolliertes, gleichmäßiges Feedback. Der Druckpunkt ist klar spürbar, der Tastenhub weich und gleichzeitig präzise. Unterstützt wird dies durch zusätzliche Dämmmaterialien im Inneren des Gehäuses, die sowohl die Akustik als auch die Haptik positiv beeinflussen. Auch unter der Leertaste befinden sich gezielte Dämpfungselemente, wodurch das typische „Klack“-Geräusch reduziert wird.Im Alltag überzeugt die Tastatur durch ein angenehmes Geräuschprofil. Es ist nicht lautlos, aber deutlich leiser als viele vergleichbare mechanische Modelle. Das Klangbild wirkt insgesamt gedämpft und professionell. Wer in Büroumgebung oder in geteilten Arbeitsbereichen sitzt, wird diesen Punkt zu schätzen wissen. Die Tastenkappen bestehen aus hochwertigem Doubleshot PBT-Kunststoff. Sie bieten eine angenehme Oberflächenstruktur mit leicht rauer Textur und sind durch ihre Fertigungsweise besonders abriebfest. Die Beleuchtung scheint klar und gut lesbar durch die Beschriftung, auch wenn bei weißen Farbtönen ein leichter Blaustich sichtbar ist. Dieser Effekt entsteht möglicherweise durch die neue LED-Architektur. SteelSeries Apex Pro Gen 3 - Handballenauflage und Ergonomie Zum Lieferumfang gehört eine abnehmbare Handballenauflage mit magnetischer Befestigung. Sie besteht aus einem harten, gummierten Material, das robust wirkt, aber nur eingeschränkt gepolstert ist. Zwar ist der Komfort nicht mit weicheren Polsterauflagen vergleichbar, doch sie erfüllt ihre Aufgabe zuverlässig. Vor allem die Erhöhung der Handhaltung wirkt sich spürbar positiv auf die Ergonomie aus. Auch nach längeren Schreib- oder Spielphasen bleibt das Handgelenk gut gestützt. SteelSeries Apex Pro Gen 3 - OLED-Display und Bedienelemente Ein weiteres Merkmal der Apex Pro Gen 3 ist das integrierte OLED-Display. Es befindet sich oberhalb der Tastenreihe und zeigt Systeminformationen, Profile oder auch individuelle Animationen an. In Kombination mit einem daneben positionierten Lautstärkedrehregler und einem Multimediaknopf lassen sich viele Funktionen direkt über die Tastatur steuern und dies ohne zusätzliche Softwareinteraktion.Für Anwender, die regelmäßig zwischen verschiedenen Nutzungsszenarien wechseln, ist das Display ein praktisches Werkzeug. Es erlaubt unter anderem das Umschalten von Profilen, die Anzeige von Systemdaten (z. B. CPU-Temperatur) oder das Durchführen von Kalibrierungsprozessen für die Schalter. SteelSeries Apex Pro Gen 3 - Software und Konfigurationsmöglichkeiten Die SteelSeries Engine bietet eine breite Palette an Einstellungsmöglichkeiten. Dazu zählen: Tastenneubelegung (auch mit Dual-Aktionen) Makroaufzeichnung RGB-Effekte und Beleuchtungsprofile sowie sämtliche Features der OmniPoint-SchalterDie Benutzeroberfläche ist logisch aufgebaut, auch wenn der Funktionsumfang für Einsteiger zunächst überwältigend wirken kann. Alle Einstellungen lassen sich im internen Speicher der Tastatur sichern, was besonders für den Einsatz an mehreren Geräten ohne laufende Software von Vorteil ist.Weniger positiv: Die Software beansprucht relativ viele Systemressourcen und muss regelmäßig aktualisiert werden. Nutzer, die Wert auf minimalistische Tools legen oder lieber ganz auf Software verzichten würden, könnten hier an Grenzen stoßen.Ein Hinweis zur Plattformkompatibilität: Offiziell sind manche Funktionen unter macOS eingeschränkt. In der Praxis zeigten sich jedoch keine nennenswerten Probleme. Die aktiven Einstellungen zu Auslösung, Rapid Trigger und anderen Features funktionierten im Test auch unter macOS stabil. Die RGB-Hintergrundbeleuchtung lässt sich in mehreren Zonen oder pro Taste konfigurieren. Helligkeit und Effekte können sowohl über die Software als auch über Tastenkombinationen direkt an der Tastatur angepasst werden. Die Durchleuchtung der Tastenkappen ist sauber, die Beschriftung gut lesbar – auch in dunkler Umgebung. SteelSeries Apex Pro Gen 3  - Längerfristige Nutzung: Zwischen Routine und Verlässlichkeit Nach mehreren Wochen im täglichen Einsatz zeigt sich, dass die Apex Pro Gen 3 nicht nur auf den ersten Blick überzeugt, sondern auch in der Dauerbelastung konstant zuverlässig arbeitet. Die mechanische Präzision bleibt erhalten, keine Taste fühlt sich ausgelutscht oder inkonsistent an. Selbst bei hoher Tippfrequenz im redaktionellen Alltag oder in langen Gaming-Sessions entsteht kein Nachlassen in der Reaktionsfähigkeit oder Stabilität. Einzelne Kritikpunkte, wie das leichte Rattern der Leertaste auf einer Seite oder kleinere Spielräume bei längeren Tasten, bleiben zwar bestehen, beeinflussen die Nutzung im Alltag jedoch nicht wesentlich. Auffällig positiv ist hingegen, dass das Gesamtklangbild der Tastatur über die Zeit hinweg konstant bleibt. Wir konnten im Test keine plötzlich auftretenden klappernden Geräusche und keinen spürbaren Materialverschleiß erkennen. Auch die Gummierung der Handballenauflage zeigt sich unempfindlich gegenüber Abnutzung. Besonders im Vergleich zu anderen analogen Gaming-Tastaturen fällt auf, dass SteelSeries einen bewusst breiteren Ansatz verfolgt. Statt auf Extremwerte bei Reaktionszeiten oder puristische Designs zu setzen, kombiniert diese Tastatur Anpassbarkeit mit klassischer Form und breiter Alltagstauglichkeit. Allerdings muss man sich auch darüber im Klaren sein, dass nicht alle Bauteile auf dem gleichen technischen Niveau agieren. Die Mischung aus individuell einstellbaren Hall-Effekt-Schaltern im Hauptfeld und klassischen Gateron-Schaltern in den Randbereichen bleibt ein Kompromiss. Für die meisten Anwendungen ist das unproblematisch, aber wer konsequent ein einheitliches Schalterverhalten erwartet, sollte diesen Punkt bedenken. Die kabellose Version der Apex Pro Gen 3 bietet wahlweise Bluetooth- oder 2,4-GHz-Funkverbindung über einen USB-C-Dongle. Die Verbindung erfolgt schnell und stabil, Eingaben werden ohne spürbare Verzögerung umgesetzt. Allerdings ist nicht jeder Desktop-PC standardmäßig mit USB-C oder Bluetooth ausgestattet. In solchen Fällen hilft nur das mitgelieferte USB-Kabel.Für die Nutzung unterwegs oder auf dem Sofa ist die kabellose Variante dennoch sehr attraktiv. Die Akkulaufzeit hängt stark von der Beleuchtungsintensität und -nutzung ab, reicht im Alltag aber für mehrere Tage. SteelSeries Apex Pro Gen 3 - Official Introduction https://www.youtube.com/watch?v=MfjUpteMEHc&pp=ygUac3RlZWxzZXJpZXMgYXBleCBwcm8gZ2VuIDM%3D ### April Grove (PC) Test April Grove ist ein wunderschöner Indie-Titel, welcher gerade für den PC erschienen ist. Das Spiel verspricht eine entspannte, gemütliche Erfahrung in einer pixeligen Waldwelt, in der ihr als frisch gebackener Holzfäller die Geheimnisse eines zauberhaften Waldes erkundet und dabei ganz im eigenen Tempo vorankommt. Doch was genau macht April Grove aus? Wie fühlt sich das Gameplay an? Und für wen ist dieses Spiel geeignet? Im folgenden Review werfen wir einen ausführlichen Blick auf April Grove und beleuchten sowohl Stärken als auch mögliche Schwächen. April Groove - Holzhacken in Zelda Optik Die Welt von April Grove ist geprägt von einer friedlichen, naturverbundenen Stimmung. Dabei erinnert die pixelige Grafik an Klassiker der SNES-Ära und schafft eine nostalgische, zugleich moderne Optik. Die Atmosphäre ist ruhig und einladend, ohne Zeitdruck oder gefährliche Gegner. Stattdessen steht das Erkunden, Sammeln und Interagieren mit der Umwelt im Vordergrund. Das Spiel erinnert an andere Indie-Titel wie Stardew Valley, setzt aber einen eigenen Fokus auf das Leben als Holzfäller und das Erkunden einer magischen Waldwelt. Im Gegensatz zur Farmarbeit und Dorfleben setzt, steht bei April Grove die Verbindung zur Natur und das Sammeln von Holz im Vordergrund. Dazu gehören das Sammeln von seltenen Gegenständen, das Entdecken von Geheimnissen und das Erfüllen von kleinen Herausforderungen, die mit Belohnungen verbunden sind. Des Weiteren verzichtet das Spiel bewusst auf Zeitlimits oder Bestrafungen, was eine entspannte Spielerfahrung ermöglicht. Zu Beginn des Spiels habt ihr die Möglichkeit, zwischen einem männlichen und einem weiblichen Charakter zu wählen. Über die Zeit lässt sich das Spielerlebnis mit eurem Charakter durch verschiedene Items wie Talismane und Axttypen anpassen. Diese Individualisierungsmöglichkeiten erlauben es, den eigenen Spielstil zu finden und das Erlebnis zu personalisieren. Außerdem gibt es eine kleine Auswahl an verschiedenfarbiger Kleidung. April Grove - Galerie April Grove - Entspanntes Waldleben Ein essenzieller Punkt ist, dass der Wald sich durch eine göttliche Macht sehr schnell regeneriert. Dementsprechend braucht ihr euch keine Sorgen zu machen, dass die Ressourcen des Waldes eines Tages erschöpft sind. Dies unterstützt das entspannte Gameplay und vermeidet Frustration. Im Gegensatz zu anderen Spielen, in denen das Abholzen von Bäumen zu Problemen führen kann, sorgt April Grove dafür, dass die Natur immer wieder neu erstrahlt.Passend dazu ist die Musik ruhig und melodisch, perfekt abgestimmt auf die entspannte Atmosphäre des Spiels. Entsprechend tragen auch die Soundeffekte subtil zur Immersion bei. Jeder Bewohner des Waldes hat eine eigene Persönlichkeit und kleine Geschichten, die durch Gespräche und Aufgaben entdeckt werden können. Es gibt keine dramatische Hauptstory, sondern kleinere Erzählungen.Das Charakterdesign ist mit Liebe und Detail gestaltet, wenn auch nicht sehr tiefgreifend. Entsprechend warnen wir euch hier vor, dass das Spiel zwar sehr entspannend ist, es kann jedoch für manchen repetitiv und eintönig wirken. Bei einem Preis von aktuell 3 Euro ist es dennoch einen Besuch wert. Nur dürft ihr am Ende nicht das nächste Stardew Valley erwarten.Besonders positiv fällt auf, dass April Grove auch auf schwächeren Systemen gut läuft und keine technischen Probleme bereitet. Die Steuerung ist dabei sehr simpel gehalten, wie ihr es vermutlich aus alten RPGs kennt. Die Pixelgrafik ist technisch wenig anspruchsvoll, was für kurze Ladezeiten und stabile Performance sorgt. Das Spiel ist ausschließlich mit Tastatur und Controller spielbar. Zusätzlich ist das Spiel Steamdeck kompatibel, was für extra Komfort sorgt. Somit können wir nach zahlreichen Stunden im April Grove bestätigen, dass das Spiel in eine ruhige, fantasievolle Welt mit zahlreichen keinen Überraschungen einlädt. Auch wenn es nicht perfekt, tiefgründig oder abwechslungsreich ist, bietet das Spiel einen gewissen Charme, der immer wieder zum Spielen einlädt. April Grove - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=bk8YR2iVzEU April Grove - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Welche Möglichkeiten gibt es, mit Freunden zu spielen? Momentan gibt es keinen Co-op Modus. Was ist April Grove und für wen ist das Spiel geeignet?Es handelt sich hierbei um ein entspanntes Indie-Spiel für den PC, das in einer pixeligen, magischen Waldwelt spielt. Fans von entspannten Spielen werden hier auf ihre Kosten kommen.Welche Hauptfunktionen und Gameplay-Elemente bietet April Grove?Das Spiel bietet offenes Erkunden, Holzfällen, das Interagieren mit Bewohnern sowie das Erfüllen kleiner Quests.Auf welchen Plattformen ist April Grove verfügbar und wie ist die Performance?April Grove ist aktuell für PC erhältlich und läuft auch auf älteren Systemen flüssig. Die Steuerung ist sowohl mit Tastatur als auch mit Controller möglich. Das Spiel quasi keine Ladezeiten und eine stabile Performance. ### Fantasy Life i Die Zeitdiebin (PC) Test Fantasy Life i Die Zeitdiebin ist ein Spiel, das die Grenzen zwischen Rollenspiel, Lebenssimulation und Abenteuer geschickt miteinander verbindet. Ursprünglich als Teil der Fantasy Life-Reihe bekannt, erweitert dieser Titel das Universum um eine fesselnde Geschichte, die den Spieler auf eine Reise durch Zeit und Raum mitnimmt. Mit seinem charmanten Artstyle, einer offenen Welt und vielseitigen Gameplay-Elementen richtet sich das Spiel sowohl an Fans klassischer Rollenspiele als auch an Spieler, die gerne in eine lebendige, dynamische Spielwelt eintauchen. Doch wie schlägt sich Fantasy Life i Die Zeitdiebin im Detail? Welche Stärken und Schwächen bringt das Spiel mit? Und wie fühlt sich das Gameplay auf dem PC an? Im folgenden Review gehen wir ausführlich auf diese Fragen ein. Fantasy Life i Die Zeitdiebin - Viel zu entdecken Fantasy Life i Die Zeitdiebin entführt euch in eine farbenfrohe Fantasy-Welt, die voller Magie, Mythen und Geheimnissen ist. Die zentrale Handlung spielt auf einer bisher unentdeckten Insel ab, auf der euch zahlreiche Abenteuer erwarten. Die Geschichte ist dabei ganz in Ordnung, mit zahlreichen Zwischensequenzen und Dialogen, die den Charakteren Humor und Charme verleihen. Dennoch wird schnell klar, dass die Story, auch wenn sie sehr lang ist, nicht der Hauptfokus des Spiels ist. Sobald ihr nämlich die Welt selbst erkundet, merkt ihr, wo der Fokus eigentlich liegt. Unterschiedliche Regionen, von idyllischen Dörfern bis hin zu mystischen Wäldern und düsteren Verliesen, laden zum Erkunden ein. Neben der Hauptstory gibt es zahlreiche Nebenquests und Aktivitäten, die das Spielerlebnis bereichern und für die wirkliche Abwechslung sorgen. Das Gameplay von Fantasy Life i ist nämlich vielseitiger, als es im ersten Moment erscheint und kombiniert Elemente aus verschiedenen Genres. Im Kern handelt es sich um ein Rollenspiel mit einer starken Lebenssimulation-Komponente, doch viele dürfte es an Spiele wie einen Mix aus RPG und Animal Crossing erinnern. Ihr könnt im Laufe des Spiels zwischen verschiedenen Lebenswegen wählen, die jeweils eigene Fähigkeiten und Aufgaben mit sich bringen. Ob als Krieger, Magier, Handwerker oder Farmer, jeder der insgesamt 14 Lebenswege bietet eine andere Spielweise und eröffnet unterschiedliche Möglichkeiten, die Welt zu beeinflussen. Das Schöne an diesen verschiedenen "Leben" ist, dass ihr diese ab einem gewissen Zeitpunkt jederzeit ändern könnt. Ihr habt keine Lust mehr auf Magier? Dann seid ihr jetzt Krieger! Entsprechend gibt es alleine in diesem Bereich des Spiels extrem viel zum Ausprobieren. Wenn wir schon bei Kämpfer-Klassen sind, können wir auch direkt über das Kampfsystem reden. Das ist in dem Fall relativ simpel gehalten. Ihr greift mit euren jeweiligen Waffen an und könnt je nach Klasse unterschiedliche Fähigkeiten nutzen. On top könnt ihr noch ausweichen. Entsprechend ist dieser Teil des Spiels, wie auch bei Stardew Valley relativ simpel gehalten, macht dennoch trotzdem Spaß. Fantasy Life i Die Zeitdiebin - Galerie Fantasy Life i Die Zeitdiebin - Das Leben in einer entspannten Welt Neben dem Kampf liegt ein großer Fokus auf dem Ausbau und der Pflege des eigenen Lebensstils. Ihr könnt Ressourcen sammeln, Gegenstände herstellen, Handel treiben und euer Zuhause individuell gestalten. Diese Lebenssimulationselemente sorgen dafür, dass das Spiel auch abseits der Hauptstory viel zu bieten hat und motiviert zum langfristigen Spielen. Die Grafik von Fantasy Life besticht dabei durch seinen charmanten, handgezeichneten Stil. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und die Umgebungen strotzen vor Details. Die Farbpalette ist lebendig und unterstützt die märchenhafte Atmosphäre des Spiels. Auch auf dem PC wirkt das Spiel dadurch frisch und einladend. Es war quasi ein Animal Crossing mit viel mehr Möglichkeiten, was sich zahlreiche Spieler bereits seit Ewigkeiten wünschen. Das Sounddesign ergänzt die visuelle Gestaltung perfekt. Die Musik ist stimmungsvoll und passt sich den verschiedenen Umgebungen und Situationen an. Soundeffekte sind präzise und tragen zur Immersion bei. Eine großartige Synchronisation gibt es in dem Fall nicht, aber das ist prinzipiell auch nicht nötig. Wichtig ist natürlich auch, wie sich das Spiel auf dem PC zocken lässt. Die Steuerung auf dem PC ist intuitiv und gut umgesetzt. Das Interface ist übersichtlich gestaltet und ermöglicht schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen und Menüs. Mit einer entsprechenden Festplatte sind auch die Ladezeiten kurz, was den Spielfluss nicht unterbricht. Wir haben das Spiel tatsächlich auch mal auf der Switch 1 angespielt und obwohl da der Unterschied nicht riesig war, waren die Ladezeiten doch auf Dauer spürbar. Dennoch lohnt sich das Spiel für PC, als auch für die Konsole. Einzig was uns etwas frustriert hat, ist der Multiplayer. Der macht zwar prinzipiell mit Freunden Spaß und beinhaltet Cross-Multiplayer über Abonnement und ist da auch nicht ganz ausgereift. Besonders stört es uns, dass wir keine Story mit Freunden spielen können, als auch dass die Spieldauer auf eine Stunde begrenzt ist und wieder neu verbunden werden muss. Allgemein ist die Idee also gut, aber an der Umsetzung muss hier viel gemacht werden. Im Vergleich zu anderen Rollenspielen und Lebenssimulationen sticht Fantasy Life i Die Zeitdiebin durch die gelungene Kombination beider Genres hervor. Während viele Spiele sich auf eine der beiden Komponenten konzentrieren, schafft es dieser Titel, beide harmonisch zu verbinden. Das erinnert an Klassiker wie Stardew Valley oder The Legend of Zelda, bringt aber durch die Zeitreise-Thematik und die ganzen Leben eine eigene Note mit. Fantasy Life i Die Zeitdiebin - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=dTk4DvLcy_0&ab_channel=NintendoDE Fantasy Life i Die Zeitdiebin - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Was sind die wichtigsten Features von Fantasy Life i Die Zeitdiebin?Fantasy Life kombiniert Rollenspiel-, Lebenssimulations- und Aufbauelemente. Du kannst aus 14 verschiedenen Berufen (Leben) wählen, frei zwischen ihnen wechseln, eine offene Welt erkunden, deine eigene Insel gestalten und sowohl alleine als auch im Multiplayer mit bis zu vier Spielern spielen.Welche Berufe (Leben) gibt es und wie funktionieren sie?Das Spiel bietet 14 Leben, die in Kämpfer-, Sammler- und Handwerkerleben unterteilt sind. Zu den Kämpferleben zählen Paladin, Söldner, Magier und Jäger. Sammelleben umfassen Angler, Schürfer, Holzfäller und Farmer, während Handwerkerleben wie Alchemist, Koch, Schneider, Schreiner, Schmied und Künstler für das Herstellen und Veredeln von Gegenständen zuständig sind. Du kannst jederzeit zwischen den Berufen wechseln und alle parallel Leveln.Kann ich meine eigene Insel gestalten und wie funktioniert das Bausystem?Du kannst die Insel an gewissen Stellen nach deinen Vorstellungen gestalten: Gebäude platzieren, Felder anlegen, das eigene Haus dekorieren und sogar Flüsse oder Straßen verlegen. Dieses Bausystem erinnert an Spiele wie Animal Crossing und sorgt für eine hohe Langzeitmotivation und kreative Freiheit.Welche Multiplayer-Optionen und Plattformfunktionen werden unterstützt?Fantasy Life i Die Zeitdiebin bietet einen Online- und lokalen Multiplayer für zwei bis vier Spieler. Auf PC und Steam Deck ist das Spiel voll kompatibel, inklusive Familienmodus und Remote Play Together. Cross-Save wird unterstützt, allerdings gibt es pro Account nur einen Speicherstand. Für Online-Funktionen ist je nach Plattform ein entsprechendes Abo (z.B. Nintendo Switch Online, PlayStation Plus, Xbox Game Pass) nötig. ### Trash Goblin (PC) Test Trash Goblin ist ein Indie-Spiel, das auf den ersten Blick mit ungewöhnlichem Charme und originellen Ideen punktet. Entwickelt von einem kleinen Team, richtet sich das Spiel an Spieler, die neugierig auf etwas Neues sind und sich nicht scheuen, auch mal in ungewöhnliche Welten einzutauchen. In einer Zeit, in der viele Spiele nach immer größeren, aufwendigeren Welten und komplexeren Systemen streben, setzt Trash Goblin auf einen anderen Ansatz. Es bietet eine Mischung aus Humor, kreativer Spielmechanik und einer liebevoll gestalteten Spielwelt. Doch was genau macht Trash Goblin aus? Lohnt sich der Einstieg? Und für wen ist dieses Spiel geeignet? Im folgenden Review werfen wir einen ausführlichen Blick auf das Spiel, seine Stärken, Schwächen und Besonderheiten. Trash Goblin - Witzig, aber anders Bereits beim Start fällt auf, dass Trash Goblin auf verzichtet aufwendige Intros und lange Erklärungen. Stattdessen werdet ihr direkt ins Geschehen geworfen. Um genau zu sein seid ihr ein kleiner Goblin, dessen Aufgabe es ist, in einer chaotischen, liebevoll gestalteten Welt Müll zu sammeln, zu sortieren und dabei allerlei Abenteuer zu erleben. Dabei ist die Welt von Trash Goblin bunt, verspielt und voller kleiner Details, die zum Entdecken einladen gestaltet. Entsprechend sind die Charakterdesigns niedlich, aber nicht zu kindlich, was dem Spiel einen eigenen Stil verleiht. Das Setting erinnert an klassische Indie-Titel wie Untitled Goose Game oder Donut County, die Beide sehr simpel sind und gleichzeitig viel Humor beinhalten. Die Umgebung ist voller verrückter NPCs, skurriler Aufgaben und humorvoller Konversationen. Wer gerne in ungewöhnliche, witzige Welten eintaucht, wird sich hier schnell wohlfühlen. Die Texte sind witzig und voller Wortspiele, was das Spiel auch für ältere Spieler attraktiv macht. Der Humor ist entsprechend einer der größten Stärken von Trash Goblin. Die Entwickler haben es geschafft, eine lockere, freundliche Atmosphäre zu schaffen, in der ihr schnell warm werden dürftet. Auch wenn das Spiel nicht mit einer unglaublichen Story wie Final Fantasy punkten kann, sorgen die Entwickler für eine tolle Atmosphäre, viele Lacher und schöne Momente. Trash Goblin - Es reicht auch simpel zu sein Das Spielprinzip dieses Titels ist einfach und doch vielschichtig, wortwörtlich. Als Goblin sammelt man Müll, sortiert ihn und recycelt diesen für die Bewohner der Spielwelt. Dabei liegt der Fokus auf den humorvollen Handel, das putzen und upcyclen des Mülls und das Genießen des ganzen Vibes in eurem Laden. Die Steuerung ist dabei genau wie das Spiel simpel gehalten. Theoretisch könnt ihr alles mit der Maus erledigen, jedoch gibt es auch Stellen, wo ihr die Tastatur nutzen könnt. Besonders hervorzuheben ist die große Bandbreite an Objekten, die ihr entdecken und für eure Kunden restaurieren könnt. Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, Müll zu kombinieren und daraus neue, oft lustige Objekte zu erschaffen. Diese kreative Komponente sorgt dafür, dass ihr immer wieder witzige Anfragen von euren Kunden erhaltet. Zuletzt kommen wir auch noch auf die Grafik und das Sounddesign zu sprechen. Uns ist nämlich beides sehr farbenfroh und verspielt herübergekommen, was ein toller Pluspunkt für ein Cozy Indiespiel ist. Außerdem ist die Welt voller kleiner Details, die zum Erkunden einladen. Die Charaktere sind liebevoll animiert und haben ihren eigenen Charme. Auch Sounddesign ist gut gelungen. Die Musik ist fröhlich und die Soundeffekte passen perfekt zur Stimmung des Spiels. Entsprechend sind wir deutlich länger im Müll versunken, als wir zu Beginn gedacht haben. Trash Goblin - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=x0_7hT54cno&ab_channel=SpiltMilkStudios Trash Goblin - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Worum geht es im Spiel Trash Goblin?In diesem Spiel übernimmst du die Rolle eines kleinen Goblins, der einen eigenen Trödel- und Schätze-Laden betreibt. Du sammelst, reinigst, restaurierst und verkaufst allerlei Fundstücke, um deinen Shop auszubauen und Kundenwünsche zu erfüllen.Welche Hauptmechaniken bietet dieser Titel?Das Spiel kombiniert Shop-Management mit kreativen Elementen. Du säuberst Fundstücke von Schmutz, bearbeitest sie weiter und verkaufst sie an Kunden. Dabei kannst du deinen Laden individuell gestalten und durch Upcycling neue Gegenstände erschaffen.Für welche Plattformen ist Trash Goblin verfügbar?Trash Goblin ist aktuell für PC erhältlich und wird über Steam vertrieben.Wie funktioniert das Spielprinzip von Trash Goblin?Du erhältst Lieferungen von Fundstücken, die du in deiner Werkstatt reinigst und aufbereitest. Anschließend kannst du sie zum Verkauf anbieten oder weiterverarbeiten. Die Kunden stellen individuelle Wünsche, die du erfüllen kannst, um deinen Shop und dein Inventar zu erweitern. ### Opera GX (PC) Test Im digitalen Zeitalter ist der Webbrowser längst mehr als nur ein Werkzeug zum Surfen, denn er ist Schaltzentrale, Entertainment-Hub und Kommunikationsplattform in einem. Für Gamer, Streamer und Creator stellt sich jedoch häufig die Frage, ob klassische Browser wie Chrome, Firefox oder Edge wirklich alle Anforderungen erfüllen, die ein modernes, auf Gaming ausgelegtes Setup mit sich bringt. Genau hier setzt der Opera GX Browser an. Dieser Browser versteht sich als der weltweit erste Gaming-Browser und verspricht, mit einzigartigen Features und umfassender Personalisierbarkeit gezielt auf die Bedürfnisse von Gamern einzugehen. Doch was kann Opera GX wirklich? Wie schlägt er sich im Alltag und im Gaming-Einsatz? Und welche Funktionen machen ihn tatsächlich einzigartig? In diesem Review werfen wir einen genauen Blick auf den Opera GX Browser, seine Features, Performance und Zielgruppe. Opera GX - Von Gamer für Gamer Der Opera Browser dürfte einigen ein Begriff sein, denn diesen gibt es sogar länger als unsere Seite. Dennoch ist der altbekannte Google Chrome Browser bei weitem vorne. Das soll jedoch der Opera GX ändern. Der ist zwar seit ein paar Jahren auf dem Markt, doch kriegt dieser ständig interessante Updates, die das Leben der Gamer vereinfachen sollen. Während Chrome, Firefox oder Edge vor allem auf allgemeine Nutzerfreundlichkeit und Kompatibilität setzen, stellt Opera GX die Bedürfnisse von Gamern in den Mittelpunkt. Dazu zählen nicht nur optische Anpassungen, sondern vor allem technische Features und Kontrollmöglichkeiten, die speziell auf Gaming-Setups zugeschnitten sind. Bereits beim ersten Start fällt das auffällige, futuristische Design von Opera GX ins Auge. Das Interface ist stark an Gaming-Ästhetik angelehnt und beinhaltet dunkle Farbtöne, Neonakzente, animierte Hintergründe und zahlreiche Anpassungsoptionen. Das soll für einen individuellen Look sorgen. Über die integrierte Mods könnt ihr das Erscheinungsbild, Sounds und sogar Animationen nach eigenen Wünschen gestalten. Wir fanden es kurzgesagt … mehr als zu viel, aber es gibt bestimmt durchaus Leute, die alles anpassen möchten. Mit den sogenannten GX Mods lassen sich beispielsweise Soundeffekte beim Öffnen von Tabs oder beim Scrollen aktivieren. Wer möchte, kann seinen Browser so weitgehend personalisieren und ihn zu einem echten Teil des eigenen Gaming-Setups machen. Eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale ist die GX Control-Funktion. Sie erlaubt es, die vom Browser verwendeten Systemressourcen gezielt zu begrenzen. Nutzer können CPU- und RAM-Limits festlegen, um sicherzustellen, dass beim parallelen Gaming keine wertvolle Leistung verloren geht. Das ist besonders praktisch, wenn während einer Gaming-Session nebenbei Streams, Chats oder Guides im Browser laufen sollen. Zusätzlich gibt es einen Netzwerkbegrenzer, mit dem sich die maximale Bandbreite für den Browser festlegen lässt. So bleibt genug Internetgeschwindigkeit für Online-Games oder Streams übrig, ohne dass der Browser zur Bremse wird. Das ist zumindest rein theoretisch der Fall. Im Vergleich zum Chrome-Browser ist das eigentlich kein großer Unterschied bei einer halbwegs vernünftigen Internetleitung und 32 GB RAM Arbeitsspeicher. Opera GX - Galerie Opera GX - Gamer und Multitasking Opera GX punktet zwar mit einer Vielzahl an Funktionen, die das Multitasking erleichtern und für mehr Übersicht sorgen sollen, dennoch ist es wie vorher gesagt für uns sehr überladen. Zu den genannten neuesten Features zählen: Split-Screen-Modus: Zwei Webseiten lassen sich nebeneinander anzeigen. Tab Traces: Eine erweiterte Verlauf-Funktion, die die letzten fünf Schritte im Browserverlauf nachvollziehbar macht und das schnelle Wiederfinden kürzlich besuchter Seiten ermöglicht. Tab Islands: Thematisch zusammengehörige Tabs lassen sich in Gruppen bündeln, die ein- und ausklappbar sind. Das sorgt für Ordnung und Übersicht, gerade bei vielen geöffneten Tabs. Tab Emojis: Tabs können mit Emojis versehen werden, was die visuelle Orientierung erleichtert und für einen spielerischen Touch sorgt. Diese Funktionen sind jedoch für die meisten mehr schlecht als recht, da alles erstmal gefunden, verstanden und umgesetzt werden muss. Allgemein bietet Opera GX eine breite Palette an integrierten Diensten, die den Alltag von Gamern erleichtern kann. Direkt in der Seitenleiste finden sich Messenger wie Discord, WhatsApp, Telegram, aber auch Twitch, Instagram, TikTok, X (ehemals Twitter) und seit Kurzem auch Bluesky. So bleibt ihr immer mit eurer Community verbunden, ohne zwischen Tabs oder Anwendungen wechseln zu müssen. Was doch wirklich praktisch ist. Ein weiteres Highlight ist das Video Pop-out: Videos von YouTube, Twitch oder anderen Plattformen können in einem kleinen, frei verschiebbaren Fenster angezeigt werden. So bleibt das Gameplay im Vordergrund, während der Stream oder das Tutorial im Blickfeld bleibt. Abgesehen davon bietet der Gaming-Browser auch Sicherheitsfeatures, wie einen integrierten Werbeblocker oder einen kostenlosen VPN. Letzteres ist jedoch ein Proxy und funktioniert nicht wie ein typisches VPN wie das altbekannte NordVPN. Daher ist das Feature nicht ganz zu gebrauchen. Dennoch bietet der Browser schlichtweg, die Synchronisation von Lesezeichen, Passwörtern und Einstellungen zwischen verschiedenen Geräten und Smartphones an, was für Gamer interessant sein könnte, die diese Personalisierung auch auf anderen Geräten wollen. Opera GX - Ist es etwas für jeden? Allgemein sieht Opera GX aus wie ein Browser nach einer Pille LSD. Es ist alles unglaublich bunt, überladen und gewisse Dinge lassen sich nicht abändern, wie z. B. deren Werbung. Klar, gibt es auch Vorzüge für Gamer und Möglichkeiten sich seinen Browser schön zu gestalten oder sogar Spiele darin zu spielen, doch der eigentliche Sinn eines Internet Browser ist es nicht. Wer regelmäßig zwischen Gaming, Streaming und Chats wechselt, profitiert von der zentralen Steuerung im Browser. Jedoch gibt es sehr viel in diesem Browser, was unnötig, nervig oder einfach fragwürdig ist. Wir bleiben daher lieber bei unserem klassischen Google Chrome Browser bzw. sind sogar fast dabei zu Mozilla Firefox zu wechseln, da uns da auch immer öfter Limitierungen stören. Opera GX - BREAK FREE WITH OPERA GX https://www.youtube.com/watch?v=gAc0TCZ6LkY&ab_channel=OperaGX Opera GX - Häufig gestellt Fragen (FAQ) Was ist der Opera GX Browser und für wen ist er geeignet?Opera GX ist ein speziell für Gamer entwickelter Webbrowser, der zahlreiche Funktionen zur Personalisierung, Ressourcenverwaltung und Integration von Gaming- und Social-Features bietet. Er eignet sich besonders für Nutzer, die Wert auf Design und Multitasking legen.Welche besonderen Funktionen bietet der Browser?Zu den Highlights gehören die GX Control zur Begrenzung von CPU-, RAM- und Netzwerkverbrauch, ein integrierter Werbeblocker, kostenloses VPN, Twitch- und Discord-Integration sowie zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten durch GX Mods und Themes. Ist Opera GX kostenlos und auf welchen Plattformen verfügbar?Ja, Browser ist komplett kostenlos und kann auf Windows, macOS sowie als mobile Version für Android und iOS genutzt werden. Es gibt keine versteckten Kosten oder Premium-Funktionen hinter einer Paywall. Einzig die Werbung auf eurer Startseite ist unumgänglich. Wie verbessert der Browser das Multitasking beim Surfen und Gaming?Mit Features wie dem Split-Screen-Modus, Tab Islands (Gruppierung von Tabs), Video Pop-out und der Integration von Messengern und Streaming-Diensten ermöglicht der Gaming-Browser von Opera effizientes Arbeiten und Spielen ohne ständiges Wechseln zwischen Programmen. ### Endorfy Crystal Spectrum XL (Hardware) Test Das richtige Mauspad kann den Unterschied zwischen einer durchschnittlichen und einer herausragenden Gaming- oder Arbeitserfahrung ausmachen. Mit dem Endorfy Crystal Spectrum XL hat der Hersteller ein Produkt auf den Markt gebracht, das nicht nur funktional, sondern auch optisch ansprechend ist. Dieses Mauspad verspricht nämlich, durch seine großzügigen Abmessungen, hochwertige Materialien und ein auffälliges Design sowohl Gamer als auch kreative Nutzer zu begeistern. In diesem Review werfen wir einen detaillierten Blick auf das Mauspad, was es so kann und schlussendlich auch auf den Preis. Endorfy Crystal Spectrum XL - Interessante Designs für jeden Das Endorfy Crystal Spectrum XL beeindruckt auf den ersten Blick mit seinem lebendigen, kristallähnlichen Muster, das in jedem einzelnen "Kristall" eine andere Farbe beinhaltet. Dieses Design verleiht jedem Schreibtisch eine individuelle Note und hebt sich deutlich von herkömmlichen Mauspads ab. Keine Sorge, wer kein Fan von den Farben ist, kann natürlich auch zwischen den anderen Varianten wählen. Dazu aber später mehr. Mit den Maßen von 900 x 400 mm bietet das Mauspad ausreichend Platz für Maus und Tastatur, was besonders für Gamer mit niedriger DPI-Einstellung oder Nutzer von 100 % Tastaturen ein angenehmer Vorteil ist. Die Dicke von 3 mm sorgt zudem für eine angenehme Polsterung, ohne dabei die Präzision zu beeinträchtigen oder sich komisch anzufühlen. Ein besonderes Highlight ist der farbige Saum, der nicht nur das Design abrundet, sondern auch die Langlebigkeit des Produkts erhöht. Durch die verstärkten Kanten wird das Ausfransen verhindert – ein Problem, das bei vielen günstigeren Mauspads häufig auftritt. Die Unterseite besteht aus rutschfestem Gummi, wodurch das Mauspad auch bei intensiven Gaming-Sessions sicher an Ort und Stelle bleibt. Das Obermaterial des Crystal Spectrum XL besteht aus einem feuchtigkeitsabweisenden Stoff, der nicht nur vor Verschmutzungen schützt, sondern auch leicht zu reinigen ist. Dies ist besonders praktisch für Gamer oder Nutzer, die lange Stunden am Schreibtisch verbringen und gelegentlich Getränke verschütten könnten. Wir haben es mit den Klassikern Kaffee und Wasser ausprobiert und das war kein Problem es wegzubekommen. Fett hingegen ist jenachdem etwas schwieriger, seid also vorsichtig beim Essen! Die Oberfläche wurde speziell entwickelt, um sowohl mit optischen als auch mit Lasersensoren optimal zu funktionieren. Die Kombination aus Stoffoberfläche und Gummibasis sorgt zudem für eine angenehme Haptik und Stabilität. Auch nach stundenlanger Nutzung bleibt das Mauspad komfortabel und zeigt keine Abnutzungserscheinungen. Wir haben nur Anfangs etwas Zeit gebraucht uns an diese Oberfläche zu gewöhnen, da wir vorher das Hexcal Desk Mat Bundle benutzt haben. Endorfy Crystal Spectrum XL - Galerie Endorfy Crystal Spectrum XL - Performance im Alltag In der Praxis überzeugt das Crystal Spectrum XL durch seine Vielseitigkeit. Egal ob beim Gaming, bei der Bildbearbeitung oder im Büroalltag, die glatte Oberfläche ermöglicht präzise Bewegungen und eine schnelle Reaktionszeit bei allen Anwendungsfällen. Besonders Gamer profitieren von der großen Fläche, da sie ihre Maus frei bewegen können, ohne an die Grenzen des Pads zu stoßen. Die rutschfeste Unterseite hält das Mauspad selbst bei hektischen Bewegungen stabil auf dem Tisch. Dies ist ein großer Vorteil für Spiele wie FPS-Titel (First-Person-Shooter), bei denen schnelle und präzise Reaktionen entscheidend sind. Auch bei längeren Gaming-Sessions bleibt das Mauspad angenehm kühl und komfortabel. Besonders da aktuell schon 23° bei uns im Büro sind, ist das ganz angenehm. Die Crystal-Serie von Endorfy umfasst neben dem Spectrum XL auch kleinere Varianten wie das Crystal Spectrum L (450 x 400 mm) sowie andere Farbvarianten wie Crystal Black oder Crystal Blue. Während diese ebenfalls mit hochwertigen Materialien und ansprechendem Design punkten, bietet das XL-Modell durch seine Größe einen klaren Vorteil für Nutzer mit mehr Platzbedarf. Im Vergleich zu Standard-Mauspads hebt sich das Crystal Spectrum XL durch seine Langlebigkeit und sein auffälliges Design deutlich ab. Es richtet sich an Nutzer, die Wert auf Ästhetik legen, ohne dabei Kompromisse bei der Funktionalität eingehen zu wollen. Mit einem Preis von etwa 24 Euro bietet das Crystal Spectrum XL ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für diesen Betrag erhält man ein hochwertiges Mauspad mit langlebiger Verarbeitung, modernem Design und erstklassiger Performance. Im Vergleich zu anderen Premium-Mauspads in ähnlicher Preisklasse überzeugt das Endorfy-Modell durch seine Vielseitigkeit und die feuchtigkeitsabweisende Oberfläche. Endorfy Crystal Spectrum XL - Zwar handelt es sich hierbei nicht um einen klassischen Trailer, aber hier könnt ihr ein Video des Crystal Spectrum XLs sehen: https://www.youtube.com/shorts/ydLzGDbU-eU Endorfy Crystal Spectrum XL - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Was macht das Endorfy Crystal Spectrum XL Mauspad besonders?Das Endorfy Crystal Spectrum XL überzeugt durch sein auffälliges, kristallähnliches Multicolor-Design und die extragroße Fläche (900 x 400 mm), die ausreichend Platz für Maus und Tastatur bietet. Die wasserabweisende Stoffoberfläche und die rutschfeste Gummibasis sorgen für Langlebigkeit und Stabilität, was ideal für Gaming, kreative Arbeit oder den Büroalltag ist.Ist das Mauspad für alle Maustypen geeignet?Ja, das Endorfy Mauspad ist für alle gängigen Maustypen geeignet. Dazu zählen optische als auch Lasermäuse. Die glatte, feuchtigkeitsabweisende Stoffoberfläche ermöglicht präzise und flüssige Mausbewegungen und richtet sich damit an Gelegenheitsspieler ebenso wie an ambitionierte Gamer.Ist das Endorfy Crystal Spectrum XL leicht zu reinigen?Absolut. Die wasserabweisende Stoffoberfläche ist so konzipiert, dass sie Flüssigkeiten und Schmutz abweist und sich leicht abwischen lässt. Das ist besonders praktisch für Gamer und Berufstätige, die viele Stunden am Schreibtisch verbringen und Wert auf Sauberkeit legen. ### NVIDIA Geforce NOW (PC) Test In einer Zeit, in der die Preise für PC-Komponenten für viele Enthusiasten unerschwinglich sind, kommt NVIDIA Geforce NOW ins Spiel. Hochleistungs-GPUs wie die NVIDIA RTX 5090 kosten mittlerweile 3000 € und selbst Mittelklasse-Modelle bewegen sich oft im Bereich von 1000 € aufwärts. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass viele Gamer nach Alternativen suchen, um die neuesten Spiele in hoher Qualität genießen zu können, ohne ihr Budget zu sprengen. Hier kommt NVIDIA GeForce NOW genau richtig – ein Cloud-Gaming-Service, der verspricht, leistungsstarkes Gaming auf nahezu jedem Gerät zu ermöglichen. In diesem Review werfen wir einen detaillierten Blick auf den Service und beurteilen seine Vor- und Nachteile. NVIDIA Geforce NOW - Die steigenden Kosten für PC-Hardware Die Preise für PC-Hardware steigen aus verschiedenen Gründen. Neben dem technologischen Fortschritt spielen auch externe Faktoren wie Knappheit und erhöhte Nachfrage eine Rolle. Entsprechend ist der Markt für GPUs besonders betroffen. Die Einführung neuer Modelle wie der RTX 5090 hat die Preise nicht gesenkt, sondern durch die Decke gehen lassen. Oftmals wurden die neuesten Grafikkarten binnen Sekunden aufgekauft und kurz darauf deutlich teurer auf Ebay hochgeladen, was zu großen Frust bei vielen potenziellen Käufern gesorgt hat. Hinzu kommen zusätzliche Kosten durch Importzölle und eine allgemeine Verknappung von Rohstoffen. Für viele Gamer ist es daher nicht mehr praktikabel, regelmäßig in neue Hardware zu investieren. Hier bietet NVIDIA GeForce NOW eine interessante Lösung. Statt teure Hardware zu kaufen, könnt ihr eure Lieblingsspiele direkt aus der Cloud streamen. Was ist NVIDIA GeForce NOW? NVIDIA GeForce NOW ist ein Cloud-Gaming-Service, der es Nutzern ermöglicht, Spiele auf leistungsstarken Remote-Servern zu spielen. Diese Server sind mit High-End-GPUs ausgestattet, darunter RTX 4080-Systeme. Das wirklich coole daran ist, dass der Service eine Vielzahl von Geräten von Laptops, Desktops bis hin zu Smartphones und Tablets unterstützt. Somit könnt ihr einfach eure bereits vorhandene Hardware nehmen und die neuesten Spiele darauf zocken. Es ist nicht mal notwendig, spezielle Versionen zu kaufen. Mitgliedschaftsmodelle GeForce NOW bietet drei verschiedene Mitgliedschaftsmodelle: Kostenlos: Zugang zu einem Basis-Rig mit einer Spielzeitbegrenzung von einer Stunde pro Sitzung inklusiver hoher Wartezeit und Werbung Performance-Tarif (10,99 €/Monat): Zugriff auf Premium-Hardware mit RTX-Technologie, 1440p-Auflösung bei bis zu 60 FPS und längeren Sitzungen (bis zu sechs Stunden) Ultimate-Tarif (21,99 €/Monat): Nutzung eines RTX 4080-Rigs mit 4K-Auflösung und bis zu 240 FPS Wie sich schnell erkennen lässt, bieten die Premium-Pläne deutliche Vorteile gegenüber der kostenlosen Option, darunter verbesserte Grafikqualität und längere Spielzeiten. Insgesamt haben die Premium-Pakete 100 Stunden inklusive, was für viele Spieler komplett ausreichen dürfte pro Monat. NVIDIA Geforce NOW - Galerie NVIDIA Geforce NOW - Leistung die begeistert Die Leistung von GeForce NOW ist durchaus beeindruckend. Mit Unterstützung von Raytracing und Technologien wie NVIDIA Reflex bietet der Service eine flüssige Spielerfahrung mit minimaler Latenz. Die Bildqualität erreicht bis zu 4K bei 60 FPS oder alternativ 1440p bei 240 FPS, was ideal für kompetitives Gaming ist.  Allerdings hängt die Qualität stark von der Internetverbindung ab. Diese sollte fürs Spielen durchaus stabil sein, da es sonst zur Artefaktbildung kommt. Nachdem bei uns alles geladen hat, lief bei uns im Browser jedes Spiel ohne Probleme. Einzig hier und da wurde die Grafik etwas heruntergeschraubt, als unsere Internetverbindung sowieso den Bach herunterging. Das heißt aber nicht, dass das Netzwerk auf der anderen Seite nicht auch mal Probleme haben könnte. Bis zu diesem Punkt waren wir bereits begeistert, wie schnell es losging vom Anmelden, bis zum Loszocken, ohne zu patchen. Monster Hunter Wilds lief auch direkt mit unserem Account dank der Steam Cloud Synchronisation weiter. Doch wir wollten mehr und haben das Ganze auch unterwegs ausprobiert. Sei es im WLAN am Flughafen oder per 4G im Zug, der eine Stunde nicht weiterfahren wollte. Wir haben seelenruhig unseren Turtle Beach Atom Controller per Bluetooth verbunden und einfach gezockt. Solange es kein kompetitiver Titel ist, geht das unterwegs zumindest voll in Ordnung. Ein weiterer Pluspunkt ist die breite Auswahl an unterstützten Spielen. GeForce NOW aktualisiert regelmäßig seine Bibliothek und bietet Titel aus verschiedenen Genres an, darunter Shooter, Rollenspiele und Simulationen. Dennoch gibt es Einschränkungen, denn einige Spiele erfordern eine Ultimate-Mitgliedschaft für maximale Grafikdetails oder sind aufgrund von Lizenzproblemen nicht verfügbar. Schlussendlich kommen wir noch zur Benutzeroberfläche von GeForce NOW, die intuitiv gestaltet ist. Ihr könnt wie bereits erwähnt eure Accounts von Plattformen wie Steam oder Ubisoft integrieren und direkt auf ihre bestehenden Spiele zugreifen. Darüber hinaus ermöglicht der Service die Auswahl des nächstgelegenen Servers zur Minimierung von Latenzproblemen. Für einen Preis von angenommen 21,99 € hochgerechnet auf ein Jahr kommen wir auf 263,88 €. Erst also bei 4 Jahren Dauernutzung würden wir die 1000 € überschreiten und hätten ständig neueste Hardware, was wir bei einem normalen PC definitiv nicht hätten. Somit ist Geforce NOW unserer Meinung nach für viele Spieler eine absolute Empfehlung. Selbst auf dem Steam Deck könnt ihr hiermit noch etwas herauskitzeln, wie ihr hier sehen könnt: Geforce NOW - Official Steam Deck Full Support Announcement Trailer https://www.youtube.com/watch?v=2_GcyU6Z78M&ab_channel=IGN NVIDIA Geforce NOW - Häufig gestellte Fragen (FAQ) Was ist NVIDIA GeForce NOW und wie funktioniert es?NVIDIA GeForce NOW ist ein Cloud-Gaming-Service, der es ermöglicht, Spiele auf leistungsstarken Remote-Servern zu spielen. Nutzer können ihre bestehenden Game-Bibliotheken von Plattformen wie Steam oder Epic Games nutzen und die Spiele auf nahezu jedem internetfähigen Gerät streamen, ohne teure Hardware kaufen zu müssen.Welche Vorteile bietet NVIDIA GeForce NOW für Gamer?Der Service bietet eine kosteneffiziente Möglichkeit, High-End-Gaming zu genießen, ohne in teure Grafikkarten oder Gaming-PCs investieren zu müssen. Mit Funktionen wie Raytracing, NVIDIA Reflex und Unterstützung für 4K-Auflösung bietet GeForce NOW eine erstklassige Spielerfahrung. Zudem ist der Service flexibel und auf vielen Geräten nutzbar.Welche Spiele sind auf NVIDIA GeForce NOW verfügbar?GeForce NOW unterstützt eine breite Auswahl an Spielen aus Plattformen wie Steam, Epic Games Store und Ubisoft Connect. Die Bibliothek wird regelmäßig aktualisiert und umfasst viele beliebte Titel aus verschiedenen Genres. Allerdings sind nicht alle Spiele verfügbar. Hier findet ihr eine Liste.Wie kann ich NVIDIA GeForce NOW auf meinem Gerät nutzen?Um den Service zu nutzen, müssen Sie die GeForce NOW-App herunterladen oder über einen Browser zugreifen. Nach der Anmeldung können Sie Ihre bestehenden Game-Bibliotheken verknüpfen und direkt loslegen. Der Service funktioniert auf PCs, Macs, Smartphones, Tablets sowie Android TV-Geräten. Voraussetzung dafür ist eine stabile Internetverbindung. ### WWE 2K25 (PS5) Test WWE 2K25. Wenn es eine Sportart gibt, die wie gemacht für Videospiele scheint, dann ist es Wrestling. Und gleichzeitig passt es irgendwie auch nicht. Denn Wrestling ist kein sportlicher Wettkampf im klassischen Sinne – es ist eine aufwändig choreografierte Show. Ein Spektakel. Ein Drama mit Muskelkraft und Pyro-Einlagen. Und trotzdem – oder gerade deshalb – hat sich die WWE 2K-Reihe seit Jahren eine treue Fanbase aufgebaut. WWE 2K25, der neueste Ableger der Serie, will vieles sein: eine Hommage an die Historie, eine Bühne für kreative Spieler, eine Online-Arena mit Progressionssystemen, eine Singleplayer-Erzählung mit Wiedererkennungswert – und nicht zuletzt ein Spiel, das auch technisch glänzt. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. WWE 2K25 – Gameplay: Kraftvoll, wuchtig und doch nicht ganz rund Beginnen wir dort, wo ein Wrestling-Spiel stehen oder fallen kann: im Ring. Und hier macht WWE 2K25 vieles richtig. Die Kämpfe fühlen sich direkt, wuchtig und kontrolliert an. Die Rückkehr des Chain Wrestling-Systems – zuletzt in 2K20 gesehen – ist mehr als ein nostalgisches Gimmick: Es bringt strategische Tiefe zurück in die Match-Eröffnung und simuliert realistische Abtastphasen, bevor es zur Sache geht. Auch das Submission-System wurde überarbeitet. Statt frustrierendem Button-Mashing nutzt man nun zwei Balken, die sich überlappen müssen – ein simples, aber spannendes System, das dem Kräftemessen am Boden mehr Bedeutung verleiht. Darüber hinaus punktet das Spiel mit freier Bewegungsführung, kontextsensitiven Combos und Signature-Finishern, die sauber ineinandergreifen – fast wie ein gut produzierter WWE-PPV. Aber nicht alles ist Gold: Die Irish-Whip-Steuerung bleibt ungenau – besonders, wenn Gegner in eine Ecke geworfen werden sollen. Auch das Zielsystem im Ring ist bei Multi-Man-Matches oft unpräzise. Besonders bei Royal Rumbles, Elimination Chamber oder Tag-Team-Kämpfen führt das zu Chaos – im negativen Sinne. Ein klarer Pluspunkt: Die Bewegungen sind natürlich animiert, Kollisionen wirken physikalisch glaubwürdig und Kameraarbeit sowie Soundeffekte tragen zur Immersion bei. Man fühlt sich mittendrin – zumindest in den ersten 10 Minuten eines Matches. Danach können Wiederholungen und gewisse Animationen ermüden. WWE 2K25 – Showcase-Modus: Blutlinie, Bühne, Brillanz Der diesjährige Showcase-Modus ist eine der großen Stärken des Spiels – und ein echtes Highlight für Wrestling-Historiker. Anstatt sich wie in früheren Jahren auf einen einzelnen Superstar zu konzentrieren, folgt 2K25 dem narrativen Pfad der Anoa’i-, Maivia- und Fatu-Familie – auch bekannt als The Bloodline. Die Entscheidung, diese Wrestling-Dynastie ins Zentrum zu stellen, ist goldrichtig. Denn nicht nur umfasst sie Namen wie Yokozuna, The Rock, Roman Reigns, Rikishi, Umaga oder Tamina, sondern erlaubt auch eine Mischung aus historischen Matches, neu interpretierten Szenarien und “What-If”-Kämpfen. Die Präsentation ist dabei schlicht herausragend. Paul Heyman übernimmt die Rolle des Erzählers – und liefert eine der besten Performances in einem WWE-Spiel überhaupt. Seine Mischung aus Fakten, Pathos und Ironie macht den Modus zum Genuss. Besonders erfreulich: Statt Archivmaterial aus der TV-Produktion zu verwenden, werden Matches komplett in der Spiel-Engine nachgestellt – inklusive voller Entrances, Kommentaren und Cutscenes. Das steigert die Immersion erheblich. Einziger Wermutstropfen: Die optionalen Matchziele, die Belohnungen freischalten, sind oft an strikte Zeitvorgaben gebunden. In komplexen Kämpfen – etwa Ladder oder Battle Royals – ist das schlicht unfair und führt zu unnötigen Wiederholungen. Trotzdem: Showcase ist in diesem Jahr mehr als nur ein Bonus – es ist eine kleine, interaktive Geschichtsstunde in Wrestlingform. WWE 2K25 – MyRise: Große Ideen, spürbare Kürzungen Die große Bühne ist oft nicht der Ort, an dem die besten Geschichten erzählt werden. Manchmal entstehen die spannendsten Narrative dort, wo noch Raum für Entwicklung ist – im Karrieremodus MyRise. Auch in WWE 2K25 versucht Visual Concepts, diesen Raum kreativ zu bespielen – mit teils beachtlichen Ergebnissen. Der Plot beginnt vielversprechend: Eine mysteriöse Gruppierung namens NXT Mutiny strebt danach, die WWE zu übernehmen – ein Insider-Aufstand gegen die etablierte Ordnung. Unser erstellter Wrestler (bzw. unsere beiden, denn dieses Mal gibt es männliche und weibliche Protagonisten) soll den Umbruch verhindern – oder mitgestalten. Die Story baut auf Entscheidungen, persönlichen Verstrickungen und Herkunftsgeschichten auf: War unser Charakter ein Indie-Darling, ein MMA-Fighter oder ein Corporate Product? Diese Hintergrund-Variablen beeinflussen Dialoge, Allianzen und sogar Matchkonstellationen – ein starkes, narratives Feature, das der Karriere Tiefe verleiht. Auch Beziehungen zwischen den beiden erstellten Charakteren (Ex-Partner, beste Freunde, Rivalen) sorgen für interessante Dynamiken. Doch trotz dieser kreativen Ansätze ist MyRise 2025 nicht ganz auf der Höhe früherer Iterationen. Die Gründe sind vielfältig: Die Laufzeit des Story-Modus ist deutlich kürzer als in 2K23. Nebenmissionen – früher charmante Mini-Stories mit Comedy- oder Drama-Elementen – fehlen komplett. Es gibt Live Events, die wie Füllmaterial wirken: generische Matches, die bestenfalls XP und Sterne liefern, aber kaum erzählerischen Mehrwert haben. Dazu kommt: Vieles muss mehrfach durchgespielt werden, um alle Inhalte freizuschalten. Manche Arenen und Charaktere sind nur über bestimmte Story-Entscheidungen zugänglich. Es ist eine clevere Form der Langzeitbindung – aber auch eine künstliche Streckung des ohnehin knapper gewordenen Contents. Was bleibt, ist ein Modus mit vielen guten Ansätzen, aber einem gefühlten Rückschritt in Umfang und Tiefe. Die Storyline selbst? Durchaus spannend. Die Umsetzung? In Teilen unausgegoren. WWE 2K25 – The Island: Ein Ausflug in den Abgrund der Monetarisierung Es klingt fast absurd: In einem Spiel, das Wrestling so detailgetreu abbildet wie kaum zuvor, ist der wohl aufwendigste neue Modus zugleich der größte Fehlschlag. Die Rede ist von The Island – dem neuen PvPvE-Areal, das auf aktuellen Konsolen (aber kurioserweise nicht auf PC) exklusiv verfügbar ist. Was auf dem Papier ambitioniert wirkt – eine Open-World-Kampfarena mit Quests, Herausforderungen, Bosskämpfen und einem narrativen Rahmen (Roman Reigns als „Wrestling-Gott“ auf einer Art dystopischer Insel) – entpuppt sich im Spiel als leeres, uninspiriertes Gimmick, dessen Hauptzweck kaum verhohlen scheint: VC-Verkäufe. Denn in The Island erstellt man einen komplett neuen Charakter, dessen Entwicklung einzig und allein von der Ingame-Währung VC (Virtual Currency) abhängt. Attribute, Fähigkeiten, kosmetische Items – alles kostet Punkte. Zwar lassen sich diese theoretisch auch erspielen, doch die Belohnungsrate ist so niedrig, dass es einem entweder nach stundenlangem Grinden oder nach dem Griff zur Kreditkarte schreit. Das Spiel lässt hier jede Balance vermissen: Wer nicht zahlt, wird gnadenlos überrollt – vor allem in Online-Matches, in denen man auf voll ausgerüstete „Meta-Wrestler“ trifft, die schon nach wenigen Sekunden alles dominieren. Fairness? Fehlanzeige. Noch schlimmer: Die Story wird in Textboxen mit Standbildern erzählt, die an längst vergangene Konsolengenerationen erinnern. Das Missionsdesign? Wiederholungen, Fetch-Quests, Kämpfe gegen generische Gegner – kaum nennenswerter Inhalt, dafür maximaler Grind. The Island hätte innovativ sein können. Stattdessen ist es das Paradebeispiel dafür, wie Monetarisierung über Design gestellt wird. WWE 2K25 – MyFaction: Sammelt sie alle – oder zahlt dafür Ebenfalls stark monetarisiert, aber immerhin funktional: MyFaction, der Kartensammelmodus im Stil von Ultimate Team aus EA FC. Hier könnt ihr eigene Stables zusammenstellen, Herausforderungen absolvieren, Karten sammeln, Packs öffnen  – und immer das gleiche Prinzip erleben: Dopamin durch Zufallsgenerator. Neu ist in diesem Jahr der World Tour-Modus, der immerhin eine gewisse Struktur mitbringt. Doch auch hier stößt man schnell an Progressionsbarrieren: Gewisse Matches sind nur mit bestimmten Kartentypen zugänglich – was bedeutet, dass man entweder grinden oder packen muss, um weiterzukommen. Exklusive Persona-Versionen von bekannten Wrestlern wie John Cena, Becky Lynch oder Cody Rhodes sind teils nur über Packs erhältlich – und wenn man Pech hat, eben gar nicht. Eine gezielte Freischaltung ist nicht möglich. Wer kontrolliert sammeln will, bleibt außen vor. MyFaction macht nichts grundsätzlich falsch, aber auch nichts wirklich neu. Und wenn man ohnehin nicht in diese Sammelkartenwelt eintauchen will, wird man den Modus vermutlich kaum nutzen – es sei denn, man will Inhalte freischalten, die in anderen Modi ebenfalls auftauchen. WWE 2K25 – MyGM: Der ewige Drahtseilakt zwischen Freiheit und Vorgaben Es gibt kaum einen Modus, der bei WWE-Fans so sehr Kultstatus genießt wie der General Manager-Modus. Seit seiner Rückkehr ist MyGM ein fester Bestandteil der 2K-Serie – und auch in WWE 2K25 wieder mit dabei. Die Idee: Spieler übernehmen die kreative Leitung einer WWE-Show (Raw, SmackDown, NXT oder WCW) und konkurrieren mit anderen GMs um Ratings, Zuschauerbindung und Pay-Per-View-Prestige. Auf den ersten Blick wirkt alles solide: Die Planung von Matches, Rivalitäten, Werbespots und Special Events ist nach wie vor motivierend und mit dem neuen Online-Multiplayer-Modus wird der Wettbewerb mit anderen Spielern noch reizvoller. Trotzdem: Der Modus trägt weiterhin eine altbekannte Design-Last mit sich herum. Match-Ratings hängen überproportional stark von Wrestler-Rollen und Kombinationen ab – was bedeutet: Wenn man z. B. einen Bruiser gegen einen Fighter stellt, passt das laut Spiellogik, aber ein Techniker gegen einen Highflyer? Wird schon mal gnadenlos abgestraft – obwohl solche Paarungen im echten WWE-Produkt teils legendär sind. Das Ergebnis: Man bookt nicht kreativ, sondern regelkonform, um das interne Punktesystem zu bedienen. Dieser Widerspruch zwischen kreativer Freiheit und mathematischer Optimierung dämpft den Spaßfaktor – besonders für Fans, die gerne „outside the box“ denken. Zudem ist die Steuerung des Modus nach wie vor etwas unübersichtlich und der Fortschritt fühlt sich trotz besserer Belohnungssysteme gelegentlich schleppend an. Auch Rivalitäten verlaufen oft nach starren Mustern, ohne wirkliche Überraschungen oder Story-Twists. MyGM hat Potenzial – aber noch immer nicht seine volle Form gefunden. WWE 2K25 – Universe-Modus: Der kreative Sandkasten bleibt bestehen Wenn MyGM das planungsgetriebene Booking-Simulationsspiel ist, dann ist Universe der narrative Baukasten. Und dieser Modus ist auch in WWE 2K25 eine der flexibelsten Komponenten im gesamten Spiel. Hier können Spieler eigene Shows, Titel, Stables und Storylines erschaffen, Matches simulieren oder selbst austragen, Rivalitäten aufbauen und ganze Wrestler-Karrieren nachspielen. Besonders erfreulich: Die Promo-Funktion ist nach Jahren der Abwesenheit endlich zurück. Dadurch entstehen deutlich glaubwürdigere Shows, die auch atmosphärisch besser wirken. Der Universe-Modus hat gegenüber MyGM den Vorteil, dass keine Systembeschränkungen existieren: Man kann jeden Wrestler einsetzen, jeden Titel vergeben, Matches frei gestalten – ohne Punktesystem oder Kombi-Optimierung. Die kreative Freiheit ist riesig. Doch auch hier gibt’s Schwächen: Der Modus fühlt sich technisch teilweise altbacken an, Storylines verlaufen nach festen Mustern, es fehlen neue Event-Typen oder überraschende Entwicklungen. Dennoch bleibt Universe ein zuverlässiger Rückzugsort für Solo-Spieler, die keine Lust auf Monetarisierung oder Progressionssperren haben. WWE 2K25 – Glänzende Oberfläche, kleine Kratzer Technisch läuft WWE 2K25 stabil: Die Ladezeiten sind kurz, die Menüs intuitiv und auch bei großen Matches bleibt die Bildrate konstant. Visuell überzeugt das Spiel mit realistischen Körperdarstellungen, glaubwürdigem Schweiß- und Bluteinsatz sowie atmosphärisch dichten Arenen, die echtes WWE-Feeling vermitteln. Auch akustisch macht der Titel vieles richtig – von eindrucksvollen Einzugsmusiken bis hin zu solider Kommentierung. Die Inszenierung erinnert stark an echte TV-Übertragungen und sorgt für ein authentisches Gesamterlebnis. Kleinere Schwächen wie vereinzelte Glitches, Clipping-Probleme oder kurze Animationsfehler trüben das Bild zwar leicht, fallen aber nicht gravierend ins Gewicht. ### Rise of the Ronin (PC) Test Rise of the Ronin, das neueste Werk von Team Ninja, hat nach einer Phase der PS5-Exklusivität endlich seinen Weg auf den PC gefunden. Das Open-World-Action-RPG entführt Spieler in die Bakumatsu-Ära Japans, eine Zeit des Umbruchs und der Konfrontation zwischen Tradition und Moderne. Mit einem Fokus auf dynamische Kämpfe, einer tiefgründigen Story und einer offenen Welt verspricht dieser Titel ein packendes Erlebnis für Fans von Samurai und Action-RPGs. Doch wie schlägt sich die PC-Version? In diesem Review werfen wir einen detaillierten Blick auf die Stärken und Schwächen des Spiels. Rise of the Ronin – Draufhauen ist nicht alles Das Gameplay von Rise of the Ronin ist zweifellos eines der stärksten Elemente des Spiels. Team Ninja hat mit dem Kampfsystem wieder einmal bewiesen, dass sie Meister ihres Fachs sind. Die Kämpfe sind schnell, strategisch und belohnen präzises Timing. Ihr könnt zwischen verschiedenen Waffen wie Katanas, Naginatas und sogar Feuerwaffen wechseln, was den Kämpfen eine vielseitige Note verleiht. Besonders beeindruckend ist die Möglichkeit, Kampfhaltungen zu wechseln, um sich flexibel an unterschiedliche Gegner anzupassen. Die Countersparks, bei denen ein perfekt getimter Konter nicht nur Schaden abwehrt, sondern auch die Ausdauer des Gegners reduziert, sorgen für spannende Duelle. Neben den offenen Kämpfen gibt es auch Stealth-Mechaniken, die jedoch nicht immer perfekt umgesetzt sind. Zwar können Spieler Gegner leise ausschalten oder sich unbemerkt durch feindliche Gebiete bewegen, doch nicht alle Assassination-Angriffe sind tödlich – stärkere Gegner überleben oft mit reduzierter Gesundheit. Dies kann die Immersion etwas beeinträchtigen. Die RPG-Elemente des Spiels sind ebenfalls solide umgesetzt. Ihr sammelt Erfahrungspunkte, schalten neue Fähigkeiten frei und verbessern ihre Ausrüstung. Das „Vendetta“-System fügt eine interessante Dynamik hinzu: Sterbt ihr vor einem Checkpoint, muss er den Feind besiegen, der ihn getötet hat, um verlorene Erfahrungspunkte zurückzugewinnen. Diese Mechanik sorgt für zusätzliche Spannung und motiviert dazu, Risiken einzugehen. Rise of the Ronin – Galerie Rise of the Ronin – Historisches Japan zum Leben erweckt Die Welt von Rise of the Ronin ist ein visuelles Highlight und bietet eine beeindruckende Darstellung des Japan des 19. Jahrhunderts. Die Mischung aus traditioneller japanischer Architektur und westlichem Einfluss verleiht der Umgebung eine einzigartige Atmosphäre. Ihr sucht Städte wie Edo (Tokio), Yokohama und Kyoto, die mit viel Liebe zum Detail gestaltet sind. Historische Ereignisse wie die Ankunft von Commodore Matthew Perry werden geschickt in die Story eingebettet und mit fiktiven Elementen vermischt. Die offene Welt bietet zahlreiche Aktivitäten, die das Spiel abwechslungsreich machen. Von Kämpfen gegen Outlaws über das Wiederaufbauen zerstörter Städte bis hin zu Herausforderungen wie Zielschießen oder dem Sammeln von Katzen gibt es viel zu tun. Diese Aufgaben tragen zur Immersion bei und wirken nicht wie bloßer „Filler“. Die Fortbewegung erfolgt zu Fuß, mit dem Pferd oder mithilfe eines Gleiters. Während das Pferd eine solide Option für längere Strecken ist, fühlt sich der Gleiter etwas steif an und könnte dynamischer gestaltet sein. Der Grappling Hook hingegen bietet spannende Möglichkeiten für vertikale Bewegung und Parkour-Herausforderungen. Rise of the Ronin – Licht und Schatten auf dem PC Die PC-Version von Rise of the Ronin bringt einige exklusive Features mit sich, kämpft jedoch auch mit technischen Problemen. Mit Unterstützung für bis zu 8K-Auflösung, Raytracing und Technologien wie NVIDIA DLSS 3 sowie AMD FSR 3 liefert das Spiel beeindruckende visuelle Effekte – zumindest auf leistungsstarken PCs. Die Beleuchtung und Texturen wurden im Vergleich zur PS5-Version deutlich verbessert, was die Welt noch lebendiger erscheinen lässt. Zumindest in der Theorie. Leider leidet das Spiel unter Performance-Problemen: Selbst auf High-End-Hardware wie einer RTX 4090 berichten zahlreiche Spieler von plötzlichen Framerate-Einbrüchen und stotternden Animationen. Diese Probleme trüben das Gesamterlebnis erheblich und machen deutlich, dass die Optimierung noch Nachholbedarf hat. Wir haben auch einige dieser Probleme mit einer RTX 4070S gehabt und sind sichtlich betrübt. Zusätzlich wurde die Benutzeroberfläche nicht optimal an kleinere Bildschirme angepasst und bei ultrawide-Monitoren kann es zu Skalierungsproblemen kommen. Die Steuerung hingegen ist präzise und reagiert gut – sowohl mit Maus und Tastatur als auch mit einem Controller. Daher lässt sich durchaus sagen, dass das Spiel vom Gameplay, als auch der Story gut ist, aber ihr durchaus bei der PC-Version warten solltet. Aktuell ist es eher Glückssache oder braucht ordentliche Hardware, bis alles halbwegs rund läuft. Rise of the Ronin – Offizieller PC Launch Trailer https://www.youtube.com/watch?v=gJ3guJ8JozM Rise of the Ronin – Häufig gestellte Fragen (FAQ) Welche Kampfstile und Waffen stehen in Rise of the Ronin zur Verfügung?Rise of the Ronin bietet neun verschiedene Waffentypen, darunter Katanas, Ōdachis, Speere und Schusswaffen wie Bögen und Gewehre. Diese können mit drei Kampfstilen (Jin, Chi und Ten) kombiniert werden, die jeweils einzigartige Fähigkeiten bieten. Der Wechsel zwischen den Stilen erfolgt dynamisch im Kampf, wodurch Spieler ihre Strategie flexibel anpassen können.Wie beeinflussen Entscheidungen den Verlauf der Story?Die Geschichte von Rise of the Ronin ist stark von den Entscheidungen des Spielers geprägt. Je nachdem, ob man sich für die Anti-Shogunate-, Neutral- oder Pro-Shogunate-Seite entscheidet, verändert sich der Ausgang der Story sowie die Belohnungen und Beziehungen zu anderen Charakteren. Dialogoptionen und Missionsergebnisse spielen dabei eine zentrale Rolle. ### Samsung Odyssey Neo G95NC (Hardware) Test Der Samsung Odyssey Neo G95NC 57 Zoll Gaming-Monitor ist ein beeindruckendes High-End-Gerät, das speziell für anspruchsvolle Gamer entwickelt wurde. Mit einer gigantischen Bildschirmdiagonale von 57 Zoll, einer ultrahohen Auflösung von 7680 x 2160 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 240 Hz setzt dieser Monitor neue Maßstäbe im Bereich der Gaming-Displays. Doch hält der Samsung Odyssey Neo G95NC tatsächlich, was er verspricht? In diesem ausführlichen Review werfen wir einen detaillierten Blick auf Design, Bildqualität, Gaming-Performance und die besonderen Features dieses außergewöhnlichen Monitors. Samsung Odyssey Neo G95NC – Gigantisch, futuristisch und ergonomisch durchdacht Der Samsung Odyssey Neo G95NC beeindruckt auf den ersten Blick durch seine schiere Größe. Mit einer Bildschirmdiagonale von satten 57 Zoll (144,8 cm) und einem Seitenverhältnis von 32:9 entspricht er zwei nebeneinander stehenden 32-Zoll-4K-Bildschirmen. Das sorgt nicht nur für eine äußerst immersive Spielerfahrung, sondern bietet auch ausreichend Platz für Multitasking und produktives Arbeiten. Bevor wir aber starten können, müssen wir den fast 20 kg schweren Monitor aufbauen. Alleine empfehlen wir es zwar allgemein nicht, aber wir haben es nach der Anleitung ohne Probleme geschafft. Dafür muss die Verpackung nur geöffnet werden, der Standfuß dranmontiert und dann der gesante Monitor herausgehoben und an die entsprechende Stelle gestellt werden. Wie gesagt ist das alleine, insbesondere das Paket ins Haus zu bekommen ein Akt, aber nach dem ersten Eindruck definitiv wert. Denn das Gehäuse präsentiert sich in einem modernen Design mit einer Kombination aus Weiß und Schwarz. Zusätzlich ist der Standfuß stabil und ermöglicht eine Höhenverstellung um bis zu 120 mm sowie eine Neigung zwischen -3° bis +10° und eine Schwenkfunktion von -15° bis +15°. Die Rückseite des Monitors verfügt über eine attraktive RGB-Beleuchtung, die sich mittels Core Sync dynamisch an das Bildgeschehen anpassen kann. Trotz seiner Größe wirkt der Monitor dank seines eleganten Designs nicht klobig oder überdimensioniert. Außer der Tisch ist zu klein oder zu nah, aber das war dank unseres 2 Meter breiten Schreibtischs nicht der Fall. Ein weiterer Pluspunkt des Samsung Odyssey Neo G95NC ist der integrierte KVM-Switch. Dieser erlaubt es euch, mehrere Geräte gleichzeitig anzuschließen und bequem zwischen ihnen zu wechseln – ideal für Nutzer, die den Monitor sowohl fürs Gaming als auch für Produktivität nutzen möchten. Hierfür empfehlen wir jedoch Windows 11 oder ähnliche Betriebssysteme, da sich die Fenster billig anpassen und verschieben lassen. Bei Windows 10 war es durchaus ein Krampf. Die wohl größte Stärke des Samsung Odyssey Neo G95NC liegt in seiner herausragenden Bildqualität. Das Gerät verwendet ein VA-Panel mit Quantum Mini LED Hintergrundbeleuchtung und bietet satte 2.392 lokale Dimming-Zonen. Diese Technologie ermöglicht beeindruckende Kontrastwerte (2500:1) sowie Spitzenhelligkeiten von bis zu 1300 Nits bei HDR-Inhalten. Dadurch wirken Farben lebendig und realistisch, während Schwarzwerte tief und präzise dargestellt werden. Dank der HDR10+ Zertifizierung sowie Quantum HDR 1000 erreicht der Monitor Spitzenhelligkeiten von bis zu etwa 1300 Nits bei kleineren hellen Bereichen. Dies sorgt insbesondere bei HDR-Inhalten für spektakuläre Effekte. Die native Auflösung von 7680 x 2160 Pixeln sorgt für gestochen scharfe Bilder ohne sichtbare Pixelstruktur. Die Farbdarstellung deckt den DCI-P3-Farbraum zu etwa 95 % ab und bietet somit lebendige Farben und realistische Darstellungen. Entsprechend kommt das Bild sehr nah an OLED dran. Jedoch ist bei diesem Bildschirm der Vorteil, dass das Bild bei euch sich nicht einbrennt und ihr trotzdem produktiv arbeiten könnt, da Text nicht leicht verwaschen wirken. Samsung Odyssey Neo G95NC - Flüssige Action bei maximaler Immersion Der Samsung Odyssey Neo G95NC richtet sich klar an ambitionierte Gamer, die höchste Ansprüche an ihr Setup stellen. Mit einer maximalen Bildwiederholrate von beeindruckenden 240 Hz liefert dieser Monitor butterweiche Animationen in schnellen Spielen wie Shootern oder Rennsimulationen. Die Reaktionszeit beträgt lediglich eine Millisekunde, was Ghosting-Effekte effektiv minimiert. Die enorme Auflösung von 7680 x 2160 Pixeln (Dual UHD) verlangt allerdings nach entsprechend leistungsfähiger Hardware. Um die vollen Möglichkeiten dieses Monitors auszuschöpfen, wird mindestens eine Grafikkarte mit DisplayPort-2.1- oder HDMI-2.1-Unterstützung benötigt (z.B. NVIDIA RTX-Serie ab RTX4080 oder vergleichbar). Wer diese Anforderungen erfüllt, erlebt jedoch ein absolut immersives Spielerlebnis mit gestochen scharfen Details und butterweichen Animationen. Samsung Odyssey Neo G95NC – Galerie Produktivität & Ergonomie: Mehr als nur ein Gaming-Monitor Obwohl der Samsung Odyssey Neo G95NC primär als Gaming-Monitor vermarktet wird, eignet er sich dank seiner vielseitigen Features auch hervorragend für produktive Anwendungen im Büro oder Homeoffice. Besonders praktisch ist dabei der zuvor erwähnte integrierte KVM-Switch, mit dem Nutzer problemlos zwischen mehreren angeschlossenen Geräten wechseln können – ideal etwa für Nutzer, die sowohl ihren Gaming-PC als auch Arbeitsrechner gleichzeitig verwenden möchten. Der USB-Hub mit USB-3.0-Anschlüssen erleichtert zusätzlich den Anschluss von Peripheriegeräten wie Maus oder Tastatur. Darüber hinaus bietet der Monitor umfangreiche Ergonomie-Funktionen: Höhenverstellbarkeit um bis zu zwölf Zentimeter sowie Neigungs- (-3° bis +10°) und Schwenkmöglichkeiten (-15° bis +15°). Dies ermöglicht eine individuelle Anpassung an persönliche Bedürfnisse und sorgt so für angenehmes Arbeiten über längere Zeiträume hinweg. Wir empfehlen jedoch einen Monitorarm, damit ihr euren Monitor wirklich frei bewegen könnt und deutlich mehr Platz auf dem Tisch habt, denn der eigentlich Standfuß ist nicht gerade klein. Ebenfalls interessant sind Funktionen wie Picture-in-Picture (PiP) sowie Picture-by-Picture-Modus. Diese erlauben es Nutzern, mehrere Eingangsquellen gleichzeitig auf dem riesigen Bildschirm darzustellen – ideal etwa zur gleichzeitigen Nutzung mehrerer Anwendungen oder Systeme. Somit könnt ihr z. B. eure Konsole, als auch PC perfekt auf dem Monitor teilen, ohne das Bildschirmränder stören. Auch die Anschlüsse sind vielseitig gestaltet: Neben einem DisplayPort-2.1-Eingang stehen drei HDMI-2.1-Anschlüsse sowie zwei USB-3.0-Anschlüsse zur Verfügung. Damit lassen sich problemlos mehrere Geräte anschließen. Trotz all seiner Stärken gibt es beim Samsung Odyssey Neo G95NC einige kleinere Kritikpunkte zu beachten: Zum einen könnte die starke Krümmung (1000R) gewöhnungsbedürftig sein – vor allem Nutzer ohne Erfahrung mit Curved-Monitoren könnten anfänglich Schwierigkeiten haben, sich daran zu gewöhnen. Außerdem solltet ihr reichlich Platz parat haben, sonst ist es leider auch mehr schlecht als recht. Ein weiterer Nachteil sind die hohen Hardwareanforderungen: Um Spiele in voller Auflösung mit hohen Frameraten genießen zu können, braucht es aktuelle High-End-Grafikkarten wie beispielsweise eine NVIDIA RTX 4080 oder vergleichbare AMD-Modelle. Dies erhöht natürlich zusätzlich zum ohnehin schon hohen Anschaffungspreis des Monitors die Gesamtkosten erheblich. Dazu kommt, dass viele Spiele keinen Widescreen Support anbieten oder erst gemoddet werden müssen. So "nervig" diese Aspekte auch klingen mögen, hätten wir dennoch gerne einfach zwei davon übereinander. Allein unsere Produktivität ist enorm gestiegen, da wir so viel Platz hatten und auch vieles gleichzeitig sehen konnten. Doch allgemein ist dieser Monitor so vielseitig, dass bei der Nutzung für die Arbeit und fürs Spielen fast nur Vorteile damit hatten. Samsung Odyssey Neo G95NC - Official Introduction https://www.youtube.com/watch?v=ckfhvisBVAE Samsung Odyssey Neo G95NC - FAQ Welche Hardware benötige ich, um die volle Leistung des Samsung Odyssey Neo G95NC auszuschöpfen?Um die maximale Auflösung von 7680 x 2160 Pixeln bei einer Bildwiederholrate von 240 Hz zu erreichen, benötigst du eine Grafikkarte, die DisplayPort 2.1 oder HDMI 2.1 unterstützt. Empfohlen werden High-End-Grafikkarten wie die NVIDIA GeForce RTX 4080 oder RTX 4090 bzw. vergleichbare AMD-Modelle.Welche ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten bietet der Samsung Odyssey Neo G95NC?Der Monitor bietet zahlreiche ergonomische Anpassungsmöglichkeiten: Du kannst ihn um bis zu 120 mm in der Höhe verstellen, zwischen -3° und +10° neigen sowie zwischen -15° und +15° schwenken. Zudem ist er mit einer VESA-Halterung (100 x 100 mm) kompatibel, wodurch er flexibel montiert werden kann.Welche besonderen Features bietet der Samsung Odyssey Neo G95NC für Produktivität und Multitasking?Neben seiner herausragenden Gaming-Performance verfügt der Monitor über einen integrierten KVM-Switch, der es ermöglicht, mehrere Geräte gleichzeitig anzuschließen und bequem zwischen ihnen zu wechseln. Zusätzlich bietet er Picture-in-Picture (PiP) sowie Picture-by-Picture-Modi (PbP), um mehrere Quellen gleichzeitig darzustellen – ideal für produktives Arbeiten.Gibt es bekannte Nachteile oder Probleme beim Samsung Odyssey Neo G95NC?Es ist nicht ganz wie OLED, falls darauf besonders wert gelegt wird und es ist ratsam sich mit Widescreens auseinandergesetzt zu haben. Zudem sind keine Lautsprecher integriert, obwohl es im ersten Moment so wirkt. ### Dynasty Warriors Origins (PS5) Test Dynasty Warriors: Origins markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der langjährigen Hack-and-Slash-Reihe von Koei Tecmo. Als Prequel zu den bisherigen Spielen erzählt es die Geschichte der chaotischen Periode der späten Han-Dynastie aus einer neuen Perspektive und bringt dabei frischen Wind in das bekannte Gameplay. Mit überarbeiteten Mechaniken, beeindruckender technischer Präsentation und einer stärkeren Betonung von Strategie und Erzählung ist dieser Titel ein Must-Play für Fans und Neulinge gleichermaßen. In diesem Review werfen wir einen detaillierten Blick auf die zentralen Aspekte des Spiels. Dynasty Warriors Origins - Ein neues Kapitel für die Musou-Serie Die Kampfmechanik war schon immer das Herzstück der Dynasty Warriors-Serie, und Origins hebt dieses Element auf ein neues Niveau. Während die klassischen 1-gegen-1.000-Schlachten weiterhin das Fundament des Spiels bilden, wurden neue strategische und taktische Elemente hinzugefügt, die das Gameplay deutlich vertiefen. Besonders hervorzuheben ist die Einführung eines Ausweichsystems, das an moderne Action-RPGs wie Sekiro erinnert. Spieler können Angriffe perfekt abwehren, um Gegner zu kontern, was besonders in Duellen gegen mächtige Offiziere entscheidend ist. Diese Kämpfe fühlen sich nicht mehr wie einfache Begegnungen an, sondern wie epische Prüfungen, die Geschick und Timing erfordern. Darüber hinaus wurde die KI der Gegner stark verbessert. Selbst einfache Fußsoldaten agieren nun in Formationen und greifen koordiniert an, was den Spieler zwingt, seine Angriffe sorgfältig zu planen, besonders bei höheren Schwierigkeitsstufen. Die Einführung von "Taktiken", wie Pfeilregen oder Speerformationen, erlaubt es zudem, Verbündeten Befehle zu erteilen und so das Schlachtfeld strategisch zu dominieren. Trotz dieser Neuerungen bleibt das Spiel zugänglich: Wer lieber auf den unteren Schwierigkeitsgraden spielt, kann weiterhin durch Horden von Feinden pflügen und dabei spektakuläre Kombos ausführen. Ein weiteres Highlight ist das Waffensystem. Spieler können verschiedene Waffentypen freischalten und ihre Fähigkeiten durch wiederholte Nutzung verbessern. Kombiniert mit einem umfangreichen Fertigkeitenbaum bietet Origins eine beeindruckende Tiefe in der Charakterentwicklung. Dynasty Warriors Origins - Galerie Dynasty Warriors Origins - Ein frischer Blick auf bekannte Ereignisse Die Geschichte von Dynasty Warriors: Origins spielt vor den Ereignissen der Hauptserie und konzentriert sich auf einen neuen Protagonisten. Dieser mysteriöse Held interagiert mit ikonischen Figuren wie Liu Bei, Zhang Fei und Lu Bu, während er sich durch die Wirren der späten Han-Dynastie kämpft. Die narrative Struktur des Spiels ist bemerkenswert gut umgesetzt: Spieler erleben zunächst lineare Kapitel wie den Gelben-Turban-Aufstand oder die Koalition gegen Dong Zhuo, bevor sie im späteren Verlauf zwischen den Fraktionen Wei, Wu oder Shu wählen können. Diese Entscheidung beeinflusst nicht nur den Verlauf der Geschichte, sondern auch die verfügbaren Missionen und Enden. Die Erzählung wird durch beeindruckende Zwischensequenzen unterstützt, die sowohl emotionale als auch dramatische Höhepunkte bieten. Besonders hervorzuheben ist die Darstellung bekannter Schlachten wie Hulao-Tor oder Chibi (Rote Klippen), die mit cineastischer Präzision inszeniert wurden. Obwohl das Spiel nicht den gesamten historischen Bogen bis zur Jin-Dynastie abdeckt, bleibt es dennoch spannend und bietet durch verzweigte Handlungsstränge einen hohen Wiederspielwert. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch: Einige Missionen können repetitiv wirken, insbesondere wenn man sich für bestimmte Fraktionen entscheidet. So fühlen sich manche Schlachten eher wie Füllmaterial an, statt zur epischen Atmosphäre beizutragen. Dynasty Warriors Origins – Ein visueller Sprung nach vorn Technisch gesehen ist Dynasty Warriors: Origins ein Meilenstein für die Serie. Die Entscheidung, ältere Konsolen hinter sich zu lassen und sich voll auf die PS5 sowie andere aktuelle Plattformen zu konzentrieren, zahlt sich aus. Die Grafik ist atemberaubend: Detaillierte Charaktermodelle, lebendige Umgebungen und beeindruckende Effekte lassen jede Schlacht zum visuellen Spektakel werden. Besonders hervorzuheben sind die dynamischen Licht- und Wettereffekte sowie die realistisch gestalteten Schlachtfelder mit üppiger Vegetation und authentischen architektonischen Details. Das Spiel läuft zudem technisch einwandfrei. Dank Optionen für 30, 60 oder sogar 120 FPS können Spieler ihr Erlebnis individuell anpassen. Selbst bei massiven Kämpfen mit Hunderten von Gegnern bleibt die Framerate stabil – ein großer Fortschritt im Vergleich zu früheren Titeln der Reihe. Der Soundtrack kombiniert traditionelle chinesische Melodien mit rockigen Kampfstücken und trägt maßgeblich zur Atmosphäre bei. Ein weiteres neues Feature ist die Weltkarte im Diorama-Stil. Diese erlaubt es Spielern, zwischen Städten zu reisen, NPCs zu treffen oder Nebenmissionen anzunehmen. Dies gibt dem Spiel eine zusätzliche Dimension jenseits der Schlachten und lädt zum Erkunden ein. Entsprechend werdet ihr auch belohnt, was dem ganzen einen zusätzlichen Anreiz bietet. Dynasty Warriors Origins - Official Launch Trailer https://youtu.be/Mw3bh6SeKJ0?si=uHqETvpmGN5xyApP Was ist neu in Dynasty Warriors: Origins im Vergleich zu früheren Teilen der Serie?Dynasty Warriors: Origins führt ein überarbeitetes Gameplay ein, darunter ein Ausweichsystem für taktischere Kämpfe und verbesserte Gegner-KI. Zudem gibt es tiefere strategische Elemente wie Taktiken und Formationen sowie eine stärkere Fokussierung auf die Erzählung mit verzweigten Handlungssträngen und alternativen Enden.Auf welchen Plattformen ist Dynasty Warriors: Origins verfügbar?Das Spiel wurde speziell für moderne Konsolen wie die PS5 entwickelt und bietet dort eine beeindruckende Grafik sowie stabile Performance. Es ist jedoch auch für andere aktuelle Plattformen wie Xbox Series X|S und PC erhältlich.Ist Dynasty Warriors: Origins für Neueinsteiger geeignet?Ja, das Spiel eignet sich hervorragend für Neueinsteiger, da es als Prequel fungiert und keine Vorkenntnisse der bisherigen Teile erfordert. Zudem bietet es verschiedene Schwierigkeitsgrade, die sowohl erfahrene Spieler als auch Anfänger ansprechen.Wie lange dauert es, Dynasty Warriors: Origins durchzuspielen?Die Hauptkampagne von Dynasty Warriors: Origins dauert je nach Spielstil etwa 20 bis 30 Stunden. Durch die Fraktionsentscheidungen, alternative Enden und zahlreiche Nebenmissionen kann der Wiederspielwert jedoch deutlich gesteigert werden.Gibt es technische Probleme oder Performance-Einbrüche?Nein, das Spiel läuft auf der PS5 äußerst flüssig, selbst bei großen Schlachten mit Hunderten von Gegnern. Mit Optionen für 30, 60 oder 120 FPS können Spieler ihr Erlebnis individuell anpassen, ohne Performance-Einbrüche befürchten zu müssen. ### Carrera - Mario Kart - Gewinnspiel Am 10. März feiern wir den offiziellen Mar10 Day – und was wäre passender, als diesen besonderen Tag mit einem tollen Gewinnspiel zu feiern? Gemeinsam mit euch wollen wir die Reifen quietschen lassen und verlosen deshalb ein Carrera 2,4 GHz ferngesteuertes Mario Kart Pipe Kart mit Luigi drin! Carrera - Mario Kart Gewinnspiel Wer träumt nicht davon, Mario Kart im echten Leben zu spielen? Mit dem ferngesteuerten Carrera Mario Kart kannst du genau das erleben: Das Fahrzeug ist detailgetreu gestaltet, bietet eine präzise Steuerung und ermöglicht dir spannende Rennen im Wohnzimmer oder draußen mit Freunden. Falls ihr euch selber einmal die tolle Auswahl ansehen wollt, findet ihr diese hier. Außerdem haben wir sogar einen Testbericht zum Bumble V Yoshi von Carrera, der uns durchaus gefallen hat. Carrera - Mario Kart - Galerie Carrera - Mario Kart - Gewinnspiel Wird geladen… Mario Kart RC - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=97qxP3zSPt8 Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 14.03.2025 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit, sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen, auszahlen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg und einen fantastischen Mar10 Day! 🍀🎮 ### Monster Hunter Wilds (PC) Review Monster Hunter Wilds ist der neueste Titel in Capcoms gefeierter Action-RPG-Reihe. Mit seiner Veröffentlichung am 28. Februar 2025 bringt dieser Teil frischen Wind in die Serie, ohne dabei die bewährten Elemente zu vernachlässigen, die Fans seit Jahren begeistern. In diesem Review werfen wir einen detaillierten Blick auf das Spiel, seine Mechaniken und die technische Umsetzung auf dem PC. Monster Hunter Wilds – Evolution des Monsterjagens Mit Capcoms neuesten Vertreter Monster Hunter Wilds, bleibt das Spiel seinen Wurzeln treu, erweitert jedoch das Gameplay mit neuen Features und Mechaniken, die das Jagen von Monstern noch spannender macht. Besonders den Leuten, denen das Spiel zu "langsam" oder "unhandlich" war, wird hier an vielen Stellen Abhilfe geschaffen. Dazu jedoch gleich mehr. Ihr übernehmt in Wilds klassisch wieder die Rolle eines Jägers, der in einer offenen Welt riesige Kreaturen jagt, Ressourcen sammelt und immer bessere Ausrüstung herstellt. Bevor das jedoch losgehen kann, geht es erstmal in den Charakter-Editor für euch und euren Paliko, einer hilfreichen, kämpfenden Katze. Dieser ist ziemlich umfangreich, sogar so sehr, dass einige Spieler bereits vor Release die krassesten Charaktere wie z. B. Kratos aus God of War gezaubert haben. In Relation zu anderen Editoren, wie beim vorherigen Rise, ist es ein massiver Schritt nach vorn. Dennoch ist noch etwas Luft nach oben, falls ihr es mit Dragons Dogma 2 vergleicht. Nichtsdestotrotz ein sehr guter Schritt, wie auch viele andere Aspekte. Eines der herausragenden neuen Features ist der Focus Mode. Dieser Modus erlaubt es Spielern, gezielt Schwachstellen von Monstern anzuvisieren, wodurch Kämpfe strategischer und präziser werden. Besonders in hektischen Situationen ist es hilfreich, den Kampf zu entschleunigen und gezielte Schläge zu planen. Diese Mechanik belohnt Geduld und taktisches Denken, was den ohnehin schon intensiven Kämpfen eine neue Dimension hinzufügt. Entsprechend gibt es von Capcom dazu auch ein Video. Monster Hunter Wilds - Focus Mode Übersicht https://www.youtube.com/watch?v=_v3lnXyNFhI Das ist aber nicht das einzige Feature, welches wir extrem gut finden. Die Mobilität, welche für uns ein riesiges Monster Hunter Problem war, hat sich nämlich deutlich verbessert. In Rise gab es die Möglichkeit seine Mobilität massivst zu erhöhen, in dem ihr Seilkäfer nutzt. In Worlds wurde uns diese Freiheit wieder weggenommen, aber in Wilds ändert sich alles. Seit diesem Teil gibt es nun den Seikret. Dabei handelt es sich um euren neuen beflügelten Begleiter neben dem Paliko, welcher euch nicht nur für eure Reise begleiten wird, sondern auch einen extremen taktischen Vorteil im Kampf zu bieten hat. Er kann euch helfen Monster zu folgen, euch aus brenzligen Situationen herauszuholen und er ermöglicht es euch mitten im Kampf die Waffe zu wechseln. All diese Erneuerungen bringen ein sehr erfrischendes Gefühl in das Kampfsystem, wodurch das Spiel auch endlich eine angenehme Geschwindigkeit erreicht, sei es im Kampf oder beim Erkunden der jeweiligen Biome. Monster Hunter Wilds - Galerie Monster Hunter Wilds - Mehr Möglichkeiten, mehr Spannung Allgemein sind die Kämpfe in Monster Hunter Wilds flüssiger als je zuvor. Verdanken dürfen wir dies weiterer neuer Waffenmechaniken wie Perfect Blocks und Power Clashes. Diese belohnen Spieler, die nicht nur unendlich auf die Tasten hauen, bis das gegnerische Monster tot ist. Hierbei ist nämlich das Timing wichtig, welches nicht nur Schaden reduzieren kann, sondern auch eine Konfrontation mit einem Monster auslöst. Diese Neuerungen machen jeden Kampf einzigartig und belohnen Geduld als auch Skill. An der Stelle können wir auch direkt hervorherben, dass die Monster selbst beeindruckend gestaltet sind– von den spinnartigen Lala Barina bis hin zum mächtigen Rey Dau mit seinen zerstörerischen Blitzattacken. Jedes Biest hat einzigartige Verhaltensmuster und Schwächen, was die Jagd abwechslungsreich und herausfordernd macht. Wichtig sei jedoch gesagt an der Stelle, bereitet euch vor den jeweiligen Kämpfen wirklich gut vor. Jedes Monster hat andere Stärken und jede Rüstung die ihr tragt, andere Schwächen. Die jeweiligen Monster sind natürlich auch in jeweiligen Habitaten unterwegs, die größer und dynamischer sind als je zuvor. Capcom hat viel Wert darauf gelegt, eine lebendige Umgebung zu schaffen, die nicht nur optisch beeindruckt, sondern auch spielerisch relevant ist. Entsprechend haben wir die ganze Hauptgeschichte entlang fast nicht bemerkt, dass das Spiel eigentlich kein "Open World" ist. Ihr müsst nämlich weiterhin Missionen annehmen, um gewisse Areale zu betreten. So wirkte es in der kompletten Geschichte nicht, was für einen sehr flüssigen Ablauf gesorgt hat. Hut ab an Capcom dafür! Sprechen wir an der Stelle nochmal etwas über die Biome, denn jede Region bietet einzigartige Landschaften, Ressourcen und Monster. Besonders beeindruckend ist das dynamische Wettersystem, das nicht nur visuell ansprechend ist, sondern auch direkten Einfluss auf das Gameplay hat. Sandstürme können beispielsweise die Sicht einschränken, während Gewitter bestimmte Monster aggressiver machen oder ihre Fähigkeiten verstärken können. Diese Umgebungsmechaniken zwingt euch immer wieder dazu, ihre Strategien anzupassen und flexibel zu bleiben. Die Jagd wird dadurch unvorhersehbarer und es lohnt sich immer wieder auf ein neues, ein bekanntes Monster zu besiegen. Zu guter Letzt gehen wir auf den Hook Slinger ein. Dieses vielseitige Werkzeug erlaubt es Spielern, sich schnell durch die Welt zu bewegen oder Ressourcen aus der Ferne zu sammeln. Es kann auch verwendet werden, um Fallen auszulösen oder Hindernisse wie Felsbrocken zu manipulieren – ein echter Gamechanger für taktische Spieler. Gleichzeitig ist es ein wundervolles Quality of Life Feature. Schlussendlich macht die Kombination aus dynamischem Wetter, vielseitigen Werkzeugen und den Seikrets das Erkunden der Welt von Monster Hunter Wilds zu einem zentralen Bestandteil des Spielerlebnisses und jetzt es von den anderen Teilen ab. Wir sind sogar so überzeugt, dass wir das Spiel seitdem wir es haben nicht wieder weggelegt haben. Monster Hunter Wilds - Can you run it? Monster Hunter Wilds nutzt Capcoms leistungsstarke RE Engine und liefert auf dem PC eine beeindruckende technische Leistung ab – vorausgesetzt, man verfügt über eine entsprechend leistungsfähige Hardware. Es gibt sogar einen massiven Reddit Thread dafür, da sich viele Leute nicht einig sind, ob der Benchmark aussagekräftig ist. Hier haben wir sogar eine Google Docs für euch, in der ihr verschiedene PC Setups sehen könnt, mit der entsprechenden Performance. Das kann besonders hilfreich sein, wenn ihr nicht erst 25 GB herunterladen wollt oder sogar erst 70 € für das Spiel zahlen. Die Grafik des Spiels sei jedoch gesagt, ist atemberaubend: Detaillierte Texturen, realistische Beleuchtungseffekte und flüssige Animationen lassen die Welt lebendig wirken. Besonders hervorzuheben sind die Monsterdesigns – jedes Wesen wirkt einzigartig und furchteinflößend. Dank der Skalierbarkeit der RE Engine kann das Spiel sowohl auf High-End-PCs als auch auf Mittelklasse-Geräten gut laufen. Allerdings sind die Systemanforderungen nicht ohne: Für ein optimales Erlebnis wird mindestens eine NVIDIA GTX 1660 Super oder AMD Radeon RX 5600 XT empfohlen. Außerdem würden wir auch ungern ohne eine SSD in Monster Hunter Wilds eintauchen wollen. Für Spieler mit weniger leistungsstarker Hardware bietet Monster Hunter Wilds zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten zur Optimierung der Performance. Dazu gehören Optionen wie das Reduzieren der Schattenqualität oder das Deaktivieren von Tiefenunschärfe. Diese Anpassungen ermöglichen es auch Spielern mit älteren PCs, ein flüssiges Spielerlebnis zu genießen. Das ist zumindest die Theorie, ob sich das auch beim Release so umsetzen lässt, wird sich zeigen, wenn viele Spieler mit älterer Hardware in das Abenteuer eintauchen werden. Bei uns lief das Spiel großteils ohne Probleme, hier und da gab es grafische Fehler, was vermutlich auf Fehlen des Day One Patches und dem neuesten NVIDIA Treiber unserer RTX4070S zurückzuführen ist. Daher gibt es an der Stelle nicht viel zu meckern. Wir sind sogar erstaunt, dass die PC-Version von Anfang an reibungslos verlief, nicht wie bei Monster Hunter Worlds. Abgesehen davon, haben wir ungefähr 15 Stunden für die reine Hauptstory gebraucht. Dazu sei gesagt, wir haben uns sehr stark darauf konzentriert. Es fühlte sich aber auch wie ein Tutorial an und war allgemein sehr einfach. Es gibt aber davon unabhängig sehr viel zu entdecken und noch den kompletten Aspekt des High Ranks, der vermutlich den meisten Spaß mit sich bringt, insbesondere für den Multiplayer. Letzteres haben wir jedoch nur relativ wenig spielen können, da zum Zeitpunkt des Testes noch nicht die breite Masse das Spiel besitzt. Dennoch sei gesagt, dass es unglaublich viel Spaß macht, mit anderen oder Freunden spielen zu können. Da wir auch bereits in der öffentlichen Beta dabei waren, können wir auch bestätigen, dass das Crossplay ohne Probleme geklappt hat. Schlussendlich lässt sich nur sagen, dass Capcom mit Monster Hunter Wilds ein atemberaubendes Spiel auf die Welt gebracht hat! Monster Hunter Wilds - Launch Trailer https://www.youtube.com/watch?v=a_wNFT4j6qI Monster Hunter Wilds - FAQ Welche neuen Gameplay-Features bietet Monster Hunter Wilds?Monster Hunter Wilds führt zahlreiche neue Features ein, darunter den Focus Mode, der es Spielern ermöglicht, gezielt Schwachstellen von Monstern anzuvisieren. Zudem kehren beliebte Mechaniken wie die Slinger aus früheren Teilen zurück, ergänzt durch neue Werkzeuge wie den Hook Slinger. Auch die dynamischen Wetterbedingungen und Monsterherden sorgen für zusätzliche Herausforderungen und Abwechslung im Gameplay.Gibt es Multiplayer- und Crossplay-Funktionen?Ja, Monster Hunter Wilds unterstützt Online-Koop-Multiplayer für bis zu vier Spieler sowie Crossplay zwischen allen Plattformen. Spieler können mithilfe eines SOS-Flares Mitstreiter zur Unterstützung rufen. Allerdings gibt es keine Cross-Save-Funktion, sodass Spielstände nicht zwischen Plattformen übertragen werden können.Wie groß ist die Spielwelt im Vergleich zu früheren Teilen?Die Welt von Monster Hunter Wilds ist etwa zwei- bis dreimal größer als die von Monster Hunter World. Die Karte bietet nahtlose Übergänge zwischen Regionen, dynamische Umgebungen und die Möglichkeit, Camps als Schnellreisepunkte einzurichten. Diese Camps müssen jedoch gewartet werden, da sie zerstört werden können.Welche Waffen stehen zur Verfügung?Monster Hunter Wilds bietet 14 verschiedene Waffentypen, darunter Klassiker wie Großschwert, Langschwert und Insektengleve. Spieler können zudem zwischen Primär- und Sekundärwaffen wechseln, um ihre Strategie flexibel anzupassen.Welche Systemanforderungen hat Monster Hunter Wilds auf dem PC?Die empfohlenen PC-Spezifikationen umfassen Windows 10 (64-Bit), einen Intel Core i5-10400 oder vergleichbaren Prozessor, 16 GB RAM und eine NVIDIA GTX 1660 Super oder AMD Radeon RX 5500 XT. Für optimale Ladezeiten wird eine SSD empfohlen. Dank zahlreicher Grafikeinstellungen kann das Spiel auch auf Mittelklasse-PCs flüssig laufen. ### be quiet! Pure Base 501 (Hardware) Test Der be quiet! Pure Base 501 ist ein vielseitiges und durchdachtes PC-Gehäuse, das sich an Nutzer richtet, die eine leise, funktionale und dennoch budgetfreundliche Lösung suchen. Es kombiniert die typischen Stärken der Marke – wie Geräuschdämmung und hochwertige Verarbeitung – mit einer flexiblen Innenraumgestaltung. Im folgenden Review werfen wir einen detaillierten Blick auf Design, Funktionalität und Performance dieses Gehäuses. be quiet! Pure Base 501 - Würdiger Nachfolger Das Pure Base 501 überzeugt durch ein schlichtes, zeitloses Design, das sich perfekt in moderne wie klassische PC-Builds einfügt. Als Nachfolger des Pure Base 500, welches über 1 Million Mal verkauft wurde, wird großes von diesem Gehäuse erwartet. Schnell wird klar, mit unter 100 € ist dieses Gehäuse kampfbereit gegenüber der Konkurrenz. Die Front des klassischen Gehäuses besteht aus einem glatten Kunststoffpanel, das hochwertig wirkt. In unserem Fall haben wir dennoch die Airflow-Variante, bei der dieses Panel durch eine Mesh-Front ersetzt wurde. Diese sorgt für eine optimierte Luftzirkulation, was besonders für leistungsstarke Gaming-Systeme von Vorteil ist. Zwar ist es dann in Relation etwas "lauter", aber bei be quiet! ist Name natürlich auch Programm und in allen Varianten leiser. Das liegt besonders daran, da das Gehäuse nun über zwei Pure Wings 3 140-mm-Lüfter verfügt – einen an der Front und einen an der Rückseite –, die für einen leisen Betrieb optimiert sind. Insgesamt können bis zu sechs Lüfter oder alternativ Wasserkühlungen mit Radiatoren bis zu 360 mm (Front) bzw. 240 mm (Deckel) installiert werden. Dies macht das Pure Base 501 ideal für leistungsstarke Gaming-Systeme oder Workstations. Eine RGB Variante, mit bereits vorinstallierten Lüftern dieser Art, gibt es leider aktuell noch nicht. Mit seinen kompakten Abmessungen (450 x 231 x 463 mm inkl. Standfüße) bietet das Gehäuse dennoch ausreichend Platz für High-End-Hardware. Es unterstützt Mainboards bis ATX-Format und bietet sieben Erweiterungsslots. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, Grafikkarten vertikal zu montieren – ein Feature, das in dieser Preisklasse selten zu finden ist. Die Verarbeitung ist solide: Stahl- und Kunststoffelemente sind sauber verarbeitet, und die Seitenwand ist mit Schalldämmmatten ausgestattet, um den Geräuschpegel zu minimieren. be quiet! Pure Base 501 - Galerie be quiet! Pure Base 501 - Alles was ein Gehäuse braucht Das I/O-Panel an der Oberseite der Front bietet moderne Anschlussmöglichkeiten mit einem USB 3.2 Gen. 2 Type-C-Port, zwei USB 3.2 Type-A-Ports sowie einem kombinierten Audioanschluss für Mikrofon und Kopfhörer. Diese Ausstattung macht das Gehäuse sowohl zukunftssicher als auch benutzerfreundlich. Trotz seiner kompakten Bauweise ist der Innenraum des Pure Base 501 clever gestaltet und bietet viel Flexibilität. Es können CPU-Kühler mit einer Höhe von bis zu 178 mm sowie Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 368 mm installiert werden. Auch Netzteile bis zu einer Länge von 180 mm finden bequem Platz unter der PSU-Abdeckung, die gleichzeitig für ein aufgeräumtes Kabelmanagement sorgt. Für Speicherlösungen stehen zwei modulare 3,5-Zoll-Schächte sowie fünf Montageplätze für 2,5-Zoll-SSDs zur Verfügung. Wer den Platz nicht für eine HDD nutzen möchte, kann die Cage sogar mit zwei Handgriffen herausnehmen und hat somit mehr Platz bzw. etwas besseren Airflow. Ein weiteres Highlight des Innenraums ist das durchdachte Kabelmanagement-System. Mit zahlreichen Kabeldurchführungen und Klettverschlüssen lässt sich der Aufbau eines sauberen Systems einfach realisieren – ein Pluspunkt sowohl für die Optik als auch für die Effizienz des Airflows. Die Kühlleistung des Pure Base 501 ist dank der vorinstallierten Lüfter sowie der Möglichkeit zur Erweiterung hervorragend. Die Pure Wings 3 Lüfter arbeiten mit einer maximalen Drehzahl von 1200 U/min und erzeugen dabei einen Luftstrom von bis zu 97,5 m³/h bei nur 21,9 dB(A). Dies bedeutet, dass selbst bei intensiven Gaming-Sessions oder rechenintensiven Anwendungen ein leiser Betrieb gewährleistet ist. Wer sich an der Stelle sorgen bezüglich Staub und co. macht, dem sei gesagt, diese Sorge ist bei be quiet! unberechtigt. Hier gibt es genug Filter oben und unten, die sich in einer Sekunde abnehmen, säubern und dann wieder einfügen lassen, damit euer Build nicht nur leise ist, sondern auch immer gut aussieht. Pure Base 501 | Produktpräsentation | be quiet! https://www.youtube.com/watch?v=GloDLXuQukM be quiet! Pure Base 501 - FAQ Welche Varianten des Pure Base 501 gibt es, und welche ist besser für Gaming geeignet?Das Pure Base 501 ist in zwei Varianten erhältlich: der Airflow-Version mit Mesh-Front für optimierte Kühlung und der Silent-Version mit geschlossener Front für maximale Geräuschdämmung. Für Gaming-Systeme mit leistungsstarker Hardware ist die Airflow-Version besser geeignet, da sie eine bessere Luftzirkulation bietet.Welche Hardware passt in das Pure Base 501?Das Gehäuse unterstützt Mainboards bis zum ATX-Format, Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 368 mm und CPU-Kühler bis zu einer Höhe von 178 mm. Außerdem können Netzteile mit einer Länge von bis zu 180 mm (200 mm ohne HDD-Käfig) installiert werden. Es bietet Platz für bis zu fünf SSDs und zwei 3,5-Zoll-HDDs.Ist das Pure Base 501 für Wasserkühlungen geeignet?Ja, das Gehäuse ist vollständig kompatibel mit Wasserkühlungen. Es unterstützt Radiatoren bis zu 360 mm an der Front, bis zu 240 mm am Deckel und bis zu 140 mm an der Rückseite. Damit eignet es sich hervorragend für AIO- oder Custom-Wasserkühlungslösungen.Was macht das Pure Base 501 besonders im Vergleich zu anderen Gehäusen?Das Pure Base 501 kombiniert ein minimalistisches Design mit hoher Funktionalität. Es bietet flexible Montagemöglichkeiten, eine hervorragende Kühlleistung und ein durchdachtes Kabelmanagement-System. Zudem ist die Option zur vertikalen GPU-Montage ein Feature, das in dieser Preisklasse selten ist, was es ideal für Gamer und PC-Enthusiasten macht. ### ENDORFY GEM Plus Wireless (Hardware) Test Die ENDORFY GEM Plus Wireless ist eine kabellose Gaming-Maus, die durch ihr leichtes Design und ihre leistungsstarken Komponenten überzeugt. Mit einem Gewicht von 74 Gramm ermöglicht sie schnelle und präzise Bewegungen, was besonders für kompetitive Spieler von Vorteil ist. Doch wie schlägt sich die Maus im Praxistest? Das finden wir in diesem Review heraus! ENDORFY GEM Plus Wireless - Kabellose Gaming-Maus mit langer Akkulaufzeit Design und Ergonomie Die Maus präsentiert sich mit einem schlichten, dennoch modernen Design, das sich problemlos in die meisten Setups einfügt. Mit ihrem Gewicht von nur 74g, ist die ideal geeignet für Gamer, die die goldene Mitte zwischen einer leichten und eher schweren Maus suchen. Das Gewicht ist zudem sehr mittig platziert, somit also weder Kopf- noch Schwanzlastig und hat einen niedrigen schwerpunkt.  Die Oberfläche ist matt und bietet eine angenehme Haptik sowie guten Grip. Die Form ist eher symmetrisch, aber mit einer leichten ergonomischen Anpassung, sodass sie für Rechts- und Linkshänder geeignet ist. Allerdings gibt es nur Daumentasten auf der linken Seite, wodurch Linkshänder etwas eingeschränkt sind. Die PTFE-Mausfüße sorgen für eine sehr geringe Reibung, was flüssige und schnelle Bewegungen auf unterschiedlichen Oberflächen ermöglicht. Eigenartig: Drückt man die Maustasten etwas zu fest, kratzen die doch sehr scharf geschnittenen Kanten der PTFE-Füße auf dem Mauspad. Sensor und Leistung Das Herzstück der ENDORFY GEM Plus Wireless ist der bekannte, von PixArt hergestellte PAW3395 optische Sensor. Einer der besten Sensoren aktuell auf dem Markt. Nicht nur bietet er eine bis 26.000 DPI, welche sich über die ENDORFY Software in 50er Schritten anpassen lässt. Hinzu kommt eine Trackinggeschwindigkeit von 650 IPS, was umgerechnet in Meter pro Sekunde ungefähr 16,5 m/s beträgt. Die anpassbare LOD (Lift-Off-Distance) lässt sich wahlweise zwischen 1mm und 2mm einstellen. Während unseres Praxistests hatten wir durchgehend eine LOD von 1 mm. Zusammen mit den niedrigen Latenzzeiten bietet die Maus in dieser Hinsicht alles für eine präzise Reaktionszeit. Dank dieser technischen Spezifikationen ist die Maus ideal für kompetitive Gamer und damit perfekt für Shooter wie CS2 oder Valorant. Die ENDORFY GEM Plus Wireless setzt auf Kailh GM 8.0 Mikroschalter, die als besonders langlebig und präzise gelten. Sie haben eine Lebensdauer von bis zu 80 Millionen Klicks, wodurch die Maus über Jahre hinweg zuverlässig bleibt. Die Tasten sind gut positioniert und haben ein angenehmes, taktiles Feedback. Insgesamt gibt es sechs programmierbare Tasten, die sich über die Software individuell belegen lassen. Das Scrollrad ließ sich durchgehend einfach und mit viel Grip bedienen und gab durchweg ein spürbares Feedback und dies ohne zu jeder Zeit problemlos. Die Maus kann sowohl kabellos per 2,4-GHz und dem beinhaltenden Dongle als auch mit dem beiliegenden Kabel über USB-C verwendet werden. ENDORFY gibt eine Akkulaufzeit von bis zu 80 Stunden mit einer einzigen Ladung an. Diese konnten wir in unserem Test nicht vollends erreichen, allerdings liegt die Maus mit 75 Stunden nur knapp unter der Werksangabe. In unseren Augen auf jeden Fall eine beachtliche Leistung. Während des Ladevorgangs kann die Maus problemlos weiterhin genutzt werden, da ENDORFY hier auf eine Art Dockingstation verzichtet.  Die kabellose Verbindung funktionierte in unserem Test tadellos, heißt ohne Verbindungsabbrüche und ohne spürbare Verzögerung. Essenziell für eine Gaming-Maus. ENDORFY GEM Plus Wireless - Galerie Software & Anpassungsmöglichkeiten Über die Software, die man von den ENDORFY Servern herunterladen kann, lassen sich alle wichtigen Einstellungen problemlos vornehmen und auf der Maus speichern. Das ist besonders vorteilhaft für Spieler, die auf Events spielen und nicht immer die Möglichkeit haben, Software zu installieren. Nicht nur lassen sich Keybinds vornehmen, sondern auch die Debounce Time verstellen. Die Debounce Time ist die Zeitspanne, die ein Schalter benötigt, um einen Tastendruck oder Mausklick zu registrieren. Bei mechanischen Tastaturen und Gaming-Mäusen kann es vorkommen, dass der Schalter beim Drücken mehrfach „ausschlägt“, wodurch das Gerät mehrere Eingaben für einen einzigen Druck registriert. Die Debounce Time hilft, dieses Problem zu beseitigen, indem zusätzliche Eingaben, die innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens nach der ersten Betätigung erfolgen, ignoriert werden. In unserem Test hatten wir durchgehend eine Debounce Time von 0ms und konnten keine zusätzlichen, ungewollten Eingaben feststellen. Wie anfangs erwähnt, lässt sich die DPI in 50er Schritten anpassen und in bis zu sechs verschiedenen DPI Profilen speichern. Die Polling Rate kann wahlweise zwischen 125, 250, 500 oder 1000 Hz. ausgewählt werden.  Hinzu kommen weitere Einstellungen wie LOD und Maus Parameter. Alles also Einstellungen, die eine gute Maus-Software heutzutage mitbringen sollte. Im dritten Tab lassen sich Makros problemlos erstellen. Es ist anzumerken, dass Macros mittlerweile von vielen Anti-Cheat-Softwares als Cheating anerkannt werden und man durchaus gekickt, aber nicht direkt gebannt wird. Somit ist diese Einstellung mit Vorsicht vorzunehmen. Im vierten und letzten Tab kann man die recht unaufdringliche RGB-Beleuchtung seinen Bedürfnissen anpassen. Ein sehr cooles Feature: Im Wireless Mode lässt sich die Beleuchtung bei Bewegung ausschalten, was sich positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt. Apropos RGB Beleuchtung: Ein weiteres Feature ist unterhalb der Maus zu finden. Hier kann man die Maus nicht nur An- und Ausschalten, stellt man den Switch auf die mittlere Position, bleibt die Beleuchtung gänzlich ausgeschaltet. Allgemein lässt sich erwähnen, dass die Software übersichtlich und sehr einfach zu bedienen ist und sich Anpassungen schnell vornehmen lassen. Etwas, wo andere Hersteller heute noch sehr stark mit zu kämpfen haben. Gut gemacht ENDORFY! ENDORFY GEM Plus Wireless - Software Galerie ENDORFY - We are all technology heroes https://www.youtube.com/watch?v=LI0JBGTB4xs ENDORFY GEM Plus Wireless – Häufig gestellte Fragen (FAQ) Welche Vorteile bietet die ENDORFY GEM Plus Wireless für Gamer?Die ENDORFY GEM Plus Wireless überzeugt durch ihr geringes Gewicht (74 g), einen hochpräzisen PixArt PAW3395 Sensor (26.000 DPI) und Kailh GM 8.0 Switches, die bis zu 80 Millionen Klicks aushalten. Die kabellose 2,4-GHz-Verbindung sorgt für eine schnelle und zuverlässige Signalübertragung mit 1.000 Hz Polling-Rate – perfekt für wettbewerbsorientiertes Gaming.Wie lange hält der Akku der ENDORFY GEM Plus Wireless?Der Akku hält je nach Nutzungbis zu 80 Stunden. Dank des mitgelieferten USB-C Paracord-Kabels kann die Maus auch im Kabelmodus verwendet werden, sodass sie jederzeit weiter genutzt werden kann.Welche Verbindungsmöglichkeiten gibt es?Die Maus kann sowohl kabellos über 2,4 GHz als auch kabelgebunden über USB-C betrieben werden. Die kabellose Verbindung nutzt einen speziellen Dongle, der für minimale Latenzen sorgt.Ist die Maus für alle Handgrößen und Griffstile geeignet?Ja! Die ENDORFY GEM Plus Wireless hat eine symmetrische Form und eignet sich für Palm, Claw und Fingertip Grip. Dank ihrer ergonomischen Bauweise liegt sie angenehm in der Hand und ist sowohl für kleinere als auch größere Hände geeignet.Gibt es eine Software für individuelle Einstellungen?Ja, die Maus ist mit der ENDORFY Software kompatibel, die es ermöglicht, DPI-Stufen, Tastenbelegung, Makros und RGB-Beleuchtung individuell anzupassen. ### Dark Rock 5 (Hardware) Test Der be quiet! Dark Rock 5 ist ein Single-Tower-CPU-Kühler, der sich durch eine Kombination aus leisem Betrieb, hochwertiger Verarbeitung, minimalistischem Design und solider Kühlleistung auszeichnet. Als Teil der fünften Generation der Dark Rock-Serie richtet er sich an Nutzer, die eine leistungsstarke und dennoch leise Kühlung für ihre Gaming-PCs oder Workstations suchen. Im Folgenden werfen wir einen detaillierten Blick auf die Eigenschaften, die Leistung und die Zielgruppe dieses Kühlers. Dark Rock 5 - Minimalistisch und wunderschön Der Dark Rock 5 knüpft be quiet! an den zuvor erschienen Dark Rock 5 Pro an, welchen wir bereits testen durften. Von den zwei Lüftern waren wir schon überzeigt, doch sehen wir uns an, ob auch ein Lüfter überzeugen kann. Wie von be quiet! erwartet, wurden wir zum Glück ab dem ersten Moment mit seinem minimalistischen und eleganten Design überzeugt, welches sich nahtlos in moderne PC-Builds einfügt. Die vollständig schwarze Farbgebung mit einer speziellen Keramikbeschichtung sorgt dabei nicht nur für eine ansprechende Optik, sondern verbessert auch die Wärmeübertragung. Die abgerundeten Lamellenkanten und die magnetische Mesh-Abdeckung über den Heatpipes verleihen dem zusätzlich Kühler ein hochwertiges Erscheinungsbild und verdecken technische Details wie die Enden der Heatpipes und das Loch, welches für den mitgelieferten Schraubendreher ist. Was genau damit gemeint ist, sehr ihr bei der Installation des Kühlers im folgenden Video. Da hat sich das Unternehmen nämlich was Feines ausgedacht, damit die Montage so angenehm wie möglich ist und on top kriegt ihr einen gratis Schraubendreher! Das Schöne dabei ist auch, dass mit einer Höhe von 161 mm der Kühler in die meisten gängigen PC-Gehäuse passt, wobei sein asymmetrischer Aufbau sicherstellt, dass RAM-Slots nicht blockiert werden. Dies macht ihn besonders kompatibel mit einer Vielzahl von Mainboards und Speicherlösungen, was vermutlich einige von euch schon schmerzlich erfahren durften. Damit eure CPU entsprechend gekühlt wird, ist ein Silent Wings 4 Lüfter mit 120 mm Durchmesser zentral verbaut und kann bei Bedarf durch einen zweiten Lüfter ergänzt werden, um die Kühlleistung zu steigern. Obwohl der Preis vom Dark Rock 5 durchaus etwas höher ist, als altbekannte Thermalright Peerless Assassin 120 SE ist dieser dennoch berechtigt, durch die Qualität, die wieder mal auf einem hohen Niveau ist. Entsprechend gestaltet sich die Montage dank vormontierter Schrauben und einer klaren Anleitung relativ einfach, auch für weniger erfahrene Nutzer. be quiet! hat sogar ein Video dafür, welches alle aktuellen CPU Sockel leicht erklärt in nur knapp 4 Minuten abfrühstückt. Dark Rock 5 - Installation https://www.youtube.com/watch?v=PdpiAraZRhQ Dark Rock 5 - Galerie Kühlleistung und Geräuschentwicklung In puncto Kühlleistung bietet der Dark Rock 5 eine maximale TDP von 210 W, was ihn ideal für leistungsstarke Prozessoren macht. Allerdings wird dieser vermutlich bei übertakteten CPUs oder High-End-Modellen wie dem Intel Core i9 an seine Grenzen kommen. Hier zeigt sich der Unterschied zu den größeren Modellen wie dem Dark Rock Pro 5, die mit Dual-Tower-Designs und zusätzlichen Lüftern ausgestattet sind. Entsprechend gibt es hier auch unsere Spezifikationen mit einem AMD Ryzen 7 7800X3D zum nachvollziehen. Hier findet ihr unsere aktuellen Spezifikationen: CPU: AMD Ryzen 7 7800X3DMainboard: ASRock B650E Steel Legend WiFiGPU: NVIDIA RTX 4070S Founders EditionRAM: G.Skill 32 GB DDR5-6000 (2x 16 GB)PSU: be quiet! Dark Power 13 850WCase: be quiet! Shadowbase 800FX Der Silent Wings 4 Lüfter arbeitet in einem Drehzahlbereich von 500 bis 2100 U/min und erzeugt in unserem Setup eine maximale Lautstärke von ca. 31 dB(A). Im normalen Betrieb bleibt der Kühler nahezu unhörbar, was ihn besonders für Silent-PC-Builds interessant macht. Selbst unter Last bleibt die Geräuschentwicklung moderat, was ihn von vielen Konkurrenzmodellen abhebt. Da wir natürlich noch einige Light Wings verbaut haben, ist die Messung nicht 100 % akkurat. Fakt ist jedoch, dass der PC extrem leise ist für die Hardware und Anzahl der Lüfter, insbesondere der CPU-Kühler. Viel Unterschied gibt es zum großen Bruder dem Dark Rock Pro 5 dennoch nicht in anbetracht der Leistung und Lautstärke. Dies hängt jedoch von euren Anforderungen, eurem Gehäuse und der maximalen Laustärke ab, die ihr in eurem Setup wollt. Mit einem Preis von etwa 70 Euro positioniert sich der Dark Rock 5 im mittleren Preissegment für Luftkühler. Während seine Leistung und Verarbeitung diesen Preis rechtfertigen, fehlt ihm ein krasses Alleinstellungsmerkmal, das ihn deutlich von anderen Modellen abhebt. Für einen ähnlichen Preis bietet der größere Dark Rock Pro 5 mehr Kühlleistung und Flexibilität, sofern genügend Platz im Gehäuse vorhanden ist. Die Zielgruppe des Dark Rock 5 sind Nutzer, die Wert auf ein leises System legen und keine extremen Anforderungen an die Kühlung stellen. Er eignet sich hervorragend für Gaming-PCs im mittleren Leistungsbereich sowie für Workstations, bei denen ein leiser Betrieb Priorität hat. Stilbewusste PC-Bauer werden das schlichte Design ebenfallss zu schätzen wissen. Dark Rock 5 | Produktpräsentation https://www.youtube.com/watch?v=180mdh_7cDg Dark Rock 5 - FAQ Ist der be quiet! Dark Rock 5 für Gaming-PCs geeignet?Ja, der Dark Rock 5 ist ideal für Gaming-PCs geeignet, insbesondere für Systeme mit Prozessoren im mittleren bis oberen Leistungsbereich wie den AMD Ryzen 7 7800X3D. Er bietet eine gute Kühlleistung und bleibt dabei extrem leise, was ihn perfekt für Gamer macht, die Wert auf ein geräuscharmes Setup legen.Kann der Dark Rock 5 mit übertakteten CPUs verwendet werden?Der Dark Rock 5 kann übertaktete CPUs bis zu einer TDP von 210 W kühlen. Allerdings wird er bei stark übertakteten High-End-Modellen wie einem Ryzen 9 oder Intel Core i9 an seine Grenzen stoßen. Für solche Szenarien wäre der größere Dark Rock Pro 5 oder eine Wasserkühlung besser geeignet.Passt der Kühler in jedes Gehäuse?Mit einer Höhe von 161 mm ist der Dark Rock 5 mit vielen gängigen Gehäusen kompatibel. Dennoch sollte vor dem Kauf geprüft werden, ob das Gehäuse genügend Platz bietet. Dank seines asymmetrischen Designs blockiert er zudem keine RAM-Slots, was die Kompatibilität mit verschiedenen Mainboards erhöht.Wie laut ist das Gerät im Betrieb?Der Dark Rock 5 ist extrem leise. Selbst unter Volllast erreicht der Silent Wings 4 Lüfter in unserem Test eine Lautstärke von 31 dB(A), was kaum wahrnehmbar ist. Im normalen Betrieb bleibt er nahezu unhörbar, was ihn besonders für Silent-PC-Builds attraktiv macht.Lohnt sich der Kauf des Dark Rock 5 im Vergleich zum Dark Rock Pro 5?Das hängt von den individuellen Anforderungen ab. Der Dark Rock 5 ist günstiger und kompakter, bietet jedoch weniger Kühlleistung als der größere Dark Rock Pro 5. Für Nutzer mit begrenztem Platz im Gehäuse oder moderaten Kühlanforderungen ist der Dark Rock 5 eine ausgezeichnete Wahl. Wer jedoch maximale Leistung benötigt, sollte den Pro 5 in Betracht ziehen. ### Monster Hunter Wilds (PS5) Vorschau Monster Hunter Wilds, der neueste Teil der gefeierten Action-RPG-Reihe von Capcom, steht kurz vor seiner Veröffentlichung. Wir hatten entsprechend die Chance einige Stunden in den Titel reinzuschnuppern und sind hin und weg von diesem Spiel. Mit einer beeindruckenden Mischung aus altbewährten Mechaniken und innovativen Neuerungen verspricht dieser Titel, sowohl langjährige Fans als auch Neueinsteiger zu begeistern. In dieser Vorschau werfen wir einen Blick auf den Titel. Monster Hunter Wilds - Besser als je zuvor Vorab verraten wir euch, dass wir nichts zur Geschichte von Wilds Spoilern werden, selbst die aus der Open Beta nicht. Wir werden jedoch über einige Monster sprechen und auch hier versuchen, so gut es geht keine Spoiler zu erwähnen. Fakt ist jedoch, dass das Spiel im allgemeinen spannend, witzig, cool, eine Herausforderung und vieles mehr gleichzeitig ist. Das sei gesagt, nachdem wir gerade mal vier Stunden gespielt haben, ohne die Welt zu erkunden. Dennoch steht fest, dass die Welt von Monster Hunter Wilds größer und dynamischer als je zuvor ist. Die Entwickler haben sich darauf konzentriert, ein realistisches und immersives Ökosystem zu schaffen, das nicht nur beeindruckend aussieht, sondern auch aktiv in das Gameplay integriert ist. Die verschiedenen Biome – die wir zum Teil gesehen haben, bieten nicht nur visuelle Vielfalt, sondern auch einzigartige Herausforderungen. Dynamische Wettereffekte wie Sandstürme oder Gewitter beeinflussen die Jagd direkt und können sowohl Hindernisse als auch taktische Vorteile bieten. Zwar ist es nichts Neues, dass Monster miteinander interagieren, doch fühlt es sich dank der Größe und nahtlosen Biome wie ein Open World-Titel an, in dem Spieler, NPCs und Monster miteinander leben. In Titeln wie Rise und Worlds gab es dieses Gefühl nämlich nicht, was uns persönlich auf Dauer sehr gestört hat. Entsprechend verleihen Territorialkämpfe zwischen Kreaturen der Welt eine zusätzliche Ebene an Realismus. Ihr könnt demnach auch die Kämpfe strategisch nutzen, um eure Ziele zu schwächen oder abzulenken. Monster Hunter Wilds - Galerie Monster Hunter Wilds - Ein Fest für Neueinsteiger und Veteranen Allgemein wurde viel an diesem Spiel angepasst, damit es angenehmer für Neulinge, als auch Veteranen ist. Von Menüs, Quests bis hin zum allgemeinen Gameplay fühlt es sich nicht nur hübscher, sondern auch schlüssiger an. Die Jagdmechaniken in Monster Hunter Wilds wurden zudem weiter verfeinert, um allen ein tiefgründiges Erlebnis zu bieten. Eine der größten Neuerungen ist der sogenannte "Focus Mode", der es Spielern ermöglicht, gezielt Schwachstellen von Monstern anzuvisieren und Wunden zu verursachen. Diese Wunden bleiben während des Kampfes sichtbar und können für zusätzlichen Schaden genutzt werden. Wir haben das in unserer vierstündigen Session auch ausgenutzt und mit unserem geliebten leichten Bogengewehr immer brav die Schwachstellen angegriffen und dann mit einer fetten Explosion massig Schaden gemacht. Damit wir aber nicht gleich ins Grab beißen, hat unser Paliko, zumindest oftmals die Stellung vorne gehalten. Wem das nicht reichen sollte, der kann jedoch mittlerweile auch jederzeit auf seinem Seikret (Reittier) aufsteigen und auf seine Zweitwaffe wechseln. Damit bieten sich komplett neue Möglichkeiten und Strategien. Unabhängig davon ist der Seikret auch so ein toller neuer Begleiter. Er unterstützt nämlich nicht nur im Kampf, sondern bringt euch auf der Karte überall hin, wo ihr wollt und das auf Anfrage auch voll automatisch. Doch ist das längst nicht alles. Im folgenden 6. Trailer von Monster Hunter Wilds, gibt es noch einiges mehr zu entdecken, was wir zum Teil schon sehen durften und durchaus positiv angetan sind. Monster Hunter Wilds - PS5 oder doch lieber PS5 Pro? Auch wenn der Build auf der PlayStation 5, den wir gespielt haben, nicht der Finale ist, macht uns dennoch etwas Sorgen, dass einige Spieler mit der deutschen Synchronisation und der Gesichtsmimik unzufrieden sind. Uns ist öfter Mal aufgefallen, dass es durchaus komisch aussieht. Dazu kommt, dass es hier und da noch visuelle Bugs gab, die sehr wahrscheinlich zum Release weg sind. Was hingegen zu dem Zeitpunkt eine große Frage sein dürfte, ist jedoch, ob die Leistung der PS5 reicht. Denn es muss hier mal wieder explizit zwischen Performance und Grafik entschieden werden. Im ersten Moment klingt es nicht so schlimm, es ist schlussendlich trotzdem nervig, wenn um einen herum noch gewisse Texturen nachladen oder die Bewegungen von Charakteren durchaus komisch aussehen, bis diese in der Nähe sind. Das ändert trotzdem nichts an unserem Grundgedanken, dass diese Monster Hunter uns vermutlich einige hundert Stunden an den Bildschirm fesseln wird, wie kein anderer Titel in den letzten Jahren. Daher hoffen wir, dass der Koop-Modus direkt ab Tag 1. reibungslos laufen wird, da auch unsere Freunde und Kollegen heißersehnt auf dieses Spiel warten, sei es für die PS5 oder PC. An dieser Stelle möchten wir uns auch für die Chance und die Einladung bedanken, da dieser Monster Hunter Titel mit Abstand der Beste ist, den Capcom bis heute geliefert hat. Wir freuen uns auf den Release und wir hoffen ihr nun umso mehr. Monster Hunter Wilds - 6. Trailer | Auf zu den Eissplitterklippen https://www.youtube.com/watch?v=xPjZ0o9exVA Monster Hunter Wilds - FAQ Wann und für welche Geräte erscheint Monster Hunter Wilds?Der neueste Titel Monster Hunter Wilds von Capcom erscheint am 28.02.2025 für PC via Steam, XBox Series X | S und PlayStation 5. Gibt es Boni bei einer Vorbestellung?Ja, falls ihr das Spiel vorbestellt habt, erhaltet ihr Dekoausrüstungsstück namens "Gildenritter" und einen Talisman. Zusätzlich erhaltet ihr, falls ihr einen Monster Hunter World bzw. Iceborn Spielstand auf dem jeweiligen Gerät habt, weitere Boni.Gibt es noch eine Möglichkeit das Spiel vor der Veröffentlichung zu spielen?Ihr könnt Monster Hunter Wilds noch zwischen dem 14. - 17. Februar auf den vorher genannten Plattformen gratis im offenen Beta-Test 2 anspielen. Jeder Teilnehmer erhält sogar eine Kleinigkeit. ### Kingdom Come: Deliverance II (PS5) Test Wenn du das erste Mal Kingdom Come: Deliverance II startest, merkst du sofort: Dieses Spiel ist anders. Kein glänzender Ritter in strahlender Rüstung, kein Magier mit glühenden Feuerbällen – hier geht es um Heinrich. Einen Typen, der in einer Welt lebt, die dir nichts schenkt und dir schon gar nichts hinterherwirft. Man fühlt sich wie ein Niemand, der in den ersten Spielstunden erstmal lernen muss, dass diese Welt nicht auf ihn wartet. Und ganz ehrlich: Das kann frustrieren. Aber ist das schlimm? Nein, ganz und gar nicht. Denn genau diese Anfangsschwierigkeiten, dieses Gefühl, sich den Platz in der Welt hart zu erarbeiten, machen den Einstieg so einzigartig. Es ist, als würdest du morgens bei Öffnen der Tür den eisigen Wind ins Gesicht spüren – unangenehm, aber irgendwie belebend. Ein solcher Einstieg setzt natürlich Geduld voraus, und nicht jeder Spieler wird diese Anfangshürden zu schätzen wissen. Aber wer dranbleibt, wird belohnt – mit einer der authentischsten Rollenspielerfahrungen der letzten Jahre. Die Entwickler haben mit dem Einstieg in Kingdom Come: Deliverance II ein klares Statement gesetzt: Hier wirst du nichts geschenkt bekommen. Es ist eine bewusste Entscheidung, den Spieler nicht mit Tutorials und Hilfen zu überhäufen. Stattdessen bist du gezwungen, Fehler zu machen, zu lernen und an Herausforderungen zu wachsen. Diese Art von Einstieg ist nicht jedermanns Sache, aber sie sorgt für eine tiefere Bindung an die Welt und den Charakter. Du spürst jeden kleinen Erfolg und jedes Scheitern umso intensiver. Kingdom Come: Deliverance II – Eine Welt, die atmet und lebt Kaum ein Spiel hat mich je so tief in seine Welt gezogen wie dieses. Die Spielwelt ist nicht einfach nur eine Ansammlung von Bäumen, Häusern und NPCs, die stumpf ihrem Tagesablauf nachgehen. Nein, hier lebt und atmet alles. Ein Bauer gräbt seinen Acker um, der Schmied ölt seine Werkzeuge, und in der Taverne wird gestritten, gelacht und gesungen. Es ist, als hätte Warhorse Studios mit einer Zeitmaschine direkt ins 15. Jahrhundert geblickt. Besonders beeindruckend ist, wie dynamisch diese Welt auf Heinrichs Verhalten reagiert. Ziehst du blutüberschmiert durch die Straßen, bist du schneller Gesprächsthema, als du „Böhmen“ sagen kannst. Kommst du hingegen frisch gewaschen und in feinster Rüstung, werden dir Türen geöffnet, die vorher verschlossen blieben. Solche Details schaffen eine Immersion, die ich bisher selten erlebt habe. Doch Perfektion? Nee, nicht ganz. Manchmal stolpert die KI über ihre eigenen Beine. NPCs bleiben plötzlich stehen oder reagieren nicht so, wie sie eigentlich sollten. Diese kleinen Hänger stören das Gesamtbild, aber hey, wer ist schon perfekt? Die Liebe zum Detail, die in jeder Ecke der Spielwelt steckt, wiegt solche Schwächen locker auf. Wenn du abends in einer Taverne sitzt und den Gesprächen der Gäste lauschst, merkst du, wie viel Mühe in die Simulation dieser Welt geflossen ist. Ein weiteres Highlight der Welt ist die Authentizität der mittelalterlichen Darstellung. Hier wird nichts romantisiert oder vereinfacht. Die Häuser sind schmutzig, die Menschen hart, und das Leben ist voller Entbehrungen. Doch gerade das macht den Reiz aus. Du bekommst nicht nur eine Welt präsentiert, sondern eine Epoche, die in all ihrer Komplexität zum Leben erweckt wurde. Es gibt Momente, in denen du fast vergisst, dass du ein Spiel spielst, weil du so tief in diese Welt eingetaucht bist. Kingdom Come: Deliverance II – Story mit Licht und Schatten Die Handlung von Kingdom Come: Deliverance II setzt direkt an die Ereignisse des ersten Teils an. Heinrich, der einfache Schmiedesohn, findet sich erneut im Konflikt um die böhmische Krone wieder. Dabei spielt die Geschichte nicht nur auf der großen politischen Bühne, sondern auch auf der persönlichen Ebene. Es geht um Loyalität, Verrat, Liebe und Verlust. Diese Mischung macht die Story so spannend und überraschend persönlich. Doch, um ehrlich zu sein, zieht sich die Haupthandlung zwischendurch wie zäher Honig. Einige Missionen wirken wie Lückenfüller, und man fragt sich: „Warum mache ich das jetzt eigentlich?“ Aber dann kommen diese Momente, die alles wieder gutmachen. Ein unerwarteter Twist, eine packende Zwischensequenz oder eine Entscheidung, die dich wirklich ins Schwitzen bringt. Besonders stark finde ich die Beziehung zwischen Heinrich und Hans Capon. Hans, der anfangs wie ein arroganter Schnösel wirkt, entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einem der interessantesten Charaktere des Spiels. Seine Dynamik mit Heinrich – mal humorvoll, mal ernst – ist ein echtes Highlight. Aber auch andere Nebenfiguren, wie die mutige Rosa oder der zwielichtige Otto von Bergow, hinterlassen bleibende Eindrücke. Sie verleihen der Welt eine Tiefe, die es leicht macht, emotional in die Geschichte einzutauchen. Die erzählerische Tiefe zeigt sich auch in den kleineren Momenten. Ein einfacher Dialog mit einem Bauern kann plötzlich in eine emotionale Geschichte über verlorene Familienmitglieder münden. Das Spiel versteht es, selbst die kleinsten Charaktere menschlich und vielschichtig darzustellen. Dadurch entsteht eine erzählerische Dichte, die in vielen modernen RPGs leider fehlt. Kingdom Come: Deliverance II – Nebenquests, die überraschen Die wahren Perlen von Kingdom Come: Deliverance II liegen in den Nebenquests. Keine davon fühlt sich wie eine langweilige Checkliste an. Stattdessen wirst du in Geschichten gezogen, die mal absurd, mal tiefgründig, aber immer unvergesslich sind. Ein Beispiel: Eine einfache Aufgabe, bei der du einem alten Mann hilfst, endet in einer philosophischen Diskussion über Leben und Tod. Oder eine andere Quest, bei der du dich mitten in einer witzigen Sauftour mit Wachen wiederfindest. Diese Momente machen das Spiel so besonders. Und dann sind da noch die moralischen Entscheidungen. Oft gibt es keine klare richtige oder falsche Wahl. Du musst abwägen, entscheiden und mit den Konsequenzen leben. Es ist, als würde das Spiel dich fragen: „Wer bist du wirklich?“ Besonders spannend ist dabei, wie unterschiedlich sich die Quests entwickeln können, je nachdem, welche Fähigkeiten Heinrich besitzt. Ein einfacher Botengang kann plötzlich zu einer komplexen Intrige werden, wenn du gut in Redekunst bist und Informationen aus deinem Gegenüber herauskitzelst. Ein weiteres Highlight der Nebenquests ist ihre Verbindung zur Hauptgeschichte. Es gibt immer wieder Momente, in denen Ereignisse aus Nebenquests direkten Einfluss auf die Haupthandlung haben. Diese Verflechtung sorgt dafür, dass sich alles organisch und zusammengehörig anfühlt. Es gibt kein Gefühl von "Nebenbei", sondern alles trägt zum größeren Ganzen bei. Kingdom Come: Deliverance II – Kampfsystem für Geduldige Die Kämpfe in Kingdom Come: Deliverance II sind nichts für ungeduldige Spieler. Hier wird nicht wild geklickt, sondern taktiert. Es geht um Schlagrichtungen, Paraden und gutes Timing. Am Anfang ist das frustrierend. Heinrich wirkt wie ein ungeschickter Tollpatsch, der mehr schlägt, als trifft. Doch mit der Zeit lernst du, das System zu meistern. Die Kämpfe werden zu einem Tanz aus Angriff und Verteidigung, bei dem jeder Treffer zählt. Gegen einen Gegner funktioniert das wunderbar. Aber gegen mehrere? Da wird es haarig. Die Steuerung kämpft oft gegen dich, und die automatische Zielauswahl macht die Sache nicht einfacher. Trotzdem: Wenn du einmal drin bist, gibt es kaum ein RPG, das ein so befriedigendes Kampfsystem bietet. Es belohnt Geduld und Planung – etwas, das viele moderne Spiele verlernt haben. Besonders spaßig wird es, wenn du neue Techniken lernst und merkst, wie Heinrich langsam zum Meister seines Handwerks wird. Es ist ein befriedigendes Gefühl, wenn du einen zuvor übermächtigen Gegner endlich besiegst. Die Komplexität des Kampfsystems zeigt sich auch in den verschiedenen Waffengattungen. Jede Waffe hat ihre eigene Dynamik, ihre eigenen Vor- und Nachteile. Ein schwerer Kriegshammer fühlt sich ganz anders an als ein leichtes Schwert. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass die Kämpfe nie langweilig werden und immer neue Herausforderungen bieten. Kingdom Come: Deliverance II – Freiheit und Systemtiefe Was mich an Kingdom Come: Deliverance II so fasziniert, ist die Freiheit, die das Spiel bietet. Du kannst deinen eigenen Weg gehen, Entscheidungen treffen und sehen, wie die Welt darauf reagiert. Willst du reich werden? Dann stiehl, betrüge oder handle. Aber sei vorsichtig: Diese Welt vergisst nichts. Einmal habe ich in einem kleinen Dorf gestohlen. Tage später kam ich zurück, und die Bewohner sahen mich mit Argwohn an. Es war, als hätte die Welt meine Taten gespeichert und mich nicht vergessen. Solche Momente machen Kingdom Come: Deliverance II so einzigartig. Aber mit Freiheit kommt Verantwortung. Du kannst nicht alles haben. Willst du stark im Kampf sein, musst du trainieren. Willst du diplomatisch sein, brauchst du Charisma. Diese Entscheidungen beeinflussen Heinrichs Entwicklung und machen jede Reise einzigartig. Besonders interessant ist, wie das Spiel dir die Konsequenzen deiner Taten spüren lässt, oft subtil, aber immer präsent. Es gibt keine leichte Lösung – und genau das macht die Erfahrung so intensiv. Die Freiheit erstreckt sich auch auf die Erkundung der Welt. Es gibt keine festen Wege, keine strikten Vorgaben. Du kannst in jede Richtung gehen und deine eigenen Abenteuer erleben. Diese Offenheit sorgt dafür, dass jede Spielsession einzigartig ist und du immer wieder neue Aspekte der Welt entdeckst. Kingdom Come: Deliverance II – Die Schattenseiten Bei all den Lobeshymnen gibt es auch Schwächen. Das Speichersystem ist ein echter Nervfaktor. Du kannst nur an bestimmten Orten speichern oder musst einen Retterschnaps nutzen. Das fühlt sich manchmal unnötig restriktiv an, besonders wenn du nach einem langen Abschnitt stirbst und weit zurückgeworfen wirst. Auch die Steuerung ist nicht immer auf der Höhe. Besonders in hektischen Situationen kann es passieren, dass du nicht das tust, was du eigentlich willst. Und dann ist da noch die KI. So beeindruckend sie oft ist, so nervig kann sie in manchen Momenten sein. NPCs bleiben plötzlich stehen oder verhalten sich schlichtweg dumm. Aber seien wir ehrlich: Diese Schwächen sind verkraftbar. Sie stören, aber sie zerstören nicht das Erlebnis. Denn die Stärken von Kingdom Come: Deliverance II überwiegen bei Weitem. Wenn du bereit bist, über solche Macken hinwegzusehen, wirst du ein Rollenspiel erleben, das dir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Kingdom Come: Deliverance II – Ein ungeschliffener Diamant Kingdom Come: Deliverance II ist kein perfektes Spiel. Es hat seine Schwächen: Die Story zieht sich stellenweise, das Kampfsystem kann frustrierend sein, und die KI ist nicht immer zuverlässig. Doch all diese kleinen Macken machen es auch so besonders. Dies ist ein Spiel, das sich nicht anbiedert. Es verlangt Geduld, Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft, sich auf seine Regeln einzulassen. Doch wenn du das tust, wirst du mit einer der immersivsten und detailreichsten Welten belohnt, die ich je in einem Spiel erlebt habe. Es ist ein ungeschliffener Diamant – rau, sperrig, aber wunderschön in seiner Eigenart. Wer sich darauf einlässt, wird ein Abenteuer erleben, das er so schnell nicht vergisst. ### Xilence CRYON M806D.B (Hardware) Test Der CRYON M806D.B ist XILENCE neues "Flagship" im Bereich der Luft-CPU-Kühler. Mit knackigen 40 € will das Unternehmen den Markt in Schwung bringen und wir durften vorab das Gerät unter die Lupe nehmen. Daher schauen wir uns in diesem Test genauer an, was der Kühler kann und warum der Kühler vielleicht nicht mit jeder CPU die beste Kombination ist. Xilence CRYON - Günstiger Dual-Tower Kühler mit Abstrichen XILENCE hat uns vor Release ein Paket zukommen lassen, um ihr neues Flagship in ihrem Bereich der CPU-Luftkühler auszuprobieren und zu testen. Den M806D.B. Hierbei handelt es sich um einen Dual-Tower Luftkühler, der mit gleich zwei PWM-Lüftern daher kommt. Für das Anti-RGB-Lager haben wir eine gute Nachricht. Nicht eine RGB-LED ist hier vorzufinden. Der Dual Tower kommt mit insgesamt sechs, vernickelten Kupfer Heatpipes, die in einer vernickelten Kupfer Baseplate münden und somit sicherstellen, dass sich die Wärme gleichmäßig auf beide Seiten verteilt. Die Tower haben auf jeder Seite Ausschnitte, um die höchstmögliche RAM-Kompatibilität sicherzustellen. Am oberen Ende der beiden Tower hat XILENCE schicke, gebürstete, Aluminium Abdeckungen angebracht, die bei Bedarf auch entfernt werden können. Die beiden enthaltenen 120 mm Lüfter kommen in einem eher schlichten Design mit Gummi-Entkopplern an allen vier Seiten. Der Bereich, in dem die Lüfter agieren, reicht von 700 U/min bis hin zu 1600 U/min. Diese sind in der Regel sehr leise und dringen erst in den Vordergrund, sobald das System belastet wird. Inkludiert war, zumindest bei unserer Test-Unit, ein wunderbar und sicher verpackter Dual-Tower, zwei, nicht vorinstallierte, 120 mm Lüfter in Schwarz, drei Klemmen um die beiden Lüfter und einen weiteren an dem Kühler zu befestigen sowie Montagematerial für die aktuellen gängigen AMD & Intel Sockel und eine kleine Tube XILENCE Wärmeleitpaste. Xilence CRYON - Galerie Xilence CRYON - Montage Die Montage ist im Handumdrehen erledigt. Intel Systeme müssen, wie üblich, vorher die beigelegte "Backplate" montieren, welche aber keine große Schwierigkeit darstellt. Je nach Gehäuse ist es evtl. nötig, das Motherboard zu demontieren, sollte kein Ausschnitt hinter dem Motherboard-Tray des Gehäuses vorhanden sein. Ist dies erledigt und die Backplate mit den vier Abstandshaltern, die gleichzeitig die Backplate verschrauben, angebracht, kann man auch schon die, für den Sockel entsprechenden, Brackets installieren und festschrauben. Nun noch etwas von der beigelegten Wärmeleitpaste auf die CPU, die Folie vom Kühler entfernen und verschrauben. Positiv sei hier zu erwähnen, dass XILENCE hier etwas längere Schrauben am Kühler nutzt, dem Nutzer die Montage einfach fällt. AMD macht es den Nutzern hier deutlich einfacher, da bei den meisten Aftermarket-Kühlern die bereits am Motherboard angebrachte Backplate genutzt werden kann. So auch beim XILENCE CRYON M806D.B. Testsystem und Testmethodik Für Kühler-Tests wird folgende Hardware sowie BIOS und Windows Settings genutzt: MotherboardASRock Z890 Taichi LiteCPUIntel Core Ultra 9 285kCaseStreacom BC1 V2 Open BenchtableWärmeleitpasteARCTIC MX-6Umgebungstemperatur24°CPL1 Setting250WPL2 Setting250WPower ProfileIntel Default ModeWindows Power ProfileHöchstleistungFan CurveASRock Standard Profile Getestet wird mit dem integrierten AIDA64 Stresstest auf CPU, FPU und Cache für 5 Minuten. Vorher befindet sich das System für 30 Minuten im Idle-Zustand für eine stabile Idle-Temperatur. Überwacht werden die Temperaturen mit HWInfo64 im Sensor-Only Modus und vor und nach jedem Test werden die erfassten Werte zurückgesetzt. Im Idle Zustand sind die Temperaturen trotz durchgängig hoher Taktrate durchaus in einem Normalzustand, sodass man den Kühler trotz doppelter Lüfter und Open Benchtable nicht bemerkt. Dies ändert sich, sobald der Stresstest startet. Innerhalb weniger Sekunden drehen die Lüfter auf 100 % ihrer Leistung hoch und sind dadurch, nachvollziehbar, deutlich zu bemerken. Und hier zeigt sich leider auch, dass der Kühler seine Schwächen hat. Trotz voller Drehzahl (~1600 U/min) kratzen hier die ein oder anderen P-Cores des Intel Core Ultra 9 285k an der 100 °C Marke. Wir haben die Befestigung des Kühlers überprüft und erneut ausgeführt inkl. neuer ARCTIC MX-6 Wärmeleitpaste und konnten hier keine Probleme feststellen, also scheint hier der M806D.B etwas unter der Last des Intel Core Ultra 9 285k zu kämpfen. Wir danken XILENCE für das Testmuster und das Vertrauen in uns. Wir freuen uns schon auf weitere Tests von der XILENCE Produktpalette. ### Turtle Beach Burst II Air (Hardware) Test Die Turtle Beach Burst II Air ist die neueste Ergänzung im Portfolio des renommierten Gaming-Peripherie-Herstellers. Mit einem Fokus auf ultraleichtes Design, leistungsstarker Hardware und vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten richtet sich diese Gaming-Maus primär an kompetitive Spieler und Technik-Enthusiasten. Mit einem Gewicht von nur 47 Gramm, einem schnellen Sensor und einer ordentlichen Akkulaufzeit soll die Burst II Air neue Maßstäbe in der Welt der kabellosen Gaming-Mäuse setzen. Doch wie schlägt sich die Maus im Praxistest? In diesem Review beleuchten wir Design, Leistung und Benutzerfreundlichkeit der Turtle Beach Burst II Air. Turtle Beach Burst II Air - Klein, aber oho Die Turtle Beach Burst II Air besticht durch ein minimalistisches und dennoch funktionales Design. Die Maus ist in zwei Farbvarianten – Schwarz und Weiß – erhältlich, wobei die weiße Version aufgrund ihrer geringeren Anfälligkeit für Fingerabdrücke oft bevorzugt wird. Auffällig ist das Fehlen von RGB-Beleuchtung, was der Maus eine schlichte Eleganz verleiht, die vor allem Nutzer anspricht, die auf ein dezentes Erscheinungsbild Wert legen. Stattdessen setzt Turtle Beach auf subtile LED-Indikatoren für den Batteriestatus und DPI-Anpassungen. Obwohl wir gestehen müssen, dass wir den Status gerne mal sehr ausgereizt haben. Mit einer symmetrischen Form und einer leichten Krümmung am Rücken liegt die Maus angenehm in der Hand. Sie eignet sich besonders für kleine bis mittelgroße Hände und unterstützt verschiedene Griffstile wie Palm-, Claw- oder Fingertip-Grip. Die Seiten der Maus sind leicht nach innen geneigt, was einigen Nutzern zusätzlichen Halt bietet, während andere dies als Einschränkung empfinden könnten. Wir empfanden die Größe, als auch die Form sehr angenehm. Kombiniert mit dem Gewicht haben wir uns sogar entschieden unsere geliebte Logitech Maus in den Ruhestand zu schicken. Für zusätzlichen Grip legt Turtle Beach praktischerweise Grip-Tape bei. Die Verarbeitungsqualität der Burst II Air ist trotz ihres ultraleichten Gewichts hervorragend. Der Kunststoff fühlt sich robust an, zeigt keine Schwächen bei Drucktests und macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Auch die Titan-Optical-Switches, die für bis zu 100 Millionen Klicks ausgelegt sind, tragen zur Langlebigkeit bei. Ein kleiner Kritikpunkt ist jedoch das Mausrad: Denn dieses hat einen durchaus schwachen Grip, was in hektischen Spielsituationen zu ungewolltem Verrutschen führen kann. Turtle Beach Burst II Air - Galerie Turtle Beach Burst II Air - Technische Features und Leistung Wie es sich bei einer guten Gaming-Maus gehört, bietet dessen Sensor eine maximale DPI von 26.000 und eine Tracking-Geschwindigkeit von bis zu 650 IPS (16,5 m/s). Damit ist die Maus in der Lage, auch bei schnellen Bewegungen präzise zu arbeiten – ein entscheidender Vorteil für kompetitive Gamer. Die Titan-Optical-Switches sorgen für schnelle und präzise Klicks mit minimaler Verzögerung, was besonders in Shootern und Echtzeitstrategiespielen von Vorteil ist. Ein Aspekt, der jedoch kritisch betrachtet werden muss, ist die maximale Polling-Rate von 1.000 Hz. Während dies für viele Spieler ausreichend ist, gibt es mittlerweile Mäuse auf dem Markt, die Polling-Raten von 2.000 Hz oder sogar 8.000 Hz unterstützen. Diese bieten theoretisch eine noch schnellere Eingabeverarbeitung. Ähnlich wie bei der Turtle Beach, war es auch bei der Glorious O 2 Mini. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Akkulaufzeit, je nach Verbindungsmethode variiert: Im Bluetooth-Modus erreicht die Maus beeindruckende 120 Stunden, während sie im 2,4-GHz-Modus auf etwa 40 Stunden begrenzt ist. Diese Werte sind solide, könnten aber insbesondere im 2,4-GHz-Betrieb besser sein – hier bieten einige Konkurrenten längere Laufzeiten. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Möglichkeit des Dual-Modus-Betriebs (Bluetooth und 2,4 GHz), was die Burst II Air vielseitig einsetzbar macht. In der Praxis überzeugt die Maus durch ihre Leichtigkeit und Präzision. Dank ihres geringen Gewichts gleitet sie mühelos über verschiedene Oberflächen und ermöglicht schnelle Flick-Shots sowie präzise Bewegungen in Spielen wie Counter-Strike oder Valorant. Auch bei längeren Gaming-Sessions bleibt sie komfortabel in der Hand, ohne Ermüdungserscheinungen hervorzurufen. Dennoch gibt es eine Sache, die uns ziemlich gestört hat. Die Platzierung der DPI-Taste. Wir sind nämlich als Rechtshänder gerne mal mit dieser Taste an die Tastatur gekommen und plötzlich sind wir von 6000 DPI auf 50 geschossen, was für einige ärgerliche Momente gesorgt hat. Prinzipiell ist die Stelle eine gute Idee für einige, dennoch war es für uns eher hinderlich. Die Turtle Beach Burst II Air wird über die Swarm-II-Software konfiguriert, die nicht bei jedem gut ankommt. Über das Programm lassen sich die DPI-Stufen anpassen (von 50 bis 26.000), Tastenbelegungen ändern und Makros erstellen. Besonders praktisch ist die Easy-Shift-Technologie von Turtle Beach: Sie ermöglicht es, sekundäre Funktionen auf Tasten zu legen – ideal für komplexe Spielsteuerungen oder produktive Arbeitsabläufe. Sicherlich kennen das einige noch von Roccat Zeiten. Ein Nachteil der Software ist dennoch, dass diese bei vielen Nutzern nicht richtig funktioniert. Wir hatten diese Probleme zwar nicht, haben das Programm aber auch nicht durchweg benutzt, wodurch wir zum nächsten Problem kamen. Denn es fehlt eine physische Anzeige des Batteriestatus direkt an der Maus – Nutzer müssen sich auf die Software oder LED-Anzeige verlassen, die beim Spielen aber nicht sichtbar ist. Zum Schluss haben wir aber noch ein weiteres Highlight, welches das mitgelieferte Zubehör ist: Neben dem erwähnten Grip-Tape enthält das Paket einen USB-C-Ladekabel sowie einen Adapter zur Verlängerung des USB-Dongles. Turtle Beach Burst II Air Wireless Maus - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=pKEcUsJw2zw Turtle Beach Burst II - FAQ Für welche Art von Spielern ist die Turtle Beach Burst II Air geeignet?Die Turtle Beach Burst II Air richtet sich vor allem an kompetitive Gamer, die Wert auf Präzision, Schnelligkeit und ein ultraleichtes Design legen. Dank ihrer Vielseitigkeit eignet sie sich jedoch auch für Gelegenheitsspieler und Nutzer, die eine hochwertige, leichte und minimalistische Maus für den Alltag suchen.Wie lange hält der Akku der Turtle Beach Burst II Air?Die Akkulaufzeit variiert je nach Verbindungsmethode: Im Bluetooth-Modus hält die Maus bis zu 120 Stunden durch, während sie im 2,4-GHz-Modus etwa 40 Stunden bietet. Beide Werte sind solide, könnten aber im 2,4-GHz-Betrieb länger sein.Kann die Maus auch ohne Software genutzt werden?Ja, die Turtle Beach Burst II Air funktioniert auch ohne die Swarm-II-Software. Allerdings können wichtige Funktionen wie DPI-Anpassungen, Tastenbelegungen und Makros nur über die Software konfiguriert werden.Ist die Turtle Beach Burst II Air für große Hände geeignet?Die Maus ist eher für kleine bis mittelgroße Hände optimiert. Nutzer mit großen Händen könnten Schwierigkeiten haben, einen komfortablen Griff zu finden, insbesondere bei Palm-Grip-Präferenzen. Wir empfinden diese dennoch als angenehm. ### Hexcal Studio (Hardware) Test Das Hexcal Studio ist mehr als nur ein Schreibtisch-Organizer - es ist eine Revolution für moderne Arbeitsplätze. Mit einem durchdachten Design, das Technologie und Ergonomie perfekt verbindet, verspricht das Gerät, Produktivität und Arbeitskomfort auf ein neues Level zu heben. In diesem umfassenden Review werfen wir einen detaillierten Blick auf die Funktionen, die das Hexcal Studio so besonders machen. Hexcal Studio - Der Vorreiter unter den Premium-Accessoires Wie auch bereits das Logitech Astro A50 X gezeigt hat, haben hochpreisige Accessoires durchaus einen gewissen Charme. Daher wollen wir euch heute das Hexcal Studio näher bringen, welches für den ein oder anderen Nutzer das letzte Puzzleteil für sein perfektes Setup sein dürfte. Der "Monitortisch" präsentiert sich nämlich durchaus als Meisterwerk der Ingenieurskunst. Gefertigt aus schickem Aluminium und poliertem Edelstahl strahlt es eine Eleganz aus, die weit über gewöhnliche Schreibtisch-Accessoires hinausgeht. Mit Maßen von ca. 120 cm Breite und 20 cm Tiefe ist es kompakt genug für die meisten Arbeitsplätze, aber auch leistungsfähig genug, um als zentrales Arbeitselement zu dienen. Warum wir so begeistert sind, erfahrt ihr in wenigen Zeilen. Bevor es jedoch richtig losging bei uns, mussten wir das gute Stück erst einmal aus dem riesigen Karton holen und diese Erfahrung war wirklich spannend. Entsprechend haben wir auch ein Video von Hexcal selber, wo ihr sehen könnt, was euch erwarten kann. https://www.youtube.com/watch?v=-KxAz8WNIe8 Alleine beim Auspacken ist uns entsprechend aufgefallen, dass die Verarbeitungsqualität beeindruckend ist. Das nahtlose Unibody-Design wirkt nicht nur robust und hochwertig, sondern ist es auch. Ein Widescreen kann dort ohne Probleme darauf stehen. Es gibt sogar Leute, die sich auf das Hexcal Studio gestellt haben, ohne sich ein Stück dabei zu verformen. Somit solltet ihr mit jeder Art Monitor und Gewicht keine Probleme haben. Entsprechend haben wir auch unseren 57" Samsung Odyssey Neo G9 mit satten 19 kg auf dem Hexcal Studio abgestellt. Herkömmliche Monitorarme oder Monitortische würden hier oftmals nach kurzer Zeit den Geist aufgeben. Diesen Monitortisch dagegen hat es nicht mal gejuckt. Das Beste daran ist auch noch, dass dieser Tisch unglaublich gut mit Widescreens aussieht. Kombiniert mit einem VESA Mount, der eine vertikale Stange darstellt, lässt sich dann sogar noch perfekt ein weiterer Monitor darüber packen. Hexcal Studio - Galerie Hexcal Studio - Mehr als nur ein Accessoire Das Herzstück des Hexcal Studio ist seine umfassende Energieversorgung. Mit 8 Steckdosen, 4 USB- und Type-C-Anschlüssen sowie zwei Qi-zertifizierten Wireless-Charging-Flächen kann es theoretisch bis zu 14 Geräte gleichzeitig versorgen. Doch das ist noch längst nicht alles, denn dieser Tisch kann nicht nur eure Geräte aufladen, sondern auch wirklich jedes Kabel verschwinden lassen. Zusätzlich zu den Steckdosen befindet sich im Inneren nämlich auch ein Kabelmanagementsystem, worin alle Ladegeräte und überschüssigen Kabel verstaut werden können. Entsprechend sind ganz schnell unsere Kabel zu unseren Monitoren, Alexa, unserer Maus und Headset-Ladestation verschwunden und der Tisch hat einen deutlich aufgeräumten Look bekommen. Es befindet sich sogar genug Platz im Gehäuse für Kleinigkeiten und dort wartet sogar eine Erhöhung der Beine drin, damit ihr die perfekte Höhe eures Hexcal Studios, für euren Schreibtisch habt. Außerdem hatten wir nur zwei Steckdosen an der Wand, an denen wir Mehrfachsteckdosen anbringen mussten, die sehr unschön unter dem Tisch ausgesehen haben, die zum Glück das zeitliche segnen durften. Nichtsdestotrotz ist der Hexcal Studio mit knapp 850 € kein günstiger Spaß und das verstehen wir auch. Dennoch sind wir an dieser Stelle immer noch nicht fertig mit diesem Meisterwerk. Dieser Tisch hält nämlich nicht nur viel aus und sorgt für einen sehr gut aufgeräumten Tisch, trotz vieler Endgeräte, sondern sorgt auch für Licht. Wer gerne morgens oder spät in der Nacht am PC sitzt, kennt das Problem vermutlich zur Genüge, dass das Licht nicht reicht und hier hilft der Hexcal Studio noch einmal. Sei es warmes oder kaltes Licht, dieses Gerät kann euren Schreibtisch erhellen. Besonders, da wir lange an PC sitzen oder gerne mal unsere Gundams am Schreibtisch bauen, ist Licht ein A und O für uns. Soweit so gut, doch ist der Hexcal Studio nicht ganz perfekt. Für den Premiumpreis gibt es nämlich Aspekte, die unserer Meinung noch besser sein könnten, damit der Preis 100 % gerechtfertigt ist. Dazu zählen leider die USB-Ports, als auch das QI-Ladepad. Diese dürften gerne deutlich schneller, mit mindestens USB 3.0, als auch mehr Strom ausgeben, wodurch die Geräte schneller laden könnten. Außerdem wäre ein USB-C-Anschluss und ein entsprechender Hub das perfekte Tool, um mit einem Laptop/Homeoffice Setup zu verschmelzen. Somit wäre es für einige umso attraktiver. Jedoch auch beim Licht gibt es eine Kleinigkeit, denn obwohl es vielseitig nutzbar ist, hätten wir uns etwas wie COB-LED gewünscht, damit auch die kleinen LED-Punkte bei diesem Premiumprodukt verschwinden. Dealbreaker sind die angesprochenen Aspekte auf keinen Fall, denn auf dem Markt gibt es kein andere Produkt, welches annähernd an das Hexcal Studio kommt. Sei es für Gamer, Streamer, Minimalisten oder Homeoffice-Nutzer, dieser Monitortisch bietet jedem etwas. Selbst uns hat dieses Schreibtisch-Accessoire das Leben täglich am PC deutlich verbessert. Wir wissen jedoch, dass hier und da Kleinigkeiten noch angepasst werden können, damit dieser Tisch wirklich ultimativ wird. Hexcal Studio - Desktop Transformation https://www.youtube.com/watch?v=zwDpwlF8bnY Abgesehen vom Studio bietet Hexcal aber auch weitere gutaussehende und nützliche Accessoires an. Darüber hatten wir hier bereits vor knapp einem Jahr berichtet, jedoch war das Unternehmen erstmalig auf der CES 2025 und hat noch weitere Produkte vorgestellt, die wir selber noch nicht kannten bzw. getestet haben. Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von HEXCAL (@hexcal_official) Dazu zählen verschiedenste Produkte, wie der höhenverstellbare und per App steuerbare Tisch, der neue Monitorarm, welcher bis zu 20 kg tragen kann, der Hexcal Inspire Chair, die praktische Tech Tasche und der Kabelorganizer. Sobald wir die Chance haben einige diese Produkte zu testen, erfahrt ihr natürlich hier als Erstes davon. Hexcal Studio - FAQ Was macht das Hexcal Studio für Gamer und Streamer so besonders?Das Hexcal Studio ist ein innovatives Workstation-System, das einzigartig auf dem Markt ist. Mit seiner Fähigkeit, bis zu 14 elektronische Geräte mit Strom zu versorgen und einem integrierten Beleuchtungssystem bietet es im Homeoffice, als auch Gamern und Streamern eine optimale Arbeitsumgebung.Welche Belastungsgrenze hat das Hexcal Studio für Gaming-Equipment?Das Hexcal Studio kann eine Belastung von bis zu 45 kg tragen, was mehr als ausreichend für mehrere Monitore, Gaming-Peripherie und Streaming-Equipment ist. Die robuste Konstruktion aus hochwertigem Stahl garantiert maximale Stabilität für all eure wertvollen Geräte.Wie funktioniert das Kabelmanagement beim Hexcal Studio?Das Studio nutzt ein Kabelmanagementsystem, das Kabel sicher und übersichtlich organisiert. Im Inneren des Geräts können Kabel, Netzteile und Hubs verstaut werden, sodass euer Arbeitsplatz aufgeräumt und professionell aussieht.Ist das Hexcal Studio für alle interessant?Mit einem Preis von ca. 850 € ist das Hexcal Studio eher für professionelle Setups geeignet. Für ambitionierte Gamer und Streamer, die Wert auf Ergonomie, Kabelmanagement und professionelle Beleuchtung legen, kann es jedoch eine lohnende Investition sein. ### Glorious Gaming - Geschenkempfehlung und Gewinnspiel Weihnachten rückt immer näher und der erste Advent ist bereits verstrichen, die Zeit um die Geschenke für den 24. Dezember vorzubereiten wird immer knapper, aber wir haben da ein paar Tipps für euch. Glorious Gaming hat nämlich dieses Jahr einige tolle Produkte veröffentlicht, die wir euch nicht vorenthalten möchten. Daher haben wir einige Geschenkempfehlungen für euch. Da das aber nicht ausreicht, gibt es auch ein Gewinnspiel für euch, damit ihr selber so ein tolles Produkt haben könnt und es nicht nur zum Verschenken einmal seht. Glorious Gaming - Qualität, die ihr spürt Bereits vor kurzem hatten wir die Chance für euch die GMMK 3 HE in 75 % auszuprobieren. Was uns im Kopf geblieben ist, sind die unzähligen Möglichkeiten, als auch die wirklich gute Verarbeitungsqualität, wie ihr im Test sehen könnt. Entsprechend ist uns das Gleiche auch bei der Glorious Gaming O 2 Mini Wireless aufgefallen. Viel zu meckern gab es da wirklich nicht. Diese Firma hat dieses Jahr eine beträchtliche Produktpalette herausgebracht, die ihr von einem Hersteller zu eurem belieben anpassen könnt. Wie ihr vermutlich mit einem kurzen Blick auf den Kalender bemerkt habt, steht Weihnachten kurz vor der Tür und was gibt es da besseres, als ein personalisiertes Geschenk? Dabei seid ihr nämlich bei Glorious genau richtig, da die Tastaturen gefühlt eine unendliche Anpassungsmöglichkeit mit Switches und Farben bieten. Mit der bemerkenswerten Hot Swap-Technologie könnt ihr die Tastaturen entsprechend nach eurem Belieben anpassen. Da das nicht genug ist, sind die Tastaturen auch noch mit der Hall-Effekt-Technologie ausgestattet und bieten euch die Möglichkeit den Anschlag der Tastatur auf euren Spielstil einzustellen. Somit ist die GMMK 3 nicht nur qualitativ hochwertig, sondern hat auch einige Features, die viele andere Tastaturen blass aussehen lassen. Glorious Gaming - Galerie Glorious Gaming - Gewinnspiel Wird geladen… Introducing Glorious GMMK 3 https://www.youtube.com/watch?v=lxvGWw1nwQc Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 15.12.2024 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit, sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen, auszahlen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg ### Glorious O 2 Mini Wireless (Hardware) Test Die Glorious O 2 Mini Wireless ist die kleine Variante der ultraleichten O 2 Gaming-Maus, die darauf abzielt, die Grenzen des Möglichen in Sachen Gewicht und Präzision auf ein neues Level zu bringen. Mit einem sagenhaften Gewicht von nur 58 Gramm und modernster Sensortechnologie will Glorious erneut zeigen, warum die Marke bei Enthusiasten und Gamern so beliebt ist. In diesem umfassenden Test werfen wir einen detaillierten Blick auf die Maus und zeigen euch, ob sie die hohen Erwartungen erfüllen kann. Glorious O 2 Mini Wireless - Minimalistisch und alles Wichtige dabei Glorious hat uns bereits mit der GMMK 3 HE Tastatur gezeigt, was die neue Produktreihe alles kann. Der große Knackpunkt für uns damals war, insbesondere der Preis, aber bei den Mäusen von Glorious sieht das ganz anders aus. Hier ist der Preis deutlich moderater. Aktuell gibt es die O 2 Mini Wireless, als auch die normale Größe für ca. 89 €. Bevor wir euch aber verraten, ob sich der Preis lohnt, schauen wir uns die Maus etwas genauer an. Allgemein zeigt sich die Glorious O 2 Mini Wireless in einem minimalistischen Design, das Funktionalität und Ästhetik sehr gut vereint. Das durchlöcherte Gehäuse reduziert nicht nur das Gewicht auf beeindruckende 58 Gramm, sondern sorgt auch für eine hervorragende Luftzirkulation. Für Leute mit schwitzigen Händen dürfte das sehr angenehm sein und gleichzeitig sind die Löcher nicht so riesig sind, wie z. B. bei der ENDORFY LIV Plus Wireless. Im Allgemeinen ein großer Vorteil, nur wenn mal etwas Flüssiges reinkippt oder die Katze ihren Kopf dagegen haut, wird es mit dem putzen schwierig. Nichtsdestotrotz gefällt uns die Maus sehr gut und das liegt nicht nur daran, dass wir die passende Tastatur dazu im Test haben, sondern weil bei unseren Key Caps und der Maus das gleiche matte Weiß verwendet wurde. Somit fühlen sich Maus und Tastatur 1 zu 1 gleich an, was wir glatten Oberflächen sehr bevorzugen. Ihr müsst euch zudem nicht, wie in unserem Test an der Farbe Weiß festnageln, denn das Ganze gibt es auch in mattem Schwarz, genau wie die Tastatur. Ergonomisch ist die O 2 Mini Wireless primär für Rechtshänder konzipiert, da sich die Tasten auf der linken Seite befinden. Dennoch ist die Maus sonst symmetrisch gehalten und dank ihrer kompakten Form, passt sie sich gut unserer relativ großen Hand angenehm. Vermutlich wäre diese Maus auch perfekt für einige Linkshänder. Trotz der geringen Größe bietet die O 2 Mini einen sicheren Griff, was besonders bei präzisen Bewegungen in Ego-Shootern oder Echtzeit-Strategiespielen von Vorteil ist. Die Verarbeitungsqualität lässt da keine Wünsche offen. Jede Kante ist präzise gearbeitet, die Tasten sitzen millimetergenau und zeigen keinerlei Spiel. Auch das Mausrad überzeugt mit einem definierten, taktilen Feedback, das versehentliches Scrollen verhindert. Glorious O 2 Mini Wireless - Galerie Glorious O 2 Mini Wireless - Preisleistung stimmt durchaus Das Herzstück der Glorious O 2 Mini Wireless ist der hochpräzise Sensor. Mit einer beeindruckenden Auflösung von bis zu 26.000 DPI und einer Abtastrate von 1.000 Hz bietet er eine Präzision, die die viele Spieler begeistern wird. In kompetitiven Spielen wie Counter-Strike: Global Offensive oder Valorant macht sich die präzise Sensorik unmittelbar bemerkbar - Bewegungen werden pixel-genau umgesetzt. Die Maus unterstützt verschiedene Polling-Raten von 125 Hz bis 1.000 Hz, was Spielern die Möglichkeit gibt, die Maus optimal auf ihre individuellen Bedürfnisse einzustellen. Wichtig ist auch die Konsistenz der Tracking-Performance. Selbst bei extremen Bewegungen bleibt der Sensor stabil und zeigt keine Aussetzer oder unerwünschte Beschleunigungseffekte. Einzig die Software, die uns auch bei der Tastatur gestört hatte, zeigt mal wieder, dass da Luft nach oben ist. Sei es die Übersetzung, die wirklich nicht gut ist, bis hin zu einigen Kleinigkeiten die, die Handhabung nervig gestalten. Verschiedene DPI Profile anzustellen benötigt in dem Fall deutlich mehr Klicks, als nötig wären. Zudem schaltet sich die Maus nicht aus, wenn wir den PC ausschalten, wenn wir nicht eine der vordefinierten Zeiten haben wollen, nachdem sich die Maus ausstellt. Das sind zwar Kleinigkeiten, aber auch Aspekte, die sich theoretisch einfach beheben lassen würden. Somit ist die Maus durchaus super, wenn alles eingestellt ist, wie es sollte, aber wer da herumbasteln muss oder nicht seine Maus noch 10 - X Minuten nach dem Herunterfahren leuchten sehen möchte. Zuletzt kommen wir zu den Anschlussmöglichkeiten, denn Glorious bietet euch bei der O 2 Mini Wireless gleich drei Möglichkeiten. Dabei stehen euch das mitgelieferte Kabel, Bluetooth oder ein Dongle zur Verfügung. Somit seid ihr in allen Bereichen flexibel und könnt die Maus auch an verschiedensten Geräten nutzen. Zudem ist die Akkulaufzeit für eine so leichte Maus bemerkenswert. Mit einer Ladung hält die O 2 Mini Wireless etwa 85 Stunden durch - mehr als genug für ausgedehnte Gaming-Sessions. Das mitgelieferte USB-C Ladekabel ermöglicht schnelles Aufladen, und dank des Hybrid-Modus kann man während des Ladens weiterspielen. Die Glorious O 2 Mini Wireless ist eine herausragende Gaming-Maus, die gute Maßstäbe in Sachen Leichtigkeit, Präzision und Drahtlos-Technologie setzt. Der hochpräzise Sensor, die lange Akkulaufzeit und das durchdachte Design machen sie zu einer Top-Wahl für anspruchsvolle Gamer. Für Enthusiasten bietet die Maus nahezu alles, was ihr euch wünschen könnt. Jedoch haben wir hier wieder die Frage, mögt ihr die Löcher oder nicht und könnt ihr mit dieser Software klarkommen, die dem einen oder anderen ein paar graue Haare bescheren wird. Glorious O 2 Wireless - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=JCIooIw0PzA Glorious O 2 Wireless - FAQ Was sind die wichtigsten technischen Spezifikationen der Glorious O 2 Mini Wireless?Die Glorious O 2 Mini Wireless bietet einen Sensor mit bis zu 26.000 DPI, eine 1.000 Hz Polling-Rate und eine Akkulaufzeit von etwa 85 Stunden. Die Maus wiegt nur 58 Gramm und unterstützt sowohl 2,4 GHz Wireless als auch Bluetooth-Verbindungen. Zusätzlich verfügt sie über einstellbare Polling-Raten zwischen 125-1.000 Hz.Für welche Spielgenres eignet sich die Glorious O 2 Mini Wireless besonders gut?Die Maus ist optimal für Ego-Shooter, Echtzeitstrategien und kompetitive Multiplayer-Spiele geeignet. Durch den hochpräzisen Sensor und das geringe Gewicht von 58 Gramm ermöglicht sie präzise Bewegungen in Spielen wie Counter-Strike, Valorant, Overwatch und League of Legends. Die schnelle Reaktionszeit und die einstellbaren Sensitivitäten machen sie zu einem Präzisionsinstrument für anspruchsvolle Gamer. ### Glorious GMMK 3 HE (Hardware) Test Die Glorious GMMK 3 HE Wired Tastatur ist der neueste Spross aus dem Hause Glorious und verspricht, die Grenzen zwischen Gaming-Peripherie und enthusiastischen Tastaturen zu verwischen. Mit einer Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten, innovativen Hall-Effekt-Schaltern und einem modularen Design zielt die GMMK 3 HE darauf ab, sowohl Gamer als auch Tastatur-Enthusiasten zu begeistern. In diesem ausführlichen Test werfen wir einen genauen Blick auf die kabelgebundene Version der GMMK 3 HE, ausgestattet mit den Fox HE und Panda HE Switches, um herauszufinden, ob sie das Zeug dazu hat, die neue Referenz im Bereich der Gaming-Tastaturen zu werden. Glorious GMMK 3 HE - Grenzenlose Möglichkeiten Vorab solltet ihr wissen, dass es der neuen GMMK3 Reihe gefühlt unendlich Möglichkeiten gibt. Bei unserem Modell handelt es sich um die kabelgebundene Hall Effect (HE) Variante, welche in mattem weiß mit Fox HE Switches geliefert wurde. Um diese Tastatur vielseitiger testen zu können, haben wir zusätzlich Panda HE Switches, als auch GPBT Ocean Keycaps erhalten. Damit können wir euch schon einmal grob erzählen, was euch im Abenteuer "Tastatur" erwartet, ohne wie bei einigen Videos knapp 1000 € für ein Custom Keyboard ausgeben zu müssen. Das Schöne an Glorious Tastaturen ist, wie wir feststellen durften, dass wirklich alles aus einem Haus kommt. Von der Platte, den Switches bis zu den Keycaps ist wirklich alles in deren Shop oder bei den lokalen Partnern erhältlich. Entsprechend gibt es auch, wie bereits erwähnt verschiedenste Möglichkeiten bei Material, Switches, Keycaps, Farben und entsprechend Kombinationen. Entsprechend variieren auch die Preise von knapp unter 200 € für eine kabelgebundene Tastatur bis über 500 € mit allem Drum und dran. Ihr entscheidet also eure Features, als auch euren Preis. Wir bewegen uns mit einer kabelgebundenen Tastatur, die Hall Effect Switches hat genau im Mittelfeld. Mit den anfangs gestarteten Fox HE Switches hat uns ein angenehmes Schreibgefühl erwartet, was leicht "cremig" klingt. Auch beim Zocken war das bereits ein riesiger Sprung in Relation zu unserer alten Logitech G915. Doch haben wir jetzt ein Kabel und sind auf 75 % umgestiegen. Wo genau gibt es noch Mehrwerte? Glorious GMMK 3 HE - Galerie Glorious GMMK 3 HE - Die etwas andere Premium Tastatur Da die Tastatur darauf aufgebaut ist, sich schnell umbauen zu lassen, könnt ihr mit den mitgelieferten Tools direkt die Keycaps zu euren Lieblingsfarben wechseln. In unserem Fall war es ein Mix aus Blau und Weiß. Aber bevor es dazu ging, haben wir den Großteil der Fox HE Switches gegen die Panda HE's ausgetauscht. Zum Glück waren im Lieferumfang bereits mehrere Tester dabei, damit wir direkt wussten, welche unsere Switches der Wahl sind. Das Austauschen der Switches, funktioniert wie das Herausziehen der Keycaps relativ einfach. Hier müsst ihr statt nur hochzuziehen noch etwas die Klammern eindrücken, damit ihr diese austauschen könnt. Jedoch sei Vorsicht geboten, da die Klammern gerne wegbrechen, wie bei unseren ersten Versuchen. Daher empfiehlt sich das mitgelieferte Tool gegen einen etwas längeren IC-Extraktor zu tauschen. Dankt uns später, denn damit braucht ihr deutlich weniger Kraft aufzuwenden. Sobald alles wieder eingesteckt war, hat es bei uns einen Moment gedauert, bis alles erkannt wurde und schon war die Tastatur mit unserem Design und den Switches an den Stellen, die wir wollten einsatzbereit. Das ist schon wirklich cool zu sehen, wie simpel wir hier ein Erfolgserlebnis hatten. Jetzt klingt die Tastatur schön "thocky" und das Schreibgefühl, als auch das Zocken war noch ein Stück besser als zuvor. Zudem ist die Tastatur um Welten leiser als, was wir zuvor hatten. Doch das ist nicht alles, denn wer einmal damit anfängt, der will das auch richtig machen. Es gibt nämlich zahlreiche "Mods", um die Tastatur günstig weiter zu bearbeiten. Als Beispiel könnt ihr Tape in die Tastatur verkleben, damit diese dumpfer wird. Davon gibt es zahlreiche Möglichkeiten für kleines Geld. Wer aber möchte, kann auch mehr investieren und sich z. B. ein neues Rädchen für die Lautstärke oder ein neues Glorious-Zeichen kaufen. Wir sind definitiv von der Tiefe der Materie beeindruckt. Glorious GMMK 3 HE - Ein Alleskönner? Jedoch hat uns der Preis nicht ganz in Ruhe gelassen, denn wer seine Recherchen gut macht, wird herausfinden, dass wer etwas Geduld mit der Lieferung von Teilen mitbringt, sich durchaus eine coole und deutlich günstigere Tastatur bauen kann. Diese haben dann auch schöne Farben, sind "thocky" und haben einen Dongle als auch Bluetooth für einen Bruchteil des Preises. Glorious macht es den Konsumenten an der Stelle nur sehr einfach. Außerdem ist vermutlich ein interessanter Punkt für viele die mitgelieferte Software von Glorious, das GloriousCORE. Die ist durchaus fähig, klassische Einstellungen zu bieten für die Kalibrierung, Makros, Beleuchtung und die Druckpunkte. Doch wirklich perfekt ist diese leider auch nicht. Bei unseren Versuchen brauchte es mal hier und da einen Anlauf und die Sprache ist ein Mix aus Deutsch und Englisch, was einige von euch durchaus stören dürfte. Da gibt es aber durchaus Open Source Abhilfe mit QMK. Diese Alternative ist gratis, es gibt viel Support und es bietet euch viel mehr Möglichkeiten, die vermutlich auch besser funktionieren. Wir konnten es mit der GMMK 3 HE bedauerlicherweise noch nicht testen, da diese Tastatur zum aktuellen Stand noch nicht unterstützt wird. Bei Tests von weiteren Switches und Keycaps, werden wir euch diesbezüglich jedoch auf dem Laufenden halten und hier und da noch Tipps zum modden eurer Tastatur mitgeben. Glorious GMMK 3 HE - Introducing GMMK 3 https://www.youtube.com/watch?v=lxvGWw1nwQc ### Dragon Age: The Veilguard (PC) Test Nach jahrelanger Funkstille und vielen Spekulationen bringt uns BioWare mit Dragon Age: The Veilguard endlich zurück nach Thedas. Die Erwartungen waren hoch, der Druck enorm. Und obwohl das Spiel an vielen Stellen beeindruckt, hinterlässt es auch Raum für Debatten. Ist es die triumphale Rückkehr des Studios oder zeigt es die Narben, die BioWare in den letzten Jahren davongetragen hat? Begeben wir uns auf die Reise und finden es heraus. Dragon Age: The Veilguard – Ein neues Kapitel, alte Schatten Die Handlung von Dragon Age: The Veilguard setzt zehn Jahre nach den Ereignissen von Inquisition an und schickt den Spieler mit Rook, einem neuen Protagonisten, auf die Reise. Rook ist kein strahlender Held, kein Auserwählter mit göttlicher Mission. Vielmehr ist er – oder sie – ein Charakter, der durch Zufall und Notwendigkeit in eine Lage gedrängt wird, die das Schicksal Thedas besiegeln könnte. Das ist erfrischend, aber auch etwas weniger episch als frühere Ansätze. Im Mittelpunkt steht der Konflikt mit Solas, dem Dread Wolf, einem komplexen Antagonisten, der seit Inquisition für Spannungen sorgt. Sein Plan, den Schleier zu durchbrechen und die Welten von Traum und Realität zu vereinen, stellt die ultimative Bedrohung dar. Doch BioWare fügt dem Mix noch weitere alte Götter hinzu, die an manchen Stellen fast überzogen wirken. Die Handlung kann packend sein, doch sie schwankt zwischen grandiosen Höhepunkten und Momenten, in denen sie an Tiefe vermissen lässt. Dragon Age: The Veilguard – Die Faszination einer lebendigen Welt Dragon Age: The Veilguard glänzt mit einer beeindruckend gestalteten Welt, die in leuchtenden Farben und mit überwältigenden Details erstrahlt. Minrathous, die Hauptstadt des Tevinter-Imperiums, empfängt uns mit schroffen Fassaden, während der Regen an den Steinen herabläuft. Das Arlathan-Waldgebiet hingegen strahlt mit irisierenden Farben, die fast surreal wirken. Es ist eine Welt, die sowohl von Schönheit als auch von Verfall geprägt ist – eine Mischung, die BioWare meisterhaft umzusetzen weiß. Doch die visuelle Pracht geht Hand in Hand mit spielerischer Freiheit. Jede Region hat ihre eigenen Geschichten, Fraktionen und Charaktere, die darauf warten, entdeckt zu werden. Es gibt eine Menge zu tun – von großen Quests über kleine Umgebungsrätsel bis hin zu zufälligen Begegnungen. Besonders gelungen ist die Verknüpfung von Aufgaben mit Fraktionsstärkungen und Belohnungen. Dadurch fühlen sich selbst kleine Aufgaben nicht unnötig an. Sie sind Teil eines großen Ganzen, das sich in der finalen Phase des Spiels bezahlt macht. Dragon Age: The Veilguard – Begleiter, die ans Herz wachsen, aber wenig reiben Ein Herzstück von Dragon Age waren schon immer die Begleiter – die Freunde, Feinde, Verräter und Verbündeten, die uns auf unseren Abenteuern begleiten. Dragon Age: The Veilguard bleibt dieser Tradition treu und präsentiert eine neue Riege liebenswerter Charaktere, die allerdings mit einem kleinen Makel daherkommen: Sie sind fast zu liebenswürdig. Es fehlen die harten Kanten, die in früheren Spielen oft zu spannenden Konflikten geführt haben. Emmrich, der sanftmütige Nekromant, oder Taash, die selbstbewusste Qunari-Drachenjägerin, sind faszinierend – aber sie fordern den Spieler kaum heraus. Einige Quests und Dialoge schaffen es dennoch, tief zu gehen. Persönliche Konflikte, romantische Spannungen und moralische Dilemmata prägen die Reise mit den Begleitern. Doch anders als bei Figuren wie Sera oder Anders aus früheren Teilen fehlt hier oft das Polarisierende, das die Community zu endlosen Diskussionen animierte. Manchmal vermisst man es fast, mit einem Begleiter zu hadern oder ihn innerlich zu verfluchen – das macht sie ein Stück weit vorhersehbar. Dragon Age: The Veilguard – Kämpfen mit Tempo und Taktik Ein weiteres zentrales Element, das Dragon Age: The Veilguard von seinen Vorgängern abhebt, ist das Kampfsystem. BioWare hat sich von den eher taktischen Kämpfen vergangener Teile verabschiedet und ein actionlastiges System eingeführt, das an Mass Effect erinnert. Das sorgt für mehr Tempo, Dynamik und unmittelbare Kämpfe. Es ist ein Nervenkitzel, inmitten von Feinden zu stehen, auszuweichen und gezielte Angriffe zu starten. Doch diese Action hat ihren Preis: Die Tiefe und Komplexität früherer Kämpfe geht teilweise verloren. Das System funktioniert gut, wenn es um die großen Bosskämpfe geht – hier glänzt es sogar. Die Herausforderungen sind spannend und fordern präzise Bewegungen und Timing. Aber bei Standardkämpfen stellt sich manchmal Ermüdung ein. Die fehlende Kontrolle über die Begleiter trägt dazu bei, dass sich das Geschehen gelegentlich chaotisch anfühlt. Wer strategisches Denken liebt, wird es vermissen, die Begleiter komplett zu steuern und ihnen gezielte Befehle zu geben. Dragon Age: The Veilguard – Entscheidungen mit Konsequenzen Ein zentrales Element von Dragon Age war immer die Entscheidungsfreiheit. Die Entscheidungen, die man trifft, sollen das Schicksal von Thedas beeinflussen. In Dragon Age: The Veilguard ist das Konzept intakt, doch die Umsetzung wirkt manchmal zu direkt. Das Spiel betont oft, dass eine Entscheidung wichtig ist, was die Überraschung etwas nimmt. Dennoch gibt es viele Entscheidungen, die echte Konsequenzen haben – manche davon sind herzzerreißend und bringen die Spieler zum Nachdenken. Ein besonderes Highlight ist das Finale des Spiels, das alles zusammenführt und die Auswirkungen unserer Handlungen auf eindrucksvolle Weise zeigt. Dragon Age: The Veilguard – Ein epischer Rückblick mit kleinen Rissen Das letzte Drittel des Spiels bringt all das, was BioWare groß gemacht hat, zusammen. Die Geschichte nimmt Fahrt auf, die Spannung steigt, und die Konsequenzen unserer Entscheidungen schlagen voll durch. Emotionale Höhepunkte, dramatische Wendungen und packende Dialoge prägen diese Phase. Es ist das BioWare, das Fans lieben – und genau hier zeigt sich, dass das Studio noch immer in der Lage ist, großartige Rollenspiele zu erschaffen. Für einen Moment fühlt es sich an, als wäre alles richtig gemacht worden. Doch trotz aller Begeisterung gibt es auch Kritikpunkte, die nicht unerwähnt bleiben dürfen. Die Begleiter sind zu "sicher", das Kampfsystem wird repetitiv, und die Handlung schwankt zwischen grandios und mittelmäßig. Es bleibt das Gefühl, dass Dragon Age: The Veilguard der Spagat zwischen Alt und Neu nicht immer gelingt. Aber es ist dennoch ein Spiel, das fesselt, bewegt und lange nachhallt – mit all seinen Fehlern und Stärken. ### Lost Eidolons - Veil of the Witch (PC) Vorschau Als Spin-off des beliebten Titels "Lost Eidolons" geht dieses taktische RPG mit Roguelike-Elementen noch einen Schritt weiter und sorgt für ein wahrhaft einzigartiges Spielerlebnis. Die Spieler begeben sich auf die Suche nach ihren Erinnerungen und versuchen, das Verlorene wiederzuerlangen. Inspiriert von cRPGs vergangener Zeiten kämpfen sich die Spieler auf ihrer Reise durch Horden von Untoten auf einer verlassenen Insel.Der Vorgänger „Lost Eidolons“ wurde gerade Mal im Jahr 2022 vom südkoreanischen Spieleentwickler Ocean Drive Studio entwickelt und veröffentlicht. In diesem Teil habt ihr die Rolle des charmanten Söldners Eden übernommen, der seine Verbündeten in rundenbasierten Schlachten durch ein von einem Bürgerkrieg erschütterten Imperium führt.  Lost Eidolons - Veil of the Witch - Same, same but different Im zweiten Teil dieses taktischen RPGs, schlüpft ihr in die Rolle eines neuen Protagonisten, oder auch einer Protagonistin, was bereits die erste Erneuerung in Relation zum ersten Teil darstellt. Außerdem gibt es insgesamt neun im Kampf spielbare Charaktere, vom abgehärteten Söldner bis zum stolzen Gelehrten, die unabsichtlich mit der Rettung der Welt beauftragt wurden. Was dennoch wirklich den Charme des Spiels ausmacht ist, dass beim zweiten Teil von Lost Eidolons kein Durchgang wie der andere ist. Dank einer Mischung aus sitzungsbasierten Upgrades und entscheidungsgesteuerten Begegnungen, die die Welt auf Geheiß einer mysteriösen Hexe formen werden. Da stellt sich die Frage, ob ihr dieser Dame wirklich vertrauen könnt oder dieser Deal genauso verflucht wie diese elende Insel ist. Damit ihr euch das Konzept etwas besser vorstellen könnt, stellt euch vor, dass Fire Emblem und Darkest Dungeon sich bei einem Indie-Entwickler getroffen hat, der einfach Bock hatte daraus einen netten Twist zu machen. Denn genau das passiert hier. Die Story zu Beginn Das Spiel beginnt mit der Verlesung eines Briefs an den Hauptcharakter, der leider direkt zum Start bei einem Schiffsunglück umgekommen ist. Hoppla, aber natürlich ist die Reise hier noch nicht vorbei, vielmehr seid ihr völlig ohne Erinnerungen an das vorherige Leben, vor einem ein Spiegel.Hier dürft ihr euren Charakter erstellen, was in dem Fall bedeutet, dass ihr zwischen dem Geschlecht wählen und euch einen netten Namen überlegen dürft, denn das Erscheinungsbild ist schon definiert. Dies ist aber bereits die erste Änderung zum Vorgänger, in dem man die vorgegebene Figur spielen musste.Nach einem kurzen Intermezzo mit einer in Lumpen gehüllten Entität werdet ihr zurück an den Strand und direkt in einen Kampf mit Untoten geworfen, dabei trefft ihr auf die erste Unterstützung, der Inquisitorin Evie, die mit Schwert und Schild kämpfen, aber auch mithilfe der Magie heilen kann. Kurz darauf stößt bereits der mysteriöse Marco hinzu, einer der Seeleute und wohl letzte Überlebende des Schiffunglücks.An ein paar Untoten werden die ersten Kampftipps erprobt, dabei ist das Spielprinzip dem Vorgänger weitgehend treu geblieben. Ihr wählt die Figur aus, bewegt euch zu einem Gegner, schlagt zu oder geht auf Fernkampf oder Magie aus einer sicheren Entfernung. Erster Tipp: Da ein Angriff einen Gegenangriff provoziert, empfiehlt es sich, von einem Feld schräg zum Gegner zu kämpfen, da der Gegenangriff nur gerade ausgeführt werden kann (es gibt Ausnahmen). Dies ist allerdings nur möglich, wenn ihr die passende Waffe ausgerüstet hat (Axt oder Großschwert). Na? Das klingt doch stark nach einem altbekannten Titel von Nintendo. Nur ist das nicht ganz so kinderfreundlich oder simpel, wie im ersten Moment gedacht. Lost Eidolons - Veil of the Witch - Galerie Sobald ihr das Kampftutorial überstanden habt, geht es in die nächste Stadt, in der ihr nicht sonderlich freundschaftlich empfangen werdet. Offensichtlich ist auch im zweiten Teil ein kleiner Krieg im Gange. Aber nach einer netten Unterhaltung habt ihr auch direkt zwei weitere Begleiter im Gepäck, die definitiv bitter nötig sind.Daraufhin geht es in die Wildnis, und hier kommt der große Unterschied zum ersten Teil.Während ihr Eden und seine Merry Men (pun intended) über das Spielfeld von Kampf zu Kampf steuerte und teilweise auch taktisch aufstellen konnte, müsst ihr hier an Weggabelungen für einen von mehreren Wegen entscheiden. Um es etwas einfacher zu machen, gibt es dennoch Wegweiser, die Tipps in der passenden Richtung geben. Auch war es Eden im ersten Teil in seinem Camp gestattet, von Begleiter zu Begleiterin zu laufen, kleinere Quests zu lösen und insgesamt Gespräche zu führen. Im zweiten Teil war es in der Stadt bislang so, dass ihr einfach ausgewählt habt, mir wem ihr reden möchtet.Vielleicht ändert sich das noch im weiteren Spielverlauf, aber soweit sind wir leider noch nicht gekommen, denn der erste Bosskampf in der Wildnis hat es wirklich ziemlich in sich.Ohne großartig spoilern zu wollen, konnte unser Redakteur Tim noch keinen Weg finden, das Kapitel an der Stelle abzuschließen. Da es sich jedoch um eine Vorschau und keinen vollständigen Test handelt, werden noch verschiedenste Elemente des Spiels an die Community Wünsche angepasst, über die wir euch weiterhin informieren werden. Lost Eidolons - Veil of the Witch - Official Reveal Trailer https://www.youtube.com/watch?v=b5SBkK1LxBQ ### Horizon Zero Dawn Remastered (PS5) Test Horizon Zero Dawn Remastered Als Horizon Zero Dawn 2017 erstmals erschien, wurde es mit Lob überhäuft. Es war ein mutiger Schritt für Guerrilla Games, das bis dahin vor allem durch die Killzone-Reihe bekannt war, plötzlich eine farbenfrohe Open-World-Erfahrung mit einer komplexen Erzählung und Maschinenwesen als Gegner zu schaffen. Die Mischung aus urzeitlichen Landschaften und futuristischen Technologien war innovativ und erfrischend. Jetzt, sieben Jahre später, kehrt das Spiel als Remaster zurück – mit verbesserten Texturen, neuen Animationen und optimierten Ladezeiten für die PS5 und PS5 Pro. Doch war diese Neuauflage wirklich notwendig? Die Antwort darauf hängt davon ab, ob man ein Fan des Originals ist oder ein neugieriger Neuling. Horizon Zero Dawn Remastered - Eine lebendige Welt zwischen Natur und Technologie Die Welt von Horizon Zero Dawn Remastered beeindruckt weiterhin durch ihren einzigartigen Kontrast. Maschinenwesen durchstreifen das Land, während die Natur die Überreste einer einst blühenden Zivilisation zurückerobert hat. Das Remaster verstärkt diese Atmosphäre durch verbesserte Grafiken: 4K-Auflösung, HDR und detailliertere Texturen bringen die Weite der Landschaften und die Komplexität der Maschinenwesen noch stärker zur Geltung. Auf der PS5 Pro läuft das Spiel mit stabilen 60 FPS, was für ein flüssigeres Erlebnis sorgt. Inmitten dieser Pracht stehen die Spieler mit Aloy, der Protagonistin, die sich in einer Welt voller Gefahren und Geheimnisse behaupten muss. Doch nicht alles glänzt so hell wie die neue Grafik. Die Animationen, insbesondere in Dialogen und bei NPCs in großen Städten wie Meridian, wirken teils hölzern und steif. Das stört die Immersion, die die detailverliebte Welt sonst so überzeugend aufbaut. Es ist fast so, als würde man durch eine perfekt polierte Oberfläche in die Tiefe schauen und alte, verstaubte Mechaniken erkennen. Horizon Zero Dawn Remastered - Aloys Reise bleibt das emotionale Zentrum Die Geschichte von Aloy, einer Ausgestoßenen, die ihren Platz in einer zersplitterten Welt sucht, bleibt der Kern des Spiels. Ihre Suche nach Antworten über ihre Herkunft und die Geheimnisse der alten Welt fesselt – auch im Remaster. Die überarbeiteten Motion-Capture-Daten sorgen für lebendigere Dialoge und subtilere Mimik, was den Charakteren mehr Tiefe verleiht. Aloys Entschlossenheit, Vorurteile zu überwinden und ihre wahre Bestimmung zu finden, zieht neue und alte Spieler gleichermaßen in ihren Bann. Es gibt Momente, in denen die Geschichte Gänsehaut erzeugt, wenn sie die Geheimnisse der untergegangenen Zivilisation aufdeckt. Doch nicht alles ist perfekt. Die Nebenquests bleiben oft hinter der starken Hauptstory zurück. Sie bieten zwar interessante Einblicke in die Kultur und den Alltag der verschiedenen Stämme, wirken jedoch nicht so tiefgründig oder emotional packend wie die zentralen Missionen. Ein wenig mehr Liebe zum Detail hätte hier den Unterschied machen können – es ist, als hätte man eine Geschichte, die umso stärker glänzen könnte, wenn man ihr ein paar zusätzliche Schichten gibt. Horizon Zero Dawn Remastered – Das Kampfsystem ist nach wie vor ein Highlight Das Kampfsystem von Horizon Zero Dawn bleibt eines der besten Elemente des Spiels. Der Nervenkitzel, eine riesige Maschine zu besiegen, ist auch nach all den Jahren nicht verblasst. Die Kämpfe erfordern Präzision, Planung und geschicktes Handeln. Maschinen haben Schwachstellen, die entdeckt und ausgenutzt werden müssen. Fallen, Bögen und Nahkampfwaffen – all das sorgt für ein dynamisches und intensives Spielerlebnis. Die Integration des DualSense-Controllers auf der PS5 fügt dem Kampfsystem eine zusätzliche Dimension hinzu. Jeder Schuss mit dem Bogen und jede Explosion fühlen sich dank der adaptiven Trigger und des haptischen Feedbacks noch intensiver an. Aber, und das lässt sich nicht leugnen, das Alter des Spiels zeigt sich in manchen Mechaniken. Das Klettern fühlt sich weniger intuitiv an, und die Steuerung von Maschinenwesen könnte geschmeidiger sein. Wer direkt von Horizon Forbidden West zurückkehrt, wird den Unterschied spüren – sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Horizon Zero Dawn Remastered – Zwischen Glanz und verpassten Chancen Die grafischen Verbesserungen des Remasters sind beeindruckend. Horizon Zero Dawn Remastered sieht auf der PS5 und PS5 Pro einfach atemberaubend aus. Die Welt fühlt sich lebendig und dynamisch an, die Beleuchtung ist natürlicher und die Texturen detaillierter. Besonders hervorzuheben sind die reflektierenden Wasseroberflächen, die dichte Vegetation und die realistischeren Charaktermodelle. Die Ladezeiten sind dank der SSD-Technologie der PS5 kaum noch vorhanden, was das Erkunden der offenen Welt umso angenehmer macht. Dennoch gibt es auch hier einige Kritikpunkte. Die Benutzeroberfläche wurde nicht modernisiert, was zu einem leicht altbackenen Gefühl führt. Das Menü ist teils umständlich zu bedienen und wirkt wie ein Relikt aus einer früheren Zeit. Hier hätte das Remaster die Chance gehabt, das Spielerlebnis wirklich zu modernisieren – und hat es verpasst. Horizon Zero Dawn Remastered – Ein beeindruckendes Sounddesign Das Sounddesign von Horizon Zero Dawn Remastered ist und bleibt beeindruckend. Das Brüllen der Maschinen, das Rascheln der Blätter und die Umgebungsgeräusche sorgen für eine dichte Atmosphäre. Der 3D-Audio-Support der PS5 verstärkt dieses Erlebnis und macht es möglich, Geräusche präzise zu orten. Dies sorgt für eine tiefere Immersion, insbesondere bei Kämpfen und in Momenten, in denen man allein durch die Welt streift. Die Musikuntermalung bleibt stark, sie begleitet Aloys Reise mit emotionalen Klängen, die nie aufdringlich wirken, sondern sich harmonisch einfügen. Horizon Zero Dawn Remastered – Verbesserungen und ungelöste Probleme Neben den großen grafischen Verbesserungen bietet das Remaster auch einige subtile Details. Die Gesichtsanimationen wurden überarbeitet, Charaktermodelle wirken detailreicher und realistischer. Aloys Gesichtsausdrücke sind nuancierter und verleihen ihren Dialogen mehr Tiefe. Dennoch bleiben viele Mechaniken des Spiels unverändert, was stellenweise stört. Das Klettern fühlt sich immer noch klobig an, die Steuerung wirkt teils altbacken – hier wäre eine Modernisierung wünschenswert gewesen. Auch das Balancing bleibt weitgehend unangetastet. Die Kämpfe gegen Maschinen bieten zwar weiterhin Spannung, aber einige Gegner wirken im Remaster nicht so gut ausbalanciert wie in neueren Spielen. Das mag nostalgischen Charme haben, wirkt aber in einem Remaster, das modern sein möchte, manchmal deplatziert. Horizon Zero Dawn Remastered - Spielerlebnis auf der PS5 Pro Für Spieler auf der PS5 Pro bietet Horizon Zero Dawn Remastered ein beeindruckendes Erlebnis. Die verbesserte Performance mit flüssigen 60 FPS und die variable Bildwiederholrate (VRR) sorgen für eine gleichmäßige Darstellung, die vor allem in Kämpfen zur Geltung kommt. Die Welt sieht mit HDR und 4K noch besser aus, und das Spielgefühl ist geschmeidiger. Dennoch zeigt sich auch hier, dass grafischer Glanz nicht alles ist. Mechaniken und Animationen, die unverändert blieben, wirken wie aus einer anderen Zeit – und das reißt einen manchmal aus der Erfahrung heraus. ### Red Dead Redemption (PC) Test Nach 14 langen Jahren hat Rockstar Red Dead Redemption endlich für den PC neu aufgelegt. Für viele von uns ist es eine nostalgische Reise, für andere der erste Kontakt mit einer legendären Welt. Der Wilde Westen wird erneut zum Leben erweckt – aber hält das Spiel, was es verspricht, oder trügt die Erinnerung an glorreiche Zeiten? Rockstar bringt uns mit John Marston zurück in eine Welt des Zwiespalts, der Moral und der rauen Landschaften, aber es ist mehr als nur ein simples Remaster. Was also hat diese Version zu bieten? Red Dead Redemption – Ein Klassiker in neuem Gewand Zurück im Jahr 2010 setzte Red Dead Redemption neue Maßstäbe für Open-World-Spiele. Wir wurden in eine riesige, lebendige Welt geworfen, die uns grenzenlose Freiheit bot. Die PC-Version hält diesen Spirit lebendig, bringt aber neue visuelle Optionen mit. Auflösungen bis 4K, Unterstützung für Breitbildformate und flüssige Frameraten – technisch wurde einiges getan. Dennoch zeigt sich das Alter des Spiels an vielen Stellen. Texturen und Animationen wirken manchmal hölzern, vor allem, wenn man moderne Spiele gewohnt ist. Dennoch, wenn die Sonne untergeht und das Licht die Landschaft streift, fängt Red Dead Redemption noch immer diesen magischen Moment ein, der uns in den Bann zieht. Der Westen lebt – mit all seinen rauen Kanten und seiner ursprünglichen Schönheit. Die PC-Version bietet eine Vielzahl an grafischen Einstellungen, darunter DLSS und FSR. Wer auf moderne Hardware setzt, wird von den flüssigen Bildern profitieren. Die Schatten, das dynamische Licht und die Details wurden verbessert. Trotzdem bleibt die Frage, ob mehr möglich gewesen wäre. Es gibt Momente, in denen die Welt lebendig wirkt, als ob sie uns an jeder Ecke etwas Neues erzählen möchte, und dann solche, in denen die Grenzen dieser Neuauflage sichtbar werden. Red Dead Redemption – Eine emotionale Reise Die Geschichte von John Marston ist zeitlos. Als ehemaliger Outlaw, der gezwungen ist, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, kämpft er darum, seine Familie zu schützen. Marston ist nicht der typische Held. Er bewegt sich zwischen moralischen Grauzonen, und seine Entscheidungen spiegeln das wider. Rockstar gelingt es, eine mitreißende Erzählung zu schaffen, die durch starke Charaktere und emotionale Tiefe überzeugt. Doch sind wir ehrlich: Manches wirkt aus heutiger Sicht klischeehaft. Marston, der harte Cowboy mit dem weichen Kern, ist eine Figur, die in vielen Western vorkommt. Dennoch – es funktioniert, weil wir mit ihm mitleiden, hoffen und kämpfen. Die Nebencharaktere sind vielseitig und bieten teils skurrile, teils berührende Geschichten. Von mexikanischen Revolutionären bis hin zu zwielichtigen Banditen, die Welt steckt voller Persönlichkeiten. Allerdings gibt es Momente, in denen die Geschichte etwas den Faden verliert. Wir werden in emotionale Szenen gezogen, nur um dann plötzlich mit banalen Aufgaben konfrontiert zu werden. Es bleibt ein ständiges Wechselspiel zwischen Intensität und Leerlauf. Red Dead Redemption - Der technische Sprung und die Grenzen des Ports Die Portierung auf den PC wurde vom britischen Studio Double Eleven durchgeführt. Das Team hat solide Arbeit geleistet, aber die Limitierungen des Originalspiels lassen sich nicht leugnen. Die Steuerung mit Maus und Tastatur ist gelungen, jedoch erfordert das Sprinten ständiges Tippen, was auf Dauer ermüdend sein kann. Ein Controller bietet oft die angenehmere Spielerfahrung. Technisch gibt es viele Anpassungsmöglichkeiten, doch die Hürden, die der Rockstar-Launcher und die zusätzlichen DRM-Schichten mit sich bringen, sorgen für unnötige Frustration. Warum muss es so kompliziert sein, ein Spiel zu starten, das wir längst besitzen? Performance-technisch läuft das Spiel auf moderner Hardware flüssig. Es gibt weniger LOD-Übergänge und geringeres Pop-in. Die Schatten wurden überarbeitet, und die Darstellung ist weicher und detaillierter als im Original. Die Möglichkeit, mit verschiedenen Upscaling-Optionen wie DLSS zu arbeiten, sorgt für ein schärferes Bild. Doch wer das Spiel zum ersten Mal erlebt, wird die Unterschiede vielleicht gar nicht bemerken. Letztlich bleibt es ein Spagat zwischen Modernisierung und dem Erhalt des Originalcharakters. Red Dead Redemption – Atmosphäre, Freiheit und Details Es gibt nur wenige Spiele, die mit einer so eindringlichen Atmosphäre überzeugen. Die musikalische Untermalung, das Rauschen des Windes und die zufälligen Begegnungen mit anderen Charakteren machen die Welt lebendig. Plötzlich stolpern wir über einen Überfall, einen verletzten Reisenden oder werden zu einem Duell herausgefordert. Das Spiel lässt uns eintauchen und die Rolle des Helden oder Antihelden spielen, je nachdem, wie wir uns entscheiden. Der moralische Spielraum gibt uns Freiheit, doch das System dahinter ist nicht perfekt. Unsere Entscheidungen werden verfolgt, doch am Ende bleibt das Spiel immer ein wenig vorhersehbar. Es gibt keine wirklich gravierenden Konsequenzen, und das nimmt etwas von der Immersion. Die Nebenaufgaben und Freizeitaktivitäten wie Poker, Duelle oder das Sammeln von Pflanzen bieten zusätzliche Tiefe. Für diejenigen, die alles erleben wollen, bietet das Spiel unzählige Stunden voller kleiner Geschichten und Herausforderungen. Doch mit der Zeit können diese Aufgaben repetitiv wirken. Das Gefühl, eine große, lebendige Welt zu erkunden, bleibt trotzdem stark. Red Dead Redemption - Preis-Leistungs-Verhältnis und die Frage nach dem Wert 50 Euro für ein Spiel, das mehr als ein Jahrzehnt alt ist – eine heikle Frage. Für Neulinge, die John Marstons Geschichte zum ersten Mal erleben, bietet die PC-Version die beste Möglichkeit. Die Verbesserungen sind spürbar, aber für Veteranen stellt sich die Frage, ob der Preis gerechtfertigt ist. Rockstar hätte hier großzügiger sein können. Dennoch bleibt das Erlebnis für viele ein lohnendes, wenn auch kostspieliges Nostalgieerlebnis. Die Liebe zum Detail, die emotionalen Momente und die einzigartige Atmosphäre des Spiels machen es zu etwas Besonderem. Red Dead Redemption - Multiplayer und die fehlenden Inhalte Ein kleiner Wermutstropfen: Die PC-Version von Red Dead Redemption bietet keinen Zugriff auf den ursprünglichen Multiplayer-Modus. Für viele Fans des Originals, die in den kooperativen oder kompetitiven Modi viel Zeit verbracht haben, ist dies eine Enttäuschung. Die Gründe hierfür mögen verständlich sein, aber es hinterlässt einen kleinen Schatten auf dem ansonsten gelungenen Gesamtpaket. Der enthaltene DLC "Undead Nightmare" bringt jedoch zusätzlichen Spielspaß und gibt uns die Möglichkeit, gegen Zombiehorden zu kämpfen – ein spaßiges und verrücktes Abenteuer, das dem düsteren Grundton des Hauptspiels entgegenwirkt. ### The Nameless: Slay Dragon (PC) Test The Nameless: Slay Dragon ist ein faszinierendes Rollenspiel, das die Grenzen zwischen traditionellem RPG und Visual Novel geschickt verwischt. In einer Welt, die von Drachen verwüstet wurde, schlüpfen wir in die Rolle eines namenlosen Helden, der die letzte Hoffnung der Menschheit verkörpert. Mit seiner einzigartigen Mischung aus tiefgreifenden Mechaniken, einer fesselnden Geschichte und atemberaubender Grafik verspricht The Nameless: Slay Dragon ein episches Abenteuer, das Fans des Genres begeistern wird. The Nameless: Slay Dragon - Eine Welt am Abgrund The Nameless: Slay Dragon entführt uns in eine düstere Fantasy-Welt, die am Rande des Untergangs steht. Tausende von Drachen haben unter der Führung des Königs der Drachen die Zivilisation fast vollständig ausgelöscht. In dieser verzweifelten Lage beginnt unsere Reise als einsamer Überlebender eines Drachenangriffs. Die Atmosphäre des Spiels ist von Beginn an dicht und beklemmend. Schon die ersten Schritte durch die Landschaft vermitteln ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Die Entwickler haben es verstanden, die Stimmung einer dem Untergang geweihten Welt einzufangen. Jede Entscheidung, die wir treffen, kann weitreichende Konsequenzen haben - ein falscher Schritt, und unser Abenteuer endet, bevor es richtig begonnen hat. Mehr verraten wir euch an dieser Stelle auch nicht, da die verschiedenen Entscheidungen Konsequenzen haben, die eure Handlung an unterschiedlichen Stellen beeinflussen. Stattdessen gehen wir allgemein mehr auf das Spiel ein. Dennoch sei gesagt, dass die Story spannend ist, nur gibt es hier und da mal Passagen, die entweder zu detailliert oder nicht ganz Sinn ergeben. Besonders beeindruckend ist die Detailliertheit der Spielwelt. Obwohl wir uns auf einer statischen Karte bewegen, erwecken die wunderschönen Illustrationen und atmosphärischen Beschreibungen die Welt zum Leben. Die Charaktere, denen wir begegnen, sind glaubwürdig geschrieben und haben ihre eigenen Geschichten und Motivationen. So entsteht nach und nach ein komplexes Bild einer Welt, die trotz aller Widrigkeiten um ihr Überleben kämpft. Entsprechend lädt das Spiel auch zum mehrmaligen durchzogen eins. The Nameless: Slay Dragon - Galerie The Nameless Slay Dragon - Schwierige Entscheidungen und harte Herausforderungen The Nameless: Slay Dragon besteht wie zuvor gesagt aus vielen Entscheidungen. Diese wirken sich dennoch nicht immer auf das Spiel aus und das merkt ihr. Meist sind zu Beginn und gegen Ende die Entscheidungen, die wirklich Einfluss auf euer Gameplay haben. Schlimm finden wir es nicht, aber prinzipiell ist es in diesem Aspekt wie z. B. Until Dawn. Nun kommen wir auch mal zum eigentlichen Gameplay. Das ist nämlich wie bei einem rundenbasierten Rollenspiel. Dabei stehen euch Angriffe, Fähigkeiten, einzigartige Fähigkeiten, Gegenstände, sich Verteidigen und die Flucht zur Verfügung. Das klingt im ersten Moment sehr simpel, doch euch erwartet ein umfangreiches Skill-System, welches ihr nach Belieben anpassen könnt. Entsprechend könnt ihr verschiedenste Skills, Modifikationen, Passive und einiges mehr um eure Charaktere herum bauen, um euch spannende Builds zu bauen, die zu eurem Spielstil passen. Besonders interessant ist das Spark-System, das an die Materia aus Final Fantasy VII erinnert. Diese Funken können an Fähigkeiten angebracht werden und verleihen ihnen zusätzliche Effekte. So lässt sich beispielsweise ein einfacher Feuerzauber in eine verheerende Flächenattacke verwandeln. Die Möglichkeiten zur Optimierung sind schier endlos und laden zum Experimentieren ein. Das ist aber nicht alles, denn es gibt auch noch das Crafting-System, welches das Gameplay abrundet. Mit gesammelten Materialien können wir entsprechend Ausrüstung und Tränke herstellen, was gerade zu Beginn des Spiels überlebenswichtig ist. Die Ressourcenknappheit zwingt uns zu klugen Entscheidungen und verstärkt das Gefühl, in einer postapokalyptischen Welt zu kämpfen. The Nameless: Slay Dragon - Eine epische Geschichte voller Entscheidungen Das Herzstück von The Nameless: Slay Dragon ist zweifellos seine fesselnde Erzählung. Die Geschichte entwickelt sich dynamisch, basierend auf unseren Entscheidungen. Ähnlich wie in einem "Wähle dein eigenes Abenteuer"-Buch können wir den Verlauf der Handlung beeinflussen. Dabei gibt es keine eindeutig richtigen oder falschen Entscheidungen. Die Erzählweise erinnert dabei an klassische Pen & Paper-Rollenspiele. Viele Ereignisse werden durch Text und statische Bilder dargestellt, was unserer Fantasie viel Raum lässt. Die wunderschönen Charakterporträts und gelegentlichen CG-Illustrationen unterstreichen wichtige Momente und sorgen für visuelle Höhepunkte. Einzig das Userinterface könnte unserer Meinung nach besser sein. Sei es grafisch, als auch in der Handhabung, da es immer wieder Momente gab, die uns etwas gestört haben. The Nameless: Slay Dragon ist ein beeindruckendes Rollenspiel, das Fans des Genres begeistern wird. Die Mischung aus tiefgründigen Mechaniken, fesselnder Geschichte und atmosphärischer Präsentation schafft ein einzigartiges Spielerlebnis. Zwar mag der hohe Schwierigkeitsgrad und die statische Präsentation nicht jedermanns Sache sein, doch wer sich darauf einlässt, wird mit einem epischen Abenteuer belohnt. The Nameless: Slay Dragon ist eine Liebeserklärung an klassische Rollenspiele und beweist, dass auch in Zeiten fotorealistischer Grafik eine gute Geschichte und durchdachte Mechaniken das Herz eines großartigen Spiels ausmachen. The Nameless: Slay Dragon - Gameplay Trailer https://www.youtube.com/watch?v=xxLD6BYtBA0 ### Call of Duty: Black Ops 6 (PS5/PC) Test Man kann von Call of Duty halten, was man will – aber die Serie liefert Jahr für Jahr eine verlässliche Dosis Adrenalin. In Call of Duty: Black Ops 6 finden wir alles, was Fans erwarten: eine spannende Kampagne, hektische Multiplayer-Gefechte und den vertrauten Zombie-Modus. Doch dieses Mal bringt Treyarch ein paar frische Ideen mit, die das Spielgefühl aufmischen – Stichwort: Omnimovement. Was sich nach einem schicken Begriff anhört, hat tatsächlich einen Einfluss auf das Gameplay, wie man ihn nur selten erlebt. Dazu eine Story, die sich wie ein Hollywood-Blockbuster anfühlt. Doch funktioniert das alles auch im Gesamtpaket? Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Call of Duty: Black Ops 6 - Blockbuster mit Wendungen und Chaos Die Kampagne in Call of Duty: Black Ops 6 ist in vielerlei Hinsicht ein cineastisches Erlebnis. Sie führt uns zurück in das Jahr 1991, in eine Welt voller Geheimnisse und Intrigen, kurz nach dem Kalten Krieg. Eine neue zentralen Bedrohung für die Menschheit ist eine dunkle Organisation namens Pantheon, die im Hintergrund ihre Fäden zieht. Was wie ein klassischer Agententhriller beginnt, entwickelt sich schnell zu einer explosiven Mischung aus Action und Spannung, die mich bis zur letzten Sekunde fesselt. Die Story hat ihren eigenen Stil und funktioniert, gerade weil sie sich zwischen realistischen Ansätzen und komplett übertriebenen Szenen bewegt. Es ist ein Balanceakt, aber einer, der Spaß macht. Besonders gelungen in Call of Duty: Black Ops 6 sind die Charaktere. Alte Bekannte wie Frank Woods und Russell Adler sind mit dabei, unterstützt von neuen Gesichtern, die sich schnell in die Black Ops-Familie einfügen. Auch wenn sie nicht alle tiefschürfende Persönlichkeiten sind, so tragen sie doch positiv zur Spielatmosphäre bei. Und gerade Woods, der nun im Rollstuhl sitzt, zeigt, wie viel Gewicht das Leben als Soldat mit sich bringt. Er verkörpert die Opfer, die das Kämpferdasein fordert, und erinnert uns daran, was dieser Charakter über die letzten Jahrzehnte durchgemacht hat. Im Puncto Gameplay bietet die Kampagne in Call of Duty: Black Ops 6 eine gelungene Mischung. Hier gibt es von allem etwas: mal Missionen mit offenen Ansätzen, bei denen wir die Reihenfolge unserer Ziele selbst festlegen, mal extrem geskriptete Action-Momente, die wie eine Szene aus einem Film ablaufen. Und ja, es gibt auch skurrile Elemente. Eine Mission, die so verrückt wird, dass sie fast ins Übernatürliche abdriftet, bringt einen Hauch von Horror ins Spiel und gibt dem Ganzen eine besondere Würze. Ob Casino-Überfälle, Stealth-Missionen oder Feuergefechte in engen Räumen: Es fühlt sich an wie ein Best-of der Call-of-Duty-Momente, nur diesmal noch bunter und abwechslungsreicher. Die Schießereien? Intensiv und befriedigend. Jede Kugel hat Gewicht, jeder Treffer ist spürbar. Gerade im Vergleich zu älteren Teilen wirkt das Waffenverhalten reifer, fast schon wie in Modern Warfare. Blutwolken, Kopfschuss-Effekte und das dumpfe Geräusch bei Treffern tragen dazu bei, dass jede Schussabgabe realistisch wirkt. Kurzum: Die Kampagne in Call of Duty: Black Ops 6 ist ein Erlebnis, das mit packender Atmosphäre, cooler Action und überraschenden Wendungen uns im Test überzeugt hat. Für Fans der Serie und alle, die eine knackige Story mit viel Bombast suchen, ist die Kampagne eine klare Empfehlung. Call of Duty: Black Ops 6 - Multiplayer mit Tempo, Chaos und taktische Tiefe Dann kommen wir zu dem, worauf die meisten wahrscheinlich am heißesten sind – den Multiplayer. In diesem Jahr ist Treyarch ein großes Wagnis eingegangen: Omnimovement. Diese Mechanik verändnert die Art und Weise, wie man sich bewegt, und bringt eine dynamische Komponente ins Spiel, die den meisten Shooter-Fans gefallen dürfte. Ein Sprung in jede Richtung, während man den Finger am Abzug hat? Willkommen in Call of Duty: Black Ops 6. Die Möglichkeit, in alle Richtungen zu rennen und sich schnell auf den Boden zu werfen, schafft nicht nur mehr Bewegungsfreiheit, sondern bringt auch ein neues Level an Spektakel in die Matches. Omnimovement ist kein reines „Super-Move-Feature“. Es sieht cool aus, keine Frage – aber es braucht Übung und Timing, um es effektiv einzusetzen. Wer zu übermütig durch die Gegend hechtet, landet schnell im Fadenkreuz der Gegner. Denn mit all den neuen Möglichkeiten kommt auch ein höheres Risiko: Unachtsames Hineinspringen in ein Feuergefecht wird sofort bestraft. Um ehrlich zu sein, ist es eine Mechanik, die das Spiel zwar bereichert, aber auch nicht immer praktisch ist. Seitliches Springen funktioniert in bestimmten Situationen gut, aber für viele bleibt der klassische Slide die effektivere Wahl. Omnimovement fügt also eine Ebene hinzu, ohne das Grundgerüst über den Haufen zu werfen. Das Herzstück des Multiplayers in Call of Duty: Black Ops 6 ist und bleibt jedoch das Gunplay. Das Waffengefühl ist hervorragend, und gerade das XM4 ist eine Wucht, wenn man es erst einmal mit dem Gunfighter-Wildcard-Modifikator aufgerüstet hat. Jede Waffe fühlt sich einzigartig an, und egal ob man lieber mit Scharfschützengewehren oder SMGs unterwegs ist, die Karten bieten immer den passenden Spielraum. Rewind etwa kombiniert lange Gänge mit engen Räumen und bietet ein gutes Gleichgewicht zwischen Distanz und Nahkampf. Die Modi in Call of Duty: Black Ops 6 sind leider weniger innovativ. Hier setzt Treyarch vor allem auf Bewährtes: Team-Deathmatch, Control, Kill Confirmed und andere klassische Modi sind dabei. Der neue „Kill Order“-Modus, bei dem ein Spieler zum High-Value-Target wird, hat zwar Potential, doch oft ignorieren Spieler einfach das Ziel und spielen es wie ein reguläres Deathmatch. Besonders wenn man mit Freunden spielt, macht dieser Modus Spaß, doch allein geht der Fokus schnell verloren. Ein wenig schade, dass Treyarch sich hier nicht mehr getraut hat. Trotzdem bleibt der Multiplayer unterhaltsam, abwechslungsreich und ein echtes Highlight für Fans des schnellen, adrenalingeladenen Gameplays. Call of Duty: Black Ops 6 - Altbewährtes Modell im Zombie-Modus Was wäre ein Call of Duty ohne den Zombie-Modus? Auch in Call of Duty: Black Ops 6 ist er wieder dabei. Für viele Spieler ein unverzichtbarer Teil der Spielserie, ist dieser Modus seit Jahren beliebt. Doch wer auf große Innovationen gehofft hat, wird enttäuscht sein: Der Zombie-Modus bleibt im Wesentlichen derselbe wie eh und je. Treyarch setzt auf das altbewährte Rezept und liefert genau das, was Fans erwarten. Das ist für Veteranen der Serie sicher erfreulich, doch Neulinge oder Spieler, die auf Innovation hoffen, könnten hier enttäuscht sein. Diesmal führt er uns in ein heruntergekommenes Gefängnis – eine düstere, beklemmende Umgebung, die eine dichte Atmosphäre schafft und die Spannung aufrechterhält. Die Untoten kommen in Wellen, die Waffen liegen bereit, und wir kämpfen uns durch die Hallen dieses Gefängnisses. Ein Problem, das für manche ein echter Störfaktor ist, ist der Sound. Zombie-Sessions sind laut, chaotisch und für einige ein akustisches Durcheinander. Die vertrauten Geräusche von stöhnenden Zombies, MG-Feuer und explodierenden Köpfen schaffen zwar die typische Call-of-Duty-Stimmung, können aber, besonders wenn man mit Kopfhörern spielt, schnell die Nerven strapazieren. Aber wer den Zombie-Modus liebt, kennt das und wird trotzdem Spaß haben. Es ist ein Modus, der für Koop-Sessions mit Freunden perfekt ist und auch viele von uns in diesem Jahr wieder mit vielen Stunden fesseln dürfte. Call of Duty: Black Ops 6 - Eine ordentliche Performance mit kleinen Macken Technisch hat Call of Duty: Black Ops 6 einiges zu bieten. Die Charaktermodelle sind detailliert, die Umgebungen atmosphärisch, und besonders auf dem PC läuft das Spiel erstaunlich stabil. In den Fahrzeug-Missionen, die immer mal wieder vorkommen, wirkt die Fahrphysik zwar recht simpel, doch das tut dem Spielspaß keinen Abbruch. Die technische Basis des Spiels fühlt sich solide an und zeigt, dass Treyarch mit der Modern Warfare-Engine vertrauter geworden ist. Trotzdem ist nicht alles perfekt. Es gibt gelegentlich kleine Fehler und Bugs, die das Spielerlebnis trüben. Hier und da kam es während des Tests zu Abstürzen, und auch die Benutzeroberfläche zeigt sich noch nicht ganz optimiert. Wer Hardcore-Modi bevorzugt, muss erst in den Filteroptionen die passenden Einstellungen suchen – eine kleine Unannehmlichkeit, die gerade in hitzigen Multiplayer-Sessions irritierend sein kann. Zudem wechselt das Spiel oft zurück in den Standard-Modus, was dazu führt, dass man erst beim Starten des Matches merkt, dass man wieder im falschen Modus ist. Die Bugs sind nicht gravierend, aber es bleibt Raum für Updates und kleineren Verbesserungen. ### nubia Neo 2 5G (Hardware) Test Das nubia Neo 2 5G ist ein neues Gaming-Smartphone, das mit einem attraktiven Preis und einer soliden Leistung die Herzen von Budget-bewussten Gamern höher schlagen lässt. Mit seinem auffälligen Design, leistungsstarken Komponenten und optimierten Funktionen für Spielen will das nubia Neo 2 5G beweisen, dass man keine Unsummen ausgeben muss, um großartige mobile Gaming-Erfahrungen zu genießen. In diesem ausführlichen Test nehmen wir das Smartphone genau unter die Lupe und prüfen, ob es hält, was es verspricht. nubia Neo 2 5G - Schicker Anblick Auf den ersten Blick sticht das nubia Neo 2 5G mit seinem mutigen, von Mechas inspirierten Design ins Auge. Besonders die Sunfire Yellow Variante zeigt mit der Rückseite, die an das Gesicht eines Roboters erinnert, dass auch günstigere Smartphones ein echter Hingucker sein können.  Auffallen tut uns direkt aus der Box heraus, dass das Smartphone sich hochwertig anfühlt und zusätzlich liegt es dank der abgeschrägten Kanten angenehm in der Hand. Nicht nur das macht nubia direkt richtig, denn eine Sache, die immer mehr bei teuren Smartphones verschwindet, ist das Zubehör. Das ist hier nicht der Fall, denn es gibt eine Schutzhülle, ein Ladekabel und ein 33W-Schnellladegerät direkt im Lieferumfang. Damit zeigt nubia, dass man sich Gedanken über die Zielgruppe gemacht hat. Ein werksseitig angebrachter Displayschutz rundet das Gesamtpaket ab. Jetzt haben wir uns das Smartphone genug von außen angesehen und springen mal zu den Details. Unter der Haube des nubia Neo 2 5G steckt der 2,7 GHz schnelle Unisoc T820 Octacore-Prozessor, der von 8 GB RAM unterstützt wird. Damit lassen sich die meisten Spiele wie PUBG Mobile, Arena of Valor oder Call of Duty: Mobile flüssig spielen, solange man die Grafikeinstellungen etwas herunterschraubt. Anspruchsvolle Titel wie Genshin Impact oder Honkai: Star Rail bringen das Smartphone jedoch ins Schwitzen und erfordern deutliche Abstriche bei der Grafikqualität. Hier zeigt sich, dass das nubia Neo 2 5G eben doch kein Flaggschiff ist. Dafür bleibt das Gerät aber selbst nach längeren Sessions angenehm kühl. Besonders positiv fallen die kapazitiven Schultertasten auf, die als zusätzliche Steuerungstasten in verschiedenen Spielen dienen. Gerade für Shooter-Fans sind sie ein enormer Mehrwert und fühlen sich intuitiv an. Auch der Game Space, eine vorinstallierte Spieleverwaltung, weiß zu gefallen. Er optimiert CPU, GPU und Speicher für jedes Spiel individuell, um die bestmögliche Performance herauszuholen. Wem solche Spiele nicht unbedingt wichtig sind, der kann auch mit Emulatoren in Kombination mit den Schultertasten sehr glücklich werden. Hier wird keine hohe Performance benötigt, da reicht es auch ein großes Display, viel Akku und die einzigartigen Schultertasten zu haben. nubia Neo 2 5G - Galerie nubia Neo 2 5G - 120 Hz ist nicht alles Das 6,72 Zoll große IPS-Display des nubia Neo 2 5G löst mit 2400 x 1080 Pixeln auf und bietet eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz. Damit wirken Inhalte scharf und flüssig zugleich. Einzig die Farbwiedergabe kann nicht ganz mit OLED-Panels mithalten. Erfreulich ist zudem die Akkulaufzeit des 6000 mAh starken Akkus. Damit hält das Smartphone selbst bei intensiver Nutzung einen Tag lang durch. Entsprechend ist das nubia Neo 2 5G ist ein spannendes Gaming-Smartphone, das mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis punktet. Für ca. 199 € bekommt man ein auffälliges Design, solide Leistung, einen großen Akku und durchdachte Gaming-Features wie die Schultertasten. Einzig bei der Kamera und beim kabellosen Laden müssen Abstriche gemacht werden - hier zeigt sich der Budget-Charakter des Geräts. Für hier und da mal ein Bild oder Video reicht die Kamera auf den Fall, nur wer gerne viele Inhalte in hoher Qualität auf Social Media hochladen möchte, sollte sich das zweimal überlegen. Das soll aber schlussendlich auch nicht der Fokus dieses Gerätes sein. Unterm Strich ist das nubia Neo 2 5G ein attraktives Gesamtpaket für preisbewusste mobile Gamer, die Wert auf ein auffälliges Design und solide Leistung legen. Wenn man mit den Einschränkungen bei Grafik, dem kabellosen Laden und der Kamera leben kann, bekommt man hier viel Smartphone fürs Geld. Insbesondere wenn ihr Hinterkopf behaltet, dass das neue iPhone 16 kein 120Hz Display hat, sondern erst das Pro. nubia Neo 2 5G - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=sZJKMuvE7uQ nubia Neo 2 5G - FAQ Was sind die wichtigsten Gaming-Features des nubia Neo 2 5G?Das nubia Neo 2 5G punktet mit einer Reihe spannender Gaming-Features. Allen voran sind hier die kapazitiven Schultertasten zu nennen, die zusätzliche Steuerungsoptionen in Spielen bieten und so für mehr Kontrolle sorgen. Der Game Space optimiert CPU, GPU und Speicher individuell für jedes Spiel, um die bestmögliche Performance herauszuholen. Das 120 Hz Display sorgt für eine flüssige Bilddarstellung gerade in schnellen Spielen. Der starke 6000 mAh Akku ermöglicht lange Gaming-Sessions ohne Aufladen.Für welche Spiele eignet sich das nubia Neo 2 5G besonders gut?Das nubia Neo 2 5G ist für eine Vielzahl von Spielen gut geeignet. Besonders MOBA-Spiele wie Mobile Legends oder League of Legends: Wild Rift laufen dank des großen Displays und der Schultertasten hervorragend. Auch Casual Games mit geringen Grafikanforderungen machen auf dem Gerät eine gute Figur. Shooter-Fans kommen mit Titeln wie PUBG Mobile oder Call of Duty: Mobile voll auf ihre Kosten. Und für Rennspiel-Enthusiasten ist Asphalt Nitro 2 eine gute Wahl. Anspruchsvolle Titel wie Genshin Impact sind in reduzierten Grafikeinstellungen durchaus spielbar, hier stößt das nubia Neo 2 5G aber an seine Grenzen. Alternativ sind Emulatoren auch eine abwechslungsreiche Idee für unterwefgs.Wie gut ist die Kamera des nubia Neo 2 5G?Das nubia Neo 2 5G verfügt über eine solide Kameraausstattung. Die 50 MP Hauptkamera mit f/1.8 Blende liefert bei gutem Tageslicht ansprechende Fotos. Jedoch darf nicht zu viel bei diesem Gaming-Smartphone erwartet werden, denn der Fokus liegt definitiv an anderen Stellen.Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des nubia Neo 2 5G?Das nubia Neo 2 5G glänzt mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einem aktuellen Preis von knapp 199 € ist es definitiv einen Blick wert. Dafür bekommt ihr leistungsstarke Hardware wie ein 120 Hz Display, 5G-Unterstützung und einen 6000 mAh Akku. Sogar praktisches Gaming-Zubehör wie eine Hülle und ein Ladegerät sind im Lieferumfang enthalten. Mit seinem einzigartigen, auffälligen Design hebt sich das nubia Neo 2 5G zudem von der Masse ab. Für preisbewusste Gamer, die Kompromisse bei der Grafikqualität akzeptieren, ist das Smartphone eine Top-Wahl. ### Frostpunk 2 (PC) Test Frostpunk 2, der lang erwartete Nachfolger des gefeierten Aufbau-Survival-Hits, entführt uns erneut in eine gnadenlose Welt ewigen Eises. 30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils kämpfen die Überlebenden einer neuen Eiszeit ums nackte Überleben. Doch diesmal ist einiges anders. In einer größeren, offeneren Welt müssen wir Ressourcen managen, eine Stadt aufbauen und moralisch schwierige Entscheidungen treffen. Frostpunk 2 ist ein würdiger Nachfolger, der die Messlatte für diese Reihe einmal mehr höher legt. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Testbericht. Frostpunk 2 - Eine erbarmungslose Welt Die Welt von Frostpunk 2 ist größer, schöner und gnadenloser als je zuvor. Dank einer neuen Engine erstrahlt die frostige Apokalypse in beeindruckender Grafik. Jede Schneeflocke, jeder Eiskristall und jeder Dampfstoß aus den Generatoren sieht fantastisch aus. Die Entwickler von 11 bit studios haben sich selbst übertroffen und eine glaubwürdige, atmosphärische Welt erschaffen. Doch Vorsicht: Die Schönheit der Eislandschaften täuscht nicht darüber hinweg, dass hier der Tod an jeder Ecke lauert. Stürme fegen über das Land, Kälte lässt Gebäude bersten und hungrige Wölfe streifen umher. Nur in der Wärme unserer dampfbetriebenen Stadt sind wir vor den Elementen sicher. Und selbst hier lauern Gefahren wie Krankheiten, Unruhen und Sabotage. In Frostpunk 2 stehen wir vor einer gewaltigen Aufgabe: Eine Stadt aufbauen, die Hunderte Überlebende beherbergen und versorgen kann. Dazu errichten wir Gebäude wie Wohnhäuser, Nahrungsquellen, Werkstätten und natürlich den alles entscheidenden Generator. Nur wenn die Zahnräder sich drehen und der Dampf aus den Leitungen strömt, haben wir eine Chance. Entsprechend wurde nicht nur an der Engine gefeilt, sondern auch allgemein an sehr vielen Stellschrauben gedreht. Wir wollen nämlich nicht nur das Hier und Jetzt überleben, sondern langfristig auch die Eiszeit. In Anbetracht zum ersten Teil gibt es nun keine Straßen mehr, die verschiedene Gebäude vereinen. Es ist alles in Hexe eingeteilt, welche benötigt werden um z. B. Wohngebiete zu errichten. Dafür müsst ihr diese jetzt mit einem Eisbrecher frei machen und das benötigt natürlich kostbare Ressourcen. In Kombination mit moralischen Aspekten, die in diesem Teil eine große Rolle spielen, ergibt sich ein komplett neuer Balanceakt, der zu Beginn wirklich eine zähe Nuss ist. Wir haben schon fast in der ersten Mission Neu-London in das Verderben geführt, nur weil wir einige unserer älteren Einwohner nicht aufgeben wollten. Das ist sogar nur die Spitze des Eisbergs, denn je mehr und größer es wird und vor allem, wie schwierig ihr die Runde eingestellt habt, desto ordentlicher wird die Herausforderung. Obwohl wir alles auf "Leicht" gestellt haben, mussten wir ziemlich unseren Kopf dabei anstrengen. Frostpunk 2 - Galerie Schwere Entscheidungen und ihre Konsequenzen Wie bereits erwähnt, sind in Frostpunk 2 moralische Entscheidungen, die wir als Anführer treffen müssen, das Herzstück. Lassen wir Kinder arbeiten, um die Produktivität zu steigern? Rationieren wir Nahrung für Kranke und Alte? Exekutieren wir Verbrecher zur Abschreckung? Jede Wahl hat weitreichende Konsequenzen und formt den Verlauf unserer Geschichte. Neu ist das Gesinnungs-System, das die Entscheidungen der Vergangenheit einbezieht. Waren wir gnadenlos und autoritär, werden uns die Überlebenden fürchten und gehorchen - aber auch anfällig für Intrigen sein. Ein milder, fürsorglicher Ansatz hingegen stärkt die Loyalität und Moral, kann aber zu Faulheit und Ressourcenmangel führen. Es gilt, einen Weg zu finden, der Stadt und Bevölkerung gleichermaßen dient. Frostpunk 2 ist ein Meisterwerk des Survival-Aufbau-Genres, das in jeder Hinsicht beeindruckt. Die größere Spielwelt, die wunderschöne Grafik und die neuen Spielmechaniken wie Expeditionen und Außenposten erweitern das Gameplay enorm. Die Atmosphäre ist dicht, die Entscheidungen sind schwer, die Konsequenzen spürbar. So knallhart wie der Titel ist, hebt er sich durchaus von Genre-Kollegen ab. Unsere Entscheidungen haben langfristige Auswirkungen auf die Bevölkerung und zwingen uns, strategisch und moralisch zu denken. Wollen wir eine egalitäre Gesellschaft aufbauen oder mit eiserner Faust regieren? Die Wahl liegt bei uns. Aber auch spielerisch weiß Frostpunk 2 zu gefallen. Das Ressourcenmanagement ist fordernd, der Aufbau der Stadt will wohlüberlegt sein. Ständig gilt es, Prioritäten gegeneinander abzuwägen und auf Krisen zu reagieren. Auch wenn wir es öfter mal nicht geschafft haben, hat uns das Spiel dazu angeregt darüber nachzudenken und es wieder zu versuchen. Einziges Manko ist jedoch der hohe Schwierigkeitsgrad, sowie das Tutorial, welches euch "zwingt" alles selber zu lernen. Das könnte den ein oder anderen Einsteiger abschrecken. Frostpunk 2 verzeiht keine Fehler und zwingt auch Genreveteranen, jede Entscheidung zweimal zu überdenken. Wer eine knackige Herausforderung sucht, wird hier aber voll auf seine Kosten kommen. Frostpunk 2 - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=BuvJAcptUd0 ### Silent Hill 2 (PS5) Test Das Jahr 2024 markiert die Rückkehr eines der bekanntesten und einflussreichsten Spiele der Survival-Horror-Geschichte: Silent Hill 2. Über 20 Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung auf der PlayStation 2 ist dieser Klassiker nun als Remake für die PS5 und den PC erhältlich. Schon bei der Ankündigung waren die Erwartungen hoch – doch ebenso groß war die Skepsis. Die Frage stellte sich: Würde Bloober Team in der Lage sein, die düstere, bedrückende Atmosphäre des Originals zu bewahren? Schließlich war es genau diese technische Limitierung der damaligen Hardware, die mit Nebel und groben Texturen das unheimliche Gefühl des ersten Spiels prägte. Doch kann dieser Grusel auch in einer modernisierten Form erhalten bleiben? Die Antwort auf diese Frage wird schnell deutlich, wenn man in die Straßen von Silent Hill eintaucht. Silent Hill 2 – Ein Städtetrip ohne Sightseeing Die Prämisse von Silent Hill 2 lässt sich auf den Punkt bringen: James Sunderland erhält einen mysteriösen Brief von seiner verstorbenen Frau Mary, die ihn bittet, nach Silent Hill zu kommen. Das Paar hatte dort Jahre zuvor einen Urlaub verbracht, doch Mary ist seit drei Jahren tot. Der Knackpunkt: Warum folgt James diesem Brief, ohne die Existenz des Übernatürlichen infrage zu stellen? Schon zu Beginn des Spiels übernehmen wir James und finden uns auf einem Parkplatz außerhalb der Stadt wieder. Unsere ersten Schritte führen uns über einen Friedhof, wo wir Angela treffen, eine junge Frau, die nach ihrer Mutter sucht. Diese Begegnung ist der Auftakt zu einer Reise, die immer seltsamer wird, je tiefer wir in die Stadt vordringen. Der eigentliche Einstieg in die Stadt fühlt sich beklemmend und unbehaglich an. Silent Hill, mit seinen nebligen Straßen und verfallenen Gebäuden, entfaltet schon in den ersten Minuten eine bedrohliche Atmosphäre. Es dauert nicht lange, bis uns die ersten Monster begegnen – groteske Kreaturen, die entweder langsam aufrecht gehen oder sich schaurig schnell am Boden entlang schleppen. Hier stellt sich sofort die Frage: Warum reagiert James nicht panisch auf diese Wesen? Stattdessen nimmt er sie beinahe gleichgültig hin und setzt seine gefährliche Suche nach seiner verstorbenen Frau fort. Diese innere Ruhe James‘ angesichts des Grauens, dem er begegnet, ist eine der ersten Besonderheiten, die uns sofort auffallen. Die Stadt wird zu einem Labyrinth der Rätsel und Gefahren, die uns auf Schritt und Tritt in eine unheimliche Umarmung nehmen. Silent Hill 2 - Panik trifft auf Herausforderung Die Kämpfe in Silent Hill 2 sind nicht nur furchterregend, sondern auch herausfordernd. Die grotesken Monster sind einzigartig gestaltet, doch die Kämpfe könen durch die etwas behäbige Steuerung und die ungenaue Trefferabfrage frustrierend wirken. Gerade im Nahkampf passiert es oft, dass James seine Gegner verfehlt, obwohl es so scheint, als sollte der Schlag sitzen. Später, wenn Schusswaffen ins Spiel kommen, wird das Zielen präziser, aber wie es im Survival-Horror üblich ist, bleibt Munition knapp bemessen. Besonders hilfreich ist das Radio, das James gleich zu Beginn findet: Es warnt ihn zuverlässig vor nahenden Gefahren – zumindest meistens. Einige Monster greifen auch ohne Vorwarnung an und sorgen für unangenehme Überraschungen. Das Rätseldesign im Remake bleibt eine der herausragendsten Stärken des Spiels, auch wenn es hier und da Verbesserungspotenzial gibt. Viele der Aufgaben fordern unsere Kreativitätsfähigkeit heraus und verlangen genaues Nachdenken. Doch nicht alle Rätsel sind gleichermaßen innovativ. Einige verfallen in altbekannte Muster, wie das Suchen nach Schlüsseln und das Entsperren von Türen, was das Spielgeschehen gelegentlich unnötig in die Länge zieht. Das berühmte Uhr-Puzzle, das den Spieler immer wieder ins Schwitzen bringt, ist nur eines der Rätsel, das zeigt, wie viel kreativer Genius hinter dem Spiel steckt. Die Remake-Macher blieben hier den Mechaniken des Originals treu, haben aber an einigen Stellen zusätzliche Schritte hinzugefügt, die das Rätsellösen noch fordernder machen. Solche Momente machen den Unterschied, sie geben dem Spiel Tiefe und fordern den Spieler intellektuell wie emotional. Silent Hill 2 - Psychologischer Horror in einer bedrohlichen Stadt Das Silent Hill 2 Remake glänzt nicht nur mit seinem Gameplay, sondern auch durch die emotional aufgeladene Geschichte. Das zentrale Thema des Spiels ist der psychologische Horror, der nicht nur durch die Monster vermittelt wird, sondern durch James' innere Kämpfe. Während wir die Stadt erkunden, wird uns klar, dass James nicht nur gegen äußere Bedrohungen kämpft, sondern auch gegen seine eigene Schuld und Reue. Die Darstellung dieser emotionalen Last bleibt im Remake eindringlich, besonders durch die hervorragenden Sprecher, die der Story zusätzliche Tiefe verleihen. Die Monster sind eine Metapher für die inneren Dämonen, mit denen James konfrontiert wird. Und so ist es die emotionale Last, die uns als Spieler von Anfang an in den Bann zieht. Es sind Themen wie Suizid, Mord und psychische Probleme, die die Geschichte von Silent Hill 2 prägen und das Spiel zu einem der tiefgründigsten Vertreter des Survival-Horrors machen. Doch diese Themen werden nicht plump eingesetzt, um zu schockieren – sie sind integraler Bestandteil der Handlung. Anders als bei vielen modernen Spielen, bei denen man sich nur von Questziel zu Questziel bewegt, geht es hier darum, Hinweise zu finden und Stück für Stück das Geheimnis hinter James’ Reise zu enthüllen. Das Spiel gibt keine klare Richtung vor, sondern uns dazu ein, sich in der Welt von Silent Hill zu verlieren. Die Entwickler von Bloober Team haben es geschafft, diese psychologischen Elemente so in Szene zu setzen, dass sie stets präsent, aber niemals aufdringlich wirken. Dadurch entsteht ein ganz eigenes Spielgefühl, das tief in die emotionale Welt der Figuren eintaucht. Silent Hill 2 - Optische Brillanz mit kleinen Macken Technisch gesehen hat Bloober Team hervorragende Arbeit geleistet, auch wenn nicht alles perfekt ist. Die Grafik ist beeindruckend, mit detaillierten Texturen und atmosphärischen Lichteffekten. Doch in einigen Szenen fällt die Framerate spürbar ab, besonders im Performance-Modus, der die 60 FPS nicht immer halten kann. Gelegentliches Flimmern und eine etwas ungünstige Kameraposition trüben das ansonsten brillante visuelle Erlebnis. Diese kleinen technischen Schwächen sind jedoch leicht zu verkraften, denn die düstere Atmosphäre wird dadurch nicht beeinträchtigt. Visuell fühlt man sich, als wäre man selbst in die Stadt gezogen worden, als stehe man vor den verfallenen Gebäuden und lausche den unheilvollen Geräuschen, die im Wind zu hören sind. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von Vibrationen im DualSense-Controller, der jeden Schritt und jede Bewegung spürbar macht. Die realistischen Soundeffekte und der stimmungsvolle Soundtrack tragen maßgeblich dazu bei, dass das Remake nicht nur optisch, sondern auch akustisch eine unheimliche Erfahrung bietet. Es ist gerade das Zusammenspiel von Bild und Ton, das die Horror-Atmosphäre so intensiv macht. In solchen Momenten merkt man, dass das Audio-Design mindestens genauso wichtig ist wie die Grafik, um uns emotional in den Bann zu ziehen. Das Entwicklerteam hat hier viel Wert darauf gelegt, dass jede Nuance der Umgebung, jedes noch so kleine Geräusch Teil der bedrückenden Stimmung ist, die Silent Hill ausmacht. ### Undisputed (PS5) Test Undisputed leitet eine neue Ära der Box-Simulationen ein. Boxspiele waren über Jahre hinweg eine feste Größe im Sportgenre, doch mit dem Verschwinden von Titeln wie Fight Night entstand eine Lücke, die lange unbesetzt blieb. Mit Undisputed kehrt der Boxsport endlich auf die Bildschirme zurück und liefert ein intensives, realistisches Spielerlebnis. Im Test haben wir uns die verschiedenen Aspekte des Spiels angeschaut und vor allem die detaillierten Spielmechanik unter die Lupe genommen. Die nachfolgenden Zeilen beleuchten, wie das Spiel die Balance zwischen Strategie und Action schafft. Undisputed – Präzision und Strategie stehen im Vordergrund Viele Spieler, die mit Fight Night aufgewachsen sind, haben die realistische Simulation des Boxsports vermisst. Undisputed schließt diese Lücke, indem es eine erstaunlich authentische Erfahrung bietet, die sich deutlich von anderen Kampfspielen abhebt. Bereits nach den ersten Minuten im Ring wird klar, dass das Spiel großen Wert auf Realismus legt. Hier geht es nicht einfach um wildes Draufschlagen, sondern darum, jeden Move taktisch zu planen. Statt eines simplen Button-Mashing-Kampfspiels erfordert Undisputed ein tiefes Verständnis für die Feinheiten des Boxsports, einschließlich präziser Bewegungen, Timing und Taktik. Ein herausragendes Merkmal von Undisputed ist das extrem detaillierte Gameplay. Jeder Punch, ob Jab, Uppercut oder Body Hook, fühlt sich durchdacht und realistisch an. Es geht nicht darum, so viele Schläge wie möglich auszuteilen, sondern darum, sie zum richtigen Zeitpunkt zu platzieren. Spieler müssen ihre Angriffe sorgfältig timen, um den Gegner zu überraschen und dessen Deckung zu durchbrechen. Das Spiel fordert von den Spielern eine strategische Herangehensweise. Besonders wichtig ist dabei die Fußarbeit, um sich clever im Ring zu bewegen und den Gegner aus der Fassung zu bringen. Genauso wichtig ist es, nicht nur defensiv zu agieren, sondern auch in der Offensive das richtige Gleichgewicht zu finden. Die Steuerung erfordert nicht nur Präzision, sondern auch ständiges Nachdenken über die eigene Taktik. Boxlegenden wie Muhammad Ali glänzen in Undisputed nicht nur durch ihre Schlagkraft, sondern vor allem durch ihre Beweglichkeit. Wer es schafft, geschickt durch den Ring zu tänzeln, kann die Oberhand behalten und den Gegner in die Ecke treiben. Mit einer Vielzahl von Schlagmöglichkeiten aus verschiedenen Winkeln wird das Kämpfen abwechslungsreich und fordernd. Ein besonders hervorstechendes Feature in Undisputed ist die Knockdown-Mechanik. Statt einfach nur eine Taste zu drücken, gibt es hier eine echte Herausforderung, um nach einem Knockdown wieder aufzustehen. Beide Controller-Trigger (R2 und L2 auf der Playstation 5) müssen gleichzeitig in einer sich bewegenden Zone platziert werden, um den Kämpfer wieder auf die Beine zu bringen. Diese Mechanik sorgt für zusätzliche Dramatik und lässt das Spiel näher an den echten Boxsport heranrücken. Dies erhöht den Druck in kritischen Momenten und macht jeden Knockdown zu einem potenziell entscheidenden Moment. Undisputed – Eine beeindruckende Auswahl an Stars Was Undisputed besonders macht, ist die große Auswahl an Boxern. Mit einer breiten Palette an bekannten Boxlegenden und aktuellen Stars bietet das Spiel eine beeindruckende Vielfalt. Namen wie Muhammad Ali, Tyson Fury und Canelo Álvarez sind nur einige der großen Persönlichkeiten, die im Spiel vertreten sind. Die Boxstars unterscheiden sich nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in ihren einzigartigen Fähigkeiten, was für zusätzliche Spannung sorgt. Spieler können sich in die Rolle ihrer Lieblingskämpfer versetzen und ihre individuellen Spielstile anpassen. Die Möglichkeit, jeden Boxer an die eigene Spielweise anzupassen, bringt eine interessante Tiefe ins Spiel. Dies bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten, den Gegner zu überlisten und sich auf unterschiedliche Gegner vorzubereiten. Besonders cool ist die Integration von weiblichen Kämpfern wie Katie Taylor, was den Realismus weiter steigert. Undisputed – Kluge Entscheidungen im Karrieremodus machen den Unterschied Der Karrieremodus in Undisputed bietet euch weit mehr als nur die Kämpfe im Ring. Hier geht es darum, nicht nur im Ring, sondern auch abseits davon die richtigen Entscheidungen zu treffen, um die Karriere des Boxers voranzutreiben. Dabei übernehmt ihr das Management eures Teams, das aus Trainern, Managern und Cutmen besteht. Die Teamdynamik ist entscheidend dafür, wie sich euer Boxer entwickelt und welche strategischen Möglichkeiten sich bieten. Wenn ihr euren eigenen Boxer erstellt, habt ihr die volle Kontrolle über dessen Gestaltung. Von der Frisur bis zur Körpergröße könnt ihr jedes Detail eures Kämpfers individuell anpassen. Auch persönliche Details wie Name, Spitzname, Alter, Herkunft und Heimatstadt könnt ihr bestimmen. So entsteht ein Boxer, der nicht nur optisch, sondern auch in seiner Spielweise einzigartig ist. Das Aussehen eures Boxers lässt sich ebenfalls individuell anpassen – von der Frisur über Tattoos bis hin zur Ausrüstung und dem Design der Boxshorts. Ihr bestimmt auch den Schlag- und Kampfstil eures Boxers, was entscheidend ist, wie er sich im Ring verhält und wie ihr eure Strategie plant. Sobald euer Boxer erstellt ist, könnt ihr mit ihm im Karriere-Modus durchstarten. Alternativ könnt ihr auch als eine Boxlegende wie Muhammad Ali kämpfen und dessen Fähigkeiten meistern. Egal, ob ihr einen selbst erstellten Boxer oder eine Legende wählt, alle Kämpfer beginnen mit einem Attribut-Level von 50. Mit den richtigen Attributspunkten könnt ihr euren Kämpfer gezielt weiterentwickeln und auf kommende Kämpfe vorbereiten. Ein wichtiger Bestandteil des Karriere-Modus ist euer Coach, der euch während des Trainings begleitet. Er gibt hilfreiche Tipps, die euch im Ring einen Vorteil verschaffen. Zwischen den Runden gibt der Coach taktische Hinweise und bewertet nach jedem Kampf eure Leistung, damit ihr wisst, in welchen Bereichen ihr euch noch verbessern könnt. Die Trainer-Ratschläge sind eine willkommene Hilfe, um das Boxen auf ein neues Level zu bringen. Undisputed – Echtes Boxfeeling dank der Atmosphäre und Schauplätze Die Schauplätze in Undisputed tragen ebenfalls dazu bei, dass sich das Spiel so authentisch anfühlt. Ob weltberühmte Arenen oder kleine Hallen – jede Umgebung bietet ihre eigene Stimmung und Atmosphäre. Die jubelnden Fans, die Kommentatoren und die Reaktionen im Publikum fügen sich zu einem Erlebnis zusammen, das einem echten Boxkampf sehr nahekommt. Die Atmosphäre während der Kämpfe fühlt sich echt an, fast so, als wäre man mitten im Geschehen. Undisputed – Kein Spiel für Ungeduldige Undisputed ist kein einfaches Spiel, das man mal schnell nebenbei spielt. Es fordert nicht nur Reaktionsvermögen, sondern auch Geduld und Präzision. Besonders im Online-Modus, in dem ihr gegen andere Spieler antreten könnt, wird das wahre Können getestet. Hier kommt es nicht nur auf schnelle Reflexe an, sondern auch auf die Fähigkeit, den Gegner zu durchschauen und clever zu kontern. Es gibt zudem Ranglistenkämpfe, bei denen ihr euch gegen die Besten der Besten beweisen könnt. Wer sich in den Ranglisten hochkämpfen will, muss taktisch klug vorgehen und seine Boxkünste stetig verbessern. Das Spiel belohnt langfristige Strategien und die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten. Ein simpler Schlagabtausch reicht hier nicht aus – wer gewinnen will, muss sein ganzes Können zeigen. ### The Jackbox Naughty Pack (PC) Test The Jackbox Naughty Pack ist eine neue Sammlung von drei frechen Party-Spielen für Erwachsene von Jackbox Games. Nach einer Dekade erfolgreicher Jackbox Party Packs wagt sich der Entwickler nun erstmals in den Bereich der nicht jugendfreien Spiele vor. Mit anzüglichen Zeichenaufgaben, schlüpfrigen Rätseln und zweideutigen Diskussionen verspricht The Jackbox Naughty Pack einen unterhaltsamen Spieleabend mit Freunden - solange alle Beteiligten volljährig sind und über den nötigen Humor verfügen. Wie der Titel bei uns und unseren Freunden ankam, erfahrt ihr im folgenden Test. The Jackbox Naughty Pack - Kleiner aber feiner? Wir hatten bereits auf der gamescom 2024 das Glück, das neue Naughty Pack kurz anzuspielen. Dort hatten wir durchaus unseren Spaß mit den drei "versauten" Spielen, der jedoch durch den kurzen Termin schnell wieder zu Ende war. Entsprechend haben wir uns nochmal die Spiele genauer und mit Freunden angesehen, damit wir euch verraten können, ob die Naughty Packs wirklch etwas drauf haben. Was den meisten als Erstes auffallen dürfte ist, dass es sich hierbei nur um drei Spiele handelt, die es so zum Teil bereits gibt. Dazu kommt, dass das Paket 21,69 € kosten soll, wobei es sich normalerweise um fünf Spiele handelt. Das hat zwar bei der Community im ersten Moment für Unmut gesorgt, wir haben und dennoch gefreut, da das Konzept durchaus witzig klingt. Spielen lässt sich dieses Pack genauso wie die anderen. Ein Spieler besitzt The Jackbox Naughty Pack und alle können dann entsprechend per Smartphone oder anderen Geräten, die einen Browser haben einsteigen. Wie bereits gesagt, gibt es zwei der drei Spiele bereits, nur dass ein paar Features hinzugefügt wurden und es nun etwas versauter ist. Neu dagegen ist Let me Finish, aber dazu erklären wir euch im Verlauf des Testberichts mehr. Hierfür schauen wir uns alle Spiele einmal im Detail an. Dirty Drawful: Kreativ-Chaos der besonderen Art Das Highlight des Jackbox Naughty Packs ist zweifelsohne Dirty Drawful, eine freizügige Variante des beliebten Zeichen-Klassikers. Statt harmloser Strichmännchen sind hier die Spieler gefordert, die abstrusesten und anzüglichsten Motive zu Papier bzw. Smartphone zu bringen. Die Aufgabenstellungen reichen dabei von "Zeichne eine Reise zum Zentrum meines Pos" bis hin zu "Spinat-Artischocken-Schwanz". Anschließend müssen die Mitspieler erraten, welcher absurde Titel zu den skurrilen Kritzeleien passt. Hier ist Kreativität gefragt, denn je überzeugender die gefälschten Antworten, desto mehr Punkte gibt es zu holen. Dirty Drawful bringt garantiert jeden zum Lachen und ist das perfekte Spiel, um den Abend in Schwung zu bringen. Dank neuer Funktionen wie einer Undo-Taste und weniger US-lastigen Prompts macht das Kritzeln jetzt noch mehr Spaß. Einzig was hier natürlich wegfällt ist, dass es hier keine wirklichen "Überraschungen" mehr gibt. Denn beim normalen Drawful erwartet ihr keine Penise oder andere Dinge, im Normalfall zumindest. Hier geht der Überraschungseffekt etwas verloren, wodurch einige Spieler durchaus auch früher die Lust darauf verlieren. The Jackbox Naughty Pack - Galerie Fakin' It All Night Long: Wer ist der beste Bluffer? Fakin' It All Night Long ist eine schlüpfrige Version des Spiels aus Jackbox Party Pack 3. Ziel ist es, den "Faker" in der Gruppe zu entlarven, der als einziger die Aufgabenstellung auf seinem Smartphone nicht sieht. Basierend auf den Reaktionen und Gesten der anderen Spieler muss er versuchen, nicht aufzufliegen und stattdessen jemand anderen als Faker zu beschuldigen. Was das Ganze pikant macht, sind die reifen Themen der Aufgaben. Wer würde nicht gerne wissen, wer von den Anwesenden schon mal in der Öffentlichkeit die Hosen heruntergelassen hat? Fakin' It lebt natürlich vom Zusammenspiel vor Ort und eignet sich weniger für Online-Partys. Dennoch sorgt es mit den richtigen Freunden für viele Lacher und witzige Diskussionen. Gleichzeitig solltet ihr doch überlegen, wem ihr was mitteilt. Nicht das es am Ende des Abends Ärger gibt. Let Me Finish: Finde die witzigsten Antworten Das dritte Spiel im Bunde ist Let Me Finish, ein neues Frage-Antwort-Format im Stile von Quiplash. Die Spieler sehen ein Bild, z.B. einen Satz Schraubenzieher, und müssen sich überlegen, welcher davon wohl früher als Dildo gedient hat. Oder welche Kartoffel in einer polygamen Beziehung lebt. Oder welche Avocado besonders schnell erregt ist. Zwar sind die Bilder selbst harmlos, doch die Antworten gehen schnell unter die Gürtellinie. Hier sind Schlagfertigkeit, Wortgewandtheit und eine ordentliche Portion Fäkalhumor gefragt. Allerdings fühlen sich manche Fragen etwas gezwungen und konstruiert an. Let Me Finish hat spaßige Momente, reicht aber nicht ganz an die Genialität der anderen beiden Spiele heran. Besonders hier ist es schwierig zu sagen, ob das Spiel etwas für alle Mitglieder ist, oder nicht. The Jackbox Naughty Pack - Versauter Spaß oder doch eher kleines DLC The Jackbox Naughty Pack ist durchaus eine willkommene Abwechslung für alle, die bei den regulären Jackbox-Spielen schon immer unter vorgehaltener Hand gekichert haben. Die drei Spiele wissen mit frechem Humor und kreativen Aufgaben zu unterhalten, auch wenn nicht jeder Witz gut und manche sogar sehr stumpf sind. Insbesondere Dirty Drawful und Fakin' It haben uns Spaß gemacht, vorausgesetzt ihr spielt mit den richtigen Leuten. Schlussendlich haben wir uns dennoch etwas mehr Mut bei der Umsetzung des "Naughty"-Konzepts gewünscht. Es werden z. B. auch die Charaktere zensiert, obwohl alle Anwesenden über 18 Jahre alt sind. Außerdem wirken manche Fragen unnötig aufgesetzt und nicht wirklich schlüpfrig. Hier hat The Jackbox Naughty Pack noch gut Luft nach oben. Auch der Umfang mit nur drei statt der üblichen fünf Spiele ist etwas mau, zumal Let Me Finish der schwächste Titel ist. Unterm Strich bietet The Jackbox Naughty Pack aber genügend Inhalte für viele unterhaltsame Erwachsenen-Spieleabende. Wenn man mit ein paar Peinlichkeiten und derben Sprüchen leben kann, bekommt man hier ein lustiges Party-Spiel, das in der richtigen Gruppe für Lacher und angeregte Diskussionen sorgt. Für Jackbox-Fans und Freunde des gepflegten Fäkalhumors ist The Jackbox Naughty Pack unserer Meinung nach einen Blick wert. The Jackbox Naughty Pack - Offizieller Trailer https://www.youtube.com/embed/l55yVHUvCIM ### be quiet! Light Wings (Hardware) Test Die be quiet! Light Wings PC-Gehäuselüfter bieten eine leistungsstarke Kühlung mit stilvoller, anpassbarer RGB-Beleuchtung und zeichnen sich durch einen leisen Betrieb aus – ideal für alle, die Performance und Ästhetik in ihrem System vereinen möchten. be quiet! Light Wings - Verpackung und Lieferumfang Die Light Wings sind in Weiß und Schwarz sowie in Standard- und High-Speed-Versionen erhältlich. Jede dieser Versionen ist auch im Dreierpack erhältlich. Im Dreierpack der hauseigene ARGB-Hub enthalten. Leider sind die weißen Versionen nur als Dreierpack zu erwerben. Egal für welche Version oder Packungsgröße Ihr euch entscheidet, sie kommen alle in einem gut verpackten, meist schwarzen Karton. Jeder Lüfter ist dann noch einmal in einem eigenen kleinen Karton verpackt, um alles an seinen Platz zu halten. Im Lieferumfang der einzelnen Lüfter sind natürlich der Lüfter selbst und vier Schrauben zur Befestigung des Lüfters in deinem Gehäuse enthalten. Das Dreierpack enthält 4 Schrauben für jeden Lüfter, Schrauben für den mitgelieferten ARGB-Hub zur Befestigung an einem SSD-Montagepunkt und einen Streifen doppelseitiges Klebeband zur Befestigung an jeder gewünschten Stelle in eurem Gehäuse. be quiet! Light Wings - Technische Spezifikationen be quiet! Light Wings120-mm-Version140-mm-Version120mm High Speed Version140mmHigh Speed VersionAbmessungen120 x 120 x 25 mm140 x 140 x 25 mm120 x 120 x 25 mm140 x 140 x 25 mmStromspannung5 - 13,2 V5 - 13,2 V5 - 13,2 V5 - 13,2 VMax. U/min1700150025002200Lautstärke bei 100 %20,6 dB(A)23,3 dB(A)31 dB(A)31 dB(A)Luftstrom bei 100 %(CFM / m3/h)41,5 / 70,556 / 95,152,3 / 88,971,7 / 121,8Luftdruck bei 100 %1,661,492.62.3Anschlüsse4-Pin-PWM3-Pin 5V ARGB4-Pin-PWM3-Pin 5V ARGB4-Pin-PWM3-Pin 5V ARGB4-Pin-PWM3-Pin 5V ARGBLED-Anzahl20202020Garantie3 Jahre3 Jahre3 Jahre3 JahreErwartete Lebensdauer60.000 Stunden60.000 Stunden60.000 Stunden60.000 StundenHierbei handelt es sich um Herstellerangaben be quiet! Light Wings - Design- und Verarbeitungsqualität Die Light Wings sind die ersten ARGB-Lüfter von be quiet! Ihr Ziel war es von Anfang an, nicht nur einen ARGB-Lüfter zu bauen, sondern auch einen, der ihren hohen Qualitätsstandards gerecht wird. Die Lüfter fühlen und sehen nichts anderes als hochwertig aus. Wie man es von jemandem wie be quiet! erwarten würde. Die 9 Lüfterblätter sind, wie üblich von be quiet!, gewellt, was dazu beiträgt, Luftturbulenzen zu reduzieren, ohne den Luftstrom zu beeinträchtigen. Die 20 LEDs befinden sich hinter einem milchigen Kunststoffring, der dazu beiträgt, das Licht der LEDs gleichmäßiger zu verteilen. Schaut man sich die Rückseite genauer an, erkennt man, dass ein kleiner Teil des Kunststoffrings von der Vorderseite auch die Rückseite der Lüfter etwas beleuchtet, was ihnen ein einzigartiges Aussehen verleiht. Das gefällt uns sehr! Die Lüfter sind nahezu unhörbar. Bevor wir diese in unserem Testsystem hatten, hatten wir P14 von Arctic verbaut. Obwohl diese auch ziemlich gut und leise sind, neigen diese dazu, ein leichtes, aber deutlich wahrnehmbares Brummen zu erzeugen, was bei den Light Wings nicht der Fall ist. Die Light Wings hingegen bemerkt man erst, wenn sie auf 100% Geschwindigkeit laufen. Wie ihr im Bild oben sehen könnt, ist der Lüfter in einer quadratischen Form gehalten. Jede Ecke hat auf beiden Seiten Gummifüße. Ein Pluspunkt für uns ist, dass die Ecken nicht aus massivem Kunststoff bestehen, sondern diese Vertiefungen und ein langes Schraubenloch haben, das beide Seiten verbindet. Das ist praktisch für die Kabelführung und lässt die Lüfter auch nicht wie ein massives Teil aussehen. Der Motor ist an vier Stegen befestigt, die entgegen der Drehrichtung gebogen sind. Was wir gerne gesehen hätten, ist, dass be quiet! die Aufkleber auf der Rückseite in einer einzigen Farbe drucken oder, wie Arctic es macht, alles vom Aufkleber in die Nabe “eingraviert”. Wir haben sie mit runden Abdeckungen überklebt, die wir mit dem 3D-Drucker gedruckt haben (Link unten, falls benötigt). Anzumerken ist, dass be quiet! die Größe der Nabe auf den Produktseiten angibt. Um die Lüfter selbst mit dem Mainboard zu verbinden, muss einfach nur das flache 4-Pin PWM Kabel mit dem Mainboard verbunden werden. Die ARGB-LEDs werden auch mit einem flachen 3-Pin-5V-Kabel verbunden, das entweder direkt an die ARGB-Header des Motherboards oder an den, nur im Dreierpack enthaltenen, be quiet! ARGB-Hub angeschlossen werden kann. ARGB-Hub (Art. Nr. LIW-ARGB-Hub).  Das ARGB-Kabel ist ein Daisy-Chain-Kabel, das heißt, ihr könnt mehrere ARGB-Kabel für mehrere Lüfter miteinander verbinden. Aus irgendeinem Grund, hat be quiet! diesen Ansatz beim 4-Pin-PWM-Kabel nicht umgesetzt. Wir empfehlen für ein besseres Kabelmanagement einen 4 Pin PWM Y-Adapter zu verwenden, den es bei den üblichen Onlineshops für wenige Euros zu kaufen gibt. be quiet! Light Wings - Montage Die Montage der Lüfter ist sehr einfach. Egal ob im Gehäuse oder an einer AIO oder Custom-Loop-Radiator. Kabeltechnisch ist das etwas komplizierter, denn wie bereits von uns erwähnt, können die ARGB-Kabel miteinander verbunden werden, die 4-Pin-PWM-Kabel jedoch nicht. Hoffentlich ändert sich das mit den neuen Light Wings LX, für welche wir euch bald hoffentlich auch ein Review zur Verfügung stellen können. be quiet! Light Wings - Produktvorstellung https://www.youtube.com/watch?v=_vBDLC8B4UM Wie angegeben, hier der Link zu den passenden Nabenabdeckungen. Besonderes Dankeschön an unseren Fotographen Baris, der unser Titelbild geschossen hat.Seinen Instagram-Account findet ihr hier. ### JBL Quantum 360 Wireless (Hardware) Test Das JBL Quantum 360 Wireless ist das neueste Mitglied der Wireless Gaming Headsets, welches JBL auf der Gamescom vorgestellt hat. Mit einem Preis von rund 100 Euro gehört es zu den erschwinglichen Modellen für die breite Masse, wo die Konkurrenz am größten ist. Kann uns das Quantum 360 Wireless überzeugen? In diesem Review verraten wir euch, warum das Headset vielleicht nicht jeder Person zusagt. JBL Quantum 360 Wireless - Schnipp, Schnapp, Kabel - Ab! Das JBL Quantum 360 Wireless ist die neueste Addition von JBL zu ihrem Wireless Gaming Headset Portfolio. Vorgestellt auf der Gamescom 2024, konnten wir uns einen ersten Eindruck über das äußere Erscheinungsbild sowie die Verarbeitungsqualität verschaffen. Anders als beim Quantum 350 oder den Versionen Quantum 360X und 360P setzt JBL diesmal auf atmungsaktive Memory Foam Stoff-Ohrpolster. Zusammen mit dem wirklich sehr leichten Gewicht von nur 255 Gramm, sind lange Gaming Sessions überhaupt kein Problem. Es ist so leicht, dass wir während des Tests teilweise vergessen haben, dass wir ein Headset tragen. Dank der bis zu 22 Stunden langen Akkulaufzeit im 2.4 GHz Modus oder bis 26 Stunden via Bluetooth und Schnellladefunktion welche euch innerhalb 5 Minuten eine zusätzliche Stunde Laufzeit verschaffen, müsst ihr euch nur recht wenig Gedanken um euren Akku machen. Dank des 2 M langen USB-C Ladekabel, kannst du das Headset aufladen während du spielst oder dich mit deiner Gaming Clique im Voice unterhältst.  Wichtig ist hier allerdings zu erwähnen, dass zwei freie USB-Ports benötigt werden, da das Headset zu jederzeit auf den USB-Dongle angewiesen ist, solltest du diesen nutzen. Nutzt du es via Bluetooth, brauchst du selbstverständlich nur einen USB Port zum Laden. Aufladen über ein externes 5V USB Ladegeräte sollte allerdings auch eine Möglichkeit sein. Wie von den Quantum 360X und 360P Modellen gewohnt, findet sich hier auch wieder der Regler für die Game-Audio-/Chat-Balance wieder. Die Signalreichweite ist in unserem Testszenario gut. Unsere 75qm Wohnung wird voll abgedeckt. Auch der Gang zum Briefkasten lässt die Verbindung nicht abbrechen. Das ist übrigens der Moment gewesen, an dem wir vergessen hatten, dass wir das Headset noch auf hatten. Äußerlich hat sich zu den Quantum 360X oder 360P nicht viel geändert, außer der Umschwung auf die bereits genannten atmungsaktiven Stoff-Ohrpolster mit Memory Foam. Auch mit diesem ist es wieder möglich, das Headset via Bluetooth zu koppeln oder den beiliegenden, doch recht klein gehaltenen, Dongle zu nutzen. Die Bedienung an den Ohrmuscheln ist gleich geblieben, was für Käufer der vorher genannten Headsets bedeutet, dass sie sich nicht umgewöhnen müssen. Für uns ein Pluspunkt. Zusätzlich bietet JBL nun auch ausgefallene Farben. Neben den Klassikern schwarz und weiß ist jetzt auch jeweils ein Modell in lila und blaugrün im Angebot. Beim Exterieur setzt JBL auf ein mattes Finish mit ein wenig Klavierlack an den Ohrmuscheln. Hier hätten wir uns ein komplett mattes Finish gewünscht, da sich Klavierlack zu Fingerabdrücken und Kratzern hingezogen fühlt. Positiv ist allerdings, dass JBL am Kopfbügel auch auf Stoff und nicht auf Kunstleder gesetzt hat. Was häufig dazu tendiert, sich nach einiger Zeit aufzulösen und abblättert. Dies haben wir bereits in unserem Quantum 910 Review angesprochen. Hier sicherlich nur eine kostensparende Maßnahme, aber dennoch die bessere Entscheidung. JBL Quantum 360 Wireless - Ein Federgewicht mit geringen Mankos Für ein Wireless Headset ist das Quantum 360 Wireless wirklich sehr leicht. Hier ist zum Glück in den letzten Jahren viel passiert. Vorbei sind die Zeiten bockschwerer Wireless Headsets, kurzer Reichweite und geringer Akkulaufzeit.  Gesteuert wird das Headset über JBL’s QuantumENGINE Software welche, leider, zwingend erforderlich ist. Ohne ist die Qualität des Boom-Mikrofons leider nicht sehr gut. Getestet unter Windows 11 mit der aktuellsten Version der Software und Firmware springt Windows hier auf “Tonbandgerätqualität” (was ein Wort) zurück. Gut wiederum ist, dass die Software nicht dauerhaft im Hintergrund aktiv sein muss. Installieren, Einrichten, Beenden, Fertig. So soll es sein.  Die QuantumENGINE ist wirklich sehr benutzerfreundlich aufgebaut. Alles was wichtig ist, wird einem direkt auf der Hauptseite angezeigt. Mit an Bord sind ein anpassbarer, samt vorkonfigurierter Equalizer Profile. Wurde der Equalizer seinen eigenen Bedürfnissen angepasst, können diese und andere Einstellungen in einem Benutzerprofil gespeichert werden. Raumsound wird durch JBL QuantumSURROUND realisiert. Hierdurch wird durch 3D-Audio-Virtuallisierung versucht, dem Nutzer ein immersives Audio-Erlebnis darzubieten. Des Weiteren bietet euch die Software noch Einstellungen am Mikrofon vorzunehmen sowie die JBL Server auf eine neue Software- und Firmwareversion abzurufen. Ein kleines FAQ findet hier ebenso seinen Platz Neben der aktuellen Systemlautstärke, dem Mikrofonausschlag, die Balance zwischen Spiel und Chat wird hier auch der Akkustand in Prozent angezeigt und ob das Headset via Dongle oder Bluetooth mit dem PC verbunden ist. Alles sehr übersichtlich auf einer Seite. Wer sich bezüglich des Equalizers mehr Einstellungen wünscht, dem empfehlen wir einen Blick auf die kostenlose Software Equalizer APO. Kommen wir nun zum wichtigen, dem Sound. Wie in dem oberen Bild aus der Software kommt es von Werk aus mit dem “Flat” Soundprofil. Hier lohnt es sich, ein wenig mit den Profilen zu spielen. Wem die Profile nicht zusagen, dem sei empfohlen, seinen eigenen Sound zu finden.  Ein Manko des Headsets ist die Software. Das Headset wird durch die doch recht simpel gehaltene Software zurückgehalten. Eine simple und übersichtliche Software muss nicht schlecht sein. Vielleicht kann hier ein “Expert-Mode” Einzug finden, der mehr Möglichkeiten und mehr Frequenzen zulässt, sowie mehr Schritte als 6 dB bei der Vorverstärkung. Hier gibt es dank Equalizer APO und Peace GUI aber zum Glück Freeware, die noch mehr aus dem Headset rausholen kann. Ein Manko, welches angesprochen werden, aber nicht vom Kauf zurückschrecken sollte. Für ein Entry-Level Gaming Headset ist das durchaus zu verkraften. Im Voice-Chat mit Freunden oder in Onlinespielen waren wir stets gut und klar zu verstehen, ohne Aussetzer oder Übersteuern. Nicht selbstverständlich für ein Wireless Gaming Headset in dieser Preisklasse. ### PICO 4 Ultra (Hardware) Test Die Pico 4 Ultra ist das neueste Standalone-VR-Headset von Pico, das direkt gegen die Meta Quest 3 antritt. Mit beeindruckenden technischen Spezifikationen und einem konkurrenzfähigen Preis will Pico den VR-Markt aufmischen. Doch kann die Pico 4 Ultra die hohen Erwartungen erfüllen? In diesem ausführlichen Test nehmen wir das Headset genau unter die Lupe. Zuvor hatten wir auch das vorherige Model, die Pico 4 getestet, welche uns zumindest als Standalone-Gerät sehr gut gefallen hat. Pico 4 Ultra - Das Standalone-VR-Headset schlägt zurück Wir durften uns die Pico 4 Ultra bereits knapp zwei Wochen genauer ansehen, welche sogar mit Motion Trackern für die Beine geliefert wurden. Diese kosten normalerweise 89 €, waren jedoch für Vorbesteller des Geräts inklusive vier weiterer Spiele (Blade & Sorcery: Nomad, Infinite Inside, Let's Get Fit VR und FootPool) gratis enthalten. Entsprechend fangen wir erstmal ganz von vorne an. Denn die Pico 4 Ultra übernimmt das Design des Vorgängers Pico 4 fast unverändert. Das Headset ist in schlichtem Weiß gehalten und wirkt hochwertig verarbeitet. Mit einem Gewicht von 580 Gramm ist es etwas schwerer als die Meta Quest 3, was sich aber dank der guten Gewichtsverteilung kaum bemerkbar macht. Auch beim Tragekomfort konnten wir bei unserem Test fast nicht meckern. Unser Gesicht hatte zwar ein paar Druckstellen nach einigen Stunden in der VR-Welt, dennoch ist das Headset gut gepolstert und hat sich bei raschen Bewegungen gar nicht und kaum bewegt. Die Pico 4 Ultra hat jeweils eine Auflösung von jeweils 2160 x 2160 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 90 Hz. Damit liegt sie auf dem Niveau der Meta Quest 3. In der Praxis ist die Bildqualität sehr gut, mit scharfen Texturen und lebendigen Farben. Jedoch zeigen die verbauten Linsen sichtbares Ghosting und Unschärfe zum Rand hin. Die Pico 4 Ultra kann hier nicht ganz mit der Randschärfe der Meta Quest 3 mithalten. Wir dachten erst, dass es an unserer Brille liegt, leider ist das nicht der Fall. Aber zumindest lässt sich diese gemütlich mit der Ultra tragen. Pico 4 Ultra - Galerie Pico 4 Ultra - Was steckt darin? Unter der Haube steckt der leistungsstarke Snapdragon XR2 Gen 2 Chipsatz, der auch in der Meta Quest 3 zum Einsatz kommt. Zusammen mit den 12 GB Arbeitsspeicher sorgt er für eine hervorragende Performance. Aufwendige VR-Spiele laufen flüssig und sehen dank der hohen Renderauflösung fantastisch aus. Allerdings kann die Pico 4 Ultra nicht mit dem Spieleangebot der Meta Quest 3 mithalten. Einige Blockbuster-Titel wie Assassin's Creed: Nexus VR bleiben Meta-exklusiv. Außerdem sind einige Titel lange nicht aktualisiert worden, geschweige denn erhalten überhaupt noch Support. Wir haben oft genug Beschwerden gesehen, dass gewisse Apps im Store einfach nicht funktionieren. Um dem ganzen etwas Abhilfe zu schaffen, lässt sich die Pico 4 Ultra dank Wi-Fi 7 und USB-C auch als PC-VR-Headset nutzen. So erhält man Zugriff auf die riesige Spielebibliothek von Steam und kann Titel wie Half-Life: Alyx in bestechender Qualität genießen. Die Pico 4 Ultra ist ein beeindruckendes VR-Headset, das in vielen Bereichen mit der Meta Quest 3 mithalten kann. Allgemein zeigt Pico, dass das Team dahinter viel drauf hat, zumindest was Bildqualität, Leistung und Design angeht. Bei der Software dagegen waren wir enttäuscht, aber das liegt nicht an dem Gerät selber, sondern an der geringen Auswahl. Uns hat z. B. schon gefehlt, dass wir nicht mal Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+, Prime und vernünftig nutzen könnten. Was hätte ein wirkliches Highlight sein können, klappt entweder gar nicht oder eher schwierig. Entsprechend möchte Pico die Aufmerksamkeit der Leute mit anderen Features angehen, die wir auf der gamescom erläutert bekommen haben. Entsprechend sollt ihr mit einem zukünftigen Update per Bluetooth auch Maus und Tastatur anschließen können, um mit mehreren Bildschirmen in der VR-Welt Multitasking betreiben können. Für uns als Redakteur klingt dies z. B. nach einem absoluten Highlight, da so etwas Geräte wie einen Samsung G9 Monitor ersetzen können und dabei platzsparend sind. Zum Zeitpunkt des Releases konnten wir dies zwar testen, aber weiterhin nur mit dem Controller, zu welchem wir auch gleich kommen. Uns gefällt dennoch die Idee dahinter und wir hoffen, dass dies schnell umgesetzt wird, da das ein großer Pluspunkt für die Pico wäre. Wie bereits erwähnt, wird die Pico 4 Ultra wird mit zwei kabellosen Controllern geliefert, die denen der Meta Quest 3 zum Verwechseln ähnlich sehen. Sie liegen gut in der Hand und bieten präzise Analogsticks, reaktionsschnelle Trigger und haptisches Feedback. Die Tasten haben einen knackigen Druckpunkt und sind angenehm zu bedienen. Allerdings werden hier wieder AA-Batterien benötigt. Da fragen wir uns, warum die Motion-Tracker USB-C und einen Akku haben, aber die Controller nicht. Beide sind wunderbar verarbeitet, funktionieren sehr präzise bei Sport und Spiel, aber ohne Akku ist es auf Dauer wirklich nervig. Pico 4 Ultra - Dank Passthrough-Modus alles im Blick Apropos Akku, dieser hält bei der Pico 4 Ultra im Schnitt mit etwa 2-3 Stunden etwas kürzer durch als der der Meta Quest 3. Bei grafikintensiven Spielen kann die Laufzeit auch mal unter 2 Stunden fallen. Immerhin lässt sich das Headset via USB-C auch während der Nutzung aufladen, sodass man bei Bedarf einfach eine Powerbank anschließen kann. Zudem ist die Ladegeschwindigkeit deutlich besser, als beim Vorgänger. Wir hätten uns nur gewünscht, dass das mitgelieferte Ladekabel knapp 2 Meter lang wäre, damit ihr das Gerät in Ruhe weiternutzen könnt. Das ist leider nicht der Fall, daher haben wir oft zur Powerbank gegriffen. Ein weiteres Highlight, was uns gut gefallen hat, ist der Passthrough-Modus, bei dem die Kameras des Headsets die reale Umgebung auf die Displays projizieren. Dieser Modus funktioniert dank Farbkameras und verbesserter Bildverarbeitung erstaunlich gut. Die Umgebung lässt sich perfekt erkennen und wir sind nicht mal mehr an Tischkanten geknallt. Dennoch gibt es einen Nachteil, den ihr eventuell bemerken werdet, zu der immer dunkler werdenden Jahreszeit. Denn bereits bei leichter Dunkelheit kommt der Passthrough-Modus nicht mit und schaltet ganz ab und will neu kalibriert werden. Das dauert zwar nicht lange, aber alleine der Gang zur Küche wurde dadurch im Endeffekt doch etwas nervig. Zu guter Letzt gehen wir auch nochmal auf die Lautsprecher- und Mikrofonqualität des VR-Headset ein. Diese ist auch wie beim Vorgänger ziemlich gut und hat auch in Spielen wie VR-Chat super geklappt oder uns ein kleines Kinoerlebnis bei YouTube Videos geliefert. Doch was sagt uns das ganze schlussendlich über die Pico 4 Ultra? Eigentlich nur, dass die Hardware extreme gut ist, auch Multitasking kann damit zu einem guten Preis revolutioniert werden. Was uns dagegen ein Dorn im Auge bleibt ist weiterhin die Software und das hat uns diesmal sogar mal als beim letzten Mal gestört, da einiges an Zeit vergangen ist. Das ist wirklich schade, da die Pico 4 Ultra ein klasse Gerät ist. Pico 4 Ultra - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=MMLs3ii9_uw ### Astro Bot (PS5) Test Astro Bot für die PlayStation 5 ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie ein klassisches Genre modern interpretiert werden kann. Das Spiel von Team Asobi, das zuvor bereits mit Astro’s Playroom für Begeisterung gesorgt hat, bringt nun den niedlichen Roboter in einem umfangreichen, eigenständigen Abenteuer zurück. Doch mehr als nur ein 3D-Plattformspiel, ist Astro Bot ein liebevoll gestaltetes Tribut an die PlayStation-Geschichte und ein Spiel, das von Anfang bis Ende durch kreative Level, hervorragendes Gameplay und technische Perfektion besticht. Astro Bot - Einfache Story, aber charmant Die Geschichte von Astro Bot ist bewusst einfach gehalten, um die actionreichen Level und das Gameplay in den Mittelpunkt zu rücken. Nachdem das Alien Nebulax die PS5-Mothership angegriffen und den CPU gestohlen hat, landet Astro Bot auf einem Wüstenplaneten, wobei die Crew von 300 Bots sowie die Hardware-Komponenten der PS5 in verschiedene Galaxien verstreut werden. Eure Aufgabe ist es nun, als Astro Bot diese Crewmitglieder zu retten und die fehlenden Teile wiederzufinden, um das Schiff zu reparieren. Obwohl die Handlung keine tiefgreifenden Wendungen oder Dialoge bietet, hat sie ihren ganz eigenen Charme. Die Spielerinnen und Spieler wissen von Anfang an, worauf es ankommt: In die verschiedenen Galaxien zu reisen, die Bots zu retten und die einzelnen Teile der Mothership wiederzubeschaffen. Diese Rahmenhandlung reicht völlig aus, um die abwechslungsreichen Abenteuer zu verknüpfe, und hält das Tempo angenehm hoch. Astro Bot - Klassisches Gameplay, modern verpackt Astro Bot bleibt seinem Kern als 3D-Plattformer treu, bietet aber zahlreiche kreative Neuerungen, die das Spiel frisch und unterhaltsam machen. Mit 80 Leveln, die in verschiedenen Galaxien angesiedelt sind, erwarten euch eine Vielzahl an Herausforderungen und Sammlerstücken. Das Hauptziel in jedem Level ist es, versteckte Bots, Puzzleteile und Münzen zu finden. Diese Sammlerstücke sind nicht nur zum Selbstzweck da – sie haben direkten Einfluss auf den Spielfortschritt. Durch das Sammeln von Puzzleteilen könnt ihr neue Bereiche im zentralen Hub freischalten, wie zum Beispiel eine Gacha-Maschine, die neue Kostüme oder Farben für Astro Bot ermöglicht. Das Leveldesign ist fantastisch abwechslungsreich und hält die Spieler durch clevere Mechaniken ständig auf Trab. Ein Highlight sind die unterschiedlichen Begleiter, die Astro im Laufe des Spiels erhält. Diese ersetzen die Kostüme aus Astro’s Playroom und verleihen dem kleinen Roboter verschiedene Fähigkeiten, um Herausforderungen in den Leveln zu meistern. Ob dehnbare Boxhandschuhe, mit denen Gegner getroffen werden, oder ein Elefant, der Flüssigkeiten aufsaugt, um Plattformen zu erschaffen – jedes Gadget wird durchdacht eingesetzt und verleiht dem Spiel eine wunderbare Abwechslung. Astro Bot - Kreative Bosskämpfe und charmante Easter Eggs Ein besonderes Highlight von Astro Bot sind die Bosskämpfe, die sich um die in den Leveln erlernten Fähigkeiten drehen. Jeder Bosskampf fühlt sich frisch und einzigartig an, und fordert die Spieler, ihre erlernten Fertigkeiten geschickt einzusetzen. Besonders die Level, in denen Astro in die Rolle bekannter PlayStation-Helden wie Kratos aus God of War oder Aloy aus Horizon Zero Dawn schlüpft, sind eine charmante Hommage an die PlayStation-Geschichte und bieten zahlreiche Easter Eggs für Fans. Insgesamt gibt es 173 VIP-Bots, die berühmte PlayStation-Charaktere verkörpern, und die in den Leveln versteckt sind. Diese Charaktere, die von Klassikern wie Spyro bis zu moderneren Helden wie Ratchet & Clank reichen, fügen dem Spiel eine besondere nostalgische Note hinzu und lassen das Herz eines jeden PlayStation-Fans höherschlagen. Astro Bot - Ein Erlebnis dank DualSense-Controller Eine der größten Stärken von Astro Bot ist die hervorragende Nutzung des DualSense-Controllers der PS5. Die adaptive Trigger und das haptische Feedback werden geschickt eingesetzt, um das Spielerlebnis noch intensiver zu gestalten. Jeder Schritt, den Astro Bot macht, jede Oberfläche, über die er läuft – sei es Gras, Metall oder Stein – wird durch den Controller fühlbar, und der eingebaute Lautsprecher gibt kleine, perfekt abgestimmte Geräusche wieder, die das Gefühl verstärken, wirklich in der Welt von Astro Bot zu sein. Selbst die Bewegungssteuerung kommt in bestimmten Abschnitten des Spiels zum Einsatz, etwa wenn Astro Bot seinen Dual Speeder steuert. Diese Mechanik ist zwar nicht immer perfekt und kann in bestimmten Momenten etwas ungenau sein, fügt dem Spiel aber eine weitere Ebene der Immersion hinzu, die es so besonders macht. Astro Bot - Leveldesign voller Kreativität und Spaß Was Astro Bot besonders auszeichnet, ist das durchdachte und abwechslungsreiche Leveldesign. Jedes Level bietet neue Herausforderungen und Mechaniken, die die Spieler immer wieder überraschen. Die kreativen Gadgets, die Astro im Laufe des Spiels erhält, sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt, und das Erkunden der Level wird belohnt. Besonders die versteckten Bots und Puzzleteile motivieren dazu, jedes Level gründlich zu durchforsten. Die Level reichen von einfachen, aber charmanten Landschaften wie einem japanischen Badehaus bis hin zu komplexen Zeitlupen-Leveln, in denen man jede Bewegung genau planen muss. Diese Abwechslung sorgt dafür, dass sich das Spiel über seine gesamte Dauer frisch anfühlt und nie monoton wird. Astro Bot - Technisch auf höchstem Niveau Auch in puncto Performance lässt Astro Bot keine Wünsche offen. Auf der Standard-PS5 lief das Spiel in meinen Tests durchweg flüssig und ohne merkliche Ruckler oder Bugs. Die Ladezeiten sind erfreulich kurz, was dank der leistungsstarken SSD der PlayStation 5 möglich ist. Auch die Steuerung des Spiels ist von Anfang an intuitiv und leicht zugänglich, was es sowohl für Neulinge als auch für erfahrene Spieler zu einem Vergnügen macht. Ein weiteres Plus ist die Tatsache, dass es in Astro Bot kein Lebenssystem gibt. Stirbt man in einem Level, wird man einfach an den letzten Checkpoin zurückversetzt und kann sofort weiterspielen. Diese Herangehensweise trägt dazu bei, dass der Frustfaktor gering bleibt, während dennoch ein Gefühl der Herausforderung bestehen bleibt. Astro Bot - Ein Fest für PlayStation-Fans Abseits des großartigen Gameplays und der technischen Brillanz ist Astro Bot auch eine Hommage an die PlayStation-Geschichte. Das Spiel ist voller Referenzen, Easter Eggs und Nostalgie, die Fans der Marke sicherlich zu schätzen wissen. Jeder VIP-Bot ist eine Erinnerung an ein ikonisches PlayStation-Spiel, und die zahlreichen versteckten Hinweise und Details machen das Spiel zu einem wahren Fest für Liebhaber der PlayStation. Das Spiel ist eine wahre Liebeserklärung an die vergangenen 30 Jahre PlayStation und vermittelt das Gefühl, dass Team Asobi die Geschichte und Bedeutung der Marke PlayStation tief verinnerlicht hat. Egal, ob man die PlayStation seit ihrer Gründungn kennt oder erst mit den neueren Konsolen eingestiegen ist – Astro Bot bietet für jeden etwas. ### NBA 2K25 (PS5) Test NBA 2K25 - Ein weiterer solider Schritt – mit den üblichen Stolpersteinen Die NBA 2K-Reihe hat sich über die Jahre einen festen Platz in der Welt der Sportsimulationen erarbeitet. Jedes Jahr wartet die Fangemeinde gespannt darauf, welche Neuerungen das Spiel bringt und ob es den Erwartungen gerecht wird. NBA 2K25 ist dabei keine Ausnahme und bietet eine Menge Verbesserungen, insbesondere im Gameplay. Allerdings bringt das Spiel auch einige altbekannte Probleme mit sich, die nach wie vor den Spielspaß beeinträchtigen. In unserer Review haben wir uns angeschaut, wie sich das Gameplay, die Modi und die Grafik entwickelt haben und wo noch Nachholbedarf besteht. NBA 2K25 - Kleine, aber feine Verbesserungen Was sofort auffällt, ist der deutliche Feinschliff im Gameplay. NBA 2K25 setzt auf die im letzten Jahr eingeführte „ProPLAY-Technologie“ und verbessert sie spürbar. Diese Technik sorgt dafür, dass die Spielerbewegungen noch realistischer und flüssiger wirken. Besonders beeindruckend sind die Animationen von Stars wie Paul George oder Jayson Tatum, deren Bewegungen – von Jump Shots bis zu typischen Dribblings – nahezu perfekt nachgebildet sind. Man hat tatsächlich das Gefühl, ein echtes NBA-Spiel zu erleben. Ein weiteres Highlight ist die Einführung der Go-To Moves. Damit kannst du die charakteristischen Bewegungen deiner Lieblingsstars nachahmen. Ob Jokic’s einbeiniger Sidestep oder Durant’s Crossover-Hesi – diese Moves können in entscheidenden Momenten das Spiel retten. Besonders, wenn die Shot Clock abläuft oder die gegnerische Verteidigung dichtmacht, bieten diese speziellen Züge einen echten Vorteil. Allerdings ist die Auswahl an Go-To Moves pro Spieler begrenzt. Spieler wie Joel Embiid, die im echten Leben ein breites Repertoire an Moves haben, wirken im Spiel etwas unterrepräsentiert. Hier hätte man sich mehr Vielfalt gewünscht​. Die neue „Rhythm Shooting“-Mechanik bringt ebenfalls frischen Wind ins Spiel. Sie erlaubt es, Würfe nach einem Shot-Fake nahtlos in Dribblings zu überführen. Das macht das Offensivspiel deutlich flexibler und dynamischer. Allerdings werden vor allem langjährige Spieler, die den klassischen Quadrat-Button gewohnt sind, anfangs Schwierigkeiten haben, sich auf das neue System umzustellen. Sobald man den Dreh raus hat, merkt man jedoch schnell, dass die neuen Mechaniken das Spielgefühl bereichern​. NBA 2K25 - Umfangreiche Spielmodi, aber nicht ohne Schwächen NBA 2K25 bietet eine beeindruckende Auswahl an Spielmodi, die für jeden Spielertyp etwas bereithalten. Der „MyCareer“-Modus bleibt nach wie vor das Herzstück des Spiels. Er ist dieses Jahr sogar noch immersiver geworden. Mit dem neuen Story-Modus „Heart of a Dynasty“ bekommt man als Spieler die Chance, die frühen Jahre seiner Karriere in einer nostalgischen Rückschau zu erleben. Auch wenn die Story nicht besonders lang ist, bringt sie eine erfrischende Abwechslung, besonders im Vergleich zu den teils uninspirierten Erzählungen der letzten Jahre​. Ein weiteres Highlight ist die Neugestaltung der virtuellen Stadt im „MyCareer“-Modus. Die Stadt ist jetzt kompakter und damit übersichtlicher. Dadurch wird der Spielfluss verbessert, da man sich schneller zwischen den verschiedenen Zielen bewegen kann. Besonders in den Online-Matches kommt dies zur Geltung, weil man schneller zu den wesentlichen Aufgaben gelangt und weniger Zeit mit Reisen verschwendet. Dennoch bleibt das große Problem der Mikrotransaktionen. Wer im „MyCareer“-Modus wirklich schnell vorankommen möchte, wird kaum um den Einsatz von echtem Geld herumkommen. Spieler, die keine Lust haben, zu „grinden“ oder Echtgeld zu investieren, werden den Fortschritt als extrem zäh und frustrierend empfinden​. Der „MyGM“-Modus, der sich an die Manager-Fans richtet, enttäuscht hingegen auch in diesem Jahr. Die RPG-Elemente wirken nach wie vor unfertig, und die Interaktionen mit den NPCs fühlen sich gezwungen und unecht an. Obwohl der Modus Potenzial hat, bleibt er im Vergleich zu anderen Managermodi – etwa in Football Manager – blass und oberflächlich​. Nichtsdestotrotz bietet NBA 2K25 auch echte Lichtblicke im Bereich der Spielmodi. Besonders der „MyTeam“-Modus, bei dem man sich sein eigenes Dream-Team aus NBA-Stars zusammenstellt, wurde dieses Jahr um weitere Spielmodi erweitert und bietet mehr Vielfalt als je zuvor. Doch auch hier gibt es das altbekannte Problem: Mikrotransaktionen sind allgegenwärtig. Spieler, die nicht bereit sind, Geld für In-Game-Währung auszugeben, haben es schwer, gegen die Teams von Spielern zu bestehen, die massiv in Kartenpakete investieren​. NBA 2K25 - Die Augen werden verwöhnt Grafisch setzt NBA 2K25 wieder einmal neue Maßstäbe. Die Detailliertheit der Spieler, von Gesichtszügen bis hin zu Schweißtropfen, ist beeindruckend. Dank der verbesserten ProPLAY-Technologie wirken die Spielerbewegungen noch realistischer, was besonders in den „MyNBA Eras“-Modi zur Geltung kommt. Ob man nun mit den legendären Chicago Bulls der 90er spielt oder die aktuellen Golden State Warriors steuert, die Authentizität der Darstellung ist bemerkenswert​. Auch die Atmosphäre im Spiel ist nahezu perfekt eingefangen. Die Soundkulisse, von den Kommentaren über die Geräusche der dribbelnden Bälle bis hin zu den jubelnden Fans, sorgt dafür, dass man das Gefühl hat, mitten in einem echten NBA-Spiel zu stehen. Die Halbzeitshows mit Shaquille O'Neal, die Kommentare der Analysten und die kleinen, aber feinen Details – all das trägt zu einem packenden Spielerlebnis bei. In Sachen Präsentation gibt es in der Welt der Sportsimulationen kaum ein anderes Spiel, das so überzeugend ist. NBA 2K25 - Mikrotransaktionen und Online-Zwang So gelungen das Gameplay und die Grafik auch sind, es gibt einen großen Störfaktor, der sich wie ein roter Faden durch die letzten Ausgaben der NBA 2K-Serie zieht: die Mikrotransaktionen. In NBA 2K25 sind sie nach wie vor allgegenwärtig. Besonders im „MyCareer“- und „MyTeam“-Modus ist es nahezu unmöglich, ohne den Einsatz von Echtgeld nennenswerte Fortschritte zu machen. Wer nicht bereit ist, echtes Geld in die Hand zu nehmen, wird zwangsläufig langsamer vorankommen und im Vergleich zu anderen Spielern im Nachteil sein. Das führt zu einer unausgewogenen Spielerfahrung, die besonders im Online-Modus frustrierend sein kann​. Ein weiteres großes Problem ist der Online-Zwang. Viele der Spielmodi, insbesondere „MyCareer“, setzen voraus, dass der Spieler ständig online ist. Das mag in unserer vernetzten Welt für viele kein Problem darstellen, doch es gibt immer noch eine nicht unerhebliche Anzahl von Spielern, die das Spiel lieber offline genießen würden. Besonders für Einzelspieler, die sich auf den Story-Modus konzentrieren möchten, kann dieser Online-Zwang sehr störend sein​. ### Kingdom Rush 5: Alliances (PC) Test Kingdom Rush 5 Alliances ist der neueste Teil der beliebten Tower-Defense-Reihe von Ironhide Game Studio. Diese Serie hat sich mit ihrem charmanten Grafikstil, strategischem Gameplay und humorvollen Elementen einen festen Platz im Herzen vieler Spieler erobert. Der fünfte Teil, Alliances, bringt frischen Wind in die Serie, indem er neue Mechaniken, Helden und Herausforderungen einführt, die sowohl alte Fans als auch Neulinge ansprechen sollen. In diesem Review werden wir die verschiedenen Aspekte von Kingdom Rush 5 Alliances beleuchten, um euch zu zeigen, ob es den hohen Erwartungen gerecht wird und wie es sich im Vergleich zu seinen Vorgängern schlägt. Kingdom Rush 5: Alliances - Ein schönes Abenteuer Kingdom Rush 5 Alliances ist der neueste Teil der bekannten Tower-Defense-Reihe, die es mittlerweile nicht nur für das Smartphone gibt, sondern auch für Konsolen und den PC. Nachdem der letzte Teil zwar in Ordnung, aber definitiv kein Meisterwerk war, hat das Studio aus seinen Fehlern gelernt. Die Wege und Gebäude, die den letzten Teil schwierig und eintönig gemacht haben, wurden hier definitiv überarbeitet, damit dieses Tower-Defense dem Spieler Freiheiten gibt. Einmal zur Erinnerung, bei solchen Spielen kommen eine bestimmte Anzahl von Wellen mit Monstern, die in eure Basis wollen. Haben es genug geschafft, verliert ihr die Runde. Dementsprechend müsst ihr auf dem Weg Gebäude, Helden und Fallen platzieren, damit diese aufgehalten werden und damit es nicht langweilig wird, gibt es zahlreiche Upgrades, die ihr in verschiedenen Situationen gut gebrauchen könnt. Wie der Name des Spiels es auch sagt, ist es neu, dass ihr euch mit dem Bösen zu einer Allianz verbündet, um gegen den wahren Feind zu kämpfen. Entsprechend habt ihr aus beiden Fraktionen zahlreiche Helden und Türme zur Verfügung, die euch Level für Level an den Bildschirm fesseln werden. Besonders mit den ganzen Upgrades habt ihr viel zum Ausprobieren, was das Gameplay von Kingdom Rush sehr spannend macht. Zudem steuert ihr immer zwei Helden, was das Gameplay umso spannender macht. Zusätzlich erwarten euch überall wieder zahlreiche Referenzen zu Spielen und Filmen, die euch Archievements freischalten und das Gameplay umso witziger machen. Link und Navi sind da nur eins von vielen schönen Beispielen. Je weiter ihr kommt, desto mehr Helden, Türme und Upgrades schaltet ihr auch frei, die ihr nach Belieben nutzen könnt. Schlussendlich seid ihr dann auch der Captain am Steuer und müsst nicht unbedingt bestimmte Türme an Knotenpunkte legen, wie beim letzten Teil. Somit waren wir sehr positiv angetan über das fesselnde Gameplay in Kombination mit der wirklich schönen Grafik. Kingdom Rush 5: Alliances - Galerie Kingdom Rush 5: Alliances - Ein kurzes Vergnügen Diese ganzen schönen Aspekte konnten wir dennoch nur zur Steam Version sagen, denn wir haben seit dem ersten Teil auch immer die iOS/Android Version parat. Da greift ihr nämlich oft zur Geldbörse. Neben dem initialen Preis müsst ihr viele Helden und Türme nämlich freikaufen, welche auf der Steam Version bereits gratis sind. Zusätzlich gibt es dort auch extra Diamanten, um Fallen zu kaufen, die einmalig helfen. Durchaus verstehen wir Konzept und wollen, dass das Studio wächst, dennoch ist der Preisunterschied quasi 20 € am PC vs. mindestens 50 € am Smartphone für den gleichen Inhalt. Nachdem wir bei dem Preisunterschied einmal schlucken mussten, dachten wir uns, dass wir dafür vermutlich extrem viel geboten bekommen. Das ist leider Kingdom Rush typisch nicht ganz richtig. Zwar ist da extrem viel Liebe im visuellen, als auch im Gameplay, aber es ist auch schnell das Ende der Geschichte erreicht. Für Veteranen gibt es an der Stelle noch Challenges und schwierigere Optionen, aber wirklich neuer Inhalt kommt da nicht mehr. Es ist zwar etwas im Laufe des Jahres als gratis DLC geplant, aber das ist schlussendlich nicht direkt im Spiel, wodurch ihr maximal 1 - 2 Tage Spielspaß habt, je nachdem wie viel ihr zockt und ob ihr Veteranen seid. Wer eine Herausforderung möchte, wird vermutlich länger daran sitzen, aber bei den Aufgaben sind es vermutlich die wenigsten. Schlussendlich können wir sagen, dass der fünfte Teil wieder mal eine humorvolle und bessere Umsetzung war, die für kurze Dauer extrem viel Spaß macht. Entsprechend empfehlen wir auch definitiv die Steam Version statt einer mobilen Variante. Kingdom Rush 5: Alliances - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=bmjjvpKcP5Y Kingdom Rush 5: Alliances - FAQ Was sind die Hauptmerkmale von Kingdom Rush 5 Alliances?Kingdom Rush 5 Alliances bietet eine Vielzahl von neuen Features, darunter die Möglichkeit, zwei Helden gleichzeitig im Kampf zu steuern, was neue strategische Möglichkeiten eröffnet. Mit 12 einzigartigen Helden und 15 verschiedenen Türmen, die jeweils über besondere Fähigkeiten verfügen, können Spieler ihre Taktiken anpassen und eine Vielzahl von Gegnern bekämpfen. Die Einführung von Allianzen fügt dem klassischen Tower-Defense-Gameplay eine zusätzliche strategische Ebene hinzu.Wie viele Stufen umfasst die Hauptkampagne von Kingdom Rush 5 Alliances?Die Hauptkampagne von Kingdom Rush 5 Alliances umfasst insgesamt 16 Stufen. Jede Stufe bietet einzigartige Herausforderungen und erfordert unterschiedliche Strategien, um die Wellen von Gegnern erfolgreich abzuwehren. Zusätzlich zur Hauptkampagne gibt es zwei weitere Modi, die zusätzliche Herausforderungen und spezielle In-Game-Erfolge bieten.Welche neuen Helden und Türme sind in Kingdom Rush 5 Alliances verfügbar?In Kingdom Rush 5 Alliances stehen den Spielern 12 verschiedene Helden zur Verfügung, darunter neue Charaktere wie Nyru und Onagro, die jeweils über einzigartige Fähigkeiten verfügen. Das Spiel bietet auch 15 verschiedene Türme, die mit speziellen Fähigkeiten ausgestattet sind, um den Spielern mehr strategische Möglichkeiten zu bieten. Einige der klassischen Türme aus früheren Spielen kehren ebenfalls zurück, um den Spielern ein nostalgisches Erlebnis zu bieten.Welche grafischen und auditiven Verbesserungen bietet Kingdom Rush 5 Alliances?Kingdom Rush 5 Alliances beeindruckt mit einem reichhaltigen, handgezeichneten Grafikstil, der die visuelle Präsentation auf ein neues Niveau hebt. Die dynamischen Comicbuch-Zwischensequenzen tragen zur lebendigen Erzählweise bei, wobei der Sound den Rest abrundet. ### JBL Quantum Stream Wireless (Hardware) Test Das JBL Quantum Stream Wireless ist ein tragbares Mikrofon, das speziell für Content-Creator entwickelt wurde. Mit einem Preis von rund 90 € bietet es eine Vielzahl von Funktionen, darunter einstellbare Geräuschunterdrückung und eine lange Akkulaufzeit. Das Mikrofon richtet sich stark an Streamer, Podcaster und alle, die unterwegs hochwertige Audioaufnahmen benötigen. In diesem Review werden wir die verschiedenen Aspekte des JBL Quantum Stream Wireless beleuchten, um zu sehen, ob es den hohen Erwartungen gerecht wird und wie es sich im Vergleich zu anderen Mikrofonen schlägt. JBL Quantum Stream Wireless - Klein aber fein Das JBL Quantum Stream Wireless gibt es in zwei Varianten, einmal mit Lightning (ältere iPhone-Anschluss), als auch mit USB-C, welches wir für unseren Test benutzt haben. Als wir die Verpackung geöffnet haben, waren wir erstmal sichtlich überrascht, da diese zwar klein, aber vollgefüllt war. Insgesamt erhaltet ihr nämlich das Case zum Laden, das Mikrofon mit zusätzlich Windschutz, einen Empfänger und ein USB-Ladekabel. Entsprechend hat es auch nicht lange gedauert, bis das Mikrofon startbereit war und wir loslegen könnten. Schnell den Empfänger an unser Smartphone, Kamera mit Videoaufnahme angeschaltet und wir konnten aufnehmen. Sei es für ein Video oder einen Stream, wir waren gewappnet. Da das Mikrofon zusätzlich einen Clip und einen Windschutz hat, sahen wir zusätzlich auch noch professionell aus. Die Klangqualität ist ein entscheidender Faktor bei der Bewertung dieses Mikrofons, und das JBL Quantum Stream Wireless enttäuscht in dieser Hinsicht nicht. Ausgestattet mit einem Kondensatormikrofon bietet es eine omnidirektionale Aufnahme, die in der Lage ist, Schall aus allen Richtungen aufzunehmen. Das ist besonders nützlich für Interviews, Gruppendiskussionen oder Situationen, in denen der Sprecher nicht direkt vor dem Mikrofon sitzt. Entsprechend waren wir überrascht, was dieser kleine Apparat alles hergibt! Zusätzlich bietet das Mikrofon einen Mute-Button und eine LED-Anzeige, die anzeigt, ob das Mikrofon aktiv ist oder nicht. Diese visuelle Rückmeldung ist besonders nützlich, um sicherzustellen, dass das Mikrofon während wichtiger Aufnahmen nicht versehentlich stummgeschaltet ist. Es hat vor allem wirklich Spaß gemacht, wie klar die Aufnahmen waren, obwohl wir dabei ständig durch die Wohnung oder auf der Straße herumgelaufen sind. Selbst wenn der Empfänger nicht direkt vor uns war, hatten wir immer klare Aufnahmen. JBL Quantum Stream Wireless - Galerie JBL Quantum Stream Wireless - Mehr Featuers mit der App Obwohl das Stream Wireless so schnell und einfach zu bedienen ist, gibt es auch eine App, die euch zusätzliche Möglichkeiten bietet, wie einen Vorverstärker, AI-Geräuschunterdrückung, Mikrofon-Effekte und Anpassung der LED-Helligkeit. Das sind zwar nette Aspekte, aber nicht unbedingt nötig, da die Geräuschunterdrückung leider auch die Audioqualität etwas schmälert. Die Akkulaufzeit ist ein weiterer wichtiger Aspekt des JBL Quantum Stream Wireless. Das Mikrofon bietet eine beeindruckende Aufnahmedauer von bis zu 6 Stunden mit einer einzigen Ladung, und das mitgelieferte Ladeetui bietet zusätzliche 18 Stunden Betriebszeit. Dies bedeutet, dass ihr insgesamt bis zu 24 Stunden aufnehmen könnt, bevor ihr das Mikrofon und das Etui aufladen müsst. Außerdem ermöglicht Schnellladefunktion es, das Mikrofon in nur 15 Minuten für eine weitere Stunde Aufnahmezeit aufzuladen, was besonders praktisch für Nutzer mit einem vollen Terminkalender ist. Für unsere Zwecke wird das JBL Quantum Stream Wireless mehr als ausreichen (für Interviews) und so wird es vermutlich auch den meisten gehen. Dennoch wird es auch den ein oder anderen Streamer geben, der gerne sein Mikrofon nicht nur am Smartphone anschließen möchte. Das ist bedauerlicherweise nicht möglich. Auch etwas tiefergreifender Einstellungen gibt es nicht, die für den ein oder anderen interessant sein dürften. Das heißt aber nicht, dass das JBL Quantum Stream Wireless nicht drauf hat. Die Audioqualität hat uns wirklich überrascht und wir haben das Gerät bereits für 60 € im Angebot gesehen und besonders für diesen Preis ist das ein No-Brainer. JBL Quantum Stream Wireless - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=OAy43x_T00M JBL Quantum Stream Wireless - FAQ Welche Hauptmerkmale bietet das JBL Quantum Stream Wireless Mikrofon?Das JBL Quantum Stream Wireless ist ein tragbares Mikrofon, das eine omnidirektionale Aufnahme bietet, ideal für Interviews und Gruppendiskussionen. Es verfügt über einstellbare Geräuschunterdrückung und eine lange Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden mit dem Ladeetui.Wie ist die Klangqualität des JBL Quantum Stream WirelessDas JBL Quantum Stream Wireless bietet eine klare und detailreiche Klangqualität dank seines Kondensatormikrofons und der omnidirektionalen Aufnahme. Die Audioqualität ist für Streaming, Podcasting und mobile Aufnahmen unserer Meinung nach mehr als ausreichend. Da können die Standardmikrofone von iPhone und Co. noch nicht mithalten.Wie lange hält der Akku des JBL Quantum Stream Wireless?Das JBL Quantum Stream Wireless bietet eine Aufnahmedauer von bis zu 6 Stunden mit einer einzigen Ladung. Das mitgelieferte Ladeetui bietet zusätzliche 18 Stunden Betriebszeit, was insgesamt bis zu 24 Stunden Aufnahmezeit ermöglicht. Die Schnellladefunktion erlaubt es, das Mikrofon in nur 15 Minuten für eine weitere Stunde Aufnahmezeit aufzuladen. ### 1MORE Open Earbuds S31 (Hardware) Test Die S31 Open Earbuds sind die neueste Ergänzung im Portfolio von 1MORE, einem Unternehmen, das einigen von euch vermutlich noch nichts sagt. Diese kabellosen Ohrhörer sind speziell für den aktiven Lebensstil entwickelt worden und bieten eine offene Bauweise, die es euch ermöglicht, Umgebungsgeräusche wahrzunehmen, während ihr Musik hört oder zockt. Mit einem Preis von rund 50 Euro positionieren sich die Open Earbuds S31 im unteren Preissegment und versprechen eine Vielzahl von Funktionen, darunter eine lange Akkulaufzeit, Bluetooth 5.3 und eine IPX5-Zertifizierung. In diesem Review schauen wir uns die Open Earbuds S31 jedoch nicht für den Sport an, sondern im Bereich Gaming und Homeoffice, um euch am Ende des Tages verraten zu können, ob dieser Stil von Kopfhörern, etwas für Gamer ist. 1MORE Open Earbuds S31 - Mal etwas anderes Heutzutage gibt es verschiedenste Arten von Headsets. Typischerweise sind dafür Modelle wie OnEar, OverEar und InEar. Doch wie sieht es mit OpenEar aus? Dieses Konzept wird gängigerweise für Sportler benutzt, damit die Umgebung beim Sport weiterhin gehört werden kann. Außerdem verhindert diese Bauweise, dass eure Ohren sich entzünden, wenn ihr die Kopfhörer zu lange nutzt. Entsprechend haben wir uns gedacht, wie sieht es dann beim Spielen oder im Homeoffice aus? Hier gibt es auch oft genug Szenarien, bei denen wir Musik hören, aber die Umgebungsgeräusche wie von Haustieren oder der Türklingel mindestens genauso wichtig sind. Für diesen Kontext klingen die 1MORE Open Earbuds S31 definitiv sehr sinnvoll. Doch bevor es zum Praxistest geht, mussten wir die Kopfhörer erstmal auspacken. Für einen Preis von ca. 50 € kommen die Open Earbuds mit einer Ladeschale, jedoch ohne USB-C-Kabel. Das ist für viele mittlerweile kein Problem, aber wer eins benötigt, schaut hier eventuell erstmal in die Röhre. Dennoch waren wir im ersten Moment positiv überrascht, denn qualitativ fühlen sich die Earbuds wirklich gut an und sitzen sehr angenehm auf den Ohren. Das ist zwar im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig, aber in unserem Test haben wir z. T. vergessen, dass wir die Kopfhörer aufhatten. In Relation zu einem JBL Quantum 910 sind diese hier entsprechend ein Federgewicht. Jetzt stellt sich die Frage, ob das Konzept von Open Earbuds für zu Hause geeignet ist. Entsprechend wurden wir schnell überzeugt, denn der Klang ist definitiv sein Geld wert. Zwar wären etwas mehr Tiefen nicht schlecht, aber klare Höhen und satte Mitten sind auf jeden Fall vorhanden. Das ist zumindest der Fall, wenn ihr beide Kopfhörer benutzt. Wer gerne nur einen Earbud nutzt, dem würden wir vermutlich nicht dazu raten, da sich der Ton dann nicht mehr so wuchtig anhört. Uns hat dennoch die offene Bauweise überzeugt, da wir unsere Umgebungsgeräusche wahrnehmen konnten, wenn wir die Lautstärke nicht gerade auf 100 % hatten und somit Haustiere, Türklingel und Telefon jederzeit mitbekommen haben, was mit einem typischen Headset nicht unbedingt immer die Sache ist. Zudem habt ihr durch das offene Konzept keine schwitzigen Ohren, was bei einigen Headset-Nutzern im Sommer vermutlich zu Entzündungen geführt hat. 1MORE Open Earbuds S31 - Galerie 1MORE Open Earbuds S31 - Auch zum Zocken geeignet Da wir nicht nur Homeoffice betreiben, sondern auch Spiele testen müssen, haben wir die Open Earbuds auch hier auf die Probe gestellt. Prinzipiell reichen die Kopfhörer für alle möglichen Szenarien, aber optimal sind diese nicht unbedingt für jeden. Besonders bei Shootern sind diese nicht die hilfreichsten, außer ihr wollt nur wissen, ob der Gegner links oder rechts ist. Bei Spielen wie League of Legends oder Einzelspieler-Titeln reicht es dennoch vollkommen, solange ihr nicht im Discord seid. Zwar haben die Kopfhörer insgesamt vier Mikrofone eingebaut, aber ihr könnt euch vermutlich denken, wie diese klingen. Apple Airpods sind da ein gutes Beispiel, es klingt wie durch eine Dose und am PC geht da deutlich mehr. Jetzt haben wir natürlich den ganzen Tag mit den 1MORE Open Earbuds gezockt und gearbeitet. Wie sieht es da mit der Akkulaufzeit aus? Die Kopfhörer bieten hierfür eine beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden mit einer einzigen Ladung, und das mitgelieferte Ladeetui bietet zusätzliche weitere 20 Stunden Wiedergabezeit. Das bedeutet, dass ihr insgesamt ungefähr 30 Stunden Musik hören könnt, bevor ihr die Ohrhörer und das Etui aufladen müsst. Damit euch auch definitiv nicht der Saft ausgeht, gibt es sogar eine Schnellladefunktion, die es ermöglicht, die Ohrhörer in nur 15 Minuten für 2 Stunden Wiedergabezeit aufzuladen, was besonders praktisch für Nutzer mit einem hektischen Lebensstil ist. Eigentlich wollten wir an dieser Stelle auch noch etwas zur 1MORE Music App erzählen, die euch noch zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten geben sollte. Leider haben wir diese nicht zum Laufen bekommen. Zwar war unser iPhone mit den Kopfhörern verbunden und hat auch ohne Probleme funktioniert, jedoch haben wir es nach zahlreichen versuchen aufgegeben mit der App. Bei einigen scheint sie zwar zu funktionieren, aber bei mindestens genauso vielen auch nicht. Sehr schade. 1MORE Open Earbuds S31 - FAQ Welche Hauptmerkmale bieten die 1MORE Open Earbuds S31?Die 1MORE Open Earbuds S31 zeichnen sich durch eine offene Bauweise, die eine ausgewogene Klangqualität bieten. Sie verfügen über Bluetooth 5.3 für eine stabile Verbindung, eine lange Akkulaufzeit von bis zu 30 Stunden, mit Ladeetui und eine IPX5-Zertifizierung, die Schutz vor Wasser und Schweiß bietet.Wie ist die Klangqualität der 1MORE Open Earbuds S31 im Vergleich zu anderen Ohrhörern?Die 1MORE Open Earbuds S31 bieten eine ausgewogene Klangqualität mit klaren Höhen und satten Mitten. Entsprechend sind wir bei dem Preis positiv überrascht, jedoch ist diese Bauweise nicht für jeden etwas.Wie lange hält der Akku der 1MORE Open Earbuds S31?Die 1MORE Open Earbuds S31 bieten eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden mit einer einzigen Ladung, und das mitgelieferte Ladeetui bietet zusätzliche 22 Stunden Wiedergabezeit. Dies ergibt eine Gesamtlaufzeit von bis zu 30 Stunden, bevor die Ohrhörer und das Etui aufgeladen werden müssen.Sind die 1MORE Open Earbuds S31 für sportliche Aktivitäten geeignet?Ja, die 1MORE Open Earbuds S31 sind ideal für sportliche Aktivitäten geeignet. Die offene Bauweise sorgt für Komfort und Sicherheit, da Umgebungsgeräusche wahrgenommen werden können. Zudem sind sie IPX5-zertifiziert, was sie resistent gegen Wasser und Schweiß macht.Welche Zusatzfunktionen bieten die 1MORE Open Earbuds S31?Die 1MORE Open Earbuds S31 sollten prinzipiell einige Zusatzfunktionen haben, die per App einstellbar sind und auch ersichtlich, nur hat das bei uns leider nicht geklappt. ### Aquapark Tycoon (PC) Vorschau Auf der gamescom 2024 durften natürlich klassische Tycoon-Titel nicht fehlen und mit Aquapark Tycoon haben wir ein interessantes Spielprojekt gefunden! Wie der Name schon verrät, dürft ihr in diesem Spiel euren eigenen Wasserpark bauen, mit allem Drum und Dran, aber in einem etwas anderen Umfang. Hier erwarten euch nämlich nicht nur Rutschen und ein Freibad, sondern auch Hallenbad, Sauna und mehr. Wir durften auf der Messe in Köln bereits etwas reinschnuppern und erzählen euch, was euch erwartet. Aquapark Tycoon - Frittenbuden dürfen nicht fehlen! Aquapark Tycoon bietet genau das, was ihr erwartet und viel mehr. Mit dem Ziel euch eine rundum Erlebnis mit Hallenbad, Strand, Freibad und Sauna zu bieten, erwarten euch zahlreiche Möglichkeiten. In unserem Fall haben wir ein kleines Freibad betrieben, welches wir mit Rutschen und Frittenbuden zugekleistert haben. Da es ein typisches Tycoonspiel ist, ist uns entsprechend der Einstieg sehr einfach gefallen, aber allgemein war es einfach seinen eigenen Traumpark zu erstellen, mit allem möglichen, was ihr mögt, als auch was eure Gäste mögen. Entsprechend ist unser Freibad schnell gewachsen und wir mussten nicht nur unsere Sanitäranlagen erweitern, sondern auch die Anzahl an Mitarbeitern und Mülltonnen erhöhen. Je größer eure Anlage wird, desto mehr Verantwortung habt ihr entsprechend und müsst sehen, dass alles läuft, wie es sollte. Aquapark Tycoon - Galerie Schön ist es daher, dass es viele Werte und Statistiken gibt. Diese sind nicht unbedingt ein Muss für jeden, dennoch ist klar ersichtlich, was ihr tun müsst, damit Mitarbeiter und Gäste zufrieden sind. Das haben wir auch so gut es geht gemacht, nur war leider unsere Zeit limitiert und wir konnten keine wilden Kreationen ausprobieren. Dennoch waren wir sichtlich angetan von den zahlreichen Möglichkeiten, die das freie Bauen ermöglicht. Abgesehen davon gibt andere Modi mit Missionen, falls ihr gerade nicht einfach irgendwas bauen wollt und somit einen roten Faden habt. Was uns aber wirklich erstaunt hat ist, dass das Ganze sogar noch Multiplayer bekommen soll, in dem ihr mit Freunden zusammen einen Wasserpark aufbauen könnt. Das macht ein Tycoonspiel umso spannender und wir freuen uns bereits auf 2025, damit wir die volle Pracht des Titels genießen können! Wer jedoch bereits etwas zu der Entwicklung beitragen möchte, der kann sich in den Discord von Boxelware gesellen. Dort erwarten euch die Entwickler und einige andere Leute, die zusammen ein tolles Spiel auf den Markt bringen wollen. Wer also gute Ideen hat, kann sie dort direkt an die Macher weitergeben. Aquapark Tycoon - Announcement Teaser https://www.youtube.com/watch?v=nTeYZMK3vFg ### Orcs Must Die! Deathtrap (PC) Vorschau Wer gerne Koop-Spiele mit seinen Freunden spielt, wird an Orcs Must Die! die letzten Jahre nicht vorbeigekommen sein. Nachdem die Reihe bereits drei sehr erfolgreiche Teile auf den Markt gebracht hat und eine Online-Version, die gemischte Gefühle bei der Community ausgelöst hat, geht es zurück zu den Anfängen, nur besser! Wir durften Deathtrap bereits auf der gamescom 2024 anspielen und sind bereits sehr gespannt, euch davon zu berichten. Orcs Must Die! Deathtrap - Die Entwickler hören euch! Auf der gamescom 2024 hatten wir die Chance den neuesten Teil der Reihe anzuspielen und wir könnten glücklicher nicht sein. Als langjährige Fans der Reihe, waren wir genauso gespannt, wie ihr, was es denn neues gibt. Hier können wir sagen, dass die Entwickler euch erhören und quasi das Spiel vom Konzept alles gleich ist, aber auch komplett verändert. Keine Sorge, das meinen wir nicht negativ, denn es erwartet euch das klassische "Tower-Defense"-Konzept wie zuvor, mit neuen Gegnern, mehr Fallen und natürlich auch neuen Charakteren. Entsprechend gibt es bereits so einige neue Inhalte, die es zu entdecken gibt. Das ist aber nicht alles, denn drumherum wurde auch viel verändert. Es gibt nämlich statt eines langweiligen Menüs einen Hub. Dort könnt ihr alleine oder mit bis zu drei Freunden alles für eure Missionen vorbereiten von Charakterauswahl bis hin zu euren Fallen, Upgrades und co. Das macht das Spiel durchaus viel angenehmer anzusehen und ihr habt auch in der Zwischenzeit etwas zu tun. Wie ihr vermutlich bereits gelesen habt, gibt es jetzt endlich auch die Möglichkeit, mit bis zu vier Spielern gleichzeitig zu spielen. Das ist ein Feature, was wir lange vermisst haben und es ist endlich da. Entsprechend wird auch die Schwierigkeit der Wellen angepasst, aber in unserem Durchgang war das vollkommen in Ordnung. Für Leute, die es gerne wirklich knackig mögen, gibt es sogar noch weitere Möglichkeiten, die Wellen zu verstärken, ganz nach dem Motto "High Risk, High Reward". Orcs Must Die! Deathtrap - Galerie Obwohl in den ganzen Bildern und Videos, die aktuell rum kursieren, kein Max, der Hauptcharakter der Reihe, zu sehen ist, wissen wir, dass dieser noch kommen wird. Genauso sieht es mit der Unterstützung für die PlayStation aus. Aktuell wir noch nicht viel darüber gesprochen, aber je näher der Release im ersten Quartal 2025 rückt, desto mehr Informationen werden wir vermutlich erhalten. Zwischenfazit Obwohl wir nur eine Runde gespielt haben, wurden wir als Vierertruppe direkt in den Bann des neuen Teils eingesogen. Dementsprechend sind wir uns sicher, dass Deathtrap ein voller Erfolg wird, mit neuen Charakteren, vielen verbesserten Features und Aspekten, welche die Community bereits lange wollte. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt auf den Release von Orcs Must Die! Deathtrap und können es kaum erwarten davon zu berichten! Wenn ihr es auch nicht mehr erwarten könnt, dann solltet ihr definitiv das Spiel auf eure Wunschliste packen! Orcs Must Die! Deathtrap - Announce Trailer https://www.youtube.com/watch?v=aYcWZIMj3Gs ### ENDORFY LIV Plus Wireless (Hardware) Test Die ENDORFY LIV Plus Wireless Gaming Maus ist ein neues, innovatives Peripheriegerät, das speziell für Gamer entwickelt wurde, die Wert auf Präzision und Flexibilität legen. Mit einem Preis von rund 100 Euro positioniert sich die Maus im mittleren bis oberen Preissegment und verspricht eine Vielzahl von Funktionen, darunter eine kabellose Verbindung, einen hochpräzisen Sensor und anpassbare RGB-Beleuchtung. In diesem Review werden wir die verschiedenen Aspekte der ENDORFY LIV Plus Wireless beleuchten, um zu verstehen, ob sie den hohen Erwartungen gerecht wird und wie sie sich im Vergleich zu anderen Gaming-Mäusen schlägt. ENDORFY LIV Plus Wireless - Geiles Gesamtpaket! ENDORFY hat sich mit der LIV Plus Wireless einige Probleme zur Brust genommen, von der einige Gamer vermutlich ordentlich genervt waren. Obwohl heute jede Maus ein Ladekabel dabei hat, wird das Laden trotzdem vergessen. Bei Headsets z. B. hat es SteelSeries mit dem Arctis Nova Pro Wireless sehr schön gelöst, welches zwei Akkus hat, wovon einer immer geladen wird. Hier wurde es aber auch gut angegangen und ihr müsst dafür zum Glück nicht 300 € tief in die Tasche greifen. Mit ca. 100 € seid ihr aktuell dabei und erhaltet nicht nur eine Wireless Maus, sondern auch eine Dockingstation, welche eure Maus kabellos aufladen kann. Für diesen Preis ist das wirklich erstaunlich. Somit haben wir die Ladestation an dem PC angeschlossen, mit dem entsprechenden Dongle und konnten auch direkt loslegen. Die Software ist in dem Fall nicht nötig, um loszulegen. Wir haben diese installiert, aber verraten später mehr dazu. Kommen wir erstmal zur Leistung der ENDORFY LIV Plus Wireless Gaming Maus. Mit dem hochpräzisen PixArt PAW3370 Sensor ausgestattet, erreicht das Gerät nämlich eine maximale Auflösung von 26.000 DPI und hat eine Polling-Rate von bis zu 1000 Hz. Somit steckt in dieser Maus ziemlich viel Power, falls ihr diese benötigt. Wir haben uns bei ca. 6000 DPI eingependelt, da uns alles darüber viel zu schnell war. Dennoch haben wir uns dank der Maus nichtsdestotrotz in Shootern und anderen Spielen verbessert und das ziemlich schnell nach der Eingewöhnung. Der Grund für angenehmere Gaming-Sessions und eine bessere Leistung ist nämlich das Design der Maus. Diese sitzt nicht nur gut in der Hand, sondern ist auch mit gerade mal 69 Gramm extrem leicht. Wir hatten vorher die Logitech G502 X Plus in Nutzung und wussten gar nicht, wie viel diese 40 Gramm weniger ausmachen können. Auf einen ganzen Tag gesehen und je nach Spiel bzw. Aufgabe macht es nämlich durchaus viel aus. Diese Spezifikationen stellen sicher, dass die Maus nicht nur vielseitig ist, sondern auch bei schnellen Bewegungen und abrupten Richtungswechseln seine Arbeit ordentlich erledigt. ENDORFY LIV Plus Wireless - Galerie ENDORFY LIV Plus Wireless - Leicht und luftig Wie bereits erwähnt kann die ENDORFY LIV Plus Wireless ordentlich etwas für seinen Preis und liegt dabei gut in der Hand. Uns hat zudem das leichte Gewicht überrascht und sich auch positiv auf unsere Hand ausgewirkt, die schon länger Probleme mit Mäusen hatte. Dennoch gibt es noch ein paar Punkte, die ihr bezüglich des Designs wissen solltet. Denn die Maus ist, was die Tasten und das Gehäuse angeht, durchaus minimalistisch gehalten. Links, Rechts, zwei Seitentasten, eine DPI-Taste und das Mausrad mit Klickfunktion stehen euch insgesamt zur Verfügung und können, falls nötig auch in der Software angepasst werden. Uns hat hier ein bisschen die Option gefehlt, dass das Mausrad sich frei bewegen kann, aber das ist nicht unbedingt ein Dealbreaker. Haustierbesitzer dagegen werden vermutlich schon lange hellhörig geworden sein, wenn sie das Design sehen. Zwar ist das Gewicht gering und das Design schick, insbesondere mit dem eingebauten RGB, doch mit zwei Katzen als Mitbewohner sieht die Maus schnell mal aus wie ein Brutnest für Vögel. An der Stelle empfiehlt sich als, wer Haustiere hat, sollte ggf. auch in eine Packung Druckluftspray und Ohrenstäbchen investieren, da es in so einem Fall nicht unbedingt optimal ist. Außerdem könnte es auch weitläufig mit schwitzigen Händen ein Problem geben, aber das zeigt sich vermutlich erst auf lange Sicht. Da hat Turtle Beach mit seiner neuen Burst II Air ein Stück die Nase vorne, aber kommt ohne Charging Dock oder RGB. Mittlerweile haben wir aber auch die Software zahlreiche Male angesprochen und müssen sagen, sie ist durchaus minimalistisch. Ihr könnt ein paar Einstellungen machen, wie Profile erstellen für eure DPI und Hz-Rate, Makros erstellen und euer RGB einstellen. Das war es dann auch schon und bei diesen wenigen Aspekten ist uns auch ein kleiner Bug bezüglich des Eintippens der DPI in den Einstellungen aufgefallen. Zwar lässt sich der Regler mit der Maus bewegen, aber das Feld daneben zum Eintippen des Wertes funktioniert nicht. Schlimm ist das nicht, nur durchaus etwas nervig. Somit kommen wir auch zum letzten Aspekt dieser Maus, der Konnektivität. Hier glänzt die Maus nämlich noch einmal, da ihr insgesamt drei Optionen habt. Ihr könnt die Maus kabellos per 2,4-Ghz-Modus und dem Dongle nutzen, als auch per Bluetooth und kabelgebunden. In unserer Testzeit von knapp einem Monat lief die Maus hervorragend im kabellosen Modus und uns ist dabei keine Verzögerung oder derartiges aufgefallen. Wer jedoch möchte, kann zur Sicherheit auch die kabelgebundene Variante nutzen. Ein weiteres bemerkenswertes Feature der ENDORFY LIV Plus Wireless ist die lange Akkulaufzeit. Die Maus ist mit einem wiederaufladbaren Lithium-Akku ausgestattet, der nach vollständiger Aufladung bis zu 160 Stunden durchhält. Wir haben uns zwar dabei erwischt, die Maus ein paar Tage nicht zu laden, dennoch ist das kein Problem. Wir haben die Maus auf die Charging Dock gestellt, haben uns einen Kaffee gemacht und als wir wieder da waren, hat der Akku auch schon für den kompletten Tag gereicht. Dafür das wir vorher noch nie eine ENDORFY Maus hatten müssen wir gestehen sind wir sichtlich überrascht. Für den Preis erhaltet ihr eine ziemlich gute Gaming-Maus, die nicht nur viel mit sich bringt, sondern auch sehr schick in vielen Gaming Setups aussieht, sei es beim Nutzen oder auf der Charging Dock. ENDORFY LIV Plus Wireless - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=cQ5_nX_gl9I ENDORFY LIV Plus Wireless - FAQ Welche Hauptmerkmale bietet die ENDORFY LIV Plus Wireless Gaming Maus?Die ENDORFY LIV Plus Wireless Gaming Maus bietet eine Vielzahl von fortschrittlichen Funktionen, darunter einen hochpräzisen PixArt PAW3370 Sensor mit einer maximalen Auflösung von 26.000 DPI, eine Polling-Rate von bis zu 1000 Hz, sechs programmierbare Tasten, anpassbare RGB-Beleuchtung und eine lange Akkulaufzeit von bis zu 160 Stunden, gepaart mit kabellosem Aufladen.Ist die ENDORFY LIV Plus Wireless Gaming Maus bequem für lange Gaming-Sessions?Ja, die ENDORFY LIV Plus Wireless ist für guten Tragekomfort ausgelegt. Die Maus liegt nicht nur gut in der Hand, sondern ist auch extrem leicht, wodurch es deutlich angenehmer ist diese für lange Zeit zu nutzen.Welche Anpassungsmöglichkeiten bietet die ENDORFY LIV Plus Wireless Gaming Maus?Anpassbare RGB-Beleuchtung: Die RGB-Beleuchtung kann über die ENDORFY-Software angepasst werden, was zusätzliche Personalisierungsmöglichkeiten bietet.Programmierbare Tasten: Die Maus verfügt über sechs programmierbare Tasten, die über die Software konfiguriert werden können, um Makros und spezielle Funktionen für verschiedene Spiele zu erstellen.Individuelle DPI-Einstellungen: Die DPI-Einstellungen können in mehreren Stufen angepasst werden, um die Empfindlichkeit genau auf die Bedürfnisse der Nutzer abzustimmen. ### rapoo VT0Pro (Hardware) Test Die rapoo VT0Pro Gaming Maus ist ein hochmodernes Peripheriegerät, das speziell für anspruchsvolle Gamer entwickelt wurde. Mit einem Preis von rund 89 Euro gehört sie zu den mittelpreisigen Modellen auf dem Markt, verspricht jedoch eine Vielzahl von Funktionen und eine herausragende Leistung. Die Maus bietet sowohl einen kabellosen als auch einen kabelgebundenen Modus, eine beeindruckende Polling-Rate von bis zu 8000 Hz und einen hochpräzisen Sensor mit bis zu 26.000 DPI. In diesem Review werden wir die verschiedenen Aspekte der rapoo VT0Pro beleuchten, um zu verstehen, ob sie den hohen Erwartungen gerecht wird und ob sich der Kauf hier überhaupt lohnt. rapoo VT0Pro - Gaming Maus ohne viel Schnickschnack Mit schicken Bildern und wenig Aufmerksamkeit hat die Firma rapoo eine neue Maus auf den Markt gebracht, die wir für euch testen durften. Die Produktseite, als auch die Bilder, die es an wenigen Stellen zu sehen gibt, zeigen sich dennoch überaus spektakulär, aber irgendwoher kennen wir dieses Abbild doch. Genau, da hat nämlich ein namhafter Hersteller namens Logitech bereits die gleiche Idee gehabt, mit der MX Master 3S. Fast schon identisch sehen die Mäuse aus und von den Werten tut sich da auch nicht viel, bis auf die versprochenen DPI. Wir schauen uns die VT0Pro mal genauer an und finden heraus, wer die Nase vorn hat. Das Unboxing und die erste Nutzung waren entsprechend simpel gehalten. Kurz den Dongle aus der Maus geholt, eingesteckt, Maus angeschaltet und los geht es schon. Der Treiber installiert sich von selbst, aber die Gaming-Software nicht und diese ist durchaus versteckt, was uns durchaus komisch erscheint. Nötig ist diese nicht unbedingt, aber wer die Tasten anpassen und die DPI genau einstellen möchte, wird hierauf wohl nicht verzichten können. Wir kommen aber gleich nochmal auf die Software zurück. Denn zuerst schauen wir uns allgemein die Maus in Aktion an. Im ersten Moment wirkt sie nämlich wie eine gewöhnliche Büromaus, die auch nicht signifikant weniger als eine wiegt, mit 107 Gramm. Zudem gibt es hier auch eine Stütze für den Daumen und ein Mausrad, welches für seitliches Scrollen benötigt wird. Ersteres haben wir auch bei unserer Logitech G502 X PLUS, was wir nicht missen wollen. Letzteres hingegen ist durchaus ein Feature, welches nicht jeder Gamer benötigt. In MMO's ist das durchaus praktisch, aber da wären eventuell auch mehr Tasten angebracht. Dadurch wirkt die Maus nicht wirklich wie eine reine Gaming Maus, aber auch nicht wie eine Büromaus, da sie sehr anpassbar ist und auch deutlich schneller als eine normale Maus ist. Dafür sorgen die 26.000 DPI und eine Polling-Rate von bis zu 8000 Hz. Somit könnt ihr schnell von Bürotätigkeiten auf einen Shooter umsteigen, ohne die Maus dafür wechseln zu müssen. Das kann für einige durchaus interessant sein. Wir haben uns das mal auch bei Valorant angeschaut und hatten durchaus eine gemütliche Zeit beim Zocken, da diese Maus stark nach einer Mischung aus zwei Welten aussieht. Qualitativ fühlt sich die Maus zwar durchaus hochwertig an, aber an der Stelle hat Logitech einfach die Nase vorn in Relation zum Preis. Da ist die Frage, warum diese Maus nicht günstiger ist, um der Konkurrenz die Stirn zu bieten. Zwar sind hier mehr "Gaming-Features" eingebaut, dennoch ist nicht jeder ein FPS-Spieler. rapoo VT0Pro - Gallerie rapoo VT0Pro - Ergonomisches Design, mit Luft nach oben Aber um noch einmal auf das ergonomische Design zurückzukommen. Die Maus ist in einer Komfortausführung (Größe L) erhältlich und wurde entwickelt, um auch bei langen Gaming-Sessions bequem in der Hand zu liegen. Die Form der Maus passt sich gut an die Handfläche an und bietet eine angenehme Unterstützung für die Finger. Wir haben mit der Maus über mehrere Wochen zuerst acht Stunden gearbeitet und daraufhin gezockt und unsere Hand hatte immer noch keine Müdigkeitserscheinungen. Hierbei müssen wir euch aber auch sagen, dass euch kein extra Schnickschnack erwartet. Ihr habt also kein RGB oder sonstiges. Schlichtweg noch die Option eure Tasten per rapoo Software einzustellen und Makros zu hinterlegen. Kommen wir zu guter Letzt zur Konnektivität. Die Konnektivität ist ein weiterer Bereich, in dem die rapoo VT0Pro glänzt. Die Maus unterstützt sowohl einen kabellosen 2,4-GHz-Modus als auch einen kabelgebundenen Modus. Dies ermöglicht eine flexible Nutzung und stellt sicher, dass die Maus in verschiedenen Spielsituationen optimal funktioniert. Die kabellose Verbindung bietet eine stabile und verzögerungsfreie Leistung, während der kabelgebundene Modus zusätzliche Sicherheit und Stabilität bietet. Bluetooth hat diese Maus leider nicht, dennoch würde es vermutlich einhergehen mit einem Leistungsverfall. Ein weiteres bemerkenswertes Feature der rapoo VT0Pro ist die lange Akkulaufzeit. Die Maus ist mit einem wiederaufladbaren Lithium-Akku ausgestattet, der nach vollständiger Aufladung bis zu 160 Stunden durchhält. Dies ist besonders beeindruckend, da viele kabellose Gaming-Mäuse eine deutlich kürzere Akkulaufzeit bieten. Außerdem gibt es auch ein Wireless-Ladepad, welches wir leider für den Test nicht zur Verfügung hatten. Dennoch sorgt das Pad quasi dafür, dass die Maus euch beim Zocken nie leer geht. rapoo VT0Pro - FAQ Wo kann die Gaming-Software für das rapoo VT0Pro heruntergeladen werden?Bedauerlicherweise hat rapoo es an dieser Stelle nicht so einfach gemacht, die Software zu finden. Den Downloadlink findet ihr jedoch hier.Was sind die Hauptmerkmale der rapoo VT0Pro Gaming Maus?Die Rapoo VT0Pro Gaming Maus bietet eine Vielzahl von fortschrittlichen Funktionen, darunter einen einstellbaren Gaming-Sensor mit bis zu 26.000 DPI, eine Polling-Rate von bis zu 8000 Hz im kabellosen und kabelgebundenen Modus, 11 programmierbare Tasten und eine Akkulaufzeit von bis zu 160 Stunden. Sie unterstützt sowohl kabellose 2,4-GHz-Verbindungen als auch kabelgebundene Verbindungen, was eine flexible Nutzung ermöglicht.Wie ist die Leistung der rapoo VT0Pro Gaming Maus im Vergleich zu anderen Gaming-Mäusen?Das Design und die Sensoren sind durchaus sehenswert, dennoch gibt es auch viele andere Optionen, die prinzipiell überzeugen können. Ein Grund vermutlich ist der hohe Preis dieser Maus.Wie lange hält der Akku der rapoo VT0Pro Gaming Maus?Die rapoo VT0Pro bietet eine beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 160 Stunden nach vollständiger Aufladung. Es gibt zwar auch die Möglichkeit, die Maus kabellos aufzuladen, leider haben wir den Adapter dafür nie erhalten.Ist die rapoo VT0Pro Gaming Maus bequem für lange Gaming-Sessions?Ja, die rapoo VT0Pro ist für hohen Tragekomfort ausgelegt. Die Maus hat eine Komfortausführung (Größe L) und ist ergonomisch gestaltet, um auch bei langen Gaming-Sessions bequem in der Hand zu liegen. ### JBL Quantum 910 (Hardware) Test Das JBL Quantum 910 Gaming Headset ist ein kabelloses Over-Ear-Headset, das speziell für Gamer entwickelt wurde. Mit einem Preis von rund 199 Euro gehört es zu etwas hochpreisigen Modellen auf dem Markt, verspricht jedoch eine Vielzahl von Funktionen und eine herausragende Leistung. Das Headset bietet präzisen und hochauflösenden Sound sowie aktive Geräuschunterdrückung (ANC), die es bereits für viele attraktiv machen dürfe. In diesem Review werden wir die verschiedenen Aspekte des JBL Quantum 910 beleuchten, euch verraten, warum wir JBL Headsets besonders mögen und wie es sich im Vergleich zu anderen High-End-Gaming-Headsets schlägt. JBL Quantum 910 - Ein Quantensprung zum Vorgänger Vor etwas Längerem hatten wir bereits das JBL Quantum 810 genauer betrachtet und empfanden dieses Headset als wirklich gut. Kopfschmerzen hat uns wortwörtlich nur das Gewicht gemacht und da hat JBL auch schnell geschaltet. Genauso, wie bei anderen Fehlern aus der Vergangenheit, wodurch z. B. das 800er mit dem 810 ersetzt wurde, da laden und nutzen traurigerweise nicht möglich war. Zwar hat auf dem Papier das JBL Quantum 910 mehr Gewicht als sein Vorgänger, jedoch können wir sagen, fühlt es sich nicht so an. Ganz im Gegenteil, dieses Headset fühlt sich sogar etwas leichter an. Somit erwartet euch auch hier wieder ein Over-Ear-Headset mit voluminösen Ohrmuscheln und guter Lederpolsterung. Es sei jedoch gesagt, dass beide Headsets mit ihrem Gewicht durchaus auf Dauer erdrückend sein können. Im Gegensatz zur Konkurrenz im höherpreisigen Segment, bietet JBL jedoch einiges, was andere nicht in dieser Form bieten. Dazu aber später mehr. Kommen wir erstmal noch zum Design, denn JBL hat auf den ersten Anschein nicht wirklich viel getan. Vom Aussehen stimmt das schon, es ist immer noch ein Headset mit LEDs und hier und da etwas Leder. Die erste Änderung, die aber auffallen dürfte, ist der neue kürzere Dongle, welcher per USB-C angeschlossen werden kann. Das ist im ersten Moment ganz angenehm, hat aber im Gegensatz zum 810 knapp einen Meter weniger Reichweite. Ob das wirklich schlimm ist, sei aber dahingestellt, da bei einer 75qm Wohnung wirklich jeder Ort abgedeckt ist bei beiden Varianten. Ein Problem, was sich uns ergibt, ist jedoch der Bügel. Denn wer sein Headset gerne an Headset-Halterungen und co. aufhängt, um Platz zu sparen, wird hier nach ein paar Monaten merken, dass das Leder abgeht und sich nicht reparieren lässt, da es geklebt ist. Hier gibt es also wieder einen Aspekt, der hoffentlich mit der nächsten Version angegangen wird. Denn ein extra Bügel wie beim SteelSeries Nova Pro Wireless, würde das Headset nicht nur langlebiger, sondern auch nachhaltiger machen. Jetzt kommen wir aber auch mal zum wirklich wichtigen Teil. Ist der Sound des Headsets gut? Wie auch beim JBL Quantum 810 ist der Sound hier Spitzenklasse. Sei es in Spielen, bei Musik oder einfach zum Video gucken. Der Sound ist immer klar und kommt mit satten Bässen. Zuvor hatte uns jedoch der Surroundsound nicht gefallen. Dieses Thema ist JBL mit QuantumSPHERE 360 angegangen, wodurch ihr noch präziser orten könnt, wo die Geräusche herkommen. Das mag zu Beginn durchaus etwas gewöhnungsbedürftig sein, ist aber nach einer Zeit wirklich cool und macht auch den größten Unterschied zwischen dem Vorgänger und diesem Modell aus. JBL Quantum 910 - Galerie JBL Quantum 910 - Design macht viel aus Wie bereits erwähnt, ist die Klangqualität beim JBL Quantum 910 wieder hervorragend. Das ist zum Teil auch den Ohrmuscheln zu danken, welche nicht nur komfortabel sind, sondern auch dafür sorgen, dass in Kombination mit dem Active Noise Cancelling keine störenden Geräusche wahrgenommen werden. Selbst beim Astro A50 X und dem SteelSeries Nova Pro Wireless hatten wir dies nicht in diesem Ausmaß. Zudem erwartet euch auch hier kein unangenehmes Rauschen. JBL hat hier an einigen Stellen also die Nase vorne, obwohl das Headset knapp ein Drittel bzw. die Hälfte weniger kostet. Was sich hoffentlich in Zukunft noch dagegen etwas verbessert, ist das Mikrofon. Das ist zwar prinzipiell in Ordnung, aber noch weit vom Astro A50 X oder dem Razer BlackShark V2 Pro (2023) entfernt. Daher hoffen wir, dass beim Nachfolger hier und beim Gewicht noch etwas nach geschraubt wird. In der Zwischenzeit gibt es aber auch immer die Möglichkeit auf ein externes Mikrofon umzuschwenken, wie z. B. das JBL Quantum Stream Studio. Ein Aspekt, der noch für viele Interessenten verlockend sein dürfte, ist die Konnektivität, denn hier glänzt das JBL Quantum 910. Sei es per Bluetooth oder Dongle, ihr könnt das Headset mit jeder aktuellen Konsole, eurem PC oder eurem Smartphone verbinden und direkt loslegen. Entsprechend funktioniert es auch, dass ihr z. B. auf eurer Switch per Bluetooth spielt und per Dongle am PC Musik hört oder auf Discord mit Freunden sprecht. Heißt, wenn Nintendo so etwas nicht bietet außer in Fortnite, könnt ihr euch mit dieser Lösung selber helfen. Spannend ist auch, dass ihr dadurch das Headset auch an zwei PCs nutzen könnt. Sei es im Büro mit abgeschalteter Beleuchtung oder beim Zocken mit RGB. Dieses Headset ist für alle Situationen vorbereitet. Bei ersterem war uns auch die ANC-Funktion sehr nützlich und hat uns so einige Stunden Krach im Großraumbüro erspart. Allgemein zeigt JBL hier, wie auch bei seinen anderen Produkten, dass das Quantum 910 super geeignet ist, um immer und überall zocken zu können. Das geht bei teureren Headsets mit Basis-Station z. B. gar nicht, obwohl diese meist mit vielen teuren Features werben. Mobilität ist zumindest keines davon und das macht JBL einfach richtig. Mit ausgeschaltetem RGB habt ihr laut Hersteller zwar angeblich 39 Stunden Akkulaufzeit, wir waren aber größtenteils bei 2 bis 3 Werktagen mit knapp 8 bis 12 Stunden Nutzung. Zudem haben wir auch viel herumprobiert, somit sollte die Angabe nicht sehr weit weg von der Realität sein. Es sei jedoch gesagt, dass die Beleuchtung und das ANC gut am Akku nagen. Zum Glück gibt es hier aber noch den guten alten 3,5-mm-Kopfhöreranschluss. Somit seid ihr zumindest immer irgendwie gerettet. JBL Quantum 910 - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=_m9J4FElGx8 JBL Quantum 910 - FAQ Was sind besten Features des JBL Quantum 910 Gaming Headsets?Das JBL Quantum 910 Gaming Headset bietet eine Vielzahl von tollen Funktionen, darunter 50 mm Treiber, Head-Tracking für präzise räumliche Ortung, aktive Geräuschunterdrückung (ANC) und eine Akkulaufzeit von bis zu 39 Stunden. Es unterstützt sowohl drahtlose Verbindungen über 2,4 GHz und Bluetooth 5.2 als auch kabelgebundene Verbindungen über ein 3,5-mm-Audiokabel.Wie ist die Klangqualität des JBL Quantum 910?Das JBL Quantum 910 bietet eine herausragende Klangqualität. Der Frequenzgang reicht von 20 Hz bis 40 kHz im passiven Modus und von 20 Hz bis 20 kHz im aktiven Modus. Die Unterstützung von JBL QuantumSPHERE 360 und Head-Tracking sorgt zudem für eine präzise räumliche Ortung von Geräuschen, was besonders in kompetitiven Spielen von Vorteil ist.Ist das JBL Quantum 910 Gaming Headset bequem für lange Gaming-Sessions?Prinzipiell ist das Headset sehr angenehm, nur das Gewicht mit 420 Gramm ist auf Dauer anstrengend. Daher empfiehlt es sich, mit diesem Headset zwischendurch Pausen einzulegen. ### ASRock B650E Steel Legend WiFi (Hardware) Test Das ASRock B650E Steel Legend WiFi Mainboard ist ein hochmodernes Motherboard, das speziell für Gamer und PC-Enthusiasten entwickelt wurde. Mit einem Preis von rund 260 € gehört es zu den hochpreisigen Modellen auf dem Markt, verspricht eine Vielzahl von Funktionen und eine herausragende Leistung. Das Mainboard unterstützt die neuesten AMD Ryzen 7000, 8000 und 9000 Series Prozessoren und bietet fortschrittliche Features wie PCIe 5.0, DDR5-Speicher und WiFi 6E. In diesem Review werden wir die verschiedenen Aspekte des ASRock B650E Steel Legend WiFi beleuchten, um zu verstehen, ob es den hohen Erwartungen gerecht wird und ob der Kauf eines solchen Mainboards sich lohnt. ASRock B650E Steel Legend WiFi - Starkes Mainboard für jeden Gamer Bevor wir in die Details des Mainboards einsteigen, verraten wir euch erstmal unseren aktuellen PC-Build, in den wir das Mainboard eingebaut haben. Vorab sei gesagt, dass das Mainboard sich hervorragend für Gehäuse in Schwarz, als auch Weiß eignet. In unserem Fall ist es ein schwarzes be quiet! Shadowbase 800FX, da dieses Mainboard aber beide Farben ausgeglichen verteilt hat, eignet es sich exzellent für beide Arten von Builds! Hier findet ihr unsere aktuellen Spezifikationen: CPU: AMD Ryzen 7 7800X3DMainboard: ASRock B650E Steel Legend WiFiGPU: NVIDIA RTX 4070S Founders EditionRAM: G.Skill 32 GB DDR5-6000 (2x 16 GB)PSU: be quiet! Dark Power 13 850WAiO: be quiet! PURE LOOP 2 FX (360MM)Case: be quiet! Shadowbase 800FX Wie bereits erwähnt ist das Design des Mainboards etwas ganz Besonderes, mit dem grauen und weißen Tarnmuster, das sich durch die gesamte Platine zieht. Entsprechend bietet die RGB-Beleuchtung an den Seiten und am Logo einen modernen und stilvollen Look, der sehr gut in das Muster passt. Die Beleuchtung kann zudem über die ASRock Polychrome RGB-Software, als auch anderer RGB-Software wie Open-RGB oder SignalRGB angepasst werden, was zusätzliche Personalisierungsmöglichkeiten bietet. Es kann aber nicht nur das Design was, sondern auch die Kühlung des ASRock B650E Steel Legend WiFi. Das Mainboard verfügt nämlich über große Aluminium-Kühlkörper, die für eine effiziente Wärmeableitung sorgen. Die Kühlkörper sind entsprechend ordentlich segmentiert, und obwohl keine Heatpipes oder aktive Kühlung vorhanden sind, bleibt das Mainboard auch unter Volllast relativ kühl. Das Gleiche gilt auch für unsere M.2 NVMe SSDs, von denen wir drei verbaut haben, um unsere alte System SSD und HDDs in den Ruhestand zu schicken. Diese Thematik dürfte aber nicht nur für Neulinge in dem Bereich sein, sondern auch Nutzer, die ihre Systeme übertakten möchten, da eine effektive Kühlung die Stabilität und Leistung verbessert. Dementsprechend fiel uns der Wechsel von einem B450 Mainboard auf das B650E entsprechend leicht. Nachdem alles eingebaut, eingerichtet und alle Treiber aktualisiert waren, konnte der Spaß auch losgehen. ASRock B650E Steel Legend WiFi - Galerie ASRock B650E Steel Legend WiFi - Viel Platz für viele Möglichkeiten Die Leistung des ASRock B650E Steel Legend WiFi Mainboards ist merklich beeindruckend und stellt einen signifikanten Fortschritt gegenüber anderer Hardware dar. Das Mainboard basiert auf dem AMD B650E Chipsatz und unterstützt die neuesten AM5 Ryzen CPU's der 9000, 8000, als auch 7000er-Reihe. An der Stelle fragt ihr euch vermutlich, warum ihr denn knapp 100 € mehr in ein Mainboard investieren solltet, wenn auch andere AM5-Boards auf dem Markt vorhanden sind. In diesem Fall heißt nämlich mehr ist mehr. Ihr habt nicht nur die neuesten Anschlüsse, sondern auch zukunftssichere von USB 3.2, WiFi 6E mit Antennen am Mainboard für einen besseren Empfang, Unterstützung von PCIe 5.0, USB-C-Anschlüsse, Kapazität von bis zu 128 GB RAM mit bis zu 6400 MHz und wie bereits genannt viele M.2-Anschlüsse. All das zusammen und sogar einiges mehr bietet dieses Mainboard euch, was es aktuell nicht nur zu einem Top-Modell macht, sondern auch zu einem Zukunftssicheren, damit ihr hier in den nächsten Jahren nicht nachlegen müsst. Damit steht HD, QHD, als auch 4K Gaming nichts im Wege, solange ihr natürlich auch da die entsprechende Hardware kauft. Wie es aber scheint, wird AMD da bereits bald nachlegen mit der 9000er-Reihe, was ein starkes Mainboard somit auch umso attraktiver machen wird. Zudem haben wir auch im ersten Moment gedacht, dass wir das alles nicht unbedingt brauchen, aber unsere Meinung hat sich schnell geändert. Da wir viel Peripherie besitzen, als auch gerne mal den PC an verschiedenen Standorten benutzen, müssen wir sagen, dass die Anzahl der Anschlüsse, als auch die WiFi 6E sowie die 2,5 Gigabit-Anschluss wirklich unverzichtbar sind. Denn mittlerweile ist alles in Benutzung und das war z. B. mit dem alten B450 einfach unvorstellbar ist. Wer noch einen weiteren Grund sucht, der wird dies spätestens bei den Anschlüssen und den Geschwindigkeiten dieses Mainboards merken, dass das Gerät von ASRock eine wirklich gute Wahl ist. Uns hat es definitiv überzeugt, aber wir verstehen auch, dass das Mainboard für einige zu teuer, komplex oder falls wirklich nötig keine aktive Kühlung hat. ASRock B650E Steel Legend WiFi - FAQ Welche Hauptmerkmale bietet das ASRock B650E Steel Legend WiFi Mainboard?Das ASRock B650E Steel Legend WiFi Mainboard bietet eine Vielzahl von fortschrittlichen Funktionen, darunter Unterstützung für die neuesten AMD Ryzen 7000, 8000 und 9000 Series Prozessoren, PCIe 5.0-Kompatibilität, DDR5-Speicherunterstützung, WiFi 6E, 2,5 GbE Ethernet und Nahimic Audio. Es verfügt über ein 16+2+1 Phasen-Design für eine stabile und effiziente Stromversorgung und ein modernes Design mit anpassbarer RGB-Beleuchtung.Welche Prozessoren werden vom ASRock B650E Steel Legend WiFi Mainboard unterstützt?Das ASRock B650E Steel Legend WiFi Mainboard unterstützt die neuesten AMD Ryzen 7000, 8000 und 9000 Series Prozessoren. Dies stellt sicher, dass das Mainboard zukunftssicher ist und eine hohe Leistung bietet, die für anspruchsvolle Anwendungen und Spiele erforderlich ist.Welche Konnektivitätsoptionen bietet das ASRock B650E Steel Legend WiFi Mainboard?Das ASRock B650E Steel Legend WiFi Mainboard bietet vielseitige Konnektivitätsoptionen, darunter acht USB-Ports auf der Rückseite, von denen einer USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbps) unterstützt. Es verfügt außerdem über WiFi 6E für schnelle und stabile drahtlose Verbindungen und einen 2,5 GbE Ethernet-Anschluss für eine zuverlässige kabelgebundene Netzwerkverbindung.Wie ist das Kühlsystem des ASRock B650E Steel Legend WiFi Mainboards gestaltet?Das Kühlsystem des ASRock B650E Steel Legend WiFi Mainboards umfasst große Aluminium-Kühlkörper, die für eine effiziente Wärmeableitung sorgen. Die VRM-Kühlkörper sind ordentlich segmentiert, und obwohl keine Heatpipes oder aktive Kühlung vorhanden sind, bleibt das Mainboard auch unter Volllast relativ kühl. Dies ist besonders wichtig für Nutzer, die ihre Systeme übertakten möchten.Welche Software-Features bietet das ASRock B650E Steel Legend WiFi Mainboard?Das ASRock B650E Steel Legend WiFi Mainboard bietet eine benutzerfreundliche BIOS-Oberfläche mit einer Vielzahl von Einstellungen und Anpassungsmöglichkeiten. Die ASRock Polychrome RGB-Software ermöglicht die Anpassung der RGB-Beleuchtung und die Verwaltung zusätzlicher RGB-Header. Das Mainboard unterstützt auch Nahimic Audio, das ein hochwertiges Audioerlebnis mit 7.1 HD Audio und verbessertem Surround-Sound bietet. ### NVIDIA GeForce RTX 4070S Founders Edition (Hardware) Test Die NVIDIA GeForce RTX 4070S Founders Edition ist eine der neuesten Grafikkarten aus der renommierten GeForce RTX 40-Serie. Mit einem Preis von rund 659 € positioniert sich die RTX 4070S als leistungsstarke, aber dennoch erschwingliche Option für Gamer und Creator. Diese Grafikkarte verspricht beeindruckende Leistung, fortschrittliche Raytracing-Fähigkeiten und AI-gestützte Funktionen wie DLSS 3. In diesem Review werden wir die verschiedenen Aspekte der RTX 4070S Founders Edition beleuchten, um zu verstehen, ob sie den hohen Erwartungen gerecht wird und wie sie sich im Vergleich zu anderen Modellen der RTX 40-Serie schlägt. NVIDIA GeForce RTX 4070S Founders Edition - Simpel und wunderschön Zuallererst fangen wir mit dem Unboxing an, denn die Founders Edition ist da auf einem ganz anderen Level. Diese Grafikkarte kommt nicht nur perfekt eingepackt, sondern auch in einem recyclebaren Paket, was nicht nur unglaublich gut aussieht, sondern auch gut durchdacht ist. Beim Öffnen war uns daher klar, hier erwartet uns ein Premium Produkt, direkt von NVIDIA selbst. Unten in unserem Review findet ihr auch Bilder sowie das offizielle Unboxing, was euch zeigen soll, dass NVIDIA eine besondere Erfahrung aus ihrer eigenen Grafikkarte machen möchte. Zwar sagt das noch nicht viel aus, aber der erste Eindruck zählt schließlich auch. Der Einbau der Karte ist entsprechend, wie bei allen Grafikkarten, relativ simpel gestaltet. Ihr steckt die Karte in den entsprechenden PCIe-Slot und schließt den 16-PIN Adapter an, welcher im Lieferumfang enthalten ist. Hier ist jedoch wichtig zu erwähnen, diesen nicht zu stark zu knicken und ordentlich anzubringen. Es gibt auch Fälle, bei denen es mal geknallt hat, da dieses Kabel nicht richtig angeschlossen war. Daher lieber Vorsicht als Nachsicht. Danach kann es mit dieser Grafikkarte schon losgehen. PC gestartet und einmal die Treiber aktualisiert, damit wir die volle Performance genießen können. Bevor wir aber ins Detail gehen, findet ihr hier einmal unsere Spezifikation des PCs: CPU: AMD Ryzen 7 7800X3DMainboard: ASRock B650E Steel Legend WiFiGPU: NVIDIA RTX 4070S Founders EditionRAM: G.Skill 32 GB DDR5-6000 (2x 16 GB)PSU: be quiet! Dark Power 13 850WAiO: be quiet! PURE LOOP 2 FX (360MM)Case: be quiet! Shadowbase 800FX Jetzt kommen wir zum spannenden Teil, und zwar der Leistung der GeForce RTX 4070 SUPER. Die Leistung der NVIDIA RTX 4070S Founders Edition ist nämlich beeindruckend und stellt einen signifikanten Fortschritt gegenüber der vorherigen Generation dar. Die Karte ist das passende Zwischenstück zwischen der normalen RTX und TI Reihe und besitzt eine Leistungssteigerung von etwa 22 % gegenüber der regulären RTX 4070. Mit einer Basis-Taktfrequenz von 1980 MHz und einer Boost-Taktfrequenz von 2475 MHz bietet die RTX 4070S eine hervorragende Rechenleistung. Zusätzlich verfügt die Grafikkarte über 12 GB GDDR6X-Speicher, der über eine 192-Bit-Schnittstelle angebunden ist und eine Bandbreite von 504 GB/s bietet. Diese Spezifikationen ermöglichen es der Karte, selbst anspruchsvolle Spiele in hohen Auflösungen und mit maximalen Einstellungen flüssig darzustellen. In Benchmarks zeigt die RTX 4070S eine durchschnittliche Leistungssteigerung von etwa 15 % gegenüber der regulären RTX 4070 und kommt entsprechend auch nahe an die Leistung der RTX 4070 TI heran. Ein weiteres Highlight der RTX 4070S ist die Unterstützung von DLSS 3, NVIDIAs neuester Version der Deep Learning Super Sampling-Technologie. DLSS 3 nutzt AI-gestützte Frame-Generierung, um die Bildqualität zu verbessern und gleichzeitig die Frameraten zu erhöhen. Dies ist besonders nützlich in Spielen, die intensive Raytracing-Effekte verwenden, da es die Leistung erheblich steigern kann, ohne die visuelle Qualität zu beeinträchtigen. Jedoch ist dabei zu beachten, dass eine gewisse Anzahl an FPS benötigt wird, um diese Technologie einzusetzen. Das bedeutet, dass euer PC auch eine gewisse Leistung haben sollte, damit dies gut funktioniert. Eine gute Grafikkarte sollte nicht das einzige Upgrade sein, falls der PC mal zu alt ist. Als Beispiel dient hierfür unser alter Test-PC mit einer GeForce RTX 3060, welche einen AMD Ryzen 5 3600 verbaut hatte. Hiermit gab es zum Beispiel bei Hogwarts Legacy mehr als genug Probleme. Daraufhin folgte das aktuelle Setup, weiterhin mit der GeForce RTX 3060, welche die Performance von niedrigsten Settings auf 1920 x 1080 zu hohen Settings in Full HD katapultiert hat. Jetzt mit der GeForce RTX 4070S sind alle aktuellen Spiele in QHD in höchster Auflösung mit Raytracing absolut kein Problem mehr. NVIDIA GeForce RTX 4070S Founders Edition - Galerie NVIDIA GeForce RTX 4070S Founders Edition - DLSS das Wunderwerkzeug? Wer aktuell auf der Suche nach einer Grafikkarte ist, die alle Spiele in 1440P abspielt, ist bei der RTX 4070 Super genau richtig. Für ältere Games reicht diese Grafikkarte mehr als genug, Shooter, MOBA und Battle Royal lassen sich locker mit 144FPS aufwärts in 1440P spielen und auch alle aktuellen Spiele sind auf Ultra mit Raytracing mit mindestens 30FPS spielbar, damit alles wunderschön und flüssig ist. Entsprechend steckt NVIDIA auch aktuell viel in ihre AI-Technologie, damit mit DLSS (Deep Learning Super Sampling) die Spielerfahrung auf ein neues Level bringt. Durch diese Technologie sollen nicht nur Reaktionszeiten verkürzt werden, sondern auch die Bildqualität verbessert und die Bilder pro Sekunde erhöht. Mit der richtigen Hardware und den richtigen Einstellungen kann NVIDIA somit durchaus ein kleines Wunder in diesem Bereich hervorrufen und noch mehr aus euren Spielen herausholen als zuvor. An dieser Stelle sei auch gesagt, dass dies nicht für alle Spiele gilt. NVIDIA ist stetig dabei die Liste der unterstützen Spiele zu erweitern und verbessert allgemein auch stark diese Technologie. Wie bereits vorher gesagt, bringt es aktuell mehr, je mehr FPS ihr bereits habt, aber das hängt auch wieder von Spiel zu Spiel ab. Somit ist es nicht perfekt, aber bereits ein wahnsinnig interessanter Schritt in die Zukunft. Jetzt kommen wir nochmal aber explizit auf die Founders Edition zurück, denn diese ist nämlich auch anders als die Custom Varianten. Erstmal sei gesagt, dass die Karte von NVIDIA selbst unglaublich gut verarbeitet ist. Sie sieht einfach gut in Schwarz aus und wir finden, dass die Entscheidung auf RGB zu verzichten hier genau die richtige war. Andererseits wurde auch entschieden, die Grafikkarte nur mit einem Lüfter zu betreiben, da diese allgemein sehr effizient gebaut wurde für die Wärmeableitung. Bis knapp 55° ist der Lüfter zudem aus und schaltet sich an, wenn dieser benötigt wird. Mit unserem Setup war die Grafikkarte bei Volllast (Cyberpunk 2077 auf Ultra mit Raytracing) zwischen Temperaturen von 65°C bis 76°C und war dabei trotzdem nicht hörbar. Mit knapp 35 dB war es somit so leise, dass die HDD, die immer noch in diesem PC schlummert, mehr Krach macht, als die Grafikkarte bei Volllast. Einen Vergleich mit Custom Varianten hatten wir in dem Fall leider nicht, aber wir können bestätigen, dass es kein Spulenfiepen gibt. Dennoch können wir euch sagen, dass mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 220 Watt die Karte nur geringfügig energiehungriger als die reguläre RTX 4070 ist und trotzdem eine deutlich höhere Leistung bietet. Schlussendlich sei gesagt, dass die NVIDIA RTX 4070S Founders Edition mit einer Vielzahl von fortschrittlichen Features ausgestattet, die sie zu einer attraktiven Wahl für Gamer und Creator macht. Neben DLSS 3 unterstützt die Karte auch Raytracing der dritten Generation, was für viele sehr interessant sein könnte. Auch ein Feature, dass nicht eventuell jeder kennt, ist NVIDIA Broadcast. Diese Software, die ausschließlich mit NVIDIA-Grafikkarten genutzt werden kann, ist der absolute Hammer, denn Spieler, Streamer, Content-Creator und mehr profitieren davon. Mit dieser Software könnt ihr per AI Hintergrundgeräusche entfernen, einen Greenscreen simulieren und vieles mehr, was NVIDIA von AMD nochmal absetzt. Andererseits sei auch noch gesagt, dass AMD mehr RAM für denselben Preis einbaut. Da heutige Anwendungen immer mehr RAM schlucken, sei es vom PC selber oder der Grafikkarte, wäre es schön gewesen hier auch 16GB statt nur 12GB zu bekommen. Dennoch müssen wir auch sagen, dass die genannte Software und DLSS eventuell den Preis zwischen AMD und NVIDIA für einige recht fertig, aber eventuell nicht für die Founders Edition. Wir finden diese wirklich super, aber Custom Varianten von ASUS und co. sind oftmals günstiger, haben mehr Lüfter, eine höhere Taktrate und RGB. Da in den USA der Einführungspreis bei 599 $ liegen sollte, wäre das vermutlich auch der gerechtfertigte Preis bei uns. NVIDIA RTX 4070S Founders Edition - Official Unboxing https://www.youtube.com/watch?v=uxRa-SWI6xY NVIDIA RTX 4070S Founders Edition - FAQ Was sind die Hauptmerkmale der NVIDIA RTX 4070S Founders Edition?Die Founders Edition in Relation zu Custom Varianten kommt in einer von NVIDIA erstellten sehr schicken Box. Zudem ist diese sehr gut verarbeitet und bietet eine passive sowie aktive Kühlung. Wer zudem ein schlichtes Setup ohne RGB möchte, ist mit dieser Variante vermutlich am besten dran.Wie ist die Leistung der NVIDIA RTX 4070S im Vergleich zu anderen Grafikkarten?Diese Grafikkarte bietet eine durchschnittliche Leistungssteigerung von etwa 15% gegenüber der regulären RTX 4070 und kommt in vielen Tests nahe an die Leistung der RTX 4070 Ti heran. Sie ist besonders leistungsstark in 1440p und eignet sich hervorragend für anspruchsvolle Spiele und kreative Workflows.Welche Anschlüsse bietet die NVIDIA RTX 4070S Founders Edition?Die RTX 4070S Founders Edition verfügt über einen HDMI 2.1a-Anschluss und drei DisplayPort 1.4a-Anschlüsse. ### JBL Quantum Stream Studio (Hardware) Test Das JBL Quantum Stream Studio Mikrofon ist ein hochwertiges USB-Mikrofon, das speziell für Gamer, Streamer und Content-Creator entwickelt wurde. Mit einem Preis von rund 130 Euro gehört es zu den mittelpreisigen Modellen auf dem Markt, verspricht jedoch eine Vielzahl von Funktionen und eine herausragende Leistung. Das Mikrofon ist für Multi-Plattform-Nutzung konzipiert und bietet Kompatibilität mit PC, aktuellen Konsolen und sogar Mobilgeräten. In diesem Review werden wir die verschiedenen Aspekte des JBL Quantum Stream Studio beleuchten, um euch zu zeigen, ob sich dieser Preis lohnt und wie es sich im Vergleich zu anderen USB-Mikrofonen schlägt. JBL Quantum Stream Studio - Schickes Rundumpaket JBL macht nicht nur gute Kopfhörer und Lautsprecher, das hat diese Firma bereits mit der Quantum Reihe gezeigt. Entsprechend waren wir von dem JBL Quantum 810 bzw. 910 sichtlich begeistert und das hat auch gezeigt, dass JBL auf ihre Community hört. Passend zu einem Gaming-Setup darf entsprechend heutzutage kein Mikrofon fehlen und diese Lücke wird mit dem JBL Quantum Stream sowie dem JBL Quantum Stream Studio geschlossen. Die genannten Headsets von JBL sind zwar gut, aber vom Klang her kommen diese nicht an ein separates USB-Mikrofon dran. Dementsprechend haben wir uns das Spitzenmodell, das Stream Studio, genauer angesehen. Der Lieferumfang ist relativ pragmatisch gehalten. Neben dem Mikrofon befindet sich ein hochwertiger Metalltischständer und das USB-C zu USB-A Kabel in der Verpackung. Somit ist auch der Anschluss am PC oder der Konsole recht einfach. Ihr könnt das Mikrofon einfach anschließen und loslegen. Es bietet sich jedoch an direkt die JBL QuantumENGINE mitzuinstallieren, da ihr in der Software noch viele Einstellungsmöglichkeiten für Mikrofon und Beleuchtung habt. Das haben wir entsprechend auch getan, aber dazu später mehr. Im ersten Moment, wenn alles angeschlossen ist, lässt sich dennoch sagen, dass das Design des JBL Quantum Stream Studio ziemlich schick mit dem RGB ist. Das Mikrofon selbst ist im Gegensatz zum Ständer nicht aus Metall, sondern einer Art Hartplastik, damit es auch nicht zu schwer ist. Dennoch sieht es sehr hochwertig aus. Da wir unseren Schreibtisch nicht voller Kabel haben wollten, haben wir entsprechend das Mikrofon an einen Schwenkarm angeschlossen. Der Anschluss des Mikrofons ist dabei universal und kann an verschiedenste Mikrofonständer angeschlossen werden. Die Bedienung des Mikrofons ist entsprechend simpel gehalten. Auf der Vorderseite befindet sich ein großer Drehknopf, mit dem die Lautstärke und der Gain eingestellt werden können. Ein Touchfeld auf der Oberseite ermöglicht das schnelle Stummschalten des Mikrofons, wobei ein RGB-Ring anzeigt, ob das Mikrofon stummgeschaltet ist oder nicht. Diese visuelle Komponente ist besonders nützlich, um sicherzustellen, dass das Mikrofon während wichtiger Aufnahmen oder Streams nicht versehentlich stummgeschaltet ist. Nun kommen wir aber auch mal zum wichtigsten Teil, der Klangqualität des Mikrofons. In dieser Kategorie schneidet das Mikrofon ordentlich für ein mittelpreisiges Gerät ab. Da kommt es gleichauf mit dem Hyper X QuadCast bzw. QuadCast S und schneidet gleichzeitig besser als das EPOS B20 ab, welche wir zuvor getestet haben. Somit ist es ein schickes und gutes Mikrofon für Gamer, Streamer als auch Content-Creator. Entsprechend könnt ihr auch zwischen vier Modi wechseln, welche passend für die genannten Nutzer sind, um die Aufnahmeausrichtung zu wählen. Für Leute, die einen Podcast betreiben, können als Beispiel durchaus die stereo- und omnidirektionalen Modi interessant sein, um mehrere Personen aufzunehmen. Hingegen wollen Gamer und Streamer vermutlich den Kardioid-Modus, damit nur ihre Stimme aufgenommen wird. Das funktioniert auch ziemlich gut und lästige Hintergrundgeräusche werden dann auch je nach Lautstärke zum Teil gefiltert. JBL Quantum Stream Studio - Galerie JBL Quantum Stream Studio - Vielseitig nutzbar Ein wirkliches Highlight ist das RGB-VU-Meter, das die Lautstärkeentwicklung in Echtzeit anzeigt. Das ermöglicht es euch, die Lautstärke eurer Stimme im Auge zu behalten und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen. Auch beim Thema Konnektivität ist das Stream Studio vorne mit dabei, denn per USB könnt ihr es auch an eure Konsolen anschließen … nur nicht an alle, da ihr dafür ein USB-C zu USB-C-Kabel benötigt, welches leider nicht im Lieferumfang ist, für den Preis von knapp 130 €. Bis jetzt ist dieses Mikrofon aus dem Hause JBL ein ziemliches Schmuckstück. Es fühlt sich zwar nicht so gut wie das EPOS B20 an oder ist nicht so bunt, wie das QuadCast S, aber mit den bisher genannten Features kann es die meisten Aspekte ausgleichen. Doch kommen wir noch einmal zur JBL QuantumENGINE Software. Diese Software war unserer Meinung nach bis jetzt immer ordentlich, für die Headsets zumindest. Bei Mikrofon dagegen waren wir etwas enttäuscht, da diese nicht nur wenig Equalizer Optionen hat, sondern auch im Bereich RGB-Beleuchtung nicht unbedingt glänzt, da ein Klick genügt, damit alles an der Beleuchtung falsch ist. Das ist zwar prinzipiell kein Dealbreaker, aber diese Aspekte sollten einem bewusst sein. JBL Quantum Stream Studio - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=YBaufBGqTQY JBL Quantum Stream Studio - FAQ Ist das JBL Quantum Stream Studio Mikrofon mit allen Konsolen und PCs kompatibel?Ja, das JBL Quantum Stream Studio Mikrofon ist mit neuen Konsolen kompatibel, einschließlich PC, PlayStation, Xbox, Nintendo Switch und Mac. Es bietet eine einfache Plug-and-Play-Funktionalität über ein USB-C-Kabel, was die Installation schnell und unkompliziert macht.Welche Aufnahmemuster bietet das JBL Quantum Stream Studio Mikrofon?Das JBL Quantum Stream Studio Mikrofon bietet vier auswählbare Sprachaufnahmemuster: Kardioid, Bidirektional, Stereo und Omnidirektional. Diese Flexibilität ermöglicht es den Nutzern, das Mikrofon an verschiedene Aufnahmesituationen anzupassen, sei es für Einzelaufnahmen, Interviews, Podcasts oder Aufnahmen mit mehreren Personen.Wie ist die Klangqualität des JBL Quantum Stream Studio Mikrofons?Das JBL Quantum Stream Studio Mikrofon bietet eine herausragende Klangqualität dank seiner drei 14 mm Elektret-Kondensatormikrofone. Es unterstützt 192 kHz/24-Bit-Aufnahmen und hat einen Frequenzgang von 50 Hz bis 16.000 Hz, was eine klare und detaillierte Klangwiedergabe ermöglicht.Welche Zusatzfunktionen bietet das JBL Quantum Stream Studio Mikrofon?Das Mikrofon bietet mehrere bemerkenswerte Zusatzfunktionen, darunter RGB-Beleuchtung, die Möglichkeit seine eigene Lautstärke zu sehen über die Beleuchtung und ein Touchpad zum stummschalten.Ist das Mikrofon für lange Streaming-Sessions geeignet?Ja, das JBL Quantum Stream Studio Mikrofon ist für lange Streaming-Sessions geeignet. Das robuste Gehäuse und der stabile Ständer sorgen für eine langlebige und zuverlässige Nutzung. ### Endless Ocean Luminous (Switch) Gewinnspiel Vor wenigen Tagen haben wir euch bereits im Endless Ocean Luminous Testbericht alles zu dem neuen Unterwasserabenteuer erzählt. Jetzt seid ihr dran, wenn ihr könnt selber eins von zwei Exemplaren gewinnen und alleine, mit Freunden oder Spielern auf der ganzen Welt auf Forschungsreise gehen. Dafür müsst ihr uns folglich nur zwei Fragen beantworten zu der Thematik beantworten. Endless Ocean Luminous - Ab ins Wasser mit den Freunden Ein Testbericht zu Endless Ocean Luminous liest sich doch gleich besser, wenn ihr selber die Chance habt ein Exemplar des Spiels zu gewinnen. Entsprechend wollen wir einmal von euch wissen, welches euer Lieblingsmeeresbewohner ist und wie viele Tauchzeichen es gibt. Unter Wasser zu kommunizieren ist nämlich nicht ganz so einfach, wie auf dem Land. Da ist einfach mal den Mund aufmachen und sprechen keine andere Option. Daher wird Unterwasser mit Gesten und nonverbalen Zeichen kommuniziert, damit jeder in jeglicher Sprache die Aussagen versteht. Insgesamt gibt es über 30 international genormte Handzeichen und sogar über 160 Tauchzeichen, die je nach Fall und Absprache unterschiedliche Bedeutungen haben. Falls euch das Thema interessiert, könnt ihr hier mehr über das Thema herausfinden. Eventuell findet ihr da auch die Lösung für das Gewinnspiel. Endless Ocean Luminous - Galerie Endless Ocean Luminous - Gewinnspiel Wird geladen… Endless Ocean Luminous - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=fBgTooCTCM0 Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 04.07.2023 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit, sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen, auszahlen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg ### SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless (Hardware) Test Das SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless Gaming Headset ist ein Premium-Produkt, das sich an anspruchsvolle Gamer richtet. Mit einem Preis von rund 300 Euro gehört es zu den hochpreisigen Modellen auf dem Markt, verspricht jedoch eine Vielzahl von einzigartigen Funktionen und eine herausragende Leistung. Insbesondere die Ladestation hat es uns angetan, die wir uns ganz genau anschauen werden. In diesem Test werden wir zudem verschiedene Aspekte des SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless beleuchten, um zu verstehen, ob es den hohen Preis rechtfertigt und wie es sich im Vergleich zu anderen High-End-Headsets wie dem Logitech G Astro A50 X schlägt. SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless - Ein Alleskönner Als wir das SteelSeries Artcis Nova Pro Wireless in Weiß aus der Verpackung geholt haben, hatten wir bereits direkt ein Grinsen im Gesicht. Wir wussten direkt, dass das ein spannender Konkurrent zum Logitech G Astro A50 X wird, welches mit fabelhaftem Klang & einem top Mikrofon glänzt. Dafür hat es kaum weitere spannende Features, was hier aber ganz anders aussehen soll. Entsprechend haben wir nicht lange gefackelt und die Dockingstation direkt angeschlossen. Dafür nehmt ihr einfach die mitgelieferten USB-Kabel und verbindet diese mit euren gewünschten Geräten. In unserem Fall waren es zwei PCs, damit wir gemütlich nach dem Feierabend von der Arbeit zur Freizeit wechseln konnten. Aber auch unsere PS5 und Nintendo Switch standen bereit. Wie ihr die multiplen Geräte anschließt, ist an der Stelle ganz euch überlassen. Es sei aber gesagt, dass ein USB-Anschluss und Bluetooth sogar simultan benutzt werden können. Bereits diesen Aspekt fanden wir wirklich toll, da das Headset dann z. B. über USB-1 läuft und auf dem OLED-Display Informationen dazu zeigt. On top könnt ihr dann auch noch euer Handy per Bluetooth verbinden. Eine Möglichkeit dann, dass ihr mit Freunden auf der Switch Pokémon spielt und entsprechend Musik auf eurem Handy hört. Wenn Nintendo sowas nicht anbietet, muss es halt SteelSeries tun. Aber das ist erst der Anfang dieses Reviews. Denn wohl eins der wichtigsten Aspekte eines Gaming-Headsets ist wohl die Klangqualität. Hier kann das SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless voll überzeugen. Das Headset hat eine beeindruckende Klangtreue und Präzision, die ihr zusätzlich noch in der hauseigenen App namens SteelSeries GG anpassen könnt. Im Gegensatz zu manch anderen Anbietern, habt ihr viele Anpassungsmöglichkeiten hier angefangen vom Sound, bis hin zu Apps für eure Dockingstation. Dabei sei gesagt, dass das Astro A50 X minimal besser klingt. Das macht dennoch nicht viel im Gesamtpaket aus und rechtfertigt dennoch nicht, dass das neue Flagschiff von Logitech G 100 € mehr kostet und insgesamt auch noch weniger kann. Es ist also egal, ob ihr Musik hört oder verschiedene Spiele wie League of Legends, Counter Strike oder Rollenspiele spielt. Das SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless bietet in allen Kategorien einen knackigen Sound, den ihr sogar für eure einzelnen Spiele anpassen könnt, damit dieser immer zu eurer Zufriedenheit ist. Abgesehen vom Ton, ist natürlich auch das Mikrofon ein essenzieller Aspekt eines Headsets. Dieses ist beim Arctis Nova Pro Wireless in der linken Seite versteckt, lässt sich einfach herausziehen, wieder einpacken und ist dabei ziemlich flexibel. Somit wirkt dieses Headset selbst draußen oder im Büroalltag als nicht zu dick aufgetragen. Besonders im neuen weißen Gewand finden wir dieses gute Stück sehr elegant. Aber wir müssen auch sagen, dass das Mikrofon nicht ganz mit dem Logitech G Astro A50X oder dem Razer BlackShark V2 Pro (2023) mithalten kann, dennoch ist es gut. SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless - Galerie SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless - Da haben die Entwickler mitgedacht Weitere Highlights dieses Headsets sind nicht nur der Tragekomfort, sondern auch allgemein das Design. Das Headset sieht in Weiß nicht nur gut aus, sondern ist auch leicht, hat schön gepolsterte Ohrmuscheln. Somit könnt ihr dieses stundenlang tragen und habt keine Kopfschmerzen wie bei dem JBL Quantum 810 Wireless. On top müssen wir aber auch anmerken, dass uns aufgefallen ist, was sich die Entwickler bei diesem Design gedacht haben. Wer genau hinsieht, wird merken, dass die Ohrmuschel, als auch das Band an der oberen Seite des Headsets austauschbar sind zum kleinen Preis. Da genau diese beiden Stellen gefühlt bei jedem Headset Sollbruchstellen sind und fast nie einfach auszutauschen, sind wir hier mehr als begeistert! Womit dieses Headset spätestens dann eine 10/10 geworden ist, ist der Akku. Dieser hält nämlich pro Akku bis zu 22 Stunden. Bei uns waren es somit 2 - 3 Tage, aber das Beste daran ist, dass der nächste Akku schon in der Dockingstation wartet und in Sekunden ausgetauscht werden kann. Somit habt ihr quasi einen "unendlichen" Akku, besser geht es kaum. Das war es somit erstmal mit dem Headset, welches wirklich grandios ist, denn es gibt ja noch die Dockingstation. Diese ist schließlich nicht nur zum Laden, Lautstärke anpassen und USB-Anschluss wechseln, sondern lässt sich an eure Ansprüche personalisieren. Bei uns wird nämlich gerne auch die CPU und GPU Temperatur angezeigt, was wir bei unseren Tests als sehr nützlich empfinden. Es gibt aber auch weitere Spielereien für Discord und verschiedenste Spiele wie League of Legends, die für einige Spieler durchaus interessant sein dürften. Allgemein bietet die Software SteelSeries GG viele Anpassungsmöglichkeiten für das SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless, als auch für die restliche Hardware, die sie anbieten, die nicht nur interessant fürs Zocken, sondern auch fürs Streamen ist. Zu guter Letzt kommen wir dann noch zur Konnektivität, bei der dieses Headset auch wieder glänzt. Denn sei es PC, PlayStation, Xbox, Nintendo Switch oder mobiles Gerät, für das Nova Pro Wireless ist das keine Herausforderung. Ganz wichtig ist auch, dass das Bluetooth im Headset verbaut ist und nicht in der Dockingstation, wie beim Konkurrenten Logitech. Das macht viel aus und ihr seid somit nicht 100 % an die Stelle gebunden, wo eure Dockingstation steht. Obwohl die schwarze Variante bereits knapp zwei Jahre auf dem Markt ist, ist dieses Headset immer noch der Spitzenreiter. SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless White - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=blnEkr18-bY SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless White - FAQ Ist das SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless Gaming Headset mit allen Konsolen kompatibel?Ja, das Headset ist mit mehreren Plattformen kompatibel, einschließlich PC, PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X/S, Xbox One und Nintendo Switch. Die Basisstation ermöglicht einen nahtlosen Wechsel zwischen den verschiedenen Plattformen, was es ideal für Multi-Plattform-Gamer macht.Wie ist die Klangqualität des SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless Gaming Headsets?Das SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless bietet eine herausragende Klangqualität. Es unterstützt Hi-Res-Audio und 360° Spatial Audio, was für ein immersives Klangerlebnis sorgt. Insbesondere bei Spielen mit komplexen Soundtracks und Umgebungsgeräuschen kommt der Klang zu gelten, der sich zusätzlich noch in der Software auf eure Bedürfnisse anpassen lässt.Wie lange hält der Akku des SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless Gaming Headsets?Das SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless Gaming Headset bietet eine beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden mit einer einzigen Ladung. Die Dockingstation dient als Ladestation und ermöglicht ein einfaches Aufladen des Headsets, da ein zweiter Akku laden kann, während ihr den anderen nutzt. Eine LED-Statusanzeige auf der Basisstation informiert euch zudem über den aktuellen Akkustand beider Akkus.Ist das SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless Gaming Headset bequem für lange Gaming-Sessions?Ja, das Headset ist wirklich angenehm, dank seiner weichen Ohrpolster. Wem das jedoch nicht reichen sollte, der findet auch andere Ohrpolster online z. B. mit Kühlgel integriert.Welche Zusatzfunktionen bietet das Headset, wodurch es sich von anderen hervorhebt?Das SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless bietet mehrere bemerkenswerte Zusatzfunktionen, darunter:- Ladestation mit OLED Display und interessanten Apps- Mehrere Geräte können gleichzeitig genutzt werden- "unendlicher" Akku ### Logitech G Astro A50 X (Hardware) Test Das Astro A50 X Gaming Headset von Logitech ist die neueste Ergänzung der renommierten Astro-Headset-Reihe. Mit einem stolzen Preis von rund 400 Euro gehört es zu den hochpreisigen Modellen auf dem Markt, verspricht jedoch eine Vielzahl von Funktionen und eine herausragende Leistung. Zudem ist das Headset für Multi-Plattform-Gaming konzipiert und bietet Kompatibilität mit PC, PlayStation 5, Xbox Series X/S und sogar Mobilgeräten. In diesem Review schauen wir uns die verschiedenen Aspekte des Astro A50X genauer an, um zu verstehen, ob es den hohen Preis rechtfertigt und wie es sich im Vergleich zu anderen High-End-Headsets schlägt. Logitech G Astro A50 X - Komfort der Premiumklasse Bei einem Preis von 399 €, haben wir bereits hohe Erwartungen, selbst beim Auspacken. Das Headset, als auch die Dockingstation sind entsprechend auch schön eingepackt und nach neuestem Standard ist alles auch recyclebar und minimalistisch. Das stört uns zum Glück nicht, da wir direkt sehen, wie gut das Produkt verarbeitet ist, bis auf, dass kein HDMI 2.1 Kabel dabei ist. Wir hatten zwar eins parat, aber den ein oder anderen ist das bereits ein erster Dorn im Auge. Viel wichtiger ist uns dennoch der Aufbau des Ganzen, denn der geht schnell und einfach. Die Dockingstation wird an PC und PS5 angeschlossen, dann noch ein USB-C bzw. Stromstecker und es kann losgehen. In Relation zu anderen Headsets sind es zwar ganz schön viele Kabel, aber das spiegelt sich auch im Ton entsprechend wider. Die Klangqualität ist einer der wichtigsten Aspekte eines Gaming-Headsets, und hier kann das Astro A50 X voll überzeugen. Ausgestattet mit 40 mm PRO-G Graphene Lautsprechereinheiten bietet das Headset einen Frequenzgang von 20 bis 20.000 Hz, was eine beeindruckende Klangtreue und Präzision ermöglicht. Zudem wird Dolby Atmos und Windows Sonic Spatial Audio unterstützt und sorgt für ein immersives Klangerlebnis, das besonders bei Shootern wie Rainbox Six Siege oder Battle Royal von Vorteil ist. Besonders bei der PS5 hat uns das gefallen, da wir den Vorteil förmlich gespürt haben. Solche Spiele machen dennoch erst wirklich mit Freunden Spaß. Daher hat Logitech auch beim Mikrofon auf eine wirklich gute Qualität gesetzt. Sei es beim Zocken oder für einen Videocall, wir wurden mehrfach für dieses Mikrofon gelobt. Als Bonus haben unsere Teammates und Kollegen nicht mal mitbekommen, dass die Nachbarn anscheinend grad die Wohnung auseinander genommen haben, was auch für das Mikrofon spricht. Ein weiteres Highlight des Astro A50 X ist der Tragekomfort. Mit einem Gewicht von 363 Gramm und gepolsterten, voluminösen Ohrmuscheln bietet das Headset auch bei langen Gaming-Sessions hohen Komfort. Entsprechend hatte ich das gute Stück gerne mal den halben Tag auf dem Kopf und habe es fast nicht bemerkt, da es so angenehm und leicht war. Da kann sich JBL noch eine Scheibe von abschneiden. Andererseits rauscht unser JBL Quantum Headset aus dem letzten Review nicht, was bei einem so teuren Logitech Headset eigentlich auch nicht sein sollte. Jedoch passiert das gerne mal, wenn wirklich kein Ton an ist. Logitech G Astro A50 X - Galerie Logitech G Astro A50 X - Basisstation statt Dongle Nachdem wir das Headset großteils gelobt haben, kommen wir mal zu der Basisstation. Diese dient statt eines Dongles nicht nur für die Verbindung, sondern auch als Ladestation. An sichtlich gute Idee, jedoch bedeutet es auch, dass ihr alle Geräte an einem Ort haben müsst für die Kabelverbindung. Zwar könnt ihr auch Bluetooth benutzten, aber das haben wir nur für den zweiten PC getan, um Ton von beiden Geräten zu haben. Insgesamt hat es aber wirklich gut geklappt PC und Bluetooth oder den PS5 Sound und Bluetooth laufen zu haben. Mit einer Reichweite von knapp 10 Metern in unserem Fall, war es auch kein Problem durch die Wohnung zu laufen, um mal schnell etwas zu trinken zu holen. Allgemein ist die Basisstation eine wirklich gute Idee. Diese zeigt zusätzlich euren Akkustand und ist ein zentraler Ort für das Headset. Das Laden eures Akkus funktioniert hier zudem über kleine Pins in der Ladestation, die euer Headset wirklich schnell wieder spielbereit machen. Die Kunst ist es nur diese Pins auch zu treffen. Einzig der Vergleich zum SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless zeigt, dass das mit der Basisstation noch besser geht und das für 100 € weniger. Da müssen wir aber auch sagen, dass die Headsets sich an einigen Punkten gegeneinander ausspielen. Klang und Mikrofon, als auch der Komfort ist beim Astro A50 X fast unschlagbar, aber das Steel Series Arctis Nova Pro ist dafür leicht zu reparieren an vielen Stellen, hat die deutlich bessere Basisstation, als auch allgemein mehr Funktionen. Wozu auch Noise Cancelling gehört. Für den Vorteil des Komforts des Logitech Headsets, ist es schon fast unabdingbar, dass euer Umfeld durchaus ruhig ist. Wer also kein mobiles, aber dafür ruhiges Setup hat und sich überlegt ein Headset der Premiumklasse zu holen, ist beim Logitech G Astro A 50 X mehr als richtig. Bei dem Preis erwartet man zwar durchaus mehr, was schade ist, aber was das Headset gut macht, macht es verdammt gut. Logitech G Astro A 50 X - Wireless Gaming Headset with PLAYSYNC https://www.youtube.com/watch?v=Z0GuFydv4Ec Logitech G Astro A 50 X - FAQ Ist das Astro A50 X Gaming Headset mit allen Konsolen kompatibel?Ja, das Astro A50 X Gaming Headset ist mit mehreren Plattformen kompatibel, einschließlich PC, PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X/S und Xbox One. Die Basisstation ermöglicht einen nahtlosen Wechsel zwischen den verschiedenen Plattformen, was es ideal für Multi-Plattform-Gamer macht.Laut Mitarbeiter von Astro ist das Headset auch mit der Nintendo Switch kompatibel über den XBox oder PS5 Eingang.Wie ist die Klangqualität des Astro A50 X Gaming Headsets?Das Astro A50 X bietet eine herausragende Klangqualität. Es unterstützt Dolby Atmos und Windows Sonic Spatial Audio, was für ein immersives Klangerlebnis sorgt. Besonders bei Spielen mit komplexen Soundtracks und Umgebungsgeräuschen kommt es wirklich gut zur Geltung.Wie lange hält der Akku des Astro A50 X Gaming Headsets?Das Astro A50 X Gaming Headset bietet eine beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden mit einer einzigen Ladung. Die Basisstation dient als Ladestation und ermöglicht ein einfaches Aufladen des Headsets, wenn es nicht in Gebrauch ist. Eine LED-Statusanzeige auf der Basisstation informiert über den aktuellen Akkustand.Ist das Astro A50 X Gaming Headset bequem für lange Gaming-Sessions?Ja, das Astro A50 X ist für hohen Tragekomfort ausgelegt. Mit einem Gewicht von 363 Gramm und gepolsterten, austauschbaren Ohrmuscheln bietet das Headset auch bei langen Gaming-Sessions hohen Komfort. Die verstellbaren Seitenstreben ermöglichen eine einfache Anpassung an verschiedene Kopfgrößen, sodass wir das Headset auch nach mehreren Stunden Tragen nicht mal bemerkt haben. ### be quiet! Pure Loop 2 FX 360MM (Hardware) Test Die be quiet! Pure Loop 2 FX 360MM ist eine leistungsstarke All-in-One-Wasserkühlung, die speziell für anspruchsvolle Gaming-Systeme entwickelt wurde. Mit ihrem 360mm-Radiator, den drei leistungsstarken Light Wings PWM high-speed Lüftern und der verbesserten Pumpe verspricht die Pure Loop 2 FX 360MM eine hervorragende Kühlleistung selbst für übertaktete High-End-CPUs. In diesem Review werden wir uns die Kühlung genauer anschauen und testen, wie sie sich in der Praxis schlägt. be quiet! Pure Loop 2 FX 360MM - Schickes Design für jedes Setup Die Pure Loop 2 FX 360MM präsentiert sich in einem hochwertigen und edlen Design. Der Kühlblock ist mit einem auffälligen ARGB-Beleuchtungsring versehen, der individuell angepasst werden kann und so für ein stimmiges Gesamtbild im PC-Gehäuse sorgt. Die Verarbeitung der Kühlung ist auf einem sehr hohen Niveau. Die Schläuche sind mit einem robusten Textilsleeve ummantelt und die Anschlüsse wirken hochwertig und langlebig. Der 360mm-Radiator ist kompakt und passt problemlos in die meisten Midi- und Big-Tower Gehäuse. Die drei mitgelieferten Light Wings PWM high-speed Lüfter sind nicht nur leistungsstark, sondern dank der ARGB-Beleuchtung auch ein echter Hingucker. Die Installation der Pure Loop 2 FX 360MM gestaltet sich dank des gut sortierten Zubehörs und der übersichtlichen Anleitung sehr einfach. Alle gängigen Intel- und AMD-Sockel werden unterstützt, darunter auch die aktuellen LGA1700 und AM5 Plattformen. Somit war die Installation auf dem Ryzen 7 7800X3D ein Kinderspiel, auch wenn es unsere erste AiO war. Die Montage des Radiators und der Lüfter ging schnell von der Hand und auch die Verkabelung ist dank unseres geräumigen be quiet! Shadowbase 800 FX sehr übersichtlich. Erfreulich ist auch, dass be quiet! an einen Nachfüllport gedacht hat. Über diesen lässt sich die Kühlflüssigkeit bei Bedarf schnell und unkompliziert nachfüllen, was die Langlebigkeit der Kühlung erhöht. Im Lieferumfang befindet sich sogar eine Flasche Kühlflüssigkeit, sodass einem langen und sorgenfreien Betrieb nichts im Wege steht. Zwar hatten wir uns im ersten Moment Sorgen gemacht, wie und wo das Ganze in 1 bis 2 Jahren umgesetzt werden soll, aber be quiet! hat bereits ein Video hochgeladen, bei dem im Detail der Nachfüllprozess gezeigt wird. be quiet! Pure Loop 2 FX 360MM - Galerie be quiet! Pure Loop 2 FX 360MM - AiO mit be quiet! Qualität Im Praxistest zeigt die be quiet! Pure Loop 2 FX 360MM, was in ihm steckt. Dank des großen 360mm-Radiators und der leistungsstarken Lüfter werden selbst übertaktete High-End-CPUs zuverlässig gekühlt. Bei uns war es in dem Fall der AMD Ryzen 7 7800X3D. Unsere Spezifikationen sehen entsprechend so aus: CPU: AMD Ryzen 7 7800X3DMainboard: ASRock B650E Steel Legend WiFiGPU: NVIDIA RTX 4070S Founders EditionRAM: G.Skill 32 GB DDR5-6000 (2x 16 GB)PSU: be quiet! Dark Power 13 850WAiO: be quiet! PURE LOOP 2 FX (360MM)Case: be quiet! Shadowbase 800FX Trotz der hohen Kühlleistung arbeitet die Pure Loop 2 FX 360MM angenehm leise. Die Light Wings Lüfter erzeugen selbst bei hohen Drehzahlen nur ein minimales Betriebsgeräusch. Auch die Pumpe ist dank der Entkopplung und der PWM-Steuerung kaum wahrnehmbar. Selbst bei geringer Drehzahl ist der Luftdurchsatz noch hoch genug für eine effektive Kühlung, was Silent-Enthusiasten freuen dürfte. Im direkten Vergleich fällt uns da nur der Liquid Freezer III 360 A-RGB ein, der durch seine Preisleistung wirklich glänzen kann. Aber bei 89 € ist das auch schwierig zu überbieten. Dennoch hat der Pure Loop 2 FX einen signifikanten Vorteil, welcher seine Lautstärke ist. Sei es bei wenig Last oder volle Leistung beim Zocken. Wir haben diese AiO wirklich nie bemerkt, da diese nicht großartig lauter als 35 dB in unseren Tests war. Selbst unsere letzte HDD, die es noch in diesen PC geschafft hat, ist um Längen lauter, als der komplette restliche Inhalt. Entsprechend ist die Frage, was für euch am angenehmsten ist. Der Pure Loop 2 FX, bietet in unserem gezeigten Setup genau die Leistung, die es braucht, damit das System optimal bei allen möglichen Szenarien läuft. Dabei ist diese AiO wunderbar leise. Nur der Liquid Freezer zieht dem ganzen noch einen Strich durch die Rechnung, ist aber auch entsprechend lauter. be quiet! Pure Loop 2 FX 360MM - Produktpräsentation https://www.youtube.com/watch?v=JhE6GPieaw0 be quiet! Pure Loop 2 FX 360MM - FAQ Für welche CPU-Sockel ist die be quiet! Pure Loop 2 FX 360MM geeignet?Die Pure Loop 2 FX 360MM ist mit einer Vielzahl von CPU-Sockeln kompatibel, darunter Intel LGA 1700, 1200, 115X, 2066, 2011-3 und AMD AM5, AM4.Wie laut ist die be quiet! Pure Loop 2 FX 360MM im Betrieb?Dank der hochwertigen Light Wings PWM high-speed Lüfter und der entkoppelten Pumpe arbeitet die Pure Loop 2 FX 360MM angenehm leise. Selbst unter Volllast bleibt die Geräuschentwicklung gering und war in unserem Praxistest selbst lauter als unser Datengrab (HDD).Lässt sich die RGB-Beleuchtung der AiO steuern?Ja, die ARGB-Beleuchtung des Kühlblocks und der Lüfter kann über den mitgelieferten ARGB-PWM-Hub gesteuert werden. Dieser ist kompatibel mit gängigen RGB-Steuerungen von Mainboard-Herstellern wie ASUS Aura Sync, MSI Mystic Light, Gigabyte RGB Fusion und ASRock Polychrome Sync.Wie einfach lässt sich die be quiet! Pure Loop 2 FX 360MM montieren?Die Montage der Pure Loop 2 FX 360MM ist dank des übersichtlichen Zubehörs und der bebilderten Anleitung sehr einfach. Selbst unerfahrene Anwender sollten mit der Installation keine Probleme haben. Zur Not bietet be quiet! selbst Videos zur Montage und zum nachfüllen der AiO an.Kann man die Kühlflüssigkeit nachfüllen?Ja, die Pure Loop 2 FX 360MM verfügt über einen praktischen Nachfüllport, über den sich die Kühlflüssigkeit bei Bedarf schnell und unkompliziert auffüllen lässt. Im Lieferumfang ist sogar eine Flasche Kühlflüssigkeit enthalten. Dazu gibt es auch Videos, damit ihr diesen Vorgang mit Leichtigkeit selbst machen könnt. ### be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed White (Hardware) Test Die be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed White Lüfter versprechen eine hervorragende Kühlleistung bei gleichzeitig geringer Lautstärke - perfekt für anspruchsvolle Gaming-PCs, die nicht nur leistungsstark, sondern auch optisch ansprechend sein sollen. Mit ihrem eleganten weißen Design und der bewährten Qualität von be quiet! wollen sie sowohl Einsteiger als auch erfahrene PC-Enthusiasten überzeugen. In diesem Review nehmen wir die Lüfter genau unter die Lupe und testen, ob sie die hohen Erwartungen erfüllen können. be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed - Level Up Your Game Vor kurzem haben wir euch bereits von den be quiet! Pure Wings 3 berichtet. Diese haben sich als solider Standard für PC-Bauer erwiesen, die viel Leistung, bei hoher Qualität sowie leisem Betrieb bieten. Das alles sogar noch zu einem Preis von ca. 10 € der diese Lüfter sehr attraktiv macht. Das liest sich zwar im ersten Moment, als gäbe es nichts Besseres, doch hat be quiet! mit den Silent Wings 4 auch etwas für leistungshungrige PCs und anspruchsvolle Anwendungen parat. Entsprechend sollen diese Lüfter auch lange und effizient bei extremen Bedingungen punkten. Auch die Silent Wings 4 beeindrucken im ersten Moment mit eurem neuen schicken Design, welches unserer Meinung nach deutlich besser als die vom Vorgänger aussieht. Zusätzlich wurde das Lüfterblatt-Design optimiert, als auch der Abstand zum Rahmen verringert, was den statischen Druck erhöht und die Kühlleistung verbessert. Somit sind die neuen Silent Wings 4 nicht nur gut anzusehen, sondern in Relation zu den Pure Wings 3 um ein gutes Stück leistungsfähiger. Knapp 1/3 mehr Luftdurchlass und doppelt so viel Luftdruck bietet diese Variante, wodurch auch leistungshungrige Systeme ordentlich gekühlt werden dürften. In puncto Kühlleistung wissen die be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed voll zu überzeugen. Entsprechend könnt ihr diese auch auf eurem Radiator nutzen, um die CPU noch ein weiteres Stück herunterzukühlen. Da unsere Pure Loop 2 FX aber einen fantastischen Job leistet und die Temperatur beim Zocken auf höchster Leistung die CPU nicht zum Schwitzen gebracht hat, haben wir davon abgesehen. Als Gehäuselüfter haben wir dagegen direkt zugeschlagen und selber ausprobiert, was uns erwartet. be quiet! Silent Wings 4 - Galerie be quiet! Silent Wings 4 - Ab jetzt auch bei uns im Einsatz Bei unserem System handelt es sich dabei um folgende Spezifikationen: CPU: AMD Ryzen 7 7800X3DMainboard: ASRock B650E Steel Legend WiFiGPU: NVIDIA RTX 4070S Founders EditionRAM: G.Skill 32 GB DDR5-6000 (2x 16 GB)PSU: be quiet! Dark Power 13 850WAiO: be quiet! PURE LOOP 2 FX (360MM)Case: Xilence Xilent Gleam In unserem Fall hatten wir die Light Wings 140mm eingebaut und diese gegen die Silent Wings 4 ausgetauscht. Zwar waren wir entsprechend kein RGB mehr, aber da hat sich doch durchaus was getan. Der Einbau der Silent Wings hat sich dabei dank der mitgelieferten Zubehörteile sehr einfach gestaltet. Die Push-Pins ermöglichten eine werkzeuglose Montage, alternativ kann man die Lüfter aber auch verschrauben. Zusätzlich sorgt die Gummi-Entkopplung, dass Vibrationen effektiv gedämpft werden. Entsprechend zeigen sich die Lüfter im Betrieb angenehm leise. Selbst bei hohen Drehzahlen um die 1500 U/min sind sie kaum wahrnehmbar. Erst bei maximaler Drehzahl von 1900 U/min werden die Silent Wings 4 hörbar, bleiben aber immer noch leiser als viele Konkurrenzprodukte. Somit haben wir, ehrlich gesagt den Wechsel kaum bemerkt, bis auf die etwas höre Kühlleistung. Mit einem Maximum von rund 30 dB und deutlich mehr Leistung als den Pure Wings 3 und Light Wings, sind die Silent Wings durchaus für eine anspruchsvollere Zielgruppe gedacht. Entsprechend sind diese auch etwas höherpreisiger angesiedelt, mit ca. 23 € das Stück. Die einzigen Aspekte, die uns nur noch fehlen ist, dass die Modi für den leisen bzw. leistungsstarken Betrieb nicht über einen Schalter betätigt werden müssten, als auch die Option für Daisy-Chain. Das hätte die Lüfter wirklich perfekt gemacht. Jedoch kann die Leistung und die Lautstärke auch hier mal wieder überzeugen! Zudem ist die neue Farboption in Weiß ziemlich ansprechend. Es ist nur die Frage, braucht ihr das oder reicht euer aktuelles Setup, wie bei uns? be quiet! Silent Wings 4 - Produktpräsentation https://www.youtube.com/watch?v=HPTqrBq-qZs be quiet! Silent Wings 4 - FAQ Welche Kühlleistung bietet der be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed Lüfter?Der be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed Lüfter bietet eine beeindruckende Kühlleistung mit einer maximalen Drehzahl von 1900 U/min, einem Luftdurchsatz von 78,4 CFM und einem statischen Druck von 2,36 mm H2O. Diese Spezifikationen machen ihn ideal für den Einsatz auf Radiatoren und Kühlkörpern, wo hoher Luftdruck erforderlich ist, um die Wärme effizient abzuleiten.Wie laut ist der be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed Lüfter im Betrieb?Der be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed Lüfter ist für seinen leisen Betrieb bekannt. Bei maximaler Drehzahl erreicht er einen Geräuschpegel von nur 29,3 dB(A), was ihn zu einer ausgezeichneten Wahl für geräuschempfindliche Umgebungen macht.Welche Montageoptionen bietet der be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed Lüfter?Der be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed Lüfter wird mit zwei verschiedenen Montageoptionen geliefert. Die vormontierten Anti-Vibrations-Ecken eignen sich für den Einsatz im Gehäuse und reduzieren geräuschverursachende Vibrationen auf ein Minimum. Für die Montage auf Radiatoren und Kühlkörpern sind Kunststoff-Ecken enthalten, die eine stabile Befestigung gewährleistenWie lange ist die Lebensdauer des be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed Lüfters?Der be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed Lüfter ist auf Langlebigkeit ausgelegt und bietet eine Lebensdauer von bis zu 300.000 Stunden bei einer Umgebungstemperatur von 25°C. Ist der be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed Lüfter für den Einsatz in High-End-Gaming-PCs geeignet?Ja, der be quiet! Silent Wings 4 140mm PWM high-speed Lüfter ist hervorragend für den Einsatz in High-End-Gaming-PCs geeignet. Dank seiner hohen Kühlleistung, leisen Betrieb und vielseitigen Montageoptionen kann er selbst die anspruchsvollste Hardware zuverlässig kühlen. Er ist ideal für den Einsatz auf Radiatoren, Kühlkörpern und als Gehäuselüfter in leistungsstarken Gaming-Systemen. ### Endless Ocean Luminous (Switch) Test Endless Ocean Luminous ist das dritte Spiel dieser Serie, die erstmals 2007 auf der Wii erschien und verspricht eine entspannende und faszinierende Unterwassererfahrung. Spieler schlüpfen in die Rolle eines Tauchers, der die Tiefen des Veiled Sea erkundet, um Meereslebewesen zu katalogisieren und Schätze zu bergen. Entsprechend sind die Erwartungen hoch, da die Wartezeit seit dem letzten Teil durchaus lang war. Wir sind entsprechend mit gemischten Gefühlen an das Spiel heran. In diesem Review werden wir die verschiedenen Aspekte des Spiels für euch beleuchten, um zu verstehen, was es zu bieten hat und ob der Preis für den Unterwasser-Titel lohnt. Endless Ocean Luminous - Ab ins Meer Endless Ocean Luminous bietet ein Gameplay, das sich stark auf Erkundung und Katalogisierung konzentriert. Spieler tauchen dabei in verschiedene, zufällig generierte Bereiche des Veiled Sea ein, um über 500 verschiedene Arten von Meereslebewesen zu scannen und zu dokumentieren. Diese Lebewesen reichen von gewöhnlichen Fischen bis hin zu mythischen Kreaturen wie dem Mosasaurus. Das Scannen erfolgt durch einfaches Annähern und Halten einer Taste, was das Spiel zugänglich und einfach zu bedienen macht. Jetzt kommen wir aber zum Knackpunkt, es handelt sich hier bereits um das große Konzept des Spiels. Ihr macht also nicht wirklich viel, außer Tauchen und Scannen. Entsprechend ist die Steuerung eher simpel belegt, aber die Tastenbelegung ist nicht unbedingt für jeden etwas. Denn es wird euch nicht alleine so gehen, da das Spiel die Möglichkeit bietet in Gruppen von bis zu 30 Spielern online zu tauchen. Diese Multiplayer-Komponente ermöglicht es, Entdeckungen zu teilen und gemeinsam die Tiefen des Ozeans zu erkunden. Allerdings ist die Interaktion zwischen den Spielern auf Emotes beschränkt, was die soziale Komponente etwas einschränkt. Heißt, wer reden möchte, muss hier wieder zu Discord und Co greifen, statt die Konsole oder die App nutzen zu können. Für die Nintendo Switch hingegen ist die visuelle Präsentation von Endless Ocean Luminous durchaus beeindruckend und zeigt hier und da hohe Detailgenauigkeit bei den Meereslebewesen und den Unterwasserlandschaften. Trotz der begrenzten Hardware gelingt es der Konsole, schöne Licht- und Wassereffekte zu erzeugen, die die Unterwasserwelt lebendig wirken lassen. Die verschiedenen Umgebungen, von Korallenriffen über Eisflächen bis hin zu versunkenen Schiffen, bieten eine visuell abwechslungsreiche Erfahrung. Jedoch gibt es auch Kritikpunkte. Denn auch wenn das Spiel einen Cozy-Vibe hat, wirkt die Unterwasserwelt durchaus leblos, was wirklich schade ist. Endless Ocean Luminous - Galerie Endless Ocean Luminous - Gute Idee, schlechte Umsetzung Die Meereslebewesen interagieren kaum miteinander oder mit der Umgebung, was die Immersion beeinträchtigt. Da wurde sogar bei älteren Pokémon-Titeln viel mehr Liebe eingebracht. Zudem ist die Farbpalette des Spiels durchaus eintönig, was auf Dauer monoton wirken kann. Die auditive Untermalung des Spiels ist hingegen ein großer Pluspunkt. Der Soundtrack, bestehend aus beruhigenden Melodien und realistischen Unterwassergeräuschen, trägt maßgeblich zur entspannenden Atmosphäre bei. Besonders die Walgesänge und die Hintergrundmusik passen perfekt zur ruhigen Natur des Spiels und bieten eine meditative Spielerfahrung. Kurz vor Ende kommen wir auch mal zur Story von Endless Ocean Luminous, die wirklich minimalistisch ist und hauptsächlich dazu dient, das Gameplay zu unterstützen. Spieler übernehmen die Aufgabe, den "Baum der Meere" zu retten, indem sie Meereslebewesen scannen und Licht sammeln. Diese Lichtpunkte werden verwendet, um neue Bereiche freizuschalten und die Geschichte voranzutreiben. Die Story-Missionen sind jedoch kurz und oft wenig fesselnd, was dazu führt, dass ihr vermutlich das Ganze als Tutorial seht, statt als einen wichtigen Bestandteil des Spiels. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Progression im Spiel. Um neue Story-Missionen freizuschalten, müssen Spieler eine bestimmte Anzahl von Lebewesen scannen, was zu einem repetitiven Gameplay führt. Die Belohnungen für das Scannen und Erkunden sind größtenteils kosmetischer Natur, wie neue Farben für den Tauchanzug oder Emotes, was die Motivation für einige Spieler mindern dürfte. Zwar bietet das Spiel auch weitere Aktivitäten, die über das Scannen hinausgehen, diese sind aber der Rede nicht unbedingt wert. Ihr könnt noch Schätze bergen, Artefakte finden und Events mit anderen Spielern bestreiten, jedoch ändert es nicht daran, dass das Spiel sehr weit von dem weg ist, was es sein könnte. Bei einem Preis von 40 bis 50 € mussten wir nämlich durchaus schlucken und konnten es unseren Freunden nicht empfehlen. Für 10 bis 25 € lässt sich dagegen schon wieder darüber sprechen, um einen weiteren Titel zu haben, um alleine oder mit Freunden zu entspannen. Jedoch dürft ihr nichts Bahnbrechendes erwarten, denn das ist Endless Ocean Luminous leider wirklich nicht. Taucht in die Tiefen von Endless Ocean Luminous https://www.youtube.com/watch?v=BYwO6ghGq18 Endless Ocean Luminous- FAQ Was ist Endless Ocean Luminous und worum geht es in dem Spiel?Es handelt sich um ein Unterwasser-Erkundungsspiel für die Nintendo Switch. In diesem Spiel schlüpfen die Spieler in die Rolle eines Tauchers, der die Tiefen des Veiled Sea erkundet, um Meereslebewesen zu katalogisieren, Schätze zu bergen und den "Baum der Meere" zu retten. Welche Arten von Meereslebewesen kann man dabei entdecken?In Endless Ocean Luminous können Spieler über 500 verschiedene Arten von Meereslebewesen entdecken und scannen. Diese reichen von gewöhnlichen Fischen und Korallen bis hin zu seltenen und mythischen Kreaturen wie dem Mosasaurus. Jedes Lebewesen ist detailliert gestaltet und trägt zur Vielfalt der Unterwasserwelt bei.Gibt es einen Multiplayer-Modus?Ja, Endless Ocean Luminous bietet einen Multiplayer-Modus, in dem bis zu 30 Spieler gemeinsam online tauchen können. Spieler können ihre Entdeckungen teilen und zusammen die Tiefen des Ozeans erkunden. Die Interaktion zwischen den Spielern ist jedoch auf Emotes beschränkt, was die soziale Komponente etwas einschränkt. Wichtig ist aber, dass ihr hierfür eine Nintendo Switch Online Mitgliedschaft benötigt, was nochmal mit 20 € zuschlägt.Wie ist die Steuerung in Endless Ocean Luminous gestaltet?Die Steuerung in Endless Ocean Luminous ist einfach und zugänglich, aber nicht ohne Kritik. Die Bewegungen des Tauchers sind nämlich durchaus starr und unnatürlich, was die Steuerung gewöhnungsbedürftig machen kann.Welche Belohnungen und Fortschritte gibt es in Endless Ocean Luminous?In diesem Spiel sammelt ihr Lichtpunkte durch das Scannen von Meereslebewesen, um neue Bereiche freizuschalten und die Story voranzutreiben. Die Belohnungen sind größtenteils kosmetischer Natur, wie neue Farben für den Tauchanzug oder Emotes. Diese Belohnungen können die jedoch auch etwas Langzeitmotivation mindern, da sie keinen direkten Einfluss auf das Gameplay haben. ### MSI MAG 274UPF (Hardware) Testbericht In der Welt der Gaming-Monitore, wo die Schlacht um die visuelle Vorherrschaft tobt, tritt der MSI MAG274UPF als ein vielversprechender Kandidat auf den Plan. Mit seiner beeindruckenden 4K-Auflösung und einer hohen Bildwiederholrate von 144 Hz verspricht dieser Monitor, sowohl hartgesottene Gamer als auch kreative Köpfe zu begeistern. Doch kann dieser Monitor sich durchsetzen und seinen Preis rechtfertigen? In diesem Review werden wir uns den MSI MAG274UPF genauer ansehen und verraten euch, ob der Kauf sich lohnt. MSI MAG 274UPF - 4K wird immer greifbarer Zu aller erst stellen wir den MSI MAG274UPF auf und schließen diesen an. Da dieses Design bereits bei einigen MSI Monitoren angeboten wird, erwartet euch vermutlich nichts komplett Neues, aber durchaus praktisches. Dieser Monitor ist nämlich sehr flexibel von der Positionierung her und das Standbein benötigt dabei auch nur wenig Platz. Wir haben in unserem Fall zwar einen Monitorarm, aber für viele von euch dürfte das ein Segen sein. Besonders wenn ihr vorher Monitore im Preissegment bis 350 € hattet, ist das nämlich nicht ganz so oft der Fall. Dennoch haben wir bei dem UVP von 599 € zumindest etwas anderes Material erwartet. Zwar ist der Monitor nichtsdestotrotz hochwertig, aber statt überall Plastik zu verbauen, gäbe es bestimmt noch schönere Alternativen. Sobald dann aber alles angeschlossen und bereit ist, kommen wir zum spannenden Teil. Mit seiner nativen Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln liefert der MSI MAG 274UPF nämlich gestochen scharfe und detailreiche Bilder. Egal ob bei schnellen Shootern, weitläufigen Open-World Spielen oder grafisch anspruchsvollen Rennsimulationen. Das Upgrade auf einen 4K-Monitor macht da viel her. Das verbaute Rapid IPS Panel überzeugt zudem mit einer exzellenten Farbwiedergabe und weiten Blickwinkeln. Auch in puncto Helligkeit und Kontrast weiß der Monitor zu gefallen. Mit einer Spitzenhelligkeit von 400 cd/m², werden helle Bildbereiche strahlend und Kontraste gut dargestellt. Nur das versprochene HDR400, ist auch wie bei unserem LG Electronics 27GP850-B nicht wirklich beeindruckend. Wer also diesen Bildschirm nur wegen des HDR kaufen will, sollte eventuell Monitore mit HDR600 oder HDR1000 betrachten. MSI MAG 274UPF - Galerie MSI MAG 274UPF - Schnelle Reaktionen und flüssige Bewegungen Neben der Bildqualität soll der MAG 274UPF vor allem mit seiner Geschwindigkeit punkten. Das 144Hz Panel sorgt entsprechend für butterweiche Bewegungen ohne störendes Tearing, zumindest in FullHD und QHD. Bei den versprochenen 4K bei 144Hz kommt nämlich auch dieser Monitor ins Schwitzen. Einerseits ist das durchaus enttäuschend, aber andererseits reichen auch 60 - 100 Hz für die meisten Nutzer. Entsprechend solltet ihr euch überlegen, wofür ihr eine Latenz von 1ms benötigt. Sei es für Spiele in FullHD-QHD, dann bietet dieser Monitor noch den 4K Bonus. Wollt ihr mehr, dann ist das bereits eine schwierige Entscheidung. Da wir nun zumindest die wichtigsten Aspekte zu diesem Monitor wissen, gehen wir noch ein paar Fakten durch, die diesen Monitor für eine breitere Zielgruppe interessant machen könnten. Denn neben einem DisplayPort 1.4, zwei HDMI 2.1 Ports und einem USB-C-Port, der sogar bis 65W laden kann, ist auch ein KVM-Switch verbaut. Somit könnt ihr bei Feierabend mit einem Knopfdruck von Arbeit zu Gaming wechseln. Zudem verfügt der MAG 274UPF weitere Features, die für entspanntes Spielen als auch Arbeiten über längere Zeiträume sorgen können. Die Anti-Flicker Technologie reduziert störendes Bildschirmflackern, während die Low Blue Light Funktion die Intensität potenziell schädlichen blauen Lichts verringert. Beides trägt dazu bei, einer vorzeitigen Ermüdung der Augen vorzubeugen. Praktisch ist auch die mitgelieferte Gaming Intelligence App. Mit ihr lassen sich Monitoreinstellungen bequem per Maus und Tastatur vornehmen und Profile für verschiedene Spiele, als auch für die Arbeit und Gaming erstellen. Mittlerweile ist der MSI MAG 274UPF ein bisschen länger auf dem Markt und nicht mehr bei den anfänglichen 599 €, die für dessen Leistung durchaus happig sind. Mit etwas Glück bekommt ihr diesen nämlich bereits für 450 €, was diesen Monitor wirklich attraktiv als einen schnellen, farbintensiven Allrounder-Monitor im Bereich 4K macht. MSI MAG 274UPF - Vorstellung https://www.youtube.com/watch?v=GHF1OuGIagc MSI MAG 274UPF - FAQ Wie viel kostet das MSI MAG 274UPF?Der MAG 274UPF wurde veröffentlicht für den Preis von 599 €. Aktuell könnt ihr den Monitor für 450 € - 500 € ergattern. Lohnt sich der MSI MAG 274UPF?Falls ihr 4K erleben wollt, dann reicht der MAG 274UPF auf jeden Fall für Office- und Gaming-Tätigkeiten. Das Bild dieses Monitors ist wirklich farbintensiv und scharf und macht es somit zu einem guten Allrounder Monitor. Jedoch sei gesagt, dass dieser Monitor leider nicht perfekt ist und an Performance bei voller Inanspruchnahme in 4K mit 144Hz verliert.Wo kann ich den Monitor kaufen?Erwerben könnt ihr diesen Monitor bei zahlreichen Händlern wie X-KOM, Amazon, ProShop, Saturn und co. Im MSI Store ist dieser aktuell dennoch ausverkauft, da dieser dort für 500 € im Angebot war. ### be quiet! Pure Wings 3 140mm PWM White (Hardware) Test In der Welt des Gamings, wo jede Millisekunde und jeder Grad Celsius zählen, sind die Komponenten, die Stille und Effizienz versprechen, Gold wert. Die be quiet! Pure Wings 3 140mm PWM Lüfter repräsentieren genau diese Kombination aus Flüsterleise und kraftvoller Kühlung. In diesem Review tauchen wir in die Welt der Lüfter ein und beleuchten, wie die Pure Wings 3 140mm PWM Lüfter von be quiet! nicht nur die Temperatur, sondern auch die Akustik eures Gaming-Systems verbessern können. be quiet! Pure Wings 3 140mm PWM White - Endlich auch in Weiß! Die Pure Wings 3 140mm PWM White Lüfter beeindrucken auf den ersten Blick mit ihrer hochwertigen Verarbeitung. Kurz in der Hand gehalten, wissen wir bereits, hier erwartet uns etwas Tolles. Der neue weiße Rahmen wirkt robust und die Lüfterblätter sind sauber gefertigt. Mit Abmessungen von 140 x 140 x 25 mm sind die Pure Wings 3 entsprechend für die meisten gängigen Gehäuse als auch Radiatoren perfekt geeignet. Entsprechend wurde das Design so verändert, dass auch am Rand alles dicht ist, damit ein bestmöglicher Airflow gegeben ist. Zudem könnt ihr dank des 4-Pin-PWM-Anschlusses die Drehzahl flexibel regeln. Im Leerlauf drehen die Lüfter mit bis zu 1800 U/min und erzeugen dabei genug Druck für verschiedenste Gehäuse und Radiatoren. Für eine lange Lebensdauer setzt be quiet! auf Rifle-Lager, die mit einer Haltbarkeit von 80.000 Stunden spezifiziert sind. Da wir in einem unserer älteren PCs bereits die Pure Wings 2 verbaut hatten, sind wir uns sicher, dass die Lebensdauer bei diesem neuen Modell definitiv gegeben ist. Im Praxistest zeigen die Pure Wings 3 entsprechend eine überzeugende Leistung. Dank des hohen Luftdurchsatzes und Drucks eignen sie sich hervorragend für den Einsatz als Gehäuselüfter, um einen starken Airflow zu erzeugen.  Auch auf Radiatoren einer Wasserkühlung machen sie eine gute Figur und sorgen für eine effektive Wärmeabfuhr. Trotz der hohen Förderleistung arbeiten die Lüfter angenehm leise. Beim normalen Betrieb haben wir eine Lautstärke von ca. 30 dB(A) gemessen, wogegen bei maximaler Drehzahl gerade mal eine Lautstärke von 35 dB(A) gemessen wurde. Das heißt entsprechend, dass ihr im Leerlauf und beim Zocken die Lüfter kaum bis gar nicht hört. Da ist oftmals unsere Datengrab-HDD lauter. Dank PWM-Steuerung lässt sich die Drehzahl zudem flexibel anpassen, um die perfekte Balance zwischen Kühlleistung und Laufruhe zu finden. Im unteren Drehzahlbereich um 600-900 U/min sind die Lüfter kaum wahrnehmbar. be quiet! Pure Wings 3 140mm PWM White - Galerie be quiet! Pure Wings 3 140mm PWM White - Flüsterleise Im direkten Vergleich mit Konkurrenzprodukten wie den Arctic P14 oder Noctua NF-A14 liegen die Pure Wings 3 leistungsmäßig zwar knapp dahinter, punkten dafür aber mit einem attraktiveren Preis. Für preisbewusste Käufer, die trotzdem Wert auf Markenqualität legen, sind sie eine ausgezeichnete Wahl. Die Montage der Pure Wings 3 gestaltet sich denkbar einfach. Im Lieferumfang sind passende Befestigungsschrauben enthalten, mit denen sich die Lüfter sicher im Gehäuse oder am Radiator verschrauben lassen. Dank der Standardabmessungen von 140mm sind sie mit einer Vielzahl von Gehäusen und Kühlern kompatibel. Wir sind auch am Überlegen diese in unser Xilence Xilent Gleam einzubauen. Positiv hervorzuheben ist, dass be quiet! auf Entkoppler verzichtet hat, wodurch diese auch nicht noch dicker sein müssen als nötig. Stattdessen werden die Lüfter direkt am Rahmen verschraubt. Das spart nicht nur Kosten, sondern erleichtert auch die Reinigung, da sich weniger Staub festsetzen kann. In der Praxis führt die direkte Verschraubung zu keiner merklichen Erhöhung der Vibrationen oder Lautstärke. Dank des 40 cm langen PWM-Kabels lassen sich die Lüfter auch in größeren Tower-Gehäusen problemlos verkabeln. Der weiße Rahmen und die unbeleuchteten Lüfterblätter sorgen für ein schlichtes, zeitloses Design, das sich unauffällig in jedes Setup einfügt. be quiet! Pure Wings 3 White - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=QNbCvRisMd0 be quiet! Pure Wings 3 White - FAQ Wie viel kosten die be quiet! Pure Wings 3 White?Starten tun die Lüfter bei 10 € das Stück und werden etwas teurer je nach Größe und Performance, die ihr haben wollt. Beim Anstieg reden wir aber von 1 € bis 2 €.Lohnen sich diese Lüfter für meinen PC?Von Aussehen, über Leistung zum Preis hat hier be quiet! einen wirklich starken Job gemacht und nach dem Erfolg der Pure Wings 2 einen neuen Standard gesetzt. Wenn ihr nicht gerade RGB, einen LCD-Display oder derartiges braucht, dann reichen diese Lüfter vollkommen.Was ist der Unterschied zwischen den ganzen Varianten der Pure Wings 3?Je nachdem, was ihr benötigt haben die Lüfter verschiedene Größen, Geschwindigkeiten und die Möglichkeit diese anzusteuern. ### Xilence Xilent Gleam Gehäuse (Hardware) Test Vor kurzem haben wir euch bereits vom Xilent X Gehäuse geschwärmt, mit dem Xilent Gleam will Xilence aber noch einen Schritt weiter nach vorne machen und zeigt uns, was sie noch so drauf haben. Bei diesem Gehäuse im "Aquarium"-Stil trifft ein wirklich schickes Design auf ein schmales Budget, ohne Kompromisse dazulassen. Ob dieses neue Gehäuse sich mit der starken Konkurrenz messen kann, durften wir bereits frühzeitig herausfinden. Dementsprechend verraten wir euch in diesem Test, wie sehr das Ersparnis sich lohnt. Xilence Xilent Gleam - Premium Gehäuse zum schmalen Preis Seit längerem wissen wir mittlerweile, dass Xilence gute Produkte produziert, die es schaffen euren Geldbeutel zu schonen, damit ihr nicht nur bessere Hardware kaufen könnt, sondern auch volle Leistung erhaltet. Für knapp 60 € war das Xilent X bereits vollgepackt mit Features, aber das Design ist vermutlich nicht für jeden etwas. Das Xilent Gleam im Aquarium-Stil, ist dagegen etwas komplett anderes, bei dem ihr eure ganze Hardware und RGB-Beleuchtung auf dem Tisch begutachten könnt. Jedoch erfindet Xilence hier durchaus nichts Neues. Corsair, Lian Li und HYTE sind bereits länger dafür bekannt, aber verlangen auch entsprechend Premium Preise ab 150 € aufwärts. Entsprechend sind das auch Marken, die sicherlich nicht ein Gehäuse für knapp 100 € verkaufen würden und genau das will Xilence anders machen. Das Xilent Gleam sticht insgesamt stark mit seinem durchsichtigem, minimalistischem und edlem Design in diesem Preissegment heraus. In unserem Fall haben wir uns für das weiße Gehäuse entschieden, aber es gibt das Ganze auch in Schwarz, jeweils mit vier passenden 140mm ARGB-Lüftern. Wer sich selbst schon einen PC versucht hat in Weiß zu bauen, kennt das Problem, dass alle weißen Teile für den PC einen 20 %igen Aufschlag haben. Zum Glück ist es hier nicht der Fall und das rechnen wir hoch an. Doch was erwartet uns für den Preis? Statt nur dem Seitenpanel, gibt es hier noch ein Frontpanel aus gehärtetem Glas, wodurch ihr wunderbar eure Hardware sehen könnt. Zudem wurde auch hier wieder Stahl und ABS-Plastik verarbeitet, wodurch sich Gehäuse durchweg hochwertig anfühlt und entsprechend mit der Konkurrenz mithalten kann. Sogar an Staubfilter wurde gedacht, damit ihr oben und unten schnell mal säubern könnt. Den Design- und Qualitätscheck hat das Xilent Gleam schon mal mit Bravour überstanden und das dürfte vielen bereits wichtig sein. Xilent Gleam - Galerie Xilence Xilent Gleam - Guter Airflow inklusive Hübsch aussehen ist das eine, doch wie sieht es mit der Leistung aus? Wie bereits erwähnt gibt es direkt vier 140mm ARGB-Lüfter und auch ein PWM/ARGB-Controller mit dabei und diese üben ihre Arbeit gut aus. Einzeln haben wir diese Lüfter bei Xilence selbst auf der Seite nicht gefunden, aber sie waren bei unserem Test nicht viel lauter und haben ähnlich gekühlt, wie unser Setup in unserem bequiet Shadow Base 800FX. Zusätzlich haben wir in unserem Fall noch eine Wasserkühlung, die PURE Loop 2 360mm, eingebaut. Zwar ist noch Platz für einen weiteren Lüfter von unten aus, aber das haben wir mal ausgelassen. Wir wollten schließlich einen Vergleich haben. Insgesamt habt ihr aber auch den Platz eine Wasserkühlung mit bis maximal 420mm einzubauen. Das, genauso wie die genannten 140mm ARGB-Lüfter hat Xilence zwar noch nicht auf ihrer Seite gelistet, aber vielleicht ist das auch ein kleiner Hinweis. Da Xilence hier direkt einen Grafikkartenhalter integriert hat, könnt ihr entsprechend auch eure Grafikkarte horizontal oder vertikal integrieren. Damit alles schlussendlich auch gut aussieht, habt ihr noch hinten 3,6 cm Platz, um alles hintenrum zu verkabeln. Für unsere Zwecke hat es vollkommen gereicht, aber wer mehr Platz benötigt sollte sich an der Stelle ein Gehäuse mit einer weiteren Kammer, wie bei dem Corsair 6500X ansehen, welches aber auch direkt doppelt so viel kostet. Wenn wir schon bei der Kammer sind, kommen wir wohl zu einem der wenigen Kritikpunkte, denn zwar ist der Airflow super am Sidepanel, aber entsprechend ist es dort auch nicht schallisoliert, wie bei dem Shadow Base 800FX. Das ist uns auch beim Xilent X bereits aufgefallen, genauso wie die zwei USB 3.0 Anschlüsse vorne. Wirklich viel macht es im Büroalltag nicht, da ist das Tippen der Tastatur sogar um Längen lauter. Beim Zocken und bei Volllast haben wir an der Stelle aber bemerkt, dass das Setup ein kleines bisschen lauter ist. Wir sprechen in dem Fall von 30 bis 40 Dezibel Bereich, was spätestens mit Lautsprechern oder den Kopfhörern nicht mehr bemerkbar ist. Dennoch wollten wir erwähnen, dass es in diesem Fall ein kleines bisschen mehr ist. Das ist jedoch nur bedingt schlimm, denn mit dem gesparten Geld lässt sich das Sidepanel rein theoretisch auch selber einfach und günstig isolieren, bzw. heutige Motherboards bieten sowieso USB 3.2 an. Somit müsst ihr diese Aspekte auch nicht unbedingt missen. Sonst ist bereits auch das wichtigste über das Xilent Gleam gesagt, denn es bietet alles, was ein ordentliches Gaming-Gehäuse bieten sollte, zu einem fairen Preis. Entsprechend ist Gehäuse gut geeignet für alle möglichen Nutzer, die gerne ihre Hardware sehen oder präsentieren wollen, denn eins ist auf jeden Fall da, Platz für eure komplette Hardware! Wann erscheint das Xilence Xilent Gleam?Das neue Gehäuse von Xilence erscheint ca. Mitte Mai 2024.In welchen Farben wird es das Xilence Xilent Gleam geben?Das Gehäuse wird es unseres Wissens nach in Schwarz und in Weiß geben. Das schöne ist hierbei, dass beide denselben Preis haben werden.Wie viel wird das neue Gehäuse von Xilence kosten?Das Gehäuse wird zum Release ca. 100 € kosten. Schaut aber gerne bei der Seite Geizhals vorbei, denn da ist es zumindest schon einmal gelistet.Was ist alles im Lieferumfang?Es befindet sich das Gehäuse und ein Tütchen mit Schrauben und co. im Lieferumfang. Zusätzlich sind bereits vier 140mm ARGB-Lüfter und ein PWM/ARGB-Controller verbaut. Somit könnt ihr eure Teile direkt anstecken und loslegen. ### Mario vs. Donkey Kong (Switch) Gewinnspiel Die ikonische Rivalität zwischen Mario und Donkey Kong aus den 80er Jahren ist wieder da! Das legendäre Aufeinandertreffen, das in der Game Boy Advance-Ära begann, kehrt in überarbeiteter Form auf die Nintendo Switch zurück. Mit Mario vs. Donkey Kong können Spieler erneut in die Rolle des beliebten Klempners schlüpfen und die von Donkey Kong entführten Mini-Mario-Figuren zurückholen. Das Remake besticht durch eine komplett überarbeitete Grafik, neue Gameplay-Elemente und einen Koop-Modus für zwei Spieler. Wir haben uns das Spiel genauer angeschaut. Zu guter Letzt habt ihr sogar selbst die Chance eins von zwei Examplaren zu gewinnnen, aber dazu später mehr. Mario vs. Donkey Kong - Affentheater zum Mitmachen Das Mario vs. Donkey Kong-Remake ist durchaus gut geworden, wie ihr hier in unserem Test lesen könnt und entsprechend konnten wir euch den Spaß nicht vorenthalten. Dementsprechend verlosen wir zwei Exemplare sowie Merchandise an euch. Hierfür müsst ihr uns nur zwei simple Fragen beantworten und dann kann es auch schon losgehen! Mario vs. Donkey Kong - Galerie Mario vs. Donkey Kong - Gewinnspiel Wird geladen… Mario vs. Donkey Kong - Übersichtstrailer https://www.youtube.com/watch?v=93vcJ4dp5Hw Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 22.05.2023 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit, sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen, auszahlen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg ### Mario vs. Donkey Kong (Switch) Test Die ikonische Rivalität zwischen Mario und Donkey Kong aus den 80er Jahren ist wieder da! Das legendäre Aufeinandertreffen, das in der Game Boy Advance-Ära begann, kehrt in überarbeiteter Form auf die Nintendo Switch zurück. Mit Mario vs. Donkey Kong können Spieler erneut in die Rolle des beliebten Klempners schlüpfen und die von Donkey Kong entführten Mini-Mario-Figuren zurückholen. Das Remake besticht durch eine komplett überarbeitete Grafik, neue Gameplay-Elemente und einen Koop-Modus für zwei Spieler. Wir haben uns das Spiel genauer angeschaut. Zu guter Letzt habt ihr sogar selbst die Chance eins von zwei Examplaren zu gewinnnen, aber dazu später mehr. Mario vs. Donkey Kong - Affentheater in der Spielzeugfabrik Das Mario vs. Donkey Kong-Remake ist durchaus eine gelungene Neuauflage des Game Boy Advance-Klassikers. Denn Nintendo hat bei der Überarbeitung ganze Arbeit geleistet. Die Grafik erstrahlt in einem modernen Gewand, behält aber dennoch den Charme des Originals bei. Die Levels sind liebevoll gestaltet und strotzen nur so vor Details. Auch der Sound wurde überarbeitet und sorgt für die passende Untermalung. Entsprechend wirkt das Spiel von Anfang an, als ob rundum viel gemacht wurde, um das Nostalgie-Gefühl auf die Nintendo Switch zu übertragen. Jedoch sorgen in Mario vs. Donkey Kong Puzzle- und Jump-'n'-Run-Elemente nur für ein kurzweiliges Spielerlebnis. In den kompakten Leveln müssen Spieler nämlich ihr Geschick unter Beweis stellen und die Miniatur-Marios aus den Klauen von Donkey Kong befreien. Dazu gilt es die Umgebung genau zu untersuchen, den Verstand zu nutzen und mithilfe von Marios Fähigkeiten Hindernisse zu überwinden. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass ihr hierbei nur ein Leben habt. Werdet ihr also einmal falsch getroffen vom Gegner oder bewegt euch einmal nicht richtig, dann ist Ende. Entsprechend ist das Gameplay dieses Titels nicht für jeden etwas. Daran hat Nintendo aber im Remake gedacht und entsprechend auch einen etwas einfacheren Modus eingebaut, wodurch ihr insgesamt fünfmal getroffen werden könnt und dann zum letzten Checkpoint zurückgesetzt werden. Somit trifft dieses "Retrogame" auch moderne Standards. Entsprechend ist auch eine präzise Steuerung für so einen Titel wichtig, die zwar meistens gut ist, aber irgendwie auch nicht so perfekt wie in anderen Mario-Titeln. Denn ab und zu erwischt uns doch mal ein Gegner, bei denen wir 100 % sicher waren, dass das nicht hätte passieren dürfen. Mario vs. Donkey Kong - Galerie Mario vs. Donkey Kong - Kurzweiliger Spaß mit Extras Heutzutage muss man sagen, dass Remake nicht immer Remake ist. Hier wurde aber wirklich viel getan. Neben der Grafik, dem Sound und der Möglichkeit das Spiel etwas "einfacher" zu stellen, gibt es auch einige neue Level und Mechaniken, die diesen Titel durchaus interessanter machen, als den ursprünglichen Release. On top wurde sogar ein Koop-Modus hinzugefügt, bei dem ihr mit einem weiteren Freund spielen könnt. Das sorgt für doppelten Spielspaß und eröffnet neue Möglichkeiten, knifflige Passagen zu überwinden. Schade ist nur, dass es keine speziell auf den Koop-Modus zugeschnittenen Levels gibt. Diese Person, die mit euch spielt, übernimmt dann die Rolle von Toad. Falls es sich um eueren Mitspieler jedoch um einen unerfahrenen Spieler handelt, hat Nintendo nicht ganz mitgedacht. Denn hier könnt ihr nur im normalen Modus spielen, statt dem etwas leichteren Modus. Das ist durchaus ärgerlich, falls z. B. mal das jüngere Kind mitmacht. Ein Highlight sind noch die Mini-Marios, die nicht nur niedlich aussehen, sondern auch eine wichtige Rolle spielen. In speziellen Levels unterstützen die zuvor geretteten Figuren Mario dabei, Buchstabenboxen einzusammeln. Das ist natürlich schön zu sehen, dass die Kleinen auch einen Sinn haben, in Relation zu Peach. Mit insgesamt 138 Leveln, die sich auf 8 Welten mit je 8 Leveln verteilen, bietet Mario vs. Donkey Kong einiges an Umfang, in Relation zum ursprünglichen Spiel. Allerdings sind die meisten Levels recht kurz, sodass man das Spiel sogar in ca. 6 Stunden durchspielen kann. Für Perfektionisten und Trophäen-Sammler gibt es aber noch jede Menge Extras und Geheimnisse zu entdecken. Die meisten werden dagegen nur ein paar schöne, aber kurze Spielstunden haben. Daher solltet ihr ggf. etwas warten, wenn euch die 50 € für ein Remake nicht zusagen. Wie versprochen könnt ihr jedoch das Spiel bei uns gewinnen! Zum Gewinnspiel geht es hier entlang. Mario vs. Donkey Kong - Übersichtstrailer https://www.youtube.com/watch?v=93vcJ4dp5Hw Mario vs. Donkey Kong - FAQ Was ist neu in der Switch-Version von Mario vs. Donkey Kong?Die Switch-Version von Mario vs. Donkey Kong bietet einige Neuerungen gegenüber dem GBA-Original dazu zählen: Komplett überarbeitete Grafik und Musik, zwei brandneue Welten mit einzigartigen Mechanismen und Herausforderungen, ein Koop-Modus für zwei Spieler, der neue Möglichkeiten eröffnet die Level zu meistern und ein Casual-Modus, um die Rätsel stressfrei im eigenen Tempo zu lösen. Zu guter Letzt gibt es neue 1-Up-Pilz-Bonus-Level und ein Bestzeit-Modus für zusätzliche HerausforderungenWie viele Level und Welten gibt es?Mario vs. Donkey Kong bietet insgesamt 8 Welten mit je 8 Leveln, was 64 Level ergibt. Dazu kommen noch die zwei neuen Welten der Switch-Version. In Summe sind es also 138 Level, die es zu meistern gilt.Wie funktioniert der neue Koop-Modus?Im lokalen Koop-Modus kann ein zweiter Spieler als Toad Mario unterstützen. Dazu muss einfach ein zweiter Controller mit der Switch verbunden werden. Jeder Level hält dann neue Überraschungen und Herausforderungen bereit, die nur im Team gemeistert werden können. Mario und Toad müssen zusammenarbeiten, um alle Level erfolgreich abzuschließen. Jedoch gibt es diese Option nur im normalen Modus!Gibt es einen Casual-Modus für Einsteiger?Ja, Mario vs. Donkey Kong kann wahlweise im klassischen Modus oder im Casual-Modus gespielt werden. Im Casual-Modus hat Mario 5 Trefferpunkte pro Level. Wenn er getroffen wird, startet er an festgelegten Checkpoints neu. Im klassischen Modus hat Mario nur einen Treffer und muss bei Schaden das ganze Level neu starten. So können Einsteiger das Spiel etwas entspannter angehen. ### Dragons Dogma 2 (PlayStation 5) Test Fast 12 Jahre nach dem Release des gefeierten Vorgängers schickt uns Capcom erneut in die fantastische Welt von Dragon's Dogma. Mit Dragon's Dogma 2 erwartet uns ein bildgewaltiges Action-Rollenspiel voller spannender Kämpfe, einer fesselnden Story und jeder Menge Erkundungsmöglichkeiten. Wir haben uns als "Erweckter" ins Abenteuer gestürzt und verraten euch in unserem Review, ob sich der Trip in diese Welt auch auf PS5 lohnt. Dragons Dogma 2 - Eine Welt voller Gefahren und Wunder Schon die ersten Spielminuten machen klar: Dragon's Dogma 2 entführt uns in eine lebendige, atmosphärische Fantasy-Welt. Dichte Wälder, verschneite Bergpässe und düstere Ruinen warten nur darauf, erkundet zu werden. Dabei setzt Capcom auf der PS5 voll auf die Power der neuen Konsolengeneration. Die in 4K und HDR erstrahlende Grafik beeindruckt mit einem unglaublichen Detailreichtum. Von den Charaktermodellen bis hin zu den Texturen der Umgebung wirkt alles wie aus einem Guss. Vor allem die dynamischen Tag-Nacht-Wechsel und Wettereffekte tragen viel zur dichten Atmosphäre bei. Egal ob Regenschauer oder Sonnenschein, die Beleuchtung passt sich nahtlos an und taucht die ohnehin schon beeindruckende Spielwelt in immer neue, stimmungsvolle Lichtstimmungen. Leider trüben hin und wieder Ruckler und Slowdowns den positiven Gesamteindruck ein wenig. Gerade wenn viele Gegner und Effekte den Bildschirm fluten, kommt selbst die PS5 ins Schwitzen und die Framerate sackt spürbar ab. Hier besteht definitiv noch Optimierungsbedarf. Ein Patch, der die Performance stabilisiert, wäre wünschenswert. Das wohl größte Highlight von Dragon's Dogma 2 sind aber die Kämpfe. Wie schon im Vorgänger setzt Capcom voll auf ein Echtzeit-Kampfsystem. Und das hat es in sich! Schwerthiebe donnern wuchtig auf die Gegner ein, Pfeile zischen nur so durch die Luft und Zauber entfesseln ein wahres Effektgewitter auf dem Bildschirm. Dabei kommt es nicht nur auf schnelle Reflexe, sondern auch auf taktisches Geschick an. Größere Gegner wie Oger oder Zyklopen müssen erst mal erklommen werden, um an ihre Schwachpunkte zu gelangen. Oder ihr nutzt die Umgebung clever aus, um sie in Fallen zu locken. Die schiere Anzahl an Möglichkeiten, Kämpfe anzugehen, ist schon beeindruckend. Das erinnert schon stark an die Dark Souls-Reihe. Unterstützt werdet ihr dabei von euren treuen Vasallen, den Pawns. Diese KI-gesteuerten Begleiter stehen euch mit Rat und Tat zur Seite, heilen, zaubern und kämpfen an eurer Seite. Ihr könnt sie nach euren Wünschen gestalten und ausrüsten. Und dank dem verbesserten Pawn-System fühlen sie sich noch nützlicher und eigenständiger an als im Vorgänger, zumindest meistens. Ab und zu sorgen die Gefährten auch mal für ein oder zwei Tode. Apropos Gestaltungsmöglichkeiten: Auch euer eigener Charakter lässt sich bis ins kleinste Detail anpassen. Angefangen beim Aussehen über die Klasse bis hin zu den Fertigkeiten habt ihr alle Freiheiten. Das überarbeitete Klassensystem mit den sogenannten Vocations ist dabei ein echtes Highlight. Ob nahkampfstarker Krieger, flinker Streuner oder mächtiger Magier - für jeden Spielstil ist etwas dabei. Und dank der Möglichkeit, jederzeit die Klasse zu wechseln und Fähigkeiten zu kombinieren, werden Kämpfe nie langweilig. Auch das Crafting- und Ausrüstungssystem motiviert zum Experimentieren. Unzählige Waffen, Rüstungen und Items wollen gesammelt, hergestellt und verbessert werden. Vor allem die seltenen Ausrüstungsgegenstände, die man nur von besiegten Bossen erhält, sind echte Schmuckstücke und ändern spürbar eure Kampfkraft. Dragons Dogma 2 - Galerie Dragons Dogma 2 - Fesselnde Story mit Höhen und Tiefen Kommen wir zur Story: Wie schon der Vorgänger, schickt uns auch Dragon's Dogma 2 auf eine epische Heldenreise. Als Erweckter, dessen Herz von einem Drachen gestohlen wurde, müssen wir unser Schicksal erfüllen und die Bestie zur Strecke bringen. Klingt erstmal nach Standard-Fantasy, entpuppt sich aber schnell als deutlich vielschichtiger. Vor allem die Welt und ihre Charaktere sind toll ausgearbeitet und glaubwürdig inszeniert. Egal ob Hauptquests oder Nebenmissionen, die Geschichten der Bewohner wissen zu fesseln. Dabei wird geschickt mit Entscheidungsfreiheit und Konsequenzen gespielt. Eure Taten haben spürbare Auswirkungen auf den Verlauf der Handlung. Leider hat die Story auch ein paar Längen und kann gerade im Mittelteil etwas zäh werden. Aber dafür entschädigen die vielen Überraschungen, Wendungen und die toll inszenierten Bosskämpfe. Ein Wermutstropfen sind bedauerlicherweise die recht häufigen Bugs und technischen Probleme. Pop-Ups, Ruckler, Abstürze - Dragons Dogma 2 läuft auf PS5 noch nicht ganz rund. Gerade in den Städten oder bei vielen Gegnern auf dem Bildschirm kommt es immer wieder zu Performanceeinbrüchen und Bildfehlern. Auch die teils hakelige Steuerung und das etwas umständliche Menü trüben den Spielspaß ein wenig. Hier merkt man deutlich, dass Dragon's Dogma 2 kein AAA-Budget hatte und in einigen Bereichen etwas altbacken wirkt. Capcom ist aber bereits fleißig am Patchen und hat Besserung gelobt. Hoffentlich werden die gröbsten Schnitzer bald ausgebügelt. Zum Schluss noch ein Lob für den wirklich guten Sound von Dragon's Dogma 2. Capcom hat sich für den orchestralen Soundtrack diesmal zwar leider nicht die Dienste von Komponist Tadayoshi Makino gesichert - aber trotzdem dürft ihr euch wundervoller Musik erfreuen. Auch die Soundeffekte wissen zu gefallen, doch eine deutsche Vertonung wird es vermutlich nicht geben. Dafür klingen Schwerthiebe, Zauber und Monstergebrüll wuchtig und basslastig. Entsprechend passen auch die Stimmen der Charaktere hervorragend und verleihen der Welt noch mehr Glaubwürdigkeit, solange ihr es auch in Englisch mögt. Da lässt sich nur sagen, dass ihr euch selbst ein Bild davon machen müsst. Dragons Dogma 2 - Launch Trailer https://www.youtube.com/watch?v=9mMG36ld8o8 Dragons Dogma 2 - FAQ Wann erscheint Dragon's Dogma 2 und für welche Plattformen?Dragons Dogma 2 erscheint am 23. Mai 2024 für PS5, Xbox Series X/S und PC. Eine Version für PS4 und Xbox One ist nicht geplant.Kann man seinen Spielstand vom Vorgänger übertragen?Nein, das ist leider nicht möglich. Dragons Dogma 2 ist ein komplett eigenständiges Spiel ohne Verbindung zum ersten Teil.Gibt es einen Koop-Modus?Nein, das Spiel ist ein reines Einzelspieler-Rollenspiel.Wie lange dauert es, die Story von Dragons Dogma durchzuspielen?Für die Hauptstory werdet ihr, je nach Spielweise, ca. 40-50 Stunden benötigen. Mit allen Nebenquests und Geheimnissen kann sich die Spielzeit aber leicht verdoppeln.Wird es DLCs oder eine Erweiterung für Dragons Dogma geben?Offiziell gibt es noch keine Ankündigung, jedoch ist stark davon auszugehen, dass das Spiel auch einen DLC erhält, der die Inhalte stark erweitern wird. ### TopSpin 2K25 (PS5) Test Topspin 2K25. In den 1980er und 1990er Jahren erlebte der Tennissport eine goldene Ära, geprägt von legendären Spielern wie Boris Becker und Steffi Graf, die die Herzen von Tennis-Fans weltweit eroberten. Doch in den letzten Jahrzehnten hat sich das sportliche Interesse größtenteils verschoben, und andere Sportarten haben vermehrt die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dennoch bleibt Tennis ein zeitloser Sport, der uns nun auch zumindest mit Top Spin 2K25 in die virtuelle Tennis-Welt eintauchen lässt. Ob Top Spin 2K25  uns ermöglicht, die glorreichen Tage des Tennissports wieder aufleben und nachempfinden zu lassen, lest ihr weiter im Testbericht zu Topspin 2K25. Top Spin 2K25 - Tauche ein in die Welt des Tennis-Sports Top Spin 2K25 beginnt zunächst mit einem stimmungsvollen Intro, dass kurze Tennisspielsequenzen zeigt und mündet dann in einem kompakten und übersichtlichen Spielmenü. Hier hat der Spieler die Möglichkeit ein schnelles Spiel bzw. einen „Schaukampf“ zu beginnen und eine Tennisspielerin oder einen Tennisspieler zu wählen. In dieser Auswahl sind ältere Legenden wie Steffie Graf, Andre Agassi oder aber auch Serena Williams und Roger Federer zu finden. Um einen kurzen Einblick in das Gameplay zu bekommen ist ein schnelles Spiel empfehlenswert. Dabei sollte jedem Spieler klar sein, dass es zu Beginn schwierig sein wird, einen Sieg zu erlangen. Bei einem schlechten Timing fliegt der Ball häufig ans Netz oder landet im Aus. Um dauerhaften Misserfolgen präventiv entgegenzuwirken macht es deshalb Sinn, die „TOPSPIN-Akademie“ unter virtueller Begleitung von John McEnroe wahrzunehmen. Die Übungen werden in „Grundübungen“, „Übungen für Fortgeschrittene“ und „Spielstil-Übungen“ unterteilt. Einfache Grundschläge lassen sich mit den Tasten X, Kreis, Viereck oder Dreieck ausführen. Gleichzeitig muss mit Hilfe der rechen Analogsticks die Richtung des Balles und mit Hilfe eines Anzeigebalkens auf das richtige Timing geachtet werden. Besonders das Timing erfordert Fingerspitzengefühl und erinnert sehr an das Abschlusstiming bei FC24. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass das Gameplay-Feeling in Verbindung mit dem DualSense-Controller und den damit verbundenen Vibrationen sehr viel Freude bereitet. Neben dem „Schaukampf“ und der Auswahl an realen Tennispielerinnen und Tennisspielern ist ein „MyCareer“-Modus vorhanden. Hier gibt es die Möglichkeit mit Hilfe eines detailreichen Editors seinen eigenen Star, weiblich oder männlich, zu erstellen. Dabei geht es nicht nur um die Optik des Profis. Auch der Spielstil lässt sich ansatzweise konfigurieren. Allerdings sind die Einstellungsoptionen rund um das Aussehen des Charakters deutlich umfangreicher. Der selbsterstellte Profi kann dann seinen langen Weg zur Spitze der Weltrangliste beginnen und Turniere durchlaufen, spezielle Trainingssequenzen absolvieren und viele Specials wie bspw. Spielausrüstungen oder Austragungsorte freischalten. Nach Trainingssequenzen können erworbene Fähigkeitspunkte auf die bereits vorhandenen Skills verteilt werden. Ein ähnliches Aufwertungssystem gab es beispielsweise auch in den früheren Fight Night-Spielen von EA. Erfreulich ist, dass viele internationale reale Turniere in TopSpin 2K25 integriert wurden. Neben den Grand Slams, Wimbledon oder den US Open können sogar nationale Turniere gespielt werden. Top Spin 2K25 - Zu wenig Liebe im Detail Mit Top Spin 2K25 hat das Entwicklerteam grundsätzlich sehr gute Arbeit geleistet. Dennoch muss der Titel vor allem grafisch mit anderen Sportspielen verglichen werden. Während die Bewegungen der Tennisprofis sehr realistisch wirken, fehlt es in der Darstellung der Charaktere an Details. Besonders im Auswahlfenster wirken die Tennisprofis wie seltsame Comicfiguren. Demzufolge ist es schwierig in ein realistisches Spielerlebnis einzusteigen. Für ein reines Arcadespiel hat Top Spin 2K25 zu viel Tiefgang und fordert Geschicklichkeit. Für eine echte Sportsimulation fehlt es jedoch etwas an Präzision bei der grafischen Umsetzung der Charaktere. Auch wurden die sportliche Motivation, die damit verbundenen Emotionen und Kampfgeist der Tennisspieler zu wenig oder nahezu gar nicht in die Spieleranimationen eingebunden. Eine Ergänzung dieser fehlenden Bestandteile könnte sowohl den Realismusgrad als auch die Langzeitmotivation deutlich erhöhen. Dennoch lässt sich festhalten, dass Top Spin 2K25 schöne Kulissen und eine Vielzahl von schön dargestellten Tennisplätzen sowie einer sehr guten Soundkulisse beinhaltet. Top Spin 2K25 - Up-Leveling mit Echtgeld Wie auch bei vielen anderen Sportsimulationen gibt es bei Top Spin 2K25 die Möglichkeit die eigenen Charaktere aufzuwerten. ### Another Code: Recollection - Gewinnspiel (Switch) Obwohl der Release von Another Code: Recollection ein kleines bisschen vorüber ist, bleibt das Spiel auch auf der Nintendo Switch ein zeitloser Klassiker. Das haben wir euch aber auch in unserem spannenden Review hier erläutert. Das heißt aber nicht, dass wir mit dem Spiel fertig sind, denn wir haben noch ein Gewinnspiel für euch, damit ihr selber die spannende Geschichte in insgesamt zwei Teilen erleben könnt! Another Code: Recollection - Gibt es Geister? Wie ihr wahrscheinlich bereits in unserem Review gelesen habt, erwartet euch ein spannendes Abenteuer mit vielen Rätsel und übernatürlichem und genau deshalb soll es auch bei diesem Gewinnspiel gehen. Wir wollen von euch nämlich wissen, ob ihr auch wie Ashley einen Geist wie D gesehen bzw. kennengelernt habt oder ob euch mal etwas ganz anderes übersinnliches passiert ist. Unter allen Teilnehmern habt ihr die Chance eine von drei kleinen Another Code: Recollection Paketen zu gewinnen. Lasst uns also gerne eure persönlichen Gruselgeschichten wissen! Another Code: Recollection - Galerie Wird geladen… Another Code: Recollection - Ein Ausblick https://www.youtube.com/watch?v=hEHip8sffkk Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 15.05.2023 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit, sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen, auszahlen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg ### Another Code: Recollection (Switch) Test In der Welt der Videospiele gibt es immer wieder Titel, die nicht nur unterhalten, sondern auch tiefgründige Geschichten erzählen und den Spieler emotional fesseln. Another Code: Recollection für die Nintendo Switch ist ein solches Spiel, das nicht nur durch seine Rätsel, sondern auch durch seine packende Story und die atmosphärische Präsentation besticht. Dieses Spiel ist eine Neuauflage der klassischen Spiele Another Code: Two Memories und Another Code: R – A Journey into Lost Memories, die ursprünglich für den Nintendo DS und die Wii erschienen sind. In diesem Review werden wir einen genaueren Blick auf die Neuerungen werfen, die diese Version bietet, und beurteilen, wie gut sie die Essenz der Originalspiele einfängt. Another Code: Recollection - Mitreißende Story Another Code: Recollection erzählt die Geschichte von Ashley Mizuki Robins, einem jungen Mädchen, das sich auf die Suche nach der Wahrheit über das Verschwinden ihres Vaters und die Geheimnisse ihrer Mutter macht. Währenddessen werdet ihr von einem Geist namens D unterstützt, der ebenfalls sein Gedächtnis verloren hat und auf der Suche nach seiner Vergangenheit ist. Das mag zwar im ersten Moment sehr simpel klingen, aber es ist nicht umsonst eines der renommiertesten Nintendo DS, als auch Nintendo Wii Spiele. Zwar kennt diesen Geheimtipp nicht unbedingt jeder aus der Vergangenheit, wer das Spiel jedoch mal bereits in der Hand hatte, wird es vermutlich auch ein zweites Mal tun. Die Charakterentwicklung und die narrative Tiefe von Another Code ist nämlich bemerkenswert. Ashley ist als Protagonistin sowohl sympathisch und saugt euch Stück für Stück in ihren Bann. Ihre emotionale Reise durch die Spiele bietet entsprechend eine reiche, emotionale Erfahrung. Entsprechend sorgen die Interaktionen mit anderen Charakteren und die schrittweise Enthüllung der Geheimnisse dazu, dass ihr das Spiel vermutlich nicht mehr so schnell loslasst, bis ihr die Geheimnisse gelüftet habt. Apropos Geheimnis, haben wir euch bereits verraten, dass ihr am Ende des Artikels ein Gewinnspiel zu Another Code: Recollection findet? Da habt ihr die Chance eins von drei Merchpaketen zu gewinnen, welche das Spiel, als auch ein paar nette Boni passend dazu beinhaltet. Mehr dazu gibt es aber gleich. Another Code: Recollection - Galerie Im Vergleich zu den Originalspielen, wurde ziemlich viel am Gameplay überarbeitet. Genau das, was sich die Fans bereits vor knapp 20 Jahren gewünscht hatten. Die damals bekannte Top-Down-Perspektive wurde durch eine moderne 3D-Darstellung ersetzt, die es euch ermöglicht, euch frei in der Umgebung zu bewegen. Alleine diese Änderung verbessert die Immersion und macht die Erkundung der detaillierten Orte zu einem Vergnügen. Die Rätsel sind zudem kreativ gestaltet und dürften mittlerweile nicht mehr der Grund sein, warum ihr das Spiel aufhört. Zwar sind sie nicht unbedingt schwer, aber die Antworten sind mittlerweile so gelegt, dass ihr diese definitiv lösen könnt. Zudem wurde soviel am Gameplay geändert, dass ihr nun auch Hilfe bekommt, falls ihr einmal nicht wisst, wohin es geht, oder wie ihr weiterkommt. Das ist schon fast gruselig, wie die negativen Aspekte der "damaligen Zeit" verbessert wurden. Einzig eine Sache konnte nicht verbessert werden und das ist das "Feeling". Denn wie ihr wissen dürftet, erschien das Spiel zu Beginn auf dem DS und dieser Charme fehlt bei manchen Rätseln bzw. allgemein im Spiel. Nichtsdestotrotz ist die grafische Überarbeitung von Another Code: Recollection gut gelungen. Die Charaktermodelle und Umgebungen wurden modernisiert, was dem Spiel ein frisches und ansprechendes Aussehen verleiht. Allerdings konnten wir von der Nintendo Switch nie eine wirklich perfekte Grafik erwarten, was an der Stelle auch etwas schade ist. Getröstet werden wir hierfür mit der wundervollen Musik und der leider englischen und japanischen Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln. Das könnte für einige zwar ein Dealbreaker sein, aber wir empfanden es als einen wundervollen Zusatz, der dem Spiel einen runden Abschluss bietet. Wir bieten euch zum Ende auch noch einen runden Abschluss, denn ihr habt die Chance bei unserem Gewinnspiel mitzumachen und das Spiel zu euch nach Hause zu holen. Dafür müsst ihr uns hier nur eure persönliche kleine Geschichte erzählen. https://www.youtube.com/watch?v=JGLKnZjz0ik Another Code: Recollection - FAQ Wie viel kostet das Spiel?Aktuell könnt ihr Another Code: Recollection ab 45 € bei einigen Onlinehändlern erwerben. Als digitale Version im Nintendo Shop kostet das Spiel aktuell noch 60 €. Welche Spiele sind in der Recollection vorhanden?In dem Remake erhaltet ihr Another Code aus dem Jahr 2005 und Another Code: R aus dem Jahr 2009 mit vielen neuen Features, komplett neuer Grafik und einer komplett neuen Spielerfahrung. ### Xilence Xilent X Gehäuse (Hardware) Test In der Welt der Gaming-PCs spielt das Gehäuse eine entscheidende Rolle, nicht nur als Schutz für die wertvollen Komponenten, sondern auch als visuelles Statement des Gamers und natürlich um die maximale Performance des PCs herauszuholen. Das Xilence Xilent X Gehäuse, welches durch sein Design als auch durch seine Funktionalität besticht, steht im Mittelpunkt dieses Reviews. Wir werden die Aspekte Design, Kühlung, Platzangebot, Lautstärke und Preis-Leistungs-Verhältnis genauer unter die Lupe nehmen, um herauszufinden, ob dieses Gehäuse die Bedürfnisse anspruchsvoller Gamer erfüllen kann. Xilence Xilent X - Schickes Teil unter 100 € Das Xilent X Gehäuse von Xilence zeichnet sich durch ein elegantes, schwarzes Design aus, das in jeder Gaming-Ecke auffällt. Die Front des Gehäuses ist mit einem markanten X-Design versehen, das nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch funktional zur Kühlleistung beiträgt, denn das ganze Teil ist luftdurchlässig.  Das Seitenpanel besteht aus gehärtetem Glas, und bietet einen klaren Blick auf die internen Komponenten, was besonders für Gamer interessant ist, die Wert auf eine visuell ansprechende Präsentation ihrer Hardware legen. Die hochwertigen Materialien, darunter Stahl für das Chassis und ABS-Kunststoff für das Frontpanel, garantieren dabei eine lange Lebensdauer und Stabilität. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass das wichtige Aspekte sind, da wir auch mal ein ähnliches Gehäuse aus purem Plastik hatten. Langlebig ist das definitiv nicht und führt entsprechend auch dazu, wieder ein neues Gehäuse zu kaufen. Da das Gehäuse eine Mesh-Front hat, kommen wir auch zu einem entscheidenden Faktor für die Leistung eines Gaming-PCs. Und zwar ist es die effektive Kühlung der Komponenten. Das Xilent X ist mit einer Mesh-Front ausgestattet, die einen optimalen Luftstrom ermöglicht und somit das System auch unter Last gut kühl hält. Zusätzlich sind im Gehäuse bereits vier Lüfter installiert, drei davon im Front-Panel, die nicht nur für eine effiziente Luftzirkulation sorgen, sondern auch durch ihre Beleuchtung das ästhetische Erlebnis steigern. Entsprechend befindet sich noch ein schwarzer Lüfter hinten im Gehäuse, damit die Wärme entsprechend auch wieder herauszieht. Für diejenigen, die eine noch intensivere Kühlung bevorzugen, bietet das Gehäuse die Möglichkeit, eine Wasserkühlung zu installieren, mit Unterstützung für Radiatoren an der Front oder oben mit einer Größe von 240 mm, 280 mm oder 360 mm. Wie wir jedoch in der PC-Building Community mitbekommen haben, ist das Design bzw. RGB nicht für jeden Builder etwas. Das kann uns aber in dem Fall egal sein, denn dieses Paket sieht unserer Meinung gut aus und hat wirklich viel im Umfang, wie ihr gleich noch erfahren werdet. Xilence Xilent X - Galerie Xilence Xilent X - Beinhaltet alles, was ein Gehäuse braucht Das großzügige Innenraumdesign des Xilence Xilent X Gehäuses ermöglicht es, eine Vielzahl von High-End-Komponenten zu installieren, einschließlich langer Grafikkarten und großer CPU-Kühler. Die durchdachte interne Kabelführung trägt dazu bei, dass das Innere des Gehäuses ordentlich und organisiert bleibt, was nicht nur die Luftzirkulation verbessert, sondern auch die Wartung und Aufrüstung zukünftig erleichtert. Mit ausreichend Raum für mehrere Festplatten von HDD bis SSD bietet das Xilent X eine flexible Plattform für verschiedenste Gaming-Konfigurationen. Und als ob das noch nicht alles wäre, gibt es hier sogar noch ein HDD-Cage, als auch einen Grafikkartenhalter dazu, was wirklich das Gesamtpaket abrundet. Für den Alltag ist vermutlich auch die Lautstärke ein weiterer wichtiger Aspekt, besonders in Umgebungen, wo ein leiser Betrieb bevorzugt wird. Das Xilent X ist mit Lüftern ausgestattet, die einen leisen Betrieb gewährleisten, ohne dabei die Kühlleistung zu beeinträchtigen. Im Vergleich zu unserem Shadow Base 800 FX von be quiet! schneidet das Gehäuse tatsächlich erstmalig etwas schlechter ab. Hier können wir aber definitiv nicht böse sein, denn wir haben mehr im Lieferumfang und bis jetzt nur wenig Abstriche. Wer natürlich ein Gehäuse benötigt, was wirklich komplett leise ist, dem empfehlen wir durchaus eine AIO, als auch ein gedämmtes Gehäuse. Das ist zwar hier nicht der Fall, dennoch ist das Gesamtpaket tadellos. Zusätzlich spart ihr hier mindestens 100 € in Relation und könnt das Geld in eine schicke AIO, wie diese hier von Xilence, investieren. Abschließend kommen wir zum Preis-Leistungs-Verhältnis des Xilent X Gehäuses. Angesichts der hochwertigen Materialien, der umfangreichen Kühlungsoptionen und des ansprechenden Designs bietet dieses Gehäuse eine ausgezeichnete Wertigkeit für seinen Preis. Wenn die Dämmung ein bisschen besser wäre und an der Front USB 3.2-Anschlüsse verbaut, dann hätten hochpreisiger Konkurrenten definitiv ein großes Problem ihre Gehäuse zu rechtfertigen. Schlussendlich lässt sich sagen, dass dieses Gehäuse von Xilence für einen wirklich günstigen Preis unglaublich viel in einem Paket liefert, wovon sich viele Hersteller eine Scheibe abschneiden könnten. Xilence Xilent X - FAQ Wie viel kostet das Xilence Xilent X?Das Xilence Xilent X kostet aktuell knapp 70 €. Sparfüchse können jedoch noch etwas warten, bis es sich wieder einpendelt, da der Preis normalerweise bei ca. 60 € liegt.Wieso lohnt sich dieses Gehäuse so sehr?In Relation zu vielen anderen Gehäusen ist das Xilent X nicht nur gut verarbeitet, sondern kommt direkt mit 4 Lüftern, wovon 3 RGB beinhalten. Dazu gibt es noch einen RGB-Controller, eine Stütze für eure Grafikkarte, einen HDD-Cage, den ihr auch für 2 SSD's nutzen könnt sowie viel Stauraum für Komponenten und Kabel. Das ist quasi fast alles, was ihr braucht, zu einem sehr geringen Preis.Wo kann ich das Gehäuse erwerben?Wir empfehlen euch immer bei Geizhals.de zu gucken. Dort werden alle vertrauenswürdigen Händler angezeigt und dessen Preise verglichen, damit ihr immer am günstigsten an eure PC-Komponenten kommt. ### Granblue Fantasy Relink (PC) Testbericht Nach einer langen Entwicklungszeit von knapp acht Jahren und großer Vorfreude ist Granblue Fantasy: Relink endlich auf dem Markt erschienen. Dieses Action-Rollenspiel, entwickelt aus dem Hause Cygames, verspricht, die Spieler in eine faszinierende Welt voller Abenteuer und Magie zu entführen. Mit einer Mischung aus beeindruckender Grafik, einer packenden Geschichte und butterweichem Gameplay möchte Granblue Fantasy: Relink sowohl Fans der Serie als auch Neulinge begeistern. In diesem Review werden wir einen tiefen Einblick in die verschiedenen Aspekte des Spiels geben, von der Spielmechanik über die grafische Gestaltung bis hin zur Erzählweise. Granblue Fantasy Relink - Erstmal den Anime auspacken Schon relativ früh fällt ins in diesem Spiel auf, dass wir bereits zu Beginn nur Fragezeichen über dem Kopf haben. Der Name der Reihe hat uns bereits etwas gesagt und wir wussten auch, dass ein Fighter-Game aus dem Universum mit Versus: Rising erschienen ist. Jedoch wussten wir nicht, dass uns der komplette Anime entgangen ist. Bereits 2017 gab es nämlich schon Granblue Fantasy The Animation als Anime, der quasi auch alles zu eurer Crew und die Vorgeschichte der Charaktere erläutert. In Deutschland gibt es den Anime leider nicht bei gängigen Streamingplattformen, daher mussten wir alles nachlesen. Sehr schade, da Crunchyroll sogar erst anzeigt den Anime zu haben, nur nicht, dass dieser bei uns nicht verfügbar ist ohne VPN. Das soll uns dennoch nicht den Spielspaß vermiesen, denn das Spiel ist ein wirklicher Augenschmaus. Die detaillierten Charaktermodelle und die malerischen Landschaften sind in einem ansprechenden, leicht aquarellierten Stil gehalten, der dem Spiel eine fast märchenhafte Atmosphäre verleiht. Gepaart mit der Musik und animierten Szenarien fühlt sich Granblue Fantasy Relink wirklich so an, als ob es euch in den Anime mit hineinziehen möchte. Für Viele ist vermutlich auch wichtig, wie gut die Vertonung ist und selbst da wurden wir nicht enttäuscht. Wer ein JRPG in wirklich schönem Anime-Stil möchte, ist hier absolut richtig. Granblue Fantasy Relink - Galerie Granblue Fantasy Relink - Unglaublich gutes Gameplay Granblue Fantasy Relink bietet vom ersten Ansehen bereits ein tolles Paket und auch das dynamische Kampfsystem, ist entsprechend für Einsteiger als auch erfahrenen Spieler etwas. Die Spieler können zwischen verschiedenen Charakteren wählen, jeder mit einzigartigen Fähigkeiten und Kampfstilen. Das Spiel erinnert von seiner Vielfalt und den Charakteren, den ein oder anderen vermutlich an "Genshin Impact", wobei jeder Charakter eine eigene Spielweise und spezielle Fähigkeiten bietet. Entsprechend baut ihr mit den Charakteren auch eine Bindung über die Zeit auf. Die Kämpfe sind zudem wirklich flüssig und fordern euch heraus, nach einer kurzen Weile gerne mal heraus. Entsprechend macht es wirklich viel Freude, auch ziemlich starke Combos herauszuhauen. Der Baukasten stimmt also bei diesem Spieltitel so weit und hier lässt sich schon sagen, für jeden JRPG-Fan ist der Titel durchaus etwas. Aber was ist mit der Geschichte? Diese ist vermutlich nicht die Beste und erklärt neben den Charakteren auch das große Ziel hinter der Mission eurer Truppe. Leider ist die gesamte Geschichte zusätzlich auch noch etwas zu kurz geraten, mit unter 20 Stunden. Vergleichsweise bieten andere JRPGs gerne 50 Stunden aufwärts, wobei wir sagen müssen, auch mit deutlich weniger Qualität der anderen Aspekte eines Spiels. Granblue Fantasy Relink - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=yIajXL-h2Yo Granblue Fantasy Relink - FAQ Wie viel kostet Granblue Fantasy Relink?Das Spiel kostet knapp 60 € sei es für PC, PS4 oder PS5.Auf welchen Plattformen lässt sich der Titel spielen?Neben dem PC könnt ihr das Spiel auch für PlayStation 4 und PlayStation 5 erwerben.Wie viele spielbare Charaktere gibt es in diesem Spiel?Mit dem Kauf des Spiels und den gratis Updates im April, als auch Mai 2024 gibt es über 20 spielbare Charaktere in Granblue Fantasy Relink. Zum Zeitpunkt, als dieser Artikel geschrieben wurde, stand noch nicht fest, welche Inhalte oder Charaktere mit einem DLC veröffentlicht werden. Mehr Informationen gibt es jedoch auf der offiziellen Seite. ### Carrera Mario Kart Mini RC + Gewinnspiel (Hardware) In einer Welt, in der Videospiele immer realistischer und komplexer werden, ist es erfrischend, ein Produkt zu finden, das die pure Freude des Spielens in die reale Welt katapultiert. Das Carrera Mario Kart Mini RC ist ein solches Produkt – eine charmante Hommage an eine der beliebtesten Videospielreihen aller Zeiten, die Spaß und Nostalgie in einem kompakten Paket vereint. Wir haben uns von den verschiedenen Mario Kart Mini RC's mal Yoshi genauer angesehen und verraten euch, wie wir die kleinen Flitzer finden. Zusätzlich habt ihr sogar die Chance selber einen davon zu gewinnen, also bleibt dran! Carrera Mario Kart Mini RC - Der Nintendo-Flitzer in euren vier Wänden Im Gegensatz zum klassischen Mario Kart Carrera RC, den wir uns hier angesehen hatten, ist dieses kleine Mini RC wirklich eher für zu Hause oder bei Freunden gedacht. Der ist nämlich deutlich kleiner als seine großen Brüder und kann dadurch auch kein schweres Terrain besteigen. Jedoch lässt sich der Mini RC in jede Tasche bzw. durch einen Gürtel überall hin mitgenommen werden. Zuerst schauen wir uns den kleinen Yoshi Mini RC mal genauer an und stellen fest, dass der Bursche durchaus detailgetreu aussieht und an das ikonische Spiel erinnert. Mit einem Maßstab von 1:16 ist der somit klein, aber fein und kann schnell überall hingenommen werden. Dafür gibt es eine entsprechende Fernbedienung, die nicht nur zum Lenken dient, sondern auch als Tragetasche. Im Paket ist entsprechend auch alles bei, von Fernbedienung, Ladegerät, dem Mini RC bis zu Batterien, nur kein Schraubendreher, denn den braucht ihr für das Batteriefach der Fernbedienung. Auch ein USB-Ladestecker ist nicht dabei, was vermutlich auch wegfällt, da wir mittlerweile alle einen mit unseren Smartphones parat haben. Also kurz die "fehlenden Teile" gezückt und wir konnten unseren kleinen Yoshi laden, bevor es dann losgeht. Der Mini RC muss insgesamt 30 Minuten geladen werden, was für heutige Standards durchaus etwas lange ist, besonders bei einer Fahrzeit von 7 Minuten. Carrera Mario Kart Mini RC - Galerie Carrera Mario Kart Mini RC - Der Nintendo-Flitzer in euren vier Wänden Sobald die Zeit aber um ist, kann der Spaß zu Hause beginnen und da der Flitzer so klein ist, stört es in den meisten Haushalten auch wenig. Kurz den Knopf betätigt und losgeht die Fahrt … zumindest kurz, bevor Yoshi aus seiner Bahn fliegt und die erste Wand frontal begrüßt. Das ist uns auch noch zahlreiche weitere Male passiert, auf Laminat und Fliesen. Nachdem der erste Akku leer war, gab es natürlich eine kleine Enttäuschung, bis uns aufgefallen ist, dass unter dem RC einen Pin gibt zur Nachjustierung. Sobald Yoshi also wieder fahrbereit war, haben wir uns mit dem angepassten Pin wieder an die Fahrt gemacht und siehe da es klappt deutlich besser. Die Fernbedienung bietet war nicht viel Spielraum für krasse Moves, aber im eigenen Heim macht es schon wirklich Spaß, mit diesem kleinen Yoshi durchzujagen. Für einen Preis von knapp 30 € erwartet euch mit dem Mini RC ein detaillierter kleiner Flitzer, der zu Hause bis zu 5 km/h Spitze schafft. Besonders auf einem dünnen Teppich, zeigt der Kleine, was er drauf hat und macht auch seine komplette Akkulaufzeit riesig Spaß. Es muss jedoch bedacht werden, dass ihr bei der Größe nicht zu viel erwarten dürft. Denn der Mini RC legt keine Spitzenstunts oder derartiges hin. Mobilität und wenig Platz, der benötigt wird, sind daher die Aspekte, die hier wirklich herausstechen und nachdem ihr fertig seid, kann der RC dann auch in die Vitrine oder platzsparend in den Schrank. Carrera Mario Kart Mini RC - Gewinnspiel Es gibt noch etwas zu gewinnen! Nachdem wir euch mit diesem Testbericht heiß auf einen kleinen Carrera Flitzer gemacht haben, könnt ihr auch selber einen gewinnen. Dafür müsst ihr im folgenden Formular nur eine Frage beantworten. Außerdem gibt es statt des kleinen grünen Dinos Yoshi, die Chance auf einen Carrera Mini RC von Mario. Wird geladen… Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 05.05.2023 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit, sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen, auszahlen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg! Carrera RC Nintendo Mario Kart Family - Werbung https://www.youtube.com/watch?v=97qxP3zSPt8 Carrera Mario Kart Mini RC - FAQ Wie viel kosten die Mario Kart RC Mini's von Carrera?Der Mini RC von Carrera mit einem der zahlreichen Mario Designs kostet knapp 30 € bei Carrera selbst. Dort würden wir euch auch empfehlen einen zu kaufen, da die meisten anderen Anbieter wie z. B. Amazon einen deutlich höheren Preis verlangen.Welche Produkte aus der Reihe bietet Carrera noch an?Carrera bietet mittlerweile zahlreiche Produkte aus der an. Angefangen von den bereits vorgestellten Mini RC's gibt es auch normale RC's sowie zahlreiche Carrera Bahnen. Damit das Ganze nicht nur auf dem Land bleibt, könnt ihr euch sogar fliegende Varianten besorgen.Wo kann ich das Mini RC erwerben?Allgemein gibt es die Spielzeuge bei zahlreichen Onlinehändlern und Spielwarenläden. Wir empfinden es jedoch am besten direkt bei Carrera zu bestellen, da euch dort direkter Support, Club-Vorteile und ein Newsletter-Gutschein erwarten. ### Final Fantasy Rebirth (PS5) Testbericht Final Fantasy 7 Rebirth für die PlayStation 5 markiert nicht nur einen weiteren Meilenstein in der langjährigen Geschichte einer der am meisten verehrten Videospielreihen weltweit, sondern definiert auch das JRPG-Genre für eine neue Ära neu. Mit einer beeindruckenden Kombination aus atemberaubender Grafik, einer tiefgründigen Story und innovativem Gameplay, das sowohl Fans der ersten Stunde als auch Neulinge anspricht, hat Square Enix einen Titel geschaffen, der die Grenzen dessen, was auf der aktuellen Konsolengeneration möglich ist, erneut anhebt. In dieser Review tauchen wir in die Welt von Final Fantasy 7 Rebirth ein, untersuchen seine Kernaspekte und bieten einen Überblick über das Spiel und was es so einzigartig macht. Final Fantasy 7 Rebirth - Eine triumphale Rückkehr zur geliebten Spielereihe Final Fantasy 7 Rebirth ist der heiß erwartete neueste Teil der ikonischen Final Fantasy-Reihe, exklusiv für die PlayStation 5. Entwickelt vom meisterhaften Team bei Square Enix, verspricht dieses Spiel, sowohl langjährige Fans als auch Neulinge mit seiner atemberaubenden Optik, immersiven Erzählweise und innovativem Gameplay zu fesseln. Vom Moment an, in dem ihr Final Fantasy 7 Rebirth startet, werdet ihr sofort von der atemberaubenden visuellen Qualität des Spiels überwältigt. Die Hardware der PlayStation 5 hat es den Entwicklern ermöglicht, die Grenzen dessen auszuloten, was in einem Final Fantasy-Titel möglich ist, und liefert ein Niveau an grafischer Detailliertheit und cinematischem Großaufgebot, das wirklich atemberaubend ist. Die Charaktermodelle sind akribisch gestaltet, wobei jede Nuance ihrer Gesichtsausdrücke und Körpersprache eine tiefe emotionale Tiefe vermittelt. Die Umgebungen des Spiels sind ebenso wunderschön und entführen die Spieler in eine riesige und vielfältige Welt voller üppiger Landschaften, aufragender Stadtlandschaften und ehrfurchtgebietender Aussichten. Die Liebe zum Detail ist schlicht bemerkenswert, wobei jede Textur, Lichteffekt und Umgebungsinteraktion zu einem Gefühl der Immersion beiträgt, das in der Reihe ihresgleichen sucht. Im Herzen von Final Fantasy 7 Rebirth liegt eine fesselnde Erzählung, die tief in die Geschichte des Final Fantasy-Universums eintaucht. Die Story folgt einer Besetzung komplexer und vielschichtiger Charaktere, von denen jeder seine eigenen Motivationen, Kämpfe und persönlichen Bögen hat, die sich zu einem epischen Gesamtbild verflechten. Besonders diese Neuveröffentlichung bietet diesbezüglich neue Fassetten. Entsprechend ist das Voiceover ebenfalls erstklassig, wobei den Charakteren auf eine Weise Leben einhaucht wird, die sowohl authentisch als auch emotional mitreißend ist. Der zweite Teil der Trilogie baut auf dem legendären Kampfsystem der Reihe auf und führt eine Reihe neuer Mechaniken und Verfeinerungen ein, die das Spielerlebnis auf eine neue Stufe heben. Die Echtzeit-Action-Kämpfe sind sowohl spannend als auch strategisch, wobei die Spieler ihre Ressourcen sorgfältig managen, ihre Angriffe timen und die Fähigkeiten ihrer Gruppenmitglieder koordinieren müssen, um siegreich daraus hervorzugehen. Durch das zahlreiche Wechseln der Charaktere in Kombination mit den ganzen neuen als auch alten Mechaniken ergibt sich entsprechend ein spektakuläres Schlachtfeld, was nicht nur Button-Mashing beinhaltet, sondern auch euren Kopf zum Denken anregt. Zusätzlich zu seiner fesselnden Haupthandlung bietet Final Fantasy Rebirth eine riesige und miteinander verbundene Welt zum Erkunden, gefüllt mit einer Fülle von Nebenquests, optionalen Dungeons und versteckten Geheimnissen. Das Open-World-Design des Spiels ermutigt die Spieler, sich von den ausgetretenen Pfaden zu entfernen, neue Orte zu entdecken, wertvolle Ressourcen aufzudecken und in packende Kämpfe gegen starke Gegner anzutreten. Die Nebeninhalte sind dabei keine bloßen Lückenfüller, sondern vielmehr ein reichhaltiges Gewebe aus zusätzlichen Erzählungen und Charakterentwicklungen, die die Hauptgeschichte ergänzen. Von den herzerwärmenden Geschichten der einfachen Bürger bis hin zu den epischen Schlachten gegen legendäre Kreaturen gibt es immer etwas Neues und Aufregendes in der Welt von Final Fantasy zu entdecken. Daher lohnt es sich ab und an einfach mal nicht die Hauptgeschichte zu spielen und zu erkunden. Final Fantasy 7 Rebirth - Galerie Final Fantasy 7 Rebirth - Nahtloser Übergang in die neue Geschichte Keine Final Fantasy-Erfahrung wäre komplett ohne eine atemberaubende musikalische Untermalung, und Final Fantasy Rebirth enttäuscht nicht. Auch wenn Nobuo Uematsu nicht mehr dabei ist, hat das Team es geschafft auch diesmal wieder das Spiel wunderbar zu untermalen. Das Audiodesign als Ganzes ist außergewöhnlich, wobei jeder Soundeffekt und jedes Umgebungsgeräusch zum Gesamtgefühl der Immersion beiträgt. Die Sprachausgabe ist, wie bereits erwähnt, ebenfalls erstklassig. Final Fantasy 7 Rebirth bietet nicht nur das klassische JRPG-Erlebnis, sondern ist auch vollgepackt mit zahlreichen Minispielen und einem Trading Card Game, welches uns wirklich stundenlang gefesselt hat. Zwar geht zwar hier und da etwas an Ernsthaftigkeit verloren, aber dennoch sind solche Aspekte einfach schön zu sehen und zeigen die Liebe hinter diesem Titel. Dieses Maß an Liebe zum Detail und spielerzentriertem Design zeugt vom Engagement der Entwickler, ein integratives und einladendes Erlebnis für alle zu schaffen. Ob ihr abgehärteter Veteranen oder Neulinge in der Reihe seid, Final Fantasy 7 Rebirth bietet euch definitiv ein unglaubliches Erlebnis. Einer der aufregendsten Aspekte von Final Fantasy 7 Rebirth ist seine nahtlose Integration in das größere Final Fantasy-Universum. Während das Spiel als eigenständiges Erlebnis genossen werden kann, dient es natürlich als Fortsetzung für Final Fantasy 7 Remake. Davon abgesehen sind die Verbindungen des Spiels zu anderen Final Fantasy-Titeln in das gesamte Erlebnis eingewoben, von vertrauten Charakteren und Schauplätzen bis hin zu subtilen Anspielungen und Referenzen, die langjährige Fans erfreuen und überraschen werden. Dieses Niveau der Integration verbessert nicht nur das Gesamterlebnis, sondern dient auch dazu, zu zeigen, was alles hinter dem Franchise steckt. Für Neulinge dürfte das nicht immer so klar sein, aber das spornt nur umso mehr an, später nochmal vorbeizuschauen. Final Fantasy VII REBIRTH - Final Trailer https://www.youtube.com/watch?v=0cN5NAD1trM Final Fantasy 7 Rebirth - FAQ Wie viel kostet Final Fantasy 7 Rebirth für PlayStation 5?Das Spiel fängt mit knapp 70 € für die Standardedition an. Wer die Deluxe- oder Collector's-Edition möchte, muss da nochmal tiefer in die Tasche greifen.Warum kann ich keine Platin-Trophäe in Final Fantasy 7 Rebirth bekommen?Mit der Version 1.020 gab es zwar einige Bugfixes, jedoch lässt sich die Quest "Can't Stop, Won't Stop" nicht beenden. Entsprechend fehlt euch eine Trophäe, um an die Platin-Trophäe zu kommen. Dies soll mit jedoch zeitnah behoben werden. Alternativ gibt es für Besitzer der physischen Version auch einen Workaround. Besitzer der digitalen Version des Spiels müssen hingegen noch etwas warten.Wann ist das Veröffentlichungsdatum für PC?Im offiziellen Trailer wird beschrieben, dass das Spiel nicht auf anderen Plattformen vor dem 29.05.2024 erscheint. Somit besteht ab diesem Tag die Chance auf einen PC-Release. ### Smalland Survive the Wilds (PC) Testbericht Smalland Survive the Wilds entführt Spieler in eine Welt, die sowohl vertraut als auch völlig neuartig erscheint. In diesem Überlebensspiel mit einem einzigartigen Twist sind die Spieler nicht länger die dominierenden Riesen in der Landschaft, sondern werden zu winzigen Wesen, die in einer plötzlich riesig wirkenden Welt ums Überleben kämpfen. Mit einer Kombination aus Crafting, Exploration und einem Kampf gegen die Tierwelt, bietet Smalland ein intensives Erlebnis, das sowohl allein als auch im Multiplayer-Modus genossen werden kann. In diesem Review tauchen wir tiefer in die Kernaspekte des Spiels ein, um zu bewerten, wie es sich in der breiten Palette von Survival-Games behauptet. Smalland Survive the Wilds - Mal ein anderer Maßstab Eines der herausragendsten Merkmale von Smalland Survive the Wilds ist seine Welt. Spieler finden sich in einer riesigen, offenen Umgebung wieder, welche aus der Perspektive ihrer verkleinerten Charaktere enorm und unerforscht wirkt. Jeder Grashalm wird zu einem Baum, jeder Tropfen Wasser zu einem See, und was einst kleine Insekten waren, sind jetzt furchteinflößende Bestien. Diese Perspektivenverschiebung schafft eine faszinierende Spielwelt, die sowohl schön als auch bedrohlich ist. Bevor das Spiel endlich aus dem Early Access herausgekommen ist, habt ihr hier auch ein klassisches Survival-Game im anderen Mantel erwartet. Mittlerweile werdet ihr jedoch von einem Charakter-Editor und einem anschließenden Tutorial abgefangen, damit ihr gut in das Spiel einfindet, als auch einen Einstieg in die Story gewinnt. In Relation zu den meisten anderen Titeln dieser Art erwartet euch nämlich eine bis zu 40-stündige Story, die ihr allein sowie mit Freunden spielen könnt. Letzteres geht entsprechend auch schneller. Die Welt von Smalland ist definitiv lebendig, dynamisch und entsprechend passend zum Thema einmal etwas komplett anderes. Für einige könnte dieser etwas andere Ansatz durchaus interessant sein, besonders, wer neu im Bereich Survival ist, wird das vermutlich durchaus zu schätzen wissen. Veteranen in dem Genre dagegen werden sich vermutlich über den etwas langsameren Einstieg ärgern, der zusätzlich auch an klassische RPG's erinnert. Das Überlebenssystem in Smalland ist klassisch herausfordernd als auch belohnend. Spieler müssen ihre Grundbedürfnisse wie Hunger und Durst managen, während sie gleichzeitig Schutz vor den zahlreichen Gefahren suchen, die in der Welt lauern. Entsprechend müsst ihr euch eine Basis bauen, was durchaus einer der wichtigen Kernpunkte des Spiels ist. Klassisch verlasst ihr in vielen Survival-Spielen eure Basis und baut euch meistens irgendwo anders eine bessere und schönere. Hier habt ihr die Option auf einem großen Baum diese Basis immer mitzunehmen und über die Zeit immer besser zu machen. Klar müsst ihr das nicht, aber es ist eine Variante, die wir persönlich sehr zu schätzen wissen. Entsprechend kommen wir auch zum Ressourcen sammeln und dem Crafting-System. Ersteres ist vermutlich der nervigste und langweiligste Teil des Spiels und wird hoffentlich bald noch nachgebessert, wogegen wir das Craften wirklich toll finden. Es gibt einen guten roten Faden und ihr bekommt wirklich Lust von Stück zu Stück weiterzumachen. Smalland Survive the Wilds - Galerie Smalland Survive the Wilds - Noch mehr Spaß mit Freunden Entsprechend raten wir euch, die umfassende Multiplayer-Erfahrung mit euren Freunden auszunutzen, um gemeinsam zu überleben, Ressourcen zu sammeln und die Welt zu erkunden. Diese soziale Komponente fügt dem Spiel eine weitere Ebene hinzu, die Smalland erst wirklich lohnenswert macht, da ihr eure Aufgaben einteilen könnt und gemeinsam in den Kampf könnt. Der Kampf ums Überleben ist durch das Vorhandensein von Flora und Fauna auch gar nicht so einfach, vor allem weil es stark an Soulslike-Spiele erinnert. Wer also Survival, eine Prise Dark Souls und Multiplayer mag, wird sich hier durchaus zurechtfinden können. Ausschließlich der Preis ist etwas, wo wir durchaus mal schlucken mussten. Mit 35 € ist der Titel deutlich teurer als die meisten Spiele dieses Genres und zusätzlich fühlt es sich noch nicht 100 % nach einem fertigen Survival-Spiel an. Klar, Version 1.0 ist noch nicht lange raus, aber es gibt noch genug zu tun unserer Meinung nach, bevor es mit der Roadmap weitergehen sollte. Ist das Spiel dennoch gut? Absolut, wir finden es mega, aber wir glauben 20 - 25 € wären aktuell etwas angemessener, bis Quality of Life und UI Changes gemacht wurden, vor allem bei den Ressourcen. Zudem macht es jetzt schon Spaß sich einen fetten Grashüpfer, statt klassischen Pferden zu schnappen und die Welt zu erkunden. Hier gibt es definitiv viel Neues zu sehen und wir sind gespannt auf zukünftige große Updates. Smalland: Survive the Wilds - Offizieller Launch Trailer https://www.youtube.com/watch?v=rqGpUx8DaJ4 Wie viel kostet das Spiel?Für PC und die Konsole kostet der Titel momentan 34,99 €. Wenn ihr jedoch eine physische Variante für die Konsole wollt, dann zahlt ihr knapp 10 € mehr.Gibt es den Titel auch für die Konsole?Ja, ihr könnt Smalland Survive the Wilds auch für PlayStation 5, als auch XBox One X erwerben.Was unterscheidet Smalland Survive the Wilds von anderen Survival-Games?Allein die andere Perspektive in Relation zu anderen Spielen, macht bei diesem Titel schon unglaublich viel aus. ### Momento Akustik Akustikpaneele (Hardware) In der Welt des Gamings, wo jeder Ton und jedes Geräusch für ein immersives Spielerlebnis entscheidend sein kann, gewinnen Akustiklösungen zunehmend an Bedeutung. In mehr und mehr Gaming-Setups sehen wir auf Social Media daher Akustikschaumstoff und Co. Akustikpaneele dagegen sehen in Relation deutlich besser aus und spielen dabei eine zentrale Rolle, indem sie die Klangqualität verbessern und störende Echoeffekte minimieren. Die Akustikpaneele von Momento Akustik versprechen nicht nur akustische Vorteile, sondern bieten durch ihr elegantes Design auch eine visuelle Aufwertung des Gaming-Setups. In diesem Review betrachten wir, wie diese Akustikpaneele die Gaming-Erfahrung beeinflussen und ob es seinen Preis rechtfertigt. Momento Akustik Akustikpaneele - Schlicht und wunderschön Mittlerweile lässt sich auf jeder Social-Media-Plattform sehen, dass zahlreiche Gamer dazu neigen etwas für ihr Gaming-Setup zu tun. Meist passiert das mit Akustikschaumstoff oder Kunststoffpaneelen, die zwar schnell angebracht und durchaus günstig sind, aber nur bedingt helfen. Diese werten entweder nur teilweise das Aussehen des Raums auf oder bringen bei der Akustik sogar gar nichts, da diese nicht flächendeckend sind. An genau dieser Stelle kommen Akustikpaneele ins Spiel. Wir haben uns entsprechend das große Sortiment von Momento Akustik angesehen und uns schlussendlich für die Bunt Plus Variante in Schwarz entschieden. Da wir vorher eine graue Wand mit einem weißen Rand hatten und es uns sehr schwergefallen ist etwas Passendes zu finden, waren die schwarzen Paneele eine perfekte Lösung das Zimmer optisch aufzuwerten. Wer sich schwertut, die passende Variante zu finden, kann natürlich auch zwischen zahlreichen Musterboxen wählen, um die richtige Farbe und Material zu finden. In unserem Fall war es aber eindeutig, da schwarz am besten zur Deko und dem Raum gepasst hat. Entsprechende vorher und nachher Fotos findet ihr etwas weiter unten. Nach dem Bestellen dauert es zwischen 7 - 20 Tagen, bis die Paneele versendet werden, aber in der Zwischenzeit könnt ihr euch überlegen, wie ihr diese anbringen wollt. Ihr könnt diese ankleben, was zwar am einfachsten ist, aber eure Tapete als auch die Paneele zerstört, bei einem potenziellen Umzug. Etwas schwieriger wäre dann das Anbringen an die Wand mit Betonschrauben, die Momento Akustik auch direkt anbietet und zu guter Letzt gibt es die Variante mit Holzbalken, auf die ihr dann die Akustikpaneele anbringt. Wir haben nur die letzten zwei Optionen in Betracht gezogen und uns schlussendlich für Holzbalken entschieden. Der Grund dafür ist, dass die Akustik zusätzlich durch den Abstand verbessert wird. Zudem können die Lücken wunderbar als Kabelkanal genutzt werden für euren TV oder Beleuchtung. Wir haben das Ganze nämlich direkt mit einem WLED-Projekt kombiniert und Aluprofile in die Zwischenräume gepackt, um eine schöne RGB-Beleuchtung zu haben. Das würde sich vermutlich mit einer Beleuchtung aus dem Baumarkt vereinfachen lassen, aber wir wollten volle Kontrolle über die Lichter und diese auch in unser Smarthome einbinden, was wunderbar geklappt hat. An der Stelle müssen wir noch sagen, dass die einzelnen LEDs zu stark sichtbar sind, aber da sind wir bereits an einer Lösung dran. Momento Akustik Akustikpaneele - Galerie Momento Akustik Akustikpaneele - Schnelle Montage selbst für Anfänger Als die Akustikpaneele angekommen sind, hieß es dann kurz zum Baumarkt. Dort haben wir uns 2 cm dicke Holzbretter geholt und uns passend für die Wand zuschneiden lassen, damit wir das nicht mehr zu Hause erledigen müssen. Dazu haben wir uns noch eine Kreis- sowie Stichsäge geliehen und noch Dübel und schwarze Schrauben besorgt. Das ist in jedem Fall individuell. Da wir eine Heizung, Steckdose und die Fußleiste im Weg hatten, musste nämlich noch einiges angepasst werden. Vermutlich wird bei vielen auch einfach ein Teppichmesser und eine Stichsäge ausreichen. Zu Hause angekommen, haben wir dann in drei Reihen Holzbalken angebracht. Oben, mittig und unten alles vermessen und in einer Reihe mit Dübel und dicken Schrauben an die Wand gebracht, damit es wirklich fest ist. Vermutlich hat das Vermessen und das Vorbohren für die Dübel länger gedauert, als jeder andere Schritt. Ab hier ging es nämlich wirklich schnell. Daraufhin konnten wir dann auch direkt 4 von 6 Paneelen, ohne großartig zu überlegen, an die Wand anbringen, nachdem wir diese kurz mit der Kreissäge um 15 Zentimeter gekürzt hatten. Wenn wir überlegen, dass wir im Baumarkt 3 Stunden Zeit verbracht haben und uns zwei Tage in das Thema WLED eingelesen haben, dann war der Aufbau der Paneele dagegen wirklich gar nichts. Denn das Anbringen der Balken und der ersten 4 Paneele hat knapp 1,5 Stunden gedauert. Ohne sie zu Kürzen wäre es vermutlich noch schneller gegangen. Bei den letzten zwei Paneelen dagegen mussten wir einmal mit dem Teppichmesser dran bzw. eins der Paneele musste nochmal auf 150 cm zugeschnitten werden. Das war dann auch in 10 Minuten erledigt und wir waren überrascht wie einfach das Filz mit dem Teppichmesser aufgeteilt werden kann, damit es an die Wand passt, aber auch wie stabil es ist. Nachdem dann alle Akustikpaneele an der Wand waren, hat sich nämlich nichts mehr bewegt und alle haben perfekt aneinander gepasst, als ob es schon immer so gewesen ist. Nach knapp 2 Stunden für das Anbringen hingen alle Paneele also und wir waren stolz auf uns, wie wunderschön das Zimmer geworden ist. Einzig empfehlen wir euch hier jedoch eine zweite Person dabei zu haben, da die Paneele durchaus schwer sind und das anbringen und fixieren sich allein als sehr mühsam darstellt. Machbar ist es dennoch, da ihr z. B. die Ecken an das nächste Stück oder eine Wand drücken könnt, damit alles fixiert ist. Sobald wir unsere Akustikpaneele begutachtet haben, haben wir dann auch schnell unsere Aluprofile und LEDs angebracht, was in Relation sogar wegen der ganzen Kabel deutlich aufwändiger war, aber hier zählte schlussendlich nur noch das Ergebnis. On top haben wir noch hier noch Nanoleaf Lines 60 Degrees in Form einen Triforce von Zelda angebracht, um unseren Gaming-Setup den letzten Feinschliff zu geben. Momento Akustik - Vorher und Nachher Momento Akustik Akustikpaneele - Nicht nur die Optik zählt Zu diesem Zeitpunkt waren wir bereits mehr als zufrieden mit der Optik und überrascht, wie einfach das Anbringen der Akustikpaneele war. Zeitlich wird es bei jedem stark variieren je nach Methode, Werkzeug, Anzahl der Personen und Projektgröße. Wir waren damit aber mehr als zufrieden. Wer jedoch noch ein paar Tipps bei der Montage braucht oder einfach sehen will, wie die drei Varianten sich unterscheiden, findet hier noch ein paar Tipps und Fotos. Akustikpaneele sollen jedoch auch, wie ihr euch bestimmt denken könnt, die Akustik verbessern. Da der Raum zur einen Seite des Gaming-Setups nur den Schreibtisch hatte, war entsprechend der Klang im Raum leicht hallend. Auf der Rückseite von uns, decken der Kallax und die entsprechenden Vitrinen fast alles vollständig ab von der Wand, aber wenn wir mal an unserem Mikrofon waren, wurde es durchaus mal unangenehm, da es leicht gehallt hat. Mit den Momento Akustik Akustikpaneelen ist dieses Problem definitiv Geschichte. Zusätzlich bekommen andere Personen im Wohnzimmer weniger mit, wenn wir gerade in hitzigen Kämpfen beim Zocken sind und andersherum hören wir auch nicht mehr, wenn jemand drüben TV schaut. Das macht, für uns extrem viel aus und bringt uns zu dem Fazit, dass Akustikpaneele nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch wirklich viel bringen. In unserem Fall haben wir dank der Holzbalken eine bessere Schallabsorptionsklasse, als mit Kleber oder direktem anbringen und das spiegelt sich definitiv wider. Wer also in der Nacht mal ungestört etwas lauter sein möchte, ist mit so einem kleinen Umbau genau richtig. Wichtig ist nur zu bedenken, dass ihr bei der Montage bestenfalls mehrere Personen seid und je nachdem wie groß das Projekt wird auch der Preis durchaus eine Rolle spielen kann. Schlussendlich sieht das Ergebnis aber um Welten besser aus, als alle Alternativen auf dem Markt. Momento Akustik - So einfach ist die Montage https://www.youtube.com/watch?v=KMxvLuNB4AM Momento Akustik - OSTERAKTION Nachdem wir euch ganz scharf auf diese Akustikpaneele gemacht haben, wollen wir euch natürlich nicht dessen Angebot entgehen lassen. Ab dem 25.03.2024 bis zum 01.04.2024 gibt es nämlich eine besondere Aktion. Ihr erhaltet nämlich 10 % Rabatt auf die komplette "Bunt Plus" und "Massiv Plus" Kollektion mit dem CODE "OSTERN2024". Dazu zählen auch unsere Paneele, die unser Büro so unglaublich aufgewertet haben. Zusätzlich gibt es ab dem Kauf des 4. Paneels kostenlosen Versand on top. Also schaut doch mal bei Momento Akustik vorbei, eventuell werdet ihr fündig wie wir und macht ein spannendes DIY-Projekt daraus. Wie viel kosten die Akustikpaneele bei Momento Akustik?Das ist tatsächlich sehr unterschiedlich, je nachdem, was ihr gerne hättet. Die Preise fangen ab 39 € pro Paneel in der Größe 120 cm an und gehen hoch bis zu 119 € bei 300 cm Höhe. Je nach Projekt und Idee, die ihr umsetzen, wollt sind die Preise entsprechend komplett individuell.Gibt es Musterboxen?Ja, Momento Akustik bietet zahlreiche Musterboxen an, damit ihr zu Hause erst einmal das passende Material und die richtige Farbe aussucht, bevor ihr zahlreiche Paneele kauft.Entsprechend gibt es auch eine Musterbox, die unsere Lieblingsfarbe beinhaltet.Welche Farben für Akustikpaneele gibt es?Momento Akustik bietet zahlreiche Farben für eure zukünftigen Paneele an, vom klassischen Schwarz und Weiß abgesehen gibt es auch verschiedenste Holztöne, als auch interessante Farben wie Salbei, Burgunder oder Rauchblau.Was für Akustikpaneele haben wir verwendet?Für unser Review als auch Gaming-Setup sind wir sehr klassisch geblieben und haben uns für die Schwarz Bunt Plus mit schwarzem Filz entschieden. ### JBL Quantum DUO (Hardware) In der Welt des Gamings ist der Klang fast genauso wichtig wie die visuelle Darstellung. Ein gutes Audio-Setup kann den Unterschied zwischen einer immersiven Erfahrung und einem flachen, unengagierten Spiel ausmachen. JBL hat dies erkannt und die Quantum DUO Lautsprecher speziell für Gamer entwickelt. Diese Lautsprecher versprechen, das Klangerlebnis auf ein neues Niveau zu heben, indem sie nicht nur exzellenten Sound liefern, sondern auch mit Features aufwarten, die speziell auf die Bedürfnisse von Spielern zugeschnitten sind. In diesem Review werden wir uns ansehen, wie die JBL Quantum DUO im harten Alltag eines Gamers abschneiden. Mit dem JBL Quantum 810 Wireless wurden wir damals schon, was Headsets angeht überzeugt, jetzt geht es an die Lautsprecher. JBL Quantum DUO - Futuristisches Design und klarer Sound Die JBL Quantum DUO Lautsprecher fallen sofort durch ihr futuristisches Design auf, das perfekt zu zahlreichen Gaming-Setups passt, was auch bei uns der Fall war, da wir selbst viel RGB haben. Mit ihrer vielseitigen Beleuchtung und der robusten Bauweise machen sie deutlich, dass sie nicht nur ein gewöhnliches Paar Lautsprecher sind. Die RGB-Beleuchtung ist nicht nur ein Blickfang, sondern kann auch mit dem Sound synchronisiert werden, um ein noch immersiveres Erlebnis zu schaffen. Diese visuelle Komponente ergänzt die akustische Performance und sorgt für eine Atmosphäre, die man oftmals in der Gaming-Welt sucht. Doch bevor es losgehen kann, muss das Lautsprecherpaar erstmal aufgebaut werden und das geht selbst ohne Anleitung ziemlich bedenkenlos. Die rechte Seite kommt in den Strom und die linke Seite wird dann per USB-C über den ersten Lautsprecher mit Informationen und Strom versorgt. Theoretisch kann es dann auch direkt mit einem Klick losgehen, falls ihr da mit Bluetooth arbeiten wollt, was ein ziemliches Highlight der Lautsprecher ist, aber dazu gleich mehr. Alternativ gibt es sonst einen USB-Anschluss oder den klassischen 3,5-mm-Audioeingang. Wir haben mal alles ausprobiert und fanden Bluetooth am ästhetischen, haben aber dann den USB-Anschluss genommen. Sobald das erledigt ist, könnt ihr auch schon direkt loslegen, dank der Plug-and-Play-Kompatibilität. Die hauseigene JBL QuantumENGINE greift hier leider nicht, was wirklich schade ist, da feinjustieren, mit dem RGB herumspielen und weitere Optionen ein absolutes Highlight für diese Lautsprecher wären. Das ist durchaus etwas, was uns traurig gestimmt hat. Aber für andere ist es umso besser, da diese keine Software benötigen und es direkt losgehen kann. Somit haben wir erstmal einen klassischen Test gemacht und uns über Spotify mit verschiedensten Songs berieseln lassen. Von Rock, Techno, Charts und co war alles bei und das Ergebnis war da auch bereits sehr eindeutig. Denn der Klang bei diesen Lautsprechern ist sehr klar. Ihr bekommt gut die Höhen mit und selbst bei sehr hoher Lautstärke gibt es kein Kratzen. Einzig, wer auf einen fetten Bass hofft, ist hier nicht ganz richtig, aber ohne Subwoofer und mit einer Ausgangsleistung von 20 Watt ist das durchaus zu erwarten. Fürs Zocken reicht es dennoch vollkommen. JBL Quantum DUO - Galerie JBL Quantum DUO - Auch im Spiel überzeugend? Nachdem uns die Lautsprecher bereits bei der Musik durchaus gut punkten konnten, geht es natürlich auch ans Zocken. Hierfür haben wir ein paar aktuellere Titel angespielt wie z. B. Palworld oder Hogwarts Legacy und da ist natürlich der Sound nicht so wichtig, wie bei FPS-Titeln. Der Sound kam dennoch gut rüber, wie auch bei der Musik beschrieben. Interessant wurde es dann bei uns bei Spielen wie Valorant und Counter-Strike 2. Hier können wir definitiv sagen, wenn die Lautsprecher richtig aufgestellt sind, ist es durchaus eine angenehme Abwechslung zu Headsets, da wir nicht ständig etwas auf dem Kopf haben müssen oder nicht immer den Paketboten überhört haben. Andererseits ist auch klar, dass zwei Lautsprecher nicht 1:1 das bieten, was ein 7.1-Lautsprecher-System oder Kopfhörer bieten. Heißt bei Shootern empfiehlt sich eher ein Headset oder ein perfekt ausgelegtes Soundsystem, was aber auch durchaus in die Tasche gehen kann. Dennoch haben diese Lautsprecher noch ein bemerkenswertes Merkmal, welches die Kompatibilität mit einer Vielzahl von Geräten und Plattformen ist. Die Quantum DUO funktionieren nämlich nahtlos mit PCs, Macs, Spielkonsolen und sogar mobilen Geräten. Diese universelle Kompatibilität stellt sicher, dass unabhängig vom bevorzugten Gaming-System die Lautsprecher eine Bereicherung darstellen. Es ist diese Art von Flexibilität, die sie zu einer wertvollen Ergänzung für jeden Gaming-Bereich macht. Sei es mit oder ohne Kabel, das System passt sich da an eure Bedürfnisse an. Somit könnt ihr im Handumdrehen vom Sound eures Spiels zu Bluetooth wechseln und entweder selber oder eure Freunde die Musik übernehmen lassen, was bei anderen Lautsprechern nicht der Fall ist. Zu guter Letzt sei gesagt, dass die Benutzererfahrung über die bloße Funktionalität hinaus geht. JBL hat bei den Quantum DUO Lautsprechern großen Wert auf Intuitivität gelegt. Die Bedienelemente sind leicht zugänglich und logisch angeordnet, sodass die Anpassung von Lautstärke oder Beleuchtung mitten im Spiel einfach und unkompliziert ist. Diese Benutzerfreundlichkeit bedeutet, dass Spieler sich weniger auf die Feinabstimmung ihrer Ausrüstung und mehr auf das Spiel selbst konzentrieren können. JBL Quantum DUO - Vorstellung https://www.youtube.com/watch?v=xOFvjKZQjxg JBL Quantum DUO - FAQ Wie viel kosten die JBL Quantum DUO?Die Gaming-Lautsprecher kosten aktuell knapp 139 € und können bei Händlern wie JBL Deutschland, Amazon, Saturn und MediaMarkt erworben werden.Kann ich die Beleuchtung auch ausschalten?Ja, die Lautsprecher müssen nicht permanent leuchten. Ihr könnt die Farbe wählen, einen Farbwechsel starten oder auch einfach ausschalten.Gibt es die Möglichkeit die Beleuchtung an das Spiel anzupassen?Das geht leider nicht, da die Beleuchtung nur auf den Ton basiert. Mit der Integration von z. B. einer weiteren Software wäre dies theoretisch möglich, lässt sich aber in diesem Fall nicht umsetzen. ### Banishers: Ghosts of New Eden - Gewinnspiel (XBox Series X / PS5) Gerade erst haben wir für euch Banishers: Ghosts of New Eden getestet und wollen euch auch in das Abenteuer im 17. Jahrhundert schicken. Dementsprechend habt ihr die Chance bei uns eins von zwei Spielen zu gewinnen. Wir haben entsprechend je ein Spiel für XBox und eins für die PlayStation 5. Dafür müsst ihr nur folgendes Formular ausfüllen und uns ein paar kleine Fragen beantworten. Banishers: Ghosts of New Eden - Eine tragische Geschichte Wie ihr wahrscheinlich bereits in unserem Review gelesen habt, erwartet euch eine düstere und tragische Geschichte in diesem Spiel, die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollten. Entsprechend seid ihr hier gut gewappnet, um selbst auf die Geisterjagd zu gehen. Dafür müsst ihr uns nur verraten, wer die Hauptcharaktere sind, bei denen es in diesem Spiel geht. Banishers: Ghosts of New Eden - Galerie Wird geladen… Banishers: Ghosts of New Eden - Story Trailer https://www.youtube.com/watch?v=vJNLXU31VEA Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 01.04.2023 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit, sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen, auszahlen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg! ### WWE 2K24 (PS5) Test In WWE 2K24 tauchen Spieler in die Atmosphäre der legendären Wrestling-Show ein. Das Spiel feiert das 40-jährige Jubiläum von Wrestlemania. Die Anwesenheit von Hollywood-Größen wie Dwayne Johnson und anderen Wrestling-Größen wie Roman Reigns und Seth Rollins verspricht ein episches Erlebnis. In dieser Review werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Aspekte des Spiels, von Grafik über Gameplay bis hin zu den Neuerungen, die es auf den Ringboden bringt. WWE 2K24 -Das umfangreiche Roster WWE 2K24 beeindruckt mit einem umfangreichen Roster von über 200 Superstars aus RAW, SmackDown und NXT. Viele bekannte Gesichter, darunter Roman Reigns und Randy Orton und andere stehen neben aufstrebenden Talenten wie Bianca Belair und Rhea Ripley im Rampenlicht. Auch verstorbene Legenden wie Bray Wyatt und Uncle Howdy sind in WWE 2K24 vertreten. Einige prominente Namen fehlen jedoch aufgrund von Entlassungen oder Skandalen. WWE 2K24 bietet eine ausgewogene Mischung aus aktuellen Stars und Legenden wie The Undertaker und Hulk Hogan. Kommentiert werden die Kämpfe von Corey Graves, Byron Saxton und Michael Cole, deren Kommentare das Spielgeschehen eine besondere Note geben. WWE 2K24 - Die Technik von WWE2K24 unter der Lupe Die Technik von WWE2K wird seit Jahren von den Fans kritisiert, da sie stagniert. Mit dem diesjährigen Ableger, der noch für die alten Konsolen PlayStation 4 und Xbox One erscheint, solltet ihr keine technische Revolution erwarten. Die Haardarstellung ist nach wie vor eine Schwachstelle. Im Vergleich zum Vorjahr wurde sie jedoch deutlich verbessert. Im Test ist uns aufgefallen, dass einige Charaktere realistischer aussehen als andere, was zu einer Uneinheitlichkeit führt. Trotzdem gibt es einige positive Aspekte, wie die verbesserte Mimik der Protagonisten und flüssigere Übergänge zwischen Kontern und Angriffen. Die Atmosphäre in den Arenen von WWE 2K24 ist solide, jedoch fehlen lizenzierte Stadien, um die Authentizität zu maximieren. Die Zuschauer reagieren zwar dynamisch, aber noch nicht ganz überzeugend auf das Geschehen. Die Beleuchtung und die Pyrotechnik bei Einzügen verstärken dennoch das Gefühl, direkt an einem WWE-Event teilzunehmen. Die Entwickler haben versucht, das Beste aus der Technik herauszuholen, aber es scheint, als ob vorerst das Maximum erreicht wurde. WWE 2K24 - Vertrautes Gameplay mit Verbesserungen Wie bereits erwähnt bietet das neueste Kapitel in der WWE-Videospielreihe ein vertrautes Spielerlebnis, das jedoch durch eine Vielzahl von Verbesserungen aufgewertet wurde. Fans der Serie werden sich sofort zu Hause fühlen, da die grundlegende Spielbarkeit des Spiels nur wenig angepasst wurde. Eine der bemerkenswertesten Verbesserungen betrifft die Übergänge zwischen den Aktionen im Spiel. Diese wurden optimiert, wodurch die Matches insgesamt flüssiger und dynamischer wirken. Eine der herausragenden Neuerungen in WWE 2K24 sind die sogenannten "Payback"-Aktionen, mit denen Spieler sich im Kampf Vorteile verschaffen können. Von klassischen Moves bis hin zu neuen Möglichkeiten wie dem Schleudern von Feuerbällen ist die Bandbreite an taktischen Optionen in WWE 2K24 beeindruckend. Das Spiel führt auch vier neue Match-Arten ein, darunter Ambulance-Kämpfe und Casket-Matches, die uns durch ihre Interaktionsmöglichkeiten und Experimentierfreude überzeugen konnten. Besonders im Mehrspielermodus erweisen sich die Special-Referee-Matches als Highlight. Hier können wir die Rolle des Ringrichters übernehmen und das Geschehen aktiv beeinflussen. Die Tag-Team-Matches wurden ebenfalls überarbeitet, um Solo-Spielern ein verbessertes Spielerlebnis zu bieten. Durch die Steuerung des KI-Partners über Kurzbefehle wird das Teamwork effektiver und die Kämpfe wirken runder und berechenbarer. Trotz dieser Verbesserungen ist WWE 2K24 nicht frei von Mängeln. Gelegentlich können träge und unpräzise Abläufe, wie zum Beispiel beim Aufheben von Gegenständen, den Spielfluss beeinträchtigen. WWE 2K24 - Bewährte Modus-Vielfalt Der herausragende Modus in WWE 2K24 ist zweifellos der Showcase-Modus, der uns durch 21 legendäre Wrestlemania-Matches führt. Hier verschmelzen Videosequenzen geschickt mit der Spielgrafik und erzeugen eine packende Atmosphäre. Im Vergleich zum Vorjahr wurde spürbar am Schwierigkeitsgrad gearbeitet. Die Aufgaben innerhalb der Matches sind nun besser ausbalanciert, obwohl einige Gameplay-Passagen aus unserer Sicht etwas kurz geraten sind. Aus unserer Sicht bleibt der Showcase-Modus ein solider Einstieg in WWE 2K24 und bietet durch das das Freischalten zahlreicher Legenden einen Motivationsfaktor. Story-Liebhaber können sich in zwei MyRise-Kampagnen austoben, in denen sie sich als neuer Undisputed Universal Champion behaupten müssen, nachdem Roman Reigns den Titel niedergelegt hat. In diesen Geschichten treffen wir auf bekannte Gesichter wie The Miz als SmackDown-General-Manager und erleben vielerlei humorvolle Szenen, die bei uns in der Redaktion für ein großes Gelächter gesorgt haben. Der MyGM-Modus wurde ebenfalls weiter verbessert und bietet nun noch mehr Möglichkeiten für Wrestling-Enthusiasten. Neue General Manager, frische Machtkarten und erweiterte Optionen zur Kartengestaltung sorgen für ein authentisches Managererlebnis. Zusätzlich zum MyGM-Modus gibt es den Sandbox-Modus MyUniverse und den Sammelkarten-Modus MyFaction, die jeweils ihre eigenen Herausforderungen und Belohnungen bieten. Spieler können ihre eigene Wrestling-Card aufbauen und sowohl offline als auch online Aufgaben bewältigen. Insgesamt bietet WWE 2K24 eine Vielzahl kreativer Möglichkeiten, darunter die Erstellung von Banden und Schiedsrichtern sowie die Integration in das Spielgeschehen. Durch die Community-Kreationen und die Download-Funktion sind wir sehr zuversichtlich, dass es in WWE 2K24 kontinuierlich neue Wrestler, Movesets und neue Inhalte geben wird. ### Banishers: Ghosts of New Eden (PS5) Test Banishers: Ghosts of New Eden ist der neueste Story-Action-Adventure aus dem Hause Don't Nod, den Machern von Life is Strange. Banishers: Ghosts of New Eden führt uns in die britischen Kolonien des 17. Jahrhunderts und lässt uns in die Rolle eines Verbannten schlüpfen, der sich der Jagd nach Geistern verschrieben hat. In diesem fesselnden Abenteuer steht ihr den geplagten Siedlern bei, die von übernatürlichen Erscheinungen in ihrem Alltag heimgesucht werden. Durch Gespräche mit NPCs und Erkundung der Spielwelt müssen wir die Ursache dieser Geistererscheinungen auf den Grund gehen. Auf unserem Weg treffen wir regelmäßig auf Geister in actionreichen Kämpfen mit Nah- und Fernkampfwaffen. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Banishers: Ghosts of New Eden - Zusammen gegen das Übernatürliche Als Spieler übernimmt ihr in Banishers: Ghosts of New Eden die Kontrolle über Red mac Raith, der sich von euch aus der Third-Person-Perspektive steuern lässt. Dicht daneben folgt euch eure Partnerin Antea Duarte zu der ihr jederzeit wechseln könnt. Während ihr euch durch die rund 14-15-stündige Hauptmission kämpft, enthüllt ihr nach und nach die düsteren Geheimnisse, die zum Tod von Antea geführt haben. Doch trotz ihrer tragischen Geschichte bleibt Antea als Charakter etwas blass, da ihre Hintergrundgeschichte nur langsam enthüllt wird. Als Team arbeitet ihr darauf hin, dem mächtigen Nachtmahr gegenüberzutreten, der für Anteas Schicksal verantwortlich ist. Banishers: Ghosts of New Eden - Spukermittlungen und Geisterjagd In Haupt- und Nebenquests absolvieren wir in Banishers: Ghosts of New Eden sogenannte „Spukermittlungen“. Unser Ziel ist es herauszufinden, welcher Mensch von welchem Geist heimgesucht wird und warum. Hierfür sprechen wir nicht nur mit den betroffenen Personen, sondern auch mit den Geistern selbst. Diese können wir in Rahmen von Ritualen beschwören. Zusätzlich durchsuchen wir die Umgebung nach Hinweisen. Neben den Ermittlungen müssen wir uns auch regelmäßig gegen Gespenster oder wandelnde Leichen zur Wehr setzen. Gelegentlich erwarten uns sogar packende Bosskämpfe. Die Herausforderung liegt darin, in den Gefechten auszuweichen, Hiebe auszuteilen, zu parieren oder zu schießen. Banishers: Ghosts of New Eden - Die Entscheidung zwischen Geistern und Menschen Am Ende jeder Spukermittlung steht die Konfrontation zwischen Geistern und Menschen. Hier stehen wir vor der Entscheidung, die Geister ins Jenseits zu befördern oder die Menschen zu „beschuldigen“. Letzteres ist gleichbedeutend mit Ihrer Ermordung. Interessant: Nicht immer sind die Geister die Bösen. Es ist nämlich auch vorgekommen, dass die Lebenden den Toten großes Unrecht getan und so ihre Rückkehr erst heraufbeschworen haben. Wie ihr nun herauslesen könnt stehen wir in Banishers: Ghosts of New Eden vor einer Vielzahl von moralischen Fragestellungen. Die Bewohner von New Eden kämpfen täglich um ihr Überleben und unsere Entscheidungen können über Leben und Tod entscheiden. In den erwähnten Spukermittlungen, müssen wir noch tiefgründigere Entscheidungen treffen, die das Schicksal der Bewohner von New Eden direkt beeinflussen. Beispielsweise müssen wir die Entscheidung treffen, ob die Anführerin einer Gruppe geopfert werden soll, um den anderen verbliebenen eine ausreichende Ernährung bieten zu können. Doch unsere Entscheidungen werden von einem zweiten Moralsystem beeinflusst - dem Eid, den wir Antea schwören. Dieser Eid zwingt uns, uns zwischen der Wiederbelebung von Antea oder dem Schutz der Siedler zu entscheiden. Die Konsequenzen sind gravierend - entweder müssen wir viele Menschen opfern oder die Geister austreiben. Leider versäumt das Spiel hier, uns klare Indikatoren für unseren Fortschritt zu geben. Ohne einen klaren Weg, unseren Aufstieg oder die Wiederbelebung von Antea zu verfolgen, fühlen wir uns im Dunkeln und tendieren dazu, sicherheitsorientierte Entscheidungen zu treffen. Banishers: Ghosts of New Eden - Geister im Duo vermöbeln  In Banishers: Ghosts of New Eden werdet ihr mit cleveren Ideen und einigen ungewöhnlichen Entscheidungen konfrontiert. Die Möglichkeit, nahtlos zwischen Antea und Red zu wechseln, während die jeweils andere Person verschwindet, verleiht den Kämpfen eine einzigartige Dynamik. Antea tritt mit ihren Fäusten und Spezialattacken gegen die verlorenen Seelen an, während Red mit Säbeln und Flinten sich in die Kämpfe begibt. Die Kämpfe sind flüssig und präzise, wobei die Möglichkeit besteht, mit Missionen Punkte zu sammeln. Diese Punkte könnt ihr einsetzen, um Fähigkeitsbäumen neue Fähigkeiten freizuschalten und euch so aufzuleveln. In unserem Test haben uns die Bosskämpfe insgesamt beeindruckt, jedoch haben diese uns insgesamt vor keinen großen Herausforderungen stellen können. Ein weiterer Kritikpunkt sind auch die Gegner, bei denen es an Vielfalt mangelt und die Kämpfe oft vorhersehbar werden. Ein weiterer Kritikpunkt sind die Einschränkungen auf die wir in unseren Kämpfen stoßen. So haben wir bemerkt, dass der Protagonist Red während den Kämpfen nicht mehr in der Lage ist zu springen oder zu klettern. Widerwillig müssen wir uns also allen Gegnern erst stellen und alle besiegen, um die Geschichte überhaupt fortsetzen zu können. Banishers: Ghosts of New Eden - Spannende Nebenmissionen und Einblicke in die Charaktere Die Nebenmissionen in Banishers: Ghosts of New Eden bieten tiefgründige Charakterentwicklung und spannende Geschichten. Während sie mehr Einblicke in die Charaktere Red und Antea ermöglichen, könnten die Dialoge über die Themen wie den Völkermord sensibler gestaltet sein. Die Spielwelt beeindruckt mit ihrer Kulisse aus Wäldern und Bergen, bietet jedoch begrenzte Erkundungsmöglichkeiten und wiederholende Rätsel. Trotzdem bleibt sie faszinierend für jeden Entdecker. Für Leser, die schon lange auf diesen Titel warten, haben wir noch eine besondere Neuigkeit, denn wir haben ein Gewinnspiel für euch! Ihr könnt nämlich je einmal Banishers für die XBox oder PlayStation 5 gewinnen. Dafür müsst ihr nur einmal dem Link hier zu unserem Gewinnspiel folgen. ### Skull and Bones (PC/PS5) Test In der Welt der Videospiele gibt es wenige Themen, die so reich an Abenteuer und Freiheit sind, wie das goldene Zeitalter der Piraten. Skull and Bones taucht tief in diese faszinierende Ära ein, und verspricht den Spielern ein komplexes sowie immersives Piraten-Erlebnis. Nach sieben Jahren der Entwicklung, verspricht dieses Spiel, die Sehnsucht nach der offenen See, epischen Seeschlachten und der Freiheit, die eigene Piratenlegende zu schreiben, zu stillen. In diesem Review werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Aspekte von Skull and Bones, einschließlich des Gameplays, der Grafik, des Crossplays und wie gut es das Piratenleben auf dem PC als auch der PS5 einfängt. Skull and Bones - Lange mussten wir warten Skull and Bones ist nicht wie die anderen Piratenspielen, denn statt einen einzelnen Charakter zu haben, mit dem ihr hier viel machen könnt, fokussiert sich das meiste Gameplay auf die Seefahrt und euer Schiff. Ihr übernehmt also zeitnah das Kommando über euer eigenes Piratenschiff, welches ihr wenig später aufrüsten und anpassen könnt, wie ihr mögt. Ein bisschen erinnert es tatsächlich eher an World of Warship, gepaart mit GTA. Was durchaus Spaß macht, aber zumindest im ersten Moment nicht ist, was wir erwartet hatten. Um es genauer zu sagen, es ist eine Art The Crew oder Forza Horizon mit Schiffen. Hier haben vermutlich viele Spieler Assassin's Creed Black Flag erwartet, aber das sehen wir heute nicht. Das bedeutet natürlich nicht, dass ihr keinen eigenen Charakter habt. Diesen braucht ihr nämlich, um auf Inseln bzw. in Städten an Land gehen zu können, wo Läden und Missionen auf euch warten. Tatsächlich ist hier sogar der etwas langweiligere Teil, denn mit eurem Charakter zu agieren, fühlt sich an, als wärt ihr in einer großen Lobby mit anderen Piraten. Hier könnt ihr das Schiff, eure Waffen und alles andere wichtige erledigen, was nicht mit dem Hauptteil des Gameplays zu tun hat. Somit heißt es Tutorial schnell durchspielen, was ca. eine Stunde dauert, alles anpassen und ab an die ersten richtigen Missionen! Wenn ihr dennoch erwartet, dass euch eine packende Story erwartet, wie in One Piece, dann müssen wir euch auch hier bereits stoppen. Dieses Spiel basiert wirklich die meiste Zeit auf Schiffe, die gegeneinander kämpfen und das ziemlich oft im klassischen PvP-Stil. Sei es 1 gegen 1, oder eine Crew gegen die andere. Natürlich gibt es klassisches PvE gegen andere Schiffe und Monster, die überall auf hoher See warten, doch ganz ohne das eine oder andere geht es nicht. Jetzt haben wir natürlich viel Luft aus dem AAAA-Titel genommen, aber kommen wir mal zu den wirklich gut gelungenen Aspekten. Denn wer auf der Suche nach einem Spiel auf hoher See ist, wo Schiffe gegen Schiffe oder Monster kämpfen in einem Arcade-Stil, der ist hier genau richtig. Ihr könnt eure Schiffe nämlich ziemlich interessant designen, damit ihr z. B. viel Schaden machen könnt oder ein Tank oder Support seid. Für jeden Spielstil und auch für jede Crew ist da eine Vielzahl von Variationen drin. Kombiniert mit dem Aspekt, dass auf der offenen See viele andere Spiele auf euch warten ist da schon ziemlich viel Spaß hinter versteckt. So könnt ihr alleine oder mit Freunden zwischen Nahkampf und Fernkampf einiges zusammenbasteln, um für euch die ultimative Crew zu bauen, um die Meere unsicher zu machen. Wir empfehlen euch definitiv das mit Freunden auszuprobieren, da ihr dann auch eure Feinde umzingeln könnt. Skull and Bones - Galerie Skull and Bones - Kämpfen ist nicht alles Für Piraten gibt es neben dem Kämpfen auch andere Möglichkeiten sein Geld zu verdienen. Wer im BWL Unterricht etwas aufgepasst hat, kann das nämlich auch hier umsetzen. Denn es gibt hier auch die Möglichkeit Güter günstig an Standort A zu kaufen, um diese dann an Standort B teuer weiterzuverkaufen. Klar, das ist nicht der spannendste Spielstil, aber für PvE-Spieler durchaus eine nette Option. Abgesehen davon gibt es auch Orte, die ihr einnehmen könnt, um passives Einkommen zu generieren. Das sind zumindest hier und da Kleinigkeiten, um auch ein bisschen vom Grind wegzukommen, die uns gefallen. Dennoch bietet Skull and Bones auch nicht wirklich viel Abwechslung. Es ist relativ früh ersichtlich, dass euch andere Spieler, durchaus dieselben Missionsprinzipien und Events erwarten. Dafür hat Ubisoft zumindest angepriesen, dass das noch ein Jahr lang Inhalte bekommt, damit ihr auch weiterhin Freunde daran habt. Und zumindest für den aktuellen Zeitpunkt, hatten wir mit unserer Crew, die übrigens per PS5 mit uns als PC Spieler gespielt hat, durchaus zufrieden. Das Spiel macht durchaus Spaß, sieht grafisch am PC, als auch auf der Konsole wirklich gut aus, nur fehlt einfach das gewisse Etwas bzw. die Langzeitmotivation, die sich viele erhofft haben. Aus der Perspektive der Konsolenspieler haben wir das Spiel, wie bereits gesagt natürlich auch einmal begutachtet und können euch definitiv sagen, dass das Spiel mit dem Controller durchaus mehr Spaß gemacht hat. Es gibt dem Ganzen einfach mehr das Gefühl ein Schiff zu lenken, als mit Maus und Tastatur. Da der PC und die PS5 von der Hardware durchaus sehr ähnlich waren, gab es da auch nichts zu meckern, was zumindest die Darstellung angeht. Wir haben nur voller Freude gegrinst, als wir direkt sagen konnten, dass das Crossplay nahtlos und quasi auch sofort ohne Probleme geklappt hat. Schlussendlich stellt sich raus, dass das Spiel nicht das erhofft AAAA-Spiel ist, aber dennoch ist die Basis des Spiels durchaus unterhaltsam und wer etwas in die Richtung sucht, wir alleine oder mit Freunden auch viel Spaß an dem Titel haben. Es muss euch nur bewusst sein, dass das Grinden und PvP ein Teil des Alltags eines Piraten ist, sei es in Echt oder in Skull and Bones. Skull and Bones - Launchtrailer https://www.youtube.com/watch?v=OmDYo7MbQxo Skull and Bones - FAQ Wie viel kostet Skull and Bones?Das Basisspiel kostet aktuell 59,99 € für alle Plattformen. Wer jedoch gefallen an dem Titel findet, hat auch die Option ein Upgrade auf die Premiumvariante zu machen für einen Preis von insgesamt 89,99 €.Benötigt das Spiel immer eine Internetverbindung?Ja, genauso wie viele andere Ubisoft-Titel benötigt dieses Spiel permanent eine Onlineverbindung, damit ihr spielen könnt. Es ist dabei egal, ob am PC oder der Konsole.Unterstützt Skull and Bones Crossplay zwischen PC und Konsole?Ja, ihr könnt das Spiel mit euren Freunden nahtlos Spielen, egal auf welcher Plattform ihr spielt. Dafür müsst ihr nur bei Ubisoft-Connect befreundet sein und könnt dann auch direkt loslegen. ### Jujutsu Kaisen Cursed Clash (PS5) Test Mit dem Erscheinen von Jujutsu Kaisen Cursed Clash auf der PlayStation 5 betritt die beliebte Anime- und Mangareihe die Welt der Videospiele. Die Serie, bekannt für ihre fesselnden Kämpfe, tiefgründigen Charaktere und einzigartige Mischung aus Horror, Humor und Herz, hat eine große Fangemeinde aufgebaut. Dieses Spiel verspricht, die Essenz der Serie auf den PC und die Konsole zu übertragen, indem es Spielern ermöglicht, die Rollen ihrer Lieblingscharaktere zu übernehmen und gegen eine Vielzahl von Fluchgeistern und anderen Jujuzisten anzutreten. In diesem Review werfen wir einen detaillierten Blick auf das Gameplay, die Grafik, die Charakterauswahl und die Story-Modi, um zu bewerten, ob das Spiel den hohen Erwartungen gerecht wird. Jujutsu Kaisen Cursed Clash - So gut wie der Anime? Das Kernstück von Jujutsu Kaisen Cursed Clash ist zweifellos sein Kampfsystem, das darauf abzielt, die dynamischen und vielschichtigen Kämpfe der Serie nachzubilden. Spieler können aus einer zwar kleinen, aber feinen Palette von Charakteren wählen, von Yuji Itadori über Megumi Fushiguro und Nobara Kugisaki bis hin zu den mächtigeren Jujuzisten. Jeder Charakter bringt seine einzigartigen Fähigkeiten und Fluchtechniken ins Spiel, die sorgfältig aus dem Anime und Manga adaptiert wurden, um ein authentisches Erlebnis zu gewährleisten. Die Steuerung der einzelnen Charaktere ist dabei intuitiv gestaltet, mit einer Kombination aus Grundangriffen, Spezialbewegungen und Fluchtechniken, tatsächlich gut durchdacht. Leider dennoch gibt es keine wirklichen Combos, wie es aus anderen Kampfspielen gewohnt ist. Stattdessen haut ihr eure Gegner nur durch die Gegend und hier wird es wirklich nervig. Denn einmal am Boden dauert es Ewigkeiten wieder hochzukommen und im Zusammenspiel mit den fehlenden Combos fühlt sich das Kämpfen einfach sehr langsam und fade an. Um das Ganze dagegen etwas auszuschmücken, erwarten euch zahlreiche Fluchtechniken, die auch bitte nötig sind. Denn Jujutsu Kaisen Cursed Clash bleibt dem Anime treu, bei dem normale Angriffe und co. keinen Schaden anrichten. Stattdessen ladet ihr damit eine Leiste auf, wodurch ihr Fluchtechniken nutzen könnt, um dem Gegner wirklich Schaden zuzufügen. Das ist durchaus mal ein anderer Ansatz und bringt durchaus etwas Würze mit sich. Neben dieser Änderung, erwartet euch statt den traditionellen 1-gegen-1-Kämpfen nämlich der 2-gegen-2-Teamkampf, in denen Spieler ihre Teams aus verschiedenen Charakteren zusammenstellen können, um in strategischen Schlachten gegen KI oder andere Spieler anzutreten. Diese Teamkämpfe eröffnen neue strategische Möglichkeiten, da die Auswahl der Charaktere und die Kombination ihrer Fähigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Da ihr entsprechend auch Fluchtechniken landen müsst, um den Gegner zu schaden, empfiehlt sich hier entsprechend eine gute Synergie im Team zu haben. Als Nächstes schauen wir uns die Grafik von Jujutsu Kaisen Cursed Clash, die PS5-Hardware durchaus detaillierte Charaktermodelle, lebendige Kampfarenen sowie flüssige Animationen bietet, aber für so eine starke Konsole doch noch mehr bieten könnte. Die Entwickler haben großen Wert darauf gelegt, den Stil und die Atmosphäre der Anime-Serie einzufangen, von den charakteristischen Fluchtechniken bis hin zu den spektakulären Effekten der verschiedenen Kräfte. Die Kampfarenen sind inspiriert von Schlüsselorten aus der Serie und bieten eine immersive Kulisse für die Kämpfe, wodurch leider wie bereits erwähnt sehr oft Hit-and-Run entsteht. Ein weiteres Highlight, mit gemischten Gefühlen, ist die musikalische Untermalung und die Soundeffekte, die zum Teil direkt aus der Serie stammen. Im ersten Moment werden wir dementsprechend mit Intro-Musik beglückt, im nächsten erwartet uns nur Musik, die darauf angelehnt ist. Das wird schlussendlich nicht jeden freuen. Jujutsu Kaisen Cursed Clash - Galerie Jujutsu Kaisen Cursed Clash - Viel bringt nicht immer viel Eine der größten Stärken von Jujutsu Kaisen Cursed Clash ist die tatsächlich kleine, aber feine Charakterauswahl, die es Spielern ermöglicht, einiges über ihre Lieblingscharaktere in diesem Universum zu lernen. Jeder Charakter wurde mit Blick auf die Originalserie entwickelt, was sich in ihren Bewegungen, Angriffen und sogar in ihren Persönlichkeiten widerspiegelt. Dies trägt zu einem vielschichtigen Spielerlebnis bei, da jeder Charakter seine eigenen Stärken, Schwächen und Spielstile bietet. Und nun kommen wir zur einigen Facetten, die erklären, warum die Community nicht so erfreut ist, neben dem trägen Kampfsystem natürlich. Damit ist nämlich der Story-Modus gemeint, der die erste Staffel des Animes widerspiegeln soll und was sollen wir sagen, ja das tut dieser irgendwie, aber mit einer Slideshow statt krassen Animationen haben wir auf der PlayStation 5 nicht gerechnet. Um das Ganze noch besser zu machen, sind extra Informationen mit Slideshow nicht mal vertont. Das tut weh bei einem so großen Titel zum Vollpreis. Dafür ist zumindest der Multiplayer-Modus ein wesentlicher Bestandteil von Jujutsu Kaisen Cursed Clash, der es Spielern ermöglicht, ihre Fähigkeiten gegen andere aus der ganzen Welt zu messen. Der Online-Modus ist tatsächlich nahtlos integriert und bietet verschiedene Matchmaking-Optionen. Dabei sind die Online-Kämpfe ziemlich flüssig und die Server scheinen gut optimiert zu sein, um ein lagfreies Erlebnis zu gewährleisten, was in einem Spiel, das so stark auf Timing und Präzision basiert, von entscheidender Bedeutung ist. Jedoch in Kombination mit dem trägen Kampfsystem und den Hit-and-Run-Karten, ist das wohl das Mindeste, was noch verlangt werden kann. Zwar bietet das Spiel auch noch Koop und Trainingsoptionen, aber selbst die sind nicht ausgereift. Koop mit Freunden gegen Monster wird schnell langweilig und beim Training habt ihr keine Möglichkeit der KI zu sagen nur zu blocken oder sonstiges. Das alles zeigt, dass die Entwickler seit My Hero Academia nur bedingt dazu gelernt haben. Es ist wirklich ein guter roter Faden erkennbar, aber ausgereift und auf die Bedürfnisse der Spieler zugeschnitten ist dieses Spiel leider noch lange nicht. Da bleiben wir ja schon fast lieber bei einem der Naruto-Ableger, obwohl der Neueste aus der Reihe auch nicht das Gelbe vom Ei ist. Jujutsu Kaisen Cursed Clash - Launch Trailer https://www.youtube.com/watch?v=4IURSdpRZlo Jujutsu Kaisen Cursed Clash - FAQ Wie viel kostet Jujutsu Kaisen Cursed Clash?Das Spiel kostet knapp 60 € und ist digital als auch physisch online sowie in lokalen Läden erhältlichWo kann ich das Spiel kaufen?Das Spiel könnt ihr direkt bei Bandai Namco, Amazon, Media Markt, Saturn und vielen anderen Händler online als auch vor Ort erwerben.Wird es für den Titel DLC's geben?Aktuell gibt es noch kein DLC, aber wir sind uns sicher, dass Bandai Namco noch weitere Charaktere oder Arenen in einem zukünftigen DLC veröffentlicht. ### iiyama G-Master GB2745QSU (Hardware) Test Der Markt für Gaming-Monitore ist hart umkämpft, mit einer Vielzahl von Optionen, die sich in Größe, Leistung und Preis unterscheiden. iiyama, ein Unternehmen mit einer langjährigen Geschichte in der Herstellung von Displays, hat mit dem G-Master GB2745QSU ein Produkt auf den Markt gebracht, das darauf abzielt, eine Balance zwischen hoher Leistung und bezahlbarem Preis zu bieten. Der Monitor ist mit einem 27-Zoll-IPS-Panel ausgestattet, das eine Auflösung von 2560x1440 Pixeln (QHD) bietet, unterstützt eine Bildwiederholrate von bis zu 100 Hz und hat eine Reaktionszeit von 1 ms, was ihn auf dem Papier zu einer attraktiven Option für Gamer macht. Um das ganze noch spannender zu machen, vergleichen wir auch diesen Monitor mit dem LG Ultra Gear 27GP850-B. iiyama G-Master GB2745QSU - QHD für jeden Geldbeutel Der iiyama G-Master GB2745QSU bringt eine Reihe beeindruckender technischer Spezifikationen mit sich, die auf den ersten Blick das Interesse jedes ernsthaften Spielers wecken. Das 27-Zoll-IPS-Panel bietet nicht nur eine scharfe QHD-Auflösung, sondern auch eine hohe Bildwiederholrate und schnelle Reaktionszeit, die für ein flüssiges Spielerlebnis unerlässlich sind. Darüber hinaus verspricht die IPS-Technologie eine exzellente Farbwiedergabe und weite Betrachtungswinkel, was den Monitor vielseitig einsetzbar macht, sowohl für Gaming als auch für andere Aufgaben wie Bildbearbeitung oder das Anschauen von Filmen. Design seitig präsentiert sich der GB2745QSU in einem schlichten, aber eleganten Look, der sich nahtlos in jede Gaming- oder Arbeitsumgebung einfügt. Zwar fühlt sich dieser sehr nach Plastik in Relation zum LG an, aber hat dafür auch kaum einen Rand, bis auf bei der unteren Seite, was ein massiver Pluspunkt ist. Die schmalen Bildschirmränder verstärken das immersiven Erlebnis und machen den Monitor auch für Multi-Monitor-Setups attraktiv. Anschlussseitig bietet der Monitor eine gute Auswahl, darunter DisplayPort, HDMI und USB-Möglichkeiten, was die Konnektivität mit verschiedenen Geräten vereinfacht. Der Standfuß ist in diesem Fall durchaus robust und ermöglicht einen gewissen Spielraum, doch auch hier empfehlen wir definitiv einen Monitorarm. Dank der VESA Halterung, sollte das auch absolut kein Thema sein. Die wahre Leistung eines Gaming-Monitors zeigt sich erst in der Praxis, und der iiyama G-Master GB2745QSU hat in diesem Bereich viel zu bieten. Bei Tests mit verschiedenen Spielen, von schnellen Shootern wie Counter Strike 2 oder Valorant bis hin zu grafikintensiven neueren Titeln wie Skull & Bones oder das klassische Cyberpunk, liefert der Monitor durchweg eine beeindruckende Leistung. Die hohe Bildwiederholrate und die schnelle Reaktionszeit tragen dazu bei, dass Bewegungen flüssig und ohne störende Verzögerungen dargestellt werden, was besonders in schnellen Spielsituationen einen Vorteil darstellt. Das gilt zumindest, wenn ihr die Bildwiederholungsrate eingrenzt und da kommen wir auch zum Knackpunkt in Relation zum LG Ultra Gear 27GP850-B. Zwar zieht dieser Monitor in Relation zum teureren Konkurrenten im ersten Moment der Praxis die besseren Karten (Bild ist direkt ohne spezifische Modi schöner), doch merken wir den Unterschied, wenn es an die Bulleten geht. Sobald es hektisch, sehr schnell und farbenfreudig wird, haben wir nämlich hier und da leichtes Screen-Tearing. Das ist zwar schade, aber nicht wirklich schlimm, da der Monitor schlussendlich trotzdem wirklich gut ist, aber dazu gleich mehr. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Unterstützung von Adaptive-Sync-Technologie, die Tearing und Stottern effektiv reduziert, indem sie die Bildwiederholrate des Monitors mit der Ausgaberate der Grafikkarte synchronisiert. Diese Funktion verbessert das Spielerlebnis erheblich, indem sie für eine gleichmäßige Darstellung ohne Bildfehler sorgt. Auch die Farbwiedergabe und die Helligkeitsstufen des Monitors sind hervorzuheben, die zusammen mit den weiten Betrachtungswinkeln dafür sorgen, dass Spiele in voller Pracht dargestellt werden. Und das tut der Monitor tatsächlich auch wirklich gut, zumindest bis 100 Hz. Daher finden wir ist das ein super Budget-Monitor für Spieler, die keine 120, 144 oder 165 benötigen. Besonders für Konsolenspieler dürfte dieser Monitor also interessant sein. iiyama G-Master GB2745QSU - Galerie iiyama G-Master GB2745QSU - Guter Einstieg, aber da geht noch mehr Die Performance in Gaming-Szenarien ist jedoch nicht die Einzige kleine Schwäche. Obwohl die IPS-Technologie für ihre Farbgenauigkeit bekannt ist, kann sie in sehr dunklen Szenen zu einem geringfügigen IPS-Glow führen, was einige Benutzer stören könnte. Dies ist jedoch ein allgemeines Merkmal von IPS-Panels und tritt nicht spezifisch nur bei diesem Modell auf. Aber wenn wir schon dabei sind, hat dieser Monitor noch eine Black-Tuner-Funktion. Diese hilft zwar nicht gegen IPS-Glow, aber euch beim Zocken, da dieser die Sicht in schattigen Bereichen helfen soll. Wir persönlich schalten dafür gerne einfach die Helligkeit etwas höher, aber da kommen wir auch noch zum nächsten kleinen Problem. Der Bildschirm ist nämlich mit 250 nits nicht unbedingt der Hellste, was es in über und unter beleuchteten Räumen durchaus etwas schwierig darstellt. Dafür kann man jedoch mit einer Bildschirmlampe zum Teil etwas Abhilfe schaffen. Was dagegen wirklich cool ist, ist die Funktion zur Reduzierung von Blaulicht, wodurch eure Augen geschont werden. Da das bei uns definitiv ein Thema ist, sind wir da auch glücklich diese Funktion nicht missen zu müssen, da nicht jeder einen Blaulichtfilter in der Brille hat. Schlussendlich punktet der iiyama G-Master GB2745QSU mit einigen Aspekten, die wir zuerst nicht bedacht hatten. Der Monitor wird direkt angeschlossen und hat ein wirklich angenehmes Bild und keine nervigen Profile wie der LG, wodurch wir nicht ewig warten mussten, bis wir loslegen konnten. Auch allgemein gibt es viel zum Herumprobieren, aber es ist auf gar keinen Fall ein muss. Das macht den Monitor simpel fürs Zocken und Arbeiten, bis zu einem gewissen Grad, denn wer wirklich hohe Erwartungen hat, muss durchaus tief in die Tasche greifen. Dazu stellen wir euch aber zeitnah noch den MSI MAG274UPF vor. iiyama G-Master - Vorstellung #monitors4gamers https://www.youtube.com/watch?v=R5pLVeXbI2I iiyama G-Master GB2745QSU - FAQ Wie viel kostet der iiyama G-Master GB2745QSU?Den Monitor bekommt ihr aktuell bei Coolblue für knapp 179 €. Sonst legt dieser durchschnittlich knapp unter 200 €.Lohnt sich der Umstieg von FullHD auf QHD?Wir finden definitiv und dafür ist der iiyama G-Master GB274QSU auch wirklich gut geeignet. Dieser ist nicht zu teuer, sieht wirklich gut aus und kann auch was.Ist das ein guter Einsteigermonitor?Absolut! Bei dem Preis könnt ihr als Einstieg nichts falsch machen, vor allem da dieser Monitor am PC, als auch an der Konsole ein ordentliches Bild abliefert. ### be quiet! Dark Rock Pro 5 (Hardware) Test In der schnelllebigen Welt des PC-Gamings, wo jede Komponente zählt, um das ultimative Spielerlebnis zu gewährleisten, spielt die Kühlung eine entscheidende Rolle. Ein überhitzter Prozessor kann nicht nur die Performance beeinträchtigen, sondern auch die Lebensdauer des Systems verkürzen. In diesem Kontext stellt der bequiet! Dark Rock Pro 5 eine beeindruckende Lösung dar. Als Nachfolger einer langen Reihe renommierter Kühler verspricht dieser CPU-Kühler, durch seine verbesserte Kühlleistung und sein geräuschminimierendes Design, die Herzen von Enthusiasten zu erobern. In diesem Review nehmen wir diesen Kühler genauer unter die Lupe und untersuchen, ob er den hohen Erwartungen gerecht wird. Wir werden dabei auf Installation, Leistung und das Preis-Leistungs-Verhältnis eingehen und somit ein umfassendes Bild dieses hochmodernen CPU-Kühlers zeichnen. On top vergleichen wir diesen mit dem be quiet! Dark Rock Elite. be quiet! Dark Rock Pro 5 - Los geht's an den Kühler! Die Installation eines CPU-Kühlers kann oft eine Herausforderung darstellen, besonders wenn es um High-End-Modelle mit umfangreichen Kühlsystemen geht. Der bequiet! Dark Rock Pro 5 nimmt sich dieser Herausforderung an und bietet ein Montagesystem, das auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegt ist. Mit einer detaillierten, schrittweisen Anleitung und einem vollständigen Satz von Montagematerialien, die für die meisten aktuellen Intel- und AMD-Sockel passend sind, gestaltet sich die Installation des Dark Rock Pro 5 überraschend unkompliziert. Obwohl der Kühler aufgrund seiner Größe zunächst einschüchternd wirken mag, ermöglicht das durchdachte Design eine reibungslose Einrichtung im PC-Gehäuse. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Installation ist die Kompatibilität mit anderen Systemkomponenten. Der Dark Rock Pro 5 ist so konzipiert, dass er genügend Freiraum für RAM-Module bietet, auch für solche mit größeren Heatspreadern. Diese Überlegung zur Kompatibilität stellt sicher, dass Nutzer nicht zwischen leistungsstarker Kühlung und High-End-Speichermodulen wählen müssen, ein Balanceakt, der bei weniger durchdachten Designs oft erforderlich ist. Das kann nämlich durchaus der Fall sein beim Dark Rock Elite, was ihr definitiv im Hinterkopf behalten solltet. Damit ihr es aber auch noch einfacher habt, hat be quiet! sogar ein Installationsvideo hochgeladen, welches bis ins Detail die Installation mit den verschiedenen Sockeln aufzeigt. https://www.youtube.com/watch?v=CP0AVkjDHSg Installation: Dark Rock Pro 5 (AMD AM5 / AM4, Intel LGA 1700) Die Leistung des bequiet! Dark Rock Pro 5 ist dort, wo er wirklich glänzt. Mit einer beeindruckenden Anzahl von Heatpipes und einem großen, doppeltürmigen Kühlkörper maximiert dieser Kühler die Wärmeableitung und hält die CPU-Temperaturen auch unter intensiver Last niedrig. Diese Effizienz in der Kühlleistung bedeutet, dass Gamer ihre Prozessoren übertakten können, um zusätzliche Leistung zu erzielen, ohne sich Sorgen über Überhitzung machen zu müssen. Der Dark Rock Pro 5 ist somit nicht nur eine Wahl für den durchschnittlichen Nutzer, sondern auch für Enthusiasten, die das Maximum aus ihrem System herausholen möchten. Bei unseren Tests, wofür wir einen AMD 5 3600X benutzt habe, war der CPU-Kühler mit 60° und knapp 45 dB bei voller Leistung ein kleines bisschen heißer als der Dark Rock Elite, aber dafür auch ein wenig leiser. In Relation ist das bei voller Last schon mal ein gutes Zeichen. Im normalen Betrieb und im Quiet-Mode tun sich die beiden CPU-Kühler dagegen wenig. Insgesamt schneidet der Dark Rock Pro 5 dort ein bisschen schlechter als der Dark Rock Elite ab, aber wir reden dann von 2-3° sowie auch 3-4 dB, was wirklich kein großer Unterschied ist. Schlussendlich tun sich beide Geräte nicht viel, bis auf das Design, der Preis und der Platz. be quiet! Dark Rock Pro 5 - Galerie be quiet! Dark Rock Pro 5 - Ist der seinen Vorgängern gerecht? Neben der ordentlichen Kühlleistung ist der Dark Rock Pro 5 auch für seinen leisen Betrieb bekannt. bequiet! hat seinen Ruf auf dem Markt durch die Entwicklung von Produkten, die sowohl effizient als auch flüsterleise sind, gefestigt. Der Dark Rock Pro 5 setzt diese Tradition fort, indem er leistungsstarke, geräuscharme Lüfter verwendet, die selbst bei maximaler Drehzahl kaum hörbar sind. Die gemessenen 45 dB, die wir bei voller Leistung gemessen hatten, entstanden während das Gehäuse offen war und variieren somit nach Gehäuse. Bei der Betrachtung des Preis-Leistungs-Verhältnisses steht der bequiet! Dark Rock Pro 5 in einem Markt, der von einer Vielzahl von Kühlungsoptionen gesättigt ist, in einem interessanten Licht. Angesichts seiner Kühlleistung und des nahezu geräuschlosen Betriebs könnte man erwarten, dass dieser Kühler eine Investition darstellt. Doch der Dark Rock Pro 5 positioniert sich preislich so, dass er für ernsthafte PC-Bauer und Gamer, die Wert auf Qualität legen, zugänglich bleibt. Während es günstigere Optionen gibt, bietet der Dark Rock Pro 5 ein überzeugendes Argument für die Investition in eine überlegene Kühlleistung und Langlebigkeit, was ihn zu einer weisen Entscheidung für diejenigen macht, die ihre Systeme unter intensiven Bedingungen betreiben möchten. Das Design des Dark Rock Pro 5 ist ein weiterer Bereich, in dem bequiet! keine Kompromisse eingegangen ist. Mit seinem charakteristischen schwarzen Finish und der hochwertigen Ästhetik passt der Kühler perfekt in jedes System, besonders in solche, die einen schlanken, professionellen Look anstreben. Die Aufmerksamkeit für Details, von der Qualität der Materialien bis hin zur Präzision der Verarbeitung, unterstreicht die Positionierung des Dark Rock Pro 5 als Top-End-Produkt. Das visuelle Erscheinungsbild ist nicht nur eine Frage der Eitelkeit; es spiegelt auch die Verpflichtung von be quiet! wider, Produkte zu entwickeln, die sowohl funktional als auch visuell ansprechend sind. be quiet! Dark Rock Pro 5 - Produktvorstellung https://www.youtube.com/watch?v=kfVSDmDksxc be quiet! Dark Rock Pro 5 - FAQ Wie teuer ist der Dark Rock Pro 5 CPU-Kühler? Dieser kostet aktuell zwischen 90 - 100 €.Ist der Dark Rock Elite oder Dark Rock Pro 5 besser?Das ist schwierig zu sagen, der Dark Rock Elite ist durchaus in einigen Bereichen einen Hauch besser und kommt mit RGB-Beleuchtung. Dagegen ist der Dark Rock Pro 5 minimalistischer, bietet quasi dieselbe Leistung und ist günstiger. Zudem habt ihr auch noch mehr Platz für eure RAM-Riegel. Daher ist es schlussendlich persönliche Präferenz.Wo kann ich den CPU-Kühler erwerben?Dieser wird direkt von be quiet! angeboten, als auch bei verschiedenen Onlinehändlern wie z. B. Alternate oder Mindfactory. ### be quiet! Dark Rock Elite (Hardware) Test In der Welt des Gamings ist die Leistung des Prozessors ebenso wichtig wie die Grafikkarte. Eine leistungsstarke CPU kann jedoch erhebliche Mengen an Wärme generieren, die ohne angemessene Kühlung zu Leistungseinbußen oder sogar Schäden führen können. Hier spielt der CPU-Kühler eine entscheidende Rolle. Der bequiet! Dark Rock Elite ist ein Produkt, das in diesem Bereich hohe Erwartungen weckt. Mit dem Ruf, eine Kombination aus exzellenter Kühlleistung und nahezu geräuschlosem Betrieb zu bieten, richtet sich dieser Kühler an Gamer und PC-Enthusiasten, die das Maximum aus ihrem System herausholen wollen, ohne Kompromisse bei der Lautstärke eingehen zu müssen oder auf eine Wasserkühlung wechseln zu müssen. In diesem Review werfen wir einen detaillierten Blick auf den bequiet! Dark Rock Elite, analysieren seine Installation, Leistung und das Preis-Leistungs-Verhältnis, um festzustellen, ob er den Anforderungen anspruchsvoller Nutzer gerecht wird. be quiet! Dark Rock Elite - Eiszeit mit RGB? Der erste Schritt nach dem Kauf eines CPU-Kühlers ist die Installation. Der bequiet! Dark Rock Elite zeichnet sich durch ein benutzerfreundliches Design aus, das die Montage vereinfacht. Das beiliegende Montagematerial ist für eine Vielzahl von Sockeln geeignet, darunter die gängigen Optionen von Intel (LGA 1700 sowie einige mehr) und AMD (AM5 / AM4), was den Kühler zu einer vielseitigen Wahl für unterschiedlichste Systemkonfigurationen macht. Die detaillierte Anleitung führt Schritt für Schritt durch den Installationsprozess, wodurch auch weniger erfahrene Nutzer in der Lage sein sollten, den Kühler ohne größere Probleme zu installieren. Falls ihr trotzdem Schwierigkeiten haben solltet den CPU-Kühler an eure Intel oder AMD CPU zu bekommen, dann könnt ihr euch auch hier das Video von be quiet! selbst ansehen. Dieses erläutert sehr gut für beide Anbieter, wie der Einbau funktioniert und da alles dabei ist, ist auch jeder auf demselben Stand. https://www.youtube.com/watch?v=vT_6gUA_bNQ Installation: Dark Rock Elite (AMD AM5 / AM4, Intel LGA 1700) Ein wichtiger Aspekt bei der Installation ist die Kompatibilität mit anderen Komponenten des Systems, insbesondere mit dem Arbeitsspeicher und dem Motherboard. Der bequiet! Dark Rock Elite ist so konzipiert, dass er ausreichend Platz für hohe RAM-Module lässt und nicht mit anderen Elementen auf dem Motherboard kollidiert. Diese durchdachte Gestaltung gewährleistet, dass der Kühler in den meisten Gaming-PCs problemlos Platz findet, ohne dass Abstriche bei der Auswahl der Komponenten gemacht werden müssen, solange das Gehäuse nicht zu klein ist. Aber selbst da hat be quiet Alternativen wie den be quiet Shadow Rock Slim 2. Die primäre Aufgabe eines CPU-Kühlers ist es, die Temperatur des Prozessors effektiv zu senken, und der bequiet! Dark Rock Elite meistert diese Herausforderung mit Bravour. Durch den Einsatz von hochleistungsfähigen Heatpipes und einem großzügig dimensionierten Kühlkörper kann dieser Kühler auch unter intensiver Last eine hervorragende Kühlleistung bieten. Die Temperatur wird effektiv gesenkt, was zu einer stabileren Leistung und längeren Lebensdauer der CPU beiträgt. Entsprechend könnt ihr den Lüfter auf per Regler auf Performance stellen, damit dieser seine 2000 RPM heraushaut. Der Name bequiet! steht für leise Betriebsgeräusche, und der Dark Rock Elite hält, was dieser Name verspricht. Selbst bei voller Drehzahl der Lüfter bleibt der Geräuschpegel erstaunlich niedrig mit knapp 50dB, was vor allem Nutzer ansprechen wird, die Wert auf einen leisen Betrieb legen. Diese Eigenschaft macht den Kühler nicht nur für Gaming-PCs, sondern auch für Arbeitsumgebungen geeignet, in denen Lärm minimiert werden soll. Nochmal um Quiet-Mode des Lüfters, da hatten wir eine Lautstärke von knapp 40 dB bei voller Last unseres AMD 3600X. Zur Verteidigung, das war mit offenem Gehäuse, sobald ihr also ein schönes Gehäuse, welches Schall isoliert habt, ist selbst das auch kein Problem mehr. Somit ist bei diesem CPU-Kühler auch definitiv das Versprechen gehalten. be quiet Dark Rock Elite - Galerie be quiet Dark Rock Elite - Investition, die sich lohnt? Jetzt stellt sich die Frage, die Installation ist top, der Geräuschpegel auch, aber wird unsere CPU gebraten oder läuft es gut? Bei voller Last hat unsere CPU 59° erreicht und somit keine Rekorde geschlagen, doch genug Leistung aufgebracht unser System ordentlich zu kühlen. Somit sei zumindest jetzt schon gesagt, hierbei handelt es sich nicht um die beste Kühlleistung, aber ein gutes Gesamtpaket, was angenehme Installation, leisen Geräuschpegel und gute Leistung vereint. Ein weiterer entscheidender Faktor bei der Auswahl des richtigen CPU-Kühlers ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der bequiet! Dark Rock Elite mag auf den ersten Blick als eine Investition erscheinen, insbesondere im Vergleich zu einigen anderen Modellen auf dem Markt. Jedoch rechtfertigt die Kombination der genannten Aspekte und der hochwertigen Verarbeitung den Preis. Ausschließlich eine Sache hatte uns bei der Verarbeitung verwirrt. Die magnetische Plastikabdeckung ist aus Plastik statt Metall, was theoretisch sogar noch besser Wärme leiten müsste. Dennoch sind wir sehr zufrieden mit dem CPU-Kühler. be quiet! Dark Rock Elite - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=CGxbPfDKdPE be quiet! Dark Rock Elite - FAQ Wie viel kostet der be quiet! Dark Rock Elite?Der Dark Rock Elite kostet knapp 100 - 110 € und ist bei vielen Onlinehändlern wie z. B. Alternate verfügbar.Was bringt mir so ein großer Lüfter?So ein Lüfter hat verschiedenste Vorteile, nicht nur, dass eure CPU deutlich kühler bleibt, sondern auch, dass euer System leise und langlebiger bleibt.Gibt es auch eine Alternative mit weniger RGB?Obwohl dieses Model bereits wenig RGB hat, gibt es z. B. auch den Dark Rock Pro 5, den wir euch hier vorstellen und das komplett ohne RGB. ### Persona 3 Reload (PC) Test Persona 3 Reload, die neueste Überarbeitung des klassischen JRPGs von Atlus, bringt eine tiefgründige und emotional geladene Geschichte zurück auf den PC. Mit verbesserten Grafiken, optimierter Steuerung und neuen Inhalten verspricht diese Version, sowohl langjährige Fans als auch Neulinge zu begeistern. Persona 3, ursprünglich für die PlayStation 2 veröffentlicht, hat sich durch seine einzigartige Mischung aus traditionellem Rollenspiel-Gameplay, Lebenssimulation und einer packenden, düsteren Erzählung einen Namen gemacht. Persona 3 Reload greift diese Elemente auf und verfeinert sie, um eine noch immersivere Erfahrung zu bieten. In diesem Review tauchen wir tief in die Welt von Persona 3 Reload ein, analysieren die Verbesserungen und Neuerungen und bewerten, wie diese das Spielerlebnis beeinflussen. Persona 3 Reload - Ein schönes Comeback Persona 3 Reload bleibt dem Kerngameplay seiner Vorgänger treu, während es gleichzeitig eine Reihe von Verbesserungen und neuen Features einführt. Spieler übernehmen die Rolle eines Highschool-Schülers, der tagsüber ein normales Leben führt und nachts gegen Schattenwesen kämpft, um die Welt vor drohendem Unheil zu bewahren. Diese Dualität des Gameplays, die das soziale Simulations-Element mit dem Dungeon-Crawling und Kampf verbindet, bleibt eines der herausragendsten Merkmale des Spiels. Das Kampfsystem in Persona 3 Reload hat eine spürbare Überarbeitung erfahren. Die Kämpfe laufen flüssiger und bieten den Spielern mehr strategische Tiefe. Eine der bemerkenswertesten Änderungen ist die Möglichkeit, direkte Befehle an alle Mitglieder des Teams zu erteilen, was in früheren Versionen des Spiels nicht möglich war. Diese Änderung allein transformiert die Kampfdynamik und erlaubt eine präzisere Steuerung und Taktik gegenüber den vielfältigen Gegnern. Die sozialen Beziehungen, die der Spieler im Laufe des Spiels aufbaut, spielen eine zentrale Rolle in Persona 3 Reload. Diese Beziehungen, bekannt als "Soziale Links", beeinflussen nicht nur die Geschichte, sondern stärken auch die Fähigkeiten der Personas im Kampf. In Reload wurden diese Beziehungen vertieft und erweitert, mit zusätzlichen Storylines und Ereignissen, die den Charakteren mehr Tiefe verleihen und die Welt von Persona 3 lebendiger machen. Somit könnte ihr mit Reload in ein riesiges Abenteuer eintauchen, welches euch ganz entspannt 70 Stunden und mehr an Inhalt bietet, was heutzutage definitiv nicht mehr gang und gäbe ist. Persona 3 Reload - Galerie Persona 3 Reload - Neue Grafik bringt frischen Wind Eines der sofort erkennbaren Updates in Persona 3 Reload ist das grafische Upgrade. Die Charaktermodelle und Umgebungen wurden überarbeitet, um von modernen PCs maximal zu profitieren. Die Texturen sind schärfer, die Beleuchtung ist verbessert, und die Animationen sind flüssiger, was zusammen eine visuell beeindruckende Erfahrung schafft. Diese Verbesserungen sind besonders in den Kampfszenen und bei den Persona-Beschwörungen zu bemerken, die jetzt spektakulärer denn je sind. Der Soundtrack von Persona 3 hat schon immer eine wichtige Rolle im Gesamterlebnis gespielt, und in Reload ist das nicht anders. Die Musik wurde remastered, um eine höhere Klangqualität zu bieten, und neue Tracks wurden hinzugefügt, die perfekt zur Atmosphäre des Spiels passen. Die Sprachausgabe wurde ebenfalls erweitert, mit mehr vertonten Dialogen, die die emotionale Tiefe der Geschichte und der Charaktere verstärken. Persona 3 Reload führt eine Reihe von neuen Inhalten und Features ein, die das Spielerlebnis bereichern. Dazu gehören neue Personas, zusätzliche Nebenmissionen und ein erweiterter Endgame-Bereich, der selbst den erfahrensten Spielern eine Herausforderung bietet. Diese Neuerungen sorgen nicht nur für zusätzliche Spielstunden, sondern auch für frische Strategien und Erlebnisse, selbst für diejenigen, die mit der ursprünglichen Version vertraut sind. Der erweiterte Endgame-Bereich bietet eine Reihe von hochgradig herausfordernden Kämpfen und Belohnungen, die darauf abzielen, die Fähigkeiten und das Durchhaltevermögen der Spieler auf die Probe zu stellen. Diese Ergänzung ist ein klares Signal, dass Atlus darauf bedacht war, sowohl neuen als auch wiederkehrenden Spielern etwas Neues zu bieten. Neben den größeren Änderungen hat Atlus auch eine Vielzahl von allgemeinen Verbesserungen implementiert, wie schnellere Ladezeiten, eine überarbeitete Benutzeroberfläche und die Möglichkeit, Spielstände jederzeit zu speichern. Diese Verbesserungen machen das Spielerlebnis insgesamt angenehmer und zugänglicher, besonders für diejenigen, die vielleicht nicht so viel Zeit auf einmal investieren können. Persona 3 Reload - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=DG_gy1Tecco Persona 3 Reload - Trailer Persona 3 Reload - FAQ ### LG Ultra Gear 27GP850-B (Hardware) Test In der Welt der Gaming-Monitore, wo die Schlacht um Hertz, Millisekunden und Bildqualität wütet, hat LG mit dem Ultra Gear 27GP850-B einen bemerkenswerten Konkurrenten ins Rennen geschickt. Dieser Monitor verspricht, die Bedürfnisse anspruchsvoller Gamer zu erfüllen, indem er hochmoderne Technologie mit beeindruckender Leistung kombiniert. In diesem Review schauen wir uns das Gesamtpaket genauer an, welches der LG 27GP850-B zu bieten hat. Obwohl dieser Monitor bereits länger auf dem Markt ist, könnte dieser zu einer Überlegung für jeden ernsthaften Gamer sein, da dieser preislich in einem guten Rahmen liegt. LG Ultra Gear 27GP850-B - Was 300 € bereits bieten können Der LG Ultra Gear 27GP850-B soll nicht nur ein weiterer Gaming-Monitor sein, sondern auch ein Statement um die 300 € herum. Hier soll der Spieler wissen, dass ihn ein prachtvolles Erlebnis auf PC oder Konsole erwartet, ohne viel zu viel Geld ausgeben zu müssen. Entsprechend hat dieser 27" Monitor ein breites Portfolio an Werbeversprechen, die entweder pures Marketing sein könnten oder dem Nutzer eine tolle Erfahrung bieten, von Nano IPS-Technologie, über 165Hz, bis hin zu Aspekten wie Synchronisationsunterstützungen von G-Sync und AMD FreeSync für die verschiedenen Grafikkarten und einer Reaktionszeit von 1 MS ist alles dabei. Doch bevor wir ganz genau schauen, gucken wir uns diesen Monitor erstmal von außen an. Der Monitor lässt sich schnell mit dem mitgelieferten Standfuß zusammenbauen und sieht in dem schwarz rotem Design wirklich wie ein guter Gaming-Monitor aus. Zwar lässt sich dieser mit dem Standfuß nahtlos anstecken, doch wir bevorzugen unseren Hexcal Single Monitorarm, der uns hier die völlige Freiheit bietet. Hierfür werden vier Schrauben benötigt und dann kann der Monitor dank des VESA Standards direkt angebracht werden. Denn im ersten Moment kann das fast rahmenlose Design des Monitors überzeugen, aber der Standfuß leider nicht. Um wirklich die volle Kontrolle über den Monitor zu haben, empfiehlt es sich da extern Hilfe zu holen, was bei dem Preis schade ist, aber so schlimmer Aspekt, da wir ja hauptsächlich etwas vom Bildschirm selbst erwarten. Abgesehen davon kommt der Monitor neben dem Standfuß auch mit einem HDMI 2.0 sowie Display Port 1.4 Kabel. Beide sind jedoch sehr kurz, also empfehlt es sich hier im Vorfeld ein längeres zu besorgen, besonders bei einem höhenverstellbaren Tisch. Bei den Anschlüssen habt ihr aber noch neben 2 x HDMI und 1 x Displayport noch einen AUX-Anschluss, sowie 2 x USB 3.0 und einen Upstream USB-Anschluss zur Verfügung. Nachdem bei uns alles angeschlossen und bereit war, konnte es endlich losgehen. Der LG Ultra Gear 27GP850-B mit einer Auflösung von 2560 x 1440 dürfte nämlich für einige Leute ein schönes Upgrade sein. Das Werbeversprechen sagt nämlich, dass das Display dank der eingebauten Technologie und dem breiten Farbspektrum (DCI-P3 98%) eine breite Palette an Farben abdeckt und das tut dieser Bildschirm auch, nur nicht wirklich direkt, wie wir fanden. Zwar bietet der Monitor ein schönes Userinterface an, welches mit und ohne externe Software betrieben werden kann, doch ist es zu Beginn und vor allem mit dem Stick unter dem Bildschirm eine ziemliche Arbeit. Wir haben wirklich viel damit herumgespielt, bis wir schlussendlich wirklich zufrieden mit den Farben und der Helligkeit waren, damit wir ordentlich spielen, als auch arbeiten konnten. Das Problem ist nämlich, dass es nur vorgefertigte Profile gibt, die ihr hier und da anpassen könnt. Eine 100 % Freiheit habt ihr nicht und entsprechend muss hier und da daran gebastelt werden, damit es passt. Jetzt haben wir natürlich besonders zu Beginn viel gemeckert, das heißt jedoch nicht, dass der Monitor nichts kann. Denn sobald ihr bereit seid, zeigt der LG Ultra Gear 27GP850-B, was er kann! LG 27GP850-B - Galerie LG 27GP850-B - Schick, aber nicht perfekt Für euch haben wir den Monitor durch alle möglichen Szenarien gejagt. Sei es ein neuer AAA-Titel wie Skull & Bones oder ein schnelles Spiel wie CounterStrike 2, Valorant oder League of Legends, bei denen jede Sekunde zählt. Da wir vorher mit 1920 x 1080 mit 60 Hz gespielt hatten, haben wir erst wirklich verstanden, was wir da verpasst haben. Dieser Monitor lässt eure Spiele nicht nur wirklich gut aussehen, sondern hat von dem Wort Screen Tearing nichts gehört. Das bedeutet, wenn ihr etwas anspruchsvollere Spiele spielt, es nicht aussieht, als würde das Bild mitten drin hängen oder reißen. Das liegt an der G-Sync bzw. Free-Sync Technologie, die der Monitor automatisch nutzt, sobald eure Grafikkarte und der Monitor auf einem Level sind, laufen die Spiele absolut flüssig(Vorausgesetzt eure Hardware macht mit). Dabei war es wirklich egal, ob Mittags um 12 Uhr die Sonne geschienen hat oder es komplett dunkel war, mit 400 Nits war uns der Bildschirm nie zu dunkel, geschweige denn irgendwas nicht erkennbar. Sei es an typischen Word arbeiten oder beim Zocken, dieser Monitor hat uns in keinem Moment im Stich gelassen. Schlussendlich waren wir sogar erstaunt, dass der Monitor zwischenzeitlich für 250 € verfügbar war, da es wirklich ein wirklich tolles Paket ist, für Spieler, die von Full HD endlich upgraden wollen, aber der 4K Sprung alleine preislich viel zu weit weg ist. Hiermit tut ihr euch und euren Augen definitiv einen Gefallen, da der Monitor wirklich alles Wichtige gut macht. Ihr habt tolle Reaktionszeiten, schnelle Bildwiederholungsraten, es ist egal, ob es hell oder dunkel ist, bei dem Monitor macht es nach einem etwas holprigen Einstieg nur noch Spaß! Einzig ein letzter Aspekt, der als Werbeversprechen galt, hat uns etwas geärgert. Zwar bietet der Bildschirm auch eine HDR-Funktion an, doch waren wir davon absolut nicht überzeugt. Der Bildschirm wurde eher leicht gelblich in Relation zu vorher und hat die wahre Farbpracht verfälscht. Wir empfehlen euch daher, spielt mit den Einstellungen herum und macht diesen Monitor zu eurem persönlichen Highlight. Klar, das klingt im ersten Moment nicht so ansprechend, aber schlussendlich spricht das Resultat für sich. LG Electronics 27GP850-B - Unboxing https://www.youtube.com/watch?v=VKEZ1yJqkow Unboxing von En. ASMR Unbox LG Electronics 27GP850-B - FAQ Wie viel kostet dieser LG Gaming-Monitor?Der Gaming-Monitor kostet ca. 300 €. Je nach Anbieter kann das um ca. 30 € variieren.Gibt es diesen Monitor in anderen Größen?Ja, es gibt zum Beispiel auch den LG Ultra Gear 32GP850-B-BEU mit 31,5" für Spieler, die lieber einen größeren Monitor bevorzugen.Wo kann ich den 27GP850-B kaufen?Diesen Monitor könnt ihr direkt bei LG bestellen oder bei eurem Elektrofachhändler des Vertrauens. Von Amazon bis hin zu Saturn und Media Markt haben alle möglichen lokalen, als auch Onlinehändler diesen Monitor vorrätig.Was ist die QHD-Auflösung?QHD steht für Quad High Definitiv und beschreibt die Bildschirmauflösung von 2560 x 1440 Pixeln bei einem Seitenverhältnis von 16:9, welcher dieser Monitor unterstützt. Wer also von normalem HD einen Sprung nach oben machen möchte, dürfte hier schon einen großen Unterschied sehen. ### Like a Dragon Infinite Wealth (PS5) Test  Im Test zeigt Like a Dragon Infinite Wealth, dass es die Transformation vom Brawler zum Turn-Based-Rollenspiel endgültig vollzogen hat – im positiven Sinne! Während der Vorgänger gerade beim Kampfsystem noch ein wenig gestrauchelt hat, gibt es kaum noch Kritik daran in Infinite Wealth. Und die Story erst! Der Wahnsinn. Doch keine Eile. Über 100 Stunden Spiel wollen natürlich ausführlich besprochen werden.  Like a Dragon Infinite Wealth steht zu Beginn allerdings auf wackeligen Beinen.  Das liegt weniger an der Story, sondern vielmehr am Pacing. Zu Beginn erlebt ihr erst einmal ein Comeback der aus Teil 7 bekannten Charakter-Riege um Ichiban, Saeko und Co. Das Spiel bringt euch das Kampfsystem erneut in seinen Facetten bei und erklärt erste wesentliche Dinge. Auch auf Hawaii, der neuesten Location der Serie, setzt sich dies fort. Bis Kapitel 3, teilweise sogar Kapitel 4, zieht sich das eigentliche “Tutorial” des Spiels. Das können gut 15-20 Stunden sein.  Like a Dragon Infinite Wealth – Story par excellence Like a Dragon Infinite Wealth ist die mit Abstand größte Storyline der Reihe, die euch diesmal 50-60 Stunden nur für die Storyline beschäftigen wird. Und wichtig zu wissen ist, dass es gerade für Kiryu’s Motive durchaus wichtig sein kann, das Spin-Off “Like a Dragon The Man Who Erased His Name” gespielt zu haben. Ihr bekommt zwar einen sehr groben Abriss dessen, was passiert. Aber es hilft dennoch, vieles zu verstehen.   Ansonsten aber dürft ihr euch auf die üblichen starken Crime-Drama-Abschnitte, eine geballte Man- und auch Womanpower sowie die typischen urkomischen Side-Stories freuen, von denen es gleich mehrere Dutzende gibt. Erstmals kann ich Kritik an der Storyline eines Yakuza/Like a Dragon-Spiels äußern.  Denn Like a Dragon Infinite Wealth versucht meiner Meinung nach zu viele Geschichten gleichzeitig abzuarbeiten. Und zwar spätestens dann, wenn es darum geht, die Stories von Kiryu und Ichiban parallel zu führen. Das wird spätestens ab einem gewissen Zeitpunkt sogar sehr schwierig, wenn die beiden Charaktere kaum unterschiedlicher in ihrem gegenwärtigen Gemütszustand sein könnten. Mehr Details als das möchten wir euch aus Spoiler-Gründen aber auch nicht verraten.  Das aber soll keineswegs den Spaß an der Story verderben. Sie ist immer noch eine 11/10, nur eben nicht mehr ganz so stringent wie in vorherigen Abschnitten, die einen deutlichen Fokus auf einen Gesamthelden hatten (mit Ausnahme von Yakuza 4, wo ihr ebenfalls mehrere Charaktere gespielt habt). Auch leidet das Pacing hin und wieder eben aufgrund des Splits von Kiryu und Ichiban, wodurch manche Abschnitte richtig stark und (melo-)dramatisch sind, während der andere Charakter gerade die Zeit seines Lebens hat.  Like a Dragon Infinite Wealth – Überarbeitetes Kampfsystem mit Pepp Das Kampfsystem funktioniert im Grunde genommen ähnlich wie im vorherigen Spiel, bietet jedoch jetzt eine viel feinere Kontrolle über die Kämpfe. Gegner können nicht mehr frustrierende Gelegenheitsangriffe außerhalb ihrer Reihe starten. Noch besser ist, dass ihr jetzt frei seid, eure Charaktere neu zu positionieren, bevor ihr einen Angriff startet, die Winkel ausrichtet und idealerweise einen Straßenschläger durch drei oder vier seiner Freunde rammt, sodass sie alle in einem verworrenen, stets befriedigenden Haufen landen.  Auch wenn das Kampfsystem unkompliziert ist, verleihen die Charaktere und die Vielfalt der Feinde ihm reichlich Farbe. Ichiban besitzt immer noch eine fieberhafte, von Dragon Quest durchdrungene Vorstellungskraft, die gewöhnliche Straßenrüpel in absurde Cartoon-Klischees verwandelt. Hafenarbeiter werden zu Piraten, streitsüchtige Soundcloud-Rapper zu von KISS inspirierten Metalheads, und Sicherheitskräfte verwandeln sich in Roboter-Vollstrecker.  Die überlebensgroßen Halbstarken bieten eine unterhaltsame Auswahl an Zielen, die von Ichibans neuer Truppe von Kumpels getreten, geschlagen und gesprengt werden können. Darunter sind Chitose (eine wohlhabende, aber clevere junge Erbin, die mit Ballettbewegungen kämpft) und Eric Tomizawa, ein düsterer Taxifahrer, der mit Reifenhebern, Straßenfackeln und anderen improvisierten Werkzeugen seines Handwerks kämpft. Diese unterhaltsamen neuen Freunde findet man im Hauptstadt-Hub des Spiels, Honolulu; eine wunderschöne, offene hawaiianische Stadt, die endlich groß genug erscheint, um die JRPG-Ambitionen des Spiels zu unterstützen. Sicherlich geräumiger als das Yokohama des vorherigen Spiels.  Komplettiert wird das Ganze von einer sehr großen Auswahl an verschiedenen Jobs, die ihr an mehreren Spots in Like a Dragon Infinite Wealth wechseln könnt. Darunter sind ein Aquanaut, Surfer, ein Bruce Lee-inspirierter Fighter-Stil, Tennisspielerin und vieles mehr. Die Fähigkeiten sind sehr cool und irrwitzig gestaltet, sodass sich wildes Probieren definitiv lohnt!   Like a Dragon Infinite Wealth – Minispiele bis zum Abwinken Jeder der drei Stadthubs ist vollgepackt mit Ablenkungen und Minispielen. Es gibt ein lustiges Crazy Taxi-inspiriertes Lebensmittel-Liefer-Minispiel, sowie Serienklassiker wie Shogi, Poker, Mahjong und Darts, sowie eine Auswahl von emulierten SEGA-Arcade-Klassikern wie dem obskuren 3D-Prügelspiel SpikeOut. Karaoke kehrt natürlich zurück, wobei Kiryu einmal mehr sein Herz bei Baka Mitai ausschütten darf.  Während die Nebengeschichten beiden Helden reichlich zum Lachen und zum Nachdenken geben, tendieren Kiryus dazu, alte Fans (wie vermutlich die meisten von euch) stärker zu berühren, da sie zufällige Begegnungen mit alten Bekannten zeigen, die einerseits aufgewachsen, andererseits sich an die neuen Gegebenheiten der Welt anpassen müssen. Während Ichibans Suche nach seiner Mutter an den Herzstrings ziehen kann, eignet er sich besser für verrücktere Szenarien, darunter Rückblenden zu vergangenen Begegnungen mit wütenden Mega-Roombas und erwachsenen Babys, die als wichtige komödiantische Entlastung dienen und das Schwere ausgleichen.  Es gibt reichlich Gelegenheiten, um in der Stadt zu grinden, wobei Hawaii und Japan jeweils einen mehrstufigen prozedural generierten Dungeon bieten, wenn ihr unbedingt etwas zusätzliche Erfahrung und Bargeld braucht. Und für diejenigen, die wirklich knapp bei Kasse sind, gibt es zahlreiche zusätzliche Geldverdienstmöglichkeiten, die sich aus den beiden "Haupt"-Minispielen, der Sujimon League und Dondoko Island, ergeben, die wiederum mit dem Hauptspiel verbunden sind.  Dondoko Island hat meine Aufmerksamkeit am besten gehalten. Ein von Animal Crossing inspiriertes Nebenspiel über die Wiederherstellung einer von Müll bedeckten Insel zu einem Fünf-Sterne-Resort. Es ist fröhlicher und luftiger Spaß und hat sich fest in den Teil meines Herzens verankert, der es liebt, Zahlen exponentiell steigen zu sehen, wenn Gäste, die ich in den Hauptstadt-Hubs getroffen habe, meine zunehmend schillernde Insel besuchen. Das Erreichen des Endziels eines Fünf-Sterne-Resorts hat mich insgesamt etwa zehn Stunden gekostet, was genug Geld brachte, um den größten Teil des restlichen Spiels finanziell zu vernachlässigen, sowie einen mächtigen Angriff für Ichiban. Alles in allem eine schöne Abwechslung von der Hauptgeschichte nach meinen ersten 20 Stunden.  Die Sujimon League ist ein Nebenspiel, bei dem Kreaturen gegeneinander antreten (unter Verwendung der verschiedenen schrulligen Charaktere, die ihr als "Monster" auf dem Feld trefft). Es fühlt sich eher wie ein leichtes mobiles Gacha-Spiel als wie Pokemon an. Es ist eine niedliche Ausrede, um seltsame Straßenleute zu suchen, zu besiegen und anzuwerben, aber das einfache und statische Kampfsystem hat mir nicht viel gebracht und reduzierte sich größtenteils darauf, ein höheres Level an Kreaturen zu haben und ihre Schere-Stein-Papier-Schadensarten im Auge zu behalten.  Like a Dragon Infinite Wealth – Optisch & akustisch ein Leckerbissen Die Grafik von Like a Dragon Infinite Wealth ist über jeden Zweifel erhaben und macht einen grundsoliden Eindruck – genauso wie bei seinem Vorgänger. Das Spiel flimmert mit butterweichen 60 FPS über euren Bildschirm und die Effekte können sich sehen lassen. Einige Szenen wirken zwar etwas schwach, im großen Ganzen aber bekommt ihr es hier mit einer tollen Präsentation zu tun.  Akustisch gibt es keinerlei Grund zu meckern – wenn wir von der schwachen englischen Sprachausgabe absehen. Die japanischen Originale sind so gut wie eh und je, der Soundtrack ein Traum und die Karaoke-Songs fantastisch.   Zuletzt bliebe da noch die Kontroverse um den New Game+, der hinter dem 15 Euro teuren Upgrade versteckt ist. Ja, das ist mies und sollte nie die Runde machen. Auf der anderen Seite: Nach über 100 Stunden mit Like a Dragon Infinite Wealth werde ich vermutlich erst einmal nicht zurückkehren, weil ich noch andere Spiele auf der Liste habe, die genauso lang sind – Persona 3 und auch Final Fantasy VII Rebirth, um nur zwei zu nennen. Einen Punkt Abzug bekommt Like a Dragon Infinite Wealth dennoch für diese miese Abzocke.  Like a Dragon Infinite Wealth – Trailer https://www.youtube.com/watch?v=NsEhtwkHDt0 ### Paleo Pines (PC) Test Paleo Pines lädt Spieler in eine prähistorische Welt ein, die reich an Abenteuern, Entdeckungen und natürlich Dinosauriern ist. In diesem einzigartigen Spiel übernehmen die Spieler die Rolle eines Dinosaurierpflegers, dessen Aufgabe es ist, eine Insel zu erkunden, die von diesen majestätischen Kreaturen bevölkert wird. Das Spiel kombiniert Elemente aus Cozy-Titeln zu einem fesselnden Erlebnis, das sowohl junge als auch erwachsene Spieler anspricht. Mit einer lebendigen Grafik, einer einladenden Spielwelt und einer Vielzahl von Dinosauriern, die gepflegt, trainiert und beschützt werden wollen, setzt Paleo Pines neue Maßstäbe im Genre der Lebenssimulationsspiele. In diesem Review tauchen wir tief in die Welt von Paleo Pines ein, um zu sehen, ob das Spiel hält, was es verspricht, und welche Überraschungen es für die Spieler bereithält. Paleo Pines - Ein kleiner Kindheitstraum Das Herzstück von Paleo Pines ist das Gameplay, das zwar im ersten Moment stark an andere Farmingspiele erinnert, aber durchaus dank den Dinosauriern hervorsticht. Spieler beginnen ihr Abenteuer mit einem kleinen Stück Land auf der Insel Paleo Pines, das sie den Ort in eine blühende Zuflucht für Dinosaurier verwandeln müssen. Das Spiel führt die Spieler schrittweise in seine Mechaniken ein, beginnend mit grundlegender Aufgabe, wie es auch in anderen Spielen dieser Art der Fall ist, bevor es mit dem Füttern und Pflegen der Dinosaurier, bis hin zu komplexeren Herausforderungen losgehen kann. Eines der herausragenden Merkmale des Spiels ist die Interaktion mit den Dinosauriern. Jede Dinosaurierart hat ihre eigenen Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Vorlieben, was das Spielerlebnis dynamisch und abwechslungsreich macht. Spieler müssen lernen, auf die Bedürfnisse ihrer Dinosaurier einzugehen, um eine starke Bindung zu ihnen aufzubauen, die für die Entwicklung und das Wohlbefinden der Dinosaurier entscheidend ist. Neben der Pflege der Dinosaurier bietet Paleo Pines auch eine schöne Welt zur Erkundung. Die Insel ist voller Geheimnisse, die die Spieler entdecken können. Diese Erkundungsreisen sind nicht nur für die Sammlung von Ressourcen wichtig, sondern auch für das Treffen neuer Charaktere, die den Spielern auf ihrer Reise helfen oder ihnen neue Herausforderungen stellen. Visuell ist Paleo Pines durchaus schön gemacht, dennoch nicht unbedingt für jeden etwas. Das Spiel präsentiert eine farbenfrohe und lebendige Welt. Die Dinosaurier sind mit großer Sorgfalt gestaltet, wobei jede Art ihre einzigartigen Merkmale und Persönlichkeiten aufweist. Die Umgebungen sind ebenso beeindruckend, von üppigen Wäldern und weiten Ebenen bis hin zu geheimnisvollen Höhlen und Küstenlandschaften. Die Grafik schafft es, eine Welt zu erschaffen, die sowohl einladend als auch ein herzerwärmendes Gefühl mit sich gibt. Der Soundtrack und die Soundeffekte von Paleo Pines tragen wesentlich zur Atmosphäre des Spiels bei. Die musikalische Untermalung ist stimmungsvoll und passt sich den verschiedenen Situationen im Spiel an, von entspannenden Melodien, wenn die Spieler ihre Dinosaurier pflegen, bis hin zu dynamischeren Stücken während der Erkundung oder bei Konfrontationen mit Gefahren. Die Soundeffekte, insbesondere die Laute der Dinosaurier, sind realistisch und tragen dazu bei, diese prähistorischen Kreaturen zum Leben zu erwecken. Paleo Pines - Richtiger Ansatz, aber da geht deutlich mehr Obwohl Paleo Pines im ersten Moment nach einem sehr gelungenen Titel aussieht, ist dieser vermutlich noch nicht für jeden etwas, oder eher etwas für die jüngere Generation. In Relation zu anderen Cozy-Games ist dieser Titel wirklich nicht komplex. Ihr farmt, zähmt Dinosaurier und erfühlt simple Aufgaben wie z. B. Besorgungen für andere zu erledigen. Zudem ist die Story und das drumherum, mit knapp 10 - 15 Stunden auch nicht etwas, wofür Leute knapp 30 € ausgeben würden, außer für das eigene Kind vermutlich. Um das Spiel besser zu machen, könnten die Entwickler durchaus mehr in die Tiefe gehen. Die Dinosaurier sind zwar toll und können euch sogar auf der Farm helfen, aber dagegen sind Spiele wie Palworld bereits deutlich weiter und kosten genau dasselbe. Daher sind wir durchaus der Meinung, dass das Spiel zwar wirklich knuffig ist, aber keinen Spieler mehr als einige Stunden an den Bildschirm fesseln kann, außer ihr liebt diese Tiere über alles andere. Paleo Pines - Launch Trailer https://www.youtube.com/watch?v=ciJjXgwTqyg Paleo Pines - FAQ Wie viel kostet das Spiel?Der Titel kostet aktuell knapp 30 € auf Steam. Natürlich kann das manchmal weniger sein, dank den ganzen Steam Sales.Wo kann ich das Spiel kaufen?Paleo Pines gibt es für PC (Steam), PlayStation 4, PlayStation 5, als auch für Xbox. Entsprechend sind diese Spiele digital in den jeweiligen Stores verfügbar. ### Hexcal - Die Premium Desk Setup-Lösung In der sich ständig weiterentwickelnden Arbeitswelt von heute ist ein gut gestalteter und funktionaler Arbeitsplatz für Produktivität und Kreativität unerlässlich. Ein gut eingerichteter Schreibtisch kann nicht nur Belastung reduzierbaren, sondern auch eure Konzentration steigern, da ihr nicht mehr abgelenkt seid. Hier kommt Hexcal ins Spiel. Als Wegbereiter innovativer Schreibtischlösungen bietet das Unternehmen ein umfassendes Sortiment an hochwertigen Produkten, die euren Schreibstisch für das Homeoffice als auch fürs Gaming neu definieren sollen. Vom revolutionären Hexcal Studio bis zum ergonomischen Hexcal Single Monitor Arm ist jedes Produkt so konzipiert, dass es eure Erfahrung am Schreibtisch verbessert und eine optimale Körperhaltung und Komfort fördert. In diesem Beitrag gehen wir grob auf alle Premium-Produkte durch und zeigen euch ihre Funktionen, Vorteile und die positiven Auswirkungen auf eure Produktivität und euer Wohlbefinden. Hexcal - Perfekt für Gaming und Homeoffice Hexcal Studio:An einem einfachen Schreibtisch sind schon viele der größten Ideen entstanden - Kunstwerke, wissenschaftliche Durchbrüche und technische Meisterleistungen, die unser Leben neu gestalten. Hexcal Studio, ein multifunktionales Produkt, wurde entwickelt, um eure kreativen Ideen direkt an eurem Schreibtisch zum Leben zu erwecken. Mit seinem ergonomischen Design, praktischen Kabelmanagementlösungen, ermüdungsfreier Beleuchtung und hochwertigen Materialien hebt Hexcal Studio euren Arbeits- und Schaffenserfahrung auf ein High-End-Niveau. Es fördert eine intensive, kreative Umgebung für Menschen, die gerne am Schreibtisch arbeiten. Besonders wer den Kabelsalat nicht mehr am Tisch sehen kann, wird bei diesem Produkt fündig, da dieser nicht nur Platz für diese hat, sondern auch als Mehrfachsteckdose dient. Somit ist alles versteckt und ihr könnt per USB-Anschluss oder per QI-Ladepad alle eure Geräte entspannt davon aus laden. Hexcal Single Monitor Arm:Der Hexcal Single Monitor Arm ist eine unverzichtbare Ergänzung für jeden Arbeitsbereich. Dadurch, dass dieser komplett frei bewegbar ist, lässt es auf durchdachtes Design schließen, das sich auf das Wohlbefinden des Nutzers konzentriert. Die zahlreichen Varianten zur Positionierung des Monitors, geben dem Benutzer die Flexibilität, alles auf seine bevorzugte Höhe und seinen bevorzugten Winkel einzustellen, was die Belastung und Ermüdung während langer Arbeitsstunden reduziert. Darüber hinaus wird die Schreibtischoberfläche ein deutlich aufgeräumter Arbeitsplatz bzw. Bereich zum Zocken, da dieser einen integrierten Kabeltunnel hat. Selbst wir waren sehr begeistert davon, wie ihr hier lesen könnt. Hexcal Elevate Standing Desk:Der Hexcal Elevate Stehschreibtisch verkörpert mit seinem zweimotorigen Linak-Hubsystem, den intelligenten Bedienelementen und der Bluetooth-Konnektivität die Innovation am modernen Arbeitsplatz. Diese Integration spiegelt das Engagement für Komfort und Spitzentechnologie wider und ermöglicht eine mühelose Höhenverstellung und Anpassungsoptionen, die den verschiedenen Benutzerpräferenzen und Arbeitsanforderungen gerecht werden. Sein minimalistisches Design ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern fördert auch eine aufgeräumte und konzentrierte Arbeitsumgebung, die die Konzentration und das Wohlbefinden steigert. Dieses Produkt sieht nicht nur wirklich gut aus, sondern stellt Produkte, wie die von IKEA komplett in den Schatten. Wir hatten mal so einen Schreibtisch, den wir sogar selbst hoch und herunterdrehen mussten. Absolut keine Konkurrenz für den Hexcal Elevate Stehstreibtisch. Leider ist dieser aktuell noch nicht in Europa verfügbar. Sobald sich dies ändert, sagen wir euch natürlich Bescheid, damit ihr diesen nicht verpasst! Hexcal Desk Mat Bundle:Das Hexcal Desk Mat Bundle bietet eine Mischung aus Funktionalität und Luxus, die sowohl den Komfort als auch die Ästhetik des Arbeitsplatzes verbessert. Die geräumige Schreibtischunterlage bietet eine große Oberfläche für verschiedene Aufgaben. Ihr könnt damit eure Schreibtischoberfläche vor Dreck und Schaden schützen und erhaltet dabei gleichzeitig eine glatte und bequeme Oberfläche zum Schreiben, Tippen und nutzen einer Maus genießen. Ein zusätzliches ergonomisches Handgelenkpolster erhöht den Komfort bei langen Arbeitszeiten oder langen Spielsessions. Dabei kriegen eure Arme besseren Halt und ihr reduziert die Belastung darauf. Zusätzlich sorgt das magnetische Design dafür, dass sowohl die Schreibtischunterlage als auch das Handgelenkkissen sicher an ihrem Platz bleiben, was die Stabilität und das Benutzererlebnis deutlich verbessert. Das Hexcal Desk Mat Bundle wird in einem komplett erweiterten Paket geliefert. Das bedeutet, dass Sie die Matte nicht erst ausrollen müssen, sondern sie sofort nach dem Öffnen der Verpackung auf euren Schreibtisch legen und nutzen könnt. Wir sind definitiv begeistert von dieser Matte und nutzen sie täglich, selbst bei diesem Artikel. Mehr dazu erfahrt ihr auch hier. Hexcal Magnetic Charging Cable:Das magnetische USB-C zu USB-C-Ladekabel ist eine vielseitige und praktische Lösung zum Aufladen von Typ-C-Geräten. Sein magnetisches Design bietet eine problemlose Aufbewahrung, verhindert zudem, dass das Kabel sich verheddert und gewährleistet einen einfachen Zugang, insbesondere für Leute, die viel unterwegs sind oder nur wenig Platz auf dem Schreibtisch haben. Die reversiblen USB-C-Anschlüsse machen das Kabel noch praktischer, denn sie verhindern, dass das Kabel verkehrt herum eingesteckt werden muss, was das Laden und die Datenübertragung effizienter und zeitsparender macht. Mit seiner zuverlässigen Leistung und seinem schicken als auch funktionalen Design ist das Hexcal Magnetic Cable ein wertvolles Zubehör für Besitzer von vielen Typ-C-Geräten, sei es Hause, im Büro oder auf Reisen. Die Premium-Produkte von Hexcal sind nicht nur ein Statement für Stil, Funktionalität und Innovation, sondern auch eine wirklich gute Lösung für viele Gamer und im Homeoffice. Die Produkte sind definitiv bis ins Detail durchdacht, schaut sie euch also selbst mal an und verbessert euren Alltag am Schreibtisch damit. Wenn ihr mehr über die einzelnen Produkte herausfinden wollt, könnt ihr dies hier in unseren einzelnen Testberichten. Hexcal - Crème de la crème für den Schreibtisch https://www.youtube.com/watch?v=g1zsJ77MFOk FAQ Wo kann ich Produkte von dieser Premiummarke erwerben?Die verschiedenen Produkte, könnt ihr auf ihrer Webseite erwerben.Wie viel kosten die Produkte?Das ist ganz unterschiedlich, was ihr benötigt. Kleinere Teile fangen ab knapp 30 € an und es kann hochgehen bis zum absoluten Premiumprodukt für knapp 800 €. Wenn ihr mehr dazu erfahren wollt, könnt ihr euch auch unseren Testbericht dazu durchlesen.Was ist der Vorteil an diesen Produkten?Diese Produkte sind nicht nur hochwertig hergestellt, sondern haben allesamt auch einzigartige Vorteile. Der Single Monitor Arm als Beispiel hat einen sehr praktischen Kabeltunnel, der das Kabelmanagement erleichtert. Das Hexcal Studio dagegen ist komplett einzigartig und bietet nicht nur Platz, Licht und viele andere nützliche Funktionen, sondern setzt sich komplett von den restlichen Produkten auf dem Markt ab. ### Hexcal Desk Mat Bundle (Hardware) Review In der Welt des Gaming-Zubehörs gibt es Produkte, die nicht nur durch ihre Funktionalität, sondern auch durch ihr Design und ihre Vielseitigkeit herausstechen. Das Hexcal Desk Mat Bundle ist ein solches Produkt, das darauf abzielt, die Gaming-Setup-Erfahrung auf ein neues Level zu heben. Dieses Bundle, bestehend aus einer hochwertigen Schreibtischunterlage und einem magnetischen Kissen, verspricht nicht nur eine optische Aufwertung des Gaming-Bereichs, sondern auch eine spürbare Verbesserung der des Komforts. In diesem Review werden wir das Hexcal Desk Mat Bundle unter die Lupe nehmen und euch verraten, ob sich so ein Update sich zum Zocken oder im Home-Office lohnen. Hexcal Desk Mat Bundle - Funktionales und schickes Design Das Erste, was beim Hexcal Desk Mat Bundle ins Auge fällt, ist das schlichte, aber schicke Design und die hochwertige Verarbeitung. Die Schreibtischunterlage gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Einmal in Schwarz und einmal in Braun, wobei wir uns für erstere entschieden haben. Verschiedene Größen für verschiedene Setups gibt es leider nicht, aber im Fall eines höhenverstellbaren Tisches ist dies die optimale Größe. Die Oberfläche der Matte ist aus einem strapazierfähigen Material gefertigt, das nicht nur angenehm unter den Händen liegt, sondern auch eine optimale Gleitfähigkeit für die Maus bietet. Dies ist besonders wichtig für Gamer, die Wert auf Präzision und Schnelligkeit legen. Das vegane Leder mag sich für einige im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber innerhalb eines Tages wollten wir es auch nicht missen, da unsere Hände da dran nicht schwitzen und on top sehr gemütlich abgelegt sind. Neben der ästhetischen Komponente überzeugt das Bundle auch durch die Qualität der verwendeten Materialien. Die Unterseite der Matte ist mit einem rutschfesten Material ausgestattet, das einen sicheren Halt auf nahezu jeder Schreibtischoberfläche gewährleistet. Dies verhindert ein Verrutschen während intensiver Gaming-Sessions und trägt somit zu einer ungestörten Spielumgebung bei. Die Kanten der Matte sind sorgfältig vernäht, was nicht nur zur Langlebigkeit beiträgt, sondern auch ein Ausfransen der Ränder verhindert. Wir haben seitdem wir die Matte nutzen einige Stunden League of Legends, Palworld, Valorant und mehr hinter uns und diese ist uns in der Zwischenzeit keinen Zentimeter verrutscht, außer wir haben beide Hände genommen und diese von selbst verrückt. Das Hexcal Desk Mat Bundle zeichnet sich nicht nur durch sein Design und die Materialqualität aus, sondern auch durch seine Funktionalität. Die Schreibtischunterlage bietet genügend Platz, um nicht nur die Maus, sondern auch die Tastatur und weitere Peripheriegeräte komfortabel zu platzieren. Dies sorgt für eine einheitliche Spieloberfläche, die das Gaming-Erlebnis verbessert und gleichzeitig den Schreibtisch vor Kratzern und Abnutzung schützt. Allgemein sieht es aber auch schick aus, wenn alles an einem Platz ist. Ein weiteres Highlight des Bundles ist, dass das mitgelieferte Kissen magnetisch ist. Somit könnt ihr es jederzeit abnehmen und wieder dran machen, falls ihr es gerade benötigt. Zusätzlich ist es dank des Magneten auch so fest, dass nicht passieren kann, egal wie viel ihr herum wackelt beim Zocken. Die Vielseitigkeit des Hexcal Desk Mat Bundles zeigt sich auch in der Kompatibilität mit verschiedenen Gaming-Setups. Egal, ob es sich um einen PC, eine Konsole oder eine mobile Gaming-Station handelt, die Schreibtischunterlage und die dazugehörigen Accessoires lassen sich problemlos in jede Umgebung integrieren. Dies macht das Bundle zu einer ausgezeichneten Wahl für Gamer, die Wert auf ein schickes und funktionales Design ihres Spielbereichs legen. Hexcal Desk Mat Bundle - Galerie Hexcal Desk Mat Bundle - Angenehmer Begleiter Die wahre Qualität eines Gaming-Zubehörs zeigt sich erst in der praktischen Anwendung. Das Hexcal Desk Mat Bundle wurde mit dem Ziel entwickelt, die Benutzererfahrung zu verbessern, und dieses Versprechen hält es in vielerlei Hinsicht. Die glatte Oberfläche der Matte ermöglicht eine präzise Maussteuerung, was besonders bei schnellen Bewegungen und präzisen Zielvorgängen in Spielen von Vorteil ist. Gamer, die verschiedene Genres spielen, von schnellen Shootern bis hin zu Strategiespielen, werden die verbesserte Reaktionsfähigkeit und Präzision zu schätzen wissen. Wie wir bereits erwähnt hatten, hat es bei uns problemlos bei jedem Titel geklappt. Die ergonomischen Vorteile des Bundles dürfen ebenfalls nicht unterschätzt werden. Die angenehme Textur und die Größe der Matte fördern eine natürliche Hand- und Armposition, die Ermüdungserscheinungen bei langen Gaming-Sessions reduziert. Darüber hinaus trägt die einheitliche Spieloberfläche dazu bei, dass Tastatur und Maus auf dem gleichen Niveau liegen, was eine ergonomisch günstigere Haltung ermöglicht. Allgemein hat Hexcal soweit bei uns einen positiven Eindruck hinterlassen, mit gewiss gut durchdachten Aspekten, die sie meist von den Konkurrenten abheben. Auch hier waren wir mehr als angetan, nur der Preis ist etwas, was nicht für jeden ist. In diesem Fall können wir dennoch sagen, es lohnt sich besonders für Gamer im Home-Office. Hexcal - Product video https://www.youtube.com/shorts/VbB5Mdo_Lrw Hexcal Desk Mat Bundle - FAQ Wo kann ich das Hexcal Desk Mat Bundle kaufen?Das Bundle könnt ihr direkt bei Hexcal erwerben.Wie viel kostet das Bundle?Das Bundle kostet ca. 110 €. Hier kommt es wirklich drauf an, wollt ihr eurem Setup den letzten Schliff geben? Dann ist das durchaus eine gute Wahl!Gibt es das Bundle auch einzeln?Tatsächlich bietet Hexcal die Matte und die Armstütze nur zusammen an. Wer jedoch eins haben möchte, sollte sich hier wirklich beides zusammen überlegen, da die Kombination wirklich gut gelungen ist. ### Jackbox Party Pack 10 (PC) Test Jackbox Party Pack 10 für PC markiert die neueste Ergänzung zur beliebten Jackbox Party-Serie, die für ihre innovativen und unterhaltsamen Partyspiele bekannt ist. Mit einer Fülle neuer Spiele und Verbesserungen setzt der zehnte Teil der Serie das Erbe fort, Freunde und Familie auf humorvolle und einzigartige Weise zu unterhalten. In diesem ausführlichen Review werden wir uns auf die verschiedenen Aspekte von Jackbox Party 10 konzentrieren, einschließlich der Spielvielfalt, des Multiplayer-Modus, der Benutzerfreundlichkeit und des Gesamtunterhaltungswerts. Jackbox Party Pack 10 - Ein riesiger Spaß für alle Jackbox Party Pack 10 bietet wieder mal eine beeindruckende Sammlung aus fünf neuen Spiele, die sowohl Kreativität als auch strategisches Denken fordern. Jedes Spiel bringt eine frische Dynamik in die Party, von Wortspielen bis hin zu kreativen Zeichenherausforderungen. Die Entwickler haben es geschafft, die Essenz dessen, was die Serie so beliebt gemacht hat, beizubehalten, während sie gleichzeitig genug Neuerungen einführen, um auch langjährige Fans der Serie zu überraschen und zu begeistern. Ein besonderes Highlight ist die Art und Weise, wie Jackbox Party Pack 10 kulturelle Trends und Humor einbezieht, was zu Spielen führt, die aktuell, witzig und oft urkomisch sind. Die Art, wie die Spiele konstruiert sind, stellt sicher, dass jede Spielrunde einzigartig ist und die Spieler immer wieder neue und unerwartete Situationen erleben. Der Multiplayer-Modus ist das Herzstück der Reihe. Das Spiel macht es unglaublich einfach, mit Freunden und Familie, egal ob lokal oder online, in die Action einzusteigen. Eine der Stärken des Spiels ist seine Zugänglichkeit; Spieler benötigen lediglich ein Smartphone oder Tablet als Controller, was die Einstiegshürde deutlich senkt und eine breite Teilnahme ermöglicht. So haben wir auch auf mehreren Partys zahlreiche Stunden Spaß gehabt. Jeder hatte ein Smartphone und ein Tablet mit Windows hat bereits gereicht zum Hosten, damit es losgehen kann. Nachdem wir das Spiel gestartet haben, kommen wir zur Benutzeroberfläche, die wirklich benutzerfreundlich ist, was den Einstieg in das Spiel erleichtert. Selbst für diejenigen, die mit der Serie oder sogar mit Videospielen im Allgemeinen weniger vertraut sind, war das ein Kinderspiel. Die schnelle und unkomplizierte Einrichtung macht Jackbox Party Pack 10 zu einem idealen Spiel für spontane Partys oder gesellige Abende. Grafisch bleibt Jackbox Party Pack 10 seinem charakteristischen Stil treu, mit lebendigen und oft skurrilen Grafiken, die perfekt zum Ton des Spiels passen. Die visuellen Elemente sind nicht nur witzig, sondern unterstützen auch die Spielmechanik, indem sie Informationen klar und verständlich darstellen. Der Soundtrack und die Soundeffekte tragen wesentlich zur Atmosphäre bei. Die Musik ist eingängig und sorgt für eine fröhliche Stimmung, während die Soundeffekte und die Stimme des Erzählers den Humor und die Lebendigkeit jedes Spiels verstärken. Es hat sich zwischenzeitlich wirklich wie eine kleine Gameshow angefühlt, bei der wir alle Live dabei sein konnten. Jackbox Party Pack 10 - Galerie Jackbox Party Pack 10 - Für jeden etwas dabei Ein Schlüsselelement, das Jackbox Party Pack 10 von vielen anderen Partyspielen unterscheidet, ist seine hohe Wiederspielbarkeit. Dank der spannenden Spiele und den fast unendlichen möglichen Szenarien, die sich aus den Interaktionen der Spieler ergeben, fühlt sich jede Spielrunde neu und aufregend an. Die Flexibilität der Spiele, die sich an verschiedene Gruppengrößen und -dynamiken anpassen, sorgt dafür, dass Jackbox Party Pack 10 auch nach mehreren Spielrunden frisch und interessant bleibt. Einzig könnte es einige Veteranen stören, da nicht alles komplett neu ist. Ein Kernaspekt von Jackbox Party Pack 10 ist seine Fähigkeit, soziale Interaktionen zu fördern. Die Spiele sind so gestaltet, dass sie Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Spielern ermutigen, was oft zu lustigen und unvergesslichen Momenten führt. Diese soziale Komponente ist besonders in der heutigen Zeit, in der Online-Spiele dominieren, ein erfrischender Aspekt und macht Jackbox Party Pack 10 zu einem idealen Spiel für gesellige Zusammenkünfte. Jackbox Party Pack 10 - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=U89jYtt9xr0&list=PLFGmKxrmeRFt0iP2oZCcq_Y3Z4H82TIuH Jackbox Party Pack 10 - FAQ Wie viel kostet das Spiel?Jackbox Party Pack 10 kostet 34,99 €.Für welche Konsolen gibt es diesen Titel?Das Spiel ist für Steam, Nintendo Switch, Xbox, PlayStation und ist auch spielbar mit allen Geräten die einen Browser haben, solange es einen passenden Host gibt.Wie viele Leute können gleichzeitig spielen?Insgesamt können neun Leute zusammen spielen und bis zu 10.000 Leute zugucken. ### Hexcal Magnetic Cable (Hardware) Test Das Hexcal Magnetic Cable ist ein innovatives Zubehör, das sich durch seine magnetische Anschlusstechnologie von herkömmlichen Kabeln abhebt. In einer Welt, in der Gaming-Setups immer komplexer werden und die Notwendigkeit einer schnellen und effizienten Verbindungstechnik zunimmt, verspricht das Hexcal Magnetic Cable, eine bequeme und zuverlässige Lösung für das Setup daheim oder unterwegs zu bieten. In diesem Review werden wir das USB-C zu USB-C-Kabel der Premiumklasse mal genauer ansehen. Hexcal Magnetic Cable - Praktischer Wegbegleiter Das Hexcal Magnetic Cable beeindruckt zunächst durch sein elegantes und robustes Design. Die magnetische Ummantelung ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern bietet auch eine praktische Funktionalität: Sie sorgt dafür, dass das Kabel immer in Form bleibt. Die Verarbeitung des Kabels ist hochwertig, mit einem strapazierfähigen Mantel, der sowohl Flexibilität als auch Langlebigkeit gewährleistet. Obwohl das Hexcal Magnetic Cable ein USB-C zu USB-C-Anschluss hat ist dieses Kabel durchaus vielseitig in Bezug auf Kompatibilität. Da ab Ende 2024 alle Ladebuchsen mit USB-C angefertigt werden sollen, ist dieses Kabel bereits für die Zukunft gewappnet. Es gibt aber auch genug Adapter auf dem Markt, die es euch ermöglichen jede Art von Geräten daran zu nutzen, einschließlich Smartphones, Tablets und diversen Gaming-Peripheriegeräten. Diese universelle Kompatibilität ist ein großer Vorteil für alle, die mehrere Geräte gleichzeitig nutzen und regelmäßig zwischen ihnen wechseln müssen. In der Praxis überzeugt das Hexcal Magnetic Cable durch seine Leistungsfähigkeit. Die Übertragungsraten sind konsistent und zuverlässig, sowohl bei der Datenübertragung als auch beim Laden von Geräten. Die Erfahrung mit dem Hexcal Magnetic Cable war insgesamt sehr positiv. Die einfache Handhabung und die schnelle Verbindungstechnik bieten einen deutlichen Komfortgewinn im Vergleich zu herkömmlichen Kabeln. Zwar hatten wir kein Prüfgerät, um die maximale Geschwindigkeit genau zu testen, aber für unseren Gaming und Arbeitsalltag, hat es vollkommen genügt. Hexcal Magnetic Cable - Galerie Ein entscheidender Aspekt für jedes Kabel, insbesondere für solche, die in Gaming-Setups verwendet werden, ist die Langlebigkeit. Das Hexcal Magnetic Cable zeigt in diesem Bereich beeindruckende Leistungen. Durch seine robuste Bauweise und die qualitativ hochwertigen Materialien ist es gegen alltäglichen Verschleiß und häufiges Ein- und Ausstecken gut geschützt. Die magnetische Hülle ist so konstruiert, dass egal was ihr damit macht, es wieder in die ursprüngliche Form zurückkann, wie ihr es auf den Bildern seht. Diese Zuverlässigkeit kann besonders, wenn ihr am Reisen seid und ihr schnell das Handy laden wollt, sehr nützlich sein. Bei der Betrachtung des Preis-Leistungs-Verhältnisses des Hexcal Magnetic Cable ist es wichtig, die gebotenen Vorteile gegenüber herkömmlichen Kabeln zu berücksichtigen. Obwohl es möglicherweise teurer ist als Standardkabel, bietet das Hexcal Magnetic Cable erhebliche Mehrwerte in Bezug auf Komfort, Geschwindigkeit und Vielseitigkeit. Für Nutzer, die in einem hochwertigen Setup investieren, in dem Zuverlässigkeit und Schnelligkeit entscheidend sind, stellt das Kabel eine sinnvolle Investition dar. Das Hexcal Magnetic Cable richtet sich an eine Zielgruppe, die Wert auf Ästhetik, praktischen Nutzen und Vielseitigkeit legt. Das Kabel ist ideal für Nutzer, die häufig zwischen verschiedenen Geräten und Aufbewahrungsorten wechseln oder die Einfachheit der magnetischen Hülle schätzen. Insgesamt war das ein etwas anderer, aber auch wirklich interessanter Test, denn unser Gaming-Setup wurde damit durchaus aufgewertet. Falls ihr mehr über die anderen Hexcal Produkte wissen wollte, schaut euch doch unseren Test zu deren Monitorarm an. Hexcal Magnetic Cable - Unboxing https://www.youtube.com/shorts/Fb2IFecHyJQ Hexcal Magnetic Cable - FAQ Wie viel kostet das Kabel von Hexcal?Das USB-C-Kabel von Hexcal kostet ungefähr 35 €.Wo kann ich das magnetische Kabel kaufen?Das Kabel könnt ihr im Onlineshop von Hexcal erwerben. Alle ihre Produkte werden weltweit verschickt.Was kann ich mit diesem Kabel machen?Mit diesem USB-C-Kabel könnt ihr so einiges anstellen. Neben dem Aufladen eurer Geräte, könnt ihr damit auch sehr schnell eure Daten von Gerät A nach Gerät B versenden.Lohnt es sich, so viel Geld für ein magnetisches USB-C-Kabel zu investieren?Das kommt ganz auf eure Präferenzen an. Dieses Kabel dürfte euch jedoch viel Zeit beim Entwirren ersparen, da es seine Form dank der magnetischen Ummantelung behält. Außerdem sieht es dabei auch noch gut aus, was ein guter Kaufgrund für viele sein dürfte. ### be quiet! Dark Power 13 (Hardware) Test Das be quiet! Dark Power 13 ist ein Netzteil, das speziell für anspruchsvolle PC-Setups konzipiert wurde. In der Welt der PC-Hardware ist dieser Teil nämlich oft ein unterschätztes, aber entscheidendes Element, das die Stabilität und Effizienz des gesamten Systems maßgeblich beeinflusst. Der Dark Power 13 beeindruckt, nicht nur durch seine Leistung, sondern auch durch seine Verarbeitung und seine Zuverlässigkeit. In diesem Review werden wir die technischen Spezifikationen, das Design, die Leistungsfähigkeit und die Benutzererfahrung dieses Netzteils eingehend betrachten. be quiet! Dark Power 13 - Premiumqualität für jeden Gaming-PC Allgemein ist be quiet! für seine großartige Qualität bekannt und besonders bei Netzteilen ist das ein wichtiger Aspekt. Denn wenn es mal knallt, können durchaus einige Komponenten betroffen sein. Die Dark Power Reihe ist entsprechend schon seit längerem für seine Zuverlässigkeit bekannt und kann sich daher anderen Netzteilen auf dem Markt abheben. Wie in unserem Fall, mit einer Leistung von 850 Watt und einer 80 PLUS Platinum-Zertifizierung garantiert das Netzteil nicht nur ausreichend Power für anspruchsvolle Gaming-PCs, sondern auch eine beeindruckende Energieeffizienz. Dies bedeutet weniger Stromverbrauch und geringere Wärmeentwicklung, was besonders bei langen Gaming-Sessions wichtig ist. Am Ende des Artikels verraten wir euch auch noch mehr zur Effizienz von Netzteilen und dessen Zertifizierungen, also dran bleiben lohnt sich. Wie ihr unserer Galerie entnehmen könnt, ist selbst die Bauqualität des Dark Power 13 ist bemerkenswert. Das Netzteil ist robust gebaut und verfügt über hochwertige Komponenten, die eine lange Lebensdauer und Zuverlässigkeit gewährleisten. Entsprechend fühlt sich auch die Verpackung und alle Kabel, die mitgeliefert sind nach einem Premiumprodukt an. Das Design des be quiet! Dark Power 13 ist sowohl ästhetisch ansprechend als auch funktional. Obwohl sich einige vermutlich RGB wünschen würden, finden wir, dass das schlichte mit schwarzem Finish hier am besten passt. Vor allem, da RGB sowieso schlecht sichtbar ist an dieser Stelle. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Kabel modular sind und mit hochwertigen Sleeves umhüllt sind. Somit sind sie nicht nur optisch ansprechend, sondern bieten auch eine ausgezeichnete Flexibilität bei der Kabelverwaltung. Dies ermöglicht einen sauberen und organisierten Aufbau im Inneren des PC-Gehäuses. Ein weiteres herausragendes Merkmal des Dark Power 13 ist sein nahezu geräuschloser Betrieb. Dank des SilentWings 3 Lüfters, der für seine leise Leistung bekannt ist, bleibt das Netzteil auch unter Last flüsterleise. Dies ist besonders für Spieler wichtig, die Wert auf eine ruhige Spielumgebung legen. In unserem Fall kombiniert mit dem Shadow Base 800 FX Gehäuse, könnten wir glücklicher nicht sein. In der Praxis überzeugt der Dark Power 13 mit seiner stabilen und zuverlässigen Leistung, was für von Hochleistungs-Komponenten unerlässlich ist. Selbst bei anspruchsvollen Anwendungen und Spielen, die die Hardware bis an ihre Grenzen treiben, hält das Netzteil stand und sorgt für eine ununterbrochene Stromversorgung. Entsprechend hat sich be quiet! auch einen Namen gemacht, der für diese Qualität spricht. Schließlich möchte keiner, dass seine 800 € Grafikkarte, wegen eines schlechten Netzteiles verabschiedet. Entsprechend war unser Erlebnis mit diesem Netzteil durchweg positiv. Die einfache Installation und das modulare Kabelsystem erleichtern den Aufbau. Das Netzteil unterstützt auch die neuesten Anschlüsse wie ATX 3.0, was es zu einer zukunftssicheren Option für Gamer macht, die ihre Systeme aufrüsten möchten. Jedoch empfiehlt es sich vorher etwas in die Thematik einzulesen und die Verkablung entsprechend euren Anforderungen anzupassen. be quiet! Dark Power 13 - Galerie be quiet! Dark Power 13 - Sicher für die Zukunft Der Dark Power 13 zeichnet sich durch seine hohe Kompatibilität und Vielseitigkeit aus, was es zu einer exzellenten Wahl für verschiedenste PC-Builds macht. Egal ob es sich um ein High-End-Gaming-Setup oder um eine Workstation für anspruchsvolle Anwendungen handelt, der Dark Power 13 bietet die notwendige Leistung und Stabilität. Ausschließlich bei kompakteren PC-Builds kann es durchaus schwierig werden, obwohl wir an dieser Stelle auch ein modulares Netzteil empfehlen. Diese erlauben es euch selbst zu entscheiden, welche Kabel angeschlossen werden, die bei günstigeren Modulen fest angeschlossen sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Dark Power 13 ist seine Energieeffizienz. Mit der 80 PLUS Platinum-Zertifizierung arbeitet das Netzteil nicht nur effizient, sondern trägt auch dazu bei, den Energieverbrauch und die Stromkosten zu senken. Diese Effizienz ist besonders bei langen Gaming-Sessions und für Anwender, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, von Bedeutung. Die Reduzierung der Wärmeentwicklung trägt ebenfalls zur Langlebigkeit der PC-Komponenten bei und fördert einen umweltfreundlicheren Betrieb. Bei der Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses des Dark Power 13 mit 850W stellt man fest, dass es sich um eine Investition in die Zukunft des Gaming-Setups handelt. Zwar liegt der Preis höher als bei einigen anderen Netzteilen auf dem Markt, doch die Qualität, Leistung und Zuverlässigkeit rechtfertigen diesen Preis. Für Gamer, die eine langfristige, effiziente und leistungsstarke Stromversorgungslösung suchen, bietet der Dark Power 13 einen erheblichen Wert. be quiet! Dark Power 13 - Wichtige Tipps zu Netzteilen Zu aller erst, bevor ihr eine neue PSU kauft, solltet ihr euch bewusst sein, wie viel Strom euer bestehendes oder neues System benötigen wird. In einem Beispiel Setup gehen wir von 800W aus. Entsprechend begebt ihr euch auf die Suche nach einem Netzteil, was wirklich schwierig sein kann, da der Markt zahlreiche Optionen bietet und diese mit verschiedenen Zertifikaten voll gekleistert sind. Diese reichen von 80 PLUS bis hin zum 80 PLUS Titanium. Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen, erklären wir euch entsprechend, was es damit auf sich hat. Denn je besser es zertifiziert ist, desto weniger habt ihr Verlust des Stroms. Bei dem Dark Power 13 z. B. haben wir ein 80 Plus Titanium Zertifikat, welches eine Effizienz bis zu 95,2 % hat. Das heißt, nur 4,8 % der Stromleistung gehen bei optimaler Last verloren. Damit ist aber nicht gemeint, dass ihr bei 800 W 4,8 % Stromverlust habt in Relation zu einem 80 PLUS (80 % Effizienz) Netzteil. Diese Werte werden normalerweise nämlich bei einer 50 % Auslastung des Netzteils erreicht, wo euer PC sich normalerweise befinden sollte. Daher ist es wichtig, dass ihr euer Setup gut optimiert, um entsprechende Netzteile auch ausreizen zu können, wenn ihr schließlich schon mehr zahlt. Abgesehen davon empfehlen wir euch auch den Aufbau von Netzteilen anzusehen, ob diese z. B. Modular, Semi-Modular oder nicht Modular sind. Das Dark Power 13 in diesem Fall ist Modular, da ihr wirklich alle Kabel selbst anstecken und wählen könnt. Semi entsprechend unterstützt dies nur bei gewissen Anschlüssen und bei letzterem habt ihr eigentlich gar keine Wahl. Für ein sauberes Design empfehlen wir daher ein modulares Netzteil mit einer entsprechenden Zertifizierung, um wirklich das meiste aus eurem System zu machen. be quiet! Dark Power 13 - Produktpräsentation https://www.youtube.com/watch?v=KDe0twqKnNo be quiet! Dark Power 13 - FAQ Wie viel kostet das be quiet! Dark Power 13? Je nachdem ob ihr 750W, 850W oder 1000W benötigt sind diese Preise zwischen 180 € und 250 €Wo kann ich das Netzteil kaufen?Das Netzteil lässt sich bei zahlreichen Onlinehändlern wie Mindfactory, Alternate oder cyberport erwerben. Alternativ führen es auch einige Anbieter lokal vor Ort.Warum sollte ich mir dieses Netzteil holen?Das lässt sich so nicht sagen. Um das Netzteil optimal nutzen zu können, benötigt ihr ein gut abgestimmtes System, welches sich im Normalbetrieb im 50 % Bereich des Netzteils bewegt für die bestmögliche Effizienz. Schaut euch bestenfalls Hilfen an, die euch euren Stromverbrauch errechnen, um herauszufinden, ob dieses Netzteil in euer Gaming-Setup passt. ### Fashion Dreamer (Switch) Test In der farbenfrohen Welt der Videospiele, die von actiongeladenen Abenteuern und strategischen Herausforderungen dominiert wird, bietet Fashion Dreamer für die Nintendo Switch eine erfrischende Abwechslung. Dieses Spiel, das sich ganz dem Thema Mode widmet, lädt Spielerinnen und Spieler ein, in die Rolle eines aufstrebenden Modedesigners zu schlüpfen. Bezüglich der Welt der Mpde verspricht Fashion Dreamer nicht nur ein unterhaltsames, sondern auch ein inspirierendes Erlebnis. In diesem Review tauchen wir in die Welt von Fashion Dreamer ein und finden heraus, ob dieser Titel mit den vorherigen für 3DS und co. mithalten kann. Fashion Dreamer - Hübsch … aber das wars auch Fashion Dreamer zeichnet sich damit aus, dass es an unsere moderne Welt angeknüpft ist. Entsprechend heißt es, dass wir nicht nur tolle Designs erstellen wollen, sondern auch ein berühmter Influencer werden. Nachdem ihr also in die Welt von Eve eingetaucht seid, heißt es, mit anderen in Verbindung treten und zeigen, was ihr drauf habt. Durchaus schade ist hier, dass das Spiel absolut keine Story besitzt. Es fühlt sich also so an, als ob ihr bei Instagram oder TikTok mit anderen Menschen in Verbindung tretet und denen ein Outfit zusammenstellt, was auf deren Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das ist zwar durchaus amüsant, besonders weil ihr für die ganzen Klamotten kein Geld ausgebt, aber wirklich motivierend auf lange Zeit ist es nicht. Designen, wie ihr es bei z. B. Animal Crossing New Horizons kennt, gibt es hier auch nicht. Das Spiel fokussiert sich mehr darauf, dass ihr Leute gut kleidet. Eventuell könnt ihr hier und da Farben ändern, Muster nutzen, aber das ist auch quasi schon das Limit des Spiels. Bei insgesamt 50 € ist das schon durchaus wenig. Die visuelle Präsentation von Fashion Dreamer dagegen ist ein wahrer Augenschmaus. Die Grafik ist lebendig und detailreich, mit einer Palette, die von pastellfarbenen Tönen bis hin zu kräftigen, leuchtenden Farben reicht. Die Charaktermodelle sind stilvoll und vielfältig, was die inklusive Botschaft des Spiels unterstreicht, dass Mode für jeden da ist. Die Umgebungen, von den Ateliers bis hin zum Fotomodus, sind vollgepackt mit tollem Design. Schade aber auch hier, dass es nicht genug Filter gibt. Fashion Dreamer - Galerie Fashion Dreamer - Guter Gedanke, aber noch zu wenig Ein weiterer Aspekt, der Fashion Dreamer durchaus noch hervorgebt, ist die Integration sozialer Elemente. Spieler können ihre Kreationen online teilen und Feedback von der Community erhalten. Diese Interaktionen bieten nicht nur eine Plattform für Inspiration und Austausch, sondern fördern auch ein freundliches Wettbewerbsumfeld. Entsprechend fühlt sich das auch für jeden an, der das Spiel mag, als ob er wirklich auf Social Media unterwegs ist, statt nur auf der Nintendo Switch. Die Langzeitmotivation wird durch regelmäßige Updates und Events gesichert, zumindest teilweise. Neue Inhalte, wie saisonale Modeartikel oder thematische Herausforderungen, halten das Spiel frisch und animieren Spieler, immer wieder zurückzukehren. Darüber hinaus kann das Fortschrittssystem von Fashion Dreamer motivieren euch durchaus länger an das Spiel zu setzen, denn je mehr ihr für andere Leute designt, desto mehr schaltet ihr frei. Fashion Dreamer - Launch Trailer https://www.youtube.com/watch?v=Qw2lMtClsZ0 Fashion Dreamer - FAQ Wie viel kostet das Spiel?Aktuell kostet der Titel knapp 50 €, je nach Anbieter.Lohnt sich der Titel für die Nintendo Switch?Es ist ein schönes und auch amüsantes Fashion-Spiel. Für den Preis lässt sich dennoch durchaus darüber streiten, da es nicht viel zu tun bzw. Abwechslung gibt.Auf welchen Konsolen gibt es Fashion Dreamer?Aktuell gibt es den Titel ausschließlich für die Nintendo Switch.Wann ist das Spiel erschienen?Der Titel ist am 02. November 2023 erschienen.Wo kann ich dieses Spiel kaufen?Digital könnt ihr Fashion Dreamer im Nintendo Switch Store kaufen. Wer das Spiel lieber physisch für seine Sammlung haben möchte, kriegt es bei verschiedensten Onlinehändler oder Lokal bei Läden wie Saturn, Media Markt oder Müller. ### WarioWare Move It! (Switch) - Gewinnspiel Um gut in das neue Jahr zu starten, haben wir direkt ein spaßiges Gewinnspiel für euch vorbereitet. Bei diesem habt ihr die Chance Wario auf eure Couch zu holen und zahlreiche Minispiele zu spielen. Insgesamt gibt es nämlich eins von drei WarioWare Move It! Paketen zu gewinnen, die das Spiel für die Nintendo Switch als auch ein bisschen Merchandise passend dazu enthalten. Wie ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen. WarioWare Move It! - Zeit für Party Party! Obwohl WarioWare Move It! einen Einzelspielermodus hat, liegt der Fokus bei diesem Spiel definitiv nicht hierauf. Sobald ihr diesen nämlich fertig habt, erwarten euch im Multiplayer über 200 Minispiele, die nur darauf warten von euch gezockt zu werden. Wer also auf der Suche nach einem ausgezeichneten Koop-Titel ist, ist bei diesem WarioWare Spiel genau richtig. Schnappt euch also so schnell es geht Freunde, Familie oder Bekannte und zockt, was das Zeug hält! Denn hier trifft definitiv Humor auf eine breite Palette verschiedenster Spiele. Dazu zählt als Beispiel auch das Minispiel Spiegelgefährten. Hierbei muss der Spieler mit den Joy-Cons sich mit dem Rücken zum Fernseher drehen und der andere steht diesem gegenüber und zeigt diesem, welche Bewegungen gemacht werden müssen. Da können bereits ziemlich schnell ulkige Positionen bei herumkommen. Wer jetzt Lust auf einen witzigen Multiplayer-Titel für Klein und Groß bekommen hat, ist genau richtig hier. Denn abgesehen von einem Testbericht zum Spiel, den ihr hier findet, habt ihr auch die Chance eins von drei Spielpaketen zu gewinnen. Was ihr dafür tun müsst und wie lange das Gewinnspiel geht, erfahrt ihr etwas weiter unten. WarioWare Move It! - Galerie Wird geladen… WarioWare Move It - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=Jq5kolg8stY Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 06.02.2024 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit, sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen, auszahlen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg! ### WarioWare Move It! (Switch) Test WarioWare Move It! für die Nintendo Switch ist die neueste Ergänzung zur beliebten WarioWare-Spielserie, die bekannt für ihre exzentrischen und temporeichen Minispiele ist. Diese neue Ausgabe bringt den charakteristischen verrückten Humor und die innovative Spielmechanik der Serie auf die Nintendo Switch, wobei ein besonderer Fokus auf die Bewegungssteuerung gelegt wird. In diesem umfangreichen Review werden wir in die Welt von WarioWare Move It eintauchen, um seine Spielmechanik, den Mehrspieler-Modus und die allgemeine Spielerfahrung zu untersuchen. WarioWare Move It! - Minispiele bis zum Abwinken Die Kernattraktion von WarioWare Move It! liegt in seiner einzigartigen Sammlung von Minispielen, die speziell für die Bewegungssteuerung der Nintendo Switch entworfen wurden. Jedes Minispiel ist eine kurze, schnelle Herausforderung, die von den Spielern verlangt, körperlich aktiv zu sein, indem sie die Joy-Con-Controller schwingen, drehen und neigen. Diese Interaktivität führt zu einer energetischen und oft humorvollen Spielerfahrung. Die Minispiele sind einfach zu verstehen, aber schwierig zu meistern, und bieten eine unterhaltsame Herausforderung für Spieler aller Altersklassen. Die Vielfalt der Spiele reicht von sportlichen Aktivitäten bis hin zu abstrakten Puzzles, wobei jedes Spiel seine eigene einzigartige Wendung und Herausforderung bietet. Wichtig ist hier zu erwähnen, wer diese Reihe das erste Mal spielt, sich eventuell im ersten Moment etwas überrannt fühlt, da es direkt losgeht. Sorgen braucht ihr euch dennoch nicht machen, denn nach ein paar Runden im "Story"-Modus, habt ihr den Dreh raus und dürftet nicht mehr frustriert sein. Auch WarioWare Move It! bleibt der charakteristischen ästhetischen Präsentation der Serie treu. Die Grafik ist lebhaft, bunt und voller skurriler Charaktere, die man von WarioWare-Titeln erwartet. Die visuelle Darstellung der Minispiele ist dabei meist klar und direkt, was in den hektischen und schnellen Runden unerlässlich ist und vermutlich den ein oder anderen Puls hochjagt. Die Benutzeroberfläche ist dabei einfach verständlich, was den schnellen Wechsel zwischen den Spielen enorm erleichtert. Entsprechend ist die Präsentation nicht nur funktional gut ausgearbeitet, sondern fügt auch der humorvollen und verspielten Atmosphäre des Spiels eine zusätzliche Ebene hinzu. Eine der größten Stärken von WarioWare Move It ist sein Mehrspieler-Modus. Die Möglichkeit, gegen Freunde und Familie in einer Reihe von verrückten und chaotischen Minispielen anzutreten, sorgt für stundenlangen Spielspaß und zahlreiche Lacher. Der Wettbewerbsmodus ist leicht zugänglich und erfordert keine langwierige Einrichtung, was diesen Modus ideal für Partys oder spontane Gaming-Sessions macht. Die Wiederspielbarkeit des Spiels ist zudem durch die über 200 Minispiele und die steigende Schwierigkeit enorm hoch, zumindest wenn ihr mit Freunden spielt. Denn alleine kann dagegen relativ schnell die Luft raus sein. Sei es, weil das Spiel zu schwierig oder anstrengend alleine wird oder weil ihr alles irgendwie oder irgendwo schon gesehen habt. WarioWare Move It! - Galerie WarioWare Move It! - Viel Abwechslung WarioWare Move It bietet eine ausgeglichene Mischung aus leicht zu erlernenden, aber herausfordernden Minispielen an. Der Schwierigkeitsgrad steigt progressiv an, was die Spieler stetig herausfordert und gleichzeitig ein Gefühl der Erfüllung bietet, wenn sie schwierigere Minispiele erfolgreich abschließen. Einige Spiele erfordern schnelles Denken und Agilität, während andere mehr auf Genauigkeit und strategisches Vorgehen abzielen. Diese Vielfalt stellt sicher, dass das Spiel nie monoton wird und die Spieler ständig auf Trab hält. Problematisch wird es nur, bei einigen Spielen, wenn die Joy-Cons nicht das tun, was ihr erwartet. Denn oft werden schnelle oder präzise Reaktionen erwartet und hier haben wir oft dumm aus der Wäsche geguckt. Das tut zwar dem Spiel ansichtlich nichts, aber in Kombination mit Controllern, über die schon seit Jahren gemeckert wird, ist das schon sehr schade. Hoffentlich wird es bei der Switch 2 präziser und schneller. Zu guter Letzt bleibt WarioWare Move It der Tradition der Serie treu und bietet eine exzentrische Besetzung von Charakteren, jeder mit seinem eigenen einzigartigen Stil und Persönlichkeit. Der Story-Modus führt die Spieler durch eine Reihe von Leveln, die euch durch verschiedenste Minispiele jagen und mit einem Boss enden, welcher euch nochmal zum Schwitzen bringt. Das ist durchaus ein rundes Erlebnis, aber besonders halt im Multiplayer. WarioWare Move It! - Übersichtstrailer https://www.youtube.com/watch?v=Jq5kolg8stY WarioWare Move It! - Gewinnspiel Wer es bis hierhin geschafft hat, hat sich auch eine kleine Belohnung verdient. Denn wir verlosen insgesamt dreimal das Spiel WarioWare Move It! mit einem kleinen Merchandise Paket. Hierfür müsst ihr nur auf folgenden Link klingen und uns ein paar Fragen beantworten und dann seid ihr schon im Lostopf. Wir wünschen euch viel Glück dabei! ### Nacon Revolution 5 Pro (Hardware) Test Der Nacon Revolution Pro 5 tritt in die Arena der High End Gaming-Controller ein und verspricht, das Spielerlebnis auf ein neues Niveau zu heben. Als Nachfolger einer bereits beeindruckenden Reihe von Controllern, zielt der Revolution Pro 5 darauf ab, die Bedürfnisse anspruchsvoller Gamer mit verbesserter Ergonomie, präziser Steuerung und einer Vielzahl anpassbarer Features zu erfüllen. In diesem umfassenden Review werden wir die verschiedenen Aspekte des Nacon Revolution Pro 5 untersuchen, von seinem Design und seiner Funktionalität bis hin zu seiner Leistung in intensiven Gaming-Sessions. Nacon Revolution 5 Pro - Ein Design, was sich sehen lässt Das Erste, was beim Nacon Revolution Pro 5 auffällt, ist sein anspruchsvolles Design, das sowohl ästhetisch ansprechend als auch funktional ist. Doch bevor wir uns den Controller genauer ansehen, schauen wir, uns erstmal die Verpackung an. Denn neben Stickern und co. erwartet uns erstmal eine hochwertige Hartschalentasche in dem der Controller haust. Darin befinden sich neben dem Controller selbst ein hochwertiges 3 m USB-C Ladekabel, Gewichte, austauschbare Joysticks, ein USB Dongle zum Verbinden, ein externes Mikrofon und unterschiedliche Steuerkreuze. Ziemlich umfangreich, um euch ein perfektes Gamingerlebnis zu kreieren. Dank der ergonomisch gestalteten Form liegt der Controller wirklich gut in der Hand, wobei besonderes ein Augenmerk auf den Komfort während langer Gaming-Sessions gelegt wurde. Die Oberfläche ist so beschaffen, dass sie auch bei schwitzigen Händen guten Halt bietet und euch nicht zwischenzeitlich aus der Hand rutscht. Zudem sind die Tasten und Sticks so angeordnet, dass sie leicht erreichbar sind, ohne dass es zu Ermüdung oder Unbequemlichkeit kommt. Die individuelle Gewichtsanpassung ist dabei eine weitere bemerkenswerte Funktion, die es den Spielern ermöglicht, das Gewicht des Controllers seinen Vorlieben anzupassen. An dieser Stelle haben wir keine weiteren Gewichte eingefügt, da wir den Controller schon sehr passend fanden. Entsprechend könnte es dem einen oder anderen Spieler deutlich zu schwer sein, selbst ohne Gewichte. Der Nacon Revolution Pro 5 glänzt besonders in seiner Anpassbarkeit. Benutzer können nahezu jeden Aspekt des Controllers konfigurieren, von der Empfindlichkeit der Sticks und Trigger bis hin zur Zuweisung von Makros auf die zusätzlichen Tasten. Diese Flexibilität erlaubt es Spielern, den Controller genau auf ihren Spielstil abzustimmen. In Bezug auf die Leistung bietet der Revolution Pro 5 eine beeindruckende Reaktionsgeschwindigkeit und Präzision. Die Sticks fühlen sich reaktionsschnell und genau an, was in Spielen, die hohe Präzision erfordern, einen deutlichen Vorteil bietet. Natürlich ist an dieser Stelle zu bedenken, wenn ihr mit Kabel spielt, dass die Latenz um ein gutes Stück weniger ist. Für einen durchschnittlichen Spieler, wird das aber kaum bemerkbar sein. Die mitgelieferte Software des Nacon Revolution Pro 5 ist benutzerfreundlich und in der Anleitung auch sehr detailliert beschrieben. Sie ermöglicht eine einfache Anpassung aller programmierbaren Aspekte des Controllers. Dies reicht von der Einstellung der Totzonen der Joysticks, über dessen Beleuchtung, bis hin zur Erstellung komplexer Makros. Die einfache Einrichtung und vielseitige Anpassbarkeit, kombiniert mit dem komfortablen Design und der hohen Leistung, macht den Nacon zu einem ziemlich ansprechenden Controller. Leider heißt es auch, dass ein PC benötigt wird, um wirklich das komplette Potenzial des Controllers nutzen zu können. Zudem ist uns bei den L1, R1 sowie L2 und R2 Triggern ein Fehler im Programm aufgefallen, wodurch wir nicht wussten, wie wir diese belegen. Somit hieß es 10 Minuten herumklicken, bis die Tasten passend belegt waren. Nacon Revolution 5 Pro - Galerie Nacon Revolution 5 Pro - Ein Controller für jeden Ein wichtiger Aspekt des Nacon Revolution Pro 5 ist seine Konnektivität und Kompatibilität mit verschiedenen Plattformen. Der Controller unterstützt sowohl kabelgebundene als auch kabellose Verbindungen, was den Spielern Flexibilität in ihrer Setup-Wahl gibt. Die kabellose Verbindung ist stabil und zeigt keine spürbaren Latenzen, was für schnelle und reaktionsintensive Spiele entscheidend ist. In Bezug auf die Kompatibilität deckt der Revolution Pro 5 eine breite Palette von Geräten ab. Dazu zählen die PlayStation 4 sowie 5 und der PC, was ihn zu einer vielseitigen Wahl für Gamer macht, die auf mehreren Plattformen spielen. Entsprechend ist auch Wechseln zwischen Geräten, dank des Dongles, schnell erledigt und unkompliziert. Das haptische Feedback des Nacon Revolution Pro 5 ist ein weiteres Highlight. Es bietet ein immersives Erlebnis, indem es präzise und differenzierte Vibrationen liefert, die auf das Spielgeschehen reagieren. Diese Feedbackfunktion verstärkt das Eintauchen in das Spiel und bietet eine zusätzliche Dimension der Spieltiefe. Außerdem verfügt der Controller über integrierte Audiofunktionen, die es den Spielern ermöglichen, Kopfhörer direkt über Bluetooth oder AUX anzuschließen. Dies ist besonders nützlich für Spieler, die eine private oder intensivere Audioerfahrung bevorzugen. Zusätzlich lassen sich diese Aspekte in der eignen Software noch auf eure Bedürfnisse anpassen, was diesen Controller umso ansprechender macht. Kommen wir nun zum letzten und vermutlich kritischsten Faktor für jeden Gaming-Controller. Damit meinen wir die Haltbarkeit. Die hochwertigen Materialien und die solide Bauweise versprechen eine lange Lebensdauer, auch bei intensiver Nutzung. Ein weiterer Pluspunkt sind wohl die Hall-Effect Sticks, die verbaut sind, wo sich Nintendo definitiv eine Scheibe von abschneiden könnte. Daher sind wir uns sicher, dass dieser Controller auch noch in längerer Zukunft lange anhält. Einzig der Preis ist durchaus hoch angesetzt für einen durchschnittlichen Nutzer. Da ist es vermutlich ratsam zweimal zu überlegen, ob ihr wirklich so oft einen Controller nutzt, dass es sich am Ende des Tages wieder lohnt. Nacon Revolution 5 Pro - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=qO4T-rC5yKs ### Payday 3 (PC) Test Payday 3 markiert die lang erwartete Rückkehr einer der ikonischsten Koop-Heist-Serien in der Welt der Videospiele. Seit der Ankündigung hat das Spiel eine Welle der Vorfreude und Spekulation unter Fans und Neulingen gleichermaßen ausgelöst. Entwickelt von Overkill Software, verspricht dieser neueste Eintrag in der Serie, die Essenz dessen einzufangen, was die Fans an den früheren Spielen geliebt haben, während gleichzeitig neue Elemente eingeführt werden, die das Gameplay erweitern und vertiefen. In diesem Review werden wir einen Blick auf Payday 3 werfen, von den intensiven Überfallmissionen bis hin zu den technischen Aspekten, die zusammenkommen, um uns ein spannendes Koop-Erlebnis zu liefern. Payday 3 - Eine gelungene Fortsetzung? Payday 3 bleibt seinen Wurzeln treu, indem es den Spielern ermöglicht, in die Rolle von maskierten Bankräubern zu schlüpfen, die eine Reihe von gewagten Überfällen in einer Vielzahl von Szenarien durchführen. Das Spiel baut auf dem soliden Fundament seiner Vorgänger auf und führt gleichzeitig eine Reihe von Neuerungen ein, die das Spielerlebnis bereichern. Entsprechend fühlt sich das Gameplay nicht nur besser, sondern auch deutlich flüssiger an. Das laufen, schießen und ganz besonders das Verstecken vor Wachen macht mittlerweile auch uns als Anfängern Spaß. In Payday 2, war das zumeist mit viel lernen verbunden. Eine der signifikantesten Verbesserungen sind die verschiedenen Phasen eines Überfalls. Ihr könnt Geisel nehmen und diese als Druckmittel nutzen, falls ihr doch mal in einer schlechten Situation landet. Allgemein haben sich die Entwickler viel Liebe im Detail hinterlassen. Denn das Spiel ist nicht nur allgemein deutlich angenehmer zu spielen, sondern es sieht auch besser aus und bietet auch mehr. Jedes Level hat zahlreiche Möglichkeiten, es zu spielen. Obwohl es nicht so viele im Basisspiel sind, könnt ihr trotzdem viel machen. Die Missionen in Payday 3 sind dynamischer und reagieren stärker auf die Aktionen der Spieler. Abhängig davon, wie ein Team einen Überfall angeht, können sich die Umstände ändern, was zu unvorhergesehenen Herausforderungen führt. Diese Dynamik sorgt für ein hohes Maß an Wiederspielbarkeit, da kein Überfall genau wie der andere ist. Hier wurde sich viel Mühe mit der AI der NPCs gegeben. Als Beispiel kann ein Wachmann euch einfach herausschicken, statt euch einfach über den Haufen zu schießen. Das Herzstück von Payday 3 bleibt das Koop-Gameplay. Solange ihr im Discord seid, funktioniert das auch wirklich gut, denn das Spiel hat keine Möglichkeit per Voice mit Randoms zu kommunizieren. Vor allem, weil ihr aktuell noch immer Internet braucht, ist das eine nervige Entscheidung. Es soll zwar noch geändert werden, aber das kann vermutlich noch etwas dauern. Payday 3 - Galerie Payday 3 - Sieht besser aus, als es ist Mit der Implementierung der neuesten Grafiktechnologien bietet Payday 3 eine visuell beeindruckende Erfahrung. Die detaillierten Umgebungen, von den glänzenden Fassaden der Hochsicherheitsbanken bis hin zu den düsteren Gassen der Stadt, sind mit großer Sorgfalt gestaltet. Die Performance ist ebenfalls optimiert, um eine flüssige Spielerfahrung auf einer Vielzahl von PC-Konfigurationen zu gewährleisten. Entsprechend gab es auch überall etwas zu entdecken, was euch auch bei den Heists helfen kann. Das Sounddesign in Payday 3 verdient besondere Anerkennung. Die akustische Umgebung ist reich und immersiv, von den alarmierenden Klängen eines Bankalarms bis hin zum Knistern eines Funkgeräts während eines Überfalls. Die Sprachausgabe der Charaktere ist überzeugend und fügt eine weitere Schicht der Immersion hinzu, indem sie die Persönlichkeiten und Hintergründe der verschiedenen Heister zum Leben erweckt. So gut das Gameplay und das Erlebnis auch ist, es ist nicht alles perfekt an diesem Titel. Da es wenige Szenarien gibt, müsst ihr entsprechend auch viel spielen, um einiges freizuschalten. Dazu kommt, dass es keine Möglichkeit gibt direkt mit anderen Spielern zu reden und wer dann doch alleine sein will, benötigt immer Internet und um dem ganzen eine Krone aufzusetzen, gibt es auch keine besondere Story. Heißt der Kern des Spiels ist wirklich gut gelungen, aber hier und da gibt es noch einiges zu tun, was vermutlich mit DLCs und co angegangen wird. Payday 3 - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=TlkwDNirzF8 Payday 3 - Launch Trailer Payday 3 - FAQ Wie viel kostet Payday 3? Das Spiel kostet in der Basisversion 39,99 €. Wer jedoch Bonusinhalte möchte, kann für die Silver bzw. Gold Version bis zu 89.99 € zahlen. Das ist natürlich eine große Hausnummer, obwohl DLC und Bonusinhalte mit integriert sind.Welche Konsolen unterstützen das Spiel?Abgesehen vom PC gibt es diesen Titel auch für PS5 und Xbox. Switch Spieler müssen bei den Anforderungen leider zugucken. ### Pico 4 VR-Headset (Hardware) Test Das Pico 4 VR-Headset ist ein spannender neuer Akteur in der Welt der virtuellen Realität, der mit etablierten Marken im VR-Markt konkurriert. Da es sich bei dem Pico 4 um ein Standalonegerät handelt und ihr somit keinen leistungsstarken PC benötigt, positioniert sich dieses Headset als eine attraktive Option für VR-Enthusiasten und Neueinsteiger gleichermaßen. In diesem ausführlichen Testbericht werden wir das Pico 4 VR-Headset in Bezug auf Design, Leistung, Inhalt und Benutzererfahrung bewerten. Pico 4 VR-Headset - Ein sehr angenehmer Einstieg! Das Design des Pico 4 VR-Headsets ist modern und ästhetisch ansprechend, wobei ein besonderer Fokus auf Komfort und Benutzerfreundlichkeit gelegt wurde. Das Headset ist leicht und sehr komfortable gestaltet, um auch bei längeren VR-Sessions bequem zu bleiben. Die Gewichtsverteilung wurde optimiert, um Druck auf das Gesicht und die Nase zu minimieren, was ein häufiges Problem bei vielen VR-Headsets darstellt. Auch die Anpassbarkeit ist hervorzuheben, mit verstellbaren Riemen und einem Kopfband, das an verschiedene Kopfgrößen angepasst werden kann. Selbst Brillen sind mit diesem VR-Headset kein Problem. Entsprechend habe ich das Headset mit und ohne Brille zahlreiche Stunden auf Herz und Nieren ausprobiert und muss sagen, dass es unangenehmer ist mein Headset den ganzen Tag zu tragen, statt das Pico 4, was mich mehr als erstaunt hat. Unter der Haube beeindruckt das Pico 4 mit einem Achtkernprozessor, welcher euch butterweich durch das Android basierte PICO OS 5.0 navigiert. Mit einem hochauflösenden Display (4320 x 2160), welches knapp über einer 4K Darstellung ist und einer Bildwiederholrate von 90Hrz bietet das Headset eine klare und flüssige visuelle Darstellung, die für das Eintauchen in VR-Umgebungen entscheidend ist. Abgesehen vom Headset selber, gibt es noch Motion-Controller, die zusammen mit dem integrierten Tracking-Systeme präzise und schnell auf Bewegungen reagieren, was die Interaktion in der virtuellen Welt natürlich und intuitiv macht. Ich persönlich fand den Controller, den ihr unten in den Bildern auch sehen könnt, als sehr angenehm, da es sich ähnlich wie Joy-Con's von der Nintendo Switch angefühlt hat. In diesem Fall halt nur rundlicher und deutlich präziser. Vom außerlichen Aspekte jedoch hinweg, gibt es noch einen anderen wesentlichen Unterschied, denn eure Controller brauchen 1.5V AA Batterien. Das ist heutzutage durchaus komisch. Diese halten zwar ewig, aber wer mal keine zuhause hat, hat da wohl leider Pech gehabt. Akkus mit Separaten Dock oder USB-C Fastcharging wären hier nicht schlecht gewesen. Es sei jedoch gesagt, dass ihr nichtsdestotrotz einiges an Platz benötigt. Denn am Ende des Tages könntet ihr auch etwas kaputt hauen, aber dann leider nicht in der virtuellen Realität. Ich habe dabei fast in meinen Monitor geboxt, was natürlich nicht so schön war. Wenn nämlich einmal ein Feld ausgewählt ist, könnt ihr euch bis zur Neujustierung auch nur dort bewegen. Also lieber sichergehen, dass da genug Platz ist. Auch ein wichtiger Aspekt des Headsets ist die Akkulaufzeit des Headsets, welche mit 3 Stunden ziemlich ordentlich ist. Wer jedoch nicht mehr viel vom Akkustand übrig hat, sollte schnellstens eine Pause machen, da das mitgelieferte USB-C-Kabel mit dem 20W Fast Charger nicht das längste ist. Eine der größten Stärken des Pico 4 VR-Headsets ist seine Vielseitigkeit. Bedauerlicherweise gibt es bei diesem Headset keinen extrem großen Appstore, was wirklich schade ist. Die meisten Entwickler kümmern sich nämlich weiterhin um die großen Player, wie z. B. die Meta Quest. Das heißt aber nicht, dass ihr gar nichts machen könnt. Es gibt nämlich ziemlich amüsante Spiele, zu welchen wir gleich kommen, viel zu gucken, darunter YouTube und Netflix auf einem riesigen Bildschirm und die Möglichkeit alles zu erweitern per PC. Die Benutzeroberfläche des PICO OS 5.0 ist dabei intuitiv und benutzerfreundlich gestaltet, was den Einstieg in die VR-Welt für Neulinge erleichtert. Die Integration von sozialen Features und Online-Multiplayer-Funktionen erweitert die Möglichkeiten der Interaktion und des gemeinsamen Erlebens in der virtuellen Realität. Ihr könnt also out of the box direkt loslegen Serien zu gucken auf einem 80" Display, was mit dem fantastischen Sound der integrierten Boxen bereits Spaß macht, Spiele spielen oder Sport treiben Pico 4 VR-Headset - Galerie Pico 4 VR-Headset - Einstieg in die virtuelle Realität! Um einen Einblick in die virtuelle Realität zu erlangen, haben wir auch Spiele für euch angetestet. Insgesamt waren es sechs Stück und einmal VR-Desktop, damit wir auch mal die andere Seite kennenlernen, wie es ist am PC zu spielen. Zu Beginn haben wir mit Eleven Table Tennis gezockt. Wie der Name schon sagt, ist es Tischtennis und unglaublich wie gut es funktioniert. Das Spiel ist akkurat, online oder gegen einen NPC spielbar und macht unglaublich Spaß. Hier bietet es sich definitiv an Platz zu machen, da wir hier schon Deko umgeworfen haben. Als Nächstes haben wir uns an Arizona Sunshine herangetraut. Dabei handelt es sich um einen linearen Horrorshooter, wo ihr versucht zu überleben und auf eurem Weg Zombies zu töten. Dieses Spiel hat durchaus einen Standard bei VR Spielen gesetzt und macht trotz der altbackenden Grafik und der etwas gewöhnungsbedürftigen Steuerung eures Charakters durchaus was her. Wer sich jedoch leicht erschreckt, sollte hier zweimal überlegen, ob er sich Zombies antun will. Nachdem wir zahlreiche Zombies getötet haben, kann es endlich vom Land in die Luft gehen bei Warplanes: Battles over Pacific. Hier sei jedoch Vorsicht geboten, denn es ist nicht für jeden etwas. Damit meinen wir nicht das Gameplay, welches ein schöner Einstieg in den Bereich ältere Flugzeuge ist, sondern, dass euch hier gerne und schnell mal übel oder schwindelig werden kann. Uns wurde nach der ersten Drehung nämlich sehr mulmig und wir mussten pausieren. Nach drei, vier Anläufen ging es aber dann und es war mal etwas Neues ein Flugzeug zu fliegen und andere abzuschießen. Vom Himmel geht es jetzt in den Dschungel, wo wir in Green Hell VR überleben müssen. In diesem Spiel geht es komplett ums überleben. Wer dachte, Titel wie Rust sind intensiv, wird sich also hier wohlfühlen, denn ihr wisst nicht, was euch hinter dem nächsten Baum erwarten kann. Was wir leider nur nicht wissen, um welche Version es sich hierbei handelt, denn die Meta Quest und PSVR haben z. B. eine deutlich überholtere Version des Spiels, welche auf dem PC nicht verfügbar ist. Zudem wäre bei diesem Spiel ein Ko-Op Modus der Verkaufsschlager schlechthin. Wer weiß, was uns da noch erwartet. Nun haben wir genug gezockt und es geht weiter mit Les Mills Bodycombat. Hier rollen nämlich die Pfunde mit einer Mischung aus Martial Arts und Taekwondo. Coaches erklären euch, was ihr tun müsst und dann haut ihr so fest ihr könnt im Rhythmus drauf, wie ihr es beigebracht bekommen habt. Und glaubt mir, das Trainingsprogramm hat es in sich und macht on top noch wirklich Laune. Wer möchte, kann auch ein Leadboard sehen, auf dem ihr gezeigt bekommt, ob ihr besser als andere Spieler aus der ganzen Welt seid. Zu guter Letzt haben wir Waffen in die Hand genommen. Bei Pistol Whip müsst ihr nämlich Kugeln und Hindernissen ausweichen und könnt bei einem entspannten Beat sich bewegende virtuelle Gegner abschießen. Und genau hier bin ich kleben geblieben. Auch es durchaus anstrengend war, habe ich immer und immer wieder die gleichen Level gespielt, einfach weil das Gameplay so gut und die Musik so mitreißend war. Pico 4 VR-Headset - Am PC geht noch einiges mehr Obwohl ich mit Eleven Table Tennis und Pistol Whip ziemlich lange beschäftigt war, war das ja nicht alles, was die Pico 4 drauf hat. Selbst mit VR-Chat und Netflix auf 80" habe ich so viele Stunden verbracht, dass ich mir dachte. Wie kann das Ganze noch besser werden? Ganz einfach, indem ihr euch VR Desktop kauft und euer Headset damit verbindet. Dabei braucht es dennoch ein bisschen was an Hardware. Meine RTX 3060 kam da zwischenzeitlich gut ins Schwitzen. Verbinden könnt ihr euch entweder mit einem USB-C Kabel oder per WLAN, was beides problemlos und schnell bei uns funktioniert hat. Wir haben uns dennoch für letzteres entschieden, einfach weil es komfortabler war ohne Kabel am Kopf. An die Steuerung gewöhnt habe ich mich entsprechend schnell und dann ging es auch schon los. Angefangen von Videos, bis zu Spielen wie TFT (Teamfight Tactics von Riot Games) lief es erstmal wie am Schnürchen. Wer jedoch auf SteamVR zugreifen möchte und dort etwas in VR zocken, der denkt das vermutlich aber nicht immer. Denn z. B. VR-Chat lässt sich hier zu Beginn unangenehmer bedienen, vorallem wegen dem Mikrofon, was einfach nicht funktionieren wollte. Andere Spiele müssen hier auch erstmal eingestellt werden, da der Großteil der Titel nicht auf das Pico 4 optimiert sind. Das ist für den einen natürlich ärgerlich, andere dagegen Leben einfach damit. Für uns hat es in dem Fall schon gereicht für unsere Zwecke, aber wir sind schließlich Neulinge im Bereich VR. Pico 4 VR-Headset - Allein, aber fein Das Kernstück jeder VR-Erfahrung ist schlussendlich die Immersion, und hier glänzt das Pico 4 VR-Headset. Die Kombination aus hochauflösendem Display, präzisem Tracking und effektiver Soundwiedergabe schafft eine überzeugende und immersive virtuelle Umgebung. Ich habe mich hier vollständig in die virtuelle Welt eingebunden gefühlt, sei es beim Spielen, bei der Erkundung virtueller Landschaften oder beim Interagieren mit anderen Benutzern in sozialen VR-Räumen. Die Controller des Pico 4 waren über die Zeit hinweg auch sehr angenehm und reagierten empfindlich auf Gesten und Bewegungen, was die Interaktivität und das Eintauchen in die Spiele und Anwendungen noch realistischer gemacht hat. Ich wünsche mir daher, dass noch zahlreiche Entwickler dem Pico Store eine Chance geben und zahlreich weitere Apps veröffentlichen. Seit dem letzten Jahr hat sich die Anzahl der Apps zwar verdoppelt, dennoch fehlt es diesem Store in Relation zum Meta Store deutlich an inhalten.. Die Preisgestaltung des Pico 4 VR-Headsets ist ein weiterer wesentlicher Aspekt, der es von seinen Konkurrenten abhebt. Es bietet eine hochwertige VR-Erfahrung zu einem Preis, der im Vergleich zu ähnlichen Geräten auf dem Markt wettbewerbsfähig ist. Diese Preisstrategie macht das Pico 4 zu einer attraktiven Option für ein breiteres Publikum, das in die Welt der virtuellen Realität eintauchen möchte, ohne eine beträchtliche Investition tätigen zu müssen. Die Kombination aus erschwinglichem Preis, hochwertiger Hardware und einer vielfältigen Inhaltsbibliothek positioniert das Pico 4 als ein starkes Angebot im VR-Markt. Wer also auf der Suche nach einem echten VR-Erlebnis ist, ist bei diesem VR-Headset absolut richtig. Pico 4 - All-In-One VR-Headset https://www.youtube.com/watch?v=s5atOS6EeIg ### Warhammer 40.000 Rogue Trader (PC) Test In der Finsternis der fernen Zukunft gibt es nichts als Krieg. Doch mit dem ewigen Krieg gegen die Feinde der Menschheit hat man in Warhammer 40.000 Rogue Trader eher wenig zu tun. Um was es in dem neuesten Spiel von Owlcat geht und wie es uns gefallen hat, erfährst du in folgendem Artikel. Warhammer 40.000 Rogue Trader – Ein neuer Freihändler erscheint Die Freihändler, die Elite des Imperators, wurden auserkoren, sich ins Unbekannte zu stürzen und die Grenzen des Imperiums der Menschheit zu erweitern. Ihre Aufgabe ist es, neue Kolonien zu gründen, alte Kolonien der Menschheit wieder einzugliedern und vor allem neue ressourcenreiche Planeten zu finden und auszubeuten. Wir gehören der Valancius Dynastie an und wurden von unserer Verwandten und momentanen Anführerin Theodora von Valancius auf ihr Leerenschiff in die Koronus-Ausdehnung gebracht. Dort will sie uns in ihrem Gefolge haben und schauen, ob wir oder einer der anderen Verwandten ein würdiger Nachfolger werden könnte. Doch kommt es zu einer plötzlichen Meuterei durch Kultisten des Tzeentch auf dem Schiff. Infolgedessen sterben Theodora und die anderen Verwandten, und wir werden zum neuen Freihändler. So beginnt unsere Reise durch die Koronus-Ausdehnung, um Ruhm für die Familie von Valancius zu erlangen und dabei herauszufinden, was die Ketzer in der Koronus-Ausdehnung vorhaben. Wir haben am Anfang die Wahl, einen der drei vorgefertigten Charaktere zu spielen oder uns einen eigenen zu erschaffen. Wenn man sich einen eigenen Charakter erschaffen möchte, hat man viel Auswahl. So kann man unter anderem entscheiden, von welcher Heimatwelt man kommen möchte. Hat man auf einer Todeswelt um sein Überleben gekämpft, wurde man in der Leere des Alls geboren oder vielleicht auch etwas ganz anderes. Eine Klasse wie in Baldurs Gate 3 gibt es in Warhammer 40.000 Rogue Trader nicht. Der Charakter erhält Eigenschaften, Fertigkeiten und Fähigkeiten über Ursprung und Doktrinen. Zusammen ergeben sie eine Art Klasse. Die vier Doktrinen - Krieger, Soldat, Agent und Offizier - geben vor allem die Spielart an. So kann man einen Psioniker mit der Krieger-Doktrin spielen und im Nahkampf Feinde mit Schwert und Psikräften bekämpfen oder auch einen Adligen spielen, der mit der Offizier-Doktrin hinten steht und die anderen Verbündeten unterstützt. Ab Level 16 kann man nochmal zwischen drei Doktrinen wählen und seinen Charakter in eine bestimmte Richtung spezialisieren. Dann wählt man noch einen Triumph und seine dunkelste Stunde und verteilt noch ein paar Punkte auf seine Eigenschaften - und schon ist man fertig mit der Herstellung des Charakters. Warhammer 40.000 Rogue Trader – Mit Bolter und Schwert gegen Ketzer Zwar sind wir mit dem Freihändler nicht im permanenten Krieg der Menschheit gegen Chaos und Xenos an vorderster Front, doch auch der Freihändler und sein Gefolge müssen häufig kämpfen. Diese Kämpfe sind ziemlich brutal und in den höheren Schwierigkeitsstufen taktisch äußerst fordernd. Sofern man nicht in einen Hinterhalt gerät, beginnt man den Kampf mit der taktischen Phase. In dieser Phase kann man sich und seine Gefolgschaft vorteilhaft positionieren und seine ersten Schritte planen. Nach dieser Phase werden Gefolge und Gegner je nach Höhe ihrer Initiative aktiviert. Ein Charakter besitzt zu Beginn seiner Runde eine bestimmte Anzahl von Bewegungspunkten und Aktionspunkten. Mit Bewegungspunkten bewegt man seinen Charakter und mit Aktionspunkten kann man Fähigkeiten einsetzen. In Warhammer 40.000 Rogue Trader ist es besonders wichtig, was man zuerst aktiviert, denn hier gibt es die sogenannten Angriffsaktionen. Dies sind zumeist Aktionen, die einem oder mehreren Gegnern Schaden zufügen. Wenn man diese Aktionen einsetzt, kann man keine anderen Angriffsaktionen einsetzen und verliert zudem seine gesamten Bewegungspunkte. Andere Aktionen, die Buffs oder Debuffs verteilen, können danach noch eingesetzt werden. Doch gibt es natürlich auch Fähigkeiten und Ausrüstung, die es einem erlauben, sich trotzdem zu bewegen oder mehrmals anzugreifen. Das Besondere im Kampf bei Warhammer 40.000 Rogue Trader ist jedoch die Dynamik. Durch die Dynamik können Heldentaten und Verzweiflungstaten eingesetzt werden. Diese besonderen Fähigkeiten können einen verloren geglaubten Kampf noch zu einem Sieg führen. Jedes Mal, wenn ein Gegner getötet oder ein Verbündeter, der noch keine Heldentat oder Verzweiflungstat eingesetzt hat, an der Reihe ist, erhöht sich die Dynamik und Heldentaten können genutzt werden. Doch wenn Gruppenmitglieder sterben, fällt die Dynamik und Verzweiflungstaten können genutzt werden. Der Unterschied zwischen diesen Fähigkeiten ist, dass eine Verzweiflungstat nach dem Einsatz negative Folgen hat. Nicht weniger wichtig sind Verletzungen und Traumata. Sobald ein Verbündeter außerhalb des Kampfes oder mehr als die Hälfte seiner Wunden innerhalb des Kampfes an Schaden erhält, bekommt der Charakter eine frische Verletzung. Diese geben nur kleine Mali auf die Entschlossenheit und sind einfach zu heilen. Frische Verletzungen können, wenn sie nicht schnell genug behandelt werden, zu alten Verletzungen werden, welche schwieriger zu heilen sind. Sobald man drei Verletzungen erhalten hat oder ein Charakter während des Kampfes stirbt, entsteht ein Trauma. Diese Traumata geben einem schwerwiegende Mali und man kann sie nicht so einfach heilen. Dafür benötigt man einen speziellen Ort oder muss auf sein Leerenschiff zurückkehren. Neben dem Kampf auf den Planeten und Stationen gibt es auch Kämpfe im All. Diese spielen sich komplett anders als der Kampf auf dem Boden ab. Es gibt drei Bewegungszonen, die die Beschleunigung und die ständige Bewegung des Schiffs repräsentieren sollen. Dazu kommt noch, dass sich das Leerenschiff nur in einem 45-Grad-Winkel wenden kann. Während der Bewegung kann man jede Schiffswaffe abfeuern, doch diese können auch nur in bestimmte Richtungen feuern. Um seinen Zug dann zu beenden, muss man mit dem Schiff in die letzte Zone der Bewegung fliegen. Dadurch wird der Schiffskampf, vor allem bewegungstechnisch, anspruchsvoll und spaßig. Warhammer 40.000 Rogue Trader – Reisen in der Koronus-Ausdehnung Neben den Kämpfen gibt es in Warhammer 40.000 Rogue Trader viel zu reden und zu erkunden. Die Texte sind zwar kaum vertont, aber die Beschreibungen, wie sich die Charaktere während des Gesprächs verhalten, sind stimmungsvoll. Zudem werden Wörter, die man nur kennt, wenn man sich mit der 40k Lore befasst, fett gedruckt und man kann mit der Maus über diese Wörter schweben, um eine Erklärung zu erhalten. Wie in anderen RPGs hat man eine große Auswahl an Antwortmöglichkeiten. Für manche Antworten müssen jedoch ein paar Anforderungen erfüllt werden oder, wie in den Pen and Paper, ein 100-seitiger Würfel gewürfelt werden. Doch Vorsicht. Die Antworten und Aktionen haben hier weitreichende Konsequenen. Zu den einzelnen Systemen der Koronus-Ausdehnung reist man über eine große und wunderschön gestaltete Karte. Jedoch benötigt man dazu eine Warproute zwischen den Systemen. Diese Warprouten können in jedem System neu entdeckt werden. Durch das Entdecken neuer Routen werden auch neue Systeme aufgedeckt. Zudem erhält man dadurch Einsicht des Navigators. Diese Ressource kann verwendet werden, um das Reisen durch den Warp sicherer zu machen. Warprouten sind nämlich in vier Arten unterteilt, welche farblich markiert wurden: sicher, unsicher, gefährlich und tödlich. Je nach Gefährlichkeit muss mehr Einsicht des Navigators verwendet werden. Neben unserer Dynastie sind noch zwei weitere Freihändler in der Koronus-Ausdehnung aktiv und mehrere Fraktionen. Mit den verschiedenen Fraktionen kann man handeln. Dafür benötigt man nur einen hohen Profitfaktor und einen guten Ruf bei den Fraktionen. Um den Ruf zu erhöhen, kann man ihnen die verschiedensten Arten von Frachten anbieten. Von heiligen Reliquien bis zu Waffen und Rüstungen kann man ihnen alles anbieten. Doch für jede Fraktion haben die verschiedenen Waren einen anderen Wert. Um seinen Profitfaktor zu erhöhen, verkauft man keine Gegenstände seines Inventars, wie in anderen Spielen. Durch die verschiedensten Aktionen kann der Profitfaktor steigen und sinken. Die Verbesserung des Rufs schaltet dann neue Waren frei, die man durch seinen Profitfaktor kaufen kann. Neben dem Profitfaktor benötigt man noch andere Ressourcen, wie Adamantium, Plaststahl oder Personen. Diese werden benötigt, um Verträge abzuschließen oder um Kolonien zu verbessern. Während der Reise durch den Warp kann man nämlich auch Kolonien unter seinen Schutz stellen. Zu Anfang hat man schon drei unter seiner Herrschaft, die man auch während verschiedener Missionen besucht. Doch kann man schnell weitere Kolonien erhalten. Kolonien können einem weiteren Profit oder andere Ressourcen und Gegenstände geben. Warhammer 40.000 Rogue Trader – Trailer https://www.youtube.com/watch?v=0iQ-n9Fjr2s ### Hexcal Monitor Arm (Hardware) In der Welt der Gaming-Setups ist die Ergonomie genauso wichtig, wie die Leistung der Hardware. Der Hexcal Monitor Arm tritt mit dem Versprechen an, die Art und Weise, wie Gamer ihre Bildschirme erleben, zu optimieren. Dieses Produkt verspricht nicht nur eine verbesserte Ergonomie, sondern auch eine erhöhte Flexibilität und Raumnutzung, was es zu einem potenziellen Game-Changer in jedem Gaming-Setup macht. In diesem Review werden wir uns detailliert mit dem Design, der Funktionalität und dem Preisleistungsverhältnis des Hexcal Monitor Arms befassen. Hexcal Monitor Arm - Premiumqualität mit Extras Der Hexcal Monitor Arm zeichnet sich durch ein schlankes, modernes Design aus, das in jedem Gaming-Setup eine gute Figur macht. Gefertigt aus hochwertigen Materialien, vermittelt er sofort ein Gefühl von Robustheit und Langlebigkeit, im Gegensatz zu unserem IKEA Monitor Arm, der quasi schon am Tag 1 schief hing. Die Verarbeitung des Hexcal Produkts ist dagegen erstklassig, mit glatten Gelenken und einer stabilen Basis, die selbst schwerere Monitore bis zu 11KG sicher hält. In unserem Test handelt es sich um einen LG 27GP850P-B Monitor. Die Installation des Hexcal Monitor Arms ist unkompliziert und kann auch von Laien ohne größere Schwierigkeiten durchgeführt werden. Mitgelieferte Werkzeuge und eine klare Anleitung erleichtern den Prozess. Einmal installiert, bietet der Arm eine beeindruckende Flexibilität. Er lässt sich mühelos schwenken, neigen und in der Höhe verstellen, was es ermöglicht, den Monitor in den perfekten Winkel und die ideale Höhe für jede Sitzposition zu bringen. Diese Einstellbarkeit ist besonders für Gamer von Vorteil, die lange Stunden vor dem Bildschirm verbringen und dabei einen komfortablen und ergonomischen Blickwinkel benötigen. Bedenkt nur, dass der Monitor mit eurem Monitor eventuell nicht ganz leicht ist. Somit solltet ihr, falls nötig jemanden dazuholen, um die Montage reibungslos zu erledigen. Auch solltet ihr bedenken, dass nicht jede Oberfläche für so ein Gewicht geeignet ist. Ein günstigerer IKEA Tisch wird nämlich schon seine Macken mitnehmen, wenn soviel Gewicht an eine Stelle drückt. Wer jedoch ein Schreibtisch mit einem Loch in der Platte hat, kann den Hexcal Monitor Arm problemlos mit dem beigelegten Teil anbringen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Monitorarm dabei nicht unsere Wand berührt. Das ist zwar bei unserem IKEA Monitorarm nicht der Fall, jedoch ist dieser nicht wirklich belastbar. Im Vergleich haben wir nämlich noch einen Amazon Basic Monitorarm, der zwar deutlich stabiler und flexibler ist, aber sehr weit nach hinten herausragt. Somit geht der Punkt auch hier an Hexcal. Der Hexcal Monitor Arm ist mit einer Vielzahl von Monitoren kompatibel, was ihn zu einer vielseitigen Ergänzung für fast jedes Gaming-Setup macht. Er unterstützt verschiedene VESA-Montagestandards und kann eine breite Palette von Monitorgrößen und -gewichten tragen, ohne an Stabilität zu verlieren. Außerdem bietet der Arm eine zusätzliche Funktion, die uns besonders gefällt. Dabei handelt es sich um den integrierten Kabelkanal, der alles perfekt versteckt. Das trägt zur Ästhetik bei und verhindert ein unordentliches Kabelgewirr, das oft Gaming-Schreibtische plagt. Da ich drei Monitore habe, muss ich gestehen hätte ich am liebsten drei dieser Arme, da meine zu vorigen Monitorarme auch einen entsprechenden Kabelsalat hinterlassen. Hexcal Monitor Arm - Galerie Hexcal Monitor Arm - Anderen Armen einen Schritt voraus Ein zentraler Aspekt des Hexcal Monitor Arms ist seine Ergonomie. Durch die umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten können Benutzer den Monitorarm so einstellen, dass er genau ihren Bedürfnissen entspricht. Dies reduziert die Belastung der Augen, des Nackens und der Schultern, was besonders wichtig für Gamer oder im Homeoffice ist. Die Möglichkeit den Monitorarm mühelos zu justieren, ermöglicht es den Benutzern, schnell zwischen verschiedenen Sichtwinkeln zu wechseln, sei es für Gaming oder bei der Arbeit. Insgesamt fügt sich dieser Monitorarm nahtlos in jedes Gaming-Setup ein. Die Integration in bestehende Setups ist einfach, und der Arm trägt dazu bei, den verfügbaren Raum effizienter zu nutzen, indem er den Monitor über dem Schreibtisch schweben lässt. Dies schafft nicht nur mehr Platz auf dem Schreibtisch, sondern schafft es auch alles organisierter auszusehen. In Bezug auf das Preisleistungsverhältnis positioniert sich der Hexcal Monitor Arm als eine Investition in die Qualität des Gaming-Erlebnisses. Sein Preis spiegelt die hochwertige Bauqualität, die ergonomischen Vorteile und die verbesserte Ästhetik wider. Für Gamer, die ihren Komfort und ihre Gesundheit ernst nehmen, stellt der Hexcal Monitor Arm eine lohnenswerte Langzeitinvestition dar, die das Potenzial hat, die tägliche Nutzung von Computern und Spielkonsolen wesentlich zu verbessern. Hexcal Monitor Arm - Unboxing https://www.youtube.com/shorts/CY4-UfvOsVo ### Disney Dreamlight Valley A Rift in Time (PS5) Test Disney Dreamlight Valley für die PlayStation 5 ist zauberhafter Einstieg in die magische Welt von Disney. In diesem Spiel werden Spieler in ein interaktives Abenteuer verwickelt, das von den beliebten Disney- und Pixar-Charakteren und -Welten inspiriert ist. Dieses Review taucht tief in die verschiedenen Facetten von Dreamlight Valley und dem ersten DLC A Rift in Time ein. Dabei schauen wir uns einiges über die einzigartige Story über Gameplay-Elemente bis hin zur grafischen Darstellung und dem Spielerlebnis auf der PS5 an. Disney Dreamlight Valley – Ein magisches Abenteuer Disney Dreamlight Valley schließt sich dem Trend der letzten Jahre an und ist ein Cozy-Game durch und durch. Denn mehr und mehr Spieler sehnen sich nach einem Rückzugsort, wie bereits in Stardew Valley. Dementsprechend findet ihr euch hier in einer Welt wieder, in der die Grenzen zwischen verschiedenen Disney-Universen verschwimmen. Hier treffen auf euch beliebte Charaktere wie Micky Maus, Elsa, Woody und viele andere, die alle ihre eigenen einzigartigen Geschichten und Herausforderungen mitbringen. Die Art und Weise, wie die Story verschiedene Disney-Welten miteinander verwebt, schafft ein spannendes und dynamisches Spielerlebnis für euch, welches zusätzliches mit jedem DLC größer wird. Bevor es wirklich losgeht, dürft ihr euch erstmal euren eigenen Charakter machen, was so einige von euch bereits stundenlang fesseln wird, da es einiges an Optionen gibt. Zwar gibt könnt ihr mehr und mehr im Spielverlauf freischalten, aber ein schicker Start schadet nie. Bei dem Gameplay dieses Spiels handelt es sich um eine Mischung aus Erkundung, Rätsel lösen und Charakterinteraktion. Spieler haben die Freiheit, die vielfältigen Welten von Disney zu erkunden, von den eisigen Landschaften Arendelle bis hin zu den staubigen Straßen von Radiator Springs. Jede Welt bietet eigene Herausforderungen, Geheimnisse und Interaktionen, die erkundet werden müssen, sowie Quests, die von den jeweiligen Charakteren gegeben werden. Ihr werden also ermutigt die komplette Dreamlight Welt einmal kennenzulernen und könnt dabei auch eure eigene kleine Welt aufbauen, wie es in anderen Cosy Games gekannt ist. Die grafische Darstellung in Disney Dreamlight Valley ist zumindest auf der PlayStation 5 wirklich beeindruckend. Die Welten sind detailreich und wunderschön gestaltet, mit einer Grafik, die die Magie von Disney zum Leben erweckt. Jeder Charakter ist sorgfältig animiert und bleibt seinem ursprünglichen Design treu. Die Musik, die abgespielt wird, ist leider nicht genau dieselbe, wie wir sie kennen, aber dennoch auf einem hohen Niveau, um das Erlebnis noch immersiver machen. Disney Dreamlight Valley - Galerie Disney Dreamlight Valley A Rift in Time - Zuviel versprochen? Zuallererst waren wir genau so enttäuscht, wie viele von euch, da das Spiel nicht als Free-2-Play-Titel angeboten wurde, wie lange versprochen. Auch der Start mit einem kostenpflichtigen DLC hat uns etwas überrascht, aber wir haben gesehen was dahinter steckt und verstehen diese Entscheidung durchaus. Denn Disney Dreamlight Valley A Rift in Time bietet zusätzlich zu den bereits bekannten Inhalten quasi nochmal das doppelte. Die Welt ist aktuell genauso groß, wie das Basisspiel, bietet neue Charaktere, Welten, Interaktionen und viel zu erkunden. Neben der Erkundung und den Rätseln gibt es auch zahlreiche neue Gegenstände, Mechaniken, um Abwechslung in euren Alltag zu bringen und vieles mehr, was den Preis durchaus gerechtfertigt. On top könnt ihr eure alten Gebäude und Gegenstände auch mit in die neuen Welten bringen, damit ihr nicht von Anfang an starten müsst. Bei diesem Spiel handelt es sich nicht unbedingt um das klassische Cozy-Game, denn ihr habt viele Interaktionen mit den Disney-Charakteren. Jeder Charakter hat seine eigene Persönlichkeit und Hintergrundgeschichte, die durch Dialoge und Quests entfaltet wird. Die Beziehungen zu diesen Charakteren entwickeln sich im Laufe des Spiels, wodurch eine tiefe emotionale Bindung entsteht. Diese Charakterentwicklung ist nicht nur für die Story von Bedeutung, sondern beeinflusst auch das Gameplay, da jeder Charakter spezielle Fähigkeiten und Vorteile in das Spiel einbringt. Auf der PS5 lief der Titel bei uns Disney Dreamlight Valley: A Rift in Time beeindruckend flüssig. Die Ladezeiten sind bis auf beim Start kurz, und die Grafik wird durch die leistungsstarke Hardware der Konsole optimal genutzt. Dennoch heißt es nicht, dass der Titel perfekt ist, denn auch hier gibt es an einigen Stellen noch Bugs und bei anderen Konsolen soll es durchaus mal schlimmer sein. Disney Dreamlight Valley A Rift in Time für die PS5 ist durchaus ein schönes Spiel, das die magische Welt von Disney in ein immersives und fesselndes Spielerlebnis umwandelt. Mit seinem einzigartigen Mix könnte es für den ein oder anderes etwas sein. Dennoch müsst ihr viel Zeit, vermutlich auch Geld, mit dem Basisspiel und weiteren DLC's und Lust mitbringen. Disney Dreamlight Valley - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=PsrcWUfnyZI ### Avatar The Last Airbender Quest for Balance (PS5/Switch) Gewinnspiel Es ist fast Weihnachten, aber ein Held ruht niemals, und zwar der Avatar. Dementsprechend verlosen wir auch zweimal das Spiel. Den Titel gibt es zu gewinnen, entweder für die PlayStation 5 oder die Nintendo Switch. Dafür müsst ihr uns nur verraten, welchen Charakter ihr aus der Serie am liebsten mögt! Avatar The Last Airbender Quest for Balance - Das Leben von Aang Um euch noch weiterhin zwischen der Feiertage unterhalten zu können, hatten wir bereits zahlreiche Gewinnspiele. Doch der liebe Aang möchte gerne noch einen draufsetzen und entsprechend haben wir uns entschlossen noch ganz schnell vor Weihnachten noch ein letztes Gewinnspiel zu veranstalten. Vermutlich wird dieses Geschenk es nicht mehr unter den Baum schaffen, aber etwas ruhigere Tage mit einem neuen Spiel sind trotzdem etwas Tolles! Falls ihr euch einen ersten Eindruck zu dem Spiel machen wollt, findet ihr hier unseren Testbericht dazu. Was ihr dafür tun müsst und wie lange das Gewinnspiel geht, erfahrt ihr etwas weiter unten. Avatar The Last Airbender Quest for Balance - Galerie Wird geladen… Avatar The Last Airbender Quest for Balance - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=HssE_EnsLb0 Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 27.12.2023 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit, sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen, auszahlen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg! ### Pioneers of Pagonia (PC) Test Kommt auf das Schiff und setzt die Segel zu unbekannten Ufern. In Pioneers of Pagonia entdecken wir die Inseln von Pagonia und versuchen dort eine Stadt zu errichten. Wie uns das Spiel gefallen hat und wie groß der Wuselfaktor ist, im folgenden Artikel. Pioneers of Pagonia – Auf zu neuen Ufern Pioneers of Pagonia ist ein Aufbaustrategiespiel mit großem Wuselfaktor. Dies ist auch kein Wunder, da das Spiel von Siedler-Schöpfer Volker Wertich und seinem Team entwickelt wurde und damit auch ein geistiger Nachfolger der Siedler ist. Ziel des Spiels ist es, eine der vielen unbekannten Inseln von Pagonia zu erkunden und mithilfe der dortigen Ressourcen eine große Stadt mit vielen Bewohnern erblühen zu lassen. Natürlich startet man dabei nicht bei null. Die Pioniere haben auf ihrem Schiff, der Venturer, mehrere Ressourcen für den Start gelagert. Zudem beginnt man nicht nur mit ein paar Pionieren, sondern gleich mit ein paar hundert. So baut man sich anfangs ein kleines Lager und erweitert langsam seine Grenzen und seine Möglichkeiten. Und mit über 70 verschiedenen sammelbaren oder herstellbaren Ressourcen und über 40 Gebäuden hat man viele Möglichkeiten. Eine Story gibt es bisher noch nicht, aber es gibt verschiedene nicht zusammenhängende Szenarien. Diese fühlen sich jedoch eher wie ein langes Tutorial an, da einem dort andere Städte, der Handel und die verschiedenen Gegner gezeigt werden. Interessanter sind die benutzerdefinierten Karten. Hier kann man einstellen, ob man mit oder ohne Ziele, mit anderen Dörfern oder Gegnern oder mit beiden zusammen spielen möchte. Dazu kann man noch die Insel durch weitere Parameter wie beispielsweise die Menge an Gebirgen oder Ressourcen verändern. Pioneers of Pagonia – Eine funktionierende Gemeinde Eine Stadt aufzubauen, hört sich am Anfang noch sehr leicht an, wird aber mit immer höherer Gebäudeanzahl recht komplex. Vor allem der logistische Aspekt wird mit den zunehmenden Straßen und möglichem Platzmangel äußerst fordernd. Wenn man nicht aufpasst, hat man zu lange Wege von den Abbauorten der Ressourcen zu den Produktionsgebäuden und dadurch entstehen dann lange Staus oder die Ressourcen kommen nicht an. Man sollte also schon am Anfang planen, wie und wo man die Gebäude aufbaut. Zudem kann man auch nicht überall bauen. Ein Sumpf oder felsiges Gelände kann einem den Aufbau erschweren. Aber sonst ist man beim Bau recht frei. Gebäude können frei um 360 Grad gedreht werden und so platziert werden, wie man möchte. Die Bewohner sind genauso wichtig wie die Gebäude. Jeder Bewohner arbeitet permanent. Sofern sie nicht im Gildenhaus, in der Militärakademie oder in der Abenteurergilde ausgebildet werden, sind Bewohner Träger, die deine Gebäude mit den abgebauten oder hergestellten Ressourcen beliefern. Um Bewohner für andere Aufgaben auszubilden, werden meistens Werkzeuge, Waffen oder Rüstungen benötigt. Doch nicht jeder Job benötigt Ausrüstung. So benötigen Bäcker keine Werkzeuge, während eine Wache einen Speer benötigt. Genauso wichtig wie Gebäude und Bewohner ist Nahrung. Ohne Nahrung können deine Entdecker die Insel nicht erkunden. Ohne Nahrung arbeiten deine Minenarbeiter nicht, da sie hungrig werden. Und ohne Nahrung vermehren sich deine Bewohner nicht. Es gibt viele Möglichkeiten, um an Nahrung zu kommen, wie Jagen, Sammeln oder Anbauen. Am Ende benötigt man nur Fleisch oder Brot, um alle Bedürfnisse zu befriedigen. Jedoch gibt es viel mehr als nur Brot und Fleisch. So kann man Himbeeren und Pilze sammeln oder Mais, Kohl und Kürbisse anbauen. Doch beim Anbau von Nahrung muss man auch etwas aufpassen. Je nach Boden wachsen manche Dinge gut, andere schlecht. Pioneers of Pagonia – Freund oder Feind Die Wirtschaft in Pioneers of Pagonia ist sehr wichtig. Natürlich zählt dazu auch der Handel mit anderen Stämmen. Doch die muss man erst einmal finden. Wenn man dann ein freundliches Dorf gefunden hat, kann man schon etwas mit ihnen handeln. Dafür benötigt man einfach ein paar Handelsposten und Handelsträger. Frei entscheiden, was man handeln möchte, kann man nicht, da die verschiedenen Handelsmöglichkeiten von der anderen Stadt vorgegeben werden. Zu Anfang hat man aber nicht viele Optionen für den Handel. Erst wenn man durch verschiedene Aufgaben sich mit ihnen angefreundet hat, kann man alle Optionen nutzen. Wird diese Freundschaft durch weitere Aufgaben ausgebaut, kann man den Stamm in seine Stadt integrieren. Doch auch Feinde lauern auf der Insel. Die meisten von ihnen sind jedoch für deine nicht militärischen Einheiten harmlos. Bisher gibt es Banditen, Diebe, Schatten und Werwölfe. Banditen und Diebe klauen deine Ressourcen, verletzen aber nur deine militärischen Einheiten. Auf die leichte Schulter sollte man sie dennoch nicht nehmen, da bei jedem erfolgreichen Diebstahl immer mehr von ihnen auftauchen. Schatten erschrecken deine Bewohner und einen Teil deines Militärs. Wenn das passiert, lassen sie ihre Ausrüstung fallen und laufen weg. Abenteurer und Draufgänger aus der Abenteurergilde lösen das Problem. Das Gemeinste sind jedoch die Werwölfe. Diese beißen deine Bewohner und verwandeln sie somit auch zu Werwölfen. Im Kampf ist das besonders schlimm, da jede besiegte Einheit auch zu einem Werwolf wird. Pioneers of Pagonia – Trailer https://www.youtube.com/watch?v=acvcRe0yLRY ### Just Dance 2024 (Switch) Test Just Dance 2024 von Ubisoft ist die Tradition des Jahres, welche einer der unterhaltsamsten und aktivsten Spielereihen fortführt. Mit einer bunten Mischung aus aktuellen Hits und zeitlosen Klassikern bietet das Spiel eine vielseitige Palette an Tanzherausforderungen für Spieler aller Altersgruppen. Just Dance 2024 ist nicht nur ein Spiel, sondern auch ein soziales Erlebnis, das Menschen zusammenbringt und zur Bewegung motiviert. Entsprechend seid ihr gewappnet für Sport und Spielspaß. In diesem Testbericht tauchen wir in die Features, die Trackliste und die Spielmechanik ein, um zu bewerten, ob der neueste Ableger der Reihe den Rhythmus im Blut hat. Just Dance 2024 - Bleibt den Wurzeln treu Wie bereits angedeutet, bleibt Just Dance 2024 seinen Wurzeln treu und konzentriert sich darauf, eine intuitive und spaßige Tanzerfahrung zu bieten. Die Bewegungserkennung der Nintendo Switch Joy-Con Controller wird dabei ordentlich genutzt, um die Tanzbewegungen der Spieler so gut es geht zu erfassen. Einer meiner alten Joy Con's hat sich dabei zwar nicht so gut angestellt, aber zum Glück hatte ich noch einige weitere. Als relativ neuer Spieler der Reihe bin ich dabei schnell ins Spiel gekommen, da das Menü wirklich simpel aufgebaut ist. Währenddessen dürften erfahrene Tänzer die Freiheit und Reaktionsfähigkeit der Steuerung zu schätzen wissen. Denn mit anderen Konsolen könnt ihr keine Joy-Con's benutzen, sondern euer gegebenenfalls teures Smartphone. Das hat bei der Community leider auch zu großem Frust geführt, welchen wir im Test nicht nachvollziehen konnten, denn Joy-Con's und Smartphone haben super funktioniert. Bei der Just Dance Controller App, soll es dennoch bei vielen Probleme geben. Aber reden wir doch mal weiter über die positiven Aspekte Eine der größten Stärken von Just Dance ist traditionell seine vielfältige Trackliste. Just Dance 2024 enttäuscht auch hier nicht. Mit über 40 neuen Songs deckt das Spiel ein breites Spektrum an Genres und Epochen ab, von aktuellen Chartstürmern bis hin zu zeitlosen Tanzklassikern. Besonders hervorzuheben ist die Bemühung des Spiels, globale Hits zu integrieren, was die kulturelle Vielfalt und die weltweite Anziehungskraft des Spiels unterstreicht. Somit habt ihr nicht nur Englisch, Deutsch und Spanisch, sondern auch Koreanisch, wie z. B. BTS. Neben dem klassischen Tanzmodus gibt es auch "neue" Spielvarianten, die das Spielerlebnis erweitern und für Abwechslung sorgen. Dazu gehören der Sweat-Modus, der die Kalorien zählt, die ihr während des Tanzens verbrennt, und der Coop-Modus, in dem Spieler zusammenarbeiten, um hohe Punktzahlen zu erreichen. Just Dance 2024 bringt eine Explosion von Farben und Kreativität auf den Bildschirm. Die lebendigen und oft surreal anmutenden Hintergründe zu jedem Lied schaffen eine einzigartige Atmosphäre, die perfekt zum jeweiligen Song passt. Die Charakterdesigns sind vielfältig und stilvoll, mit einer Reihe von Outfits und Looks, die von futuristisch bis klassisch reichen. Die Menüs sind klar und benutzerfreundlich gestaltet, was die Navigation durch die zahlreichen Songs und Modi zu einem Kinderspiel macht. Obwohl es keine radikalen Änderungen im Grafikstil gibt, sorgen die glatten Animationen und die helle Farbpalette für ein ästhetisch ansprechendes Erlebnis, das Spieler jeden Alters anspricht. Just Dance 2024 - Galerie Just Dance 2024 - Keine Evolution dieses Jahr Eines der Highlights von Just Dance 2024 ist die verstärkte Integration von Online-Features und Community-Aspekten. Der World Dance Floor, ein Online-Multiplayer-Modus, ermöglicht es Spielern aus der ganzen Welt, sich in Tanzwettbewerben zu messen. Diese Live-Events sind dynamisch und passen sich den Fähigkeiten der Spieler an, was für eine stets herausfordernde und unterhaltsame Erfahrung sorgt. Zusätzlich ermöglicht das Spiel die Erstellung und das Teilen eigener Playlists, was den Wiederspielwert erhöht und die Community dazu anregt, ihre Lieblingstracks zu teilen und zu entdecken. Dennoch ist das Spiel Just Dance 2024 nur eine Erweiterung der Version aus dem Jahre 2023 und bringt somit nicht viel Neues. Auch benötigt ihr ein Just Dance+ Abo, um alle auf Songs zuzugreifen, die vor eurer Version veröffentlicht wurden. Das ist zumindest jährlich durchaus nervig. Denn ihr braucht nicht nur das neue Spiel, sondern auch wieder ein Abo, aber diesmal für den neuen Titel. Aber Just Dance 2024 macht trotzdem viel gut, denn es legt großen Wert auf Zugänglichkeit. Mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, klaren Anleitungen und einem benutzerfreundlichen Interface können Spieler aller Altersgruppen und Fähigkeiten teilnehmen. Das Spiel bietet zudem regelmäßige Updates und saisonale Events, die neue Songs und Herausforderungen einführen. Diese fortlaufende Unterstützung und Erweiterung des Inhalts gewährleisten, dass das Spiel auch lange nach dem ersten Kauf frisch und ansprechend bleibt. Zudem sind die Anpassungsmöglichkeiten für Avatare und die Integration sozialer Medien Aspekte, die den Spielern mehr Möglichkeiten geben, ihre Erfahrungen zu personalisieren und zu teilen. Just Dance 2024 - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=zLHY3TmZLAQ ### Cross Blitz (PC) Vorschau Cross Blitz ist ein verheißungsvolles neues Spiel im Early-Access-Format für den PC, das sich schnell eine begeisterte Anhängerschaft aufgebaut hat. Als Kartenspiel-RPG-Hybrid mit Roguelike-Option verspricht Cross Blitz eine einzigartige Mischung aus taktischem Kartenkampf und Rollenspiel-Elementen, eingebettet in eine faszinierende Fantasy-Welt. In diesem umfassenden Review werden wir uns die verschiedenen Aspekte von Cross Blitz ansehen, vom Gameplay bis hin zu Grafik, Sound und der Gesamterfahrung im Early-Access-Status. Cross Blitz (Vorschau) - Da werden Erinnerungen geweckt Das Herzstück von Cross Blitz ist sein innovatives Gameplay, das traditionelle Kartenspielmechaniken mit RPG-Elementen kombiniert. Spieler bauen ihr Deck aus einer Vielzahl von Karten auf, die verschiedene Angriffe, Zauber und Fähigkeiten repräsentieren. Die Kämpfe sind rundenbasiert und erfordern strategisches Denken, um die richtigen Kartenkombinationen zu wählen und die Stärken des eigenen Decks auszuspielen. Besonders bemerkenswert ist die Art und Weise, wie Cross Blitz den Spielern erlaubt, ihre Decks an ihren individuellen Spielstil anzupassen, was eine tiefe und persönliche Spielerfahrung schafft. Erinnern tut das Ganze dabei stark an die Anfänge von Heartstone, was auch genau die Zeit war, wo ich wirklich viel mit Pokémon, YU-GI-OH und Heartstone zu tun hatte. Dementsprechend holt das Spiel einen dort ab und bringt uns mit einem Schub in die Zeit zurück, gepaart mit vielen neuen und auch interessanten Aspekten. Die Welt von Cross Blitz ist reich und detailliert gestaltet, mit einer fesselnden Hintergrundgeschichte, die die Spieler in eine interessante Welt eintauchen lässt. Was es umso besser macht ist, dass ihr verschiedene Stories, Charaktere und Decks habt. Das Spiel schafft es, eine Balance zwischen der Erzählung und dem Gameplay zu finden, sodass die Story die Spieler durch das Spiel leitet, ohne das Spielgeschehen zu unterbrechen. Die grafische Darstellung in Cross Blitz ist beeindruckend, mit detaillierten und stilvollen Kartenillustrationen sowie lebhaften und atmosphärischen Kampfszenen. Die grafische Gestaltung trägt wesentlich zur Gesamtstimmung des Spiels bei und macht jede Karte und jeden Kampf zu einem visuellen Erlebnis. Der Soundtrack und die Soundeffekte sind ebenso hervorragend, wobei die Musik die Spannung und das Drama der Kämpfe verstärkt und die Welt akustisch zum Leben erweckt. Mit dieser Kombination dürften vermutlich schon einige von euch angesprochen sein. Cross Blitz (Vorschau) - Galerie Cross Blitz (Vorschau) - Auf einem guten Weg Ein kritisches Element in jedem Kartenspiel, besonders in einem Early-Access-Titel wie Cross Blitz, ist das Balancing der Spielmechaniken. Das Spiel demonstriert bereits eine beeindruckende Ausgewogenheit in seinem Kartensystem, wobei keine einzelne Karte oder Strategie das Spielgeschehen dominiert. Diese Balance trägt zu fairen und spannenden Matches bei. Schwer könnte es jedoch werden, wenn es um die Kombination gewissen Karten und Fähigkeiten geht, denn da konnte ich mir manchmal die Zähne draus ausbeißen. Andererseits bedeutet es auch Umdenken und nicht immer das gleiche Deck zu benutzen. Davon aber abgesehen ist das Spiel darauf ausgelegt, regelmäßige Updates zu erhalten, die sowohl das Balancing als auch die Vielfalt der Spieloptionen weiter verbessern sollen. Ein großer Vorteil des Early-Access-Formats von Cross Blitz ist die aktive Beteiligung der Community an der Entwicklung des Spiels. Die Entwickler haben gezeigt, dass sie offen für Feedback und Vorschläge sind, was zu einer lebendigen und engagierten Spielergemeinschaft geführt hat. Diese Interaktion zwischen Spielern und Entwicklern ist ein entscheidender Faktor für die kontinuierliche Verbesserung des Spiels und trägt dazu bei, dass sich die Spieler als Teil des Entwicklungsprozesses fühlen. Daher sind wir sehr gespannt, was uns noch erwarten wird, denn jetzt besitzt das Spiel nicht nur einen Story-Modus, sondern auch einen Roguelike-Modus. In diesem Modus fangt ihr mit einem simplen Deck an und habt eine gewisse Zahl HP (Lebenspunkte), die je nachdem wie ihr spielt sinken, bis ihr verloren habt. Pro Schritt, den ihr euch fortbewegt, könnt ihr dann eben kämpfen, euch heilen, Karten kaufen oder sogar upgraden. Und das macht wirklich ziemlich Spaß! Jede Runde ist anders und wenn ihr mal keine Lust mehr habt, fangt ihr von neu an. Als Early-Access-Spiel ist Cross Blitz ein sich ständig weiterentwickelndes Projekt. Dies bedeutet, dass Spieler noch mit vielen Verbesserungen und entsprechend Veränderungen rechnen müssen. Das ist auch wichtig, denn auch wir hatten schon einige Bugs hier und da erlebt, wo wir hoffen, dass diese schnell behoben werden. Da wir z. B. keine konventionelle Bildschirmgröße haben, sind alle Markierungen an den falschen Stellen. Dennoch sind die Zukunftsaussichten für Cross Blitz vielversprechend, insbesondere wenn die Entwickler weiterhin auf das Feedback der Community hören und das Spiel entsprechend anpassen. Cross Blitz (Vorschau) - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=RDjyUmOZRtA&pp=ygUTY3Jvc3MgYmxpdHogdHJhaWxlcg%3D%3D ### Turtle Beach Atom Controller (Hardware) Test Der Turtle Beach Atom Controller für das iPhone ist ein neues Zubehör, das speziell dafür entwickelt wurde, das mobile Gaming-Erlebnis auf Apple-Geräten zu revolutionieren. In einer Welt, in der mobile Spiele immer populärer werden, bietet der Atom Controller eine interessante Möglichkeit, das Spielerlebnis zu verbessern und zu erweitern. In diesem ausführlichen Review werden wir die verschiedenen Aspekte des Turtle Beach Atom Controllers untersuchen, von seinem Design und seiner Funktionalität bis hin zu seiner Performance und Benutzerfreundlichkeit. Turtle Beach Atom Controller - Mobile Gaming mal anders Der Turtle Beach Atom Controller präsentiert sich in einem kompakten und ästhetisch ansprechenden Design, der aus zwei Controllern besteht. Die Bauweise wirkt im ersten Moment fragil, ist aber sehr solide und on top liegt der Controller liegt erstaunlich gut in der Hand, obwohl dieser aus zwei Teilen besteht. Das sorgt natürlich für ein angenehmes Spielerlebnis sorgt. Dieser Controller ist zudem nicht nur leicht, sondern kommt idealerweise auch mit einer kleinen Tasche, damit ihr euren neuen Begleiter überall mitnehmen könnt. Das moderne Aussehen und die hochwertige Verarbeitung des gesamten Controllers passt definitiv zu Apple, nur hätten wir uns da auch eine breitere Farbpalette, wie bei Android gewünscht. In Bezug auf die Funktionalität bietet der Turtle Beach Atom Controller eine umfassende Steuerung für eine breite Palette von iPhone-Spielen. Er verfügt über alle Standardtasten, die man von einem modernen Controller erwartet, einschließlich Analogsticks, Aktionstasten und Schultertasten. Die Verbindung zum iPhone erfolgt dabei über Bluetooth, was eine schnelle und einfache Einrichtung ermöglicht. Wir haben den Controller ausgepackt, kurz eingeschaltet und auf Suche gestellt. Siehe da, wir haben ihn sofort gefunden, verbunden und wurden mit den LED-Lämpchen der einzelnen Seiten zusätzlich benachrichtigt, dass das erfolgreich war. Nachdem das erledigt war, kam die große Frage, ob der Controller passen für ein iPhone Pro Max, mit bzw. ohne Hülle passt. Zu unserem Erstaunen klappte es ohne Hülle super und ist auch absolut nicht wackelig. Mit einer dicken Hülle dagegen passt es auch, aber ist durch die immense Größe ein kleines bisschen wackelig, aber das sehen wir nicht so kritisch. Die meisten Mobile-Gamer würden vermutlich nicht noch eine fette Hülle auf so ein Flagschiff kleistern. In der Praxis zeigt der Turtle Beach Atom Controller eine beeindruckende Performance. Die Reaktionsgeschwindigkeit der Tasten und Sticks ist super, was besonders bei schnellen Spielen wie Rennspielen oder Shootern wichtig ist. Die ergonomische Gestaltung des Controllers sorgt dafür, dass auch längere Spielsessions komfortabel bleiben. Ein weiteres Highlight ist die Batterieleistung des Controllers, die lange Spielzeiten ohne ständiges Aufladen ermöglicht. Wir haben nämlich auch mal GTA San Andreas, welches kürzlich von Netflix veröffentlicht wurde, getestet und waren erstaunt. Die Verbindung war nahtlos und wir konnten direkt loslegen. Auch die Performance, Anpassung des Layouts an unseren Controller lief ohne Probleme und hat uns letztes Wochenende viele Stunden mit Spaß versorgt! Turtle Beach Atom Controller - Galerie Turtle Beach Atom Controller - Premiumqualität verlangt seinen Preis Ein wichtiger Aspekt bei der Bewertung des Turtle Beach Atom Controllers ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Controller ist in einer Preisklasse angesiedelt, die ihn durchaus als Premium-Produkt positioniert. Für diesen Preis bietet er eine hochwertige Verarbeitung, ausgezeichnete Funktionalität und eine zuverlässige Leistung. Für ernsthafte mobile Gamer, die bereit sind, in ihr Spielerlebnis zu investieren, repräsentiert der Atom Controller einen guten Wert. Allerdings könnte der Preis für Gelegenheitsspieler oder diejenigen, die nur gelegentlich mobile Spiele spielen, etwas abschreckend sein. Bedenkt also, dass das Produkt sich an mobile Gamer richtet, die eine ernsthaftere und immersivere Spielerfahrung auf ihrem iPhone suchen. Er ist ideal für Spiele, die eine präzisere Steuerung erfordern, wie First-Person-Shooter, Rennspiele oder komplexe Strategietitel. Der Controller ist auch eine hervorragende Wahl für diejenigen, die längere Spielsessions bevorzugen und dabei Komfort und Kontrolle wünschen. Dennoch sei auch gesagt, rechertiert die Spiele die ihr spielen wollt damit, denn die Liste ist nicht extrem lang. Zwar sind viele bekannte und gute Titel bei, aber als Beispiel geht League of Legends Wild Rift nicht. Android hat dort den Vorteil Buttons an Bildschirmpositionen zu mappen, welchen iOS leider nicht hat. Insgesamt macht der Turtle Beach Atom Controller dennoch einen sehr positiven Eindruck. Im Vergleich zu anderen verfügbaren mobilen Controllern positioniert er sich als eine hochwertige Option, die speziell auf die Bedürfnisse anspruchsvoller Spieler zugeschnitten ist. Seine Fähigkeit, das mobile Gaming-Erlebnis wesentlich zu verbessern, macht ihn zu einer attraktiven Wahl für jeden iPhone-Benutzer, der nach einem ordentlichen Controller sucht. Turtle Beach Atom Controller - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=0Kih3hevUwA ### Super Mario RPG (Switch) - Gewinnspiel Weihnachten rückt immer näher, aber wir sind noch nicht fertig mit den Gewinnspielen für 2023. Denn wir haben nicht nur Super Mario RPG für die Nintendo Switch getestet, sondern auch ein paar Weihnachtspakete für euch vorbereitet. Diese beinhalten nicht nur das Spiel Super Mario RPG, sondern auch passendes Merchandise und Süßigkeiten, damit ihr euch über die Feiertage entspannt mit Proviant zurücklehnen und etwas Neues zocken könnt. Super Mario RPG - Alle guten Dinge sind drei! Damit die Chance auf das Spiel auch direkt höher sind, haben wir insgesamt drei Pakete für euch vorbereitet! Also wartet nicht lange und lasst uns im Formular wissen, wer euer Lieblingscharakter aus dem Super Mario RPG ist. Wer sich nicht sicher ist, kann sich auch unten den Trailer nochmal ansehen. Wird geladen… Super Mario RPG - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=s6h5BSsrcoQ Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 20.12.2023 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit, sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen, auszahlen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg! ### Super Mario RPG (Switch) Test Super Mario RPG, ursprünglich veröffentlicht für den SNES, ist ein Klassiker, der nun seinen Weg auf die Nintendo Switch gefunden hat. Als eine der ersten Ausflüge Marios in das RPG-Genre kombiniert dieses Spiel die charakteristische Mario-Welt mit Elementen eines Rollenspiels. In diesem umfassenden Review werden wir die Aspekte des Spiels beleuchten, die es zu einem zeitlosen Klassiker gemacht haben und wie es sich auf der Nintendo Switch präsentiert. Super Mario RPG - Ein Abenteuer in Mushroom Kingdom Super Mario RPG beginnt mit dem klassischen Szenario: Prinzessin Peach wird entführt, diesmal jedoch mit einer unerwarteten Wendung. Die Handlung führt Mario auf eine Reise, die weit über das bekannte Mushroom Kingdom hinausgeht und ihn mit neuen Verbündeten und Gegnern konfrontiert. Die Story ist charmant und witzig, mit vielen unerwarteten Momenten und Charakteren, die das Spiel lebendig machen. Die Welt von Super Mario RPG ist kunterbunt und detailreich gestaltet, was eine fröhliche und einladende Atmosphäre schafft. Das Gameplay des Spiels ist eine Mischung aus traditionellem RPG mit einzigartigen Mario-Elementen. Kämpfe sind rundenbasiert, wobei ein Timed-Hit-System eingeführt wird, das Spieler ermutigt, im richtigen Moment zu agieren, um zusätzlichen Schaden zu verursachen oder Angriffe abzuwehren. Dies fügt eine Ebene der Geschicklichkeit und des Timings hinzu, die in typischen RPGs nicht immer vorhanden ist. Die Rätsel und Herausforderungen in der Welt sind kreativ und nutzen oft die charakteristischen Fähigkeiten von Mario, wie Springen und Hämmer schwingen. An der Stelle hat Nintendo definitiv eine interessante Balance aus Mario und RPG gefunden, die durchaus interessant sein kann für einige, die zuvor nicht mit dieser Reihe zu tun hatten. Auf der Nintendo Switch bleibt der Klassiker seinem ursprünglichen SNES-Grafikstil treu, was dem Spiel einen nostalgischen Charme verleiht. Die Charaktermodelle und Umgebungen sind in einem markanten 3D-ähnlichen Stil gehalten, der für das SNES untypisch war und auch heute noch beeindruckt. Der Soundtrack ist lebhaft und eingängig, mit vielen Melodien, die seitdem zu ikonischen Stücken der Mario-Musik geworden sind. Die Kombination aus Grafik und Sound trägt wesentlich zur einzigartigen Atmosphäre des Spiels bei. Zwar ist dieser Stil nichts für jeden, aber dennoch finden wir es toll gemacht, um alt und neu zu vermischen. Schlussendlich wurde an dem eigentlichen Spiel nicht viel verändert, sondern es nur etwas aufpoliert. Super Mario RPG - Galerie Super Mario RPG - Für jeden Mario und RPG-Fans was dabei Die Steuerung in Super Mario RPG auf der Nintendo Switch bleibt dem Original treu, wurde jedoch feinfühlig angepasst, um die Möglichkeiten des Switch-Controllers optimal zu nutzen. Die Steuerung ist intuitiv und reaktionsschnell, was für ein angenehmes Spielerlebnis sorgt. Besonders das "Timed-Hit"-System profitiert von der präzisen Steuerung der Switch, was das Kampferlebnis sowohl anspruchsvoll als auch belohnend macht. Das Charakter-Upgrade-System in Super Mario RPG ist zugänglich, aber tiefgreifend. Jeder Charakter im Spiel hat einzigartige Fähigkeiten und kann im Laufe des Spiels verbessert werden. Die Entscheidung, in welche Fähigkeiten investiert wird, liegt komplett bei euch und bietet eine Schicht strategischer Tiefe. Neben den Kampffähigkeiten gibt es zahlreiche Gegenstände zu sammeln und Rätsel zu lösen, die das Erkunden der Welt lohnend und interessant machen. Dieser Mario-Titel bietet ein tolles Gameplay-Paket und Geheimnisse zu entdecken, was ich besonders über die Weihnachtstage für einige Zeit an die Konsole fesseln wird. Die Vielfalt der Charaktere und die Möglichkeit so einen alten Klassiker auf moderner Hardware zu spielen, zeigen, dass es noch viel zu entdecken gibt für viele Mario und Nintendo-Fans. Darüber hinaus trägt die charmante Präsentation und die zeitlose Story dazu bei, dass das Spiel auch heute noch genauso fesselnd ist wie bei seiner ursprünglichen Veröffentlichung. Einzig bei den Quality of Life Änderungen hätten wir uns gewünscht, dass das noch etwas mehr aufpoliert wird. Zwar würde schon einiges geändert, um den Titel deutlich zeitgemäßer zu machen, aber so 100% ist es noch nicht, wo es sein könnte. Nichtsdestotrotz ist Super Mario RPG für die Nintendo Switch ist eine gelungene Neuauflage eines klassischen Spiels, das sowohl alte als auch neue Fans des Mario-Universums anspricht. Es verbindet die vertraute Mario-Welt mit den Elementen eines Rollenspiels auf eine Art und Weise, die sowohl innovativ als auch respektvoll gegenüber dem Original ist. Super Mario RPG - Ein tiefer Blick auf Super Mario RPG https://www.youtube.com/watch?v=s6h5BSsrcoQ Super Mario RPG - Gewinnspiel Da Weihnachten kurz vor der Tür steht, hat die Spieletester.de-Redaktion etwas wirklich Cooles für euch vorbereitet! Abgesehen von Controllern für die Nintendo Switch, könnt ihr auch eins von drei Super Mario RPG Paketen gewinnen. Dieses beinhaltet das Spiel, Süßigkeiten und ein kleines Merchandise-Paket passend zum Spiel. Finden tut ihr das Gewinnspiel hier. ### NARUTO X BORUTO Ultimate Ninja STORM CONNECTIONS (PS5) Test NARUTO X BORUTO Ultimate Ninja STORM CONNECTIONS für die PlayStation 5 ist das neueste Spiel in der langjährigen Naruto Spielreihe und verspricht, Fans sowohl des ursprünglichen Naruto-Universums als auch des Nachfolgers Boruto zu begeistern. Dieses Spiel soll Charaktere und Geschichten beider Serien vereinen und zielt darauf ab, ein umfassendes Ninja-Erlebnis zu bieten. In diesem Review werden wir die verschiedenen Aspekte des Spiels unter die Lupe nehmen, von der Story und den Charakteren über das Gameplay bis hin zur grafischen Darstellung. Als entsprechende Naruto sowie Boruto Fans sind wir definitv sehr gespannt. NARUTO X BORUTO Ultimate Ninja STORM CONNECTIONS – Eine Verbindung zweier Generationen? Das Kernstück von NARUTO X BORUTO Ultimate Ninja STORM CONNECTIONS sollte die Verbindung zwischen den Geschichten von Naruto und Boruto sein. Das dachten wir zumindest sehr lange, alleine vom Namen her. In der Praxis gibt es zwei "Geschichten". Einmal wird Naruto's Geschichte in mehreren Kapiteln sehr schnell zusammengefasst. Dabei ist das Geschehen nicht sonderlich spannend, da viele Bilder, mit Effekten und Sounds geschmückt sind, sondern auch, da es unmöglich ist so schnell alles zusammenzufassen. Entsprechend fühlt sich die Geschichte eher halbgar an. Einige wollten zwar nicht mehr in einer freien Welt herumlaufen, da es nicht genug zu tun gab, aber diese Option ist auch noch nicht der richtige Ansatz Bei der zweiten Story, wo wir neue oder zumindest Boruto Action erwartet haben, gab es dann auch einen ziemlich starken Kampf zu Beginn. Sehr angetan haben wir auch noch mehr erwartet, um dann relativ schnell wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht zu werden. Denn dieser Modus dreht sich nur darum, dass Boruto in einer VR-Welt ist und ihr quasi viel mit euren Lieblingscharakteren kämpft. Das ist irgendwie nicht ganz, was wir und viele anderen Fans sich vorgestellt haben. Aber es gibt ja auch andere Aspekte, die wir noch nicht angesprochen haben. Das Gameplay von NARUTO X BORUTO Ultimate Ninja STORM CONNECTIONS bleibt den Wurzeln der Serie treu und bietet schnelle, actionreiche Ninja-Kämpfe. Spieler können aus einem umfangreichen Pool von Charakteren wählen, wobei jeder seine einzigartigen Fähigkeiten und Jutsus besitzt. Die Kämpfe sind dynamisch und erfordern eine Mischung aus Geschick, Strategie und Timing. Besonders hervorzuheben ist das Kampfsystem, das es den Spielern erlaubt, nahtlos zwischen Charakteren zu wechseln, was zu spektakulären Kombinationen und Taktiken führt. Dennoch müssen wir auch sagen, dass sich das Gameplay nicht wirklich viel in den zahlreichen Jahren geändert hat. Dieses Mal wurde sogar der Kampf deutlich vereinfacht, in mehreren Aspekten. Einmal könnt ihr einstellen, dass das mehrmalige Drücken von Knöpfen gewisse Combos automatisiert, was Neulinge vermutlich den Start in diese Welt vereinfacht. Andererseits sammelt ihr deutlich schneller Chakra, was im insgesamt zu einem deutlich schnelleren Kampf führt, statt nur ein Geduldsspielchen zu sein. Aber mal von den Schattenseiten abgesehen, glänzt NARUTO X BORUTO Ultimate Ninja STORM CONNECTIONS auf der PS5 mit beeindruckender Grafik. Die Charaktermodelle sind detailliert und lebensecht, und die Kampfareale sind lebendig und farbenfroh gestaltet. Die visuelle Ästhetik fängt den Geist der Anime-Serie perfekt ein. Der Soundtrack und die Soundeffekte ergänzen das visuelle Erlebnis, wobei die dynamische Musik die Intensität der Kämpfe unterstreicht und die authentische Synchronisation die Persönlichkeit der Charaktere hervorhebt. NARUTO X BORUTO Ultimate Ninja STORM CONNECTIONS – Galerie Ein wesentlicher Aspekt von NARUTO X BORUTO Ultimate Ninja STORM CONNECTIONS ist das Online-Multiplayer-Erlebnis. Dass nicht alle bekannten Modi direkt ab Tag 1 verfügbar sind, ist uns etwas schleierhaft. Dazu zählen auch von Spielern angepasste Modi, was für sehr viele ein wichtiger Faktor sein dürfte. Entsprechend sind wir auch von diesem Modus nicht wirklich angetan, vor allem weil wir auch wie einige andere Verbindungsabbrüche hatten. Eine Langzeitmotivation in NARUTO X BORUTO Ultimate Ninja STORM CONNECTIONS gibt es bedingt, es gibt viel zu sehen und auch einiges was ihr freischalten könnt. Dazu zählen Farben und Skins, die ihr für gewisse Herausforderungen erhaltet. Als hingeworfenes Beispiel erhalte keinen Schaden mit Kakashi gegen Boruto. Das wird einige zumindest erstmal bei Laune halten, aber was dann? Wir erwarten noch ein fettes Update, welches hoffentlich den Multiplayer deutlich ausbessert, da dieser aktuell nicht wirklich besonders ist. Zudem haben wir in NARUTO X BORUTO Ultimate Ninja STORM CONNECTIONS eine riesige Auswahl an Ninjas erwartet, wie noch nie zuvor. Das stimmt zwar teils, aber oftmals sind es nur "Skins" mit den gleichen Fähigkeiten und einem etwas anderen Aussehen. Dafür, dass Bandai Namco so große Töne gespuckt hat, ist dieses Spiel leider fern ab von dem, was ich erwartet habe. Klar, Spaß macht es trotzdem und es hat mir auch Freude bereitet es einige Stunden zu zocken. Aber entweder muss ein Update her oder der volle Preis ist definitiv nicht gerechtfertigt. Abgesehen erwarten uns noch einige DLC's, daher werde ich das Spiel zumindest noch verfolgen, denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Genauso, wie bei unserem Helden Naruto! NARUTO X BORUTO Ultimate Ninja STORM CONNECTIONS – Trailer https://www.youtube.com/watch?v=80irxbFTKBM ### PowerA Controller (Switch) Gewinnspiel Es ist fast wieder so weit, der Weihnachtsmann kommt bald vorbei. Um euch die Wartezeit etwas zu versüßen, haben wir einige Gewinnspiele für euch vorbereitet, die besonders Nintendo-Fans erfreuen dürfte. Insgesamt könnt ihr eins von drei Paketen gewinnen, die randvoll mit unseren vorgestellten PowerA Controllern sind. PowerA Controller - 1 von 3 Paketen für euch! Um an unserem Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr einmal das unten stehende Formular ausfüllen. Dafür müsst ihr uns nur verraten, welchen Controller von PowerA ihr am wahrscheinlichsten kaufen würdet. Wired, Wireless, FUSION Pro oder darf es doch was ganz anderes sein? Mögliche Designs seht ihr in der folgenden Galerie. PowerA hat zahlreiche coole Designs mit Mario, Bowser, Beach, Yoshi und mehr. Mit etwas Glück könnt ihr auch ein Paket von PowerA gewinnen, wo nicht nur Controller, sondern auch Accessoires und Süßigkeiten enthalten sind. PowerA Controller Gewinnspiel - Verschiedene Designs Wird geladen… Wireless Controller für Nintendo Switch - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=c8PwfOV5hTk Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 18.12.2023 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit, sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen, auszahlen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg! ### PowerA Wireless Controller (Switch) Test Der PowerA Wireless Controller für die Nintendo Switch ist ein Drittanbieter-Controller, der verspricht, eine kostengünstige Alternative zu den offiziellen Nintendo Switch Pro Controllern zu bieten. In diesem umfassenden Review werden wir die verschiedenen Aspekte des Controllers untersuchen, von Design und Funktionalität bis hin zu Leistung und Zuverlässigkeit. Obwohl der Controller bei der Community auf gemischte Reaktionen gestoßen ist, werden wir sowohl die positiven Eigenschaften als auch die kritisierten Aspekte detailliert betrachten. PowerA Wireless Controller - Mit Bowser ist alles cooler! Der PowerA Wireless Controller präsentiert sich in einem ästhetisch ansprechenden Design, das in verschiedenen Farben und Themen erhältlich ist. Seine ergonomische Form ähnelt dem Nintendo Pro Controller, was für einen hohen Komfort bei langen Gaming-Sessions sorgt. Die Verarbeitung des Controllers wirkt solide, auch wenn er leichter als der offizielle Pro Controller ist. Dies könnte bei einigen Spielern den Eindruck von geringerer Qualität erwecken. Qualitativ ist dieser definitiv nicht schlecht, dennoch empfinden wir hier wie beim PowerA Enhanced Wired Controller das Ganze mit gemischten Gefühlen. Einerseits können wir so deutlich länger zocken, andererseits ist ein bisschen mehr Gewicht auch nicht schlecht und lässt es einerseits doch etwas hochwertiger wirken. In Bezug auf die Funktionalität bietet der PowerA Controller alle grundlegenden Funktionen, die man von einem modernen Gamepad erwartet. Dies beinhaltet präzise Joysticks und reaktionsschnelle Tasten. Ein Nachteil, der von vielen Nutzern sowie von uns hervorgehoben wurde, ist das Fehlen eines eingebauten Akkus. Der Controller benötigt stattdessen AA-Batterien, was im Vergleich zu anderen kabellosen Controllern als Rückschritt angesehen wird und zu zusätzlichen Langzeitkosten führt. Zudem könnt ihr, falls ihr mal keine AA-Batterien habt, nicht auf einen Wired-Modus wechseln, was wirklich unpraktisch ist. Die Verbindung des PowerA Controllers mit der Switch ist meist unkompliziert und stabil. Die Reichweite ist für normale Wohnzimmer ausreichend, obwohl einige Nutzer Verbindungsabbrüche und Latenzprobleme berichtet haben. Diese Probleme können besonders in Spielen, die schnelle Reaktionen erfordern, frustrierend sein und die Spielerfahrung negativ beeinflussen. Wir hatten diese Probleme zum Glück nicht und haben einige Runde Mario Kart als auch einige Stunden Pokémon ohne Probleme gespielt. PowerA Wireless Controller - Galerie PowerA Wireless Controller - Eine gute Alternative? Ein entscheidender Faktor für jeden Controller ist seine Haltbarkeit. Der PowerA Wireless Controller ist definitiv grundsolide und zuverlässig. Außerdem fühlt dieser sich deutlich hochwertiger an, als viele günstige Alternative, die z. B. auf Temu verkauft werden oder als No Name Marken im Laden verkauft werden. Der Controller bietet einige Zusatzfunktionen, wie programmierbare Tasten auf der Rückseite, die bei bestimmten Spielen einen Vorteil bieten können. Diese Anpassungsmöglichkeiten sind ein deutlicher Pluspunkt, insbesondere für Spieler, die ihre Steuerung gerne personalisieren. Jedoch fehlen dem PowerA Controller einige Features, die im offiziellen Pro Controller zu finden sind, wie z. B. NFC für Amiibo-Unterstützung, HD-Rumble und ein Gyrosensor für Bewegungssteuerung, was von einigen Nutzern als signifikante Einschränkung angesehen wird. In Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der PowerA Wireless Controller eine günstigere Alternative zum teureren Nintendo Pro Controller. Dies macht ihn attraktiv für Spieler, die ein begrenztes Budget haben und einen Wireless Controller mit Nintendo Design wollen. Allerdings sollten potenzielle Käufer die langfristigen Kosten für den Kauf von AA-Batterien sowie das Risiko, dass der Controller mal ausgeht in Betracht ziehen. Für manche mag die Investition in einen offiziellen Controller langfristig sinnvoller sein. Der PowerA Wireless Controller für die Nintendo Switch ist ein Produkt mit sowohl Licht- als auch Schattenseiten. Er bietet eine kostengünstige Alternative zu Nintendos eigenen Pro Controllern, jedoch mit einigen Kompromissen in Bezug auf Features und Zuverlässigkeit. Zwar hat diese Variante durch die Nintendo Lizenz ein tolles Design, aber uns persönlich stört es sehr keine kabelgebundene Möglichkeit zu haben. Für Leute, die dies auch stört, gibt es die Enhanced Wireless Variante, die zwar keine tollen Nintendo Charaktere darauf verewigt hat, aber zumindest diese Nachteile angeht. Abgesehen gibt es für nur 5 € mehr den 8BitDo Ultimate Controller mit Dongle, Ladestation und Kompatibilität für PC und co., was natürlich eine krasse Kampfansage ist. Zwar hat dieser auch nur die Optionen Schwarz oder Weiß, kommt aber mit einem deutlich größeren Gesamtpaket mit. Aber um dieser Sache nachzugehen, haben wir auch den FUSION Pro von PowerA getestet und glaubt uns, das sind Welten. Dieser Controller ist einfach nur ein Traum. Mehr dazu, findet ihr in unserem umfangreichen Review hier. PowerA Enhanced Wireless Controller (Switch) - Features https://www.youtube.com/watch?v=SuHCOX3L9Qw ### PowerA FUSION Pro (Switch) Test Der PowerA Fusion Pro Controller für die Nintendo Switch ist ein Produkt, das versucht, die Kluft zwischen erschwinglichen Drittanbieter-Optionen und dem Premium-Standard des offiziellen Nintendo Switch Pro Controllers zu überbrücken. Mit erweiterten Anpassungsfunktionen und einem robusten Design richtet sich dieser Controller an Spieler, die mehr von ihrem Gaming-Erlebnis erwarten. In diesem ausführlichen Review werden wir die verschiedenen Facetten des PowerA FUSION Pro beleuchten, von seinem Design und Funktionalität bis hin zur allgemeinen Spielerfahrung. PowerA FUSION Pro - Das braucht ein guter Controller Zuerst müssen wir den FUSION Pro Controller auspacken. Dieser kommt in einer Hardcase in dem der Controller ist sowie einiges an Zubehör. Dazu zählt ein zweites Cover des Controllers in Weiß, extra Thumbsticks als Ersatz sowie mit einer anderen Passform und hochwertigen extra Buttons für die Rückseite, die ihr abnehmen könnt, falls ihr diese nicht benötigt. Mit knapp 90-100 € macht dieser Controller schon beim Auspacken eine Ansage, die kein Controller für die Switch, den wir bis jetzt getestet haben, machen konnte. Der PowerA Fusion Pro setzt auf ein auffälliges Design, das sofort ins Auge sticht. Mit einem größeren und schwereren Körper als der Standard Switch Pro Controller bietet er ein solides und hochwertiges Gefühl. Die ergonomische Form und die gummierten Griffe sorgen für einen angenehmen und rutschfesten Halt, was insbesondere bei langen Gaming-Sessions vorteilhaft ist. Sein modernes Aussehen kombiniert mit der robusten Bauweise verleiht ihm einen professionellen Touch, auch für Kompetitive-Spieler. Eine der Hauptstärken des PowerA Fusion Pro ist seine hohe Anpassungsfähigkeit. Der Controller verfügt über anpassbare Rücktasten, die für verschiedene Spielstile konfiguriert werden können, was ihn für kompetitive Spieler besonders attraktiv macht. Außerdem bietet er eine Vielzahl von Thumbsticks und ein hochwertiges D-Pad. Diese Anpassungsfähigkeit ermöglicht es Spielern, ihre Spielerfahrung zu personalisieren und kann in bestimmten Spielen einen deutlichen Vorteil bieten. In Bezug auf die Performance zeigt der PowerA FUSION Pro ordentliche Ergebnisse. Nach kurzem herumprobieren (wir hatten aus Versehen den Wired Mode an), haben wir den Controller mit der Switch verbunden und konnten in Super Smash Bros. Ultimate einsteigen. Im Wireless als auch Wired Mode hat das zocken wirklich gut geklappt. Letzteres würden wir jedoch präferieren, wenn wir uns mal lokal oder online mit anderen Messen müssen und es wirklich ums Ganze geht. Dennoch hat der Controller keine Hall-Effect Sticks, was auf lange Dauer vermutlich zum Stick-Drift führen könnte. Aber ohne zu modden, gibt es zumindest in Deutschland direkt kaum andere Optionen. PowerA FUSION Pro - Galerie PowerA FUSION Pro - Besser als der Nintendo Pro Controller? Ein entscheidender Faktor für kabellose Controller ist zudem die Akkulaufzeit. Der PowerA FUSION Pro bietet eine solide Akkuleistung, die den meisten Nutzern ermöglicht, mehrere Tage ohne erneutes Aufladen zu spielen. Dies ist besonders beeindruckend, wenn man die zusätzlichen Funktionen des Controllers berücksichtigt. Die Konnektivität via Bluetooth ist in der Regel zuverlässig und hat auch am PC ohne Probleme funktioniert. In Relation zu anderen Controllern ist dieser teurer als viele andere Drittanbieter-Controller. Dennoch liegt dieser gerade mal 20 - 30 € über dem offiziellen Nintendo Switch Pro Controller. Im Vergleich zu gewissen Special Editions ist der Preisunterschied sogar noch kleiner. Angesichts seiner Anpassungsfunktionen und des robusten Designs könnte er für Spieler, die einen hochwertigen, aber dennoch recht preisgünstigeren Controller suchen, eine gute Wahl sein (in Relation zu teuren PS5 "Pro" und XBox "Elite" Controllern). Das könnte Kompetitive-Spieler besonders ansprechen, falls es mal kein GameCube Controller sein soll. Jedoch gibt es auch in dieser Preisklasse leichte Abstriche, die wirklich nur der Pro Controller von Nintendo selbst besitzt. Dazu zählen einmal das HD-Rumble sowie der Klassiker der amiibo-Support (NFC). Das ist nicht unbedingt für jeden Spieler wichtig und könnte entsprechend wegen den ganzen anderen positiven Aspekten der Controller der Wahl sein. Der PowerA FUSION Pro für die Nintendo Switch ist ein ambitionierter Controller, der versucht, Premium-Funktionen zu einem erschwinglicheren Preis anzubieten. Er besticht durch sein anpassbares Design und seine ergonomische Bauweise, hat aber gleichzeitig kann er nicht 1:1, was der Nintendo Pro Controller und hat leider auch keine Hall-Effect-Sticks. PowerA FUSION Pro Wireless Controller - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=dC_8ne8o5x0 ### PowerA Enhanced Wired Controller (Switch) Test In einer Welt, in der die Wahl des richtigen Controllers fast genauso wichtig ist wie das Spiel selbst, hebt sich der PowerA Enhanced Wired Controller als eine bemerkenswerte Option für Nintendo Switch-Besitzer hervor. Dieses Review taucht in die Welt der Controller ein, um die Vor- und Nachteile des PowerA Enhanced Wired Controllers zu beleuchten. Wir werden seine Funktionalität, Design und mehr ansehen, um festzustellen, ob es sich dabei um eine lohnende Investition für Switch-Spieler handelt. PowerA Enhanced Wired Controller - Zahlreiche tolle Designs Beim Auspacken des PowerA Enhanced Wired Controllers fällt sofort sein ansprechendes Design auf. Diese reichen von Mario bis hin zu Pokémon und allem anderen, was einem Nintendo-Fan gefallen könnte. Die schlanke Form, die sorgfältige Verarbeitung und die attraktiven Farboptionen machen ihn dabei zu einem echten Hingucker. Der Controller liegt angenehm in der Hand, wie auch der Pro Controller. Dennoch könnte das leichte Gewicht für einige zunächst als Nachteil angesehen werden, aber es reduziert gleichzeitig Ermüdungserscheinungen bei langen Gaming-Sessions. Der PowerA Controller bietet die wichtigsten Standardfunktionen, die man von einem modernen Controller erwartet, einschließlich präziser Analog-Sticks, reaktionsschneller Tasten und einem 3.5 mm AUX Anschluss. Einzigartig ist die Zusatz-Tasten-Mapping-Funktion, die es Spielern ermöglicht, die Steuerung an ihre persönlichen Vorlieben anzupassen. Diese Flexibilität kann besonders bei komplexen Spielen einen entscheidenden Vorteil bieten. Als ein lizenziertes Nintendo-Produkt bietet der PowerA Controller eine nahtlose Kompatibilität mit der Switch. Die einfache Plug-and-Play-Funktionalität ist besonders für Spieler attraktiv, die schnellen und unkomplizierten Zugang zu ihren Spielen wünschen. Die kabelgebundene Verbindung sorgt für eine konstante und verzögerungsfreie Übertragung, was in schnellen Spielen essenziell ist. Ein entscheidender Faktor für jeden Controller ist seine Haltbarkeit. Der PowerA Enhanced Wired Controller zeigt sich robust gegenüber alltäglichen Beanspruchungen. Die Tasten und Sticks fühlen sich solide an und zeigen auch nach längerem Gebrauch keine Anzeichen von Abnutzung. Das Kabel ist ausreichend lang und strapazierfähig, was für zusätzliche Langlebigkeit sorgt. Die Materialqualität ist insgesamt hochwertig, was eine langfristige Nutzung verspricht. PowerA Enhanced Wired Controller - Galerie PowerA Enhanced Wired Controller - Guter Einstieg in die Welt der Controller In Bezug auf das Gameplay bietet der PowerA Controller ein sehr angenehmes und intuitives Spielerlebnis. Die Tasten sind gut platziert und leicht zu erreichen, was bei intensiven Gaming-Sessions einen deutlichen Vorteil darstellt. Das leichte Gewicht und die ergonomische Form tragen dazu bei, dass der Controller auch über längere Zeiträume bequem in der Hand liegt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der PowerA Enhanced Wired Controller ist im Vergleich zu anderen Controllern auf dem Markt preislich attraktiv. Angesichts seiner Features, der guten Verarbeitungsqualität und der lizenzierten Kompatibilität mit der Nintendo Switch bietet er einen ausgezeichneten Gegenwert für sein Geld. Für Spieler, die einen zuverlässigen, aber dennoch erschwinglichen Controller suchen, ist dies eine hervorragende Wahl. Besonders, wenn bei GameStop diese Controller im Angebot sind, ist es definitiv eine Überlegung wert. Diese fangen je, nachdem ab 15 € an und gehen hoch bis zu 30 €. Bei den erschwinglicheren Varianten lohnt es sich definitiv, nur wer für ein anderes Neben den grundlegenden Funktionen bietet der PowerA Controller einige zusätzliche Features, die ihn von anderen Controllern abheben. Die programmierbaren Tasten sind ein echtes Highlight, da sie die Möglichkeit bieten, das Spielerlebnis individuell anzupassen. Die Eignung des PowerA Controllers für verschiedene Spielgenres ist ein weiterer wesentlicher Punkt. Von Action-Adventures bis hin zu komplexen Strategie- und Kampfspielen reagiert der Controller präzise und zuverlässig. Seine Flexibilität und Anpassbarkeit machen ihn zu einer vielseitigen Wahl für eine breite Palette von Spielen auf der Nintendo Switch. Für Spieler, denen der normale Controller zu leicht ist, gibt es von PowerA natürlich auch eine Lösung. Ich zum Beispiel fand den Controller bedingt gut, da ich gerne einfach etwas mehr Grip und Gewicht benötige. Das ist bei PowerA Spectra Enhanced Wired Controller vollkommen gegeben und mit nur einem kleinen Aufpreis von knapp 10 € zu verkraften. Abgesehen davon, solltet ihr auf Spieletester.de die Augen offen halten, denn wir haben ein feines Gewinnspiel für euch geplant! PowerA Spectra Enhanced Controller - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=9dZZBcOGs_M ### Like a Dragon Gaiden The Man Who Erased His Name (PS5) Test Like a Dragon Gaiden The Man Who Erased His Name zeigt im Test, dass auch in der Kürze sehr viel Würze liegt. Das Spinoff zur beliebten Like a Dragon (früher Yakuza) Reihe gibt sich dabei etwas kurzweiliger als die Hauptspiele, liefert dennoch auf allen Ebenen ab. Was euch erwartet und wie sich der neueste Ableger schlägt, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen! Die Like a Dragon-Spiele verwenden oftmals gerne Locations aus vorherigen Spielen. Da haben wir das klassische Kamurocho oder auch Sotenbori. Und auch das neueste Spinoff, Like a Dragon Gaiden The Man Who Erased His Name, spielt in Sotenbori, einem Stadtteil, der Osakas Dōtonbori angenähert ist. Die Geschichte des Spiels dient dabei als Brücke zwischen den Ereignissen aus Yakuza 6: The Song of Life, Like a Dragon 7 und Like a Dragon 8: Infinite Wealth. Einmal mehr schlüpft ihr in die Rolle von Kiryu Kazuma, der unter neuem Namen sein Leben fortführt. Die Storyline ist trotz ihrer Kürze absolut erstklassig. Like a Dragon Gaiden – Bewährtes in Osaka Es gibt hier nur sehr wenig, das sich neu anfühlt. Die Minispiele sind eine bewährte Sammlung von Yakuza-Klassikern, von Mahjong über Karaoke bis hin zur Rückkehr des Pocket-Circuits. Es gibt einen neuen Ort, The Castle – ein absurder Rückzugsort für reiche hedonistische … nun. Personen. In der Praxis ist es jedoch nur ein Dreh- und Angelpunkt für die Kampfarena und eine handvoll zurückkehrende Glücksspiel-Minispiele. Ich würde lügen, wenn ich euch sagte, dass es nicht dennoch bestens funktioniert. Die Art der Serie – der Fokus auf Geschichte und Charaktere; auf dramatischer Handlung und absurden Nebenhandlungen – macht jedes Spiel zu etwas mehr als der Summe seiner Ablenkungen. Die Rückkehr zu einem bereits bekannten Ort bietet die Möglichkeit zu sehen, wie sich die Welt seit dem letzten Besuch verändert hat. Ein wieder verwendetes Minispiel ist eine willkommene Abwechslung, während die Spannung der Geschichte weiter steigt. Es fühlt sich alles sehr vertraut an, besonders jetzt, da die Hauptreihe auf einen neuen Hauptprotagonisten und ein neues rundenbasiertes Kampfsystem umgestiegen ist. Kiryus Rückkehr bedeutet, dass wir wieder zum klassischen Raufen zurückkehren, das einst ein Markenzeichen der Serie war. Und hier gibt es zumindest einige neue Spielzeuge zum Ausprobieren. Kiryu kann zwischen zwei Kampfstilen wechseln: Yakuza und Agent. Ersterer ist ein traditionelles Kraftpaket – mit Tiger Drop und allem – und verwendet die Standard-Kombos der Serie aus Schlägen, Tritten und Straßenrequisiten, die zu Waffen umfunktioniert werden können. Letzterer ist wendiger, aber auch mit Gadgets beladen. Haltet zum Beispiel den Griffknopf gedrückt, und schießt Spider aus, ein handgelenkmontiertes Seil, mit dem ihr Feinde einfangen und herumschleudern oder für einen Folgeangriff einholen könnt. Like a Dragon Gaiden – Agent Kiryu und das Akame Netzwerk Abseits der Geschichte strukturiert Like a Dragon Gaiden die Erkundung durch das Akame Netzwerk – benannt nach dem Fixer von Sotenbori, dem ihr nach eurer Ankunft in der Stadt begegnet. So handhabt Gaiden die Nebenhandlungen – sogenannte Anfragen – und belohnt euch für die Erkundung. Das Abschließen von Anfragen oder das Abhaken von Punkten in der Abschlussliste gibt euch Punkte. Ihr benötigt sowohl Punkte als auch Bargeld, um eure Fähigkeiten zu verbessern, und überschüssige Punkte können auch im Laden von Akame ausgegeben werden. Es ist eine gute Struktur, besonders für ein kleineres Spiel wie dieses – alles, was ihr tut, scheint direkt mit eurem Fortschritt verbunden zu sein. Ich wünschte jedoch, es wäre mehr mit den Nebenhandlungen gemacht worden. Es gibt nur etwa 24 Anfragen, und von ihnen fühlen sich nur wenige so denkwürdig an wie Kiryus Nebenquests in vergangenen Spielen. Die Kampfarena wurde ebenfalls aufgewertet durch die Einführung von Hell Team Rumble, einem teambasierten Modus, der erfordert, dass ihr Verbündete gewinnt. Wie in früheren Clan-Builder-Modi könnt ihr eine Mischung aus neuen und alten Gesichtern rekrutieren – ja, sogar Gary Buster Holmes. Es ist eine leichte Variation eines Yakuza-Klassikers, aber der natürliche Rhythmus des Kampfes und des Levelns ist leicht zu erfassen. Grafisch setzt Like a Dragon Gaiden auf die allseits bekannte Engine, die auch schon in den vorherigen Spielen zum Einsatz kam. Somit könnt ihr euch auf ein großartiges Ambiente und super schicke Zwischensequenzen. Auch akustisch bekommt ihr so richtig was auf die Ohren. Während die Karaoke-Songs, der Soundtrack und die japanische Sprachausgabe über jeden Zweifel erhaben sind, kann die englische Vertonung leider nicht mitreden. Der Sprecher von Kiryu ist neu und der neue Sprecher, Youtuber YongYea, ist ein klarer Fall von schlechtestem möglichem Sprecher. Sei es die Line-Delivery oder auch die allgemeinen Nuancen in Kiryus Worten – hier stimmt das Gesamtpaket leider nicht. ### Call of Duty: Modern Warfare 3 (PS5) Test In Call of Duty: Modern Warfare 3 setzt sich die Erzählung um Task Force 141 fort. Ein zentraler Charakter ist erneut der aus vorangegangenen Teilen bekannte russische Ultranationalist Makarov. Eine große Neuerung im Spielgeschehen sind die neu eingeführten Open-Combat-Missionen. Call of Duty: Modern Warfare 3 nimmt die Spieler mit auf eine Reise zu verschiedenen Schauplätzen auf der ganzen Welt, gespickt mit emotionalen und herausfordernden Momenten. Nachfolgend werde ich erläutern, wieso gerade dieses Spiel einen bleibenden positiven Eindruck bei mir hinterlassen hat. Call of Duty: Modern Warfare 3 - Rückkehr eines bekannten Bösewichts In Call of Duty: Modern Warfare 3 scheint der Fokus mehr auf weltweiten Konflikten als auf der Entwicklung von Charakteren zu liegen. Die Protagonisten bleiben merklich eindimensional, trotz der Bemühungen talentierter Schauspieler, die hinter den Figuren der Task Force 141 und ihren Widersachern stehen. Ihre Darstellungen sind jedoch durch ein Drehbuch limitiert, das wenig Raum für Charaktertiefe lässt. Diese oberflächliche Charakterdarstellung lässt die Spieler oft desinteressiert an den individuellen Geschichten, da die Figuren vor allem dazu dienen, militärischen Jargon zu verbreiten und den Antagonisten Makarov als den zentralen Feind hervorzuheben. Call of Duty: Modern Warfare 3 unternimmt den Versuch, die Serie mit offenen, weitreichenden Missionen und einer zeitgemäßen Terrorismus-Handlung zu erneuern. Jedoch gelingt es dem Spiel nicht, das hohe Niveau an Spannung und Nervenkitzel des Finales der Originaltrilogie zu erreichen. Trotz eines erstklassigen Shooter-Erlebnisses wird das Spielerlebnis durch ein überfrachtetes Benutzerinterface und eine starke Ausrichtung auf In-Game-Käufe getrübt. Hinzu kommt der Mangel an innovativen Multiplayer-Karten und ein sich wiederholendes Spieldesign, die das Vergnügen erheblich beeinträchtigen. Call of Duty: Modern Warfare 3 setzt auf eine Handlung, die sich um einen effektiven Terroristen und seine verheerenden Auswirkungen dreht. Doch das Spiel verpasst die Gelegenheit, in einer Zeit globaler Spannungen eine bedeutende Aussage zu treffen. Diese verpasste Chance, gerade in kritischen Momenten relevante Themen anzusprechen, lässt das Spiel inhaltlich hinter seinen Möglichkeiten zurückbleiben. Die Story von Call of Duty: Modern Warfare 3 knüpft direkt an die Ereignisse von Modern Warfare 2 an, indem es die Task Force 141 erneut gegen den berüchtigten Antagonisten Vladimir Makarov antreten lässt. Makarov, bereits bekannt aus dem vorherigen Spiel der Reihe, kehrt in dieser Fortsetzung zurück. Trotz des Potenzials, das seine Rückkehr für die Story hätte bieten können, mangelt es sowohl der Erzählung als auch den Charakteren an der nötigen Tiefe und Komplexität, um wirklich zu fesseln, was in der vierstündigen Kampagne deutlich wird. Call of Duty: Modern Warfare 3 - Traditionelles Gameplay im modernen Gewand Call of Duty: Modern Warfare 3 bietet mit seinen "Open Combat Missions" eine frische Perspektive, die fast die Hälfte der Kampagne ausmacht. Inspiriert von den "Warzone"-Sandbox-Erfahrungen, erlauben diese Missionen Spielern, Ziele auf unterschiedliche Weise zu erreichen. Ein Highlight ist eine Mission durch ein baufälliges Gebäude, die in einem intensiven Dachgefecht gipfelt. Trotz dieses spannenden Moments wirkt die Abkehr von strikt linearen Missionen oft mehr wie ein Gimmick als eine echte Innovation. Das Sammeln von Gegenständen kann das Spieltempo verlangsamen und die generischen Aufgaben wie das Entschärfen von Bomben oder Zerstören von Helikoptern bieten wenig Neues. In Call of Duty: Modern Warfare 3 verschmilzt das traditionelle Run-and-Gun-Gameplay mit einem modernen Look. Die bewährte Mischung aus schnellen Bewegungen und präzisem Schussgefühl bleibt eines der Highlights der Serie. Der neue "Cutthroat"-Modus, ein 3v3v3 Eliminationskampf, in dem jeder Schuss zählt, hebt das spannungsgeladene Erlebnis hervor. Obwohl diese Elemente das Gameplay frisch halten, treten auch die bekannten Schwächen der Serie zunehmend hervor. Die hohe Produktionsqualität von Call of Duty: Modern Warfare 3, insbesondere die detaillierten Charaktermodelle, die Umgebungstexturen und die realistischen Zwischensequenzen, ist beeindruckend. Das präzise, reaktionsschnelle Gameplay, das die Serie berühmt gemacht hat, bleibt bestehen. Allerdings bleibt das Spiel in Bezug auf die spannenden Inszenierungen etwas hinter seinen Vorgängern zurück. Trotz der beeindruckenden technischen Aspekte gelingt es dem Spiel nicht immer, diese in ein durchweg packendes Spielerlebnis umzusetzen. Die Kernaspekte von Call of Duty: Modern Warfare 3, darunter das präzise Gameplay und die Auswahl an Waffen und Ausrüstungen, bleiben herausragend. Das Spielgefühl und das Tempo sind exzellent, und die Serie bleibt ihrem zweijahrzehntelangen Erbe treu. Doch trotz der unvergesslichen Karten und Modi offenbart das Spiel auch die zunehmend frustrierenden Schwächen der Serie, was für treue Fans der Reihe eine Herausforderung darstellen kann. Call of Duty: Modern Warfare 3 - Retro-Charme mit Modernem Twist in Call of Duty: Modern Warfare 3 Es ist eine bemerkenswerte Wendung, dass Call of Duty: Modern Warfare 3 als erstes in der Serie auf neu gestaltete 6v6-Karten verzichtet und stattdessen auf Altbekanntes setzt, indem es Karten aus Modern Warfare 2 von 2009 neu auflegt. Diese Neugestaltung alter Karten mag zwar auf den ersten Blick als Mangel an Innovation erscheinen, aber jede Karte strahlt in ihrer modernisierten Form eine beeindruckende Ästhetik aus. Die Neugestaltung alter Schauplätze, komplettiert mit kleineren Anpassungen wie interaktiven Türen und begehbaren Wassergebieten, verleiht diesen bekannten Orten neue Faszination. Allerdings, wie in meiner früheren Kritik zu Modern Warfare 2 angemerkt, neigen die Karten dazu, überladen zu sein und bieten zu viele Routen zu jedem Ziel, was den Trend zu komplexeren und dichteren Spielumgebungen bestätigt. Langjährige Fans der Serie könnten sich von den umfassenden Änderungen einiger klassischer Karten in Call of Duty: Modern Warfare 3 überrascht finden. Veränderte Sichtlinien und eine stärkere Betonung vertikaler Strategien verändern das Kampfgeschehen erheblich. Diese Neuerungen ermöglichen es Spielern aller Fähigkeitsstufen, Erfolge zu erzielen, erhöhen jedoch gleichzeitig den Wettbewerbsdruck. Tiefgreifendes Kartenverständnis wird nun benötigt, um sich in diesem neuen Umfeld zu behaupten und Frustration zu vermeiden. Es fehlen die Zeiten, in denen Schießereien primär auf Geschwindigkeit und Präzision basierten, anstatt auf der Fähigkeit, mehrere Sichtlinien gleichzeitig zu managen. Online konnte ich in Call of Duty: Modern Warfare 3 viel Spaß erleben, besonders wenn ich den Rhythmus des Spiels erfasst und die intensiven Feuergefechte genossen habe. Wie bei vielen Online-Multiplayer-Spielen wird das Erlebnis durch das gemeinsame Spielen mit Freunden noch verbessert. Allerdings gibt es auch in Call of Duty: Modern Warfare 3 Momente des Frusts, besonders wenn ärgerliche Spielmechaniken das Vergnügen trüben. Die Gestaltung der Benutzeroberfläche in Call of Duty: Modern Warfare 3 erweist sich als komplex und benutzerunfreundlich, was die Menü-Navigation erschwert. Zusätzlich verstärkt die Vermarktung von Mikrotransaktionen das Gefühl, eher als Kunde denn als Spieler angesehen zu werden. Ein weiteres Problem ist die Soundkulisse: Waffengeräusche wirken oft zu einheitlich, und die Lautstärke entfernter Teamkollegen übertrifft jene der näheren Feinde. Hinzu kommen die problematischen Spawn-Punkte und uneinheitliche Todeszeiten, die seit Langem bekannte Schwachstellen der Serie sind und weiterhin für Frustration sorgen. ### Avatar The Last Airbender Quest for Balance (PS5) Test Avatar The Last Airbender Quest for Balance für die PlayStation 5 ist ein Spiel, das auf der beliebten animierten Serie basiert. Es verspricht, die Spieler in die Welt von Aang und seinen Freunden zu entführen, um das Gleichgewicht in einer vom Krieg zerrissenen Welt wiederherzustellen. In diesem Review werden wir untersuchen, wie das Spiel diese ambitionierte Vision umsetzt, wobei wir sowohl die positiven Aspekte als auch die Kritikpunkte, die in der Gaming-Community aufgekommen sind, beleuchten. Avatar The Last Airbender Quest for Balance – Treu zur Serie? Die Handlung von Avatar The Last Airbender Quest for Balance versucht, die Essenz der Originalserie einzufangen. Spieler folgen Aang und seinen Freunden auf ihrer Reise, um das Gleichgewicht in der Welt wiederherzustellen. Während das Spiel Schlüsselmomente und Charaktere der Serie einbezieht, wird es jedoch oft kritisiert, dass es der Tiefe und Emotionalität des Originals nicht gerecht wird. Die Dialoge und die Entwicklung der Charaktere bleiben hinter den Erwartungen zurück, was für Fans der Serie enttäuschend sein kann. Das Gameplay von Avatar The Last Airbender Quest for Balance umfasst Elemente von Action-Adventure und Rollenspiel. Spieler können die Fähigkeiten der verschiedenen Charaktere nutzen und ihre Kräfte im Laufe des Spiels ausbauen. Jedoch wurde das Gameplay von vielen als repetitiv und uninspiriert kritisiert. Die Kampfmechanik wirkt oft steif und die Rätsel sind wenig herausfordernd, was das Spielerlebnis umso mehr trübt. Hinzu kommt, dass das Spiel nichts Neues oder Innovatives bietet, was es von anderen Spielen im Genre abheben könnte. Die Grafik von Avatar The Last Airbender Quest for Balance ist ein Bereich, in dem das Spiel sowohl Lob als auch Kritik erhält. Einerseits schafft es das Spiel, die visuelle Ästhetik der Serie gut einzufangen, mit farbenfrohen Umgebungen und Charakterdesigns, die den Fans vertraut sein werden. Andererseits leidet das Spiel unter technischen Problemen, einschließlich Ladezeiten und Frame-Einbrüchen, die das Spielerlebnis beeinträchtigen. Diese technischen Mängel sind besonders enttäuschend, da sie von einem Spiel auf der leistungsstarken PS5 nicht erwartet werden. Dazu kommt, dass die PS4 und PS5 Version eigentlich keinen nennenswerten Unterschied haben. Avatar The Last Airbender Quest for Balance – Galerie Avatar The Last Airbender Quest for Balance – Ein Lichtblick Inmitten der Herausforderungen, mit denen Avatar The Last Airbender Quest for Balance konfrontiert ist, sticht die Audiogestaltung als positiver Aspekt hervor. Der Soundtrack spiegelt die Stimmung und die kulturellen Einflüsse der Serie wider und trägt wesentlich zur Atmosphäre des Spiels bei. Auch die Soundeffekte, insbesondere bei der Darstellung der verschiedenen Bändigungskünste, sind gut umgesetzt. Sie verleihen den Kämpfen und Interaktionen in der Welt einen Hauch von Authentizität. Aber wie schon gesagt, wirklich abheben tut sich hier nichts. Das Ganze erinnert, um genau zu sein sehr stark an die erste Realverfilmung von Buch 1, welche leider mehr schlecht als recht war. Nachdem Avatar - Herr der Elemente mittlerweile so lange besteht, ist es wirklich schade kein vollwertiges offizielles Spiel zu bekommen. In Relation hat es ein wahrer Fan komplett alleine geschafft in Dreams auf der PS4 bzw. PS5 das Spiel nachzubauen, wars wirklich das ist, was die Fans wollen. Hier könnt ihr das Video auch dazu sehen. https://www.youtube.com/watch?v=9aB-g9-dTAk Fan made Avatar game Ein kritischer Punkt bei jedem Videospiel ist seine Langzeitmotivation und der Wiederspielwert. Avatar The Last Airbender Quest for Balance kämpft in dieser Hinsicht mit einigen Herausforderungen. Durch die lineare Story und das Fehlen signifikanter Entscheidungsmöglichkeiten oder variabler Spielweisen bietet das Spiel wenig Anreiz, es mehrmals durchzuspielen. Hinzu kommt, dass das repetitive Gameplay und die technischen Mängel das Interesse der Spieler schnell schmälern können. Für Fans der Serie könnte die Verbindung zur Avatar-Welt noch den größten Anreiz bieten, das Spiel eventuell nochmal anzufassen. Aber selbst das wird bei dem eher eintönigen Gameplay schwierig sein. Beim Betrachten von Avatar The Last Airbender Quest for Balance im Kontext des Adventure- und Action-RPG-Genres fällt auf, dass das Spiel hinter seinen Wettbewerbern zurückbleibt. Die Mängel im Gameplay, die technischen Probleme und das Fehlen von Tiefe in der Story und Charakterentwicklung lassen es im Vergleich zu anderen Titeln im Genre verblasst erscheinen. Trotz der starken Lizenz und der hohen Erwartungen, die mit der Marke Avatar The Last Airbender einhergehen, konnte das Spiel diese nicht ansatzweise erfüllen. Avatar The Last Airbender Quest for Balance für die PS5 ist ein Spiel, das mit hohen Erwartungen konfrontiert wurde, aber in sehr vielen Bereichen zu kurz kommt. Während es einige Lichtblicke gibt, insbesondere in der Audiogestaltung und der visuellen Treue zur Originalserie, werden diese durch die signifikanten Schwächen in anderen Bereichen überschattet. Avatar The Last Airbender Quest for Balance – Trailer https://www.youtube.com/watch?v=MtDghJCL3KE ### Song of Nunu A League of Legends Story (PC) Test Song of Nunu A League of Legends Story ist ein frischer Wind im Universum von League of Legends, der die Spieler auf eine emotionale und fesselnde Reise mitnimmt. Dieses PC-Spiel, entwickelt von Riot Games, hebt sich von den traditionellen MOBA-Wurzeln der Serie ab und bietet eine ganz neue Perspektive auf die Welt von Runeterra. In diesem umfangreichen Review werden wir die verschiedenen Aspekte des Spiels beleuchten, von der Story über das Gameplay bis hin zu den grafischen und musikalischen Elementen, um zu sehen, wie es sich in der heutigen Gaming-Landschaft behauptet. Song of Nunu A League of Legends Story – Eine Reise voller Herz und Gefühl Im Zentrum von Song of Nunu stehen die Charaktere Nunu und sein bester Freund Willump, die sich auf eine Suche begeben, um Nunus verlorene Mutter zu finden. Die Geschichte entfaltet sich als ein berührendes Abenteuer voller Magie, Freundschaft und der Bedeutung von Familie. Die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, ist sowohl für Fans der League of Legends-Lore als auch für Neulinge im Universum ansprechend. Der narrative Ansatz schafft eine tiefe emotionale Verbindung zu den Charakteren und zieht die Spieler in eine Welt voller Wunder und Entdeckungen. Song of Nunu präsentiert sich als ein Puzzle-Adventure-Spiel, das Geschicklichkeit und Kreativität fordert. Die Rätsel sind intelligent konzipiert und nutzen die einzigartigen Fähigkeiten von Nunu und Willump, um vielfältige Herausforderungen zu schaffen. Manchmal können diese Aufgaben auch mal frustrierend sein, doch braucht es beim Flötenspielen z. B. nur ein bisschen Übung. Und wenn ihr mal einen Reinfall habt und eine Klippe herunterfallt, landet ihr direkt davor, ansteht an einem weit entferntem Checkpoint, wie in anderen Spielen. Das Gameplay ist insgesamt flüssig und intuitiv, wobei die Interaktionen zwischen den beiden Hauptcharakteren im Mittelpunkt stehen. Jede Aufgabe und jedes Rätsel trägt dazu bei, die Geschichte voranzutreiben und offenbart mehr über die Welt von Runeterra und ihre Geheimnisse. Etwas, was dieses Erlebnis dennoch etwas stört ist die Kamera, die manchmal mitten beim Laufen weggerissen wird, um gewisse Stellen zu zeigen. Zwar ist das manchmal nervig, aber das Gameplay bleibt dennoch grundsolide. Die grafische Darstellung in Song of Nunu ist wirklich atemberaubend. Mit seinem künstlerischen Stil, der lebhaften Farbpalette und den detailreichen Umgebungen bringt das Spiel die Welt von Runeterra auf beeindruckende Weise zum Leben. Immer wieder gibt es Szenen, wo die Beiden miteinander interagieren und somit das Gefühl des unzerstörbaren Bandes zwischen den Freunden weiter gestärkt wird. Die Animationen im Spiel sind flüssig und verleihen den Charakteren eine lebendige Präsenz. Der Soundtrack des Spiels ist ebenso bemerkenswert und passt perfekt zu der emotionalen Reise von Nunu und Willump. Die musikalische Untermalung verstärkt die Atmosphäre des Spiels und trägt wesentlich zum Gesamterlebnis bei. Song of Nunu A League of Legends Story – Galerie Song of Nunu A League of Legends Story – Mal etwas neues im League-Universum Das Level-Design in Song of Nunu ist kunstvoll gestaltet und trägt maßgeblich zum immersiven Erlebnis bei. Jedes Gebiet, das Nunu und Willump erkunden, ist nicht nur visuell einzigartig, sondern bietet auch eigene Rätsel und Herausforderungen. Die Welt von Runeterra wird auf eine Weise zum Leben erweckt, die sowohl vertraut als auch neuartig wirkt. Diese Gebiete sind gespickt mit Geheimnissen, die die Spieler dazu ermutigen, jeden Winkel zu erkunden. Diese Erkundung wird belohnt mit tieferen Einblicken in die Hintergrundgeschichten der Charaktere und der Welt. Denn in diesem Spiel geht es nicht nur um Nunu und Willump, auch andere bekannte Gesichter aus dem LoL-Universum sind vertreten. Dazu zählen z. B. Braum, Ornn, Anivia und Lissindra. Doch was es mit denen auf sich hat, müsst ihr selber herausfinden. Eine der größten Stärken von Song of Nunu ist die Charakterentwicklung. Nunu und Willump sind nicht nur als Protagonisten charmant und liebenswert, sondern sie erleben auch eine sichtbare Entwicklung während ihrer Reise. Ihre Beziehung zueinander und zu anderen Charakteren, die sie treffen, ist herzlich und authentisch. Das Storytelling ist einfühlsam und tiefgründig, mit vielen Momenten, die zum Nachdenken anregen. Die Dialoge sind gut geschrieben und tragen wesentlich zur Atmosphäre und zum emotionalen Gewicht des Spiels bei. Die Herausforderungen in Song of Nunu sind vielfältig und gut abgestimmt. Die Rätsel reichen von einfachen logischen Aufgaben bis hin zu komplexeren Problemen, die kreative Lösungen erfordern. Die Spielmechaniken nutzen die Fähigkeiten von Nunu und Willump auf innovative Weise, was das Lösen der Rätsel befriedigend macht. Das Spiel schafft es, die Balance zwischen Herausforderung und Zugänglichkeit zu halten, sodass es sowohl für erfahrene Spieler als auch für Neulinge geeignet ist. Schlussendlich lässt sich sagen, wer mehr zur Geschichte erfahren will, ist hier sehr gut aufgehoben. Zwar gibt es hier und da Aspekte, die uns nicht ganz so gefallen, doch bin ich als LoL-Spieler der ersten Stunde sehr erfreut über das Ergebnis. Song of Nunu A League of Legends Story - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=4b_tOernI1A ### Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück (Switch) Test Das Erscheinen von Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück auf der Nintendo Switch hat unter Fans der Pokémon-Serie großes Aufsehen erregt. Dieses Spiel, das eine Fortsetzung des ursprünglichen Detektiv Pikachu Spiels für den 3DS ist, verspricht eine fesselnde Mischung aus Rätseln, Abenteuer und dem unwiderstehlichen Charme des Pokémon-Universums. Aber hält es auch, was es verspricht? In diesem spannenden Review werden wir das Spiel in verschiedenen Aspekten beleuchten, um herauszufinden, ob es ein Must-Have für jeden Switch-Besitzer ist. Meisterdetektiv Pikachu – Ein Wiedersehen mit alten Freunden Die Handlung von Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück setzt direkt an die Ereignisse des ersten Teils an. Spieler finden sich in einer Welt wieder, in der Menschen und Pokémon Seite an Seite leben. Im Mittelpunkt steht das ungleiche Detektivduo – der junge Tim Goodman und sein sprechender Partner Pikachu. Die Story führt die Spieler durch eine Serie von mysteriösen Fällen, die ihr lösen müsst, um das große Rätsel zu enthüllen, das hinter allem steht. Das Gameplay von diesem Teil ist eine Mischung aus Erkundung, Rätsellösung und Dialogen. Spieler navigieren durch verschiedene Schauplätze, sammeln Hinweise und kombinieren diese, um den Fall zu lösen. Einzigartig ist die Integration von Pikachus Fähigkeiten, die das Lösen bestimmter Rätsel ermöglicht. Zusätzlich gibt es Nebenquests, die tiefere Einblicke in die Welt und ihre Bewohner geben. Die grafische Darstellung in Meisterdetektive Pikachu kehrt zurück ist besser als erwartet, wenn wir bedenken, aber auch nicht wirklich so gut, wie erhofft. Die Welt ist farbenfrohen und sieht gleichzeitig so aus, als ob das 3DS Spiel nochmal hochskaliert wurde. Charaktermodelle sind zwar liebevoll gestaltet und Animationen hingen nicht, wie in anderen Teilen, aber wirklich überzeugt bin ich dennoch nicht. Der Soundtrack dagegen ist wirklich gut und unterstützt das Erlebnis. Die Sprachausgabe, insbesondere von Pikachu, ist charmant und trägt viel zum Charakter des Spiels bei, was auch bei anderen Pokémon Teilen vermutlich ein nettes Extra wäre. Doch leider gibt es hier schon etwas zu meckern. Zwar sieht das Gesamtpaket auf den ersten Blick ganz gut aus, aber der Schein trügt. Denn Gesichtsgestiken im Spiel fehlen komplett. Emotionen werden somit nur bedingt herübergebracht und schmälern das Erlebnis bedauerlicherweise deutlich. Bei den Rätseln kommen wir zum nächsten Aspekt, denn diese sind wirklich nicht schwer. Für junge Pokémon-Fans dürfte das kein Problem darstellen und bietet sich vermutlich auch als einen guten Start in die Reihe an, aber für Erwachsene dürfte es wortwörtlich ein Kinderspiel sein. Das Spiel bietet eine Mischung aus einfachen und etwas schwierigeren Rätseln. Während einige Herausforderungen die Spieler zum Nachdenken anregen sollen, sind andere eher darauf ausgelegt, die Geschichte voranzutreiben. Die Belohnungen für das Lösen der Fälle sind sowohl in der Story als auch in Form von Spiel-Extras motivierend. Spieler können neue Bereiche freischalten, spezielle Items erhalten und mehr über die Welt von Pokémon erfahren. Die Steuerung in Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück ist simpel gestaltet und leicht zu erlernen, was das Spiel sowohl für erfahrene Spieler als auch für Neulinge im Pokémon-Universum zugänglich macht. Die Switch-Controller werden effektiv genutzt, wodurch die Navigation durch die Welt und die Interaktion mit Objekten nahtlos funktioniert. Touchscreen-Funktionen im Handheld-Modus bieten zusätzlichen Komfort. #Jedoch kommt diese Erfahrung leider nicht an den 3DS dran, die es wirklich gut hingekriegt hat ein nahtloses Gefühl für den Spieler zu entwickeln. Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück - Galerie Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück – Tiefgang und Humor Ein Highlight des Spiels sind die Charakterentwicklung und die Dialoge. Tim und Pikachu sind als Hauptfiguren nicht nur sympathisch, sondern erleben auch eine sichtbare Entwicklung im Verlauf der Story. Ihre Interaktionen sind oft humorvoll, bieten aber auch ernstere Momente, die für emotionale Tiefe sorgen. Die Dialoge mit anderen Charakteren sind gut geschrieben und tragen wesentlich zum Weltbau bei. Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück bietet nicht nur eine umfassende Hauptgeschichte, sondern auch zahlreiche Nebenquests und versteckte Inhalte, die den Wiederspielwert erhöhen. Nach dem Abschluss der Hauptstory gibt es genug Gründe, das Spiel erneut zu starten, um alle Geheimnisse und alternativen Enden zu entdecken. Der Mehrspielermodus trägt zusätzlich dazu bei, dass das Spiel auch langfristig unterhält. Das Spiel bringt einige innovative Features mit sich, wie die Möglichkeit, Pikachu Anweisungen zu geben, um spezielle Rätsel zu lösen, oder die Integration der Bewegungssteuerung bei bestimmten Aufgaben. Diese Elemente fügen dem Spiel eine zusätzliche Ebene der Interaktivität hinzu und heben es von anderen Spielen im Genre ab. Es lässt sich erkennen, dass für die Entwickler Meisterdetektive Pikachu eine Herausforderung dargestellt hat, um eine Balance zwischen einem ansprechenden Detektivspiel und einem treuen Pokémon-Erlebnis herstellen zu können. Für die Spieler bedeutet dies, dass sie sowohl als Detektive als auch als Pokémon-Fans auf ihre Kosten kommen. Das Spiel schafft es durchaus diese Aspekte zu vereinen, aber vermutlich werden nicht alle mit dem Ergebnis 100% zufrieden sein. Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=hkZSFau5OVs ### Super Mario Bros. Wonder (Switch) Test Super Mario Bros. Wonder auf der Nintendo Switch markiert ein aufregendes neues Kapitel in der ikonischen Super-Mario-Reihe. Dieses Spiel verspricht, die klassische Mario-Formel mit innovativen Elementen und frischen Ideen zu bereichern, um sowohl langjährige Fans als auch neue Spieler anzusprechen. Vorab können wir verraten, dass Nintendo uns hier definitiv nicht enttäuscht hat. Das Spiel ist vollgepackt, mit neuen Elementen, die die alte Formel einfach wieder neu aufleben lässt. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Test. Super Mario Bros. Wonder - Tradition trifft auf Innovation Super Mario Bros. Wonder bleibt den traditionellen Wurzeln des Side-Scrolling-Plattformers treu, während es gleichzeitig neue, innovative Gameplay-Elemente einführt. Der Spieler erkundet verschiedene Welten, jede mit einzigartigen Herausforderungen und Geheimnissen. Die Einführung neuer Fähigkeiten wie verbessertes Springen und interaktive Umgebungsmerkmale erweitert das klassische Mario-Erlebnis auf kreative Weise. Das Spiel zeichnet sich durch seine Vielfalt an Leveln aus. Jedes Level bietet eine einzigartige Mischung aus Plattformrätseln, zeitkritischen Herausforderungen und klassischen Gegnern. Innovative Level-Designs, von lebhaften Stadtszenen bis hin zu geheimnisvollen Unterwasserwelten, sorgen dafür, dass das Spiel ständig frisch und spannend bleibt. Visuell beeindruckt Super Mario Bros. Wonder mit lebendigen, farbenfrohen Welten, die perfekt auf die Switch-Hardware abgestimmt sind. Die Charakterdesigns sind detailreich und bleiben dabei dem charmanten Mario-Stil treu. Die flüssigen Animationen und das reaktionsschnelle Design tragen zu einem nahtlosen Spielerlebnis bei. Eine Besonderheit dieses Spiels ist die Interaktivität der Umgebungen. Jede Welt reagiert auf die Aktionen des Spielers, wodurch sich neue Wege und Geheimnisse eröffnen. Diese Dynamik hält das Gameplay abwechslungsreich und fesselnd. Ihr werdet entsprechend auch an diese neuen Features und Interaktionen herangebracht, damit ihr auch wisst, was euch erwartet. Darunter zählt nicht nur, dass Mario nun auch ein Elefant sein kann, sondern auch die Aufteilung der Level in mehrere Dimensionen, um Geheimnisse freizuschalten. Wie immer schafft Nintendo es, einen herauszuhauen. Der Soundtrack von Super Mario Bros. Wonder bleibt dem Erbe der Serie treu und bietet gleichzeitig neue, eingängige Melodien. Die Musik passt sich dynamisch dem Gameplay an und unterstreicht die Atmosphäre jeder Welt. Die Soundeffekte sind sorgfältig ausgearbeitet und ergänzen das visuelle Erlebnis perfekt. Die Audioeffekte in diesem Teil sind besonders immersiv. Sie verstärken die Handlung und die Interaktionen in der Spielwelt, was ein tiefes Eintauchen in das Spiel ermöglicht. Super Mario Bros. Wonder - Galerie Super Mario Bros. Wonder - Eine vertraute, aber frische Erzählung Die Geschichte in Super Mario Bros. Wonder bleibt den traditionellen Mario-Themen treu, erweitert diese jedoch um neue Elemente. Mario begibt sich auf eine abenteuerliche Reise, um das Pilzkönigreich vor einer neuen Bedrohung zu retten. Unterwegs trifft er auf bekannte Verbündete und stellt sich neuen Gegnern. Die Storyline ist mit Humor und Herz gestaltet, was für alle Altersgruppen ansprechend ist. Neben Mario treten in diesem Spiel zahlreiche neue Charaktere auf, die dem Abenteuer zusätzliche Tiefe verleihen. Jeder Charakter spielt sich etwas anders, wodurch neue strategische Möglichkeiten im Gameplay eröffnet werden. Zusammen mit den Fähigkeiten, die ihr selbst freischalten könnt, bieten sich hier komplett neue Möglichkeiten. Leider sind jedoch einige Charaktere, darunter auch Yoshi ausschließlich für Anfänger, da diese keinen Schaden erhalten. Für Anfänger ist das durchaus gut, ich persönlich fände es gut zu entscheiden, wer Schaden bekommt und wer nicht. Eines der Highlights von Super Mario Bros. Wonder ist der kooperative Mehrspielermodus. Spieler können gemeinsam mit Freunden die Level erkunden, wobei jeder Spieler spezifische Aufgaben und Herausforderungen bewältigen muss. Dieser Modus fördert Teamarbeit und strategisches Denken. Je mehr Spieler es werden, desto chaotischer wird es auch. Für einige ist das definitiv spaßig, für andere kann es aber auch durchaus etwas stressig sein. Wie immer besitzt auch Super Mario Bros. Wonder eine riesige Community und wer nach dem Durchspielen eine Herausforderung sucht, wird hier bestimmt fündig diesbezüglich, denn wie wir schon mitbekommen haben, ist der Titel nicht allen schwer genug. Super Mario Bros. Wonder repräsentiert das Beste aus der Welt von Mario, während es gleichzeitig neue Elemente einführt, die das Spielgefühl erfrischen und erweitern. Die Balance zwischen Nostalgie und Innovation ist hervorragend umgesetzt und bietet ein Spiel, dass sowohl langjährigen Fans als auch neuen Spielern Freude bereitet. Das Spiel schafft eine tiefe Immersion durch seine lebendige Grafik, den eingängigen Soundtrack und das ansprechende Gameplay. Die Kombination aus klassischen Mario-Elementen und neuen, kreativen Features sorgt für eine abwechslungsreiche und fesselnde Spielerfahrung. Super Mario Bros. Wonder - Übersichtstrailer https://www.youtube.com/watch?v=K6XC3Ja9I0k Fragen und Antworten zu Super Mario Bros. Wonder Wieviel kostet Super Mario Bros. Wonder für Switch?Das Spiel für die Nintendo Switch kostet UVP 59€. In manchen Stores wird das Game aber auch schon für 45€ oder 49€ angeboten.Ab wieviel Jahren ist Super Mario Bros. WonderLaut der Nintendo Webseite ist die USK-Einstufung 6 Jahre. Somit kann man Super Mario Bros. Wonder ohne Bedenken seinen Kindern kaufen.Wann wurde Super Mario Bros. Wonder veröffentlicht?Datum der Veröffentlichung laut der Nintendo Homepage war der 20 Oktober 2023. ### Assassin's Creed Mirage (PS5) Test Assassin's Creed Mirage für die PS5 markiert eine spannende Rückkehr zu den Wurzeln der beliebten Serie. Mit einer fesselnden Geschichte, verbessertem Gameplay und atemberaubender Grafik verspricht dieses Spiel, sowohl langjährige Fans als auch Neulinge zu begeistern. Besonders das Setting in Bagdad sieht sehr vielversprechend aus und erinnert an so einige Filme und Spiele, wo Parkour mehr als nur passend ist. Wir haben uns das Spiel genauer angesehen und sind gespannt, was uns Ubisoft so liefert. Assassin's Creed Mirage - Eine Zeitreise ins Historische Bagdad Assassin's Creed Mirage entführt die Spieler ins 9. Jahrhundert nach Christus, in das pulsierende Herz von Bagdad. Diese Epoche, reich an historischen Ereignissen und kultureller Vielfalt, bildet die perfekte Kulisse für ein Abenteuer im Universum der Assassinen. Die Geschichte dieses Teils folgt dem jungen Protagonisten Basim, einem Dieb, der zum Assassinen ausgebildet wird. Die narrative Tiefe, kombiniert mit charismatischen Charakteren und unerwarteten Wendungen, hält die Spieler von Anfang bis Ende gefesselt. Ob euch dieses Setting jedoch zusagt, müsst ihr selbst herausfinden. Vielen Spielern, und auch mir hat es gefallen, dennoch wären eventuell ein paar Einblicke in das Gameplay keine schlechte Idee vor dem Kauf. Das Spiel besinnt sich auf die Kernmechaniken der Serie: Stealth und Parkour. Die Beweglichkeit des Protagonisten und die detaillierten, vertikalen Umgebungen bieten zahlreiche Möglichkeiten für verdecktes Vorgehen und spektakuläre Fluchten. Dies haben sich viele Fans der Reihe gewünscht und genau dieser Aspekt steckt im Fokus. Zwar gibt es auch Raufbolde, wie mich, die lieber draufprügeln. Das ist zwar nicht immer so gut möglich, aber definitiv auch kein Problem. Wer an dieser Stelle auf das altbekannte Unity hofft, wird hier nicht das finden, was er sucht. Ubisoft hat wirklich viel daran gearbeitet, um es passend für alle zu machen. Nur ein Unity in Bagdad ist es noch nicht. Der Kampf in diesem Teil fühlt sich frisch und dynamisch an. Mit einem überarbeiteten Kampfsystem, das sowohl Geschick als auch Strategie erfordert, werden die Auseinandersetzungen intensiver und belohnender. Zusätzlich bietet das Spiel eine Vielzahl von Nebenmissionen und Herausforderungen, die die Welt lebendig und spannend machen. Auf der PS5 zeigt das neueste Assasin's Creed seine grafische Stärke. Die detaillierte Darstellung von Bagdad, kombiniert mit den beeindruckenden Lichteffekten und Texturen, sorgt für ein immersives Erlebnis. Jede Szene, von belebten Marktplätzen bis zu versteckten Gassen, ist ein visuelles Fest. Mein PC hätte an dieser Stelle definitiv schlapp gemacht, also überlegt euch gut, für welches Gerät ihr es kauft. Der Soundtrack des Spiels unterstreicht das historische Ambiente und trägt zur atmosphärischen Tiefe bei. Die Soundeffekte, von den Geräuschen des städtischen Lebens bis hin zu den Klängen des Kampfes, sind sorgfältig abgestimmt und verstärken das Eintauchen in die Spielwelt. Einzig das deutsche Voiceover war nicht ganz nach meinem Geschmack, da hat gefühlt etwas die Würze gefehlt. Insgesamt ist diese zwar gut, aber wenn ihr es euch selbst anhört, merkt ihr, dass es sich nicht nach Bagdad anhört. Das ist aber schnell verziehen dank OneRepublic. https://www.youtube.com/watch?v=Dm_BrGu1sHM Assassin's Creed Mirage - Galerie Assassin's Creed Mirage - Tiefe Charakterentwicklung und Motivationen Assassin's Creed Mirage zeichnet sich durch seine tiefgehende Charakterentwicklung aus. Basim, als komplexer und facettenreicher Protagonist, durchläuft eine beeindruckende Entwicklung vom einfachen Dieb zum geschickten Assassinen. Seine Hintergrundgeschichte und Motivationen werden geschickt in das Gameplay und die Erzählung eingewoben, was eine emotionale Bindung zum Charakter fördert. Das Spiel brilliert mit einer ausgeklügelten Erzählweise, die sowohl historische als auch fiktionale Elemente kunstvoll verwebt. Die Dialoge sind gut geschrieben und tragen effektiv zur Atmosphäre und Tiefe der Geschichte bei. Die Interaktionen zwischen den Charakteren sind glaubwürdig und ergänzen das immersive Erlebnis. Wer sich bei diesem Teil auf einen Multiplayer oder sogar Koop gefreut hat, den müssen wir an der Stelle leider enttäuschen. Ubisoft hat sich strikt gegen diese Punkte entschieden und wollte ein immersives Singleplayererlebnis schaffen. Das finden wir durchaus schade, da es bestimmt Spaß gemacht hätte, mit Freunden durch Bagdad zu laufen. Assassin's Creed Mirage bietet ein rundum befriedigendes Spielerlebnis. Die Balance zwischen Story, Gameplay und Erkundung ist hervorragend, und die Liebe zum Detail in jedem Aspekt des Spiels ist beeindruckend. Das Spiel lädt die Spieler ein, sich in die Welt von Bagdad zu vertiefen und alle Geheimnisse und Geschichten zu entdecken. Dank der Vielzahl an Nebenmissionen und versteckten Gegenständen bietet Mirage einen hohen Wiederspielwert. Spieler werden ermutigt, die Welt zu erkunden und alle Facetten des Spiels zu erleben. Assassin's Creed Mirage - Launchtrailer https://www.youtube.com/watch?v=IRNOoOYVn80 ### JBL Quantum 810 Wireless (PC) Test JBL, bekannt für seine hochwertigen Audio-Lösungen, hat mit dem JBL Quantum 810 ein Gaming-Headset auf den Markt gebracht, das sowohl für passionierte Gamer als auch für Audiophile interessant sein könnte. Dieses drahtlose Headset verspricht nicht nur immersiven Sound, sondern auch Komfort und Flexibilität für lange Gaming-Sessions. Wir haben dieses interessante Headset an mehreren PCs, Smartphone und Konsolen getestet, um euch darüber alles erzählen zu können. JBL Quantum 810 Wireless - Tolle Ästhetik und Bauqualität Das JBL Quantum 810 präsentiert sich mit einem eleganten, futuristischen Design, das typisch für die Quantum-Serie ist. Die Kombination aus robusten Materialien und einer ansprechenden Farbgebung verleiht ihm ein hochwertiges Aussehen. Die Ohrpolster und der Kopfbügel sind mit weichem Material bezogen, was lange Tragezeiten angenehm macht. Ein entscheidender Aspekt bei Gaming-Headsets ist der Tragekomfort, besonders bei langen Sessions. Das Quantum 810 punktet hier mit einem verstellbaren Kopfbügel und drehbaren Ohrmuscheln, die sich an verschiedene Kopfformen und -größen anpassen lassen. Die Memory Foam-Ohrpolster sorgen für eine gute Passform und isolieren effektiv Umgebungsgeräusche. Das klingt prinzipiell alles gut und im ersten Moment ist das Headset auch wirklich angenehm und dabei hochwertig. Dennoch haben wir einen wichtigen Knackpunkt und das ist das Gewicht. Mit insgesamt 418 Gramm ist das Headset zwar unglaublich anpassungsfähig und angenehm, dennoch tut der Nacken bzw. Hals nach ein paar Stunden durchaus weh. Wir empfehlen zwischendurch mal das Headset abzusetzen, denn auf Dauer ist das leider nicht gesund. Der Klang des Quantum 810 dagegen ist wirklich beeindruckend. Der Sound ist fein abgestimmt zwischen Höhen, Mitten und Bässen sorgt für ein klares und ausgewogenes Klangbild. Mit der JBL Quantum Software könnt ihr, wie auch bei anderen JBL Produkten viel herumspielen, bis ihr ein passendes Profil erstellt habt fürs Gaming oder Homeoffice. Einzig den JBL QuantumSURROUND Sound fanden wir in unseren Spielesessions nicht wirklich angenehm. Es hat für mehr Verwirrung als Hilfe gesorgt. Ein gutes Gaming-Headset benötigt auch ein leistungsfähiges Mikrofon. Das Mikrofon des Quantum 810 liefert klare Sprachübertragung, was in Multiplayer-Spielen unerlässlich ist. Die Noise-Cancelling-Funktion trägt dazu bei, Hintergrundgeräusche zu reduzieren und die Stimme des Spielers hervorzuheben. Zwar ersetzt es definitiv separates Mikrofon, wie ein RODE, aber es tut einen guten Job für ein Headset. JBL Quantum 810 Wireless - Galerie JBL Quantum 810 Wireless - Ein Alleskönner Als drahtloses Headset bietet das Quantum 810 verschiedene Anschlussmöglichkeiten. Es kann über Bluetooth mit Mobilgeräten oder über den mitgelieferten USB-Dongle mit PCs und Konsolen verbunden werden. Die drahtlose Verbindung ist stabil und bietet eine gute Reichweite, was für Bewegungsfreiheit während des Spielens sorgt. Ich bin zum Teil zur anderen Seite der Wohnung gegangen und hatte trotzdem keine Verbindungsabbrüche. Spätestens an der Stelle wurde mein Vitrix Gambit Headset ersetzt. Die Bedienelemente am Headset sind intuitiv und leicht zugänglich. Benutzer können Lautstärke, Mikrofon-Stummschaltung und andere Funktionen direkt am Headset steuern. Die JBL QuantumENGINE Software ermöglicht es, verschiedene Audioeinstellungen und Profile anzupassen, was eine personalisierte Nutzung des Headsets ermöglicht. Die Akkulaufzeit des JBL Quantum 810 ist ein weiteres Highlight. Mit einer beeindruckenden Laufzeit von bis zu 30 Stunden bei voller Ladung ermöglicht es ausgedehnte Gaming-Sessions ohne Unterbrechung. Bedingung dafür ist nur, dass die Beleuchtung aus ist. Dies ist besonders nützlich für Gamer, die lange Zeiträume ohne die Notwendigkeit des Aufladens genießen möchten. Darüber hinaus verfügt das Headset über eine schnelle Ladeoption per USB-C, was in Zeitnot sehr praktisch ist. Die Softwareintegration des Quantum 810 ist ein entscheidender Faktor für das individuelle Erlebnis. Mit der JBL QuantumENGINE-Software können Nutzer zahlreiche Audioeinstellungen anpassen, von Equalizer-Präferenzen bis hin zu Mikrofonpegeln. Dies ermöglicht es den Spielern, das Audioerlebnis ihren spezifischen Bedürfnissen anzupassen. Die Software bietet auch die Möglichkeit, verschiedene Benutzerprofile zu erstellen, was besonders nützlich ist, wenn das Headset in verschiedenen Umgebungen oder für verschiedene Spiele verwendet wird. Die Benutzer können zwischen diesen Profilen nahtlos wechseln, was eine flexible und auf die individuellen Präferenzen zugeschnittene Nutzung ermöglicht. Am Ende kommen wir noch einmal zu meinem persönlichen Highlight. Da das Headset Bluetooth und einen Dongle besitzt, könnt ihr dieses Headset an zwei Geräte gleichzeitig anschließen. Als Beispiel PC und die Spielekonsole eurer Wahl oder am Smartphone und der PS5. Die Optionen sind zahlreich und werden vermutlich dem ein oder anderen sehr nützlich sein. Wir finden das definitiv stark und haben das Headset mittlerweile jeden Tag in Betrieb! JBL Quantum 810 Wireless - Vorstellungsvideo https://www.youtube.com/watch?v=HtBJPIDOFk4 ### be quiet! Shadow Base 800 FX (PC) Test In der Welt der Gaming-Hardware ist be quiet! ein Name, der für Qualität und Leistung steht, besonders wenn es um leise Systeme geht. Das Shadow Base 800 FX, das neueste Angebot des Unternehmens, verspricht, die Tradition mit modernen Features und einem faszinierenden Design fortzusetzen. Wir haben dieses Gehäuse bereits auf der gamescom gesehen und sind extrem gespannt, wie sich das Gehäuse bei uns im Büro macht. be quiet! Shadow Base - Ein Blickfang mit ordentlichem Umfang Das Shadow Base 800 FX sticht mit seinem eleganten Design hervor. Die Frontplatte kombiniert geschickt ein schickes Design mit einem subtilen LED-Streifen, der die konturierten Linien betont. Dies gibt dem Gehäuse ein modernes und doch zurückhaltendes Aussehen, das sowohl in einem professionellen Büroumfeld als auch in einer Gaming-Ecke gut aussieht. Das Innenleben des Gehäuses ist geräumig und bietet wirklich viel Platz für High-End-Komponenten. Es unterstützt mehrere Mainboard-Formfaktoren, darunter ATX, M-ATX, E-ATX und Mini-ITX, was es zu einer vielseitigen Wahl für verschiedene Builds macht. Die modulare Festplattenmontage ermöglicht es dem Benutzer, das Layout nach Bedarf anzupassen, was für Enthusiasten, die ihre Systeme oft umgestalten, ideal ist. Da ich selber noch ein paar vollgepackte HDD's im alten Gehäuse hatte, hätte ich mir zwar noch ein HDD Cage 2 im Umfang gewünscht, aber das variiert natürlich mit euren Anforderungen. Die Kühlung ist ein kritischer Aspekt jedes Gaming-Gehäuses, und hier glänzt das Shadow Base 800 FX. Es kommt standardmäßig mit mehreren der renommierten Light Wings Lüfter, bekannt für ihre Effizienz und geringe Lautstärke. Zusätzlichen haben diese RGB, die angesteuert werden können, was ziemlich cool ist. Das Gehäuse unterstützt abgesehen davon natürlich auch Wasserkühlungssysteme, mit genügend Platz für Radiatoren an der Vorder- und Oberseite. Auch wenn viel Platz ist, dürfte es den ein oder anderen stören, dass das Gehäuse entsprechend der Größe schwer ist. Viel hin und her, um zu LAN-Partys zu fahren, würde ich mir daher überlegen. be quiet! Shadow Base - Macht seinem Namen alle Ehre be quiet! hat seine Expertise im Bereich der Geräuschdämmung genutzt, um das Shadow Base 800 FX zu einem ziemlich leisen Gehäuse zu machen. Somit habt ihr viele wichtige Komponenten in einem Gehäuse vereint. Guter Airflow, ein schickes Design mit optionalem RGB, viel Platz und ein bemerkenswert ruhiges Betriebsgeräusch, selbst bei Last. Das Ganze kann durchaus je nach Anforderungen und Leistung, die ihr verbaut variieren, aber mit während der Bürozeiten und Abends beim Daddeln ist uns hier nichts Negatives aufgefallen. Die Benutzerfreundlichkeit war ein zentraler Fokus bei der Entwicklung des Shadow Base 800 FX. Das Gehäuse verfügt über eine werkzeuglose Montage für die meisten Komponenten und mehrere Durchführungen für Kabelmanagement, die dazu beitragen, das Innere ordentlich und luftig zu halten. Staubfilter an allen Lufteinlässen sind leicht zugänglich und reinigbar, was die Wartung erleichtert. Auch wenn es für die meisten selbsterklärend scheint, ist aber auch ein User Manual bei, welches euch genau mit Bildern erklärt, welche Möglichkeiten ihr habt. Das Gehäuse bietet auch einige einzigartige Features, wie abnehmbare bzw. magnetische Top- und Front-Cover, die es ermöglichen, schnell mal alles zu reinigen. Der integrierte PWM- und ARGB-Hub sind weitere Highlights, die die Anpassung und Steuerung erleichtern. be quiet! Shadow Base 800 FX - Galerie be quiet! Shadow Base 800 FX - Ein Premium-Gehäuse zu einem gerechtfertigten Preis Ein Premium-Gehäuse zu einem gerechtfertigten Preis Das Shadow Base 800 FX gehört zur oberen Preisklasse der Gaming-Gehäuse, was angesichts seiner Features und Qualität gerechtfertigt erscheint. Die Kombination aus hochwertigen Materialien, ausgezeichneter Kühlleistung und hervorragender Geräuschdämmung bietet einen Mehrwert, der den Preis rechtfertigt. Für ernsthafte PC-Bauer, die nicht bereit sind, Kompromisse bei Leistung und Ästhetik einzugehen, ist dies eine Investition, die sich auszahlt. Im Vergleich zu anderen High-End-Gaming-Gehäusen hebt sich das Shadow Base 800 FX durch sein einzigartiges Design und seine Geräuschdämmungsfähigkeiten ab. Während andere Hersteller ähnliche Kühlleistungen und Bauqualität bieten, ist die Fähigkeit von be quiet!, ein nahezu lautloses Gaming-Erlebnis zu ermöglichen, ein deutlicher Vorteil. Das Gehäuse übertrifft die meisten Konkurrenten in Bezug auf Designfeinheiten und benutzerfreundliche Features, wie das modulare Festplattenmontagesystem und die einfache Kabelverwaltung. Ein weiterer starker Punkt des Shadow Base 800 FX ist seine Zukunftssicherheit. Die großzügige Innenraumgestaltung und die flexible Unterstützung verschiedener Hardware-Konfigurationen bedeuten, dass es auch in den kommenden Jahren relevant bleiben wird. Egal ob es um die neuesten Grafikkarten oder zukünftige Mainboard-Generationen geht, dieses Gehäuse ist bereit, mit der Technologie Schritt zu halten. Dennoch sind wir gespannt, wie eine RTX5090 in diesem Gehäuse aussehen würde. be quiet Shadow Base 800 Serie - Produktvorstellung https://www.youtube.com/watch?v=TmRq0zF2Lak ### Moonstone Island (PC) Test Moonstone Island entführt uns in eine Welt, in der das Leben eines Alchemisten mehr ist als das Mischen von Tränken und das Studieren alter Schriften. Studio Supersoft hat ein Spiel geschaffen, das die Grenzen zwischen einem gemütlichen Bauernhofsimulator und einem aufregenden Kreaturen-Sammelabenteuer verschwimmen lässt. Mit einer Jahreszeit als Zeitrahmen bietet das Spiel eine Mischung aus täglichen Routinen und unerwarteten Entdeckungen. Was euch in diesem Cosy Mix aus verschiedenen Genre erwartet, erfahrt ihr im folgenden Test. Moonstone Island - Die Kunst des Anbaus und der Alchemie In Moonstone Island wird der Spieler zum Meister der Elemente. Jeder Tag ist ein neues Kapitel in deinem Buch der Alchemie, beginnend mit der Morgendämmerung, wenn du deine Felder bewässerst und deine Ernten pflegst. Doch die Landwirtschaft ist nur der Anfang. Mit einem Kalender, der die Jahreszeiten und die damit verbundenen Pflanzenzyklen abbildet, wird der Spieler in eine Welt eingeführt, in der jede Entscheidung und jede Ernte zählt. Die Beziehungen zu den Dorfbewohnern blühen auf ähnliche Weise wie deine Pflanzen – mit Geduld und Sorgfalt. Und während dein Haus und dein Gewächshaus mit jeder Verbesserung wachsen, so wächst auch deine Fähigkeit, die Welt um dich herum zu beeinflussen. Das Herzstück von Moonstone Island ist das innovative Kampfsystem, in dem Geister mehr als nur Begleiter sind – sie sind Krieger, die in kartenbasierten Duellen antreten. Jeder Geist verfügt über ein individuelles Deck, das mit steigendem Level an Stärke und Vielfalt gewinnt. Die Kämpfe sind ein Schachspiel der modernen Magie, in dem die richtige Kombination von Karten zu überwältigenden Siegen oder unerwarteten Niederlagen führen kann. Die visuellen Designs der Geister sind nicht nur ein Augenschmaus, sondern spiegeln auch die Vielfalt und Tiefe des Spiels wider. Jeder Sieg in diesen Duellen ist ein Triumph des Geistes und der Strategie. Wer also Spaß an Trading Card Games hat, sollte sich zumindest diesen Aspekt des Spiels mal genauer ansehen. Die Erkundung in Moonstone Island ist eine Reise durch ein Archipel von schwebenden Inseln, jede mit ihrer eigenen Identität und ihren Geheimnissen. Die Inseln, zufällig generiert bei jedem Spielstart, bieten eine Landschaft, die nie aufhört, zu überraschen. Die Suche nach Mondsteinen treibt den Spieler an, die Grenzen des Bekannten zu überschreiten und in die unbekannten Weiten des Himmels vorzustoßen. Die Erkundung ist nicht nur ein Nebenprodukt des Spiels, sondern eine zentrale Säule, die die Spieler dazu anregt, immer weiter zu fliegen, zu entdecken und die Mysterien zu lüften, die in den Schatten der dunklen Geister lauern. Moonstone Island - Galerie Moonstone Island - Das Leben in Harmonie Die Verbindung zwischen den verschiedenen Aspekten des Spiels – Anbau, Kampf und Erkundung – ist nahtlos. Moonstone Island schafft es, dass sich jede Aktion, jede Entscheidung, als Teil eines größeren Ganzen anfühlt. Die Möglichkeit, deine Farm auf einer der vielen Inseln zu errichten, mehrere Häuser zu verwalten oder sogar ein Haus in deinem Rucksack zu tragen, bietet eine Freiheit, die in anderen Spielen ihresgleichen sucht. Diese Freiheit ermöglicht es den Spielern, ihre eigene Geschichte zu schreiben, in einer Welt, die ebenso lebendig ist wie sie selbst. Traumhaft wäre es noch gewesen, dies alles im Multiplayer zu haben, aber an der Stelle sagen wir schon mal Hut ab, denn das Spiel macht wirklich viel Freude. Die Beziehungen, die in Moonstone Island geknüpft werden können, sind tief und bereichernd. Die romantischen Begegnungen sind nicht nur Nebenquests, sondern bilden kleine, liebevoll geschriebene Geschichten, die das Herz erwärmen. Die Charaktere, die du umwirbst, sind vielschichtig und laden dazu ein, Zeit mit ihnen zu verbringen und sie kennenzulernen. Die Dates sind mehr als nur simple Interaktionen; sie sind Fenster in die Seelen der Charaktere, die mit jeder Begegnung ein Stück weiter geöffnet werden. Moonstone Island - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=_Hb0CjBNQss ### EA Sports UFC 5 (PS5) Test Mit EA Sports UFC 5 sollen im virtuellen Kampfsport neue Maßstäbe gesetzt werden. Das Entwicklungsteam setzt dabei auf ein überarbeitetes System für die Darstellung von Trefferwirkungen und unter anderem auf Neuerungen im Bereich der Schlagtechniken. Die wichtigste Frage vorweg: Bietet UFC 5 ein noch intensiveres Spielerlebnis und hält die Spannung auf dem hohen Niveau, das Fans der Serie gewohnt sind? Die Antwort erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. EA Sports UFC 5 - Ein Schwergewicht im MMA-Spielgenre EA Sports UFC 5 schafft es, im Bereich der Kampfsportvideospiele einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Es meistert den Spagat zwischen authentischer Sportdarstellung und actiongeladenem Kampfspiel mit Bravour. Aus meiner Sicht bietet es Spielern sowohl eine tiefgehende Simulation als auch adrenalingeladene Beat'em-Up Elemente. Besonders das ausgeklügelte Schadensmodell trägt dazu bei, dass jeder Schlag und Tritt im virtuellen Octagon schwerwiegende Folgen haben kann. Im direkten Vergleich zum Vorgänger, welcher die harten Realitäten des MMA-Kampfsports nur oberflächlich abbildete, legt der neueste Teil deutlich zu. Hier sind Verletzungen nicht nur visuelle Effekte, sondern beeinflussen den Kampfablauf erheblich. Eine gebrochene Nase oder tiefe Schnitte sind nunmehr nicht nur schmerzhaft anzusehen, sondern haben echten Einfluss auf die Kampfdynamik. Übersichtlich gestaltete Indikatoren zeigen dem Spieler jetzt in EA Sports UFC 5 die Schwächung seines Kämpfers an. Dadurch sind strategische Entscheidungen gefragt: Soll man eher defensiv vorgehen oder auf einen kraftvollen Schlag hoffen, der das Blatt wendet? Dieses Spiel lädt ein zu einem klugen Ringen um den Sieg und belohnt diejenigen, die mutig genug sind, das Risiko einzugehen. EA Sports UFC 5 - Eine Arena voller Erzählungen EA Sports UFC 5 katapultiert die Spieler in eine Arena, in der jede Aktion ihre eigene Dynamik hat. Das Spiel gestaltet jede Begegnung als einzigartiges Ereignis, indem es eine beeindruckende Vielfalt an Kampfschaden-Visualisierungen bietet, die eine Spanne von bis zu 60.000 verschiedenen Verletzungstypen im Gesichtsbereich abdecken. Die Verletzungen, die sich von Moment zu Moment entwickeln, verleihen jedem Match eine individuelle Note. Ein früher Schlag in EA Sports UFC 5 kann eine entscheidende Schwachstelle offenlegen, die den Gegner bis zum technischen K.o. oder zur medizinischen Bewertung durch den Ringarzt treibt. All das führt zu einem authentischen MMA-Erlebnis. Die grafische Inszenierung der Kampfspuren ist bahnbrechend und macht jeden Kampf zu einem lebendigen Ereignis. Blut und Schweiß schreiben auf der Matte die Geschichte des Gefechts. Die Glanzpunkte des Verletzungssystems werden in den Zeitlupen-Wiederholungen der Knockouts zelebriert, welche den Kampf dramatisch abrunden. EA Sports UFC 5 - Revolution im Ring Mit EA Sports UFC 5 markiert das Entwicklungsteam einen Wendepunkt im Bereich des virtuellen Kampfsports. Das überarbeitete Schadens- und Replay-System transformiert die Art und Weise, wie Kämpfe geführt und erlebt werden. Das Erreichen eines Knockouts ist ein atemberaubender Moment, der mich mit jedem Risiko, das ich eingehe, immer wieder aufs Neue fesselt. Die Knockout-Animationen, in denen die Kämpfer schwer zu Boden gehen, sind beeindruckend lebensecht. Hier und da besteht jedoch gelegentlich noch Verbesserungsbedarf bei den Bewegungen. Die Bodenkampfanimationen bei technischen K.o.s sind jedoch deutlich realistischer und eine klare Steigerung im Vergleich zum Vorgänger. Die grafische Darstellung und die Szenerie vor und nach den Kämpfen sind außerordentlich realitätsnah und spiegeln die Atmosphäre echter UFC-Events wider. Besonders erwähnenswert sind die personalisierten Einmärsche von bekannten Kämpfern, die den realen Vorbildern nachempfunden sind. Diese Detailtreue schafft eine authentische Präsenz der Kämpfer innerhalb und außerhalb des Octagons. Vor allen Dingen verleiht es dem Spiel so einen individuellen und durchdachten Charakter. Das überarbeitete Kontrollsystem sorgt für eine geschmeidige und benutzerfreundliche Steuerung der Kämpfer, wobei sich Angriffs- und Verteidigungsbewegungen wesentlich realistischer anfühlen. Die Anpassung der Schlaggeschwindigkeit nach Gewichtsklassen trägt zu einer größeren Vielfalt und Realitätsnähe bei. Dadurch lasssen sich Kämpfer je nach Kategorie spürbar unterschiedlich bewegen. Das Ringkampf- und Submission-System wurde ebenfalls überarbeitet und bietet nun ein fließenderes Erlebnis, indem es von den unnötigen Minispielen des Vorgängers abrückt. Stattdessen nutzt es ein vereinfachtes Steuerungsschema, das sowohl Anfängern als auch erfahrenen Spielern gerecht wird. Diese Änderungen erlauben verschiedene Möglichkeiten an Manövern und Techniken, was die Bodenkämpfe dynamischer und weniger frustrierend gestaltet. Die Balance von Kraft und Technik im Ringkampf sowie bei den Submissions wurde verbessert. Auf diese Weise wird mehr Chancengleichheit gewährleistet, womit auch die Kämpfe spannender gemacht werden. EA Sports UFC 5 - Tiefer und fesselnder als jemals zuvor Der Karrieremodus in EA Sports UFC 5 steht diesmal im Rampenlicht und hat mich sehr überzeugt. Neben einem aufpolierten Menü schäte ich vor allem Neuerungen wie das optionale Trainingssimulationsfeature, das einen zügigen Fortschritt zum nächsten Kampf ermöglicht. Doch selbst das Training ist nun dank der Rückkehr von Coach Davis und seinen vielseitigen Sparring-Herausforderungen abwechslungsreich und motivierend. Auch für erfahrene Spieler bietet der Modus neue Herausforderungen, die das Können auf die Probe stellen, ohne den Spielspaß zu mindern. Interessant ist die Auswirkung des Verletzungssystems im Karrieremodus, wo Trainingsschäden sowohl Zeit als auch Geld kosten können, was besonders zu Beginn einer Karriere schmerzlich ist. Coach Davis wurde charakterlich vertieft und seine verbessert geschriebenen Szenen bereichern das Spielerlebnis nachhaltig. Auch wenn Valentina Shevchenko als Mentorin für Authentizität sorgt, sind ihre Auftritte zu selten, um signifikant zum Spielgefühl beizutragen. Zwar gäbe es in einigen Bereichen, wie den teilweise repetitiven Dialogen oder der begrenzten Personalisierungsoptionen, noch Raum für Verbesserungen, doch werden diese durch neue Features wie die erweiterte Fan-Interaktion auf sozialen Medien teilweise ausgeglichen. Die KI-Gegner zeigen sich klüger und verlangen auch auf normalen Schwierigkeitsgraden ein durchdachtes Vorgehen. Der adaptive Schwierigkeitsgrad sorgt für eine angemessene Steigerung der Herausforderung, und die Möglichkeit, Kämpfe neu zu starten, ist eine willkommene Option, um auf Erfolgskurs zu bleiben. Zusätzlich zum Karrieremodus bieten die täglich wechselnden "Fight Contracts" im Schnellkampfmodus frische und risikoarme Herausforderungen, die mit In-Game-Währung locken und somit Anreize für kurze, unkomplizierte Matches bieten, ohne dass man sich auf den umfassenderen Karrieremodus oder Online-Kämpfe einlassen muss. EA Sports UFC 5 - Neue Herausforderungen rufen im Online Karrieremodus Die Einführung des Online-Karrieremodus in EA Sports UFC 5 bringt eine spannende neue Dynamik für Spieler, die nach mehr als nur traditionellen Ranglistenkämpfen suchen. Das Erstellen eines individuellen Kämpfers und die Teilnahme an Online-Kämpfen ermöglicht es Spielern, Entwicklungspunkte zu sammeln und die Fertigkeiten ihres Charakters zu verbessern. Dabei wird im Online-Spiel nur das Aussehen des offline erstellten Kämpfers übertragen, während die Attribute neu erworben werden müssen. Obwohl dies zunächst als Rückschritt erscheinen mag, fördert es ein faires Spiel, bei dem die Fähigkeiten des Spielers im Vordergrund stehen. Für Liebhaber des offline Karrieremodus, die auch den Nervenkitzel des Online-Kampfs suchen, ist dies eine willkommene Herausforderung. Die Aussicht, gegen echte Gegner anzutreten, verspricht eine aufregende Erfahrung mit intensiven und unvorhersehbaren Begegnungen. https://www.youtube.com/watch?v=AkeoP2HQUdE Wo kann man UFC 5 spielen?UFC 5 ist ein Videospiel, das auf verschiedenen Plattformen gespielt werden kann. Eine Möglichkeit, UFC 5 zu spielen, ist auf der PlayStation 4. Das Spiel kann im PlayStation Store heruntergeladen werden und erfordert eine Internetverbindung zum Spielen. Es gibt auch eine Version von UFC 5 für die Xbox One, die im Microsoft Store erhältlich ist. Wenn Sie lieber auf Ihrem PC spielen möchten, können Sie UFC 5 über Steam kaufen und herunterladen. Steam ist eine Online-Plattform für Spiele und bietet auch Multiplayer-Optionen für das Spiel an. Es gibt auch mobile Versionen von UFC 5, die auf iOS- und Android-Geräten gespielt werden können. Das Spiel kann im Apple App Store oder Google Play Store heruntergeladen werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, UFC 5 zu spielen. Es hängt von der Plattform ab, auf der Sie spielen möchten - ob es sich um eine Konsole wie PlayStation oder Xbox handelt oder ob Sie es auf Ihrem PC oder mobil spielen möchten.Wie teuer wird UFC 5?Der Preis für UFC 5 ist zum jetzigen Zeitpunkt unbekannt. Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, die den Preis beeinflussen können. Zum Beispiel hängt der Preis davon ab, ob es sich um eine Live-Veranstaltung handelt oder ob sie aufgezeichnet und später ausgestrahlt wird. Ein weiterer Faktor ist die Bekanntheit der Kämpfer, die an der Veranstaltung teilnehmen werden. Je bekannter und beliebter die Kämpfer sind, desto höher kann auch der Eintrittspreis sein. Auch die Größe des Austragungsortes spielt eine Rolle bei der Festlegung des Preises. Je größer die Halle, desto mehr Zuschauer können teilnehmen und somit auch höhere Einnahmen generieren. Dies könnte sich dann auch auf den Ticketpreis auswirken. Zusätzlich könnten auch Kosten für Werbung und Marketing in den Preis einberechnet werden. Wenn zum Beispiel viele Fernsehwerbespots geschaltet werden oder Plakate in der Stadt aufgehängt werden, kann dies zu höheren Kosten führen. Insgesamt lässt sich sagen, dass es viele Faktoren gibt, die den Preis für UFC 5 beeinflussen können und daher ist es schwierig vorherzusagen, wie viel das Ereignis kosten wird. Es bleibt abzuwarten bis weitere Informationen veröffentlicht werden.Wie viel wird UFC 5 Kosten PS4?UFC 5 ist derzeit noch nicht offiziell angekündigt worden, daher gibt es keine Informationen darüber, wie viel es auf der PS4 kosten wird. Es ist jedoch anzunehmen, dass der Preis ähnlich wie bei früheren UFC-Spielen sein wird. Normalerweise kostet ein neues UFC-Spiel zwischen 50 und 70 Euro für die PS4. Es ist auch möglich, dass es verschiedene Editionen des Spiels geben wird, die zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden. In der Regel sind teurere Editionen mit zusätzlichen Inhalten wie DLCs oder speziellen Verpackungen ausgestattet. Es ist auch wahrscheinlich, dass der Preis von UFC 5 im Laufe der Zeit sinken wird. Nach einigen Monaten oder Jahren nach dem Release können Sie das Spiel möglicherweise zu einem niedrigeren Preis kaufen. Es bleibt abzuwarten, ob und wann UFC 5 veröffentlicht wird und welche Preise für die verschiedenen Editionen auf der PS4 verfügbar sein werden. Wir empfehlen Ihnen daher, auf offizielle Ankündigungen von EA Sports zu warten und regelmäßig die Preise für das Spiel zu überprüfen. ### Online-Gaming-Plattformen: 1 Leitfaden wichtig für Anfänger Heute beschäftigen wir uns mit aktuellen Online-Gaming-Plattformen und stellen euch einen Leitfaden für Anfänger vor. Online-Gaming ist eine aufregende und erschwingliche Möglichkeit, Videospiele zu spielen. In den letzten Jahren haben viele der namhaften Unternehmen der Branche ihre eigenen Online-Gaming-Pattformen veröffentlicht. Jugendliche und Spielbegeisterte sind heutzutage mit der Gaming-Welt so sehr verbunden, dass sie sogar ihre Livestreams in den sozialen Medien teilen. Das Internet hat die Gaming-Welt in den vergangenen zwei Jahrzehnten erheblich verändert, wobei Online-Spiele Millionen von Spielern jeden Alters anziehen. Ihr könnt eure Spiele nach ihren Vorlieben auswählen, da der Online-Gaming-Markt eine große Auswahl an Titeln bietet. Dazu gehören actiongeladene Spiele, Sporttitel, Onlinecasino-Spiele, Denkspiele und mehr. Wir nennen hier die unterschiedlichen Online-Gaming-Plattformen, die man im Netz finden kann. Online-Gaming-Plattformen mit Ego-Shootern Der Nervenkitzel, ein Soldat zu sein, hat die meisten Fans dazu gebracht, Onlinespiele zu spielen. Es hat etwas Besonderes an sich, in die Rolle eines Soldaten zu schlüpfen und auf Feinde zu schießen. Kritiker behaupten, dass solche Spiele zur Gewalt in der Gesellschaft führen. Wir sind überzeugt, dass die Vorteile dieser Spiele den angeblichen Nachteilen überwiegen. Einige der beliebtesten Spiele auf Ego-Shooter-Plattformen sind Halo 2 und Battlefield 2. Die Spiele erfordern einen aktiven Geist und Genauigkeit, um sicherzustellen, dass ihr schießt, um den Feind zu töten. Ein weiterer beliebter Titel, den wir in diesem Kontext erwähnen möchten, ist Red Dead Redemption. Lange Zeit wurde spekuliert, ob er überhaupt zu den Ego-Shootern gehört, aber letztlich sind die Kritiker zum Schluss gekommen, dass man das Spiel in der Perspektive spielen kann. Cross-Plattform-Onlinespiele Die Spiele ermöglichen es Einzelpersonen, auf verschiedenen Online-Gaming-Plattformen wie Playstation und Xbox zu spielen. Die größten Vorteile dieser Spiele sind das hochwertige Grafikdesign und die Animationstechnologie, die es euch auf der anderen Seite des Bildschirms ermöglichen, den Nervenkitzel zu spüren, Teil eurer Lieblingsmannschaft oder -spieler zu sein. Gute Beispiele für solche Spiele sind Mortal Kombat und FIFA. Online-Glücksspielplattformen Es ist aufregend, ein Casino zu besuchen und beliebte Spiele wie Roulette, Blackjack, Poker oder Spielautomatenspiele mit echtem Geld zu genießen. Leider befinden sich die meisten Casinos in Großstädten und nicht jeder kann es sich leisten, sie regelmäßig zu besuchen oder sich die Zeit zu nehmen, um einen Trip zu machen. Onlinecasino-Spiele sind eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Casinos, da Fans jederzeit über eine Internetverbindung darauf zugreifen können. Diese internetbasierten Casinos sind bequemer und dennoch genauso unterhaltsam für euch, wie physische Casinos. Deshalb wachsen die Online-Glücksspielplattformen mit der restlichen Gaming-Welt Hand in Hand. Besonders beliebt auf den Plattformen sind Online Slots und Poker. Massive-Multiplayer-Online-Rollenspiel (eng. MMORPG) MMORPGs sind eine Art Online-Spiel, bei dem viele Spieler in derselben Umgebung oder über ein Netzwerk interagieren können. Die Interaktion zwischen diesen Spielern findet normalerweise in einer virtuellen Welt bzw. Online-Gaming-Plattformen statt. Als Spieler könnt ihr euren Avatar auswählen und an einer interaktiven Geschichte teilnehmen, die durch die Aktionen des Avatars gesteuert wird. Diese Spiele zeichnen sich durch beständige Welten aus, oft mit einem hohen Maß an Interaktivität. Ihr, als Spieler, nehmt über euren Computer oder mithilfe ihrer Konsolen teil. MMORPGs ermöglichen es euch unter anderem über textbasierte Kommunikation, Voice-Chat oder Video mit anderen Spielern und ihren virtuellen Welten zu interagieren. Gute Beispiele für diese Plattformen sind: Star Wars, Guild Wars 2 oder World of Warcraft. Echtzeit-Strategie Plattformen (RTS) Bei Echtzeit-Strategiespielen geht es darum, einen Schlachtplan auszuarbeiten und ihn in Echtzeit auszuführen. Dieses Genre umfasst größtenteils Titel mit menschlichen Spielern und Computergegnern, obwohl einige RTS-Spiele über einen Einzelspieler- oder kooperativen Modus verfügen. RTS sind Spiele, bei denen ihr etwa die Kontrolle über eine Armee übernehmt und diese von einer Seite der Karte auf die andere bewegen könnt. Möglicherweise müsst ihr ebenso Ressourcen verwalten, Strukturen bauen und Truppen ausbilden. Diese Spiele haben in der Regel eine Top-Down-Ansicht und ermöglichen das Spielen über einen längeren Zeitraum. YouTube-Gaming Bei You-Tube handelt es sich um eine der weitverbreitesten und beliebtesten Online-Gaming-Plattformen, bzw. eine sogenannte Online-Game-Streaming-Plattform. Der Aufbau einer breiteren Fangemeinde für den Kanal des Erstellers ist hierbei von Vorteil, da die You-Tube Gaming-Plattform, eine der bekanntesten Online-Gaming-Plattformen, es euch, den Usern ermöglicht, den Kanal mit Unterstützung zu pushen. Dank der Zusammenarbeit mit Google AdSense hilft die Plattform den Entwicklern, gute Einnahmen zu erzielen. Die meisten Kanalbesitzer verfügen über Inhalte, die dem reinen Streaming von Live-Spielen gewidmet sind. VR-Plattformen Es ist die einzige der Online-Gaming-Plattformen, die euch ein umfassendes Spielerlebnis bietet. Die virtuelle Realität ermöglicht es euch Spielern in das Spiel richtiggehend einzutauchen, Teil des Spiels zu werden, indem sie eure Sinne anspricht. Ihr erlebt so eine völlig neue Umgebung um euch herum, findet kreative Lösungen für Rätsel und Wege, um zu entkommen oder Herausforderungen und Endgegner beispielsweise komplett zu meistern. Die virtuelle Realität erfüllt den Traum jedes Einzelnen, ein Abenteuer in einer anderen Welt zu erleben als die, in der ihr euch gerade befindet. Für die virtuelle Realität ist aber eine spezielle Ausrüstung erforderlich. Ein gutes Beispiel ist das Oculus, bei dem ihr als einer der Spielcharaktere in die Spielewelt eintretet. Fazit Es ist auf alle Fälle lohnenswert, sich alle Online-Gaming-Plattformen einmal anzuschauen. Vielleicht ist die eine oder andere Plattform dabei, die euch noch mehr Spaß am Spielen macht oder überhaupt erst zum Spielen animiert. ### Sonic Superstars (PS5) Test SEGA möchte mit Sonic Superstars den zuvor veröffentlichen Ableger Sonic Frontiers in den Schatten stellen. Ich war skeptisch, ob die nächste Auskopplung aus dem Sonic-Universum mich überzeugen kann. Doch Sonic Superstars, ein Release, der mit der Ankündigung, zu den 2D-Roots zurückzukehren und gleichzeitig das Multiplayer-Spielgefühl zu revolutionieren, hat meine Aufmerksamkeit gefesselt. Nach zahlreichen Spielstunden und dem Austesten sitze ich hier mit zum Teil gemischten Emotionen. Sonic Superstars bewegt sich zwischen nostalgischer Verehrung und dem Drang nach Innovation. Im Pixel-Parkour-Genre sticht es heraus, will es doch als Solo-Nummer ebenso süchtig machen wie im Gruppensprint. Sonic Superstars tritt dieser Probe mit einer Truppe an Charakteren entgegen, die alle ihren eigenen Flair haben. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Sonic Superstars - Ein klassischer Rausch mit neuen Tricks Ich habe es mir gemütlich gemacht, die Controller fest im Griff, und bin mit Sonic in sein jüngstes Spektakel, Sonic Superstars, gezoomt. Kaum war das Spiel gestartet, schon war das vertraute Kribbeln da: Die ikonischen grünen Hügel, die sich vor dem blitzblauen Himmel erstrecken – ein Heimspiel für unseren blitzschnellen Helden. Die Levels sind so weitläufig, dass sie jedem Mapping-Enthusiasten Tränen der Freude oder der Frustration in die Augen treiben würden. Wer gedacht hat, dass die Jagd nach Sonic's Ringen so entspannt ist wie eine Sonntagsfahrt, der hat sich getäuscht: Hier ist jedes Sammel-Abenteuer eine Herausforderung, die selbst erfahrene Spieler ins Schwitzen bringen könnte. Und die Story? Oh, sie ist so "Sonic" wie es nur geht und der böse Dr. Eggman ist wieder am Werk, mit einem großen Plan. Unsere pelzigen Freunde werden einmal mehr zu metallischen Schurken transformiert. Die Eröffnungssequenz? Ein animierter Leckerbissen, der die Story mit Pep skizziert. Eggman kommt diesmal nicht allein: Mit Fang the Sniper aus der zweiten Reihe der Sonic-Figuren und dem trotteligen Neuzugang Trip hat er sich Verstärkung geholt. Das Ziel? Ein geheimnisvolles Wesen fangen, ausgestattet mit einer von Eggmans "Innovationen". Sonic und seine Crew sind natürlich alles andere als amused und sprinten in die Bresche. Verglichen mit Sonics kosmischen Kämpfen gegen göttliche Wesen ist Sonic Superstars fast bodenständig. Dennoch hat das Spiel einige Überraschungen auf Lager. Aber lasst uns Klartext reden: Die Story dient doch nur als Aufhänger für das wahre Juwel des Spiels – das Gameplay. Und das ist so geschmeidig und flink, dass es jede Zockerseele in Hochgeschwindigkeit versetzt. Sonic Superstars - Speed-Idole und ihre Gadgets: Altbewährtes mit frischem Kick Sonic Superstars bleibt treu im Kurs und belebt dabei die klassische Sonic-Formel neu. Wir beamen uns zurück in die goldenen 90er – nur mit mehr Pixelglanz – und begleiten Sonic bei dem, was er am besten kann: In einem Rausch der Geschwindigkeit durch farbenfrohe Level zu sausen, akrobatische Luftsprünge hinzulegen und mit einer genüsslichen Bodenberührung feindliche Roboter in den Elektronenhimmel zu befördern. Sega entfesselt ein Ensemble von Kultcharakteren auf uns, jeder mit seinem ganz speziellen Set an Game-Changer-Fähigkeiten. Tails zum Beispiel, lässt mit seinen zwei flauschigen Schweifen die Erdanziehung hinter sich, während Knuckles mit seinen Kletterpartien und seinem Gleitflug die Levelarchitektur neu interpretiert. Amy hingegen, die mit ihrer hammerstarken Performance und einem Doppelsprung daher kommt, verwandelt knifflige Momente in eine Art digitale Siesta. Und dann ist da Sonic – das Gesicht des Franchise – der paradoxerweise neben seinen spezialbegabten Buddies fast schon als Underdog wirkt. Fast könnte man meinen, die Scheinwerfer rücken seine Freunde ins Rampenlicht, während er sich mit einer Spur mehr Raffinesse und Skill durch die Hindernisparcours katapultiert. Dennoch dieser Igel ist und bleibt der unumstrittene Held, der für die Krone des Adrenalinkicks lediglich ein bisschen mehr Einsatz verlangt. Sonic Superstars - Stage-Innovationen, die begeistern Klingt Sonic Superstars nach dem üblichen Sonic-Rezept? Vielleicht auf den ersten Blick. Aber lasst euch sagen, es hebt das Bewährte mit einer ordentlichen Portion Innovation auf. Klar, die ikonischen Sprungfedern, die adrenalinfördernden Speedboosts, atemberaubenden Loopings und die fast schon obligatorischen Pinball-Sektionen sind da und liefern dieses unverkennbare Sonic-Flair. Doch die Entwickler haben noch ein paar Tricks in petto: Ihr schwingt euch mit Lianen wie Tarzan von Plattform zu Plattform, saust über Minibahn-Schienen, die euch den Atem rauben, und trotzt Sandstürmen, die euch an eure Grenzen bringen werden. Für die Fangemeinde gibt es eine echte Liebeserklärung: Level, die maßgeschneidert scheinen für unsere Helden und ihre besonderen Talente. Tails erobert den Himmel, während Amy mit ihrem Hammer Rhythmus in die Bösewichter bringt. Die Prachtstücke des Spiels sind ohne Frage die verzweigten Pfade in jedem Level, die das Spiel zu einem echten Labyrinth der Möglichkeiten machen und den Wiederspielwert ins Unermessliche steigern. Hier liegt auch die Herausforderung auf der Jagd nach den berühmten Chaos Emeralds: Die Special Stages sind anfangs eine echte Freude, können aber bei wiederholten Versuchen ein Gefühl der Eintönigkeit vermitteln und wirken im Kontrast zum sonst so dynamischen Sonic-Rhythmus etwas deplatziert. Sonic Superstars  - Chaos Emeralds – Euer Ticket zum Rampenlicht Im neuesten Highspeed-Abenteuer Sonic Superstars avancieren die Chaos Emeralds zum Inbegriff eines Power-Up-Paradieses. Sie sind nicht einfach nur glänzende Sammelobjekte, sondern echte Game-Changer. Jeder dieser glitzernden Schätze verleiht euch temporär eine Superpower, die euch den Weg zur Pole-Position ebnet. Denkt an Unterwasser-Pirouetten, die ihr ohne Luftnot vollführt, plötzlich fühlt ihr euch wie ein Sonic auf Steroiden. Highlight: Amy wird zur wahren Königin des Wurfhammers und zeigt, dass sie weit mehr draufhat als nur Tempo. Wenn das Ability-Icon aufleuchtet, ist es Zeit für die große Bühne. Die Special Stages warten nur darauf, von euch mit der perfekt getimten Power erobert zu werden – und sie halten neben den Emeralds auch glänzende Medaillen bereit. In einem nostalgischen Flashback könnt ihr euch mit 50 Ringen im Gepäck durch ein Space-Wormhole direkt in eine Special Stage katapultieren lassen, hüpft ihr wie ein Gummiball durch die Gegend und jagt Medaillen. Doch Vorsicht: In Sonic Superstars ist die Fairness sehr launisch. Ein falscher Charakter zur falschen Zeit, und schon entgeht euch ein Emerald. Später könnt ihr euch dann die Haare raufen, wenn ihr merkt, dass der Boss, den ihr nach harter Mühe besiegt habt, mit dem passenden Power-Up ein Spaziergang gewesen wäre. Das Game testet eure Ausdauer, fordert euch heraus und gibt euch das Gefühl, alles im Griff zu haben – nur um euch dann zu zeigen, dass ihr vielleicht doch nicht alle Tricks auf dem Schirm hattet. Und da wäre noch der Koop-Modus – ein echtes Highlight, wenn ihr mit bis zu drei Buddys auf der Couch abhängen könnt. Aber – und das ist ein großes Aber – 2023 und kein Online-Koop? Das fühlt sich an wie ein verschenktes Potenzial für digitale Zusammenkünfte. Klar, es gibt einen Online-Battle-Modus, aber der wirkt eher wie ein nachträglich hinzugefügtes Gimmick. Gegen Bots zu zocken ist etwa so aufregend wie das Beobachten einer Partie Schach zwischen zwei Schachcomputern. Kein Minigame konnte mich wirklich fesseln, und ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage: Dieser Modus wird nicht lange im Gedächtnis bleiben. ### Marvel’s Spider-Man 2 (PS5) Test In Marvel’s Spider-Man 2 zeigen Peter Parker und Miles Morales in den Straßenschluchten von Manhattan, dass zwei Spinnen besser weben als eine. Kraven, der Jäger, macht sich das Betongeflecht zur Beutezone und sorgt mit der Freilassung von New Yorks berüchtigtsten Bösewichten – darunter Mr. Negative und Scorpion – für ein gefährliches Übermaß an Chaos. Während Peter sich in wissenschaftliche Experimente zur Rettung seines Kumpels Harry Osborn vertieft, nimmt Miles es persönlich auf sich, die Schatten seiner Vergangenheit zu bekämpfen. Die Erzählung verknüpft rasante Action mit tiefen persönlichen Konflikten und treibt das Gameplay auf ein intensives Level emotionaler Involvierung. Marvel’s Spider-Man 2: New Yorks Pracht ist mehr als nur eine Kulisse Die großzügige Open World von Marvel's Spider-Man 2 erweitert ihren Horizont über Manhattan hinaus und erkundet nun auch die Ecken von Queens und Brooklyn. Die neuste Erfindung, die "Webwings", lassen uns wie nie zuvor durch die Stadt gleiten – eine Kombination aus anfänglicher Eingewöhnung und endgültiger Intuition. Die vollständig überarbeitete Fortbewegung durch Luftströmungen und Netzschleudern ist ein Fest für die Sinne und fordert unsere Reflexe heraus. Die Neugestaltung des Schwingmechanismus, verstärkt durch das haptische Feedback der DualSense-Trigger, kreiert eine derart fesselnde Erfahrung, dass die bequeme Schnellreisefunktion fast veraltet erscheint. Marvel’s Spider-Man 2: Schlagkräftige Innovation im Kampfsystem Mit Marvel's Spider-Man 2 wurden die Spielmechaniken raffiniert optimiert. Die integrierte Schnellzugriffsteuerung ermöglicht es uns, Spezialmanöver und Gadget-Magie nahtlos in unsere Angriffsketten einzubauen. Diese Innovation ist ein Segen, da im fortgeschrittenen Spiel der simple Schwingerhieb nur noch die Beilage zum Hauptgang der ausgeklügelten Kampfkunst bildet. Das Kampfsystem bietet eine Mixtur aus artistischer Präzision und brachialer Power. Ob Peter oder Miles. Beide Spider-Man‘s bringen eigene, dem Anzug entsprungene Fähigkeiten in die Prügeleien ein, die das Spielerlebnis nicht nur erweitern, sondern zu einem audiovisuellen Genussfest erheben. Das neue Paradesystem ist ein cleveres Schmankerl, das uns ermöglicht, bewaffnete Bösewichte auszuspielen und schafft in Kämpfen gegen besonders harte Gegner neue strategische Dimensionen. Bei den Bossgegnern zahlt sich taktisches Verständnis aus – es ist kein Hardcore-Souls-Like, aber es belohnt die Spieler, die ihre Widersacher wirklich kennen. Der frische Wind weht auch durch die variierenden Skills unserer Helden, die dem Kampfgeschehen eine dynamische Vielfalt verleihen. Marvel’s Spider-Man 2: Durch die Dächer New Yorks – Wenn Spider-Man zur Stil-Ikone wird Die Rückkehr der begehrten Token bedeutet eine Fülle von Optionen, um das Spidey-Kostüm aufzurüsten und die Fähigkeiten zu meistern. Ihr wollt mehr Ausdauer? Ihr bekommt sie. Ihr wollt mehr Wumms in euren Angriffen? Kein Problem. Wie wäre es mit schnellerer Fokuserzeugung und geschmeidigeren Manövern? Zweimal gecheckt! Die Wahlmöglichkeiten sind nahezu paralysierend – entscheidet weise, welche Spielverfeinerung ihr zuerst angeht. Die Entwicklung der Fähigkeiten ist auf drei Astsysteme verteilt – einen für Peter Parker, einen für Miles Morales und einen speziellen für das dynamische Duo. Fürchtet euch nicht, eine falsche Wahl zu treffen; bis Level 60 werden alle Fertigkeiten freigeschaltet sein. Die wahre Frage ist nur: In welcher Abfolge wollt ihr die Spinnen-Superkräfte entbinden? Und als wäre das nicht genug, könnt ihr mit den gesammelten Token nicht nur eure Fähigkeiten, sondern auch eure Garderobe erweitern. Mit 34 verschiedenen Anzügen für unsere beiden Helden, jeweils verfeinert mit vier Farbstilen, habt ihr viel Zeit euch auszutoben. Und was passiert, wenn Spidey aus einem harten Kampf hervorgeht? Dann zeigen die Kostüme entsprechende Kampfspuren – ein Detail, das für manchen ein verschmitztes Lächeln bedeutet. Marvel’s Spider-Man 2: Ein filmreifes Epos voller Twists Marvel's Spider-Man 2 katapultiert uns in ein Abenteuer, das sich wie die Fortsetzung eines Blockbusters anfühlt und den Vorgänger locker in den Schatten stellt. Dieses Spiel sprengt Grenzen mit Missionen, die uns von den düsteren Winkeln der Stadt, wo wir versteckte Spider-Bots lenken, bis zu rasanten Verfolgungsjagden entlang des Hudson Rivers führen. Dann, wie eine Atempause in einem rasanten Actionfilm, lässt es uns die Ruhe auf den Promenaden von Coney Island genießen. Die Entwickler lassen uns diesmal tiefer in die Psyche unserer Helden einzutauchen. Der Symbiontenanzug von Peter Parker ist nicht nur ein visuelles Highlight, sondern auch ein Wendepunkt, der den Spieler mit emotionalen Turbulenzen konfrontiert. Besonders im Angesicht von Venom, der als beeindruckender und mächtiger Widersacher die Bühne betritt. Zwar mögen die Kämpfe gegen Ende der rund 20-stündigen Hauptstory etwas vorhersehbar werden, doch die fesselnde Erzählung hält einen am Controller fest. Miles Morales beweist Standhaftigkeit und glänzt vor allem in den entscheidenden Momenten, auch wenn einige seiner kulturell tiefgründigen Momente in Nebenaufgaben verlagert wurden. Eure Interpretation der Geschichte und ihrer Charaktere bleibt dabei erfreulich offen. Unter der actiongeladenen Oberfläche findet man eine Geschichte, die voller Tiefe steckt. Wir treffen auf einen Miles, der sich mit familiären Spannungen, Freundschaften und bedeutenden Entscheidungen auseinandersetzen muss. Nadji Jeter meistert diese Darstellung mit Bravour. Peter auf der anderen Seite erfährt die Veränderungen auf einer sehr physischen Ebene durch den Symbiontenanzug, der die Herausforderungen in psychologische Sphären hebt. Venom legt einen Schleier der Melancholie über die Handlung, der die Protagonisten und ihre Welt in Dunkelheit hüllt. Das Spiel zeigt auf, wie interne Konflikte unsere Umwelt und unsere Nächsten beeinflussen können, wenn sie unbeachtet bleiben. Und was ist ein Held ohne seine Gegenspieler? Wir treffen auf eine Reihe von Schurken, die ebenso vielschichtig wie legendär sind. Ohne zu viel vorwegzunehmen, beginnt unser Abenteuer mit einem Paukenschlag und setzt neue Maßstäbe in der Serie. Das Spiel testet nicht nur unser Wissen um die zahlreichen vergangenen Konflikte, sondern bereichert sie um neue Ideen. Es leitet überdies zu optionalen Schurken-Handlungssträngen über, die vielleicht nicht die Spielmechanik revolutionieren, jedoch in puncto Storytelling wertvolle und tiefgründige Einblicke gewähren. Aus den ehemals eindimensionalen Endbossen werden vollwertige Charaktere mit eigenen Geschichten und Motivationen. Marvel’s Spider-Man 2: Zwischen Heldentum und Street Art Insomniac Games hat sichtlich dazugelernt und Marvel's Spider-Man 2 mit Nebenquests ausgestattet, die sich deutlicher als im Vorgänger hervorheben. Ja, das Grundgerüst der Open-World-Routine – Gauner schnappen, ein Foto hier, ein Foto dort – mag zwar nach mehrmaligem Durchspielen seinen Glanz verlieren, doch wenn es um die Belohnungen geht, wechselt das Spiel in den Turbo-Modus. Die Token-Jagd, gepaart mit den rasenden Drohnen, sind die wahren Sternstunden für jeden Hobby-Superhelden. Eine besondere Perle ist die Chance, sich in Hailey, Miles’ gehörlose Kameradin, zu verwandeln und ein wenig Street Art zu betreiben – wohlgemerkt neben der actiongeladenen Spielmechanik eine ruhigere Angelegenheit. Leichte Schwächen? Klar, die gibt’s hier und da. Dennoch präsentiert sich Marvel's Spider-Man 2 als kreativer Hochkaräter im Actionsegment, dessen emotionale Tiefe und zauberhafte Momente die kleinen Risse spielend überdecken. Verglichen mit seinem Vorgänger, legt das Spiel in Sachen Kampfeslust und Facetten-Reichtum deutlich zu. Es ist ein Genuss für Neulinge im Marvel-Universum, denn die PS5-Version erzählt eine Geschichte, die auch ohne Comic-Hintergrund fesselt. ### Pioneers of Pagonia Demo (PC) Das neue Spiel vom Siedler-Erfinder, Volker Wertich, hat jetzt eine kostenlose Demo auf Steam verfügbar. Die Rede ist von Pioneers of Pagonia. Wir haben für euch einen kurzen Blick auf die Demo geworfen und sagen euch, was alles so drin ist. Pioneers of Pagonia – Ein Einblick in die Demo Eine Demo zeigt natürlich nie alles vom Spiel. So ist es auch bei Pioneers of Pagonia. Neutrale oder feindliche KI um den Kampf, die Magie oder die Handelswirtschaft zu zeigen fehlt hier. Hier bleibt man bei den grundsätzlichen Dingen, die Pioneers of Pagonia ausmachen. Der Aufbau seiner Stadt, Transportrouten der Ressourcen und das Erweitern seines Gebiets. Man merkt direkt zu Anfang des Spiels, dass es ein richtig großes Wusel-Spiel wird. In der Demo fängt man direkt mit 500 Bewohner an seine Siedlung zu bauen. Um mehr Bewohner zu erhalten, muss man Wohnhäuser und Tavernen für Nahrung bauen. Doch benötigen Bewohner nur Nahrung zur Vermehrung und können nicht verhungern. Im Allgemeinen können Bewohner nicht eines natürlichen Todes sterben. Daneben gibt es noch viele andere Gebäude für Abbau und Produktion, wie die klassischen Gebäude für den Abbau für Stein und Holz, deren Weiterverarbeitung und noch viele mehr. Insgesamt wird es mehr als 40 Gebäude geben, die man bauen kann. Zudem gibt es auch viele Ressourcen. Es wird gut 70 verschiedene Ressourcen geben, welche entweder gesammelt oder hergestellt werden. Doch benötigt man bei weitem nicht alle. Dies ist vor allem bei den Lebensmitteln so. Rein theoretisch kann man seine ganze Bevölkerung nur mit Brot ernähren und Gemüse oder Fleisch komplett weglassen. Aber für das Auge ist es wesentlich schöner, wenn man verschiedene Gemüse produziert, und Fleisch erjagt. Bestimmt könnte das auch für den Handel nützlich sein. Die Demo von Pioneers of Pagonia ist schon wunderbar anzusehen. Jedes Gebäude ist toll gestaltet und viele bieten auch kleine Animationen, wie sie Dinge herstellen. Die KI verhält sich im Großen und Ganzen sehr vernünftig und man kann viel automatisch laufen lassen. Natürlich kann man aber auch viele Einstellungen machen. Wie zum Beispiel, welche Ressourcen priorisiert hergestellt werden sollen oder welche Orte bewacht und in welche Richtung man seine Stadt ausbreiten möchte. Das Einzige negative ist, dass sehr leicht Stau beim Transport von Gegenständen entstehen kann. Aber hier hilft es, wenn man seine Straßen und Gebäude clever platziert und sich nicht davor scheut auch mal was umzustrukturieren. Die Demo zeigt einen guten Einblick in Pioneers of Pagonia und macht auch Lust auf mehr. Ich fand es richtig schlimm an die Grenze der Demo zu stoßen und freue mich auf den Release am 13. Dezember 2023. Wer ein Fan der früheren Siedler-Spiele ist, sollte einen Blick auf die kostenlose Demo werfen und dann für sich entscheiden. Doch wer auf Aufbau- und Wusel-Spiele steht, lege ich Pioneers of Pagonia ans Herz. Pioneers of Pagonia - Artworks Pioneers of Pagonia - Reveal Trailer https://www.youtube.com/watch?v=PH-8yHhRlps ### Wayfinder (PC) Test Die Düsternis ist über Evenor hereingebrochen und hat fast die gesamte Welt verschlungen und verändert. In Wayfinder müsst ihr als ein, dem Spiel namensgebenden, Wayfinder die Düsternis zurückdrängen und verstehen lernen. Was das Spiel, im Early Access, alles so drauf hat und wie es mir gefallen hat, im folgenden Artikel. Wayfinder – Die Düsternis überschwemmt die Welt Wayfinder ist ein Action-MMORPG, in der die Welt von Evenor von den Precusors angegriffen wird. Dies sind uralte und mächtige Wesen, die von den ursprünglichen Erschaffern von Evenor abstammen, den Architekten. Den Kampf gegen die Architekten haben die Precursor verloren, doch nun kehren sie zurück und nutzen die Düsternis, um Evenor zu verschlingen und die Realtiät zu verändern. Mithilfe von uralten Relikten, den sogenannten Leuchtfeuern, und tapferen Helden konnte ein Teil von Evenor vor der Düsternis geschützt werden. Doch die Helden wurden dabei von der Finsternis verschlungen. Durch ein Ritual werden die Helden wieder zurückgeholt und müssen jetzt herausfinden, wie man die Düsternis kontrollieren und zurückdrängen kann. Das ist nur ein kleiner Teil der Geschichte von Wayfinder. Die Geschichte führt man natürlich über die Hauptmission fort. Dadurch werden wichtige Funktionen und verlorene Zonen freigeschaltet. Die verlorenen Zonen sind hier besonders wichtig. Dies sind Dungeons, welche sich bei jedem Eintritt verändern. Da man den Großteil des Spiels in den verlorenen Zonen verbringt, ist das sogar sehr wichtig, damit diese interessant bleiben. Doch nicht nur durch zufällige Veränderungen bleiben diese interessant. Mithilfe von Imprägnierungen kann man die Zonen weiter verändern und schwieriger gestalten. Wenn man nicht gerade die verlorenen Zonen erkundet, ist man in Skylight und seinen Hochlanden. Skylight ist unser Stützpunkt. Hier gibt es verschiedene Händler und die Echo-Matrix. Bei den Händlern kann man vor allem Gegenstände, wie Waffen oder Accessoires herstellen. Auch die Echo-Matrix dient zur Herstellung. An dieser kann man die Imprägnierungen für die verlorenen Zonen und Düsternissteine für die Verbesserung von Ausrüstung herstellen. Wayfinder – Jederzeit den passenden Helden Bisher gibt es sechs spielbare Charaktere und zu jeder neuen Season soll ein neuer Held dazustoßen. Zum Anfang der Geschichte kann man zwischen drei der bisher sechs spielbaren Charakteren wählen. Dabei kann man mit jedem ein kleines Tutorial durchführen, um herauszufinden, ob man mit dem jeweiligen Charakter starten möchte. Im weiteren Verlauf des Spiels kann man die anderen Charaktere mit Echtgeldwährung, einem Wayfinder-Token oder durch eine Beschwörung freischalten. Die Beschwörung ist dabei die aufwändigste Variante, aber auch die kostenlose. Dafür benötigt man mehrere seltene Materialien und sehr viel Gold. Über den kostenlosen Belohnungsturm kann man eine der vier Materialien erhalten und die restlichen über andere Aktivitäten. Spieler, die für den Belohnungsturm Geld bezahlen, können darüber alle Komponenten erhalten oder den neuen Charakter direkt freischalten. Darüber hinaus erhält man dort weitere Materialen und Skins. Eine Besonderheit des Spieles ist, dass man seinen Wayfinder fast überall sofort wechseln kann. Sobald man mehr als einen Charakter besitzt und in Skylight oder den Hochlanden ist, kann man über das Charaktermenü seinen Wayfinder wechseln. So muss man nicht erst ins Hauptmenü zurück und sich dann erneut verbinden. Zudem hat man seine Charaktere gut im Überblick. Während der Erkundung von verlorenen Zonen ist dies jedoch nicht möglich. Wayfinder – Verbessern, Verbessern, Verbessern Jeder Wayfinder hat bis zu 4 aktive Charakterfähigkeiten und eine, von der ausgerüsteten Waffe abhängige, Fähigkeit. Die Charakterfähigkeiten können durch das Aufsteigen von Leveln freigeschaltet oder bis zu dreimal verbessert werden. Hinzu kommen dann noch passive Fähigkeiten. Ein Wayfinder hat eine passive Charakterfähigkeit und zwei Archetypfähigkeiten. Durch das Aufwerten von den Affinitäten Instinkt, Disziplin oder Fokus werden zum einen die Werte der Ausrüstung um einen Multiplikator verbessert und zum anderen, werden ab einer bestimmten Stufe auch die passiven Fähigkeiten verbessert. Eine weitere Besonderheit des Spiels ist, dass jeder Charakter jede Waffe nutzen kann. Dadurch entstehen viele Möglichkeiten, wie man die Fähigkeiten des Charakters mit den Fähigkeiten der Waffe kombinieren kann. Dazu können die Waffen ebenfalls Level erreichen und besser werden. Wenn Waffe und Charakter Level aufsteigen, erhöht sich auch ihre Echo-Kapazität. Echos sind die Erinnerungen von gefallenen Gegnern, welche man ausrüsten kann, um seine Werte zu verbessern. Die Echos und Slots besitzen jeweils einen von vier Typen. Wenn ein Echo auf ein Slot desselben Typs platziert wird, werden die Echo-Kapazitätskostenu um die Hälfte reduziert. Eine weitere, recht ungewöhnliche Art, wie man seinen Charakter verbessern kann, ist die Wohnungsgestaltung. In Wayfinder besitzt jeder eine Wohnung, welche man nach seinem Geschmack dekorieren. Manche Dekorationsgegenstände bieten hierbei verschiedene passive Vorteile. Am Ende gibt es sehr viele Möglichkeiten seine Charaktere zu gestalten und zu verbessern und so kann jeder seinen eigenen einzigartigen Spielstil finden. Wayfinder – Trailer https://www.youtube.com/watch?v=dRkveRxb_U8 ### Die 5 wichtigsten Tipps & Tricks zum Start in Fae Farm Vor kurzem haben wir euch in unserem Testbericht Fae Farm vorgestellt. Da wir wissen, dass einige von euch das Spiel spielen, haben wir für euch die 5 wichtigsten Tipps & Tricks zum Einstieg in das Spiel vorbereitet. Falls ihr Fae Farm aber noch nicht besitzt, solltet ihr trotzdem dranbleiben, denn wir haben neben den Tipps & Tricks auch ein Gewinnspiel für euch vorbereitet, welches ihr hier findet. Fae Farm - Wer neugierig ist, wird belohnt Mittlerweile ist Fae Farm in aller Munde und hat es sogar geschafft, zwei aufeinanderfolgende Wochen auf Platz 1 im Nintendop eShop zu sein. Da wollen wir euch nicht vorenthalten, wie ihr im Spiel einen guten Start hinlegen könnt, damit ihr nichts Wichtiges verpasst. 1. Seid neugierig und untersucht alles nach Rezepten! Der erste und vermutlich wichtigste Tipp ist, seid neugierig! In Cosy-Titeln, wie Fae Farm geht es darum viel zu entdecken und zu untersuchen. Besonders hier werdet ihr belohnt, da sich überall auf der Karte Rezepte befinden. Mit diesen könnt ihr verschiedenste neue Möbel und Dekorationen für euer eigenes kleines Traumhaus herstellen. 2. Dekoration ist mehr wert, als ihr denkt! Bezüglich des Traumhauses kommen wir direkt auch schon zum nächsten sehr hilfreichen Aspekt. Denn je mehr ihr eurer Haus dekoriert, desto stärker werdet ihr. Zahlreiche Möbel bringen euch kleine Buffs, die am Ende des Tages euer Leben, eure Energie und Mana permanent erhöhen können. Da lohnt es sich umso mehr Zeit in die Dekoration eures Hauses zu investieren. Besonders in Fae Farm fühlt es sich lohnenswert an, da euer Haus nicht nur schöner für euch und eure Freunde wird, sondern euch wortwörtlich stärker macht. 3. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold ... Könnte man in manchen Spielen denken, aber mehr ist mehr in diesem Spiel. Sobald ihr nämlich einen Bewohner seht, der ein goldenes Ausrufezeichen, Fragezeichen oder Herz auf dem Kopf hat, solltet ihr diesen auf jeden Fall ansprechen. Die Bewohner von Azoria haben nämlich viel für euch vorbereitet. Angefangen von Haupt- bis hin zu Nebenquests gibt es noch zahlreiche weitere Dinge, die das Reden mit sich bringt. Wartet also nicht zu lange und sprecht eure Azorians einfach mal an! 4. Schaut über den Tellerrand! Zwar führt jeder Weg zu eurem Ziel, aber es lohnt sich hier über den Tellerrand zu schauen. Es gibt nämlich zahlreiche Orte und Areale, die fernab von den Straßen sind. Diese lohnen sich sehr begutachtet zu werden. Manche davon sind schlichtweg Abkürzungen eurer normalen Strecken. Aber abgesehen davon gibt es auch zahlreiche schöne Orte, Rezepte und Tiere, die ihr vermutlich sonst nicht finden würdet. 5. Bereitet euch gut vor und behaltet die Zeit im Auge! Ab einem gewissen Zeitpunkt müsst ihr auch in Fae Farm ab in die Minen. Dort solltet ihr zwei Dinge besonders im Auge behalten. Einmal eure Energie und dann noch die Uhrzeit. Um beim ersten "Problem" entgegenzuwirken, solltet ihr genug Essen dabei haben. Damit könnt ihr eure Energie wieder aufladen und bis in die Nacht durcharbeiten. Dabei solltet ihr aber immer die Uhrzeit im Blick behalten, denn um 0 Uhr ist Schicht im Schacht. Zwar endet es nicht so schlimm wie z. B. in Stardew Valley, aber auch da ist sprunghaft Ende. Fangt also früh genug an und beendet es auch zeitig. Wir hoffen natürlich, dass euch diese Tipps etwas helfen konnten, für euren Start in das Spiel. Wer Fae Farm noch nicht besitzt, braucht sich aber keine Sorgen machen, denn hier habt ihr eine Chance eins von drei Fae Farm Paketen zu gewinnen. Darin enthalten ist das Spiel für die Nintendo Switch und ein paar kleine Goodies. https://www.youtube.com/watch?v=RKEx0ZtiTts ### Fae Farm (Switch) Gewinnspiel Diesmal haben wir ein zauberhaftes Gewinnspiel für euch, denn wir verlosen insgesamt dreimal Fae Farm für die Nintendo Switch! Falls ihr unseren Testbericht hier gelesen habt, wisst ihr, dass der Titel wirklich gut gelungen ist. Fans von Animal Crossing, Stardew Valley und Story of Seasons dürften hiermit durchaus viele Stunden an Spaß haben. Fae Farm - Gewinnspiel Um an unserem Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr einmal das unten stehende Formular ausfüllen. Als kleinen Tipp geben wir euch bei unserem Testbericht sowie unseren Tipps & Tricks Artikel zu Fae Farm vorbeizuschauen. Wird geladen… Fae Farm - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=cCt1uxg-C-c Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 15.10.2023 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit, sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg! ### The Crew Motorfest (PS5) Test In der Welt der Rennspiele gibt es viele Titel, aber The Crew Motorfest ist ein wahrer Hingucker, besonders auf der PS5. Dieses Spiel versetzt euch in eine offene Welt voller Rennmöglichkeiten und Adrenalin. Aber wie schneidet es im Vergleich zu seinen Vorgängern und anderen Rennspielen ab? Wir sind selber zum Rennfahrer auf der hawaiianischen Insel Oahu geworden und berichten euch, wie uns unser wilder Ritt mit Hunderten von PS gefallen hat. The Crew Motorfest - Eine Welt voller Rennmöglichkeiten Eine der herausragenden Eigenschaften von The Crew Motorfest ist die Vielfalt der Rennmöglichkeiten. Zu Beginn erhaltet ihr Leihwagen für jedes Event, sodass eure eigene Autosammlung redundant ist, bis ihr sie fertiggestellt habt. Danach könnt ihr theoretisch alle Rennen erneut in eurem Wunschauto absolvieren. Persönlich freue ich mich nicht gerade darauf, die gleichen zehn Liberty Walk-Events erneut zu absolvieren, die ich gerade erst beendet habe. Doch diese etwas umständliche Struktur zu Beginn des Spiels kann über Dauer etwas angenehmer werden, je nachdem wie intensiv ihr euch mit dem Spiel befasst. Besonders die Grand Races, die Ansammlung von Fahrzeugen, um daran teilzunehmen, und der aufwändige Prozess, das Beste in jeder Kategorie zu identifizieren, um 27 Fremde zu besiegen, machen den Reiz des Spiels aus. Hinzu kommt der Demolition Royale, eine PvP-Zerstörungsdemo, die an ein Battle Royale erinnert und zu chaotisch-herzerwärmenden Ergebnissen führt. Playlists sind cool, aber PvP ist der Modus, in dem ich die meiste Zeit verbracht habe. Insgesamt, wie es die Autos und Playlisten vermuten lassen, erfordert The Crew Motorfest eine beträchtliche Zeitaufwendung. In unseren Augen mögen 50.000 bis zu 80.000 Credits viel klingen pro Rennen, aber in Anbetracht der Anzahl an Autos im Wert von mehreren Millionen Credits, müssen wir viel grinden, um eine beeindruckende Autosammlung aufzubauen. Da wird mir doch gleich mulmig in der Magengegend, wenn ich die ganzen Mikrotransaktionen sehe. Saisonpässe sind meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung, aber zu viel grinden, um nicht die Kreditkarte schwingen zu müssen ist durchaus nervig. The Crew Motorfest - Verschlimmbessert? Die Fahrzeuge in The Crew Motorfest bieten ein deutlich verbessertes und abwechslungsreicheres Fahrgefühl als je zuvor. Im Vorgänger, The Crew 2, ließ die Fahrphysik zu wünschen übrig. Zum Teil habt ihr in Kurven untersteuert, bis plötzlich das Heck ausbrach und ihr in einem sehr fragwürdigen Drift geendet seid. Diesmal sind die Fahrzeuge völlig anders zu steuern, mit einem besseren Gefühl für das Gewicht und progressivem Traktionsverlust. Mit anderen Worten, ihr spürt das Gleichgewicht im Auto, während ihr es durch eine Kurve werfen, und könnt entsprechend intuitiver gegenlenken, um es auf Kurs zu halten, da das Spiel euch viel mehr Informationen an die Hand gibt. Die Motorräder, Boote und Flugzeuge in Motorfest haben möglicherweise nicht von der Überarbeitung der Fahrphysik erfahren. Während sich die Flugzeuge anders anfühlen, sind sie schlechter, bis Sie das "extreme" Handling aktivieren und die Ansicht so ändern, dass Ihr Blickwinkel mit dem Flügelwinkel übereinstimmt. Boote sind Boote - gut für eine entspannte Sightseeing-Fahrt entlang der Küste, aber nicht dramatisch überarbeitet im Vergleich zur Physik von The Crew 2, und Motorräder haben immer noch eine zu vereinfachte Fahrweise, die vom Genuss ihrer mitreißenden Ego-Perspektive und ihrem Stunt-Potenzial ablenkt. Bleiben Sie bei vier Rädern, und Sie werden das beste Fahrverhalten erleben, das die Serie je hatte. Die Weltkarte von O'ahu in The Crew Motorfest ist detaillierter als die USA-Karte in den Vorgängern The Crew 1 & 2. Dennoch war die Idee, die gesamten USA in eine befahrbare offene Welt zu verwandeln, ein ehrgeiziges Unterfangen und ein wesentlicher Teil der Identität der Serie. Die Überquerung des Landes von Küste zu Küste fühlte sich episch an. Es war der Schauplatz unzähliger unvergesslicher Koop-Straßenfahrten. Diese malerische hawaiianische Insel fühlt sich im Vergleich dazu etwas klein und eintönig an. ### JBL Quantum TWS Air (PC) Test In der Welt der True Wireless-Kopfhörer, die immer mehr an Beliebtheit gewinnen, sind sie noch keine vollständige Alternative zu Gaming-Headsets. Mit den JBL Quantum TWS Air-Kopfhörern versucht sich der Hersteller dabei dem Trend jedoch anzuschließen. Diese Kopfhörer kosten knapp über 100 € und bieten einen attraktiven Preis, guten Klang und einen USB-C-Transmitter, der die Verbindung zu PC, PlayStation oder Switch erleichtert. Das klingt im ersten Moment nach einem kleinen aber feinen Allrounder, damit ihr mit einem Kopfhörer alle Bluetooth-Geräte in eurem Haushalt abdecken könnt. Wie uns JBL's Ansatz gefällt, erfahrt ihr hier. JBL Quantum TWS Air - Erster Überblick Die Quantum TWS Air-Kopfhörer sind schlichte schwarze Kunststoff-Ohrhörer mit abgerundeten Gehäusen, die sicher im Ohr sitzen. Damit das gewährleistet wird, befinden sich zusätzlich im Lieferumfang drei Paar Silikon-Ohrstöpsel, um die richtige Passform für euren Ohrkanal auszuwählen. Die berührungsempfindlichen Tippsteuerungen auf der Rückseite jeder Ohrmuschel ermöglicht euch die Steuerung der Wiedergabe und den Zugriff auf den Ambient Aware-Modus. Anrufe können mit einem Tipp angenommen und beendet werden, und die Sprachassistenten eures Smartphones sind somit nur einen langen Tastendruck entfernt. Das Ladeetui hat ein pillenförmiges, aufklappbares Design und hält die Ohrhörer sicher mit Magneten an Ort und Stelle. Es bietet zudem einen praktischen Steckplatz für den mitgelieferten 2,4-GHz-USB-C-Transmitter, der für PC und Konsolenspieler interessant sein dürfte. Vorne befinden sich zudem drei LEDs zur Anzeige des Batteriestatus, und auf der Rückseite finden Sie einen USB-C-Anschluss zum Aufladen. Da viele Hersteller immer noch nicht auf USB-C oder einen zusätzlichen Transmitter setzen, waren wir bereits hier sehr positiv angetan. Die Kopfhörer sind nach IPX4 zertifiziert, was bedeutet, dass sie Schweiß und sehr leichte Wasserspritzer standhalten können. Das heißt aber nicht, dass ihr die Kopfhörer ertränken solltet. Die Akkulaufzeit der Quantum TWS Air-Kopfhörer beträgt bis zu vier Stunden pro Ladung, und das Etui kann zusätzliche 16 Stunden Akkulaufzeit bieten. Das ist zwar nicht extrem lange, aber auch nicht wirklich kurz. Hier würden wir die Kopfhörer in ein gutes Mittelfeld einordnen. Ein wirklich tolles Feature der Kopfhörer ist, dass sie sowohl eine kabellose 2,4-GHz-Verbindung über den mitgelieferten Transmitter als auch Bluetooth 5.2 unterstützen. Obwohl es nicht offiziell draufsteht, können wir garantieren, dass der Transmitter sowohl mit der Nintendo Switch als auch mit der PlayStation 5 funktioniert. Bei der Switch funktioniert dies jedoch nur, wenn die Konsole im Handheld-Modus ist. Nichtsdestotrotz sind wir erstaunt, dass JBL so viele Geräte in einem Streich abgehandelt hat und freuen uns darüber Bei einem Wechsel zwischen Geräten ist uns persönlich nur aufgefallen, dass es mit dem JBL Quantum 810 deutlich besser klappt. Natürlich sind diese größer und teurer, haben aber es steckt auch deutlich mehr hinter. Mehr zu den JBL Quantum 810 erfahrt ihr zeitnah, da wir auch diese für euch testen. JBL Quantum TWS Air - Solider, geformter Klang Die JBL Quantum TWS Air-Kopfhörer liefern beeindruckenden Sound sowie Bass für ihre Größe und ihren Preis. Wir haben uns dafür Videos angesehen und sind alle möglichen Kategorien in unserer Spotify Liste durchgegangen, ohne bei maximaler Lautstärke einen verzerrten Sound zu haben. Das war der Zeitpunkt, an dem wir beim Sound mehr als überrascht waren. Natürlich haben wir die Kopfhörer auch zum Zocken auf iOS, PS5, Nintendo Switch und PC benutzt. Selbst da war der Sound ziemlich ordentlich. Zusätzlich bietet die JBL Headphones -App für iOS bzw. die PC-App die Option für räumlichen Klang, der sich jedoch in unseren Tests als weniger effektiv erwies. Beim Spielen von FPS fehlte es an räumlicher Ausrichtung, wenn ich von anderen Spielern angegriffen wurde, was dazu führte, dass ich das Spielfeld visuell absuchen musste, anstatt die Richtung des Klangs zur Positionsbestimmung zu verwenden. Zwar wissen wir dann grob wo das Ziel ist, aber 7.1 können wir hier nicht erwarten. Dennoch klang die Spiel-Audioausgabe insgesamt voll und detailreich. Die Mikrofonqualität der Quantum TWS Air-Kopfhörer ist wohl der größte Knackpunkt der Kopfhörer, aber sie klingen etwas gedämpft und entfernt. Aufnahmen klingen leicht verschwommen, selbst bei einer 2,4-GHz-Verbindung zu einem PC. Für das Aufnehmen oder Streamen würden wir diese Kopfhörer definitiv nicht empfehlen. Da ist und bleibt ein separates Mikrofon immer die bessere Lösung. Davon aber abgesehen können wir sagen, dass die Kopfhörer meine Apple Airpods der zweiten Generation abgelöst haben ... zumindest zu Hause. Wenn ich nämlich unterwegs bin, greife ich immer noch auf die alte Lösung, da das Mikrofon meine Freunde leider abschreckt. Die JBL Quantum TWS Air sind definitiv anständige True Wireless-Kopfhörer für knapp 100 €. Ihr guter Klang und der mitgelieferte 2,4-GHz-Transmitter machen sie zu einer praktischen Option für PC-, PlayStation- und Switch-Gamer. Allerdings sind ihre Mikrofone nicht auf dem Niveau herkömmlicher Gaming-Headsets, und der räumliche Klang ist auch verbesserungsfähig. https://www.youtube.com/watch?v=-EKmT9fNIsk ### NBA 2K24 (PS5) Test NBA 2K24 erscheint zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt. Vor wenigen Wochen gewann das deutsche Basketball-Team die Weltmeisterschaft und die Begeisterung für Basketball nimmt in Deutschland eine neue Dynamik an.Mit innovativen Features und einer verbesserten Spielerfahrung setzt NBA 2K24 neue Standards und verspricht, Fans und Neueinsteiger gleichermaßen zu begeistern. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. NBA 2K24 - Die offene Welt: Eine beeindruckende Basketball-Stadt NBA 2K24 entführt die Spieler in eine atemberaubend gestaltete, offene Welt, die von der Schönheit kalifornischer Strände bis hin zur Dynamik lebhafter Nachtclubs reicht. Diese virtuelle Stadt ist nicht nur ein Schauplatz für spektakuläre Basketball-Matches, sondern auch ein Spielplatz, auf dem man den luxuriösen und aufregenden Lifestyle eines NBA-Stars abseits des Spielfelds erkunden kann. Ob man sich in trendigen Boutiquen mit der neuesten Mode einkleidet oder in exklusiven Clubs feiert. NBA 2K24 bietet uns viele verschiedene Facetten. NBA 2K24 - Karrieremodus: Direkt im NBA-Rampenlicht Der Karrieremodus von NBA 2K24 hat eine deutliche Überarbeitung erfahren und stellt einen der Höhepunkte des Spiels dar. Die Spieler müssen nicht mehr durch die mühsamen Phasen von High-School- und College-Spielen navigieren. Stattdessen beginnt die Reise direkt in den Reihen eines NBA-Teams, wo das Rampenlicht und die Erwartungen hoch sind. Hier wird jeder Move, jede Entscheidung, sowohl auf dem Court als auch im Privatleben, genau unter die Lupe genommen. Der Weg zu Ruhm und Reichtum ist gepflastert mit Herausforderungen und Hürden. Der überarbeitete Karrieremodus bietet eine tiefere und realistischere Spielerfahrung. Hierbei haben Entscheidungen und Leistungen langfristige Auswirkungen und beeinflussen zunehmend das Schicksal des Spielers. Unsere Reise beginnt als das herausragendste Nachwuchstalent der letzten 20 Jahre. Wir setzen uns Ziele, wie zum Beispiel den Erhalt des "Rookie of the Year" Titels. Dabei liegt der Fokus auf wesentlichen Spielen, basierend auf Matchups, Rivalenteams und erreichten Meilensteinen, die als "Key Games" bezeichnet werden. Die Stadt präsentiert sich in einem neuen Licht mit einer sonnengetränkten Strand-Location, die tagsüber atemberaubende Aussichten und nachts ein lebendiges Nachtleben bietet. Neue Gebäude und Courts laden zur Erkundung ein und bieten eine tiefere Eintauchung in die Basketball-Kultur. NBA 2K24 – Weitere Spielmodi und Features Ein innovativer 1v1 Online-Modus namens "Starting 5" ermöglicht es den Spielern, ihre Teams zu wählen und Seite an Seite mit NBA-Legenden anzutreten. Zusätzlich sorgen drei Streetball-Courts in der Stadt für spannende Einzelspieler-Erlebnisse gegen herausfordernde Teams. Ein neues Feature ist der Wettkampf zwischen den Affiliations RISE und ELITE. Die Mitglieder können ihre Affiliation zum Sieg führen und dabei REP für ihre Gruppierung sammeln. Die beliebten Seasons kehren zurück und bieten alle sechs Wochen ein neues Set an Belohnungen. Mehr Details dazu werden bei der Veröffentlichung des Spiels bekannt gegeben. Diese Neuerungen tragen dazu bei, dass der Karrieremodus in NBA 2K24 ein noch realistischeres und tiefgehenderes Basketball-Erlebnis bietet, bei dem die Spieler ihre Fähigkeiten auf dem Court und abseits davon unter Beweis stellen können. NBA 2K24 – Neue Kombinationsmöglichkeiten und überarbeitete Defense Das Gameplay ist das Herzstück von NBA 2K24 und wurde in diesem Jahr weiter verfeinert. Die Steuerung von Würfen und Dribblings ist präziser und authentischer, wodurch das Skill-Level auf eine neue Ebene gehoben wird. Das Timing für Würfe ist deutlich anspruchsvoller geworden, was eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Dies führt zu einer Motivation, um die eigenen Fähigkeiten im Trainingsmodus zu perfektionieren. Die Überarbeitung der Defense ermöglicht es den Spielern, die Ballführung des Gegners effektiver zu stören um so das Spielgeschehen maßgeblich zu beeinflussen. Dies führt zu einem ausgewogeneren und strategischeren Spielerlebnis, bei dem jede Entscheidung zählt. Das verbesserte Dribbling-System ist ein weiteres Highlight und bietet mehr Freiheiten und Kombinationsmöglichkeiten, um den Gegner auszuspielen. Die Bewegungsabläufe wirken flüssig und natürlich, was immer wieder zu herzpackenden und unvergesslichen Spielmomenten führt. Ein bahnbrechendes Feature in NBA 2K24 ist die Einführung der PROPlay-Technologie. Diese innovative Technologie übersetzt direkt NBA-Footage in NBA 2K24 Gameplay und liefert Animationen und Bewegungen basierend auf realen NBA-Aktionen. Dies führt zu einem generationalen Sprung in der Authentizität und ermöglicht es den Spielern, ein noch realistischeres Basketball-Erlebnis zu genießen. Für diejenigen, die neu in der Welt von NBA 2K sind, bietet das Spiel ein umfassendes und verständliches Tutorial. Dieses führt die Spieler schrittweise in die verschiedenen Mechaniken ein und gibt wertvolle Tipps, um schnell Fortschritte zu machen. Die Entwickler haben dabei sowohl an die langjährigen Fans der Reihe als auch an die Neulinge gedacht. Ein weiteres wichtiges Feature ist die verbesserte KI der Gegner, die sich intelligenter verhalten und besser an die Strategien der Spieler anpassen. Dies erfordert eine ständige Anpassung der eigenen Taktik, um erfolgreich zu sein. NBA 2K24 - Mikrotransaktionen bleiben weiterhin ein Thema Ein Aspekt, der in der "NBA 2K"-Reihe immer wieder für Diskussionen sorgt, sind zweifellos die Mikrotransaktionen. In NBA 2K24 wurde zwar versucht, das Pay-to-Win-System zu mildern, jedoch bleibt die Präsenz der In-Game-Währung ein Punkt der Kontroverse. Spieler stehen vor der Herausforderung, dass der Einsatz von echtem Geld in bestimmten Spielmodi einen erheblichen Vorteil bringen kann, was das Risiko birgt, dass sie sich gezwungen sehen könnten, zusätzlich zu investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. ### Armored Core VI - Fire of Rubicon (PC) Test Die Marke Armored Core kehrt mit seinem 6. Teil zurück und verspricht ein Spielerlebnis, das auf den Erfahrungen der Soulslike-Spiele aufbaut, dabei jedoch schlank und fokussiert bleibt. In diesem Review werden wir einen detaillierten Blick auf Armored Core VI: Fires of Rubicon werfen, das von FromSoftware entwickelt und von Bandai Namco veröffentlicht wurde. Da es sich hierbei um große Namen handelt, sind wir mehr als gespannt, was uns diesmal präsentiert wird. Besonders freuen wir uns aber auch, dass das Spiel erstmalig für den PC vorhanden ist und schauen uns gemeinsam den Titel im Detail an! Armored Core VI - Flüssige Mech-Steuerung und Anpassungsmöglichkeiten Armored Core VI: Fires of Rubicon bricht bewusst mit der Soulslike-Formel von FromSoftware und präsentiert stattdessen eine traditionelle Struktur. Das Spiel ist in fünf Kapitel unterteilt und bietet eine lineare Missionsstruktur, die sich lediglich an einigen Entscheidungspunkten verzweigt. Die Missionen selbst sind in der Regel kurz, was für ein schnelles Gameplay sorgt. Das Spiel bietet großzügige Checkpoints vor Bosskämpfen und herausfordernden Begegnungen, was Frustmomente auf ein Minimum reduziert. Die Steuerung der Mechs in Armored Core 6 ist herausragend. Die Mechs sind nicht die trägen Kolosse von Battletech, sondern erinnern an Mobile Suit Gundam - schnell und agil. Die Fähigkeit, sich im Boost-Modus über die Karte zu bewegen, Laser abzufeuern und feindlichen Raketen auszuweichen, vermittelt ein intensives und aufregendes Spielerlebnis. Das Kampfsystem ist tiefgreifend, aber zugänglich und bietet eine Vielzahl von Waffen und Anpassungsoptionen. Die Anpassungsmöglichkeiten reichen von der Auswahl der Waffentypen bis zur Konfiguration des Mech-Designs, wodurch Spieler ihre bevorzugten Spielstile perfektionieren können. Es gibt insgesamt vier Slots für die Ausrüstung deines AC, zwei Armhalterungen und zwei Schulterhalterungen. Von Hand gehaltene Waffen wie Gewehre, Schrotflinten und Maschinenpistolen passen in die Armhalterungen, während Raketenabschussvorrichtungen und Laserkanonen an den Schulterhalterungen befestigt werden können. Die Möglichkeiten zur Anpassung deines Mechs sind beeindruckend und werden im Laufe des Spiels noch vielfältiger. In diesem Fall bleiben euch sehr viele Optionen, euren Mech anzupassen. Das ist auch durchaus wichtig, da verschiedene Situationen verschiedene Taktiken und Ausrüstung benötigen. Fündig werden solltet ihr bei der Kombinationsmöglichkeit auf jeden Fall, beachtet jedoch, dass jede Kombination ihre Vor- und Nachteile hat und es auch ein gewisses Limit gibt. Wer jedoch immer die gleiche Ausrüstung behalten möchte, kann durchaus an seine Grenzen stoßen, da manche Passagen des Spiels durch gewisse Waffen leichter zu spielen sind. Armored Core VI - Zugängliches Gameplay und Herausforderung Armored Core 6 gelingt es, zugängliches Gameplay mit anspruchsvoller Herausforderung zu kombinieren. Das Spiel bietet eine sanfte Einführung in seine Mechaniken und ermöglicht es den Spielern, sich nach und nach mit den Komplexitäten vertraut zu machen. Es bietet jedoch auch einen hohen Schwierigkeitsgrad, der erfahrene Spieler fordert und belohnt. Die Möglichkeit, Missionen mit verschiedenen Rängen abzuschließen, sorgt für Wiederspielbarkeit und Motivation. In Bezug auf die Schwierigkeit bietet Armored Core 6 keine verschiedenen Schwierigkeitsstufen oder barrierefreie Optionen. Dies kann frustrierend sein, da das Spiel ansonsten benutzerfreundlich ist. An dieser Stelle kommen wir tatsächlich zum Aspekt: Übung macht den Meister. Falls ihr Momente im Spiel erlebt, wo ihr schwierigere Passagen oder Bosse habt, bietet es sich an zu üben oder Videos anzusehen, um das jeweilige Stück zu schaffen. Es ist durchaus nicht so schlimm, wie bei den Dark Souls-Titeln, dennoch wird es vermutlich nicht jedem beim ersten Versuch gelingen. Während die Erzählung von Armored Core 6 solide ist, wird sie durch ihre Präsentation beeinträchtigt. Die Geschichte wird hauptsächlich durch Gespräche und Exposition zwischen oder während der Missionen erzählt, was zu einer gewissen Distanz zu den Charakteren und Ereignissen führt. Dennoch gelingt es dem Spiel, den Geist des Mecha-Genres einzufangen, mit melodramatischen Momenten und epischen Schlachten. Somit ist der Fokus mehr beim Gameplay, als bei der Story, was in diesem Fall kein großes Problem ist. Dies ist das, was das Mecha-Genre ausmacht - spektakuläre Kämpfe und dramatische Wendungen. Trotz der Schwächen in der Erzählung ist die Action in Armored Core 6 einfach unglaublich. Armored Core VI - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=6PF2k39iWPo ### Fae Farm (PC/Switch) Test Inmitten unseres stressigen Alltags suchen viele von uns Zuflucht in virtuellen Welten, um dort ein neues Leben zu beginnen. Lebenssimulationsspiele bzw. Cosy Games bieten genau diese Möglichkeit. Doch in einem Markt, der von etablierten Titeln wie Animal Crossing: New Horizons, Story of Seasons und mittlerweile Stardew Valley dominiert wird, ist es mutig für einen Indie-Entwickler, mit einem teuren und neuen Lebenssimulationsspiel wie Fae Farm anzutreten. Wir haben uns Fae Farm genauer angesehen, um herauszufinden, ob dieses süße Abenteuer wirklich unter den Großen mitspielen kann. Fae Farm - Ein Hauch mehr Magie Fae Farm präsentiert sich bei der Charaktererstellung als einladende Spielwiese für kreative Köpfe. Die breite Auswahl an Optionen ermöglicht es den Spielern, ihren ganz persönlichen Avatar zu erschaffen. Von der Frisur über die Augenfarbe bis hin zur Körperform ist an vieles gedacht. Sehr viele Optionen, die nicht jedes Spiel hat, bezüglich Körperform- und Farbe sind auch bedacht. Das ermöglicht es den Spielern, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, auch wenn die Charaktere stark an Playmobil-Figuren erinnern. Eine kleine Einschränkung gibt es jedoch bei der Namensgebung für euren Charakter. Statt einen eigenen Namen zu wählen, wird der Name eures Nintendo-Accounts bzw. Steam-Accounts verwendet. Um diese Hürde bei Nintendo zu überwinden, müsst ihr ein internes Konto beim Entwicklungsstudio Phoenix Lab erstellen. Dieser Schritt mag für einige Spieler irritierend sein, besonders wenn ihr auf die Cross-Play-Funktion zugreifen möchtet. Doch es ist wichtig zu beachten, dass dieser zusätzliche Aufwand die Tür für eine nahtlose Spielerfahrung zwischen verschiedenen Plattformen öffnet, was in der heutigen Gaming-Welt immer relevanter wird. Nach der Charaktererstellung erwartet euch eine zauberhafte Welt, die auf den Namen Azoria hört. Diese Insel ist der Schauplatz eures neuen Lebensabenteuers. Die Bürgermeisterin Merritt empfängt euch, und hier beginnt die Geschichte von Fae Farm. Doch warum gerade Azoria? Riesige Strudel haben das Meer rund um die Insel fest im Griff, was dazu geführt hat, dass sämtlicher Schiffsverkehr und Handel eingestellt wurden. Ihr seid die erste Person seit langer Zeit, die es auf diese abgeschiedene Insel geschafft hat. Die Reaktionen der Bewohner von Azoria auf eure Ankunft sind entsprechend groß. Die Freude über frischen Wind auf der Insel ist allgegenwärtig. Merritt, die Bürgermeisterin, stellt euch nicht nur ein Haus zur Verfügung, sondern überreicht euch auch ein herzliches Willkommenspaket. Damit ist euer unfreiwilliger Umzug nach Azoria vollzogen, und das Abenteuer beginnt. Doch was erwartet euch eigentlich im Alltag auf Fae Farm? Fae Farm - Der Alltag auf Fae Farm Der Alltag in Fae Farm gleicht in vielerlei Hinsicht dem anderer Spiele aus dem Genre, und das ist keineswegs negativ gemeint. Hier finden sich vertraute Mechaniken, die in vielen Spielen dieses Genres bereits erfolgreich eingesetzt wurden. Ihr werdet Feldfrüchte anbauen, euch um eure Hoftiere kümmern und durch das Dorf schlendern, um Beziehungen zu den Bewohnern zu knüpfen. Die Möglichkeit, zu angeln, Insekten und andere Kleintiere zu fangen, köstliche Gerichte zuzubereiten oder Ressourcen wie Holz und Stein abzubauen, um neue Möbel, Dekorationselemente oder Werkzeuge herzustellen, sind allesamt vertraute Tätigkeiten. Allerdings gibt es in Fae Farm eine Herausforderung, die euch in anderen Spielen vielleicht nicht so stark präsentiert wird: Platzmangel. Für die vielen verschiedenen Aktivitäten benötigt ihr jeweils unterschiedliche Tische oder Arbeitsstationen. Das kann schnell dazu führen, dass euer Grundstück überfüllt wirkt. Beispielsweise erfordert das Kochen in Fae Farm gleich drei verschiedene Arbeitsstationen. Obwohl dies dazu beiträgt, dass ihr im Laufe des Spiels eine gut ausgestattete Küche in eurem Haus habt, könnte es vielleicht einfacher sein, diese Funktionen in einer einzigen Station zu bündeln, die ihr dann im Laufe des Spiels aufrüsten könnt. Die positiven Aspekte von Fae Farm zeigen sich jedoch in den Feinheiten des Spiels. Hier kommen die Werkzeuge ins Spiel, die sich besonders schnell aufwerten lassen. Während es in anderen Spielen oft Monate dauert, bis ihr Zugang zu qualitativ hochwertigen Werkzeugen erhaltet, geht das in Fae Farm wesentlich schneller, da die Kosten dafür erheblich niedriger sind. Dadurch könnt ihr auch frühzeitig hochwertige Materialien sammeln und euren Fortschritt beschleunigen. Ein weiteres interessantes Element ist das Gießen von Pflanzen mit der Gießkanne, insbesondere durch den Einsatz von Mana. In Fae Farm verfügt ihr neben einer normalen Lebens- und einer Energieleiste auch über einen Manabalken, der sich durch den Einsatz spezieller Werkzeuge entleert. Zum Beispiel könnt ihr mit der Gießkanne entweder ein Feld nach dem anderen bewässern oder die Spezialfähigkeit nutzen, um sofort ein 3x3-Feld großes Areal zu gießen. Der Spezialeffekt wird zwar erst mit einem Upgrade von Werkzeugen freigeschaltet, aber aufgrund der schnellen Aufwertungsmöglichkeiten könnt ihr ihn bereits früh im Spiel verwenden. Der Manabalken füllt sich nach einer gewissen Zeit von selbst auf, ansonsten könnt ihr Mana-Tränke verwenden oder euch einfach kurz ausruhen. Auch die Energieleiste, die in anderen Spielen oft ein Frustfaktor ist, lädt sich in Fae Farm vergleichsweise schnell wieder auf. Dank der Möglichkeit, früh im Spiel hochwertige Gerichte zu kochen und euch in den Minen mit Muscheln zu ernähren, bleibt ihr über den Tag verteilt selten ohne Energie. Sobald es dunkel wird, tauchen überall kleine grüne Energiekugeln auf, die ihr vor dem Schlafengehen einsammeln könnt, um eure Energie aufzufüllen. Bei Stardew Valley z. B. heißt es sonst viel Essen oder im Bett liegen bis ihr ausgeruht seid. Wenn wir schon bei Stardew Valley sind, da gibt es auch bekannte Minen – hier könnt ihr euch durch verschiedene Level einer Salzwassermine arbeiten, die voll von Erzen und Edelsteinen ist. Es gibt gleich drei verschiedene Minen, die nach und nach freigeschaltet werden. Hier werdet ihr auf die "Tohuwabohu" treffen, niedliche Gegner, die das Minenabenteuer herausfordernder gestalten wollen. Ihr könnt sie mit eurem Zauberstab bekämpfen, den ihr relativ zu Beginn des Spiels erhaltet und ebenfalls aufwerten könnt. Die Schwierigkeit der Gegner steigt mit der Tiefe der Minen, aber sie sind zu keinem Zeitpunkt unüberwindbar. In Fae Farm steht nach wie vor das gemütliche Spielvergnügen im Vordergrund, wie es das Spiel auch bewirbt. Dennoch lohnt es sich, die Gegner zu besiegen, da sie gelegentlich spannende Gegenstände hinterlassen. Jeder besiegte Gegner wird in eurem Almanach verzeichnet, der alles aufzeichnet, was ihr finden, kochen, angeln oder bauen könnt. Dieser Almanach bietet eine zusätzliche Motivation für Sammler und Entdecker. Eine Möglichkeit, schnell zwischen den bereits besuchten Ebenen der Minen zu reisen, wird euch ebenfalls geboten. Es wird jedoch nicht in Zehnerschritten unterschieden, und es gibt keinen Aufzug, der euch nach unten befördert. Stattdessen teleportiert ihr euch nach unten, sobald ihr passende Siegel gebaut und eingesetzt habt. Je tiefer ihr gehen möchtet, desto aufwändiger gestaltet sich die Erstellung der Siegel, aber alle erforderlichen Materialien findet ihr in den entsprechenden Ebenen. Daher handelt es sich nur um eine kleine Sammelaufgabe, und bald könnt ihr den bequemen Weg per Teleporter nehmen. Auf der Insel selbst findet ihr verschiedene Teleporter, die euch, sobald ihr sie aktiviert habt, enorm viel Zeit ersparen. Zum Beispiel befindet sich einer direkt neben eurem Haus und ein weiterer bei den Salzwasserminen – ein glücklicher Zufall, der das Reisen auf Azoria komfortabler macht. Euer Zauberstab dient nicht nur zur Bekämpfung von Gegnern, sondern hat auch im Hinblick auf die Probleme von Azoria einen wichtigen Stellenwert. Überall auf der Insel wachsen große Dornen, die stark an die Atmosphäre von Disney Dreamlight Valley erinnern. Um die Welt von diesen Dornen zu befreien und andere Bereiche der Insel zugänglich zu machen, müsst ihr diese Dornen entfernen. Im Verlauf des Spiels wird euer Zauberstab nach und nach aufgewertet, sodass ihr zusätzliche Zaubersprüche nutzen könnt. Es gibt jedoch auch Gebiete, die aus anderen Gründen nicht sofort betreten werden können. Zum Beispiel beginnt ihr zu frieren, wenn ihr euch in das kalte Schneegebiet begebt. Hier hilft eine Tasse Tee nicht viel, stattdessen müsst ihr auf andere Weise herausfinden, wie ihr solche Gebiete sicher betreten könnt. Fae Farm bietet eine faszinierende Welt, die es zu erkunden gilt, und viele Möglichkeiten, euren Alltag zu gestalten. Trotz einiger vertrauter Mechaniken überrascht das Spiel mit frischen Ideen und einem angenehmen Gameplay. Die Charaktere mögen zu Beginn etwas eindimensional erscheinen, aber die Geschichte entwickelt sich weiter und hält unerwartete Wendungen bereit. Insgesamt bietet Fae Farm ein charmantes Spielerlebnis, das Fans des Lebenssimulationsspiel-Genres begeistern wird. Anbei findet ihr auch den Trailer zu Fae Farm. Warum es ausgerechnet für die Nintendo Switch ist? Weil wir uns den Titel auch auf der Switch angesehen haben. Es liest sich zwar hier und da lesen, dass es mal an der Performance hapern könnte, aber bei unserem Test mit der OLED Switch ist uns nichts aufgefallen. Leider hatten wir zu dieser Zeit keine Freunde mit Fae Farm und einem Nintendo Switch Online-Abo parat, um auch das zu testen. Denn wie ihr es eventuell aus Animal Crossing: New Horizons kennt, war das durchaus nicht immer einfach. Rundum können wir dennoch sagen, dass das Erlebnis auf der Nintendo Switch ein überraschend gutes war! Fae Farm - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=cCt1uxg-C-c ### DEVSISTERS Interview @ gamescom 2023 Auf der gamescom 2023 hatten wir die Chance mit Chris O'Kelly, dem Managing Director von Devsisters Europe, zu sprechen. Devsisters ist besonders bekannt dank der CookieRun Reihe, die zuletzt mit CookieRun: Kingdom einen riesigen Hit gelandet hat. Überall auf der Welt gibt es mehr und mehr CookieRun Fans, doch Devsisters legt jetzt ein besonderes Augenmerk auf Europa. Daher dürfen wir gespannt sein, was Chris und sein Team für uns geplant haben. Im Folgenden erzählen wir euch einiges unserer Highlights. Devsisters - Einiges im Petto Insgesamt gibt es Devsisters bereits seit 16 Jahren, doch wirklich wahrnehmbar für den europäischen Markt wurde es mit CookieRun: Kingdom. Dabei handelt es sich um einen guten Mix aus Action, RPG und Base-Building. Selbst uns hat dieses Spiel von Anfang an in den Bann gezogen und auch wenn wir nicht davon berichtet haben, haben wir ziemlich viel Zeit damit verbracht. Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, kann sich gerne den Trailer und einige Screenshots hier ansehen. Diese zwar nicht auf dem neuesten Stand, zeigen aber grob, was euch erwartet. CookieRun : Kingdom - Gameplay Zu CookieRun : Kingdom haben wir zwar nicht direkt neue Information bekommen, aber wir wissen nun, dass es im kommenden Jahr Events an verschiedenen Locations geben wird. Das heißt, auch in Europa haben wir bald lokale Treffen, bei denen ihr andere Spieler treffen könnt und vermutlich auch etwas Cooles gewinnen könnt. Beobachtet also regelmäßig die Neuigkeiten im Spiel oder im offiziellen Discord, wenn ihr CookieRun : Kingdom zockt. https://www.youtube.com/watch?v=XCtJIeHcDi4 BRIXITY - Ein Mix aus beliebten Genres Wie ihr bereits mitbekommen habt, haben wir vor kurzem das Spiel BRIXITY von Devsisters ausprobiert und hatten definitiv Spaß. Da der Release gerade erst bevorstand, haben wir uns es nicht nehmen lassen Chris noch ein paar Informationen zu diesem Spiel zu entlocken. Uns ist nämlich aufgefallen, dass es bei CookieRun : Kingdom auf den älteren Servern durchaus schwerfällt, mithalten zu können, obwohl es sehr viel geschenkt gibt. Diese Hürde gibt es in BRIXITY gar nicht. Ihr sollt ausschließlich Spaß alleine, mit euren Freunden und mit eurer Kreativität haben. Auch große kostenpflichtige Pakete wird es nicht geben, sondern ein zusätzliches Abo-Model, kombiniert mit erschwinglichen Paketen, die es deutlich angenehmer machen mal etwas im Shop zu kaufen, falls ihr mögt. Wer diesen Titel mag, kann diesen unterstützen und erhält entsprechend Premium-Steine. Theoretisch könnt ihr aber auch alles selber nachbauen, in dieser Hinsicht gibt es keine Grenzen. Da BRIXITY auch an Minecraft, Roblox und SimCity. erinnert, haben wir Chris auch gefragt, ob es Minispiele gibt bzw. geben wird. Aktuell sind diese zwar nicht im Spiel, könnten jedoch in der Zukunft eingebaut werden. Kurz nach dem Launch liegt das Augenmerk erstmal auf dem Core-Inhalt des Spiels. Sobald dieser die Spieler zufriedenstellt, kommen Kollaborationen, evtl. Minispiele und viele andere tolle Updates. Falls ihr noch nichts von diesem Titel gehört haben solltet, könnt ihr euch hier den Trailer ansehen. https://www.youtube.com/watch?v=XwIVTbNryWE Devsisters - Für jeden etwas dabei Es gibt jedoch nicht nur für CookieRun : Kingdom und BRIXITY neue Informationen, sondern auch allgemein für alle Gamer! Devsister hat nämlich bereits für Nachschub gesorgt und wird und bald einige neue Titel präsentieren. Dazu zählt einmal CookieRun : Ovensmash. Dieses Spiel soll laut letzten Informationen Ende 2024 erscheinen und ist das erste 3D-Spiel aus dem Hause, vollgestopft mit unseren geliebten Cookies! Einen ersten kleinen Teaser dazu findet ihr hier. https://www.youtube.com/watch?v=esd4x45AY0s Falls ihr nun denkt, dass es das schon war, habt ihr euch geirrt. Denn zu Beginn des Jahres 2024 kommt unser persönliches Highlight Witch's Castle. In diesem Spiel erfahrt ihr die Ursprünge der Cookies kennen und begleitet GingerBrave und seine Freunde in ein Abenteuer. Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen ist dieser Titel eher etwas für zwischendurch und ihr spielt gegen keine anderen Spieler. Das finden wir ist definitiv eine schöne Abwechslung, um auch in Ruhe etwas in die Geschichte einzutauchen. Erinnern tut es dabei an eine Kombination aus CookieRun, Candy Crush und eine Prise Animal Crossing. https://www.youtube.com/watch?v=4FO9bw5Zw3E Neben den Spielen, wo wir bereits Bildmaterial haben, soll es noch zwei weitere Titel aus dem Hause Devsisters geben, zu denen wir noch keine Bilder gesehen haben. Dabei handelt es sich einmal um einen VR-Titel und ein Trading Card Game namens CookieRun : Braverse. Zu letzterem haben wir sogar erfahren, dass ehemalige Mitarbeiter von Tamagotchi, Yu-Gi-Oh und Digimon mit am Werk sind. Es soll zwar bereits Karten zum TCG geben, jedoch sind diese ausschließlich dem koreanischen Markt vorbehalten. Damit hat uns Chris und Devsisters einiges an spannenden News mitgebracht. Wir sind ihm und seinem Team sehr dankbar für das Interview und verfolgen natürlich, wie es mit den zukünftigen Spielen weitergeht! ### Park Beyond (PS5) Test Park Beyond ist das neueste Spiel von Limbic Entertainment, den Machern von Tropico 6. In diesem Spiel vereinen sie den klassischen Park-Tycoon mit einer Achterbahn-Simulation und versprechen, unsere kreativen Parkträume wahr werden zu lassen. In diesem Review schauen wir uns den Simulator ganz genau an, denn wir haben genauso wie viele andere so einige Tycoon-Titel als Kinder pausenlos gezockt. Wie uns das Spiel auf der PS5 gefällt, erfahrt ihr hier. Abgesehen davon, haben wir für euch ein Gewinnspiel, bei dem ihr Park Beyond für PC oder PS5 gewinnen könnt. Und als kleinen Hinweis für alle Besitzer des Spiels, verraten wir euch noch, dass der Movie Park ein Gewinnspiel veranstaltet, bei dem ihr richtig großartige Preise absahnen könnt. Also bleibt dran bis zum Ende! Park Beyond - Eine etwas andere Kampagne Die Kampagne von Park Beyond startet ungewöhnlich. Wir spielen die Rolle eines gesichtslosen Parkdesigners, der seine Träume vom ultimativen Freizeitpark fast aufgegeben hat. Doch dann erhält er die Fähigkeit, Achterbahnen mit der Kraft seiner Gedanken zu erschaffen. Dies führt zu einer ungewöhnlichen, aber faszinierenden Geschichte, die uns auf eine Reise durch den Aufbau eines Freizeitimperiums mitnimmt. Die humorvolle Erzählung verleiht dem Spiel eine eigenartige Note und hebt es von anderen Park-Tycoon-Spielen definitiv ab. Die Achterbahnen sind zweifellos das Herzstück von Park Beyond. Hier geht es nicht nur darum, lustige Fahrgeschäfte zu erstellen, sondern auch darum, sicherzustellen, dass sie realistisch und unterhaltsam sind. Das Spiel erfordert eine gewisse technische Finesse, um sicherzustellen, dass die Achterbahnen nicht aus den Schienen fliegen und die Passagiere sicher bleiben. Dieser Aspekt des Spiels ist eine willkommene Abwechslung und bietet durchaus eine tiefere Herausforderung. Es verlangt durchaus etwas Trial-and-Error, bis die Attraktionen das machen, was ihr wollt. Ich persönlich habe sehr oft meine Ideen falsch umgesetzt und mehr Chaos angestiftet, als es eventuell nötig war. Das macht zwar nichtsdestotrotz Spaß, ist aber auf lange Sicht etwas frustrierend, wenn keine Besserung in Sicht ist. Park Beyond - Eure Kreativität ist gefragt Die Kampagne von Park Beyond besteht aus acht Missionen, die eine umfassende Schulung zum Parkmanagement bieten. Diese Missionen führen uns in verschiedene Aspekte des Parkbaus ein, von der Zielgruppenausrichtung bis zur Verbesserung der Parkattraktivität. Allerdings gibt es auch optionale Nebenquests, die zuweilen unnötige und lästige Aufgaben darstellen, was die Spielfreude beeinträchtigen kann. Die humorvollen Charaktere in den Konferenzen sorgen für eine amüsante Note, auch wenn ihr Humor nicht jedermanns Sache sein mag. Park Beyond ermutigt die Spieler, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Die Möglichkeit, Parks in den Lüften zu bauen und jedes Detail zu kontrollieren, von der Musik bis zu den Preisen, ist beeindruckend. Das Spiel bietet auch Impossifications, die eine Art von RPG-Elementen einführen. Sie ermöglichen die Verbesserung von Mitarbeitern, Imbissbuden und Fahrgeschäften, um ihr Aussehen und Effekte zu steigern. Dies verleiht dem Spiel eine zusätzliche taktische Tiefe. Entsprechend können wir sagen, dass wenn ihr euch einmal in das Spiel verliert, vermutlich etliche Stunden damit verbringen könnt. Besonders die Ego-Perspektive, um alles aus der Sicht eines Besuchers zu sehen, macht Park Beyond zu einem komplett neuen Erlebnis und dürfte euch, besonders am Fernseher ein cooles Erlebnis mitbringen. Ein bedauerlicher Aspekt von Park Beyond sind jedoch die technischen Probleme, insbesondere auf der PlayStation 5. Es fühlte sich an manchen Stellen nämlich noch nicht fertig gebacken an. Es gab ab und zu kleinere Anzeige- und Steuerungsfehler, gelegentlich sind Gebäude unbetretbar und allgemein sind hier und da noch viele Dinge nicht ganz richtig. Das mindert die Immersion und den Spielspaß durchaus, aber wir sind uns sicher, dass diese Probleme noch behoben werden. Park Beyond - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=qevJJ2mYYPs Park Beyond - Gewinnspiel Wie versprochen, haben wir auch ein Gewinnspiel für euch parat. Dieses findet ihr im folgenden Formular oder hier. Abgesehen davon, wenn ihr das Spiel bereits besitzt, bietet es sich an auch direkt das Gewinnspiel vom Movie Park mitzunehmen. Bei diesem müsst ihr eure wilden Kreationen teilen und habt eine Chance freien Eintritt mit euren Freunden für den Movie Park zu erhalten. Wird geladen… Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 20.09.2021 um 12:00 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg! ### Park Beyond (PC/PS5) Gewinnspiel Das Wetter ist zwar noch schön warm draußen, aber es soll zeitnah wieder regnen und kälter werden. Passend dazu haben wir ein Park Beyond Gewinnspiel für euch, bei dem ihr entweder eine PC oder PS5 Version des Spiels gewinnen könnt. So könnt ihr bei jeder Wetterlage euren ganz eigenen Freizeitpark genießen. Dafür müsst ihr uns nur einige Fragen beantworten. Park Beyond Gewinnspiel - Erschafft euren Traumpark! Wird geladen… Das "MOVIE PARK BEYOND" Gewinnspiel Lasst eurer Kreativität freien Laufe und baut euren eigenen Freizeitpark, wie er euch gefällt! Bei diesem Gewinnspiel können die Gewinner:innen und Besitzer:innen des Spiels einen wirklich attraktiven Preis im Movie Park gewinnen. Dafür müsst ihr ausschließlich eure wilden Achterbahn-Kreationen im modularen Bausystem von Park Beyond als Video oder Foto mit dem Hashtag #MovieParkBeyond auf eurem persönlichen Kanal / Profil bei TikTok, Twitter, Instagram oder Facebook hochladen. Daraufhin wird sich eine Fach-Jury eure Kreation ansehen und bewerten. Die besten drei Kreationen haben die Chance auf folgende Preise: 1. Platz: Eine exklusive Achterbahnfahrt für dich und bis zu 20 Freunde! Extra Ride Time (1 Stunde) auf der Achterbahn Star Trek™: Operation Enterprise nach Parkschluss an einem Besuchstag deiner Wahl in der Saison 2024 für max. 20 Personen, inkl. Eintritt in den Movie Park 2. Platz: 2-Tages-Aufenthalt im Movie Park Germany für 4 Personen 2 Tage Eintritt, inkl. Übernachtung und Frühstück in einem der Movie Park Partnerhotels in der Saison 2024 für max. 4 Personen 3. Platz: 4 Tickets für Movie Park Germany in der Saison 2024 Dieses Gewinnspiel geht bis zum 30. September, also seid schnell, macht hier mit und gewinnt ein Park Beyond Spiel, um direkt beim nächsten Gewinnspiel abzuräumen. Nähere Informationen zum "Movie Park Beyond" Gewinnspiel findet ihr hier. Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 20.09.2021 um 12:00 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg! ### Red Dead Redemption (Switch) Test Red Dead Redemption, das gefeierte Wild-West-Abenteuer von Rockstar Games, hat seinen Weg auf die Nintendo Switch gefunden. Wir könnten glücklicher nicht sein, denn auf anderen stationären Konsolen haben wir diesen Titel schon lange zur Verfügung. Zwar ist der Remaster auch für die Playstation 4 zeitgleich mit dieser Variante erschienen, jedoch interessiert uns besonders die Portabilität. Mehr dazu verraten wir euch in unserem Testbericht. Red Dead Redemption - Ein Blick auf das Gameplay Bei Red Dead Redemption handelt es sich um einen etwas älteren Open-World-Titel, welches im späten 19. Jahrhundert im Wilden Westen spielt. Die Geschichte folgt John Marston, einem ehemaligen Bandenmitglied, das von der Regierung erpresst wird, um seine ehemaligen Gefährten auszuschalten. Er begibt sich auf eine gefährliche Reise, um seine Familie zu schützen und seine Vergangenheit zu bereinigen. Die Handlung ist von Verrat, Rache und moralischen Entscheidungen geprägt und bietet eine fesselnde Erfahrung. Ebenfalls enthalten ist in diesem Remaster auch das "DLC" Undead Nightmares, bei dem ihr euch in einem Kampf gegen Zombiehorden entgegenstellen dürft. Mit einer Prise Humor erwarten euch einige weitere Stunden Spaß. Das Gameplay von Red Dead Redemption auf der Nintendo Switch ist zweifellos beeindruckend. Die offene Welt, in der man in die Haut von John Marston schlüpft, bleibt atemberaubend detailliert, selbst auf der tragbaren Konsole. Hier können Spieler die Weiten des Wilden Westens erkunden, Banditen bekämpfen und Pferde zähmen. Die Portabilität der Switch ermöglicht es, dieses Abenteuer überallhin mitzunehmen, was zweifellos ein großer Pluspunkt ist. Großartig Performance Einbrüche haben wir beim Zocken nicht erlitten. Uns störte nur, dass die Ladezeiten manchmal etwas länger waren und die leichten Abstriche in der Grafik. Aber sind wir ehrlich, wer den Titel unterwegs spielt, wird das sowieso nicht bemerken. Red Dead Redemption - Das Preis-Leistungs-Verhältnis Ein Punkt, den man nicht übersehen kann, ist der Preis von Red Dead Redemption auf der Nintendo Switch. Im Vergleich zu anderen Versionen des Spiels sind die Switch-Variante bzw. PlayStation 4 teurer. Viele Möglichkeiten gibt es leider nicht, zumindest für PC Fans. Denn ein PC Port bleibt weiterhin aus und andere Varianten sind dann nur die originalen Releases oder die Abwärtskompatibilität der Xbox. Nichtsdestotrotz, können wir euch das Spiel getrost ans Herz legen, falls ihr mal wieder Bock drauf habt oder es unterwegs zocken wollt. Red Dead Redemption auf der Nintendo Switch ist ein beeindruckender Port, der die Essenz des Originals einfängt. Dennoch müsst ihr bereit sein, einige grafische Kompromisse einzugehen, um die Portabilität zu genießen. Trotzdem bleibt es ein absolutes Muss für Fans des Wilden Westens. Mit seiner fesselnden Story, der offenen Welt und der Möglichkeit, das Abenteuer überall zu erleben, ist es ein triumphaler Eintrag in die Nintendo Switch-Bibliothek. https://www.youtube.com/watch?v=KFsq0UdJexY ### Daymare: 1994 Sandcastle (PS5) Test Daymare: 1994 Sandcastle ist das Prequel vom 2019 erschienenen Daymare: 1998 und versetzt uns in die Zeit der frühen Survival Horror-Spiele zurück. Wie mir das Spiel gefallen hat und wie nostalgisch ich wurde, im folgenden Artikel. Daymare: 1994 Sandcastle – Ärger in einer Militäreinrichtung Daymare: 1994 Sandcastle beginnt recht unscheinbar. Wir spielen Dalila Reyes, die in einer Anlage der H.A.D.E.S Organisation auf Abruf ist. Es kommt wie es kommen muss und es passiert ein mysteriöser Vorfall in Nevada, zu dem Reyes geschickt wird. Doch wird sie dort nicht alleine hingeschickt. Ein Teamkollege namens Radek (manche könnten ihn vielleicht wiedererkennen) und Foster, der Commander höchstpersönlich, begleiten uns. Oder vielmehr begleiten wir sie. Während des Transports erhalten wir eine Einweisung, in der uns mitgeteilt wird, dass in einer militärischen Forschungseinrichtung etwas gravierend schief gelaufen ist. Unser Auftrag besteht nun darin, Doktor Anderson und einen Koffer sicherzustellen, bevor sie in die Hände von Section 8 geraten, einer Spezialeinheit, die dem Präsidenten untersteht. Es ist auch kein gewöhnlicher Ort, an dem wir landen werden. Unser Ziel ist das Groom Lake USAF Flugentwicklungszentrum, das besser bekannt ist als Area 51. Wenn wir dort ankommen, ist absolut niemand dort und die Anlage ohne Strom. Nun sollen wir den Strom der Anlage wiederherstellen, während Radek und Foster vor dem Eingang warten. So kommt es, dass wir nach der Wiederherstellung des Stromnetzes der Anlage, durch das Auslösen eines Sicherheitssystems, von den beiden getrennt werden und wir uns einen anderen Weg in Area 51 suchen müssen. Dabei finden wir den Weg in einen geheimen Laborbereich und werden mit den ersten von vielen Mysterien und Grauen konfrontiert. Daymare: 1994 Sandcastle – Vielfältige Gebiete Die Umgebung in Daymare: 1994 Sandcastle ist erstaunlich abwechslungsreich. Wir wandern hier nicht nur durch die verschiedensten Labore, sondern durch riesige unterirdische Anlagen. Kleine Städte, als Wohngebiete für die Wissenschaftler, riesige Hangars mit experimentellen Fliegern und sogar eine Werft mit einem großen Schiff. Umso mehr man von den unterirdischen Anlagen sieht, umso mehr glaubt man nicht unter der Erde, innerhalb von Area 51, zu sein. Die Stimmung bringen sie in den jeweiligen Gebieten auch gut rüber. Ausrüstung und Teile der Einrichtung sind zerstört. Überall ist Blut und es liegen viele Leichen herum. Gänge werden kaum erhält und wenn man sich einer Lichtquelle nähert, wird sie gerne mal durch eine Überspannung zerstört. So schaffen die Entwickler eine gute erdrückende Atmosphäre, die einen schon anspannen lässt, bevor Gegner überhaupt auftauchen. Doch auch wenn die Stimmung sehr gut gelungen ist, ist die Grafik nicht so toll. Die Charaktere sehen nicht gerade besonders aus. Vor allem die Augen und die etwas merkwürdigen Mundbewegungen haben mich hier gestört. Und auch wenn die Umgebung mit ihren vielen kleinen Details recht lebendig wirkt, wird sie durch verwaschene Texturen wieder gestört. Die Spiegelungen haben sie auch nicht gut hinbekommen. Oft habe ich mitgekriegt, dass sich die zum Spieler gerichtete Seite des Rucksacks im Spiegelbild zeigte, wenn man Richtung reflektierender Oberfläche schaute und dass Reyes in dieser Spiegelung fehlte, auch wenn die Spiegelung schon allein unmöglich wäre. Daymare: 1994 Sandcastle – Elektrisierende Gegner Die Gegner in Daymare: 1994 Sandcastle sind alt und zugleich neu. Wie in jedem guten Horrorspiel, bekommen wir es mit wiederauferstandenen Monstern zu tun. Oder anders gesagt: Zombies. Doch dies sind keine gewöhnlichen Zombies, die durch eine Art Virus oder Medikament entstanden sind. Diese Zombies werden durch eine mysteriöse Energie wiederbelebt und werden Decoys genannt. Decoys sind extrem flink. Durch die mysteriöse Energie können sie schnell ausweichen und dadurch schnell an einen herankommen. Ein weiterer Aspekt, der dem Horror zugutekommt, ist, dass die Decoys jederzeit plötzlich auftauchen können. Es können zwar Leichen von der Energie durchdrungen werden und wiederauferstehen, doch können sie auch mittels Teleportation direkt vor einem auftauchen. So kann man nie genau wissen, wo es zum Kampf kommt. Alles dank der mysteriösen Energie. Selbst wenn man einen Decoy tötet, kann man sich nicht sicher sein, dass es vorbei ist. Die Energie kann den Körper verlassen und einen anderen Körper in der Nähe wiederbeleben oder auch andere Decoys verstärken. Es kommen zwar noch ein paar andere Feinde hinzu, doch bleibt die Gesamtmenge sehr überschaubar. Daymare: 1994 Sandcastle – Eine eiskalte Aurüstung Doch wie entledigt man sich der Feinde. Mithilfe einer Schrotflinte und einer Maschinenpistole kann man sich die Feinde vom Hals schaffen. Die hat man von Anfang an dabei und weitere Schusswaffen bekommt man nicht. Hier bleibt Daymare, wie bei den Feinden, recht minimalistisch. Das ist auch in Ordnung so, denn man bekommt im Verlauf des Spiels den sogenannten „Frost Grip“. Durch den Frost Grip kommt etwas Taktik ins Spiel. Mithilfe des Frost Grips können wir unsere Feinde einfrieren, indem wir flüssigen Stickstoff versprühen oder verschießen. Dadurch können wir die Feinde mit einem Schlag zertrümmern oder, mit wesentlich weniger Munition, erschießen. Jede Aktion mit der Maschine kostet Treibstoff. Zwar lädt dieser sich langsam wieder auf, doch kann man auch Treibstoff finden, um in intensiven Kämpfen den Treibstoff schnell wieder aufzuladen. Den Frost Grip kann man im späteren Spielverlauf auch aufrüsten, etwa mit erhöhter Reichweite oder Tankkapazität. Etwas was man nicht erhöhen kann ist die Kapazität des Inventars. Mit insgesamt 16 Slots bleibt es recht überschaubar. Dadurch muss man sein Inventar gut haushalten, denn nicht nur Munition oder Medikits landen im Inventar, sondern auch Questgegenstände. Eigentlich sind es sogar nur 15 Slots, da ein Item, welches man ziemlich am Anfang erhält, bis zum Ende im Inventar bleibt. Das ist zwar ganz nett gedacht, aber so oft verwendet man es auch nicht, dass es einem permanent einen Slot klauen sollte. Daymare: 1994 Sandcastle – Trailer https://www.youtube.com/watch?v=UFgehHLhJmA ### ININ Games @ gamescom Hands-On Dieses Jahr ist ININ Games wieder auf der gamescom und hat uns insgesamt vier tolle Titel vorbereitet. Zuletzt hatten wir das gute Puzzle Bobble Everybubble aus dem Hause und hatten sehr viel Spaß damit. Was euch diesmal erwartet, seht ihr in den folgenden Zeilen. ININ Games - Bud Spencer & Terence Hill Slaps and Beans 2 Nach einem erfolgreichen ersten Teil ist das bekannte Duo zurück. Diesmal ist ihre Mission ein Dorf in Afrika zu retten und sich selbst wieder auf den Weg in die Heimat zu machen. Natürlich, wäre es nicht Bud Spencer und Terence Hill, wenn alles nach Plan laufen würde. Entsprechend erwartet euch viel Action allein, mit einem Freund im Ko-Op Modus oder ordentlich Partyspaß mit bis zu vier Spielern. Die Entwickler haben natürlich auf die Community gehört und entsprechend einiges nachgebessert und somit gibt es Verbesserungen im Kampfsystem und es kann nun auch wirklich alles eine Waffe sein. Erscheinen tut der Titel am 22. September 2023 für PC, Xbox, PS4, PS5 und Nintendo Switch für 19,99 € digital oder als physische Edition für 34,99 €. https://www.youtube.com/watch?v=MT6wjnpctzc ININ Games - Irem Collection Volume 1 Für Retro-Gaming-Enthusiasten, die nach einer neuen Herausforderung suchen, haben wir etwas Besonderes: Die Image-Fight-Serie und X-Multiply gehören zu den absoluten Klassikern im Shoot 'em up-Genre und dürfen in keiner Sammlung fehlen. Ursprünglich in der Blütezeit der Arcade-Spiele veröffentlicht, sind diese Spiele zu wahren Kult-Klassikern für Retro-Gaming-Fans geworden. Diese erscheinen am 21. November 2023 für Xbox, PS4, PS5 und Nintendo Switch und durften euch einen Haufen Spaß einfahren, da diese Titel gut überarbeitet worden sind, um Neueinsteigern und Veteranen eine tolle Zeit zu bieten. https://www.youtube.com/watch?v=8sFq8QHAWHg ININ Games - Parasol Stars: The Story of Bubble Bobble III Die Fortsetzung von Rainbow Islands und der dritte Teil der legendären Bubble Bobble-Serie, Parasol Stars, lassen die Magie der 1990er Jahre wieder aufleben, die weltweit Fans begeisterte. Parasol Stars feiert nun sein Comeback auf modernen Konsolen. Wer ein Stück Gaming-Geschichte mit den ikonischen Charakteren von TAITO und ihren faszinierenden Sonnenschirmen erleben will, ist hier mehr als richtig. Diese knuffigen Charaktere bringen euch insgesamt zehn Welten dir ihr erkunden könnt. Erscheinen soll der Titel am Ende des Jahres 2023 für Xbox, PS4, PS5 und Nintendo Switch für einen wirklich guten Preis von 9,99 €. https://www.youtube.com/watch?v=QPKJrPlNIxg ININ Games - Air Twister Das legendäre Meisterwerk von Yu Suzuki, Air Twister, feiert sein Debüt auf Konsolen und dem PC. Gleich seinen äußerst erfolgreichen früheren Hits wie der Space Harrier-Serie hat Yu Suzuki erneut eine lebendige, vielfältige und äußerst kreative Welt geschaffen, die von einem actiongeladenen Gameplay durchdrungen ist. Wer also wirklich Bock auf einen Rail Shooter im 3D Stil hat, der für Anfänger bis Veteranen geeignet ist, wird hier eine wunderschöne Antwort finden. Es erwarten euch zahlreiche Modi und ein packendes Gamesplay, welches euch Tage lang an den Bildschirm fesseln wird. Verfügbar ist der Titel ab dem 10. November 2023 für PC, Xbox , PS4, PS5 und Nintendo Switch für 24,99 € digital bzw. 29,99 €, falls es doch die physische Variante sein darf. https://www.youtube.com/watch?v=-eUpnDtU274 ### Altered Alma @ gamescom (PC) Hands-On Metroidvania kommen aktuell immer mehr auf den Markt, aber Altered Alma will in diesem Genre definitiv herausstechen. Dieser Titel kombiniert das berüchtigte Genre mit RPG-Elementen, Dating Sim, Pixel-Grafiken und einer packenden Story. Wir durften auf der gamescom bereits ein kleines Hands-On durchführen und wissen zumindest schon mal grob, was uns bei diesem Mix erwartet. Altered Alma - Metroidvania mal anders Wir befinden uns im wundervollen Neo-Barcelona. In dieser Stadt erwarten uns böse Jungs, unsere große Liebe und eine wunderschöne Landschaft, die erkundet werden will. Entsprechend hat mich Drew der Senior Producer einfach mal machen lassen und ich durfte das Spiel etwas erkunden. Eins sei gesagt, bereits jetzt sieht das Spiel wunderschön aus und die zahlreichen Charaktere, die bereits einiges angedeutet haben, haben mein Interesse mehr als geweckt. Leider war nur nicht genug Zeit und der Entwicklungsstand des Spiels noch nicht so weit, dass wir direkt in alles eintauchen konnten, aber genau das, was ihr im unteren Trailer seht, hat uns auch erwartet. Ein packendes und actionreiches Gameplay, coole Fähigkeiten und Bosse, die euch die Hölle heiß machen, sind in diesem Fall nur ein Bruchteil. Es soll neben Dating Sim Elementen noch einiges mehr verarbeitet werden, was das Spiel zu einem Dauerbrenner machen soll und euch somit die Möglichkeit bietet, es immer wieder zu spielen. Was genau, wissen wir noch nicht, aber auch wie in Dating Sims, gibt es hier viele Möglichkeiten. Was wir jedoch noch ausprobiert haben, bevor wir zum Boss sind, ist der finale Schlag um gewisse Monster zu besiegen. Dieser ist nämlich bei jedem Monster anders und hier haben sich die Entwickler besonders viel Mühe gegeben. Jedes Mal, wenn ihr einen neuen Gegner ausradiert, könnt ihr das mit einem anderen Execute. Mal haut ihr dem Gegner den Kopf ab, mal wird er zerteilt und viele andere Möglichkeiten kommen auch dazu. Diese Details sind es, die es bemerkbar machen, dass da viel Liebe hinter steckt. Altered Alma soll Anfang 2024 herauskommen und wir könnten nicht gespannter sein! Gameplay Screenshots Altered Alma - Reveal Trailer https://www.youtube.com/watch?v=wG5Z_KZeyB0 ### OWO Haptic Game Suit @gamescom Hands-On Mit der OWO Haptic Game Suit bringt die Technologie das Gaming-Erlebnis auf das nächste Level. Wie ihr wisst, ist für viele Gamer schon mit VR ein riesiger Meilenstein erreicht, womit ihr in eine andere Welt eintauchen könnt. Mit der OWO Gaming Suit seht ihr nicht nur, was euch erwartet, sondern fühlt es auch. Seien es Schüsse, Schläge oder einfach nur eine Umarmung. Wir durften dieses Erlebnis auf der gamescom ausprobieren und waren sichtlich überrascht. OWO Haptic Game Suit - Ein neues Gefühl Als wir am Stand von OWO angekommen sind, waren wir erstaunt, wie lange die Warteschlange war. Aber Zeit muss sein, schließlich müssen sich die Leute die Suit an und ausziehen und auch noch in den Genuss dieses neuen Erlebnisses kommen. Abgesehen davon muss es auch noch eingestellt werden. OWO verspricht aktuell einen Support für ca. 25 verschiedene Spiele, worunter bekannte Titel sind wie Among Us, Apex Legends, Fortnite, League of Legends, Valorant, CS GO und einige mehr. Leider hatten wir nicht die Chance einen der größeren Titel zu spielen, aber das hat uns nicht aufgehalten es auszuprobieren. Also Anzug an und ab ins Abenteuer. Bevor es aber losgeht, wurde uns auch mitgeteilt, dass das neue Assassin's Creed Mirage auch eine eigene OWO Edition bekommt, die ihr hier seht. Insgesamt könnt ihr dabei zwischen Intensitätsstufen von 1 bis 80 wählen, wobei wir uns für den Einstieg auf 20 geeinigt haben. Falls wir also getroffen wurden, hat es sich in unserem Fall wie Piksen angefühlt, denn wir haben Drone Wars gespielt. Das ist eins der fünf Spiele, die nativ das OWO unterstützen. Und was sollen wir sagen, es ist zu Beginn wirklich sehr ungewohnt, besonders im VR, wenn ihr körperlich etwas spürt beim getroffen werden. Andererseits eröffnet es viele neue Wege unserer Meinung nach. Leider konnten wir von den über 30 versprochenen Empfindungen nur knapp zwei ausprobieren, und zwar, dass wir getroffen wurden und bluteten, da unser Gameplay nur kurz war. Dennoch war das ein toller Einblick und wir versprechen uns viel davon, besonders im Bereich VR. Abgesehen davon lässt sich das OWO auch für viele andere Dinge wie Multiplayer-Spiele, Filme und virtuelle Treffen nutzen, worauf wir wirklich gespannt sind. Wir hoffen, dass wir ein OWO zum Testen bekommen, damit wir euch diesbezüglich weiter auf dem Laufenden halten können. Soweit ist das nämlich eins der spannendsten Produkte der gamescom 2023. Wer sich jetzt schon eine kaufen will, kann dies bereits tun für 499 € im OWO Store. Dabei müsst ihr nur etwas Geduld mitbringen, da es bis zu 3 Monaten dauern kann, bis euer System bei euch ist. Discover more https://www.youtube.com/watch?v=s0qVyITLeYE ### Starfield (PC) Test In Starfield werdet ihr die Möglichkeit haben, eine unermessliche Anzahl von Sonnensystemen zu erkunden, die mit einer noch größeren Menge an erkundbaren Planeten und Monden aufwarten, wodurch es unzählige Möglichkeiten gibt, sich von der Hauptquest ablenken zu lassen. Wie mir das Spiel gefallen hat und was es alles so drauf hat, im folgenden Artikel. Starfield – Die Reise beginnt Starfield beginnt eher unscheinbar. Als momentaner Niemand werdet ihr als Minenarbeiter angeheuert und von eurer Chefin kurz durch die Mine geführt. Nach ein paar Minuten einfachem Abbauen von Metallen sollen wir eine freigelegte Höhle im Stollen erkunden. In dieser Höhle entdecken wir dann ein Artefakt. Da der Mensch ein recht neugieriges Wesen ist, kommt unser Niemand auf die Idee, dieses mysteriöse Artefakt zu berühren und wird prompt mit einigen Visionen ohnmächtig. Nun wird unser Niemand zum Jemand. Denn nachdem wir aufgewacht sind, werden wir gefragt, ob mit uns alles in Ordnung ist, und wir kommen in den Charaktereditor. Der Charaktereditor hat es in Starfield echt in sich. Für Leute, die es sich gerne einfach machen, gibt es bei jedem Gesichtsmerkmal eine definierte Auswahl, um sich einen netten Charakter zu machen. Wem das aber nicht reicht, kann mit neun verschiedenen Reglern noch jede kleinste Feinheit an der Nase, den Augen, dem Mund und allem anderen ausbessern. Neben dem Aussehen gibt es noch eine große Auswahl an Hintergrundgeschichten. Aus 21 verschiedenen Hintergründen darf man wählen und bestimmt so, welche Skills dein Charakter am Anfang besitzt. Zusätzlich werden dadurch auch noch zusätzliche Gesprächsoptionen freigeschaltet. Neben den Hintergrundgeschichten gibt es auch noch Merkmale. Bis zu drei Stück können gewählt werden. Diese geben Vorteile sowie Nachteile. Wem die Merkmale überhaupt nicht zusagen, kann diese auch einfach ignorieren. Nachdem ihr nun euren Charakter erstellt habt, geht es nach draußen, wo ihr mit Barrett redet. Dieser gehört zur Constellation, einer Organisation voller Entdecker und Forscher, die das Artefakt gerne untersuchen würden und dich rekrutieren wollen. Durch kleinere Umstände schickt uns Barrett alleine los Richtung New Atlantis, dem Ort, an dem die Constellation ihren Stützpunkt hat. Und so beginnt eine Reise voller Abenteuer und Entdeckungen. Starfield – Ablenkungen über Ablenkungen Starfield bietet neben den Hauptmissionen sehr viel, um sich von eben diesen abzulenken. Es gibt viele Nebenmissionen und kleine Aktivitäten, welche zum Großteil wesentlich interessanter und spannender gestaltet sind als die Hauptmissionen selbst. Doch diese muss man oft erst finden. Die Galaxie ist verdammt groß, und es ist fast unmöglich, alles zu entdecken. Oft stolpert man in der großen Weite des Alls per Zufall über diese Dinge. Wer keine Lust hat auf Nebenmissionen, kann auch einfach durch die Galaxie fliegen und die zumeist trostlosen Planeten erkunden. Wie in unserem Universum gibt es nicht besonders viel Leben in Starfield. Einen richtigen Planeten mit Flora und Fauna zu finden, ist schon eher eine Seltenheit. Man sollte daher nicht zu viel Leben hoffen. Beim Erkunden von Planeten geht es eher um das Entdecken von Ressourcen und von Menschen zurückgelassenen Bauten. Doch auch einen Planeten vollständig zu erkunden, ist ziemlich unmöglich. Bei der Landung auf einem Planeten betretet ihr ein Areal, welches mit unsichtbaren Mauern abgegrenzt ist. Lauft ihr zu weit, folgt eine Meldung, dass ihr wieder umdrehen sollt. Wenn ihr nun direkt neben eurem vorherigen Landeplatz landet, kommt ihr in ein neues Areal mit neuen Orten und keiner Verbindung zu eurem vorherigen Standort. Als wäre man hunderte Kilometer weit vom alten Standort entfernt.Neben dem Erkunden kann man noch Außenposten bauen. Die sind komplett optional für das Spiel, aber für Leute, die schon in Fallout 4 ihre Außenposten mit sehr viel Liebe gebaut haben, sollte das viel Spaß machen. Die Außenposten sind hauptsächlich dafür da, um Ressourcen zum Verbessern von Ausrüstung oder zum Verkaufen zu fördern. Hier könnt ihr durch viele Anlagen fast alles automatisieren und sogar Ressourcen an andere Außenposten in anderen Systemen schicken. Starfield – Alle Energie auf die Schilde Wie man von einem Planeten zum anderen kommt, ist wahrscheinlich allen klar: durch ein Raumschiff. Zu Anfang bekommen wir eines geschenkt, um das Artefakt zur Constellation zu bringen. Doch wird dieses Schiff auf Dauer den wenigsten Spielern reichen. Wir haben mehrere Möglichkeiten, um an ein besseres Schiff zu kommen. Die einfachste ist, eines zu kaufen. Dann haben wir noch die Möglichkeit, andere Schiffe zu kapern, deren Besatzung zu töten und es auf uns registrieren zu lassen. Doch die bei weitem interessanteste Möglichkeit ist es, ein vorhandenes Schiff zu verbessern oder sogar von Grund auf neu zu bauen. Das System, um ein Schiff zu verbessern, ist leicht verständlich und schnell zu erlernen. Über eine x-, y- und z-Achse platzieren wir die benötigten Teile wie Cockpit, Wohnraum, Antriebe und weiteres. Um zu überprüfen, ob alles vorhanden ist, was wir brauchen, und auch richtig platziert ist, können wir dann noch einen Flugtest durchführen. Dieser zeigt uns, was wir vielleicht noch brauchen oder anders platziert werden muss. Beim Fliegen eines Raumschiffes hat sich Starfield wohl etwas bei diversen Science-Fiction-Serien abgeguckt. Während des Fluges könnt ihr den verschiedenen Systemen Energie hinzufügen oder entfernen. So könnt ihr zum Beispiel die Energie eurer Waffen verringern, um die Energie für den Antrieb zu erhöhen, damit ihr schneller fliegen oder vor Angreifern flüchten könnt. Das macht zwar den Kampf im All etwas komplexer, aber dadurch auch viel interessanter. Starfield – Ein herausfordender Skillbaum Im Gegensatz zum Kampf im All, der durch das Verteilen der Energie etwas strategisch wird, ist der Kampf am Boden wie in jedem Fallout. Mit ballistischen Waffen oder Lasern schießen wir uns durch Piraten und anderes Gesocks, das uns im Weg steht. Wer sich allerdings lieber durch schleicht oder einen diplomatischen Weg bevorzugt, kann das bei vielen Aktivitäten auch tun. Viele Fähigkeiten können euch dabei unterstützen. Mit fünf Skillbäumen, die jeweils mehr als 15 Fähigkeiten beinhalten, kann man sich ordentlich austoben. Noch intensiver wird es, da jede Fähigkeit vier Stufen hat. Diese Stufen müssen durch das Bewältigen der angegebenen Herausforderung freigeschaltet werden. Wenn ihr das geschafft habt, müsst ihr einen Skillpunkt verwenden, um die nächsthöhere Stufe der Fähigkeit zu erhalten. Erst dann könnt ihr die nächste Herausforderung für die nächste Stufe meistern. Man muss auch keine Panik haben, dass man im Spiel zu wenig Skillpunkte bekommt, denn das Level ist hier unbegrenzt. Starfield - Gameplay Trailer https://www.youtube.com/watch?v=kfYEiTdsyas ### Jackbox Party Pack 10 (PC) @ gamescom Hands-On Jackbox Games ist wieder mal mit einem neuen Teil zurück, dem Jackbox Party Pack 10 und wir könnten nicht aufgeregter sein, denn wir haben es schon angezockt! Auf der gamescom waren die Kollegen von Jackbox Games so nett und haben uns zwei von insgesamt fünf Spielen zocken lassen und wir verraten euch in diesem Hands-On unsere ersten Eindrücke! Jackbox Party Pack 10 - Ein Spaß für alle! Zuerst durften wir uns die Fortsetzung eines Klassikers ansehen, dabei handelt es sich um Tee K.O. 2. In diesem Spiel geht es darum, witzige T-Shirts zu erstellen, in dem ihr Dinge zeichnet und euch dazu passende Sprüche ausdenkt. Am Ende entscheiden dann alle zusammen, welche Kombinationen an Sprüchen und Logos das Rennen machen. Hier wurden viele Features eingefügt, die beim Zeichnen und dem Erstellen der Sprüche helfen, damit ihr am Ende mit einem fantastischen T-Shirt dasteht. Meins konnte zwar leider am Ende des Spiels nicht gewonnen, dennoch kamen so viele witzige T-Shirts bei herum, dass ich fast die Cola ausgespuckt hab. Was auch ziemlich cool ist, ihr könnt eure liebsten Stücke sogar drucken lassen und in echt tragen, falls ihr mal ein Meisterwerk am Ende des Tages kreiert. Das war aber noch lange nicht alles, denn wir haben auch den ersten Versuch von Jackbox Games in die Musikbranche ausporobiert. Mit Dodo Re Mi spielt ihr verschiedenste Instrumente, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, um eine hungrige Dschungelpflanze aufzuhalten. Das Konzept ist dabei ähnlich wie bei Guitar Hero, nur dass ihr als Team arbeitet. Das lief auch wirklich gut bei uns, bis zu den letzten Sekunden. Kurz vor knapp haben wir zwar bedauerlicherweise verloren, aber es kam wirklich witzige Musik bei herum, da wir alle komplett unterschiedliche Musikinstrumente hatten. Alleine für die zwei Spiele lohnt es sich meiner Meinung nach, wieder beim neuesten Titel zuzuschlagen. Da warten aber noch insgesamt drei weitere, die heißen FixyText, Hypnotorious und Timejinx. Damit ihr euch darunter etwas vorstellen könnt, haben wir kurze Videos unten im Beitrag. Erscheinen soll der Spaß im Oktober 2023 für PC, aber das Coole daran ist, ihr braucht nur einen Host, der das Spiel besitzt. Alle anderen können sich einfach per Smartphone oder Browser in das Spiel einklinken. Soweit klingt es nach einem Must-have für Fans von Partyspielen! Jackbox Party Pack 10 - Screeenshots Tee K.O. 2 - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=XxJnGshg9BY Dodo Re Mi - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=nP9gFfnj-EY FixyText - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=71Q0fzMiwCg Timejinx - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=0trmC6Iq0wo Hypnotorious - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=L4CtEQLpfRo ### Bandai Namco @ Gamescom Während meines Besuchs auf der diesjährigen Gamescom war ich bei Bandai Namco. Dort wurde mir eine Präsentation von mehreren Spielen gezeigt. Hier sind die interessantesten Spiele im Überblick. Bandai Namco – Tekken 8 Der Rekordhalter für die am längsten dauernde Geschichte in einer Spielreihe geht in die nächste Runde: Tekken 8. In diesem Titel steht der Showdown zwischen Vater Kazuya Mishima und Sohn Jin Kazama im Mittelpunkt. Dabei kommt nun die Unreal Engine 5 zum Einsatz, wodurch jeder Charakter unglaublich gut und detailliert ausschaut. Die Kämpfe wirken zudem noch intensiver. Hinzu kommt eine neue Spielmechanik: das "Heat System". Dieses belohnt Aggressivität und macht sie zur Taktik. Basierend darauf erhalten alle Charaktere neue Fähigkeiten und Bewegungen. Neben den bekannten Kultcharakteren kehrt auch Jun Kazama nach über 20 Jahren als spielbarer Charakter zurück. Tekken 8 wird am 26. Januar 2024 für die PS5, Xbox Series X/S und Steam veröffentlicht. Bandai Namco - Tekken 8 Screenshots Bandai Namco - Tekken 8 Overview Trailer https://www.youtube.com/watch?v=LgMiPhPYuDg Bandai Namco – Naruto x Boruto Ultimate Ninja Storm Connections Mit Naruto x Boruto: Ultimate Ninja Storm Connections folgt nun der nächste Teil der erfolgreichen Ultimate Ninja Storm-Reihe. Mit mehr als 130 spielbaren Charakteren hat es bisher den größten Kader der Reihe, somit sollte für jeden etwas dabei sein. Du kannst deine Charaktere anpassen und nach deinem Geschmack mit den verschiedensten Gegenständen personalisieren. Das Spiel erzählt zudem die gesamte Geschichte von Naruto und Naruto Shippuden mit ausgewählten Kämpfen und Szenen aus dem Anime. Dazu kommt eine eigens für das Spiel verfasste Geschichte, die während der Ereignisse von Boruto spielt. Naruto x Boruto: Ultimate Ninja Storm Connections wird am 17. November 2023 für alle Plattformen erscheinen. Bandai Namco – Naruto x Boruto Ultimate Ninja Storm Connections Screenshots Bandai Namco – Naruto x Boruto Ultimate Ninja Storm Connections Release Trailer https://www.youtube.com/watch?v=U-sN5pMxd1o Bandai Namco – Sand Land Das Action-RPG Sand Land basiert auf dem beliebten Manga von Akira Toriyama, dem Schöpfer von Dragonball und Dr. Slump. Es spielt in einer Welt, in der sowohl Dämonen als auch Menschen unter Wassermangel leiden. In diesem Spiel übernehmen wir die Rolle des Dämonenprinzen Belzebub, der gemeinsam mit seinen Freunden auf der Suche nach einer legendären Wasserquelle in der Wüste ist. Dabei können wir Belzebubs übernatürliche Kräfte und eine Vielzahl an unterschiedlichen Fahrzeugen nutzen, um uns gegen Feinde zu behaupten und die weite, offene Welt von Sand Land zu erkunden. Obwohl noch kein offizieller Veröffentlichungstermin genannt wurde, ist geplant, dass Sand Land für die Plattformen PS4/5, Xbox Series X/S und PC erscheinen wird. Bandai Namco – Sand Land Screenshots Bandai Namco – Sand Land Reveal Trailer https://www.youtube.com/watch?v=CKgCtVXUgqU Bandai Namco – Little Nightmares 3 In Little Nightmares 3 begleiten wir die Figuren Low und Alone auf ihrer Reise durch die mysteriöse Spirale, eine Welt voller unheimlicher Orte und Monster im Nirgendwo. Zum ersten Mal haben wir die Möglichkeit, diesen Albtraum im Online-Koop-Modus mit einem Freund oder einer Freundin zu erkunden. Natürlich ist es auch möglich, alleine mit der KI zu spielen. Low ist mit einer Fliegerbrille und einem Schraubenschlüssel ausgestattet, während Alone eine Rabenmaske und einen Bogen trägt. Die beiden Charaktere unterstützen sich gegenseitig, indem sie ihre Werkzeuge einsetzen, um gemeinsam Feinde zu besiegen, Rätsel zu lösen und die Schrecken, die auf sie lauern, zu überstehen. Der Release von Little Nightmares 3 ist für das Jahr 2024 geplant und wird auf allen Plattformen verfügbar sein. Bandai Namco – Little Nightmares 3 Screenshots Bandai Namco – Little Nightmares 3 Reveal Trailer https://www.youtube.com/watch?v=UjrtoFazU1U ### Wayfinder @ Gamescom Während meines Besuches auf der diesjährigen Gamescom hatte ich die Möglichkeit, Wayfinder zu testen. Indem neuen Spiel, von Airship Syndicate, versuchst du das Chaos zurückzudängen und die Menschheit wieder zu vereinen. Wayfinder – Aus der Finsternis geboren um das Chaos zu bekämpfen Die Geschichte hinter Wayfinder ist schnell erklärt. Die Welt Evenor ist zertrümmert, und es liegt an den Wayfindern, das Chaos in Schach zu halten. Interessant hierbei ist, dass die Wayfinder selbst aus der Finsternis kommen und geschworen haben, eben diese zurückzudrängen. Dabei können die Spieler aus verschiedenen Charakteren wählen. Für die Zukunft sind noch weitere Charaktere geplant, die ins Spiel integriert werden sollen. Anders als bei herkömmlichen MMOs kann der Spieler, während er im Hub (der Stadt) ist, seinen Charakter jederzeit ändern und muss sich nicht erst abmelden und in ein Hauptmenü zurückkehren. Im Spiel nutzt ihr eine Kombination von arkaner Magie, mystischer Technologie und ausgeklügelten Waffen. Das Tolle daran ist, dass die Charaktere nicht an bestimmte Waffen oder Rüstungen gebunden sind. So könnt ihr euch einen für euch passenden Spielstil aus Fähigkeiten und Ausrüstung erstellen. So könnt ihr perfekt gerüstet alleine oder mit Freunden Events und Dungeons meistern oder einfach nur die Welt erkunden. Auch erwähnenswert ist das „Housing“-System. Ihr könnt im Spiel nicht nur Ausrüstung herstellen, sondern auch Einrichtungsgegenstände. Diese könnt ihr in eurer Wohnung platzieren. Neben ihrem ästhetischen Wert bieten die Gegenstände auch diverse Vorteile für euch. Am 17. August 2023 wurde Wayfinder im Early Access auf der Playstation und bei Steam veröffentlicht. Es sind auch Versionen für andere Plattformen in Planung. Während des Early Access ist eine einmalige Zahlung erforderlich, jedoch wird das Spiel danach als Free-to-Play verfügbar sein. Wayfinder - Early Access Launch Trailer https://www.youtube.com/watch?v=dRkveRxb_U8 ### King Arthur: Legends Rise @ Gamescom Während meines Besuchs auf der diesjährigen Gamescom hatte ich die Möglichkeit, King Arthur: Legends Rise zu testen. Dieses Spiel, von Kabam, interpretiert die Sage um König Athur und Camelot völlig neu. King Arthur: Legends Rise – Rundenbasierte Kämpfe für zuhause und unterwegs In King Arthur: Legends Rise schlüpfen wir in die Rolle von Arthur in einer neu interpretierten Geschichte. In dieser Geschichte befindet sich in Excalibur ein gefangener Drache, der sich uns erst anschließt und uns als rechtmäßigen Besitzer des Schwertes anerkennt, wenn wir uns im Kampf gegen den Drachen bewähren. Doch ob der Drache wirklich auf unserer Seite ist, bleibt abzuwarten. Gemeinsam mit dem Drachen, dem Schwert und unseren loyalen Gefährten ist es unsere Aufgabe, König Lot zu besiegen, der als Usurpator Camelot bedroht. Das Spiel ist als ein Action-Adventure-RPG aufgebaut. Die Landschaften wirken äußerst lebendig und detailliert, basierend auf dem was ich bisher sehen konnte. Auch die Animationen sind beeindruckend und von hoher Qualität, was sehr wahrscheinlich an der genutzten Unreal Engine 5 liegt. Die Kämpfe werden in einem rundenbasiertem Stil ausgetragen. Jeder Charakter verfügt über eine Vielzahl von Angriffsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Effekten zur Auswahl. Im Verlauf der fesselnden Handlung kommen stetig neue Helden, Relikte, Ausrüstungsgegenstände und Waffen zum Vorschein, die es uns ermöglichen, unsere Gruppe weiter auszurüsten. Das Spiel beginnt mit insgesamt 69 verschiedenen Charakteren, und Kabam plant, jeden Monat zwei neue Charaktere hinzuzufügen. Neben dem Story-Modus stehen den Spielern auch ein Adventure-Modus, ein PvP-Modus sowie weitere Spielmodi zur Verfügung. Es sei jedoch erwähnt, dass diese optional sind. Eine bemerkenswerte Funktion, die King Arthur: Legends Rise bietet, ist die Möglichkeit, den Spielstand vom PC auf das zu übertragen. Dadurch können Spieler nahtlos unterwegs weiterspielen, genau an der Stelle, an der sie am PC aufgehört haben. Für King Arthur: Legends Rise ist noch kein Veröffentlichungstermin bekannt. Doch kann man sich jetzt schon für einen Spieltest registrieren. Das Spiel ist auf sämtlichen IOS- und Android-Geräten verfügbar und wird zudem auch für Steam erscheinen. Gameplay Screenshot King Arthur: Legends Rise - Gameplay Trailer https://www.youtube.com/watch?v=W34NKu7C-3g ### Synced @ Gamescom Während meines Besuchs auf der diesjährigen Gamescom hatte ich die Möglichkeit, Synced auszuprobieren. Dieses Spiel stammt von den Entwicklern bei Next Studios und ist als Free-to-Play erhältlich. Es bietet sowohl einen PvE- als auch einen PvEvP-Modus. Synced – Futuristisches Ballern mit Nanotech Synced spielt in einer futuristischen Welt, in der die Nanotechnologie entwickelt wurde, um den Menschen zu helfen. Doch leider haben sich die Bots gegen die Menschheit gewendet und laufen nun als Cyber-Zombies wild umher, um jeden Menschen zu töten, den sie finden können. Zu Spielbeginn kannst du einen von sechs Charakteren auswählen und ihn mit verschiedenen Waffen ausrüsten. Das Besondere an diesem Spiel ist, dass du deinem Charakter einen sogenannten Nano zuweisen kannst. Es gibt insgesamt vier Nanos zur Auswahl und durch die Kombination von Charakter, Nano und verschiedenen Waffen kannst du deinen ganz eigenen Spielstil entwickeln. Die Waffenauswahl reicht von normal bis verrückt. Bei einigen Waffenbeschreibungen fühlt man sich an Borderlands erinnert. Es gibt normale Kugeln, Plasma und sogar Munition, die Mikro-Schwarze Löcher erzeugt. Die Missionen können sowohl alleine als auch zu dritt gespielt werden. Dabei kämpft man sich in PvE-Missionen durch eine Horde von Cyber-Zombies und trifft am Ende auf einen starken Bossgegner. Natürlich findest du in den Missionen auch Beute und Munition und während einer Mission kannst du Upgrades kaufen, die zu verrückten Kombinationen führen können. Ein interessantes Feature des Spiels, und auch das, was dieses Spiel so besonders macht, ist die "Übernahme". Zu Beginn ist der eigene Nano nicht aktiv. Doch durch das Schwächen bestimmter Gegner kannst du diese hacken und übernehmen. Dadurch kannst du deinen Nano einsetzen und passive Stärkungen von ihm erhalten. Synced ist für den PC am 8. September 2023 geplant. Ein Veröffentlichungstermin für die PS5 steht jedoch noch nicht fest. Synced - Gameplay Screenshots Synced - Release Trailer https://www.youtube.com/watch?v=_4LxdQZhHys ### Warhammer 40.000: Rogue Trader @ Gamescom Als großer Warhammer 40.000-Fan hat es mich sehr gefreut, bei der diesjährigen Gamescom bei Owlcat sein zu dürfen und einen Blick auf Warhammer 40.000: Rogue Trader zu werfen. Warhammer 40.000: Rogue Trader – Das Chaos und Xenos in der Koronus-Expanse Das kommende Spiel Warhammer 40.000: Rogue Trader soll das erste klassische, rundenbasierte Rollenspiel im Warhammer 40k-Universum werden. Die Handlung findet in der unerforschten Koronus-Expanse statt, einem abgelegenen Sektor, und spielt zeitlich nach dem 13. Kreuzzug und der Entstehung des großen Risses. Die Spieler schlüpfen in die Rolle eines Freihändlers, der im Besitz eines Raumschiffs ist, das es ihm ermöglicht, durch das Immaterium zu reisen und diesen Planetencluster zu entdecken. Während ihrer Reise werden die Spieler auf gefährliche Xenos-Rassen und zahlreiche Gefahren stoßen. Die Crew muss mit den aufkommenden Konflikten umgehen und um ihr Überleben kämpfen. In der Koronus-Expanse gibt es zudem viele adlige Häuser, die im Konflikt miteinander stehen. Überall herrschen Machtkämpfe und man muss sich entscheiden, ob man für eine Seite Partei ergreift oder doch lieber neutral bleibt. Aber Vorsicht, denn jede Entscheidung hat ihre Konsequenzen. Jedoch muss man sich nicht allein den Gefahren stellen. Während des Spiels könnt ihr mehrere Charaktere, darunter sogar einige Xenos, rekrutieren. Diese haben alle verschiedene Aufgaben im Kampf. So gibt es Charaktere, die auf Nah- oder Fernkampf spezialisiert sind, oder auch welche, die Befehle von hinten schreien um deine Leute damit zu buffen. Ein besonderes Augenmerk sollte man hier auf die Psioniker legen. Psioniker können recht mächtige Fähigkeiten einsetzen, doch dies hat seinen Preis. Der Schleier, der den Realraum und den Warp voneinander trennt, kann durch übermäßigen Gebrauch auseinandergerissen werden und so ungeahnte Konsequenzen heraufbeschwören. Bisher wurde kein Veröffentlichungstermin für Warhammer 40.000: Rogue Trader bekannt gegeben. Es wurde jedoch angekündigt, dass die PC-Version von Anfang an über einen Koop-Modus verfügen wird. Gameplay Screenshots Warhammer 40.000: Rogue Trader - Official Trailer https://www.youtube.com/watch?v=0iQ-n9Fjr2s ### Sky: Children of Light @ Gamescom Das Spiel Sky: Children of Light existiert bereits seit einigen Jahren auf verschiedenen Plattformen. Nun wurde es auch für den PC auf der Gamescom 2023 angekündigt. Darüber hinaus konnte das Entwicklungsstudio thatgamecompany mit Sky: Children of Light einen weiteren Weltrekord auf der renommierten Messe aufstellen. Sky: Children of Light – Weltrekordhalter bald auf PC Sky: Children of the Light ist ein Erkundungsspiel, das auf der Interaktion mit anderen Spielern basiert. Spieler verkörpern ein kleines, auch des Fliegens mächtigen Wesen, das sich in einer Fantasy-Welt bewegt und dabei verschiedene Aufgaben und Rätsel lösen kann. Das Spiel bietet die Möglichkeit, die einzelnen Level mit bis zu elf zufällig ausgewählten Mitspielern zu absolvieren, die gemeinsam daran arbeiten sollen. Es ist jedoch auch möglich, viele Passagen alleine zu durchqueren, ohne die Hilfe anderer Spieler. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Welt frei zu erkunden und dabei den Versuch zu unternehmen, neue Freundschaften zu knüpfen. Die Spieler haben zahlreiche Optionen, um mit anderen Spielern zu interagieren. Um jedoch effektiv zu chatten, ist es erforderlich, zuvor eine Freundschaft mit anderen Spielern aufzubauen. Auf diese Weise wird eine anfängliche nonverbale Kommunikation etabliert, die dazu dient, Beleidigungen und Hassreden zu unterbinden. Zusätzlich zur direkten Kommunikation mit anderen Spielern können auch anonyme Nachrichten in verschiedenen Formen hinterlassen werden, beispielsweise in Form von kleinen Papierschiffchen im Meer, um sich einige Gedanken von der Seele zu reden. Hierfür eignet sich die Tastatur am PC besonders gut. Während der Messe hat thatgamecompany mit dem Spiel Sky: Children of Light den Rekord für das größte Publikum bei einem virtuellen Konzert gebrochen. In Zusammenarbeit mit der norwegischen Sängerin Aurora nahmen über 10.000 Spieler an dem Konzert teil. Das Spiel ist bereits kostenlos für die Plattformen PS5, PS4, Switch, iOS und Android erhältlich und wird bald auch für den PC verfügbar sein. Ein genauer Veröffentlichungstermin wurde noch nicht angekündigt. Gameplay Screenshots Sky: Children of Light - PC Announcement Trailer https://www.youtube.com/watch?v=Olopq7D9htc ### Foamstars @ Gamescom In diesem Jahr hatte ich die Gelegenheit, auf der Gamescom eine Vorschau auf das Spiel "Foamstars" von Square Enix zu werfen und es selbst anzuspielen. Der bunte Shooter hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem beliebten Titel Splatoon und beeindruckte mich vor allem mit seinem beeindruckenden Potenzial. Foamstars – Die Schaumballerei geht los “Foamstars” ist kein gewöhnlicher Shooter, bei dem es nur darum geht, Schaum abzufeuern. Das außergewöhnliche Spiel bietet zahlreiche Ziele, die während des Spiels erreicht werden müssen. Der 4vs4-Party-Shooter soll das Genre laut dem Produzenten Kosuke Okatani auf innovative Weise neu definieren, denn der Schaum dient hier nicht nur als simple Munition. Wenn ihr den Schaum zum Beispiel auf den Boden schießt, sammelt er sich dort an, wird größer und verändert so das Gelände. Es ist sogar möglich, Mauern oder Berge aus Schaum zu bauen, um sich vor seinem Gegner zu schützen oder aus einer erhöhten Position auf seinen Gegner zu schießen. Neben dem verändern des Geländes könnt ihr auf dem Schaum surfen, um euch schneller fortzubewegen. Allerdings funktioniert das nur gut auf dem Schaum eures eigenen Teams. Auf dem Schaum des Gegners werdet ihr stark verlangsamt und seid somit ein leichtes Ziel. Wenn eure Lebensleiste jedoch auf Null sinkt, ist das noch nicht das Ende. Zuerst werdet ihr in einer Schaumkugel gefangen, und euer eigenes Team hat die Möglichkeit, euch aus dieser Kugel zu befreien. Allerdings hat auch das gegnerische Team die Möglichkeit, euch den Gnadenstoß zu geben. Jeder derzeit vorhandenen Charaktere - insgesamt acht - spielt sich anders. Alle haben unterschiedliche Waffen und Fähigkeiten. Die Charaktere und die Arena sind extrem farbenfroh und verrückt gestaltet, ähnlich wie bei Splatoon. Doch durch den Schaum und seine vielen Einsatzmöglichkeiten endet hier es schon. Durch die bunten Farben und die Seifenblasen wirkt alles wie eine große Party, und die typischen Elemente eines Shooters sind eher nebensächlich. Das Spiel soll nicht ernst sein, sondern einfach nur Spaß machen. Ein Erscheinungstermin ist noch nicht bekannt gegeben worden, doch soll das Spiel dann auf PS4 und PS5 erhältlich sein . Foamstars - Gameplay Screenshots Foamstars - Reveal Trailer https://www.youtube.com/watch?v=OuGOh6GYN0E ### Undead Inc. @ Gamescom Auf der diesjährigen Gamescom hatte ich die Gelegenheit, ein Management-Spiel mit einem ganz besonderen Konzept kennenzulernen. Undead Inc. von Team 17 ermöglicht es dem Spieler, sprichwörtlich in die Rolle der Umbrella Corporation zu schlüpfen und im vermeintlichen Rahmen der Legalität jede Menge böse Taten zu begehen. Undead Inc. – Medikamente, Biowaffen und vieles mehr In Undead Inc. ist es dein Ziel, dein Unternehmen durch legale aber vor allem illegale Geschäfte reich zu machen und die Franchise-Gebühren an den mächtigen Endswell Medical Konzern zu zahlen. Doch beeile dich, die Polizei schläft nicht. Je riskanter du Geld verdienst, desto wahrscheinlicher wird die Polizei dich entlarven. Hier kommt das besondere Feature der Extraktion ins Spiel. Sobald du deine Franchise-Gebühren bezahlt hast, steht dir die Extraktion offen. Wenn du merkst, dass du auffliegst, solltest du fliehen und so viel Geld und Ausrüstung wie möglich mitnehmen, um in der nächsten Stadt weitermachen zu können. Aber wie verdient man Geld und wie entgeht man der Polizei so lange wie möglich? Durch einfache Arztpraxen und die Herstellung eigener Medikamente kannst du etwas Geld verdienen und so tun, als würdest du nichts Illegales anstellen. Aber deine bösen Machenschaften laufen im Untergrund ab. Hier kommt das eigentliche Geld herein. Durch Forschung an Biowaffen und anderen Dingen, die du heimlich an Regierungen oder andere verkaufst. Zudem ist es wichtig, dein Personal richtig zu führen, damit sie nicht hinter deine dunklen Machenschaften kommen, nichts ausplaudern oder sogar zur Polizei gehen. Du kannst das Vorgehen der Polizei auch verzögern, indem du verschiedene Kampagnen und Vorteile einsetzt, um in der Öffentlichkeit gut dazustehen oder verhindern, dass ein Mitarbeiter sich gegen dich stellt. Der wichtigste Mitarbeiter ist natürlich der Direktor. Er kann auch Aufgaben übernehmen und muss im Notfall entkommen. Im fertigen Spiel wird es verschiedene Direktoren geben, die alle ihre eigenen Vorzüge haben. Undead Inc. befindet sich noch in der Entwicklungsphase, daher gibt es noch keinen genauen Veröffentlichungstermin. Allerdings kann ich sagen, dass die Idee äußerst vielversprechend ist. Die Kombination aus einer 2D-Karte, Untergrundgeschäften und schwarzen Humor macht dieses Spiel so gut. Auch der wachsenden Schwierigkeitsgrad sollte viele Spieler bei der Stange halten. Gameplay Screenshots Undead Inc. - Announcement Trailer https://www.youtube.com/watch?v=ehhMPh1PYks&list=TLGGJPBI_GHxZ-wwMTA5MjAyMw ### Pioneers of Pagonia @ Gamescom Bei Pioneers of Pagonia handelt es sich um ein Aufbauspiel, das von talentierten Entwicklern, die zuvor an der beliebten Siedler-Serie beteiligt waren, kreiert wurde und nun bei Envision Entertainment tätig sind. Auf der Gamescom bekam ich die Möglichkeit, einen ersten, kurzen Einblick in das Spiel zu erhaschen, und ich wurde durch das Gesehene positiv überrascht. Pioneers of Pagonia – Pioniere in einer magischen Welt In "Pioneers of Pagonia" sollt ihr die Inseln von Pagonia entdecken und eine große Stadt errichten. Zu Anfang könnt ihr das grobe Aussehen der Insel durch verschiedene Einstellungen festlegen. Dann fangt ihr an, eine kleine Siedlung aufzubauen. Die Gebäude könnt ihr auf jeder ebenen Fläche errichten lassen. Wie sie platziert und mit den Straßen verbunden sind, bleibt ganz euch überlassen. Als kleine Hilfe erhaltet ihr durch kleine Kästchen und Hilfslinien Informationen darüber, wie die Gebäude platziert werden und wie groß sie sind. Durch die Erweiterung der Grenzen kann aus eurer kleinen Siedlung eine große Stadt entstehen. Für all das benötigt ihr Arbeiter. Die Arbeiter sind unsterblich und im weiteren Verlauf des Spiels können sich tausende von ihnen in eurer Stadt aufhalten. Die wichtigsten Arbeiter sind die Träger, von denen ihr die meisten in der Stadt haben werdet, da sie alle Rohstoffe von einem Ort zum nächsten transportieren. Es wird jedoch auch Krieger, Magier, Entdecker, Köche und viele andere Berufe geben, die eure Bewohner ausüben können. Es wird über 40 verschiedene Gebäudetypen und mehr als 70 verschiedene Waren geben. Ihr müsst jedoch nicht jede Ware herstellen oder jedes Gebäude unbedingt bauen. Aber wer das volle Potenzial aus seiner Stadt ausschöpfen will, sollte dies tun. "Pioneers of Pagonia" wird am 13. Dezember 2023 im Early Access für den PC verfügbar sein. Pioneers of Pagonia - Artworks Pioneers of Pagonia - Reveal Trailer https://youtu.be/PH-8yHhRlps ### Bellwright @ Gamescom Die faszinierende Welt von Bellwright, erschaffen von Donkey Crew, vereint die besten Elemente von Medieval Dynasty, Mount and Blade und RimWorld. Während meiner kurzen Vorschau auf der Gamescom 2023 war ich von dem Gesehenen absolut beeindruckt. Bellwright – Mein Favorit der Gamescom 2023 In Bellwright liegt euer Ziel darin, eine Rebellion gegen den derzeitigen König zu initiieren. Doch handelt ihr nicht nur, um das Leben der Bevölkerung zu verbessern, sondern auch aus persönlichen Gründen, auf die ich hier nicht näher eingehen werde. Um eine erfolgreiche Rebellion zu starten, müsst ihr zunächst ein kleines Dorf errichten und Bewohner in euer Dorf ziehen lassen. Ihr beginnt bescheiden mit Holzfällern und Jägern und erweitert schließlich eure Siedlung mit Mauern, Wachtürmen, Schmieden und vielem mehr. Bei dem mir gezeigten Material waren bereits etwa 40 Spielstunden vergangen und das Dorf war bereits gut befestigt. Anfangs erledigt ihr viele Aufgaben selbst, doch später könnt ihr unglaublich viel mit den Bewohnern automatisieren. Dabei könnt ihr die Priorität der Aufgaben für jeden Bewohner individuell einstellen. Jeder Bewohner hat eigene Prioritäten und Tagesabläufe. Indem ihr ihnen folgt, könnt ihr sogar die Handelskreisläufe beobachten. Durch die Personalisierung jedes Bewohners und möglichen Missionen sollt ihr eine Beziehung zu ihnen aufbauen, sodass es schmerzt, wenn einer von ihnen stirbt. Die Kämpfe in Bellwright sind beeindruckend und es wurde an vieles gedacht. Mit einer Vielzahl von Waffen und Rüstungen könnt ihr euren eigenen Kampfstil wählen und euren Bewohnern unterschiedliche Ausrüstung geben. Hier erkennt man die Verwandtschaft zu Mount and Blade durch das innovative Echtzeit-Kampfsystem und die Befehlsgewalt über euer Gefolge. Zudem orientiert sich das Kämpfen eures eigenen Charakters an Kingdom Come Deliverance oder For Honor. Durch die Bewegungen der Maus oder des Joysticks könnt ihr die Angriffs- oder Blockrichtung bestimmen. Wenn ihr mal nicht damit beschäftigt seid, euer Dorf aufzubauen, gibt es auch noch viele andere Aktivitäten. Ihr könnt das gesamte Land frei erkunden, zahlreiche Nebenmissionen absolvieren oder Dörfer entdecken. Diese Dörfer könnt ihr vor Banditen oder dem König schützen und neue Bewohner rekrutieren. Wenn ihr solchen Dörfern helft, wirkt sich das oft positiv auf eure eigene Siedlung und die Bedürfnisse eurer Bewohner aus. Es gibt also sowohl innerhalb als auch außerhalb eures Dorfes viel zu tun. Bellwright soll zunächst im Early Access erscheinen, geplant ist der Dezember 2023. Konsolenversionen sollen später folgen. Screenshots und Concept Art ### Still Wakes the Deep @ Gamescom Still Wakes the Deep ist das brandneue Spiel von The Chinese Room. Das Entwicklerteam hat sich von dem Film Annihilation inspirieren lassen und schickt uns auf eine Bohrinsel, die von einer geheimnisvollen Kraft zerstört wird. Auf der diesjährigen Gamescom durften wir einen ersten Blick auf das Spiel werfen. Still Wakes the Deep – Horror auf der Bohrinsel Still Wakes the Deep ist ein Horrorspiel aus der Ego-Perspektive, das uns in das Jahr 1975 zurückversetzt. Unsere Reise führt uns zur Beira D-Ölplattform in der Nordsee vor der Küste Schottlands. Als Caz McLeary müssen wir uns einen Weg durch die Plattform bahnen, nachdem sie durch eine mysteriöse Katastrophe teilweise zerstört und von der Außenwelt komplett abgeschnitten wurde. Dabei müssen wir uns der gefährlichen Umgebung, einem wilden Sturm und dem mysteriösen Grauen stellen, welches sich auf die Bohrinsel geschlichen hat. Wir sind jedoch nicht die einzigen Menschen, die auf dieser Plattform arbeiten. Im Verlauf des Spiels versuchen wir nicht nur zu überleben, sondern auch die anderen Crewmitglieder zu finden und, falls möglich, ihnen zu helfen. Denn diese Crewmitglieder sind für unseren Protagonisten schon fast wie eine Familie. Dies merkt man vor allem bei den gezeigten Interaktionen während der Präsentation. Die Crewmitglieder sollen sich alle real anfühlen. Ein Kampfsystem wird es nicht geben. Der Horror soll dafür in den Vordergrund gestellt werden und man soll mit vielen verschiedenen Phobien konfrontiert werden. Zudem soll man viel mit der Umgebung interagieren können. Still Wakes The Deep soll Anfang 2024 für den PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und im PC Game Pass und Xbox Game Pass erscheinen. Screenshots und Concept Art Still Wakes the Deep - Announcement Trailer https://www.youtube.com/watch?v=HWh4ThaGayw ### Pikmin 4 (Switch) Test Die Welt von Pikmin 4 ist klein, aber voller Wunder. In diesem Mikrokosmos-Abenteuer schlüpfen die Spieler in die Rolle eines mutigen Forschers, der mit einer Armee von Pikmin-Kreaturen die Geheimnisse einer winzigen Welt erkundet. Die Pikmin, die kleinen Pflanzenkreaturen, sind bereit, ihren Anführer bei dieser faszinierenden Expedition zu begleiten. In diesem Review werfen wir einen genaueren Blick auf Pikmin 4, um herauszufinden, ob dieses Spiel die Magie der Vorgänger einfängt und den Spieler in ein neues Abenteuer entführt. Pikmin 4 - Alle krachen auf die Erde In Pikmin 4 unterscheidet sich die Handlung von den Ereignissen der vorherigen Teile. Captain Olimar begibt sich auf eine Reise zum Planeten PNF-404, der der Erde ähnelt. Auf seinem Raumschiff, der SS Dolphin, sucht er nach Abenteuern. Ein unglücklicher Unfall führt dazu, dass sein Schiff abstürzt und er sich gezwungen sieht, Pikmin zu rekrutieren, um ihm bei der Suche nach den fehlenden Teilen des Schiffs zu helfen. Während seiner Suche entwickelt Olimar eine Bindung zu einem hundähnlichen Wesen, das er Moss nennt. Nachdem er das fehlende Radio seines Schiffes im Inneren des Hero's Hideaway gefunden hat, sendet Olimar einen SOS-Ruf zusammen mit seinen Reisetagebüchern aus. Doch er verschwindet, nachdem er weiter nach den fehlenden Teilen sucht. Die intergalaktische Rettungsorganisation "Rescue Corps" empfängt seinen Notruf und schickt ein Team unter der Leitung von Captain Shepherd zum Planeten, um Olimar zu finden und zu retten. Allerdings kommt es zu einer Fehlfunktion des Schiffs, wodurch die Besatzung gezwungen ist, sich aus dem Schiff zu retten, bevor es auf der Oberfläche abstürzt. Ihr, ein neues Mitglied des "Rescue Corps", werdet damit beauftragt, die verschwundenen Mitglieder des Teams zu finden und die Mission abzuschließen. Pikmin 4 - Ein atemberaubender Mikrokosmos der Entdeckung Die Präsentation von Pikmin 4 ist ein visuelles Fest, das die Spieler in eine faszinierende Mikrowelt zieht. Jede Umgebung, sei es der üppige Garten oder die schattigen Wälder, ist mit liebevollen Details gefüllt, die eine lebendige Welt schaffen. Die Farben sind lebendig, die Animationen flüssig und die Pikmin-Kreaturen selbst sind charmant gestaltet. Die Entwickler haben es geschafft, die Größe der Welt im Verhältnis zur winzigen Besetzung realistisch darzustellen, was zu einer Immersion beiträgt, die uns in die Wunder des Mikrokosmos eintauchen lässt. Die Spieler werden ermutigt, die Umgebung zu erkunden und dabei auf versteckte Geheimnisse zu stoßen, die das Spielerlebnis bereichern. Das Herzstück von Pikmin 4 ist das taktische Gameplay, das zugänglich genug ist, um Neueinsteiger anzusprechen, aber auch genug Tiefe bietet, um Veteranen zu begeistern. Die Steuerung der Pikmin, das Lösen von Rätseln und das Bewältigen von Herausforderungen erfordern eine geschickte Hand und strategisches Denken. Die Vielfalt der Pikmin-Typen und ihre einzigartigen Fähigkeiten eröffnen eine Vielzahl von Herangehensweisen an jede Situation, was das Gameplay reichhaltig und erfrischend macht. Die Spieler müssen nicht nur ihre Pikmin taktisch einsetzen, sondern auch ihre Umgebung klug nutzen, um Hindernisse zu überwinden und Aufgaben zu erledigen. Pikmin 4 - Taktische Tiefe im Mikrokosmos Das Herz von Pikmin 4 ist seine Mischung aus Taktik und Rätseln. Das Sammeln, Befehlen und strategische Einsetzen der Pikmin, um Hindernisse zu überwinden, Feinde zu besiegen und Aufgaben zu erledigen, ist ein raffiniertes Vergnügen. Jedes Gebiet enthält eine Vielzahl von Herausforderungen, von der Erkundung und Sammlung bis hin zu den epischen Bosskämpfen, die alles erfordern, von schnellen Reflexen bis hin zu klugem Timing. Die Rätsel sind kreativ gestaltet und erfordern oft das geschickte Kombinieren der Fähigkeiten verschiedener Pikmin-Typen, um erfolgreich zu sein. Die Charaktere und Animationen in Pikmin 4 sind voller Charme und Persönlichkeit. Die Pikmin-Kreaturen sind nicht nur Helfer, sondern auch liebenswerte Wesen, die den Spieler mit ihren Bewegungen und Reaktionen bezaubern. Die Welt fühlt sich lebendig an, mit Ameisen, Käfern und anderen Kreaturen, die ihre eigenen Aktivitäten haben und die Umgebung bevölkern. Die Spieler werden ermutigt, eine starke Bindung zu ihren Pikmin aufzubauen, was nicht nur für das Gameplay wichtig ist, sondern auch für die emotionale Verbindung zur Welt. Pikmin 4 bietet eine einzigartige Spielerfahrung, die gleichermaßen taktisch herausfordernd und visuell ansprechend ist. Die Mikrokosmos-Welt entfaltet sich in all ihrer Pracht und lädt die Spieler ein, ihre Geheimnisse zu erkunden. Die taktischen Aspekte des Spiels bieten sowohl fordernde als auch zugängliche Herausforderungen, die Spieler aller Erfahrungsstufen ansprechen. Die Kamera-Probleme und gelegentlich repetitives Level-Design könnten zwar die Immersion beeinträchtigen, mindern jedoch nicht den Spaß an der Entdeckung und den taktischen Herausforderungen. ### Blasphemous II (PC/Switch) Test Die Welt von Cvstodia ruft erneut nach Buße und Rache in Blasphemous II, der Fortsetzung des beliebten Metroidvanias. Entwickelt von The Game Kitchen, verspricht Blasphemous II eine Weiterführung der dunklen und fesselnden Atmosphäre des Originals. In diesem Review werden wir einen näheren Blick auf die Stärken und Schwächen des Spiels werfen. Blasphemous II - Die Vergebung der Dunkelheit Blasphemous II hebt die immersive und detailreiche Grafik des Vorgängers auf ein neues Niveau. Die handgezeichneten Pixelartworks fangen die beklemmende Atmosphäre von Cvstodia perfekt ein. Jeder Szene ist ein Gemälde, das von düsteren Gottheiten und sakralen Symbolen geprägt ist. Die visuelle Darstellung ist so gut gestaltet, dass sie den Spieler in die zerrüttete Welt eintauchen lässt. Von den verfallenen Ruinen bis hin zu den finsteren Wäldern - jede Umgebung trägt zur morbiden Stimmung bei. Das Kampfsystem von Blasphemous II wurde spürbar verfeinert und bietet eine tiefe und belohnende Spielerfahrung. Die Kämpfe erfordern Geschicklichkeit, Timing und die Nutzung der verschiedenen Waffen und Fähigkeiten. Jeder Angriff und jede Parade müssen präzise ausgeführt werden, um das Beste aus den packenden Auseinandersetzungen herauszuholen. Die taktischen Optionen sind vielfältig und ermöglichen es den Spielern, ihren eigenen Kampfstil zu entwickeln. Die Anpassungsmöglichkeiten erlauben es, die Waffen und Fähigkeiten den persönlichen Vorlieben anzupassen. Die Erzählung von Blasphemous II wurde aufwendig ausgebaut und liefert eine fesselnde Geschichte, die den Spieler immer tiefer in die Welt von Cvstodia hineinzieht. Die düstere Mythologie und die vielschichtigen Charaktere tragen dazu bei, die Spannung aufrechtzuerhalten. Der Spieler wird in eine Welt des Glaubens, der Buße und der Verzweiflung hineingezogen, die von Anfang bis Ende faszinierend bleibt. Die audiovisuelle Präsentation der Erzählung durch cutscene-ähnliche Sequenzen und sorgfältig komponierte Musik verstärkt die emotionale Wirkung der Handlung. Die Charakterentwicklung in Blasphemous II bietet eine tiefe Verbindung zum Spielerlebnis. Durch das Sammeln von Reliquien und das Erreichen von Meilensteinen können Spieler ihre Fähigkeiten und Attribute anpassen. Diese Anpassungen ermöglichen es den Spielern, ihre Spielweise zu individualisieren und sich auf unterschiedliche Herausforderungen vorzubereiten. Die wachsende Vielfalt der Optionen stellt sicher, dass jeder Spieler seinen eigenen Pfad der Entwicklung wählen kann. Blasphemous II - Eine Reise der Reue und Entdeckung Das Herzstück von Blasphemous II sind zweifellos die furchteinflößenden Bosse und herausfordernden Abschnitte, die den Spieler erwarten. Jeder Bosskampf ist ein intensives Duell, das Können, Geduld und strategisches Denken erfordert. Die Bosse sind mit Liebe zum Detail gestaltet und ihre visuellen Designs spiegeln die tragische Geschichte ihrer Existenz wider. Das Überwinden dieser mächtigen Gegner ist nicht nur eine Belohnung, sondern auch ein Triumph über die Dunkelheit. Die vielseitigen Angriffsmuster und Schwachstellen der Bosse erfordern eine ständige Anpassung der Taktik und sorgen für abwechslungsreiche und mitreißende Kämpfe. Die Levelgestaltung von Blasphemous II ist ebenso vielfältig wie düster. Die Umgebungen variieren von kargen Wüsten bis hin zu morbiden Kathedralen, die von religiösem Fanatismus durchzogen sind. Jeder Bereich hat seine eigenen Geheimnisse und Herausforderungen, die darauf warten, entdeckt zu werden. Das Erkunden der düsteren Welt von Cvstodia wird durch die sorgfältig gestaltete Grafik und die beklemmende Atmosphäre verstärkt. Geheime Pfade, versteckte Gegenstände und optionale Bereiche belohnen Spieler, die bereit sind, jede Ecke zu erkunden. Einige technische Unzulänglichkeiten trüben jedoch gelegentlich das Spielerlebnis. Gelegentliche Ruckler und Ladezeiten können den Fluss des Spiels stören und die Immersion unterbrechen. Die visuellen Störungen sind jedoch eher geringfügig und beeinträchtigen nicht das Gesamterlebnis. Die insgesamt verbesserte Grafik und die detaillierten Animationen der Charaktere und Umgebungen sind beeindruckend und tragen zur Immersion bei. Um sicherzustellen, dass das ganze Erlebnis auch unterwegs so gut herüberkommt, haben wir Blasphemous II auch auf der Nintendo Switch getestet und waren positiv überrascht. Ohne Probleme konnten wir im Dock oder im Handheld-Modus zocken und sind ohne wirkliche Ruckler und co. durch das Spielgeschehen gekommen. Befürchtet hatten wir zuerst anderes, aber wurden mit einem eindrucksvollen Gameplay und toller Grafik auf der Nintendo Switch überrascht. Für ein Metroidvania sind das durchaus wichtige Aspekte, die getrost gut umgesetzt wurden. ### Nitro Deck @ gamescom (Switch) Hands-on Auf der gamescom 2023 hatten wir das Glück ein kleines Hands-On des Nitro Decks durchzuführen und waren sichtlich überrascht. Bei dem Nitro Deck handelt es sich um einen Controller, den ihr wie eine Hülle um eure Switch ansteckt. Sieht im ersten Moment sehr klobig aus, aber warum ihr euch dieses Accessoire genauer ansehen solltet, erfahrt ihr im folgenden Hands-On. Nitro Deck - Damit wird die Switch nicht nur zum Handheld Persönlich gibt es viele Gründe für mich, die Nintendo Switch nicht im Handheld-Modus zu nutzen. Bei der nicht OLED Switch ist diese unterwegs oft umgefallen, die Konstruktion fühlt sich wackelig an, da die Joy-Cons nur angesteckt sind und einen extra Controller wie den Pro Controller dabei zu haben, war auch immer nervig. Dazu kommt, dass meine Joy-Cons alle von 6 Monaten - 4 Jahren mittlerweile einen Joy-Con Drift haben. An dieser Stelle kommt der Nitro Deck ins Spiel. Wir durften das gute Stück bereits auf der gamescom antesten und sind positiv überrascht. Die meisten Controller von Drittanbietern wirken oftmals billig verarbeitet, aber der Nitro Deck trifft den Nagel auf den Kopf. Die Knöpfe sind fantastisch verarbeitet und besonders die Sticks fühlen sich an, wie ein GameCube Controller. Das Beste daran ist, dass der Controller direkt Sticks verbaut, die keinen Drift mit sich bringen. Somit braucht ihr nicht ständig neue Controller. Außerdem lassen sich die Sticks austauschen, falls ihr doch mal zu grob damit umgegangen seid. Somit wurde hier direkt zwei Schritte weiter gedacht, als bei den Joy-Cons. Abgesehen davon ist das Nitro Deck vollgestopft mit Features. Hinten befinden sich z. B. vier extra Tassen, die ihr frei setzen könnt. Da diese Knöpfe eine sehr kurze Reaktionszeit haben, eignen sich Tasten wie L2 und R2. Aber das ist nicht alles, was anders ist im Gegensatz zu einem normalen Controller. Dieser bietet euch die Möglichkeit, Makros zu speichern. Somit könnt ihr eine feste Folge an Tastenkombinationen abspeichern und jederzeit per Klick abrufen. Einige dürften sich darüber freuen und manche andere ärgern, aber ihr müsst dieses Feature nicht nutzen. Genauso ist es auch mit der Turbo-Funktion, die euch ermöglicht gewisse Tasten extrem schnell zu drücken. Das sind noch nicht mal alle Aspekte des Nitro Decks, aber wir gehen nochmal ins Detail, sobald wir eins zum Testen haben. Es sei jedoch gesagt, dass dieses Accessoire gut in der Hand liegt und mich vermutlich dazu bringt Super Smash Bros. auch unterwegs zu zocken! Mehr zum Nitro Deck erfahrt ihr hier oder im folgenden Trailer. Nitro Deck - Official Trailer https://www.youtube.com/watch?v=P2N6p8aSFyI ### Remnant II (PS5) Test Bereits der Vorgänger Remnant – From the Ashes konnte mit seinem wuchtigen Gunplay, dem knackigen Schwierigkeitsgrad sowie seinen prozedural generierten Welten überzeugen. Nicht zu Unrecht war hier die Rede von einem Dark Souls mit Knarren. Warum der Nachfolger Remnant II in fast allen Belangen nochmal eine Schippe drauflegen kann, erfahrt ihr unserem Test. Remnant II – Nur mal kurz das Multiversum retten Wider Erwarten ist die Saat, die schon im Vorgänger die Welt bedrohte, nicht besiegt. Im Gegenteil droht sie nun sogar, das gesamte Multiversum zu übernehmen. Das können wir natürlich nicht zulassen und treten mit unserem Helden zur Rettung des Universums an. Zu Beginn des Spiels werden dabei einige Charaktere durch Zwischensequenzen als wichtige Protagonisten eingeführt. Das vermittelt den Eindruck, dass wir in Remnant II eine packende Story mit spannenden Figuren erleben. Nach kurzer Zeit sind die so pompös eingeführten Charaktere jedoch schon vergessen und die Story plätschert so nebenbei vor sich hin. Das finden wir aber, wie bereits im Vorgänger, nicht weiter schlimm, stehen doch das Gameplay und die prozedural generierten Welten im Fokus. Und in beiden Bereichen liefert Remnant II. Remnant II lässt uns dabei die Wahl aus 4 Archetypen (also Klassen): Jäger, Doktor, Draufgänger und Helfer. Der Jäger ist ein klassischer Schütze, der sich auf sein Geschick mit dem Gewehr verlässt. Der Doktor ist ein Heiler, was besonders im Koop-Modus eine wichtige Rolle spielt. Der Draufgänger fungiert als Tank und stürzt sich gern in den Nahkampf. Der Helfer zuletzt ist eine neue Klasse und kommt mit einem Hund als Begleiter, dem wir im Kampf eine Hand von Befehlen erteilen können. Empfehlenswert ist der Helfer für Solospieler, da sein Hund ihn wiederbeleben kann. Im weiteren Spielverlauf können wir zudem noch weitere Archetypen freischalten sowie auch 2 Archetypen gleichzeitig nutzen. Das motiviert zum Experimentieren, welche Kombinationen gut funktionieren und erhöht gleichzeitig den Wiederspielwert. Remnant II – Die Saat ist überall Im Vergleich zum Vorgänger sind die verschiedenen Welten, in Remnant heißen sie Biome, nochmal abwechslungsreicher gestaltet. Wir bereisen mehrere Biome, die wie im Vorgänger zufallsgeneriert werden. Es werden aber nicht nur die Welten selbst, sondern auch die Reihenfolge, in der wir sie bereisen, ausgewürfelt. Dadurch ist die Abwechslung nochmal größer, sodass kein Spieldurchlauf dem anderen gleicht. Die verschiedenen Biome unterscheiden sich nicht nur optisch sehr stark und sehen dabei auch noch fantastisch aus, sondern sind teils auch sehr verschachtelt und warten mit einigen Rätseln auf, was uns zur Erkundung motiviert. So bereisen wir etwa die bereits aus dem Vorgänger bekannte Welt Yaesha, ein außerirdisches Raumschiff oder eine Welt, die sehr an Bloodborne erinnert. Teils sind die Welten aber schon so verschachtelt, dass wir uns verlaufen. Da wir außerdem nur spärliche Hinweise bekommen, wo unser nächstes Missionsziel zu finden ist, gestaltet sich die Wegfindung bisweilen schwierig. Wer in Remnant II alles sehen will, braucht daher mehrere Spieldurchläufe. Haben wir das erste Biom abgeschlossen, schalten wir zudem den Abenteuermodus frei. In diesem können wir die Welten nochmal bereisen, um die Welten weiterzuerkunden oder unsere Ausrüstung zu optimieren. Dabei hat der Abenteuermodus keinen Einfluss auf den Kampagnenfortschritt. Was das Gameplay betrifft, so startet Entwickler Gunfire Games keine großen Experimente, sondern baut auf dem soliden Grundgerüst des Vorgängers auf und verfeinert dieses. So spielen sich zunächst einmal die Schusswechsel noch einen Ticken befriedigender als in Remnant – From the Ashes. Sowohl der Rückstoß als auch das Trefferfeedback der verschiedenen Waffen fühlen sich einfach befriedigend an. Genau wie im Vorgänger leben die Gefechte auch weiterhin von einer gewissen Grundhektik: wir schießen, weichen aus, schießen, nutzen eine Fähigkeit und wiederholen das Ganze. So ergibt sich in den Kämpfen ein angenehmer Flow, wobei uns die verschiedenen Moves dank der präzisen Steuerung flüssig von der Hand gehen. Ergänzt wird das Ganze noch durch klassenspezifische Fähigkeiten und zahlreiche Waffenmods, die unseren Waffen verschiedene Fähigkeiten wie Brandgeschosse oder einen Giftstrahl verleihen. Remnant II – Motivierende Jagd nach Ausrüstung Remnant II ist kein klassischer Loot-Shooter. Zwar gibt es eine Vielzahl an Waffen, Mods und Ausrüstungsgegenständen, die wollen in den teils extrem verschachtelten Welten aber erstmal gefunden bzw. von Bossen erbeutet werden. Dass wir nicht mit Waffen überschüttet werden, ist dabei genau die richtige Entscheidung, denn so freuen wir uns wirklich über jede neue Waffe. Anders sieht es bei Ringen aus, von denen wir im Spielverlauf sehr viel mehr finden, als unser Charakter überhaupt Finger hat. Was die Rüstungen betrifft, so bieten diese im Gegensatz zum Vorgänger keine Setboni mehr und lassen sich nicht verbessern, was den Stellenwert für unseren Build reduziert. Letztlich laufen wir daher einfach in der Rüstung rum, die uns optisch am besten gefällt. Damit sehen wir zumindest schick aus. In Bezug auf die Bosskämpfe macht Remnant II einen riesigen Schritt nach vorn. Waren die Bosskämpfe im Vorgänger, gerade für Solospieler bisweilen unfair, so sind die Bosse in Remnant II besser ausbalanciert. Das liegt vor allem daran, dass sie nicht mehr von unzähligen Minions begleitet werden. Das heißt aber nicht, dass die Bosskämpfe in Remnant II uns nicht gehörig fordern würden. Ganz im Gegenteil haben wir uns an dem ein oder anderen Boss gern mal die Zähne ausgebissen. Zudem streut das Spiel immer mal wieder kleinere Zwischenbosse ein, die auch nicht unbedingt ein Zuckerschlecken sind. Ohne euch jetzt zu viel zu verraten, können wir auch sagen, dass die Bosse in Remnant II sehr kreativ designt sind und sowohl optisch als auch von den Spielmechaniken her einiges an Abwechslung bieten. ### Moving Out 2 (PC) Test Seid ihr bereit, wieder in die actiongeladene Welt des Umzugs zu springen? Dann könnte Moving Out 2 genau das Richtige für euch sein! Dieser Titel kombiniert hektische Umzugsaction mit witzigem Couch-Koop-Gameplay, das sich perfekt für gemeinsame Spieleabende eignet. Wir hatten das Vergnügen, einen Blick auf die Fortsetzung von Moving Out zu werfen und konnten bereits einige Eindrücke innerhalb der Redaktion sammeln. Finden wir gemeinsam heraus, wie dieser neue Teil abschneidet. Moving Out 2 - Verbesserte Umgebungen und Gameplay Moving Out 2 setzt neue Maßstäbe in Sachen visueller Präsentation und Spielmechanik. Die verbesserte Grafik verleiht den Umgebungen mehr Details und Farbtiefe, was dazu beiträgt, dass jede Umgebung lebendiger wirkt. Die Animationen sind flüssiger und realistischer, was das Eintauchen in die Welt des Umzugs noch immersiver gestaltet. Beim Betreten jedes neuen Levels werdet ihr von der Vielfalt der Umgebungen überrascht sein – von geschäftigen Stadthäusern bis hin zu entlegenen Bauernhöfen ist alles dabei. Diese Variation der Schauplätze macht das Gameplay erfrischend und verhindert, dass sich die Spieler in Routine verlieren. On top haben sich Entwickler zu Herzen genommen, das Spiel für alle so zugänglich zu machen, wie nur möglich. Die UI wurde nachgebessert, ihr könnt die Steuerung am PC, als auch an der Konsole so sehr anpassen wie ihr mögt und die Schwierigkeit lässt sich stark anpassen. Für letzteren Punkt werdet ihr nicht mal bestraft, quasi ein Schwierigkeitsgrad "Story" wurde eingefügt, damit alle viel Vergnügen mit diesem Titel haben und das fanden wir stark! Die Aufgaben in Moving Out 2 sind so vielfältig wie die Umgebungen selbst. Ihr müsst nicht nur Kisten und Möbel bewegen, sondern auch mit einzigartigen Hindernissen und Mechanismen umgehen. Dies erhöht den Anspruch und die taktische Tiefe des Spiels. Das Level-Design ist eindeutig eine der Stärken von Moving Out 2. Jedes Level wurde mit Bedacht gestaltet, um eine Mischung aus Geschicklichkeit, Rätsellösung und Kreativität zu erfordern. Ihr werdet euch oft in kniffligen Situationen wiederfinden, die kluges Denken erfordern, um sie zu bewältigen. Ein besonderes Highlight bleibt der Couch-Koop-Modus. Das gemeinsame Spielen mit Freunden oder der Familie sorgt für eine Menge Spaß und Lacher. Die Zusammenarbeit bei der Planung und Durchführung der Umzüge kann zu komischen Situationen führen, die den Reiz des Spiels ausmachen. Das Spiel belohnt Teamwork und fördert gleichzeitig den Wettbewerb, wenn ihr versucht, eure Bestzeiten zu schlagen und eure Punktzahlen zu verbessern. Falls es mal zu frustrierend werden sollte, kein Problem! Ihr könnt die Zeit verlängern oder andere "Regeln" ändern, damit es für alle Spieler witzig bleibt. Moving Out 2 - Neue Charaktere und Herausforderungen Die Fortsetzung von Moving Out bringt nicht nur optische Verbesserungen, sondern auch neue spielerische Elemente mit sich. Jeder der spielbaren Charaktere fühlt sich etwas anders an und will geschickt eingesetzt werden, um die Herausforderungen zu bewältigen. Findet euren eigenen Liebling und stellt das Spiel nach eurem belieben ein. Außerdem gibt es neue Charaktere, die dem Spiel frischen Wind verleihen. Jeder Charakter hat seinen eigenen Charme und Stil, was die Spieler dazu ermutigt, verschiedene Kombinationen auszuprobieren. Die Vielfalt der Charaktere erweitert das Spielerlebnis und trägt zur Langzeitmotivation bei. Dennoch ist es wichtig anzumerken, dass trotz der vielen positiven Neuerungen, einige Elemente von Moving Out 2 möglicherweise weniger innovativ erscheinen könnten. Für Spieler, die den Vorgänger intensiv gespielt haben, könnten manche Aspekte bekannt vorkommen. Dies ist jedoch in vielen Fortsetzungen von Videospielen üblich und beeinträchtigt nicht zwangsläufig den Spielspaß. Eine leichte Schwankung der KI-Intelligenz bei Solo-Spielern könnte gelegentlich zu frustrierenden Momenten führen, wenn computergesteuerte Partner nicht immer die besten Entscheidungen treffen. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt sind einige Level, die sich in Bezug auf das Gameplay möglicherweise wiederholend anfühlen könnten. Trotzdem bieten die abwechslungsreichen Herausforderungen und das spannende Level-Design eine solide Grundlage für unterhaltsames und dynamisches Spielerlebnis. Schlussendlich empfehlen wir euch, bastelt etwas an den Einstellungen und spielt dieses Spiel mit Freunden! Je mehr ihr seid, desto mehr Spaß macht es. ### BRIXITY (iOS/Android) Test Seid ihr bereit, eurer Fantasie freien Lauf zu lassen? Dann könnte BRIXITY genau das Richtige für euch sein! Dieses Spiel kombiniert kreative Elemente aus verschiedenen populären Titeln und bietet eine bunte Welt voller Bau- und Entdeckungsmöglichkeiten. Wir hatten die Gelegenheit, vorab einen Blick auf das Spiel von DEVSISTERS zu werfen, das am 24. August für iOS und Android erscheint. In den folgenden Abschnitten erfahrt ihr, wie uns dieses Abenteuer gefallen hat. BRIXITY - Kreatives Bauen, Entdecken und Verwalten BRIXITY präsentiert sich als eine einzigartige Kombination aus den besten Elementen von Minecraft, Roblox, Animal Crossing und SimCity. Es verspricht nicht nur, eure Kreativität zu entfachen, sondern euch auch die Möglichkeit zu geben, eure eigene Welt zu gestalten und zu verwalten. Zu Beginn des Spiels erstellt ihr euren eigenen PIPO, eine charmante Figur im Stil von Minecraft, die euch in dieser farbenfrohen Welt begleiten wird. Nach der Charaktererstellung taucht ihr in eure eigene Stadt ein und beginnt, euer Land auszubauen. Die Erweiterung eures Landes erfordert Ressourcen und Zeit, und diese Anforderungen werden mit zunehmender Landesgröße anspruchsvoller. Dieser Aspekt kann später im Spielverlauf durchaus herausfordernd sein, da ihr eure Ressourcen klug einsetzen müsst, um das volle Potenzial eurer Stadt auszuschöpfen. Mit genug eigenem Land und Geld könnt ihr dann damit beginnen, Gebäude zu errichten. Hier kommen die Blaupausen ins Spiel - diese ermöglichen es euch, Gebäude halbautomatisch zu konstruieren. Ihr setzt bestimmte Bausteine, und das Spiel übernimmt den Rest, bis das gewünschte Gebäude fertig ist. Diese Funktion erleichtert insbesondere Spielern, die weniger erfahren im Gestalten von Gebäuden sind. Die Blaupausen werden regelmäßig von den Entwicklern aktualisiert, und auch andere Spieler tragen dazu bei, das Angebot zu erweitern. Die Kreativität in BRIXITY kennt nahezu keine Grenzen. Euer Grundstück könnt ihr nach Lust und Laune bebauen - sei es mit Häusern, Villen oder sogar eindrucksvollen Pokémon-Statuen. Die einzige Einschränkung dabei ist die Anzahl der verschiedenen "Brix", die pro Blaupause verwendet werden können. Diese Einschränkung mag für manche Spieler eine Herausforderung darstellen, aber sie fördert gleichzeitig die kreative Anpassung und Auswahl der Elemente. BRIXITY - Nicht alles ist perfekt Während BRIXITY eine Fülle von kreativen Möglichkeiten bietet, darf nicht vergessen werden, dass es sich um ein kostenloses Spiel für iOS und Android handelt. Dies bedeutet, dass der Entwickler alternative Einnahmequellen finden muss, um das Spiel zu unterstützen. Dementsprechend finden sich Mikrotransaktionen im Spiel, die in verschiedenen Formen auftreten, von Abonnements bis hin zu Gacha-Elementen. Diese Praxis ist in der Mobil-Gaming-Branche zwar üblich, kann dennoch manche Spieler abschrecken. Die Präsenz vieler kleiner Transaktionen kann mit der Zeit unübersichtlich werden, und manch ein Spieler mag den Überblick über die Ausgaben verlieren. Eine Möglichkeit, dieser Dynamik entgegenzuwirken, besteht darin, Werbung anzusehen, um Belohnungen zu erhalten. Jedoch ist diese Methode nicht immer die effektivste. BRIXITY bietet jedoch mehr als nur kreatives Bauen. Das Spiel beinhaltet auch Management-Aspekte, in denen ihr PIPOs sammeln könnt. Diese Charaktere könnt ihr in euren Gebäuden einsetzen, um Einnahmen zu generieren. Diese einzigartige Dimension eröffnet neue Möglichkeiten zur Planung und Steigerung eurer Stadt. Der Multiplayer-Aspekt des Spiels ist ebenfalls reichhaltig. Ihr könnt nicht nur Blaupausen erstellen und kaufen, sondern auch andere Spieler besuchen, ihre Städte erkunden und Geschenke sammeln. Hier ist tatsächlich noch lange kein Ende in Sicht, aber damit solltet ihr bereits einen kleinen Überblick über das Spiel bekommen haben. Es gibt noch viel mehr für euch, als eure Freunde zu erleben und wie bereits gesagt, solange ihr kreativ seid, gibt es da auch kein Ende. Falls ihr euch selber einen ersten Überblick über BRIXITY schaffen wollt, könnt ihr das gerne hier tun. Das Spiel ist weltweit für iOS und Android ab dem 24. August verfügbar. BRIXITY - Pre-Registration Trailer  https://www.youtube.com/watch?v=vePZpPzGqDQ ### Gord (PC/PS5) Test Ein Aufbauspiel mit Rollenspielelemente, düsterer Story und das in einer Dark-Fantasywelt? Dies alles trifft in Gord, ein Spiel von Covenant.dev, zusammen. Wie das alles zusammenpasst und wie mir das Spiel gefallen hat, im folgenden Artikel. Gord – Eine finstere Welt Die Welt ist in ewige Finsternis getaucht und nur noch wenige wissen, dass die Sonne einst am Himmel leuchtete. In dieser Welt vereint der König von Calanthia den Süden unter seiner Herrschaft. Doch nun, wo sein Kampf im Süden sich dem Ende neigt, fällt sein Blick auf den Norden. Auf Lysatia und seine Goldvorkommen. Wir, als sein Steward, werden losgeschickt, um diese Goldvorkommen zu sichern. Dabei werden wir von einem in Ungnade gefallenen Emissär namens Edwyn begleitet und von dem Ältesten Bogdhan mit seinem Tribe of the dawn (Stamm der Dämmerung). Und diese Unterstützung ist auch dringend nötig. Denn in den Wäldern Lysatias existieren wesentlich schlimmere Wesen als einfache Barbaren und Wölfe. So weit zum Einstieg der Geschichte in die Kampagne. Wer jedoch keine Lust auf diese hat, kann sich auch sein eigenes Szenario erschaffen. Hier kann man sich seine Mission auswählen, viele verschiedene Parameter wie Menge an Ressourcen, Größe der verschiedenen Biome oder auch Startgröße der Gruppe und Anzahl der Feinde einstellen. Gord – Häuser bauen und bei Verstand bleiben Hauptmerkmal des Spiels ist es, sich einen, dem Spiel namensgebenden, Gord zu bauen. Dies ist eine alte slawische Bezeichnung für eine befestigte, meist aus Holz gebaute Siedlung. Die Form und die Größe des Gords sind über seine 10 Ecken veränderbar, hat jedoch auch ein paar Einschränkungen. Sobald die Palisaden des Gords stehen, kann man sich ans Sammeln der Ressourcen machen, um Gebäude zu bauen oder zu verbessern. Doch Vorsicht, denn die Ressourcen in Gord sind zum Teil endlich oder werden je nach Jahreszeit knapper. Die Bewohner unseres Gords sind etwas spezieller als in anderen Aufbauspielen. Hier kommen einige Rollenspielelemente ins Spiel. Jeder Charakter hat einen Namen und seine Vor- und Nachteile. So kann zum Beispiel Erik ein guter Kämpfer sein, aber schlecht im Erkunden, während Olga zwar schwach gegen Wölfe ist, aber durch Kämpfe mehr Glauben erhält. Auch können sie sich in ein paar Fähigkeiten wie dem Abholzen oder Bergbau verbessern. Sogar verschiedenste Status können die Charaktere hier erhalten. Diese beeinflussen Körper und Geist. Das Interessanteste an Gord ist jedoch der Geisteszustand der Bewohner. In den Wäldern Lysatias wandeln unsagbare Schrecken, die einem unglaubliche Angst machen. Damit einem die Einwohner nicht ganz schnell das Weite suchen, und das ist wahrscheinlicher als der Tod von einem, sollte man immer darauf achten, genug Nahrung zu besitzen und häufig besuchte Orte mit Fackeln zu erhellen. Wenn der Geisteszustand trotzdem fällt, lässt man den Alkohol am Metstand fließen. Der Geisteszustand aller Bewohner wird in der Geisteszustandsstufe zusammengefasst. Wenn diese Anzeige oben bleibt, können regelmäßig Kinder das Licht der Welt erblicken. Neben dem Geisteszustand gibt es auch noch den Glauben. Durch den Glauben deiner Bewohner kannst du mächtige Zauber wirken, um deinen Feinden zu schaden und deine Bewohner zu verbessern. Dafür wird ein Tempel benötigt, an dem deine Bewohner beten können. Je weiter der Tempel ausgebaut wird, desto mehr Zauber stehen dir am Ende zur Verfügung. Gord – Schrecken über Schrecken Wie schon erwähnt, lauern in den Wäldern Lysatias viele Gefahren. Dabei haben sich die Entwickler von Gord an der slawischen Mythologie gehalten. Doch sind dort auch verschiedenste Tiere und Stämme anzutreffen. Die einfachen Tiere und Monster haben alle spezielle Fähigkeiten und Schwachstellen. Diese kann man unter den Infos der Monster nachlesen, um sich besser zu wappnen und keinen seiner Scouts oder Krieger zu verlieren. Hinzu kommt, dass es verschiedene Größen unter den Wesen gibt. Die größeren Exemplare sind stärker und wo ein paar Wölfe für deine Gruppe noch kein Problem waren, kann ein großer Wolf dieselbe Gruppe ganz schön in Bedrängnis bringen. Jedoch sind diese Tiere und Monster nichts gegenüber den „Schrecken“, die über das Land herrschen. Die „Schrecken“ kann man als Götter oder auch Dämonen sehen. Alles beugt sich ihrem Befehl. Wenn diese Wesen einen rufen, kommt man am besten schnell zu ihnen und hört, was sie zu sagen haben. Sie verlangen von einem immer einen Zoll, damit einem ihr Zorn nicht trifft. Dieser Zoll können menschliche Opfer, spezielle Gegenstände oder andere Dinge sein. Lässt man sie jedoch warten oder ignoriert sie, werden sie dich mit Plagen heimsuchen und dir das Leben zur Hölle machen. Man kann auch versuchen, sie zu töten, doch das ist unglaublich schwierig. In den Wäldern gibt es jedoch nicht nur Böses. Alchemisten, Heiler, Hexen und andere freundliche Menschen streifen durch die Wildnis, um mit dir zu handeln oder sich dir anzuschließen. In Kisten, unter Steinen oder bei Leichen kannst du Ressourcen und nützliche Items für deine Bewohner finden. Heilige Orte oder Totems können dir Boni gewähren. Doch auch hier muss man etwas vorsichtig sein, denn manche Dinge könnten verflucht sein. Auch für die PlayStation 5 haben wir uns den Titel angesehen und waren zumindest von der Grafik und Story am Bildschirm gefesselt. Die hat uns mit zumindest eine gewisse Zeit bei Laune gehalten, bis wir mit dem Controller keine Lust mehr hatten. Dadurch, dass sehr viele Stellen und Kleinigkeiten einzeln gemanagt werdet müssen, ist es durchaus eine Frickelei an der PS5. Wer also das Beste aus Gord herausholen will, sollte definitiv zur PC-Version greifen. https://www.youtube.com/watch?v=3xEplaV_OaE ### Final Fantasy XVI (PS5) Test Tauche ein in die düstere Welt von Valisthea und erlebe ein episches Fantasy-Drama in Final Fantasy XVI. Der junge Ritter Clive Rosfield steht im Mittelpunkt politischer Intrigen und bekämpft ein schleichendes Grauen, das die Welt bedroht. Wir haben dieses fesselnde Rollenspiel ausführlich getestet und hier ist unser Review zu einem Abenteuer voller Magie und heldenhafter Kämpfe. Final Fantasy XVI - Eine von Grauen erfüllte Welt Die Welt von Final Fantasy XVI, Valisthea, ist ein düsteres Reich, das von politischen Intrigen und düsteren Geheimnissen geprägt ist. Im Mittelpunkt des Dramas stehen die Träger, Beherrscher und die mächtigen Mutterkristalle, die das Schicksal der Welt bestimmen. Doch ein schleichendes Grauen namens der Brand breitet sich unaufhaltsam aus und verwandelt ganze Landstriche in öde Deadlands. In diesen von der Verwüstung betroffenen Gebieten ist die Nutzung von Magie unmöglich. Die Fraktionen von Valisthea kämpfen um die Vorherrschaft und das Überleben. Die Träger, Menschen mit magischen Fähigkeiten, werden von der Gesellschaft gehasst und gefürchtet. Beherrscher hingegen verkörpern mächtige Eikons und werden entweder als Göttliche verehrt oder als Werkzeuge im Konflikt eingesetzt. Die Ausübung magischer Kräfte in dieser düsteren Fantasy-Welt ist somit eher ein Fluch als ein Segen. Die komplexe Welt von Valisthea verwöhnt uns mit einer Vielzahl von Charakteren und Überlieferungen. Wann immer das Spiel unterbrochen wird, kann der Spieler relevante Informationen abrufen, um alles in den richtigen Kontext zu setzen. Obwohl dieses zusätzliche Lesen nicht unbedingt notwendig ist, stellt es eine angenehme Möglichkeit dar, sich über die verschiedenen Fraktionen zu informieren, die in einer bestimmten Szene eine Rolle spielen. Final Fantasy XVI - Intrigen und epische Kämpfe Clive Rosfield, der Protagonist von Final Fantasy XVI, steht im Fokus des Spiels und verhindert, dass die Welt und die Geschichte zu sehr ausufern. Clive ist ein nachdenklicher Held, der mehr wie ein Mensch als ein klassischer Held wirkt. Er ist tief gezeichnet, sowohl als Träger mit magischen Fähigkeiten als auch als Gebrandmarkter, was ihn bei den Bewohnern der Welt in Missgunst bringt. Doch Clive ist auch ein Mann der Tat und Gewalt, der sich nicht in Selbstmitleid suhlt. Der Spieler begleitet Clive auf einer emotionalen Reise durch eine grausame Welt, in der Fraktionen sich gegenseitig bekämpfen, um die Mutterkristalle zu kontrollieren. Ritter gehen brutal gegen Träger vor und foltern sie, nur weil sie Magie anwenden können. In diesem düsteren Abenteuer zeigt sich die Altersfreigabe des Spiels. Das Gameplay von Final Fantasy XVI bietet eine gelungene Mischung aus actionreichen Kämpfen und tiefgründigen Rollenspielmechaniken. Im Gegensatz zu anderen Final Fantasy-Spielen, in denen man eine ganze Gruppe steuert, hat man hier nur die Kontrolle über einen einzigen Charakter - Clive. Doch schon bald verfügt Clive selbst über eine Fülle von Fähigkeiten, die dem Spieler das Gefühl geben, eine ganze Gruppe zu kontrollieren. Dementsprechend hatten wir auch nach kürzester Zeit mehr als nur ein packendes Abenteuer, sei es bezüglich des Gameplays oder der Filmabschnitte. Der Wechsel zwischen Clive und den Eikons, mächtigen Wesen, die er beherrscht, bringt Abwechslung und eröffnet strategische Möglichkeiten. Während die Kämpfe durchweg unterhaltsam bleiben, wünscht man sich manchmal eine bessere Möglichkeit, zwischen den Eikon-Kräften zu wechseln, als nur L2 zu drücken. Mit so vielen verschiedenen Fähigkeiten besteht die Gefahr, dass man zu viel des Guten hat und auf seine Lieblingsfähigkeiten zurückgreift, anstatt das gesamte Arsenal zu nutzen. Die Bosskämpfe sind episch und liefern eine Herausforderung, doch sie sind selten frustrierend. Das Spiel möchte, dass der Spieler Erfolg hat und die Geschichte voranbringt. Die Herausforderung besteht eher darin, wie gut man den Endgegner besiegen kann. Es gibt jedoch auch optionale Bosse, die sogenannten Markierungen, die den Spielern extreme Herausforderungen bieten. Diese Kämpfe haben keine Kontrollpunkte und erfordern taktisches Geschick, um erfolgreich zu sein. ### AEW: Fight Forever (PS5) AEW: Fight Forever wirft die traditionelle Wrestling-Videospiele-Arena auf den Kopf und liefert frischen Wind für alle Hardcore-Fans da draußen. Das Neugeborene in der AEW-Familie, das bereits seit 2019 mit einigen der größten Namen im Wrestling wie Sting und Chris Jericho sowie einer Gruppe aufstrebender Stars aufwartet, betritt die digitale Welt mit einem krachenden Auftritt. Entwickelt von den Yuke's Studios, einst bekannt für ihre Arbeit an der WWE-Reihe, verspricht das Spiel actiongeladene Kämpfe, die jeden Gamer an den Bildschirm fesseln werden. Wrestling-Videospiel-Revolution Nachdem Yuke's sich vom WWE-Franchise verabschiedet hatte, setzte sich das Team aus Japan auf eine Mission, um das Wrestling-Videospiel-Genre neu zu definieren. Das Ergebnis ist AEW: Fight Forever, eine Ode an die klassischen Titel wie WWF No Mercy (N64), das mit dessen legendärem Game Director erschaffen wurde. So, genug des Vorgeplänkels - zieht eure Wrestling-Stiefel an und betretet den Ring! Vollgas im Ring: eine einfache, spaßige Erfahrung AEW: Fight Forever mischt die Karten neu, indem es sofort mit einem Mixed Match zwischen einem Mann und einer Frau als Tutorial startet. Die Steuerung ist schnörkellos und intuitiv, sodass auch Anfänger schnell Zugang zum Spiel finden. Aus einem Pin zu entkommen, ist so einfach wie ein klassischer Button-Smasher - kein nerviges Minispiel, das den Spielfluss unterbricht. Gameplay - Wrestling, Kreativität und Wissen Das Spiel entfesselt eine Flut an Modi und Regeln, sobald das Tutorial abgeschlossen ist. Neben den klassischen Einzelkämpfen bietet das Spiel eine Fülle von kreativen Möglichkeiten, inklusive eines einfachen, aber effektiven Editors und eines Story-Modus, der von euren Entscheidungen im Ring abhängig ist. Kleine, aber feine Minispiele, die euer AEW-Wissen auf die Probe stellen, sorgen für Abwechslung und belohnen mit In-Game-Währung. Mehr als nur Show: explosive Stacheldraht-Matches Eines der beeindruckendsten Features von AEW: Fight Forever ist der 'Exploding Barbed Wire Death Match'-Modus. So intensiv und wild wie der Name schon klingt, findet hier der Kampf in einem Ring umgeben von elektrifiziertem Stacheldraht statt, der in einer bombastischen Explosion endet. Hier hat das Spiel definitiv von den Schwächen der AEW Revolution 2021 gelernt und bringt ein außergewöhnliches Match-Erlebnis auf die Bildschirme. AEW: Fight Forever - Keine Scheu vor Ecken und Kanten: AEW: Fight Forever stellt sich selbstbewusst als Anti-These zur Hochglanz-WWE-2K-Serie auf und liefert ein rasantes, actiongeladenes Wrestling-Erlebnis, das auch mit seiner weniger polierten Technik überzeugt. Für alle, die den Nervenkitzel von intensiven Wrestling-Matches lieben und bereit sind, sich auf ein Spiel einzulassen, das seine Ecken und Kanten stolz präsentiert, ist AEW: Fight Forever ein unverzichtbarer Titel in der Spielebibliothek. ### F1 23 (PS5) Test F1 23, das offizielle Videospiel der FIA Formel 1 Weltmeisterschaft, ist bereit, Euch auf eine rasante Fahrt mitzunehmen. In diesem Jahr erwartet Euch eine ganz neue Ära der Formel 1. Mit überarbeiteten Autos und grundlegend veränderten Regeln wird der Renntag neu definiert. Stellt Eure Fähigkeiten auf dem brandneuen Miami International Autodrome auf die Probe und taucht ein in das glitzernde Leben der Formel 1. Ob Ihr nun ein erfahrener Rennfahrer seid, der nach der nächsten Herausforderung sucht, oder ein Neuling, der gerade erst in die Welt des Motorsports einsteigt, F1 23 bietet eine packende und authentische Rennspielerfahrung, die Ihr nicht verpassen solltet. Also schnallt Euch an, startet den Motor und seid bereit auf unsere Testeindrücke. F1 23 - Braking Point ist zurück und Absolut besser als je zuvor! "Braking Point 2.0" in F1 23 ist absolut mehr als nur ein Story-Modus - es ist eine cineastische Erfahrung, die die Spieler in die Welt der Formel 1 eintauchen lässt. Die Fortsetzung der packenden Saga um Aiden Jackson und Devon Butler, die beide für das fiktive F1-Team Konnersport fahren, ist ein echter Leckerbissen für alle Rennsportfans. In dieser Saison haben Aiden und Devon mit technischen Problemen in ihrem brandneuen Wagen zu kämpfen, was die Spannung auf und abseits der Strecke erhöht. Durch geschickt eingefügte Rückblenden wird die Vorgeschichte aus dem ersten Teil beleuchtet und die Charaktere noch tiefer ausgearbeitet. Ein besonderes Highlight ist die Möglichkeit, die Story aus verschiedenen Perspektiven zu erleben. So schlüpfen wir nicht nur in die Rolle von Aiden und Devon, sondern auch in die von F2-Pilotin Callie Mayer, die eine spannende Rolle in der Handlung einnimmt. Ein weiteres neues Feature in F1 23 ist das Punktesystem, das das Freischalten neuer Interviewfragen ermöglicht und unseren Antworten zusätzliche Relevanz verleiht. Zudem werden immer wieder Ereignisse aus der realen Saison 2022 eingewoben, darunter auch der Rücktritt von Sebastian Vettel aus der Formel 1. Insgesamt bietet "Braking Point 2.0" eine fesselnde und immersive Spielerfahrung, die die Grenzen zwischen Spiel und Realität verschwimmen lässt. Es ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Videospiele Geschichten erzählen und Emotionen wecken können. Es ist nicht nur ein Spiel, es ist eine Reise - eine Reise, die Sie nicht verpassen sollten. F1 23 – Neue Spielmodi F1 World Codemasters einen umfassenden neuen Spielmodus eingeführt: F1 World. Dieser Modus ist eine Erweiterung des in F1 22 eingeführten F1 Life-Modus, bringt jedoch eine ganze Reihe neuer und aufregender Features mit sich, die das Spielerlebnis erheblich erweitern und bereichern. Die auffälligste Neuerung in F1 World ist das Upgrade-System für Fahrzeuge. Die Spieler haben die Möglichkeit, an ihrem generischen 2023er F1 World Car zu arbeiten und dessen Leistung durch verschiedene Upgrades zu verbessern. Diese Upgrades können durch das Absolvieren von 'Series'-Events freigeschaltet werden und reichen von leistungssteigernden Teilen bis hin zur Rekrutierung von Teammitgliedern und Kontakten. Das Ziel des Spiels scheint es zu sein, das eigene 'Tech Level' zu erhöhen, was durch diese Verbesserungen und Upgrades über die Zeit hinweg erreicht werden kann. Zusätzlich zu diesen Upgrades können die Spieler auch Sticker sammeln und in ihrem 'Compendium', einem virtuellen Stickerbuch mit Bildern aus der Geschichte der Formel 1, platzieren​1​. F1 World bietet eine Vielzahl von Rennveranstaltungen, die sowohl auf Strecken in den Amerikas als auch auf dem Red Bull Ring stattfinden. Die Spieler können sowohl angepasste F1-Fahrzeuge als auch offizielle F1-Fahrzeuge, F2-Fahrzeuge und die zurückkehrenden Supercars in diesen Herausforderungen einsetzen​1​. Codemasters hat in F1 23 auch das Online-Ranking-System überarbeitet und in den F1 World-Modus integriert. Es gibt sieben klare Divisionen - Bronze, Silber I, Silber II, Gold I, Gold II, Gold III und Elite - und die Spieler können Punkte sammeln, um in höhere Ränge aufzusteigen. Dabei werden auch die Ergebnisse der anderen Spieler in der jeweiligen 100-köpfigen Divisionsgruppe berücksichtigt. Darüber hinaus gibt es das Podium Pass-Kosmetik-Item-Unlock-System, das mit größeren Boosts zurückkehrt, sobald die höheren Divisionen erreicht sind​. F1 23 - Fahrphysik, Grafik & Sound In Bezug auf die Fahrphysik bietet F1 23 eine spürbare Verbesserung gegenüber seinem Vorgänger. Die Fahrzeuge reagieren realistischer auf Lenkbefehle und die verschiedenen Wetterbedingungen wirken sich stärker auf das Fahrverhalten aus. Allerdings gibt es immer noch einige Momente, in denen die Physik etwas seltsam wirkt, insbesondere bei Kollisionen mit anderen Fahrzeugen. Die Grafik des Spiels ist ebenfalls verbessert worden. Fahrzeuge und Strecken sehen detaillierter und realistischer aus als je zuvor. Die Soundeffekte sind ebenfalls erstklassig, mit dem ohrenbetäubenden Heulen der Motoren und dem Quietschen der Reifen, das dich direkt ins Cockpit versetzt. ### Diablo 4 (PS5) Test Nach über 11 Jahren erscheint mit Diablo 4 der heiß erwartete nächste Hauptteil der legendären Spielereihe von Entwickler Blizzard. Diablo 4 verspricht ein düsteres Setting und kompromisslose Hack and Slay-Action. Zum ersten Mal in der Seriengeschichte erwartet uns in Diablo 4 zudem eine offene Spielwelt. Wir haben uns für euch nach Sanktuario aufgemacht, um herauszufinden, ob Blizzards Rechnung aufgeht und Diablo 4 das beste Diablo aller Zeiten geworden ist. Diablo 4 – der ewige Kampf Gut gegen Böse Die Dämonin Lilith, Schöpferin der Spielwelt von Diablo 4, Sanktuario, wandert wieder unter den Menschen und verfolgt dunkle Absichten. Wahlweise als Held oder Heldin setzen wir daher alles daran, ihre Pläne zunichtezumachen. Anders als das knallbunte Diablo 3 setzt Diablo 4 wieder auf eine düstere Grundstimmung. Trotz seines Hoffnung versprechenden Namens ist Sanktuario nämlich eine düstere Welt, in der Räuber, Mörder und zahllose Dämonen ihr Unwesen treiben. Auch gewöhnliche Menschen werden hier unter bestimmten Umständen zu Monstern und so ergibt sich insgesamt das Bild einer düsteren, hoffnungslosen Welt. Das passt wunderbar zum Setting von Diablo und dem ewigen Kampf von Gut gegen Böse, auf dem Rücken der Menschen. Vor diesem Hintergrund verfolgen wir Liliths Weg durch Sanktuario und versuchen, ihre dunklen Machenschaften aufzuhalten. Die Geschichte wird dabei bisweilen in hochglanzpolierten Cinematics präsentiert, wie man sie von Blizzard-Spielen kennt, mitunter finden Cutscenes aber auch in Ingame-Grafik statt. Lilith als Figur, die eine Zwischenstellung zwischen Himmel und Hölle einnimmt, ist dabei eine durchaus ambivalente und interessante Antagonistin. Auch wenn es lange dauert, bis wir Lilith dann einmal persönlich gegenüberstehen, bildet die Geschichte einen motivierenden Rahmen für den eigentlichen Kern von Diablo 4: den Loop aus Erkundung, Kampf und Loot. Diablo 4 – die Spielwelt Das erste Mal in einem Diablo bewegen wir uns durch eine offene Spielwelt. Und das funktioniert, allen Sorgen ob der MMO-Elemente zum Trotz, sehr gut. Sanktuario bietet eine Vielzahl verschiedener Gebiete, von Städten über Schnee-, Sumpf- und Wüstenlandschaften hin zu zahllosen Dungeons. Auch grafisch gibt sich Blizzard hier keine Blöße, so dass die Spielwelt wirklich zu jeder Zeit das Gefühl von Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit vermittelt. Auch die MMO-Anteile von Diablo 4, die vor Release so manchem Fan der Serie Sorgen bereitet haben, fügen sich größtenteils gut ins Spiel ein. Zunächst wären da Weltereignisse, die in regelmäßigen Abständen auftreten. An diesen können, in klassischer MMO-Manier, alle Spieler in der Nähe teilnehmen und sie lockern das Spielgeschehen immer mal wieder auf, da sie sich organisch in die Erkundung der Welt einfügen. Darüber hinaus gibt es noch Weltbosse, deren Bekämpfung eine größere Zahl von Spielern erfordert, und die uns massig Loot und XP bringen. Diese zählen auch eindeutig zu den Highlights der offenen Spielwelt. Zudem wartet die offene Spielwelt noch mit allerlei Nebenquests auf. Diese sind zwar vom Design nicht immer besonders kreativ (am Ende töten wir meistens X Gegner oder sammeln Y), aber fügen sich gut in die Erkundung der Spielwelt ein, lockern das Spielgeschehen immer wieder auf und erzählen kleine Geschichten abseits der Haupthandlung.  Ansonsten begegnen wir anderen Spielern in der offenen Spielwelt nur sporadisch. Dungeons wiederum haben wir, wenn wir nicht in einer Gruppe unterwegs sind, stets für uns allein. Besonders im ersten Spieldurchlauf motiviert die Erkundung der Spielwelt und die Entdeckung der verschiedenen Gebiete mitsamt ihrer zahlreichen Dungeons, Weltereignisse und Weltbosse ungemein. Naturgemäß gilt dies für jeden weiteren Spieldurchlauf weniger, da es dann keine großen Überraschungen mehr gibt. Das liegt aber in der Natur eines letztlich auf die Optimierung der Ausrüstung ausgerichteten Titels wie Diablo 4. Da die Spielwelt allerdings so groß ist und es lange dauert, bis wir unser erstes Pferd erhalten, müssen wir einige Wege zunächst zu Fuß zurücklegen. Da kommt es nur gelegen, dass es in der Spielwelt zahlreiche Schnellreisepunkte gibt, zwischen denen wir jederzeit hin- und herreisen können, selbst von einem Dungeon aus. Diablo 4 – Klassen Zu Beginn haben wir die Wahl zwischen 5 Klassen. Da sind der Barbar, der Totenbeschwörer, der Zauberer, der Jäger und der Druide, alle wahlweise auch in der weiblichen Version. Grundsätzlich kann man bei der Klassenwahl erstmal nichts falsch machen, da alle Klassen gut durchs Spiel kommen. Wählt hier also einfach, die Klasse, die eurem Spielstil am meisten entspricht. Der Barbar ist der typische Nahkämpfer, der vorprischt und alles kurz und kleinhaut, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Dazu kann er als einzige Klasse gleich 4 Waffen tragen. Der Totenbeschwörer hingegen verlässt sich zumeist auf seine untoten Begleiter, kann aber auch selbst gehörig austeilen. Der Zauberer ist wiederum ein klassischer Fernkämpfer, der die Horden der Hölle mit den Elementen Blitz, Feuer und Eis das Fürchten lehrt, selbst aber dafür nicht viel aushält. Der Jäger ist eine hybride Klasse, die sowohl im Fernkampf mit Bögen oder Armbrüsten als auch im Nahkampf mit Dolchen und Schwertern glänzt. Der Druide setzt zuletzt auf Gestaltwandlung und die Mächte der Natur. Einziger Wermutstropfen bei der Klassenauswahl ist, dass es keinen Paladin oder Kreuzritter gibt. Der wäre angesichts des Settings und der Geschichte von Diablo 4 eigentlich gesetzt. Wir sind aber sicher, dass eine solche Klasse in einer zukünftigen Erweiterung nachgeliefert wird. Nach der Erstellung unseres Charakters im überschaubaren Editor geht es auch direkt ins Spiel. Uns stehen 6 Quickslots zur Verfügung, auf die wir unsere aktiven Skills verteilen. Da das Zurücksetzen aller oder auch nur einzelner Skills jederzeit für eine geringe Menge Gold möglich ist, lädt Diablo 4 uns zum Experimentieren ein. Einen typischen Fernkampfjäger mit Bogen? Oder doch lieber einen verstohlenen Assassinen, der die Gegner mit heimtückischen Angriffen und giftigen Fallen malträtiert? Einfach ausprobieren! Zusätzlich verfügt jede Klasse noch über eine klassenspezifische Mechanik, die wir ab Level 15 über eine Quest freischalten. So kann der Totenbeschwörer seinem Arsenal Untoter etwa einen Golem hinzufügen oder der Druide kann durch Opfergaben permanente Buffs freischalten. Insgesamt sind die Klassen gut ausbalanciert, auch wenn Blizzard seit dem Release durchaus an der einen oder anderen Stellschraube gedreht hat, was aber völlig normal für einen solchen Titel ist. Die Kämpfe selbst gehen wunderbar flüssig von der Hand und Blizzard feuert hier ein martialisches Effektfeuerwerk ab. Oftmals stürzen wir von einem Gefecht ins nächste, sodass kaum Zeit zum Verschnaufen bleibt. Ständig fliegen Körperteile und Gedärme durch die Gegend, werden Gegner gebrutzelt, gesprengt oder zerhäckselt. Angesichts der Massen, die für gewöhnlich auf uns einstürmen, ist eine gute Rotation unserer Skills dabei unerlässlich. Je höher der Schwierigkeitsgrad ist, desto wichtiger ist es auch, dass wir neben dem Schadenausteilen auch uns selbst durch Buffs und Elixiere stärken und Gegner verlangsamen, vergiften, oder festhalten. Zudem wurde das Ausweichen mit einem Cooldown versehen, was den Kämpfen eine weitere taktische Note hinzufügt, indem es uns zu cleverem Movement zwingt. Was allerdings die Immersion etwas stört, ist dass, unsere Skills und unsere Waffen nur bedingt etwas miteinander zu tun haben. So kann etwa der Totenbeschwörer als einzige Klasse einen Schild ausrüsten, es gibt jedoch keinen einzigen Skill, in den dieser eingebunden wäre. So laufen wir also mit einem Schild herum, der, abgesehen von seinen Stats, überhaupt nicht ins Spielgeschehen eingebunden wird. Ansonsten müssen wir immer die entsprechenden Skills ausrüsten, wenn wir wollen, dass unser Charakter eine bestimmte Waffe einsetzt. Die Ausnahme bildet hier der Barbar, dessen Klassenmechanik es uns erlaubt, unseren Skills bestimmte Waffen zuzuweisen. Zudem sind die Klassen insofern etwas unausgewogen, als dass wir beim Barbaren und beim Druiden erstmal eine Weile leveln müssen, bis diese beiden Klassen beginnen, ihr Potential merklich auszuschöpfen. Insofern spielen sich beide bis etwa Level 15 bisweilen etwas träge. Ab dann legen beide aber ordentlich zu und schicken die Horden der Hölle und anderes Gesindel reihenweise auf die Bretter. Diablo 4 – Loot! So nett und düster die Story von Diablo 4 ist, so geht es doch, besonders ab dem zweiten Spieldurchgang, vor allem um die Jagd nach immer besserer Ausrüstung. Und genretypisch werden wir in den Kämpfen mit Beute überschüttet. Da ist es besonders hilfreich, dass wir Beute als Ramsch markieren und diese per Schnellreise jederzeit in Städten verkaufen oder zerlegen können. Nichtsdestotrotz sammeln wir so viel Beute, dass wir das regelmäßig machen müssen. Ein extra Beutel für Edelsteine, mit denen wir unsere Ausrüstung verbessern, hätte hier für etwas mehr Entspannung gesorgt. Ebenso vermissen wir die Möglichkeit, Items zu sperren, damit wir diese nicht versehentlich verkaufen oder zerlegen. Allerdings können wir diese in unserer Beutetruhe hinterlegen. Außerdem gibt es ein komfortables Transmogrifikationssystem: Indem wir Ausrüstung zerlegen, schalten wir ihr Aussehen frei, dass wir dann auf jeden anderen Gegenstand derselben Kategorie packen können. So können wir unsere Stats verbessern und weiterhin gut aussehen. Gerade im ersten Spieldurchgang ist es jedoch so, dass es lange dauert, bis wir spürbar bessere Ausrüstung erhalten, die nicht nur den einen oder anderen Prozentpunkt Schadensreduktion oder Bewegungsgeschwindigkeit hinzufügt. Dafür schalten wir über besondere Dungeons jedoch sogenannte Aspekte frei, die unserer Ausrüstung mächtige Effekte verleihen. Besonders im Endgame bzw. weiteren Spieldurchläufen verlagert sich unser Fokus somit auf die Jagd nach den besten Aspekten, um noch das letzte Potential aus unserem Charakter herauszukitzeln. Diablo 4 – Online-Zwang, Multiplayer & Shop Zu guter Letzt noch ein paar Worte zum MMO-Charakter von Diablo 4. Um Diablo 4 zu spielen, müssen wir immer online sein. Gerade zum Release führte das, noch zusätzlich verschärft durch Bugs beim Login zu teils langen Wartezeiten, selbst wenn wir, gar nicht mit anderen zusammenspielen wollten. Blizzard hat hier jedoch schnell reagiert und mittlerweile sind die Wartezeiten bei der Anmeldung auf dem Server nicht mehr erwähnenswert. Zum Spielen wird in jedem Fall ein kostenloses Battlenet-Konto benötigt. Das hat dann natürlich jede Spielerin und jeder Spieler, der oder dem wir in der offenen Spielwelt begegnen. Um jedoch gemütlich mit einem Freund den Couch-Koop zu genießen, ist dementsprechend auch einiges an Vorarbeit nötig. Denn die zweite Person braucht einmal ein PS-Konto und einen Battlenet-Account, die miteinander verknüpft werden müssen. Das ist etwas umständlich, aber sobald das erledigt ist, kann der zweite Spieler problemlos einfach unserem laufenden Spiel beitreten. Zuletzt hat es Blizzard sich nicht nehmen lassen, einen Ingame-Shop ins Spiel einzubauen, wo wir gegen teures Geld kosmische Items erwerben können. Glücklicherweise können wir den Shop aber auch einfach getrost ignorieren. ### Tour de France 2023 (PS5) Test Die virtuelle Radsportsaison 2023 wird durch die Tour de France 2023 eingeläutet. Unser Test zeigt, wie sich die diesjährige Ausgabe des Sportspiels auf der PS5 bewährt hat. Tour de France 2023 - Enttäuschungen bei den Lizenzen Es macht sich bemerkbar, dass im Vergleich zum Vorjahr Tour de France 2023 nicht in allen Bereichen neue Features einbringt. Diese Tendenz setzt sich fast durchgehend fort, wenn wir die spielbaren Touren und Klassiker betrachten. Obwohl die individuellen Etappen an das Profil der aktuellen Radsportsaison angepasst wurden, umfassen die lizenzierten Mehrtagestouren lediglich die vollständige Tour de France, das Critérium du Dauphiné und Paris Nizza. Hinzu kommen Eintagesklassiker wie Lüttich-Bastogne-Lüttich, Paris Roubaix und die Vlaanderen Classic, die bereits seit längerem Teil der Spielserie sind. Bei den fiktiven Rundfahrten (Euro Tour und Open Tour) sowie den rennähnlichen Events (Les 3 Jours de Provence, Breizh Cup) gibt es keine Neuzugänge zu vermelden. Ähnlich sieht es bei den lizenzfreien Eintagesrennen aus. Insgesamt ist es bedauerlich, dass es in Bezug auf die Lizenzen keine Fortschritte gibt Tour de France 2023 - Ein gewisses Deja-vu im Bereich der Spielvarianten Die diesjährigen, kaum spürbaren Veränderungen im Spiel manifestieren sich überwiegend im Gameplay. Im Hinblick auf die Spielmodi bleibt vieles beim Alten. Der Tab "Rennen" ermöglicht es nach wie vor, einzelne Strecken oder One-Day-Rennen zu fahren, ohne sich um die Verwaltung eines Teams kümmern zu müssen. Dabei übernimmt man das Kommando über etablierte Profi-Teams. Bei diesen Rennen sind alle Teams, die ursprünglich teilnehmen dürfen, mit ihren originalen Trikots und Namen vertreten, und die meisten Fahrer sind lizenziert. Allerdings gibt es einige Ausnahmen - Fahrer, die nur unter einem Pseudonym und ohne authentisches Bild vorkommen, einschließlich hochkarätiger Athleten. Gleich drei renommierte Teams - Cofidis, Soudal Quick-Step und TotalEnergies - sowie das weniger bekannte Team Blanders Folaise treten vollständig ohne Bilder und teilweise ohne echte Fahrernamen an, was das Gesamterlebnis ein wenig trübt. Ein Lichtblick ist, dass wir im Rennen-Modus nun alle Strecken ohne vorherige Freischaltung abfahren können. Zudem haben wir die Möglichkeit, im Editor selbst Hand anzulegen und die Namen zu korrigieren. Mit dem "Profi-Team"-Modus stürzen wir uns in eine oder mehrere Saisons, in denen wir ein selbst erstelltes Team führen und versuchen, durch Erfolge im Ranking aufzusteigen, um weitere Rennen freizuschalten und bessere Fahrer zu akquirieren. Doch abgesehen vom jährlichen Wechsel der Fahrer, bleibt das Management außen vor. Wie in den Jahren zuvor besteht das Spiel hauptsächlich daraus, von Rennen zu Rennen zu springen, ohne wirkliche Rahmenaktivitäten. Tour de France 2023 - Spannende Präsentationen Auch der Pro-Captain-Modus, der vor einiger Zeit grundlegend überarbeitet wurde, hat sich seitdem nicht wesentlich verändert. Er bietet die Möglichkeit, einen eigenen Fahrer zu erstellen und dessen Fähigkeiten durch das Erreichen bestimmter Ziele zu verbessern und ihn in verschiedenen Bereichen zu spezialisieren. Obwohl der Modus in seiner jetzigen Form sehr gut ausgeführt ist, hätte es durchaus Raum für weitere Verbesserungen gegeben, etwa durch eine spannendere Präsentation abseits der Strecke, mit Zeitungsartikeln, Pressekonferenzen oder Ähnlichem. Mit den "Moment-Rennen" wurde ein neuer Online-Modus eingeführt. Hier konnten wir Punkte sammeln, indem wir an zeitlich begrenzten Rennen teilnahmen und unsere Ergebnisse in Bestenlisten mit denen anderer Spieler verglichen. Diese Spielvariante wurde um Abfahrts-Herausforderungen erweitert, in denen wir unsere Fähigkeiten auf speziell gestalteten Abfahrtsstrecken unter Beweis stellen. Trotz ihrer begrenzten Anzahl tragen diese beiden Online-Modi dazu bei, das Interesse am Spiel aufrechtzuerhalten, selbst nachdem man die Rundfahrten und Ein-Tages-Rennen mehrmals absolviert hat. Tour de France 2023 - Vorbereitung auf die Saison Das übersichtliche Menüdesign der Reihe bleibt auch in diesem Jahr bestehen, es präsentiert uns vornehmlich das altbekannte Interface. Regelmäßige Spieler der Reihe werden bemerken, dass die Trainingssektion nahezu identisch bleibt und die gleichen Aspekte abdeckt. Darunter befinden sich neben der Steuerung des Fahrrads auf der Straße, vom Beschleunigen und Bremsen, auch das Energiemanagement inklusive Verpflegung. Darüber hinaus werden auch Aspekte wie der Teamfunk, der es uns ermöglicht, während des Rennens Anweisungen an unsere Teammitglieder zu geben, den aktiven Fahrer zu wechseln oder das Rennen vorzuspulen, und das im letzten Jahr verbesserte Zeitfahren vorgestellt. Tour de France 2023 - Optimierungen vor allem im Spielgeschehen Tour De France 2023 präsentiert vor allem im Bereich des Spielgeschehens Verbesserungen. In der vergangenen Ausgabe des Spiels konnte man sich unter anderem auf verbesserte Rennereignisse wie Unfälle oder Krankheiten freuen, ebenso auf simuliertes Training zwischen den Renntagen, welches die Leistung unserer Radsportler beeinflussen konnte. Zwei zusätzliche Attribute, Mittelgebirge und Beweglichkeit, wurden eingeführt, um die Fähigkeiten und das Verhalten der Radsportler auf der Strecke noch präziser darzustellen. Besonders die Unterscheidung des Mittelgebirges von Hügeln und hohen Bergen stellt einen willkommenen Realismusschub dar. Auch der Modus "Pro Kapitän" wurde optimiert. Vor Spielbeginn können wir nun Teammitglieder rekrutieren. Bevor unsere Karriere startet, stehen uns verschiedene Optionen zur Verfügung, um das Fähigkeitenportfolio unserer Teammitglieder festzulegen. So können wir beispielsweise nur mit weniger erfahrenen Teammitgliedern, erfahrenen Veteranen oder Sieganwärtern in die erste Saison starten. Es ist auch möglich, ausschließlich mit Nachwuchsfahrern unter 25 Jahren zu starten, die noch an der Jungfahrer-Wertung teilnehmen. Ab der zweiten Saison können wir gezielt Teammitglieder rekrutieren, indem wir ein Budget verwenden, das wir vor Spielbeginn festlegen können. Dieses Budget kann je nach unseren Vorstellungen knapp, ausreichend oder reichlich bemessen sein und ermöglicht es uns, offene Positionen in unserem Team zu besetzen oder verkaufte Teammitglieder zu ersetzen. Tour de France 2023 - Weiterentwicklungen und Anpassungen Ein weiterer Aspekt, der optimiert wurde, betrifft die Bildung von Grupettos im hinteren Teil des Feldes, in denen sich abgehängte Fahrer zusammenschließen können, um den Schaden in Grenzen zu halten. In früheren Spielen fuhren die abgehängten Fahrer meist alleine und verloren dadurch viel Zeit. Diese Neuerung trägt wesentlich zur Realismussteigerung des Spiels bei. Auch das Kollisionsverhalten auf der Strecke wurde verbessert. Wenn man auf einen anderen Fahrer auffährt, wird nun mehr Widerstand spürbar. Gleichzeitig ist es aber auch einfacher, sich im Feld nach vorne zu bewegen, da die Reaktionen auf Kollisionen realistischer wirken. Die Darstellung der Minikarte im Zielbereich wurde ebenso überarbeitet, ähnlich wie bei den Abfahrten in vorherigen Versionen. Dadurch kann man Kurven und wichtige Punkte wie die Ein-Kilometer-Marke auf der Karte deutlicher erkennen, was ein präziseres Steuern und eine bessere Einteilung der Kräfte ermöglicht. Die grafische Präsentation von Tour de France 2023 muss sich keineswegs verstecken und offeriert wieder einmal überzeugende und vielseitige Streckenarchitekturen. Nicht nur eine Vielzahl von Zuschauern flankiert den Rennverlauf, in Gruppen, einzeln oder mit ihren Fahrzeugen, sie jubeln, winken und rufen uns zu. Ebenso können wir während unserer Fahrt authentisch gestaltete Naturlandschaften, Städte und Sehenswürdigkeiten erkennen, die für ein angenehm dynamisches Spielgeschehen sorgen. Tour de France 2023 - All die Jahre wieder Ein langjähriges Ärgernis des Spiels bleibt jedoch die bemerkenswerte Homogenität der Fahrergestaltung. Jedes Gesicht, das uns am Startpunkt der Etappen entgegenblickt, scheint eine exakte Kopie des nächsten zu sein, ein Phänomen, das in all den Jahren konstant geblieben ist. Dieses Manko trübt die ansonsten sehr ansprechende visuelle Gestaltung und wirkt insbesondere während der Siegerehrungen, wenn gleichartige Fahrer das Podium betreten und triumphierend die Arme erheben, doch recht befremdlich. Ähnlich stagnierend präsentiert sich der Soundbereich, der uns die bekannten Melodien und die fast identischen Kommentare aus dem vergangenen Jahr präsentiert. ### MotoGP 23 (PS5) Test MotoGP 23 ist das neueste Aushängeschild in der langjährigen MotoGP-Videospielreihe. In diesem Jahr möchten die Entwickler mit dem realistischen Gameplay und einer Vielzahl von Anpassungsmöglichkeiten neue Maßstäbe in der Welt der Motorradrennspiele setzen.Ob erfahrener Veteran der Serie oder Neuling: MotoGP 23 soll für jeden etwas bieten. Mit einer Vielzahl von Spielmodi, darunter ein umfangreicher Karrieremodus und ein aufregender Online-Multiplayer-Modus, gibt es immer neue Herausforderungen und Ziele zu erreichen. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Moto GP23 – Aufstieg zur Spitze Die Karriere im Spiel hat sich größtenteils nicht verändert. Das Karrieremenü wurde übersichtlicher gestaltet, behält aber im Großen und Ganzen die bekannten Funktionen. Zu Beginn der Karriere startet man in der Moto3-Klasse, die als Einstiegspunkt dient. Die Motorräder in dieser Klasse sind einfacher zu handhaben und ermöglichen es den Spielern, sich mit den neuen Mechaniken vertraut zu machen und ihren zukünftigen Weg in der MotoGP-Welt zu bestimmen. Eine der spannendsten Neuerungen sind die sogenannten "Turning Points". Das sind entscheidende Momente in der Karriere, die den Weg des Spielers beeinflussen und zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Soziale Interaktionen spielen ebenfalls eine Rolle und beeinflussen Rivalitäten und Anerkennungen, was wiederum die Interaktionen mit anderen Fahrern und Herstellern beeinflusst. Eine gute Anerkennung kann zu Vorteilen führen, wie zum Beispiel der Einstellung durch einen Hersteller oder Rabatten beim Beitritt zu ihnen. Die Karriere in MotoGP 23 ist also nicht nur eine Reihe von Rennen, sondern eine dynamische Erfahrung, die von den Entscheidungen und Leistungen des Spielers geprägt wird. Es ist ein spannender Modus, der sowohl für MotoGP-Veteranen als auch für Neulinge in der Serie interessant sein dürfte. MotoGP 23 - Unterstützung für Einsteiger Eine bemerkenswerte Neuerung ist das Neural Aid System, das dem Spieler bei Bremsen, Handling und Beschleunigung unterstützt. Je nach Einstellung übernimmt es einen Teil der Fahrzeugkontrolle. Mit voll aktivierten neuronalen Hilfen spielt sich das Spiel praktisch von selbst. Diese Funktion mag Einsteigern helfen, doch ihr tatsächlicher Einfluss auf das Spielgeschehen sollte nicht überbewertet werden. Die Neuerungen in Bezug auf das Wetter und die Kampagne haben einen spürbaren Einfluss auf das Spielerlebnis. Dynamische Wetterveränderungen während eines Rennens sind ein großer Fortschritt im Vergleich zu den früheren Ablegern der Videospielreihe und erfordern mehr Geschick und strategisches Denken auf der Strecke. Eine der bemerkenswerten Neuerungen in MotoGP 23 ist das "Flag-to-Flag"-Rennsystem. Bei wechselndem Wetter während des Rennens können die Spieler in die Boxengasse fahren, um ihre Motorräder zu wechseln. Wenn das Rennen trocken beginnt und dann zu nass wechselt (und umgekehrt), können die Fahrer ein neues Motorrad auswählen, das speziell für die wechselnden Bedingungen eingerichtet ist. Dies fügt dem Spiel eine zusätzliche strategische Komponente hinzu und macht das Rennen noch realistischer und dynamischer. MotoGP 23 – Erobere die Rennstrecken auf der ganzen Welt MotoGP 23 bietet auch einen Online-Multiplayer-Modus mit Ranglistenspielen, bei dem wir die Möglichkeit haben gegen Gegner mit ähnlichen Fähigkeiten anzutreten. Es gibt auch einen lokalen Zwei-Spieler-Splitscreen-Multiplayer-Modus, der es uns ermöglicht, zusammen auf der gleichen Konsole zu spielen.Der Online-Multiplayer-Modus von MotoGP 23 hat einige bemerkenswerte Funktionen. Erstmals in der MotoGP-Spielreihe wird die Ausgabe 2023 fünf Multiplayer-Ränge zum Durchlaufen bieten. Die Entwickler des Spiels haben beschrieben, wie es funktionieren wird. "Alle Level, einschließlich Platin, aber nicht Legende, werden drei verschiedene Unterlevel haben", sagte der Executive Producer und Creative Director des Titels, Michele Caletti. "Es gibt viel Granularität innerhalb der verschiedenen Level und dann gibt es 'Legende', die einzigartig ist. Es gibt viel Raum zum Hochleveln."Dieses System hilft dabei, Spieler des gleichen Levels im selben Match zu platzieren, erklärte Stefano Zanaboni, Lead Game Designer für MotoGP 23. "Wir möchten, dass die Spieler dieses neue Feature von MotoGP genießen und es mit fantastischen Rennen erkunden." Bisher wurde ein solches System in der von Milestone entwickelten Serie nicht implementiert. Es gab öffentliche und private Lobbys, aber keine Möglichkeit, gegen ähnlich qualifizierte Fahrer zu fahren, außer man trat einer unabhängig organisierten Liga bei. ### LEGO 2K Drive (PC) Test Erlebe rasante Rennaction und grenzenlosen Spielspaß in LEGO 2K Drive. In diesem bunten Rennspiel verschmelzen die Welten von LEGO und packenden Rennen zu einer unterhaltsamen Mischung. Spaziogames hat dieses abenteuerliche Rennspiel ausführlich getestet, und hier ist unser Review zu einem Spiel, das die ganze Familie begeistern wird. LEGO 2K Drive - LEGO-Welten, Rennaction und kreative Anpassung Die fesselnde Welt von LEGO 2K Drive fängt nicht nur die bezaubernde Optik der LEGO-Welt ein, sondern bietet den Spielern auch eine bemerkenswerte Freiheit bei der Anpassung von Fahrzeugen. Die wahre Stärke der Anpassung zeigt sich jedoch erst dann, wenn du ein Fahrzeug gezielt für eine bestimmte Aufgabe gestaltest. Ein perfektes Beispiel dafür ist ein Mini-Spiel, bei dem du Wellen von Robotern daran hindern musst, drei Sendemasten zu zerstören. Nach einem anfänglich gescheiterten Versuch wies ein Pop-up-Hinweis darauf hin, dass ein breiteres Fahrzeug möglicherweise besser geeignet wäre. Ich begab mich in die virtuelle Garage und konstruierte das größtmögliche Auto. Es war vielleicht nicht das ästhetisch ansprechendste Gefährt, aber meine Kreation ermöglichte es mir, die Mission im nächsten Versuch mit fliegenden Farben zu meistern. Das Spiel implementiert zwei Währungen: BrickBux und Münzen. BrickBux verdienst du durch Siege in Rennen und das Abschließen von Herausforderungen, während Münzen nur mittels echtem Geld erworben werden können. Im virtuellen "Unkie's Emporium" kannst du neue Fahrzeuge, Charaktere und kosmetische Gegenstände erwerben. Glücklicherweise sind alle diese Gegenstände im Laden mittels BrickBux erwerbbar. Allerdings bedarf es einer beträchtlichen Summe, um die begehrtesten Items zu erstehen. Dies stellt eine ernsthafte Herausforderung dar. Das Erlebnis von LEGO 2K Drive würde erheblich gewinnbringender sein, wenn das Siegen in Rennen es ermöglichen würde, in einem angemessenen Tempo neue Fahrzeuge und Anpassungsoptionen freizuschalten. In der aktuellen Ausführung erfordert es etliche Stunden Arbeit, um neue Fahrzeuge zu erlangen. Dieses Progressionssystem scheint darauf abzuzielen, die Spieler dazu zu bewegen, mittels Münzen den mühsamen Fortschritt zu überspringen. LEGO 2K Drive - Familiengerechte Unterhaltung und begrenzte Tiefe LEGO 2K Drive steht für familiengerechte Unterhaltung und bietet Rennspaß für Spieler jeden Alters. Die leicht zugänglichen Steuerungsoptionen gestatten es auch jüngeren Spielern, problemlos ins Geschehen einzusteigen. Die einzigartige LEGO-Welt verleiht dem Spiel einen charmanten und kinderfreundlichen Anstrich, der für fröhliche Stunden vor dem Bildschirm sorgt. Die Vielseitigkeit von LEGO 2K Drive manifestiert sich in den vielfältigen Rennmodi und Aktivitäten. Ob klassische Rennen, Drift-Challenges oder Trick-Wettbewerbe, das Spiel bietet eine breit gefächerte Auswahl an Optionen. Insbesondere ist der kreative Streckeneditor hervorzuheben, der den Spielern die Möglichkeit gibt, ihre eigenen Rennstrecken zu entwerfen. Diese können dann mit anderen Spielern geteilt werden, was für zusätzliche Motivation und langanhaltenden Spielspaß sorgt. Trotzdem kann das Gesamterlebnis durch das monetäre System beeinträchtigt werden. Die Verwendung von Münzen als Premiumwährung könnte dazu führen, dass Spieler, die nicht bereit sind, zusätzliches Geld auszugeben, sich frustriert fühlen. Während die auf Familien ausgerichtete Ausrichtung des Spiels durchaus ansprechend ist, könnten Hardcore-Rennspielfans möglicherweise nach mehr Tiefe und Realismus suchen. Dennoch bietet LEGO 2K Drive eine ausgewogene Mischung aus Arcade-Action und LEGO-Kreativität. ### Darkest Dungeon II (PC) Test Bereitet euch vor, erneut in die Abgründe der Dunkelheit einzutauchen, denn Darkest Dungeon II ist da! Dieses lang erwartete Sequel bietet eine düstere und gnadenlose Mischung aus strategischem Gameplay und psychologischem Horror. Wir hatten die Gelegenheit, einen Blick auf Darkest Dungeon II zu werfen. Lasst uns herausfinden, ob dieses Spiel die hohen Erwartungen erfüllen kann. Darkest Dungeon II - Die Verbesserungen der Dunkelheit Die Fortsetzung von Darkest Dungeon, Darkest Dungeon II, taucht tiefer in die Abgründe des Wahnsinns und des Horrors ein, die das erste Spiel so fesselnd gemacht haben. Dabei präsentiert es nicht nur das vertraute Spielgefühl, sondern bringt auch eine Vielzahl von Verbesserungen und Innovationen mit sich, die das Spielerlebnis noch intensiver gestalten. Eine der bemerkenswertesten Verbesserungen betrifft die Präsentation und die Atmosphäre des Spiels. Darkest Dungeon II führt die visuelle Brillanz des Originals fort und steigert sie sogar noch. Die düstere und unheimliche Welt wird durch beeindruckende Animationen und stimmungsvolle Lichteffekte lebendig. Die Charaktermodelle und die Umgebungen sind detaillierter und vermitteln die düstere Ästhetik des Spiels auf eindringliche Weise. Diese visuellen Verbesserungen tragen dazu bei, die emotionale Tiefe und den psychologischen Horror des Spiels noch intensiver zu erleben. Darkest Dungeon II bietet ein tiefgreifendes taktisches Gameplay, das die Spieler vor immer neue strategische Herausforderungen stellt. Die Mechaniken des Spiels erfordern eine sorgfältige Planung und Überlegung in jeder Phase des Abenteuers. Die Balance zwischen dem Kampf, der Ressourcenverwaltung und der Charakterentwicklung ist komplex, aber äußerst befriedigend. Jeder Zug und jede Entscheidung können weitreichende Konsequenzen haben, wodurch die Spieler in ein fortwährendes Dilemma zwischen Risiko und Belohnung geraten. Die Charakterentwicklung und Anpassung haben in Darkest Dungeon II eine neue Tiefe erreicht. Die Helden verfügen über eine Vielzahl von Fähigkeiten, die sie im Laufe des Spiels erlernen und verbessern können. Dies eröffnet den Spielern eine breite Palette von taktischen Möglichkeiten, um sich den Herausforderungen zu stellen. Die Anpassungsmöglichkeiten sind vielfältig, wodurch verschiedene Strategien ausprobiert und personalisierte Teams zusammengestellt werden können. Die tiefe und reichhaltige Charakterentwicklung trägt dazu bei, eine emotionale Bindung zu den Helden aufzubauen und ihre Schicksale zu erleben. Darkest Dungeon II - Eine Reise durch Wahnsinn und Überleben In Darkest Dungeon II werden die Spieler auf eine fesselnde Reise durch Wahnsinn und Überleben mitgenommen. Die düstere Erzählung des Spiels entfaltet sich in einer beklemmenden Welt, die von Dunkelheit und Verzweiflung durchdrungen ist. Die Charaktere sind vielschichtig und jeder von ihnen trägt seine eigenen Dämonen und Ängste mit sich. Diese tiefe Charakterisierung verleiht der Erzählung eine emotionale Tiefe, während die Spieler ihre Helden durch die Schrecken der Dunkelheit führen. Die Rogue-like Elemente, die Darkest Dungeon II in seine Mechaniken integriert hat, tragen erheblich zur Spannung und Wiederspielbarkeit bei. Die zufällig generierten Ereignisse und Begegnungen fügen eine Schicht der Unberechenbarkeit hinzu, die die Spieler dazu zwingt, sich immer wieder anzupassen. Die Entscheidungen, die in jedem Moment getroffen werden, können den Verlauf der Geschichte dramatisch beeinflussen, wodurch eine fesselnde und unvorhersehbare Spielerfahrung entsteht. Die Balance zwischen Risiko und Belohnung ist subtil eingebettet, was dazu führt, dass die Spieler ständig zwischen wagemutigen Unternehmungen und der Erhaltung ihrer Ressourcen abwägen müssen. Die Herausforderungen, auf die die Spieler stoßen, können sich von brutalen Kämpfen gegen unheimliche Kreaturen bis hin zu moralischen Entscheidungen erstrecken, die die psychische Gesundheit der Helden beeinflussen. Dieses dynamische Gleichgewicht verleiht Darkest Dungeon II eine Intensität, die immer wieder in den Bann zieht. Ein Aspekt, der Darkest Dungeon II von anderen Spielen abhebt, ist seine Betonung des psychologischen Horrors. Die dunkle und bedrohliche Atmosphäre des Spiels wird nicht nur durch die visuellen und auditiven Elemente geschaffen, sondern auch durch die psychischen Belastungen, denen die Helden ausgesetzt sind. Der Wahnsinn lauert in den Schatten, und die Helden können psychische Erkrankungen und Traumata entwickeln, die ihre Leistungsfähigkeit im Kampf und ihre Interaktionen beeinflussen. Dies fügt eine zusätzliche Ebene des strategischen Denkens hinzu, während die Spieler versuchen, ihre Gruppe am Rande des Zusammenbruchs zu führen. Trotz all seiner Stärken ist es wichtig anzumerken, dass Darkest Dungeon II eine steile Lernkurve haben kann, die einige Spieler möglicherweise abschreckt. Neueinsteiger müssen Geduld aufbringen und bereit sein, aus ihren Fehlern zu lernen, um in dieser herausfordernden und komplexen Welt zu überleben. Die Rogue-like Natur des Spiels bedeutet auch, dass Fehlschläge und Verluste unausweichlich sind. Dies mag für manche frustrierend sein, kann aber auch zu den befriedigendsten Momenten führen, wenn man es schafft, trotz aller Widrigkeiten zu überleben. Darkest Dungeon II - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=fq53pdxY-0U ### Puzzle Bobble Everybubble (Switch) Test Puzzle Bobble Everybubble! ist der neueste Release in der langjährigen Serie, und größtenteils ist es gelungen, das Besondere des Spiels beizubehalten und gleichzeitig ein paar willkommene Wendungen hinzuzufügen. Insbesondere der Koop-Modus dürfte langjährige Fans dieser Spielreihe besonders freuen. Für den Nintendo Switch exklusiven Titel heißt es nämlich ab jetzt, mit Freunden spielt es sich besser. Ob das auch so in den anderen Bereichen des Spiels so beibehalten werden konnte, erfahrt ihr in unserem folgenden Test. Puzzle Bobble Everybubble - Trefft die Rasselbande Die Geschichte von Puzzle Bobble Everybubble! ist unglaublich albern, denn im Grunde versuchen Bub und Bob, die kleineren Bewohner der Regenbogeninseln zu retten, nachdem die niedlichen Biester gelernt haben, wie man Blasen pustet. Natürlich sind diese Chibi-Versionen von Bub nicht für diese Fähigkeit verantwortlich, also schießen sie ihre Seifenblasen überall hin, während sie auf ihrem Weg alle möglichen Viecher wie Chack'n einfangen. Während du spielst, schaltest du Charaktere für den VS-Modus sowie Einträge im Erinnerungsalbum frei, was immer lohnend ist. Ich finde es auch toll, dass man die Story-Abschnitte jederzeit wiederholen kann, um die volle Punktzahl zu erreichen. Zu dem Duo gesellen sich Peb und Pab, die weiblichen Versionen von Bub und Bob, und die Dialoge zwischen ihnen sind urkomisch, vor allem, wenn sie vergessen, was sie eigentlich tun sollen, und einfach nur Spaß miteinander haben wollen.Der Hauptmodus von Puzzle Bobble Everybubble! ist Story, in dem bis zu 4 Freunde zusammenarbeiten können, während sie versuchen, die vielen Rätsel der Regenbogeninseln zu lösen. Diese befinden sich in verschiedenen Bereichen der Karte, wobei jeder Bereich 15 Stufen sowie 10 EX-Stufen enthält, die optional und schwieriger sind. Während du die ersten Gebiete meisterst, lernst du den Umgang mit den Spezialblasen. Wenn du die Hauptstufen in einem Gebiet abgeschlossen hast, bekommst du einen lustigen Epilog zu sehen und erhältst Zugang zum nächsten Gebiet. Wenn du einfach nur eine hohe Punktzahl erreichen willst, kannst du jederzeit den Turm des Barons herausfordern, der sich in der Mitte der Karte befindet und wie ein Überlebensmodus funktioniert. Puzzle Bobble Everybubble - Spaß außerhalb der Story Wenn du genug von deinen Freunden hast und ein wenig Wettkampfspaß genießen willst, gibt es natürlich den VS-Modus. Hier kann man entweder online mit Ranglisten- oder Passwort-Matches sowie lokale Matches genießen, was cool ist, aber ich wünschte, man könnte 4 Spieler gegeneinander antreten lassen, weil man nur die Wahl zwischen 1-on-1 oder 2-on-2 hat, was ein bisschen enttäuschend ist. Nichtsdestotrotz macht es Spaß, gegen Freunde anzutreten, vor allem, wenn man schnell genug ist, um seine Freunde einen Haufen Blasen in den Weg zu werfen, während dessen Spiel schnell zu Ende ist. Zu guter Letzt bietet Puzzle Bobble Everybubble! mit Puzzle Bobble VS Space Invaders einen sehr lustigen Spezialmodus. In diesem Modus arbeitet man mit Freunden zusammen und versucht, Blasen zu werfen, die die Eindringlinge enthalten. Ich fand das Gameplay anfangs sehr einfach, aber als ich merkte, dass man Blasen werfen kann, um das feindliche Feuer in der Luft zu stoppen, war ich von der reaktionsbasierten Formel ziemlich angetan. Obwohl ich alle Möglichkeiten, mit Freunden zu spielen, sehr schätze, muss ich zugeben, dass ich einige der Modi und Mechanismen vermisse, die in früheren Puzzle-Bobble-Spielen enthalten waren, sodass dies keineswegs ein umfassender Höhepunkt der Serie ist. Der Multiplayer ist in der Hinsicht gut, aber leider noch nicht so weit, wie er sein könnte. Schließlich gibt es für die Switch auch weitere Titel mit bis zu 8 Spielern gleichzeitig. Puzzle Bobble Everybubble! stellt eine großartige Rückkehr der kultigen Serie dar. Es mag ein paar Fehltritte bei einigen kleineren Gameplay-Elementen geben, aber was hier geboten wird, ist immer noch eine großartige Sammlung von Sprengspaß, den man leicht mit Freunden genießen kann. Daher ist der Titel definitiv mehr für Koop-Runden oder zum Abschalten geeignet. Puzzle Bobble Everybubble! - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=fp5UdHLgs6A ### Mega Man Battle Network Legacy Collection (PC) Test Die Mega Man Battle Network Legacy Collection ist für Fans der Reihe ein Licht am Horizont. Nachdem seit der Nintendo DS Ära kein Battle Network Spiel mehr erschienen ist, haben sich viele Spieler zusammengetan und private Turniere durchgeführt, um die Community am Leben zu erhalten. Zwar ist das definitiv toll, aber sehr umständlich. Mit der Legacy Collection hat die lange Warterei ein Ende, denn es gibt alle 6 Spiele der Reihe nun auf den neuen Konsolen. Dazu kommt, dass ihr erstmalig Zugriff auf alle Battle Chips (auch die Japan exklusiven habt) und Multiplayer! Wie sich das alte Spiel auf der aktuellen Generation macht, erfahrt ihr hier. Mega Man Battle Network Legacy Collection - Ein Held kehrt zurück Mega Man Battle Network spielt in der fernen Zukunft, in der die Netzwerktechnologie floriert. Jeder trägt ein fortschrittliches Gerät in seiner Tasche mit sich herum, das PET genannt wird und verschiedene Aufgaben wie das Versenden von E-Mails und das Tätigen von Telefonanrufen erledigen kann, aber vor allem das Net Navi der Personen beherbergt. Ein Net Navi ist eine künstliche Intelligenz, die als Vertreter einer Person in der digitalen Welt des Internets agiert, die hier als ein navigierbarer, physischer Raum realisiert wird. Klingt ein bisschen, wie die heutigen Smartphones mit Siri, Alexa und Google, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied. Die Viren im Internet nehmen die Form von Monstern an, die von Netbattlers (Navi und Menschen Paaren) in Schach gehalten werden müssen. Jedes Spiel folgt den Abenteuern von Lan Hikari und seinem Navi, Mega Man.EXE, die in verschiedene Verschwörungen verwickelt werden, um die Welt zu retten. Die Erzählungen sind in der Regel in eine Reihe von kleinen Handlungsbögen unterteilt, die irgendwie mit Lans Schulleben verknüpft sind und die jeweils in einem Kampf gegen ein anderes mächtiges Netz-Navi ausarten sowie die Gesamthandlung ein Stück weiter voranbringen. Obwohl die Spiele dazu neigen, sich ein wenig zu sehr auf die "Macht der Freundschaft" zu verlassen, steckt im Kern der Geschichte dennoch viel Herzblut. Die Beziehung zwischen Lan und Mega Man ist über alle sechs Spiele hinweg besonders gut ausgearbeitet, und die Kernbesetzung an unterstützenden Freunden und Verbündeten verleiht der Geschichte im Laufe der Entwicklung eine schöne Struktur. Ob es nun die etwas feindselige Freundschaft zwischen Lan und seinem besten Freund Dex oder die subtile Romanze zwischen ihm und Mayl ist, es gibt viele großartige charakterliche Momente, die die Geschichte menschlich machen. Mega Man Battle Network Legacy Collection - Ab ins Internet! Das Gameplay von Battle Network folgt einer RPG-ähnlichen Struktur, in der du entweder als Lan oder als Mega Man isometrische Welten erkundest. So ziemlich alles, was mit Technologie zu tun hat, kann angeschlossen werden, und viele Geräte sind direkt mit dem Internet verbunden, das wie ein großer Super-Dungeon wirkt, den man im Laufe der Geschichte immer mehr aufdeckt. In Anlehnung an die Designphilosophie der klassischen Mega Man-Spiele erhält auch der Bösewicht jedes Handlungsbogens seinen eigenen thematischen Dungeon, der in der Regel Rätsel und Umweltgefahren enthält, die zu seinem Aussehen passen. Blast Man zum Beispiel herrscht über ein Gebiet, in dem Feuerstürme aus jeder Richtung und zu jeder Zeit kommen können. Überall sind Stahlwürfel platziert, hinter denen man sich verstecken kann, wenn man einen Feuersturm kommen sieht, und man nimmt Schaden, wenn man nicht rechtzeitig in Deckung gehen kann. Hin und wieder stößt man auch auf Abschnitte des Dungeons, die Informationen oder Aktionen von Lans Seite in der realen Welt erfordern. Zum Beispiel ist der Kerker von Flash Man anfangs zu dunkel, als dass Mega Man irgendetwas sehen könnte, sodass Lan gelegentlich in einen nahe gelegenen Raum laufen muss, um einen Lichtschalter zu betätigen. Das gibt Lan zwar etwas zu tun, kann sich aber manchmal etwas gezwungen anfühlen, obwohl wir es zu schätzen wissen, dass die Dungeons in der Regel betonen, dass das Duo als Team agiert und nicht nur Mega Man die ganze schwere Arbeit macht. Die Kämpfe in Mega Man Battle Network basieren auf einem innovativen Ansatz für Action und Deckbau, der mit Ausnahme von One Step From Eden in keinem anderen Spiel oder einer anderen Serie seither zu finden war. Die Kämpfe werden nach dem Zufallsprinzip ausgelöst und führen Sie auf ein 6x3-großes Schlachtfeld, dessen rechte Hälfte von Viren bevölkert werden kann, während die linke Hälfte für Mega Man reserviert ist. Bevor der Kampf beginnt, werden fünf Kampfchips - die Angriffe oder Unterstützungsaktionen darstellen, die du ausführen kannst - zufällig aus dem Chip-Ordner ausgewählt und dir zur Auswahl vorgelegt, obwohl die Chancen ziemlich gut stehen, dass du nur zwei oder drei auf einmal auswählen kannst. Jeder Chip ist mit einem alphabetischen Code versehen, und du kannst nur Chips auswählen, die entweder Duplikate voneinander sind oder einen gemeinsamen alphabetischen Code haben. Sobald du deine Auswahl getroffen hast, wechselst du in die Aktionsphase des Kampfes, in der du dich geschickt zwischen den Feldern auf dem Raster bewegen musst, um gegnerischen Angriffen auszuweichen und dich für effektive Schüsse auf deine Feinde aufzustellen. Mega Man verfügt über seinen treuen Megabuster, mit dem er seine Gegner abschießen kann. Dieser kann aufgeladen werden, um einen noch schädlicheren Schuss abzugeben, obwohl Chips immer deine Hauptschadensquelle sein werden. Während der Aktionsphase füllt sich im Laufe einiger Sekunden eine Leiste am oberen Bildschirmrand; ist sie voll, kannst du das Menü aufrufen, um weitere Chips auszuwählen und den Zyklus zu wiederholen. In der Praxis ist dieses Kampfsystem nach wie vor ein brillantes und dynamisches Mittel, vor allem, wenn man bedenkt, dass es eine relativ hohe Fertigkeitsgrenze hat. In späteren Spielen kannst du zum Beispiel einen Gegenangriff ausführen, wenn du es schaffst, deinenGegnern während der Aufziehanimation seines Angriffs Schaden zuzufügen, wodurch dieser an Ort und Stelle eingefroren wird und der Schaden deines nächsten Angriffs verdoppelt wird. Und obwohl es schwierig ist, einen Chip-Ordner zu bauen, der einfach nicht funktioniert, ist es sehr wichtig, Decks zu bauen, die Synergien zwischen Chip-Codes und Elementar-Typen nutzen, neben eher technischen Überlegungen wie dem Timing von Animationen. Der Aufbau eines richtigen Chip-Ordners ist also eine interessante Übung, die sich auch immer wieder erneuert, wenn man langsam eine größere Sammlung von Hunderten von Chips anhäuft. Mega Man Battle Network Legacy Collection - Tiefgreifendes Kampfsystem Obwohl die durchschnittliche Virusbegegnung eure Fähigkeiten nicht übermäßig fordern, gibt es dennoch viele interessante Möglichkeiten, wie eure Feinde mit der Spielmechanik umgehen. Ein Feind greift zum Beispiel an, indem er eine Zeitbombe an einer zufälligen Stelle auf eurer Seite des Schlachtfelds platziert, so dass Mega Man sie zerstören muss, bevor sie seine ganze Seite zerstört. Ein anderer Feind kann auf eurer Seite des Feldes Löcher erzeugen, die eure Fähigkeit einschränken, anderen gegnerischen Angriffen auszuweichen. Jeder Endgegner hat auch seine eigenen Gimmicks und Elementarangriffe, z. B. müssen ihr euch hinter Barrieren auf dem Schlachtfeld versteckt, um einem direktionalen Superangriff auszuweichen. Je nach Spiel gibt es auch zusätzliche Mechanismen, die das Kampfsystem noch weiter ausbauen. Battle Network 5 führt Befreiungsmissionen ein, die einen SRPG-ähnlichen Modus zur Rückeroberung bestimmter Bereiche des Internets von Terroristen bieten. In Battle Network 6 hingegen könnet ihr im Kampf "Beast Out" wählen und Mega Man in eine Halbbestienversion seiner selbst verwandeln, die weitaus mehr Schaden anrichtet, obwohl ihr dabei Gefahr lauft, die Kontrolle zu verlieren und Chips und Angriffe zufällig einzusetzen. Wir haben es zu schätzen gewusst, wie die Entwickler dieses Kampfsystem mit jedem weiteren Teil weiterentwickelt hat. Es hat nie seinen eigentlichen Reiz verloren, aber jedes Spiel bringt einige interessante neue Ideen ein, die es wirklich in sich haben. Der einzige wirkliche Nachteil dieses Kampfsystems ist, dass die Rate der zufälligen Begegnungen ein wenig zu hoch ist. Oftmals versucht man, in einem Dungeon ein Rätsel zu lösen, nur um alle paar Sekunden von einer weiteren Gruppe leicht zu besiegender Viren unterbrochen zu werden. Die Kämpfe dauern in der Regel nicht länger als 30 Sekunden und in der Regel sogar weniger als 10 Sekunden, aber es kann trotzdem immer wieder ein Ärgernis sein. Capcom hat bei dieser Neuauflage keine Möglichkeit vorgesehen, die Kampfgeschwindigkeit zu verringern, aber es hat sich als sinnvoll erwiesen, einen "Buster MAX"-Modus einzubauen, in dem der Megabuster das Hundertfache seines normalen Schadens pro ungeladenem Schuss verursacht. Dieser Modus lässt sich jederzeit ein- oder ausschalten und er macht so gut wie jeden Gegner oder Bosskampf trivial, was eine gute Lösung für diejenigen sein kann, die die Spiele schnell durchspielen wollen. Jede bisherige Mega Man-Kollektion hatte einen neuen zusätzlichen Modus, um das Paket abzurunden, und Capcom hat das auch hier beibehalten, indem es einen vollwertigen Online-Modus für den Tausch mit Chips und Online-Kämpfe eingebaut hat. Bei den Kämpfen kann man entweder im Gelegenheits- oder im Ranglistenmodus spielen und Regeln festlegen, z. B. ob Patch-Karten erlaubt sind oder ob der Verlierer dem Gewinner einen Kampfchip aushändigen muss. Es gab bereits vor diesem Spiel eine große Battle Network Community, aber dank der Collection hat nun jeder die Chance Online gegen andere antreten zu können. Was die Präsentation betrifft, so haben diese Spiele den Test der Zeit recht gut überstanden und sehen auch heute noch gut aus. Obwohl die Oberwelt und die Erkundungsabschnitte ab dem vierten Spiel einen spürbaren Rückgang auf einen einfacheren Grafikstil hinnehmen mussten, haben die futuristischen Umgebungen und digitalen Landschaften dennoch einen unverwechselbaren und eindrucksvollen Look, während die Virendesigns sowohl einprägsam als auch kreativ sind. Außerdem gibt es auch verschiedene Optionen zum Ändern der Bildschirmgröße, zum Auswählen verschiedener thematischer Rahmen oder zum Hinzufügen eines (groben) Glättungsfilters, fall dich die gezackten Pixelkanten stören, was dir ein ordentliches Maß an Kontrolle darüber gibt, wie diese Spiele beim Spielen aussehen sollen. Mega Man Battle Network Legacy Collection - Menge Inhalt in einem Spiel Was relational für einige nicht so gut gealtert ist, dürfte die Musik des Spiels sein. Ich habe in diesem Fall einen Nostalgietrip erlebt, dennoch könnte der schöne Sound des altmodischen Game Boy Advance für einige durchaus nervig sein. Als zusätzlichen Inhalt hat Capcom eine umfangreiche Galerie mit Werbe- und Konzeptzeichnungen für jedes Spiel sowie eine Musikgalerie mit Originalstücken und einigen Remixen beigefügt. Außerdem können die exklusiven japanischen Patch-Karten (wie eine alte Version von amiibo) jetzt über ein Menü in jedem Spiel "eingescannt" werden, um einige hilfreiche Goodies zu erhalten, und sogar die Nebeninhalte, die mit Konamis Boktai-Serie verbunden sind, wurden hier aufgenommen. Nichts davon ist wirklich spielverändernd, aber es zeigt, dass Capcom die Extrameile gegangen ist, um sicherzustellen, dass die alten Spiele auf die vollständigste Art und Weise präsentiert werden. Das hätten wir uns auch bei dem letzten Pokemon Remake gewünscht. Für diejenigen, die wirklich süchtig werden, gibt es eine ganze Menge Inhalt zu erkunden. Jedes Spiel kann in etwa 20 Stunden durchgespielt werden, aber man kann diese Zahl leicht verdreifachen, wenn man alle Inhalte sehen und jeden Eintrag vollständig abschließen möchte. Manchmal kann das ein bisschen anstrengend sein - bei Battle Network 4 muss man das ganze Spiel dreimal durchspielen, bevor man alles freischalten kann -, aber die meisten der Inhalte nach dem Spiel sind ziemlich fesselnd. Die Jagd nach allen geheimen Chips, um deine Bibliothek zu vervollständigen, das Lösen von Rätsel und brutale Superboss-Kämpfe sind hier an der Tagesordnung und bieten eine Menge zusätzlicher Herausforderungen für diejenigen, denen die Geschichte von Mega Man zu einfach war. https://www.youtube.com/watch?v=i91NizX6MQQ ### Star Wars Jedi Survivor (PS5) Test Star Wars Jedi Survivor kann im Test auf spielerischer Ebene vollends überzeugen. Auf technischer Ebene hingegen geben sich Performance-Probleme und ein atemberaubendes Art-Design die Klinke. Doch viel wichtiger ist: Kann der Nachfolger von Fallen Order ebenfalls so sehr überzeugen? Das und noch ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen! Wir beginnen bereits mit einem aufregenden Lauf, wenn die Dinge mit einem kurzen Abenteuer auf dem imperialen Coruscant beginnen, das an "Eine neue Hoffnung" erinnert, bevor eine atemberaubende Flucht stattfindet. Du wirst schnell wieder in die Rolle des Macht-Pushens von Sturmtruppen von Vorsprüngen geworfen und kombinierst Bewegungstricks wie Wandlaufen, Klettern, Schwingen und das Rutschen von Rampen. Und das ist erst der Anfang - der Spider-Man-artige Enterhaken (der nur an vorbestimmten Punkten funktioniert) wird eingeführt, bevor du Coruscant verlässt, und von da an gibt es ständig neue Freischaltungen in einem lohnenden Tempo. Wenn du die Fähigkeit des Schwebens in der Luft freischaltest und sie mit deinem Doppelsprung kombinierst, geht es richtig los - du kannst so verrückte Entfernungen zurücklegen, ohne den Boden zu berühren und dich zweimal um die Ecke bewegen, dass ich komplett überdenken musste, was möglich ist. Es ist nicht so, als hätte Star Wars Jedi Survivor den Luftschub erfunden, aber Respawn macht ausgezeichneten Gebrauch davon und lässt seine Muskeln aus "Titanfall" noch einmal spielen. Star Wars Jedi Survivor – 5 Stile für jede Situation Die Fortbewegung ist definitiv befriedigend, aber Lichtschwerter sind natürlich die Stars des Krieges. Star Wars Jedi Survivor hebt das ausgezeichnete Duellieren aus "Fallen Order" um mehrere Stufen an, mit fünf verschiedenen Kampfhaltungen, die alle brillant animiert sind und einige der schillerndsten und erbittertsten Nahkampfschlachten im Star Wars-Universum bieten, die ich je gesehen habe. Du musst nicht einmal besonders gut darin sein, den richtigen Zeitpunkt für Angriffe, Paraden und Ausweichmanöver zu treffen, damit die Kämpfe spektakulär und flüssig aussehen, während du dich einen Weg durch Feinde bahnst (aber wenn du es bist, sieht es noch cooler aus). Die Tatsache, dass nun auch manchmal Arme und Beine von Sturmtruppen und anderen humanoiden Gegnern abgetrennt werden können - nicht nur von Droiden und Kreaturen, die absolut zerfetzt werden - verleiht den Tötungsanimationen ein noch erfüllenderes Gefühl von Macht. Nachdem ich mich mit den Einzel-, Doppelklingen- und Zweihand-Kampfhaltungen aus "Fallen Order" vertraut gemacht hatte, entschied ich mich kurzzeitig für die beiden neuen Haltungen: den von Kylo Ren inspirierten Crossguard-Stil und die Hybrid-Blaster-Haltung. Der Crossguard-Stil behandelt dein Lichtschwert wie ein langsames und schweres Breitschwert, das sich hervorragend eignet, um ein betäubtes Ziel auf den Boden zu hämmern. Die letztere Haltung stattet dich mit einer Nebenwaffe aus, um kleine Feinde zu besiegen, ohne die Distanz schließen zu müssen, und macht kurzen Prozess mit Flammenwerfer-Sturmtruppen, Tiergruppen oder anderen, die gerne nah rangehen. Natürlich fühlte ich mich, sobald ich die Fähigkeit freigeschaltet hatte, mein Crossguard zu werfen, um Gegner etwas weiter entfernt zu treffen, in der Lage, mit beiden Haltungen praktisch jeden Feind zu bezwingen, wenn es nötig war, und machte mich bereit für das Abenteuer. Diese Lichtschwerter passen gut zu dem erweiterten Satz von Machtfähigkeiten, mit denen du Dinge tun kannst, wie eine ganze Gruppe von Feinden heranzuziehen und dann einen drehenden Hieb auszuführen, um sie alle wie Grashalme niederzumähen. Du kannst immer nur zwei der fünf Haltungen gleichzeitig ausrüsten, was anfangs künstlich begrenzend erscheint - und wenn man darüber nachdenkt, ist es das auch -, aber ich begann es zu schätzen, weil es meiner Version von Cal mehr Persönlichkeit als Kämpfer verlieh. Du kannst natürlich deine Haltungen an jedem Meditationskreis austauschen, aber besonders in den ersten Stunden hast du nur begrenzt viele Fertigkeitspunkte zur Verfügung (und nur eine kostenlose Neuzuweisung). Jede Haltung hat ihren eigenen Fertigkeitsbaum, daher wirst du ermutigt, dich zu spezialisieren, und als ich die zweite Hälfte der Geschichte erreichte, hatte ich meine klaren Favoriten, und keinerlei Bedauern. Star Wars Jedi Survivor – Tolle Story & Charaktere Es ist eine Geschichte, die ihre Aufgabe gut erfüllt: Dich von einer aufregenden Actionszene zur nächsten zu bringen. Früh im Spiel und buchstäblich durch einen Unfall hineinversetzt, findet sich Cal in einem Wettlauf wieder, um eine Art Karte zu einem verlorenen Schatzplaneten zu finden. Das passt sehr gut zur Vorstellung von ihm als dem Nathan Drake des Star Wars-Universums und führt zu zahlreichen Gelegenheiten, alte (nun ja, zumindest alte und verlassene) Rätselkammern zu besuchen, in denen du dein Geschick, die Macht und eine erweiterte Palette von Gerätschaften einsetzen musst, um sie zu lösen. Wichtig für ein Spiel wie dieses ist, dass es selten den Eindruck erweckt, dass Zeitdruck besteht, um zum nächsten Ziel zu gelangen. Daher fühlt es sich nicht wie eine Vernachlässigung der Verantwortung an, die Galaxie zu retten, wenn du einen Umweg machst, um eine Nebenquest zu absolvieren, um vermisste Prospektoren in einer Mine zu untersuchen, herauszufinden, was in einer Droidenfabrik schiefgelaufen ist oder den vielen anderen Gerüchten nachzugehen, die dir von Einheimischen präsentiert werden. Trotz eines weitgehend unterhaltsamen Abenteuers ist mein Hauptproblem mit der Geschichte, dass nahezu jede große Wendung so stark angedeutet wird, dass es nur eine Frage der Zeit war, wann sie aufgedeckt wird, nicht ob. Die Identitäten der Hauptgegner sind zum jetzigen Zeitpunkt geheim und sollen hier ungespoilert bleiben, aber sie sind ziemlich leicht aus einer Lichtjahr-Entfernung erkennbar. In jedem Fall sind sie jedoch so geschrieben und gespielt, dass sie genug Tiefe haben, um nicht wie Wiederholungen von Gegnern zu wirken, denen Cal zuvor gegenüberstand, und keiner von ihnen ist ein zweidimensionaler Sith-Lord, der irgendwie zurückgekehrt ist. Es steckt mehr in ihnen, da "Survivor" größtenteils Charaktere über die Handlung priorisiert. Die Besetzung, die ich in "Fallen Order" so sehr genossen habe, ist wieder voll dabei, und dieses Mal wird Cameron Monaghans Cal nicht so leicht von der Crew der Mantis in den Schatten gestellt. Seine Motivationen gehen über den Kampf gegen das Imperium hinaus: Es geht darum, ob er ein Leben führen kann, in dem er mehr ist als nur ein Widerstandskämpfer, seine Schuldgefühle loslässt und ein sicheres Zuhause findet. Sein Weg nach der Flucht vor Order 66 wird mit dem kontrastiert, was hätte sein können, wenn er andere Prioritäten gehabt und andere Entscheidungen getroffen hätte. Das verleiht ihm viel mehr Charakterentwicklung als er hatte, als er einfach nur ein traumatisierter Flüchtling war, der lernte, ein Jedi zu sein. Seine Entscheidungen haben mehr Gewicht, was ihn zu einem viel stärker ausgearbeiteten Protagonisten macht, diesmal. Star Wars Jedi Survivor – Starkes Level-Design mit cleveren Puzzles Wenn es um Umgebungen geht, führt uns diese Reise zu einer Handvoll bisher unentdeckter Planeten, von denen einige weitläufig sind und eine Vielzahl von extrem unterschiedlichen Gebieten beinhalten. Koboh zum Beispiel hat alles von Grasland über Sumpf bis hin zu unterirdischen Einrichtungen, einem riesigen abgestürzten separatistischen Schiff und sogar seine eigene Version von Cloud City. Sie sind weit entfernt von den typischen eintönigen Star Wars-Welten wie Tatooine oder dem Waldmond Endor, die entweder zu 100 Prozent aus Wüste oder komplett von Mammutbäumen bedeckt sind. Jedes Mal, wenn ich ein neues Gebiet betrat, umkreiste ich die Kamera und suchte nach den typischen Zeichen, die die Level-Designer hinterlassen, um anzuzeigen, dass eine Wand begehbar ist, sich an eine Decke geklammert werden kann, durch einen Riss gequetscht werden kann und mehr. Als ich meine 30-stündige Reise durch die Geschichte beendet hatte, hatte ich sogar Schwierigkeiten, mich daran zu erinnern, all die erlernten Fähigkeiten zu nutzen, weil es einfach so viele davon gibt. Die Level sind sorgfältig durchdachte Rätsel an sich, und nur selten stieß ich auf etwas, das sich nicht intuitiv oder fair anfühlte, sobald ich alle Werkzeuge berücksichtigt hatte, die mir zur Verfügung standen. Angesichts der Tatsache, dass dieses Abenteuer ungefähr zu gleichen Teilen aus Kämpfen und Rätsellösungen besteht, spielt die Tatsache, dass es eine breite Auswahl an verschiedenen Arten gibt, zu seinem Vorteil. Rätsel, die sich mit der Lenkung von Energiebündeln befassen und sogar das Malen von Pfaden erfordern, sind clever und gut gemacht, auf Augenhöhe (und teilweise mit ähnlichen Ideen) von dem, was wir im letzten Jahr in God of War Ragnarok gesehen haben. Einige erfordern den Einsatz von BD-1, um Projektile abzuschießen und ferngesteuerte Schalter auszulösen, andere beinhalten rollende Zielsuchbomben, und wieder andere verwenden aufstellbare Ballons, an denen du dich festhalten und abstoßen kannst. Einige der Haupt-Handlungsrätsel ließen mich einige Minuten lang grübeln, bevor mir die Lösung einfiel, was genau das richtige Maß an Herausforderung ist. Sie sind zwar nicht bahnbrechend in ihrem Design, aber dennoch durchweg unterhaltsam. Star Wars Jedi Survivor – Sehr viel zu tun Wenn es darum geht, diese Bosse überhaupt zu verfolgen, schätze ich auf jeden Fall, dass die Jedi-Spiele dir eine Karte geben (im Gegensatz zu anderen Spielen dieses Stils, die es lieben, dich selbst herausfinden zu lassen), aber was die Benutzerfreundlichkeit betrifft, lässt sie etwas zu wünschen übrig. Genauso wie in Fallen Order scheint diese Karte so darauf bedacht zu sein, einem hellblauen Star Wars-Hologramm zu ähneln, dass es nicht immer leicht ist zu erkennen, was man betrachtet, und die Wegbeschreibungen sind nicht immer genau. Die gestrichelten Linien waren jedoch im Allgemeinen gut genug, um mich in die richtige Richtung zu lenken, wenn ich Schwierigkeiten hatte, einen Weg nach vorne zu finden oder mich verloren fühlte, oder um mich umzuleiten, wenn ich versuchte, an einem Hindernis vorbeizukommen, für das ich noch nicht die richtige Ausrüstung hatte. Außerdem hat Respawn uns diesmal die Möglichkeit gegeben, zwischen Speicherpunkten zu reisen, was wie eine Gnade wirkt, wenn das Ziel auf der anderen Seite einer dieser großen labyrinthartigen Karten liegt. Diese Karten sind auch dicht bevölkert, und Survivor ist randvoll mit Dingen, die außerhalb der Hauptgeschichte zu tun sind, einschließlich Kopfgeldjägern und legendären Kreaturen, die man aufspüren und erlegen kann, Kampfherausforderungen und mehr. Einige von ihnen sind wirklich hart, selbst auf dem Standard-Schwierigkeitsgrad Jedi-Ritter; Ich kann Ihnen nicht sagen, wie oft ich von diesem verfluchten Rancor mit seinem schnappenden und schmatzenden Angriff mit einem Treffer getötet wurde, außer dass es buchstäblich Dutzende Male waren. Aber am Ende habe ich ihn erwischt! Du wirst auch einen vollständigen New Game+ Modus freischalten, sobald du die Geschichte durchgespielt hast, was eine willkommene Funktion ist, die Fallen Order erst mehr als sechs Monate nach dem Start hatte. Dazu kommt noch eine erschreckende Menge an Dingen, die gesammelt werden können, einschließlich Pflanzen und Fischen, die dann in der Cantina in deiner Basisstadt auf Koboh ausgestellt werden können. Aber während es am Ende dieser Nebenquests vielleicht einige Freischaltungen gibt, überzeugt es nicht wirklich davon, dass dies Aktivitäten sind, auf die man viel Zeit verwenden sollte... es sei denn, du magst es wirklich, Samen auf Dachgärten fallen zu lassen oder ein virtuelles Aquarium zu beobachten. Natürlich sind manche Belohnungen für einen Star Wars-Fan viel verlockender. Cal's Lichtschwert und Blaster haben beide viele anpassbare kosmetische Teile, die du mischen und kombinieren kannst, um deine eigene Kreation zu erschaffen, und auch wenn du diese Details kaum erkennen kannst, wenn du es im Kampf verwendest, es sei denn, du zoomst mit dem Fotomodus hinein, ist es ein fantastisches, liebevolles Stück Star Wars-Detail, mit dem du dich besessen beschäftigen kannst, wann immer du ein neues Teil findest. Außerdem sind alle verfügbaren Farben für die Lichtschwertklinge kurz nach dem Beginn freigeschaltet, so dass du Cal von Anfang an mehr nach deinem eigenen Geschmack gestalten kannst. Das gilt auch für seine Auswahl an Kleidungsmöglichkeiten, die diesmal viel umfangreicher ist, sowie für seine völlig neuen Haar- und Bartoptionen. Er wird immer derselbe Cal Kestis darunter sein, aber dein Charakter mit Soulpatch und Mullet wird eine ganz andere Ausstrahlung haben als meiner, dessen Crew Cut und Bart an eine rothaarige Version von Amos Burton aus The Expanse erinnert. Ja, es ist ein wenig albern, Haar- und Bartoptionen in Schatztruhen zu finden, aber warum nicht? Star Wars Jedi Survivor – Technisch unausgereift Zwar ist Star Wars Jedi Survivor ein wunderschönes Spiel mit wunderschön detaillierten Umgebungen und Charakteren, aber das kann ich leider nicht immer von der Leistung sagen. Mein Durchspielen auf der PS5 hatte einige ziemlich starke FPS-Drops von den erwarteten 30 Bildern pro Sekunde im 4K-Qualitätsmodus, besonders wenn ich in Rauch oder Nebel kämpfte, was das Timing für Paraden und Ausweichmanöver schwierig machte. Enttäuschenderweise kommt selbst der 1440p-Performance-Modus nicht annähernd an eine konstante Bildrate von 60fps heran. ### Carrera RC - Mario Kart Bumble V Yoshi Test Unter Mario Kart Fans durfte es kein Geheimnis sein, dass Carrera RC mittlerweile passende Produkte zu diesem Spiel veröffentlicht. Von klein bis groß gibt es verschiedenste Wagen mit Mario, Yoshi, Luigi und noch einige mehr. Da wir selber riesige Mario Fans sind und gerade passend der Kinofilm läuft, haben wir entsprechend ein Carrera RC Mario Kart für euch getestet! Um genau zu sein, haben wir uns Bumble V Yoshi angesehen. Dabei handelt es sich um einen Yoshi in einem Bienenauto. Carrera RC - Erster Boxenstop bevor es losgeht Sei es für Kinder, Mario-Fans oder einfach Nintendo-Sammler, mit der Mario-Reihe von Carrera könnt ihr definitiv nichts falsch machen. Der Bumble V Yoshi kostet ca. 50 € und kommt in einer wirklich schicken Verpackung. Das dürfte Kinder bis auf den ersten Moment vermutlich wenig interessieren. Ich persönlich hätte Yoshi direkt in eine Vitrine packen wollen, weil dieser wie eine riesige Mario Kart Figur aussieht und toll zu meinem Merchandise passen würde. Dafür gibt es aber jedoch andere Produkte. Im Lieferumfang enthalten ist eine kleine Fernbedienung, zwei passende AAA-Batterien, Bumble V Yoshi, ein Akku mit 700 mAh für den RC und ein USB-Ladekabel. An dieser Stelle haben uns schon einige Kleinigkeiten gestört, denn wir hätten gerne Akkus für alle Geräte sowie ein passendes Ladegerät. Um den Akku laden zu können benötigt ihr nämlich einen USB-Anschluss oder einen entsprechenden Adapter, den ihr ggf. vom Handy entbehren müsst. Auch ein Schraubendreher darf im Haushalt nicht fehlen, denn die Batterien sind in einem Fach festgeschraubt. An dieser Stelle ist es nicht schlimm, da ihr selten an die Batterien der Fernbedienung geht. Beim RC selber müsst ihr jedoch alle 20 Minuten den Akku aufladen oder austauschen, um diesen 50 Minuten zu laden. Und auf Dauer kann es durchaus nervig werden, falls das Kind euch ständig ins Zimmer ruft, weil Yoshi mal wieder keinen Strom hat. Eine andere Lösung, die kompliziert für Kinder ist, aber trotzdem gut hält und eine schnellere Lademöglichkeit, mit eventuell USB-C, wäre hier meiner Meinung nach gerne gesehen. Carrera RC - Ab auf die Straße! Sobald Fernbedienung und Yoshi bereit sind, kann es sofort losgehen. Wir haben nicht lange gefackelt und haben erstmal zu Hause auf Marmor- und Fliesenboden das kleine RC flitzen lassen. Mit bis zu 9 km/h macht das schon durchaus Spaß, dennoch haben wir schnell bemerkt, dass der Boden viel ausmachen kann. Auf sehr glattem Boden drehen die Reifen gerne mal durch, bevor es volle Lotte losgeht. Auch zu hoher Teppich macht dem kleinen Yoshi gerne mal das Leben schwer. Optimal war in unserem Test kurzer Teppich, wo Yoshi rein volles Potenzial zeigen konnte. Auf der Straße war es ähnlich. Auf glattem Asphalt hat es wirklich Spaß gemacht und die 20 Minuten sind im Handumdrehen um gewesen. Dann hieß es erstmal wieder 50 Minuten laden, bevor es wieder hinausgeht. Besonders für jüngere Kinder bis ca. 12 Jahren dürfte der Fahrspaß des RC's komplett ausreichen, auch wenn es nicht auf jeder Oberfläche perfekt klappt. Für ältere RC-Fans darf es vermutlich etwas mit mehr Leistung und Grip sein. Zwar sieht Yoshi sehr detailgetreu und gut aus, aber entsprechend sind die Reifen auch wirklich glatt und verschmutzen schnell dauerhaft auf der Straße. Vielleicht hilft es dann etwas besser am Boden zu haften, bei einem Preis von 50 € habe ich da eine etwas bessere Funktionalität erwarten. Für Kinder dürfte dieses Carrera RC unabhängig von Mario, Yoshi, Peach usw. jederzeit ein absolutes Highlight sein, obwohl nach den 20 Minuten auch schnell wieder Frustration wegen der langen Ladezeit eintritt. Bei älteren Kindern und Erwachsenen darf es da vermutlich etwas mit mehr Wendigkeit und Leistung sein. Nichtsdestotrotz hatten wir eine tolle Zeit mit Yoshi und freuen uns auf weitere Produkte aus dem Hause Carrera. Carrera RC Mario Kart - Werbung https://www.youtube.com/watch?v=sOGSXZhfJ9c ### Redfall (PC) Test Der Hype für Red Fall ist riesig! Lange hat es mal wieder gedauert, bis wir wieder einen augenscheinlich guten Konkurrenten für Koop-Spiele wie Left 4 Dead hatten. Zu seiner Zeit gab es nichts Besseres, doch heutzutage gibt es Spiele aus dem Genre wie Unkraut im Garten. Ein Beispiel ist Dead Island 2, welches wir hier für euch getestet haben. Redfall dagegen bietet uns Open World und Vampire im Koop an. Da sind wir natürlich genauso gespannt wie ihr. Dazu kommt, dass dieser Titel von Arkane Studios stammt, wer gerade nicht weiß, um wen es sich handelt, dann sollten die Glocken klingeln, wenn wir Dishonored, Prey und Deathloop erwähnen. Redfall - Der Name macht nicht alles aus Redfall spielt in einer offenen Welt auf der Insel Redfall, die von Vampiren überrannt wird. Ihr übernehmt die Rolle eines von vier Charakteren, die alle unterschiedliche Fähigkeiten und Persönlichkeiten haben. Eure Mission ist es, die Vampire zu besiegen und die Insel zu befreien. Dabei bietet das Spiel die Möglichkeit, dass ihr von Anfang bis Ende alles im Koop zocken könnt! Zunächst einmal muss ich gestehen, dass die Welt von Redfall sehr schön gestaltet ist. Die Insel sieht atemberaubend aus, mit vielen Details und einer interessanten Geschichte. Aber das ist leider auch das einzige Positive, was sich über den Spielzeitraum durchweg durchgezogen hat. Denn vieles hörte sich im ersten Moment ganz gut an, war aber nach geraumer Zeit gar nicht mehr so toll wie erwartet. Eventuell waren meine Erwartungen auch etwas zu hoch. Zwar durfte ich das Spiel, bei einer Preview-Session in Berlin ausprobieren und hatte sichtlich Spaß, doch hab ich alles nur anteilig gespielt und somit mehr erwartet. Wirklich schade, denn ich habe mir durch die interessanten Helden einfach mehr Abwechslung im gesamten Gameplay erhofft. Apropos Gameplay, können wir entsprechend auch direkt mit den Kämpfen und den Waffen anfangen. Die Waffen fühlen sich nämlich relativ schwach und ungenau an, was die Kämpfe frustrierend macht. Die Fähigkeiten der Charaktere sind zwar interessant, aber sie sind nicht gut genug ausbalanciert, um den Kampf zu erleichtern. Es fühlt sich oft so an, als ob man gegen eine Wand kämpft, und das ist sehr enttäuschend. Besonders Schrotflinten haben mich zu Beginn meines Abenteuers enttäuscht, da selbst die ersten Gegner aus der Nähe 2-3 Ladungen fressen mussten, bis diese Mal tot waren. Somit wurde aus Solo bzw. Koop-Action schnell mal Taktik-Shooter, obwohl das gar nicht meine Intention war, da uns manche Gegnergruppen sonst einfach umgerannt hätten. Redfall - Leider nicht packend Auch die Story von Redfall ist leider nicht so packend, wie ich es erhofft hatte. Bei der Vorschau gab es definitiv eine Mission, die mich gepackt hatte und meinen Hype umso mehr verstärkt hat. Dieser Hype ist jedoch schnell abgeflacht, mit dem Release des Spiels. Es fängt schon bei den Charakteren an. Layla als Beispiel wirkt ziemlich cool mit ihrem Vampir Ex-Freund, doch nachdem ich ihre Fähigkeiten einige Male genutzt habe, war es das auch schon. Die Luft war fix raus, da auch die Upgrades nicht das sind, was ich mir erhofft habe. Der nächste wichtige Punkt sind die Missionen, die sehr repetitiv sind und keine wirkliche Abwechslung bieten. Es gibt zwar viele Nebenquests, aber die meisten sind einfach nur langweilig und fühlen sich nicht wirklich belohnend an. Zwar gibt es hier und da einige interessante Szenarien, doch ist es mit viel Lesen von Notizen verbunden, was besonders im Koop unglaublich nervig ist. Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, war die KI der Gegner. Die Vampire sind sehr vorhersehbar und leicht zu besiegen. Es gibt auch keine wirkliche Herausforderung, wenn man gegen sie kämpft. Es fühlt sich oft so an, als ob man gegen eine Horde von Zombies kämpft, anstatt gegen eine gefährliche Gruppe von Vampiren, abgesehen davon, dass die Waffen schon semi-gut sind. Insgesamt war Redfall nicht, was ich bei meinem ersten Test erwartet habe. Ich hatte hohe Erwartungen an das Spiel, aber es hat mich nicht überzeugt. Die Welt mag schön aussehen, aber das ist nicht genug, um das Spiel zu retten. Die Kämpfe sind frustrierend, die Story ist langweilig und repetitiv und die Charaktere sind flach und austauschbar. Fans der Arkane Studios können das Spiel vielleicht ausprobieren, aber der erhoffte Glanz und das Erlebnis eines tiefgreifenden Koop Open-World Shooters blieb leider aus. ### Dead Island 2 (PC) Test Knapp zehn Jahre war Dead Island 2 in der Entwicklung und jahrelang mussten die Fans darüber bangen, ob es das Spiel überhaupt auf den Markt schafft. Vielleicht erinnert ihr euch noch an den ersten Teil, der für seine Zeit so brutal war, dass es das Spiel nur hinter der Ladentheke gab. Doch der Titel ist zum Glück geschafft. Daher dürfen wir nun wir LA erkunden statt eine fiktive Insel! Wie es uns gefällt, zahllose Zombies zu schlachten, erfahrt ihr hier. Dead Island 2 - Welcher Slayer bist du? In Dead Island 2 dürft ihr euch zwischen sechs verschiedenen Charakteren entscheiden. Jeder von denen hat unterschiedliche Fähigkeiten und auch andere Statuswerte, daher solltet ihr euch danach und nicht nach dem Aussehen richten. Das ist wichtig, da ihr im Laufe des Spiels euren Charakter nicht mehr wechseln könnt, sondern von neu anfangen müsstet. An der Stelle hätten wir uns etwas mehr Flexibilität, wie in einem Rollenspiel gewünscht, aber schlimm ist es definitiv nicht. Darüber hinaus schaltet ihr im Laufe eurer Geschichte Karten frei, die ihr nutzen könnt, um euren Charakter leicht anzupassen, aber das war es dann auch schon. Nach dem Erstellen eures Charakters kann es dann auch mit der Geschichte losgehen. Zu Beginn fangt ihr nämlich ganz gemütlich in einem Flugzeug an, welches in Kürze aus tragischen Umständen abstürzt. Glücklicherweise überlebt ihr das Ganze und seid prompt in der nächsten lebensbedrohlichen Situation, da ihr von einem Zombie gebissen wurdet. Da andere Menschen sich fast schon sofort in Zombies verwandeln, stellt ihr dann fest, dass ihr immun gegen den Virus seid und das ist der Moment, an dem der Spaß beginnt! Dead Island 2 erfindet in seiner Fortsetzung tatsächlich nichts neu, ganz im Namen des ersteren Spiels wird nämlich alles an guten Features rausgekramt und fein poliert auf die neueste Generation an Konsolen gebracht. Das ist auch gut so, denn es erwarten euch ca. 30 Spielstunden mit vielerlei Dingen zu entdecken, Blut, Humor und einer Menge Spaß. Dead Island 2 - Die schöne Seite von HELL-A Wie bereits erwähnt hat die Fortsetzung einfach das vorherige Konzept genommen und einfach größer und besser gemacht, leider nur ohne den Open-World Aspekt, den wir uns alle erhofft haben. Das ist jedoch kein Problem. Denn dafür sieht LA ziemlich schick aus und hat zahlreiche Details für euch bereitgehalten. Dazu kommt, dass nicht nur die Ortschaft gut aussieht, sondern auch die Zombies. Ihr könnt diese nämlich, solange sie noch nicht besiegt sind, so zerfetzen wie ihr Bock habt. Da steckt vermutlich auch die meiste Liebe hinter. Schade nur für die USK-Spieler dürfte sein, dass die Zombies, nachdem diese besiegt wurden, nicht mehr weiter verprügelt werden können. Das Problem war jedoch abzusehen, da das Spiel vor knapp 10 Jahren auch nur hinter der Ladentheke verfügbar war. Irgendetwas musste USK dagegen tun. Abgesehen davon, dass die Zombies auch besser aussehen, wurden diese auch angepasst. Denn einige von denen haben mittlerweile Resistenzen. Ein Feuerwehr-Zombie kann in so einem Fall nicht mit Feuer getötet werden, was durchaus Sinn ergibt. Passend dennoch zu diesem Spiel ist der schwarze Humor. Überall sind Anekdoten und gut platzierte Witze und Sprüche, die euch definitiv bei Laune halten werden, falls es mit den Zombies doch mal zu düster wird. Um das Ganze dann noch abzurunden und neue sowie alte Fans abzuholen gibt es in diesem Teil auch wieder die Möglichkeit Waffen zu modifizieren! Somit wird aus einem langweiligen Baseballschläger gerne mal eine ziemlich tödliche Waffe und das zieht sich so weit, dass ihr vermutlich auch nach der Hauptstory weitere spaßige Blaupausen finden werdet. Dead Island 2 - Storytelling muss gekonnt sein Was das Gameplay und die Grafik gut macht, scheint dagegen die Story nicht präsentieren zu können. Durch viel hin und her, wer das Spiel schlussendlich produzieren soll, war es auch etwas zu erwarten, dass es keine grandiose Story geben wird. Schlimm ist es nicht, trotzdem hätten wir uns da mehr gewünscht. Auch Einzelspieler, werden es nicht immer recht einfach, denn in Dead Island 2 erwarten euch Zombies hinter jeder erdenklichen Ecke. Das ist im Multiplayer wirklich erfreulich und macht Spaß, wer aber keine allzu große Herausforderung mag, wird hier und da vermutlich mal an seine Grenzen stoßen und überrannt werden. Schlussendlich wird Dead Island 2 nicht an die Erwartungen der Spieler, die seit so langer Zeit warten, erfüllen können. Es gibt mittlerweile wirklich viel Konkurrenz in dem Zombie Segment und der hellste Stern am Gaminghimmel ist dieser Titel leider nicht. Das heißt aber nicht, dass es keine Kaufempfehlung ist. Für Left 4 Dead Fans und Koop-Liebhaber dürfte Dead Island 2 definitiv ein gefundenes Fressen sein. ### Meg's Monster (Switch) Test Emotionen sind mächtig, und oft können sie uns vorgaukeln, dass die Welt untergeht. Dabei spielt es keine Rolle, wie klein der Auslöser ist. Was für den einen trivial sein mag, kann für den anderen verheerend sein. Aber was wäre, wenn die Gefühle eines einzelnen Menschen wirklich die Macht hätten, die Welt, wie wir sie kennen, zu zerstören? Was wäre, wenn ihre Tränen und Schreie das Ende der Tage herbeiführen würden? In Meg's Monster werden wir in eine Welt versetzt, in der dies der Fall sein könnte, und es liegt an uns, dafür zu sorgen, dass sowohl die Menschheit als auch die Monster einen weiteren Tag überleben können. Wie wir das Spiel finden, erfahrt ihr im folgenden Test. Meg's Monster - Liebliche Kombination Trotz des düsteren Szenarios ist Meg's Monster so charmant und unbeschwert wie nur möglich. Der Spieler übernimmt die Kontrolle über Roy, ein mürrisches, biederes, jähzorniges Monster, das nicht darauf vorbereitet ist, sich plötzlich um ein Kind zu kümmern. Als Meg, ein junges Mädchen, das von den Menschen ausrangiert zu sein scheint, sich in ihn verliebt. Obwohl es ihm widerstrebt, Meg bei der Suche nach ihrer Mutter zu helfen, wird Roy schnell klar, dass das Schicksal der Welt auf dem Spiel stehen könnte, wenn er es nicht tut, denn in dem Moment, in dem das junge Mädchen zu weinen beginnt, hat er sofort das Gefühl, dass die Welt untergehen wird. Wie man sich denken kann, dreht sich ein Großteil der Geschichte um die Beziehung zwischen Roy und Meg, und es ist liebenswert zu beobachten, wie die beiden sich näher kommen. Die beiden entwickeln eine Art Geschwisterliebe, und zu sehen, wie Roy im Laufe der Zeit auf natürliche Weise liebevoller wird, ist im Großen und Ganzen sehr süß. Die Geschichte ist vielleicht ein wenig vorhersehbar, aber sie weiß, wie man sich an die Herzen der Spieler fesseln kann, wenn es nötig ist, und wir beginnen, Meg genauso zu mögen wie Roy. Das Highlight ist definitiv Roys Freund Golan, der einige großartige Momente hat, und die Entwicklung seiner Freundschaft mit Roy ist ebenso wichtig für die Kernthemen der Geschichte. Der Rat der Unterwelt und seine Mitglieder sind ebenfalls witzig und haben eine angenehm dysfunktionale Dynamik, die der Geschichte viel schrulligen Humor verleiht. Die anderen Bewohner der Unterwelt sind vielleicht etwas eintönig, und obwohl sie dem Erlebnis sicherlich keinen Abbruch tun, sind sie meist nur brauchbar und tun, was sie tun müssen. Meg's Monster - Wunderschöner Ansatz Die Geschichte als Ganzes kann als unterhaltsam und charmant, aber ein wenig unterentwickelt beschrieben werden. Sie hat sicherlich intensive Momente, aber Underworld als Schauplatz fühlt sich nicht besonders organisch an, und es fehlt etwas, das dazu beiträgt, dass es sich einprägsam anfühlt. Das Spiel macht kurze Abstecher, um Nebengeschichten zu erzählen, und vielleicht hätten ein paar mehr davon dazu beigetragen, die Dinge zu vervollständigen und sogar einigen der Nebenfiguren eine Chance zu geben, zu glänzen. So wie die Dinge liegen, ist die allgemeine Geschichte aber zumindest unterhaltsam, und auch hier tragen die zentralen Beziehungen dazu bei, das Abenteuer während der kurzen Spielzeit spannend zu halten. Die Wendungen haben mich überrascht, und bestimmte Momente haben mich auch emotional sehr berührt. Und obwohl in der zweiten Hälfte der Geschichte einige Elemente eingeführt wurden, deren Einbeziehung ich in Frage stelle, gingen sie nicht so weit, dass sie das Erlebnis für mich ruiniert hätten. Ich würde sagen, dass die Präsentation der Punkt ist, an dem Meg's Monster am meisten glänzt. Die Sprite-Arbeit ist so liebenswert, und die Charakterdesigns haben einen kindlichen Charakter, als ob sie der Fantasie von Meg selbst entsprungen wären. Während Underworld in erzählerischer Hinsicht ein wenig zu wünschen übrig lässt, sind die Schauplätze und Karten selbst wunderschön gezeichnet, koloriert und schattiert, was das Spiel in dieser Hinsicht unvergesslich macht. Die Animationen sind vielleicht der Punkt, an dem die Erfahrung in dieser Hinsicht strauchelt, aber sie sind eher brauchbar als schrecklich. Außerdem ist der Soundtrack fantastisch; Meg's Monster schlägt in diesem Bereich voll ein, vom wunderschönen Hauptthema bis hin zu einigen der intensiven Musikstücke, die in den Kämpfen verwendet werden. Die hohe Qualität der Musik trägt dazu bei, dass viele der emotionalen Momente so gut rüberkommen. Meg's Monster - RPG etwas anders? Und wie sieht es mit dem Gameplay aus? Leider ist dies der Punkt, an dem sich Meg's Monster wieder ein wenig unterentwickelt anfühlt. In Anlehnung an andere Indie-Projekte verwendet Meg's Monster ein Kampfsystem im RPG-Stil, konzentriert sich aber viel weniger auf Werte, Stufen oder Ausrüstung. Stattdessen geht es darum, die richtige Option zur richtigen Zeit zu wählen und das "Rätsel" zu lösen, das die Begegnung darstellt. Es ist wichtig zu wissen, wann man blocken und Heilgegenstände verwenden muss, und bestimmte Gimmicks bringen ein wenig Spannung in den Kampf, aber diese Ideen haben nur wenige Chancen zu glänzen, bevor sie wieder verworfen werden. Alles in allem könnte man also sagen, dass Megs Monster in Bezug auf den Kampf ein wenig mehr an Spannung bräuchte. Außerdem fühlt sich der Stufenaufstieg etwas willkürlich an, da es keine Option zum Grinden gibt; man kämpft immer nur dann, wenn die Geschichte einen dazu zwingt, also fühlt es sich mehr oder weniger nur wie Kulissenschieberei an. Das Spiel ist nicht besonders herausfordernd, da es viele seiner Kampfmechaniken unverhohlen verrät. Der Untergang von Meg's Monster liegt also wieder einmal in seiner Kürze. Es hat viele gute Ideen und präsentiert sie sehr gut, aber es fehlt einfach ein bisschen an Würze und es hätte davon profitiert, wenn es vielleicht ein paar Stunden länger gewesen wäre. Dennoch habe ich meine Zeit mit Megs Monster genossen, es war ein Vergnügen, es durchzuspielen, und es steckt eindeutig eine Menge Leidenschaft darin, die man nicht übersehen kann. Schade, dass manche Sterne nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort stehen. Wenn es etwas mehr Spielzeit gäbe, könnte es auch den Preis ein wenig mehr rechtfertigen. Meg's Monster - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=PrBRbeNqe0I ### Kirby's Return to Dream Land Deluxe (Switch) Test Nach einigen weniger erfolgreichen Änderungen der Rezeptur, kehrte Kirby's Return to Dream Land im Jahr 2011 zur klassischen Kirby-Action zurück und war eine weitere starke Ergänzung der beeindruckenden Reihe an Plattformern für die Nintendo Wii. Jetzt, 12 Jahre später ist HAL Laboratory ins Dream Land zurückgekehrt, um uns diese Deluxe-Edition zu präsentieren. Das Beste daran, es ist immer noch ein Knaller. Jetzt ist es jedoch viel schöner, lässt sich besser spielen und bietet sogar mehr Inhalt als je zuvor. Wenn bei Kirby also Deluxe gesagt wird, ist auch Deluxe drin! Kirby's Return to Dream Land Deluxe - Bessere Grafik und mehr! Dieses Spiel hat nicht nur eine komplette Überarbeitung der Grafik erfahren, sondern auch einige Verbesserungen am Gameplay. Um das Ganze dann nochmal abzurunden, gibt es sogar noch zwei hervorragende neue Modi, die das Spiel wirklich zu einem Must-have machen. Aber lasst uns für diejenigen unter euch, die das Originalspiel noch nicht gespielt haben, ein wenig zurückgehen. In Kirby's Return to Dream Land Deluxe müssen Kirby und seine Freunde einen intergalaktischen Reisenden namens Magalor retten, als sein Schiff durch ein Wurmloch stürzt und auf dem Planeten Popstar zerschellt. Es liegt nun an dir und optional bis zu drei Freunden durch verschiedene 2,5D-Levels zu springen, um fünf fehlende Teile von Magalors Schiff zu bergen. Auf dem Weg dorthin nutzt ihr Kirbys Markenzeichen, seine Kopierfähigkeit, um es mit einer Vielzahl von bunten Gegnern aufzunehmen und gegen eine Reihe von klassischen Kirby-Bossen zu kämpfen. Insgesamt erwarten euch acht Welten, durch die du schweben und kämpfen kannst. Sie bieten jede Menge Spaß und Kreativität, während du dich durch die etwa siebenstündige Kampagne kämpfst. Wie immer hat HAL Laboratory eine wunderbare Balance gefunden und ein Abenteuer geschaffen, das für uns ältere Kirby-Fans sehr unterhaltsam ist, aber auch für jüngere Spieler völlig zugänglich bleibt. Auch wenn du nur etwa sieben Stunden brauchst, um das Spiel durchzuspielen, wenn du dich auf das Hauptziel konzentrierst, werden die 120 Zahnräder, die in den Levels versteckt sind, diese Zahl leicht in den zweistelligen Bereich bringen. In den meisten Fällen sind diese nicht besonders schwer zu finden, aber in späteren Bereichen gibt es einige Zahnräder, die dich auf die Probe stellen werden. Kirby's Return to Dream Land Deluxe - Eine Formel, die funktioniert! Die verschiedenen Level im Spiel bieten die übliche Bandbreite an Kirby-Umgebungen ohne allzu viele Überraschungen, und obwohl wir alle schon eine Million Mal über die Fließbänder gerast sind, stampfenden Kolben ausweichen mussten und von einer herannahenden Wand aus Schwarzer-Loch-Energie gejagt wurden, haben Kirby, seine Kumpels und seine verrückten Kopierfähigkeiten einfach so viel Charakter und Farbe wie noch nie zuvor. Elemente des Spiels, die man als etwas veraltet ansehen könnte, machen nach wie vor Spaß, vor allem, wenn man sich mit ein paar anderen Spielern im lokalen Koop-Modus zusammentut. Kirby's Return to Dream Land führt auch eine Reihe von Superfähigkeiten ein, fünf Ultra-Versionen der regulären Kopierfähigkeiten, die du im Laufe des Spiels in die Hände bekommst und die es dir ermöglichen, erschütternde Variationen deiner normalen Angriffe zu aktivieren, um Gruppen von Feinden auszulöschen, Umgebungen zu zerstören und um Geheimnisse aufzudecken. Das ist schon eine ziemlich coole Änderung! Ehrlich gesagt waren wir bei der Rückkehr zu diesem klassischen Stil der Kirby-Action beeindruckt, nachdem wir erst kürzlich die neumodischen Freuden von Kirby und das vergessene Land kennengelernt hatten. Manchmal ist eine bewährte Formel einfach nicht zu übertreffen. Natürlich bietet diese Deluxe-Edition nicht nur die Version von 2011 in ihrer ursprünglichen Form mit ein paar grafischen Extras. Kirby's Return to Dream Land Deluxe bringt einen Haufen neuer Modi mit, die das Hauptspiel aufwerten. Lustiges Magoland, das zur Verfügung steht, sobald du die erste Etappe geschafft hast, ist ein Vergnügungspark der 11 Kirby-Minispiele für dich und bis zu drei andere Spieler bereithält, die ihr spielen könnt. Acht der angebotenen Spiele wurden aus früheren Kirby-Titeln ausgewählt, darunter Ninja Dojo aus dem Original Return to Dream Land, Kirby on the Draw aus Super Star Ultra und Egg Catcher aus Kirby's Adventure. Die drei Neuzugänge in dieser Deluxe-Version sind Booming Blasters, ein chaotischer Top-Down-Arena-Shooter, Samurai Kirby 100, eine Variante von Vanilla Samurai Kirby, bei der du gegen Online-Ranglistenzeiten antrittst, und Magalors Tome Trackers, bei dem du zugewiesene Bücher vor deinen Gegnern aus den Regalen holen musst. Einzeln betrachtet sind diese Minispiele ziemlich belanglos, daran besteht kein Zweifel, aber zusammen in diesem wunderbar fröhlichen und farbenfrohen Vergnügungspark machen sie einen Modus aus, in dem man leicht viel Zeit verbringen kann, indem man seine eigenen Highscores übertrifft, schwierigere Schwierigkeiten in Angriff nimmt und mit Freunden einen Riesenspaß hat, während man gleichzeitig Stempel sammelt, die etwa 86 verschiedene Charaktermasken freischalten, die Kirby und Co. dann in der Hauptkampagne tragen können. Wir haben den Online-Modus des Lustigen Magoland noch nicht ausprobiert, der sich darauf beschränkt, gegen Highscores und Zeiten anzutreten, aber wir gehen davon aus, dass es dort eine Menge Herausforderungen geben wird, sobald die Leute anfangen, lächerliche Rekorde für jedes der Spiele aufzustellen. Oh, und es gibt auch einen Tour-Modus, in den du dich stürzen kannst, indem du jeweils vier Minispiele auswählst, die du dann mit deinen Kumpels spielen kannst. Das ist der perfekte Weg, um die 100 Missionen abzuhaken, die das Spiel für dich zusammengestellt hat und die du in allen angebotenen Aktivitäten erfüllen kannst. Die andere große Neuerung in Kirby's Return to Dream Land ist Magalor Epilogue: Der interdimensionale Reisende, eine völlig neue Minikampagne - die mit bis zu vier Spielern gespielt werden kann - die du freischaltest, sobald du die Hauptgeschichte zum ersten Mal durchgespielt hast. Hier übernimmst du die Kontrolle über Magalor, der sich auf vier Missionen begibt, die jeweils aus vier Etappen und einem einzigartigen Bosskampf bestehen. Wir wollen hier nicht zu sehr ins Detail gehen, aus Angst vor Spoilern für neue Spieler, aber wir waren von diesem neuen Modus wirklich beeindruckt. Es handelt sich um einen guten 90-minütigen Brocken Spielzeit, der dir eine Reihe von aufrüstbaren neuen Kräften bietet, mit denen du herumspielen kannst, Platinmedaillen, denen du in jeder Phase hinterherjagen kannst, und, wir wagen es zu sagen, die besten Bosskämpfe im ganzen Spiel. Ja, sie sind wirklich so gut, eine Handvoll etwas anspruchsvollerer Angelegenheiten, die Magalor und seine umfangreichen Kräfte auf eine ordentliche Probe stellen. Kirby's Return to Dream Land Deluxe - Noch mehr Erneuerungen Abgesehen von diesen Hauptmerkmalen gibt es auch noch zwei brandneue Kopierfähigkeiten, Mecha und Sand, die sich beide perfekt in den Spielspaß einfügen. Wir sind der Meinung, dass Mecha eine unserer Lieblings-Kirby-Fähigkeiten ist, die dich mit mächtigen Lasern, Überkopf-Blastern und multidirektionalen Schubdüsen ausstattet, mit denen du durch die Levels sausen kannst. Sobald du die Hauptgeschichte durchgespielt hast, wird neben der Arena auch der wiederkehrende Extra-Modus freigeschaltet, der ebenfalls einige überraschende Änderungen erfahren hat und dir eine herausfordernde neue Variante der Hauptkampagne und einen Boss-Rush-Modus bietet. All das sorgt für ein Kirby-Abenteuer, das absolut vollgepackt ist mit Inhalten und Wiederspielwert. Wir haben die Hauptgeschichte und den neuen Epilog durchgespielt und uns an den Minispielen ausgetobt, und unsere Speicherdatei zeigt, dass wir gerade mal 34 % geschafft haben. Das ist eine Menge Kirby! Was die Leistung angeht, so läuft das Ganze mit einer super flüssigen Bildrate und die neue grafische Überarbeitung bringt das Spiel wirklich auf den neuesten Stand, mit vielen neuen Umgebungsdetails und gestochen scharfer Grafik, die auf dem OLED-Bildschirm der Switch im Handheld-Modus besonders gut aussieht. Es geht aber nicht nur um die verbesserte Grafik. Die Charaktermodelle wurden durchweg aktualisiert, um sie an neuere Auftritte in der Serie anzupassen, es gibt eine leichtere Schwierigkeitseinstellung, bei der Helfer Magalor ins Spiel kommt, und zusätzliche Sammelobjekte wie Tickets für das lustige Magoland wurden in den Leveln verteilt. Außerdem wurden einige Änderungen an den grundlegenden Gameplay-Mechaniken vorgenommen. Kirby kann jetzt Souvenir-Gegenstände in Kampagnenabschnitte mitnehmen, eine Mechanik, die aus dem Vergessenen Land übernommen wurde, sodass du immer eine Maxi-Tomate oder eine Fähigkeit zur Verfügung hast, wenn du sie brauchst. Am Ende steht eines unserer Lieblings-Kirby-Abenteuer, das besser aussieht und sich besser spielt als je zuvor und vollgepackt ist mit hervorragenden neuen Inhalten und Modi, mit denen sich die Fans auseinandersetzen können. Das Hauptspiel hat den Test der Zeit gut überstanden, es ist wirklich schwer zu glauben, dass es schon 12 Jahre alt ist, und die zusätzlichen Inhalte - vor allem der neue Epilog - sind wirklich den Eintrittspreis wert, selbst wenn du dich schon unzählige Male durch Rückkehr ins Traumland geprügelt hast. ### Metroid Prime Remastered (Switch) Test Metroid Prime gilt seit langem als eins der besten Spiele der GameCube-Ära. Der nahtlose Übergang der Serie zum First-Person-Genre zeichnete sich durch Action, riesige erkundbare Umgebungen, clevere Rätsel und furchterregende Bosskämpfe aus. In den darauffolgenden zwei Jahrzehnten hat sich die ursprüngliche Version jedoch abgenutzt, aber ähnlich wie Samus am Ende eines jeden Spiels, bringt Metroid Prime Remastered den Titel wieder zu voller Stärke zurück. Metroid Prime Remastered - Klassiker kehrt zurück Metroid Prime Remastered nimmt den bereits hervorragenden Originaltitel und gibt ihm einen glänzenden Anstrich. Auch wenn es sich nicht um die einzige Version handelt, bin ich doch erstaunt, wie gut sich der Grafikstil von Metroid Prime auf die moderne Grafik übertragen lässt. Akribisch detaillierte Texturen und eine stark verbesserte Beleuchtung heben die ohnehin schon schönen Charaktermodelle und Umgebungen noch weiter hervor. Sogar der Sound ist besser, was den exzellenten Soundtrack noch angenehmer macht. Tatsächlich sieht alles so gut aus und hört sich so gut an, dass ein weniger sachkundiger Spieler leicht glauben könnte, es handele sich um eine neue Version für 2023. Die visuellen Verbesserungen sind bemerkenswert, aber die modernisierte Steuerung ist geradezu eine Offenbarung. Diese Version von Metroid Prime bietet verschiedene Steuerungseinstellungen, mit denen du spielen kannst, wie du willst. Die klassische Steuerung und die Pointer-Steuerung, die die GameCube- bzw. Wii-Einstellungen mit einem Stick emulieren sollen, spielen mit der Nostalgie derjenigen, die das Spiel auf diesen früheren Plattformen erlebt haben. Die neue Dual Stick-Option ist jedoch die beste Möglichkeit, Metroid Prime zu spielen. Bei dieser Einstellung (der Standardeinstellung) wird die Bewegung dem linken Stick und das Zielen dem rechten Stick zugewiesen - die effektivste Modernisierung der Steuerung, an die ich mich erinnern kann. Das beste Kompliment, das ich machen kann, ist, dass mein modernes Ego-Shooter-Gehirn instinktiv wusste, wie man fast jede Aktion mit minimalen Tutorials oder Anleitungen ausführt. In Kombination mit dem Lock-On-System von Samus Anzug bietet dieses Spiel die erstaunliche Machtfantasie, eine der ultimativen Kopfgeldjägerinnen der Galaxis zu sein. Metroid Prime Remastered - Gut gealtertes Spiel Mit diesen Verbesserungen im Schlepptau öffnet Metroid Prime Remastered die Türen für ein neues Publikum, um eines der größten Nintendo-Exklusivspiele des 21. Jahrhunderts. Die Erkundung von Tallon IV ist ein unheimliches und atmosphärisches Vergnügen; das ursprüngliche Entwicklerteam der Retro Studios hat es verstanden, die bewährte Metroid-Formel der Erlangung neuer Kräfte, die bei der durchdachten Erkundung einer immer größer werdenden Karte helfen, auf ein völlig neues Genre zu übertragen. Hinzu kommen denkwürdige Bosskämpfe, herausragende Umgebungsgeschichten und aufregende Kampfbegegnungen, und das großartige Design von Metroid Prime fühlt sich immer noch fantastisch an. Nach meiner erneuten Durchsicht von Metroid Prime hatte ich nur wenige Beschwerden. Die unhandliche Kamera im Morph-Ball, das Fehlen eines echten Wegpunktsystems und das unübersichtliche HUD zeigen das Alter des Spiels, sind aber im großen Rahmen dieses bemerkenswerten Remasters nur winzige Beschwerden. Sogar das antiquierte Checkpoint-System und die vielen Rückverfolgungen sind kaum mehr als Kleinigkeiten und tragen zur Spannung bei, ohne billig zu wirken. Für mich waren diese Aspekte kein Problem, da ich bereits den ursprünglichen Titel gespielt habe und über diese Aspekte hinweg sehen kann, da ich die Verbesserungen wirklich wichtig empfand. Bei komplett neuen Spielern, die sich noch nie dem Franchise genähert haben bzw. nur den 2D-Varianten, den könnten diese negativen Aspekte durchaus auf den Magen schlagen. Metroid Prime Remastered ist jedoch mehr als das, was man auf den ersten Blick sieht. Es ist ein Beweis dafür, wie spektakulär und zeitlos das ursprüngliche Design war. Die visuellen und leistungsbezogenen Verbesserungen tragen viel dazu bei, das Spiel zugänglicher zu machen, aber das Wichtigste an diesen Verbesserungen ist die Tatsache, dass es sich so gut steuert wie fast jeder andere Shooter auf der Switch. Metroid Prime war 2002 ein Meisterwerk, und diese Einschätzung gilt auch noch im Jahr 2023. Metroid Prime Remastered https://www.youtube.com/watch?v=e9OQOJC1QII ### Like a Dragon: Ishin! (PS5) Test Wir haben uns den neuesten Ableger der Like a Dragon-Reihe, früher Yakuza, allergenauestens angesehen. Denn Like a Dragon: Ishin ist bisher eher eine Unbekannte im Westen. Das 2014 in Japan erschienene Spiel schaffte es nämlich nie in die hiesigen Gefilde. Nun, 9 Jahre später, dürfen wir uns auf der PS5 (und anderen Plattformen) zurück ins alte Japan bewegen. Aus Kiryu wird Ryoma. Der Slapstick bleibt aber gleich. Wie hat uns das Spiel gefallen? Lest weiter und wir verraten es euch! Das 2023 erschienene Remake eines 2014er Spin-offs der Yakuza-Serie, das bisher nur für japanische Spieler verfügbar war, bringt die bewährte Straßenkampfformel aus dem modernen Tokio ins Japan der späten Edo-Periode. Statt bewaffneter Verkehrshütchen und Pflanzen kommen nun Katanas und primitive Pistolen zum Einsatz. Obwohl die Nebenquests und Aktivitäten des Spiels nicht ganz an den Standard nachfolgender (bzw. in unserem Fall vorheriger) Veröffentlichungen heranreichen, sorgt ein kartenbasiertes Kampfsystem für Abwechslung und die Krimistory des Spiels ist reich an Pulp-Elementen. Like a Dragon: Ishin – Kyoto circa 1860 Die Ereignisse von Like a Dragon: Ishin! mögen im Kyoto der 1860er Jahre stattfinden und Figuren enthalten, die locker auf realen historischen Persönlichkeiten basieren, aber die meisten Rollen in der Hauptbesetzung sind mit einer Vielzahl von wiedererkennbaren Gesichtern aus anderen Yakuza-Spielen besetzt. So ist der Protagonist Sakamoto Ryoma, ein entehrter Ronin, der den Mord an seinem Adoptivvater rächen will, im Grunde nur Kazuma Kiryu. Die Ähnlichkeiten sind frappierend und schnell offensichtlich. Zugegeben, der Anfang war ungewohnt, denn Kiryu ist Kiryu ist Kiryu. Und eben nicht Ryoma! Dennoch ist die Storyline über jeden Zweifel erhaben und steht den Yakuza-Spielen in Punkto Drama und Spannung in nichts nach. Im Gegensatz zu jüngsten Veröffentlichungen des Entwicklers Ryu Ga Gotoku wie Yakuza: Like a Dragon und Lost Judgment, die englische Sprachbesetzungen aufweisen, kann Ishin nur mit der Original-Japanischen Sprachausgabe mit Untertiteln gespielt werden. Das mag für manche als negativ angesehen werden, jedoch bevorzuge ich persönlich die Erfahrung dieser Geschichten mit Dialogen in der Muttersprache der Charaktere. Dies ist besonders passend für Ishin, da das Spiel in einer Zeit spielt, in der Japan noch weitgehend von westlichen Einflüssen abgeschirmt war. Trotzdem gibt es selbst mit eingeschalteten übersetzten Untertiteln viele regionale, religiöse und regimentsspezifische Verweise, die ich am Anfang fast undurchdringlich fand. Das ständige Anhalten des Dialogs in den Eröffnungsstunden von Ishin, um das im Spiel vorhandene Glossar (sowie Google) zu konsultieren, um die Lücken zu füllen, hat den Rhythmus des Geschichtenerzählens etwas gestört. Aber im Laufe meiner 30-stündigen Spielzeit habe ich gelernt, einen Goshi von einem Joshi zu unterscheiden und fühle mich am Ende mehr erleuchtet über eine entscheidende Periode der japanischen Geschichte, von der ich zuvor sehr wenig wusste. Like a Dragon: Ishin – Starkes Kampfsystem mit kleinen Schwächen Wie bei jedem anderen Yakuza-Spiel sind die coolen Locations nicht nur zum Sightseeing da, sondern auch zum Kämpfen, und Like a Dragon: Ishin führt eine Mischung aus Schwertern und Schusswaffen ein, die den Kampf größtenteils erfrischend von anderen Einträgen in der Serie unterscheidet. Ryoma hat vier verschiedene Kampfstile, zwischen denen man spontan wechseln kann, um von der rohen Gewalt des unbewaffneten Brawler-Stils zum schnellen Hieb und Stich des Swordsman-Stils zu gelangen, indem man einfach das Steuerkreuz betätigt. Sie unterscheiden sich jedoch in ihrer Nützlichkeit, und ich fand den ausschließlich auf Pistolen basierenden Gunman-Stil besonders inkonsistent in seiner Umsetzung. Er machte entweder das Leben zu einfach, indem er mir erlaubte, Gänge voller schwertwirbelnder Feinde mit unbegrenzten Runden heißem Blei zu füllen, bevor sie nahe genug herankommen konnten, um zurückzuschlagen, oder seine launische Auto-Zielverfolgung zwang mich frustrierend dazu, auf Feinde in der Ferne zu schießen, anstatt den Krieger vor mir anzugreifen, der drohte, meine Ohren mit einem geschärften Speer auszuräumen. Während ich für den Großteil meines Abenteuers nur auf zwei der verfügbaren vier Kampfhaltungen zurückgegriffen habe, boten sie dennoch genügend Abwechslung. Besonders wenn sie in Verbindung mit Ishins einzigartigem Trooper-Kartensystem genutzt wurden, welches effektiv maßgeschneiderte Unterstützungs-Loadouts für jeden von Ryomas Kampfstilen ermöglicht. Ich hatte Freude daran, mit verschiedenen Karten-Decks zu experimentieren, angefangen bei passiveren Troopern, die Boosts für Angriffsstärke und Gesundheit bieten, bis hin zu weit absurderen Angriffskarten wie einem Huhn, das proximity-Minen in Ei-Form legt, und sogar deinem eigenen persönlichen Angriffs-Bären. Es gibt Hunderte dieser Trooper-Karten in Ishin und jede Karte kann im Kampf aufgewertet, mit anderen Karten fusioniert oder sogar befördert werden, um stärkere Fähigkeiten freizuschalten. Das bringt eine willkommene Menge an Tiefe und Strategie - und eine Prise Willkommens-Spaß - in das, was auf den ersten Blick wie ein recht geradliniges Actionspiel erscheint. Like a Dragon: Ishin – Unmengen an Dingen zu tun Im Spiel bekommt Ryoma zahlreiche Gelegenheiten, sein Schwert in der Scheide zu lassen. Eine der umfangreicheren Nebentätigkeiten besteht darin, zum Hüter eines kleinen Bauernhofs zu werden, um eine örtliche Waise namens Haruka zu unterstützen. Es handelt sich um einen ziemlich aufwendigen Prozess - man muss sorgfältig die Gemüseernte arrangieren, um den Ertrag zu maximieren, in Erweiterungen wie Hühnerställe und Vogelscheuchen investieren, um die Produktivität des Hofes weiter zu steigern, und dann Mahlzeiten-Lieferanfragen erfüllen, indem man einfache Mini-Spiele im Stil von Cooking Mama abschließt, um Gewinn zu erzielen. Dennoch ist diese Farm eine vollständig optionale Unternehmung und bietet eine entspannte Abwechslung, um scharfe Klingen in Radieschen statt in Ronins zu stecken. Angesichts dessen, dass ich jedes Yakuza-Abenteuer mit einer geballten Faust anstelle eines grünen Daumens betrete, war ich weit mehr in die 40 verschiedenen Dungeon-Crawling-Missionen investiert, die in den Shinsengumi-Kasernen angeboten werden. Diese bieten eine Möglichkeit für eine Farmarbeit von einer entschieden gewalttätigeren Art, bei der man mit gezogener Klinge durch Banditenverstecke rennt, um kostbare Materialien zu suchen, die zur Herstellung mächtigerer Waffen beim Schmied benötigt werden, sowie um die Trooper-Karten vor der nächsten Story-Mission aufzuleveln. Der wiederverwendete Höhlenhintergrund fängt zwar an, sich einheitlich anzufühlen, aber die Layouts, Türschalter und Fallen- und Feindplatzierungen werden immer wieder neu gemischt, um jede Hindernisbahn unterschiedlich erscheinen zu lassen. Selbst nach Abschluss der Hauptgeschichte von Ishin bin ich zu den Kasernen zurückgekehrt, um die verbleibenden Shinsengumi-Einsätze abzuschließen, die ich auf meinem Weg verpasst habe, weil ich sie so zufriedenstellend finde. Im Übrigen sind viele der üblichen Nebenaktivitäten der Serie vorhanden, darunter verschiedene Arten von Glücksspiel wie Poker und Hühnerrennen, Karaoke und Tanz-Minispiele, um nur einige der möglichen Ablenkungen zu nennen. Es gibt auch einige lustige altmodische Yakuza-Versionen von modernen Mini-Spielen - anstatt Baseballs in einem Schlagkäfig zu treffen, könnt ihr zum Beispiel Kanonenkugeln mit einem gut getimten Schwertstoß halbieren. Doch der Großteil dieser archaischen Vergnügungen kann einfach nicht mit den atemberaubenden Unterhaltungen in den zeitgenössischen Einstellungen anderer Yakuza- und Judgment-Spiele konkurrieren. Das Aufgeben von Trading-Club-Sega-Arkaden und Go-Kart-Rennen für Angeln und Holzfällen fühlt sich ein wenig an wie eine langweilige Wochenendreise zu den Großeltern - es ist immer noch unterhaltsam und hat seinen Charme, aber es bringt nicht gerade den Puls auf Hochtouren. ### Persona 4 Golden (PC) Test Persona 4 Golden war ursprünglich eine ausschließlich für die PlayStation Vita verbesserte Version des ursprünglichen Persona 4 für PlayStation 2, in der Gameplay-Elemente verfeinert, neue Story-Abschnitte und ein neuer Charakter, Marie, hinzugefügt wurden. Es ist jedoch unbestreitbar die endgültige Version des Titels. Anders als bei den verschiedenen Versionen von Persona 3 müssen sich potenzielle Spieler also keine Gedanken darüber machen, welche Version sie wählen sollen. Persona 4 Golden - Ein JRPG wie kein anderes Persona 4 Golden folgt dem namensgebenden Highschool-Protagonisten, der in die ländliche Stadt Inaba zieht, um bei seinem Onkel Dojima und dessen Tochter Nanako zu leben. Die stumme Hauptfigur besucht die Yasogami High, gewöhnt sich allmählich an die neue Umgebung und findet schnell neue Freunde. Doch die jüngsten grotesken Morde und ein bizarres Gerücht über ein Programm namens "The Midnight Channel" (Mitternachtskanal) nehmen das Leben der Schüler in Beschlag. Der offensichtliche Zusammenhang zwischen diesen beiden Themen wird zu einem Rätsel, das der Protagonist und seine wachsende Gruppe von Freunden zu lösen versuchen, während sie direkt davon betroffen sind. Wie bei den anderen Persona-Spielen der Neuzeit lässt sich das Gameplay in zwei Bereiche aufteilen: Slice-of-Life und Dungeon-Erkundung. Ersteres umfasst in erster Linie Social Links, Beziehungen, die sich auf der Grundlage von bedeutungsvollen Interaktionen mit ausgewählten Personen in Inaba entwickeln. Der Fortschritt in diesen Beziehungen hilft bei einem weiteren bemerkenswerten Prozess, bei dem der Protagonist Personas fusionieren kann, wodurch er zusätzliche Erfahrung erhält, die von der Stärke des entsprechenden sozialen Verbindungstyps abhängt. Die Betrachtung dieser Segmente zur Charaktererstellung im Hinblick auf sinnvolle Gameplay-Vorteile ist ein Bereich, in dem sich moderne Persona-Spiele auszeichnen, und 4 bildet hier keine Ausnahme. Was die Dungeons angeht, so ist ihr Design nie besonders bemerkenswert, sie sind wirklich ein Produkt ihres Alters. Abgesehen von ein paar herausragenden Beispielen sind sie ziemlich einfach und lassen nicht viel Raum für eine echte, durchdachte Erkundung. Dennoch ist es der Kampf, in dem dieses Spiel glänzt und die fade Navigation in den Hintergrund treten lässt. Während dieser rundenbasierten Kämpfe kommen die üblichen RPG-Prinzipien zum Tragen, sodass die Spieler auf Elementverwandtschaften, Verstärkungen, Schwächungen, die Reihenfolge der Runden und andere bekannte Aspekte achten müssen. Persona 4 Golden - Kleiner Preis, langer Spielspaß Das Kampfsystem ist einfach zu durchschauen und wird allmählich immer komplexer, je mehr Elemente und Gegnertypen eingeführt werden. Darüber hinaus ist das "1 More"-System, das zusätzliche Züge gewährt, wenn eine Schwäche auftritt, der Dreh- und Angelpunkt der meisten Begegnungen und gilt für Gegner und Verbündete gleichermaßen. In gewissem Sinne kann jeder als gleichberechtigt wahrgenommen werden, was die Spannung in anspruchsvollen Kämpfen erhöht. Wenn du ein allgemeiner Fan von rundenbasierten RPGs bist, wirst du dich hier wohlfühlen. Das gleiche gilt jedoch auch für Neulinge in diesem Genre, da der Schwierigkeitsgrad, selbst im schweren Modus, nicht annähernd das Niveau von Shin Megami Tensei-Titeln erreicht. Die fliegende Anpassung des Schwierigkeitsgrads macht den Titel auch für ein breiteres Publikum interessant. Darüber hinaus macht das bereits erwähnte Fusionssystem den meisten Spaß an diesem Spiel, da es dem Spieler erhebliche Möglichkeiten der Anpassung und des Ausdrucks bietet, vor allem durch die praktische Übertragung von Fähigkeiten. Wie in Persona 5 und im Gegensatz zu Persona 3 ist es möglich, manuell auszuwählen, welche Fähigkeiten während der Fusionsüberlegung auf eine Persona übertragen werden sollen. Das ist ein netter Zug, der die Zeit des Spielers respektiert. Ein hervorstechendes Element, das unnötig lange dauern kann, sind jedoch die Ermittlungen. An bestimmten Punkten der Geschichte muss die Gruppe die Stadt befragen, um schließlich Zugang zu neuen Dungeons zu erhalten. Das kann für Neulinge ermüdend sein, da einige Sprechfenster tagesabhängig sind. Infolgedessen leidet das Tempo während dieser Abschnitte, was wohl zu den am wenigsten effektiven Teilen des Spiels führt. Das Design einiger Quests kann ebenfalls fragwürdig sein, aber da sie völlig optional sind, beeinträchtigen sie den Spielfortschritt in keinster Weise. Storytechnisch ist Persona 4 Golden das Nonplusultra. Es bietet Rätsel, die gelöst werden müssen und das während seiner Relevanz fesselnd bleibt. Jeder Durchbruch ist bedeutsam und vervielfacht das Gefühl der Katharsis, sobald die Lösung gefunden ist. Und die Darsteller sind das Herzstück dieses Titels, denn es gibt mehrere Ereignisse, in denen sie einfach nur abhängen und sich kennenlernen. Es wird ein empfindliches, aber spürbares Gleichgewicht zwischen der Geschichte und den Beziehungen der Charaktere hergestellt. Keiner der beiden Aspekte wird dem anderen zuliebe beeinträchtigt. Persona 4 Golden - Nicht alles kann perfekt sein Allerdings muss ich zugeben, dass der Anfang unnötig langsam ist, um den Status quo des Spiels zu enthüllen. Es dauert einige Stunden, bis die Tutorials abgeschlossen sind, das erste Verlies auftaucht und sich die wichtigsten Mechanismen erschließen. Ich liebe Spiele, die sich Zeit nehmen, um sich zu etablieren, aber hier fühlt es sich zu langwierig an. Was die versionsexklusiven Features angeht, so bietet Golden ein Menü auf dem Titelbildschirm, das tiefere Einblicke in die Welt und die Besetzung bietet, wie z. B. Vorträge über die Personas und ihre Geschichte. Natürlich muss man mit diesem Teil des Spiels nie interagieren, aber wer sich nach mehr sehnt, kann sich darin verlieren. Außerdem bietet die neue Portierung eine Funktion, mit der die Spieler frühere Social-Link-Szenen ansehen und verschiedene Ergebnisse wählen können, um zu sehen, wie die anderen reagieren würden. Das ist eine Funktion, die alle modernen Persona-Spiele haben sollten, und es ist schön, dass sie endlich eingebaut wurde. Das Januar-2023-Update für Persona 4 Golden hat dem ohnehin schon unglaublichen Spiel neues Leben eingehaucht. Das Update brachte zwei bemerkenswerte Änderungen mit sich: Erstens wurde eine Schnellspeicherfunktion hinzugefügt, mit der du deinen Fortschritt in der Mitte eines Dungeons speichern kannst, so dass du in Ruhe speichern und beenden kannst. Zweitens wurde das Spiel auf eine 64-Bit-Version aktualisiert, sodass es jetzt flüssiger läuft und schneller geladen wird. Da die lästige Speicherbeschränkung entfernt wurde und das Spiel auch auf weniger leistungsfähiger Hardware reibungslos läuft. ### Fire Emblem Engage (Switch) Fire Emblem Three Houses war das innovativste Fire Emblem der letzten Jahre. Zum ersten Mal öffnete sich die Serie in jeder Hinsicht und bescherte uns einen Titel mit großer Freiheit, einer Vielzahl von Nebenaktivitäten und einer düsteren und verworrenen Geschichte. Auch der Ableger, Fire Emblem Three Hopes, war ein interessanter Ansatz. Deshalb ging ich mit hohen Erwartungen an Fire Emblem Engage heran und mit der Absicht, ein herausforderndes Abenteuer zu erleben, das meine besten Strategien auf die Probe stellen würde. Fire Emblem Engage - Ein Spiel für alle In Fire Emblem Engage war schnell klar, dass der Titel nicht so schwierig wie seine Vorgänger ist. Daran ist nichts auszusetzen: Ich bin sicher, dass Intelligent System mit diesem Engage ein breiteres Publikum ansprechen wollte, und deshalb haben sie eine Menge Fanservice eingesetzt, um ihr Ziel zu erreichen. Das muss nicht unbedingt etwas Schlimmes sein. Ich will nicht lange um den heißen Brei herumreden: Fire Emblem Engage ist in erster Linie ein Fire Emblem. Einerseits das Gameplay: Die Formel wurde ohne größere Änderungen beibehalten, aber die Gelegenheit wurde genutzt, um wichtige neue Funktionen einzuführen. Das Ergebnis ist ein frischer, süchtig machender und aufregender Kampf. Das Waffendreieck ist nach wie vor vorhanden, aber jetzt gibt es noch einen Durchbruchsfaktor. Wenn ihr eine gegnerische Einheit mit einer Waffe angreift, die ihr überlegen ist, ist ihre Deckung gebrochen und sie können keinen Gegenangriff mehr starten. Das ist definitiv ein interessanter neuer Faktor. Das ist es, was jedes Videospiel einer neuen Reihe tun sollte: sein Spielsystem verbessern und polieren, Stück für Stück, und dabei das intakt lassen, was funktioniert, und das anfassen, was nicht gefallen hat. Solch eine Änderung beinhaltet in diesem Fall die Emblem Ringe. Diese finden zwar wirklich cool aus Sicht der Nostalgie und der Grafik, weil ihr alte Charaktere wiederseht und echt coole Fähigkeiten bekommt. Dennoch machen diese das Spiel durchaus deutlich einfacher, als wir es aus der Vergangenheit gewohnt sind. Abgesehen davon sind die Karten sehr gut gelungen: Nur wenige von ihnen schienen mir unterdurchschnittlich zu sein. Karten mit unterschiedlichen Höhen, zahlreichen Ecken und Winkeln und mit spektakulären Designs, die uns in Festungen, Dörfer und üppige Wälder führen. Die Grafik verdient eine besondere Erwähnung: Sie ist so ausgefeilt, wie man es von einem Fire Emblem erwarten kann, das die Nintendo Switch-Ära abschließt. In den Kämpfen sind die Karten dank eines visuellen Stils, der auf halbem Weg zwischen Aquarell und 3D liegt, wunderschön. Und in den restlichen 3D-Sequenzen und Umgebungen gibt es keine Laggs wie in Fire Emblem Three Houses der Fall war. Fire Emblem Engage - Auf eine Neues Eine besondere Erwähnung verdient die Charakterauswahl, die in Fire Emblem Engage aus früheren Versionen zurückkehrt. Ich werde keine Namen nennen, auch wenn ihr schon einige gesehen habt. Ihr solltet nur wissen, dass ihr als Fan der Serie mehr als einmal ein Lächeln im Gesicht haben werdet. Schließlich ist Fire Emblem Engage ein klassischer, aber auch ein moderner Titel. Wir bewegen uns zwischen den Kämpfen auf einer Weltkarte, die der von Fire Emblem: Awakening sehr ähnlich ist, mit einer Auswahl an primären und sekundären Begegnungen. Unsere Operationsbasis, Somniel, ähnelt jedoch stark dem von Three Houses, wenn auch mit viel mehr Aktivitäten und Aufgaben. In diesem Bereich des Spiels könnt ihr mehrere Stunden damit verbringen, euch zu entspannen, eure Ausrüstung zu verbessern und eure verbündeten Einheiten besser kennenzulernen. Aber wie ich schon sagte, das ist Fire Emblem durch und durch. Das große Problem von Fire Emblem Engage ist weder die Grafik, noch die Geschichte, noch das Gameplay. Was mich im Laufe der Stunden überrascht hat, und was ich angesichts des Fortschritts nicht übersehen konnte, war die Schwierigkeitskurve. Für mich muss ein Fire Emblem eine Herausforderung sein. Und herausfordernd ist für mich nicht gleich schwierig: Ich möchte zum Nachdenken angeregt werden, gezwungen sein, in jedem Kampf eine Strategie zu planen, vor allem, wenn ich mich dem Ende nähere. Und überraschenderweise habe ich in Engage dieses Gefühl nicht. Das ist umso auffälliger, da das Waffendreieck beibehalten wird, das klassische Muster verwendet wird und es auf den größeren Karten immer noch eine große Anzahl von gegnerischen Einheiten gibt. Mit anderen Worten, im Kern ist es ein Fire Emblem wie jedes andere. Aber von außen betrachtet hat man das Gefühl, dass Intelligent System ein älteres Publikum ansprechen wollte, das nicht gerne hart arbeitet, um zu verhindern, dass eine verbündete Einheit ihr Leben verliert. Ein Beispiel dafür sind die Emblem Ringe, die unsere Charaktere ausrüsten und es ihnen ermöglichen, sich mit Helden aus früheren Spielen zu synchronisieren. Boni und passive Fähigkeiten sowie andere Techniken, die uns für drei Runden praktisch unbesiegbar machen. Einerseits cool und andererseits viel zu einfach. Fire Emblem Engage - Schwierige Balance Es ist wirklich schade, dass Fire Emblem Engage nicht das Gleichgewicht zwischen der Community und der Herausforderung für neue Spieler gefunden hat. Auch der Mehrspielermodus braucht eine Wendung: Vielleicht ist es ein wenig zu spät für die klassischen Spielstile: Während die Staffel-Herausforderung manchmal süchtig macht, ist die Allochthon-Herausforderung eher fade, wenn die Strategie des anderen Offline-Spielers nicht in einen heftigen Kampf umgesetzt wird. Wie gesagt, Fire Emblem Engage ist ein sehr gutes Fire Emblem, denn im Grunde ist es ein Fire Emblem wie alle bisherigen Spiele der Serie. Die Geschichte hat mich überzeugt, obwohl sie leichter ist als die in Three Houses, die Grafik hat mich verblüfft und das Gameplay ist solide wie ein Fels. Nur ein Diamant wie die Emblems hat es geschafft, dem erfahrenen Spieler, der Herausforderungen sucht, weh zu tun. Denn letztlich sind die Embleme eine sehr gut durchdachte Idee, die aber nur halbherzig umgesetzt wurde. Würde eine Balance für Hardcore-Fans und Neulinge bzw. Gelegenheitsspieler gefunden werden sowie ein wirklich guter Multiplayer-Modus umgesetzt werden, wäre dieser Titel vermutlich das ultimative Fire Emblem sein. Insgesamt sehen wir hier jedoch einen Schritt in die richtige Richtung. Fire Emblem Engage - Erweiterungspass Wie es auch in diesem Fire Emblem nicht fehlen darf, gibt es hier auch einen Erweiterungspass. Dieser kostet euch insgesamt 29,99 € und ist in vier Wellen eingeteilt. Die ersten drei Wellen gibt es aktuell schon und diese bringen euch zahlreiche Embleme aus der Vergangenheit und andere nette Boni. Diese sind zwar noch nicht ganz das Geld wert, unserer Meinung nach, doch gibt es hierfür die vierte und letzte Welle. In dieser wird ein neues Handlungsszenario namens "Dämonenwelt" freigeschaltet, welches neue Charaktere, neue Orte und Karten freischaltet. Das klingt alleine vom Namen her ziemlich vielversprechend und wir sind sehr darauf gespannt. Mehr dazu erfahrt ihr hier, sobald der letzte Teil veröffentlicht wurde. Fire Emblem Engage - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=DMtDNA_kiZ4 ### 8BitDo Ultimate Controller (Wired) Test Wir hatten in den letzten Jahren schon ziemlich viele Kontroller im Einsatz für PC, Nintendo Switch, PlayStation 4 und Co. Diesmal freuen wir uns dennoch besonders, denn von 8BitDo haben wir schon lange Positives gehört. Der neue Ultimate Controller soll dem Nintendo Switch Pro Controller sogar ziemlich starke Konkurrenz machen. Das lassen wir natürlich nicht auf uns sitzen und haben das gute Stück direkt mal ausgetestet. Da wir in diesem Fall nur die kabelgebundene Version haben, vergleichen wir diese auch mit uns vorliegenden kabelgebundenen Controllern, die uns vorliegen. 8BitDo Ultimate Controller - Konkurrenz für Nintendo? 8BitDo ist bereits bekannt für seine zahlreichen Kontroller, Adapter und anderen Geräte bekannt. Mit dem Ultimate Controller will diese Marke nun richtig durchstarten und auch dem Nintendo Switch Pro Controller ernsthafte Konkurrenz machen. An der Stelle können wir leider keinen 100%igen-Vergleich machen, da wir nur die kabelgebundene Version haben. Dennoch schauen wir uns die Funktionen und den Controller im Allgemeinen genauer an, um zumindest eine Idee davon zu bekommen. Eingepackt ist der Controller relativ simpel, wie auch der Pro Controller von Nintendo. Dazu gibt es eine Anleitung und optional eine Software zum Download und dann kann es eigentlich direkt losgehen. Da wir in dem Fall ein Kabel haben, muss diese Option zuerst in den Einstellungen der Nintendo Switch eingeschaltet werden. Gesagt, getan, kann es dann losgehen. Kurz den Controller per USB angeschlossen und schon könnt ihr loszocken. Für den Preis von 34,99€ fühlt sich der 8BitDo Ultimate Controller deutlich hochwertiger an, als z. B. einige PDP oder PowerA. Diese sehen zwar schön aus, fühlen sich aber in Relation zum Ultimate Controller deutlich leichter und schlechter in der Gesamtqualität an. Allgemein liegt der Ultimate Controller etwas schwerer in der Hand mit seinen 269 Gramm und ist somit knapp 20 Gramm schwerer als der Pro Controller. Schlimm ist das nicht, denn kombiniert mit dem hochwertigen Gehäuse und den sich angenehm anfühlenden Tasten gibt es dem ganzen ein "Premium-Feeling". Auch die Sticks, die definitiv die nächsten 15 Jahre keinen Drift haben werden und das Steuerkreuz, die bei vielen Controllern nicht immer das Gelbe vom Ei sind, können sich definitiv sehen lassen. Entsprechend haben wir den Controller auch in verschiedensten Szenarien getestet, sei es bei Super Smash Bros Ultimate oder einem strategischen Spiel wie Fire Emblem Engage. Bei so hitzigen Spielen, kann es gerne dazu kommen, dass die Hände mal zum Schwitzen kommen, daher ist die Rückseite des Controllers leicht rau. Das kann für den einen oder anderen ein durchaus ein Gamechanger sein. Abgesehen davon habt im Gegensatz zu anderen Controllern noch zwei extra Tasten, die ihr selber belegen könnt. Dafür ist bei der Switch keine zusätzliche Software nötig, dennoch gibt es eine für den PC, um noch weitere Einstellungen zu nutzen, die es für die Switch nicht gibt. 8BitDo Ultimate Controller - Gallerie 8BitDo Ultimate Controller - Weitere Konkurrenten Insgesamt bietet der Ultimate Controller ein gutes rundum Paket für seinen Preis. Das heißt jedoch nicht, dass dieser perfekt ist, denn im Gegensatz zum hauseigenen Controller von Nintendo fehlen einige Funktionen. Z. B. könnt ihr eure Switch nicht aus dem Standby-Modus wecken, es gibt keine Möglichkeit für NFC bzw. amiibos und es gibt kein HD Rumble. Das sind die Abstriche, die ihr macht, wenn es etwas günstiger sein soll. Falls ihr euch jedoch für die Bluetooth bzw. 2,4Ghz Version entscheiden solltet, gibt es hier preislich keinen Unterschied zum Pro Controller. Die drei genannten Funktionen gibt es in dem Fall auch nicht, aber ihr kriegt einen hochwertigen Controller, der sogar eine Dockingstation hat. Endlich ist Schluss mit ständigem Kabel suchen, denn der Akku hält satte 22 Stunden. Mit dem solltet ihr definitiv auskommen und wenn ihr fertig seid, geht es einfach zurück zum Dock. Dieses Feature zusammen mit dem hochwertigen Gehäuse und einer tollen Software machen den Controller mehr als sehenswert. An der Stelle müsst ihr euch entscheiden, ob ihr lieber den 8BitDo Ultimate Controller wählt oder doch lieber zum Nintendo Switch Pro Controller greift. Beide haben ihre eindeutigen Vor- und Nachteile und sind jeweils definitiv den Preis wert. 8BitDo Ultimate Controller - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=Q5IMBoK75kA ### Chained Echoes (Switch) Test Heutzutage ist der Fokus bei Spielen stark auf die Grafik ausgelegt, ganz anders ist dagegen Chained Echoes rangegangen und ist dadurch ein großartiges Rollenspiel der alten Schule geworden. Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass das Spiel von Final Fantasy und Chrono Trigger inspiriert wurde, wobei das größte Kompliment vielleicht darin besteht, dass es inmitten dieser Meisterwerke nicht fehl am Platz wirkt. Doch es kann nicht nur mithalten, sondern bietet ein Maß an Raffinesse, das zeigt, warum die Verbindung neuer Ideen mit bewährten Formeln so lohnend sein kann. Chained Echoes - Ein neues Meisterwerk wurde geschaffen Als RPG im 16-Bit-Stil, das in einer Fantasiewelt angesiedelt ist, in der Drachen so alltäglich sind wie gesteuerte mechanische Anzüge, mag das erzählerische Ziel, einen Krieg zwischen Königreichen zu verhindern, einfach sein, aber es sind die Details, die durchscheinen und Chained Echoes wirklich auf eine andere Ebene heben. Hier ist eine ausgereifte Geschichte im Spiel, voller feiner Abstufungen und Unterscheidungen, die eine Vielzahl von Themen wie Schicksal, Trauma und Schuld berührt. Die sorgfältige und präzise Art und Weise, wie diese Themen in Chained Echoes vermittelt werden, ist wirklich wie eine Kunst, die viel Raum zum Atmen und zur Entfaltung lässt und dazu beiträgt, die vor uns liegende Reise auf die beste Weise zu gestalten. Das Tempo der Geschichte ist oft perfekt konstruiert, um die Spieler bei der Stange zu halten und neue Gameplay-Elemente zum optimalen Zeitpunkt hinzuzufügen, um die Dinge frisch zu halten. Gerade wenn du denkst, dass alles so läuft, wie es laufen soll, sorgt eine überraschende Wendung für Freude und Erstaunen, ganz zu schweigen von den verschiedenen Arten, wie die Kämpfe abgeändert werden, um die Spieler bei Laune zu halten. Wenn man sich näher mit den Kämpfen beschäftigt, fühlt sich Chained Echoes nicht ein einziges Mal langweilig oder repetitiv an, auch wenn Kämpfe wie in jedem guten alten JRPG an der Tagesordnung sind. Es gibt immer eine gute Belohnung für die Zeit, die man mit den Feinden verbringt, und die Tatsache, dass sich die Kämpfe involvierend und einnehmend anfühlen, schadet auch nicht. Feinde gibt es in allen Formen und Größen, mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen, und es liegt an dem Spieler, sich anzupassen und eine Strategie zu entwickeln, um zu gewinnen. Vielleicht sind bestimmte Fähigkeiten eines Charakters das perfekte Mittel gegen einen bestimmten Feind, oder es ist ein Wechsel der Formation erforderlich, um bessere Überlebenschancen zu haben. Hinzu kommt die einzigartige Overdrive-Mechanik, die das Austeilen von Schaden zu einer unterhaltsamen und lohnenden Übung macht, die sich nicht abnutzt. Chained Echoes - Durchweg schönes Erlebnis Die Hindernisse, die sich dir in Chained Echoes in den Weg stellen, weichen nicht zurück, und während des gesamten Abenteuers waren die Kämpfe nie ein Wegwerf-Erlebnis, sondern vielmehr ein integraler Aspekt des Spiels, der zeigt, warum es der Konkurrenz voraus ist. Der Bonus ist, dass sich deine Gruppe zwischen den Begegnungen vollständig heilen kann, sodass du dir keine Gedanken mehr über die Ressourcen machen musst, wenn die Schwerter aufeinanderprallen. Ergänzt wird dies alles durch die Charakterentwicklung, die wiederum die Neigungen und Herangehensweisen der einzelnen Spieler berücksichtigt. Je nachdem, wie man sein Team weiterentwickeln möchte, können Fertigkeiten verbessert werden; Helden können spezialisiert werden, um mehr Macht zu erlangen, während die Ausrüstung durch Upgrades und Edelsteine verbessert werden kann, die neue Vorteile bringen können. Das alles ist ein angenehmer Kreislauf, der dafür sorgt, dass die Spieler immer auf die eine oder andere Weise belohnt werden, selbst wenn es nur darum geht, in den Menüs nach den besten Zahlen zu fummeln. Dennoch sind nicht alle Systeme auf dem gleichen Niveau, wobei die Kristall- und Himmelsrüstungssysteme im Vergleich zum Rest der Mechanik eher eine Ablenkung als ein Muss darstellen. Und während du die Erkundung dieser seltsamen und faszinierenden Welt genießt und dich mit Begeisterung in die Kämpfe stürzt, sorgt auch die Musik von Chained Echoes für Abwechslung. Die musikalische Untermalung passt sofort zum Retro-Charme des Spiels und vermittelt ein Gefühl der Vertrautheit, das letztlich aber eine völlig neue Dimension darstellt. Auch die Grafik ist durch die Verwendung von Pixelgrafiken wunderschön, auch wenn die Umsetzung der Geschichte durch das Fehlen von mehr Interaktion und Action auf dem Bildschirm ein wenig geschmälert wird. Chained Echoes - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=ClrZiz_IMmY ### Wann wird das Spiel des Jahres gewählt? Die Kür zum Spiel des Jahres ist in Deutschland eine Institution, deren Bedeutung sich auf den ganzen Globus erstreckt. Gern nehmen Freunde des gepflegten Gesellschaftsspiels hierbei die Redewendung vom „Oscar für Brettspiele“ in den Mund, um auf die hohe Bedeutung der Prämierung hinzuweisen. Spiele, die diese Auszeichnung erhalten haben, haben das Recht, sich für eine Lizenzgebühr das Zertifikat zu sichern, das fortan diese Spiele schmückt.Es ist ein roter an einen Halmakegel erinnernder Spielstein mit Lorbeerkranz, auf dem die Jahreszahl der Auszeichnung verzeichnet ist. Die Lizenzgebühr zahlen die Hersteller der Brettspiele gern. Denn in der Praxis erfahren die Spiele dadurch einen enormen Schub bei der Nachfrage. Allein durch die Strahlkraft der Auszeichnung werden meist deutlich mehr als 300.000 Exemplare des Spiels binnen eines Jahres verkauft, was die bisherigen Verkaufszahlen des Spiels mindestens um den Faktor 10 übertrifft. Die Entscheidung findet immer in der Jahresmitte statt. 2020 war die Preisverleihung am 20. Juni. Spiel des Jahres wurde das Darstellungsspiel Pictures. Weitere Informationen zur Entscheidungsfindung finden unsere Leser hier. Tradition seit 1979 Die Idee, den Preis für das Spiel des Jahres auszuloben, und die Ehrung alljährlich zu wiederholen, stammt von dem damaligen WDR-Journalisten Jürgen Herz. Er hatte die Idee 1978 und setzte sie ein Jahr später in die Tat um. Das erste Spiel des Jahres wurde das Ravensburger Spiel „Hase und Igel“, das damit die Spiel des Jahres Liste in der Historie anführt. Welche Spiele erhalten den Preis? Seit 1999 werden auch alle Spiele ausgezeichnet, die es zumindest auf das „Treppchen“ schafften, also Platz zwei oder drei belegten. Eine Erweiterung der Preisränge fand außerdem im Jahre 2001 statt, denn seit diesem Jahr wird das Kinderspiel des Jahres ausgezeichnet. Zehn Jahre später folgte das Kennerspiel des Jahres. Die mit diesem Preis ausgezeichneten Exemplare sind eher Gesellschaftsspiele für Erwachsene, die sich durch einen hohen Anspruch, originelle Ideen und einen gesunden Sinn für Komplexität auszeichnen. Zuweilen werden außerdem Sonderpreise ins Leben gerufen wie für Geschicklichkeitsspiele oder besonders schöne Spiele. Wie es zur Entscheidung kommt In der Mitte eines Jahres setzt sich das Gremium aus 14 stimmberechtigten und drei beratungsberechtigten Wahlleuten zusammen, um das Spiel des Jahres sowie das Spiel des Jahres in immer mehr Kategorien zu küren. Sie sind dabei angehalten, bei der Entscheidungsfindung vor allem folgende Aspekte zu berücksichtigen: Spielidee: Originalität, Spaßfaktor, Spielwert und Spielbarkeit Spielregeln: Verständlichkeit der Anleitung, Aufbau und Übersichtlichkeit der Spielregeln Spielmaterial: Grad der Verarbeitung, Gestaltung und Einbettung in die Funktionalität Grafik: Einbindung von Illustrationen von Spielanleitung, Spielplan und Karton in das Gesamtkonzept Die Wahlentscheidung im Corona-Jahr und Ausblick Dass es im Corona-Jahr 2020 überhaupt zu einer Entscheidung kam, war nicht selbstverständlich. Viele Veranstaltungen wurden durch die Umstände zur Absage oder Verschiebung gezwungen und auch bei der Kür zur Wahl des Spiels im Jahr 2020 hätte es leicht zu einer Absage kommen können, die intern auch diskutiert wurde. Dass es dennoch nicht zur Absage kam, lag wohl besonders an zwei Gründen: Einerseits war es Mitte des Jahres, zwischen erster und zweiter Welle, nämlich zu einer zwischenzeitlichen Beruhigung und damit zu einem deutlichen Abflauen der Fallzahlen gekommen.Andererseits gehören die Entwickler von Gesellschaftsspielen zweifellos zu den Gewinnern von Corona. Wenn in der Öffentlichkeit krisenbedingt die Bürgersteige hochgezogen werden, dann gewinnen Spiele, die man in den eigenen vier Wänden spielen kann, deutlich an Wert. Dies gilt insbesondere für analoge Spiele, was die Verkaufszahlen für Brettspiele beweisen, denn viele Menschen beginnen im Zeitalter der Digitalisierung das urtümlich Analoge wieder zu schätzen und wissen, dass man leicht den Bezug zur Realität verliert, wenn man die 24 Stunden am Tag nur noch vor Computer und Smartphone verbringt. Gerade hier sind die traditionellen Brettspiele ein wirksames Korrektiv. Schließlich spricht auch der Trend für eine Renaissance der Brettspiele. Nachdem uns die großen Ideale der 68er Zeit abhandengekommen sind und längst ein Bewusstsein dafür entstanden ist, dass der pure Spaß, so wie er in den späten 1990er Jahren und frühen 00er Jahren zelebriert worden ist, uns nicht glücklich macht, haben Soziologen inzwischen mit der Renaissance zum Biedermeier einen neuen Trend für die Hinwendung zum häuslichen Glück ausgemacht, so wie dieser in der Epoche zwischen dem Wiener Kongress und Vormärz vom deutschen Bürgertum zelebriert wurde. ### Pokemon Karmesin und Purpur Pokemon Karmesin und Purpur sind vermutlich die sehnlichst erwarteten Spiele der kompletten Reihe. Wie wir darauf kommen? Ganz einfach, der neueste Ableger der Reihe wurde alleine in den ersten drei Tagen über 10 Millionen Mal verkauft. Davon können viele andere Publisher nur träumen. Entsprechend sind wir auch mehr als gespannt auf die Paldea Region, die ein komplett neues Erlebnis liefern soll. Falls ihr Pokemon Legenden Arceus gespielt habt, wisst ihr zumindest ansatzweise, was euch erwartet, dennoch ist das erst der Anfang. Karmesin und Purpur - Eine neue Welt Nach dem Erscheinen von Pokemon Schwert und Schild im Jahr 2019, dürfen wir uns mit Karmesin und Purpur endlich wieder auf einen Titel der Hauptreihe freuen. Zwar gab es zwischenzeitlich einige andere Pokemon-Titel, um uns bei Laune zu halten, doch wirklich dran kam nur Pokemon Arceus mit seinen neuen Mechaniken. Diese Features erwarten die meisten Pokemon-Fans vermutlich seit ihrer Kindheit. Dabei handelt es sich um Open-World und ganz wichtig Pokemon in der freien Wildnis fangen zu können, da diese überall herumlaufen. Bevor wir dennoch darauf genauer eingehen, springen wir erstmal zur Paldea, die diesmal basierend auf dem Land Spanien gebaut wurde. Dies wird nicht nur durch einige Pokemon widergespiegelt, sondern auch bei den Bewohnern und dessen Sprache. Viele Spieler wussten diese Information vorher nicht, aber in diesem Teil wird es mehr als deutlich. Sobald ihr euch in eurem neuen zu Hause eingelebt hat, heißt es auch Schulsachen packen. Denn im Gegensatz zu allen vorherigen Spielen müsst ihr die Schulbank drücken. Natürlich geht das nicht ohne eins der süßen drei Starter. Diese findet ihr auch unten im Trailer von Pokemon. Wir haben uns in dem Fall für die niedliche Ente Kwaks entschieden. Diesmal war die Auswahl tatsächlich nicht so eindeutig und einfach. Mit unserer Ente fängt unser Abenteuer etwas ungewöhnlicher an als wir es sonst kennen, denn statt direkt nach den acht Orden zu streben, finden wir in (zuerst haben wir Purpur gespielt) nur kurzer Zeit des Spielens unseren neuen Begleiter Miraidon. Dabei handelt es sich tatsächlich um das legendäre Pokemon, welches sich auf unserer Packung des Spiels befindet. Überrascht überhaupt Miraidon so früh zu treffen, finden wir heraus, dass wir dieses Kerlchen sogar mit Sandwiches von Beginn an in unser Team holen. Zwar nicht als Kämpfer, aber als Fahrzeug, um die Welt zu erkunden! Somit beginnt unsere Reise nicht nur in einer komplett neuen Optik, sondern auch ganz anders als in den vorherigen Generationen. Abgesehen davon, haben wir unser Schicksal komplett in unserer Hand. Wir können zur Schule, die acht Arenen bestreiten, gegen das "böse" Team Star antreten oder einem Freund bei seiner emotionalen Reise helfen. Wie, wo und was wir machen ist uns komplett überlassen, mit einem kleinen Haken. Die Pokemon haben ihre festen Level an den jeweiligen Bereichen, somit kann es durchaus kompliziert werden. Wir haben es geschafft Orden Nr. 1, Nr. 2 und dann Nr. 6 abzuholen, weil wir zwischendurch Pokemon auf Level 50 gefangen haben. Es war zwar schwieriger als gedacht, aber durchaus machbar, weil wir zwischenzeitlich nicht wussten, was die richtige Reihenfolge war. Es hat durchaus Spaß gemacht, aber es wäre wirklich cool gewesen, wenn die Level von allen an dem Fortschritt skalieren. Wir müssen z. T. nach dem Spiel noch viele Dinge erledigen, die im Levelbereich von 1 bis 20, was m.it einem kompletten Level 70 Team ziemlich langweilig wirkt. Freiheit bringt also nur bedingt was. Karmesin und Purpur - Performance Die neunte Generation lässt sich definitiv anders spielen als alle anderen Teile zuvor. Entsprechend hat es auch viele Trainer zurück ins Boot oder allgemein zu diesem Spiel geführt, was uns sehr freut. Wir fanden auch, dass es ein komplett neues Erlebnis war die Pokemon überall auf der Karte anzutreffen und bekämpfen zu können. Auch die Ausbrüche überall auf der Karte haben dem ganzen noch einen coolen Touch gegeben und uns viele Shinys gebracht. Dabei handelt es sich um seltene andersfarbige Pokemon, die sonst sehr sehr selten auftauchen. Insgesamt war es vermutlich das, was diese Reihe gebraucht hat. Leider müssen wir sagen, dass das nicht immer seine Vorteile hat, denn das Spiel hat seit der Veröffentlichung starke Performanzprobleme. Im Internet kursieren auch verschiedenste Videos mit Bugs, FPS Einbrüchen und co. Selbst wir hatten starke Probleme, die zwar mit Patches verbessert wurden, aber nicht verschwunden sind. Wir haben dann auch zwischenzeitlich von der ersten Switch auf eine OLED Variante gewechselt, die uns eine bessere Performance gebracht hat, aber nicht das Problem gelöst hat. The Pokemon Company hat mittlerweile von dem Problem gehört und geht das Ganze endlich an, aber wann und wie wissen wir bedauerlicherweise nicht. Abgesehen davon hat Nintendo aber noch viele weitere Quality of Life Änderungen ins Spiel eingebaut. Mittlerweile könnt ihr nämlich auch Koop spielen! Das klingt im ersten Moment ziemlich cool, sieht aber in der Umsetzung nur moderat aus. Ihr könnt mit bis zu drei Freunden rumrennen, Pokemon fangen und euch beim Kämpfen zusehen sowie die neuen Raids bekämpfen, bei denen ihr sogenannte Tera-Typen fangen könnt. Dabei handelt es sich um Pokemon mit anderem Typ als ihr es normalerweise kennt. Ein Beispiel ist ein Glurak mit Typ Drache. Mehr geht an der Stelle auch nicht, was wir sehr schade finden. Es gibt keine Option für Doppelkämpfe oder etwas wirklich Spannendes zu machen. Auch wenn wir dabei sind, gibt es auch in den Städten und Häusern nicht wirklich viel zu entdecken, da diese Aspekte vermutlich aus Performance Aspekten eingestampft wurden. Insgesamt sehen wir das Spiel daher mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es sind wirklich viele neue Aspekte eingeflossen, die die neunte Generation unglaublich sehenswert machen für Jung und Alt. Dennoch wurde in der Eile der Zeit vieles nur halbherzig gemacht, was uns manchmal dazu gebracht hat, uns die Haare auszureißen. Nichtsdestotrotz haben wir einen unglaublichen Spaß an dem Titel, obwohl die Tera-Raids etwas gewöhnungsbedürftig sind. Wer entsprechend Fan von Shinys ist, wird in kürzester Zeit fündig und glücklich werden. Karmesin und Purpur -Trailer https://www.youtube.com/watch?v=VtgOv6qIOv8 ### Schnelle Auszahlungen als ein Faktor für die Zuverlässigkeit von Online Casinos Wer sein Glück in einer Online Spielbank in Deutschland versuchen möchte, sollte sich einen seriösen Anbieter suchen, der möglichst eine deutsche Lizenz besitzt. Ein weiteres Auswahlkriterium vieler Spieler sind Casinos mit einer schnellen Auszahlung. Wer sich genau diesen Komfort wünscht, sollte umgehend die zahlreichen Anbieter vergleichen. Wie findet man ein Online Casino mit schnellen Auszahlungen? Eine sofort Auszahlung im Casino ist mit unseren Tipps schnell zu finden. Was ist ein Online Casino mit schnellen Auszahlungen? Ein Online Casino mit schnelle Auszahlung ist für viele Spieler ein Must-have. Grundlegend ist es eine normale Spielbank, welche Automatenspiele oder Online Poker anbietet. Als Nutzer darf man darauf achten, dass man sich ein Online Casino mit Echtgeld Auszahlung aussucht, um wirklich gewonnenes Geld ausgezahlt zu bekommen. Spielstätten, die Demoversionen anbieten, sind in diesem Falle weniger zu empfehlen. Hier spielt man zwar mit Einsätzen und Spielgeld. Normalerweise muss man bei einem Online Casino im Gegensatz zu einer Spielstätte auf seine Auszahlungen warten. Um hier möglichst die Lücke zu schließen, haben einige Online Anbieter begonnen, Auszahlungen innerhalb von 24 Stunden zu tätigen. Ein Casino mit schneller Auszahlung bietet den Vorteil, das Geld recht zeitnah auf dem Konto zu haben. So funktioniert die sofortige Auszahlung in Online Casinos Die meisten deutschen Casinos bieten ihren Nutzern unterschiedliche Auszahlungs-Methoden an. Darunter ist meist PayPal und andere E-Wallet-Systeme. Sobald ein Spieler sich für eine sofortige Auszahlung entschlossen hat und diese im System hinterlegt wurde, geht die Anweisung der Gewinne oder des Spielkontostandes recht einfach. Schaut man sich die meisten Online Casino Anbieter genauer an, dann haben nur wenige diese Möglichkeit ihren Nutzern zu bieten. Oftmals dauert die Zahlung bis zu 2 Werktagen. Bei einer sofortigen Auszahlung kann man als Nutzer viele Vorteile genießen, zwar muss immer die Mindestsumme bedenken, die man auszahlen lassen muss. Zahlungsmöglichkeiten für schnelle Abhebungen Wer sich in einem Casino eine sofortige Auszahlung wünscht, der darf sich gerne genauer die Abhebung-Methode der Casinos anschauen. Wir haben hier die wichtigsten Angebote, die jeder Spieler in einem seriösen Casino nutzen kann. Man darf sich genauer mit den Zahlungsbedingungen befassen. Banküberweisung – Die Banküberweisungen sind schon in die Jahre gekommen, werden zwar immer noch von sehr vielen Online Casinos angeboten. Möchte man sich dieser Zahlungsmethode zuwenden, dann wird die Banküberweisung mittels der Hausbank durchgeführt. Das bedeutet, dass eine Spielbank von eigenem Bankkonto auf das des Nutzers überweist. Die meisten Casinos nehmen bei solcher Überweisung einen Datenabgleich vor. Für den Spieler ist das nicht immer ideal, denn dadurch werden sensible Informationen weitergereicht. Banküberweisungen können eventuell mehrere Tage dauern. Hier kommt es auf den Zeitpunkt der Auszahlung an. Bevor man sich für diese Art der Zahlung entscheidet, sollte man vorab die Bedingungen beachten. Elektronische Wallets – E-Wallets sind schon lange in der Online-Welt angekommen. Sie werden in einer großen Vielzahl verwendet. Besonders Online Casinos bedienen sich gerne diese Art. Dazu gehören Anbieter wie Trustly, Neteller, Skrill, Paysafecard oder PayPal. Diese Zahlungsmethoden sind bei deutschen Kunden besonders beliebt. Die Paysafecard erlaubte anfangs keine Auszahlungen, was sich nun geändert hat. Sowohl Neteller als auch Skrill sind sehr beliebt bei Casino-Spielern. Die Abhebungszeit der Anbieter ist meist gleich und wird instant in Casinos durchgeführt. Man kann als bei den E-Wallets von sofortiger Auszahlung sprechen. Bitcoin und andere Kryptowährungen – Die Kryptowährungen sind ein echter Trend, dem sehr viele User folgen. Online Casino Anbieter stehen den Kryptowährungen positiv entgegen und bieten deswegen die Zahlungsoption an. Mittlerweile gibt es recht viele Währungen in diesem Bereich, sodass die Casinos unterschiedliche Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren. Neben Bitcoin kann man unter anderem Rippel und Ethereum finden. Wer sich für die Zahlung mit Bitcoin entscheiden will, der muss ein entsprechendes Vermögen in der Währung haben. Zur Überweisung gehört ein E-Wallet mit der entsprechenden Währung. Die Zahlungen können komplett anonym ablaufen, was für Spieler enorm vorteilhaft ist. Casino mit schnellen Auszahlungen Es ist nicht unbedingt einfach, ein Casino mit schnellen Auszahlungen zu finden. Wir haben uns auf die Suche gemacht und einige der Casinos gefunden. Am einfachsten kann man ein Online Casino mit schneller Abhebung finden, wenn man sich die Zahlungsoptionen genauer ansieht. National Casino – Das National Casino ist seit vielen Jahren auf dem Markt und bietet eine große Auswahl an Spielen. Es gibt verschiedene Zahlungsoptionen, darunter die Banküberweisung oder die E-Wallet-Option. Kryptowährungen und Kreditkarten nimmt der Anbieter entgegen. Zwar jeder Spieler darf darauf achten, welche Auszahlungsgrenzen vorhanden sind. Die meisten Abhebung-Optionen sind innerhalb von wenigen Stunden durchgeführt. Slottyway – Dieses Casino ist klassisch aufgebaut und bietet neben Spielautomaten diverse virtuelle Sportwetten an. Damit ist die Bandbreite am Portfolio enorm vielseitig. Visa, Kryptowährungen und E-Wallets sind bei den Zahlungsoptionen zu finden. Damit kann jeder Spieler die passende Option für seine Zahlungen finden. Zwar es darf hier auf die Mindestauszahlung geachtet werden. Slottica Casino – Das Online Casino wird gerne besucht und ist bei den Besuchern wegen der Slots enorm beliebt. Man kann Bei diesem Casino sich auf schnelle Zahlungen freuen. Neben der Visa Option stehen E-Wallets den Kunden zur Verfügung, die eine schnelle Abhebung garantieren. Damit ist das Casino entsprechend modern und erfüllt alle Wünsche der spielenden Kundschaft. Wie man ein Casino mit der schnellsten Auszahlung wählt Ob ein Online Casino schnelle Auszahlungen anbieten kann, das hängt mitunter von vielen Faktoren ab. Einige dieser Bedingungen haben wir uns genauer angesehen, damit schnell die passende Spielbank gefunden werden kann. Finden Sie ein zuverlässiges Casino – Bevor man ein Konto bei einer Online Spielbank erstellt, sollte man immer überprüfen, ob es sich um ein seriöses Angebot handelt. Dieses kann man am besten einsehen, wenn man sich die Lizenzen der Anbieter anschaut. In Deutschland vorgestellte Online Casinos bieten eine deutsche Lizenz. Lesen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen – Ein Blick in die allgemeinen Auflagen kann nicht schaden. Denn dort kann man sehr schnell mehr über die Zahlungsoptionen erfahren. Die Allgemeine Geschäftsbedingungen geben außerdem wieder, was man für Verpflichtungen gegenüber dem Anbieter hat. In den Auflagen wird zusätzlich wiedergegeben, welche Bearbeitungszeiten das Casino bei Einzahlungen und Auszahlungen hat. Anmelden und eine Einzahlung vornehmen – Hat man das passende Casino gefunden, kann man sich direkt mit einer Anmeldung in das Spielvergnügen stürzen. Achtung: gerade in Deutschland sind einige Veränderungen erfolgt, die vor allem die Verifizierung betreffen. Hat man diese durchlaufen, kann man seine erste Einzahlung vornehmen. Wie Sie eine schnelle Auszahlung erhalten? Wie läuft eine schnelle Zahlung in einem Online Casino ab? Was muss man als Nutzer dafür tun? Grundlegend muss ein gewisses Guthaben auf dem Spielerkonto ersichtlich sein. Sofern das geregelt ist, gehen Sie bitte wie unten beschrieben vor. Auszahlung beantragen – Die Casino Auszahlung beantragen kann nur der Spieler, der sich beim Casinoanbieter zu 100% verifiziert hat. Ist das erfolgt, geht man in seinem Konto auf die Auszahlungsoption. Die nächsten Schritte sind meist durch den Anbieter festgelegt. Casino-Zahlungsabwicklung – Es ist zu prüfen, ob alle nötigen Daten vorhanden sind und ob das Guthaben für eine Abhebung reicht. Wird beides bestätigt, kann man den Zahlungsvorgang weiterführen. Service Zahlungsabwicklung – Jeder Spieler kann sich nun seine Zahlungsoption aussuchen und beginnen, sich die passende nach den Zahlungsdauern anzusuchen. Wählen Sie die passenden Angebote und hinterlegen Sie alle Daten. Sobald die Zahlung angewiesen ist, kann man seinen Kontostand prüfen. Ihr Geld ist jetzt für Sie verfügbar – Prüfen Sie nach der angegebenen Zeit, ob Ihre Zahlung erfolgreich war. Ist das der Fall, können sie sich Weiteren zuwenden. Mögliche Probleme und deren Behebung Wird das Geld nicht ausgezahlt, kann das aus unterschiedlichen Gründen erfolgen. Wir haben uns die wichtigsten Gründe genauer angesehen und begonnen, für Sie die Lösungen zu finden. Das Vorhandensein eines aktiven Bonus – Haben Sie mit einem Bonus gespielt und wurde Ihnen dieser zugesprochen, dann kann eine Zahlung verhindert sein. Vor allem dann, wenn die Bonusbedingungen noch nicht erfüllt wurden. Erfüllen Sie diese und Sie können die Auszahlung starten. Das Auszahlungslimit wird nicht eingehalten – Wurde das Auszahlungslimit nicht erreicht, kann keine Auszahlung genehmigt werden. Deswegen sollten Sie sich bei der Wahl der Zahlungsoption genauer über diesen Punkt informieren. Probleme mit der Validierung – Eventuell gibt es Probleme mit der Gültigkeit des Kontos oder der Zahlungsoption. Hier ist es ratsam, den Support des Anbieters zu kontaktieren, um mehr über die Problemstellung zu erfahren. Ein Online Casino mit schneller Auszahlung zu finden ist nicht schwer, wenn man weiß, worauf geachtet werden muss. Dazu gehören die Zahlungsangebote und die Zertifizierung des Casinos selbst. Viele der Online Angebote sind heute mit weniger als 24 Stunden Auszahlungszeit gut im Rennen und bieten sich bei einer Online Spielbank an. ### Police Simulator Patrol Officers (PC) Test Ihr wolltet schon immer den Job eines Polizisten übernehmen? Dann könnte Police Simulator Patrol Officers genau der richtige Titel für euch sein. In diesem Spiel lernt ihr den Beruf genauer kennen. An der Stelle fragt ihr euch wahrscheinlich, ob es dann auch wie in GTA oder anderen Spielen zugeht. Wir beantworten euch diese Frage im folgenden Test und natürlich viele mehr. Police Simulator Patrol Officers - Erster Tag als Polizist Seit dem November 2022 ist Police Simulator aus dem Early Access raus und nicht nur für den PC verfügbar, sondern auch für die Konsolen XBox und PlayStation. Umso mehr freuen wir uns Handschellen und Dienstmarke mitzunehmen, um die Rolle eines Polizisten anzunehmen. Wie es sich bei den Simulatoren gehört, gibt es erstmal optional ein Tutorial. In dem Fall ist es nicht wie der Bau-Simulator, wo ihr unbedingt 1,5 Stunden spielen müsst, um viele Mechaniken und co. zu verstehen. Bei Police Simulator, macht es zwar Sinn eins zu machen, um Regeln und Gesetze zu verstehen, doch ist es euch überlassen. Es gibt nämlich auch ein Diensthandbuch, welches euch die Gesetze und dementsprechend eure Aufgabe und Schritte näher bringt. Dieses Spiel ist, wie ihr euch an der Stelle denken könnt, nicht wie GTA V oder andere Ballerspiele. Sobald ihr eine Straftat seht, müsst ihr nach Vorschrift handeln. Bevor es jedoch losgehen kann, sucht ihr euch noch euren Charakter aus. Insgesamt gibt es vier männliche und weibliche Officer zur Auswahl. Einen wirklichen Einfluss auf euch und eure Geschichte gibt es nicht, denn eine "Karriere" in der Hinsicht gibt es nicht. Einzig vor dem Multiplayer solltet ihr euch mit eurem Partner absprechen, damit ihr nicht wie Zwillinge durch die Straßen lauft. Im Spiel angekommen, habt ihr wie bereits angedeutet, keine wirkliche Geschichte oder Karriere. Ihr fangt klein an und dürft in einem recht überschaubaren Bezirk Knöllchen verteilen und Leute verwarnen, die Ihren Müll wegwerfen. Je mehr Schichten und Schichtpunkte ihr bekommt, desto weiter steigt ihr auf und schaltet neue Aufgaben, Standorte und Ausrüstung. Dementsprechend ist das korrekte Verhalten bei euren Aufgaben wichtig. Nur weil jemand eine Dose auf dem Boden wegwirft, müsst ihr diesen nicht gleich in Handschellen wegbringen. Je schlechter ihr euch nämlich anstellt, desto schneller endet die Schicht. Besonders bei Waffengewalt, kennt das Spiel keine Gnade. Dieses Spiel ist nämlich ein Simulator in einer idealisierten Welt der euch dazu bringt sich an die Gesetze zu halten und kein Open-World-Ballerspiel. Police Simulator - Abschleppen eines Wagens Police Simulator Patrol Officers - Noch nicht ganz aus dem Early Access Zwar habe ich von amerikanischen Gesetzen wenig Ahnung, bis auf ein paar kuriose, die uns z. B. verbieten auf einer Giraffe zu angeln, doch ist das kein Problem. Unser schlaues Handbuch ist jeder Zeit parat und verrät uns genau, was bei den jeweiligen Situationen zu tun ist. Besonders im Multiplayer lassen sich so Aufgaben gut aufteilen. Einer kann an der Stelle nachgucken, während der andere Spieler schon mal Beweisfotos aufnimmt. Damit solche Aspekte die sehr viele Details erfragen auch sehr viel Sinn ergeben, muss die Grafik auch ordentlich sein. Wir waren bereits beim Bau-Simulator sichtlich erstaunt und wir wurden auch hier nicht enttäuscht. Grafisch sieht der Titel klasse aus und macht bei selbst kleineren Aufgaben wirklich Spaß. Wer an der Stelle nicht so viel Leistung hat, braucht sich keine Sorgen zu machen. Neben der grafischen Darstellung, wird noch alles wichtige per Text unterstützt und sollte somit PC's mit jeder Performance unter die Arme greifen. Gute Grafik heißt dennoch nicht, dass das Spiel perfekt ist. Schon zu Beginn haben wir kleinere Fehler festgestellt, wie z. B. das durchqueren von fahrenden Autos. Sobald wir uns umgedreht haben und ein Auto vor uns gefahren ist, ist es einfach durch uns durch. Nach einigem Mal ausprobieren, waren solche Dinge leider kein Einzelfall. Nichtsdestotrotz sind es dennoch keine Bugs gewesen, die das Spielerlebnis beeinflussen. Für einige mag es dennoch nervig oder witzig sein. Abgesehen davon gibt es noch weitere Dinge, die angesprochen werden müssen. Dazu zählen einmal die schwammige Steuerung die Fahrzeuge und die allgemeine Dynamik im Spiel. Insgesamt ist es ein relativ ruhiger Simulator, was durch aus seinen Charme hat, doch könnten an einigen Stellen mehr Dinge passieren. Falschparker haben wir z. B. noch nie einparken sehen, um diese direkt zu verwarnen. Solche Dinge sind da und müssen einfach behandelt werden. Dies bräuchte vermutlich etwas mehr Rechenleistung, würde dafür das Spielerlebnis um ein ganzes Stück heben. So ein Szenario ist nur ein Beispiel, könnte aber vom Prinzip her an einigen Stellen umgesetzt werden. Police Simulator - Police Department Police Simulator Patrol Officers - Release Trailer https://www.youtube.com/watch?v=2Ymjk-BfWcY ### Yu-Gi-Oh Magnificent Mavens - Gewinnspiel Das Ende des Jahres kommt immer näher und pünktlich zum Jahresende haben wir ein Yu-Gi-Oh Gewinnspiel für euch. Zu gewinnen gibt es je eine Magnificent Mavens Box für insgesamt zwei glückliche Gewinner. Dafür müsst ihr lediglich das Formular ausfüllen und uns wissen lassen, auf welche Karte ihr euch am meisten aus dem Set freut! Die diesjährige Holiday Box für das Yu-Gi-Oh! TCG ist ein All-Foil-Set mit insgesamt 103 Ultra Rare Karten. Insgesamt 18 dieser Karten können sogar als Pharaoh's Rare Karten gezogen werden, die es erst seit letztem Jahr gibt. Um genau zu sein, ist es sogar erst das zweite Set mit solchen Karten. Inhalt der Magnificent Mavens Box: 1 Pack mit 70 Kartenhüllen (1 von 6 neuen Hüllendesigns für Himmelsjäger, Mayakashis oder Hexwerker) 4 Booster-Packs mit 5 Ultra Rare Karten pro Pack Ausgewählte Karten sind auch im ägyptischen Ultra Rare Foil Stil Hieroglyphic Pharaoh’s Rare erhältlich. Yu-Gi-Oh Magnificent Mavens Wird geladen… Hinweis: Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 15.12.2022 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg! ### Gungrave G.O.R.E (PS5) Test Beyond the Grave, oder einfach Grave, ist wiederauferstanden. Nach gut 18 Jahren, wenn man vom VR-Titel absieht, schnetzelt Grave in „Gungrave G.O.R.E“ wieder Horden von Feinden mit seinen Knarren nieder. Wie uns das actiongeladene Kugelgewitter gefallen hat, im folgenden Artikel. Gungrave G.O.R.E – Eine Geschichte zum fürchten Die Story des Spiels ist, vorsichtig ausgedrückt, äußerst einfach gestrickt. Der Raven Clan verbreitet eine Droge namens Seed unter der Bevölkerung. Diese macht nicht nur süchtig, sondern kann ihre Konsumenten in Monster mutieren lassen. Da Grave und seine Leute die Verbreitung von Seed schon mal gestoppt haben, springen sie erneut auf den Plan, um den Raven Clan das Handwerk zu legen. Doch wie wurde Grave zudem, der er heute ist und wieso halten ausgerechnet er und seine Truppe den Seed-Handel auf? Wer sich das fragen sollte, kann im Menü, unter Geschichte, sich die Story zu Gungrave und Gungrave Overdose ansehen. Diese wird aber nur in Textform angezeigt und mit ein paar Bildern im Hintergrund, passend zum Text, ergänzt, um alles etwas schöner zu machen. Selbst während des Spiels wird die Story, eher dürftig, durch Texte, am Anfang einer Mission, und ein paar eingestreuten Cutscenes erzählt. Gungrave G.O.R.E – Im Kampf gegen die Drogen einmal um die Welt In Gungrave G.O.R.E wird nur eine Sache wirklich großgeschrieben. Knallhartes Actiongeballer. Wer hier mehr Sinn sucht, steht auf verlorenem Posten. In mehr als 30 Missionen ballert sich Grave seinen Weg durch hunderte von Feinden. Die Level selbst sind alle sehr schön und unterschiedlich gestaltet, mit sehr vielen zerstörbaren Gegenständen. Doch sind diese auch rein linear. Wer hier nach anderen Wegen, irgendwelchen Nebenmissionen oder sammelbaren Gegenständen sucht, wird hier absolut nichts finden. Gungrave G.O.R.E konzentriert sich hier nur aufs Ballern und Töten. Ähnlich wie in anderen Ablegern des Genres, wie zum Beispiel Devil May Cry, erhält man nach Abschluss eines Levels eine Wertung. In diese fließen sechs Faktoren ein wie, Zeit, Kombozähler oder auch ob man jeden Gegner erwischt hat. Je höher die Wertung, desto größer ist die Belohnung. Die Belohnung, auch DNA genannt, kann man verwenden, um Grave weiter zu verbessern. Dies ist auch dringernd notwendig, da nach den ersten Missionen der Schwierigkeitsgrad extrem nach oben skaliert. Wer jetzt kein absoluter Profi in solchen Spielen ist, muss zwangsläufig Missionen wiederholen und DNA farmen, um mehr Verbesserungen zu kaufen. Sonst wird einem schnell der Frust packen, da man die Level kaum übersteht. Noch schlimmer sind in manchen Leveln die Jump and Run Abschnitte, die wohl für Abwechslung sorgen sollten. Das Springen ist schlimmer als die meisten Gegner und wenn man daneben springt, oder was häufiger passiert, runter geschossen wird, ist man sofort tot. Zumindest sind die Checkpoints recht fair gesetzt worden und man muss nicht das halbe Level wegen so etwas wiederholen. Gungrave G.O.R.E – Mord und Totschlag mit Pistolen und Sarg Auch wenn man in Gungrave G.O.R.E seine Feinde zum Großteil mit seinen Pistolen zerschießt, hat Grave auch noch ein paar andere Sachen auf Lager. Hauptsächlich nutzt er dabei seinen Sarg, denn er immer dabei hat. Mit diesem Sarg kann er sich vor Raketen verteidigen und sie zurückschleudern, im Nahkampf damit ordentlich draufhauen, sich zum Gegner oder den Gegner zu ihm ziehen. Doch das wichtigste ist der Zerstörungsschuss. Sein Sarg kann sich in unterschiedliche Waffen verwandeln und mächtige Angriffe abfeuern. So kann er seinen Sarg in eine Minigun verwandeln, in einen Flammenwerfer oder auch damit mehrere Raketen abfeuern. Und das ist noch längst nicht alles. Gut ein Dutzend dieser Schüsse kann man freischalten und bis zu vier ausrüsten. Dabei sieht jeder Zerstörungschuss ziemlich cool aus und neben den Schaden, den sie anrichten, heilen sie Grave auch etwas. Bevor Grave jedoch Leben verliert, müssen die Feinde erst durch seinen Schild durch. Dieser Schild lädt sich nach einer gewissen Zeit von selbst wieder auf oder kann durch spezielle Finishingmoves wieder aufgefüllt werden. Dazu muss Grave entweder nahe an seinen Gegner herankommen oder kann ihn auch mithilfe des Sarges zu sich ziehen und den Feind erledigen. Die Finisher sehen ziemlich cool aus und bieten damit sogar noch etwas taktische Abwechslung. https://www.youtube.com/watch?v=T06GNk5n-Xg ### So werten Wir bei Spieletester.de Seit dem 19. November 2022 nutzt Spieletester.de ein neues Wertungssystem, um euch, den Lesern, mehr Überblick zu verschaffen, ob ein Spiel auch wirklich auf euch zugeschrieben ist oder nicht. Vorbei sind die Zeiten, in denen ihr uns fragtet „Warum bekommt das Spiel nur eine 86 und keine 88 oder 89?“ – wir machen Schluss mit den undurchsichtigen Zahlen. Ab sofort setzen wir auf harte Prozente. Von 10% bis 100 % wird gewertet, wobei 10% die schlechteste Bewertung und 100% die Beste ist. So sehen die neuen Wertungen aus: Und so funktioniert es: 100%: Weltklasse Spiel, uneingeschränkte Empfehlung für jeden. Selbst für diejenigen empfehlenswert, die das Genre eigentlich meiden. 90%: Uneingeschränkte Empfehlung für Genre-Fans, Fans der Reihe und grundsätzlich jeden, der sich mit dem Gameplay, Grafik oder anderen Features heimisch fühlt. Dieses Spiel gehört zur Spitze! 80%: Definitiv einen Blick wert. Hier könnten Geheimtipps schlummern! 70%: Genre-Fan? Das wird dir gefallen! Hat Makel, diese fallen aber nur mittelschwer ins Gewicht. 60%: Der Titel hat gravierende Mängel, könnte aber einem sehr treuen Kundenstamm trotzdem gut gefallen. 50%: Unser Tipp: Demo herunterladen und selbst ausprobieren. Dieser Titel ist alles andere als perfekt. 40%: Einige gute Ansätze vorhanden, aber keineswegs konsequent. Zu viele spielerische/designtechnische Patzer, die den Spielspaß trüben. 30%: Nur für Die-Hard-Fans oder Trash-Liebhaber. Ansonsten zu schwach auf der Brust. 20%: Nicht kaufen. Hier gibt es etliche Mängel, die den Spaß auf der Strecke bleiben lassen. 10%: Fehlkäufe vorprogrammiert. Geldinvestition auf eigene Gefahr. Bei diesem Spiel stimmt von A bis Z nichts. ### Warhammer 40.000 Shootas, Blood & Teef Warhammer 40.000 ist ein Universum, das vor allem dafür bekannt ist, deprimierend düster zu sein. Manchmal ist es fast schon satirisch, wenn man darüber nachdenkt, wie jeder Bewohner dieser Zeitlinie den Tod durch eine Schusswaffe offen akzeptieren würde, verglichen mit dem Schrecken, der um jede Ecke lauert. Und dann sind da noch die Orks - die wohl fröhlichsten Gewaltverkünder, die es je gab. Eine Galaxie mit nie endenden Konflikten klingt für sie wie eine richtige Party, und Warhammer 40.000: Shootas, Blood & Teef bietet einen glorreichen Einblick, warum sie es so lieben. Warhammer 40.000 Shootas, Blood & Teef - Zeit für Orks! Es gibt wieder ein neues Warhammer-Spiel! Es heißt Warhammer 40.000: Shootas, Blood & Teef und es dreht sich alles nur um die Orks. Die bei den Fans beliebten kriegslüsternen, kampflustigen, Unsinn redenden Grünhäute, die in so genannten grünen Fluten durch die Galaxien ziehen und auf der Suche nach einem Kampf sind, kriegen endlich ihr eigenes Spiel! Allgemein sind Orks zwar ziemlich eintönig, was kann aber ziemlich erfrischend sein, wenn man die anderen Völker aus Warhammer 40.000 betrachtet. Bei Orks weiß man, woran man ist. Entweder man erschießt sie, oder man wird erschossen. Schlicht, einfach und perfektes Spielmaterial. Bei Warhammer 40.000: Shootas, Blood & Teef handelt es sich um einen 2D-Sidescrolling-Shooter. Für Leute die es noch kennen ist es eine Mischung aus Contra und Metal Slug, nur das ihr ein Ork seid. Ihr habt eine Auswahl aus vier Charakteren. Weirdboy, ein Ork-Magier mit einem Blitz-Nahkampfangriff und einer Granate. Die Bestie Snagga Boy, die über einen explodierenden Speer und eine zielsuchende Bombe verfügt. Dann gibt es noch den Stormboy, der eine Splitterbombe und eine Feuer-Attacke hat. Schließlich gibt es noch den Flash Git, der es liebt, auf Dinge zu schießen und dabei weniger Munition verbraucht. Er hat auch einen Molotow-Cocktail, das ist also schon mal was. Außerdem gibt es eine ganze Reihe von Waffen zur Auswahl, die alle wunderbare und unsinnige Namen haben. Dies ist wirklich eines der authentischsten und geschmackvollsten Warhammer-Spiele, die je gemacht wurden, und ich liebe es absolut! Glücklicherweise spielt sich das Spiel auch so gut, wie es sich anhört. Das Leveldesign ist wunderbar komplex und es gibt viele Wege, die man einschlagen kann. Es mag zwar nur 2D von links nach rechts sein, aber das bedeutet nicht, dass man nicht ein wenig Schwung in das Design bringen kann. Das macht sich vor allem im Mehrspielermodus bemerkbar, denn selbst mit vier Spielern gleichzeitig fühlten sich die Karten selten überfüllt an. Kombiniert man das mit einem fantastischen Gunplay und einer großen Auswahl an Waffen, erhält man ein Spiel fantastisches Koop-Spiel. Warhammer 40.000 Shootas, Blood & Teef - Auch Orks machen nicht alles richtig Leider ist nichts perfekt und das ist auch bei Warhammer 40.000: Shootas, Blood & Teef der Fall. Das Spiel sieht großartig aus, spielt sich großartig, und die Texte, vom Beschreibungstext bis zu den Dialogen, sind pures Gold. Die Sprecher sind, wie es sich für ein Skript wie dieses gehört, bis zum Anschlag aufgedreht, und der Soundtrack ist pures Metal-Chaos. Leider, und das ist unerklärlich, wenn man sich das Spiel ansieht, gibt es einfach Leistungsprobleme. Die FPS brechen hier und da mal ein. Der knallharte Soundtrack ist statisch und bricht auch manchmal ab. Dazu kommt, dass die Ladezeiten furchtbar sind, vom Starten des Spiels bis zum Wechsel zwischen den Leveln. Das Spiel hat zwar einen Patch erhalten, der diese Probleme gemildert hat, hat er diese nicht vollständig gelöst. Das macht das, was eigentlich ein leichter Sieg für die Marke Warhammer sein sollte, etwas trübe. Warhammer 40.000 Shootas, Blood & Teef - TRAILER und MERCH! Ihr habt jetzt selber Bock bekommen ein Ork zu sein und alles nieder zu metzeln? Kein Problem! Denn ihr könnt euch sogar eine Collector's Edition besorgen, falls ihr nicht genug davon kriegen könnt. Diese gibt es einmal bei ININ GAMES mit vielen zusätzlichen Inhalten oder auch bei Gamesrocket als Limited Edition. Warhammer 40.000 Shootas, Blood & Teef - Collector's Edition https://www.youtube.com/watch?v=XMvx7lPz0Mg ### God of War Ragnarök (PS5) Test Über Midgard und den anderen acht Welten ist der Fimbulwinter eingebrochen und kündigt damit die Götterdämmerung an. In God of War Ragnarök begleiten wir unseren Lieblingsgötterschlächter Kratos und seinen Sohn Atreus auf ihrer letzten Reise im Kampf gegen die nordischen Götter. Was ihnen auf ihrer Reise widerfährt und wie uns das Spiel gefallen hat, im folgenden Artikel. God of War Ragnarök – Die letzte Reise beginnt Mehrere Jahre ist nun der Kampf gegen Baldur und die Reise zum höchsten Berg in Jötunheim her. Durch Baldurs Ableben ist der Fimbulwinter in den neun Welten ausgebrochen. Kratos und Atreus versuchen in der jetzt noch eisigeren Kälte Midgard zu überleben, trainieren und der ziemlich wütenden Freya aus dem Weg zu gehen. Doch kommt es, wie es kommen musste. Wegen Baldurs tot klopft der Allvater Odin und sein Sohn Thor persönlich an die Tür und es gerät alles noch mehr aus dem Ruder. So kommt es das Kratos und Atreus erneut auf eine Reise durch die neun Welten ziehen, um etwas zu finden oder zu tun, um Odin einen Schritt voraus zu sein. Dadurch erfahren sie mehr über die Prophezeiungen der Riesen, ihr vorgeschriebenes Schicksal und das der gesamten Welten. God of War Ragnarök – Neue Welten, neue Sicht Dieses Mal gibt es ein paar Welten mehr zu bereisen. Und zwar alle neun Welten, die mit Yggdrasil verbunden sind. So reist man von Svartfalheim nach Alfheim und auch mal nach Vanaheim. Als Stützpunkt gilt das Heim unserer Zwergenschmiede, die es sich auf dem Weltenbaum bequem gemacht haben und uns das Reisen zu den anderen Welten erst wieder ermöglichen. Genauso wie im ersten Teil ist nicht jede Welt ein großes offenes Areal oder trägt wirklich was zur Story bei. So ist Niflheim eine einfache Trainingsarena und beherbergt den Rabenbaum, während Muspelheim wieder eine Herausforderungsarena ist. Jede der neun Welten sieht vollkommen anders aus. Selbst die Welten, die man im ersten Teil bereisen konnten, stechen mit neuen oder stark umgestalteten Gebieten hervor. Wir erleben die Welten jedoch nicht nur aus Kratos Sicht. Sein Sohn Atreus wir vom nützlichen Begleiter auch von Zeit zu Zeit zum spielbaren Charakter. So erlebt man einen guten Teil der Geschichte aus der Sicht des jungen Gottes und Riesen. Atreus steuert sich wesentlich agiler als sein Vater, haut aber mit seinem Bogen genauso kräftig zu. Daneben hat er, wie sein Vater, eine Spartas Rage und kann dazu noch Magie für Runenbeschwörung nutzen. God of War Ragnarök – Wenig Neues, dafür Perfektion Im Gegensatz zum ersten Teil hat Kratos sowohl seine Axt als auch seine Chaosklingen direkt zu Beginn des Spiels. Moveset und erwerbbare Fähigkeiten haben sich kaum verändert. Dies ist auch nicht schlimm, da es schon im ersten Teil sehr ausgereift war. Kratos wurde aber noch mal ein Stück wendiger mit seinen Waffen als im Vorgänger. Im Verlauf des Spiels bekommt man irgendwann eine dritte Waffe, die ich hier aber nicht verraten werde. Neu ist das modden der Fähigkeiten. Nutzt man eine Fähigkeit, wie zum Beispiel den leichten Axtwurf oft genug, kann man mit Erfahrung einen Modplatz freischalten. Dies verbessert noch mal die jeweilige Fähigkeit. Auch neu ist eine andere Variante des Spartas Rage, Mut genannt. Diese unterteilt die Rage-Leiste in mehrere Segmente. Bei Einsatz stößt man damit Feinde von sich und heilt sich. Man hat also die Wahl zwischen Heilung und wildem Draufkloppen. Neben den Rüstungen, die die Zwerge für Kratos herstellen, kann er jetzt auch andere Schilde erhalten. Diese sind auf verschiedene Spielstile festgelegt. So gibt es einen Schild, der besonders stark beim parieren ist aber auch einen Schild der sich besonders fürs Blocken eignet, da er selbst Blockbrecher blocken kann. Ergänzend gibt es noch einen Schildzusatz, mit dem man dem Schild einen zusätzlichen Effekt verpassen kann. Als letzte Neuerung hat man nun noch ein Amulett. In dieses Amulett können bis zu neun Zauber eingesetzt werden, die die jeweiligen Statuswerte von Kratos erhöhen. Die Zauber sind, wie die Rüstung, in Sets aufgeteilt. Nutz man alle drei Zauber eines Sets, erhält man noch mal zusätzliche Effekte. God of War Ragnarök - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=dIQGI36BxDE ### The Chant (PS5) Test Ein unverbrauchtes Setting, unorthodoxe Waffen und ein packendes Survival-Horror-Erlebnis. Das verspricht The Chant. Wir haben uns mit Protagonistin Jess auf die Insel gewagt und berichten euch im Test von unseren Eindrücken. The Chant – Reif für die Insel The Chant beginnt zunächst ganz harmlos. Wir schlüpfen Jess, die sich nach langem Zögern von ihrer Freundin Kim hat überzeugen lassen, ihr zu einem Retreat auf eine einsame Insel zu folgen. Dort möchte sie ein traumatisches Erlebnis aus ihrer Vergangenheit verarbeiten. Auf der Insel angekommen, geht dann alles nach einem kurzen Kennenlernen der anderen Teilnehmer des Retreats sehr schnell. Das spiritistische Ritual vor dem Hintergrund einer ominösen Prismenlehre, das die Gruppe direkt an Jess‘ erstem Abend vollführt, geht (wie könnte es auch anders sein) furchtbar schief und öffnet den Zugang zu einer Nebelwelt, aus der allerlei Abscheulichkeiten auf die Insel strömen. In der Folge sind wir damit beschäftigt, nach und nach alle Mitglieder der Gruppe aus ihrer Besessenheit zu befreien, um die Kreaturen wieder in ihre Welt zu verbannen. Das Setting von The Chant ist an sich erfrischend unverbraucht und verspricht ein spannendes Horrorerlebnis abseits der ewigen Zombie- oder Mutantenplagen, mit denen wir uns in den meisten Titeln des Genres herumschlagen. Leider wird das vielversprechende Setting aber nur ansatzweise ausgereizt, und das aus mehreren Gründen. The Chant – wie ein B-Movie Zunächst ist die Handlung ziemlich vorhersehbar und leider zu keiner Zeit wirklich packend. Damit einhergehend ist der Spielablauf auch sehr linear und zudem unspektakulär inszeniert. So erkunden wir nacheinander verschiedene Teile der Insel, in denen jeweils eines der Mitglieder des Retreats im Mittelpunkt steht. Spielerisch gestaltet sich das so, dass wir nacheinander ziemlich schlauchförmige Level auf der Suche nach Schlüsseln abklappern, die uns den Zugang ins nächste Areal eröffnen. Zwischendurch kehren wir immer wieder zum Zentrum der Insel zurück, das die verschiedenen Abschnitte miteinander verbindet. Ärgerlich ist hier das Fehlen einer Karte, denn wenn wir mal einen Schlüssel übersehen hatten, sind wir bisweilen ziellos durch die Gegend geirrt, bis wir diesen dann gefunden haben.   Zwar hat jeder Charakter sein eigenes Päckchen zu tragen und wir bekommen im jeweiligen Spielabschnitt auch mit, was ihnen auf der Seele liegt, aber letztlich läuft jede Erzählung nach dem gleichen Schema ab: Der Charakter hat irgendein traumatisches Ereignis erlebt, ist deshalb zum Retreat gekommen und verfällt letztlich dem Nebel. The Chant verschenkt hier das Potential seines unverbrauchten Settings, sodass die Story genauso gut aus einem B-Movie stammen könnte. The Chant – Grusel geht anders Nun kann ein Spiel trotz schwacher Story ja immer noch eine Menge Spaß machen, wenn denn die Inszenierung und das Gameplay stimmen. Doch auch in diesen Bereichen kann The Chant das eigentlich vorhandene Potential nur ansatzweise ausreizen. Denn das Gruseligste in The Chant sind zumeist die Gesichtsanimationen der Charaktere. Ansonsten kommt aber kaum richtiger Grusel auf. Das liegt zum einen daran, dass wir kurz vor der Begegnung mit einem neuen Monstertyp netterweise durch strategisch auf der Insel platzierte Plakate auf die kommende Begegnung hingewiesen werden. Deshalb gibt es keine wirklich überraschenden Momente, die uns zusammenzucken lassen würden. Überraschungen erleben wir in The Chant ohnehin kaum, denn die Areale, in denen wir (bis auf ein paar Ausnahmen) überhaupt Monstern begegnen, sind immer klar durch verschiedenfarbige Nebel gekennzeichnet. Betreten wir das Nebelreich, so müssen wir stets ein Auge auf unsere Psyche haben. Sinkt diese nämlich auf null, verfällt Jess in Panik und uns bleibt nur die Flucht. Die Nebelabschnitte sind dabei stets durch eine farbige Wand gekennzeichnet, die man glatt für einen Grafikfehler halten könnte, so sehr wirken sie im düsteren Setting der Insel deplatziert. Doch auch wenn wir in Panik verfallen, rennen wir einfach aus dem jeweiligen Nebelbereich heraus, erholen uns und gehen wieder rein. Die Kreaturen verfolgen uns nämlich nicht, sondern bleiben in ihrem Nebelareal. Eine der Ausnahmen bildet hier die Manifestation von Jess‘ Trauma. Diese verfolgt uns nämlich in bestimmten Abschnitten auch außerhalb des Nebels. Das ist an sich eine coole Idee, allerdings lässt sie sich dabei so viel Zeit, dass wir nach kurzer Zeit einfach immer unbeeindruckt an ihr vorbeigelaufen sind. Insgesamt gelingt es The Chant einfach nicht, das Gefühl einer konstanten Bedrohung zu vermitteln, was aber die Grundzutat einer jeden gelungenen Survival-Horror-Erfahrung sein muss. The Chant – ein bisschen Salbei hilft doch immer? Auch im Nebel sind wir derweil aber keineswegs wehrlos. Wir zücken aber nicht die Schrotflinte oder werfen Granaten, sondern in The Chant kämpfen wir eher mit spiritistischen Mitteln wie Salbeifackeln oder rituellem Salz. Hinzu kommen einige übernatürliche Fähigkeiten, die wir im Laufe des Spiels freischalten. Die unorthodoxen Waffen sind dabei tatsächlich mal eine willkommene Abwechslung im Vergleich zu sonstigen Genrevertretern. Zusammen mit der Möglichkeit authentisch ungelenker Ausweichmanöver und der Platzierung von Fallen bietet The Chant dann tatsächlich ein recht abwechslungsreiches Kampfsystem. Zumindest theoretisch, denn in der Regel stellen die Gegner keine große Herausforderung dar, sodass wir gar nicht aus dem Vollen schöpfen müssen. Auch hier wird also wieder viel Potential verschenkt. Zudem lassen sich Gegner, wie gesagt, meistens relativ problemlos abschütteln. Das hat in unserem Spieldurchlauf letztlich dazu geführt, dass wir öfter lieber einfach direkt an Gegnern vorbeigerannt sind, anstatt zu kämpfen. ### Splatoon 3 (Switch) Test Mit Splatoon 3 geht es in die dritte farbenfrohe Runde. Nintendo hat mal wieder eine neue Auflage des beliebten Third-Person-Shooters veröffentlicht und wir können auf Anhieb einige Verbesserungen zu den vorherigen Titeln erkennen. So bunt wie das Spiel ist, sind wir natürlich auch gespannt, was uns alles diesmal erwartet und berichten euch entsprechend im folgenden Test. Splatoon 3 - Runde zwei auf der Switch Splatoon 3 nimmt alles, was ihr an Splatoon 2 geliebt habt, verfeinert es, fügt ein paar Extras und Verbesserungen der Qualität hinzu und spuckt es dann wieder aus. Damit ihr es als komplett neues Spiel sehen könnt. Splatoon 3 ist wieder mal vollgepackt mit unterhaltsamen Inhalten, aber ihr müsst an der Stelle selber herausfinden, was euer bevorzugter Spielstil in diesem Tintenfisch-Spektakel ist. Splatoon 3 besteht aus drei Hauptkomponenten: dem allgemeinen Mehrspielermodus, Salmon Run und der Einzelspieler-Kampagne. Zu Beginn startet ihr standardmäßig mit der Bewegungssteuerung, die aber im Menü ausgeschaltet werden kann. Ich mochte sie anfangs überhaupt nicht, aber es sind Welten Unterschiede zum Joystick. Wenn ihr oben mitmischen wollt, kann ich euch das nur ans Herz legen es zu lernen. Zudem macht es super viel Spaß! Der Mehrspielermodus war von Anfang an das Herzstück der Splatoon-Reihe, und er hat noch nie so viel Spaß gemacht wie hier. Alles wurde im Vergleich zu den Vorgängern verbessert, um ein unendlich wiederholbares Erlebnis zu schaffen, in dem man sich verlieren kann. Durch das Ausfechten von Matches wird neue Ausrüstung freigeschaltet, die ihr kaufen könnt, um euren Inkling auf verschiedene Weise zu stärken. Nichts ist jedoch beeindruckender als die neuen Spezialfähigkeiten der einzelnen Waffen. Diese reichen von einer einfachen Tintenbombe bis hin zu einem Krabbenpanzer, der Feinde auslöscht, einem Hai, auf dem ihr durch Tinte reiten könnt, und sogar einem Zipcaster, mit dem du über die Karte schweben kannst, um mehr Gebiete einzunehmen. Splatoon 3 - Galerie Salmon Run, der zweite große Spielmodus, kann allein oder mit einer Gruppe von Freunden gespielt werden. Die verbesserte Multiplayer-Lobby macht es einfacher, sich mit Freunden zusammenzutun, da man nicht mehr in einem Menü hängen bleibt. Während der Standard-Mehrspielermodus PvP ist, treten bei Salmon Run vier Spieler gegen feindliche Salmoniden an. Diese grotesken fischigen Wesen bombardieren ein kleines Gebiet in Wellen, und es ist eure Aufgabe, sie mit Tinte zu bespritzen, bis sie platzen. Die Anzahl der Boss-Salmoniden steigt mit jeder Welle in diesem Spielmodus an und sorgt für jede Menge Abwechslung. Diese Feinde verfügen über einzigartige Mechanismen und erfordern, dass ihr sie mit bestimmten Methoden bekämpfst, bevor sie ihre Eier fallen lassen, die du sammeln musst, um weiterzukommen. Die enorme Vielfalt an Boss-Salmoniden hebt Salmon Run auf die nächste Stufe, ebenso wie die Abschaffung des kleinen Zeitfensters, das man im Vorgängerspiel hatte, um es zu spielen. Die beste Verbesserung an Salmon Run ist die Hinzufügung eines gigantischen Feindes, Salmonid, der nur am Ende bestimmter Matches erscheint. Um diesen Feind zu besiegen, muss man die Eier, die man die ganze Zeit gesammelt hat, als Waffen einsetzen, um große Mengen an Schaden anzurichten. Die Kreatur kann die Karte in Sekundenschnelle überqueren und euch auf dem Weg dorthin töten, was bedeutet, dass ihr clever mit ihrer kolossalen Gesundheitsleiste umgehen müsst. Glücklicherweise werdet ihr für den Schaden, den ihr diesem Gegner zufügt, auch dann belohnt, wenn ihr ihn nicht tötet, obwohl das Töten einen netten Bonus einbringt. Die schiere Panik, die diese Kreatur einer Runde verleiht, ist unübertroffen und bringt eine Dynamik in den Spielmodus, die es vorher nicht gab. Ich kann gar nicht genug von diesem Modus bekommen, denn hier geht es darum, miteinander und nicht gegeneinander zu arbeiten, aber es ist toll, dass Splatoon 3 allen Fans von Multiplayer-Titeln etwas zu bieten hat. Schwierig ist nur, dass das Spiel genauso wie Pokémon Unite keine Möglichkeit bietet ordentlich mit seinen Mitspielern zu reden. Die Nintendo App ist meiner Meinung nach keine großartige Lösung. Discord auf dem Handy zu nutzen, auch nicht. Somit endet es, dass gerne viele Runden zu einem absoluten Chaos werden, da es keine Organisation gibt. Schade eigentlich, weil die Modi im Multiplayer, aber auch die Spiele an sich unglaublichen Spaß machen. On top kommt, dass das Ranking-System deutlich besser durchgeplant sein müsste. Oftmals spielen wirklich Profis gegen Neulinge, was dem einen oder anderen den Spaß am Multiplayer nehmen könnte. Wenn das nicht genug wäre, streiken die Nintendo Switch Online Dienste gerne mal und ihr werden einfach mal aus eurem Matsch rausgeworfen. Splatoon 3 - Alleine gibt es auch viel zu entdecken Und dann ist da noch die Einzelspieler-Kampagne. Splatoon 3 mag nicht wie ein Spiel wirken, das sich für so etwas eignet, aber sie ist gut gemacht und passt gut zur Welt. Die Kampagne beginnt wie ein langsames Tutorial, führt euch aber schnell in eine große Hub-Welt, die ihr in eurem eigenen Tempo erkunden könnt. Seltsamer pelziger Glibber hat begonnen, die Welt zu überfluten und verwandelt euch in einen pelzigen Ball, bevor ihr sterbt, wenn ihr ihn berührt. Seltsamerweise ist euer kleiner Fischkumpel in der Lage, sich durch den Glibber zu fressen, wenn er genug Energie hat. Es ist also eure Aufgabe, Missionen auf den sechs Inseln der Hauptwelt Alterna zu erfüllen, um die für das Weiterkommen erforderliche Energie zu sammeln. Jeder Klumpen Goop, den ihr entfernt, eröffnet euch einen weiteren Weg nach vorne, aber nicht unbedingt zur nächsten Insel und zum Ende der Geschichte. Es liegt an euch, ob ihr alle Klumpen auf jeder Insel entfernen wollt, bevor ihr zur nächsten kommt, oder ob ihr euch so schnell wie möglich durch die Geschichte schlagen wollt. Die Erkundung wird mit Upgrades für euren Charakter belohnt, die ich allerdings nicht sonderlich bemerkenswert fand. Sie bestehen hauptsächlich aus Kosmetik-Gegenständen für eure Schränke und aus Geld, mit dem ihr neue Gegenstände kaufen könnt. Diese sind in allen Spielmodi verwendbar. Einige dieser Belohnungen kann man finden, indem man auf leuchtende Glühbirnen auf dem Boden schießt oder einfach jeden Winkel absucht. Die meisten Belohnungen gibt es jedoch in den Missionen, die den Großteil der Einzelspieler-Kampagne ausmachen. Diese Missionen müssen nicht in einer bestimmten Reihenfolge abgeschlossen werden, da es sich eher um kurze Splatoon-Erlebnisse handelt, als um Schießbuden. Jede Mission dauert etwa 5 Minuten. Damit sind die Missionen mit einem Multiplayer-Match oder einer Salmon-Run-Runde vergleichbar, was bedeutet, dass man sich mit dem Spiel hinsetzen und jeden Spielmodus angehen kann, ohne dass man das Gefühl hat, die Zeit zu verschwenden. Die Einzelspieler-Kampagne ist mit Dutzenden von kleinen Missionen sehr umfangreich. Dabei kommen die zahlreichen Waffen und ihre Fähigkeiten, die in allen Spielmodi ziemlich ähnlich sind, hervorragend zum Einsatz. In Alterna erhältet ihr verstärkte Versionen, die viel länger halten und euch einen besseren Eindruck von der Kraft geben, die sie bieten. In allen Missionen lernst ihr auch die Kräfte kennen, die eure Feinde gegen euch einsetzen können, und findet Wege, euch darauf einzustellen, bevor ihr euch zu sehr in den Mehrspielermodus stürzt. Am Ende gibt es sogar eine letzte Herausforderung, die euch noch ein bisschen mehr fordert. Splatoon 3 hat viel zu bieten, es kann zwar sein, dass nicht jeder Modus etwas für euch ist, aber nichtsdestotrotz ist der Titel vollgepackt mit Inhalten. Vielleicht mögt ihr nur Kampagne, aber Salmon Run ist ein echter Leckerbissen, bei dem ihr erst einmal auf den Geschmack kommen müsst, ebenso wie der lockere Mehrspielermodus. Zwischen den einzelnen Spielen oder Missionen könnt ihr euer Geld in Geschäften ausgeben, um neue Ausrüstung und Waffen zu erwerben. Je mehr Erfahrung ihr in den einzelnen Modi sammelt, desto mehr Läden schaltet ihr frei, sodass ihr schließlich ein ganzes Arsenal zusammenstellen könnt. Ausrüstung und Waffen haben Perk-Slots, die ihr im Laufe der Zeit anpassen könnt, um den besten Build für euren Spielstil zu erstellen. Ihr fangt vielleicht als Krabbe an, aber wenn ihr fertig seid, seid ihr ein Wal. In Splatoon 3 gibt es für jeden einen Platz! Nintendo plant, Splatoon 3 mindestens zwei Jahre lang zu unterstützen, also werden wir in dieser Zeit Splatfests haben. Dabei handelt es sich um mehrtägige Community-Events, bei denen sich die Spieler für eines von drei Teams entscheiden müssen. Diese Teams kämpfen dann in einem Flash-Multiplayer-Wochenende um die Vorherrschaft. Das erste dieser Events, das im Spiel stattfand, verlief nicht nach Plan, aber dank einer frühen Demo wissen wir, dass die wichtigste Änderung, die Splatfests erhalten haben, nur zur Verbesserung dient. Bei diesem Event treten alle drei Teams gegeneinander an. Diese Kämpfe sind eine nette Ergänzung, die das Spiel ab und zu auffrischt. Der eigentliche Nutzen der Splatfests liegt jedoch in der Art und Weise, wie sie die Haupt-Hub-Welt beleben und die Community zusammenbringen, um ihre Liebe zum Verteilen von Tinte zu teilen. Ihr werdet sehen, wie Spieler stolz ihr gewähltes Team-T-Shirt tragen und handgezeichnete Bilder posten, die ihre Unterstützung zeigen. Diese Bilder sind manchmal überall in Splatsville zu finden und verstärken das Gefühl, dass Splatoon 3 ein lebendiges, atmendes Spiel ist und nicht ein einmaliges Paket, das sich selbst überlassen wird. Die Spieler geben dem Spiel das Gefühl, dass es größer und besser ist und dass immer etwas passiert, in das man sich stürzen kann, wenn man es auflädt. Splatoon 3 ist ein umfangreiches Spiel, das die Spieler nicht vor die Wahl stellt, ob sie sich für den Mehrspieler- oder den Einzelspielermodus entscheiden sollen. Jeder Spielmodus ist leicht zu verstehen und kann allein oder mit Freunden gespielt werden, und das Gefühl des Fortschritts wird dich über Jahre hinweg beschäftigen. Splatoon 3 - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=CrrevHBHYTc ### Bau-Simulator (PC) Test Als Redakteur mit zwei linken Daumen war die Arbeit für mich auf dem Bau nicht die erste Wahl. Spannend fand ich Bagger, Kräne und Co jedoch seit meiner Kindheit schon und da kommt der Bau-Simulator ins Spiel. Dieser gibt uns nämlich die Möglichkeit, von zu Hause aus alles auszuprobieren, was uns verwehrt geblieben ist. Ihr könnt euren eigenen Betrieb aufbauen und mit Freunden Aufträge erledigen, als ob es euer eigenes Baby wäre. Was euch bei dem neuesten Simulator aus dem Hause astragon erwartet, erfahrt ihr im folgenden Test. Bau-Simulator - Aller Anfang ist schwer Unser erstes Merkmal, was uns sehr neugierig bezüglich des Bau-Simulators gemacht hat, ist der Multiplayer. Klar handelt es sich dabei auch um einen der meistverkauften Simulatoren Deutschlands, doch sind wir große Fans von Koop- und Multiplayer. Anfangen tun wir damit aber nicht, denn um den nutzen zu dürfen, muss mindestens einer der Spieler bzw. der Host das Tutorial durchgespielt haben. Das macht prinzipiell Sinn, damit ihr nicht direkt frustriert seid, falls ihr nicht wisst, wie alles funktioniert. Andererseits ist dieses Spiel auch nichts für ungeduldige Spieler, da es schon direkt mit einem Tutorial anfängt, welches knapp 1 - 1,5 Stunden geht. In diesem Tutorial wird euch vorwiegend die Steuerung erläutert, da mit 70 Maschinen von 24 verschiedenen Marken wahrscheinlich der Geduldsfaden von jedem Spieler reißen würde. Sobald ihr dann bereit seid, dürft ihr euch zwischen einer Deutschland oder USA inspirierten Kampagne entscheiden. Diese bestehen jeweils vier großen Bauprojekten und zahlreichen Nebenmissionen, die ihr nach Herzenslust ausführen könnt. Das heißt zwar nicht, dass ihr bauen könnt wie ihr wollt, was wir schon etwas schade finden, dennoch habt ihr mit euren Geräten etwas Spielraum. Es eignen sich nämlich für verschiedene Aufgaben zumeist auch mehrere Maschinen. Schlussendlich steht das Gebäude oder das Projekt auch, wie es am Ende aussehen soll. Allgemein erwartet euch beim Bau-Simulator eine sehr gute Simulation, die euch die Aufgaben nahe bringt, die es bei einem Bauprojekt braucht. Ihr könnt mit einem Wagen Kies besorgen, Beton mischen und das alles manuell. Falls ihr mal keinen Bock drauf habt den ganzen Weg zu fahren und die Ressourcen zu besorgen, geht das aber auch per Knopfdruck für eine kleine Gebühr. Somit gesehen ist das Spiel auch nicht zu streng mit seinen Spielern. Davon abgesehen gibt es für Fans, aber auch begeisterte Spieler dieser Reihe vieles zu entdecken. Die Grafik sieht für einen Simulator dieser Größe viel mit sich, die Animationen für z. B. Erde wurden nachgebessert und der Innenraum der Baumaschinen ist detailgetreu nachgebaut. On top gibt es auch einen dynamischen Tag- und Nachtwechsel, welches das Ganze umso realistischer macht. An der Stelle dürft ihr zwar nicht erwarten, dass es sich um einen AAA-Titel handelt, jedoch machen die Simulatoren von astragon ständig einen massiven Schritt nach vorne! Das dürfte Liebhaber und Fans vom Bau-Simulator definitiv freuen. Bevor wir in die Open-World bzw. dem Multiplayer steigen, schauen wir uns aber noch etwas genauer die Kampagne an. Bau-Simulator - Galerie Bau-Simulator - Auf einer LAN-Party ist alles besser! Wie wir es vorher angerissen haben, hat dieses Spiel auch einen Multiplayer, wie mittlerweile auch andere Simulatoren. Entsprechend haben wir uns es nicht nehmen lassen, diesen Titel auf einer LAN-Party zu zocken. Es scheint an der Stelle ein klassisches Phänomen zu sein, dass auf dem Bau nur einer arbeitet und sich dann fünf oder mehr Leute hinter einen stellen und beim Arbeiten zugucken. So zumindest hat es begonnen, weil zwei der drei Freunde das Spiel vergessen haben runterzuladen. Zum Glück haben wir aber zu diesem Zeitpunkt das Tutorial fertig gespielt und konnten dann später alle zusammen zeitnah loslegen. Entschieden haben wir uns in unserem Fall für das heimische "Europa", was aber eigentlich an Deutschland angelehnt ist. Sobald alle fertig waren, sind wir alle zusammen in eine Lobby und konnten uns zwischen der Kampagne oder Einzelaufträgen entscheiden. Da wir uns einig waren, dass die Verkehrswege in Deutschland definitiv ausbaufähig sind, haben wir uns für diesen Strang der Kampagne entschieden. Unsere erste Aufgabe ist es entsprechend eine Lärmschutzwand in einer Siedlung aufzubauen. Als Erstes müssen dafür mit der Bürgermeisterin bezüglich des Auftrags reden. Dafür können wir uns entweder selber auf den Weg machen oder das Schnellreise-Feature nutzen. Wir haben an der Stelle die Schnellreise ausprobiert und wurden direkt mit einem synchronisierten Dialog begrüßt. Die Bürgermeisterin hat uns dann auch direkt verraten, dass die Bewohner schnelleres Internet haben wollen, was wir alle beim Zocken begrüßt haben! Jetzt geht es doch erstmal mit der Lärmschutzwand weiter. Entsprechend habe ich unseren CAT Baggerlader geholt, während der nächste Kollege bereits den Pritschenwagen mit Kran besorgt hat. Da die anderen beiden aber auch direkt etwas zu tun haben wollten, haben wir noch eine weitere Maschine gemietet. Die dritte Person hatte dann Mobilbagger besorgt und los ging es. Das Tolle daran ist, dass wir uns die Arbeit gut einteilen konnten und entsprechend nicht auf ein Gerät festgefahren waren. Besonders mit der Möglichkeit sich Maschinen auszuleihen ist es auch nicht nötig erst Millionär zu sein, um alles kaufen zu können. Somit konnten wir zeitnah alle mit Maschinen versorgen und losarbeiten. Falls ihr euch fragt, was der Letzte von uns gemacht hat, dann seid ihr ganz richtig. Er hat versucht, Fehler im Spiel zu finden. Und natürlich ist der Bau-Simulator nicht perfekt, es gibt hier und da Bugs. Sei es grafisch oder mal will etwas nicht richtig. Nichtsdestotrotz ist der Fokus des Bau-Simulators genau an der richtigen Stelle, nämlich auf dem Bau. Auch fanden wir schade, dass der Bau-Simulator das Level-System, womit ihr dann nicht nennenswerte Fähigkeiten freischaltet und das "Wirtschaftssystem" mit eurer Firma nicht etwas tiefgründiger abgefrühstückt hat. Verstehen tun wir es, dennoch wäre das wirklich klasse gewesen! Da bleibt definitiv Luft nach oben. Bau-Simulator - Multiplayer Trailer https://www.youtube.com/watch?v=TLlAhzTbQcw ### Mario + Rabbids Sparks of Hope (Switch) Test Mario + Rabbids Sparks of Hope ist dieses Jahr eine gelungene Überraschung! Nicht weil wir nichts von dem Spiel wussten, sondern weil das Gameplay verändert wurde und aus einem taktischen Strategiespiel ein komplett neues Erlebnis gemacht hat. Die Konkurrenz kann sich an der Stelle gerne eine Scheibe abschneiden. Wie sich Mario und die Prominenten Hasen in dem Nachfolger von Kingdom Battle tun, verraten wir euch an dieser Stelle natürlich auch. Mario + Rabbids Sparks of Hope - Neuer Stil, neues Erlebnis In Kingdom Battle wurden Mario und seine Freunde von den Rabbids komplett überrumpelt, die ein absolutes Chaos hinterlassen haben. Zum Glück konnte das Problem schnell beseitigt werden, doch wie ihr es vermutlich kennt, hat der Frieden nicht lange gehalten. Ein neuer Gegner namens "Cursa" macht nämlich die Planeten unsicher und hüllt alles in einer dunklen Materie ein. Ihr Ziel dabei ist es, die Sparks zu fangen, um deren Energie zu nutzen. Das lasst ihr euch nicht gefallen und stellt euch daher mit euren alten Freunden der Gefahr. Da in einem neuen Teil keine neuen Charaktere fehlen dürfen, erwarten euch hier ein paar neue Wegbegleiter. Wer es ist und ob ihr diese schon kennt, verraten wir an dieser Stelle jedoch nicht. Wir sagen euch nur, dass euch coole Fähigkeiten und umso bessere Team Möglichkeiten erwarten! Neue Fähigkeiten und Teams sind schlussendlich nicht die einzige Änderung. Die wohl prägnanteste Veränderung trifft das Gameplay selbst. Statt wie im letzten Teil von Feld zu Feld zu laufen, könnt ihr euch in Mario + Rabbids Sparks of Hope in einem begrenzten Radius frei bewegen. Es bleibt an der Stelle immer noch ein rundenbasiertes Strategiespiel, doch fühlt es sich so viel actionreicher an. Sobald ihr einmal die Steuerung gemeistert habt, sieht das Ganze on top sogar extrem cool aus. Ihr könnt mit Mario beispielsweise einen Gegner umtreten, euch hinter eine Wand verstecken und einen Gegner ausschalten, als wäre es ein komplett anderes Spiel. Nichtsdestotrotz bleibt das Grundkonstrukt des Spiels gleich, fühlt sich aber wie ein saftiges Upgrade an. Allgemein wurde auch an dem Ablauf der Runden und den Teamsprüngen herum gepfeilt, damit alles etwas spannender wird. Das Resultat, es ist ziemlich gut geworden, könnte jedoch Fans von Kingdom Battle enttäuschen. Mit dieser Änderung wurde auch der Multiplayer gestrichen, ob das an der Stelle wirklich schlimm ist, wage ich sogar zu bezweifeln. Dieses Spiel wurde nun so umgebaut, dass das Einzelspieler-Erlebnis einfach fabelhaft ist und da können wir getrost sagen, dass der Multiplayer nicht nötig ist, außer ihr könnten gegen andere Spieler zocken. Mario + Rabbids Sparks of Hope - Saftiges Upgrade! Neben dem Gameplay, bräuchte vermutlich auch die Nintendo Switch ein kleines Upgrade. Zumindest bei unserem Test, gab es nämlich auf der Karte, wo wir von Mission zu Mission rumgelaufen sind ein paar FPS Drops. Da wir nur eine Switch parat haben, können wir leider nicht 100 % sagen, ob es an dem Gerät oder dem Spiel lag. Schade ist so etwas trotzdem. Abgesehen davon, sieht das Spiel grafisch in Relation z. B. neben einem Mario Odyssey deutlich schlechter aus. Das lässt sich auch im Video von den Kollegen bei Minimal Effort Reviews sehen. Auch in Relation zum vorherigen Teil gibt es gefühlt weniger Details. Nichtsdestotrotz gibt es jetzt eine richtige Welt, wo ihr hin und her laufen könnt und insgesamt mehr zu tun habt, als zuvor. Das sind zwar Aspekte, die den ein oder anderen nerven könnten, doch längst nichts extrem schlimmes, denn das Mario + Rabbids Sparks of Hope ist im gesamten ist ein großes Upgrade zu Kingdom Battle. Ein Punkt, der uns extremst erfreut hat ist, dass der Humor aus dem ersten Teil in vollen Zügen vorhanden geblieben ist. Ubisoft hat an der Stelle sogar Witze über NFTs gemacht, was definitiv der Zeit absolut gerecht ist. Was an dieser Stelle bei einem Strategiespiel nicht fehlen darf, sind Rätsel, Nebenmissionen und kleine Geheimnisse. Diese sind in diesem Spiel natürlich auch überall verteilt. Fans von den Rätseln sind wir zwar nicht gewesen, doch gibt es dem Ganzen eine gewisse Abwechslung. https://www.youtube.com/watch?v=rDv-GfMb36U&feature=share&utm_source=EJGixIgBCJiu2KjB4oSJEQ   ### A Plague Tale: Requiem (PS5) Test In A Plague Tale: Innocence haben wir als Teenagerin Amicia de Rune im mittelalterlichen Frankreich nach einem Heilmittel für unseren kleinen Bruder Hugo gesucht, dessen Erkrankung auf ungeklärte Weise mit dem Auftauchen von Pestratten in Verbindung steht. A Plague Tale: Innocence überzeugte dabei vor allem in Sachen Setting, Handlung und vielschichtiger Charakterzeichnung, das eigentliche Gameplay wurde jedoch nach gewisser Zeit recht eintönig. In unserem Test erfahrt ihr nun, ob A Plague Tale Requiem die Stärken des Vorgängers ausbauen und seine Schwächen beseitigen kann. A Plague Tale: Requiem – Auf der Suche nach einem Heilmittel Einige Monate nach den Ereignissen des Vorgängers sind wir auch in A Plague Tale: Requiem weiterhin auf der Suche nach einem Heilmittel für Hugo und auch die Ratten stellen weiterhin eine ernste Bedrohung dar. Dieses Mal führt uns die Suche nach einem Heilmittel nach Südfrankreich sowie auf eine geheimnisvolle Insel. Viel mehr möchten wir an dieser Stelle über die Story des Spiels auch nicht verraten, da A Plague Tale: Requiem auch sehr von seiner Geschichte lebt. Wir sagen nur so viel, dass A Plague Tale: Requiem uns erzählerisch bis zum Ende auf eine spannende Reise mitgenommen hat, auf der wir eigentlich immer wissen wollten, wie es mit Amicia und Hugo weitergeht. Nur zum Ende hin wirkt das Spiel, wie schon der Vorgänger, etwas gestreckt. Grafisch wartet A Plague Tale Requiem indessen mit prächtigen Landschaften, dunklen Gemäuern und imposanter mittelalterlicher Architektur auf. Im Vergleich zum Vorgänger sehen die Landschaften noch einen Tick schöner aus, sind die Gesichter der Charaktere nochmal ausdrucksstärker. Nur vereinzelt hatten wir Framerateeinbrüche zu beklagen, besonders dann, wenn Feuer im Spiel war. Insgesamt läuft A Plague Tale: Requiem aber weitestgehend rund und sieht dabei fantastisch aus. A Plague Tale: Requiem – Nachvollziehbare Charaktere Wie schon im Vorgänger gehört die vielschichtige und glaubwürdige Charakterzeichnung zu den größten Stärken von A Plague Tale: Requiem. Besonders die Art, wie Amicia und Hugo miteinander interagieren, lässt uns schnell eine Beziehung zu den beiden Charakteren aufbauen. Gekonnt streut A Plague Tale: Requiem in die ereignisreiche Handlung auch immer wieder ruhige Momente ein, in denen sich die Beziehung der Geschwister entwickelt oder wir genießen einfach einen Spaziergang durch wunderschöne mittelalterliche Panoramen. Somit liegt es uns wirklich am Herzen, eine Heilung für den kränklichen Hugo zu finden. Ebenso werden aber auch Amicias Gewissensbisse, immer wieder Menschen zu töten, zumeist glaubwürdig inszeniert und lassen uns an ihrem Innenleben teilhaben, was ihrem Charakter eine angenehme Tiefe verleiht. Allgemein gelingt es den Autoren hervorragend, uns an Amicias inneren Kämpfen teilhaben zu lassen. Wir spüren ihre Wut, ihren Frust, aber auch ihre Hoffnung, dass alles gut werden kann. Nur manchmal wird ihr innerer Konflikt etwas überspitzt zugunsten einer ungezügelten Mordlust aufgelöst, was in spielerisch langatmigen Actionsequenzen mündet, in denen wir Welle um Welle an Feinden abwehren müssen. Diese erzwungenen Actionsequenzen wirkten zumeist deplatziert und haben uns meist aus der Immersion gerissen. Denn eben noch wägen wir bei jeder Feindbegegnung ab, ob sich das Kämpfen lohnt, und plötzlich fordern wir in bester Gladiatorenmanier alle Feinde in der Umgebung zu einem Kampf auf Leben und Tod heraus. A Plague Tale: Requiem – verbessertes Gameplay Im Vergleich zum Vorgänger ist das Gameplay in A Plague Tale: Requiem deutlich abwechslungsreicher. Zwar ist Amicia noch immer keine Killermaschine und segnet nach wenigen Treffern das Zeitliche, dennoch steht uns in A Plague Tale: Requiem eine größere Palette an Hilfsmitteln zur Verfügung, mit denen wir uns gegen die Ratten und die zahlreichen Soldaten auf unseren Fersen wehren können. So verschießen wir etwa mit unserer Schleuder nicht nur Steine oder entfachen Feuer, sondern wir können auch Feuer löschen oder Ratten mit einem gezielten Schuss anlocken. Komplett neu im Repertoire ist auch eine Armbrust, die über eine deutlich größere Durchschlagskraft verfügt,  wodurch auch Rüstungen und Helme kein unüberwindbares Hindernis mehr darstellen. Durch die größere Weitläufigkeit der Levels haben wir oftmals die Wahl, ob wir lieber schleichend vorgehen oder feindliche Soldaten einen nach dem anderen ausschalten wollen. Diese spielerische Freiheit schlägt sich auch in unserem Charakterfortschritt nieder, denn je mehr Feinde wir beispielsweise ausschalten, desto versierter werden wir auch im Kampf. Wenn wir hingegen konsequent um Feinde herumschleichen, so sind wir auch bald flinker auf den Füßen und werden nicht mehr so schnell entdeckt. Dadurch entsteht eine nachvollziehbare Charakterprogression, da unsere Spielweise darüber entscheidet, welche Fähigkeiten Amicia entwickelt. Aufgelockert wird das Geschehen zudem durch immer mal wieder durch die oben erwähnten Action- sowie eingestreute Fluchtpassagen, die aber bisweilen einen leichten Trial & Error-Charakter haben. Außerdem gibt es auch einige Rätselpassagen, in denen wir oft auch unsere Begleiter clever einsetzen müssen, was für eine nette Abwechslung sorgt. Doch nicht nur Amicia hat dazugelernt. Auch Hugos Kontrolle über die Ratten entwickelt sich im Laufe des Spiels weiter, sodass wir diese in bestimmten Abschnitten beispielsweise direkt steuern können. Das Schleichen ist jedoch, zumindest auf dem normalen Schwierigkeitsgrad, etwas zu einfach geraten. Es dauert einfach zu lang, bis Wachen uns bemerken und selbst dann bewegen sie sich relativ langsam auf uns zu und stellen sich bei der Suche nicht gerade klug an. Deshalb können wir zu oft problemlos von Deckung zu Deckung schleichen, selbst wenn wir dabei gesehen werden. Das konstante Bedrohungszenario, dass Amicia und Hugo fast immer von einer feindlichen Übermacht umgeben sind, lässt sich so einfach aushebeln und die Bedrohlichkeit mancher Situationen leidet darunter. Ein weiterer Aspekt, der uns immer wieder daran erinnert, dass wir es mit einem Videospiel zu tun haben, sind die überall in der Spielwelt verstreuten Truhen und Kisten mit Verbesserungsmaterialien. Ist es noch einigermaßen plausibel, diese in einem Dorf oder einer Stadt zu finden, so mutet es doch etwas abwegig an, wenn in einem Rattenbau oder einer unberührten Landschaft fast schon gefühlt an jeder Ecke irgendwelche Truhen herumstehen. Ebenso wirkt es unfreiwillig komisch, dass wir sehr oft durch Türen immer gleicher Bauart gehen, die wir dann von der anderen Seite verriegeln, was unmissverständlich das Ende eines Levelabschnitts markiert. Das sind aber letztlich kleinere Wermutstropfen und eben Zugeständnisse daran, dass es sich bei A Plague Tale: Requiem um ein Videospiel und nicht um einen Film handelt. A Plague Tale: Requiem – Trailer https://www.youtube.com/watch?v=qIbzwb8vzNI ### Fragen und Antworten rund um den Online Casino Bonus Glücksspieler haben kein leichtes Leben, wenn es um die Wahl eines Online Casino geht. Wer sich wegen eines Casino Bonus für eine bestimmte Plattform entscheidet, stellt schnell fest, dass auch ziemlich alle anderen Glücksspiel-Portale mit, so vermutet man, mit unschlagbaren Angeboten daherkommen. Das Team rund um spieletester.de gibt euch deshalb hier die Antworten zu den häufigsten Fragen, die rund um Online Casino Boni auftauchen. Was genau ist ein Online Casino Bonus? Ein Online Casino Bonus ist eine Art Willkommensgeschenk des virtuellen Spieleportals, als Dankeschön für neue Spieler, die sich für eine Registrierung eintscheiden. Neukunden können durchaus von den Goodies wie Freispielen oder Extraguthaben profitieren, die über die besagten Promotionen angeboten werden. In den meisten Fällen wird mit dem Willkommensgeschenk die erste Einzahlung belohnt. Ein Casino mit Bonus ohne Einzahlung ist hingegen kaum noch zu finden. Deshalb bieten Online Casinos Boni an Freispiele und auch Casino Boni lohnen sich durchaus für die Betreiber der Spiele-Plattformen. Mit besten Promotionen im Casino werden neue Kunden regelrecht angezogen und die Betreiber binden über lukrative Angebote auch ihre Bestandskunden langfristig. Boni, Free Spins, Cashback und Co. erhöhen auf jeden Fall die Gewinnchancen auf Echtgeld-Gewinne. Dabei muss man als Spieler selbst kein Risiko eingehen, wenn man mit Gratisgeld spielt oder kostenlose Freispiele erhalten hat. Diese Arten von Boni gibt es in Online Casinos So unterschiedlich die verschiedenen Glücksspielplattformen sind, so unterschiedlich sind auch die Promotionen in den Angeboten der Online Casinos. Das Willkommensangebot für Neukunden ist in fast jedem Online Casino zu finden und es sind deshalb auch die wohl am weitesten verbreiteten Boni. Nahezu alle Casino-Seiten haben sie im Programm. Ein Willkommensbonus kommt manchmal in Form von Free Spins daher, aber er kann ebenso aus zusätzlichem Guthaben im Casino bestehen und mit oder ohne Einzahlung gelten. Manchmal gibt es sogar beides als Willkommensgruß. Als klassische Promotionen im Online Casino gelten Freispiele und Einzahlungsboni. Diese sind im Aktionenbereich der einzelnen Online Spielhallen zu finden und richten sich auch oft an die Bestandskunden. Ein weiteres Plus ist, dass die Spieler sowohl über Treue-Punkte oder VIP-Programme zusätzliche Boni einsammeln können. Manche Online Portale halten auch für die Empfehlung an Freunde eine Belohnung parat. Hier kommen dann meistens Belohnungsmultiplikatoren für ausgesuchte Slots zum Einsatz. Wer häufig mit höheren Einsätzen spielt oder oft Einzahlungen im Casino tätigt, kann bei manchen Portalen spezielle Aktionen in Form von einem High Roller Bonus erhalten. Der beliebteste Bonus im Online Casino Wie man sehen kann, gibt es zahlreiche Promotionen in Casinos, von denen man als Spieler profitieren kann. Die Freispiele sind aber wohl die Gratiszugaben, die nach wie vor am begehrtesten sind. Free Spins haben schließlich viele Vorteile für den Spieler. Ein Willkommensgeschenk, das Freispiele ohne Einzahlung für die Spieler mit sich bringt, kann nahezu bei allen Neukunden punkten und auch die Bestandskunden im Casino freuen sich immer wieder über Gratisspins. Der Grund liegt wohl darin, dass man beim Freispiel Echtgeld ohne Einsatz gewinnen kann, ohne dabei ein Risiko eingehen zu müssen. Der Freispiel-Bonus Mit Freispiel Boni hat der Spieler die besondere Möglichkeit, kostenlos und ohne eigenen Einsatz einen bestimmten Slot zu spielen. Free Spin bedeutet, dass man ohne Echtgeld Spielautomaten spielen kann. Manchmal ist aber ein maximaler Einsatz am Slot vorgesehen, den man nicht überschreiten sollte. Bei den meisten Casino-Portalen gibt es die Freispiele in Kombination mit den klassischen Einzahlungsboni. Was man beim Spielen mit gratis Guthaben im Casino beachten muss, welche Spiele erlaubt und welche vom Bonusspiel ausgeschlossen sind, sowie die Setzbedingungen kann man immer in den Umsatzbedingungen nachlesen. Der Echtgeld-Bonus im Online Casino Jedes Online Casino ist bemüht, stets neue Kunden anzuziehen. Neben den Freespins werden noch etliche weitere Optionen genutzt, um Neukunden zu erreichen und Bestandskunden bei Laune zu halten. Einer der beliebtesten Boni gilt unter den Glücksspielfreunden der No Deposit Bonus im Casino. Manchmal wird er in Form von Free Spins gewährt, manchmal wird er aber auch als Gratisguthaben gewährt. Mit dem Echtgeld-Bonus erhält man für die Registrierung im Online Casino eine Belohnung, die im Spieleraccount als Guthaben gratis aktiviert wird. Für diese Spiele gilt der Online Casino Bonus Online Casino Tipps, die sich auf gewisse Bonusangebote beziehen, gibt es im Internet viele. Hilfreich ist es auf alle Fälle, wenn man bereits bevor man sich bei einem der zahlreichen Online Casinos anmeldet, die jeweiligen Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Casinos durchliest. Bevor man den ersten Dreh macht ist man damit über alle Grundlagen zu den Promotionen aufgeklärt. So kann es später nicht zu Unstimmigkeiten kommen. Manchmal darf beispielsweise nur bei bestimmten Spielen und Slots ein Online Casino Bonus eingesetzt werden. Ebenso liegt es in der Hand des Betreibers, welche Spiele zum Umsatz des Guthabens beitragen, welche nicht und welche nur zu einem gewissen Prozentsatz. Da jedes Online Casino seine eigenen Bonusbedingungen aufstellt, kann man bei den Bedingungen zum Casino Bonus nicht von einem auf das andere OnlineCasino schließen. Um den Bonus durchzuspielen, kommen in den meisten Fällen die Slotautomaten in Frage, aber manchmal sind auch nicht alle Slots gleichermaßen zum Bonus umsetzen qualifiziert. All diese Informationen erhält man aber in den Setzbedingungen zum Bonus. In Bezug auf den Bonusumsatz muss man als Spieler einfach akzeptieren, dass es keine pauschalen Umsatzbedingungen gibt und sollte sich vor dem Spielen ausführlich informieren. Boni nicht nur für neue Spieler Die Angebote für Neukunden sind das, was man als Erstes sieht, wenn man auf die Webseite eines Casinos schaut. Logischerweise will jeder Anbieter, dass potentielle neue Spieler das Spieleportal ansprechend finden. Der Willkommensbonus für neue Spieler ist also sozusagen ein Lockangebot für neue Kunden. Dabei sind solche Promotionen im Casino gar nicht mal übel, denn als Neukunde kann man mit solch einem Casinoangebot testen, ob einem der Anbieter und sein Spielangebot zusagen. Aber auch Bestandskunden werden mit vielen tollen Promotionen im Casino versorgt, denn auch diese will man langfristig bei Laune halten. Davon profitieren letzten Endes beide Parteien - das Casino und auch die Spieler. Viele Angebote wie Freispiele, Reload Bonus, Cashback Bonus und Co. richten sich deshalb direkt an bereits registrierte Spieler. Willkommensprogramme für Neulinge sind normalerweise immer auf der Startseite eines Online Casinos gezielt platziert. Besucher der Plattform erhalten so direkt die Information zum Bonusangebot und wieviel Extraguthaben und/oder Freispiele sie erhalten. Das heißt aber lange nicht, dass nur Neukunden solche Angebote erhalten. Im Gegenteil: Stammspieler haben oftmals sogar viel mehr Möglichkeiten, Casino Promos, Free Spins oder andere Goodies zu nutzen. Das Portfolio der meisten Online Casino Seiten enthält wöchentliche Aktionen wie Free Spins, Cashbacks und Reloads. Des Weiteren werden gerne Treue-Programme und VIP-Programme im Casino angeboten. So findet man den besten Bonus Es ist nicht wirklich leicht, unter den vielen Angeboten in Online Casinos die besten Boni auszumachen. Neulinge der Glücksspielbranche wollen jetzt sicher gerne wissen, wie man aus der unübersichtlichen Menge von Angeboten den besten Bonus finden kann. Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht, denn natürlich ist nicht das Willkommensangebot das Wichtigste bei der Casino-Wahl, sondern dass das Online Casino den eigenen Vorlieben entspricht und das Spielangebot passt. Viele Spieler hoffen auf einen No Deposit Bonus im Casino. Ohne Einzahlung hat man natürlich den bedeutenden Vorteil, dass man mit Echtgeld spielt ohne selbst Geld im Casino einzahlen zu müssen. Aber auch Einzahlungsboni haben gewisse Vorteile. Um die Suche nach dem perfekten Angebot abzukürzen, ist es einfacher, einen Blick auf Testberichte zu werfen. Viele Vergleichsportale führen solche Casino Tests durch, um ihren Lesern das bestmögliche Spielerlebnis aus der breiten Masse herauszufiltern. So findet man als Spieler ohne umständliches Suchen das richtige Online Casino mit den besten Angeboten. Online Casino Bonus auszahlen In jedem Online Casino winken Spielern Echtgeld-Gewinne. Man hat sogar die Chance, mit etwas Glück und einem Freispiele Bonus Jackpots zu knacken. Sämtliche Promotionen und Bonusangebote unterliegen gewissen Bonusbedingungen, die sich aber von Anbieter zu Anbieter unterscheiden. Die Umsatzbedingungen legen die Höhe des Umsatzes, den Zeitraum für das Bonusspiel, sowie die Mindest- und Maximaleinsätze fest. Wer nicht will, dass seine mit dem Extraguthaben erhaltene Gewinne im Casino verfallen, sollte sich unbedingt an die Regularien halten, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nachzulesen sind. Das Guthaben auszahlen zu lassen ist erst dann möglich, wenn alle Umsatzbestimmungen erfüllt wurden. Sinn und Zweck der Promos ist schließlich, neue Spieler dazu zu animieren das Online Casino auszutesten. Bestenfalls tätigen die Neukunden später selbst eine Einzahlung. Damit wäre das eigentliche Ziel eines Online Casinos erreicht. So lange ist der Bonus gültig Die Dauer, wie lange Boni gültig sind und eingesetzt werden müssen ist immer Teil der Setzbedingungen. Die Gültigkeitsdauer kann durchaus variieren, deshalb hat jedes Promo-Angebot seine eigenen Umsatzbedingungen. Jedes Online Casino legt für sich selbst fest, wie lange solch ein Angebot beansprucht werden kann. Der Zeitraum des Umsetzens beginnt ab dem Moment, in dem die Aktion aktiviert wurde. Wichtigste Infos zu Umsatzbedingungen Als Umsatzbedingungen zählen sämtliche zu erfüllende Anforderungen, die Voraussetzung dafür sind, irgendwann mit dem Bonus erzielte Gewinne auszahlen zu können. Die Regularien, die den Umsatz des Guthabens betreffen, findet man in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Erst wenn sämtliche dort aufgeführten Kriterien erfüllt sind, lässt sich eine Gewinn-Auszahlung beantragen. Der Transfer der Gewinne erfolgt danach auf das im Nutzerkonto angegebene Bankkonto. Boni mit Casino Bonus Codes Bei vielen Online Casinos ist die Insanspruchnahme der Boni sehr einfach, denn das Extraguthaben wird mit der ersten Einzahlung bzw. mit der Registrierungsbestätigung aktiv. Bei manchen Casino Plattformen ist die Eingabe eines Codes erforderlich, wenn man das Gratisguthaben erhalten will. Einen Casino Freispiele Code bekommt man häufig per Bestätigungsmail zugesendet oder er ist im Profilbereich des Spieleraccounts zu finden. Bonus ablehnen - So geht es Die strikten Umsatzbestimmungen werden nicht von jedem Spieler akzeptiert. Deshalb gibt es immer wieder Kunden, die auf die gratis Gutschrift im Casino verzichten möchten. Aber wie lehnt man Boni im Casino ab? Jeder Spieler kann selbst entscheiden, wie er das Angebot aus Glücksspielen nutzen möchte. Ob mit oder ohne Zusatzguthaben - jeder hat die Wahl. Will man keine Casino Boni beanspruchen, reicht es, kein Häkchen beim jeweiligen Angebot zu machen. Bei automatisch zugestelltem Extraguthaben kann man den Kundensupport kontaktierten, damit der ungewollte Guthaben-Betrag aus dem Spielerkonto verschwindet. Mit einem Casino Bonus Echtgeld gewinnen Viele Spieler zweifeln wegen der umfangreichen Neukunden-Angebote daran, dass man wirklich mit zusätzlichen Geld einen Jackpot gewinnen kann. Hier können wir beruhigen: Die Gewinnchancen im Casino sind immer gleich. Dabei ist es unerheblich, ob man mit Gratisguthaben spielt oder nicht. Die Echtgeld-Gewinne im Casino sind gleich doppelt so lohnenswert, wenn sie mit Freispielen oder Guthaben aus Boni erzielt wurden. ### PLAYSEAT PUMA (Hardware) Test Mit dem PLAYSEAT PUMA, haben wir heute mal etwas komplett anderes für euch im Hardware Segment. Es ist kein gewöhnlicher Stuhl für PC-Gamer, denn dieser richtet sich an alle Konsolen- und Mobile-Gamer da draußen. Statt sich auf dem Boden, dem Esstisch-Stuhl oder sonst etwas den Rücken kaputtzumachen, soll das eure super gemütliche Alternative sein. Das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und haben uns den PLAYSEAT direkt mal im Wohnzimmer aufgebaut! PLAYSEAT PUMA - Zusammengebaut in 5 Minuten Als wir das Paket von PLAYSEAT erhalten haben, waren wir erstmal erstaunt, dass der Karton wirklich klein war. Wie soll da bitte so ein riesiger Stuhl rein, den wir auf der gamescom gesehen haben? Ganz simpel, es sind gar nicht so viele Teile, wie wir zu Beginn dachten und schwer ist der Karton bzw. der ganze Stuhl auch nicht. Der Stuhl wiegt nämlich auch unter 9KG und lässt sich daher ganz einfach beliebig in der Wohnung aufstellen, dazu aber gleich mehr. Kommen wir erstmal zum Aufbau. Der ging nicht nur unglaublich schnell, sondern auch ohne zusätzlichen Werkzeuge. Das Gerüst lässt sich schnell zusammenstecken, ohne fremde Hilfe. Danach muss nur noch der Sitzbezug an die Stangen per Klettverschluss angebracht werden und fertig ist das Ganze. Bei dem Klettverschluss haben wir zuerst gedacht, dass das gar nicht halten kann. Aber meine Güte lagen wir falsch. Wir mussten den Klettverschluss erstmal mit Mühe auseinander ziehen und dann an der richtigen Stelle anbringen. Der PLAYSEAT PUMA soll mit diesen Klettverschlüssen sogar bis zu 122 kg aushalten, was wirklich erstaunlich ist. Wir empfehlen nicht zu zweit oder über dem Gewichtslimit darauf zu sitzen. Wichtig an der Stelle, bis 122 kg gilt auch die Garantie.  Um euch zu zeigen, wie einfach und schnell der Zusammenbau ist, haben wir entsprechend auch ein Video von PLAYSEAT. https://www.youtube.com/watch?v=M9Q5EqbZnH8   PLAYSEAT PUMA - Ein neues Level Wer viel an der Konsole oder auch am Smartphone spielt, wird wahrscheinlich das Sofa, den Boden, irgendwelches Stühle und das Bett in allen möglichen Varianten benutzt haben. Bei mir z. B. hat das Sofa eine Liegefläche, die einen schon halb zum Liegen bringt. Selbst mit verstellter Rückenlehne, neige ich dazu mich irgendwie halbwegs hinzulegen. Dabei werde ich entweder müde oder habe gar keine Lust aufs Zocken. Mit dem PLAYSEAT PUMA hat sich das alles geändert! Schnell aufgebaut, vor den Fernseher gestellt und Splatoon 3 angeschmissen. Da bei dem Spiel der Gyrosensor und entsprechend eine ordentliche Sitzposition unglaublich wichtig sind, ist das der perfekte Test für den Seat gewesen. Schnell war klar, seien es hitzige Schlachten auf dem Feld oder entspannte Runden in der Lobby, der Stuhl ist für alles geeignet. Ich mit meinen 1,76 m konnte mit entspannt nach hinten lehnen und liegen, während ich meine Waffen umgerüstet habe und sobald es in den Kampf geht mich nach vorne beugen, der Stuhl macht alles mit. Meine Geduld ist gefragt und ich möchte zur Entspannung etwas wippen? Auch das ist kein Thema, den Beweglichkeit kann der Stuhl. Bis auf Rollen, die gibt es hier nicht, aber das ist auch nicht schlimm. Die Qualität vom Stuhl erinnert mich an meinen atmungsaktiven Schulrucksack. Super gemütlich, gepolstert und weich. Dadurch das keine Stangen überall herumhängen, hat man zusätzlich noch das Gefühl in der Luft zu hängen, wie bei einer Hängematte. Was will man eigentlich beim Zocken mehr? Eigentlich nur, dass der Stuhl vom Aussehen her in jede Einrichtung passt. Bei mir war es noch in Ordnung, dank dunkler Möbel, aber nicht jeder kann sich damit anfreunden. Eine etwas größere Farbpalette wäre an der Stelle von Vorteil! Vielleicht hilft es aber noch, dass der Stuhl noch zusätzlich drei Taschen hat und somit Stauraum bietet, damit die Controller, Fernbedienungen und das Smartphone nicht mehr herumfliegen. Definitiv ein weiterer Pluspunkt für den Seat, jedoch wäre eine Option zum Aufladen noch als extra Option wirklich cool gewesen! Ihr könnt euch aber sonst auch mit dem Stuhl einfach in Richtung einer Steckdose bewegen. Mit 169 € ist der PLAYSEAT PUMA natürlich nicht der Günstigste. Ihr könntet für den Preis schon einige gute Gaming Stühle für den Schreibtisch bekommen und die würden vermutlich auch etwas weniger sperrig im Raum sein. Dafür aber mal ein Hängematten-Feeling oder ein allgemein vielseitig nutzbare Sitzmöglichkeit, gibt es dagegen nur mit dem PLAYSEAT. Hier kommt es wirklich darauf an, seid ihr wahre Konsolen-Zocker? Dann ist der PLAYSEAT vermutlich die perfekte Alternative! Wer dagegen nur selten davor sitzt, dem wird vermutlich auch die Couch reichen, denn das Ausnutzen aller Positionen, wie liegen, sitzen und alles dazwischen braucht man bei einem Film nicht. Um euch nochmal zu zeigen, was der Stuhl so alles drauf hat, haben wir hier noch ein Video von PLAYSEAT von euch. https://www.youtube.com/watch?v=a3ntLULMijw ### Jitsu Squad - Bald für alle Konsolen erhältlich Vor kurzem haben wir euch das Lineup von ININ Games vorgestellt und jetzt gibt es Jitsu Squad auch schon fast für die Konsole. Wer gar nicht warten kann, der kann natürlich auch jetzt schon den Titel am PC über Steam kaufen und loszocken. Jitsu Squad - Volle Beat 'em Up Ladung Jitsu Squad bringt den Spaß der 90er Jahre zurück, gepaart mit einem fantastischen handgezeichneten Cartoon-Look und dem aufregenden Stil moderner Beat 'em ups und bleibt dabei der uralten Arcade-Regel treu: leicht zu lernen, schwer zu meistern. Ihr könnt das Spiel allein oder mit bis zu vier Spielern im Koop-Modus gegen Wellen von Gegnern bestreiten, während Ihr massive Kombo-Ketten anhäuft und auffällige Super-Moves entfesselt. Zudem stammt der Soundtrack von keinem Geringeren als dem Crush 40-Sänger Johnny Gioeli, der für die kultige Musik von SONIC The Hedgehog bekannt ist. Johnnys Hitsingle "Surfing on the Lava" ist im neuesten Trailer zu hören, in dem die Jitsu Squad auf ihren Brettern die Lavawellen trifft. https://www.youtube.com/watch?v=-dn9SLbKURs&feature=youtu.be Features: • Kämpfe blitzschnelle, adrenalingeladene Schlachten • 4 spielbare Charaktere - Verwandle deinen Krieger in eine echte Legende mit dem Upgrade-System und einzigartigen Sekundärwaffen, die neue Kombos eröffnen • Töte deine Feinde stilvoll mit über 100 Kettenkombos, unendlichen Jonglagen und epischen Super-Specials, die dein Herz höher schlagen lassen • Mächtige Charaktertransformationen im Spiel werden dein Blut zum Kochen bringen • Tonnen von einzigartigen Gegnern zum Töten und 8 verschiedene Planeten zum Retten • Lokaler Couch-Koop-Spaß mit bis zu 4 Spielern • Verbünde dich mit einem Freund im 2-Spieler-Tag-Team-Modus, in dem jeder Spieler bis zu 2 Charaktere wählen kann • Betreten Sie das Schlachtfeld zu den Klängen des Crush 40-Sängers Johnny Gioeli, der für die kultige Musik von SONIC The Hedgehog bekannt ist • Kampfspiel-Eingabebefehle sorgen für einen netten 90er-Jahre-Background Limited Edition: Wer jetzt Bock auf das Spiel bekommen hat, sollte sich beeilen, denn es gibt für die Nintendo Switch, PS4 und PS5 eine ziemlich coole Collector's Edition, die ihr hier findet.   ### The Last of Us Part I (Remake) 2013 debütierte the Last of us Part auf der PS3. Nach bereits einem Remastered für die PS4 gibt es nun die erneut aufbereitete Version für die PS5. Sinnlose Abzocke von Naughty Dog oder doch Meisterwerk erneut würdig aufbereitet. Ich durfte das Spiel testen und berichte euch gerne davon. The Last of us Part I Remake – Wir reisen nochmal zurück Sollte jemand hier dabei sein, der bisher the Last of us wirklich noch nie gespielt haben sollte, dann werdet ihr jetzt umgehauen schon diesem tollen Meisterwerk (wovon es ja mittlerweile eine tolle Fortsetzung gibt). Ich gehe aber mal davon aus, dass die meisten sich dieses Spiel nicht haben entgehen lassen. Daher ist es eine kleine Zeitreise zurück und man durchlebt nochmal die Abenteuer von Joel und Ellie in der postapokalyptischen Welt, die von Zombies übernommen wurde. Schonmal vorweg, an der Story hat sich nichts geändert. Ihr taucht nur ein weiteres Mal in die Geschichte ein und erlebt sämtliche Emotionen erneut. Gerade mit Hinblick auf den 2. Teil sollte man The Last of us Part I definitiv sich nochmal zur Gemüte führen, gerade durch die Änderungen des Remakes. The Last of us Part I Remake – Wie hübsch du doch bist Naughty Dog hat wirklich alles aufgehübscht. Sämtliche Landschaften wurden extrem überarbeitet und bieten dem Spieler ein atemberaubendes Erlebnis. Zusätzlich fallen einem die neuen Cinema-Effekte auf. Die Filmsequenzen sind stark überarbeitet worden und lassen Emotionen besser erkennen. Auch kleinere Details sind nun erkennbar, bspw. das craften oder die Nutzung von einigen Werkzeugen. Auch das Gameplay wurde überarbeitet. Waren die Kämpfe im Original noch sehr statisch, wurden in The Last of us Part I Remake die dynamischen Bewegungen aus dem 2. Teil übernommen. Die Übergänge zwischen Schleichangriff und Schussmodus sind nahezu fließend. Auch die Intelligenz der Gegner hat sich verbessert und machen die einzelnen Auseinandersetzungen herausfordernder. Die Kombination aus eindrucksvollen Lichteffekten, atemberaubender Landschaftskulisse und neuem Kampfmodus machen The Last of us Part I Remake zu einen Spektaktel, welches man erneut spielen möchte. https://www.youtube.com/watch?v=R2Ebc_OFeug ### Cult of the Lamb (PC) Test Cult of the Lamb is wohl die Überraschung des Jahres für uns. Im ersten Moment werden sich viele denken nicht schon wieder ein Rogue-Like, da es kein Genre für Jeden ist. In diesem Fall kann es aber anders aussehen, da sich dieses Spiel an Elementen aus anderen Spielen bedient und somit ein komplett neues Erlebnis erschaffen hat. Wie es ist seinen eignen Kult aufzubauen und die Kacke seiner Bewohner wegzumachen, obwohl ihr ein Gott seid, erfahrt ihr im folgenden Test. Cult of the Lamb - Rouge-Like im Schafspelz In Cult of the Lamb startet ihr als Lamm, wer hätte das gedacht. Zu eurem Pech werdet ihr zu Beginn direkt geopfert, doch ihr landet nicht im Himmel. Ganz im Gegenteil, denn Jener, der wartet rettet euch. So eine Wiederbelebung ist jedoch nicht umsonst. Um eure Schuld zurückzuzahlen sollt ihr einen eigenen Kult aufbauen und das Wort verbreiten, dass es sich dabei um den einzig wahren Kult handelt. Entsprechend gibt es noch vier weitere Kults, die ihr vernichten sollt und das ist quasi auch die Geschichte um dieses Spiel herum. Verknüpft wird das Ganze mit einer wunderschönen Grafik und einem Ohrwurm würdigen Soundtrack. Zack, wird das Spiel zum Knüller, oder? Definitiv, sind das wichtige Bausteine einen guten Titel aufzubauen, im Gegensatz zu anderen Rogue-Likes bietet Cult of the Lamb noch einen Management Aspekt, der vermutlich die größte Zeit des Spiels einnimmt. Denn wie vorher gesagt, sollt ihr schließlich einen Kult aufbauen. Das geht nur mit Anhängern, die ihr im Laufe eures Abenteuers rettet. Mit diesen könnt ihr dann eure eigene Basis helfen und immer weiter verbessern. Angefangen von Deko bis hin zu einer Farm, Schlafplätzen und ganz wichtig einer Kirche ist alles dabei. Eure Anhänger sind natürlich nicht tatenlos, denn wer leben will muss arbeiten. Diese sammeln Holz, Steine, Nahrung oder beten, damit ihr neue Upgrades freischalten könnt. Verhalten tun sie sich dabei ein kleines bisschen wie Tamagochis und das in jedem Punkt, denn ihren Mist dürft ihr auch weg machen. Im Gegensatz zu den kleinen Taschenhaustieren bietet euch das Base-Building viel mehr Features. Ihr könnt alles mögliche mit euren Anhängern machen, sie opfer, Quests für diese erledigen oder einfach leiden lassen. Es ist euer Kult, ihr könnt frei entscheiden, was passiert. Hauptsache ihr kommt dadurch im Spiel weiter. Cult of the Lamb - Galerie Cult of the Lamb - Kult der Katzen Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich habe ungefähr 10 Katzen in meinem Kult, die alles tun was ich Ihnen befehle. Das coole an Cult of the Lamb ist, dass das Spiel super viele Upgrades, Technologien und "Skins" hat. Ihr könnt eure "Basis" mit den Tieren befüllen die ihr wollt und on top diese noch weiter anpassen, genauso wie die Basis an sich. Dort könnt ihr auch so einiges anstellen, was einen umso länger an den Bildschirm fesselt. Jetzt haben wir eigentlich schon über alles gesprochen, außer über den eigentlichen Rogue-Like Aspekt. Dieser ist relativ simpel gehalten. Die Welten sind zufällig generiert und die Waffen bzw. Fernkampfwaffen die ihr vor eurem Kampfantritt erhaltet entsprechend auch. Glaubt mir, dass ist ziemlich mies. Wer auf einfach oder normal spielt denkt sich vermutlich noch nicht, aber wer auf Hard spielt hat da ein Problem, da die Balance der Waffen sich um Welten unterscheidet. Als Beispiel ist die Axt ultra langsam und das kann euch gerne mal zum Verhängnis werden. Dagegen ist die Ausweichmechanik auf den Punkt genau und das gleicht es schon ein bisschen aus. Schön wäre es, wenn dieser Teil noch ein bisschen angepasst wird, besonders da es keine besonderen Mechaniken abseits der ständig wechselden Waffen und ggf. Zauber gibt. Auf eurem Weg kriegt ihr zwar kleine temporäre Stat-Upgrades, doch wirklich spannend sind diese nicht. Somit macht das Kampfsystem Spaß, ist aber nicht so tiefgründig, wie beim Base-Building eures eigenen Kults. Abseits davon gibt es noch eine kleine Weltkarte, wo ihr sogar noch kleine Minispiele spielen könnt wie z. B. angeln, was Fans der Reihe noch etwas die Zeit versüßen könnte. Cult of the Lamb - Über 1 Millionen Mal verkauft Mittlerweile hat sich das Spiel bereits über 1 Millionen Mal verkauft und diese Zahl lässt sich sehen. Auf der gamescom 2022 waren wir auch beim Publisher des Spiels und haben uns entsprechend ein paar exklusive News erhofft. Aktuell scheinen die Entwickler aber unter Hochdruck Bugs und andere Kleinigkeiten nachzubessern. Bei der Anzahl von verkauften Kopien, sind wir uns aber ganz sicher, dass es bald ein großes Update in Cult of the Lamb geben wird. https://www.youtube.com/watch?v=xFTc6XRkZVY ### Xenoblade Chronicles 3 (Switch) Test Nachdem wir bereits alle vorherigen Teile der Reihe getestet haben, ist es nun Zeit für Xenoblade Chronicles 3. Dieses Spiel ist ein unglaubliches JRPG. Die Charaktere sind liebenswert, die Geschichte ist fesselnd und die Welt ist unglaublich. Was euch diesmal erwartet, erfahrt ihr im folgenden Test. Xenoblade Chronicles 3 - Konstante Qualität Es ist unglaublich, dass eine RPG-Reihe so konstant großartige Titel herausbringen kann, aber Xenoblade Chronicles 3 ist ein weiterer Beweis dafür, dass es wirklich nichts gibt, was Xenoblade gleicht. Die Xenoblade-Reihe ist, einfach gesagt, eine der besten von Nintendo. Es gibt wirklich nichts Vergleichbares, denn sie kombiniert riesige und wunderschöne Welten mit strategischem Gameplay und ausgereiften Geschichten. Die Serie fühlt sich wie der natürliche Nachfolger der goldenen Ära der 90er-Jahre-JRPGs an und Xenoblade Chronicles 3 ist da keine Ausnahme. Wenn du auf der Suche nach einem rundum gelungenen RPG-Erlebnis bist, ist dies das richtige Spiel für dich. Wichtig ist an der Stelle nur, dass ihr das Gameplay mögt. Die Hauptfiguren von Xenoblade Chronicles 3 stehen zu Beginn auf verschiedenen Seiten eines endlosen Krieges, was zu interessanten Ideologiekonflikten führt. Ich mag es, wenn Feinde zu Verbündeten werden und so habe ich es sehr genossen, das Zusammenspiel des Teams zu beobachten. Jeder Charakter hat seine eigene, ausgeprägte Persönlichkeit, was ich sehr angenehm fand, da es zu lustigen Interaktionen führte. Diese Charaktere unterscheiden sich deutlich von den Partys der vorherigen Xenoblade-Titel, was diesen dritten Titel in dieser Hinsicht zu etwas Besonderem macht. Ein großer Schwerpunkt der Erzählung des Spiels ist der Wert des Lebens und wie vergänglich es ist. Da die meisten Charaktere zu Beginn ein Verfallsdatum haben, sind sie ziemlich introspektiv, was die Bedeutung des Lebens und seine Länge angeht. Das ist ein gewichtiges Thema, aber Xenoblade Chronicles 3 macht es gut. Diese Serie ist dafür bekannt, dass sie sich mit reifen Themen auseinandersetzt und ich bin froh, dass Xenoblade Chronicles 3 diese Tradition mit Eleganz fortsetzt. Das Gameplay des Spiels weist zahlreiche Ähnlichkeiten mit früheren Xenoblade-Spielen auf, verfeinert die Systeme aber so, dass sie reibungsloser als je zuvor funktionieren. Natürlich gibt es viel zu lernen und sich zu merken, aber diese Informationen werden auf eine leichter verdauliche Weise präsentiert als in Xenoblade Chronicles 2. Die Kämpfe haben viel Tiefe, und es ist so befriedigend wie immer, verschiedene Positionen einzunehmen, um die Lebenspunkte der Gegner zu zerstören. Es gibt verschiedene Klassen zu meistern, was das Gameplay während der gesamten Laufzeit des Spiels frisch hält. Xenoblade Chronicles 3 - Fettes neues Feature Das Ouroboros-System ist ein nettes neues Feature, auch wenn ich ein Faible für Fusionen/Riesen-Mech-ähnliche Dinge habe. Wenn man sich mit einem anderen Gruppenmitglied zusammenschließt, wird man zu einem riesigen Monster und kann die Feinde auf seinem Weg vernichten. Das fühlt sich unglaublich an und sieht cool aus, und die Einführung in die Geschichte ist ein echter Hype. Entsprechend könnt ihr euch das auch mal im Video von Nintendo ansehen. Ziemlich cool, oder? https://www.youtube.com/watch?v=xT11gGHddI4&feature=emb_imp_woyt Außerhalb des Kampfes gibt es eine Menge zu tun, von unzähligen Nebenmissionen bis hin zum berühmten Sammeln von Gegenständen in Xenoblade. Jeder Grund, die riesige Welt von Xenoblade Chronicles 3 zu erkunden, ist für mich ein Bonus, da es überall auf der Karte kleine versteckte Behälter und nette Dinge gibt. Wenn man bedenkt, dass das Spiel auf der Nintendo Switch erscheint, sollte man seine Erwartungen an die Grafik dämpfen. Aber selbst dann sieht Xenoblade Chronicles 3 ziemlich gut aus. Die riesigen, weitläufigen Schauplätze sind ein Wunder, und die Charaktermodelle sind recht ausdrucksstark. Ich hatte auch keine größeren Probleme mit der Leistung, also kann ich mich in dieser Hinsicht nicht beschweren. Es wäre kein Xenoblade-Spiel ohne einen absolut unglaublichen Soundtrack. Xenoblade Chronicles 3 bietet wieder einmal brillante Musik und herrlich leidenschaftliche Sprachausgabe. Es gibt hier ein Qualitätsniveau, das man nicht in vielen anderen Spielen findet, nicht einmal in AAA-Spielen, was die frühere Veröffentlichung des Spiels als angekündigt noch beeindruckender macht. ### Saints Row (PS5) Test In den vergangenen Tagen sorgte die Veröffentlichung von Saints Row für große Aufmerksamkeit. Es handelt es sich um ein Remake mit neuem Setting und neuen Figuren. In der Redaktion haben den Reboot der humoristischen Spielreihe unter die Lupe genommen. In den nachfolgenden Zeilen erfahrt ihr, ob das Comeback der Saints gelungen ist. Der letzte der Spielreihe Saints Row IV erschien vor neun Jahren und sorgte aufgrund der beeindruckenden Story und dem scherzhaften Setting für Spielfreude. Neun Jahre später entscheiden sich die Entwickler nun mit Saints Row mit einem frischen Setting und neuen Charakteren uns an die Grenze zu Mexiko ins Santo Ileso zu verschlagen. Es handelt sich um ein dicht bevölkertes Städtchen, welches facettenreich gestaltet ist. Wir treffen auf Casino-Bezirke oder finden uns plötzlich in der Wüste neben Canyons wieder. Als Boss der Saints gehen wir gemeinsam mit unseren Freunden Neenah, Kevin und Eli auf Raubzüge und sorgen in Santo Ileso für ein Spektakel. Saints Row – Alles wieder beim Alten? Zu Beginn finden wir uns in einer Party wieder, müssen unseren eigenen Charakter erstellen und kurze Zeit später in einer weiteren Zwischensequenz wird unserem Leben ein Ende gesetzt. Es folgt ein Zeitsprung zurück, in der wir unseren erstellten Charakter bei einem Auftrag wieder finden. Als Söldner arbeiten für die Organisation Marshall und sollen einen Gangmitglied zur Strecke bringen. Mit unseren sympathischen Zeitgenossen Neenah (Mitglied der Panteros-Gang), Kevin (Mitglied der Idols) und Eli lebt unser Protagonist in einer schäbigen Unterkunft und strebt nach dem großen Geld und nach Macht. Das Leben aller Beteiligten ändert sich schlagartig als sie von ihren eigenen Gangs hintergangen und angeschossen werden. Sie beschließen sich eine eigene Organisation „Saints“ zu gründen und die Verhältnisse in in Santo Illeso ändern. Den kriminellen Mitbewerbern schmeckt die Gründung natürlich nicht und so kommt es zu überdrehter Action in Folge von Vergeltungsschlägen oder Drive-By-Shootings. Leider verpasst Saints Row hier die Actionszenen außergewöhnlich zu gestalten. Auch wenn der ein oder andere humorvolle Spruch fällt, reicht es nicht aus um uns vom Hocker zu reißen. Um eine emotionale Bindung und Gefallen an den einzelnen Spielfiguren zu finden, bietet uns Saints Row zu wenig Tiefe. Es gibt hierfür leider zu wenig ereignisreiche Momente und Dialoge obwohl die Basis durch die Freundschaft der Saints untereinander gegeben ist. Mitunter ist die kurze Story der Grund für die fehlende Charaktertiefe. Wenn wir die Nebenmissionen mitzählen, so haben wir eine Gesamtspieldauer von nur etwa 16 Stunden. Saints Row - Galerie Saints Row – Aufbau eines eigenen Imperiums Für den Bau eines eigenen Verbrecherimperium in Santo Illeso benötigt unsere Bande viel Geld. An Geld gelangen wir einerseits durch die Absolvierung von Hauptmissionen oder Auftragsmorde. Hierbei treffen wir auf die rivalisierenden Gangs und müssen deren Mitglieder abmurksen. Ein großer Kritikpunkt bei den Missionen ist das nach den einseitigen Mustern „Fahre nach X“ oder „Töte X“ ablaufen. Zu keiner Zeit kommt hier große Spannung auf und alles nimmt einfach nur seinen Lauf. Selten haben wir einfallsreiche Missionen erlebt. Unser Favorit war die Befreiung eines Banditen aus dem Gefängnis. Das Gameplay wirkt altbacken und trotz des Nostalgiegefühls muss erwähnt werden, dass wir bei einem Remake mehr Features erwartet hätten. Fehlende Gameplay-Elemente wie ein Deckungssystem oder ein lautloses Schleichen und Töten fehlen hier leider komplett. Stattdessen bekommen wir permanente Action in Form von Ballereien angeboten. Selten kommt es vor, dass wir Ausweichmanöver nutzen müssen, um am Leben zu bleiben und die Lebenspunkte wieder aufzufüllen. Zusammengefasst bleibt das Remake in Puncto Gameplay auf dem selben Niveau wie die vergangenen beiden Teile der Spielreihe. Die KI gibt im Remake keine gute Figur ab. Vielmehr wirkt die KI noch aus den vergangenen beiden Saints Row-Teilen mitunter auch, weil von der Ankündigung der unterschiedlichen Verhaltensweisen der Gangs nichts zu sehen war. Meist werden wir von herumstehenden Banditen beschossen, was deren Eliminierung ziemlich leicht macht. Manche Gegner besitzen eine Panzerung, die erstmal weggeschossen werden muss, aber das war es dann auch schon. Durchweg sehen wir dieselben Verhaltensmustern unabhängig auf welche Ganggrupper wir treffen. Lediglich bei der Ausrüstung fällt uns auf das die Marshall-Gang ein stärkeres Waffenarsenal besitzt. Trotzdem ist das für uns trotz unserer normalen Schießeisen (Pistolen und MGs) ein leichtes Spiel. Auch hier besteht aus unserer Sicht viel mehr Luft nach oben und kreativere Waffen hätten dem Spiel gutgetan. Einen Pluspunkt verdient sich das Gameplay-Feature „Special Moves“. Diese können wir durch Sutenaufstiege freischalten, die im Eifer des Gefechts für ein wenig Abwechslung sorgen können, in dem wir beispielsweise eine Granate in die Hose eines Gegners platzieren. Saints Row – Überall die Finger im Spiel Natürlich erweitern wir nicht nur in der Hauptmission unseren Einfluss in der Stadt. Über die Spielkarte können wir die verdiente Kohle zum Aufbau eines kriminellen Unternehmens verwenden. Zum Beispiel richten wir eine Giftmülldeponie ein oder verkaufen Drogen auf einem Imbisswagen. Sobald wir eines dieser Unternehmen aufgebaut haben, werden die entsprechenden Nebenquests verfügbar. Dann fahren wir mit unseren Imbisswagen, um die Straßen zu heizen und können hierbei giftige Müllwagen klauen. Diese fahren wir dann zu Deponien oder werfen uns gewaltsam vor andere Fahrzeuge. In Zusammenhang aller Aktivitäten, wir nicht alle auflisten wollen, steht die monotone und demotivierende Art im Vordergrund. Auch die Nebenquests laufen nach dem Schema „Fahre LKWs zur Deponie und zurück“ ab. Obendrein ist es ärgerlich, dass für die Freischaltung bestimmter Missionen Nebenquests vollständig abgeschlossen werden müssen. Verdiente Kohle kann auch für den Kauf von Klamotten, Waffen und Munition verwendet werden. Auch das Aufrüsten von Waffen und Fahrzeugen ist möglich, wobei Waffen-Upgrades nicht unbedingt auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad benötigt werden. Leider verpassen es die Entwickler Santo Ileso als facettenreiches und optisch sehenswerte Spielwelt auszunutzen. Die Spielwelt bietet zu wenig Nebenaktivitäten, obwohl viel mehr möglich wäre. Die virtuelle Welt wirkt verlassen, weil die Menschen nicht mit uns interagieren und auch gar keine Reaktionen zeigen wenn wir sie beispielsweise bedrohen. Saints Row - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=RAvdbvX79H4 ### Streaming-Mikrofon EPOS B20 (PC) Test Lange haben wir keine Hardware mehr getestet, doch damit ist nun Schluss. Heute testen wir das Streaming-Mikrofon EPOS B20 für euch und vergleichen es mit dem HyperX Quadcast (S). Welches Mikrofon am Ende Preis-Leistungssieger wird, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen. EPOS B20 - Simpel und stylisch Vorab für die Leser die die Marke EPOS nicht kennen, dabei handelte es sich bis 2020 um Sennheiser Communications. Um genau zu sein war es ein Joint Venture zwischen dem Audiospezialisten Sennheiser und dem weltweit führenden Hörgerätehersteller Demant. Jede Person die Wert auf guten Sound legt, sollte mittlerweile auch von Sennheiser gehört haben. Entsprechend überzeugt das EPOS B20 ab dem ersten Moment bereits mit seinem schlichten und modernen Look und hebt sich direkt von Konkurrenten wie z. B. dem Blue Yeti ab. Genauso wie das Aussehen ist bei diesem Streaming-Mikrofon auch der Lieferumfang eher schlicht gehalten und besteht aus einem schicken Tischständer mit "Kabeltunnel" am Fuß und einem 2,9m langen Anschlusskabel. Auch die Ersteinrichtung scheint locker von der Hand zu gehen, zumindest bis zum ersten Test. Out of the Box nimmt das EPOS B20 zwar einen sehr guten Klang der Stimme auf, doch nicht nur das. Die Katze die nebenan grad eine Vase umwirft und die Freundin die ein Telefonat hält werden auch gleich komplett mit aufgenommen. Daher braucht ihr bestenfalls bevor es richtig losgehen kann die hauseigene EPOS Gaming Suite. Diese bietet euch die Möglichkeit euer Mikrofon an euer Setup und eure Bedürfnisse anzupassen. Gleichzeitig möchte das Programm auch, dass ihr eure Kopfhörer über einen 3,5mm Anschluss an euer Mikrofon anschließt. Denn tut ihr das nicht, gibt es keine Equalizer, also Einstellungsmöglichkeiten für eure Kopfhörer. Das ist ziemlich schade, denn der Sound wird hörbar besser, mit einem sehr nervigen Nachteil. Denn sobald ihr die Klinke im Mikrofon knackt es über Kopfhörer. Sobald Sound läuft ist es merkbar weniger, doch immer noch nervig. Daher empfehlen wir hier direkt Kopfhörer und Mikrofon zu trennen. EPOS B20 vs. HyperX Quadcast (S) Wie bereits angekündigt, haben wir auch das HyperX Quadcast (S) in einem längeren Test gehabt und waren vom Sound, der schicken Beleuchtung, der eingebaute Popschutz, sowie dem Shockmount sichtlich angetan. Natürlich ist dieses Streaming-Mikrofon auch nicht perfekt, hat aber im ersten Moment die Nase vorn, denn es hört sich beim ersten anschließen ziemlich gut an und wer den Quadcast S besitzt wird zusätzlich mit einer bunten Beleuchtung belohnt. Manche mögen im ersten Moment denken, dass das HyperX ggf. mehr Features oder durch den ersten Eindruck besser ist, doch dem ist nicht so. Wer sich die Zeit nimmt das EPOS B20 richtig in der EPOS Gaming Suite einzustellen, wird feststellen, dass der Sound deutlich lauter, klarer und besser ist als das vom HyperX. Zwar ist nicht alles daran perfekt, aber im Discord sowie in Videos für YouTube haben sich klare Unterschiede herauskristallisiert. Als Tipp empfehlen wir an der Stelle auch noch NVIDIA Broadcast, welches sehr effektiv Hintergrundgeräusche entfernt. Zusammen mit ein bisschen Zeitaufwand lässt sich sogar noch eine bessere Soundqualität herauskitzeln. Dann müsst ihr im nachhinein kein nerviges Atmen oder den Straßenverkehr im Hintergrund entfernen. Schon zu Beginn haben wir erwähnt, dass das Streaming-Mikrofon relativ simpel gehalten ist. Ihr könnt mit den wenigen Knöpfen am Gerät die Lautstärke und Ton Verstärkung justieren, das Mikrofon stummschalten und vier Richtcharakteristika einstellen. Abgerundet wird das Ganze mit einer kleinen LED, welche signalisiert, ob das Mikrofon an ist oder stumm geschaltet ist. Bei einem Preis von 109€ beim EPOS B20 sowie HyperX Quadcast S (Stand 05.09.2022) ist das Mikrofon aus dem Hause EPOS der klare Gewinner. Zwar hat es seine Macken und muss erst entsprechend eingerichtet werden, doch glänzt das Gerät mit einem modernen Design und mit top Audio Qualität. Wer dagegen direkt losstarten möchte und bunte LEDs liebt, der muss halt etwas an der Qualität sparen und kriegt mit dem HyperX auch ein wundervolles Gerät. EPOS B20 - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=aVQ14AH4cy4 ### Die besten Super Mario Casinospiele im Überblick Die Super Mario-Serie von Nintendo ist wohl jedem Gamer ein Begriff. Seit einiger Zeit ist die Kultfigur auch in Online Casinos als Super Mario Casinospiel vertreten. Findige Softwarestudios haben Spiele entwickelt, die den sympathischen Klempner mit der roten Arbeitshose in den Mittelpunkt stellen. Die besten Online Casinos bieten oft nicht nur eines, sondern gleich mehrere Mario-Spiele an. in diesem Beitrag stellen wir Ihnen zwei dieser Titel vor. Mario‘s Gold Slot Mario‘s Gold Slot erinnert an die Anfänge der Super Mario-Reihe. Der Hersteller setzt auf ein Design, das erkennbar an alte Zeiten angelehnt ist und bei dem einen oder anderen Gamer ein Gefühl der Wehmut auslösen dürfte. Neben Buchstaben und Zahlen im Pixelformat warten einige bekannte Gesichter auf den Zocker. Vertreten ist unter anderem Prinzessin Peach, die eine der beliebtesten Figuren der Konsolenspielreihe ist. Darüber hinaus finden sich Koopas (gehende Schildkröten) und Gumbas. Bei diesen handelt es sich um kleine, pilzähnliche Figuren. Auch die gefürchtete Piranha-Pflanze darf in Mario‘s Gold nicht fehlen. Das unkonventionelle Gewächs ist einer der stärksten Gegner in den Mario-Spielen. Nur in „Mario Kart Arcade GP“ taucht sie – aus welchen Gründen auch immer – nicht auf. Der Hintergrund ist ebenfalls an die Originalspiele angelehnt. Der Mario‘s Gold-Spielautomat besitzt 5 Walzen und 10 Gewinnlinien. Der Slot weist eine niedrige Volatilität auf. Dies bedeutet, dass die Schwankungen in Bezug auf die Gewinne gering sind. Der Spieler kann mit häufigen Auszahlungen rechnen, die relativ klein ausfallen. Dies macht Mario‘s Gold insbesondere für Einsteiger attraktiv, die einen Slot mit niedrigem Risikofaktor suchen und möglichst keine hohen Einsätze tätigen wollen. Super Mario – Echtgeld-Arcadeversion Als im Jahr 1985 die erste Ausgabe von Super Mario Bros. erschien, sorgte dies in der Computerspielszene für Begeisterung. Selten zuvor hatte man ein Arcade-Spiel gesehen, das den Spieler so schnell an den Bildschirm fesselte. In den westlichen Ländern, aber auch in Japan setzte eine regelrechte Mario-Welle ein, die lange anhielt. Im Land der aufgehenden Sonne ist nun ein Casinospiel verfügbar, das sehr an die Originalversion erinnert. Genau genommen gibt es keine Unterschiede – mit einer Ausnahme: Der Zocker kann vor Spielbeginn Einsätze auf die Resultate tätigen. Das Minimum liegt bei umgerechnet 0,20 Euro, das Maximum bei 340 Euro. Damit ist die Casino-Arcadeversion von Super Mario auch für gut betuchte Casino-Spieler interessant. Wie im Originalspiel muss Super Mario hochspringen und auf einen der erscheinenden Blöcke schlagen. Trifft er einen der Blöcke, wird der ursprüngliche Einsatz mit einem Faktor zwischen 0 und 9 multipliziert. Die Steuerung funktioniert so, wie man es von den Computerspielversionen gewohnt ist. Die Pfeiltasten lassen Mario nach links bzw. rechts laufen. Der Pfeil nach oben lässt Mario hochspringen. Super Mario um Echtgeld zu spielen, ist derzeit nur in Japan möglich. Die europäischen Online Casinos stehen jedoch bereits in den Startlöchern. Angesichts der riesigen Fangemeinde, die das Jump and run-Spiel noch immer hat, könnten die Casinos mit einem regen Zulauf rechnen. Wann den Mario-Liebhabern der Wunsch nach einer Echtgeld-Version erfüllt wird, steht noch in den Sternen. Die Casino-Version des Klassikers bietet den Vorteil, dass der Mindesteinsatz bei gerade einmal 20 Cent liegt. Super Mario-Fans könnten daher die Super Mario Casinospiele stundenlang spielen, ohne große finanzielle Verluste befürchten zu müssen. Ein weiteres Plus ist, dass Online Casinos in der Regel üppige Willkommensboni anbieten. Der erhaltene Bonus könnte ohne Weiteres zum Spielen der Mario-Echtgeld-Version genutzt werden. Fazit Super Mario-Casinospiele sind eine kleine Nische, die jedoch immer schneller wächst. Geld mit einem Spiel zu verdienen, das man aus der eigenen Kindheit kennt, ist eine verlockende Aussicht. Wohl auch deshalb erfreuen sich die Echtgeld-Spiele einer enormen Beliebtheit. Es steht außer Frage, dass in Zukunft weitere Softwarestudios auf diesen Zug aufspringen und neue Super Mario-Casinospiele entwickeln werden. ### Fire Emblem Three Hopes (Switch) Test Omega Force hat sich ein neues Standbein geschaffen, in dem es Dynasty-Warriors-Gameplay mit anderen Titeln vermischt hat. Obwohl einige Crossover mit gemischtem Erfolg geglückt waren, haben andere es den Fans ermöglicht, sich auf spannende Themenverschmelzungen einzulassen. Fire Emblem ist eine dieser Serien, die bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet haben und mit Fire Emblem Warriors eine weitere Fortsetzung erfährt: Three Hopes. Fire Emblem Three Hopes nutzt die beliebte Besetzung von Fire Emblem: Three Houses sehr effektiv, um seine eigene Geschichte zu erzählen: Three Hopes leistet großartige Arbeit, indem es seine Elemente für eine angenehme Spieltiefe nutzt. Obwohl die Handlung nie so aussieht, als wüsste sie, was sie will, sorgen die Interaktionen zwischen den Charakteren und die fesselnden Kämpfe dafür, dass das Gesamterlebnis ein durch und durch fesselndes bleibt. Fire Emblem Three Hopes - Alternatives Universum In Three Hopes schlüpft ihr standardmäßig in die Rolle eines Söldners namens Shez, der wahlweise als Mann oder Frau spielbar ist, obwohl diese Wahl keinen nennenswerten Einfluss auf den Spielverlauf hat. Das Spiel beginnt damit, dass Shez's Söldnertruppe schnell von der von Jeralt und dem Three Houses-Protagonisten Byleth besiegt wird, der ebenfalls in der männlichen oder weiblichen Version wählbar ist. Das Überleben von Shez und ihre Verbindung zu einem Wesen namens Arval ändert die Situation jedoch drastisch, denn ihr schließlich als Schüler der Akademie von Garreg Mach rekrutiert. Three Houses und "Three Hopes" spielen beide auf dem Kontinent Fodlán, der die Heimat von drei Mächten und einer zentralen Kirche ist. Die Garreg-Mach-Akademie wird von der Kirche geleitet und fungiert als Vereiniger, wobei jede Macht ihr eigenes Haus innerhalb der Akademie hat. Dabei habt ihr die freie Wahl, welchem Haus sich euer Charakter anschließt und das bringt ihn auf eine der drei Routen des Spiels . Fire Emblem Three Hopes zeigt schnell, dass es von der Zeitlinie von Three Houses abweicht. Im Gegensatz zum taktischen RPG, das die meiste Zeit an der Akademie verbrachte, springt Fire Emblem Three Hopes schnell in einen zweijährigen Zeitsprung und den Ausbruch des Krieges zwischen den drei Nationen. Die Eile, mit der der Hauptkonflikt beginnt, ist eines der merkwürdigen Probleme, die die Geschichte von Fire Emblem Three Hopes mit sich bringt. Das Spiel vergeudet keine Zeit damit, den Konflikt und die dahinter stehenden Ideale zu erklären und das zieht sich zumindest auf der Route der goldenen Hirsche der Leicester-Allianz durch. Man hat das Gefühl, dass sich das Spiel darauf verlässt, dass die Spieler den Hintergrund in Three Houses kennen, um den Kontext zu verstehen. Während jede Route linear verläuft, gibt es in jeder eine "echte" Route, die von den Handlungen des Spielers in einer bestimmten Schlacht abhängt und ein wenig in die Verbindung des Spielers zu Arval eindringt. Aber auch hier fehlt es an einem ausreichenden Aufbau, Kontext und einer Fortsetzung, um die Ereignisse zufriedenstellend zu gestalten. Die fehlende Ausrichtung der Handlung wird jedoch durch die Interaktionen der Charaktere wettgemacht. Hier glänzen die Lokalisierung und die Stärke der Besetzung der drei Häuser - einschließlich einiger zusätzlicher Gesichter aus der Erweiterung. Spieler, die bereits mit der Besetzung vertraut sind, werden eine kleine Anzahl willkommener Ergänzungen finden, aber auch für Neulinge sind die Charaktere voller Persönlichkeit, unterstützt durch eine durchweg gute stimmliche Leistung. Sowohl die Gespräche mit den Begleitern als auch die Interaktionen in der Hauptgeschichte tragen viel dazu bei, sie liebenswert zu machen. Obwohl die Unterstützungslevel im Abspann zu nichts führen, gehören sie dennoch zu den unterhaltsamsten Momenten im Spiel. Fire Emblem Three Hopes - Qual der Wahl Jede Route in Fire Emblem Three Hopes ist in etwas mehr als fünfzehn Kapitel unterteilt, wobei zumindest die erste Route etwa vierzig Stunden dauert. Jedes Kapitel besteht aus einer Story-Mission, die durch den Abschluss einer Reihe kleinerer Missionen aufgebaut wird, in denen die Spieler die Regionen erobern, die zu diesem Kapitel führen. Zwischen den Kämpfen können die Spieler zu ihrer Basis zurückkehren, wo sie mit den Charakteren interagieren, Gegenstände kaufen, Waffen aufwerten, Klassen freischalten und vieles mehr. Wie bei Three Houses gibt es in jedem Kapitel eine begrenzte Anzahl von Aktionen, die für Einrichtungen verwendet werden können, oder Aktionen, die die Unterstützung, die Stimmung oder die Klassenbeherrschung des Charakters verbessern; es gibt jedoch keine Verfügbarkeitsbeschränkungen oder einen Kalender im Spiel. In jedem Kampf stehen dem Spieler bis zu vier Kämpfer zur Verfügung, die er direkt steuern kann, und in den Story-Missionen kommen vier weitere, nicht spielbare Verbündete hinzu. Die Kämpfe folgen dem üblichen Warriors-Schema, bei dem sich die Spieler in rasantem Tempo auf ihre Gegner einprügeln und versuchen, entweder bestimmte Ziele zu besiegen oder Festungen einzunehmen. Die meisten Kämpfe dauern bis zu zehn Minuten, wobei die größeren Story-Kämpfe länger dauern und in der Regel mehrere Hauptziele und Untermissionen beinhalten, die die Action in einem schnellen Tempo vorantreiben. Ihr könnt den kontrollierten Charakter leicht wechseln und ihm befehlen, bestimmte Einheiten anzugreifen oder zu verteidigen, was ein willkommenes Element der Strategie und des Nachdenkens in den ansonsten hektischen Kämpfen darstellt. Außerdem müsst ihr euch oft mit zusätzlichen unerwarteten Bedrohungen auseinandersetzen und sicherstellen, dass ihre Einheiten bereit sind, mehrere Teile des Schlachtfelds auf einmal abzudecken, anstatt sich nur auf ein einziges Ziel zu konzentrieren. Fire Emblem Three Hopes - Verschmelzung mit der Hauptreihe Fire Emblem Three Hopes leistet großartige Arbeit bei der Umsetzung der verschiedenen Elemente des Kampfsystems von der Hauptreihe. Das erweiterte Waffendreieckssystem bedeutet, dass verschiedene Klassen und Waffen für den Kampf gegen verschiedene Feinde geeignet sind. Entsprechend müsst ihr bei der Auswahl eurer Gruppe und der Erteilung von Befehlen gut aufpassen, aber das Spiel macht deutlich, welche Einheiten einen Vorteil haben. Darüber hinaus enthält das Spiel eine Implementierung des Paarsystems und des Bataillonssystems, was eine nette Idee ist, wenn auch auf dem normalen Schwierigkeitsgrad nicht von Bedeutung. Es gibt so viel Beute, dass der Versuch, sie zu sortieren, etwas ermüdend werden kann und auf dem normalen Schwierigkeitsgrad bedeutet das, dass der Schmied und die Waffenhändler völlig überflüssig sind, aber es ist zumindest einfach, die Charaktere mit einem einzigen Tastendruck optimal auszurüsten. Das abgestufte Klassensystem erlaubt es jeder Einheit, zu jeder Klasse zu werden, abgesehen von einigen wenigen Exklusivitäten und der Unterschied, wie sich jede Klasse anfühlt, trägt wesentlich dazu bei, das Engagement im Kampfsystem zu erhalten. Das Spiel ermutigt die Spieler, ihren gesamten Kader zu nutzen, aber wenn jemand in der Stufe zurückfällt, bietet es eine schnelle Möglichkeit, ihn gegen Geld auf den neuesten Stand zu bringen. Wie die meisten Warriors-Titel ist das Spiel in Bezug auf den Schwierigkeitsgrad sehr spielerfreundlich. Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad müsst ihr euch vielleicht gelegentlich heilen, aber solange ihr eure Einheiten nicht gegen übermächtige Feinde antreten lassen, reicht es aus, nach vorne zu stürmen und gelegentlich den Angriffen auszuweichen. Fire Emblem Three Hopes - Für jeden zugänglich Das Spiel enthält die neuen Fire Emblem-Optionen "Classic" und "Casual", wobei erstere bedeutet, dass besiegte Einheiten für immer verloren sein können, obwohl es für erfahrene Spieler nicht allzu schwer sein sollte, durchzukommen, ohne jemanden auszuschalten, es sei denn, sie suchen aktiv nach einer schwierigen Herausforderung. Letztendlich ist die Tiefe, die Fire Emblem Three Hopes die Fire Emblem-Gameplay-Systeme in das Spiel einfließen lässt, kann das Spiel auch bei längerer Spieldauer bestehen und macht durchgehend Spaß. Es ist erwähnenswert, dass das Spiel auf dem Handheld-Modus der Switch mit sehr schnellen Ladezeiten hervorragend läuft und auch gut aussieht. Die Charaktermodelle sind gut umgesetzt und heben sich von den Schlachtfeldern ab. Die Tatsache, dass Fire Emblem Three Hopes in einer veränderten Zeitlinie zwei Jahre nach der Einführung von Three Houses spielt, ermöglicht es Fire Emblem Three Hopes, neue Charakterkostüme einzuführen, was eine willkommene Abwechslung ist. Zusätzlich zu den bereits erwähnten starken Sprecherleistungen ist die Musik des Spiels sehr angenehm zu hören und bietet eine gute Untermalung der Action, mit einigen eingängigen Themen auch in den Pausen. Es gibt viele Gespräche während des Kampfes, die das Spielgeschehen bereichern und den Spieler auf dem Laufenden halten, falls er etwas auf der Benutzeroberfläche verpasst.     https://www.youtube.com/watch?v=cZyZB-Zjxxo Fire Emblem Three Hopes - Galerie ### Nintendo Switch Sports (Switch) Test Vor knapp 16 Jahren hat Wii Sports die Herzen von vielen Kindern, Familien und sogar dem älteren Publikum erobert. Nintendo Switch Sports soll nun diese Ära fortsetzen. Ob das so gut klappt, wie vor knapp zwei Jahrzehnten, verraten wir euch im folgenden Test. Diesmal ist die Bewegungssteuerung keine "neue" Innovation mehr für die meisten Spieler, daher muss das Spiel mit anderen Seiten glänzen können. Nintendo Switch Sports - Weniger Kategorien, mehr Spaß? Nach einer so langen zwischen den Spielen Wii Sports und Nintendo Switch Sports sind die Erwartungen ziemlich hoch. Erwartet uns denn in diesem Spiel genau das selbe Erlebnis? Nicht ganz, damals war Wii Sports dafür ausgelegt zu zeigen, was der Controller der Wii so alles kann. Gezeigt wurde uns das mit den Spielen Tennis, Baseball, Bowling, Golf und Boxen. Auf die Nintendo Switch haben es jedoch nicht alle der altbekannten Titel geschafft. Hier erwarten und nämlich Volleyball, Badminton, Bowling, Fußball, Chanbara (Schwertkämpfe) und Tennis. Golf wird es in dem Fall auch noch geben, jedoch wird das mit einem gratis Update im Herbst 2022 nachgeliefert. Das ist durchaus ärgerlich für Fans von Wii Sports Golf. Doch kommen wir nun zu den verschiedenen Sportarten, die Nintendo Switch Sports zu bieten hat. Dabei starten wir mit Fußball, da ich persönlich viel Spaß an dem Titel hatte. Dennoch hat es einen kleinen Hacken, zu dem ich gleich komme. 1. Fußball - Anzahl der Spieler*innen: 1-8 Anders als beim normalen Fußball wird hier 1vs1 oder 4vs4 gespielt und der Fußball ist überdimensional. Da es sich hierbei um einen durchaus komplexen Sport handelt, braucht ihr auch beide Joy-Cons, um die Kamera zu bewegen, sprinten, schießen und einiges mehr. In der Praxis macht das auch ziemlich Spaß und kann im Wohnzimmer für ziemlich viel Gebrüll sorgen, wenn da mal ein Tor fällt. Im sogenannten Shootout-Modus könnt ihr statt des Controllers auch den Beingurt zum schießen nutzen, was ziemlich cool ist. Dennoch lässt sich das noch nicht im normalen Spiel umsetzen, da dieses Feature mit einem Update im Sommer 2022 nachgereicht wird. Wie auch beim Golf, welches sogar erst im Herbst kommt, ist das durchaus ärgerlich. Wir hätten uns gewünscht, dass Nintendo Switch Sports zum Release fertig ist. 2. Badminton - Anzahl der Spieler*innen: 1-2 Beim Badminton braucht ihr nur einen Joy-Con und nutzt diesen als "Schläger". Hier könnt ihr einfache Schläge, "Smashes" und Stoppbälle durchführen. Beim letzteren benötigt ihr zudem nur einen Tastendruck ausführen, damit dieser ausgeführt wird. Zwar würde es in diesem Fall auch reichen einfach mit dem Joy-Con rumzufuchteln, doch hat sich beim testen sichtlich gezeigt, wer sich Mühe gibt wird meist auch belohnt. 3. Volleyball - Anzahl der Spieler*innen: 1-4 Im Gegensatz zu den anderen beiden Spielen ist etwas mehr Reaktionszeit und Geschick bei Volleyball gefragt. Vom Aufschlag, bis hin zu Baggern, Pritschen und Schmettern ist alles dabei, nur ist das richtige Timing und die passende Position gefragt, um wirklich Punkte zu landen. Allgemein müsst ihr bei diesem Sport hauptsächlich auf die Techniken konzentrieren und das diese zeitlich passend eingesetzt werden, da das Laufen für euch übernommen wird. Zwar könnt ihr in gewissen Momentan auch selber euren Charakter etwas bewegen, doch das ist erst nötig, wenn ihr zum Profi werden wollt. Abgesehen davon kann Nintendo Switch Sports auch mal online etwas ruckelig sein, dennoch ist es ein Spaß für die ganze Familie. 4. Bowling - Anzahl der Spieler*innen: 1-16 Einer der Lieblinge vieler Familien war damals schon Bowling und ist es vermutlich bis heute noch. Um das ganze Konzept etwas auf den neuen Stand zu bringen, könnt ihr nicht nur klassisches Bowling spielen, sondern auch eine neue Version die stark an Minigolf erinnert. Bei diesem erwarten euch Hindernisse, Steigungen und Brücken, um eine kleine Herausforderung darzustellen. 5. Tennis - Anzahl der Spieler*innen: 1-4 Auch wie Bowling, war Tennis einer der Highlights. Um entsprechend gute Schläge bei dieser Sportart auszuführen ist das Timing wichtig und nicht so wie damals, dass es reicht den Wiimote einfach hin und her zu wackeln. In dem Fall ist leider kein Einzelspiel möglich, sondern es wird immer im Doppel gespielt. Schade, denn das würde der Sportart noch eine gewisse Würze geben, die sich mit eigener Bewegung durchaus bemerkbar machen würde. 6. Chanbara - Anzahl der Spieler*innen: 1-2 Hiermit kommen wir auch zur vorerst letzten Sportart von Nintendo Switch Sports, die einige von euch vermutlich nicht mal kennen. Chanbara ist ein Kampfsport mit Stocken, die quasi als Schwerter dienen. Euer Ziel ist es bei diesem Sport mit gezielten Angriffen, Blocks und Kontern von der Plattform zu stoßen. Das coole dabei ist neben normalen Schwertern gibt es noch Energie- und Zwillingsschwerter. Jedes davon verhält sich anders, daher solltet ihr gut nachdenken bevor ihr einfach draufhaut. Nintendo Switch Sports - Neuer Look Nintendo Switch Sports hat neben dem Mix aus neuen und alten Sportarten auch einen neuen Look verpasst bekommen. Dabei handelt es sich um die Sportsmates, die ihr so gestalten könnt, wie ihr wollt. Im ersten Moment scheint es zwar nicht so viel Auswahl zu geben, doch könnt ihr immer mehr neue Klamotten freischalten in dem ihr Online spielt und Punkte sammelt. Zusätzlich gibt es einen Katalog der sich ständig verändert, damit es auch nicht langweilig wird. Wer jedoch keine Lust auf etwas neues hat, der kann auch einfach das Gesicht seines Mii's nutzen. Sehr cool, dass das Feature weiterhin bestehen bleibt, es ist schließlich Kult! An sichtlich ist Nintendo Switch Sports ein toller Mix für die ganze Familie. Einiges ist hinzu gekommen und einiges hat die Kollektion verlassen. Was dennoch schade ist, dass Nintendo Switch Online quasi Pflicht ist, um in der Pro League zu spielen, wo es natürlich Punkte gibt. Das ist eigentlich auch die Langzeitmotivation des Ganzen. Ihr werdet vermutlich auch mal mit der Familie oder Freunden spielen, jedoch ist das vermutlich eher die Ausnahme und dann vermutlich auch nicht den vollen Preis wert. ### Mario Kart 8 Deluxe - Booster-Streckenpass (Switch) Test Heute haben wir uns für euch den Mario Kart 8 Deluxe - Booster-Streckenpass etwas genauer angeschaut. Dieser ist aktuell noch nicht vollständig verfügbar, doch hat es massig in sich. Insgesamt könnt ihr mit diesem DLC 48 Strecken freischalten und das zum Preis von 24,99€. Falls ihr unseren Mario Kart 8 Deluxe Test noch nicht gelesen habt, haben wir diesen hier natürlich auch für euch parat. Was euch genau erwartet und wie wir das DLC finden, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen. Booster-Streckenpass - Lohnt sich das DLC? Ob sich der der Streckenpass lohnt, dürfte wohl die wichtigste Frage für Mario Kart Fans sein. An dieser Stelle können wir euch vorab sagen... Ja, auf jeden Fall! Denn alleine schon Preis-Leistung in Relation zu allen anderen Nintendo-Spielen, erwartet euch hier wirklich viel. Insgesamt 48 Strecken verteilt auf 12 Cups ist sein Geld absolut wert. In Relation haben wir z. B. Super Smash Bros Ultimate, wo es "nur" fünf neue Charaktere pro Fighters Pass gibt. Das ist durchaus ein großer Unterschied. An der Stelle ist es dennoch wichtig zu wissen, lohnen sich die Strecken? Weil bei den Super Smash Charakteren kann man sich gerne mal hunderte von Stunden mit seinem jeweiligen Favoriten beschäftigen. Wie sieht es bei Mario Kart aus? Hier gehen die Meinungen der Community und auch unsere in unterschiedliche Richtungen. Unsere Meinung ist, dass ihr hier definitiv eure Favoriten finden werdet, mit denen ihr sehr viele Stunden verbringen werdet. Unser Favorit ist z. B. das Ninja-Dojo. Das ist insgesamt auch mit Abstand die beste Strecke. Sie ist vielseitig, hat viele Abschnitte die man entdecken kann und ist generell mal eine komplette Abwechslung. Wenn jede Welle 1-2 solcher Strecken dabei sind, dann hat Nintendo definitiv alles richtig gemacht. Wie sieht es dagegen mit den anderen Strecken aus? Einige davon sind in Relation zum Ninja-Dojo wirklich nur fade, was bei den Strecken Toads Piste und Pilz-Pass auffällt. Klar könnte man beim Pilz-Pass sagen, dort gibt es Autos... aber wirklich besonders sind die nicht. Booster-Streckenpass - Galerie Booster-Streckenpass - Aus alt mach neu Das gleiche Phänomen lässt sich an der Stelle auch bei der Grafik sehen. Im ersten Hinblick ist alles schön, doch wenn ihr genauer hinseht fehlt eins... Liebe zum Detail. Büsche und andere Objekte sehen z. T. mal schnell eingefügt aus, obwohl es diese Objekte bereits auf anderen Strecken verbaut gibt. Wieso diese Entscheidung getroffen wurde wissen wir nicht, toll finden wir es dennoch nicht. Andererseits gibt es auch neue Strecken die nicht jeder kennt aus Mario Kart Tour, dem mobilen Ableger für Smartphones. Auch wir kannten diese Strecken vorher nicht, doch haben Paris-Parcours und Tokio-Tempotour beide etwas cooles an sich. Die Strecken verändern sich über die Runden und das macht wirklich Spaß!  Das Ganze macht es natürlich schwierig sich für den Booster-Streckenpass zu entscheiden. Irgendwo haben wir uns hier und da mehr Liebe zum Detail gewünscht, aber bei dieser Masse an Strecken lässt sich das irgendwo auch wieder verzeihen. Spaß hatten wir auf jeden Fall und im Endeffekt ist das der wichtigste Aspekt eines solchen Booster-Streckenpass. Bevor wir jedoch fertig mit diesem Test sind, verraten wir euch, wie ihr die neuen Strecken bzw. den kompletten Booster-Streckenpass gratis bzw. "gratis" spielen könnt. Wer bereits Besitzer von Nintendo Switch Online + Erweiterungspaket ist, hat vermutlich bereits das DLC runtergeladen und kann ohne zusätzliche Kosten bis auf die Abo-Kosten loszocken. Dieses DLC sowie einige andere sind nämlich "gratis" enthalten. Sparfüchse können dennoch trotzdem auf den Genuss kommen. Wenn ihr nämlich online spielt, tauchen auch Strecken vom Booster-Streckenpass auf. Der einzige Nachteil an dieser Stelle ist, dass ihr die Strecken nicht aussuchen könnt, sondern diese per Zufall ausgewählt werden. Und jetzt ran ans Lenkrad!  ### Core Keeper (PC) Test Core Keeper dürfte wohl das Highlight des Jahres für Fans von Terraria, Stardew Valley, Minecraft und co. sein. Ein tolles Feature daran ist, dass ihr das Spiel mit insgesamt acht Spielern zocken könnt! Aber das ist natürlich nicht der einzige Grund, warum wir dieses Spiel toll finden. Wir von der Spieletester-Redaktion haben uns zu viert in ein Abenteuer begeben und die Welt von Core Keeper erkundet und das bis spät in die Nacht... viele Nächte lang. Im folgenden Test verraten wir euch, was uns so gefesselt hat. Core Keeper - Starker Start in eine neue Welt Die Geschichte von Core Keeper ist relativ simpel gehalten. Ihr seid ein Forscher der einen komischen aussehenden "Core" in einem Dschungel findet und diesen anfasst... Joa, soweit war es das dann auch schon. Ihr landet dann plötzlich in einem "Dungeon" und müsst um euer überleben kämpfen. Dabei findet ihr in eurer Basis diesen Core und weitere fragwürdige Gerätschaften die nicht funktionieren. Was es damit auf sich hat, müsst ihr jedoch selbst rausfinden. Denn ab jetzt geht es um den Survival Aspekt des Spiels. Ihr werdet in Core Keeper etwas ins kalte Wasser geworfen. Eure Freunde und ihr fangt eine neue Runde an, es ist dunkel und ihr seid langsam am verhungern. Je hungriger ihr werdet, desto langsamer werdet ihr und alles wird umso schwieriger umzusetzen. Das ist der Moment, wo relativ schnell die Panik einsetzt, denn wir hatten zu Beginn eigentlich keine Ahnung von irgendwas. Wir haben also angefangen das Areal zu erkunden und direkt eine Angel gefunden, womit wir uns die Nahrung fürs erste sichern konnten. Nervig war es schon, da das Angeln durchaus schwieriger als in anderen Spielen war. Da aber einer von uns Hobby-Angler in jedem Spiel war, hat sich das Thema erledigt. Von hier an hieß es aber, was ist das Ziel? Wo müssen wir hin? Wie groß ist dieses Spiel? Viele Fragen und direkt gab es keine Antworten. Wir haben uns also durch die Ebenen geprügelt unsere ersten Items zusammengebastelt und uns eine kleine Basis mit einer Farm aufgebaut. Prinzipiell ist alles in dem Spiel wirklich simpel, jedoch kann es auch gerne kompliziert und spannend werden. Dazu aber später mehr! Nachdem die erste Ausrüstung samt Waffen, Rüstung und co für alle fertig war, sind bereits einige Stunden vergangen und der ganze Aufbauprozess hat bis dahin schon ziemlich Spaß gemacht. Was uns aber noch erwartet an der Stelle wussten wir nicht. Core Keeper - Zahlreiche Biome mit fetten Bossen Obwohl Core Keeper aktuell noch im Early Access ist, erwarten euch bereits zahlreiche Biome mit verschiedensten Monstern die ihr für euch entdecken könnt. Die jeweiligen Orte haben entsprechend auch starke Gegner und Bosse, die bereits auf euch warten. Was genau es ist, wollen wir hier aber nicht Spoilern. Doch ihr merkt schnell, je weiter ihr fortschreitet, desto mehr schaltet ihr frei und desto cooler wird alles. Entsprechend wächst auch eure Basis und ihr könnt NPC's in eure eigene kleine Stadt holen. Zwar sind diese aktuell noch nicht so spannend, doch die Entwickler arbeiten aktuell ständig daran diese besser zu machen. Davon unabhängig ist wohl eins der coolsten Sachen in diesem Spiel die Automatisierung. Obwohl der Anfang des Spiels sehr mühsam ist, heißt es nicht das es so bleibt abgesehen von den Bossen. Denn ihr könnt das Abbauen von Rohstoffen, Farmen von Monstern und viele andere Dinge automatisieren und an diesem Aspekt des Spiels wird momentan auch kontinuierlich viel verbessert. Zwar dauert es je nach Spielstil seine 20h-40h Stunden, bis ihr zu diesem Punkt kommt und alle Bosse besiegt habt, aber dennoch reizt dieser Aspekt aktuell daran noch einige extra Stunden reinzulegen. Mit insgesamt sechs Bossen ist das Spiel noch nicht das größte, hat dennoch sehr viel Potenzial. On top wird aktuell am ersten großen Update gearbeitet, welches im Juni 2022 erscheinen soll. Dieses bringt massig neue Inhalte von neuen Biomen bis hin zu Monstern, Ausrüstung und mehr. Daher sind wir sehr gespannt und freuen uns sehr auf mehr Core Keeper!  Soweit lässt sich nämlich in unseren Sessions nicht viel anmeckern. Hier und da sind noch kleine Bugs und in der überfüllten Basis kann es je nach PC Leistung etwas laggen. Dennoch sind wir soweit vom aktuellen Stand überzeugt! Core Keeper - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=eqrtsgoU8J8 ### Kirby und das vergessene Land (Switch) Test Über Ostern haben wir uns hingesetzt und ordentlich Kirby und das vergessene Land gezockt. Bei diesem Spiel handelt es sich um den ersten Kirby-Titel der komplett in 3D ist. Einige dürften an der Stelle schon pessimistisch sein, aber bei diesem Spiel gibt es definitiv keinen Grund für. Es ist und bleibt das wundervolle Spiel, was es schon immer war. Einsteiger und Veteranen dürfen sich also freuen! Schauen wir uns den ganzen Spaß mal genauer an. KIRBY UND DAS VERGESSENE LAND – VOLLE LADUNG SPAS Bei der Geschichte von Kirby können wir es klassisch relativ kurz halten, denn eines wunderschönen Tages in Dream Land taucht ein merkwürdiges „schwarzes Loch“ auf, welches alles in sich hineinsaugt. Obwohl ihr alles versucht, um nicht eingesaugt zu werden gelingt euch das nicht und ihr landet in einer neuen Welt. Dort angekommen ist jetzt alles in 3D und um ehrlich zu sein, sieht es einfach wunderschön aus! Bevor es aber weiter geht mit der Geschichte, werdet ihr mit einem kleinen Tutorial abgeholt. In diesem Bereich seht ihr quasi was euch erwartet, könnt auch schon mal die ersten Gegner einsammeln und euch z. B. in einen Schwertkämpfer verwandeln. Das ist definitiv ein schöner Start, um einfach mal in das Gameplay reinzukommen und gleichzeitig gibt es auch viel fürs Auge dazu. Weiterhin wird hier auch der neue Vollstopf-Modus gezeigt, in dem ihr einen Wagen aufsaugt. Mit diesem könnt ihr dann durch die Gegend fahren und z. B. ganze Mauern einreißen. Glaubt mir, so stumpf es im ersten Moment klingt, es macht einen höllischen Spaß. Das Beste daran ist, dass das Auto gerade mal eins von zahlreichen Gegenständen in diesem Modus sind und immer wieder neue und wirklich gut durchdachte Minispiele mit sich bringen. Alleine hier seht ihr, wie viel Mühe in dieses Spiel reingesteckt wurde. Das zieht sich auch durch das komplette Spiel, entsprechend solltet ihr alle Level erkunden und die Weltkarte gut erkunden, da es sehr viel zu entdecken gibt. Sobald das erledigt ist, findet ihr einen neuen Gefährten namens Elfilin, die euch dann direkt erklärt was hier passiert ist. Wie ihr es euch bereits denken könnt, spielt ihr ab jetzt eine große Rolle, denn Kirby darf mal wieder die Welt retten! Kurz darauf kommt dann auch der Moment, wo ihr vom Waddle-Dee-Assistenten überrumpelt werdet.  KIRBY UND DAS VERGESSENE LAND - Galerie KIRBY UND DAS VERGESSENE LAND – TEAM-MODUS AUF DER COUCH Neben der wunderschönen 3D Optik, dürfte auch der 2-Spieler-Modus ein Highlight für viele Spieler sein. Dieser ist, wie ihr es euch vermutlich denken könnt zusammen mit Kirby und Waddle-Dee. Jetzt muss ich vermutlich schon einige Spieler enttäuschen, denn dieser ist leider nur lokal. Ich bin persönlich enttäuscht, dass es keine Möglichkeit gibt Online und Offline zu spielen und diese Inkonsistenz lässt sich bei den verschiedensten Titeln widerspiegeln. Andererseits macht es zu zweit immensen Spaß und gibt einem auf der Couch das Gefühl von damals wieder. Ein kühles Getränk, paar Snacks und Kirby, was gibt es da besseres? Wirklich cool daran ist auch, dass ihr das Spiel von Anfang bis zum Ende zusammen spielen könnt. Waddle-Dee hat auch entsprechend komplett andere Fähigkeiten als Kirby, die ihr im Einzelspieler-Modus so nicht erlebt. Andererseits ist es etwas schade, dass Waddle-Dee limitiert ist in der Hinsicht und Kirby nicht. Die Lösung dafür, einfach mal den Controller tauschen. Kommen wir aber wieder zu Kirby selbst zurück. Denn aus dem Haus Nintendo gibt es noch ein neues und cooles Feature, welches ihr sicherlich mögen werdet. Dabei handelt es sich um eure eigene kleine Stadt, die immer weiter repariert wird, je weiter ihr im Spiel vorschreitet und entsprechend eine gewisse Anzahl von Waddle-Dees befreit. Dort gibt es nicht nur sehenswertes wie ein Kino, euer eigenes kleines Heim und etwas zu Essen, sondern auch Möglichkeiten für ein Upgrade! Statt Kirby nur mit einem Schwert kämpfen zu lassen oder etwas Feuer zu spucken, erwarten euch spannende Upgrades der jeweiligen Varianten. Abgesehen von der wundervollen Grafik und den vielen Songs die den ein oder anderen Ohrwurm herzaubern dürften, hat Kirby und das vergessene Land noch mehr zu bieten. Neben der Story und den zahlreichen Minispielen gibt es nämlich noch Figuren zu sammeln, Geheimnisse zu entdecken und ein schickes Colosseum in dem ihr den Bossen nach und nach den Hintern versohlen könnt. Insgesamt gibt es für Jump&Run-Fans hier ein rundes Paket und auch für die, die es werden wollen gibt es mehr als genug zu entdecken. Zwar ist das Spiel nicht in jeder Hinsicht perfekt, da es hier und da mal ganz kleine Einbrüche in der Bildrate gibt oder es dem einen oder anderen Veteranen zu einfach sein könnte, doch lässt sich sagen Kirby und das vergessene Land machen verdammt viel Spaß! ### Young Souls (PC) Test Habt ihr schon mal etwas von Young Souls gehört? Vermutlich nicht bei dem ersten Release, denn dieser war exklusiv bei Google Stadia. Ziemlich gemein um ehrlich zu sein. Knapp ein halbes Jahr später gibt es denn Titel dennoch auf Nintendo Switch, PlayStation 4 und Xbox One und ich bin mehr als überrascht! Normalerweise sind Beat 'em up's absolut nicht mein Genre, doch im ersten Moment hat mich die Grafik und Zeichenstil schon dazu gebracht diesen Titel zu testen. Wie es dann weitergeht, erfahrt ihr im folgenden Test. Young Souls - Lernt Jenn & Tristan kennen Bei Jenn und Tristan handelt es sich um die Zwillinge, worum sich das ganze Spiel dreht. Die Beiden haben leider ihre Eltern vor einem Jahr verloren und wurden glücklicherweise vom Professor aufgenommen. Einerseits wirkt es so, als ob die Beiden nicht mit ihm warm werden, andererseits sind sie sehr glücklich ihn zu haben und das wird über die Zeit auch deutlich. Es ist nicht einfach jemanden nach so kurzen Zeit Vater zu nennen, auch wenn er euch aus eurem Leid gerettet hat. Das Jenn und Tristan kleine Rotzlöffel sind wird ziemlich schnell in diesem Spiel klar. Die vulgäre Sprache die die Zwillinge nutzen ist nicht für jeden etwas. Ich persönlich fand es wirklich amüsant. Das gibt diesen Young Souls wirklich Charakter und macht die nicht vertonten Dialoge mit einem Zug besser. Dieses Persönlichkeitsmerkmal zieht sich auch über das ganze Spiel, was auch gut so ist! Für Leute die es nicht mögen, die können es mit einem Klick ausschalten. Ohne euch großartig zu Spoilern geht es quasi in Young Souls darum, das euch "Vater" nicht unbedingt die komplette Wahrheit zu sich erzählt habt. Ihr habt ihn zwar lieb, aber was er so wirklich macht wisst ihr zu Beginn nicht wirklich. Entsprechend kommen Jenn und Tristan eines Tages nach Hause und der Professor ist weg. Um genau zu sein wird er entführt... von Goblins! Im ersten Moment klingen Goblins vielleicht nicht ganz so spannend, doch das Setting um diese Geschichte rum ist wirklich spannend gemacht. Für viele dürfte die Geschichte durchaus unerwartet sein. Young Souls - Galerie Young Souls - Let's Beat 'em up! Jetzt kommen wir zum spannenden Teil dieser zwar etwas kurzen aber spannenden Reise. Insgesamt könnt ihr mit gut 10-15 Stunden schon mit dem Spiel durch sein, aber dafür müsst ihr euch natürlich prügeln und es gibt auch nicht ohne Grund zwei Charaktere. Bei den Goblins angekommen, bewegt ihr euch durch verschiedenste Orte, wo ihr ein nach dem anderen Monster platt machen dürft. Natürlich ist es im klassischen Beat 'em up-Stil, wo ihr euch in einem festen Areal prügelt, bevor es weitergeht. Abgesehen von draufhauen, springen und eurer Spezialattacke könnt ihr auch noch Gegner vermöbeln die auf dem Boden sind oder Gegenstände auf sie werfen. Wenn es jedoch mal brenzlich wird, könnt ihr jeder Zeit zwischen den Zwillingen wechseln. Entsprechend heilt sich der andere Zwilling etwas, damit es beim nächsten Wechsel nicht zu eng aussieht. Zwar klingen diese Mechaniken simpel, machen aber unheimlichen Spaß! Auch die Steuerung ist entsprechend gut umgesetzt, sei es dabei die Tastatur oder wie in meinem Falle der Nintendo Switch Pro Controller. Wenn wir schon über Steuerung reden... können wir auch gleich über Multiplayer reden. Denn das Spiel bietet Remote-Play über Steam an, damit Freunde die das Spiel nicht haben einen der Zwillinge spielen können. Im ersten Moment schien alles super, Freund eingeladen, Spiel geladen und los geht's... oder auch nicht. Denn erstmal muss man für Co-Op in die Steuerung und entscheiden wer welchen der Zwillinge spielt. Sobald das getan ist find es leider schon mit Beschwerden von der anderen Seite an. Denn die Steuerung hat bei dem besagten Kollegen erst nur nach Links und Rechts funktioniert. Nach etwas tüfteln und umstellen der Steuerung hat es dann auch geklappt. Wären nicht die ständigen FPS Einbrüche beim Remote-Play gewesen, wäre es vermutlich auch eine spaßige Session gewesen. Vermutlich liegt das Problem aber auch bei Steam. Wir konnten da leider nicht die direkte Quelle ausmachen. Nichtsdestotrotz war ist und bleibt Young Souls ein kurzes und knackiges Abenteuer! ### Atelier Sophie 2: The Alchemist of the Mysterious Dream (Switch) Test Zwar habe ich die Atelier Sophie noch nie gespielt, doch Atelier Sophie 2 sah einfach zu vielversprechend aus! Liebhaber alter JRPGs wie Dark Cloud aus der PS2-Ära könnten sich hier sehr wohl fühlen. Dementsprechend habe ich mir dieses Spiel mal genauer angeguckt. Atelier Sophie 2: The Alchemist of the Mysterious Dream - Keine Vorkenntnisse nötig Vor dem Test von Atelier Sophie 2: The Alchemist of the Mysterious Dream war ich erstmal etwas verunsichert, da ich den Vorgänger, Atelier Sophie aus dem Jahr 2015, nie gespielt habe. Aber da ich die Serie wirklich gerne ausprobieren wollte, habe ich nachgegeben und beschlossen, sie mir näher anzusehen. Um eine Frage vorab zu beantworten, die einige von euch haben werden: Nein, ich glaube nicht, dass ihr das erste Atelier Sophie gespielt haben müsst, um zu verstehen, was in diesem Teil passiert. Es gibt zwar eine Zusammenfassung der Ereignisse im Hauptmenü, aber außer Sophie und Plachta taucht keines der früheren Gruppenmitglieder auf. Hin und wieder tauchen Verweise auf, aber diese scheinen eher der Würze als dem Inhalt zu dienen. Außerdem wird Sophies Freundschaft mit Plachta wird zugunsten neuer Charaktere nicht besonders ausführlich behandelt. In der Geschichte von Atelier Sophie 2 wird das Duo durch ein seltsames Portal gesaugt und landet in Earth Cradle, einer seltsamen Welt, in der die Träume der Menschen wahr werden. Die Regeln in Earth Cradle sind ziemlich verkorkst. Die Zeit läuft anders als in der realen Welt, aber irgendwie auch nicht. Verschiedene Menschen aus verschiedenen Epochen treffen aufeinander, darunter auch Plachta und ihr jüngeres Ich. Gelegentlich sprechen sie sogar davon, sich in der realen Welt zu treffen, wenn ihre Träume vorbei sind. Wie soll das bitte gehen? Beide stammen wahrscheinlich aus verschiedenen Zeit Epochen. Während die Kämpfe des Spiels stark an JRPGs erinnern, gibt es neben diesen auch ein weiteres Highlight. Dabei handelt es sich um das Material-und Synthesesystem. In den ersten Stunden scheint es zwar nicht so wichtig, doch je weiter ihr kommt desto mehr verliert ihr euch darin Dinge auszuprobieren. Denn in einem Raster könnt ihr eure Materialien einsetzen, um das Beste aus eurem Equipment rauszuholen für das jeweilige Szenario. Sollte euch das jedoch über den Kopf wachsen, könnt ihr diesen Schritt auch jeder Zeit automatisieren. Dabei handelt es sich auch um eines der größten Features. Der Aufbau der Welt ist derselbe und viele der Feinde sind unverändert. Atelier Sophie 2: The Alchemist of the Mysterious Dream - Lange Lernkurve Ehrlich gesagt hat mich Atelier Sophie 2 überzeugt. Die Alchemie hat ein gutes Tempo und man braucht länger, um zu lernen, wie man sie effektiv einsetzten kann. Es fühlt sich wirklich so an, als hätte ich mich durch die erste Hälfte des Spiels gekämpft, bis die tiefgreifenden Aspekte des Crafting-Systems kamen. Es gibt echt eine Menge zu lernen und durchzuarbeiten, da es für fast alles ein Tutorial gibt. Außerdem dauert es eine Weile, bis es dazu kommt, dass hochwertige Materialien ins Spiel kommen. Aber man merkt wirklich, dass man belohnt wird die die Mühe die man in diesen Titel einsetzt. Zwar gibt es einige Charaktere, die sehr nervig sein, dennoch haben mir einige umso besser gefallen. Ramizel ist eine jüngere Version von Sophies verstorbener Großmutter, was zu einer ganz eigenen Art von Unbehagen führt, da die beiden versuchen ihre Freundschaft aufrechtzuerhalten. Nichtsdestotrotz wissen sie, dass ihre Schicksale mit dem des jeweils anderen verbunden sind. Obwohl die Geschichte von Atelier Sophie 2 ähnlich abläuft, wie die der Ryza-Reihe und viele der gleichen Themen anspricht, gelingt es dem Spiel sich an seine Themen zu halten. Dennoch muss man sagen, dass es nicht unbedingt immer optimal verläuft. Die Charaktere reden ständig über Dinge, die ihr schon längst wisst und dazu sind ihre "Vorahnungen" mehr als eindeutig. On top plappern die Charaktere so viel, dass man in Versuchung gerät die Dialoge abzuschalten. Fast jedes Mal, wenn man etwas in der Umgebung aufhebt, muss einem jemand sagen, wie toll es ist oder wie schwer es zu tragen ist. Im Kampf werden ständig dieselben Sätze wiederholt, was das Ganze noch nerviger macht. Zum Ende hin hing ich nochmal ordentlich fest im Spiel. Ich konnte nämlich einige Zutaten nicht finden und hatte erst gedacht, dass diese in einer Truhe sind. Falsch geraten! Denn diese gab es durch eine optionale Quest mit einem optionalem Boss, was das Ganze nicht ganz so optional macht., Das hat mir jedoch nicht den Spaß am Spiel verdorben. Abgesehen davon habe ich Atelier Sophie 2 immer gerne in die Hand genommen, vor allem morgens, denn es ist ein fröhliches und entspanntes Spiel, mit dem man den Tag sehr gut beginnen kann. Es hat ein gutes Tempo und es ist sehr lohnend, die kleineren Facetten kennen zu lernen. Ich habe mehr Zeit damit verbracht, die Welt nach Zutaten und Belohnungen auszuloten als bei anderen JRPGs und das bedeutet nur eines: Das Rezept ist wirklich gelungen. https://www.youtube.com/watch?v=Bh6c2Fd6-bA ### Gran Turismo 7 (PS5) Test Im Test beweist Gran Turismo 7, dass es der beste Ableger der Reihe ist. Polyphony Digital hat mit GT Sport bereits gezeigt, dass sie es nach wie vor auf dem Kasten haben. Gran Turismo 7 hingegen ist all das, worauf die Entwickler hingearbeitet haben. Kein anderes Rennspiel lässt euch die Liebe und Hingabe für den Autosport so sehr spüren und hautnah erleben wie GT7. Wenn Spieler vor Gran Turismo 7 noch keine Wertschätzung für Autos hatten, werden sie sie danach mit Sicherheit haben. Das Spiel geht weit darüber hinaus, große und kleine Hersteller auf ein Podest zu stellen. Spieler können nicht nur digitale Nachbildungen der von ihnen produzierten Fahrzeuge kaufen und Rennen fahren, sondern erfahren auch, wie sie entstanden sind und was sie dahin gebracht hat, wo sie heute stehen. Es ist ein tiefes Eintauchen in die Autogeschichte, bei dem die Anfänge des Automobils anhand von Zeitleisten im Spiel für jedes Unternehmen detailliert dargestellt werden. Das ganze Erlebnis fühlt sich an wie eine Feier der Kultur und des Unternehmertums, bei der das Autorennen nur eine Fassade ist. Doch das ist bei weitem nicht so! Gran Turismo 7 – Aus Liebe zum Automobil Gran Turismo 7 kehrt mit seinem größten Plus zum Start zurück: einer Einzelspieler-Kampagne. Langjährige Fans können ihre Suche nach automobiler Größe mit dem Sunday Cup beginnen, während Online-Rennfahrer mit dem Multiplayer-Modus Sport dort weitermachen können, wo sie in GT Sport aufgehört haben. Ohne Wenn und Aber: Polyphony Digital hat auf beiden Seiten der Strecke geliefert. Es ist jedoch die Einzelspieler-Kampagne, die die meisten Hardcore-Fans dazu bringen wird, sich eine PlayStation 5-Kopie zuzulegen. Auch hier können sich Spieler vom Toyota Yaris und Honda Civic bis zur Zielflagge im Bugatti Veyron hocharbeiten. Das CaRPG, wie es genannt wird, ist eine gelungene Wiederholung der Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär, die die Serie bereits sechs Mal erzählt hat. Neu in dieser Version ist das GT Café, das als eine Art Heimatbasis für den Fortschritt dient. Anstatt sich durch Listen von Turnieren zu klicken, an denen man teilnehmen kann, dreht sich in Gran Turismo 7 alles um Menüs. Nicht im wörtlichen Sinne, sondern eher um eine kleine Sammlung von Aufgaben, die man im Tausch gegen neue Räder erfüllen muss. Auf diese Weise beschaffen sich Spieler zu Beginn des Spiels den Großteil deiner Autosammlung und erhalten Zugang zu einer Vielzahl von Fahrzeugen, mit denen sie in anderen Events eine Spritztour machen können. So entsteht ein natürliches Gefühl des Fortschritts, das es ihnen ermöglicht, sich mit den Fahr- und Handhabungsmechanismen des Spiels vertraut zu machen, bevor sie zu schnelleren Autos und anderen Streckentypen übergehen. Das Feature ist jedoch eine weitere Erinnerung daran, dass es in diesem Titel um mehr geht als nur darum, die Ziellinie zu erreichen. Jedes Menü hat ein bestimmtes Thema, und nachdem man alle aufgelisteten Aufgaben erfüllt hat, erzählt GT-Café-Besitzer Luca die Hintergrundgeschichte zu den Autos, die man gerade zu seiner Garage hinzugefügt hat, und was sie so wichtig macht. Leider wird nichts davon gesprochen, aber es unterstreicht, dass Polyphony Digital ein Spiel entwickelt hat, bei dem es um mehr geht als nur um den Kampf um den ersten Platz. Gran Turismo 7 – Astreine Steuerung und starkes Fahrgefühl Wenn Spieler sich jedoch darauf konzentrieren wollen, dann wird ihnen Gran Turismo 7 trotzdem sehr gut dienen. Die Kampagne kann auf eigene Bedürfnisse abgestimmt werden, mit einstellbaren Schwierigkeitsgraden, um das richtige Maß an Simulation für das eigene Können zu finden. Rennlinien und automatische Bremsoptionen können für Neulinge aktiviert werden, während Veteranen alle Hilfen ausschalten können, um die Realität zu reproduzieren. Ganz gleich, wo Spieler mit dem Fahren im Spiel und im echten Leben stehen, das Spiel hat eine Einstellung für sie parat. Schließlich sollte jeder die Möglichkeit haben, den Korkenzieher des Raceway Laguna Seca zu erleben. Gran Turismo-Titel haben mit ihrer Steuerung und ihrem Handling schon immer genau den richtigen Punkt getroffen, und das gilt auch für Gran Turismo 7. Innerhalb der von Spielern festgelegten Parameter werden ihre Fähigkeiten am Steuer gegen die etwas schwierige KI und das Wetter auf die Probe gestellt. Es bleibt also beim Altbewährten: ein unglaublich befriedigendes Spiel auf dem Fahrersitz. Es ist der PS5 DualSense-Controller, der das Erlebnis noch übertrifft. Polyphony Digitals Einsatz des haptischen Feedbacks ist absolut herausragend und konkurriert mit Astro's Playroom als der bisher besten Nutzung dieser Funktion. Es fühlt sich wirklich so an, als ob man das Lenkrad direkt in den Händen hält, da Unebenheiten auf der Straße und Pfützen in den Innereien des Controllers reproduziert werden. Die Vibrationen wandern schnell von der Vorderseite zur Rückseite des Pads, so dass man den Eindruck hat, wirklich auf der Strecke zu sein. Bei so hohen Geschwindigkeiten scheut sich das Spiel nicht, diese Erschütterungen sogar ein wenig rau erscheinen zu lassen, wenn man sie in einem ungünstigen Winkel erwischt. Es ist ein unglaubliches Gefühl in den Händen, das beweist, wie sehr haptisches Feedback Spiele der PS5-Generation aufwerten kann. Die adaptiven Auslöser sind dagegen viel weniger ausgeprägt. Sie sind so konzipiert, dass sie das Bremsen imitieren und einen Widerstand ausüben, wenn das Auto zum Stillstand kommt. Dieser Widerstand verschwindet jedoch, wenn die Bremsen blockieren. Das ist zwar realitätsnah, aber ein Feature, das wohl nur Enthusiasten zu schätzen wissen werden. Aus der Perspektive eines Rennsport-Neulings wird es sich kaum so anfühlen, als gäbe es überhaupt eine adaptive Trigger-Unterstützung. An der Unterstützung durch die PS5-SSD gibt es jedoch keinen Zweifel. Blitzschnelle Ladezeiten machen die Wiederholung von Lizenztests zu einem Kinderspiel und lassen Spieler schneller als der Drei-Sekunden-Countdown zum Starten der eigentlichen Herausforderung ein- und aussteigen. Dasselbe gilt für das Starten von Rennen und das Navigieren durch Menüs: Ladebildschirme gehören in Gran Turismo 7 der Vergangenheit an. Seltsamerweise ist das Hauptmenü, über das Spieler auf alle Funktionen der Einzelspielerkampagne zugreifen können, überraschend langsam. Wenn Spieler auf eines der Symbole klicken, verlangsamt sich das Spiel, fast so, als ob es mit etwas in Verzug wäre. Wirklich schlimm ist allerdings, dass Polyphony Digital Microtransactions ins Spiel gebracht hat. Wenn Spieler die Menüs im GT Café abschließen und bestimmte Rennen gewinnen, haben sie die Chance, eine Art Roulette-Rad zu drehen, das mit Preisen gefüllt ist. Sie werden immer mit etwas belohnt, aber der Gewinn variiert stark. Bei einer anderen Variante werden ihnen drei Autos präsentiert, die sie gewinnen können. Sie müssen eine zufällige Karte mit den dahinter liegenden Fahrzeugen auswählen. Man wird das Gefühl nicht los, dass immer nur das schlechteste Ergebnis bei rumkommt. Da das Symbol "Aufladen im PlayStation Store" immer unter eurem Guthaben prangt, ist klar, dass Spieler die besten Autos im Spiel sofort leisten schlicht mit Echtgeld kaufen können. Gran Turismo 7 – Klasse Strecken, riesiger Umfang Draußen auf der Strecke sind die Wettereffekte ein weiteres wichtiges Detail, das sich auf ihre Platzierung auswirken kann. Von Pfützen, die beim Durchfahren Wasser aufwirbeln, bis hin zum Nebel, der von den Autos vor Ihnen erzeugt wird - es ist unglaublich beeindruckend, wie sich die Dynamik eines Rennens dramatisch verändern kann, wenn es zu regnen beginnt. Wenn Spieler mit den falschen Reifen erwischt werden, kann Regen das Ende ihrer Leistung auf der Strecke bedeuten. Das Spiel wechselt auch subtil vom Tag in die Nacht, was bedeutet, dass sich zwei Runden völlig voneinander unterscheiden können, wenn die Scheinwerfer eingeschaltet werden und sich die Sicht verschlechtert. In Verbindung mit rauem Wetter ändert sich das Fahrgefühl und fordert Spieler heraus, alle vier Räder auf dem Asphalt zu halten. Die härtesten Prüfungen werden jedoch online ausgetragen. Gran Turismo ist jetzt buchstäblich eine olympische Sportart, und Polyphony Digital wollte bei seinem siebten Hauptspiel schon immer auf den Multiplayer-Modus setzen. Der Entwickler hat sich jedoch einen cleveren Ansatz ausgedacht, der jeden Spielertyp ansprechen dürfte. Die Multiplayer-Lobbys sind für Gelegenheitsspieler gedacht: Hier können sie Rennen durchsuchen, Teilnehmer suchen, und sich Lobbies aussuchen, die zu ihnen passen. Dann gibt es noch einen völlig separaten Sport-Modus, in dem Anhänger ernsthafte Rennen fahren können, wobei sie sich an Richtlinien halten müssen, damit das Rennen für alle fair bleibt. Auch wenn Spieler nicht mehr einem Regelwerk zustimmen müssen, um ein Rennen zu starten, bleibt das Konzept von Gran Turismo Sport bestehen: Behandelt andere Fahrer mit Respekt. Wenn Spieler auf der Rennstrecke gegen diesen Verhaltenskodex verstoßen, werden sie bestraft. Die Fahrerbewertung und die Sportlichkeitsbewertung wurden aus dem PS4-Titel übernommen, sodass unvorsichtige Fehler, die man vor ein paar Jahren gemacht hat, nicht mehr vorkommen können. Gran Turismo 7 bietet die perfekte Balance zwischen dem Einzelspieler- und dem Mehrspielermodus und kommt sowohl Gelegenheits- als auch Hardcore-Fahrern entgegen. Hier ist für jeden etwas dabei, egal wie viel Erfahrung man hinter dem Lenkrad hat. Gran Turismo 7 – Technikcheck Zwei visuelle Modi bestimmen, wie das Spiel aussieht. Und um ganz ehrlich zu sein, ist es fast unmöglich, die Unterschiede zwischen ihnen zu erkennen. Der eine legt den Schwerpunkt auf die Framerate, während der andere das Raytracing bei Wiederholungen, Scapes und Ähnlichem aktiviert. Das Ergebnis ist bis auf die just genannten Bereiche gleich. Gran Turismo 7 läuft unabhängig vom Modus mit 60 FPS in Gameplay-Szenen. Der Raytracing-Modus fügt hier und da aber zusätzliche Details ein – auf Kosten von einigen sehr wenigen Pop-Ins. Kurzum: GT7 sieht fantastisch aus, egal welchen Modus Spieler wählen. Die Automodelle sind glänzend und realistisch, die Strecken hinterlassen Bremsspuren und Rückstände von Zusammenstößen, und die Menüs sind sauber und durchdacht. Etwas von dieser Qualität geht verloren, wenn man über die Strecke und ihre unmittelbare Umgebung hinaus in die Außenbezirke des Ortes blickt. Spieler werden einige klotzige Texturen und Designschwächen entdecken, aber das ist ein Problem, das seit gefühlt einem Jahrzehnt ein fester Bestandteil von Rennspielen ist. https://www.youtube.com/watch?v=oz-O74SmTSQ ### Elden Ring (PS5) Test Im Test beweist Elden Ring, dass es das Spiel des Jahres sein dürfte. Vom ersten Moment an, in dem ihr die Tore zu Limgrave öffnet, steht euch die Spielwelt zu Füßen. Und somit auch ihre Gefahren und mitunter brutal schweren Herausforderungen – wenn ihr unvorbereitet reinlauft. In diesem Test erfahrt ihr, warum Elden Ring so gut ist und warum wir es auch Skeptikern wärmstens empfehlen können. FromSoftware kann unglaublich stolz auf seine Leistungen sein, da es die Dark Souls-Formel erfolgreich auf ein Open-World-Setting überträgt. Der japanische Entwickler hat nicht im Geringsten nachgelassen, was den Schwierigkeitsgrad angeht, und jetzt haben Spieler die Freiheit, diesen Masochismus von fast überall auf der weitläufigen Karte von The Lands Between auszuführen. Ein überraschender Teil der Welt ist von Anfang an offen, so dass Spieler entweder den Hauptpfad einschlagen oder in den Sonnenuntergang reiten können, wie es ihnen beliebt. Und diese ersten, erkundungsreichen Stunden sind nichts weniger als fesselnd. Spieler stolpern über hochstufige Gebiete, meistern optionale Bosskämpfe, entdecken Geheimnisse und versteckte Quests, entdecken seltsame, aber fesselnde Gegner und Orte in der Ferne. Elden Ring erfüllt von ganzem Herzen die Fantasie eines Open-World-Erlebnisses von FromSoftware und vereint auf triumphale Weise Schwierigkeit, Freiheit und Intrigen. Elden Ring – Ein Ring sie zu knechten Limgrave mit seinen grünen Feldern, verfallenen Gebäuden und der imposanten Burg Stormveil, die auf einer Klippe in der Ferne thront, bildet den Rahmen. Allein in dieser Region könnte man Dutzende von Stunden verbringen, um die unterirdischen Verliese zu erforschen, nach neuen Gegenständen und Upgrades zu suchen und die seltsamen und wunderbaren Feinde zu bekämpfen, die sie bewohnen. Was im letztjährigen Closed Network Test enthalten war, ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Jenseits der vergleichsweise gewöhnlichen Grenzen von Limgrave liegen jenseitige Gebiete, die in der Blutmondphase von Bloodborne nicht fehl am Platz wären. Im Osten befinden sich die giftigen Sumpfgebiete von Caelid, über denen ein rot gezeichneter Himmel hängt. Je näher man dem Erdbaum im Norden kommt, desto magischer werden die Schauplätze. Einige Orte sonnen sich in der goldenen Energie der Sonne, während andere aussehen, als wären sie direkt aus den dreckigen Tiefen des Tals der Verderbnis in Demon's Souls entsprungen. Aber alle haben ihre Schönheit, und es ist eine fesselnde Reise durch sie alle. Eine weitere Meisterleistung in Sachen Grafikdesign und Regie von FromSoftware. Die Navigation in The Lands Between wird durch die Integration einer Karte und eines Kompasses im Spiel zum Kinderspiel - ein Novum für diese Art von Spielen des japanischen Entwicklers. Mit eigener Intuition und Neugier können Spieler Markierungen und Symbole setzen, um ihre eigenen Orientierungspunkte zu erstellen und Orte zu kennzeichnen, die sie in Zukunft besuchen möchten. Der Hauptpfad wird durch einige Sites of Grace hervorgehoben. Aber das ist auch schon alles, was Spieler an Orientierungshilfen bekommen. So kann es passieren, dass sie zufällig in hochstufige Gebiete kommen, auf einen Boss treffen, der viel zu stark für ihre aktuelle Stufe ist, und alle ihre Seelenrunen verfallen. Auch wenn nach dieser Tortur ein Hauch von Frustration aufkommen kann, geht es doch eher um die Erkenntnisse, die man aus der waghalsigen Eskapade gewinnt. Ohne Zielmarkierungen und Türme im Ubisoft-Stil, die Aktivitäten und Quests auf der Karte markieren, können Spieler mit Elden Ring ihre eigene Reise durch The Lands Between gestalten. Sie finden die Orte, die sie erkunden wollen, und die Feinde, die sie bekämpfen möchten. Während sich der Rest des Spiels für FromSoftware-Fans ziemlich vertraut anfühlen wird, bieten die offene Welt und ihre endlosen Möglichkeiten eine neue, fesselnde Art, das eigene Abenteuer zu gestalten. Elden Ring – Neues altes Kampfsystem Das Kampfsystem in Elden Ring hat allerhand Neuerungen gegenüber früheren Souls-Spielen erfahren. Die Standardausrüstung mit Schwert und Schild wird immer brauchbar sein, aber jetzt sind magische Fähigkeiten wichtiger denn je. Eine breite Palette von Zaubern kann gewirkt werden, um Feinde aus der Ferne auszuschalten, wobei noch mehr Optionen aus Ashes of War stammen. Dabei handelt es sich um spezielle Fähigkeiten, die an Waffen angebracht sind und die Möglichkeiten der Spieler erheblich erweitern, indem sie ihnen eine andere Art von Angriff bieten, die sie einsetzen können, wenn sie über genügend FP (Fokuspunkte) verfügen. Von einem magischen Großschwert bis hin zu temporären Windangriffen - was sie bei ihrer Aktivierung bieten, kann das Blatt im Kampf wenden. Außerdem wurden die Beschwörungen so weit erweitert, dass man allein über das Gegenstandsmenü Hilfe herbeirufen kann. Geisterasche ist eine neue Art von Beschwörung, die die darin gefangenen Seelen anruft. Sie nehmen viele verschiedene Formen an: ein Rudel Wölfe, eine Skelettarmee oder Quallen, um nur einige zu nennen. Sie kämpfen an deiner Seite, bis ihre Lebenspunkte aufgebraucht sind, und sind in Kämpfen von entscheidender Bedeutung, da sie den Feind ablenken, während du entweder deine Lebenspunkte wiederherstellst oder mit einem Sperrfeuer von Angriffen von hinten auf ihn losgehst. Elden Ring lehnt sich an Sekiro: Shadows Die Twice an, mit einigen einfachen Stealth-Mechaniken, die es viel einfacher machen, Gegner von hinten anzugreifen und zu überwältigen. Verstecken Spieler sich im hohen Gras, während ein ahnungsloser Gegner vorbeikommt, oder hocken sie über das Schlachtfeld, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass eine Gruppe von Kämpfern sie bemerkt. Spieler können sogar zu Pferd kämpfen, während sie auf ihrem treuen Spektralross Torrent reiten. Bei einigen Gegnern und Endgegnern ist diese Herangehensweise sogar erforderlich, da der Versuch, sie mit den Füßen auf dem Boden zu bekämpfen, im Grunde genommen nicht möglich ist. Bei so vielen Optionen, die man in Betracht ziehen kann, bietet der Kampf eine echte Abwechslung. Spieler können in ihrem Build in so viele verschiedene Richtungen lenken, indem sie den magischen Elementen des Spiels den Vorzug geben oder ihre Aufrüstungspunkte auf Stärke und Geschicklichkeit verwenden. Zwischen diesen beiden Extremen liegt eine Fülle von Möglichkeiten. Elden Ring – Hart aber herzlich Genau wie seine Vorgänger wird es immer ein schwieriger Titel sein. Das richtige Timing der Angriffe und die Verwaltung der Ausdauer sind das A und O der FromSoftware-Spiele, und Elden Ring ist nicht anders. Es ist das, was Spieler zwischen diesen Angriffsmustern tun, das die Dinge wirklich auf den Kopf stellt. Durch die Kombination der traditionellen Kämpfe von Dark Souls mit den Stealth-Elementen von Sekiro: Shadows Die Twice und einigen neuen Ideen fühlt sich Elden Ring wie alles an, worauf das Studio hingearbeitet hat. Das ist FromSoftwares Kampfsystem auf seinem Höhepunkt; die endgültigen Versionen seiner früheren Titel in einem Spiel. Ihr Können mit diesen Waffen und magischen Fähigkeiten wird natürlich in zermürbenden Bosskämpfen auf die Probe gestellt. Wie es Tradition ist, gibt es bei vielen dieser Begegnungen völlig einzigartige Gegner, deren Angriffsmuster exklusiv für sie sind. Dies ist ein weiterer Faktor, der die Vorgänger dank einiger beeindruckender Hauptkämpfe noch übertrifft. Die Bosse ändern ihre Waffen während der Phasenwechsel dramatisch und gehen sogar so weit, dass sie die Arena, in der sie kämpfen, wechseln, um ihre mächtigeren Fähigkeiten anzupassen. Außerdem gibt es eine absurde Anzahl von optionalen Bossen im Spiel. Einige streifen einfach durch die offene Welt, während andere in Dungeons, Höhlen und Katakomben versteckt sind. Das einzige Problem ist, dass einige von ihnen einfach ein bisschen mies sind. Entweder sind es wiederverwendete Feinde vom Festland oder sie stellen generell kaum eine Bedrohung dar und sind daher entweder ein Treffer oder ein Fehlschlag. Und da es so viele von ihnen gibt, hat man manchmal das Gefühl, dass sie nur da sind, um das Spiel noch ein wenig aufzupolstern. Das Problem ist nicht annähernd so groß wie bei Dark Souls II, aber ein bisschen mehr Sorgfalt und Aufmerksamkeit für diese Nebenkämpfe hätte nicht geschadet. Das Gleiche gilt für die nicht-obligatorischen Dungeons: Die ersten paar sind aufregende Abstecher ins Unbekannte, aber Spieler werden schnell ihre Eigenheiten und ihren allgemeinen Aufbau erkennen. Viele von ihnen sehen gleich aus und die Aufgabe, einen Hebel zu finden, um eine Tür zu öffnen, ist bei vielen von ihnen ein einfaches Rätsel. Sie sind unterhaltsam genug, aber man sollte nicht erwarten, dass man in ihren Tiefen etwas Revolutionäres findet. Diese kleine Enttäuschung wird durch die Hauptgebiete wettgemacht, die alle mit ihren eigenen Feinden und Layouts aufwändig gestaltet sind. Die Festungsmauern von Stormveil Castle imponieren, wenn man ihre Außenmauern erklimmt, bevor man zu den mit Schätzen gefüllten Räumen im Inneren gelangt. Direkt nördlich der Festung befindet sich ein Gebiet, das von Wasser und baufälligen Behausungen überflutet wird. Als Nächstes folgt die Akademie von Raya Lucaria, ein verwunschener Ort, an dem es von Zauberern nur so wimmelt. Jede Region fühlt sich anders an; jedes Gebiet hat etwas, das es sein Eigen nennt. Und wenn man diese Orte auf dem Pferderücken besuchen und ihre Grenzen innerhalb weniger Minuten überschreiten kann, ist es schwer, sich eine abwechslungsreichere Welt vorzustellen. Wenn Spieler jedoch nicht in der Landschaft sonnen wollen, gibt es einige Quality of Life-Änderungen, die das Fortkommen an diesem Ort wesentlich erleichtern. Spieler können von jedem Ort auf der Karte schnell zu den Sites of Grace reisen, mit denen sie interagiert haben – sie müssen nicht mehr erst eine besuchen, um schnell irgendwo hinzukommen. Dann gibt es noch die Stakes of Marika, die als Kontrollpunkte für Bosskämpfe dienen. Durch sie entfallen die Bosskämpfe aus früheren Spielen, bei denen man vom nächsten Lagerfeuer zur Nebeltür rennen musste. Jetzt kann man direkt am Eingang wieder auftauchen und sofort einen neuen Versuch starten. Elden Ring – Technisch nicht ganz sauber Wo das Spiel jedoch versagt, ist bei der Grafik und der Leistung. Daran führt kein Weg vorbei: Elden Ring sieht nicht so gut aus wie der PlayStation 5-Starttitel Demon's Souls. Bluepoint Games hat hervorragende Arbeit geleistet und den Klassiker von 2009 für die moderne Ära neu aufgelegt. Im Vergleich dazu sieht Elden Ring nur gut aus. Die allgemeine visuelle Qualität hat deutlich nachgelassen, aber die Art Direction von FromSoftware glänzt mit einigen atemberaubenden Szenen und Umgebungen. Was nicht akzeptabel ist, ist die Framerate. Das Spiel hat zwei Optionen: Der Performance-Modus zielt auf 60 Bilder pro Sekunde ab, während der Qualitätsmodus die Grafik verbessert. Der Großteil unseres Durchspielens fand im Qualitätsmodus statt, und nur selten konnte der Titel eine konstante Framerate über einen angemessenen Zeitraum aufrechterhalten. Wir sprechen hier nicht von dramatischen Einbrüchen, die das Spiel zum Kriechen bringen, sondern eher von konstanten kleinen Einbrüchen hier und da, die ein wenig lästig werden. Akustisch ist Elden Ring jedoch über jeden Zweifel erhaben. Der Soundtrack sowie die Sprecher*innen sind schlichtweg erstklassig. Typisch From! Elden Ring - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=Fs4NzjUzUHs ### Horizon Forbidden West (PS4/PS5) Test Knapp 5 Jahre mussten wir uns seit der Veröffentlichung von Horizon Zero Dawn auf den Nachfolger Horizon Forbidden West gedulden. Doch eins kann ich euch vorab sagen, denn das warten hat sich mehr als gelohnt! Es warten viele neue Begegnungen mit Maschinen, Verbündeten und Gegnern mit euch sowie eine riesige und wunderschöne Welt auf euch. Wie uns der Trip in den Verbotenen Westen gefallen hat, erfahrt ihr bei im folgenden Test. Horizon Forbidden West - Das warten hat ein Ende Nachdem Horizon Zero Dawn von allen Seiten für dessen Story als auch Gameplay in höchsten Tönen gelobt wurde, sind die Erwartungen entsprechend hoch. In Kombination mit einer neuen Konsolengeneration und entsprechend neuen Möglichkeiten sind wir natürlich auch sehr gespannt. Normalerweise genießen Fortsetzungen oftmals keinen guten Ruf, doch Guerrilla Games will uns diesmal definitiv vom Gegenteil überzeugen. Nach einer kurzen Zusammenfassung aller Geschehnisse aus dem ersten Teil, befinden wir uns knapp 6 Monate in der Zukunft. Dort wartet ein neues Problem auf die Protagonistin Aloy. Eine mysteriöse Krankheit scheint sich auszubreiten und Pflanzen sowie Tiere zu befallen. Wer oder was dahinter steckt, müsst ihr jedoch selber herausfinden. Eins sei jedoch gesagt, um dahinter zu kommen müsst ihr euch auf dem Weg zum Namensgeber dieses Spiels machen, dem verbotenen Westen. Sobald die Anfangsszenarien des Spiels geschafft sind, begebt ihr euch in eine Open-World Reise der superlative innerhalb der Westküste der USA. Dort befinden sich verschiedenste Biome, die ihr nach Lust und Liebe begutachten könnt. Das ist auch bitter nötig, denn die Karte ist absolut mit Liebe gemacht. Wir haben hier kein Copy & Paste, wie in vielen anderen Spielen, sondern an jeder Ecke etwas zu entdecken. Sei es ein Rätsel, eine Nebenquest oder einfach ein wunderschöner Ausblick, in Horizon Forbidden West gibt es zahlreiche Symbole auf der Karte, die nur darauf warten vom Spieler entdeckt zu werden. Horizon Forbidden West - Vollgepackt mit Inhalt Wer im ersten Moment denkt, dass dieses Spiel nicht mit 35 Stunden Story bzw. über 100 Stunden Inhalt gefüllt ist, der liegt hier mehr als falsch. Denn abgesehen von den ganzen Ereignissen, Rätseln und Orten die es zu entdecken gibt, gibt es es auch bei den Maschinen ordentlich viel zu tun. Somit solltet ihr auch im zweiten Teil der Reihe mehr als reichlich Beschäftigung haben, um die Leistung der PS5 auszureizen. Alleine schon die Kämpfe sind nur wie das Spiel selbst ein optisches Highlight, sondern geben noch einiges her. Ihr könnt natürlich einfach drauf los kämpfen, doch der taktische Aspekt und das analysieren und auffinden der Schwachstellen der Gegner macht erst den Reiz des Spiels aus. Jeder der über 40 Maschinen hat nämlich seinen eignen Kampfstil und entsprechend auch unterschiedliche Teile und Schwachstellen. Dadurch ist jeder neue Kampf ein Highlight für sich. Der Kampf gegen die Menschen wirkt dagegen auch nur nach dem Mittel zum Zweck. Davon abgesehen erwarten Aloy neue Werkzeuge und mehrere Fähigkeitsbäume mit einem Fokus auf Nahkampf, Fernkampf oder Fallenstellen, damit ihr euren eignen Kampfstil ausleben könnt. Somit sollte jede seinen passenden Stil und entsprechend auch die passenden Waffen finden. Insgesamt lässt sich hier also sagen, dass die Fortsetzung absolut gelungen ist und wir mit Horizon Forbidden West mehr als zufrieden sind. Zwar haben wir auch ein klein wenig Kritik, doch diese ist eher auf hohem Niveau gehalten. Denn bei der Geschichte gibt es zwar nähere Informationen zu verschiedenen Charakteren, doch kein großartiges Geheimnis, welches gelüftet wird, um uns nochmal richtig zu packen. Außerdem kann das Spiel für den ein oder anderen durchaus eine Reizüberflutung sein. Liebhaber von Open-World brauchen unserer Kritik aber nicht zuzuhören, denn im großen und ganzen ist es ein absoluter Knaller! Horizon Forbidden West - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=Lq594XmpPBg ### Dying Light 2 Stay Human (PS5) Test Im Test beweist Dying Light 2 Stay Human, dass es die Stärken des Vorgängers sauber fortsetzt und grafisch ordentlich was aufbieten kann. Doch es mangelt weiterhin an markanten Charakteren, die Wiedererkennungswert haben. Folglich ist auch die Storyline des Spiels an zu vielen Stellen entweder zu schwach oder lässt allerhand Logiklöcher aufkommen. In unserem Test erfahrt ihr alles Wissenswerte zum neuesten Zombie-Titel. Dying Light 2 spielt in der fiktiven Stadt Villedor, einer neuen Stadt in der Geschichte, und stellt einen neuen, unerfahrenen Helden in den Mittelpunkt des Konflikts. Als "Pilger", ein Außenseiter, der als gefährlich für die wenigen verbleibenden sicheren Zonen der Welt angesehen wird, begibt sich Aiden Caldwell nach Villedor, um seine Schwester Mia zu suchen, die er zuletzt vor Jahren gesehen hat, als sie beide Kinder waren. Durch verschwommene Rückblenden, auf die sich nicht einmal Aiden verlassen kann, wird seine und Mias Geschichte früh und oft schlecht vermittelt. Es scheint, als ob die bloße Information, dass Aiden und Mia Geschwister sind, ausreicht, um den Spieler für ihre hoffnungsvolle Wiedervereinigung zu interessieren, aber Techland tut sich schwer damit, zu zeigen, warum man sich über die familiäre Verbindung hinaus für Mia interessieren sollte. Sie wird zu einem lebenden Macguffin, der Aidens Videospiel-Eskapaden als Sidequest-Superstar, der mit einem einzigen Sprung über hohe Gebäude springt, rechtfertigen soll. Dying Light 2 Stay Human – Reichhaltiger Cast ohne Stärken Aiden ist von einer Vielzahl von Charakteren umgeben, die manchmal sehr unterschiedlich und interessant sein können, aber letztendlich eines gemeinsam haben: schlechte Sprecher. Während Aidens Darsteller Jonah Scott seine Sache gut macht und Rosario Dawson für ihre Rolle als seine Teilzeit-Verbündete Lewan einige Lorbeeren verdient, ist das auch schon alles, was die Sprecher betrifft. Andere Charaktere versuchen und scheitern, sich in die Herzen der Spieler zu spielen, was zum Teil an der mangelhaften schauspielerischen Leistung liegt. Und je unwichtiger die Aufgabe ist, desto schlechter ist auch die schauspielerische Leistung. Manchmal ist das Einzige, was noch peinlicher ist als die Art und Weise, wie ein Charakter eine bestimmte Zeile sagt, dass er sie überhaupt gesagt hat. Das Schreiben verfehlt regelmäßig das Ziel. Das führt schlussendlich dazu, dass Charaktere, die man so akzeptieren will, wie sie portraitiert werden, sich unecht anfühlen. Mitunter liegt dies an den verschiedenen Entscheidungen, die ihr im Verlauf des Spiels trefft. All die spielerischen und erzählerischen Fortschritte, die andere Entwickler seither gemacht haben, umgeht Techland hier gekonnt. Mithin ist Aiden der einzige Charakter, mit dem ihr euch wirklich ernsthaft beschäftigen wollt. Alle anderen sind lediglich bloßes Beiwerk und Mittel zum Zweck. Die Storyline beschäftigt angeblich bis zu 500 Stunden, wenn wirklich alle verschiedenen Zweige gelebt werden möchten. Tatsächlich hatten wir aber schon nach einer Stunde das Bedürfnis, sämtliche Sequenzen zu überspringen. Unser Job hat dies allerdings verhindert. Dying Light 2 Stay Human – Die offene Spielwelt und das Gameplay als Retter in Not Sollten sich Spieler dafür entscheiden, die Story ad acta zu legen und nur das Gameplay zu genießen, ist Dying Light 2 Stay Human gleich sehr viel besser. Das liegt daran, dass die offene Welt und die Art und Weise, wie man sie erkundet, trotz aller Probleme mit der Story wirklich Spaß macht. Das Jump'n'Run in der ersten Person ist eine knifflige Angelegenheit, aber Techland lässt seine Muskeln spielen und verbessert etwas, das bereits sehr gut war. Nach ein paar Upgrades wird klar, dass Aiden schneller und beeindruckender ist als Kyle Crane jemals war. Aiden ist auch besser ausgerüstet, mit Sandbox-Klassikern wie einem Enterhaken und einem Gleiter, um seine Reisen weiter zu verbessern. In gewisser Weise ist es diese Kernstärke, die Dying Light 2 zu einem Erfolg macht, den viele andere Open-World-Spiele nicht haben. Anstatt dass sich die Spieler auf die Hauptaufgaben - die Hauptquests und die aufregendsten Nebenmissionen - konzentrieren und viele der so genannten Füllstücke unberührt lassen, stellen diese peripheren Aktivitäten die beste Arbeit des Spiels dar. Parkour-Zeitrennen oder auch nur das Erklimmen einiger der größten Wolkenkratzer des Spiels sind qualitativ hochwertiger, wiederholbarer Spaß. Ein Seiltanz eine Meile über der Stadt, während der Wind droht, Spieler unter sich zu zerschmettern, sorgt für ein beeindruckendes Gefühl des Grauens. Das Durchsuchen verlassener Läden nach Wertsachen, während die Untoten wie in einem Horrorfilm kauernd schlafen, legt den Schwerpunkt auf das Gruseln, und zwar auf eine Art und Weise, von der wir uns gewünscht hätten, es gäbe mehr davon. Dies wird durch einen Fertigkeitenbaum unterstützt, der nur sehr wenige unerwünschte Vorteile hat. Die Fertigkeiten sind in Kampf und Parkour unterteilt, so dass Spieler ziemlich zuverlässig XP sammeln können, indem sie einfach die Dinge tun, die sie sowieso besser machen wollten. Rüstungs- und Ausrüstungsgegenstände fügen eine zusätzliche Rollenspielkomponente hinzu. Dying Light 2 Stay Human – Kampfsystem ohne Highlights Das Kampfsystem glänzt nicht so sehr wie der Parkour, aber das ist nicht der größte Makel des Spiels. Wenn man es mit Horden von Infizierten zu tun hat, darunter viele neue Spezialtypen wie Heuler, die eine Masse von Monstern ankündigen, und Anomalien, groteske Minibosse, die nachts in Arenen warten, ist der Kampf am besten. Das Managen einer Menschenmenge, wenn verschiedene Monstertypen langsam oder schnell, panzerartig oder agil sind, sorgt für die gute Art von Stress, für die dieses Spiel immer gedacht war. Selbst nach 50 Stunden ist es schwierig, eine Menge Zombies zu kontrollieren, ohne dabei ins Schwitzen zu kommen. Die Kämpfe mit Menschen, meist die typischen Abtrünnigen, machen weniger Spaß, weil sie regelmäßig darauf hinauslaufen, dass man bei jeder Gruppe von Bösewichten dieselben kleinen Moves ausführt: ausweichen, zuschlagen und aufschlitzen. Es gibt zwar Raum für ein paar coolere Moves, wie z. B. eine Sprungfähigkeit, mit der man sich von einem Gegner auf einen anderen katapultieren kann, aber selten gibt es einen Anreiz, so stilvoll zu sein. Die Stealth-Mechanik ist so ein nachträglicher Einfall, dass es schwer ist, zu verstehen, warum sie überhaupt eine Rolle spielt. Feindliche Basen zu infiltrieren und sie leise auszuschalten, ist die Art von Spaß, die Far Cry seit einem Jahrzehnt auszeichnet, aber Dying Light 2 scheitert an der Tatsache, dass es in der Welt nur wenige hohe Grasflächen gibt, die so ziemlich die einzige Möglichkeit sind, sich vor menschlichen Feinden zu verstecken. Über die Dächer zu rasen, während die Infizierten nachts auf den Straßen lauern, macht mehr Spaß, aber selbst dann kann es sich als frustrierend erweisen, auch nur für einen Moment auf die Straßenebene zu gehen, weil die Heuler Aiden so schnell entdecken. Diese Neuinterpretation des Nachtzyklus der Serie macht im Grunde jede Berührung des Bürgersteigs zu einem Wettlauf um das eigene Leben. Manchmal wünschten wir uns die Sichtkegel aus dem Originalspiel. Wenigstens hätte das aus Sicht des Spielers mehr Sinn ergeben. Dying Light 2 Stay Human – Starker Soundtrack & super Grafik Die dynamische Musik, komponiert von Olivier Deriviere, wechselt von der Story zu den Nebenmissionen und zur Erkundung der offenen Welt, ohne einen Takt zu verpassen. Sie geht sogar so weit, dass sie bei jedem Sprung die Luft aus dem Soundtrack lässt, um das achterbahnartige Gefühl der Schwerelosigkeit zu vermitteln. Seltsamerweise schafft die Musik am Ende ein viel stärkeres Gefühl von Atmosphäre und Konsequenzen in Dying Light 2 als die Geschichte. Die Grafik von Dying Light 2 weiß zu gefallen, insbesondere im Ray Tracing Modus auf der PlayStation 5. Dieser transformiert den Titel von einem Last-Gen-Spiel zu einem waschechten Next-Gen-Titel- Schade, dass die Auflösung einen dermaßen großen Schaden erleidet, denn lediglich im Quality-Mode kommt das Spiel über 1080p hinaus. Das muss nun wirklich nicht sein. Der Koop-Modus in Dying Light 2 macht die Erfahrung ein wenig spaßiger. Wenn man Freunde zu Aktivitäten wie Militärkonvois, Banditencamps und GRE-Anomalien mitbringt, sind sie alle viel leichter zu bewältigen, und mit Ausnahme des Prologs kann man das gesamte Spiel im Koop spielen, bis hin zu seinem glanzlosen Endboss. Ich habe meine Koop-Sitzungen schon mehrmals unterbrochen, was frustrierend ist, aber wenn es eine rettende Gnade gibt, dann ist es die Tatsache, dass häufige automatische Speicherungen bedeuten, dass ich nicht viel verliere, außer ein paar Minuten, um die Sitzung jedes Mal neu zu starten. Dying Light 2 Stay Human – Trailer https://www.youtube.com/watch?v=uL6OeuicjyU ### Knapp vier Jahre nach der Veröffentlichung des Outbreak Events in Rainbow Six Siege, haben wir endlich Rainbow Six Extraction bekommen. Dabei handelt es sich um das alleinständiges Spiel von Tom Clancy's Rainbow Six, welches statt spannende 5vs5 Kämpfe, einen Fokus auf taktische Kämpfe gegen Aliens legt. In diesem Fall heißt es also keine Action mehr gegen echte Spieler, was für manche ein Segen sein dürfte. Wir haben uns den Alien-Shooter mal genauer angesehen und verraten euch im folgenden Test, wie uns der Titel gefallen hat. Rainbow Six Extraction - Invasion der Aliens Einige Jahre in der Zukunft erwartet uns kein Kampf mehr gegen Corona oder andere Spieler wie z. B. in Rainbow Six Siege. Denn es gibt eine neue Spezies namens Archæans auf der Erde. Diese Aliens warten in insgesamt vier verschiedenen kontaminierten Zonen in den USA auf euch und sind ziemlich lästig. Mit insgesamt 18 Operatoren aus Rainbow Six Siege, dürft ihr nämlich gegen diese Biester antreten. Dabei dürft ihr euch entscheiden, ob ihr alleine seid oder mit bis zu zwei Freunden bzw. Onlinespielern zusammen zockt. Nach wenigen Runden konnte ich jedoch sagen, je mehr desto besser. Besonders, da die Online-Community bis jetzt sehr freundlich schien. Um es spannend zu machen, gibt es natürlich nicht alles von Anfang an. Ihr müsst euch wie auch in vielen anderen Spielen langsam voran spielen und fangt zuerst mit dem VR-Training und wenigen Operatoren sowie Waffen an. Das ist auch gut so, denn wenn ihr zu viel Leben verliert oder sogar besiegt werden, seid ihr erstmal außer Gefecht. Dazu aber gleich mehr! Das VR-Tutorial erläutert euch quasi den Ablauf des Spiels, der auf Zeit basiert. Ja ihr habt richtig gehört. Es ist nicht unbedingt für jeden etwas, auch weil ihr gerne mal leise sein müsst, um nicht gleich von 10 Aliens überrannt zu werden, doch andererseits hat das Spiel einen gewissen Charme. Sobald das Training bestanden ist, könnt ihr richtig los. Dabei habt ihr die Auswahl zwischen mehreren Modi. Ersterer ist die Hauptplaylist, wo ihr eure Operatoren levelt sowie Waffen und co. freischaltet. Rainbow Six Extraction - Galerie Rainbow Six Extraction - Wenig Abwechslung Da kommt leider auch schon der größte negative Aspekt zumindest aktuell auf einen zu. Zwar liebe ich Zombie-Shooter, genauso wie Rainbow Six Siege, doch geht da eigentlich mehr. Wie bereits gesagt, gibt es verschiedene Modi, wozu auch "Incursions" gehört. Dort habt ihr immer unterschiedliche Ziele wie z. B. befreit einen gefallenen Operator. Diese sterben nämlich nicht, sondern fallen in den Status MIA, wodurch sie "unbesiegbar" sind, aber auch wieder eingesammelt werden müssen, um diese wieder zu bekommen. Aber auch Klassiker wie besiege diese Aliens, beschütze XY und co. sind dabei. Sobald ihr einige Stunden alleine oder mit Freunden verbracht habt, geht es schnell in die Richtung, wo bleibt die Abwechslung. Dafür sind eigentlich die anderen Modi gedacht, die entweder zeitlich limitiert sind mit verschiedenen Modifikatoren oder der Ranked Mode. Letzterer beinhaltet verschiedenste Missionen in neun verschiedenen Zonen verteilt und je weiter ihr kommt desto schwieriger wird es auch. Natürlich gibt es zwar entsprechend Belohnungen, aber da ist ordentlich Geschick und der passende Einsatz der Operatoren gefragt, da jeder von denen unterschiedliche Waffen, Zubehöre und Fähigkeiten hat. Zwar macht das Rainbow Six Extraction unglaublichen Spaß, aber zumindest zum aktuellen Stand nicht so auf Dauer, wie Rainbow Six Siege. Die Möglichkeit Gegner zu haben, die bei jeder Runde anders agieren ist wirklich Einzigartig und macht es mit computergesteuerten Gegnern leider sehr repetitive. Hier ein Wunsch an Ubisoft. Ein Modus, wo Spieler gegen Spieler kämpfen die in die Rolle von Aliens schlüpfen oder gewisse Spawns von Monstern verteilen wäre mal eine gute Abwechslung! Denn irgendwann kennt man alle Verhaltensmuster der Aliens. Abgesehen davon macht Rainbow Six Extraction durchaus Spaß. Die Operatoren und das klassische R6 Siege Gameplay geben dem Spiel durchaus seine Würze. Außerdem ist das Spiel nichts für Angsthasen, denn auch wie andere Spiele dieses Genres erwarten euch Gegner von überall, sowie dunkle Gänge die mal gerne ein verstecktes Alien beinhalten. Rainbow Six Extraction - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=rsbVOTxTXLQ ### Mit dem neuesten Ableger Battlefield 2042 der ikonischen Battlefield-Reihe will DICE für jeden Multiplayer-Shooter-Fan etwas anbieten. Bei drei Spielmodi, All-Out-Warfare, Hazard Zone und Portal soll für jeden etwas dabei sein. Worum es in den drei Spielmodi geht und ob sie uns überzeugt haben, lest ihr im Test. All-Out-Warfare – Unterwegs auf weiter Flur In All-Out-Warfare tummeln sich auf der PS5 bis zu 128 Spieler*innen. Dank Crossplay spielen wir auch mit Xbox Series X- und PC-Spieler*innen zusammen, weshalb die Partien auch immer gut gefüllt sind. Entsprechend groß sind daher auch die Maps, die zwar schön anzusehen, teilweise aber auch etwas zu groß geraten sind. Wenn wir nämlich gerade keinen fahrbaren Untersatz zur Verfügung haben, verbringen wir nach dem Respawn gern mal unsere Zeit damit, überhaupt erst zum Ort des Geschehens zu kommen. Durch die Weitläufigkeit der Maps sind wir dabei auch oft gezwungen, längere Strecken ohne schützende Deckung zurückzulegen, was uns auch zu leichter Beute für feindliche Helikopter macht. Die im Vorfeld groß angekündigten Wettereffekte sind derweil zwar nett anzuschauen, letztlich üben sie jedoch keinen allzu großen Einfluss aufs Spielgeschehen aus. Kommt etwa ein Tornado auf, flößt uns das zunächst ziemlichen Respekt ein. Im Endeffekt rennen wir dann aber einfach mitten rein und der Zauber verfliegt. Auch sind die Maps nicht in dem Ausmaß zerstörbar, wie es vor Release versprochen wurde. Kommen wir dann im Gefecht an, sind wir aber direkt mittendrin im typischen Battlefield-Chaos. Die Kugeln sausen uns um die Ohren und an jeder Ecke lauert der Tod. Wer hier nur für sich selbst kämpft, sieht die Radieschen schnell von unten wachsen. Deshalb weist uns Battlefield 2042 zu Beginn jeder Partie einem Squad zu, mit dem wir über ein Kontextmenü kommunizieren können. In der Praxis funktioniert das taktische Zusammenspiel mit Fremden allerdings eher schlecht als recht. Umso befriedigender ist es dafür wiederum, wenn wir zusammen mit Freunden taktisch vorgehen und sich unsere Spezialisten dabei ergänzen. Battlefield 2042 - Spezialisten statt fester Klassen Apropos Spezialisten: Battlefield 2042 verzichtet auf die aus den Vorgängern bekannten festen Klassen und bietet uns dafür 10 Spezialisten. Diese unterscheiden sich allerdings nur durch ihre Gadgets und Eigenschaften, so zieht Spezialist Boris etwa mit einem automatischen Geschütz in die Schlacht, während Dozer beispielsweise einen mobilen Schild herumträgt. Alle Spezialisten können dabei alle 22 Waffen und diverse Hilfsmittel wie Granaten nutzen, wir können uns unser Loadout also frei zusammenstellen. Die Waffen spielen sich dabei durchaus befriedigend, auch wenn einige Waffen, wie die Schrotflinte, angesichts der weitläufigen Maps ziemlich nutzlos sind. Dafür können aber der Sound und das Waffenhandling insgesamt überzeugen. Einfach drauflos ballern führt in Battlefield 2042 nämlich nicht zum Erfolg. Stattdessen müssen wir stets die Entfernung berücksichtigen, wenn wir unser Ziel treffen wollen. Und wenn dieses sich bewegt, wird es nochmal deutlich schwieriger – hier ist also Skill gefragt. Die große Freiheit bezüglich unserer Spielweise hat allerdings auch Nachteile. Da feste Klassen wegfallen, ist nämlich auch die Aufgabenverteilung in vielen Situationen alles andere als klar. So passiert es öfter mal, dass wir sterbend auf dem Boden liegend um Hilfe rufen und niemand sich angesprochen fühlt. In den älteren Battlefield-Teilen hätte sich der Medic da sicher angesprochen gefühlt. Hinzu kommt, dass es derzeit auch nur 10 Spezialisten gibt, was dazu führt, dass die Gefechte teilweise an gewisse Klonkriege aus einer weit entfernten Galaxis erinnern. Weitere Spezialisten und Skins sollen hier in Zukunft aber Abhilfe schaffen. Ein cooles Feature ist wiederum, dass wir unsere Waffen über das Plus-System während des Gefechts jederzeit der Situation anpassen können. Das erlaubt uns, flexibel auf sich ändernde Situationen zu reagieren. Battlefield 2042 – Hazard Zone Wer es gerne taktischer mag, für den bietet Battlefield 2042 den Modus Hazard Zone: In 8 Teams von je 4 Spezialisten kämpfen wir um Datenlaufwerke. Sobald wir ein solches in unsere Hände bekommen, müssen wir es so lange verteidigen, bis wir es bei einem von zwei Extraktionspunkten ausfliegen können. Die Maps fallen hier deutlich kompakter aus und neben menschlichen Kontrahenten bekommen wir es hier auch mit KI-Gegnern zu tun. Dadurch, dass jeder Spezialist in jedem Team nur einmal gewählt werden darf, laufen wir auch etwas weniger Klonkriegern über den Weg. Für die erfolgreiche Extraktion von Datenlaufwerken erhalten wir Credits, die wir in bessere Ausrüstung investieren. Wenn wir jedoch sterben, verlieren wir auch alle Credits. Und genau hier liegt die größte Schwäche von Hazard Zone. Es entwickelt sich schnell eine Zweiklassengesellschaft, in der erfolgreiche Teams sich immer bessere Ausrüstung leisten können, während erfolglose Teams mit dem nicht besonders durchschlagskräftigen Standard-Sturmgewehr vorlieb nehmen müssen. Damit Hazard Zone mittelfristig nicht zur Randnotiz verkommt, ist DICE hier dringend gefordert, das Balancing in Ordnung zu bringen. So könnte etwa die Credit-Verteilung angepasst werden oder die Waffen von KI-Gegnern sollten aufgesammelt werden können. Sollte DICE das Balancing noch in den Griff bekommen, verspricht Hazard Zone allerdings spannende und taktische Scharmützel, besonders wenn wir im Squad gut kommunizieren und geplant vorgehen. Battlefield 2042 – Portal Der dritte große Modus, Portal, ist eine Art Hommage an frühere Battlefield-Teile. Hier erleben wir nochmal ausgewählte Schlachten aus Battlefield 1942 oder Bad Company 2 in modernisierter Kulisse. Wer also schon lange Battlefield-Fan ist, erlebt hier eine gehörige Portion Nostalgie, wenn die Panzer wieder bei El-Alamein durch den Wüstensand rollen. In Portal erwarten uns auch wieder die aus den alten Teilen bekannten Klassen und damit eine klarere Rollenverteilung. Allerdings haben es bislang nur sechs alte Karten in Portal geschafft. Dafür gibt es einen web-basierten Editor, in dem wir munter Waffen, Maps und Spezialisten aus Battlefield 2042 mit Inhalten aus Bad Company 2, Battlefield 1942 und Battlefield 3 mixen können. Die Modifikationsmöglichkeiten im Editor sind aber relativ beschränkt, da wir nur aus einer Handvoll Vorgaben wählen und diese ein bisschen modifizieren dürfen. Allgemein steckt im Editor aber viel Potential. Was letztlich aus Portal wird, hängt damit entscheidend von der Community ab. Battlefield 2042 – Technik Der technische Stand von Battlefield 2042 hat uns nach der desaströsen PC-Beta durchaus Sorgen bereitet. Doch hier können wir gleich Entwarnung geben: krasse Bugs oder Gamebreaker sind uns auf der PS5 glücklicherweise nicht untergekommen. Dennoch leidet Battlefield 2042 immer noch an einer Reihe von Kinderkrankheiten. So kann es passieren, dass wir getroffen zu Boden gehen und unsere Mitspieler*innen uns nicht wiederbeleben können. Wenn wir außerdem Panzer auf gestrandeten Containerschiffen sehen, fragen wir uns doch, was die Technik im Jahr 2042 anscheinend so alles möglich macht. Dass es außerdem keine Punktansicht für alle Spieler*innen gibt, können wir auch nicht nachvollziehen. Was uns aber am meisten stört, ist, dass es bislang noch keinen spieleigenen Voice Chat gibt. Insbesondere für den taktischen Modus Hazard Zone ist das ein absolutes Unding, zumal die interne Kommunikation über das Kontextmenü sehr umständlich ist. Immerhin haben die Entwickler versprochen, einen internen Voice Chat zeitnah nachzuliefern. Wir können nur hoffen, dass das auch möglichst schnell passiert. https://www.youtube.com/watch?v=ASzOzrB-a9E ### Sind online Casinos ohne deutsche Lizenz sicher? Es gibt hunderte online Casinos ohne deutsche Lizenz, bei denen man trotzdem in deutscher Sprache sicher und legal spielen kann. Der Grund für die verschiedenen Lizenzen liegt darin, dass die verschiedenen Anbieter in unterschiedlichen Ländern ihren Unternehmenssitz haben. Es gelten dann die jeweiligen EU-Richtlinien, während beim Online Casino aus Deutschland das neue deutsche Glücksspielgesetz Anwendung findet. Online Casinos ohne deutsche Lizenz mit EU Lizenz Wer nicht in einem Online Casino aus Deutschland spielen will und zu einem Anbieter ohne deutsche Lizenz wechselt, sollte sich allerdings vergewissen, dass zumindest eine Lizenzierung aus der EU vorliegt. Man kann nur sicher und legal im Online Casino spielen, wenn dieses über eine gültige Lizenz verfügt und das Spielangebot von staatlicher Seite geprüft und reguliert wird. Wo genau die Regulierung stattfindet ist letztes Endes relativ egal. Lizenzen der MGA (Malta Gaming Authority), der Gambling Commission Curaçao oder der Antillephone N.V. sind die am häufigsten verbreiteten rechtskräftigen Genehmigungen, die man in Online Casinos ohne deutsche Lizenz findet. Sie sind weltweit anerkannt und genießen höchstes Vertrauen in der Spielergemeinde. Eine EU-Lizenz gewährleistet auch Spielern aus Deutschland ein legales und sicheres Spielen der virtuellen Spielautomaten, Tischspiele, Live Games und mehr in Online Casinos, deren Betreiber außerhalb Deutschlands angesiedelt sind. Verfügt eine Online Spielhalle über eine EU-Lizenz, kann man sehr sicher sein, dass das Glücksspiel bei diesem Betreiber fair und sicher ist. Online Casinos ohne deutsche Lizenz sind auch ohne Limit Während das Online Casino mit deutscher Lizenz aufgrund des neuen Glücksspielstaatsvertrages 2021 ziemlich viele Einschränkungen für die Spielergemeinde mit sich bringt, kann man im Online Casino ohne deutsche Lizenz weiterhin uneingeschränkt spielen. Es gibt hier nämlich kein monatliches Einzahlungslimit, an Spielautomaten wird keine 5-Sekunden Regel angewandt, außerdem gibt es kein 1€ Einsatz-Limit pro Spielrunde. Zudem findet man noch die Autospin und Fast-Spin Funktion bei Automatenspielen, welche in deutschen Online Casinos nicht mehr gestattet sind. Fast in jeder Online Spielhalle ohne deutsche Lizenz kann man kostenlos Demo Spiele spielen. Auch das ist im Online Casino Deutschland nicht mehr erlaubt. Im deutschen Casino muss man sein Spielerkonto bereits bei der Registrierung per Video-Ident Verfahren verifizieren. Diese Regelung fällt im Online Casino ohne deutsche Lizenz weg, denn hier erfolgt die Verifizierung des Accounts ganz einfach durch das Einsenden einer Ausweiskopie. Und das auch erst zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich bevor man eine Auszahlung tätigen will. Häufig erhält man für die Anmeldung sogar noch einen tollen tollen Bonus als Willkommensgeschenk. Da man im deutschen Online Casino nur noch mit Limit und vielen anderen Beschränkungen spielen kann, wandern inzwischen viele Spieler in ein Online Casino ohne Limit ab. Dort kann man so viel Geld einzahlen wie man möchte und die Höhe der Einsätze pro Drehung noch frei entscheiden. Natürlich birgt das ohne-Limit-spielen auch gewisse Risiken, denn so lässt sich unbegrenzt einzahlen und spielen. Einige Spieler verlieren die Kontrolle und rutschen in eine Spielsucht ab. Dies lässt sich aber auch im EU-Casino mit selbstauferlegten Limits in den Kontoeinstellungen vermeiden. Dort kann man sich selbst maximale Einzahlungs- und Wetteinsätze pro Tag, Woche oder Monat festlegen. Außerdem lassen sich die Spielzeiten zeitlich begrenzen. Mit dem neuen deutschen Glücksspielstaatsvertrag 2021 wollte die deutsche Regierung die Spieler vor der eben erwähnten Suchtgefahr schützen. Erreicht wurde das allerdings nicht, weil sich inzwischen viele Spielautomaten-Fans in einem Online Casino ohne deutsche Lizenz anmelden und eben dort ihr Glück versuchen. Die Einschränkungen, die das neue Gesetz aus Deutschland mit sich bringt, sind nämlich für die meisten Glücksspielfreunde unakzeptabel. https://www.casinopilot.net/ratgeber/online-casinos-ohne-limit/ Im Online Casino ohne Limit trotzdem sicher spielen https://www.youtube.com/embed/3zXgG9t2Hsc Damit online Casinos ohne deutsche Lizenz sicher und seriös sind, kommen sie nicht ohne anderweitige Lizenz aus. Um ein Casino mit EU-Lizenz betreiben zu dürfen, müssen die Anbieter zunächst eine Casino Lizenz beantragen. Natürlich ist solch eine Lizenzierung nicht kostenlos. Die Regulierungsbehörde stellt eine Casino-Lizenz auch nicht einfach aus, denn zunächst wird der Antragsteller genauestens unter die Lupe genommen. Wie steht es um die finanzielle Sicherheit des Unternehmens? Können auch höhere Gewinne problemlos an Spieler ausgezahlt werden? Welche Spiele werden angeboten und laufen diese alle über einen Random Number Generator (Zufallsgenerator)? Werden die Kundengelder getrennt von den Unternehmensfinanzen auf separaten Konten aufbewahrt? Wie sieht es aus mit dem Spielerschutz - wurden Vorkehrungen getroffen? Dies sind alles Fragen, die erst einmal geklärt werden müssen, ehe einem Casino-Betreiber eine gültige Lizenz ausgestellt wird. Und nach dem Lizenzierungsverfahren ist lange noch nicht Schluss, denn die Online Casinos müssen sich regelmäßig Prüfungen unterziehen und auch immer wieder die Unternehmensfinanzen offenlegen. Ebenso wird geprüft, inwiefern die angegebenen Auszahlungsquoten den Wahrheit entsprechen. Da alle Online Casinos ausschließlich Casino-Spiele anbieten dürfen, deren Gewinnermittlung über einen Zufallsgenerator reguliert wird, ist eine Manipulation zu Gunsten des Unternehmens ausgeschlossen. Sollte es Unregelmäßigkeiten geben, droht dem Betreiber der sofortige Lizenzentzug und das Casino muss vom Markt genommen werden. Dieses Risiko geht keiner ein, der viel Geld für seine Lizenz hinblättern musste. ### Im Test beweist Shin Megami Tensei V, dass es im Grunde genommen unendlich viele Möglichkeiten in einer eigentlich endlichen Anzahl an Optionen gibt. Fühlt es sich manchmal überwältigend an? Ja, doch die starke Aufmachung des Spiels und die Behutsame Einführung neuer Spielmechaniken erleichtert den Einstieg in ein komplexes Spielerlebnis. Warum uns das Spiel so gut gefällt, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen! Der Aufbau des Spiels, bei dem ein Kind in eine apokalyptische Katastrophe hineingestoßen wird, ist sehr typisch für Atlus, aber auch außerhalb des MegaTen-Universums sehr einzigartig. Das Chaos geschieht schnell, und man wird gebeten, sich einen Reim darauf zu machen, während sich die Geschichte langsam durch verschiedene aufschlussreiche Ereignisse entfaltet. Das Wesentliche, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen: Ihr und ein spirituelles Wesen vereint euch zu einem höheren Wesen namens Nahobino und werdet in einen Krieg verwickelt. Das Ergebnis ist ein unglaublich markanter Protagonist, dessen Design durch die fantastische Art Direction und den visuellen Stil (der auf einem OLED-Bildschirm besonders gut zur Geltung kommt) noch verstärkt wird. Shin Megami Tensei V – Viel zu erleben! Der Spielfluss von Shin Megami Tensei V ist sehr interessant, da der Schwerpunkt mehr auf dem Durchstreifen von Sandkästen mit leichten Plattformelementen liegt. Im Stil von Chrono Trigger könnt ihr alle Feinde in der Oberwelt sehen - einschließlich der Superbosse, von denen es viele gibt. Ihr könnt euch dafür entscheiden, in die Offensive zu gehen und auf sie einzuschlagen, um im anschließenden Kampf die Initiative zu ergreifen, oder ihr könnt vor deren Versuchen, euch zu verfolgen, davonlaufen. Die verschiedenen Biome des Spiels sind riesig In der Regel durchlauft ihr einige Handlungsabschnitte, werdet in eine andere riesige Karte eingeführt (deren Bewältigung mehrere Stunden, wenn nicht sogar mehr, in Anspruch nimmt), durchläuft die Geschichte auf dem kritischen Pfad und springt dann in ein anderes Biom zurück. Dadurch steht es euch frei, selbst zu entscheiden, wie schnell ihr durch das Spiel lauft. Das Schöne an Shin Megami Tensei V, und der Grund, warum wir uns immer wieder dazu hingezogen fühlten, ist, dass sich nichts verschwendet oder zurückgelassen anfühlt. Wenn ihr ein Gebiet und ein paar Power-Ups/Gegenstände verpasst, ist das nicht das Ende der Welt. Ihr schaltet schnell ein komplettes Schnellreisesystem frei, mit dem ihr zu jedem beliebigen Speicherpunkt im Spiel zurückkehren könnt. Wenn ihr also eine Aufgabe habt, die ihr in den ersten fünf Stunden bekommen habt, ist es problemlos möglich, zurückzukehren und diese zu erledigen. Shin Megami Tensei V – Von Wundern und Kämpfen Gleich zu Beginn werdet ihr das Prinzip des Stufenaufstiegs verstehen, wie ihr euren Charakter mit magischen Affinitäten eurer Wahl ausstattet und wie das Dämonenrekrutierungssystem funktioniert. Cool ist, dass ihr quasi einen göttlichen Status durch Wunder erreichen könnt, die im Grunde wie Vergünstigungen wirken und Boni außerhalb von Kämpfen bieten. Das Zerstören von sogenannten „abscesses“ (feste Miniboss-Kämpfe) erhöht euren Perk-Pool und Punkte können auf verschiedene Arten verdient werden (einschließlich reiner Erkundung). Dashing (das eine "Naruto/Sonic-Run"-Animation auslöst) ist superschnell, und die Jump'n'Run-Elemente sind so ausbalanciert, dass sie nicht zu nervig sind, aber auch einige Momente zulassen, die als legitime "Sprungrätsel" gelten können. Auch hier ist es die Ausgewogenheit, die Shin Megami Tensei V so gut macht. Mit der Zeit offenbart sich das Sandbox-System immer mehr und wir begannen, uns mehr zu engagieren. Ein weiteres wichtiges Element sind die Kämpfe. Das rundenbasierte System in Shin Megami Tensei V ist superschnell und reaktionsschnell, während es seinen eigenen Menüstil hervorruft (der leicht zu entziffern ist). Wenn Feinde durch einen Elementarangriff sterben, verschwinden sie mit einer einzigartigen Animation, z. B. lösen sie sich in einer Lichtkraft auf oder brechen durch einen Frostzauber auseinander. Strategische Tiefe entsteht vor allem durch die „press-the-advantage“-Mechanik, mit der man zusätzliche Aktionen erhält, indem man Schwächen ausnutzt (Nocturne). Es kann auch sein, dass man sich auf einen bestimmten Boss vorbereiten muss, indem man Gruppenmitglieder mit großen Dämonen einsetzt, die als Basis stark sind und keinen elementaren Schwächevorteil auslösen, der auf der gegnerischen Seite drückt. Wenn euch der Schwierigkeitsgrad mal überwältigen sollte, könnt ihr diesen jederzeit senken. Grinding kann helfen, ist in der Regel aber nicht unbedingt notwendig. Shin Megami Tensei V – Dämonen rekrutieren Apropos Austausch von Gruppenmitgliedern: Das Rekrutierungssystem für Dämonen, das durch das "Sprechen" mit Dämonen erleichtert wird, ist in Shin Megami Tensei V immer noch sehr lebendig. Hier kommt viel von der klassischen SMT-Persönlichkeit zum Vorschein, da verschiedene Dämonen auf unterschiedliche Aufforderungen reagieren können (z. B. sich zurückziehen oder in ihre Richtung blicken) und einen emphatischen oder dominanten Anführer bevorzugen. Einige Dämonen werden euch um Geld - oder Gesundheit oder Gegenstände - betrügen und sich euch dann anschließen oder weglaufen. Andere verspotten euch und geben sich eurem Pokedex (Foliant) nicht so einfach hin. Das kann manchmal frustrierend sein, aber die Dämonen-Spawns sind sorgfältig ausgearbeitet, so dass es kein großes Problem ist, wenn ihr scheitert. Dämonen-Fusionen helfen dabei, einen noch mächtigeren Dämon zu erschaffen, sofern ihr auch die Stufenanforderungen erfüllt. Es wird nicht erwartet, dass ihr die gleiche Gruppe für immer behältst, und das Verschmelzen von Dämonen bedeutet, dass du die, die du verschmolzen hast, wieder rekrutieren musst, wenn du sie wieder haben willst. Außerdem gibt es für die maximale Gruppengröße eine harte Obergrenze, so dass du irgendwann Dämonen in einen Pool werfen musst, aus dem du sie nur gegen Geld wieder herausholen kannst. Das Spiel macht süchtig, weil es so einfach ist: Jeder Dämon, den du registrierst, wird vom Spiel aufgezeichnet, so dass du sie alle fangen und dann freilassen kannst. Um sie zurückzubekommen, muss man zwar bezahlen, aber auch hier wird die Vergänglichkeit betont. Letztlich ist es das Beste aus beiden Welten. Atlus ermutigt auch zum Experimentieren mit diesem System und fordert euch auf, ständig neue Dämonentypen, Elementarkombinationen und Strategien auszuprobieren. Das Infusionssystem ist die geheime Zutat, die es den Spielern ermöglicht, die Dämonen-DNA zu nutzen, um dem Hauptcharakter oder anderen Dämonen Fähigkeiten und Neigungen zu verleihen. Shin Megami Tensei V – Trailer https://www.youtube.com/watch?v=mBhl_4Uxa2U ### Just Dance 2022 (Switch) Gewinnspiel Wie jedes Jahr zu dieser Zeit, haben wir wieder mal ein Gewinnspiel für euch! Diesmal gibt es das neue Spiel Just Dance 2022 für die Nintendo Switch zu gewinnen! Um mitzumachen, müsst ihr nur folgendes Formular ausfüllen und seid dann auch schon dabei! Mehr zu dem Spiel findet ihr außerdem hier unter unserem Test. Just Dance 2022 - Neue Songs zum mittanzen! Wird geladen… Hinweis:Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 30.11.2021 um 23:59 Uhr. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin kontaktieren am Folgetag per E-Mail. Der Gewinner hat danach drei Werktage Zeit sich zu melden, ansonsten losen wir einen neuen Gewinner aus. Der Preis lässt sich nicht tauschen oder übertragen. Alle gesammelten Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Das Spieletester.de Team wünscht euch viel Erfolg! ### Just Dance 2022 (PS5) Test Auch im Jahr 2022 überzeugt Just Dance 2022 mit seinem typischen Charme und einer soliden Tracklist. Wir haben uns das jährliche Update des Tanzspiels genauer angeschaut und berichten vom Dancefloor, ob ihr auch in diesem Jahr zugreifen solltet. Let’s dance! Just Dance 2022 spielt dabei das gewohnte Einmaleins durch, das wir schon aus allen Vorgängern kennen. Die Spielmechanik hat sich schon ewig lang nicht mehr verändert, sodass ihr als Switch-Zocker weiterhin den Joycon in die Hand nehmt, während PS5-Nutzer (und alle anderen) auf ihr Handy des Vertrauens zurückgreifen. Dass sich Highscores nur durch bloßes Wedeln des Armes erreichen lassen, ist kein Geheimnis – und wir alle wissen, dass ihr es mindestens ein Mal probiert habt. Wir nämlich auch! Just Dance 2022 – Ordentliches Aufgebot Insgesamt warten satte 47 Tracks darauf, von euch gespielt zu werden. Wie auch schon in den Vorgängern wählt ihr zwischen drei Schwierigkeitsgradem (Einfach, Medium und Hart). Ausgewählte Tracks haben noch den Extreme-Schwierigkeitsgrad, der dem konkreten Tanz verblüffend nahekommt. Zu diesen wenigen Songs gehören unter anderem Pop/Stars von K/DA und Mood von 24KGolden. Auch weniger bekannte Songs sind ebenfalls vertreten. Doch Just Dance 2022 steht nicht für Stillstand, denn es gibt auch ein paar Wiederkehrer. So ist der Kids Mode wieder da, der acht neue Songs für Jünglinge bietet. Hierbei sind einige der schwierigeren Tanzeinlagen entfernt und auch die Sprache zeigt sich deutlich prominenter von ihrer kindlichen Seite. Mehr gibt es in Just Dance Unlimited, was allerdings zusätzliches Geld kostet. Dafür bietet der Service aber Zugang zu rund 700 Titeln für Erwachsene und Kinder. Verglichen mit dem Angebot im Hauptspiel fühlt man sich fast verpflichtet, dafür zu bezahlen. Da hilft es auch nicht, dass Just Dance 2022 euch nach jedem Tanz auf dem Startbildschirm ständig daran erinnert. Selbst die vorgefertigten Wiedergabelisten bestehen überwiegend aus Unlimited-Titeln. Das ist ärgerlich und ein bisschen aufdringlich. Mittlerweile könnten sie genauso gut jedes Jahr ein kostenpflichtiges Update mit neuen Titeln und Funktionen anbieten und aufhören, für ältere Titel Gebühren zu verlangen. Ebenfalls zurück ist der Sweat Mode. Dadurch wird jeder Tanz zu einem Workout, da das Punktesystem durch einen Kalorienzähler ersetzt wird. Die Inspiration hierfür dürfte im anhaltenden Erfolg von Ring Fit liegen. Das Training ist allerdings nur so effektiv wie ihr es auch ernst nehmt. Wie in den Vorgängern gebt ihr die Spielwährung (die ihr durch das Absolvieren von Herausforderungen erhaltet) für einen Spielautomaten aus, der zufällige Avatare, Profilhintergründe und Titel ausspuckt. Dieses System macht Spaß und belohnt eure Bemühungen. Just Dance 2022 - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=rz1NcxwiHyY ### Riders Republic (PS5) Test Riders Republic entpuppt sich als spaßiger Arcade-Racer, der in die Fußstapfen anderer Open-World-Racer tritt und dabei eine gute Figur macht. Wir haben uns auf die Bikes gesetzt und sind zahllose Kilometer gebrettert, um euch diesen Artikel zu präsentieren. Ab geht’s! Riders Republic tritt in die Fußstapfen von Ubisofts The Crew und versucht dabei, die vier Reifen auf zwei oder gar null zu reduzieren, und zwar ceteris paribus! Es ist eine vertraute Formel, aber was wirklich beeindruckend ist, ist, dass es (abgesehen von den gelegentlichen Spielabstürzen) durchaus gut funktioniert. Egal, ob ihr in eurem raketengetriebenen Wingsuit in den Himmel schießt oder auf eurem Motorrad Hindernisparcours absolviert, Riders Republic ist gut darin, euch zum Extremsportfan zu machen. Riders Republic – Vertraute Aufmachung Riders Republic basiert auf einer Struktur, die jedem, der schon einmal The Crew oder Forza Horizon gespielt hat, bekannt vorkommen wird. Ihr erkundet eine offene Welt, nehmt an aufregenden Rennen und Trickwettbewerben teil, sucht nach Sammelobjekten und schaltet nach und nach bessere Ausrüstung und schwierigere Aktivitäten frei - nur dass ihr statt mit Fahrzeugen querfeldein zu fahren zwischen einem Fahrrad, einem Wingsuit, einem Snowboard und einem Paar Skiern wechselt. Riders Republic hält sich sehr eng an die bestehende Open-World-Rennspielformel. Egal, ob ihr bei einem Snowboardtrick-Wettbewerb mitmacht oder bei einem Wingsuit-Rennen durch die Luft fliegt, jede der Sportarten von Riders Republic ist ein absoluter Knaller. Beim Radfahren geht es vor allem um Präzision und den Umgang mit der eigenen Ausdauer, die je nach Terrain eine größere Herausforderung darstellt. Mit dem Fahrrad im Schnee zu fahren ist überraschend knifflig. Beim Skifahren oder Snowboarden hingegen geht es darum, eure Geschwindigkeit und euren Schwung zu kontrollieren, während ihr über eisige Orte gleitet. Und im Gegensatz zum Fahrradfahren funktionieren Skier und Snowboards auf härterem Untergrund wie Schmutz und Asphalt ziemlich schlecht. Um alle Möglichen Fortbewegungsmittel zu beherrschen, braucht es viel Zeit und Übung. Dafür bekommt ihr allerhand Entertainment, weil ihr euch an den lustigen und zugleich bitterbösen Stürzen ergötzt. Die Events, in denen ihr sie einsetzt, sind ebenso abwechslungsreich und lassen euch Dutzende von Berghängen mit vielen verschiedenen Zielen herunterbrettern. Bei den Rennen geht es vor allem um Geschwindigkeit. Aber auch in Stunt-Wettbewerben, bei denen der Schlüssel zum Erfolg darin liegt, Tricks zu zeigen und auf Rails zu schleifen, um Punkte im Stil anderer Arcade-Sportspiele wie Tony Hawk's Pro Skater zu sammeln, müsst ihr eure Fähigkeiten als Angeber unter Beweis stellen. Riders Republic – Viel zu tun und viel zu erleben Auf der Karte gibt es jede Menge Dinge zu tun. Sei es, dass ihr nach Sammelobjekten jagt, schöne Sehenswürdigkeiten besichtigt oder organische Ereignisse wie versteckte Stunt-Aktivitäten entdeckt - bei denen ihr zum Teil irrwitzige Aufgaben erfüllen müsst. Interessant ist, dass die Karte sieben reale Nationalparks und 45 tatsächliche Sehenswürdigkeiten zu einem einzigen Ort zusammenfasst, an dem der schneebedeckte Grand Teton Summit bequem neben dem felsigen Angel Arch stehen kann. Dieser bizarre Mischmasch aus realen Orten und unterschiedlichen Biomen, die alle zusammengeschweißt sind, ist nicht nur ein beeindruckender Anblick, sondern lässt eine Karte wie mehrere wirken. Mit der Zeit steigt ihr so weit auf, dass ihr Zugang zu schwierigeren Aktivitäten erhaltet, darunter Big Events und Boss-Events. Leider werden letztere ihrem Namen nicht gerecht, da sie sich im Grunde nur wie eine längere Version der Standard-Events anfühlen. Anstatt etwas Verrücktes wie die Showcases von Forza Horizon zu machen, nutzt Riders Republic diese Aktivitäten als eine Art Geschicklichkeitstest, um zu bestätigen, dass man genug Beute gesammelt und seine Fähigkeiten verbessert hat, um in die nächste Runde der Herausforderungen aufzusteigen. Damit ihr einige der anspruchsvolleren Unternehmungen in Riders Republic meistern könnt, schaltet ihr im Laufe des Spiels neue Ausrüstung frei, die euch das Leben leichter machen. Ein Raketenflügelanzug mit höheren Werten macht es euch leichter, euch zu drehen und euren Raketenschub länger zu nutzen. Es ist zwar möglich, mit Beginner-Ausrüstung zu gewinnen, aber diejenigen, die sich eine bessere Ausrüstung erarbeitet haben, sind klar im Vorteil. Dadurch gewinnen Features wie das Levelsystem und die Beutejagd an Bedeutung. Neben Outfits, die spielerische Vorteile bringen, gibt es auch rein kosmetische Kleidung. Riders Republic – Mehrspieler und Technik-Check Riders Republic bietet ganze Reihe von Mehrspieler-Modi, darunter Free-for-All-Rennen mit Ranglisten, Arena-Matches und Mass Races. Free-for-All- und 6v6-Arena-Matches sind eine gute Möglichkeit, sich die Zeit zu vertreiben und wettbewerbsorientiert zu spielen. Mass Races sind dagegen eine coole Neuheit. Die Mass Races beginnen mit einer serverweiten Ankündigung, die alle Spieler dazu aufruft, ihre Arbeit zu unterbrechen und teilzunehmen. Wenn ihr dem Aufruf folgt, werdet ihr in ein langwieriges Rennturnier mit 64 Spielern hineingeworfen, bei dem jede Menge EP und Auszeichnungen für diejenigen auf dem Spiel stehen, die es auf das Podium schaffen. Wie nicht anders zu erwarten, ist das Rennen gegen 63 andere Spieler das reinste Chaos. Und das ist geil. Sorry, musste mal gesagt werden. Optisch wirkt Riders Republic leider angestaubt. Zudem müsst ihr euch auf zahlreiche Probleme gefasst machen. Das fängt bei Verbindungsabbrüchen an und endet bei Abstürzen des Spiels. Der Soundtrack hingegen ist gut und sorgt für das richtige Ambiente! Riders Republic - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=hIxndMdRCn8 ### Marvel’s Guardians of the Galaxy (PS5) Test Im Test überrascht Marvel’s Guardians of the Galaxy mit seinem sehr guten Gameplay und einer starken Story! Wir sind überrascht von der Qualität des Spiels, denn bei der Ankündigung wirkte es nach einem 08/15 Action-Adventure mit schwacher Lizenz-Nutzung. Wir waren selten so glücklich, dermaßen falsch gelegen zu haben. Warum Marvel’s Guardians of the Galaxy so gut ist und was wir daran lieben, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Zu Beginn der Geschichte von Marvel’s Guardians of the Galaxy geht es den Guardians so gar nicht gut. Kein Geld – kein Spaß. Und um noch mehr Salz in die Wunde zu streuen, scheitert ein Auftrag einer wohlhabenden Person. Reicht nicht? Natürlich nicht. Zu allem Übel wird der Trupp festgenommen und darf eine saftige Strafe zahlen, wofür sie ohnehin schon kein Geld haben. Doch in allem Pech gibt es auch was Gutes, denn wie es der Zufall so will, ergibt sich die richtige Möglichkeit, die Galaxie einmal mehr zu retten. Der Plot des Spiels wirkt zu Beginn noch etwas wirr und wenig MCU-würdig, kann aber nach wenigen Stunden innerhalb der rund 18 Stunden langen Kampagne überzeugen. Die Gruppe rund um Starlord ist zudem komplett. Groot, Gamora, Rocket und Drax sind mit von der Partie. Wie es sich für ein typisches Marvel-Abenteuer gehört, erlebt ihr dabei auch die Höhen und Tiefen der Gruppendynamik von der trauten Gemeinsamkeit bis hin zur kurzweiligen Abspaltung aufgrund von inneren Spannungen. So viel Drama muss schließlich sein. Das Gameplay selbst lässt euch allerdings nur Starlord spielen, doch die Kumpanen sind mehr als nur bloße Dreingabe. Marvel’s Guardians of the Galaxy – Linearer Spielablauf mit Entscheidungen Überraschend erfrischend ist, dass Marvel’s Guardians of the Galaxy ein lineares Spielerlebnis ist. Keine Open World, keine langweiligen Abschnitte, wo es nichts und niemanden gibt. Um das Ganze aber dennoch ein wenig spielerisch aufzuwerten, dürft ihr Entscheidungen treffen, die am großen Ganzen nichts ändern, den Spielverlauf allerdings an einigen Stellen aufwerten. Nehmen wir den Start der Gefangennahme als Beispiel. Hier könnt ihr euch gewieft mit den richtigen Argumenten aus dem Schlammassel reden und bekommt als Belohnung einen Schlüssel überreicht, der euch Türen öffnen kann. Doch auch hier gibt es nur die Illusion der Entscheidung. Verpasst ihr die Chance, diesen Schlüssel zu bekommen, gibt es – wie in diesem Beispiel – immer eine Alternative. In diesem Fall schickt ihr Rocket einfach durch Lüftungsschächte. Dieser beschwert sich dann zwar lautstark und sein Vertrauen in euch sinkt ein wenig, aber ans Ziel kommt ihr so oder so. Etwas ärgerlich ist hierbei: Das Ganze geschieht in einer Art Zwischensequenz, die sich nicht überspringen lässt. Rücksetzpunkte sind aber immer vor diesen Punkten angesetzt, inklusive Entscheidung, sodass ihr im Zweifelsfall mehrere Minuten erneut gucken müsst ohne überspringen zu können. Marvel’s Guardians of the Galaxy – Guter Flow in den Kämpfen, sofern Huddle außen vor bleibt Wenn ihr für das Gameplay von Marvel’s Guardians of the Galaxy eine kurze Beschreibung braucht, dann trifft es Uncharted Light am besten. Der Titel setzt nämlich auf einen ausgewogenen Mix aus Story, Erkundung und Kampf gepaart mit sehr einfachen Rätseln. Insbesondere der Erkundungsteil des Spiels macht Spaß, denn hier kommen die Gespräche zwischen den Charakteren am besten zur Geltung. Wenn Drax und Gamora euch mal wieder für das Abschweifen in gewohnt koketter Tour kritisieren, kommt so richtig Guardians-Feeling auf. Lohnen tut es sich nicht nur dafür, sondern auch, weil ihr durch die Beute eure Fähigkeiten ausbauen könnt. Und diese braucht ihr hin und wieder in den Kämpfen! Starlord trägt zwei Pistolen und damit das Zielen ein wenig einfacher ist, gibt es ein praktisches Lock-On-Feature. Zwar sorgt das für eine bessere Übersicht in den Kämpfen, kann gelegentlich allerdings dazu führen, dass ihr in der Hektik den falschen Gegner anvisiert. Der Wechsel von Feind zu Feind geht locker von der Hand, doch die Kamera gibt sich außerhalb des Lock-Ons als bockig und wenig anwenderfreundlich. Im Verlauf der Storyline könnt ihr mehr und mehr Fähigkeiten einsetzen. Starlord bekommt elementare Angriffe, um seine eigenen (bis dahin eher mäßigen Angriffe) endlich aufzuwerten. Den Löwenanteil des Schadens richten die Guardians als Team an. Groot kann Gegner an Ort und Stelle festsetzen, Gamora ist in 1vs1 super stark und Rocket sprengt ganze Gegnergruppen sprichwörtlich in die Luft. Im Kampf füllt sich zudem eine Teamleiste, die euch das sogenannte Huddle ermöglicht. Das ist mehr oder weniger ein Teammeeting mit inspirierender Rede von Starlord. Ist es erfolgreich, bekommt ihr als Team Buffs. Geht’s schief, bekommt nur Starlord die Buffs. Problem des Ganzen: Das Huddle reißt euch vollständig aus dem Spielgeschehen und wirkt damit deplatziert. Im Endeffekt haben wir das Feature vielleicht zwei oder drei Mal im gesamten Spieldurchlauf verwendet. Marvel’s Guardians of the Galaxy – Optisch und akustisch gut Optisch macht Marvel’s Guardians of the Galaxy einen sauberen Eindruck. Zwar reißt die Grafik keine Bäume aus, läuft auf der PS5 dafür aber mit stabilen 60 FPS. Dafür aber müsst ihr starke Abstriche in Kauf nehmen. Das Spiel bietet euch zwei Modi: Performance mit 1080p60 FPS oder Quality mit 4K30 FPS. Der 60 FPS Modus sieht merklich schlechter aus, hat deutlich sichtbare Kanten und die Temporal Aliasing-Glättung schafft es nicht, die 1/4 Reduktion in Pixeldichte von 4K auf 1080p auszubügeln. Der 4K-Modus bietet darüber hinaus bessere Texturen, anisotropische Filterung und Ambient Occlusion – all dies ist im 1080p60 Modus nicht vorhanden! Wenn ihr dann aber Spiele wie Ratchet & Clank: Rift Apart mit Guardians vergleicht, wird die schwache Optik im 60 FPS Modus umso deutlicher. Der Grund wird hier vermutlich in einer schlechten Optimierung der Engine auf die Gegebenheiten der PS5 (und Xbox Series X) liegen. 1440p60 FPS muss drin sein – das beweisen andere, vergleichbare Spiele zuhauf. Akustisch gibt es nichts zu meckern. Der Soundtrack ist toll, die englischen Sprecher leisten einen hervorragenden Job und selbst die deutsche Sprachausgabe geht in Ordnung. https://www.youtube.com/watch?v=VdMiY9MEeMk ### The Dark Pictures: Anthology Test (PS4/PS5) The Dark Pictures: Man of Medan ist euch hoffentlich bereits bekannt. Bei diesem Titel handelt es sich um das neuste Spiel aus dem Hause Supermassive Games. Um euch einen Tipp zu geben… ich sag nur Until Dawn!Lange mussten unsere Konsolen auf ein weiteres Spiel dieser Art warten, doch das hat nun ein Ende. Vollgepackt mit erstmal einer Geschichte und neuen Modi, werden wir wieder in eine Horrorgeschichte hineinversetzt.Da man aber bekanntlich Horrorfilme nicht alleine guckt, gibt es auch einige Multiplayer Optionen, die eingefleischte Fans freuen dürfte. Mehr dazu und zum Schauspieler Shawn Ashmore (bekannt aus X-Men und Quantum Break) gibt es im folgenden Test. The Dark Pictures Man of Medan - Was erwartet uns? Wie auch bereits in Until Dawn, dürft ihr euch in The Dark Pictures: Man of Medan in eine packende Story schmeißen. Dabei handelt es sich aber um die erste Geschichte die in das Spiel eingebunden wird. Über die Zeit soll The Dark Pictures weitere Szenarien erhalten, die unabhängig von den Vorgängern sind und euch weiterhin bei Laune halten sollen. Ziemlich brilliante Idee, da diese Reihe viel an Popularität genießt und zum mehr zocken veranlasst. Da manche mit den 4-6 Stunden Spielzeit pro Geschichte nicht begnügt sind, kann das wirklich gut passen.Außerdem erwarten euch abgesehen von den bekannten Mechaniken einige neue Überraschungen, zu denen ich gleich komme. Denn erstmal gibt es etwas zu der Geschichte. Diese wird absichtlich sehr grob behandelt, um euch keinesfalls zu spoilern. Einige Freunde wollen nämlich einen kleinen Kurztrip machen und an einer verbotenen Stelle tauchen gehen. Dort erwartet euch ein gesunkenes Militärflugzeug… Und hier fangen bereits die ersten Psychospielchen und Fragen an! Wieso werdet ihr von eurem Kapitän angemeckert es zu unterlassen? Glaubt diese wirklichen an die Gruselgeschichten oder schlimmer noch… sind diese wahr? Es ist auch hier wieder alles nicht wie es im ersten Moment scheint. Die Folgen die euch kurz darauf erwarten könnten alle mit dem Militär zu tun haben oder auch mit überirdischen Wesen… Wir sagen nichts dazu, außer das es spannend ist und eventuell, dass es Shawn Ashmore nicht gut geht. Aber das lag wohl eher an mir, als an dem Spiel. Passt also gut auf eure Truppe auf! The Dark Pictures Man of Medan - Geschichten am Lagerfeuer Damals hat man sich noch Marshmallows oder Stockbrot am Lagerfeuer fertig gemacht und Gruselgeschichten erzählt. Heutzutage funktioniert es auf dem Sofa mit einer Tüte Chips und einem Kontroller.Supermassive Games hat nämlich The Dark Pictures: Men of Medan vom Einzelspieler-Titel zum Spaß für den Freundeskreis umfunktioniert. Abgesehen vom Story-Modus gibt es nun auch einen Movie Night-Modus und Koop-Modus. Bei ersterem könnt ihr mit fünf Leuten die Story an einem Controller spielen, wobei ihr die Rolle der einzelnen Charaktere übernimmt. Das macht auch wirklich Spaß und beteiligt wirklich jeden bei der ganzen Sache. Doch wirklich schaurig ist das Spiel nicht. Es erwarten euch klassische Jump-Scares und ab und zu unerwartete Szenen. Eingefleischte Horrorfans bringt es aber nicht zum zucken. Spannend bleibt es trotzdem, nur hier dürfte sich das Team mehr aus den Taschen zaubern. Auch bei den verschiedenen Mechaniken darf gerne Mal etwas unerwartetes kommen. Mehr aus dem Controller rausholen und in die Vollen gehen. Bei der Nintendo Switch lässt sich das Phänomen auch oft erleben, was Schade ist.Im Gegensatz zu anderen Entwicklern die Spiele dieser Art versuchen ist die Steuerung nichtsdestotrotz wirklich angenehm. Nur das gewisse etwas fehlt, was sich auch in den Gesichtern der Charaktere widerspiegeln lässt. Diese sehen zwar gut aus, aber da geht noch was. Gut möglich, dass das mit dem Day-One-Patch noch etwas besser wird, denn 100% überzeugen tut es nicht. Es ist gut, gar keine Frage, nur nicht filmreif. The Dark Pictures: House of Ashes - Auch 2021 geht es weiter Meine lieben Freunde des Horrors, wir sind wieder mit einem The Dark Pictures Spiel zurück, um genau zu sein mit House of Ashes. Dabei handelt es sich um den dritten Teil, der insgesamt vier Teile aus der ersten Season. In diesem spielt sogar ein Star mit, den viele von euch kennen werden. Dabei handelt es sich um die Schauspielerin Ashley Tisdale, die viele von euch aus Highschool Musical oder Hotel Zack und Cody kennen werden. In diesem Teil steuert ihr entweder alleine einen Charakter oder sogar insgesamt fünf Stück mit Freunden zusammen. Stattfinden tut es diesmal im Untergrund eines Tempels während des Irak-Kriegs im Jahr 2003. Bis auf dieses kleine Feature hat sich leider nicht viel geändert, dennoch ist es mal wieder ein gelungener Teil geworden und Fans der Reihe werden absolut nicht enttäuscht sein. Schade ist nur, dass es wieder ein Jahr dauern wird, bis wir mit einem neuen Teil überrascht werden. ### Victrix Gambit Headset für PS4/PS5 (Hardware) Test Heute haben wir mal nach langer Zeit wieder einen Hardware Test für euch mit dem Victrix Gambit Headset. Dabei handelt es sich um das erste offiziell lizenzierte kabellose Headset, welches für die PS5 entwickelt wurde. Entsprechend haben wir dieses Teil auf Herz und Nieren getestet, um euch sagen zu können, ob der Kauf lohnt. Zusätzlich zur PS4/PS5, haben wir das Headset auch am PC und im Homeoffice benutzt, um den kompletten Nutzen auszureizen. Wie unser Ergebnis ist, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen. Victrix Gambit Headset - Leistung die sich sehen lässt Zu aller erst fangen wir mit dem Preis für das Headset an. Mit 129,99€ aktuell auf Amazon ist das Headset in der guten Mittelklasse vom Preis her. Da lässt sich auf jeden Fall einiges für erwarten. Im Lieferumgang zusätzlich zum Headset dabei sind eine Anleitung, ein USB-Dongle, ein USB-Kabel und ein 3,5 mm Inline-Kabel (AUX). Was hier direkt auffällt ist, dass die jeweiligen Kabel die beiliegen schön lang sind. Entsprechend habt ihr einen guten Bewegungsfreiraum, falls der Akku doch mal leer sein sollte. Aber dazu später mehr. Wireless Mode: Da es das erste offiziell lizensierte PS5 Headset ist, wollten wir auch nicht lange fackeln. Entsprechend wird der Dongle angeschlossen (sei es PS4, PS5 oder PC), das Headset per Power-Knopf eingeschaltet und los geht's. An der Konsole habt ihr im Menü dann auch noch entsprechende Möglichkeiten 3D-Sound und Mikrofon anzupassen. Aber prinzipiell seid ihr unter einer Minute an allen Geräten startklar! Und da kommen wir zum ersten Aspekt. Dem Komfort des Headsets. Allgemein habe ich es stundenlang aufgehabt. Sei es am PC oder der Konsole. Die Ohrmuscheln und die Pads sind allgemein sehr weich und angenehm und das Headset auch relativ leicht, wodurch das ewige tragen absolut kein Problem ist. Einzig was mich beim anpassen des Victrix Gambuit Headsets gestört hatte, ist das die Bügel sich durch das Plastik sich nicht so hochwertig angefühlt haben. An dieser Stelle hätte ich mir gerne etwas Metall oder eine andere Art der Verarbeitung gewünscht, damit es etwas hochwertiger wirkt. Ist es insgesamt schlimm? Absolut nicht, da es allgemein sehr stabil ist und gleichzeitig ohne Probleme stundenlang auf dem Ohr getragen werden kann. Apropos stundenlang, wie ist denn der Akku und die Reichweite des Headsets? Angeblich soll das Headset 16 Stunden und mehr schaffen... Kann ich es so bestätigen? Durchaus! Denn ich hab innerhalb einer Woche gezockt, Musik gehört, Meetings geführt und das Headset einfach an liegen gehabt und trotzdem hat das Gerät knapp eine Woche gebraucht, bis es leer war. Entsprechend war das auch mit der Reichweite des Victrix Gambit Headset. Ich konnte entspannt durch meine komplette 80m2 Wohnung und hatte keine Verbindungsprobleme. Besser geht's nicht! Bevor es zum Wired Mode geht, haben wir uns entsprechend auch den Klang angehört. Als Beispiel haben wir uns dafür Rainbox Six Siege genommen, da dort Geräusche aus allen Richtungen kommen und das Spiel auf PC und Konsole als Referenz dienen konnte. Und tatsächlich, hab ich gewusst wo meine Gegner sind ohne großartig zu zögern. Das macht schon ordentlich etwas her, so einen krassen Vorteil den Gegnern gegenüber zu haben. Es raschelt hinter der Holztür? Schießen wir doch mal hinter und zack, da gab es schon einen Kill. Also im Wireless-Mode lässt sich sagen, ist das Victrix Gambit Headset schon mal absolut geil! Victrix Gambit Headset - Genauso gut mit Kabel? Wired Mode: Vieles haben wir euch zum Victrix Gambit Headset bereits im Wireless Mode gesagt. Jetzt stellt sich die Frage, ändert sich da großartig etwas, wenn das Kabel nicht dran ist? Ehrlich gesagt nicht. Der Bass massiert die Ohren weiterhin. Der Sound ist immer noch glasklar und ja da ist halt ein Kabel. Ist es denn schlimm? An sichtlich nicht, denn die mitgegeben Kabel, sei es Ladekabel oder AUX sind lang genug. Ein weiteres Manko, was mir jedoch aufgefallen ist, ist das es ein Micro-USB Ladeanschluss ist. Das ist leider nicht standardgemäß, wenn wir heutzutage einen PS5 Controller und andere Dinge mit USB-C haben. Es lädt entsprechend länger und man braucht immer ein USB-C und Micro-USB Ladekabel parat. Das ist ziemlich schade an der Stelle, denn das Victrix Gambit Headset macht insgesamt einen unglaublich guten Eindruck. Es lässt sich stundenlang tragen, hat einen super Klang, aber an den Feinheiten fehlt es hier und da mit dem Plastik und dem USB-Anschluss. Nichtsdestotrotz empfehlen wir das Victrix Gambit Headset absolut! Sei es Homeoffice, zocken am PC oder der Konsole, wirklich alles davon funktioniert innerhalb von einer Minute ohne Probleme. Victrix Gambit Headset - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=3JXNYOnvqHg ### Back 4 Blood (PS5) Test Im Test beweist Back 4 Blood, dass es mehr als nur ein bloßer Klon von Left 4 Dead ist. Insbesondere das Kartensystem weiß mit seinen Augmentationen außerordentlich gut zu gefallen. Auch die Kampagne hat sehr hohe Höhen, die wir euch in den nachfolgenden Zeilen näher vorstellen wollen. Back 4 Blood spielt in einer postapokalyptischen Welt, in der es so normal ist, Zombies (hier "Ridden" genannt) in den Kopf zu schießen, wie sich die Zähne zu putzen, und folgt einer Gemeinschaft von Überlebenden, die versuchen, sich nicht vor dem Frühstück die Halsschlagader herausreißen zu lassen. Das ist keine Handlung, in die man sich tief hineinversetzen kann, da es sich nur um eine Reihe dünn verschleierter Ausreden handelt, um mit Freunden auf Zombies zu schießen, aber das ist die einzige Rechtfertigung, die die Kampagne in vier Akten braucht. Trotz der bedrohlichen Umstände ist es ein ziemlich unbeschwerter Zeitvertreib mit sieben spielbaren "Cleaner"-Charakteren, die inmitten des drohenden Untergangs häufig Witze reißen. Unser Favorit ist Karlee, eine Punk-Rockerin, die dazu neigt, Teamkameraden dafür zu beschuldigen, dass sie sich ihren Kugeln in den Weg stellen, wenn sie unter Beschuss gerät. Back 4 Blood – Gutes Waffenhandling, erstklassiges Kartensystem Das Gunplay hat einen befriedigenden Kick. Das leichte Maschinengewehr M249 hat bei hohen Feuerraten so viel Power, dass wir fast immer eine dabeihatten, vor allem, wenn wir irgendwelche schadensverstärkenden Aufsätze gefunden haben, die herumlagen. Egal, ob ihr auf leistungsstarke Magnums oder blitzschnelle Sturmgewehre steht, jede Waffe fühlt sich in Back 4 Blood hervorragend an. Es ist allerdings schade, dass man bei wilden Schlägereien aus nächster Nähe sein Ziel leicht aus den Augen verlieren kann. Allzu oft haben wir versehentlich Freunde mit verirrten Kugeln getroffen, während wir versuchten, sie aus dem Meer von Körpern zu finden, die uns wie ein unheiliger Mob entgegenstürmten, weil Kämpfe unübersichtlich wirken. Was die Sache verschlimmert ist die Tatsache, dass mehrere Ridden-Typen identisch aussehen, obwohl sie sich unterschiedlich verhalten. Exploders und Retches sind beide aufgeblähte Massen mit breiten Schultern, doch erstere rennen auf euch zu und explodieren, während letztere aus der Ferne Säure spucken. Sie haben ein paar eindeutige Merkmale, an denen man sie erkennen kann, aber es sind Dinge wie die kleinen Stacheln an ihren Armen, die man in einem Kampf leicht übersehen kann. Und das kann hin und wieder zum virtuellen Tod führen. Das Kartensystem von Back 4 Blood ist genau das Richtige, um sich darin zu verlieren. Deck-Building mag für ein Spiel, in dem es darum geht, Tausende von Kugeln auf wandelnde Leichen abzufeuern, wahnsinnig unpassend klingen, aber es ist unsere Lieblingsergänzung zu dieser bekannten Formel. Vor den Missionen könnt ihr verschiedene Karten ausrüsten, die die Werte und Fähigkeiten eines Cleaners verändern. Es gibt ein Starterdeck, und man findet weitere Karten, die in den Umgebungen verstreut sind, oder indem man die in den Missionen verdienten Punkte in die leichte Progressions-Tretmühle namens Versorgungslinien steckt. Back 4 Blood – Unausgegorener Schwierigkeitsgrad Da Karlee unser Hauptcharakter war und ihre einzigartige Cleaner-Karte die Geschwindigkeit bei der Verwendung von Gegenständen erhöht, wollten wir sowohl zu Fuß als auch in ihrem Holster ein hohes Tempo halten. Also bauten wir ein Deck mit Superior Cardio, das die Ausdauerregeneration erhöht, und "Power Swap", das den Waffen nach dem Wechsel zwischen Primär- und Sekundärwaffe, kurz bevor das Magazin leer ist, einen Schadensbonus von 20 % verleiht. Mit diesen Karten war Stillstand keine Option mehr. Die Decks anderer Spieler sind noch viel cleverer als unsere simple Darstellung. Die Möglichkeiten sind riesig. Es ist wichtig, jede Karte anzusehen, denn ohne sie sind die anspruchsvolleren Schwierigkeiten von Back 4 Blood schwer zu meistern. Es gibt von Anfang an drei Schwierigkeitsgrade: Recruit, Veteran und Nightmare. Das Balancing ist dabei aber gehörig schiefgelaufen. Während Recruit viel zu einfach ist, entpuppte sich Veteran schon wieder als viel zu schwer. Oder es lag schlicht daran, dass die Ausrüstungsanforderungen viel zu hoch waren. Wir lieben Herausforderung, solange alles fair abläuft. Sich gleich in den Veteranen- oder Albtraum-Schwierigkeitsgrad von Back 4 Blood zu stürzen, ist jedoch geradezu masochistisch, zumal sich die Debuffs nur so stapeln, wenn Corruption Cards ins Spiel kommen. Wir haben den Verdacht, dass die Turtle Rock Studios wollen, dass jeder zuerst Recruit beenden. Wenn man einen Akt abschließt, muss die Gruppe die Sitzungen innerhalb einer begrenzten Anzahl von Fortsetzungen abschließen, sonst muss man ein ganzes Kapitel wiederholen, was in einem Spiel wie diesem fehl am Platz wirkt. Nachdem wir die Kampagne auf "Rekrut" mit einer Menge Karten abgeschlossen hatten, um unsere Cleaner zu verstärken, war der Veteranen-Schwierigkeitsgrad viel leichter zu bewältigen, aber ein Schwierigkeitsgrad, der irgendwo dazwischen liegt, würde diese Probleme deutlich lindern. Back 4 Blood – Optisch & technisch gut Technisch macht Back 4 Blood einen sehr soliden Eindruck auf der PlayStation 5. Während unserer Spielzeit gab es keinerlei Abstürze oder Ruckelpartien. Die Grafik selbst ist ganz nett, reißt aber keine Bäume aus. Das ist hier auch nicht weiter schlimm, denn die Action steht klar im Vordergrund. Die deutsche Sprachausgabe ist okay und der Soundtrack weiß definitiv zu gefallen. Schade nur, dass die Charaktere nicht mehr als lahme Einzeiler über die Lippen bekommen. Ein paar Bugs haben wir aber dennoch bemerkt. So sind gerade KI-Mitstreiter gerne mal irgendwo festgehangen oder Monster durch die Welt gefallen. Alles in allem aber gibt es hier keine großen Beschwerden unsererseits. ### NHL 22 (PS5) Test Im Test kann NHL 22 leider nicht vollends überzeugen, weil es sich mit sich selbst nicht im Reinen ist. Die neuen X-Factor-Moves der Superstars sind zwar nett gemeint, aber noch nicht schlüssig umgesetzt. Zudem ist die optische Aufmachung des Spiels nicht besonders gelungen. Im Test verraten wir euch alle notwendigen Infos, um die Kaufentscheidung zu erleichtern! Teile von NHL 22 fühlen sich wie NHL 95 an, in dem das Spin-o-rama eingeführt wurde. Diese Innovation war ein schnelles Feature, wodurch das Ausweichen eines Verteidigers leichter wurde - auf Kosten des Realismus. Ein Jahrzehnt später heißen diese Fähigkeiten X-Factors, die bestimmten Starspielern besondere Fähigkeiten verleihen. Diese sind nun in NHL, Madden NFL und FIFA universell einsetzbar und zerstören die Simulationsaspekte, für die die jeweiligen Sportmarken zuvor bekannt waren. Und so befindet sich NHL 22 in einem Zwiespalt. Es erinnert an die Wachstumsschwierigkeiten der Serie in den frühen 00er Jahren als der Arcade-Stil die Oberhand gewann, bevor er der Treue zum echten Sport wich. In Anbetracht des fast völligen Fehlens von Strafen (außer bei den schwersten Verstößen) geht NHL 22 Schritte in Richtung dieses fantastischen Stils, ohne ihn jedoch vollständig zu übernehmen. Es sollte angemerkt werden, dass dies das erste NHL-Spiel ist, das auf der Frostbite-Engine läuft - wichtig zu sagen, weil man es sonst wahrscheinlich nicht wüsste. Die Änderung ist fast unsichtbar, was ein Triumph ist, wenn man bedenkt, dass Madden NFL sich technisch immer noch nicht vollständig erholt hat, nachdem es vor vier Jahren umgestellt wurde. Andererseits sieht es nicht wesentlich besser aus als NHL 21. In dieser Hinsicht gibt es also keine guten Neuigkeiten. NHL 22 – X-Factors im Überblick Stattdessen handelt es sich bei den Änderungen vor allem um die X-Factors, die im Kontext durchaus Sinn ergeben. Einige Starspieler erhalten einen Geschwindigkeitsboost, andere eine bessere Schussgenauigkeit nach einem Täuschungsmanöver oder mehr Schusskraft beim Skaten. Der Gedanke dahinter ist, dass diese Skill-Boosts die spezifischen Fähigkeiten eines Spielers repräsentieren. Die Auswirkung dieser Fähigkeiten wird dadurch in Grenzen gehalten, dass jedes Team nur eine Handvoll solcher Stars hat, so dass nicht jeder Spieler auf dem Eis über eine besondere Fähigkeit verfügt. Diese X-Factors fügen sich nahtlos in den modernen Spielstil der NHL und in die immer noch hervorragende Pucksteuerung mit dem rechten Analogstick von NHL 22 ein, deren Präzision mit jedem Spiel besser wird. Bei aller Integration fühlt sich ihre Effektivität in der Ausführung jedoch furchtbar unbedeutend an, und in einigen Fällen sind sie sogar ganz unsichtbar. Die Möglichkeit, ohne Geschwindigkeitseinbußen zu spielen, ist ein netter Bonus, aber bei weitem nicht die Superkraft, als die NHL 22 sie darstellt. Das größere Problem bei NHL 22 ist eher oberflächlich. Die vermeintliche Reporterin am Spielfeldrand, Carrlyn Bathe, wird dazu verdammt, X-Factor-Fähigkeiten zu preisen, als ob sie auf einem Promo-Reel sprechen würde. Das ist sehr verwirrend neben den Kommentaren von James Cybulski und Ray Ferraro, die das Spiel direkt (wenn auch etwas steif) kommentieren. Zusammen mit hyperaktiven Bildschirmeinblendungen vor Face-Offs, Icon-Identifikatoren und anderen visuellen Störungen (die zum Glück bis zu einem gewissen Grad anpassbar sind) sieht NHL 22 weniger wie eine Übertragung als vielmehr wie ein Arcade-Spiel aus. Da wundert es nicht, dass NHL 22 weniger reale Statistiken bedient und vielmehr spielerische Fähigkeiten in den Vordergrund rückt. NHL 22 – Modi und Gameplay im Überblick Auf dem Eis selbst ist Be A Pro in Ordnung, wenn auch etwas unspektakulär. Andere Sportspiele imitieren Filme mit Charakteren und gesprochenen Dialogen, aber hier ist alles still, abgesehen von Cybulskis fiktivem Podcast, der die Ereignisse erzählt, während Textfelder die Persönlichkeit des erstellten Stars und die Teamsynergie bestimmen. Das fühlt sich im Vergleich zu anderen Sportspielen sicherlich wie ein Qualitätsabfall an. Und ja, die Progression soll sie dazu bringen, ihren X-Factor zu erlangen, obwohl die verdienten Erfahrungspunkte eine größere Wirkung haben. Der Franchise-Modus versteckt X-Factor-Spieler im freien Agenten-/Scouting-Pool und macht die Jagd nach ihnen zweitrangig gegenüber dem Gewinn des Stanley Cups. Ein erfolgreicher Scouting-Lauf bedeutet, dass man diese Fähigkeiten für sein Team gewinnt, obwohl es mehr zählt, wenn diese Spieler generell höher bewertet werden. Diese Saison bringt auch die Erweiterung, die Seattle Kraken, und den daraus resultierenden Expansionsdraft ins Spiel - was nett ist, weil es die einzige Ergänzung zu einem Modus ist, der praktisch identisch mit dem des letzten Jahres ist. Natürlich beinhaltet auch die eSports-Liga CHEL X-Factor-Fähigkeiten. Im Einzel-, Dreier- oder allgemeinen Teamspiel drängen sich die Elemente von HUT auf, indem sie individualisierten Avataren im Spiel erlauben, freischaltbare Ausrüstung für den visuellen Kick zu tragen, und ja, X-Factors, wenn sie gefunden werden. Für die hyperkompetitiven Typen ist das in Ordnung, aber allgemeines Online-Spielen gegen andere in einmaligen Matches hat nicht die Aufblähung von CHEL. Abgesehen von dem Werbegeschwätz ist es erwähnenswert, dass die größten Vorteile von NHL 22 in der Angleichung des Spielfelds zwischen Profis und Neulingen liegen. Die hervorragende Puck- und Schlittschuhphysik von NHL 22 behält echte Simulationsqualitäten, wenn der Puck von den Banden abprallt oder ungesehen ins Netz trudelt, aber anders als die wachsende Trennung zwischen Gelegenheits- und Hardcore-Spielern in, sagen wir, NBA 2K, gibt es jetzt in NHL einen vernünftigen Mittelweg. NHL 22 – Optisch uneins NHL 22 sieht visuell sehr uneinheitlich aus, als ob es mit seinem Stil ringt. Die Eisfläche, die wie eine tückische, vom Krieg zerrissene Straße aussieht, die eher mit Schlaglöchern als mit Kratzern übersät ist, ist nicht so attraktiv. Noch seltsamer ist, dass hellere Trikots aus der Ferne fast wie Cel-Shades wirken, eine Beleuchtungsanomalie, die man aus der Nähe nicht bemerkt. Im Solokarrieremodus "Be A Pro" geht die Seltsamkeit weiter. Vielleicht liegt es an der Perspektive, aber die Agenten und Teammanager, die man zwischen den Spielevents sieht, scheinen bizarr übergroße Hände zu haben. Wenn sich das wie ein Erbsenzähler liest, dann ist das eben so. Eine neue Konsolengeneration bringt höhere Erwartungen mit sich, und NHL 22 macht einige eklatante Fehler, trotz der Verbesserungen bei den Spielerdarstellungen und der Texturtreue. https://www.youtube.com/watch?v=0RKtpwPUzF0 ### Demon Slayer The Hinokami Chronicles (PS5) Test Im Test kann Demon Slayer The Hinokami Chronicles vor allem mit seinen fantastischen Zwischensequenzen und der tollen Storyline punkten. Doch wie steht es um das Gameplay? Auch das gefällt – so viel können wir euch schon verraten. Der Siegeszug des Anime scheint sich also auch in der Videospielwelt fortzusetzen. Im Test verraten wir euch, was die Macher von Dragon Ball Z: Kakarot diesmal auf die Beine gestellt haben. Demon Slayer The Hinokami Chronicles umfasst die Geschichte bis zum Ende des Mugen Train Arcs (u.a. auch im Film behandelt). Demnach übernehmt ihr die Rolle von Tanjiro, einem jungen Anwärter auf die Position in der Demon Slayer Gruppe. Sein Motiv dafür ist so simpel wie auch effektiv: Seine gesamte Familie wurde einst von den Dämonen umgebracht – mit Ausnahme seiner kleinen Schwester, die jedoch selbst zum Dämon wurde. Das Ziel ist es fortan, seine Schwester wieder menschlich zu machen und seine Familie zu rächen. Klingt zunächst abgedroschen, entpuppt sich im Verlauf der Zeit jedoch als wahnsinnig spannendes Unterfangen. Die Storyline des Spiels wird in acht Kapiteln erzählt und beschäftigt euch circa sieben Stunden lang, wenn ihr einfach nur diese erleben wollt. Wer gerne durch die Stadt streift und Nebenaufträge absolviert, kann ein paar Stunden draufpacken. Gerade diese zusätzlichen Missionen sind für Kenner des Anime sehr nett gemacht, weil ihr so zusätzliche Informationen zu den Charakteren bekommt, die in vielerlei Hinsicht zu kurz angerissen werden im Rahmen der Storyline. Demon Slayer The Hinokami Chronicles – Altbekanntes Kampfsystem Entwickler CyberConnect2 sind bei Demon Slayer The Hinokami Chronicles kein Risiko eingegangen und nutzen ihre Kenntnisse aus vergangenen Spielen. Die zu erkundenden Areale sind wie in Naruto-Spielen vordefiniert und korridorartig gehalten. Die offene Spielwelt aus DBZ: Kakarot bekommt ihr hier leider nicht. Auch die Kämpfe folgen dem grundlegenden CyberConnect2’schen Einmaleins. Anstatt vor Ort zu kämpfen, verfrachtet euch das Spiel in eine 3D-Arena, wo ihr euch jedoch frei bewegen dürft. Das kämpferische Repertoire ist dabei moderat gehalten. Normale/Starke Angriffe, Spezialattacken, Blocks, ausweichen und so weiter und so fort sind mit von der Partie. Während Scharmützel gegen die normalen Feinde einfach und mit wenigen Spezialmoves beendet sind, verlangen die Bossgegner stets eine gewisse Taktik, um besiegt zu werden. Durch clevere Konter gilt es die mächtigen Wesen nämlich aus der Fassung zu bringen und so deren Schwächen auszunutzen. Dennoch reicht dies nicht für die maßgebliche Tiefe, die beispielsweise ein DBZ: Kakarot bietet. Spaß macht das Kampfsystem von Demon Slayer The Hinokami Chronicles dennoch. Das liegt mitunter auch an der Inszenierung, denn diese muss sich keineswegs vor seinem Anime-Pendant verstecken. Wenn ihr die bildschirmfüllenden Ultimate Moves ausführt, dann kommt sofort das richtige Feeling auf. Die Bossgegner zeichnen sich insbesondere durch schicke Sequenzen aus, die ihr aus dem Anime kennen dürftet. Kurzum: Wer schonmal ein Naruto-Spiel gezockt hat, wird sich sofort heimisch fühlen. Das betrifft auch die übliche Kritik an der schwachen Kamerapositionierung in den Kämpfen. Optisch weiß Demon Slayer The Hinokami Chronicles zu gefallen. Die bereits angesprochenen Zwischensequenzen sind über jeden Zweifel erhaben und auch die Spielgrafik ist sehr nah am Anime. Die japanischen (Original-) Sprecher leisten einen hervorragenden Job. Die englischen Sprecher sind gut, können mit ihren japanischen Kolleg*innen aber nicht mithalten. https://www.youtube.com/watch?v=KvkKVomJCr4 ### Metroid Dread (Switch) Test Metroid Dread perfektioniert die Metroidvania-Formel, die seine Vorgänger etabliert haben, und hebt die Serie mit äußerst lohnenden Kämpfen, atemberaubenden 3D-Zwischensequenzen und neuen Stealth-Segmenten, die für mehr Abwechslung im Gameplay sorgen, auf ein neues Niveau. Aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrads und der fehlenden Zugänglichkeitsoptionen wird es nicht für jeden etwas sein, aber es ist dennoch eines der besten Switch-Spiele bisher. Wenn du ein Fan von Super Metroid bist, wirst du es lieben. Metroid Dread - Samus kehrt zurück Metroid Dread ist eines der besten Spiele, die ich auf der Nintendo Switch gespielt habe. Es bleibt zwar dem Metroidvania-Grundgerüst von Super Metroid aus dem Jahr 1994 treu, profitiert aber auch von vielen Verbesserungen, die ein modernes Publikum ansprechen werden. Metroid Dread mag die Serie nicht auf den Kopf stellen, wie es Breath of the Wild für The Legend of Zelda getan hat, aber es hebt 2D-Metroid auf jeden Fall auf ein neues Niveau und bietet knackige Kämpfe und Plattformen, eine unglaubliche labyrinthartige Karte und einige der visuell beeindruckendsten Zwischensequenzen, die ich je in einem Nintendo-Spiel gesehen habe. Metroid Dread wird nicht jedermanns Sache sein, denn die Stealth-Segmente und die Bosskämpfe stellen eine besondere Herausforderung dar. Aber wenn du dich nach einem neuen 2D-Metroid-Spiel sehnst, das die Nachfolge von Super Metroid und Metroid Fusion antritt, dann ist dies ein unumstößlicher Kauf. Metroid Dread ist eine direkte Fortsetzung des Spiels Metroid Fusion, das 2002 erstmals auf dem Game Boy Advance erschien. Obwohl die X-Parasiten in Fusion scheinbar ausgelöscht wurden, wird Samus Aran auf den Planeten ZDR gerufen, nachdem eine mysteriöse Videoübertragung darauf hinweist, dass der Parasit noch am Leben sein könnte. Bei ihrer Ankunft auf dem Planeten wird Samus von einem mysteriösen Gegner konfrontiert, der unsere Heldin ihrer Anzug-Upgrades beraubt und sie auf dem fremden Planeten im Untergrund gefangen hält. Das ist eine freche Art, den Spieler zu zwingen, noch einmal von vorne anzufangen und alle Anzug-Upgrades zu sammeln, aber es passt trotzdem gut zur Geschichte. Metroid Dread beginnt mit einer Rekapitulation der Handlungspunkte aus den vorherigen Spielen über eine Reihe von textlastigen Bildschirmen. Das ist nicht gerade der beste Weg, um neuen Spielern den Einstieg in das Metroid-Universum zu erleichtern - es kann einschüchternd und ein bisschen anstrengend sein, sich durchzulesen - aber es bietet eine knappe Zusammenfassung aller wichtigen Details. Sobald die anfängliche Informationsflut vorbei ist und du endlich in die Stiefel von Samus schlüpfst, bist du weitgehend auf dich allein gestellt, was das Gefühl der Isolation wiedergibt, für das die Serie so bekannt ist. Wie bei den vorherigen Metroid-Teilen steht die Geschichte nicht im Vordergrund, sondern bietet lediglich ein paar Informationen, die dazu beitragen, das Metroid-Universum zu vervollständigen und langjährige Fans zufrieden zu stellen. Es gibt nur eine Handvoll Charaktere mit Dialogzeilen, darunter die KI Adam, die nur gelegentlich ein paar Hinweise gibt - aber nie in einem Ausmaß, dass sie nervt. Wenn du schon einmal ein Metroidvania gespielt hast, sei es Hollow Knight, Castlevania oder sogar ein vorangegangenes 2D-Metroid-Spiel, solltest du bereits eine ungefähre Vorstellung davon haben, was dich erwartet. Metroid Dread - Neue Maßstäbe Du wirst in einem nicht-linearen Labyrinth losgelassen, wobei freischaltbare Power-Ups im Laufe des Spiels nach und nach neue Bereiche erschließen. Aber Metroid Dread setzt neue Maßstäbe für dieses Design, indem es die Karte so gestaltet, dass es immer willkommene Hinweise darauf gibt, wohin du als Nächstes gehen solltest - sei es eine neu aufgeschlossene Tür, Adams Rat oder die Erkenntnis, dass du dich nach oben bewegen musst, um dein Schiff zu erreichen. Eines meiner größten Probleme mit Metroidvania-Spielen ist die Tatsache, dass man sich bei so vielen verzweigten Pfaden, denen man jederzeit folgen kann, leicht verirren kann. Aber Dread vermeidet dieses Problem größtenteils, obwohl es so viele große Gebiete zu erkunden gibt. Und vor allem fühlte sich Dread immer wie ein nicht-lineares Spiel an, mit Hinweisen, die gerade subtil genug waren, um das Gefühl des Erfolgs zu bewahren, wenn man eine neue Route oder ein Upgrade entdeckte. Apropos Upgrades: Hier gibt es viele freizuschalten, vom kultigen Morph-Ball, mit dem sich Samus in enge Räume quetschen kann, bis hin zum neuen Phantomumhang, der den Fokus auf Stealth unterstreicht. Nicht alle Upgrades sind gleichwertig - ein paar wurden nur sparsam eingesetzt, um das eine oder andere Hindernis zu umgehen - aber die meisten haben dazu beigetragen, ein starkes Gefühl des Fortschritts zu erzeugen, da Samus im Laufe ihrer Reise immer mächtiger wird. Metroid Dread führt einen neuen Gegnertyp ein, die EMMI-Roboter (Extraplanetary Multiform Mobile Identifier), die wohl das größte Unterscheidungsmerkmal zwischen Dread und den vorherigen Teilen darstellen. Da die EMMI mit normalen Waffen nicht besiegt werden können und einen mit einem Treffer töten können, ist Samus gezwungen, auf untypische Weise zu fliehen. Die EMMIs verfolgen Samus ständig, sobald sie entdeckt werden. Glücklicherweise können sie die ihnen zugewiesene Zone nicht verlassen und sind daher nicht ganz so furchterregend wie Mr. X in Resident Evil 2. Dennoch erfüllte mich die Erkundung solcher Zonen immer noch mit Grauen, da sie ein Element der Unvorhersehbarkeit schaffen, das in einem Genre, das so viel Backtracking erfordert, eine intelligente Ergänzung darstellt. Jeder EMMI unterscheidet sich auch leicht, um Sie auf Trab zu halten, sei es, dass er Sie durch Wände hindurch aufspüren kann oder einen eisigen Stoß abfeuert, der Sie an Ort und Stelle einfriert. Die Leichtigkeit, mit der die EMMIs Sie töten können, kann manchmal frustrierend sein. Aber die Respawn-Zeiten sind superschnell und das Spiel stellt sicher, dass es jedes Mal automatisch speichert, wenn du ein EMMI-Lager betrittst, so dass du dir keine Sorgen machen musst, Stunden des Spielfortschritts zu verlieren. Entwickler MercurySteam hat auch dafür gesorgt, dass eine Reihe von Fähigkeiten und Upgrades zur Verfügung stehen, die dir bei der Tarnung helfen. Allerdings verbraucht sich deine Energieanzeige, solange du die Tarnung verwendest, was dich dazu zwingt, das Power-Up weise einzusetzen, anstatt es zu spammen. Außerdem kannst du jeden EMMI besiegen, sobald du einmalige Upgrades für deine Kanone erworben hast, was das Katz-und-Maus-Spiel auf den Kopf stellt. Es war unglaublich befriedigend, jeden EMMI zu besiegen, was mich für all die vorherigen "Game Over"-Bildschirme entschädigte und mir endlich erlaubte, das Gebiet in Ruhe zu erkunden. Metroid Dread - Klasse Gameplay Der Kampf in Metroid Dread ist hervorragend, denn man kann nicht nur verschiedene Waffen einsetzen, um Feinde aus der Ferne zu erledigen, sondern auch die Nahkampf-Kontermechanik übernehmen, die im Metroid: Samus Returns Remake eingeführt wurde. Bestimmte Feinde blinken weiß auf, wenn sie sich auf einen Angriff vorbereiten, und zeigen damit an, dass du sie schnell kontern kannst, um großen Schaden anzurichten. Konter erfordern ein präzises Timing, aber wenn du es richtig anstellst, kannst du Feinde schneller ausschalten und gleichzeitig zusätzliche Beute erhalten - was von unschätzbarem Wert sein kann, wenn du nur wenig Gesundheit oder Raketen hast. Es ist ein sehr cleveres Risiko-Belohnungs-System, bei dem das Zeitfenster gerade kurz genug ist, um es sehr befriedigend zu machen, aber nicht zu einfach, es erfolgreich durchzuziehen. Man kann sogar einen EMMI-Angriff kontern, um den One-Hit-KO zu vermeiden, aber das Zeitfenster ist hier so kurz, dass ich an einer Hand abzählen kann, wie oft mir das gelungen ist - ich bin allerdings froh, dass es so schwierig ist, denn ein einfacher Konter würde den Schreckensfaktor dieser unerbittlichen Verfolger verringern. Die Bosskämpfe sind eines der stärksten Elemente von Metroid Dread. Sie bestehen in der Regel aus mehreren Etappen, in denen du dein gesamtes Waffenarsenal und deine Upgrades einsetzen musst, um erfolgreich zu sein. Es gibt hier einige wirklich schwierige Begegnungen, aber obwohl ich zahlreiche Male getötet wurde, war ich bei Dread nicht so frustriert wie bei Super Metroid. Die Angriffe in den Bosskämpfen können mit einem Schlag einen großen Teil der Gesundheit vernichten, aber man kann ihnen auch ausweichen, wenn man ihre verräterischen Angriffszeichen kennt und alle seine Fähigkeiten beherrscht. Es war wirklich befriedigend zu sehen, wie ich gegen Ende des Spiels einige akrobatische Ausweichmanöver hinbekommen habe, wobei Metroid Dread meine Fähigkeiten immer wieder auf die Probe gestellt hat und mir nie erlaubt hat, in meiner Komfortzone zu verweilen. Mein einziger Kritikpunkt an den Hauptbosskämpfen ist, dass ich mir mehr gewünscht hätte - es wird nicht viel geboten. Stattdessen wiederholt Dread die gleichen zwei Mini-Bosskämpfe während der gesamten Reise und steigert den Schwierigkeitsgrad mit jeder Begegnung. Das war eine großartige Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten bis an die Grenzen zu treiben, aber ich persönlich hätte mir ein wenig mehr Abwechslung gewünscht, zumal die Hauptbosskämpfe so herrlich kreativ sind. Metroid Dread - Overview Trailer https://www.youtube.com/watch?v=AOvefm5U250 ### FIFA 22 (PS5) Test Mit FIFA 22 geht EA Sports neue Fußballsimulation auf den Next Gen-Konsolen Playstation 5 und Xbox Series X in die nächste Runde. In unserem Test haben wir auch diese unter die Lupe genommen, da die Änderungen der Last Gen-Version ziemlich gering ausfallen. In diesem Jahr wirbt EA Sports mit dem Einläuten einer neuen Fußballgeneration. Mit vielen Gameplay-Verbesserungen (Stichwort: Hypermotion) möchte FIFA 22 ein Alleinstellungsmerkmal setzen. Während wir spielerisch wir wohl das Beste FIFA geboten bekommen, gehen wir im Test der Frage nach, ob die restlichen Features den Vollpreis rechtfertigen können FIFA 22 - Gameplayverbesserungen für die Next Gen-Konsolen Wenn es um die größe Neuerung in FIFA 22 im Vergleich zum Vorjahr geht fällt immer wieder Name "Hypermotion". Mit dieser Technologie hat EA Sports über den gesamten Entwicklungszeitraum den Plan verfolgt, die Bewegungen der Fußballer authentischer zu gestalten. Hierzu wurden in 11 vs. 11 Trainingsspielen und spezieller Ausrüstung mit Bewegungssensoren neue Animationen ins Spiel integriert. Aus diesem Grund erwarten uns in FIFA 22 mehrere tausend neue Animationen. Angefangen beim einfachen Dribbling oder beim Torschuss. Alle Bewegungen haben einen flüssigeren Ablauf und sorgen für gute Laune. Hinzu kommt das Gameplay-Feature Machine Learning, wodurch die KI ein besseres und vor allem intelligentes Defensiv- und Angriffsverhalten aufweist. Diese Veränderungen machten sich nicht nur in der Offline-Spielmodi gegen die KI bemerkbar, sondern auch die nicht aktiv angewählten Spieler der eigenen Mannschaft nutzen intelligentere Laufwege. Weiterhin macht sich deutlich, dass die Entwickler für FIFA 22 auf das Bremspedal drücken und damit im Vergleich zu den vergangenen Jahren, das Erzielen von Toren deutlich schwerer fällt. Vielmehr stehen der Spielaufbau und die Strategien der Mannschaften im Vordergrund. Auch die Attribute der Spieler machen sich deutlicher bemerkbar. Jahrelang haben wir uns über die Torhüter in der FIFA-Reihe die Zähne ausgebissen, doch mit FIFA 22 kommt ein großes Upgrade. Diese besitzen nun nicht nur eine realistische Strafraumbeherrschung, sondern sind in der Lage auch Schüsse aus kurzer Distanz abzuwehren. Mitunter ein Grund für die starken Torhüter ist der Einbau der neuen Animationen. Eine weitere schöne Neuheit im Puncto Gameplay sind die verbesserten Anwahlmöglichkeiten der eigenen Spieler, die über die Tasten RB/R3 (Xbox/PS) erfolgen. Ihr könnt hier aus den vier am nähesten zum Ball stehenden Spielern auswählen und ermöglicht euch so im Spiel aktiv zu verteidigen und das Zepter in die Hand zu nehmen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich aus optischer Sicht auf den Next Gen-Konsolen nur wenig getan. Bereits mit dem Next Gen-Upgrade für FIFA 21 machten die Spielergesichter, die Stadien und die Spielumgebung eine großartige Figur. Hier konnten nur marginale Verbesserungen festgestellt werdenbeispielsweise bei den Hauttönen oder den Haaren der Fußballstars. Vielmehr setzen die Entwickler auf cineastische Szenen für die Pre-Match Präsentationen. Was im Intro der Next Gen-Version von FIFA 21 nur einmalig vorkam ist nun fest integriert: Einlaufkinder laufen nun erstmals gemeinsam mit ihren Idolen auf den virtuellen Rasen ein. Des Weiteren bekommen wir Szenen aus der Kabine oder das Aufwärmen der Spieler zu sehen. FIFA 22 – Karriere-Revolution? Lassen wir die Grafik und das Gameplay außen vor, so blicken wir in diesem Jahr mit großen Augen in den Karriere-Modus von FIFA 22. Denn hier kommt im Vergleich zum Vorjahr ein langersehntes Feature: ein Create a Team-Modus. Wie der Name schon verrät könnt ihr hier einen eigenen Verein gründen und zwar so, wie wir es bereits in einer ähnlichen Art und Weise in FIFA 15 erlebt haben. Ihr entscheidet über euer Trikotsdesign, Optik des Stadions und natürlich das Wappen eures Vereins. Weiterhin übernimmt ihr auch die sportliche Verantwortung und entscheidet darüber, welche Ziele ihr verfolgen wollt und gestaltet aktiv die Zukunft eures Vereins. Die Entwickler geben uns hier die Qual der Wahl, sodass ihr aus zahlreichen Optionen auswählen könnt. Auf diese Weise bleibt auch hier das Alleinstellungsmerkmal für jeden Spieler erhalten und jede Karriere bzw. jeder erstellter Verein ist für sich selbst einzigartig. Leider lassen sich die Namen eurer Spieler nicht verändern. Neben diesem Feature bekommen wir auch vieles von dem zu sehen, was wir bereits aus den vergangenen Ablegern kennen. Wir können uns zwischen einer Manager- oder Spielerkarriere entscheiden. Letzteres weist die Neuheit auf, dass ihr diese von der Bank aus starten könnt (wie in der Realität für einen Newcomer üblich) und euch durch gute Leistungen hocharbeiten müsst, in dem ihr XP-Punkte (Erfahrungspunkte) sammelt. Leider verpassen die Entwickler hier die einmalige Chance ein größeres Spektakel aus der Spielerkarriere zu machen. Zwar bekommen wir weiterhin Animationen aus den Vertragsverhandlungen oder Einblicke in die Kabine nach wichtigen gewonnenen Spielen oder Pokalsiegen, aber große Gefühle kommen weiterhin hier nicht auf. Der Karrieremodus verdient viel mehr Emotionen und Spannung, um die Langzeitmotivation aufrecht erhalten zu können. FIFA 22 – Ein Mix aus Arcade und VOLTA Der VOLTA-Modus von FIFA 22 bringt eine große Neuheit im Vergleich zum Vorjahr und das ist der Arcade-Modus. Bevor wir hier näher drauf eingehen kann ich bestätigen, dass die Gameplay-Verbesserungen auch hier frischen Wind einbringen. Dank dem Einbau der Spezialfähigkeiten können die Spieler im VOLTA-Modus einen stärkeren Schuss und zu effektiveren/robusteren Tacklings ansetzen. Auch der Speeed-Boost eignet sich wunderbar, um im 1 vs.1 den Gegenspieler auszuspielen. Der VOLTA-Modus dient für mich persönlich zum Entspannen. Denn hier kann ich mit den dargebotenen Minispielen großen Spaß erleben. Mit bis zu drei Spielern könnt ihr z.B. Ein Fußballtennis-Match spielen, was viele von uns bestimmt auch aus dem Fußballtraining kennen. Auch viele Gesellschaftsspiele, wie Völkerball finden sich im VOLTA-Modus von FIFA 22. Ein gelungenes Feature, der einmal mehr unterstreicht, dass der Spaß im VOLTA-Modus im Vordergrund steht. Zu Kritisieren gilt, dass wir im Vergleich zum Vorjahr keinen The Journey-Mode erhalten haben. Auch wenn die Geschichte aus dem Vorjahr nicht sonderlich gut war, so hätten sich die Entwickler auch hier eine passendere Alternative einfallen lassen können. FIFA 22 - FUT und die ewige Kritik Zugegeben der FIFA Ultimate Team-Modus erntet aus vielerlei Gründen Jahr für Jahr enorme Kritik. Grund dafür sind natürlich die Mikrotransaktionen und der Pay2Win-Faktor. Letzteres hat in FIFA 22 einen noch größeren Einfluss, als noch in den vergangenen Jahren. Das Team mit den besseren Spielern gewinnt zwar nicht automatisch jedes Spiel, dennoch lässt sich der erheblichere Vorteil nicht ausblenden. In FIFA 22 habe ich ohne die Investionen von Echtgeld, den Aufstieg in die erste Division schaffen können. Der Beginn im Ultimate Team-Modus war jedoch weniger erfreulich, denn bereits vor dem offiziellen Release standen im gegnerischen Aufstellungsplan teure Spieler, wie Cristiano Ronaldo, Kylian Mbappe, Messi oder Neymar. Das wirft natürlich Fragen auf, worum es in diesem Modus primär geht. Zu Gute halten muss ich den Entwicklern, dass der Grind in FIFA 22 belohnt wird. Je länger und öfter ihr spielt, desto schneller werdet ihr euer Team verstärken können. Aus meiner Sicht ist die Wahrscheinlichkeit gute und vor allem preiswerte Spieler aus den Packs zu ziehen ein wenig gestiegen. Ebenfalls positiv hervorzuheben sind die Vorschau-Packs, sodass ihr den Inhalt bereits vorab angezeigt bekommt und ihr euch noch gegen den Kauf entscheiden könnt. Die nächste Gelegenheit ein Vorschau-Pack zu öffnen erneuert sich im 24 Stunden-Rythmus. Die Entwickler haben am Division Rivals-Modus gebastelt. Erstmals könnt ihr in jeder Saison (bis zu 40 Tage) in Ultimate Team von Division 10 bis zur Elite-Division aufsteigen. Interessant sind hier die einzelnen Etappen pro Division sowie die Möglichkeit sich zu etablieren. Dank der Checkpoints wird auch dafür gesorgt, dass ihr einen entsprechenden Rang in der Divison behaltet und nicht durch eine Niederlage wieder absteigen könnt. Auch hier erwarten euch Belohnungen in Form von Packs und Münzen. Konstruktiv zu kritisieren ist an Division Rivals das nicht transparente Matchmaking. Hier fehlt mir der Bezug zu der Teamstärke und der Division meiner Gegner. Immer wieder kommen Frustrationsmomente auf, wenn es in entscheidenden Partien für den Aufstieg in eine neue Division gegen Teams bestehend aus den Topstars geht. Zumindest wurde in FIFA 21 noch das Skill-Rating des Gegners nach dem Match angezeigt. FIFA 22 – Die Winter-WM ist abgesagt Ein großer Wehrmutstropfen in FIFA 22 ist und bleibt, dass wir uns mit weniger Nationalteams zufrieden stellen müssen. Insgesamt sind bis zu 16 Teams gestrichen worden. Eine große Freude auf die bevorstehende Weltmeisterschaft 2022 in Katar kommt hier nicht auf. Auch hier hätten die Entwickler zumindest über einen Qualifikationsmodus für die verschiedenen Kontinente nachdenken können. Stattdessen bleibt nur zu hoffen, dass ein entsprechendes WM-Spiel oder ein Update für die Weltmeisterschaft in FIFA 23 einen Einzug erhält. ### Hot Wheels Unleashed (PS5) Test Hot Wheels Unleashed. Unzählige Variationen kleiner bunter Autos verstreut im Kinderzimmer. Daran können sich wahrscheinlich viele junge Männer erinnern. Für die einen ist es Nostalgie, für die Kinder von heute aber noch der absolute Alltag. Denn die individuell anpassbaren Bahnen, die große Auswahl an Autos und die innovativen Neuerungen, sind auch heute noch die Lieblingsspielzeuge vieler Kinder. Hot Wheels Unleashed soll nun die abwechslungsreichen Spielsysteme der Hot Wheels-Welt in ein Videospiel integrieren. In Anlehnung an das reale Spielzeug erwarten wir ein Arcade-Rennspiel mit großem Spaßfaktor. Ob diese Erwartungen erfüllt werden, lest ihr weiter im Testbericht. Fuß aufs Gaspedal - Boost zum Ziel Zu Beginn erhalten wir drei Überraschungsboxen mit jeweils einem Hot Wheels Wagen. Anschließend kann ein Schwierigkeitsgrad und eine Maßeinheit (International, US) angewählt werden. Dann geht es aber auch schon direkt auf die Bahn. Hier kann der Spieler ein Tutorial durchlaufen und sich an die Steuerung und das Gameplay herantasten. Mit R2 lässt sich die Auto-Miniatur beschleunigen, L2 dient zum Bremsen oder Rückwärtsfahren. Um die vorhandene Power noch weiter aufzupeppen erhält der Spieler, als Belohnung für seine eleganten Drifts Boosts, um die Geschwindigkeit auf das mögliche Maximum zu erhöhen. Besonders an schwierigen Streckenabschnitten können Boosts dazu verhelfen, erfolgreich den jeweiligen Bereich zu meistern. Auf diese Weise können die Gegner gemütlich beiseite gedrängt und die eigene Position verbessert werden. Neben Loopings, Kurve und speziellen Hindernissen (z.B. Spinne die Netze auswirft und Autos verlangsamt), gibt es auch Streckenabschnitte, bei denen die Auto-Miniatur in der Luft schwebt. Verliert der Wagen die Bodenhaftung, so kann der Spieler diesen auch mit den Analog-Sticks in der Luft lenken. City Rumble - Auf zum nächsten Sieg Hot Wheels City Rumble ist der Einzelspieler-Modus, um den es bei unserem Test geht. Dieser Modus enthält eine Map, die dem Spieler Strecken anzeigt, die nacheinander freigeschaltet werden können. Der Spieler kann die jeweilige Strecke mit einem Analog-Stick markieren und sich die Abschlussanforderungen anzeigen lassen. Während es bei einigen Strecken um einen Sieg oder eine Treppchen-Platzierung geht, muss der Spieler auf einer anderen Bahn eine bestimmte Zeit einhalten (Zeitangriff). Beim Boss-Rennen geht es ausschließlich ums Gewinnen. Nach jeder erfolgreich abgeschlossenen Strecke erhält der Spieler Münzen, mit Hilfe dieser wiederum die eigenen Autos verbessert, Überraschungskisten oder neue Wagen gekauft werden können. Ebenso lassen sich die Autos auch verkaufen. Die Wagen verfügen über die Attribute Geschwindigkeit, Bremskraft, Beschleunigung und Handling. Auch gibt es Unterschiede im Boosting-Bereich. Für besonders Kreative gibt es auch einen Streckeneditor, der kaum einen Wunsch bei der Gestaltung von Bahnen offen lässt. Steckenlänge, Hindernisse und extreme Kurven, die Möglichkeiten sind sehr groß. Hot Wheels Unleashed glänzt mit einer schönen farbenfrohen Darstellung. Die Bahnen spiegeln grafisch genau das wieder, was das Spielzeug ausmacht. ### Far Cry 6 (PS5) Test Nun ist es endlich soweit und der Action-Shooter-Hit Far Cry 6 steht in den Startlöchern. Lange habe ich auf Far Cry 6 warten müssen und hatte schon bei den ersten Trailern das Gefühl, dass die Story eine ganz besondere wird. Über mehrere Tage durfte ich sie erleben und war ein Teil von Yara und konnte an Seite der Guerilla um Freiheit in der Karibikinsel kämpfen. Welche Eindrücke mir Far Cry 6 hinterlassen hat, erfahrt Ihr in den nachfolgenden Zeilen. Far Cry 6 – Aller Anfang ist schwer Bevor ihr euch in Far Cry 6 in das Abtenteuer stürzt, kann ich euch einen Blick in die Einstellungsmöglichkeiten ans Herz legen. Hier steht euch viel zur Auswahl, um euer individuelles Spielerelbnis zu kreieren. Als Beispiel wäre zunächst der Schwierigkeitsgrad zu nennen, bei dem ihr zwischen Story- und Action-Modus entscheiden könnt. Während im Story-Modus die Geschichte in den Vordergrund rückt, vespricht der Action-Modus eine intelligentere KI und eine geringere Resistenz gegenüber gegnerischen Angriffen. Kurzum: Ihr werdet schneller das Zeitliche segnen, als euch lieb ist. Was eine geringere (automatisch) eingesetzte Regeneration der Gesundheit bedeutet, musste ich am eigenen Leibe erfahren. Die Schwierigkeitsstufen besitzen tatsächlich große Unterschiede und der Action-Modus kann bei dem ein oder anderen Far Cry-Fan für große Begeisterung sorgen. Einsteigern empfehle ich (weniger überraschend) sich im ersten Anlauf für den Story-Modus entscheiden. Das bedeutet jedoch nicht, dass Far Cry 6 weniger Spannung zu bieten hat. Im Gegenteil. Während die Yaranischen Geschichten oftmals kurzweilig sind, geben die Hauptaufträge eine besonders gute Figur ab. Denn bei allen Aufträgen legt uns die Gameplay-Mechanik keine Steine in die Füße. Vielmehr noch, wir allein entscheiden, wie wir den Auftrag meistern wollen. Nehmen wir feindliche Basen in einer Kick & Rush Manier ein oder aber versuchen wir behutsam uns an Gegnern anzuschleichen und sie mit einer Machete oder Wurfmessern lautlos auszuschalten. Um in der Nähe von feindlichen Truppen länger unentdeckt zu bleiben, solltet ihr die neu eingebaute Waffenholsterungs-Funktion nutzen. Natürlich werden bei solchen Gameplay-Elementen die Fragen aufkommen, wie sehr dies noch mit dem echten Far Cry-Gameplay, den wir die Jahre zuvor erlebt haben zu tun hat. Dennoch imponiert mir das Wagnis der Entwickler, auch Stealth-Elemente in einen Far Cry-Ableger einzubauen. Wem das Stealth-Gameplay nicht ansprechen sollte, dem sei gesagt, dass Far Cry 6 die gewaltsamen Möglichkeiten auf eine ganz besondere Art und Weise auslebt. Mit eurem Waffenarsenal könnt ihr die Plantagen des Diktators abfackeln, die KI mit der Machete niedermetzeln oder diese an unserem treuen Wegbegleiter Guapo, einem hungrigen Krokodil, verfüttern. Die Kirche auf der Sahnetorte ist, dass ihr den Ausmaß dieser Gewalt nicht nur alleine ausleben könnt, sondern dank der Koop-Modi gemeinsam mit einem Partner dem Action-Abenteuer (Missionen und Open-World-Aktivitäten) nichts mehr im Wege steht. Far Cry 6 – Was ist richtig und was ist falsch? Direkt zu Beginn von Far Cry 6 steht eine rasante Action und Protagonist Dani Rojas im Vordergrund. Ob Dani ein Männlein oder Weiblein ist entscheidet ihr und ab diesem Punkt lernen wir schon auch viele der Charaktere sowie Ihre Absichten kennen. Selbst Bösewicht aka Diktator Anston Castillo macht sich bemerkbar, der die Karibikinsel in Angst und Verzweiflung stürzt. Jeder ist sich selbst der Nächste und diese Atmosphäre verkörpert Far Cry 6 in einem ganz besonderen Ausmaß und lässt uns an der politischen und skrupellosen Verfolgung von unschuldigen Menschen emotional teilhaben. Diese ersten Minuten machen deutlich, dass die Entwickler mit Far Cry 6 all das deutlich zeigen wollen, was friedliebende (oder die meisten Menschen) nicht sehen wollen: Massenerschießungen, Folterei, Zwangsarbeitslager und das Schikanieren von einfachen Bürgern. Kurios: All diese Gräueltaten rechtfertigt er damit, dass es ihm nur um das Wohl der Menschheit geht. Was er damit meint und welchen Preis ihr für die Freiheit zu zahlen ist, müsst ihr selbst herausfinden. Für mich ist die Geschichte in Far Cry 6 gut inszeniert, weil es uns vor die Frage stellt: Ist die Freiheit des Einzelnen mehr wert, als die Gesundheit der ganzen Menschheit? Die deutsche Synchronisation hinterlässt einen guten Eindruck und trägt dazu bei in die politisch angespannte Lage auf der Karibikinsel einzutauchen. Auffallend für mich persönlich ist das Far Cry 6 großen Fokus auf die Vielfältigkeit von Charakteren setzt. Viele Guerilla-Kämpferinnen nehmen übergeordnete Rollen ein und haben großen Einfluss in der Widerstandsgruppe Libertad. Leider verliert sich Far Cry 6 an bestimmten Stellen aus der Spur und lässt uns die Ernsthaftigkeit der Situationen vermissen. In einem Land, in der die Menschen morgens aufwachen und nicht wissen, ob sie weiterleben werden ist meiner Meinung nach kein Platz für Wortwitze. Schließlich soll der Kampf gegen Castillos Regime und das Leid der Bevölkerung im Vordergrund stehen. Wie in der Realität macht die Story in Far Cry 6 deutlich, welche unterschiedlichen Bevölkerungsschichten sich trotz einer wohlhabenden Familie dem Widerstand anschließen. Wenig verwunderlich also, dass die Anführerin der Libertad-Gruppe Clara Garcia in einer wohlhabenden Familie aufgewachsen ist. Far Cry 6 – Sei Du Selbst die Veränderung Zugegeben so schnell actionreich auch Far Cry 6 beginnt, desto schneller wird es für einige Momente friedlicher. Nach dem chaotischen Start findet ihr euch auf der Isla Santuario wieder, eine Art "Basis" der Guerilla-Kämpfer. Hier (weit abgelegen von der Karibikinsel Yara) werden die neuen Gameplay-Mechaniken anhand von verschiedenen Einzelmissionen näher gebracht. Wir müssen uns verdienen ein Teil des Widerstands zu sein und unser Protagonist muss hierbei seine Fahr- und Schießkünste unter Beweis stellen. Ich denke der Einbau des Tutorial und die Näherbringung der Steuerung mit der Grundausbildung zu einem Guerilla-Kämpfer ist eine geeignete Verknüpfung mit der eigentlichen Geschichte in Far Cry 6. Sinnvoll ist die Grundausbildung auch deshalb, weil vor allem Neulinge so die Zeit erhalten werden, einen Einblick in das Far Cry-Genre und der vielfältigen Möglichkeiten zu erhalten. Im Vergleich zu Far Cry 5 oder Far Cry New Dawn müssen wir uns nicht nur mit dem Militär und Diktator Anton Castillo rumschlagen, sondern uns auch einen Überblick über die Karibikinsel Yara verschaffen. Eine riesengroße Insel, die unterschiedlicher nicht aufgebaut sein könnte. Von Kaffeeplantagen bis hin zu Bergen oder Stränden ist alles dabei. All diese Gebiete wurden (so macht es den Eindruck) aus Liebe zum Detail erstellt. Im Mittelpunkt soll zwar die kriegerische Auseinandersetzung stehen, jedoch würden wir (zugegeben) bei einer permanenten Action irgendwann abschalten. Umso besser, dass die Entwickler gekonnt mit Effekten und der facettenreichen Spielwelt spielen, um den Spielspaß langfristig aufrecht erhalten zu können. Far Cry 6 – Zusammen sind wir stark! In den fünf verschiedenen Arealen von Yara sind Splittergruppen von Widerstandskämpfern aktiv, die eigene politische Ziele verfolgen. Eine Analogie ist hier auch zu früheren Far Cry-Ablegern zu sehen. Dabei erinnern wir uns gerne zurück an den fünften Teil, in der sich nach und nach die Anzahl der Widerstandskämpfer vergrößert hat, indem wir gefangen genommene Bürger befreiten und angeworben haben. In Far Cry 6 müssen wir das Bewusstsein schaffen, die einzelnen Fraktionen zu einer Einheit zusammenzuführen. Hierzu gilt es, wie auch schon bei den Vorgängern des Open World-Shooters zahlreiche Story- und Nebenquests zu absolvieren. In der bislang größten Spielwelt von Far Cry nimmt ihr allein oder mit Widerstandskämpfern FND-Basen ein, die von Castillos Militär kontrolliert werden. Um die Unterstützung aus der Luft zu verhindern, empfiehlt es sich die Flak-Geschütze des Regimes auszuschalten. All eure Aktivitäten tragen dazu bei, dass ihr an neue Waffen, Munition und natürlich neuen Missionen gelangt. Apropos Waffen: Insgesamt erwarten euch 49 Waffenmodelle, die ihr über die gesamte Story verbessern und sogar mit eigenständig gestalteten Zielfernrohren gestalten könnt. Die Entwickler gehen sogar noch einen Schritt weiter und geben uns die Möglichkeit eigene Waffen anhand verschiedener Materialien herzustellen. Neben dem Kampf gegen das Castillo Regime spielen wir dann auch mal gerne an der Werkbank den Waffenschmied. Wieviel Gesamtzeit Far Cry 6 in Anspruch nehmen kann lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen. Ich erwarte hier eine sehr hohe zweistellige Zahl. Die Anzahl der Aktivitätsmöglichkeiten ist ziemlich hoch, jedoch müssen wir aufgrund der vielen belanglosen Nebenquests (in den Yaranischen Geschichten) viele Pluspunkte abziehen. Oftmals spielen wir nur den Begleiter und müssen außer von A nach B zu laufen nicht aktiv werden. Solche Stellen gehören selbstverständlich auch dazu, haben aber aus meiner Sicht in Far Cry 6 einen zu großen Platz erhalten. Wenig verwunderlich: Die Unterhaltungsperformance schwindet dadurch leider deutlich. Daneben stehen euch viele "Freizeitaktivitäten" zur Verfügung zu denen ihr mit allerlei Fortbewegungsmitteln, wie zum Beispiel mit einem Helikopter oder Pferd reisen könnt. Für die Gemütlichen unter uns haben die Entwickler eine "Schnellreise-Funktion" eingebaut. Diese könnt ihr auch dazu nutzen, um zwischen den Guerilla-Camps zu wechseln. Von spritzigen Autorennen bis hin zu einem Angel-Minispiel für die Hobbyfischer unter uns ist alles dabei und das macht deutlich: Far Cry 6 nicht der klassische 0815-Shooter und möchte sich von der breiten Masse absetzen. Auch Rollenspiel-Elemente haben einen Platz in Far Cry 6 gefunden. Wie in den vergangenen Teilen haben wir die Möglichkeit unsere Guerilla-Camps als Lager weiterzuentwickeln, in dem wir diese ausbauen und auf diese Weise auch unseren eigenen Protagonisten stärken. Hier könnt ihr immer wieder zurückkehren, um eure Munition aufzufüllen, mit euren Kameraden eine Runde Domino spielen, mit ihnen quatschen oder aber ihr plant Missionen für eure Guerilla-Kämpfer. Letzteres ermöglicht euch die Freischaltung weiterer spielerische Vorteile, denn die erworbenen Materialien bei der Eroberung von feindlichen Gebieten lassen euch eure Fahrzeuge verbessern und optisch nach eurem Belieben gestalten. Angefangen bei den Sitzbezügen, Geschützen oder Plüschtieren ist alles mit dabei um jede Menschenseele glücklich zu machen. Wie in den vergangenen Ablegern könnt ihr die bereits freigeschalteten Fahrzeuge bequem zu eurem Standort auf der Karte liefern lassen. Nettes Gimmick: Wenn ihr schon immer Far Cry 6 aus der Third-Person-Perspektive spielen wolltet, dann könnt ihr das (ausnahmsweise) in den Guerilla-Camps tun. https://www.youtube.com/watch?v=PT-A11Emewk ### Kena: Bridge of Spirits (PS5) Test Im Test überzeugt Kena: Bridge of Spirits mit seiner wunderschönen Optik und der tollen Erkundung. Auch die Kämpfe sind, wenn ihr auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad spielt, durchaus fordernd. Wie schlägt sich das erste Spiel des ehemaligen Animationsstudios? Das und mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Kena: Bridge of Spirits handelt von der titelgebenden Kena, die eine Geisterführerin darstellt und deren Aufgabe ist, die Seelen der Toten zu besänftigen. Insgesamt gilt es drei größere Handlungsstränge zu erkunden – alle drei handeln von Schicksalen, die unter anderem Leitthemen wie Verlust und Tod behandeln. Während sich die Handlung sehr liebevoll inszeniert sieht und gut über die Bühne geht, bleibt Kena selbst ein blasser Charakter. Wir erfahren schlicht zu wenig über die Geisterführerin und ihre Motive. Highlight des Spiels sind aber ohnehin die niedlichen Rott, die schwarzen knuffigen Wesen, die an Pikmin erinnern. Neben dem Niedlichkeitsfaktor haben die Wesen aber auch einen spielerischen Mehrwert. Und diesen wollen wir nun erkunden! Kena: Bridge of Spirits – Mehr Rott = Mehr Fähigkeiten Kena: Bridge of Spirits ist nicht besonders komplex oder schwer zu spielen. Selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad werdet ihr nicht allzu oft vor harte Gefechte gesetzt. Hin und wieder ist das Timing (gerade was Parries angeht) etwas knapp, aber im großen Ganzen bleibt das Spiel weitestgehend einfach mit Ausnahme von Bossen. Bevor wir aber dazu kommen, besprechen wir doch die Rott. Diese findet ihr tendenziell überall. Ihr sucht in den dunkelsten Ecken, dreht jeden Stein um und versucht so viele wie möglich um euch zu scharen. Der Grund ist simpel: Je mehr Rott wir haben, desto höher ist deren Level und desto mehr Fähigkeiten schalten sich für Kena selbst frei. So kann sie eine mächtige Sprungattacke lernen oder verlangsamt die Zeit beim Bogenschießen, wodurch einige Rätsel maßgeblich vereinfacht werden. Doch auch die flauschigen Begleiter lernen einige Tricks, die uns im Kampf weiterhelfen. Freut euch aber nicht zu früh: Die meiste Zeit kämpft ihr ohne die Rott. Gelegentlich löst ihr auch einige Rätsel, die aber nicht sonderlich herausfordernd sind. Die meisten lassen sich durch Suchen und Finden erledigen, andere wiederum verlangen von euch, Statuen auf die korrekten Sockel zu setzen. Für unerfahrene Zocker könnte es aber etwas schwieriger sein, da es keinerlei Hilfen gibt. Kena: Bridge of Spirits – Kämpferisch ein Zelda-Abklatsch Oben haben wir bereits das Kampfsystem kurz angesprochen. Nun geht es etwas in die Tiefe. Grundsätzlich ist Kena: Bridge of Spirits ein Abklatsch von The Legend of Zelda, was das Kampfsystem angeht. Zu Beginn habt ihr einen Stab, mit dem ihr leichte und schwere Angriffe ausführt. Nach und nach gesellen sich zusätzliche Waffen hinzu – etwa ein Bogen und später auch Bomben. Gegner, die einen Schild besitzen, müssen wir erst einmal entwaffnen und dann bearbeiten. Darüber hinaus verfügt Kena über ein Schild, der nur wenige Treffer einstecken kann, dafür aber als Parry-Äquivalent dient. Die Rott stehen am Seitenrand und schauen zu. Je besser ihr euch im Kampf schlagt, desto mehr Mut sammelt ihr an und schaltet so einige Aktionen frei. Dazu gehören etwa Heilung für Kena oder ein besonders starker Angriff. Die Bosskämpfe erfordern zumeist eine besondere Taktik. Oftmals reicht es aus, die Schwachstelle zu finden und diese dann mehrmals zu penetrieren. Sie zu finden ist das eigentliche Rätsel, denn sobald ihr den Dreh raushabt, ist der Kampf im Handumdrehen beendet. Dennoch sind es gerade diese Auseinandersetzungen, die am meisten Spaß machen, da hier alle Elemente des Kampfsystems sehr gut ineinandergreifen. Technisch macht Kena: Bridge of Spirits einen fabelhaften Eindruck. Die Grafik ist über jeden Zweifel erhaben und erweckt stets den Eindruck eines spielbaren Pixar-Films. Auch die Effekte können sich definitiv sehen lassen. Besitzer einer PS5 wählen aus 4K Auflösung oder 60 FPS, während PS4-Zocker 1080p30 erhalten bzw. 1440p30 auf der PS4 Pro. Die Ladezeiten auf der PS5 sind sehr kurz und quasi nicht wahrnehmbar. Zudem unterstützt Kena: Bridge of Spirits die adaptiven Trigger des DualSense für den Bogen – mehr aber auch nicht. https://www.youtube.com/watch?v=pWh5388AEHw ### Death Stranding Director's Cut (PS5) Test Im Test beweist Death Stranding Director’s Cut, dass es die beste Version des Spiels ist. Einige grundlegende Schwächen haben die Entwickler clever gelöst, doch der Stil bleibt gleich: Ihr seid nach wie vor Postbote. Wir haben uns erneut in die skurrile Welt begeben und berichten ausführlich über die Neuheiten des Director’s Cut. Dieser Artikel wird nicht über die Storyline oder Gameplay-Features von Death Stranding Director’s Cut sprechen. All das könnt ihr in unserem ausführlichen Testbericht zur PS4-Fassung von vor zwei Jahren nachlesen. Immerhin ist der Director’s Cut vielmehr ein Extra, der nur neue Sachen hinzufügt, aber nichts großartig ändert. Death Stranding Director’s Cut – Die inhaltlichen Neuerungen Ganz neu sind die Storymissionen, die euch zurück in das allererste Gebiet von Death Stranding Director’s Cut verfrachten. Kojima und sein Team konnten sich dabei einige nette Winke mit dem Zaunpfahl nicht verkneifen, denn die Anlehnungen an Metal Gear Solid sind bei den Stealth-Abschnitten stets unübersehbar. Statt BTs aber sind Menschen eure Gegner. Wie ihr diese Missionen angeht – Stealth oder Action – ist euch selbst überlassen. Wir empfehlen erstere Variante, da diese etwas spannender ist. Schade ist nur, dass die neuen Missionen kaum mehr als drei bis maximal vier Stunden unterhalten. Überdies hat Die Hardman neue Aufträge für euch, die allerdings nicht geclustered, sondern vielmehr über alle Verteilerstationen verteilt sind. Auch wenn die Belohnungen (neue Ausrüstung) die Mühe wert ist, so nervt es dennoch ständig zwischen den einzelnen Stationen wechseln zu müssen. Ein paar der neuen Gegenstände sind aber richtig gut und machen das Spielerlebnis um ein Vielfaches angenehmer. Uns hat das Katapult besonders gefallen, weil wir so größere Mengen an Ladung einfach über eine riesige Entfernung schleudern können – sicher vor allem! Auch der Buddy Bot ist eine tolle Neuheit, denn der mechanische Freund kann zusätzliche Fracht aufnehmen, wenngleich der kleine Helfer gerade in Gebirgen seine Grenzen erreicht. Für Auseinandersetzungen könnt ihr Sam nun mit einem neuen Gewehr ausrüsten, das elektrische Stöße abfeuert. Zudem besitzt Sam ein größeres Nahkampfrepertoire, um sich der MULEs zu erwehren. Death Stranding Director’s Cut hat hier sehr sinnvolle Neuheiten reingebracht. Die oben bereits erwähnten Verteilerstationen dienen neuerdings auch als Schießstand nutzen. Auf der Timefall-Farm gibt es überdies eine Rennstrecke. Beide Features sind natürlich nur eine Spielerei, aber als Zeitvertreib gut zu gebrauchen, da es für beides Ranglisten gibt. Death Stranding Director’s Cut – Und wie sieht es technisch aus? Death Stranding Director’s Cut bietet euch zwei Grafik-Modi an. Leistungs-Priorität und Priorität Quality. Ersterer skaliert die Grafik auf 4K hoch und liefert dafür 60 FPS. Letzterer bietet natives 4K und läuft mit 30 FPS. Beide Modi unterstützen jedoch Ultra-Breitbild und HDR. Darüber hinaus sind die Ladezeiten sehr kurz und die Fragile-Teleportation ist nahezu sofort abgeschlossen. Darüber hinaus unterstützt das Spiel die adaptiven Trigger des DualSense-Controllers. Leider aber kommen diese nur bei Waffen wirklich gut zur Geltung. Schade, dass die Entwickler dies nicht für die Gewichtsverlagerung so prägnant genutzt haben. Immerhin ist das haptische Feedback gelungen und die Soundfeatures des Drückers sorgen für die passenden Geräusche je nach Umgebung. https://www.youtube.com/watch?v=6tgsz7WbidU ### Life is Strange: True Colors (PS5) Test Im Test überzeugt Life is Strange: True Colors mit seiner rührenden Coming-of-Age-Storyline und sehr interessanten Charakteren. Wer mit der Reihe bereits in Berührung gekommen ist, wird allerhand Ideen wiedererkennen und sich sofort wohlfühlen. Während die interaktiven Abschnitte diesmal etwas zu kurz kommen, so ist die Geschichte in True Colors das echte Highlight. Und eines, das vor allem Emotionen hervorrufen wird. Life is Strange: True Colors handelt von Alex, einer jungen Frau, die kein allzu leichtes Leben hat. Nach etlichen Jahren in Jugendheimen und Pflegefamilien scheint sie sich endlich gefangen zu haben. Ihr Bruder Gabe geleitet sie nach Haven Springs, doch damit fängt auch das neue Unglück an. Ihr Bruder stirbt bei einem Unfall (dies ist kein Spoiler, da Trailer jene Tatsache mehrfach zur Schau stellten) und fortan gilt es herauszufinden, warum dies passiert ist. Denn mit ganz gewöhnlichen Ursachen haben wir es hier nicht zu tun. Life is Strange: True Colors – Emotionale Story Mehr zur grundlegenden Storyline wollen wir euch hier gar nicht verraten, sondern vielmehr die grundlegenden Dinge klarmachen, worauf ihr euch einlasst. Wie schon die Vorgängerinnen besitzt auch Alex eine übernatürliche Kraft. Sie kann nämlich die Gefühle anderer sehen, deren Gedanken hören und sich in die Personen hineinversetzen. Das Feature ist sehr cool gemacht, strotzt allerdings vor Logiklücken und Hindernissen. Warum etwa ist es möglich die Gefühle unwichtiger NPCs bis ins kleinste Detail auszulesen, aber nicht jene der wichtigen Charaktere? Die Entwickler setzen hier zu viele Blocker, um Experimente zu verhindern. Schade. Abgesehen von dieser zugegebenermaßen spielerischen Schwäche ist die Story des Spiels ganz großes, emotionales Kino. Wir lernen die Hauptcharaktere sehr innig kennen. Deren Ängste, Sorgen, Gedanken – nichts bleibt uns verborgen. Wie auch schon in den Vorgängern gilt es auf Basis der vorliegenden Informationen dann Entscheidungen zu treffen, die jemanden zu Freund oder Feind machen können. Wie auch schon in den Vorgängern gibt euch Life is Strange: True Colors nur die Illusion einer Entscheidung. Ja, fünf verschiedene Enden sorgen für Abwechslung bei den Resultaten, aber letztlich schickt euch das Spiel auf vorgegebene Bahnen, die zu einem gewissen Zeitpunkt unumkehrbar sind. Die Entwickler sind bei Life is Strange: True Colors sogar so weit gegangen, dass es eine wirklich richtig üble Entscheidungsserie gibt. Wer diese aus Versehen erwischt, muss damit leben, das schlechteste mögliche Ende zu sehen. Die Tatsache, dass das nicht wieder gutgemacht werden kann, ist frustrierend. Life is Strange: True Colors – Mehr Light Novel als Adventure Life is Strange: True Colors hat spielerisch definitive weniger auf dem Kasten als seine Vorgänger. Das aber ist kein Manko, sondern reiht sich in die fortlaufende Entwicklung der Reihe ein. Die Spielwelt ist aber im Vergleich zum zweiten Teil wieder offener. Haven Springs könnt ihr relativ frei erkunden, wenngleich die meisten Gebäude verschlossen sind. Nebenaufgaben sorgen dennoch für etwas Abwechslung. Schön ist aber, dass die Stadt voller Details strotzt und auf clevere Art und Weise Handlung, Charaktere und die Motive miteinander verbinden kann. Diese Tatsache wird schneller deutlich ab dem zweiten Kapitel, sodass wir hier keine Überraschungen spoilern wollen. Die meiste Zeit des Spiels verbringt ihr dann in den Dialogen, lest Textnachrichten auf dem Smartphone und taucht ein in eine sehr authentische Spielwelt. Der spielerische Anteil ist gering und im Grunde genommen auf dem Niveau einer Light Novel angesetzt. Die Kraft von Alex wird nämlich nur dazu genutzt, um noch mehr Dialog-Optionen freizuschalten. Ja, es gibt noch ein nettes Minispiel, aber Rätsel oder Experimente wie es der erste Teil noch vermochte, die sind längst Vergangenheit. Das aber ist wie gesagt kein Weltuntergang. Die Stärken von Life is Strange: True Colors liegen in den Charakteren, der Handlung und insbesondere der authentischen Art, wie all das zum Leben erweckt wird. Die Sprecher*innen leisten durch die Bank eine hervorragende Leistung. Auch optisch weiß das Spiel zu gefallen, wenngleich Konsolenzocker mit 30 FPS – auch auf PS5/Xbox Series X. Das ist eine stilistische Entscheidung, aber eine, die den Spielfluss keineswegs stört. https://www.youtube.com/watch?v=PNt1aSkYfWk ### NBA 2K22 (PS5) Test Während Publisher Electronic Arts ein weiteres Jahr auf einen Ableger für NBA Live verzichtet, kommt mit NBA 2K22 die Basketball-Simulation 2021 zum zweiten Jahr in Folge für die Next Gen-Konsolen. NBA 2K22 steht ohne Konkurrenz da und hat schon über die Jahre hohe Maßstäbe gesetzt, die nur schwer übertroffen werden können. In unserem Test erlebe ich eine tiefgründige Basketballsimulation mit einer tollen Grafik, aber mit einem Thema das uns schon seit mehreren Jahren verfolgt. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. In NBA 2K22 erfolgt das Werfen über den rechten Analogstick oder der Schuss-Aktionstaste, der nach unten gedrückt werden muss, wobei in Echtzeit ein Balken mit einem Zielfenster erscheint, in der ihr für einen erfolgreichen Korbwurf den Stick im richtigen Moment wieder loslassen müsst. Das Timing und damit die Reaktion eurer Hände entscheidet also darüber, wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Treffers liegt. Abhängig von eurer Position und der Fähigkeit des Werfenden ist das Zielfenster größer oder kleiner. Auch ist es abhängig davon inwieweit ihr beim Wurf durch die Defensivausrichtung eures Gegners und der damit verbunden Haltung eures Körpers beeinflusst werdet. Auch in NBA 2K22 wurde die Grafikengine aus dem Vorjahr nochmals überarbeitet. Dadurch schleichen sich auch die Schwächen beim Positionsspiel der KI wieder ein, befinden sich jedoch im Rahmen des Ermessenen. NBA 2K22 – Absolut unantastbare Authentizität Die NBA 2K-Reihe brilliert seit Jahren mit einer authentischen Darstellung, die seinesgleichen sucht. Selbst langjährige Fans verbinden große Emotionen mit der Spielreihe und das auch aufgrund der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Gameplay. Auch Spieler, die einen großen Wert auf eine hübsche Grafik legen, kommen voll auf ihre Kosten. Jedes Jahr stellen die Entwickler eindrucksvoll dar, wie sie die Stars der NBA über Gesichtsscans samt ihren Tattoos ins Spiel implementieren. Mittels Motion Capturing hat 2K Sports sich auch die Bewegungen der Stars zunutze gemacht, um sie noch realistischer darstellen zu können. Empfehlenswert ist NBA 2K22 vor allem auf den Next-Gen-Konsolen, wie zum Bespiel der Playstation 5. Hier nimmt das Spiel schon fotorealistische Züge an und zeigt jedes noch so kleine Detail. Persönlich gefällt mir die Ausleuchtung auf dem Court, die schon verdammt nah an die TV-Übertragungen rankommt. Gepaart ist diese Grafik mit dem originalen Stadionsprecher der NBA sowie den Zuschauern, die von den Rängen ihr Team nach vorne peitschen. NBA 2K22 bringt euch die Basketball-Liga aus den Vereinigten Staaten in euer Wohnzimmer. Ein Wehrmutstropfen bleibt, dass NBA 2K22 sich technisch auf dem selben Stand, wie seine Vorgänger befindet. Viele Animationen sind aus den früheren Jahren schon bekannt. Andererseits ist zu beachten, dass es schon viele neue Ideen braucht, um die NBA 2K-Reihe auf ein ganz neues Level zu heben. Für den Gelegenheitsspieler ist dies vielleicht weniger interessant, doch Fans werden ihre Idole schon an ihren Dribbling-Skills wiedererkennen. Dieser Wiedererkennungswert der größten und beliebtesten Basketball-Liga der Welt in der NBA 2K-Reihe ist entscheidend. Mitunter ist dies auch ein Grund, weshalb Veteranen Jahr für Jahr die Gameplay-Features positiv hervorheben. In diesem Jahr steht die Physis der Spieler im Vordergrund, wodurch sich die Steuerung noch realistischer anfühlen soll. Außerdem steuern sich große, schwere Spieler nun schwerfälliger im Vergleich zu den Kleineren und die KI-Mitspieler agieren in der Offensive und Defensive selbstständiger, reißen also Lücken in die Verteidigung oder stopfen sie gekonnt. Dennoch zeigen sich in Puncto Gameplay schwächen, die vor allem auffallen, wenn ihr mehrere Bewegungen aneinanderfolgend ausführen wollt. Oftmals kommt der gesteuerte Spieler nicht hinterher und muss hier erst seine vorherige Bewegung abschließen, wodurch Korbwürfe erst verzögert eintreten. NBA 2K22 – Gameplay im Fokus Auch in der Realität stellt der Basketballsport eine offensive Sportart dar. Vor allem durch die Vorgaben, innerhalb einer bestimmten Zeit ein Korb erzielen zu müssen oder keine Rückpässe in die eigene Hälfte werfen zu dürfen. Offensiv starke Spieler können auch meist nur schwer an ihren Aktionen gehindert werden. Dennoch bedarf es in einem Titel wie NBA 2K22 einer starken KI, die zumindest eine leichte Realitätsnähe ermöglicht. Eine zumindest ansatzweise überarbeitete KI lässt sich im Gameplay bemerken. So können insbesondere defensivstarke Spieler auch effektive Blocks durchführen und ihre Kontrahenten an Würfen hindern. Demnach ist die Offensive gezwungen entsprechend geschickt an der Defensive vorbeizukommen. Eine Kombination und aus geschicktem Teamplay, Pässen und individueller Finesse ist in solchen Fällen die effizienteste Spielweise. Inhaltlich kann NBA 2K22 weiterhin das Basketballherz höher schlagen lassen. Saison-Meisterschaften der NBA bzw. WNBA oder eben eine Managersimulation, der Spieler hat die Wahl. NBA 2K22 – In der Zeit stehen geblieben Wer auf eine große Veränderung im Hinblick auf die Grafik hoffte, wird bei NBA 2K22 ein wenig enttäuscht sein. Grundsätzlich sind keine großen Änderungen zu erkennen. Dies spiegelt sich vor allem in Animationsfehlern wider. Bewegungsabläufe wirken in ihren Details je nach Spielerin oder Spieler unterschiedlich. Dabei variiert der Grad an Realismus sehr stark. Grundsätzlich darf bei einer Next-Gen-Konsole die Erwartungshaltung sehr hoch sein. Insbesondere lange Ladezeiten trüben das Spielvergnügen immens. NBA 2K22 – Ruhm der Straße Nachdem ihr euren eigenen Spieler in NBA 2K22 erstellt habt, findet ihr euch in der College-Liga wieder. Euer Berater steht euch an der Seite, während ihr versuchen müsst euch einen Platz in den kommenden NBA-Draft zu erspielen. Andererseits stehen euch die Tür der Stadt offen. In der Spielwelt von NBA 2K22 steht euch die Entscheidung frei, ob ihr euren Weg zum NBA Profi fortsetzt oder aber in der Stadt die üblichen Aufgaben absolviert. Natürlich habt ihr in NBA 2K22 die Möglichkeit euch in großen Sportgeschäften Klamotten von Marken wie Adidas und Nike zu erwerben. Seid ihr gerade mal nicht auf eine Shopping-Tour könnt ihr in der ganzen Stadt auf die NPCs treffen und auf den Hartplätzen und Hallen der Stadt euch einen eigenen Namen machen. Wenn es gerade mal nicht um den Basketball-Sport geht könnt ihr beispielsweise an Inline-Saktes-Rennen teilnehmen oder eure Fähigkeiten als Musiker unter Beweis stellen. NBA 2K22 schafft dadurch ein abwechslungsreiches Gameplay und gibt uns die Möglichkeit auch außerhalb des Basketball-Sports mit dem Spiel verbunden zu bleiben. Leider bleiben die facettenreichen Möglichkeiten auf der Playstation 4 oder Xbox One aus. Hier könnt ihr zwar auch auf eine Shopping-Tour gehen oder auf Basketball-Plätzen euch Respekt erspielen, aber alles in allem fällt das Kreuzfahrtschiff auf dem ihr euch befindet deutlich kleiner aus, als die Stadt auf den Next-Gen-Konsolen. NBA 2K22 – Harter Grind vs. Mikrotransaktionen Die Basketballsimulation NBA 2K22 bietet mit der Offline-Spielmodi NBA- und WNBA-Saison großen Spaß jene, die bisher mit der Spielreihe nicht in Berührung gekommen sind. Fans der Reihe werden sich wohl auch dieses Mal ärgern, da sie ohne die Investition von Echtgeld in der Spielmodi Meain Team einen deutlichen Nachteil gegenüber anderen Spielern haben. Ihnen bleibt die Möglichkeit nämlich verwehrt, die eigenen Spieler zu boosten oder an neuen Packs zu gelangen. Dadurch das euer erstellter Spieler zu Beginn schwache Fähigkeiten besitzt, kommt es auf den Freiplätzen zu unfairen Matches. Es kommt immer wieder vor, dass ihr auf Gegner mit einem deutlich höheren Level trefft. Selbst Matches gegen die KI können für große Frustration sorgen. Mit Echtgeldeinsatz und der Spielwährung VC kann hier Abhilfe geschafft werden, um die Werte eures Spielers mit etwa 50 Euro auf Level 85 zu boosten. Alternativ müsst ihr ein hohes Durchhaltevermögen besitzen, um euch die Belohnungen zu erspielen, was durch das schwere Matchmaking und der steigenden Kosten für die Upgrades der Fähigkeiten nicht sonderlich leicht ausfällt. Hier ist die Ähnlichkeit zum FIFA Ultimate Team-Modus sehr deutlich zu spüren. Um ein starkes Team aufzubauen benötigt es sehr viel Zeit und daher ist die Kritik an dem aktuellen System nicht verwunderlich. In dieser Hinsicht könnten die Entwickler an neuen Möglichkeiten arbeiten, mit denen Spieler auch ohne Echtgeldinvestition beispielsweise im Rahmen guter Leistungen ihre Belohnungen erhalten können. Ziemlich schade ist es vor allem, weil der Modus eine große Abwechslung bietet und ordentlich Spaß bereitet. Selbiges gilt leider auch für den Karrieremodus, in dem durch Ingame-Käufe ein sehr großer Vorteil ermöglicht wird. Um die Fans der Reihe nicht auch das nächste Mal in dieser enttäuschen, sollten die Entwickler von 2K Sports überlegen, wie sie eine Balance erschaffen können, in dem sowohl Mikrotransaktionen existieren können als auch gute Leistungen entsprechend gut belohnt werden. Ansonsten brilliert NBA 2K22 in allen Spielmodi und auch der Karrieremodus zeigt sich von einer sehr unterhaltsamen Seite. Sehr motivierend: Hier müsst ihr mit eurem eigenen erstellten Charakter euch von der High School, über euer College bis in die Spitze der NBA spielen. NBA 2K 22 – Mein eigenes Team Eine weitere Spielmodi, die dem Ultimate Team-Modus aus der FIFA-Reihe ähnelt ist: Mein Team. Auch hier nehmen Packs mit Verbrauchsgegenständen eine zentrale Rolle ein, wenn es darum geht ein eigenes Team aufzubauen. Auch hier sorgen Matches gegen die KI im Laufe der Zeit für große Frustration, weil das eigene Team deutlich ins Hintertreffen gerät. Abhängig vom Schwierigkeitsgrad kann eine erfolgreiche Bilanz gegen die KI in weite Ferne rücken (von Matches gegen andere Spieler ganz zu schweigen). Im Grunde genommen muss das Glück auf eurer Seite sein, sodass ihr über den Transfermarkt oder die richtigen Packs, den Weg zum Erfolg ebnet. In NBA 2K22 könnt ihr euch neben den 5 vs. 5 und 3 vs.3-Matches auf neue Herausforderungen freuen. Abhängig von eurer Mannschaftsstärke wird ein Match gegen ein Team erstellt, welches eine ähnliche Stärke aufweist. Skillbasierte Herausforderungen bringen Aufgaben mit sich, z.B. wieviel Abschlüsse in einem Match zu erzielen sind. Interessant ist, dass bei skillbasierten Herausforderungen ihr nicht unbedingt als Sieger hervorgehen müsst. Eine weitere Neuerung ist der Draft, in dem ihr (ähnlich wie beim FUT Draft aus der FIFA-Reihe) aus zufälligen Packs verschiedene Spielerkarten zieht, um euer Team aufzubauen. Anschließend müsst ihr mit jenem Team online in 5 vs. 5 Matches gegen andere Spieler aus der Welt antreten, um Belohnungen zu erspielen. https://www.youtube.com/watch?v=OcUzwnA569M ### Lost Judgment (PS5) Test Im Test beweist Lost Judgment, dass es ein konsequent gelungener Nachfolger eines ohnehin schon erstklassigen ersten Teils ist. Entwickler Ryu Ga Gotoku Studios setzt dabei auf den bekannten Brawler-Style und fokussiert sich für den zweiten Teil des Spin-Offs auf die Detektiv-Elemente. Wie sich der Thriller spielt und was wir uns für einen dritten Ableger wünschen, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Lost Judgment versetzt euch einmal mehr in die virtuelle Haut von Takayuki Yagami, dem bereits bekannten Detektiv aus dem Vorgänger, der eine eigene Detektiv-Agentur leitet. Das Spiel startet mit einem mysteriös anmutenden Fall: Ein Mann soll eine Frau in der U-Bahn sexuell belästigt haben, doch zeitlich, so offenbart er, scheint auch ein Mord mit ihm in Verbindung zu stehen. Wie kann es also sein, dass der Mann an beiden Orten gleichzeitig war? Die Beantwortung der Frage greift sehr tief und ist in diesem Artikel nicht abbildbar. Die Storyline ist ungemein spannend und behandelt mitunter gesellschaftlich unangenehme Thematiken. Mobbing, Mord, sexuelle Belästigung und Suizid spielen wichtige Rollen bei den Leitmotiven des Spiels. Hierbei handelt es sich nicht nur um rein japanische Themen, die im Land der aufgehenden Sonne zwar seither heiß diskutiert werden, sondern weltweit gesellschaftliche Probleme darstellen. Doch typisch für die Yakuza (Spinoffs) hat Lost Judgment auch seine lockeren Seiten, die sich in den vielen Minispielen offenbaren. Übrigens: Im Spiel seid ihr nicht nur in Kamurocho, sondern auch in Yokohama, genauer gesagt Ijincho, unterwegs. Letzteres kennt ihr aus Yakuza: Like A Dragon. Lost Judgment – Schafft den Absprung von der Yakuza-Reihe Während sich der Vorgänger noch vielmehr wie ein Yakuza-Titel spielte, schafft Lost Judgment nun gänzlich den Absprung seiner Wurzeln. Zwar bleiben die Grundelemente dieselben, die Entwickler haben aber den Fokus des Spiels deutlich prägnanter auf die Detektiv-Arbeit gelenkt, was dem Ganzen sehr zugutekommt. Ihr werdet diesmal wesentlich mehr Zeit damit verbringen, Personen zu beobachten, Hinweise zu sammeln und mit Zeugen zu sprechen. Ein Comeback feiern dabei die Verfolgungen (sowohl schleichend als auch rennend), die Detektiv-Lupe und alle anderen Features des ersten Ablegers. Neu ist nun, dass Takayuki jetzt auch klettern kann und die Parcours-Features sinnvoll erweitert wurden. Das ermöglicht euch an vorbestimmten Stellen im Spiel etwas mehr Bewegungsoptionen und fügt sich gut in den Alltag eines virtuellen Privatdetektivs ein. Zudem gibt es ein paar neue Gadgets. Mit einem Skateboard seid ihr auf der Straße flotter unterwegs, ein Spürhund hilft bei der Hinweissuche und ein Abhörgerät hilft, Gespräche aus sicherer Entfernung mitzuhören. Der Spielfluss ist damit auch etwas langsamer, die Story aber hat weniger Durchhänger im Vergleich zum Vorgänger. Natürlich gibt es auch wieder allerhand Auseinandersetzungen im Spiel, die in Echtzeit ausgeführt werden und den typischen Brawler-Stil der „alten“ Yakuza-Spiele verfolgen. Euch stehen verschiedene Kampfstile zur Verfügung, die ihr nach Lust und Laune wechseln könnt. Neu dabei ist ein Konter-Stil, der sich ungemein frisch spielt und gutes Timing erfordert, um die Gegner – selbst die schweren Brummer – kurzerhand auszuschalten. Wenn euch also das Kampfsystem aus Yakuza: Like a Dragon nicht gefallen hat: Lost Judgment bietet die purste Form von Brawler-Action. Lost Judgment – Allerhand zu tun, aber immer noch ohne Karaoke Ganz typisch für die Yakuza-Reihe und deren Spin-Offs sind natürlich die Nebenaktivitäten. Auch Lost Judgment hat eine ganze Reihe davon. Zwar vermissen wir schmerzlichst das Karaoke-Feature, dafür aber gibt es nun eine Tanzschule mit coolen Songs und netten Moves. Hierbei handelt es sich um ein Rhythmus-Minispiel, bei dem ihr jungen Frauen dabei helft, in den Pophimmel zu kommen. Zudem gebt ihr als Berater Tipps für diverse Wettbewerbe. Das Minispiel ist spaßig gemacht und nimmt sich – wie üblich für die Reihe – nicht selbst ganz so ernst. Daneben gibt es die Klassiker der alten SEGA Spiele, allerhand Greifautomaten und mehr. Im Rahmen der sogenannten „School Stories“ dürft ihr Motorradrennen fahren, seht bei Robo-Kämpfen zu, Skateboarded und mehr. Dazu gesellen sich noch das allseits beliebte Casino, Mahjong, Golf, Baseball und vieles mehr. An Zeitvertreib mangelt es Lost Judgment freilich nicht. Wer alles haben will, sprich von der Story über die Nebenmissionen bis hin zu Unlockables, der braucht locker 60-70 Spielstunden. Wollt ihr nur die Storyline beenden, solltet ihr mit rund 20 Stunden rechnen. Technisch weiß Lost Judgment zu überzeugen. Auf der PS5 stehen euch (Xbox Series X ebenso) zwei Modi zur Auswahl. Im Resolution-Modus löst das Spiel mit 4K nativ auf, senkt aber die FPS auf 30. Wer lieber in 60 FPS zocken will, kann dies wählen und erhält im Gegenzug eine native Auflösung von 1440p. Beides sieht toll aus, sodass es auf eure persönliche Präferenz ankommt, was euch lieber ist. Die japanischen Sprecher leisten einen exzellenten Job und sind den englischen Pendants etwas überlegen, wobei diese aber auch einen starken Job machen. Deutsche Untertitel sind vorhanden. https://www.youtube.com/watch?v=JyvGQLs9ZfU ### Big Rumble Boxing: Creed Champions (PS4) Test Big Rumble Boxing: Creed Champions, so heißt der Titel von Survios, Inc., ein Spiel, dass vor allem Fans der Filmreihe Rocky besonders gefallen dürfte. In Big Rumble Boxing: Creed Champions können wir die Geschichte von Rocky Balboa und Adonis Creed sowie weiterer verschiedener Charaktere aus den Filmen miterleben. Big Rumble Boxing: Creed Champions ist seit dem 03.09.2021 für Nintendo Switch, PS4, Xbox One und PC erhältlich. Bereits mit Creed: Rise to Glory einer VR-Version des Spiels haben wir die Geschichte der Rocky-Filme noch mal aus spielerischer Perspektive miterleben können. Auch in Big Rumble Boxing: Creed Champions stehen euch bis zu 20 Kämpfer zur Verfügung, mit denen ihr auf insgesamt 13 Schauplätzen eure Kämpfe austragen könnt. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Big Rumble Boxing: Creed Champions – Die pure Nostalgie Wenn ihr schon immer die Geschichten von Rocky Balboa spielerisch erleben wolltet, dann ist Big Rumble Boxing: Creed Champions das richtige Arcade-Boxspiel für euch. Persönlich suchte ich schon seit Jahren nach einem Boxspiel für die Konsole. Mit Big Rumble Boxing: Creed Champions war es nun soweit und mit insgesamt 20 Charakteren, wobei uns zu Beginn nur 10 zur Verfügung stehen, geht es im Storymodus direkt in den ersten Teil der Rocky Saga: In den legendären Kampf von Rocky Balboa und Apollo Creed. Grundsätzlich tretet ihr mit Rocky oder Creed gegen verschiedene Boxer an. Natürlich darf die erzählerische Perspektive nicht fehlen und ich finde, dass die Erzählung der Geschichte durch Rocky als Trainer oder Boxer gut gelungen ist. Wenn ihr die Filme gesehen habt, müsst ihr euch an bestimmtee Momente zurückerinnern und spürt ein Nostalgiegefühl. Seid ihr in euren Kämpfen siegreich erhaltet ihr neue Outfits oder schaltet neue Boxer frei. Neben dem Storymodus könnt ihr im Versus Modus aus allen Charakteren auswählen und müsst eine Anzahl von Boxkämpfen überstehen. Um in dieser Spielmodi neue Boxer freizuschalten ist es erforderlich in den drei Kämpfen immer zum Zeitpunkt, in dem sich der Balken im Bildschirm auffüllt, euren Gegnerzu besiegen. Big Rumble Boxing: Creed Champions – Eine fehlende Balance Hinsichtlich des Schwierigkeitsgrads in Big Rumble Boxing: Creed Champions ist eine fehlende Balance zwischen den einzelnen Stufen zu spüren. Zwar ist eine deutliche Steigerung der KI-Fähigkeiten bei einem höheren Schwierigkeitsgrad zu erkennen, aber auch nur wenn ihr euch weit in der Story befindet. In den Anfangskämpfen machen sich die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen nicht bemerkbar. Hier hätte es aus meiner Sicht zwingend mehr Unterschiede geben müssen. Ausschließlich erkennbar war, dass die Gegner beim Schwierigkeitsgrad Profi widerstandsfähiger waren und öfters nach einem K.O. aufstehen konnten. Bei einem eigenen K.O. müsst ihr von der X-Taste des Dual Shock Controllers Gebrauch machen, bis ein grüner Kreis erscheint. Anfangs vertrat ich die Ansicht, dass es hier darum geht so schnell wie möglich zu versuchen, den Kreis grün zu färben. Nach mehreren Tagen fiel mir dann auf, dass es nicht darum geht, wie schnell die X-Taste gedrückt wird, sondern der Rythmus eine Rolle spielt. Drückt ihr in einem bestimmten Intervall immer wieder die Taste X steht euer Boxer viel schneller auf. Nach einem dritten K.O.-Schlag wird es deshalb schwer sich noch mal zu erholen und nach Ablauf der zehn Sekunden wieder aufzustehen. Neben dem Storymodus findet ihr euch immer wieder im Training wieder, wobei eure Leistung hier keinerlei Einfluss auf das weitere Geschehen in der Story einnimmt. Daneben habt ihr in Big Rumble Boxing: Creed Champions einen Trainingmodus, in dem ihr verschiedene Moves erlernen könnt. So lernt ihr beispielsweise, wie ihr gegnerische Angriffe blockieren oder kontern könnt. Hier hätte ich persönlich gewünscht, dass auch beleuchtet wird, wie spezielle Moves (Superschläge) ausgeführt werden können. Oftmals habe ich im Kampf per Zufall den Superschlag ausgeführt ohne zu wissen, welche Tasten eigentlichen diesen ausgelöst haben könnten. Big Rumble Boxing: Creed Champions – Wie im Film In Big Rumble Boxing: Creed Champions werden Rocky-Fans selbst ein Teil der Rocky-Filme. Die Atmosphäre des Spiels erinnert an die Filme: Wir hören die Zuschauer jubeln und schreien und dies passend zu den Aktionen im Ring. Es macht sich bemerkbar, dass die Entwickler hier durchaus ein Erlebnis schaffen wollen, dass wir die Rocky-Saga spielerisch so real erleben, wie es nur möglich ist. Besonders gut gefallen mir als eingefleischter Rocky-Fan die lizensierte Musik, die dem ganzen Spiel noch die bessere Note gibt. Ein Wehrmutstropfen für mich persönlich ist, dass die außenstehenden Personen keinen Einfluss auf das Spielgeschehen haben. So hätte ich gerne auch einen Kommentator oder Ringrichter erleben wollen, der die Kämpfer ansagt und auch zum Ende eines Kampfes den Sieger verkündet. Wohlgemerkt spiele ich hier auch gerne mal an den Handschlag zwischen Rocky und Ivan Drago an, den ich allzu gerne auch in Big Rumble Boxing: Creed Champions hätte gerne sehen wollen. https://www.youtube.com/watch?v=DgaQQH9kLRc ### Tales of Arise (PS4) Test Tales of Arise ist mal wohl ein Meisterwerk und genau was die Reihe nach 25 Jahren verdient. Bei dem neuesten Spiel aus der Tales of Reihe, hat sich Bandai Namco ordentlich was bei gedacht. Hier wurde viel verändert, grafisch ordentlich was draufgelegt und einfach mal rumprobiert. Schlussendlich ist dieses Spiel dabei entstanden und ich bin immer noch erstaunt, wie groß der Sprung zu den alten Teilen ist. Was euch hier erwartet und wie uns das Spiel im Detail gefällt, verraten wir euch im folgenden Test. Tales of Arise - Ein massiver Sprung Tales of Arise spielt in einer Welt, die zwischen der mittelalterlichen Welt von Dahna und der fortschrittlichen Welt von Rena geteilt ist. Vor drei Jahrhunderten überfielen und eroberten die Renaner Dahna, versklavten die Bevölkerung und teilten das Land in fünf isolierte Nationen auf, die jeweils von einem Lord regiert werden. Alle 10 Jahre oder weniger wird der nächste renanische Herrscher aus einem der fünf Lords gewählt, die sich untereinander um das Amt bewerben. Die Hauptfiguren sind Alphen, ein Dahnaner, der keine Erinnerungen an seine Vergangenheit hat und dessen Kopf von einer eisernen Maske bedeckt ist und Shionne Vymer Imeris Daymore, eine von Renan ausgestoßene Frau mit geheimnisvollen Kräften, die sich mit Alphen verbündet, um die Lords zu stürzen. Was es genau damit auf sich hat mit der Eisenmaske und Shionne, sagen wir euch an dieser Stelle aber nicht. Ihr sollt ja schließlich Spaß an der Geschichte haben. Davon aber abgesehen, hat das Spiel innerhalb von 25 Jahren ordentliche Fortschritte gemacht. War es dabei richtig, auf die Nintendo Switch zu verzichten und die Leistung von PS4 bzw. PS4 und der Xbox Series auszunutzen? So sehr ich die Nintendo Switch Liebe, war es das auf jeden Fall. Denn ohne lange zu zögern lässt sich einfach ein unglaublicher Sprung der Grafik sehen. Dabei bleibt es nicht, denn auch alles drumherum wurde ordentlich angepackt. Die Welt, die Kämpfe, die Atmosphäre, einfach alles wurde verschönert, detaillierter gestaltet oder umfangreicher gemacht. Zwar würde ich mir persönlich noch wünschen, dass es mehr Ausrüstungsteile gibt und diese alle zu sehen sind, aber in dem Fall bleibt es Wunschdenken. Das war ja auch schließlich nie das Augenmerkmal von Tales of. Tales of Arise - Dynamisches Gameplay Wie auch die Grafik und Umgebung ist auch das Kampfsystem ein kleines bisschen anders als sonst. Ich musste mich z. B. erstmal daran gewöhnen, dass die Standardsteuerung auf R1 für normale Angriffe gelegt ist, statt einem der altbekannten Knöpfe. Auch allgemein die Kämpfe fühlten sich in dieser neuen Welt weitaus flüssiger und angenehmer an. Angriffe kombiniert mit Fähigkeiten und Special-Attacks haben einfach ein erstaunlich gutes Gefühl wie noch nie in einem Tales of-Titel. Untermalt wird das Ganze dann noch mit einem stimmigen Voiceover in Englisch oder Japanisch, je nachdem was ihr präferiert. Ich habe beides ausprobiert und fand beides klasse vertont. Schlussendlich bin ich nur bei englisch geblieben, damit ich nebenbei auch ab und zu nur mal zuhören kann, statt ständig zu lesen. An dieser Stelle dürfte leider klar sein, dass es keine Deutsche-Version gibt. Das ist zwar schade für einige Fans, aber Kopf hoch, denn die beiden anderen Varianten sind wirklich gut. Doch allgemein hat Tales of Arise viel zu bieten, was es von den anderen Teilen absetzt. Die Sidequests machen in dieser ganzen Atmosphäre Spaß, ihr könnt angeln, euch vertraut mit euren Charakteren machen oder allgemein an euren Charakteren arbeiten. Alternativ könnt ihr die Eulen suchen, die überall auf der Karte kosmetische Gegenstände wie Engelsflügel und andere Dinge für euch bereithalten! Durchaus hat Tales of Arise unglaublich viel zu bieten und präsentiert das auf einer unglaublich schönen weise. Aber an der Stelle sei den Langzeit Fans gesagt, dass das Spiel nicht mehr ganz so ist, wie wir es aus Tales of Symphonia oder Tales of Vesperia kennen. Tales of Arise hat sich stark weiterentwickelt zu etwas komplett neuem. Es ist einfach ein eigenes Erlebnis für sich. Probiert es daher einfach mal als Demo aus! https://www.youtube.com/watch?v=2g3XPcVSX_A ### Deathloop (PS5) Test Das First-Action-Rollenspiel Deathloop steht in den Startlöchern und erscheint am 14. September exklusiv für die Playstation 5. In unserem Test stürzen wir uns in das Abenteuer des Protagonisten Colt, der wie der Spielname andeutet sich in einer (Todes)-Zeitschleife befindet. Auf der Insel Blackreef, die in der Vergangenheit als Armeebasis fungierte in der fragwürdige Forschungen stattfanden, geht es um das nackte Überleben. Mit diesen Gedanken begann ich meine Erfahrungen in Deathloop über mehrere Tage zu sammeln. Mehr dazu erfahrt ihr in den folgenden Zeilen. Deathloop – Eine Insel voller Erinnerungen und Vergessenheit Wir möchten nicht zu viel verraten und euch trotzdem einen Einblick in die Geschichte von Deathloop geben. Unser Protagonist hört auf den Namen Colt und findet sich mit einem oder mehr Promille zu viel auf der Insel Blackreef. Die Insel ist in vier Bezirke (Komplex, Umpdaam, Karl's Bay und Fristad-Felsen) aufgeteilt und diente ehemals als Stützpunkt für die Armee, die fragwürdige Experimente durchführte. Zeit zum Ausnüchtern hat er nicht, denn am Strand von Blackreef erwacht, stellt er fest in einer Zeitschleife gefangen zu sein. An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich aus der emotionalen Perspektive hier schon zu Beginn eine Parallele zum Filmmeisterwerk Inception sehe. Das Ziel vor Augen: Das Durchbrechen der Zeitschleife und der Weg in die Freiheit, der Preis hierfür sind acht Menschenleben, die vor Mitternacht von euch ausgelöscht werden müssen. Andererseits sehnen die Visionäre der Insel sich nach dem ewigen Leben und wollen um jeden Preis das Vorhaben von Colt verhindern. Damit Colt seine Freiheit wieder erlangt, muss er Hinweise auf der Insel sammeln und Ausschau halten, zu welcher Zeit und an welchem Ort (Bezirk) sich die acht Visionäre befinden und sie eliminieren. Er muss sich in jeder Tageszeit um die Tötung eines Ziels/eines Visionärs kümmern. Die acht Visionäre befinden sich nämlich auch in vier verschiedenen Bezirken. Stirbt Colt endgültig, so setzt die Zeitschleife ein und er findet sich wieder in seiner Basis (Colt's Tunnel), die dann an die nächste Tageszeit anknüpft. Dabei bleiben alle Erinnerungen von Colt erhalten. Somit lernt ihr mit jedem Loop die Spielwelt von Deathloop näher kennen. Von morgens bis abends (in insgesamt vier Abschnitten: morgens, mittags, nachmittags und abends) habt ihr die Möglichkeit eure Freiheit wieder zu erlangen. Die vier Bezirke von Blackreef verändern sich dynamisch und nehmen zu jeder Tageszeit unterschiedliche Formen an, sodass sich auch die Spielweise daran anpassen muss. Falls ihr mit Colt bestimmte Hinweise am Morgen verpasst habt, könnt ihr dorthin zurück. Hierzu verlasst ihr entweder die aktuelle Karte eines Bezirks, in dem ihr Colt's Tunnel betretet und die Uhrzeit auf eure Wunsch-Tageszeit verstellt. In einem Satz zusammengefasst: In Deathloop könnt ihr jeden Bezirk (jede Karte) zu jeder Tageszeit erkunden und die Entscheidung liegt allein bei euch. Wohlgemerkt steht ihr nicht unter Zeitdruck und könnt nach Hinweisen suchen und bei der Bekämpfung von Feinden das Schleichkonzept anwenden. Dadurch lernt ihr nicht nur den Protagonisten Colt näher kennen, sondern erfahrt auch mehr über die Insel Blackreef und Zeitschleifen. In Deathloop kann also der Tod ein geeignetes Werkzeug dafür sein, den Fortschritt beim eigenen Lernprozess zu beschleunigen. Deathloop – Ein Spielkonzept der neuen Generation In Deathloop besitzt ihr als Spieler eine große Entscheidungsfreiheit, denn nur ihr allein entscheidet, wie die Geschichte vonstattengeht. Das Spiel legt euch weder Handschellen an noch gibt es euch einen Weg vor, wie ihr das „Rätsel“ zu lösen habt. Auf diese Weise gestaltet sich Deathloop für jeden von uns individuell: Verschiedene Entscheidungen werden getroffen und verschiedene Hinweise werden entdeckt. Einige Spieler sammeln Hinweise, erfahren so mehr über Colt und die Insel Blackreef und gelangen so zu den acht Visionären, andere wiederum schaffen sich den Weg in die Freiheit, in dem sie alles kurz und klein schießen. Viele Wege führen zum Erfolg in Deathloop und das imponiert mir als Spieler ganz besonders. Jeder macht eigene Erfahrungen und gestaltet Deathloop zu seinem eigenen Spiel. Unterschiedliche Entscheidungen entstehen dadurch, dass jeder von uns auf einer individuellen Art und Weise aus Fehlern der Vergangenheit lernt und mit dem gewonnenen Wissen versucht Zusammenhänge zu erkennen, um Ziele zu erreichen. Selbstverständlich gibt uns Deathloop grundsätzliche Hinweise, aber die Art und Weise, wie wir diese Hinweise dazu nutzen, um das Ziel zu erreichen, obliegt uns allein. Nähere Details wollen wir an dieser Stelle nicht verraten. Eine Atmosphäre auf Basis der sechziger Jahre bei gleichzeitigem Spagat zu unserer Zukunft, dies ist das, was die Spielumgebung widerspiegelt. Vor allen Dingen sind es die offenen Fragen und Rätsel, die für einen Motivationsschub sorgen. Schließlich wollen wir als Spieler mehr über die Insel Blackreef und Colt erfahren. Überall lauern die Schergen der Visionäre: Auf den Dächern patrouillieren sie in der Nacht und nutzen Kameras zur Entdeckung von Feinden. Am Morgen sind wiederum bestimmte Wege nicht passierbar, die ihr jedoch am Nachmittag problemlos nutzen könnt. Die Vorbereitung bei der Ausrüstung kann Colt vorab schon helfen, sich gegen die große Anzahl an Gegneraufkommen durchzusetzen. Colt selbst besitzt zum Beispiel ein selbst geschaffenes Werkzeug namens „Hackamajig“, der wie der Name schon verrät in der Lage ist Schlösser von Türen zu hacken. Sofern ihr in der Lage seid euch an die Schergen und Visionäre anzuschleichen, ohne entdeckt zu werden, dann eignet sich die Machete von Colt hervorragend, um diese lautlos zu eliminieren. Neben Maschinenpistolen kann Colt auch mit Sprengsätzen umgehen. Die Strelak Sapper Charge ist ein Sprengsatz mit drei verschiedenen Modi: Ihr könnt sie beispielsweise als Annäherungsmine verwenden oder ihr nutzt den Laser-Stolperdraht, um passierende Gegner lautlos auszuschalten und weiterhin unentdeckt zu bleiben. Deathloop – Top-Fortschrittssystem setzt neue Motivationsmaßstäbe Interessant ist, dass ihr zum Ende einer Schleife oder durch den "endgültigen" Tod von Colt nicht nur das Wissen behaltet, sondern auch weitestgehend euer Waffenarsenal. Hierzu haben die Entwickler eine spezielle Energie ins Spiel eingebaut, die es Colt ermöglicht bestimmte Objekte und Waffen langfristig behalten zu können. Bis zu zweimal innerhalb eines Loop kann Colt wieder außerhalb der Gefahrenzone wieder einsteigen. Beim dritten Mal startet ihr mit gleichbleibenden Ziel so wie bereits allen gemachten Entdeckungen zu einer anderen Tageszeit. So bleibt der Spielfluss permanent erhalten und Frustrationen durch das Verlieren von materiellen Gütern oder Fortschritten wird verhindert. Ihr könnt aber auch wie bereits erwähnt die Tageszeit manuell verändern. Über das Spielmenü (Aufruf über das Touchpad) könnt ihr zu den Missionsdetails navigieren, die euch einen Überblick über eure aktuellen Ziele in dem jeweiligen Bezirk ermöglichen. In den Visionär-Hinweisen hingegen verfolgt ihr den Fortschritt von Colt auf dem Weg die Zeitschleife zu durchbrechen und welche Arbeit ihr bereits bis hierhin geleistet habt. Jeder der neue Hinweis, der unter den Missionsdetails erscheint, wird hier aufgeführt und als eine Art Missionspfad dargestellt. Ebenfalls zeigt euch das Spielmenü jede noch so kleine Entdeckung (aufgelistet nach den vier Bezirken und der jeweiligen Tageszeit): Notizen, Kassettenabschriften etc. Auf diese Weise bleibt jede noch so kleine Erinnerung aufrecht und es stehen euch stets alle Informationen zur Verfügung. Neben dem Lernprozess, der in Deathloop eine übergeordnete Rolle einnimmt, so gestaltet sich auch der Prozess der Aufrüstung dynamisch. Denn mit mehreren Spielstunden und erfolgreicher Tötung von Visionären kommt ihr an die Tafeln ran, die sie mit sich führen und die alle verschiedene Fähigkeiten bieten. Habt ihr eine dieser Tafeln im Besitz, verursacht ihr beispielsweise für eine bestimmte Zeit größeren Schaden im Nahkampf oder seid in der Lage mehrere Gegner miteinander zu verketten. Beachtet jedoch, dass ihr euch maximal mit bis zu zwei Tafeln ausrüsten könnt. Die Entscheidung liegt hier wieder nur bei euch. In Deathloop könnt ihr nicht nur eure Waffen stetig verbessern, sondern auch Colt mit neuen Fähigkeiten ausstatten. Um eine Verbesserung von bestehenden Fähigkeiten zu ermöglichen oder gar neue Fähigkeiten zu erlernen, müsst ihr übernatürliche Artefakte in der Spielwelt einsammeln. Zu Waffenverbesserungen zählen unter anderem: Erhöhter Waffenschaden bei den Gegnern, Erhöhte Magazingrößen oder ein reduzierter-Rückstoß beim Schießen. Colt hingegen kann Fähigkeiten, wie zum Beispiel den Doppelsprung erlernen oder Geschütztürme schneller hacken. Hierzu müsst ihr die zuvor angesprochenen Platten von den getöteten Visionären einsammeln. Deathloop – Alle Möglichkeiten stehen Dir offen In Deathloop stehen wie bereits erwähnt viele Möglichkeiten offen, um die Ziele zu erreichen. In einem Punkt können wir als Spieler nur geringfügigen Einfluss nehmen und das ist die Lebensenergie von Colt. Er bleibt gleichmäßig verwundbar und wir können nur durch das Einsammeln von Heilmitteln, die querbeet in der Spielwelt verteilt sind, eine kurzzeitige Auffrischung realisieren. Im Kampf helfen diese jedoch nicht weiter, da wenige Treffer schon ausreichen, um Colts-Leben ein "Ende" zu bereiten. Der Tod lauert an jeder Ecke und so ist es nicht verwunderlich, dass ein übermütiges Einsteigen nicht wirklich die intelligenteste Option ist um in Deathloop erfolgreich zu sein. Überdies gibt es in Deathloop auch gar keinen auswählbaren Schwierigkeitsgrad oder eine Anzeige hierfür. Vielmehr setzen die Entwickler auf ein ausgewogenes Spielsystem, in der sich der Grad der Schwierigkeit dynamisch verändert. Zumindest habe ich im Rahmen des mehrtägigen Tests diese Erfahrung machen müssen. Alles in allem ist Deathloop nicht schwierig zu spielen, erfordert aber ein gewisses Maß an Geduld und Eigeninitiative. Die Option mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und umzingelte Feinde mit der Maschinenpistole auszuschalten ist möglich, führt aber in vielen Fällen zum sicheren Tod und einen weiteren Loop. Deathloop offenbarte im Test eine schwächelnde KI, die in bestimmte Situationen nicht in der Lage war, Colt anzugreifen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn wir eine gewisse Entfernung zu den Gegnern besitzen und wir uns nicht im unmittelbaren Sichtfeld bewegen. Ist Colt jedoch von Feinden umzingelt agiert die KI entschlossener und kann uns herausfordern. Die Charaktere im Spiel interagieren mit Colt und sorgen für eine Zuspitzung der Gewalt. Hier macht sich die toll besetzte deutsche Synchronisation bemerkbar, die gemeinsam mit der verwendeten Musik zu einer actionreichen Spielatmosphäre führt. Lobenswert ist vor allem, dass wir neben der ganzen Action und der Schleichkonzepte auch eine große Portion von humorvollen Dialogen dargeboten bekommen. Immer wieder erhalten wir Hintergrundinformationen durch die über das Funkgerät ausgetragenen Wortgefechte zwischen Colt und Juliana, die das ein oder andere Mal für Gelächter bei uns gesorgt haben. Diesen Aspekt haben die Entwickler gekonnt eingesetzt und setzten damit im Vergleich zu herkömmlichen Action-Spielen humorvolle Sprüche ein, die für das gewisse Etwas sorgen. Untermalt wird die rasante Action in den Gefechten mit Musik, die ich im Bereich von elektronischen Rock einordnen würde. Im Inventar von Colt könnt ihr zwischen Visionär-Hinweisen, Entdeckungen und Dokumenten wechseln. https://www.youtube.com/watch?v=FxgwIP4Cqpc ### The Medium (PS5) Test Im Test beweist The Medium, dass es gerade auf der PS5 durch die coole Einbindung des Controllers die beste Spielerfahrung bietet. Doch was kann die Umsetzung fürs Sonys Konsole sonst noch? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Marianne, die Protagonistin des Spiels, ist ein Medium und kann somit in mehrere Realitäten gleichzeitig eintauchen. The Medium handelt von einem Massaker im Nowa-Resort. Es gilt einem mysteriösen Anruf nachzukommen, der sie in das Ressort führt. Durch ihre besondere Fähigkeit ist sie die beste Person, um das Geheimnis zu lüften. Der Clou ist, dass das Spiel sehr häufig in einem Splitscreen-Modus agiert, bei dem ihr zeitgleich in beiden Welten unterwegs seid. Nicht nur spielerisch ist das ein Mehrgewinn, sondern auch erzählerisch. Inwiefern wollen wir aber eurem Entdeckergeist überlassen, da wir sonst zu schnell zu viel spoilern würden. Die Geschichte des Spiels gehört mitunter zu den Highlights. Sie ist spannend und interessant zugleich. Zwar werden hier und da gewisse Horror-Klischees bedient, diese stören das Gesamterlebnis allerdings nicht. The Medium – Spielerische Neuheiten dank PS5-Drücker? Spielerisch gibt es außerhalb des PS5 Controllers keine Neuheiten in The Medium. Stattdessen lauft ihr ohne jegliche Waffen durch das Spiel. Es gilt mithilfe eines Geisterschilds, einer Geisterwelle und Taschenlampe Gefahren von sich zu wenden. Ersteres setzt ihr gegen die Monster ein, zweiteres gegen die mysteriöse Energie und die Lampe kommt immer dann zum Einsatz, wenn ihr nach Hinweisen sucht oder seltsame Geschöpfe auf Distanz halten müsst. Und die beiden zuerst genannten Möglichkeiten sind auch die, die der DualSense sich zu Eigen macht. Beim Geisterschild könnt ihr den Crash mit Insekten regelrecht spüren. Ebenfalls grandios: Wenn ihr die Luft anhalten müsst, lässt euch das haptische Feedback des DualSense wissen, wann Marianne die Luft ausgeht. Bei der Geisterwelle hingegen kommen die adaptiven Trigger des Controllers zum Einsatz. Zu Beginn ist der Widerstand noch recht hoch, fällt bei fortwährender Nutzung jedoch schnell ab. Auch die Lautsprecher des DualSense finden eine Anwendung in The Medium. Schneidet ihr Dinge mit dem Bolzenschneider, so ertönt der Sound dessen aus dem Controller. Aktiviert ihr zudem die alternative Eingabe, dürft ihr den Gyrosensor des DualSense in ausgewählten Abschnitten verwenden. Auch das Touchpad kommt bei dieser Einstellung zum Einsatz, wenngleich beide Funktionen nur nette Dreingaben sind und keinen spielerischen Mehrwert bieten. Optisch und akustisch gibt es keine Änderungen, wenngleich The Medium die Fähigkeiten von 3D Audio unterstützt. Da uns allerdings kein Headset vorliegt, das dieses Feature verwendet, konnten wir die Qualität nicht prüfen.   https://www.youtube.com/watch?v=ve5QM0d9fP4 ### WRC 10 (PS5) Test WRC 10 setzt den Fokus im Vergleich zu seinem Vorgänger auf die Rallye-Historie. Hierdurch sollen vor allem langjährige Fans der Rennspiel-Reihe in den Bann gezogen werden. Gerade weil mit WRC 9 die Entwickler von KT Racing und Kylotonn keine bahnbrechende Revolution eingeleitet haben, war es umso spannender zu sehen, welche Figur WRC 10 auf den Next Gen Konsolen abgibt. Welche Neuheiten WRC 10 bietet und mit welchen legendären Fahrzeugen ihr fahren könnt, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. WRC 10 – Umfassendes Lizenzpaket zur neuen Saison WRC 10 läutet mit dem Release die Halbzeit in der World Rally Championship 2021 ein. Als offizielles Rennspiel der World Rally Championship 2021 präsentieren euch BigBen Interactive und Nacon die insgesamt 52 offiziellen Teams aus der WRC, WRC 2, WRC 3 sowie die Junior WRC auf dem Silbertablett. Hinzu kommen die in dieser Saison neuen Rallye-Strecken in Spanien, Belgien, Kroatien und Estland. Neben sechs historischen Rallyes sind in WRC 10 bis zu 20 legendäre Rallye-Fahrzeuge verfügbar mit denen ihr Wertungsprüfungen oder historische Strecken (in Griechenland, Italien und Neuseeland) befahren könnt. Zu euren Karren sind auch die passenden Fahrer und Co-Piloten mit von der Partie, die euch stets Auskunft über den Streckenverlauf geben. Mit der Feier zum 50-jährigen Jubiläum der FIA World Rally Championship möchten die Entwickler mit dem zehnten Teil der Rennspielserie, den Spielern die Möglichkeit bieten historische Rallye-Ereignisse mit den jeweiligen Strecken in aus den letzten 50 Jahren nachzuspielen. Beginnend mit dem Jahr 1973 und der historischen Strecke Acropolis spielt ihr euch in der Spielmodi "WRC History Mode" nach und nach die vier Rallye-Kategorien frei und seid Teil der Geschichte dieses Sports. Hier werden Rallye-Fans wohl sehr begeistert sein, wenn sie Fahrzeugklassiker wie den Subaru Impreza zu Gesicht bekommen. Gepaart mit Informationen und mit Bildern zu den Ereignissen beschmückt schafft WRC 10 einen tiefgründigen Einblick in die Geschichte der Weltmeisterschaften, der Etappensiege und Errungenschaften der einzelnen Teams. Bis zu 20 Events könnt ihr hier nachspielen. Die Entwickler kündigen in diesem Bereich Erweiterungspakete an und setzen darauf weitere historische Rallye-Ereignisse hinzuzufügen. Unter anderem soll die deutsche Strecke "Panzerplatte" im rheinland-pfälzischen Baumholder angekündigt. WRC 10 – Rundum Sorglospaket? Die Karriere von WRC 9 war in weiten Teilen unverändert. Als Neuling arbeiteten wir uns sukzessive bis zu den besten Teams der Welt in der WRC hoch. Diesmal steht uns mit WRC 10 ein umfangreicherer Karrieremodus zur Verfügung, in dem kaufmännische Aspekte in den Vordergrund rücken und unsere Bereitschaft verlangen. Der Karrieremodus beginnt in WRC 10 mit der Möglichkeit erstmals einen eigenen Rennstall zu gründen oder aber in der Rennklasse Junior WRC zu starten. Andererseits liegt es an euch, ob ihr euch schon in höheren Rallye-Klassen einordnen wollt. Eine Prüfung reicht aus, um zu beweisen, dass ihr das Zeug für die WRC 3 habt und die Junior WRC nicht als Sprungbrett benötigt. Neben dem fahrerischen Können verlangt das Spiel, dass ihr euch um das eigene Personal, die Finanzen und mehr kümmert. Ihr habt das Zepter in der Hand, leitet den Rennstall und trägt die Verantwortung für euer Personal. Seid ihr in diesem Bereich erfahren kann ich mir vorstellen, wie ihr durch die verschiedenen Menüpunkte flitzt und gekonnt in die Entwicklung neuer Bauteile investiert, Verbesserungen im Bereich der Forschung oder dem Entwicklungsbäumen freischaltet oder einfach nur eure Fahrzeuge verbessert. Bei Neulingen in dieser Modi kann es aber schon mal vorkommen, dass sie ihre Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlen. Außerdem lässt sich im Livery Editor die Farbe eures Fahrzeugs verändern oder mit Stickern bzw. lizensierten Marken beschmücken. Die Finanzen können vor allem dann eine Rolle spielen, wenn ihr nicht der sicherste Fahrer seid. Wenn euer Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen wird, kostet die Reparatur viel Geld, was im Worst Case nicht nur eure Motivation trübt, sondern auch die eures Personals. Die schlechte Moral nimmt Einfluss auf den weiteren Karriereverlauf. Eure Mitarbeiter arbeiten nicht effektiv und können unter Umständen sogar ihre Kündigung einreichen. Diese neuen Herausforderungen abseits der Rennstrecke vergrößern das schon ohnehin ein große Aufgabenspektrum und sorgen für ein abwechslungsreicheres und vor allem tiefgründigeres Spielgeschehen. Ist der Management-Kram zu anspruchsvoll oder aufwendig könnt ihr euer Können im Saison-Modus unter Beweis stellen. Dieser beschränkt sich auf die Rennen selbst und lässt die Manager außen vor. Dieser Modus ist abgespeckter und enthält nicht im Ansatz die Komplexität der echten Karriere. Neben den Management- und kaufmännischen Aspekten fehlen euch hier unter anderem eigene Meisterschaften oder Kalender-Funktionen. WRC 10 – Bahnbrechende Simulation ohne passenden Einstieg Bei der Fahrphysik gibt es in WRC 10 keine deutlich erkennbaren Fortschritte. Das ist aber keine Kritik, sondern vielmehr ein Qualitätsmerkmal. Seit mehreren Jahren steht die Rennspielreihe für eine realitätsnahe Simulation des Rallye-Sports und als simulationsartiger Titel, hat es schon in vergangenen Jahren für Begeisterung gesorgt. Für mich als Gelegenheitsspieler stellt das Fahren und die Kontrolle meines Fahrzeugs als große Herausforderung dar. Die Boliden neigen dazu auf den unbeständigen Unterböden stark auszuschlagen. Hier muss kräftig gegengelenkt werden. Ist WRC 10 für euch der Einstieg in die Spielreihe, dann kann die Fahrzeugführung das ein oder andere Mal für Frustration sorgen. Deshalb empfehle ich euch wie auch schon beim Vorgänger ich den Einsatz eines Force Feedback Lenkrads. Die Steuerung über den Controller ist aus meiner Sicht aufgrund der übersensiblen Steuerung für den Einstieg nicht zu empfehlen. Eine kleine Hilfe kann ABS oder die bewährte Traktionskontrolle sein. Dennoch gebe ich zu, dass ich ein Renen aus meinem Ärger heraus mehrmals neugestartet habe. Leider stehen keine Einführungsrennen oder koordinierte Tutorial zur Verfügung, die den Einstieg für Neulinge erleichtern würden. Hier sehe ich großes Entwicklungspotenzial, um Casual Gamer anzuziehen. Eine bahnbrechende Neuerung in WRC 10 ist der Lackierungs-Editor. Erstmals habt ihr die Möglichkeit eure Rennwagen nach eurem Belieben zu gestalten. Lassen wir die Vorbesteller-Boni außen vor stehen Euch bis zu 30 Fahrzeuge zur Auswahl, deren Motorhaube oder Karosserie ihr aufrüsten und verzieren könnt. Die Entwickler geben euch die individuelle Gestaltungseinheit, sodass ihr jegliche Formen, Farbverläufe und Aufkleber (Sticker) verwenden dürft. Viele dieser Sticke müsst ihr euch durch Erreichen von Meilensteinen erspielen. Eine Extramotivation um den Einblick in die verschiedenen Spielmodi von WRC 10 zu wagen und die notwendigen Ziele abzuschließen. Daneben könnt ihr eure Statistiken stets im Auge behalten und euch entspannt zurücklehnen. Besonders die detaillierte Aufbereitung der Statistiken macht einen guten Eindruck, wenn ihr schon immer wissen wolltet, welche Entfernungen ihr bisher zurückgelegt habt. WRC 10 - Solider Mehrspieler-Modus und eine ebensolche Technikcheck Der Mehrspieler-Modus von WRC 10 orientiert sich ebenfalls an seinem Vorgänger. In sowohl öffentlichen wie auch privaten Lobbys könnt ihr mit bis zu sieben weiteren Spielern zocken. Auf der Piste selbst seht ihr allerdings nur deren Geister. Das ist weniger tragisch, denn die Strecken selbst sind viel zu eng, um dort richtige Überholmanöver durchzuführen. Zudem könnt ihr asynchrone Wettbewerbe ins Leben rufen, partizipiert in täglichen/wöchentlichen Herausforderungen oder spielt richtige Duelle auf sogenannten Super Special Stages, wo zwei Spieler örtlich versetzt um den Sieg fahren. Darüber hinaus könnt ihr Clubs mit unendlich vielen Spielern eröffnen. Diese erlauben es euch nunmehr, Konditionen frei zu bestimmen, ein Eventkalender zu erstellen und vieles mehr. Insgesamt dürft ihr Events mit bis zu 120 Etappen ausrufen und zwischen 19 Umgebungen auswählen. Wetter, Tageszeit, Wagenklassen und so weiter und so fort gehören zum Repertoire an Regelwerken, die euch zur Verfügung stehen. Im Online-Modus könnt ihr zu dem im Splitscreen mit einem Freund um die Bestzeit spielen oder euch gemeinsam einem neuen Club anschließen. Als Mitglied eines Klubs habt ihr das Meisterschaftsziel vor Augen, welches sich durch das Abschließen von erfolgreichen Wertungsprüfungen erreichen lässt. Für Abwechslung sorgt in WRC 10 der Beifahrer-Modus, bei dem ich es mir nach den täglichen Rennspektakeln gemütlich machen wollte. WRC 10  hat mir jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn so gemütlich es auch als Beifahrer sein kann, so trägt ihr ebenso euren Teil bei der Wertungsprüfung bei. Eure Kurvenansagen entscheiden nämlich, ob euer Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug beibehalten kann. Der Beifahrer-Modus ist ein humorvoller Zusatz in WRC 10. WRC 10 – Ein ausgereifter Next Gen Titel? Wie eingangs erwähnt lassen die Neuerungen im Bereich der Fahrphysik zu wünschen übrig. Auch wenn in Puncto Gameplay WRC 10 wie auch seine Vorgänger kaum Defizite vorweist, so habe ich mir als Next Gen Titel auf der Playstation 5 einen größeren Grafiksprung gewünscht. Bereits die Playstation 5-Version von WRC 9 fühlte sich angestaubt an und die in die Jahre gekommene Engine war bei jeder Rennstrecke spürbar. Auch wenn die Rennspielsimulation sich auf der Playstation 5 detaillierter präsentiert (im Vergleich zur Playstation 4 Pro) wirft die kaum verbesserte Grafik auf den Next Gen-Konsolen viele Fragen auf. https://www.youtube.com/watch?v=hKDh3RyVahk ### Sniper Ghost Warrior Contracts 2 (PS5) Test Im Test beweist Sniper Ghost Warrior Contracts 2, dass es ein würdiger Nachfolger ist, aber leider unter denselben Krankheiten wie sein Vorgänger leidet. Während es spielerisch kaum etwas zu Beanstanden gibt, trüben Bugs das Spielerlebnis. Worum es im zweiten Teil geht und was uns besonders gefallen bzw. nicht gefallen hat, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Die Storyline von Sniper Ghost Warrior Contracts 2 ist, genau wie beim Vorgänger, alles andere als revolutionär. Wir befinden uns in Kuamar, also irgendwo zwischen Syrien und dem Libanon. Ein grauenvoller Diktator regiert seit nunmehr 20 Jahren und das einst halbwegs friedliche Gebiet ist kurz vor dem Ausbruch eines Krieges, denn der skrupellose Diktator wurde ermordet. Seine nun verwitwete Frau ist auf Rache aus und plant einen grausamen Angriff auf eine benachbarte Region. In der Rolle des Raven gilt es nun der Sache ein Ende zu bereiten. Sniper Ghost Warrior Contracts 2 – Nur mit der Ruhe Spielerisch gibt es keine allzu großen Neuheiten im Vergleich zum Vorgänger. Die Maps des Spiels sind nach wie vor sehr groß gehalten und erlauben es euch, eine eigene Herangehensweise zu wählen. Die Sandbox‘sche Herangehensweise dürfte vor allem jenen gefallen, die sich austoben möchten. Ist der Rambo-Stil grundsätzlich möglich? Ja. Manche Challenges im Spiel erfordern dies sogar, was zunächst befremdlich wirkt, das Spielerlebnis ein wenig „spicy“ macht. Denn eigentlich seid ihr ja Sniper und kein Rambo. Tatsächlich aber funktioniert Sniper Ghost Warrior Contracts 2 natürlich am besten, wenn ihr euch Zeit lasst und nicht nur die Location gründlich abcheckt, sondern auch die Ziele sowie deren Bewegungsmuster abpasst. Neu im zweiten Contracts-Ableger sind die Long Range-Missionen, bei denen ihr mehr als 1km an Entfernung mit euren Schüssen zurücklegt. Dass dies natürlich seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich bringt, ist offensichtlich. Sniper Ghost Warrior Contracts 2 versteht sich nämlich als Mix aus Simulation und Arcade. So gilt es nämlich nicht nur die Windrichtung, sondern auch etwa den Bullet drop. Das Interface des Spiels macht es euch allerdings recht einfach herauszufinden, wohin ihr euer Fadenkreuz richten müsst, um einen Gegner zu erwischen. So kommen nicht nur Anfänger, sondern auch geübte Sniper in den Genuss. Gekrönt werden besonders coole Abschüsse durch eine Slowmo, dessen Brutalität nur von wenigen Spielern (etwa Sniper Elite) getoppt wird. Zwischen den Missionen ist es einmal mehr möglich, euer Arsenal auszubauen. Forschungen erlauben es euch, eine Drohne zu verwenden sowie zu verbessern. Ihr ersteht neue Visiere oder holt euch unterschiedliche Arten von Kugeln. Die Mischung machts, denn neben der Standard-Gattung an Sniper-Patronen gibt es auch besonders durchschlagsfähige, die gepanzerte Feinde im Handumdrehen ausschalten. Nett: Mit dem Loadout passt ihr das Spiel ganz an euren Spielstil an. Sniper Ghost Warrior Contracts 2 – Technisch okay, aber voller Bugs Optisch macht Sniper Ghost Warrior Contracts 2 einen ganz ordentlichen Eindruck, kann aber im Vergleich zur Konkurrenz auf den Next Gen Konsolen nicht herausstechen. Auf der Playstation 5 stehen euch drei verschiedene Auswahlmöglichkeiten bei den Grafikeinstellungen zur Verfügung. Die Performance-Modi bietet eine 2k-Auflösung mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Andererseits könnt ihr euch auch für eine 4k-Auflösung mit maximal 30 Bildern pro Sekunden entscheiden. Zu empfehlen ist der Performance-Modus, da hier eine größtmögliche Kontrolle vorliegt und ihr schneller auf gegnerische Angriffe reagieren könnt. Lobenswert ist, dass die Entwickler beide Optionen ermöglichen, sodass beide Parteien von Spielern individuell ihr Spielerlebnis bestimmen können. Wennn wir über den Performance-Modus sprechen, dann muss auch das Stichwort Fidelity FX Super Resolution fallen. Zum ersten Mal überhaupt findet diese Technik auf der Playstation 5 ihre Anwendung. Auf diese Weise lässt sich zwischen höhere Bildrate und höhere Auflösung/ oder noch höhere Bildrate und niedrigere Auflösung oder eine Mischung von beiden Voreinstellungen entscheiden. Weiterhin wird die Power der SSD der Playstation 5 genutzt, sodass ihr euch auf kurze Ladezeiten einstellen könnt. Innerhalb von wenigen Sekunden befindet ihr euch vom Spielmenü in einer Mission. Das Dilemma fängt allerdings bei den Bugs an. In keinem der Areale lief alles glatt. Mal sind Türen nicht aufgegangen, sodass zusätzliche Ziele bis zum Neustart der gesamten Mission verschlossen blieben. Das hat letztlich auch zur Abwertung um einen Punkt in der Endnote geführt. Zudem stört, dass es keine Quicksaves gibt und Rücksetzpunkte mitunter wahnsinnig schlecht/ungünstig gesetzt sind. Die Sprecher des Spiels sind, wie auch schon in Teil 1, nicht sonderlich gut. Die Dialoge langweilig und der Sound eher schwach. Immerhin: Die Soundeffekte sowie die Wucht eures Snipers haben die Entwickler dafür umso besser eingefangen! Die Gegner-KI reicht von hyper-alarmiert bis zu dumm wie zehn Meter Feldweg. Einen echten Mittelweg scheint man bisher nicht gefunden zu haben. Die Playstation 5-Version von Sniper Ghost Warriors Contracts 2 ist gleichzusetzen mit der Elite Edition, sodass ihr auch die bereits veröffentlichten DLCs (Armbrust und Butcher's Banquet) erwirbt. Damit können Scharfschützen-Liebhaber unter euch noch weitere Spielstunden mit Sniper Ghost Warriors Contracts 2 verbringen.     https://www.youtube.com/watch?v=-kiZBSp87Qw ### Aliens Fireteam Elite (PS5) Test Im Test beweist Aliens Fireteam Elite, dass es zwar Spaß machen kann, dieser aber leider von sehr kurzer Dauer ist. Dabei ist der Beginn des Spiels doch so vielversprechend und die Auseinandersetzungen mit den Xenomorph wirken ordentlich. Was also ist schiefgelaufen? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Fans von Aliens kommen tatsächlich sogar auf ihre Kosten. Aliens Fireteam Elite schafft es nämlich an vielen Ecken und Enden Verbindungen zur Reihe herzustellen. Das fängt damit an, dass ihr ein Notsignal von der Raffinerie Katanga erhaltet, auf der Xenomorph ihr Unwesen treiben. Daneben müsst ihr die allseits feindlichen Androiden der Weyland-Yutani Corp unschädlich machen und die Menschheit vor dem Untergang bewahren. Klingt erst einmal langweilig für Außenstehende, doch Alienfans kommen auf ihre Kosten. Aliens Fireteam Elite – Nach Sechs Stunden ist der Spaß vorbei Die Endeavor dient in Aliens Fireteam Elite als Hub, wo ihr Missionen annehmt, eure Ausrüstung verbessert/kauft und nach Mitspielern sucht. Absolvierte Missionen bescheren euch dabei ganz regulär Credits, Ruf und Erfahrungspunkte. Mit ersteren kauft ihr neue Wummen sowie deren Modifikationen. Ruf hingegen ist an sich nutzlos, weil es nur Emojis und kosmetischen Kram freischaltet. Immerhin: Es gibt keine Mikrotransaktionen. Und die Erfahrungspunkte dienen dazu, weitere Slots für euren Charakter freizuschalten. Zudem verbessert ihr so das Level eurer Knarre, damit diese noch mächtiger wird. Die Missionen selbst sind aber gradlinig, langweilig und immer gleich. Gelangt von A nach B und ballert alles um, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Anspruch? Fehlanzeige. Story? Nur in Textpassagen. Auf Zwischensequenzen haben die Entwickler gleich ganz verzichtet. Spielerisch orientiert sich Aliens Fireteam Elite an Titeln wie Gears of War oder Outriders. Die Waffen fühlen sich gut an und lassen deren Wucht gut spüren. Die Auseinandersetzungen mit den Xenomorph sind gelungen, zumal sie euch zahlenmäßig stets überlegen sind und somit eine gewisse Bedrohung präsent ist. Gegen die Androiden gilt es hingegen immer in Deckung zu gehen, woraus die Gears-of-War-Anleihen bestehen. Das Problem ist allerdings, dass ihr andauernd durch kahle, langweilige und immer gleiche Korridore lauft. Von Abwechslung ist hier nicht viel zu erleben. Zudem gibt es gerade einmal genug Missionen, um euch sechs Stunden zu beschäftigen. Je besser ihr als Team zusammenarbeitet, desto schneller kann der Spaß vorbei sein. Solltet ihr keine menschlichen Mitspieler finden für das Dreierteam, hilft eine ordentliche KI aus. Nach den Hauptmissionen schaltet ihr lediglich einen Hardmode sowie Hordemodus frei. Zwar gibt es noch sogenannte Herausforderungskarten, diese aber sind sehr selten und bieten keine spielerischen Neuheiten. Aliens Fireteam Elite – Fünf verschiedene Klassen und mäßige Technik Aliens Fireteam Elite bietet euch die Wahl aus fünf verschiedenen Klassen: Aufklärer, Doc, Schütze, Techniker und Zerstörer. Wirklich nützlich für den Kampf sind allerdings nur die reinen Schadensklassen Schütze sowie Zerstörer und die Crowd-Control-Klasse Techniker, weil diese Feinde etwa an einem Punkt festsetzen kann. Der Doc und Aufklärer hingegen bräuchten Buffs, um mehr Einsatz zu sehen, zumal die Aufklärer-Schadensboosts zu schwach sind. Technisch lässt sich Aliens Fireteam Elite zweifelsfrei als Debakel bezeichnen. Das fängt beim miesen Netzcode an, der dafür sorgt, dass Spieler oft einfach rausfliegen. Zudem hat ein Epilepsie-induzierendes Flackern in der ersten Woche nach Launch dafür gesorgt, dass viele Spieler die Session abbrechen mussten aufgrund von Kopfschmerzen. Die Grafik von Aliens Fireteam Elite ist solide, reißt aber keine Bäume aus. Auf der PS5 läuft der Titel in nativem 1800p mit 60 FPS. Die Soundabmischung des Spiels ist mäßig, da Musikuntermalung nicht einheitlich aus den Boxen strömt. Durch die schnellen Wechsel zwischen hektischer Action-Untermalung und atmosphärischer Musik kann gelegentlich nerven und deplatziert wirken. https://www.youtube.com/watch?v=LZ8fZ4cKa1U ### Ghost of Tsushima Director's Cut (PS5) Test Im Test beweist Ghost of Tsushima Director’s Cut, dass es auch auf der PlayStation 5 ein hervorragendes Abenteuer im fernen Japan ist. Dabei überzeugt der Director’s Cut mit seiner 4K-Auflösung, der sehr guten Integration des DualSense-Controllers und insbesondere der Story-Erweiterung. Wir haben uns erneut nach Tsushima begeben und verraten euch im Test, ob eine Rückkehr lohnenswert ist. Wir haben bereits vor einem Jahr über die PS4-Version berichtet , die unseren Kollegen Adam Smieja vollends überzeugen konnte. Wir empfehlen euch, seinen Artikel zu lesen, dann dieser Test konzentriert sich ausschließlich auf die Neuheiten des Director’s Cut und behandelt zu keinem Zeitpunkt die Eigenschaften des Hauptspiels. Ghost of Tsushima Director’s Cut – Auf nach Iki Island Sobald ihr Akt 2 von Ghost of Tsushima beendet habt, könnt ihr schnurstracks nach Iki Island reisen. Dabei bekommt ihr mit, dass die Mongolen die Einwohner der Insel nicht einfach nur umbringen, sondern auch noch zu allem Übel vergiften. „The Eagle“, so der Name der mongolischen Anführerin, hat ein mächtiges Gift hergestellt, das auch unser bekannter Held Jin abbekommt. Doch im Gegensatz zu ihren bisherigen Opfern kann Jin überleben und versucht nun, der Anführerin den Garaus zu machen. Der Clou an der Sache ist: Nach Einnahme des Giftes sieht sich Jin mit seiner Vergangenheit konfrontiert – das Leitthema des Addons sozusagen. Damit aber nicht genug, denn Jins Vater versuchte einst Iki einzunehmen, musste jedoch eine krachende Niederlage hinnehmen. Dass seinesgleichen nicht gerngesehen ist, sollte somit wenig überraschend sein. Die Hauptgeschichte des Addons wird euch rund fünf bis sechs Stunden lang mit zahlreichen Motiven (Schuldgefühle, Vaterliebe, etc.) sehr gut unterhalten. Währenddessen oder im Anschluss stehen euch noch allerhand Locations und die üblichen Sammelorgien zur Verfügung, die die Spieldauer der Erweiterung auf bis zu 20 Stunden erhöhen können. In Sachen Gameplay haben die Entwickler ein paar Neuheiten implementiert. So könnt ihr in Ghost of Tsushima Director’s Cut euren Talentbaum um Rammangriffe mit eurem treuen Pferd erweitern. Zudem erfreut sich der Zweibeiner einer Satteltasche, in der ihr zusätzliche Munition parken könnt. Eure Widersache auf der anderen Seite haben ebenfalls dazugelernt. Diese können im Kampf nun zwischen Waffenarten beliebig wechseln, sodass eure Aufmerksamkeit gefordert ist. Weiterhin gibt es einen neuen Gegnertyp: Den Schamanen. Dieser sorgt dafür, dass Feinde schwerer zu brechen sind. Ghost of Tsushima Director’s Cut – Technik-Check Technisch macht Ghost of Tsushima Director’s Cut einen fabelhaften Job. Das ist natürlich nichts Neues, denn schon die PS4-Version war eine grafische Bombe. Auf der PS5 habt ihr weiterhin die Wahl aus zwei Grafik-Modi: Auflösung und Framerate. Hierbei raten wir euch allerdings schlicht die Auflösungs-Variante zu wählen, da beide Modi mit 60 FPS laufen. Der einzige Unterschied: Im Auflösungs-Modus löst das Spiel nativ in 4K auf, während der Framerate-Modus mit 1800p (PS4 Pro vergleichbar) auflöst. Die Framerate ist jedoch über beide Modi konstant bei 60 FPS, sodass es keinerlei Grund gibt, den Framerate-Modus zu verwenden. Der DualSense-Controller wird überdies sehr gut umgesetzt. Ihr merkt so richtig die Wucht eines Angriffs und seit noch stärker mittendrin statt nur dabei. Schön ist auch, dass die Gyro-Technik bei den Katzen auf Iki Island zum Einsatz kommt, wenn ihr deren Gesang mit eurer Flöte synchronisiert. Die Ladezeiten sind weiterhin immens kurz, hier gibt es keine großen Sprünge. Optisch hat sich nur marginal etwas geändert – das meiste beruht auf der höheren Auflösung. Netter Nebeneffekt: Die Zwischensequenzen sind alle nun In-Engine gerendert (zuvor pre-rendered), sodass sie einen Tick besser aussehen. Akustisch gibt es eine coole Neuheit für all jene, die die japanische Sprachausgabe nutzen: Diese zeichnet sich nämlich durch eine vollständige Lippensynchronisation aus. Ansonsten aber bekommt ihr hier die üblich bombastischen Klänge zu hören nebst erstklassiger Sprecher. https://www.youtube.com/watch?v=iqysmS4lxwQ ### Madden NFL 22 (PS5) Test Kurz vor Beginn der NFL Saison hat der Publisher EA Sports mit Madden NFL 22 seinen jährlichen Ableger veröffentlicht. In unserem Test stellen wir euch die Neuerungen vor und was Madden NFL 22 zu den vergangenen Titeln auszeichnet. Gerade weil im letzten Jahr ein Next Gen Upgrade für erschienen ist, war es umso spannender zu sehen wie sich Madden NFL 22 entwickelt hat. Weiteres erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Madden NFL 22 – Fokus auf die neue Konsolengeneration Für die aktuelle Konsolengeneration (Playstation 5 und Xbox Series X/S) hat Publisher EA Sports im letzten Jahr für Madden NFL 21 ein Next Gen Upgrade spendiert. Umso mehr war die Erwartungshaltung groß, dass die Leistungsfähigkeit der Konsolen einen positiven Effekt auf die Grafik und das Gameplay des American-Football-Ablegers haben. Zugegeben mit Madden NFL 22 setzen die Entwickler an Stellen an, die vermutlich mit den Old-Gen-Konsolen nicht in diesem Maße oder nur mit erheblichem Mehraufwand umsetzbar wären. In diesem Jahr erwarten euch nämlich exklusive Feature, die ausschließlich auf diesen Konsolen für euch bereitstehen. Angefangen mit dem Feature „Dynamischer Spieltag“ mit dem Publisher EA Sports wirbt und damit zum Ausdruck bringen möchte, welche Atmosphäre und Emotionen von den Stadionrängen zu erwarten sind. Weiterhin werden die KI und vor allem die Stars sowie Teams der NFL durch die Nutzung realer Spieler- und Teamdaten, wie in der Realität agieren. Das Feature “Dynamischer Spieltag” ist in Madden NFL 22 Teil aller Spielmodi. Madden NFL 22 – Alles ist dynamischer! Die Aktionen auf dem Spielfeld bestimmen die Reaktionen der Zuschauer auf den Rängen, die in diesem Jahr mit neuen eingebauten Animationen noch authentischer auf das Geschehen reagieren. Die Entwickler gehen in dieser Hinsicht noch tiefer ins Detail und lassen Zuschauer sogar auf das Spielgeschehen einen Einfluss nehmen. Während in der FIFA-Reihe EA Sports den Einbau von Momentum verneint, so findet sich in Madden NFL 22 dieses als Feature und nennt sich „Gameday Momentum“. Gameday Momentum greift aktiv in den Spielverlauf ein und trägt dazu bei, dass beispielsweise eure oder gegnerische Angreifer einen kurzfristigen Ausdauer-Boost erhalten. Das Spieltagsmomentum kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Wir halten also fest in Madden NFL 22 geht es dynamischer zur Sache als es im Vorgänger der Fall war. Ein Heimspiel steht nicht nur auf dem Papier, sondern ist akustisch wahrnehmbar. Heimische Fans übertönen die Fangesänge des Auswärtsteams, was es euch schwieriger machen wird einen Field-Goal zu erzielen. Insgesamt wissen die Details an der Seitenlinie (Verhalten der Trainer und Auswechselspieler) bis hin zu den Zuschauerrängen zu überzeugen. Ihre Reaktionen fühlen sich noch intensiver an, als noch in den Jahren zuvor. Dies beschert uns viele spannende Momente, Dramen und Emotionen und dies nicht nur akustisch. Madden NFL 22 fokussiert sich auf eine nie dagewesene Dynamik in jedem einzelnen Match und lässt uns den Spielverlauf, der mit Höhen und Tiefen verbunden ist emotional teilhaben. In Madden NFL 22 ist ein besseres Spielverhalten der KI spürbar und vor allen Dingen bewegen und verhalten sich die Stars der NFL-Liga wie in der Realität. Analog dazu kann ich als Beispiel die FIFA-Reihe nehmen, in dem beispielsweise mit Hilfe der „Real Player Motion Technologie“ die Bewegungsabläufe von Fußballspieler, wie Sterling oder Cristiano Ronaldo eingebaut wurden. Madden NFL 22 – Franchise-Modus mit vielen Neuheiten       Auch in Madden NFL 22 könnt ihr im Franchise-Modus euer Traumteam nach eurem Belieben vom Office oder auf dem Spielfeld gestalten. Zu Beginn entscheidet ihr, ob ihr als Coach, Eigentümer oder Football-Spieler agieren wollt. Als Eigentümer habt ihr das Zepter in der Hand und seid für eure Spieler und das Trainerpersonal verantwortlich. Der Franchise-Modus ist sehr beliebt, weil hier die gesamte Entwicklung eines Klubs oder von einzelnen Spielern beobachtet werden kann. Zudem lassen sich mit guten Leistungen auf dem Spielfeld Personalpunkte verdienen, um das eigene Personal auf ein neues Level zu heben. Ihre Entwicklungen lassen sich über sogenannte Talentbäume erkennen. In Madden NFL 22 habt ihr als Manager eines Klubs noch mehr Kontrolle über das Geschehen. Ihr habt Einfluss darauf, ob sich eure Defensive- und Offensivtrainer und Spieler verbessern. Dadurch das erstmals Spieler mit ihnen direkt interagieren und es zur Verbesserung von Fähigkeiten auf beiden Seiten führt, nimmt Madden NFL 22 im Franchise-Modus in diesem Punkt die Gestaltung einer Managersimulation an. Talentbäume verändern sich abhängig vom jeweiligen Spieler, die personalisiert auf unterschiedliche Fähigkeiten fokussiert sind. Weiterhin steht es euch frei den Trainingsablauf zu gestalten. Ihr könnt beispielse entscheiden, wie oft euer Team-Training stattfinden soll oder neue Taktiken/Strategien in die Vorbereitung auf ein kommendes Match einbauen. Während der Spieler sein Passspiel oder seine Laufwege verbessert, entwickelt sich der Offensivtrainer (Offensive Coordinator) weiter. Die Spielerfahrung im Franchise-Modus ist für jeden Spieler einmalig, sodass jeder von uns unterschiedliche Entwicklungen beobachten und Entscheidungen treffen kann. In dieser Hinsicht hebt sich Madden NFL 22 deutlich in Puncto Realismus von seinen Vorgängern ab. In der eigenen Hand liegt es, ob der Super Bowl den Vereins-Trophäenschrank schmücken wird. Madden NFL 22 – Kleine Feinschliffe im Ultimate Team Fans des Ultimate Team Modus (MUT) können sich darüber freuen, dass die dynamischen Spieltags-Features auch hier Einzug erhalten haben. Auch haben die Entwickler das Chemiesystem von Grund auf neu angepasst, sodass ihr hier stufenartig jeweils Strategien im Offensiv- und Defensivbereich unabhängig voneinander aufsteigen und euer Team weiterentwickeln könnt. In der Halbzeit habt ihr die Gelegenheit die Frische eures Teams zu erhöhen. Die sogenannten Halbzeit-Anpassungen (Halftime-Adjustments) erlauben euch die Taktik in Abhängigkeit der Ausdauer eures Teams zu verändern. Ihr entscheidet, ob ihr die Ausdauer erhöht oder euren Spielern in Drucksituationen die Fähigkeit gibt mit einem höheren Tempo zu werfen. ### Humankind (PC) Test Seit der Gründung von Amplitude Studios haben die Entwickler davon geträumt Humankind zu entwickeln. Seit dem 17. August ist es auf dem PC verfügbar, um euren strategischen Verstand herauszufordern. Baue eine ganz neue Zivilisation auf eine Art und Weise, wie du es noch nie zuvor in einem Spiel getan hast, während du siehst, wie weit du die Menschheit voranbringen kannst. Humankind - Deine Entscheidung zählt Humankind ist ein rundenbasiertes 4X-Strategiespiel, bei dem es darum geht, eine Zivilisation nach deinen Vorstellungen aufzubauen. Du wählst die Kultur, die Gesetze, die Philosophie und die Außenpolitik für dein Volk. Das ist ein interessanter Schachzug von Amplitude, denn du kannst die Kulturen kombinieren, während du z. B. von der Jungsteinzeit zur Neuzeit voranschreitest. Es gibt eine Million Kombinationen zu erleben. Die Festlegung der Politik ist jedoch nicht der einzige Teil von Humankind. Während du für den Frieden baust, bereitest du dich auf den Krieg vor, stellst eine Armee von Soldaten auf, die einzigartig für deine Zivilisation ist, schickst Späher über das Land, um Ressourcen zu finden und andere Völker ausfindig zu machen und wenn du dich dazu aufgerafft hast, steigst du in Boote und begibst dich auf eine Reise, um dein Reich zu erweitern. Ich startete Humankind mit keinerlei Erfahrung über 4X-Spielen, weder auf dem PC noch in einem Brettspiel. Amplitude hat sich auf Leute wie mich vorbereitet und fragt gleich zu Beginn, ob dies meine erste Erfahrung ist. Wenn ja, dann gibt es Hilfevideos und viele Erklärungen, die dich Schritt für Schritt durch den Prozess führen. Wenn du dich mit dieser Art von Spielen gut auskennst, kann man natürlich auch direkt loslegen. Wenn du die Anfängervariante wählst (die ich sehr empfehle, wenn du dich mit diesem Genre nicht sehr gut auskennst), wirst du eine Menge Spielunterbrechungen erleben. Das Tutorial erklärt dir genau welche Optionen du hast, was du zu einem bestimmten Zeitpunkt tun kannst und wie du es richtig anstellst. Auch wenn sich Humankind dadurch langsam anfühlt, wird es dir helfen, dieses komplexe Spiel in den Griff zu bekommen. Falls du also ein Spieler dieses Genres sein möchtest, solltest du definitiv Geduld mitbringen. Humankind - Jeder fängt klein an Zu Beginn fängst du mit einer Einheit von Spähern an, mit denen du in einem Zug kleine Entfernungen zurücklegen kannst (vier sechseckige Felder, wie in einem Brettspiel). Diese Späher finden für dich einen Ort, an dem du deinen Außenposten bauen kannst, der sich zu einer Stadt entwickeln kann, die sich dann weiter zu einer ganzen Zivilisation ausweiten kann. Von dort aus kannst du weitere Einheiten bauen. Du kannst deine Späher entsprechend vielseitig ausbilden z. B. zu Bogenschützen, Speerträger, Krieger und mehr. Entsprechend helfen sie dir, die Welt zu durchqueren, sie zu verteidigen, oder sie zu erobern, wenn es dir gefällt. Während du die Welt bereist, triffst du auf Tiere, die du jagen kannst, oder andere Einheiten, die du zum Kampf auswählen kannst. Jede Einheit kann sich während eines einzigen Zuges bewegen, was dir erlaubt, deine Ressourcen zu verteilen oder zu koordinieren. Wenn du andere Einheiten auf der Karte triffst, kannst du sie bekämpfen. Es erscheint eine separate Ansicht, die es dir erlaubt, deine Einheiten strategisch zu verteilen, um dich auf den Kampf vorzubereiten. Du kannst manuell gegen den Feind kämpfen, den Kampf automatisch ablaufen lassen oder dich zurückziehen. Vor der Schlacht siehst du eine Machtbalance, um zu sehen, wie deine Armee abschneidet. Außerdem musst du dich darauf vorbereiten, dich zu verteidigen, falls eine andere Einheit dich angreifen will. Ein Teil der Selbstverteidigung wird die Verteidigung einer Flagge beinhalten. Der Schlüssel ist, neben dem Überleben, die Flagge zu schützen und nicht zuzulassen, dass die feindliche Einheit den Platz besetzt, auf dem sich die Flagge befindet. Die Kampfmechanik ist die gleiche, wenn du angreifst oder verteidigst. Ein weiteres interessantes Feature beim Reisen auf der Karte ist, dass du das Terrain berücksichtigen musst. Wenn ein Feld über einen Fluss oder auf einen Berg führt, kannst du nicht einfach auf dieses Feld gehen. Du musst drum herum gehen. Dies trägt zur Strategie des Spiels bei, sowohl um dich vor potentiellen Feinden zu schützen, als auch um dich dazu zu bringen, sorgfältig darüber nachzudenken, wie du reist. Abgesehen davon, dass du deine Einheiten bewegst, gibt es in deinen Städten eine Menge zu tun. Viele Entscheidungen müssen getroffen werden, wie werden die Menschen in deiner Stadt leben? Wirst du Berufssoldaten, Söldner oder Wehrpflichtige einsetzen? Wirst du monotheistisch oder polytheistisch sein? Welche Art von Gesetzen wirst du erlassen? Entscheide sorgfältig, denn jede Entscheidung hat einen Einfluss auf deine Stadt. Es gibt eine Reihe von Statusmodifikatoren in deiner Stadt, die einen Einfluss darauf haben, wie du das Spiel spielst. Zum Beispiel ist der Stabilitätsstatus wichtig, da du die Kontrolle über deine Leute verlieren kannst und sie revoltieren werden. Dieser Status kann deine Stadt auf Dinge beschränken, die den Status auf ein akzeptables Niveau heben, was dein Vorankommen behindert, also behalte all diese Zahlen im Hinterkopf, während du dich durch das Spiel bewegst. Humankind ist anfangs überwältigend, aber wenn du dich an die Regeln gewöhnt hast, wird es einfacher und macht mehr Spaß. Das rundenbasierte System ist sehr gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn man viele Einheiten auf dem Spielbrett hat. Wenn es um historische Spiele geht, bin ich an eine Art von Age of Empires gewöhnt. Humankind scheint auf dem Papier so zu sein, aber die Spielmechanik ist ganz anders. Während ich bei Humankind wirklich nur die Spitze des Eisbergs gesehen habe, gibt es noch eine Menge zu entdecken. Darüber hinaus plant Amplitude eine Reihe von Patches und Updates, um das Spiel für eine lange Zeit frisch zu halten. https://www.youtube.com/watch?v=nGi00HqpmS0 ### The Legend of Zelda Skyward Sword HD (Switch) Test Knapp 10 Jahre nach der ersten Veröffentlichung für die Nintendo Wii hat Nintendo The Legend of Zelda Skyward Sword HD es auf die Nintendo Switch geschafft. Viele Spieler haben noch nicht die Chance gehabt die Anfänge der Zelda-Reihe zu erforschen, daher bietet sich das mittlerweile sehr gut an. Besonders da die Preise der Wii-Version fast so teuer ist, wie die Switch-Version, ist der Blick in die HD Variante es total wert. Was euch dabei erwartet, verraten wir euch in unserem Test. Mittlerweile gibt es ja schon zig Abhandlungen zu den Geschichten rund um Link und die ewig entführte Prinzessin Zelda, doch nie war wirklich klar, wo der Anfang und wo das eigentliche Ende dieses Universums eigentlich liegt. Wenn ihr die Frage endlich beantwortet haben wollt, dann seit ihr bei The Legend of Zelda Skyward Sword HD genau richtig. Aber nach den zahlreichen Stunden kann ich sagen: Japp, es wird alles erklärt. Zelda als Abbild der Göttin, Link, der das allererste Masterschwert schmiedet und so weiter und so fort. Ich möchte euch nicht zu viel von der Story wegnehmen und belasse euch mit diesen zwei Infos, denn es sind eigentlich schon zwei zu viel! Generell sei aber gesagt, dass Nintendo extrem viel Arbeit in die Ausarbeitung der Charaktere gesteckt hat. Erstmalig in der Geschichte der Reihe sind Zelda und Link charakteristisch ebenbürtig, denn überall wo ihr hingeht, ist auch Zelda. Und der Feind des Spiels könnte kaum übler sein und ist im Prinzip eine ganze Spur böser als Ganondorf es je hätte sein können. Das Schauspiel um diese Charaktere, der grandios inszenierte Plot des Spiels und vor allem die wirklich schönen Cutscenes bilden ein rundum gelungenes Spiel aus Angst, Verzweiflung, Mut und Helden – nur mit dem Unterschied, dass es hier zwei davon gibt. The Legend of Zelda Skyward Sword HD – Der Lauf der Dinge Wie es sich für einen Zelda-Titel gehört, fängt natürlich alles sehr idyllisch an. Link verschläft irgendeinen wichtigen Termin und wird von jemandem (in diesem Fall der wunderhübschen Darstellung von Zelda) geweckt, per Luftpost natürlich. Bisher war es im Übrigen noch nie so, dass Zelda sich so sehr für Link interessiert hat, sondern immer andersherum. Eine wohltuende und durchaus vielsagende Sache, die im Verlauf der Story übrigens Aufschluss darauf gibt, warum es immer andersherum gewesen ist/bzw. sein wird. Nachdem die Späße im „Wolkenhort“ erledigt sind, passiert natürlich wieder etwas ganz Furchtbares! Wie in jedem Titel. Und fortan macht ihr euch auf die Sache nach drei Fragmenten (in den meisten Vorgängern habt ihr ebenfalls zunächst einige Fragmente, Kristalle oder ähnliche Dinge gesammelt bevor ihr… nein, ich sage es nicht!), woraufhin ihr einen Zeitsprung erleben dürft (ups). Wie dieser ausfällt, werde ich natürlich nicht erwähnen, doch dieser ist absolut typisch für die Zelda-Reihe. Das wurde in A Link to the Past, in Ocarina of Time, in Majoras Mask und vielen, vielen weiteren Spielen bereits auch getan. Und dass danach auch wieder die allseits beliebten Rassen vorkommen wie die Goronen, ist ebenso selbstverständlich. E twas sehr schade finde ich das überzogene Recycling einiger Gebiete, denn zu vieles ist aus Twilight Princess bekannt – unter anderem die Ranelle-Wüste, wenngleich diese nur sehr kurz umrissen wurde. Das riesige Problem von The Legend of Zelda Skyward Sword HD ist jedoch, dass der Titel nur drei Gebiete (vier, wenn man den Wolkenhort einbezieht) besitzt und diese sich in Sand/Zeit, Erde/Feuer und Wasser/Pflanzenwelt aufteilen und nachdem der Start des Spiels (ihr also die drei Fragmente gefunden und den Sand-Dungeon abgeschlossen habt) geschafft ist, werdet ihr immer wieder mit neuen Zielen dorthin geschick. Irgendwie… unbefriedigend. Und so nebenbei erwähnt war genau das einer der Aspekte, die mich (und Millionen andere) an Phantom Hourglass richtig gestört haben und umso mehr wundert es mich, dass Nintendo genau dasselbe Konzept nochmal verwendet hat. The Legend of Zelda Skyward Sword HD – Neuigkeiten braucht das Land! Nichtsdestoweniger hat Nintendo aus einigen Fehlern gelernt. Das Dungeondesign ist beispielsweise besser als in einigen anderen Teilen. Normalerweise bekommt ihr in einem neuen Dungeon recht früh die neueste Waffe, um damit alle Rätsel zu lösen. The Legend of Zelda Skyward Sword HD jedoch geht hierbei einen ganz anderen Weg, denn ihr müsst alle Rätsel lösen, ohne dabei auf das neue Item zurückzugreifen und erst jenes würde alles so viel einfacher machen. Das führt auch dazu, dass ordentlich Gehirnschmalz verbraucht wird, denn manche Dinge sind wirklich tricky. Ihr werdet oftmals dazu alle Items in eurem Repertoire einsetzen müssen, die Umgebung erforschen (am besten mit der ganz neuen Waffe, dem Beetle), diverse Bewegungsmuster erkennen und so weiter und so fort. Und falls ihr mal im Endeffekt nicht weiterwissen solltet, so könnt ihr immer noch Phai (sie ist das Äquivalent zur Fee aus Ocarina of Time) fragen, die euch hin und wieder einen guten Tipp geben wird.Was mir auch extrem gut gefallen hat, war das Upgrade-System. Japp, richtig gelesen. Es hat auch einen Sinn, dass ihr irgendwelche Items einsammelt! Mit einigen Klunkern und Gegenständen, die überall in der Spielwelt verstreut sind, könnt ihr zum Beispiel euren Holzschild noch stärker machen, sodass er nicht nach ca. sieben bis acht Treffern zu Bruch geht, sondern gleich doppelt so viel aushält – gegen Feuer ist es aber nach wie vor wenig effektiv. Damit aber nicht genug, denn ihr könnt eure Zwille (Hochdeutsch: Deku-Schleuder!) verbessern, wodurch gleich drei Deku-Kerne gleichzeitig abgefeuert werden. Auch eure Heilpotions lassen sich verbessern, wodurch mehr als nur acht Herzen gefüllt werden. Darüber hinaus ist Link nun bedeutend agiler als früher. Er kann sprinten (endlich!) und Wände kurzzeitig hochlaufen, wovon das Dungeon-Design maßgeblich profitiert und ganz neue Möglichkeiten offenbart. Damit ihr diese neuen Fähigkeiten aber nicht überstrapaziert, gibt es eine Ausdauerleiste, die sich kontinuierlich senkt, sobald ihr anfangt, loszusprinten oder mächtige Moves (u.a. die Wirbelattacke) auszuführt. Wenn euch das „Aufgabe annehmen, jemandem helfen – Dungeon – Aufgabe annehmen, jemandem helfen – Dungeon“-Prinzip kurzweilig anödet, gibt es noch zig tausende Nebenquests. Natürlich gibt es die üblichen lahmen „Bring mir bitte Objekt A“-Aufgaben sowie Eskort-Quests, doch einige sind wirklich grandios. Zu einem gewissen Zeitpunkt des Spiels (es würde euch ein wichtiges Event verraten, daher halte ich mich bedeckt) könnt ihr Tränen aufsammeln, dürft dabei aber nicht entdeckt werden. Dies hat etwas von Metal Gear Solid und macht unglaublich viel Spaß! Das Problem: Die Gebiete wiederholen sich irgendwann und ab einem gewissen Zeitpunkt fühlt es sich nicht mehr allzu frisch an. Leider wurde dieses Problem auch einfach nicht ausgebessert, schade eigentlich. Gerade bei den Sidequests spielt es durchaus eine Rolle, welche Antwort ihr auf die Multiple-Choice-Fragen gebt. In einer Quest beispielsweise könnt ihr einen Liebesbrief zuschicken oder eben nicht. Je nachdem, wie ihr euch entscheidet, ergeben sich weitere Möglichkeiten, wodurch die Story mehr Tiefe erhält und dadurch einen eigenen Microkosmos entwickelt. Oftmals habe ich mich dabei erwischt, eine Sidequest einfach nur darum abzuschließen, um zu sehen, wie sie ausgeht. Nicht vergessen ist auch das Feature des Fliegens, wenngleich ich sagen muss, dass es leider nicht allzu umfangreich und toll gemacht ist, wie etwa das Schifffahren in Wind Waker. Es gibt nur wenige Spots, an denen wirklich etwas zu finden ist – die meisten umliegenden Gesteinsformationen sind komplett leblos. Schade! Nichtsdestoweniger ist es durchaus spaßig die Limits des eigenen Vogels auszuprobieren, wenngleich klar ist: Hier wäre bedeutend mehr drin gewesen! Warum gibt es etwa kein langwieriges Turnier mit den Vögeln? Immerhin besitzen sie ja die Angriffs-Fähigkeit. Es gibt übrigens noch sehr viel mehr Dinge, die ihr in The Legend of Zelda Skyward Sword HD tun könnt, doch all diese irgendwie aufzulisten, würde den Rahmen des Artikels komplett sprengen. Nichtsdestotrotz ist uns aufgefallen, dass das Remaster eine kleine Paywall hat, die uns absolut nicht gefällt, denn wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, gibt es einen amiibo zum Spiel. Dabei handelt es sich um den Zelda & Wolkenvogel-amiibo. Dieser kann eingescannt werden, um ein temporären Rücksetzpunkt auf dem Erdland zu setzen und Link ins Himmelreich zu befördern. Dort könnt ihr eure Aufrüstung auffrischen und andere Dinge erledigen, ehe ihr durch einen erneuten Scan der Figur sofort zurück an den Ort im Erdland gelangt, wo ihr das Abenteuer unterbrochen habt.  Das klingt im ersten Moment super, aber der Spaß kostet 24,99€. Für eine detaillierte Figur ist es noch okay, aber für eine solche Funktion absolut uncool. Was dazu kommt, zur Zeit, wo wir diesen Artikel geschrieben haben ist dieser Artikel gar nicht mehr verfügbar außer für unglaublich hohe Preise. Wir haben zum Teil Preise von 129€ gesehen, definitiv fragwürdig.  The Legend of Zelda Skyward Sword HD – Problemzonen So ganz frei von Problemen ist The Legend of Zelda: Skyward Sword HD leider nicht. Zwar gibt es die Möglichkeit nun zwischen Bewegungs- und Knopfsteuerung zu wechseln, doch sind beide durchaus gewöhnungsbedürftig.  Zuletzt möchte ich noch erwähnen, dass Nintendo sich etwas zu stark zurückgelehnt hat bei der Wahl eurer Bossgegner. Gleich zwei Bosse werdet ihr jeweils (!) drei (!!) Mal bekämpfen müssen, was echt schade ist, denn das bisherige Design aller jemals erlebten Kämpfe in einem Zelda-Spiel ist bahnbrechend. Nicht nur die Mechaniken sind toll, sondern auch die Anforderungen an den Spieler sind jedes Mal auf ein Neues auf die Probe gestellt worden. Doch alleine der Fakt, dass zwei davon gleich drei Mal auftauchen, setzt den „Was erwartet mich nun?“-Faktor auf genau Null. Kämpft ihr ein zweites oder drittes Mal gegen besagte Feinde, fehlt einfach jegliches Überraschungsmoment. Und das ist zugleich meine größte Enttäuschung am neuen Zelda-Titel. The Legend of Zelda Skyward Sword HD – Grafisch geht da noch was Grafisch ist The Legend of Zelda Skyward Sword HD ein typischer Remaster.. Generell hat Nintendo versucht, einen Mix aus Wind Waker und Twilight Princess zu schaffen – und das ist mit Bravur gelungen, doch in Relation zu Breath of The Wild ist natürlich noch deutlich Luft nach oben.  Auf der akustischen Seite gibt es natürlich wieder alle bekannten Tracks und vor allem Sounds zu hören, doch auch einige neue haben es ins Spiel geschafft und leisten eine wundervolle Arbeit, um das gelungene Fantasie-Szenario/Feeling abzurunden. https://www.youtube.com/watch?v=ZUMYEthaPv0 ### Samurai Warriors 5 (PS4) Test Im Test beweist Samurai Warriors 5, dass es die gewohnt solide Musou-Kost ist, die wir alle kennen und lieben. Die größte Änderung des Spiels betrifft allerdings die Grafik, welche sich am Cel-Shading-Look probiert. Wir haben uns das Gemetzel angeschaut und berichten einmal mehr aus dem feudalen Japan! Unsere Klingen sind gewetzt und bereit für Action! Die Samurai Warriors-Reihe setzt im Gegensatz zur Dynasty Warriors-Serie verstärkt auf den Kriegsteil des alten Japans. Samurai Warriors 5 spielt dabei im 16. Jahrhundert während der sogenannten Sengoku-Ära Japans. Die japanischen Fürsten (Daimyō) haben zu dieser Zeit insgesamt über 200 Territorien und beherrscht, wollten aber – wie so oft – mehr. Das Spiel lässt euch die Geschichte des berühmten Nobunaga Oda nacherleben. Die Storyline ist nett aufgemacht, kommt allerdings nicht über die alte Leier von einem geteilten Japan, das wieder vereint werden muss, hinaus. Samurai Warriors 5 – Button Smashing macht halt Spaß Spielerisch erfindet Samurai Warriors 5 das Musou-Rad freilich nicht neu. Nach wie vor kämpft ihr euch durch Horden von Feinden, mal größer, mal kleiner mit immer gleichen Kombos und Attacken. Die Effekthascherei ist nett anzusehen, die Motivation gewinnt ihr aus den riesigen Scharmützeln. Neben dem allseits bekannten schweren Angriff beherrscht euer Charakter einen flotten, schwachen Schwertschwung. Kombiniert ihr dies mit euren speziellen Fähigkeiten, kann rudimentär Abwechslung aufkommen. Komplettiert wird dies durch die Musou-Spezialangriffe, die eine entsprechend gefüllte Musou-Leiste erfordern. Das erreicht ihr ganz einfach dadurch, dass ihr möglichst viele Gegner erledigt. Hauptziel eurer Missionen ist es, feindliche Stützpunkte einzunehmen und im besten Fall auch für die Dauer der Mission zu verteidigen. Nach absolvierten Missionen erhaltet ihr Erfahrungspunkte, die euch im Level aufsteigen lassen, wodurch ihr wiederum neue Fähigkeiten lernt, Gegenstände erhaltet und mehr. Auch hier also keine allzu weltbewegenden Neuheiten. Insgesamt bietet Samurai Warriors 5 satte 39 (spielbare) Charaktere. Zwar haben sie alle unterschiedliche Waffen und Fähigkeiten, spielen sich allerdings sehr gleich. Wenn euch die Action zu langweilig wird, könnt ihr euch im Citadel-Modus taktisch austoben. Hierbei handelt es sich um eine Tower Defense Variante von Samurai Warriors 5. In diesem neuartigen Modus wählt ihr zwei Charaktere, positioniert sie an den jeweiligen Basen und versucht gleichzeitig, die feindliche Basis zu erobern. Uns hat dieser Modus sehr gut gefallen, weil er das ansonsten monotone Gameplay auflockert und mehr Abwechslung bietet. Samurai Warriors 5 – Kann der Cel-Shading-Look überzeugen? Die vielleicht größte Überraschung und zugleich Neuheit stellt die Grafik von Samurai Warriors 5 dar. Anstelle der etwas realistischeren Figuren haben sich die Entwickler für den Cel-Shading-Look entschieden. Die Wahl dafür entpuppt sich als clevere Alternative, denn die Grafikpracht der Vorgänger war allenfalls mittelmäßig. Dank des Wechsels fallen Schwächen nun weniger ins Gewicht. Die Charaktere wirken nun umso stilistischer, auch die Locations machen einiges her. Sicher ist, dass der Look nicht jedem Zocker gefallen wird. Wir hingegen finden den Wechsel angesichts der Ergebnisse angemessen. Akustisch bekommt ihr die üblichen Klänge zu hören, die einmal mehr zu überzeugen wissen. ### NEO The World Ends With You (PS4) Test Wie kann man auf ein Spiel wie The World Ends with You einen draufsetzen? Es scheint eine Herkulesaufgabe zu sein, wenn man bedenkt, was dieser Titel alles erreicht hat. Das Spiel brachte die japanische Kultur, Street Art und Dual-Screen-Technologie auf eine wirklich tiefgreifende Weise zusammen. Es war kompliziert, ja, aber in dieser Komplikation gab es eine perfekte Verbindung aus Story, Gameplay und Systemmöglichkeiten. Eine Fortsetzung zu erschaffen, die an den Vorgänger heranreicht oder ihn gar übertrifft, wäre fast schon ein Ding der Unmöglichkeit. NEO The World Ends With You - Hoher Maßstab NEO The Worlds Ends with You hat nicht wirklich den Anspruch, den Vorgänger zu verbessern, obwohl ich mir vorstellen kann, dass viele sagen werden, dass es besser ist als das erste Spiel, weil die Steuerung dieses Mal so einfach ist. Anstatt ein eigenständiges Konsolenerlebnis zu schaffen, was bei einem Multiplattform-Titel nicht möglich ist, wird ein eher homogenes Spiel geschaffen. Das Endergebnis ist ein Spiel, das in jeder Hinsicht viel zugänglicher ist als sein Vorgänger. Aber diese Zugänglichkeit geht auf Kosten der Einzigartigkeit des Originals. NEO The World Ends with You geht es um mehr als nur darum, das Spiel der Sensenmänner zu gewinnen. Es geht darum, das wahre Potenzial von dir und deinen Freunden zu verstehen und warum wir Bindungen zu den Menschen und Orten um uns herum aufbauen. Die ersten Momente malen eine vertraute Szene von Reapers' Pins und Anarchie in den Straßen von Shibuya. Die Protagonisten Rindo und Fret werden in ein Spiel um Leben und Tod hineingezogen und sind im Grunde genommen sich selbst überlassen, um sich gegen den Lärm zu wehren, ohne dass sie von den verantwortlichen Reapern Anweisungen erhalten. Das Duo wird schnell von Minamimoto, der aus dem ersten Titel zurückkehrt, und Nagi, einem Neuankömmling, der von dem Handyspiel Elegant Strategy, oder "EleStra", besessen ist, unterstützt. Dies ist die erste von vielen Änderungen gegenüber dem DS-Original. Diese Version des Schnitterspiels verwendet Teams statt Paare und du spielst nicht mehr gegen das Spiel selbst, sondern gegen die anderen Teams, die alle um die Spitze der Punktetafel am Ende der Woche wetteifern. Gewinne, und sie können das Spiel für immer verlassen. Verliere, und sie werden ausradiert. Fallen sie irgendwo zwischen den ersten und letzten Platz, sind sie dazu verdammt, das Spiel eine weitere Woche zu spielen. Die Entwickler haben definitiv versucht, den Geist des Originals wieder einzufangen, indem sie den Storyverlauf mit dem Charakterwachstum und dem Gameplay verknüpft haben. Rindo, Fret und Nagi haben jeweils eine einzigartige Kraft, die sie nutzen können, um sich im Spiel einen Vorteil zu verschaffen. Rindo kann die Zeit zurückdrehen, Fret kann Menschen dazu bringen, sich an etwas zu erinnern, das sie vergessen haben, und Nagi kann in die Köpfe von Menschen eintauchen, um den Noise zu bekämpfen, der sie bewohnt. Der wiederholte Einsatz ihrer Kräfte treibt ihre Charakterbögen voran, aber da es sehr wenig Gameplay-Input gibt, der mit diesen Kräften verbunden ist, hat es nicht den gleichen Effekt wie Neku Sakuraba, der versucht, sich mit seinem neuen Teamkollegen zu verbinden, während die Spieler versuchen, die plötzliche Änderung der Tasteneingaben für den Partnercharakter zu verstehen. Nicht nur das, ich glaube auch nicht, dass die Autoren von NEO The World Ends With You das Beste aus der Welt machen, die sie erschaffen haben. Es gibt hier mehrere Story-Elemente, die zu wenig erforscht sind, wie zum Beispiel die Beziehung zwischen den Shibuya Reapern und den Shinjuku Reapern, die nun die Stadt kontrollieren. Einige Fragen, die ich hatte, erhielten wegwerfende Erklärungen, und es gibt ein paar entscheidende Punkte der Handlung, die neue Spieler einfach mitmachen müssen. Die Geschichte hat vielleicht nicht alles, was ich mir gewünscht hätte, aber das, was da ist, ist ziemlich gut, und die Erzählung als Ganzes wird durch einige starke neue Charaktere aufgewertet. Ich habe das Gefühl, dass Shoka, die rabenhaarige Reaperin, die du zu Beginn des Spiels triffst, sich zu einem Fan-Favoriten entwickeln wird. Neo The World Ends With You - Ein ganz eigener Stil Und dann ist da noch die Stadt Shibuya, ein Charakter an sich, der genauso lebendig, pulsierend und entscheidend für die Geschichte ist, wie jeder der Helden, die mit ihren kleinen Stiftkräften kämpfen. Im ersten Spiel hatte Shibuya ein auffälliges, aber flaches Design, mit einer Stadt, die sich anfühlte, als sei sie in kleine, isolierte Orte aufgeteilt, anstatt eine zusammenhängende Metropole zu sein. Die Hinzufügung der dritten Dimension in NEOs Shibuya verliert einige der esoterischeren Designs, schafft aber eine einheitliche Stadt, die viel einfacher zu navigieren ist als zuvor. Auch wenn die Kunst von The World Ends with You verschwunden ist, setzt die Nachbildung in NEO The World End With You der Stadt den kühnen Ansatz des Originals fort, die ikonischen Bezirke von Shibuya zu interpretieren und auszudrücken. Mit festen Kamerawinkeln haben die Entwickler eine Stadt erschaffen, die sich dehnt und vor Rindo kniet, während er sich durch die belebten Straßen des 'buya bewegt. Es ist ein großartiger Effekt, der Bezirke formt, die sich offen und einladend oder überheblich und bedrückend anfühlen können. Klugerweise wird dieser Effekt nicht überstrapaziert, denn sonst könnte man sich in Shibuya wie in Toontown von Who Framed Roger Rabbit fühlen. Die Entscheidung, die Kamerasteuerung vom Spieler fernzuhalten, ist jedoch nicht ohne Nachteile. Im Kampf kann deine Sicht auf das Geschehen manchmal durch zahlreiche große Gegner und umfangreiche Partikeleffekte deiner Angriffe vernebelt werden. Die Kamera-KI macht für den größten Teil des Spiels einen anständigen Job und hält den Spieler mit ihrem manchmal zuverlässigen Auto-Targeting-System auf den Feind ihrer Wahl fokussiert. Aber in späteren Kapiteln hatte ich oft Probleme zu sehen, was vor sich ging, weil die Positionierung der Kamera und die schiere Masse der Kreaturen, gegen die ich kämpfte, so schlecht waren. Im schlimmsten Fall erinnert mich die Kamera im Kampf an meine Schwierigkeiten, das Geschehen im ursprünglichen Kingdom Hearts zu sehen. Mit Pins zu experimentieren, sie aufzuleveln und zu neuen, mächtigeren Angriffen weiterzuentwickeln, macht richtig Spaß. Das Action-RPG-Gameplay in NEO The World Ends With You ist elektrisierend und gehört zu den besten, die ich seit Jahren erlebt habe, aber es kann auch richtig frustrierend sein, wenn du mit einer schlechten Kombination von Pins in den Kampf gehst. Jeder Pin hat eine kurze Reboot-Periode, nachdem seine Kraft im Kampf erschöpft wurde, also ist die Idee, eine Kombination von Pins zu erstellen, die dich immer angreifen lassen kann. Das zu tun wird ein bisschen komplizierter, je weiter du ins Spiel kommst. Dein Team wird wachsen, und damit musst du deinen Controller vielleicht anders halten, als du es gewohnt bist. Da alle vier Schultertasten mit Angriffen belegt sind, war ich gezwungen, meine beiden Mittelfinger in das Geschehen einzubringen, wo sie normalerweise auf der Rückseite meines Controllers ruhen. Den Controller so zu halten, erinnerte mich an einen Tag vor Jahren, als meine Schwester mich in ihrem Auto fuhr und ich entsetzt nach unten schaute, um zu sehen, dass sie beide Füße zum Fahren benutzte und nicht nur einen. Sicher, es erledigt den Job, aber es sieht einfach unnatürlich aus und fühlt sich auch so an. Du kannst dies natürlich vermeiden, indem du deine Pins sorgfältig auswählst und Angriffsstrategien entwickelst, die sich nicht auf mehr als zwei Schultertasten zur gleichen Zeit verlassen. Du kannst auch sicherstellen, dass du während deines Abenteuers so viele Nebenquests wie möglich erledigst, um dein soziales Netzwerk zu erweitern. Wenn du Leuten im Spiel hilfst, schaltest du neue Fähigkeiten und Fertigkeiten frei, darunter eine, mit der du zwei Pins mit der gleichen Eingabe ausrüsten kannst. Außerdem schaltest du Kombo-Boosts frei, mit denen du deinen Groove-Meter schnell erhöhen kannst. Wenn du dein Groove-Meter durch koordinierte Treffer aufbaust, erhältst du Zugang zu Mashups und Killer-Remix-Attacken. Das Spiel baut diese als eine Art verheerenden Schlag gegen deinen Gegner auf, aber in der Praxis können sie sich irgendwie schwach anfühlen und sind zweifellos der am wenigsten visuell stimulierende Aspekt des Spiels. So enttäuschend diese Angriffe auch sein mögen, alles andere in NEO The World Ends With You ist ein visueller Genuss. Die Food Art ist top, die Mode der Charaktere ist ultra-trendy, das Noise Design - sowohl neu als auch alt - zeigt viel Fantasie und die wenigen animierten Zwischensequenzen sind sehr elegant. Dieser üppige Stil erstreckt sich auch auf den Soundtrack, der neue Tracks und Remixe aus dem ersten Spiel enthält. Die Musik in NEO The World Ends With You ist ein reines Hörvergnügen, auch wenn sie manchmal mit den eher dramatischen Storyszenen kollidiert. Kranke Beats klingen einfach fehl am Platz, wenn jemand den Tod eines Freundes betrauert. ### F1 2021 (PS5) Test Im Test beweist F1 2021, dass jährliche Updates unter EAs Flagge nicht nur laue Lizenz-Erneuerungen sein müssen. Fifa kann sich an dem neuesten Codemasters-Titel ein Beispiel nehmen, wie eine Reihe so richtig aufgemotzt wird. F1 2021 punktet mit einer bumsstarken Karriere und einem gewohnt exzellenten Fahrgefühl. Wir haben uns den neusten Racer angeschaut und berichten von der Piste. Stories in Rennspiele sind wahrlich keine Neuerung und erst recht nicht für die Racing-Meister bei Codemasters. Doch im neuen Karriere-Modus von F1 2021 schöpfen die Entwickler aus den Vollen. Im Rahmen der fünf bis sieben Stunden langen Kampagne erlebt ihr die Geschichte des 18-jährigen Aiden Jackson, der kurz vor der Erfüllung seines Kindheitstraumes steht: Die Formel 1. Zu Beginn des Spiels dürft ihr dem jungen Fahrer bei der Entscheidung helfen, welchem der fünf Rennställe ihr euch anschließen wollt. F1 2021 – Breaking Point: Starke Story trifft auf simple Rennen Während ihr in den üblichen Modi nach wie vor einen eigenen Fahrer erschaffen könnt, bleibt diese Option in der Kampagne aus. Aiden hat seinen eigenen Look, eine eigene Persönlichkeit und verhält sich mit Ausnahme einiger weniger Entscheidungen ganz autark. Die „Breaking Point“ betitelte Geschichte bietet allerhand Drama und das übliche F1-Geplänkel um die Stars. Aiden lernt die volle Härte der Medienachtsamkeit, des unerbittlichen Konkurrenzkampes und Rivalitäten kennen. Die Geschichte selbst ist gut gemacht, hat aber ein paar Schwächen. Während die Geschichte gut ist, bleibt eines auf der Strecke liegen: Das gesamte Spektrum der Formel 1. Denn Breaking Point beschränkt sich ausschließlich auf die Rennen. Kein Qualifying. Keine Trainings. Schade ist auch, dass das Spiel nicht wirklich das Ergebnis des Rennens berücksichtigt. Wer beispielsweise den ersten Platz erklimmt, das Ziel jedoch nur Treppchen hieß, erhält dieselben Fragen wie im Fall des bloßen Drittplatzierten. Grundsätzlich ist auch der Schwierigkeitsgrad etwas zu leicht, selbst wenn ihr den höchsten Schwierigkeitsgrad auswählt. F1 2021 – Duo-Karriere und mehr! Eine weitere große Neuerung in F1 2021 ist die Zwei-Spieler-Karriere. Hierbei könnt ihr entweder zusammen im gleichen Rennstall oder gegeneinander zocken. Gut ist, dass ihr im Vergleich zur üblichen Karriere so gut wie keine Abstriche machen müsst. Das Fahrerfeld ist unverändert, die Entwicklung eurer Karren hat auch keine Einschränkungen erhalten. „So gut wie keine Abstriche“ heißt jedoch, dass Dinge fehlen. Die Rückspulfunktion etwa gibt es im Zwei-Spieler-Modus nicht. Auch lassen sich Zwischensequenzen nicht überspringen. Wer lieber alleine die Karriere bestreitet, kann dies weiterhin tun. Auch der bekannte „Mein Team“-Modus ist mit an Bord. Hier erstellt ihr euren eigenen Fahrer, Team und könnt diverse Parameter verändern, um F1 2021 ganz an eure Vorlieben anzupassen. Auf Wunsch könnt ihr zwischen Fahrer und Teamchef wechseln, sodass ihr die Sponsoren wählen dürft. Im großen Ganzen haben die Entwickler nur rudimentär Dinge verändert und die Spielerfahrung unterscheidet sich nicht von der in F1 2020. Damit die anderen Modi ebenfalls Erwähnung finden: Die Zeitrennen, Einzelfahrten und einen Splitscreen-Modus gibt es auch. Der Mehrspieler-Modus hat keine großen Änderungen erfahren, sodass ihr weiterhin in Ranglisten um die besten Plätze fahrt, Events und Ligen durchführt oder ganz schlicht um die Wette fahrt. Kostenlos wollen die Entwickler in Kürze auch drei noch fehlende Strecken nachliefern – Imola, Jeddah und Portimao. F1 2021 – Neues Regelwerk, neues Spielgefühl? Das Gameplay sowie das Fahrgefühl haben sich nur marginal geändert. Schön ist, dass ihr den Untergrund wörtlich spüren könnt – gerade auf der PS5 dank DualSense Controller. Dabei ist immer die oberste Priorität: F1 2021 ist nie unfair zu Spielern und fühlt sich schlicht gut an. Es dauert nicht lange, um erste Erfolge zu feiern. Auffällig ist, dass die Entwickler ausbrechende Hecks nicht mehr zum KO-Kriterium machen und ihr die Lage noch retten könnt. Und für den Fall, dass ihr es doch mal vergeigt, gibt es schließlich die Rückspulfunktion. Die wichtigste Neuerung kommt vielmehr durch das geänderte Regelwerk, wonach es kein Spritgemisch mehr gibt. Das zwingt Teams nicht nur in der Realität, sondern auch euch im Spiel dazu, stärker auf den Verbrauch zu achten. Überdies ist auffällig, dass es nun schwieriger ist, die Reifen auf Betriebstemperatur zu halten und im Quali nicht unnötig verschleißen zu lassen. Kurios: Im Rennen selbst spielt der Reifenverschleiß wieder keine Rolle mehr. Schön ist, dass das Schadensmodell Anpassungen erhalten hat. Wer richtig crasht, bemerkt, dass nun wesentlich mehr in die Brüche gehen kann – sowohl optisch als auch technisch. Wenn Codemasters für die Zukunft nur die Physik beim Unfall noch anpasst, dann sind wir der Realität noch ein Stückchen näher. Auch die Gegner-KI ist weit davon entfernt, eine Herausforderung zu sein oder realistisch zu fahren. Ideallinienfahrer gibt es auch in der F1 nicht. Wenn euch das zu kompliziert klingt: Keine Sorge. Wie auch F1 2020 hat F1 2021 sehr viele Anpassungsoptionen für Neulinge und Kenner zugleich. Von Brems- und Lenkhilfen bis hin zu detaillierten Fahrthilfen ist alles dabei, was Rang und Namen hat. Cool ist auch, dass das Safety Car implementiert ist – wenn ihr es wollt. F1 2021 – Technik-Check Die PlayStation 5 Version von F1 2021 bietet euch zwei verschiedene Spielmodi. Einen 4K60 FPS Modus und 1440p120 FPS Modus. Der grafische Unterschied zwischen 60 FPS und 120 FPS ist durchaus bemerkbar, denn Texturen wirken schärfer im 4K-Modus und generell offenbaren sich mehr Details. Wer jedoch auf die butterweichen 120 FPS nicht verzichten will, bekommt ein dennoch großartiges Erlebnis und schicke Optik. Die Ladezeiten sind unfassbar kurz und bewegen sich im Bereich von wenigen Sekunden – sehr löblich! Der Sound von F1 2021 ist über jeden Zweifel erhaben. Die Boliden hören sich superb an und der Soundtrack weiß zu überzeugen. Die Sprecher sind auch gut. ### We are Football (PC) Test We are Football. Als im Jahre 2015 das Unternehmen Bright Future den Fussball Manager 2014 als letzten Ableger der erfolgreichen Fussball-Wirtschaftssimulation ankündigte, zerbrachen die Herzen vieler Genre-Liebhaber. Während der SEGA Football Manager im deutschsprachigen Raum nur geringen Anklang fand und es insgesamt nur wenige Alternativen gab, versuchten diverse Fanseiten den Fussball Manager 14 stetig zu aktualisieren. We Are Football soll nun endlich wieder dieses Genre zum Leben erwecken. Mit Gerald Köhler als erfahrenen Entwickler der erfolgreichen Anstoß-Teile und Fussball Managers, sind eigentlich alle nötigen Voraussetzungen für einen großartigen Manager gegeben. Ob diese Erwartungen erfüllt werden, lest ihr weiter im Testbericht. We are Football - Spielbeginn und Vorbereitungen Zu Beginn kann zwischen Frauen- und Männerfussball gewählt werden. Desweiteren gibt es die Möglichkeit, die deutsche Bundesliga (DLC) auszuwählen. Wie auch aus anderen Spielen dieses Genre bekannt, kann schließlich eine Karriere begonnen oder ein Verein ausgesucht werden. Hierbei besteht auch die Möglichkeit, ein Startland zu wählen. Originale Ligadaten lassen sich durch den mitgelieferten Editor ergänzen. Nach Eintragung der Spieler-Manager-Daten und Vereinswahl geht es weiter zur Festlegung des Saisonziels. Anschließend kann der Spieler seinem Team die eigenen Erwartungen, Vorstellungen und Ziele mitteilen. Diese beziehen sich auf das Teamalter, Rotationsplanungen, Trainingsstrategien oder die Spielweise. Schließlich gelangt der Spieler ins Hauptmenü. Dieses ist sehr übersichtlich gestaltet und erinnert an die früheren Managersimulationen. Im unteren Bereich ist eine Leiste zu finden. Über diese Leiste kann der Spieler verschiedene Menüpunkte anwählen. So ist es möglich auf die erste und zweite Mannschaft zurückzugreifen, einen Überblick über die Jugendarbeit zu beschaffen oder auf den Transfermarkt zu schauen. Alle diese Bereiche sind sehr übersichtlich dargestellt und  gut strukturiert. Auch Einsteiger können sich sehr schnell zurechtfinden. We are Football - Aufstellung, Taktik und Trainingsplanung Aufstellungen lassen sich frei gestalten und Aufgaben auch bei Bedarf auf Co-Trainer verteilen. Im taktischen Bereich gibt es leider keine Möglichkeit, feine Einstellungen vorzunehmen. So können keine Einzelspieler oder Einzelpositionen angesteuert und mit speziellen taktischen Aufgaben belegt werden. Es lassen sich eher Schwerpunkte festlegen, die sich auf Spielfeldpositionen (Flügelspiel, Zentralbereich, links oder rechts) beziehen. Auch das Offensiv bzw. Defensivspiel lässt sich vorgefertigt anpassen. Entsprechend der taktischen Auswahl können auch Trainingsziele und die Intensität festgelegt werden. Das Training kann für einzelne Wochentage festgelegt werden und verschiedene Bereiche wie Kondition, Technik, Passspiel oder bspw. Taktik umfassen. Hierbei sollte eine ausgewogene Auswahl getroffen werden, um die Form der Spieler aufrecht zu erhalten. Die einzelnen Spieler können beliebig eingesetzt und je nach Trainingszielen für bestimmte Positionen „geformt“ werden. So können Stürmer sich beispielsweise auch zu offensiven Mittelfeldspielern entwickeln lassen. Dies hängt natürlich auch von den Fähigkeiten der Spieler ab. We are Football - Atmosphäre, Spieltag und Grafik Wer sich einen 3D-Modus im Stil des Fussball Managers wünscht, wird bei We are Football enttäuscht sein. Ein tatsächlicher Spieltag läuft sehr minimalistisch ab. Es werden lediglich die Spieler und die dazugehörigen Spielzüge auf das Spielfeld gezeichnet. Hinzu kommt die Information, um was für ein Tor (z.B. Kopfball) es sich handelt. Der eigene Kader ist kontinuierlich zu sehen. Gleichzeitig auch eine Spielerbenotung. Je nach Leistung und Form der eigenen Spieler können dann Auswechslungen durchgeführt. Auch der Spielereinsatz kann je erhöht und niedriger angesetzt werden. Die Grafik wirkt insgesamt sehr verspielt und nicht realitätsnah gestaltet. Es erinnert sehr viel an die früheren Manager-Simulationen wie Anstoß. Jedoch ging es bei den Managerspielen der früheren Zeit auch vorrangig um die eigentliche Simulation. Schließlich bestand die erste Fussball-Wirtschaftssimulation „Bundesliga Manager“ so gut wie nur aus Texten. We are Football - Finanzen, Wirtschaft und Persönliches Auch in „We are Football“ können Ticketpreise verändert, das Stadion ausgebaut und Werbeverträge abgeschlossen werden. Der persönliche Bereich umfasst weniger Handlungsmöglichkeiten als der Fussball Manager ermöglichte, allerdings noch genug, um einen persönlichen Bezug zu seinem Spieler-Ich herzustellen. Immerhin kann eine Party oder Weiterbildung geplant werden. Zusätzlich ist es möglich die eigenen Fähigkeiten oder potenziell interessierte Vereine einzusehen. ### Chivalry 2 (PS4/PS5) Test Chivalry 2 ist eines der spaßigsten Spiele, die man im Moment auf dem PC haben kann. Es ist ein fesselndes, theatralisches Spiel zur mittelalterlichen Kriegsführung, bei dem es gleichermaßen um die Beherrschung der Kampfkünste und das Rollenspiel als mittelalterlicher Kasper geht. Manchmal verbringt man 30 intensive Sekunden damit, sich mit einem anderen Spieler fachmännisch mit Schwertern zu duellieren, ein anderes Mal wird man einfach von einem Ballistabolzen aufgespießt. Chivalry 2 - Massenschlacht Im Mittelpunkt von Chivalry 2 stehen 64 zielbasierte Teamkämpfe für Spieler. Das sind mehrstufige Schlachten, in denen Burgen mit rollenden Türmen und Leitern belagert, Bauern abgeschlachtet und Karawanen überfallen werden. Dabei beginnen alle auf die gleiche Weise: Beide Teams stellen sich in einer Reihe auf und sprinten mit Schwertern, Äxten, Stangenwaffen, Streitkolben, Bögen und mehr aufeinander zu. Meine Herangehensweise an diese Angriffe ist es, die "Schrei"-Taste zu drücken, um dumm zu heulen, mein Schild in die Masse der Körper vor mir zu werfen, mein Schwert ebenfalls auf sie zu werfen und sie dann mit Hieben meiner sekundären Axt zu treffen. Wenn ich Glück habe, durchbreche ich die Linie und verjage die feigen Bogenschützen, die 50 Meter vor dem Kampf aufgehört haben zu laufen. Aber normalerweise hackt mir jemand zuerst den Kopf ab. Nachfolgende Leben in den Zielkarten von Chivalry 2 haben ruhigere Anfänge. Sie spawnen eine kurze Strecke von der Frontlinie entfernt, wo ein Team versucht, ein typisch mittelalterliches Ziel zu erreichen (die Zelte verbrennen, die Belagerungstürme stoßen, das Trebuchet zerstören), während das andere im Weg steht. Einige Ziele machen mehr Spaß als andere (Gold von einem Ort zum anderen zu transportieren ist ein bisschen lästig, aber Nutzlasten zu eskortieren ist immer unterhaltsam) und ich finde Angreifen in jedem Fall befriedigender als Verteidigen. Jede Karte erzählt die Geschichte eines Kampfes zwischen zwei Fraktionen, den Agathianern und den Freimaurern, ein Aufbau, der überflüssig hätte sein können, der aber mit solch komödiantischer Ernsthaftigkeit behandelt wird, dass er sich wesentlich anfühlt. Es gibt sogar einen Lore-Codex. Wenn man von der Spawn-Zone zu einem umkämpften Ziel eilt, hat man Zeit, die Kameradschaft mit den Teamkameraden aufzubauen, indem man sich einem Chor von Schreien und Geplapper anschließt, indem man schnelle Chatzeilen verwendet - es gibt alles von taktischen Befehlen bis hin zu "Deine Mutter"-Witzen, jeweils mit Stimme von mehreren Schauspielern. Dies ist ein wesentlicher Teil des Chivalry 2-Erlebnisses. Ich versuche immer zu gewinnen und schließe manchmal Ziele alleine ab, wenn meine Teamkollegen ratlos sind, aber Chivalry 2 wie einen eSport zu behandeln ist so, als würde man erwarten, dass ein WWE Hell in a Cell-Match den Regeln des griechisch-römischen Wrestlings entspricht. Chivalry 2 - Komödie oder gutes Spiel? Chivalry 2 ist zum Teil Theater und das ist auch besser so. Manchmal sieht man zwei Spieler, die sich voreinander verbeugen oder sich auf und ab hocken. Was machen sie da? Das spielt keine Rolle. Lasst sie das einfach machen. Ich greife nie jemanden an, der herumalbert und wenn ich wirklich eine Pause vom Kampf brauche, hebe ich den Kopf von jemandem auf oder was auch immer ich finden kann, das herumliegt, und stehe herum, schüttle ihn und schreie, selbst wenn Pfeile meine Brust durchbohren. (Feige Bogenschützen würden sich ein leichtes Ziel suchen.) Ähnlich wie Rocket League, das ebenfalls ein eigenwilliges Spielerverhalten hervorgebracht hat, geht es in Chivalry 2 um die Liebe zum Spiel und um das Gewinnen selbst. Aber selbst wenn mein Team und ich nur schreien und auf ein Ziel zustürmen, während die Uhr heruntertickt, fühle ich eine Verbundenheit, die ich in den Battlefield-Spielen nicht bekomme. Wie in den Battlefield-Spielen ist das meiste Teamwork in Chivalry 2 jedoch nebensächlich - man versucht nur, dasselbe Ziel zu erreichen oder dieselben Leute zu töten, obwohl man ab und zu die Gelegenheit hat, jemanden wiederzubeleben oder einzugreifen, wenn er in der Unterzahl ist. Spiele mit kleineren Teams, wie Rocket League oder Rainbow Six Siege, sind die besten Spielerlebnisse, die ich mit Freunden hatte, während ich nicht das Gefühl habe, dass es Chivalry 2 verbessern würde, wenn man Freunde mit ins Boot holt, außer vielleicht, wenn wir Duellpartys auf leeren Servern organisieren. Stattdessen ist es ein Spiel mit geringem Druck, in dem man sich zwanglos auf die individuelle Leistung konzentrieren kann. Die Zusammenarbeit im Team-Deathmatch ist noch lockerer, und im Free-for-all gibt es sie natürlich nicht. Ich bevorzuge die etwas ruhigeren 40-Spieler-Server für Team-Deathmatch, und Free-for-all ist immer ein Chaos, aber ich war überrascht, dass es funktioniert. Auf einer Karte gibt es eine zentrale Plattform, die von einer Grube umgeben ist, und aus keinem anderen Grund als dem, dass sie da ist, lieben es die Spieler, auf ihr zu stehen und sie wie ein amerikanischer Gladiator zu verteidigen. Es war eine Zeit lang meine Plattform, und ich will sie zurück. Chivalry 2 - Komplexer als Gedacht Die lockere Atmosphäre täuscht ein wenig über das komplexe und anspruchsvolle Nahkampfsystem von Chivalry 2 hinweg. Die Hieb-, Stich- und Überkopfangriffe sind keine starren Animationen. Während du schwingst, kannst du deine Klinge anvisieren, und wenn du in die Richtung des Schwungs bewegst, dreht oder beugt sich dein Oberkörper zum Angriff. Wenn du einen Gegner triffst, bevor er dich trifft, unterbrichst du seinen Angriff und fügst ihm Schaden zu, während du selbst keinen erleidest. Wenn er jedoch erfolgreich blockt, hat er die Initiative für den nächsten Schwung, und wenn du zu vorhersehbar bist, kann er kontern und einen kostenlosen Treffer landen. Neben anderen Nuancen gibt es auch Stöße und Tritte und Angriffs-Cancels und eine Menge Variationen in Waffengeschwindigkeit, Reichweite und Schaden, von Messern und Knüppeln bis hin zu Kriegsmessern (wirklich große gebogene Schwerter) und Stangenäxten. Ich persönlich liebe es, mit leichten Schwüngen des Vorschlaghammers auf Köpfe zu zielen. Stumpfe Waffen stoppen beim Aufprall, während Klingen weitergehen und ich finde dieses Gefühl des Aufpralls befriedigender - es fühlt sich wie eine Beleidigung an, jemandem auf den Kopf zu hauen, als würde ich eine Varieténummer abziehen. In jedem Moment eines Kampfes hast du viele Möglichkeiten, was du als Nächstes tun kannst (ein paar gute, viele schlechte), was den Kampf in Chivalry 2 so unterhaltsam macht, und warum ich es mag, dass es dir mit Worten auf dem Bildschirm deutlich sagt, was du gerade getan hast oder was dir gerade angetan wurde: schwerer Angriff, geblockt, Riposte, Finte, Konter. Vielleicht könnte man kritisieren, dass es nötig ist, die Sounds und Animationen mit Text zu ergänzen, aber das "fwap" eines soliden Treffers und das "ping" einer Riposte sind befriedigend und identifizierbar. Es ist einfach so viel los, wenn du gegen mehrere Feinde kämpfst, dass sich die Worte essentiell anfühlen, zumindest bis du ein Profi bist. Das gilt vor allem in der Ego-Perspektive, die den Umfang der Informationen, die du erhältst, begrenzt. Es kann ein wenig schwindelerregend sein, aber die Standard-Ego-Perspektive ist kein Gimmick. Mir gefällt sie besser als die optionale Third-Person-Ansicht. Chivalry 2 - Ein Gegner kommt selten allein Die beste Errungenschaft von Chivalry 2 ist, dass es möglich ist, gegen mehrere Gegner zu kämpfen und zu gewinnen. Du könntest sehen, dass es einfach sinnlos ist: Wenn Treffer Angriffe unterbrechen, wie könntest du jemals einen Angriff machen, wenn mehrere unterschiedlich getimte Treffer auf dich zukommen? Die Antwort in Chivalry 2 sind Konter und Ripostes, also speziell getimte Angriffe, die kurzzeitig alle eingehenden Angriffe blockieren. Kombiniert mit der Tatsache, dass gebündelte Feinde genauso wahrscheinlich sind, sich gegenseitig zu treffen wie dich, ist es möglich, einen Eins-gegen-Drei-Kampf zu gewinnen. Ich habe es schon ein paar Mal gemacht. Es fühlt sich immer cool an. Ich fürchte, ich muss noch einmal die geschmähte Bogenschützenklasse erwähnen. Ich kann es nicht leugnen: Im Hintergrund zu stehen und Pfeile auf Leute zu schießen macht Spaß und ist effektiv genug, dass ich es gerne öfter machen würde. Aber es ist so demütigend. Bogenschießen fühlt sich zu einfach an und durch einen Pfeil zu sterben, während man gerade Spaß am Schwertkampf hat, tut weh. Dafür ist der Vorteil als Nahkampfklasse, dass man manchmal einen Bogenschützen mit der Axt ausschalten und sich somit rächen kann. Der Vorgänger von Chivalry 2 aus dem Jahr 2012 wurde von talentierten Moddern entwickelt, die zu professionellen Entwicklern wurden, und dieses Do-it-yourself-PC-Erbe ist hier offensichtlich. Chivalry 2 hat ein automatisches Matchmaking und sieht im wesentlichen großartig aus. Ich meine nicht Battlefield-ähnliche Wiedergabetreue und Effekte, aber Chivalry 2 liefert lesbare, attraktive Kunst und intelligent zurückhaltende Farbpaletten (kühle blaue Nacht, warme gelbe Wüste, etc.). Wenn ich eine PS5 parat hätte, bin ich mir sicher, dass es auch da der absolute Hammer wäre. Eine Reihe von Bugs sind auf der öffentlichen Entwicklungs-Roadmap von Chivalry 2 bestätigt, und ich vertraue darauf, dass die großen behoben werden. Es wird wahrscheinlich nie ein perfekt funktionierendes Stück Software sein, und es ist nicht die Art von Spiel, die nach exakter Einhaltung physikalischer Gesetze strebt. In einem meiner lustigsten Momente habe ich meinen Speer versehentlich durch den Rücken eines Teamkollegen geworfen, wodurch er verwundet, aber nicht getötet wurde und dann habe ich die Waffe aus seiner Brust gezogen habe, um weiterzukämpfen. Spiele, die als "poliert" beschrieben werden, neigen dazu, diese Art von Spaß nicht zu bieten. Chivalry 2 - Klassenfähigkeiten Das enttäuschendste Stück sind die speziellen Klassenfähigkeiten. Selbst wenn sie funktionieren, fühlen sie sich eher wie eine Ablenkung an, als eine lustige Ergänzung. Nachdem ich versucht habe, mich an sie zu gewöhnen, hasse ich immer noch die Feuerbomben. Mitten in einem ansonsten sauberen Kampf in Brand gesetzt zu werden, macht einfach keinen Spaß, aber wenn ich sie habe, habe ich nicht die Kraft, nicht auf die leichten Kills zu gehen. (Es fühlt sich an, als wäre ich auch ein Bogenschütze, wenn ich sie benutze…) Die einzige Spezialfähigkeit, die ich mag, ist ein Banner, das Teamkameraden in der Nähe heilt. Es beeinflusst das Spiel auf eine interessantere Weise: Verbündete schwärmen um das Teil herum und Gegner versuchen, es zu durchbrechen, um es zu zerschlagen. Ich würde allerdings einen vereinfachten Spielmodus spielen, der alle Spezialfähigkeiten entfernt. Chivalry 2 startete mit sechs objektiven Karten und zwei Deathmatch-Karten. Das erste Inhaltsupdate wird es auf insgesamt 10 Karten bringen - keine riesige Anzahl, aber es ist trotzdem schön, dass die Post-Launch-Sachen kostenlos sind. Der einzige Kauf im Spiel, den du im Moment tätigen kannst, ist eine Währung, mit der du kosmetische Gegenstände schneller freischalten kannst, als du es im Spiel tun würdest. Die Soldatenanpassung ist überraschend detailliert, aber sie hat mich nicht sonderlich interessiert, was zum Teil daran liegt, dass ich in der Ego-Perspektive spiele und mich daher nicht oft sehe. Die Waffenfreischaltungen (die man sich verdienen muss) erhöhen deine Ausrüstungsoptionen in einem angemessenen Tempo. Es ist ein guter Weg, um Meilensteine für Neulinge zu schaffen, aber ich spiele Chivalry 2 gerne, weil es Spaß macht, Kämpfe zu gewinnen oder auf dumme Rollenspielideen zu kommen, nicht weil ich dazu getrieben werde, mehr Zeug freizuschalten. Es ist eine neuartige Idee, Spiele, die unabhängig davon Spaß machen, wie viel Zeug man sammeln kann, aber ich denke, es könnte sich durchsetzen. ### Legend of Mana (Switch/PS4) Test In den letzten Jahren hat Square Enix einigen Games aus der Mana-Reihe und der SaGa-Reihe neues Leben eingehaucht, nun gehört auch Legend of Mana dazu. Das ist definitiv eine Gelegenheit dafür dieses Spiel wieder wertzuschätzen. Glücklicherweise bedeutet das, dass Legend of Mana seinen eigenen Moment auf der Switch, PS4 und PC mit diesem Remaster bekommt. Während es nicht genau alle Probleme des Originalspiels behebt, sieht es erstaunlich aus und enthält einige Features, die Frustrationen lindern könnten. Legend of Mana - Viele Geschichten Statt eine Geschichte über einen Charakter geht es in diesem Spiel um die Geschichte vieler Menschen, die herausfinden, wie sie nach verheerenden Tragödien und Ereignissen zurechtkommen und unterschiedliche Beziehungen managen. Obwohl du zwar zweifellos der Held des Spiels bist, fühlt es sich nicht danach an, als ob du der Mittelpunkt wärst. Denn es ist die Geschichte von Freunden, Familie, Konflikten und was aus denen wird. Beziehungen und Wiederherstellungen sind daher der Dreh- und Angelpunkt dieses Spiels. Da es sich bei Legend of Mana um eine der Spiele aus der Mana-Reihe handelt, müssen einige Elemente dabei konsistent bleiben. Dazu zählt, dass dieses Spiel ein Action-RPG ist, wo ihr mit leichten und starken Angriffen Combos ausführen könnt um dem Gegner Schaden zuzufügen und diesen ggf. zu betäuben. Sobald eure Leiste dann aufgefüllt ist, könnt ihr sogar spezielle Moves ausführen, um extra Schaden am Gegner zu machen. Außerdem erwarten euch noch weitere Mechaniken wie craften, gärtnern und Monster aufziehen, die dem ganzen Spiel noch etwas mehr Flair verpassen. Das Beste daran ist sogar, dass ein zweiter Spieler das Monster steuern kann. Wenn ihr alles richtig anstellt, ist es dann sogar stärker als einer eurer menschlichen Mitstreiter. Legend of Mana ist in einer Welt angesiedelt, in der die Ländereien nach einem großen Krieg gerettet und als Artefakte aufbewahrt wurden. Du sammelst diese Gegenstände, während du Abenteuer erlebst und in die Geschichten anderer Leute stolperst. Dann müsst ihr diese Artefakte nutzen, um die Länder wieder aufzubauen. Stück für Stück erwarten euch dabei neue Ereignisse, die mehr über die Geschichte enthüllen. Wichtig dabei ist nur, dass ihr Lust habt die Welt zu erkunden, denn nicht jedes Stückchen der Handlung ist einfach so zu finden. Legend of Mana - Guter oder schlechter Remaster? Nichtsdestotrotz ist das Spiel nicht perfekt. Das Tutorial ist wie in vielen Spielen zu dieser Zeit nicht unbedingt perfekt, aber das ist definitiv nichts wildes. Dafür aber gibt es in diesem Remaster Verbesserungen, die jedem gefallen dürften. Die erste Verbesserung ist, dass ihr zufällige Monsterkämpfe ausschalten könnt. Wenn ihr wie vorher gesagt auf der Suche nach neuen Ereignissen seid, kann es sehr nützlich sein und euch viel Zeit ersparen. Für manche ist die Story halt wichtiger als das Kämpfen. Abgesehen davon gibt es noch die Möglichkeit überall zu speichern. Spieler die diesen Titel auf einem Emulator gespielt haben werden nun schmunzeln, aber alle anderen und mich eingeschlossen dürften sich hier definitiv freuen! Außerdem ist dieses Feature besonders wichtig, wenn Events anstehen. Falls ihr also mal einen schweren Bosskampf habt, könnt ihr einfach das Spiel neu laden und es geht wieder vor dem Kampf weiter. Der Reiz an dem Spiel liegt jedoch an zwei Dingen. Einmal können Gamer endlich diesen grandiosen Titel zocken, den die noch nie zuvor gespielt haben und einmal wurde der Titel entsprechend ordentlich aufpoliert. In der Dock sowie im Handheld-Modus lässt sich alles wunderbar lesen. Entsprechend ist auch die Steuerung in beiden Modi sauber ausgeführt, damit ihr jeder Zeit und überall ohne Probleme zocken könnt. Entsprechend ist das Spiel also auch auf den Widescreen des Handheld-Modus angepasst. Der Entwickler M2 hat sich durchaus Mühe gegeben, dass dieses Spiel gut aussieht. Die Benutzeroberfläche wurde gründlich aufpoliert, die Steuerung ist überall gut gelungen und die Sprites und Umgebung sehen knackig aus. Dazu kommt natürlich der Soundtrack der bis heute noch ein Genuss ist. Mit diesem Remaster werdet ihr absolut Spaß haben und könnt auch mal einen anderen Teil der Mana-Reihe abgesehen von Secret of Mana oder Sword of Mana genießen. Zwar sind noch ein paar der alten Macken von damals vorhanden, aber man muss auch erwähnen, dass sich die Spiele-Branche und die Bedürfnisse der Spiele stark verändert haben. Zum Schluss sei gesagt, dass das Ergebnis super ist. ### Knockout City (PS4) Test Wir haben in Knockout City die derzeit verfügbare Spielmodi getestet und in den nachfolgenden Zeilen lassen wir euch an unseren Eindrücken teilhaben. Viele kennen es aus ihrer Schulzeit: Völkerball. In Knockout City treten Spieler in zwei Teams gegeneinander an und versuchen sich gegenseitig mit Bällen abzuwerfen. Mit jedem Treffer erzielt ihr Punkte, wobei das Team mit den meisten Punkten schlussendlich die Partie für sich entscheidet. Nach zwei Treffern geht ein Spieler K.O. und wird nach ein paar Sekunden wiederbelebt. Bevor ihr euch in ein Match stürzt solltet ihr einige Dinge zu beachten, um das Gameplay zu beherrschen. Gegnerische Würfe lassen sich (wenn es bei einem Ball bleibt) noch fangen. Hierzu müsst ihr im richtigen Moment reagieren. Ansonsten besteht auch die Möglichkeit gegnerischen Würfen auszuweichen. Es ist also umso wichtiger sich mit der Steuerung und der Arena in Knockout City auseinanderzusetzen, doch wie gut führt uns das Spiel als Neuling ein. Knockout City – Ein sanfter Einstieg Um in Knockout City eine gute Spielerfahrung zu erzielen, solltet ihr eure Freunde mit ins Boot holen. Zusammen könnt ihr euch absprechen und auf diese Weise besser gegen gegnerische Teams gut überlegt vorgehen. Ideal ist vor allem der Trainingsbereich, in dem ihr mit euren Freunden gegen die KI-Spielzüge üben könnt. Auch helfen euch Tipps und Tricks im Tutorial. Beispielweise wird euch gezeigt, wie ihr gegnerischen Würfen ausweichen könnt. Beim ersten Spielstart befindet ihr euch auch schon in der Spielarena mit eurem Rowdy (Spielcharakter) und könnt hier schon erste Würfe und Sprünge erlernen. Die Hinweise dienen als erste Einführung in das Spiel. Zwischen Trainingsbereich in der Arena und Hauptmenü kann jederzeit gewechselt werden. Als Neuling der mit Völkerball noch gar nicht in Berührung kam, wird es in Knockout City leicht haben. Neben den Tutorials und Hinweisen im Spiel kommt die sinnvolle Tastenbelegung und das Gameplay ihnen zugute. Ihr könnt euch optimal einfinden und erlernt relativ zügig, wie ihr Bälle fangen und gegnerische Spieler abwerfen könnt. Mit der Zeit ist es erforderlich eure Skills zu verbessern und spezielle Würfe kennenzulernen, um jede Chance zu nehmen eure Würfe ausweichen zu können. Für Spezialwürfe sind besondere Bälle erforderlich, die in der Spielwelt verteilt sind. In Abhängigkeit von der Spielmodi variieren hier die Auswahlmöglichkeiten. In Knockout City gibt es zwei Möglichkeiten ausgeknockt zu werden. Gegnerische Abwürfe oder die Unachtsamkeit bei der Umgebungsbeobachtung. An einigen Stellen im Spiel fällt ihr wortwörtlich aus der Spielarena, was mit einem Respawn und enormen Punktverlusten verbunden ist, sollte sich dies allzu oft wiederholen. Knockout City - Galerie Knockout City – Individueller Style steht im Vordergrund In Knockout City habt ihr nicht nur die Möglichkeit bestimmte Anpassungen am Aussehen eures Rowdy vorzunehmen, sondern zwischen verschiedenen Outfits, Frisuren, Brillen, Handschuen, Einlauf- oder Siegesposen entscheiden. Freigeschaltet werden können neue Outfits, Accessoires und die Jubelelemente durch die Spielwährung, die ihr euch durch gewonnene Matches verdienen könnt. Glücklicherweise nehmen diese freigeschalteten Objekte keinen Einfluss auf das Spielverhalten eures Charakters, d.h. ihr werdet keine Verbesserungen in der Steuerung oder der Wurfstärke feststellen. Vielmehr dient diese Personalisierung des eigenen Charakters als Motivationsschub. Knockout City könnt ihr plattformübergreifend spielen. Durch die Unterstützung der Crossplay-Funktion ist möglich mit vielen Spielern zu interagieren und neue Crews zu bilden. Als zusammengeschweißte „Crew“ können Aufträge ausgeführt werden, die euch ebenfalls XP-Punkten verdienen lassen. Verschiedene Spielmodi stehen euch zur Auswahl, wobei zum jetzigen Zeitpunkt das Ligaspiel nicht spielbar ist. In der Spielmodi "Straßenspiele" könnt ihr beim Team-K.O. Modus in 3 vs. 3 Teams gegeneinander antreten. Ziel ist es hierbei als erstes Team zehn Knockoutpunkte zu erzielen, um eine Runde für sich zu entscheiden. Das Team mit zwei gewonnen Runden gewinnt auch das gesamte Match. Zu Beachten ist, dass die bereits erwähnten Spezialbälle aktuell nur im Team-K.O.-Modus in der Spielarena verfügbar sind. Wenn ihr Spezialbälle nutzen wollt steht euch aktuell der klassische Team-K.O.-Modus zur Auswahl. Im Trainingsmodus könnt ihr die Grundlagen des Spiels erlernen und eure Skills verbessern. Hinweis: Hier gibt es keine XP-Punkte zu verdienen. Knockout City - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=DJVyyojmY1E ### Scarlet Nexus (PS4/PS5) Test Scarlet Nexus ist das Ergebnis ehemaliger "Tales of"-Entwickler, die ein neues, von ihnen erfundenes Genre namens "Brain Punk" einführen. Scarlet Nexus ist sogar das erste Next-Gen-Anime-Spiel, welches euch genug zu tun gibt und jongliert gleichzeitig oft mit mehr, als es bewältigen kann. Aber es enttäuscht nicht. Es ist temporeich und stilvoll, mit einfallsreichen Kämpfen, interessanten Charakteren und einer gut erzählten Geschichte. Wie es schlussendlich am Ende des Tages ankommt, erfahrt ihr im folgenden Test. Scarlet Nexus - Gehirnnahrung Bevor ich auf die Story und den Spielverlauf eingehe, muss ich erst einmal eine Sache loswerden. Scarlet Nexus ist absolut cool. Anders kann man es nicht beschreiben und der Flair geht weit über das Sci-Fi-Setting hinaus und zieht sich durch die Story, den Kampf und fast jeden Teil des Spieldesigns. Es hat vielleicht nicht ganz den gleichen Schliff wie Persona 5 Royal, aber Scarlet Nexus ist mit Abstand das stilvollste und am besten umgesetzte Spiel, das ich seit langer Zeit gespielt habe. Bandai Namco tat gut daran, die Geschichte von Scarlet Nexus in den letzten zwei Jahren zu verschweigen. Es ist fast unmöglich über die ersten Kapitel hinaus zu sprechen, ohne zu spoilern, aber hier ist ein grober Überblick. Scarlet Nexus spielt in der Zukunft, wo (die meisten) Menschen ein psionisches Hormon und einzigartige Gehirnkräfte entwickelt haben. Die Regierung rekrutiert einige dieser Menschen in die Other Suppression Force, eine spezialisierte Militäreinheit, die gegen die Anderen kämpft. Die Anderen sind hirnfressende Monster, die echt mal gruselig aussehen. Sie sind manchmal regelrecht freaky und färben die meist auf die Zukunft fokussierte Erfahrung mit einem willkommenen Hauch von Horror, den das SAS-System noch weiter trägt. Die SAS- und Brain-Link-Systeme, die jedes OSF-Mitglied benutzt, verbinden seine Gehirne mit anderen Squad-Mitgliedern, dem OSF-Hauptrechner und sogar mit Teilen der städtischen Infrastruktur - allerdings nur, nachdem ihnen das System während des Trainings ins Gehirn gepflanzt wurde. Es gibt selten einen Moment ohne interessante Aspekte sowie unnötige Exposition und es ist mit Leichtigkeit einer der besseren RPGs da draußen. Zugegeben, die Geschichte in Panelszenen zu erzählen, mag nicht jedermanns Sache sein, aber nach den ersten paar Kapiteln gewöhnt man sich daran, vor allem, weil die Geschichte selbst einen in ihren Bann zieht, egal wie sie präsentiert wird. Ich habe eine gute Geschichte erwartet, nachdem ich die Scarlet Nexus-Demo gespielt habe, aber ich habe nicht erwartet, dass sie so gut sein würde. Neben der Haupthandlung spinnt das Spiel mehrere Fäden, die von den Rechten von Minderheiten über die Unterdrückung durch die Regierung bis hin zum freien Willen reichen, und es behandelt sie alle bewundernswert gut. Scarlet Nexus - Die Qual der Wahl In Scarlet Nexus spielt man entweder als Kasane Randall, ein begabter und rätselhafter OSF-Rekrut, oder als Yuito Sumeragi, Spross der Gründerfamilie der Stadt und Allrounder. Die Art und Weise, wie Scarlet Nexus seine geteilte Geschichte handhabt, macht es lohnenswert, beide Erzählungen zu spielen, obwohl es ein paar Probleme mit der Ausführung gibt. Kasane scheint als Hauptfigur gedacht zu sein und hat sowohl eine interessantere Geschichte als auch eine bessere Charakterentwicklung. Yuitos Geschichte gibt Ihnen ein besseres Verständnis für die Entwicklungen auf Kasanes Weg, aber auf Kosten einer sinnvollen Charakterveränderung. Was übrig bleibt ist Yuito als Handlungselement, obwohl er diese Rolle zugegebenermaßen gut ausfüllt und einige gute Interaktionen mit seinen Squadmates hat. Abgesehen von den Helden sind diese Squadmates eigentlich das Fundament von Scarlet Nexus. Unabhängig davon, welchen Protagonisten ihr wählt, beginnt Nexus ähnlich wie andere Schulspiele, insbesondere Trails of Cold Steel. Ihr habt die üblichen Persönlichkeiten und geheimnisvollen Hintergründe, freie Zeit, die Sie mit bestimmten Charakteren verbringen könnt und weltrettende Missionen, die du als Teil Ihrer täglichen Routine angehen könnt. Wenn ihr schon einmal ein Tales of-Spiel gespielt habt, habt ihr eine gute Vorstellung davon, was euch hier erwartet. Jeder Charakter ist tiefgründiger, als er auf den ersten Blick erscheint, und die Mischung von Persönlichkeiten sorgt für eine interessante Besetzung. Fast jeder bekommt zumindest etwas Zeit im Rampenlicht und obwohl man keine große Charakterentwicklung erwarten sollte, bevorzuge ich eigentlich den Ansatz von Scarlet Nexus. Es ist irgendwie effektiver, diese Kadetten sofort ins Chaos zu stürzen und sich fast ausschließlich auf ihre Rolle in der Hauptgeschichte zu konzentrieren, als zu versuchen, sie in ein großes Epos zu verwickeln. So solide das alles auch ist, Scarlet Nexus tappt außerhalb dieser Hauptentwicklungen ein wenig im Dunkeln. Ähnlich wie in Persona oder Cold Steel bekommt man etwas Zeit, die man mit jedem Charakter verbringen kann. Diese Bond-Episoden sind (meistens) gut, obwohl der Geschenkprozess zu eintönig ist. Der Laden sagt euch für wen jeder Gegenstand ist und ihr tauschen einfach Materialien, um jeden Gegenstand zu bekommen. Ein paar zusätzliche Handlungsstränge, bei denen man sich aussuchen kann, mit wem man interagiert, und die man besser kennenlernen muss, wären wünschenswert gewesen, ebenso wie Nebenquests, die tiefer in die Geschichte der Welt eindringen. Trotzdem passt es zum stromlinienförmigen Ansatz von Scarlet Nexus, sogar beim Kampf. Scarlet Nexus - Macht der Psychokinese Ob ihr nun Yuito oder Kasane seid, Ihre Kräfte im Kampf sind Psychokinese. Das bedeutet, dass ihr große Objekte durch die Gegend werfen können, und ja, es macht genauso viel Spaß, wie es klingt. Du wirst dazu ermutigt, deine Kräfte mit deinen normalen Kombos zu verweben, um die Psychokinese-Anzeige voll zu halten, was den Kampf zu einem Spektakel aus Nahkampfangriffen und LKW-Schleudern macht. Der Kampf in den ersten Kapiteln wird ein wenig fad, mit mehr Trash-Mobs als mit ernsthaften anderen zu tun. Ab dem fünften Kapitel wird es schnell besser, ebenso wie die Optionen, die einem zur Verfügung stehen - das Sprengen eines Gastanks, um die Anderen zu entzünden, war ein besonderes Highlight -, aber ich hätte mir gewünscht, dass die feindliche KI ein bisschen bedrohlicher wäre. Der Mangel an Aggressivität wird jedoch durch Strategie wettgemacht. Die meisten Anderen haben irgendeine Macke, mit der man nur über den SAS-Link umgehen kann, indem man sich die einzigartigen Gehirnkräfte seiner Freunde ausleiht. Von Anfang an habt ihr in jeder Mission mindestens einen Begleiter, mit dem ihr die Kräfte kombinieren könnt - zum Beispiel die Zeit verlangsamen oder eure Waffe mit Feuer durchtränken, um Gegner in Brand zu setzen. Die eigenen Fähigkeiten und die, die man sich von Freunden leihen kann, entwickeln sich mit dem Levelaufstieg und den weiteren Verbindungen, was gut ist, da sie alleine im Kampf ein bisschen sinnlos sind. Es gibt auch eine Gehirnkarte, die deine Fähigkeiten bis zu einem gewissen Grad erweitert. In Scarlet Nexus ist in jedem Kampf eine Menge los, aber das Chaos wird gut unter Kontrolle gehalten, so dass es sich nie überwältigend anfühlt. Zum Beispiel spielen Statuseffekte im Kampf eine Rolle, wenn auch nicht so sehr, wie ich es erwartet hätte, wenn man bedenkt, wie viel Wert die Tutorials auf sie legen. Es besteht nie ein Zweifel, welche Kraft man einsetzen sollte, um bestimmte Andere zu besiegen oder wie man bestimmte Hindernisse überwinden kann. Es ist zwar immer erfreulich, wenn man die Moves von Scarlet Nexus ausführen kann, aber Situationen, in denen man die Kräfte frei einsetzen kann, hätten den Kampf noch spannender gemacht. Die Brain Map bietet praktische Upgrades, ändert aber nie signifikant, wie sich euer Charakter entwickelt oder was ihr auf dem Schlachtfeld tun könnt. Kleines PS5 Fazit: Scarlet Nexus ist auf der PS5 ein Augenschmaus. Auch der Ton ist einfach stimmig, egal ob es sich um den jazzigen, leisen Soundtrack oder die Umgebungseffekte handelt und es ist einer der wenigen Fälle, in denen sich die adaptiven Trigger von DualSense tatsächlich gut anfühlen. Wenn das die nächste Generation von Anime-Spielen ist, dann bin ich voll dabei. Scarlet Nexus - Anounncement Trailer https://www.youtube.com/watch?v=0BjTUnOdwiY ### Disgaea 6 Defiance of Destiny (Switch) Test Disgaea 6: Defiance of Destiny fühlt sich wie ein seltsam aktueller Titel für ein Nippon Ichi Software Spiel an. Vor knapp zwei Jahren ging dem Unternehmen nach einem katastrophalen Start eines Handyspiels tatsächlich das Geld aus und es sah eine Zeit lang so aus, als würde Nippon Ichi untergehen. Irgendwie schaffte es der Publisher, das Schlimmste dieses Problems zu überstehen, was es ihm ermöglichte, den Widrigkeiten zu trotzen und mindestens ein weiteres Disgaea-Hauptspiel zu veröffentlichen. Es könnte durchaus sein, dass dies die letzte Disgaea-Veröffentlichung ist, aber wenn das der Fall ist, können die Macher zumindest beruhigt sein, da sie wissen, da es mit einem super Titel zuende ging. Disgaea 6 ist das bisher schlankste und unterhaltsamste Spiel, die diese rundenbasierte Taktikserie zu einem solchen Kulthit machte. Disgaea 6 Defiance of Destiny - Humor ist mehr als vorhanden Disgaea 6 bietet eine passend alberne Geschichte mit viel übertriebenem "Anime-Humor", obwohl es auch einige Momente echter Emotionen gibt, die hier und da eingestreut sind. Die Haupthandlung folgt einem Zombie-Jungen namens Zed, der wild entschlossen ist, einen namenlosen Gott der Zerstörung zu töten, der die Unterwelt terrorisiert. Zed ist anfangs kein besonders guter Kämpfer und wird fast jedes Mal, wenn er seinem Feind gegenübersteht, ziemlich leicht getötet. Glücklicherweise hat Zed jedes Mal, wenn er stirbt, die Fähigkeit zur "Super-Reinkarnation" und wird jedes Mal, wenn er wieder zum Leben erwacht, noch ein wenig mächtiger. Es ist bei weitem nicht die interessanteste Geschichte, die jemals in einem RPG erzählt wurde, aber Disgaea 6 entscheidet sich klugerweise dafür, in der lächerlichen und übertriebenen Art von Humor zu schwelgen, für die die Serie bekannt geworden ist. Dinge wie Prinnies (die dummen, explodierenden Pinguine der Serie, die die meisten Sätze mit "dood" beenden) oder eine Prinzessin, die Zed unbedingt heiraten will, helfen dabei, dass die Handlung niemals auch nur annähernd "ernst" wird. Diese Albernheit zieht sich durch fast jede Facette von Disgaea 6. Wie viele Spiele habt ihr schon gespielt, bei denen das Hauptmerkmal eines Ausrüstungsgegenstandes ist, dass es euch vor Kartoffelchips-Fett schützt? Es kommt nicht oft vor, dass sich ein Spiel so sehr einem absichtlich unbeschwerten Ton verschreibt. Obwohl der Humor mal mehr, mal weniger gut ist, ist er durchweg interessant und einprägsam. Disgaea 6 Defiance of Destiny - Ab in den Kampf Das Gameplay in Disgaea 6 folgt zunächst einem Standard-SRPG-Format, in dem man Charaktere über eine gitterbasierte Karte bewegt und versucht, den Feind auszulöschen, bevor er einen selbst erwischt. In dieser Hinsicht ist Disgaea 6 wahrscheinlich am konventionellsten, obwohl es eine beträchtliche Menge an Tiefe im Kampf gibt, wenn man fortschreitet. Es gibt weit über ein Dutzend verschiedene Klassen, die man in sein Team einbauen kann und zusätzliche Dinge wie Kombo- und Teamangriffe sorgen dafür, dass sich eine sorgfältige Planung der Strategie auszahlt. Dieser SRPG-Aspekt von Disgaea 6 ist beeindruckend gut aufgebaut und genauso fesselnd, wie man es von einer relativ hochkarätigen Veröffentlichung in diesem Genre erwarten würde. Allerdings könnte man durchaus argumentieren, dass das primäre Gameplay von Disgaea 6 mehr Meta ist als nur ein weiteres rundenbasiertes Taktikspiel. Obwohl sich der Großteil des Gameplays auf den rasterbasierten Schlachtfeldern abspielt, liegt der Schwerpunkt auf der effektiven Verwaltung der absurd tiefgründigen Systeme, die diese Kämpfe umgeben. Zum Beispiel gibt es im Haupt-Hub eine Senatskammer in der Monster und Dämonen verschiedener fiktiver politischer Parteien über die grundlegenden Regeln des Spiels abstimmen. Wenn ihr mehr Erfahrung sammeln oder einen neuen Klassentyp freischalten möchtet, müsst ihr einen Gesetzesentwurf mit einer Mehrheitsbeschlussfassung durchsetzen. Alternativ gibt es einen "Cheat Shop", in dem ihr bestimmte Fortschrittsmarker hoch- oder runterwählen könnt. Wenn ihr also lieber nach jedem Kampf mehr Geld verdienen möchtet, könnt ihr die durchschnittliche Erfahrungsstufe eurer Charaktere herunterregeln. Das Vorhandensein von Features wie diesem zeigt, wo das eigentliche Disgaea 6 erlebt wird. Sicher, du kannst einfach die Hauptkampagne durchspielen und eine befriedigende Erfahrung haben, aber dies ist ein Spiel, das dich potentiell Hunderte von Stunden beschäftigen könnte, wenn du es wirklich durchspielen willst. Das Level-Cap ist, kein Witz, auf 99.999.999 gesetzt und du kannst potentiell 10.000.000.000.000.000 Schaden in einem einzigen Angriff machen. Um solche Zahlen zu erreichen und um in der Lage zu sein, die Art von Inhalten, die das enorme Endgame zu bieten hat, anzunehmen, müsst du bereit sein, das gesamte Spiel auf die Art und Weise zu "brechen". Diese Art von Erfahrung wird dir vermutlich kein weiterer Titel dieses Genres bieten, außer die Vorgänger.   Disgaea 6 Defiance of Destiny - Glücklicherweise hat sich Disgaea 6 dafür entschieden, eine Menge Lifequality-Features zu integrieren, die dieses Spiel zum bisher zugänglichsten und schlanksten Titel der Serie machen. Dazu gehört vor allem die neue Funktion "Dämonische Intelligenz", die es euch erlaubt, jeden Charakter in eurem Team mit einem extrem detaillierten Logiksystem zu programmieren, das das Gambit-System von Final Fantasy XII nachahmt. Damit könnt ihr Aktionen festlegen, die die Charaktere in bestimmten Situationen ausführen sollen, was das manuelle Navigieren durch die Menüs und das Auswählen von Aktionen für jeden Charakter in jeder Runde um einiges erleichtert. Es ist zum Beispiel viel einfacher, einen Charakter so zu programmieren, dass er den nächstgelegenen Feind anvisiert und sich ihm nähert und eine zufällige Angriffsfähigkeit einsetzt. Und bei der Tiefe, die diese Befehlssätze erreichen können, macht es eine Menge Spaß, ihre Befehle zu optimieren, um Ihr Team zu einer perfekt funktionierenden, autonomen Maschine zu machen, die sich mit Leichtigkeit durch Feinde schneidet. Wenn man dieses dämonische Intelligenzsystem mit den neuen Auto-Battle-Optionen kombiniert, wird die Langeweile von ausgedehnten Grinding-Sessions deutlich reduziert. Es mag ein wenig albern klingen, ein Spiel dafür zu loben, dass es die Zeit, die man mit dem eigentlichen Spielen verbringen muss, verringert, aber das geht darauf zurück, dass die Hauptattraktion des Gameplays eher die Management-Seite der Dinge ist, als die rohen Aktionen des manuellen Kommandierens des Teams. Das Wichtigste, was diese neuen Lebensqualitäts-Features bewirken, ist die Verringerung der Menge an sich wiederholender Arbeit, die zu tun ist, um Belohnungen zu erhalten. Man muss immer noch effektive Teams zusammenstellen, sie mit den richtigen Fähigkeiten und der richtigen Ausrüstung ausstatten und wissen, wie man sie programmiert, um effizient zu kämpfen. Es ist nur so, dass man jetzt nur noch zehn Minuten braucht, um die gleichen Dinge zu tun, für die man in früheren Teilen mindestens eine Stunde gebraucht hätte. All das bedeutet, dass Disgaea 6 der Inbegriff des Konzepts der Effizienz ist. Es spornt dich an, deine Aufmerksamkeit auf jedes kleine Detail der Builds deiner Charaktere zu richten und dir Wege zu überlegen, wie du entweder die Werte maximieren oder buchstäblich die Regeln brechen kannst, um sie über ihr Maximum hinaus zu bringen. Es gibt zahlreiche Wege, die ihr dabei beschreiten könnt, was für Neulinge, die nicht mit allen Nuancen eines Disgaea-Spiels vertraut sind, ziemlich einschüchternd sein kann. Disgaea 6 macht einen soliden Job, indem es viele Tutorials und Erklärungen enthält. Genug um zu sagen, dass dies wahrscheinlich der zugänglichste Teil bisher ist, aber seid darauf vorbereitet, dass ihr eine Menge lernen müsst, bevor ihr es endlich versteht. Während das Gameplay durchgängig süchtig macht, muss man sagen, dass Disgaea 6 mit seiner Präsentation wirklich den Ball fallen lässt. Die brandneuen 3D-Modelle tragen zwar den typischen Art-Style der Serie und sind gut animiert, aber die Performance ist zum Zeitpunkt des Schreibens ziemlich schlecht. Es gibt drei Darstellungsoptionen, die es euch erlauben, zwischen Grafik, Framerate oder einem Mittelweg zu wählen, aber keine davon fühlt sich völlig zufriedenstellend an. Entweder ist alles 60 FPS und störend unscharf oder die Auflösung ist scharf und die Framerate ruckelt. Es ist nicht sofort klar, warum dies der Fall ist, da Disgaea 6 kein sehr grafikintensives Spiel zu sein scheint, aber diese schwerwiegenden Performance-Probleme ziehen definitiv eine ansonsten ausgezeichnete Erfahrung herunter. Ein weiteres Manko dürfte die fehlende deutsche Sprachunterstützung sein, denn hier gibt es ausschließlich die Optionen japanisch und englisch. Tatsächlich sehr Schade, da es bestimmt auch hier genug Anhänger geben dürfte.   ### Elite Dangerous Odyssey (PC) Test Im Test beweist Elite Dangerous Odyssey, dass es viele coole Ideen hat, diese aber leider noch lange nicht fertig sind. Hat Entwickler Frontier das Spiel zu früh veröffentlicht? Definitiv. Funktioniert denn überhaupt etwas von all den neuen Features? Absolut. Nur eben nicht im ausreichenden Umfang. Wir haben uns die Weltraumodyssey genauer angeschaut und berichten von unseren Funden. Wer Elite Dangerous in VR gespielt hat, für den ist die größte Neuerung von Elite Dangerous Odyssey eigentlich kein Novum. Ihr habt Beine und könnt euch frei im Raumschiff bewegen. Für alle anderen ändert sich hier allerdings so einiges. Denn das kostenpflichte Addon ermöglicht es euch, aus dem Raumschiff physisch auszusteigen und Planeten sowie Stationen per pedes zu erkunden – und eben nicht mehr nur mit Fahrzeugen. Die Charaktererstellung kommt ebenso zum Tragen, denn das Gesicht sowie die Statur eures Alter Egos könnt ihr endlich auch mal erblicken – oder eben die anderer Spieler, weil diese nun vis-a-vis anzutreffen sind. Wenn ihr dabei Aufträge annehmen wollt, die euch zu Fuß über Planeten führen, müsst ihr dafür ein paar Umstände in Kauf nehmen. Zunächst gilt es an die Raumstation (oder Planetenbasis) andocken, aus dem Schiff aussteigen und dann das schwarze Brett öffnen. Warum es keine gesonderten Tabs bei den Aufträgen gibt? Unbekannt, war offenbar zu einfach. Elite Dangerous Odyssey – Es wird persönlich An den Terminals findet ihr nicht nur die bisher bekannten Aufträge, sondern eben auch neuerdings NPCs, die euch Quests geben. Deren Texte sind prozedual generiert und mehr als Standard-Fetzen von Sprachtexten haben sie nicht drauf – was weniger tragisch ist. Hin und wieder gibt es auch kleinere Stories, die allerdings aufgrund der zufälligen Generierung wenig Zusammenhang haben und nicht immer mit den Ereignissen im Weltraum zu tun haben. Clever ist jedoch, dass ihr – je nach Rang bei der Fraktion – eure Belohnung verhandeln könnt. Sollen es mehr Credits sein? Oder mehr Ressourcen? Je besser euer Rang, desto mehr könnt ihr herausholen. Die Aufträge orientieren sich an bereits bekannten Gameplay-Mechaniken. Transport-Läufe erledigt ihr genauso wie im Raumschiff. Auch die Auftragsmorde sind mit dabei, doch hier kommt dann der neueste Shooter-Aspekt des Spiels zum Tragen, den wir gleich unter die Lupe nehmen. Uns haben die Sabotage-Missionen am meisten Spaß gemacht, weil sie tendenziell neu sind. Hierbei gilt es eine Basis zu infiltrieren und die Stromversorgung etwa zu kappen. Wer Elite Dangerous Odyssey etwas länger spielt, wird aber auch hier ein hohes Maß an Repetition erfahren. Das wissen Kenner des Spiels aber ohnehin, denn im Kern ist Elite Dangerous ein sehr repetitives Spiel. Bevor es zu den Shootouts geht, könnt ihr euch auf den Raumstationen mit den notwendigen Gegenständen ausrüsten. Eine Handvoll Knarren, die dazu passenden Outfits und MedKits stehen zum Kaufen bereit. Die Abwechslung ist allerdings gegenwärtig gering. Die Waffen und Ausrüstungsgegenstände lassen sich jedoch aufwerten und modifizieren, sodass die Quantität durch Qualität ausgeglichen wird. Wenn ihr etwa das Visier eures Gewehrs ändern wollt, müsst ihr den dafür spezialisierten Ingenieur im Team besitzen. Diese Voraussetzung hat uns gestört, da sie das Spielerlebnis schlicht unnötig verlangsamt. Elite Dangerous Odyssey – Lahmes Gunplay ohne Wumms Wie handhabt Elite Dangerous Odyssey nun also das Gunplay und die ganzen Shootouts? Die Antwort ist leider enttäuschend: Gar nicht gut. Anstatt sich an Spielen wie Battlefield oder Call of Duty zu orientieren, was durchaus clever gewesen wäre, haben die Entwickler schlicht das Gameplay der Schiffsgefechte auf den Bodenkampf übertragen. Heißt also: Ihr müsst zunächst die Schilde, die sich am einfachsten mit den Laser-Wummen beseitigen lassen. Danach geht es kinetischen Knarren weiter. Dass der Waffenwechsel auch noch umständlich gestaltet ist – weil mit Verstärkern verbunden – sei mal dahingestellt. Vielmehr stört, dass es kaum Trefferfeedback gibt. Die Waffen haben kein Wumms und grundsätzlich fühlt sich jedes Shootout nach einer Wischi-Waschi-Partie an, die nicht Fisch und nicht Fleisch ist. Hier hätten die Entwickler wesentlich mehr draus machen können und müssen. Das liegt auch daran, dass die Schießereien eben nicht nur in Missionen, sondern auch in den bereits bekannten Kampfgebieten zum Einsatz kommen. Wenn ihr euch als Söldner im Kriegsgebiet behaupten wollt, zieht es euch ebenfalls an Land, wo ihr mit den Schießeisen eure Feinde ausschaltet. Ihr kämpft, ähnlich wie in richtigen Shootern, um die Kontrolle von Basen via Kontrollpunkte. In den meisten Fällen spielt ihr allerdings gegen Bots, da es weiterhin relativ schwierig ist in abgelegenen Orten der Milchstraße Spieler zu finden. Vorausgesetzt ihr befindet euch nicht in den bekannten und beliebten Hotspots der Community – dort geht es nämlich so richtig zur Sache. Dann aber fallen die Schwächen des Gunplays umso mehr auf. Doch sobald Spieler mit in die Gleichung aufgenommen werden, ergeben sich ganz andere Herausforderungen, vor allem für die Engine des Spiels. Und darüber wollen wir nun sprechen. Elite Dangerous Odyssey – Ein technisches Debakel Die Grafik von Elite Dangerous Odyssey hat ein kleines Update erhalten, die Engine des Spiels blieb offenbar an vielen Stellen jedoch unberührt. Das ist sofort in den Spielergefechten in den Kampfgebieten zu bemerken. Die Performance ist selbst mit einer RTX 3080 miserabel. Egal ob mit maximalen Details (nicht empfehlenswert), mittleren Details oder gar niedrigen Details. Wer mehr als 50 FPS genießen will, sollte alles auf Low stellen. Unabhängig davon haben auch die Raumstationen neuerdings Performance-Probleme. ährend Horizons und das Grundspiel vor dem Odyssey-Update problemlos mit 60 oder 120 FPS auf maximalen Details liefen, ist in Elite Dangerous Odyssey alles anders. Jetzt sind wir über 30 FPS froh, ceteris paribus. Die ersten Wochen des Releases waren ohnehin unspielbar, weswegen wir den Test auch erst jetzt veröffentlichen. Inzwischen sind nämlich mehrere Gigabyte an Patches über den Launcher gejagt. Doch so richtig ausgemerzt haben die Entwickler die Performance-Probleme bis heute nicht. Wo wir aber schon bei der Grafik sind, wollen wir den Entwicklern aber eines lassen: Die Größenordnung der Schiffe ist Frontier bestens gelungen. Auszusteigen und das eigene Schiff zu begutachten ist ein tolles, erstes Erlebnis. Unsere Federal Corvette ist ein wahres Monstrum. Auch die Planeten selbst sowie deren Siedlungen sind richtig gut gemacht. ### Final Fantasy VII Remake INTERmission (PS5) Test Im Test beweist Final Fantasy VII Remake INTERmission, dass es ein amüsanter, aber kurzweiliger DLC ist, der Lust auf mehr macht. Technisch gesehen beweist Square Enix, wozu die Engine auf der PS5 imstande ist und lässt Gutes für den zweiten Teil des Remakes erwarten. Wir haben die Intermission durchgespielt und verraten euch, was es zu sehen und spielen gibt! Final Fantasy VII Remake INTERmission spielt während der Ereignisse des Hauptspiels. Yuffie gelangt nach Midgar und sucht die geheime Avalanche Basis, die allerdings eine andere ist als die von Barret und Co. Dabei trifft sie auf Nayo, Billy Bob und Pol, die euch kurzerhand in die aktuellen Ereignisse einweihen. Nachdem ihr die ersten paar Minuten durch Midgar lauft, könnt ihr auch schon den zweiten Hauptcharakter des DLCs kennenlernen: Sonon. Sonon ist allerdings nicht spielbar und dient als KI-Mitstreiter im Kampf, sodass ihr nicht alles alleine mit Yuffie macht. Final Fantasy VII Remake INTERmission – Ein kurzes Intermezzo Während Kapitel 1 sich noch in Sector 7 abspielt, zieht es euch im zweiten Kapitel ins Hauptgebäude von Shinra. Mehr als das wollen wir nicht verraten. Die Storyline führt Yuffie als Heldin wunderbar elegant ein und zeichnet sie als quirlige, übereifrige junge Frau. Die Dialoge sind dementsprechend mit viel Witz ausgestattet und einer Prise jugendlichem Leichtsinn. Erst im zweiten Kapitel wird es dann mitunter bitterernst, wenn die Story so richtig an Fahrt aufnimmt. Aus Spoilergründen werden wir natürlich keiner weiteren Informationen dazu veröffentlichen. Insgesamt hat uns die Geschichte des DLCs sehr gut gefallen. Spielerisch bekommt ihr ein sehr ähnliches Erlebnis vorgesetzt wie auch schon beim Hauptspiel Final Fantasy VII Remake. Ihr steuert immer nur einen Charakter gleichzeitig, also Yuffie, und nutzt einen Mix aus Echtzeit und ATB. Wer möchte kann aber auch schon den Classic-Modus verwenden, der genauso funktioniert wie auch in Remake. Der Clou in Final Fantasy VII Remake INTERmission ist allerdings, dass ihr Yuffie und Sonon synchronisieren könnt. Das bringt ein paar Vorteile mit sich! Synchronisiert ihr die beiden, greifen sie gemeinsam an und ihr verursacht mehr Schaden und erleichtert den Fortschritt der Stagger-Bar. Yuffie kann ihren Shuriken werfen und dieser bleibt dann am Gegner hängen, sodass ihr aus der sicheren Entfernung Angriffe durchführen könnt, während Sonon die Tankrolle meistens übernimmt. Zudem könnt ihr Yuffie über ihre Fähigkeiten mit verschiedenen Elementen (Feuer, Wind, Eis, Blitz) verzaubern, um die Schwächen der Gegner auszunutzen. Damit verbunden sind auch eigene Fähigkeiten, die durch die Synchronisation viel Schaden verursachen. Ihr könnt Sonon – wie auch schon im Hauptspiel – einzeln Befehle geben, doch insgesamt spielt sich Final Fantasy VII Remake INTERmission sehr viel flotter. Die beste Beschreibung ist: Tifa’s Gameplay nur noch schneller. Schade nur, dass der DLC nach rund 12 Stunden bereits vollständig durchgespielt ist. Final Fantasy VII Remake INTERmission – Fort Condor Remake und Technik-Check Eines der neuen Minispiele in Final Fantasy VII Remake INTERmission ist Fort Condor. Das abermals eher wenig gemochte Feature hat ein größeres Update erhalten und macht nun wesentlich mehr Spaß, ist allerdings auch kurzweilig. Wer sich die Regeln genau durchließt, die Gegner-Taktik durchschaut hat und die korrekten Einheiten besitzt, schafft sämtliche Herausforderungen innerhalb einer Stunde. Kurzweilig – aber spaßig! Die Nebenmissionen sind das Übliche Geplänkel, das ihr auch schon aus dem Hauptspiel kennt, erzählen dafür aber nette Geschichten, die euch noch tiefer in die Welt eintauchen lassen. Technisch hingegen nutzt Final Fantasy VII Remake INTERmission dieselbe Engine wie das Hauptspielt, maximiert allerdings alle Einstellungen auf der PS5. Heißt im Gegenzug: Echtes 4K, wundervoll scharfe Texturen und eine vernünftig aussehende Tür zu Cloud’s Räumlichkeiten. Die Effekte sind exzellent und die Charaktermodelle wundervoll detailliert. Falls ihr lieber 60 FPS bevorzugt: Diesen Modus bietet euch die PS5 ebenso! Der Soundtrack des Spiels ist abermals über jeden Zweifel erhaben und die Sprecherinnen sowie Sprecher leisten einen exzellenten Job. Insbesondere die japanischen Sprecher*innen sind erste Sahne, wobei die englischen Pendants in nichts nachstehen. ### Ratchet & Clank Rift Apart (PS5) Test Im Test beweist Ratchet & Clank Rift Apart, dass es der neue Vorzeigetitel der PlayStation 5 ist. Nicht nur die Inszenierung, sondern auch das Gameplay sind über jeden Zweifel erhaben. Was Insomniac Games hier auf den Bildschirm zaubert, erinnert an vielen Stellen an die grandiose Optik von Pixar-Filmen. Beizeiten sieht Ratchet & Clank Rift Apart auch wie ein spielbarer Film aus. Wir haben uns den neuesten Ableger genaustens angeschaut und verraten euch, wie gut der Titel ist. Die Storyline von Ratchet & Clank Rift Apart spielt relativ losgelöst von bisherigen Ablegern. Ganz zu Beginn holt euch der Titel kurz ab über die letzten Ereignisse, sodass auch Neulinge direkt Bescheid wissen. Wenig später beginnt auch schon die Reise, nämlich innerhalb von fünf Minuten. Nefarious greift an und reißt den sogenannten Dimensionator an sich, mit dem er Portale in andere Dimensionen öffnen kann. Dumm nur, dass das Ding in die Brüche geht und das Raum-Zeit-Kontinuum durchwühlt. Ratchet & Clank Rift Apart – Rivet: Star der Show Ratchet und Clank werden getrennt, sodass beide erst einmal auf sich allein gestellt sind. Clank findet allerdings schnell eine neue Besitzerin: Rivet. Sie ist das weibliche Pendant zu Ratchet und stiehlt dem altehrwürdigen Lombax die Show. Nicht nur kommen ihre Witze besser an, ihre Sprecherin ist auch um Klassen besser als jener von Ratchet, der nach wie vor nicht so richtig Bock auf seine Rolle zu haben scheint. Schön ist auch, dass Insomniac Games sich mehr als genug Zeit nimmt, um die Hintergrundgeschichte von Rivet zu erzählen und ihre Motive darlegt. Wir möchten sie nicht mehr missen! Spielerisch unterscheiden sich Rivet und Ratchet allerdings nicht. Beide Charaktere teilen sich das Arsenal, Ausrüstungsgegenstände und Gadgets. Das ergibt auch eine Menge Sinn, denn so ist ein beständiger Fluss an Action gegeben. Und es löst ganz elegant die Problematik, dass einer der beiden – bis zur Mitte des Spiels tatsächlich Ratchet – der schwächere von beiden wäre. Deswegen könnt ihr euch direkt die neuesten Wummen kaufen, ohne im Hinterkopf behalten zu müssen, ob ihr dann noch genug Bolzen für Ratchet’s Waffen hättet. Ratchet & Clank Rift Apart führt neue Spielmechaniken behutsam ein. So bekommt ihr erst nach rund einer Spielstunde den Phasensprung, womit ihr ankommenden Schüssen leichter ausweicht oder elektrischen Feldern entweicht. Im späteren Verlauf folgen magnetische Schuhe für beide Charaktere sowie eine Art Rollerblades, mit denen das Helden-Duo etwa merklich flotter über die Landschaften flitzen können. Nettes Highlight: Ihr dürft zwischendurch auch auf einem Drachen reiten und den Gegnern von oben einheizen! Ratchet & Clank Rift Apart – Große Spielwelten mit reichlich Abwechslung Die Storyline von Ratchet & Clank Rift Apart zieht euch durch allerhand unterschiedliche Welten. Eine wüste, ein Morast, eine Raumstation, eine große Stadt und vieles, vieles mehr. Abwechslung schreibt man bei Insomniac Games sehr groß und jeder einzelne Planet fühlt sich ungemein lebendig an und lädt förmlich zum Erkunden ein. Dabei folgt ihr zunächst der groben Handlung, bis euch das Spiel kurz darauf etwas mehr Freiheiten zugesteht. So ist es beispielsweise möglich auf einem Wüstenplaneten mehr Informationen zur Geschichte der Lombax zu erfahren. Das ist rein optional – ihr könnt auch stattdessen ganz normal die Story zocken. Wenn ihr aber die Maps erkundet, trefft ihr auf ein paar zusätzliche Bossgegner, findet goldene Bolzen, findet Baupläne für eine geheime Waffe, neue Ausrüstung und so vieles mehr. Dabei gibt euch das Spiel auf der Übersichtskarte immer einen guten Überblick, was ihr auf einem Planeten bisher nicht bekommen habt. Seid allerdings nicht enttäuscht, wenn ihr nicht alles habt: Manche Dinge sind erst zugänglich, wenn ihr die nötigen Upgrades habt. Ein bisschen Metroidvania darf es also schon sein. Die bereits neue Ausrüstung hat nicht nur optische Auswirkungen. Sie bringen euch darüber hinaus auch wichtige Boni im Kampf gegen die intergalaktischen Schergen. Ein Set etwa verringert den Schaden von Nefarius Halunken. Ein anderes wiederum das der Piraten. Aus Spoilergründen wollen wir hier keine weiteren verraten. Cool ist dafür: Die Setboni sind auch dann aktiv, wenn ihr sie nicht tragt. Bei Bedarf (und wenn euch das Design zusagt), könnt ihr die Farben sowie Farbmuster der drei Slots Kopf, Brust und Füße ändern. Ratchet & Clank Rift Apart – Kreative Waffen treffen fordernde Shootouts Wenn ihr nicht gerade mit den üblichen Plattformer-Mechaniken von Ratchet & Clank Rift Apart beschäftigt seid, wird kräftig geballert. Das Arsenal von Rivet und Ratchet kann sich dabei sehen lassen. Eine Art Sprinkleranlage, die Gegner kurzzeitig festsetzt, ein riesiger Laser, eine elektrische Gabelung oder auch einfach eine Abprall-Kanone sind da schon die cooleren Waffen. Aber auch ausgefallene Wummen feiern ihr Debüt, die wir euch aber an dieser Stelle nicht spoilern wollen. Lediglich die doppelläufige Schrotflinte konnte uns im Test aufgrund ihrer Schwäche gar nicht überzeugen. Alle anderen Waffen fühlen sich nicht nur wunderbar an, sie erlauben es euch so richtig kreativ zu werden. Schön ist, dass die Knarren mit sukzessivem Einsatz automatisch im Level aufsteigen. Dadurch schaltet ihr wiederum weitere passive Fähigkeiten frei, die ihr für blaue Kristalle im Shop ausbaut. Nebst mehr Munition oder Schaden könnt ihr etwa bei den praktischen Handgranaten den Radius erhöhen oder bei der Elektro-Pistole mehr Gegner erfassen, die dann auf nahegelegene Feinde überspringen und sie erstarren lassen.   Bei den tollen Shootouts kommt oft auch der Rift-Tether zum Einsatz, ein neues Gadget von Ratchet und Rivet. Damit könnt ihr euch sofort von A nach B „teleportieren“, indem ihr die Spielwelt an euch heranzieht. Das einzige Manko an der Mechanik: Die Gegner können euch trotzdem bei dem Manöver treffen, sodass es hier keine sogenannten Invincibility-Frames gibt. Das hat gerade auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad dazu geführt, das Feature nicht zu benutzen. Generell ist die Abstinenz von Animations-Cancelling ein Manko auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, da die Gegner wahnsinnig genau schießen. Auf niedrigen Stufen ist die Herausforderung nicht so groß. Schön: Der DualSense Controller lässt euch stets wissen, welche Wumme ihr benutzt, da die Trigger-Punkte für alle Waffen unterschiedlich sind. Zudem sorgt das haptische Feedback dafür, dass sich der Drücker insgesamt anders anfühlt. Absolut vorbildliche Nutzung des PS5-Controllers! Ratchet & Clank Rift Apart – Interaktives Heimkino-Erlebnis Ihr seht es vermutlich bereits an den hier dargestellten Bildern, die wir selbst geschossen haben. Ratchet & Clank Rift Apart sieht schlicht umwerfend aus. Tatsächlich lässt das Spiel den Film von vor paar Jahren an sehr vielen Stellen unglaublich alt aussehen und muss sich keineswegs vor Disney Pixar-Streifen verstecken. Insomniac Games gehören zu den technisch versiertesten Studios im Sony-Portfolio. In Ratchet & Clank Rift Apart habt ihr die Wahl aus drei Grafik-Modi. Fidelity für Temporal Injected 4K30RT, sprich ein Bild, das von einem echten 4K Bild fast nicht zu unterscheiden ist. Die 30 FPS werden durchweg gehalten und sind in unserem rund 25 Spielstunden langen Run nicht abgesunken. Ray Tracing ist auch mit von der Partie, allerdings nicht durchgehend und nicht überall. An Clank oder seinem weiblichen Pendant, ein Nefarius‘ Helm und anderen Objekten macht Ray Tracing eine Menge aus. Daneben gibt es noch den Performance-Modus, der Ray Tracing vollständig abschaltet und euch stattdessen butterweiche 60 FPS bietet. Im Gegenzug müsst ihr hier allerdings schwächere Texturen, niedriger aufgelöste Schatten und eine geringere Sichtweite für Details in Kauf nehmen. Und zuletzt bliebe da noch der Ray Tracing Performance Modus. 60 FPS, offenbar 1080p Auflösung (unsere PS5 hat systemseitig sofort gewechselt) und Ray Tracing – wie in Spider-Man Miles Morales. In diesem Modus macht ihr die allermeisten Abstriche bei der Grafik, vor allem auf einem 4KTV. Schatten, Details und Sichtweite sind geringer als in allen anderen Modi. Das Ray Tracing ist zudem nur sehr dezent. Welchen Modus empfehlen wir? Entweder die volle Grafikpracht im Fidelity Modus bei 30 FPS oder wenn ihr so gar nicht mehr auf 60 FPS verzichten könnt: Der Performance Modus ist der perfekte Mittelweg aus nach wie vor toller Grafik und absurd geschmeidigem Gameplay. Besitzer einer Heimkino-Anlage freuen sich über satten Bass und viele Einstellungen, um die räumlichen Spielereien des Spiels zu genießen. ### Mass Effect Legendary Edition (PS4) Test Mass Effect Legendary Edition beweist im Test, dass die Entwickler von BioWare ihr Handwerk nach wie vor verstehen. Die Liebe zum Detail und die gewieften Neuheiten machen die Edition zum besten Anhaltspunkt für eine intergalaktische Reise. Wir haben uns einmal mehr in die Shepard-Saga begeben und berichten euch von unseren Erlebnissen! Mass Effect Legendary Edition spielt zu Beginn in unserer Milchstraße, bevor es in späteren Ablegern des Spiels in die Andromeda-Galaxie geht. Mit der Story wollen wir hier nicht allzu viel Zeit verlieren, denn Mass Effect hat bereits mehrere Jahre auf dem Buckel und die meisten von euch werden das eine oder andere Detail bereits kennen. So viel aber sei verraten: Die Menschheit hat auf dem Mars den sogenannten Masse-Effekt entdeckt, womit interstellare Reisen möglich werden. Daraufhin werden sie Teil der intergalaktischen Kommunikation mit Aliens und lernen auch so einige neue Gefahren kennen. Mass Effect Legendary Edition – Inhaltlich unverändert, grafisch aufgehübscht Mass Effect Legendary Edition bietet bekanntlich alle drei Spiele der Trilogie. Während ihr inhaltlich keinerlei Neuheiten erwarten solltet, gibt es auf Seiten der Grafik ein paar nette Überraschungen. Gerade Mass Effect 1 hat hier die vielleicht dramatischsten Neuheiten erfahren. Das ist wenig überraschend, liegt die Veröffentlichung bereits 14 Jahre zurück. BioWare hat die Unreal Engine 3 nicht updaten können, doch was sie damit anstellten, ist richtig stark. Selbst Spiegelungen, die eigentlich mit der Engine nicht möglich sein sollten, lassen sich problemlos darstellen. Natürlich ist das Alter an vielen Stellen noch zu erkennen – insbesondere bei Charaktermodellen. Doch abseits davon genießt ihr hochaufgelöste Texturen, tolle Nebeleffekte und mehr. Auch Subsurface Scattering, Ambient Occlusion und besseres Anti-Aliasing sind nun mit an Bord. Die Konsolenversionen laufen mit bis zu 4K30 bzw 60 FPS (PS5/XSX), während PCs mit bis zu 240 FPS und 4K laufen. Schön ist auch, dass die Entwickler einige ältere Schauplätze optisch aufgebohrt haben. Mehr Details, mehr Objekte und zusätzliche NPCs schmücken nun so manche Locations, sodass diese lebhafter wirken. Eden Prime ist hier ein exzellentes Beispiel. Im Original war nichts von der größten Kolonie der Menschen zu sehen. Im Remaster wirkt es nun wie eine vernünftige, ausgebaute Kolonie. Respekt! Mass Effect Legendary Edition – Neu und alt Die Mass Effect Legendary Edition vereinheitlich das Gameplay alle drei Spiele. Damit gehen auch die meisten Änderungen bei Teil 1 einher. Vom UI bis hin zur Steuerung haben die Entwickler hier Hand angelegt. Damit ist auch der Übergang vom ersten zum zweiten zum dritten Teil der Reihe deutlich angenehmer. Auch die Waffenbalance hat so manche Änderung erfahren, wodurch sich Cooldowns und Hitzeentwicklung im Vergleich zum Original maßgeblich unterscheiden. Leider nicht überarbeitet haben die Entwickler das Inventarmanagement von Mass Effect 1. Die Mass Effect Legendary Edition füllt euer Inventar weiterhin mit zu vielen unnützen Gegenständen, wodurch ihr viel zu viel Zeit damit verbringt, alten Kram auszusortieren. Dasselbe gilt für die Gegner-KI sowie das inzwischen doch arg altbackene Deckungssystem. Selbst alte Bugs (unendliche Rufpunkte) sind beibehalten worden – vermutlich der Memes wegen. Mass Effect 2 hat die wenigsten Neuheiten erfahren, gilt gemeinhin aber auch als der solidere der drei Ableger. Mass Effect 3 hingegen erhielt ein Facelift bei der Galaktischen Bereitschaft. Dieser hatte im Original den Twist, dass der Mehrspieler-Modus einen nicht unerheblichen Anteil am Ausgang der gesamten Storyline hatte. Statt dem Mehrspieler zählen in der Mass Effect Legendary Edition lediglich eure eigenen Taten. Wichtig hierbei: Fangt ihr sofort mit Teil 3, wird es schwerer das beste Ende zu erreichen. Spielt ihr hingegen die gesamte Trilogie der Reihe nach, ist es fast schon grundgegeben – es sei denn ihr entscheidet euch bewusst für die immer schlechteste Option. Neben den insgesamt 40 DLCs beinhaltet Mass Effect Legendary Edition aber auch ein paar Neuheiten. Der Charaktereditor ist einheitlich über alle drei Spiele und bietet darüber hinaus neue Spielereien. Zudem gibt es einen Fotomodus, mit dem ihr tolle Bilder schießen könnt. ### Biomutant (PS4) Test Im Test beweist Biomutant, dass es voller kreativer Ideen steckt, diese aber nicht gescheit umsetzen kann. Wäre es ein Arbeitszeugnis, stünde hier „Hatte Mühe sich Mühe zu geben“. Dies ist insbesondere deswegen so tragisch, weil das Spiel eigentlich schon vor einem Jahr hätte erscheinen sollen – noch bevor Corona alles zurückwarf. Wir haben uns das flauschig anmutende Abenteuer angesehen und verraten euch, ob das Open-World-Spiel was taugt. Die Geschichte von Biomutant ist postapokalyptisch angehaucht. Eine Umweltkatastrophe, wie sie nicht einmal FFF prognostizieren kann, hat die Menschheit ausgerottet und die verbleibenden Tiere genetisch völlig verändert. Problem an der ganzen Geschichte ist: Während es im Rahmen der Story hier und da ein paar Hinweise auf die Vergangenheit gibt, spielt diese im Großen und Ganzen keine Rolle. Hier hätten auch Aliens gepasst, denn am Ende vom Tag funktioniert die Story auch ohne dieses Vorwissen. Stattdessen geht es in Wirklichkeit darum, dass die Welt einmal mehr vor dem Untergang steht und wir als Retter das Unheil abwenden müssen. Wir hören euch schon gähnen und wollen es folglich auch dabei belassen. Spannende Wendungen gibt es nämlich ohnehin nicht. Interessante Charaktere sucht ihr ebenso vergebens. Auch die Dialoge des Spiels kommen nicht über Klischees hinaus und strotzen voller Einzeiler, die nicht einmal Star Wars Episode 2 unterbieten kann. Und das soll schon was heißen. Zum Schluss bleibt noch der unfassbar miserable Erzähler, der jegliche Stimmung im Keim erstickt. Nein, danke. Biomutant – Rollenspiel? Loot-Shooter? Was denn jetzt? Bevor es aber mit dem eigentlichen Spiel losgeht, dürft ihr euch einen eigenen Charakter erstellen. Clever hierbei ist, dass das Aussehen einen direkten Einfluss auf die Attribute hat. Je kräftiger und breiter ihr euch präsentiert, desto höher fällt etwa die Stärke aus und desto geringer die Intelligenz. Stereotypen werden halt gerne und schnell bedient. Zudem dürft ihr eine aus fünf Klassen wählen, wobei die Entscheidung leider keinen erheblichen Einfluss auf das Gameplay hat. Alle Klassen spielen sich letztlich gleich. Die Fähigkeiten der anderen Klassen könnt ihr nämlich sukzessive freischalten und seid am Ende also ein Schweizer Taschenmesser. Diese offenbar gewollte Vermischung der Fähigkeiten hat aber auch seinen Vorteil, denn die große Auswahl an Möglichkeiten erlaubt es, die Feinde auf unterschiedliche Art und Weise zu bearbeiten. Die verschiedenen Waffenarten des Spiels gepaart mit den Spezialfähigkeiten machen Spaß. Das hält allerdings nur so lange an bis ihr bemerkt, dass sich absolut jeder Feinde – und sei es der Endboss des gesamten Spiels – auf viel plumpere Art besiegen lässt. Abstand halten und mit eurer besten Fernwaffe einfach draufhalten. Klingt dumm, ist es auch. Aber es funktioniert anstandslos. Das ist insbesondere deswegen schade, weil sich Biomutant in seinen besten Momenten wie ein gelungener Mix aus Immortals Fenyx Rising oder Hack n Slay spielt. Apropos Hack n Slay. Kenner werden wissen, dass gerade dieses Genre gerne mit Loot zuschmeißt. Genauso auch Biomutant. Ähnlich wie Borderlands findet ihr gefühlt alle zwei Meter einen neuen Gegenstand. Die Entwickler sprechen offen von über 200 Millionen Kombinationen für Schusswaffen. Der Ideenreichtum ist gewaltig und sieht spannend aus. Schusswaffen aus Bananen? Klingt debil, ist aber verspielt und so eigen, das es schon wieder ein Alleinstellungsmerkmal ist. Schade nur, dass das Crafting sehr umständlich gestaltet ist. Untermenü trifft auf Untermenü und riesige Listen. Hier braucht es mehr Komfortoptionen. Biomutant – Zu einfach Ein weiteres Problem des Craftings ist, dass ihr euch die Mühe eigentlich sparen könnt. Wir haben es im Selbstversuch getestet: Selbst mit der Standardwaffe des Spiels, also der, die ihr zuallererst bekommt, schafft ihr es problemlos bis zum Ende. Das Einzige, was ihr wirklich braucht, sind Resistenzen für Eis, Feuer oder Bio sowie Radioaktivität. Und die sind auch lediglich dann notwendig, wenn ihr euch auf Nebenmissionen begeben wollt, die euch noch mehr Loot beschaffen. Die Motivation ist selbstverständlich da, doch die Verführung, den Weg des geringsten Widerstands zu nehmen, ist zumindest bei uns größer gewesen. Eine ebenso coole Idee, die aber nicht vernünftig umgesetzt ist: Das Moralsystem. Während der Story werdet ihr an vielen Punkten offenbar wichtige Entscheidungen treffen, die entweder euch mehr zum Licht oder zur Dunkelheit treiben. Was sich zunächst an eine tolle Hommage an Fable anhört, entpuppt sich am Ende als reine Nebelkerze, die lediglich eine Handvoll Fähigkeiten verändert. Letztlich gibt es also nur zwei Ausgänge: Entweder ihr seid unser aller Sonnenschein oder eben der Arsch vom Dienst. In eine ähnlich inkonsequente Kerbe schlägt auch die Spielwelt. Die große Spielwelt weiß durch seine abwechslungsreichen Gebiete zu überzeugen, bietet zahlreiche Städte sowie Dörfer und lädt zum Erkunden ein. Doch genau darin liegt die Krux. Es gibt nichts zu sehen. Ihr kommt in eine alte Stadt und findet … nichts. Außer den alten Häusern gibt es nichts, die an die alte Zivilisation erinnern. Passend dazu ist auch das Questdesign gestaltet. Wer Bring- und Holquests liebt, wird sich an Biomutant nicht sattsehen können. Im Vergleich dazu sind sogar Ubisoft-Quests besser. Auch das ist kein Lob für beide Seiten. Biomutant – Technische Enttäuschung auf PS5 Auch wenn wir hier die PS4-Version des Tests bewerten, so müssen wir trotzdem darauf hinweisen, dass ihr auf der PlayStation 5 ein minderwertiges Spielerlebnis bekommt. Die Entwickler sind sich der Tatsache bewusst und arbeiten bereits an einer nativen Version. Doch bis dahin löst die PS5 mit nativem 1080p auf und skaliert auf 4K hoch. Egal wie gut die KI dafür sein mag, das Ergebnis ist grauenvoll. Wer über einen 4KTV verfügt, sollte es sich besser doppelt und dreifach überlegen, Biomutant auf einer PS5 zu spielen. Auf der PS4 hingegen auf einem 1080p TV sieht Biomutant gar nicht so übel aus. Es kommt nicht von ungefähr, dass wir ungefähr 100 Screenshots gemacht haben während unser 25 Spielstunden. Die Szenerie ist des Öfteren richtig toll und schön anzusehen. ### New Pokemon Snap (Switch) Test Das Pokemon Phänomen nimmt kein Ende, denn wie im Jahr 1999, geht der Hype mit New Pokemon Snap weiter. Neben den ganzen Pokemon-Kämpfen, Festivals, Ankündigungen und dem 25. Jährigen Jubiläum, hat Nintendo aber noch ein ganz anderes und altes Konzept für uns. Und zwar dürft ihr die Kamera nach über 20 Jahren wieder zücken und Fotos von den knuffigen Taschenmonstern machen! Das ist definitiv eine schöne Abwechslung für Jung und Alt in Relation, was uns The Pokemon Company sonst bietet. Daher schauen wir uns mal die Lentil-Region etwas genauer an und verraten euch im Test, wie diese so abschneidet. New Pokemon Snap - Ein Hype kehrt zurück Knapp zwei Jahrzehnte später hat sich die Spieleindustrie stark gewandelt und Titel wie Minecraft, Stardew Valley und sogar Mario Maker sorgen für Kreativität unter allen Altersklassen. Es ist in diesem Fall kein Spiel für kompetitive Spieler, sondern ein simples und entspanntes Spielkonzept, welches im Jahr 2021 in deutlich besserer Qualität neu aufblühen kann. Falls ihr bereits damals den Titel auf der Nintendo 64 gespielt habt, wisst ihr bereits ganz genau, was euch erwartet. Als Assistent von Professor Mirror dürft ihr nämlich forschen. Was diese Region jedoch von der damaligen unterscheidet, ist das sogenannte "Illumina-Phänomen", welches bei Pokemon der Lentil-Region auftaucht. Daher macht ihr euch auf den Weg, die Lebensräume der dort heimischen Pokemon zu untersuchen und diese zu fotografieren, damit ihr die Hintergründe dieses seltsamen Phänomens rausfinden könnt. Bei New Pokemon Snap handelt es sich schlussendlich um einen "Rail-Shooter". Statt mit einer Pistole auf Gegner zu schießen, die euch entgegen kommen, knipst ihr Bilder. Das Gameplay in diesem Fall stark dem Original getreu geblieben. Ihr fahrt einen festgelegten Pfad entlang und zeigt wie gut ihr Fotos schießen könnt. Zusätzlich habt ihr noch einige Gadgets und Items, die gewisse Interaktionen, wie das Illumina-Phänomen auslösen können. Auch Futter für die Pokemon gehört später zu eurem Arsenal, damit ihr die Pokemon beim essen einfangen könnt. Am Ende jedes Durchlaufs werden dann eure Fotos vom Professor unter den Kriterien Pose, Größe, Richtung, Platzierung, andere Pokemon und Hintergrund bewertet. Ähnlich wie beim Original sind Wiederholungen das A und O. Die Spieler werden ermutigt, Bereiche zu wiederholen, um zu lernen, wo bestimmte Pokémon auftauchen, wann bestimmte Ereignisse stattfinden und wie man die besten Aufnahmen macht. Im Gegensatz zum Original bringt New Pokémon Snap jedoch etwas mehr Tiefe in das Spielgeschehen, da jedes Gebiet mehrere Level hat. In diesem Fall sind Level, wie in einem RPG gemeint, die der Spieler auf der Grundlage seiner Fotopunkte aufsteigt. Mit jedem Level verändert sich das Gebiet auf kleine Weise. Manchmal tauchen neue Pokémon auf, manchmal ist der Ort, an dem die Pokémon platziert sind, oder wie sie sich verhalten anders. So hat man das Gefühl, dass es einen viel größeren Anreiz gibt, zurückzugehen und die Level zu wiederholen, um die subtilen Veränderungen zu sehen. Das Gameplay wird durch die Aufforderungen des Professors oder der anderen Forschungsassistenten, bestimmte Fotos für verschiedene Belohnungen zu machen, noch erweitert. New Pokemon Snap - Großer Sprung Während sich das Spielen mit den Joy-Cons flüssig und reaktionsschnell anfühlt, fühlt sich New Pokémon Snap seltsamerweise so an, als wäre es für den Handheld-Modus gedacht. Es ist tatsächlich so, als hätte man eine Kamera in der Hand. Im Gegensatz zum Spielen im angedockten Zustand, bei dem die Bewegungssteuerung auf das klassische Zielen der Steuerstick wechselt. Das macht es umso trauriger, dass das Spiel keine Unterstützung für die Nintendo Labo VR-Kamera enthält. Optisch ist New Pokemon Snap unglaublich und nutzt die Switch-Hardware in vollem Umfang aus. Jedes Gebiet fühlt sich einzigartig und voller Leben an, was durch die atmosphärische Beleuchtung, die vielen Details und den großzügigen Einsatz von leuchtenden Farben sowie das Festhalten am einzigartigen Pokémon-Art-Stil noch besser wird. Außerdem sieht das Spiel dank des Artstils auch im Handheld gut aus und obwohl das Spielen auf dem Fernseher die Qualität erhöht, konnte ich persönlich kaum einen Unterschied feststellen. Die Grafik wird von einem detailreichen, atmosphärischen Sound untermalt, der wiederum so viel zum Spiel beiträgt, was ich gar nicht bedacht hatte. Die Musik des Spiels ist entspannt und passt zu jedem einzelnen Gebiet, was einen in die richtige Stimmung versetzt, um ein paar gute Fotos zu machen. Es sind die kleinen Details, wie das Rascheln von Pokémon im Gras, das Geräusch von Peppeck, die gegen Bäume picken, Piccolente, die in der Ferne schnattern, und so vieles mehr, die den Spaß am Spiel ausmachen. Allerdings ist es keine völlig fehlerfreie Erfahrung. Das Bewertungssystem für Fotos kann etwas verwirrend sein, da jedes Foto zwar eine Punktzahl erhält, die auf den oben genannten Kriterien basiert, aber es gibt auch eine Ein-Stern-Fotorangliste und es wird nie klar erklärt, was ein Ein-Stern-Foto und was ein Vier-Sterne-Foto ausmacht. Ich weiß, dass ich gesagt habe, dass es hier um Wiederholungen geht, aber ich denke, das ist ein zweischneidiges Schwert, denn ich habe mich auf jeden Fall ziemlich schnell gelangweilt und das Spiel nur in kurzen Schüben gespielt - obwohl es mir Spaß gemacht hat. Außerdem kommt dazu, dass New Pokemon Snap anbietet in japanisch oder englisch Gesprochen  wird, doch nach kurzer Zeit merkt man, dass es sich nicht um alle gesprochenen Inhalte handelt. New Pokemon Snap wird garantiert sowohl Pokémon-Fans als auch Fotobegeisterte zufriedenstellen. Fans des Originals werden eine Menge zu lieben und mehr finden, und Neulinge können definitiv den entspannten, mehr künstlerischen Fokus dieses Eintrags in der Franchise genießen. Obwohl es mir nicht gelungen ist, mich von Monster Hunter Rise loszureißen, habe ich die kleinen Momente, in denen ich New Pokemon Snap gespielt habe genossen und ich denke definitiv, dass ich noch nicht damit fertig bin. ### Resident Evil Village (PS5) Test Im Test kann Resident Evil Village mit seinem frischen Setting und cleveren Rätsel sowie starken Inszenierung punkten. Doch an zu vielen Stellen häufen sich Elemente, die stark an Resident Evil 6 und die Ballerorgien erinnern. Einmal mehr haben wir uns in die Rolle von Ethan Winters versetzt und diesmal das titelgebende Dorf des Spiels mit Werwölfen und mehr unsicher gemacht. Die Story von Resident Evil Village setzt drei Jahre nach den Ereignissen von Teil 7 an. Ethan Winters ist mit seiner Frau Mia nach Europa gezogen in der Hoffnung, all den Kram aus Teil 7 endlich los zu sein. Die traute Dreisamkeit mit Mia und seiner Tochter Rose dauert allerdings keine fünf Minuten, da stürmt Chris Redfield die Wohnung und versetzt alle in Panik. Schüsse fallen, Rose und Mia sind verschwunden. Ethan rettet sich nach einem aufregenden Intro in ein Dorf, wo die Bewohner nicht ganz koscher zu sein scheinen. Was sich zunächst sehr wirr und irgendwie kaum nach Resident Evil anhört, wird über die Zeit immer interessanter. Wir lernen Lady Dimitrescu kennen, eine Vampir-Frau, die schon so einiges miterlebt hat im Resident-Evil-Universum. Allzu viel wollen wir hier nicht verraten, denn gerade zum Ende des Spiels feuern die Story-Schreiber aus allen Kanonen, was das Franchise angeht. Dazu sei euch dringendst ans Herz geraten, die Bücher sowie Story-Fetzen aus den Notizen zu lesen, denn darin sind allerhand Details versteckt, die zum Verständnis des Ganzen beitragen. Nun lässt sich allerdings darüber streiten, ob die Geschichte des Spiels Trash oder eben typisch Resident Evil ist. In der Redaktion waren wir uns schnell einig, dass es „halt typisch Resi“ ist, wenn Dinge Logiklücken aufweisen – Miranda sei hier an allererster Stelle zu nennen oder eben Ethan selbst. Warum Ethan dazu gehört, müsst ihr allerdings selbst herausfinden, alles andere wäre ein riesiger Spoiler. So viel sei gesagt: Erwartet hier keine Überflieger-Story, aber im Vergleich zu bisherigen Ablegern ist sie sehr gut. Resident Evil Village – Survival Horror meets Call of Duty Resident Evil Village macht in Punkto Horror-Feeling so einiges richtig. Gerade der zweite größere Abschnitt des Spiels nach dem Schloss von Lady Dimitrescu ist purer Grusel-Fanservice. „Pitch black“, also komplett abgedunkelte Räumlichkeiten, beklemmende Töne, verdächtige Puppen. Die Zutaten sind bereits bestens und was Capcom hier gezaubert hat, auch im Hinblick auf die cleveren Rätsel, ist Resident Evil auf seinem Höhepunkt. Auch der Teil des Spiels im Schloss von Lady Dimitrescu ist bestens gelungen, wobei die gute Vampirfrau mehr oder weniger ein Mr. X Verschnitt ist – aber in gut gemacht. Zwischendrin wird auch mal kräftig geballert und die Schusswechsel munden zu diesem Zeitpunkt noch sehr gut. Die Werwölfe sind eine gelungene Abwechslung zu den handelsüblichen Zombies. Doch gerade zum Ende, insbesondere aber die letzten 1-2 Stunden sind dann einfach nur noch Call of Duty. Hier verlässt Resident Evil Village seinen Resident Evil Teil und spielt sich mitunter wie Ableger Nummer 6. Action, Action, Action. Ein Spektakel folgt auf das Nächste. Das ist langweilig und ruiniert das ansonsten sehr gute Erlebnis. Das liegt auch daran, dass Resident Evil Village, genau wie sein Vorgänger, eben kein Action-Spiel ist. Somit ist auch das Trefferfeedback wenig gelungen. Zwar ist es immer noch möglich, Gegner mit gezielten Treffern zumindest zu verlangsamen, aber solange kein Kopf sprichwörtlich platzt, könnt ihr euch nicht sicher sein, ob der Gegenüber auch wirklich tot ist. Zudem ist der Schwierigkeitsgrad des achten Teils witzlos einfach. Selbst auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade hatten wir keinerlei Probleme, uns einfach durchzuballern. Die Bosskämpfe des Spiels sind clever gestaltet und deren Schwachpunkte nicht immer sehr offensichtlich – insbesondere bei den ersten Vampirdamen. Hier lässt sich allerhand Munition verpulvern (keine Sorge: Auf Normal habt ihr quasi unendlich davon), die wenig später ohnehin aufgefrischt wird. Wer seine Waffen beim mysteriösen Kutschenfahrer upgraded, wird allerdings keine Schwierigkeiten bemerken. Resident Evil Village – Der Duke und die Rätsel des Spiels Besagter Kutschenfahrer nennt sich Duke und hilft euch auf der Reise durch das Dorf und darüber hinaus. Der etwas mollige Händler führt ein regelrechtes Arsenal an Upgrades, Munition und Gegenständen mit sich. Im Gegensatz zu den Remakes kauft ihr nun beim Händler eure Inventar-Upgrades. An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis: Im Gegensatz zu früheren Ablegern haben die Entwickler Waffen von wichtigen Gegenständen getrennt. Damit habt ihr automatisch mehr Platz für Heilkräuter, Munition und mehr. Das nötige Geld bekommt ihr entweder von erledigten Feinden, sammelt es aus Kisten aus oder eben von Schätzen. Die Upgrades sind wenig spektakulär: Mehr Schaden, größeres Magazin – ihr kennt es bereits aus den Vorgängern. Zudem ist es möglich, Speisen zu sich zu nehmen, die der Duke für euch zubereitet. Die Boni daraus sind allerdings eher generisch und wenig einfallsreich: Mehr maximale Gesundheit, weniger genommener Schaden beim Blocken und so weiter und so fort. Die Zutaten dafür findet ihr durch das Erlegen von Tieren. Schweine, Hühnchen oder eben Fische fangen. Die Rätsel des Spiels sind clever, allerdings auch super einfach. Wie typisch für die Reihe gilt es Schlüssel zu finden, die etwas öffnen, woraufhin ihr einen weiteren Gegenstand erhaltet, der sich an anderer Stelle einsetzen lässt. Nur das Schloss und der Abschnitt danach bieten echte Rätsel, die wie gesagt nicht sonderlich schwer sind. Davor und danach sind eher eure Erkundungs- und Baller-Skills gefragt. Nach rund 8 bis 10 Stunden ist Resident Evil Village durchgespielt. Wer danach noch weiter zocken will, kann sich im Mercenaries Modus austoben. Hier tretet ihr gegen Wellen von Gegnern an und müsst gegen ein Zeitlimit so viele Gegner erledigen, wie ihr könnt. Kills werden zu Combos und gelbe Kugeln verschaffen euch mehr Zeit. Die kurzweilige Action ist nett für eine Partie zwischendurch, wobei sich mit fortschreitendem Spiel mehr taktische Finessen öffnen. Resident Evil Village – Klasse Inszenierung & super Sound Optisch macht Resident Evil Village einen hervorragenden Eindruck. Die PS5-Version des Spiels läuft mit 4K60 FPS sowohl im Standard als auch im Ray Tracing Modus, wenngleich letzterer selten die 60 FPS auch wirklich erreicht. Trotzdem macht das Ganze einen fabelhaften Eindruck und spielt sich exzellent. Die Inszenierung der Story ist richtig gut, die Zwischensequenzen weisen ein starkes Pacing auf und die Ausleuchtung ist dank Ray Tracing erstklassig. Ohne Ray Tracing jedoch lassen sich Ungereimtheiten des statischen Lichts leicht erkennen. Die Soundkulisse des Spiels ist ebenfalls über jeden Zweifel erhaben. Nicht nur die räumlichen Klänge sind superb, auch der Soundtrack des Spiels weiß zu gefallen. Die englischen Sprecher leisten einen fabelhaften Job, sodass ihr hier voll auf eure Kosten kommt. ### Returnal (PS5) Test Returnal ist das neueste Meisterwerk von Housemarque, den Machern von Resogun und Nex Machina. Wir haben uns in den Rogue-like Bullet Hell Shooter gewagt und berichten aus dem ewigen Zyklus der Alien-Hölle. Ist der Titel wirklich so bockschwer? Kann die Action durchgehend Stand halten und motivieren? Und wie gestaltet sich die Story? All das und noch viel mehr im ausführlichen Test! Im Gegensatz zu früheren Spielen von Housemarque setzt Returnal auf eine voll ausgewaschene Story. Dazu haben sich die Entwickler auch Greg Louden, den ehemaligen Senior Narrative Designer von Remedy an Bord geholt, der unter anderem für die Story von Quantum Break zuständig war. Returnal versetzt euch in die Rolle von Selene Vassos, einer amerikanischen Astronautin, die ein mysteriöses Signal auf dem Planeten Atropos (Fischer 265-I) analysieren will. Auf ihrer Reise dorthin wird ihr Raumschiff allerdings schwer beschädigt und crasht auf dem Planeten. Der Planet ist alles andere als Menschen-freundlich. Die indigene Spezies wurde allem Anschein nach durch göttliche Vergeltung nahezu ausgelöscht und nur noch wenige sind übrig. Doch viel schlimmer als der fleischgewordene Terror ist die psychische Belastung, die Selene widerfährt. Der Tod ist der Anfang. Ähnlich wie in Hades verwebt auch Returnal den Tod und den endlosen Zyklus in die Story. Die Rückkehr an den Anfang, dem Crash von Helios (ihr Raumschiff) sowie den immer wiederkehrenden Leichen ihrer selbst mitsamt Audiologs machen Selene zunehmend psychisch labil. Wie lange hält sie das durch? Was hat es mit dem Haus inmitten des Waldes auf sich? Was genau ist der indigenen Spezies widerfahren? All diese Fragen gilt es im Rahmen der genialen Story zu beantworten. Und vor allem: Wie viele Tod-Leben-Zyklen hat Selene bereits durchgemacht? Um die Beantwortung etwas kryptischer zu gestalten, wird diese nicht nur durch vorgefertigte Zwischensequenzen, sondern vor allem durch Audiologs und Inschriften erzählt. Gerade die Wandmalereien der Außerirdischen sind hier eine nette Sammler-Sache, denn zunächst gilt es deren Sprache zu entziffern. Returnal – Frust und Lust geben sich die Klinke Bevor wir uns an das Gameplay von Returnal machen, gilt es den wichtigsten Punkt zu besprechen. Wenn ihr keine Lust auf ein bockschweres Spiel habt, das nur so von Zufallselementen strotzt und bei dem ihr für einen kleinen Fehler von Beginn an zocken wollt, solltet ihr die Finger vom Spiel lassen. Es wird nämlich passieren, dass ihr zwei Stunden ohne zu sterben auskommt, dann aber ein Bossfight ansteht, der euch total überrumpelt. Sterbt ihr dort, ist der Fortschritt bis auf permanente Upgrades futsch. Kenner von Rogue-likes wird dies nicht stören, doch gerade Genre-Neulinge sollten sich bewusst machen, was das bedeutet. Jetzt, wo das geklärt ist, wollen wir so langsam anfangen, das Spiel zu beschreiben. Insgesamt warten sechs verschiedene Biome auf euch, die es der Reihe nach zu absolvieren gilt. Sterbt ihr, geht es zurück zur Helios. Besiegt ihr allerdings einen der Bosse eines Bioms, schaltet ihr auch gleichzeitig eine Abkürzung frei, die euch schnurstracks ins nächste Biom befördert – immerhin etwas! Den Boss müsst ihr nur einmalig besiegen. Die Biome selbst sind in viele Abzweigungen und Areale unterteilt, die zufällig generiert werden. Kein Durchlauf wird dem anderen gleichen. Lediglich wenige ausgewählte Locations sind aufgrund ihrer Gegebenheit (etwa die Schmiede) gleich. Die Schwierigkeit von Returnal ist auch das, was den Reiz des Spiels ausmacht. Die Menge an Gegnern ab dem zweiten Biom kann überwältigend sein. Die Menge an Effekten und vor allem gefährlichen Projektilen sinnesflutend. Und für die wichtigsten Entscheidungen im Kampfgeschehen bleiben nur wenige Bruchteile einer Sekunde. Genauso hart gestaltet sich auch das Balancing des Spiels. Ihr könnt Zyklen haben, wo ihr die besten Attribute und wenigsten Mali aller Zeiten erhaltet. Oder eben auch Runs, die einfach nicht sein sollten. Und dem wollen wir uns nun widmen. Returnal – Selene Die On Die Risk vs Reward-Spanne von Returnal ist gewaltig. Es gibt allerhand verschiedener Items, die nicht nur Boni, sondern auch Mali mit sich bringen. Parasiten sind ein Element dessen. In der Regel bieten sie wirklich mächtige Buffs. Doch manchmal sieht die Sache auch anders aus. Einer der gefundenen Parasiten hatte die Modifikation: 30% kritischer Schaden gegenüber Feinden mit niedrigem Leben. Der Malus hatte es aber in sich: 75% weniger Schaden, wenn Selene steht. Stillstehen ist jetzt ohnehin nicht die cleverste Idee, allerdings kommt es hin und wieder vor, dass es passiert. Die Abwägung, was mehr bringt, ist hierbei also schwierig. Dann wiederum gibt es verfluchte/verdorbene Truhen. Hier seht ihr bereits im Vorfeld, dass ihr eine niedrige/moderate/hohe Wahrscheinlichkeit für einen Fluch habt. Blöd ist nur, dass ihr nicht wisst, was am Ende rauskommt. Vielleicht ist die Waffe in der Truhe ja totaler Müll. Den Fluch bekommt ihr dennoch. Manche Flüche lassen sich nur durch Artefakte (besonders selten) oder Aktionen im Spiel (3 Gegner mit Schwert töten) beseitigen. Zwar könnt ihr die Flüche im Vorfeld gegen Ether beseitigen, doch das ist aufgrund der Seltenheit des Items nicht empfehlenswert. Unser gemeinstes Highlight: Ihr dürft keine Waffen mehr aufnehmen. Ziemlich blöd, wenn vor euch gerade eine super coole Waffe mit den besten Waffen-Modifikationen vor euch liegt. Wir haben etliche Zyklen aufgegeben, weil das Glück nicht auf unserer Seite war. Doch diejenigen Zyklen, wo wir moderates oder richtiges Glück hatten, liefen umso befriedigender ab. Und damit kommen wir auch schon zum Gameplay von Returnal. Returnal – Ein Flow aus Gunplay und Dashing Die größte Stärke und das motivierende Element des Spiels bildet der unglaublich befriedigende Flow des Spiels. Dazu braucht es nicht einmal sehr lang, denn schon nach wenigen erfolgreichen Abschüssen der Aliens erlangt ihr erhöhtes Adrenalin (=schärfere Sichtung von Feinden), erhöht die Waffeneffektivität, wodurch zusätzliche Projekte bei jedem Schuss entstehen, und werdet für einen Augenblick unverwundbar beim Dash. Dass ihr die Kontrolle über Selene die ganze Zeit punktgenau behaltet, ist eine Eigenschaft, die nur Housemarque so perfekt beherrschen. Die Kombination aus alle dem entfacht ein Blitzgewitter auf eurem heimischen TV, bei dem ihr trotz alledem den Überblick jederzeit bewahrt. Feinde telegrafieren ihre Angriffe stets fair und sind dennoch anspruchsvoll zu meistern. Das Gefühl sich jederzeit ein kleines Stück zu verbessern – sei es durch Proficiency oder Adrenaline – ist ungemein befriedigend, woraus ein richtiger Sog entsteht. Eure Waffen haben unendlich Munition, wenngleich das Nachladen an die Gears of War’sche Schnellnachlade-Funktion erinnert. Returnal führt zudem sehr sanft neue Mechaniken ein. Ihr erlangt kurz nach Spielbeginn ein Schwert und lernt so den Nahkampf zu nutzen. Wenig später kommt der Enterhaken, um größere Abgründe zu überwinden. Und so weiter und so fort. Die Lernkurve des Spiels endet erst mit Ende des Spiels. Das Level-Design ist dabei über jeden Zweifel erhaben. Die zufällig generierten Areale sind superb und fügen sich bestens zusammen. Selten haben wir derartig clevere Konstellationen gesehen, die trotz ihrer zufälligen Eigenheit doch so wirken als seien sie händisch und mit aller Liebe zum Detail zusammengebaut. Hut ab, Housemarque! Ein weiteres Schmankerl: Der DualSense Controller. Das haptische Feedback lässt es euch sofort spüren, wenn ihr einen Treffer kassiert. Die Regentropfen simuliert das Ding auch noch. Am coolsten ist aber die spielerische Komponente. Wer L2 leicht drückt, nutzt das Standard-Feuer seiner Knarre. Drückt ihr bis zum Ende – über den Triggerpunkt hinaus – aktiviert ihr das Alternativ-Feuer. Genial! Returnal – Audiovisuelles Spektakel Technisch wischt Returnal mit allen anderen PS5-Spielen den Boden auf. Partikeleffekte sind ohnehin die große Stärke von Housemarque und das zeigt sich auch hier. Dass dieser Titel trotz der gestochen scharfen Texturen und Ray Tracing mit butterweichen 60 FPS läuft, ist atemberaubend. Gut, die Checkerboard 4K Auflösung wird teuer erkauft. Texturen werden intern zwischen 1080p und maximal 1440p gerendert, woraufhin Temporal AA wahlweise eben auf 1440p hochskaliert, woraufhin Checkerboarding auf 4K geht. Bei genauerem Hinsehen im ersten Biom, einer Art Wald, wird dies besonders an den Grashalmen deutlich. Doch, wie gesagt, dazu gilt es wirklich genau hinzusehen, um diese grafischen Schwächen zu erkennen. Alles in allem sieht Returnal nämlich richtig Next Gen aus und ist undenkbar auf einer PS4 (Pro). Das fängt schon bei den quasi nicht-existenten Ladezeiten an, geht über die butterweichen 60 FPS bis hin zur Qualität der Texturen sowie Größe der Biome. ### NieR Replicant (PS4) Test Mit NieR Replicant ver.1.22474487139... beweist Square Enix, dass die altgediente Story auch viele Jahre nach ihrem Einstand weiterhin vollkommen überzeugt. Aufgepeppt mit den neuesten Spielmechaniken aus NieR Automata soll endlich der große Durchbruch im Mainstream gelingen. Wir haben uns für euch in die Schlacht gewagt und verraten, wie gut sich die Wurzel aus 1,5 schlägt! Um hier nicht immer die Wurzel aus 1,5 mit aufzuschreiben, nennen wir das Spiel schlicht NieR Replicant. Das Remaster, das eigentlich ein Remake sein will, aber eben doch keines ist, erhält nun seine zweite Chance, nachdem der erste Versuch sang- und klanglos unterging – zu Unrecht! Die Storyline des Spiels ist dabei ungemein komplex und fängt bereits sehr mysteriös an. Wir sehen eine Welt, die erst kürzlich zerstört wurde. Es schneit mitten im Sommer. Ein namensloser Junge findet ein mysteriöses Buch, das ihm Macht verspricht, wenn er es nur anfasst. Wie auch schon NieR Automata brilliert die Story vor allem durch seine völlig unvorhersehbaren Plottwists. Waren wir vor vielen Jahren einfach noch nicht bereit für diese erzählerische Offenbarung oder war unser Geschmack früher einfach anders? Sicher ist: Jede der Twists bricht einen weiteren Damm, sei es bei Emotionen oder Verständnis. NieR Replicant ist ein Spiel, das mehrmals durchgespielt werden möchte, um es vollends zu verstehen. Mehr als das wollen wir allerdings nicht zur Story verraten, denn diese ist unserer Auffassung nach so gut, dass jedes enthüllte Detail schon eines zu viel ist. NieR Replicant – Bullet Hell in 3D Entwickler ToyLogic hat sich für die Remaster/Remake-Änderungen offenbar ganz genau angeschaut, was PlatinumGames mit NieR Automata gemacht hat. Das Kampfsystem des Originals war nämlich sehr starr und bot nicht allzu viel Abwechslung. Letzteres ist nach wie vor ein Problem des von Wurzel 1,5, aber nicht mehr so prägnant. Der generelle Kampfablauf ist nun unglaublich geschmeidig und fühlt sich genauso befriedigend an wie in NieR Automata. Dazu greift ihr auf insgesamt drei Waffenklassen (Einhänder, Zweihänder und Speere) zurück, wobei es einige Spielstunden braucht, um alle Gattungen freizuschalten. Neben den üblichen leichten und schweren Angriffen flitzt ihr mit Ausweichrollen, Aircombos und mehr über die Arenen, sodass viel Action geboten wird. Kenner von Automata kennen und lieben diese unkomplizierte und brachiale, trotzdem aber kunstvoll wirkenden Kampfeinlagen. Während das Repertoire an Combos noch lange nicht an Spiele wie Devil May Cry heranreicht, so bietet NieR Replicant immer noch genug Abwechslung. Die meiste kommt durch Grimoire Weiss, das Büchlein, welches nach eins bis zwei Spielstunden eurer Gruppe beitritt. Mit coolen Magieangriffen, darunter eine zielsuchende Lanze, eine Art Maschinengewehr und mehr bearbeitet ihr die Schattenwesen. Highlight des Spiels sind die Bosskämpfe, die euch audiovisuell und vor allem motorisch einiges abverlangen. Wer Bullet Hell kennt, fühlt sich sofort wohl und weiß, was zu tun ist. Alle anderen dürfen erstmal herausfinden, wie man die vielen Geschosse handhabt. NieR Replicant – Offensichtliche Schwächen im Gameplay Während also das Kampfsystem vollends überzeugt, hapert es an anderer Stelle. Und der Übeltäter ist hierbei – wenig überraschend – das Original. Die offene Spielwelt etwa wirkt karg und leer. Mehr als ein paar Tiere oder eben Gegner sind hier nicht vorzufinden. Auch die Variation und Menge an Open World Abschnitten ist sehr gering, sodass ihr im Rahmen der Storyline mehrfach dieselben Gebiete besucht. Die Story alleine beschäftigt euch rund 35-40 Stunden, je nachdem wie flott ihr unterwegs seid. Ein anderer Makel betrifft die Nebenquests, die nicht über generische Hol- und Bring-Aufgaben hinausgehen. Storytechnisch haben die Nebenquests keinerlei Relevanz, da die Gründe für eben diese Aufgaben mehr aus der eigenen Faulheit der Bewohner besteht als irgendeinem übergeordnetem, größeren Ziel. Die Frage ist: Lohnt es sich wenigstens diese stupiden Quests oder die damit verbundenen Minispiele zu absolvieren? Unsere Antwort lautet: In den meisten Fällen nein. Unser Tipp lautet: Schaut am besten online, welche Aufgaben die besten Belohnungen (darunter Waffen) bieten und erledigt diese. Den Rest könnt ihr getrost ignorieren. NieR Replicant – Charmante Charaktere, optisch altbacken Neben der ohnehin schon grandiosen Story tragen auch die Charaktere maßgeblich zum Genuss des Spiels bei. Egal ob es der Sidekick des Hauptcharakters ist, das andauernd amüsante Sprüche ablässt. Oder eben Kainé, die kein Blatt vor den Mund nimmt und euch beim wiederholten Blick auf ihren Allerwertesten die Leviten liest. Obendrein ist die Vertonung des Spiels erstklassig. Egal ob es die englischen oder japanischen Sprecher*innen sind, beide Formen haben ihre Vorzüge. Und spannend ist auch: So sehr ihr vermutet, die Beweggründe der Charaktere zu kennen, so sehr seid ihr am Ende überrascht, wie es wirklich ist. Herrlich! Grundsätzlich ist der Soundtrack von NieR Replicant schlicht ein Klassiker. Alle Originale haben ein tolles Remaster erhalten und höheren sich durch die erhöhte Produktionsqualität nun noch besser an. Wichtig ist dabei zu erwähnen, dass es an der grundsätzlichen Struktur und den Melodien nichts geändert hat. Sprich: Es gibt keinerlei unnötige Orchester – falls es euch jemals gestört hat. Optisch hingegen ist NieR Replicant eher ein Late Gen PS3, Early Gen PS4-Spiel. Und das ist noch nett ausgedrückt. Matschige Texturen, wenig detaillierte Charaktere und viele Effekte machen einen ebenfalls alten Eindruck. Das ist allerdings wenig überraschend, weil wir es hier am Ende mit einem Remaster und eben nicht mit einem Remake zu tun haben. Eine schicke FF7 Remake-Kur hätte NieR Replicant gar nicht so schlecht gestanden. Dennoch: Lasst euch nicht von der altbackenen Grafik abschrecken. ### MotoGP 21 (PS5) Test Im Test beweist MotoGP 21, dass die Reihe einmal mehr stagniert und außer den üblichen Next-Gen-Updates nichts zu bieten hat. Das ist ein schlechtes Zeichen für eine ansonsten sehr gute Rennsimulation. Wir haben uns ausführlichst mit dem neuesten Zweirad-Titel auseinandergesetzt und verraten euch, ob und wenn ja, worin die Änderungen bestehen. Im Grunde genommen könnten wir unseren Artikel zu MotoGP 20 hier 1:1 übernehmen und überall, wo eine 20 stand, eine 21 hinsetzen. Das in etwa entspräche wohl auch der Arbeit von Milestone für den neuesten Ableger, denn große Neuerungen sucht ihr vergebens. Tatsächlich gibt es sogar ein Feature weniger im Vergleich zum Vorgänger. MotoGP 21 – Copy & Paste? MotoGP 21 bietet also einmal mehr das Komplettpaket an Lizenzen. Neben der titelgebenden MotoGP dürft ihr auch die Jünglinge, klassische Maschinen, historische Fahrer und alte Strecken (Laguna Seca) abklappern. Obendrein gibt es die bekannten Features wie Mechanics-Support, frei anpassbare Rennwochenenden und mehr. Auch die Fahrphysik von MotoGP 21 überzeugt nach wie vor, wenngleich marginale Änderungen im Vergleich zum Vorgänger zu finden sind. Auffallen dürften diese allerdings absoluten Kennern. Auch der Editor ist wieder mit von der Partie, der es euch einmal mehr erlaubt, eure Erfindungen mit der Community zu teilen. Die Karriere bildet das Herzstück des Spiels, wurde allerdings 1:1 aus dem Vorgänger übernommen. Die Kurzversion: Ihr flitzt nicht nur über die verschiedenen Strecken, sondern dürft auch Finanzen, Sponsoren und andere Kleinigkeiten managen. Doch nicht alles ist reines Copy & Paste im Spiel. Tatsächlich hat sich Milestone dazu durchgerungen, spielerische Neuheiten einzubringen. Dazu gehört der Long-Lap-Penalty. Wer etwas zu oft Abkürzungen nimmt oder sich unfair verhält, muss einen Umweg nehmen, der viel Zeit kosten kann. Auch spannend ist, dass ihr in den Einstellungen den Respawn ausstellen könnt, wodurch ihr mit eurem Fahrer zum Bike persönlich laufen müsst. Und wer es vollends realistisch mag, stellt noch das Schadensmodell ein, sodass nach einem Unfall mit Beeinträchtigungen des Fahrerlebnisses aufgrund von Schäden hinzukommen. An dieser Stelle sei auch ein kurzer Absatz zum DualSense Controller einzubringen. Im Vergleich zu Spielen wie RIDE 4 bringt der PS5’sche Controller keinen Mehrwert. Zwar bietet MotoGP 21 haptisches Feedback, allerdings ist dieses zu keinem Zeitpunkt auf dem Niveau von RIDE. Das ist schade, schließlich sitzt derselbe Entwickler dahinter. MotoGP 21 – Problemzone KI & Inhaltskürzungen Die KI von MotoGP 21 wird bekanntermaßen vom Milestone-eigenen System ANNA (Artificial Neural Network Agent) gemanaged. Auch in der 21er Ausgabe der Reihe kann das System nicht überzeugen. Die KI-Fahrer sind nach wie vor zu aggressiv, folgen plump der Ideallinie und scheren sich einen Dreck darum, ob irgendwer gerade in Mitleidenschaft gezogen wird. Und das Schlimmste: Ihnen drohen nicht einmal Strafen für deren Vorgehen! Zudem verbremst sich die KI gerne mal, sodass Crashes im mittleren Spielfeld keine Seltenheit sind. Das lässt sich zwar durch einen höheren Schwierigkeitsgrad (allgemein) kaschieren, doch die grundsätzlichen Probleme der Technik bleiben erhalten. Warum die Entwickler nicht die neu gewonnene Power der PS5 und XSX genutzt haben, um auch an ANNA zu arbeiten, bleibt schleierhaft. Sehr viel schwerwiegender ist unserer Meinung nach, dass die Entwickler trotz alledem die Dreistigkeit besitzen, Inhalte zu streichen. Die Herausforderungen des History Mode sind nämlich allesamt dem Rotstift zum Opfer gefallen. Anstatt nun also die altgedienten Feuerstühle durch zum Teil bockschwere Herausforderungen zu bekommen, erhaltet ihr diese einfach so. Das nimmt dem Spiel einen großen Reiz einfach weg. Der Mehrspieler-Modus ist genauso mäßig wie auch schon Im Vorgänger und an einen Splitscreen-Modus scheint man anno 2021 nach wie vor nicht zu denken. Optisch macht MotoGP 21 einen soliden Eindruck. Die PS5 und Xbox One X laufen in 60 FPS und machen auch keine Mucken, diese zu unterschreiten. Die Auflösung beläuft sich dabei auf ein dynamisches 4K, wobei die 4K in den seltensten Fällen erreicht werden dürften. Tatsächlich bewegt sich das Spiel zwischen 1440p und 1800p in unseren Messungen. Die beste Änderung betrifft jedoch die Ladezeiten: Dank SSD wartet ihr nur noch wenige Sekunden und dürft quasi sofort loslegen. Endlich! ### Judgment (PS5) Test Im Test beweist Judgment, dass es auch auf der PS5 ein ausgezeichneter Detektiv-Thriller ist, der technisch dank zusätzlicher Power überzeugt. Wir haben für euch herausgefunden, wie das Spiel auf Sonys neuester Konsole performed, welche Auflösung es bietet und was sonst noch so neu ist! Lest unseren umfangreichen Test zum Spiel und erfahrt alles, was ihr zum Geheimtipp der Yakuza-Reihe wissen müsst! Judgment – PS5 Technik Check Die PlayStation 5 Version von Judgment macht einen optisch sehr viel schickeren Eindruck als die PS4 (Pro) Fassung. Das liegt an gleich drei Faktoren. Zuerst wäre hier die auffälligste Änderung: Der Farbkontrast ist nicht mehr überzogen warm, sondern nun etwas kälter. Dadurch wirken die Charaktere nicht mehr überzeichnet, sondern merklich realer, was dem Look & Feel des Spiels sehr guttut. Auf der anderen Seite seien hier die besseren Texturen und auch die generell bessere Ausleuchtung zu erwähnen. Während die Änderungen nicht sofort ins Auge fallen, so sind sie schnell bemerkbar, sobald ihr wisst, worauf zu achten ist. Die zweite große Änderung betrifft die Framerate. Während PS4 Zocker noch in 30 FPS gezockt haben, dürfen PS5-Spieler in völlig stabilen 60 FPS spielen. Abstürze der Framerate haben wir in den ersten 10 Spielstunden nur sehr selten erlebt und dann in Zwischensequenzen (bis in die unteren 50 FPS) sowie bei größeren Ansammlungen von Feinden (FPS bis zu 56 gedroppt), was dem Spielspaß keinerlei Schaden zufügte. Sobald die PS5 VRR unterstützt, werden diese kleinen Drops nicht einmal mehr dem geschulten Auge auffallen. Und zuletzt wäre da noch die Auflösung. Während die PS4 Pro mit 1080p und die PS4 mit 900p auflöste, bekommt ihr auf der PS5 1440p nativ zu sehen. Judgment skaliert dann über Checkboard das Bild auf 4K hoch, macht aber jederzeit einen sehr guten Eindruck. Die verwendete TAA-Lösung hinterlässt kein Kantenflimmern und lässt das Bild wie natives 4K wirken. Auch die Ladezeiten sind unglaublich kurz. 6 Sekunden vom Startmenü bis zum Zocken auf der PS5 vs mehr als 30 Sekunden auf der PS4 für denselben Bereich. Unglaublich frech auf der anderen Seite: PS4 Spieler erhalten kein Upgrade auf die PS5, sondern müssen das Spiel schlicht nochmal kaufen. Auch der Spielstand ist nicht übertragbar. Judgment – Die Story kurz und knapp Die Handlung von Judgment spielt nach den Ereignissen von Yakuza 6. Der Tojo Clan hält Kamurocho weiterhin fest im Griff, agiert im Spiel jedoch eher aus dem Hintergrund heraus. Viele kleine Untergruppen haben sich gebildet und wollen irgendwie an die Macht. Yagami war einst ein hoch angesehener Anwalt, der zuvor einen eigentlich schuldigen Mörder freigesprochen bekam, nur damit jener sofort nach Freilassung seine Freundin brutal ermordet. Yagami fühlte sich schuldig und trat zurück. Seither lebt er als privater Detektiv und will am besten nichts mehr mit seiner Vergangenheit zu tun haben – leichter als gesagt in der Stadt, die nie vergisst.   Judgment – Kamurocho: Die Stadt der Sünde In Kamurocho, eine Stadt angelehnt an das reale Kabukicho (Tokyos Rotlichtviertel), geht ein Serienmörder um. Dieser krallt sich insbesondere Yakuza-Mitglieder und sticht denen die Augen aus. Im Rahmen der Storyline gilt es herauszufinden, wer der Mörder ist, was seine Motive sind und warum die halbe Unterwelt ihn schützen will. Inmitten der Verhandlungen gilt es noch viele weitere Mysterien zu enthüllen, die Kamurocho sichtlich in einem pechschwarzen Licht erscheinen lassen. Und so sind wir alle einmal mehr gefangen in einem grellen Neonlicht, dessen Fassade glitzert, das Innere aber unheilbar verdorben ist. Die Storyline des Spiels ist über jeden Zweifel erhaben und knüpft problemlos an die erstklassigen Geschichten der Yakuza-Spiele an. Yagami und seine Freunde sind spitze in Szene gesetzt und verhalten sich durchgehend realistisch. Mal mehr oder weniger rational, schlicht menschlich. Dazu trägt natürlich auch die erstklassige japanische Sprachausgabe bei. Die englischen Sprecher sind gut, kommen meiner Meinung nach allerdings nicht an die Klasse der Originale ran. Kleiner Hinweis: Erstmals in einem Spiel der Yakuza-Macher (Ryu Ga Gotoku Studios) dürft ihr euch auf deutsche Untertitel freuen! Beachtet nur, dass eine eklatante Menge an lustigen Wortwitzen oder spitzfindigen Formulierungen auf dem Weg vom Japanischen ins Englische ins Deutsche komplett verloren gehen oder entfremdet sind. Basis der deutschen Übersetzung bildet nämlich die englische Fassung. Darüber hinaus könnt ihr euch im Rahmen der 13 Kapitel natürlich allerhand Nebenmissionen gönnen. Wenn allerdings nur die Hauptstory relevant sein soll, beläuft sich die Spielzeit auf etwa 20 Stunden. Mein erster Durchlauf betrug 102 Spielstunden (Hard-Mode), weil ich alle 50 Nebenmissionen absolviert, alle Freundinnen für mich gewonnen und Freunde gefunden sowie Minispiele perfektioniert habe. Wie ihr seht: Es gibt eine Menge zu tun – ganz typisch für die Yakuza-Reihe.   Judgment – Yakuza meets L.A. Noire Während der 13 Kapitel gilt es allerhand Aufgaben zu lösen. Dabei orientiert sich das Spiel grundsätzlich an den Spielmechaniken der Yakuza-Reihe, insbesondere den etwas neueren Ablegern Kiwami 2 und Yakuza 6. Um das Ganze noch zu verfeinern, gibt es allerhand eigene Ideen für das Detektiv-Epos. So manche Mechaniken erinnern hierbei an Spiele wie L.A. Noire oder die Layton-Reihe von Nintendo. Hin und wieder müsst ihr nämlich verdächtige Personen beschatten, nehmt Inkognito Bilder auf oder sucht mittels Fotokamera nach wichtigen Hinweisen auf den Tathergang. Und wenn es mal drunter und drüber geht, dann gilt es eine Verfolgungsjagd durchzuführen, bei der ihr selbst allerdings nur Abfolgen von Buttondrücken durchführt – der Rest läuft auf Schienen. Weiterhin gilt es an manchen Stellen auch verdächtige Personen zu interviewen, wobei euch verschiedene Fragen zur Verfügung stehen. Bei den Fragen kommt es weniger auf die Reihenfolge als auf die Wichtigkeit an. Eine Skala am oberen rechten Rand zeigt an, inwiefern ihr die „richtigen“ – im Sinne von wichtigsten – Fragen wählt, um so SP-Bonuspunkte zu erhalten. Mit SP lässt sich Yagami nämlich verbessern, ähnlich wie Kiryu in Yakuza. Dabei stehen euch grundsätzliche soziale Features über Kampffähigkeiten bis hin zu Kampftechniken zur Verfügung. SP bekommt ihr wie gewöhnlich für Kämpfe, leckeres Essen bzw. Getränke und für den Abschluss von Nebenaufträgen oder den Hauptmissionen. Die Detektivspielchen sind gut gemischt, wenngleich das Beweisfoto-Spiel für meinen Geschmack zu selten vorkommt, wodurch sich eine Art Wiederholungseffekt einschleicht, der so nicht nötig wäre. Während der Hauptmissionen steht ohnehin der Dialog im Vordergrund, die Action dient eher als nette Beilage. Das Verhältnis dreht sich in den Nebenmissionen hingegen um. Wer also mehr die Fäuste fliegen lassen will, hat hier die Gelegenheit dazu. Insgesamt aber wirkt das Gameplay im Bereich der Hauptmissionen sehr rund und macht nichtsdestoweniger viel Spaß.   Judgment – Wer suchet, der findet Und damit will ich auch gar nicht länger fackeln und über die zahllosen Nebenaktivitäten in Judgment sprechen. Wie auch schon bei den Yakuza-Spielen gibt es eine ganze Menge davon. Doch ich will mit einer traurigen Nachricht beginnen: Es gibt keine Karaoke Bar und das Cabaret-Feature ist auch nicht dabei. Gut, letzteres wäre etwas seltsam für einen Detektiv. Aber der Verzicht auf Karaoke ist bedauerlich, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Yagami von Takuya Kimura gespielt wird. Und eben jener ist ein beliebtes Mitglied der japanischen Musikgruppe SMAP nebst seiner Tätigkeit als Radiomoderator und Darsteller. Die Drohnen-Rennen ersetzen die früheren Poket-Racer, das VR-Spielchen ist eine coole Neuheit und passt ganz ins Zeitalter der Reihe, die nunmehr in 2018 stattfindet. Zudem ist das VR-Minispiel mein absolutes Highlight, weil es die verrückte Machart der Ryu Ga Gotoku-Entwickler exzellent zur Schau stellt. Kamuro of the Dead macht Bock, wenngleich eine Lightgun-Unterstützung hierfür hilfreich wäre und alles andere dürftet ihr bereits kennen. UFO-Catcher sowie diverse SEGA-Spiele wie beispielsweise Fighting Vipers und Motor Raid. Daneben gibt es in Yagamis Büro/Wohnung eine Pinball-Maschine oder abseits dessen auch verschiedene Majong-Varianten. Ein Casino mit Blackjack und Poker darf selbstverständlich nicht fehlen. Damit ist es aber noch längst nicht getan! Insgesamt könnt ihr nämlich bis zu 50 Freunde im Spiel gewinnen, wobei mir das Feature zu oberflächlich ist. Ihr kauft z.B. bei Poppo einfach Gegenstände im Wert von 70.000 Yen und habt einen „besten Freund“ oder ordert in einem Restaurant simpel das ganze Menü. Gelegentlich sind sie dann nützlich, wenn sie euch in EX-Manövern aushelfen oder Gegenstände schenken. Freundinnen, wovon ihr bis zu vier haben könnt, sind dagegen schon besser integriert.   Judgment – Wohin die Liebe fällt Das Freundinnen-Feature ist vergleichbar leicht zu übersehen, weil es rein optional ist. Ihr lernt sie alle nämlich in einer Reihe von Nebenaufträgen an. Ein Nebenauftrag davon aus BAR Tender (die anderen Nebenaufträge gibt es in Yagamis Büro oder seinem ehemaligen Arbeitgeber). Ich will euch hierbei gar nicht so viel spoilern, denn die Geschichten der vier Mädels sind allesamt rührend und lustig zugleich. Die Abläufe ähneln sich aber. Nach einer kurzen Kennenlernphase geht ihr auf Dates, dürft dann ein paar private Gespräche führen und Selfies aufnehmen. Die Handykamera erlaubt verschiedene Filter und Gesichtsausdrücke von Yagami – Spaß macht es allemal! Und wenn ihr ganz monogam seid und keinen Mist baut, dürft ihr euch am Ende vielleicht auf ein „I Love You“ freuen! Die sonstigen Nebenmissionen sind ein gelungener Mix aus klassischen Bring- und Holaufgaben, die ihr bereits aus Yakuza-Spielen kennt und aus eigenen Späßen. Am besten haben mir jene Aufträge gefallen, die auch die neuen Spielmechaniken von Judgment nutzen. Die Drohne könnt ihr beispielsweise jederzeit einsetzen und einige Missionen machen einen sehr cleveren Gebrauch davon. Die Geschichten darin spiegeln Japans Kultur und Probleme auf süffisante Art und Weise wider. Natürlich darf ein Unterwäsche-Jäger oder Grabscher nicht fehlen genauso wie die verkorkste Liebesgeschichte eines offensichtlichen Losers. Mein persönliches Highlight aber war eine Mission in einem Sushi-Haus, wo es um einen „brutalen Mord“ ging. Und so viel vorab: Es kommt völlig anders! Wie auch schon bei Yakuza schaffen es die Entwickler bei Judgment, das eigentlich extrem ernste Motiv des Spiels humorvoll mit allerhand absurden Missionen aufzulockern. Kenner lieben es und Neulinge erfreuen sich hier der Eigenheiten Japans. Man muss es einfach lieben.   Judgment – Kranich und Tiger vereint Das Kampfsystem von Judgment basiert auf den Grundzügen von Yakuza. Yagami besitzt zwei Stile – den Kranich- und Tiger-Stil. Mit ersterem könnt ihr vor allem eine Gruppe von Gegnern im wahrsten Sinne des Wortes vom Platz fegen. Der Tiger-Stil eignet sich für mächtige Solo-Angriffe, die ihr mit SP-Punkten maßgeblich erweitern könnt. Sehr schön ist auch, dass euch im späteren Verlauf des Spiels ein Animation-Cancel zur Verfügung steht. Das ist insbesondere bei Bosskämpfen hilfreich, wenn diese ihre EX-Leiste verwenden und mächtige Attacken ausführen, die ihr nicht unterbrechen könnt. Wie schon in Yakuza Kiwami 2 könnt ihr auch in Judgment die EX-Leiste als Zündstoff nutzen, um für kurze Zeit extrem mächtig zu werden. Dann wirft euch nichts um und Angriffe verursachen wesentlich mehr Schaden. Nicht fehlen dürfen die mitunter lustigen Ex-Finisher. Egal ob Anzeigentafel, Fahrrad, Motorrad oder Stäbchen. Wenn Yagami es greifen kann, kann er es auch als Waffe nutzen. Die Animationen sind unglaublich befriedigend und stellen die Yakuza-Reihe völlig in den Schatten. Eine coole Neuheit ist, dass Yagami Wandsprünge für Angriffe nutzen kann. Seine Agilität erlaubt es ohnehin, mehr schicke Tricks auszuführen als sie es noch Majima und Kiryu drauf hatten. Yagami kann zudem durchgehend rennen ohne aus der Puste zu kommen und gelegentlich dürft ihr euch auf beste Parkour-Manöver freuen, die völlig automatisch ablaufen und schick aussehen. An dieser Stelle ein Hinweis: Wenn ihr euch zu lange in einem Kampf aufhaltet, kommt die Polizei und kann euch ins Gefängnis stecken. Was dann passiert? Nun, das verrate ich nicht. Das müsst ihr selbst herausfinden – es ist aber durchaus lustig! Und nicht sonderlich empfehlenswert. ### MLB The Show 21 (PS5) Test MLB The Show 21 beweist im Test, dass es nach wie vor ein starkes Spiel mit viel Umfang und Liebe zum Detail ist. Dennoch braucht es mehr Neuheiten, denn spielerisch tritt der Titel oft auf der Stelle. Damit nun auch die Xbox-Spieler, die erstmals in der Reihe zum Zuge kommen, nicht vollständig verloren sind, gibt es ein paar mehr Optionen der Zugänglichkeit. Was sich sonst noch geändert hat und was beim Alten geblieben ist, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. MLB The Show 21 implementiert gleich drei verschiedene Schwierigkeitsgrade und sehr tiefgreifende Tutorial Cards, um Neulingen den Einstieg zu erleichtern. Überdies gibt es einen völlig neuen Stadium Creator sowie die Möglichkeit, eure Road to the Show Spieler übergreifend über alle Modi hinweg zu verwenden. Auf der anderen Seite ist das Gameplay an sich nahezu ohne Änderungen ausgekommen, lediglich Detail-Anpassungen finden ihren Weg ins Spiel. Ein Homerun für PS5-Spieler, die sowohl grafisch wie auch immersiv hohe Erwartungen hatten, werden somit enttäuscht. MLB The Show 21 – Neue und alte Modi Im Stadium Creator habt ihr eine ganze Menge an Freiheiten. So könnt ihr nicht nur die Sitzplätze (Reihenfolge, Anordnung, etc.) individuell anpassen, sondern auch die Höhe und Örtlichkeiten der Wände anpassen – selbst die ganzen Städtehintergründe sind individualisierbar. Doch wie so oft bei ersten Iterationen solcher Features gibt es ein paar Schwachstellen. So fühlt sich die Steuerung über den Modus eigenartig an und bedarf sehr viel Einarbeitung. Auch die Menüs sind alles andere als sauber strukturiert und verwirren mit zum Teil missverständlichen Namen. Überdies gibt es leider keine Möglichkeit, Partien bei Nacht zu erstellen. Bei den wiederkehrenden Modi zeigt sich „Road to the Show“ am besten, denn hier haben die Entwickler die meisten Neuerungen eingebaut. So ist euer Charakter in der Karriere nunmehr nicht mehr auf eine Rolle begrenzt und kann sowohl Pitcher als auch Hitter sein. Zwar müsst ihr ein paar Matches spielen, um die Spezialisierung zu wählen und auch tauschen zu können, die Möglichkeit ist dennoch sehr willkommen. Die Story an sich ist völlig austauschbar. PS5-Zocker kriegen zudem Video-Kommentare von Ben Gellmann. Diese sind nur sehr vage im Bezug auf die Action auf dem Spielplatz, schmücken aber trotzdem die Atmosphäre. Etwas schade ist, dass ihr nunmehr nicht mehr euren Archetype definiert, sondern vielmehr euer Loadout direkt tauscht. Es schafft eine Art des austauschbaren Charakters, mit dem ihr euch vielleicht nicht mehr ganz so stark identifiziert wie zuvor. Auch ist es jetzt mühseliger, eure Fortschritte im Bezug auf die Charakter-Progression festzustellen und im Auge zu behalten. Ganz cool ist dagegen, dass ihr nun euren Show-Charakter in die anderen Modi wie Diamond Dynasty oder Franchise Mode stecken könnt und gegen eigene, selbst erstellte Teams spielen lassen dürft. Auf der anderen Seite ist es nicht mehr möglich, Spielstände aus vorherigen Titeln der Reihe zu übernehmen. Jeder startet also frisch. MLB The Show 21 – Casual, Simulation oder Competitive? Sobald ihr MLB The Show 21 das erste Mal startet, dürft ihr aus drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden wählen. Dazu zählen Casual, Simulation und Competitive. Somit könnt ihr das Spiel ganz an eure Erfahrung anpassen ohne von Beginn an frustriert zu werden. Dadurch, dass der Baseball-Titel ohnehin sehr komplex ist, sei Neulingen der Casual-Modus angeraten, der sich sukzessive natürlich ändern lässt. Die oben bereits angesprochenen Tutorial Cards helfen euch dabei, die Eigenheiten der Sportart sowie von MLB The Show 21 näher kennenzulernen. Die graduelle Entwicklung des Schwierigkeitsgrades ist ohnehin sehr clever, weil sich auch die KI mit jeder Stufe maßgeblich ändert. Dazu gesellen sich dann auch sehr präzise „Zone-Hitter“ und das brandneue Pinpoint Pitching Feature. Hierbei handelt es sich um einen merklich schwereren Pitching Modus, in dem ihr die Analogsticks manuell dazu benutzt, um zu pitchen. So habt ihr deutlich mehr Kontrolle über die Präzision als noch in den Vorgängern. Je besser ihr das System beherrscht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Hitter „striked“ und somit rausnehmt. Hierbei handelt es sich übrigens um die einzige echte, spielerische Neuheit. Alles andere bleibt unserem Befinden nach unverändert. Immerhin zeigt der DualSense Controller auf der PlayStation 5 seine Stärken. Wenn der Pitcher seinen Wurf vorbereitet und abfeuert, fühlt sich das einfach richtig gut an. Oder wenn euer Baseballschläger den Ball erwischt, wisst ihr sofort, wie gut der Schlag ist. Seitdem wir dieses Gefühl erlebt haben, wollen wir es in künftigen Baseball-Spielen nicht mehr missen. Hier landet MLB The Show 21 einen waschechten Homerun. MLB The Show 21 – Technik-Check Grafisch sieht MLB The Show 21 nicht nach einem PS5-Spiel aus. Stattdessen handelt es sich um das typische Cross-Gen-Spiel mit etwas höheren Reglern als die Last-Gen-Fassung. Besitzer der Next-Gen-Version freuen sich also über eine native 4K Auflösung (1440p auf PS4 Pro) und während Gameplay locked 60 FPS. Nur die Zwischensequenzen tendieren dazu, deutlich in ihrer Bildrate zu fallen – warum auch immer. Sehr löblich sind dagegen die Ladezeiten der SSD in MLB The Show 21. Binnen weniger Sekunden seid ihr bereits auf dem Spielfeld – kein Vergleich zur PS4 Pro Version, wo es locker bis zu einer halben Minute dauern kann. ### Poison Control (PS4) Test Im Test beweist Poison Control, dass es ein sehr einzigartiges Gameplay besitzt und dennoch nicht für Jedermann geeignet ist. Dennoch funktioniert der seltsame Mix aus Kampf und Gift-Neutralisierung sehr gut. Trotzdem leidet das Spiel an Problemen, die es eben nicht in die „gut“ Region der Wertungsskala heben. Welche das sind und worum es hier überhaupt geht, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels. Poison Control verschlägt euch in die Rolle eines Verstorbenen, der/die in die Unterwelt geführt wird anstatt die Tore des Himmels zu erblicken. Fragen über Fragen. Wie sind wir gestorben? Und warum befinden wir uns in der Hölle? Warum in aller Welt übernimmt ein Dämon unseren physischen Körper? Letzteres hat einen einfachen Grund: Nur so können wir herausfinden, warum wir gestorben sind und wie wir trotzdem in den Himmel kommen. Das ist letztlich auch die Prämisse des Spiels, bei der ihr im Verlauf allerhand Menschen dabei helft, ein fröhliches Ableben zu genießen und deren persönlichen Höllen kennenlernt. Poison Control – Ein Dungeon Crawler in erster Linie Nachdem ihr euch für ein Geschlecht sowie Namen entschieden habt, schickt euch das Spiel direkt in die Hölle, wo ihr eine Map begutachtet. Missionen öffnen sich sukzessive und somit auch kleinere Dungeons – die persönlichen Höllen der Menschen mit jeweils individuellen Geschichten. Als Belohnung für das Absolvieren der Dungeons winken Sticker, die ihr wiederum dazu verwendet, um selbst in den Himmel zu kommen. Um das Spiel zu beenden, müsst ihr eine ganze Menge an Dungeons absolvieren und die Krux liegt wie so oft im Detail. Denn die Dungeons gleichen sich stilistisch alle sehr. Die Geschichten mögen sehr interessant und das Art-Design individuell sein, das Layout allerdings gleicht sich. Auch die Action des Spiels bleibt ab einem gewissen Zeitpunkt des Spiels immer gleich ohne Neuheiten einzuführen. Dadurch entsteht eben auch das Gefühl des Durchschnittsgefühls. Es ist gut für das, was es macht und kann, ragt aber nirgends heraus. Dabei hat das Spiel zwei Ziele für die Dungeons: Alle Gegner besiegen und das Gift entfernen. Der Arm des Protagonisten/der Protagonistin verwandelt sich in eine Art Pistole und lässt euch aus der Über-der-Schulter-Perspektive die Gegner lockerflockig bearbeiten. Nervig: Die Munition für die Knarre ladet ihr nicht selbst nach, sondern automatisch. Wenn ihr also kurz vor einem wichtigen Kampf quasi am Ende seid: Verfeuert alles, wartet einen Augenblick und legt los. Tut ihr das nicht, beginnt der Kampf zu eurem Nachteil. Euch steht ein mittelgroßes Arsenal an Spezialwaffen zur Verfügung, die sich mit Pickups im Dungeon verbessern lassen. Zu den Upgrades zählen unter anderem ein größeres Magazin oder mehr Schaden – das Übliche also. Poison Control – Giftige Mischung Der zweite Kniff des Spiels, nämlich das Gift-Feature kommt dann eben zum Ende hin zum Einsatz. Dann gilt es den Körper zu verlassen und in die Rolle von Poisonette, einem Begleiter, zu schlüpfen. In ihrer Gestalt flitzt ihr von Giftpfütze zu Giftpfütze zu huschen, um es auszulöschen. Herbei solltet ihr euch beeilen, denn die Zeit in Form von Poisonette ist kurz gehalten. Poison Control belohnt euch dabei, wenn ihr alles in der gegebenen Zeit erfüllt mit zusätzlichen Coins und sämtliche Gegner, sollten noch welche da sein, nehmen verdammt viel Schaden, wenn sie in den Pfützen standen. Somit verkommt das Feature zu einer Art Risk/Reward-System. Ist es gerade besser, die großen Pfützen in der Hoffnung zu eliminieren, dabei auch mächtige Feinde maßgeblich zu schwächen? Oder solltet ihr lieber erstmal kämpfen? Denn während ihr als Poisonette unterwegs seid, ist euer menschlicher Körper Angriffen schutzlos ausgeliefert! Auch sie selbst kann übrigens angegriffen werden, was zusätzlichen Schwung reinbringt. Poison Control besitzt darüber hinaus auch ein rudimentäres Level-System im Stile klassischer JRPGs. Über Abzeichen aus den Dungeosn könnt ihr beispielsweise eine Reihe von sogenannten Toxicants erlangen, manche davon Waffen, andere wiederum steigern eure Verteidigung. Die Toxicants sind somit im Grunde genommen Ausrüstung. Einige Dialog-Entscheidungen im Spiel erlauben es euch, unterschiedliche Passiv-Skills zu erlangen oder eure Werte zu verbessern. Optisch macht Poison Control einen okay Eindruck – es steht weder heraus, noch sieht es miserabel aus. Der Soundtrack ist okay und erzählerisch leistet man sich auch die typischen Klischees, die hier mitunter schlecht passen. Wenn in einem Moment über die Größe der Brüste einer Frau gelästert wird, im nächsten Moment aber Massenmörder thematisiert werden, dann ist das Pacing irgendwie nicht gut. ### Tony Hawk‘s Pro Skater 1+2 (PS5) Test Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 für PS5 beweist im Test, dass es die Originale an jeder Ecke und Kante würdigt und in eine Zeit bringt, die dem früheren Funsport wieder Leben einhaucht. Wenn das mal keine idealen Voraussetzungen sind, um die Marke wiederzubeleben! Die nachfolgenden Zeilen erklären euch, warum ihr Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 definitiv mindestens mal gesehen haben solltet! Ich erinnere mich noch sehr gerne an meine Jugend. Damals, da war alles noch so viel leichter. Spiele wie Tony Hawk’s Pro Skater 1 und auch 2 waren die Renner unter Freunden, wenn diese bei mir zu Hause waren und wir uns innerhalb des 2-Minuten-Limits um Highscores gebattled haben. Entwickler Vicarious Visions hat die beiden Originale mit allen ihren Stärken und Schwächen modernisiert und obendrauf einige starke Neuheiten hinzugefügt. Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 – PS5 Technik-Check Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 bietet euch die Wahl aus zwei Modi: Fidelity und Performance. Beide sind absolut spitze und liefern euch die gewohnt tolle Qualität, die ihr schon von der PS4-Fassung gewohnt seid. Ganz grundsätzlich bietet die PS5-Fassung einen schickeren Bloom-Effekt, merklich besseres Post Processing, schickeres Dynamic Range, eine höhere Schattenqualität und besser aufgelöste Texturen. Auch das Anti-Aliasing ist besser, wodurch der Schimmer-Effekt der PS4-Fassung eliminiert wird. Im Fidelity-Modus greift das Spiel auf eine native 4K Auflösung zurück. Berichte, wonach die Auflösung auf 2080p zurückfällt, um dynamisch auf 4K hochzurendern, können wir nicht bestätigen. Die FPS des Spiels bleibt konstant bei 60 FPS und ist zu keinem Zeitpunkt abgerutscht. Im Performance Modus verliert die PS5-Version lediglich den schickeren Bloom-Effekt und die native 4K-Auflösung. Während das Spiel in seinen Werbematerialien angibt, nur in 1080p aufzulösen, so beläuft sich die tatsächliche Render-Auflösung des Spiels auf 1440p mit stolzen 120 FPS. Wenn euer TV also 120 Hz besitzt, könnt ihr hier das beste Spielerlebnis in 1440p erhalten. Die Framerate ist nahezu immer konstant, fällt allerdings beim Sturz des Skaters für einen ganz kurzen Moment auf ungefähr 110 FPS, was dem Spielspaß keinerlei Schaden zufügt und oftmals nicht bemerkbar ist. Die Ladezeiten der PS5-Version sind unglaublich kurz. 4 Sekunden und ihr seid im Spiel, wodurch die Ladezeit auf ein Drittel der Last-Gen-Version reduziert. Einfach klasse! Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 – 120 Sekunden Adrenalin Im Rahmen der altbekannten Karriere habt ihr exakt 120 Sekunden (plus weitere Sekündchen für letzte Combo-Ketten), um euch auf den verschiedenen Locations auszutoben. Insgesamt warten 17 Skater-Areale auf euch, in denen ihr Highscores, SKATE-Buchstaben, geheime Tapes und mehr jagt. Zwei Minuten sind nicht viel und wollen somit gut geplant sein, denn was früher galt, gilt auch heute noch: Time is money! Oder: Punkte! Wenn ihr die unterschiedlichen Locations ohne Zeitdruck erkunden möchtet, müsst ihr einen Abstecher in den neuen Free Skate Modus machen. Genau wie im Original ist die Steuerung punktgenau und geht schon nach den ersten zwei bis drei Fehlversuchen komplett in Fleisch und Blut über. Wirken die Punktanforderungen am Anfang noch unerreichbar, sieht die Sache zehn Minuten später schon witzlos einfach aus. Vom Ollie über 360s bis hin zu den Special Moves – alles flutscht. Und die 100er Combos auf den berühmtberüchtigten Plätzen wie dem Lagerhaus aus Teil 1 stellen kein Problem dar. An dieser Stelle sei gesagt: Die Locations wirken – wenig überraschend – geradezu winzig im Vergleich zu anderen Spielen (Skate oder auch das kürzlich erschienene Skater XL). Das ist für mich aber keinerlei Manko, sondern Teil der Nostalgie. Ich liebe es. Setze ich aber die rosarote Brille für einen Moment ab, muss auch ich zugeben, dass Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 insgesamt ein kurzes Vergnügen ist. Wenn ich es drauf anlege, habe ich das gesamte Spiel nach vier, maximal fünf Stunden durchgespielt. Die richtig anspruchsvollen und abwechslungsreichen Aufgaben haben erst Teil 3 und 4 implementiert, die hier fehlen. Dafür waren diese Ableger allerdings nicht mehr so revolutionär wie die ersten beiden Teile. Um dem Problem entgegenzuwirken, haben die Entwickler eine riesige Menge an Unlockables reingebracht. Für Tricks und mehr bekommt ihr Erfahrungspunkte und Spielerlevel. Je höher, desto mehr Gegenstände dürft ihr im Shop erwerben (keine Mikrotransaktionen). Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 - Geiler Soundtrack Die Musik des Spiels ist eines der absoluten Highlights. Neben den bekannten Tracks der Originale, mit dabei Bad Religion und Konsorten, gesellen sich insgesamt 37 neue Songs. Dabei fügen sich die neuen Lieder bestens in den allgemeinen Mix aus Punkrock und Hip-Hop ein. Für Fans beider Richtungen ein richtiger Hochgenuss sowie ganz viel Nostalgie. Optisch haben die Entwickler das Spiel komplett neu aufgelegt. Als Basis dient die Unreal Engine, wodurch nicht nur die Areale sehr realistisch daherkommen, sondern auch die Animationen butterweich ablaufen. Eine nette Anekdote: Für die Charakter-Models haben die Entwickler unter anderem den 52 Jahre alten Tony Hawk virtualisiert. Daddy Hawk wirkt dennoch genauso agil und trickreich wie sein 20 Jahre jüngerer digitaler Vorgänger – der Gedanke daran ist trotzdem belustigend. Neben den altbekannten Skatern gibt es auch ein paar Neulinge. So findet die Brasilianerin Leticia Bufoni ihren Weg ins Spiel. Auch Tony Hawks Sohn Riley ist mit von der Partie. Grafisch ist Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 eine echte Augenweide. Zuletzt noch ein paar Anmerkungen. Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 nutzt für sein Tricksystem das Modell aus Teil 3, sodass ihr beim Grinden einer Pipe Reverts durchführen könnt, um so die Combo-Serie noch höher zu bekommen. Außerdem hat dies den Vorteil, dass ihr das Tempo erhöht und somit noch mehr Aktionen ausführen könnt. Wenn euch das die Nostalgie raubt: Dieses Feature lässt sich deaktivieren! Überdies gibt es zwei Online-Modi (Jam & Wettkampf) sowie einen Splitscreen-Modus für Couch-Fans. ### The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV (Switch) Test The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV beendet die Story von Schwarzer auf epische Art und Weise. Zwar bleiben die alten Schwächen der Reihe erhalten, darunter das Pacing sowie die altbackene Technik, doch Liebhaber starker Stories bekommen hier einen rundum gelungenen Titel serviert. In den nachfolgenden Zeilen des Artikels erklären wir euch, warum der vierte Teil der Trails of Cold Steel-Reihe absolut verdient die 8 erhält! Vor knapp fünf Jahren begann auf der PlayStation 3 (und technisch gesehen auch auf der Vita) das Bürgerkriegsdrama von The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel. Der vierte Teil spielt dabei zwei Wochen nach den Ereignissen in Heimdallr, schließt somit direkt an The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III an. Der Krieg zwischen Erebonia und Calvard lässt sich definitiv nicht mehr verhindern. Wichtig ist hierbei zu wissen, dass Neulinge vollkommen verloren sein werden. Wer mit The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV anfängt, hat keinen blassen Schimmer, was gerade passiert. Wollt ihr euch also mit dem Spiel beschäftigen, empfehlen wir einen Start im besten Fall natürlich bei Teil 1. Wer aber so viel nicht zocken will, kann auch mit Teil 3 beginnen, weil es dort allerhand Rückblenden gibt, die die wichtigsten Ereignisse zusammenfassen. The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV – Groß, größer, Cold Steel IV Die Storyline von The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV wird euch dabei über 50 Spielstunden beschäftigen. Im Laufe der Story kommandiert ihr 16 Hauptcharaktere und über 20 Gäste, was für die Reihe ein Novum darstellt. Die Geschichte des Spiels wollen wir an dieser Stelle nicht spoilern, da diese für allerhand Überraschungen sorgt. Seid euch aber gewiss, dass die Storyline von Rean Schwarzer zu einem sehr befriedigenden Ende geführt wird. Wie auch schon im Vorgänger bilden allerdings Altina, Juna und Kurt den Kern eurer Gruppe. Zudem besucht ihr bereits zuvor bereiste Örtlichkeiten, wobei an vielen Stellen allem Anschein nach schlicht Copy>Paste betrieben wurde – vermutlich um Kosten zu sparen. Darüber hinaus wiederholen sich diverse Örtlichkeiten in den ersten Spielstunden sehr häufig, wodurch Entdecker zumindest am Anfang hintenangestellt werden. The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV – Ausgeklügeltes Kampfsystem Bei den Kämpfen von The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV haben die Entwickler keine großen Experimente gewagt und behalten die taktische Note der Vorgänger bei. Dabei zeigt euch eine praktische Zugliste an, welcher Charakter als nächster an der Reihe ist. Darüber hinaus, ähnlich wie im Vorgänger oder auch in Final Fantasy X, gibt es Fähigkeiten, die die Zugreihenfolge für die Feinde bzw. Freunde negativ/positiv beeinflussen können. Ganz im Stile des Vorgängers greift ihr beim Repertoire an Aktionen auf das Einmaleins der JRPGs zurück. Neben den üblichen Standardangriffen und Zaubern (jetzt auch mit kostenlosen Instant-Casts) gibt es auch Spezialattacken, die eine spezielle Energieleiste aufbrauchen. Vorteil dessen ist, dass ihr dabei die gesamte Zugreihenfolge ignoriert und somit eine Auseinandersetzung drehen könnt, solltet ihr anderweitig in der Klemme sein. Selbstverständlich spielen Elemente, Resistenzen, eure getragene Ausrüstung sowie deren Boni eine gewichtige Rolle bei der optimalen Strategie. Wer viel kämpft und analysiert, erfreut sich in nachfolgenden Kämpfen an automatisch erkannten Stärken sowie Schwächen der Gegner. Neben Partneractions (mit spürbar höheren Points pool!) sind auch die Waffen wieder transformierbar, wodurch diese unterschiedliche Werte bei etwa Fern-/Nahkampf besitzen können. Auch die sogenannten „Panzer Soldats“, also große Mechs, sind erneut mit an Bord. Diese tauchen allerdings erst in der zweiten Spielhälfte auf und lassen sich einmal mehr nur für einmalige Support-Aktionen im Kampf einsetzen. Der beste Vergleich: Esper in früheren Final Fantasy-Spielen. Doch ganz so einfach wollen wir es uns hier nicht machen. Die Panzer Soldats lassen sich nämlich mit Upgrades verbessern, wenngleich die Möglichkeiten dazu eher spärlich gesät sind. Mit Quarz füllt ihr fest vorgegebene Slots, die sich durch Kämpfe verbessern lassen. Die Fertigkeiten sind allerdings vorgegeben und können nur sehr wenig modifiziert werden. Immerhin: Ihr dürft das Quarz anderer Teammitglieder verwenden, tatsächlich sogar mehr als zwei gleichzeitig. Das erhöht auch die Kombinationen! The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV – Technisch altbacken Technisch zeigt sich The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV leider nach wie vor von seiner altbackenen Seite. Charaktermodelle sehen aus als seien sie irgendwo zwischen PS3 und PS4 hängengeblieben, während die Flora und Fauna zu oft matschig wirken. Das langsame Pacing der Story führt überdies dazu, dass gerade Neulinge abgeschreckt sein dürften. Ein weiterer Punkt, der hier mit reinspielt, ist die Tatsache, dass es keine durchgehende Sprachausgabe gibt. Der Umfang an Texten im Spiel ist gewaltig – Lesefreunde wird das natürlich nicht stören. Die Vertonung gibt es wahlweise auf Englisch oder Japanisch, wobei wir euch die japanische Tonspur empfehlen mit englischen Untertiteln. Deutsche Untertitel werden einmal mehr nicht angeboten. Die englischen Sprecher sind zwar nicht schlecht, die japanischen Sprecher allerdings merklich besser. Nett hingegen ist, dass der Schwierigkeitsgrad von The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV stark auf eure Fähigkeiten und Bedürfnisse anpassbar ist. Ihr habt die freie Wahl aus fünf Schwierigkeitsgraden, die ihr sogar während des Spielens einfach ändern könnt. Ist ein Kampf zu schwer? Schaltet gemächlich einen oder mehrere Gänge runter und versucht es einfach nochmal. Ebenfalls nett: Die Speicherfunktion ist jederzeit verfügbar und nicht an bestimmte Locations gekoppelt. ### Outriders (PS5) Test Outriders beweist im Test, dass Loot-Shooter doch noch gut sein können und schon zu Beginn ihrer Lebenszeit einiges zu bieten haben! Vor allem interessant ist, dass das Spiel in der Tiefe ungemein komplex ist, dass selbst waschechte Action-RPGs wie Diablo oder Path of Exile nur neidisch gucken können. Wie das alles zusammenpasst und warum ihr Outriders definitiv eine Chance geben solltet, erfahrt ihr in unserem XXL-Test! Der Vergleich mit Path of Exile und Diablo kommt nicht von ungefähr, denn Outriders vereint eine ganze Menge Elemente dieser beiden Spiele. Ganz nebenbei ist das Spiel von People Can Fly (Bulletstorm) ein waschechter Loot-Shooter im Stile von The Division oder Destiny. Um Spieler allerdings nicht sofort wieder wie Marvel’s Avengers mit Live-Service-Quatsch zu vergraulen, konzentriert man sich hier vielmehr auf Koop-Action und einen ausgewachsenen Singleplayer-Modus. Die Story wird euch dabei rund 35-40 Spielstunden beschäftigen – je nachdem wie viele Nebeneinsätze ihr absolviert. Outriders – Hubs statt Open World Im Rahmen der Story treibt man uns auf den Planeten Enoch, denn die Erde wurde von der Menschheit in den Ruin getrieben. Doch Enoch ist keine wirklich gute Alternative. Naturgewalten wie Stürme, kosmische Anomalien und übernatürliche Kräfte machen das Überleben auf diesem fremden Planeten nicht ganz so leicht. Was zunächst cool klingt, arbeitet nach und nach alle möglichen Klischees eines Weltraum-Shooters ab. Eine mörderische Kriegsherrin war zu Beginn noch das naive, süße Mädel mit dem Herzen am rechten Fleck. Die Handlung wird von schwachen Einzeilern geprägt, die mit Beleidigungen nur um sich werfen. Irgendwann fragten wir uns, ob das noch cool ist oder wir mit Ü30 schon zu alt für diesen Quatsch sind. Und wenn ihr das Spiel dann noch auf Deutsch spielt, erlebt ihr eine Fremdschäm-Szene nach der anderen. Tut es euch nicht an, ehrlich. Die deutschen Sprecher sind eine Katastrophe. Die englischen Sprecher sind zwar nur bedingt besser, aber wenigstens entsteht hier noch ein vernünftiger Gesprächsfluss. Die Story-technische Wendung des Spiels ist mindestens genauso vorhersehbar, wie die Tatsache, dass Bruce Wayne eben Batman ist. Am Ende bleibt der Eindruck, dass das Ganze immerhin ganz ordentlich mundet und die Storyline mit all ihren Action-Szenen sowas wie das Michael Bay’sche Äquivalent als Loot-Shooter funktioniert. Und hey, die Locations im Spiel sind nicht nur sehr abwechslungsreich, sondern sehen auch mitunter richtig schick aus. Im Spiel selbst erlebt ihr keine persistente Online-Welt wie in etwa The Division, sondern eine Hub-Welt. Sprich ihr springt zu großen Sammelpunkten und teleportiert euch von dort aus zu den Einsätzen. Das bringt natürlich den Vorteil, dass die Spielwelt nicht so leer wirkt wie in The Division 1 oder zeitweise auch Teil 2. Auf der anderen Seite wirkt alles ein wenig voneinander abgeschnitten, wenngleich es uns wenig gestört hat. Alle Missionen sind im (Online) Koop spielbar! Outriders – Destiny meets Diablo Spielerisch ist Outriders ein richtiges Brett und das ganze Spiel auf den kleinsten gemeinsamen Nenner herunterzubrechen, wäre schon eine Abschluss-Arbeit eines Bachelor-Studierenden. Daher wollen wir es hier so einfach wie möglich, so komplex wie notwendig halten. Wenn ihr auf dem Schlachtfeld seid, verwandelt sich Outriders in ein waschechtes Action-Feuerwerk. So könnt ihr bis zu drei Skills gleichzeitig ausrüsten, was bereits erste Erinnerungen an Diablo weckt. Darüber hinaus haben alle Fähigkeiten einen derart kurzen Cooldown, sodass ihr diese wie im Stakkato abfeuert und auf dem heimischen TV (oder PC-Bildschirm) ein regelrechtes Feuerwerk an Effekten entsteht. Die Zeit verlangsamen, sich blitzschnell von A nach B bewegen, mit einem Schwert die Feinde in Scheibchen schnetzeln oder aus der Ferne mit mächtigen Wummen ausschalten – Outriders bietet Optionen für jeden Geschmack. Das Spiel lässt euch aus vier verschiedenen Klassen wählen. Neben dem Assassinen stehen euch noch ein Feuermagier, der Krieger und ein Fernkampf-Heiler zur Verfügung, die sich alle sehr unterschiedlich spielen. Schön ist auch, dass alle vier Klassen völlig verschiedene Spielansätze erfordern, wodurch der Wiederspielwert immens ansteigt. Das Wichtigste ist allerdings: Jede der vier Klassen fühlt sich richtig übermächtig an! Mit einem Levelaufstieg schaltet ihr ganz klassisch neue Skills frei, könnt mächtigere Ausrüstung bekommen und so weiter und so fort. Wenn ihr Spiele wie The Division oder Destiny gewohnt seid, kennt ihr das Prinzip: Ducken und auf den richtigen Moment zum Feuern warten. Outriders ist genau das Gegenteil. Wie in Doom Eternal ist Angriff die Beste Verteidigung. Wer vorprescht und „guns blazing“ reinläuft, gewinnt. Wer steht, stirbt. Das Arsenal an Waffen ist allerdings eher Standard-Ware. Maschinengewehre, Schotties und Pistolen sind hier mit von der Partie. Wir hätten uns ausgefallene Wummen gewünscht. Outriders – Von World Tiers und Loot Wenn ihr The Division 2 oder Diablo 3 bereits gespielt habt, kennt ihr das grundsätzliche Konzept des sogenannten World Tier. Insgesamt 15 davon nutzt auch Outriders, wodurch ihr den Schwierigkeitsgrad ganz individuell an eure Ausrüstung und spielerisches Können einstellen könnt. Je länger ihr dabei auf einem bestimmten Tier verweilt und vor allem überlebt, desto mehr füllt sich eine Leiste. Ist diese voll, steigt ihr auf. Wer in der Zwischenzeit allerdings stirbt, verliert einen Teil des Fortschritts wieder. Es ist allerdings nicht möglich, World Tiers zu verlieren – sie dienen als untere Grenze. Sobald ihr aufsteigt, bekommt ihr frischen Loot ausgehändigt, manchmal auch legendäre Waffen. Daneben werfen die Feinde nicht nur höhere Loot-Stufen ab, sondern hinterlassen immer häufiger seltenen Loot, der mitunter deutlich stärker sein kann als alles, was ihr zuvor erhalten habt. Auf der anderen Seite sind natürlich auch die Feinde nun mächtiger. Nettes Gimmick: Wenn ihr ausschließlich die Story spielen wollt, stellt ihr schlicht die niedrigste Stufe ein und ballert euch durch, denn Loot spielt auf dieser Ebene keinerlei Rolle. Im Bezug auf Loot wollen wir die beste Nachricht gleich zu Beginn überbringen: Outriders flutet euch nicht mit Loot wie etwa Diablo oder The Division/Destiny. Auch das alle 20-minütige Inventar-Management eben jener Vorbilder entfällt damit glücklicherweise. Sehr nett ist auch, dass grüne Items beispielsweise nicht sofort verworfen werden müssen. Mit den richtigen Materialien könnt ihr es zu einem blauen oder selteneren Gegenstand machen. Packt ihr dann noch Mods drauf, kann es plötzlich für ein paar Stunden die geilste Wumme sein, die ihr je benutzt habt. Der größte Kritikpunkt am ganzen Loot ist jedoch, dass die Waffen eben generisch aussehen und deren Designs mitunter furchtbar sind. Hier wäre ein waschecht futuristischer Look angebracht gewesen als dieser Mittelweg aus Gegenwart und „Aliens-sind-auch-nicht-so-viel-weiter“. Outriders – Koop mit Balanche-Schwierigkeiten Während der Singleplayer-Modus balance-technisch sehr gut ist, gibt es im Koop gleich mehrere Probleme. Wie auch schon andere Koop-Titel skaliert Outriders mit der Anzahl an Spielern und richtet sich dabei am Host. Und genau bei letzterem fängt das Dilemma an. Wählt der Host nämlich ein höheres World Tier als das, was die anderen Spieler überhaupt bewältigen können, droht die Stimmung schnell zu kippen. Je mehr Spieler nämlich in der Partie sind, desto mehr Feinde befinden sich auf dem Schlachtfeld. Und wenn die anderen Zocker eher niedrigere World Tiers besuchen, werden sie bei höheren nur Last statt Hilfe sein. Überdies nimmt die Stufe des Hosts eine wichtige Rolle ein. Ist dieser beispielsweise Level 20, der Rest aber 5 oder 10, so kriegen diese zwar besseren Loot, aber die Gegner sind einfach zu mächtig für die beiden niedrigstufigen Zocker. Andersherum lohnt es sich aber auch für den Level 20-Spieler nicht. Zudem haben wir einige ungewöhnliche Nebeneffekte bemerkt, die wir als Bug einstufen. So tauchten mitunter nämlich Kopfgeldeinsätze auf, die überhaupt nicht für unseren Level gedacht waren und das Spiel unnötig schwierig gestalteten. Auf der anderen Seite gab es massive Schwankungen bei den Gegner-Leveln. Unsere Party bestand zu dem Zeitpunkt aus Level 20-28 Spielern. Zu irgendeinem Zeitpunkt tauchte allerdings eine Welle Gegner auf, die alle auf Level 31 waren. Sehr zum Unwohl der Level 20er. Es bleibt zu hoffen, dass die Entwickler diese Probleme aus der Welt schaffen, denn grundsätzlich macht der Koop am meisten Spaß und kann langfristig Gruppen von Spielern, die ohnehin zusammen zocken wollen, halten. Outriders – Und das Endgame? Sobald ihr die Storyline von Outriders abgeschlossen habt, geht es nahtlos in sogenannten Expeditions weiter. Zwar knüpfen die Missionen hierbei an die Geschichte des Spiels nahtlos an, recyclen allerdings alte Bosse ohne dabei tiefer auf deren Storyline einzugehen. Ein gelungener Drahtseilakt, der all jene, die sich ausschließlich für die Story interessieren, nicht im Dunkeln lässt und jene, die Bock auf echte Herausforderungen haben, unterhält. Cool ist jedoch, dass euch dieser Teil des Spiels auch zu völlig neuen Locations entführt, die es im Rahmen der Story nicht zu sehen gab. Am Ende einer Expedition müsst ihr meistens einen härteren Endboss besiegen. Nach erfolgreichem Abschluss winken nicht nur tolle Ausrüstungsgegenstände, sondern auch neue Expeditionen sowie Herausforderungen. Letztere sind bockschwer und skalieren anhand von 15 Rängen. Die World Tiers spielen aber auch hier eine wichtige Rolle, wenngleich die Tiers nicht ganz so krass durchschlagen wie im Rest des Spiels. Die gewonnenen Ressourcen aus den Herausforderungen bzw. Expeditionen nutzt ihr, um weitere freizuschalten. Ziel ist es, auf der großen Expeditions-Map das Auge des Sturms zu erreichen, wo das aktuelle, echte Ende des Spiels erreicht wird. Je weiter ihr voranschreitet, desto schwerer wird das Spiel und desto mächtigere Ausrüstung wird benötigt. Es entwickelt sich eine motivierende Spirale aus Looten und Optimierung der eigenen Fähigkeiten. Selbst wenn ihr suboptimale Zusammenstellungen von Skills habt, sind alle Missionen machbar – ihr müsst ihr das Beste aus euren Entscheidungen machen. Empfehlenswert ist allerdings, dass ihr Expeditionen erst dann in Angriff nehmt, wenn ihr die Maximalstufe 30 erreicht habt. Das erspart euch viel Ärger. Outriders – PS5 Technik-Check Die PlayStation 5 Version des Spiels läuft in butterweichen 60 FPS und rendert nativ in 1800p maximal, wobei es wir einen Sinken der nativen Auflösung bis 1260p erlebt haben. Von diesen Werten aus wird das Bild auf 4K rekonstruiert, wobei hierbei unbedingt erwähnt werden sollte, dass das Gesamtbild auf einem 4KTV stets wunderbar aussieht. Erst wenn ihr wirklich nah am TV seid, bemerkt ihr die teilweise niedrigere native Auflösung. Die Framerate hingegen bleibt bis auf ganz wenige Ausnahmen stabil bei 60 Bildern, wodurch die Action auf dem TV keinerlei Störungen erfährt. Optisch macht Outriders dabei einen soliden Eindruck und überzeugt mit schicken Effekten und guten Texturen. Nur die Farbpalette kann gelegentlich etwas sehr mager wirken. Akustisch gibt es – mit Ausnahme der schlechten deutschen Sprecher – ebenfalls nichts zu bemängeln. Die Serverperformance des Spiels war gerade zu Beginn eher schwach, da die Server dem Ansturm nicht gewachsen waren. Inzwischen hat sich die Lage merklich gebessert und dem Spielspaß stehen Online auch keine Hürden mehr entgegen. ### Overcooked All You Can Eat (PS4) Test Mit Overcooked All You Can Eat ist es wieder Zeit den Kochlöffel rauszuholen und den Wurfarm bereit zu machen. Hier erwartet euch pures Chaos in der Küche und das Beste ist, dass ihr diesen Spaß mit bis zu drei Freunden teilen könnt. Was es sich mit dem "vierten Spiel" dieser Reihe auf sich hat, verraten wir euch im folgenden Test.   Overcooked All You Can Eat - Zeit für die Küchenschlacht Fans dieser Reihe die bereits alle Teile besitzen, müssen wir leider hier enttäuschen, denn bei diesem handelt es sich nur um eine Sammlung aller bisher erschienen Inhalte. Zwar ist das Spiel nochmal grafisch etwas aufpoliert worden, doch es sei gesagt, dass es sich nicht für jeden lohnt nochmal den vollen Preis zu zahlen. Andererseits gibt es auch Spieler wie mich, die sich über einige wichtige Änderungen und neue Inhalte freuen dürften. Doch wir fangen erstmal von vorne an. Wer nun neugierig geworden ist, wie wir die anderen Teile finden, findet hier den Link dazu. Bei Overcooked handelt es sich nämlich um ein sehr schnell zu erlernendes Spiel an. Ihr und ggf. eure Freunde seid nämlich Köche, die unter den extremsten Bedingungen kochen müsst. Klingt im ersten Moment nicht so tragisch, aber sorgt noch früh genug für Chaos. Eure Aufgabe ist es Gerichte für eure Kunden zu kochen  und das so schnell es geht. Mal ist es ein Burger, aber es kann auch mal Sushi und co. sein. Der Clou dabei sind die extremen Bedingungen in der Küche. Mal seid ihr auf einem Schiff und alles wackelt oder es erwartet euch eine Poolparty, bei der ihr kochen müsst. Die Gegebenheiten sind immer komplett unterschiedlich in diesem Spiel. Die Steuerung ist dabei relativ simpel gehalten. Mal schnibbelt ihr etwas klein, mal müsst ihr etwas anbraten oder auch zusammenlegen, wie euer Kunde es möchte. Das variiert immer von Level zu Level. Die eigentliche Schwierigkeit liegt nämlich in den Bedingungen kombiniert mit der Kommunikation und dem Teamwork. Ihr habt richtig gehört, denn wie in einer richtigen Küche geht es dort heiß her. Das Prinzip ist dabei schnell erlernt, doch es zu meistern braucht seine Zeit. Overcooked All You Can Eat - Veteranen aufgepasst Auch wenn ich diese Reihe seit dem ersten Teil spiele, bin ich noch lange kein Profi darin. Oft genug habe ich mit Freunden Rezepte verhauen, war zu langsam für die 3-Sterne am Ende eines Levels oder hab nicht mal das Level geschafft. Die Bedingungen waren schlichtweg extrem. Dazu kam oft mangelnde Kommunikation zwischen meinen Freunden und mir, was das Ganze immer ziemlich hitzig werden lies. Doch obwohl wir uns teils angebrüllt haben, weil jemand noch den Reis waschen musste oder seine zugeteilten Aufgaben nicht richtig macht, hatten wir ordentlich Spaß. Es ist halt ein simples Konzept und die Steuerung ist auch einfach, aber bis zum Profi-Koch ist es viel Arbeit. Doch wie in einer großen Küche solltet ihr dieses Spiel nicht alleine spielen, da es mit Freunden deutlich mehr Spaß macht. Schade ist es daher auch, dass alle diesen Titel brauchen, um ihn zusammen spielen zu können. Kompatibel mit den anderen Teilen ist dieser nämlich nicht. Dafür aber erwarten euch in diesem Teil andere Vorteile, die es zuvor nicht gab. Gründe warum meine Freunde und ich nach meist einer Stunde aufgehört haben war schlussendlich der Zeitdruck oder die schwierigen Level. Damit dies nicht mehr passiert gibt es nun den Hilfe-Modus, wo ihr z. B. die Zeitlimits anpassen könnt oder sogar Level überspringen. Es gibt halt auch Leute, die keinen Bock haben als Küchenchefs auf einem Vulkan zu arbeiten, was völlig verständlich ist. Doch wir haben da noch etwas für euch. Denn Overcooked All You Can Eat besteht nicht nur aus allen vorherigen Inhalten wie DLC, Season-Pass und co, sondern beinhaltet auch 7 brandneue Level. Einerseits ist das super, doch auch etwas ärgerlich für Veteranen, die nun nochmal den Vollpreis zahle müssten. Letzten Endes sei gesagt, dass Overcooked All You Can Eat ein Must-Have-Titel ist, für alle die gerne mit Freunden im Koop zocken. Sei es zusammen auf der Couch oder online. Mit diesem Spiel ist euch der Spaß garantiert! Für alle die sich noch kein Bild von diesem Spiel machen können, haben wir natürlich auch ein Video parat. Overcooked 2 - Trailer https://youtu.be/BKNrJpnyFPQ ### Monster Hunter Rise (Switch) Test Nachdem wir bereits 2018 Monster Hunter Generations Ultimate für die Nintendo Switch getestet hatten, geht es auf zur zweiten Runde mit Monster Hunter Rise. Dieses Spiel fühlt sich direkt deutlich besser an und wie das zustande kommt, verraten wir euch im folgenden Test. Monster Hunter Rise - Mehr Action als zuvor In der Welt von Monster Hunter Rise angekommen, erstellt ihr zuerst euren eigenen Jäger bzw. Jägerin. On top dazu dürft ihr auch eure beiden Begleiter anpassen. Das sind einmal der Palamute und der Palico. Dabei handelt es sich einmal um eine kämpfende Katze, die euch tatkräftig mit Bomben, Heilung und anderen nützlichen Fähigkeiten unterstützt, sowie einen Wolf, den ihr reiten könnt. Dieser kämpft natürlich auch mit. Die Optionen zum anpassen sind wie immer sehr vielfältig. Zwar nicht so krass, wie in Cyberpunk 2077, doch lässt sich viel damit anstellen. Mein Palico sieht sogar aus wie mein Kater, daher bin ich in dem Fall mehr als zufrieden. Bei meinem eignen Charakter konnte Damit abgeschlossen, kann es dann auch schon ins Abenteuer gehen. Eure Reise fängt nämlich in dem Bergdorf Kamura an. Dieses wurde bereits vor vielen Jahren von zahlreichen Monstern angegriffen und hat sich sicherheitshalber auf weitere dieser Angriffe vorbereitet. Gut ausgebildet seid ihr diesmal als Jäger inklusive eurer zwei Begleitern oder optional auch euren Freunden dabei. Viel mehr zu Story gibt es hier nicht zu sagen, was nicht unbedingt schlimm ist, da die Action im Gameplay hinterlegt ist. Hier wurden aber von Anfang an wesentliche Mechaniken hinzugefügt, die Monster Hunter Rise sehr schnell zu einem Erlebnis machen. Monster Hunter Rise - Auf in die Schlacht Da sich meiner Meinung nach Monster Hunter Spiele zu klobig angefühlt haben, habe ich meist die Spiele nach einigen Stunden ruhen lassen. Die Ausnahme war zwar Monster Hunter World, doch ganz das Wahre war es für mich nicht. Mit der Einführung der Seilkäfer in Monster Hunter Rise hat sich das jedoch geändert. Diese Käfer, wovon ihr immer 2 Ladungen besitzt, können genutzt werden, um an hohe Orte zu gelangen. Somit sind Berge und versteckte Abhänge kein Problem mehr. Doch da geht noch viel mehr mit, denn auch im Kampf sind diese flinken Käfer mehr als nützlich. Ihr könnt nämlich mit einem geschickten Klick an die Gegner ran oder weg. Sogar wenn ihr weggeschleudert werdet könnt ihr einen nutzen, um sanft auf dem Boden zu landen. Das gibt dem Kampf und allgemein dem Spielfluss deutlich mehr Dynamik, wodurch das Spiel deutlich an Qualität gewonnen hat. Auch euer Palamute ist als Reittier eine regelrechte Bereicherung für euch, wodurch ihr viel wendiger im Kampf oder in den Gebieten seid. Seilkäfer können aber noch mehr. Denn ihr könnt bestimmte Gegner damit reiten und kontrollieren. Das fühlt sich bei der Größe der Gegner so an, als würdet ihr mit Godzilla gegen King Kong kämpfen. Unendlich lange geht das zwar nicht, aber es macht unglaublichen Spaß und enormen Schaden an den Feinden. Monster Hunter Rise - Umso mehr, desto besser Der ganze Spaß ist wie immer nicht nur im Einzelspieler-Modus zu genießen, sondern auch im Multiplayer. Zwar gibt es hier eine strikte Trennung zwischen beiden, doch sind die Multiplayer-Quests deutlich anspruchsvoller und laden dazu ein bis drei Freunde lokal oder Online dazu zu holen. Falls ihr eine Truppe habt, ist es natürlich am bequemsten.  Die Suche dagegen ist etwas mühselig und könnte deutlich besser und angenehmer sein. Wirklich eine Truppe zu finden und eine gute Quests zu haben, hat durchaus seine Zeit gedauert. Hier tritt auch wieder ein klassisches Nintendo Switch Problem auf. Ihr habt nämlich die Möglichkeit eine externe Tastatur zu nutzen oder euch mit dem Team per Discord oder Teamspeak am PC oder Handy zu unterhalten. Einen VoiceChat gibt es hier nicht. Wenn Fortnite es hinkriegt, warum nicht auch dieses Spiel? Sobald ihr eine Quest und eine Truppe habt, steht dem Spaß nichts mehr entgegen, denn Spaß machen tut dieses Monster Hunter auf jeden Fall! Nicht nur das drumherum ist gut, sondern auch die Grafik, die Performance und vor allem die Steuerung. Selbst bei einem Anfänger wie mir hat es nur knapp eine Stunde gedauert, bis ich alles wichtige drauf hatte. Nervig oder eher gesagt schade ist es dagegen, dass es kein Voice Over in Deutsch gibt bzw. es sehr sehr viel zu lesen gibt, statt mehr vertonte stellen. Abgesehen davon ist es großenteils ein klassisches Monster Hunter, was die Fans und auch Neulinge lieben werden. Ihr habt massig zu tun, es erwarten euch zahlreiche Waffen, Ausrüstung und Gegner. Aber es gibt noch eine "Kleinigkeit" die wir euch noch vorenthalten haben. Denn es gibt noch sogenannte Randalen, die an ein Tower Defense in Monster Hunter Rise erinnern. Daher auch entsprechend die Vorbereitungen im Dorf die Monster aufzuhalten. Was euch da erwartet, zeigen wir euch in einem kleinen Trailer. Vorab sei aber gesagt, von diesem Teil bin ich begeistert, da ich selber auch viele Tower Defense Spiele gespielt habe! Monster Hunter Rise - Randale https://www.youtube.com/watch?v=QqceU8RCDUU ### Tennis World Tour 2 (PS5) Test Die PS5 Version von Tennis World Tour 2 macht einen rundum soliden Eindruck und beseitigt aufgrund der schieren Rechenpower mehrere Probleme der Last-Gen-Versionen. Doch die eigentlichen Hürden verhindern auch der Next-Gen-Fassung einen Aufstieg in höhere Wertungsregionen. Im nachfolgenden Test erfahrt ihr, welche Neuerungen die PS5-Version mit sich bringt. Tennis World Tour 2 – PS5 Technik-Check Auf der PlayStation 5 profitiert Tennis World Tour 2 von allen grafischen Feinheiten, die ihr euch vorstellen könnt. Natürlich ist der Titel nach wie vor nicht beeindruckend, was am Fundament der alten Engine liegt. Doch die Neuerungen können sich sehen lassen. Euch erwartet eine native 4K Auflösung, die mit butterweichen 60 FPS über den TV huscht. Dramatische Verbesserungen haben dagegen die Ladezeiten erfahren, die nunmehr wenige Sekunden in Anspruch nehmen. Darüber hinaus feiert Ray Tracing seinen Einstand im Spiel, wodurch die einst miserabel ausgeleuchteten Tennisplätze nun merklich realistischer wirken. Auch die Sportler erfreuen sich einer höheren Detailstufe sowie besseren Animationen. Daneben haben die Entwickler das Timing-basierte Shot-System angepasst und die ganze Sache zugänglicher gemacht. Das nimmt eine Menge Frust aus dem Spiel, sodass ihr euch auf den Sport per se konzentrieren könnt. Ein weiterer Pluspunkt der PS5-Fassung ist, dass das Card System nicht mehr forciert wird innerhalb der Karriere. Ohne das Feature spielt sich die gesamte Karriere einfach runder. Überdies gibt es neue Inhalte für die PS5-Version von Tennis World Tour 2. Dazu zählen unter anderem weitere Pfade in der Karriere, wo ihr sowohl offizielle Turniere und Doppel spielen könnt. Zudem findet ihr mehr offizielle Tennis-Spieler/innen, Stadien, Outfits und Accessoires. Die Complete Edition (essentiell, was ihr kauft mit der PS5-Fassung) enthält auch das Champions Pack, das Andy Murray und Maria Sharapova hinzufügt. Tennis World Tour 2 – Doppelfehler Der Story-Modus des Spiels beginnt bereits mit einer Enttäuschung. Der Charakter-Editor ist so schlicht, dass man ihn sich auch gleichzeitig wieder hätte sparen können. Die Auswahlmöglichkeiten sind arg begrenzt und die Freiheiten somit ebenso. Kreative Naturen kommen nicht auf ihre Kosten. Auch spielerisch hebt sich die Karriere zu keinem Zeitpunkt vom Exhibition Mode ab. Im Laufe der Karriere scheucht euch das Spiel durch verschiedene Menüpunkte. Es gilt die Attribute des Athleten zu leveln sowie Skill Cards zu erlangen, die wiederum das Spielerlebnis verbessern sollen. Die Realität sieht allerdings anders aus. Das Spielgefühl bleibt zum Großteil identisch. Darüber hinaus verbringt ihr eine nicht unbedeutend geringe Zeit der Karriere in Menüs. Ihr trefft den Trainer, trainiert euren Charakter, ruht euch aus oder durchlauft verschiedene Übungen. Wenn ihr denkt, dass es hier irgendwelche netten Minispiele gibt, so muss ich euch enttäuschen. Nach ein paar Buttondrücken ist all das erledigt, die XP wandern auf euer Konto und das wars. Spannend und motivierend ist anders. Der Exhibition Modus ist das eigentliche Quick-Match, in dem ihr vermutlich die meiste Zeit verbringt. Ihr geht es nämlich direkt und ganz schlicht zur Sache. Dabei offenbaren sich allerdings auch die oben angesprochenen Schwierigkeiten mit der Steuerung. Tennis World Tour 2 verlangt nämlich, dass ihr denselben Analogstick fürs Laufen benutzt wie auch zum Zielen für den eigentlichen Ballkontakt. In der Praxis bedeutet dies: Ihr lauft beispielsweise nach links und sobald ihr in der Nähe des Balls seid, müsst ihr denselben Stick sofort nach oben pressen. Anscheinend war dies auch den Entwicklern bewusst, sodass es eine ganze Menge an Spielhilfen gibt, um nicht jede Partie zu einem reinen Desaster verkommen zu lassen. Warum nicht einfach der andere Stick verwendbar ist? Oder man Buttons eigenständig belegen kann? Fragen über Fragen. ### It Takes Two (PS4) Test Im Test beweisen die Hazelight Studios, dass sie mit It Takes Two ihr Handwerk vollends verstehen. Die Macher von A Way Out liefern nämlich ein weiteres, tolles Koop-Abenteuer ab, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Diesmal geht es nicht um zwei Knastis, denen ihr beim Ausbruch helft, sondern um Cody und May, die ihre menschlichen Körper wiedererlangen möchten. Und darüber hinaus gilt es deren Ehe wieder geradezubiegen. Klingt schon charmant? Lest weiter und erfahrt mehr von diesem Geheimtipp des Jahres! Zu Beginn von It Takes Two erlebt ihr im Grunde genommen den Anfang vom Ende der Ehe des Paares Cody und May. Tochter Rose muss allerdings noch eingeweiht werden, die wiederum nach wie vor an die Liebe und somit Ehe ihrer Eltern glaubt. Im „Book of Love“ von Dr. Hakim sucht das junge Mädchen nach Hilfe und wünscht sich, dass ihre Eltern wieder das Paar werden, was sie mal waren. Und als sie dann anfängt zu weinen, verwandeln sich ihre Eltern in die namensgebenden Puppen. Während Rose nichts bemerkt, zeigen sich die Eltern merklich verwirrt. Hakim führt euch fortan durch das Erlebnis, denn es gilt zusammenzuarbeiten. So wolle man die Liebe des Paares wieder auf Vordermann bringen. It Takes Two – Kitsch überwunden, emotional stark Die gesamte Geschichte mutet zu Beginn des Spiels noch sehr kitschig an, doch schon nach wenigen Stunden beginnt It Takes Two, emotional so richtig auf die Tube zu drücken. Dazu braucht es nicht einmal offensichtliche Kitsch-Szenen, sondern viele, kleine subtile Gesten. Das geschieht einerseits durch die Hilflosigkeit von Rose, andererseits durch die Hintergründe zur Scheidung ihrer Eltern. So bunt und süß die Aufmachung des Spiels aussieht, so schwer wirken die persönlichen Lasten, Charakterschwächen und Sorgen der Eltern. Und inmitten ist da eben Rose, ein kleines Mädchen, das von alledem indirekt bzw. direkt betroffen ist. Die Geschichte des Spiels beschäftigt euch gute 12 Stunden lang, wobei It Takes Two mitunter sehr tief in Denkmuster von Eltern eintaucht, in der sich viele wiedererkennen dürften. Wenn ihr nun die Sorge habt, dass es sich hierbei um ein arg depressives Spiel handelt – keineswegs. Die Entwickler verstehen es, die emotionale Härte mit Portionen von Humor und Witz aufzulockern. Passend dazu sind auch die Level sehr ansprechend gestaltet und die Puzzles mitunter richtig gut. Die englischen Sprecher des Spiels sind über jeden Zweifel erhaben und hieven das Ganze auf Hollywood-Niveau. It Takes Two – Splitscreen mal anders Wenn ihr bereits A Way Out gespielt habt, dürfte euch das spielerische Gimmick von It Takes Two sehr bekannt vorkommen. Einmal mehr teilen die Entwickler den Bildschirm vertikal in der Mitte, sodass ihr stets sehen könnt, was euer Partner bzw. Partnerin macht. Das heißt allerdings auch: Das Spiel lässt sich nicht alleine spielen, ihr müsst einen zweiten Spieler haben. Dabei kann es entweder Couch-Koop oder Online-Koop sein. Die oben bereits angesprochenen Rätsel sind sehr clever, da sie von euch verlangen, um die Ecke zu denken. Manchmal auch im wahrsten Sinne des Wortes. Um das gescheit über die Bühne zu bringen, empfehlen wir euch also dringend, ein Mikrofon zu benutzen, um mit dem Partner zu kommunizieren. Des liegt auch daran, dass Gegenstände kombiniert werden müssen. Oder aber Spieler A muss zusammen mit Spieler B etwas zur gleichen Zeit erledigen. Ohne Kommunikationsmöglichkeiten ist das reichlich herausfordernd. Insgesamt gefällt das Art- sowie Level-Design, weil es eben nicht das klassische Jump n Run-Einmaleins abklappert. Generell gibt sich das Gameplay wahnsinnig abwechslungsreich. Snowboard-Abschnitte geben sich die Hand mit Shooter-Intermezzos und einem heißen Ritt auf Insekten. Und das war nur die Spitze des Eisberges! Uns gefällt auch die kokette Art und Weise, wie Gaming-Klassiker auf die Schippe genommen werden. Neben dem eigentlichen Gameplay bietet euch It Takes Two ganze 25 Mini-Spiele an, die von Baseball, Schach bis hin zu Scheibenschießen reichen. Die Bosskämpfe des Spiels sind überdies grandios inszeniert und reichen sogar über mehrere Phasen. Vom Staubsauger bis hin zur Wespe ist hier alles dabei, was man sich so vorstellt. Es gilt deren Schwächen zu finden und gemeinsam anzugreifen. Teamwork ist einmal mehr das A und O. Doch keine Sorge: Der Schwierigkeitsgrad von It Takes Two ist jederzeit sehr fair gehalten und für Veteranen teilweise zu leicht. Die Rücksetzpunkte sind zudem super fair. It Takes Two – Kleine Abzüge in der B-Note Warum hier am Ende dennoch keine 10/10 steht, erfahrt ihr jetzt. Denn auch wenn sich alles so weit so gut anhört, gibt es Schwächen. Die Grafik gehört etwa dazu, denn viel zu oft fallen sehr schwache Texturen auf, die das Gesamtbild ruinieren. Auch die Bildrate auf einer PS4 Pro war nicht sonderlich stabil – das Upgrade auf die PS5 hat dies zwar eliminiert, doch das kann keine Lösung auf Dauer sein. Viel schlimmer allerdings sind wiederkehrende Bugs, die es uns zu Checkpunkten zurückwarfen, weil Charaktere sich in Objekte geglitcht haben oder Clippingfehler dazu sorgten, dass wir nicht mehr vorankamen. Auch die Zielhilfe bzw. der Autofokus verweigerte des Öfteren seinen Dienst. Akustisch gibt es dagegen rein gar nichts zu beklagen. Nicht nur die oben bereits angesprochenen superben Sprecher kann auch der Soundtrack vollends überzeugen. ### Marvel's Avengers (PS5) Test Im Test beweist Marvel's Avengers für PlayStation 5, dass es zumindest technisch gesehen absolut einwandfrei ist. Das Spielerlebnis auf Sonys neuester Konsole ist am besten und bietet gleich zwei grafische Modi mit eigenen Stärken sowie Schwächen. Unser ausführlicher Technik-Check begleitet euch durch die Neuheiten auf Sonys Next-Gen-Konsole. Marvel's Avengers – PS5 Technik-Check: Performance Mode Marvel's Avengers auf PS5 bietet euch gleich zu Beginn des Spiels die Wahl aus zwei Modi. Da ist einerseits der „Highest Performance Mode“ und andererseits der „Highest Quality Mode“. Gehen wir der Reihe nach die Unterschiede durch. Im Performance Modus zielt das Spiel auf eine maximale Auflösung von 1800p nativ ab, bewegt sich allerdings in den meisten Fällen darunter. Im actionreichsten Teil des Spiels kann es auch mal für einen kurzen Moment auf 1440p fallen, wobei wir diese Zahl nur 3x im gesamten 10-stündigen Spielverlauf erlebt haben. Im Gegenzug bekommt ihr nahezu konstante 60 Bilder pro Sekunde. Die 60 FPS-Marke fällt allerdings nie während der Kämpfe, sondern nur in schnellen Kamerawechseln innerhalb Zwischensequenzen. VRR dürfte das Problem in Zukunft also eliminieren. Gegenüber der PS4 Pro-Version haben die Entwickler durch die Bank hochaufgelöste Texturen eingesetzt und diese mit zusätzlichen Details versehen. Auch die Sichtweite für die hochaufgelösten Texturen ist deutlich erhöht, die vorherigen Textur-Pop-Ins sind weg. AF ist ebenfalls erhöht, wobei es hier zwischen dem Performance- und Quality-Modus keine Unterschiede gibt. Ebenfalls schön: Die Partikeldichte im Vergleich zur PS4 Pro ist merklich erhöht und das Wasser wirkt ungemein real dank Subsurface Scattering sowie insgesamt besserer Effekte. Die Schattenqualität hat sich allerdings nicht geändert. Auch Post Processing gibt es keine großen Änderungen, was insbesondere beim Motion Blur auffällt. Auf der PS5 wird Motion Blur dank 60 FPS ein wenig gemildert. Und zuletzt bliebe noch zu sagen: Die Ladezeiten sind unglaublich kurz. Dauerte der kalte Start des Spiels aus dem Hauptmenü der PS4 Pro über eine Minute, seid ihr auf der PS5 nach weniger als 10 Sekunden bereits im Spiel und legt los. Marvel's Avengers – PS5 Technik-Check: Quality Mode Im Highest Quality Mode genießt ihr natives 4K und 30 FPS. Die magische 4K-Grenze wird nur sehr selten unterschritten. Tatsächlich in den ersten 10 Stunden nur ein einziges Mal auf 2088p. Darüber hinaus ist das Motion Blur merklich besser als im Performance Mode und Depth of Field wirkt schicker dank besserer Bokeh-Effekte im Vergleich zum Performance-Modus. Bei der FPS gibt es keinerlei Abstürze, die Bildrate bleibt unabhängig vom Geschehen immer bei 30. Darüber hinaus freuen sich 30 FPS-Spieler über die höchste Schattenqualität sowie noch bessere Partikel-Effekte. Hierbei ist zu beachten, dass Partikel sogar am Boden erhalten bleiben – das tun sie im Performance Mode nämlich nicht. Die Umgebung wirkt damit noch lebendiger und transformativer als im Performance-Modus. Auch Screen Space Reflections machen einen realeren Eindruck und spiegeln selbst diffuse Lichtverhältnisse korrekt wider. Und zuletzt sind da noch die allgemein besseren sowie höher aufgelösten Texturen. Auch die Sichtweite ist erhöht, bei der darüber hinaus mehr Objekte sichtbar sind im Vergleich zum Performance Mode. Marvel's Avengers – Der Einstieg Schon der Einstieg in Marvel’s Avengers ist bezeichnend und lässt wenig Hoffnung aufkommen. Zig Battle Passes stehen bereits zur Verfügung, tägliche-, wöchentliche- und Fraktions-Herausforderungen sowie ein Schwall von Post-Launch-Updates, die in den Startlöchern stehen. Hört sich stark nach Destiny 2 und vor allem Anthem an? Yup. Wer ein PTSD nach dem Totalschaden von EA, wo BioWare mit 200 km/h ungebremst vor die Wand gefahren ist, jetzt schon die Augen verdreht, wird sich bestätigt fühlen. Marvel’s Avengers schlägt in exakt dieselbe Kerbe. Doch es gibt auch Licht in all der Dunkelheit. Nämlich die Story bzw. den Singleplayer-Teil des Spiels. Marvel’s Avengers – Inszenierung auf Hollywood-Niveau Kamala Khan, ein junges Mädchen und Avengers-Fangirl, besucht eine Convention mit ihren allerliebsten Helden. Doch das Event wird von einer Katastrophe heimgesucht, bei der mehrere Hundert Menschen ihr Leben lassen müssen. Zeitsprung! Kamala hat plötzlich Superkräfte in Folge der Katastrophe und will nun mit der Kraft der Freundschaft die Avengers wieder vereinen. AIM, eine böse Organisation, bedroht nämlich die Welt. Auch wenn die Geschichte per se keine Oscars abräumt, so ist die Inszenierung locker auf Hollywood-Niveau. Im Rahmen der rund acht bis zehn Stunden, die ihr für die Story braucht, bekommt ihr eine verdammt fette Aufmachung zu sehen. Hierbei verdient sich das Team von Crystal Dynamics jedes Lob – sei es vom Level-Design über Soundabmischung bis hin zur Inszenierung jeder einzelnen Szene. Doch auch die Charaktere selbst sowie deren (englischen) Sprecher liefern einen herausragenden Job ab. Witz, emotional oder auch wütend – alles ist dabei und sehr glaubhaft. Sandra Saad, die Stimme hinter Kamala, ist dabei der Star der ganzen Show. An dieser Stelle sei allerdings auch erwähnt, dass die deutsche Sprachausgabe durch die Bank miserabel ist. Das liegt vor allem daran, dass die Aufnahmen der Sprecher durchgehend aus dem Zusammenhang gerissen wirken und so keinerlei Gesprächsfluss aufkommt. Zudem lassen es sich die deutschen Sprecher sehr deutlich anmerken, dass sie schlicht keinen Bock auf den Job hatten. Um euch vor Spoilern zu bewahren, belassen wir es hierbei bei der Story. Nur so viel sei gesagt: Das Finale kann locker mit einem Avengers Endgame oder Infinty War mithalten – also auf cineastischer Ebene. Marvel’s Avengers – Kämpfen, looten, wiederholen Das Gameplay von Marvel’s Avengers ist wenig abwechslungsreich. Im Grunde genommen wählt ihr immer einen Bereich auf einer zugegeben großen Karte aus, kloppts/ballert euch durch das Areal und besiegt am Ende zumeist einen Boss. Dazwischen wird gelootet bis eure Taschen platzen. Nach Abschluss einer Mission verteilt ihr die Skillpunkte, die übrigens für jeden Helden einzeln zu verdienen sind. Das soll vermutlich einerseits für Langzeitmotivation sorgen, andererseits fällt ein Wechsel von beispielsweise Thor auf Black Widow umso schmerzhafter aus, weil ihr euch dann nicht mehr so mächtig fühlt. Die Kämpfe selbst decken das ganze Repertoire voll ab. Griffe, Schläge (leicht/schwer), Tritte, Fernkampf und Spezialmoves. Alles drin, alles dran. Schön ist, dass sich jeder Avenger trotz dieses Korsetts doch sehr unterschiedlich spielt. Black Widow etwa setzt auf ihre Pistolen und Martial Arts-Fähigkeiten. Thor dagegen nutzt die Power seines Hammers, während Iron Man natürlich seinen Anzug voll ausreizt. Auch die Gegner-Anzahl (numerisch) sowie deren Variation kann sich durchaus sehen lassen. Manchmal aber übertreiben es die Entwickler allerdings auch, sodass zu viel auf dem Bildschirm passiert und das Geschehen unübersichtlich wird. Und als Nebeneffekt schmiert die Framerate gleich mit ab. Die Service-Spiele wie Destiny, The Division oder Anthem eint dabei eines: Feinde haben Lebenspunkte und am Ende dreht sich alles darum, die richtige Ausrüstung sowie Angriffe gegen die richtigen Feinde einzusetzen. Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto mehr Lebensenergie haben die Gegner und desto mehr Schaden kassiert ihr. Und hier versagt Marvel’s Avengers dann leider vollständig, denn es offenbart seine Schwächen. Offensichtliche Schwächen Im Vergleich zu einem Diablo 3 beispielsweise ist Marvel’s Avengers wahnsinnig schnell anzumerken, dass dem Spiel das gewisse Etwas fehlt. Dieser „Hook“, um Spieler ständig bei Laune zu halten. Liegt es an den zunehmend unübersichtlicheren Kämpfen? Der Gegner-KI, die eigentlich nur deswegen gewinnt, weil sie auf den höchsten beiden Schwierigkeitsgraden für Solisten unbesiegbar ist? Gerade die Missionen, in denen es gilt, verschiedene Kontrollpunkte zu halten, sind mit der dämlichen Kumpel-KI schlicht nicht machbar. Während ihr menschlichen Spielern sagen könnt, dass sie die anderen Punkte halten sollen, kloppen sich die KI-Kumpanen lieber mit den Gegnern als das Missionsziel zu befolgen. Was merklich enttäuschender ist: Loot, den ihr aufsammelt, hat keinerlei Auswirkung auf das Aussehen der Charakter. Egal ob die Brustplatte gewöhnlich oder gar legendär ist, Iron Man sieht genauso aus wie vorher. Hier zeigen insbesondere Diablo 3 oder auch The Division 2, wie es merklich besser geht. Wenn ich einen seltenen Drop bekomme, dann will ich auch, dass man das sieht. So handelt es sich hierbei nur um arbiträre Merkmale, die einzig und allein dazu dienen, Progression zu ermöglichen. Der Grund für dieses Versäumnis ist schnell offensichtlich: Mikrotransaktionen. Vom Start weg ist der Echtgeld-Shop nämlich prall gefüllt mit Outfits und unterschiedlichen Looks für die Avengers. Ein anderes Versäumnis ist das Endgame. Während The Division 2 beispielsweise mit einer ganzen Menge an unterschiedlichen Aktivitäten gestartet ist, bleibt die Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten in Avengers sehr überschaubar. Die Warzone-Missionen sind nach spätestens einer Stunde langweilig, weil es immer dasselbe ist. ### Crash Bandicoot 4: It’s About Time (PS5) Test Im Test beweist Crash Bandicoot 4: It’s About Time für PlayStation 5, dass es dank zusätzlicher Rechenpower noch viel schicker aussieht und wie ein Animationsfilm wirkt. Doch gibt es auch spielerische Neuheiten? Ja! Diese sind allerdings dem DualSense Controller zu verdanken, der hier eine gute und immersive Komponente hinzufügt. Interessiert? Dann solltet ihr unbedingt died nachfolgenden Zeilen des Artikels lesen! Crash Bandicoot 4: It’s About Time – PS5 Technik-Check Die PS5-Version von Crash Bandicoot 4: It’s About Time läuft in butterweichen 60 FPS und fällt während Gameplay-Sequenzen niemals unter diese Marke. Im gesamten Durchlauf des Spiels gab es genau eine Szene (Konzert recht früh im Spiel), wo ich einen kurzen Slowdown erlebt habe. Die Auflösung beläuft sich auf natives 4K in den meisten Szenen, kann allerdings auf 2088p hin und wieder fallen. In Anbetracht dieser Tatsachen finden wir es interessant, dass die Entwickler keinen 1440p120 Modus oder 1080p120 Modus eingeführt haben, um die FPS noch weiter auszureizen. Auch bei der Grafik gibt es einige Neuheiten im Vergleich zur PS4 (Pro) Version. Neben den schärferen Texturen sind diese auch grundsätzlich mit mehr Details versehen. Zudem ist die Beleuchtung der Level sichtbar besser und zusätzliche Effekte schmücken das Gesamtbild. Darüber hinaus haben die Entwickler die Ladezeiten dramatisch verringert. Von den 20-30 Sekunden auf der PS4 sind es nunmehr 5-7 Sekunden auf der PS5. Wenn ihr überdies Besitzer des PS5 Kopfhörers seid, bekommt ihr 3D Audio mit superber Umsetzung zu hören. Auch der DualSense Controller wird bei den Gadgets des Spiels gut unterstützt. Und zwar so gut, dass es nicht als Gimmick durchgeht, sondern als bedachtes Spielelement, was uns insgesamt sehr gut gefällt. Insgesamt lässt sich also festhalten, dass die Entwickler hier einen tadellosen Job gemacht haben, wodurch Crash Bandicoot 4: It’s About Time wie ein Animationsfilm aussieht. Crash Bandicoot 4: It’s About Time – Darum geht es! Entwickler Toys for Bob (u.a. für die Skylanders-Reihe verantwortlich) zeichnet sich für den vierten Ableger der früher beliebten Hüpf-Reihe verantwortlich. Und ließ mit der N Sane Trilogy bereits die Muskeln spielen. Die Handlung des vierten Teils knüpft dabei nahtlos an „Crash Bandicoot: Warped“ an. Crash und Coco müssen nämlich die Invasion des Multiversums durch die Schergen Neo Cortex, N. Tropy sowie Uka Uka verhindern, die durch einen Riss im Raumzeitkontinuum aus ihrem Gefängnis fliehen konnten. Die Irre Storyline erlaubt es den Entwicklern zudem, etwas kreativer zu sein. Dadurch ist es nun möglich, sogenannte Quanten-Masken zu benutzen. Was die Dinger können? Das ohnehin schon absurde Geschehen auf dem Bildschirm auf eine neue Ebene zu hieven. Crash Bandicoot 4: It’s About Time – Realitätsfern Während des Abenteuers gibt es ein neues, spielerleichterndes Feature: Die Zeitlupe. Wie der Name suggeriert, lassen sich damit gefährliche Passagen merklich vereinfachen, sodass ihr nicht mehr Opfer von herunterfallenden Objekten werdet. Andere (neuen) Crash-Features wie transparente Plattformen oder Realitäts-Ebenen, die sich ein- und ausschalten lassen, gab es bereits in Spielen wie Giana Sisters. Doch im Crash’schen Kontext fügen sie sich einwandfrei ins große Ganze ein. Die Entwickler verstehen ihr Handwerk bestens und hinterlassen oftmals stressinduzierende Abschnitte, bei denen es auf das richtige Timing ankommt. Gelegentlich dürft ihr in die Rolle von Neo Cortex schlüpfen, welcher eine gute Anzahl an eigenen Level erhalten hat. Zudem ermöglicht er es, in bereits abgeschlossenen Abschnitten neue Wege zu eröffnen. So bleibt nerviges Backtracking erspart und bereits gesehene Bereiche bleiben frisch. Damit aber nicht genug! Neo Cortex verfügt über eine mächtige Strahlenkanone, mit denen er Gegner zu Gummi-artigen Plattformen verwandelt. Jeder der spielbaren Charaktere – es gibt noch viel mehr, aber um euch die Entdecker-Freude nicht zu nehmen, gehe ich nicht weiter darauf ein – besitzt einige richtig spaßige Extras. Crash Bandicoot 4: It’s About Time besticht vor allem durch sein ausgezeichnetes Handling. Jeder Sprung ist absolut präzise und das Level-Design zu jederzeit ein Genuss. Im Gegensatz zu anderen Genre-Vertretern sind die Level an sich eher klein, dafür aber bieten sie allerhand versteckte Örtlichkeiten und andere Geheimnisse. Dadurch kaschieren die Entwickler jenes Manko und erzeugen in gewisser Weise ein Alleinstellungsmerkmal. Weniger ist manchmal doch mehr. Überdies liefert der Titel durch seine weltweiten Bestenlisten stets einen Anreiz, bereits besuchte Orte nochmals aufzusuchen und eine noch bessere Zeit hinzulegen. Crash Bandicoot 4: It’s About Time – Kann auch bockschwer sein Grundsätzlich ist der Schwierigkeitsgrad von Crash Bandicoot 4: It’s About Time durchaus moderat gehalten. Im modernen Modus habt ihr unendlich viele Leben. Wer sich jedoch in den klassischen Schwierigkeitsgrad verirrt, bekommt die volle Härte des Jump n Runs zu spüren. Und ehrlich gesagt macht dieser am meisten Spaß. Es gibt ein echtes Risiko das Level wieder von Anfang an spielen zu müssen, da die Leben begrenzt sind. Kombiniert dies mit den oben erwähnten Geheimnissen sowie spielerischen Möglichkeiten und ihr bekommt ein sehr anspruchsvolles Spiel. Sehr ärgerlich ist lediglich die Kameraführung, die nicht immer den optimalen Blickwinkel ermöglicht. Das führt gelegentlich dazu, dass ihr den Abstand zwischen zwei Plattformen schwer einschätzen könnt oder ein Objekt einfach überseht. Und so wir schon bei Kritik sind, so muss ich auch die elend langen Ladezeiten sowie die belanglose Musik anprangern. Gerade letztere ist eine große Enttäuschung, wenn ich sie mit den Soundtracks der Vorgänger vergleiche. Ebenso ist der lokale Mehrspieler-Modus vielmehr ein Nachgedanke als von Beginn an gedacht. So kommt es mir jedenfalls vor. Im lokalen Mehrspieler-Modus könnt ihr mit bis zu vier Spielern zocken, allerdings nicht gleichzeitig, sondern der Reihe nach. Spieler 1 beginnt und gibt den Controller danach weiter. Insbesondere zu viert führt das – je nachdem wie gut jemand ist – zu sehr langen Wartezeiten. ### Harvest Moon: Eine Welt (Switch) Test Im Test beweist Harvest Moon: Eine Welt, dass es neue Ideen und frische Ansätze gebraucht hat. Doch fruchten diese auch? Schließlich greifen die Entwickler von Natsume die Fundamente der Reihe an! Anstatt euch in einem kleinen Dörfchen anzusiedeln und dort eure Farm gedeihen zu lassen, dürft ihr nun eine riesige Spielwelt besetzen. Ob das gutgehen kann? Die Antwort geben wir euch in den nachfolgenden Zeilen! Vorneweg sei gesagt, dass Harvest Moon: Eine Welt schon sehr bald in den Schatten gestellt wird. Und zwar von Story of Seasons: Pioneers of Olive Town. Die Anekdote hierzu sei auch erlaubt, falls ihr das noch nicht wisst. Das ursprüngliche Harvest Moon wurde bekanntlich zu Story of Seasons und seit der 3DS-Ära entwickelte sich Harvest Moon zu einer ganz eigenen Reihe, die neue Ansätze probiert hat. Leider nicht immer zum Besten. Deswegen waren wir uns beim „One World“ (Eine Welt) Konzept auch sehr unschlüssig. Harvest Moon: Eine Welt – Ansiedeln wo immer ihr wollt Wie eingangs bereits erwähnt, könnt ihr in Harvest Moon: Eine Welt eure Location frei in der großen Spielwelt wählen. Und solltet ihr den Platz nicht mehr mögen, benutzt ihr einfach die „Special Machine“, die alles verkleinert und trageleicht macht. Wählt einen neuen Ort aus und führt euer Bauernleben fort. Damit entfernt sich der neueste Ableger völlig vom ursprünglichen Konzept: Niederlassen, sähen, ernten und ein simples Leben genießen. Stattdessen gilt es nun die Welt zu entdecken, während ihr weiterhin als Farmer tätig seid. Zu Beginn des Spiels geht es allerdings gemächlich zu. Ihr habt Zugriff auf nur ein Areal. Sukzessiv öffnen sich weitere Örtlichkeiten, wobei euch nach wie vor Grenzen gesetzt sind. Die Wege werden zu lang und die Ingame-Tage vergehen zu schnell, um längere Trips zu unternehmen. Der Teufel steckt wie so oft im Detail: Ihr sollt und wollt aber in die anderen Regionen, denn in diesen befinden sich mitunter seltene Ressourcen. Oder eben auch Menschen, denen ihr helfen könnt. So nett sich das Ganze anhört, so leblos und uninspiriert ist es umgesetzt. Die Spielwelt ist leer und ohne Features. Die Regionen sind zwar sehr unterschiedlich, aber sie alle bestehen aus schlichten Korridoren, die euch von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit lotsen. Was allerdings am schlimmsten ist, ist die Tatsache, dass jedes Areal nur vorübergehend relevant ist. Also ein kurzer Stopp auf einer Reise. Somit werden auch die Personen, die ihr trefft, völlig seelenlos. Sehr früh im Spiel beginnen die NPCs bereits dieselben Sätze zu sprechen, was dem Ganzen gar nicht hilft. Selbst die eigene Frau ist nicht besser als das. Harvest Moon: Eine Welt – Altlasten verworfen? Eine weitere Neuheit in Harvest Moon: Eine Welt ist, dass ihr euch keine Samen mehr kaufen müsst. Zwar lassen sich Medizin oder Utensilien weiterhin in den Shops kaufen, doch die vielen Hotspots im Spiel überschwemmen euch regelrecht mit Samen. Während ihr also in früheren Spielen sowas wie Finanzmanagement betreiben musstet, ist es nun völlig trivialisiert. Der Nachteil des Systems ist, dass ihr nie wisst, was genau für Samen ihr bekommt. Wollt ihr also einen spezifischen Samen für eine Quest, dürft ihr mit Pech eine ganze Weile rumlaufen. Und das bringt uns auch zum nächsten großen Kritikpunkt am Spiel. Die Quests. Schon nach nicht mal einer Stunde im Spiel habt ihr mehr als genug Quests, um für die nächsten Wochen ausgesorgt zu haben. Das ist kein Witz. Schlimmer ist allerdings, dass 99% der Quests irgendwas mit speziellen Typen von Essen oder Objekten, die ihr herstellen könnt, zu tun haben. Am Ende des Tages handelt es sich hierbei um einen endlosen Grind, der sehr schnell sehr wenig Spaß macht. Zudem lohnt es sich ab einem gewissen Zeitpunkt auch nicht mehr, sodass sich das Questlog unendlich lang füllt. Genau wie sich das Weltall unendlich ausdehnt. Das alles raubt dem Spiel eine ganze Menge an Spaß. Und doch ist der Spielfluss sehr angenehm gehalten. Gerade die Altlasten des Spiels, namentlich die „Morgenroutine“, ist der beste Teil des Spiels. Aufstehen, die Pflanzen und Gewächse wässern, ernten wenn möglich, neue Samen pflanzen und schauen, was auf dem Bauernhof abgeht (Tiere füttern etc). Erst, wenn es danach heißt, die freie Welt zu erkunden, greifen die oben erwähnten Kritikpunkte, die uns den Spaß rauben. Die ohnehin kurzen Tageszyklen sorgen dafür, dass schon eine Stunde am Tag mit dem Spiel ausreicht, um ein echtes Gefühl von Fortschritt zu erhalten. Harvest Moon: Eine Welt – Technisch auf Sparflamme Grafisch ist Harvest Moon: Eine Welt eine Zumutung, selbst für Switch-Verhältnisse. Die Spielwelt ist karg, an den Objekten lassen sich förmlich die Polygone zählen und Clipping-Fehler stehen an der Tagesordnung. An jeder Ecke und Kante – wortwörtlich – wird das niedrige Budget deutlich. Auch der Stil der Grafik ist inzwischen nicht mehr im Ansatz mit Harvest Moon zu vereinen. Und das Allerschlimmste: Die Switch schafft trotzdem nicht die FPS konstant zu halten. Was die Engine derartig belastet, bleibt ein Geheimnis der Engine-Entwickler. Auch die Musik dudelt belanglos vor sich hin und bietet keinerlei erinnerungswürdige Stücke. Das ist ungemein schade und ruiniert letztlich den letzten Funken einer altehrwürdiger Bauern-Sim. ### Monster Energy Supercross – The Official Videogame 4 (PS5) Test Im Test beweist Supercross 4, dass es nur sehr wenige Änderungen gegenüber dem Vorgänger besitzt. Mehr vom Gleichen möchte man sagen, denn die spielerischen Neuheiten gilt es mit der Lupe zu suchen. Wir haben aber genau das getan und verraten euch darüber hinaus, was die PS5-Version so auf dem Kasten hat. Monster Energy Supercross – The Official Videogame 4 (oder kurz: Supercross 4) hat eine größere Neuerung mit dabei: Die Karriere hat eine Generalüberholung erhalten. Das war nach dem dritten Teil allerdings auch dringend notwendig. Nicht nur ist die Unterteilung besser, sondern auch der Fertigkeitenbaum macht einen ordentlichen Eindruck, da sich Talente auf das Spielerlebnis auswirken. Anfänger starten dabei in der sogenannten Futures-Liga, flitzen zur Rookie-Liga und enden in der Pro-Liga, wo es um die Wurst geht. Sehr schön: Einmal mehr finden sich allerhand AMA (American Motorcyclist Association) Lizenzen mit an Bord. Das führt schlussendlich auch dazu, dass die Menge an Teams im Vergleich zum Vorjahr einmal mehr angewachsen ist. In Supercross 4 dürft ihr aus 20 offiziellen Rennställen wählen, bzw. aus 100 Fahrern. Mittendrin statt nur dabei sind einige der bekanntesten Namen. Ken Roczen oder auch Eli Tomac sind mit von der Partie. Wenn ihr lieber ein Alter Ego erstellen möchtet, dass die Karriere unsicher macht: Auch das ist möglich. Neben Nationalität, Größe und generellem Aussehen (Frisur, Augenfarbe etwa) gibt es keine allzu großen Überraschungen beim Editor. Insgesamt ist der Editor gut und weiß zu gefallen. Supercross 4 – Anfängerfreundlicher dank Fertigkeiten Der oben angesprochene Fertigkeitenbaum dient vor allem Neulingen als Stütze. Damit könnt ihr nämlich euren Fahrer sukzessive verbessern – sei es beim Querlegen, Bremsen oder der allgemeinen Kontrolle. Auch die Kurvenfahrt und mehr lassen sich optimieren, sodass ihr langsam, aber sicher an die Spielmechaniken herangeführt werdet. Die Erfolge sind schnell zu bemerken, denn im Vergleich zum Vorgänger habt ihr das Handling der Zweiräder merklich flotter im Griff. Dafür sorgen unter anderem das gut gemachte Tutorial sowie Proberunden mit allerhand Hilfe-Einblendungen. Das Fahrgefühl ist sehr präzise und braucht allein aufgrund dessen schon ein paar Runden an Einarbeitung. Hierbei ist es eben entscheidend, dass ihr sauber in Kurven kommt, euch richtig querlegt und auch das Sprungverhalten korrekt im Flug „berechnet“. Klingt alles komplizierter als es letztlich ist! Die Gegner-KI vermag es euch gut unter Druck zu setzen, wenngleich sie bisweilen nach dem altehrwürdigen Gummiband-Prinzip arbeitet. Allzu weit weg vom Feld kommt ihr leider nie, egal wie gut ihr fahrt. Hierbei sei erwähnt: Gewinnen ist allerdings kein Muss! Die wenigsten Missionen verlangen das explizit, sodass auch hier Anfänger erneut kein Nachsehen haben. Was mir gefallen hat, sind die Möglichkeiten zur Personalisierung des Bikes an sich. So könnt ihr die Federung, den Achsenantrieb und mehr individuell an eure Vorlieben anpassen. Apropos editieren: Es gibt einmal mehr einen Streckeneditor, mit dem ihr eigene Strecken generieren dürft. Die Möglichkeiten sind um zwei neue Module erweitert, sodass euch jetzt noch mehr Optionen zur Verfügung stehen. Die Bedienung ist allerdings auch in diesem Jahr eher schlecht als recht. Supercross 4 – Der Technikcheck Während sich spielerisch und vor allem auf der Piste nicht so viel geändert hat, bekommen gerade PS5-Spieler das beste Erlebnis. Die Grafik wirkt dank dynamischem 4K und butterweichen 60 FPS gestochen scharf. Fahrer und Bikes sehen super aus – dasselbe gilt auch für weite Teile der Piste. Auch die Ladezeiten sind sehr kurz und hinterlassen keinen Frust, wenn mal doch irgendwas im Rennen schiefgelaufen sein sollte. Highlight ist, wie auch schon in RIDE 4, der DualSense Controller. Mithilfe der Vibration könnt ihr bereits verschiedene Untergründe bemerken, was das Fahrgefühl intensiviert. Auch L2/R2 haben spezielle Funktionen, da sich deren Widerstand mit steigender Geschwindigkeit bzw. härterem Bremsen bemerkbar macht. Am Anfang wirkt das vielleicht noch befremdlich, geht aber quasi sofort in Fleisch und Blut über. So real fühlte sich ein Supercross-Titel noch nie zuvor an. ### Monster Jam Steel Titans 2 (PS4) Test Monster Jam Steel Titans 2 ist ein grundsolides Spiel, das vor allem mit seinem Arcade-Feeling punktet. Die Spieltiefe, der lockere Umgang mit den dicken Brummern und tolle Pisten definieren die stählernen Titanen. Doch nicht alles ist ganz so stählern wie es den Anschein macht, denn die Schwächen am Fahrwerk sorgen für einige Überschläge und Abzüge in der B-Note. Wie schlägt sich der zweite Ableger? Das erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen! Während hierzulande Monster Trucks eher ein Nischendasein frönen, sind die monströsen 4-Räder der Renner in den USA. Und zugegeben: Es hat schon was sehr Befriedigendes, wenn ein solches Monstrum PKWs zermalmt. Monster Jam Steel Titans 2 versetzt euch in die Rolle des Fahrers, wo ihr wahlweise in proppenvollen Arenen alles Unsicher macht, oder euch in einer offenen Welt austobt. Gerade in den Momenten, in denen euch das Spiel mehr Freiheiten überlässt, blüht der Titel auf und fängt die Essenz der Trucks ein. Monster Jam Steel Titans 2 – Quickies und Trickrennen Hauptattraktion ist die Karriere, wie in jedem Racing-Spiel. Diese ist aufgeteilt in verschiedene Events, die ihr auch außerhalb dieser einzeln ansteuern könnt. Dazu zählen Trick-Races, Demolition oder eben kurze Rennen in engen Arenen. Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten Championship Events, welche langwierig sind und gelegentlich auch arg repetitiv sein können, weil sie mehrmals hintereinander dieselben Aufgaben stellen. Grundsätzlich hat mir der Teil am wenigsten Spaß gemacht, vor allem wenn die Trick Events zwei oder drei Mal nacheinander erschienen. Das liegt schlicht daran, dass die Trick Events langweilig sind. Ja, der erste Eindruck ist lustig und cool. Dann allerdings bemerkt ihr, dass das Repertoire an Tricks, die ihr mit so einem Monster Truck ausführen könnt, arg limitiert ist. Ein Backflip ist da schon das Highlight. Andererseits könnt ihr natürlich auch zusehen, auf zwei Rädern zu fahren oder Salti machen. Richtig befriedigend ist allerdings das Destruction Event, wo ihr wahlweise PKW oder Kisten plattmacht – und das Ganze in einer bestimmten Zeit so häufig wie möglich. Das Highlight sind jedoch die weitläufigen Gebiete, die ihr nach Lust und Laune erkunden könnt. Die Locations selbst sind eine Mischung aus Wüste bis hin zu einem Park, die allesamt Erkundung belohnen. Wirklich viel finden könnt ihr allerdings nicht und ein Muss ist es ebenso wenig, doch die Möglichkeiten hierbei sind groß. Oft ertappte ich mich dabei, schlicht neue Möglichkeiten zu suchen, um riesige Sprünge zu absolvieren oder einzigartige Wege zu finden, nur um herauszufinden, wo die Grenzen der Maps sind. Die längsten Rennen finden dann eben auch in diesen größeren Arealen statt. Richtig cool sind hierbei die Derby Rennen, bei der die hälfte der Trucks in die entgegengerichtete Richtung fahren und alle in der Mitte aufeinanderprallen. Hier kommt der Arcade-Stil des Spiels voll zur Geltung. Monster Jam Steel Titans 2 – Präzision trotz Arcade-Feeling Was mich sehr positiv überrascht hat, war die präzise Steuerung von Monster Jam Steel Titans 2. Dass meine Drifts so präzise sein würden, hätte ich definitiv nicht erwartet. Generell hatte ich stets ein Gefühl der Kontrolle über den monströsen 4-Wheeler. Dennoch gibt es Kritik am Spiel und eben dem Arcade-Feeling, denn am Ende vom Tag kann es den Arcade-Charakter nicht vollends greifen. Zu oft macht es den Anschein, als wisse Monster Jam Steel Titans 2 nicht, ob es nun Simulation oder Arcade sein will – die Drifts sind da ein gutes Beispiel. Gerade der Simulations-Aspekt hält hier den Arcade-Charakter zurück. Das lässt sich besonders gut bei den Tricks bemerken, denn nicht jeder Truck kann jeden Trick ausführen. Physikalisch ist das korrekt, ich hätte mir dennoch gewünscht, hier den Arcade-Teil weiter zu fassen und mir den Spaß einfach zu erlauben. Hinzu kommt, dass euch das Spiel dafür bestraft, Tricks zu machen, die ein Monster Truck nicht können soll. Das führt dann dazu, dass sich der Truck überschlägt und ihr in Rennen wertvolle Zeit verliert. Anfangs noch komisch, wird es später frustrierend. Ein anderes Problem von Monster Jam Steel Titans 2 betrifft die Wegfindung. Es gibt keine eindeutigen Schilder, wohin es manchmal gehen soll. Die Pfeile, die mir den Weg weisen, erscheinen oft in der allerletzten Sekunde, was dann unweigerlich zum Überschlagen des Trucks führt, weil ich ohnehin schon zu schnell fahre. Und das ist keine Ausnahme, sondern eher an der Tagesordnung. Alleine dafür ziehe ich dem Spiel bereits einen Punkt ab. Monster Jam Steel Titans 2 – Unlockables ohne Ende Dass Monster Jam Steel Titans 2 eigentlich ein Arcade-Titel ist, wird auch an den absurden Designs der Trucks selbst deutlich. Hier ist alles dabei vom Schulbus-Verschnitt bis hin zum Drachenskin. Die Entwickler haben es sich auch nicht nehmen lassen, einige Anspielungen auf andere Medien, Filme oder Spiele einzubauen. Sich selbst nimmt das Spiel auch nicht ganz so ernst, weswegen mich die Simulations-Teile durchaus stutzig machen. Auch die Menge an freischaltbaren Trucks kann sich sehen lassen – manche über die Karriere, andere über Collectibles oder Herausforderungen. Optisch reißt Monster Jam Steel Titans 2 allerdings keine Bäume raus. Egal ob auf der PS4 oder PS4 Pro, die Texturen wirken matschig und unscharf. Auch die Fahrzeugmodelle hätten etwas mehr Liebe vertragen können und wirken kaum zeitgemäß. Zu allem Überfluss ist die Framerate nicht konstant und bricht gerne genau dann spürbar ein, wenn etwas mehr auf dem Bildschirm passiert. Einen Online-Modus gibt es ebenfalls. Der Soundtrack des Spiels ist okay, aber nicht berauschend und die Motorengeräusche gehen in Ordnung. ### Bravely Default 2 (Switch) Test Im Test beweist Bravely Default 2, dass es ein rundum gelungenes JRPG ist. Doch im Vergleich zu anderen Genre-Vertretern ist hier die Storyline nicht das Highlight. Genau wie sein Vorgänger ist nämlich das Gameplay das Alleinstellungsmerkmal. Ein best of both worlds gibt es hier also nicht. Und auch andere Altlasten sowie schwer loszuwerdende Traditionen der JRPGs lasten dem Spiel an. Welche das sind, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen! Bravely Default 2 erzählt die Geschichte vier sehr unterschiedlicher Helden, die vier Kristalle wiederlangen müssen. Letztere sind nämlich in die Hände ganz böser Halunken geraten und könnten für üble Zwecke missbraucht werden. Dabei ist deren Bestimmung, die Welt im Gleichgewicht zu halten. Der Vierertrupp besteht aus Setz, einem Seefahrer, der (ehemaligen) Prinzessin Gloria, dem Gelehrten Elvis und Söldnerin Adele. Schon nach wenigen Spielstunden wisst ihr, was sie alle vorantreibt und fortan gibt es kaum bis gar keine Charakterentwicklung mehr. Und hier wird auch deutlich, dass die gesamte Storyline nur Mittel zum Zweck ist. Überraschungen? Die gibt es nicht, denn sämtliche Wendungen sind locker Stunden im Voraus vorhersehbar. Der Grund liegt mitunter darin, dass sich Bravely Default 2 viel zu stark an alte JRPG-Tugenden hält, anstatt die starren Gegebenheiten aufzubrechen. Während der Suche nach den vier Kristallen erlebt ihr eindimensionale Bösewichte, die keinerlei Profil haben, klappert mühelos Locations ab, die überhaupt kein Erinnerungswert bilden, und lauscht Gesprächen, die kein Gewicht haben. Und Klischees. Ganz, ganz viele Klischees sind mit dabei. Bravely Default 2 – Die Rückkehr des Brave-/Default-Systems Wie schon im Vorgänger führt ihr die Kämpfe im Spiel rundenbasiert aus. Und genau wie im Vorgänger greift hier das risikofreudige Brave/Default System. Wer sich darauf einlassen kann, eine oder gar mehrere Runden keine Aktion auszuführen, kann in der Runde zuvor mehrere Attacken einsetzen. Das „high risk, high reward“ System hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich und ist das beste Verkaufsargument des JRPGs. Bis zu drei Aktionen könnt ihr aus den kommenden drei Runden vorwegnehmen. Die Quittung kommt allerdings sofort, wenn euer Plan nicht aufgeht. Denn drei Runden auszusetzen kann das Zünglein an der Waage sein. Für Bravely Default 2 haben sich die Entwickler einen zusätzlichen Kniff einfallen lassen. Während Teil 1 keine (oder nur sehr wenige) Rotationen und Phasen in Kämpfen bot, spielen diese nun eine wichtige Rolle. Geht ein Bossgegner beispielsweise in die Verteidigung und nimmt weniger Schaden, ist es sinnlos sich „Brave“ zu verhalten. Stattdessen gilt es den richtigen Moment abzuwarten und dann ein Fegefeuer von Angriffen auszuführen. Taktik wird nun großgeschrieben – mehr noch als in Bravely Default 1. Andersherum ist zu langes Warten ebenfalls keine clevere Idee, denn somit verspielt ihr wichtige Augenblicke im Kampf, wo ihr viel Schaden anrichten könntet. Die Standard-Kämpfe sind weniger komplex und herausfordernd. Bosse hingegen sind bissig und merklich härter als im ersten Teil. Unfair schwer ist Bravely Default 2 allerdings nicht. Das liegt auch am Job-System. Jeder der vier Charaktere kann zwei davon anlegen. Wichtig zu wissen ist: Ihr bekommt nur für den Hauptjob Erfahrungspunkte. Der zweite bekommt keine. Ein Wechsel ist allerdings jederzeit möglich, sodass ihr flugs auf neue Gegner reagieren könnt. Mit jedem Level erlangt ihr zusätzliche Zaubersprüche, Fähigkeiten und mehr. Und je weiter ihr im Spiel voranschreitet, desto mehr Jobs dürft ihr wählen. Bravely Default 2 – Niedliche Aufmachung, fieser Grind Einen Großteil eurer Spielzeit verbringt ihr mit Kämpfen im Spiel und damit geht auch eine ganze Menge grinding einher. Dies wird nämlich durch die Jobklassen bedingt, da Nebenjobs bekanntlich nicht mitleveln. Gerade die Dungeons stellen eure Geduld des Öfteren auf die Probe, weil nicht nur die Rücksetzpunkte (teilweise gar nicht erst vorhanden) mies gesetzt, sondern auch weil die Dungeons mitunter sehr lang sind. Im dümmsten Fall dürft ihr einen Dungeon, der eine Stunde dauert, nochmal machen, weil euch der Boss mit einer neuen Mechanik überrascht und erledigt. Was mir persönlich ebenfalls sauer aufstößt, sind die Schnellreisen, weil die nur von Stadt zu Stadt gehen. Warum die Entwickler hier ein gutes Komfort-Feature des Vorgängers derartig kaputtgemacht haben, ist mir schleierhaft. Abseits dessen kann die Präsentation von Bravely Default 2 vollends überzeugen. Die Charaktere sind allesamt sehr liebevoll gestaltet und der Chibi-Look weiß zu gefallen. Hierbei muss ich allerdings zugeben: Im ersten Teil für den 3DS gefiel mir der Look ein klein wenig besser. Abseits dessen bin ich persönlich ein Fan der im Visual Novel Stil vorgetragenen Dialoge. Die sind vollständig vertont und versprühen ein charmantes Fantasy-Flair. Passend dazu gibt es einen tollen Soundtrack und eine ebenso starke Sprachausgabe. Hier gibt es keinerlei Grund zu meckern. Habt ihr nun Lust bekommen das Spiel selber zu zocken? Dann solltet ihr euch unser Gewinnspiel anschauen, wo wir insgesamt zwei Exemplare verlosen. Den Link dazu findet ihr hier. ### Persona 5 Strikers (PS4) Test Persona 5 Strikers kann im Test vollends überzeugen. Die Mischung aus RPG mit Dynasty Warriors gefällt und bringt ihren ganz eigenen Charme mit, den man einfach gesehen und gespielt haben sollte. Und vor allem liefern die Entwickler eine großartige Inszenierung ab, die dem Original Persona 5 in nichts nachsteht. Worum es in Strikers geht, was die Stärken sind und welche Schwächen vorliegen, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Persona 5 Strikers reiht sich in die Reihe ein zu den ganzen Warriors-Crossovern von Dragon Quest Heroes, Hyrule Warriors oder Fire Emblem Warriors. Wie auch schon die anderen gelisteten Spiele brilliert der Persona-Titel mit seinem einzigartigen Stil, wundervollen Anime-Sequenzen und schicker musikalischer Untermalung. Und die Storyfetzen wissen ebenso zu gefallen! Apropos Story. Diese spielt mehrere Monate nach den Ereignissen des Hauptspiels Persona 5. Die Neuheiten aus P5R finden keine Erwähnung. Makoto und Haru sind nun Studentinnen, während Ann, Joker und Ryuji nach wie vor in der Schule verweilen. Und was ist mit Futaba und Co? Die gibt es selbstverständlich auch noch und das Trio erwartet euch schon Leblanc. Und dort nimmt die Story dann auch ihren Lauf. Futaba hat eine neue App entdeckt, die sich EMMA nennt. Die Party installiert besagtes Programm auf dem eigenen Handy (cool: Hier könnt ihr Einstellungen am Spiel vornehmen) und wenig später wird es verrückt. Joker bekommt eine Einladung vom Idol Alice Hiiragi und wird wenig später mit Ryuji (und Morgana, wie immer) in eine unheimliche Parallelwelt gesogen. Ähnlich wie im Hauptspiel spiegelt die Parallelwelt die wahren Gefühle wider. Besagtes Idol ist hier das Böse in Person. Sie will am liebsten alle ihre Fans zu Gefangenen ohne eigenen Willen machen. Allein ist das Trio allerdings nicht, denn sie bekommen Hilfe von Sophia, einer KI, die die Menschen retten will. Mehr als das will ich nicht verraten. So viel sei gesagt: Die Storyline ist über jeden Zweifel erhaben und verliert keineswegs an Charme gegenüber dem Hauptspiel. Persona 5 Strikers – Musou = Action Wer Persona 5 kennt, weiß, dass es sich dabei um ein rundenbasiertes Rollenspiel ist. Doch Persona 5 Strikers ist ganz anders. Es ist ein sogenanntes Musou-Spiel und das heißt: Hier steht Echtzeit-Action im Vordergrund. Im Gegensatz zu anderen Spielen des Genres lauft ihr hier nicht Hals über Kopf ins Getümmel und metzelt alles nieder. Das trifft gar nicht den Stil des Spiels. Vielmehr hechelt ihr von Deckung zu Deckung und überrascht die Feinde mit coolen Tricks. Werdet ihr entdeckt oder verbockt den Überraschungsangriff, bekommt ihr Schaden. Die Areale sind zudem nicht ganz so weitläufig wie in einem Hyrule Warriors. Stattdessen beschränkt Persona 5 Strikers den Spielbereich, gibt euch dabei allerdings viele Freiheiten bei der Bewegung. Überdies könnt ihr die Figur wechseln und seid nicht auf Joker fixiert. Kenner des Genres wissen es: Je häufiger ihr die leichten bzw. schweren Attacken ausführt, desto wahrscheinlicher wird es, dass ihr neue Fähigkeiten erlernt. Den rundenbasierten Taktik-Teil hat Persona 5 Strikers allerdings nicht über Bord geworfen. Wann immer ihr Gegenstände benutzt, die Persona einsetzt oder Schusswaffen einsetzt, pausiert das Spiel. Bei den Personas orientiert sich Strikers natürlich am Hauptspielt, sodass beispielsweise Ryuji weiterhin auf Feuer spezialisiert ist. Die Persona wechseln, genau wie im Original, mit den jeweiligen Masken. Genauso ändern sich auch die Werte wie Stärke oder Verteidigung. Persona 5 Strikers leidet allerdings am bekannten Musou-Problem: Nach zwei bis drei Spielstunden gibt es keinerlei Neuheiten mehr, spielerisch. Alles wirkt gleich, insbesondere die Kampfverläufe. Auch die Bosskämpfe, bei denen sich die Showtime-Attacks richtig gut machen (und toll aussehen), lassen sich mit simplen Tricks überlisten. Persona 5 Strikers – Viel zu erleben, viel zu tun Neben der ganzen Action gibt es noch allerhand anderer Dinge zu erleben. Futaba etwa ist nach wie vor (leider!) nicht spielbar. Stattdessen gilt es ihr beim Hacken zu helfen, mehr aber auch nicht. Daneben bietet das Spiel aber eine sehr hohe Wiederspielbarkeit, was auch daran liegt, dass ihr kein Zeitlimit im Rücken habt wie im Original. Es ist sogar empfehlenswert, bereits besuchte Örtlichkeiten erneut zu besuchen. Es erwarten euch nämlich optionale Aufträge, die coole Items bescheren. Wie ihr schon bemerkt habt: Persona 5 Strikers hält sich sehr strikt an die Vorlage. Heißt natürlich auch, dass ihr nur an bestimmten sicheren Orten speichern und zurück in die Oberwelt dürft. Um der Tradition des Hauptspiels treu zu bleiben, dürft ihr zudem Persona fusionieren insgesamt 80 an der Zahl gibt es. Damit aber nicht genug, alle davon lassen sich mit individuellen Fähigkeiten und Eigenschaften ausstatten. Auch die Story ist merklich markanter als in üblichen Musou-Spielen mit wundervollen Anime-Sequenzen und tollen Dialogen, die auch deutsch übersetzt sind. Optisch weiß Persona 5 Strikers zu gefallen. Auf der PS4 Pro bekommt ihr zwei Modi: Grafik & Framerate. Erstere versucht 4K zu erreichen, letztere 60 FPS. Ich persönlich bevorzuge den Grafik-Modus, weil das Spiel schlicht knackiger aussieht. Der Soundtrack ist über jeden Zweifel erhaben und die Sprachausgabe wunderbar. ### Yakuza: Like A Dragon (PS5) Test Auch auf der PS5 kann Yakuza: Like A Dragon vollends überzeugen. Dabei sind es vor allem die kürzeren Ladezeiten, die 60 FPS und ganz besonders die höhere Auflösung sowie schickeren Texturen, die das Erlebnis so viel besser machen. Wir haben uns einmal mehr in die Haut von Ichiban Kasuga versetzt und die Straßen unsicher gemacht. Wie schlägt sich die PS5-Fassung? Yakuza: Like A Dragon – Ein Hochgenuss auf PS5 Inhaltlich gibt es keinerlei Unterschiede zwischen PS4 und PS5. Daher wollen wir uns sofort die Technik vor Augen führen. Während die PS4 Pro mit 1080p30 lief, bekommt ihr auf der PS5 nativ 1440p60. Ja, 60 FPS und das Beste: Diese werden nie unterschritten – zumindest nicht in den ersten vier Kapiteln, die wir gespielt haben. Damit geht auch einher, dass das gesamte Geschehen ungemein geschmeidig wirkt. Optisch lassen sich aber noch ein paar mehr Verbesserungen ausmachen, die nicht nur durch die höhere Auflösung bedingt sind. Die Texturen allgemein haben sind höher aufgelöst, was sich insbesondere an den Charakteren festmachen lässt. Hierbei spielt die Beleuchtung eine maßgebliche Rolle, die in der PS5 Fassung schlicht eine ganze Generation voraus ist – was zu erwarten war. Daneben haben auch die Farben ein kräftiges Update erhalten und profitieren von HDR (sofern vorhanden). Doch auch ohne HDR wirkt die Sättigung der Farben auf der PS5 realistischer als auf Sonys alter Dame PS4 (Pro). Und letztlich gibt es noch die Ladezeiten, die spürbar kürzer ausfallen. Kollege Adam und ich haben einen kurzen Test gemacht. Während seine PS4 Pro noch lud, konnte ich bereits spielen. Dasselbe ist auch bei den Kämpfen zu bemerken. Während das Laden eines Kampfes ohnehin schnell geht, bemerkt ihr auf der PS5 gar nicht erst, dass es passiert, weil der Übergang fließend ist – quasi wie in den Action-basierten Vorgängern. Yakuza: Like A Dragon – Persona: Like A Dragon Wenn ihr die Persona-Reihe kennt, dann wisst ihr auch schon sofort, wie das Kampfsystem von Yakuza: Like A Dragon funktioniert. Anstelle des üblichen Brawlers, wo ihr Buttons ohne Ende smashed, gilt es nun taktisch in rundenbasierten Kämpfen vorzugehen. Bis zu drei Charaktere sind im Team, wobei Ichiban fest vorgegeben ist. Es gibt verschiedene Ausrüstungsgegenstände, die neben bloßen Werten wie Angriff, Magie oder Verteidigung auch Resistenzen erlauben, darunter Verbrennung, Paralyse, Schlaf, Furcht und so weiter und so fort. Die Menüstruktur in den Kämpfen wirkt ebenso stark angelehnt an die Persona-Reihe mit ihrem knalligen Art-Style. In den Kämpfen könnt ihr euch alle Zeit der Welt lassen, um die besten Aktionen durchzuführen. Soll Ichiban MP (Mental Points) aufwenden, um mächtige Spezialattacken oder Debuffs zu nutzen? Oder verlagert ihr die Aufgabe auf einen anderen Charakter? Die Möglichkeiten, insbesondere was die Charakterentwicklung von Ichiban angeht, sind immens. Yakuza besitzt nicht umsonst einen New Game+ Modus, denn in einem Durchlauf ist es nahezu unmöglich, alle Werte des Verrückten zu maximieren. Die Mitstreiter lernt ihr im Laufe der Story kennen. Nanba etwa, ein obdachloser ehemaliger Krankenpfleger, ist zumeist der dedizierte Heiler. Adachi hingegen als Ex-Cop eignet sich wunderbar als Tank. Jeder Charakter verfügt über eine Hauptrolle, wobei Ichiban sich selbst im Spiel immer gerne als „Hero“ bezeichnet, weil er ein riesiger Fan von Dragon Quest ist. Das Witz-Metagame geht sogar so weit, dass ihr ab einem bestimmten Zeitpunkt Gegner als Halluzinationen von Ichiban wahrnehmt. Überdies verfügt Yakuza über „Summons“, sogenannte Poundtowns. Sie haben verschiedene Effekte (Stuns, massiver Schaden, etc), sind allerdings nur beim ersten Einsatz kostenlos. Danach müsst ihr mit Yen blechen – und jeder Einsatz ist teuer und zumeist an weitere Konditionen geknüpft, etwa die Tageszeit. All das ist irrwitzig inszeniert und offenbart die Brawler’schen Ursprünge des Spiels. Yakuza: Like A Dragon – Charismatisch, passioniert oder clever? Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, baut Yakuza: Like A Dragon maßgeblich auf den Systemen der früheren Ableger auf. Die allseits beliebten Side Stories sind ebenso mit von der Partie. Insgesamt 52 Stück warten auf euch, die ein sehr breites Spektrum an Geschichten erzählen, wenngleich ein paar davon alte Kamellen sind. Etwa die erwachsenen Männer in Babykostümen. Nachdem Kiryu bereits in Yakuza 2 („Be My Baby“ Sidestory) Bekanntschaft mit ihnen gemacht hat, tut es auch Ichiban. Der Unterschied ist allerdings, dass eure Entscheidungen in den Gesprächen nicht mehr nur über Gegenstände entscheiden. Wenn euch die Charaktere nach Rat fragen, gibt es beispielsweise keine falsche Antwort. Stattdessen erhöht ihr unterschiedliche Werte von Ichiban in Abhängigkeit eurer Wahl. Seid ihr schroff, aber dennoch ernst, erhöht sich je nach Wortwahl die Leidenschaft oder das Selbstbewusstsein von Ichiban. Zudem könnt ihr an einer Akademie im Spiel für – zunächst offenbar – horrende Summen kurze Tests ablegen, um die Werte zu steigern. Die Tests haben es allerdings mitunter in sich, da sie eine große Menge an unterschiedlichem Wissen abfragen. Doch was bringt all das? Einerseits erlernt Ichiban neue Fähigkeiten, andererseits ermöglicht es euch das Spiel mit bestimmten Charakteren tiefgreifende Gespräche zu führen, die wiederum dann mehr von sich preisgeben. Und das hat dann den Effekt, dass neue Shops aufmachen, ihr neue Gegenstände erhalten könnt und so weiter und so fort. Da steckt noch etwas mehr dahinter, doch die Freude des Entdeckens will ich euch hier nicht ganz nehmen. Das Feature hat es so richtig in sich und motiviert ungemein, den zweiten Durchlauf zu starten. Überdies gibt es eine Freundschaftsleiste mit all euren Mitstreitern. In der Karaokebar oder auch außerhalb könnt ihr mit den Teamkollegen quatschen und so einander näher kennenlernen. Yakuza: Like A Dragon – Best friends forever Die Freundschaften haben noch mehr Auswirkungen als nur mehr oder weniger „Dating“-App zu sein. Yakuza: Like A Dragon funktioniert wie ein Uhrwerk. Jedes Feature greift in irgendeiner Art und Weise in ein anderes zusammen. In der Karaoke-Bar könnt ihr mit steigendem Level nicht nur Solo-Songs singen, sondern eben auch mit den anderen Charakteren dann Songs performen. Die Tracklist ist superb, die Gesangseinlagen grandios und mit „Devil’s Hell Pot“ gibt es auch einen würdigen Nachfolger von „Judgment“ aus Yakuza 0. Apropos Yakuza 0: Die Jukebox der Bar verfügt über allerhand Klassiker der Reihe, unter anderem auch Koi no Disco Queen. Es ist kein Geheimnis, dass das Karaoke-Feature mein absoluter Favorit im ganzen Spiel ist. Doch genug dazu – die Tracklist ist gut und hat auch weitere Klassiker der Reihe zu bieten (u.a. Machine Gun Kiss und Like a Butterfly). In den Kämpfen könnt ihr euren Freundschaftslevel ebenfalls verbessern, wenngleich merklich langsamer. Dadurch lernt ihr dann auch neue Teamattacken, die zwar sehr viel MP kosten, dafür aber das Zünglein an der Waage sein können in besonders kniffligen Kämpfen. Die Ränge eurer Truppe, nebst dem eigentlichen Charakterlevel, spielen eine ebenso gewichtige Rolle, da diese sukzessive weitere Fertigkeiten freischalten. Nun aber muss ich das Spiel an mehreren Stellen kritisieren. Einerseits missfällt mir die sehr hohe Anzahl an Kämpfen, zumal die Respawn-Rate merklich höher ist als noch in früheren Ablegern. Aufgrund der rundenbasierten Art kommt es hierbei zu einem kurzen Szenenwechsel, der aus dem Spielgeschehen herausholt. Weiterhin ist es nicht mehr (zumindest praktisch nicht, theoretisch schon) möglich, ganz Yokohama vom Stand weg zu erkunden. Denn der nördliche Stadtteil etwa lässt Gegner spawnen, die etwa Level 30+ sind, während ihr auf Level 10 rumdümpelt. Das widerspricht in gewisser Weise der früheren Offenheit des Spiels. Kampfsystem nicht ohne Schwächen Weiterhin missfällt mir, dass es keine Möglichkeit gibt, den Schwierigkeitsgrad des Spiels von Beginn auf „Hard“ zu setzen. Der normale Modus ist nämlich, solange ihr euch im vorgegebenen Pfad aufhaltet, lächerlich einfach. Keinen einzigen Kampf habe ich verloren, sofern ich mich nicht mit Gegnern auseinandergesetzt habe, die mehr als 10 Level über mir waren. Das liegt aber auch daran, dass es schlicht Angriffe mit Flächenschaden gibt. Hierbei ist jedoch sehr viel Geduld gefragt, damit die Gegner sich auch schön positionieren, damit ihr alle trefft. Zudem leidet das Kampfsystem an schwachem Charakter-Pathing, sodass ihr hin und wieder von Feinden, die sich plötzlich in den Weg stellen, gekontert werdet. Oder ihr könnt nicht parieren (während des Gegnerzugs möglich), weil die Kamera zu spät auf den angreifenden Feind schwenkt. Weiterhin ist das Job-System der Charaktere bei ein paar redundant. Gerade bei Saeko habe ich das Gefühl, dass ihre Standard-Konfiguration einfach die beste Wahl ist und der Rest einfach keinerlei Daseinsberechtigung hat. Und ich kann mir gut vorstellen, dass Serienkenner die offensichtlichen Schwächen des rundenbasierten Systems schnell lautstark kritisieren werden. Viel zu sehen, viel zu erleben Neben all den zuvor genannten Dingen gibt es selbstverständlich eine ganze Menge an Nebenaktivitäten im Spiel. Nebst der Karaokebar könnt ihr euch als Dosensammler versuchen, Filme gucken und alles Erdenkliche tun, nicht einzuschlafen. Zudem gibt es ein Go Kart Rennen, Baseball, Darts und diverse Club SEGA-Spiele. Das Paket ist rappelvoll, die Abwechslung gewaltig. Und wenn euch das nicht reicht, könnt ihr an der Karaokebar eurem grünen Daumen huldigen und ein paar Pflanzen aus dem Boden sprießen lassen. Das Crafting-System von Yakuza: Like A Dragon erlaubt es euch, verschiedene Stärkungsitems herzustellen, die im Kampf wertvoll sind. Oh und vielleicht sollte ich das auch erwähnen: Ein Management-System, ähnlich wie in Yakuza 0, ist wieder mit dabei. Mehr dazu will ich aber hier nicht verraten. Lasst euch überraschen – es ist definitiv eine coole Sache! An dieser Stelle könnte ich euch noch viele weitere Dinge erzählen, doch jede weitere Info spoilert zu viel von den grandiosen Ideen der Entwickler. Stattdessen will ich mich jetzt auf die technischen Aspekte konzentrieren. ### Fallen Legion Revenants (PS4) Test Im Test beweist Fallen Legion Revenants, dass es ein spannendes Taktik-RPG mit umfassender Story und tollen Charakteren ist. Entwickler YummyYummyTummy Inc. versetzt euch in eine Art postapokalyptische Welt, die in ein Miasma gehüllt ist. Was macht den Titel so besonders? Welche Neuheiten gibt es gegenüber dem Vorgänger? Und vor allem: Ist das Spiel auch für Neulinge geeignet? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Die Story von Fallen Legion Revenants zeigt das Leben des Aristokraten Lucien. „Gefangen“ in den Gemäuern der letzten Bastion der Menschheit, Schloss Welkin, erkundet er ein uraltes Buch. Jenes Schriftstück informiert nicht nur ihn, sondern auch euch über verschiedene uralte Waffen. Sie nennen sich „Exemplars“ und lassen Menschen in sogenannte Sentient-Kämpfer mutieren. Sentient haben besondere Kräfte und sind alles andere als ungefährlich. Im Rahmen der rund 40 Stunden langen Storyline des Spiels lernt ihr weitere Charaktere kennen, darunter Rowena. Sie ist ein Geist mit Rachegelüsten und sehnt sich nach nichts anderem, als wieder zurück ins Reich der Lebenden zurückzukehren. Lucien, so nennt wie er ist, hilft ihr dabei. Fallen Legion Revenants – Planung ist alles Fallen Legion Revenants wird euch natürlich nicht permanent im Schloss gefangen halten. In diesem aber könnt ihr in einer 2D-Ansicht durch die Etagen wandern. Eine Bibliothek, das gute Warenhaus, eine Kirche und mehr lassen sich dort finden. Die Anwohner könnt ihr ansprechen und erfahrt mehr über das Leben in den Gemäuern. Einige davon geben euch zusätzliche Nebenaufgaben, wobei sich die meisten davon auf Informationssuche beschränken. Hier hätte etwas mehr Abwechslung sichtlich gutgetan. Als nettes Schmankerl schließen sich einige von ihnen eurer Party an, mit anderen könnt ihr enger befreundet werden. Letzteres ist auch eine der Hauptaspekte von Fallen Legion Revenants, denn je besser eure Bindung zu den Charakteren, desto mehr Vorteile genießt ihr im Taktik-RPG. Jene könnt ihr im Ödland dazu benutzen, um Wellen von Feinden zu bezwingen. Doch auch die eingangs erwähnten Exemplars lassen sich an dieser Stelle bestens einsetzen. Ihr wählt drei mit unterschiedlichen Stärken & Schwächen, rüstet sie mit Waffen und Accessoires („Archeus“) aus und nehmt genug Proviant mit. Die Planungsphase ist das A und O. Je besser ihr das Team zusammenstellt und aufeinander abstimmt, desto höher sind die Chancen auf einen Sieg. Hierbei gilt es eben auch die Schwächen der Feinde zu kennen, ebenso eure Resistenzen im Auge zu behalten. Überdies verfügt jeder einzelne Charakter über fünf Sonderfähigkeiten. Um diese sukzessiv freizuschalten, müsst ihr Kämpfe unter bestimmten Konditionen bestehen. Während Rowena und ihre Truppe also das Ödland unsicher machen, bleibt Lucien im Schloss und kümmert sich ums Taktische. Seine Aufgabe ist es, Informationen zu beschaffen. In Quick-Time-Events gilt es, Entscheidungen zu treffen, die einen Einfluss auf den Kampfverlauf haben. Überdies beeinflussen sie auch seinen Ruf. Letzteres schien mir aber keine allzu großen Auswirkungen auf den Spielverlauf zu haben. Fallen Legion Revenants – Umfassendes Kampfsystem Die größte Stärke von Fallen Legion Revenants ist das Kampfsystem. Zu Beginn wirkt es noch unglaublich überfordernd, doch je mehr ihr euch damit beschäftigt, desto mehr Spielereien entdeckt ihr. Grundsätzlich tretet ihr gegen Wellen von bis zu vier Feinden an. Nur solche Gegner sind angreifbar, die ganz vorne stehen (erinnert bisweilen an Darkest Dungeon). Dasselbe gilt auch für euer Team. Die eigene Formation ist jedoch nicht statisch, sodass ihr auch einen Recken aus den hinteren Reihen an die vorderste Front schicken dürft. Rowena als Hauptcharakter ist hierbei auf mehrere Arten nützlich. Einerseits kann sie Heilzauber verwenden, um verwundete Mitglieder wieder fitzumachen, oder aber sie feindliche Formationen aufbrechen und so deren Reihenfolge ändern. Um letzteres zu tun, sind allerdings Aktionspunkte notwendig, die ihr für erfolgreiche Angriffe erhaltet. Was sich jetzt noch recht einfach anhört, ist allerdings hochgradig komplex. Alle Feinde haben unterschiedliche Stärken/Schwächen, verschiedene Schwächen, Resistenzen und so weiter und so fort. Wie oben bereits erwähnt, verfügen eure Charaktere eigene Spezialfähigkeiten, die es im richtigen Zeitpunkt am richtigen Feind anzuwenden gilt. Auch Timing fürs Blocken bzw. Ausweichen sind Punkte, die ihr mit der Zeit lernen solltet. Die Bossgegner am Ende einer Mission sind dann wiederum ein weiteres Highlight. Nicht nur verlangen sie die meisten taktischen Finessen, sondern auch allerhand spielerisches Können. Wer hier nicht höllisch aufpasst, verliert seine Truppe schneller als er den Namen des Spiels aussprechen kann. Zumeist ist es ratsam, den Boss so schnell wie möglich zu erledigen, aber so sicher wie notwendig die eigene Party zu schützen. Brute Force funktioniert nur bei den wenigsten. Fallen Legion Revenants – Kurzer Technikcheck Optisch reißt Fallen Legion Revenants sicherlich keine Bäume raus. Die Hintergründe sehen schick aus und auch die Charaktere sind liebevoll gestaltet. Doch im Taktik-RPG-Genre gibt es so viele Spiele, die dennoch um Längen besser aussehen. Auf einer PS4 Pro bzw. PS5 im Abwärtskompatibilitätsmodus lassen sich keine Probleme mit der Bildrate feststellen. Akustisch gibt es keinerlei Grund zu klagen. Die Melodien reichen von ruhigen Tracks bis hin zum Orchester. Etwas schade ist nur, dass die wenigsten Texte vertont sind. Wenn ihr des Englischen nicht mächtig seid, kommen weitere Komplikationen hinzu. Im Gegensatz zu anderen Spielen von NIS America ist das hier verwendete Englisch nicht mehr ganz so simpel. Eine deutsche Lokalisierung ist nicht vorhanden. ### Little Nightmares II (PS4) Test Im Test beweist Little Nightmares II, dass es nichts an Charme gegenüber dem ersten Teil eingebüßt hat. Im Gegenteil. Mit teilweise richtig großartigen, neuen Ideen trumpft Tarsier Studios gerade im letzten Akt des Titels so richtig auf. Doch was ist neu? Wo gibt es nach wie vor Verbesserungsbedarf? Und vor allem: Worum geht es im zweiten Teil? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! In Little Nightmares II übernehmt ihr die Rolle von Mono, der durch einen TV ins düstere Programm gekidnapped wird. Dabei startet ihr inmitten eines düsteren Waldes bevor euch das Spiel in ein schickes Anwesen verfrachtet. Am Stil und der Atmosphäre haben die Entwickler keine großartigen Experimente gewagt. Alles wirkt nach wie vor gruselig, mysteriös und gefährlich. Wenn man es so will, dient die Wald-Passage als Tutorial, um Neulinge auf die kommenden Abschnitte vorzubereiten. Denn sobald ihr im Anwesen eintrefft, lernt ihr ein kleines Mädchen kennen. Sie wird alsbald eure Koop-Partnerin – und damit erschließen sich bereits erste coole spielerische Neuheiten. Little Nightmares II – Gemeinsam einsam Das spielerische Duo ist dabei eines der großen Highlights von Little Nightmares II. Die Entwickler verstehen es sehr gut, beide Figuren gleichermaßen sinnvoll zu integrieren. Das kommt auch den Rätseln zugute. Die Begleiter-KI ist über alle Strecken hinweg ungemein clever und falls ihr nicht weiterkommt, gibt sie euch auch mal dezente Hinweise. Objekte verschieben, mit Licht spielen – das Einmaleins des Vorgängers bleibt erhalten, wird aber aufgrund der neuen Umgebungen und Tricks der Entwickler merklich spannender. Des Öfteren gilt es im wahrsten Sinne des Wortes, um die Ecke zu denken. Erinnert ihr euch noch an die Schleich- und Verfolgungspassagen aus dem Vorgänger? Ja? Die waren richtig nervig, oder? Diese Abschnitte feiern ein Comeback und haben am Nervfaktor keine Einbußen zu verzeichnen. Immerhin sind die Checkpoints sehr fair verteilt. Immerhin haben die Entwickler dafür die Kollisions-Erkennung verbessert. Zwar kommt es immer noch zu oft vor, dass Mono Dinge nicht vernünftig greift, doch es passiert seltener als zuvor. Echte Kritik muss sich Little Nightmares II allerdings für sein neues Kampfsystem gefallen lassen. Ihr dürft nun Äxte als Waffe nutzen. Der Hund liegt im Timing begraben. Wer es verbockt, stirbt. Wenngleich sich manche Kämpfe umgehen lassen, so gibt es einige, die euch von der Story aufgezwungen werden. Spätestens dann braucht ihr echt gutes Timing oder viel, viel Geduld. Auf der anderen Seite gibt es richtige Highlights, wenn die Taschenlampe zum Einsatz kommt. Erinnert ihr euch noch an den letzten Boss im Hauptspiel Little Nightmares? Da durftet ihr die Lampe auch clever nutzen. In Little Nightmares II haben die Entwickler das Feature clever erweitert. So viel sei gesagt: Puppen. Dunkelheit. Viele unbehagliche Schatten. Und plötzliche Bewegungen! Auch der Antagonist des Spiels weiß aufgrund solcher Spielabschnitte sehr zu gefallen! Little Nightmares II – 6 Stunden spielerischer Genuss Die Spieldauer des Sequels beläuft sich auf rund sechs Spielstunden – je nachdem, wie flott ihr durch die Rätsel kommt. Insgesamt bietet euch der Nachfolger mehr Abwechslung als der Erstling. Die neuen Gameplay-Features (Taschenlampe, Waffen, Portale) sind super ins Spiel integriert und komplettieren das ohnehin schon gute Spielerlebnis. Für Entdeckernaturen ganz nett: In jedem Level gibt es Geheimnisse zu entdecken! Als Belohnung winken kosmetische Spielereien wie neue Hüte. Das Art-Design des Spiels verdient alleine schon einen Award. Optisch weiß Little Nightmares II schlicht zu jeder Zeit zu gefallen. Egal ob die malerisch schönen, dunklen Gebiete, oder die absurd grotesken Wesen. Auch akustisch weiß Teil 2 absolut zu gefallen. Neben dem tollen Soundtrack spielt Akustik tatsächlich auch ein spielerisches Element. Gerade am Ende gilt es ganz besonders auf Töne zu hören. Sperrt die Lauscher also gut auf! ### Re:ZERO The Prophecy of the Throne (PS4) Test Re ZERO The Prophecy of the Throne, bzw Re:ZERO -Starting Life in Another World- The Prophecy of the Throne hat nicht nur einen wahnsinnig langen Namen, sondern auch wahnsinnig lange Zwischensequenzen. Obwohl das Spiel als Taktik-RPG bezeichnet wird, handelt es sich hierbei vielmehr um eine Visual Novel. Gameplay Passagen hat das Spiel nämlich weniger als Rede-Abschnitte. In den nachfolgenden Zeilen des Tests verrate ich euch, ob sich der Kauf lohnt! Re ZERO -Starting Life in Another World- The Prophecy of the Throne, oder fortan einfach nur Re: ZERO genannt, ist eine der besseren Visual Novels, die ich bisher gespielt habe. Dazu muss aber auch klar sein, dass euch dieses Genre wirklich liegt. Denn hier ist das Gameplay nur nette Dreingabe und nicht Dreh- und Angelpunkt des Spiels. Die Geschichte des Spiels ist nicht nur super interessant geschrieben, sondern auch fantastisch mit liebevollen Animationen in Szene gesetzt. Und als Schmankerl: Seid ihr Fan der Re: ZERO Light Novels (gestartet in 2012 in Japan), bekommt ihr im neuesten Ableger noch sehr viel mehr an Spaß. Nichtsdestoweniger: The Prophecy of the Throne ist ein Standalone. Es benötigt keinerlei Vorwissen anderer Re: Zero Medien. Re ZERO The Prophecy of the Throne – Und täglich grüßt das Murmeltier In der Geschichte von Re ZERO The Prophecy of the Throne übernehmt ihr die Rolle von Subaru, der auf mysteriöse Art und Weise in einer völlig neuen Welt wiederfindet. Anstatt in Panik zu geraten, bleibt er aber überraschenderweise cool und gelassen. Das Spiel beginnt einen Monat nach seiner Ankunft in der Welt, sodass er schon erste Freunde besitzt. Subaru arbeitet für die junge Emilia, eine Art Zauberin, die zudem Anwärterin auf den Thron ist. Die seltsamste Eigenschaft von Subaru ist allerdings: Er kann nicht richtig sterben. Stattdessen heißt es „Return to Death“, woraufhin er zurück zu einem bestimmten Zeitpunkt transportiert wird. Wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ weiß nur Subaru, was passiert ist. Alles und jeder um ihn herum, weiß nichts davon. Und so viel sei verraten: So oft wie Subaru draufgeht, ist das eine sehr praktische Fähigkeit. Damit spielt letztlich auch das Gameplay, wie ihr gleich erfahrt. Ziel des Spiels ist es, die Wahl der Königin bzw. des Königreichs zu finden. Normalerweise gibt es nur 5 Kandidat/innen. Diesmal allerdings sind es sechs. Wer ist der heimliche Impostor? Das Ziel ist es eben, das herauszufinden. Und nicht immer geht das gut für Subaru aus. Während die Storyline insgesamt linear abläuft, tauchen immer wieder neue Events und Optionen auf, die ihr im vorherigen „Leben“ nicht hattet. Zudem dürft ihr Entscheidungen treffen, wenngleich diese keinen großen Einfluss auf den Spielverlauf haben. Re ZERO The Prophecy of the Throne – Darf es ein bisschen Taktik-RPG sein? Wenn ihr nach 90 Minuten Zwischensequenz (oder mehr) auch mal selbst Hand anlegen dürft, wechselt das Spiel in einen süßen Chibi-Style, wo ihr die 3D Welt erkunden dürft. So könnt ihr mit Subaru durch verschiedene Örtlichkeiten laufen, mit Charakteren interagieren oder eben in strategischen Turn-based Kämpfen euer Bestes geben. Die Kämpfe selbst sind super simpel und keinerlei Fokus, sodass sie viel zu schnell vorbei sind, um hier darüber zu berichten. Subaru ist kein Kämpfer, sondern Denker. Das wird sehr schnell deutlich. Stattdessen liegt der Fokus auf dem Erhalt von Informationen, Eskorten oder Schlupflöcher zu finden, um rechtzeitig zu entkommen. Die Gameplay-Abschnitte sind auch ein sehr willkommener Teil des Spiels. Obwohl die Geschichte super spannend ist, ziehen sich manche Storyabschnitte bis zu drei (!) Stunden. Und das bei voller Sprachausgabe, wohlgemerkt. Sämtliche Textschnipsel, mit Ausnahme von Subarus Gedanken, sind vertont – in Japanisch natürlich. Oder Englisch, wenn euch das lieber ist. Hierbei sollte aber erwähnt werden: Nutzt die japanische Sprachausgabe, denn die Sprecherinnen und Sprecher leisten einen fabelhaften Job, an den die englischen Sprecher nie herankommen. Schlecht sind sie nicht, aber eben nicht halb so gut wie das Original. Optisch weiß Re ZERO The Prophecy of the Throne definitiv zu gefallen, insbesondere, wenn ihr auf den Chibi-Look steht.   ### Nioh 2 The Complete Edition (PC) Test Die Nioh 2 The Complete Edition macht auch auf dem PC einen fabelhaften Eindruck und kann darüber hinaus mit einer schickeren Grafik punkten. Wir haben uns knapp ein Jahr nach Release der PS4-Fassung das PC-Port angeschaut und berichten euch von den Neuheiten. Mehr als nur Grafik-Update solltet ihr allerdings nicht erwarten! Alle Infos gibt es in den nachfolgenden Zeilen des Artikels. Nioh 2 The Complete Edition – Die volle Dröhnung für PC Zocker Neben dem Hauptspiel bekommen PC-Zocker auch alle drei DLCs. Das bedeutet: Ihr könnt in „Der Schüler des Tengu“, „Dunkelheit in der Hauptstadt“ sowie „Der erste Samurai“ eure Schwertkünsten freien Lauf lassen. Darüber hinaus freuen sich Rechner-Freunde über zwei zusätzliche Waffen. Einer davon ist der sogenannte Split Stab und die „Klauen“. Doch wir konzentrieren uns in diesem Abschnitt auf die größten Neuerungen: Die Grafik! Grundsätzlich haben PC-Spieler den Vorteil, dass das Spiel bessere Texturen aufweist als die PS4-Fassung. Gegenüber der PS5 hingegen tut sich nicht viel an den Texturen, sehr wohl allerdings bei den Schatten. Gegenüber der PS5 sehen diese auf dem PC einen Tacken schärfer und detaillierter aus. Zudem ist auch die Sichtweite erhöht, in der Objekte zu sehen sind. Das setzt jedoch voraus, dass euer PC mindestens eine RTX 3070 beheimatet. Die Anforderungen sind nämlich sehr hoch, wenn ihr neben den höchsten Texturen auch noch Schatten, Ambient Occulsion sowie 60 bzw 120 FPS anpeilt. Wer alles maximiert, inklusive Auflösung (sprich 4K120), braucht mindestens eine RTX 3080 oder besser: Die 3090. Da der Titel allerdings keineswegs so aussieht als sei dies notwendig, lässt sich auf ein eher mäßiges PC-Port schließen. Hier muss schlicht die Brechstange herausgeholt werden, um Schwächen des Ports zu kaschieren. Das wird vor allem dadurch deutlich, dass selbst mit der RTX 3080 FPS-Einbrüche festzustellen sind. Bug? Vermutlich, denn an der Potenz der Grafikkarte liegt das sicherlich nicht. Übrigens: Motion Blur könnt ihr ausstellen. Nioh 2 The Complete Edition – In Japan ist die Hölle los Nioh 2 The Complete Edition versetzt uns ins feudale Japan, und zwar mitten in die von Kriegen gebeutelte Sengoku-Zeit. Das vom Krieg verwüstete Land zieht schon bald zahlreiche Yokai (Dämonen in der japanischen Mythologie) an, die mordend und marodierend durchs Land ziehen. Es gibt aber auch Menschen, die mittels sogenannter Geistersteine dämonische Kräfte erlangen. Inmitten dieser stürmischen Zeiten spielen wir in Nioh 2 The Complete Edition eine wichtige Rolle bei der Einigung Japans. Nioh 2 The Complete Edition – Halb Mensch… Hier wartet auch schon direkt die erste Neuerung gegenüber dem Vorgänger auf. Denn in Nioh 2 The Complete Edition können wir anders als im Vorgänger unsere eigene Spielfigur erstellen. Der Charaktereditor erlaubt dabei überraschend viele Anpassungsoptionen, so dass wir unseren ganz eigenen Charakter schneidern können. Unsere Spielfigur ist außerdem ein Halb-Yokai. Selbst halb Mensch, halb Dämon, bekommen wir es in Nioh 2 The Complete Edition nicht nur mit menschlichen Gegnern, sondern auch mit allerlei übernatürlichen Wesen zu tun.Zu Beginn des Spiels werden wir durch zahlreiche Tutorials umfassend ins Gameplay eingeführt. Das ist einerseits sehr löblich, andererseits dürften gerade absolute Neulinge zunächst von der Menge an Tutorials erschlagen werden. Es lohnt sich aber in jedem Fall, die Tutorials zu absolvieren, da das Kampfsystem in Nioh 2 The Complete Edition wirklich komplex ausfällt. Gleich in der ersten Mission machen die Entwickler klar, womit wir in Nioh 2 The Complete Edition zu rechnen haben. Selbst unscheinbare Gegner hauen uns in wenigen Sekunden aus den Socken, ganz zu schweigen von den Bossen. Schon in den ersten Spielminuten wird klar: Nioh 2 The Complete Edition ist ein bockschweres Spiel. Fehler und Übermut werden schnell bestraft und die Lernkurve ist steil. Das Kampfsystem basiert auf derselben Grundlage wie im Vorgänger. Wir wechseln also zwischen einer tiefen Haltung für schnelle Angriffe von unten, einer mittleren Haltung für hüfthohe Angriffe und einer hohen Haltung für schwere Angriffe von oben. Zwischen Ausweichmanövern und Paraden versuchen wir, schnell ein paar Treffer zu landen, ziehen uns zurück und dann geht das Spiel von vorne los. Wie im Vorgänger spielen auch sogenannte Ki-Impulse wieder eine wichtige Rolle. Dabei können wir durch rechtzeitigen Tastendruck unser Ki (Ausdauer) wiederherstellen. Das ermöglicht uns die Verkettung von Angriffen, so dass die Kämpfe sich sehr dynamisch spielen. Ausweichen ist Trumpf, und wenn uns die Puste ausgeht, sieht es schlecht für uns aus. Dadurch, dass wir im Vergleich zum Vorgänger auch viel häufiger Yokai bekämpfen, von denen es dieses Mal erfreulicherweise deutlich mehr Typen gibt, lassen uns selbst scheinbar einfache Gegner schnell die Radieschen von unten sehen. Selbst die Umgebung arbeitet dabei oft gegen uns, sodass wir auch aufpassen müssen, wo wir hintreten. Manchmal reicht ein falscher Schritt für den virtuellen Tod, wenn wir etwa mal wieder während eines Kampfes ins Wasser fallen. Nioh 2 The Complete Edition – Komplexe Charakterentwicklung Nioh 2 The Complete Edition dreht im Vergleich zum Vorgänger beim Schwierigkeitsgrad insgesamt nochmals ordentlich auf und fordert wirklich Konzentration von uns. Besonders ärgerlich sind unsere zahlreichen Bildschirmtode dann, wenn wir nach einer Reihe mühsamer Kämpfe unser hart erarbeitetes Amrita verlieren, weil wir den kleinen Kobold an der Ecke nicht ernstgenommen haben. Bisweilen wirkt der Schwierigkeitsgrad u.a. wegen fragwürdiger Kollisionsabfragen und teils übermäßig feindlichem Leveldesign aber auch künstlich verstärkt. Jeder Verlust von Amrita schmerzt. Amrita brauchen wir nämlich, um die Grundwerte unseres Charakters zu steigern. Diese beeinflussen unter anderem unser maximales Leben und KI, unser maximales Ausrüstungsgewicht, aber auch unsere Boni auf die verschiedenen Waffengattungen. Und davon gibt es Nioh 2 The Complete Edition satte 9. Von Äxten über verschiedene Varianten von Schwertern und Stangenwaffen bis hin zu Tonfas oder Kurisagama (der Sichel mit Kette, die man von Ninjas kennt), bleiben kaum Wünsche unerfüllt. Auch wenn unsere Basiswerte uns Boni auf bestimmte Waffengattungen geben, können wir trotzdem jederzeit jede Waffe nutzen. Durch die fleißige Nutzung einer Waffengattung schalten wir auch Fähigkeitspunkte frei, die wir in neue Angriffe, Kombos oder passive Boni investieren können. Durch seine 9 Waffengattungen entfaltet Nioh 2 The Complete Edition hierbei eine angenehme Vielfalt in der Art, wie wir unseren Charakter spielen wollen. So können wir beispielsweise schwer gepanzert und mit einer dicken Axt bewaffnet in die Schlacht ziehen oder wir tänzeln in leichter Rüstung um unsere Gegner, in jeder Hand ein Schwert. Garniert wird das Ganze dann noch durch Bögen, Gewehre und dicke Wummen für den Fernkampf sowie diverse Ninjutsu-Fähigkeiten und Magie. Nioh 2 The Complete Edition - …halb Yokai Nioh 2 The Complete Edition verfeinert aber nicht nur das Kampfsystem des Vorgängers, sondern fügt auch komplett neue Elemente hinzu. Da unser Charakter ein Halb-Yokai ist, verfügt dieser auch über übermenschliche Fähigkeiten. Dadurch bekommen die schon aus dem Vorgänger bekannten Schutzgeister eine ganz neue Funktion, denn sie bestimmen, in welchen von drei Typen (Brecher, Phantom, Wildling) wir uns bei der Yokai-Transformation verwandeln. Bei Brechern ist der Name Programm und dementsprechend kloppen wir in dieser Form unsere Gegner zu Klump. Als Phantom greifen wir bevorzugt aus der Distanz an und als Wildling platzieren wir schnelle Hiebe und weichen gegnerischen Angriffen blitzschnell aus. Daneben können wir aber auch die Fähigkeiten besiegter Yokai erlernen, indem wir ihre Seelenkerne an einem Schrein reinigen. So erlangen wir im Laufe des Abenteuers viele coole Fähigkeiten wie etwa Speerwürfe oder Sturzangriffe aus der Luft. Im Ergebnis spielen sich die Kämpfe in Nioh 2 The Complete Edition deutlich dynamischer und variantenreicher als noch im Vorgänger und bilden zusammen mit der gelungenen Charakterentwicklung die größte Stärke des Spiels. Nioh 2 The Complete Edition – Fade Story, massig Bosse und bemühtes Leveldesign Die Story kann mit dem rasanten Kampfsystem leider nicht mithalten und verliert sich schon nach kurzer Zeit in relativer Belanglosigkeit. In Diensten einer der berühmtesten Personen der Sengoku-Zeit bereisen wir Japan und schlagen für unseren Meister zahlreiche Schlachten. Abgesehen von einigen Zwischensequenzen wird die Geschichte dabei oft in Textfenstern erzählt und kann auch nicht wirklich mit interessanten Wendungen aufwarten. Dafür bleiben die klischeehaft gezeichneten Charaktere einfach zu blass. Insgesamt bietet die Geschichte daher nur seichte Unterhaltung. Das reicht aber allemal aus, damit wir uns motiviert in den nächsten Kampf stürzen. Außerdem warten am Ende jeder Mission Bosse auf uns, die zumeist interessant designt sind und uns teilweise alles abverlangen. Umso befriedigender ist es dann aber, wenn unser Gegner nach dem 20. Versuch endlich vor uns im Staub liegt. Auch das Leveldesign kann nicht ganz mit der Qualität der Kämpfe mithalten. In Nioh 2 The Complete Edition durchstreifen wir keine Open-World, sondern das Spiel ist in Missionen gegliedert. Diese wählen wir auf einer Übersichtskarte aus, wo wir auch unseren Charakter und unser Inventar verwalten können. Insgesamt verströmt die Spielwelt eine angenehm mystische, oft düstere Atmosphäre. Von Burgen über gespenstische Wälder oder unterirdische Höhlensysteme verschlägt es uns in verschiedenste Umgebungen. Neu in Nioh 2 The Complete Edition sind die besudelten Bereiche. Hierbei handelt es sich um Passagen, in denen die dämonische Verderbnis so stark ist, dass diese ins Reich der Yokai driften. In einem solchen Abschnitt sind alle Yokai-Gegner stärker und unser KI regeneriert sich langsamer. Wir müssen also doppelt vorsichtig sein. Weiterhin wird an vielen weiteren Stellen in der Spielwelt das Bemühen der Entwickler deutlich, ein interessantes Leveldesign zu kreieren. So schalten wir oft Abkürzungen in bereits besuchte Levelabschnitte frei. Nach einiger Zeit stellt sich hier aber eine gewisse Routine ein, da die Abkürzungen etwas schematisch platziert wirken. Ein solch clever verwinkeltes Leveldesign wie in den Souls-Spielen bekommen wir hier nicht geboten. Ebenso fallen oft künstliche Levelbegrenzungen wie unüberwindbare, hüfthohe Hindernisse auf, die das Spielgefühl manchmal stören. Zusätzlich stört es, dass viele Level für Nebenmissionen recycelt werden. Wir schnetzeln uns also öfter als uns lieb ist durch bekannte Level. Außerdem sind die Nebenmissionen auch nicht immer besonders kreativ gestaltet. Nicht allzu selten müssen wir einfach in einer Art Arena-Gefecht mehrere Wellen von Gegnern besiegen. Nioh 2 The Complete Edition – Die Sache mit der Ausrüstung Eine Sache hat Nioh schon immer grundsätzlich von den Souls-Spielen unterschieden, und das ist das Beutesystem. Wie bereits im Vorgänger werden wir auch in Nioh 2 The Complete Edition mit Unmengen von Beute in verschiedenen Seltenheitsstufen überschüttet. Dabei verlieren wir schon nach kurzer Zeit den Überblick und auch die Lust, unser Inventar ordentlich zu verwalten. Wir werden derart von Beute erschlagen, dass es nach kurzer Zeit eigentlich nur noch nervt, ständig das Inventar ausmisten zu müssen. Da ist es nur logisch, dass wir die meiste Beute irgendwann nur noch links liegen lassen haben. Außerdem hätte es bei den zahlreichen Rüstungen mehr optische Vielfalt geben dürfen. Viele Rüstungs- und Waffenmodelle sehen sich für unseren Geschmack einfach zu ähnlich. Eine Ausnahme bilden hier die stylishen dämonischen Waffen, die mit einem speziellen Aussehen aufwarten und sogar über eine eigene Persönlichkeit verfügen. ### NIOH Collection (PS5) Test Die NIOH Collection kann auch auf der PlayStation 5 vollends überzeugen. Allerdings gibt es bei den grafischen Verbesserungen sehr viel Licht wie auch Schatten. Wenn ihr wissen wollt, was euch bei dem brutal schweren Action-RPG erwartet und welche Neuheiten auf PS5-Besitzer zu genießen sind, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Wenn ihr unbedingt wissen möchtet, was die beiden Ableger der NIOH Collection, Nioh 1 und Nioh 2, kennen – klickt am besten auf den Namen, um zu unseren Tests zu gelangen. Dort klären euch die Kollegen Sina Jozi und Masaneh Ceesay über die Stärken sowie Schwächen ausführlichst auf. Dieser Artikel beschäftigt sich ausschließlich mit der technischen Natur der beiden Spiele. NIOH Collection – Butterweiche 120 FPS? Bevor wir aber auf die Technik zu sprechen kommen, will ich umreißen, was euch hier erwartet. Insgesamt beschäftigen euch beide Spiele rund 100 Stunden. Dabei sind nicht nur Nioh 1 und 2 enthalten, sondern auch sämtliche DLCs zum stattlichen Preis von 79,99 Euro. Das ist unnötig teuer, wenn ihr mich fragt. Aber nungut. Die DLCs sind spielerisch etwas schwächer als die Hauptspiele, komplettieren aber nicht nur die entsprechenden Spiele, sondern runden darüber hinaus die Story des Spiels ab. Kommen wir also zur Technik. NIOH Collection bietet euch insgesamt 3 Grafikmodi in beiden Spielen. Einen 120 Hz/FPS Modus, einen Grafik-Modus und den „PlayStation 5 Standard Mode“, den ich der Einfachheit halber Quality Mode nenne, denn die Bezeichnung ist die beste dafür. Starten wir also mit dem 120 FPS Modus. In Nioh 1 kann die PS5 diese hohe Marke konsistent erreichen und fällt nur unwesentlich darunter. Das niedrigste, was ich gemessen hatte, waren 109 FPS – und das fällt im Gameplay kaum auf. Die Grafik hat hier allerdings am meisten gelitten. Die Schattenqualität ist merklich schlechter als in den anderen beiden Modi. Zudem skaliert die Auflösung auf 1080p herunter. Auf einem 4K TV kann das Bild also sehr verwaschen aussehen, denn die Upscaling-Technik von Nioh 1 (und 2) ist nicht sonderlich gut. In Nioh 2 sind die FPS-Einbrüche deutlich häufiger und bemerkbar. Zudem ist die Grafik sogar deutlich schlechter. Die Render-Distanz ist verringert, Objekt-Texturen laden langsam nach und Schatten haben keinerlei Animationen. In Nioh 2 ist der 120 FPS Modus definitiv die schlechteste Wahl. NIOH Collection – Grafik Modus als beste Option Der Grafik Modus hingegen ist die vermutlich beste Option – vor allem dann, wenn ihr ohnehin keinen 120 Hz-TV habt. Hier freut ihr euch über eine nahezu konstante 4K Auflösung (nativ) bei ebenfalls nahezu konstanten 60 FPS. Es gibt jedoch Stellen im Spiel, wo die Auflösung auf 1800p zurückfällt. Dies betrifft Nioh 1. Nioh 2 hingegen hat mehr Probleme die native Auflösung zu halten und kann bis zu 1600p zurückfallen (gerade zum Ende des Spiels hin). Zudem hat der zweite Ableger deutlich größere Probleme die 60 FPS zu halten, was das Spielerlebnis zunehmend trübt. Und zuletzt bleibt noch der Quality Mode, oder „PlayStation 5 Standard Mode“. Hier bekommt ihr ebenfalls eine dynamische 4K Auflösung, die aber eher seltener die 4K nativ erreicht und vielmehr um die 1800p herum nativ auflöst. Als Schmankerl bekommt ihr in diesem Modus sowohl in Nioh 1 als auch in Nioh 2 die besten Texturen, besten Schatten und Effekte. Auch die Bildrate ist hier die sicherste Bank und fällt eher selten unter das 60er Ziel. Nioh 2 profitiert von diesem Modus, da die Unterschiede zwischen 120 Hz, Grafik- und eben dem Quality Mode am ehesten auffallen. Ein großer Vorteil von NIOH Collection gegenüber den Originalen ist aber auch die SSD. Die Ladezeiten sind unglaublich kurz. Meine gemessene Ladezeit lag je nach Gebiet zwischen 1,1 Sekunden und 1,9 Sekunden. Der DualSense-Controller ist auch nett eingebunden, wenngleich nicht halb so gut wie etwa in einem Demon’s Souls oder gar Control.   ### Atelier Ryza 2 Lost Legends & the Secret Fairy (PS4/PS5) Test Im Test beweist Atelier Ryza 2 Lost Legends & the Secret Fairy, dass es seinen Vorgänger konsequent verbessert. Mit frei erlernbaren Rezepten, Talenten und Fertigkeiten können sich Alchemie-Fans erstmals so richtig austoben. Und auch beim Kampfsystem gibt es mehrere sehr willkommene Änderungen. Welche das sind? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Atelier Ryza 2 Lost Legends & the Secret Fairy spielt drei Jahre nach den Ereignissen von Ever Darkness & the Secret Hideout. Reisalin Stout (Ryza) ist auch im Sequel die Hauptprotagonistin, die es sich in Ashra-am Baird gemütlich macht. In der südeuropäisch aussehenden Stadt trifft unsere liebste Bauerntochter auf vertraute Gesichter. Tao etwa ist wieder mit von der Partie. Dazu gesellen sich Fi, eine Fee, und Patricia Abelheim. Gemeinsam gilt es die umliegenden Ruinen zu erkunden, während Ryza allerhand Aufträge rund um Alchemie im Namen Patricias Vater erfüllt. Dazu bekommt ihr ein eigenes Apartment gestellt und dürft dieses frei gestalten. Atelier Ryza 2 Lost Legends & the Secret Fairy – Großer Spielplatz für Alchemie-Freunde Wie auch schon der Vorgänger, gibt es auch in Atelier Ryza 2 Lost Legends & the Secret Fairy mehrere verbundene Spielareale. Je nach Tageszeit oder Witterungsverhältnissen, trefft ihr hierbei auf unterschiedliche Monster oder Zutaten. Um auch Neulingen das Leben zu vereinfachen, gibt es allerhand Hilfen. Eine umfassende Enzyklopädie gibt euch Auskunft, wenn ihr nach bestimmten Gegenständen sucht, die Maps sind einfach zu lesen und darüber hinaus bietet der Titel gleich drei Schwierigkeitsgrade. Für meinen Geschmack war der höchste der drei noch vergleichsweise einfach. Am spannendsten sind allerdings die Ruinen. Hier gilt es zunächst mithilfe eines Kompass Spuren und Hinweise zu sammeln. Danach löst ihr nette Rätsel und findet als Belohnung besondere Gegenstände, die ihr wiederum mit eurem Alchemie-Können weiterverarbeitet. Die erzählerische Erklärung dessen ist ganz nett gemacht, sodass die Ruinen keine losgelösten Gimmicks sind. Der größte Teil des Spiels, und auch derjenige, der am meisten Spaß macht, ist natürlich die Produktion via Alchemie. Wie auch schon in früheren Ablegern könnt ihr nicht nur Ausrüstung, sondern auch allerhand Gebräu erzeugen – die richtigen Materialien vorausgesetzt. Dabei braut ihr nicht nur für den eigenen Bedarf, sondern auch für eingehende Kunden. Neu ist hier der Fertigkeitenbaum, der euch so gut wie keine Restriktionen mehr vorgibt. Ihr entscheidet nun, wohin die Fähigkeiten-Reise gehen soll. Dennoch gilt: Manche Talente sind erst dann verfügbar, wenn Ryza eine bestimmte Stelle in der Story erreicht hat. Sehr cool: Durch den Skill-Tree könnt ihr tendenziell auch die Farming-Ergebnisse beeinflussen – sowohl Menge als auch Qualität. Atelier Ryza 2 Lost Legends & the Secret Fairy – Detailänderungen bei Alchemie, größere beim Kampf Das Crafting ist so einfach und dennoch komplex wie eh und je. So könnt ihr die unterschiedlichsten Objekte mit verschiedenen Werten herstellen. Dazu gibt es auch mehrere Möglichkeiten, an die Materialien zu kommen. Ein schönes Beispiel ist dazu: Kloppt ihr auf einen Baum mit der passenden Axt, bekommt ihr die besten Materialien. Tut ihr dasselbe mit falschen Gegenständen, ist das Ergebnis ein völlig anderes. Manche Aktivitäten benötigen allerdings von Beginn an die richtigen Werkzeuge. Besagte Werkzeuge könnt ihr übrigens auch in den Kämpfen verwenden. Gegenüber dem Vorgänger hat sich am grundsätzlichen Prinzip nichts geändert. Die Kämpfe werden weiterhin via Active-Time-Battles ausgetragen. Wobei ATB vielleicht zu starr klingt, denn in Realität läuft die Action durchaus flotter und dynamischer ab als bei klassischen ATB-Systemen. Standard-Angriffe generieren Aktionspunkte, die wiederum für die Fähigkeiten (Specials und Magie) eingesetzt werden. Auch Kombos lassen sich damit ausführen, die einen höheren Schadensmultiplikator haben. Neu ist, dass Kampfgegenstände nun einsetzbar, ohne aktiv ins Geschehen einzugreifen und diese nicht mehr verbraucht werden. Die KI-Kollegen sind ziemlich clever und unterstützen euch jederzeit tatkräftig. Solltet ihr nicht zufrieden sein, könnt ihr allerdings jederzeit deren Ziel kurzerhand ändern. Grafisch reißt Atelier Ryza 2 Lost Legends & the Secret Fairy keine Bäume aus. Die Charaktere sehen hübsch aus, die Umgebungen wirken stimmig und die Spiegelungen nett. Leider aber ist die FPS unglaublich instabil – sowohl auf der PS4 Pro als auch auf der PS5. Beim Sound gibt es nichts zu klagen. Die Sprachausgabe ist komplett japanisch gehalten, während es englische oder eben japanische Untertitel gibt. Eine deutsche Lokalisierung gibt es dementsprechend nicht. ### Ys IX Monstrum Nox (PS4) Test Im Test beweist Ys IX Monstrum Nox, dass es ein grundsolider Ableger der Reihe ist. Das JRPG ist dabei nicht nur für Veteranen, sondern auch Neulingen zu empfehlen, die sich abseits der Mainstream-Rollenspiele umschauen möchten. Welche Neuheiten euch im inzwischen neunten Spiel erwarten und worum es geht, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Die Ys-Reihe folgt der Geschichte von Adol Christin, der die Welt erkunde und irgendwie immer in Ereignisse rutscht, die von apokalyptischem Ausmaß geprägt sind. Mal sind es die Götter, die die Erde vernichten wollen, ein anderes Mal üble Technologien. Und auch Ys IX Monstrum Nox macht da keinen großen Unterschied. Ys IX Monstrum Nox beginnt damit, dass Adol und sein Kumpel Dogi in Balduq eintreffen, der Hauptstadt der sogenannten „Prison City“. Der Name entstammt der alten Romun Imperiums-Zeit, in der die Stadt erobert und folglich umbenannt wurde. Adol, beim Erreichen der Tore, wird umgehend verhaftet und befragt. Die Fragen: Inwiefern war er involviert beim Versenken der alten Romun Kriegsschiffe in Ys VI? Natürlich kann Adol entkommen, wird hierbei allerdings von einer mysteriösen Frau mit einem magischen Pfeil verwundet. Und aufgrund des magischen Pfeils hat Adol nun Superkräfte, die ihn in das titelgebende Monstrum verwandeln. Und hier ist der Clou: Adol ist nicht der einzige. Insgesamt gibt es sechs von ihnen und alle sind verflucht. Der Fluch: Keiner kann Balduq City verlassen und wird regelmäßig zum „Grimwald Nox“ beschworen. Hierbei handelt es sich um eine andersweltliche Sphäre, wo seltsame Monster bekämpft werden müssen. Damit wird auch schnell klar: Ys IX Monstrum Nox spielt in eben dieser Stadt. Zudem dürft ihr die naheliegenden Außenbereiche erkunden, sodass der neunte Ableger der größte der Reihe ist. Ys IX Monstrum Nox - Altbekanntes Kampfsystem Das Kampfsystem baut dabei auf den Fundamenten des Vorgängers auf. Sprich: Ihr wählt eine Gruppe aus drei Mitstreitern, wobei ihr nur einen davon direkt kontrolliert. Die anderen beiden lasst ihr wahlweise verteidigen oder angreifen. Ihr könnt aber auch problemlos jederzeit zwischen den drei Charakteren wechseln. Bis zu vier Fähigkeiten könnt ihr pro Kampf auswählen, während die „flash guard“ und „flash move“ Systeme wie bisher greifen. Heißt: Für das rechtzeitige Blocken oder Ausweichen eines feindlichen Angriffs bekommt ihr Buffs oder negiert den Schaden komplett. Auch die Verteidigungskämpfe aus Ys VIII kehren zurück – diesmal in der Form von Nox. Im Gegensatz zum Vorgänger finden diese allerdings nicht mehr zu ungünstigen Zeitpunkten statt (beispielsweise während der Erkundung eines Dungeons). Stattdessen erlebt ihr diese im Rahmen fest vorgegebener Story-Events oder wenn ihr diese explizit aktiviert. Die Verteidigungskämpfe lassen euch gegen mehrere Wellen von Feinden antreten. Tower Defense ist hier vermutlich der beste Vergleich, um das Ganze zu beschreiben. Der Unterschied ist aber, dass alle sechs Monstrum am Kampf teilnehmen, wenngleich ihr weiterhin nur die eigene Party steuert und die KI den Rest übernimmt. Zudem haben die Entwickler eine alternative Version der Verteidigungskämpfe eingebaut, in der ihr gar nichts mehr verteidigen müsst. Stattdessen gilt es Juwelen zu finden und zu zerstören, sowie einen finalen Boss zu erledigen. Ebenfalls zurück sind die Items aus dem Vorgänger, mit denen ihr die Angriffs-Attribute eurer Mitstreiter verbessern könnt. Hierbei ist zu beachten, dass jeder Held verschiedene Angriffsattribute, sprich Slash, Shot oder Strike, besitzt und diese unterschiedliche effektiv gegen verschiedene Gegner sind. Während Ys VIII Ausrüstung erst zum Ende des Spiels einführte, könnt ihr in Ys IX Monstrum Nox viel früher davon Gebrauch machen. Damit ist auch der Schwierigkeitsgrad merklich gesenkt. Ys IX Monstrum Nox - Monströse Fähigkeiten Die größte Neuerung betrifft allerdings die Monstrum Superkräfte. Sobald sich ein neuer Charakter der Truppe anschließt, werden die Kräfte mit den anderen geteilt. Damit können alle dieselben Sachen verwenden. Während diese Fähigkeiten eigentlich für die Kämpfe gedacht sind, so lassen sie sich auch außerhalb benutzen – etwa Adols „Crimson Line“, womit ihr euch teleportieren könnt. Es gibt noch mehr solcher Fähigkeiten, die euch Wände hochlaufen lassen oder ein Doppelsprung, den es erst spät im Spiel gibt. Während die ganzen Möglichkeiten, die Map zu erkunden groß sind, so ist die eigentliche Erkundung eher langweilig. Das liegt daran, dass es einfach viel zu wenig zu sehen oder erleben gibt. Das hat Teil 8 – trotz der deutlich eingeschränkteren Optionen – wesentlich besser gemacht. Zudem wirkt die Welt an vielen Orten langweilig, leb- und lieblos. Auch etwas nervig, aber storytechnisch erklärt: Es steht euch nur ein kleiner Teil der Welt zur Verfügung. Der Rest wird sukzessive freigeschaltet. Daraus entsteht auch eine arge Linearität, die der Serie gar nicht so gut steht. Schließlich zieht sich das auch durch die Storyline, die sehr ähnliche Strukturen aufweist wie Falcom-Spiele (Trails of Cold Steel oder Tokyo Xanadu beispielsweise). Dort sind die Titel in mehrere Kapitel unterteilt und gerade die ersten konzentrieren sich stärker auf die Charaktere. Und so ist es nicht weiter überraschend, dass Ys IX Monstrum Nox sich erst einmal auf die Charaktere konzentriert. Schade nur, dass der Antagonist des Spiels keinerlei Relevanz für das große Ganze hat. Der echte Feind kommt aus dem Nichts, quasi. Immerhin: Die Party selbst besteht aus liebenswürdigen Charakteren. Ys IX Monstrum Nox – Technisch eher mau Grafisch sieht Ys IX Monstrum Nox eher bescheiden aus. Gegenüber dem Vorgänger gibt es kaum Neuerungen zu vermerken. Generell lässt sich das Spiel in die Budget-Schiene in Punkto Grafik stellen. Echte Highlights gibt es hier kaum. Die englischen Sprecher sind eher schwach, während die japanischen Sprecher eine sehr gute Leistung abliefern. Mein Tipp daher: Spielt mit der japanischen Sprachausgabe und wählt die englischen Untertitel. Und falls ihr euch wundert: Nein, deutsche Untertitel gibt es nicht. Das im Spiel verwendete Englisch ist allerdings eher simpel gehalten. ### RIDE 4 (PS5) Test Wenige Monate nach dem Release der PS4-Fassung von RIDE 4 dürfen auch PS5-Raser ran. Die Next-Gen-Version des Spiels brilliert mit schäferer Optik, besserer Framerate und vor allem einer gelungenen DualSense-Umsetzung. Gibt es auch abseits der Technik Neuheiten? Erfahrt es in den nachfolgenden Zeilen! Bevor euch die Frage zu lange im Kopf herumschwirrt und vielleicht vom eigentlichen Artikel ablenkt, will ich das Ganze direkt auflösen. Wenn die Entwickler nämlich verdammt gut hinbekommen haben, dann ist es die Darstellung der Bikes. Schon sehr früh im Spiel habe ich mich dabei erwischt, einfach nur meine Sammlung an Feuerstühlen zu begutachten und die schiere Menge an Details zu bestaunen. Gerade in der Galerie wirkt das Spiel wie Next Gen, nur eben auf Current Gen. Und so entstand in meinem Kopf der Gedanke des Motorrad-Porn. Sieht halt geil aus. RIDE 4 – Üppiger Umfang, miese KI Neben zahlreichen Brummern haben es auch eine ganze Reihe neuer Tracks ins Spiel geschafft. Zu den beliebten Pisten wie dem Nürburgring, Laguna Seca und Magny-Kurs gesellen sich nun auch der Virginia International Raceway, Tsukuba (mit der Schikane!) Interlagos und Snetterton. Insgesamt gibt es zwölf neue Pisten, wenngleich ein paar fiktionale Strecken mit von der Partie sind. Diese aber stören das ansonsten sehr realitätsnahe Bild des Spiels kein Stück. Gut gefällt mir überdies, dass jede Strecke einen vollwertigen Tag-Nacht-Zyklus sowie dynamisches Wetter besitzt. Leider gilt dies nicht für die Karriere, die einmal mehr nur das Nötigste abdeckt. Hier sind nämlich Tageszeit und Wetter vorbestimmt. Auch wenn es so aussehen mag als gäbe es tatsächlich einen Tag-Nacht-Zyklus im Rahmen der Endurance-Events (Ausdauer-Rennen), so sind diese schlicht vorgegeben und passieren stets zur gleichen Zeit. Im Zuge der Ausdauer-Rennen gibt es weitere Neuheiten. Entwickler Milestone treibt nämlich den Simulations-Faktor an die Spitze, indem sie nicht nur Reifenabnutzung, sondern auch einen immer leerer werdenden Treibstofftank einführen. Die Rennen reichen von einer 20-minütigen Partie mit einem einzigen verpflichtenden Boxenstopp bis hin zu echten 24-Stunden-Rennen. Um so viel Sprit wie möglich zu sparen, wechselt ihr dabei während der Rennen stets die Modi eurer Maschine und wählt unterschiedliche Reifentypen, um Geschwindigkeit mit Langlebigkeit auszubalancieren. An dieser Stelle sei auch die KI kurz erwähnt. Entwickler Milestone ist stolz auf seine neue „machine learning AI“, die ANNA genannt wird. In der Realität ist sie allerdings nur ganz nett. Ja, die KI verteidigt ihre Linie und fährt meistens vernünftig, wenngleich oftmals zu gut. Auf der anderen Seite ist die KI aber auch schlicht idiotisch. Gerade bei den Ausdauer-Rennen lassen sie ihren Treibstofftank einfach leergehen und schleichen über die meiste Zeit hinweg einfach über die Piste anstatt einen Boxenstopp hinzulegen. RIDE 4 – Strikte Karriere In der Karriere startet ihr wahlweise in der amerikanischen, europäischen oder asiatischen Liga, die allesamt mehrere Events beinhalten. Unterteilt in Rennen, Time Attacks und Überholungs-Herausforderungen bilden insbesondere die Time Attack Missionen den größten Frustfaktor. Und zu allem Überfluss sind eben diese Missionen ein Großteil dessen, den ihr vor Freischalten der „World League“ absolvieren müsst. Der Grund für den erhöhten Frustfaktor: Ein viel zu striktes Regelwerk. Es ist ja nichts dagegen auszusetzen, dass ich eine Strafe bekommen muss, wenn ich eine Kurve schneide. Während Rennen bekomme ich eine Zeitstrafe. In Time Attack wird der Versuch unverzüglich abgebrochen. Schlimmer als das ist eigentlich, dass es dann nicht möglich ist sofort einen neuen Versuch zu starten. Nein, das Spiel schickt mich zunächst zurück ins Menü, wo ich das Event erneut wählen muss. Doch es geht noch schlimmer: Rollt ihr auch nur eine Millisekunde aufs Gras, gilt das als Fehler und der Spaß geht von vorne los. Vor allem auf der Nordschleife ist Frust pur. Das Handling der Motorräder in RIDE 4 ist sehr gut, wenngleich nicht vollends simulationslastig. Vor allem die Superbikes wirken alles andere als real. Selbst wenn alle Hilfen ausgeschaltet sind, ist es immer ratsam zu „understeeren“. Das trivialisiert natürlich das Spielgefühl, sorgt auf der Gegenseite aber auch dafür, dass RIDE 4 zugänglich bleibt. Vielmehr habe ich das Gefühl, dass es sich hierbei um ein digitales, spielbares Motorrad-Museum handelt. RIDE 4 – Next Gen Power auf 2 Rädern Die PS5-Version von RIDE 4 läuft mit dynamischen 4K, wenngleich es sich als schwierig erwies, die echte Auflösung herauszufinden. Im Gegensatz zur Last Gen-Fassung dürft ihr euch auf der PS5 über butterweiche 60 FPS freuen, die zu keinem Zeitpunkt unter diese Marke fallen. Überdies fahren nun 20 statt der 12 (PS4 Pro) Fahrer auf der Strecke. Dasselbe gilt auch für den Mehrspieler-Modus des Spiels. Aufgrund der merklich höheren Auflösung wirken nicht nur die Bikes, die richtig gut aussehen, sondern auch die Umgebungen schöner aus. Zwar bleibt der sterile Look erhalten, doch für ein Port ist dies bereits fantastisch. Eines der weiteren Besonderheiten dieser Version ist das haptische Feedback des PS5 DualSense Controllers. Und hier muss ich sagen: Grandios! Wenn ihr mit hoher Geschwindigkeit über die Piste brettert, dann lässt euch der Drücker nicht nur Unterboden, sondern auch den Speed und Momentum fühlen. Bremsen und Gas-„Pedale“ werden durch die adaptischen L2/R2 Trigger so richtig real. Wenn ich vor der Wahl stünde: Ich präferiere hier definitiv die PS5-Fassung, einfach weil das Spielerlebnis aufgrund des DualSense intensiver ist. ### Hitman 3 (PS5) Test Hitman 3 beweist im Test, dass der Titel auch fünf Jahre nach Erscheinen von Hitman 1 nichts an Reiz verloren hat. Wer allerdings spielerische Neuheiten in der „World of Assassination“ sucht, der wird enttäuscht. Vielmehr haben die Entwickler hier nur ein Erweiterungspaket zum Vollpreis verkauft. Doch es lohnt sich! Was ihr für den Vollpreis bekommt und vor allem was nicht, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Fangen wir also damit an: Was bekomme ich für meine 60-70 Euro? Wenn ihr NICHT im Besitz von Hitman 1 und 2 seid, dann bekommt ihr das absolute Minimum. Das Hauptmenü des Spiels wird euch hierbei stets daran erinnern, dass es noch Teil 1 und 2 gibt, für die ihr zusätzlich blechen müsst. So kann sich die Summe schnell auf über 100 Euro erhöhen. Unschön. Wenn ihr hingegen die ersten beiden Teile besitzt, könnt ihr über die PS4/PS5 eure bisherigen Fortschritte übernehmen. Die Website dafür war erst zum Launch „verfügbar“, lese: Ständig gecrashed. Hierbei gilt zu beachten: Spielt ihr bereits vor und übernehmt erst dann die Spielstände, wird euer bisheriger Fortschritt gelöscht. Unschön gelöst. PC-Spieler haben ein ähnliches Problem im Zuge der Umstellung von Steam auf Epic Games Store. IO Interactive arbeitet wohl an einer Importfunktion. Xbox-Spieler haben es hier am einfachsten und übernehmen einfach direkt alles. Hitman 3 – Von Dubai über Berlin bis hin nach Chongqing: Agent 47 auf Weltreise Ich will hier gar nicht lange um den heißen Brei reden: Hitman 3 ist ein sehr kurzes Intermezzo, wenn ihr lediglich die Missionen einmalig durchzocken wollt. Ich habe lediglich 4 Stunden, 39 Minuten für meinen Durchlauf benötigt. Die letzte Mission ist dabei sogar noch mitunter die enttäuschendste, weil es sich hierbei um ein lineares Level ohne großartige Möglichkeiten handelt. Neben der Storyline gibt es noch die bereits bekannten Escalation Contracts. Hier sorgen Spieler und Entwickler zugleich für abwechslungsreiche Missionen, um so die Sandbox noch attraktiver zu machen. Wenn ihr Hitman 1 bzw. 2 schon gespielt habt, könnt ihr die nachfolgenden Abschnitte getrost überspringen. Außer der Kamera als neues Gadget gibt es keinerlei spielerischen Neuheiten. Wenn ihr Hitman nicht kennt: Vor jeder Mission könnt ihr diverse Informationen einsehen. Habt ihr die Location bereits einmalig abgeschlossen, stehen euch weitere Möglichkeiten zur Auswahl (Loadout oder Startpunkt etwa). Den Reiz des Spiels macht vor allem das „Wie kille ich mein Ziel bzw. meine Ziele?“. Hitman 3 bietet bei den Kills einen ausgewogenen Mix aus bekannten Spielereien wie dem explosiven Golfball bis hin zu völlig neuen Signature-Kills. Diese will ich euch aber nicht spoilern, weil sie mitunter absurd genial sind, gleichermaßen schwierig zu erreichen. Eine kleine Neuerung ist, dass ihr nun Abkürzungen permanent freischalten könnt. Die oben bereits erwähnte Kamera dient dazu, elektronische Geräte zu hacken. Beispiel Dubai: Damit lassen sich Fenster beispielweise öffnen. Der Reiz von Hitman 3 liegt also ganz klar darin, die perfidesten Ideen auszuleben und den Widersachern einen möglichst üblen oder lustigen oder schonungsvollen Abgang zu liefern. Wie es euch beliebt! Die Locations, alle sechs, sind fabelhaft. Riesig, voller Interaktionsmöglichkeiten und Optionen. Gerade Chongqing mit seinen Neonlichtern und Dubai hoch über den Wolken sind klasse. Oh! Und ihr dürft den Film „Knives Out“ in England nachspielen. Hitman 3 – Bekannte Tricks, bekannte Probleme Wer schon die Vorgänger gespielt hat, wird sich auch in Hitman 3 sofort heimisch fühlen. Das liegt mitunter an der nach wie vor dämlichen KI, die sich komplett durch eine simple Münze austricksen lässt. Oder noch einfacher: Werft eine Waffe in die Nähe einer Wache und die guckt erstmal doof aus der Wäsche, um das Teil hinterher brav für euch wegzubringen. Jemanden informieren, dass da was im Busch ist? Nope. Immerhin tun sie das, wenn es wirklich offensichtlich ist. Die Shootouts sind in auch in Teil 3 eher zu vermeiden. Nicht weil sie ineffizient, euren Score herunterfallen lassen, nein. Vielmehr weil die Steuerung zu unpräzise ist – und das trotz 60 FPS. An dieser Stelle will ich aber auch kurz einhaken und den DualSense-Controller ins Spiel bringen. Obwohl Schießereien in Hitman 3 keine sonderlich gute Idee sind, so machen diese dank des Drückers so viel mehr Spaß. Wie eine echte Knarre habt ihr vor dem Abdrücken einen Widerstand. Beim richtigen Maschinengewehr umso mehr. Und mein persönliches Highlight: Der Auslöser der Kamera im Spiel wird absolut perfekt vom DualSense eingefangen. Es fühlt sich an als würdet ihr eine echte Fotokamera benutzen. Hitman 3 – Technisch einwandfrei Während PC-Spieler noch auf Ray Tracing warten müssen, zeigt euch die PS5-Version des Spiels, wie gut Hitman 3 aussehen kann. Nicht nur, dass der Titel 4K60 FPS bietet, die riesigen Locations wirken schlicht atemberaubend. Die Engine mag zwar alt sein, doch IO Interactive holt alles aus dieser heraus. An dieser Stelle eine Warnung an PS4-Zocker: Auf Sonys alter Dame gibt es eine sehr instabile Framerate. Auch die PS4 Pro schafft es nicht mehr, das Geschehen ruckelfrei darzustellen. Einmal mehr zeigt sich der Vorsprung durch Technik der PS5. Der Sound des Spiels weiß vor allem mit einer 5.1 oder gar 7.1 Anlage zu gefallen. Die Klänge sind brachial, der Bass stark. Die Stimmen, sofern ihr auch den Cinematic Home Theatre Mode in den Sound-Optionen auswählt, kommen dennoch sehr gut zur Geltung und gehen nicht in den Umgebungssounds unter. Der Soundtrack des Spiels weiß zudem zu gefallen. Für diejenigen unter euch, die des Englischen nicht mächtig sind: Es gibt keine deutsche Sprachausgabe. Die englischen Sprecher (Deutsche Untertitel sind vorhanden) leisten nichtsdestoweniger einen fabelhaften Job. ### MXGP 2020 (PS5) Test Im Test beweist MXGP 2020 für PlayStation 5, dass es die beste Version des Spiels ist. Doch das soll nicht davon ablenken, dass der Titel unter allerhand Schwächen leidet – die größte darin, dass sich im Vergleich zum Vorgänger gar nicht so viel geändert hat. Welche Stärken und Schwächen MXGP 2020 hat, erfahrt ihr natürlich in den folgenden Zeilen. Und auch, was die PS5-Version so gut macht. Wie ihr euch verstellen könnt, besitzt auch MXGP 2020 dieselbe Menge an Spielmodi und Personalisierungen. Zwar fühlt sich nichts davon wirklich tiefgründig an, doch es bildet eine ordentliche Basis für das Renngeschehen. Mit von der Partie sind folglich ein Karrieremodus, der Grand Prix, Time Attack, ein Mehrspieler-Modus und ein Championship Mode. Letzterer ist allerdings nur eine Reihe von Rennen, die ihr selbst zusammenstellt. Die Personalisierung erlaubt es euch, aus verschiedenen Farben zu wählen. Eigene Muster dürft ihr leider nicht erstellen. MXGP 2020 – Gewohnt gutes Fahrgefühl Beim Fuhrpark haben sich die Entwickler definitiv nicht lumpen lassen. Von Husqvarna bis hin zu Yamaha ist alles mit dabei, was Rang und Namen hat. Selbst einige kleinere Marken sind mit dabei, sowohl was Bikes als auch Einzelteile angeht. Überdies gibt es einen Streckeneditor, der zwar nicht den Umfang und das Maß an Möglichkeiten bietet wie ein Dirt 5, doch am Ende trotzdem für Abwechslung und Spaß sorgen kann. Spielerisch werdet ihr euch sofort wohlfühlen, wenn ihr MXGP 2019 gespielt habt. An der Fahrphysik haben die Entwickler nur wenig geändert und auch das Streckendesign folgt einer ähnlichen Philosophie wie der Vorgänger. Im Bezug auf die Physik ist es nun beispielsweise einfacher Whips durchzuführen oder mehr Kontrolle in der Luft zu haben. Das ändert alles allerdings keineswegs das eigentliche Gameplay auf der Piste selbst. Überdies sind die Kurvenlagen sogar schlechter gelungen als noch im Vorgänger, weil sich die Bikes „rutschig“ anfühlen. Zwar ist die Gewöhnungsphase kurz, doch zu Beginn fliegt ihr hin und wieder von der Piste. Was mich auch stört, sind die Fehlertoleranzen – insbesondere bei den Hilfen. Je nach Modus und Strecke, kann es passieren, dass ihr bei einem kurzen Ausflug schon direkt zurückgesetzt werden. Dass dadurch jegliches Momentum verlorengeht, muss ich nicht erwähnen, oder? An anderer Stelle schneidet ihr eine Kurve und fragt euch, wie das sein kann. Die Regeln konsistent umgesetzt zu wissen, wäre nett. Natürlich bemerkt ihr hiervon nichts, wenn ihr ohnehin perfekte Runden fahrt. Doch am Ende bleibt ja ohnehin die Rewind-Funktion, die es euch erlaubt, einige Sekunden zurück zu spulen und Fehler wiedergutzumachen. MXGP 2020 – Konstante 60 FPS auf PS5 Die PlayStation 5 Version von MXGP 2020 läuft mit butterweichen 60 Bildern pro Sekunde über den Bildschirm. Natives 4K erreicht der Titel hierbei allerdings nicht. Stattdessen gibt es Upscaling, wobei eine konkrete Auszählung der Pixel sich aufgrund des Temporal Aliasings als schwierig erwiesen hat. Gut aussehen tut das Motocross-Spiel dennoch. Auch die Texturen profitieren von der höheren Auflösung, sodass zuvor schwache Stellen nun besser wirken. Nettes Gimmick: Der DualSense Controller lässt euch Gas, Bremsen und Kupplung fühlen. Der Controller sorgt definitiv für ein besseres Spielerlebnis und nach einmaligem Ausprobieren, wollt ihr auch nie wieder etwas anderes in der Hand halten. Der Sound des Spiels kann sich hören lassen. Die Motorgeräusche sind wunderbar und werden auch vom DualSense gut wiedergegeben. Der Soundtrack ist überdies als gelungen zu bezeichnen. ### The Pathless (PS5) Test Mit The Pathless beweisen die Entwickler von Abzu, Giant Squid, dass sie keine One-Hit-Wonder produzieren können. Der entspannende Mix aus The Legend of Zelda und Journey weiß durch seine tolle Atmosphäre und vor allem herrlichen Areale zu gefallen. In den nachfolgenden Zeilen verraten wir euch, warum ihr das Spiel definitiv ausprobieren solltet! In The Pathless geht es um eine namenslose Jägerin, die zusammen mit ihrem treuen Adler auf einer mysteriösen Insel anlegt. Diese ist von einer geheimnisvollen Macht umhüllt, die die Seelen sämtlicher Tiergötter gefangen hält. Zu allem Übel verwendet das Böse die Seelen jener Tiere, um sie als eigene Abbilder gegen euch in den Kampf zu schicken. Ziel des Spiels ist es, Relikte zu finden, um auf Leuchttürmen einen Lichtstrahl auszusenden, der die magischen Stürme um die Tiergötter besänftigt und so angreifbar macht. The Pathless – So leer, so mysteriös Bei The Pathless handelt es sich in erster Linie um ein Open-World-Spiel. Doch im Gegensatz zu anderen Spielen dieses Segments müssen sich die Entwickler hier keine Sorgen darum machen, dass die Spielwelt prall gefüllt ist mit Leben. Das Gegenteil ist nämlich der Fall. Die Gebiete sind menschenleer und alles erinnert vielmehr an eine frühere Zeit, in der die Insel belebter gewesen ist. Hier tobte ein grauenvoller Krieg, der Brücken, Gebäude und so weiter in Schutt und Asche legte – die Überbleibsel seht ihr alle Nasen lang im Spiel. Interessant ist hierbei, wie die Entwickler die Fortbewegung im Spiel realisiert haben. Die namenslose Heldin kann nicht auf motorisierte Gefährte zurückgreifen. Stattdessen gilt es durch die Dickichte, hohen Gräser, Wälder und so weiter zu laufen. Da die Ausdauer nicht ewig hält, haben die Entwickler an gut platzierten Locations Talismane angebracht, die euch einen maßgeblichen Schwung verleiten. So kommt ihr ganz bequem und vor allem flott von A nach B. Der oben bereits erwähnte Adler ist dann für den vertikalen Bewegungsspielraum zuständig. Wenn ihr also beim Sprung erneut auf dieselbe Taste drückt, greift der treue Vogel euch an den Schultern und führt so über größere Distanzen. Im Verlauf des Spiels könnt ihr durch Upgrades die Höhe sowie Flugreichweite erweitern! Schlussendlich entsteht in The Pathless ein ungemein angenehmer Fluss aus Sprint, kurzer Flugpassagen, und Bogenschießen. The Pathless – Die Ruhe selbst Während eurer Reise werdet ihr keinem einzigen Feind begegnen. Der Bogen dient insofern dem Lösen der Puzzles. Bei diesen haben die Entwickler einiges an Kreativität bewiesen. Ohne hier großartig Spoiler zu geben oder spielerische Überraschungen zu offenbaren, will ich nur sagen: Die Möglichkeiten bei den Puzzles reichen von Fackeln mit nur einem Pfeil zu entzünden bis hin zu „um die Ecke“-Denken Spielereien. Passend dazu kommt auch euer tierischer Gefährte zum Einsatz, der etwa Spiegel umdreht, um so das Sichtfeld zu verbessern. Erst in den fulminant gestalteten Bosskämpfen dürft ihr auch wirklich auf lebendige (mehr oder weniger) Ziele schießen. Was mich an den Bossen allerdings gestört hat, ist die Tatsache, dass es keinen Game Over Bildschirm gibt. Wenn euch die Feinde treffen, wirft euch das Spie lediglich mehrere Meter weit zurück. Ähnlich wie in den neuen Mario-Spielen könnt ihr hier also nicht mehr sterben. Somit verliert das Spiel auch an Spannung sowie Anspruch in den ansonsten sehr cleveren Kämpfen. Optisch wie auch akustisch macht das Spiel einen sehr guten Eindruck. Die Grafik wird auch der PS5 natürlich niemanden umwerfen. Dennoch überragt The Pathless mit wundervollen Lichtspielereien, stimmungsvoller Vegetation und einem charmanten Charakter-Design. Die Musik dudelt angenehm und dezent im Hintergrund, wodurch sie sich stets der Umgebung anpasst. Der PS5 DualSense Controller wird unterstützt, wenngleich der Support ruhig etwas prominenter in den Vordergrund gestellt werden könnte ### Immortals Fenyx Rising (PS4/PS5) Test Anfang Dezember veröffentlichten die Entwickler von Assassin’s Creed Odyssey mit dem komplett neuen Franchise Immortals Fenyx Rising ein quietschbuntes Action-Adventure, das allem Anschein nach leichte Unterhaltung für die Weihnachtszeit verspricht. Schon im Vorfeld wurden viele Vergleiche zu Nintendos Flaggschiff The Legend of Zelda: Breath of the Wild gezogen. Wie gut das Spiel geworden ist, und ob es ans große Vorbild heranreicht, erfahrt ihr in unserem Test. Immortals Fenyx Rising – Von Göttern und Monstern In Immortals Fenyx Rising verschlägt es uns als Fenyx in die Welt der griechischen Mythologie. Der Titan Typhon hat die Götter auf der Goldinsel entmachtet, indem er ihnen ihre Essenzen gestohlen hat. Dadurch stürzt er die Spielwelt ins Chaos und bringt sie an den Rand des Untergangs. So sind alle Menschen versteinert und aus der Unterwelt des Tartaros strömen allerlei mythische Bestien in die Welt. In dieser Situation treten wir mit unserem / unserer im überschaubaren Charakter-Editor individualisierten Fenyx an, die Dinge wieder ins Lot zu bringen und Typhon seinen Platz zu zeigen. In der Spielwelt dominieren kräftige bis knallige Farben. Während der comichafte Look Geschmackssache ist, ist die Spielwelt an sich hervorragend designt. Zunächst hat jede der 5 Regionen der Goldinsel ihr eigenes markantes Aussehen. Das „Tal des ewigen Frühlings“ der Göttin Aphrodite hält etwa, was der Name verspricht. Der Titan Python hat es sich hingegen in der Mitte der Spielwelt in einer Region gemütlich gemacht, die genauso einladend wirkt wie Mordor. Insgesamt zeichnet sich die Spielwelt durch ein liebevolles und abwechslungsreiches Design aus, das auch eine große Liebe zum Detail erkennen lässt. Immortals Fenyx Rising – Ubisoft meets Zelda Schon nach wenigen Spielminuten wird klar, dass sich die Entwickler von Ubisoft am großen Vorbild aus dem Hause Nintendo orientieren. Eigentlich sind die Parallelen geradezu erschlagend: Wie in Nintendos The Legend of Zelda: Breath of the Wild treten wir an, die Spielwelt von einem Superbösewicht zu befreien. Dazu müssen wir die Essenzen von vier Göttern zurückholen, die jeweils in einem Dungeon versteckt sind. Vier der fünf Regionen der Goldinsel sind dabei jeweils einer Gottheit gewidmet. Neben der Erkundung dieser großen Dungeons durchstreifen wir die offene Spielwelt, bekämpfen Gegner, lösen kleinere bis größere Rätsel und meistern verschiedene Herausforderungen. Auch grundlegende Spielmechaniken ähneln sehr stark dem großen Vorbild: Mithilfe unserer Flügel gleiten wir majestätisch von Anhöhen, die wir zuvor mühsam erklommen haben. Bei Letzterem müssen wir dabei stets unsere Ausdaueranzeige im Blick behalten, damit wir nicht kurz vor einem Gipfel doch noch herunterfallen. Weiterhin bewegen wir mittels der Armschienen des Herakles schwere Objekte wie Kugeln oder Felsen, was wir vor allem zur Lösung der vielen Rätsel brauchen. Ebenso zähmen wir zur schnelleren Fortbewegung in der Spielwelt verstreute Reittiere. Betrachten wir die Spielwelt unterdessen einmal genauer, fällt uns aber wieder auf, dass wir uns in einer Open World von Ubisoft befinden: denn auch in Immortals Fenyx Rising erklimmen wir Aussichtspunkte, um interessante Orte in der Spielwelt zu markieren, was wir hier aber manuell tun dürfen. Dementsprechend schnell füllt sich unsere Karte mit Symbolen. Die Sorge, dass wir es hier wie dereinst in Assassin’s Creed Odyssey mit enorm viel Beschäftigungstherapie zu tun bekommen, bestätigt sich dabei aber glücklicherweise nicht. Immortals Fenyx Rising – Ein bisschen Spaß muss sein Insgesamt nimmt sich Immortals Fenyx Rising nicht so ernst wie das große Vorbild aus dem Hause Nintendo. So wird zum Beispiel unser Fortschritt stets durch das Kommentatoren-Duo aus Prometheus und Zeus kommentiert. Während Prometheus dabei stets um eine ernsthafte und pathetische Erzählung der Geschichte bemüht ist, hat Zeus den ein oder anderen lockeren Spruch auf Lager. Dabei macht er auch mal die ein oder andere Anspielung etwa auf die Popkultur der heutigen Zeit. Diese Vermischung von antiker Mythologie und heutiger Welt sorgt für eine heitere Atmosphäre. Insbesondere die Art, wie klassische Sagen der griechischen Antike kommentiert werden, sorgt für den ein oder anderen Lacher. Allerdings zünden nicht alle Gags, denn einige Kommentare sollen so offensichtlich lustig sein, dass wir uns bisweilen für den Göttervater schämen. Aber auch die anderen Charaktere, denen wir im Lauf unseres Abenteuers begegnen, machen eine liebenswürdige Figur. Da wäre beispielweise der Götterbote Hermes zu nennen, der uns durch seine jugendliche und leicht verschlagene Art einige Male ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Alles in allem dominieren in Immortals Fenyx Rising trotz der eigentlich düsteren Ausgangslage heitere Töne, was für ein locker flockiges Spielerlebnis sorgt. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es bei Fenyx‘ Abenteuer auf der Goldinsel mit einem guten und anspruchsvollen Action-Adventure zu tun haben. Dafür gibt es im Wesentlichen drei Gründe. Immortals Fenyx Rising – Die Erkundung der Spielwelt macht Spaß Die Open World-Aktivitäten in Immortals Fenyx Rising sind angenehm abwechslungsreich gestaltet, so dass nicht schnell ein Gefühl von Monotonie aufkommt. Von Bogenherausforderungen über Zeitrennen hin zu in der Spielwelt verstreuten Schatztruhen erwarten uns hier viele verschiedene Aufgaben. Die zahlreichen Aktivitäten sind dabei auch sinnvoll ins Gameplay integriert, da sie uns mit Ressourcen belohnen, die wir für die Entwicklung von Fenyx brauchen. Somit fühlen sich unsere Aktivitäten in der offenen Spielwelt sinnvoll an, da wir nicht das Gefühl haben, aufgrund irgendeines Komplettierungswahns stoisch alle Markierungen auf der Karte abzugrasen. Hinzu kommt, dass die Vertikale in der Spielwelt eine entscheidende Rolle spielt. Dementsprechend gehört es zu unseren Standardaktivitäten, dass wir ständig irgendwo hochklettern müssen. Dabei müssen wir auch immer unsere Ausdauerleiste im Blick behalten, da wir sonst teils sehr tief fallen. Belohnt werden wir für diese Mühen allerdings mit wunderschönen Aussichten. Im Anschluss breiten wir dann unsere Schwingen aus und gleiten majestätisch hinab, was einfach cool ist. So kommen wir in einen angenehmen Spielfluss, in dem wir uns organisch durch die Spielwelt bewegen. Es gefällt uns auch sehr gut, dass wir in Immortals Fenyx Rising nicht mit Beute überschüttet werden. Wir sind grundsätzlich auf Schwert, Axt und Bogen sowie einige Ausrüstungsstücke beschränkt und finden nur andere Versionen davon. Dafür freuen wir uns dann aber mehr über neue Gegenstände. Es gibt nur wenige Aspekte, die den Spaß der Erkundung der Open World schmälern. Dass wir in der Spielwelt nicht auf Nebencharaktere treffen, ist storytechnisch nachvollziehbar, könnte aber dennoch den ein oder anderen stören. Weiterhin konnten die Macher von Ubisoft nicht darauf verzichten, tägliche Quests und einen Ingame-Shop einzubauen. Erstere passen schlichtweg nicht zu einer intensiven Singleplayer-Erfahrung wie sie Immortals Fenyx Rising bietet und letzterer fühlt sich ebenfalls fehl am Platz an. Zuletzt ist es angesichts der teils großen Distanzen und der relativ langen Ladezeiten nervig, dass wir für das Leveln von Fenyx immer zur Halle der Götter zurückkehren müssen. Das reißt uns unnötig aus dem Spielfluss und hätte besser gelöst werden können, obwohl die kleinen Einspieler wie Fenyx Tränke braut oder Eisen stemmt zunächst ganz unterhaltsam sind. Spätestens nach dem zweiten Mal haben wir uns daran aber sattgesehen und wollen nur schnellstmöglich wieder raus in die Spielwelt. Immortals Fenyx Rising – Die Kämpfe sind fordernd… Kommt es zu einem der zahlreichen Kämpfe, so stürzen wir uns mit Schwert, Axt, Bogen und einigen Spezialfähigkeiten in die Schlacht. Da wir nicht blocken können, spielen sich die Kämpfe sehr dynamisch. Wir weichen aus, landen ein paar Treffer und weichen wieder aus oder parieren Angriffe, um Gegner für kurze Zeit besonders verwundbar zu machen. Auch die Vertikale spielt bei den Kämpfen eine wichtige Rolle, da Gegner in der Luft leichte Ziele für uns sind. Da wir zumeist gleich mehreren Gegnertypen gegenüberstehen, sind die Kämpfe bereits auf dem normalen Schwierigkeitsgrad teils sehr herausfordernd. Zudem müssen wir für schwere Angriffe und Spezialfähigkeiten permanent auf unsere Ausdauer achten, denn geht diese mitten im Kampfgetümmel zur Neige, haben wir ganz schlechte Karten. Immortals Fenyx Rising belohnt daher (besonders auf den höheren Schwierigkeitsgraden) kein simples Button-Bashing, sondern erfordert ein cleveres Vorgehen. Wir werden zudem in Immortals Fenyx Rising nicht wie in einem Assassin’s Creed Odyssey mit Spezialfähigkeiten überschüttet. Der Talentbaum bleibt überschaubar, wodurch sich die einzelnen Fähigkeiten aber auch wertvoller anfühlen. Dadurch macht es richtig Spaß, einen riesigen Minotauren mit einem Schlag von Hephaistos Hammer aus der Balance zu bringen, um danach einige deftige Treffer mit der Axt zu landen. Immortals Fenyx Rising – …und die Rätsel eine Herausforderung Das dritte zentrale Spielelement von Immortals Fenyx Rising sind die zahlreichen Rätsel. Die Bandbreite an Denksportaufgaben ist dabei wunderbar variantenreich. Mal müssen wir die Teile eines Bildes wieder korrekt arrangieren, mal mittels unserer Spezialfähigkeiten entfernte Schalter betätigen. Mit den Gewölben des Tartaros finden sich in der Spielwelt auch zahlreiche komplette Rätseldungeons. Lösen wir diese, erwarten uns als Belohnung für den Ausbau unserer Ausdauer notwendige Blitze des Zeus. Alle Rätsel zeichnet dabei aus, dass sie häufig eine größere Herausforderung darstellen, als es auf den ersten Blick scheint. Insbesondere diejenigen Rätseldungeons, die wir im Laufe der Hauptgeschichte erkunden, haben es teils ganz schön in sich. Hier ist der clevere Einsatz unserer Fähigkeiten sowie der Umgebung gefragt, um zum Ende zu gelangen. Immortals Fenyx Rising - Am schönsten auf Next Gen Konsolen Grafisch macht Immortals Fenyx Rising sowohl auf der PS4 als auch auf der PS5 einen sehr guten Eindruck, Auf der Next-Gen-Konsole gibt es allerdings einige Vorzüge. Im Performance-Mode beispielsweise läuft das Spiel auf einer PS5 mit butterweichen 60 FPS. Im Quality-Mode hingegen gibt es strahlendes 4K30 FPS. Zudem nutzt das Spiel den Controller der neuesten Sony-Konsole. Wenn ihr also Objekte markiert, dann lässt euch das der Drücker wissen. Das haptische Feedback ist subtil genutzt, aber deutlich bemerkbar. Es verschönert das Gesamterlebnis allerdings nur marginal. Überdies profitiert Immortals Fenyx Rising von der PS5'schen SSD. Die Ladezeiten, insbesondere bei der Schnellreise, sind mitunter halbiert. ### Puyo Puyo Tetris 2 (PS4) Test Puyo Puyo Tetris 2 liefert denselben Spaß und den grandiosen Mix aus zwei Drop-Puzzle-Spielen ab. Doch was ist neu? Und brauchte es wirklich einen zweiten Titel? Und vor allem: Was sind diese neuen Skill Battles? Diese und noch viele weiteren Fragen beantwortet der Test! Während der Tetris-Teil des Namens vermutlich keinerlei Einführung bedarf, so könnte es sein, dass euch Puyo Puyo nicht geläufig ist. Das ist insofern auch gar nicht weiter tragisch, denn hierbei handelt es sich in allererster Linie um ein japanisches Puzzle-Phänomen, das eine sehr aktive eSports-Szene mit sich bringt. Während die beiden Drop-Puzzle-Spiele auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, so bieten sie doch viele eigene Stärken und Schwächen gegenüber dem jeweiligen Counter-Part. Das Prinzip des Mixes ist jedoch ein Bekanntes: Es gilt so viele Puyos oder Tetriminos wie möglich durch geschickte Positionierung zu eliminieren. Ganz wie im Tetris-Vorbild. Puyo Puyo Tetris 2 – Allerhand Lernstoff für Neulinge Für Neulinge gibt es einen sehr umfangreichen Lessons Mode. Hier bringen euch die Entwickler alle notwendigen Grundlagen und Tricks zu Kombos bei, sodass ihr im Anschluss die spannende (sowie große) Singleplayer-Kampagne zocken könnt. Wenn ihr wollt, dürft ihr natürlich auch sofort in die Kampagne einsteigen, die sich Adventure Mode nennt. Das Schöne an dem Modus ist, dass ihr so an alle Variationen des Gameplay behutsam herangeführt werdet. Die Geschichte des Modus‘ ist albern: Unsere bunten Freunde müssen die Welt retten und finden dabei ihre Stärke in der Freundschaft. Die Übersichtskarte des Adventure Modus ist allerdings nicht übersichtlich. Vor allem dann, wenn sie sich automatisch erweitert oder Bonus-Missionen aufploppen, verliert ihr hin und wieder die Übersicht. Immerhin gibt es eine vereinfachte Übersicht, die die Navigation spürbar entschlackt. Wie schon im Abschnitt darüber erwähnt, lernt ihr hierbei nicht nur die beiden Variationen Puyo Puyo und Tetris, sondern auch den Rest kennen. Mit dabei ist also auch der sogenannte Swap Mode. Hier wechselt ihr zwischen den beiden Spielstilen. Komplizierter, aber umso spannender, ist der Fusion Mode, wo ihr zwischen Puyos und Tetriminos auf demselben Bildschirm wechselt. Neben dem Adventure-Modus gibt es noch den sogenannten (und neuen) Skill Battle Mode. Hier erschafft ihr ein Team aus drei Charakteren, die allesamt einzigartige Skills besitzen. Diese kleinen RPG-Elemente sind: Verbesserte Verteidigung, Lebensenergie wiederherstellen oder Angriff verstärken. Überdies gibt es sogar eine Fähigkeit, die eure Puzzleteile verändern kann! Schade ist nur, dass die meisten Spieler die Grundlagen wie „Puyo Tsu“ verwenden und die Skill-basierten Modi aktuell im Mehrspieler-Modus eher sehr kurz kommen. Puyo Puyo Tetris 2 – Reichlich Nachschub Sprechen wir also über den Mehrspieler-Modus von Puyo Puyo Tetris 2. Im Vergleich zu Teil 1 ist es nun wesentlich einfacher, in das Spiel eines Freundes einzusteigen. Überdies haben die Entwickler die Ranked Modi in verschiedene Ligen aufgeteilt. Wenn ihr die Fusion/Swap-Modi nicht so gerne spielt und stattdessen eben nur Puyo Puyo bzw. Tetris mögt, so habt ihr in den Optionen die Möglichkeit, nur für diese speziellen Ranked Matches ausgewählt zu werden. Das Matchmaking funktioniert ganz gut und es gibt gerade für Neulinge die Option, sich noch niedriger einstufen zu lassen, um so gegen ebenso unerfahrene Zocker zu spielen. Weiterhin ist es beruhigend zu wissen, dass SEGA bereits reichlich Nachschub angekündigt hat – das meiste davon sogar kostenlos. Dazu gehören unter anderem neue Charaktere für den Skill Battle Modus. Zudem bietet das Spiel auf der alten Generation (PS4/Xbox One) einen kostenlosen Upgrade-Weg an für Besitzer einer PS5 und Xbox Series S/X. Optisch ist Puyo Puyo Tetris 2 ein kunterbunter Titel, der keine Bäume herausreißt, aber dennoch nett anzusehen ist. Der Soundtrack ist über jeden Zweifel erhaben. Sauer stößt hingegen auf, dass kein Cross-Platform-Play unterstützt wird. Es können also nur PlayStation bzw. Xbox-Zocker miteinander spielen. Aber nicht gemeinsam. ### Dragon Quest XI S: Streiter des Schicksals Definite Edition (PS4) Test Im Test beweist Dragon Quest XI S: Streiter des Schicksals Definite Edition, dass es auch ein Jahr nach der Veröffentlichung auf Switch bestens auf der PS4 (und PC sowie Xbox) funktioniert. Welche Neuigkeiten euch gegenüber der Ursprungsfassung erwarten, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Und so viel sei verraten: Es ist eine ganze Menge! Dragon Quest XI S: Streiter des Schicksals Definite Edition – Das „S“ steht für Super! Die Definite Edition des Spiels fügt neben der ohnehin schon bekannten englischen Sprachausgabe noch die japanische Tonspur hinzu. Die Lokalisierung hat allerdings kein Update bekommen, sodass es hin und wieder zu merklichen Irritationen zwischen Gesprochenem (Englisch/Japanisch) und den Texten, insbesondere der deutschen Übersetzung, kommt. Apropos Sound: Für die neueste Fassung haben die Entwickler aus den Vollen geschöpft. So steht neben dem Original-Soundtrack auch eine vollständig orchestrale Version zur Verfügung. Technisch gesehen gibt es keine allzu großen Unterschiede zur Switch-Fassung, was dem Look und vor allem dem Stil des Spiels geschuldet ist. Das ist freilich keine Kritik, denn die Dragon Quest-Reihe lebt von seinem charmanten Design und das hinterlässt nicht nur in 1080p/720p, sondern auch in 4K bleibende Eindrücke. PS4-Besitzer freuen sich somit auf insgesamt bessere Texturen, merklich kürzere Ladezeiten und eine ruckelfreie Bildrate. Überdies ist neu, dass ihr nun auch Abstriche in alte Dragon Quest-Welten absolviert, zusätzliche Sidestories zu den Charakteren erlebt und noch mehr Monstern über den Weg lauft. Etwas ärgerlich hingegen, dass ein Spielstandimport des Originals nicht möglich ist. Nur der Import aus der Demo funktioniert. Das Highlight von Dragon Quest XI S: Streiter des Schicksals Definite Edition ist allerdings der 2D-Modus. Hierdurch erlebt ihr das Abenteuer an bestimmten Stellen im 16-Bit Klassiker-Stil. Mir persönlich hätte es mehr gefallen, den gesamten Titel in 2D zu zocken, aber die Möglichkeiten hierzu werden euch oft genug geboten.   Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals – Ein Klassiker kehrt zurück Falls ihr seit der Kindheit Fans von Oldschool RPGs mit rundenbasierten Kämpfen seid, dann macht euch bereit für ein wahres Nostalgieerlebnis. Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals verkörpert nämlich was wir lange vermisst haben in einem modernen Gewand. Auch diesmal hat sich der Dragon Ball-Erfinder und Game Artist Akira Tomiyama bei Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals ausgetobt. Seinen recht knuffigen Zeichenstil hat er im 11. Teil natürlich beibehalten, was sich auch im Spiel wiederspiegelt. Im Gegensatz zu im Westen populäreren Spiel Final Fantasy kommt Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals nicht an dessen Komplexität anbetracht der Storys. Das soll nicht heißen, dass wir hier kein fantastisches Spiel haben!Erstmal Hand aufs Herz, denn unser stummer Protagonist ist schon mal nicht anpassbar. Klar gab es dieses Element damals nicht so oft, aber heutzutage identifizieren sich viele Spieler an dieser Kleinigkeit. Wir spielen ja schließlich die Rolle des Lichtbringers. Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals – Knuffig und ergreifend zugleich Braucht ihr direkt zu Beginn des Spiels eine knackige Story, die euch für gefühlt drei Tage am Stück vor den Bildschirm fesselt? Dann kommen wir erstmal zum großen Knackpunkt des ganzen Spiels. Bis dieses Meisterwerk wirklich ins Rollen kommt dauert es seine Zeit. Einige Stunden seid ihr hier erstmal beschäftigt, bevor euch Klischees, Tragödien und unerwartete Erlebnisse begegnen. Von da an beginnt aber der Spaß richtig.Die Welt von Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals lässt euch wirklich eine lange Reise erleben. Nicht nur weil die Inhalte des Spiels lange sind, sondern auch weil die Wege nicht gerade kurz sind. Zum Teil braucht ihr auf jeden Fall ein Reittier, um von A nach B zu kommen. Das hat jedoch auch seine coolen Seiten. An bestimmten Stellen könnt ihr nämlich auch bestimmte Reittiere nutzen, um an Schatztruhen zu kommen. Wenn wir schon bei Schätzen sind, dann können wir auch gleich das Crafting-System besprechen. Es gibt nämlich hier und da einige Aspekte, die euch wahrscheinlich mehr an euren Charakter binden lassen. Das Crafting sieht nämlich nicht wie in manch anderen RPGs aus, sondern basiert auf einem Minispiel. Dabei dürft ihr mit begrenzten Hammerschlägen und mit bestimmten Schmiedetechniken eure Ausrüstung fertig machen. Da freut man sich umso mehr, wenn die Ausrüstung gelungen ist.Raum zu Personalisierung bietet auch der Charakter-Baukasten. Dort könnt ihr eure hart erspielten Charaktere (es dauert seine Zeit bis ihr alle habt) so ausrichten wie ihr es mögt. Unter Fähigkeiten, Zaubern und passiven Boni könnt ihr wählen wie ihr wollt. Falls es euch mal nicht gefällt, könnt ihr in die Kirche. Für ein bisschen Geld lässt sich nämlich alles zurücksetzen. Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals – Fast wie damals Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals bietet jedoch mehr als nur das. Es ist quasi ein Oldschool JRPG im modernen Gewand und das ist auch ersichtlich. Das Spiel sieht dank der Unreal Engine 4 nicht nur gut aus, sondern hat auch eine wunderbare englische Synchronisation. Fans japanischer Synchronisationen werden an der Stelle jedoch enttäuscht. Diese gibt es nämlich nicht. Doch diese Kombination zusammen mit dem Kampfsystem dürfte bei manch Spieler ein Gefühl der Nostalgie aufrufen. Das Kampfsystem ist nämlich der Serie treu geblieben. Das letzte Mal, wo ich gesagt habe, man habe ich es vermisst war wohl bei Octopath Traveler. So oft bekommt ihr dieses System heutzutage im guten Gewand gar nicht mehr geboten. Zwar gibt es auch die Möglichkeit die „Freie Bewegung“ ins Spiel einzubringen, wo die Gruppenmitglieder sich über das Kampffeld bewegen, doch es macht prinzipiell keinen Unterschied. Ich bleibe dem alten System treu, denn es braucht über die Zeit hinweg eine gute Übersicht. Die Kämpfe werden nämlich über die Zeit fordernder und das spiegelt sich auch bei den Bosskämpfen wieder. Für diese solltet ihr gerüstet sein, wobei ihr natürlich auch auf den taktischen Aspekt achten solltet. ### Dirt 5 (PS4/PS5) Test Im Test beweist Dirt 5 für PlayStation 4 und Playstation 5, dass es ein absolut solider Arcade-Racer mit starkem Umfang ist. Das Spiel zeichnet sich durch seine hohe Zugänglichkeit, kreative Strecken und die gewohnt starke Fahrphysik aus, die wir von Codemasters gewohnt sind. Doch was bietet Dirt 5 abseits der Strecke? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Tests. Hand aufs Herz: Wer von euch kennt eigentlich noch Colin McRae Rally? Inzwischen nennt sich eben genau diese Serie, die ihren Ursprung auf der PlayStation fand, eben Dirt. Früher mehr Simulation als Arcade-Racer, heute eine heiße und wild umkämpfte Schlammschlacht, bei der die Fahrzeuge anderer als Ersatz einer Leitplanke zu dienen haben. Dirt 5 schafft, gerade im Hinblick auf seinen Vorgänger, den vollständigen Absprung vom Zwischenweg (Simulation vs. Arcade) hin zum reinen Arcade-Spaß. Dies impliziert aber auch, dass sich die Entwickler wirklich haben gehen lassen können beim Streckendesign. Und genau das ist der Fall! Dirt 5 – Dickes Paket Wenn ich ehrlich sein müsste, frage ich mich seit dem Spielen des Titels, warum man sich hier noch auf den Rallye-Sport konzentriert. Tatsächlich sind die Schnittpunkte mit dem Genre umwerfend gering. Ein Schwenker hin zu mehr Fahrspaß im Stile eines Forza Horizon wirkt auf mich wie der nächste Schritt in einer durchweg guten Evolution der Reihe. Dieser Gedankengang wird insbesondere dadurch befeuert, dass es die typischen Ko-Piloten, die mir anstehende Kurvenlagen mitteilen, gar nicht mehr gibt. Wenn ihr also Rallye-Fan seid: Dirt 5 wird euch enttäuschen, denn mit Rallye hat das hier beim besten Willen nichts mehr zu tun. Das ist allerdings keineswegs negativ gemeint. Das Spiel punktet nämlich mit seinem starken Umfang. Insgesamt warten satte 70 Streckenvarianten auf euch, neun unterschiedliche Länder und rund 60 Karren. Zu den besagten neun Örtlichkeiten gehören unter anderem China, Griechenland oder Norwegen. Das wiederum impliziert eine hohe Abwechslung an Optik sowie Spielmechanik. Auch bei den Modi haben sich die Entwickler kreativ ausgetobt, wenngleich die Namensgebung nur schöner klingt als sie es tatsächlich ist. Hintergründig verbergen sich dahinter nämlich Fahrzeug-Restriktionen für die Events (Beispiele: Stampede oder Land Rush). Zumeist fahrt ihr gegen einen anderen KI-Fahrer, wobei ich erwähnen sollte, dass es auch eine sehr gute Auswahl von Rennen mit mehreren Kontrahenten gibt. Die bisher gezeigten Gameplay-Szenen des Spiels sind tatsächlich nur ein sehr kurzer Bereich von Dirt 5.Die Karriere des Spiels düst von Event zu Event, hat keine echte Story und lässt euch zusätzlich Missionen spielen, mit denen ihr Credits sammelt. Diese wiederum investiert ihr in euren Fuhrpark, damit dieser stetig wächst. Insgesamt stehen euch 60 lizenzierte Karren zur Verfügung. Darunter befinden sich Edelkarren von Porsche oder Aston Martin. Liebhaber von schnellen Brummern kommen hier auf ihre Kosten. Dirt 5 – Astreines Fahrgefühl trifft schicke Optik Wie schon die Vorgänger, zeichnet sich auch Dirt 5 durch seinen vorbildliche Fahrphysik aus. Wenngleich der Arcade-Charakter zu jedem Zeitpunkt durchscheint, so besitzt ihr die volle Kontrolle über die pfeilschnellen Boliden. Und an mancher Stelle kommt der alte Simulations-Charakter doch noch zum Vorschein – nämlich genau dann, wenn ihr Bestzeiten jagt und die Kurven wirklich genau nehmen wollt. Zudem spielt das dynamische Wetter, eines der richtigen Highlights des Spiels, eine wichtige Rolle. Nicht nur verändert es die Atmosphäre des Rennens, es verändert auch schlagartig das Fahrgefühl. Richtig cool ist es, wenn euch ein Sandsturm erfasst, der die Sicht auf das Fahrerfeld merklich einschränkt. Plötzliche Regenschauer verwässern die Piste und lassen das Ganze zur waschechten Rutschpartie verkommen. Und auch Schnee wirkt sich auf das Geschehen aus, sodass ihr euch an immer wechselnde Fahrgegebenheiten einstellen solltet. Hier kommt eben die zweite Überschneidung zur Simulation zurück. Optisch macht die PS4 (Pro) Version des Spiels schon einen fabelhaften Eindruck. Wahlweise im Performance-Modus mit 60 FPS oder Bildqualität-Modus (30 FPS) poltert ihr über die Locations. Hin und wieder kommt es in beiden Modi aber zu FPS-Einbrüchen. Wichtiger Hinweis zur PS5-Version: Zwar gibt es ein kostenloses Upgrade, aber euer Spielstand von der PS4 ist NICHT mit der PS5 kompatibel. Ein Unding, wodurch ich euch raten würde: Wartet mit dem Spielen, wenn ihr auf PS5 zocken wollt. Akustisch ist das Spiel sauber und der Soundtrack gut. Die englischen Sprecher (Troy Baker & Joel Miller) sind jedoch schon schwach und die deutsche Sprachausgabe ist grauenvoll. Einen Mehrspieler-Modus gibt es ebenfalls, wenngleich ich diesen leider nicht testen konnte, da die Server noch offline sind. Geplant sind allerdings ein umfangreicher Editor für Community-Strecken und verschiedene Online-Modus. Zudem winken Couch-4-Spieler-Splitscreen und lokale Rennen. Dirt 5 – Neue Maßstäbe gesetzt Auf der Playstation 5 macht Dirt 5 eine tolle Figur und zeichnet sich mit der besseren Beleuchtung, schön gestalteten Hintergründen und detailreichen Texturen aus. Angefangen bei den Schlammpartikeln, die wir beim Rennen zu sehen bekommen, bis hin zu den Blättern an den Bäumen. Jedes kleine Detail führt zu einem intensiveren Spielerlebnis. Selbstverständlich sorgt auch die Technik für Furore, wenn es um die Fahrzeuge geht. Im direkten Vergleich sieht Dirt 5 auf der Playstation 5 viel besser aus. Im Test auf der Playstation 5 machen sich nicht nur grafische Unterschiede bemerkbar.  Nicht nur der Sound macht gute Laune, sondern auch die befahrbaren Strecken. Falls ihr mehr Wert auf den Spielfluss legt und 60 Bilder pro Sekunde nicht ausreichen sollte, dann habe ich gute Nachrichten für euch. Dirt 5 bietet euch die Qual der Wahl: Entweder ihr bevorzugt eine höhere Bildrate mit bis zu 120 FPS oder ihr entscheidet euch für die verbesserte Grafikmodi, mit höherer Texturauflösung und hübscheren Lichteffekten. Hinzu kommt natürlich die 4K Auflösung bei 60fps und HDR. Die 120 Bilder pro Sekunde sind jedoch nur bei einer Auflösung von 1080p möglich. Entscheidet ihr euch für den Grafikmodus kommen viel mehr Details zum Vorschein, die beispielsweise durch die Wetterbedingungen über den Bildschirm fliegen. Obendrein kommt noch die Beleuchtungen, Leuchteffekte und das Wetter zur Geltung. Für meine Augen ist ein Unterschied von von 60 Bildern pro Sekunde und 120 Bildern pro Sekunde nicht zu erkennen. Dennoch ist es lobenswert, dass uns die Entwickler diese Möglichkeit bieten, um das Spielgefühl auf ein neues Level zu bringen.  Schließlich bietet der Dual Sense Controll der Playstation 5 ein verändertes Spielgefühl, durch die Vibrationen, der Haptik und der adaptiven Triggerung. Auf diese Weise fühlen wir nicht nur die Kupplung unseres Rennfahrzeugs, sondern auch das Gaspedal, die Bremsen selbst Untergrund eienr Strecke ist am eigenen Leibe spürbar. Mit dem passenden Sound beispielsweise durch ein passendes Headset, könnte ich mich selbst recht schnell in der Rennstrecke von Dirt 5 wiederfinden. Gespannt blicke ich vor allem auf die zukünftigen Updates, die Codemasters bereits angekündigt hat. Unter anderem wollen sie das haptische Feedback und generell die Features für den Dual Sense Controller bei der Playstation 5 verbessern.   ### Call of Duty Black Ops Cold War (PS4/PS5) Test Call of Duty Black Ops Cold War bringt uns zurück in den kalten Krieg zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten von Amerika. In unserem Test habe ich die Kampagne von Call of Duty Black Ops Cold War sowohl auf der Playstation 4 als auch auf der Playstation 5 zu Ende gespielt. Neben der Kampagne haben ich den Multiplayer und Zombiemodus unter die Lupe genommen. Letzteres ist uns aus früheren Black Ops-Teilen bekannt und ermöglicht uns daher einen Vergleich. Call of Duty Black Ops Cold War – Alte Bekannte treffen sich wieder Mit Call of Duty Black Ops Cold War kehren für Fans der Reihe zwei alte Bekannte zurück, die wir aus den früheren Black Ops-Teilen kennen: Mason und Woods. Interessant ist es, dass sie zu ihren Einsätzen im ersten Teil befragt werden können. Generell könnt ihr mit beliebigen Personen interagieren und ihnen Fragen stellen und durch ihre Antworten, neues Wissen aneignen. Auf diese Weise können auch Neulinge (die den ersten Teil der Black Ops-Reihe nicht gespielt haben) ein Update erhalten. Auch die Missionen und cineastischen Sequenzen, bringen uns immer wieder zurück zu den früheren Ereignissen. Kurzgefasst: In Cold War gibt es viele Entdeckungen an jeder Ecke, in jeder Mission und in jeder Zwischensequenz. Neben Mason und Woods lernen wir unter anderem den CIA-Agent und Einsatzleiter der Spezialeinheit Russel Adler. Nicht nur seine äußere Erscheinung zeigt mit welcher mysteriösen Persönlichkeit wir es zu tun haben, sondern auch die Dialoge, die wir mit ihn führen. Die Geschichte in Cold War beginnt mit einem Röhrenfernseher, der uns verschiedene Fernsehbilder aus den frühen 80er Jahren zeigt: Mao Zedong, Castro, Ronald Reagan, einflussreiche Personen der Sowjetunion und auch die Geiselnahme der amerikanischen Botschaft in Teheran. All diese Bilder lassen uns in diese Zeit eintauchen und noch einmal erleben. Auch wenn ich kein Kind der 70er oder 80er war, so habe ich mich mit den Ereignissen doch befasst. In der ersten Mission steuern wir Mason und müssen gemeinsam mit Woods und Adler zwei iranische Terroristen jagen, die mit der Geiselnahme in Teheran in Verbindung stehen. Call of Duty Black Ops Cold War – Auf der Jagd nach Perseus Nach der ersten Mission schlüpfen wir in die Rolle des Protagonisten Bell. Über den Editor können wir Bell eine Hautfarbe, einen Vornamen und sogar eine Hintergrundgeschichte geben. Interessanter hingegen ist die sind die Fähigkeiten, die aus einer Liste ausgewählt werden können. Abhängig von eurer Auswahl, ist Bell beispielsweise in der Lage weniger Schäden durch gegnerische Angriffe zu erleiden oder sogar Gegner besser zu treffen. Diese Fähigkeiten können im weiteren Spielverlauf nicht verändert werden und bleiben bis zum Ende der Kampagne gültig. Erfahrene Veteranen unter euch können beruhigt sein, denn Cold War stellt euch frei, ob ihr diese Spezialitäten besitzen wollt. Beim Schwierigkeitsgrad habe ich leider enttäuscht feststellen müssen, dass die KI nicht intelligenter agiert, sondern durchweg eintönig. Was sich verändert ist, dass ihr nur durch weniger Treffer das Zeitliche segnet. Call of Duty Black Ops Cold War – Wer ist gut und wer böse? Die Geschichte von Call of Duty Black Ops Cold War führt uns auch in das Berlin der 80er Jahre. Über die U-Bahn gelangen wir in die DDR und müssen uns vor Stasi Patrouillen in Acht nehmen. In dieser Mission erleben wir vor allem die Details, mit denen die Entwickler mit der Authentizität neue Maßstäbe setzen. Neben der Spannung überwiegen die Umgebungsdetails und die Gegenstände, die wir aus jener Zeit kennen. Um ehrlich zu sein hätte ich gerne noch viel mehr sehen wollen, jedoch lässt das Spiel uns nicht die Möglichkeit, das geteilte Berlin oder zumindest das Grenzgebiet ausgiebig zu erkunden. Berlin ist nur ein Schauplatz in Europa. Mit Cold War kehren wir nicht nur über Rückblenden in den blutigen Vietnamkrieg zurück, sondern reisen auch in die Sowjetunion oder nach Kuba. Die Kampagne führt uns in viele Städte und lässt uns den kalten Krieg auf eine neue Art und Weise erleben. Vor allen Dingen brilliert aus meiner Sicht die Story, weil sie uns dank der verschiedenen Ausgänge am Ende, vor Augen führt, dass es im kalten Krieg keine gute oder schlechte Seite geben kann. Historisch gesehen haben uns die Kriege nichts außer Leid gebracht und es macht sich aus meiner Sicht deutlich, dass die Gewalt keine Lösung eines Konflikts ist. Zwar geht eine Seite (abhängig von euren Entscheidungen) als Sieger hervor, jedoch vermitteln mir die anschließenden Zwischensequenzen und vor allem Dialoge, dass im Endeffekt beide Seiten (Amerikaner und Sowjets) viele Fehler gemacht haben. Einige Storyelemente sind natürlich fiktiv, wie zum Beispiel die iranischen Terroristen, welche für die Geiselnahme der amerikanischen Botschaft in Teheran verantwortlich sein sollen. In der Realität wurde die Geiselnahme nämlich durch iranische Studenten durchgeführt, welche die Auslieferung des Shahs Mohammed Reza Pahlavi gefordert haben. Alles in allem muss ich zusammenfassend sagen, dass mit Cold War die bisher beste Story auf die Beine gestellt worden ist. Call of Duty Black Ops Cold War – Facettenreiche Entdeckungen Insgesamt bietet uns die Kampagne sieben bis acht Stunden Spielzeit und lässt am Ende ein Feuerwerk abbrennen. Ihr habt mehrere mögliche Enden und könnt darüber hinaus auch Nebenmissionen absolvieren. Abhängig davon welche Missionen ihr durchführt und welche Entscheidungen ihr über das Schicksal einer Person trifft, ändert sich der Abspann am Ende des Spiels. An dieser Stelle wollen wir nicht spoilern und euch nur mitteilen, dass Call of Duty Black Ops Cold War aufgrund dieser Möglichkeiten facettenreich gestaltet wurde. Für die Nebenmissionen ist es wichtig, sich mit den Beweisen zu befassen und diese in den Missionen einzusammeln. Weiterhin ist mir nach dem zweiten Durchspielen der Geschichte auf der Playstation 5 aufgefallen, dass immer neue Informationen sich hervortun, die ich beim ersten Mal noch übersehen habe. Alles in allem setzt die Geschichte von Cold War neue Maßstäbe in der Black Ops-Reihe. Call of Duty Black Ops Cold War – Technische Ausstattung Für diese Review habe ich Cold War sowohl auf der Playstation 4 Pro (dank des Crossgen-Bundles) auch auf der Playstation 5 die Grafik ausgiebig beurteilen können. Bereits auf der Playstation 4 Pro hat mir die Darstellung des Spiels gut gefallen. Die Entwickler haben bei den unterschiedlichen Orten, die wir im Rahmen der Kampagne bereisen großen Wert auf Details gelegt. Die Spielkulisse sorgt für leuchtende Augen und hat mich für die acht Stunden Spielzeit, den kalten Krieg hautnah erleben lassen. Vor allem die Beleuchtung in der nächtlichen Ostberlin-Mission oder die mit Schnee bedeckten Berge in der Sowjetunion, zeigen die Liebe zum Detail. Auf der Playstation 5 erhalten Spieler eine dynamische 4K Auflösung mit HDR sowie 60 Bilder pro Sekunde. Raytracing kann manuell aktiviert werden. Zu dieser Optik darf nicht der ideale Sound und der neue Dual Sense Controller der Playstation 5 fehlen. Um den Sound testen zu können, habe ich den Sony Pulse 3D Headset der Playstation 5 verwendet. Jeder Beschuss durch die gegnerische Artillerie, der Sound unterschiedlicher Waffenmodelle oder Granateneinschläge, sorgte bei mir für einen ordentlichen Anstieg des Adrenalinpegels. Gepaart mit den Funktionen des Dual Sense Controllers der Playstation 5, fühlt sich das Visieren, Zoomen oder Schießen so realistisch wie noch nie zuvor an. Der Rückstoß jeder Waffe ist unterschiedlich stark und die Vibration lässt uns jede Interaktion im Spiel fühlen. Womit Cold War ebenfalls bei mir punktet ist, dass es keinerlei Fehler oder Bugs aufweist. Durch die Crossplay-Möglichkeit gehört Call of Duty Black Ops Cold War zu den Multiplayer-Highlights auf der Playstation 5. Call of Duty Black Ops Cold War – Was passiert nach der Kampagne? Neben der Kampagne kann auch der Mehrspieler- und Zombiemodus für Abwechslung sorgen. Prinzipiell orientieren sich die Spielmodi und das Gameplay an den letzten Ableger „Call of Duty: Modern Warfare“. In der Mehrspielermodi müsst ihr euch auf Dauerfeuer, Intensität und auch auf Taktikfüchse einstellen.  Oftmals werdet ihr nämlich auch von hinten erschossen, da der Aufbau der Karten sich ideal dafür eignet, um an einer bestimmten Stelle zu verweilen. Jene Karten werden vermutlich nicht besonders beliebt sein und daher haben die Entwickler sich auch bei Cold War für ein Voting entschieden, in denen Spieler die einzelnen Karten bewerten könnt. Außerdem könnt ihr Karten überspringen. Call of Duty Black Ops Cold War – Im Kampf mit der Konkurrenz Im Multiplayer stehen uns wie auch schon bei Modern Warfare verschiedene Modi zur Auswahl, um unser Online-Erlebnis abwechslungsreich zu gestalten: Herrschaft, Frei für alle oder Deathmatch. In euren Matches könnt ihr mit euren Teammitgliedern interagieren, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Die neueste Spielmodi im Multiplayer hört auf den Namen Fireteam. Hier treten zehn Teams mit jeweils vier Spielern gegeneinander an, mit dem Ziel Bomben zu zünden. Auffällig ist hierbei, dass sich der Spaß auf größeren Karten in Grenzen hält. Zu groß ist das Risiko beim Zünden der Bomben durch Scharfschützen eliminiert zu werden. Mein Favorit im Multiplayer ist die Spielmodi VIP-Eskorte, in der wir vom System ausgewählte Spieler zu einem Extraktionspunkt begleiten müssen. Um dies möglich zu tun müsst ihr eure taktischen Fähigkeiten einsetzen, um die Gegner auf die falsche Spur zu locken, z.B. durch Ablenkungen jeder Art und den Weg zum Extraktionspunkt so einfach wie möglich zu gestalten. Call of Duty Black Ops Cold War – Zombiemodus im Fokus Auch wenn es wieder mal um den kalten Krieg geht, so haben die Entwickler ein weiteres Mal den Zombiemodus eingebaut. Den Zombiemodus kennen wir auch schon aus den vergangenen Ablegern der Black Ops-Reihe, in denen wir Nazi-Zombies Welle für Welle eliminieren müssen. Dabei werden wir mit jeder Runde mehr und mehr unter Druck gesetzt und müssen Herausforderungen meistern. Verbesserte Ausrüstung erhalten wir, je mehr Wellen wir überleben und auch wie viele Kills wir erzielen. Es eignet sich besonders in diesem Zombie-Modus sich ein paar Mitstreiter an die Seite zu nehmen, um die Zombies aus mehreren Situationen angreifen zu können. Interessant ist es, dass die toten Zombies euch ebenfalls Ausrüstung verschaffen. Kreativität wird im Zombie-Modus groß geschrieben: Schnelleres Nachladen eurer Munition durch eine Tempocola. Teamwork zahlt sich aus und so habt ihr in Absprache mit euren Kameraden die Möglichkeit Ausrüstung bzw. Waffenmodelle auszuwählen. Dies hat direkten Einfluss auf euren Fortschritt und auch auf den Punktestand in der Bestenliste.Playstation-Besitzer haben exklusiv Zugriff auf den Duo Zombie-Modus. ### Let's Sing 2021 (Switch) Test Wie ihr wisst, haben wir jedes Jahr die neuesten Tracks bei Just Dance für euch dabei. Diesmal haben wir auch etwas für die Sänger unter euch mit Let's Sing 2021. Statt nur das Smartphone zu benutzen, haben wir in dem Fall sogar zwei Mikrofone, um in das richtige Feeling an unserer Nintendo Switch zu kommen. Ob uns das Spiel schlussendlich gefallen hat oder wir die Mikrofone in die Ecke geschmissen haben, erfahrt ihr im folgenden Test. Let's Sing 2021 - Doppelter Spaß mit Freunden Dieses Jahr beenden wir musikalisch. Nachdem wir genug unsere Hüften geschwungen haben, geht es ans singen. In Let's Sing 2021 warten insgesamt 35 deutsche sowie internationale Songs auf euch. Darunter befinden sich Lieder wie Pietro Lombardi - Macarena, Der König der Löwen - Ich will jetzt gleich König sein, Tones and I - Dance Monkey und Jonas Brothers - Sucker. Also einmal querbeet aus allem gegeriffen, was unsere Charts zu bieten hatte. Vor knapp vier Jahren hatten wir bereits ein Spiel dieses Genres getestet, was in dem Fall Just Sing war. Dort hatten wir nur unsere Smartphones zur Verfügung, die wir als Mikrofon benutzt haben und es war eine Katastrophe. Mit einem Staubsauger, der deutlich mehr Puste hat als ich, konnte ich bei dem Spiel mit einem Staubsauger alle Sterne abräumen. Daher haben wir uns hier bewusst für die Version mit den zwei Mikrofonen entschieden. Kurz per USB in der Docking-Station angestöpselt, ging der Spaßn auch schon los. Natürlich haben wir zu aller erst getestet, ob es reicht zu pusten und wir wurden zum Glück enttäuscht. Denn in diesem Spiel müsst ihr tatsächlich mitsingen oder zumindest sehr sehr gut mitsummen, damit ihr auch mithalten könnt, denn es gibt zahlreiche Modi, von denen es zu berichten gibt. Es empfielt sich jedoch zu zweit oder mit noch mehr Leuten zu spielen, denn mit Freunden macht Let's Sing 2021 gleich doppelt so viel Spaß! Bedenkt beim spielen bitte nur an die aktuellen Corona-Regelungen, da diese jeder Zeit abweichen können. Let's Sing 2021 - Da warten viele Modi auf euch Da es bei der aktuellen Lage nicht die beste Idee ist sich mit einer Masse von Leuten in eine Karaokebar zu treffen, ist dieses Spiel vollgepackt mit Modi, um euch den Tag zu versüßen. Fangen wir ganz von Vorne mit dem Legend-Mode an. In diesem Modus spielt ihr quasi eine Art Kampagne. Dort erwarten nämlich "Gegner" die ihr zugrunde singen müsst in deren Songabschnitten. Je besser ihr singt, desto mehr Sterne erhaltet ihr und kommt entsprechend weiter. Besiegt ihr diese mehrmals erwartet euch schließlich eine Boss-Stage, wodurch ich dann den nächsten Gegner freischaltet. Ansichtlich cool gemacht und macht auch Spaß, wenn ihr alleine spielt. Ein Modus, der in jedem Spiel dieser Art vertreten ist, ist der Classic-Modus. Hier könnt ihr alleine oder mit Freunden nach herzenslust eure Lieblingssongs singen und versuchen den Highscore zu knacken. Der nächste sogenannte Feat-Modus verlangt im Gegensatz zum Rest keinen Konkurrenzkampf, sondern Teamwork. Hier könnt ihr nämlich im Duett mit einem Idol oder einem Freund singen. Je bessere eure Stimmen zusammenpassen, desto mehr Punkte sammelt ihr ein. In einem Genre, wo es viel Konkurrenzkampf gibt, gibt es auch die Möglichkeit sich mit anderen zu messen. Denn ihr könnt online gegen den Rest der Welt antreten. Sucht euch eure Gegner aus, der mit einem Song vorgegeben ist und versucht so viele Punkte einzuheimsen, wie ihr nur könnt. Wenn ihr gewinnt, steigt ihr auf und andere Leute sehen euch oben bei den ganz großen mitspielen. Für unseren Test haben wir sogar so lange gesungen, bis wir Rang 35 waren! Leider ist uns dabei auch aufgefallen, dass zu diesem Zeitpunkt auch viele Bots in der Rangliste waren, was die ganze Freude etwas gehemmt hat. Abgesehen davon habt ihr auch weitere Möglichkeiten Songs die verfügbaren Songs alleine und mit Freunden nach Laune in einer Playlist zu mischen und zu singen. Sogar das ansehen der Videos klappt, ohne dabei zu singen. Doch hier ist die Qualität der Videos zumindest auf der Nintendo Switch nicht so prickelnd Let's Sing 2021 - Karaokespaß für daheim Doch viel wichtiger ist zu wissen, welches Mikrofon denn ihr am besten ist. Wir hatten wie bereits erwähnt die Variante mit den zwei Mikrofonen gewählt, aber gleichzeitig auch mal unser Handy gezückt, um zu schauen, was besser läuft. Angefangen mit dem Mikrofon, waren wir definitiv glücklich über die Entscheidung. Diese fühlen sich nämlich wertig an und nehmen auch gut die Stimmen auf. Wenn ihr jedoch eure eigenen Stimmen beim singen hören wollt, hört es sich definitiv schräg an. Ich bin mir daher noch nicht ganz sicher, ob ich wirklich so abgrundtief schrecklich singe oder ob das Mikrofon einen ticken besser sein könnte. Den Zweck des Spiels erfüllen diese aber. Beim Smartphone sieht das an dieser Stelle aber genauso aus. Kurz die App runterladen, mit der Nintendo Switch im gleichen WLAN per Code verbinden und Zack kann es auch schon losgehen. Prinzipiell ist es das Selbe nur, dass es sich mit dem Mikrofon deutlich besser anfühlt. Schließlich kauft man es auch ein bisschen für das Gefühl. Zwar gibt es auch Leute, die sich über die App beschweren, doch konnten wir da nichts feststellen mit einem iPhone 11 Pro Max mit iOS 14.2. Aber mal von den guten Dingen abgesehen, hat das Spiel natürlich auch Schattenseiten. Denn die App funktioniert zwar bei mir super, doch die Bewertungen sagen anderes aus. Bei anderen Usern soll diese, wie auch bei Just Dance, Probleme machen. Wir können es zwar nicht reproduzieren, aber ausschließen tun wir es auch nicht. Apropos Mikrofon... es gibt nämlich doch eine Möglichkeit zu tricksen. Denn ihr könnt auch einfach im richtigen Ton summen, damit ihr weit kommt. Ob ihr es als negativen Aspekt oder netten Vorteil seht, ist in diesem Fall euch überlassen. Zu guter Letzt gab es aber noch 1-2 Sachen, die wir nicht so Pralle fanden. Dazu zählt einmal die Videoqualität. Obwohl wir die Switch an der Dock hatten, schien alles in 720P zu sein. Zumindest auf einem 65" Fernseher, könnte es bildlich noch ein stückweit besser sein. Der Ton dagegen war prima, bis auf die Einstellung mit dem Heimkinosystem, die bei uns zu einer Verzögerung geführt hat. Ohne diese klappt es zwar gut, aber wir mussten da länger feinjustieren. Wir wollen das Spiel aber schlussendlich nicht schlecht reden, denn Spaß macht Lets' Sing 2021 alle Male! Wir haben stundenlang gesungen und besonders nach der Pandemie ist dieses Spiel eine super Alternative zu einer Karaokebar. Let's Sing 2021 - Trailer ### Sakuna: Of Rice and Ruin (PS4) Test Im Test beweist Sakuna: Of Rice and Ruin, dass es eine kleine Indie-Perle ist, die allerdings ein gewisses Faible erfordert. Hierbei handelt es sich nämlich um einen Mix aus Harvest Moon und Rune Factory. Wie das Konzept zusammenpasst und was sich die Entwickler haben einfallen lassen, verraten wir euch in den nachfolgenden Zeilen. Jetzt wird in die Hände gespuckt und richtig angepackt! Der Titel des Spiels verrät im Grunde genommen auch schon die Handlung des Spiels. Einerseits haben wir es hier mit einer klassischen Bauernhof-Sim zu tun, andererseits gilt es auch den Ruin vorheriger Schandtaten wiedergutzumachen. Erntegöttin Sakuna missachtete nämlich ihre gottgegebene Pflicht als Wächterin über die Ernte und brennt nahezu alles nieder. Hiermit erklärt sich auch bereits der Ruin, denn sie muss zur Strafe eine ganze Insel von Dämonen befreien. Und ganz nebenbei gilt es besagten Bauernhof, genauer gesagt eine Reisplantage, aus dem Boden stampfen. Was sich zunächst nach einer sehr lahmen Story anhört, wird mit der Zeit immer herzerwärmender. Die zunächst zickige Sakuna entwickelt sich sukzessiv zur liebenswürdigen Dame und das „Wir schaffen das gemeinsam“-Gefühl des Spiels scheint zunehmend stärker durch. Ganz allein auf ihrer Reise ist sie nicht. Tauemon, ein (unehrenhafter) Samurai und die Meisterköchin Myrthe helfen ihr bei allen Unterfangen. Sakuna: Of Rice and Ruin – Reisanbau in 3D … Sakuna: Of Rice and Ruin verbindet Elemente aus 3D mit 2D. So spielt sich das Dorfleben beispielsweise in der 3D-Ansicht ab. Die PS4 Pro-Version läuft dabei in strahlendem 4K30 und strotzt vor vielen bunten Farben. Insbesondere die Wettereffekte und deren Auswirkungen auf den Acker sind schön anzusehen. Die 2D-Dungeons hingegen wirken sehr karg und nicht annährend so hübsch wie die Insel selbst. Wenn ihr dem Bauernleben frönt, dann müsst ihr erst einmal durch ein sehr ausgiebiges Tutorial. Sakuna: Of Rice and Ruin scheut nicht davor, euch alle notwendigen Infos zum Anbau von Reis beizubringen. Das beginnt schon beim Pflügen des Ackers, geht über den Anbau der Saat in perfekten Abständen bis hin zur eigentlichen Ernte. Und ja, auch Düngen und Wässern will gelernt sein. Dazu greift das Spiel auf eine Reihe von Minispielen zurück, die spaßig sind und die schwere körperliche Arbeit bildlich gut wiedergeben. Wenn ihr diese Aufgaben nicht als Sakuna erledigen wollt, könnt ihr diese auch an die Inselbewohner abgeben. Das hingegen hat zur Folge, dass die Ergebnisse der Ernte insgesamt schlechter ausfallen. Kein Wunder, wenn man mit einer Erntegöttin verglichen wird. Sakuna: Of Rice and Ruin setzt verdammt viel auf Mikromanagement, was sich an der Vielzahl der Menüs und klickbaren Passagen schnell festmachen lässt. Wenn euch Harvest Moon zu anstrengend war, dann ist dieses Spiel definitiv nichts für euch. Das liegt mitunter auch an den zu schnell vergehenden Jahreszeiten, die dafür sorgen, dass alles schnell passieren muss. Etwas mehr Ruhe hätte dem Spiel definitiv gutgestanden. … und Kämpfe in 2D Die Kämpfe sind mehr oder minder dadurch gekennzeichnet, dass ihr Anhöhen zum Vorteil nutzt oder die schwache Gegner-KI durch eben diese austrickst und in Fallen lockt. Eigentlich aber besitzt ihr leichte sowie schwere Attacken, um euch zu wehren. Die Waffen fertigt ihr in der heimischen Schmiede an. Die benötigten Ressourcen findet ihr natürlich in den Dungeons. Zusätzliche Fähigkeiten erlernt ihr übrigens während der Arbeit auf dem Feld. Taktisches Vorgehen ist zwar gewünscht seitens des Spiels, aber nicht unbedingt gefordert. Es reicht im Grunde schon, wenn ihr euch entweder auf besagte Anhöhen stellt oder die Gegner v on hinten attackiert. Kombos und Co. sorgen für ein kleines Effektgewitter, die hin und wieder zu sehr befriedigenden Ergebnissen führen. Insgesamt fühlt sich das Kampfsystem mehr nach einer netten Dreingabe an als nach einer vollständig durchdachten Idee. Sakuna: Of Rice and Ruin kommt mit Japanischer und Englischer Sprachausgabe daher. Deutsche Untertitel gibt es keine. Das verwendete Englisch ist jedoch sehr simpel und dürfte selbst Sechstklässlern keinerlei Probleme bereiten. ### Just Dance 2021 (PS4/Switch) Test Jedes Jahr bringt uns Ubisoft zurück auf den Dancefloor.  Mit Just Dance 2021 ist es wieder soweit und wir sind auch schon ganz heiß drauf! Die letzten Jahre haben wir uns immer die Switch Version angesehen, da es mit den Joy-Cons sehr angenehm war und wir kein zusätzliches Gerät benötigt haben. Diesmal geht es wieder zurück zur PlayStation 4 und wir verraten euch, wie angenehm es ist mit dem Handy zu spielen. Außerdem haben wir uns mal entschlossen nicht die Pferdemaske aufzusetzen, da wir so viele Songs mit Just Dance Unlimited ausprobiert haben. BONUS: Wir haben uns doch die Switch Version angesehen, dazu findet ihr mehr ganz unten. Just Dance 2021 - Sport für zuhause Die Corona-Zeit hat uns alle mittlerweile gut erwischt. Selbst ich bin nur noch im Homeoffice und wünsche mir wieder Abwechslung, Sport und mich mit Freunden treffen zu können. Die ersteren Dinge hat Ubisoft gut in Just Dance 2021 eingebunden. Letzteres... lässt sich nochmal drüber sprechen, aber dazu gleich mehr! Denn auch dieses Jahr hat Ubisoft satte 40 neue Songs in die Playlist gepackt. Dazu zählen aktuell beliebte Titel wie Blinding Lights von The Weeknd, Dance Monkey von Tones And I und Klassiker wie Without Me von Eminem. Abgesehen davon gibt es noch einige internationale Songs auf spanisch, koreanisch und sogar iranisch für euch! Damit ist der Tanzspaß mehr als garantiert! Da wir dieses Mal nicht mehr mit Joy-Cons spielen, sondern nach Jahren wieder mit dem Smartphone, haben wir uns die ganze Sache natürlich genauer angesehen. Zu aller erst stellen wir fest, dass der Just Dance Controller im Apple App Store sowie Google Play Store eine nicht gerade beschauende Bewertung hat. Einmal 3,7 und bei Apple sogar 2,3, was deutlich unter dem Durchschnitt ist. Nachvollziehen konnte ich das nur bedingt. Bei vielen soll es nämlich Verbindungsabbrüche geben oder gar keine Verbindung möglich sein. Diese Probleme hatte ich mit meinem iPhone 11 Pro Max absolut nicht. Es ist jedoch nervig sich ständig neu zu verbinden, wenn man mal zu WhatsApp wechselt oder mal ein Anruf mitten in der Dance Session kommt. Dazu kommt die Gefahr sein 1000€ Handy mal durch die Wohnung zu pfeffern, aber das ist personenabhängig. Testweise habe ich auch ein Huawei P20 Lite benutzt, um auch die Android-Seite zu sehen und da ging das Chaos los. Verbindungsabbrüche die komplett aus dem nichts kamen und unbegründet waren. Wir haben alles versucht, aber wirklich erklären konnten wir es schlussendlich nicht. Alternativ gibt es auch die PlayStation Kamera oder PlayStation Move. Leider hatten wir diese nicht für den Test parat, aber vermutlich funktionieren diese stabiler. Kosten aber dementsprechend zusätzlich. Just Dance 2021 - Da geht noch was Ansichtlich hat sich Just Dance 2021 jedoch nicht großartig verändert. Weiterhin habt ihr das Menü vom Vorgänger und die altgekannten Modi wie z. B. den World Dance Floor, wo ihr gegen der Rest der Welt spielt. Natürlich bleibt euch auch die Option alleine oder mit Freunden eure Lieblingstitel zu spielen. Problem daran, es geht halt nur Lokal. Letzteres online mit Freunden zu spielen bleibt weiterhin ein Traum und wäre besonders in Zeiten einer Pandemie wirklich angebracht. Hoffentlich nächstes Jahr und dann wirklich! Das heißt jedoch nicht, dass ich mit Just Dance 2021 unzufrieden bin. Die Songauswahl ist meiner Meinung nach besser gelungen als andere Jahre und bringt viel Abwechslung mit sich. Besonders mit dem Zusatzabo Just Dance Unlimited, warten insgesamt über 600 Songs auf einen, die einem täglich neu auf den Dancefloor zerren. Mit diesem Abo könnt ihr nämlich alle Songs aus vergangenen Teilen in einem Spiel zocken und sogar einiges mehr. Just Dance Unlimited - Auf der Switch geht die Party ab Ansichtlich ist Just Dance Unlimited gut, aber entsprechend müsst ihr für 24 Stunden 2,99€ hinlegen oder holt euch ein längeres Abo wie einen Monat für 3,99€, drei Monate für 9,99€ oder ein Jahr für 25€. Letzteres Paket ist dennoch vollkommen in Ordnung, wenn man die Season Pass und DLC-Preise auf dem Markt sieht. Außerdem schenkt euch Ubisoft 30 Tage das Abo gratis, damit ihr mal ein Gefühl dafür bekommt. Zuerst hatten wir uns die PlayStation 4 Version angesehen, aber uns dann auch schlussendlich für die Nintendo Switch Version entschieden. Grund dafür war der etwas nervige Umgang mit dem Handy und das es bei Gästen die ältere Handys haben Probleme machen kann. Und vertraut uns haben wir die Joy-Cons vermisst. Diese sind wie auch in Spielen wie 1-2-Switch sehr präzise und natürlich mit der Nintendo Switch dabei. Das macht es direkt angenehmer mit Freunden oder alleine zu spielen, ohne das ein 1000€ Gerät gleich durch die Gerät fliegen kann. Daher empfehlen wir zumindest, wenn ihr die Möglichkeit habt wählt die Switch Version, die ihr dann mit Joy-Cons spielen könnt. Falls ihr jedoch PlayStation Move oder eine Kamera habt, ist das auch eine super Alternative! Zu guter Letzt kommen wir zu einem Features, was mir immer noch fehlt. Abgesehen von etwas neuem, was mich in diesem Teil von den Socken haut, fehlt mir das Feature die Hand auszuwählen. Nicht alle Spieler sind Rechtshänder und besonders mit dem Handy in der Hand, kann das schnell mal nach hinten losgehen, wortwörtlich. Allgemein hat Ubisoft wieder mal ein grundsolides Spiel gebaut, aber wir wissen alle, dass da mehr geht. Es sind nicht viele Dinge die nachgebessert werden müssen, aber sie würden vermutlich sehr vielen Spielern eine Menge Freude bereiten.   ### Demon's Souls (PS5) Test Im Test beweist Demon's Souls, dass es die Killer-App der PlayStation 5 ist. Nicht nur ist es eine technische Meisterleistung, sondern auch spielerisch ein absoluter Ausnahmetitel. Nachdem Entwickler Bluepoint bereits mit Shadow of the Colossus bewiesen hat, dass sie die Meister aller Remakes sind, übertreffen sie sich mit Demon's Souls selbst. DualSense, Wuchtigkeit, Gewicht, Sound – der Mix aus all den alten Tugenden des Originals gepaart mit den technischen Neuheiten liefert hier ein altes und trotzdem frisches Erlebnis. Warum hier am Ende eine absolut verdiente 10 steht, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Wenn ihr noch nie in Berührung mit Demon's Souls gekommen seid, will ich euch kurz und knackig die Storyline des Spiels erklären. Es geht hierbei um König Allant XII, der die gesamte Welt auslöschen will. Das Königreich Boletgaria bildet den Schauplatz des Geschehens und wurde durch Seelenkünste zu einem sehr wohlhabenden Land. Dummerweise sind diese Künste dämonischen Ursprungs, sodass die Nebenwirkungen recht schnell deutlich wurden. Sie alleine reichen nämlich nicht, die Menschen von Schmerz und Leid zu befreien. Und so machte sich besagter König auf die Reise in den Nexus, um dort „The Old One“ zu erwecken. Und was danach geschieht, müsst ihr dann aus den Storyschnipseln im Spiel herausfinden. Demon's Souls, der Urvater der Souls-Reihe, setzte damals das Fundament für Dark Souls oder Bloodborne, wo die Story sich vielmehr über die Objekte im Spiel definierte als durch Zwischensequenzen. Wenn ihr euch darauf einlasst, erfahrt ihr allerhand spannende Details zur Geschichte. Klar, sie wirkt nebensächlich und nur Mittel zum Zweck für Außenstehende. Doch die Mythen dahinter und die Symbolik, die sich From Software (Macher des Originals) hier überlegt haben, sind auch anno 2020 überragend. Demon's Souls – Zeitlos überwältigend Zu Beginn des Spiels dürft ihr euch, wie immer, einen eigenen Charakter erstellen. Der Editor bietet hierbei wesentlich mehr Möglichkeiten als im Original. Zur Auswahl stehen nicht nur die allseits bekannten Klassen (Magier, Dieb, Schwertkämpfer, etc), sondern auch Männlein, Weiblein, Tattoos und so weiter und so fort. Wie auch schon in späteren Dark Souls-Spielen könnt ihr hier skurrile Kreaturen erschaffen. Spielerisch haben die Entwickler das zeitlose Gameplay nahezu unangetastet gelassen. Das bedeutet: Gegner sind auch heute noch genau dort, wo sie auch vor elf Jahren waren. Die Timings für Parries sind genauso wie früher, deren Angriffsrhythmen ebenso. Alles ist aber von Grund auf modernisiert, was die Technik dahinter angeht. Die fünf großen Areale des Spiels sehen atemberaubend aus – auch ohne Raytracing. Bluepoint hat aber nicht nur die Vorlage genommen und alles in 4K aufgelöst und die Texturen erneuert. Es gibt noch viel mehr neue Details, die das Drumherum unglaublich plastisch und organisch wirken lassen. Bekannte Örtlichkeiten sehen genauso dreckig, düster und atmosphärisch aus wie vor elf Jahren. Es wirkt oftmals wie eine Erinnerung, die ihr nochmal abspult. Nur sieht diese jetzt wirklich gut aus. Die Sumpf-Gegend, die vielen vermutlich noch in bester Erinnerung ist, hat an Flair rein gar nichts verloren. Im Gegenteil: Das Gebiet ist noch besser als jemals zuvor. Wie auch immer ihr das nun deuten möchtet – Zwinkersmiley. Demon's Souls – Old but gold Was mich schon immer an Demon's Souls fasziniert hat, war das Moral-System. Zwar hat das Original zu wenig Hilfen oder Erklärungen geboten, doch es motivierte von dem Moment an, wo ich es verstand. Das Remake hingegen macht hier vieles besser. Nicht nur ist der Status leichter einzusehen, auch die Erklärungen sind deutlich logischer. Es macht einen gewaltigen Unterschied, wen ihr alles tötet, wie oft ihr sterbt, welcher Boss besiegt ist und so weiter und so fort. All das wirkt sich nämlich auf die Spielwelt aus, wenngleich zum Ende hin sämtliche Stränge wiederum normalisiert werden. Darüber hinaus haben die Entwickler bei Bluepoint in einigen Aspekten nochmals Hand angelegt. So ist die Anzahl an Heilkräutern verringert und deren Gewicht ist leicht nach oben angepasst, sodass es nicht mehr möglich ist, quasi unendlich viele davon zu tragen. Das führt unweigerlich dazu, dass Demon's Souls etwas schwerer ist als noch das Original. An dieser Stelle sollte ich aber auch erwähnen, dass die anderen Souls-Spiele merklich härter ausfallen und der Urvater vergleichsweise einfach ist. Und wenn ihr nach einem Easy-Mode ruft: Spielt Magier. Auf der anderen Seite hat Bluepoint alte Schwächen (wohlwissend?) übernommen. Dazu zählt unter anderem die Gegner-KI, die sich weiterhin viel zu einfach überlisten lässt. Das Problem ist aber nicht neu und zieht sich wie ein Faden durch die gesamte Souls-Reihe. Auch die Checkpoints aufgrund der fehlenden Bonfire sind für Spieler jüngeren Alters (insbesondere die 2000er Generation) ein Dorn im Auge, da hier viel Rücklauf entsteht. Fehler bestraft Demon's Souls hart – und das ist gut. Spielerlebnis der Extraklasse Demon's Souls sieht grafisch fantastisch aus. Dabei bietet euch das Spiel die Wahl, ob ihr lieber im cineastischen 4K30 Modus (mit besserer Grafik) oder dynamischen 4K und locked 60 FPS spielen wollt. Die grafischen Unterschiede zwischen den beiden Modi sind vergleichsweise gering, wenngleich Texturen hin und wieder im cineastischen Modus besser aussehen und Schatten detaillierter sind. Auch die Ausleuchtung ist im cineastischen Modus schicker. Nichtsdestoweniger bekommt ihr in beiden Modi einen ersten Vorgeschmack auf das, was die PS5 zu liefern vermag. Die schiere Menge an Details und die Opulenz des Ganzen ist sagenhaft. Der PS5 DualSense Controller hilft bei der Immersion ungemein. Eure Angriffe und Blocks spiegeln sich im Drücker nämlich wider. Sowohl was Akustik als auch Haptik angeht – das Feedback ist klasse. Wenn ein Boss meine Schildverteidigung durchbricht, lässt mich der DualSense Controller das auch richtig spüren. Die Wucht und Gewalt der einzelnen Angriffe wird perfekt eingefangen. Und wenn der eine Drache aus dem Trailer durch die Luft düst, lässt mich der Controller seine schiere Präsenz und massive Art wissen. Atmosphärisch ist dieses Erlebnis das Nonplusultra. Ein weiteres Highlight ist dann letztlich auch der Soundtrack. Bluepoint hat nahezu alle Sprecher des Originals wieder an Bord holen können, die ikonische Sprüche einmal mehr vertonen. Die musikalische Seite hat ebenso eine Überarbeitung erhalten, bleibt dem Original sehr treu. Jeder Bosskampf ist somit nicht nur visuell, sondern auch akustisch ein Hochgenuss. Und zusammen mit den extrem kurzen Ladezeiten kann ich mich direkt nach dem Ableben zurück ins Gefecht stürzen und die wundervollen Melodien hören, während ich die Mechaniken der Bosse zum zweiten Mal lerne. ### Marvel's Spider-Man Miles Morales (PS5) Test Marvel’s Spider-Man Miles Morales ist ein audiovisuelles und -haptisches Meisterwerk. Egal ob Story, Kämpfe, Tricks oder Akrobatik in der Luft – zu jedem Zeitpunkt kann Insomniac Games‘ neuerster Ableger der Spider-Man-Reihe überzeugen. Lediglich der Preis mit 60 Euro für ein Addon ist überzogen. Was zeichnet die freundliche Spinne von Nebenan noch so aus? Welche Stärken und insbesondere Schwächen sind zu bemerken? Und vor allem: Was für Neuheiten bringt die PS5? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Die Geschichte von Marvel’s Spider-Man Miles Morales rückt den 17 Jahre jungen Miles Morales in den Vordergrund. Wenn ihr das Hauptspiel kennt, dann wisst ihr natürlich auch wer er ist. Jener muss in der Abwesenheit von Peter Parker (auf Tour durch Europa) die Welt vor Bösewichten beschützen – aber nicht für immer alleine. Die Storyline findet zur Weihnachtszeit statt. Miles‘ Mutter kandidiert um eine Position im Stadtrat und zieht dementsprechend allerhand Aufmerksamkeit auf sich. So viel, dass auch die Bösewichte sie ins Auge fassen. Gleich zu Beginn geht es zur Sache und Miles muss während einer Kundgebung die eskalierende Lage wieder beruhigen. Die Attentäter gehören der „Underground“-Gruppe an. Konkrete Details zur Geschichte des Spiels verrate ich euch hier selbstverständlich nicht. Die Inszenierung dieser und die generelle Erzählstruktur ist aber über jeden Zweifel erhaben. Im Rahmen der rund 12 Spielstunden (nur Hauptmissionen) bekommt ihr eine spannende Story geboten, die auch einen ikonischen Bösewicht präsentiert – inklusive fettem Kampf in einer Mall. Marvel’s Spider-Man Miles Morales – Spinne in Ausbildung Erzählerisch haben die Jungs und Mädels bei Insomniac Miles‘ Unerfahrenheit clever gelöst. Einerseits hat Parker ihm off the screen erste Dinge beigebracht. Andererseits findet ihr überall in der Stadt verteilt einige Hologramme, die euch neue Tricks und Fähigkeiten beibringen. Somit kommen auch Neulinge in den Genuss des Spiels. Zudem gibt es eine Rückblende, die euch die Story des Hauptspiels kurz und knackige erläutert. Spielerisch gibt es keine maßgeblichen Änderungen. Die Entwickler setzen auf dasselbe Grundgerüst, sodass ihr während der absurd gut gemachten Zwischensequenzen diverse Quick-Time-Events absolviert, sodass diese interaktiv sind. Die QTE sind keinesfalls nervend, sondern verbessern das Erlebnis, weil ihr mittendrin statt nur dabei seid. Dasselbe Gefühl vermittelt auch der DualSense Controller der PS5. Der Drücker bietet viel mehr als nur Rumble, sodass ihr die Elektrizität aus Miles‘ Attacken von rechts nach links und links nach rechts wirklich wandern fühlt. Man muss es erlebt haben, um das zu verstehen. Diese Immersion zusätzlich zu den Audio-Feature bildet ein waschechtes Alleinstellungsmerkmal. Die Fundamente des Kampfsystems bleiben erhalten. Heißt somit: Ihr baut Energie auf, nutzt Spezialattacken (etwa den elektrisch geladenen Venom-Angriff), weicht mit entsprechendem Timing aus und kontert eure Feinde. Gerade auf den beiden höheren Schwierigkeitsgraden überzeugt das Spiel mit anspruchsvollen Scharmützeln, während die unteren Stufen meiner Meinung nach eher Zugeständnisse auf die „kein Bock mich anzustrengen“-Fraktion sind. Marvel’s Spider-Man Miles Morales – Elektrisierend Dreh- und Angelpunkt von Miles Morales sind die neuen Fähigkeiten des neuen Spider-Man. Miles setzt nämlich auf elektrische Energie. Und durch Kombos in den Kämpfen sammelt ihr diese, woraufhin ihr mächtige Venom-Angriffe ausführen könnt. Diese sehen nicht nur cool aus, sondern haben auch einen Nutzen. Wahlweise lassen sich Feinde schwächen, entwaffnen oder ihr nutzt sie, um Rätsel zu lösen. Ähnlich wie im Hauptspiel sammelt ihr in Miles Morales Erfahrungspunkte, die irgendwann im Levelaufstieg enden. Mit zunehmenden Skillpunkten dringt ihr tiefer in einem (oder mehreren) der drei Talentbäume ein. Zur Wahl stehen Kampf, Venom und Unsichtbar, die auch direkt offenbaren, worum es sich hierbei handelt. Zusätzliche Herausforderungen erhöhen das Repertoire an Möglichkeiten, sich virtuell auszulassen. Neben der sehr guten Hauptstory bietet Marvel’s Spider-Man Miles Morales auch allerhand Nebenmissionen. Diese sind, genau wie im Hauptspiel, keine Massenware, sondern mit Bedacht gewählt. Mal gilt es eine Katze zu retten, ein anderes Mal Verbrechen zu stoppen, Einbrüche zu verhindern und so weiter und so fort. Abwechslung wird hier großgeschrieben. Daneben warten allerhand Herausforderungen auf euch, die wiederum unterschiedliche Outfits für Spider-Man freischalten. In Punkto Umfang steht das Addon dem Hauptspiel folglich in nichts nach. Was mich nur etwas gestört hat, waren die Schleichpassagen. Wie in vielen anderen Action-Adventures gibt es keinen goldenen Mittelweg. Entweder sie sind gut gemacht oder schwach – hier trifft letzteres zu. Weiterhin offenbart sich gerade hier die dämliche KI, die selbst bei Fehlern meinerseits viel zu nachgiebig ist. Marvel’s Spider-Man Miles Morales – Optischer Leckerbissen auf PS5 Grafisch ist Marvel’s Spider-Man Miles Morales ein Brett. Zwar sieht das Spiel auch schon auf der PS4 Pro richtig schick aus, doch die PS5 hievt es auf ein noch höheres Niveau. Sobald ihr die Unterschiede seht, könnt ihr sie nicht mehr übersehen. Dabei steht ihr zunächst vor der Wahl, ob ihr 30 oder 60 FPS bevorzugt. Wählt ihr 60 FPS, habt ihr zwar ein butterweiches Spielerlebnis, grafisch aber kaum mehr als eine PS4 Pro mit besseren Texturen und Effekten. Wählt ihr hingegen die 30 FPS-Variante im Menü aus, bekommt ihr nicht nur eine schickere Gesamtoptik, sondern obendrein Raytracing. Und Raytracing macht hier einen riesigen Unterschied in der Wahrnehmung des Spiels. Höhen sind nun ganz klar ersichtlich und Gebäude wirken unglaublich echt, weil die Lichtverhältnisse real abgebildet sind. Spiegelungen sind physikalisch korrekt (wenngleich keine Spiegelung in Spiegelung genutzt wird) und atmosphärische Beleuchtung ist merklich markanter als im 60 FPS-Modus, der dagegen blass wirkt. Darüber hinaus ist die Menge an Zivilisten sowie Objekten in der PS5-Version spürbar nach oben geschraubt (beide Grafikmodi) im Vergleich zur PS4. Dadurch wirkt die Stadt noch lebendiger als zuvor. Auch die Ladezeiten sind spürbar kürzer. Während eine PS4 Pro mitunter fast zwei Minuten braucht, damit ihr zocken könnt, ist die PS5 in wenigen Sekunden startbereit. ### Sackboy: A Big Adventure (PS5) Test Im Test beweist Sackboy: A Big Adventure, dass es zweifelsfrei so charmant und stark wie ein Mario-Titel ist. Wenn ihr auf der Suche nach einem Jump and Run mit vielen spannenden Rätseln und einer kindgerechten Geschichte seid, solltet ihr diesem Geheimtipp eine Chance geben. Warum Sackboy: A Big Adventure ein kleiner Überraschungshit auf der PS5 ist und was das Spiel so besonders macht, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels. Wie die Zeit vergeht. 2008 erschien das allererste LittleBigPlanet mit dem Sackboy als Aushängeschild. Kollege Adam hatte bereits damals verlautbaren lassen, dass das kleine Strickding problemlos zum Maskottchen für Sony werden würde. Er sollte Recht behalten. 12 Jahre später ist kaum eine Werbeanzeige ohne den Sackboy zu sehen und nun gibt es auch ein neues Spiel für die PlayStation 5. Entwickelt hat dies nicht aber Media Molecule, die ursprünglichen Schöpfer der Figur, sondern Sumo Digital. Die Geschichte von Sackboy: A Big Adventure gestaltet sich angenehm für Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren. Doch auch Erwachsene Zocker kommen hierbei auf ihren Genuss, insbesondere bei den knackigen Sprungpassagen, auf die ich im späteren Verlauf des Artikels zu sprechen komme. Die Storyline handelt davon, dass der Bösewicht Vex die Fantasie der Bewohner des Universums unterdrücken will. Auf fünf abwechslungsreichen und zumeist sehr großen Arealen dürft ihr dann dem Fiesling auf die Spur kommen und ihm den Garaus machen. Das Design der im Nählook gehaltenen Karte ist ungemein süß und charmant, ebenso wie die Aufmachung des Spiels. Die Areale schaltet ihr über sogenannte Träumerkugeln (Dream Orbs) frei. Keine Sorge: Die Anforderungen für ein neues Gebiet sind nicht eklatant hoch, sodass auch ungeduldige Naturen schnell voranschreiten können. Auf dem Weg zu Vex‘ Unterschlupf dürft ihr auch einige Bosskämpfe absolvieren, die gerade für jüngere Baujahre mit wenig Spielerfahrung eine Herausforderung darstellen können. Sackboy: A Big Adventure – Koop-Spaß, doch wie steht es um Solisten? Ihr könnt Sackboy: A Big Adventure mit bis zu drei weiteren Spielern zocken, wobei ein Online-Modus zum Launch leider nicht verfügbar ist. Stattdessen beschränkt sich das Spielerlebnis also auf den lokalen Splitscreen. Es gibt auch eigens geschaffene Koop-Level, die dann die Möglichkeiten eines Zwei-Spieler-Teams vollends ausschöpfen. Wenn ihr euch jetzt wundert, ob das Spiel vielmehr Koop-Spaß als Solisten-Attraktion ist, so kann ich euch beruhigen: Auch Solo-Spieler kommen voll auf ihre Kosten, wenngleich die besagten Koop-Level bis zum Erscheinen des Online-Modus verwehrt bleiben. Das Gameplay von Sackboy: A Big Adventure orientiert sich an den Fundamenten eines klassischen Jump n Runs. Ihr klettert, springt, haltet euch fest und müsst vor allem Timings abwarten, um die mitunter kniffligen Abschnitte zu meistern. Manche Stellen sind im wahrsten Sinne des Wortes Trial & Error, doch mit der Zeit gewöhnt ihr euch an die Eigenheiten des Spiels, sodass das gesamte Spielerlebnis wie aus einem Guss wirkt. Die Rücksetzpunkte des Spiels sind ohnehin sehr fair und über das Karten-System der PS5 könnt ihr euch, sofern verfügbar, auch kleine Guides und Hilfen ansehen. Wenn ihr auf etwas mehr Herausforderung steht, dann gibt es die Möglichkeit, sich an den Zeitlimits zu messen. Hier kommt es nicht nur auf Geschwindigkeit, sondern vor allem perfektes Timing an. Mir persönlich hat dieser Modus am meisten Spaß gemacht. Der Sackboy verfügt über rund 20 verschiedene Moves, wovon die meisten von der ersten Minute an verfügbar sind. Erfreulich ist, dass die Steuerung des Spiels wahnsinnig präzise ist und auch Gebrauch vom DualSense-Controller macht. Dieser gibt euch durchweg ein sehr gutes Gefühl über die Untergründe und die Sprungkraft des kleinen Stofftiers. Sackboy: A Big Adventure – Nicht ganz ohne Makel, aber mit vielen Freiheiten Sackboy: A Big Adventure kommt aber nicht ganz ohne eigene Schwächen aus. Während das Level-Design ein Traum ist, so sorgt die feste Kameraperspektive des Öfteren für Patzer, die nicht hätten sein müssen. Die Entwickler haben zwar einige Geheimnisse außerhalb des sichtbaren Bereichs versteckt, diese zu finden ist aber mehr Nervfaktor als Spielspaß. Wenn euch die Sprungpassagen gerade zu anstrengend sind, könnt ihr euch in einen regelrechten Shoppingrausch versetzen. Sackboy: A Big Adventure bietet nämlich rund 60 verschiedene Outfits für den Sackboy. Von Kopf bis Fuß könnt ihr das Stofftierchen hier einkleiden. Der Entfaltung eurer Kreativität sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Vom Punker über Mönch bis hin zum denkbar absurdesten Look ist hier alles möglich. Die Währung dafür bekommt ihr auf der Reise durch die Story oder in einigen Spezialleveln, die ich aufgrund von Embargo-Daten leider nicht benennen darf. Wem das nicht erreicht, der kann für echtes Geld weitere Accessoires und Kleidungsstücke kaufen. Optisch macht Sackboy: A Big Adventure einen sehr guten Eindruck und weiß durch seine kräftigen, bunten Farben zu gefallen. Der grafische Sprung von der PS4 zur PS5 fällt dennoch gering aus. Wirklich bemerkbar ist dies bei den Ladezeiten, die auf der neuen Konsole merklich kürzer ausfallen. Zudem leidet die PS4 (Pro) unter I/O-Problemen in Zwischensequenzen, sodass Texturen nachladen müssen. Auf der PS5 bleibt euch all das verschont. Insgesamt wirkt auch das Bild auf Sonys Next-Gen-Maschine ruhiger und besser. Akustisch dürft ihr euch auf allerhand charmante Tracks freuen, die das Spielerlebnis aufwerten. ### Devil May Cry 5 Special Edition (PS5) Test Im Test beweist Devil May Cry 5 Special Edition, dass es auch auf der PS5 ein richtig starkes Spiel ist. Mit 120 FPS, Raytracing und weiteren Optionen lockt es Grafik-Freunde vor den TV. Doch es gibt noch eine ganze mehr zu sehen. Vergil ist nämlich spielbar! Und dann wäre da auch noch der Turbo-Mode! In den nachfolgenden Zeilen lest ihr, was neu ist und warum ihr die PS5 (oder auch XSX-Version) gegenüber den aktuellen Konsolen bevorzugen solltet. An dieser Stelle auch ein kleiner Hinweis: Den Test zum PS4/Xbox One-Original findet ihr an dieser Stelle. Ich gehe in diesem Artikel ausschließlich auf die Neuerungen hinsichtlich Grafik und Modi ein. Überdies bewerte ich den Titel anhand anderer Maßstäbe als noch mein Kollege, sodass es zu Unterschieden kommen wird. Während das Original nur eine 7 bekam, hätte ich Devil May Cry 5 auch damals schon eine 8/10 gegeben. Devil May Cry 5 Special Edition – Bis zu 120 FPS Devil May Cry 5 Special Edition bietet euch gleich 4 Modi, womit sich die neuesten Konsolen immer mehr den PCs annähern, die schließlich auch unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten für die Grafik bieten. Auf der PS5 bekommt ihr demnach den Normalmodus, den High-Framerate-Modus, Raytracing Performance Modus und Raytracing Qualitätsmodus. Gehen wir diese doch einfach mal der Reihe nach durch. Im Normalmodus läuft das Spiel mit scharfen 3840x2160 Pixeln, kurzum in nativem 4K. Für PlayStation-Zocker eine Offenbarung, denn auf der PS4 Pro lief DMC5 „nur“ in 1800p. Nutzt ihr einen 120 Hz TV, dann liegt die Framerate hier auch meistens über 60 FPS, fällt allerdings in Zwischensequenzen drunter. Benutzer eines typischen 60 Hz-TVs bemerken hier nur die Einbrüche in besagten Sequenzen, während das Gameplay bei locked 60 FPS bleibt und somit einen durchgehend angenehmen Spielfluss ermöglicht. Mit dem High-Framerate-Modus entkoppelt das Spiel die Bildwiederholungsrate von 60 und lässt ihr freien Lauf. Bis zu 120 FPS sind möglich, werden allerdings nur selten erreicht. Zudem löst sich Devil May Cry 5 Special Edition von nativem 4K und liefert eine dynamische Auflösung, wenngleich Pixelzählerei auf der PS5 nie unter 1800p zu gingen schien. Die Einbußen in der Bildqualität sind allerdings nicht oder wenn, dann nur mit der Lupe wahrnehmbar. Spielerisch gestaltet sich der Modus aufgrund der butterweichen Animationen mit über 100 FPS überragend. Leider nur ist die Bildrate insgesamt instabil und kann auch auf 80 oder 90 fallen, was dem Spielfluss zwar keinen Abbruch tut, aber bemerkbar ist. Devil May Cry 5 Special Edition – Alles schöner mit Raytracing Im Raytracing Performance Modus läuft das Spiel dann nur noch 1080p, was der Auflösung der Texturen merklich anzusehen ist, bietet dafür aber besagtes Raytracing. Darüber hinaus bekommt ihr eine ähnliche Performance wie im Normalmodus, sodass ihr auch mit mehr als 60 FPS zocken könnt. Wenn ihr auf eine starke Grafik steht und einen 4K TV besitzt, empfehle ich aufgrund der Einbußen in Grafikqualität trotz Raytracing diesen Modus nicht. Und zuletzt bliebe da noch der Raytracing Qualitätsmodus. Hier bietet Devil May Cry 5 Special Edition dynamisches 4K und nutzt die maximal verfügbare Menge an Details sowie Raytracing-Spielereien. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wirkt merklich angenehmer als in allen anderen Modi. Dafür aber erwischt es die FPS ungemein hart, denn diese bewegt sich nahezu durchgehend unterhalb der 60 FPS. Wenn euch das nicht stört, solltet ihr diesen Modus bevorzugen. Ich persönlich habe die meiste Zeit im Qualitätsmodus gespielt, da mich die kleineren Einbrüche wenig gestört haben. Generell entsteht der Eindruck als hätten die Entwickler zu wenig Zeit mit der Optimierung des Spiels verbracht. Spider-Man etwa zeigt, dass schlicht mehr drin ist. Vielleicht wird es noch einen weiteren Patch geben, der im Qualitätsmodus die Auflösung auf 1440p nativ senkt und dann via Rekonstruktionstechniken auf 4K hochskaliert. So ließe sich sicherlich eine konstante Bildrate von 60 FPS erreichen, ohne an Qualität zu verlieren. Devil May Cry 5 Special Edition – Mehr Inhalte, kürzere Ladezeiten Neben den grafischen Neuheiten gibt es auch spielerisch einige Neuerungen. So ist es erstmals möglich, Vergil zu spielen. Das blieb den Last-Gen-Spielern nämlich verwehrt. Darüber hinaus könnt ihr im Turbo Mode zocken, der sein Comeback aus Devil May Cry 3 Special Edition feiert. Das Spiel läuft dann in 1,2-facher Geschwindigkeit, wodurch ihr eure Sinne neu schärfen dürft. Der Modus fühlt sich nämlich im wahrsten Sinne an als würde es auf Speed laufen. Darüber hinaus kehrt der Legendary Dark Knight Modus zurück. Eingeführt mit der PC-Version des vierten Teils dürft ihr hier eine riesige Horde von Feinden auf engstem Raum niedermähen. Und das Ganze läuft natürlich auf dem Schwierigkeitsgrad „Son of Sparda“, also dem höchsten möglichen. Das macht die Angelegenheit zur knackigen Herausforderung, bei der die FPS hin und wieder in die Knie geht. Zuletzt möchte ich noch auf die pfeilschnellen Ladezeiten eingehen. Während die alten Konsolen mitunter Minuten brauchten, erscheint das gesamte Level nun innerhalb von wenigen Sekunden. Hierbei spreche ich durchaus von 2-7. Das Ganze erreicht inzwischen eine Dimension, in der die kurze Toilettenpause vor Beginn des Spielens endgültig entfällt. Somit ist auch ein Ableben kein Grund mehr, sich aufzuregen, denn die Action geht sofort wieder weiter. ### Maneater (PS5) Test Maneater (PS5) Test Haie sind für Menschen wie Killermaschinen und diesen Ruf leben sie auch in Maneater! Bei diesem Actionspiel bleibt nämlich kein Auge trocken, so viel Blut wie dort vergossen wird. Zwar klingt das im ersten Moment sehr brutal, aber dahinter steckt auch eine rührende Geschichte. Wir haben uns diesen abgefahrenen Titel auf der PlayStation 4 mal genauer angeschaut und verraten euch, ob ihr auch mal ins kühle Wasser abtauchen solltet. MANEATER – VORSPRUNG DURCH TECHNIK? Auf der PlayStation 5 unterstützt Maneater nicht nur natives 4K, sondern auch HDR und 60 FPS. Damit wird das gesamte Spielerlebnis merklich angenehmer als noch auf der Last-Gen-Konsole. Darüber hinaus sind die Texturen sowie Lichtverhältnisse merklich optimiert. Etwas enttäuschend ist allerdings, dass das versprochene Raytracing nicht mehr zum Launch zur Verfügung steht, sondern erst später kostenlos via Patch nachgeliefert wird. Die Ladezeiten des Spiels fallen ebenso kürzer aus, wenngleich der Unterschied zwischen einer PS4 Pro und PS5 nicht ganz so groß ausfällt wie erhofft. Hier ist deutlich zu sehen, dass Maneater für eine HDD optimiert ist. Was für Besitzer der PS4-Fassung interessant ist: Das Upgrade auf die PS5 ist kostenlos, doch hier endet auch schon die Nettigkeit der Entwickler. Denn eure Spielstände lassen sich nicht übertragen! Wenn ihr also auf der PS5 zocken wollt, müsst ihr zwangsläufig einen neuen Spielstand beginnen, da PS4-Spielstände nicht kompatibel sind. Das ist ein riesiges Ärgernis, da der Titel auch schon einige Monate auf dem Buckel hat und nicht jeder seinen Fortschritt aufgeben möchte. Aufgrund dessen findet auch keine Aufwertung statt. MANEATER – SHARKNADO DAS SPIEL? Bevor sich ein Hai zu so einem Killer entwickelt, muss es einen tatkräftigen Grund geben. Und den gibt es auch. Denn eigentlich sollte das Ganze eine Dokumentation über den Haijäger Scaly Pete werden. Diese schleppte einen schwangeren Hai an Land und tötete diesen. Dabei markierte er das Junge und verlor eine Hand. Klingt gar nicht mal so absurd im ersten Moment und auch etwas traurig, wenn man bedenkt, was dem kleinen Hai passiert ist. Ab hier kommt ihr endlich ins Spiel, denn ihr seid dieses Junge, welches nach Rache dürstet, nachdem die Mutter getötet wurde und ihr eine Narbe davontragt. Viel tiefgründiger wird die knapp 15 stündige Geschichte auch nicht, aber das sollte auch nicht der Hauptaspekt von Maneater sein. Sobald euer blutrünstiges Abenteuer startet erwarten euch insgesamt acht große und abwechslungsreiche Gebiete. Diese sind nicht nur schön gestaltet, sondern haben auch viele Referenzen auf andere Spiele und Serie. Da sag ich nur: „Wer wohnt in ‘ner Ananas ganz tief im Meer?“. Doch so schön die Referenzen auch sind, da fehlt einfach noch etwas. Bei einem Spiel, wo ihr gefühlt 99% der Zeit im Wasser erlebt, ist es zwar schön viele Details zu sehen, doch geht da mehr. Das Wasser zum Beispiel könnte deutlich realistischer aussehen und die Umwelt mehr miteinander agieren. Wäre es nicht cool zu sehen, wie sich die Tiere wie im echten Leben jagen? Das sind aber Kleinigkeiten die Maneater vergeben werden können! Dafür hat das Entwickler-Team einiges eingebracht, was das Spiel aufs nächste Level bringt. KLEINER HAI Allgemein ist das Gameplay von Maneater etwas, was viele von euch lieben dürften. Ihr seid ein Hai der andere Tiere, Menschen und riesige Bossgegner zerfleischt! Prinzipiell klingt das nach viel Spaß und macht es auch. Besonders mit den Upgrades und wie sich euer Aussehen über die Zeit verändert, wirkt das Spiel auch umso cooler. Unterstrichen wird diese „Dokumentation“ dann noch mit einem grandiosen Kommentator, der hier und da gute und auch mal informative Sprüche raushaut. Leider hat alles Gute auch meist seine Schattenseiten. Denn das Spiel wird nach relativ kurzer Zeit auch mau. Die Kämpfe sind Anfangs noch spaßig und werden über kurz oder lang immer einfacher. Selbst Hai-Jäger oder Bosse fühlen sich nicht so an, als ob sie ein großes Hindernis wären. Dazu kommt, dass die Missionen von der Vielfalt her eher überschaubar sind. Daher ist das Spiel eher eine Art Grand Theft Auto als Hai. Hier habt ihr viel Spaß unter Wasser und auf den Straßen, doch wenn es Online und ohne Story nichts zu tun gibt, macht es nur ab und an Spaß. ### Need for Speed Hot Pursuit Remastered (PS4) Test Im Test lässt Need for Speed Hot Pursuit Remastered durchblicken, dass es lieblos und ohne Mehrwert daherkommt. Es stellt sich unweigerlich die Frage, wer nach einer solchen Neuauflage gefragt hat, denn di Qualität hierbei ist schlicht mangelhaft. Nichtsdestoweniger durchleuchte ich für euch im Test, was hier schiefgelaufen ist und wo doch noch Lichtblicke zu finden sind. Man muss es den Entwicklern des Remasters ja schon zugutehalten, dass sie einen waschechten Klassiker aus der Mottenkiste hervorkramen. Need for Speed Hot Pursuit Remastered ist nämlich einer der letzten klassischen NfS-Ableger, denn seither lag der Fokus wahlweise auf Underground-Tuning oder gar Open World-Racing. Spannende Randnotiz: Das Original Hot Pursuit kam von Criterion, die schon damals ein Garant für hochklassige Rennspiele waren. Die Schnittmenge mit Burnout ist damit durchaus hoch! Need for Speed Hot Pursuit Remastered – Partycrasher Need for Speed Hot Pursuit Remastered ist in allererster Linie ein Arcade-Racer, der keinerlei Simulations-Charakter besitzt. Das ist selbstverständlich kein Drama, denn es macht das Ganze umso spannender, da Criterion Games sich von seiner eigenen Rennserie hat inspirieren lassen. Die aus Burnout bekannten Crashes sind mit von der Partie, allerdings blieb das ausgefeilte Schadensmodell der Burnout-Reihe vorbehalten. Im Remaster müsst ihr euch lediglich mit paar Kratzern oder gesprungenen Scheiben zufriedengeben. Der Rennspaß wird hierbei nicht durch verschiedene Wettereinflüsse in irgendeiner Art und Weise beeinträchtigt (zweifelsohne sind sonnige wie auch regnerische Pisten mit an Bord). Ebenso hat der Unterboden keinerlei Einfluss auf das Fahrverhalten. Stattdessen presst ihr den R2 Button nach ganz unten und gebt so richtig Vollgas. Durch geschicktes Drifting, Windschatten oder knappe Vorbeifahrten auf der Gegenfahrseite füllt ihr überdies euren Boost-Meter. Dieser erlaubt es euch, für wenige Sekunden noch schneller als ohnehin schon zu sein. Einen echten Unterschied macht dies nicht, denn die alten Rennspiele litten immer unter dem sogenannten Gummiband-Effekt. Heißt: Egal wie schnell ihr seid, die Gegner kleben an eurem Heck. Dafür ist die Gegner-KI im Gegenzug nicht sonderlich clever. Need for Speed Hot Pursuit Remastered – Großes Paket? Kernstück des Spiels ist der Karriere-Modus, wo ihr über 120 Events absolvieren müsst. Dabei fällt auf, dass die Entwickler auf die verschiedenen DLCs des Spiels zurückgreifen, wenngleich das Angebot nach wie vor altbacken wirkt. Die Events setzen sich aus Duellen, Rennen, Time Attacks und eben auch dem namensgebenden Verfolgungsjagten zusammen. Immerhin sind letztere ein kleiner Lichtblick, da ihr als Cops unter anderem EMPs oder Nagelbänder einsetzen könnt. Nettes Gimmick: Ihr dürft ihr auch Polizei-Karren übernehmen. Neu dabei sind Herausforderungen, die allerdings keine kreativen Glanzleistungen darstellen. Wenn mich Entwickler bitten, eine gewisse Zeit mit Höchstgeschwindigkeit zu fahren, muss ich nur müde gähnen. Hier gab es bereits in Need for Speed Heat wesentlich bessere Beschäftigungstherapien. Und auch sonst haben die Entwickler sich davor gehütet, Neuheiten reinzubringen. Es gibt keine Sammelgegenstände, keinerlei Aktivitäten auf der Piste oder gar einen vernünftigen Mehrspieler-Modus. Immerhin bietet jener zwei Modi: „Meistgesuchter“ und „Jeder gegen Jeden“. Überdies gibt es ein sogenanntes Autolog, mit dem ihr euch gegen Freunde messen könnt. Und hier bemerkt ihr auch schon vermutlich die Krux des Systems: Zockt keiner eurer Kumpels das Spiel, sieht die Liste ziemlich leer aus. In den zuvor genannten Modi sammelt ihr Ingame-Währung, die ihr schlussendlich für weitere Autos ausgebt, wobei Tuning nicht möglich ist. Vielmehr dienen die Karren als nettes, optisches Schmankerl, die ihr auf den Strecken einsetzen könnt. Wo wir bei den Boliden bereits sind: Insgesamt warten 70 Stück auf euch – der Fuhrpark ist also durchaus gut gefüllt. Optisch gibt es immerhin ein paar echte Neuheiten! Die Texturen erstrahlen in nativem 4K und die Action flitzt mit 60 FPS über den Bildschirm. Voraussetzung dafür ist, dass ihr die PS4 Pro besitzt. Zudem haben die Entwickler die Schatten, Spiegelungen und Modelle der Karren aufgemotzt. Dennoch ist Need for Speed Hot Pursuit Remastered das Alter merklich anzusehen und so bleibt die Frage im Raum, wozu überhaupt ein Remaster notwendig war. Wenigstens der Soundtrack ist weiterhin richtig gut! ### NHL 21 (PS4) Test Mit einer Verspätung erschien NHL 21 diesmal zum Ende des Monats Oktober. Seit nun mehr 20 Jahren erscheint die Eishockeysimulation NHL von EA Sports und bietet den Fans der Reihe keine revolutionären Änderungen. Neben der FIFA und Madden NFL-Reihe stagniert die grafische Entwicklung von NHL mit deutlichem Abstand. Generell haben es Eishockey-Fans ziemlich schwer, da sie jedes Jahr nur einen Feinschliff des Gameplays und eine Handvoll neuer Features, wie zum Beispiel eine neue Modi erhalten. Kein Wunder also, dass die Kritik in den letzten Jahren enorm zugenommen hat. Auch die Bewertungen der früheren Ableger ließ zu wünschen übrig. Die Frage, die sich mir nun vor dem Test stellte: Ist NHL 21 trotz der Corona-Verzögerung und der damit verbundenen schweren Möglichkeiten bei der Entwicklung, einen deutlichen Sprung nach vorne zu machen? In den nachfolgenden Zeilen erfahrt ihr die Antwort auf diese Frage. NHL 21 – Keine Next Gen-Revolution in Sicht Leider haben die Entwickler mit NHL 21 auch in diesem Jahr keine neue Grafik-Engine eingeführt. Während FIFA 19 und auch Madden NFL 19 mich grafisch überzeugt, steht NHL 19 im Abseits. Mit der Einführung der Frostbite-Engine würde NHL 19 ein realistischeres und authentischeres Spielgefühl liefern. Vor allen Dingen hinsichtlich der Animationen hätte man hier mehr Möglichkeiten, wenn man auf die Frostbite-Engine setzen würde. Spielergesichter und auch die Zuschauer haben kein grafisches Upgrade erhalten und bleiben unverändert zu den Vorjahren. Hinsichtlich der Gameplay-Mechanik machte sich im Test von NHL 21 keine Euphorie breit, doch zumindest zeigt sich ein positiver Trend. Die Entwickler drehen mit NHL 21 an den wichtigsten Stellschrauben, sodass sich das Spielgeschehen auf dem Eisfeld realistischer als im Vorjahr anfühlt. Spürbare Verbesserungen waren bei den Bewegungen der NHL-Stars deutlich, die ihr dadurch auch identifizieren könnt. Weniger gut schneidet das Stellungsspiel der KI ab, die bei unseren Offensivaktionen, keine klugen Entscheidungen trifft und oft die Freiräume im gegnerischen Feld nicht ausgiebig nutzt. Auch in der Defensive übernimmt NHL 21 die Schwächen aus den Vorjahren und es geht eher rustikal (wie auf einem Schlachtfeld) zu, was nicht im Sinn des Eishockey-Sports ist. NHL 21 – Neueren im HUT Ultimate Team-Modus Auch in NHL 21 ist der Spielmodus NHL Threes wieder mit von der Partie, in dem ihr im 3 vs. 3 Modus spielen könnt. Generell geht es in NHL Threes etwas härter zur Sache und Schiedsrichterentscheidungen sind nicht immer positiv stimmend. Wie in den letzten Jahren könnt ihr euch auch in NHL 21 auf den Franchise-Modus, den Ultimate Team Modus HUT, Be a Pro, die EA Sports Hockey League und den Draft-Champions-Modus freuen. Im HUT-Modus könnt ihr euch auf Herausforderungen gefasst machen. Seid ihr in der Lage die Herausforderungen zu meistern, schaltet ihr Ingame-Münzen frei mit denen ihr euer HUT-Team verbessern könnt. Dazu zählen neue Spieler oder Vertragskarten. Ihr könnt auch ohne Echtgeld auszugeben, an neue Packs beziehungsweise Spieler gelangen. Die Herausforderungen sorgen gleichzeitig für viel Abwechslung und sind nicht eintönig aufgebaut. Leider führen Mikrotransaktionen zu einem unfairen Vorteil, was den Gesamteindruck hier verschlechtert. Dagegen ist der Einbau des HUT-Rush-Modus erfreulicher für Spieler des Ultimate Team-Modus in NHL 21.  Hierbei handelt es sich um ein neues Feature, welches ihr unabhängig vom restlichen Teil der Modi sehen müsst. Im HUT-Rush Modus könnt ihr sowohl online gegen andere Spieler oder gegen die CPU spielen. Interessant ist es, dass uns diese neu eingeführte Spielmodi, verschiedene Auswahlmöglichkeiten bei der Kombination von Events oder Spielvariationen bietet. Wenn ich über Events spreche, dann meine ich damit natürlich Aufgaben, die ihr in euren Matches erfüllt müsst. Erfüllt ihr die Aufgaben erhaltet ihr hierfür Punkte. Eine simple Aufgabe kann beispielsweise nur das Gewinnen eines Matches sein. Im weiteren Spielverlauf kommen neue hinzu. Eine Bestenliste zeigt euch eindrucksvoll, wie ihr im Vergleich zu anderen Spielern auf der Welt steht. Erworbene Punkte könnt ihr einlösen, um an HUT-Packs zu gelangen und damit euer Ultimate Team zu verbessern. Im Vergleich zu den anderen Spielmodi ist beobachtbar, dass es mir nicht um das Gewinnen ging, sondern ich das Gefühl hatte meine Fähigkeiten in NHL zu verbessern. Wahrlich gehöre ich nicht zu den erfahrensten NHL-Spielern, jedoch sehe ich hier eine gute Anlage um auch Casual Gamer, die Möglichkeit zu bieten Fortschritte zu erzielen. NHL 21 – Gesamte Spielmodi im Überblick Im Franchise-Modus erstellt ihr ein 32-köpfiges NHL-Team und spielt euch in der NHL Eishockey-Liga an die Spitze. Dabei müsst ihr in der Lage sein guter Spieler für eure Startformation auszuwählen und auch den Kader zu managen. Die NHL-Reihe kombiniert hier die kaufmännischen und sportlichen Aspekte eindrucksvoll. Diese Elemente waren jedoch auch schon Bestandteil der früheren Ableger und werden nur vollständigkeitshalber erwähnt. Zuerst wählt ihr eine Stadt für euer Team aus. Anschließend erwarten euch zahlreiche optische Möglichkeiten, in denen ihr euer eigenes Maskottchen erstellen, eure Traum-Arena bauen und sogar euer Logo und Trikot selbst kreieren könnt. Im Online-Modus „Ones“ werden eure Matches auf einem zugefrorenen Teich ausgetragen. Kreativität schafft die Basis für euren Erfolg. Außerdem könnt ihr den zugefrorenen See auch in den Spielmodi NHL Threes oder in der EA Sports Hockey League als Spielfeld verwenden. Ihr müsst euch in der Online-Spielmodi „Ones“ nicht nur auf ein neues Spielfeld einstellen. Es kommen nämlich auch neue Regeln und Anforderungen hinzu. Hier spielen drei Spieler um den Sieg. Ihr könnt euren Charakter nach eurem Belieben anpassen und ihm ein eigenes Aussehen geben: Auswählbare Ausrüstung Klamotten. Weiterhin könnt ihr neue Kleidung, Ausrüsten sowie neue Fähigkeiten freischalten. NHL 21 - Freude für Spieler des Karrieremodus In den vergangenen Jahren wurde dem Be-A-Pro Karrieremodus keine Beachtung geschenkt und so hatte es auch keine Veränderungen gegeben. Auch wenn die anderen Spielmodi, wie zum Beispiel der HUT-Modus zu den Highlights bei den NHL-Spielern zählen, zeigt der diesjährige Be-A-Pro-Modus, wie ein wenig Beachtung dem gesamten Spiel einen Mehrwert schenken kann. In NHL 21 könnt ihr euch nämlich auf einen neuen Aufbau der Modi freuen, in dem nicht nur die Präsentation authentischer erscheint, sondern auch die Geschichte unseres erstellten Charakters sich echt anfühlt. Eure Karriere beginnt in der CHL, NHL oder anderen Liga eurer Wahl. Euer Ziel ist es, der nächste Star in der National Hockey League zu werden. Der Weg dorthin ist nicht einfach und ihr werdet viel Fleiß mitbringen müssen. Umso schöner ist es die Entwicklung unseres erstellten Spielers zu beobachten und wie er mit der Zeit stärkere Fähigkeiten besitzt. Die Entwickler von EA Canada haben unsere Gebete erhöhrt und hier die Features eingebaut, die in den Ablegern zuvor (leider) komplett gefehlt haben. Erststmals könnt ihr mit eurem Charakter an Interviews mit der Presse teilnehmen. Diese Elemente waren bereits in FIFA 17 Bestandteil des The Journey-Modus und hätten in der NHL-Reihe schon viel früher integriert werden müssen. Bei den Interviews und den Gesprächen mit den Entscheidungsträgern eures Teams könnt ihr Antworten auswählen, welche Einfluss auf euer Verhältnis nehmen können. Gute Antworten bei der Presse führen zu höheren Beliebtheit und sorgen dafür, dass ihr viele Angebote von Sponsoren erhält. Kurios aber wahr: Ihr könnt euer Geld in überteuerte Luxusgüter (Autos oder Villen) verpulvern oder das Geld für einen guten Zweck nutzen und an Wohltätigkeitsorganisationen spenden. Ein ziemlich interessantes Features, welches ich bisher noch nicht einmal in der FIFA-Reihe gesehen habe. Seid ihr in eurem Team beliebt, harmoniert auch der Spielaufbau und eure Mitspieler suchen euch verstärkt auf dem Spielfeld. In euren Gesprächen mit dem Management könnt ihr auch Versprechungen machen, die in den anstehenden Partien für große Abwechslung sorgen können. Erfüllt ihr eure Versprechen erhaltet ihr Erfahrungspunkte, die ihr im Fähigkeitenbaum einlösen könnt und damit euren Spieler zu verbessern. Positiv lässt sich die Übersicht des Fähigkeitenbaums hervorheben, da ihr genau zwischen den einzelnen Skills, wie Schuss, Kontrolle des Pucks und Verteidigung gegliedert ist.  Leider ist der Be-A-Pro Karrieremodus im Vergleich von The Journey/Volta aus der FIFA-Reihe wenn es nur um die Präsentation geht noch meilenweit entfernt. Cineastische Sequenzen sind zwar vorhanden, aber bestehen nur aus Text und sind nicht veront. Zumindest versuchen die Entwickler durch James Cybulksi, der als Sprecher im Spiel fungiert ein wenig die Präsentation aufzupeppen. Er spricht in seiner Radioshow über euren bisherigen Fortschritt in der Karriere, wobei nach einer bestimmten Anzahl von gespielten Partien, sich seine Kommentare beziehungsweise seine Sequenzen wiederholen.   ### Assassin's Creed Valhalla (PS4) Test Der zwölfte Teil der Ubisoft-Serie heißt Assassin’s Creed Valhalla und führt uns nach Norwegen und England des neunten Jahrhunderts. Bereits bei der Auswahl der Story macht sich deutlich, dass Ubisoft wieder einen neuen Weg einschlägt. Wenn wir uns erinnern, handelte es sich bei den ersten Teilen noch um die Templer und Assassinen. Der erste Teil der Saga bleibt für mich seither unerreicht, obwohl sich die Entwickler große Mühe geben. Mit Assassin’s Creed Valhalla wollen sie dieses Mal alte Elemente aus früheren Teilen mit neuen  kombinieren. Ob dies von Erfolg gekrönt ist, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Assassin’s Creed Valhalla – Eroberung des mittelalterlichen Englands In Assassin’s Creed Origins haben wir mit Bayek, einem Medjay, die Bewohner unserer Stadt in Ägypten beschützt. Assassin’s Creed Odyssey führte uns nach Griechenland und konnte über weite Strecken durch entscheidungsabhängige Story-Quests und erspielbare Belohnungen in der offenen Spielwelt überzeugen. Diesmal führt uns die Spielreihe nach Norwegen, in dem wir in die Rolle des Wikingers Eivor Wolfsmal schlüpfen. Vor Spielbeginn könnt ihr euch zwischen einer weiblichen Kriegerin und einem männlichen Krieger entscheiden. Diese Entscheidung hat keinen spielerischen Einfluss. Anschließend führt uns Assassin’s Creed Valhalla in die Geschichte ein und lässt uns an das Schicksal des jungen Eivor Wolfsmal teilhaben. Wir erleben das grausame Schicksal seiner Eltern. Nach all diesen Ereignissen vergehen für uns 15 Jahre und unser Protagonist kann mit Sigurd (seinem Bruder) den Plan schmieden, das mittelalterliche England zu erobern. Traurig, aber wahr: Der Tod von Eivors Eltern hat mit dem weiteren Spielverlauf dann nichts mehr zu tun. Zumindest konnte ich keinen Zusammenhang erkennen, obwohl wir durch Rückblenden auch in die Kindheit zurückkehren. Schön zu beobachten: Episode für Episode vergrößert sich durch Bündnisse mit den Landesherren anderer Gebiete unser Einfluss. Dabei schaltet sich neue Gebiete frei und es lässt sich entscheiden, mit wem Bündnisse eingegangen werden sollte. Die Bündniskarte verschafft euch einen Überblick, um einen Plan zu entwickeln, zu welche Siedlungen ihr als nächstes reisen könnt. Oft könnt ihr euch zwischen zwei oder drei Gebieten entscheiden. Mit einer Reise zu den Gebieten ist es nicht getan, denn die Monarchen erwarten eine Gegenleistung, um mit euch ein Bündnis einzugehen. Diese gestalten sich immer unterschiedlich, sodass ihr für jedes Gebiet auch verschiedene Aufgaben erledigen müsst. Auf diese Weise gewinnt ihr das Vertrauen der Monarchen, wodurch eure Armee wachsen kann. Assassin’s Creed Valhalla – Ein ruhiger Puls Im Vergleich zu den früheren Teilen finde ich es schwer einen roten Pfad zu erkennen. Auf der einen Seite finde ich es wirklich gut, welche Möglichkeiten Assassin’s Creed Valhalla bietet. Andererseits fehlen mir die Emotionen, die es bei solch einer Story geben sollte. Es fühlt sich während des Spiels nicht, wie die Geschichte der Wikinger oder von Eivor Wolfsmat an, da wir  immer wieder mit dem Eingehen von Bündnissen, Nebenquests oder dem Freischalten neuer Fertigkeiten oder Fähigkeiten beschäftigt sein können. Zu einer Aufgabe gehört beispielsweise, die Tötung des aktuellen Machthabers. Natürlich tragen diese Aufgaben zu einem abwechslungsreichen Spielgeschehen bei, führen jedoch im weiteren Spielverlauf zu einem Routine-Alltag. Die Motivation nahm im weiteren Spielverlauf ab, sodass wir zwar den Grind weiterführten, aber sonderlich Spaß hatten wir nicht. Wir absolvierten die gegeben Aufgaben, weil wir es tun mussten um Fertigkeiten oder Fähigkeiten freizuschalten. Leider schaffen die Entwickler es nicht, wie in vielen anderen Assassins Creed-Teilen eine Spieltiefe zu bieten, wenn es um die Geschichte des Protagonisten geht. Gerade in Valhalla hatte ich dies mit großer Spannung erwartet. Assassin’s Creed Valhalla – Kein Höhepunkt in Sicht Kommen wir zu den Charakteren in Assassin’s Creed Valhalla. Während des gesamten Spielzeitraums habe ich keine Emotionen feststellen können. Weder der Hauptprotagonist noch seine Freunde oder Kontrahenten sind in der Lage, mein Herz höher schlagen zu lassen. Gerade die Emotionen gehörten für mich zum Nonplusultra bei den früheren Storys in Assassin’s Creed. Was in Assassin’s Creed Valhalla folgt sind verschiedene Zwischensequenzen, in denen wir mit Verbündeten interagieren und über dieses und jenes sprechen. Es folgt keine Spieltiefe und viele Konflikte sind vorauszusehen und auch die Charaktere denen wir begegnen, sind durchschaubar. Dies ist auch der Grund, weshalb sich keine Spannung bei mir aufbauen konnte. Kurzum: Die Schicksale aller Charaktere verloren bei mir an Bedeutung, da sie mich mit ihrer Art nicht abholen können, unabhängig davon ob sie unsere Freunde oder Feinde sind. Assassin’s Creed Valhalla – Der Bau einer eigenen Siedlung In Assassin’s Creed Valhalla habt ihr die Möglichkeit eure eigene Siedlung zu besitzen und sogar auszubauen. Hierfür sind Ressourcen-Upgrades notwendig, die ihr durch absolvierte Raubzüge freischalten könnt. Ihr plündert Klöster aus und zieht in Massenschlachten ein, wobei die Ressourcen sich in Truhen befinden. Habt ihr die gegnerische Armee dem Erdboden gleichgemacht findet ihr die Truhen rundum das Gebiet verteilt. Viele der Gebäude in eurem Siedlungsbiet lassen sich erst einem Upgrade unterziehen, wenn ihr das Equipment anderer Gebäude aufgerüstet habt. Dazu zählt beispielsweise die Werkstatt von Gunnar oder das Haus der Hellseherin. Neben dem Ausbau eurer Gebäude könnt ihr diesen auch eine optische Veränderung geben. Hierfür müsst ihr Händler auf der Spielkarte aussuchen und diese käuflich erwerben. Wenn ihr Upgrades durchführt, schaltet ihr zeitgleich auch neue Gebiete auf der Karte frei, wodurch auch neue Quests auf der Spielkarte zu finden sind. Wie ihr schon selbst feststellen könnt: Assassin’s Creed Valhalla bietet einen durchgehenden Grind nach Fortschritten, hinsichtlich Eivors Fähigkeiten oder dem Ausbau eurer Siedlung. Assassin’s Creed Valhalla – Massenschlachten und Bosskämpfe Bevor ich auf die neu eingeführten Bosskämpfe in Assassin’s Creed Valhalla eingehe, gebe ich euch einen Einblick in die Kampfmechanik. Im Mittelpunkt sollen die Kämpfe stehen, wobei sich diese (im Vergleich zu den Jahren davor) deutlich unterscheiden. Vor allen Dingen macht die KI aus meiner Sicht eine schlechte Figur. Am Anfang lernen wir durch die aufgestellten Puppen-Gegner, wie unsere Klinge (die wir übrigens geschenkt bekommen) auf verschiedene Art und Weisen eingesetzt werden kann. Wenn es jedoch um Kämpfe gegen die KI geht, machen sich die Schwächen des Kampfsystems deutlich bemerkbar. In nahezu jedem Gebiet beziehungsweise in jeder Schlacht, lässt sich die KI ohne großen Aufwand besiegen. Selbst wenn Gegner direkt vor Eivor stehen, erfolgt keine Reaktion und das unabhängig davon, welches Level der Krieger besitzt. Deshalb wirken die Kämpfe unspektakulär, ohne Atmosphäre, monoton und es macht sich Freude breit, wenn eine Schlacht vorbei ist. Für etwas Abwechslung sorgen die Bosskämpfe, denen ihr auf der ganzen Spielkarte begegnen könnt. Hier trifft ihr meist auf stark geschützte Gegner, bei denen ihr einen gewissen Mehraufwand betreiben müsst, um als Sieger hervorzugehen. Dieser Aufwand hält sich aber auch in Grenzen, denn auch der Gegner im Bosskampf zeugt nicht von viel Intelligenz. Lobenswert ist aus meiner Sicht, dass die „Bosse“ alle verschiedenen speziellen besitzen, wodurch wir nicht blind einen Angriff starten können. Abhängig davon auf welchen Gegner ihr trifft, müsst ihr auf taktisch behutsamer Weise vorgehen. Manche Gegner müsst ihr aus der Distanz mit Pfeil und Bogen attackieren und nicht nah an euch herankommen lassen. Andere wiederum müsst ihr mit eurer Axt bearbeiten, da diese in der Lage sind euren Pfeilen auszuweichen. Die  Bosskämpfe machen deutlich, welches Potenzial Assassin’s Creed Valhalla besitzen könnte, wenn sich auch die KI der anderen Gegner so gestalten worden wäre. Assassin’s Creed Valhalla – Eine taktische Meisterleistung Ein weiteres neues und auch gutes Feature sind die auswahlbaren taktischen Möglichkeiten, die ihr für die Planung eurer Schlachten nutzen könnt. Es macht sich deutlich bemerkbar, wie die Entwickler dem Spiel eine gewisse Tiefe verleihen wollen, um die Kämpfe gegen die KI abwechslungsreich und spannend zu gestalten. Gegnerische Gebiete lassen sich mit einer großen Genauigkeit infiltrieren, sodass ihr über die Stellungen der KI bestens informiert seid. Auch die Kampfelemente, wie das Schleichen oder der Angriff aus einer Deckung (die wir auch aus den vergangenen Teilen kennen) sorgen für Abwechslung und haben schon immer Assassin’s Creed ausgemacht. Die Schwächen der KI lassen sich mit einem Auge zudrücken, da wir in Valhalla endlich wieder mit unserer Klinge, unsere Gegner gezielt aus dem Hinterhalt (oder von einer höheren Ebene) ein Attentat ausführen können. Die Intelligenz der KI schwächelt und lässt uns diese Möglichkeiten nicht ausgiebig nutzen. Oft werden wir aus unerklärlichen Gründen entdeckt, obwohl wir uns nicht im Sichtfeld der Wachen befinden. In anderen Szenen stehen wir wiederum genau im Blickfeld oder sogar direkt vor einer Wache und bleiben unentdeckt. Es bleibt nur zu hoffen, dass durch zukünftige Updates solche Fehler auf ein Minimum reduziert werden. Im Vergleich zu Assassin’s Odyssey hat sich das Skill-System verändert. Eivor Wolfsmat besitzt Fertigkeiten und Fähigkeiten. Dabei gliedern sich die Fertigkeiten in einem Skill-Tree, denen wir auch schon in anderen Spielen begegnen. Hier habt ihr die Möglichkeit neue Fertigkeiten in Bezug auf Schadensbegrenzungen oder Kampfmanöver freizuschalten. Die Liste an freischaltbaren Fertigkeiten ist lang und dementsprechend gibt es auch viele Skill-Punkte durch Aufgaben zu erspielen. Wer fleißig Quests erfolgreich meistert kann in kurzer Zeit ein sehr hohes Level erreichen. In dieser Hinsicht macht uns Assassin’s Creed Valhalla das Leben ziemlich leicht. Ganz so einfach ist das Erspielen von Fähigkeitspunkten hingegen nicht. Diese erfordern viel mehr Geduld, da ihr euch neben den Aufgaben auch auf die Suche nach Büchern begeben müsst. Habt ihr genügend Aufgaben und/oder Bücher gesammelt, lassen sich neue Fähigkeiten hinsichtlich Fern- und Nahkampfs freischalten, welche die Spielmechanik verändern und für große Abwechslung sorgen können. Diese Features sorgen aus meiner Sicht für eine Langzeitmotivation, wodurch wir als Spieler Nebenquests absolvieren und die Spielwelt erkunden, damit wir Upgrades für Eivor freischalten können. Diese gute Idee kann jedoch aufgrund der schwachen KI und der nicht zu sehenden Transparenz sein volles Potenzial nicht ausschöpfen. In unserem Test konnten wir nämlich nicht feststellen, ob Änderungen bei den Fertigkeiten spielentscheidend sein können. Die KI ist zu schwach und macht es uns leicht durch einige wenige Fähigkeiten im Fern- oder Nahkampf oder Fertigkeiten als Sieger hervorzugehen. Obwohl wir im Spielverlauf auf verschiedene Gegner mit unterschiedlicher Ausrüstung und Waffen treffen, zeigten sich hier keinerlei Unterschiede. Dies war in Assassin’s Creed Odyssey nicht der Fall, in dem wir uns aufgrund der KI auf echte Herausforderungen einstellen mussten. Assassin’s Creed Valhalla – Grafikpracht im Norden Europas? Die Erwartungen an Assassin’s Creed Valhalla waren ziemlich hoch. Schon der erste Trailer sorgte bei mir für einen Gänsehautmoment und für das Gefühl, dass wir eine Grafikpracht im kalten Norden von England erleben werden. Gleich vorweg: Zum Release der Playstation 5 werden wir die Next Gen-Version des Spiels ausführlich testen und in unserer Wertung aufnehmen. Bei der Grafik auf der Playstation 4 Pro hätte ich mir mehr erhofft. Die bunte Spielwelt sieht gut aus keine Frage. Auch die von Schnee bedeckten Berge machen eine gute Figur. Trotzdem erhoffte ich mir gerade bei den Details viel mehr Tiefe. An einigen Stellen wirkten Eivors Klamotten oder seine Haare verpixelt. Hierbei weiß ich noch nicht, ob es sich um einen Grafikfehler meinerseits handelt (TV oder PS4 Pro) oder um einen Bug. Subjektiv gesehen sieht für mich Assassins Creed Odyssey im Vergleich besser aus. Wenn ihr anderer Meinung seid, habe ich gute Neuigkeiten denn Assassins Creed Valhalla bietet einen Fotomodus. Hier könnt ihr die schönsten Momente für euch festhalten. Assassin’s Creed Valhalla – Überarbeitetes Loot-System Mit dem Lootsystem in Assassin’s Creed Odyssey haben die Entwickler viele negative Kommentare von Fans und Spielern ernten müssen. Umso erfreulicher, dass sie sich die Kritik zu Herzen genommen haben und für Valhalla sich einen guten Weg ausgedacht haben, um uns als Spieler auch zu motivieren. Wir erinnern uns, mit welcher Leichtigkeit wir zu jener Zeit an neue Waffen oder Ausrüstung gelangt sind. In Assassin’s Creed Valhalla müsst ihr euch neue Waffen verdienen, in dem ihr Quests absolviert, mit eurem Pferd die Spielewelt nach Ressourcen erkundet oder die Händler aufsucht. Ihr müsst euch mit dem Spiel befassen, um neue Ausrüstungsgegenstände freischalten zu können. Auf diese Weise haben Waffen einen Mehrwert, da sie nicht mehr „hinterhergeworfen“ werden. Leider lassen sich die nicht benötigte Waffen oder Gegenstände nicht verkaufen. Dies wäre meiner Meinung nach ein gutes Feature gewesen. ### Super Mario 3D All-Stars (Switch) Testbericht Lange genug musste die Nintendo-Community auf Super Mario 3D All-Stars warten und endlich ist das Trio da. In diesem Paket wartet nicht nur Super Mario 64, sondern auch Super Mario Sunshine und Super Mario Galaxy auf euch.  Liebhaber von Super Mario Galaxy 2 müssen wir in dem Fall vertrösten, denn diesen Teil gibt es nicht mit dabei. On top ist dieses Trio bis zum 31. März 2020 limitiert und wird dann physisch, sowie digital im eShop nicht mehr enthalten sein. Ist es daher Top oder ein Flop? Diese Frage klären wir in unserem Test! Super Mario 3D All-Stars - Klassiker vereint Seit dem 18. September können Super Mario-Fans das Nostalgiegefühl aus den Jahren 1996, 2002 und 2007 neu erleben. Denn die Spiele Super Mario 64, Super Mario Sunshine und Super Mario Galaxy sind in Super Mario 3D All-Stars vereint worden! Diese schöne Collection erlaubt es Spielern und Sammlern mit nur einem Titel alle drei Spiele in HD auf der Nintendo Switch wieder zum Leben zu erwecken, was mehr als erfreulich sein dürfte! Besonders Neueinsteiger dürften sich auch freuen, da die Preise von alten Nintendo Spielen gerne in die Höhe steigen über die Jahre hinweg. Leider hat das Spiel an der Stelle auch schon den ersten faden Beigeschmack, denn dieses Dreierpaket wird es nur bis zum 31. März 2021 geben. Wie es danach weitergeht, weiß bis jetzt noch keiner. Entsprechend hat der Titel dadurch einen unvorhergesehenen Hype ausgelöst und dafür gesorgt und dafür gesorgt, dass viele Spieler es mehrfach gekauft haben. Das gemeine daran ist, dass der Titel in Relation zu Crash Brandicoot N. Sane Trilogy das doppelte kostet. Davon mal abgesehen hat Nintendo schließlich auch ordentlich daran gebastelt, damit wir Super Mario 64 im Dock sowie Handheld in 720P und die beiden anderen Spiele in 1080P im Dock und 720P im Handheld-Modus zocken können. Was erwartet euch nun in Super Mario 3D All-Stars? Ganz einfach! Das komplette Retro-Paket! Super Mario 3D All-Stars - Eine Reise in die Vergangenheit In Super Mario 64 dürft ihr klassisch die Prinzessin Peach vor Bowser beschützen und es erwarten euch dabei zahlreiche Level. Wer sogar noch auf Erkundungstour geht, wird dabei an vielen Stellen überrascht. Das ist somit nicht nur eine Nostalgiereise für Veteranen, sondern auch eine Endeckungsreise für Neulinge. Das Einzige was stören könnte, ist die Kamera und die Steuerung, die gelegentlich nervt. Dieses Problem liegt jedoch am Zahn der Zeit und ist bei dem Alter des Spiels völlig berechtigt. Kommen wir nun zum meinem persönlichen Favoriten Super Mario Sunshine. Mit dem Dreckweg 08/17 setz sich das Spiel einfach komplett von den anderen Teilen die bis heute erschienen sind und macht es zu einem ganz besonderen Erlebnis. Zusätzlich zu den typischen Jump n' Run Features habt ihr nämlich diese Gerätschaft, die es ermöglicht neue Moves auszuführen und natürlich Dreck weg zu machen. Es ist zwar nicht für jeden der Favorit, doch hat es seine tollen und schlechten Seiten. Zu den schlechten zählt leider, dass es keinen analogen Controller mehr gibt, wodurch die Steuerung leicht geändert werden musste. Das ist zwar im eigentlichen nicht ganz schlimm, aber bringt nicht 100% das Feeling wie damals rüber. Ein voller GameCube-Controller Support, wäre da wünschenswert gewesen. Nichtsdestotrotz ist dieses Spiel einzigartig und dürfte viele Erinnerungen wiederbringen. Um das Trio zu kompletieren erwartet uns in Super Mario 3D All-Stars Super Mario Galaxy. Zwar hat die Switch keine Sensorleiste mehr, doch zeigen die Joy Cons hier wieder mal, wie gut sie sind. Genauso wie in Spielen wie 1-2-Switch, sind die Controller sehr feinfühlig und lassen sich in den zahlreichen Leveln sehr gut benutzen. Es erwarten euch nämlich unterschiedlichste Aufgaben, bei denen ihr bestenfalls die beiden Controller nutzt, statt z. B. einen Pro Controller. Insgesamt ist der Port auf die neueste Generation wirklich gut gelungen und passt hervorragend zum Jubiläum. Als kleinen Bonus könnt ihr sogar alle Songs aus den Spielen jeder Zeit und überall abspielen.   ### What The Fork (PC) Test In What The Fork vom Entwicklerstudio Bit2GoodUg habt ihr die Möglichkeit im kooperativen Modus in die Rolle eines Gabelstaplers zu schlüpfen. Mit dem gestrigen Release auf der Nintendo Switch, ist das Spiel nun auf zwei verschiedenen Plattformen erhältlich. Die PC-Version erschien am 15.10.2020. In unserem Test haben wir online mit anderen Mitstreitern gespielt, wobei uns das Spiel auch die Möglichkeit bietet, in allen Spielmodi auch allein zu spielen. In den nachfolgenden Zeilen erfahrt ihr, welche  Möglichkeiten What The Fork bietet, wenn ihr alleine oder gemeinsam mit euren Freunden spielen wollt.  What The Fork – Der Kampf um die Kisten Wenn ihr in What The Fork gewinnen wollt, dann müsst ihr bestimmte Kisten mit einem LKW beladen und in einem Bereich sammeln. Wie viele Kisten ihr mit eurem LKW sammeln müsst, hängt von den Anweisungen eures Vorgesetzten ab. Sobald dieser euch eine Anweisung gibt, müsst ihr diese umsetzen. Im Storymodus seid ihr Angestellter der Firma Boss Fork, die in direkter Konkurrenz zu Fumare Tech steht. Die Konkurrenz besitzt Drohnen, mit der sie mit ziemlicher Gelassenheit, Kisten liefern kann. Währenddessen werden wir von Boss Fork aufgefordert, die Existenz des Unternehmens aufrecht zu erhalten. Mit unserem Gabelstapler müssen wir in den einzelnen Level uns auf verschieden Spielmechaniken einstellen, wobei es das ein oder andere Mal ziemlich hektisch wird. Im Verlauf des Spiels bekommen wir unterschiedliche Spielorte/Level zu sehen. Wir landen im Mittelalter und kurzer Zeit später finden wir uns schon im Wilden Westen wieder. Diese Level müsst ihr erst freischalten, um dann nachträglich ein bestimmtes Level erneut spielen zu können. Die Spielumgebung ist immer bunt gestaltet, bietet jedoch aufgrund der unterschiedlichen Charaktere eine große Spieltiefe. What The Fork – Das Punktesystem Kommen wir noch mal zu den Zielen in What The Fork. Abhängig vom Level ändern sich auch die Missionen, wobei der zu erreichende Highscore und die Zeit hierfür sich nicht verändern. Insgesamt habt ihr drei Minuten Zeit genügend Kisten zu beladen und am Sammelpunkt abzustellen. Auffällig ist auch, dass mit jedem Level die Schwierigkeit sich deutlich erhöht. So haben wir in den ersten Leveln noch eine recht überschaubare Spielumgebung und auch das Sammeln der Kisten geht leichter von der Hand. Im gegebenen Zeitfenster müsst ihr so viele Pakete wie möglich in die LKWs abladen und bekommt über den Bildschirm einen Multiplikator zu Gesicht, der mit jedem erfolgreich abgeladenen Paket, sich erhöht. Interessant: Solltet ihr ein Paket in das falsche LKW abladen, erhält ihr keine Minuspunkte, nur der Multiplikator wird zurückgesetzt. Schwierig für euch wird es, wenn ihr auf eigener Faust die Missionsziele erreichen wollt, da in manchen Level auch mal zwei verschiedene Gabelstapler gesteuert werden müssen. Da eignet sich ein kooperativer Partner doch gut, um das Wechseln des Gabelstaplers zu verhindern. Wir in der Redaktion empfehlen euch das Spiel zu zweit zu spielen, da das Wechseln nicht immer einfach vonstattengeht. Eine weitere Schwierigkeit ist es, dass ihr für das Abladen von bestimmten Kisten, auf eine andere Ebene wechseln müsst, was auch mit viel Zeit verbunden ist. Eine Kiste könnt ihr abladen, in dem ihr bei der Tastatur die Pfeiltasten nach oben und unten verwendet. Die Steuerung könnt ihr in den Einstellungen nach eurem Belieben anpassen. Neben dem Storymodus steht euch auch ein Free To Play-Modus zur Auswahl, in dem ihr frei aufspielen könnt. Hier setzt euch keine Zeit der Welt unter Druck und es ist auch kein Punktesystem vorhanden. Dagegen könnt ihr im Mehrspielermodus auf andere Spieler treffen und den Kampf um die Kisten starten. Über die Spielkarte könnt ihr nicht nur zu den Leveln gelangen, sondern auch in der Werkstatt, dass Aussehen eures Gabelstaplers verändern. Skins können durch erreichte Missionsziele und Punkte freigeschaltet werden. ### Yakuza: Like A Dragon (PS4) Test Im Test auf PlayStation 4 beweist Yakuza: Like A Dragon, dass es auch ohne Brawler-Style bestens funktioniert. Der Wechsel auf ein richtig klassisches RPG-System und vielen frischen Ideen machen den nunmehr achten Ableger zum perfekten Einstieg für Neulinge. Was sich alles geändert hat und warum ihr den Titel unbedingt ausprobieren solltet, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Ichiban Kasuga ist die neue Hauptfigur und somit entfernt sich die Reihe erstmals von Kiryu Kazuma, dem bisherigen Hauptakteur. Nachdem er in Yakuza 6 einen mehr oder weniger friedlichen Abschluss erfuhr, überlässt er nun einer neuen Generation das Baton. Und Ichiban, dessen Name im Japanischen wortwörtlich „Nummer 1“ bedeutet, ist alles andere als die größte Leuchte. Forsch, unüberlegt, aber immer mit dem Herzen am rechten Fleck verstrickt er sich in neue Dilemma. Seine Gutmütigkeit wird ihm dabei schon zu Beginn des Spiels zum Verhängnis und so endet er früher oder später auf einem Müllhaufen in Yokohama. Tatsächlich will ich mich zur Storyline des Spiels arg bedeckt halten, denn diese ist vom ersten Moment an sehr spannend gehalten. Das erste Kapitel ist dabei vielmehr eine Rückblende, damit ihr auch genau wisst, wer Ichiban ist, wofür er steht, was ihn als Charakter ausmacht und wem er treu ist. Hierbei handelt es sich auch um eine der Sternstunden der Schreiber des Entwickler-Studios, denn die Art und Weise, wie all dies dramaturgisch zusammenpasst, ist schlicht exzellent zusammengefädelt. Sobald ihr in Yokohama, konkret Isezaki Ijincho (dem realen Isezakichō Distrikt von Yokohama nachempfunden) seid, drückt das Spiel erst einmal kräftig auf die Bremse. Es baut sich über Kapitel 3, 4 und 5 ein regelrechter Spannungsbogen auf, der dann in den nachfolgenden Kapiteln nach und nach abgearbeitet wird. Die behandelten Fälle sind ungemein spannend und selbst für die altehrwürdige Yakuza-Reihe frisch. Dabei darf der allseits bekannte Humor der Yakuza-Reihe nicht zu kurz kommen. Übrigens: Neben Kamurocho und Yokohama gibt es noch eine dritte Stadt, die ihr im Laufe der Story besucht. Welche? Spoiler – sag‘ ich nicht. Yakuza: Like A Dragon – Persona: Like A Dragon Wenn ihr die Persona-Reihe kennt, dann wisst ihr auch schon sofort, wie das Kampfsystem von Yakuza: Like A Dragon funktioniert. Anstelle des üblichen Brawlers, wo ihr Buttons ohne Ende smashed, gilt es nun taktisch in rundenbasierten Kämpfen vorzugehen. Bis zu drei Charaktere sind im Team, wobei Ichiban fest vorgegeben ist. Es gibt verschiedene Ausrüstungsgegenstände, die neben bloßen Werten wie Angriff, Magie oder Verteidigung auch Resistenzen erlauben, darunter Verbrennung, Paralyse, Schlaf, Furcht und so weiter und so fort. Die Menüstruktur in den Kämpfen wirkt ebenso stark angelehnt an die Persona-Reihe mit ihrem knalligen Art-Style. In den Kämpfen könnt ihr euch alle Zeit der Welt lassen, um die besten Aktionen durchzuführen. Soll Ichiban MP (Mental Points) aufwenden, um mächtige Spezialattacken oder Debuffs zu nutzen? Oder verlagert ihr die Aufgabe auf einen anderen Charakter? Die Möglichkeiten, insbesondere was die Charakterentwicklung von Ichiban angeht, sind immens. Yakuza besitzt nicht umsonst einen New Game+ Modus, denn in einem Durchlauf ist es nahezu unmöglich, alle Werte des Verrückten zu maximieren. Die Mitstreiter lernt ihr im Laufe der Story kennen. Nanba etwa, ein obdachloser ehemaliger Krankenpfleger, ist zumeist der dedizierte Heiler. Adachi hingegen als Ex-Cop eignet sich wunderbar als Tank. Jeder Charakter verfügt über eine Hauptrolle, wobei Ichiban sich selbst im Spiel immer gerne als „Hero“ bezeichnet, weil er ein riesiger Fan von Dragon Quest ist. Das Witz-Metagame geht sogar so weit, dass ihr ab einem bestimmten Zeitpunkt Gegner als Halluzinationen von Ichiban wahrnehmt. Überdies verfügt Yakuza über „Summons“, sogenannte Poundtowns. Sie haben verschiedene Effekte (Stuns, massiver Schaden, etc), sind allerdings nur beim ersten Einsatz kostenlos. Danach müsst ihr mit Yen blechen – und jeder Einsatz ist teuer und zumeist an weitere Konditionen geknüpft, etwa die Tageszeit. All das ist irrwitzig inszeniert und offenbart die Brawler’schen Ursprünge des Spiels. Yakuza: Like A Dragon – Charismatisch, passioniert oder clever? Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, baut Yakuza: Like A Dragon maßgeblich auf den Systemen der früheren Ableger auf. Die allseits beliebten Side Stories sind ebenso mit von der Partie. Insgesamt 52 Stück warten auf euch, die ein sehr breites Spektrum an Geschichten erzählen, wenngleich ein paar davon alte Kamellen sind. Etwa die erwachsenen Männer in Babykostümen. Nachdem Kiryu bereits in Yakuza 2 („Be My Baby“ Sidestory) Bekanntschaft mit ihnen gemacht hat, tut es auch Ichiban. Der Unterschied ist allerdings, dass eure Entscheidungen in den Gesprächen nicht mehr nur über Gegenstände entscheiden. Wenn euch die Charaktere nach Rat fragen, gibt es beispielsweise keine falsche Antwort. Stattdessen erhöht ihr unterschiedliche Werte von Ichiban in Abhängigkeit eurer Wahl. Seid ihr schroff, aber dennoch ernst, erhöht sich je nach Wortwahl die Leidenschaft oder das Selbstbewusstsein von Ichiban. Zudem könnt ihr an einer Akademie im Spiel für – zunächst offenbar – horrende Summen kurze Tests ablegen, um die Werte zu steigern. Die Tests haben es allerdings mitunter in sich, da sie eine große Menge an unterschiedlichem Wissen abfragen. Doch was bringt all das? Einerseits erlernt Ichiban neue Fähigkeiten, andererseits ermöglicht es euch das Spiel mit bestimmten Charakteren tiefgreifende Gespräche zu führen, die wiederum dann mehr von sich preisgeben. Und das hat dann den Effekt, dass neue Shops aufmachen, ihr neue Gegenstände erhalten könnt und so weiter und so fort. Da steckt noch etwas mehr dahinter, doch die Freude des Entdeckens will ich euch hier nicht ganz nehmen. Das Feature hat es so richtig in sich und motiviert ungemein, den zweiten Durchlauf zu starten. Überdies gibt es eine Freundschaftsleiste mit all euren Mitstreitern. In der Karaokebar oder auch außerhalb könnt ihr mit den Teamkollegen quatschen und so einander näher kennenlernen. Yakuza: Like A Dragon – Best friends forever Die Freundschaften haben noch mehr Auswirkungen als nur mehr oder weniger „Dating“-App zu sein. Yakuza: Like A Dragon funktioniert wie ein Uhrwerk. Jedes Feature greift in irgendeiner Art und Weise in ein anderes zusammen. In der Karaoke-Bar könnt ihr mit steigendem Level nicht nur Solo-Songs singen, sondern eben auch mit den anderen Charakteren dann Songs performen. Die Tracklist ist superb, die Gesangseinlagen grandios und mit „Devil’s Hell Pot“ gibt es auch einen würdigen Nachfolger von „Judgment“ aus Yakuza 0. Apropos Yakuza 0: Die Jukebox der Bar verfügt über allerhand Klassiker der Reihe, unter anderem auch Koi no Disco Queen. Es ist kein Geheimnis, dass das Karaoke-Feature mein absoluter Favorit im ganzen Spiel ist. Doch genug dazu – die Tracklist ist gut und hat auch weitere Klassiker der Reihe zu bieten (u.a. Machine Gun Kiss und Like a Butterfly). In den Kämpfen könnt ihr euren Freundschaftslevel ebenfalls verbessern, wenngleich merklich langsamer. Dadurch lernt ihr dann auch neue Teamattacken, die zwar sehr viel MP kosten, dafür aber das Zünglein an der Waage sein können in besonders kniffligen Kämpfen. Die Ränge eurer Truppe, nebst dem eigentlichen Charakterlevel, spielen eine ebenso gewichtige Rolle, da diese sukzessive weitere Fertigkeiten freischalten. Nun aber muss ich das Spiel an mehreren Stellen kritisieren. Einerseits missfällt mir die sehr hohe Anzahl an Kämpfen, zumal die Respawn-Rate merklich höher ist als noch in früheren Ablegern. Aufgrund der rundenbasierten Art kommt es hierbei zu einem kurzen Szenenwechsel, der aus dem Spielgeschehen herausholt. Weiterhin ist es nicht mehr (zumindest praktisch nicht, theoretisch schon) möglich, ganz Yokohama vom Stand weg zu erkunden. Denn der nördliche Stadtteil etwa lässt Gegner spawnen, die etwa Level 30+ sind, während ihr auf Level 10 rumdümpelt. Das widerspricht in gewisser Weise der früheren Offenheit des Spiels. Kampfsystem nicht ohne Schwächen Weiterhin missfällt mir, dass es keine Möglichkeit gibt, den Schwierigkeitsgrad des Spiels von Beginn auf „Hard“ zu setzen. Der normale Modus ist nämlich, solange ihr euch im vorgegebenen Pfad aufhaltet, lächerlich einfach. Keinen einzigen Kampf habe ich verloren, sofern ich mich nicht mit Gegnern auseinandergesetzt habe, die mehr als 10 Level über mir waren. Das liegt aber auch daran, dass es schlicht Angriffe mit Flächenschaden gibt. Hierbei ist jedoch sehr viel Geduld gefragt, damit die Gegner sich auch schön positionieren, damit ihr alle trefft. Zudem leidet das Kampfsystem an schwachem Charakter-Pathing, sodass ihr hin und wieder von Feinden, die sich plötzlich in den Weg stellen, gekontert werdet. Oder ihr könnt nicht parieren (während des Gegnerzugs möglich), weil die Kamera zu spät auf den angreifenden Feind schwenkt. Weiterhin ist das Job-System der Charaktere bei ein paar redundant. Gerade bei Saeko habe ich das Gefühl, dass ihre Standard-Konfiguration einfach die beste Wahl ist und der Rest einfach keinerlei Daseinsberechtigung hat. Und ich kann mir gut vorstellen, dass Serienkenner die offensichtlichen Schwächen des rundenbasierten Systems schnell lautstark kritisieren werden. Viel zu sehen, viel zu erleben Neben all den zuvor genannten Dingen gibt es selbstverständlich eine ganze Menge an Nebenaktivitäten im Spiel. Nebst der Karaokebar könnt ihr euch als Dosensammler versuchen, Filme gucken und alles Erdenkliche tun, nicht einzuschlafen. Zudem gibt es ein Go Kart Rennen, Baseball, Darts und diverse Club SEGA-Spiele. Das Paket ist rappelvoll, die Abwechslung gewaltig. Und wenn euch das nicht reicht, könnt ihr an der Karaokebar eurem grünen Daumen huldigen und ein paar Pflanzen aus dem Boden sprießen lassen. Das Crafting-System von Yakuza: Like A Dragon erlaubt es euch, verschiedene Stärkungsitems herzustellen, die im Kampf wertvoll sind. Oh und vielleicht sollte ich das auch erwähnen: Ein Management-System, ähnlich wie in Yakuza 0, ist wieder mit dabei. Mehr dazu will ich aber hier nicht verraten. Lasst euch überraschen – es ist definitiv eine coole Sache! An dieser Stelle könnte ich euch noch viele weitere Dinge erzählen, doch jede weitere Info spoilert zu viel von den grandiosen Ideen der Entwickler. Stattdessen will ich mich jetzt auf die technischen Aspekte konzentrieren. Technik-Check! Yakuza: Like A Dragon läuft auf der PS4 Pro mit 30 FPS, wobei es einige Szenen – gerade im Intro – gibt, in denen die Framerate auch spürbar drunter liegt. Yokohama ist rund drei Mal so groß wie Kamurocho und dementsprechend auch deutlich lebhafter. Optisch greifen die Entwickler auf die starke Engine von Kiwami 2 zurück, haben diese nochmals stark optimiert. Eine Sache muss ich an dieser Stelle aber harsch kritisieren: Die im März 2021 erscheinende PS5-Version (toller Deal seitens Microsoft…) wird es euch NICHT erlauben, den bestehenden PS4-Spielstand zu übertragen. Das ist schlicht eine Frechheit gegenüber der größten Yakuza-Fangemeinde, die definitiv nicht auf Microsoft-Konsolen, sondern auf Sony-Konsolen unterwegs ist. Einen Test zur PS5-Version liefern wir euch dann im März nach. Einen Test zur Xbox-Version verweigern wir auch aufgrund des Exklusivität-Deals. Der Soundtrack des Spiels ist über jeden Zweifel erhaben. Jeder einzelne Song ist sofort ein Klassiker, vor allem die verschiedenen Battle-Themes. Die japanischen Sprecher sind exzellent und jeder einzelne von ihnen liefert eine absolut ehrwürdige Performance ab. Doch auch die englischen Sprecher können sich hören lassen! ### BEAM (PC) Beta-Test   BEAM heißt der Präzisions-Plattformer vom Entwicklerstudio Binary Impact soll insgesamt eine 7 stündige Unterhaltung bieten. Der Spieler übernimmt dabei die Rolle eines aktiven Zuschauers, der einer von der KI gesteuerten Kugel durch die einzelnen Level bzw. durch Lösen von kniffligen Rätsel den Weg ebnen muss. In den nachfolgenden Zeilen erfahrt ihr, ob das interessante Konzept von BEAM  auch tatsächlich in der Umsetzung überzeugen konnt.  BEAM – Anspruchsvolle Rätsel und künstlerisches Konzept Das Spiel beginnt mit einer etwas längeren Zwischensequenz, in dem wir unseren Protagonisten Martin kennenlernen. Martin ist ein Novize, der gerade das gesamte Raumschiff zum Absturz gebracht hat, das jetzt in sich auseinanderfällt. Zusammen mit Marble, seiner intelligenten und frechen Rettungskapsel, müssst ihr ihre Fähigkeiten nutzen, um einen Weg aus dem Wrack zu finden. Marble kann sprechen und ist mit einem humorvollen Charakter ausgestattet. Immer wieder fallen lustige Sätze, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Kommen wir jedoch zunächst zu den Fähigkeiten von Marble, denn diese werdet ihr nutzen müssen, um in den einzelnen Level weiterzukommen. Mit Hilfe des Spezialnebels hat Marble nämlich die Möglichkeit, Lichtstrahlen zu verändern und damit neue Wege zu öffnen, in dem ihr Plattformen an den geeigneten Stellen verschiebt. Auch die Verbindung von mehreren Plattformen ist oftmals notwendig, um im Level vorwärts zu kommen. Hinsichtlich der Steuerung müsst ihr euch auf viele Beschränkungen einstellen, denn Marble besitzt nur wenig bis gar keine Bewegungsfreiheit. Ihr könnt nämlich nur über bestimmte Hindernisse springen und euch vor- und rückwärts bewegen. In bestimmten Abschnitten müsst ihr Richtungswechsel vornehmen, wodurch sich die Spielmechanik und auch die Kameraansicht verändert. Genauer gesagt erfolgt ein Wechsel der Richtungstasten um 90 Grad. Während ihr euch durch die Gänge des Raumschiffs bewegt, wirft Marble immer wieder einen flotten Spruch in den Raum. Es macht sich deutlich bemerkbar, dass die Entwickler damit uns als Spieler unterhalten wollen. Insgesamt werdet ihr mit 5 Arten von Lichtstrahlen in Berührung kommen. Jede Strahlenart zeigt in Verbindung mit der Fähigkeit Spezialnebel unterschiedliche Reaktionen. Bestimmte Lichtstrahlen lassen sich beispielsweise in einem Trampolin verwandeln. Immer wieder verändern sich die physikalischen Gegebenheiten durch die Veränderung der Lichtstrahlen. BEAM – Der Weg ist das Ziel Bisher haben wir die Geschichte rundum den Protagonisten Martin angerissen, wobei wir dies auch nicht näher ausführen können. Zwar bekommen wir Input durch die cineastischen Szenen, dennoch sind aufgrund von fehlenden Inhalten in der Beta, noch viele Fragen hinsichtlich der Story offen. Hinter den Gameplayelementen steht ein gut durchdachtes Konzept, was leider durch den etwas komplizierten Aufbau der Level einen faden Beigeschmack bekommt. Auf einem 4K-Monitor hatten wir trotz der hohen Auflösung das Problem, dass die Gegebenheiten nicht gut genug identifizierbar waren. Auf diese Weise fiel es uns umso schwerer, die passenden Wege in den einzelnen Level zu finden und auch die Hindernisse zu erkennen, um dann auch durch eine Manipulation der Lichtstrahlen einen Lösungsweg zu finden. Positiv ist vor allem hervorzuheben, dass uns BEAM mehrere Lösungswege bietet, um das Ziel zu erreichen. Selbst wenn ihr Hinweise nicht beachten solltet, werdet ihr an eine Stelle im Level gelangen, in der ihr doch noch einen Ausweg finden könnt. Außerdem versucht uns das Spiel mit Tipps zu unterstützen, wobei aus unserer Sicht die Hilfe oftmals zu unpassenden Zeitpunkten erreicht, in der wir schon die Lösung gefunden haben. Auch ist es unpassend nach einer Stunde Spielzeit weiterhin Tipps zu wiederholen, die wir bereits kennengelernt haben. Im Grunde helfen sie uns als Spieler nicht weiter. Die Entwickler versuchen ein abwechslungsreiches Gameplay zu bieten. Dies ist auch der Grund für die fünf Lichtstrahlen, die unterschiedliche Reaktionen zeigen, wenn wir sie mit unserem Nebel besprühen. Jedoch verpassen es die Entwickler auch andere Elemente in das Spiel zu integrieren. Viel zu oft spielt sich in jedem Level, die Umgebung fast identisch und auch die Kombinationen der Hindernisse ähnelt sich zu sehr. Auch die fünf Lichtstrahlen kommen in jedem Level immer wieder vor und kommen nur dann an anderen Stellen wieder vor. BEAM – Neuer Input im Anmarsch Besonders gut gefällt uns an BEAM die visuelle Darstellung und die bunte Spielwelt. Interessant an der Spielwelt ist, dass sie sich mit jeder Spielsequenz dynamisch verändert. Von jetzt auf gleich befindet ihr euch in einem komplett dunklen Abschnitt eures Raumschiffs. An anderen Stellen wiederum erwarten euch Lichtstrahlen in unterschiedlichen Farben und damit auch verschiedene Rätsel. Kritikpunkt bleibt, dass es insgesamt nur fünf Lichtstrahlen gibt und mit der Spielzeit, sich eine gewisse Route bildet. BEAM bietet euch als Spieler einen Soundtrack und setzt auch auf den Einbau von Geräuschen, sodass sich die Spielumgebung und jede Interaktion echt anfühlt. Wie bereits erwähnt interagiert unsere sprechende Rettungskapsel stetig mit unseren Protagonisten, wobei die Dialoge ein wenig einfallslos daherkommen. Viel schlimmer finden wir die deutsche Sprache im Spiel, die ziemlich seltsam und undeutlich klingt. Ein Tipp von unserer Seite ist deshalb die Untertitel in den Einstellungen zu aktivieren. Kürzlich kündigten die Entwickler von Binary Impact neue Spielinhalte für BEAM an. So sollen mit den anstehenden Gratis-Updates unter anderem ein Level-Editor eingebaut werden. Dieses Feature wird für ein abwechslungsreiches Gameplay sorgen und sollte in Zukunft für einen größeren Spielspaß sowie mehr Übersichtlichkeit in den einzelnen Level ermöglichen. ### Watch Dogs Legion (PS4) Test Im Test zeigt sich, dass Watch Dogs Legion seinen Fokus auf eine riesige Sandbox verlegt und die Storyline sowie Charaktere ad acta legt. Die Entwickler bei Ubisoft mussten sich irgendwas noch Größeres einfallen lassen, nachdem Teil 1 und 2 bereits riesige Erfolge waren. Die Lösung: Jeder wird zum Superhacker – fernab jeglicher Logik. Was auf dem Papier cool klingt, wirft Fragen auf, die ich euch nun der Reihe nach beantworte und den Finger zumeist sehr tief in die Wunde presse. Kann Watch Dogs Legion überzeugen? Erfahrt es in den nachfolgenden Zeilen. Das London der Zukunft. Die Gesellschaft ist am Rande des Zusammenbruchs und Albion, eine zwielichtige Unternehmung rund um CEO Nigel Cass, unterjocht die britische Hauptstadt. Und als dann der sogenannte Hacker/Terrorist Zero Day mehrere Bombenanschläge verursacht und all das auf DedSec schiebt, ist das Dilemma für die eigentlich so freundliche Hackergemeinschaft von Nebenan perfekt. Und hier setzt Watch Dogs Legion an. DedSec ist inzwischen mehr oder weniger eine Splittergruppe. Nach der kurzen Intro-Sequenz, in der ein Special Agent (übergelaufen zu DedSec) offenbar nicht ganz so glimpflich davonkommt. Sein Verbleib? Unbekannt (und wird nicht gespoilert). Wer Zero Day ist? Erfahrt ihr auch erst gegen Ende des Spiels, wobei es zunehmend offensichtlicher wird, wer dahintersteckt. In der Zwischenzeit macht ihr aus Ottonormalbürgern Helden. Das geht auf Kosten der Storyline. Watch Dogs Legion – 404 Good Story not found Bisher klingt alles noch halbwegs okay. Das Dilemma des Spiels fängt allerdings bereits in der 20 Minuten kurzen Introsequenz an. Das Pacing ist miserabel, es gibt viel zu wenig Erklärungen – hier waren Teil 1 und 2 deutlich besser – und grundsätzlich wirkt das Geschehen inkohärent. Plötzliche Zwischensequenzen, abrupte Gameplay-Einlagen. Das Bild setzt sich allerdings fort. Die Krux von Watch Dogs Legion liegt nämlich darin, dass es keinen dedizierten Helden bzw. Heldin gibt. Das hat zur Folge, dass Dialoge aller möglichen Charaktere phrasenweise aufgenommen wurden und so mechanisch anmuten. Stellt euch vor ihr habt gerade medienwirksam aufgedeckt, dass Albion VIPs in einem dunklen Keller unterhalb einer Mall in Nine Elms verschachert. Grund zum Feiern! Doch die beiden Charaktere, weil Ottonormalbürger, sprechen als wären sie gerade zum Kaffeetrinken hier. Begeisterung? Fehlanzeige. Watch Dogs Legion opfert Storyline, Emotionen und Dramatik der Sandbox. Selbst die Hauptmissionen leiden an dieser Problematik, sodass die echten Treiber der Storyline nicht mehr helfen, da deren Sprecher schlecht sind. Und das gilt sowohl für die englischen als auch deutschen Sprecher. Es gibt dennoch ein Highlight. Die Mission „Inside Albion“ ist tatsächlich richtig gut in Szene gesetzt und überzeugt mit einigen sehr interessanten Gedankengängen im Spielkontext. Spoilern will ich dies nicht, doch stellt euch drauf ein, die vielleicht besten Szenen des Spiels zu erleben. Schade, dass dies eine Ausnahme unter sonst vielen Szenen bildet. Watch Dogs 1 und 2 waren hier um Klassen besser. Watch Dogs Legion – Acht Bezirke und eine Sandbox Halten wir fest: Story mies, Pacing schlecht, Sprecher schwach. So weit, so nicht gut. Kommen wir aber nun zu dem Teil, der das Spiel so richtig interessant macht: Die Sandbox. Nachdem ihr euch für einen von vielen möglichen Charakteren entscheiden habt, setzt euch das Spiel keinerlei Grenzen mehr. Von der allerersten Minute an, in der ihr London frei erkunden könnt, steht euch Tür und Tor offen. Watch Dogs Legion umfasst insgesamt acht sogenannte „Boroughs“, Bezirke. Darunter sind Camden, City of Westminster, City of London, Nine Elms, Lambeth, Southwark, Tower Hamlets und Islington & Hackney. Wer sich in der britischen Hauptstadt auskennt: Das ist ziemlich groß! Alle acht Bezirke sind von Albion besetzt und es gilt nun, den Widerstand zu aktivieren. Dazu reist ihr in beliebiger Reihenfolge ins nächstbeste Örtchen und absolviert verschiedene Missionen. Diese sind allerdings vom Typus immer gleich: Sabotieren, fotografieren oder Drohnen kaltstellen. Manchmal erlaubt es sich das Spiel Abwechslung reinzubringen, wenn ihr VIPs retten oder beschützen sollt. Um die Aufgaben möglichst einfach zu gestalten, habt ihr freie Hand was die Herangehensweise angeht. Watch Dogs Legion lebt davon, dass jeder NPC ein eigenes, simuliertes Leben führt. Jeder Charakter ist einzigartig und das ist durchweg zu spüren. Es macht sogar den großen Reiz des Spiels aus, denn was ist cooler als einen DedSec Teamkollegen auf der Straße zu erkennen? Schade nur, dass es hier keine Interaktionen gibt, wenn dies passiert – verpasste Chance, Ubisoft! Um zu rekrutieren, wählt ihr irgendwen aus und prüft seinen Status. Ist er DedSec neutral gegenüber, ist die Sache leicht. Einen Gefallen tun und fertig. Doch Albion-Mitglieder oder DedSec-Hasser benötigen den sogenannten Deep Profiler. Watch Dogs Legion – Belangloses Upgrade-System trifft kreative Missionsgestaltung durch Spieler-Entscheidungen Der Deep Profiler ist vermutlich auch er einzig kreative Erguss der Entwickler, was die Hacking-Tools des Spiels angeht. Während Watch Dogs 1 und 2 noch coole Ideen wie den Blackout hatten, vermisst ihr derlei Spielereihen nahezu komplett in Legion. Stattdessen habt ihr belanglose Upgrades, die es euch etwa ermöglichen zusätzliche/andere Waffen zu tragen oder upgraden Magazine und so weiter. Die Hacking-Upgrades dienen der Vereinfachung gegenüber Riot-Drohnen bzw. Geschützen – hier hätten sich die Entwickler etwas kreativer zeigen können. Der Deep Profiler gibt euch einen haargenauen Tagesablauf der Zielperson wieder. Und ich habe mir die Mühe gemacht zu schauen, ob dies auch stimmt – ja, tut es. Jeder NPC verfolgt einen geregelten Alltag. Die Missionen, um eine beliebige Person zu DedSec zu überreden, gleichen sich mit der Zeit. Befreite Bezirke erleichtern dies, indem manche Leute sich sofort euch anschließen. Die meisten NPCs (gut 95%), haben individuelle Stärken, manche auch Schwächen wie „Plötzlicher Tod“, weil sie irgendwelche Herzkrankheiten haben. Ein Bauarbeiter sorgt dafür, dass Bauarbeiter-Drohnen zu Hilfe kommen, die euch gemütlich durch die Stadt kutschieren – oder eben Missionen trivialisieren, wo ihr auf höhere Örtlichkeiten gelangen müsst. Ein Wechsel der Charaktere ist nämlich vor Beginn einer Mission jederzeit möglich. Wenn ihr also wisst, wie der Hase läuft, sind viele Abschnitte deutlich einfacher. Als Albion-Cop gelangt ihr problemlos in deren Basen, müsst aber trotzdem vorsichtig sein, damit die DedSec-Zugehörigkeit nicht offensichtlich wird. Immerhin: Euch sind keinerlei Grenzen gesetzt, wie ihr Missionen angeht. Für jeden befreiten Bezirk bekommt ihr übrigens ganz besondere Charaktere, die spezielle Fähigkeiten haben. Darunter sind Hommagen an John Wick oder Agent 47, die sich sehr einzigartig spielen und ganz eigene Vorteile bieten. Andere Charaktere bieten euch Boni auf kürzere Knast-Zeiten, eine verkürzte Verarztung bei Bewusstlosigkeit, zufällige neue Kleidung oder mehr ETO (die Währung des Spiels), weil sie gute Investoren sind. Rabiat oder Stealth oder anders? Die einzigartigen Figuren oder eben die Bewohner Londons hängen von deren Bezirken ab. In der Umgebung und um das MI6-Gebäude findet ihr – wenig überraschend – gute Spione. In der City of London eher Investment-Spezialisten. Beim Kampfsystem haben sich die Entwickler ein paar Neuigkeiten ausgedacht. Die Cops greifen nicht sofort zur Schusswaffe und versuchen euch in erster Linie mit Schlagstock oder Fäusten dingfestzumachen. Solange ihre eure Kanone im Holster lasst und den Nahkampf probiert, seid ihr im Vorteil. Das Kampfsystem ist allerdings sehr simpel gehalten. Angriff, Griff und ausweichen. Das wars. Die Gegnertypen sind nur wenige und lediglich die Captains sind nennenswert, da sie Hilfskräfte rufen können. Die KI ist gegenüber Teil 2 verbessert. Solange ihr nicht das Stealth-Talent habt, solltet ihr vorsichtig umgehen, da euch Schritte schnell verraten (Spione sind ideal für Infiltrationen). Ganz nett: Als Cop (gilt auch für andere Professionen) könnt ihr übrigens die Uniform wechseln, um so in tiefere Bereiche zu gelangen. Schaltet ihr Feinde aus und wollt sie verstecken, solltet ihr euch die „AR Shroud“-Technik holen, um diese unsichtbar für das nackte Auge zu machen. Egal ob Stealth oder Rambo oder was auch immer euch einfällt - Watch Dogs Legion bietet euch die Möglichkeit dazu. Die Basis-Möglichkeiten der Vorgänger, darunter eine Spinnendrohne, Kamera-Hacks, Fahrzeuge hacken sind ebenso mit von der Partie und komplettieren das Ganze. An dieser Stelle sei erwähnt: Die Entwickler haben sich der schwammigen Fahrzeug-Steuerung angenommen, das Erlebnis aber genau gedreht. Jeder Wagen fühlt sich sehr unecht an als wäre er auf Schienen. Da bevorzuge ich doch vielmehr die Schlitterfahrt von Watch Dogs 2. Das, so will ich es auch kurz erwähnen, ist mein subjektives Gefühl. Aktives Springen ist weiterhin nicht möglich. Charakter-Progression gibt es auch nicht. So wie die Charaktere kommen, bleiben sie. Viel zu tun, viel zu sehen Watch Dogs Legion bietet euch eine riesige Menge an Individualisierungs-Möglichkeiten. Die Entwickler sprechen von 5x so vielen Optionen wie noch in Teil 2 – immens. Das dazu notwendige Geld ist jedoch leicht zu kriegen. Hackt einfach Geldautomaten, Safes in den Albion-Zonen oder übt euch als Postbotenfahrer. An sogenannten Parcel Fox Delivery Stations könnt ihr kleine Missionen annehmen, wo ihr Pakete in einem Zeit- oder Zustands-Limit ans Ziel bringen müsst. Daneben gibt es kleinere Nebenaktivitäten wie Kick-up, Darts, Arenen und mehr. Darüber hinaus bieten es euch die oben genannten Investor-basierten Charaktere den Vorteil, dass ihr noch mehr ETO bekommt durch alle zuvor genannten Aktivitäten. Wer es wirklich riskant mag, holt sich Glücksspieler ins Team, die hin und wieder eine bestimmte Menge an Geld verspielen (erfolgreich sowie wenig erfolgreich). Ihr könnt euch besaufen gehen oder einfach den Leuten dabei zuschauen, wie sie ihrem Alltag nachgehen. London wirkt ungemein lebendig, wenngleich mir San Francisco aus Teil 2 persönlich einen Zacken besser gefiel. Falls ihr unbedingt ein Kleidungsstück sofort haben möchtet und nicht warten wollt, gibt es Mikrotransaktionen für ETO. Sind diese notwendig? Freilich nicht. Vielmehr nervt die Tatsache, dass ihr durch echtes Geld schneller an besondere Charaktere kommt, was den Spielverlauf durchaus trivialisiert. Dadurch, dass dies optional ist, führt es allerdings nicht zum Punktabzug in der Endnote. Schlimmer ist da meiner Meinung nach, dass die Story von Aiden Pearce aus Teil 1 ausschließlich im DLC fortgesetzt wird. Wenn die Hauptstory etwas vermissen lässt, dann eben Gewicht – mit Aiden hätte es das gegeben, sofern sein Part denn auch vernünftig erklärt wird. Watch Dogs Legion – Generationenkonflikt Getestet habe ich Watch Dogs Legion auf einer PS4 Pro und das Ergebnis ist nur wenig berauschend. Im Vergleich zu Watch Dogs 2 gibt es kaum bzw. nur marginale Verbesserungen. Tatsächlich wirkt das Spiel aufgrund des sehr futuristischen Looks oftmals zu klinisch und blass im Vergleich zum sonnigen San Francisco. Ständig hatte ich den Gedanken, dass das Spiel auf einer PS5 bzw. Xbox Series X um Längen besser aussehen wird – nicht nur im Bezug auf Ladezeiten, die auf der PS4 Pro miserabel sind, sondern auch im Bezug auf die Qualität. Gebäude wirken nämlich platt und lassen jegliches Gefühl von Dimension vermissen es sei denn sie sind ohnehin riesig. Es hat den Look and Feel einer Miniatur, was schlicht an der Ausleuchtung liegt, die ohne Ray Tracing (Spiegelungen und Schattenwürfe) auskommt. Der Vorgänger hatte dies bedeutend besser gelöst. Stattdessen setzt man auf PS4 Pro (und somit auch Xbox One X) auf bewährte SSR (Screen Space Reflections), die nett aussehen, aber bei physikalischen Objekten eben zur besagten Plattheit führen, wenn nicht mehrere Beleuchtungsquellen eingebunden sind. Weiterhin sind die Charakter-Modelle schwach, was eben daran liegt, dass jeder ein Held sein kann. Die Detailverliebtheit findet ihr allerdings auch nicht bei den Hauptfiguren von DedSec/Albion/Clans wieder. Das Niveau eines Watch Dogs 2, was Details oder gar Inszenierung angeht, erreicht Watch Dogs Legion zu keinem Zeitpunkt. Schade. Daran werden auch die PS5 und XSX nichts ändern, aber immerhin die Ausleuchtung und die Texturen werden optimiert sein. Ich hoffe auch, dass die Soundabmischung für die Next Gen besser ausfällt. Eine 5.1 Anlage bringt leider nichts, da zu viele Effekte verschluckt werden. In einem gesonderten Artikel zur PS5-Version werden wir euch dann alle Informationen zu dieser Version mitteilen. Zum Zeitpunkt des Tests (25.10.2020) hat Sony und noch keine PS5 an europäische Medien ausgeteilt. Hinweis zum Online-Modus Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern, wo das Spiel von Beginn an eine persistente Online-Welt war, gibt es dieses Feature aktuell nicht. Stattdessen plant Ubisoft am 03. Dezember 2020 ein kostenloses Update, das eine eigenständige Online-Erfahrung einführt. Von Beginn an dabei sind dann ein Free-roam Modus mit bis zu vier Spielern für spezielle Koop-Missionen. Dabei soll es auch neue Mechaniken geben. Auch ein PvP-Modus mit Spiderbot-Arenen ist geplant. Der besagte Invasions-Modus aus den Vorgängern soll zu einem noch späteren Zeitpunkt Einzug erhalten. Wenn der Online-Modus eine substanzielle neue Erfahrung liefern sollte, berichten wir in einem gesonderten Artikel darüber. ### Microsoft Flight Simulator 2020 (PC) Testbericht Liebe Himmelsanwärter, Flugbegleiter, Dauerurlauber und Hobbypiloten nach einer langen Wartezeit ist Microsoft Flight Simulator 2020 endlich für den PC verfügbar. Doch Konsolenliebhaber brauchen sich keine Sorgen machen, denn auch für die Xbox One erscheint der Titel bald. Jetzt stellt sich für die meisten die Frage, ob dieser Simulator das verspricht, was Microsoft so lange angepriesen hat. Zusammen mit ihrem Service Bing-Maps hat das Entwicklerstudio Asobo uns die komplette Welt in nur knapp 120GB digital zur Verfügung gestellt. Wie wir uns als digitale Piloten gefühlt haben, erfahrt ihr im folgenden Testbericht. Microsoft Flight Simulator 2020 – Eigene Maschine fliegen ohne Pilotenschein Bevor der Spaß als Pilot beginnen kann, wartet die Qual der Wahl auf euch. Denn ihr könnt zwischen der Standard, der Deluxe und Premium Version entscheiden. Angefangen von 69,99€ geht der Preis hoch bis zu 119,99€, wofür ihr jedoch noch einige sehr detailgetreue Flugzeuge und Flughäfen dazu erhaltet. Zum Schnuppern reicht jedoch auch ein Gamepass für nur 1€ im ersten Monat aus, wenn ihr Neukunden seid. Wer also schon Erfahrung mit diesen Simulatoren hat, wird definitiv seine Freude an der Premium Variante haben. Alternativ gibt es die Retail Variante in Europa mit 10 DVD’s, welche euch einen Download von satten 120GB Daten erspart. Andererseits heißt es erstmal abwarten und Joystick oder Controller entstauben. Sobald der Download von Microsoft Flight Simulator 2020 geschafft ist heißt es erstmal feinjustieren, denn dieser Simulator hat es in sich. Nicht nur grafisch, sondern auch von der Leistung die eurem Rechner abgefragt wird. Selbst mein PC mit einer Nvidia Geforce 2070S hatte da ordentlich zu tun und hatte oftmals Abstürze, Software und Hardware bedingt. Aber abseits von diesen Problemen und extremen Ladezeiten ohne SDD-Festplatte, wartet eine wirklich umfangreiche und wundervolle Welt in diesem Simulator. Besonders für mich als Laie im Bereich Flugzeuge, war der Sprung in dieses Flugerlebnis etwas komplett Neues. Daher fangen wir erstmal an, wie der Microsoft Flight Simulator 2020 für Neulinge ist. Denn extra für diese konzipiert gibt es eine Flugschule. Ohne diese werdet ihr vermutlich erhebliche Probleme haben diesen Simulator bzw. Flugzeuge zu verstehen. Daher wartet ein achteiliges Tutorial mit einer Cessna 152 auf euch, in der ihr die wichtigsten Aspekte des Fliegens lernt. Dazu gehören das Starten, Landen, Höhe halten und Geschwindigkeit anpassen. Allzu hektische Manöver solltet ihr jedoch unterlassen, denn schließlich ist der Microsoft Flight Simulator 2020 kein Arcade-Spiel. Daher können waghalsige Stunts schnell zum Bildschirmtot führen und ihr dürft erstmal wieder den langen Anblick des Ladebildschirms genießen. Microsoft Flugsimulator 2020 – Luft nach oben Apropos Bildschirmtode… denn diese kommen sobald eure Maschine „explodieren“ sollte. Ein Schadensmodell gibt es nicht, geschweige denn Explosionen oder derartiges. Sobald euer Ende nah ist, was bei einem Anfänger gar nicht so selten ist, lädt das Spiel einfach wieder von vorne, Eins sei euch als Neuling jedoch gesagt, denn es führt kein Weg an der Flugschule vorbei. Hier erlernt ihr die Basics, damit ihr den Microsoft Flugsimulator 2020 überhaupt ansatzweise spielen könnt. Ab da heißt es dann Trial-and-Error. Denn vieles wird euch auch wiederum nicht erklärt und ihr müsst euch viel beibringen oder beibringen lassen. Optionale „Fortbildungen“ oder derartiges wären durchaus schön gewesen. Ich habe mich zumindest etwas verloren gefühlt. Besonders mit der Maus und Tastatur ist es gar nicht mal so einfach in der Luft zu bleiben. Es fühlt sich einerseits unnatürlich und ist gleichzeitig nicht so präzise wie die Nutzung eines Controllers, Joysticks oder Steuernhorns. Daher solltet ihr gewappnet sein, wenn ihr in die Lüfte steigt. Microsoft Flugsimulator 2020 – 120 GB große Welt Mit 120GB ist der Microsoft Flugsimulator 2020 ein riesiger Titel. Was erwartet uns noch hinter den Fassaden? Insgesamt gibt es über 37.000 eindrucksvolle und zum aufwändig nachproduzierte Flughäfen, Flugplätze und vieles mehr. Sehenswerte Orte könnt ihr somit während der Zeit der Pandemie besuchen, ohne einen Schritt vor die Tür zu wagen, was absolut wundervoll ist! Doch was erwartet euch abseits davon? Im Microsoft Flight Simulator 2020 erwarten euch 30 verschiedene Flugzeuge, die ihr fliegen könnt und mit denen ihr sogenannte Herausforderungen und Buschflüge meistern könnt. Dabei handelt es sich um etwas schwierigere Aufgaben, bei denen ihr mit erschwerten Bedingungen z. B. Landen sollt. Das bringt zwar etwas Abwechslung, aber mehr oder weniger basiert das Spiel auf eurer Fantasie. Ihr entscheidet zwar wo ihr alleine oder mit Freunden durch die Gegend düst, aber ihr könnt natürlich auch Routen fliegen, die ihr jetzt eigentlich in den Urlaub nehmen wolltet. Mit der Aussicht aus dem Cockpit und den dazugehörigen Live-Daten über das Wetter, anderer Flugzeuge und den generierten Satellitendaten von Bing ist das ein Traum für jeden angehenden Piloten und Flugzeug-Fan. Offline solltet ihr dagegen eher meiden zu spielen, da das Spiel sonst massig runterschraubt. Keine aktuellen Daten mehr und grafisch wird das auch runtergedreht. Der Microsoft Flight Simulator 2020 benötigt also nicht nur einen starken PC, sondern auch eine stabile und gute Internetleitung. Schön wäre für mehr Abwechslung und als Bonus eine Art Kampagne oder mehr Content seitens Microsoft gewesen, falls der Spieler mal keine Lust hat sich zu überlegen, wohin es soll. Hoffen wir an der Stelle, dass die Community von Microsoft Flight Simulator 2020 mit den Mods da etwas reinbringt, da es viele interessieren dürfte. Microsoft Flight Simulator 2020 - Trailer https://www.youtube.com/watch?v=TYqJALPVn0Y ### Monster Truck Championship (PS4) Test Im Test zeigt Monster Truck Championship, dass es ein überraschend spaßiger Titel mit offizieller Lizenz ist. Visuell kann das Spiel zwar nicht ganz überzeugen, doch die inneren Werte machen den Charme sowie Reiz des Ganzen aus. In welchen Punkten die dicken Brummer glänzen und wo die polnischen Entwickler von Teyon nachbessern müssen, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels. In gewisser Weise sieht es schon komisch aus, wenn da diese riesigen Wagen über die dreckigen Strecken mit geringer Geschwindigkeit brettern. Egal ob die üblichen Rennen, die Drag-Races oder der Destruction/Freestyle-Modus. Und wenn ihr diese in individuelle Championships verbindet, kann sehr schnell ein herausfordernder und zumeist spannender Ablauf stattfinden. Monster Truck Championship – Alles wie immer Das Herzstück des Spiels ist die Karriere. In drei Schwierigkeitsgraden dürft ihr verschiedene Championships absolvieren, die euch durch die USA reisen lassen. Am Ende gilt es das Finale zu bestreiten, aber nicht bevor ihr eine ganze Menge an virtuellem Geld verdient habt. Auf dem Weg dorthin verbessert ihr den Monster Truck anhand vier Attribute und heuert Teammitglieder an. Ingenieure, Vehikel-Spezialisten, Manager und Agenten haben allesamt positive Effekte auf eure Prämien, die Performance des Boliden, Reparatur und Eintrittspreise für besagte Meisterschaften. Wenn mit anderen Spielen verglichen, so ist das System in Monster Truck Championship in gewisser Weise sehr stümperhaft. Nichtsdestoweniger bringt es eine zusätzliche Ebene, die es vom bloßen Racer mit ausschließlich Rennen ein wenig abhebt. Mehr ist in dem Fall aber besser, da einfach hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Sponsoren, die ihr gewinnen könnt. Diese besitzen unterschiedliche Anforderungen, die ihr innerhalb der Rennen erfüllen müsst. Wie auch die Teammitglieder fühlt sich dieses Feature etwas sinnlos an und ohne echten Mehrwert, da ihr ohnehin versucht immer als erster über die Linie zu flitzen. Am Ende hilft es nur dabei, noch mehr Geld zu verdienen. Die Tracks an sich sind nett und das Pacing des Spiels ist generell sehr gut. Zu Beginn fahrt ihr kurze Rennen auf simplen Kursen. Mit der Zeit öffnen sich die komplexeren Pisten und es wird generell schwerer. Eine Sache vereint jedoch alle Kurse: Die Strecken fühlen sich zu klein für acht Trucks an. Dennoch sind die Rennen spannend, da sich die schiere Masse durchgehend bemerkbar macht. Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig, aber schnell gelernt. Das liegt daran, dass sowohl die vorderen als auch die hinteren Räder individuell gedreht werden – eine Eigenheit von Monster Trucks. Monster Truck Championship – Kurzweiliger Spaß Meine persönlichen Lieblingsmodi sind Drag Races und die Destruction/Freestyle-Arena. Erstere erfordern ein gutes Verständnis von RPM sowie Streckenkenntnis. Beide Spieler rasen auf die geteilte Mittellinie zu und der erste, der sie überquert, gewinnt. Die verschiedenen Zonen zu meistern fühlt sich sehr befriedigend an und macht hier den Reiz des Ganzen aus. Der Destruction-Modus ist hingegen etwas für die Puristen unter euch. Hier könnt ihr Karren zerschmettern, springt meterhoch und führt Tricks aus. Für maximale Highscores verbindet ihr eine Reihe von Crashes, Tricks und hohen Sprüngen mit Flips aller Art. Schade ist nur, dass es kein Replay-Feature gibt und ihr somit eure besten Momente nicht nativ aufnehmen und teilen könnt. Immerhin sendet das Spiel eure Bestzeiten und Highscores an die Online-Server des Spiels (sofern zugestimmt), wodurch sich eine kompetitive Szene aufbauen lässt. Zum Zeitpunkt des Tests waren die Server allerding noch etwas leer, sodass sich nicht immer 7 weitere Spieler finden ließen, um gegenseitige Rennen zu fahren. Immerhin: Es gibt verschiedene Perspektiven, wovon die Cockpit-Ansicht gerade bei den Freestyle-Events für Motion Sickness sorgen kann wegen der ganzen Flips. Technisch ist Monster Truck Championship nichts Besonderes. Etwas seltsam muten die 30 FPS an, die bei der Grafik etwas überraschend sind. Die Pisten und Effekte sind nett anzusehen, aber gegen die Rennkonkurrenz von Dirt 5 und Co kein Meisterwerk. Die Soundkulisse ist ebenfalls ganz nett anzuhören. ### FIFA 21 (PS4) Test In diesem Jahr hat Electronic Arts unerwartet beschlossen für die Spieler keine FIFA 21 Demo zur Verfügung zu stellen. Ungewöhnlich, da in den Jahren zuvor eine Demo vor dem Release immer zu der festen Tradition gehört hatte. Daher waren wir umso gespannter, ob die Entwickler gravierendere Änderungen für die Current Gen-Version von FIFA 21 implementiert haben. In den nachfolgenden Zeilen erfahrt ihr, welche Neuerungen der neue Ableger bereithält. FIFA 21 – (Noch) keine grafische Revolution Mit Ausnahme einiger neuen Animation und Facescans macht FIFA 21 in grafischer Hinsicht keinen Sprung nach vorne. Neu ist hinsichtlich der Präsentation, dass die Entwickler zum deutschen Kommentatoren Duo Wolff Christopher Fuss und Frank Buschmann, mit Esther Sedlaczek eine weibliche Unterstützung mit ins Boot geholt haben. Ein positiver Nebeneffekt vor allem dann, wenn wir im Karrieremodus, mehr über die Spielstände und besonderen Spielszenen aus den anderen Stadien erfahren wollen. In Sachen Gameplay kommen mit FIFA 21 einige Änderungen in die Fußballsimulation. Es scheint, als ob die Entwickler an vielen kleinen Stellschrauben gedreht haben, wodurch die Spieler ein realistischeres und vor allem authentischeres Spielerlebnis erhalten sollen. FIFA 21 spielt sich realistischer als sein Vorgänger, dennoch ist aus unserer Sicht der Weg zu einer echten Fußballsimulation noch ein längerer Weg. Mit FIFA 21 machen die Entwickler jedoch einen Schritt in die richtige Richtung. Die Spielgeschwindigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch mal deutlich gesenkt, wodurch der Spielaufbau noch mal deutlicher in den Vordergrund rückt. Spieler müssen ein gewisses Spielverständnis mitbringen, da in diesem Jahr die Pass-, Schuss und Verteidigungsanimationen noch anspruchsvoller gestaltet worden. Pässe werden nicht das gewünschte Ziel finden und können bei einer soliden Verteidigung abgefangen werden. Ballanimationen und auch Ballphysik machen eine deutlich bessere Figur. Dieses Jahr fühlt sich Ballberührung echt an, die Ballführung der Spieler fällt ins Auge und Spieler werden anhand ihrer Bewegungen sofort erkannt. Flugkurven bei Flanken, Schüssen und langen Pässen sind realer als im Vorjahr. Es ist sehr deutlich zu spüren, dass unsere Spieler eine gewisse Kraft bei einem Schuss oder eine Flanke aufbringen müssen. Von roboterartigen Bewegungen fehlt jede Spur, denn jeder Frame ist genau durchdacht. FIFA 21 – Neue Spielmechanik Mit FIFA 21 haben die Entwickler einen großen Schritt nach vorne gemacht. Im Vergleich zu FIFA 20 sind Volleys, direkte Pässe, Doppelpässe in einem flüssigen und reaktionsschnellen Ablauf möglich. Sehr deutlich ist, dass die Effektivität des Konterspiels eine neue Dimension erreicht hat. In nahezu allen Online-Matches fielen meine Tore und Gegentore fast ausschließlich über Konter und durch verschuldete Ballverluste im Mittelfeld. In FIFA 21 wird fast jeder Konzentrationsfehler mit einem Gegentor bestraft und ohne Konzentration braucht man ein Online-Match gar nicht erst antreten. Positiv hervorzuheben ist, dass die Häufigkeit von Toren aus der Distanz völlig abgenommen hat. Die Entwickler haben die Schussausführung beziehungsweise Schusssteuerung deutlich anspruchsvoller gestaltet, wodurch nicht jeder Schuss direkt zum Erfolg führt. Schüsse außerhalb des Strafraums oder aber auch die in der Vergangenheit beliebten Finesse-Schüsse führen nicht immer zum Tor. Eine Neuerung in FIFA 19 waren die Timed-Shots, die jedoch zu Beginn des Spiels zu stark ausgeprägt waren. Selbst Spieler mit niedrigen Schusswerten waren in der Lage Schüsse a la Roberto Carlos auszuführen. Mithilfe der kreativen Läufe ermöglicht euch FIFA 21, per Tastendruck über euren Controller Mitspieler, die Laufwege eurer Spieler zu bestimmen. Dieses Feature kann in engen Partien von entscheidender Bedeutung sein und einen großen Einfluss auf das Erfolgserlebnis haben.  Auch an den Dribblings  haben die Entwickler gefeilt und so laufen diese flüssiger denn je ab, gestalten sich jedoch von Spieler zu Spieler und abhängig von den Dribblings-Werten zunehmend schwieriger. Eure Steuerung hat ebenfalls einen erheblichen Einfluss daran, denn wenn ihr eure Dribblings zu oft wiederholt, kann auch der Ball zu weit vorgelegt werden. Leider konnten wir im Bereich der Skill-Spiele kein Tutorial zu den kreativen Läufen finden. Im Vergleich zum Vorjahr spüren wir, dass die Spieler instinktiv die freien Räume finden und bei entsprechender Spieleranweisung auch nach vorne laufen. Auf diese Weise lassen sich Umschaltmomente nach einem Ballverlust des Gegners in einem Kontertor ummünzen. Durch das Positioning-Personality-Feature sind Angreifer in der Lage, die Abseitslinie im Blick zu behalten und dementsprechend auch gekonnt in die freien Räume im gegnerischen Spielfeld zu laufen. FIFA 21 – Verteidigen muss gelernt sein Auch auf Abwehrseite seid ihr mehr gefragt denn je. In FIFA 21 wird manuelles Verteidigen nämlich noch mehr in den Fokus gerückt. Computergesteuerte Defensivakteure, die ihr beispielsweise per rechten Bumper dazu ruft, nehmen euch nicht mehr einen Großteil der Arbeit ab. Dieses Jahr müsst ihr selbst zu Tacklings und Grätschen ansetzen und das im besten Fall auch noch im richtigen Zeitpunkt. Sonst droht ihr entweder, dem Gegner die Tür zu öffnen, oder senst ihn ungeschickt um, was gefährliche Standardsituation nach sich ziehen kann. Auch geschicktes Stellungsspiel wichtiger denn je - vorzugsweise mit Hilfe des linken Triggers. Per Jockey-Funktion stellt ihr Passwege zu, drängt Gegner oder schirmt den Ball ab. Das funktioniert in FIFA 21 besser als zuvor, weil Physis offenbar eine noch größere Rolle spielt und kräftige, großgewachsene Spieler im Zweikampf so deutliche Vorteile haben. Die richtig auszuspielen, will aber auch erst mal gelernt sein. Insgesamt zeigt sich FIFA 21 nämlich deutlich anspruchsvoller als sein Vorgänger und dadurch auch wesentlich torreicher. Eine weiße Weste ist schon fast eine echte Seltenheit - und das, obwohl euch einige Offensivwaffen noch immer nicht so richtig zur Verfügung stehen: Distanzschüsse werden oft geblockt, Flanken und Kopfbälle finden nur selten den Weg ins Netz. Das soll aber keineswegs als Kritik aufgefasst werden. Tatsächlich hatten wir seit langem nicht mehr so viel Spaß an einem EA-Kicker und hoffen daher innig, dass es die Macher in den kommenden Wochen nicht zu sehr mit Gameplay-Patches übertreiben. Höchstens die Chip- und Jonglier-Funktion mit dem rechten Stick könnte vielleicht nochmal ein wenig entschärft werden. FIFA 21 – Karrieremodus mit vielen Neuerungen Viele FIFA-Fans wünschen sich seit Jahren neue Features für den Pro Club- und Karrieremodus. Beide Spielmodi haben in FIFA 21 eine größere Aufmerksamkeit als im Vorjahr erhalten. Wie bereits im Vorjahr trägt eure Mannschaft abhängig von der Ligen-Zugehörigkeit die jeweiligen Liga-Badges am Trikotärmel. Auf diese Weise wirkt der Aufstieg mit einer unterklassigen Mannschaft authentischer. Weiterhin ändern sich Trikotärmel und Sponsoren, wenn ihr in der UEFA Champions League aufläuft. Gewinnt ihr die UEFA Champions League oder UEFA Europa League erhöht sich parallel die Trophäenzahl am Trikotärmel. All diese Elemente tragen zu einem realistischeren und authentischeren Spielerlebnis im Karrieremodus bei. In den letzten Jahren habe ich mir immer Elemente aus der früheren Fußball Manager-Reihe gewünscht, einige davon haben die Entwickler von EA Canada nun in FIFA 21 integriert. So müsst ihr als Trainer eines Vereins bei Pressekonferenzen Rede und Antwort stehen. Eure Antworten haben einen Einfluss auf die Teammoral und auf einzelne Spieler. Zudem könnt ihr sogar einzelne Spielergespräche führen. All diese Elemente sorgen für ein authentischeres und realistischeres Erlebnis als Trainer eines Fußballvereins. Außerdem könnt ihr in FIFA 21euren Trainer visuell individuell gestalten, da euch eine Menge Einstellungsmöglichkekiten zur Verfügung stehen. Die KI macht FIFA 21 eine sehr starke Figur und führt in den Offline-Spielmodi zu einer großen Herausforderung. Hierfür müsst ihr unter den Spieleinstellungen den Wettkampfmodus aktivieren. Beachtet bitte dabei, dass dieser Schwierigkeitsgrad erst ab der Stufe „Legende“ aktiviert werden kann. Dieses Feature führt dazu, dass sich die Spiele im Karrieremodus spannender gestalten und deutlich mehr Spielspaß bieten können, sofern man auch mal mit Niederlagen leben kann. Im Karrieremodus habt ihr dieses Jahr die Möglichkeit eure Spiele über den Bildschirm zu verfolgen, ohne selbst die Spieler steuern zu müssen. Zu jederzeit habt ihr die Möglichkeit Einfluss auf das Spiel zu nehmen, in dem ihr Auswechslungen vornimmt oder sogar das Steuer übernimmt. Beispielsweise könnt ihr bei einem eigenen Elfmeter, die Steuerung übernehmen und anschließend die Simulation des Spiels fortsetzen und zu der nächsten Spielsituation, wieder einspringen. Weiterhin können sich Spieler auf ein dynamisches Spielerpotenzial freuen, wodurch vor allem talentierte Spieler deutlich höhere Attribute erhalten können. Selbst ältere Spieler könnt ihr im Karrieremodus von FIFA 21 verbessern. Hierzu müsst ihr gute Spiele mit ihnen absolvieren. Die Spielerentwicklung ist orientiert sich diesmal noch mehr daran, wie oft euer Spieler gespielt hat und auch gegen welche Gegner (abhängig von der Teamstärke) er gute Leistungen erzielen konnte. Auf diese Weise fühlt sich der Karrieremodus ein wenig auch wie ein neuer Fußball Manager an, da ihr junge Talente auf diese Weise gezielt verstärken könnt und ihnen dabei hilft neue Spezialbewegungen zu trainieren oder eine Position zu erlernen. Einfluss auf die Form und Entwicklung eurer Spieler hat die Motivation bzw. Bissigkeitswert Ein höherer Wert ermöglicht euch eine effektivere Spielerentwicklung auch einen formstarken Spieler, der in den anstehenden Partien gute Leistungen erbringen kann. Um den Bissigkeitswert zu erhöhen, ist es erforderlich den Fitnesswert eurer Spieler auf ein hohes Niveau zu halten. Ihr müsst in euren Trainingsplanungen die Fitness miteinbeziehen. Positiverweise hat der Bug aus dem Vorjahr sich nicht wieder in das Spiel eingeschlichen. So spielen Topteams wie Manchester City, Real Madrid oder der FC Barcelona mit ihren bestmöglichen Spielern. Dementsprechend entstehen diesmal realistische Tabellenplatzierungen. Erstmals könnt ihr auch Transfers tätigen, in dem ihr Spieler zunächst ausleiht und eine Kaufoption mit ihrem Verein aushandelt. Leider existiert in FIFA 21 noch ein Bug, der auch schon in den Jahren zuvor vorgekommen ist, sodass Spieler nicht mehr von der Leihliste entfernt werden können. Leider müsst ihr in diesem Jahr auch auf einen WM-Modus verzichten. Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, bemerke ich, dass in dieser Hinsicht die FIFA-Reihe massiv abgenommen hat. Wie ihr wisst, gab es durchaus bei früheren Teilen, wie zum Beispiel FIFA 2002 die Möglichkeit mit einem asiatischen, europäischen, südamerikanischen und weiteren Team sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Auch kontinentale Wettbewerbe wie zum Beispiel der Asian Cup oder die Copa America waren spielbar. Jene Wettwerbe sind bei der Konkurrenz, der Pro Evolution Soccer-Reihe seit Jahren (wenn auch nur generiert) spielbar. Zudem konnte sich Konami mit eFootball PES 2020 auf eine Partnerschaft mit der UEFA einigen und wird die Möglichkeit bieten die Europameisterschaft 2020 ab März/April vorzuspielen. FIFA 21 – Anstoßmodus mit vielen Auswahlmöglichkeiten Zu den überraschendsten Veränderungen bei FIFA 19 gehörte der Anstoßmodus, den man nahezu komplett überarbeitet hat. Hier könnt ihr wieder eure Partien nach eurem Belieben spielen. Beispielsweise könnt ihr eine UEFA Champions League-Partie als Gruppenspiel, Halbfinale oder als Finale austragen. Selbstverständlich könnt ihr die UEFA Champions League in einem separaten Modus austragen. Eine Randnotiz: Die Gruppen sind nahezu identisch mit den tatsächlichen Gruppierungen der aktuellen UEFA Champions League Saison. Weiterhin gibt euch FIFA 21 wieder die Möglichkeit Partien in unterschiedlichen Spielvarianten auszutragen. Die Spielvariante „No Rules“ macht es möglich ein Fußballmatch ohne Fouls, Abseits oder sonstigen Regeln auszutragen. Ihr könnte euch auch für eine Spielvariante entscheiden, in denen nur bestimmte Regeln gelten. So kommt es vor, dass erzielte Tore im Strafraum nur als ein Tor zählen. Dagegen erzielt ihr quasi „zwei“ Tore, wenn ihr Tore außerhalb des Strafraums erzielt. FIFA 21 bietet auch wieder einen Überlebensmodus mit dem Namen „Survival House Rule“. Erzielt ihr ein Tor wird ein zufälliger Spieler eures Gegners vom Platz gestellt, einzige Ausnahme hier ist die Torwartposition. Erstmals ist der „Überlebensmodus“ in FIFA 21 online spielbar (über den Ultimate Team-Modus). Ein nettes Feature sind die Statistiken, die unter einem selbst erstellten Namen im Anstoßmodus gespeichert werden. FIFA 21 – Ultimate Team steht wieder im Fokus Auch in FIFA 21 könnt ihr euch durch die Division Rivals Wochenboni in Form von Münzen und Packs sichern. Jede Partie bringt euch Punkte ein, wobei euer Rang nach nur 30 Spielen festgelegt wird. Zusätzliche Wochenpunkte könnt ihr durch FUT-Champions-Partien erhalten. Egal ob ihr gewinnt, verliert oder nur unentschieden spielt, erhält ihr sowohl in Division Rivals, als auch in FUT Champions Wochenpunkte, die natürlich unterschiedlich hoch ausfallen. Abhängig von eurer Division erhaltet ihr mehr Bonuspunkte und steigt im Skillwert auf. Je höher euer Rang, desto bessere Belohnungen in Form von Megapacks und Münzen erwarten euch. Auch ist die Belohnung davon abhängig, wie hoch euer Skillwert ist bzw. in welcher Division ihr euch befindet. Nebenbei sammelt ihr auch Punkte für die Qualifikation zur FUT Champions Weekend League. Insgesamt benötigt man hierfür 2000 Punkte. Wie im Vorjahr stehen euch die Squad Battles zur Verfügung, in dem ihr eine Woche lang durch absolvierte Matches Boni verdienen könnt. Die Belohnungen ergeben sich abhängig von eurem erreichten Rang. Auf diese Weise könnt ihr an neue Packs und Münzen gelangen. Auch die Squad Building Challenges und FUT Draft sind wieder mit von der Partie. Der sogenannte Tausch-Modus ist wieder mit dabei und wechselt für das Spiel, die eigenen Spieler mit denen des Gegners. Der Überraschungsball-Modus erinnert teilweise an Arcade-Spiele, da man Items einsammeln und dadurch übermäßige Stärken für die Spieler erlangen kann. Hierbei kann es beispielsweise um die Schussstärke oder Geschwindigkeit gehen. Im Platzhirsch-modus müsst ihr bestimmte Zonen, die während des Spiels für einige Sekunden mit eurem aktiven Spieler einnehmen. Dadurch steigert sich der Multiplikator, der die Anzahl der geschossenen Tore bestimmt. Im Max Chemie-Modus erhält euer Team und das gegnerische Team die maximale Chemie. Dabei spielt die tatsächliche Teamchemie keine Rolle. Neu sind in diesem Jahr auch die LIVE-Freundschaftsspiele, die für eine bestimmte Zeit spielbar sind und euch auch XP-Punkte bringen. Hinsichtlich der visuellen Möglichkeiten haben die Entwickler einige Veränderungen vorgenommen. In FIFA 21 könnt ihr nämlich nicht nur euer Trikot, Stadion, Spielball oder euer Vereinswappen festlegen. Erstmals stehen euch nämlich Fanchoreos, freischaltbare Jubel und Stadiondesigns zur Verfügung. Auf diese Weise könnt ihr euch im Verlauf des Spiels ein FUT Stadion nach eurem eigenen Belieben gestalten und sogar mit Einlaufhymnen, Torhymnen und weitere Elemente ausstatten. Ihr könnt diese Elemente euch entweder über den Transfermarkt kaufen oder ersteigern. Weiterhin könnt ihr euch auf wieder auf das Punktesystem „XP-System“ freuen. Auf diese Weise möchten die Entwickler auch Casual Gamern die Möglichkeit einräumen ohne Investition in FIFA-Points an Leihspieler, Packs und Münzen zu gelangen. Dabei lassen sich die XP durch Aufgaben sammeln, die ihr wöchentlich, täglich oder über eine gesamte Saison durchführen könnt. Eine Saison geht über einen bestimmten Zeitraum, wodurch bestimmte Aufgaben beziehungsweise Belohnungen verfügbar sind. Im Gegensatz dazu könnt ihr Meilenstein-Aufgaben unabhängig davon erfüllen und besonders wertvolle Packs, wie zum Beispiel das „Ultimative Pack“ erhalten. Hierfür müsst ihr beispielsweise 200 Siege im FUT Champions, Division Rivals oder Squad Battles-Modus erreichen. Die Entwickler haben mit FIFA 21 auf das Matchmaking geachtet, sodass ihr ihr online bzw. in Division Rivals auf ähnliche starke Spieler mit einem ähnlichen Skillwert treffen sollt. Erstmals zeigt uns das Spiel auch den Skillwert des Gegners, im Anschluss einer Partie an. Dennoch ist so eine Änderung bisher noch nicht für den Modus FUT Champions eingeführt worden. Ein weiterer bitterer Beigeschmack: FIFA-Spieler, die viel Geld in den Aufbau ihres Ultimate-Teams stecken treffen im Matchmaking auf Spieler mit einem deutlich schwächeren Verein, was aus meiner Sicht ziemlich unfair ist. In dieser Hinsicht könnten die Entwickler darüber nachdenken, eine eigene Division für eSportler oder YouTuber zu erstellen, da hier Pay2Win einen erheblichen Einfluss auf den Spielspaß hat. Bereits wenige Tage vor offiziellen Release besaßen einige FIFA-Spieler einen Cristiano Ronaldo und diverse Legenden-Spieler. In FIFA 21 könnt ihr erstmals im Koop-Modus eure Squad Battles oder Division Rivals zu zweit spielen. Fitnessobjekte wurden gestrichen, wodurch die Fitness eurer Spieler automatisch nach jedem Match bei vollständig aufgeladen sind. Weiterhin könnt ihr dank neuer Events, Ziele und Meilensteine Gegenstände für euer eigenes Stadion freischalten, zu denen Choreos, Rasenmusterr oder Trophäen gehören. ### Crash Bandicoot 4: It’s About Time (PS4) Test Im Test beweist Crash Bandicoot 4: It’s About Time für PlayStation 4, dass das Genre der klassischen Jump n Runs noch lange nicht ausgestorben ist. Sein starker Mix aus verschiedenen Modi und anspruchsvollen Sprungpassagen fordert Spieler jeden Kalibers auf wundervolle Art und Weise heraus, besser zu werden. Lohnt sich der Kauf auch für all jene, die sonst nichts mit dem Genre anfangen können? Erfahrt es in den nachfolgenden Zeilen! Entwickler Toys for Bob (u.a. für die Skylanders-Reihe verantwortlich) zeichnet sich für den vierten Ableger der früher beliebten Hüpf-Reihe verantwortlich. Und ließ mit der N Sane Trilogy bereits die Muskeln spielen. Die Handlung des vierten Teils knüpft dabei nahtlos an „Crash Bandicoot: Warped“ an. Crash und Coco müssen nämlich die Invasion des Multiversums durch die Schergen Neo Cortex, N. Tropy sowie Uka Uka verhindern, die durch einen Riss im Raumzeitkontinuum aus ihrem Gefängnis fliehen konnten. Die Irre Storyline erlaubt es den Entwicklern zudem, etwas kreativer zu sein. Dadurch ist es nun möglich, sogenannte Quanten-Masken zu benutzen. Was die Dinger können? Das ohnehin schon absurde Geschehen auf dem Bildschirm auf eine neue Ebene zu hieven. Crash Bandicoot 4: It’s About Time – Realitätsfern Während des Abenteuers gibt es ein neues, spielerleichterndes Feature: Die Zeitlupe. Wie der Name suggeriert, lassen sich damit gefährliche Passagen merklich vereinfachen, sodass ihr nicht mehr Opfer von herunterfallenden Objekten werdet. Andere (neuen) Crash-Features wie transparente Plattformen oder Realitäts-Ebenen, die sich ein- und ausschalten lassen, gab es bereits in Spielen wie Giana Sisters. Doch im Crash’schen Kontext fügen sie sich einwandfrei ins große Ganze ein. Die Entwickler verstehen ihr Handwerk bestens und hinterlassen oftmals stressinduzierende Abschnitte, bei denen es auf das richtige Timing ankommt. Gelegentlich dürft ihr in die Rolle von Neo Cortex schlüpfen, welcher eine gute Anzahl an eigenen Level erhalten hat. Zudem ermöglicht er es, in bereits abgeschlossenen Abschnitten neue Wege zu eröffnen. So bleibt nerviges Backtracking erspart und bereits gesehene Bereiche bleiben frisch. Damit aber nicht genug! Neo Cortex verfügt über eine mächtige Strahlenkanone, mit denen er Gegner zu Gummi-artigen Plattformen verwandelt. Jeder der spielbaren Charaktere – es gibt noch viel mehr, aber um euch die Entdecker-Freude nicht zu nehmen, gehe ich nicht weiter darauf ein – besitzt einige richtig spaßige Extras. Crash Bandicoot 4: It’s About Time besticht vor allem durch sein ausgezeichnetes Handling. Jeder Sprung ist absolut präzise und das Level-Design zu jederzeit ein Genuss. Im Gegensatz zu anderen Genre-Vertretern sind die Level an sich eher klein, dafür aber bieten sie allerhand versteckte Örtlichkeiten und andere Geheimnisse. Dadurch kaschieren die Entwickler jenes Manko und erzeugen in gewisser Weise ein Alleinstellungsmerkmal. Weniger ist manchmal doch mehr. Überdies liefert der Titel durch seine weltweiten Bestenlisten stets einen Anreiz, bereits besuchte Orte nochmals aufzusuchen und eine noch bessere Zeit hinzulegen. Crash Bandicoot 4: It’s About Time – Kann auch bockschwer sein Grundsätzlich ist der Schwierigkeitsgrad von Crash Bandicoot 4: It’s About Time durchaus moderat gehalten. Im modernen Modus habt ihr unendlich viele Leben. Wer sich jedoch in den klassischen Schwierigkeitsgrad verirrt, bekommt die volle Härte des Jump n Runs zu spüren. Und ehrlich gesagt macht dieser am meisten Spaß. Es gibt ein echtes Risiko das Level wieder von Anfang an spielen zu müssen, da die Leben begrenzt sind. Kombiniert dies mit den oben erwähnten Geheimnissen sowie spielerischen Möglichkeiten und ihr bekommt ein sehr anspruchsvolles Spiel. Sehr ärgerlich ist lediglich die Kameraführung, die nicht immer den optimalen Blickwinkel ermöglicht. Das führt gelegentlich dazu, dass ihr den Abstand zwischen zwei Plattformen schwer einschätzen könnt oder ein Objekt einfach überseht. Und so wir schon bei Kritik sind, so muss ich auch die elend langen Ladezeiten sowie die belanglose Musik anprangern. Gerade letztere ist eine große Enttäuschung, wenn ich sie mit den Soundtracks der Vorgänger vergleiche. Ebenso ist der lokale Mehrspieler-Modus vielmehr ein Nachgedanke als von Beginn an gedacht. So kommt es mir jedenfalls vor. Im lokalen Mehrspieler-Modus könnt ihr mit bis zu vier Spielern zocken, allerdings nicht gleichzeitig, sondern der Reihe nach. Spieler 1 beginnt und gibt den Controller danach weiter. Insbesondere zu viert führt das – je nachdem wie gut jemand ist – zu sehr langen Wartezeiten. Optisch macht Crash Bandicoot 4: It’s About Time eine lupenreine Figur. Die getestete PS4 (Pro) Version des Spiels lief nahezu durchgehend flüssig mit 60 FPS über den Bildschirm. Die oben erwähnten langen Ladezeiten sind jedoch ein Dorn im Auge. Die Grafik an sich ist dank der Unreal Engine 4 sehr hübsch anzusehen und überzeugt mit ihren vielen bunten Farben. Es entsteht zumeist ein sehr wohliges Gefühl der Vertrautheit und Wärme, da die Entwickler gerade zu Beginn auf sehr warme Farben setzen. ### Final Fantasy Crystal Chronicles Remastered (PS4) Test Für einige mag Final Fantasy Crystal Chronicles Remastered nach einem neuen Titel klingen, da der ursprüngliche Release mittlerweile 16 Jahre her ist. Bei anderen dagegen dürfte es Nostalgie auslösen. Was euch dieser Remastered Titel von Square Enix mitbringt und ob dieser für Koop-Sessions taugt, verraten wir euch im folgenden Test. Schließlich ist es knapp ein Jahr her, dass das Spiel angekündigt wurde. Wir sind gespannt, ob alle Dinge die versprochen wurden erfüllt sind. Final Fantasy Crystal Chronicles Remastered – Klassiker wieder verfügbar Überall in der Welt von Final Fantasy Crystal Chronicles Remastered befindet sich giftiges Miasma, welches Stück für Stück alles Leben auslöscht. Um sich davor zu schützen gibt es nur eine Möglichkeit und das sind spezielle Kristalle, die jede Stadt und jedes Dorf davor schützen. Jedoch haben diese Kristalle keine unendliche Kraft und verblassen über die Zeit hinweg. Das ist der Moment, wo ihr eure Freunde ins Spiel kommt! Ihr und eure Truppe der Kristall-Karawane macht euch nämlich auf den Weg, um nach dem heißbegehrten Tau der Myrrhe zu suchen. Denn diese seltene Flüssigkeit ist die einzige Möglichkeit die Kräfte der Kristalle zu erhalten, damit die Welt nicht durch das Miasma zugrunde geht. Diesmal braucht dafür ihr auch keine Gameboys mehr, denn heutzutage ist alles digital! Hier kommen wir direkt zur guten, aber auch schlechten Nachricht. Denn wenn ihr das Spiel besitzt, können eure Freunde kostenlos über die Lite-Version mitzocken. Andererseits braucht hier jeder Spieler eine Konsole, denn einen lokalen Koop gibt es nicht. Schade, denn das Potenzial ist mehr als gegeben. Nichtsdestotrotz ist es während der Corona-Zeit gar nicht so gravierend. Doch bevor ihr selbst in das Abenteuer eintaucht, könnt ihr euch erstmal euren eigenen Charakter erstellen. Der Editor ist dabei relativ simpel gehalten, genauso wie die Änderungen, die euch in diesem Remaster erwarten. Sucht euch also eine Rasse, Geschlecht, eine Stimme und Job aus und ab geht die Post. Etwas schade für einen Final Fantasy-Titel, dass alles so dünn gehalten ist. Final Fantasy Crystal Chronicles Remastered – Aufgewärmt schmeckt nicht besser Wer Final Fantasy Crystal Chronicles Remastered offline spielen möchte, merkt vermutlich schnell, dass es mit dem Mogry-Begleiter gar nicht mal toll ist. Denn ihr braucht ständig jemanden der den Kelch trägt und da ihr nur zu zweit seid, wisst ihr wohl schnell wer welche Aufgabe übernimmt. Online sieht das Ganze anders aus, jedoch ist das wirklich ein nerviges Übel, was sich da abspielt. Allgemein dürften Fans von Final Fantasy und RPG’s schnell bemerken, dass der Zahn der Zeit zugeschlagen hat. Denn das Kampfsystem fühlt sich klobiger an, als viele es heutzutage gewohnt sind. Zwar erwarten euch coole Combos und spannende Kämpfe, doch ist es definitiv nichts für Leute, die sich da nicht reinleben wollen. Dazu kommt ein weiterer Knackpunkt, den ein Remastered-Titel eigentlich besser machen sollte und das ist die Grafik. Bei Super Mario 3D Allstars ist es eine Sache, aber bei diesem Titel habe ich tatsächlich mehr erwartet. Es ist zwar nicht klobig, aber da ist definitiv Luft nach oben. Da macht die gratis Lite-Version von Final Fantasy Crystal Chronicles Remastered für eure Freunde das auch nicht viel besser, da ihr schließlich trotzdem 30€ für einen gefühlt halbgaren Titel ausgebt. Wer in etwas Nostalgie eintauchen möchte macht damit definitiv nichts falsch. Für vier Spieler ist der Preis vermutlich auch gut, aber darüber hinaus lässt sich vermutlich streiten. Eine Sache haben wir euch über Final Fantasy Crystal Chronicles Remastered noch vorenthalten. Denn es erwarten euch neue Level und Bosse, die neues unhaltsames und aufregendes Gameplay bieten. Falls ihr also bereits Spaß an dem Titel gehabt habt, dann verleit es dem Ganzen noch eine zusätzliche Würze. Schnappt euch also eure Freunde und wartet nicht zu lange! ### RIDE 4 (PS4) Test Im Test verdeutlich RIDE 4, dass es das Rad nicht neu erfindet, aber deutlich runder macht als zuvor. Die Entwickler feilen an den richtigen Stellen, lassen aber wiederum andere immer mehr verkommen. So viel sei aber schon vorab gesagt: Der vierte Teil der Reihe ist mehr oder weniger Motorrad-Porn für Liebhaber der Zweiräder. Warum? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Bevor euch die Frage zu lange im Kopf herumschwirrt und vielleicht vom eigentlichen Artikel ablenkt, will ich das Ganze direkt auflösen. Wenn die Entwickler nämlich verdammt gut hinbekommen haben, dann ist es die Darstellung der Bikes. Schon sehr früh im Spiel habe ich mich dabei erwischt, einfach nur meine Sammlung an Feuerstühlen zu begutachten und die schiere Menge an Details zu bestaunen. Gerade in der Galerie wirkt das Spiel wie Next Gen, nur eben auf Current Gen. Und so entstand in meinem Kopf der Gedanke des Motorrad-Porn. Sieht halt geil aus. RIDE 4 – Üppiger Umfang, miese KI Neben zahlreichen Brummern haben es auch eine ganze Reihe neuer Tracks ins Spiel geschafft. Zu den beliebten Pisten wie dem Nürburgring, Laguna Seca und Magny-Kurs gesellen sich nun auch der Virginia International Raceway, Tsukuba (mit der Schikane!) Interlagos und Snetterton. Insgesamt gibt es zwölf neue Pisten, wenngleich ein paar fiktionale Strecken mit von der Partie sind. Diese aber stören das ansonsten sehr realitätsnahe Bild des Spiels kein Stück. Gut gefällt mir überdies, dass jede Strecke einen vollwertigen Tag-Nacht-Zyklus sowie dynamisches Wetter besitzt. Leider gilt dies nicht für die Karriere, die einmal mehr nur das Nötigste abdeckt. Hier sind nämlich Tageszeit und Wetter vorbestimmt. Auch wenn es so aussehen mag als gäbe es tatsächlich einen Tag-Nacht-Zyklus im Rahmen der Endurance-Events (Ausdauer-Rennen), so sind diese schlicht vorgegeben und passieren stets zur gleichen Zeit. Im Zuge der Ausdauer-Rennen gibt es weitere Neuheiten. Entwickler Milestone treibt nämlich den Simulations-Faktor an die Spitze, indem sie nicht nur Reifenabnutzung, sondern auch einen immer leerer werdenden Treibstofftank einführen. Die Rennen reichen von einer 20-minütigen Partie mit einem einzigen verpflichtenden Boxenstopp bis hin zu echten 24-Stunden-Rennen. Um so viel Sprit wie möglich zu sparen, wechselt ihr dabei während der Rennen stets die Modi eurer Maschine und wählt unterschiedliche Reifentypen, um Geschwindigkeit mit Langlebigkeit auszubalancieren. An dieser Stelle sei auch die KI kurz erwähnt. Entwickler Milestone ist stolz auf seine neue „machine learning AI“, die ANNA genannt wird. In der Realität ist sie allerdings nur ganz nett. Ja, die KI verteidigt ihre Linie und fährt meistens vernünftig, wenngleich oftmals zu gut. Auf der anderen Seite ist die KI aber auch schlicht idiotisch. Gerade bei den Ausdauer-Rennen lassen sie ihren Treibstofftank einfach leergehen und schleichen über die meiste Zeit hinweg einfach über die Piste anstatt einen Boxenstopp hinzulegen. RIDE 4 – Strikte Karriere In der Karriere startet ihr wahlweise in der amerikanischen, europäischen oder asiatischen Liga, die allesamt mehrere Events beinhalten. Unterteilt in Rennen, Time Attacks und Überholungs-Herausforderungen bilden insbesondere die Time Attack Missionen den größten Frustfaktor. Und zu allem Überfluss sind eben diese Missionen ein Großteil dessen, den ihr vor Freischalten der „World League“ absolvieren müsst. Der Grund für den erhöhten Frustfaktor: Ein viel zu striktes Regelwerk. Es ist ja nichts dagegen auszusetzen, dass ich eine Strafe bekommen muss, wenn ich eine Kurve schneide. Während Rennen bekomme ich eine Zeitstrafe. In Time Attack wird der Versuch unverzüglich abgebrochen. Schlimmer als das ist eigentlich, dass es dann nicht möglich ist sofort einen neuen Versuch zu starten. Nein, das Spiel schickt mich zunächst zurück ins Menü, wo ich das Event erneut wählen muss. Doch es geht noch schlimmer: Rollt ihr auch nur eine Millisekunde aufs Gras, gilt das als Fehler und der Spaß geht von vorne los. Vor allem auf der Nordschleife ist Frust pur. Das Handling der Motorräder in RIDE 4 ist sehr gut, wenngleich nicht vollends simulationslastig. Vor allem die Superbikes wirken alles andere als real. Selbst wenn alle Hilfen ausgeschaltet sind, ist es immer ratsam zu „understeeren“. Das trivialisiert natürlich das Spielgefühl, sorgt auf der Gegenseite aber auch dafür, dass RIDE 4 zugänglich bleibt. Vielmehr habe ich das Gefühl, dass es sich hierbei um ein digitales, spielbares Motorrad-Museum handelt. RIDE 4 verfügt auch über einen Mehrspieler-Modus. Aufgrund des Testzeitpunkts mehrere Wochen vor Release war es leider nicht möglich, ausreichend Rennen für eine Bewertung zu fahren. Sicher ist jedoch, dass ihr nicht zu viel erwarten dürft. Eine Lobby-Liste ist vorhanden und ein paar e-Sports-Pläne gibt es auch. Umgesetzt war zum Zeitpunkt des Artikels aber noch nichts davon. ### Star Wars Squadrons (PS4) Test Im Test beweist Star Wars Squadrons, dass es genau die Raumschlachten abliefert, die sich Fans seit Jahren wünschen. Haben wir es hier mit einem wahrhaften (spirituellen) Nachfolger von Rogue Leader zu tun? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen! Bevor wir uns aber an das Gameplay machen, will ich euch die Storyline von Star Wars Squadrons kaufen kurz erzählen ohne zu spoilern. Die Solo-Kampagne spielt nach den Ereignissen von „Return of the Jedi“. Der Imperator ist besiegt, der zweite Todesstern zerstört. Dabei übernehmt ihr abwechselnd die Rolle eines Piloten der Rebellen und des ehemaligen Imperiums. Letztere haben während des Krieges nicht nur viele Freunde, sondern auch Familie verloren. Und somit sinnt es ihnen nach Rache. Insgesamt erwarten euch 14 Missionen, die bis zu 30 Minuten in Anspruch nehmen. Die summa summarum 7-8 Stunden andauernde Kampagne ist dabei exzellent vertont (selbst die deutschen Sprecher sind gut!) und fulminant in Szene gesetzt. Star Wars Squadrons – Abwechslungsreiche Missionsstruktur Sehr löblich ist, dass die Entwickler sich allerhand Gedanken um die Missionen selbst gemacht haben. Hier bekommt ihr nämlich keine Fließbandware, sondern spannende Aufgaben. Mal im X-Wing, mal als Tie Fighter. Es gilt im A-Wing eine Eskorte zu fliegen oder als Tie Interceptor Rebellenbomber abzufangen. Neu sind dagegen der sogenannte U-Wing auf Rebellen-Seite und der Tie Reaper auf der Seite des Imperiums, die im Mehrspieler-Modus vornehmlich die Rolle des Supporters übernehmen. Die beiden Schiffe beliefern befreundete Piloten mit frischen Schilden oder legen feindliche Schiffe mit Ionenkanonen für eine kurze Zeit lahm. Ebenfalls gefällt mir sehr, dass sich jedes Schiff sehr unterschiedlich manövriert und fliegt. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Balance im Spiel, für die sich Veteranen ein wenig umgewöhnen müssen. Das betrifft insbesondere die Tie Fighter, die in alten Spielen schon beim ersten Treffer zu Weltraumschrott verkommen sind, in Star Wars Squadrons aber deutlich mehr einstecken können. Mit einem Reparatur-Kit lassen die Dinger sogar noch widerstandsfähiger machen. Unverändert bleibt die Wendigkeit der Tie Interceptoren und A-Wings, die zudem richtig gut austeilen können. Die letzten beiden haben sogar einen Vorteil. Mit der neuen Boost-Mechanik könnt ihr nämlich die Triebwerke überladen und so merklich schneller fliegen oder um 180 Grad wenden. Es macht richtig viel Spaß so feindliche Schiffe zu überraschen. Die Bomber-Klasse (Tie Bomber und Y-Wing) sind überdies nicht mehr ganz so träge wie in früheren Spielen und verfügen nun über Raketen, die bis zu sechs Ziele gleichzeitig angreifen können. Übrigens: Während der Kampagne habt ihr manchmal die freie Wahl des Schiffes und könnt darüber hinaus auch das Loadout bestimmen. Star Wars Squadrons – Ausbaufähiger Mehrspieler-Modus Der Mehrspieler-Modus von Star Wars Squadrons ist aktuell noch recht spärlich besetzt. Es gibt lediglich zwei Modi, die sich wahlweise gegen Bots oder Koop-Spieler zocken lassen. Da wäre einerseits eine flotte Partie mit reinen Dogfights. Wer 30 Abschüsse zuerst erreicht, gewinnt. Die unterschiedlichen Schiffe und deren Talentreihen machen hier den Reiz aus, da Zusammenspiel sehr belohnt wird. Die Hauptspeise bildet jedoch der Flottenkämpfe-Modus. In zwei Teams zu je fünf Spielern gilt es in erster Linie, die Schlachtschiffe des Gegnerteams zu vernichten. Inszenierung, Teamplay – alles ist richtig gut, zumindest wenn letzteres gegeben ist. Die Fregatten und KI-Jäger sind zwar nicht die cleversten, füllen aber den Bildschirm ganz gut mit zusätzlichen Zielen neben den fünf eigentlichen Spielern. Ein Rangsystem sowie kosmetische Boni sind mit von der Partie, wenngleich diese aktuell noch nach ihrem Sinn suchen. Das Matchmaking funktionierte am ersten Testwochenende noch nicht ganz im Sinne des Erfinders. Zu oft habe ich es erlebt, dass mich das Spiel mit Level 15 Spielern gematched hat, die folglich wesentlich mehr Erfahrung im Umgang mit den Schiffen hatte als ich. Der Spaß blieb wenig überraschend erst einmal aus. Zudem sorgen unkluge Spawn-Punkte dafür, dass schon wenige Sekunden nach dem ersten Abschuss der zweite erfolgt. Sobald sich jedoch mehr Spieler in den Multiplayer wagen und die Skillkurve ausgebügelt wird, dürfte auch das Matchmaking besser werden. An dieser Stelle ein Hinweis: Crossplatform-Play ist von Beginn an aktiviert, sodass ihr gegen PC- und Xbox-Spieler zusätzlich zu PlayStation-Zockern antretet. Dies lässt sich aber auch abstellen. Star Wars Squadrons – Ein Traum in VR Optisch macht Star Wars Squadrons einen hervorragenden Eindruck und weiß aufgrund der spektakulären Kulisse und coolen Effekte so richtig zu gefallen. Doch so richtig authentisch wirkt das Ganze nur dann, wenn ihr über ein entsprechendes VR-Headset verfügt. PlayStation VR liefert dabei, ähnlich wie schon die kurze Demo in Star Wars Battlefront 2, ein wirklich atemberaubendes Erlebnis ab. Die Cockpits sind ungemein gut modelliert und wirken einfach real. Motion Sickness? Hatte ich zu keinem Zeitpunkt, wenngleich ich den zarten Naturen vielleicht nicht sofort dazu raten würde, Anakin Skywalker-Manöver (sprich: Rollen und überhastete Drehungen) durchzuführen. Die Orientierung kann schnell verloren gehen, doch nach wenigen Minuten war ich immer Herr der Lage. Gerade in den Interceptor-Class Fightern merkt ihr den Speed und das Momentum, wenn eine 180 Grad Drehung mit aktiviertem Turbo durchgeführt wird. Auf der anderen Seite hatte ich tatsächlich das Gefühl, einen spielerischen Vorteil zu genießen. Im Gegensatz zur Non-VR-Variante kann ich mich nämlich in VR im Cockpit umsehen, sodass ich beispielsweise feindliche Schiffe hinter mir sehen kann. Kurzum: Mehr Übersicht und gerade in einem Dogfight-Titel ist Übersicht das A und O. Wenn ihr also die notwendige Hardware habt: Unbedingt ausprobieren. Kein einziger Superlativ in diesem Abschnitt ist unbegründet. Der Modus ist wirklich das Highlight des Spiels. ### Dungeons III – Complete Edition (PC) Obwohl Dungeon-Management-Titel eine Nische sind, genießen diese Spiele einen guten Ruf unter den Spielern. Dementsprechend gibt es auch nur einige die wirklich Bekannt sind. Nachdem Dungeons III bereits 2017 für PC, PS4 und Xbox One erschienen ist, war folglich bis Mitte 2020 Ruhe, wo Dungeons III – Complete Edition erschienen ist. Hierbei handelt es sich nicht nur um das Basisspiel, sondern um ein Bundle, welches alle DLCs mit beinhaltet. Falls ihr also in der Zwischenzeit noch nichts davon gehört habt, ist das ein sehr guter Zeitpunkt dafür. Wie wir den Titel finden, erfahrt ihr im folgenden Test. Dungeons III – Complete Edition – Mit Freunden macht alles mehr Spaß Dungeons III gibt es eigentlich schon seit ein paar Jahren für PC, Mac, Linux, Xbox One und PlayStation 4. Da ich selbst solche Spiele mag, wundert es mich, dass der Titel komplett an mir vorbei gegangen ist. Überraschenderweise erschien dieses Jahr Dungeons III – Complete Edition, wo bereits sieben DLCs zusätzlich zum Basisspiel mit enthalten waren, was ich mir diesmal nicht entgehen ließ. In Dungeons III werden verschiedenste Elemente aus Echtzeit-Strategiespiel und Dungeon-Management zusammengeführt. Dementsprechend ist es eure Aufgabe euren eigenen unterirdischen Dungeon zu erschaffen und diesen gegen Angriffe von eindringenden Feinden aus der Welt über euch zu schützen. Doch das ist nicht alles. Die Einzelspieler-Kampagne ist dabei einfach erklärt, denn ihr spielt die Rolle von Thalya, einer Dunkelelfen-Zauberin, die einen weiteren guten Kontinent für das Böse einnehmen möchte. Dieser wird jedoch von ihrem Ziehvater König Thanos regiert. In insgesamt 20 abwechslungsreichen Missionen unterstützt ihr Thalya dabei gegen Thanos anzutreten. In den jeweiligen Missionen erwarten euch jeweils einzelne kleine Geschichten, die zu der Haupthandlung beitragen. Mal fangt ihr den Essenstransport der Stadt ab, an anderer Stelle räumt ihr den Weg für eine Höllenkreatur frei und habt sogar Bosskämpfe. Das Beste daran ist, ihr könnt euch auch einfach einen Freund dazu holen und gemeinsam die Kampagne durchspielen oder sogar gegeneinander antreten. Es gibt hier auch einen Mehrspieler-Modus und Sie können sich einen Freund schnappen und die Kampagne gemeinsam durchspielen oder gegeneinander antreten. Allein mit dem Basisspiel ohne DLC und Multiplayer  seid ihr 20 – 30 Stunden beschäftigt, also erwartet euch ein großes Abenteuer in dem Paket von Dungeons III – Complete Edition. Dungeons III – Complete Edition – Euer erster eigener Dungeon Falls ihr die vorherigen Teile nicht gespielt habt ist es absolut nicht schlimm. Selbst komplette Neulinge in dem Genre kommen hier super zurecht und dürften sich darüber freuen, dass die Dungeons nach einem Zufallsprinzip generiert werden. So macht es für Neulinge und Veteranen umso länger Spaß. In Dungeons III – Complete Edition geht es nämlich, wie der Name schon sagt darum eigene Dungeons zu bauen. Im ersten Moment scheint es wie Orcs Must Die kombiniert mit einem Strategiespiel auszusehen, doch erwartet euch viel mehr. Unter der Erde baut ihr nämlich euren Dungeon auf, sammelt Gold, forscht und baut Fallen auf, um gegen Gegner gewappnet zu sein, die euch von eurem Vorhaben abhalten wollen. Dabei könnt ihr ruhig kreativ sein und den Dungeon so bauen, wie es euch beliebt, doch passt auf, denn da unten warten auch andere Gefahren auf euch… Doch wer etwas riskiert wird auch belohnt und das ist auch gut so, denn mit dem Gold könnt ihr forschen und viele neue Dinge wie stärkere Einheiten und co. freischalten. Das ist aber nicht alles, denn ihr wollt schließlich die Welt draußen erobern und genau dieses Zusammenspiel macht es aus. Denn abgesehen von Fallen habt ihr auch Einheiten, die ihr benötigt, um die Welt oben einzunehmen und weitere Ressourcen freizuschalten. Erinnern tut dieses Zusammenspiel an Dungeon Keeper und Warcraft, was das Spiel ziemlich gut macht. Aber dank dem Sprecher wird dem Spiel einfach noch ein Sahnehäubchen hinzugefügt. Dieser ist nicht nur unglaublich gut, sondern auch witzig. Einfach ein sehr gutes Zusammenspiel vieler Elemente. Mache werden vielleicht von der Grafik oder klassischen Dingen wie dem Pathfinding, was nicht immer perfekt ist, abgeneigt sein, doch solltet ihr euch das zweimal überlegen. Hier erwartet euch ein gut überlegtes und einzigartiges Konzept, welches mit Humor und vielen Inhalten zusammengeschnürt wurde. Falls ihr kläglich nach einem Koop oder Konsolenspiel sucht, könnte mit Dungeons III – Complete Edition eure verzweifelte Suche ein Ende haben, denn dieses Spiel wird euch zum Schmunzeln bringen. ### 13 Sentinels: Aegis Rim (PS4) Test Im Test entpuppt sich 13 Sentinels: Aegis Rim als absoluter Geheimtipp für eure PlayStation 4. Dabei weiß das Spiel vor allem durch seine faszinierende Storyline und spannenden Gameplay-Elemente zu überzeugen. Warum der Adventure-/Strategie-Mix aus Japan sonst noch so nicht in eurer Spielesammlung fehlen sollte, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels. Dass ich hier von Beginn an sehr lobende Worte für 13 Sentinels: Aegis Rim finde, liegt auch mitunter an den Entwicklern selbst. Vanillaware zeichnet sich unter anderem für die Klassiker Odin Sphere (2007) oder auch Dragon’s Crown (2013) aus. Sechs Jahre nach dem Release ist nun endlich das SciFi-Spiel verfügbar und brilliert allen voran mit seiner Storyline, die aus insgesamt 13 einzelnen Geschichten besteht. Und jene fügen sich bestens zu einem großen Ganzen zusammen, das mir am Ende ein „Wow, cool“ abverlangt hat. 13 Sentinels: Aegis Rim – Pacific Rim meets Krieg der Welten Mit Ausnahme des Tutorials, welches bereits mehrere Stunden in Anspruch nimmt, habt ihr die freie Auswahl, wessen Geschichte ihr zuerst erleben möchtet. Ohne großartig zu spoilern will ich die grobe Handlung anreißen. In 13 Sentinels: Aegis Rim geht es um sogenannte Sentinels, also riesige Kampfroboter, die der Menschheit dabei helfen sollen, die außerirdischen Invasoren abzuwehren. Die Piloten dieser Sentinels sind unsere 13 Teenager. Klingt nach Klischee, ist aber wahnsinnig spannend aufgezogen. Dabei ist es vor allem der Anfang, der den Einstieg vielleicht etwas schwieriger gestaltet. Während des Prologs springt die Storyline nämlich arg schnell zwischen den Zeitlinien sowie Epochen hin und her. Ein richtiger roter Faden wird erst dann erkenntlich, sobald ihr auch die Kontrolle über jeden einzelnen Helden übernehmt. Überdies bietet das Spiel eine detaillierte Chronik, die euch stets auf dem Laufenden hält über alle Ereignisse im Rahmen der Geschichte. Ideal, um auch nach einer längeren Pause wieder mitten ins Geschehen einzutauchen. Unweigerlich stellt ihr euch die folgenden Fragen: Wer hat die Sentinels gebaut? Woher kommt die Möglichkeit der Zeitreise? Warum kommen die Aliens überhaupt zu uns? Im Rahmen der rund 30 Stunden langen Kampagne bekommt ihr diese und noch viele mehr in aller Ausführlichkeit beantwortet. Wenn euch die mitreißende Zeitreise-Story nicht überzeugt, dann vielleicht die Charaktere. Egal ob es die sportlich begabte Natsuno Minami ist oder auch Ei Sekigahara, die anscheinend an einer leichten Amnesie leidet – alle Protagonist*innen sind durch die Bank stark ausgearbeitet, liebenswürdig und verhalten sich nicht einmal klischeeartig. Somit ist die Storyline auch für jene brauchbar, die sonst vor japanischen Geschichten Abstand halten. Starker Strategie-Titel mit Adventure-Flair Im Kern ist 13 Sentinels: Aegis Rim eine Novel, wenn man es so nennen möchte. Dabei erinnert es an vielen Stellen an hiesige Adventures, bei denen es viel zu lesen gibt. Doch Vanillaware ließ sich nicht lumpen und hat exzellente japanische Sprecher*innen angeheuert, die den Charakteren noch mehr Leben einhauchen. Auch die englische Sprachausgabe kann überzeugen, ist aber nicht auf dem Level der japanischen Version. Deutsche Untertitel sind übrigens verfügbar. Sehr schön ist übrigens, dass es während der Story verschiedene Multiple-Choice-Ereignisse gibt, die offenbar Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf haben. Inwiefern das der Fall ist, müsst ihr jedoch selbst herausfinden, denn sonst müsste ich einige Szenen spoilern. Stattdessen will ich euch im Folgenden den tatsächlichen Spielpart näher erläutern. Denn das zweite große Element des Spiels ist der Strategiepart in Echtzeitschlachten. Die Auseinandersetzungen gegen die Deimos getauften Aliens finden auf einem isometrisch dargestellten 3D-Feld statt. Das Gameplay selbst lernt ihr angenehm schnell, sodass die wichtigsten Mechaniken wie Schwachpunkte, Waffensysteme und so weiter und so fort direkt in Fleisch und Blut übergehen. Des Weiteren ist es möglich, eure Sentinels gegen Credits aufzumotzen. Die Möglichkeiten können sich sehen lassen: Mehr Luftabwehr, mehr Raketenwerfer und mehr stehen euch zur Verfügung. Wer sich auf jeden Kampf vorbereitet, sollte keine Probleme mit dem ordentlichen Schwierigkeitsgrad haben. Ziel der Kämpfe ist es, die Invasoren davon abzuhalten, den zentralen Server zu vernichten. Dazu dürft ihr bis zu sechs Sentinels auswählen. Der Ablauf der Schlachten erfolgt nach dem altbekannten ATB (Active-Time-Battle) System. Heißt: Ist ein Sentinels einsatzbereit, steht die Zeit still und ihr dürft Aktionen auswählen. Neben Bewegungen hängen die Aktionen davon ab, welche Waffen ihr installiert habt und welche Skills die Pilotinnen und Piloten besitzen. Das ermöglicht natürlich allerhand Taktik-Spielereien, die die Entwickler mit fortschreitender Story auch ausgiebig von euch verlangen. Brillantes Art-Design trifft charmante Inszenierung Sehr cool an der ganzen Aufmachung ist, dass ihr zwischen den Kämpfen und Adventure-Phasen frei wählen könnt. Wollt ihr aber die Storyline vollends vorantreiben, gilt es die dazu notwendigen Abschnitte zu beenden. Dies wird euch aber immer übersichtlich angezeigt. Spannend ist hierbei die Tatsache, dass das Spiel die meisten Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln darstellt. Wenn ihr mir also denke, dass einer der Charaktere wahnsinnig fahrlässig gehandelt hat, offenbart sich beim Spielen des Charakters, dass da ein obergeordnetes Motiv dahintersteckte. Derartig viele Aha-Momente erlebt man heutzutage doch selten in Videospielen. Was mich an 13 Sentinels: Aegis Rim so fasziniert hat, war schlicht das Art-Design des Spiels. Während der Adventure-Phasen vermag das Spiel durch seine charmante Inszenierung und sein 2D-Stil zu überzeugen. In den Kämpfen erlebe ich dann wiederum die coole 3D-Ansicht der Schlachtfelder und eine Bullet-Hell-ähnliche Effekthascherei. Es trifft genau meinen Nerv, sodass jede der rund 30 Spielstunden zum Genuss wurde. ### Tennis World Tour 2 (PS4) Test Eine Vielzahl von Problemen verhindert, dass Tennis World Tour 2 ein waschechter Wimbledon Sieger im Stile von Top Spin sein kann. Dabei versucht das Spiel noch mehr Dinge als sein Vorgänger, schafft es am Ende aber nicht einmal den ohnehin schon schwachen Tennis-Titel AO Tennis zu übertrumpfen. Woran es liegt, dass Tennisenthusiasten nicht ansatzweise so viel Spaß haben wie FIFA-Zocker jährlich mit ihren immer gleichen Spielen, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Es hätten schon wenige Verbesserungen an der Steuerung gereicht, um zumindest das Gameplay einigermaßen angenehm zu gestalten. Auch die Präsentation des Spiels wirkt stark nach einem Last-Gen-Spiel als nach Current-Gen. Und die wenigen Momente, in denen wirklich sowas wie Spaß aufkommen, verfliegen allzu schnell durch irgendeine Nichtigkeit, die nicht hätte sein müssen. Gehen wir all die Probleme der Reihe nach an. Tennis World Tour 2 – Doppelfehler Der Story-Modus des Spiels beginnt bereits mit einer Enttäuschung. Der Charakter-Editor ist so schlicht, dass man ihn sich auch gleichzeitig wieder hätte sparen können. Die Auswahlmöglichkeiten sind arg begrenzt und die Freiheiten somit ebenso. Kreative Naturen kommen nicht auf ihre Kosten. Auch spielerisch hebt sich die Karriere zu keinem Zeitpunkt vom Exhibition Mode ab. Im Laufe der Karriere scheucht euch das Spiel durch verschiedene Menüpunkte. Es gilt die Attribute des Athleten zu leveln sowie Skill Cards zu erlangen, die wiederum das Spielerlebnis verbessern sollen. Die Realität sieht allerdings anders aus. Das Spielgefühl bleibt zum Großteil identisch. Darüber hinaus verbringt ihr eine nicht unbedeutend geringe Zeit der Karriere in Menüs. Ihr trefft den Trainer, trainiert euren Charakter, ruht euch aus oder durchlauft verschiedene Übungen. Wenn ihr denkt, dass es hier irgendwelche netten Minispiele gibt, so muss ich euch enttäuschen. Nach ein paar Buttondrücken ist all das erledigt, die XP wandern auf euer Konto und das wars. Spannend und motivierend ist anders. Der Exhibition Modus ist das eigentliche Quick-Match, in dem ihr vermutlich die meiste Zeit verbringt. Ihr geht es nämlich direkt und ganz schlicht zur Sache. Dabei offenbaren sich allerdings auch die oben angesprochenen Schwierigkeiten mit der Steuerung. Tennis World Tour 2 verlangt nämlich, dass ihr denselben Analogstick fürs Laufen benutzt wie auch zum Zielen für den eigentlichen Ballkontakt. In der Praxis bedeutet dies: Ihr lauft beispielsweise nach links und sobald ihr in der Nähe des Balls seid, müsst ihr denselben Stick sofort nach oben pressen. Anscheinend war dies auch den Entwicklern bewusst, sodass es eine ganze Menge an Spielhilfen gibt, um nicht jede Partie zu einem reinen Desaster verkommen zu lassen. Warum nicht einfach der andere Stick verwendbar ist? Oder man Buttons eigenständig belegen kann? Frage über Fragen. Tennis World Tour 2 – Technisch altbacken Ein viel kurioseres Problem ist der Spielball selbst. Dieser ist – wenig überraschend – weiß und die Spielfelder sind dermaßen stark beleuchtet, sodass ihr das Ding gerne mal aus dem Blick verliert. Der Ball verschmilzt quasi mit seinem Hintergrund. Grundsätzlich sieht Tennis World Tour 2 nicht schlecht aus, aber eben auch nicht besonders gut. Als Last-Gen-Titel wäre ich beeindruck gewesen. Die Replays und Highlights sind nett gemacht, doch das gesamte Drumherum, die Siegesfeiern und Jubel-Animationen lassen zu Wünschen übrig. Die Akustik geht hingegen in Ordnung. Fazit: Tennis World Tour 2 versucht den Look und das Feeling anderer Sportspiele zu kopieren, kann aber leider in keiner der Disziplinen punkten. Der Charakter-Editor ist nutzlos, da er viel zu wenig Möglichkeiten bietet. Die Karriere ist so schwach wie in Sportspielen vor 10 Jahren. Und die Steuerung ist nicht änderbar, sodass ihr euch ständig damit herumschlagen müsst. Am Ende sind es die wenigen Spielmomente, in denen wirklich Tennisflair aufkommt, die das Spiel vor der Totalkatastrophe retten. Denn genau dann macht Tennis World Tour 2 wirklich Spaß. ### WWE 2K Battlegrounds (PS4) Test Im Test beweist WWE 2K Battlegrounds, dass es ein kurzweiliger, spaßiger Titel ohne großartige Spieltiefe ist. Diese Aussage trifft jedoch nur auf den lokalen Mehrspieler-Modus zu, denn sobald ihr euch online begebt, ist der Spaß sofort vorbei. Woran das liegt und was euch das Spiel so zu bieten hat, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels. Nachdem die Hauptreihe von WWE 2K vergangenes Jahr sprichwörtlich mit 200 km/h ungebremst vor die Wand gefahren wurde, gönnt man sich nun eine Auszeit. Da 2K allerdings nicht auf die Moneten der Lizenz verzichten will, muss es eben der kurzweilige und spielerisch anspruchslosere Abklatsch richten. Der große Vorteil liegt allerdings auf der Hand: WWE 2K Battlegrounds nimmt sich selbst nicht zu ernst und ist spielerisch deutlich zugänglicher als das Original. WWE 2K Battlegrounds – Immer feste druff Während ihr bei den (bisherigen) jährlichen Ablegern ein Doktortitel brauchtet, um die komplexen Spielmechaniken zu verstehen und insbesondere zu verinnerlichen, greift ihr hier zum Controller und knüppelt auf die Tasten bis sie nicht mehr funktionieren. WWE 2K Battlegrounds funktioniert nämlich wunderbar als Buttonsmasher, sodass selbst blutigste Neuanfänger ihren Spaß haben. Die Einsteigerfreundlichkeit geht sogar so weit, dass ihr bereits nach zwei oder drei Partien wisst, wie Finisher funktionieren oder wie sich die Umgebung bestmöglich in den Kampf einbringen lässt. WWE 2K Battlegrounds setzt dem Ganzen aber die Krone auf. Denn die Umgebung sind hier nicht die Arenen, sondern Krokodile, Ziegenböcke und Co. Die Arenen ein Sumpf, das weit entfernte Mexico und mehr. All das hat natürlich wenig mit WWE zu tun und so absurd das wirkt, so spaßig ist der erste Kontakt damit. Gerade in Mehrspieler-Partien mit Freunden entsteht so eine echte Partylaune. Das oben bereits angesprochene Problem: Im Online-Mehrspieler-Modus zerfällt das ganze Konstrukt sehr schnell. Spieler online nutzen schlicht jeden erdenklichen Exploit aus, um die Oberhand zu gewinnen. Spaß? Den gibt es nur für denjenigen, der krasser cheatet bzw. exploitet. Das Problem sind nicht unbedingt die Wege und Mittel, sondern die wenigen Kontermöglichkeiten für die Benachteiligten. Denn die Konter-Manöver der Charaktere sind zu ungenau oder zumeist nicht ausreichend passabel designed. Die Modi an sich, sowohl offline wie auch online, sind ganz nett und spaßig. Ein anderes Problem des Spiels betrifft die KI. Wenn ihr beispielsweise den Fatal-4-Way zockt, fällt sehr schnell auf, dass die KI-Spieler sich nur blöd angucken und gar nichts machen. Gepaart mit den überschaubaren Move-Sets sind Singleplayer-Partien der schwächste Teil des Spiels. Würde ich nur diesen bewerten, müsste die Wertung auf 1/10 absacken. Story-Modus im Comic-Look WWE 2K Battlegrounds besitzt einen zugegebenermaßen amüsant aufgemachten Story-Modus. Dabei dürft ihr euch einen eigenen Wrestler erschaffen und müsst Neulinge zur WrestleMania aufsteigen lassen. Auf dem Weg dorthin legt ihr euch mit Legenden lange vergangener Tage an und bewältigt unterschiedliche Herausforderungen. Mittendrin statt nur dabei ist auch ein motivierendes Level-System, das euch immer wieder mit Belohnungen lockt. Dabei ist es vor allem der Look des Modus, der den Reiz ausmacht. Es wirkt alles sehr comic-artig und charmant. So nett das klingt, so sehr leidet der Modus an den oben genannten Problemen. Und deswegen war es mir wichtig, diese vor dem Story-Modus zu erwähnen. Insgesamt warten rund 70 Wrestler auf euch. Alles lässt sich mit der Ingame-Währung des Spiels freischalten. Manches ist auch hinter dem Spieler-Level versteckt. So weit, so normal. Das Problem liegt allerdings in der Natur der Serie: 2K versucht das Fehlen des Hauptspiels finanziell auszugleichen. Und so kommt es, dass nicht nur Wrestler, sondern auch deren Outfits unfassbar teuer sind. Ein Freischalten aller Kostüme und Kämpfer kann problemlos mehrere hundert Stunden dauern. Darüber hinaus verlangt das Spiel Battle-Bucks, die Währung des Spiels, für Online-Turniere und mitunter auch für die Teilnahme an Herausforderungen. Hier kommen dann die Echtgeld-Transaktionen ins Spiel. Aufgrund der miserabel gestalteten Akkumulation von Ingame-Währung drängt sich der Verdacht auf, dass hier die üblichen mentalen Tricks unternommen wurden, um Spielern noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Was bereits beim großen Spiel eine miese Masche ist, ist hier umso widerlicher. Grafisch ist WWE 2K Battlegrounds keine Augenweide. Trotz des Comic-artigen Looks sind längst nicht alle der 70 Kämpfer gut eingefangen. Zu viele wirken in die Weite gestreckt. Glitches, Bugs und unnatürliche Animationen trüben das Bild mehr noch als die mitunter instabile Framerate – genau wie die große Reihe. Fazit: WWE 2K Battlegrounds ist im Kern gar kein miserables Spiel, ganz im Gegenteil. Es ist kurzweilig und mit Freunden im lokalen Modus sogar sehr spaßig für zwei bis drei Partien. Doch es nutzt sich so schnell ab. Das liegt an den überschaubaren Moves, der geringen Spieltiefe und den wenigen Möglichkeiten, sich von anderen durch Skill abzusetzen. Und gerade im Solo-Modus offenbaren sich die richtigen Schwächen: Dumme KI, ein unfassbarer Grind, der jenseits von Gut und Böse liegt, Mikrotransaktionen, die nur den Schmerz/Frust lindern sollen und ein Haufen von Bugs. On top kommen zahllose Cheater/Exploiter, die den gesamten Mehrspieler-Modus ruinieren. Meine Empfehlung lautet also ganz klar: Wartet auf einen Sales für 10-20 Euro und zockt es mit Freunden. Alles andere lohnt sich nicht. ### eFootball PES 2021 (PS4) Test eFootball PES 2021 Season Update, so heißt der neue Ableger der Fußballsimulationsreihe von Konami. Monate vor Release machte sich in der Medienlandschaft die Nachricht breit, dass sich Konami in diesem Jahr eine Auszeit im Konkurrenz-Wettbewerb mit der EA Sports FIFA-Reihe um die beste Fußballsimulation eine Auszeit nimmt. Mit eFootball PES 2021 Season Update entscheidet sich Konami bewusst, nur wenige bis keine Änderungen vorzunehmen. Fans dürfen keine neuen Gameplay-Features oder eine neue Grafikengine erwarten. Dies bestätigten die Entwickler und versprachen im gleichen Statement, dass mit hoher Priorität schon die Entwicklung der Next Gen-Versionen von eFootball PES 2022 begonnen haben. In eFootball PES 2022 sollen Fans, die Unreal Engine 4 und damit einen nie zuvor da gewesenen Fußballrealismus zu sehen bekommen. In unserem Test haben wir dennoch Ausschau  gehalten, ob wir vielleicht doch Änderungen im Vergleich zum Vorjahres-Ableger entdecken können. Mehr zu eFootball PES 2021 Season Update erhaltet ihr in den nachfolgenden Zeilen. Bereits beim Test zu eFootball PES 2020 im letzten Jahr haben wir die Meinung vertreten, dass bei einer Fußballsimulation nicht nur Lizenzen eine große Rolle spielen, sondern primär das Gameplay, die Grafik und die vorhandenen Spielmodi sowie deren Spieltiefe entscheidend sind. Es ist kein offenes Geheimnis, dass die Pro Evolution Soccer-Reihe seit Jahren ein realistisches Gameplay bietet, welches nahe an der Perfektion liegt. eFootball PES 2021 – Was ist neu? Bereits eFootball PES 2020 bot wie auch die Teile zuvor eine realistische Simulation des Fußballs. Im letzten Jahr hat die Titelreihe das Ziel vertreten auch aus der grafischen Perspektive stilvoll zu überzeugen. Stadien, Zuschauern und generell die Stadionatmosphäre hatten zu jener Zeit in unserem Test überzeugt. Aus meiner Sicht wäre der Konkurrenzkampf mit der EA Sports FIFA-Reihe noch enger, wenn die Entwickler von Konami dieses Jahr einen Vollpreistitel veröffentlicht hätten. Konami hat in diesem Jahr nur wenige Neuerungen vorgenommen, die sich auf  UEFA EURO 2020-Inhalte, Gesichtsmodelle der Spieler und aktuellen Spielerdaten/Vereinsdaten und Trikots beziehen. Hinsichtlich der Menüführung bleibt alles beim Alten, ihr gelangt schnell zu den gewünschten Spielmodi. Den Hintergrund des Menüs zieren dieses Mal Lionel Messi, Cristiano Ronaldo, Alphonso Davies und Marcus Rashford. Farbführung und Hintergrund haben sich minimal im Vergleich zum Vorjahr verändert. Im Hinblick auf die Next Gen-Versionen erhoffe ich mir ein deutlich hübscheres Menü, mit kräftigeren Farben und einem edleren Design. Kommen wir zu den Spielmodi in eFootball PES 2021 Season Update. Seit 2019 besitzt die hauseigene Fußballsimulation von Konami keine Lizenzen mehr für die UEFA Champions League, UEFA Europa League sowie für den UEFA Super Cup. Asiatischen Fußball gibt es weiterhin mit der AFC Champions League. Hier könnt ihr mit den aktuellen Kadern und Trikots, lizensiert das Turnier nachspielen. Ebenso sind nationale Wettbewerbe diverser Ligen (englische, spanische, französische) sowie internationale Wettbewerbe, wie zum Beispiel die Weltmeisterschaft, der Asien-Cup, die Südamerika-Meisterschaft. Diese Wettwerbe sind jedoch nicht lizensiert. In eFootball PES 2021 Season Update ist das Lizenzpaket für die Europameisterschaft 2020 inkludiert. Daher können sich Fans des europäischen Fußballs auf vollständig, lizensierte europäische Nationalmannschaften freuen. In der Offline-Spielmodi gibt es wie jedes Jahr die Spielmodi "Meisterliga" und "Werde zur Legende“ zur Auswahl. Der Koop-Modus ist ebenfalls mit von der Partie. Beachtet, dass ihr hierfür nicht zwangsweise 6 Spieler aufbringen müsst. Auch ein 2 vs. 2 Match ist möglich. Das Matchmaking macht einen positiven Eindruck. Habt ihr einen Freund zu Besuch kann dieser direkt als Mitspieler fungieren, wobei er auch online zum Team dazustoßen kann. Das Random-Selection Match ist eine gute Idee, um das Offline-Spielvergnügen zu erhöhen. Hier stellt man sich ein eigenes Team indirekt zusammen. Die Auswahl an verschieden Teams würfelt ein gesamtes Team aus den Spielern zusammen. eFootball PES 2021 – Meisterliga-Modus mit viel Potenzial Mit der Meisterliga hat Konami letztes Jahr einen großen Schritt nach vorne gemacht und kommt mit dieser Spielmodi einem klassischen Fußball Manager nah. Die Fußball Manager-Karriere fühlt sich im Meisterliga-Modus real an und lässt auch eine gewisse Emotionalität zu. Zunächst entscheidet ihr euch für einen Trainer, der euch an der Seitenlinie verkörpern soll. Hier stehen einige namhafte Fußball- und Trainerlegenden zur Auswahl, wie zum Beispiel Lothar Matthäus oder Pep Guardiola. Es folgen mehrere Videosequenzen in denen ihr mit dem Team, den Spielern sowie Beratern des Vereins die Saisonziele bespricht. Danach findet ihr euch auf der Vorstellungskonferenz wieder. Hier müsst ihr euch Journalisten-Fragen stellen und könnt auf diese mit drei Antwortmöglichkeiten reagieren. Es ist zu erwähnen, dass eure Antworten keinerlei Einfluss auf das weitere Spielgeschehen nehmen. Unabhängig von euren Antworten, nimmt die Moral eurer Spieler weder zu noch ab. Hier sollte in eFootball PES 2022 nachgebessert werden, da diese Möglichkeit die FIFA-Reihe schon seit ein paar Jahren bietet. Zu Beginn der Saison steht ein Vorbereitungsturnier "International Champions Cup" an. Dieses Turnier hat in der Realität einen hohen Bekanntheitsgrad, da jährlich zahlreiche Topteams daran auf unterschiedlichen Kontinenten teilnehmen. Mit den eingebauten Videosequenzen in der Saisonvorbereitung sowie vor wichtigen Spielen bietet Konami ein neues Gefühl des Managerdaseins . Jedoch verpassen es die Entwickler das Leben im Rampenlicht detailreicher auszuführen. Kritik muss sich das Spiel dafür gefallen lassen, dass die Dialoge nicht vertont sind. Die dabei zu hörende, eintönige Hintergrundmusik sorgt auf Dauer für eine Frustration. Da Managerentscheidungen und Antworten in der Pressekonferenz keinen Einfluss haben, sehe ich den Meister-Liga-Modus im Vergleich zum klassischen Fußball-Manager noch entfernt. Hier sehen wir in der Redaktion noch sehr viel Luft nach oben. eFootball PES 2021 – Lizenzen Mit eFootball PES 2020 hatte Konami offiziell einen Lizenzwettbewerb ausgelöst. Ihr könnt euch nicht nur auf zahlreiche lizensierte Ligen aus Südamerika, wie die brasilianische, argentinische Liga freuen, sondern auch auf eine lizensierte türkische Liga. Selbstverständlich besitzt Konkurrent EA Sports mit der FIFA-Reihe insgesamt mehr Lizenzen und dementsprechend mehr Auswahlmöglichkeiten bei der Teamauswahl. Dennoch stellt Konami eindrucksvoll dar, dass sie nicht zu unterschätzen sind und mit dem Blick in die Zukunft und der Veröffentlichung von eFootball PES 2022 den Fußballthron wie in den 2000er Jahren unter den Fußballfans zurückerobern wollen. Besonders gefällt mir, mit welcher Liebe die Entwickler die Partnerschaften mit dem FC Bayern München, Manchester United, Juventus Turin, Arsenal London ans Werk gehen. Jedem Fan des FC Bayern wird das Herz bei einem Heimspiel aufgehen. Die Allianz Arena wurde vollständig nach dem Ebenbild ins Spiel integriert. Doch nicht nur auf die real aufgenommene Stadien könnt ihr euch freuen, nahezu jeder Spieler hat einen Facescan samt Tattoos und sämtlichen weiteren Initialen. In dieser Hinsicht sehe ich Konami sehr weit voraus, da sie mit den verfügbaren Lizenzen das Maximum des Möglichen herausholen. Die Entwickler von EA Canada hatten es beispielsweise bei der Zusammenarbeit mit dem FC Bayern München verpasst, den Allianz Arena Spielertunnel einzubauen beziehungsweise generell alle Spieler mit neuen Facescans und Tattoos auszustatten (Stichwort: Arturo Vidal, Javi Martinez und Thiago, um mal ein paar Spieler des FC Bayern München zu nennen). Weiterhin frage ich mich, ob generell eine Lizenz notwendig ist, um namhafte Spieler mit realen Facescans, Tattoos und sonstigen Komponenten auszustatten. eFootball PES 2021 Season Update schafft es nämlich auch bei nicht lizensierten Teams reale Facescans zu bieten. eFootball PES 2021 – Realismus aus dem Lehrbuch Konami bleibt auch mit eFootball PES2021 Season Update seinem Gameplay unverändert treu. Die realistische Simulation des Fußballs steht im Vordergrund und nicht das Drumherum. Aus meiner Sicht ein fataler Fehler und der große Minuspunkt, weshalb diese Reihe der Konkurrenz noch hinterherläuft. Wer eine realistische Simulation des Fußballs sucht, ist bei eFootball PES 2021 Season Update an der richtigen Adresse. Jede Ballberührung fühlt sich echt an, die Ballführung der Spieler fällt ins Auge und Spieler werden anhand ihrer Bewegungen sofort erkannt. Flugkurven bei Flanken, Schüssen und langen Pässen sind noch realer als im Vorjahr. Es ist sehr deutlich zu spüren, dass unsere Spieler eine gewisse Kraft bei einem Schuss oder eine Flanke aufbringen müssen. Von roboterartiger Bewegungen fehlt jede Spur, denn jeder Frame ist genau durchdacht. Für eine große Enttäuschung sorgten bei mir im letzten Jahr die taktischen Einstellungen. Hier hat sich in den letzten Jahren wenig bis gar nichts getan. Die PES-Reihe bietet zwar eine große Auswahl an taktischen Einstellungen, jedoch kommen seit Jahren keine neuen Funktionen hinzu, während bei der Konkurrenz weitere Einstellungsmöglichkeiten in der Strategie hinzugekommen sind. Positiv hervorzuheben ist, dass in der eFootball PES-Reihe die Tore in unterschiedliche Art und Weise fallen. Nahezu jedes Tor muss sich erarbeitet werden, mit einem durchdachten Spielaufbau. Ein Durchmarsch von der Mittellinie mit einem schnellen Spieler ist nicht möglich. Die KI agiert intelligend und dementsprechend bietet eFootball PES-Reihe im Gameplay ein abwechslungsreiches Erlebnis. eFootball PES 2021 – Abwechslungsreich und gut Auch in diesem Jahr ist die Rasenlänge auf „Lang“ und „kurz“ zu stellen. Seit Pro Evolution Soccer 2020 lässt sich in bestimmten Stadien bei Schnee spielen, wobei trotz fallenden Schneeflocken vom Himmel, dass Spielfeld nicht vom Schnee bedeckt wird. Hier würde ich mir eine Verbesserung wünschen. Dagegen muss ich wieder positiv hervorheben, dass sich ein nasser Rasen oder ein trockenes Spielfeld anderes Spielgefühl ermöglicht. Dadurch fühlen sich Kopfballduelle und Grätschen noch authentischer an Kommen wir zu der Spielpräsentation. Auf der einen Seite bietet die eFootball PES-Reihe eine gute Darstellung von Stadien, Zuschauern und Lichtverhältnissen. Die Spielermodelle überzeugen wie im Vorjahr auf ganzer Linie. Wenige Zeilen zuvor hatte ich bereits erwähnt, dass die Entwickler sehr großen Wert auf reale Facescans und Tattoos legen. Weshalb die Entwickler jedoch nicht auf verbesserte Spielstandanzeigen, 3D-Zuschauer, Fangesänge und Banden legen ist mir schleierhaft. Ebenso ist nicht zu verstehen, weshalb die Entwickler bisher die Torjubel-möglichkeiten nicht ausgebessert haben. Hier hat man meist nur 3 Torjubelmöglichkeiten, die oftmals nur 1-2 Sekunden dauern. Mir ist bewusst, dass dieser Kritikpunkt ziemlich hart ist. Wenn wir jedoch ehrlich sind, ist dies einer der Gründe, warum die Pro Evolution Soccer Reihe in Puncto Entertainment und Unterhaltung von der FIFA-Reihe in den Schatten gestellt wird. Jahr für Jahr stört mich dieser Entertainment-Faktor. Zuschauer tragen keine besonderen Trikots oder Fanartikel. Diese Elemente würden der Gesamtatmosphäre guttun. Trotzdem ist hinsichtlich der Zuschaueratmosphäre deutlich Luft nach oben. Zuschauer sollten einen größeren Faktor im nächsten Ableger spielen und auch durch Pfiffe, Fangesänge und unruhigen Verhalten auffallen. Sehr zu kritisieren sind wieder mal die Kommentatoren. Marco Hagemann und Hansi Küpper trüben das Spielerlebnis massiv. Sogar die englischen Kollegen sind sehr einfallslos. Ja, auch der Kommentator erfüllt eine wichtige Rolle in einem Fußballspiel. Hier sollten die Entwickler in Hinblick auf eFootball PES 2021 unbedingt nachbessern. Der Fokus der Entwickler sollte für nächstes Jahr vor allem in den Bereich Entertainment liegen, denn die Schwäche der Pro Evolution Soccer-Reihe liegt nicht im Gameplay. Nachfolgend möchten wir erläutern, welche positiven Aspekte wir aus der eFootball-Reihe mit dem aktuellen Stand herausnehmen können. Die eFootball PES-Reihe bietet jedes Jahr ein noch realistischeres Fußballerlebnis. Dieses Jahr haben die Entwickler zwar hinsichtlich des Gameplays keine oder nicht spürbare Änderungen vorgenommen. Es ist jedoch explizit zu erwähnen, dass Konami Jahr für Jahr die erhaltenen Lizenzen ausgiebig ausnutzt, um das Spielerlebnis authentisch und tiefer zu gestalten (Facescans, Tattoos und lizensierte Stadien). Auch bei nicht lizensierten Teams, wie zum Beispiel „Real Madrid, Tottenham Hotspurs“ sind zwar generierte Teamnamen zu lesen, jedoch sind die Stars der Mannschaften nicht nur dank ihrer Namen wiederzuerkennen. Auch in solchen Teams finden sich reale Spielergesichter. Zugutekommt der Spielreihe vor allem, dass Konami sich die Mühe macht über zukünftige Updates aktuelle Spielergesichter (neue Frisuren) zu importieren. Sollten einem die Auswahl der lizensierten Mannschaften nicht ausreichen, bietet die große Community der Pro Evolution Soccer-Reihe viele Datenpakete zur Verfügung. So ist es auch möglich,  die Bundesliga in eFootball PES 2021 zu erleben. Kritikpunkt ist und bleibt der Entertainment-Faktor. Aus unserer Sicht sollten die Entwickler von Konami sich mit dieser Thematik beschäftigen, um FIFA-Spieler ebenfalls abholen zu können und auch den Druck auf die Konkurrenz zu erhöhen. Die Implementierung von Fangesängen, schöneren Anzeigen, neue und längere Torjubel (mehr Auswahlmöglichkeiten), schönere Pokalübergaben mit den dazugehörigen Zeremonien mit FIFA oder UEFA-Funktionären (wie z.B. in PES 2003) fehlen der Fußballsimulation von Konami sehr. Vor allem aber die Zuschauer verdienen nicht nur optisch ein Upgrade, sondern auch stimmlich. Wenn die Entwickler den Entertainment-Faktor zu Herzen nehmen, sehe ich mit der FIFA-Reihe einen spannenden Wettkampf. Wir blicken in der Redaktion schon mit großen Augen auf das nächste Jahr und dem Release der Next Gen-Versionen von eFootball PES 2022. Fazit: eFootball PES 2021 Season Update bietet ein realistisches Fußballerlebnis hinsichtlich des Gameplays. Im Vergleich zum Vorjahr sind keine  Verbesserungen spürbar. Positiv hevorzuheben ist, dass die gewonnen Lizenzen wie in den Jahren zuvor ausgiebig genutzt wurden, um das Spielerlebnis authentischer zu gestalten (Facescans, Tattoos und lizensierte Stadien). Auch bei nicht lizensierten Teams, wie zum Beispiel „Real Madrid“ oder "Tottenham Hotspurs" etc. finden sich reale Spielergesichter, die Jahr für Jahr neu angepasst werden. Auch in diesem Jahr könnt ihr euch sicherlich durch zukünftige Updates auf aktuelle Spielergesichter oder Starfrisuren freuen. Ihr wollt alle Mannschaften komplett lizensiert haben? Kein Problem. Die große Community der Pro Evolution Soccer-Reihe stellte bereits zum Release Datenpakete zur Verfügung, um beispielsweise die Bundesliga in eFootball PES 2021 Season Update zu erleben. Wie auch schon im Vorjahr bleibt mein großer Kritikpunkt der Entertainment-Faktor. Die Entwickler sollten sich mit dieser Thematik beschäftigen, um den Konkurrenten das Leben noch schwerer zu machen. Die Implementierung von Fangesängen, schöneren Anzeigen, neue und längere Torjubel (mehr Auswahlmöglichkeiten), schönere Pokalübergaben mit den dazugehörigen Zeremonien mit Funktionären (wie z.B. in PES 2003) fehlen der Fußballsimulation von Konami sehr. Vor allem aber die Zuschauer verdienen optisch und auch stimmlich ein Upgrade. Diese Punkte sollten die Entwickler für eFootball PES 2022 umsetzen. ### Iron Harvest (PC) Test Lange Zeit war es im Bereich der Echtzeitstrategie ziemlich ruhig. Eine der wenigen Ausnahmen bildete Iron Harvest, das am 01. September 2020 nach langer Wartezeit endlich für den PC erschienen ist. Das fiktive Szenario der 1920er, in dem 3 Fraktionen einander mithilfe mächtiger Mechs bekämpfen, klang schon bei der Ankündigung vielversprechend. Umso neugieriger waren wir, ob Iron Harvest endlich die Flaute in der Echtzeitstrategie beenden kann. Die Antwort auf diese Frage findet ihr im Test. Iron Harvest – Nach dem Krieg ist vor dem Krieg Iron Harvest spielt in einer alternativen Version der 1920er Jahre. Der 1. Weltkrieg ist gerade erst vorbei und wurde mithilfe brutaler Mechs geführt, die die Schlachtfelder erbarmungslos verwüsteten. Die 3 vom Krieg gebeutelten Nationen Rusviet, Polania und Saxony versuchen, sich davon zu erholen und geraten dennoch gleich wieder in politische Konflikte. Es scheint so, als ob der nächste große Krieg schon wieder kurz bevorstünde. In dieser hochgeladenen Atmosphäre beginnt die Kampagne von Iron Harvest, die etwas mehr als ein Dutzend Missionen umfasst. In der Kampagne von Iron Harvest spielen wir nacheinander alle drei Fraktionen. Die Regie ist dabei stets bemüht, eine spannend inszenierte Geschichte zu erzählen. So lernen wir in jeder Fraktion bestimmte Schlüsselfiguren kennen, die wir auch als Einheiten im Kampf befehligen können. Jede dieser Figuren, seien es der altgediente saxonische Kommandant Gunter von Duisburg oder die polanische Widerstandskämpferin Anna Kos, wird dabei in die Geschehnisse rund um eine geheime Organisation namens Fenris verwickelt, die allem Anschein nach einen neuen Krieg vom Zaun brechen will. Die Geschichte von Iron Harvest punktet insgesamt mit einer düsteren Inszenierung menschlicher Abgründe im Angesicht des Krieges. Dabei vermeiden die Entwickler eine simple Schwarz-Weiß-Zeichnung der Fraktionen. Weder den Rebellen Polanias noch den Truppen der Rusviets oder Saxonen möchte man vorbehaltlos zujubeln oder sie kompromisslos verdammen. Jede der Fraktionen hat ihre Licht- und Schattenseiten und ist auch intern zerstritten, was das Szenario authentischer macht. Iron Harvest – Maschinelles Töten… Die erfrischend motivierende Inszenierung der Kampagne sorgt zwar dafür, dass wir wissen wollen, wie die Geschichte rund um die 3 Fraktionen und die Organisation Fenris endet. Da es sich bei Iron Harvest aber dennoch um ein klassisches Echtzeitstrategiespiel handelt, spielt das Gameplay selbst natürlich die Hauptrolle. Hinsichtlich unserer Truppen stehen uns einerseits Infanterie sowie andererseits verschiedene Mechs zur Verfügung. Fußtruppen sind in Iron Harvest allerdings sehr flexibel, da sie jederzeit die Bewaffnung wechseln können, indem sie in der Spielwelt verstreute oder von Feinden fallengelassene Waffen aufnehmen. Mit der Truppenvielfalt ist es bei der Infanterie indessen nicht weit her, so stehen uns kaum mehr als eine Handvoll Einheitentypen zur Verfügung, die sich quer über alle Fraktionen auch ziemlich gleichen. Natürlich spielt die Infanterie neben den monströsen Mechs auch klar die zweite Geige. Hier steht uns nämlich eine viel größere Vielfalt von Einheitentypen zur Verfügung. Neben recht klassischen Panzern werfen wir auch mächtige Schlachtläufer oder Nahkampfmechs in die Schlacht. Auch die Fraktionen unterscheiden sich in Hinblick auf die Mechs deutlicher voneinander. Während die Saxonier etwa auf relativ langsame Mechs mit großer Durchschlagskraft setzen, ziehen die Rusviets lieber mit mobilen Artillerie-Mechs mit mittlerer Reichweite in die Schlacht. Die Rebellen Polanias hingegen nutzen gern wendige Mechs, können aber auch mit gewaltigen Mechs aufwarten. In den Gefechten stehen wir oft unter Spannung, weil wir nie wissen, wann der Gegner uns das nächste Mal seine Truppen entgegenwirft. Insgesamt ist das Tempo in den Gefechten recht hoch und wir müssen regelmäßig zeitgleich an mehreren Fronten kämpfen, was schnelle Reaktionen und eine gute Übersicht erfordert. Das Missionsdesign ist dabei oft mehrstufig und präsentiert uns größtenteils klassische Ziele wie die Eroberung einer Basis oder die Zerstörung bestimmter feindlicher Einheiten. Hin und wieder sehen wir uns aber auch mit nur einer Handvoll Einheiten oder sogar allein mit einer absoluten Übermacht konfrontiert und müssen heimlich vorgehen. Insgesamt sorgt das Missionsdesign so für eine angenehme Abwechslung in der Kampagne. Iron Harvest – …mit einigen Hindernissen So spaßig die Gefechte insgesamt sind, so gibt es jedoch einige Probleme bzw. verschenktes Potential, was Iron Harvest daran hindert, ein großartiges Spiel zu sein. Zunächst stellen sich unsere Einheiten, aber auch die Gegner-KI öfter mal nicht besonders klug an. Besonders die Infanterie, die auf den von Mechs verunstalteten Schlachtfeldern sowieso schon latent im Nachteil ist, leistet sich einige grobe KI-Schnitzer. So haben Infanteristen scheinbar eine seltsame Vorliebe für offenes Gelände, weshalb sie oftmals ohne unseren Befehl ihre Deckung verlassen, nur um dann als Kanonenfutter zu enden. Auch das Deckungssystem ist nicht gerade über jeden Zweifel erhaben. Vielmehr sind Treffer öfter mal nicht nachvollziehbar. Aber auch bei den Mechs ist noch längst nicht alles Gold, was glänzt. Ebenso wie die Infanterie leiden diese nämlich oft an Wegfindungsproblemen, wodurch sich regelmäßig Blechstaus bilden. Der unausgereiften Wegfindung ist es auch zu verdanken, dass unsere Befestigungen wie Sandsäcke oder Stacheldraht dauernd von unseren eigenen Mechs zertrampelt werden. Demgegenüber ist es zwar löblich, dass Mechs am Rücken weniger stark gepanzert sind, mehrere Trefferzonen pro Mech hätten allerdings für eine größere taktische Tiefe gesorgt. Sowohl die Infanterie als auch die Mechs reagieren gern mal nicht auf Gegner in nächster Nähe, während unsere restlichen Einheiten längst im Kampf auf Leben und Tod sind, oder verfolgen dann plötzlich allein Gegner über das halbe Schlachtfeld. Diese teils dumme Verhalten unserer Einheiten zwingt uns zu permanentem Mikromanagement. Weiterhin verpassen es die Entwickler, uns mehr taktische Möglichkeiten an die Hand zu geben. Wir können zwar Wegpunkte markieren, allerdings vermissen wir schmerzlich die Möglichkeit, unsere Einheiten auf Patrouille zu schicken oder ihnen zu befehlen, die Stellung zu halten. Hier wurde das Potential verschenkt, die Schlachten zu einem noch intensiveren und anspruchsvolleren Erlebnis zu machen. Es ist auch schade, dass wir Veteranen-Einheiten nicht mit in die nächste Mission nehmen dürfen. So entsteht keine große Bindung zu unseren Einheiten. Auch der Basisbau enttäuscht leider. Neben einem Hauptquartier, einer Kaserne und einer Werkstatt für mechanische Einheiten stehen uns nämlich nur einige wenige Verteidigungsbauten zur Verfügung. Insgesamt spielt der Basisbau in Iron Harvest eindeutig eine untergeordnete Rolle, da auch die Ausbaumöglichkeiten unserer Gebäude schnell ausgeschöpft sind. Iron Harvest – Was kommt nach der Kampagne? Abgesehen von der insgesamt gelungenen Kampagne bietet Iron Harvest leider nicht allzu viel Beschäftigung. Neben einem Herausforderungsmodus und einigen Gefechten stehen uns im Mehrspielermodus nur 7 Karten zur Verfügung. Zwar machen die recht kurzweiligen Online-Partien durchaus Spaß, allerdings stellt sich aufgrund der wenigen Schauplätze und mangelnder Spielmodi schnell eine Routine ein. Iron Harvest – Technik Die Technik von Iron Harvest ist zwar etwas angestaubt und bei genauerem Hinsehen fehlt es gerade bei der Infanterie an Details. Nichtsdestotrotz erschaffen die Entwickler eine dichte Atmosphäre. Denn wenn unsere Mechs aufeinandertreffen, kracht es gewaltig und dabei erwischt es auch gern mal ganze Häuserreihen. Das alles wird von kräftigen Soundeffekten unterstützt. Insgesamt brennt Iron Harvest in großen Kämpfen schon mal ein regelrechtes Effektfeuerwerk ab und vermittelt so ein intensives Schlachten-Feeling. Während unseres Tests kam es allerdings zweimal zu Bugs, die den Neustart der Mission erforderten. Einmal konnten wir unseren Spielstand aus einer laufenden Mission nicht mehr laden und ein anderes Mal wollte die finale Gegnerwelle partout nicht auftauchen. Da unser Missionsziel die Abwehr eben dieser Welle war, konnten wir die Mission also nicht beenden. Solche Probleme sind besonders ärgerlich, da eine Mission in Iron Harvest, je nach Spielstil, gern mal 1 Stunde oder mehr in Anspruch nehmen kann. Fazit: Iron Harvest kann mit seinem vertrauten und doch unverbrauchten Setting überzeugen. Dazu bekommen wir klassische Echtzeitstrategie der alten Schule. Wenn ringsherum Kugeln durch die Luft sausen und Granaten und Raketen einschlagen, fühlen wir uns positiv an Company of Heroes erinnert. Auch die Kampagne mit ihrer erzählerisch starken Inszenierung sorgt für gute Unterhaltung und macht uns stets neugierig auf den Fortgang der Geschichte. Leider führen Wegfindungsprobleme und dummes Einheitenverhalten zu nervigem Mikromanagement, das auf den Spielspaß drückt. Aufgrund weniger taktischer Optionen im Kampf und des rudimentären Basisbaus fehlt es Iron Harvest auf lange Sicht zudem an taktischem Tiefgang. Es ist auch bedauerlich, dass Infanterie nur eine untergeordnete Rolle spielt und wir unsere Einheiten kaum weiterentwickeln können. Ebenso gibt es nach der Kampagne nicht mehr viel zu tun, wobei insbesondere der Mehrspielermodus noch stark ausbaufähig ist. ### Crysis Remastered (PS4) Test Im Test beweist Crysis Remastered, dass es auch 13 Jahre nach Release des Originals ein starkes Spiel mit bildschöner Grafik ist. Doch wie schlägt sich die PS4-Fassung? Kann sie mit den grafischen Blockbustern von Sony Studios mithalten oder gibt es aufgrund der PC- und Xbox-Fassungen Abstriche bei der Performance-Optimierung? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Ich erinnere mich noch sehr gut an den Tag, an dem Crysis für PC anno 2007 erschien. Mein PC hat das Teil einfach nicht ordentlich auf die Kette bekommen. Ein paar hunderte Euro weniger und zwei Wochen später lief es dann – zumindest ganz gut. Die Formulierung „But can it run Crysis?“ gibt es nicht umsonst, denn bis heute haben viele PCs noch Probleme, die Grafik-Bombe von 2007 mit höchsten Details und maximaler Auflösung in durchweg konstanten 60 FPS laufen zu lassen. Entwickler Saber Interactive bekam den Auftrag, den Klassiker nun für PC, PS4 und Xbox One neu aufzulegen. In wenigen Monaten soll es auch Umsetzungen für PS5 und Xbox Series geben. Diese testen wir dann natürlich ebenfalls. An dieser Stelle sei gesagt: Der Artikel wird sich nicht um das Gameplay kümmern. Dieses ist nahezu unverändert gleich. Der Nano-Suit bildet weiterhin das Kernstück, zusammen mit den kleineren Modifikationen an euren Waffen, um auf jede Situation bestens reagieren zu können. Kennen Fans, lieben Fans. Müssen wir also nicht behandeln. Crysis Remastered – Eine Augenweide mit Ray Tracing auf PS4/Xbox One! Während PC-Gamer 8K Texturen, starkes Ray Tracing und alle modernen Features erhalten, muss die PS4 (Pro) wenig überraschend mit (kleinen) Abstrichen leben. Die vielleicht wichtigste Sache vorneweg: Sowohl die PS4 Pro als auch Xbox One X bieten Ray Tracing an. Ja, es ist wahr und es sieht verdammt cool aus – trotz der inzwischen veralteten Technik in beiden Konsolen. Und so wundert es nicht, dass Crysis Remastered auf Software Ray Tracing setzt, was wesentlich „teurer“ ist als Hardware Ray Tracing. Die Basis-Konsolen, also PS4 und Xbox One S bieten dieses Feature nicht! Während die Xbox One X in 1080p mit Ray Tracing läuft, muss die PS4 etwas mehr Abstriche hinnehmen. So läuft diese Version allem Anschein nach in 900p mit aktivem Ray Tracing, wobei Checkerboarding aktiv ist und die Fragmente deutlich sichtbar sind. Darüber hinaus werden nicht alle Objekte in Sichtweite durch Ray Tracing beeinflusst – lediglich eine Handvoll. Auch dies liegt an den Limitationen der PS4 und Xbox One X. Die PC- sowie PS5/Xbox Series X-Versionen werden dieses Problem nicht haben. Ray Tracing wird übrigens mit 540p aufgelöst sowohl auf PS4 Pro als auch auf Xbox One X. Die gute Nachricht ist jedoch, dass die niedrigere Auflösung nicht auffällt und das Gesamtbild sehr stimmig wirkt. Eine weitere Limitation ist, dass Ray Tracing lediglich auf nahe Objekte zutrifft. Sobald ihr etwas weiter weg seid, wechselt der Titel in eine übliche Spiegelungstechnik, die ihr zuhauf aus anderen Spielen kennt (Screen Space Reflections). Die Wasser-Spiegelungen sind nicht von Ray Tracing betroffen und nutzen stattdessen Screen Space Reflections. Zuletzt sei noch erwähnt, dass die PS4 Pro drei Modi anbietet: Performance Mode mit 1080p und unlocked FPS (kein Ray Tracing), den Visual Mode mit 1800p/30 FPS (Checkerboarding bis 4K, kein Ray Tracing) sowie den Ray Tracing Mode mit dynamischem 900p/30 FPS. Fazit: Wenn ihr Crysis Remastered auf Konsolen genießen wollt, braucht ihr die Pro-Versionen. Nur die PS4 Pro bietet nämlich das Software Ray Tracing auf Sonys Konsolen an. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen für eine derart alte Konsole. Der Look und das Feeling dabei sind schlicht grandios. Wenn ihr allerdings die volle Grafik-Wucht genießen wollt, müsst ihr entweder zwei Monate auf die PS5 warten oder einen bärenstarken PC besitzen. PC-Enthusiasten bekommen nämlich nebst allerhöchsten Details auch die Möglichkeit, 8K Texturen einzublenden. Da können dann auch die PS5 und Xbox Series nicht mehr mithalten. Spielerisch hat sich nichts geändert. Das bedeutet allerdings auch, dass alte Schwächen ebenso ihren Weg ins Remaster gefunden haben. Die KI gibt sich nicht sonderlich clever, die Steuerung auf der PS4 ist gewöhnungsbedürftig (keine Bewegung des Charakters während der Modifikation der Waffe möglich) und die Tatsache, dass ihr Munition noch manuell aufsammeln müsst, zeigt, dass hier alte Relikte noch vorhanden sind. Macht aber nichts, denn die Grafik des Spiels und die fetten Gefechte machen all das locker wett. ### Madden NFL 21 (PS4) In unserem Test zu Madden NFL 21 gehen wir auf die Suche nach den Änderungen im Vergleich zum Vorjahr. Zunächst sind wir im Test der Ansicht, dass sich zum Vorgänger kaum Neuerungen in Puncto Gameplay hervorzuheben scheinen. Nach einiger Zeit stellen wir fest, dass die Entwickler von EA Tiburon die vorhandenen Gameplay-Features als Basis für Verbesserungen nehmen. Mit anderen Worten könnte diese These aufgestellt werden: „Madden NFL 21 ist ein Update im Vergleich zum Vorjahr.“ Ob diese These auch der Wahrheit entspricht erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Madden NFL 21 – Das Aushängeschild in diesem Jahr Im letzten Jahr hat EA Tiburon den Face of the Franchise-Modus eingeführt, der aus meiner Sicht sich sehr nah an die Spielerkarrieren aus der FIFA-Reihe ähnelt, jedoch sich in einigen Passagen auch deutlich unterscheidet. Wie auch schon im letzten Jahr erstellt ihr eure eigene Spielfigur und startet eure „Karriere“ in der Highschool und müsst an dieser Stelle euren Weg bis zu der US-amerikanischen Profiliga, der National Football League ebnen. Hierbei versuchen die Entwickler Elemente, die uns bekannt aus dem The Journey-Mode der FIFA-Reihe bekannt sind, einzubringen. Es soll uns als Spieler mehr in das Geschehen eintauchen lassen. Wir wollen an dieser Stelle nicht spoilern und erwähnen nur, dass die Geschichte um Konflikte und Einflüsse handelt, in denen euer erstellter Charakter mit sich selbst ins Gericht gehen muss. Schließlich muss er abwägen, ob ihm die Karriere wichtiger ist, als das Ende der Karriere eines Konkurrenten im eigenen Team. Um diesen Werdegang noch eindrucksvoller und realistischer zu gestalten, sind in dieser Spielmodi viele bekannte Persönlichkeiten zu sehen. Angefangen bei bekannten Journalisten bis hin zu einem der erfolgreichsten US-amerikanischen Rappern, Snoop Dogg. Im Face of the Franchise-Modus ist es erstmals für euch möglich neue Positionen (Running Back und Wide Receiver) sowie an zwei Spielzeiten in der Liga eures Colleges teilzuhaben. Wie auch schon im Vorjahr lässt euch Madden NFL 21 gewisse Freiheiten, sodass ihr nach der College-Liga auch direkt mit der Auswahl einer Mannschaft, um den Super Bowl spielen könnt. Ihr könnt euch auch für eine Zwischenstation entscheiden und an der NFL Combine teilnehmen und auf diese Weise, den Weg zu einer Spitzenmannschaft ebnen. Madden NFL 21 – Verschenktes Potenzial Die Gestaltung eurer Karriere liegt zumindest in einer gewissen Weise in eurer eigenen Hand. Wir betonen dies bewusst denn im Verlauf des Face of Franchise-Modus macht es sich deutlich, dass viele Aspekte nach einem bestimmten Schema ablaufen und euch keine freie Wahl ermöglichen. Es ist unumgänglich, dass ihr nur die Highlights einer Saison als Match austragen könnt, sodass sich dieser Modus automatisch kürzer gestaltet. Zudem liegt ein Skript vor, sodass in einem bestimmten Spielabschnitt eine Verletzung euch außer Gefecht setzt und ihr anschließend ein Comeback aus dem Lehrbuch feiern sollt. Diese Abschnitte kommen in cineastischen Szenen zum Vorschein, die leider auch die Schwächen der Grafik hinsichtlich der Gesichtsmodelle deutlich machen. In dieser Spielmodi liegt viel Potenzial und mit dem Einbau von zusätzlichen Elementen und mehr Entscheidungsfreiheit, wären Grafikschwächen deutlicher zu verschmerzen gewesen. Lobenswert ist auf jeden Fall, dass ihr durch Aussagen in Interviews und Pressekonferenzen einen gewissen Einfluss auf euren Werdegang haben könnt. Wie aus FIFA The Journey bekannt, stehen euch vorgefertigte Antworten zu bestimmten Fragen zur Verfügung, die alle einen anderen Einfluss auf das Spielgeschehen (positiv wie auch negativ) nehmen können. Die positiven Einflüsse können zur Verbesserung eurer Fähigkeiten führen, da ihr bei passenden Antworten auch in der Lage seid XP-Punkte zu erhalten. Madden NFL 21 – Verteidigen leicht gemacht Wie bereits erwähnt ist, dass Gameplay von Madden NFL 21 relativ überschaubar und revolutionäre Änderungen sucht man vergebens. Die Entwickler von EA Tiburon haben den Fokus auf das Feintuning von Offensive- und Defensive-Gameplayelemente gesetzt und passen die Spielgeschwindigkeit entsprechend an. Auf diese Weise soll sich im Vergleich zum Vorgänger, das Verteidigen leichter gestalten und die KI nicht übermächtige Angriffe ausführen können. Viel zu oft war die KI in Madden NFL 20 noch in der Lage mit bestimmten Angriffszügen, wie zum Beispiel „Dive“ uns das Leben extrem schwer zu machen ohne das von der eigenen Seite, eine realistische Chance auf eine Verteidigung besteht. Neben der Anpassung der Spielgeschwindigkeit führen die Entwickler eine einfachere Bedienung über den rechten Analog-Stick eures Controllers (Pass-Rush) ein, mit dem ihr bessere Abwehrmöglichkeiten habt, um das Offensivspiel eures Gegners mit zum Beispiel einem Bull Rush zu unterbinden. Weiterhin lässt sich beobachten, dass sowohl die eigenen als auch die gegnerischen Spieler ihre Positionstreue besser einhalten und klügere Entscheidungen hinsichtlich der Verteidigung treffen. Auch bei den Laufwegen in der Offensive sind Verbesserungen zu spüren. Madden NFL 21 – Keine Veränderungen im Franchise-Modus Weniger positiv lässt sich über den Franchise-Modus berichten. Hier sind keine Veränderungen vorgenommen worden, sodass man sich zweimal überlegen sollte, ob man seinen Spielstand für diesen Modus umwandelt. Als Spieler oder Coach stehen euch dieselben Features wie auch schon im Vorjahr zur Verfügung. Es sei erwähnt, dass die Features gut sind und beispielsweise bei der Entwicklung der Spieler im Verein eine gute Figur abgeben und es auch zu realistischen Spielerverträgen bei jungen Spielern kommt. Trotzdem hätten sich viele Fans und auch wir in der Redaktion neue Features gewünscht, um diesen Modus neues Leben einzuhauchen. Eine kleine Hoffnung lässt sich nach den Aussagen von EA zum Release von Madden NFL 21 abgewinnen. So wollen die Entwickler im Verlauf der nächsten Monate neue Inhalte veröffentlichen, zu denen auch neue Gameplay-Elemente gehören sollen. Auch in diesem Jahr liegt der Fokus (wie auch in den Jahren zuvor) auf den Ultimate Team Modus, in dem ihr erstmals im Koop-Modus zu zweit oder dritt spielen könnt. Außerdem warten auf euch neue Herausforderungen und Gegenstände. Auf die Mikrotransaktionen, die zu einem unfairen Vorteil (Pay2Win) gegenüber Spielern führen, die kein Echtgeld investieren wollen, gehen wir nicht weiter ein und wollen es nur an dieser Stelle erwähnt haben. Positiver dagegen ist die Einführung der arcadelastigen Spielmodi The Yard. Auf den ersten Blick lässt sich eine Parallele zu FIFA Street oder dem Volta Modus der FIFA-Reihe ableiten. Selbstverständlich ist die Regelauslegung in dieser Spielmodi eine andere, sodass euch beispielsweise ein kleineres Spielfeld erwartet und auch weniger Spieler pro Team zur Verfügung stehten. Dieser Modus führt zu einem großen Spielspaß, da ihr in wenigen Spielzügen auch viel mehr Punkte erzielen könnt. Schließlich dürft ihr in The Yard mehr Pässe zu euren Mitspielern spielen, was sonst eigentlich regelwidrig ist. Madden NFL 21 – Mehr Skills als im Vorjahr? Im Vergleich zum Vorjahr ist deutlich spürbar, dass mit Madden NFL 21 eine Aneinanderreihung von Skills über die Verwendung des rechten Analog-Stick möglich ist. So lässt sich effektiver nach dem Erhalt des Balls zum Lauf antreten. Erstmals ist es möglich bei einem gegnerischen Tackle im letzten Moment noch, den Ball zum Mitspieler zu werfen. Ein solcher Pass kann eine Raumbefreiung ermöglichen, aber auch bei der klugen KI in Madden NFL 21 zur Antizipation und damit zu einem erfolgreichen Gegenangriff führen. Mit Madden NFL 20 haben die Entwickler erstmals die die X-Factor- und Sueprstarfähigkeiten eingeführt. In diesem Jahr trefft ihr auf deutliche Verbesserungen. So seid ihr durch bestimmte Spielereigenschaften, wie zum Beispiel Anklebreaker in der Lage euren Gegner auszuspielen und zu überrumpeln. Alle diese speziellen Fähigkeiten lassen sich durch das Erreichen von Ingame-Zielen freischalten.  Weitere Anpassungen haben die Entwickler an der KI und an den Strafen bei Foulspielen vorgenommen. Madden NFL 21 – Verbesserte Präsentation und Cutcenes Madden NFL 21 soll eine Langzeitmotivation bieten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass ihr mit jedem absolvierten Match auf XP-Punkte freuen könnt. Mit erhaltenen XP-Punkten habt ihr die Möglichkeit euren Avatar aufzuwerten und darüber hinaus auch neue Fähigkeiten freizuschalten. Über den integrierten Shop im Modus The Yard (Stichwort: Street Cred) lassen sich Outfits erstellen. Hier zeigen sich die Entwickler ziemlich facettenreich, da ihr hier alle möglichen Arten von Accessoires, Klamotten und Kuriositäten findet. Mit Echtgeld könnt ihr euch Madden Points kaufen, mit denen ihr die Möglichkeit habt im Shop auch Klamotten zu kaufen, die nicht auf einer anderen Art und Weise freischaltbar sind. Leider kommt es bei vielen Matches vor, dass trotz der Vielfältigkeit bei den Outfits, die Unterscheidung der einzelnen Spieler nicht leicht nachzuvollziehen ist. Im Hinblick auf die cineastischen Szenen, der Präsentation und der gesamten Spielübertragung gehört Madden NFL 21 schon immer zu der ersten Klasse. Hier reiht sich Madden NFL 21 auch bei den Intros in die Klasse der NBA 2K-Reihe ein. Spürbar sind bei der Präsentation auch die verbesserte Stadionatmosphäre und die Gesänge der Zuschauer. Während des Tests gab es den ein oder anderen Texturen-Fehler, über die wir im Gesamtkontext jedoch hinwegsehen können. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sollten diese durch zukünftige Updates behoben sein. Fazit: Die American Football-Sport-Simulation Madden NFL 21 zeigt im Test eine solide Leistung. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es sinnvolle und vor allem gute Gameplayverbesserungen. Madden NFL 21 spielt sich angenehmer als sein Vorgänger und trotzdem wird es meiner Meinung nach schwierig, Fans der ersten Stunde den neuen Ableger schmackhaft zu machen. Für Einsteiger in die Madden-Reihe eignet sich Madden NFL 21 hervorragend. Die Spielmodi The Yard gefällt uns gut und auch der Face of Franchise-Modus sorgt für eine gute Abwechslung. Daneben ist der Franchise-Modus eine große Enttäuschung. Die Gründe für einen Kauf von Madden NFL 21 könnten für ein paar Fans auch, dass kostenlose Upgrade auf die Next-Gen-Konsolen sein. Es bleibt abzuwarten, ob es bis zum Release der Next-Gen-Konsolen diesbezüglich weitere Ankündigungen von EA Sports gibt.     ### Marvel’s Avengers (PS4) Test Im Test zeigt Marvel’s Avengers, dass es kein Totalausfall und doch meilenweit davon entfernt ist, ein gutes Spiel zu sein. Die brennende Frage lautet also vielmehr: Handelt es sich hierbei um ein Spiel nur für Fans oder können auch Franchise-Fremde mit dem Ganzen warm werden? Das hängt an einer ganz entscheidenden Sache: Ob euch das Merkmal „GaaS“, also Game as a Service, gefällt. In den nachfolgenden Zeilen erfahrt ihr alles, was ihr dazu wissen müsst. Schon der Einstieg in Marvel’s Avengers ist bezeichnend und lässt wenig Hoffnung aufkommen. Zig Battle Passes stehen bereits zur Verfügung, tägliche-, wöchentliche- und Fraktions-Herausforderungen sowie ein Schwall von Post-Launch-Updates, die in den Startlöchern stehen. Hört sich stark nach Destiny 2 und vor allem Anthem an? Yup. Wer ein PTSD nach dem Totalschaden von EA, wo BioWare mit 200 km/h ungebremst vor die Wand gefahren ist, jetzt schon die Augen verdreht, wird sich bestätigt fühlen. Marvel’s Avengers schlägt in exakt dieselbe Kerbe. Doch es gibt auch Licht in all der Dunkelheit. Nämlich die Story bzw. den Singleplayer-Teil des Spiels. Marvel’s Avengers – Inszenierung auf Hollywood-Niveau Kamala Khan, ein junges Mädchen und Avengers-Fangirl, besucht eine Convention mit ihren allerliebsten Helden. Doch das Event wird von einer Katastrophe heimgesucht, bei der mehrere Hundert Menschen ihr Leben lassen müssen. Zeitsprung! Kamala hat plötzlich Superkräfte in Folge der Katastrophe und will nun mit der Kraft der Freundschaft die Avengers wieder vereinen. AIM, eine böse Organisation, bedroht nämlich die Welt. Auch wenn die Geschichte per se keine Oscars abräumt, so ist die Inszenierung locker auf Hollywood-Niveau. Im Rahmen der rund acht bis zehn Stunden, die ihr für die Story braucht, bekommt ihr eine verdammt fette Aufmachung zu sehen. Hierbei verdient sich das Team von Crystal Dynamics jedes Lob – sei es vom Level-Design über Soundabmischung bis hin zur Inszenierung jeder einzelnen Szene. Doch auch die Charaktere selbst sowie deren (englischen) Sprecher liefern einen herausragenden Job ab. Witz, emotional oder auch wütend – alles ist dabei und sehr glaubhaft. Sandra Saad, die Stimme hinter Kamala, ist dabei der Star der ganzen Show. An dieser Stelle sei allerdings auch erwähnt, dass die deutsche Sprachausgabe durch die Bank miserabel ist. Das liegt vor allem daran, dass die Aufnahmen der Sprecher durchgehend aus dem Zusammenhang gerissen wirken und so keinerlei Gesprächsfluss aufkommt. Zudem lassen es sich die deutschen Sprecher sehr deutlich anmerken, dass sie schlicht keinen Bock auf den Job hatten. Um euch vor Spoilern zu bewahren, belassen wir es hierbei bei der Story. Nur so viel sei gesagt: Das Finale kann locker mit einem Avengers Endgame oder Infinty War mithalten – also auf cineastischer Ebene. Marvel’s Avengers – Kämpfen, looten, wiederholen Das Gameplay von Marvel’s Avengers ist wenig abwechslungsreich. Im Grunde genommen wählt ihr immer einen Bereich auf einer zugegeben großen Karte aus, kloppts/ballert euch durch das Areal und besiegt am Ende zumeist einen Boss. Dazwischen wird gelootet bis eure Taschen platzen. Nach Abschluss einer Mission verteilt ihr die Skillpunkte, die übrigens für jeden Helden einzeln zu verdienen sind. Das soll vermutlich einerseits für Langzeitmotivation sorgen, andererseits fällt ein Wechsel von beispielsweise Thor auf Black Widow umso schmerzhafter aus, weil ihr euch dann nicht mehr so mächtig fühlt. Die Kämpfe selbst decken das ganze Repertoire voll ab. Griffe, Schläge (leicht/schwer), Tritte, Fernkampf und Spezialmoves. Alles drin, alles dran. Schön ist, dass sich jeder Avenger trotz dieses Korsetts doch sehr unterschiedlich spielt. Black Widow etwa setzt auf ihre Pistolen und Martial Arts-Fähigkeiten. Thor dagegen nutzt die Power seines Hammers, während Iron Man natürlich seinen Anzug voll ausreizt. Auch die Gegner-Anzahl (numerisch) sowie deren Variation kann sich durchaus sehen lassen. Manchmal aber übertreiben es die Entwickler allerdings auch, sodass zu viel auf dem Bildschirm passiert und das Geschehen unübersichtlich wird. Und als Nebeneffekt schmiert die Framerate gleich mit ab. Die Service-Spiele wie Destiny, The Division oder Anthem eint dabei eines: Feinde haben Lebenspunkte und am Ende dreht sich alles darum, die richtige Ausrüstung sowie Angriffe gegen die richtigen Feinde einzusetzen. Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto mehr Lebensenergie haben die Gegner und desto mehr Schaden kassiert ihr. Und hier versagt Marvel’s Avengers dann leider vollständig, denn es offenbart seine Schwächen. Offensichtliche Schwächen Im Vergleich zu einem Diablo 3 beispielsweise ist Marvel’s Avengers wahnsinnig schnell anzumerken, dass dem Spiel das gewisse Etwas fehlt. Dieser „Hook“, um Spieler ständig bei Laune zu halten. Liegt es an den zunehmend unübersichtlicheren Kämpfen? Der Gegner-KI, die eigentlich nur deswegen gewinnt, weil sie auf den höchsten beiden Schwierigkeitsgraden für Solisten unbesiegbar ist? Gerade die Missionen, in denen es gilt, verschiedene Kontrollpunkte zu halten, sind mit der dämlichen Kumpel-KI schlicht nicht machbar. Während ihr menschlichen Spielern sagen könnt, dass sie die anderen Punkte halten sollen, kloppen sich die KI-Kumpanen lieber mit den Gegnern als das Missionsziel zu befolgen. Was merklich enttäuschender ist: Loot, den ihr aufsammelt, hat keinerlei Auswirkung auf das Aussehen der Charakter. Egal ob die Brustplatte gewöhnlich oder gar legendär ist, Iron Man sieht genauso aus wie vorher. Hier zeigen insbesondere Diablo 3 oder auch The Division 2, wie es merklich besser geht. Wenn ich einen seltenen Drop bekomme, dann will ich auch, dass man das sieht. So handelt es sich hierbei nur um arbiträre Merkmale, die einzig und allein dazu dienen, Progression zu ermöglichen. Der Grund für dieses Versäumnis ist schnell offensichtlich: Mikrotransaktionen. Vom Start weg ist der Echtgeld-Shop nämlich prall gefüllt mit Outfits und unterschiedlichen Looks für die Avengers. Ein anderes Versäumnis ist das Endgame. Während The Division 2 beispielsweise mit einer ganzen Menge an unterschiedlichen Aktivitäten gestartet ist, bleibt die Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten in Avengers sehr überschaubar. Die Warzone-Missionen sind nach spätestens einer Stunde langweilig, weil es immer dasselbe ist. Fazit: Service-Spiele haben einen sehr schweren Stand, nicht zuletzt wegen Anthem oder Ubisofts Ghost Recon Breakpoint. Beide Titel waren und sind schlicht miserabel. Und Avengers reiht sich im Grunde genommen in diese Liste mit ein. Nun ist aber noch längst nicht alles verloren, denn die Storyline ist zumindest in Punkto Inszenierung richtig, richtig gut. Doch danach fällt das ganze Kartenhaus in sich zusammen, sofern nicht zwei Dinge zutreffen. Erstens: Ihr seid Avengers-Fan und könnt ihr die repetitiven Missionen im Warzone-Modus hinwegsehen. Zweitens: Ihr stört euch nicht daran, dass Progression nur vorgegaukelt wird und ihr übernatürliche Kräfte braucht, um bei der ganzen Action den Überblick zu behalten (sowie die unpräzise Steuerung zu meistern). Dann und nur dann macht Marvel’s Avengers Spaß. Am Ende ist es ein mittelmäßiger Titel, der sich alle abgelaufenen Trends der letzten fünf Jahre angeschaut hat, sie nur halb so gut nachmacht und am Ende nicht Fisch, nicht Fleisch ist. Anstatt sich auf die wenigen guten Dinge zu besinnen – die Gegnervielfalt, die unterschiedlichen Kampfstile der Helden – versuchte Crystal Dynamics einfach alles. Kann alles, aber nichts richtig. Chance vertan. Bleibt zu hoffen, dass zumindest die vollmundigen Versprechen eingehalten werden, damit am Ende kein zweites Anthem bei herauskommt. ### RPG Maker MV (PC/Switch) Test Für alle Fans des RPG-Genres ist es mal wieder soweit. Aus dem Hause Degica ist ein neuer RPG Maker erschienen, namens RPG Maker MV, wodurch ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen könnt. Wir haben uns dieses "Spiel" für den PC und die Switch genauer angesehehn. Im folgenden Test erfahrt ihr, was euch bei dem neuesten Teil der mittlerweile 28 Jahre alten Reihe erwartet. Aller Anfang ist schwer! Der RPG Maker MV ist mittlerweile der 7. Teil aus der Reihe, der für Windows verfügbar ist und bringt wieder mal eine Menge Inhalte mit sich. Mit dem Wissen habe ich mich an das Programm drangesetzt und versucht das bestmögliche als Neuling in der Spieleentwicklung rauszureißen. Schnell wurde mir dabei klar, dass ich viel lernen muss, damit ich ein halbwegs ordentliches Spiel erstellen kann. Ein direktes Tutorial ist beim RPG Maker nicht vorhanden. Dafür gibt es aber viele deutsche, sowie englische Communities, die Videos und Tutorials veröffentlicht haben. Auf dem Youtube-Channel von RPG Maker MV gibt es auch Tutorials, die weitere Features erläutern. Wer also direkt ohne Erfahrung losprogrammieren, editieren und arbeiten möchte ist hier fehl am Platz. Beim RPG Maker MV ist viel Geduld, ein kühler Kopf und Trial & Error gefragt. Deshalb solltet ihr euch erst hinsetzen und über alles informieren. Es gibt nicht nur viele Möglichkeiten das Tool für verschiedenste Arten von RPGs zu nutzen, sondern auch unglaublich viele Varianten alles zu erweitern, damit es euren Wünschen entspricht. Der RPG Maker bietet umfassendes Standardpaket, welches ihr mit DLCs oder mit Ressourcen Packs von anderen Benutzern erweitern könnt. Natürlich habt ihr auch die Option selber Inhalte zu generieren, nachdem ihr genug Erfahrung gesammelt habt. Sobald ich mich informiert und meine Charaktere über den Charakter Maker erstellt habe, habe ich erstmal angefangen mir eine Weltkarte zu erstellen. Ein paar Hügel, Wälder und Dörfer dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Nach dem groben Design, könnte ich dann alles etwas detaillieren, durch z. B. Gräser, Büsche und Steine die ich überall verteile. Nachdem die kleine, aber feine Weltkarte steht und meine Dörfer mit dem Standard Ressourcenpaket mit Leben gefüllt wurden. Somit ist es langsam Zeit für eine Story, wo ich meine Hauptfigur einbringen kann. Danach arbeite ich mich dabei an die Events ran und passe meine Datenbank mit selbsterstellten Monstern, Items, Personen und weiteren Gegenständen an, damit ich mein kleines Abenteuer erstellen kann. Nachdem auch die Datenbank für den Anfang an meine Ansprüche angepasst war, konnte ich Events erstellen, die für meine Story essenziell sind. Endlich habe ich die Möglichkeit zu sagen an welcher Stelle, welche Aktion durchgeführt wird. Was passiert, wenn ich den Schalter umlege oder mein Hauptcharakter sich entscheidet einem merkwürdigen Geräusch aus dem Wald zu folgen und das alles ohne Programmierkenntnisse. Grenzenlose Kreativität Mit dem neuen RPG Maker MV gibt es nun auch viele neue Funktionen, die neuen Spieleentwicklern sowie den alten Hasen in dem Genre hilfreich sein können. Dazu gehört der erstmalige Support von Javascript, welcher für manche deutlich einfacher ist als die Programmiersprache Ruby, da sie auch in anderen Bereichen vielseitig einsetzbar ist. Das soll jedoch nicht die einzige Erneuerung sein. Mittlerweile bietet RPG Maker MV die Möglichkeit die Spiele auch auf dem Mac zu erstellen. Diese Spiele sollen dann nicht nur für Windows und Mac verfügbar sein, sondern ihr habt auch die Wahl eure Spiele für den Browser, Android und iOS zu erstellen. Außerdem gibt es auch einige neue Features, die besonders den Nutzern der älteren Versionen auffallen sollten. Dazu gehören z. B. eine größere Datenbank, eine höhere Auflösung, der Event Searcher und das heißgeliebte Side View Battle-System. Dieses war in den letzteren Reihen nicht von Haus aus integriert und musste über Scripts einprogrammiert werden. Somit habt ihr die Wahl bei euren Kämpfen zwischen Fron View Battle und Side View Battle. Ein weiterer Segen für die erfahreneren RPG Maker Nutzer ist der Event Searcher. Je mehr Geschichten, Events und Gespräche ihr in euer Spiel einbaut, desto unübersichtlicher wird euer Spiel. Deswegen wurde diese Funktion aus dem alten RPG Maker 2003 wieder zum Leben erweckt. Falls ihr etwas erfahrener mit der Programmiersprache seid, habt ihr auch die Möglichkeit etwas komplett eigenes zu programmieren, jedoch sind viele Personen aus den Communities so nett ihre Plugins und Grafiken zu teilen. Der RPG Maker MV in Kombination mit eurer Fantasie hat keine Grenzen. Sobald ihr eine Idee habt könnt ihr diese mit dem Tool umsetzen. Falls ihr Funktionen braucht die nicht vom Standard unterstützt werden, könnt ihr sogenannte Plugins nutzen. Im Plugin Manager könnt ihr dann neue Funktionen einfügen, die ihr dann aktivieren und deaktivieren könnt, falls ihr diese benötigt. Das Gute daran im Gegensatz zu den alten Versionen ist, dass ihr damals die Fehler in eurer Programmierung beheben musstet. Jetzt auch für Konsolen! Knapp fünf Jahre nach der ersten Veröffentlichung für den PC, hat der RPG Maker MV es auf die PS4, Xbox One und Nintendo Switch geschafft. Im Gegensatz zur PC-Version beinhaltet diese Version ein sofortiges Tutorial, welches bei der Controller-Steuerung wirklich hilfreich ist. Auch schön zu sehen ist, dass die Konsolen-Version direkt mehr Inhalte besitzt, die vorher sonst gekauft werden müssten. Doch irgendwo muss doch der Haken sein. Ja, den gibt es tatsächlich. Denn bei der Konsole-Version könnt ihr im Gegensatz zur PC-Version keine eigenen Inhalte hinzufügen. Dazu kommt, dass ihr auf dem kleinen Bildschirm der Nintendo Switch eher schwierig eine riesige Welt erstellen könnt. Mal unterwegs 1-2 Änderungen die einem einfallen ist schon cool, aber wirklich viel und lange will man das nicht. Es bietet sich eher an, an einem großen Bildschirm/TV seine eigenen Welten zu realisieren. Ein weiterer Nachteil ist, dass ich pro Account nur ein Projekt veröffentlicht werden darf. Zwar könnt ihr mehrere Accounts erstellen, um mehrere Projekte zu erstellen, doch ist das eine Fummelarbeit. Ändern tun diese Nachteile der Konsole nicht daran, dass der RPG Maker MV DER Maker für Einsteiger und Fortgeschrittene ist. Wir empfehlen jedoch die PC-Version für mehr Freiheit und ein einfacheres Arbeiten. Fazit: Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem neuen RPG Maker MV. Nach kurzer Zeit wollte ich immer mehr erfahren und neue Funktionen ausprobieren, damit ich diese in meine eigene Geschichte einbauen kann. Auch wenn ich mal nicht weiterwusste, lies sich schnell eine Antwort auf meine Frage durch die nette Community finden oder ich habe es solange probiert, bis es geklappt hat. Die neuen Funktionen, sowie im Paket enthaltenen Grafiken haben mir innerhalb meines ersten Projekts viel geholfen. Auch wenn ich ein Anfänger in dem Genre bin, konnte ich mich schnell in alles einarbeiten. Jedoch sind auch viele Funktionen dabei, die den erfahrenen Spieleentwicklern behilflich sein können. Falls ihr nicht direkt den stolzen Preis des Tools zahlen wollt, habt ihr natürlich die Möglichkeit eine Lite-Version anzutesten, um zu entscheiden, ob der RPG Maker MV etwas für euch ist. Konsolen-Fazit: Nachdem wir auf der Switch den allseits geliebten RPG Maker MV gespielt haben, können wir sagen wir freuen uns, dass nun mehr Menschen in den Genuss davon kommen können! Diese Versionen bietet zwar nicht ganz den gleichen kreativen Freiraum, doch sind wir zuversichtlich, dass ihr hier viel Spaß haben werdet eure eigene Geschichte zu erzählen! ### WRC 9 (PS4) Test Im Test beweist WRC 9, dass es eine gekonnte Evolution der bekannten Spielmechaniken ist. Das Rad erfinden die Entwickler von KT Racing sicherlich nicht neu und auch sonst hält man sich bedeckt mit Neuheiten. Das ist aber wenig tragisch und sorgt für ein rundum gelungenes Projekt. Was gut und was weniger gelungen ist, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. WRC 9 bietet ein umfassendes Lizenzpaket an. Insgesamt 50 offizielle Teams aus der WRC, WRC 2 und 3 sowie Junior WRC stehen euch zur Verfügung. Neben den passenden Karren könnt ihr euch auch auf die dazu passenden Fahrer und Co-Piloten freuen, die stets korrekte Aussagen über den Streckenverlauf machen. Im Gegensatz zur Realität, die aufgrund von Corona diverse Verwerfungen bei der Tour-Planung aufweist, klappert ihr in WRC 9 die 13 Locations der Reihe nach ab. Das bedeutet auch, dass die neuen Örtlichkeiten in Japan, Neuseeland und Kenia mit von der Partie sind. WRC 9 – Vertrautheit macht sich breit Die Karriere von WRC 9 bleibt in weiten Teilen unverändert. Ihr startet in der Frischling-Reihe und arbeitet euch sukzessive bis zu den besten Teams der Welt in der WRC hoch. Neben dem fahrerischen Können verlangt das Spiel auch, dass ihr euch um das eigene Personal, die Finanzen und mehr kümmert. Das Unterfangen ist durchaus komplex – gerade für Neulinge. Kenner hingegen flitzen durch die verschiedenen Menüpunkte, investieren gekonnt in die Entwicklung neuer Bauteile, verbessern ihre Karren und zahlen brav ihre Rechnungen. Mit dabei sind einige neue Herausforderungen, die das ohnehin schon große Aufgabenspektrum erweitern. Wenn euch der Management-Kram zu fummelig, aufwendig und nervig ist, gibt es die Option, sich im Saison-Modus auszutoben. Dieser beschränkt sich auf die Rennen selbst und lässt die Manager einfach Manager sein. Dieser Modus ist jedoch merklich abgespeckter und enthält nicht im Ansatz die Komplexität der echten Karriere. So fehlen neben den Management-Aspekten unter anderem eigene Meisterschaften oder Kalender-Funktionen. In Punkto Fahrphysik gibt es keine deutlich erkennbaren Fortschritte. Das ist aber keine Kritik, sondern vielmehr ein Qualitätsmerkmal. WRC 9 ist ein simulationsartiger Titel, der schon in seiner achten Version sehr gut funktionierte. Die Boliden neigen weiterhin dazu auf den unbeständigen Unterböden stark auszuschlagen, dass ihr kräftig gegenlenken dürft. Wie auch schon beim Vorgänger empfehle ich den Einsatz eines Force Feedback Lenkrads, denn ein Controller kann nur so viel schaffen. Das liegt auch an der übersensiblen Steuerung via Drücker. Unterschiedliche Hilfen wie ABS oder die bewährte Traktionskontrolle helfen Neulingen über die Runden. Ein echtes Tutorial fehlt leider trotzdem. Das Einführungsrennen gestaltet sich überdies als nicht sonderlich hilfreich für Einsteiger. Solider Mehrspieler-Modus und eine ebensolche Technikcheck Der Mehrspieler-Modus von WRC 9 orientiert sich ebenfalls an seinem Vorgänger. In sowohl öffentlichen wie auch privaten Lobbies könnt ihr mit bis zu sieben weiteren Spielern zocken. Auf der Piste selbst seht ihr allerdings nur deren Geister. Das ist weniger tragisch, denn die Strecken selbst sind viel zu eng, um dort richtige Überholmanöver durchzuführen. Zudem könnt ihr asynchrone Wettbewerbe ins Leben rufen, partizipiert in täglichen/wöchentlichen Herausforderungen oder spielt richtige Duelle auf sogenannten Super Special Stages, wo zwei Spieler örtlich versetzt um den Sieg fahren. Darüber hinaus könnt ihr Clubs mit unendlich vielen Spielern eröffnen. Diese erlauben es euch nunmehr, Konditionen frei zu bestimmen, ein Eventkalender zu erstellen und vieles mehr. Insgesamt dürft ihr Events mit bis zu acht Etappen ausrufen. Wetter, Tageszeit, Wagenklassen und so weiter und so fort gehören zum Repertoire an Regelwerken, die euch zur Verfügung stehen. Etwas schade ist, dass die Entwickler auch für Teil 9 die Bestenlisten nicht einer Generalüberholung durchzogen haben. Filterfunktionen? Gibt es immer noch nicht im vernünftigen Ausmaß. Die getestete PS4-Version sieht grafisch ganz nett aus, doch das Alter der Engine ist an jeder Ecke und Kante zu spüren. Insbesondere die 30 FPS fallen doch negativ auf, da diese nicht konstant sind, wenngleich die Einbrüche ausgesprochen selten waren. Schwerer wiegen jedoch Pop-Ins, Texturnachladen und Kantenflimmern. Übrigens: Die PC-Fassung leidet nicht unter diesen Problemen und läuft problemlos mit 60 oder mehr FPS. Erst das Upgrade auf die PS5 dürfte auch Konsolenzockern jene Verbesserungen bringen. Fazit: Keine großen Fortschritte, dafür aber umso mehr Detailveränderungen. WRC 9 fängt da an, wo der Vorgänger aufhört. Für Kenner der Reihe bedeutet das natürlich auch, dass es sich vielmehr um ein Lizenzupdate als um ein vollwertig neues Spiel handelt. Neulinge bekommen die bisher beste Version der Serie zu spielen, wenngleich Einsteiger-Tutorials fehlen. Um die Veteranen aber nicht ganz abzuschrecken, gibt es neue Herausforderungen, die es mitunter in sich haben. Am Ende bleibt also ein gutes Rennspiel mit Simulations-Charakter, ohne aber zu krass in diese Sparte abzudriften. Freut euch also auf ein starkes Fahrgefühl, einen großen Pool an Fahrzeugen, unterschiedlichen Pisten und sehr guter Lenkrad-Kompatibilität. ### Tony Hawk's Pro Skater 1+2 (PS4) Test Dass wir das noch erleben dürfen. Activision Blizzard bringt ein gutes Spiel heraus! Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 beweist im Test, dass es die Originale an jeder Ecke und Kante würdigt und in eine Zeit bringt, die dem früheren Funsport wieder Leben einhaucht. Wenn das mal keine idealen Voraussetzungen sind, um die Marke wiederzubeleben! Die nachfolgenden Zeilen erklären euch, warum ihr Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 definitiv mindestens mal gesehen haben solltet! Ich erinnere mich noch sehr gerne an meine Jugend. Damals, da war alles noch so viel leichter. Spiele wie Tony Hawk’s Pro Skater 1 und auch 2 waren die Renner unter Freunden, wenn diese bei mir zu Hause waren und wir uns innerhalb des 2-Minuten-Limits um Highscores gebattled haben. Entwickler Vicarious Visions hat die beiden Originale mit allen ihren Stärken und Schwächen modernisiert und obendrauf einige starke Neuheiten hinzugefügt. Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 – 120 Sekunden Adrenalin Im Rahmen der altbekannten Karriere habt ihr exakt 120 Sekunden (plus weitere Sekündchen für letzte Combo-Ketten), um euch auf den verschiedenen Locations auszutoben. Insgesamt warten 17 Skater-Areale auf euch, in denen ihr Highscores, SKATE-Buchstaben, geheime Tapes und mehr jagt. Zwei Minuten sind nicht viel und wollen somit gut geplant sein, denn was früher galt, gilt auch heute noch: Time is money! Oder: Punkte! Wenn ihr die unterschiedlichen Locations ohne Zeitdruck erkunden möchtet, müsst ihr einen Abstecher in den neuen Free Skate Modus machen. Genau wie im Original ist die Steuerung punktgenau und geht schon nach den ersten zwei bis drei Fehlversuchen komplett in Fleisch und Blut über. Wirken die Punktanforderungen am Anfang noch unerreichbar, sieht die Sache zehn Minuten später schon witzlos einfach aus. Vom Ollie über 360s bis hin zu den Special Moves – alles flutscht. Und die 100er Combos auf den berühmtberüchtigten Plätzen wie dem Lagerhaus aus Teil 1 stellen kein Problem dar. An dieser Stelle sei gesagt: Die Locations wirken – wenig überraschend – geradezu winzig im Vergleich zu anderen Spielen (Skate oder auch das kürzlich erschienene Skater XL). Das ist für mich aber keinerlei Manko, sondern Teil der Nostalgie. Ich liebe es. Setze ich aber die rosarote Brille für einen Moment ab, muss auch ich zugeben, dass Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 insgesamt ein kurzes Vergnügen ist. Wenn ich es drauf anlege, habe ich das gesamte Spiel nach vier, maximal fünf Stunden durchgespielt. Die richtig anspruchsvollen und abwechslungsreichen Aufgaben haben erst Teil 3 und 4 implementiert, die hier fehlen. Dafür waren diese Ableger allerdings nicht mehr so revolutionär wie die ersten beiden Teile. Um dem Problem entgegenzuwirken, haben die Entwickler eine riesige Menge an Unlockables reingebracht. Für Tricks und mehr bekommt ihr Erfahrungspunkte und Spielerlevel. Je höher, desto mehr Gegenstände dürft ihr im Shop erwerben (keine Mikrotransaktionen). Geiler Sound und optisch hochmodern Die Musik des Spiels ist eines der absoluten Highlights. Neben den bekannten Tracks der Originale, mit dabei Bad Religion und Konsorten, gesellen sich insgesamt 37 neue Songs. Dabei fügen sich die neuen Lieder bestens in den allgemeinen Mix aus Punkrock und Hip-Hop ein. Für Fans beider Richtungen ein richtiger Hochgenuss sowie ganz viel Nostalgie. Optisch haben die Entwickler das Spiel komplett neu aufgelegt. Als Basis dient die Unreal Engine, wodurch nicht nur die Areale sehr realistisch daherkommen, sondern auch die Animationen butterweich ablaufen. Eine nette Anekdote: Für die Charakter-Models haben die Entwickler unter anderem den 52 Jahre alten Tony Hawk virtualisiert. Daddy Hawk wirkt dennoch genauso agil und trickreich wie sein 20 Jahre jüngerer digitaler Vorgänger – der Gedanke daran ist trotzdem belustigend. Neben den altbekannten Skatern gibt es auch ein paar Neulinge. So findet die Brasilianerin Leticia Bufoni ihren Weg ins Spiel. Auch Tony Hawks Sohn Riley ist mit von der Partie. Grafisch ist Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 eine echte Augenweide. Zuletzt noch ein paar Anmerkungen. Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 nutzt für sein Tricksystem das Modell aus Teil 3, sodass ihr beim Grinden einer Pipe Reverts durchführen könnt, um so die Combo-Serie noch höher zu bekommen. Außerdem hat dies den Vorteil, dass ihr das Tempo erhöht und somit noch mehr Aktionen ausführen könnt. Wenn euch das die Nostalgie raubt: Dieses Feature lässt sich deaktivieren! Überdies gibt es zwei Online-Modi (Jam & Wettkampf) sowie einen Splitscreen-Modus für Couch-Fans. Fazit: 2020 ist ein richtig gutes Jahr für Remakes. Square Enix hat es mit Final Fantasy VII bewiesen und auch Vicarious Visions zeigt mit Tony Hawk’s Pro Skater 1+2, dass selbst 20 Jahre alte Spiele auch heute noch bestens funktionieren können. Die schiere Liebe zum Detail, die Huldigung der beiden Originale und die wenigen, dafür aber sinnvollen Neuerungen machen das Remake zum modernen Klassiker. Die Steuerung ist punktgenau, die Animationen butterweich, die Optik rattenscharf und der Soundtrack treibt mit seinen wuchtigen Punkrock/HipHop-Tracks voran. Klar, das Remake ist rasend schnell durchgespielt. Das Zeitlimit von 2 Minuten mag nicht mehr ganz so modern wirken, genauso wie die sehr kleinen Areale. Mich persönlich hat gar nichts davon gestört. Wenn ich drei Stunden am Stück sitze, um meinen Rekord von 6 Mio. Punkten in einer Combo zu toppen, dann sagt das mehr über das Spiel aus als die knapp 900 Wörter dieses Artikels. Gerne mehr davon! Oder einen richtigen, neuen Ableger. ### Giraffe and Annika (Switch) Test Giraffe and Annika beweist im Test, dass es ein idealer Titel für die jüngeren Spieler ist. Ein simples Spiel mit wenig komplexen Mechaniken und einer liebevollen Aufmachung trifft auf eine Zielgruppe, die spielerisch ihre ersten Schritte im Gaming-Universum macht. Doch so nett das Ganze klingt, es gibt auch allerhand Schattenseiten. Was kann Giraffe and Annika gut und was eher nicht? Erfahrt es in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Giraffe and Annika handelt vom gleichnamigen Mädchen Annika, die ihre Erinnerungen verloren hat. Gestrandet auf der Insel Spica muss sie versuchen, ihr Gedächtnis aufzufrischen und bekommt tatkräftige Unterstützung von ihrem Kollegen Giraffe. Überdies trefft ihr im Rahmen der Storyline noch auf zahlreiche weitere Charaktere. Dazu zählen unter anderem die Hexe Lily, eine Hasenmutter oder auch ein Katzenfreund. Die Text im Spiel sind in englischer Sprache, allerdings sehr einfach gehalten. Die Schulklassen 5 und 6 bereiten bestens auf die Anforderungen im Spiel vor. Giraffe and Annika – Von Dungeons und Kämpfen Die Insel Spica ist zu Beginn noch an vielen Stellen verschlossen. Die unterschiedlichen Dungeons sind die Wegbereiter dafür, um mehr entdecken zu dürfen. Die unterschiedlichen Areale sind sehr liebevoll gestaltet und wirken fantasievoll. Malerische Wälder, eine Fahrt auf einer riesigen Schildkröte und andere Attraktivitäten sind während der Storyline zu sehen. Giraffe and Annika belohnt Entdecker mit allerhand Collectibles und kürzeren Quests. Insgesamt braucht ihr rund 10-12 Stunden, um das gesamte Spiel durchzuspielen – inklusive aller Schätze. Die Dungeons des Spiels wimmeln nur so vor Geistern und Monstern. Berühren euch jene, dann verliert Annika an Lebensenergie. Sinkt sie auf Null, setzt euch das Spiel zu einem der fair verteilten Checkpoints zurück. Am Ende gibt es dann immer einen Bosskampf, der für erfahrene Zocker allerdings keine Herausforderung darstellt. Was mir sehr gut gefallen hat an den Dungeons, sind die unterschiedlichen Jump-n-Run-Passagen. Hierbei sei angemerkt, dass die Steuerung hin und wieder bockig ist, wodurch eben diese Abschnitte frustrieren können. Ihr fragt euch sicherlich: Wie funktionieren die Kämpfe überhaupt? So richtige Auseinandersetzungen gibt es nicht. Besagte Bossgegner beispielsweise werfen Gegenstände auf Annika und für euch gilt es, sich korrekt zu positionieren. Im Rhythmus einer Melodie gilt es nun die korrekten Buttons zu drücken und auf magische Art und Weise vernichtet ihr die Gegenstände. Und damit verliert der Boss auch Energie. Technisch macht Giraffe and Annika eine solide Figur, hat allerdings eine ganze Menge an Problemzonen. Die Animationen zum Beispiel sind abgehakt und die Framerate schwankt mir persönlich auch etwas zu stark. Dafür überzeugt das grundsätzliche Art-Design umso mehr. Musikalisch gibt es keinen Grund zum Klagen. Fazit: Giraffe and Annika ist ideal für Kids. Die eher kurze Laufzeit mit 10-12 Spielstunden, die schöne Aufmachung und die sehr einfachen Spielelemente bilden ein insgesamt rundes Paket zum kleinen Preis. Für erfahrene Zocker ist der Titel freilich nichts. Aus diesem Blickwinkel betrachtet mangelt es hier nämlich an Spieltiefe, an Schwierigkeit und ordentlichen Spielmechaniken. Zudem zickt die Steuerung mir etwas zu oft herum, insbesondere bei den Sprung-Passagen in den Dungeons. Und deswegen steht am Ende auch die 6/10 – für Kids könnt ihr aber gerne noch weitere zwei Punkte draufpacken. ### Captain Tsubasa: Rise of new Champions (PS4) Test „Keiner kann ihn bremsen. Keiner macht ihm was vor. Immer der richtige Schuss. Immer zur richtigen Zeit.“ Wer diese Zeilen kennt, dem unterstelle ich eine großartige Kindheit. Bandai Namco Entertainment bringt mit Captain Tsubasa: Rise of new Champions endlich wieder den Klassiker auf die Konsole und begeistert mit einigen tollen Features sowie einer alternativen Story. Captain Tsubasa: Rise of new Champions – Schnell und actionreich Vielleicht habt ihr ja mal die alten Tsubasa Klassiker auf SNES, Sega oder PS1/PS2 gespielt und habt immer wieder eure Kindheit neu auf erleben lassen. Meist erinnere ich mich allerdings immer an Spiele, die unterbrochen werden mussten. Man musste dann in der Regel aus einem Drag & Drop Menü verschiedene Befehle raussuchen, um sich den nächsten Angriff oder taktischen Spielzug zurechtzulegen. In Captain Tsubasa: Rise of new Champions sorgt Bandai Namco endlich für ein flüssiges Spielerlebnis, dass man dann auch wirklich Fußballsimulation nennen darf. Damit steigen wir auch direkt ins Geschehen ein. Neben Training und Versus-Modus (die sind selbsterklärend) habt ihr den Hauptstory Modus, der sich in 2 Bereiche unterteilt und den Online-Modus. Captain Tsubasa: Rise of new Champions – Zwischen Top-Spin und Tigerschuss Im ersten wählbaren Teil des Story Modus spielt ihr die Geschichte, wie man sie aus der Serie kennt. Als Tsubasa, der sich in seinem letzten Jahr in Japan befindet und mit Nankatsu die letzte Meisterschaft gewinnen will, bevor er nach Brasilien geht. Dabei werden sie wieder von den besten Fußballschulen des Landes gejagt, damit sie nicht den dritten Titel in Folge einfahren. Allen voran ewiger Rivale und Widersacher von Tsubasa: Kojiro Hyuga. Neben vielen Cutscenes und Dialogen, kann man darüber hinaus Original-Situationen aus der Serie nachspielen, die einen immer wieder fesseln.Startet ihr das 1. Spiel stellt ihr schnell fest, das ist nichts für schwache Nerven. Das Spiel ist sehr schnell und je nachdem wie ihr euch anstellt, geht es hin und her. Entscheidungen müsst ihr schnell treffen. Nachdem ihr beispielsweise einen Gegenspieler gegenübertreten müsst, ist Reaktionsschnelligkeit gefragt. Entweder einen schnellen Pass spielen oder versuchen mit einem Dribbling vorbeizuziehen. Hierbei habt ihr einen Energiebalken über den Köpfen jedes einzelnen Spielers. Mit jeder Aktion, Sprint oder Schuss leert sich diese. Um die V-Zone und die Energie des individuellen Spielers aufzuladen müsst erfolgreich in euren Aktionen sein. Nehmt ihr dem Gegner den Ball ab, spielt einen erfolgreichen Pass oder schafft es 2 Gegenspieler in Folge auszudribbeln, boostet ihr euren aktuell angewählten Spieler und den gesamten V-Zone-Balken eures Teams. Die V-Zone ist der individuelle Vorteil, den man sich erarbeiten kann. Habt ihr den Balken gefüllt, verbraucht ihr nach dem aktivieren weniger Energie für jede Aktion. Klar gibt es Ausnahmeerscheinungen bei Captain Tsubasa: Rise of new Champions. Allen voran natürlich Tsubasa Ozora selbst, der mit seinen Top-Spin-Aktionen den Gegner schwindlig spielt und sein Team dadurch nach vorne treibt. Ebenso gibt es auch die Tachibana-Brüder, die mit akrobatischen Einlagen Tore erzielen. Oder natürlich den Brecher Hyuga, dessen Tigerschüsse unhaltbar sind. Jedes Team verfügt über mindestens einen Starspieler, der eben auch über einen Sonderschuss oder Sonderflanke usw. verfügt. Je nachdem wie ihr die Tsubasa-Story spielt, könnt ihr mehrere Szenen aus dem Spiel freischalten und genießen, was den eigentlichen Reiz bei Captain Tsubasa: Rise of new Champions ausmacht. Captain Tsubasa: Rise of new Champions – Ein neuer Held Der zweite Teil des Story-Modus ist dann schon individueller. Ihr müsst aus  den Schulen Furano, Musashi oder Toho eine aussuchen und dort stellt ihr euren eigenen Spieler rein, welcher mitten in der Geschichte eingegliedert wird und Teil der neuen Liga-Geschichte wird. In diesem Teil der Geschichte fährt ihr im Anschluss an die japanische Meisterschaft zur Jugend-Weltmeisterschaft und tretet gemeinsam mit Japan gegen die anderen großen Nationen des Fußballs an.Auf der internationalen Bühne sind die gegnerischen Spieler aber um einiges anspruchsvoller und dort schaltet ihr nach und nach weitere Aktionen, in Zusammenarbeit mit euren Mitspielern frei und könnt dadurch mehr Eigenschaften freischalten. Euer eigener Charakter indes profitiert von jedem Spiel. Neben Erfahrungspunkten könnt ihr euch Punkte zur gemeinsamen Freundschaft mit anderen sammeln, um euer Portfolio an Aktionen nach und nach zu erweitern. Denn neben den Standardeigenschaften, könnt ihr auch den Top-Spin oder den Tigerschuss erlernen und diese dann im Spiel anwenden.Die Story eures eigenen Helden geht auch etwas länger, als die Tsubasa-Story und birgt natürlich auch neue Ereignisse. Captain Tsubasa: Rise of new Champions – Wer will sich mit mir messen? Wie zu jedem guten Spiel, darf auch bei Captain Tsubasa: Rise of new Champions der Online-Modus nicht fehlen. Dieser ist schnell erklärt und einfach aufgebaut. Ihr spielt eine Saison, die etwa 60 Tage geht. Mit jedem Sieg steigt eure Bewertung und ihr steigt dementsprechend die Ligen auf. Die ersten 3-4 Ligen sind relativ einfach, da ihr da größtenteils nur gegen die KI spielt. Erst ab der „Silbernen Liga“ spielt ihr nur noch gegen anderen Spieler aus aller Welt. Euer Team könnt ihr hierbei jederzeit komplett individuell anpassen. Die Spieler könnt ihr aus dem gesamten Spielerpool nehmen und müsst lediglich die Gesamtkosten des Teams niedrig halten. Nach jeder Partie und nach jedem Aufstieg gibt es Belohnungen, mit denen ihr euren Charakter oder verschönern könnt, oder eure Freundschaft zu anderen Spielern verbessern könnt. Fazit: Für mich ist das Spiel ein wahres Highlight, da ich bereits in meiner Kindheit fasziniert von Tsubasa und Co. war. Endlich gestaltet sich das Spiel flüssig und man muss sich nicht durch etliche Menübefehle kämpfen, um einen einfachen Pass zu spielen. Teilweise ist das Spiel leider zu leicht, selbst auf der höchsten Schwierigkeitsstufe sah ich mich zu keiner Zeit ernsthaft herausgefordert. Auch sind die Stärken der Teams so unterschiedlich, dass man theoretisch mit einer einfachen Mannschaft, die nur über einen durchschnittlichen Star verfügt, kaum eine Chance gegen andere Teams hat. Doch es sind alle bekannten Charaktere aus Japan, sowie aus den Nationalmannschaften vorhanden und auch alle Spezialaktionen sind verfügbar. Gerade wenn man sich an die Originalserie hält und das Spiel genauso spielt, erfreut man sich, wenn mitten im Spielgeschehen eine Cutscene das Spiel in andere Bahnen lenkt. Die Superschüsse hinterlassen immer einen massiven Krater im Boden, der auch über die gesamte Spielzeit zu sehen ist. Für Nichtfans könnten die Dialoge und der kurze Story Modus nervig sein, aber das Spiel sollte bei keinem Fan fehlen. Auch für FIFA oder PES Spieler ist es eine willkommene Abwechslung und dürfte vor allem bei Freundesduellen zu spaßigen Abenden führen. ### Street Power Football (PS4) Test Im Test kann Street Power Football leider überhaupt nicht überzeugen. Und das in einer Zeit, in der Straßensport-Spiele zu einer wahren Rarität geworden sind und Spieler definitiv Bock auf einen ordentlichen Titel haben. Doch dieser hier kann das Loch nicht stopfen. Woran das liegt und was vielleicht doch ganz nett ist, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. FIFA, NBA und auch NFL hatten ihrerzeit eigene „Street“-Ableger, die sehr schnell zu waschechten Klassikern mutierten. Doch seitdem EA kein weiteres Monetarisierungs-Potenzial mehr darin sah, starben die Ableger quasi über Nacht. Stattdessen gab es mehr oder weniger lächerliche Versuche, die Spiele wiederzubeleben. NBA Playgrounds, der Volta-Modus in FIFA oder NFL Blitz – alles nichts weiter als fehlgeleitete Cash-grabs. Und hier kommt SFL Interactive ins Spiel, die mit Street Power Football den Freestyle-Fußball wiederbeleben wollen. Doch dabei verfehlen sie das Tor um Meilen. Street Power Football – Langweilige Spielmodi ohne Liebe zum Detail Der digitale Kick verfügt lediglich über eine Handvoll von Spielmodi. Und auch wenn sich diese zunächst interessant anhören, so ist deren Ausführung mangelhaft. Sean Garnier ist das Aushängeschild des Spiels – einer der angeblich bekanntesten Freestyle-Fußballer der Welt. Wenn ihr denkt, dass Youtuber/Streamer bereits unerträglich schlecht auf Dinge reagieren oder bewerben, so setzt Garnier dem Ganzen die Krone auf. Es gab einen Versuch seinerseits, die Spielmodi mit seiner unerträglichen Art zu erklären. Die vier Modi sind: Street Power, Freestyle, Panna und Trick Shot. Ersterer ist das traditionelle 1, 2 bzw. 3vs1/2/3-Spieler-Teams. Wer zuerst fünf Tore schießt, gewinnt. Das Gameplay per se ist schwammig. Pässe lassen sich nie vernünftig planen oder ausführen. Die Animationen der Charaktere sind schludrig und ihr könnt lediglich in eine Richtung sprinten. Auch die Kamera ist viel zu nah am Geschehen, sodass schnell der Überblick über das Spielgeschehen verloren geht. Skill? Den gibt es im Spiel nicht. Wenn ihr Tricks ausführt, passiert das auf Buttondruck und dann überwindet das Spiel auch gerne die Gesetze der Physik. Alle Charaktere verfügen über etliche Fähigkeiten, die das Geschehen spannender machen sollen. In der Realität wirkt alles unkoordiniert und zufällig. Street Power Football verfügt auch über einen Story-Modus, der von Garnier kommentiert ist. Besagte Geschichte ist allerdings nicht mehr und nicht weniger als die Mission, der Beste zu werden. Im Rahmen dieser bewegt ihr euch von einer Herausforderung zur nächsten, spielt die verschiedenen Modi des Spiels und besucht unterschiedliche Locations. Einen eigenen Charakter dürft ihr nicht erschaffen, ihr steigt keine Ränge auf und beweist euch auch nicht in einer erfundenen Meisterschaft. Ohne Kontext geht es von einer Challenge zur nächsten. Das Beste: Der Schwierigkeitsgrad schwingt wie ein Pendel unkontrolliert von einem Extrem ins andere. Viel Schatten und wenig Licht Im Freestyle-Modus versuchen die Entwickler zudem, rhythmische Elemente und Musik miteinander zu verbinden. Der Erfolg bleibt aus. Im Hintergrund dudelt eine belanglose Musik und es gilt im Takt die korrekten Buttons zu drücken. Während die Idee noch ganz nett ist, so scheitert es an der Umsetzung. Nicht nur ist es unnötig kompliziert umgesetzt, sondern auch zeitlich kaum machbar. Zudem ist die Erkennung von Buttondrücken nicht genau genug, um alle Tastenanschläge zu übernehmen. Panna ist nicht mehr als ein 1vs1-Minispiel, bei dem ihr den Ball auf ein Objekt befördert. Auch hier zeigen sich die Probleme der Steuerung, Präzision und die Tatsache, dass die KI sehr dumm ist. Trick Shot auf der anderen Seite ist tatsächlich ein kleiner Lichtblick. Auch wenn sich insbesondere hier die verbockte Steuerung und Präzision jener bemerkbar macht, so ist es der beste Spielmodus. Es geht darum, Objekt umzuwerfen. Optisch ist Street Power Football definitiv keine Augenweide. Auch der Stil, den das Spiel verfolgt, ist nicht sonderlich ansehnlich – gute Cel-Shading-Spiele gibt es zuhauf. Alles wirkt antiquieret. Vom Look über die Animationen bis hin zu den Menüs. Dazu gesellen sich allerhand Clipping-Fehler unter den Charakteren selbst und eine miserable Physik. Akustisch kann Street Power Football ebenso wenig überzeugen. Fazit: Das Team hinter Street Power Football ist zwar klein, aber groß genug, um sich Lizenzen von bekannten Energy Drinks zu schnappen. Insofern ist es mir nicht ganz verständlich, wie das Ergebnis so schwach ausfallen kann. Und dass der Preis bei stolzen 43 Euro (Stand: 28.08.2020) liegt, macht die Sache auch nicht merklich besser. Dem Titel mangelt es schlicht an allem. Von einer ausgereiften Technik über ein stringentes Konzept bis hin zur präzisen Steuerung, die bei nahezu allen Modi notwendig gewesen wäre. Das ist insofern schade, denn Street Power Football hatte das Potenzial allein in einem leeren Markt zu stehen. Fans von Street Football müssen sich also noch länger gedulden, um wieder auf den virtuellen Straßen zu kicken. ### Wasteland 3 (PS4) Test Im Test beweist Wasteland 3, dass es nicht nur auf dem PC ein erstklassiger Old-School-RPG-Titel ist, sondern auch auf Konsolen bestens funktioniert. Vor allem Neulingen dürfte der dritte Ableger bestens gefallen! Zwar handelt es sich hierbei weiterhin um ein Hardcore-Titel, doch die zahlreichen QoL-Änderungen bieten auch Einsteigern beste Gelegenheiten, in die Apokalypse einzutauchen. Was sich die Entwickler ausgedacht haben und wie es sich spielt, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen! Die Storyline des Spiels knüpft direkt an den Vorgänger an. Zwar haben die Ranger in Arizona gewonnen, doch deren gesamte Struktur sowie Hab und Gut sind zerstört. Doch Hilfe scheint nicht weit entfernt zu sein, denn ein „guter Mann“ aus Colorado bittet die Ranger um Hilfe. Im Gegenzug bietet er wiederum Geld, Proviant und die nötigen Materialien zum Wiederaufbau. Ein verlockendes Angebot, doch wie so oft steckt der Teufel in den Details. Und so ist es wenig überraschend, dass schon nach wenigen Spielminuten die nahezu gesamte Truppe über den Jordan geschickt wird. Mit zwei Ausnahmen. Diese beiden Figuren dürft ihr selbst über den Editor erschaffen. Der Auftraggeber ist natürlich besorgt um die verbleibenden beiden und tut alles, was in seiner Macht steht, um euch wieder auf die Beine zu helfen. Ihr erhaltet nicht nur eine Basis, sondern auch neue Kollegen und Brotkrummen, wo es denn weitergehen sollte. Und an den ersten Quests werdet ihr locker die nächsten zehn bis zwanzig Stunden verbringen. Oder mehr, sofern es euch lieb ist. Wasteland 3 vergeudet keine Zeit und klotzt, anstatt zu kleckern. Wasteland 3 – Moral, Quests und mehr Die Quests an sich sind sehr abwechslungsreich gestaltet und reichen von kurzen, fünfminütigen Intermezzos bis hin zu stundenlangen Aufgaben, die eine Menge Aufmerksamkeit erfordern. Die Texte (englische Sprachausgabe sei an dieser Stelle erwähnt) sind sehr gut – sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Ein wichtiges Element bei allem, was ihr macht, spielt die Moral. Ist es euch recht, wenn jemand Selbstjustiz durchführt? Oder lasst ihr die Gesetzeshüter ihre Arbeit machen? Sehr schön ist, dass sofort einsehbar ist, bei welcher Fraktion ihr Ruf bekommt für jeweilige Aktionen. Spannend ist überdies, dass ihr voll und ganz auf den Psycho-Trip gehen könnt. Heißt: Ihr sorgt für mächtig Chaos und umgebt euch mit ebensolchen Psychopathen. Das wiederum sorgt für allerhand inneren Zwist in der Gruppe. Vieles aber dürfte Fans der Vorgänger bekannt vorkommen. Die Entwickler waren vielmehr darauf bedacht, die Spielmechaniken zugänglicher zu machen, ohne dabei die Hardcore-Elemente aus den Augen zu verlieren. Statt beispielsweise jeden Gegner einzeln zu looten, sammelt ihr nun alle Gegenstände in naher Umgebung auf. Es sind die kleinen „Quality-of-Life“ (QoL) Änderungen, die das Spielen von Wasteland 3 so viel angenehmer gestalten als noch den zweiten Ableger. Eine echte Neuheit gegenüber Teil 2 ist jedoch, dass es eine Außenwelt gibt, die ihr so auch bereisen könnt. Passend dazu bekommt ihr ein Snow-Mobile an die Hand, mit dem ihr euch auf die Suche nach neuen Örtlichkeiten macht. Und hier muss ich auch mal wirklich meckern: Warum ist das Ding bitte so langsam und träge? Das verdirbt mir andauernd den Erkundungsspaß. Ganz nett ist aber dennoch: Die Oberwelt fühlt sich an die die guten alten Milleniumswechsler. Sprich: Kleinere Ereignisse, Dungeons und so weiter und so fort geben sich die Klinke. Es hat den Charme eines Final Fantasy Klassikers mit seinen Außenwelten, fühlt sich aber trotzdem noch halbwegs modern an. Schwer zu beschreiben. Lasst sie kämpfen! Ich persönlich habe mich jedes Mal darauf gefreut, wenn die Fetzen geflogen sind. Die Rundenkämpfe in Wasteland 3 sind einfach grandios. Sei es alleine die Vorbereitung oder die Überlegungen während des Kampfes. Von Teamkomposition über Skillsets bis hin zur Ausrüstung. Alles will und soll sorgfältig geplant sein. Stur auf Feinde zuzugehen ist eine der dämlichsten Ideen, die ich mir schnell selbst ausgeredet habe. Warum? Natürlich geht der erste Zug an die Feinde. Viel spannender ist es, sich die Umgebung genauer anzuschauen und zu gucken, ob denn nicht Elemente versteckt sind, die mir im Kampf helfen. Damit ist es teilweise möglich, Kämpfe zu gewinnen, die man so nicht gewinnen könnte. Vor allem auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ist es absolut notwendig, ansonsten seid ihr immer (!) im Nachteil. Das liegt viel weniger an deren überragenden KI, das ist sie freilich nicht. Vielmehr sind es deren Positionen auf dem Kampffeld sowie deren zahlenmäßige Überlegenheit. Was auf Easy absolut kein Problem ist, bereitet auf Normal bereits Kopfzerbrechen. Zumal ihr spätestens dann auch Statusveränderungen beherzigen müsst. Doch keine Sorge. Ihr habt mehr als ausreichend Mittel und Wege, um euch zu wehren. Das besagte Schneemobil ist eines davon. Das Teil lässt sich nämlich als Waffe verwenden und kann überdies in der Werkstatt aufgemotzt werden. Somit erschließt ihr also nicht nur neue Gebiete, sondern nutzt auch stärkere Rüstungen oder Waffensysteme. Darüber hinaus verteilt ihr natürlich Skills an eure Charaktere – sowie Jobs. Hierbei sei gesagt, dass ich es für wenig sinnvoll halte, Helden eine zweite Waffenfertigkeit zu geben. Stattdessen fuhr ich persönlich mit einer zweiten Jobklasse wesentlich besser. Eine clevere Kombination ist schlicht besser (weil flexibler) als eine zweite Fertigkeit. Wasteland 3 – Mehr Komfortoptionen & Konsolen-spezifische Infos Auch in den ohnehin schon tollen Kämpfen haben die Entwickler bei inXile diverse QoL-Spielereien eingebaut. Fortan könnt ihr die Trefferchancen einsehen, wenn ihr euch auf eine neue Position begebt. Vorbei sind also die Zeiten, in denen ihr raten musstet, ob ein Schuss nun ins Leere geht oder voll durchschlägt. Das ganze System ist nun merklich flexibler, ohne dabei an Komplexität zu verlieren. Weiter oben habe ich kurz die Teamkomposition aufgegriffen. Zu Beginn habt ihr nur zwei Charaktere. Doch schon nach kurzer Zeit stoßen weitere Charaktere hinzu, die eigene Spezialisierungen aufweisen. Selbstverständlich könnt ihr euren beiden Recken ebenfalls Spezialisierungen zuweisen. Was allerdings auch möglich ist: Jeden einzelnen Kumpanen selbst zusammenzubauen. So ist es theoretisch möglich, ein Heer von Snipern zu erschaffen. Ob das sinnvoll ist, steht freilich auf einem anderen Blatt. Wasteland 3 bietet eine Fülle von Möglichkeiten, Charaktere zu modifizieren und zu individualisieren. Egal ob Rüstungen oder Waffen, auch deren Skills könnt ihr frei bestimmen. Das hat nur den Nachteil, dass die Kerntruppe keine eigenen Persönlichkeiten im Spiel darstellen, sondern lediglich willenlose NPCs (mehr oder weniger) darstellen. Das ist schade, weil damit nur noch die echten NPCs übrigbleiben und somit die Storyline bzw. die Atmosphäre des Spiels ausmachen. Es funktioniert über weite Strecken sehr gut, doch manchmal hätte ich mir auch einen bissigen Kommentar meines Alter Egos gewünscht. Technisch gesehen macht die getestete PS4-Version einen sauberen Eindruck. Die Steuerung ist sehr gut auf die Umstände des Controllers portiert. PC-Spieler haben aufgrund Maus/Tastatur einen spürbaren Vorteil, doch niemals kam mir der Gedanke auf, die Konsolenfassung sei ein Afterthought gewesen. Absolut saubere Leistung seitens inXile. Akustisch gibt es ebenfalls wenig zu meckern. Die englischen Sprecher sind sehr gut und die musikalische Untermalung exzellent. Fazit: Wasteland 3 ist einfach geil. So salopp und wenig professionell der Satz klingen mag, so sehr spricht er mir aus der Seele. Ich mochte schon Teil 2 und der dritte Ableger erfindet das Rad ganz sicher nicht neu, aber er packt die besten Felgen drauf, verziert diese mit Gold und lässt sie einfach durchgehend glänzen. Die Entwickler bei inXile haben an exakt den richtigen Stellen angesetzt und das bewährte Prinzip an jeder Ecke verfeinert. Die begehbare Außenwelt ist cool gemacht und wirft mich in die frühen 2000er zurück – auf eine sehr nostalgische Art und Weise. Insbesondere erschrocken haben mich alle QoL-Implementationen, die ich in Spielen dieser Art gar nicht gewohnt bin. Und das Beste: Wasteland 3 hat überhaupt nicht an Komplexität verloren! Klar, technisch sieht das Spiel gegen die Konkurrenz alt aus. Doch genau das wirkt charmant. Etwas schade ist lediglich, dass das Szenario weitestgehend hinter seinen Möglichkeiten bleibt (Post-Apokalypse und schwach verwendete Klischees obendrauf). Zudem sind die Auswirkungen eurer Entscheidungen nicht so ganz krass wie in anderen Genrevertretern. Doch all das ist Meckern auf wahnsinnig hohem Niveau. Machen wir es daher kurz: Wasteland 3 ist ein Pflichtkauf für Fans der alten RPG-Schule. ### Project CARS 3 (PS4) Test Im Test zeigt Project CARS 3, dass der Wechsel vom Sim-Racer zum Arcade-Titel nicht sonderlich gut funktioniert hat. Doch was bedeutet das spielerisch für alteingesessene Fans? Müssen sich diese nun einen neuen Racer suchen oder kommen sie trotzdem auf ihre Kosten? Und was ist sonst noch neu? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels. Bevor ich euch die ganzen Veränderungen im Zuge des Wechsels von Simulation zu Arcade-Racer berichte, sollt ihr erst einmal die harten Fakten erhalten. Vom Start weg bietet Project CARS 3 stolze 211 verschiedene Karren. Darunter befinden sich auch Prototypen wie der Porsche 911 Hybrid. Weiterhin dürft ihr auf 121 unterschiedlichen Pistenlayouts fahren, wobei 51 Locations ihren Weg ins Spiel gefunden haben. An Modi haben die Entwickler ebenso nicht gespart. Neben den üblichen Scharmützeln wie Rennen und Time Attack gibt es auch einige Neuheiten, etwa den Breakout-Modus. Hier gilt es Hindernisse zu durchfahren, um Punkte innerhalb eines vorgegeben Zeitlimits zu erhalten. Zudem gibt es eine umfangreiche Karriere (dazu gleich mehr), einen Mehrspieler-Modus und mehr. Langeweile wird also definitiv nicht aufkommen. Project CARS 3 – Ein krasser Bruch in der Serie Im Zuge der Umstellung hat Project CARS 3 massiv an spielerischen Federn verloren. Boxenstopps? Ersatzlos gestrichen. Reifenverschleiß? Weg. Spritverbrauch? Braucht ein Arcade-Racer nicht. Selbst Features, die weniger Simulation schreien wie Ausdauerrennen oder gar Fahrer-Strategien sind ohne Ersatz dem Rotstift zum Opfer gefallen. Die maximale Rundenzahl pro Partie beträgt folglich 99 Runden. Das ist fast schon kriminell in Anbetracht der Wurzeln, doch dem Arcade-Charakter steht das gut. Problematisch ist nur, dass Project CARS 3 somit auch seine Alleinstellungsmerkmale verloren hat. Die Unterschiede zu einem Codemasters-Titel wie GRID sind nur noch im Detail und dem Markennamen zu sehen. Startet ihr das Spiel zum ersten Mal, gilt es ein virtuelles Alter Ego zu erschaffen. Ganz wie im Vorgänger dürft ihr aus verschiedenen Helmen, Nationalitäten, Skills und Fahrhilfen wählen. Bei letzterem gilt: Je weniger ihr hinzufügt, desto besser fallen die Belohnungen und XP-Gains aus. Im Anschluss folgt ein erstes Proberennen, wo ihr am Steuer einer Corvette C8.R sitzt. Dabei erklärt euch das Spiel sorgsam die Steuerung und Kamera-Perspektiven, sodass ihr euch schnell an die Eigenheiten gewöhnt. Danach habt ihr auch schon die Wahl aus den verschiedenen Spielmodi. Dabei bildet die Karriere das Herzstück des Spiels. Hier mausert ihr euch vom Amteuer-Fahrer bis hin zum weltweiten Star. Der dritte Ableger orientiert sich bei seiner Ausgestaltung vor allem an Need for Speed Underground, denn Modifikationen sind das A und O des Spiels. Neben ausufernden Möglichkeiten, was den Look der Karre angeht, müsst ihr auch die Leistung tunen. Letzteres ist insbesondere deswegen notwendig, weil die ganzen Events an erfüllte Leistungsanforderungen gebunden sind. Zu Beginn steht bekommt ihr die Wahl aus drei Boliden, darunter ein Mitsubishi Lancer EVO VI T.M.E., ein Toyota GT 86 und ein Honda Civic Type R (2016 Edition). Alle Fahrzeuge kommen mit unterschiedlichen Eigenschaften daher, sodass ihr die Wahl an eure Vorlieben anpassen solltet. Umfassende Karriere Innerhalb der Karriere gibt es je Rennevent drei kleinere Aufgaben zu bewältigen. Dabei ist es nicht zwingend notwendig als erster über die Ziellinie zu fahren. Meistens reicht auch bereits ein Platz auf dem Podium aus. Grundsätzlich sind die Missionen belanglos und wenig inspirierend, da sie kaum über Positionsanforderungen oder Kurvenmanöver hinausgehen. Am unteren linken Bildschirmrand gibt es eine eigene Kurvenmap. Diese dient dazu, um eine Piste zu 100% abzuschließen. Passend dazu bestehen eben auch die oben bereits erwähnten Kurvenmanöver. Sobald ihr ein Rennen absolviert habt, bekommt nicht nur euer Fahrer Erfahrungspunkte, sondern auch das verwendete Fahrzeug. Ob dieses Splitting notwendig war, lasse ich zur Debatte offen, denn im Grunde genommen sorgen beide für denselben Effekt: Ihr schaltet mehr Möglichkeiten (Tuning, Aussehen, neue Autos, Rennserien, etc.) frei. Nur der Vollständigkeit halber: Project CARS 3 trackt jede Menge Daten von euch. Sei es Siege, Polepositions oder auch gemeisterte Kurven und so weiter und so fort. Im Rahmen der Karriere rast ihr dann auch im Rahmen von verschiedenen GT-Rennen bis hin zu Cup-Rennen durch die Welt. Gelegentlich gibt es Events, die ganz besondere Herausforderungen bieten. Die Menge an Inhalten alleine dürfte euch locker über 20 Spielstunden beschäftigen. Doch wie es sich für ein Project CARS Titel gehört, ist damit noch lange nicht das Ende aller Tage erreicht. Project CARS 3 – Tuning bis ins Detail für ein solides Fahrgefühl Wie auch schon der Vorgänger bietet der dritte Ableger der Reihe ein ausgetüfteltes Tuning-Gerüst. Hier könnt ihr von Reifen über Bremsen bis hin zur Kraftstoffeinspritzung eine ganze Menge an Anpassungen vornehmen. Dabei solltet ihr aber nie das Maß der Mitte aus den Augen verlieren, denn zu viel Leistung könnte schlecht für den Grip sein. Zu wenig Leistung hingegen macht es schwerer, die Poleposition zu ergattern. Jedes neue Bauteil wirkt sich sofort auf das Fahrgefühl aus – und zwar merklich! Wer sich so richtig austoben will, kann überdies Reifendruck oder etwa Bremskraftverteilung eigens anpassen. Die Simulationswurzeln sind also nicht ganz verlorengegangen! Während die Steuerung, insbesondere die Controller-Steuerung, sowie das Handling der Karren im Vorgänger noch verbesserungswürdig gewesen sind, so gibt es diese Probleme nicht mehr. Das dürfte vermutlich auch daran liegen, dass es keine Simulation mehr ist. Als Arcade-Racer fühlt sich Project CARS 3 einfach richtig gut an. Das Fahrerlebnis gibt mir stets das Gefühl, Herr der Lage zu sein und nie die Kontrolle zu verlieren. Selbst wenn mein Heck ausbricht, habe ich eine vollkommen realistische Chance das Schicksal zu wenden. Das mag nun Sim-Freunden den Spaß verderben, eröffnet aber einer riesigen Menge an Spielern den Zugang zum Rennspiel. Doch was ist, wenn alle Hilfen abgeschaltet sind? Auch dann ist das Fahrgefühl natürlich superb, doch am Ende vom Tag ist Project CARS 3 ein Arcade-Racer. Und diesen Umstand bemerken Sim-Fans an jeder Kurve. So richtig realistisch wirken manche Manöver nicht und Fahrfehler werden nicht annähernd so hart bestraft wie noch in beiden Vorgängern. Es spielt sich merklich einfacher und einsteigerfreundlicher. An dieser Stelle sei erwähnt: Wer ein Lenkrad benutzt, hat gegenüber Controller-Nutzern das Nachsehen! Die Unterstützung ist ohnehin holprig, da längst nicht alle Lenkräder unterstützt werden. Enttäuschend, vor allem nach Teil 2. Technik-Check & Gegner-KI Technisch gesehen ist Project CARS 3 ein Rückschritt gegenüber Teil 2. Und dabei ist die Engine nahezu unverändert. Tatsächlich gibt es auf der PS4 Pro sogar neue Schönheitsfehler. Anti-Aliasing ist deutlich sichtbar. Die Framerate ist nicht konstant und aufgrund des Wegfalls von Simulationen bilden sich keine dynamischen Pfützen mehr bei Regen. Und genauso wenig verschwinden diese Pfützen im Verlauf des Rennens. Selbst die Fahrzeugmodelle wirken im Vergleich zu Teil 2 alt und unschön. Teilweise gibt es nicht einmal Reflektionen zu sehen. Es ist schlicht enttäuschend, was der dritte Teil auf Konsolen bietet. Doch auch PC-Spieler bleiben hier nicht verschont. Selbst mit maximalen Einstellungen sieht das Spiel schlechter aus als sein Vorgänger. Generell tut sich das Gefühl auf, als Zielen die Entwickler von Slightly Mad Studios auf ein Mobile-Game Look ab. Dasselbe Drama spielt sich beim Sound ab. Haben die Entwickler für Teil 2 noch die richtigen Motoren der Karren aufgenommen und ins Spiel eingespeist, dröhnt generischer Motorensound aus denen von Teil 3. Wie selbst bei einem Fahrzeugpool von 90% aus Teil 2 so ein Copy-Paste-Fehler passieren kann, ist mir überhaupt nicht ersichtlich. Die Lizenzen sind schließlich da. So kommt kein immersives Fahrgefühl auf. Genauso muss ich über die KI meckern. Auf leichteren Schwierigkeitsgraden fällt die Inkonsistenz nicht auf, doch auf Legendary ist die KI schlicht unfair oder dumm. Kein Dazwischen. Nutzt ihr vor allem ein Lenkrad, seid ihr im Nachteil, denn die KI-Fahrer müssen nicht schalten und verlieren somit nicht kurz an Schub. Und damit fahren sie euch auf Geraden einfach davon. Dann wiederum fahren sie teilweise so schlecht, dass ich in anderen Rennen locker 10 Sekunden Vorsprung auf Platz 2 hatte. Verstanden habe ich das im Rahmen meiner 20 Spielstunden bis heute nicht. Fazit: Project CARS ist tot. Was auch immer Slightly Mad Studios hier gemacht hat, es gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Und ich frage mich auch ganz ernsthaft, wer oder was die Zielgruppe sein soll. Sind es Spieler, die GRID bzw. Forza oder Gran Turismo mögen? Dann tut es mir leid, aber diese drei Spiele spielen in einer völlig anderen Liga als Project CARS 3. Ja, als Arcade-Racer ist es nicht schlecht und auch generell ist der Titel durchaus brauchbar – ansonsten würde hier keine 7/10 stehen. Project CARS galt immer als Ausnahmetitel, weil es eine Nische füllt, die kein anderer Titel so gut gefüllt hat. Jetzt ist es nur noch eines von vielen Spielen. Gameplay-technisch kann ich Teil 3 natürlich nicht viel ankreiden. 211 Karren, zahlreiche Locations und Layouts, eine sehr umfangreiche Karriere, viele Tuning-Optionen und dergleichen sprechen definitiv für sich. Auch der Online-Modus wirkt nett, wobei ich den aufgrund des Testzeitpunkts vor Release nicht allzu ausgiebig testen konnte. In Summe bleibt zu sagen: Wenn ihr Simulations-Fan seid, dann ist Project CARS 3 leider nichts für euch. Kauft euch Teil 2 und ihr werdet glücklich. Wollt ihr aber lieber einen Arcade-Racer mit riesigem Umfang? Ab dafür. Doch seid gewarnt: Gran Turismo 7 für PS5 steht in den Startlöchern und dürfte sowohl spielerisch als auch optisch um Klassen besser sein. ### PGA Tour 2K21 (PS4) Test Im Test beweist PGA Tour 2K21, dass die HB Studios (zuvor The Golf Club) es einfach draufhaben und mit offiziellen Lizenzen bestens umgehen können. Wie viele hochpräzise Hole in One die Entwickler abliefern, wird euch dabei der Test in den nachfolgenden Zeilen verraten. HB Studios ist keine Unbekannte, wenn es um Sportspiele geht. Seit nunmehr zehn Jahren werkeln die Jungs und Mädels an Golf-Titeln. Früher zeichneten sie sich für Tiger Woods PGA Tour unter EAs Flagge verantwortlich, zuletzt für The Golf Club. Letzterer Titel überzeugte bereits durch seine Detailtreue und starke Umsetzung des relaxten Zeitvertriebs. Und so kommt es nicht von ungefähr, dass PGA Tour 2K21 sich genauso spielt wie die 2019er Version von The Golf Club. Es ist mehr oder weniger ein spiritueller Nachfolger. PGA Tour 2K21 – Das (fast) volle Lizenzpaket Wenig überraschend, der Name suggeriert es bereits, enthält PGA Tour 2K21 eine ganze Reihe lizenzierter Sportler und Events. Die PGA Tour wartet mit ihren 15 Plätzen auf, wobei das Spiel insgesamt satte 49 Kurse beinhaltet. Etwas schade ist nur, dass die LPGA, also weibliche Golferinnen, nicht lizenziert sind. Der starke Editor erlaubt es euch allerdings, eine Frau zu erschaffen. Bei den Herren stoßen insgesamt 12 an. Als Schmankerl für Besitzer von The Golf Club 2019 dürft ihr sämtliche selbst erstellten Kurse in PGA Tour 2K21 übernehmen. PGA Tour 2K21 ist eine Simulation. Wenn ihr diesen Satz habt sacken lassen, will ich euch die Implikation davon kurz erläutern. Es macht nämlich einen sehr großen Unterschied, wie, wo und auf welche Art und Weise ihr den Ball trefft. Auch Geschwindigkeit des Abschwungs und Wind spielen eine nicht zu verachtende Rolle. Das Spiel erlaubt es euch aber so oft ihr wollt zu probieren, bevor ihr den eigentlichen Schwung durchführt. Die Physik des Spiels dürfte der Realität demnach in nichts nachstehen. Kurzum: Eine gute Mischung aus Feingefühl und Kenntnis sind gefordert, um hier erfolgreich zu bestehen. Wenn ihr nun besorgt darüber seid, dass der Titel zu kompliziert ist – keine Sorge. Zahlreiche Regler stehen euch zur Verfügung, um die Simulation von knallhart bis hin zu anfängerfreundlich zu gestalten. Das betrifft nicht nur spielerische Hilfen, sondern auch visuelle Unterstützung. Karriere ohne unnötigen Nonsens Die Karriere startet ihr wahlweise direkt in der PGA Tour oder qualifiziert euch erst einmal in der Q-School. Wollt ihr die Anfänge überspringen, aber nicht sofort in der Liga der Großen mitspielen, dürft ihr euch im Rahmen der Korn Ferry Tour austoben. Nur in der PGA Tour könnt ihr allerdings Verträge mit Sponsoren unterschreiben. Wenn ihr allerdings hierbei an die ganzen Bedingungen wie in anderen Sportspielen denkt – nein. PGA Tour 2K21 ist in der Hinsicht merklich simpler gestrickt. Hierbei handelt es sich nämlich nur um simple (nicht im wahrsten Sinne des Wortes) Herausforderungen. Erfüllt ihr diese, bekommt ihr neue Accessoires oder Kleidung. Rivalitäten sind ebenso vorhanden, doch auch hier handelt es sich im Grunde genommen nur um Herausforderungen. Zur Belohnung winken dabei ebenfalls Kleidungsstücke. Hört sich jetzt etwas langweilig an, doch die Entwickler verzichten durch dieses bloße Abarbeiten der Herausforderungen auf fremdschäm-würdige Momente wie in etwa der NBA 2K-Reihe oder den etlichen EA-Sportspielen. Insgesamt könntet ihr also auf den Gedanken kommen, die Karriere sei sehr oberflächlich. Ich würde dies gar nicht bestreiten wollen. Es fehlt beispielsweise auch eine ganz konkrete Charakterentwicklung. Zwar gibt es Spielerlevel, diese bringen allerdings nichts mehr als neue Schläger. Diese jedoch beeinflussen das Spielerlebnis! Wenn ihr beispielsweise Probleme damit habt, die Flugbahn des Balles zu kontrollieren, so gibt es einen darauf spezialisierten Golfschläger. Doch nichts kommt ohne Nachteile – besagter Knüppel verringert etwa die Schlagdistanz. Je besser ihr in der Karriere abschneidet, desto mehr virtuelles Geld bekommt ihr. Jenes lässt sich für besagte Accessoires, Kleidung und auch Golfschläger verwenden. Fragwürdig ist nur der Einsatz von echtem Geld, der nämlich den Erwerb von Schlägern ermöglicht, die sich auf das Gameplay auswirken. Da diese aber auch kostenlos (ohne Probleme!) zu haben sind, ist das nur ein kleiner Makel. PGA Tour 2K21 – Starke Präsentation Die Präsentation von PGA Tour 2K21 ist über jeden Zweifel erhaben. Klar, alles abseits des Golfplatzes wirkt irgendwie altbacken, insbesondere die Zuschauer. Doch das ist zu verschmerzen, denn die Kurse selbst sind sehr detailliert und die Spielfiguren ebenso. Sehr gut gefallen haben mir die Kommentatoren. Sie erzählen hin und wieder nette Anekdoten, um das Geschehen aufzulockern, geben Prognosen ab über eure Spielzüge und falls sie ihre Einschätzung verfehlen, korrigieren sie diese sogar. Das wirkt alles ungemein realistisch und trifft vor allem den Charakter der Liveübertragungen sehr gut. Kein Wunder, denn hinter den Kommentatoren verstecken sich keine anderen als Richard Beem und Luke Elvy – beide sind bekannt für ihre sachlichen Analysen und trockenen Humor. Außerhalb der PGA Tour kommentiert hingegen John McCarthy das Geschehen. Dieser durchbricht auch des Öfteren die vierte Wand und spricht euch Spieler direkt an. Sehr gelungen! Abseits dessen zeigt euch PGA Tour 2K21 gerne auch Highlights anderer (KI) Kontrahenten ein – seien es coole Chip-ins oder wenn diese ganz knapp das Loch verfehlen. Das Spiel verfügt zudem über einen Mehrspieler-Modus. In diesem könnt ihr sogenannte Societies gründen, um so Meisterschaften zu imitieren. Dabei könnt ihr Turniere über mehrere Tage hinweg organisieren, sodass sich alle Golfer zu bestimmten Tagen und Uhrzeiten zusammenfinden müssen. Das Regelwerk oder gar eine Mitgliedsgebühr stellt ihr selbst zusammen. Ebenso den Schwierigkeitsgrad und etwaige Spielhilfen. Fazit: Simulationsfans aufgepasst! Unter den Golfspielen gibt es einen neuen König. Die HB Studios liefern nämlich mit PGA Tour 2K21 einen superben spirituellen Nachfolger zu The Golf Club 2019 ab. Konzentration, Kurs-Kenntnisse und vor allem der richtige Riecher sind hier entscheidend, um Hole in Ones zu feiern oder einfach nur richtig gute Ergebnisse zu liefern. Auch Neueinsteiger kommen voll auf ihre Kosten, denn die Entwickler erlauben es, zahlreiche Hilfen einzuschalten. Neben den zahlreichen Lizenzen gibt es den aus The Golf Club bekannten Editor (mit Importfunktion!), wodurch ihr nicht nur eigene Charaktere, sondern auch Kurse erstellen könnt. Das Ding ist der Hit und reiht sich bestens in die starken Spielsysteme ein. Für den Nachfolger wünsche ich mir lediglich eine etwas aufgepeppte Karriere, die den Medien-Intermezzos mehr pepp gibt. Nichtsdestoweniger: Enthusiasten und Interessierte zugleich können bedenkenlos zugreifen. ### No Straight Roads (PS4) Test Im Test zeigt No Straight Roads, dass es genau dann aufblüht, wenn es sich selbst in seiner Rock- und EDM-gefüllten Welt fallen lässt. Woran es liegt, dass die Wertung am Ende nicht ganz für das Prädikat „gut“ ausreicht, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. So viel vorab: Der richtig starke Start des Spiels trügt, leider. In der Story von No Straight Roads spielt ihr Bunkbed Junction, eine Zwei-Mann-Band bestehend aus dem Gitarristen Mayday und dem Drummer Zuke. Nach ihrem Vorspielen beim No Straight Roads Imperium (kurz NSR), fliegen die beiden auch schon raus. Der Grund: Rock ist nicht gern gesehen in Vinyl City. Stattdessen ist EDM das Nonplusultra. Und somit ist auch das Ziel des Spiels klar: Das NSR muss zu Fall gebracht werden, damit Rock wieder salonfähig sein kann! Dabei beginnt das Spiel mit einer sogenannten „high note“, also richtig stark. Das Narrativ ist superb in Szene gesetzt und der erste Bosskampf wirkt noch richtig stark. Es fühlt sich an als könntet ihr die ganze digitale Welt des Spiels im Sturm erobern. Doch mit der Zeit merkt ihr, wie sich diese Formel nicht mehr selbst neu erfindet. Die Boss-Runden von EDM-Künstler zu EDM-Künstler wirken nach wenigen Stunden repetitiv. Da helfen auch nicht die fast schon familiären Dynamiken zwischen Mayday, Zuke und den Bewohnern der Stadt. Der dritte Akt des Spiels ist dann schlussendlich das Highlight der ideenlosen Erzählung mit einem Twist, der vollkommen vorhersehbar und letztlich sämtliche Spannung verfliegen lässt. No Straight Roads – Rock vs EDM Im Kern handelt es sich bei No Straight Roads um ein Boss Rush-Spiel mit musikalischem Fokus. Entwickler Metronomik haben dazu ein grundsolides Konzept aufgebaut, bei dem ihr problemlos zwischen Zuke und Mayday innerhalb der Distrikte wechseln könnt. Bei den Distrikten handelt es sich um No-Combat Zones, sprich: Hier wird nicht gekämpft. Stattdessen erlebt ihr hier eine sehr lebendige Spielwelt, bei der die Charaktere richtig gut in Szene gesetzt sind. Insbesondere die erstklassigen Sprecher Su Ling Chan und Steven Bones stechen sehr positiv hervor. Zudem ist die Freundschaft zwischen den beiden Protagonisten das, was die Story letztlich ausmacht. Die Kämpfe selbst könnt ihr wahlweise alleine oder mit einem Freund zocken. Mayday ist dabei diejenige im Team, die richtig hart mit ihrer Gitarre zuschlagen kann und die höchste Reichweite besitzt. Zuke hingegen kümmert sich um Kombo-Attacken und führt die Finisher aus, um besagte Kombos am Ende klangvoll zu beenden. Somit ist es wenig überraschend, dass Zuke weniger mächtig angrift und eine geringere Reichweite besitzt. Dafür kann er wesentlich mehr an Treffern einstecken, während Mayday agiler ist und stets aus dem Kampf flüchten kann, um so Schaden zu entkommen. Die Gegner hingegen bewegen sich zum Takt der EDM-Tracks, sodass sich No Straight Roads wie ein Mix aus Platformer und Action-Spiel spielt. Überdies ist es möglich, Zuke und Mayday zu personalisieren. Wahlweise mit Waffen, die eine kürzere oder längere Reichweite haben. Oder auch mit verschiedenen Stickern, die besondere Boni gewähren – zum Beispiel mehr Heilung durch Fähigkeiten. Letzteres rate ich jedem von euch zu wählen, dass Heilung ist das A und O. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist nämlich unausgewogen und selbst gegen scheinbar schwächere Feinde habe ich unnötig viele HP verloren. Zu viel gewollt, zu wenig gemacht Hört sich alles bisher solide an? Dann solltet ihr wissen, dass das Spiel fortan quasi in sich zusammenbricht. Wenn ihr gerade nicht in einem Dungeon seid, könnt ihr die Straßen von Vinyl City erkunden. Mit sogenannten Power Cells könnt ihr die Stadt wieder mit Energie füllen und die Fanbase von Bunkbed Junction erhöhen. Die Idee ist gut, die Umsetzung belanglos. Mehr als das ist es nämlich nicht. Zudem hat es wenig mit dem eigentlichen Spiel zu tun, sodass es vielmehr wie ein nachträglicher Gedanke wirkt. Das zieht sich durch alle Features. In einem Moment ist es ein Action-Spiel, im nächsten ein Rhythmus-Titel und wieder im nächsten ein Runner im Sonic-Stil, wo ihr Gegenständen ausweichen müsst. Und schlussendlich ist es ein Spiel, in dem ihr besagte Power Cells innerhalb der Stadt aufsucht und eure Fanbase erhöht. Wäre No Straight Roads nur ein Boss-Rush-Titel mit seinem Dutzend an Dungeons, hätte ich vielleicht sogar eine 8 springen lassen. So aber versucht es zu viel und wirkt unausgegoren im Ergebnis. Technisch gesehen ist No Straight Roads ein Dilemma in drei Akten. Pop-ins, Framerate-Drops und lange Ladezeiten trüben das Gesamterlebnis sehr deutlich. Ob es daran lag, dass ich den Titel zwei Wochen vor Release gespielt habe? Das kann sein. Einen Patch, der dies behebt, gab es zumindest bis heute (Stand: 20.08.2020) jedenfalls nicht. Der Artstyle des Spiels hingegen ist cool und einzigartig. Es bleibt zu hoffen, dass die technischen Probleme alsbald behoben werden. Musikalisch hingegen gibt es keinerlei Grund zu meckern. Fazit: No Straight Roads ist definitiv kein schlechtes Spiel. Es versucht nur einfach zu viel gleichzeitig zu sein. Ein Fokus auf die Kernelemente hätte hier vermutlich eine Menge Ärger vermieden. Die Charaktere sind superb geschrieben, deren Sprecher absolut erstklassig. Schade nur, dass die Storyline die richtig guten Anfänge nicht gekonnt fortsetzt und im dritten Akt komplett auseinanderfällt. Auch die technischen Probleme sorgen für einen leichten Punktabzug. Schlussendlich bleibt mir zu sagen: Seid ihr auf der Suche nach einer Spielerfahrung, die anders ist, seid ihr hier richtig. Ich würde aber auf einen Patch warten, der die technischen Mängel beseitigt! Passiert dies, könnt ihr gerne auf 7/10 erhöhen! ### Pathfinder Kingmaker Definitive Edition (PS4) Test Im Test zeigt Pathfinder Kingmaker Definitive Edition, dass es sprichwörtlich die definitiv beste Edition des Spiels ist. Warum ihr euch das Ding als RPG-Liebhaber nicht entgehen lassen solltet, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Wenn ihr wissen möchtet, was das Hauptspiel zu bieten hat und warum es Kollegin Rabia mit einer stolzen 9 von 10 bewertet hat, solltet ihr ihren Test dazu lesen. In diesem Artikel gehe ich vielmehr auf die Neuheiten und das große Ganze ein. Pathfinder Kingmaker Definitive Edition – Tücken und Stärken der Konsolenversion Während Kollegin Rabia noch die PC-Fassung des Spiels getestet hat, bin ich mit der PS4-Version unterwegs. Und das kommt natürlich mit seinen eigenen Stärken und Schwächen daher. Deswegen will ich sogleich den Elefanten im Raum ansprechen: Die Steuerung. Während es bei der Navigation durch die Spielwelt keinerlei Probleme gibt, so gestaltet sich die Menüführung und insbesondere die Magie- bzw. Fertigkeitenleiste als zu umständlich. Inhaltlich bekommen Konsoleros das komplette Paket spendiert. Das heißt: The Wildcards, Varnhold’s Lots (eine sehr starke, unabhängige Storyline) und das überraschend coole Beneath the Stolen Lands sind mit von der Partie. Letzteres ist übrigens vielmehr ein Rogue-like als RPG und sorgt aufgrund dessen für einiges an Abwechslung. Weiterhin Bloody Mess bringt euch zusätzliche Gore-Effekte und Royal Ascension liefert verschiedene Boni. Dazu zählen der Soundtrack oder auch ein digitales Artbook. Und dann wäre da noch Arcane Unleashed, das – wie der Name suggeriert – verschiedene Zaubersprüche ins Spiel bringt. Wenn ihr also erleben und zocken wollt, solltet ihr für die nächsten Monate nichts planen. Pathfinder Kingmaker Definitive Edition bietet nämlich weit über 100 Spielstunden. Damit aber nicht genug. Pathfinder Kingmaker Definitive Edition bietet nämlich für sehr strategische Naturen von euch den neuen Turn-base mode. Damit seid ihr einer Tabletop-Spielerfahrung sehr viel näher dran, denn das Spiel hält nun vor eurem Zug die Zeit an und gibt euch ausreichend Zeit, um eure Aktionen sehr bewusst wählen. Am Ende vom Tag spielt es sich aber nur marginal anders als das reguläre Real-Time, schließlich könnt ihr hier die Spielzeit immer pausieren, wenn es nötig ist. Nichtsdestoweniger ist es eine nette Addition, zumal ihr jederzeit zwischen den beiden Modi hin- und herwechseln könnt. Technisch sauber? Auf der technischen Seite gibt es Licht und Schatten zugleich. Einerseits erstrahlt das Spiel natürlich in 1080p und versucht zumeist FPS konstant zu halten. Das Problem ist allerdings, dass das nicht klappt. Des Öfteren habe ich nämlich Ruckler bemerkt, wenn ich mich in den Menüs aufhielt oder den Charakter anpassen wollte. Die Action selbst läuft ohne Probleme. Wirklich störend sind vielmehr die mitunter sehr langen Ladezeiten. Dafür aber überzeugt Pathfinder Kingmaker Definitive Edition mit malerisch schönen sowie abwechslungsreichen Landschaften und Hintergründen. Auch die Akustik weiß jederzeit zu gefallen. Der Soundtrack des Spiels ist grandios – lasst euch diesen im Rahmen des Royal Ascension DLCs nicht entgehen. Fazit Pathfinder Kingmaker Definitive Edition ist ein waschechtes Rundumsorglospaket. Für RPG-Fans gibt es derzeit kein kompletteres und besseres Erlebnis, das euch weit mehr als 100 Spielstunden vor den TV bannen wird. Und wenn ihr voll auf Tabletop steht, dürfte der Turn-based Mode genau das Richtige für euch sein. Die Entwickler haben sich definitiv nicht lumpen lassen, was die Konsolenfassung angeht. Ich hoffe aber nur, dass die technischen Mängel mit einem Patch noch ausgemerzt werden. Kurzum: Das PC-Meisterwerk findet endlich seinen Weg auf die Konsole. Lasst euch diesen offensichtlichen Geheimtipp nicht entgehen! ### Fast & Furious Crossroads (PS4) Test Fast & Furious Crossroads zeigt im Test, dass Filmumsetzungen früher wie auch heute nicht sonderlich überzeugend sind. Doch wie schlecht steht es um das Spiel wirklich? Gibt es Lichtblicke? Lohnt sich der Kauf für echte Fans? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels. Okay, eigentlich stimmt der erste Absatz nicht so richtig, denn Fast & Furious Crossroads basiert nicht unbedingt auf einem bestimmten Film der Franchise. Stattdessen ist es ein eigenständiges Spiel, quasi ein Spin-Off im Kanon des großen Ganzen. Und mittendrin statt nur dabei sind natürlich auch Vin Diesel und Michelle Rodriguez. Zudem gibt es noch einige ganz eigene Charaktere, die extra für das Spiel geschaffen wurden. Deren Einführung ist allerdings alles andere als clever gelöst. Alle sind irgendwelche alten Freunde von einem der Hauptcharaktere. Elegant. Nicht. Fast & Furious Crossroads – Vin Diesel ist gut, alles andere nicht Ich will erst einmal mit Lob beginnen. Die Sprachausgabe ist gar nicht mal so übel. Zwar hören sich die spanischen Charaktere nicht wie Spanier an, aber vielleicht ist das auch einfach nur ein Insider-Witz, der auf den fünften Teil verweist, wo man Brasilien abbilden wollte, aber in Puerto Rico gefilmt und portugiesische Schauspieler genommen hat. Vin Diesel liefert hierbei die beste Performance. Michelle Rodriguez hingegen ist einfach nur da, weil es ihr Vertrag wohl sagte. Ihre Leistung ist schlicht miserabel und man merkt ihr an, dass sie zu keinem Zeitpunkt Lust auf das Projekt hatte. Fast & Furious Crossroads besitzt überdies einen gar nicht mal so üblen Mehrspieler-Modus. Hierbei handelt es sich um ein 3v3v3-Geplänkel. Helden und Bösewichte müssen Ziele erreichen, während das dritte Team aus Cops besteht. Leider aber sind nur sehr wenige Spieler online gewesen, sodass ich lediglich zwei Matches absolvieren konnte. Diese aber waren gut gemacht! Und damit sind die positiven Dinge des Spiels vorbei. Fast & Furious Crossroads fühlt sich an wie Burnout, bei dem alle Fahrer durchgehend mindestens 3 Promille intus haben. Das gesamte Handling der Karren, die Kameraperspektiven und so weiter und so fort ist dermaßen schlecht, das mir fast schon nach dem Intro die Lust am Spielen vergeht. Mir ist völlig schleierhaft, wie die Entwickler von Project CARS (ja, wirklich) die Steuerung und das Handling so dermaßen verbockt haben. Kämpfe sind ebenfalls mit dabei. Doch auch hier macht die schwammige Steuerung den großen Frustfaktor aus. Und zusätzlich gerät die Framerate des Spiels unnötig ins Stocken, sodass unfreiwillige Patzer auf der Tagesordnung stehen. Auch grafisch ist Fast & Furious Crossroads nichts Besonderes. Instabile 30 FPS, matschige Texturen und Motion Blur wohin das Auge sieht. Lediglich Vin Diesel sieht okay aus – alles andere ist auf dem Niveau eines Xbox 360/PS3-Spiels. Fazit Fast & Furious Crossroads ist vermutlich das neue Nonplusultra unter den Trash-Liebhabern. Ein Spiel, das so schlecht ist, dass es wieder gut ist. Irgendwie muss man es gesehen haben. Und ich meine das wirklich ernst. Vielleicht können sich einige hartgesottene Fans der Filme mit dem Titel abfinden – und das bestreite ich gar nicht – aber insgesamt haben sich die Slightly Mad Studios damit definitiv keinen Gefallen getan. Wie die Steuerung der Karren, wohlgemerkt von den Project CARS Machern, so dermaßen verbockt wurde, ist mir einfach schleierhaft. Nur der Mehrspieler-Modus rettet das Spiel vor der ersten 1/10 auf Spieletester.de. ### Skater XL (PS4) Test Im Test beweist Skater XL, dass es ein simulationslastiger, anspruchsvoller Skater-Titel ist, der trotz seiner Komplexität sehr viel Spaß macht. Wenn ihr also hier einen Abklatsch von Tony Hawk erwartet, seid ihr definitiv falsch gelandet! Wie sich das Revival der Skater-Spiele zockt und was dem Titel zum perfekten 360 fehlt, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Gleich vorneweg will ich klarstellen: Es gibt keine Karriere und die Arcade-lastigen Ollie into Grind into 360 Kickflip sind hier nicht wirklich möglich. Skater XL ist eine Simulation. Und die will erst einmal gelernt werden. Das kann frustrierend sein, macht nach einer etwas längeren Gewöhnungsphase aber verdammt viel Spaß! Insofern lässt sich das Spiel von Easy Day Studios vielmehr als Skater-Sandbox verstehen, in der ihr virtuell Tricks versuchen könnt, die ihr in der Realität nachahmt. Skater XL – Füßchen-Spiele Um die Simulation passend in Gang zu setzen, haben die Entwickler die beiden Analogsticks für die Füße des virtuellen Alter Ego ausgewählt. Das macht natürlich ungemein viel Sinn, da alle Tricks und Manöver somit merklich intuitiver ausfallen als über Buttons. Ein Ollie beispielsweise führt ihr dadurch aus, dass der rechte Stick nach unten gedrückt wird. Für den Nollie genau umgekehrt. Klingt einfach, ist es auch. Doch Obacht! Je ausgefallener eure Tricks sein sollen, desto komplexer gestaltet sich auch die Steuerung. Drehungen, richtige Fußpositionen und so weiter und so fort gilt es hier sehr penibel zu beachten. Ein Fehler und der Skater legt sich auf das Fressbrett. Das Tutorial des Spiels gibt euch einen ersten, guten Einblick in die ganze Thematik. Dabei muss ich aber kritisieren, dass es mir zu oberflächlich ist und mehr Details vielleicht nicht geschadet hätten. Sobald das Tutorial durch ist, dürft ihr auch schon auf einer von insgesamt acht Areale Tricks von Geisterfiguren nachahmen. Etwaige Herausforderungen sollen euch motivieren, auch kompliziertere Manöver auszuprobieren. Die Örtlichkeiten selbst sind sehr groß, an Abwechslung mangelt es ebenfalls nicht. Etwas schade finde ich nur, dass lediglich bekannte Szenerien geboten werden: Die Highschool, der Skatepark oder eine Innenstadt. Das haben wir alle schon zuhauf gesehen. Neulinge lässt Skater XL aber trotzdem nicht ganz auf sich allein gestellt. Mithilfe einer digitalen Gamepad-Anzeige könnt ihr sehen, welche Buttons ihr drückt (oder drücken müsst). Oder ihr könnt euch Positionen markieren, auf die ihr nach Versagen wieder zurückkehren könnt – ganz automatisch. Das ist insofern praktisch, wenn ihr an einer bestimmten Stelle verschiedene Tricks ausführen möchtet. Macht das Beste draus Während Skater XL keine richtigen spielerischen Elemente besitzt außerhalb der Herausforderungen, so bezieht es eben die Motivation aus den Simulationsaspekten. Als ich meinen ersten Trick gelandet habe, war ich stolz wie Oskar. Es ist einfach das Gefühl „Es hat geklappt“, was hier maßgeblich hervorsticht. Und sonst? Das Spiel verfügt über einen eher wenig umfangreichen Charaktereditor mit Frisuren und Outfits sowie der Wahl zwischen Männlein und Weiblein. Daneben habt ihr die Wahl aus Skatern wie Evan Smith. Überdies steht ein sogenannter Replay-Editor zur Verfügung, der es euch erlaubt, Clips eurer Tricks zu bearbeiten. Dieser fällt überraschend umfangreich und gut gemacht aus. Grafisch ist Skater XL kein Überflieger. Die Animationen sind ganz nett, wenngleich Stürze sehr unbedarft wirken. Die grundsätzliche Qualität der Optik ist auf einem mittelmäßigen Niveau. Texturen wirken eher auf gehobenem PS3-Niveau oder dem unteren Ende der PS4-Sparte. Akustisch macht das Spiel von Easy Day Studios einen ordentlichen Eindruck. ### The Cycle (PC) Test Klassische Battle Royales gibt es mittlerweile wie Sand am mehr. The Cycle geht das Genre dagegen mal ganz anders und mit überraschenden Änderungen an. Statt in einem abgegrenzten Areal nur Spieler zu besiegen, warten hier auch zahlreiche Monster und Missionen auf euch, die abwechslungsreiche Matches bieten. Wie wir den Mix aus PvE und PvP fanden, erfahrt ihr in dem folgenden Test. Seid ihr dennoch auf der Suche nach klassischen BR-Titeln? Dann findet ihr hier die aktuell beliebtesten Spiele aus dem Genre. Mittlerweile sind alle Battle Royale gleich. Ihr springt an einem Ort vom Flugzeug ab, sucht euch die besten Waffen und Fahrzeuge zusammen und überlebt als letzter. Falls ihr überhaupt soweit kommt. The Cycle sieht das dagegen ganz anders. The Cycle - Da sind ja Monster!? Zu aller erst erwartet euch in The Cycle ein Tutorial. Für viele klingt es langweilig, doch diese paar Minuten bringen euch extrem viel. Hier erlernt ihr nämlich, dass es nicht nur um das töten von Spielern geht. Das Hauptziel ist es Missionen abzuschließen, Punkte zusammeln und bestenfalls zu überleben! Denn der Spieler oder das Team welches am Ende die meisten Punkte hat gewinnt. Das kann zwar im ersten Moment etwas verwirrend sein, besonders mit den verschiedenen Missionen, doch gibt es für alles einen Modus, um diese auszuprobieren. Nach dem Tutorial und den Modi solltet ihr wissen, wie es an das Ressourcen abbauen, Missionen erledigen und Monster abschlachten geht. Daraufhin heißt es erstmal Prospektor auswählen und anpassen, wie ihr ihn am liebsten spielen wollt. Dabei handelt es sich um euren Charakter, der auf dem Planeten Fortuna III für Ruhm und Reichtum kämpft. Vorbereiten tut ihr euch dafür auf der Prospekt Station. Dort könnt ihr euren Charakter wählen, eure Ausrüstung anpassen und Waffen und andere nützliche Gegenstände wie Fähigkeiten und Fahrzeuge kaufen. Währung erhaltet ihr dafür nach jedem Match. Das schönste dabei ist, dass die Währung ausschließlich erspielt werden kann! Klar, habt ihr auch die Möglichkeit kosmetische Gegenstände oder einen sogegenannten Fortuna-Pass zu kaufen, doch bringt es euch keine spielerischen Vorteile. Allgemein geht es hier nicht nur um eure Zielgenauigkeit, sondern auch um eure Taktik. Doch dazu gleich mehr. Welche Fraktion darf es sein? Bevor ihr eins der 20-minütigen Matches betretet, entscheidet ihr euch zwischen Solo, Team und Team (vier Spieler) Modus. Unterscheiden tun sich diese vom Prinzip nicht, außer im Solo. Dort könnt ihr nämlich Bündnisse mit anderen Spielern abschließen. Das hat durch aus seine Vorteile, denn zwei sind normalerweise besser als einer. Doch entscheidet weise, denn wer im Solo-Modus einen Partner hat, gibt auch seinen Schild ab. Sobald ihr euch für einen Modus entschieden habt, geht es zur Fraktionswahl. Durch diese habt ihr die Möglichkeit neue Waffen und co. freizuschalten, also nehmt die, die am Besten zu eurem Spielstil passt. Auf Fortuna III geht es dann erstmal mit einer Pistole los. Versucht also erstmal Missionen zu erfüllen, um Geld zu bekommen. Dafür könnt ihr Ressourcen besorgen, Monster töten oder was auch immer gerade in der Nähe ist. Sobald das erste Geld dann reinkommt, solltet ihr die Station rufen und euch Ausrüstung besorgen. Die wird euch dann mit einer Kapsel direkt zugeschickt und bleibt auch für die restliche Runde. Je weiter die Zeit in The Cycle fortschreitet, desto schwieriger werden eure Missionen und stärkere Monster tauchen auf. Außerdem hat das Spiel nicht umsonst den Namen, denn die Natur will euch nicht auf diesem Planeten haben. Daher werdet ihr auch von Tornados gejagt. Versucht daher so schnell es geht viele Punkte zu sammeln und in letzter Minute abzuhauen. Es wartet nämlich schon ein Schiff auf euch, welches euch in den letzten Minuten einsammelt. The Cycle - Das Beste kommt zum Schluss In den letzten Minuten wird jedoch nicht nur alles schwieriger, sondern ihr müsst auch Monster am Schiff besiegen, bevor dieses landen kann. Das wird zu einem ordentlichen Hotspot für Spieler und Monster, was zu wirklich hitzigen Momenten führen kann. Falls ihr da mal sterbt, macht euch keine Sorge, denn ihr landet einmalig an eurer Kapsel. Sterbt ihr daraufhin wieder, ist die Runde für euch zu Ende. Doch The Cycle hat da noch eine Idee parat, denn nach dem sterben lasst ihre eine Rettungskapsel liegen. Sammelt ihr diese nach eurem ersten Respawn wieder ein, könnt ihr wieder respawnen. Somit enden Runden nicht mehr nach 30 Sekunden, wie in anderen Battle Royale Spielen, was ziemlich angenehm ist. Allgemein haben sich die Entwickler hinter The Cycle ein ausgeklügeltes BR-System ausgedacht, welches PvP und PvE miteinander verbindet. Selbst Spieler die nicht gut zielen können, sind hier herzlich Willkommen, denn eine gute Taktik und ggf. ein vertrauenswürdiges Team sind hier deutlich wichtiger. Schade ist dennoch, dass es aktuell noch keinen Konsolenport für PS4, Xbox One und Nintendo Switch gibt. Es wurde zwar mehrmals etwas für 2020 angekündigt, aber noch ist da nicht viel geschehen. Kommen soll jedoch auf jeden Fall etwas. ### Mahjongg Alchemy (Minispiel) Im Test zeigte es sich dass das Spiel Mahjongg Alchemy nach der Umstellung auf HTML 5 weiter einwandfrei funktioniert. Hierbei ist es aber wie bei vielen Spielen notwendig das man einen Browser verwendet für den die HTML 5 Spiele optimiert sind. So viel ich weiß ist eine Option der Google Browser Chrome. Mahjongg Age of Alchemy vom Hersteller Arkadium gehört zu den beliebtesten Mahjong Solitärspielen auf 1aspiele.at. Die 3D Grafik ist für ein Gratisspiel ziemlich gut und sieht meiner Meinung nach weit besser aus als die manchmal zu sehenden computergenerierten comicartigen Grafiken die viele Spiele heutzutage haben. Neben einer Ansicht von seitlich oben, gibt es auch eine Vorderansicht. Mahjongg Alchemy kostenlos spielen Mahjongg Alchemy ist auch für Anfänger geeignet. Selbst nach kurzer Zeit versteht man wie das Spiel funktioniert. Danach Level für Level aufzusteigen und möglichst viele der Level zu schaffen kann sich dann aber als sehr schwer herausstellen. Beim Spiel geht es darum jeweils zwei gleiche Steine anzuklicken und damit zu entfernen. Die Symbole auf den Steinen stehen für Gegenstände die Alchemisten benötigen oder für Pflanzen oder Ereignisse die Alchemisten für ihre Künste benötigen. Zu diesen Gegenständen gehören Silber, Wismuth, Messing, Blei, Geist, blauer Drache, schwarzer Drache, grüner Drache, Kristall, Schmelztiegel, Vollmond, Nickel, Mittagssonne und vieles mehr. Bei jedem Spiel hat man fünfzehn Minuten Zeit um alle Paare vom Tisch zu nehmen. Für jedes Paar das man entfernt, bekommt man Punkte. Wenn man keine Paare mehr entfernen kann klickt man auf „Deal New Tileset“ um einen neuen Satz Steine zu bekommen. Nach Ablauf der 15 Minuten erfährt man dann die endgültige Gesamtpunktezahl. Da man also nicht unbegrenzt Zeit zur Verfügung hat sollte man sich wann immer möglich beeilen und die Steine schnell entfernen. Es ist angeraten sich dabei auf Taktiken zu verlassen die sich bewährt haben wenn man möglichst viele Punkte schaffen will. Hier einige Ratschläge die von guten Spielern vorgeschlagen werden die einzuhalten auch vom Entwickler Arkadium geraten wird. Arkadium weist dabei auch auf einige Besonderheiten dieses speziellen Spiels hin. Mahjongg Alchemy Tipps Wenn sie feststecken klicken sie auf „deal new tileset“. Den Knopf dafür finden sie ganz oben links. Da es aber nur 5 Steinsets gibt, sollten sie diese nicht zu früh einsetzen.Starten sie von aussen und wählen sie wenn sie die Wahl haben immer einen Stein von möglichst weit aussen.Klicken sie auf „Menu“ um zwischen der Ansicht von seitlich oben zur Vorderansicht zu wechseln.Auch um noch einmal nachzulesen wie die Regeln des Spiels sind, klicken sie auf „Menu“. Du findest den Knopf dafür ganz oben rechts.Behalte im Hinterkopf das die unterschiedlichen Teilepaare unterschiedliche Punktewerte haben. Je komplexer die Steine desto mehr Punkte bekommen sie.Eine Besonderheit bei Mahjongg Alchemy ist es, daß die Steine zwei verschiedene Farben haben. Steine mit einem bestimmten Symbol haben immer nur eine dieser zwei Farben. Bei Mahjongg Alchemy gibt es verschiedene Figuren wie Stairways, Twin Peaks oder Harp. Bei Stairways sind die Steine wie Stiegen oder Treppen angeordnet, bei einer anderen Variante die Two Towers heißt sind die Steine wie der Name sagt in zwei Türmen angeordnet. Mahjong ist ein sehr altes chinesisches Spiel für 4 Spieler. Angeblich ist dieses Spiel uralt. Spielsteine lassen sich aber nur bis ca. 1870 nachweisen. Der Amerikaner Joseph Babcock lernte diverse Varianten des Spiels während einer Chinareise kennen. Nach seiner Rückkehr verfasste er ein Regelwerk das auf den verschiedenen Varianten basierte. Die bei den Computerspielern als HTML5 Version oder App beliebteste Variante wird von nur einer Person gespielt. Alle 144 Spielsteine liegen schon zu beginn teils übereinander auf dem Tisch. Traditionelle Figuren sind Schildkröte und Drache. Computerspiele bieten oft auch viele andere Figuren an. Ziel ist es alle 144 Steine vom Tisch zu nehmen. Steine dürfen nur dann entfernt werden, wenn kein Stein auch nur teilweise auf diesem Stein liegt. Zu den klassischen Symbolen auf den Steinen gibt es oft noch andere Symbole die zum Titel des Spiels passen. Video zum Browsergame Mahjongg Alchemy https://youtu.be/cz_zE9On7Tw ### Fairy Tail (PS4) Test Fairy Tail zeigt sehr deutlich, dass es ein Spiel nur für hartgesottene Fans ist. Im Test erkläre ich euch, warum Neulinge sich wahnsinnig schwertun dürften und warum das Spiel eine derart eng gefasste Zielgruppe besitzt. Was kann das Spiel der (sehr) beliebten Anime- und Mangareihe von Hiro Mashima? Fairy Tail basiert auf den Storyarcs „Grand Magic Games“ und „Tartaros“, die ihr beide im Rahmen der üppigen Hauptquest absolviert. Dabei wird gleich zu Beginn deutlich: Wer die Serie nicht kennt, fühlt sich verloren. Die erste Zwischensequenz zeigt den Kampf mit Hades und überliefert gleichermaßen ein Tutorial für das Kampfsystem des Spiels. Aber dazu später mehr. Wenn ich gleich zu Beginn des Spiels etwas zu meckern habe, dann wäre es die Abwesenheit eines „Was bisher geschah“. Stattdessen musste ich mich mehrere Stunden einlesen, welchen Namen ich womit assoziieren muss. An dieser Stelle will ich auch ausdrücklich darauf hinweisen: Fairy Tail hat keine deutschen Untertitel! Es gibt lediglich die japanische Sprachausgabe und englische Untertitel. Hinzu kommt, dass gerade in Kämpfen oder beim Vorbeilaufen auch japanische Phrasen fallen, die dann nicht mehr untertitelt sind. Wenn ihr Japanisch könnt – kein Problem. Doch die meisten von euch werden das vermutlich nicht können, sodass ihr mit den Aussagen dann nichts anfangen könnt. Ärgerlich und vor allem unnötig. Fairy Tail – Gildenmeister Nach der ausführlichen ersten Zwischensequenz finden wir unsere alte Gilde in einem desolaten Zustand wieder. Natsu und Lucy wollen uns helfen, diese wieder auf Vordermann zu bringen, sodass eines der wichtigen Ziele ist: Den alten Glanz wiederherstellen. Und das passiert, indem ihr Quests absolviert. Bei der Teamkomposition sind euch zu Beginn noch wenige Freiheiten gegeben, das ändert sich aber im späteren Verlauf des Spiels. Da es auch keinen richtigen Helden gibt, könnt ihr den Anführer jederzeit wechseln. Innerhalb der Quests trefft ihr auf altbekannte Charaktere des Animes/Mangas, darunter Carly, Happy, Laxus oder Jellal. Das Gildenhaus dient einerseits als Quartier, andererseits könnt ihr dort allerhand Operationen vornehmen. Dazu gehört besagte Teamkomposition oder auch die Verbesserung von Fähigkeiten. Je weiter ihr den Ruf ausbaut und das Quartier upgraded, desto umfassender ist das Angebot an Aufgaben und Möglichkeiten. Eine offene Spielwelt gibt es derweil nicht. Stattdessen gibt es eine Gebietskarte, auf der Städte und Wildnis abgebildet sind. Letztere sind nichts anderes als kleine Areale, die wenig Auslauf bieten. Hier trefft ihr auf verschiedene Monster, die nicht mehr und nicht weniger als Questfutter dienen. Dabei wird deutlich: Die Variation an Monstern ist ungemein gering, sodass sich hier eine Art Übersättigung einstellt. Diese Monotonie zieht sich auch durch die Quests, die lediglich das Einmaleins der JRPGs durchspielen. Rundenbasierte Old-School-Kämpfe – Das Highlight des Spiels Fairy Tail setzt auf ein sehr klassisches, rundenbasiertes Kampfsystem. Wenn ihr eine Marschrichtung braucht: Final Fantasy I bis IX sind hier gute Anhaltspunkte. Eure Gegner sind auf einem Spielbrett positioniert, sodass ihr Zauber mit unterschiedlicher Wirkungsreichweite gut geplant ausführen solltet. Und selbstverständlich gilt es die Monster genauestens zu studieren, damit ihr deren Schwächen (und Stärken) kennt, um so die ohnehin einfachen Kämpfe im Handumdrehen zu erledigen. Im Stile von Final Fantasy Brave Exvius gibt es dann noch sogenannte Chains, also die dann auslösen, wenn ihr einen gleichen Typ von Magie hintereinander wirkt. In den Kämpfen kommt überdies das Freunde-Feature zum Tragen. Je besser sich eure Charaktere untereinander verstehen, desto besser und mächtiger die Chain. Insgesamt weist das Kampfsystem allerhand Nuancen auf. Dadurch entsteht zeitweise der Eindruck, ein durchdachtes JRPG zu spielen. Im Vergleich dazu wirkt Fairy Tail nämlich wie ein Spiel von der Stange. Im Gegensatz zu anderen JRPGs gibt sich Fairy Tail in Puncto Crafting sehr bescheiden. Den Loot von Monstern nutzt ihr im Grunde nur für sogenannte Lacrima. Diese lassen sich ausrüsten, um so Fähigkeiten zu verbessern. Mehr als das gibt es leider nicht. Wenn ihr die Story-Arcs aus dem Fairy Tail Anime/Manga kennt, wisst ihr auch, dass eines der Highlights das Turnier der Zauberer ist. Dabei versucht das Spiel die grundsätzliche Idee halbwegs gescheit in die Tat umzusetzen. Mit mäßigem Erfolg. Anstatt euch viele Freiheiten zu geben, um andere antretende Gilden kennenzulernen, schickt euch das Spiel von einer (gescripteten) Zwischensequenz in die nächste. „Garniert“ wird das Ganze mit abschließenden Kämpfen. Zwar ist durch die Vorlage klar, wer gewinnt und wer verliert – etwas mehr an Möglichkeiten hätte dem Spiel nicht geschadet. Verschenktes Potenzial an jeder Ecke Und das ist symptomatisch für Fairy Tail. Egal wie, egal wo, egal wann – der Eindruck, dass das Spiel so viel mehr hätte sein können, tut sich ständig auf. Dass es besser geht, beweisen schließlich Spiele wie Naruto Shippuden oder die Dragon Ball-Reihe. Optisch macht Fairy Tail einen soliden Eindruck. Die Animesequenzen sind schick gemacht und die Hintergründe können sich definitiv sehen lassen. Schade nur, dass die Charaktere selbst nicht mithalten können und das Ganze von hölzernen Animationen geplagt ist. Die Sprecher hingegen liefern eine sehr gute Arbeit ab, sodass zu jeder Zeit Anime-Feeling aufkommt. Auch der Soundtrack weiß mit bekannten Melodien zu überzeugen und stellt für Fans/Kenner der Reihe eines der Highlights dar. ### Destroy All Humans! (PS4) Test Das Remake von Destroy All Humans! kann im Test leider nicht vollends überzeugen. Woran das liegt und ob zumindest der Humor und wesentliche Bestandteile des Originals erhalten blieben, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels. Anno 2005 schickte damals Pandemic Studios unter Schirmherrschaft von THQ (nicht zu verwechseln mit dem heutigen THQ Nordic) Destroy All Humans! bereits auf die digitale Menschheit der PlayStation 2 und Original Xbox los. In der Haut des Grünlings Crypto-137, ein Choleriker sondergleichen, gilt es den eigenen Bruder Crypto-136 zu retten. Jener ist auf der Erde gestrandet. Und welch passender Zufall: Die Menschlinge besitzen anscheinend auch DNS-Stränge der sogenannten Furons. Jene haben ihre Geschlechtsteile infolge sehr vieler Klone irgendwann verloren, sodass eine Fortpflanzung auf natürlichem Rein-Raus-Weg nicht mehr möglich ist. Die Story spielt übrigens in den 50er Jahren der USA. Der typische Humor der Reihe bleibt auch im Remake keineswegs auf der Strecke, sodass ihr natürlich erfahrt, ob die Menschheit wirklich smarter ist als Kühe. Wenn ihr „Mars Attacks“ gesehen habt, kommt euch Destroy All Humans! an so mancher Stelle definitiv wie eine Spiel-Umsetzung des Trash-Kults rüber. Destroy All Humans! – Remake made in Germany Für das Remake zeichnet sich das deutsche Studio Black Forest Games verantwortlich. Diese haben sich allem Anschein nach vorgenommen, die Kernelemente des Spiels unangetastet zu lassen und nur an Dingen Hand anzulegen, die vielmehr „Quality of Life“ entsprechen. Eine durchaus clevere Entscheidung. Das Remake basiert demnach auf der aktuellen Unreal Engine 4 und setzt überdies auf die Original-Sprecher von 2005. Als Schmankerl für deutschsprachige Zocker: Die Übersetzung ist komplett modernisiert und es gibt erstmals auch eine deutsche Sprachausgabe. Der oben angedeutete Humor oder das Fehlen eben jenes ist dabei natürlich auch mit von der Partie. Ob es nun lustig ist, Analsonden als Waffen zu verwenden, bleibt 2020 immer noch eine offene Frage. Die Dialoge sind meiner Meinung nach schlicht zu platt und Charaktere wirken arg überspielt, sodass es schlussendlich an Tiefe fehlt, die das Spiel insgesamt wirklich gebraucht hätte. Gerade das zuletzt erschienene Final Fantasy VII Remake zeigt, dass die Scheu vor inhaltlichen Eingriffen in Stories kein KO-Kriterium ist. Beim Gameplay von Destroy All Humans hingegen gibt es schon deutlich mehr Anpassungen, die allesamt sehr sinnvoll ausfallen. Während das Original es nicht erlaubte, die Psy-Kräfte parallel zu den üblichen Waffen zu verwenden, ist dies im Remake möglich. Und so unglaublich es sich anhört: Das UFO lässt sich nun erstmals auf der Vertikalen bewegen! Letzteres ist aber nicht immer einsatzbereit, sondern nur in speziellen Missionen. Dann aber dürft ihr mit Lasern und anderem Schabernack die digitalen Bewohner der Erde brutzeln. Mit euren Psy-Kräften lasst ihr Menschen abheben und könnt sie anschließend als Projektile nutzen. Kurz und knackig? Die Missionen des Spiels sind unverändert. Nach wie vor zieht es euch durch die sechs Regionen des Spiels, wo ihr allerhand Aufträge absolviert. Die Storyline ist mit acht Stunden vergleichsweise kurzgehalten. Neben allerhand Action gesellt sich ein gewisses Stealth-Element ins Gameplay ein, sodass keine Langweile aufkommt. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass sehr rigide Aufgaben geblieben sind. Jede Abweichung führt zum Missionsende, was auf Dauert nervt. Eine kleine Neuheit gibt es aber dann doch noch. Black Forest Games hat (optionale) Herausforderungen implementiert. Sie gilt es verschiedene Missionen unter Zeitdruck zu absolvieren, um so an zusätzliche DNS zu kommen. Jene könnt ihr wiederum im Mutterschiff für mächtigere Psykräfte oder coolere Dinge für das UFO ausgeben. Mit dabei sind etwa verbesserte Schutzschilde, eine kräftigere Panzerung und so weiter und so fort. Und ganz nebenbei schaltet ihr so auch zusätzliche Skins frei. Optisch macht Destroy All Humans eine passable Rolle, was der Unreal Engine 4 zu verdanken ist. Die getestete PS4 Version lief mit butterweichen 30 FPS, wenngleich auch die PS4 Pro lediglich in 1080p auflöst. Unabhängig von der Framerate gibt es hin und wieder die typischen I/O-Probleme, die die Unreal Engine 4 auf aktuellen Konsolen mit sich bringt. ### Rocket Arena (PS4) Test Im Test zeigt Rocket Arena, dass es zwar technisch gut ist, aber spielerisch nicht überzeugen kann. Der neueste Shooter von EA, entwickelt von Final Strike Games, spezialisiert sich auf 3vs3 Arena-Schlachten mit Raketen. Wie sich der Overwatch meets Fortnite meets Smash Bros. Mix spielt, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen! Wenn euch Rocket Arena irgendwie bekannt vorkommt, dann ist das kein Zufall. Tatsächlich haben die Entwickler den Titel nämlich schon 2019 zusammen mit Nexon präsentiert. Doch irgendwie schienen sich die beiden nicht einig zu sein und kündigten ihre Partnerschaft auf. Und hier kommt EA ins Spiel, die es anscheinend für gut genug hielten und das Ding kurzerhand ein Jahr später ohne großen Marketing-Schnickschnack veröffentlichten. Ganz typisch für den Publisher dabei: Anstatt die Free-to-Play-Variante anzubieten, gilt es ex ante zu zahlen in Höhe von 30 Euro. Dazu kommen noch allerhand Mikrotransaktionen. Klingt bereits nach einem Abtörner. Aber geben wir dem Ding dennoch eine Chance. Rocket Arena – Dicke Wummen ohne wumms Insgesamt erwartet euch ein bunter Arena-Shooter, der stilistisch an Overwatch oder Fortnite erinnert. Dabei könnt ihr auf zehn Maps mit zehn Charakteren in fünf Modi zocken. Dazu gesellen sich allerhand Outfits, Modifikationen und die eigene Version des Battle Passes. Bei den Charakteren haben sich die Entwickler auf das Einmaleins der sicheren Nummer besinnt. Vom Piraten über die Prinzessin bis hin zur Wassermagierin ist alles dabei, was so ein comic-artiges Spiel mit jugendlicher/junger Zielgruppe mag. Alle haben zwei Spezialfähigkeiten und eine vorgegebene Waffe. Während der Titel ja eigentlich Rocket Arena heißt, so sind Raketenwerfer irgendwie doch nicht so ganz das Zünglein an der Waage. Denn tatsächlich handelt es sich bei den Knarren um das Übliche: Sniper, Armbrust, Schrotflinte. Dafür wissen die Spezialfähigkeiten der Charaktere aber zu überzeugen, zumal sie alle einen kurzen Cooldown haben und somit den Spielverlauf deutlich stärker dominieren als die eigentlichen Waffen. Nun haben wir also die Fortnite- und Overwatch-Anspielung durch. Wie kommt nun Smash Bros ins Spiel? Ganz simpel: Anstatt Gegner umzubringen, schleudert ihr diese einfach aus der Arena. Nehmen diese Schaden, leuchten sie rot auf und erhalten jene noch einen Treffer, gibt es in bester Smash Bros. Manier einen Knock-Out. Im gleichnamigen Modus „Knock Out“ entscheidet dabei die Anzahl an Rauswürfen, welches 3er Team am Ende gewinnt. Daneben gibt es noch folgende Modi: Schatzsuche, Raketenball und Mega-Rakete sowie Raketenbot-Attacke. In all diesen Modi ist der Knock-Out lediglich ein strategischer Vorteil – nicht mehr, nicht weniger. Mega-Rakete ist der Neologismus für Domination-Modus, in Schatzsuche sucht ihr Truhen voller Gold, Raketenball ist vergleichbar mit Capture the Flag und die Bot-Attacke ist das typische PvE gegen Bots. Wenn ich gemein wäre, könnte ich diesen Modus auch als verlängerten Arm des Tutorials betrachten. Hier ist nämlich wirklich nichts herausfordernd. Schwacher Shooter mit 08/15 Konzept Das Gameplay selbst will sich durch seine vertikale Komponente von anderen Arena-Shootern abgrenzen. Dabei könnt ihr auf den Boden ballern, um euch so in die Luft zu katapultieren. Oder auf Wände schießen, um so nicht aus der Arena zu fallen (Smash Bros. lässt grüßen). Das alles läuft auf der PlayStation 4 Pro mit butterweichen 60 FPS ab. Die bunten Effekte und Arenan locken heutzutage aber niemanden vor den Ofen. Übrigens: PC-Spieler freuen sich auf eine vollständig unregulierte Framerate, die auch locker an die 120 FPS gehen kann. Das Matchmaking von Rocket Arena ist simpel gehalten, ebenso wie das Erfahrungssystem. Nach jeder Partie bekommt ihr Erfahrungspunkte für den Charakter, den ihr gezockt habt. Steigt dieser im Level auf, dürft ihr sukzessive mehr bzw. bessere Artefakte verwenden, die im Kampf Vorteile bringen. Outfits hingegen bringen keinen spielerischen Mehrwert, lassen sich sowohl für erspielte Credits als auch für echtes Geld kaufen. An dieser Stelle sei aber erwähnt: Das Matchmaking geht sehr schnell und die Wartezeit auf eine ist kurz gehalten. ### Ghost of Tsushima (PS4) Test Im Test überzeugt Ghost of Tsushima durch seine atemberaubende Grafik und erstklassiges Samurai-Gameplay. Was den neuesten Titel von Sucker Punch so besonders macht und warum es der glanzvolle Abschluss der PS4-Ära ist, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Wir schreiben das Jahr 1274. Die Mongolen fallen über Japan her und beginnen ihre Invasion auf der Insel Tsushima. Bereits zu Beginn macht Ghost of Tsushima klar, dass es hier ganz und gar nicht zimperlich zugeht und der Titel auch nichts für schwache Gemüter ist. Die Werte der Samurai, Ehre und Disziplin, interessieren die Mongolen überhaupt nicht, sodass diese von den Invasoren überrannt und nahezu ausgelöscht werden. Mittendrin statt nur dabei: Jin Sakai, der Held von Ghost of Tsushima und zugleich Oberhaupt des Sakai-Clans. Und Jin ist zugleich der Neffe von Fürst Shimura, der beim ersten Überfall als Geisel genommen wird. Der Kidnapper ist niemand anderes als Khotun Khan, Nachfahr von Dschingis Khan. Während Jin auf wundersame Art und Weise die brutale Schlacht überlebt, muss er schnell feststellen, dass die Mongolen wie ein Fegefeuer über die Insel gezogen sind. Und so entfaltet sich eine Art Rachefeldzug, auf dem Jin sukzessiv die Werte der Samurai infrage stellt oder gar vollständig ad acta legt. Auf seine Reise durch die drei Abschnitte (passenderweise gibt es drei große Akte) lernt ihr allerhand Charaktere kennen und bewundert die wundervollen Landschaften, die ungemein abwechslungsreich sind. Ghost of Tsushima – Windiges Samurai-Abenteuer Dass Ghost of Tsushima grafisch absolut fantastisch aussieht, müssen wir eigentlich nicht wirklich weiter klären. Im späteren Teil des Artikels gehe ich aber auf ein paar Besonderheiten ein. Vielmehr überzeugt das Spiel durch seine atemberaubenden Gebiete und die richtig coolen Gameplay-Elemente. Der Wind ist nämlich euer Weggefährte. Mit einem sanften Streichen über das Touchpad des PS4 Drückers zeigt euch der Wind nämlich die Richtung zum Ziel. Mit einem Wisch nach rechts führt ihr euer Katana zurück in die Scheide, nach links lässt die Flöte spielen, die das Wetter verändert. Das Schöne an der ganzen Windmechanik: Die Wege sind offen und ihr folgt nicht unbedingt einer Straße im The Witcher-Stil. Dadurch erlebt ihr deutlich mehr von der Umgebung und entdeckt allerhand Geheimnisse. Super clever! Damit aber nicht genug. Sobald ihr euch in der Nähe einer Fuchshöhle befindet oder ein heißes Bad in einer der Quellen ansteht, helfen euch die örtlichen Tiere (Fuchs respektive goldener Vogel) dabei, den richtigen Weg zu finden. Ersterer ermöglicht es euch, mehr Amulette anzuziehen, die verschiedene Boni bringen. Letzterer führt euch zu besagten heißen Quellen (Hot Springs), womit sich eure maximale Gesundheit erhöht. In gewisser Weise erinnern die Mechaniken an Nioh. In Städten oder Outposts befinden sich zudem Bamboo-Stämme, die ihr durchtrennen könnt, um eure „Resolve“ zu verbessern. Damit könnt ihr mythische Spezialattacken ausführen oder euch auf Knopfdruck heilen. Die Amulette findet ihr übrigens in den Missionen oder besonders mächtige in den verschiedenen Tempeln, die ein wenig Kletteraction erfordern. Unglaublich brutal und unglaublich befriedigendes Gameplay Ghost of Tsushima setzt auf ein gewöhnungsbedürftiges, aber sehr befriedigendes Gameplay – sobald ihr es beherrscht. Die Krux liegt nämlich darin: es gibt keinen direkten Lock-On für Gegner. Das bedeutet also im Umkehrschluss, dass ihr bei Unbedarftheit gerne mal ins Leere schwingt. Sobald ihr euch aber eben auf diese Eigenheit eingestellt habt und die Parry-Timings beherrscht, wirkt Ghost of Tsushima wie ein waschechter Samurai-Thriller, der den alten Kurosawa-Filmen in nichts nachsteht. Übrigens: Passend zum Vorbild gibt es auch den gleichnamigen Schwarz-Weiß-Modus, der das Flair der alten Streifen perfekt einfängt. Jin beherrscht verschiedene Stances, die sich an die unterschiedlichen Gegnertypen anpassen. Die Moon-Stance beispielsweise ist bestens geeignet für die dicken Brummer. Die Water-Stance bricht Schildträger schnell, während die Wind-Stance die Lanzenfreunde durch windschnittige Pirouetten aus der Fassung bringt. Der Wechsel im Kampf ist flüssig und mitunter auch nötig – selbst wenn ihr auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad spielt. Für meinen persönlichen Geschmack ist aber auch der Hardmode zu leicht, denn sobald der „Perfect Parry“ mit den Skillpunkten gekauft ist, trivialisiert dieser sehr viele Kämpfe. Skillpunkte bekommt ihr – wenig überraschend – für den Level-Aufstieg, der nur durch die Erfahrung aus Missionen oder zufällige Mongolen-Überfälle geschieht. Lediglich Mongolen bzw. Banditen in der offenen Spielwelt umzulegen bringt keine Erfahrungspunkte! Die Kämpfe in Ghost of Tsushima spielen sich insgesamt sehr brachial und man merkt die Wucht in jedem Angriff. Die Finisher sind krass und die Brutalität des späten 13ten Jahrhunderts wird sehr stark auf dem Bildschirm wiedergegeben. Kleiner Tipp an dieser Stelle: 2vs1 gewinnt ihr locker. 3vs1 wird schwieriger. Alles darüber ist fast schon Selbstmord – vor allem, wenn euch Bogenschützen zu schaffen machen und ihr selbst nicht flott genug seid mit Pfeil und Bogen. Die Inszenierung von Bosskämpfen bildet dabei das Tüpfelchen auf dem i. Riesige Map mit allerhand Geheimnissen Wie ihr die Missionen und Gefechte auf der großen Spielwiese Tsushima angeht, ist dabei vollkommen euch überlassen. Sowohl der brachiale Stil mit Stand-Offs und furchtlosen Kämpfen als auch der Stealth-Ansatz funktionieren exzellent gut. Leider aber spielt die KI bei den Stealth-Einlagen etwas zu gut mit. Kurzum: Solange euch die Gegner nicht sehen, sind sie blind, stumm, taub und dumm. Das trübt den ansonsten tadellosen Eindruck der ansonsten clever agierenden Feinde (nur Hard Mode). Auf dem Rücken eures Pferdes durchquert ihr die malerisch schönen Landschaften von Tsushima und lernt die Geheimnisse kennen. Die Missionen des Spiels sind nun wirklich keine Überraschung, doch deren Aufmachung ist es, was sie so besonders macht. Im Kern stecken simple Kill-, Bring und Escort-Missionen dahinter. Doch mal gilt es einer Sage nach rachsüchtigen Geistern im Wald auf den Grund zu gehen, mal schützt ihr die lokal berühmte Brauerei vor Mongolen und mal übernehmt ihr auch gleich einen ganzen Hafen. Dabei leiht sich Ghost of Tsushima viele Mechaniken aus Assassin’s Creed. Aussichtstürme, die Lokalitäten enthüllen gibt es dankenderweise nicht. Vielmehr meine ich damit Forts von Feinden, wo ihr verschiedene Ziele absolvieren könnt bzw. müsst, sodass am Ende die japanische Bevölkerung zurückkehren kann. Als Belohnung winken Supplies, Stahl, Erze oder Stoffe. Diese benötigt ihr für das Upgrade-System der verschiedenen Rüstungen sowie Waffen (es gibt nur ein Katana, aber mehrere Bögen). Das System ist darauf ausgelegt, dass ihr erst im dritten Akt wirklich weit fortgeschritten seid, insofern braucht ihr euch keine Sorgen zu machen, wenn es etwas länger dauert. Ohnehin ist die Spielzeit mit mindestens 30 Stunden sehr hoch angesetzt. Wer alles sehen und erleben will, sollte um die 80 Spielstunden einplanen. Ghost of Tsushima – Ein audiovisuelles Meisterwerk Wie eingangs schon erwähnt, ist Ghost of Tsushima ein grafisches Meisterwerk. Die Umgebung wirkt einfach traumhaft schön und ich erwischte mich dabei, fast jede Minute irgendwo stehen zu bleiben und entweder sofort ein Screenshot zu machen oder den Photo-Mode zu aktivieren, um das beste herauszuholen. Zum Zeitpunkt des Artikels (25.07) liegen über 100 GB an Screenshots und Videos auf meiner PS4 Pro. Alle Bilder, die ihr in diesem Artikel seht, sind dementsprechend von mir geschossen. Dabei solltet ihr aber beachten: HDR wird nicht abgebildet! Und gerade das macht einen riesigen Unterschied. Auf der PS4 Pro läuft das Spiel nativ in 1800p und 30 FPS, wobei die Framerate hin und wieder bei großen (>7 Gegner) auch mal einbrechen kann. Im Performance-Mode hingegen skaliert es auf 1080p runter und läuft mit konstanten 30 FPS. Die herausragende Qualität hat aber auch ab und zu seine Schattenseiten. Manche Texturen wirken nämlich eher schwach – ein Zeichen dafür, dass die PS4 (Pro) an dieser Stelle wohl vollständig ausgereizt ist. Ich bin gespannt, inwiefern ein etwaiges PS5 Upgrade die Performance, Auflösung und insbesondere Texturen noch besser in Szene setzen kann. Die musikalische Untermalung von Ghost of Tsushima ist über jeden Zweifel erhaben. Dabei nutzen die Entwickler sowohl den Controller für Wind-Sounds als auch alle Möglichkeiten, die eine 5.1 Anlage (oder besser) zu bieten hat. Wenn ihr nicht in den Genuss von 5.1/7.1 kommt, verpasst ihr in der Tat was. Englische Sprachausgabe ist exzellent und die einzige Version, die lippensynchron ist. Die japanische Tonspur ist ebenfalls superb, aber eben leider nicht lippensynchron. ### Deliver Us The Moon (PS4) Test Sci-Fi-Fans hergehört, denn mit Deliver Us The Moon erwartet euch eine packende Story, die ihr nicht verpassen solltet. In diesem Spiel bekommt ihr ein einzigartiges Weltraumerlebnis präsentiert, was euch wirklich zum Denken anregen wird. Wir haben uns für euch den Weltraumanzug angezogen und verraten euch in diesem Test, was euch außerhalb unserer Atmosphäre erwartet. Deliver Us The Moon – Kurz und knackig Das Thema Weltraum, Zukunft und Menschheit sind schwierige Themen, die durchaus zum Nachdenken anregen dürften. Und genau das wird euch vermutlich passieren, wenn ihr Deliver Us The Moon spielt. Denn im Jahre 2059 gehen uns allmählich die Ressourcen auf unserem geliebten Heimatplaneten aus. Als Lösung soll also der Mond herhalten. Doch aus unbekannten Gründen schlug die so wichtige Mission auf dem nahegelegenen Planeten fehl. Und hier kommt ihr ins Spiel und sollt allein auf den Mond reisen, um rauszufinden was dort mit den Menschen geschehen ist. Um diesem Problem auf die Spur zu kommen, müsst ihr beim Erkunden des Mondes einige Rätsel lösen. Sei es vom Aktivieren von Schaltern in der richtigen Reihenfolge bis hin zu lenken einer Drohne, um an nicht zugängliche Räume zu kommen. Schade ist jedoch, dass die Rätsel und Aufgaben, die euch erwarten relativ simpel sind. Dafür warten aber auch Quick-Time-Events und co. auf euch, um den Spaß etwas aufzupeppen. Ganz allein auf dem Mond Wichtig ist natürlich auch im Hinterkopf zu behalten, dass ihr bis auf euren Roboter komplett alleine auf dem Mond seid. Dieser hilft euch nicht nur Rätseln, sondern ermöglicht es euch auch zu sehen, was in der Vergangenheit an bestimmten Stellen mit den Menschen passiert ist. So kommt ihr Stück für Stück näher an das große Geheimnis. Allgemein bringt Deliver Us The Moon eine eher gruselige Atmosphäre mit sich, zwar passiert euch schlussendlich nichts, aber es hat schon etwas Spannendes an sich. Dazu kommt die atemberaubende Geschichte. Diese streckt sich an gewissen Stellen des Spiels leider, aber am Ende werdet ihr nicht enttäuscht sein. So viel sei dazu schon mal gesagt. Abgesehen davon bietet dieser Titel abgesehen von einer packenden Story und Rätseln, die öfter mal zu simpel sind, eine tolle Atmosphäre mit sich. Ihr erlebt nicht nur, wie es ist einen Roboter zu steuern und allein auf dem Mond zu sein, sondern erhaltet auch das restliche Paket. Ihr dürft schwerelos umherirren und kämpft um euer Leben während ihr durch die Atmosphäre gleitet. Außerdem dürft ihr auf dem Mond rumfahren, was allein für sich eine wundervolle Erfahrung ist. Insgesamt erhaltet ihr dadurch einen guten Wechsel im Spielverlauf, der manch langsameren Teil gerne wieder ausgleicht. Schade ist jedoch, dass sich die RTX Grafik nicht auf den Konsolen widerspiegeln lässt. Wer die Möglichkeit hat es auf dem PC zu spielen, sollte es definitiv dort mit einer RTX-Grafikkarte tun, da der Weltraum nochmal um einiges besser aussieht, als ihr es erwarten werdet. Das heißt aber nicht, dass die Grafik auf der PS4 Pro in meinem Fall schlecht ist. Es ist quasi nur noch i-Tüpfelchen bei diesem bereits gelungenen Titel. Mehr verraten wir euch an der Stelle nicht, außer den Fakt, dass das Spiel eine packende Geschichte hat. Wenn wir mehr ausplaudern würden, hättet ihr nichts mehr zu entdecken. ### F1 2020 (PS4) Test Im Test überzeugt F1 2020 mit seinem neuen „Mein Team“ Modus sowie den gelungenen Neuerungen beim Gameplay. Insgesamt verteidigt das Spiel die Pole Position unter den F1-Rennspielen und das mit Glanz und Bravour. Was den neuesten Ableger dabei so gut macht und worauf ihr euch einstellen könnt, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Während die echte Formel 1 erst am vergangenen Wochenende verspätet gestartet ist, schickt Codemasters die virtuellen Flitzer ab heute auf die Piste. Dabei haben die Entwickler neuesten Ableger einmal mehr die Wünsche und Kritiken der Community wie ein Schwamm aufgesaugt und implementiert. Und so dürft ihr euch über einen virtuellen Rückspiegel oder eben den bereits erwähnten „Mein Team“-Modus freuen. Mit letzterem will ich auch sodann beginnen. F1 2020 – Mein Team, meine Karriere Sprechen wir also doch gleich den Elefanten im Raum an. Der „Mein Team“-Modus versetzt euch in die Rolle des Teamchefs und als Erstfahrer des Rennstalls zugleich. Zu Beginn des Ganzen gilt es allerdings erst einmal euer eigenes Team mitsamt Namen, Logo und so weiter und so fort zu erstellen. Im Anschluss gilt es erste Sponsoren sowie einen zweiten Fahrer für das Team zu wählen. Wenig überraschend startet ihr nicht in der F1, sondern klettert gemächlich aus der F2 hoch. Dementsprechend beschränkt sich die Auswahl an Fahrern zunächst auf F2-Piloten bevor ihr dann mit zunehmenden Erfolgen auch Vettel und Co. anheuern dürft. Wie schon in vergleichbaren Modi aus anderen Sportspielen, beispielsweise PES, geht es darum, das Team an die Spitze zu bringen. Sukzessiv baut ihr dabei Upgrades – etwa Chassis – in eure Karren ein, nutzt die Pausen zwischen den Rennen für Events, Partys oder kümmert euch um die Mitarbeiterzufriedenheit. Zu tun gibt es einiges und wer möchte, kann etliche Stunden in diesem Modus verbringen. Nichtsdestoweniger will ich auch ganz klar festhalten: Hierbei handelt es sich nicht um eine eigenständige Simulation – quasi ein Spiel im Spiel. Vielmehr ist es eine nette Dreingabe, die neben der regulären Kampagne für allerhand Abwechslung sorgt. Zusätzliche Veranstaltungen im Spiel, bei denen ihr historische Rennen unter veränderten Bedingungen abfahrt, sorgen für Abwechslung. Wenn euch der Modus nicht zusagt, gibt es nach wie vor die normale Karriere. Diese hat jedoch Federn gelassen im Vergleich zum Vorgänger. Die Story-Elemente sind nämlich dem Rotstift zum Opfer gefallen. Immerhin bekommt ihr sofort zu Beginn die Wahl, ob der Einstieg in der Formel 1 oder Formel 2 stattfinden soll. Der Rest der Karriere bliebt unverändert: Rennen fahren, Interviews führen und den eigenen Ruf verbessern. Upgrades und Rivalitäten dürfen selbstverständlich nicht fehlen und werten den Modus wie zuvor ebenfalls auf. Pole Position beim Fahrgefühl Auch für F1 2020 haben die Entwickler den Spagat zwischen Neulingen und Profis gewagt. Dabei wählt ihr aus vorgegebenen Profilen vom Gelegenheitsspieler bis hin zum Profi, die allesamt unterschiedliche Hilfen ein- bzw. ausgeschaltet haben. Es ist auch möglich, sich für ein Profil zu entscheiden und dann individuelle Optionen ab bzw. zuzuschalten. Des Weiteren spart das Spiel nicht mit Hilfe-Popups (lassen sich abstellen), um Neulingen unter die Arme zu greifen. Das Ausmaß der Optionen ist riesig. Ihr könnt etwa das Schadensmodell anpassen, die KI-Piloten verstärken oder schwächen, die Ein-/Ausblendung der Ideallinie forcieren und so weiter und so fort. Gegenüber dem Vorgänger gibt es nun auch den eingangs erwähnten Rückspiegel. Auf der Piste selbst gestaltet sich das Gameplay dann aber wieder gewohnt erstklassig. Codemasters hat die allseits bekannte und bewährte Gameplay-Formel nur punktuell optimiert und liefert somit ein abermals starkes Bild ab. Brems- und Lenkverhalten sind erneut erste Sahne. Die KI-Piloten verhalten sich merklich realistischer als noch im Vorgänger und durch die Verbesserung neuer (wobei fraglich ist, ob 2009 noch als neu gelten sollte) Regelungen – gemeint der Turbo Boost – gewinnt das Spiel an zusätzlichen taktischen Komponenten. Und jener Boost als Teil des Energierückgewinnungssystems (kurz ERS) ist übrigens keine spielerische Erfindung, sondern Teil der echten Formel 1. Hierbei wird Energie beim Bremsen gesammelt, die ihr (und auch die Fahrer in der Realität) für rund 6,7 Sekunden pro Runde nutzen könnt. In der Realität erschwert dies die Abstimmung der Autos. In F1 2020 dient es eher als taktische Spielerei, die Rennen noch dynamischer macht. An dieser Stelle sei auch erwähnt: Es gibt (endlich wieder!) einen Split-Screen-Modus, der es beiden Spielern erlaubt, individuelle Hilfen zuzuschalten. Das nenne ich Service! F1 2020 – Technisch brummt der Motor (und der PS4 Pro Lüfter) Wenn es um die allgemeine Präsentation von F1 2020 geht, so dürft ihr euch auf die gewohnt starke Optik freuen. Natürlich haben die Entwickler an allen Ecken und Kanten geschraubt, sodass die diesjährige Variante in so gut wie allen Bereichen punkten kann. Insbesondere die Inszenierung des Spiels nähert sich mit großen Schritten der echten TV-Show und dürfte spätestens mit dem PS5 Debüt nahezu real wirken. Nichtsdestoweniger wirken die Animationen der Fahrer auch in 2020 noch steif und verkorkst. Ein bisschen Schwund ist halt immer. Beim Sound gibt es abermals nichts zu meckern. Die Motoren dröhnen mächtig aus den Boxen, ebenso eure PlayStation 4 Pro. Einen Online-Modus gibt es ebenfalls, der mit verschiedenen Ligen, der F2-Karriere sowie Meisterschaft allseits bekannte Varianten enthält, die auch schon der Vorgänger besaß. Aufgrund der Spielzeit vor Release des Spiels kann ich euch noch keine konkreten bzw. repräsentativen Erfahrungen zum Netzcode mitteilen. ### Maneater (PS4) Test Haie sind für Menschen wie Killermaschinen und diesen Ruf leben sie auch in Maneater! Bei diesem Actionspiel bleibt nämlich kein Auge trocken, so viel Blut wie dort vergossen wird. Zwar klingt das im ersten Moment sehr brutal, aber dahinter steckt auch eine rührende Geschichte. Wir haben uns diesen abgefahrenen Titel auf der PlayStation 4 mal genauer angeschaut und verraten euch, ob ihr auch mal ins kühle Wasser abtauchen solltet. Maneater – Sharknado das Spiel? Bevor sich ein Hai zu so einem Killer entwickelt, muss es einen tatkräftigen Grund geben. Und den gibt es auch. Denn eigentlich sollte das Ganze eine Dokumentation über den Haijäger Scaly Pete werden. Diese schleppte einen schwangeren Hai an Land und tötete diesen. Dabei markierte er das Junge und verlor eine Hand. Klingt gar nicht mal so absurd im ersten Moment und auch etwas traurig, wenn man bedenkt, was dem kleinen Hai passiert ist. Ab hier kommt ihr endlich ins Spiel, denn ihr seid dieses Junge, welches nach Rache dürstet, nachdem die Mutter getötet wurde und ihr eine Narbe davontragt. Viel tiefgründiger wird die knapp 15 stündige Geschichte auch nicht, aber das sollte auch nicht der Hauptaspekt von Maneater sein. Sobald euer blutrünstiges Abenteuer startet erwarten euch insgesamt acht große und abwechslungsreiche Gebiete. Diese sind nicht nur schön gestaltet, sondern haben auch viele Referenzen auf andere Spiele und Serie. Da sag ich nur: „Wer wohnt in 'ner Ananas ganz tief im Meer?“. Doch so schön die Referenzen auch sind, da fehlt einfach noch etwas. Bei einem Spiel, wo ihr gefühlt 99% der Zeit im Wasser erlebt, ist es zwar schön viele Details zu sehen, doch geht da mehr. Das Wasser zum Beispiel könnte deutlich realistischer aussehen und die Umwelt mehr miteinander agieren. Wäre es nicht cool zu sehen, wie sich die Tiere wie im echten Leben jagen? Das sind aber Kleinigkeiten die Maneater vergeben werden können! Dafür hat das Entwickler-Team einiges eingebracht, was das Spiel aufs nächste Level bringt. Kleiner Hai Allgemein ist das Gameplay von Maneater etwas, was viele von euch lieben dürften. Ihr seid ein Hai der andere Tiere, Menschen und riesige Bossgegner zerfleischt! Prinzipiell klingt das nach viel Spaß und macht es auch. Besonders mit den Upgrades und wie sich euer Aussehen über die Zeit verändert, wirkt das Spiel auch umso cooler. Unterstrichen wird diese „Dokumentation“ dann noch mit einem grandiosen Kommentator, der hier und da gute und auch mal informative Sprüche raushaut. Leider hat alles Gute auch meist seine Schattenseiten. Denn das Spiel wird nach relativ kurzer Zeit auch mau. Die Kämpfe sind Anfangs noch spaßig und werden über kurz oder lang immer einfacher. Selbst Hai-Jäger oder Bosse fühlen sich nicht so an, als ob sie ein großes Hindernis wären. Dazu kommt, dass die Missionen von der Vielfalt her eher überschaubar sind. Daher ist das Spiel eher eine Art Grand Theft Auto als Hai. Hier habt ihr viel Spaß unter Wasser und auf den Straßen, doch wenn es Online und ohne Story nichts zu tun gibt, macht es nur ab und an Spaß. ### The Last of US Part II XXL (PS4) Test The Last of US Part II. 2013 hat Naughty Dog mit dem Vorgänger The Last of Us ein packendes postapokalyptisches Universum geschaffen. Eine Pilzinfektion hatte viele Menschen zu blutrünstigen Monstern mutieren lassen, wodurch die Zivilisation, wie wir sie kennen, vollständig zusammengebrochen ist. In dieser Welt versuchen diejenigen, die von der Pilzinfektion verschont geblieben sind, mit allen Mitteln ihr Überleben zu sichern. Vor diesem Hintergrund haben wir uns in der Haut des Schmugglers Joel zusammen mit dem jungen Mädchen Ellie auf eine lange Reise durch die verwüsteten USA begeben. Denn Ellie ist tatsächlich immun gegen die Infektion und damit vielleicht die letzte Hoffnung der Menschheit. The Last of Us hat uns 2013 nicht nur mit seiner grafischen Pracht und dichten Atmosphäre beeindruckt. Auch die ergreifende Story und die Entwicklung von Ellie und Joel war beeindruckend. Selbst in einer von mutierten Kreaturen verseuchten Welt ist Mensch oftmals das größte Monster. Dieses Bild hat uns Naughty Dog im ersten Teil vermitteln können. The Last of Us Part II – Ein bisschen Frieden Der zweite Teil spielt einige Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers. Ellie ist mittlerweile zu einer jungen Frau herangewachsen. Sie lebt zusammen mit Joel in Jackson, Wyoming, wo das Leben fast normal wirkt. Das kann aber natürlich nicht so bleiben und eines Tages überschlagen sich die Ereignisse. Ellie begibt sich auf der Suche nach Rache auf einen Trip, der sie bis zur Westküste der USA führt. The Last of Us Part II Test (PS4) – Schonungslose Gewalt Bereits der Vorgänger war hinsichtlich der Darstellung von Gewalt keineswegs zimperlich. Im neuen Teil legen die Entwickler allerdings nochmal eine Schippe drauf. Wenn Ellie einen Gegner von hinten anspringt und mit dem Messer erledigt, ist das kein elegantes Manöver. Wir spüren als Spieler förmlich, welche körperliche Anstrengung sie das kostet. Ebenso können wir den Schrecken in den Augen unserer Feinde sehen, kurz bevor wir ihnen das Leben nehmen. Zunächst fühlt sich das Ausschalten von menschlichen Gegnern dadurch fast schon zu intensiv an. Auch hier entwickeln wir trotzdem mit der Zeit eine Routine. Nichtsdestotrotz gab es im Verlauf der Story Szenen, nach denen wir erstmal kurz den Controller weglegen und durchatmen mussten. The Last of Us Part II – Wunderschön verwahrloste Spielwelt Beim Design der Spielwelt zeigen die Entwickler wieder einmal, wie sehr sie die Technik der PS4 ausreizen können. Denn egal, ob wir auf einer Patrouille durch das verschneite Wyoming reiten oder uns durch den sprichwörtlichen Großstadtdschungel von Seattle schlagen, das Spiel sieht einfach fantastisch aus. Die Spielwelt ist mit so viel Liebe zum Detail designt. Man könnte denken, es wäre einer dieser Dokumentationen, in denen eine Welt nach dem Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation gezeigt wird. Den Entwicklern gelingt es wirklich hervorragend, eine glaubwürdige Spielwelt zu kreieren. Neben all der Action und dem Horror auch durchaus lädt das Spiel einfach mal zum Verweilen ein. Im Vergleich zum Vorgänger ist die Spielwelt auch deutlich vertikaler. Es bleibt insgesamt trotz der Illusion einer offenen Spielwelt aber recht linear. The Last of Us Part II – Der Mensch ist des Menschen Wolf Wie schon im Vorgänger verhalten sich die Menschen teilweise schlimmer als die Infizierten. Weit davon entfernt, als Menschheit gemeinsam gegen das Aussterben zu kämpfen, bekämpfen sich die Menschen nämlich lieber gegenseitig. Konkret bekommen wir es im Spiel mit 2 Gruppierungen zu tun. Auf der einen Seite gibt es die Washington Liberation Front (WLF) und den Seraphiten oder Scars. Bei ersteren handelt es sich um eine paramilitärische Organisation, die unter anderem mit Hunden Jagd auf uns macht. Diese nehmen unsere Witterung auf, sodass wir ständig in Bewegung bleiben müssen. Zudem müssen wir unsere Feinde mittels Flaschenwürfen und dergleichen aktiv ablenken. Bei den Scars handelt es sich um religiöse Fanatiker. Diese Gruppierung ist auch gern mal brutal zu den Menschen. Sie schlachten Menschen ab bzw. befreieen sie, wie sie es selbst nennen. Im Kampf kommunizieren sie über Pfiffe, wodurch wir nie genau wissen, was sie als nächstes vorhaben. Dies sorgt oft für eine hohe situative Spannung. Aber egal, ob wir nun gegen die WLF oder gegen die Scars kämpfen, im offenen Kampf ziehen wir fast immer den Kürzeren. Da kommt es nur gelegen, dass Ellie im Vergleich zu Joel im Vorgänger deutlich flexibler agiert. So können wir neuerdings auf dem Bauch durchs Gras kriechen oder auf dem Boden liegend feuern. Unser Arsenal umfasst dabei Pistolen, Gewehre, einen Bogen, Molotov-Cocktails sowie diverse Fallen und Nahkampfwaffen. Ellie ist dabei zwar tough, aber keineswegs eine Elite-Soldatin, was sich beispielweise an einem etwas schwammigen Zielen bemerkbar macht. Außerdem müssen wir auch ständig in Bewegung bleiben und auf die Sichtlinien der Gegner achteen. Wenn uns ein Gegner zu nahekommt, während wir im Gras liegen, wird er uns trotzdem entdecken. Gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden spielen sich die Kämpfe daher wirklich wie Überlebenskämpfe. Dies macht das Schleichen stets zu einer attraktiven Alternative. Minimalistisches Crafting & Skills Wie gesagt, ist Ellie beileibe keine Elite-Soldatin, die sich problemlos durch Horden von Gegnern metzeln kann. Eine umso größere Rolle spielen daher die Verbesserungen, die wir bei unseren Waffen und bei Ellies Fähigkeiten vornehmen können. Von diesen gibt es zwar eine äußerst überschaubare Anzahl. Trotzdem ist nahezu jede dieser Verbesserungen sinnvoll und macht sich unmittelbar im Spiel bemerkbar. Wenn wir beispielsweise den Rückstoß unseres Gewehrs verringern, so spüren wir direkt die Erleichterung beim Schießen, die daraus resultiert. Ebenso verhält es sich mit Ellies Fähigkeiten. Für deren Entwicklung müssen wir zunächst spezielle Fertigkeitenbücher finden, die in der Spielwelt verstreut sind. Erst dann können wir mittels Pillen, die ebenfalls in der Spielwelt zu finden sind, die jeweilige Fähigkeiten entwickeln. Die aufmerksame Erkundung der Spielwelt wird also spielmechanisch belohnt. Die Langzeitwirkungen einer Pilzinfektion Neben menschlichen Gegnern bekommen wir es auch regelmäßig mit den Opfern der Pilzinfektion zu tun, die die menschliche Zivilisation hat zusammenbrechen lassen. Zu den aus dem Vorgänger bekannten Infizierten gesellt sich in The Last of Us Part II noch ein neuer Ableger, der eindrucksvoll belegt, warum man mit einer Pilzinfektion unbedingt zum Arzt gehen sollte. Infizierten begegnen wir zumeist im dunklen Inneren von Gebäuden oder Tiefgaragen. In solchen Passagen spielt sich The Last of Us Part II wie klassischer Survival-Horror und sorgt einige Male für regelrechte Schockmomente, wenn wir beispielweise unentdeckt durch dunkle Räume schleichen, nur um dann von einem an einer Wand festgewachsenen Infizierten angesprungen zu werden. Wenn möglich, entscheiden wir uns vorugsweise für den leisen Weg und schleichen um die Infizierten herum oder schalten sie nacheinander leise aus. Denn auch wenn wir uns mit Schrotflinte und Molotov-Cocktails für den Kampf gewappnet fühlen, geraten wir angesichts der schieren Masse an Infizierten schnell ins Hintertreffen. In diesem Fall heißt es dann oft Beine in die Hand nehmen, wenn uns unser Leben lieb ist. Klügere Begleiter Wer den Vorgänger gespielt hat, weiß, dass unsere Begleiter sich nicht immer unbedingt klug angestellt haben. In The Last of Us Part II gehört das nun größtenteils der Vergangenheit an. Wenn wir mit einem Begleiter unterwegs sind, so geht dieser meist aktiv in Deckung und auch wenn wir leider keine direkten Befehle erteilen können, ist mit den Begleitern sogar das ein oder andere Flankenmanöver möglich. Dennoch leisten sich die Begleiter auch hin und wieder Aussetzer, wenn sie zum Beispiel in nahezu völliger Dunkelheit ein gutes Stück im Voraus auf uns warten und so jede situative Spannung ruinieren. Insgesamt wurde das Gameplay im Detail an vielen Stellen verbessert und dynamischer gestaltet, den ganz großen Sprung in Sachen Gameplay, den man bei 7 Jahren Abstand zum Vorgänger mit einiger Berechtigung erwarten dürfte, machen die Entwickler mit The Last of Us Part II jedoch nicht. Neue Perspektiven Nun kommen wir zu den entscheidenden Aspekten, die den Vorgänger zu solch einem herausragenden Spiel gemacht haben, der Story und den Charakteren. Naughty Dog ist in The Last of Us Part II sichtlich darum bemüht, keine klassische Geschichte von Gut und Böse zu erzählen. Zunächst einmal werden nämlich auch die menschlichen Gegner, die wir im Spiel massenweise ins Jenseits schicken mit menschlichen Eigenschaften dargestellt. Wenn wir beispielsweise einen Gegner erledigt haben, rufen die restlichen Gegner auf der Suche nach ihm seinen Namen und reagieren auch schockiert, wenn sie dann die Leiche finden. An dieser Stelle gelingt es den Entwicklern, den in Videospielen normalerweise gesichtslosen generischen Gegnern einen Hauch von Individualität einzuhauchen. Wir kämpfen nämlich nicht einfach gegen austauschbare Klongegner, sondern gegen Menschen mit eigenen Gefühlen, Sorgen und Ängsten. Was Naughty Dog hier im Kleinen gelingt, will im Großen aber nicht so richtig zünden. Ohne zu viel verraten zu wollen, erleben wir The Last of Us Part II nämlich nicht nur aus Ellies Perspektive. Es ist klar, dass es den Entwicklern mit dieser kontroversen Designentscheidung darum ging, eingefahrene Narrative vom guten Spieler und bösen Gegenspielern aufzubrechen. Damit das aber gelingt, also damit wir als Spieler mit einem neuen Charakter mitfühlen und dessen Perspektive auch empathisch nachvollziehen können, ist es aber nötig, dass dieser Charakter entsprechend eingeführt wird. Das ist genau der Punkt, an dem das Storytelling The Last of Us Part II unserer Meinung nach versagt. Vergleich zum Vorgänger Wie alle Liebhaber von The Last of Us haben wir Ellie und Joel im ersten Teil kennen- und lieben gelernt. Die Art, wie nun aber im Nachfolger eine neue Spielfigur etabliert wird, fühlt sich für uns wie eine grobe Missachtung der Art und Weise an, wie Ellies und Joels Charaktere im Vorgänger etabliert wurden und sich entwickelt haben. Während wir nämlich den kompletten Vorgänger über Zeit hatten, uns mit den beiden anzufreunden, aber auch ihre Schattenseiten kennenzulernen, sollen wir plötzlich im Bruchteil dieser Zeit eine Bindung zu einem komplett neuen Charakter aufbauen, der es uns bei aller Liebe wirklich schwer macht, Verständnis oder gar Sympathie für ihn zu hegen. Ebenso nagt es gehörig an der Motivation, dass wir gegen Mitte des Spiels an einem dramatischen Punkt in der Story unvermittelt für etliche Stunden im Grunde dieselben Storyabschnitte nochmal spielen müssen, nur dieses Mal aus einer neuen Perspektive. Schwache Charakterzeichnung Apropos Charaktere: Während der Vorgänger ein Paradebeispiel dafür ablieferte, wie tiefgründig und nachvollziehbar man die Entwicklung von Charakteren in einem Videospiel darstellen kann, wirken die meisten Charaktere in The Last of Us Part II tragischerweise wie Abziehbilder. Weder Ellies Beziehung zu Joel oder Ellies Beziehung zu Dina noch irgendeine andere Beziehung zwischen Charakteren erreicht auch nur annähernd die Tiefe der quasi-väterlichen Beziehung von Joel zu Ellie aus dem Vorgänger. Im Gegenteil wirken viele Charaktere geradezu wie Klischees in der sich um Gewalt und Rache drehenden Geschichte. Da gibt es die einen, die um jeden Preis Rache für dieses oder jenes Unrecht wollen, das ihnen angetan wurde, und die anderen, für die Rache nur weiter den Kreislauf der Gewalt antreibt. Ohne zu viel zu verraten gibt es eigentlich keinen Charakter, dessen Entwicklung im Verlauf der Story wirklich nachvollziehbar wird. Der moralische Zeigefinger Naughty Dog will mit The Last of Us Part II eine tragische Geschichte rund um Rache erzählen, die abseits typischer Schwarz-Weiß-Narrative zum Nachdenken anregen soll. Dazu wird Gewalt schonungslos dargestellt und es gibt im Verlauf der Story einige schwer verdauliche Szenen. Das große Problem dabei ist aber, dass wir als Spieler zu keiner Zeit darüber entscheiden können, was passiert. Stattdessen treibt uns das Spiel von einem Gewaltexzess zum anderen, ohne dass wir in irgendeiner Weise die Handlung beeinflussen könnten. Es ist keineswegs so, dass Gewalt hier um ihrer selbst willen zelebriert würde, nichtsdestotrotz konnten wir uns beim Spielen aber schwer des Eindrucks erwehren, dass die Entwickler es den Spielern nicht zutrauen, die Story bzw. ihre Handlungen im Spiel selbst zu reflektieren. Statt also eigene Entscheidungen zu treffen und mit ihren mitunter schrecklichen Konsequenzen leben zu müssen, erleben wir in The Last of Us Part II eine fortwährende Eskalation der Gewalt eingebettet in eine im Grunde klassische Rachegeschichte, wobei der hartnäckige Eindruck entsteht, dass die Entwickler die Spieler über Rache und Gewalt belehren wollen. Da der Perspektivwechsel mit der neuen Spielfigur aus den oben genannten Gründen so gründlich schiefgegangen ist, mussten wir uns gegen Ende daher geradezu zwingen, das Spiel durchzuspielen, nur um dann ein sehr enttäuschendes, weil absolut nicht nachvollziehbares Finale zu erleben. Anderen Spielen könnten wir eine schwache Story oder uninteressante Charakter noch vergeben, wenn denn das Gameplay stimmt. Gerade für ein Spiel wie The Last of Us Part II, das, wie der Vorgänger, absolut von seiner Story und den Charakteren lebt, ist es aber absolut fatal, dass die Entwickler gerade in diesen beiden Punkten so versagen. ### The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III (Switch) Test Im Test überzeugt The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III durch seine epische Storyline und starken Gameplay-Mechaniken. Doch wie schaffen es Switch-Spieler ebenfalls in den Genuss zu kommen, wenn Teil 1 und 2 nur auf Sony-Plattformen verfügbar sind? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen! Sprechen wir also den Elefanten im Raum an. Teil 1 und 2 sind ja schließlich in Punkto Storyline keine Leichtgewichte. Und das wissen auch die Entwickler, weswegen diese Switch-Zockern eine sehr ausführliche Zusammenfassung der beiden Spiele in Textform bieten. Zudem bekommt ihr eine Übersicht über sämtliche Charaktere und Locations. Lohnt es sich die Vorgänger gespielt zu haben? Absolut. Wenn ihr Neuling in der Serie seid, bietet The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III aber trotzdem einen guten Einstieg eben aufgrund der Zusammenfassung. Der einzige Nachteil ist, dass eine gewisse „Connection“ und das Mitgefühl mit den Charakteren gerade zu Beginn nicht gegeben ist. Könnt ihr darüber hinwegsehen, lässt sich das Spiel trotzdem bestens genießen. The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III – Zeitsprung Seit den Ereignissen des zweiten Teils sind nunmehr eineinhalb Jahre vergangen und diverse Ländereien ließen sich vom erebonischen Königreich verschlingen. Währenddessen konnte Schwarzer (endlich?) seinen Abschluss an der Thors Military Academy abschließen und startet als Lehrer durch. Die neu geschaffene Zweigstelle, an der er unterrichten soll, hat so einige Überraschungen für ihn parat. Towa, eine alte Freundin, ist ebenfalls dort wiederzufinden. Auch Randolph ist mit von der Partie. Dabei übernimmt Schwarzer die sogenannte Class VII, wo unter anderem Altina mit drin ist. Und wenn ihr euch denkt „Die war doch bei den Feinden?“, dann seid ihr genau so verwundert, wie ich es war. The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III lässt sich ungemein viel Zeit für seine Geschichte. Teilweise wirkt gerade der Anfang arg in die Länge gezogen. Doch es lohnt sich, denn die ausführlichen Einführungen und Charakter-Vorstellungen dienen einem gewissen Spannungsbogen, der sich sukzessive aufspannt und sobald er einmal losgelassen wird, das finale fulminant loslässt. Während der gesamten Spielzeit erlebt ihr eine ganze Menge an Anspielungen, amüsante Szenen und bemerkt, wie selbst das Legend of Heroes-Universum reinpasst. Zudem sollte ich erwähnen, dass die meisten Teile des Spiels strikt linear ablaufen. Abweichen könnt ihr nur im Rahmen von Nebenmissionen, die von euch das Übliche verlangen. Heißt: Monster killen, Gegenstände organisieren und so weiter und so fort. Das Rad wird hier definitiv nicht neu erfunden. Dennoch lockern diese Missionen das Spielgeschehen auf. Des Weiteren lohnt es sich alleine schon deswegen, weil ihr sogenanntes Quartz bekommt. Diese verbessern eure Charaktere durch Boni und bieten nach Leveling zusätzliche Schmankerl. Im Gegenteil zu den Vorgängern darf nun jeder Charakter zwei solcher Quartz-Teile ausrüsten. Von Kämpfen und Spielereien Das grundsätzliche Kampfsystem des Spiels hat sich gegenüber den Vorgängern kaum verändert, was Kenner freuen dürfte. Allen voran das UI hat einige Anpassungen erhalten, Präventivangriffe gestalten sich jetzt effektiver und nunmehr gibt es Befehle, die ihr Charakteren zuordnen könnt. Diese verbrauchen im Rahmen des rundenbasierten Kampfes keine Aktion und sind von allerhöchster taktischer Natur, da sie unter anderem die Angriffskraft verstärken oder Gegnerangriffe zurückwerfen. Der allgemeine Schwierigkeitsgrad der Kämpfe ist auf einem guten Niveau, wobei das Spiel ohnehin sehr einsteigerfreundlich gehalten ist. Gleich zu Beginn gibt es nämlich fünf verschiedene Schwierigkeitsgrade. Neben alledem gibt es auch allerhand Nebenattraktionen. Angeln zum Beispiel. Für die Hobbyfotografen unter euch gibt es die Möglichkeit, Schnappschüsse von Örtlichkeiten zu machen oder Rezeptbücher zu sammeln. Überdies gibt es ein nett aufgemachtes „Vantage Masters“ Kartenspiel mit allerhand Regeln und komplexen Vorgängen. Wenn ihr noch mehr über die Charaktere und deren Beziehungen erfahren wollt, helfen euch sogenannte Bonding-Events. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten, da diese Events limitiert sind und nicht wahllose mit jedem Charakter durchführbar sind, sobald ihr bereits ein anderes Paar gewählt habt. Technisch gesehen macht The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III einige Abstriche gegenüber der PS4-Fassung. Während diese noch in 1080p/60 bzw. 4K/60 FPS (Pro) lief, müssen sich Switch-Besitzer mit 720p/30 begnügen – sowohl im Docked als auch Handheld-Mode. Zudem wirken einige Texturen verwaschener und Farben weniger kräftig als auf Sonys Konsole. Die musikalische Untermalung ist über jeden Zweifel erhaben und an Inhalten mangelt es insgesamt nicht. Hier findet ihr nämlich das Komplettpaket, das euch locker über 100 Spielstunden beschäftigen wird. ### Burnout Paradise Remastered (Switch) Test Im Test zeigt Burnout Paradise Remastered für Nintendo Switch, dass es auch nach all den Jahren nichts an Charme verloren hat. Lediglich der Preis ist unverschämt, denn alle anderen Remaster gibt es bereits für weniger Geld und mit höherer Auflösung. Doch was bietet die Switch-Fassung und gibt es Abstriche? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen! Switch-Besitzer dürfen sich selbstverständlich auf das volle Paket freuen. Das bedeutet im Klartext: Hauptspiel sowie sämtliche Erweiterungen und Zusatzpakete (Tag/Nachtwechsel, dynamisches Wetter) sind mit von der Partie. Zudem dürft ihr euch ebenso auf alle veröffentlichten Fahrzeuge, Modi und Areale freuen. Dabei überzeugt die Switch-Fassung mit der kleinen Änderung, dass ihr sofort Zugriff auf Cop-Wagen, Motorräder und die legendären Autos bekommt. Burnout Paradise Remastered – Technisch einwandfrei Entwickler Stellar Entertainment hat bei der Grafik einen tadellosen Job hingelegt. Wie schon die großen Schwestern der Switch, PS4 und Xbox One, läuft Burnout Paradise Remastered mit geschmeidigen 60 Bildern pro Sekunde. Und das Beste an der Sache: Das gilt sowohl für den Docked als auch den mobilen Modus! Dafür müsst ihr jedoch einige Abstriche insbesondere bei der Auflösung in Kauf nehmen. Während die PS4/Xbox One Versionen in 4K auflösen, gibt es bei der Switch 1080p (Docked) und entsprechend 720p im Handheld-Modus. Zudem ist Aliasing gerade im Mobile Modus der Switch mit Kantenflimmern deutlich wahrnehmbar. In Punkto Steuerung hat die Switch-Version in keinerlei Sicht das Nachsehen. Wenn ihr wirklich feinfühlig seid und unbedingt analoge Trigger (PS4/Xbox One) fürs Beschleunigen/Bremsen bevorzugt, könnte das ein Manko sein. Mich persönlich störte dies nicht, da Burnout ohnehin keine Simulation ist und das Arcade-Feeling maßgeblich im Vordergrund steht. Gegenüber der PS4 und Xbox One fallen die Ladezeiten überdies ein klein wenig länger aus. Das macht sich dann beim nach wie vor umständlichen Fahrzeugwechsel bemerkbar. Anstatt hier eine Teleport-Funktion einzubauen, gilt es erst einmal ewig und drei Tage zu warten. ### 51 Worldwide Games (Switch) Testbericht 51 Worldwide Games ist genau zur richtigen Zeit für die Switch erschienen. In der Zeit, wo wir nicht zu viele Leute treffen sollten, bringt uns dieses Spiel die Möglichkeit lokal mit wenigen Leuten oder Online mit weit entfernten Freunden Brettspiele zu spielen. Besonders die Abenden, wo man mit Freunden ein kühles Bierchen und etwas Mensch Ärger Dich Nicht oder ähnliches spielt dürften einige momentan vermissen. Ob das die perfekte Alternative ist, erfahrt ihr bei uns im Test! 51 Worldwide Games – Etwas aus allen Kulturen Nintendo hat inmitten dieser Pandemie einige wirklich gute Entscheidungen getroffen, um den Leuten die Langeweile zu vertreiben, die nicht raus dürfen. Zuerst war im perfekten Zeitpunkt Animal Crossing: New Horizons da und jetzt versorgt uns das Unternehmen mit Brettspielen aus aller Welt. 51 Worldwide Games bringt nämlich 51 Spiele mit sich, wie der Name bereits verrät. Das Schöne daran ist, dass viele von euch nicht mal alle kennen werden. Daher gibt es zu Beginn einen kleinen „Story-Modus“, damit ihr erstmal alles kennenlernt. Auf einem Globus besucht ihr verschiedene Länder dieser Welt und erfahrt die Spielregeln der lokalen Spiele. Diese Umsetzung macht das Ganze nicht nur persönlich, sondern hilft euch auch etwas darüber zu erfahren, falls ihr noch nie etwas davon gehört habt. Wer keine Lust darauf hat, ist jedoch nicht gezwungen diese „Mini-Kampagne“ zu spielen. Ihr könnt nämlich auch direkt nachdem es eine kurze Einleitung gab eintauchen. Euch erwarten verschiedenste Spiele von Kartenspielen bis hin zu Klassikern wie Mensch Ärger Dich Nicht, Kniffel und Uno. Jedoch haben sie hier einen anderen Namen, was aber nicht weiter schlimm ist. Denn Spaß machen die Titel nach wie vor. Damit das Ganze noch schöner wird, funktionieren diese altbekannten Brettspiele nicht nur so wie ihr sie kennt, sondern sind auch noch schön animiert. Mache davon haben sogar Extras wie z. B. Nintendo Charaktere auf den Karten. Je mehr Konsolen, desto besser Zwar ist es wundervoll so viele Spiele zu haben, doch viele sind uns auch nicht bekannt. Daher werden die Spiele immer in einem kurzen Intro erklärt. Bei simplen Spielen funktioniert es auch gut, aber sobald es komplexer wird, hat auch Nintendo einiges einfach ausgelassen. Das Kartenspiel Spider oder Schweineschwanz zum Beispiel sind furchtbar erläutert. Da bietet es sich eher an bei Unklarheiten die Spielregeln nachzulesen. Das heißt jedoch nicht, dass Nintendo nicht gelernt hat. Denn das Online spielen funktioniert bei 51 Worldwide Games wirklich super. Schnell lässt sich mal eine Runde online zocken, falls grad keiner da ist oder man selbst nicht alleine spielen möchte. Zwar geht beides wunderbar, doch Online ist immer ein anderes Erlebnis und man kennt seine Gegner nicht. Dadurch wird das Ganze spannender. Schön wäre es an der Stelle gewesen auch eine Art Chat, Voice Chat oder ähnliches zu haben, da es wirklich nichts von der anderen Person zu hören gibt. Zusammengefasst bietet dieses Spielepaket eine riesige Zahl an spielen, die auch mich dazu motiviert hat neue Spiele wie Mancala auszuprobieren und es macht einfach süchtig! Nicht nur weil es mit Freunden am Tisch oder Online so gut ist, sondern auch weil die Entwickler sich viel Mühe beim Design gegeben haben und das spiegelt sich in jedem der 51 Titel wieder. Daher lädt dieses Spiel auch einfach immer wieder für kleine Spiele-Sessions ein, was wirklich Spaß macht. Was jedoch schade ist, ist das manche Spiele bzw. Features mehrere Personen lokal benötigen, um z. B. die Rennstrecke beim Carrerarennen zu erweitern. Da ist es mit einer Switch und einem Spiel nicht getan. Wirklich wichtig ist es jedoch nicht, denn bereits eins von beidem reicht aus, um riesigen Spaß mit Freunden und der Familie zu haben. ### Saints Row: The Third - Remastered (Nintendo Switch/PlayStation 4) Saints Row: The Third - The Full Package ist mit acht Jahren mittlerweile ein altes Eisen geworden. Das hält den Publisher Koch Media jedoch nicht davon ab den guten Titel auf Nintendos portable Konsole zu bringen. Ob der Titel wirklich den Zahn der Zeit trifft, haben wir für euch getestet. Mehr dazu erfahrt ihr in den folgenden Zeilen. Saints Row: The Third – Ich weiß noch damals Zur meiner Abiturzeit hatte ich viele gute Erinnerungen mit Saints Row: The Third. Meine Freunde und ich haben das Spiel angemacht, sind online gegangen und haben Mist ohne Ende gemacht. Natürlich war es unser Ziel die Missionen zu machen, doch nicht durchweg.Denn die Portierung auf die Nintendo Switch ist leider nicht so sauber, wie ich es mir erhofft habe. Das Problem ist der Redaktion bereits bei einigen Portierungen auf die Nintendo Konsole aufgefallen, doch hier finde ich es besonders schade. Es wäre wirklich witzig gewesen diesen Titel in vollen zügen genießen zu können, egal wo man ist.Das stellt sich aber nicht als so einfach da, wenn die Bildrate sich gerne mal verabschiedet. In einem Moment läufts gut, im nächsten ruckelt es ordentlich und führt zum virtuellen Tod.Besonders bei Fahrten oder in Gefechten ist so ein massiver Einbruch der FPS eine ärgerliche Sache.Gelockert wird die Lage etwas durch einen erstmaligen lokalen Ko-Op Modus, doch eine wirkliche Entschuldigung ist das nicht. Sonst hat sich nicht wirklich etwas getan, weshalb wir etwas in der Vergangenheit schwelgen... Saints Row: The Third - Auf in die Anarchie Schon nach den ersten Spielminuten wird klar: Saints Row nimmt sich selbst nicht ernst und will mit abstrusem und dunklem Humor unterhalten. Das Spiel beginnt in der vertrauten Stadt Stillwater, welche von der aufstrebenden Straßen-Gang Third Street Saints regiert wird. Die Saints haben sich allerdings über ihr ehemaliges Gang-Image hinaus zu einer international namenhaften Institution entfaltet, welche ihre Gewinne statt durch Kleinkriminalität mit der Kommerzialisierung von hauseigenen Energy-Drinks und dem Handel von Filmlizenzen erzielt. Auf das gelegentliche Ausrauben von Banken möchte man allerdings trotzdem nicht verzichten, sodass man das Spiel als Oberhaupt der Saints inmitten eines Bankraubes beginnt. Während man sich durch die verschiedenen Etagen der Bank schießt, unterschreibt man hier und da mal ein Autogramm eines Fans oder schießt ein Erinnerungsfoto mit ihnen. Nichtsdestotrotz fällt auf, dass die Bank ungewöhnlich stark von halbnackten Frauen und anderen Klongegnern bewacht wird. Es stellt sich heraus, dass die Saints sich wohl unwissentlich mit der äußerst bedrohlichen Gangstergruppe des Syndikats angelegt haben. Nach dem Bankraub und einigen Zwischensequenzen ist man unglücklicherweise gezwungen, das heimische Stillwater zu verlassen, um sich im Nachbarort Steelport mit dem Syndikat um die Dominanz über die Stadt zu messen. Zunächst erhält man nun die Möglichkeit, seinen Charakter individuell anzupassen. Dabei gibt es wirklich wahnsinnig viele Auswahloptionen, die gleichermaßen sinnvoll wie albern genutzt werden können. Ob Mann oder Frau, dick oder dünn, stark oder schwach, nackt oder bekleidet, mit Fell oder ohne, bunt oder monoton, ist ganz egal. Es stehen sogar verschiedene Synchronstimmen bei der Charaktererstellung zur Wahl. Hat man erst mal seinen Charakter erstellt (und das kann wirklich eine Weile dauern, wenn man sich einmal mit allen Möglichkeiten befasst), stürzt man sich in die Straßen der frei erkundbaren Stadt.   Saints Row: The Third - Nur Mut zum Stuss Dabei ermutigen die Entwickler den Spieler stets zu allerhand unmoralischen Aktionen. Jeder Erfolg, jede Aktion und eigentlich alles was ihr so im Spiel macht, steigert euren Respekt innerhalb der Stadt. Von diesem könnt ihr euch nach einigen Rangaufstiegen eine Großzahl praktischer Charakter-Upgrades wie u.a. mehr Gesundheit, mehr Einnahmen oder weniger Schaden durch Beschuss gönnen. Das erweist sich als ausschlaggebender Motivationsgrund und wurde wirklich gut ins Spiel implementiert. Beispielsweise erhaltet ihr mehr Respekt, wenn ihr durch den Gegenverkehr rast oder Stunts mit eurem Fahrzeug macht. Daher regt das Spiel dauerhaft zu allerlei Missetaten an, was zu durchaus unterhaltsamen Situationen führen kann. Aber auch die Sidequests versprechen viel Abwechslung und Vergnügen. Diese stellen in Saints Row: The Third wohl die skurrilsten und abgedrehtesten Missionen dar, in der Hoffnung den Spieler maximal zu unterhalten, ganz nach dem Leitspruch: Je verrückter, desto amüsanter. So gilt es beispielsweise mit einem entwendeten Panzer so viel Schaden wie möglich anzurichten oder einfach mal einen Flugzeugträger zu zerstören. Eine weitere Aufgabe ist zum Beispiel, sich bewußt vor fahrende Autos zu werfen, in der Absicht, verschiedene Versicherungsgesellschaften zu betrügen. Steelport verfügt sogar über eine eigene Spiel-Show, in der man in einer Serie blutiger Wettkämpfe gegen Teilnehmer aus der ganzen Welt antritt, um möglichst viel Geld und tolle Preise zu ergattern. Im Laufe des Spiels kann es auch durchaus mal passieren, dass man, als eine Kloschüssel verkörpert, durch eine elektronische Welt stolpert oder im Mönchskostüm Comic-Helden entführt. Während man andere Spiele spielt, um zu sehen, wie sich die fortlaufende Story entfaltet, geht es in Saints Row: The Third wohl eher darum zu erfahren, welchen überraschenden Wahnsinn sich die Entwickler noch haben einfallen lassen, um den Spieler zu unterhalten. Vor Abwechslung platzt das Spiel nur so aus allen Nähten - und das nicht nur im Missionsdesign. Selbst Waffen und Autos blieben vor den verrückten Ideen der Entwickler nicht verschont. So sollte es einen nicht wundern, wenn man neben herkömmlichen Schrotflinten, Maschinengewehren und Pistolen auch Laserwaffen, Tintenfische und Riesen-Gummidildos als (Schieß-)Prügel im eigenen Waffenarsenal vorfindet. Ähnlich verhält es sich mit den Vehikeln im Spiel. So hat der Spieler Zugang zu Helikopter, Sportwagen, gleitenden Motorrädern und sogar kanonenähnlichen Fahrzeugen, die Fußgänger einsaugen können, um sie kurze Zeit später wieder auszuwerfen. Saints Row: The Third - Nur Mut zum Stuss Obwohl Saints Row: The Third hauptsächlich aus actiongeladenen Schießereien besteht, ist dies gleichzeitig eines der größten Mankos des Spiels. Nicht zuletzt liegt das an der mageren Intelligenz eurer Gegenfüßler, welche sich häufig erschreckend dumm anstellen. Oft bleiben sie an diversen Gegenständen in der Welt hängen oder laufen sinnlos im Kreis. Teilweise reagieren sie gar nicht erst auf euch und lassen sich einen nach dem anderen widerstandslos erledigen. Derart plumpe KI-Programmierung trübt leider schnell den Spielspaß. Generell ist die Schwierigkeit des Spiels viel zu leicht und selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad wird es erst dann riskant, wenn euch eine große Anzahl von Gegner entgegen tritt. Spielt man das Spiel auf einem der niedrigeren Schwierigkeitsgrade, verkürzt dies auch enorm die Gesamtspielzeit, die benötigt wird, um das Spiel zu durchlaufen: in etwa 10 bis 12 Stunden lässt sich das Spiel auf den niedrigen Schwierigkeitsstufen durchspielen, was für ein Open-World-Spiel wirklich keine beeindruckende Zeitspanne darstellt. Saints Row: The Third - Remastered (PlayStation 4) Obwohl das Spiel mittlerweile so alt ist, hat der Entwickler mit diesem Remaster nochmal alles gegeben. Insgesamt ist Saints Row: The Third - Remastered direkt vollgepackt mit 30 DLC-Inhalten aus dem Original. Dazu kommt, dass der Titel ein komplett neues Beleuchtungssystem erhalten hat, wodurch alles besser aussieht als je zuvor. FPS Einbrüche sind dabei auch nicht zu sehen, wie bei der Nintendo Switch. Da könnte man glatt sagen, dass man Saints Row in einem anderen Licht sieht. Abgesehen davon wurden aber auch alle Charakter-. Waffen und Automodelle neu gestaltet und sehen einem PlayStation 4 Remaster würdig aus. Auch HDR-Support und bis zu 1440p sind auf der PS4 Pro und auf der Xbox One X möglich. Zwar gibt es keine neuen Inhalte für die alten Fans, aber dafür wurde daraus ein wahrer Augenschmauß.  ### Desperados 3 (PC) Test Mimimi Productions beweist mit Desperados 3, dass sie mit Shadow Tactics kein Zufallserfolg gefeiert haben. Tatsächlich gelingt es dem Studio, die Desperados-Serie aus der Mittelmäßigkeit, befeuert durch den schwachen zweiten Ableger, herauszuholen. Woran das liegt und wie viel Shadow Tactivs: Blades of the Shogun im neuesten Desperados steckt, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Dabei übernehmt ihr die Rolle von John Cooper, dem Sohn von James Cooper. Neben einer ganze Menge Blei, setzt Cooper Junior natürlich auch auf schurkenhafte Aktionen – und steht seinem Vater dementsprechend in nichts nach. Schon sehr früh im Spiel trefft ihr auf den Scharfschützen Doc McCoy, der sich euch permanent anschließt und mit dem ihr allerhand clevere Schachzüge durchführen könnt. Desperados 3 – Starker Auftakt, sehr guter Abschluss Entwickler Mimimi Productions beweist bereits mit dem bärenstarken Auftakt, dass sie Desperados als Spielereihe verstehen und durchaus genug Möglichkeiten sehen, ihre eigenen Spezialitäten reinzubringen. Dabei stellt sich auch ungewohnt schnell heraus, dass Töten nicht immer die cleverste Wahl ist. Und das gilt sowohl für John als auch für den Sniper selbst. Wenn wir mal davon absehen, dass der Messerwurf an sich schon völlig overpowered ist und maßgebliche Abschnitte des Spiels trivialisiert, so ist Stealth immer noch die beste Option. Das liegt daran, dass die Gegner-KI gut ist. Gegen zwei Schergen gewinnt ihr definitiv jedes Feuergefecht. Sobald es jedoch ein paar mehr sind, habt ihr garantiert das Nachsehen. Wie beispielsweise in Commandos (Eidos Interactive) müsst ihr stets einen Blick auf die Line of Sight zu den Feinden wahren, Büsche oder andere Gegenstände als Deckung nutzen, um die Sichtlinie zu euch zu brechen oder Anhöhen zu eurem Vorteil nutzen. Genau wie etwa Agent 47 kann John eine Münze werfen, um Feinde in die Irre zu führen. Natürlich besitzt auch McCoy seine eigenen Fertigkeiten, ebenso wie die anderen Charaktere. Zu diesen zählen unter anderem Hector oder die beiden Damen Moreau und O’Hara. Die Kampagne des Spiels fängt dabei stark an und behält über weite Strecken ihr hohes Niveau. Dafür sorgen die netten Missionen und die clevere Gegner-KI. Wenn ihr unbeholfen Gegner links liegen lasst, dann bemerken das die Feinde sehr schnell. Und es geht noch besser: Hat gerade Feind A mit B gesprochen und B verschwindet wenige Sekunden später, dann fällt das A natürlich auf. Direkt im Anschluss meldet er dies per Funk und die Suche nach B startet. In bester Hitman-Manie solltet ihr also eure Opfer gut verstecken und smart vorgehen. Was für die Missionen gilt, gilt aber leider nicht für die Story. Die plätschert nämlich nur vor sich hin. Showdown! Wie ihr schon bemerkt habt, zitiere ich hier viele andere Spiele, die spielerisch einiges gemeinsam haben. Während Hitman natürlich aus der 3rd Person-Ansicht gespielt wird, zockt ihr Desperados aus der Iso-Perspektive – ganz wie eben Commandos. Neben den bekannten Tricks und schurkenhaften Ideen der Reihe gibt es nun auch den neuen Showdown-Modus. Dabei pausiert das Spiel das Geschehen und lässt euch verschiedene Aktionen im Voraus planen. Mit zusätzlichen Charakteren entstehen im Nachhinein schicke Kooperationsangriffe, die es in der Tat ermöglichen, ganze Spähtrupps in einem Rutsch auszuschalten. Und das kann sich durchaus auszahlen, denn die verschiedenen Gegner-Typen erfordern verschiedene Herangehensweisen. So nennt das Showdown-Feature ist, so sehr zwingt es das Spiel in eine Ecke, die es gar nicht benötigt. Und das hängt unter anderem mit den Gegner-Typen sowie deren guter KI zusammen. Trial & Error stehen an der Tagesordnung, wenn der Showdown mal zu einem Gundown eurer Charaktere wird. Die Wegfindung ist – je nach Wahl eurer Aktionen – gerade im Showdown-Modus häufiger problematisch. Optisch macht Desperados 3 einen sehr ordentlichen Eindruck. Die Unity-Engine liefert ein stimmiges Bild und das Level-Design weiß zu überzeugen. Die Soundeffekte sowie die allgemeine musikalische Untermalung des Geschehens ist durchweg gelungen. Die deutschen Sprecher sind annehmbar, muten aber viel zu oft lustlos an. ### Command & Conquer Remastered Collection (PC) Test Die Command & Conquer Remastered Collection punktet durch eine liebevoll aufgehübschte Version der Klassiker. Nachdem Blizzard mit Warcraft 3 Refunded, sorry, Reforged, die Fans nicht überzeugen konnte, zeigt EA der ehemals vorbildlichen Spieleschmiede, wie es richtig geht. Wenn ihr den Tiberiumkonflikt und Alarmstufe Rot geliebt habt, solltet ihr unbedingt weiterlesen! Command & Conquer Remastered Collection – Was ist drin? Die Remastered Collection setzt sich aus den beiden Spielen Command & Conquer: Der Tiberiumkonflikt aus 1995 sowie Command & Conquer: Alarmstufe Rot aus 1996 zusammen. Dabei bekommt ihr nicht nur die Hauptspiele serviert, sondern auch noch die Erweiterungen. Das bedeutet in diesem Fall ganz konkret: Im Falle von Der Tiberiumkonflikt dürft ihr euch auf „Der Ausnahmezustand“ und im Falle von Alarmstufe Rot auf die beiden Erweiterungen „Gegenangriff“ und „Vergeltungsschlag“ freuen. Summa summarum gibt es mehr als 100 Missionen, deren Alter (inzwischen 25 Jahre) merklich zu sehen ist. Weiterhin solltet ihr beachten, dass die Strategiekarten im Vergleich zu heutigen Strategiespielen sehr klein ausfallen. Insbesondere der 1995er Titel ist an Simplizität im Bezug auf Einheiten, Level-/Map-Design und Spieltiefe wahnsinnig schlecht gealtert. Und trotzdem macht mir gerade der Tiberiumkonflikt mehr Spaß, da diese Einfachheit ihren Charme versprüht. Neu ist übrigens, dass ihr alle Missionen auf drei Casual, Normal und/oder Hard durchspielen könnt. Aufgrund der missverständlich formulierten Missionsziele könnt ihr so auf eine noch höhere Herausforderung einstellen als noch im Original. Zu den konkreten spielerischen Neuheiten lest ihr weiter unten mehr. Ebenfalls mit im Paket befindet sich eine überarbeitete Grafik. Diese erstrahlt nun in 4K, sofern euer Monitor das auch mitmacht. Die Umgebungen, Gebäude sowie Einheiten wirken auch in 1080p natürlich merklich schärfer und das Gesamtbild weiß zu überzeugen. Über die Leertaste könnt ihr übrigens nahtlos zwischen alter und neuer Grafik wechseln (lediglich im Gefecht- und Kampagnen-Modus). Die Zwischensequenzen des Spiels, insbesondere diejenigen, die Schauspieler enthalten, sind tatsächlich gut hochskaliert und laufen nun mit 30 statt der damaligen 15 fps. Leider sind die CGI-Sequenzen wahnsinnig schlecht gealtert. Warum diese nicht einfach neu aufgesetzt wurden, ist mir schleierhaft. Abgesehen davon dürft ihr euch auf bis zu vier Stunden zusätzliches Filmmaterial mit Outtakes, Behind the Scenes und mehr freuen. Das ist neu Wenn ihr die Originale kennt, wisst ihr auch, dass die Sidebar der beiden Spiele nur zwei Spalten umfasste. Die Remaster erweitern das Ganze auf drei Spalten, damit ihr schneller zum Ziel kommt. Das Mausrad lässt euch zwischen dem Zoom der Gold-Edition und der klassischen Entfernung der Kamera wechseln. In Alarmstufe Rot könnt ihr nun Wegpunkte für eure Einheiten festlegen und so die ansonsten schwache Wegfindung eliminieren. Zudem bietet „Der Tiberiumkonflikt“ nun den Gefechtsmodus. Außerdem sind die Spec Ops Missionen aus den Konsolenversionen (PlayStation 1 und N64) mit von der Partie. Überdies besitzen beide Spiele einen Map-Editor sowohl für den Solo- als auch den Multiplayer-Modus. Als ganz besonderes Schmankerl haben die Entwickler den Source Code des Spiels auf GitHub veröffentlicht. Modder können somit quasi alles am Spiel ändern, wenn sie dies möchten – aber mit Einschränkungen. Mods sind nämlich nur auf Gefechte und eigene Missionen im Einzelspieler-Modus beschränkt. Deutsche Zocker haben doppelten Grund zur Freude! Erinnert ihr euch noch an die Androiden? Die gibt es nicht mehr. Inzwischen ist es auch den Boomern der USK aufgefallen, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben, sodass es keinerlei Zensur mehr gibt. Etwas unpraktisch ist nur, dass die Sprachausgabe dahingehend nicht angepasst wurde und die jeweiligen Sprecher nach wie vor von „Blechbüchsen“ und eben Androiden sprechen. Zudem sind alle zuvor entfernten Zwischensequenzen mit im Spiel. ### Die Sims 4: Nachhaltig leben (PC) Test Im Test beweist Die Sims 4: Nachhaltig leben, dass Nachhaltigkeit vor allem spielerisch sehr gut beizubringen ist. Warum die Öko-Sim sich durchaus deutlich von anderen Erweiterungen abhebt und obendrein noch ein topaktuelles Thema aufgreift, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Tests! Seit Anfang Juni steht die inzwischen neunte Erweiterung für das Langzeitprojekt Die Sims 4 zur Verfügung. Und dabei habt ihr die Wahl aus drei Nachbarschaften in der Welt (gänzlich neu) Evergreen Harbor. Mit von der Partie sind das endlos zugemüllte Grims oder das „Problemviertel“ Port Promise. Ebenfalls mit von der Partie ist Conifer Station, das gegenüber den anderen beiden Nachbarschaften sogar fast bewohnbar wirkt. Die Sims 4: Nachhaltig leben – Der grüne Daumen Im Fokus des Spiels steht die Darstellung dessen, inwiefern sich nachhaltiges Leben auf die Umwelt und die Sims selbst auswirkt. Je grüner die Umwelt, desto frischer die Luft, desto sauberer das Wasser und desto besser die Atmosphäre. Wählt ihr eine der Nachbarschaften, gilt es über die Tafel zu entscheiden, welche Aktionspläne durchgeführt werden sollen. Diese ermöglichen dann auch den Wandel der Landschaft. Dabei gibt es einige Nebentätigkeiten, die zumeist an deutsche Rentner erinnern, die im Müll nach Pfandflaschen suchen – und das ist kein kruder Witz. Denn die Sims suchen im Müll nach kompostierbaren Komponenten und nutzen diesen fürs Recycling. Wenn ihr dafür zu Beginn „Heimaufbereiter“ wählt, könnt ihr mit dem Müll nämlich Gegenstände herstellen. Dazu zählen auch Möbel! Die dafür benötigten Kleinteile liegen in der Geldbörse. Um diese zu verwenden, braucht ihr natürlich einen sogenannten Heimfabrikator. Je häufiger euer Sim sich als Tüftler austobt, desto mehr Anleitungen stehen ihm bzw. ihr zur Verfügung. Der übliche Humor der Reihe macht natürlich nicht Halt und so kann es passieren, dass euch der geschaffene „Müll“ gerne mal auffrisst. Beim Erstellen eines Sim könnt ihr diesem natürlich auch verschiedene Eigenschaften zuordnen. Diese haben dann einen maßgeblichen Einfluss auf die Laune. Wenn sie nicht in der gewünschten Umgebung leben, sind sie nur schwer glücklich zu stimmen. Dazu zählen unter anderem Sims, die nur nachhaltig erzeugtes Wasser/Strom möchten oder jene, die ausschließlich eigens produziertes Gemüse/Obst essen. Vieles im Spiel steht und fällt mir der gut gemachten Gemeinschaftsflächen-Abstimmungstafel, wodurch der Wiederspielwert enorm ansteigt. Insofern bildet Die Sims 4: Nachhaltig leben auch die beste Erweiterung bisher, weil sie deutlich mehr Möglichkeiten bietet als alle vorherigen. ### Those Who Remain (PS4) Test Das Umsetzen von Horrorspielen ist immer eine Klasse für sich. Resident Evil, Silent Hill, Outlast oder auch Evil Within sind sehr gute Beispiele, um sich selbst mal einen Abend an der Konsole zu erschrecken. Those Who Remain bringt nahezu alles mit was man für einen erfolgreiches Horrorspektakel benötigt, doch reicht es, um mit den Top Titeln mitzuhalten? Those Who Remain – Lügen, Illusionen und … niemand da? Edward, ein etwas frustrierter, trauriger Ehemann suhlt sich in Selbstmitleid, als er sich auf einen weiteren Vergnügungsabend mit seiner Geliebten in einem ranzigen Motel vorbereitet. Im Motel angekommen erwartet ihn allerdings nichts außer Leere. Keine Menschenseele und auch sonst erscheint alles eher trostlos und verlassen. Doch nachdem ihm sein Wagen auch noch gestohlen wird und er anfängt merkwürdige Dinge zu hören und zu sehen, ahnt er, dass dies keine gute Nacht wird. Das Szenario könnte man passender nicht aussuchen. Eine dunkle Atmosphäre und die Stille verpassen Those who Remain genau das Fundament, welches man für ein gutes Horrorspiel benötigt. Auf Horrormusik wird aber fast durchgehend verzichtet, ist allerdings auch nicht weiter nötig. Kleinigkeiten wie bspw. knarrende Holzbretter, quietschende Schilder oder flackernde Lichter runden das Gesamtbild ab. Those Who Remain – Mit kleinen Rätseln zum Ziel Those who Remain setzt sich, entgegen der meisten anderen Spiele aus dem Genre, nicht mit übertriebener Action auseinander, sondern liegt mehr Wert auf Rätsel und kleine Herausforderungen. Die Rätsel sind in der Regel ziemlich einfach zu meistern und bei den meisten Aktionen wird man auch drauf hingewiesen, dass man an dieser Stelle jetzt interagieren kann. Hier endet auch schon fast euer Repertoire an Interaktionsmöglichkeiten. Ihr könnt Gegenstände aufheben und werfen, oder wenn ihr bestimmte Gegenstände findet, die man zum Weiterkommen benötigt, dann könnt ihr auch diese dementsprechend einsetzen. Those Who Remain – Schattenmenschen mit Mistgabeln und leuchtenden Augen Zum Überleben ist es sehr wichtig, dass ihr euch immer in gut beleuchteten Bereichen aufhaltet. Die Rätsel basieren auch fast alle genau da drauf. Solltet ihr euch nämlich in eine komplett finstere Ecke begeben, dann könnt ihr euch sicher sein, dass ihr sterbt. Denn im finsteren Schatten lauern eure Feinde, die Dorfbewohner, die mit Mistgabeln, Messern oder ähnlichem euch niedermetzeln. Viel erkennt man nicht von den Schattenmenschen, lediglich leichte Silhouetten und charakteristisch die finster leuchtenden, blauen Augen. Ab hier verblasst leider dann auch das Horrorszenario. Während man bei anderen Spielen sich darauf einstellen muss, dass man verfolgt wird, ist das Those who remain eher selten der Fall. Es gibt auch teilweise Monster, die euch verfolgen können, allerdings haben die meistens einen einfach vorgegebenen Laufweg, den man in der Regel recht einfach umgehen kann. Bedeutet also, dass ihr eigentlich immer auf der sicheren Seite seid und in Ruhe nach einem Schlüssel oder nach einer Lösung für euer Vorankommen Ausschau halten könnt. ### The Elder Scrolls Online: Greymoor Wie bereits schon zuvor von uns angekündigt wurde kürzlich das neue Kapitel Greymoor für The Elder Scrolls Online veröffentlicht. Bedingt durch die aktuelle Lage hatte sich der Release auf den 26. Mai für PC/Mac und auf den 10. Juni für Xbox One und PlayStation 4 verschoben. The Elder Scrolls Online: Greymoor - Himmelsrand mal anders Wir starten in das neue Kapitel in West Skyrim auf einem Karren und plötzlich kommt es einem ungewöhnlich bekannt vor. Tatsächlich aber befinden wir uns etwa 1000 Jahre vor der eigentlichen Geschichte des Dragonborn in TES V – Skyrim. Die Karte des westlichen Himmelsrand ist diesmal um einiges größer als zuvor bei Elsweyr. Wie auch in Elsweyr treffen wir hier auf eine alte Bekannte: Lyris Titanenkind. Diese begleitet einen durch die Hauptquestreihe, bei der es nicht nur um eine Bedrohung für Himmelsrand, sondern um ganz Tamriel geht. So reist man durch bekannte Orte wie Einsamkeit, Schwarzweite oder auch Morthal und kann hier, abgesehen von all der Bedrohung, die nostalgische Landschaft begutachten. The Elder Scrolls Online: Greymoor - Neues Antiquitäten-System In Einsamkeit selbst kommt man auch das erste mal mit dem neuen Antiquitäten-System in Berührung. Zuvor in anderen Erweiterungen lernte man bereits Gabrielle Benele kennen -  Sie gibt uns die Einführung zum neuen System. Durch neue Mini-Spiele kommt man so mit Ausgrabungen und Puzzeln zu neuen Gegenständen. Hier gibt es zwei neue Fertigkeitslinien, die man voranbringen muss. Man erhält im Spiel Hinweise, sodass man neue Möbel, mystische Gegenstände, neue Motive und vieles mehr erhalten kann. Dies ist ideal für RPG-Fans, die nicht nur allen Bossen hinterherjagen. Aus Alt mach Neu: Vampir-Fertigkeiten Bislang haben die Fertigkeiten von Vampiren eher eine passive Rolle im Spiel gespielt. Die neue Vampir-Skill-Linie ist Teil von Update 26, das mit der Veröffentlichung von Greymoor zusammenfällt. Zusätzlich zu den tatsächlichen Änderungen werden neue Fähigkeiten eingeführt. Das Ziel war es, die Skill-Linie für den Kampf attraktiver zu gestalten. Blutraserei ist ein Beispiel für eine Fähigkeit, welche die eigene Gesundheit erschöpft, wenn man mehr Waffen- und Zauberschaden verursacht. Ausweiden verursacht einfach mehr Schaden, je nachdem, wie viel Gesundheit einem fehlt. Ein neuer ultimativer Skill namens Blutspross wurde ebenfalls eingeführt. Der Skill verwandelt dich in ein Biest, was deine Magie, Ausdauer und Gesundheit steigert. Man kann sich auch selbst heilen indem man anderen Schaden zufügt und man kann Feinde durch Wände sehen. Der Blutfluch erhält ebenfalls Änderungen, wobei jede Stufe des Fluches die Kosten der Vampirfähigkeit senkt. Wie erwartet gibt es hier auch Kompromisse, wie eine Verringerung der Wiederherstellung der Gesundheit, eine Erhöhung des Schadens durch Flammenangriffe und eine Erhöhung der Kosten für Nicht-Vampir-Fähigkeiten. Genau wie die Fertigkeiten des Nekromanten, werden die des Vampirs genauso geächtet, weshalb es Konsequenzen mit sich bringt, sollte man diese in Anwesenheit von Wachen praktizieren Kynes Ägis Auch in diesem Kapitel kommen wir wieder zu einer größeren Herausforderung. Kynes Ägis ist vergleichbar mit der Prüfung Sonnspitz. Insgesamt 12 Spieler verteidigen die Inselbastion von Kynes Ägis vor eindringenden Meeresriesen, die in Wellen auf die Insel stürmen. So kämpft man in dieser neuen PvE-Gruppenherausforderung gegen Horden monströser Angreifer und drei herausfordernden Bossen. ### Bus Mechanic Simulator. Es gibt Menschen, die mit hohem Enthusiasmus und voller Leidenschaft ihren Beruf ausüben. Eine Trennung zwischen Privatleben und Beruf ist da selten möglich. Besonders die Berufssparte der Fahrzeugmechaniker kann sich nun über den Bus Mechanic Simulator freuen. Hier können Mechatronik-Fans beliebig viel schrauben und die Klamotten bleiben sauber. Ob es trotzdem einen angemessenen Spaßfaktor gibt, lest ihr weiter im Testbericht. Bus Mechanic Simulator - Für Anfänger und Fortgeschrittene Die Grundlagen des Spiels werden dem Spieler zunächst in einem kurzen Tutorial erklärt. Hierbei geht es allerdings nur um die allgemeine Spielbedienung, weniger um die Eigenschaften und Nutzen der Einzelteile. Um dem Spieler einen sanften Einstieg zu ermöglichen, beginnt das Spiel auch erst einmal mit einfachen Aufgaben. Dazu gehören beispielsweise die Auswechslung von Reifen oder die Erneuerung des Öltanks. Erfolgreich abgeschlossene Aufträge werden mit einer bestimmten Anzahl von Punkten belohnt. Je nach Fortschritt nimmt auch der Schwierigkeitsgrad der zu erfüllenden Aufgaben zu. So muss der Spieler im weiteren Verlauf auch weitere Bauteile im Fahrzeug ersetzen. Zur Entfernung der bereits verbauten defekten Bauteile kommen verschiedene auswählbare Werkzeuge zum Einsatz. Kaputte Teile müssen fachgerecht entnommen und durch neue ersetzt werden. Wie in der Realität muss der Spieler dabei beachten, dass einige Teile durch andere verbaut sind. Um den Weg „freizuschaufeln“ müssen zunächst alle störenden Bauteile herausgenommen, das defekte Bauteil entfernt, das Ersatzteil eingebaut und anschließend wieder alle zuvor entnommenen Teile eingebaut werden. Die Komplexität der Busmechanik ist den fachfremden Gamern natürlich nicht bekannt. Um die Auswahl der korrekten Werkzeuge zu erleichtern gibt es die Möglichkeit, die Ersatzteile anzeigen zu lassen, die mit dem jeweils herausgesuchten Werkzeug ein- bzw. ausgebaut werden kann. Bus Mechanic Simulator - Die Werkstatt ist das Haus des Mechanikers Während der Fokus des Titels vorwiegend auf dem Bereich Maschinenbau bzw. Mechatronik liegt, kommt die Grafik deutlich zu kurz. Die Busse und alle dazugehörigen Bauteile sind zwar schön nachempfunden, doch bleibt das Rundherum eher schlicht. So gibt es lediglich ein Gebäude, welches drei Reparaturplätze beinhaltet. Die Vielzahl der vorhandenen Werkzeuge und Ersatzteile könnte zwar für eine entsprechende Spieltiefe sorgen, jedoch muss der Spieler sich zunächst wie ein Azubi zu den kniffligen Reparaturarbeiten heranarbeiten. Angenehm hierbei ist jedoch, dass die Ersatzteile nicht beschafft werden müssen, sondern vollständig zur Verfügung stehen. Bei entsprechendem Erfahrungswert darf der Spieler dann nicht nur einen Ölwechsel vornehmen, sondern sich auf Fehlersuche begeben. Bekanntlich sind Werkstätte auch nicht Orte einer friedlichen Geräuschkulisse. Demnach gibt es vom Sound her auch nicht viel mehr zu erwarten. Wem die Sounds während der Arbeit auf die Nerven gehen, der kann auch ein in der Werkstatt befindliches Radio aktivieren. FPS-Einbrüche und Systemanforderung In Bezug auf die Grafik von Bus Mechanic Simulators wollte ich im Test ebenfalls eingehen. Selbstverständlich liegt der Fokus bei Simulatoren vielmehr auf das Gameplay und einer realistischen Umsetzung. Dennoch sehe ich der grafischen Umsetzung kritisch gegenüber, da sich das gesamte Spielgeschehen ausschließlich an einem Ort abspielt um die Busse zu reparieren. Ein weiterer Kritikpunkt sind die hohen Systemanforderungen, die in Anbetracht der grafischen Darstellung nicht gerechtfertigt sind. Um den Bus Mechanic Simulator jedoch einigermaßen flüssig spielen zu können solltet ihr mindestens in Besitz einer ATI/AMD Radeon HD 7870 oder NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti sein. Ansonsten müsst ihr euch mit diversen FPS-Einbrüchen anfreunden, die darüber hinaus auch die Steuerung im Bus Mechanic Simulator erschweren. Ihr solltet eine gewisse Geduld mitbringen wenn ihr dabei seid bestimmte Schrauben oder Fahrzeugskomponenten auszuwählen. Hier besteht ein Verbesserungsbedarf und diese Performanceprobleme sollten mit einem kommenden Updates behoben werden. Beruhigend ist es zumindest, dass zu Spielbeginn noch relativ wenig Reparaturaufträge eingehen und ihr zunächst nur ziemlich einfache Reparaturen vornehmen müsst. Mit weiteren Spielfortschritt und Spieldauer werdet ihr jedoch mit schwierigen Aufträgen konfrontiert, die euch massiv auf die Probe stellen können. Neben den FPS-Einbrüchen müsst ihr euch dann nämlich auch auf Punktabzüge einstellen, falls ihr Kundenaufträge nicht korrekt ausführt. ### Xenoblade Chronicles: Definitive Edition (Switch) Testbericht Nintendo haut aktuell einen Remaster nach dem anderen raus. So sieht es auch bei Xenoblade Chronicles: Definitive Edition aus. Knapp zehn Jahre nachdem dieses Spiel sein Debüt auf der Nintendo Wii hatte, gibt es die Chance für Spieler, dieses Erlebnis auf der Switch zu zocken. Nachdem ich auch nur den zweiten Teil auf Nintendo’s Hybridkonsole gespielt habe bin ich umso gespannter auf Shulks Geschichte. Wie wir die Definitive Edition finden, erfahrt ihr im folgenden Test. Xenoblade Chronicles: Definitive Edition – Shulk kehrt zurück Gleich vorweg erfahren wir, dass die Spielwelt von Xenoblade Chronicles nicht einer üblichen Welt gleicht. Diese besteht aus zwei riesigen Titanen, die gegeneinander gekämpft haben und erstarrt sind. Ihre Schwerter, die ineinander stecken dienen dabei als Brücke. Diese Titanen repräsentieren auch unsere Welt, da einer von Ihnen ein Mechon (Roboter) ist und der andere ein Bionis (Repräsentiert die Lebewesen). Wer gehofft hat, dass nach so einem erbitterten Kampf endlich Frieden ist liegt hier falsch. Denn lange Zeit nach den Titanen bekriegen sich die Mechons mit den Homs (Menschen) weiter. Als einziger Lichtblick steht den Homs nur das Schwert Monado zur Seite, welches durch die Rüstung der Mechon durchschneiden kann und somit den Sieg gegen die Roboter einbringt. Lange soll dieser Frieden jedoch nicht halten, denn knapp ein Jahr später gehen die Unruhen wieder los. Durch eine schicksalshafte Wendung landet das Monado in eurer Hand und ihr dürft als Shulk mit eurem Kindheitsfreund Reyn in ein Abenteuer der besonderen Art aufbrechen. Warum das Ganze in einen Rachezug ausartet, werde ich euch jedoch nicht verraten, da es auch einige gibt, die den Titel gar nicht kennen. Falls ihr aber bereits die Vorgänger für Wii und 3DS gespielt habt, dürftet mit der Definitive Edition trotzdem überrascht werden. Denn abseits der frisch aufpolierten Grafik, die bis auf einige Stellen ziemlich gut aussieht, gibt es noch weitere Änderungen. Dazu aber gleich mehr. Die Grafik spricht bereits für sich, denn es erwarten euch viele verschiedene Orte, Monster und Cut-Szenen die jetzt mehr strahlen als jemals zuvor. An diesem Spiel ist schlussendlich nicht nur die Story einzigartig, sondern auch das Kampfsystem. Monado steh mir zur Seite Xenoblade hat sich im Gegensatz zur Konkurrenz gleich zwei Kampfsysteme geschnappt und diese vereint. Statt rumlaufen und draufprügeln oder eines Menüs wie in den klassischen RPG’s, habt ihr beides in einem. Shulk oder seine Mitstreiter greifen nämlich den Gegner automatisch an, der am nächsten ist. Der Clou dabei ist, dass ihr ein Menü besitzt, welches sich mit dem Steuerkreuz auswählen lässt, um Spezialattacken und co. einzusetzen. Das klingt im ersten Moment relativ simpel, doch je weiter ihr seid, desto ausgeklügelter wird das System. Abseits vom gleichgeblieben und auch spannenden Kampfsystem hat sich in diesem Spiel jedoch einiges getan. Eure Charaktere haben nun HP-Leisten, Quests sind nun deutlich einfacher zu finden und besonders Menü wurde ordentlich überarbeitet. Letzteres dürfte viele Spieler der alten Versionen freuen. Andererseits hätte das Skill-System auch eine kleine Verbesserung vertragen können, um es etwas mehr an den heutigen Standard zu bringen. Bis auf die Grafik und einigen Anpassungen, um das Leben des Spielers einfacher zu machen, hat Nintendo noch etwas vorbereitet. Denn sobald ihr mit der Geschichte, die bereits 100+ Stunden beansprucht fertig seid, gibt es weitere noch komplett unerforschte Inhalte. ### Gears Tactics (PC) Test Mit Gears Tactics, wagen sich die namensgebenden Gears, die vor allem aus den brachialen Deckungsshootern der Gears of War-Reihe bekannt sind in neues Terrain. Denn, wie der Titel bereits erahnen lässt, bekommen wir mit Gears Tactics einen Taktiktitel der Marke XCOM ins Haus. Ob Gears Tactics in derselben Liga spielen kann wie Platzhirsch XCOM, erfahrt ihr in unserem Test. Gears Tactics – von Deckung zu Deckung Eine Sache direkt vorweg: entgegen etwaiger Befürchtungen passen rundenbasierte Taktik und Gears sehr gut zusammen. Das gemeinsame Element stellt dabei die absolut zentrale Deckungsmechanik dar. Im Falle von Gears Tactics nur eben aus einer taktischen Draufsicht. Daher fühlen sich Kenner des Genres auch direkt an XCOM und Konsorten erinnert. Und zunächst scheint sich Gears Tactics auch einfach wie ein XCOM im Gears-Outfit zu spielen. Bald treten aber deutliche Unterschiede zu XCOM zutage. Zunächst verzichtet Gears Tactics komplett auf Raster. Stattdessen bieten uns die zahlreichen Deckungspunkte auf den Maps eine Orientierung auf dem Schlachtfeld. Durch diesen kleinen Kniff wirkt das Spielgeschehen schon mal viel freier als in XCOM. Es kommt die Illusion auf, wir würden uns annähernd frei durch die Level bewegen, obwohl wir uns letztlich natürlich auf einem unsichtbaren Raster bewegen. Einen viel größeren Anteil an den, im Vergleich zu XCOM aber auch Titeln wie Mutant Year Zero: Road to Eden, viel dynamischeren und explosiven Gefechten hat aber der Umstand, dass der Einsatz unserer Aktionspunkte in den rundenbasierten Gefechten nicht auf verschiedene Aktionen beschränkt ist. Wir können also in einer Runde beispielsweise einen Feind beschießen, die Deckung wechseln und anschließend noch einen Feind aufs Korn nehmen. Oder wir können in einer Runde mal eben eine große Distanz zurücklegen, um uns einen taktischen Vorteil zu verschaffen. Die fehlende Beschränkung der Einsatzmöglichkeiten unserer Aktionspunkte erlaubt uns ein taktisch flexibles Vorgehen, das auch bitter nötig ist. Denn die meisten Gegner warten nicht darauf, dass wir uns in Position bringen, sondern rücken uns Runde für Runde aktiv auf die Pelle. Daher sind ständige Deckungswechsel in Gears Tactics absolute Pflicht, wenn wir die Missionen lebend überstehen wollen. Insgesamt entsteht somit ein sehr dynamisches und durch die bombastische Inszenierung explosives Spielgefühl. Diese Dynamik lässt auf geschickte Art und Weise ein Knapp-am-Limit-Feeling entstehen, das uns durch die Kampagne begleitet. Gears Tactics – imposante Bosskämpfe Daneben setzt Gears Tactics aber noch weitere Akzente, die es angenehm von der Konkurrenz abheben. In den brachialen Gefechten ist stets die Gears-DNA spürbar. Die Entwickler sorgen auch dafür, dass aggressives Vorgehen belohnt wird. So können wir beispielsweise durch Nahkampfexekutionen angeschlagener Gegner jedem Truppmitglied einen extra Aktionspunkt spendieren. Darüber hinaus gibt es aber auch viele weitere Skills, die offensive Vorstöße belohnen. Insgesamt spielen sich die Kämpfe also sehr dynamisch und explosiv. Sie täuschen dadurch aber auch etwas darüber hinweg, dass sie, zumindest auf dem normalen von 4 Schwierigkeitsgraden inklusive zuschaltbarem Ironman-Modus, schnell mit Routine bewältigt werden. Unser Fortschritt lässt sich übrigens nur automatisch an Checkpointen speichern, so dass wir in Gears Tactics viel öfter als in vergleichbaren Titeln mit den Konsequenzen einer unglücklichen Entscheidung leben müssen. Andererseits kann sich jeder Soldat einmal pro Mission einfach selbst wiederbeleben, wenn er kampfunfähig gemacht wurde. Wirklich happig werden die Kämpfe aber zumeist erst in den Bosskämpfen. Gleich im ersten Bosskampf treten wir etwa gegen einen gewaltigen mit Kanonen bestückten Koloss an. Abgesehen von der bombastischen Präsentation und der Leichtigkeit, mit der diese teils bildschirmfüllenden Gegner das Schlachtfeld in ein Feuerwerk verwandeln, bekommen wir diese Gegner nur durch taktisches Vorgehen klein, indem wir einen gewaltigen Boss beispielweise konsequent von hinten angreifen, während wir gleichzeitig jede Runde inflationärem Raketenfeuer ausweichen müssen. Country Roads… Die Zeit zwischen den Missionen verbringen wir damit, unsere Soldaten auszurüsten bzw. zu individualisieren. Dabei unterteilen sich unsere Soldaten in Helden und gewöhnliches Fußvolk. Während wir bei ersteren nur leichte kosmetische und Ausrüstungsänderungen vornehmen dürfen, können wir gewöhnliche Gears sehr individuell gestalten. Allerdings lässt die Ausrüstung bald etwas zu wünschen übrig, was Vielfalt und Abwechslung betrifft. Daneben steigen unsere Soldaten aber durch erfolgreiche Einsätze auch im Level auf. Dann erhalten wir Fähigkeitspunkte, die wir in neue Fähigkeiten investieren dürfen. In Gears Tactics gibt es vier Soldatenklassen, die wir alle nochmals in vier Unterkategorien spezialisieren dürfen. Was die Entwicklung unseres Trupps betrifft, sind wir also bestens bedient und können uns nach Lust ausprobieren. Gear Tactics – nur Taktik, keine Strategie Das war es aber auch schon wieder mit den strategischen Möglichkeiten in Gears Tactics. Da wir abseits unseres mobilen Konvois keine feste Basis haben, können wir auch keinen Basisbau betreiben. Hierdurch entgeht Gears Tactics ein Großteil der Spieltiefe, die Titel wie XCOM oder auch Phantom Doctrine mit ihrem umfangreichen Basisbau auszeichnet. Auch hinsichtlich des Missionsdesigns bietet Gears Tactics zwar durchweg gute, aber auch routinierte Unterhaltung an. Das liegt daran, dass wir in der Kampagne einer relativ strikten Abfolge von Missionen folgen müssen. Zwischen den Hauptmissionen bekommen wir stets eine Auswahl von Nebenmissionen, von denen wir eine oder maximal zwei erfüllen müssen, bevor wir mit der Story weitermachen dürfen. Angesichts dessen, dass sich die Missionsvielfalt der Nebenmissionen relativ schnell erschöpft, kommen wir hier schnell in einen routinierten Trott, der durchaus an der Motivation nagt, wollen wir doch nur so schnell wie möglich die nächste Hauptmission spielen.  Story als Beiwerk Gears Tactics spielt 10 Jahre vor dem ersten Gears of War und erzählt damit die Vorgeschichte zu den späteren Ereignissen. In der Rolle von Gears-Soldat Gabe Diaz bekommen wir die Mission den Locust-Wissenschaftler Ukkon von der Erschaffung weiterer Monster abzuhalten, vorzugsweise durch seine Eliminierung. Die Geschichte ist dabei abgesehen von den durchaus interessanten Helden nicht besonders innovativ und eher zweckmäßig, da wir das alles in der einen oder anderen Form schon irgendwo gehört haben. Dafür punktet die Inszenierung der Geschichte allerdings massiv. So wird die Geschichte der in etwa 20 Stunden in Anspruch nehmenden Kampagne durchgängig in klasse inszenierten Zwischensequenzen erzählt, die genauso gut aus einem Actionfilm der Marke Starship Troopers stammen könnten. Leider reizen die Entwickler das Szenario in narrativer Hinsicht nicht aus, zumal die Kommentare unserer Truppmitglieder schon mal die ein oder andere Situation ins Lächerliche ziehen. Es ist aber löblich, dass Gears Tactics komplett auf Deutsch vertont wurde. ### Moving Out (PlayStation 4) Testbericht Umzüge zählen mit zu den nervigsten Erledigungen, die es gibt. Team 17 schnappt sich aber das Konzept der schlimmsten Tätigkeit und wandelt es in ein witziges Koop-Spiel namens Moving Out um. Genau das haben sie nämlich schon mit Overcooked gemacht. Einige haben es gehasst, nun hassen sie es dank dem Spiel noch mehr oder lieben es sogar. Das ist zumindest ein Fortschritt. Wir haben uns den ungewöhnlichen Titel für die PlayStation 4 angeschaut und verraten euch, ob ihr das wirklich machen wollt. Moving Out – Irgendwann ist es soweit Wer kennt es nicht, wenn man den Freunden am Wochenende bei einem Umzug helfen darf. Danach ist man meist müde, hat Schmerzen und der Tag ist sowie so vorbei. Da Moving Out zum Glück virtuell ist, soll das sogar Spaß machen. In diesem Titel dürft ihr nämlich mit bis zu drei Freunden für das Unternehmen Smooth Moves arbeiten. Nach einem kleinen Training, welches euch die Grundlagen nahelegt, geht dann auch los. Wie auch schon in Overcooked fahrt ihr mit eurem Wagen durch die witzig gestaltete Welt und verursacht ein paar Unfälle, die nicht weiter tragisch sind. Von da aus dürft ihr euch dann an die Aufträge ran machen. Allein würde ich euch diesen Job jedoch nicht empfehlen. Es wurden zwar einige Hilfestellungen implementiert, die ich bei Overcooked vermisst habe, doch das ist wohl nicht der Sinn hinter diesem Spiel. Auch ist es vermutlich nicht der beste Zeitpunkt das Spiel zu kaufen, wenn ihr die ganze Zeit allein zuhause seid. Denn eine Möglichkeit es Online mit Freunden zu spielen gibt es nicht. Ziemlich ungünstig, wenn an den meisten Orten Ausgangssperre oder Treffen von mehr als zwei Personen untersagt ist. Ich konnte es daher auch nicht mit vier Leuten spielen, was vermutlich den Umzug einfacher und chaotischer zugleich gestaltet hätte. Wer jedoch zumindest ein Familienmitglied, Freund oder Mitbewohner auf die Coach geschoben kriegt, wird mit höllischem Spaß belohnt! Das fliegen die Wortfetzen In diesem Fall habe ich einen Freund von mir herbeigeholt, um diesen Titel ordentlich zu testen und wir haben uns sogar weniger angeschrien als erwartet. Bei Overcooked stolpert man sich oft über die Füße, bereitet Dinge zu lange zu oder sonstiges. Hier ist es eher simpel gehalten, denn ihr schleppt kleine bis große Möbelstücke durch Türen, Fenster und was sonst die Chance dazu bietet. Zu Beginn sind es meist nur ein paar Kleinigkeiten, die ihr allein schleppen könnt. Sobald es aber an Sofas, Kühlschränke und sogar Hundetunnel geht ist das Geschrei groß. Es lässt sich nämlich gar nicht so einfach steuern, wenn ein Freund wie bescheuert dagegen drückt. Es benötigt viel Absprache und Koordination, aber genau hier liegt der Spaß an Moving Out. Damit das nicht eintönig wird, hat sich Team 17 natürlich ordentlich was ausgedacht. Jedes Level ist nämlich komplett anders. Es gibt mehrere Ebenen, Fallen, nervige Haustiere und Hindernisse. Sogar Referenzen auf andere Spiele wie Frogger sind mit enthalten. Und dann gibt es noch Freunde, die in Echt und im Spiel nicht werfen können und somit die gebrechliche Ware kaputt geht. Nur die Goldmedaille in der Zeit zu schaffen ist jedoch nicht alles. Zusätzlich besitzt jedes der 30 Level noch drei Bonus-Missionen, um euch weiterhin auf Trab zu halten. ### MotoGP 20 (PS4) Test Milestone möchte mit MotoGP 20 das Herz der Motorrad Fans wieder höherschlagen lassen. Mit dem neuen Ableger haben die Entwickler die bisher größten Optimierungen am Karrieremodus vorgenommen. Auch am Gameplay sind neue Features implementiert worden, die denn Rennspaß sowie den Realismus erhöhen sollen. Werden die Entwickler von Milestone, den Erwartungen der Fans gerecht? Die Antwort darüber erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. MotoGP 20 – Der Weg zum Weltmeister Die Einflussnahme des Wetters auf die Fahrweise eines Motorrads ist riesengroß und kann für den Erfolg entscheidend sein. In diesem Bereich konnte die Moto GP-Reihe schon in der Vergangenheit das ein oder Mal begeistern. Die Fahrphysik macht sich dieses Jahr auf der Rennstrecke bei unterschiedlichen Wettersituationen deutlich bemerkbar. Diesmal kommt aus meiner Sicht die Ausrichtung des Fahrers zur Geltung, die eine viel größere Bedeutung einnimmt, als das Timing beim Bremsen und Lenken. Neben dem Timing nimmt also die Positionierung eures Fahrers Einfluss darauf, ob ihr an Geschwindigkeit gewinnt oder verliert und ihr die nächste Kurve übersteht. MotoGP 20 macht in Puncto Realismus einen weiteren Schritt nach vorne. Dies wird vor allem bei der Steuerung in den Kurven deutlich. Trotz eingeschalteter Fahrhilfen kann es bei zu geringer Konzentration und bei hoher Geschwindigkeit zu Zusammenstößen mit anderen Fahrern kommen. Die kleinste Bewegung in die falsche Richtung führt euch beim Lenken von der Fahrbahn ab. Nicht verwunderlich ist also, dass ein begonnenes Rennen schon nach einer kurzen Zeit in Folge eines Totalschadens beendet sein kann. In MotoGP 20 genießt die stabile Kontrolle über das Zweirad oberste Priorität. Für Laien erschwert sich der Einstieg in das Spiel dadurch erheblich. Selbst wenn ihr euch mit den Tutorials auseinandersetzt, stellt ihr fest, dass ihr nur mit ausreichend vielen Spielstunden die volle Kontrolle über eure Motorräder bekommt. Eine große Hilfe sind in diesem Jahr auch wieder die Fahrhilfen, die vor allem Anfängern den Einstieg erleichtern sollen. MotoGP 20 – Gestaltet das Spiel nach eigenem Belieben Wie in den Vorjahren bietet auch MotoGP 20 sämtliche Fahrhilfen an. Hinsichtlich der Fahrphysik könnt ihr euch für eine für euch passende Stufe entscheiden. Wenn ihr euch für die Pro Variante entscheidet fallen sämtliche Fahrhilfen weg. Dazu gehören die automatischen bremsen und auch die Lenkhilfe. Selbst in der Pro-Variante können wir das Ducken und die Schaltung einstellen. Zu Beginn empfehle ich alle Fahrhilfen in Anspruch nehmen. Auch Einstellungen, wie zum Beispiel Ducken und Ideallinie sollten aktiviert sein. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, Einfluss daran zu nehmen, wie anspruchsvoll eure Konkurrenten im Rennen sind. Dabei könnt ihr zwischen einer sehr klugen und einer leichten KI auswählen. Entscheidet ihr euch für eine sehr kluge KI, müsst ihr euch mit vielen Beeinträchtigungen anfreunden. Die kluge KI versucht euch nämlich mit einer harten Gangart von der Fahrbahn zu bringen. Bei Auswahl eines höheren Schwierigkeitsgrades winken euch nach einem erfolgreichen Rennen höhere Boni. Erhaltene Boni kann beispielsweise zur Verbesserung eures Motorrads in Form von Upgrades dienen. Mit MotoGP 20 soll eine realistische Motorrad Rennsport-Simulation Einzug in das Wohn- oder Spielzimmer finden. Durch den Einbau von Zwischensequenzen und einem Kommentator, soll auch die Rolle des Zuschauers nicht außer Acht gelassen werden. Ein Zuschauermodus ist auch wieder mit von der Partie, in dem ihr eine Live TV-Übertragung erleben könnt. MotoGP 20 – Historischer Modus für Nostalgiker Wie auch schon in den Vorgängern eine eigene Fahrerkarriere spielen. Ansonsten bietet MotoGP 20 den schnellen Modus an. Hier haben wir die Auswahl am Grand Prix, Meisterschaft oder Zeitrennen teilzunehmen. Auch die offizielle Weltmeisterschaft ist mit allen lizensierten Fahrern spielbar. Um euch eine längere Spielzeit zu ermöglichen, haben die Entwickler auch die Qualifikation zur Weltmeisterschaft ermöglicht. Wem der offizielle Rennkalender zu langatmig ist, der kann Verkürzungen vornehmen. Einen Einfluss hat dies lediglich auf das Wetter. Unter den Rennoptionen können wir den Wetterzyklus beobachten. Je mehr Strecken verfügbar sind, desto mehr Veränderungen in den Wetterbedingungen sind vorhanden. In jedem Spielmodus können wir, dass Rennen in einigen Punkten nach unserem Belieben anpassen. Die Anzahl der Runden und die Rennsession liegen in unserer Hand. Der Schwierigkeitsgrad und die Gameplayeinflüsse können leicht verändert werden. Um als Beispiel zu nehmen können wir mögliche Schäden und Reifenabnutzungen komplett ausstellen. Auch der Schwierigkeitsgrad der KI ist einstellbar. Eine weitere Spielmodi ist der Historische Modus in dem Nostalgiker unter uns unter anderem mit 500 Zweitakter-Teams viele Herausforderungen meistern können. Abhängig vom Schwierigkeitsgrad und der ausgewählten Rennklasse, könnt ihr viele Punkte sammeln, die euch wiederum bei der Freischaltung neuer Teams und Fahrern helfen. Die Integrierung des historischen Modus sorgt dabei für eine Langzeitmotivation, da man für die Freischaltung aller Fahrer und Teams viel Zeit und Können investieren muss. MotoGP 20 – Eine eigene Karriere Auf den ersten Blick finden sich im Karrieremodus einige Neuerungen. Zunächst müsst ihr euren eigenen Fahrer erstellen und eine Auswahl über eure Rennklasse treffen, in der ihr eure Karriere starten wollt. Ihr könnt nicht nur das Aussehen des Fahrers auswählen, sondern auch Anpassungen an seinen Handschuhen und Helmen vornehmen. Weiterhin könnt ihr den Fahrerstil verändern. Zudem steht es euch frei auch Anpassungen vorzunehmen während ihr den Karrieremodus spielt. Dabei könnt ihr auch den Namen eures Fahrers verändern. Selbstverständlich könnt ihr auch das Aussehen eures Motorrads verändern. Dazu gehört die Farbe, Material und die Ausschmückung mit Sponsoren. Eure Auswahl bei der Rennklasse entscheidet darüber, welche Motorräder und welche Teams euch zu Beginn zur Verfügung stehen. Weiterhin müsst ihr euch auch außerhalb der Rennstrecke mit anderen Tätigkeiten befassen. Um den Weg zum Erfolg zu ebnen, müsst ihr kluge Entscheidungen bei der Anstellung von Mechanikern, Ingenieuren und Managern treffen. Jeder dieser Mitarbeiter bringt unterschiedliche Erfahrungen mit, die wiederum einen entscheidenden Beitrag beim Fortschritt eures Teams und eures Motorrads leisten können. Eure Entscheidungen können auch negative Auswirkungen haben, wodurch ihr weniger Verbesserungen an eurem Motorrad vornehmen könnt. Am Anfang eurer Karriere steht euch ohnehin zu wenig Kapital zur Verfügung. MotoGP 20 – Abseits der Rennstrecke Sobald ihr das passende Personal zur Verfügung habt könnt ihr den Ingenieuren Aufgaben zuweisen. Durch die Zuweisung von Forschungsaufgaben sammelt ihr Spielpunkte, die euch im weiteren Spielverlauf dabei helfen neue Bauteile für euer Motorrad freizuschalten. Auf diese Weise kann sich auch euer Fahrverhalten verbessern. Neben der Auswahl eurer Mitarbeiter müsst euch mit den Mitarbeiterverträgen beschäftigen und gute Leistungen erbringen. Dies entscheidet darüber welchen weiteren Verlauf eure Karriere nimmt und ob ihr zu einem angeseheneren Team wechseln könnt. Auch in der Rennklasse könnt ihr auf diese Weise eine Stufe höher steigen. MotoGP 20 bietet viele Zwischensequenzen: Egal ob es sich dabei, um die Siegerehrung handelt oder Interviews. Das Spiel lässt uns so an der Karriere teilhaben und gleichzeitig im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Für die Atmosphäre des Spiels tut das ziemlich gut. Außerdem bekommt ihr täglich E-Mails und auch die sozialen Netzwerke nehmen eine Rolle im Karrieremodus ein. So könnt ihr Glückwünsche und Nachrichten über die sozialen Netzwerke entgegennehmen, die ziemlich ähnlich wie bei Twitter aufgebaut sind. In einer Übersicht bekommt ihr die wichtigsten Informationen eures Fortschritts zu sehen. Neben eurer Meisterschaftsplatzierung werden Allgemeine Statistiken, wie zum Bespiel der Anzahl der Meisterschaftssiege und Polepositionen aufgelistet. MotoGP 20 – Unreal Engine 4 nach zwei Jahren In MotoGP 18 ist die Unreal Engine 4 erstmals zum Einsatz kommen. Zwei Jahre später zeigt sich nur ein geringer Fortschritt. Im Test zeigen sich verwaschene Texturen, die vor allen Dingen bei Videosequenzen zum Vorschein kommen. Die Motorräder sind zwar wirklich gut dargestellt, jedoch sehen die Fahrer ziemlich blass aus. Die Fahrer vermitteln uns keine Emotionen, wodurch auch die Motivation nach einer längeren Spielzeit sinken kann. Lobenswert ist jedoch, dass wie in keine Framerateeinbrüche wahrzunehmen sind. ### Trials of Mana (Switch) Testbericht 25 Jahre nach der erstmaligen Veröffentlichung für den SNES ist Trials of Mana auf der Nintendo Switch zurück. Das Remake bringt nicht nur unsere geliebten Helden wieder zurück, sondern wurde einmal komplett überarbeitet. Ich freue mich bereits Kevin, Angela und Charlotte auf Ihrer Reise zu begleiten. Wie sich der Titel auf der portablen Konsole so schlägt, verrate ich euch im folgenden Test. Trials of Mana – Die Qual der Wahl Das Schöne an Trials of Mana ist die große Charakterauswahl zu Beginn. Je nachdem welchen Hauptcharakter/Nebencharaktere ihr nehmt, startet eure Geschichte anders. Was das Spiel ziemlich abwechslungsreich macht. Insgesamt stehen euch sechs Charaktere zur Auswahl. Ich habe mir für Kevin den Werwolf, Angela die Magierin und Charlotte die Heilerin entschieden. Davon abgesehen gibt es noch Duran den Krieger, Riesz die Amazone und Hawkeye den Dieb. Da sollte auf jeden Fall für jeden etwas dabei sein. Das spannende daran ist, dass es bereits vor 25 Jahren so viel Spielinhalte gab mit verschiedenen Klassen und sogar einem Tag und Nachtsystem, aber dazu später mehr. Denn abgesehen von den individuellen Geschichten der Charaktere gibt es noch eine Hauptstory. Dem Manabaum geht nämlich langsam das Mana aus und die ganze Welt bekommt dies zu spüren. Um den Fluss wiederherzustellen, ist es eure Aufgabe die acht Feen aufzutreiben, die von Bossen beschützt werden, um zum mächtigen Manaschwert zu gelangen. Klingt zwar relativ simpel, doch auf eurem Weg erwarten euch einige Hürden. Viel tiefgründiger wird die Geschichte jedoch nicht, was auch nicht wirklich schlimm ist. Alles ist so modern Das Gameplay hingegen hat sich vom Prinzip nicht geändert, sieht aber dafür phänomenal aus. Sobald ihr Gegner auf der Karte seht, springt ihr direkt in den Kampf rein. In einem Kreis dürft ihr dann die Gegner verprügeln und habt dafür normale, starke und aufgeladene Attacken zur Verfügung. On top kommen eure Fähigkeiten die erst freigeschaltet und dann quasi „aktiviert“ werden müssen, in denen ihr die richtigen Feen kriegt. Außerdem besitzt das Spiel einen Tag- und Nachtzyklus. Sobald es dunkel wird tauchen nämlich stäkere Gegner wie z. B. Zombies auf und der Charakter Kevin kann sich in einen Werwolf verwandeln, was ziemlich cool ist. Actionreich sind die Kämpfe auf jeden Fall. Ihr müsst beim Einprügeln auf die Gegner immer auf der Hut sein. Angreifen, ausweichen, Magie nutzen und auf eure Teamkollegen achten. Falls es doch mal aus dem Ruder gerät, könnt ihr auch die Charaktere mit einem Knopfdruck wechseln, was besonders bei Bosskämpfen sehr handlich ist. Was dagegen eher nervt ist die Kamera. Oft muss der Gegner fokussiert werden, um diesen zu treffen und dann springt die gerne Mal in Wände und andere Dinge rein. Nervig lässt sich aber mit dem rechten Analogstick beheben. Nichtsdestotrotz ändert es nichts an den spaßigen Kämpfen, die einen quasi einladen von einem Gegner in den anderen reinzuspringen. Was mir zumindest auch gefällt ist, dass das Spiel einen quasi führt. Es wird immer angezeigt, wo die nächste Hauptquest ist und es geht somit relativ zügig voran. Mir gefällt dieser Stil sehr gut. Ich habe Spaß und komme gleichzeitig schnell in der Geschichte voran. Dafür bleiben andererseits auch viele Dialoge aus und einige wünschten sich andere Stelle mehr Sidequests, die es in diesem Fall nicht gibt. Das ist wohl Geschmackssache, aber fühlt sich im Gegensatz zu anderen Spielen auch mal erfrischend an. Dieses Trials of Mana Remake beinhaltet jedoch mehr als zu Beginn erwartet. Nachdem ihr die ca. 30 Stunden lange Geschichte erfolgreich beendet habt, erwarten euch nicht nur neue Inhalte und eine weitere Klasse, sondern auch der New Game Plus Modus. ### Predator: Hunting Grounds (PlayStation 4) Testbericht Predator: Hunting Grounds ist ein offiziell lizensierter asymmetrischer Mehrspieler-Shooter, der Fans der Serie zum Jäger oder Gejagten macht. In einem abgelegenen Dschungel seid ihr als vier Mitglieder eines Elite-Fireteams unterwegs, um paramilitärische Missionen zu erfüllen. Doch ihr seid dort nicht allein, denn der Predator wartet bereits mit seinen außerirdischen Technologien auf euch. Wir haben uns das Spiel mal genauer auf der PlayStation 4 angeschaut und verraten euch, wie es ist beide Seiten zu spielen. Predator: Hunting Grounds – Freddy bist du es? Nach Friday the 13th hat Entwickler IllFonic sich an einen neuen Titel begeben. Mit Predator: Hunting Grounds geht dieses Spielkonzept nämlich nicht mehr in die Richtung Horror, sondern geht eher zu einem First-Person-Shooter über. Eine Story erwartet euch in diesem Spiel dennoch nicht. Als Elite-Fireteam seid ihr auf dem Weg zu eurer Mission und sollt diese auch erfüllen. Dabei werdet ihr in jeder eurer Runden von einem Predator „überrascht“. Mehr gibt es an der Stelle zu der Geschichte nicht zu sagen außer, dass ihr beide Seiten spielen dürft. Vom Gameplay dagegen hat sich definitiv was in dem Spiel getan. Von der Menschenseite aus seid ihr mit drei Mitstreitern in einem Dschungel auf den Weg zu verschiedensten Missionen. Auf dem Weg dahin erwarten euch nicht nur PvP-Elemente, sondern auch KI-Soldaten, die euch töten wollen. Das ist eine ziemlich gute Abwechslung für Spieler, die PvE Elemente vermisst haben. Leider sind die KI aktuell noch nicht die Hellsten, doch ich bin mir sicher, dass das auch über die Zeit behoben wird. Um das Ganze spannender zu machen dürft ihr als Soldat zwischen den Klassen: Assaullt, Recon, Scout und Support wählen. Jeder davon hat seine eigenen Fähigkeiten und Gadgets, die ihr an euren Spielstil anpassen könnt, dazu gleich mehr. Mit einem gut ausbalancierten Team lässt sich also gut was anstellen im Kampf. Der Predator dagegen streift von Baum zu Baum und ist auf der Suche nach seiner Beute. Dabei seid ihr deutlich stärker als so ein einzelner Soldat. Zudem habt ihr interessante Alien-Technologie, um euren Gegner den Garaus zu machen. In der Umsetzung dagegen fühlt sich das Ganze aber noch etwas klobig an. Das Hüpfen von Baum zu Baum ist nicht gerade berauschend und auch nicht immer so flüssig, wie es sein sollte. Auch Waffen wie der Laser brauchen seine Zeit und überzeugen mich aktuell noch nicht den Predator zu spielen. Individualisierung ist alles Doch zurück zur Individualisierung. Bei der Wahl der Klasse bleibt es nämlich nicht. Um euch mehr Abwechslung zu bieten, könnt ihr euren Predator und eure Soldaten leveln. Dabei schaltet ihr neue Waffen, Mods und Fähigkeiten frei, um euren Spielstil nach euren Wünschen zu anzupassen. Außerdem könnt ihr Lootboxen erhalten, um nicht nur euren Spielstil, sondern auch euer Aussehen anzupassen. Zum Glück müssen diese aktuell nicht gekauft werden. Ein wichtiger Aspekt ist zudem, dass das Spiel deutlich schneller und Action lastiger ist als Friday the 13th. Für einige mag es Spannung aus den Runden nehmen. Ich dagegen bin glücklich mal zwischenzeitlich eine 15-minütige Runde spielen zu können. Zudem sieht das Spiel ziemlich gut aus und bringt einen wirklich in ein Dschungel-Feeling. Headset auf, Voice-Chat an und ihr fühlt euch wie ein Predator oder ein Soldat im Einsatz. Was leider eher dieses Feeling schmälert ist dagegen die Performance. Abgesehen vom Klettern lässt sich das Phänomen allgemein auch im Spiel erleben. Es fühlt sich zumindest auf der PlayStation 4 noch nicht fertig an. Zwar hat das Spiel bereits jetzt ein hohes Suchtpotenzial, wo ich sage „Hey, nur noch eine Runde“, doch braucht es noch ein paar Patches, bis zum Höhepunkt. Während dieser Artikel jedoch entstanden ist, hat sich das Team hinter Predator: Hunting Grounds nicht ausgeruht. Die sind nämlich fleißig dabei angesprochene Probleme, wie Matchmaking Zeiten und mehr zu reduzieren. Daher bin ich mir sicher, dass es in naher Zukunft ziemlich gut wird! ### Zombie Army Trilogy (Switch) Testbericht Einer meiner Lieblingsbeschäftigung während das Coronavirus herumschwirrt ist Zombies klatschen. Ist ja quasi nichts anderes als Gegen eine Art Virus kämpfen. In Zombie Army Trilogy haben wir dafür gleich drei Teile, wo wir den hässlichen Biestern den Garaus machen dürfen. Zwar ist der große Vorteil, die Freiheit es unterwegs zu spielen, momentan nicht die beste Idee, doch wir verraten euch, ob der Titel Spaß macht. Wir haben uns das Spiel auf der Nintendo Switch mal genauer angeschaut, mehr dazu erfahrt ihr hier im Test. Zombie Army Trilogy – Der etwas andere Virus Bei Zombie-Shootern gibt es zwei Arten, die sehr hervorstechen und denen ich oft begegne. Einmal interessante Story mit Horrorkulisse und dann haben wir da nochmal die, wo nur geballert wird. Zombie Army zählt definitiv zu letzterem. Im Gegensatz zu Sniper Elite aus dem Hause Rebellion müssen wir uns nicht zurückhalten. Zwar hat das Spiel auch viel mit Scharfschützengewehren zu tun, doch ist das nicht unbedingt der Fokus, außer ihr wollt es natürlich. In diesem Spiel geht es nämlich um Hitler der versucht am Ende des zweiten Weltkrieges mit Hilfe von Zombies alles herumzureißen. Als Scharfschütze ist es eure Aufgabe den Zombies einzuheizen und dafür zu sorgen, dass der Frieden wiederhergestellt wird. Im ersten Moment hört es sich danach an, dass das Ganze eine spannende Geschichte haben könnte. Der zweite Weltkrieg und Zombies sind halt allgemein interessant. So spannend es auch klingt gerät es auch in den Hintergrund. Der eigentliche Fokus besteht wirklich aus Zombies abschlachten. Dabei stehen euch alle möglichen Waffen zur Verfügung. Angefangen von Sniper, über Schrotflinte und Sturmgewehre bis zu Granaten ist da einiges bei, um den Untoten Feuer unterm Hintern zu machen. Das macht auch ziemlich Spaß den Gegnern Headshots zu drücken, besonders mit der X-Ray Kamera. Diese zeigt in Zeitlupe den Headshot an und ihr seht wie die Kugel den Zombie zerfetzt. Wen das aber auf Dauer stören sollte, der kann dieses Feature auch ausstellen. Jetzt ist die Sache, dass das Grundprinzip zwar gut ist, aber durch die relativ linearen Level irgendwann an Anreiz verliert. Nichts geht über die Truppe Damit dem Spiel die Puste nicht zu schnell ausgeht, gibt es die Möglichkeit mit Freunden zu spielen. Mein Favorit bei diesen Spielen bleibt der Modus, wo immer wieder Wellen kommen, die immer stärker werden. Es regt einen dazu an immer weiter zu machen und noch ein bisschen weiter zu kommen. Das Problem am Multiplayer ist jedoch die Verzögerung. Es lagt gerne Mal und fühlt sich einfach nicht flüssig an. Zwar sind diese schon etwas älter, doch das sollte eigentlich nicht passieren. Was das Gameplay angeht sind wir da einer Meinung, es macht Spaß, besonders mit Freunden, doch es hat auch seine negativen Seiten. Dafür hat die Switch Version einen Vorteil, den der PC und die anderen Konsolen nicht haben. Der Titel wird wie durch Zauberhand portabel. Das ist leider nur dank dem Coronavirus aktuell nicht für jeden ein Vorteil. Nichtsdestotrotz läuft das Spiel auch im Handheld-Modus ohne Probleme. Was ihr nur nicht vergessen dürft ist, dass das Spiel nicht an die Grafik von PS4 und co, rankommt. Das muss jedoch nicht in jedem Fall etwas schlimmes sein. ### Persona 5 Royal (PS4) Test Nachdem ich Persona 5 bereits eine absolut verdiente 10/10 gab, holt sich selbstverständlich auch Persona 5 Royal seine Lobeshymnen ab. Was hat sich in der verbesserten Version getan? Das und vieles mehr zum Spiel erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Zivilcourage ist gut und wichtig. Doch für einen jungen College-Studenten endet die Sache ziemlich schlecht. Zur falschen Zeit am falschen Ort möchte man sagen. Denn der Täter entkommt und der Helfer wird als Täter zur Bewährungsstrafe verdammt. Und als wäre das nicht genug, muss der Protagonist die Schule wechseln, wo die Gerüchte um seine vermeintlich kriminelle Vergangenheit sehr schnell die Runde machen. Ist noch immer nicht tragisch genug? Nein, denn er muss auch noch in einem Dachboden eines – sehr – entfernten Verwandten wohnen. Die Geschichte von Persona 5 Royal wird in vielen mitunter langen Dialogen in aller Ausführlichkeit erzählt. Wenn euch das nicht liegt, solltet ihr vielleicht aufhören zu lesen. Atlus nimmt sich im Rahmen der locker 80 Stunden langen Storyline alle Zeit der Welt, um sämtliche Protagonisten so greifbar und echt wie möglich darzustellen. Allein das erste Kapitel des Spiels hat mich schon stolze 9 Stunden beschäftigt. Darin geht es um einen Sportlehrer, der seine Schüler misshandelt. Persona 5 Royal - Geschichtlicher Hintergrund Der Protagonist des Spiels hat aber noch viel mehr Probleme, denn eine mysteriöse nervt den jungen Highschool-Schüler. Gemeinsam mit seinem Kumpel wider Willen (zunächst!), Ryuji, entführt besagte Map die beiden in eine Art Parallelwelt, wo sie in einem Schloss gefangen sind. Dabei handelt es sich um die Welt, wie sie sich der oben erwähnte Sportlehrer vorstellt. Er fühlt sich nämlich wie der große Babo, da er ein Medaillengewinner ist. In dieser Parallelwelt erfahren nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Spieler mehr über die wahren Absichten der Menschen. Das Ziel: Den Schatz, also die Seele, der Herrscher finden und stehlen. Damit kann ein „Change of Heart“ erreicht werden. Nur so lassen sich die Menschen verändern. Die Dungeons des Spiels sind extrem abwechslungsreich und lauern voller Gefahren. Sogenannte Shadows bewachen den Schatz. Zudem sind nicht alle Örtlichkeiten in einem Palast sofort verfügbar, denn teilweise müsst ihr zusammen mit euren Freunden im Spiel außerhalb der Parallelwelt tätig werden, um beispielsweise Türen zu öffnen. Und um die Sache noch gehörig zu würzen, sitzt euch ein Zeitlimit im Nacken. Der erste Palast muss binnen zwei Wochen im Spiel beendet sein. Warum? Nun, das verrate ich dann schon wieder nicht. Der zweite Palast lässt euch sogar drei Wochen Zeit. Doch hier hat es auch einen guten Grund, weil ihr ständig zwischen Fiktion und Realität springen müsst, um Rätsel zu lösen. Und weil die Schule nicht zu verachten ist, gilt es natürlich vorbildlich die Schulbank zu drücken. Von Montag bis einschließlich Samstag sitzen der Protagonist, Ann, Ryuji und Co. in der Highschool und lernen fleißig. Grundsätzlich läuft ein Tag so ab: Von morgens bis „After School“ habt ihr wenig bis keinen Spielraum. Am Abend und in der Nacht dürft ihr machen, was ihr möchtet. Persona 5 Royal – Wichtige Entscheidungen Da die Zeit stark begrenzt ist, gilt es jederzeit abzuwägen, was genau ihr tun wollt. Aufgrund des großzügigen Zeitraums für das Absolvieren eines Dungeons rate ich zum Beispiel dazu, diese so schnell wie möglich anzugehen. Jedenfalls bis ihr zu einer storytechnischen „Wand“ kommt. Wenn ihr dann einige Tage mit Freunden im Spiel verbringt, arbeitet oder lernt (ja, das ist möglich und wichtig!), stärkt ihr nicht nur die Verbindung zu ihnen, sondern seid auch selbst geschickter im Alltag. Zudem kommt ihr so an Items, Geld und weitere sogenannte Confidants. Und ja, wenn ihr nun gerade darüber nachdenkt, Ann oder Futaba zu daten – das ist natürlich auch möglich. Natürlich könnt ihr auch eurem Gastgeber im Café behilflich sein und so zum Teilzeitbarista werden. Oder ihr geht ins Kino und steigert so euer Wissen oder euren Charme. Oder ihr geht in die Arcade-Hallen oder ins Badehaus oder in ein Burger Restaurant und versucht euch an einer Burger-Challenge und, und, und. Persona 5 Royal bietet zahllose Nebenaktivitäten, die ihr unmöglich in einem Durchgang erleben könnt. Aber kein Problem: Es gibt vier Enden, wobei nur eines davon gut und der Rest „schlecht“ ist. Diese Aktivitäten steigern, wie kurz angerissen, die Attribute Knowledge, Charme, Guts, Proficency und Kindness. Je höher ihr diese ausprägt, desto mehr Aktivitäten sind verfügbar. Wollt ihr eine der Damen daten, müsst ihr schon wortgewandt sein und vor allem viel Guts (=Mut) haben. Als Phantom Thief habt ihr aber natürlich noch viele andere Sorgen. Je populärer eure Gruppe wird, desto mehr Personen interessieren sich für euch. Medien und schlussendlich auch die Polizei. Es entsteht ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen all diesen Fraktionen. Persona 5 Royal – Meta-Humor, Meta-Spiel Damit euer Kampftraining zwischen den großen Dungeons nicht einrostet, gibt es das sogenannte Metaverse. Oder auch Mementos genannt. Dabei handelt es sich um die „kollektive Psyche“ der Gesellschaft. Quasi ein zufällig generierter endloser Dungeon mit einigen coolen Eigenheiten. Wenn es draußen regnet oder die Pollenwarnung ausgesprochen wurde, erfreut ihr euch im Memento an starken Gegenständen und mächtigeren Gegnern, die potente Waffen und mehr droppen können. Und auch auf die reale Welt hat die Witterung Auswirkungen. Bei Regen lässt es sich besser lernen und ein Bad erfrischt noch mehr als ohnehin. Und was wäre ein so abgefahrenes Spiel nicht ohne Schutzgeister. In Persona 5 Royal sind das die sogenannten und titelgebenden Persona. Jeder der Hauptprotagonisten besitzt einen solchen Geist. Ann, Ryuji, Futaba und Co verfügen über sehr unterschiedliche Spezialkräfte, die sie im Kampf einzigartig machen. Während der Protagonist auf Arsene Lupin setzt, beschwört die hübsche Ann beispielsweise „Carmen“, eine Ballerina. Ryuji hingegen holt den Pirat Kidd hervor. Neben Standard-Attacken oder dem Einsatz von Schwusswaffen dürft ihr so auch auf die Fähigkeiten der Personas zurückgreifen. Dabei gibt es rund ein Dutzend an verschiedenen Elementen – von Feuer über Eis bis hin zu Heiligschaden. Doch das Kampfsystem bietet verdammt viel Tiefe. Der Protagonist des Spiels ist nämlich nicht an eine Persona gebunden. Stattdessen könnt ihr, ganz im Stile von Pokémon, Feinde auch „fangen“. Dazu müsst ihr deren Schwachpunkte attackieren (beispielsweise durch Feuerzauber), sodass ein sogenanntes „Hold Up“ entsteht. Dabei umkreist die Truppe die Feinde und es stehen fünf Optionen zur Auswahl: Finisher, Formation auflösen und den Kampf fortführen, belabern, Item oder Geld einfordern. Beim Finisher verursacht ihr sehr viel Schaden und die letzten beiden Kategorien sind selbsterklärend. Übrigens: Nutzt ihr deren Schwachpunkte aus, könnt ihr mit derselben Figur nochmal angreifen. Oder ihr nutzt die Baton-Fähigkeit und wechselt so ohne Strafe zu einem Teammitglied. Persona 5 Royal – Willst du mein Freund sein? Wenn ihr einen starken Gegner für euch gewinnen möchtet, gilt es seine Schwächen auszunutzen. Liegt er am Boden, gilt es zwei seiner Fragen zu beantworten. Dabei müsst ihr sehr spitzfindig sein, denn manche Feinde verraten nur zwischen den Zeilen, was sie wirklich hören möchten. So fragt ein Geist beispielsweise, warum ihr zu so später Stunde noch draußen spielt. Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, frech zu sein, wird der Geist böse und attackiert euch wohlmöglich. Manche Feinde wollen aber genau das von euch – gemeine Antworten helfen manchmal weiter. Schade nur, dass sich dieses Minispiel relativ schnell wiederholt und ich so ohne Nachdenken die richtige Antwort erkannte. Übrigens: Bosse, der Reaper und einige andere Ausnahmen lassen sich nicht fangen. Macht nichts, denn im sogenannten Velvet Room, den ihr während Träumen oder vor Dungeons (oder in Shibuya neben dem Waffenladen) betreten könnt, dürft ihr zwei Personas miteinander verschmelzen. Wenn ihr dann noch den passenden Confidant (das sind Freunde außerhalb und innerhalb der eigentlichen Party) habt, gibt es Bonus-XP. Zudem dürft ihr beim Verschmelzen eine oder gleich mehrere Fähigkeiten vererben. Die Möglichkeiten sind riesig – sofern ihr auch das benötigte Level habt. Meistens entspricht dies dem eigenen, wobei es auch Ausnahmen gibt. Insgesamt stehen euch mehr als 200 verschiedene Masken/Persona zur Verfügung. Ein kurzer Schwenk zu den Bossgegnern im Spiel. Diese sind mitunter sehr herausfordernd und verlangen von euch, dass ihr nicht nur das Kampfsystem versteht, sondern auch ein bisschen Köpfchen beweist. Nur mit der korrekten Strategie und den korrekten Entscheidungen lassen sich die Obermotze besiegen. Etwas perplex war ich, dass die Fieslinge mitunter ganze Klassen mächtiger waren als die Gegner zuvor – im gleichen Dungeon! Noch viel absurder stellt sich das im schweren oder gar „Merciless“-Schwierigkeitsgrad dar, wo jeder Fehler eurerseits sofort zum Bildschirmtod führt. Noch mehr zu tun! Neben den Liebesgeschichten, den Ausflügen ins Metaverse, dem Schülerdasein und so weiter und so fort dürft ihr auch andere Dinge erledigen. In Shibuya stehen euch beispielsweise gleich mehrere Nebenjobs zur Verfügung. Dabei dürft ihr als Verkäufer im Laden arbeiten oder versucht euch als Kellner. Die Möglichkeiten sind sehr groß. Zudem gibt es eine eigene Website für die Phantom Tiefs, die von einem Schulfreud gemanaged wird. Dort lassen sich verschiedene Aufträge finden, die die virtuellen Nutzer hinterlassen. Diese entführen euch wiederum ins Memento, wo ihr die Stalker, Unruhestifter und so weiter und so fort zur Rechenschaft ziehen könnt. Darüber hinaus gibt es eine optionale Online-Anbindung. Damit könnt ihr checken, was andere Spieler zu einem bestimmten Zeitpunkt gemacht haben. Außerdem dürft ihr später eure Masken mit anderen Spielern kombinieren, was umso cooler ist. Einen echten spielerischen Mehrwert hat es nicht, da die Masken auch im Solospiel zu finden sind. Grafisch ist Persona 5 Royal über jeden Zweifel erhaben. Auf der PS4 Pro bekommt ihr ein sauberes Bild mit konstanter Framerate, während die Base PS4 im belebten Shibuya bei Nacht hin und wieder ins Stocken gerät. Die Anime-Sequenzen sind allererste Sahne und machen einen extrem hochwertigen Eindruck. Die englischen Sprecher sind ebenfalls spitze, wobei ich persönlich die japanische Sprachausgabe (2,9 GB großer, kostenloser Download) bevorzuge. Der Soundtrack des Spiels ist ebenfalls stark. Etwas schade ist nur, dass nicht alle Passagen des Spiels vertont sind. Doch das ist aufgrund der immensen Menge durchaus zu verschmerzen. Das ist neu in der Royal Version Fangen wir mit einem Kritikpunkt an, den ich auch schon im ursprünglichen Test bemängelte: Deutsche Untertitel. Fehlten diese noch im Original, dürft ihr euch nun darüber freuen, sodass auch all jene in den Genuss der Story kommen, die des Englischen nicht mächtig sind. Wenn wir schon bei diesem Punkt sind, so will ich auch erwähnen, dass viele Übersetzungen maßgeblich überarbeitet sind. Das betrifft vor allem jene Szenen, in denen die Entwickler arg homophob gewesen sind, wenngleich genau eine besondere Szene (Ryuji trifft zwei ineinander verliebte Männer in Shibuya) nicht sonderlich viel besser gehandhabt wird. Zudem haben die Entwickler die Texturen des Spiels durch die Bank höher aufgelöst, sodass auch optisch ein noch besseres Bild entsteht. Damit aber ist noch lange nicht genug, schließlich wollen die 60 Euro Kaufpreis auch rechtfertig werden. Und so bietet die Royal-Version des Spiels ein frisches Semester, das bis zu 30 Spielstunden an zusätzlichen Inhalten bietet. Dabei könnt ihr euch auf einen neuen Dungeon sowie weitere Charaktere freuen. So trefft ihr auf die sportliche Katsumi und den Psychologen Maruki. Überdies erwartet euch ein rundum verbessertes Kampfsystem. Sorgte der Baton-Pass im Original noch für Kopfschmerzen, ist die Mechanik jetzt einfacher auszuführen. Weiterhin bekommen die titelgebenden Persona neue Fähigkeiten, die das Kampfgeschehen spannender gestalten. Auch die neuen Feinde haben es richtig in sich und dürften selbst Veteranen ordentlich fordern. Übrigens: Neue Spielmechaniken wie der Enterhaken feiern ihren Einstand und lockern das Geschehen zusätzlich auf. Nichtsdestoweniger gilt es ganz offen die Preisdiskussion anzufachen. Sind 60 Euro wirklich gerechtfertigt für ein Spiel, das 2017 erschienen ist? Bis zu 30 Spielstunden klingen erst einmal ganz nett, doch es bleibt der fade Beigeschmack, dass es sich hierbei auch um eine simple Erweiterung des Spiels handelt. Und Erweiterungen kosten in der Regel nicht mehr als 30 Euro. ### UNO (PS4) Test UNO. Social Distancing ist aktuell in aller Munde und zwingt uns allen zuhause zu bleiben zum Wohle aller. In dieser Zeit vermisst man gesellschaftliche Aktivitäten. Hier bietet euch UNO für die PS4 eine wertvolle Alternative mit anderen von der Konsole aus das klassische Kartenspiel zu genießen. Ihr kennt es bestimmt, fast jeder hat es früher gespielt, ob nun zu zweit oder idealerweise zu viert, UNO. Ubisoft, Gameloft und Carbonated Games haben nun das beliebte Kartenspiel auf die Konsole gebracht UNO – einfach UNO Auf den ersten Blick klingt das Kartenspiel für die Playstation 4 nicht langlebig, hält jedoch viele Überraschungen bereit. Man steigt schnell ins Spiel ein und hat die Wahl entweder offline gegen die CPU anzutreten oder Online gegen Spieler aus aller Welt sich zu behaupten. Offline könnt ihr den Modus festlegen, ob ihr nach den klassischen Regeln spielen möchtet oder besondere Regeln festlegen wollt. Je nachdem welche Regeln ihr hier wählt dauern die Runden länger oder kürzer. Grundsätzlich sind die Runden gegen die CPU kurz. Je nach Modus müsst ihr Punkte sammeln, die sich durch die Zahlen zusammensetzen, die von allen Spielern gelegt werden. Deutlich abwechslungsreicher gestaltet sich der Online-Modus. Ihr könnt entweder ein Spiel selbst einrichten oder euch zu einer Partie dazugesellen. Wenn ihr zu einer Runde dazustößt, kann es sein, dass ihr mitten in eine laufende Partie reingeworfen werdet. Hier müsst ihr euch schnell zurechtfinden und euch mit den Regeln vertraut machen. Entweder man spielt eine klassische Partie UNO ohne Sonderkonditionen, oder es werden spezielle Regeln festgelegt. Hier sind folgende Möglichkeiten gegeben. Legt ein Spieler eine 7 kann er seine Karten auf der Hand gegen die eines anderen Mitspielers tauschen. Bei einer Null werden die Karten der Spieler in der Reihenfolge getauscht, die gerade vorgegeben ist. Bei +2 Karten ziehen habt ihr die Möglichkeit diese zu stapeln, wenn mehrere Spieler im Besitz einer solchen Karte sind, der traurige ist der Spieler, der am Ende dieser Kette keine mehr zum stapeln hat und die vielleicht bis jetzt extrem gestiegene Zahl an Karten ziehen muss. Legt jemand eine +4 Karten ziehen Karte, dann hat man die Möglichkeit diese Karte anzufechten, wenn der andere Spieler die entsprechende Karte nicht hat, spielt man hier den Ball wieder zurück. Je nachdem wie hartnäckig eure Gegenspieler sind, kann hier eine Runde extrem lange dauern Mehr Decks sorgen für mehr Spaß Ihr könnt Online entscheiden, ob ihr alleine oder ein 2 vs. 2 Duell gegeneinander bestreitet. Außerdem kann man zwischen einem klassischen Duell oder einem Flip Duell unterscheiden um mehr Action während eines Spiels zu haben. Es ist das gewöhnliche UNO-Deck verfügbar mit den Standardkarten oder ihr habt auch die Chance zwischen anderen Decks zu wählen, welche auch andere Spezialkarten für euch bereithalten. Beispielsweise dem Rabbits-Deck, wo ihr mit Bomben oder unter Zeitdruck zusätzlich Spannung während der Runden habt und schneller als euer Gegner reagieren müsst. ### Resident Evil 3 Remake (PS4) Test Mit Resident Evil 3 Remake setzt Capcom die 2019 begonnene Serie von Hochglanzremakes seiner legendären Horror-Reihe fort. Im Remake von Resident Evil 3 verschlägt es uns, wie dereinst im Original, in der Rolle von Jill Valentine ins von Zombies überrannte Raccoon City. Wie sich das neueste Remake dabei schlägt, lest ihr in unserem Test. Resident Evil 3 Remake – Schaurig schöne Spielwelt Wie schon in Resident Evil 2 schlagen wir uns auch in Resident Evil 3 durch Raccoon City. Ein Virus aus den Laboren des Biowaffenkonzerns Umbrella hat fast alle Bewohner von Raccoon City in blutrünstige Zombies verwandelt. In der Haut des S.T.A.R.S-Mitglieds Jill Valentine gehören wir zu den wenigen Überlebenden, die nur noch das Ziel haben, diesen Horror irgendwie zu überstehen. Capcom nutzt für Resident Evil 3 dabei die hauseigene RE Engine, die auch schon das Remake von Resident Evil 2 in nie dagewesenem Glanz erstrahlen ließ. Und auch im Remake von Resident Evil 3 haben die Entwickler ganze Arbeit geleistet. Nicht nur die Spielwelt, sondern auch die Charaktermodelle sind einfach eine Augenweide. Besonders die gelungenen Lichteffekte sind dabei nochmals hervorzuheben. Im Zusammenspiel mit den gelungenen Soundeffekten entsteht so eine dichte Atmosphäre in Hochglanzoptik. Aber auch das Leveldesign macht Fortschritte, denn dieses Mal gibt es viel mehr Abwechslung bei den Schauplätzen als im Vorgänger. So durchstreifen wir etwa die Straßen von Raccoon City, die Kanalisation oder auch ein Krankenhaus. Die verschiedenen Gebiete unterscheiden sich dabei angenehm voneinander. Während beispielweise auf den Straßen teils das pure Chaos herrscht, geht es etwa im Krankenhaus zumeist sehr viel ruhiger zu. Im Vergleich zu Resident Evil 2 mit seiner Polizeistation bekommen wir hier also viel mehr von Raccoon City zu sehen. Resident Evil 3 – Vertraute Spielmechaniken Was die grundlegende Spielmechanik betrifft, so werden Kenner der Serie sich sofort heimisch fühlen. Von der Bewegung, über das Zielen bis hin zum nervigen Inventarmanagement, alles ist schon aus früheren Serienablegern bekannt. Neu ist hier lediglich eine Ausweichbewegung. Diese steuert sich aber sehr unpräzise, weshalb wir einiges an Eingewöhnungszeit gebraucht haben, bis wir sie wirklich draufhatten. Im Vergleich zu einigen früheren Serienablegern, in denen Befreiungsaktionen mit Messern oder sogar Granaten möglich waren, ist diese Ausweichbewegung allerdings nur ein schwacher Trost. Resident Evil 3 Remake – Wer hat Angst vorm Nemesis? Im Gegensatz zur fast schon gemächlichen Erkundung des Polizeireviers in Resident Evil 2 geht es in Resident Evil 3 ungleich hektischer zu. Das bezeugt direkt der imposante Einstieg, als uns der Nemesis, eine besonders tödliche Biowaffe von Umbrella, um ein Haar die Lichter ausknipst. Die Auseinandersetzung mit dem Nemesis bildet dabei eine Kernkomponente des Spiels. Dieser jagt uns nämlich erbarmungslos durch die ganze Stadt und ist auch noch so gut wie unbesiegbar, sodass wir meistens die Beine in die Hand nehmen müssen, wenn wir überleben wollen. Komplett wehrlos sind wir allerdings nicht. Denn natürlich stehen überall in der Spielwelt explosive Fässer und Stromkästen herum. Bei Beschuss gibt es dann ein kurzes Effektfeuerwerk, was sogar den Nemesis kurz aufhält. Er erholt sich aber sehr schnell davon, so dass uns in diesen Passagen letztlich trotzdem nur die Flucht bleibt. Es gibt dabei 2 Arten von Fluchtsequenzen. In offenen Fluchtsequenzen verfolgt uns der Nemesis durch die Spielwelt. Diese Passagen sorgen für eine hohe situative Spannung. Manchmal sind die Bewegungsmuster des Nemesis aber auch nicht nachvollziehbar, wenn er uns etwa von hinten verfolgt und plötzlich vor uns aus dem Nichts auftaucht. Weiterhin gibt es auch geskriptete Fluchtsequenzen. Diese sind meist sehr spektakulär inszeniert, allerdings sind wir hier nur Zuschauer. Leider gibt es keinerlei Reaktionstests o.Ä. über die wir Einfluss auf den Verlauf der Situation nehmen können. Daher kommt hier auch nicht wirklich Spannung auf. Allerdings dürfen wir über den ganzen Ärger mit dem Nemesis die restlichen Gegner nicht vergessen. Denn selbst stinknormale Zombies überraschen uns teilweise mit plötzlichen Bewegungen und haben sie uns erstmal in eine Ecke gedrängt, heißt es oft „Game Over“. Im Vergleich zu Resident Evil 2 erwarten uns in Resident Evil 3 deutlich mehr Gegner und Gegnertypen, sodass wir einen ausführlichen, wenn auch ungewollten, Einblick ins Biowaffenarsenal der Umbrella Corporation erhalten. Resident Evil 3 – Explosive Hektik Insgesamt spielt sich Resident Evil 3 deutlich actionlastiger als sein Vorgänger. Das liegt zum einen an der stetigen Bedrohung durch den Nemesis, bei dem zumeist nur die Flucht hilft. Zum anderen liegt das aber auch am zweiten spielbaren Charakter, Carlos. Dieser gehört zum Sicherheitsdienst von Umbrella und in den Passagen, in denen wir die Kontrolle über ihn übernehmen, fliegen nur so die Fetzen. Mit Sturmgewehr und Granaten mähen wir unsere Gegner nieder, sodass sich Resident Evil 3 in diesen Passagen fast wie ein Actiontitel spielt. Capcom versäumt es aber, Carlos Beweggründe schlüssig in die Story einzubauen. Schließlich ist er ein Umbrella-Agent, der sich gegen seinen Arbeitgeber wendet. Hier geht einiges an dramaturgischem Potential verloren, weshalb die Passagen mit Carlos letztlich zwar unterhaltsam, für die Story aber bis auf wenige Ausnahmen nahezu belanglos sind. In Kombination mit dem durch die ständige Bedrohung durch den Nemesis hohen Grundtempo erzeugt Resident Evil 3, gerade im Vergleich zum Vorgänger, wesentlich weniger Gruselfaktor. Ob einem das gefällt oder nicht, ist nicht zuletzt auch eine Geschmacksfrage. Außerdem gibt es abgesehen von einigen eher anspruchslosen Ausnahmen keine Rätsel im Spiel. Wer gerne grübelt, wird in Resident Evil 3 also leider nicht fündig. Gerade im Vergleich zum Vorgänger geht dadurch auch ein großer Teil der mysteriösen Atmosphäre verloren, die Resident Evil 2 auszeichnete. Resident Evil 3 – Hier ein bisschen Komfort, da nerviges Mikromanagement Die Karte ist in Resident Evil 3 eine große Hilfe. Sobald wir nämlich die Karte für den jeweiligen Levelabschnitt finden, werden dort nicht nur alle Räume verzeichnet. Stattdessen gibt die Karte auch Aufschluss darüber, wo es Türen gibt und ob wir diese bereits öffnen können oder nicht. Durch diese Komfortfunktionen lässt sich die Karte einfach nutzen und bietet uns jederzeit einen guten Überblick über die Lage. Anders sieht die Situation beim Inventar aus. Zum einen müssen wir uns serientypisch mit chronischem Platzmangel herumschlagen. Allein wäre das zwar nervig, aber aus designtechnischer Sicht nachzollziehbar, trägt der ewige Platzmangel doch zum Gefühl der Beklemmung bei, das uns die meiste Zeit begleitet. Dass das Inventarmanagement allerdings in nerviges Mikromanagement ausartet, hat 2 einfache Gründe: Erstens können wir das Inventar nicht automatisch sortieren, so dass wir ständig manuell nachhelfen müssen, damit beispielsweise eine neue Waffe ins Inventar passt. Zweitens können wir gefundene Gegenstände nicht direkt benutzen, weshalb wir so manches Erste-Hilfe-Spray links liegen lassen mussten, weil wir nicht jedes Mal irgendwie Platz dafür im Inventar schaffen wollten. Zwar lassen sich die Inventarplätze durch gefundene Taschen erweitern, trotzdem bleibt das ständige Mikromanagement einfach nervig und stört den Spielfluss. Resident Evil 3 – begrenzter Widerspielwert Resident Evil 3 ist eher eine rasante Achterbahnfahrt als ein gruseliges Abenteuer. Das liegt einmal an der Regie, die uns linear von einem Höhepunkt zum nächsten treibt. Die zahlreichen Sequenzen mit dem Nemesis erzeugen zwar bisweilen eine hohe situative Spannung, tragen dadurch aber auch massiv zum Grundgefühl der Hektik in Resident Evil 3 bei. Abseits der Haupthandlung gibt es abgesehen von Munition, Heilutensilien, Schriftstücken und dann und wann neuen Waffen kaum etwas zu entdecken. So flimmert je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad auch bereits nach etwa 5-8 Stunden der Abspann über den Bildschirm. Nach dem ersten Durchgang schalten wir zwar einen Shop frei, in dem wir gegen durch das Abschließen von Herausforderungen erspielte Credits neue Outfits und Waffen freischalten können. Angesichts der kurzen und sehr linearen Kampagne reicht das allerdings auch nicht, um uns zu einem weiteren Durchgang zu bewegen. Die kurze Spielzeit ist uns auch deshalb ein Dorn im Auge, da Capcom diese eigentlich mit wenig Aufwand hätte verlängern können. Dazu wäre es nur nötig gewesen, die Geschichte des Umbrella-Agenten Carlos konsequenter zu erzählen. Stattdessen treffen wir als Jill an mehreren Stellen des Spiels auf Carlos, der immer relativ unvermittelt von irgendwoher auftaucht. Selbst im Finale ist er auf einmal da, ohne dass auch nur erklärt wird, wie er dahingekommen ist. Nicht nur hätte Capcom hier die Spielzeit etwas strecken können, sondern auch die Dramaturgie hätte davon profitiert, wenn wir mehr über Carlos Weg durch das verseuchte Raccoon City erfahren würden. Resistance Mit Resident Evil Resistance erhalten Käufer des Remakes von Resident Evil 3 komplett kostenlos einen Multiplayer im Resident Evil-Universum. Bei Resistance handelt es sich um einen asymmetrischen Multiplayer-Titel, in dem 4 Überlebende unter Zeitdruck aus den Testanlagen von Umbrella fliehen und dabei gegen einen Mastermind antreten müssen. Die Überlebenden müssen dabei auf ihrer Flucht verschiedene Missionsziele erfüllen. So müssen sie unter anderem Schlüsselkarten finden oder Wächterzombies ausschalten, um in den nächsten Bereich der Karte zu gelangen. Für die Überlebenden ist Teamwork dabei überlebenswichtig, da jeder Charakter über spezielle Fähigkeiten verfügt. So gibt es zum Beispiel Hacker oder Nahkampfspezialisten. Der Mastermind hat hingegen die Kontrolle über die Karte. So kann er die Spieler mittels Überwachungskameras beobachten sowie Fallen, Geschütze und vor allem Gegner platzieren. Besonders cool ist, dass der Mastermind sogar die direkte Kontrolle über platzierte Gegner übernehmen und die Überlebenden dann direkt angreifen kann. Es stehen außerdem vier Masterminds zur Auswahl, die alle unterschiedliche Fähigkeiten mitbringen, von denen drei allerdings erst freigespielt werden müssen. Prinzipiell verfolgt Resistance zwar einen guten Ansatz, es gibt aber auch viele nicht wirklich gelungene Aspekte. Zunächst passt es nicht ins Resident Evil-Universum, dass es sich bei den Überlebenden um Teenager(!) handelt, die man eigentlich selbst nur so schnell wie möglich tot sehen will. Uns ist unverständlich, warum nicht etwa ein Team der S.T.A.R.S gegen den Mastermind antritt. Hier macht sich Resistance im Gegensatz zum Hauptspiel ein Stück weit lächerlich. Weiterhin sind die vier Karten sehr schön designt, es sind aber eben nur 4, sodass man sich schnell sattgesehen hat. Kurzweilige Unterhaltung Das größte Problem von Resistance ist aber das Balancing, was gerade für asymmetrische Multiplayer die Achillesferse ist. Denn einerseits ist der Mastermind tendenziell übermächtig, da die von ihm platzierten Gegner für die Überlebenden schwer zu besiegen sind. Weiterhin sind die Zeitlimits sehr eng bemessen. Diese können die Überlebenden zwar durch erfolgreiche Angriffe jeweils um einige Sekunden aufstocken. Allerdings raubt auch jeder erfolgreiche Angriff der Zombies wertvolle Sekunden. Auf der anderen Seite ist Teamwork für die Überlebenden, wie bereits gesagt, wirklich überlebenswichtig. Ohne Koordination können sie im Grunde gleich einpacken, da reicht es auch schon, wenn ein Spieler nicht auf der Höhe ist. Wenn ihr Resistance mit Freunden spielt, können die kurzweiligen Partien also durchaus für eine gewisse Zeit unterhalten. Mit fremden Spielern und ohne entsprechende Koordination wird Resistance jedoch regelmäßig zur Frustpartie. Insgesamt handelt es sich bei Resistance um eine nette, weil kostenlose Dreingabe, die kurzweilige Unterhaltung bietet. Zu einem guten eigenständigen Spiel hätte Resistance allerdings nicht das Zeug. In diesem Sinne sagen wir dazu: einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. ### One Piece: Pirate Warriors 4 (PlayStation 4) Test One Piece: Pirate Warriors 4 bringt euch zurück in das Getümmel, ganz nach dem Stil des Musou-Genres. Falls ihr euch fragt, was das ist, dabei handelt es sich um die Dynastiy Warriors Spiele. Dort dürft ihr euch, ganz wie in One Piece durch Massen von Gegnern prügeln und fühlt euch dabei quasi unbesiegbar. Wie es ist Ruffy und seine Strohhutbande durch Horden von altbekannten Feinden zu prügeln, erfahrt ihr im folgenden Test. One Piece: Pirate Warriors 4 – One Man Army One Piece ist wieder zurück, jedoch eher im simplen Stil. Denn dieser Teil ist ein Spiel für wahre Fans oder Dynasty Warriors Liebhaber. Ihr prügelt nämlich hunderten von Feinden mit wenigen Klicks die Seele aus dem Leib. Als Ruffy, Zorro, Sanji und co erwartet euch daher eher kein RPG, sondern eher ein Prügelfest vom Alabasta-Arc bis hin zum Whole Cake Island-Arc. Dabei handelt es sich um die verschiedenen „Kapitel“ der Geschichte, die ihr in diesem Teil nachspielen könnt. Fans der Serie sollten daher Bescheid wissen. Falls ihr diese Folgen nicht gesehen habt, was euch nicht zu verübeln ist bei der Anzahl der Folgen, gibt es eine kurze Zusammenfassung zu Beginn. Im Laufe des Spiels jedoch ist die Geschichte eher wie ein leichter roter Faden präsent und ist daher nicht so aussagekräftig wie der Anime / die Mangas. Schön ist es trotzdem das ganze Getümmel mal miterleben zu können. Zwar sind die Ladezeiten relativ lange von Level zu Level, doch braucht die PlayStation das vermutlich. Schließlich erwarten euch auf den Kampffeldern tausende von Gegner. Diese lassen sich leider auch so schnell zermalmen, wie ihr auf den Ladebildschirm starrt. Ein paar Kombos und gut ist es an der Stelle auch. Für mich persönlich macht dieses Konzept sehr viel Spaß, einmal Gehirn aus und Kombos raushauen. Doch komplexer als „etwas anstrengendere“ Bosskämpfe wird es hier nicht. Große Auswahl Um der Monotonie entgegen zu kommen habt ihr im Verlauf des Spiels eine Auswahl von über 40 Charakteren. Das bringt zwar etwas Abwechslung, doch müsst ihr diese vor dem Kampf auswählen. Ein spontanes hin und her wechseln, wie aus anderen Spielen dieses Genres gibt es leider nicht. Dafür habt ihr zumindest die verschiedenen Formen von Ruffy zu Verfügung, die ihr mit genügend prügeln nutzen könnt. Womit das One Piece jedoch glänzen kann ist, dass das Spiel einfach unglaublich gut läuft. Es sieht auf der einen Seite unglaublich gut aus und auf der anderen Seite ist es frei von Rucklern. Man kennt es ja gut genug, dass sobald die Prügelei losgeht und die Kombos steigen gerne mal die Bildrate einbricht. Bei Pirate Warriors 4 ist es nicht der Fall, was den Titel quasi schon zum Augenschmaus machen würde. Vermutlich wurden daher aber auch an der Vielfalt von Texturen und unterschiedlichen Gegnern gespart. Denn ihr seht immer wieder die gleichen Feinde auf den ganzen Leveln verteilt. Zwar läuft es gut und sieht grafisch toll aus, ist aber wie das Gameplay sehr einseitig. Obwohl das Spiel wirklich nicht perfekt ist Anbetracht des monotonen Gameplays macht One Piece: Pirate Warriors 4 einen höllischen Spaß. Es ist mal schön nicht alles mitzuverfolgen und gegeben falls ein bisschen in Nostalgie zu verfallen. Dazu kommt, dass der Titel im Koop Modus spielbar ist und damit es noch besser wird sogar lokal! Vielen Spielen fehlt dieser Must Have-Modus, doch die Entwickler haben zum Glück an uns gedacht. ### Final Fantasy VII Remake (PS4) Test Im Test zeigt Final Fantasy VII Remake, dass es den Charme des Originals bestens einfängt und darüber hinaus eine ganze Menge an coolen Neuheiten bringt. Sowohl grafisch wie auch spielerisch befindet sich das Remake absolut auf der Höhe der Zeit. Zudem liefert es frische Impulse, die das Spielerlebnis im Vergleich zum Original maßgeblich aufwerten. Worum es sich hierbei handelt und warum ihr das Spiel definitiv gezockt haben solltet, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen! Sprechen wir doch zuerst über den Elefanten im Raum: Final Fantasy VII Remake ist nicht das gesamte Spiel. Stattdessen handelt es sich „nur“ um den ersten Teil, nämlich bis zum Abschluss der Midgard-Storyline, den es zu erleben gibt. Doch das alleine reicht – Kenner wissen es – nur zwischen fünf bis acht Spielstunden im Original. Final Fantasy VII Remake ist jedoch ein vollwertiges Erlebnis mit bis zu 30 bzw. 40 Spielstunden. Der Clou liegt in den Neuheiten! Final Fantasy VII Remake – Eco-Terroristen fürs Klima Während sich Gretas Lemminge noch auf friedliche Mahnstreiks besinnen, ist die Avalanche Gruppe im Spiel schon viel weiter. Die lassen nicht einen, sondern gleich zwei Reaktoren hochgehen. Den Anfang des Spiels macht natürlich der Anschlag auf Mako Reactor 7. Schnell wird jedoch deutlich, dass die Gruppe rund um Barret Wallace nicht die Hauptschuld am Unglück betrifft, denn der fiese Shinra-Konzern hat der Bombe ein klein wenig nachgeholfen. Und so verändert sich das Narrativ einer Gruppe, die eigentlich nur für den Planeten kämpft um in eine Gruppe, die sich zusammen mit dem Wutai-Clan gegen den Kapitalismus und alles, was sonst heilig ist, stellt und den Krieg sucht. Mittendrin statt nur dabei ist Cloud Strife, der Ex-SOLDIER, der in Mako – die Lebensenergie des Planeten – gebadet hat und dementsprechend stark ist. Es sollte eigentlich nur ein Job für den Lebensunterhalt sein, doch was dabei herauskommt, hat er sich vermutlich nicht vorstellen können. Und so beginnt dann auch eines der besten JRPGs aller Zeiten. Sofern ihr das Original nicht kennt, will ich auch keine weiteren Details zur Geschichte verraten, denn auch der Midgard-Teil bietet so manche spannende und im Bezug auf einen Charakter sehr unerwartete Wendung. Doch wie schaffen es die Entwickler, bis zu 40 Spielstunden herauszuholen? Die Antwort ist simpel: Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren rücken deutlich stärker in den Fokus. Tifa und Cloud sind hier das Paradebeispiel, denn das Remake beleuchtet deren Kindheit merklich stärker und prominenter als das Original. Auch die anfängliche Skepsis seitens Barret gegenüber Cloud ist spürbar stärker herauszulesen. Das rundet die gesamte Storyline ungemein ab und birgt auch für Kenner mitunter interessante Neuigkeiten. Wenn Square Enix dieses Konzept auch für die nachfolgenden Kapitel verfolgt, warte ich persönlich gerne ein paar Jahre! Modernisiertes Kampfsystem inmitten klassischer Linearität Final Fantasy VII Remake ist zweifelsfrei ein Spagat zwischen Neu und Alt. Auf der einen Seite ist das spielerische Design der unterschiedlichen Areale absolut klassisch gehalten. Anstatt sich dem Open World Trend anzuschließen und die Spielwelt, welche auch im Original zu Beginn strikt linear war, zu öffnen, haben die Entwickler die korrekte Entscheidung getroffen und dies auch so belassen. Heißt: Trefft ihr beispielsweise Aerith in der Kirche, folgt erst einmal ein etwas längerer, strikt linearer Ablauf. Das tut dem Spiel allerdings keinen Abbruch, denn es fühlt sich einfach richtig an. Zudem sorgt der Smalltalk während dieser Passagen für anhaltendes Lächeln – zumindest bei mir. Ohnehin haben die Entwickler ein beliebtes und charmantes Feature aus Final Fantasy XV übernommen: Smalltalk. Die Charaktere quatschen während der Trips stets miteinander oder werfen sich neckische Kommentare entgegen. Nach einem Kampf fragt Barret beispielsweise, ob man seine geile Performance erlebt hat, was Cloud mit einem „muss es wohl verpasst haben“ quittiert. Oder Barrets ironisches „Ganz sicher war es das“ nach Clouds „Das war ja einfach“. Die Klassik gepaart mit jenen modernen Elementen hebt das Spielerlebnis auf ein ganz neues Niveau, das mir sehr gut schmeckt. Das Kampfsystem hingegen ist kaum wiederzuerkennen. Vorbei sind die Tage, in denen sich ATB-Balken selbstständig gefüllt haben und ihr nur passiv wartet bis sich was auf dem Bildschirm tun kann. Natürlich gibt es da den Classic-Mode, der das ein wenig emulieren will, doch diesen Modus empfehle ich ausschließlich jenen, die lediglich die Story erleben möchten. Das hängt damit zusammen, dass der Schwierigkeitsgrad ohnehin niedrig angesetzt ist und erst mit dem – freischaltbaren – Hard Mode wirklich annehmbar ist. Für meinen Teil war Normal ein Spaziergang und keine Herausforderung. Button-Smashing mit Finesse Die Kämpfe sind am besten vergleichbar mit Final Fantasy XV. Feinde seht ihr jederzeit und einen kurzen Ladebildschirm für ein extra Kampffenster gibt es nicht mehr. Alles läuft butterweich ineinander. Mit Viereck smashen Barret, Tifa und Cloud auf die Gegner ein, während Aerith im Bestfall irgendwo hinten steht und ihre Magie wirkt. Jeder der vier Charaktere hat sehr unterschiedliche Spielstile, die durch das clevere Upgrade-System noch viel stärker differenziert werden. Sobald sich der ATB-Balken durch Angriffe füllt, könnt ihr Fähigkeiten, Magie oder Gegenstände verwenden. Insbesondere die Tatsache, dass auch der Itemeinsatz an den ATB-Balken gebunden ist, sorgt für eine taktische Note. Sofern sich eure Helden nämlich in Not befinden, könnt ihr sie nicht ohne Aufgabe eines ATB-Balkens heilen. Gegner haben verschiedene Schwachpunkte (Elementar-Schaden, Angriffe oder Fähigkeiten beispielsweise), die ihr schamlos ausnutzen solltet, um sie zu „Staggern“. Dann erhöht sich euer Schaden multiplikativ. Gerade bei Bossen solltet ihr davon Gebrauch machen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Zudem ist es empfehlenswert, die Charaktere im Kampf stets zu wechseln, damit sie optimal performen. Zwar ist deren KI gut, es ist trotzdem ratsam, ihnen Kommandos über L2/R2 bzw. die Quick-Assign-Buttons zu geben. Natürlich gibt es auch Esper im Spiel, die aber leider nur in vordefinierten Kämpfen zum Einsatz kommen und sich grundsätzlich anders handhaben als im Original. Neben Shiva, Ifrit, Leviathan und einem fetten Mogry sowie Chocobo & Moogle und einem echten Monstrum (ihr könnt euch sicherlich denken, wer das ist) bekommen Vorbesteller und Deluxe Edition Besitzer noch weitere Esper, darunter Carbuncle und Cactuar. Sie kämpfen nach Beschwörung eigenständig, nehmen aber im Austausch gegen ATB-Balken zusätzliche Kommandos entgegen, die mächtig viel Schaden anrichten. Am Ende gibt es einen fulminanten Power-Move, der an die klassische Beschwörung erinnert. Final Fantasy VII Remake – Viel zu tun, viel zu erleben Der Titel bietet natürlich auch allerhand ruhige Örtlichkeiten in Form von Städten. Und wer hätte es gedacht: Square Enix versteht es ja doch, Städte zu modellieren und sinnvoll mit Leben zu füllen. Final Fantasy XV war ein guter Anfang, ließ aber den klassischen Stil vermissen. Die Slums in Final Fantasy VII Remake hingegen sind klasse und wirken genauso belebt wie im PS1 Klassiker. Neu sind jedoch die zahlreichen Nebenquests. Zwar handelt es sich hierbei um das übliche Einmaleins aus „Kille x Gegner von Typ A, die mein Business stören“ bis hin zu den wenig aufregenden Bring und Hol-Quests. Nichtsdestoweniger lockern die das Spielerlebnis auf und zur Belohnung gibt es am Ende tolle „Discoveries“, die die Beziehung zu den Charakteren weiter verstärken. Minispiele dürfen nicht fehlen und da bietet Final Fantasy VII Remake eine ganze Fülle. Seien es Darts oder sportliche Aktivitäten – viele klassische Spielchen aus dem Original haben ihren Weg ins Remake gefunden und wirken genauso cool wie früher. Insgesamt dürft ihr euch auf rund 50-70 Spielstunden an Inhalten freuen, wenn ihr wirklich alles freischalten möchtet. Final Fantasy VII Remake – Audiovisuelles Spektakel Grafisch ist Final Fantasy VII Remake eine Wucht. Insbesondere da, wo es ohnehin schon gut aussieht, sieht es umwerfend aus und lässt so manch anderes Spiel dieser Generation richtig blass aussehen. Wenn ihr darüber hinaus einen HDR-fähigen 4K TV habt, dürft ihr exzellentes HDR genießen, wodurch alles nochmal an Kontrast und Realitätsfaktor gewinnt (insbesondere teure HDR-Geräte wie das Samsung Q90R stechen hier sehr positiv heraus). Leider aber schwächelt der Titel an den üblichen Problemen der Unreal Engine 4, insbesondere I/O wie schon Star Wars Jedi: Fallen Order. Manche Texturen laden sogar einfach gar nicht – das ist besonders bei Clouds und Tifas Eingangstüren in den Sector 7 Slums zu sehen. Die PS5 sollte das aber dann für Part 2 wettmachen. Der Soundtrack des Spiels ist modernisiert und doch sofort wiederzuerkennen. Egal ob Tifas Theme, Aerith‘ und so weiter und so fort – alle klingen anno 2020 einfach wunderschön. Mir persönlich gefallen vor allem die Effekt-Sounds besonders gut, die komplett neu sind. „Those who fight further“ (Standard-Kampfmusik) sowie die Boss-Battle-Themes sind einfach superb modernisiert und richtige Stimmungsmacher. Die englischen und japanischen Sprecher/innen sind exzellent. Ich persönlich bevorzuge in der Regel die japanischen Originale, doch bei Final Fantasy VII Remake konnte ich mich in der Tat nicht entscheiden und wechsle ständig hin und her. Alle haben eine absolut exzellente Leistung abgeliefert. Ein kleiner Hinweis an dieser Stelle: Wenn ihr des Japanischen nicht mächtig seid, solltet ihr vielleicht die deutsche Sprachausgabe wählen, weil nicht alle Kommentare seitens der Charaktere untertitelt sind. Das gilt auch für die englischen Sprecher, aber da ist die Chance einfach höher, dass ihr sie trotzdem versteht. Die deutsche Sprachausgabe ist lediglich gut. ### Disaster Report 4: Summer Memories (PS4) Test Im Test lässt Disaster Report 4: Summer Memories durchblicken, dass es vor sieben bis acht Jahren deutlich besser gewesen wäre als anno 2020. Woran das liegt und ob sich der Kauf dennoch lohnt, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Tests. Die Entwicklungsphase von Disaster Report 4: Summer Memories ist ein wortwörtliches Desaster. 2011 sollte das Spiel schon in Japan erscheinen, doch die Entwicklung musste aufgrund des Tōhoku Erdbebens sowie Tsunamis im gleichen Jahr vollständig pausieren. Im November 2018 erschien der Titel schlussendlich in Japan für PlayStation 4 und seit dem 07. April 2020 können auch wir hierzulande den inzwischen vierten Ableger der Reihe zocken. Disaster Report 4: Summer Memories – Entscheidungswille gefordert Zu Beginn des Spiels entscheidet ihr euch zwischen einem männlichen oder weiblichen Protagonisten. Einen echten Unterschied macht die Wahl allerdings nicht. Sobald ihr das Aussehen ein wenig personalisiert habt, geht es auch direkt los. Während einer Busfahrt ereignet sich das titelgebende, schockierende Desaster. Ein Erdbeben erschüttert die Stadt, die sich fortan maßgeblich ändert und euch stets vor neue Herausforderungen stellt. Zusammenfallende Gebäude, herabbrechende Häuserteile oder brennende Objekte verlangen von euch allerhand Aufmerksamkeit. Darüber hinaus gilt es verunglückten Personen zu helfen. Dabei stehen euch dann auch sehr viele verschiedene Optionen zur Auswahl, um den Spielverlauf zu beeinflussen. Doch allzu große Irrungen und Wirrungen solltet ihr nicht erwarten. Das ganze Spiel läuft nämlich sehr linear ab. Teilweise müsst ihr bestimmte Dinge überhaupt erst tun, damit sich neue Abschnitte eröffnen. Die Katastrophen-Simulation an sich vermag zwar zu überzeugen, das „Wie“ ist allerdings altbacken. Überdies vermögen es die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten bei den Entscheidungen nicht zu überzeugen. Das liegt mitunter daran, dass diese sich in ihrem Wortlaut nur marginal voneinander unterscheiden. Oftmals ist das Ergebnis auch schlicht dasselbe. Und so entsteht tatsächlich der Eindruck, am Ende vom Tag keinen echten Einfluss auf den Verlauf des Spiels zu nehmen. Nichtsdestoweniger haben die Entscheidungen einen spielerischen Wert: Moralpunkte. Helft ihr Personen in Not, sammelt ihr Moralpunkte. Lügt ihr, dass sich die Balken biegen, gibt es negative Moral. Schlussendlich beeinflusst dies den Ruf des eigenen Protagonisten. Sich selbst nicht vergessen Natürlich ist es in einer solchen Katastrophen-Situation selbstverständlich, auch auf sich selbst zu achten. Das fociert Disaster Report 4: Summer Memories dadurch, dass es neben einer Lebensanzeige auch einen Stresslevel sowie Grundbedürfnisse wie Hunger, Durst und den Toilettengang gibt. Missachtet ihr diese, sinkt nämlich kontinuierlich die Lebensanzeige und das führt wenig überraschend zum Bildschirmtod. Wenn ihr euch das Spiel für die PlayStation 4 kauft und darüber hinaus im Besitz von PlayStation VR seid, könnt ihr das Ganze auch hautnah erleben. Wenn ihr jedoch hofft, das vollwertige Spiel in VR zu genießen – das ist leider nicht drin. Stattdessen handelt es sich hierbei um Szenarios, die euch vor ähnliche Herausforderungen stellen. Interaktionen mit anderen Charakteren und dergleichen habe ich während des Tests leider nicht erlebt. Somit bleibt der VR Mode leider deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Grafisch macht der Titel natürlich nicht mehr den modernsten Eindruck. Hier sind die 2011er Wurzeln mehr als deutlich zu sehen. Weiterhin wirken die Animationen ungemein steif und das ganze Ambiente sehr blass und farblos. Überdies hat die Kameraführung arge Probleme in engen Räumlichkeiten. In VR wirkt das Ganze noch eine Spur matschiger. Die japanischen Sprecher sind okay und die englischen Bildschirmtexte korrekt und sehr gut übersetzt. Wenn ihr des Englischen nicht mächtig seid, dürftet ihr sehr große Verständnisprobleme haben, denn eine deutsche Übersetzung gibt es nicht. Der Sound des Spiels geht auch in Ordnung, überragt aber zu keiner Zeit. ### Mortal Kombat 11: Spawn (PS4) Test Seit Release von Mortal Kombat 11 wurde das Roster des Spiels nach und nach erweitert. Neben Shang Tsung, Nightwolf und Sindel (den klassischen Mortal Kombat-Charakteren) gesellten sich auch der Joker aus dem DC-Universum sowie der Terminator zur allgemeinen Prügelei. Doch nun feiert mit Spawn, der dunkelste und, vielleicht sogar, mächtigste Charakter sein Comeback in der Mortal Kombat Serie. Mortal Kombat 11: Spawn – Der dunkelste Antiheld von allen Spawn ist gerade in den 90er vielen noch ein Begriff. Al Simmons, ein amerikanischer Söldner, der ermordet wird und in der Hölle landet. Dort angekommen verhandelt er mit dem Höllenfürsten eine Vereinbarung um zurück auf die Erde zu gelangen und sowohl seine Frau widerzusehen und seine Mörder zu richten. So düster wie seine Geschichte ist der spielbare Charakter, den ihr jetzt bei Mortal Kombat 11 erwerben könnt. Während fast jeder „Antiheld“ noch irgendwas Menschliches und Weiches an sich hat, lässt Spawn all dies vermissen und macht ihn zum ultimativen Brutaloschläger. Falls Spawn für euch was ganz Neues ist, dann solltet ihr euch unbedingt mit den Comics auseinandersetzen. Neben einen trashigen Film gibt allerdings leider bisher keine gute Verfilmung, soll aber noch folgen. Mortal Kombat 11: Spawn – Mit Schwert, Axt und Maschinenpistole Klar alle Mortal Kombat-Charaktere sind mit mächtigen Kräften ausgestattet und können heftigen Schaden ausrichten. Doch Spawn setzt neue Maßstäbe. Nach bereits 2 Kämpfen wird einem klar, um sich mit diesem Charakter zu messen, muss man ziemlich viele Skills mitbringen. Spawn ist schnell und hat immer irgendeine Überraschung zur Hand. Spawn’s Angriffe sind ohnehin schon heftig, doch hinzukommt, dass man jeden seiner Angriffe noch mit weiteren Spezial-Fähigkeiten kombinieren kann. Richtig eingesetzt kann so ein Kampf sehr schnell zu Ende gehen. Neben gewöhnlichen Fußtritten und Schlägen kann Spawn auch Waffen herbeischwören. Während eines Combos-Angriffs können so ein schwerer Streitkolben, ein Schwert, eine Axt oder gar ein Maschinengewehr ausgepackt werden. Dementsprechend ist Spawn sowohl bei Nahangriffen sowie bei Fernangriffen extrem effektiv. Sollte sich jemand doch noch den brutalen Angriffen von Spawn erwehren können, dann kann Spawn seinen Fatal Blow vorzeitig auslösen, wogegen die anderen Charaktere erst ein gewisses Maß an Schläge kassieren müssen. Der Umhang von Spawn kann auch jederzeit eingesetzt werden, womit der Gegner entweder in Brand gesteckt wird oder einfach gehäutet. Ebenfalls natürlich dabei sind 2 Fatalities für Spawn, die sehr brutal und eindrucksvoll den Gegner durchsieben, häuten und in tausend Stücke zersprengen. ### Nioh 2 (PS4) Test Wie schon im Vorgänger Nioh, entführt uns Entwickler Team Ninja auch mit Nioh 2 wieder ins feudale Japan. Wir haben für euch zahlreiche Stunden im feudalen Japan verbracht und Nioh 2 dabei eingehend unter die Lupe genommen. Gelingt es den Entwicklern, an die Stärken des Vorgängers anzuknüpfen und dessen durchaus vorhandene Schwächen zu beheben? Unser Test verrät es euch. Nioh 2 – In Japan ist die Hölle los Nioh 2 versetzt uns ins feudale Japan, und zwar mitten in die von Kriegen gebeutelte Sengoku-Zeit. Das vom Krieg verwüstete Land zieht schon bald zahlreiche Yokai (Dämonen in der japanischen Mythologie) an, die mordend und marodierend durchs Land ziehen. Es gibt aber auch Menschen, die mittels sogenannter Geistersteine dämonische Kräfte erlangen. Inmitten dieser stürmischen Zeiten spielen wir in Nioh 2 eine wichtige Rolle bei der Einigung Japans. Nioh 2 – Halb Mensch… Hier wartet auch schon direkt die erste Neuerung gegenüber dem Vorgänger auf. Denn in Nioh 2 können wir anders als im Vorgänger unsere eigene Spielfigur erstellen. Der Charaktereditor erlaubt dabei überraschend viele Anpassungsoptionen, so dass wir unseren ganz eigenen Charakter schneidern können. Unsere Spielfigur ist außerdem ein Halb-Yokai. Selbst halb Mensch, halb Dämon, bekommen wir es in Nioh 2 nicht nur mit menschlichen Gegnern, sondern auch mit allerlei übernatürlichen Wesen zu tun. Zu Beginn des Spiels werden wir durch zahlreiche Tutorials umfassend ins Gameplay eingeführt. Das ist einerseits sehr löblich, andererseits dürften gerade absolute Neulinge zunächst von der Menge an Tutorials erschlagen werden. Es lohnt sich aber in jedem Fall, die Tutorials zu absolvieren, da das Kampfsystem in Nioh 2 wirklich komplex ausfällt. Gleich in der ersten Mission machen die Entwickler klar, womit wir in Nioh 2 zu rechnen haben. Selbst unscheinbare Gegner hauen uns in wenigen Sekunden aus den Socken, ganz zu schweigen von den Bossen. Schon in den ersten Spielminuten wird klar: Nioh 2 ist ein bockschweres Spiel. Fehler und Übermut werden schnell bestraft und die Lernkurve ist steil. Das Kampfsystem basiert auf derselben Grundlage wie im Vorgänger. Wir wechseln also zwischen einer tiefen Haltung für schnelle Angriffe von unten, einer mittleren Haltung für hüfthohe Angriffe und einer hohen Haltung für schwere Angriffe von oben. Zwischen Ausweichmanövern und Paraden versuchen wir, schnell ein paar Treffer zu landen, ziehen uns zurück und dann geht das Spiel von vorne los. Wie im Vorgänger spielen auch sogenannte Ki-Impulse wieder eine wichtige Rolle. Dabei können wir durch rechtzeitigen Tastendruck unser Ki (Ausdauer) wiederherstellen. Das ermöglicht uns die Verkettung von Angriffen, so dass die Kämpfe sich sehr dynamisch spielen. Ausweichen ist Trumpf, und wenn uns die Puste ausgeht, sieht es schlecht für uns aus. Dadurch, dass wir im Vergleich zum Vorgänger auch viel häufiger Yokai bekämpfen, von denen es dieses Mal erfreulicherweise deutlich mehr Typen gibt, lassen uns selbst scheinbar einfache Gegner schnell die Radieschen von unten sehen. Selbst die Umgebung arbeitet dabei oft gegen uns, sodass wir auch aufpassen müssen, wo wir hintreten. Manchmal reicht ein falscher Schritt für den virtuellen Tod, wenn wir etwa mal wieder während eines Kampfes ins Wasser fallen. Nioh 2 – Komplexe Charakterentwicklung Nioh 2 dreht im Vergleich zum Vorgänger beim Schwierigkeitsgrad insgesamt nochmals ordentlich auf und fordert wirklich Konzentration von uns. Besonders ärgerlich sind unsere zahlreichen Bildschirmtode dann, wenn wir nach einer Reihe mühsamer Kämpfe unser hart erarbeitetes Amrita verlieren, weil wir den kleinen Kobold an der Ecke nicht ernstgenommen haben. Bisweilen wirkt der Schwierigkeitsgrad u.a. wegen fragwürdiger Kollisionsabfragen und teils übermäßig feindlichem Leveldesign aber auch künstlich verstärkt. Jeder Verlust von Amrita schmerzt. Amrita brauchen wir nämlich, um die Grundwerte unseres Charakters zu steigern. Diese beeinflussen unter anderem unser maximales Leben und KI, unser maximales Ausrüstungsgewicht, aber auch unsere Boni auf die verschiedenen Waffengattungen. Und davon gibt es Nioh 2 satte 9. Von Äxten über verschiedene Varianten von Schwertern und Stangenwaffen bis hin zu Tonfas oder Kurisagama (der Sichel mit Kette, die man von Ninjas kennt), bleiben kaum Wünsche unerfüllt. Auch wenn unsere Basiswerte uns Boni auf bestimmte Waffengattungen geben, können wir trotzdem jederzeit jede Waffe nutzen. Durch die fleißige Nutzung einer Waffengattung schalten wir auch Fähigkeitspunkte frei, die wir in neue Angriffe, Kombos oder passive Boni investieren können. Durch seine 9 Waffengattungen entfaltet Nioh 2 hierbei eine angenehme Vielfalt in der Art, wie wir unseren Charakter spielen wollen. So können wir beispielsweise schwer gepanzert und mit einer dicken Axt bewaffnet in die Schlacht ziehen oder wir tänzeln in leichter Rüstung um unsere Gegner, in jeder Hand ein Schwert. Garniert wird das Ganze dann noch durch Bögen, Gewehre und dicke Wummen für den Fernkampf sowie diverse Ninjutsu-Fähigkeiten und Magie. Nioh 2 - …halb Yokai Nioh 2 verfeinert aber nicht nur das Kampfsystem des Vorgängers, sondern fügt auch komplett neue Elemente hinzu. Da unser Charakter ein Halb-Yokai ist, verfügt dieser auch über übermenschliche Fähigkeiten. Dadurch bekommen die schon aus dem Vorgänger bekannten Schutzgeister eine ganz neue Funktion, denn sie bestimmen, in welchen von drei Typen (Brecher, Phantom, Wildling) wir uns bei der Yokai-Transformation verwandeln. Bei Brechern ist der Name Programm und dementsprechend kloppen wir in dieser Form unsere Gegner zu Klump. Als Phantom greifen wir bevorzugt aus der Distanz an und als Wildling platzieren wir schnelle Hiebe und weichen gegnerischen Angriffen blitzschnell aus. Daneben können wir aber auch die Fähigkeiten besiegter Yokai erlernen, indem wir ihre Seelenkerne an einem Schrein reinigen. So erlangen wir im Laufe des Abenteuers viele coole Fähigkeiten wie etwa Speerwürfe oder Sturzangriffe aus der Luft. Im Ergebnis spielen sich die Kämpfe in Nioh 2 deutlich dynamischer und variantenreicher als noch im Vorgänger und bilden zusammen mit der gelungenen Charakterentwicklung die größte Stärke des Spiels. Nioh 2 – Fade Story, massig Bosse und bemühtes Leveldesign Die Story kann mit dem rasanten Kampfsystem leider nicht mithalten und verliert sich schon nach kurzer Zeit in relativer Belanglosigkeit. In Diensten einer der berühmtesten Personen der Sengoku-Zeit bereisen wir Japan und schlagen für unseren Meister zahlreiche Schlachten. Abgesehen von einigen Zwischensequenzen wird die Geschichte dabei oft in Textfenstern erzählt und kann auch nicht wirklich mit interessanten Wendungen aufwarten. Dafür bleiben die klischeehaft gezeichneten Charaktere einfach zu blass. Insgesamt bietet die Geschichte daher nur seichte Unterhaltung. Das reicht aber allemal aus, damit wir uns motiviert in den nächsten Kampf stürzen. Außerdem warten am Ende jeder Mission Bosse auf uns, die zumeist interessant designt sind und uns teilweise alles abverlangen. Umso befriedigender ist es dann aber, wenn unser Gegner nach dem 20. Versuch endlich vor uns im Staub liegt. Auch das Leveldesign kann nicht ganz mit der Qualität der Kämpfe mithalten. In Nioh 2 durchstreifen wir keine Open-World, sondern das Spiel ist in Missionen gegliedert. Diese wählen wir auf einer Übersichtskarte aus, wo wir auch unseren Charakter und unser Inventar verwalten können. Insgesamt verströmt die Spielwelt eine angenehm mystische, oft düstere Atmosphäre. Von Burgen über gespenstische Wälder oder unterirdische Höhlensysteme verschlägt es uns in verschiedenste Umgebungen. Neu in Nioh 2 sind die besudelten Bereiche. Hierbei handelt es sich um Passagen, in denen die dämonische Verderbnis so stark ist, dass diese ins Reich der Yokai driften. In einem solchen Abschnitt sind alle Yokai-Gegner stärker und unser KI regeneriert sich langsamer. Wir müssen also doppelt vorsichtig sein. Weiterhin wird an vielen weiteren Stellen in der Spielwelt das Bemühen der Entwickler deutlich, ein interessantes Leveldesign zu kreieren. So schalten wir oft Abkürzungen in bereits besuchte Levelabschnitte frei. Nach einiger Zeit stellt sich hier aber eine gewisse Routine ein, da die Abkürzungen etwas schematisch platziert wirken. Ein solch clever verwinkeltes Leveldesign wie in den Souls-Spielen bekommen wir hier nicht geboten. Ebenso fallen oft künstliche Levelbegrenzungen wie unüberwindbare, hüfthohe Hindernisse auf, die das Spielgefühl manchmal stören. Zusätzlich stört es, dass viele Level für Nebenmissionen recycelt werden. Wir schnetzeln uns also öfter als uns lieb ist durch bekannte Level. Außerdem sind die Nebenmissionen auch nicht immer besonders kreativ gestaltet. Nicht allzu selten müssen wir einfach in einer Art Arena-Gefecht mehrere Wellen von Gegnern besiegen. Nioh 2 – Die Sache mit der Ausrüstung Eine Sache hat Nioh schon immer grundsätzlich von den Souls-Spielen unterschieden, und das ist das Beutesystem. Wie bereits im Vorgänger werden wir auch in Nioh 2 mit Unmengen von Beute in verschiedenen Seltenheitsstufen überschüttet. Dabei verlieren wir schon nach kurzer Zeit den Überblick und auch die Lust, unser Inventar ordentlich zu verwalten. Wir werden derart von Beute erschlagen, dass es nach kurzer Zeit eigentlich nur noch nervt, ständig das Inventar ausmisten zu müssen. Da ist es nur logisch, dass wir die meiste Beute irgendwann nur noch links liegen lassen haben. Außerdem hätte es bei den zahlreichen Rüstungen mehr optische Vielfalt geben dürfen. Viele Rüstungs- und Waffenmodelle sehen sich für unseren Geschmack einfach zu ähnlich. Eine Ausnahme bilden hier die stylishen dämonischen Waffen, die mit einem speziellen Aussehen aufwarten und sogar über eine eigene Persönlichkeit verfügen. ### Animal Crossing: New Horizons (Switch) Test Mit knapp acht Jahren ist Animal Crossing New Leaf für den Nintendo 3DS langsam in die Jahre gekommen. Zum Glück hat Nintendo jetzt für die Hybride-Konsole für zuhause und unterwegs für Nachschub gesorgt. Wir haben Animal Crossing: New Horizons ausgiebig für euch getestet und verraten euch, wie das Insel auf einer „einsamen“ Insel ist. Animal Crossing: New Horizons – Ganze Insel für mich Sobald ihr euch kurzer Hand für einen Namen und eine Insel entschieden habt, kann der Urlaub schon losgehen. Nach einem kurzen Flug landet ihr in eurer neuen Heimat und werdet von dem Waschbären Tom Nook empfangen. Dieser gibt euch und euren zwei weiteren Inselbewohnern einen kleinen Crashkurs in Sachen Inselleben und lässt euch die Orte eurer Zelte bestimmen. Im Gegensatz zu den alten Teilen gibt es in diesem Spiel deutlich mehr Raum für künstlerische Freiheit, aber dazu später mehr. Denn dieses Animal Crossing hat sich stark verändert. Es sieht mit Abstand besser, detaillierter und bunter aus als je zuvor. Selbst auf einem 65“ Fernseher und im Handheld-Modus ist das Spiel ein Augenschmaus. Doch was erwartet euch auf eurer Insel, nachdem ihr erstmal eingezogen seid und das „Tutorial“ erledigt habt? Das entscheidet ihr ganz allein! Angeln, Insekten fangen, Designs gestalten, mit den Inselbewohnern quatschen, Geld verdienen auf verschiedensten wegen, halt Dinge, die man auf einer kleinen Insel so machen könnte. Klingt wunderbar, doch das Inselpaket steht euch nicht von Anfang an komplett zur Verfügung. Das Spiel ist nämlich „künstlich“ in die Länge gezogen. Ihr erhaltet verschiedene Werkzeuge erst über die Tage hinweg, könnt die Insel nicht direkt komplett betreten ohne Sprungstab und Leiter und habt somit zu Beginn nicht so viel zu tun. Auch das allseits beliebte Museum ist nicht sofort abrufbereit, doch dafür gibt es neue Mechaniken. Da ihr täglich nur eine „Mission“ erfüllen könnt, um neue Inhalte freizuschalten, müsst ihr euch etwas anders beschäftigen. Ihr könnt in der Zwischenzeit mit Freunden lokal oder Online spielen, Designs selber gestalten, eure Insel soweit es geht umdekorieren, sogar mit Möbeln oder Geld sammeln, um eure Schulden zu begleichen. Mit Freunden ist alles besser Mit insgesamt vier Leuten lokal oder acht Leuten Online dürft ihr mittlerweile eure Insel besuchen. Dadurch habt ihr die Gelegenheit viele Aktivitäten zusammen zu machen und eure Gegenstände miteinander zu teilen, die ihr sonst nicht oder erst später kriegt. Es macht wirklich Spaß seine Kreationen mit anderen zu teilen, doch Lokal sowie Online hat seine Nachteile. Wenn ihr an einer Konsole spielt, habt ihr z. B. keinen Splitscreen und müsst alle dem „Anführer“ folgen, was auf Dauer nervt. Dazu kommt, dass nur einer die „Story-Missionen“ bei Tom Nook im lokalen Spiel machen kann. Für Besitzer einer Nintendo Switch, die sich diese Teilen müssen ist das natürlich ärgerlich. Auch die Möglichkeit einer zweiten Insel bietet Nintendo da nicht. Da hilft nur eine weitere Switch mit einem weiten Spiel. Doch auch Online spielen hat seine Vor- und Nachteile. Zwar könnt ihr vieles bei Freunden machen, doch das Bewegen und Nutzen von Möbeln ist untersagt. Ziemlich nervig immer die Freunde für ein paar Anpassungen immer wegschicken zu müssen. Das heißt aber nicht, dass das Spiel nur negative Aspekte hat. Es hat einige Einschränkungen die Nerven, doch bietet im Gegensatz zu den alten viele neue Inhalte. Ihr habt die Möglichkeit die komplette Insel so zu gestalten wie ihr wollt. Sei es mit Designs oder gleich das ganze Terrain, es braucht einfach nur seine Zeit. Diese Limitierungen helfen jedoch dabei das Spiel längerfristig zu genießen. Außerdem erwarten euch jeden Tag im Spiel zahlreiche kleine oder größere Überraschungen und Events, die euch eure Aufenthalte auf eurer Trauminsel versüßen. Zum Schluss sei auch gesagt, dass die Umsetzung von Animal Crossing unglaublich gut gelungen ist, im Gegensatz zu vielen anderen Titeln. Die Performance ist im Dock sowie im Handheld sehr gut und sorgt für Freude. ### Doom Eternal (PS4) Test Auf der Erde ist die Hölle los. Und das im wörtlichen Sinne. In Doom Eternal kämpft der Doom Slayer gegen tausende von Dämonen, um die Höllenpriester und den Khan Maykr zu töten und so die Erde zu retten. Wie brutal der Doom Slayer dabei vorgeht und wie uns das Spiel gefallen hat, im folgendem Artikel. Doom Eternal – Der Doom Slayer ist zurück Zuerst der Mars und nun wird die Erde von den Dämonen überfallen. Die Kultisten der UAC sind mit den Höhlenpriestern zurück auf der Erde, im Nu Portale öffnen sich die Tore zur Hölle und lassen eine Armee von Dämonen auf die Erde los. Das Ermorden der Menschheit hat für die Dämonen sogar einen Grund und ist nicht nur Vergnügen. Aus den Seelen der Menschen wird Argentenergie produziert, welche der Khan Maykr nutzt, um unsterblich zu sein. Der Doom Slayer hat aber etwas dagegen. Er kommt mit einer im All schwebenden Festung, der Fortress of Doom, zurück zu Erde und stellt sich gegen die Dämonenarmee. Die Fortress of Doom ist das Kommandozentrum des Doom Slayer. Von dort aus reist er in die Gebiete, in denen er die Höhlenpriester finden kann. Dafür reist er von der Arktis bis zum Superblutnest der Dämonen. Die Fortress of Doom ist nicht nur zum Reisen gut. Hier werden auch die verschiedenen Sammelgenstände aufbewahrt, kann Outfits und Verbesserungen freischalten und im Ripatorium gegen Dämonen kämpfen. Doom Eternal – Rip and Tear Die Kämpfe in Doom Eternal sind das A und O. Sie sind schnell und brutal. Wer nicht schnell handeln kann, wird sofort von den Dämonen zerrissen. Dies merkt man vor allem in den höheren Schwierigkeitsgraden. Man schießt hier nicht nur stupide auf die Dämonen ein, sondern muss ständig in Bewegung bleiben und sein Leben und die Munition im Auge behalten. Sofern Leben und Munition zur Neige gehen, kann man sie im Kampfareal finden. Doch die im Gebiet auffindbaren Gegenstände sind nur begrenzt vorhanden. Hier kommen die Glory Kills, der Flammenwerfer und die Kettensäge zum Einsatz. Glory Kills sind Nahkampffinisher durch die man Leben von Dämonen erhält. Der Flammenwerfer setzt die Gegner in Brand und lassen Panzerung fallen. Zuletzt kann man mit der Kettensäge einen Dämon sofort töten, um Munition wieder zu erhalten. Die Dämonen sind alle recht unterschiedlich. Es gibt vier Arten von Dämonen. Kanonenfutter, schwere Dämonen, super-schwere Dämonen und auch die Umgebung gehört dazu. Das Kanonenfutter ist hauptsächlich zum Auffüllen von Leben und Munition da. Auf die schweren und super-schweren Dämonen muss man achten. Doch diese haben alle bestimmte Schwachstellen. Wenn man sich diese Schwachstellen zunutze macht, beherrscht man das Schlachtfeld. Die Ausrüstung des Slayers Der Doom Slayer hat ein ordentliches Arsenal an Waffen bei sich, um die Dämonen zurück in die Hölle zu befördern. Fast jede der Waffen die der Doom Slayer besitzt kann noch bis zu zwei Modifikationen erhalten, die man mitten in den Kämpfen wechseln kann. So kann man seine Waffen an jede Situation anpassen. Hinzu kommt ein Granatwerfer und ein Flammenwerfer die an dem Prätorenanzug befestigt sind. Zu guter Letzt besitzt der Doom Slayer noch eine Kettensäge, die fast jeden Dämon in zwei Teile sägt. Doch das ist noch längst nicht alles. Die Waffen, die Rüstungen und der Doom Slayer selbst können noch verbessert werden. Durch die Kämpfe gegen Dämonen erhält man Waffenpunkte. Diese kann man für Verbesserungen an seinen Mods verwenden. Doch die letzte Verbesserung eines Mods kann man nur durch eine Waffen-spezifische Herausforderung erhalten. Die anderen Gegenstände zur Verbesserung sind in den Missionen versteckt und muss man erst finden. So kann der Prätorenanzug des Slayers durch Münzen verbessert werden. Leben, Rüstung und Munition kann man durch Kristalle erhalten. Als letztes gibt es noch die Runen. Bis zu drei Runen können ausgerüstet werden. Diese geben einem verschiedene Vorteile, wie zum Beispiel das Überleben eines tödlichen Angriffs. Doch nicht nur Verbesserungen sind in den Missionen versteckt. Auch Sammelgegenstände wie Cheatcodes, Figuren und Musik kann man finden. Der Battlemode Doom Eternal besitzt auch einen Online-Modus. Dieser ist aber komplett anders als der aus Doom(2016). Hier kämpft ein Spieler als der Doom Slayer gegen zwei Spieler, die Dämonen kontrollieren. Der Doom Slayer kann alles nutzen, was er auch in der Kampagne nutzen konnte. Hier sind die Dämonen wesentlich interessanter. Man hat die Auswahl zwischen fünf Dämonen. Den Mancubus, das Pain Elemental, der Marauder, der Archvile und der Revenant. Die Dämonen haben alle ein offensives und defensives Skillset. Neben den Fähigkeiten, die man schon von ihnen aus der Kampagne kennt, erhalten sie noch Fähigkeiten wie Heilzonen zu erschaffen oder andere Dämonen zu beschwören. Während der Doom Slayer sich in der Arena frei bewegen kann, können die Dämonen keine Sprungplatten oder Stangen nutzen. Die Seite gewinnt, die zuerst drei Runden gewonnen hat. Zwischen den Runden kann sich jeder Spieler Verbesserungen aussuchen, mit denen man zum Beispiel den Schaden oder das Leben erhöhen kann. ### Luna The Shadow Dust (PC) Test Laterne, Laterne - Sonne, Mond und Sterne. Kommt euch bekannt vor? Nein, es geht nicht um Sankt Martin, sondern um das Indie-Game LUNA The Shadow Dust. Mit diesem Spiel gibt das chinesische Entwicklerteam von Lantern Studio ihr Debüt. Das Rätsel Adventure nimmt euch mit in eine mythische Welt voll Licht und Schatten, welche durch einen fantasievollen Soundtrack begleitet wird. Luna The Shadow Dust - Wer kann Licht ins Dunkel bringen? Die Story beginnt in einer dunklen und kargen Umgebung. Alles was wir dabeihaben ist ein kleines Licht, dass sich vor einem Schatten fürchtet. Als eine mitten im Nichts stehende Tür erscheint, baut sich ein gigantischer Turm vor uns auf. Dieser besteht auf ganz vielen dunklen Räumen, die wir nach und nach erhellen werden. Jeder Raum birgt ein neues Rätsel. Nach kurzer Zeit begegnet uns ein treuer Begleiter, der im Gegensatz zu uns kein Mensch ist, sondern eine Art kleines rundes Haustier im Hasenkostüm. Wie selbst spielen eine Figur mit Latzhose und einem Kapuzenpulli mit Hasenohren. Ob es ein Männlein oder Weiblein ist, ist nicht erkenntlich, aber auch nicht von Bedeutung. Wie die beiden Hauptcharaktere miteinander in Verbindung stehen, erfahren wir zu einem späteren Zeitpunkt. Das Erzählen der Story fängt erst in der Mitte des Spiels an, sodass ihr mehr als genug Zeit habt euch in die magische Welt einzufinden – ein bisschen Story wird auf jeden Fall kommen, wenn auch für meinen Geschmack recht spät. Luna The Shadow Dust - Entspannt oder langweilig? Das Spiel ist sehr intuitiv. Es kommt von Anfang an ohne Tutorial aus und man ist - anders als bei anderen Point and Click Adventures - keinen ewig langen Dialogen oder einem Tutorial ausgesetzt. Das ist angenehm, weil jeder Spieler auch ohne Spielerfahrung direkt einsteigen kann. Menschen, die viel Wert auf Spielmechanik oder Story legen, werden hier enttäuscht. LUNA The Shodow Dust ist ein typisches Casual Game und mit seinen ca. zwei Stunden Spielzeit ein bisschen kurz geraten. Dennoch muss ich sagen, dass ich es trotzdem voll und ganz empfehlen würde. Vor allem das liebevolle Design und die entspannte Musik sind die Stärken dieses Spiels. Sie schaffen eine Wohlfühlatmosphäre, in der man sich voll und ganz fallen lassen kann. Das Design erinnert an die Filme der Ghibli Studios und ist sehr niedlich und kindgerecht gehalten. Die Musik fängt die Stimmungen des jeweiligen Raums ein und ist trotzdem herrlich unaufgeregt, sodass man keinen Druck verspürt, wenn man einmal etwas länger bei einem Rätsel braucht. Luna The Shadow Dust - Zusammen ist man weniger allein Ich finde es schön, dass man mit zwei Charakteren unterwegs ist und nicht jeder alles machen kann. Es kommt auf die Kombination aus den Beiden an. Leider beschränken sich die Unterschiede spieltechnisch nur darauf, dass der Mensch groß ist und an hohe Gegenstände rankommt und das Haustier klein ist und mit dem Schatten spielen kann. Ein Multiplayermodus hätte sich hier angeboten, wurde aber nicht umgesetzt. Zentral ist auch das Zusammenspiel aus Licht und Schatten. Es birgt die Metapher, dass das Eine nicht ohne das Andere bestehen kann. Beide ergänzen sich ähnlich wie die Spielcharaktere und runden mit diesem roten Faden die Philosophie des Spiels ab. ### The Division 2: Warlord of New York (PS4) Test In The Division 2: Warlords of New York wartet ein alter Widersacher auf den finalen Showdown mit den Agents der Division. Wir haben uns dem Kampf um New York für euch gestellt. Was für Eindrücke wir dabei sammeln konnten, erfahrt ihr im Folgenden Artikel. Knapp ein Jahr nach den offiziellen Release von Ubisofts Blockbuster-Titel The Division 2 erfreut sich der Loot-Shooter immer noch großer Beliebtheit bei den Fans. Grund dafür waren nicht zuletzt die kleineren, kostenfreien Episoden-DLCs, die der Story von The Division nach und nach noch mehr Tiefe verpassten und offene Fragen über die geheimnisvolle Organisation Black Tusk oder die Dollar-Grippe anging. Nun erscheint mit Warlords of New York die erste kostenpflichtige Erweiterung des MMO-Shooters. Die verhältnismäßig niedrigen Bauten aus der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. weichen einmal mehr der aus dem Vorgänger bekannten Skyline von New York City. Wenngleich diese auch durch den Wechsel der Jahreszeit, von Winter zu Sommer, und dem fortschreitenden Verfall der Stadt, unter anderem durch einen Hurrikan, erst auf den dritten Blick wiederzuerkennen ist. The Division 2: Warlord of New York - Rogue Agent In Warlords of New York stellt ihr euch dem bereits aus dem Vorgänger bekannten, abtrünnig gewordenen Division-Agent Aaron Keener. Dieser hat, mit Hilfe einiger anderer Rogue Agents, die Kontrolle über New York City übernommen. Als ob das nicht genügen würde, plant er zudem der Stadt durch den Einsatz einer neuartigen Biowaffe den Gar aus zu machen. Das die Division das unter keinen Umständen zulassen kann, sollte sich von selbst verstehen. Hierfür stellt euch das das Spiel gleich zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Entweder steigt ihr mit eurem kampferprobten Agent in den Helikopter direkt vor dem Weißen Haus und fliegt ohne Umwege nach New York City, oder ihr erstellt euch einen neuen Charakter und startet mit diesem direkt in die Erweiterung. Letzteres bietet sich besonders für diejenigen an, die das Grundspiel noch nicht gespielt haben oder ihre Speicherdaten seitdem gelöscht haben. Euer neu erstellter Agent bekommt dann einen Boost auf Level 30 und eine neue Grundausrüstung. In New York angekommen geht es für euch dann darum, zunächst die vier Leutnants von Aaron Keener ausfindig zu machen, um so an Informationen über den Aufenthaltsort des Rogue Agents zu gelangen. Dabei werdet ihr immer wieder auf Widerstand stoßen. Neben diversen abtrünnigen Agenten, feiern hierbei auch Anhänger der Riker und der Cleaner ihr Revival. Wer den Vorgänger gespielt hat, sollte sich an die beiden Fraktionen noch gut erinnern. Neben den neuen Hauptaufträgen gibt es in New York auch wieder zahlreiche Nebenaufgaben wie Kontrollpunkte und Propagandasendungen. Die Spielzeit der neuen Kampagne beträgt dabei, wenn man sich nur auf die Hauptaufträge konzentriert, etwa 15 Stunden. The Division 2: Warlord of New York - Ein notwendiges Update Einer der größten Kritikpunkte an The Division 2 war das teils recht undurchsichtige Item-System. Dabei sollte gerade hier eigentlich der Schwerpunkt für einen Shooter liegen, der in erster Linien auf das Looten setzt. Genau das dachten sich wohl auch die klugen Köpfe bei Ubisoft. Oder zumindest haben sie auf die Wehklagen der Spieler gehört. Denn passend zum Start von Warlords of New York wurde auch das Item-System gründlich umgekrempelt. Und zwar auch für Besitzer des Grundspiel. So ist es jetzt beispielsweise wesentlich ersichtlicher, welche Boni euch bestimmte Ausrüstungen geben und von welcher Qualität diese sind. Auch die bereits bekannten Markensets wurden überarbeitet und geben jetzt deutliche Boni für jeweils spezialisierte Spielstile. So verbessern einige Sets jetzt beispielsweise enorm die Nutzung bestimmter Waffentypen. Andere Sets wiederum fokussieren sich darauf, eure Fertigkeiten zu verbessern. Ebenso überarbeitet wurde das Rekalibrierungs-System. Hier könnt ihr nun Waffen und Rüstungen als Grundmaterialien verwenden, um darauf vorhandene Boni in einer zentralen Datenbank zu speichern. Der verwendete Gegenstand wird dabei zwar zerstört, die extrahierten Werte stehen euch jedoch fortan permanent für zukünftige Rekalibrierungen zur Verfügung. Ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum eher umständlichen Vorgängermodell. The Division 2: Warlord of New York - Neue Endgame-Motivation Wer die Story bereits abgeschlossen hat, darf sich über zahlreiche Veränderungen am Endgame von The Division 2 freuen. Zunächst wurde die Levelbegrenzung von Stufe 30 auf Stufe 40 angehoben. Dieses erreicht ihr zugegebener Maßen schon während der neuen Kampagne mühelos. Darüber hinaus wurde jedoch das neue SHD-Rang-System eingeführt. Mit jedem Stufenaufstieg über das Maximal-Level hinaus, steigt ihr nun im SHD-Rang auf. Zur Belohnung winken dafür mit jedem Rangaufstieg verschiedene auswählbare permanente Verbesserungen für eueren Agent, wie etwa ein erhöhter Waffenschaden oder eine verlängerte Fähigkeitendauer. Neu sind auch die Seasons, die mit Warlords of New York Einzug in The Division 2 finden. Diese bestehen jeweils aus drei Monaten, in denen den Spielern Woche für Woche neue Aufgaben gestellt werden. Für das Erfüllen winken dann einzigartige Belohnungen. Zudem steigen Spieler durch das Absolvieren der Aufgaben im Season-Level auf. Jeder Aufstieg wird mit Waffen und Ausrüstungen belohnt. Wem das noch nicht reichen sollte, der kann sich zudem im Store für jede Season einen Seasonpass kaufen. Mit diesem erhält man dann für jeden Aufstieg zusätzlich kosmetische Objekte. Der erste Season-Pass ist bei Warlords of New York übrigens gratis enthalten. Neues Update, neue Probleme Wie so häufig bei neuen Updates bleibt auch Warlords of New York nicht von Kinderkrankheiten verschont. Soundbugs, Spielabstürze und langsam ladende Texturen sind leider keine Seltenheit in der neuen Storyerweiterung von The Division 2. So werden manche Dialoge beispielsweise zwar in Form von Untertiteln angezeigt, entsprechende Audiodateien jedoch nicht oder nicht vollständig abgespielt. Doch auch außerhalb des technischen Spektrums lassen sich Probleme entdecken. Allen voran wohl das Balancing. Denn wer die Kampagne des Hauptspiels noch recht mühelos auch im Singleplayer absolvieren konnte, wird einen deutlichen Anstieg des Schwierigkeitsgrades in New York City bemerken. Selbst einfache Gegner können hier schnell euer verfrühtes Ableben bedeuten. Bleibt zu hoffen, dass hier schnell nachgebessert wird. ### Monster Train Beta (PC) Test Die Feuer der Hölle sind erloschen. In Monster Train versuchen die Dämonenclans, eben dieses Feuer wieder zu entfachen. Wie man das Feuer entfacht und welchen Eindruck die Beta auf uns gemacht hat, im folgenden Artikel. Monster Train – Per Zug durch die 9 Kreise der Hölle Engel und ihre Anhänger haben das Höllenfeuer zerstört und die Hölle eingefroren. Doch noch ist nicht alles verloren. Splitter des Höllenfeuers sind noch vorhanden und können das große Feuer der Hölle wieder entfachen. Dieser „Pyre“ wird in einem Zug durch die 9 Kreise der Hölle, bis in dessen Zentrum, transportiert. Um den Pyre zu beschützen, reisen zwei Dämonenclans mit dem Zug. In der Beta sind nur zwei verfügbar, doch im fertigen Spiel kann man zwischen fünf verschiedenen wählen. Einer der Clans fungiert dabei als Hauptclan und stellt den Champion, der andere Clan sind Alliierte. Durch die Kombination der verschiedenen Clans kann man die jeweiligen Stärken der Karten hervorheben und schwächen negieren. An jedem Tor der Höllenkreise erwarten einen die Anhänger des Himmels. Diese wollen versuchen den Pyre zu zerstören. Die Anhänger müssen bis in die vierte Etage vordringen, um den Pyre zu attackieren. Sofern es Gegner bis nach ganz oben schaffen, ist noch nicht alles verloren. Der Pyre kann ein paar Angriffe einstecken und danach angreifen. Doch schaffen die Engel es den Pyre zu zerstören, verliert man den Run und kann von vorne beginnen. Monster Train – Karten über Karten Es gibt zwei unterschiedliche Kartentypen. Monster- und Zauberkarten. Um eine davon einsetzen zu können benötigt man „Ember“. In jeder Runde eines Angriffs hat man drei Ember zu Verfügung. Es gibt aber auch einige Karten, die kein Ember benötigen. Die Etagen des Zuges haben nur eine begrenzte Menge an Platz zu Verfügung. Je nach Stärke der Monster verbrauchen sie mal mehr, mal weniger Platz. Die Effekte die Zauberkarten haben oder auch manche Monster besitzen können sind sehr vielfältig. Neben einfachen heilen oder Schaden an Gegnern zufügen gibt es noch sehr viele Buffs. Durch diese kann man seine eigene Stärke erhöhen, vor dem Gegner zuschlagen oder auch Schaden zu fügen, wenn der Gegner einen attackiert. Diese und andere Effekte können durch die Karten sofort aktiviert werden oder auch erst bei Erfüllung einer Bedingung. Es gibt drei Kartenstapel. Einmal das normale Deck, aus dem man die Karten für jede Runde zieht. Dann der Ablagestapel. Eingesetzte Zauberkarten und auch die Karten die man am während einer Runde nicht eingesetzt hat werden auf den Ablagestapel gelegt. Wenn das Deck aufgebraucht wurde, wird der Ablagestapel gemischt und wieder als Deck verwendet. Besiegte Monster und sehr mächtige Zauber, die den Nebeneffekt „consumed“ haben, kommen auf den Verbraucht-Stapel. Die Karten auf diesem Stapel sind für den Rest des Angriffs nicht mehr verfügbar. Monster Train – Kämpfe und Belohnungen Ein Angriff beginnt immer auf der ersten Etage und wird in Wellen ausgeführt. Bleiben ein oder mehr Gegner einer Welle am Leben, begeben diese sich zur nächsten Etage. In der letzten Welle ist immer ein Wellenboss. Dieser bleibt solange auf einer Etage, bis entweder er oder die Monster tot sind. Ein Run beinhaltet drei Bosskämpfe. Diese Bosse fliegen während des Angriffs außerhalb des Zuges, können jede Runde die Etage wechseln und unterstützen die Wellen mit ihrer speziellen Fähigkeit. Nach jedem Kampf bekommt man Gold und kann für beide Clans eine Karte, aus jeweils drei zufälligen Karten, wählen. Danach kann man sich zwischen zwei Routen entscheiden. Auf beiden Routen sind zufällig generierte Vorteile, wie Händler, Gold, Artefakte und noch vieles mehr. Wenn man einen Run schafft, erhalten die genutzten Clans Erfahrung, durch die sie Level erreichen können und neue Karten freigeschaltet werden. Zudem steigt man im Rang auf, wodurch die Runs schwieriger werden. Neben dem Singleplayer gibt es auch noch den Multiplayer. Hier kann man sich eigene Herausforderungen ausdenken oder die von anderen Spielern erstellten versuchen. Dann gibt es noch die täglichen Herausforderungen, in denen man versucht so viele Punkte wie möglich zu machen, um auf der Weltrangliste weit oben zu stehen. Zuletzt gibt es noch den Hell Rush. Hier spielt man auf Zeit gegen acht weitere Spieler und wer die höchste Punktzahl hat, gewinnt. ### Romance of the three Kingdoms XIV (PS4) Test Während der aktuellen Viruskrise und der schlechten Nachrichten aus China, bietet euch Romance of the three Kingdoms XIV eine angenehme und andere Seite von China. Mit dem 14. Teil des rundenbasierten Strategiespektakels von den Entwicklern von Koei Tecmo können nun auch Konsolenspieler die volle Vielfalt eines Gefechtes genießen. Tolle fernöstliche Musik und historische Kriege bringen euch bei Romance of the three Kingdoms XIV die eindrucksvolle chinesische Geschichte näher und stellen euch vor besonderen Herausforderungen. Romance of the three Kingdoms XIV – 3 Reiche aber nur eine Dynastie Natürlich kennen wir alle das alte China und seine ganze Pracht. Nein?! Dann sollte man sich aber schleunigst Romance of the three Kingdoms XIV zulegen. Sei es nun die Bekämpfung der gelben Turban Rebellion oder der Schlacht von Guandu, durchläuft man die Geschichte Chinas und deren individuellen Herausforderungen. Während das Menü einem vielleicht etwas veraltet und nostalgisch vorkommt, verbirgt sich dahinter jede Menge Informationen und Aufgaben. Ich persönlich würde jedem zunächst wärmstens das umfangreiche und detaillierte Tutorial ans Herz legen. Die einzelnen Befehle und Möglichkeiten decken unglaubliche viele mögliche Szenarien ab. Sei es nun einfache Verwaltung, Regierungsbildung, Gestaltung der Infrastruktur oder militärische Angelegenheiten, im Tutorial werdet ihr ausführlich begleitet und unterstützt. Schnell muss man feststellen, dass Romance of the three Kingdoms XIV keine einfache Strategie Simulation ist, sondern gerade die historisch tatsächlich geschehenen Ereignisse besonders knifflige Situationen für euch bereithalten. Etliche verschiedene Minister und Generäle begleiten euch, während der einzelnen Schlachten. Hierbei gilt es diese geschickt einzusetzen und gemäß ihren Stärken für euer Reich einzusetzen. Romance of the three Kingdoms XIV – Aufstreben und Gedeihen in Fernost Ihr könnt bei jedem Spiel euch aussuchen, ob ihr eine historische Schlacht führen möchtet, oder eine fiktive. In beiden Fällen müsst ihr euch allerdings zunächst für ein Reich entscheiden und den dazugehörigen Führer wählen. Hier könnt ihr euch entscheiden, ob ihr es euch leicht machen wollt und euch für ein großes Reich entscheidet, mit vielen Ressourcen und zahlenmäßig übermächtigen Soldaten. Oder ob ihr lieber den schweren Weg geht, mit wenig Möglichkeiten und viel nötigem strategischem Geschick. Je nachdem für welches Reich man sich entscheidet, dementsprechend muss man dann seine Strategie legen. Ihr habt hier natürlich erstmal die Chance andere fähige Minister oder sonstige Mitarbeiter abzuwerben und für euch zu gewinnen. Außer ihr zieht es vor euch lieber zu verbünden um eine sichere Allianz zu bilden, die euch die Unterstützung anderer Regionen zusichert und ihr euch mehr auf euer eigenes Volk konzentrieren könnt. Bei Romance of the three Kingdoms XIV steht und fällt alles mit eurem Volk und die von euch geführte Regierung. Ein glückliches Volk sorgt für mehr Ressourcen und einer höheren Bevölkerungszahl, diese führt wiederum zu mehr Soldaten, die ihr für das Militär einsetzen könnt. Romance of the three Kingdoms XIV – Epische Schlachten Wo wir zum spannenden Teil kommen, die Schlacht! So versammeln 12.000 Soldaten, marschieren in die nächste Region und nehmen die mal eben schnell ein. 2 Minuten später werdet ihr euch wundern, warum ihr keine Soldaten mehr habt, obwohl ihr zahlenmäßig eurem Gegner weit überlegen wart. Auch bei der Kriegsführung ist eine strategisch gut durchdachte Taktik wichtig. Denn jede Festung ist bei Romance of the three Kingdoms XIV extrem gut gesichert und wird mit Mann und Maus verteidigt. Für die Belagerung braucht man einen starken General, jeder General verfügt über eine bestimmte Formation, die man wählen kann und über eine Spezialisierung, die einem während der Schlacht von großem Nutzen sein kann. Mit Kriegstürmen und Militärcamps könnt ihr zunächst die feindlichen Einheiten aufhalten, die versuchen werden euch zu dezimieren, damit ihr nicht mit voller Kraft bis zur Festung kommt. Habt ihr diese einmal abgewehrt, müsste ihr euch drauf einstellen, über einen längeren Zeitraum die Festung niederzuringen und einzunehmen. Seid ihr erfolgreich, dann sind euch die Ressourcen und Bevölkerung der neuen Region zugesichert. Solltet ihr scheitern, verliert ihr in der Regel nicht nur eure Soldaten sondern auch eure Generäle, welche ihr eingesetzt habt. Natürlich könnt auch ihr auch die Generäle der Feinde gefangen nehmen, wenn ihr diese bezwungen habt. Ihr habt danach die Möglichkeit sie zu überzeugen für euch zu arbeiten, sie weiter gefangen halten, oder gar zu exekutieren. ### One Punch Man: A Hero Nobody Knows (PS4) Test Mit One Punch Man: A Hero Nobody Knows des Publishers Bandai Namco taucht der Spieler in die Anime-Welt des stets traurig wirkenden, glatzköpfigen Superhelden Saitama ein. Durch harte Arbeit und Disziplin konnte Saitama Kräfte entwickeln, die ihm dazu verhalfen, seine Gegner mit nur einem Punch auszuknocken. Zu Erwarten sind eine schöne Anime-Optik, fesselnde Kämpfe und ein angenehmes, dauerhaft motivierendes Gameplay. Ob der Titel diese Erwartungen erfüllt, lest ihr weiter im Testbericht. One Punch Man: A Hero Nobody Knows - Vom NoName zum Helden Der Fokus beim Titel One Punch Man: A Hero Nobody Knows liegt im Storymodus. Hier erstellt der Spieler zunächst einen eigenen Charakter, den man vor allem optisch nach Belieben anpassen kann. Hierbei sind das Gesicht, die Körpergröße, Bekleidung (z.B. Ober- und Unterkörper, Hände und Füße), Zubehör und Farben konfigurierbar. Anschließend taucht der Spieler in eine offene Spielwelt ein, die eigentlich zum Erkunden einladen sollte. Nach kurzer Zeit wirkt sie eher langweilend, da es keine spannungserzeugende Überraschungen zu erwarten gibt. Stattdessen können Spieler unzählige in der Spielwelt herumstehende Charaktere ansprechen und langwierige Dialoge führen. Dies ist auch mit anderen bekannten Superhelden aus der One-Punch-Man-Welt möglich. Die Dialoge sind notwendig, da der unerfahrene Superheld zunächst Aufgaben erfüllen muss. Dadurch kann er seine Fähigkeiten und Fertigkeiten aufpushen. Zur Abwechslung können auch in der Spielwelt integrierte Läden aufgesucht und zum Kauf von verschiedenen Dingen genutzt werden. Die Items dienen beispielsweise als Unterstützung für die zu bewältigenden Aufgaben, für Kämpfe oder eben nur zur Ausschmückung der Wohnung unseres Superhelden. Sowohl optisch als auch im Bezug auf das Kampf-Know-How (neue Kampfstile) können Aufwertungen vorgenommen werden. Die Aufgaben selbst können auf dem Weg zum zufriedenstellenden Superhelden jedoch nervig sein, da es sich beispielsweise oft nur um einfache Botengänge (z.B. Objekttransporte) handelt. Dieser Teilbereich des Titels kann zumindest dem Rollenspiel-Genre zugeordnet werden. Unspektakulär und leider auch etwas langatmig. One Punch Man: A Hero Nobody Knows - Saitama, der Retter in der Not Neben den bereits erwähnten eher „ruhigen“ Spielabschnitten bringt One Punch Man: A Hero Nobody Knows glücklicherweise auch Beat-Em-Up-Elemente hervor. In diesen Kampfpassagen taucht der Spieler mit seinem Superhelden in eine überschaubare 3D-Arena und kämpft sich mit Punches, Tritten oder speziellen Kombos gegen verschiedene Bösewichte durch. Die Kampfwelt präsentiert sich hierbei farbenprächtig und „explosiv“, da das Schlachtfeld um Items (z.B. einem Bombenhagel) bereichert wird, die der Spieler auch zu seinem Vorteil nutzen kann. Wie auch bei anderen Beat-Em-Up-Titeln haben die sich gegenüberstehenden Kontrahenten jeweils einen Energiebalken, der stets um den entstandenen Schaden reduziert wird. Auch stehen Abwehrmechanismen (z.B. Blocks oder Ausweichen) zur Verfügung. Durchdachte Kampfkombinationen sind allerdings nicht notwendig, um die Gegner zum K.O. zu zwingen. Ein wirres Betätigen sämtlicher auf dem Controller verfügbaren Knöpfe kann ebenfalls zum Erfolg führen. Sollte dies nicht der Fall sein, so kommt ein anderer Superheld oder mit etwas Glück und Geduld auch Saitama selbst zur Unterstützung dazu. ### Pokémon Mystery Dungeon Retterteam DX (Switch) Testbericht Bei Pokémon Mystery Dungeon Retterteam DX handelt es sich um das Remake des ersten Teils aus dem Jahr 2006. Vielleicht erinnert ihr euch noch daran, wie ihr mit dem Game Boy Advance oder Nintendo DS und euren Taschenmonstern durch die Dungeons gerannt seid. Jetzt dürft ihr wieder in die Haut eines Pokémon schlüpfen und mit eurem Partner die Dungeons unsicher machen. Ob das Remake gelungen ist, verraten wir euch im folgenden Test. Pokémon Mystery Dungeon Retterteam DX – Es war einmal… Aus meiner Kindheit hatte ich Pokémon Mystery Dungeon definitiv positiv in Erinnerung und bin selbst sehr gespannt gewesen, wie ein Remake dieses Spiels so aussehen kann. Anfangen tut Retterteam DX mit dem klassischen Fragenspiel. Dabei wird bestimmt, welches Pokémon von seiner Art zu euch passt. Prinzipiell wäre das bei mir Geckarbor gewesen, doch da mir die Antwort nicht gepasst hat, habe ich mich für Flemmli entschieden und als Partner Schiggy genommen. Insgesamt stehen euch dafür 16 Pokemon zur Auswahl. Und schon kann das Abenteuer losgehen. Die Geschichte des Spiels ist dabei simpel gestrickt, denn ihr seid eigentlich ein Mensch der nun als Pokémon aufwacht und einem Retterteam beitritt. Zusammen mit Schiggy streift ihr durch die zahlreichen Dungeons, die sich bei jedem betreten neu generieren und versucht dabei Missionen zu erfüllen. Das Spiel heißt in dem Fall auch nicht ohne Grund Retterteam, denn bei jeder Mission helft ihr verschiedenen Pokémon, um euch langsam einen Namen zu machen. Auch heute klingt das vereinfachte Roguelike Spiel erstmals spannend, jedoch dämmt sich der Spaßfaktor immer nach kurzer Zeit. Denn es wurden einige Mechaniken des Spiels automatisiert. Wer keine Lust hat ständig von Etage zu Etage zu laufen, kann einfach mal ZL drücken und das Team sucht alles auf der aktuellen Ebene ab. Das wird unterbrochen, sobald ein Kampf anfängt und ihr habt dann sofort die volle Kontrolle über die rundenbasierten Kämpfe. Prinzipiell klingt das nicht schlecht. Ist es denn nötig? Da geht einem die Puste aus Die Antwort auf die Frage ist: Ja! Denn Retterteam DX lässt sich nur portionsweise genießen. Die Dungeon wirken sehr ähnlich gestrickt und sind oftmals lang ohne großartige Abwechslung, was das Spiel auf Dauer etwas fad macht. Dazu kommt, dass auf den Etagen nicht viel passiert, außer ihr habt gefühlt 10 Gegner um euch rum. Doch selbst das ist nicht unbedingt schwierig. Wirklich starten tut das Spiel nämlich erst, wenn ihr die Geschichte durchhabt. Ab da werden die Kämpfe unterhaltsamer und euch erwarten selbst da noch umfangreiche Inhalte. Falls ihr jedoch denkt, dass ihr alles kennt, liegt ihr falsch. Denn es gibt hier und da noch einige Änderungen. Angefangen mit der Grafik die sich stark vom alten Spiel abhebt. Für einige ist es ein putziger Anstrich, für mich eher komisch. Besonders beim Wechsel zwischen Handheld-Modus und Dock-Modus lässt sich ein riesiger Unterscheid sehen. Unterwegs sieht alles schön aus, auf einem 65“ Fernseher dagegen sieht das Ganze nur noch okay aus. Abgesehen davon bringt das Remake auch Mega-Entwicklungen mit, was im Original noch lange nicht in Sichtweiter war. Auch viele weitere Ergänzungen und Quality-of.Life-Changes machen das Spiel in Relation zu damals deutlich besser. Ihr könnt als Beispiel sofort in das Makuhita-Dojo, wo ihr eure Pokemon für spezielle Tickets trainieren könnt. Außerdem spart euch ein Digda-Loch den nervigen Weg zu Pelipper-Post, wo ihr eure Missionen annehmt. An sich wurde viel am Remake gemacht, doch sind diese Änderungen nicht wirklich umwerfend. Die Dungeons könnten spannender und abwechslungsreicher sein, um den Spieler nicht nur häppchenweise das Gefühl von Spaß zu vermitteln. Fans der Reihe werden definitiv ihren Spa0 haben, doch wirklich umhauen tut es nicht. Es macht einfach Spaß für zwischendurch. ### Metro Redux (Switch) Testbericht Die Nintendo Switch kriegt selten Besuch von Shootern wie Metro Redux. Meisten sind diese auch nicht wirklich besonders oder können kaum mithalten mit der Konkurrenz der anderen Konsolen. Hierbei handelt es sich jedoch um Ports der alten Spiele Metro 2033 und Metro: Last Light. Wie das Ganze auf der Nintendo Switch performt, erfahrt ihr im folgenden Test. Metro Redux – Wieder aufgewärmt? Im ersten Moment könnte es ein mulmiges Gefühl geben, da dieses Spiel nach so langer Zeit auch einfach schlecht sein könnte. So manch alter Titel hätte lieber in der „Retrokiste“ bleiben sollen. Bei Metro: Redux handelt es sich um die Definitive Editions von Metro 2033 und Metro: Last Light mit allen DLCs. Was zu Beginn schon mal gut klingt, besonders da mir aus dem Genre nur das Spiel Wolfenstein einfällt, was wirklich punkten konnte. Die Metro Spiele basieren auf einer fiktionalen Buchreihe, bei dem ein Nuklearkrieg fast die Menschheit getötet hat. Wer überlebt hat, hat sich in den Untergrund verzogen, da die Oberfläche verseucht und voller Mutanten ist. Spielen tut der Roman in Russland, wo die Oberfläche so verstrahlt ist, dass es nur mit passendem Equipment ist die Oberfläche zu betreten. In Metro 2033 versucht ihr vielen Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Darunter wie das Ganze passieren konnte, wie ihr die Überlebenden weiterhin verpflegen könnt und was diese schwarzen Kreaturen sind. Metro: Last Light knüpft direkt an diese Geschichte an, jedoch empfiehlt es sich beides zu spielen. Zwar gibt es zu Beginn von Last Light ein Recap, aber es beinhaltet nur die wichtigsten und nicht alle Inhalte. Interessantes Genre Wer erwartet, dass das Spiel nur ein Shooter ist, hat sich definitiv geirrt. Metro Redux bietet ziemlich viele verschiedene Gaming Elemente. Manchmal ist es ein stumpfer First-Person-Shooter, dann geht es über zu einem Horror-Survival Spiel und kann das auch wieder ein Action-Shooter werden. Gegen Menschen beinhaltet der Kampf sogar Stealth-Elemente. Durch die Abwechslung wird der Titel von Anfang bis Ende nicht langweilig. Weiterhin bieten die Spiele ca. 20 Stunden spielspaß. Für wen das zu wenig ist, der kann das Spiel einfach nochmal durchzocken, da es mehrere Enden gibt. Falls das rumgeballer euch mal zu viel wird, könnt ihr euch in die „kleinen Städte“ zurückziehen. Dort könnt ihr eure Vorräte auffüllen, Waffen bearbeiten oder einfach die Atmosphäre genießen. Die letzten Überlebenden erzählen euch ihre oder die Geschichten des Ortes, die ziemlich spannend sind. Allgemein klingt das Spiel soweit ziemlich ansprechend und sollte es auch, besonders für Nintendo Switch Besitzer. Denn das Spiel sieht für die Nintendo Switch ziemlich gut aus. On Top sind beide Spiele auf der physischen Version ohne weitere Downloads vorhanden, was den einen oder anderen auch interessieren dürfte. Doch wird sind noch nicht fertig. Denn wer denkt, dass das Spiel im Handheld-Modus mit den FPS einbricht hat falsch gedacht. Ich hatte bei den Tests absolut keine Probleme und könnte smooth vor mich hin- und herballern. Der Einzige Dämpfer ist bei diesem Spiel beim Preis. Wer das Bundle kaufen möchte muss knapp 50€ hinlegen, was für einen relativ alten Titel wirklich nicht wenig ist. Da ist die Option der PS4 oder Xbox Variante eine Option für einen Bruchteil des Preises. Hierbei dürft ihr nur den mobilen Aspekt nicht vergessen. Wer hat schon Lust einen Fernseher und die Konsole in der Bahn mitzuschleppen? ### Snack World: Die Schatzjagd - Gold (Switch) Test Level-5 ist ein Spieleentwickler und Publisher, der uns in den letzten Jahren mit zahlreichen Titeln überschüttet hat. Spiele wie Inazuma Eleven, Professor Layton, Yo-Kai Watch und Ni no Kuni sind nur einige davon. Daher bin ich auch immer aufgeregt, wenn es Neuveröffentlichungen gibt aus dem Hause Level-5. Bei Snack World: Die Schatzjagd – Gold handelt es sich diesmal nicht ganz um einen neuen Release. Bereits vor knapp drei Jahren erschien der Titel in Japan und hat auf dem 3DS viele Spieler begeistert. Jetzt dürfen wir Snack World auch bei uns in aufpolierter Version auf der Nintendo Switch in Empfang nehmen. Ob das Spiel gut bei uns ankommt, erfahrt ihr in unserem Test. Snack World: Die Schatzjagd - Gold – Hat sich der Aufwand gelohnt? Snack World klingt im ersten Moment durchaus fragwürdig. Das ist es auch, denn überall geht es um Essen, Snacks und Desserts. Doch hinter diesem RPG steckt viel mehr. Zuerst geht es erstmal daran euren eigenen Helden zu erstellen, mit dem ihr euch durch diese verfressene Welt durchboxen dürft. Zwar ist die Charaktererstellung relativ limitiert, aber ist grafisch dafür direkt zu Beginn ansprechend. Das lässt sich allgemein auch im ganzen Spiel beobachten, was heutzutage nicht der Standard auf der Nintendo Switch ist. Auch allgemein ist das Spiel sehr flüssig. Viele Monster, Bosskämpfe, alles kein Thema. Sobald euer an Amnesie leidender Held aus seiner Ohnmacht aufgewacht ist, geht es auch schon los für euch. Die dominante Königstochter möchte nämlich ständig von euch irgendwelche Schätze haben. Dafür müsst ihr euch immer wieder in brenzliche Lagen begeben. Doch dabei soll es nicht bleiben, auch aus eurem Dorf gibt es des Öfteren Hilfeschreie. Diese Dialoge werden jedoch nach kurzer Zeit wirklich nervig, da diese nicht komplett vertont sind, sondern eher kleine Fetzen beinhalten wie „Ja“, „Hä“ oder kurze Sprüche. Sobald ihr eine Quest angenommen habt seid ihr ständig mit dem Töten von Monstern, Bossen und holen von Gegenständen beschäftigt. Das Kampfsystem ist dabei relativ simpel gehalten. Buttonsmashing, ein bisschen Skills benutzten, die nach Waffe variieren und das war es an der Stelle auch schon. Etwas fade, wie ich finde. Besonders müsst ihr ständig eure Waffen durchrotieren, da diese statt Mana eine Ausdauer haben, die irgendwann wieder aufgefrischt werden muss. Zwar machen verschiedene Waffen unterschiedlichen Schaden bei der Vielzahl von Monstern, doch nervt es bei einem Mal 30 DMG zu machen, während ein anderer 2 abkriegt. Schnappschuss Um dem Titel doch noch etwas die Würze zu geben. Könnt ihr Gegner, die ihr oft genug besiegt habt, fotografieren. So holt ihr euch bis zu drei neuen Gefährten gleichzeitig ins Team. Alternativ könnt ihr euch zeitweise selbst in diese Gestalten verwandeln, um den Gegnern ordentlich eins auf den Deckel zu hauen. Das lässt den Spieler jedoch nicht vergessen, dass der Titel mit ordentlich grinden verbunden ist. Oft gibt es seltene Items nicht beim ersten oder zweiten Anlauf einer Quest, also heißt es wieder in den Dungeon. Dazu kommt, dass gewisse Treppenstufen in den Dungeons sich auch verschieben. Somit wird es gerne mal zu einer lästigen Suche. Zwar lässt sich die Zeit mit hilfreichen Gegenständen für eine bessere Droprate oder mehr EXP versüßen, doch ist und bleibt es oftmals Grinding. Wer genug gesammelt hat, darf dann auch endlich die Items craften oder verstärken, die er möchte. Das geht ganz simpel, indem ihr stückweise die benötigten Items zusammenpackt. Das Beste daran, ihr könnt Items herstellen und den Rest später weitermachen, wenn die restlichen Materialien da sind. Endlich ist da mal Platz im Inventar! Vielmehr machen solche Spiele natürlich mit mehreren Spielern Spaß. Dafür braucht ihr „nur“ eine weitere Switch und das Spiel auf entsprechender Konsole. Einen Coach-Coop, den ich mir so sehr gewünscht habe, gibt es nicht. Schade, denn dieser wäre absolut geil gewesen! Mit Freunden gegen die taktisch anspruchsvolleren Bosse kämpfen macht nichtsdestotrotz großen Spaß. Im Gegensatz zu den normalen Quests, sind die Orte noch besser inszeniert und es wird deutlich taktischer. ### Yakuza 5 Remastered (PS4) Test Yakuza 5 Remastered für PlayStation 4 reiht sich in die einwandfreien Remasters ein und ist die beste Version für den Westen. Wie auch schon bei Teil 4 (Test hier) und Yakuza 3 (diesen Test lest ihr hier) sind alle zuvor geschnittenen Inhalte wieder mit von der Partie und problematische (homophobe oder arg sexistische) Szenen geändert oder ganz entfernt. Daneben erwartet euch eine schickere Optik und eine rundum erneuerte Übersetzung. Alle weiteren, wichtigen Infos findet ihr wie gewohnt in den nachfolgenden Zeilen! Als der fünfte Ableger im Westen erschien, waren drei Jahre seit dem ursprünglichen Release vergangen. Die PS4 mischte den Markt zwischenzeitlich gehörig auf, sodass der PS3-Titel damals nicht die Beachtung erhielt, die er eigentlich verdiente. Die Storyline ist, genau wie in Yakuza 4, aufgesplittet auf mehrere Charaktere. Am Ende fallen all diese Plotlines zusammen und ergeben ein großes Ganzes. Yakuza 5 – Von Taxifahrern und Pop-Sternchen Insgesamt dürft ihr fünf grundverschiedene Persönlichkeiten spielen. Dabei bildet Kiryu den Anfang, denn dieser ist nunmehr Taxifahrer in Nagasugai, Fukuoka. Die Stadt ist auf Basis des realen Stadtteils Nakasau in Fukuoka entstanden und dürfte den Kennern von euch sehr bekannt vorkommen. Im Anschluss an Kiryus Story folgt der ruppige Taiga Saejima, den ihr bereits aus dem vierten Ableger kennen solltet. Der dritte Part der Story ist einer der vielleicht spannendsten, weil sehr neuartig. Ihr verfolgt nämlich nicht nur die neuesten Ereignisse von Shun Akiyama, sondern erlebt auch, wie Haruka zum Pop-Idol heranwächst. Und ihr seid quasi live dabei! Ganz neu ist dagegen Tatsuo Shinada, der kurz vor dem Finale seinen Einstand gibt. Tatsächlich taucht dieser erst im vierten Part auf und wird in einer – meiner Meinung nach – zu hastigen Sequenz vorgestellt. Saugt also alle Infos wie ein Schwamm auf, denn es bleibt hier nicht viel Zeit zum Luftholen. Wenn euch das bereits nach ziemlich viel vorkommt, dann trügt der Schein nicht. Yakuza 5 ist tatsächlich der größte und umfangreichste Ableger der gesamten Serie. Selbst der in Japan inzwischen verfügbare siebte Ableger verblasst gegen die schiere Menge an Inhalten, die Teil 5 bietet. Wenn euch der Stadtname oben unbekannt vorkam, so hat das einen guten Grund, denn insgesamt besucht ihr fünf verschiedene Locations. Alle haben ihre eigenen Attraktionen und Aktivitäten, die es zu erkunden und erleben gilt. Doch dadurch entsteht auch ein für Yakuza-Verhältnisse neues Problem: Die Storyline wirkt gelegentlich arg zäh. Wenn euch das nicht stört, dann bekommt ihr natürlich wieder allerhand Dinge zu tun. Vor allem bei den Minispielen haben sich die Entwickler ausgetobt. Seien es Kiryus Taxifahrten, Schneeballschlachten, Karaoke oder ganz klassisches Fischen – alles ist dabei, was Rang und Namen hat. Frischzellenkur gelungen Wie auch schon die beiden Vorgänger kommt Yakuza 5 Remastered in 1080p und butterweichen 60 FPS daher. Weiterhin sind fehlende Inhalte nun mit von der Partie (Nebenmissionen etwa) und anno 2020 problematische Abschnitte raus. Die englische Lokalisierung des Spiels ist zumeist modern gehalten, wenngleich – wie auch schon bei Teil 3 und 4 – die Übersetzungen hier und da sehr frei sind. Spielerisch ist auch diesem Ableger sein Alter anzusehen. Die Kämpfe laufen noch einen Zacken flotter ab als in Teil 4, sind aber immer noch kein Vergleich zu den Systemen aus Kiwami 2 oder Yakuza 6. Unbescholten sind hingegen die Nebenmissionen, die erneut das gewohnte Spektrum der Yakuza’schen Komik bieten. Ein Genuss für Jung und Alt. ### Warcraft III: Reforged (PC) Test Warcraft III hat eine Ära von Gamern begleitet. Blizzard hat dementsprechend genau das getan, was wir bereits aus der Branche und besonders gut aus dem Kino kennen. Altes genommen und wieder aufgewärmt. Warcraft III: Reforged ist unser geliebtes Echtzeit-Strategiespiel in einer etwas anderen Form. Wie ihr es vermutlich bereits mitbekommen habt, gefällt einigen das neue Design. Der Großteil der Fans scheint jedoch enttäuscht. Deswegen haben wir uns das Spiel auch mal genauer angeschaut, mehr dazu im Test. Warcraft III: Reforged – Remaster oder Remake? Warcraft III hat in meiner Kindheit eine ziemlich große Rolle gespielt. Mit Freunden und Bekannten auf Lan-Partys zu daddeln war einfach der Klassiker schlechthin. Es war einfach deutlich angenehmer als Starcraft II, was definitiv nichts für jeden ist. Doch auch die Story-Elemente haben etwas ausgemacht. Daher gab es auch noch Warcraft III Frozen Throne im Preis inbegriffen. Dementsprechend hat Blizzard sich den Titel geschnappt und einen Remaster daraus gemacht. Statt das Spiel komplett neu aufzuziehen wurde es quasi erneuert. An vielen Stellen lassen sich die Veränderungen sehen, die trotzdem nicht das Grundprinzip des Spiels berühren. Das klingt soweit prima, doch die Fans und auch ich haben dahinter viel mehr erwartet. Als erstes und auch am auffälligsten ist der Grafikaspekt. Hier hat sich Blizzard besonders Mühe gegeben, zumindest bei den Charakteren. Denn die Umgebung scheint gar nicht so detailliert. Schade drum, denn irgendwie entnimmt dieser neue Stil dem Spiel seinen alten Charme. Was dagegen noch seinen alten Charme behalten hat ist das umständliche Heldeninventar. Genauso wie die Textdatei, die geändert werden muss, um die Tastenbelegung zu ändern. Doch da ist noch nicht Schluss. Die altbekannten Wegfindungsprobleme sind auch noch im Spiel. Ja, das könnten erfreuliche Nachrichten sein, wenn man sich nicht damals schon darüber aufgeregt hätte. Das heißt aber nicht, dass es keine Änderungen gab. Es wurden auch einige Kamerawinkel und Karten in der Kampagne angepasst, damit es besser aussieht. Schlussendlich fühlt sich das Spiel trotzdem noch unreif an. Es gibt Bugs, Grafikfehler und Mikroruckler, die den Remaster an eine Beta erinnern. Leere versprechen? Soweit klingt Warcraft III: Reforged gar nicht mal gut. Es ist leider auch nicht, was die Fans erwartet haben. Das liegt jedoch an Blizzard selbst. Auf der Blizzcon 2018 gab es nämlich viel zu sehen und einige Versprechen, die einfach nicht gehalten worden sind. Dort gab es mitunter ein Userinterface zu sehen, welches in der vollständigen Version nicht mehr auffindbar ist. Auch weitere große Änderungen, die es geben sollte, sind nirgends zu finden. Besonders WoW-Fans haben sich an der Stelle auf mehr Referenzen auf einige ihrer Lieblingscharaktere gefreut. Es soll jedoch noch nicht das Ende sein. Denn das Spiel ist laut Blizzard nicht mal fertig. Clans, Rankings und co. sollen zu einem späteren Zeitpunkt ins Spiel eingebaut werden. Wäre das Grundspiel nicht schon relativ solide, würden die Fans wohl komplett am Rad drehen. Ein Tipp am Rande, falls ihr es nicht bereits wisst: Blizzard hat auch am Editor etwas Wissenswertes geändert. Falls ihr jetzt auf die Idee kommt darin einen komplett neuen Modus zu erstellen, dann darf Blizzard die Rechte einbehalten oder ihr dürft damit kein Geld verdienen. Klingt beides nicht wirklich schön, ### Pokemon Schwert und Schild Test (Nintendo Switch) Lange genug mussten Fans auf Pokemon Schwert und Schild warten. Nachdem Pokemon Let’s Go Pikachu & Evoli das eher andere Pokemon Spiel war, sind alle mehr als gespannt auf einen würdigen Nachfolger. Diesmal verschlägt es uns in die Galar-Region, wo insgesamt 81 komplett neue Pokemon auf euch warten. Doch in diesem Teil hat sich Game Freak auch einige Überraschungen überlegt.Wir haben für euch Pokemon Schild genauer getestet und verraten euch, ob sich der Kauf lohnt oder es ein Reinfall ist. Pokemon Schwert und Schild - Interessante Starter Wie auch in allen anderen Pokemon Abenteuern fängt dieser Teil klassisch nach dem Motto “alle Pokemon fangen und Champion werden” an. Zwar wartet noch ein kleiner Twist auf uns, welcher sich auf das legendäre Pokemon Zamazenta bezieht, jedoch ist der Rest quasi altbekannt.Stück für Stück machen wir uns auf den Weg Champion zu werden. Dafür braucht ihr aber acht Orden und eine Menge Geduld. Warum ihr diese braucht? Euer Rivale Hop ist nämlich eine ziemliche Nervensäge. An jeder Ecke wartet er auf euch und sagt euch nicht unbedingt hilfreiche Dinge. Dazu kommt, dass er immer kämpfen will. Wer den Rivalen 2-3 erwartet liegt in diesem Fall komplett falsch. Sobald ihr euch für Chimpep, Hopplo oder Memmeon entschieden habt, nimmt euer Rivale den schwächeren Part. Keine Sorge, das dritte Pokemon bekommt auch ein Zuhause. Hops Bruder, der Champion der Galar Region wartet schon sehnsüchtig darauf es zu trainieren.So süß diese Pokemon im ersten Moment aussehen mögen, so enttäuschender ist der Anblick später. Irgendwie lässt das Design wirklich nach. Nicht nur die Starter, sondern auch viele andere Pokemon wirken nicht mehr nachdem, was sie mal waren. Das trifft zum Glück nicht auf alle zu, aber schon einige. Allgemein klingt dieses Pokemon noch recht normal, doch der erste Eindruck mag täuschen. Insgesamt warten nämlich nur ca. 400 Pokemon auf euch. Game Freak hat an der Stelle viele Spieler enttäuscht, die ihre geliebten Pokemon nicht in neuer Pracht auf dem Fernseher erleben können. Auch ich konnte meine geliebten Pokemon Lohgock und Stollos so nicht wiedersehen. Pokemon Schwert und Schild - Dynawas? Pokemon hat sich über die Jahre kräftig entwickelt. Damals auf dem Gameboy, heute portabel und auf dem Fernseher mit einem Gerät. Grafisch hat sich wirklich viel getan, obwohl einige Pokemon fehlen und nicht alle Attacken spektakulär aussehen. Rundum sieht das Spiel wirklich fantastisch aus. Auch wenn ich mir an einigen Stellen ein Voiceover wünschen würde. Es wirkt einfach nicht mehr zeitgemäß bei dieser Grafik.Was dagegen laut Nintendo zeitgemäß scheint, ist das ihr Nintendo Switch Online benötigt, um das Spiel mit Freunden spielen zu können. Abgesehen vom tauschen und kämpfen könnt ihr nämlich auch zusammen “Raids” machen. In zwei speziellen Gebieten warten besonders seltene und starke Pokemon auf euch. Diese sind riesig und werden Dynamax Pokemon genannt. Mit bis zu drei Freunden oder unbekannten aus dem Netz könnt ihr diese in einem Raid bestreiten und schlussendlich fangen. Ziemlich cooles Feature, was an Pokemon Go erinnert und auch schnell süchtig macht. Ihr erhaltet anschließend Gegenstände, um eure Pokemon individuell zu leveln und mehr. Im ersten Moment klingen Dynamax Pokemon komisch und sind gar nicht, was ich erwartet habe. Je mehr ich im Thema war, desto mehr Spaß hat dieses Prinzip gemacht. Abgesehen davon können sich bestimmte Pokemon auch gigamaxieren und ihr Aussehen verändern. Das bringt Pokemon auf ein komplett neues Level, was es wirklich interessant macht. Nervig ist leider abgesehen von Nintendo Switch Online, dass die Areale sehr hängen, sobald ihr Online seid. Wer Geld in ein Spiel investiert, erwartet ein reibungsloses Spielerlebnis. Das stellt sich bei Nintendo Online immer als schwierig da. Ihr findet eure Freunde nicht immer sofort, der Ort, wo ihr raiden könnt hängt extrem mit anderen Spielern und zu guter letzt bietet Nintendo keine ordentliche Möglichkeit zur Kommunikation.Zwar liegt es an der Stelle nicht direkt an Game Freak, doch beeinflusst das Spielerlebnis. Pokemon Schwert und Schild - Die Insel der Rüstung Mit dem sogenannten Erweiterungspass, habt ihr die Möglichkeit noch mehr aus Pokemon Schwert und Schild rauszuholen. In diesen DLCs erwarten euch insgesamt die Insel der Rüstung und Die Schneelande der Krone. Letztere erscheint jedoch erst im Herbst 2020. Was aber bereits verfügbar ist, ist die wunderschöne Insel der Rüstung. Dort erwarten euch viele altbekannte Pokemon, die es soweit in Pokemon Schwert und Schild nicht zu sehen gab. Zudem hat Nintendo die erste Erweiterung mit vielen neuen Inhalten vollgepackt. Darunter warten eine erweiterte Story, neue Orte, viele neue Raids und Pokemon auf euch. Zwar ist nach 5 bis 10 Stunden, je nach Spielweise, die Geschichte durch, doch gibt es allgemein sehr viel zu entdecken. Seltene Pokemon und neue Gegenstände sind da gerade mal der Anfang! Wer wirklich viel Pokemon Schwert und Schild spielt, wird an diesem Erweiterungspass große Freude haben. Allein die neuen Gebiete sind wunderschön anzusehen und als Sahnehäubchen gibt es viele Pokemon und Gegenstände geschenkt. Bei Gelegenheitsspielern ist dagegen die Frage, ob so eine Erweiterung reicht, um diese wieder anzuspornen. Das wird uns vermutlich der zweite Teil des Erweiterungspasses verraten. Dort warten nämlich nicht nur neue Pokemon und noch mehr Story auf euch, sondern auch neue Multiplayer-Funktionen, auf den die Spieler sehnsüchtig warten. Eins sei aber gesagt, in diesen DLCs verbergen sich viele kleine Verbesserungen, die Spieler erfreuen dürften. Zum Beispiel könnt ihr euer Partner-Pokémon hinter euch sehen, was wir seit Pokémon Heartgold und Soulsilver nicht mehr gesehen haben. Schaut also mal selber rein und überzeugt euch selbst von den großartigen Veränderungen! ### Mortal Kombat 11 Ultimate (PS5) Test Eines der ältesten Kampfspiele überhaupt präsentiert seine elfte Ausgabe im neuen Look auf den Next Gen Konsolen: Mortal Kombat 11 Ultimate. Die Mortal Kombat-Reihe ist neben seiner Brutalität auch für seine fesselnde Geschichte und ausgewöhnlichen Kampfmodus bekannt. Warner Bros. und Netherrealm haben bereits zum eigentlichen Release letztes Jahr den Fokus nicht auf primitive Brutalität gelegt. Im Gegensatz dazu präsentierten sie mit dem neuen Ableger einige neue Kampffeatures und auch einen weiteren Modus. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Mortal Kombat 11 Ultimate – Eine neue Bedrohung Wer die Geschichte von Mortal Kombat kennt, weiß dass in regelmäßigen Abständen ein Turnier stattfindet, in denen sich die Unterwelt und das Erdenreich ein Duell bieten und nur der Champion darf sich die Krone aufsetzen. Nach den Geschehnissen in Mortal Kombat 10 konnte Raiden, als Beschützer des Erdenreiches, Shinnok bezwingen und so eine Abschreckung an die Unterwelt senden. Die Verluste, die er dabei erlitten hat als er seine Schüler verlor, nagen allerdings sehr an ihm. Doch auch nach diesem Sieg ist immer noch kein Frieden eingekehrt und Kronika erscheint auf der Bildfläche, die für das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse sorgt, was allerdings Raiden mit seinem eingreifen verändert hat. So wird wieder ein weiteres Mortal Kombat ins Leben gerufen wodurch gerade Nostalgiker auf ihre Kosten kommen, da viele alte Charakter wie wiederauftauchen, die man vielleicht schon längst vergessen hatte. Schließlich erleben wir durch das Chaos eine Kombination der Geschichte aus Gegenwart, Vergangenheit und sogar Zukunft. Leider haben wir als Spieler nut wenig  Möglichkeiten die Geschichte beziehungsweise den Spielverlauf zu verändern. Stattdessen ermöglicht euch Mortal Kombat 11 Ultimate an wenigen Stellen, das Kampfgeschehen zu bestimmen, in dem ihr die jeweiligen Kämpfer auswählt. Jedoch könnt ihr nicht bestimmen, welchen der Charaktere ihr dann steuert. Das hängt immer von der jeweiligen Handlung oder Situation ab. Mit Mortal Kombat 11 Ultimate erhaltet ihr zum einen das Hauptspiel sowie die Kombat Packs 1 und 2. Auch die Erweiterung „Aftermath“ ist mit von der Partie. Auf diese Weise kommen Fans der Reihe in den Genuss, dass ihnen direkt nach dem Start des Spiels, auch Rambo, Robocop und sogar der Terminator höchstpersönlich zur Verfügung stehen. Obendrein hören wir sogar die echten Stimmen von Sylvester Stallone oder Peter Weller. Mortal Kombat 11 – Türme der Zeit Im Menü hat sich im Vergleich zur Current Gen-Version nicht viel verändert. Ihr habt den Story-Mode sowie die klassischen Türme zur Auswahl. Auch wieder dabei ist Krypta, der bereits bei Mortal Kombat 10 vertreten war. Hier kann man in der Ego-Perspektive durch ein riesiges Labyrinth laufen und Kisten öffnen, um verschiedene Gegenstände zu erhalten. Auch der Modus Türme der Zeit gesellt sich wieder zur Standardausstattung. Ähnlich wie bei den klassischen Türmen muss man eine Reihe an Gegnern bezwingen, um am Ende etliche Gegenstände zu erhalten. Doch man muss sich beeilen denn, wie der Name schon sagt, dreht sich hier alles um die Zeit. Die Türme wechseln in gewissen Abständen und die Herausforderungen sind jedes Mal andere. In diesem Modus ist es sogar wichtig sich mit Gegenständen auszurüsten, die man während eines Kampfes nutzen kann um sich einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Neben der ablaufenden Zeit für die Türme nehmt ihr gleichzeitig an zeitlich begrenzten Events teil, wo ihr möglichst eine hohe Punktzahl erreichen müsst, um am Ende des Events wertvolle Objekte abzusahnen. Hierbei dient die allgemeine Mortal Kombat 11 Community als Maßstab. Denn je mehr Spieler spielen, umso höher ist das Ziel welches man erreichen muss. In der Spielmodi "Klassische Türme" kämpft ihr euch durch mehrere Etagen eines Turms. Dabei steht es euch frei die Anzahl eurer Gegner und die Charaktere auszuwählen. Euch stehen insgesamt 37 Charaktere zur Verfügung. Mortal Kombat 11 Ultimate – Das neue Krypta Ihr reist auf die Insel von Shang Tsung und werdet von ihm sogar persönlich in die Geschichte eingeführt. Im Gegensatz zum Vorgänger zeigt das Spiel euren Charakter in der dritten Person. So ergeben sich viel mehr Freiheiten und man kann sich jederzeit seine Umgebung genau anschauen. Außerdem gibt es diesmal viele Rätsel, die man lösen muss um weitere Orte und Wege freizuschalten sowie spezielle Kisten zu erobern. Während eurer Erkundungen könnt ihr auch Gegenstände in euren Besitz bringen, mit denen entweder hängende Leichen heruntergerissen oder Seelen befreit werden können. Oder ihr schlagt euch einfach mal den Weg mit Shao Kahns Hammer frei. Ein sehr gelungener Modus, da die Karte extrem groß ist und sehr viel Spielspaß garantiert bietet. Des Weiteren ist es sogar wichtig für euch dort möglichst viele Objekte zu finden und freizuschalten, da bei allen Charakteren der 2. Fatality sowie die Brutalitys nicht von Beginn an verfügbar sind. Mortal Kombat 11 Ultimate – Fatality Das Kampfsystem bei Mortal Kombat 11 Ultimate ist seinen Vorgängern recht ähnlich. Schnelle Kombos sowie Jongliermoves bahnen euch den Weg zum Sieg. Doch sind diesmal die Comeback Möglichkeiten deutlich erweitert worden. Der Superangriff wurde durch den sogenannten Fatal Blow. Den könnt ihr aktivieren, wenn ihr das letzte Drittel eurer Lebensanzeige erreicht habt um noch einmal extrem stark zurückzukommen. X-Ray Angriffe müssen genau gestimmt werden damit sie maximalen Schaden verursachen. Auch die individuellen Fluchtmöglichkeiten haben sich deutlich verbessert und sind effektiver als zuvor. Grundsätzlich macht sich bemerkbar, dass dass die Fatalities deutlich schwächer sind. Klar sind diese immer noch extrem brutal und grauenhaft. Ebenfalls mit von der Partie ist der Mehrspielermodus, in denen ihr sehr schnell einen Gegner finden könnt. Es steht euch auch frei an Turnieren teilzunehmen oder lokal auf eurer Konsole mit euren Freunden, den Kampf virtuell auszutragen. Weiterhin bietet Mortal Kombat 11 Ultimate die Gelegenheit individuell ein Team zusammezustellen, dass von der KI gesteuert gegen gegnerische Truppen kämpft. Leider bietet das Spiel auf diese Weise Spielraum für einen Pay2Win-Faktor. Mit Hilfe von Mikrotransaktionen könnt ihr nämlich erst diese Möglichkeit, neue Skins für eure Kämpfer, Arenen oder neue Moves freischalten. Bei den Kämpfen ist mehr Geduld und taktische Raffinesse gefragt. Es ist nicht mehr möglich zu rennen und Angriffe aus der Ferne sind nicht mehr so effektiv. Stattdessen ermöglicht euch die Arena und ihre Gegenstände, um Schutz oder Distanz zum Gegner zu wahren. Viele Gegenstände können auch als Waffe dienen. Die Motivation kann für Fans groß sein, da viele Items durch den Storymodus erspielt werden können. Andere Gegenstände wiederum könnt ihr euch über die Modi Krypta erspielen. Kritisch zu sehen ist, dass im Modus Türme der Zeit, viele Herausforderungen online absolviert werden müssen, wodurch vor allem Laien eine geringere Chance haben, neue Items freischalten zu können.   ### Star Wars: Jedi Fallen Order Test (PS4) Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt mit Star Wars: Jedi Fallen Order von den Titanfall-Machern Respawn Entertainment endlich wieder ein echtes Abenteuer für Solospieler im Star Wars Universum. Als alteingesessene Star Wars-Fans waren wir daher sehr gespannt darauf, was die Entwickler da unter der Star Wars-Lizenz auf die Beine gestellt haben. Unsere Eindrücke von Star Wars: Jedi Fallen Order lest ihr im Test. Star Wars: Jedi Fallen Order – Keine gute Zeit für Jedi Star Wars: Jedi Fallen Order spielt zwischen der dritten und der vierten Episode. Den Orden der Jedi hat man durch die berüchtigte Order 66 nahezu vollkommen ausgelöscht. Nur wenige Jedi konnten entkommen und verstecken sich nun irgendwo in der Galaxis vor den Häschern des galaktischen Imperiums. In Star Wars: Jedi Fallen Order übernehmen wir die Kontrolle über den jungen Jedi-Padawan Cal Kestis. Auf der Flucht vor dem Imperium versteckt dieser sich auf dem Planeten Bracca, auf dem alte Schlachtschiffe der Republik verschrottet werden. Eines Tages kommt es zu einem schweren Unfall, bei dem Cal die Macht einsetzt, um einen Freund vor dem Tod zu retten. Das ruft unverzüglich die imperiale Inquisition auf den Plan, deren Inquisitoren überlebende Jedi und andere Machtnutzer jagen. In kürzester Zeit überschlagen sich die Ereignisse und nach einer unerfreulichen Begegnung mit einer als „Zweite Schwester“ bekannten Inquisitorin muss Cal fliehen. Hilfe erhält er dabei von der Crew der Mantis, mit der er sich auf die Suche nach einem Holocron begibt, das eine Liste machtbegabter Kinder enthält. Mit diesem Holocron soll Cal den Jedi-Orden Schritt für Schritt wiederaufbauen, um dem Imperium die Stirn zu bieten. Star Wars: Jedi Fallen Order – Durchwachsene Story Der Beginn der Story wird imposant inszeniert und es kommt quasi sofort das typische Star Wars- Feeling auf. Spätestens, als Cal zum ersten Mal das ikonische Lichtschwert schwingt, sind wir vollkommen bereit, den Widerstand gegen das Imperium anzuführen. Leider kann die Story das Niveau vom Einstieg aber nicht über die komplette Spielzeit halten. Dafür bleibt die Charakterzeichnung sowohl der Protagonisten als auch der Antagonisten letztlich zu schematisch, wobei ausgerechnet Cal als Hauptcharakter blass bleibt und keine erkennbare Entwicklung durchmacht. Zwar versuchen die Entwickler auch, mit der Zweiten Schwester eine komplexe Antagonistin zu etablieren. Allerdings entwickelt auch dieser Charakter nicht wirklich Tiefe, da die der Story zugrundeliegenden Motive wie Vertrauen und Verrat ziemlich klischeehaft ausgearbeitet werden. Für ein reines Singleplayer-Erlebnis bietet die Story daher zu wenig, insbesondere mit der mächtigen Star Wars-Lizenz im Rücken. Das kennt man aber auch von den letzten Star Wars-Filmen. Star Wars: Jedi Fallen Order – Wunderschöne Spielwelt mit einigen Design-Mängeln Die Spielwelt ist wunderbar designt und alle Planeten fügen sich vom Artdesign her nahtlos in das Star Wars-Universum ein. Neben allseits bekannten Planeten wie Kashyyyk bereisen wir dabei auch weniger bekannte Planeten wie Dathomir, die Heimat Darth Mauls. Optisch wissen die Planeten etwa mit der dichten Vegation Kashyyyks oder der wüstenartigen Felslandschaft Dathomirs zu überzeugen. Vom Leveldesign lässt sich leider nicht dasselbe sagen. So wird zwar vielerorts das Bemühen der Entwickler deutlich, uns komplexe Level zu bieten. Diese sind aber teilweise so verschachtelt, dass wir nicht selten Probleme mit der Orientierung bekommen. Die eigentlich hübsch anzusehende aber ebenfalls ziemlich unübersichtliche Karte hilft da leider auch nicht weiter. Zwar schalten wir im Spielverlauf auch viele Abkürzungen frei. Für die meisten davon brauchen wir jedoch spezielle Fähigkeiten, die wir erst im Laufe des Spiels erlernen. Deshalb müssen wir alle Planeten mehrmals bereisen, um jeweils neue Pfade zu erkunden. Da es zudem weder ein Schnellreisesystem noch zumindest mehrere Anflugpunkte pro Planet gibt, müssen wir bei jedem neuen Besuch erneut das gesamte Areal durchqueren. Dadurch entsteht schnell eine Routine, wodurch die an sich toll designte Spielwelt sich schnell wie eine mehr oder weniger beliebige Kulisse anfühlt. Star Wars: Jedi Fallen Order – Kämpfen, klettern, knobeln Wenn wir in Star Wars: Jedi Fallen Order nicht gerade mit den zahlreichen Kämpfen beschäftigt sind, klettern wir in Tomb Raider- oder Uncharted-Manier durch die Spielwelt und lösen Rätsel. Hier wird sehr schnell deutlich, dass die Entwickler sich von den genannten Titeln haben inspirieren lassen. Dessen ungeachtet geht der Mix aus Kämpfen, zahlreichen Klettereinlagen und bisweilen sogar fordernden Rätseln aber gut auf. Vor allem haben es uns allerdings die Kämpfe angetan. Star Wars: Jedi Fallen Order – Forderndes Kampfsystem Beim Kampfsystem machen die Entwickler nämlich alles richtig. Denn mit simplem Button-Mashing kommen wir in Star Wars: Jedi Fallen Order nicht weit. Ganz im Gegenteil beißen wir auf den beiden höheren Schwierigkeitsgraden geradezu erstaunlich oft ins Gras, wenn wir übermütig werden. Der Lichtschwertkampf gehört dabei zweifellos zu den größten Stärken von Star Wars: Jedi Fallen Order. Dieser wird nämlich imposant inszeniert und fühlt sich sehr wuchtig an. Cal kämpft nur mit seinem Lichtschwert und einigen Machtfertigkeiten und das fühlt sich für ein Star Wars Spiel mit einem Jedi-Padawan als Protagonisten auch absolut richtig an. Die Kämpfe spielen sich schnell und taktisch und erinnern damit bisweilen an das Kampfsystem aus Sekiro: Shadows Die Twice. So können wir unsere Gegner, entsprechendes Timing vorausgesetzt, elegant auskontern und unser Lichtschwert kosten lassen. Wir kämpfen dabei nicht nur gegen Menschen bzw. humanoide Gegner wie Droiden, sondern bekommen es auch regelmäßig mit einer aggressiven Tierwelt zu tun. Insbesondere in den Duellen mit anderen Klingenträgern aber entsteht durch den Fokus auf Paraden und Konter oft eine situative Spannung, die uns die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Umso befriedigender ist es daher, wenn unsere Gegner dann am Ende eines intensiven Klingentanzes vor uns im Staub liegen. Star Wars: Jedi Fallen Order – Oberflächliches Levelsystem Im Grunde ist Star Wars: Jedi Fallen Order ein klassisches Action-Adventure. Dementsprechend fällt das Levelsystem ziemlich oberflächlich aus. So investieren wir durch Levelaufstiege verdiente Punkte in neue Machtfähigkeiten, neue Kampfertigkeiten oder bessere Statuswerte. Da viele Fähigkeiten allerdings erst im Laufe der Story freigeschaltet werden, ist unser Einfluss auf Cals Entwicklung recht begrenzt. Zudem stehen insgesamt auch nicht viele Fähigkeiten zur Auswahl, so dass wir mit ein bisschen Aufwand ohnehin alles freischalten. So unterhaltsam Cals Suche nach dem Holocron auch ist, so waren wir doch nach dem Abspann etwas enttäuscht. Dieser flimmert nämlich schon nach etwa 20 Stunden über den Bildschirm, was sich für uns zu kurz anfühlt. Denn gerade, als wir uns wie der letzte Jedi fühlen, kommt auch schon der Bosskampf, gefolgt von einem unbefriedigenden Ende, das geradezu nach einer Fortsetzung schreit. Dadurch, dass wir auch ständig dieselben Planeten bereisen, fühlt sich die Spielzeit zudem auch künstlich gestreckt an. Wir hätten uns definitiv eine längere Spielzeit und mehr Planeten gewünscht, da das Gameplay mit seinem gelungenen Mix aus Kämpfen, Klettern und Rätseln gute Unterhaltung bietet. ### Need for Speed Heat (PlayStation 4) Test Wie ich den Sound von heulenden Motoren vermisst habe. Need for Speed Heat ist jetzt verfügbar und setzt die Frage in den Raum, ob es an die alten Titel ran kommt. Nachdem ich damals vom ersten Need for Speed für die PlayStation 4 enttäuscht war, war der Schmerz groß. Diesmal sieht die Geschichte jedoch komplett anders aus. Was ich von diesem Teil halte, erfahrt ihr im folgenden Test. Need for Speed Heat - So sollte es klingen! In Need for Speed Heat geht es auf den Straßen drunter und drüber. Überall sind nachts illegale Rennen und Sorgen bei den Anwohnern für Ärger. Besonders die Polizei ist da nicht erfreut und macht daher Jagd auf die Teilnehmer. Ihr seid neu in der Stadt und habt natürlich nur ein Ziel… euch einen Namen zu machen. Dafür sucht ihr euch erstmal einen Charakter und einen von vier Wagen aus und dürft dann auch schon losstarten. Schon hier sind deutlich ernstere Szenen zu sehen, als in Need for Speed. Dort kam das ganze Szenario einfach zu kindisch rüber. Davon aber abgesehen, geht es mit einem sexy BMW M3 los auf die Straßen. Alleine bereits der Sound des Wagen lässt meine Boxen dröhnen und ich könnte mich nicht mehr freuen. Auf den Straßen ist nämlich einiges los Online zumindest, denn da gibt es gewohnt andere Spieler die auch auf der Karte ihr Unwesen treiben. Allgemein sieht die Stadt und die Grafik des Spiel deutlich besser als Need for Speed und Payback aus, was erfreulich ist. Woran es dennoch etwas fehlt… an Leben. Denn die Stadt soll zwar Miami nachempfinden, ist aber nicht dementsprechend voll. Klar, die Straßen brauchen keine 500.000 Autos oder Menschen, dennoch wäre etwas mehr von beidem keine schlechte Idee. Die Szene hier hat sich vom Prinzip doch etwas geändert. Tagsüber macht ihr nämlich in legalen Rennen euer Geld. Abends dagegen, holt ihr euch euren Kick. Denn da warten illegale Rennen auf euch die euren Ruf steigern. Je höher eure Stufe ist, desto mehr Wagen und Teile könnt ihr kaufen. Illegal bedeutet jedoch gleichzeitig, dass die Cops auf euch warten. Die können manchmal ziemlich einfach sein, doch je höher euer sogenannten Heat-Level ist, desto mehr kleben die euch an der Nase. Need for Speed Heat - Freie Auswahl Sobald der Ruf stimmt und das Kleingeld in der Geldbörse auch, kann es ans shoppen gehen. Zahlreiche Teile von vorne bis hinten warten nur auf euch, um an die fetten Schlitten angebracht zu werden. On top könnt ihr euer Auto selbst designen mit Decals und co. Da können schon ordentliche Kreationen bei raus kommen. Wer dafür zu Faul ist, kann sich das Design natürlich auch von anderen nehmen. Es gibt in Need for Speed Heat jedoch nicht nur Optik und typisches Performance-Tuning für euch. Ihr könnt auch euren Motorsound ändern, falls es mal mehr knallen soll. Statt immer das Auto für Streetracing, Drift und Sprint zu wechseln, reicht es entsprechende Teile auszuwechseln. Somit können alle eure Autos Allrounder sein. Ziemlich gute Änderung an der Stelle. Auch die Steuerung allgemein fühlt sich sehr angenehm an. Sobald das driften einmal drin ist, geht es auch schon ordentlich los. Soweit so gut. Doch auf der PlayStation 4 ist nicht alles perfekt. Zwischenzeitlich hat sich das Spiel immer nach 2-3 Stunden Spielzeit verabschiedet. Und auch über die Zeit hinweg ließ sich erkennen, dass das Spiel hier und da mal nachlädt. Letzteres sei jedoch verziehen, dank der wirklich guten Grafik und den Lichteffekten. Crashen sollte das Spiel dagegen eher nicht. ### Death Stranding (PS4) Test Im Test zeigt Death Stranding, dass es nicht nur ein außergewöhnliches Spiel ist, sondern auch einen sehr dedizierten Geschmack benötigt, um gemocht zu werden. Und wenn ihr nach wie vor unsicher seid, ob der Titel zu euch passt, solltet ihr die nachfolgenden Zeilen lesen! Kojima liefert nach Metal Gear Solid eine weitere Spitzenmarke ab, die nicht jedermanns Sache ist. Death Stranding handelt von den USA, die im Zuge des „Death Stranding“ sämtlichen Zusammenhalt verloren haben. Sogenannte BTs sind erschienen und hinterlassen bei jedem Kontakt mit Menschen wahnsinnig große Krater, die sämtliches Leben und Objekte im Nu auslöschen. Was hat es mit diesem Ereignis auf sich? Das verrate ich nicht, weil es einer der großen Mythen des Spiels ist. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass Norman Reedus, im Spiel Sam Porter Bridges genannt, ein sogenannter Repatriate ist. Also jemand, der dem Tod entkommen ist. Kojimas Titel gibt einen ungewöhnlich frischen Blick in Szenarien, was nach dem Leben passiert und verlangt des Öfteren von euch, dass ihr verdammt aufmerksam zuhört. Doch was hat es mit dem Baby auf sich, das Norman Reedus in den bisherigen Trailern mit sich führte? Das ist ein sogenanntes Bridge Baby, kurz BB, das die Fähigkeit hat, die ansonsten unsichtbaren BTs aufzuspüren. Die Verbindung zwischen dem BB und Reedus‘ Charakter ist ein weiterer Fokal-Punkt des Spiels, sodass ich auch hier nicht weiter aus dem Nähkästchen plaudern will. Das liegt auch daran, dass ich somit die Rolle von Mads Mikkelsen verraten müsste und somit viel zu weit in Spoiler-Gebiete rutsche. Death Stranding gibt sich lediglich die ersten drei Kapitel wahnsinnig kryptisch und unübersichtlich. Danach lösen Kojima und seiner Schreiberlinge mehr und mehr Rätsel auf und die ganze Geschichte wird merklich greifbarer. Nichtsdestoweniger dürfte das Ganze nicht jedem sonderlich schmecken. Wie gewöhnlich für Kojimas Mastermind gibt es einige völlig abstruse, gar ekelhafte Dinge (je nach eurem Gusto, versteht sich), an die es sich zu gewöhnen gilt. Reedus‘ Auftrag infolge der Story ist es, gen Westen zu reisen und sämtliche Kolonien miteinander zu verbinden. Und ja, die Bezeichnung „DHL-Simulator“ ist hier und da durchaus gerechtfertigt. Dazu aber später mehr. Der Anteil der Zwischensequenzen ist hoch, weit mehr als 10 Stunden. Dabei setzt Kojima gerne auf die „One Shot“-Technik, sodass Szenen ohne Kameraschnitte gedreht sind. Dadurch entsteht ein hohes Maß an Immersion und Spannung. Cineastisch spielt Death Stranding in einer völlig anderen Liga als alle bisherigen Spiele dieser Generation. Neben den hier bereits erwähnten Schauspielern gesellen sich noch etliche weitere, hochkarätige Stars. Dazu gehören unter anderem Troy Baker, Guillermo del Toro, Léa Seydoux oder die überragende Lindsay Wagner. Auch Margaret Qually und selbst Conan O’Brien sind mit von der Partie. Alle haben gemein, dass sie exzellent ins Spiel integriert wurden und die allgemeine Wertigkeit der Zwischensequenzen mit deren schauspielerischen Leistungen auf für die Spielebranche ungewöhnliches Hollywood-Niveau heben. Death Stranding – Das „Strand“-Spiel Das Wort Strand solltet ihr in dem Fall nicht deutsch lesen, sondern englisch. Die deutsche Übersetzung lautet Strang oder Faden. Und genau das spiegelt auch das Mammut-Projekt von Kojima sehr gut wider. Es geht darum, dass die Amerikaner wieder zusammenfinden und an einem Strang ziehen. Dazu braucht es für uns Spieler eine permanente Online-Anbindung. Denn jede Aktion im Spiel wirkt sich auch auf die anderen Spieler aus. Wenn ihr die prächtige und zugleich riesige Spielwelt zu Fuß oder mit einem Bike bereist, so stoßt ihr unweigerlich auf Hindernisse. Flüsse, Berge und so weiter und so fort. Wenn ihr euch also auf so eine Reise begebt, solltet ihr neben ausreichend Materialien und den anderen Transportwaren auch PCCs bzw. Leitern mitnehmen. PCCs sind versatile Alleskönner, mit denen sich Brücken, Aussichtstürme, Briefkästen, Straßen und mehr bauen lassen. Ist die Strömung eines Flusses zu stark, empfiehlt es sich entweder eine Leiter zu verwenden oder eine Brücke zu bauen. Doch bevor ihr das tut, ist es ratsam die Umgebung zu begutachten. Vielleicht hat ja ein anderer Spieler diese Aufgabe für euch übernommen! Und das macht das Strand-Genre aus. Die Spielwelt wirkt sehr greifbar, ja gar persistent. Alle helfen sich gegenseitig. Damit aber nicht genug. Wenn ihr oder andere Spieler Pakete fallen lasst und lange genug nicht aufhebt, tauchen diese bei anderen Spielern in der Welt auf. Und dann könnt ihr oder eben die anderen Gamer diese aufnehmen, an den richtigen Ort bringen und zurück an den Absender schicken. Kojimas Message ist deutlich: Helft einander. Ich finde es grandios, wie er und sein Team den Zusammenhalt der Menschheit durch solche kleinen Gesten propagieren. Auch die Tatsache, dass ihr nur Likes für anderer Leute Strukturen oder Nachrichten-Schilder geben könnt, nimmt eine ganze Menge Toxizität raus und gibt schlicht ein gutes Gefühl. Mehr als nur ein DHL-Simulator Ich will gar nicht lange um den heißen Brei reden. Die meiste Zeit derer Spielstunden, die ihr nicht mit Zwischensequenzen verbringt (von 50 Spielstunden sind das wie gesagt mind. 10), seid ihr sehr oft und manchmal auch sehr lange unterwegs und führt Lieferungen durch. Kojima und sein Team haben dazu auch allerhand Kniffe parat, um das durchaus spannend (oder nervig, je nachdem, wie ihr dazu steht) zu gestalten. Norman Reedus‘ Charakter kann nur eine bestimmte Menge überhaupt auf seinem Rücken tragen. Mit dem späteren Exoskelett wird das ein wenig trivialisiert. Neben dem Gewicht-Limit gibt es auch ein Stacking-Limit, denn irgendwann ist der Turm per se zu instabil oder zu hoch. Das Fracht-Management spielt also schon vor der eigentlichen Reise eine große Rolle. Glücklicherweise ist die automatische Anordnungs-Funktion ungemein stark und wählt stets die perfekte Ladetaktik. Je mehr ihr allerdings mitschleppt, desto mehr verschiebt sich der Gleichgewichtsschwerpunkt. Mit den Schultertasten könnt ihr den Gleichgewichtssinn von Reedus steuern und glaubt mir, das mag wirklich zu Beginn nerven. Das Exoskelett schafft Abhilfe. Tatsächlich ist dieser ganze Aspekt, sprich der Weg von A nach B mit all seinen Hindernissen, der zentrale Aspekt des Spiels für die erste Spielhälfte. Gelegentlich dürft ihr euch mit BTs herumschlagen, dazu aber gleich noch mehr. Oder mit Räubern, wo auch die meisten Schwächen von Death Stranding zum Vorschein kommen. Habt ihr also diesen zugegeben schwierigen ersten Teil überwunden, wechselt auch der spielerische Fokus. Nicht mehr die Lieferung steht im Zentrum, sondern die Erkundung der Spielwelt. Death Stranding erfordert dann andere spielerische und kognitive Leistungen von euch, die zuvor auf rein mechanischer (und psychomentaler) Basis ausgelegt war. Mir hat dieser Fokus-Shift sehr gut gefallen. Nichtsdestoweniger ist es verständlich, wenn es nicht euren Gusto erwischt, weil ihr – heruntergebrochen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner – nach wie vor dasselbe macht. Death Stranding – Die echten Schwächen des Spiels Während das meiste bis hierher vielmehr eine Frage des Geschmacks ist, bleibt unbestritten, dass gerade das Kampfsystem der Schwachpunkt des Spiels ist. Gelegentlich trefft ihr im Verlauf des Spiels auf Banditen, die sich einen Spaß aus dem Death Stranding machen und ahnungslose Reisende überfallen. Die Räuber sind stets an denselben, vorgegebenen Orten. Meistens könnt ihr sie umgehen, oftmals ist es allerdings nicht möglich. Ohne Bike kloppt ihr sie einfach durch simples Button-Mashing nieder. Tiefgang? Fehlanzeige. Klar, Reedus‘ Charakter ist kein Solid Snake und deswegen mit Waffen nicht sonderlich begabt. Trotzdem hätte ich mir hierfür mehr Tiefe gewünscht, zumal das Feature somit schlicht aufgesetzt wirkt. Ein relativ ähnliches spielerisches Problem stellen die Begegnungen mit den BTs dar. Die mysteriösen, geisterhaften Gestalten sind gerade zu Beginn, wo ihr euch nicht wehren könnt, tatsächlich angsteinflößend. Und die Momente der Begegnungen unglaublich spannend. Doch vom Moment an, wo sie besiegbar werden, nervt jede BT-Zone. Diese kündigen durch Starkregen an und hören sofort auf, wenn ihr die betroffene Zone verlasst. Die beklemmende Atmosphäre weicht einem „Dann nutze ich halt meine Granate, wenn sie mich entdecken“. System trivialisiert. Übrigens: Dadurch, dass ihr die BT nicht dauerhaft sehen könnt – immer nur für wenige Sekunden – habt ihr das BB dabei. Eine Art Sonar zeigt euch praktisch an, wo sich die BT ungefähr befinden. Je lauter das Geräusch, desto näher. Sind sie zu nah, gilt es den Atem anzuhalten. Gleichermaßen erwischt es die Bosse im Spiel. In Punkto Inszenierung, Design und Atmosphäre macht Death Stranding in dieser Hinsicht kein Spiel etwas vor. Doch aufgrund der simplen Spielmechaniken wirken die Bosskämpfe arg blass. Hier haben die Entwickler tatsächlich die Chance vertan, die exzellente Atmosphäre durch ein starkes Gameplay fortzuführen. Optisch & akustisch ein Meisterwerk sondergleichen Grafisch zieht Death Stranding sämtliche Register der Decima-Engine, die bereits in Horizon: Zero Dawn zum Einsatz kam. Sowohl die Charaktere als auch die wunderschönen Landschaften spielen in einer Klasse, die so ziemlich alle anderen Open-World-Spiele völlig erblassen lassen. Vor allem aber die Gestik und Mimik der Charaktere, getragen von deren erstklassigen Schauspielern, sind so realitätsnah und authentisch, das sich der Titel durchweg wie ein Hollywood Blockbuster anfühlt als ein Videospiel. Das surreale Art Design des Spiels, die Detailverliebtheit und vor allem die wahnsinnig starken Effekte hieven den Titel locker auf den Thron der Grafikmonster dieser Generation. Auch beim Sound spielt der Titel in der obersten Liga. Vom grandiosen Ambient Sound über die absolut erstklassige Leistung der Schauspieler bis hin zur wundervollen Musik – alles wirkt wie aus einem Guss. Selbst die deutsche Sprachausgabe ist über jeden Zweifel erhaben, wenngleich Norman Reedus nicht vom gleichen Sprecher vertont wird wie es deutsche Fans aus The Walking Dead gewohnt sind. ### The Outer Worlds (PS4) Test Mit The Outer Worlds erschien vor Kurzem der geistige Nachfolger von Fallout: New Vegas. Neben den Entwicklerteam teilen sich die beiden Titel so einige Gemeinsamkeiten. Welche das genau sind und wie uns das Spiel letzten Endes gefallen hat, erfahrt ihr im folgenden Artikel. Vor etwa neun Jahren erschien mit Fallout: New Vegas der wohl beliebteste Teil der Serie. Während manch einer seither noch immer über die abnehmende Qualität der Arbeiten der Entwickler meckert, insbesondere nach dem zuletzt gefloppten Online-Titel Fallout 76, wissen mittlerweile wohl die meisten, das hinter Fallout: New Vegas ein gänzlich anderes Entwicklerteam steckte, als hinter den neueren Ablegern der Serie. Seiner Zeit überließen Bethesda Softworks die Arbeiten an New Vegas nämlich dem etwas kleineren Studio Obsidian Entertainment. Dieses bestand schon damals zu einem Großteil aus dem gleichen Team, das die Fallout-Reihe seinerzeit ins Leben gerufen hatte. Kein Wunder also, dass sie ein gutes Gespür für den Geschmack der Fans besaßen. Trotz des Erfolges, blieb es nach Fallout: New Vegas größtenteils ruhig um Obsidian Entertainment. Hier und da wirkten sie zwar noch in anderen Titeln mit, am erfolgreichsten wohl bei South Park: Der Stab der Wahrheit, ein zweites Fallout: New Vegas gab es jedoch nicht. Jedenfalls bis zur Ankündigung des geistigen Nachfolgers der Fallout-Reihe, The Outer Worlds. Willkommen in Halcyon The Outer Worlds entführt uns in eine ferne Galaxie. Genauer gesagt ins Halcyon-System. Als größtenteils unabhängige Kolonie der Erde, steht das Halcyon-System unter der Herrschaft der sogenannten Halcyon Holdings Corporation, einem Zusammenschluss aus zehn Großkonzernen. Unter der Leitung des Vorstands ist die Halcyon Holdings Corporation zuständig für die Entwicklung und Administration der Kolonie und ihrer Bürger. Zur Besiedelung des System entsandt die Erde seinerzeit zwei Schiffe. Die Groundbreaker und die Hope. Beide beladen mit den klügsten Köpfen der Menschheit. Während die Groundbreaker ihr Ziel wie geplant erreichte, kam die Hope jedoch vom Kurs ab. Zwar wurde sie später vom Vorstand wiedergefunden, aus Kostengründen entschied man sich jedoch, die Passagiere im Kryoschlaf zu halten und die Hope zum Ammenmärchen werden zu lassen. Losgelöst von der Erde stellen die Menschen im Halcyon-System ihre Leben in den Dienst einer der Konzerne. Menschenrechte und gerechte Arbeitsbedingungen gibt es dabei jedoch nicht. So gelten die Mitarbeiter der Konzerne als Eigentum eben dieser. Wer seine Leistung nicht erbringt, bekommt weniger Lebensmittel oder medizinische Versorgung. Stirbt man vor Vertragsende, müssen die Angehörigen die entstandenen Schäden für das jeweilige Unternehmen bezahlen. Während die reiche Bevölkerung ihr Leben auf Byzantium, dem Hauptplaneten des Halcyon-Systems und Sitz des Vorstands, in Luxus verbringen darf, müssen die Konzernarbeiter in lebensfeindlichen Umgebungen ums Überleben kämpfen. Dennoch sind die Menschen durch jahrelange Indoktrination größtenteils zufrieden mit ihrer Situation. Sie leben und sterben für den Konzern. Zeit für einen Putsch Unter den Kolonisten gibt es jedoch auch jene, die etwas an ihrer Situation ändern wollen. Allen voran Dr. Phineas Welles, seines Zeichens exzentrischer Wissenschaftler und gesuchter Schwerverbrecher. Welles ist der Meinung, dass das Halcyon-System dem Untergang geweiht ist und nur durch die Hilfe der verschwundenen Kolonisten gerettet werden kann. In einem waghalsigen Rettungsversuch, schafft er es, genau eine der etlichen Kryokapseln von der Hope zu stehlen. Unsere. Es folgt ein Charaktereditor, wie man ihn aus diversen anderen RPGs kennt. Neben der äußerlichen Erscheinung, die während des Spiels aufgrund der dauerhaften Ego-Perspektive eigentlich kaum bemerkbar ist, könnt ihr hier auch eure Grundwerte wie Stärke, Geschicklichkeit oder Intelligenz festlegen. Jeder Wert gibt euch im Spiel entsprechende Vorteile. Je höher der Wert, umso höher der Bonus. Senkt ihr hingegen einen Wert auf unter den Durchschnitt, müsst ihr mit entsprechenden Nachteilen leben. So könnt ihr euch bei zu niedrigem Intelligenzwert beispielsweise nur noch wie ein Neandertaler verständigen. Eine nette Hommage an die ersten Fallout Teile, wo dies ebenfalls möglich war. Level Up! Neben euren Startwerten, könnt ihr mit jedem Stufenaufstieg Punkte in diverse Fertigkeiten, wie Schlossknacken, Überreden oder Schusswaffen verteilen, um euren Charakter weiter zu individualisieren. Die Fertigkeiten können dabei Werte von 0 bis 100 erreichen. Für je zwanzig investierte Punkte in einer Fähigkeit, schaltet ihr zudem zusätzliche Boni frei. Des Weiteren könnt ihr für jede Gerade Stufe einen Vorteilspunkt verteilen. Diese beschaffen euch, wie der Name bereits verrät, weitere Vorteile im Spiel. Vorteilspunkte könnt ihr jedoch auch erhalten, indem ihr Schwächen annehmt. Im Verlauf des Spiels werdet ihr auf diverse Gegnertypen und unterschiedliche Schadensarten, wie Plasma oder Elektrizität treffen. Ab und an wird euch das Spiel dann eine Schwäche gegen eine bestimmte Schadensart oder einen bestimmten Gegnertypen anbieten. Es liegt an euch, ob ihr die Schwäche akzeptiert, als Ausgleich winkt jedoch immer ein zusätzlicher Vorteilspunkt. Die Bürde eines Captains In The Outer Worlds übernehmt ihr die Kontrolle über euer eigenes Raumschiff, die Unreliable (zu deutsch „die Unzuverlässige"). Neben euch und eurem eigenwilligen Boardcomputer ADA, könnt ihr im Laufe des Spiels bis zu sechs Crewmitglieder finden und rekrutieren. Je mehr Crewmitglieder ihr findet, umso lebendiger wird es auf der Unreliable. So bekommt jedes Mitglied etwa eine eigene Kabine und zufällige Events zwischen den Charakteren sorgen für den ein oder anderen Lacher. Jedes Crewmitglied verfügt zudem über eigene Fähigkeiten, die euch im Spiel unterstützen. Diese können sowohl kämpferischer, als auch diplomatischer Natur sein. Im Kampf verfügt jeder Begleiter über eine besondere, freischaltbare Fähigkeit. Außerhalb der Kämpfe unterstützen sie euch beispielsweise in Dialogen, beim Hacken oder beim Schlossknacken. NPCs reagieren in Dialogen sogar oftmals auf eure Crewmitglieder, wodurch sich einzigartige Gespräche ergeben. Ihr könnt jederzeit mit zwei aktiven Begleitern reisen. Diese dürft ihr, neben der Ausrüstung, auch im Verhalten anpassen. So könnt ihr beispielsweise festlegen, ob sie eher aggressiv oder defensiv kämpfen sollen, und ob sie lieber aus der Distanz oder im Nahkampf angreifen. Zudem erhalten auch eure Begleiter Vorteilspunkte, die ihr in diverse Verbesserungen stecken könnt. (Über)Leben in Halcyon Das Halcyon-System ist alles andere, als ein schönes Urlaubsziel. Während die Örtliche Fauna nahezu durchgehend versucht, aus euch die nächste Mahlzeit zu machen, werden die wenigen verbliebenen Städte von Plünderern, Krankheiten und Hungersnöten geplagt. Da kann es hilfreich sein, wenn man entsprechend gewappnet ist. Im normalen Schwierigkeitsgrad müsst ihr dafür lediglich genügend Heilung und Munition im Gepäck haben. Wechselt ihr jedoch auch höhere Schwierigkeitsgrade, sieht das Ganze nochmal etwas anders aus. Hier müsst ihr regelmäßig essen, trinken und rasten. Auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad können sogar eure Begleiter das Zeitliche segnen. Zum Glück könnt ihr mit den entsprechenden Fertigkeiten und den passenden Teilen eure Waffen und Rüstungen modifizieren oder verbessern, um so besser vor den Gefahren in The Outer Worlds geschützt zu sein. Sollte das immer noch nicht genügen, steht euch ja noch die taktische Zeitdilatation, kurz TZD, zur Verfügung. Diese Nebenwirkung eures verlängerten Kryoschlafs lässt euch Die Welt vorübergehend in Zeitlupe wahrnehmen. Erhöht ihr eure Kampffertigkeiten könnt ihr hiermit sogar Schwachstellen der Gegner identifizieren und sie mit gezielten Schüssen oder Schlägen verkrüppeln oder ins Wanken bringen. Das Prinzip von TZD erinnert dabei stark an das V.A.T.S.-System von Fallout. Der Captain mit der Silberzunge Solltet ihr in The Outer Worlds gerade nicht durch die Wildnis streifen oder in etwaige Kämpfe verwickelt sein, stehen die Chancen gut, dass ihr in ein Gespräch verwickelt sein. Denn davon warten in The Outer Worlds einige auf euch. Ganz im Stil von Fallout: New Vegas stehen euch in Gesprächen mehrere Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. Während manche davon bestimmte Fertigkeiten, wie Lügen, Einschüchterung oder Überredung benötigen, decken die anderen Antwortmöglichkeiten alles von albern, über gemein, bis hin zu psychopathisch ab. Je nach gewählter Antwort reagieren eure Gesprächspartner entsprechend positiv oder negativ. Das einzige Manko ist die fehlende deutsche Vertonung. Wer der englischen Sprache also nicht mächtig ist, der muss sich mich Untertiteln zufriedengeben. ### Luigi’s Mansion 3 (Nintendo Switch) Test Ist etwa noch Halloween? Für uns zwar nicht mehr, doch in Luigi’s Mansion 3 ist das Dauerzustand. Luigi und Fluigi sind wieder da und haben sogar einiges an Gruselspaß für die Nintendo Switch mitgebracht. Mario’s Bruder hat im dritten Teil seiner eigenen Reihe einiges für euch eingepackt. Wie uns das Spiel gefallen hat, erfahrt ihr im folgenden Test. Luigi’s Mansion 3 - Jetzt ist Luigi dran! Oft genug steht Mario im Rampenlicht, besonders auf der Nintendo Switch. Jetzt ist sein grün gekleideter Bruder Luigi in voller Pracht wieder dran. Luigi legt sich nämlich zum dritten Mal mit aller Art von Geistern an. Und wenn ich alle Art sage, meine ich es auch so. Denn es wird nicht langweilig, was die Vielfalt von Gespenstern angeht. Jedes Stockwerk des Gruselhotels führt euch in ein neues Szenario und bietet viel zu entdecken. Angefangen von der Kulisse, über zu Verstecken bis hin zu unterhaltsamen Bossgegnern. Allein die Kulissen, wie vom Fitnessstudio über hin zu Piratenschiffen und bis zu Museum zeigt, dass ein Hotel vielseitiger sein kann, als man denkt. Dabei begleiten tun euch euer Geister-Staubsauger Schreckweg F-LU und Fluigi. Außerdem steht euch der alte Bekannte I. Gidd zur Hilfe, doch seine Tipps könnten deutlich besser sein. Erinnert etwas an Professor Eich in Pokemon mit “Dies ist weder der rechte Ort noch die Zeit dafür.” - Das weiß ich, nur es hilft mir nicht wirklich oder im falschen Moment. Das ist jedoch nicht so schlimm, denn glänzen tut der Titel an vielen anderen Stellen. Denn liebe im Detail wurde hier definitiv mitgebracht. Nicht nur, dass die Räume vollgestopft mit Objekten sind, sondern sie machen auch tolle Geräusche! Heißt also wenn euer treuer Begleiter Schreckweg sie aufsaugt gibt es alle Art von Soundeffekten. Da saugt man doch gerne mal alle möglichen Kissen, Bücher und Dekogegenstände ein. Tut mir nur einen Gefallen und macht es nicht zuhause, könnte Ärger geben. Luigi’s Mansion 3 - Einfach und spaßig Wie in anderen Spielen fliegen euch auch beim einsaugen auch Münzen und co um die Ohren. Sieht zwar cool aus, jedoch bringen die euch kaum etwas. Toll wäre, wenn Nintendo da einen besseren Item-Shop einbaut, wo es sich wirklich zu sammeln lohnt. Allgemein ist Luigi’s Mansion 3 wieder mal ein kunterbunter Titel aus dem Hause. Was nur etwas störend ist, dass der Titel zu einfach ist. Ihr saugt die meisten Gegner ohne weitere Probleme weg. Daher kann es beinahe ein Highlight sein, mal zu sterben. Das wird an anderen Stellen dafür mit Knobelaufgaben gelöst. Euch wird es vermutlich nicht gelingen sofort alles zu wissen. Öfter müsst ihr um die Ecke denken, genau suchen oder die richtige Fähigkeit in Kombination mit Fluigi nutzen. Dieser kann nämlich durch Gitter und co, wo der normale Luigi nicht durchkommt. Als schleimiger Kamerad scheint er echt stark zu sein, doch Achtung. Wasser mag er gar nicht. Falls ihr vom knobeln und suchen nicht genug bekommt, dürft ihr noch zusätzlich die versteckten Buu Huus suchen. Das dürfte die akribischen Geisterjäger unter euch freuen. Auf der Geisterjagd fällt besonders eine Sache ins Augenmerkmal. Im Gegensatz zu anderen Mario & Luigi-Titeln ist die Kamera fixiert. Das wäre auch ein bisschen zu schwierig, da ihr euren rechten Stick für Schreckweg und das Licht benötigt. Daher dürfte die Steuerung für einige gewöhnungsbedürftig sein. ### Ghostbusters: The Video Game Remastered (PS4) Test Das Ghostbusters-Team mit Dr. Peter Venkman, Dr. Raymond Stantz, Dr. Egon Spengler und Winston Zeddemore konnte in den 80er-Jahren große Erfolge feiern. Auch wenn es zwischenzeitlich immer wieder ruhig um die Geisterjäger wurde, bleiben sie dennoch unvergessen. Die Mischung aus Humor, Spannung, Grusel und einem Team aus Wissenschaftlern, bietet nach wie vor viel Abwechslung und Vielseitigkeit. Mit Ghostbusters – The Video Game (Remastered) können Konsolenbesitzer sich nun endlich auf Geisterjagd begeben. Ob das Spiel dem Hollywood-Klassiker gerecht werden kann, lest ihr weiter im Testbericht. Im Hauptmenü gibt es die Möglichkeit eine „Karriere“ zu beginnen, unter „Optionen“ Änderungen an der Steuerung, Audio, Grafik oder Spiel-Optionen vorzunehmen oder sich „Extras“ (z.B. Grafiken, Videos oder Informationen zu Mitwirkenden) anzuschauen. Der Karrieremodus bietet 3 Schwierigkeitsgrade. Ghostbusters: The Video Game Remastered - Der grüne Schleim.. Nach einem kurzen auf das Spiel einstimmenden Intro beginnt auch schon das Spiel, mitten im Hauptquartier der Ghostbusters. Mit dem Entwichen Slimers beginnt nun auch schon die erste Mission. Der Spieler erhält während der Geisterjagd einige Anweisungen über den Ablauf und den zu beachtenden Hintergründen der „Schädlingsbekämpfung“. Die Geisterjäger agieren als Team. Der Spieler steuert einen Lehrling, der in die Ausrüstung eingewiesen wird. Dieser lässt sich mit dem linken Analog-Stick steuern. Mit der Taste „X“ können Interaktionen vorgenommen werden. Im „Einfangmodus“ kann mit R2 der Sprengstrahl ausgelöst werden. Wichtig ist, das Protonenpack im Auge zu behalten. Solange dieser im grünen Bereich ist, ist der eigene Schaden am Geringsten. Mit der L2-Taste kann ein Geist einen heftigen Strahl erleiden. Während die R2-Taste auf den Geist gehalten wird, kann dieser mit Hilfe des rechten Analog-Sticks nach links oder rechts geschwenkt werden. Im richtigen Moment kann der Spieler schließlich mit „X2 die Falle auswerfen und den Geist einfangen. Die Geister suchen immer wieder nach neuen Verstecken oder versinken ins Unsichtbare. Hier kann der Spieler einen „PKE-Scanner“ einsetzen. Dieses Messgerät hilft bei der Suche nach Verstecken. Ghostbusters: The Video Game Remastered - Die Gesamtatmosphäre Der eigene Charakter wirkt im Spielverlauf wie ein Auszubildender, der von den Ghostbusters in die Kunst des Geisterfangens eingewiesen wird. Es werden keine aktiven Dialoge geführt. Der Spieler hat lediglich die Rolle eines Zuhörers. Das Einfangen der Geister ist schließlich auch eine Teamleistung. So wirken die KI-Kameraden aktiv beim Einfangen mit und verhelfen so auch zum Erfolg. Je nach Erfolg und Aufstieg werden Spielmünzen eingenommen, die wiederum zum Aufwerten der eigenen Ausrüstung verwendet werden können. Die Grafik wirkt etwas altbacken detailarm. Die Farben wirken blass und schwach ausgeprägt. Fehleinsätze des Protonenstrahlers können Feuer bei den Gegenständen auslösen. Allerdings wird dies auch eher oberflächlich dargestellt. Der Sound beinhaltet zum Einen die altbekannte Ghostbusters-Melodie und zum Anderen eine komplett englische Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln. ### GRID (PS4) Test Codemasters hat mit GRID die beliebte Rennspielvideo-Reihe rebootet. Dabei versprechen die Entwickler von Codemasters vor allem Fans der Reihe eine realistische Rennsimulation, wobei auch der neue Ableger einsteigerfreundlich und für Gelegenheitsspieler geeignet sein soll. Die Entwickler möchten also ein breites Spektrum an Gamern erreichen und haben sich für einen Kompromiss zwischen Simulation und Arcade entschieden. Ob diese Entscheidung sich am Ende positiv ausgewirkt hat, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. GRID – Ein Mix aus Arcade und Simulation Wie bereits erwähnt erwartet euch in GRID sowohl Arcade, als auch Simulations-Elemente, die das Rennspiel vor allem für Gelegenheitsspieler interessant macht. Auch erfahrene Spieler und Kenner der Spielreihe kommen auf ihre Kosten. Schließlich haben die Entwickler auch großen Wert auf eine realistische Darstellung gelegt, wenn auch nicht sehr stark ausgeprägt. Grundsätzlich stehen euch nur wenige Entscheidungsmöglichkeiten zur Verfügung, um das Spiel anspruchsvoller zu gestalten und mehr in die Richtung einer vollständigen Rennsimulation zu bringen. GRID geht hier einen Kompromiss ein und setzt den Fokus auf die Dynamik von Wettereinflüssen auf das Renn- und Fahrverhalten. So erfährt ihr deutliche Einflüsse von Regen auf die Fahrbahn, die durch eine deutlich schwierige Steuerung eures Fahrzeugs einhergeht. Als Einsteiger solltet ihr deshalb vor allem die Rennassistenten und Fahrhilfen einschalten. Ansonsten müsst ihr euch damit abfinden schnell aus der Fahrbahn zu gelangen und von euren Kontrahenten überholt zu werden. Übung macht den Meister. Je mehr Stunden ihr mit GRID investiert, umso einfacher gestaltet sich das Fahrzeughandling. Somit sollten euch die Wetterbedingungen und das Fahrzeugverhalten der unterschiedlichen Rennwagen nicht viel ausmachen. GRID – Karrieremodus steht im Fokus des Spiels Der Karrieremodus hat bei den Entwicklern besonders im Fokus gestanden. Bevor eure große Karriere beginnt, müsst ihr euch schon in drei Rennen beweisen, die als eine Art Tutorial dienen und euch den Einstieg erleichtern sollen. Hier müsst ihr mit verschiedenen Fahrzeugtypen die Rennen absolvieren, um euch mit den einzelnen Modellen und der Steuerung auseinanderzusetzen. Wie in vielen anderen Renn- oder Sportspielen auch, müsst ihr euren fiktiven Charakter an die Spitze der GRID World Series führen. Bis dorthin ist es ein langer Weg und erfordert die Absolvierung von diversen Rennevents, die nochmals in diversen Renn-Serien unterteilt sind. Positiv hebe ich hervor, dass uns die Entwickler die Möglichkeit geben die Renndisziplin in der wir unsere Karriere starten und fortsetzen wollen selbst bestimmen können. Dazu zählen 104 Events, die euch im Karrieremodus zur Auswahl stehen. Als negativer Aspekt sehe ich die geringe Abwechslung hinsichtlich der Aufgaben, da die Anzahl der Rennevents zwar umfangreich ist, jedoch ziemlich eintönig verläuft. Auf diese Weise macht sich eine schlechtere Spielmotivation bemerkbar. Hier hätte man durchaus mehr Variationen einbringen können, um nicht nur quantitativ einen guten Eindruck zu machen. Im Vergleich zu den früheren Ablegern habt ihr keine Möglichkeit mehr neue Sponsoren auszuwählen. Ihr könnt lediglich eure Erfahrungspunkte steigern, in dem ihr erfolgreiche Resultate bei den Events erzielt und mit den gewonnenen Erfahrungspunkten neue Fahrzeuge oder Teamkollegen erwerbt. Zudem könnt ihr auch die Optik eurer bestehenden Fahrzeuge verändern und mit neuen Accessoires versehen. Im Großen und Ganzen ist dies jedoch zu wenig, um den Spieler auf Dauer an den Karrieremodus zu binden. Viel wichtiger wäre es gewesen Elemente freischaltbar zu machen, welche die eigene Fahrzeugleistung verbessern und einen Vorteil bei den anstehenden Rennevents verschaffen. Lobenswert ist dennoch, dass in Puncto Umfang die Entwickler uns bis zu 65 lizensierte Fahrzeuge zur Auswahl stellen. GRID – Die Intensität erreicht ein Maximum Der Spielspaß steht bei GRID im Mittelpunkt und das versuchen die Entwickler auch konsequent durch das gesamte Spiel zu bieten. Dementsprechend könnt ihr euch auf eine intelligente KI einstellen, die ein entsprechend gutes Fahrverhalten an den Tag legt. Je höher ihr eure Schwierigkeitsstufe setzt, umso intensiver sind die Auseinandersetzungen mit euren Kontrahenten. Diese werden euch an das Leistungslimit bringen und euch abverlangen mit hoher Konzentration ans Werk zu gehen. Positiv ist vor allem, dass im Vergleich zu den anderen Rennspielen die KI nicht auf unsportliche Mittel zurückgreift, sondern immer auf legalen Weg versucht die besten Positionen eines Rennens zu erreichen. Dennoch kann es aufgrund der hohen Intensität und Geschwindigkeit zu Kollissionen kommen, die wiederum erheblichen Einfluss auf den weiteren Verlauf des Rennens haben. Die Fahrzeugschäden fühlen sich dabei enorm realistisch an. Als Abwechslung in der Spielmodi steht euch der Multiplayer-Modus zur Auswahl, in dem ihr eure Fahrkünste mit Spielern aus aller Welt messen könnt. Dabei könnt ihr euch auch privat mit Freunden in Lobbys treffen. In unserem Test haben wir in den Multiplayer-Rennen eine gute Erfahrung machen können. Wir konnten innerhalb weniger Sekunden ein Rennen beitreten und es kam nahezu kaum zu einer schlechten Verbindung oder Verbindungsabbrüchen. GRID – Neuer Maßstab bei der Grafik Hinsichtlich der Grafik macht GRID einen sehr guten Eindruck. Die Entwickler haben die einzelnen Fahrzeuge äußerst detailliert dargestellt und ermöglichen somit ein authentisches Spielerlebnis. Auch die Umgebung wirkt nicht platt und wird ebenfalls gut in Szene gesetzt. Dies liegt mitunter auch daran, dass die Entwickler auf viele Grafikeffekte einen Wert gelegt haben, wodurch Spiegelungen beziehungsweise Reflexionen und Lichteffekte besonders gut zur Geltung kommen. In unserem Test konnten wir auf der Playstation 4 Pro keinen Einbruch der FPS-Rate erkennen, was bei einem Rennspiel sehr wichtig ist. Leider haben die Entwickler neben der Optik, der Soundkulisse weniger Beachtung geschenkt. Dies wird deutlich durch die Soundeffekte der Fahrzeugmotoren und der wenig berauschenden Musik im Spielmenü. Auch die deutschen Kommentatoren machen keinen guten Eindruck und vermitteln nicht das Spielgefühl, dass GRID eigentlich aufgrund der Spieltiefe und Intensität verdient hat. ### WWE 2K20 (PS4) Test Am 22. Oktober erschien WWE 2K20 als neuer Teil der Spielreihe und erntete nach nur wenigen jede Menge Kritik. Auch in der Vergangenheit hat sich der Wrestling-Ableger nicht mit Ruhm bekleckert. Immer wieder gab es Kritik hinsichtlich der technischen Umsetzung, die den Fans der Reihe den Spielspaß enorm vermindert haben. Mit WWE 2K19 war ein leichter Aufwärtstrend zu beobachten, den wir auch zu jener Zeit in unserer Review festgehalten haben. Im Test zu WWE 2K20 waren wir umso gespannter, was die Entwickler für neue Features auf die Beine gestellt haben. Ist die Kritik von allen Seiten wirklich gerechtfertigt? In den nachfolgenden Zeilen erfahrt ihr hierzu mehr. WWE 2K20 – Bugs und Glitches Bis zum Release von WWE 2K20 mussten Fans ein Wechselbad der Gefühle miterleben. Zukünftig werden Publisher 2K und Entwicklerstudio Yuke’s getrennte Wege gehen. Diese Bekanntgabe sollte den Aufwärtstrend aus dem Jahr einen Dämpfer geben. Während im letzten Jahr noch eine mehr oder wenige ordentliche technische Umsetzung zu sehen war müssen Fans sich im neuen Ableger mit vielen Ungereimtheiten anfreunden. Angefangen bei der Engine, die im letzten Jahr noch eine gute Figur abgegeben hat bis hin zu den Gameplay-Elementen, scheint es in WWE 2K20 nicht zu passen. Zu den größten Schwachstellen steht jedoch nicht nur die grafische Darstellung des Spiels, sondern vor allenm die Anzahl der Bugs und diversen Glitches. Spieler müssen sich unter anderem auf unsichtbare Objekte einstellen und auf Wrestling-Matches in denen namhafte Wrestler nicht als solche bezeichnet werden. Zudem führt ein Bug dazu, dass Wrestler die eigentlich nicht um einen WWE-Titel spielen, dennoch in den jeweiligen Titel-Matches dabei sind. Hinsichtlich der grafischen Darstellung müssen sich Spieler auf viele Pixelfehler und schwache Charaktermodelle einstellen. Auf der aktuellen Konsolengeneration hätte ich mir hier deutlich mehr erhofft. Man hatte im vergangenen Jahr bereits meines Erachtens die Grundlage für eine gute visuelle Darstellung geschaffen, weshalb dies nicht weiter verfolgt wurde wird wohl (vorerst) ein Rätsel bleiben. WWE 2K20 – Facettenreiche Spielmodi In WWE 2K20 habt ihr wie im Vorjahr wieder eine große Auswahl an Möglichkeiten, um das Wrestling-Match auf der eigenen Art und Weise auszutragen. Ihr habt insgesamt 70 verfügbare Optionen, um die Intensität und die Regeln der Kämpfe zu bestimmen. Bitte beachtet, dass eure getätigten Einstellungen enormen Einfluss darauf haben, wie anspruchsvoll sich die KI verhält. Hinsichtlich der Spielmodi könnt ihr euch wieder auf die Spielmodi Universum freuen. Wie auch in den vergangenen Jahren könnt ihr eure eigene WWE-Liga mit beliebigen Wrestlern gestalten könnt. Hinzu kommt, dass ihr die Matches nach eurem Belieben veranstalten könnt. In eurer Hand liegt die Gestaltung der Halle und die Rivalitäten der Wrestler untereinander.Der Umfang von WWE 2K20 ist schlichtweg gigantisch. Zunächst einmal gibt es über 200 Wrestler, mit denen ihr in den Ring steigen könnt. Da dürfen natürlich solche Legenden wie Ric Flair, HBK Shawn Michaels oder der Undertaker nicht fehlen. Das Roster ist wirklich riesig und hier kommen auch Fans der guten alten Zeiten auf ihre Kosten. Natürlich sind aber auch alle gegenwärtigen Stars vertreten. Weiterhin gibt sehr viele Matcharten, vom normalen 1vs1 über Steel Cage Matches hin zu Royal Rumbles. Auch in WWE 2K20 könnt ihr eure eigenen Wrestler erstellen. Dabei stehen euch ziemliche viele Customizing-Optionen offen. Zusätzlich könnt ihr von anderen Spielern erstellte Wrestler herunterladen. Neben Wrestlern könnt ihr aber auch Einmärsche, Movesets, Events und vieles mehr erstellen. WWE 2K20 – Die Bühne gehört dem neuen Star Im Storymodus könnt ihr erstmals auch weibliche Wrestler erstellen und erlebt mit euren Charakteren den Aufstieg bis in die WWE. Während ihr euch von Match zu Match an die Spitze der WWE kämpft, wird euch die Story eures Protagonisten nähergebracht. Immer wieder gibt es eine Zeitreise in die Vergangenheit, in der wir die Schulzeit der Charaktere erleben und auch an ihrem privaten Leben teilhaben. Die Emotionalität steht dabei im Vordergrund, da sich unser Protagonist das große Ziel gesetzt hat ein erfolgreicher Profi-Wrestler zu werden. Am Anfang eurer Karriere müsst ihr euch zum Beispiel in schäbigen Turnhallen oder Universal Championship-Matches zum gleißenden Rampenlicht pompöser WWE-Events hoch kämpfen. Die Dialoge sind hierbei komplett vertont und hauchen den Szenen tatsächlich Leben ein. Euren erstellten Wrestler könnt ihr mittels Talentpunkten verbessern. Auf diese Weise beeinflusst ihr aktiv, wie dieser sich entwickelt. Das hat wiederum einen starken Einfluss auf euren Spielstil und erlaubt euch so, euren Wrestler stark zu individualisieren. Mir persönlich hat es großen Spaß gemacht, meinen Wrestler zu begleiten und dabei allerlei für das Wrestling typische Dramen zu erleben. Zu Kenntnis nehmen sollte man jedoch vor allem, dass die Entscheidungsfreiheit nicht die Qualität der Karrieremodi von 2K Sports NBA-Spielen besitzt. Dennoch gehört der Karrieremodus zu meinen Favoriten in WWE 2K20. In den vergangenen Ablegern haben mich die Aktionsausführungen der Wrestler immens gestört, da diese mit einer erheblichen Eingabeverzögerung vonstattengingen. In WWE 2K20 war dies nicht zu beobachten, vielmehr haben die Entwickler sogar die Tastenbelegung angepasst. Ab sofort könnt ihr gegnerische Angriffe schneller und konsequenter mit der Dreiecktaste auf der Playstation 4 in einen Konter wandeln. ### Ice Age: Scrats nussiges Abenteuer (Nintendo Switch) Test Seit 2002 zaubern Sid und seine Freunde Kindern und Erwachsenen ein Lächeln ins Gesicht. Auch mir hat die Truppe immer wieder ein Lachen entlocken können und tut es heute noch. Besonders das Säbelzahn-Eichhörnchen Scrat hat es immer drauf gehabt meine Familie und mich zu unterhalten. Entsprechend hat der Kleine seinen Weg von der Leinwand auf den PC und alle aktuellen Konsolen gefunden und bespaßt uns nun wieder mal zuhause und unterwegs. Wir haben uns die Nintendo Switch Version von Ice Age: Scrats nussiges Abenteuer genauer angeschaut und verraten euch, ob Halloween schon vorbei ist oder ihr damit ein tolles Weihnachtsgeschenk gefunden habt. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Test. Ice Age: Scrats nussiges Abenteuer - Alles dreht sich um Nüsse Was darf in einem Ice Age Spiel nicht fehlen? Natürlich das allzeit beliebte Säbelzahn-Eichhörnchen Scrat! Was ist außerdem wichtig? Richtig, seine geliebten Nüsse. Daher dreht sich in diesem Spiel auch alles um den kleinen Nager und sein liebstes Essen. Dementsprechend schnell und simpel ist auch die Story erklärt, denn ihr seid auf der Suche nach Nüssen. Ein großartiges Tutorial wartet auch nicht auf euch, dennoch ist das Spiel fix erklärt, unabhängig ob für Groß oder Klein. So kann das nussige Abenteuer losgehen und ihr macht euch in dem 3D-Plattformer auf den Weg. Sofort lässt sich erkennen, dass das Spiel allein von der Grafik her an 2002 erinnert. Denn es könnte auch einfach ein PlayStation 2 Spiel sein. Klingt zwar nett für Nostalgiker, sollte aber nicht so sein im Jahr 2019. Leider beschränkt sich der Schaden nicht nur auf das Aussehen des Spiels. Auch die Perfomance und Steuerung lassen zu wünschen übrig. Die Bildrate verabschiedet sich gerne Mal in den Keller und zeigt damit, dass nicht an der Switch Version gearbeitet wurde. Auch die Steuerung kann da nicht viel retten. Zwar wird es nach etwas Übung machbar und durch neue Fähigkeiten wie den Doppelsprung auch angenehmer, doch nicht gleichzeitig einfacher. An dieser Stelle ist einzig und allein Übung gefragt, denn Scrat hat seine Nuss ja auch nicht beim ersten Versuch bekommen. Ice Age: Scrats nussiges Abenteuer - Eisige Welt Doch was genau erwartet euch bei diesem Plattformer, der eher für das jüngere Publikum gedacht ist? Hauptsächlich streift ihr durch das Land, rennt an Gegnern vorbei, die euch nicht viel tun und löst zwischendurch simple Rätsel. Gewürzt wird das mit kleinen “Minispielen”, wie surfen, was auch etwas zu kurz kommt und Bosskämpfen. Letzteres ist auch mit einer der besten Aspekte des Titels, jedoch auch hier sehr einfach gehalten. Obwohl das Spiel nach einer gewissen Zeit auch an Fahrt aufnimmt, wird auch fix wieder Wind aus den Segeln entnommen. Die Spielzeit des 40 Euro Titels beträgt nämlich nur wenige Stunden. ### Yakuza 4 Remastered (PS4) Test Auch Yakuza 4 Remastered für PlayStation 4 entpuppt sich als die beste Version für den Westen! Genau wie der Vorgänger, Yakuza 3 Remastered (hier zum Test) sind alle zuvor geschnittenen Inhalte wieder mit von der Partie und problematische (homophobe oder arg sexistische) Szenen geändert oder ganz entfernt. Daneben erwartet euch eine schickere Optik und eine rundum erneuerte Übersetzung. Und alles Weitere zum vierten Ableger bzw. zweiten Teil innerhalb der Remastered Collection erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen! Der vierte Teil unterscheidet sich maßgeblich von seinen Vorgängern. Anstatt nur Kiryu Kazuma zu steuern (jaja, in 0 und Kiwami 2 gab es Abschnitte mit Majima), gibt es gleich insgesamt 4 verschiedene Typen. Neben dem bekannten Kiryu schlüpft ihr in die virtuelle Haut von Shun Akiyama, Taiga Saejima und Masayoshi Tanimura. Und zwar in genau dieser Reihenfolge. Vier total unterschiedliche Typen mit eigenen Stärken, Schwächen und Persönlichkeiten. Ihre Gemeinsamkeiten entfalten sich allerdings erst zum Ende des vierten Teils und ergeben dann das große Ganze. Yakuza 4 Remastered – Vom Kredithai bis hin zu Vollblut-Yakuza Interessant ist die Geschichte deshalb, weil sie die Unterwelt Kamurochos so elegant und dreckig wie eh und je zeigt. Shun Akiyama beispielsweise ist ein Kredithai, wenn man ihn so nennen will. In Wirklichkeit allerdings ist er ein Wohltäter. Wann immer er einen Kredit vergibt, so verlangt er keine Zinsen, sondern denkt sich eine Wohltat seiner Mandaten aus. Warum? Es geht ihm vielmehr darum, dass die Menschen wieder auf den richtigen Weg kommen. Oder ganz plump formuliert: Aus den Fängen der Yakuza entwischen. Akiyama wird als gelassener Typ portraitiert, der nur schwer aus der Ruhe zu bringen ist. Selbst dann, wenn – wie zu Beginn – eine Knarre im Spiel ist. Ganz im Gegensatz dazu steht Taiga Saejima, ein 18-facher Mörder, der nur noch auf seine Hinrichtung wartet. Seine Story dreht sich darum, wie und warum er von einem guten Freund betrogen wurde. Mit diesem Charakter zeigt Entwickler Ryu Ga Gotoku Studios auch seine ganze Klasse als Schreiber von Geschichten. Doch auch spielerisch unterscheiden sich die beiden Typen maßgeblich. Während Akiyama flink und agil seine Kämpfe führt, so gibt sich Saejima behäbig, dafür umso kräftiger. Wenn ihr Yakuza 0 gespielt habt, ließe sich Saejima am besten mit dem Bären-Stil vergleichen. Langsame Angriffe, mächtig viel Schaden. Auch Kiryu und Tanimura (Polizist) verfügen über eigene Stile, Motive und insbesondere Skillsets. Zwar nutzen die Charaktere dasselbe System, bauen aber unabhängig voneinander ihre Talente aus. Gelungene Modernisierung Wie auch schon Yakuza 3 Remastered kommt der vierte Teil der Reihe in 1080p und butterweichen 60 FPS daher. Weiterhin sind fehlende Inhalte nun mit von der Partie (Nebenmissionen etwa) und anno 2019 problematische Abschnitte raus. Die englische Lokalisierung des Spiels ist zumeist modern gehalten, wenngleich – wie auch schon bei Teil 3 – die Übersetzungen hier und da sehr frei sind. Spielerisch ist auch diesem Ableger sein Alter anzusehen. Zwar sind die Kämpfe weniger starr als im Remaster von Teil 3, die motivierenden Mechaniken aus Nummer 6 oder Kiwami 2 bleiben nach wie vor außen vor. Unbescholten sind hingegen die Nebenmissionen, die erneut das gewohnte Spektrum der Yakuza’schen Komik bieten. Auch wenn der Strom einmal weg ist, keine Panik, das Spielt speichert ständig die aktuellen Spielstände. Ein Genuss für Jung und Alt. ### MediEvil (PS4) Test Sir Daniel Fortesque erhebt sich erneut… Erneut! Wie uns die Neuauflage des Playstation-Klassikers MediEvil gefallen hat, erfährt ihr im folgenden Artikel. Nachdem vor Kurzem mit Crash Bandicoot und dem Drachen Spyro bereits zwei Kultfiguren der ersten Playstation-Ära in neue Gewänder gehüllt wurden, und das mit großem Erfolg, stellte sich für viele Fans nur die Frage, welcher Held aus vergangenen Tagen als nächstes erneut im Rampenlicht stehen sollte. Diesmal fiel die Wahl auf Sir Daniel Fortesque, seines Zeichens Ritter und Skelett. Von Rittern und Zauberern In MediEvil verschlägt es uns daher diesmal in ein etwas anderes Setting. Das mittelalterliche Gallowmere, Heimat des Königs und seiner tapferen Rittern, steht auf der Kippe. Der böse Magier Zarok und seine fürchterliche Dämonenarmee wollen das Königreich stürzen und die Herrschaft für sich beanspruchen. In einem heldenhaften Gefecht schafft es Sir Daniel Fortesque, trotz tödlicher Verwundungen, Zarok den Gnadenstoß zu versetzen und seine Dämonenschar aufzuhalten. Als gefeierter Held bekommt Dan sein eigenes Mausoleum und geht in die Geschichtsbücher ein. Doch leider irrt sich die Geschichte auch manchmal. Knapp hundert Jahre nach seinem vermeintlichen Ableben bedroht der böse Magier Zarok das Königreich erneut. Diesmal hat er eine Armee von Untoten im Schlepptau. Doch wie das eben so ist mit der Ironie, erweckt dieselbe Magie auch unseren Helden Dan wieder zu neuem Unleben. Als knochiger Rittersmann haben wir nun die Chance, den Geschichten über Dans Heldenmut nachzukommen und den bösen Zauberer diesmal ein für alle Mal aufzuhalten. Was ist neu? In insgesamt zwanzig Levels dürft ihr als Ritter Dan für Ordnung sorgen. Dabei stoßt ihr immer wieder auf kleine Rätsel und gelegentliche Bosskämpfe. Schafft ihr es, in den jeweiligen Levels eine bestimmte Anzahl an Gegnern zu besiegen und findet anschließend den „versteckten“ magischen Kelch, werdet nach Levelabschluss mit einem Besuch in der Halle der Helden belohnt. Pro gesammeltem Kelch bekommt ihr hier Belohnungen wie Gold, Lebensfläschchen oder neue Waffen. Ähnlich wie bei den zuvor genannten Remakes, wurde der Fokus auch diesmal auf die Grafik gelegt. Die einzelnen Level wurden deutlich aufgehübscht und trotzdem so nah es geht an den Vorbildern gehalten. Wer also das Original gespielt hat, wird so einiges wiedererkennen. Doch gerade auf der technischen Ebene merkt man MediEvil sein Alter dennoch an. Ruckelige Kameraführung, eine etwas widerspenstige Steuerung und zum Teil fragwürdiges Balancing im Hinblick auf die Schwierigkeit der Level fallen hier besonders ins Gewicht. Dafür haben die Entwickler jedoch ein nettes Extra für die Spieler eingebaut. Relativ spät im Spiel könnt ihr ein neues Sammelobjekt in Form von Seelen freischalten. Ab diesem Zeitpunkt könnt ihr in jedem Level eine dieser Seelen finden und einsammeln. Jede Seele gibt euch dabei ein kleines Rätsel auf. Sie alle wollen an bestimmte Orte im Spiel gebracht werden, um ewige Ruhe finden zu können. Stellt ihr alle Seelen zufrieden, dürft ihr als Belohnung vom Hauptmenü aus anstelle des Remakes die Originalversion aus den 90ern starten. ### Code Vein (PS4) Test Bereits auf der Gamescom durfte ich die Vorversion von Code Vein anspielen und die Eindrücke haben sich bestätigt. In einer dunklen, postapokalyptischen Welt versetzt euch Code Vein in ein unvergleichliches Dilemma, in der verlorene Seelen, wiederkehrende Krieger und gewöhnliche Menschen existieren. Alle sind auf der Suche nach Blut. Ein wahnsinniges Multiplayerspektakel, dass durchaus sehr herausfordernd ist. Code Vein – Schön siehst du aus Der Einstieg bei Code Vein bietet alles was man sich nur wünschen kann. Chormusik wie aus einem düsteren Vampirfilm, und viele Lichteffekte, die einem den Atem rauben. Doch zunächst befassen wir uns mit dem Hauptprotagonisten, der von euch persönlich gestalten werden kann. Ich habe selbst etwa 90 Minuten nur mit der Modellierung der Figur verbracht. Neben den Standardfeatures wie Gesicht, Hautfarbe, Augen, Haare usw. gibt es noch etliche Accessoires mit denen ihr euch ausstatten könnt. Bspw. legt ihr eine Frisur fest, ist die noch nicht endgültig. Man kann einzelne Strähnen in verschiedenen Ausführungen hinzufügen oder noch einen Pony draufsetzen. Mein persönliches Highlight waren hier die Pupillen bei der Gestaltung der Augen. Nachdem ich 20 Minuten gebraucht habe um die ideale Fassung zu finden, kam im nächsten Schritt die Möglichkeit unterschiedliche Pupillen je Auge zu verwenden. Das Modellieren bietet unglaublich viele Auswahlmöglichkeiten und versüßt einem bereits früh den eigentlichen Einstieg ins Geschehen. Begleitet von tollen Lichteinflüssen und sonstigen farblichen Effekten ergibt sich ein sagenhaftes Spielgefühl bei Code Vein. Code Vein – Blut ist dicker als… Eingetaucht im Geschehen wird man kurz durch die vergangene Geschichte geführt, bleibt allerdings mit vielen Fragezeichen zurück. Nach und nach kann man sich mehr und mehr Informationen erarbeiten und weitere Partnerschaften schließen, die einem während der Abenteuer zur Seite stehen und tatkräftig mithelfen. Neben monströsen Waffen und ausgewöhnlichen Rüstungen ist vor allem der Skill-Baum bei Code Vein interessant. Jeder Wiederkehrer verfügt über eine bestimmte Kraft, die er einsetzt. Dieser ist mit dem Blut des Kriegers verbunden. Es gibt nur einen Charakter auf den dies nicht zutrifft, DU. Ihr könnt das Blut anderer aufnehmen und die verschiedenen Kräfte vereinen. Dadurch entstehen euch nahezu unendliche Möglichkeiten eure Kräfte zu kombinieren und eure Gegner schnell und vernichtend zur Strecke zu bringen. Jeder Blut Code verfügt über diverse aktive Funktionen, sowie auch passive. Zu den aktiven Aktionen zählen unterschiedliche Angriffstechniken, während die passiven Aktionen ebenfalls ausgerüstet werden müssen und bspw. euch und eure Verbündeten heilen oder verstärken. Die einzelnen Codes erhaltet ihr mit fortlaufender Geschichte von einzelnen Freunden oder auch Gegnern, die ihr unterwegs trefft. Nicht nur eure Skills sind erweiterbar auch jede Waffe oder Ausrüstung, die ihr besitzt, ist individuell aufwertbar. Hierbei sind allerdings Gewicht, Klasse und Durchschlagskraft in Balance zu halten, damit euer Charakter schnell und wendig bleibt. Falls ihr euch zu sehr schweren Gerätschaften widmet, werdet ihr langsam und die Angriffe dauern dementsprechend länger. Dies kann fatale Auswirkungen während Kämpfen haben. Code Vein – Brutale Level Denn die Monster haben es in sich. Teilweise getarnt von der Decke fallend oder aus der Wand oder hinter Kästen kommend greifen sie blitzschnell an und richten verherrende Schäden an eurer Lebensanzeige an. Daher ist es unabdingbar eure Fähigkeiten und Waffen regelmäßig zu aktualisieren. Auch taktisch geschickt muss man vorgehen um sich teilweise gegen etliche gleichzeitig angreifende Verlorene durchzusetzen. Hilfreich ist hierbei die Notsignal-Funktion. Steckt ihr irgendwann fest und kriegt einfach einen Abschnitt nicht hin könnt ihr Hilfe aus der Code Vein-Community herbeirufen. Ihr sendet ein Notsignal und wenn jemand sich einen Ruck gibt, kämpft er schon an eurer Seite. Ebenfalls Freunde kann man dazu rufen und sich so besser auf zukünftige Missionen einstellen. Die Kooperationsabschnitte sind nahtlos und ohne Verzögerung. ### Plants vs Zombies Schlacht um Neighborville (PS4) Test Im Test zeigt Plants vs Zombies Schlacht um Neighborville, dass es trotz seiner deutlichen Schwächen absolut solide ist. Aufgrund der insgesamt guten Spielerfahrung entsteht ein ordentlicher Titel, der für jüngere Spieler bestens geeignet ist. Was das Spiel auszeichnet und woran die Reihe auch heute noch kränkelt, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels. Gleich vorneweg will ich sagen, dass Plants vs Zombies Schlacht um Neighborville kein großartiger Schritt nach vorne ist, sondern vielmehr die Kontinuität der Reihe bewahrt. Zudem haben die Entwickler bei PopCap Vancouver eine Menge dafür getan, Spielelemente miteinander besser abzustimmen, um so das Gesamterlebnis zu optimieren. Einerseits lieben Fans beispielsweise die superb gestalteten Maps und die Reinheit des Originals. Andere wiederum lieben die zahllosen Charakterklassen von Garden Warfare 2 und die Möglichkeiten, die sich aus deren Flexibilität ergaben. Und doch darf nicht vergessen sein, welch Balancing-Probleme eben diese Unmengen von Optionen lieferten. Der neueste Ableger dürfte nun eine weitere Platte von Fans hinzufügen: Jene, die sich in den PvE Zonen austoben und Schätze sammeln wollen. Plants vs Zombies Schlacht um Neighborville – Berieselter Veröffentlichungsstil Um die Spieler auf die neuen Elemente des Spiels vorzubereiten, wählten die Entwickler ein etwas anderes Veröffentlichungsmodell. Anstatt die Gießkanne in einem Rutsch zu entleeren, haben sie tröpfchenweise das Wasser auf die Blumen gegossen. Das begann damit, dass die gänzlich neue 4vs4 Battle Arena erschien und wenig später auch die offene PvE Story Zone. Aufgrund der verzögerten Veröffentlichungstaktik ließen sich die Einzelspielerinhalte nicht innerhalb weniger Stunden abgrasen, wodurch dem Spiel letztlich auch nicht die Luft zum Atmen genommen wurde. Zudem konnten die Entwickler dadurch spätere Inhalte besser auf die Wünsche der Spieler justieren. Inzwischen sind auch die meisten Early Access Restriktionen gefallen. Sowohl die Pflanzen als auch die Zombies verfügen über ihre Hauptquartiere und der Vergnügungspark steht ebenso offen. Im besagten Hauptquartier wählt ihr nun zwischen PvP und PvE sowie verschiedenen aberwitzigen Minispielen. Standardmäßig trefft ihr hier auf andere Spieler, wobei es euch freisteht, private Lobbys zu eröffnen. Einer meiner Kritikpunkte an den Lobbys ist: Sie sind mir ein Ticken zu unübersichtlich. Zwar lassen sich kosmetische Änderungen, Charakterupgrades und dergleichen auch aus dem Startmenü heraus anpassen, doch für viel zu viel gilt es den richtigen Ansprechpartner zu finden. Die PvE Missionen stellen in gewisser Weise den Fokus des Spiels dar. Dabei gibt es drei sehr unterschiedliche Zonen. Mount Steep für die Pflanzen, Weirding Woods für die Zombies sowie Town Center für beide Fraktionen. Jede davon besitzt seine eigenen Missionen, Belohnungen, Sammelgegenstände und überraschend coole Bosskämpfe. Weiterhin lassen sich alle Missionen mit so ziemlich jedem Charakter absolvieren – alleine oder mit Freunden. Während die Story-Quests per se wenig spannend wirken, so überzeugen die Charakter-Designs sowie der insgesamt witzige Stil des Spiels umso mehr. Mehr vom Gleichen im PvP-Segment Die kompetitive Seite von Plants vs Zombies Schlacht um Neighborville hat wenige große Änderungen gegenüber Garden Warfare 2 erhalten. Die oben erwähnten Klassenvarianten sind raus und die Booster Packs verschwunden. Stattdessen gibt es nun 20 vordefinierte Charaktere, wobei jede Seite drei neue Klassen erhält Überdies haben die zuvor einmaligen Verbrauchsgegenstände für Münzen nun einen schlichten Cooldown. Anstelle der Klassenvarianten treten nun statische Fähigkeiten und ausrüstbare Upgrades, die ihr jederzeit wechseln könnt. Zu diesen Upgrades zählen etwa Lebensregeneration für jeden Kill oder eine schnellere Akkumulation von XP. Natürlich könnt ihr nicht unendlich viele Upgrades ausrüsten und die mächtigeren verschlingen mehr Platz als die kleineren Perks. Dieses System ist merklich eleganter, wenngleich weniger komplex als das in Garden Warfare 2. Ich sehe aber den Vorteil darin für PopCap Vancouver: Der Balancing-Albtraum dürfte sich nicht wiederholen. Die PvP Modi bestehend aus 12vs12 Turf Takeover, 8vs8 Team Vanquish, Gnome Bob und Suburbination sind Kennern bereits bekannt. Neu ist die oben bereits erwähnte 4vs4 Battle Arena, in der Spieler nur ein Leben haben und keinen Charakter mehr als ein Mal pro Runde wählen können. Optisch und akustisch weiß Plants vs Zombies Schlacht um Neighborville durchaus zu gefallen. Die Designs der Charaktere sind ungemein liebevoll und die Musik im Hintergrund passt sehr gut zum Spielgeschehen. ### Ghost Recon Breakpoint (PS4) Test Anfang Oktober ist mit Ghost Recon Breakpoint der Nachfolger zu Wildlands erschienen. Nach teils heftiger Kritik an der Beta sind wir sehr gespannt, ob Ubisoft die Probleme in den Griff bekommen hat. Dieses Mal verschlägt es uns auf die fiktive Insel Auroa. Ob der Ausflug nach Auroa uns begeistern konnte, lest ihr in unserem Test. Ghost Recon Breakpoint – Reif für die Insel Nach dem Angriff auf ein Schiff in den Gewässern um Auroa werden die Ghosts ausgesandt, um nach dem Rechten zu sehen. Gleich bei der Ankunft auf dem Eiland werden wir aber von Drohnen der auf Auroa ansässigen Skell Technology vom Himmel geholt. So werden sie vom Jäger zum Gejagten. Schon bald darauf erfahren wir, dass eine Organisation namens Wolves unter der Führung von Ex-Ghost Walker die Insel übernommen hat. In der Folge entspinnt sich eine Geschichte rund um Kameradschaft, Loyalität und eben Verrat, zumal unser Ghost, Nomad, eine gemeinsame Vergangenheit mit Walker hat. Was jetzt nach einer vor Klischees triefenden Geschichte klingt, ist auch eine solche. Wer also eine packende Story erwartet, wird bei Ghost Recon Breakpoint sicher nicht fündig, zumal wir uns viel zu oft durch langatmige Zwischensequenzen quälen müssen. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass die Story bei einem Titel wie Ghost Recon Breakpoint nicht im Vordergrund steht. Viel wichtiger ist, dass das grundlegende Gameplay und die offene Welt genug zu bieten haben. Ghost Recon Breakpoint – Willkommen im Inselparadies Beim Design der Spielwelt haben die Entwickler ganze Arbeit geleistet. So wartet Auroa mit verschiedenen klimatischen Regionen von Sumpflandschaften bis zu verschneiten Gipfeln auf und sieht dabei einfach klasse aus. So lohnt es sich durchaus, abseits der ganzen Action einfach mal kurz innezuhalten und die Landschaft auf sich wirken zu lassen. Die Spielwelt ist dabei so groß geraten, dass wir auch nach zahlreichen Spielstunden noch nicht alles gesehen haben. Bei aller Größe wirkt die Spielwelt jedoch auch recht steril und austauschbar, lässt also das gewisse Etwas vermissen. Das liegt vor allem daran, dass sich hinter den allermeisten auf den ersten Blick interessanten Orten auf der Karte doch nur dröge Beutekisten verstecken. Somit verkommt die eigentlich spannende Erkundung der Welt schnell zu einer routinierten Hatz nach Beute. Abgesehen von patrouillierenden Soldaten oder Drohnen bleibt die Spielwelt außerdem relativ leer, wobei selbst in Wohnsiedlungen kaum was los ist. Hier hätte Ubisoft definitiv mehr tun müssen, um die großartige Kulisse wirklich mit Leben zu füllen. Dass Ubisoft das kann, beweisen ja Titel wie Assassin’s Creed: Odyssey. Stattdessen hat man sich bei Ubisoft wohl gedacht, dass ein Social Hub eine gute Idee für einen Titel ist, der so sehr darum bemüht ist, uns ein Einzelkämpfergefühl zu vermitteln. In diesem Social Hub treffen wir schon kurz nach Beginn des Spiels auf andere Spieler, was direkt unser Einsamer-Überlebender-Gefühl ruiniert. Zum Glück müssen wir aber abgesehen von den sowieso nervigen Unterhaltungen mit Missionsgebern nicht allzu viel Zeit an diesem unsäglichen Ort verbringen. Ghost Recon Breakpoint – Packendes Gameplay… Was das Gameplay betrifft, macht Breakpoint in seinen besten Moment Riesenspaß. Wenn wir etwa allein oder im Koop mit anderen Spielern eine Basis infiltrieren, kommt echtes Spezialeinheiten-Feeling auf. Die verschiedenen Waffen spielen sich gut und vor allem gefällt uns die Freiheit bei der Herangehensweise. Die Tür eintreten wie Rambo oder still und heimlich im Lager herumschleichen? Breakpoint lässt uns bis auf wenige Ausnahmen stets die Wahl, wie wir vorgehen wollen. Und diese spielerische Freiheit ist mit Abstand die größte Stärke des Spiels. Gerade im Koop macht es Riesenspaß, die große spielerische Freiheit auszureizen und in der Gruppe mit verschiedenen Rollen zu spielen. Die KI der Gegner kann sich dabei auf den beiden höheren Schwierigkeitsgraden durchaus sehen lassen. Die Gegner sind nicht nur gute Schützen, sondern setzen uns öfter auch gehörig unter Druck und flankieren uns, wenn wir etwa zu lang an einer Position verweilen. Zudem haben wir es eigentlich immer mit einer feindlichen Übermacht zu tun, so dass die Infiltration einer Basis gern mal für Nervenkitzel sorgt. Hin und wieder leistet sich die KI aber auch mal grobe Schnitzer, wenn beispielsweise eine Patrouille einfach an toten Kameraden vorbeifährt oder Feinde nicht auf Beschuss reagieren. Der Kampf gegen Drohnen, die es etwas zu häufig gibt, läuft dem taktischen Gameplay allerdings zuwider. Denn wo menschliche Gegner prinzipiell durch Kopfschüsse sterben und wir uns so gut heimlich durch eine Basis kämpfen können, fungieren Drohnen dagegen als klassische Kugelschwämme. In Ermangelung weiterer Taktiken gegen Drohnen hilft dann nur stumpfes Draufballern. Das schadet der Atmosphäre und dient scheinbar bloß dazu, das Lootsystem zu rechtfertigen, von dem später noch die Rede sein wird. Ghost Recon Breakpoint – …mit seichtem Levelsystem In Breakpoint spielen wir als Sanitäter, Scharfschütze, Panther oder Sturmsoldat. Diese Klassen unterscheiden sich dabei eigentlich nur durch kleinere Details. So können wir als Sanitäter beispielsweise gefallene Teammitglieder schneller wiederbeleben, während der Panther über Boni auf Schleichen und Tarnung verfügt. Daneben gibt es klassenspezifische Spezialfähigkeiten. Da aber jede Klasse jede Waffengattung nutzen kann, spielen sich die Klassen effektiv alle recht ähnlich. Hinzu kommt ein Levelsystem, in dem wir nach Aufstiegen verschiedene Fähigkeiten und passive Boni freischalten können. Hier gibt es einige sinnvolle Fähigkeiten, es finden sich aber auch einige unplausible Fähigkeiten. Dass unser Ghost als Elitesoldat beispielsweise erstmal lernen muss, beim Hinabsteigen von Böschungen nicht ständig auf der Nase zu landen, sorgt für einen Bruch im Spielgefühl. Ohnehin bleibt das Levelsystem aber sehr seicht, da wir nach genügend Aufstiegen sowieso alle Fähigkeiten freischalten. Wirklich spezialisieren können wir uns durch das Levelsystem abgesehen von ausrüstbaren Vorteilen wie 20 % größerer Bewegungsgeschwindigkeit daher nicht. Ghost Recon Breakpoint – …und unnötigem Lootsystem Ubisoft hat es sich nicht nehmen lassen, ein Lootsystem in Breakpoint zu integrieren. Angesichts dessen, dass wir menschliche Gegner mit Kopfschüssen in der Regel direkt ausschalten können, ist die Jagd nach besserer Ausrüstung allerdings spielerisch größtenteils unnötig. Nur der Kampf gegen Drohnen zwingt uns dazu, unsere Ausrüstung zu verbessern. Abgesehen von coolen Outfits fühlt sich das ganze Lootsystem dadurch sehr unnötig an. Hier hätte Ubisoft gern von seiner Formel abweichen können, zumal auch die Spielwelt massiv darunter leidet, dass sie im Grunde nur vollgepackt mit Beutekisten ist. Neben der Hauptstory rund um Ex-Ghost Walker steht uns in Breakpoint eine Fülle von Missionen zur Verfügung. So gibt es neben Haupteinsätzen noch Nebeneinsätze und tägliche Fraktionseinsätze sowie mit dem Ghost War einen PvP-Modus. In diesem treten wir in verschiedenen Spielmodi zu viert gegen ein anderes Team an. Im Großen und Ganzen reißen die Entwickler beim Missionsdesign keine Bäume aus. Abgesehen von einigen Ausnahmen ist das Missionsdesign aber in Ordnung, da wir zumeist kleine Stories geboten bekommen, die sich gut ins allgemeine Setting einfügen. Allerdings sind einige Missionen im Solospiel ziemlich schwer zu bewältigen. Da wird dann klar, dass Breakpoint auf den Koop ausgelegt ist, in dem es ja tatsächlich auch am meisten Spaß macht. Ghost Recon Breakpoint – Unübersichtliche Menüs Die Menüführung in Breakpoint ist eine mittlere Katastrophe. Das liegt daran, dass einfach viel zu viele Infos auf zu wenige Bildschirme verteilt sind. So dauert es gerade zu Beginn des Spiels einige Zeit, bis man die verschiedenen Menüs verinnerlicht hat und sich einigermaßen sicher orientieren kann. Auch die Verwaltung von Ausrüstungsgegenständen ist übermäßig zeitaufwendig, da wir Ausrüstungsstücke manuell zerlegen müssen. Die Möglichkeit, Gegenstände als Schrott zu markieren und dann gesammelt zu zerlegen, würde hier bereits Wunder wirken. Ebenso ist das Missionsfenster dermaßen überfrachtet, dass wir erstmal eine Weile brauchten, um zu verstehen, wo hier oben und unten ist. Mitspieler für den Koop sind in der Regel recht schnell gefunden. Wir hätten uns aber ausführlichere Matchmaking-Optionen gewünscht. So ist es zum Beispiel nicht möglich, gezielt nach Spielern mit derselben Sprache zu suchen. Dadurch kommen wir regelmäßig mit Spielern zusammen, mit denen wir uns kaum verständigen können. Ein taktisches Vorgehen wird durch diesen Designschnitzer oft unnötig erschwert. Das sorgt dann für gehörigen Frust, da wir doch eigentlich nur das packende Gameplay genießen wollen. Wir hoffen wirklich, dass Ubisoft hier bald Abhilfe schafft. Ghost Recon Breakpoint – Oder: Ghost Recon Bugpoint Apropos Abhilfe schaffen: Das Ausmaß an technischen Problemen ist selbst für den Release eines solch großen Spiels für uns entschieden zu groß. Neben zahlreichen Glitches, die ja immerhin noch für ein Schmunzeln sorgen können, gibt es eine Reihe schwerwiegender Bugs, die uns das Spielen richtig madig machen. So war beispielsweise vom einen auf den anderen Moment unsere Thermalsicht verschwunden und ist auch bis jetzt nicht wiederaufgetaucht. Ein anderes Mal konnten wir eine Mission nicht abschließen, weil wir nicht mit einer Zielperson sprechen konnten oder das Inventarrad ließ sich nicht mehr mit Gegenständen bestücken. Bereits die Beta hatte massiv mit technischen Problemen zu kämpfen. Dort war das aber auch zu erwarten und daher verschmerzbar. Wenn aber eine Releaseversion derart viele Bugs enthält, grenzt das schon fast an eine Frechheit. Wir geben aber die Hoffnung nicht auf, dass Ubisoft hier in den nächsten Wochen und Monaten gewaltig nachbessert, damit die Stärken von Breakpoint nicht von seinen technischen Problemen überschattet werden. ### FIFA 20 (PS4) Test Seit wenigen Wochen ist FIFA 20 von EA Sports auf den Markt und sorgt für gemischte Gefühle. Mit FIFA 20 möchten die Entwickler von EA Canada mit Gameplay-Verbesserungen einen deutlichen Schritt nach vorne machen. Bereits vor Release haben diverse Pressemitteilungen für große Aufmerksamkeit gesorgt. Vor allen Dingen sorgte die Ankündigung des VOLTA-Modus für großes Aufsehen und FIFA-Fans konnten den Release von FIFA 20 kaum erwarten. In den nachfolgenden Zeilen möchte ich euch meine Eindrücke nach zwei Wochen Testzeit teilen. FIFA 20 spielt sich definitiv anders als sein Vorgänger. Im Vergleich zum Vorjahr erwartet euch eine sehr deutliche langsame Spielgeschwindigkeit, wodurch die Bewegungen der Spieler träger ist. Weiterhin haben die Entwickler von EA Canada die Abwehr-KI abgeschwächt. In diesem Jahr reicht es nicht aus dem größten Teil der Abwehrarbeit der KI zu überlassen. Diese läuft Passwege nicht automatisch zu und ist ebenso nicht in der Lage gegnerische Spieler anzulaufen. Weiterhin spielt der Pace-Wert eines Spielers eine größere Rolle als im Vorjahr, wodurch in einigen Situationen ein Alleingang möglich ist. Dagegen haben die Entwickler das Dribbling, welches in FIFA 19 noch sehr effizient war deutlich ausgebremst. Ein fortlaufendes Dribbling ist nicht möglich, da die Ausführung deutlich langsamer vonstattengeht. Im Großen und Ganzen stehen in FIFA 20 die Zweikämpfe im Vordergrund. Die Physis-Werte der einzelnen Spieler haben einen großen Einfluss auf den Gewinn eines Zweikampfs. Ebenso sind jene Spieler in der Lage, den Ball vom Gegner abzuschirmen und sich durch ihre körperliche Überlegenheit durchzusetzen. FIFA 20 – Neue Spielmechanik bei Standards FIFA 20 besitzt eine große Schwäche: Fehlende Balance zwischen Abwehr und Offensive. Grundsätzlich war ich mir zu jeder Zeit im Test in meiner Meinung bestätigt: Jedes Tor beziehungsweise Gegentor läuft nach dem gleichen Schema ab. Vor den zwei Updates 1.03 und 1.04 waren Torhüter beispielsweise nicht in der Lage Bälle zu fangen oder konsequent nach außen abzuwehren. Auf diese Weise fielen Abstauber-Tore in jedem Spiel am laufenden Fließband. Zwar verbessern die zwei Updates das Torhüterverhalten, jedoch hat sich im Großen und Ganzen nicht viel geändert. Mit FIFA 20 haben die Entwickler einen großen Schritt nach vorne gemacht. Im Vergleich zu FIFA 19 sind Volleys, direkte Pässe, Doppelpässe in einem flüssigen und reaktionsschnellen Ablauf möglich. Sehr deutlich ist, dass die Effektivität des Konterspiels eine neue Dimension erreicht hat. In nahezu allen Online-Matches fielen meine Tore und Gegentore fast ausschließlich über Konter und durch verschuldete Ballverluste im Mittelfeld. In FIFA 20 wird fast jeder Konzentrationsfehler mit einem Gegentor bestraft und ohne Konzentration braucht man ein Online-Match gar nicht erst antreten. Positiv hervorzuheben ist, dass die Häufigkeit von Toren aus der Distanz völlig abgenommen hat. Die Entwickler haben die Schussausführung beziehungsweise Schusssteuerung deutlich anspruchsvoller gestaltet, wodurch nicht jeder Schuss direkt zum Erfolg führt. Schüsse außerhalb des Strafraums oder aber auch die in der Vergangenheit beliebten Finesse-Schüsse führen nicht immer zum Tor. Eine Neuerung in FIFA 19 waren die Timed-Shots, die jedoch zu Beginn des Spiels zu stark ausgeprägt waren. Selbst Spieler mit niedrigen Schusswerten waren in der Lage Schüsse a la Roberto Carlos auszuführen. Glücklicherweise müssen Spieler dies nicht mehr in FIFA 20 erleben, dafür gibt es jedoch Baustellen in anderen Bereichen des Gameplays. FIFA 20 – Bug im Karrieremodus Viele FIFA-Fans wünschen sich seit Jahren neue Features für den Pro Club- und Karrieremodus. Beide Spielmodi in FIFA 20 eine größere Aufmerksamkeit als im Vorjahr erhalten. Im Karrieremodus finden sich viele visuelle Verbesserungen, die vielleicht nicht jedem Spieler ins Auge fallen. Wie auch schon im Vorjahr trägt eure Mannschaft abhängig von der Ligen-Zugehörigkeit die jeweiligen Liga-Badges am Trikotärmel. Auf diese Weise wirkt der Aufstieg mit einer unterklassigen Mannschaft authentischer. Weiterhin ändern sich Trikotärmel und Sponsoren, wenn ihr in der UEFA Champions League aufläuft. Gewinnt ihr die UEFA Champions League oder UEFA Europa League erhöht sich parallel die Trophäenzahl am Trikotärmel. All diese Elemente tragen zu einem realistischeren und authentischeren Spielerlebnis im Karrieremodus bei. Weiterhin können sich Spieler auf ein dynamisches Spielerpotenzial freuen, wodurch vor allem talentierte Spieler deutlich höhere Attribute erhalten können. Selbst ältere Spieler könnt ihr im Karrieremodus von FIFA 20 verbessert. Hierzu müsst ihr gute Spiele mit ihnen absolvieren. Im letzten Jahr habe ich mir Elemente aus der früheren Fußball Manager-Reihe gewünscht, einige davon haben die Entwickler von EA Canada nun in FIFA 20 integriert. So müsst ihr als Trainer eines Vereins bei Pressekonferenzen Rede und Antwort stehen. Eure Antworten haben einen Einfluss auf die Teammoral und auf einzelne Spieler. Zudem könnt ihr sogar einzelne Spielergespräche führen. All diese Elemente sorgen für ein authentischeres und realistischeres Erlebnis als Trainer eines Fußballvereins. Außerdem könnt ihr in FIFA 20 euren Trainer visuell individuell gestalten, da euch eine Menge Einstellungsmöglichkekiten zur Verfügung stehen. Leider müsst ihr in diesem Jahr auch auf einen WM-Modus verzichten. Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, bemerke ich, dass in dieser Hinsicht die FIFA-Reihe massiv abgenommen hat. Wie ihr wisst, gab es durchaus bei früheren Teilen, wie zum Beispiel FIFA 2002 die Möglichkeit mit einem asiatischen, europäischen, südamerikanischen und weiteren Team sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Auch kontinentale Wettbewerbe wie zum Beispiel der Asian Cup oder die Copa America waren spielbar. Jene Wettwerbe sind bei der Konkurrenz, der Pro Evolution Soccer-Reihe seit Jahren (wenn auch nur generiert) spielbar. Zudem konnte sich Konami mit eFootball PES 2020 auf eine Partnerschaft mit der UEFA einigen und wird die Möglichkeit bieten die Europameisterschaft 2020 ab März/April vorzuspielen. Aktuell müsst ihr euch jedoch mit diversen Bugs im Karrieremodus von FIFA 20 auseinandersetzen. So spielen Topteams wie Manchester City, Real Madrid oder der FC Barcelona nicht mit ihren bestmöglichen Spielern, sondern setzen Jugendspieler oder Reservisten ein. Dementsprechend entstehen kuriose Tabellenplatzierungen, wodurch diese Topteams urplötzlich gegen den Abstieg spielen. Dieser Bug vermindert in meinen Augen den Spielspaß massiv und hätte eigentlich schon zu Release behoben sein müssen. Die Entwickler haben bereits das vierte Update für FIFA 20 veröffentlicht, der jedoch auch nicht eine Lösung für dieses Problem bereitstellt. EA Sports hat sich über den Bug geäußert und verspricht mit dem nächsten Update den Karrieremodus-Bug zu beheben. FIFA 20 - Anstoßmodus mit vielen Auswahlmöglichkeiten Zu den überraschendsten Veränderungen bei FIFA 19 gehörte der Anstoßmodus, den man nahezu komplett überarbeitet hat. Hier könnt ihr wieder eure Partien nach eurem Belieben spielen. Beispielsweise könnt ihr eine UEFA Champions League-Partie als Gruppenspiel, Halbfinale oder als Finale austragen. Selbstverständlich könnt ihr die UEFA Champions League in einem separaten Modus austragen. Eine Randnotiz: Die Gruppen sind nahezu identisch mit den tatsächlichen Gruppierungen der aktuellen UEFA Champions League Saison. Weiterhin gibt euch FIFA 20 wieder die Möglichkeit Partien in unterschiedlichen Spielvarianten auszutragen. Die Spielvariante „No Rules“ macht es möglich ein Fußballmatch ohne Fouls, Abseits oder sonstigen Regeln auszutragen. Ihr könnte euch auch für eine Spielvariante entscheiden, in denen nur bestimmte Regeln gelten. So kommt es vor, dass erzielte Tore im Strafraum nur als ein Tor zählen. Dagegen erzielt ihr quasi „zwei“ Tore, wenn ihr Tore außerhalb des Strafraums erzielt. FIFA 20 bietet auch wieder einen Überlebensmodus mit dem Namen „Survival House Rule“. Erzielt ihr ein Tor wird ein zufälliger Spieler eures Gegners vom Platz gestellt, einzige Ausnahme hier ist die Torwartposition. Erstmals ist der „Überlebensmodus“ in FIFA 20 online spielbar (über den Ultimate Team-Modus). Ein nettes Feature sind die Statistiken, die unter einem selbst erstellten Namen im Anstoßmodus gespeichert werden. FIFA 20 - Ultimate Team steht wieder im Fokus Auch in FIFA 20 könnt ihr euch durch die Division Rivals Wochenboni in Form von Münzen und Packs sichern. Jede Partie bringt euch Punkte ein. Egal ob ihr gewinnt, verliert oder nur unentschieden spielt. Abhängig von eurer Division erhaltet ihr mehr Bonuspunkte und steigt im Rang auf. Je höher euer Rang, desto bessere Belohnungen in Form von Megapacks und Münzen erwarten euch. Nebenbei sammelt ihr auch Punkte für die Qualifikation zur FUT Champions Weekend League. Insgesamt benötigt man hierfür 2000 Punkte. Wie im Vorjahr stehen euch die Squad Battles zur Verfügung, in dem ihr eine Woche lang durch absolvierte Matches Boni verdienen könnt. Die Belohnungen ergeben sich abhängig von eurem erreichten Rang. Auf diese Weise könnt ihr an neue Packs und Münzen gelangen. Auch die Squad Building Challenges und FUT Draft sind wieder mit von der Partie. Der Ultimate Team-Modus erhält in FIFA 20 folgende neue Spielmodi. Im sogenannten Tausch-Modus werden die eigenen Spieler mit denen des Gegners gewechselt. Der Überraschungsball-Modus erinnert teilweise an Arcade-Spiele, da man Items einsammeln und dadurch übermäßige Stärken für die Spieler erlangen kann. Hierbei kann es beispielsweise um die Schussstärke oder Geschwindigkeit gehen. Im Platzhirsch-modus müsst ihr bestimmte Zonen, die während des Spiels für einige Sekunden mit eurem aktiven Spieler einnehmen. Dadurch steigert sich der Multiplikator, der die Anzahl der geschossenen Tore bestimmt. Im Max Chemie-Modus erhält euer Team und das gegnerische Team die maximale Chemie. Dabei spielt die tatsächliche Teamchemie keine Rolle. Hinsichtlich der visuellen Möglichkeiten haben die Entwickler einige Veränderungen vorgenommen. In FIFA 20 könnt ihr nämlich nicht nur euer Trikot, Stadion, Spielball oder euer Vereinswappen festlegen. Erstmals stehen euch nämlich Fanchoreos, freischaltbare Jubel und Stadiondesigns zur Verfügung. Diese könnt ihr euch entweder über den Transfermarkt kaufen oder ersteigern. Weiterhin könnt ihr euch auf das neue Punktesystem „XP-System“ freuen. Auf diese Weise möchten die Entwickler auch Casual Gamern die Möglichkeit einräumen ohne Investition in FIFA-Points an Leihspieler, Packs und Münzen zu gelangen. Dabei lassen sich die XP durch Aufgaben sammeln, die ihr wöchentlich, täglich oder über eine gesamte Saison durchführen könnt. Eine Saison geht über einen bestimmten Zeitraum, wodurch bestimmte Aufgaben beziehungsweise Belohnungen verfügbar sind. Im Gegensatz dazu könnt ihr Meilenstein-Aufgaben unabhängig davon erfüllen und besonders wertvolle Packs, wie zum Beispiel das „Ultimative Pack“ erhalten. Hierfür müsst ihr beispielsweise 200 Siege im FUT Champions, Division Rivals oder Squad Battles-Modus erreichen. FIFA 20 – Pay2Win contra Casual Gamer Der unter FIFA-Fans beliebte Ultimate Team-Modus bietet in diesem Jahr wieder die sogenannten „Division Rivals“. Zu Beginn wird anhand eurer Fähigkeiten eine Division für euch ausgewählt. Hierzu spielt ihr fünf Partien und abhängig von euren Ergebnissen werdet ihr einer Division zugordnet. Auf diese Weise solltet ihr online auf ähnliche starke Spieler treffen. In der Praxis stellt sich dies jedoch anders dar, was mich schon seit einigen Jahren ärgert. FIFA-Spieler, die viel Geld in den Aufbau ihres Ultimate-Teams stecken treffen im Matchmaking auf Spieler mit einem deutlich schwächeren Verein, was aus meiner Sicht ziemlich unfair ist. In dieser Hinsicht könnten die Entwickler darüber nachdenken, eine eigene Division für eSportler oder YouTuber zu erstellen, da hier Pay2Win einen erheblichen Einfluss auf den Spielspaß hat. Bereits wenige Tage vor offiziellen Release besitzen einige FIFA-Spieler einen Cristiano Ronaldo und diverse Legenden-Spieler. Wenn ich schon dabei bin diesbezüglich das Wort "Pay2Win" zu erwähnen, sehe ich mich gezwungen meine Meinung mit euch zu teilen. Aus meiner Sicht ist es zum einen nicht in Ordnung, dass Minderjährige die Möglichkeit haben FIFA-Points zu kaufen. Zum anderen bin ich generell kein Freund von Mikrotransaktionen, weil diese den Wettbewerb "FUT Champions" oder "Division Rivals" für Casual Gamer sinnlos und sogar überflüssig machen. Vielleicht ergreift auch die deutsche Justiz (wie die belgische und niederländische) die Initiative und lässt den Verkauf von FIFA-Points verbieten. Hier könnte natürlich das Argument kommen, dass eSportler kein starkes Team aufbauen können. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass für die Gruppe von eSportlern eine eigene Lösung gefunden werden könnte, während Casual Gamer ohne FIFA-Points sich in den Ultimate Team-Modus zurechtfinden müssen. Es muss die Möglichkeit geschaffen werden, dass Spieler auch ohne Echtgeld-Investitionen Spaß an dem Ultimate Team-Modus haben. Andernfalls sollte man über einen Namenswechsel für die Spielmodi nachdenken und diesen nur für professionelle FIFA-Spieler zugänglich machen. ### The Surge 2 (PS4) Test Man überlebt einen Flugzeugabsturz, nur um in einer abgeriegelten Stadt, um sein Leben zu kämpfen. So viel Pech hat man in The Surge 2. Wie man überlebt und was genau in Jericho City vor sich geht, im folgenden Artikel. The Surge 2 – Nanitenseuche in Jericho City The Surge 2 beginnt kurz nach den Ereignissen des ersten Teiles. Die Rakete mit dem Nanitenvirus startet, explodiert und holen direkt ein Flugzeug vom Himmel. In diesem Flugzeug sitzt unser Charakter. Nach einem kurzen Koma erwachen wir in einem Gefängnis von Jericho City und das Blutbad beginnt. Jericho City ist eine verschlungene Stadt, die zuerst vom Nanitenvirus getroffen wurde. Dies hat die Regierung dazu veranlasst eine riesige Mauer, um die komplette Stadt zu bauen. Gefangen in einer Stadt voller Verbrecher, Plünderer und irrer Fanatiker müssen wir versuchen zu überleben, den seltsamen Visionen über ein kleines Mädchen nachgehen und irgendwie entkommen. Dabei ist selbst die Polizei euer Feind, denn die schießen auf jeden, der möglicherweise infiziert sein könnte. Diesmal darf man sich seinen Charakter selbst gestalten. Wo wir in The Surge mit Warren durch die Creo-Anlagen gerannt sind, dürfen wir nun das Geschlecht auswählen, etwas am Aussehen herumbasteln und einen Hintergrund für unseren Charakter wählen. The Surge 2 – Für Verbesserung hier amputieren Um in Jericho City überleben zu können, braucht man Waffen, Rüstungen und Implantate. Diese erhält man zumeist von Gegnern. Doch erhält man nur diese Gegenstände von ihnen, wenn man den Gegner fein säuberlich zerhackt. Sobald man einen Gegner mit einer neuen Waffe oder einem neuen Rüstungsteil sieht, sollte man sich auf das jeweilige Körperteil konzentrieren und kann es mit einem Finisher abtrennen. Dann kann man auch schon die Waffe einsammeln oder erhält eine Blaupause für die neue Rüstung. Doch nicht nur deshalb ist das Abtrennen von Körperteilen wichtig. Neben den neuen Sachen bekommt man zusätzlich noch Komponenten. Diese benötigt man zum Bau von Rüstungen und zur Verbesserung von Waffen, Rüstungen und Implantaten. Daneben erhält man zusätzlich noch Tech-Scrap. Dies ist die Währung und ist wichtig für das Leveln und zum Aufwerten der Ausrüstung. The Surge 2 – Der Tod im Exoskelett Die Kämpfe sind sehr gut gestaltet und fordern recht viel Geschick. Das Blocken wurde um ein multidirektionales Kontern erweitert. Hier wird angezeigt, aus welcher Richtung der Schlag kommt und kann diesen durch das richtige Timing kontern und zum Gegenschlag ansetzen. Neben den schon aus dem ersten Teil bekannten Waffenarten sind nun ein paar neue dazugekommen. Dazu gehören Speere, Hämmer und Mehrzweckwaffen. Neben dem Nahkampf wurde die Drohne auch verbessert. Diese nutzt nun für ihre verschiedenen Arten Munition, wie Kugeln und Granaten. Zudem kann man mit der Drohne nun Nachrichten für andere Spieler hinterlassen, ähnlich wie in Dark Souls. Auch die Feinde haben ein paar neue Tricks drauf. So können Feinde einen Schild nutzen, um unsere Attacken abzuwehren. Diesen muss man dann erst mit einem geladenen Angriff ausschalten, damit man etwas ausrichten kann. Daneben können Feinde auch Sturmgewehre und Gegenstände wie Molotows oder Geschütze nutzen und so einem das Leben ziemlich schwer machen. ### eFootball PES 2020 (PS4) XXL-Test eFootball PES 2020 oder FIFA 20? Diese Frage sollte sich in diesem Jahr noch schwieriger als im Vorjahr gestalten. Sowohl die Entwickler von EA Canada als auch von Konami liefern sich dieses Jahr ein Kopf an Kopf-Rennen und nicht nur um Lizenzen. Mit den exklusiven Partnerschaften mit großen Klubs, wie zum Beispiel dem FC Bayern München, Manchester United und Juventus Turin hat man FIFA 20 einen Nadelstich verpassen wollen. Bei einer Fußballsimulation spielen nicht nur Lizenzen eine große Rolle, sondern auch das Gameplay, die Grafik und die vorhandenen Spielmodi sowie deren Spieltiefe. Es ist kein offenes Geheimnis, dass die Pro Evolution Soccer-Reihe ein realistisches Gameplay bietet das nahe der Perfektion liegt. Mit eFootball PES 2020 wagen die Entwickler einen sehr großen Schritt nach vorne. Den Fokus legen die Entwickler auf eine noch realistische Simulation des Fußballs, aber vor allem war das Ziel auch in der grafischen Darstellung von Stadien, Zuschauern und generell der Stadionatmosphäre neue Maßstäbe zu setzen. Umso gespannter war ich in meinem Test, inwieweit sich Konami in dieser Hinsicht der FIFA-Reihe nähern kann. Aus meiner Sicht wäre der Konkurrenzkampf noch enger, wenn die Entwickler von Konami mehr Glamour in das Spiel integrieren. Ob eFootball PES 2020 den großen Konkurrenten FIFA 20 dieses Jahr in den Schatten stellt? Die Antwort erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. eFootball PES 2020 – Neues Spielvergnügen? Konami hat in diesem Jahr einige Neuerungen vorgenommen, die für mehr Abwechslung sorgen sollen. Hinsichtlich der Menüführung hat sich einiges getan, fortan gelangt ihr schnell zu den gewünschten Spielmodi. Den Hintergrund des Menüs zieren die Cover-Stars des Spiels, wie Serge Gnabry, Miralem Pjanic, Mc Tominay und Lionel Messi. Insgesamt gefällt mir die Farbführung und der Hintergrund noch besser als im Vorjahr. Im Vergleich zum Konkurrenten FIFA ist die grafische Darstellung des Menüs ausbaufähig. In eFootball PES2020 hat sich hinsichtlich der Spielmodi nicht viel getan. Im letzten Jahr fiel aufgrund der Lizenz-Übernahme von EA Sports die UEFA Champions League und UEFA Europa League weg. Freunde des asiatischen Fußballs können jedoch die AFC Champions League lizensiert nachspielen. Ebenso sind nationale Wettbewerbe diverser Ligen (englische, spanische, französische) sowie internationale Wettbewerbe, wie zum Beispiel die Weltmeisterschaft, der Asien-Cup, die Südamerika-Meisterschaft. Diese Wettwerbe sind jedoch nicht lizensiert. Besonders freuen können sich Fans auf das Update zur Europameisterschaft 2020. Auch aus diesem Grund sind europäische Nationalmannschaften vollständig lizensiert. Das Highlight des Offlinevergnügens sind natürlich die Spielmodi Meisterliga und „Werde zur Legende“. Der Koop-Modus sorgt für großen Spielspaß. Glücklicherweise müssen nicht zwangsweise 6 Spieler verfügbar sein. Auch ein 2 vs. 2 Match ist spielbar. Einen Mitspieler zu finden ist leicht gemacht. Ist ein Freund zu Besuch kann dieser direkt als Mitspieler fungieren. Auch online kann er zum Team stoßen. Das Random-Selection Match ist eine gute Idee, um das Offline-Spielvergnügen zu erhöhen. Hier stellt man sich ein eigenes Team indirekt zusammen. Die Auswahl an verschieden Teams würfelt ein gesamtes Team aus den Spielern zusammen. eFootball PES 2020 – Der neue Fußball-Manager? Mit der Meisterliga setzt Konami dieses Jahr neue Maßstäbe. Die Karriere soll ich in diesem Jahr als Clubmanager noch realer anfühlen als zuvor. Ihr wählt euer Lieblingsteam und findet euch anschließend auf dem Trainingsgelände wieder. Es folgen mehrere Videosequenzen in denen ihr mit dem Team sowie Beratern die Saisonziele bespricht. Danach findet ihr euch auf der Vorstellungskonferenz wieder. Hier müsst ihr euch Journalisten-Fragen stellen und könnt auf diese mit drei Antwortmöglichkeiten reagieren. Leider haben eure Antworten keinen Einfluss auf das weitere Spielgeschehen, was im Vergleich zur Konkurrenz FIFA 20 als Schwäche anzusehen ist. Zu Beginn der Saison steht ein Vorbereitungsturnier an, genauer gesagt der International Champions Cup. Dieses Turnier hat in der Realität einen hohen Bekanntheitsgrad, da jährlich zahlreiche Topteams daran auf unterschiedlichen Kontinenten teilnehmen. Mit den eingebauten Videosequenzen in der Saisonvorbereitung sowie vor wichtigen Spielen möchte Konami ein neues Gefühl des Managerdaseins ermöglichen. Jedoch verpassen es die Entwickler das Leben im Rampenlicht detailreicher auszuführen. Kritik muss sich das Spiel dafür gefallen lassen, dass die Dialoge nicht vertont sind. Die dabei zu hörender, eintöniger Hintergrundmusik sorgt auf Dauer für eine Frustration. Da Managerentscheidungen und Antworten in der Pressekonferenz keinen Einfluss haben, sehe ich den Meister-Liga-Modus im Vergleich zum klassischen Fußball-Manager weit entfernt. Hier ist definitiv noch sehr viel Luft nach oben und die Anfangsbegeisterung (die ich noch bei dem Ankündigungstrailer hatte) war binnen weniger Minuten verflogen. eFootball PES 2020 – Kampf um die Lizenzen Mit eFootball PES 2020 hat Konami offiziell einen großen Kampf mit dem Konkurrent EA Sports eröffnet. Ihr könnt euch nicht nur auf zahlreiche lizensierte Ligen aus Südamerika, wie die brasilianische, argentinische Liga freuen, sondern auch auf eine lizensierte türkische Liga. Selbstverständlich besitzt Konkurrent EA Sports auch in FIFA 20 insgesamt mehr Lizenzen und dementsprechend mehr Auswahlmöglichkeiten bei der Teamauswahl. Dennoch hat Konami einmal mehr gezeigt, dass man sie auf dem Zettel haben muss und sie den Fußballthron wie in den 2000er Jahren unter den Fußballfans zurückerobern wollen. Dementsprechend können sich Spieler auf lizensierte europäische Teams freuen, denn die UEFA hat eine Partnerschaft mit Konami für eFootball PES 2020 abgeschlossen. Im nächsten Jahr erscheint voraussichtlich im April/Mai ein Update passend zur kommenden Europameisterschaft. Besonders gefällt mir, mit welcher Liebe die Entwickler die Partnerschaften mit dem FC Bayern München, Manchester United, Juventus Turin, Arsenal London ans Werk gehen. Jedem Fan des FC Bayern wird das Herz bei einem Heimspiel in eFootball PES 2020 aufgehen. Die Allianz Arena wurde vollständig nach dem Ebenbild ins Spiel integriert. Wie real sich dieses Erlebnis auswirkt, zeigte sich schon letztes Jahr mit dem Einbau der Veltins Arena. Doch nicht nur auf real aufgenommene Stadien könnt ihr euch freuen, nahezu jeder Spieler hat einen Facescan samt Tattoos und sämtlichen weiteren Initialen. In dieser Hinsicht sehe ich Konami sehr weit voraus, da sie mit den verfügbaren Lizenzen das Maximum herausholen. Die Entwickler von EA Canada hatten es beispielsweise bei der Zusammenarbeit mit dem FC Bayern München verpasst, den Allianz Arena Spielertunnel einzubauen beziehungsweise generell alle Spielerbilder mit Facescans und Tattoos auszustatten (Stichwort: Arturo Vidal). Weiterhin frage ich mich, ob generell eine Lizenz notwendig ist, um namhafte Spieler mit realen Facescans, Tattoos und sonstigen Komponenten auszustatten. eFootball PES 2020 schafft es nämlich auch bei nicht lizensierten Teams reale Facescans zu bieten. eFootball PES 2020 – Real wie nie zuvor Konami bleibt auch mit Pro Evolution Soccer 2020 seinem Gameplay treu. Die realistische Simulation des Fußballs steht im Vordergrund und nicht das Drumherum. Aus meiner Sicht ein fataler Fehler und der große Minuspunkt, weshalb die Pro Evolution Soccer-Reihe der Konkurrenz noch hinterherläuft. Stattdessen finden jährliche Verbesserungen im Bereich des Gameplays statt. Wer eine realistische Simulation des Fußballs sucht, ist bei eFootball PES 2020 an der richtigen Adresse. Jede Ballberührung fühlt sich echt an, die Ballführung der Spieler fällt ins Auge und Spieler werden anhand ihrer Bewegungen sofort erkannt. Flugkurven bei Flanken, Schüssen und langen Pässen sind noch realer als im Vorjahr. Es ist sehr deutlich zu spüren, dass unsere Spieler eine gewisse Kraft bei einem Schuss oder eine Flanke aufbringen müssen. Von roboterartiger Bewegungen fehlt jede Spur, denn jeder Frame ist genau durchdacht. Große Enttäuschung machte sich bei mir bei den taktischen Einstellungen bemerkbar. Hier hat sich in den letzten Jahren wenig bis gar nichts getan. Zwar bietet die Pro Evolution Soccer-Reihe eine große Auswahl an taktischen Einstellungen. Jedoch sind keine neuen Funktionen hinzugekommen, während ich bei der Konkurrenz weitere Einstellungsmöglichkeiten in der Strategie hinzugekommen sind. Einen größeren Vergleich findet ihr dann im Test zu FIFA 20. Positiv hervorzuheben ist, dass auch in eFootball PES 2020 Tore in unterschiedliche Art und Weise fallen. Nahezu jedes Tor muss sich erarbeitet werden, mit einem durchdachten Spielaufbau. Ein Durchmarsch von der Mittellinie mit einem schnellen Spieler ist nicht möglich. Die KI in eFootball PES 2020 agiert noch intelligenter und dementsprechend konnte ich im Test nur wenige Frustrationsmomente erleben. Insgesamt bietet eFootball PES 2020 im Gameplay ein abwechslungsreiches Erlebnis. eFootball PES 2020 – Entschieden wird außerhalb des Spielfelds Auch in diesem Jahr ist die Rasenlänge auf „Lang“ und „kurz“ zu stellen. Glücklicherweise bietet Pro Evolution Soccer 2020 hinsichtlich des Wetters Neuerungen. Erstmals könnt ihr in bestimmten Stadien bei Schnee spielen. Im Vergleich zum Vorjahr fallen auch Schneeflocken vom Himmel. Kurios ist es dennoch, dass das Spielfeld nicht vom Schnee bedeckt wird. Hier würde ich mich eine Verbesserung wünschen. Dagegen muss ich wieder positiv hervorheben, dass sich ein nasser Rasen oder ein trockenes Spielfeld anderes Spielgefühl ermöglicht. Dadurch fühlen sich Kopfballduelle und Grätschen noch authentischer an Kommen wir zu der Spielpräsentation. Auf der einen Seite sind Verbesserungen bei der Darstellung von Stadien, Zuschauern und Lichtverhältnissen zu sehen. Die Spielermodelle überzeugen dieses Jahr auf ganzer Linie. Wenige Zeilen zuvor hatte ich bereits erwähnt, dass die Entwickler sehr großen Wert auf reale Facescans und Tattoos legen. Weshalb die Entwickler jedoch nicht auf verbesserte Spielstandanzeigen, 3D-Zuschauer, Fangesänge und Banden legen ist mir schleierhaft. Ebenso ist nicht zu verstehen, weshalb die Entwickler es wieder einmal verschlafen, die Torjubel-Möglichkeiten auszubessern. Hier hat man meist nur 3 Torjubelmöglichkeiten, die oftmals nur 1-2 Sekunden dauern. Mir ist bewusst, dass dieser Kritikpunkt ziemlich hart ist. Wenn wir jedoch ehrlich sind, ist dies einer der Gründe, warum die Pro Evolution Soccer Reihe in Puncto Entertainment und Unterhaltung von der FIFA-Reihe in den Schatten gestellt wird Jahr für Jahr stört mich dieser Entertainment-Faktor. Zuschauer tragen keine besonderen Trikots oder Fanartikel. Diese Elemente würden der Gesamtatmosphäre guttun. Trotzdem ist hinsichtlich der Zuschaueratmosphäre deutlich Luft nach oben. Zuschauer sollten einen größeren Faktor im nächsten Ableger spielen und auch durch Pfiffe, Fangesänge und unruhigen Verhalten auffallen. Sehr zu kritisieren sind wieder mal die Kommentatoren. Marco Hagemann und Hansi Küpper trüben das Spielerlebnis massiv. Sogar die englischen Kollegen sind sehr langweilig, da sich hier einfach überhaupt nichts getan hat. Ja, auch der Kommentator ist eine wichtige Figur in einem Fußballspiel. Hier sollten die Entwickler unbedingt nachbessern. Der Fokus der Entwickler sollte für nächstes Jahr vor allem in den Bereich Entertainment liegen, denn die Schwäche der Pro Evolution Soccer-Reihe liegt nicht im Gameplay.   ### WRC 8 (PS4) Test Unmögliche Kurven, selbstmörderisches Tempo und jede Menge Dreck, Schlamm und Geröll. Bei dieser Kombination weiß jeder sofort es ist Rally Zeit. WRC8 stellt das offizielle Spiel zur FIA Rally Serie. Doch haben Bigben Interactive und Kylotonn einen würdigen Vertreter für diese Reihe entwickelt? WRC 8 - Kein klassisches Rennspiel WRC 8 ist schon ziemlich speziell, entgegen der anderen Vertreter, die doch das direkte Duell gegen andere Kontrahenten suchen und alles immer online lastiger wird, ist hier alles nur im Zeichen von Rally. Im Kampf um die Zeit hat man keine Saboteure mit auf der Strecke und kann sich ganz auf seine eigene Leistung konzentrieren. Begleitet durch eine tolle Grafik und natürlich lizensierten Fahrzeugen (Skoda, Toyota, Suzuki usw.) Natürlich habt ihr auch keine klassischen, asphaltierten Strecken, sondern müsst euer Fahrzeug durch unebene Steinwege und sonstigen Dreck manövrieren. Die Rennstrecken sind extrem anspruchsvoll gerade die Balance zwischen Geschwindigkeit, Drift und rechtzeitiges Abbremsen erfordert an hohes Maß an Können und Geschick. Gerade Anfänger (sowie ich es einer bin) haben anfangs extrem mit Steuerung und Strecke zu kämpfen. Solltet ihr mal aus einer Kurve fliegen, dann werdet ihr freundlicherweise aber wieder auf die Strecke zurückbefördert. Doch achtet auf eure Anzeigen, solltet ihr unglücklich irgendwo gegenfahren, dann kann das euer Fahrzeug für den Rest der Rennstrecke massiv beeinflussen. Motorschaden, Bremsschäden oder auch Schäden an Reifen erschweren euch zunehmend die Weiterfahrt WRC 8 – es gibt immer eine Herausforderung So ganz ohne Onlinemodus geht es aber auch bei WRC 8 nicht. Neben Herausforderungen, die euch in bestimmten zeitlichen Abständen angezeigt werden, habt ihr auch die Chance eure Zeiten gegen die Besten der Welt zu messen. Gerade die Herausforderungen machen sehr viel Spaß, da viele individuell neue Ziele festgelegt werden. Mal schaut ihr wie weit ihr mit eurem Fahrzeug springen könnt, oder wie tapfer ihr euch bei verschiedenen Witterungsverhältnissen schlägt. Aber Hauptaugenmerk liegt ganz klar beim Karriermodus. WRC8 – eine Karriere für die Ewigkeit Ihr startet in eure Karriere und könnt tatsächlich alles verwalten, was es braucht um später Weltmeister werden zu können. Ihr gebt euren Namen an und und sucht euer Fahrzeug aus, dann geht es direkt los. Es gibt leider kein Tutorial, bedeutet ihr müsst euch selbst durch das riesige Menü kämpfen. Es gestaltet sich sehr mühsam die einzelnen Menüpunkte abzuarbeiten um einen guten Start hinzulegen. Neben der Einstellung verschiedener Mitarbeiter, bei denen man deren Qualität zunächst nur sehr schwer einschätzen kann, müsst ihr im Kalender auch noch eure Tagesabläufe festlegen. Vom Training bis hin zum nächsten großen Event muss alles von langer Hand gut geplant sein. Je nach Erfolg erwirtschaftet man sich ein größeres Kapital, mit dem dann weiteres Equipment und bessere Angestellte erwerben kann. ### Torchlight 2 (Nintendo Switch) Test Fantasy Spiele aus einem fiktiven Mittelalter haben mittlerweile ausgedient und sind total langweilig. Falsch! Torchlight 2 für die Nintendo Switch beweist, dass das Genre immer noch Spannung und Spielspaß bereithält. Dabei sind neben Zaubersprüchen, diversen Quests und einer tollen Handlung ein treuer Begleiter und viele weitere Möglichkeiten bei Torchlight 2 gegeben. Torchlight 2 – Diablo lässt grüßen Tatsächlich erinnert vieles sehr stark an den Blizzard-Klassiker. Sei es nun eure Mana bzw. Lebensanzeige oder die unzähligen Zaubersprüche, welche ihr erlernen könnt. Aber Torchlight 2 ist deutlich bunter aufgebaut. Die düstere Geschichte um den hinterhältigen Alchemisten, der alles ins Chaos stürzt wird hierbei aber nie kitschig. Ihr bereist die Welt und könnt auf verschiedenen Punkten in der Geschichte in einem Dorf euch immer aufbessern mit Gegenständen oder sonstigen brauchbaren Dingen. Gold und Gegenstände, die ihr unterwegs findet, könnt ihr hierbei zum Tauschen einsetzen. Neben den Dörfern kommen natürlich die Dungeons und verschiedenen Ebenen, wo ihr zahlreichen bösartigen Wesen übern Weg läuft um diese zu vernichten. Je weiter ihr in der Geschichte kommt, umso stärker werden die Monster und machen euch das Leben ziemlich schwer. Die verschiedenen Ebenen sind relativ einfach aufgebaut und die verschiedenen Verwinklungen führen schnell immer wieder ans Ziel. Torchlight 2 – Aller Anfang ist schwer Zu Beginn habt ihr die Wahl zwischen 4 verschiedenen Charakterklassen. Außerdem könnt ihr zwischen 14 verschiedenen Begleitern wählen, darunter befinden sich auch witzige Kreaturen wie Panda oder Einhorn. Der Begleiter ist sehr hilfreich während eures Abenteuers. Neben automatisierten Angriffen könnt ihr ihm auch Verschiedene Zaubersprüche beibringen, die der Begleiter während Duellen immer wieder einsetzt und zusätzlich hilfreich euch unterstützt. Euer eigener Charakter besitzt eine Vielzahl an Möglichkeiten. Die Tastenbelegung auf der Switch ist sehr gut gelöst. Mit A führt ihr normale Angreife aus mit L und R aktiviert ihr Lebenstränke und Mana. Die weiteren Tasten nutzt ihr für diverse Zaubersprüchen. Diese sind sehr zahlreich. Aus den 3 Elementen Feuer, Eis und Blitz könnt ihr untergliedert unterschiedliche Formen erlernen. Die einzeln erlernten Zaubersprüche könnt ihr dann zudem weiter aufwerten. Doch auch gut ausgerüstet sollte man sein. Helm, Schutzpanzer und Stiefel dürfen nicht fehlen. Auch hier gibt es Unterschiede. Jede Waffe und jede Rüstung gibt es in normaler, seltener, besonders seltener und extrem seltener Ausführung. Beim Anlegen der einzelnen Teile verändert sich auch das Aussehen eures Abenteurers. Torchlight 2 – Allein oder zu viert Die ersten Missionen sind ziemlich leicht zu durchlaufen. Euer Begleiter und ihr kommt im Regelfall sehr einfach durch. Doch die Ebenen werden natürlich schwieriger und die Gegner zahlreicher. Irgendwann seht ihr euch nur noch 2 Optionen gegenüber, entweder ihr durchläuft die gleichen Missionen immer und immer wieder, damit man sich mühselig verbessert. Oder ihr nimmt Hilfe in Anspruch. Bei Torchlight 2 ist dies kein Problem. Ihr könnt in den Mehrspieler-Modus wechseln und online die Hilfe von bis zu 3 weiteren Abenteurern in Anspruch nehmen. Gemeinsam sind die Missionen deutlich einfacher zu bewältigen und bringen euch sehr schnell Stufenaufstiege, sowie sehr viel Gold oder andere Loots. ### Greedfall (PS4) Test Mit Greedfall erwartet uns das neueste Spiel des französischen Entwicklers Spiders, das uns ein packendes Rollenspielerlebnis verspricht. Die Einheimischen von Teer Fradee, einer neu entdeckten Insel, sehen sich mit verschiedenen Kolonisatoren konfrontiert, jeder mit seinen eigenen Interessen. Mitten in diesem politischen Wirrwarr sollen wir für Ordnung sorgen. Wie uns der Ausflug nach Teer Fradee gefallen hat, lest ihr im Test. Greedfall – Stillhalten bitte! Zu Beginn von Greedfall erstellen wir uns wahlweise einen männlichen oder weiblichen Charakter. Das wird auch stilgerecht als Porträtsession im Palast inszeniert. Neben dem Aussehen unserer Spielfigur mit dem schönen Namen De Sadet entscheiden wir uns auch für eine von drei Spielweisen. In Greedfall gibt es nämlich keine festen Klassen, sondern wir können unsere Spielfigur frei in jede Richtung entwickeln. Bei Levelaufstiegen erhalten wir in verschiedenen Abständen Skill-, Attribut- und Talentpunkte, die wir in die Verbesserung von De Sadet investieren. Grundsätzlich teilen sich verfügbare Fähigkeiten dabei auf den Nahkampf und den Fernkampf mit Waffen oder Magie auf. Hinzu kommen wahlweise noch Fallen, Granaten oder Unterstützungszauber. Aus all diesen Fähigkeiten können wir uns diejenige Konfiguration rauspicken, die unserer Spielweise am besten entspricht. Greedfall lässt uns hier, ganz in der Tradition echter Rollenspiele, alle Optionen. Das lädt natürlich zum Experimentieren ein. Schade ist nur, dass wir zur Zurücksetzung unserer vergebenen Punkte immer einen Erinnerungskristall benötigen. Und von denen gibt es leider nicht allzu viele. Greedfall – Unverbrauchte Spielwelt…. Greedfall hebt sich vor allem durch sein ungewöhnliches Setting von anderen Genrevertretern ab. Nach dem recht ausgiebigen Prolog in unserer Heimatstadt Sélène begleiten wir als Gesandter oder Gesandte der Handelskongregation unseren Cousin, den Prinzen Constantin von Orsay, auf die neu entdeckte Insel Teer Fradee. Dieser soll dort das Amt des Governeurs von Neu-Sélène übernehmen, wobei wir ihn unterstützen sollen. Viel wichtiger ist aber die Suche nach einem Heilmittel für eine mysteriöse Seuche, den Malichor, die unsere Heimat plagt. Selbst die eigene Mutter mussten wir sterbend zurücklassen. Wir sind also mehr als motiviert, ein Heilmittel für diese Seuche zu finden. Seit seiner Entdeckung ist Teer Fradee derweil zum Spielball imperialistischer Interessen verkommen. So werden die Ureinwohner der Insel einerseits Opfer der rücksichtslosen Missionierungsbestrebungen der fanatischen Gläubigen von Thélème, andererseits gehen aber auch die Forscher der Brückenallianz im Namen des Fortschritts über so manche Leiche. Weiterhin gibt es noch die Nauten, die als Seefahrer für alle anderen Fraktionen eine Schlüsselrolle spielen. Schließlich befindet man sich auf einer Insel fernab des Kontinents. Die politische Lage droht beständig zu eskalieren und da kommen wir gerade noch rechtzeitig, um die Wogen zu glätten. Oder schlagen wir uns einfach auf die Seite einer der Fraktionen? Die Spielwelt von Greedfall punktet mit ihrem unverbrauchten Setting, in dem auf interessante Weise barocke und Fantasy-Elemente zusammengeführt werden. Die Spielwelt ist dabei keine Open-World, sondern teilt sich auf mehrere größere Gebiete auf. Auf den zweiten Blick wird jedoch sichtbar, dass den Entwicklern am Ende wohl die Puste oder die Mittel ausgegangen sind. Greedfall - …mit mehr Schein als Sein So gelingt es Spiders zwar zunächst, den Eindruck einer lebendigen Spielwelt zu erwecken. Mit seinen malerischen Landschaften und dem geschickten Einsatz von Lichteffekten kann der Anblick von Teer Fradee dementsprechend einige Male verzücken, auch wenn die Technik angestaubt ist. Das zeigt sich vor allem an der Mimik der Charaktere und matschigen Texturen. Wandern wir dann aber durch die Straßen von Neu-Sélène, stellt sich doch schnell Ernüchterung ein. Denn selbst mittags sind die Straßen nur spärlich gefüllt, die Interaktionsmöglichkeiten mit NPCs mehr als überschaubar. Bleiben ja noch die Städte der anderen Fraktionen, denken wir uns und ziehen weiter. Als wir dann das erste Mal am Horizont die Häuser von Hikmet, der Hauptstadt der Brückenallianz, erblicken, fühlt sich das fast schon episch an. So eilig wir es haben, die Winkel und Gassen der Stadt zu erforschen, so schnell kehrt große Enttäuschung ein. Denn im Grunde sehen die Städte aller Fraktionen nahezu identisch aus. Und sind auch gleichermaßen unbelebt. Gemessen an dem, was die Städte von außen vorgeben, zu sein und dem, was uns im Inneren erwartet, haben sich die französischen Entwickler ganz klar übernommen. Herausgekommen sind austauschbare Städte ohne Seele, so dass wir uns bald nur noch sprintend durch die Straßen bewegen. Dabei fallen auch die zahlreichen künstlichen Levelbegrenzungen auf. Allzu oft gilt: nur gucken, nicht anfassen. Greedfall – Da hinten leuchtet doch etwas… Die Spielwelt verliert aber auch durch weitere Faktoren an Glaubwürdigkeit. Zunächst stehen an jeder Ecke Kisten rum, die eingesammelt werden wollen. Wieso wir aber als Abkömmling eines Adelshauses ständig in Kisten wühlen und uns über 2 Goldstücke freuen sollen, erschließt sich uns nicht. Hier entsteht ein Bruch zwischen unserem Charakter und dem eigentlichen Gameplay, was der Atmosphäre schadet. Viel schwerer als der Sammelwahn von De Sadet wiegt jedoch das durch die Bank unglaubwürdige Figurenverhalten. So können wir munter alles stehlen, was uns vor die Nase kommt und keinen interessiert‘s. Selbst als wir später im Rahmen einer Mission vor versammelter Mannschaft in private Gemächer eindringen, um einen Schlüssel zu stehlen, passiert…einfach nichts. Hier machen sich die im Grunde gut geschriebenen Charaktere vollkommen lächerlich und lassen jede glaubwürdige Reaktion vermissen. Greedfall – Monotones Gegnerdesign mit einigen Ausnahmen Gefühlt gibt es in Greedfall außerdem kaum mehr als 10 Gegnertypen, so dass die Kämpfe gegen Standardgegner sich trotz der coolen Fähigkeiten schnell sehr austauschbar anfühlen. Zudem haben Gegner eine Zone, innerhalb derer sie angreifen. Verlassen wir diese Zone, begeben sich die Monster zurück auf ihre Ausgangsposition. Dort verharren sie dann so lange regungslos, bis wir wieder in ihren Bereich eindringen. Ein solches Monsterverhalten erwarten wir vielleicht in einem MMO, aber bestimmt nicht in einem Spiel wie Greedfall. Die einzige Abwechslung von diesem Einheitsbrei bilden die Bosse und Mini-Bosse. Diese sind hervorragend designt und erinnern schon mal an eine Mischung von Kreaturen aus The Wichter und Remnant: From The Ashes. Insgesamt kann die Spielwelt somit leider nicht überzeugen. Bisweilen ist sie zwar, gerade in Waldpassagen, recht hübsch anzusehen und das Setting ist erfrischend unverbraucht. Die Klonarchitektur in den Städten und das absolut unglaubwürdige, im Grunde nicht vorhandene Figurenverhalten verhindern jedoch zuverlässig, dass wir uns in dieser Welt verlieren. Die zahlreichen künstlichen Levelbegrenzungen und die wenigen Gegnertypen tun dabei ihr Übriges. Greedfall – Abwechslungsreiches Questdesign Die Quests in Greedfall sind hingegen größtenteils gut geschrieben. Vom simplen Monstertöten über die Suche nach Vermissten bis hin zu Arenakämpfen bekommen wir hier viel Abwechslung geboten. In vielen Quests können wir zudem, teilweise auch mehrmals, Entscheidungen treffen, wobei wir uns mehr als einmal in einer moralischen Grauzone wiedergefunden haben. Gut ist auch, dass viele Entscheidungen, anders als unsere Handlungen in der Spielwelt, spürbare Auswirkungen haben. Den Entwicklern von Spiders gelingt es, die meisten Quests in sinnvolle Stories zu verpacken, so dass wir uns selten einfach nur wie ein Laufbursche fühlen. Insbesondere die Hauptstory unterhält dabei mit guten Dialogen und überraschenden Wendungen bei der Suche nach einem Heilmittel. Greedfall – Hektische Kämpfe mit taktischer Pause Die Kämpfe in Greedfall spielen sich recht actionlastig und können zumeist ganz gut unterhalten. Je nach gewählter Skillung nehmen wir im Kampf verschiedene Rollen ein und überlassen den Rest unseren Begleitern. Von denen treffen wir im Spielverlauf übrigens 5, doch dazu später mehr. Schade ist aber, dass wir unseren Begleitern keinerlei Anweisungen erteilen können. Wenn diese sich dann auch noch mit dem ewig gleichen Spruch in den Kampf stürzen, arten die Kämpfe bisweilen in unübersichtliche Hektik aus. Abhilfe schafft da klugerweise eine taktische Pause, die wir im Kampf jederzeit aktivieren können. In dieser können wir dann in aller Ruhe unseren nächsten Schritt planen oder Heiltränke schlürfen. Die taktische Pause ist eine gute Idee, die allzu hektische Kämpfe entschleunigt. Könnten wir unseren Begleitern nun auch noch Befehle erteilen, hätten die Kämpfe eine taktische Tiefe wie dereinst Dragon Age: Origins erreichen können. So verschenken die Entwickler leider einiges an Potential, auch wenn die Kämpfe insgesamt immer noch recht unterhaltsam sind. Greedfall – Ein Gespräch unter Freunden Richtig punkten kann Greedfall mit den Gefährten. Im Laufe des Spiels schließen sich uns nämlich 5 Gefährten an, passenderweise einer für jede Fraktion. Da wären beispielsweise der Nauten-Kapitän Vasco, die Einheimische Siora oder die Forscherin Aphra von der Brückenallianz. Alle Gefährten haben dabei ihre eigene Persönlichkeit und reagieren dementsprechend auf unsere Handlungen. Töten wir etwa Einheimische im Beisein von Siora, wird ihr das nicht gefallen. Daher müssen wir immer darauf achten, wen wir zu welchen Missionen mitnehmen, damit sich unsere Gefährten nicht, im schlimmsten Fall, sogar gegen uns wenden. Stellen wir uns hingegen gut mit unseren Gefährten, ist neben Gefährten-Quests und Boni für unseren Charakter auch schon die ein oder andere Romanze drin. ### Borderlands 3 (PS4) Test Eine riesige Anzahl verrückter Waffen, mehrere Planeten auf dem so gut wie alles einen töten will und ein bösartiges Zwillingspaar. Dies alles und noch mehr hat Borderlands 3 zu bieten. Wie uns das Spiel gefallen hat und was es noch so drauf hat, im folgenden Artikel. Borderlands 3 – Pandora und darüber hinaus In den vorherigen Teilen war man immer auf Pandora oder dessen Mond. In Borderlands 3 besuchen wir zum ersten Mal auch andere Planeten. Der Grund dafür ist wie immer eine Kammer. Doch nicht nur irgendeine Kammer, sondern die große Kammer. Dabei unterscheiden sich die Planeten stark voneinander. Ob Wüste, Großstadt oder riesiger Sumpf. Alles ist dabei. Zu diesen verschiedenen Planeten kommt man mithilfe der Crimson Raiders und dessen Raumschiff, der Sancutary. Dies ist unser Fortbewegungsmittel und Hauptquartier. Doch fliegen wir nicht nur wegen den Kammern auf die anderen Planeten. Unser neuer Feind sind die Calypso-Zwillinge, Tyreen und Troy. Sie wollen die große Kammer finden und ihre Macht für sich nutzen. Dabei haben sie eine riesige Schar Banditen um sich versammelt, die sich die Kinder der Kammer nennen. So Reisen wir, meist einen Schritt hinter ihnen, zu den Planeten um neben den Kammern auch die Zivilisten zu beschützen. Borderlands 3 – Die Crew und ihre Fähigkeiten Zu Anfang stehen einem Vier Charaktere zur Auswahl. Diese werden in typischer Borderlandsmanie in einem coolen Video, mit cooler Musik vorgestellt. Amara ist die Sirene, Fl4k ein Bestienmeister, Moze die Schützin und Zane der Agent. Im Gegensatz zu den Vorgängern von Borderlands 3 hat man bei jedem Charakter die Auswahl zwischen drei Action-Skills. Diese haben ihren individuellen Skilltree. Jeder Charakter geht mit seinen Action-Skills anders um. So kann Amara das Element ihres Action-skills verändern. Fla4k hat immer eines seiner Haustiere in der Nähe, dass aktiv mitkämpft und gleichzeitig mit seinem Action-Skill zu tun hat. Moze kann zwei Action-Skills nutzen aber dafür nur jeweils eine Erweiterung für diese einsetzen. Zane kann ebenfalls zwei Action-Skills nutzen kann dann aber keine Granaten mehr benutzen. Borderlands 3 – Überall etwas mehr Die Entwickler haben bei Borderlands 3 überall eine Schippe drauf gelegt. Es gibt wesentlich mehr Waffen, welche die verschiedensten Geschosse verschießen können. Zudem haben die meisten Waffen einen Sekundärfeuermodus. Dieser ist Waffenhersteller abhängig. So kann man Tracker abfeuern, damit die Kugeln zum markierten Ziel fliegen, zwischen zwei Elementen hin und her schalten oder einfach von Vollautomatik zu Halbautomatik wechseln. So ist etwas für jeden Spielstil dabei. Doch nicht nur bei den Waffen gibt es mehr. Das Menü und die Automaten wurden überarbeitet. Mit kleinen Animationen, wie man über das Echo im Menü herumschaltet oder die Gegenstände im Automaten auswählt. Die Brutalität des Spiels hat sich ebenfalls gesteigert, so wie die Menge und Härte der Sprüche die von Freund und Feind abgegeben werden. ### NBA 2K20 (PS4) Test Mit NBA 2K20 befindet sich seit dem 06. September als einzig bekannte Basketball-Simulation auf dem Markt. Publisher EA Sports hat in diesem Jahr auf einen konkurrierenden, zeitnahen Release mit NBA Live 20 verzichtet. Auch die Entwickler von EA Tiburon wissen, dass die NBA 2K-Reihe seit einigen Jahren die eigene Basketball-Simulation NBA Live in den Schatten stellt. In den letzten beiden Jahren konnte die NBA Live-Reihe zumindest in einigen Punkten gegenüber der Konkurrenz überzeugen. Umso gespannter war ich, inwieweit sich die Entwickler von 2K mit neuen Features für ihre Basketballsimulation beschäftigt haben. Immerhin gehört die NBA 2K-Reihe zum non plus Ultra, wenn es um eine detailreiche, authentische und vor allem realistische Simulation des Basketballsports geht. Hat sich die unangefochtene Nummer 1 unter den Basketball-Enthusiasten auf den Lorbeeren ausgeruht? In den nachfolgenden Zeilen erfahrt ihr die Antwort. NBA 2K20 – Unantastbare Authentizität Die NBA 2K-Reihe brilliert seit Jahren mit einer authentischen Darstellung, die seinesgleichen sucht. Selbst langjährige Fans verbinden große Emotionen mit der Spielreihe und das auch aufgrund der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Gameplay. Auch Spieler die einen großen Wert auf eine hübsche Grafik legen, kommen voll auf ihre Kosten. Jedes Jahr stellen die Entwickler eindrucksvoll dar, wie sie die Stars der NBA über Gesichtsscans samt ihren Tattoos ins Spiel implementieren. Mittels Motion Capturing hat 2K sich auch die Bewegungen der Stars zunutze gemacht, um sie noch realistischer darstellen zu können. Für den Gelegenheitsspieler vielleicht ist dies vielleicht weniger interessant, doch Fans werden ihre Idole schon an ihren Dribbling-Skills wiedererkennen. Dieser Wiedererkennungswert der größten und beliebtesten Basketball-Liga der Welt in der NBA 2K-Reihe ist entscheidend. Mitunter ist dies auchein Grund, weshalb Veteranen Jahr für Jahr die Gameplay-Features positiv hervorheben. In diesem Jahr steht die Physis der Spieler im Vordergrund, wodurch sich die Steuerung noch realistischer anfühlen soll. Außerdem steuern sich große, schwere Spieler nun schwerfälliger im Vergleich zu den Kleineren und die KI-Mitspieler agieren in der Offensive und Defensive selbstständiger, reißen also Lücken in die Verteidigung oder stopfen sie gekonnt. NBA 2K20 – Die eigene Spielerkarriere Im Test habe ich einen großen Fokus auf den Karrieremodus gelegt. Vor allen Dingen war es mir nämlich wichtig herauszufinden, ob sich der Karrieremodus im Vergleich zu anderen Sportsimulationen herauskristallisieren kann. Ebenfalls bin ich der Frage nachgegangen, ob sich die oftmals führende Pay2Win-Diskussion bewahrheitet. Schließlich waren die Entwickler von 2K bereits vor Release großer Kritik ausgesetzt. Grund hierfür war, dass im Mein Team-Modus nun eine Art Glücksrad darüber entscheidet, welche Belohnungen man als Spieler erhält. Verbunden mit dem klassischen Spielautomaten aus dem Casino ernteten die Entwickler einen großen Shitstorm. Natürlich ist es auch in NBA 2K20 möglich den eigenen Spieler durch investiertes Echtgeld frühzeitig auf Level 85 zu bringen. Jedoch könnt ihr in diesem Jahr euch die Fortschritte schneller erspielen, aus meiner Sicht ist dies ein Weg in die richtige Richtung. Bevor die eigene Karriere startet habt ihr die Gelegenheit euer Ebenbild über die NBA 2K-App in das Spiel zu integrieren oder die anpassbaren Vorlagen verwenden. Anschließend findet ihr euch im Bildschirm der Fähigkeiten-Aufteilung wieder und könnt zum ersten Mal eure Fähigkeiten-Punkte frei verteilen. Nach dem Erstellen unseres virtuellen Basketballspielers beginnt unsere Karriere in einem College-Team. Dort werdet ihr erstmals in den NBA Draft Combine auf die Probe gestellt und müsst zahlreiche Minispiele erfolgreich absolvieren. Dadurch verbessert ihr nicht nur die Fähigkeit eures Spielers, sondern weckt auch die Aufmerksamkeit namhafter NBA-Stars, wie zum Beispiel den LA Lakers Star Le Bron James. Auf dem Weg zur Legende müsst ihr euch neben der Sporthalle mit Sponsorenverträgen beschäftigen und euch mit eurem Berater austauschen. Euer Berater steht euch zwar stets auf der Seite und unterstützt euch in der Karriere, doch leider verpassen es die Entwickler hier einen entscheidenden Faktor miteinzubauen. Die Entscheidungen und Aussagen, die ihr in eurer Karriere tätigt haben keinen Einfluss auf den weiteren Spielverlauf, wodurch nicht nur die Spielmotivation getrübt, sondern auch die Authentizität verloren geht. Hier wird leider von Entwicklerseite zu viel Potenzial weggeschenkt. ### Die Sims 4: Reich der Magie (PC) Test Electronic Arts hat bereits viele Erweiterungen für die Sims 4 rausgebracht, doch wer sich noch an den Klassiker Die Sims: Hokus Pokus erinnern kann, der hat dem magischen Flair immer hinterher getrauert. Mit Die Sims 4: Reich der Magie bringt Electronic Arts uns die Magie zurück und bereitet und auf eine fantastische Zeit vor, in der man zwischen den verschiedenen Formen der Magie wählen kann. Die Sims 4: Reich der Magie - Glimmerbrook Die neue Welt Glimmerbrook ist ein überschaubarer Ort. Es besteht aus 5 Grundstücken, wovon eines leer ist. Leider hat man hier nicht viel Platz und weitere Häuser und Highlights hinzuzufügen, aber so kennt man es auch schon aus anderen Gamepacks. Versteckt und etwas abgelegen sieht man dieses leuchtende Portal, welches einen zur versteckten Magieschule führt. Dort angekommen findest du die Meister der verschiedenen Lehren und andere Magier und Hexen, die deinem Sim Zaubersprüche beibringen können. Leider kann man sich auf diesem Grundstück nicht niederlassen. Die Sims 4: Reich der Magie - Simsala-SIM und die magischen Vorzüge Der magische Sim ist eine neue Lebensform, so wie man es schon von Vampiren oder den erst kürzlich dazu gekommenen Meeressims kennt. Man hat die Möglichkeit sich direkt einen Magier-Sim zu kreieren oder man bringt die Geduld auf in den Kreis der Magie von besonderen Magiern aufgenommen zu werden. Wie man sich auch entscheidet, man kann leider keine Hybride unter den Lebensformen erzeugen. Ab dem Teenageralter kann dein Sim Zauberer werden. Das System ist ähnlich wie bei den Vampiren, sodass man auch als Zauberer seine Stärken und Schwächen hat. Das Zaubern an sich funktioniert mit Zauberstab à la Harry Potter oder auch ohne. Ganz wie es einem beliebt. Zu beachten ist nur, dass es vier unterschiedliche Magie-Richtungen gibt: Praktisch, Unfug, Ungezähmt und die klassische Alchemie. Insgesamt soll es 24 verschiedene Zaubersprüche geben, womit dein Sim zum Beispiel Essen herbeizaubern kann, oder andere Gegenstände verwandeln kann. Von Besenreiten bis hin zu sich mit anderen Zauberern zu duellieren ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Sims 4: Reich der Magie - Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind Als magisches Wesen steht dir natürlich auch ein genauso magischer Begleiter und Beschützer bei. Passend zu der Persönlichkeit deines Sims kann es sich dabei um einen Drachen, eine Fee, oder auch Eulen und Krähen sein. Dem ist keine Grenze gesetzt. Im Zusammenspiel mit dem Addon Die Sims 4: Hunde und Katzen kann auch dein bisheriges Haustier dein Begleiter sein. Da du beliebig viele Begleiter bestimmen kannst, ist es um so leichter sie zu halten, da sie keine eigenen Bedürfnisse besitzen und auch keinen Platz im Haushalt einnehmen. Man findet sie zu jeder Zeit in der magischen Welt wieder.   ### Spyro Reignited Trilogy Test (Nintendo Switch) Crash Bandicoot N. Sane Trilogy war ein heiß erwarteter Titel, genauso wie Spyro Reignited Trilogy. Doch Nintendo Switch Besitzer hatte lange Zeit keinen Grund zur Freude, da der Titel ordentlich auf sich warten lassen hat. Knapp ein Jahr später erscheint der Jump & Run Klassiker auch auf Nintendos beliebter Konsole. Wie uns die drei ersten Abenteuer des violetten kleinen Drachen in der Neuauflage gefallen und wie die Umsetzung auf der Nintendo Switch sind, erfahrt ihr in unserem Test. Spyro Reignited Trilogy - Kleiner Drache, ganz groß Was ihr euch vermutlich bereits denken könnt ist, dass das Spiel vom Grundprinzip gleich geblieben ist. Auch wie im Remake von Crash Bandicoot, hat sich hier an der Story, den Level und am Gameplay nicht viel getan. Was jedoch schon passiert ist, sind die Änderungen bei der Steuerung und der Grafik. Aufpoliert ist an der Stelle definitiv das richtige Wort. Denn wer nach gefühlt 20 Jahren wieder in die Abenteuer des geliebten Spyros taucht wird die alte geliebte Spielwelt sehen… nur halt in schöner! Vom allgemeinen her ist alles im gleichen Cartoon-Stil geblieben, nur deutlich detaillierter. Das klingt zwar im ersten Moment wundervoll und dürfte Nostalgiker in den Bann ziehen, doch es hat auch seine Schattenseiten. Im Gegensatz zu der Xbox One und PS4 Version wurde an der Auflösung rumgespielt. Um die FPS-Rate schön geschmeidig, wie auch auf den anderen Plattformen zu halten, musste alles etwas zusammengematscht werden. Klar, sieht es noch ganz okay aus, aber es ist halt kein Vergleich zu den leistungsstarken Konsolen. Schade eigentlich, denn bei anderen Spielen aus dem Haus Nintendo ist das machbar. Und leider ist das auch nicht alles, denn wer ein kleines Spiel erwartet hat sich geirrt. Ein Remake hat schließlich neue Texturen und co. und daher ist auch die Downloadgröße bei satten 15 GB. Mal eben auf die Konsole ziehen und los geht’s, geht wohl nicht bei jedem. Dazu kommt, dass auch nicht das komplette Spiel in der physischen Form vorhanden ist. Also müsst ihr selbst da einige GB runterladen. Somit wird der kleine Drache definitiv ganz groß. Spyro Reignited Trilogy - Nostalgie Falls ihr nicht zu den glücklichen gehört, die damals schon in den Genuss des Klassikers Spyro gekommen seid, gibt es hier eine kurze Zusammenfassung. Der kleine Spyro lebt in einer schönen Cartoonwelt, die von vielen verschiedenen friedfertigen Drachen bevölkert wird. Doch im ersten Teil werden all diese zu Steinsäulen verwandelt. Somit ist es eure Aufgabe mit eurer Libelle Sparx eure Artgenossen zu befreuen. Im zweiten Teil will der liebe Spyro eigentlich nichts anderes, als Urlaub machen. Es kommt jedoch wie gewohnt ganz anders und ihr landet in einer fremden Welt, in der ihr aushelfen dürf. Im letzten Teil der Trilogy erwartet euch eine böse Zauberin, die alle Dracheneier geklaut hat. Ihr lasst das natürlich nicht auf euch sitzen und versucht auch hier in den knuffigen Leveln euer Glück. Wer schon lange auf der Suche nach einem schönen Jump n’ Run abgesehen von Super Mario und co. auf der Switch war, sollte hiermit fündig werden. ### MXGP 2019 Test (PS4) Der Spieleentwickler Milestone aus Italien hat wieder motorisierte Action für uns vorbereitet. Mit MXGP 2019 macht uns das Team aus Mailand wieder heiß auf die Motorräder. Dementsprechend zögern wir nicht lange und geben euch erstmal einen Trailer zum warm werden. Danach geht es direkt los mit dem Test! MXGP 2019 - Immer realistischer Milestone hat sich dieses Jahr besonders viel Mühe mit der MXGP Serie gegeben, denn mit MXGP 2019 könnt ihr in die aktuelle Saison einsteigen. Ihr könnt nämlich in die Rolle eines professionellen Fahrers schlüpfen und mit allen Fahrern, Motorrädern und Teams aus der Sasison 2019 in der Meisterschaft fahren. Da das Studio neueste Scantechnologien benutzt hat, ist auch an kleine Details gedacht worden. Grafisch ist es aber nicht das Einzige an dem geschraubt wurde, denn auch die Physics des Spiels sind ein wichtiges Standbein. Diese sind den Italienern gut gelungen und bringen ein richtiges Motorrad-Feeling mit sich. Mich persönlich erinnert es an Dirt Rally, was durchaus eine hohe Lernkurve hat. Je mehr man sich einspielt desto angenehmer wird es und desto mehr Spaß macht es auch. Es ist einfach eine Sache der Übung. Sobald das gewisse Gefühl für die Bikes da sind, können dann auch “Assistenten” ausgestellt werden, die Anfängern den Start vereinfachen. Zwar ist das nochmal ein harter Brocken, doch es macht das Gesamtpaket realistischer. Was dagegen manche etwas enttäuschen kann ist, dass das Spiel etwas fade wirken kann. Zwar habt ihr einen Karriere-Modus, doch dieser besteht eigentlich nur aus Rennen. Ein wirklicher Anreiz, genauso wie das simple Levelsystem ist das nicht. Für alle Rennen erhaltet ihr Erfahrung und schaltet prinzipiell neue Sachen für euer Motorrad oder euren Fahrer ab. Eine wirkliche Story wäre da wünschenswert gewesen. MXGP 2019 - Neues Spielzeug Das soll jedoch nicht heißen, dass Milestone nichts in MXGP 2019 für euch vorbereitet hat. Denn es gibt zwei neue Features, die euch nichtsdestotrotz bei Laune halten. Einmal ist es der Track Editor, in dem ihr schnell und einfach neue Strecken erstellen könnt. Das macht wirklich Spaß, bis auf die AI, die die Strecke abfährt als Test. Super Mario Maker 2 hat das an der Stelle besser gelöst. Abgesehen davon haben wir aber noch The Playground. Der große Spielplatz für Erwachsene. In diesem “Open-World” Areal könnt ihr soviel fahren, wie ihr Bock habt. So könnt ihr als Anfänger, aber auch als Profi ohne Druck üben was das Zeug hält. Abgesehen davon sind auch verschiedenste Rennen dort eingebaut, die ihr ausüben könnt. Wem das nicht reicht, der kann sogar selber Rennen erstellen. Was im ersten Moment nach einem Fehlgriff seitens der Story ausschaut, dürfte wohl dadurch für einige wieder ausgeglichen sein. Obwohl Milestone ein recht kleines Studio ist, sieht man an den MXGP-Reihe, wie viel Liebe darin steckt. Die Basis des Spiels ist grundsolide und macht Motorrad-Fans Lust zu mehr. Zwar ist es von der Grafik und der Musik nicht ganz AAA-würdig, doch es macht sich wirklich. ### Final Fantasy VIII Remastered (PS4) Test Vor 20 Jahren kam Final Fantasy VIII zum ersten Mal auf den Markt und nun hat es eine Remastered Version erhalten. Worum es in dem Spiel geht und was alles verbessert wurde, erfahrt ihr im folgenden Artikel. Final Fantasy VIII Remastered – Vom Anwärter bis zum Helden Wir erleben die Geschichte von Squall Leonhart. Er ist ein Seed-Anwärter in der Militärakademie Balamb Garden. Die Seed sind eine Söldnerarmee aus gut ausgebildeten Kampfspezialisten. In den ersten Stunden muss Squall seine praktische Prüfung bestehen, um ein vollwertiger Seed zu werden. Für die gesamte Prüfung wird man in verschiedenen Kategorien bewertet. Nach bestandener Prüfung bekommt man, je nach Höhe der Punktzahl, einen dementsprechenden Rang zugewiesen. Umso höher der Rang, umso mehr Sold erhält man. Der Rang kann während des weiteren Spielverlaufs steigen und sinken. So beginnt Squalls eigentliches Abenteuer, in der er Beziehungen zu seinen Kameraden aufbaut, Aufträge erhält und gemeinsam mit dem Widerstand gegen die Streitmächte der Militärdiktatur Galbadia kämpft, um ihre finsteren Pläne zu vereiteln. Final Fantasy VIII Remastered – Das Kopplungsystem Die meisten Final Fantasy´s unterscheiden sich von ihrem Fähigkeitensystem. So auch Final Fantasy VIII Remastered. Hier wird das Kopplungsystem verwendet. Durch das Koppeln sogenannter Guardian Forces, in anderen Final Fantasy´s auch als Espern bekannt, ist der Träger in der Lage nicht nur normal anzugreifen, sondern auch Draw, Magie, Items oder die G.F. selbst im Kampf einzusetzen. Die G.F.s leveln genau wie die eigentlichen Charaktere und werden so stärker. Durch die Kämpfe erhalten sie neben den Erfahrungspunkten die Ability Points. Dadurch können die G.F.s Abilities erlernen. Durch das Erlernen einer Ability kann die G.F. im Allgemeinen verbessert werden, positive Effekte für die Charaktere bereitgestellt werden und am wichtigsten Status-, Element-, und Zustandskopplungen freigeschaltet werden. Dadurch kann man dann Magie mit seinen Statuswerten, seiner Waffe oder Rüstung koppeln und sich so drastisch verbessern. Das wichtigste Mittel, nach der Kopplung, ist Draw. Dadurch kann man Magie erhalten, indem man sie dem Gegner raubt oder aus Drawpunkten zieht. In Final Fantasy VIII nutzt man keine MP, um Magie zu wirken. Stattdessen kann man bis zu 100 Einheiten einer Magie lagern. Sobald man keine Magie mehr hat, kann man wieder Draw benutzen, um sie den Gegnern zu rauben. Final Fantasy VIII Remastered – Die Verbesserungen und Neuerungen Die Charaktere wurden aufgehübscht und die Umgebung leicht verbessert. So kann man jetzt die Gesichter der Charaktere gut erkennen und sind keine Pixelhaufen mehr. Auch die Animation der Magie wurde verbessert. Zudem wurden noch ein paar neue Features eingebracht. Es gibt nun eine Art „Kampfhilfe“, wodurch die HP und die ATB-Leiste ständig auf Maximum bleiben und man seine Limitbreaker jederzeit einsetzten kann. Man kann auch die Zufallskämpfe jederzeit deaktivieren. Wenn einem die Monster mal zu aufdringlich sind oder einfach nicht genügend Erfahrungspunkte geben, kann man dies aktivieren und kann dann die Story ohne Störungen erleben. Zuletzt kann man noch die Geschwindigkeit verdreifachen. So kann man zum Beispiel redelastige Passagen beschleunigen oder Kämpfe, die sich lange ziehen. ### Yakuza 3 Remastered (PS4) Test Im Test zeigt Yakuza 3 Remastered für PlayStation 4, dass es die ultimative Version für den Westen ist. Neben ehemals geschnittenen Inhalten gibt es zudem eine aufgehübschte Optik und einiges mehr! Warum ihr euch den dritten Ableger nicht entgehen lassen solltet, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen! In gewisser Weise ist es schon interessant, Yakuza 3 Remastered nach dem Release von Yakuza 6 erneut zu besuchen. Denn beide Spiele haben so einiges gemeinsam. Sowohl Teil 6 als auch Teil 3 konzentrieren sich auf Kiryu als Hauptcharakter. Die meiste Zeit der Story spielt er Aufpasser für „seine“ Kinder anstatt sich um die Belange der Gangster sowie Politiker in Tokyo zu kümmern. Deswegen Teil 3 unter Fans auch mitunter kritisch angesehen. Weil es nicht jedermanns Gusto ist, einen digitalen Papa zu spielen, der Kindern dabei hilft, die Liebe ihres Lebens zu finden oder mit deren Allergien umzugehen. Doch rückblickend zeigt Yakuza 3 Remastered eine der wichtigsten Seiten von Kiryu Kazuma, die viele vielleicht beim Durchspielen der ganzen Reihe so gar nicht wahrgenommen haben. Yakuza 3 Remastered – 2 Fäuste für die gute Kinderstube Unbestritten ist hingegen, dass die Geschichte von Yakuza 3 Remastered zu den besten der Serie gehört – gleichauf mit Yakuza 6 und Yakuza 0. Während Teil 4 und 5 sich vielmehr auf Nebenschauplätze und andere Protagonisten konzentrierten, um dann im sechsten Teil fulminant zusammenzufinden, besinnt sich der numerisch dritte Ableger auf seine ganz eigene Linie. Kiryu kümmert sich im Waisenhaus „Morning Glory“ (ja, das ist die echte Übersetzung) um die Waisenkinder, sieht sich jedoch später dazu gezwungen, wieder nach Kamurocho zu reisen. Doch der Grund für seine Handlungen ist immer dieselbe: Um die Kinder zu schützen. Das Leitmotiv des Spiels (und mitunter der Serie) ist Familie. Und genau das verbindet Kiryu mit den Kindern. Beide haben Schwierigkeiten gehabt oder haben sie, herauszufinden, was Familie wirklich bedeutet. Deswegen ist es auch wenig verwundernd, dass die besten Szenen des Spiels davon handeln, dass Kiryu außerhalb seiner Komfortzone handeln muss. Der ehemals für fliegende Fäuste bekannte Mafioso trägt ein Hawaii-Shirt und „genießt“ das Leben in Okinawa. Natürlich löst Kiryu viele Probleme weiterhin mit roher Kraft, aber spannender ist, wie er sein Bestes versucht, mit den Kindern auf eine Wellenlänge zu kommen. Er vermag es zwar nicht immer die beste Antwort parat zu haben, doch seine Liebe zu ihnen ist es, die dazu führt, dass alle Hindernisse am Ende doch überwunden werden. Und am Ende des Spiels steht ein phänomenales Ende, das mir bis heute im Kopf geblieben ist und dessen Wirkung heute mehr Wichtigkeit in sich trägt als jemals zuvor. So viel sei allerdings gesagt: Es zeigt die wahre Natur des „Dragon of Dojima“ besser als in jeder anderen Szene der gesamten Reihe und lässt selbst die besten Hollywood-Filme vollkommen verblassen. Yakuza 3 Remastered – Mehr als nur ein Remaster Wie der Name bereits suggeriert: Yakuza 3 Remastered hat keine Frischzellenkur erhalten wie Yakuza 1 und 2. Stattdessen dürft ihr euch auf die bekannte Grafik in 1080p und mit 60 FPS freuen. Darüber hinaus gibt es diverse Inhalte, die es in frühere westliche Versionen nicht geschafft haben. Dazu gehört unter anderem der Hostess Club oder eine ganze Menge an Nebenmissionen. Auf der anderen Seite hat das Spiel allerdings auch Federn gelassen, was allerdings völlig verständlich ist. Nebenaufgaben, die heutzutage einen regelrechten Shitstorm auslösen würden, sind raus. Weiterhin hat die Lokalisierung des Spiels eine Rundumerneuerung erhalten und soll nun näher am Original sein. Das trifft allerdings nur bedingt zu, denn an vielen Stellen sind die japanischen Texte sehr frei übersetzt und es kann zu Missverständnissen führen, wenn man der japanischen Sprache mächtig ist. Der vielleicht wichtigste Punkt des Remasters ist jedoch: Dem Gameplay ist das Alter merklich anzusehen. Und es könnte für viele Neulinge ein regelrechter Schock sein, wenn diese direkt nach Yakuza Kiwami 2 einsteigen. Die 2009er Wurzeln sind an jeder Ecke zu sehen. Das Kampfsystem spielt sich unglaublich steif, lässt die Nuancen von Kiwami 1, 2 und Yakuza 6 vermissen. Auch das Upgrade-System wirkt wahnsinnig antiquiert. Ein anderer Punkt, der mir im Jahr 2019 etwas sauer aufstößt: Es gibt schlicht kein Feature, das nur annährend so ausgearbeitet ist wie das Hostess Club Management in Kiwami 2 (oder Yakuza 0) oder der Immobilienmanager in 0. Selbst die Karaoke-Sessions bieten das absolute Minimum an Features und halten keineswegs mit neueren Releases mit. Frei von jeder Kritik sind dagegen die Nebenmissionen. Diese gehören auch 10 Jahre nach Release noch zu den besten der Serie. Von Situationskomik bis hin zu einem mysteriösen Mordfall ist quasi alles dabei, was ihr euch vorstellen könnt. Mehr Abwechslung geht fast nicht!   ### Oninaki Test (Nintendo Switch) Tokyo RPG Factory hat in den letzten Jahren einige bekannte rundenbasierte Spiele wie I Am Setsuna und Lost Sphear auf den Markt gebracht. Die Tochterfirma von Square Enix hat diesmal einen Sprung in Richtung Action-RPG mit dem neusten Titel Oninaki gewagt. Was sich dahinter verbirgt, erfahrt ihr in unserem Test. Oninaki - Die Reise eines Wächters Oninaki ist ein Spiel mit einer düsteren Geschichte. In dieser übernehmen wir die Rolle des Wächters Kagachi. Dieser ist dafür zuständig die ruhelosen Geister ins Jenseits zu befördern. Denn nicht jede Seele schafft es nach dem Tod einen friedlichen Übergang zu finden. Sobald die Angehörigen anfangen über den Toten zu trauen oder dieser an dieser Welt hängt, landen diese in einer Art Limbus. Auf eurer Reise erwarten euch jedoch viele Geschichten der Toten, die nichts für schwache Nerven sind. Das Thema Tod ist nicht etwas für jeden Spieler, doch gleichzeitig macht es Oninaki ziemlich spannend. Außerdem erwartet euch in euren Gedanken ein mysteriöses Mädchen, welches euch seit eurer Kindheit darin begleitet. Zudem setzt Tokyo RPG Factory statt auf ein rundenbasiertes Kampfsystem, eher auf ein Echtzeit-Kampfsystem. Das Ganze erinnert an der Stelle etwas an die Y’s Reihe, doch in diesem Fall setzt ihr auf Demons statt auf klassische Waffen. Jeder Dämon bringt sein eigenes Waffenset und entsprechende Fähigkeiten mit, die ihr mit Skillpunkten freischaltet. Insgesamt könnt ihr vier Demons gleichzeitig ausrüsten, um zwischen den Waffen im Kampf zu wechseln. Das solltet ihr auch entsprechend tun, denn Heiltränke sind begrenztes Gut und es kann durchaus schwierig werden, je nach Schwierigkeitsgrad. Bei der Schwierigkeit könnt ihr jederzeit zwischen drei Stufen wechseln. Das bietet euch immer die Chance eher die Story oder den Kampf zu genießen. Oninaki - Typisches JRPG? Um dem ganzen Titel noch das gewisse etwas zu geben, könnt ihr zwischen Welten wechseln. Das macht aber erst Sinn, wenn ihr in den Arealen einen speziellen Gegner besiegt habt. Das ändert leider nicht daran, dass die Gefechte repetitiv werden. Auch die Gebiete sind nicht wirklich bis zum abwinken gefüllt, was irgendwo ein Gefühl der Leere wiedergibt. Das passt zwar zum Spiel, aber nicht unbedingt dem Spieler. Für Abwechslung sorgen dagegen die Dämonen mit dem Wechsel und deren vier Fähigkeiten die ihr ausrüsten könnt. Was auch etwas verwunderlich ist, ist die Grafik des Spiels. Obwohl das Thema dahinter düster ist, ist der Titel recht bunt gestaltet, abgesehen vom Jenseits. Nichtsdestotrotz ist der Titel stimmig und schön anzusehen. Auch die Musik ist entsprechend gut gelungen. Apropos Ton, denn das Spiel ist sogar vertont. Sogar ausschließlich im japanischen Originalton, was meiner Meinung nach ziemlich cool ist. Leider aber auch ein Problem für einige und nicht mal an jeder Stelle. Wenn es konsistent gewesen wäre, hätte es nochmal einen deutlich besseren Anreiz gehabt. Wirklich punkten tut der Titel nicht 100% mit seinem Gameplay und dem Aufbau da drum. Dabei tun sich oftmals JRPGs sehr schwer, was irgendwie typisch ist. Andererseits bietet die dunkle Atmosphäre und die Geschichten etwas sehr interessantes, was Oninaki wieder in einen Einklang mit den “Fehlern” bringt. ### Erica (PS4) Test Im Test zeigt Erica, dass die interaktiven Film-Spiele ihre Daseinsberechtigung haben. Angefangen bei den starken Schauspielern/innen/* bis hin zur Aufmachung der spielerischen Elemente gibt es nur wenig, was zu kritisieren ist. Doch ist Erica auch wirklich ein Erlebnis für Jedermann? Erfahrt dies und ein wenig mehr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels! Sony hatte eine kleine Überraschung auf der gamescom – es sollte Erica sein. Das „Spiel“, welches vor zwei Jahren bereits angekündigt wurde und seitdem in Vergessenheit geriet, ist jetzt also endlich für knapp 10 Euro verfügbar. Ich will auch gar nichts über die Storyline des Spiels schreiben, weil sie nicht nur spannend ist, sondern je nach Entscheidungen auch stark variieren kann. Dabei sei allerdings gleichermaßen auch angemerkt, dass Erica im ersten Drittel nur die Illusion einer Wahl vorgibt. Da gibt es gleich zu Beginn beispielsweise die krank wirkende Frau, die ihr fragen könnt, ob sie Hilfe benötigt oder sie dazu auffordern, leise zu sein. Diese Entscheidung hat keinerlei Einfluss auf spätere Ereignisse und stellt lediglich eine kurze Widerspiegelung euer selbst dar. Erica – Holly Earl spielt ihre Rolle perfekt Holly Earl ist die titelgebende Erica und spielt ihre Rolle überragend gut. Auch viele andere Mitglieder des Cast liefern eine ordentliche Performance ab und nur ganz wenige sind schwächer, wenngleich das nicht allzu sehr ins Gewicht fällt. Dass Holly Earl ohnehin eine sehr gute Schauspielerin ist, dürftet ihr bereits in Doctor Who (dort spielte sie Lily Arwell) oder in Once Upon a Time in London (Aggie Vaux) feststellen. Kein Wunder also, dass sie es problemlos schafft, zwischen verstörten jungen Mädchen und einer taffen Frau zu wechseln, wenn es eure Entscheidungen so verlangen. Gerade in Film-Spielen ist es für Darsteller immer schwierig, konsistente Ergebnisse zu liefern, die das Erlebnis oder gar die Immersion brechen. Earl hingegen gelingt dieser Spagat exzellent. Doch Earl ist nicht die einzige Darstellerin, die einen fabelhaften Job macht. Auch Terence Maynard, Nakeba Buchanan und Elaine Fellows liefern als Lucian Flowers, Mia Green und Kristie tadellose Performances ab. Dass Holly Earl so gut ist, kaschiert auch ein wenig den blass gespielten Sgt. Blake sowie Ericas Vater. Erica – Cineastisch, gut geschrieben und starker Sound Wenn Erica als reiner Film betrachtet wird, dann stechen die Sets sowie die Cinematografie natürlich nicht sonderlich hervor. Doch als Film-Spiel sind diese sehr clever aufgemacht. Sie unterstreichen nämlich die übernatürliche Art des Spiel-Thrillers und versuchen einen Hauch von Wes Anderson zu kopieren, um so die Spannung aufrecht zu erhalten. Und in der Tat gelingt es den Entwicklern sowie Darstellern, diese Spannung auch dann aufrecht zu erhalten, wenn ihr gerade eure Entscheidung überlegt. Die Steuerung des Film-Spiels läuft wahlweise über den Controller oder euer Smartphone ab. Während Sonys PlayLink-Projekt gescheitert ist, so spielt sich Erica mit einem Smartphone definitiv am besten, weil das Controller-Touchpad nicht annährend so akkurat ist wie die Bewegungen auf eurem Smartphone. Die passende App für das Spiel steht kostenlos für iOS und Android zur Verfügung. Die Erzählweise des Erlebnisses ist grundsolide, wenngleich hier und da typische Horror- und Drama-Klischees zum Vorschein kommen. Nichtsdestoweniger haben es die Autoren geschafft, eben jene Klischees durch die starke Performance der Darsteller und viel Glaubwürdigkeit zu kaschieren. Nur bei wiederholten Durchgängen fallen etwaige Unreinheiten im Writing selbst auf – und da kommt eben das zum Vorschein, was ich eingangs sagte. Das erste Drittel des Spiels spielt sich immer gleich. Erst ab der Hälfte wirken sich Entscheidungen so konsequent aus, dass es neue Szenen gibt und eben nicht nur andere Dialoge mit gleichem Ergebnis. Auch die musikalische Untermalung des zwei bis drei Stunden langen Erlebnisses weiß zu überzeugen. Austin Wintory ist der Komponist des Soundtracks und liefert bedrückende und zur Stimmung passende Klänge ab, die für eine noch bessere Immersion sorgen. ### Madden NFL 20 (PS4) Test Jedes Jahr im September freut man sich auf zahlreiche Sportspiele mit der uns EA Sports versorgt. Seit dem 02. August ist Madden NFL 20 für Playstation 4 und Xbox One erhältlich und bietet auf beiden Konsolen die Frostbite Engine, die schon aus der FIFA-Reihe bekannt ist. Im letzten Jahr erschien mit Madden NFL 19 die amerikanische Football-Simulation wiedermal für den PC. In diesem Jahr können sich die Fans des amerikanischen Volkssports auf ein abwechslungsreiches Spielerlebnis freuen. Vor allen Dingen steht der Fokus darin, dass mit Madden NFL 20 auch Gelegenheitsspieler sich angezogen fühlen. Selbstverständlich versprechen die Entwickler, dass sich im Fokus Gameplay zahlreiche Neuerungen finden, sodass auch erfahrene Spieler voll auf ihre Kosten kommen. Schließlich liegen langjährige Fans der Madden NFL-Reihe einen sehr großen Wert auf eine realistische Simulation des American Football. Auf den Storymodus „Longshot“ müssen Fans dieses Jahr verzichten, jedoch geben euch die Entwickler die Chance eure eigene Geschichte zu schreiben und euren Namen alle Ehre zu machen. Alles rundum den neuen Franchise Modus und den Gameplay-Neuheiten in Madden NFL 20 erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Madden NFL 20 – Individualität genießt eine hohe Priorität Wie auch schon im Vorgänger habt ihr die Möglichkeit das Spiel mehr oder weniger an euren eigenen Fähigkeiten anzupassen. Die Entwickler möchten auch in diesem Jahr mit vielen Videos und Einblendungen sowie Trainingsmöglichkeiten Gelegenheitsspieler zu etablieren. Auch wenn der amerikanische Volkssport seit ein paar Jahren Einzug in das Sportfernsehen hierzulande erfährt, sind einige Menschen nicht mit den Regeln vertraut. Das Ziel im American Football ist sehr einfach formuliert und besteht lediglich darin mit dem Ball in die Endzone des Gegners zu gelangen. Dabei hat die gegnerische Mannschaft die Aufgabe euch dabei zu hindern. Wenn ihr in der Lage seid mit dem Ball in die Endzone eures Gegners zu gelangen, erzielt ihr einen Touchdown. Die Laien unter euch könnten nun auf die Idee kommen, dass eine American Football-Simulation sehr schlicht aufgebaut sein sollte, jedoch ist dies bei Madden NFL-Reihe nicht der Fall. Um die gegnerischen Spieler überlisten zu können stehen euch zahlreiche Spielzüge und taktische Varianten zur Verfügung. Interessanterweise sind jene Spielzüge im Playbook verfügbar und die Auswahl ist abhängig von eurem ausgewählten Team. In diesem Bereich zeigt sich auch die Vielfältigkeit dieses Sports. Ihr habt die Macht über die Offensive, Defensive sowie den Laufwegen eurer Spieler. Wenn ihr euch diese zu Nutze macht, könnt ihr eure Gegner auf vielfältiger Art und Weise überlisten. Für Anfänger empfehle ich euch entsprechende Einstellungen im Menü vorzunehmen. Madden NFL 20 wird euch anschließend im Match empfohlene Strategien und taktische Spielzüge vorschlagen. Ebenfalls solltet ihr die KI eures Gegners zunächst einmal auf einen niedrigen Schwierigkeitsgrad stellen. Mit jedem Spielzug könnt ihr näher an die Endzone eures Gegners gelangen. In diesem Jahr sollen euch dabei auch weitere hinzukommende Spielzüge unter dem Decknamen „Philly Special“ helfen. Persönlich finde ich es sehr schade, dass es keinen Taktikeditor im Spielmenü gibt. Dadurch könnten Spieler ihre taktischen Ideen in das Spiel einfließen lassen. Madden NFL 20 – Entwickler drehen an den richtigen Schrauben Im Vergleich zum Vorjahr haben die Entwickler viele Verbesserungen am Gameplay vorgenommen. Nach wenigen Matches fällt mir eine deutlich schlauere KI auf, die zu einem realistischeren Spielablauf beitragen. Ebenso zeigt sich, dass die eigenen Spieler besser auf die ausgewählte Taktik und damit auf einzelne Strategien reagieren. Besonders macht sich das bei den Laufwegen einzelner Spieler bemerkbar. In der Defensive agiert die KI schlauer als im Vorjahr und versucht Räume besser zuzustellen. Besonders auffällig ist aus meiner Sicht, dass die eigenen Spieler schneller auf Tastenbefehle reagieren, wodurch Spielzüge schneller durchgeführt werden können. Dagegen haben die Entwickler das Passspiel abgeschwächt, wodurch eure Mitspieler des Öfteren den Ball nicht auffangen können. Dabei spielen auch die Spielerwerte eine übergeordnete Rolle, wodurch Madden NFL 20 noch authentischer wirkt, als sein Vorgänger. Eingangs habe ich bereits erwähnt, dass die Individualität in Madden NFL 20 eine große Bedeutung hat. Einige bekannte Quarterbacks besitzen spezielle Fähigkeiten hinsichtlich ihrer Bewegungen und Passspiels, wodurch jede ihrer zu sehenden Animation realer wirkt. Bekannte Football-Gesichter sind also in der Lage einen gezielten Pass zu spielen, aber auch in Drucksituationen zugeworfene Bälle zu fangen. Auch hinsichtlich der Defensive haben sich die Entwickler einige Gedanken zum Vorjahr gemacht. Sowohl eure Mitspieler, als auch die gegnerische KI stellt sich defensiv gut auf und versucht gezielt Räume zuzustellen. Das Verteidigen in Maden NFL 20 ist noch einen Tick schwieriger geworden und das Timing besitzt einen noch größeren Wert. Überhastetes Tasten drücken wird bestraft, in dem ihr ins Leere läuft und euren Gegnern die Räume öffnet. Weiterhin (und das gilt vor allem für die Laien) sind die Schiedsrichter in diesem Jahr besonders streng. Wenn ihr also nicht ständig unterbrochen werden wollt, solltet ihr wie eingangs erwähnt eine niedrige Schwierigkeitsstufe wählen. Madden NFL 20 – Superstars mit einzigartigen Fähigkeiten In Madden NFL 20 besitzen namhafte Spieler einzigartige Spezialfähigkeiten, die unter dem Namen X-Factor geworben werden. Bis zu 50 Spieler in der NFL besitzen Fähigkeiten mit denen sie zum Beispiel längere Pässe spielen können. In dieser Hinsicht hat sich Madden NFL 20 die FIFA-Reihe als Vorbild genommen, in der die Entwickler beispielsweise reale Spielerbewegungen ins Spiel implementiert haben. In Madden NFL 20 erhalten zunächst nur spezielle Fähigkeiten ihren Einzug, jedoch bin ich der festen Überzeugung, dass wir schon im nächsten Jahr weitere Neuheiten in dieser Hinsicht erhalten. Damit die Spielmotivation nicht darunter leidet, müsst ihr euch die Spezialfähigkeiten erst freischalten lassen. Hierzu müsst ihr gewisse Ziele im Spiel erfüllen. Die Entwickler haben bei der grafischen Darstellung und Präsentation keine großen Veränderungen vorgenommen. In Puncto Match-Präsentation und Zwischensequenzen waren im Test keine sehr großen Neuerungen festzustellen. Ich sehe hier auch nicht eine große Notwendigkeit, denn hinsichtlich Stadionatmosphäre und Unterhaltung trumpft Madden NFL 20 auf. Durch die neu angepassten Broadcast Overlays kommt man der Versuchung nah, dass es sich um eine TV-Übertragung eines Football-Matches handelt. Negative Kritik erhalten von mir die Kommentatoren, da diese sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert haben. Auf Dauer wiederholen sich ihre Sätze, was den Spielspaß ein wenig verringert. Madden NFL 20 – Spielmodi enttäuschen Hinsichtlich der Spielmodi ist keine nennenswerte Änderung in Madden NFL 20 vorhanden. Grundsätzlich habt ihr, wie auch schon in den Jahren zuvor, den Franchise-Modus oder aber den Ultimate Team Modus zur Auswahl, den man auch aus anderen Sporttiteln aus dem Hause EA Sports kennt. Im Franchise-Modus könnt ihr eine Karriere bei einem Team eurer Wahl beginnen. Dabei seid ihr zeitgleich Besitzer und Trainer eines Teams. Im Franchise-Modus müsst ihr einzelne Partien nicht selbst spielen. Vielmehr stellt euch Madden NFL 20 frei, welche Spielzüge ihr persönlich ausführen möchtet. Außerdem könnt ihr auswählen, ob ihr nur offensive und/oder defensive Spielzüge übernehmen möchtet. Negativ finde ich vor allem die Mikrotransaktionen im Ultimate Team-Modus. Im Vergleich zu der FIFA-Reihe erscheinen beim Spielstart und gleichzeitigen Online-Login Werbeangebote für den Ultimate-Team Modus, um gegen Geld Packs zu werben und damit ein starkes Team aufzubauen. Den Vorwurf „Pay2Win“ muss sich Madden NFL 20 gefallen lassen. Zumindest habt ihr die Möglichkeit durch das Absolvieren von Herausforderungen auch kostenlos an Spielobjekte zu kommen, jedoch nimmt dies deutlich Zeit in Anspruch. Wie bereits erwähnt beginnt mit Madden NFL 20 ein neuer Storymodus, in der ihr einen eigenen Quarterback erstellen könnt. Mit ihm müsst ihr euch Schritt für Schritt in die NFL spielen, in dem ihr zunächst in der Football-Liga im College beginnt. Ähnlich aufgebaut wie in „The Journey“ aus der FIFA-Reihe sind viele cineastischen Szenen mit realen Reportern und Spielern sowie Fernsehshows eingebaut. ### Super Mario Maker 2 Test (Nintendo Switch) Mario hat vielerlei Leben verändert und mit Super Mario Maker 2 geht die Geschichte auch Mobil weiter! Nachdem Mario Maker auf der Wii U für viel Spaß mit ordentlich Kreativität sorgen konnte, geht’s nun auch auf der Nintendo Switch weiter. Hier erwarten euch neue Modi, mehr Optionen für euch und mit Freunden und einiges mehr. Alleine schon der erste Start des Spiels lässt viel erhoffen, doch dazu mehr im Test! Super Mario Maker 2 - Welcher Mario wird’s heute? Mario meldet sich wieder in Super Mario Maker 2 für die Nintendo Switch. Es hat knapp 4 Jahre lange gedauert, doch nun hat das warten ein Ende. In diesem Teil erwarten nämlich mehr Modi, mehr Bauelemente, mehr Spieler und gefühlt unendlich viel Abwechslung. Wer zuerst den Titel startet wird vermutlich auch erstmal den Titelscreen zocken, statt das eigentliche Spiel. Das lässt definitiv schon mal gutes ahnen. Denn im zweiten Teil erwartet euch, sofern ihr wollt ein Singleplayer-Abenteuer-Modus. In diesem müsst ihr in einer 3D Welt Prinzessin Peachs Schloss wieder aufbauen. Dafür müsst ihr über 100 von Nintendo erstellte Level durchspielen. Dafür erhaltet ihr nicht nur Münzen, sondern könnt auch in den Leveln welche sammeln. Damit kommen diese nicht mehr so unnütz vor. Je mehr ihr dann habt, desto schneller geht es mit dem wiederaufbau. Der Weg durch die Level dürfte euch definitiv dazu anregen vieles auszuprobieren. Euch erwarten nämlich viele unterschiedlichste Bauarten mit Nebenmissionen, geschickt platzierten Bauelementen und mehr. Wem es jedoch mal zu schwierig wird, der kann jederzeit Luigi zu Hilfe rufen. Dieser spielt das Level für euch oder verhilft euch mit verschiedensten Items. Super Mario Maker 2 - Multiplayer, da geht noch was Falls ihr Bock habt mit Freunden zu zocken, hat Nintendo an der Stelle vorgesorgt. Jedoch ist das Ganze komplizierter als erhofft. Ihr müsst die Level erstmal herunterladen und dann eine Runde beten. Viele Level sind gar nicht dafür konzipiert mit mehreren Leuten gespielt zu werden und machen es somit unmöglich mit mehreren Freunden gespielt zu werden. Außerdem friert der Bildschirm immer kurz ein, wenn ein Mitspieler stirbt, was durchaus unangenehm werden kann. Wer dagegen einfach online mit Unbekannten spielt hat es da etwas angenehmer. Unbekannte ist dabei das Stichwort, denn mit Freunden ist das noch nicht möglich, soll aber nachgeliefert werden. Hier stellt sich aber auch die Frage, wie es mit der Kommunikation ist. Denn eine ordentliche Lösung gibt es aus dem Hause Nintendo nicht. Es gab bei Splatoon schon oft Partien, die ich über Discord halten musste. Um dem Spieler zumindest einen kleinen Koop Trost zu geben, könnt ihr mittlerweile zu zweit Level bauen. Das ist zumindest schon mal etwas! Davon aber abgesehen dürft ihr euch in Super Mario Maker 2 sofort austoben. Es erwarten euch nicht nur mehr Elemente als vorher, sondern sogar alle von Anfang an. Aber das reicht uns nicht, denn Nintendo bietet uns nun auch die Möglichkeiten Abschlussbedingungen einzubinden und noch mehr mit unseren Level rumzuspielen. Ihr dürft sogar Spieler dazu zwingen, dass Yoshi bis zum Ende mitkommen muss! Super Mario Maker 2 - Amiibos sind toll! Um Kunstwerke gut rüberbringen zu können, muss natürlich auch die Steuerung stimmen. Und das tut diese auch in Super Mario Maker 2 ohne zu zögern. Das ist auch wirklich wichtig, um die Level beim bauen und spielen ordentlich genießen zu können. Eine Sache die sich nur nicht mehr genießen lässt ist die Amiibo-Funktion. Wie sehr habe ich mir erhofft meine geliebte Sammlung öfter in zukünftigen Nintendo Spielen nutzen zu können. Somit lassen sich jetzt nicht mehr Kostüme von anderen Charakteren freischalten, was sehr schade ist. Gleichzeitig aber auch verständlich, da es einiges an Amiibos gibt und auch viele Welten und Modi, um diese in den Einsatz zu bringen. ### Fire Emblem: Three Houses Test (Nintendo Switch) Fire Emblem: Three Houses ist wohl einer der meist erwarteten Titel des Jahres für mich! Das Strategiespiel aus dem Hause Nintendo hat nämlich lange genug auf sich warten lassen. Wer bereits Fan dieser Reihe ist sollte wissen, dass Fire Emblem Warriors nicht unbedingt der Knüller war. Dementsprechend war der letzte gute Teil mit dem alten Spielprinzip schon etwas in die Jahre gekommen. Ganz klassisch geht es dennoch nicht voran. In diesem Fall seid ihr Herr des Schlachtfeldes und Lehrer zugleich. Wie uns diese Kombination gefällt und was euch erwartet, erfahrt ihr jetzt! Fire Emblem: Three Houses - So viel Text! Wer sich erhofft ganz simpel von Mission zu Mission zu dümpeln und etwas zu kämpfen, der hat sich wohl zu wenig erhofft. Fire Emblem: Three Houses ist nämlich vollgepumpt mit Aktivitäten, Gesprächen, Kämpfen und Entscheidungen, die euch viele Stunden beschäftigen werden. Bevor es aber wirklich damit losgeht, prügelt ihr euch durch Tutorials, Nebenquests und viele Spaziergänge im Hauptquartier. Die leider auch nicht weniger werden über die Zeit hinweg und das ist wohl auch ein nerviger Aspekt des neuen Konzepts. Ihr seid nämlich Lehrer und Feldherr zugleich, der die volle Kontrolle über seine Schüler genießt. Bei diesem Fire Emblem dürft ihr euch nämlich eins der drei Häuser schnappen, die jeweils auf bestimmte Klassen spezialisiert sind. Ich habe mich persönlich für die Blue Lions entschieden, da ich ein Fan von Nahkämpfern bin. Generäle, Helden, Diebe, das ist genau, was ich für einen Kampf brauche. Das heißt jedoch nicht, dass ihr keine anderen Schüler abwerben könnt oder auf bestimmte Klassen verzichten müsst. Denn durch das “Lehrer-System” könnt ihr eure Schüler darauf trimmen, worauf ihr Bock habt. Genug Klassenauswahl gibt es alle male. Jedoch solltet ihr die Präferenzen derer nicht vergessen. Zwar ist das alles auch mehr oder weniger automatisch möglich, doch ihr solltet viel mit eingreifen, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Das ist wie bereits gesagt auch mit einigen Aufgaben verbunden, die viel Zeit fressen. Fire Emblem: Three Houses - Offenes Ohr Nintendo hat aber an der Stelle auch das System komplett geändert. Denn das klassische bis Level 20 leveln und die Klasse wechseln gibt es nicht mehr. Ihr levelt einfach drauf los und meistert die Klassen, um die besten Boni und Fähigkeiten zu erhalten. Insgesamt erwarten euch nach eurer Primärklasse nämlich drei weitere, für die ihr ordentlich pauken müsst, um diese zu bestehen. Eure Schüler brauchen für bestimmte Prüfungen entsprechende Werte auf ihren Waffen. Wer nicht gut mit dem Schwert umgehen kann, der wird es hart haben ein Schwertmeister zu werden. Der Umgang mit den Waffen ist auch bitter nötig, denn im Verlauf des Spiels wird euer Grips ordentlich angestrengt. Wer viel Zeit in seine Schüler investiert, wird nämlich später weniger gefrustet sein. Denn wenn ein Charakter tot ist, kommt dieser je nach Schwierigkeitsgrad, nicht mehr wieder. Die Kämpfe sind nämlich wie die klassischen Fire Emblem Teile aufgebaut in einem rundenbasierten Rastermuster. Jeder Zug muss gut überlegt sein, denn auf dem Schlachtfeld gibt es kein zurück mehr… oder? Tatsächlich schon in diesem Teil. Obwohl ihr immer in Unterzahl seid, hat euer Hauptcharakter eine besondere Begleitung. Diese Dame hat nämlich übernatürliche Fähigkeiten die es ermöglicht die Züge zurückzudrehen. Zwar nicht unendlich viele, aber es könnte euer Leben retten. Und falls das mal nicht reicht, könnt ihr die Schlacht von neu starten und behaltet sogar die Erfahrung. Das dürfte sogar für Anfänger eine erfreuliche Neuerung sein. Fire Emblem: Three Houses - Einmal angefixt Wer einmal das ganze Gequassel durch hat und im richtigen Fire Emblem Flair angekommen ist, wird den Controller nicht mehr wegpacken. Das Spiel bietet zu Beginn eine spannende Story, die leider immer weiter abflacht. Vielleicht wird das noch mit dem kommenden Season Pass besser, aber das werden wir noch sehen. Davon abgesehen bieten die Kämpfe strategisch und emotional eine große Bindung zum Spiel. Was darüber hinweg sehen lässt, dass der Titel technisch nicht ganz sauber ist. Denn ihr könnt im Hauptquartier durch viele Dinge durchlaufen und habt gerne mal kleinere Lags. Wem jedoch nur die Schlachten und das Lehrer-System wichtig ist, der wird eine neue spannende Reise erleben. Es erwarten euch zahlreiche neue und unbekannte Gegner sowie Monster. Zu guter letzt dürfen wir nicht vergessen, woher das Spiel kommt. Die Japaner haben nämlich den Titel mit wunderschönen Animationen verziert. Dazu darf entsprechende Vertonung in Englisch und Japanisch nicht fehlen. Wer an der Stelle in den richtigen Flair kommen will, nimmt natürlich letzteres. ### Wolfenstein: Youngblood (PS4) Test Im Test zeigt Wolfenstein: Youngblood, dass Live-Service-Features einfach nicht zu geradlinigen Shooter-Wurzeln passen. Koop, spürbare Kugelfänger, schlechte Story und Mikrotransaktionen – das sind die Merkmale von Wolfenstein: Youngblood. Ist das Ding noch zu retten? Erfahrt es in den nachfolgenden Zeilen des Tests auf Basis der deutschen, geschnittenen PS4-Version. Ein kurzes Vorwort: Für den Test stand die „geschnittene Version“ zur Verfügung. Sprich: Keine Nazi-Symbole, keine englische Sprachausgabe möglich – selbst dann nicht, wenn die Konsole eine andere Sprachbasis aufweist. An der Wertung ändert der Umstand fehlender Symbolik absolut nichts, im Sinne der journalistischen Vollständigkeit soll dies jedoch nicht verheimlicht bleiben. Wolfenstein: Youngblood – Story mies, Sprachausgabe mieser… und das Gameplay? Wolfenstein: Youngblood spielt im Jahr 1980 und als Spieler gilt es sich für eine der beiden Zwillingsschwestern von B.J. Blaszkowicz zu entscheiden – das sind Jess und Soph. Die deutschen Sprecherinnen sind dabei unter aller Kanone. Nach dem ersten gesprochenen Satz wollte ich den Ton bereits abschalten, nach dem ersten Level aufhören. Sätze sind völlig falsch betont, die Stimmlage (Stichwort Strohbass) lässt das Blut in meinen Adern kochen und deren Sprüche bilden das Einmaleins der taffe-Frau-Klischees ab. Wenn man bereits die einmalige Chance besitzt, gleich zwei Frauen als Hauptcharaktere in den Fokus einer maskulinen Domäne zu setzen, warum muss das dann dermaßen stereotypisiert passieren? Nun, jedenfalls suchen die Geschwister nach ihrem Brüderchen in Neu-Paris und schließen sich dem Widerstand an, der den Faschisten den Garausmachen will. Fast spannend. Spielerisch ist Wolfenstein: Youngblood ein Koop-Shooter der unzertrennlichen Art. Egal ob mit KI oder echtem Spieler am anderen Ende der Welt – Jess und Soph sind immer gemeinsam unterwegs. Mit dabei sind auch Gameplay-Elemente, die im Jahr 2019 einfach nichts mehr zu suchen haben. Dazu gehören die obligatorisch zu schwer zu öffnenden Tore, obwohl beide Damen locker die Power dazu hätten. Oder die „Geteiltes Leben“-Truhen, die unbedingt von zwei Personen bedient werden müssen. Das war zu Zeiten von Gauntlet (1985) schon nicht mehr spannend und ist es heute umso weniger. Gegenüber den üblichen Spielen der Reihe zeigt sich Wolfenstein: Youngblood von seiner offenen Seite. Nach einem vergleichsweise kurzen Intro gilt es nämlich die vier Teile der Stadt zu erkunden. Dabei überrascht der Titel mit allerhand Alternativwegen, offenen Türen bzw. Fenstern und vielen Möglichkeiten, die Stadt zu entdecken. Wenn ihr euch darauf einlasst, versprüht das Spiel plötzlich einen ungewohnt kreativen Charme – kein Wunder, sitzt Arkane Studios hier mit an Bord. Und die punkteten bereits mit Dishonored in dieser Hinsicht. Wolfenstein: Youngblood – Wer suchet, der findet Daran bemessen ist es auch wenig verwundernd, dass diverse Live-Service-Mechaniken Einzug erhalten haben. Eine feste Reihenfolge der Missionen gibt es nicht, stattdessen seid ihr frei, inwiefern die Haupt- und Nebenmissionen anzugehen sind. Außerdem haben die Entwickler allerhand RPG-Elemente einfließen lassen, die das Spielgeschehen mal zum Schlechteren, mal zum Guten wenden. Kills und Missionen liefern wie üblich Erfahrungspunkte, die schlussendlich den Level-Aufstieg bedeuten. Und damit folgen auch verschiedene Talente, mit denen die Schwestern theoretisch kräftiger sein sollen. Ja, theoretisch ist hier das richtige Wort. Denn in der Praxis macht es keinerlei Unterschied, ob ihr Talente wählt oder nicht. Das Spiel bleibt immer gleich schwierig. Sämtliche Feinde leveln nämlich mit und skalieren in Abhängigkeit eurer Talente. Kurzum: Mehr als ein arbiträres Ziel verfolgt ihr mit diesen nicht – schade, denn gerade das Talentsystem hätte wirklich cool sein können. Dasselbe gilt auch für die Waffenupgrades. Auch hier heißt es: Spart euch am besten die Mühe, es bringt nach Basis-Upgrades faktisch sowieso nichts. Und weil ihr deswegen des Öfteren das Zeitliche segnet: Die Checkpunkte, sollten eure geteilten Leben aufgebraucht sein, sind passend dazu miserabel gesetzt. Überdies haben es die Entwickler verpasst, Wolfenstein: Youngblood einen Split-Screen-Modus hinzuzufügen. Stattdessen gilt es sich ein extra Bethesda-Konto anzulegen und online zu zocken. Die Haupt- und Nebenmissionen sind dabei wenig kreativ. Nicht nur gibt es wenig Abwechslung bei den Gegnern, auch die Missionen verlangen oftmals dasselbe von euch. Schlimmer noch: Backtracking steht an der Tagesordnung! Während die ersten Stunden im Koop noch zündeln können, stellt sich schnell viel Ernüchterung ein. Zwar gibt es mehrteilige Nebenmissionen, die tatsächlich Spaß machen, doch davon gibt es schlicht viel zu wenig. Optisch macht Wolfenstein: Youngblood einen anständigen Eindruck. PS4 Pro-Nutzer sollten die dynamische Auflösung bevorzugen, weil diese 60 FPS festzurrt und stattdessen die Auflösung variabel gestaltet. Die Soundeffekte überzeugen vollends. ### Die Sims 4: Inselleben (PC) Test Passend zum Sommer hat Electronic Arts das neue Sims 4 Addon Inselleben am 21.06.2019 auf den Markt gebracht. Was als erstes wie ein Urlaubsparadies erscheint, bietet deinem Sim eine neue Nachbarschaft in tropischen Gewässern, welche komplett durchschwommen werden können, und vielen weiteren naturbezogene Ereignisse mit Vulkanen, verlassene Höhlen und Unterwasserwesen. Die Sims 4: Inselleben - Neue Nachbarschaft Sulani Das sonnige Fleckchen Sulani bietet weiße Sandstrände, bunte Korallenriffe und klares Wasser weit und breit. Die neue Spielwelt setzt sich aus drei Nachbarschaften zusammen: Lani St. Taz bietet tolle Grundstücke direkt am Wasser, Ohan’Ali Town ist das Zentrum der Nachbarschaft und Mua Pel’Am bietet Natur pur mit aktivem Vulkan. Jede Nachbarschaft bietet seinen eigenen Reiz, jedoch sind manche Grundstücke gänzlich vom Netz abgeschottet. Das heißt, dass es dort weder Strom, noch Wasser gibt. So kann euer Sim die Zeit nutzen sich mit der einheimischen Kultur auseinander zu setzen und auch seine Angelfähigkeit auszubauen. Diese Fertigkeit wurde nochmal ordentlich erweitert. Neue Fischarten, Fischfallen, Angelwettbewerbe und Speerfischen sind mit dazu gekommen, um das Können eures Sims noch zu vertiefen. Die Sims 4: Inselleben - Meerjungfrauen und Meermänner Zuvor konnte man schon einige übernatürliche Wesen in sein Gameplay mitaufnehmen: Vampire, Aliens, Geister waren schon lange zuvor verfügbar. Doch jetzt machen eure Sims auch die Meere unsicher. Zur Meerjungfrau/Meermann wird man, indem man sich bei den Lebenszeitbelohungen für 500 Punkte „Meerjungfrauen-Tang“ holt und seinen Sim sofort verwandelt, wenn man ihn isst. Wenn man die Herausforderung sucht, kann man sich mit einer Meerjungfrau anfreunden und sie dann nach dem magischen Seetang fragen. Beides kommt auf die gleiche Verwandlung raus. Meerjungfrauen findet man am Strand, wie auch auf Tauchgrundstücken. Selbstverständlich kann man auch von vornherein einen solchen Sim erstellen. Als „Meerjungsim“ könnt ihr im Wasser eure seelenverwandten Delfin herbeirufen, aber auch als düstere Sirene andere Sims in die Tiefe ziehen. Ein großer Vorteil ist, dass ihr bei der großen Meeresfläche als Wasserwesen schneller unterwegs seid. Die Hygieneanzeige wird durch die Anzeige von Hydration ersetzt, weshalb es wichtig ist, euren Sim oft in Gewässer zu lassen. Zur Not hilft auch die Badewanne. An Land unterwegs ist der Meeressim von anderen Sims nicht zu unterscheiden. Die Sims 4: Inselleben - Naturschützer mit Leib und Seele Als Umweltschützer habt ihr eine weitere interaktive Karriere. Auf Sulani seid ihr unterwegs und dokumentiert exotische Pflanzen, sammelt Müll auf und schreibt Artikel zum Naturschutz. Die Tagesaufgaben des Umweltaktivisten sind schnell umgesetzt, sodass euer Sim die Zeit nutzen kann um sich im schönen Wetter zu bräunen. Vorsicht ist geboten, da es leider auch zu Sonnenbrand kommen kann. Zusätzlich gibt es noch einige Nebenjobs, die euer Sim anstreben kann. In Teilzeit könnt ihr als professioneller Angler, Taucher oder Rettungsschwimmer unterwegs sein. Leider sind die kleineren Jobs nicht sonderlich gut bezahlt. ### Sea of Solitude (PS4) Test Bei Sea of Solitude dreht sich alles um Kay und ihr innerer Konflikt, der durch ihr Privatleben entstanden ist. Verzweifelt versucht sie sich mit ihren Ängsten und Sorgen auseinanderzusetzen um endlich inneren Frieden zu finden. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Sea of Solitude - Das Meer der Einsamkeit Stellt euch darauf ein, dass Sea of Solitude nichts für Kinder ist. Kay landet in einer komplett überschwemmten Stadt mitten in Deutschland und versucht Antworten zu finden, indem sie mit ihrem Motorboot alles erkundet. Mit der Zeit wird einem bewusst, dass man sich in einer einsamen und verlassen Welt befindet. Alles wirkt zunächst freundlich so lange wie das Wetter sonnig und schön ist. Das Wetter ist allerdings ebenfalls von Kay’s Gemütszustand abhängig. Auf eurer Reise begegnen euch unterschiedliche Charaktere, die Auswirkungen auf euren seelischen Zustand haben. Zunächst werdet ihr von einem freundlichen, unbekannten Mädchen begrüßt und amüsiert euch sogar in Versteckspielen. Doch bald holen euch eure Ängste ein und ihr werdet mit verschiedenen Szenarien aus Kay’s Leben konfrontiert. Hierbei sind die Ängste personifiziert in einer dunklen furchteinflößenden Frau unter einer Muschel und einer Art Raubfisch, die euch entweder verschlingen oder den Weg versperren. Kay selbst erscheint auch merkwürdig, da sie ebenfalls komplett in schwarz ist und mit ihren roten Augen nicht gerade ein Hingucker ist. Sea of Solitude - Mehr Sorgen mehr Atemnot Kay verfügt über ein Leuchtsignal, welches sie abfeuern kann um den richtigen Pfad zu finden und kann gewisse Spots lösen. Doch ist sie während ihrer Reise zunächst blind vor den Problemen und Konflikten, die sie während ihres Alltags durchweg ignoriert hat. Mit mehr Spielzeit wird einem bewusst, dass Kay unter erheblichen Depressionen leiden muss und dadurch Freunde und Familie vernachlässigt hat, obwohl auch diese etliche Probleme mit sich tragen. Während ihrer Odyssee setzt sie sich das erste Mal mit den Problemen aller auseinander und erkennt, dass ihr Leben nicht so rosig gewesen ist, wie sie es sich eigentlich immer vorgestellt hat. Sea of Solitude unterstreicht die Depressionen mit sämtlichen Umwelteinflüssen. Wenn Kay’s Sorgen wachsen, sie sich verloren und einsam fühlt, dann steigt das Wasser. Mehr Wasser bedeutet mehr Sorgen, mehr Ängste. Mit der Zeit entwickelt sie auch neue Ängste und Zweifel, die ihr sichtlich zusetzen. Selbsterkenntnis führt zu Frieden Kay rettet mit der Zeit nach und nach ihre Familie, die ebenfalls im Meer der Depressionen gefangen ist, bis sie Schlussendlich ihre größte Angst und Einsamkeit bewältigen muss. Nur durch Selbsterkenntnis gelangt sie ans Ziel und kann Frieden mit sich und der düsteren einsamen Welt schließen. ### Dragon Quest Builders 2 (PS4) Test Knapp zwei Jahre nachdem der erste Versuch Dragon Quest mit Minecraft zu kreuzen erscheint Dragon Quest Builder 2. Jetzt will sich Square Enix jedoch das Beste aus beiden Genren schnappen und ein neues Erlebnis daraus kreieren. Ob diese Kombination uns überzeugen konnte und wie gut das in diesem Fall gelungen ist, erfahrt ihr im folgenden Test. Klötzchen bauen die 2. Da hört man mal JRPG und hier mal wieder Minecraft Klon, doch was erwartet uns wirklich? Ein guter Mix würde ich sagen trifft es ganz gut, doch es hat seine Vor- und Nachteile aus beiden Genres. Angefangen mit beim Klötzchenspiel. Dragon Quest Builders 2 bietet eine wunderschöne Welt die mit drei Inseln geschmückt ist, die ihr über die Zeit kennenlernt. Dort könnt ihr wie in Minecraft auch verschiedenste Dinge abbauen, bauen und eurer Kreativität freien Raum lassen. Zwar müsst ihr beim bauen von Städten bestimmte Gegenstände herstellen, doch es zahlt sich aus. Im Gegensatz zu anderen Spielen dieser Art, wo es keine Story gibt, kriegt ihr auch etwas zurück. Euch erwartet eine zum Ende hin interessante Geschichte und haufenweise Bewohner, die sich dann dort herumtummeln. Kombiniert mit Anekdoten aus altbekannten Dragon Quest Spielen ergibt das einen wundervollen Mix. Euch erwarten Gegner, Bosse, Musik und sogar die Minimap aus vergangenen Teilen und das in einem erweiterten Minecraft Klon. Abgesehen davon gibt es in diesem Spiel jedoch mehr, denn das Thema Rollenspiel hat hier auch einen Fünkchen mitzusprechen. Hör mal wer da hämmert Wie es sich in einem klassischen Rollenspiel gehört, gibt es hier auch eine Geschichte, Quests, einen Hauptcharakter den ihr Leveln könnt und mehr. Geschmückt wird das ganze mit altbekannten Gesichtern als Verbündeten und ihr seid auch schon bereit für das Abenteuer. Das klingt im ersten Moment sehr verlockend, doch so 100% kann der Titel nicht überzeugen. Das liegt zumal am Kampfsystem, welches nicht wirklich ausgefeilt ist. Denn wirklich mehr als Button-Mashing ist es nicht. Zwar könnt ihr um Gegner herumrennen, um diesen auszuweichen, doch da endet es auch. Ausweichen, Blocken und andere Techniken gibt es nicht. Zwar habt ihr eine Spezialattacke, welche mehr Schaden macht, aber wirklich mehr DPS haut die nicht raus. Dann lieber draufhauen, bis der Arzt kommt. Wo wir schon bei schwierigen Aspekten sind, können wir auch gleich zur Steuerung und zur Ansicht. Mittlerweile gibt es zwar eine First-Person Ansicht, doch wirklich überzeugen kann diese nicht. Zusammen mit der ab und zu schwierigen Steuerung am PS4-Kontroller und ihr habt das Chaos vorprogrammiert. Es ist jedoch alles eine Sache der Gewohnheit, denn im Gegensatz zu vielen Minecraft Ablegern ist Dragon Quest Builders 2 wirklich ordentlich gelungen. Sogar Puzzle und versteckte Rätsel und Gegenstände erwarten euch auf eurer Reise, um das ganze aufzulockern. ### Judgment (PS4) Test Im Test zeigt Judgment für PlayStation 4, dass es auch jenseits der Yakuza-Reihe mehr als genug spannende Geschichten in Kamurocho zu erzählen gibt. In der Rolle des Privatdetektivs Takayuki Yagami gilt es einen mysteriösen und zugleich brutalen Mordfall aufzudecken. Inwiefern sich die Spielmechaniken von bisherigen Spielen der Entwickler unterscheiden und ob auch Yakuza-ferne Fans damit Spaß haben können, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Die Handlung von Judgment spielt nach den Ereignissen von Yakuza 6. Der Tojo Clan hält Kamurocho weiterhin fest im Griff, agiert im Spiel jedoch eher aus dem Hintergrund heraus. Viele kleine Untergruppen haben sich gebildet und wollen irgendwie an die Macht. Yagami war einst ein hoch angesehener Anwalt, der zuvor einen eigentlich schuldigen Mörder freigesprochen bekam, nur damit jener sofort nach Freilassung seine Freundin brutal ermordet. Yagami fühlte sich schuldig und trat zurück. Seither lebt er als privater Detektiv und will am besten nichts mehr mit seiner Vergangenheit zu tun haben – leichter als gesagt in der Stadt, die nie vergisst. Judgment – Kamurocho: Die Stadt der Sünde In Kamurocho, eine Stadt angelehnt an das reale Kabukicho (Tokyos Rotlichtviertel), geht ein Serienmörder um. Dieser krallt sich insbesondere Yakuza-Mitglieder und sticht denen die Augen aus. Im Rahmen der Storyline gilt es herauszufinden, wer der Mörder ist, was seine Motive sind und warum die halbe Unterwelt ihn schützen will. Inmitten der Verhandlungen gilt es noch viele weitere Mysterien zu enthüllen, die Kamurocho sichtlich in einem pechschwarzen Licht erscheinen lassen. Und so sind wir alle einmal mehr gefangen in einem grellen Neonlicht, dessen Fassade glitzert, das Innere aber unheilbar verdorben ist. Die Storyline des Spiels ist über jeden Zweifel erhaben und knüpft problemlos an die erstklassigen Geschichten der Yakuza-Spiele an. Yagami und seine Freunde sind spitze in Szene gesetzt und verhalten sich durchgehend realistisch. Mal mehr oder weniger rational, schlicht menschlich. Dazu trägt natürlich auch die erstklassige japanische Sprachausgabe bei. Die englischen Sprecher sind gut, kommen meiner Meinung nach allerdings nicht an die Klasse der Originale ran. Kleiner Hinweis: Erstmals in einem Spiel der Yakuza-Macher (Ryu Ga Gotoku Studios) dürft ihr euch auf deutsche Untertitel freuen! Beachtet nur, dass eine eklatante Menge an lustigen Wortwitzen oder spitzfindigen Formulierungen auf dem Weg vom Japanischen ins Englische ins Deutsche komplett verloren gehen oder entfremdet sind. Basis der deutschen Übersetzung bildet nämlich die englische Fassung. Darüber hinaus könnt ihr euch im Rahmen der 13 Kapitel natürlich allerhand Nebenmissionen gönnen. Wenn allerdings nur die Hauptstory relevant sein soll, beläuft sich die Spielzeit auf etwa 20 Stunden. Mein erster Durchlauf betrug 102 Spielstunden (Hard-Mode), weil ich alle 50 Nebenmissionen absolviert, alle Freundinnen für mich gewonnen und Freunde gefunden sowie Minispiele perfektioniert habe. Wie ihr seht: Es gibt eine Menge zu tun – ganz typisch für die Yakuza-Reihe. Judgment – Yakuza meets L.A. Noire Während der 13 Kapitel gilt es allerhand Aufgaben zu lösen. Dabei orientiert sich das Spiel grundsätzlich an den Spielmechaniken der Yakuza-Reihe, insbesondere den etwas neueren Ablegern Kiwami 2 und Yakuza 6. Um das Ganze noch zu verfeinern, gibt es allerhand eigene Ideen für das Detektiv-Epos. So manche Mechaniken erinnern hierbei an Spiele wie L.A. Noire oder die Layton-Reihe von Nintendo. Hin und wieder müsst ihr nämlich verdächtige Personen beschatten, nehmt Inkognito Bilder auf oder sucht mittels Fotokamera nach wichtigen Hinweisen auf den Tathergang. Und wenn es mal drunter und drüber geht, dann gilt es eine Verfolgungsjagd durchzuführen, bei der ihr selbst allerdings nur Abfolgen von Buttondrücken durchführt – der Rest läuft auf Schienen. Weiterhin gilt es an manchen Stellen auch verdächtige Personen zu interviewen, wobei euch verschiedene Fragen zur Verfügung stehen. Bei den Fragen kommt es weniger auf die Reihenfolge als auf die Wichtigkeit an. Eine Skala am oberen rechten Rand zeigt an, inwiefern ihr die „richtigen“ – im Sinne von wichtigsten – Fragen wählt, um so SP-Bonuspunkte zu erhalten. Mit SP lässt sich Yagami nämlich verbessern, ähnlich wie Kiryu in Yakuza. Dabei stehen euch grundsätzliche soziale Features über Kampffähigkeiten bis hin zu Kampftechniken zur Verfügung. SP bekommt ihr wie gewöhnlich für Kämpfe, leckeres Essen bzw. Getränke und für den Abschluss von Nebenaufträgen oder den Hauptmissionen. Die Detektivspielchen sind gut gemischt, wenngleich das Beweisfoto-Spiel für meinen Geschmack zu selten vorkommt, wodurch sich eine Art Wiederholungseffekt einschleicht, der so nicht nötig wäre. Während der Hauptmissionen steht ohnehin der Dialog im Vordergrund, die Action dient eher als nette Beilage. Das Verhältnis dreht sich in den Nebenmissionen hingegen um. Wer also mehr die Fäuste fliegen lassen will, hat hier die Gelegenheit dazu. Insgesamt aber wirkt das Gameplay im Bereich der Hauptmissionen sehr rund und macht nichtsdestoweniger viel Spaß. Judgment – Wer suchet, der findet Und damit will ich auch gar nicht länger fackeln und über die zahllosen Nebenaktivitäten in Judgment sprechen. Wie auch schon bei den Yakuza-Spielen gibt es eine ganze Menge davon. Doch ich will mit einer traurigen Nachricht beginnen: Es gibt keine Karaoke Bar und das Cabaret-Feature ist auch nicht dabei. Gut, letzteres wäre etwas seltsam für einen Detektiv. Aber der Verzicht auf Karaoke ist bedauerlich, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Yagami von Takuya Kimura gespielt wird. Und eben jener ist ein beliebtes Mitglied der japanischen Musikgruppe SMAP nebst seiner Tätigkeit als Radiomoderator und Darsteller. Die Drohnen-Rennen ersetzen die früheren Poket-Racer, das VR-Spielchen ist eine coole Neuheit und passt ganz ins Zeitalter der Reihe, die nunmehr in 2018 stattfindet. Zudem ist das VR-Minispiel mein absolutes Highlight, weil es die verrückte Machart der Ryu Ga Gotoku-Entwickler exzellent zur Schau stellt. Kamuro of the Dead macht Bock, wenngleich eine Lightgun-Unterstützung hierfür hilfreich wäre und alles andere dürftet ihr bereits kennen. UFO-Catcher sowie diverse SEGA-Spiele wie beispielsweise Fighting Vipers und Motor Raid. Daneben gibt es in Yagamis Büro/Wohnung eine Pinball-Maschine oder abseits dessen auch verschiedene Majong-Varianten. Ein Casino mit Blackjack und Poker darf selbstverständlich nicht fehlen. Damit ist es aber noch längst nicht getan! Insgesamt könnt ihr nämlich bis zu 50 Freunde im Spiel gewinnen, wobei mir das Feature zu oberflächlich ist. Ihr kauft z.B. bei Poppo einfach Gegenstände im Wert von 70.000 Yen und habt einen „besten Freund“ oder ordert in einem Restaurant simpel das ganze Menü. Gelegentlich sind sie dann nützlich, wenn sie euch in EX-Manövern aushelfen oder Gegenstände schenken. Freundinnen, wovon ihr bis zu vier haben könnt, sind dagegen schon besser integriert. Judgment – Wohin die Liebe fällt Das Freundinnen-Feature ist vergleichbar leicht zu übersehen, weil es rein optional ist. Ihr lernt sie alle nämlich in einer Reihe von Nebenaufträgen an. Ein Nebenauftrag davon aus BAR Tender (die anderen Nebenaufträge gibt es in Yagamis Büro oder seinem ehemaligen Arbeitgeber). Ich will euch hierbei gar nicht so viel spoilern, denn die Geschichten der vier Mädels sind allesamt rührend und lustig zugleich. Die Abläufe ähneln sich aber. Nach einer kurzen Kennenlernphase geht ihr auf Dates, dürft dann ein paar private Gespräche führen und Selfies aufnehmen. Die Handykamera erlaubt verschiedene Filter und Gesichtsausdrücke von Yagami – Spaß macht es allemal! Und wenn ihr ganz monogam seid und keinen Mist baut, dürft ihr euch am Ende vielleicht auf ein „I Love You“ freuen! Die sonstigen Nebenmissionen sind ein gelungener Mix aus klassischen Bring- und Holaufgaben, die ihr bereits aus Yakuza-Spielen kennt und aus eigenen Späßen. Am besten haben mir jene Aufträge gefallen, die auch die neuen Spielmechaniken von Judgment nutzen. Die Drohne könnt ihr beispielsweise jederzeit einsetzen und einige Missionen machen einen sehr cleveren Gebrauch davon. Die Geschichten darin spiegeln Japans Kultur und Probleme auf süffisante Art und Weise wider. Natürlich darf ein Unterwäsche-Jäger oder Grabscher nicht fehlen genauso wie die verkorkste Liebesgeschichte eines offensichtlichen Losers. Mein persönliches Highlight aber war eine Mission in einem Sushi-Haus, wo es um einen „brutalen Mord“ ging. Und so viel vorab: Es kommt völlig anders! Wie auch schon bei Yakuza schaffen es die Entwickler bei Judgment, das eigentlich extrem ernste Motiv des Spiels humorvoll mit allerhand absurden Missionen aufzulockern. Kenner lieben es und Neulinge erfreuen sich hier der Eigenheiten Japans. Man muss es einfach lieben. Judgment – Kranich und Tiger vereint Das Kampfsystem von Judgment basiert auf den Grundzügen von Yakuza. Yagami besitzt zwei Stile – den Kranich- und Tiger-Stil. Mit ersterem könnt ihr vor allem eine Gruppe von Gegnern im wahrsten Sinne des Wortes vom Platz fegen. Der Tiger-Stil eignet sich für mächtige Solo-Angriffe, die ihr mit SP-Punkten maßgeblich erweitern könnt. Sehr schön ist auch, dass euch im späteren Verlauf des Spiels ein Animation-Cancel zur Verfügung steht. Das ist insbesondere bei Bosskämpfen hilfreich, wenn diese ihre EX-Leiste verwenden und mächtige Attacken ausführen, die ihr nicht unterbrechen könnt. Wie schon in Yakuza Kiwami 2 könnt ihr auch in Judgment die EX-Leiste als Zündstoff nutzen, um für kurze Zeit extrem mächtig zu werden. Dann wirft euch nichts um und Angriffe verursachen wesentlich mehr Schaden. Nicht fehlen dürfen die mitunter lustigen Ex-Finisher. Egal ob Anzeigentafel, Fahrrad, Motorrad oder Stäbchen. Wenn Yagami es greifen kann, kann er es auch als Waffe nutzen. Die Animationen sind unglaublich befriedigend und stellen die Yakuza-Reihe völlig in den Schatten. Eine coole Neuheit ist, dass Yagami Wandsprünge für Angriffe nutzen kann. Seine Agilität erlaubt es ohnehin, mehr schicke Tricks auszuführen als sie es noch Majima und Kiryu drauf hatten. Yagami kann zudem durchgehend rennen ohne aus der Puste zu kommen und gelegentlich dürft ihr euch auf beste Parkour-Manöver freuen, die völlig automatisch ablaufen und schick aussehen. An dieser Stelle ein Hinweis: Wenn ihr euch zu lange in einem Kampf aufhaltet, kommt die Polizei und kann euch ins Gefängnis stecken. Was dann passiert? Nun, das verrate ich nicht. Das müsst ihr selbst herausfinden – es ist aber durchaus lustig! Und nicht sonderlich empfehlenswert. ### The Elder Scrolls Online: Elsweyr (PC) Test Seit dem 04.06.19 ist das neue Kapitel der Elder Scrolls Online Reihe Elsweyr verfügbar für PC, Xbox und PS4. Wer sich den Titel für PC bereits vorab besorgt hatte, konnte sich schon zwei Wochen zuvor ein eigenes Bild des Reiches der ehemals glorreichen Khajit machen. Gemeinsam mit dem altbekannten Freund Abnur Tharn begibt man sich in das Abenteuer gegen mächtige Drachen und in die Geschichte des felinen Volkes der Khajit. Ansturm auf Elsweyr Nach Morrowind und Summerset hat Bethesda ein weiteres spannendes Kapitel ins Spiel gebracht. Die wachsende Beliebtheit des umfangreichen Fantasy-Klassikers zeigt sich auch in den zunehmenden Spielerzahlen. Inzwischen liegt diese bei sagenhaften 13,5 Millionen Spielern. Dies ist absolut verständlich, denn die neuen Inhalte des Kapitels Elsweyr bringt einem nicht nur das khajitische Volk näher, sondern führt einen durch die komplexe Hauptquestreihe zu einem Drachen und epischem Loot. Elsweyr als Provinz bietet drei größere Städte als Anlaufpunkt: Krempen, Stromfeste und Orkruh. An sich ist der Stil der Landschaft, wie auch der Städte orientalisch angehaucht. Passend zu den exotischen Khajit, die Unmengen an spannenden Sidequests auf Lager haben. Wie gewohnt stellen diese Quests einen oft vor fragwürdigen Entscheidungen. Verbotene Kunst der Nekromantie Der Nekromant bietet drei verschiedene Skillreihen an; Grabesfürst, Knochentyrann und Lebender Tod. Während die Fertigkeiten im Skilltree Grabesfürst ausgezeichnet für elementaren Schaden sind, bietet der Nekromant mit dem Skilltree „Lebender Tod“ auch hervorragende Möglichkeiten um als Healer voran zu kommen. Sollten dies keine Optionen für dich sein, kann man seinen Schwerpunkt in den Fertigkeiten „Knochentyrann“ voranbringen und sich als Tank in die Schlacht werfen. Demnach bringt der Nekromant alle Voraussetzungen für einen Allrounder, der für viel Abwechslung sorgt, mit. Doch egal wie stark dein Nekromant sein mag, solltest du deine dunklen Künste in der Nähe von Wachen praktizieren, könnte es schnell unangenehm für dich werden. FUS RO DAH! „Fast wie zu Skyrim-Zeiten!“ dachte ich mir, als ich den Auftakt zur Saison des Drachen gesehen habe und freute mich, wie wahrscheinlich viele andere Spieler auf die Schlachten gegen mächtige Drachen. Öffnet man die Karte von Elsweyr findet man in der Regel zentral abgebildet ein Drachensymbol und erkennt auch sofort, ob sich eben jener Drache im Kampf befindet. Gespannt ritt mein Charakter durch die weite Provinz Tamriels um es dem Drachenblut gleich zu tun. So dachten es sich wohl auch die meisten anderen Spieler, weshalb der Drache durchgehend belagert wird. Nichtsdestotrotz bietet er einen harten Kampf und die Verstärkung kam mir durchaus gelegen, bei der heftigen AoE, welche der Drache austeilt. Auch wenn man selbst nicht annähernd so anmutig erscheint wie der Dovahkiin, wird man dennoch mit epischen Loot belohnt. ### Team Sonic Racing (PS4) Test Sega und Sumo Digital haben mit Team Sonic Racing ein schnelles und spektakuläres Rennabenteuer veröffentlicht. Dabei machen sie sich eure Teamfähigkeit zu nutze. Während es in den meisten Rennabenteuerspielen dieses Genres darum geht sich alleine zu behaupten und auf Platz 1 zu fahren, führt hier nur Teamarbeit zum Erfolg Team Sonic Racing – Nicht schon wieder ein Rennen… Jeder kennt Mario Kart und den Zauber, den dieses Spiel ausgelöst hat. Andere Entwickler versuchen seit jeher ein Stückchen von dem Erfolgskuchen abzuschneiden. Team Sonic Racing ist Sega’s Antwort auf die ewige Fehde zwischen Sonic und Mario. Eine kleine Story, tolle Grafik und ein eigener Rock Song stimmen einen auf das bevorstehende Rennabenteuer von Sonic und seinen Freunden ein. Denn Sonic-Universum taucht ein geheimnisvoller bärtiger Mann namens Dodon Pa auf, der Sonic und seine Freunde zu einem Rennturnier einlädt. Sonic lässt sich nicht zweimal bitten und steigt drauf ein. Trotz der mysteriösen Absichten von Dodon Pa begleiten auch Sonic’s Freunde Tales, Knuckles und Co. ihn selbstverständlich. Neben den klassischen Figuren bietet Team Sonic Racing vielseitige Rennstrecken. Diese sind sehr anspruchsvoll, bunt und wild aufgebaut. Team Sonic Racing – Geschwindigkeit ist alles Außerdem sind die Rennstrecken extrem breit strukturiert, damit müsst ihr ordentlich Geschwindigkeit aufnehmen und duelliert euch intensiver mit euren Konkurrenten. Ein breites Roster bestehend aus allen bekannten Sonic Charakteren rundet das Bild ab. Man hat die Auswahl aus 15 verschiedenen Fahrern. Neben ihren individuellen Fähigkeiten sind auch die Fahrzeuge einzeln aufmotzbar. Ein gigantischer Spoiler?, kein Problem. Reifen so breit wie die A45, geht klar. Die leicht übertriebenen Verbesserungen sind allerdings nicht freispielbar oder kaufbar. Diese müsst ihr euch durch Credits erwirtschaften, welche ihr während des Story-Modus oder über Online-Duelle erwerben könnt. Durch die einzelnen Verbesserungen kann man natürlich zusätzlichen Speed generieren. Oder man entschließt sich lieber einen kompakteren Wagen zu konzipieren, der durch seine robuste Art andere Fahrzeuge aus dem Rennen schubsen kann. Die verschiedenen Fahrzeugtypen ergeben Sinn, da es bei Team Sonic Racing tatsächlich auf die Leistung eures Teams ankommt. Ihr könnt euch während des Rennens gegenseitig unterstützen. Sei es nun dem Partner Windschatten zu bieten, damit man kurzzeitig sich nach vorne boosten kann, oder die Waffen untereinander tauscht, damit die Teammitglieder sich besser positionieren. Ihr seid nur so gut, wie das schwächste Glied. Falls ihr also 1. werdet aber eure Teamkollegen, eventuell nur Platz 6 und 9 belegen, dann könnte es sein, dass ihr dennoch die Gesamtwertung verliert und nicht als Sieger hervorgeht. Die Zusammenstellung eures Teams ist daher extrem wichtig. Jedes Team besteht aus einem Allrounder, einem tempoorientiertem und einem starken Fahrer. Die Allrounder helfen euch in der Not, solltet ihr von Hindernissen aufgehalten worden sein. Der starke Fahrer fährt hingegen durch Hindernisse problemlos durch und ebnet sich seinen Weg. Der tempoorientierte Fahrer zieht vorne die Leine und bietet seinem Team immer wieder Windschatten, damit diese nachziehen können. Aber genau das macht Team Sonic Racing so spannend. Mit der KI kann man im Story-Modus schon etwas reinschnuppern, ehe man dann in den Online-Modus wechselt. Team Sonic Racing – Mit Freunden macht alles einfach mehr Spaß Wie der Name es bereits schon sagt, steht das Team im Fokus. Während man im Story-Modus langsam an die einzelnen Waffen und Strecken herangeführt wird, muss Online direkt alles sitzen. Gemeinsam mit Freunden heißt es dort jagen oder gejagt werden. Kooperation ist dabei unausweichlich. Gerade bei den Ranglisten-Duellen haben eure Gegner keine Gnade mit euch und attackieren euch, bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Gegenwärtig sind nur einfache Ranglistenspiele oder freie Spiele möglich. Auch die im Story-Modus spielbaren Überlebensrennen oder Driftchallanges sind Online nicht verfügbar, was ich sehr schade finde. ### Assassin’s Creed III Remastered Test (Nintendo Switch) Assassin’s Creed III Remastered ist nun der nächste Titel, der dieses Jahr eine Portierung auf die Nintendo Switch hinter sich hat. Nach dem es schon oft genug eine Pleite gab, was große Namen anging, sind wir gespannt, was Ubisoft so zaubert. Ob sich der Titel auf Nintendo’s Konsole lohnt, erfahrt ihr im folgenden Test. Assassin’s Creed III Remastered – Sieben Jahre später Vor knapp zwei Monaten hat Ubisoft Assassin’s Creed III Remastered für die PS4 und die Xbox One nachgeliefert. Doch der Trend hört bei den leistungsstarken 4K-Konsolen nicht auf. Jetzt darf auch die Nintendo Switch nachlegen mit einigen neuen und interessanten Features. Bevor wir dazu kommen, sei gesagt, dass die Remastered-Version alle drei Singleplayer-DLCs beinhaltet. Auch weitere kleine Quality of Life Changes wurden mitgebracht, aber die sollen nicht der Fokus dieses Tests sein. An der Stelle braucht ihr euch keine Sorgen machen, denn das es ist alles dabei. 4K wird an der Stelle eher eng. Jetzt stellt sich eher die Frage, was kann denn die Switch-Version in Relation? Bei der Switch Version hat sich dagegen nicht so viel auffälliges getan. Der Spieler hat jetzt HD-Rumble für den Kontroller für ordentliches Feedback… Das war es aber noch nicht, denn es gibt verbesserte UI für den Docking-Modus und den Handheld-Modus. Wohl aber das spannendste dürfte wohl das Motion Control Feature sein. Mit Fernkampf-Waffen könnt ihr nun eure Kontroller nutzen, um zu zielen. Klingt prinzipiell nicht schlecht, aber auch schon bei Pokemon Let’s Go war das immer so eine Sache. Es ist wohl jedem selbst überlassen. Davon abgesehen erwartet euch zu den anderen Remastered Versionen kein Unterschied. Assassin’s Creed III Remastered - Da pustet die Konsole Fraglich bleibt wie die ganze Kiste auf der beliebten Konsole läuft. Das es eine Portierung ist, merkt man leider relativ fix. Da wünscht man sich beinahe schon zur 4K-Generation gewechselt zu sein. Zwar kann die Switch eine stabile Rate von 30 FPS halten, doch nur bedingt. Zwischenszenen und rumlaufen in der Stadt ist da machbar, bis es zu Kämpfen mit mehreren Gegnern kommt. An der Stelle gibt es dann gerne einbrüche in der Bildrate, wie es typischerweise bei so einigen Open-World Spielen passiert. Das macht einfach keine richtige Freude. Auch die Texturen und Ladezeiten von Gegenständen die gerne Mal irgendwo aufpoppen überzeugen da nicht wirklich. Es ist eher ein, wenn es nicht anders geht, dann kann man es verkraften. Sonst ist man wohl bei der PS4 und Xbox One Version besser aufgehoben. ### Rage 2 (PS4) Test Knapp ein Jahrzehnt nach Rage erwartet uns mit Rage 2 ein erneuter Ausflug ins postapokalyptische Ödland. Das Spiel wurde von den Just Cause-Machern Avalanche Studios in Kooperation mit den Shooter-Experten von id Software (DOOM) entwickelt. Das Versprechen: explosive Action in einer lebendigen offenen Welt. Wir haben uns für euch mit allen möglichen Spinnern, Freaks und Mutanten herumgeschlagen und Rage 2 dabei ausführlich (nach unserer Vorschau im Januar 2019) unter die Lupe genommen. Was wir vom Spiel halten, lest ihr in unserem Test. Rage 2 – Wo das Chaos regiert Knapp 80 Jahre nachdem die Welt durch einen Asteroideneinschlag verwüstet wurde, übernehmen wir die Kontrolle über Walker, den letzten (Texas)Ranger. Wir können Walker entweder als Mann oder als Frau spielen. Die Ranger versuchen, in der zerstörten Welt für Ordnung zu sorgen, während die militaristische Obrigkeit die Welt mittels Gewalt beherrschen will. Eines schönen Tages wird das Lager der Ranger dann auch von eben dieser Obrigkeit in den Boden gestampft, wobei einige wichtige Figuren sterben. Das wird aber durchweg in Slapstick-Manier kommentiert. Wir sehen also, dass Rage 2 sich selbst nicht zu ernstnimmt. Der Angriff ist derweil so verheerend, dass neben uns nur Wenige überleben und wir so zum letzten Ranger werden. Unsere Mission: Die Obrigkeit endgültig besiegen, indem wir das ominöse Project Dagger in die Tat umsetzen. Dazu müssen wir zentrale Figuren aus dem Widerstand gegen die Obrigkeit finden, da ihre Fähigkeiten für den Erfolg von Project Dagger unerlässlich sind. Dazu bereisen wir die Spielwelt, in der es neben der Obrigkeit von Mutanten und Freaks nur so wimmelt. So weit so gut. In Kürze: Rage 2 erzählt eine schrecklich abgedroschene Geschichte, die zu keiner Zeit mehr als kurze Lacher zu bieten hat. Bleibt also abzuwarten, ob das eigentliche Gameplay in der offenen Welt hält, was es verspricht. Rage 2 – Feuer frei! Damit kommen wir auch schon zur größten Stärke von Rage 2. Das sind ohne Zweifel die Feuergefechte. Im Laufe des Spiels schalten wir etwas mehr als eine Handvoll Waffen, von Feuerpistolen bis zu Raketenwerfern, frei. Und jede dieser Waffen spielt sich wirklich hervorragend! Dafür sorgt ein herrliches Trefferfeedback, das uns die Wucht eines Schusses beinahe spüren lässt. Rage 2 setzt dabei auf Geschwindigkeit. Wer hier überleben will, muss ständig in Bewegung bleiben. Dazu stehen uns neben Knarren noch diverse Nanotrit-Fähigkeiten zur Verfügung. Das sind Fähigkeiten, deren Ursprung im Element Feltrit liegt, das der Asteroid auf die Erde gebracht hat. Da es offensichtlich Superkräfte verleiht, ist es natürlich ein sehr umkämpfter Rohstoff. Wir jedenfalls gehören zu diesen durch Nanotrite verstärkten Superkämpfern. So können wir Gegner auch wegschleudern, eine kurze superschnelle Ausweichbewegung vollführen oder Gegner mit einem gewaltigen Faustschlag aus der Luft zermalmen. Die Kombination des an sich schon exzellenten Gunplays mit diesen übermenschlichen Fähigkeiten sorgt dafür, dass die Gefechte in Rage 2 sich wie in einem Rausch spielen. Auf die Spitze getrieben wird diese intensive Erfahrung dann noch durch den durch Kills aufladbaren Overdrive-Modus: Während wir heilen, färbt sich der Bildschirm rötlich und wir ballern aus allen Rohren. Manche Waffen verändern dabei sogar ihre Funktionsweise. Keine Frage, die Kämpfe in Rage 2 liefern! Auf unserer Reise durchs Ödland stießen wir jedoch auch auf so einige Mängel, die den Spielspaß empfindlich dämpfen. Rage 2 – Der Fluch der Open-World Geradezu ironisch ist, dass gerade die Open-World dasjenige Element von Rage 2 ist, zu dem wir sagen: Da hätten wir gern drauf verzichtet. Wir sagen das, weil die Spielwelt von Rage 2 unter ihrer dünnen Hochglanzfassade leider so leblos ist, dass das Gameplay effektiv ziemlich linear ist. Zwar ist die Karte vollgepackt mit Aufgaben, die allermeisten stellen sich aber schnell als simple Quests der Marke „Fahre dahin, mach alles platt, fahre dorthin und…“ heraus. So klappern wir bis auf wenige Ausnahmen eigentlich nur alle Kartenmarkierungen ab. Egal, ob wir Kraftwerke verteidigen, eine Straßensperre räumen oder ein Banditennest ausräuchern, alles läuft darauf hinaus, alles und jeden über den Haufen zu ballern. Hinzu kommt, dass wir ständig aus unserem Blutrausch gerissen werden. Zwischen den explosiven Gefechten sind wir nämlich ständig gezwungen, die Spielwelt zu durchfahren. Zwar steht uns dazu ein ordentlicher Fuhrpark zur Verfügung, es gibt aber leider nichts Besonderes zu sehen. Denn einerseits bietet Rage 2 rein optisch nicht allzu viel, andererseits kann aber auch das Design der Spielwelt nicht wirklich überzeugen. Es gibt zwar 3 große Gebiete in der Open-World, die sich optisch deutlich unterscheiden, dennoch wirkt die Spielwelt insgesamt sehr generisch. Es gibt weder markante Landschaftsformationen noch sind die Siedlungen irgendwie interessante Orte.  Wenn wir in dieser lieblosen Welt dann auch noch ständig dieselben stupiden Missionen erfüllen müssen, finden wir uns schnell in einer demotivierenden Routine wieder: alle Gegner killen, zur nächsten Markierung fahren, alle Gegner killen usw. Besonders nervig ist hierbei, dass wir durch das Levelsystem in Rage 2 gezwungen werden, alle Orte minutenlang nach Ressourcen abzugrasen. Diese benötigen wir nämlich, um unsere Waffen, unsere Nanotrit-Fähigkeiten und überhaupt irgendwas verbessern zu können. Rage 2 überfrachtet uns hier mit einer sinnlosen Anzahl verschiedener Ressourcen, die jeweils nur bestimmte Upgrades freischalten können. Die im Vorfeld so hochgelobten Archen offenbaren sich derweil bloß als weiterer Ort, um Gegner auszuschalten. Das Leckerli dabei: Sind alle Gegner erledigt, dürfen wir uns kurz über neue Fähigkeiten oder Waffen freuen. Spielerisch unterscheiden sich die Archen aber in keiner Weise vom restlichen Einheitsbrei, den wir vorgesetzt bekommen. Das Spieldesign drängt uns die Archen allerdings auf, da wir bestimmte Upgrades nur hier bekommen. Rage 2 – Mehr Schatten als Licht Die Welt von Rage 2 bietet also unterm Strich nicht wirklich viele interessante Aktivitäten. Eine Ausnahme bilden hier die Konvois, von denen mehrere die Spielwelt durchstreifen. Konvois erledigen wir dabei in unterhaltsamen Verfolgungsjagden samt saftiger Belohnung. Den unbestrittenen ersten Platz hirnzellenabtötender Nebenaufgaben belegen hingegen die Obrigkeitswachtürme. Das sind (Achtung Spoiler!) von der Obrigkeit ziemlich wahllos in der Gegend platzierte Wachtürme. Als letzter Ranger, der sicher nichts Besseres zu tun hat, dürfen wir dann minutenlang auf die Türme ballern, bis wir sie endlich kleinkriegen. Als Belohnung bekommen wir dann…Ressourcen. Wer mit Türmchen spielen will, ist da mit Tower Defense definitiv besser beraten. Insgesamt ist die Spielwelt bis auf wenige Ausnahmen eine große Enttäuschung, die uns viel zu regelmäßig von den hervorragenden Gefechten ablenkt. Deshalb sagen wir: Ohne DIESE Open-World wäre Rage 2 ein viel besseres Spiel! Geradezu wehmütig stellen wir uns vor, was für ein Spiel Rage 2 geworden wäre, wenn die Macher nicht unbedingt auf den Open-World-Zug hätten aufspringen müssen. Rage 2 als vielleicht relativ kurze, aber dafür sehr intensive Reise durch das postapokalyptische Ödland? Der Versuch, Open-World und packenden Shooter zu vereinen, ist den Entwicklern jedenfalls gründlich misslungen. Die Open-World wirkt viel mehr wie ein Ballast, der unsere Spielerfahrung künstlich streckt und dadurch stark verwässert. ### Total War: Three Kingdoms (PC) Test Mit Three Kingdoms liefern die Total War-Entwickler von The Creative Assembly 7 Jahre nach Rome 2 endlich wieder einen historischen Hauptteil der Serie. Wir haben uns für euch ins antike China gestürzt und um die Kaiserkrone gekämpft. Ob sich der Weg zum Kaiser lohnt, erfahrt ihr in unserem Test. Total War: Three Kingdoms – Wer kann China einen? Three Kingdoms spielt in einer berühmten Epoche der chinesischen Antike um 200 nach Christus, der Zeit der Drei Reiche. Die herrschende Han-Dynastie ist untergegangen und der Kaiserthron leer. Das bleibt aber nicht lange so, denn eine Vielzahl von potenziellen Nachfolgern steht bereits in den Startlöchern, allen voran die Reiche Wei, Wu und Shu. Bei wem es bei diesen Namen klingelt, der hat wohl schon einmal was von den Dynasty Warriors-Spielen gehört, die in exakt derselben Epoche angesiedelt sind. Uns jedenfalls waren Namen wie Cao Cao, Liu Bei und Sun Jian sofort ein Begriff. Wer aber die Dynasty Warriors-Spiele nicht kennt und noch nie was von dieser Zeit gehört hat, versteht erstmal nur Bahnhof. Total War: Three Kingdoms – Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr Zu Beginn der Kampagne wählen wir aus einer überschaubaren Anzahl von Fraktionen diejenige aus, die wir zur Vorherrschaft führen wollen. Alle Fraktionen verfügen über spezielle Boni, von denen zunächst überraschend viele mit Diplomatie zu tun haben. Ebenso ist jede Fraktion mit berühmten Charakteren der Epoche gespickt, die alle ihre eigene Persönlichkeit haben. In den ersten Runden der Kampagne passiert dann erstmal nichts Aufsehenerregendes. In typischer Total War-Manier bauen wir unsere Siedlungen aus, stampfen Armeen aus dem Boden und bereiten unsere Welteroberung vor. Schon bald zeigt sich aber, dass Diplomatie in Three Kingdoms eine wesentlich größere Rolle spielt als in den jüngsten Total War-Ablegern. Und das tut der Serie richtig gut! Denn einerseits bekommen wir nun bei der Diplomatie die Wahrscheinlichkeit der Zustimmung detailliert aufgeschlüsselt. Dadurch können wir endlich gezielt Diplomatie betreiben, wobei uns verschiedenste diplomatische Mittel zur Verfügung stehen. Beispielsweise dürfen wir endlich wieder mit Gebieten handeln. Andererseits müssen wir schon zu Beginn der Kampagne auf der Hut sein, dass unsere Feinde uns nicht politisch isolieren und mit ihren Verbündeten umkreisen. Wer hier zu unbedarft an die Sache rangeht, findet sich schnell mit dem Rücken zur Wand wieder. Daher gilt es, aktiv Diplomatie zu betreiben. Hier entwickelt Three Kingdoms eine motivierende Dynamik, da wir permanent damit beschäftigt sind, möglichst vorteilhafte diplomatische Beziehungen einzugehen und unseren Feinden zu schaden. Zählt eine Fraktion heute noch zu unseren Freunden, kann sie morgen ein erbitterter Feind sein, und andersherum. Allein mit dieser dynamischen Diplomatie kann man schon einige Zeit verbringen, doch das Reich muss natürlich auch verwaltet werden. Total War: Three Kingdoms – Wer Herrschaft sagt, der sagt auch Verwaltung Wie schon in früheren Teilen besteht unser Reich aus Gebieten, die jeweils in eine Haupt- und diverse Nebensiedlungen aufgeteilt sind. Soweit die Staatskasse es zulässt, sind wir ständig am Ausbauen unseres Reiches. Three Kingdoms ermöglicht es uns dabei, unsere Gebiete gezielt auf bestimmte Bereiche wie etwa Militär, Handel oder Landwirtschaft zu spezialisieren. Außerdem können wir unsere Charaktere auch für zivile Zwecke, etwa als Stadtverwalter einsetzen. Dort gewähren sie uns entsprechend ihrer Persönlichkeit bestimmte Boni. All das erhöht zwar die Spieltiefe, letztlich spielen wir hier aber trotzdem kein Civilization, dazu entwickeln wir unsere Siedlungen zu sehr nach Schema F. Hinzu kommt, dass die Menüführung bei aller Liebe zum Detail wirklich unnötig kompliziert ist. Besonders Neulinge können hier von der schieren Zahl von Menüs und Untermenüs geradezu erschlagen werden. Selbst uns als Total War-Veteranen ist die Menüführung öfter sauer aufgestoßen. Beispielsweise ist es unsinnig kompliziert, sich während einer diplomatischen Verhandlung über die Freunde und Feinde des Verhandlungspartners zu informieren. Three Kingdoms erschwert es durch seine verschachtelte Menüführung massiv, sich zügig mit den Kernmechaniken des Spiels vertraut zu machen. Sind diese aber einmal verstanden, offenbaren sie sich auch schnell als relativ simpel. So müssen wir im Prinzip nur die öffentliche Ordnung, unsere Staatskasse und die Nahrungsproduktion im Auge behalten. Und das ist ab einem gewissen Punkt in der Kampagne nur noch nervige Routine. Es gibt auch einen Forschungsbaum, über den wir verschiedene Boni, Gebäude und Einheiten freischalten können. Aber auch das verkommt sehr schnell zur reinen Routine. Total War: Three Kingdoms – Hat jemand nach einem Helden gerufen? Eine große Neuerung bei Three Kingdoms ist, dass wir die Kampagne in zwei Spielmodi bestreiten dürfen. Der Geschichtsmodus kommt mit romantisch überhöhten Helden und deren unglaublichen Taten daher. Der historische Modus hingegen verzichtet auf Superkrieger. Stattdessen erscheinen unsere Generäle als normale Einheiten mit Leibgarde auf dem Schlachtfeld. Der Geschichtsmodus verspricht epische Duelle zwischen Generälen und auch sonst viel Kitsch. Dazu passend ist die Charakterverwaltung in Three Kingdoms wirklich sehr umfangreich. Von Reittieren über Rüstungen bis hin zu Begleitern können wir unsere Generäle stark individualisieren sowie bei Levelaufstiegen Fähigkeitspunkte verteilen. So können wir viel Zeit damit verbringen, unsere Generäle möglichst optimal auszurüsten. Generäle verteilen sich in Three Kingdoms auf 5 Klassen: Wächter, Kommandanten, Vorreiter, Streiter und Strategen. Jede Klasse kann dabei nur bestimmte Einheitentypen rekrutieren, weshalb die Zusammensetzung unserer Armeen zunächst eine wichtige Rolle spielt. So besteht das Gefolge von Strategen beispielsweise aus Fernkämpfern. Später schalten wir über die Forschung allerdings Eliteeinheiten frei, die dann allen Klassen zur Verfügung stehen. Das untergräbt natürlich das eigentliche Konzept. Theoretisch müssen wir auch darauf achten, dass die Generäle einer Armee sich untereinander verstehen. In der Praxis haben schlechte Beziehungen der Generäle untereinander aber kaum einen merkbaren Einfluss auf das Spiel. Trotz dieser inkonsequenten Designentscheidungen wäre das alles leicht zu verschmerzen, wenn die Heldengefechte denn Spaß machen würden. Doch genau hier liefert The Creative Assembly nicht. Die auf dem Papier so spannend klingenden Heldenduelle offenbaren sich als spielerisch belanglos. Zu gering sind unsere Möglichkeiten, abgesehen vom sporadischen Auslösen von Spezialfähigkeiten, den Ausgang eines Duells zu beeinflussen. So sind die Duelle letztlich zwar schön anzusehen, doch auch dazu haben wir im Getümmel der Schlacht eigentlich keine Zeit. Bei der Ankündigung dieses Spielmodus waren wir bereits skeptisch. Als alteingesessene Dynasty Warrios-Veteranen wagten wir es jedoch, von massenhaft epischen Momenten zu träumen.  Und wir wurden bitter enttäuscht. Gerade im Vergleich zu den Helden in den Warhammer-Ablegern der Total War-Serie hätte The Creative Assembly hier eine so viel bessere Spielerfahrung liefern können, wenn nicht sogar müssen. Bleibt noch der historische Modus. Dieser bietet im Wesentlichen die klassische Total War-Erfahrung, aber eben auch nicht viel Neues. Anders als im Geschichtsmodus müssen wir hier auf die Erschöpfung unserer Truppen achten und unsere Generäle sind normale Menschen. Das war es dann aber auch schon wieder mit den wichtigen Unterschieden. Unserer Meinung nach hätte sich The Creative Assembly besser auf einen Spielmodus festlegen und diesen dann konsequent entwickeln sollen. So spielt sich der Geschichtsmodus nur wie ein lauer Aufguss der Helden aus den Warhammer-Teilen. Total War: Three Kingdoms – Ernüchterung auf dem Schlachtfeld Spielmodi hin oder her, alles gut, solange die Gefechte Laune machen, oder? Schade nur, dass Three Kingdoms gerade hier keine großen Verbesserungen bietet. Die Schlachten spielen sich ziemlich blutleer. Das liegt zum einen an der schwachen Performance der Helden, zum anderen aber auch an den Schlachtmechaniken selbst. Wenn etwa unsere Kavallerie mit vollem Tempo in den Gegner reitet, fehlt uns einfach die Wucht des Einschlags. Zudem ähneln sich alle Einheitentypen sehr stark. Das mag zwar dem historischen Hintergrund geschuldet sein, sorgt im Spiel aber dafür, dass es auf dem Schlachtfeld massiv an Abwechslung mangelt. Den Kampf von Speerkämpfern gegen etwas bessere Speerkämpfer haben wir so schon unzählige Male gesehen. Three Kingdoms gelingt es nicht wirklich, uns das Gefühl gewaltiger Massenschlachten zu vermitteln, was wir angesichts der Kulisse sehr schade finden. Auch sind unsere taktischen Möglichkeiten nicht gerade ausufernd. Da beispielsweise die Fähigkeit, Formationen zu bilden, von unseren Generälen abhängt, sind wir oft mit Einheiten unterwegs, die nicht einmal simple Formationen einnehmen können. Hier verschenken die Entwickler durch unglückliche Designentscheidungen viel taktisches Potential. Aber sind taktische Meisterleistungen in diesem Total War überhaupt nötig? Total War: Three Kingdoms – Geniale Gegenspieler oder Kanonenfutter? Das führt uns zum klassischen Sorgenkind der Total War-Reihe: der KI. Hier bietet sich uns ein zwiespältiges Bild. Auf der einen Seite ist da die KI auf der Kampagnenkarte. Diese agiert zumeist recht clever und versucht aktiv, uns den Rang abzulaufen oder sich bei uns einzuschmeicheln. Natürlich gibt es auch Aussetzer, besonders im Kriegszustand, wenn feindliche Armeen lieber sinnlos herumwandern, statt unserer schwächeren Armee nachzusetzen. Insgesamt befindet sich die KI auf der Kampagnenkarte aber auf einem recht ordentlichen Niveau. Anders sieht es da bei der Schlacht-KI aus. Feindliche Armeen fallen nämlich zu oft durch vorhersehbare Manöver auf und stellen eher selten eine wirkliche Herausforderung dar. So kehrt bei den Schlachten schnell die Gewohnheit ein, nur noch wirklich knappe Gefecht selbst zu spielen. ### Sniper Elite V2 Remastered (PC) Test In Sniper Elite V2 Remastered nähert sich der zweite Weltkrieg mal wieder seinem Ende. Knapp 7 Jahre nach dem Release des Originals wird Scharfschütze Karl Fairburne einmal mehr zum Einsatz gerufen. Ob uns die Neuauflage des Stealth-Action-Shooters überzeugen konnte, erfahrt ihr im folgenden Artikel. Remastered Versionen von älteren Spielen erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Ein Trend, den auch Entwicklerteam Rebellion, die Masterminds hinter der Sniper Elite Reihe erkannt haben. Nach immerhin 7 Jahren erscheint der Erfolgstitel Sniper Elite V2 nun also im neuen Remastered-Gewand. Damit einhergehend erwartet die Spieler das altbewährte Remastered-Rundumpaket: Bessere Grafik und Performance, ein Fotomodus und neue spielbare Charaktere aus der Zombie Army Trilogy. Selbstverständlich sind auch alle verfügbaren DLCs in dem Paket enthalten. Der größte Vorteil von Sniper Elite V2 Remastered liegt jedoch nicht am Spiel selber, sondern am seit damals lockereren Umgang mit virtueller Gewalt in Deutschland. Denn während im Original-Release das Markenzeichen der Reihe, die X-Ray Abschusskamera, komplett entfernt wurde, ist diese im Remastered zum Glück enthalten. Karl Fairburne, Nazifluch Auch wenn ich davon überzeugt bin, dass die meisten schon mal von der Sniper Elite Reihe gehört haben, will ich euch das Spiel dennoch kurz erklären. In 11 verschiedenen Levels (15 mit den DLCs) versucht ihr als Scharfschütze Karl Fairburne die Mitglieder eines geheimen Nazi-Raketenprogramms auszuschalten. Und das möglichst unauffällig und effizient. In guter alter Stealth-Manier schleicht ihr euch also zu vorteilhaften Positionen und versucht, eure Ziele aus der Distanz mit eurem Schafschützengewehr auszuschalten oder bestimmte Ziele, wie etwa ein Flak-Geschütz zu sabotieren und zu zerstören. Die Level sind dabei frei begehbar und bieten euch diverse Vorgehensweisen an. Ein Mann und sein Gewehr Der größte Fokus von Sniper Elite V2 Remastered liegt jedoch eindeutig auf dem namensgebenden Scharfschützen-Gameplay. Auf den niedrigeren Schwierigkeitsgraden wird euch dafür im Visier genau angezeigt, wo eure Kugel einschlagen wird. Auf den höheren Schwierigkeitsgraden entfällt diese Hilfe. Per Knopfdruck könnt ihr im Visier zudem die Zeit verlangsamen, um präziser zu schießen. Habt ihr euren Feind getroffen, könnt ihr in der X-Ray Kamera genau sehen, welchen Schaden eure Kugel angerichtet hat. Ob ihr dabei den Kiefer eures Gegners zertrümmert, seine Lunge perforiert oder ihn sogar von seinen Kronjuwelen befreit. Trotz der morbiden Darstellung fühlt man sich bei einem guten Abschuss befriedigt. Besonders wenn man dabei sogar noch unbemerkt bleibt. Dafür könnt ihr euren Schuss perfekt mit lauten Geräuschen, wie etwa einer Explosion abstimmen. ### Close to the Sun (PC) Test Mal wieder spielen Forscher mit Kräften, die sie nicht kontrollieren können. In „Close to the Sun“ führt ein gescheitertes Experiment zur Quarantäne und dem Ableben der Passagiere und Crew des Schiffes. Rose Archer rutscht eher zufällig in diese Prämisse und versucht jetzt den Schaden der Wissenschaftler zu beheben. Wie sie dies versucht und wie uns das Spiel gefallen hat, im folgenden Artikel. Close to the Sun – Die Suche nach der Schwester Die Helios. Ein riesiges, von Nikola Tesla erbautes, Schiff. Auf diesem Schiff forschen Hunderte Wissenschaftler ohne jedwede Einschränkung von Politik oder Ethik. Eine dieser Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ist Ada Archer. Die Schwester von Rose Archer. Rose ist Reporterin und Protagonistin des Spiels. Sie kommt auf der Suche nach ihrer Schwester auf die Helios. Dort angekommen wird sie von der über dem Schiff verhängten Quarantäne überrascht. Rose erfährt, von ihrer Schwester, dass ein Experiment mit der Zeit schief gegangen ist und zu dem Grauen geführt hat. Nun versucht sie, unter der Anleitung ihrer brillanten Schwester, diesen Schlamassel aufzuräumen. Das Spiel ist in Kapitel, mit unterschiedlicher Länge, aufgeteilt. In den jeweiligen Kapiteln kann man Sammelgegenstände finden und so mehr über die Hintergründe der Wissenschaftler oder der Situation erfahren. Durch eine Kapitelauswahl kann man ganz einfach die Kapitel wiederholen, die einem am meisten Spaß gemacht haben oder schnell die fehlenden Sammelgegenstände einsammeln. Close to the Sun – Spießrutenlauf durch vergangene Schönheit Die Helios ist sehr schön designt worden. Das gesamte Ambiente erinnert etwas an Bioshock. Große prachtvolle Hallen, schöne Wohnabteile und Labore sind im gesamten Schiff verteilt worden. Zumindest waren sie mal schön. Durch das gescheiterte Experiment wurde alles chaotisch und zerstört. Überall sind Blutlachen oder wurde mit Blut an die Wände geschrieben und Leichen pflastern den Weg. Auch die Schatten dominieren sehr. Wenn Lichter vorhanden sind, sind diese nicht besonders effizient. Dadurch entsteht eine äußerst düstere und unheimliche Atmosphäre. Diese Atmosphäre wird durch den Galgenhumor der Charaktere hin und wieder durchbrochen. Dies stört zwar etwas die Stimmung, lässt aber die Charaktere lebendiger wirken. Dieser Humor hilft jedoch nicht, wenn man verfolgt wird. Während man sich einen Weg durch das Schiff bahnt, kommen von Zeit zu Zeit Verfolgungssequenzen. In diesen Sequenzen muss man vor Psychopathen oder Zeitanomaliemonstern flüchten. Dabei sind natürlich Hindernisse im Weg, über die man springen oder darunter her krabbeln muss. Das sind auch die einzigen Situationen in denen man wirklich gejagt und um sein Leben fürchten muss. Außerhalb einer solchen Sequenz brauch man keine Angst, um sein Leben zu haben. ### Deponia (PS4/Nintendo Switch) Der Name Deponia oder der Firmenname Daedalic Entertainment ist wohl jedem deutschen Point 'n Click Fan ein Begriff. Das Hamburger Unternehmen brachte 2012 die Originalfassung von Deponia für den PC heraus. Und auch wenn es sich nicht so großer Bekanntheit wie z.B. Genre-Primus Monkey Island erfreut, waren Fans und Kritiker so überzeugt, dass mittlerweile drei weitere Spiele der Serie erschienen sind. Nun sind doch Konsolen-Portierungen von einem Genre, dass nach einer Mouse schreit, doch recht schwierig. Deswegen haben wir uns mal angeschaut, wie das Konsolendebüt gelaufen ist. Deponia - Was bisher geschah Wie bereits erwähnt ist Deponia kein neuer Teil der Serie, sondern ein Port des ersten Teils. Die anderen drei sollen noch folgen, deswegen ein kleiner Überblick für diejenigen, die bisher noch nicht die Freude hatten in die skurrile Welt von Deponia einzutauchen. Wie der Name schon leicht anmerken lässt, ist Deponia der Handlungsort. Ein Planet, der quasi als intergalaktische Mülldeponie fungiert. Neben vielen anderen schrägen Charakteren, lebt auch Protagonist Rufus auf Deponia. Im Gegensatz zu manch anderen, fühlt er sich zu Größerem berufen und hat keine Lust mehr den Rest seines Lebens zwischen dem allgegenwärtigen Müll zu verbringen. Sein Ziel ist die Flucht von Deponia zu der schwebenden Stadt Elysium. Nachdem sein neuester Plan fehlschlägt und er von einem Transporter wieder auf die Oberfläche fällt, ändert sich jedoch eine Kleinigkeit im Vergleich zu seinen anderen Versuchen. Mit ihm gemeinsam fällt die Elysianerin Goal auf die Planetenoberfläche und ist zunächst bewusstlos. Und später nahezu ohne Erinnerungen. Nun müsst ihr also einerseits euren nächsten Fluchtversuch realisieren und gleichzeitig versuchen, die Erinnerungen des armen Mädchens wiederherzustellen. Das Auftreten ihres Verlobten Cletus, der auf der Suche nach Goal ist, verspricht, dass das Chaos nun komplett wird. Deponia - Himmlische Umsetzung oder maroder Müll? Die Frage der Fragen bei einem solchen Projekt ist natürlich, was sich durch die Portierung verbessert oder verschlechtert hat. Grafisch sieht das Spiel natürlich etwas netter aus, allerdings nicht wesentlich, da natürlich der originale Comic-ähnliche Stil beibehalten wurde, der auch heute noch wunderbar in das Setting passt. In Sachen Sound und Content musste hier natürlich auch nicht mehr viel geschraubt werden. Die Vertonung ist auch heute noch sehr lustig und die Situationskomik zeitlos. Es bleibt also lediglich das Gameplay und das erweist sich, wie bereits erwähnt, als etwas knifflig. Für alle Fans schon mal zur Beruhigung: Die Umsetzung ist gut verlaufen. Die Steuerung der Charakterbewegungen läuft nun komplett über den linken Stick und ohne "Klicks" mehr. Der rechte Stick steuert ein Fadenkreuz, mit dem ihr durch die Umgebung zu den Hotspots oder durch euer Inventar navigieren könnt. Was das Gameplay jedoch am meisten vereinfacht ist die Steuerung über die Schultertasten. Mit diesen könnt ihr bequem von Hotspot zu Hotspot springen und diese inspizieren, ohne euch lange mit dem Stick abzumühen, was für geübte Konsolenspieler auch kein Problem darstellt, jedoch einfach nicht so schnell geht wie diese komfortablere Methode. Die Rätsel sind oft etwas knifflig und die Lösungen teilweise abstrus. Aber dennoch ist für den geübten Puzzlefan nach ca. 10 Stunden leider schon vorbei, da es keinen neuen Content gibt. Schlimm ist das aber nicht unbedingt, es kommen ja noch drei weitere Spiele, die beweisen können, dass auch das Point 'n Click Genre so langsam auf der Konsole angekommen ist. Deponia - 7 Jahre später Einige Jahre später zieht Deponia auf die neueste Konsolengeneration. Im Gegensatz zu den anderen Plattformen gibt es erstmal nur den ersten Teil und das zu einem stattlichen Preis von 40€. Dafür ist es in diesem Fall auch eine saubere Portierung die im Handheld- sowie stationären Modus sauber läuft. Da können sich einige Entwickler eine Scheibe von abschneiden. Abgesehen davon hat sich zu den anderen Versionen nichts geändert bis auf den Handheld-Modus ohne Touchfunktion. Schade eigentlich, denn auf mobilen Endgeräten wie dem iPad ist es bereits vorhanden. Wer lieber Quantität statt Portabilität haben möchte, der kann an dieser Stelle auch zu den anderen Konsolenvarianten greifen. Diese bieten bereits eine Collection mit allen vier Teilen zum gleichen Preis an. ### Days Gone (PS4) Test Mit Days Gone beantwortet SIE Bend Studio die Frage, wie wohl das uneheliche Kind der Erfolgs-TV-Serien The Walking Dead und Sons of Anarchy aussehen würde. Und das sogar im Videospielformat. Wie sich der Mix aus GTA und The Last of Us schlägt und ob uns der Titel überzeugen konnte, erfahrt ihr im folgenden Artikel. Bereits nachdem die ersten Bilder zu Days Gone an die Öffentlichkeit gelangten war mir klar, dass ich das Spiel auf jeden Fall zocken muss. Als riesen Fan der Serie Sons of Anarchy und von Spielen mit postapokalyptischem Setting, schien Days Gone wie für mich gemacht. Als dann bekannt wurde, dass das Spiel auch noch ein Open-World-Titel mit GTA-ähnlichen Features sein würde, konnte ich meine Vorfreude kaum noch verbergen. Jedoch hat mich meine jahrelange Erfahrung in der Gamingbranche eines gelehrt: Vorfreude kann einem ein Spiel ordentlich versauen. Denn neben den gezeigten oder genannten Features, fängt man früher oder später unweigerlich an, sich eigene Vorstellungen über deren Umsetzung zu machen. Werden diese dann nicht erfüllt, ist die Enttäuschung oft groß. Gerade bei Konkurrenten wie The Last of Us oder Red Dead Redemption 2. Was bleibt einem also, wenn man mit einer offenen Erwartungshaltung an ein Spiel rangehen möchte? Genau. Man ignoriert einfach sämtliche Vorankündigungen über besagtes Spiel. Und eben das habe ich bei Days Gone getan. Ein schwerwiegender Abschied In Days Gone schlüpft ihr in die Rolle von Deacon St. John. Dieser ist Mitglied des in Farewell ansässigen Motorradclubs Mongrels. Das Spiel startet knapp zwei Jahre vor dem eigentlichen Spielgeschehen. Aufgrund eines mysteriösen Virus verwandeln sich die Bewohner der Welt nach und nach in willenlose Wilde. Die sogenannten Freaker erinnern dabei in jeder Hinsicht an Zombies und werden einzig von der Gier nach dem nächsten Festmahl angetrieben. Die Überlebenden werden kurzerhand von der National Emergency Response Organization, kurz NERO, per Hubschrauber evakuiert und in Schutzcamps gebracht. Und genau hier setzt die Geschichte von Days Gone an. Gemeinsam mit seiner lebensbedrohlich verletzten Frau Sarah und seinem ebenfalls verletzten Biker-Bruder Boozer erreicht Deacon einen der Helikopter. Das Problem: Der Heli hat nur noch Platz für zwei Personen. Da echte MC-Member jedoch immer zusammenhalten, ist die Lösung schnell gefunden. Da die Überlebenschancen alleine zu gering sind, entschließt sich Deacon, seine Frau mit dem Heli vorzuschicken, und gemeinsam mit Boozer zum Schutzcamp nachzukommen. Eine schwerwiegende Entscheidung, wie sich feststellt. Denn als Deacon und Boozer am Camp ankommen, finden sie nur die zur Unkenntlichkeit entstellten Überreste der Evakuierten vor. Das Leben eines Drifters Zwei Jahre später findet ihr euch in den freakerverseuchten Ruinen der ehemaligen Kleinstadt Farewell wieder. Die letzten Überlebenden haben sich in verschiedenen Camps zusammengefunden und versuchen, ein halbwegs normales Leben zu führen. Deacon und Boozer hingegen verdingen sich als sogenannte Drifter. Diese Söldner auf Motorrädern unterstützen die umliegenden Camps bei der Beseitigung der Freaker und der Beschaffung von Ressourcen. Im Gegenzug sammelt ihr dafür Campcredits, die ihr im jeweiligen Camp für neue Waffen, Munition, Benzin oder neue Motorradteile eintauschen könnt. Zudem erhöhen Aufträge, die ihr für ein bestimmtes Camp erfüllt, das Vertrauen des Camps in euch. Je mehr euch ein Camp vertraut, umso bessere Waffen und Motorradupgrades könnt ihr dort erwerben. Die einzelnen Missionen werden dabei, ähnlich wie bei GTA, auf der Karte und auf der Minimap angezeigt. Erreicht ihr den Zielort, beginnt die Mission in der Regel automatisch. Viele Fragen, kaum Antworten Neben der Tätigkeit als Drifter, werdet ihr im Verlauf des Spiels jedoch auf diverse Fragen stoßen, auf die es Antworten zu finden gilt. Was war eigentlich der Grund für den Freakerausbruch? Was hat NERO wirklich damit zu tun? Und was ist mit Sarah geschehen? Die einzelnen Missionen in Days Gone sind dabei geschickt miteinander verbunden und sorgen für eine gut erzählte Story. Auch in Nebenaktivitäten, wie etwa dem Aufsuchen verlassener NERO-Stützpunkte und -Anlagen könnt ihr mehr über Die Welt von Days Gone erfahren. Neben den Camps werdet ihr jedoch auch auf andere Fraktionen treffen, die ihre eigenen Ziele verfolgen. Der „Rest in Peace"-Kult, oder kurz die „Ripper" beispielsweise, haben es sich zur Aufgabe gemacht, die verbleibenden Überlebenden für ihren vermeintlichen Messias zu rekrutieren. Die Anarchisten hingegen verfolgen, wie der Name schon erahnen lässt, das Ziel der absoluten Anarchie. Darüber hinaus findet ihr überall in der Farewell verstreut Banditenlager. Level Up! Days Gone verfügt zudem über ein recht simples Skillsystem. Jede absolvierte Mission oder Nebenaufgabe, sowie jeder besiegte Gegner gibt euch Erfahrung. Habt ihr genug gesammelt, levelt ihr auf und bekommt einen Skillpunkt. Diesen könnt ihr dann in einem der drei Skilltrees ausgeben. Die Skilltrees unterteilen sich in Nahkampf, Fernkampf und Überleben und geben euch verschiedene Fähigkeiten und Boni. Je mehr Punkte ihr in einen Baum investiert habt, umso mehr erlernbare Skills schaltet ihr frei. Um Erfahrung zu sammeln bietet es sich daher an, möglichst viele Nebenaufgaben in der Welt von Days Gone zu absolvieren. Dazu zählen, neben dem säubern von Banditenlagern, unter anderem das Ausräuchern von Freakernestern in infizierten Gebieten, das Erforschen verlassener NERO-Stützpunkte und das Beseitigen von Freakerhorden. Besonders letzteres stellt sich als Herausforderung dar. An bestimmten Stellen im Spiel werdet ihr auf größere Gruppen von Freakern stoßen. Diese Horden bestehen meist aus mehreren Dutzend Freakern und bedeuten bei einer direkten Konfrontation meist unweigerlich euren Tod. Ohne die entsprechende Ausrüstung, allem voran einem Haufen Sprengstoff, solltet ihr diesen Alpträumen lieber aus dem Weg gehen. Das Bike an meiner Seite Wie es sich für einen anständigen Biker gehört, ist euer bester Freund in Days Gone euer Motorrad. Ohne dieses kommt ihr nämlich nicht so einfach von A nach B. Doch so ein Motorrad bedarf einer Menge Pflege. In erster Linie benötigt ihr zum Fahren Benzin. Denn dieses verbraucht ihr realitätsgetreu auf euren Reisen. Geht euch auf dem Weg der Tank leer, müsst ihr wohl oder übel zu Fuß weiter. Zum Glück findet ihr an diversen Stellen im Spiel Tankstellen und Benzinkanister. Zudem könnt ihr euren Tank in einem der Camps gegen Aufpreis auftanken lassen. Aller Sprit der Welt hilft euch jedoch leider nur wenig, wenn ihr euer Bike versehentlich zu Schrott fahrt. Glücklicherweise ist Deacon in der Lage, sein Bike selbst wieder auf Vordermann zu bringen. Alles was ihr dafür braucht, ist ein wenig Schrott aus umliegenden Fahrzeugen. Solltet ihr euer Bike hingegen in einem Teich versenken oder tatsächlich mal ohne Ersatzteile dastehen, könnt ihr es von einem Mechaniker in einem der Camps bergen lassen. ### Anno 1800 (PC) Test Nach den beiden futuristischen Anno-Ablegern kehren die Entwickler von Blue Byte mit dem neuesten Teil von Anno wieder zu den Wurzeln der Serie zurück. Anno 1800 bietet uns damit wieder das klassische Anno-Erlebnis, indem wir eine Inselwelt besiedeln und unsere Siedlungen vom kleinen Dorf zur prächtigen Stadt entwickeln. Wie sich Anno 1800 spielt und ob es trotz der Rückkehr zum alten Setting spielerisch Fortschritte macht, erfahrt ihr in unserem Test. Anno 1800 – Reif für die Insel Dieses Mal versetzt uns in Anno in die Zeit der industriellen Revolution. Für diejenigen unter euch, die noch nie etwas von Anno gehört haben, sei das grundlegende Spielprinzip einmal erklärt: Ihr baut Siedlungen auf Inseln und stillt die Bedürfnisse eurer Einwohner. Sind diese anfangs noch relativ überschaubar (so brauchen Bauern zunächst nur Kleidung, Schnaps und Fisch), werden die Bedürfnisse eurer Einwohner mit jeder Bevölkerungsstufe immer komplexer. Bis ihr die höchste der fünf Bevölkerungsstufen erreicht könnt ihr so einige Spielstunden ins Land ziehen. Die Spielwelt von Anno 1800 sieht einfach fantastisch aus. Die Inseln selbst sind sehr detailliert gestaltet und spätestens, wenn man in eine Siedlung reinzoomt und die Bevölkerung beim Rumwuseln beobachtet, geht jedem Aufbau-Strategiefan das Herz auf. Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Leben die Entwickler der Inselwelt einhauchen. Egal wo ihr hinschaut, werdet ihr immer emsige Inselbewohner vorfinden. Anno 1800 hat man wirklich mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Schade ist nur, dass es keine Jahreszeiten bzw. Wetterwechsel gibt. Diese hätten das Spielerlebnis nochmals sehr viel immersiver gemacht. Anno 1800 – Verschiedene Spielmodi Neben dem absoluten Herzstück, dem Endlosspiel, bietet Anno 1800 noch eine Kampagne und einen Multiplayer. Die Kampagne, die sich um die Erben einer Händlerdynastie dreht, überrascht anfangs mit einem für das Genre sehr guten Storytelling. Im Verlauf der Kampagne flacht dieses jedoch zusehends ab, bis die Kampagne schlussendlich vorschnell endet, bevor es wirklich interessant wird. Die Kampagne ist daher letztlich eher ein ausgedehntes Tutorial als ein wirklich fesselnder Spielmodus. Szenarien wie in anderen Anno-Teilen vermissen wir hier übrigens. Anders sieht es da schon beim Multiplayer aus. Mit Freunden (oder Fremden) zusammen eine Runde im Endlosmodus zu spielen, kann schon sehr unterhaltsam sein. Allerdings dauern die Partien in der Regel recht lange, was natürlich am Genre liegt. Da sich aber auch Multiplayerpartien speichern und später fortsetzen lassen, ist uns das kein besonderer Dorn im Auge. Anno 1800 – Nur noch ein bisschen optimieren… So oder so bildet der für Anno typische Endlosmodus das Herz des Spiels. Hier entwickeln wir unsere Siedlungen. Der Endlosmodus bietet eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten, um das Spiel den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Von der Inselgröße über die Verfügbarkeit von Rohstoffen bis hin zur Anzahl der KI-Mitspieler und den Siegbedingungen lässt sich das Spielerlebnis umfassend individualisieren. Wie bereits erwähnt, gibt es in Anno 1800 eine steile Entwicklungskurve. Wo wir anfangs die Bedürfnisse unserer Bevölkerung noch mit Leichtigkeit stillen können, steigt die Komplexität bei der Produktion benötigter Waren mit jeder Bevölkerungsstufe rasant an. Ein Beispiel: Die Produktion von Fisch benötigt nur eine Fischerei. Die Produktion von Brot für die zweite Bevölkerungsstufe (Arbeiter) benötigt hingegen bereits eine Weizenfarm, eine Mühle und eine Bäckerei. Auf höheren Bevölkerungsstufen wird die Produktion von Waren dann noch mal komplexer. Neu ist zudem, dass Bedürfnisse in Basis- und Luxusbedürfnisse aufgeteilt werden. Erstere müssen befriedigt werden, damit unsere Einwohner zur nächsten Bevölkerungsstufe aufsteigen können. Luxusbedürfnisse müssen dafür nicht erfüllt werden, steigern aber die Zufriedenheit unserer Bürger und damit u.a. unsere Einnahmen. Trotzdem wäre all das letztlich immer noch zu leicht, könnten wir alle Waren auf einer Insel produzieren. Das geht aber natürlich nicht. Stattdessen müssen wir bei unseren Produktionsketten auch die Fruchtbarkeiten bzw. Rohstoffe unserer Insel berücksichtigen. Auf einer Insel ohne Fruchtbarkeit für Weizen wird auch mit 10 Weizenfarmen keiner wachsen. Dieser Umstand zwingt uns also früher oder später dazu, unser Territorium zu erweitern und weitere Inseln zu besiedeln. Das wiederum bedeutet, dass wir auch ein funktionierendes logistisches Netz brauchen, damit die Waren auch dort ankommen, wo man sie braucht. Damit all das nicht in nerviges Mikromanagement ausartet, geben uns die Entwickler einige Komfortfunktionen an die Hand. So werden Waren beispielsweise inselweit gelagert oder ihr bekommt im späteren Spielverlauf die Möglichkeit, Arbeitskräfte über mehrere Inseln hinweg zu organisieren. Wir hätten uns allerdings auch Produktionsübersichten gewünscht, da gerade im späteren Spielverlauf gern mal die Übersicht über unsere Betriebe flöten geht. Anno 1800 – Jeder ist wichtig Wer frühere Anno-Teile gespielt hat, kennt das. Ist die Siedlung erst einmal zur beeindruckenden Stadt ausgebaut und alle Bedürfnisse der Bürger gestillt, kann das süße Leben beginnen. Wohlhabende Bürger, deren Frühstück aus Kaffee und Kuchen besteht, gehen frohgemut zur Arbeit…und hacken Holz. Was in den meisten früheren Ablegern der Serie stets unlogisch war, wird in Anno 1800 durch das Arbeitskraftsystem geradegebogen. Denn in Anno 1800 benötigen Betriebe verschiedene Arbeitskräfte. So benötigen z.B. landwirtschaftliche Betriebe Bauern, während etwa eine Bäckerei Arbeiter benötigt. Ihr könnt also nicht einfach eure gesamte Bevölkerung auf die höchste Stufe ziehen und beobachten, wie der Rubel rollt. Stattdessen verlangt Anno 1800 eine clevere Bevölkerungspolitik von euch, damit eure Wirtschaft nicht den Bach runtergeht. Das ist einfach nur super und sorgt ganz nebenbei dafür, dass eure Städte wirklich realistisch aussehen und nicht nur eine Ansammlung superreicher Snobs darstellen, die dann aber trotzdem die Ärmel hochkrempeln und auf den Feldern ackern. Anno 1800 – Expeditionen und weitere Aufträge Im Laufe des Spiels werdet ihr auch regelmäßig Aufträge erhalten. Diese reichen vom simplen Fotoaufgaben über klassische Lieferaufträge bis hin zu Suchaufgaben. Erfüllt ihr eine solche Aufgabe, winkt jedes Mal eine Belohnung in Form von Münzen oder Waren. Eine besondere Rolle spielen dabei die sogenannten Expeditionen. Hier schickt ihr eines eurer Schiffe auf die Reise in weit entfernte Gebiete. Im Laufe einer Expedition ereignen sich dann Zwischenfälle, auf die ihr reagieren müsst. Je nach Ausrüstung und Mannschaft eures Schiffs habt ihr dann mehrere Optionen, auf eine Situation zu reagieren. Ist eine Expedition erfolgreich, erhaltet ihr exotische Güter wie etwa Elefanten, doch dazu später mehr. Anno 1800 – Auf in die Neue Welt Während eure Bevölkerung sich entwickelt, werden ihre Bedürfnisse immer spezieller. Dies geht so weit, dass ihr diese mit den Ressourcen eurer europäischen Inselwelt gar nicht mehr stillen könnt. Denn wo soll dort bitte Kaffee angebaut werden? Die Lösung liegt aber auf der Hand: Kolonialismus! Durch eine Expedition schaltet ihr nämlich die Neue Welt frei, die ihr natürlich sofort besiedelt. Das ist ab einem gewissen Spielfortschritt auch unumgänglich, da bestimmte Güter nur dort produziert werden können. Und wenn ihr es nicht gerade darauf anlegt, übermüdete Einwohner zur Arbeit schlurfen zu lassen, dann besorgt ihr diesen lieber schnell ihren Kaffee! Manche Dinge ändern sich wohl doch nie. Das Spiel läuft in der Alten und in der Neuen Welt (wie bei den Sessions in Anno 2205) parallel ab, wobei ihr aber jederzeit ohne Ladezeiten zwischen beiden wechseln könnt. In der Neuen Welt erwarten euch zwei Bevölkerungsstufen mit ihren eigenen Bedürfnissen. Die Inseln der Neuen Welt bieten dabei wesentlich weniger Bauplatz, weshalb hier planerisches Geschick nötig ist, um den vorhandenen Bauplatz optimal zu nutzen. Umso befriedigender ist es dann, wenn eure ersten Transportschiffe voll beladen mit Kaffee, Tabak und vielen weiteren Sachen, die das Leben schöner machen, in der Alten Welt ankommen und die Bedürfnisse eurer mittlerweile verwöhnten Insulaner gestillt werden können. Anno 1800 – Auf in ein neues Zeitalter! Ist ja alles schön und gut bisher, aber wo bleibt bitte die versprochene industrielle Revolution? Tatsächlich hält diese erst mit der vierten Bevölkerungsstufe, den Ingenieuren, Einzug in Anno 1800. Sobald nämlich die ersten Ingenieure in eurer Stadt wohnen, erhaltet ihr die Möglichkeit, Elektrizität zu produzieren. Daneben, dass Einwohner der vierten und fünften Bevölkerungsstufen nach Elektrizität verlangen, erhöht diese die Produktivität eurer Betriebe auch auf satte 200%. Allerdings ist es gar nicht so leicht, eure Stadt zu elektrifizieren. Denn zunächst einmal braucht ihr dafür Öl, von dem ihr auf eurer Hauptinsel mit Sicherheit nicht genug haben werdet. Dann muss das Öl zu einem Ölhafen transportiert werden, was nur über die Eisenbahn geht. Richtig, in Anno 1800 könnt ihr erstmals in der Serie Eisenbahnen bauen! Ebenso muss das Öl dann vom Ölhafen per Eisenbahn zu euren Kraftwerken transportiert werden. Diese können weiterhin nur Gebäude in ihrem Einflussbereich mit Strom versorgen. Die Versorgung eurer Stadt mit Strom erfordert also eine umfassende Umstrukturierung eurer Stadt, um Platz für Gleise und Kraftwerke zu schaffen. Hierbei ist es sehr hilfreich, dass wir auf Wunsch Gebäude kostenlos versetzen können. Nichtsdestotrotz ist der Aufwand groß, aber lohnt sich auch. Denn sind eure Betriebe erstmal mit genügend Strom versorgt, explodiert deren Produktivität geradezu. Wart ihr zuvor stets mit Knappheit konfrontiert, habt ihr danach eher Probleme mit vollen Lagern. Schade ist hierbei aber, dass außer Öl keine weiteren Waren per Eisenbahn transportiert werden können. Insgesamt wird die industrielle Revolution aber schön ins Spielerlebnis eingebaut und fordert euer gesamtes Geschick als Stadtplaner. Anno 1800 – Schönheit oder Effektivität? Der Tourismus spielt in Anno 1800 ebenfalls eine wichtige Rolle. Mehrere Faktoren wie beispielsweise die Umweltverschmutzung auf eurer Insel oder das kulturelle Angebot beeinflussen, wie attraktiv eure Insel für Besucher ist. Mehr Besucher bedeuten natürlich mehr Geld. Die kulturelle Attraktivität lässt sich massiv über den Zoo und das Museum steigern, die beide modular erweiterbar sind. Zoologische bzw. archäologische Expeditionen liefern euch Tiere bzw. Exponate, die ihr dann ausstellen könnt. Wer keine Lust auf langwierige Expeditionen hat, wird auch bei einem der Händler in der Inselwelt fündig. Dafür müsst ihr dann aber auch entsprechend tief in die Tasche greifen. Der Tourismus stellt eine nette Alternative zum ewigen Kreislauf von Siedlungsbau und -optimierung dar. Angesichts der eher niedrigen Einnahmen ist dieser aber eher eine Ergänzung des eigentlichen Gameplays. Anno 1800 – Fake News und Buffs Ein weiteres Gameplay-Element, das uns sehr gut gefällt, ist die Zeitung. Während des Spielens wird nämlich regelmäßig eine Zeitung veröffentlicht, die unsere Bürger über die jüngsten Entwicklungen informiert. Da der Redakteur der Zeitung weiß, wer das Sagen hat, dürfen wir die Zeitung stets lektorieren, bevor sie in den Druck geht. Hinter diesem schönen Wort verbirgt sich natürlich nichts anderes als Zensur bzw. Manipulation. Aber hey, was tut man nicht für alles für die Zufriedenheit seiner Schützlinge? Über die Zeitung können wir so Einfluss auf die Zufriedenheit unserer Bürger, die Produktivität unserer Betriebe und unsere Steuereinnahmen nehmen. Änderungen kosten dabei Einfluss, der neben Geld die zweite Währung in Anno 1800 ist. Eine weitere Möglichkeit der Beeinflussung stellen Buffs dar. So erhalten oder kaufen wir im Laufe des Spiels Charaktere mit bestimmten Eigenschaften, die wir in speziellen Gebäuden (z.B. Rathaus, Hafenmeisterei) ausrüsten können, um bestimmte Boni zu erhalten. Auch erwähnenswert sind hier Stadtfeste, die eure Bürger bei ausreichender Zufriedenheit veranstalten. Diese sind nicht nur nett anzusehen, sondern gewähren euch ebenfalls Boni. Anno 1800 bietet damit eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten, um aus euren Betrieben wirklich noch das letzte bisschen Produktivität herauszukitzeln. Anno 1800 – Kriege und Diplomatie Militärische Auseinandersetzungen beschränken sich bei Anno 1800 auf Seegefechte. Diese spielen sich jedoch nicht besonders anspruchsvoll, denn in der Regel hetzen wir einfach unsere Schiffe auf die feindlichen Schiffe und warten dann ab, bis diese versenkt sind. Außerdem können bei Inseln nur die Häfen durch unsere Flotte angegriffen werden. Insgesamt spielen militärische Auseinandersetzungen eine kaum beachtenswerte Rolle in Anno 1800. Bei der Diplomatie sieht es leider auch nicht viel besser aus. Die Möglichkeiten, mit KI-Spielern zu interagieren bleiben letztlich ziemlich beschränkt, wodurch auch die Diplomatie eher ein Schattendasein fristet. Zwar liegt der Fokus bei Anno traditionell auf dem Aufbau bzw. der Entwicklung eurer Siedlungen, dennoch hätte gerade die Diplomatie mehr Tiefgang vertragen. ### Outward (PS4) Test Deepsilver präsentiert mit Outward einen echtes Rollen-Survivalspiel. Ihr müsst neben Monstern und Dieben auch noch für euer eigenes Wohlbefinden sorgen. Sei es nun eine warme Mahlzeit selbst zu kochen oder sich vor verschiedenen Witterungsverhältnissen zu schützen. Sei es nun alleine oder mit einem Freund. Outward – Vorbereitung ist alles Wer bei Outward von einem gewöhnlichen weiteren Rollenspielabenteuer ausgeht, ist nach relativ kürzester Zeit bereits gelangweilt, wenn er sich nicht das gesamte Spektrum des Spiels betrachtet. Aber zunächst einmal versetzen wir uns in die Situation eines schiffsbrüchigen Bewohners eines kleinen Dorfes. Ihr wacht auf und werdet direkt vom Geschehen eingeholt, während die Dorfbewohner eure Schulden einfordern, welche eure Vorfahren angehäuft haben. Somit beginnt auch schon das Abenteuer, nun müsst ihr Aufgaben und Arbeiten für andere verrichten um Geld anzusparen oder Gefallen einholen, um eurer Schulden nach und nach abzuarbeiten. Um allerdings in die weite Welt ziehen zu können, sind einige Vorbereitungen notwendig. Sehr wichtig ist hierbei euer Rucksack. Dieser umfasst ein maximales Gewicht, welches bei überschreiten euer Tempo massiv einschränkt und teilweise euch gänzlich bewegungsunfähig machen kann. Doch viele Dinge sind existenziell wichtig, wenn ihr überleben möchtet. Daher gestaltet sich die Vorbereitung als äußerst herausfordernd, da man selektieren muss, auf welche Objekte man verzichten kann und welche unentbehrlich sind. Zum einen braucht ihr einen Topf und Werkzeug um eine Feuerstelle errichten und einen Kochplatz einrichten zu können. Zum anderen braucht ihr warme so wie lockere Kleidung um euch ebenfalls auf Wetterverhältnisse einstellen können. Gleichzeitig könnt ihr in der Nacht von Feinden angegriffen werden, weshalb ihr natürlich auch noch Waffen parat haben müsst. Also wie ihr seht, ist eine passende Vorbereitung mit den richtigen Objekten unumgänglich. Outward – Feinde überall menschlich, Monster oder Krankheiten Habt ihr eine blutende Wunde, oder habt ihr euch eine Krankheit eingefangen, müsst ihr schnell handeln, da ihr sonst Gefahr läuft zu sterben. Soweit muss es gar nicht erst kommen, wenn ihr immer darauf achtet passend gekleidet zu sein oder über vernünftige kämpferische Eigenschaften zu verfügen. Hierzu zählen entweder Schild und Schwert, Bogen, Axt oder andere Waffentypen. Man verfügt über insgesamt 2 Angriffsmöglichkeiten und natürlich das Blocken. Aber Vorsicht mit der Zeit werden Waffen abgenutzt und ihr seid gezwungen diese schnellstmöglich zu reparieren. Wenn alle Stricke reißen erlangt ihr mit der Zeit verschiedene Fertigkeiten, um beispielsweise Feuerbälle abzufeuern oder Blitze zu erzeugen. Solltet ihr also irgendwann euch in der Nacht irgendwo auf einem Feld es gemütlich gemacht haben und heimtükisch von Dieben oder anderen Wesen überrascht werden, könnt ihr eure Utensilien verteidigen und eure Gegner entweder in die Flucht schlagen oder töten. Outward – Finale Entscheidungen und Freunde Ein tolles Feature bei Outward stellt die Koop-Funktion dar. Ihr könnt mit einem Freund entweder Online oder über nur eine Konsole euer Abenteuer gemeinsam im Splitscreen bestreiten. Das vereinfacht natürlich vieles, da ihr so mehr Objekte mit euch führen könnt. Gleichzeitig könnt ihr euch während der Nacht abwechseln was Wache halten angeht. Besonders heikel ist bei Outward die Entscheidungsgewalt. Denn jede Entscheidung die ihr trefft ist endgültig und nicht mehr rückgängig zu machen. Dadurch, dass das Spiel über eine Autosave-Funktion verfügt, könnt ihr auch nicht nochmal zurück um eine andere Entscheidung zu treffen, daher solltet ihr jede Entscheidung gut durchdenken und möglichst nicht sterben, da ihr sonst wichtige Objekte für immer verlieren könntet. ### Earth Defense Force: Iron Rain (PS4) Test Aliens, Roboter und andere Kreaturen in extremer Größe. Gegen diese Feinde muss sich die Menschheit, in Earth Defense Force: Iron Rain, stellen. Wie und mit was man den riesigen Viechern den gar ausmacht und wie uns das Spiel gefallen hat, im folgenden Artikel. Earth Defense Force: Iron Rain – Der Kampf zur Rettung der Menschheit Der Rahmen der Geschichte ist schnell erzählt. Ein einfacher Soldat bekommt durch Zufall eine extrem mächtige Fähigkeit und zerstört ein Mutterschiff der Aggressoren, ein Hivecraft. Dabei stirbt so gut wie jeder Soldat und man selbst fällt ins Koma. Sieben Jahre später erwacht man aus seinem Koma und wird als Held der Menschheit gefeiert. Doch der Kampf ist noch nicht vorbei. Keine Minute aus dem Bett stürzt man sich wieder in den Kampf gegen die restlichen Feinde. Die Kampagne ist in Missionen unterteilt. In diesen Missionen wird meistens verlangt, alle Feinde auszulöschen. Doch gibt es auch Missionen, in denen man nur einen bestimmten Feind auslöschen oder etwas beschützen muss. Die Missionen werden, nach Vollendung, bewertet. Je besser die Wertung umso höher die Belohnung. Man kämpft auch nicht alleine gegen die Horden. Man hat immer ein paar KI´s dabei. Diese sind aus dem Team zudem man selbst angehört und es können noch weitere Teams dabei sein. Man kann die Kampagne auch online spielen oder sogar mit Splitscreen. Wer keine Lust auf die Kampagne hat, kann sich jederzeit mit anderen Spielern online messen. Earth Defense Force: Iron Rain – Das Waffenarsenal der EDF Zwischen den Missionen hat man die Möglichkeit seine Ausrüstung zu verändern und sein Äußeres anzupassen. Man kann jederzeit sein Geschlecht, Gesicht, Haare, Statur, Augen und Stimme verändern. Dazu hat man noch eine gute Auswahl an Kleidung. Die Auswahl vergrößert sich, durch das Abschließen von Missionen, immer weiter. Dasselbe gilt auch für die Waffen und Gadgets. Mit jeder Mission kommen neue Waffen, Waffenarten und Gadgets hinzu. Dies sind dann neue Sturmgewehre, Energiewerfer, ein ferngesteuerter, mit Lasern bewaffneter, Satellit oder auch verschiedene Fahrzeugarten. Doch muss man sich diese erst freikaufen. Dafür benötigt man Credits, von erfolgreichen Missionen und Kristalle. Die Kristalle sammelt man während einer Mission und sind in den Farben Gold, Rot und Blau. Zuletzt kann man noch sein Exoskelett auswechseln. Hier auch PA-Gear genannt. Diese haben unterschiedliche Vorteile. Während eines sehr mobil ist, hält ein anderes mehr aus oder kann mehr Gadgets tragen. Das wichtigste ist jedoch die jeweilige Fähigkeit der PA-Gears. Diese Fähigkeiten sind extrem nützlich in den Kämpfen. Nach Gebrauch einer Fähigkeit lädt sich diese mit der Zeit wieder auf. Doch durch den „Overdrive“, die mächtige Fähigkeit unseres Charakters, kann man die Fähigkeit für eine gewisse Zeit unendlich einsetzen. Earth Defense Force: Iron Rain – Riesenkreaturen gleich Riesenprobleme Bis auf die Menschen ist nichts in diesem Spiel klein. Alle Feinde sind riesige Kreaturen, wovon die meisten einen einfach zertrampeln oder mit einem Bissen auffressen könnten. Unter diesen Monstrositäten gibt es die verschiedensten Gegner. Zu erst die Insekten und Arachnoiden. Riesige Ameisen oder Spinnen kommen auf einen immer gerne zu gestürmt. Dazu noch Roboter, wie ein riesiger Verwüster oder eine extrem riesige Gargant. Als Letztes noch riesige Aliens, welche von den Aggressoren mitgebracht wurden. Da alles so riesig ist, sind es die Karten ebenfalls. Dies bemerkt man aber nicht so schnell, da die Feinde meist sehr schnell bei einem sind. Es gibt verschiedene Orte, an denen man kämpft. Es kann eine Steppe, eine Wüste mit Ruinen einer verwüsteten Stadt oder auch ein intakter Stadtteil sein. In den intakten Städten kommt die Zerstörung sehr zur Geltung. In den ersten paar Sekunden werden Gebäude zertrampelt oder zu Staub zerschossen. Die Zerstörung sieht sehr gut aus, auch wenn sich das Spiel, bei der Physik der einstürzenden Gebäude, etwas von Just Cause abschauen könnte. ### Nelke & the Legendary Alchemists: Ateliers of the New World (PS4) Test Die Welt der Alchemie lädt mal wieder ein. In Nelke & the Legendary Alchemists: Ateliers of the New World erlebt ihr ein etwas anderes Abenteuer der Reihe. Ob uns die neue Richtung gefallen hat, erfahrt ihr im folgenden Artikel. Seit nun mehr als 20 Jahren, können sich Spieler in die Welt der Alchemie stürzen. Dabei wurden mit jedem Teil neue Geschichten und damit auch neue Charaktere vorgestellt. Kein Wunder also, dass die Atelier-Reihe mittlerweile über unzählige Charaktere verfügt, die sich in die Herzen der Spieler geschlichen haben. Mit den zumeist unkomplizierten Slice-of-Life Geschichten, die die Reihe auszeichnen, sind sympathische Charaktere so wichtig, wie in kaum einem anderen RPG. Da die Spiele jedoch auch in unterschiedlichen Universen stattfinden, war es bisher eher unwahrscheinlich, Charaktere aus frühen Teilen wiederzusehen. Glücklicherweise hielt das die kreativen Köpfe von Gust Co. Ltd. nicht davon ab, einen Weg zu finden, um eben genau das zu ermöglichen. In Nelke & the Legendary Alchemists: Ateliers of the New World dürfen Fans der Serie sich also auf zahlreiche Wiedersehensmomente freuen. Denn diesmal sind Charaktere aus jedem bisherigen Teil der Reihe vertreten. Die Pflichten einer Aristokratin In Nelke & the Legendary Alchemists schlüpft ihr in die Rolle der namensgebenden Nelke. Das besondere an Nelke ist jedoch, dass sie keine Alchemistin ist. Nelke kommt aus einem Adelshaus und wurde als Aristokratin ausgebildet. Auch wenn sie sich für Alchemie interessiert, gehörte eben diese leider nie zu ihren Stärken. Während ihrer Studien stößt Nelke jedoch auf Hinweise zum Verbleib eines mächtigen Artefakts des ursprünglichen Alchemisten, dem sogenannten Granzweit Tree. Um den Hinweisen nachgehen zu können, erklärt sich Nelke bereit, im Namen ihres Vaters die Führung des nahe gelegenen, verschlafenen Dörfchens Westwald zu übernehmen. Eure beiden Aufgaben im Spiel werden es also sein, den Granzweit Tree zu finden und Das Dorf Westwald zu einer florierenden Handelsstadt aufzubauen. Eine große Aufgabe, vor allem für jemanden ohne alchemistische Fähigkeiten. Zum Glück bleibt das Dorf jedoch nicht lange ohne Alchemisten. Bereits kurz nachdem ihr in Westwald angekommen seid, trefft ihr auch schon auf Marie. Genauer gesagt auf Marie aus Atelier Marie: The Alchemist of Salburg. Und sie soll nicht die einzige bleiben. Im Laufe des Spiels schließen sich immer mehr Alchemisten und deren Begleiter eurer Suche nach dem Granzweit Tree an. Eine Stadt im Aufbau Anders als in den bisherigen Atelier-Teilen, stellt sich Nelke & the Legendary Alchemists nicht als RPG dar. Stattdessen lässt es sich eher einer vereinfachten Art der Wirtschaftssimulationen zuordnen. Das Spiel unterteilt sich in mehrere Runden. Jede Runde besteht aus zwei Phasen. Dem Workday und dem Holiday. Während eines Workdays müsst ihr verwalterische Aufgaben übernehmen. Dazu gehört das Errichten von Gebäuden wie Shops, Farmen oder Ateliers für eure Alchemisten. Jedes Gebäude kostet eine bestimmte Menge an Geld, sowie Rohstoffe. Nachdem ein Gebäude errichtet wurde, könnt ihr ihm einen Besitzer, also einen Alchemisten oder einen ihrer Begleiter, zuweisen. Je nach Fähigkeiten der zugewiesenen Charaktere, steigt die Effizienz der Gebäude. Zudem könnt ihr nun festlegen, was synthetisiert, angepflanzt oder verkauft werden soll. Im Wesentlichen geht ihr dabei immer wie folgt vor: Eure Farmen und Felder produzieren Rohstoffe. Diese werden von den Alchemisten in ihren Ateliers zu neuen Gegenständen verarbeitet. In den entsprechenden Shops könnt ihr die Gegenstände dann gewinnbringend verkaufen und so neue, bessere Gebäude bauen. je mehr ihr erwirtschaftet und je mehr Gebäude ihr errichtet, umso größer wird euer Dorf, bis es sich letztlich zu einer Stadt entwickelt. Dabei könnt ihr im Verlauf des Spiels auch immer mehr Distrikte zu eurem ursprünglichen Dorf hinzu erwerben, um weitere Bauplätze und eine höhere maximale Bevölkerungsgrenze zu bekommen. Zudem könnt ihr in der Workday-Phase auch Forschung betreiben. Diese bringt neben neuen Alchemierezepten vor allem die Erkundung des Granzweit Trees voran. Um bestimmte Forschungszweige jedoch freizuschalten, müsst ihr zunächst die entsprechenden Alchemisten im Dorf aufgenommen haben und euch mit diesen angefreundet haben. In der Holiday-Phase jeder Runde lassen sich dann schon eher wieder RPG-Elemente finden. Hier habt ihr die Möglichkeit, euren Dorfbewohnern Besuche abzustatten. Diese Besuche lösen wiederum Dialoge und besondere Events zwischen den einzelnen Charakteren aus. Des Weiteren erhöhen sie euren Freundschaftslevel, was wiederum neue Rezepte oder sogar Gebäude freischaltet. Darüber hinaus könnt ihr in dieser Phase auf Erkundungstour gehen, um das Umland nach neuen Ressourcen abzusuchen. In 2D-Sidescroller Manier laufen eure ausgewählten Charaktere dann über den Bildschirm und sammeln Ressourcen im gewählten Gebiet. Zwischenzeitlich kann es dabei dann zu rundenbasierten Kämpfen kommen, die jedoch in keiner Weise fordernd sind und sogar komplett automatisch abgehandelt werden können. Erkundet ihr ein Gebiet vollständig, schaltet ihr gegen ein paar Goldmünzen das nächste Gebiet frei und könnt dort höherwertige Ressourcen finden. Habt ihr den Dreh erstmal raus, dauert eine komplette Runde keine 10 Minuten. Zeit für Zeitmanagement Wie bereits in einigen anderen Teilen der Atelier-Reihe habt ihr auch diesmal wieder ein Zeitlimit. Denn euer Vater will Ergebnisse sehen. In Regelmäßigen Abständen müsst ihr daher besondere Aufgaben für euren Vater übernehmen. So müsst ihr etwa zwei große Gebäude in einer fest vorgegebenen Anzahl an Runden errichten. Oder die Bevölkerungszahl eures Dorfes auf einen bestimmten Wert bringen. Diese "Hauptaufgaben" geben euch einen entsprechenden Rahmen vor, worauf ihr euch in den nächsten Runden konzentrieren solltet. Neben den Hauptaufgaben bekommt ihr zudem ebenfalls zeitlich begrenzte Nebenaufgaben, deren Erfüllung euch meistens auch bei der Erfüllung der Hauptaufgabe helfen. ### MLB The Show 19 (PS4) Test MLB The Show 19. Pitch, hit and run: Wer das hört, weiß sofort bescheid, es geht um Baseball. Die Königsliga in dieser Sportart liegt selbstverständlich in den USA und pünktlich zum neuen Saisonstart setzt San Diego Studio mit MLB The SHow 19 die Spielreihe fort. Einige Erneuerungen und Verbesserungen zum Vorgänger machen das Spiel auch für NichtBaseball-Begeisterte interessant. MLB The Show 19 – Hat jemand meinen Schläger gesehen?! Passend zum Saisonstart der Major League Baseball geht MLB The Show 19 in die nächste Runde und stellt auch Fans in Europa einen der Big four aus den USA vor. Selbstverständlich sind alle Lizenzen vorhanden und auch alle Spieler sind digital vertreten. Außerdem ist zum ersten Mal die Sportmoderatorin Heidi Watney mit im Spiel und verleiht dem Ganzen zusätzlichen Realismus. Aber zunächst einmal eine kleine Einführung für das eher Fußballbegeisterte Genre. Baseball befasst sich mit einem Ball, der mit einem Schläger geschlagen werden muss, welcher am besten so weit und hoch wie möglich fliegen muss, damit man möglichst alle seine Spieler in der Home-Base unterbringt um in den einzelnen Innings Punkte zu sammeln. Klingt relativ simpel stellt sich allerdings bei MLB-The Show 19 als äußerst herausfordernd für Anfänger heraus. Eine Atemberaubende Grafik verpasst dem Spiel sehr viel Charakter und man konzentriert sich tatsächlich rein auf das Spiel, anstatt nach nervigen Grafikfehlern zu suchen. Die einzelnen Animationen der Spieler sind sehr flüssig und auch die Digitalen Anzeigen entsprechen dem Original aus dem Fernsehen. Man erhält direkt zu Beginn des Spiels die Möglichkeit ein Einführungsspiel zu machen, welches unterstützt durch ein Tutorial, den Spieler auf jede Situation individuell einstellt. Ihr werdet mit dem pitchen, dem hitten und dem catchen vertraut gemacht. MLB The Show 19 – Mehr als nur ein Spiel Wenn man erfolgreich das Tutorial absolviert hat landet man im umfangreichen Menü von MLB the Show 19. Es gibt den klassischen Play Now-Modus, wo man gegen Freunde oder einfach nur gegen die CPU Spiele in verschiedenen Schwierigkeitsstufen bestreiten kann. Natürlich kann man auch einfach nur einen Trainingsmodus bestreiten um seine Fähigkeiten zu verbessern. Der Trainingsmodus umfasst alle verschiedenen Schwerpunkte und ist unterschiedlich eingestellt werden können. Retro Mode Der Retro Mode hält was er verspricht. In alter Pixelgrafik habt ihr nur eine Taste mit der man wirft und schlägt. Außerdem kann man den kontrollierenden Spieler ein bisschen von seiner Position weg sliden lassen. Macht sehr viel Spaß als gelungenes Mini Game, um zu zeigen wie die Baseball-Spiele früher abliefen. Home Run Derby Diesen Modus kann man Online gegen andere oder offline gegen Freunde und CPU spielen. In einem kleinen Playoff geht es darum innerhalb der vorgegeben Zeit so viele Home Runs wie möglich zu schlagen. Hierbei legt einer vor und der andere muss mindestens gleichziehen oder zumindest einen Home Run mehr schaffen. Im K.O.-Modus wird dann schlussendlich der Gewinner ermittelt. Challenge of the Week Ihr haltet ein Duell welches man online absolvieren muss. Je nach Erfolg kann man die Plätze 1 bis 3 belegen und Belohnungen erhalten, die man so nicht freischalten kann. Moments Der Modus für echte Fans, hier könnt ihr als ehemalige Baseball-Legenden oder auch aktuellen Superstars entscheidenden Spiele der Geschichte nachspielen und sogar die Geschichte neu schreiben. Beispielsweise könnt ihr die Karriere von Babe Ruth (der beste Baseball-Spieler aller Zeiten) durchlaufen, von seinem Debüt bis hin zu seinen Rekorden sind alle wichtigen Spiele dabei und ihr seid mitten drin und erlebt seine Glanzleistungen von 1914 bis hin zu 1932. March to October Einer von 2 neuen Modi. Ihr wählt euer Favoriten-Team und spielt alle Schlüsselspiele so wie Highlight-Spiele anstatt jeden einzelnen Spiels der Saison zu durchlaufen. Des Weiteren starten die Spiele mitten in den Innings und ihr müsst hochkonzentriert ins Geschehen einsteigen um euer Team erfolgreich einstellen zu können. Gewinnt ihr euer Spiel schaltet ihr den Weg frei zum nächsten Schlüsselspiel. Ziel ist es euer Team erfolgreich in die Post Season zu führen. Diamond Dynasty Einer der beliebtesten Modi bei MLB The Show 19. Ihr stellt euer eigenes Team zusammen mit allen möglichen Spielern. Seien es aktuelle Spieler oder auch Legenden, ihr könnt ihr euer Team alle aufnehmen, die ihr nach und nach freischalten, freispielen, kaufen oder aus Packs ziehen könnt. Man gestaltet sein ganz persönliches Team mit eigenem Logo, Namen, Farben und Stadion. Hier stellt ihr euer ultimatives Team zusammen, welches ihr gegen die CPU oder gegen andere Spieler online ins Rennen schicken könnt. Road to the Show Hierbei handelt es sich um einen Karriere-Modus eures ganz persönlichen Spielers. Man legt Position, Namen, Aussehen und Herkunft seines Charakters fest und bestimmt seine Persönlichkeit. Im Laufe eurer Karriere trefft ihr auf verschiedene Mitspieler, Coaches und Freunde mit denen ihr euch austauschen könnt um euch weiterzuentwickeln. Abgesehen von eurer Persönlichkeit, welche sich durch Gespräche verändert und auch Auswirkungen auf euer Spiel zeigen, habt ihr die Möglichkeit durch Training eure Attribute aufzubessern. Erfolgreich während eines Spiels zu sein zahlt sich aus. Zunächst muss man sich in unteren Ligen beweisen um von den Scouts der Profi-Teams übernommen zu werden. Bei den Profis angelangt, heißt es sich beweisen und durch gute Leistungen, Erfahrungen sammeln und sich zusätzlich verbessern. ### Devil May Cry 5 (PS4) Test Überraschend hatte Capcom auf der E3 2018 mit Devil May Cry 5, den neuesten Teil der Actionserie angekündigt. Die Aussagen vom Serienregisseur Hideaki Itsuni im September 2018 machten deutlich, dass eine Fortsetzung zunächst nicht geplant war. Vielmehr wollten die Entwickler eine neue Version des ersten Teils auf den Markt bringen. Die Gründe, weshalb sie sich doch für eine Entwicklung von Devil May Cry 5 entschieden haben erfahrt ihr im folgenden Interview. Mit Devil May Cry 5 erscheint nach mehr als zehn Jahren, der neuste Ableger Actionspielserie und natürlich ist Dämonenjäger Dante wieder mit von der Partie. In meinem Test gehe ich unter anderem der Frage nach, ob Devil May Cry 5 überhaupt an die Qualität der Vorgänger herankommen kann. Hat Capcom sich mit der Entscheidung einen Gefallen getan, den geplanten Reboot von Devil May Cry zu verwerfen? Die Antwort erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Devil May Cry 5 – Die Story im Hintergrund Mit Devil May Cry 5 knüpfen wir fünf Jahre an den Geschehnissen aus dem Vorgänger an. Während man zunächst dachte, dass die Bedrohung durch dämonische Kräfte verschwunden ist, kehrt das Böse in Devil May Cry 5 erneut und sogar viel stärker zurück. Die dämonische Invasion beginnt damit, dass die Samen des “Dämonenbaums” Wurzeln in Red Grave City schlagen. Aus diesem Dämonenbaum krabbeln Monster, die als Untertanen von Dämonenkönig Urizen auf Red Grave City losgelassen werden. Unsere Aufgabe ist es im weiteren Spielverlauf diese Dämoneninvasion zu stoppen. Zu Beginn steuern wir im Hack’n’Slay-Action-Abenteuer den jungen Dämonenjäger Nero. Er ist ein Verbündeter des Dämonenjägers Dante. Beide gehen in Devil May Cry 5 eine Allianz mit dem erstmals in der Geschichte auftauchenden Charakter V ein, um im Kampf gegen die Dämonen siegreich zu sein. Zunächst machen sich Nero und seine Partnerin Nico nach Red Grave City auf, um das Ausmaß der dämonischen Invasion zu beobachten. Gerade zu Beginn erhalten wir einen emotionalen Eindruck vom Protagonisten. Nicht nur der Verlust seines dämonischen Arms nimmt ihn emotional mit. Auch der bisher unbekannte Aufenthaltsort von Dante beschäftigt ihn sehr. Und da ist ja auch noch die Dämoneninvasion, die er mit aller Macht bekämpfen will. Die hohe Anzahl an Zeitsprüngen haben bei mir (leider) immer wieder zur Verwirrung gesorgt. Devil May Cry 5 – Dämonenjagd mit Spaßfaktor? Grundsätzlich ist in Devil May Cry 5 die Story sehr schlicht gehalten. Die Entwickler haben viel mehr das Ziel mit einer hohen Anzahl an Gameplay-Features für Unterhaltung zu sorgen.Sowohl Dante als auch Nero besitzen nämlich verschiedene Fähigkeiten, die euch im Kampf gegen die Dämonen weiterhelfen sollen. Dante besitzt (wie auch in den Teilen zuvor) seine Pistolen Ivory und Ebony und seine Schwertern Rebellion und Sparda. Nero stehen ebenfalls Schwerte und Handfeuerwaffen zur Verfügung. Weiterhin besitzt Nero eine mechanische Armprothese mit dem Namen „Devil Breakers“, womit er gegnerische Angriffe abwehren kann. Der neu hinzukommende Charakter V hat die besondere Fähigkeit Dämonen beschwören zu können, die uns im Kampf gegen die Dämonenhorden von Urizen unterstützen. Leider haben die Entwickler von Capcom es nicht geschafft, die unterschiedlichen Fähigkeiten der einzelnen Charakter für mich als Spieler wertvoll und sinnvoll zu gestalten. Die KI stellte mich im Test zu keiner Zeit wirklich auf die Probe und ich konnte mich mit wenig Mühe die Dämonenhorden bekämpfen. Oftmals reichen nur wenige Angriffe auf die feindlichen Dämonen aus. Deshalb kommt bei mir im Spiel auch das Gefühl auf, dass die unterschiedlichen Fähigkeiten der Charakter nicht besonders wertvoll sind. Hier hätte ich es mir gewünscht, dass die verschiedenen Fähigkeiten nur auf eine bestimmte Art von Gegnern effizient sind. Zugute halten muss man dennoch, dass die Entwickler mit der Integration eines Ranking-Systems zumindest versuchen, den Schwierigkeitsgrad für uns als Spieler zu erhöhen. Devil May Cry 5 – Unausgeschöpftes Potenzial Die Idee eines Ranking-Systems, welches die eigenen Kampfkünste mit Punkten bewertet fand ich zunächst sehr spannend. Jedoch war die Ernüchterung groß, da die Kämpfe einfach gestaltet sind und wenig Abwechslung bieten. Schließlich sind wir als Spieler überhaupt nicht gezwungen, die verschiedenen und einzigartigen Fähigkeiten unserer Charaktere zu nutzen. Nur wenige Spieler werden Wert auf ein perfektes Ranking legen und alle Features des interessanten Kampfsystems ausnutzen. Am Ende eines Levels steht der Kampf gegen den „stärksten“ Gegner bevor. Auch hier hätte ich mir eine viel größere Herausforderung erhofft. Bei den Endgegner-Kämpfen ist es nicht möglich durchgehend neue Angriffe zu starten. Hier ist zumindest (im Gegensatz zu den anderen Kämpfen) ein wenig mehr Geduld gefragt, wobei ihr eigentlich nur gegnerischen Angriffen ausweichen müsst. Ansonsten habe ich auch hier mit wenig Mühe und selbst sogar mit einem eintönigen Angriffsschema, die Endgegner besiegen können. Enttäuschend ist aus meiner Sicht, dass mir Devil May Cry 5 sogar im „schwierigsten“ Fall unter die Arme greift. Sobald meine Lebensenergie sich dem Ende neigt, konnte ich sie mit dem Einsatz von goldenen Kugeln vollständig auffüllen. Die nicht vorhandene Spielmotivation setzt sich also wie ein roter Faden im gesamten Spiel fort. Lobenswert ist aus meiner Sicht, dass man zum Ende des Spiels einen neuen, höheren Schwierigkeitsgrad freischalten kann. Weshalb dieser Schwierigkeitsgrad jedoch nicht schon direkt zu Beginn des Spiels vorhanden ist, wäre interessant zu wissen. Selbstverständlich habe ich den neuen Schwierigkeitsgrad auch direkt mal ausprobiert. Tatsächlich haben sich die Kämpfe schwieriger und herausfordernder angefühlt. Wirklich schade, dass dieser Schwierigkeitsgrad erst freigeschaltet werden muss. ### Sekiro: Shadows Die Twice (PC) Test Der Wolf erhebt sich. Mit Sekiro: Shadows Die Twice meldet sich From Software, das Team hinter der gefeierten Dark Souls Reihe mit einem neuen Erfolgsgarant zurück. Diesmal verschlägt es uns in ein fiktives, feudales Japan. Ob uns Sekiro überzeugen konnte, erfahrt ihr im folgenden Artikel. In Sekiro: Shadows Die Twice schlüpft ihr in die Rolle eines legendären Shinobis. Unter dem Namen Wolf bekannt, wurdet ihr von Uhu, dem Kopf eines adligen Clans aufgenommen. Aus Dankbarkeit und Pflichtgefühl habt ihr eure Klinge und euer Leben in den Dienst des Clans gestellt und geschworen, dessen Blutlinie zu beschützen. Eine Aufgabe, die sich komplizierter gestaltet, als zunächst angenommen. Denn gleich zu Beginn des Spiels findet ihr euch im Ausnahmezustand wieder. Das Schloss befindet sich unter feindlicher Kontrolle, der Erbe der Blutlinie wird gefangen gehalten, euer Meister ist tot und ihr habt im Zweikampf euren Arm verloren. Ein Weitermachen scheint unmöglich. Wäre da nicht die Sache mit der Shinobi-Ehre. Sekiro: Shadows Die Twice  - Ein neuer Arm muss her Ohne zu viel von der Story vorweg nehmen zu wollen, lässt sich ein Spoiler leider nicht vermeiden: Ihr bleibt nicht lange einarmig. Denn wie man bereits im Ankündigungstrailer sehen durfte, bekommt der Wolf eine äußerst nützliche Prothese von einem mysteriösen Verbündeten. Eben diese Prothese ist eines eurer Hauptwerkzeuge in Sekiro. Mit einem Greifhaken ausgestattet, erlaubt euch die Prothese, ansonsten unerreichbare Orte mühelos zu erreichen. Dadurch gestalten sich die einzelnen Gebiete in Sekiro, zumindest in der vertikalen, wesentlich größer, als es bei Dark Souls oder Bloodborne der Fall war. Darüber hinaus könnt ihr im Verlauf des Spiels diverse Modifikationen für eure Prothese finden. Dadurch könnt ihr beispielsweise Shuriken werfen, Flammen verschießen oder eine schwere Axt schwingen. Die Nutzungen der einzelnen Mods sind jedoch limitiert. Ihr könnt sie wieder auffüllen, indem ihr Gegner tötet oder an einem Schrein, vergleichbar mit den Leuchtfeuern in Dark Souls, rastet. Zu jedem Zeitpunkt können maximal drei Mods ausgerüstet werden. Sekiro: Shadows Die Twice - Der Weg des Schwertes Trotz der diversen Armprothesen, die ihr in Sekiro finden könnt, ist und bleibt eure Hauptwaffe euer Schwert. Und genau hier unterscheidet sich Sekiro deutlich von den anderen Titeln der Entwickler. Denn obwohl Dark Souls und Bloodborne mit den zahlreichen Ausrüstungsoptionen und den Levelsystemen noch klassische Rollenspiel-Elemente mit sich brachten, macht Sekiro kein Geheimnis daraus, dass es ein Actionspiel ist. Um also in der Welt von Sekiro überleben zu können, bleibt euch nichts anderes übrig, als den Umgang mit dem Schwert zu perfektionieren. An diversen Stellen im Spiel werdet ihr daher auf bestimmte Gegnertypen treffen, die bestimmte Fähigkeiten von euch abverlangen. Beherrscht ihr beispielsweise das Parieren nicht, kann euer Spielfortschritt schnell zum Stillstand kommen. Und genau hier sehe ich auch einen der größten Schwachpunkte von Sekiro. Denn auch wenn mir persönlich das Kampfsystem von Sekiro unglaublich gut gefällt, wird das Spiel durch die fehlenden Rollenspiel-Elemente und die teils gnadenlosen Bosskämpfe deutlich schwerer, als Bloodborne oder die Dark Souls Reihe. Für viele Spieler könnte der Schwierigkeitsgrad dadurch zu hoch sein. Hinzu kommt, dass Sekiro völlig auf Koop-Inhalte verzichtet. Wenn ihr also Probleme an einer bestimmten Stelle habt, gibt es nicht viele Möglichkeiten, um eure Chancen zu verbessern. Euch bleibt also nur zu trainieren. Besiegte Feinde geben euch zudem Erfahrung. sammelt ihr genug, bekommt ihr einen Erfahrungspunkt. Diesen könnt ihr dann beispielsweise einsetzen, um eine neue Schwertfähigkeit freizuschalten oder beispielsweise eure Heilitems dauerhaft zu verbessern. Sekiro: Shadows Die Twice  - Schatten sterben zweimal Die Sache mit dem "Shadows Die Twice" ist bei Sekiro durchaus wörtlich zu verstehen. Denn solltet ihr im Kampf mal wieder den Kürzeren ziehen, Bedeutet das nicht gleich auch ein Game Over. Sobald ihr zum ersten Mal das Zeitliche segnet, bekommt ihr die Chance, per Knopfdruck wieder von den Toten aufzuerstehen. Eure Lebensleiste wird dann zur Hälfte gefüllt und ihr dürft an Ort und Stelle weiterkämpfen. Allerdings eben nur ein zweites Mal. Sterbt ihr erneut, verliert ihr dauerhaft die Hälfte eure erbeuteten Geldes und eurer aktuellen Erfahrung. Wiederholen, wie in Dark Souls oder Bloodborne, könnt ihr diese nicht. Nach eurem endgültigen Ableben, startet ihr dann am letzten aktivierten Schrein. Besiegt ihr zwischenzeitlich hingegen genug Feinde oder rastet ihr an einem Schrein, lädt sich euer Extraleben auch wieder auf. Wer geschickt spielt, kann also durchaus mehr als zweimal sterben, ohne zum letzten Schrein zurückgesetzt zu werden. Sekiro: Shadows Die Twice  - Auf leisen Sohlen Eine weitere nennenswerte Neuerung ist der Schleichmodus. Für einen richtigen Shinobi gehört es sich schließlich, eure Feinde mit heimlichen Angriffen zu überraschen. Schleicht ihr euch an Eure Feinde an, könnt ihr diese daher mit einem einzigen Schlag niederstrecken. Dadurch könnt ihr besonders in bereits durchsuchten Gebieten lästigen Feinden aus dem Weg gehen und wertvolle Zeit und Heilitems sparen. Das Besondere an der Schleichfunktion ist jedoch, dass auch die meisten Bosse nicht davor geschützt sind. Schafft ihr es, euch unbemerkt an einen Boss anzuschleichen, könnt ihr diesem schon vor Kampfbeginn einen verheerenden Schlag verpassen. Die Bosse in Sekiro besitzen in der Regel zwei Lebensleisten. Ein erfolgreicher heimlicher Angriff kostet den Boss in der Regel bereits eine der beiden Leisten. Wer clever und vorsichtig spielt, wird also belohnt. ### Die Sims 4: StrangerVille (PC) Test Am 26. Februar 2019 hat Electronic Arts das Gameplay-Pack Die Sims 4: StrangerVille veröffentlicht. Umzingelt von besessenen Sims versuchen wir dem dunklen Geheimnis des Wüstenstädtchens auf den Grund zu gehen. Das Militär und etliche Wissenschaftler sind in dem kleinen, unscheinbaren Städtchen vertreten. Was sie wohl zu verheimlichen versuchen? Die Sims 4: StrangerVille - Story Play mit bizarrem Plot Angekommen in StrangerVille wird man von seinen bizarren Nachbarn begrüßt. Zuckend und breit grinsend kommen sie euch entgegen um euch in der Nachbarschaft willkommen zu heißen. Wenn man glaubt, dass man von ihnen schon geheime Informationen erhalten kann, dann hat man es wohl etwas zu eilig. Leider sind die lieben Nachbarn nicht sonderlich redselig. Man kann jedoch versuchen sie „zur Besinnung zu bringen“. Gelingt euch das, so sind anschließend wieder alle Interaktionen zum Sozialisieren verfügbar. Die Geschichte erinnert sehr stark an die geheimnisumwobene Militärbasis Roswell. Seltsame Dinge passieren und das Militär, wie auch einige Geheimagenten, versuchen etwas zu vertuschen. Aufgabe ist es, Beziehungen zu Sims vom Militär oder Wissenschaftlern auszubauen, oder die eigene Militärkarriere so voranzubringen, um an genügend Informationen über das Geschehen zu kommen. Nur so kann man den Lebenswunsch „das Geheimnis von StrangerVille“ erfüllen. Überall findet man lila Pflanzenknospen und eigenartiger Weise machen sich die Pflanzenranken nach einiger Zeit auch über die eigenen Abflüsse im Hause breit und verbreiten ihre Sporen. Ohne groß Spoilern zu müssen, kann man sich gleich zu Beginn denken, wo das ganze hinführt. So bedarf es nur einige Stunden, bis man alle Puzzleteile zusammen hat. Die Sims 4: StrangerVille - Neuer Karrierezweig von zu Hause aus möglich Die neue Militärkarriere bietet einen Karrierezweig, den man auch von zu Hause aus verfolgen kann. Mit körperlicher Fitness und ein wenig Geschicklichkeit steigt man schnell auf. Ab dem fünften Karrierelevel kann man sich anschließend entscheiden Offizier oder verdeckter Operator zu werden. Damit hat man dann auch die Möglichkeit sich eine Schlüsselkarte anzufordern um in das geheime Labor der Stadt zu kommen und so weitere düstere Informationen zu enthüllen. Abgesehen davon werden mit der Militärkarriere noch einige weitere Interaktionen freigeschaltet, beispielsweise der Militärgruß. Die Sims 4: StrangerVille - Kreativer Stadtaufbau trotz begrenzter Objektneuheiten StrangerVille ist von der Größe her recht überschaubar. Interessant ist die Behausung von einem Sim namens George Cahill. Das Grundstück sieht aus wie ein abgestürztes Flugzeug, aber im Untergrund findet sich der Bunker des alten Jagdfliegers. In der Stadt sind viele Sims als Verschwörungstheoretiker unterwegs, wie auch Wissenschaftler, das Militär und etliche besessene Sims. Um vor letzterem seine Ruhe zu haben, muss man tatsächlich erst „die Mutter“ besiegen (spoilern nicht beabsichtigt). Um andere Sims vor den Sporen zu schützen, kann man diese „impfen“, was in dem Kontext eher aussieht, als würde man einen Drink ins Gesicht schütten. Bis auf einige Technikgegenstände, wie einen Laptop oder einen Trainingsroboter, sind die meisten neuen Objekte Dekorationsobjekte. An Bekleidung kann man sich nun dem Westernlook passend zur Wüste kleiden. ### Stellaris: Console Edition (PS4) Test Stellaris: Console Edition. Es war einmal in einer weit, weit entfernten Galaxy; so oder so ähnlich beginnen nahezu alle Geschichten rund ums Weltall. Aber bei Stellaris: Console Edition erlebt man genau das, was einem in so manchem Film oder so Serie erzählt wird. Hierbei sind eure Hauptaufgaben das kolonisieren und erforschen anderer Sternensysteme und einer stetig wachsenden Zivilisation eures Volkes. Ein riesiges 4X-Globalstrategie-Spiel welches in Echtzeit abläuft und dem Spieler viel Aufmerksamkeit und Geschick abverlangt. Seit 2016 ist das Spiel für den PC verfügbar und nun kann man auch auf der Xbox One und PS4 das Weltall durchforsten. Stellaris: Console Edition – Das Weltall ist riesig und unendlich Für gewöhnlich sind 4X-Spiele nicht an der Tagesordnung für Konsolen. Doch bei Stellaris: Console Edition handelt es sich um ein beliebtes Spiel unter den bisherigen PC-Usern. Die Ausgangposition setzt ihr selbst zusammen. Hierbei legt man zunächst seine eigene Nation fest. Man kann zwischen 7 verschiedenen Spezies wählen und Regierungsform sowie Stärken und Schwächen abwägen. Bei der Wahl der Galaxy wird einem aber erst bewusst wie umfassend das Geschehen wird. Ihr könnt bei der Galaxy eine Größe von bis zu 600 Sternen auswählen, und damit ein riesiges System erschaffen. Nachdem man sämtliche Details eingestellt hat, befindet man sich im endlosen Weltall und erforscht seine Umgebung. Die Anordnung der Sterne sowie die allgemeine Grafik sind atemberauend. Natürlich sind Sternenbilder objektiv betrachtet immer hübsch anzusehen. Aber Stellaris: Console Edition versteht es diesen Fakt perfekt umzusetzen. Die Anordnung der Sterne sowie die perfekt abgestimmte Musik lassen den Spieler in eine ideale Spielstimmung versinken. Die Menüpunkte sind sehr gut angeordnet und können sehr einfach über das Steuerkreuz angewählt werden. Ein Operator steht bei jedem Menüpunkt bereit um euch zu unterstützen den Überblick zu behalten. Stellaris: Console Edition – Herrschen, Erobern und das alles unter Zeitdruck Es klingt ja recht einfach, ein paar Sterne erforschen und kolonialisieren dazu eine kleine Völkerschaft führen, fertig. Allerdings birgt das Weltall viele Tücken. Man muss Ressourcen besorgen und sein Volk bei Laune halten, gleichzeitig muss man Kundschafter versenden, welche die Nachbarsterne erforschen um weitere Ressourcen zu erschließen, damit die eigene Zivilisation schneller wachsen kann. Währenddessen muss man Mitarbeiter in den verschiedensten Sektoren beschäftigen, damit diese wiederum für einen forschen, Regierungen bilden oder andere Tätigkeiten ausführen. Auch die Erkundungen sind nicht ohne Hindernisse. Ein kolonisierter Stern kann auch jederzeit von Feinden angegriffen werden. Weshalb man auch seine militärische Abteilung nach und nach verstärken muss. Diese kosten wiederum Ressourcen und diese müssen wir aus anderen eroberten Sternen beziehen. Ein Teufelskreis also, welcher je nachdem wie schnell man die Zeit ablaufen lässt, verhängnisvoll enden kann. Es besteht die Möglichkeit die Zeit in 3 verschiedenen Geschwindigkeiten ablaufen zu lassen. Gerade zu Beginn empfiehlt es sich die Zeit langsam ablaufen zu lassen bzw. teilweise ganz anzuhalten um zwischendurch seine Hauptnation zu verwalten. Mit der Zeit erhaltet ihr natürlich Ressourcen schneller, aber auch plötzliche Ereignisse treten in kürzeren Abständen auf. Andere Spezies und Aliens können euch während eurer Kundschaften begegnen. Diese sind unterschiedlich mal freundlich mal feindlich gesinnt und ihr müsst euch entscheiden, ob ihr mit jemanden kooperieren wollt oder ob euch ein Bündnis ärgern einhandeln würde. Denn in jedem Fall müsst ihr für den Vorbestand eurer Nation sorgen und andere Nationen erobern oder gar ausrotten. ### The Division 2 (PS4) Test Mit The Division 2 geht das Epos von Ubisofts Multiplayer-Reihe in die zweite Runde. Wir haben uns das Spiel wieder einmal für euch zur Brust genommen. Was wir von der Fortsetzung halten und ob sie mit dem Vorgänger mithalten kann, erfahrt ihr im folgenden Artikel. Nachdem wir vor kurzem erst unsere Ersteindrücke der Private Beta von The Division 2 mit euch geteilt haben, ist das Spiel nun auch endlich als Vollversion erhältlich. Und wie viele andere, haben auch wir uns direkt ins post-apokalyptische Amerika gestürzt. Wie bereits im Test zur Private Beta erwähnt (siehe hier), wurde der Ort des Geschehens für The Division 2 von New York nach Washington, DC verlegt. Es geht also in amerikanische Hauptstadt. Diese wurde vom grünen Gift jedoch nicht weniger verheerend erwischt, als die Heimat der Freiheitsstatue im ersten Teil. Als neue Basis der Agenten der Division, steht euch diesmal mit dem weißen Haus jedoch eine deutlich angemessenere Bleibe als Hauptquartier zur Verfügung. Die Funktionen bleiben jedoch größtenteils mit denen des Vorgängers identisch. Ihr werdet hier also hauptsächlich euer Equipment verwalten und neue Ausrüstung kaufen, eure Skillpunkte verteilen und verändern, sowie die Hauptgeschichte in Form von Hauptquests vorantreiben. Nachbarschaftshilfe Neu in The Division 2 sind die Siedlungen. Diese Zufluchtsorte der Überlebenden sind überall in Washington verteilt und ähneln den diversen Stützpunkten des Vorgängers. Hier könnt ihr Nebenmissionen annehmen, um den Überlebenden zu helfen. Als Belohnung winkt neben Ausrüstung und Erfahrung vor allem Verstärkung für euer Hauptquartier. Denn durch die erfolgreiche Unterstützung der Überlebenden schaltet ihr neue NPCs frei, die euch bei eurer Mission unterstützen. Neue Stadt, neues Spielzeug Neben den bekannten Gadgets und Fähigkeiten aus dem Vorgänger, bietet euch The Division auch zahlreiche neue Ausrüstungsoptionen. So könnt ihr als Fähigkeit etwa die neue Kampfdrohne wählen. Diese unterstützt euch dann beispielsweise mit in Feuergefechten. Doch auch die alten Gadgets können mit neuen Upgrades auftrumpfen. Denn jede Fähigkeit besitzt drei verschiedene Unterkategorien, die ihre Spielweise unterschiedlich stark verändern. So könnt ihr mit der altbekannten Suchermine jetzt beispielsweise zwischen einer normalen Sprengladung, einer Luftsprengladung oder einer Splittergranaten-Variante wählen. Je nach Situation sind die einzelnen Fähigkeiten von unterschiedlich großem Nutzen. Dark Zone 2.0 Auch die Dark Zone hat ein dringend nötiges Upgrade erhalten. Während ihr im Vorgänger noch nur begrenzt viel Loot aus dem PvP-lastigen Gebiet bergen konntet, und dieses auch zunächst noch dekontaminieren lassen musstet, findet ihr in The Division 2 auch hochwertigen Loot, der sofort genutzt werden kann. Dadurch steigt die Motivation, die Dark Zone auch mal für einen längeren Aufenthalt aufzusuchen, deutlich. Doch keine Panik: den besonders guten, kontaminierten Loot gibt es natürlich auch immer noch. Endlich wieder Sommer Wie bereits in meinem Test der Private Beta erwähnt, erfuhr The Division 2 mit dem Wechsel in die Hauptstadt nicht den einzigen Szenenwechsel. Auch der Wechsel der Jahreszeiten, in diesem Fall der Wechsel von Winter zu Sommer, sorgt für einen atmosphärischen Umbruch. Das triste Grau des Vorgängers weicht einem wesentlich lebendigeren Grünton. Ob das thematisch wirklich zu einem post-apokalyptischen Shooter wie The Division 2 passt, ist zwar sicherlich Geschmackssache, mir persönlich gefällt die neue Optik jedoch sehr gut. Trotz endgültigem Release und mittlerweile obligatorischem Day-One-Patch bleibt jedoch meine Kritik aus dem Beta-Test bestehen. Manche Gebiete, besonders diese, die für Missionen eher unwichtig sind, wirken wesentlich liebloser gestaltet, als andere. Bei der Größe der gegebenen Spielwelt, ist das jedoch vielleicht auch einfach nicht anders zu erwarten. ### NieR Automata Game of the YoRHa Edition (PS4) Test Im Test beweist NieR Automata, dass es von seiner überragenden Story getrieben wird und daneben eine superbe Präsentation und ein fantastisches Kampfsystem besitzt. Und doch bietet das Spiel so viel mehr als nur die Summe seiner Teile. Warum ihr dem Sequel des kommerziell gescheiterten Erstlings unbedingt eine Chance geben solltet, erfahrt ihr in den kommenden Zeilen! In der post-apokalyptischen Welt von NieR Automata gibt es allerhand Mysterien zu erforschen. Die Erde des Spiels ist ein Spielplatz für zahllose Androiden, die weniger entwickelte Roboter versklaven oder gar einfach auslöschen. Die Prämisse ist ein nie endender Krieg. Doch wenn es eines gibt, was man Yoko Taro, dem Director des Spiels, nicht absprechen sollte, dann ist es seine Genialität. Und so überrascht das Spiel mit allerhand Irrungen und Wirrungen, die euch stets die Kinnlade gen Boden sinken lassen. Die Story des Spiels ist grandios! Ihr übernehmt die Rolle von 2B, einem weiblichen Androiden, die Teil von YoRHa ist. Bei YoRHA handelt es sich um eine Gruppe künstlicher Soldaten, die den Auftrag haben, die Erde von allen feindlichen Robotern und deren Erschaffern zu beseitigen. Die Menschheit befindet sich indes im Exil auf dem Mond, nachdem sie ihren blauen Planeten vor hunderten von Jahren verlassen mussten. Auf ihrer Reise bekommt 2B tatkräftige Unterstützung von 9S, einem männlichen Androiden, der zwar nicht sonderlich stark, dafür aber umso geschickter im Umgang mit Computern ist. Zunächst sind sie sich fremd, doch – ganz nach dem Vorbild moderner Animes – kommen sie sich im Verlauf der Story näher. NieR Automata – Offene Spielwelt mit Einschränkungen Die ganze Welt also von der Roboter-Plage zu befreien hört sich nach einer ziemlich großen Aufgabe an. Doch keine Sorge: Die offene Spielwelt von NieR Automata ist nicht ganz so riesig wie ihr es euch vorstellt. Zudem gibt es viele recht lineare Wege, die sich gut einprägen lassen, sodass das Backtracking aufgrund der Nebenmissionen weniger nervig ausfällt. Dabei helft ihr befreundeten Androiden dabei, einige simple Aufgaben zu erledigen. Und im Zweifelsfall müsst ihr einfach nur irgendwas zerstören. Wirklich atemberaubend sind die Nebenaufgaben freilich nicht, aber sie füllen die Spielwelt mit Leben. Doch all das ist schnell vergessen, wenn 2B in den Kampfmodus geht und ihr großes Arsenal an Waffen dazu verwendet, akrobatische Meisterleistungen zu vollführen. Und hier zeigt PlatinumGames, dass man ihnen absolut nichts vormachen kann. 2B ist schnell, elegant und zerstörerisch. Das Spektakel wird so gut in Szene gesetzt, dass auch eine Bayonetta ziemlich alt dagegen aussieht. Das Kampfsystem wirkt zu Beginn vielleicht noch etwas schwach, doch je mehr ihr zockt, desto schneller stellt sich heraus, wie viel Tiefe und Liebe zum Detail drinsteckt. Neben starken Waffenkombinationen gibt es auch einen coolen Konter, der nach einem erfolgreichen Ausweich-Manöver eingeleitet wird. Nebst coolem grafischen Effekt versteht sich. Dass 9S mit seinem eigenen Schwert durchaus mithalten kann und sich als tatkräftiger KI-Kumpane entpuppt, ist das Tüpfelchen auf dem i. Mit seinem Affenzahn und dem high risk, high reward Gameplay könnte man fast meinen, NieR Automata sei ein spiritueller Nachfolger von Metal Gear Rising Revengeance. Übrigens: Das Spiel entstand ebenfalls bei PlatinumGames. NieR Automata – Eine Schneise der Zerstörung inmitten von Items Damit ist das Kampfsystem aber noch lange nicht abgehakt, denn neben der ganzen Waffen dürft ihr auch mit einem kleinen Pod Companion spielen. Jener ist eine Anspielung auf Grimoire Weiss, das schwebende Buch aus dem ersten Teil und bietet allerhand Support-Buffs. Nicht nur dient die kleine Blechbüchse als Fernfeuerwaffe, sondern auch als Personalisierungs-Station für 2B. So dürft ihr nämlich verschiedene, passive Performance-Verbesserungen in Form von Chips installieren, die unter anderem Werte-Buffs versprechen. Wenn eure HP beispielsweise sehr niedrig sind, könnt ihr mithilfe eines Chips einen automatischen Heil-Gegenstand zu euch nehmen. Eine Sorge weniger in den hitzigen Gefechten! Wenn ihr aber mal den Game Over Bildschirm seht, verliert ihr eure Erfahrungspunkte – sofern ihr nicht schleunigst zurück zum Ort des Todes gelangt. So einige von euch kennen den Ansatz sicherlich auch Dark Souls, hier aber gibt es noch einen zusätzlichen Twist. Schafft ihr es nämlich nicht, zurückzukehren, dann verliert ihr überdies auch sämtliche installierte Chips im Pod. Lediglich die wichtigsten Operating System Chips bleiben erhalten. Zwar lassen sich überall neue Gegenstände finden, doch so ein Verlust kann gerne mal rund eine Stunde in der Spielzeit zurückwerfen. Vor allem ärgerlich ist es, wenn es ein seltener Chip war. Abseits dessen sei noch zu erwähnen, dass NieR Automata nicht eines, nicht zwei, sondern gleich fünf verschiedene Enden besitzt. Dabei gilt es verschiedene Wege zu bestreiten, um diese überhaupt zu sehen. Ähnlich wie auch schon im ersten Ableger ergibt sich ein klares Gesamtbild erst dann, wenn ihr auch alle Enden gesehen habt. Auf eurem erneuten Weg durch das Spiel erlebt ihr nicht nur neue Events, sondern seht auch neue Perspektiven zu Momenten, die ihr vorher erlebt habt. Letztlich trieb mich nicht etwa das Verlangen nach 100%, sondern vielmehr die Kuriosität. Was passiert beim nächsten Mal? NieR Automata – Ein audiovisueller Leckerbissen Optisch macht NieR Automata sowohl auf der Base PS4 als auch auf der PS4 Pro einen fabelhaften Eindruck. Während das Basis-Modell noch unter starkem Kantenflimmern leidet und die Bildrate nicht immer optimal zu sein scheint, gibt es auf der Pro keinerlei Klagen. Tatsächlich sind die Unterschiede sehr groß und deutlich sichtbar. Davon ab ist der Soundtrack des Spiels exzellent. Die Klänge passen stets zum Geschehen und bilden eine dichte Atmosphäre. Die englischen Sprecher leisten einen durch die Bank sauberen Job. NieR Automata – Game of the YoRHa Edition Jetzt stellt sich die Frage, was ihr in der kürzlich erschienenen Game of the YoRHA Edition erwarten könnt. Denn wer geduldig auf ein Komplettpaket gewartet hat wird nun bedient. Die Game of the YoRHa Edition bietet das vollständige Spiel, den Erweiterungs-DLC 3C3C1D119440927, fünf Pod-Designs (Spielsystem-Pod-Skin, Grimoire Weiss-Pod, Retro-Grau-Pod-Skin, Retro-Rot-Pod-Skin und Pappkarton-Pod-Skin) sowie die Ausstattung Maschinen-Maske. Abgesehen davon erhalten Käufer der PlayStation 4-Version ein dynamisches Design und 15 PSN-Avatare dazu. Für Käufer auf STeam gibt es zwei Bildschirmhintergründe dazu. Wer also die ganze Zeit gewartet hat, kann hier mit ruhigem Gewissen zuschlagen.   ### One Piece World Seeker (PS4) Test Piraten und Matrosen aufgepasst. Die Strohhut-Bande erlebt ein ganz neues Abenteuer. In One Piece World Seeker suchen sie auf Prison Island einen Schatz und lösen die Probleme der Insel. Wie uns das Spiel gefallen hat, im folgenden Artikel. One Piece World Seeker – Ein neues Abenteuer und eine neue Insel Willkommen auf Prison Island. Hier soll, Gerüchten zufolge, ein großer Schatz versteckt sein. Diesen Schatz wollen sich die Strohhüte natürlich unter den Nagel reißen. Doch stellt sich heraus, dass diese Gerüchte falsch sind und dies alles nur eine Falle ist. Während der Flucht mussten sich die Strohhüte trennen und Ruffy wurde von Jeanne, der Anführerin der Marinegegner, vor dem ertrinken gerettet. So erfährt er das die Inselbewohner in Befürworter und Gegner der Marine gespalten sind. Kurzerhand beschließt Ruffy ihr, bei ihrem Unterfangen die Bewohner wieder zu einen, zu helfen und zusammen entdecken sie die wahren Geheimnisse dieser Insel. Prison Island ist von Anfang an frei erkundbar. Dabei besteht die Insel aus vielen verschiedenen Umgebungen. Selbst die Städte gleichen sich nicht. Anderer Aufbau, andere Struktur. Jeder Ort ist einzigartig und kann auf andere Weise erkundet werden. Während der Erkundung kann man extrem viele Items einsammeln, welche man für Ausrüstung, Kleidung und Lunchpakete benötigt. Oder Schatzkisten suchen, welche über die ganze Insel verteilt sind. One Piece World Seeker – Die Aufgaben der Strohhüte Wir kämpfen und erkunden die Insel nur mit Ruffy. Für den Kampf und fürs Erkunden hat Ruffy einige Fähigkeiten parat. Doch diese Fähigkeiten besitzt er nicht von Anfang an. Durch Kämpfe und das Abschließen von Missionen erhält man Fähigkeitspunkte (FP), damit man besagte Fähigkeiten kaufen kann. In den Kämpfen kann Ruffy zwischen dem Beobachtungshaki und dem Panzerhaki wechseln. In den jeweiligen Modi verhält sich Ruffy unterschiedlich und hat ein anderes Moveset. Zudem beherrscht er neben Nahkampf auch Fernangriffe sowie Spezialangriffe. Diese Spezialangriffe benötigen Tension. Dies lädt sich während der Kämpfe auf, wenn man austeilt und einsteckt. Doch seine Crew liegt auch nicht auf der faulen haut rum. Mithilfe von Franky und Lysop kann man Ausrüstung und Kleidung herstellen. Durch Sanji kann man seine Crewmitglieder auf Erkundungsmissionen schicken, welche dann nach Items für uns suchen. Über Chopper erfahren wir, wie lange die Erkundung noch dauert. Zusätzlich geben seine Crewmitglieder uns täglich Items, wenn man sie anspricht. One Piece World Seeker – Gutes Karma für einen guten Piraten Die Hauptmissionen sind in Kapitel unterteilt. Diese Missionen sind relativ unterschiedlich und können sich sogar in mehrere Nebenmissionen unterteilen, die erfüllt werden müssen, um die eigentliche Hauptmission zu erfüllen. Dazu gibt es noch sehr viele Nebenmissionen. Die Missionen unterteilen sich in Suchmissionen, Sammelmissionen, Kampfmissionen und mehr. Viele der Nebenmissionen kann man erfüllen um bei Freunden, wie Feinden Karma zu sammeln. Aber auch andere Bedingungen kann man erfüllen, um das Karma zu erhöhen. So muss man für manche Piraten, für andere Matrosen besiegen oder ganz andere Dinge erledigen. Dadurch werden neue Gespräche mit den verschiedensten Charakteren, wie zum Beispiel Kizaru, Smoker oder der gesamten Strohhut-Crew, freigeschaltet. One Piece World Seeker – Eine Insel voller Feinde Auch wenn Ruffy das Talent besitzt, sich überall Freunde zu machen, so gibt es auf der Insel auch jede Menge Feinde. Matrosen und auch andere Piraten kommen Ruffy regelmäßig in die Quere. Doch das sind nur die standardmäßigen Feinde. Agenten von Cipher Pol, die Pacifista und selbst Roboter tauchen auf um Ruffy das Leben, zur Hölle zu machen. Unter ihnen gibt es zudem noch Elitegegner. Diese sind wesentlich zäher als die normalen Gegner und besitzen eine violette Lebenslinie. Manche von ihnen haben sogar einen richtigen Namen. Natürlich gibt es auch richtige Bosskämpfe. Die Bosse bestehen aus alten und neuen Gesichtern. So kämpft man gegen die bekannten Admiräle der Marine, aber auch gegen neue Feinde, wie dem Gefängnisleiter Isaac. Dabei werden die jeweiligen Fähigkeiten der Charaktere gut in Szene gesetzt. ### Away: Journey to the Unexpected Nintendo Switch Test Away: Journey to the Unexpected ist genau, was der Name sagt. Ihr werdet auf eine Reise geschickt, die nicht jeder erwarten würde! Erinnern tut das Action-Game im Comic Stil des französischen Entwicklers Aurélien Regard an alte Shooter. Ob das auch tatsächlich so rüberkommt, erfahrt ihr bei uns im Test. Away: Journey to the Unexpected – Ab in den Keller Aus bereits vergangener Zeit solltet ihr es kennen, durch Dungeon zu laufen, wo euch bereits Monster aus allen Richtungen erwarten. Diese glotzen euch mit ihren 2D Sprites so lange an, bis ihr mal näherkommt und euch dem Kampf stellt. Am bekanntesten dürfte für dieses Prinzip wohl Doom sein. In diesem Fall wird bei diesem kleinen aber humorvollen Spiel nicht das gleiche angestrebt. Denn der Entwickler wollte gerne sein niedliches Comic-Design in ein durchgeknalltes Spiel bringen, wofür sich dieses Level Design am besten angeboten hat. Als laute Geräusche aus eurem Keller kamen, wollt ihr nach dem rechten sehen und lasst natürlich nicht die Großeltern gehen. Es könnte ja etwas Gefährliches sein. Auf dem Weg dahin, werdet ihr bereits mit den 2D Sprites und witzigen Sprüchen konfrontiert, die den Charme des Spiels etwas auflockern. Besonders, da mein erstes Gespräch mit einem Frosch war, der im Klo saß und mich mit seinen Kulleraugen angeschielt hat. Unten im Keller angekommen, kommen mir auch die ersten Gegner entgegen, die mit einem simplen Stock verprügelt werden. Zwar ist das Kampfsystem simpel, kann durch aus mal nervig sein, wenn etwas von hinten an euch rankommt und euch überrascht. Beim tot dürft ihr nämlich den ganzen Weg wieder hinlaufen und auch eure Kameraden wieder einsammeln, aber dazu gleich mehr. Away: Journey to the Expected – Perfektion ist eine Sucht Auf eurer Reise seid ihr jedoch nicht allein unterwegs. Durch Gespräche und richtige Entscheidungen könnt ihr mehrere Teammitglieder bekommen. Sehen tut ihr diese leider nicht. Das ist manchmal gar nicht so schlimm, denn durch eine Katastrophe sehen einige ziemlich ungemütlich aus. Um genau zu sein, wechselt ihr mit eurem Hauptcharaktere und nutzt deren Fähigkeiten, solange ihr genug Energie habt. Zwar sind die Kämpfe nicht sonderlich spektakulär, doch werdet ihr durchaus Spaß haben, falls ihr auf der Suche nach einem Retro Feeling seid. Wo wir grad bei dem Teammitgliedern waren, die wir durch witzige Gespräche rekrutieren, fällt uns aber auch etwas anderes auf. Denn um im Spiel weiterzukommen, benötigen wir Freundschafts-Sterne, um neue Areale freizuschalten. Das kann durchaus zur nervigen Prozedur werden. Eine gradlinige Story oder allgemein bessere Einleitung in das Spiel hätten den Einstieg und auch das Gameplay wahrscheinlich angenehmer gemacht. Auch der Respawn in Away ist deutlich nerviger als erhofft. Alle drei Leben sind weg? Dann erstmal wieder im Zimmer starten, durch den Keller kraxeln, die Verbündeten einpacken und zurück in den Dungeon. Auf Dauer ist das definitiv keine angenehme Lösung. Zwar erinnert das Spiel an manchen Stellen an Doom vom Design her, doch dem scheint es auf der Switch gar nicht so weit entfernt zu sein. Zumindest was die portable Version angeht. Diese sieht nämlich auf dem kleinen Display gar nicht so berauschend aus. Im Dock geht es prinzipiell, doch etwas Feinjustierung darf gerne noch gemacht werden. ### Dead or Alive 6 (PS4) Test Mit Dead or Alive 6 geht es in die sechste Runde der beliebten Beat ‘em up Titel-Reihe und auch diesmal gibt es wieder actionreiche Kämpfe. Wieder mit dabei sind natürlich die Klassiker um Kasumi und Co. Nachdem bereits die Konkurrenten um Tekken, Street Fighter und Soul Calibur lange ihre Meisterwerke veröffentlicht haben, zieht jetzt Koei Tecmo mit Dead or Alive 6 nach und hat einige Überraschungen auf Lager. Dead or Alive 6 – Fäuste, Griffe, Tritte und jede Menge Busen Für diejenigen an denen bisher Dead or Alive komplett vorbeigegangen ist, ja es ist ein Kampfspiel in dem allerdings auch sehr viel weibliche Reize geliefert werden. Auch bei Dead or Alive 6 wird wieder daran nicht gespart. Ich habe mich im Test zunächst einmal mit dem Kampfsystem befasst. Im Gegensatz zur Konkurrenz, die sich immer mehr von natürlichen Kampfbewegungen entfernt, bleiben die Entwickler bei Dead or Alive 6 ihrerLinie weiterhin treu. Bis auf einige wenige Charaktere, besitzt keiner unmenschliche Fähigkeiten, sondern muss auf gewöhnliche Kampfmethoden zurückgreifen. So ergibt sich allerdings ein deutlich realistischeres Kampfgefühl. Blocken und aktive Abfangtechniken von Angriffen schärfen hierbei stark die Sinne des Spielers. Ihr müsst ihr euch bei jedem Kampf äußert konzentrieren und euren Gegner genauestens studieren. Für Angriffe stehen euch 2 Tasten zur Verfügung. Mit einer Taste werden die Faustschläge kontrolliert und mit der anderen entsprechend die Tritte. Neben einer Taste für den einfachen Block und einer Taste für Abfangtechniken ist eure Belegung bei der Playstation 4 auch schon fast komplett. Neu ist nun wiederum, ähnlich wie bei der Konkurrenz, dass man spezielle Superangriffe durchführen kann. Die Durchbruchschläge sind allerdings keine absoluten Finishing Angriffe wie bei anderen Titel, sie dienen nur zur Verstärkung der vorangegangenen Kombos, welche man ausführen muss. Derzeit könnt ihr zwischen 24 unterschiedlichen Kämpfern auswählen. Ebenso stehen euch die DLC-Charaktere zur Verfügung, die in regelmäßigen Abständen im PSN-Store erscheinen. Im Fokus stehen aber natürlich wie immer die Damen. Mit zum Teil extremem Vorbau sind von den verfügbaren Charakteren allein 13 Stück weiblich und sogar die beiden aktuellen DLC-Charaktere sind Damen (stand März 2019). Die zum Teil sehr übertriebene Animation der Busen steht hierbei ebenfalls im Vordergrund, da beispielsweise. Tina oder auch La Mariposa über eine üppige Oberweite verfügen, die recht unrealistisch durchgehend wackelt. Dead or Alive 6 – Nicht jeder Kampf muss hässlich sein Dead or Alive 6 zeichnet sich, ebenso wie seine Vorgänger, durch atemberauende Geschwindigkeit aus. Die Reaktionszeit während eines Kampfes ist sehr niedrig, deshalb ist man gezwungen mit allen Funktionen sich vertraut zu machen. Mit Sidesteps und Ausweichmanövern kann man Angriffen gekonnt aus dem Weg gehen, um selbst im Anschluss verherrende Kombos auszupacken. Unterstützt wird das Ganze durch die tollen Animationen während eines Matches. Die Charaktere nehmen sichtliche Schaden und Umgebungseinflüsse mit durch den gesamten Kampf. Dies bedeutet, dass brutalere Schläge Veilchen und andere blaue Flecken am Gesicht oder Körper des Gegners hinterlassen. Ebenso können Brillen, Kapuzen, Haarbänder oder ganze Kleidungsstücke vom Gegner zerrissen oder zerschlagen werden, was dazu führt, dass ihr fortan mit euren Verletzungen weiterkämpft. Nettes Exra: Im Verlauf eines Kampfs sind die Schweißperlen der Kontrahenten sichbar. Nach einem Sieg erkennt man dann meist den sichtlich erschöpften und völlig durchnässten Kämpfer. Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Umgebung bei Dead or Alive 6 immer mit eingebunden wird. Ihr könnt eure Gegner gegen Tische, Stühle, Wände, Absperrungen, Dino-Eier, Seeungeheuer oder sonstiges schleudern, was meist zusätzlichen Schaden herbeiführt. Diese und weitere detaillierte Animationen machen das Geschehen in Dead or Alive 6 rim Vergleich zur Konkurrenz deutlich realistischer. Dead or Alive 6 – Mehr Modi, mehr Spaß! Neben den Standards wie Arcade-, Trainings- oder Duellmodus gibt es bei Dead or Alive 6 die DOA-Quest sowie den Story-Modus. Der Story-Modus ist etwas komplex aufgebaut. Ihr startet eure Geschichte zunächst mit einem Prolog und befindet euch anschließend schon im ersten Kapitel der Geschichte. Sobald ihr das erste Kapitel abschließt bauen sich weitere Kapitel und Szenen auf, welche die Nebenhandlungen freischalten, die während der Hauptstory nur angeschnitten wurden. Ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr die Hauptstory fortsetzen wollt, oder doch lieber einen Abstecher riskiert um die Nebenhandlung zu betrachten. Aufpassen: Man kann sich hierbei aber auch schnell verirren, denn auch die Nebenhandlungen arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Weicht ihr zu oft ab, kann es schonmal vorkommen, dass ihr die Hauptgeschichte komplett vernachlässigt und später vergesst, wie der Zusammenhang aussieht. Die DOA-Quest ist ein Bereich der euch dazu dient verschiedene Sachen wie Kostüme oder Enzyklopädien freizuschalten. Es werden euch einzelne Missionen mit diversen Aufgaben gestellt, die es zu erfüllen gilt. Hierbei gibt es bei jedem Charakter andere Missionen. Die Quests erhalten regelmäßig Updates, wodurch eine langanhaltende Spielmotivation garantiert ist. Die verdienten Punkte aus der Quest könnt ihr im DOA Central Bereich gegen Kostüme für die einzelnen Charaktere eintauschen. Zudem finden sich hier sämtliche Sequenzen sowie Musik und Bibliothek. Zu guter Letzt gibt es natürlich auch einen Online-Bereich, der jedoch recht einfallslos gestaltet ist. Ihr wählt zunächst einen Kämpfer aus, mit dem ihr die Ranglistenkämpfe bestreiten wollt. Je nach Sieg oder Niederlage erhaltet ihr Punkte, die ihr später wiederum einlösen könnt. Fest steht: Aktuell gibt es noch keinen Turnier-Modus oder ähnliches. Außerdem findet sich immer nur sehr schwer ein passender Gegner, weil die Server ziemlich langsam agieren. ### DiRT Rally 2.0 PlayStation 4 Test DiRT Rally hat uns bereits damals gefallen, doch wie sieht es mit DiRT Rally 2.0 aus? Kommt es an den alten Rally Simulator ran und ist es sogar besser als der letzte Teil? Zwar kommen wir noch lange nicht an die Fähigkeiten von Ken Block, aber wir haben unser Bestes gegeben unseren Wagen auf der Spur zu behalten. Wie uns das Spiel gefallen hat, erfahrt ihr im folgenden Test. DiRT Rally 2.0 – Wieder in den Schlamm Ohja, es ist schon eine Weile her, dass ich mich an das Steuer von so schönen Rally Autos setzen durfte. Knapp drei Jahre nach dem ersten DiRT Rally hat Codemasters neues Material für uns. Das heißt aber nicht, dass überall eine Schippe draufgelegt wurde. Denn an einigen Stellen wurden auch unnötige Abstriche gezogen. Doch bevor es damit losgeht, kommen wir zu meinem persönlichen Kritikpunkt, der auch beim vorherigen Teil für Kopfschmerzen gesorgt hat. Wer neu in der Rally Welt ist braucht definitiv ein Tutorial und eine Einleitung ins Gebetsbuch, sonst ist man hoffnungslos verloren. Auch das Finetuning der Autos kann durchaus für Schwierigkeiten als Laie sorgen. Nach so langer Pause war es auch bei mir nicht anders und die Frustration hat nicht lange auf sich warten lassen. Nachdem ich aber lange genug geübt habe, fing ich auch an in das richtige Rally Feeling zu kommen und das soll DiRT Rally 2.0 auch eindeutig vermitteln. Schlamm und Regen, dass werden nämlich eure neuen größten Feinde, sobald ihr die Basics gemeistert habt. Das freie Spiel bietet sich meiner Meinung dafür am besten an, um gleichzeitig ein Gefühl für die verschiedenen Autos zu bekommen. Denn jeder Wagen fährt sich durchaus anders. Zwar fühlt es sich nicht ganz so griffig an wie es zuvor war, doch gibt es genug Optionen, um den Wagen an eure Belieben anzupassen. DiRT Rally 2.0 – Wo bleiben die Modi? Grafisch ist DiRT Rally 2.0 wieder gut dabei. Nicht nur sehen die Strecken und Autos gut aus, sondern ihr werdet auch mit Details überrascht. Mal geht hier eine Drohne in die Luft, ein anderes Mal ist auch mal ein Konkurrent im Graben zu sehen. Zwar bleibt meist nicht viel Zeit zum Gucken, aber wenn ihr es seht ist es ganz witzig. So ergeht es auch der Steuerung. Diese ist wie bereits gesagt durchaus gewöhnungsbedürftig, aber nichts neues für Veteranen. Doch wer viel Mühe und Zeit reinsetzt, wird die gute Umsetzung hier zu schätzen wissen. Was bei Grafik und Steuerung in einer Rally Simulation nicht fehlen darf ist natürlich der Sound. Da werdet ihr nicht enttäuscht, wenn ihr schöne Boxen oder ein gutes Headset an eure Konsole bzw. PC angeschlossen habt. Einmal aufs Gas gedrückt, gibt es Sounds, die jeden zufriedenstellen dürften. Was den Umfang des Spiels betrifft habt ihr wieder einige Strecken und Wagen die ihr in der Karriere, im Rally Cross oder im freien Spiel nutzen könnt. Insgesamt sind es über 50 Autos. Die RallyCross-Meisterschaft hat sogar die offizielle FIA-Lizenz. Doch was auffällt ist, dass es zwar viele Inhalte gibt, anderseits auch bekannte Aspekte fehlen. Als Beispiel haben wir noch kein Hillclimb erwähnt, geschweige denn Rennen bei Schnee und Eis. Letzteres soll jedoch per DLC nachgereicht werden, was nicht so prickelnd klingt. Auch ein Splitscreen wäre keine schlechte Option gewesen, um den Offline-Multiplayer etwas anzuregen. Der Online-Multiplayer ist dagegen wieder bestückt mit einigen Modi und dem abwechslungsreichen monatlichen Challenges, die etwas Schwung in euer Rally-Abenteuer bringen. ### Anthem (PS4) Test Mit Anthem von Rollenspiel-Kultentwickler Bioware ist kürzlich ein von vielen erwarteter Loot-Shooter erschienen. Das Versprechen der Entwickler: eine packende Story und ein explosives Gameplay in einer offenen Welt, die uns über Jahre unterhalten sollen. Wir konnten das heiß erwartete Anthem ausführlich für euch auf Herz und Nieren prüfen. Ob Anthem die großen Versprechen erfüllen kann oder Bioware sich doch etwas übernommen hat, erfahrt ihr in unserem Test. Anthem – Eine wunderschöne, aber unfertige Welt Anthem spielt auf einem Planeten, dessen Erschaffung von Göttern mittels der geheimnisvollen Hymne der Schöpfung begonnen, aber nicht vollendet wurde. Die Menschheit gibt es natürlich trotzdem bereits. Stattdessen sind die Götter einfach mal verschwunden und haben „lediglich“ ihre Werkzeuge der Schöpfung, sogenannte Gestalter-Relikte, zurückgelassen. Dumm nur, dass sich die Hymne der Schöpfung und die Gestalter-Relikte so gar nicht leiden können und daher ständig in Konflikte geraten. Das Ergebnis dieser Konflikte sind neben allerlei gefährlichen Kreaturen, die die Welt von Anthem durchstreifen, sogenannte Kataklysmen. Das sind welterschütternde Ereignisse, die die Welt von Anthem nachhaltig umgestalten sollen. Wer hier allerdings mehr über die Spielwelt wissen will, muss sich dafür die vielen Cortex-Einträge durchlesen. Dort findet ihr Informationen zu allen Aspekten der Spielwelt. Viele dieser Information sind zwar interessant, wir hätten uns aber dennoch eine stärkere Einbeziehung in die Hauptstory gewünscht. Die Spielwelt von Anthem sieht wirklich fantastisch aus und gerade in den explosiven Gefechten brennt Bioware ein regelrechtes Grafikfeuerwerk ab. Abseits der grafisch eindrucksvollen Präsentation wirkt die Welt von Anthem jedoch irgendwie steril. Das liegt vor allem daran, dass Gegner nicht frei die Spielwelt durchstreifen, sondern erst dann spawnen, wenn ihr kommt. So schön die Spielwelt also auch anzusehen ist, so blutleer wirkt sie leider. Nun geht es der armen Menschheit in einer solchen Welt natürlich nicht besonders gut. So führen etwa die Menschen im Land Bastion ihr Leben hinter den schützenden Mauern von Fort Tarsis. In Anthem durchstreifen wir bisher nur Bastion, aber im Laufe des Spiels hören wir auch von anderen Ländern. Ob Bioware wohl plant, uns in Zukunft die Reise in diese anderen Länder zu ermöglichen? Anthem – Wer ist schon Ironman? Nur wenige Tapfere, sogenannte Freelancer wagen sich durch mächtige Kampfanzüge geschützt in die Welt jenseits der Mauern von Fort Tarsis. Und ihr seid einer von ihnen. In Anthem erfüllt ihr nämlich als Freelancer in einem von vier Kampfanzügen, den Javelins, gefährliche Missionen. Eins galten Freelancer als Helden, doch das ist lang her und es liegt an euch, diesen Ruf zu erneuern. Die Javelins schaltet ihr nach und nach alle frei und könnt daher auch zwischen Missionen den Anzug wechseln. Die Javelins sind die Klassen in Anthem. Da gibt es den Colossus, einen schwer gepanzerten und heftig austeilenden Krieger. Dann gibt es noch den Ranger, der als Allrounder einen guten Mix aus offensiven und defensiven Fähigkeiten bietet. Der Interceptor ist der schnellste Javelin und vor allem auf den Nahkampf spezialisiert. Zuletzt ist da noch der Storm, eine Art Robomagier. Ja, wirklich. Aber lasst euch durch die pompöse Story-Fassade nicht täuschen. Anthem – Ausrüstung mit nutzlosen Statuseffekten Anthem ist ein Loot-Shooter wie er im Buche steht, weshalb sich alles letztlich um die Jagd nach immer besserer Beute dreht. So verfügt jeder Javelin über verschiedene Ausrüstungsslots über die ihr eure Anzüge personalisieren könnt. Zudem könnt ihr euren Javelin natürlich auch optisch anpassen. In Sachen Loot muss Entwickler Bioware allerdings aus mehreren Gründen dringend nachbessern. Zum einen gibt es nur wenige Waffenmodelle, so dass selbst Ausrüstung der höchsten Stufe aussieht, wie eine Standardwaffe vom Anfang. In einem Loot-Shooter wollen wir aber nicht nur durch bessere Ausrüstungswerte belohnt werden. Nein, wir wollen auch dass jeder sehen kann, wie krass wir sind! Zum anderen gibt es leider nach wie vor das Problem, dass Ausrüstung mit nutzlosen Statuseffekten daherkommt. Ein Sturmgewehr mit einem Bonus auf die Schussgeschwindigkeit für Maschinenpistolen bringt uns herzlich wenig, ganz zu schweigen von gar negativen Statuseffekten. Außerdem müssen wir anmerken, dass das Inventarmanagement trotz der Möglichkeit, Gegenstände als Schrott zu markieren, ziemlich nervt. Denn es dauert jedes Mal geschlagene 2-3 Sekunden, einen Gegenstand als Schrott zu markieren. Da bringt es dann auch nichts, wenn wir nach nervenzerrendem Mikromanagement am Schluss mit einem Tastendruck unseren gesamten Schrott zerlegen können. Es ist in Anthem übrigens auch möglich, eure eigenen Gegenstände zu craften. Einen besonderen Mehrwert gegenüber dem Farmen von Gegenständen konnten wir bislang allerdings nicht feststellen. Anthem - Über den Wolken… Das grundlegende Gameplay ist Bioware hingegen sehr gut gelungen. In der offenen Spielwelt fühlt ihr euch wirklich wie ein Superkrieger. Ihr fliegt nämlich mit einem Jetpack mit bis zu 3 Mitspielern durch die Spielwelt, die passend dazu viele vertikale Strukturen bietet. Der Übergang zwischen Fliegen, Laufen und den Kämpfen ist dabei wunderbar flüssig. Dadurch entsteht ein angenehmer Flow, der uns wirklich in die Welt von Anthem eintauchen lässt. Wäre da nicht die Sache mit Fort Tarsis, doch dazu später mehr. Die Kämpfe sind neben der Jagd nach Beute das Kernelement von Anthem. Und hier können wir sagen, dass Bioware ganze Arbeit geleistet hat. Die Gefechte spielen sich herrlich schnell und explosiv. Die verschiedenen Fähigkeiten der Javelins, aber auch die Angriffe der Gegner verursachen hier regelmäßig so große Effektfeuerwerke, dass bisweilen sogar die Übersicht darunter leidet. Das ist aber angesichts der hervorragenden Präsentation der Gefechte absolut verschmerzbar. Das Gunplay in Anthem sticht nicht besonders heraus, der Fokus liegt aber ohnehin auf den Spezialfähigkeiten der Javelins. Werden diese sinnvoll kombiniert, lassen sich Gegnerhorden mit mächtigen Komboketten spektakulär auseinandernehmen. Zudem verfügt jeder Javelin über einen ultimativen Angriff, den ihr erst einmal durch genügend Kills aufladen müsst. Ist es dann so weit, könnt ihr besonders mächtige Spezialangriffe auf eure Feinde prasseln lassen. Anthem - Keine großen Herausforderungen? Die KI der Gegner ist allerdings bestenfalls durchschnittlich. Die Schwierigkeit der Kämpfe entsteht in Anthem eindeutig durch Masse statt Klasse. Außerdem gibt es im Kampf gegen Titanen, das sind besonders starke Gegner, teils unfaire Mechaniken. Dass eine Feuerwand problemlos durch Wände geht, ist schlichtweg unlogisch. Wenn Titanen dann auch noch wie von der Tarantel gestochen mit zielsuchenden Feuerbällen um sich schmeißen, die euren Javelin bei Treffern flugunfähig machen, arten die an sich eindrucksvollen Kämpfe schnell in Frustration aus. Hier kommt noch ein weiterer Faktor ins Spiel, der in einem Titel wie Anthem, das explizit als Koop-Shooter angelegt ist und euch sogar für das Zusammenspiel mit Anderen belohnt, ziemlich merkwürdig ist. Obwohl nämlich alles auf das Koop-Spiel ausgelegt ist, sind die Möglichkeiten der Interaktion mit euren Freelancerkumpanen äußerst minimalistisch. Zum Zeitpunkt unseres Tests standen abgesehen vom Sprachchat nur wenige Emotes zur spielinternen Kommunikation zur Verfügung. So können wir etwa nicht einmal um Hilfe rufen, wenn unser Javelin gefechtsunfähig gemacht wurde. Sinkt die Lebensenergie auf null, so endet das Spiel nämlich nicht, sondern eure Kameraden können euch wiederbeleben. Durch die fehlenden Kommunikationsmöglichkeiten mussten wir jedoch regelmäßig mehrere Minuten warten, bis ein Mitspieler uns zu Hilfe kam. Da zu allem Überfluss der Bildschirm in solchen Situationen nur stoisch unseren eigenen Javelin zeigt, langweilen wir uns hier schnell. Zumindest eine Verfolgerkamera unserer Mitspieler hätte es dann schon sein dürfen. Weiterhin empfehlen wir euch auf jeden Fall, Anthem mindestens auf „Schwer“ zu spielen, da die beiden unteren Schwierigkeitsgrade unseres Erachtens viel zu leicht ausfallen. Anthem – Fort Tarsis: eine unglückliche Designentscheidung Wie bereits erwähnt, entwickelt Anthem in der offenen Welt einen angenehmen Spielfluss, wenn wir mit unserem Javelin durch die wunderschöne Welt fliegen und einen Gegner nach dem anderen über den Jordan schicken. Leider hat man sich bei Bioware aber unverständlicherweise dafür entschieden, das eigentliche Gameplay strikt von der Story zu trennen. Letztere spielt sich nämlich nahezu komplett in Fort Tarsis ab, das als Story-Hub fungiert. Hier rennen (oder besser schlurfen) wir ständig herum, um mit NPCs zu quatschen und Missionen anzunehmen. Die Qualität der Dialoge an sich ist nicht das Problem, im Gegenteil sind diese oft sogar sehr gut geschrieben. Wir sind aber der Meinung, dass gerade das für seine starken Storys bekannte Bioware hier extrem viel Potential verschenkt. Denn obwohl wir in den Dialogen oft zwischen zwei Antwortmöglichkeiten wählen dürfen, hat dies nie einen Einfluss auf den Fortgang der Geschichte. Ironischerweise wiegt das aber nicht so schwer, da wir im Koop-Spiel mit Fremden sowieso nur selten die Zeit bekommen, uns die Dialoge überhaupt anzuhören. Da müsst ihr schon mit Freunden spielen. Die dadurch im Grunde letztlich belanglosen Dialoge könnten wir allerdings noch verschmerzen. Viel störender ist, dass wir ständig gezwungen sind, nach Fort Tarsis zurückzukehren, um die Geschichte voranzutreiben und neue Missionen zu erhalten. Das Spielerlebnis in Anthem wäre schon allein dadurch viel besser, weil flüssiger, wenn wir einfach einen nahtlosen Übergang von Fort Tarsis zur offenen Welt hätten. Stattdessen werden wir regelmäßig aus dem Spielfluss gerissen und müssen bis zu vier Ladebildschirme ertragen, um nach einer abgeschlossenen Mission die nächste beginnen zu können. Bioware schießt sich hier wirklich selbst ins Bein. Wir können nur hoffen, dass Bioware hieran arbeitet und in Zukunft ein flüssigeres Spielerlebnis ermöglicht. Schon allein nach dem Ende einer Mission im Missionsmenü direkt in die nächste Mission starten zu können, wäre eine enorm effektive Verbesserung. Anthem – Monotones Missionsdesign und der Mangel an Endgame-Content Dass Loot-Shooter grindlastig sind, ist kein Geheimnis. Nichtsdestotrotz hätten wir uns, gerade von den Rollenspielexperten von Bioware, dennoch ein besseres Missionsdesign gewünscht. Denn allem Spektakel der Gefechte zum Trotz folgt im Grunde wirklich jede Mission demselben Schema. Flieg zu einem Checkpoint, baller da alles weg, flieg zum nächsten Checkpoint, baller da alles weg usw. Die uninspirierte Art und Weise, in der Bioware uns in Anthem eine monotone Aufgabe nach der anderen erledigen lässt, ist für unseren Geschmack selbst für einen Loot-Shooter bestenfalls Mittelmaß. Dass die Entwickler das viel besser können, haben sie bereits selbst mit Star Wars: The Old Republic bewiesen. Insofern sind wir ziemlich enttäuscht, dass Bioware bei Anthem so wenig Wert auf ein interessantes Missionsdesign gelegt hat. Aber hey, bei einem Koop-Spiel wie Anthem spielt doch sowieso das Endgame die erste Geige. Schließlich soll die Beutejagd noch lange nach Abschluss der Hauptstory unterhalten. Doch auch hier enttäuscht Anthem nach jetzigem Stand. Denn nach Abschluss der mitnichten packenden Hauptgeschichte erwarten erfahrene Freelancer gerade einmal 3 Festungen (die Raids in Anthem), legendäre Aufträge und dynamische Events in der offenen Welt. Das ist einfach viel zu wenig! Vor allem den Festungen mangelt es eklatant an Alleinstellungsmerkmalen. Außerdem versäumen es die Entwickler, sinnvolle Anreize für das Spielen aller Festungen zu setzen. Ihr bekommt nämlich in jeder Festung eigentlich gleich gute Beute. Warum also sollte man sich eine halbe bis ganze Stunde mit Massen von Gegnern herumschlagen, wenn man bequem in 20 Minuten denselben Ertrag bekommt? Auch hier muss Bioware definitiv nachbessern, wenn die Festungen in Anthem kein unwürdiges Schattendasein fristen sollen. Anthem – Performanceprobleme und Ladezeiten… Unsere Testversion wurde von diversen Bugs geplagt. Glücklicherweise mussten wir keine Systemabstürze, über die es momentan im Internet zuhauf Berichte gibt, hinnehmen. Dennoch merkt man Anthem deutlich an, dass noch einige Zeit in der Qualitätssicherung sicher nicht verkehrt gewesen wäre. Von Soundbugs über Glitches hin zu verbuggten Missionen oder extrem ärgerlichen Bugs bei der Wiederbelebung bietet Anthem eine breite Palette an Bugs, die den Spielspaß mindern. Bei einem Vollpreistitel dürfen wir mit vollem Recht erwarten, dass er als fertiges Produkt auf den Markt kommt und nicht als „Work in Progress“. Gerade die Abstürze von PS4-Konsolen, über die momentan viel berichtet wird, lassen uns ungläubig unsere Augen reiben. Ein Spiel, dass eine Spielekonsole zum Absturz bringt und womöglich sogar beschädigt, und das im Jahr 2019? Wirklich?! Anthem – Was bringt die Zukunft? Wie bereits an einigen Stellen erwähnt, muss man es den Entwicklern von Bioware aber zugutehalten, dass sie kontinuierlich an Updates arbeiten und dabei auch auf das Feedback der Community eingehen. So haben sich die kanadischen Entwickler etwa bereits der oben angesprochenen Loot-Problematik und vieler weiterer Probleme angenommen. Auf inhaltlicher Seite hat Bioware kurz nach Release einen Fahrplan für die nächsten 3 Monate veröffentlicht, in dem die Entwickler neue Inhalte ankündigen. So dürfen wir uns in den kommenden Monaten auf neue Missionen, ein erweitertes Levelsystem, neue Events im Freien Spiel, neue Festungen, neue soziale Features wie ein Gildensystem und schließlich im Mai auf einen Kataklysmus freuen. Wir sind sehr gespannt, ob sich damit im Mai die Spielwelt von Anthem wirklich deutlich verändert, wie es die Entwickler vielfach versprochen haben. All diese neuen Inhalten erwarten uns im ersten von drei Akten, die im Laufe des Jahres veröffentlicht werden sollen. Mangelt es Anthem also momentan vor allem im Endgame an Inhalt, so dürfte dieses Problem wohl mit künftigen Updates behoben werden. Ärgerlich ist aber, dass schon die Releasefassung viele dieser Inhalte hätte enthalten sollen. So können wir uns kaum dem Eindruck erwehren, ein sowohl technisch als auch inhaltlich unfertiges Spiel zu spielen, das erst durch spätere Inhalte seinen Kaufpreis rechtfertigt. Zumindest fallen für kommende Inhalte keine weiteren Kosten an. Wir jedenfalls sind gespannt, ob es Bioware mit künftigen Inhalten gelingt, das vielversprechende Grundgerüst von Anthem wirklich mit Leben zu füllen. ### Civilization VI: Gathering Storm (PC) Test Mit Civilization VI: Gathering Storm bringen 2K nun die zweite große Erweiterung für das vor zwei Jahren veröffentlichte Grundspiel Civilization VI raus. Neben Umweltkatastrophen und dem Weltkongress bekommt auch der Klimawandel eine tragende Rolle. Civilization VI: Gathering Storm - Die Natur unser Feind und Helfer Schon das Cover des Add-Ons zeigt uns einen großen gefährlichen Vulkan, der bedrohlich raucht. Eine Neuerung in Divilization: Gathering Storm sind die Naturkatastrophen. Neben Vulkanausbrüchen können Stürme, Dürren und Überflutungen eure Gebiete heimsuchen. Das hat natürlich meistens eher negative Konsequenzen, sodass ihr betroffene Gebiete wieder reparieren oder aufbauen müsst. Manchmal ist so eine Katastrophe, aber auch von Vorteil, weil z.B. eine Überflutung trockenes Land wieder fruchtbar machen. Es gibt gewisse Risikofaktoren, die einschätzbar sind. Eine Stadt, die neben einem Vulkan gebaut ist, genießt nicht nur die Vorteile des fruchtbaren Bodens, sondern läuft auch Gefahr von dem ausbrechenden Vulkan (zumindest teilweise) zerstört zu werden. Alle Katastrophen können in einer anderen Intensität auftreten, sodass die Auswirkungen variieren. Die Katastrophen werfen den Spieler nicht völlig aus der Bahn, sodass man nach ein bisschen Schadensbegrenzung weiterspielen kann. Auf jeden Fall locker sie das Spiel ein wenig auf. Civilization VI: Gathering Storm - Klimawandel und die Konsequenzen Zusätzlich zu den Naturkatastrophen kommt auch der Klimawandel mit ins Spiel. Wie in der Realität ändert sich das Klima stetig. Mit zunehmenden Emissionen aus euren Atomkraftwerken steigt das globale Klima an und ändert so beispielsweise den Meeresspiegel, sodass einige Uferregionen Gefahr laufen überschwemmt zu werden. Bevor ihr auf saubere erneuerbare Energien umsteigen könnt, müssen diese natürlich erst erforscht werden. Ihr seid also anfangs gezwungen etwas überflüssiges CO 2 in die Luft zu blasen bevor ihr wieder umweltfreundlicher werden könnt. Es gilt also Langzeit- Konsequenzen einzudämmen und für die Zukunft zu mildern. Sobald der Klimawandel angestoßen ist, gibt es kein Zurück. Auch hier bringt die Neuerung ein bisschen mehr Dynamik ins Spiel, dass mir sehr entgegen kommt. Civilization VI: Gathering Storm - Weltkongress – ein neues Miteinander Ähnlich wie in der realen Welt die UN, gibt es mit der neuen Erweiterung Civilization VI: Gathering Storm einen Weltkongress. Hier kommen die verschiedenen Nationen zusammen und entscheiden gemeinsam beispielsweise über Restriktionen und Förderung von bestimmten Gütern und Militärressourcen. Vor allem die diplomatische Gunst, die als eine neue Währung eingeführt wird, ist beim Weltkongress von Bedeutung. Wir können sie einsetzen, um unserer Stimme bei Entscheidungen mehr Gewicht zu verleihen. Eigenartig ist, dass dort alle Völker -auch die von uns noch nicht entdeckten- teilnehmen. Danach müssen wir die Nationen trotzdem nochmal entdecken, damit sie Infos mit uns teilen, obwohl wir im Weltkongress schon Verträge miteinander abgeschlossen haben. Mit dem Weltkongress kommt eine weitere strategische Komponente hinzu, die mir gefallen hat. ### Death end re;Quest (PS4) Test Ich hatte die Chance das japanische Rollenspiel Abenteuer Death end re;Quest an zu testen und war teilweise sogar sehr überrascht. Typisch japanisch kitschig und schrill aber mit einer leicht verdrehten Story sowie etlichen Aufgaben, findet man tatsächlich Spaß an dem Spiel. Death end re;Quest – Eine verkehrte Welt Aber steigen wir doch erstmal rein ins Geschehen. Recht blutig und düster beginnt die Story und lässt zunächst nichts Gutes erahnen. Man spielt die zierliche Shina, die sich in einer zum teils stark apokalyptischen Welt befindet. Zunächst sie damit beschäftigt ihr Erinnerungsvermögen zurückuerlangen. Anfangs wird man extrem bombardiert mit Textbausteinen, die einem helfen sollen die Geschichte zu verfolgen ohne wirklich dran teilnehmen zu können (wie es sich für japanische Rollenspiele auch gehört).  Schnell kristallisiert sich heraus, dass wir uns in einem Computerspiel befinden. Das Computerspiel hat Shina persönlich programmiert, in welchem sie jetzt aber auch tragischerweise gefangen ist. Gemeinsam mit anderen Helden innerhalb sowie außerhalb des Spiels versucht nun Shina zum einen ihr Computerspiel zu retten (welches wohl von einer Art Virus befallen ist) als auch wieder in die Realität zurückzukehren. Death end re;Quest – Auf in ein großes Abenteuer! Euer Charakter verfügt über Waffen, wie zum Beispiel Schwerter oder Pistolen, sowie auch über magische Kräfte, die ihr während eurer Kämpfe dringend benötigt, um die teils übermächtig erscheinenden Gegner zu zerschlagen. Zudem könnt ihr unterwegs neue Ausrüstungsgegenstände finden und so euch ständig verbessern. Die riesig erscheinende Welt bietet euch sehr viele Möglichkeiten verschiedene Orte zu besuchen und neue Charaktere kennenzulernen, um die Vorfälle im Spiel besser nachvollziehen zu können. Außerdem findet ihr während eurer Reise neue Personen, die sich euch anschließen und anschließend an eurer Seite kämpfen. Death end re;Quest – Gemeinsam sind wir stark! Die Kämpfe nehmen in Death end re;Quest eine übergeordnete Rolle ein. Anfangs gestalten sie sich recht langweilig, doch mit der Zeit sind sie als knifflig und interessant zu sehen. Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab und befinden sich in einem recht engen Radius, den niemand verlassen kann. Wenn ihr bei den Kämpfen mit mehreren Partnern antretet gestalten sich die Kämpfe recht kompliziert. Schließlich schlägt ihr nicht einfach nur zu, sondern müsst darüber hinaus euch geschickt positionieren, damit ihr Kombo-Möglichkeiten schaffen können. Auf diese Weise könnt ihr eure Gegner schneller eliminieren. Nach jeder dreifachen Schlagabfolge, verpasst ihr eurem Gegner einen vierten stärkeren Stoß, der euren Gegner über das Spielfeld schleudert. Währendessen kann einer eurer Helden ihm noch einen heftigen Schlag verpassen. Somit ist das Taktieren bei den Kämpfen von großer Bedeutung. Vor allen Dingen wenn man Gegner vor sich hat, die etwas zäher sind und nicht direkt untergehen. Außerdem habt ihr über allem noch euren Operator, der euch zwischendurch mit zusätzlichen Funktionen assistiert, um eure Gegner zu schwächen. Sollte es mal wirklich eng während eines Kampfes werden und ihr zu viele Treffer kassiert, gibt es natürlich einen Notfallplan. Jeder eurer Helden auf dem Kampffeld verfügt neben der Lebensanzeige und der Magieanzeige noch über eine Prozentanzeige, die mit jedem erlittenen Schaden steigt. Erreicht ihr 80% dann reißen sich die Mädels meistens die Kleider vom Leib und erhalten zusätzliche Kräfte (…was soll ich sagen, einige Männer wird es freuen.). Mit Supermagieangriffen entscheidet ihr dann die Kämpfe recht zügig mit nur einem Angriff. Auch das Zusammenspiel zwischen Kamera und Spielgeschehen sind ziemlich gut ausgearbeitet. Ihr besitzt sämtliche Freiheiten während der Duelle und könnt die Kamera nach eigenem Belieben positionieren. Außerdem könnt ihr je nach Situation ins Geschehen reinzoomen und euch hautnah im Spektakel befinden. ### Jump Force (PS4) Test Ist das da am Himmel ein Flugzeug? Oder doch eher ein Vogel? Nein, es ist die Jump Force! Lange haben die Anime Liebhaber und Otakus der Welt darauf gewartet und jetzt ist es soweit. Naruto, Ruffy, Son Goku, Yugi und viele mehr treffen schlussendlich aufeinander. Wie dieses Aufeinandertreffen aussieht, haben wir für euch getestet. Gefällt es uns? Das werdet ihr im folgenden Test sehen. Jump Force – Nerven aus Stahl Nerven aus Stahl… ja die brauchen wir heute, denn das heiß erwartete Spiel Jump Force ist nun verfügbar. Es soll quasi das Erlebnis des Jahres sein, wo unsere Kindheitshelden alle aufeinandertreffen. In unserer Geschichte dreht es sich aber nicht nur um unsere Helden, sondern auch unseren selbst erstellten, namenlosen und gleichzeitig stummen Charakter. Dieser darf sich dann einem Team anschließen, wozu Son Goku, Naruto oder Ruffy gehört. Später kommen aber noch weitere bekannte Gesichter wie Figuren aus Bleach, Death Note, Hunter x Hunter, Yu-Gi-Oh und mehr dazu! Hier stellt sich jedoch die Frage, ob es wirklich etwas bringt die Charaktere in ein Spiel zu stopfen. Denn die Geschichte die uns erwartet ist eher plump, als das Gelbe vom Ei. Dazu kommen wirklich lange Ladezeiten und Szenenwechsel, die dem ganzen nochmal Luft nehmen.Freeza möchte euch töten? Erstmal Luft holen, denn der Ladebildschirm braucht noch etwas. Neue Szene neues Glück? Nein, das zieht sich überall hinweg zusammen mit dem Wechsel von Texteinblendungen und Gesprächen mit japanischer Vertonung. An sich ist es ganz cool mit dem „Originalton“. Eine englische Vertonung wäre trotzdem nicht schlecht, falls man aus welchem Grund auch immer nicht mitlesen kann. Jump Force – Ein Traum geht in Erfüllung Ja, das Spiel ist nicht perfekt. Es gibt uns aber erstmalig die Möglichkeit so viele altbekannte Charaktere aus verschiedensten Animes in einem 3er Team zusammenkämpfen zu lassen. Und das sieht auch verdammt gut aus, denn wo nicht gespart wurde ist an visuellen Effekten für die Kämpfe. Auch am Kampfsystem wurde nicht gespart, denn das Prinzip ähnelt dem von Dragon Ball FighterZ. Nicht zu viele Kombinationen, damit Neulinge und Veteranen der Branche etwas damit anfangen können. Das ist nicht schlecht, geht auch gut von der Hand, nur reicht es nicht um die gesamte Last zu tragen. Gute Lizenzen sind da, genauso wie richtig gutaussehende Kämpfe sei es technisch oder von den Effekten her. Nur zusammen mit lästigen Ladezeiten, einer faden Geschichte und keinem Langzeitfaktor geht da auch fix die Luft aus. Eine weitere sehr gewöhnungsbedürftige Sache ist auch das Aussehen der Charaktere. Unreal Engine meets Anime ist an manchen Stellen wirklich gut gelungen, an anderen dagegen ist es mehr Schein als Sein. ### Fimbul (PC) Test Ragnarök steht vor der Tür, angekündigt durch den letzten Winter, oder auch Fimbulwinter genannt. In Fimbul muss man sich durch Schnee, Wikinger und andere Wesen kämpfen, um Ragnarök zu verhindern. Wie uns das Spiel gefallen hat, im folgenden Artikel. Fimbul – Der letzte Winter Es schneit. Der Hof steht in Flammen. Eine Gruppe Banditen, angeführt vom eigenen Bruder, versuchen einen zu töten. Das schaffen sie letztendlich auch. So beginnt Fimbul. Äußerst dramatisch und düster. Doch der Hauptcharakter hat noch eine Aufgabe und darf nicht sterben. So kehrt er wieder ins Leben zurück und jagt erst mal seinen Bruder. Während dieser jagt, überbringt ihm ein Rabe eine Botschaft. Er muss nach Jötunheim und Ragnarök verhindern. Das Spiel verläuft meist linear. Man folgt einer Route zu seinem Ziel, mit Kämpfen dazwischen. Doch, wer sich genauer umsieht, findet geheime Bereiche oder hat unerwartete Begegnungen. Die Kamera ist währenddessen in der Vogelperspektive verankert. Dabei wird die Geschichte über einen Comic erzählt, anstatt über Videos, wie bei den meisten Spielen. Im Verlauf der Geschichte wird man dazu aufgefordert Entscheidungen, zu treffen. Zum Beispiel ob man einen Troll tötet oder am Leben lässt. Diese Entscheidungen beeinflussen früher oder später den Verlauf der Geschichte. Wer wissen möchte, was passieren würde, hätte man sich anders entschieden, kann im Menü den Lebensfaden nutzen. Dadurch kann man einen Autosave laden und eine anders entscheiden. Fimbul – Eis, Schnee und Trolle Die Gebiete in Fimbul sind trostlos, trist und voller Schnee. Und dennoch sind die Gebiete sehr schön dargestellt und bringen den letzten Winter gut zur Geltung. Starke Schneestürme ziehen umher, kahle Bäume und Tannen voller Schnee säumen den Weg. Der Boden weiß vom Schnee und rot vom Blut. Wikinger, Trolle und andere Wesen laufen einem bei seiner epischen Reise über den Weg. Davon sind die meisten nicht gerade freundlich. Das Kampfsystem ist einfach zu erlernen. Man kann sich mit Axt, Schwert, Speer und Schild in den Kampf stürzen. Doch lassen sich Schild und Speer mit der Zeit zerstören. Zusätzlich bekommt man noch ein paar Fähigkeiten, die einem im Kampf helfen. So kann man sich heilen, den Gegner umstoßen oder auch hinrichten. Diese Fähigkeiten kosten Punkte, die man durch Treffer ansammeln kann. Wird man jedoch getroffen, nehmen die Punkte wieder ab. Dadurch können Kämpfe gegen viele Gegner schon fordernd werden. Kämpfe gegen große Wesen, wie Trolle, sind besonders spannend. Ihnen kann man nur viel Schaden zufügen, indem man bestimmte Schwachpunkte trifft und sie so in einen verwundbaren Zustand bringt. ### Tech Support: Error Unknown (PC) Test Tech Support: Error Unknown ist ein RPG-Text-Adventure in einem simulierten Virtual Machine Environment. Man startet eine Karriere als technischer Supportmitarbeiter im Homeoffice für das große Telekommunikationsunternehmen Quasar. Doch es scheint nur auf dem ersten Blick ein normaler Customerservicejob zu sein. Kommst Du dem dunklen Geheimnis auf die Schliche? Tech Support: Error Unknown - Fast wie im echten Homeoffice Das Spiel beginnt indem man sich ein Profil für seinen Homeoffice-Account anlegt. Anschließend kann man sich durch verschiedene Programme auf seinem Desktop durchklicken. Zu Beginn sind es erst einmal vier Stück. Es ist recht detailliert gestaltet, da man seinen Desktophintergrund anpassen kann und sich Widgets auf dem Desktop anlegen kann. So behält man den Überblick zwischen Finanzen und Karriere. Im Hintergrund läuft angenehme Musik und Dank Widget kann man tatsächlich zwischen den Titeln switchen. Leider sind nur sechs Titel verfügbar, weshalb es etwas eintönig wird. Im Emailprogramm wird man von Kamala Corwyn begrüßt. Sie überwacht deine Arbeit und schaut, dass du dem Unternehmen treu bleibst und der Etikette folgst. Fehler bei Kundenchats bemerkt sie sofort. Da man zwischen drei Schwierigkeitsmodi auswählen konnte und ich nach den ersten Versuchen im mittleren Schwierigkeitsgrad unersichtlich gekündigt wurde, habe ich es der Geschichte wegen erstmal im einfachsten Modus versucht. So kam ich vorerst voran. Tech Support: Error Unknown - Verbesserungsfähiges Gameplay Leider verfügt das Spiel über etliche Bugs und Glitches, sodass man teilweise nicht vorankommt. Arbeitstage können nicht vollständig abgeschlossen werden und man muss das Spiel jedes Mal neustarten. Dennoch bekommt man Nachrichten, dass man von der Vorgesetzten Kamala abgemahnt wird, weil man zu früh Feierabend gemacht hätte, aber neue Kundenchats kann man auch nicht annehmen. Besonders ärgerlich wurde es, nachdem der ingame Bruder einen Druck gemacht hat, weil er Geld für die kranke Mutter brauchte und man ihm dieses auch noch zukommen ließ und dennoch stirbt die werte Mutter dann, als hätte man nie geholfen. Ärgerlich, weil die Geschichte unglaublich mitreißend ist. Wahrscheinlich ist das keine Absicht und die Entwickler müssen noch kleine Feinheiten ausarbeiten. Tech Support: Error Unknown - Interessante Plots und abgedrehte Wendungen Die Kundenchats funktionieren mit festgelegten Textbausteinen, die man mit der Maus auswählen kann. So muss und kann man keine eigenen Texte verfassen. Dabei sollte man sich dennoch zuvor mit den Grundlagen des Kundenservices auseinandergesetzt haben. Diese kann man im Browser glücklicher Weise jedes Mal nachlesen (Trotz TechSupport-Erfahrung waren für mich die Antworten auch nicht immer ersichtlich.) Auf der Arbeit ist man via Chat auch für Geschwister und Polizei erreichbar. Man kann sogar auf Emails antworten und eigenständig Emails verschicken. So kommen interessante Plots zum Vorschein und man erfährt von drastischen Wendungen. Auch die kleinste Entscheidung kann zu einem völlig anderen Ende führen. ### Dreamworks Dragons: Aufbruch neuer Reiter (PS4) Test Dreamworks Dragons: Aufbruch neuer Reiter. Zum Anfang der 2000er standen Dreamworks und das Haus Pixar in starker Konkurenz zueinander. In den letzten Jahren hat sich ein deutlicher Abstand bemerkbar gemacht. Nichtsdestotrotz konnte Dreamworks mit "Drachen zähmen leicht gemacht" ein riesen Erfolg für sich buchen. Mittlerweile gibt es Mehrere Kinofilme der besagten Reihe. Sogar eine animierte Serie hat es ins Fernsehen geschafft. Fans vergnügen sich seit Jahren mit den Büchern und Spielzeugen, wie zum Beispiel von Playmobil. Zum Start der letzten beiden Kinofilme erschien schon ein Spiel aus der Dreamworks Dragons-Reihe. Die Entwickler haben es sich nicht nehmen lassen auch einen dritten Teil der Reihe zu arbeiten. Dreamworks Dragons: Aufbruch neuer Reiter hat nur Indirekt mit dem Kinofilm zutun. Wir haben uns angeschaut, wie sich Dreamworks Dragons: Aufbruch neuer Reiter auf der Playstation 4 schlägt. Die Antwort erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Dreamworks Dragons: Aufbruch neuer Reiter - Patch und Scribbler sind das Dreamteam Scirbblers Reise beginnt im einstmals schönen Havenholme. Er wacht einem akuten Fall von Gedächtnisverlust auf und wird vom Film-Helden Hicks aufgelesen. Die Probleme des Jünglings sind jedoch erst einmal zweitrangig. Fallensteller haben es auf ein geheimnisvolles Ei abgesehen, zu dem Scribbler eine seltsame Bindung spürt. Deshalb macht er sich umgehend auf, die Schurken durch das niedergebrannte Areal zu verfolgen und das Ei zurückzuerobern. Ein paar kurze Tutorials später ist der Drachennachwuchs auch schon gerettet und schlüpft sogar direkt. Er freundet sich sofort mit Scribbler an. Da der Zögling augenscheinlich Züge mehrerer Drachenarten vereint, wird er kurzerhand Patch getauft. Gemeinsam mit ihm muss man die Drahtzieherin der Entführung ausfindig machen. Nicht zuletzt weil ebendiese mit Hilfe einer seltsamen Flüssigkeit versucht, diverse Drachen unter ihre Kontrolle zu bringen. Die lebenden Bewohner von Berk und auch Protragonist Scribbler sind damit nicht einverstanden. Sie befinden sich nämlich in Harmonie mit den schuppigen Bestien. Die Reise entfaltet sich dabei nicht unähnlich zu der klassischen Zelda-Reihe, nur eben eine ganze Spur linearer und ohne die vielfältigen Werkzeuge, mit denen der hylianische Recke hantiert. Ihr manövriert Scribbler aus der Vogelperspektive durch die Landschaft und löst maßgeblich kleinere Rätsel. Dabei kommen häufig die Fähigkeiten seines wandlungsfähigen Begleiters zum Einsatz. So kann der jederzeit per Knopfdruck auswählbare Patch von Beginn an mit seinem Eisatem Wasserflächen gefrieren und so betretbar machen, während der spätere Elektro-Puster für Schalterrätsel und magnetgetriebene Verschiebeaktionen genutzt wird. Doch auch die menschliche Hauptfigur kommt nicht zu kurz und steuert beispielsweise Hammerschwünge bei. Dadurch kann er Steinblöcke bewegen. Ein kleiner Wehrmutstropfen: Die Rätsel sind zu keiner Zeit anspruchsvoll. Dabei ist es egal, ob ihr in der freien Wildbahn seid oderin den verwinkelten Dungeons am Ende eines jeden Gebiets. Zumindest habe ich feststellen können, dass sie abwechslungsreich aufgebaut sind. Dreamworks Dragons: Aufbruch neuer Reiter - Simple Spielmechanik Scribbler und Patch stürzen sich stets gemeinsam im Gefecht. Dabei kann der menschliche Teil des Duos mit simplen Angriffskombinationen aufwarten. Mit geschickten Ausweichrollen kann er schnell hinter den Rücken des Feindes bugsieren. Patch hingegen verlässt sich ganz auf seine Feuerkraft und eignet sich daher mehr für den Fernkampf. Elemente wie Unterstützungsangriffe von geretteten Drachen oder erstellbare Stärkungsobjekte sollen dabei für etwas mehr Tiefgang sorgen. Die Bosskämpfe verfügen über relativ eingängige und nette Puzzles. Das gesamte Spielgeschehen wird dadurch gekonnt aufgelockert. Und Stichwort Erstellbares: Während diverse Truhen Tränke oder Herzcontainer enthalten, steckt in den meisten von ihnen Crafting-Gut, das bei der umherziehenden Späherin Astrid oder dem Schmied Grobian in Heiltränke oder Rüstungs-Upgrades gesteckt werden kann. Speziell die Materialien für die Hilfsobjekte von Astrid sind jedoch dermaßen omnipräsent, dass ihr bereits auf halbem Weg durch das Spiel deutlich mehr von ihnen habt, als dass ihr sie je ausgeben könntet. Das nimmt der Suche nach Schatztruhen ein wenig ihren Reiz. Überhaupt gibt es noch so einige kleine Ungereimtheiten, die den Gesamteindruck trüben. So ist die deutsche Text-Lokalisierung – Sprachausgabe gibt es keine – zu großen Teilen ordentlich, . Jedoch fallen alle für das Spiel erdachten Elemente negativ auf, da sie mit ihren jeweiligen englischen Bezeichnungen daherkommen. Sie nicht im Stile der vorhandenen Namen eingedeutscht worden. Auch sind hier und da einige ziemlich unschöne Fehlübersetzungen vorhanden. Vor allen Dingen der Hinweis, dass bei der Rückkehr ins Hauptmenü jegliche Spielfortschritte verlorengehen. Das Wort „ungespeicherte“ ist dabei wohl abhanden gekommen. Über ein paar kleinere Bugs wie Zwischensequenzen, die nicht richtig ausgelöst wurden, bin ich ebenfalls während meines Spieldurchmarsches gestolpert, doch diese waren einerseits selten und andererseits allesamt durch simples Neuladen behebbar. Amüsant bleibt der Anblick, nach dem Betreten eines Dungeons durch den Boden zu Fallen und ein Game Over zu erleiden, natürlich dennoch. ### Degrees of Separation (PC) Test Pünktlich zum Valentinstag veröffentlichte der Publisher Modus Games das Spiel Degrees of Separation. In dem Indie-Rätsel-Abenteuer spielt man Amber und Rime, die in zwei verschiedenen Welten leben, welche es zu retten gilt. Es ist geprägt durch Gegensätze, die zusammenspielen. Degrees of Separation - Jeder lebt in einer anderen Realität Es gibt zwei Hauptcharaktere und wir spielen beide gleichzeitig. Zum einen Amber - sie ist ein Mädchen, dass in einer sehr warmen Welt unter und in den Bäumen lebt. Sie wacht eines Morgens auf, um zu erfahren, dass diese Welt durch die Kälte bedroht wird. In einer ähnlichen Situation befindet sich Rime, der in einem Eisschloss lebt, dass langsam aber sicher anfängt zu schmelzen. Beide machen sich also auf den Weg, um ihre Heimat zu retten und treffen dabei aufeinander. Hierfür müssen sie Rätsel lösen und Schals sammeln. Degrees of Separation - Geteilt durch Gegensätze - Vereint im Spiel Die Besonderheit bei Degrees of Separation ist, dass die beiden Lebenswelten mit ihren spezifischen Gegebenheiten zum Tragen kommen. Mit Hilfe eines Splitscreens können beide Charaktere – mit samt ihrer Welt- gleichzeitig spielen. Das Spiel ist also immer in zwei Hälften getrennt und stellt die heiße und die kalte Umgebung gleichzeitig dar. Während in Ambers Welt z.B. Wasser immer flüssig ist und sie hindurchgehen kann, wird in Rime’s Welt Wasser zu Eis. Er muss auf dem gefrorenen Eis gehen. So verändern die verschiedenen Umwelten die Spielwelt enorm und man muss genau überlegen wer wann wo hinlaufen sollte. Jeder Charakter hat seine eigenen Möglichkeiten sich in der Spielwelt zu bewegen und zu agieren. Die Kunst ist es jedoch, beide miteinander spielen zu lassen. Denn auch wenn die Spielumgebungen grundsätzlich gegensätzlich sind, ist es die Challenge die Eigenschaften beider Spielwelten geschickt im Wechsel zu kombinieren und so Rätsel zu lösen. Degrees of Separation - Wärmende Rätsel Ob alleine oder zu zweit – das Puzzle-Game ist in beiden Varianten spielbar. Jedoch ist bemerkbar, dass das Spiel eindeutig für zwei Spieler konzipiert wurde. Der Releaseday am Valentinstag spricht für sich. Als Single Player muss man immer zwischen den Charakteren wechseln, was ziemlich lästig werden kann. Vor allem weil der zweite Charakter nicht einfach mit dem ersten mitläuft und man diesen immer rufen muss. Ich habe das Spiel alleine und gemeinsam getestet und zusammen macht das Rätseln und ausprobieren auch mehr Spaß. Die Rätsel an sich sind sehr gut gemacht und es sind teilweise auch wirklich knifflige dabei. Die Idee mit den unterschiedlichen Welten ist sehr originell und wird durch das liebevolle Level Design und die Hintergrundmusik unterstrichen. Degrees of Separation - Eisige Kritik Schade fand ich, dass es kein Tutorial gab. Die Steuerung war zwar einfach, jedoch fehlten Erklärungen bezüglich der Map, die es zu erkunden galt und in Form von Sternen dargestellt wurden. Die Möglichkeit Schnellreisen zu machen haben wir beim Spielen auch nur zufällig gefunden. Es wäre schön, wenn man wenigstens ein wenig Orientierung gehabt hätte. Neben der atmosphärischen Hintergrundmusik gab es bei jedem Rätsel eine kommentierende Stimme, die das Vorhaben mit kitschigen Kommentaren begleitet hat- nach einer Weile war es leider wirklich unangenehm. Was mich persönlich auch ein bisschen gestört hat, war, dass die beiden Schals gesammelt haben. Das kam mir doch etwas deplatziert und willkürlich vor. Hätten Sterne/Geld/irgendwas anderes es nicht auch getan? ### Trials Rising (PS4/Nintendo Switch) Test Trials Rising. Trials ist bereits seit längerem ein Spiel, welches sich prima allein und mit Freunden zocken lässt. Mit Trials Fusion erscheint nach knapp fünf Jahren Ruhe der neueste Teil aus dem Hause Ubisoft. Wir haben für euch das Spiel getestet und sind öfter vom Bike gefallen, als ihr zählen könnt. Doch das macht uns nichts! Warum verraten wir euch im folgenden Test! Trials Rising – Nerven aus Stahl Es ist so weit, nach langjährigem Warten gibt es Nachschub für die aktuelle Konsolengeneration. Diesmal gibt es erstmalig die Trials Reihe auch auf der Nintendo Switch! Dazu kommen wir aber später. In Trials Rising erstellen wir uns zuerst einen Fahrer. Zu Beginn gibt es für den Fahrer nicht viele Anpassungsmöglichkeiten. Jedoch gleichen die Entwickler es mit vielen Gegenständen im späteren Verlauf des Spiels aus. Die Gegenstände könnt ihr für euren Fahrer oder Bike verwenden. Bevor wir aber dahin kommen, gibt es eine ausführliche Anlernphase. Ihr werdet nämlich nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern erhaltet ein gründliches Tutorial. Das ist auch bitter nötig bei Leuten wie mir, die gefühlt ein Stück Beton auf das Gaspedal werfen. Denn es ist nicht nur wichtig hier und da Mal Gas zu geben, sondern auch mit nach vorne oder hinten lehnen Kontrolle über das Bike zu gewinnen. Je mehr ihr spielt desto höher steigt euer Level und ihr schaltet neue Bike und Ausrüstungskisten frei, die ihr auch für Spielwährung kaufen könnt. Somit gelangt ihr über Zeit an neues Aussehen für euch und euer Bike. Es gibt zwar auch die Möglichkeit, wie in Rainbow Six Siege Klamotten zu kaufen, doch wie viel es kostet konnten wir vor Veröffentlichung nicht erfahren. Das gleiche war mit dem Multiplayer, denn vor Release lies sich schlecht eine acht Spieler Partie erstellen. Trials Rising – Perfektion ist eine Sucht Immer und immer wieder haue ich auf das Touchpad meines PS4 Controllers, weil ich einfach nicht mit einer Bronze oder Silber Trophäe nach Hause will. Und das machte das Spiel für mich aus. „Nur“ mal kurz ein Level gab es eigentlich nicht, denn ich habe die meisten solange durchgehämmert, bis ich eine Spitzenzeit hatte. Die Jagd nach einem guten Rang hat aber ein Ende genommen, sobald es zum Party Modus geht. Dieser ist mit Freunden immer wieder ein Genuss. Denn da geht es nicht mehr um den Ehrgeiz, sondern um witzige Regeln, die man mit Freunden aufstellt, um Spaß zu haben. Wie bereits gesagt gibt es außer Einzelspieler und dem Party Modus noch die Multiplayer Variante, welche vor dem Release nicht genug Spieler hatte, als ich es versuchen wollte. Auch den privaten Multiplayer gab es jetzt noch nicht, doch der sollte auch in Kürze verfügbar sein. Was es aber auf jeden Fall schon gab ist der Streckeneditor. Hier lässt sich eine eigene Strecke erstellen, die wir hochladen können, damit wir und andere sie befahren können. Super Sache bei so einem Spiel, besonders bei der Auswahl an Gegenständen, doch ist es schon etwas unhandlich mit Controller. Am PC wäre mir das deutlich lieber. Selbst die Nintendo Switch Version von Trials Rising lässt nichts zu wünschen übrig. Auf der portablen Heimkonsole lässt sich das Spiel genauso gut zuhause, wie unterwegs genießen. Einschließlich bei der Grafik werden Spieler die vorher auf einer PS4 oder Xbox gespielt haben etwas meckern, doch das sollte eigentlich kein Manko sein. Wer wirklich meckern möchte, darf sich höchstens beim „Schwierigkeitsgrad“ auslassen, das hat aber hauptsächlich mit der Ausdauer der Spieler zu tun. Das Spiel ist nämlich hart, aber gerecht! ### Fear The Wolves (PC) Test Battle Royal Spiele sind aktuell der Trend. Jeder kennt mittlerweile Fortnite, Apex Legends und PUBG. Diesem Hype möchte sich Fear The Wolves aus dem Hause Focus Home Interactive anschließen. Was uns in Tschernobyl erwartet und ob es wirklich so verstrahlt ist, wie wir uns es vorstellen, erfahrt ihr in unserem Test. Fear The Wolves – Das Wartespielchen Fear The Wolves ist ein weiterer Battle Royal Titel auf dem umkämpften Markt dieses Genres. Daher gehen die Entwickler die Geschichte etwas anders an und liefern uns kein 0815 Battle Royal, wie es so oft schon auf Steam zu sehen ist. In diesem Spiel finden wir uns im verstrahlten Tschernobyl wieder, wo wir alleine oder mit einem Partner nicht nur gegen reale Spieler kämpfen, sondern auch gegen mutierte Wölfe. Das ist ziemlich cool, mal wieder PvE Elemente in dem Genre zu sehen, da es mittlerweile immer seltener wird. Ich würde mich wirklich darüber freuen, wenn sich dieser Trend allgemein auch etwas mehr durchsetzt. Bevor ihr jedoch in das Spiel einsteigt, wartet ihr in der „Lobby“, wie auch sonst üblich. In diesem Fall haben die Entwickler das Spiel in die Lobby verfrachtet und ihr könnt Spieler und Wölfe töten, bis es endlich losgeht. An dieser Stelle kommt wohl die Schattenseite des Spiels ans Licht. Zwar gab es eine recht hohe Spielerzahl, als Fear The Wolves gratis war, doch hat sich das nicht durchgesetzt. Zu der Zeit, wo wir am testen waren, waren es durchschnittlich gerade mal 20 Spieler. Das führte dazu, dass in unserer Lobby gerade mal 5-6 und somit drei Teams vorhanden waren. Schade eigentlich, denn dadurch hatten wir ziemlich lange Wartezeiten, die einem auch die Lust am Spielen nehmen. Fear The Wolves – Teenage Mutant Ninja Wolf Zwar waren die Runden immer klein, mit gerade Mal 6 Spielern, doch war es besser als nichts und wir konnten loslegen. Nachdem mein Partner und ich uns auf der Karte in der Vorbereitungsphase für einen Spawnpunkt entschieden hatten ging es dann auch los. Hier ist bereits die erste Änderung in Relation zu klassischen Battle Royal Spielen. Wir durften uns nämlich aussuchen, in welchem kleinen Örtchen oder Stadt wir anfangen, solange beide Spieler denselben Ort wählen. Dann geht’s endlich los und die Suche nach Waffen beginnt. Das sollte möglichst schnell gehen, denn überall in Tschernobyl warten mutierte Wölfe auf euch. Dabei handelt es sich um ziemlich aggressive Spielpartner, denn wer keine Waffe hat ist schnell tot. Aber auch mit Waffen sind diese Gegner ziemlich nervig, denn sie verfolgen euch in die Gebäude hinein und springen euch an, bis ihr Tod seid. Manchmal kriegt ihr sogar Schaden, ohne eine Angriffsanimation, was besonders nervig ist. Prinzipiell ist die Idee dahinter gut, doch sollte es besser ausgereift sein. Abgesehen von diesem Merkmal gibt es noch weitere wesentliche Unterschiede. Denn es gibt keinen Kreis, der euch irgendwann einkesselt. Stattdessen werden Teile der Karte sichtlich verstrahlt und ihr sterbt, wenn ihr zulange da drinbleibt. Ziel ist es daher immer von Strahlung und Anomalien wegzurennen und dabei Spieler und „Mutanten“ zu töten, was eine wirkliche Abwechslung zu anderen Titeln ist. Dazu kommt, dass es eine weitere Siegesmöglichkeit gibt, außer dem klassischen „überlebt als Letzter“. Denn im letzten Quadranten der Karte erscheint gegen Ende ein Helikopter, der euch retten kann. Dieser hat auch schlussendlich bei mir zu einem letzten Kampf geführt der ziemlich Spaß gemacht hat, nur wäre es noch besser mit mehr Spielern gewesen. Allgemein hat Fear The Wolves viele neue Ideen für das Genre mitgebracht, die erfrischend viel Spaß mitbringen. Zwar ist das Gesamtpaket von der Grafik, Sound und dem Gameplay noch nicht perfekt, aber machbar scheint es durchaus. Wünschenswert wäre einfach schon mal eine höhere Spielerzahl und eventuell ein alternatives Geschäftsmodell, um mehr Spieler anzulocken. ### Vane (PS4) Test Knapp 4 Jahre haben Friend & Foe an dem Action-Adventure Vane gearbeitet, bei dem es komplett um Erkundungen und Rätsel geht. Ja nur Erkunden und Rätsel, keine Kämpfe, kein Aufrüsten oder Loot. Das Entwicklerteam aus Tokio (Japan) hat sich von Spielen wie ICO und Journey inspirieren lassen. Wir sind gespannt, ob das Abenteuer um den Gestaltwandler sich so rauh und beunruhigend spielt, wie die Entwickler sagen. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Vane - Ein kleiner Start für Veteranen ? Das Erstlingswerk des Entwicklerteams Friend & Foe hat sich als Aufgabe gesetzt, mit Ihrem Erkundungsspiel keine festgeschriebene Story zu erzählen, um dem Spieler Raum zum Interpretieren und Träumen zu lassen. Das Entwicklerteam hatte einzeln auch schon an Werken wie Battlefield 3, Bionic Commando, Killzone und The Last Guardian gearbeitet. Das Abenteuer in Vane erinnert durchaus an Landschaften aus ICO oder Journey mit tiefen Schluchten, sowie versandeten Ruinen. Zwar kann dies im Detail nicht mit den Vorbildern mithalten, aber die Unity-Engine inszeniert sehr ansehnliche Kulissen. Vane – Das Kind und der Rabe Zu Beginn startet man in einem unwirklichen, ausgestorbenem Land als Krähe. In der Rolle als Krähe kann man sich so richtig frei fühlen. Man kann imposante Manöver fliegen, ein Sturzflug einleiten, oder sich einfach vom Wind tragen lassen um die Freiheit zu genießen. Der Spieler kann mit der Krähe landen und auf dem Boden umher trippeln. Gerade aus der Verfolgerperspektive und bei Nahaufnahmen sieht das Gefieder des Vogels bemerkenswert aus. Was ist denn überhaupt das Ziel des Spiels? Worum geht es? Ihr hört keinen Erzähler und bekommt keine Quest-Anfragen. Ihr müsst auch nicht irgendwelche Texte oder Schriften finden. Hierdurch erkennt man deutlich, dass sich die Entwickler von Journey inspirieren ließen. Denn in Vane gibt es lediglich die Landschaft, die Hinweise auf mögliche Interaktionen gibt. Den Hinweis hierfür bekommt ihr durch ein Aufblitzen aus der Entfernung.An den jeweiligen Orten könnt ihr auf einer Windfahne landen und durch einen Krähenruf andere Artgenossen versammeln. Diese stoßen dann das Gestell so um, dass die Fahne in eine Richtung flattert. In diesem Zentrum befindet sich ein größerer Turm der etwas im Inneren verbirgt. Der Spieler kann mehrere Krähenschwärme dorthin lotsen. Durch vereinte Kraft und Gewicht lässt sich der funkelnde Schatz befreien. Damit wird am Boden ein magisches Feuer entfacht, wodurch sich eure Krähe in einen Jungen verwandelt. Fortan könnt ihr als Junge wie bei ICO laufen, springen, klettern und Hebel ziehen. Kurios aber wahr: Ihr könnt euch beim Fall aus großen Höhen wieder in eine Krähe verwandeln. Das klingt nach viel Spaß, aber leider hinkt Technik, mangelndes Storytelling und Spieldesign den großen Vorbildern Journey und ICO deutlich hinterher. Im Verlauf der Spielstunden haben mich besonders die starken Framedrops und flackernden Bildteilchen verärgert. Die gesamte Landschaft wird auf diese Weise in eine visuelle Unruhe gebracht. Auch die imposanten Wettereffekte, wie starker Wind oder auch Gewitter, können nicht über diese Fehler hinweg täuschen. Zudem ist es sehr merkwürdig, dass gerade im letzten Drittel des Abenteuers die Levelstreckung sehr monoton und langatmig wird. ### Far Cry New Dawn (PS4) Test Nach nicht einmal einem Jahr meldet sich Ubisoft mit dem neuesten Ableger der Far Cry Reihe zurück. In Far Cry New Dawn erfahrt ihr, wie es nach den Geschehnissen von Far Cry 5 mit Hope County weitergeht. Wir haben uns das Ganze für euch einmal genauer angeschaut. Wie uns Far Cry New Dawn gefallen hat, erfahrt ihr im folgenden Test Ich mache kein Geheimnis daraus: Ich steh auf die Far Cry Reihe. Nicht zuletzt weil Ubisoft es immer wieder schafft, Bösewichte gleichzeitig furchteinflössend, verrückt und sympathisch erscheinen zu lassen, Egal ob Vaas Montenegro, Pagan Min oder zuletzt den prophetischen Sektenführer Joseph Seed. Die Storys der Far Cry Spiele leben für mich stark durch die überzeugenden Antagonisten. Dennoch bin ich, was Storytelling angeht, eher einfach gestrickt. Ich will der Held sein und nach einem harten Kampf den Schurken besiegen und ein Happy End bekommen. Umso entsetzter war ich, als das Finale von Far Cry 5 über meinen Fernseher flimmerte. All die Mühen, all die Opfer, nur um dann zu erfahren, dass Joseph Seed mit seiner Prophezeiung richtig lag? Die Atombomben fallen und unser Held, der namenlose Deputy, wird von Joseph gefangen genommen. Das kann doch unmöglich alles gewesen sein. Wie sich herausstellte, war es das auch nicht. Vielmehr war das Ende von Far Cry 5 gleichzeitig der Auftakt für den neuesten Ableger der Serie, Far Cry New Dawn. Damit liefert Ubisoft gleichzeitig zu ersten mal einen offiziellen Nachfolger für einen der Far Cry Teile. Far Cry New Dawn - Eine neue Bedrohung Die Geschichte von Far Cry New Dawn beginnt etwa zwanzig Jahre nach dem Einschlag der Bomben in Far Cry 5. Aufgrund der zahlreichen Atomschutzbunker war es vielen Menschen möglich, die Apokalypse zu überleben. Es dauerte nicht lange, bis sich die Menschen wieder zusammenschlossen, um ihre Heimat neu zu errichten. Das Ergebnis war die Ortschaft Prosperity. Unter der Leitung von Kim Rye, der man in Far Cry 5 unter anderem bei der Geburt ihrer Tochter Carmina half, blühte der Ort auf und wurde zu einem neuen Zuhause. Blöd nur, dass nicht jeder so friedliebend ist. Doch was wäre ein neuer Far Cry Teil ohne neuen Antagonisten? Die Rolle des Schurken wird nämlich nicht erneut von Joseph Seed belegt. An seine Stelle treten die Zwillingsschwestern Mickey und Lou. Diese führen eine Bande von gesetzlosen Plünderern, die Highwaymen, an. Dabei schrecken Sie vor keiner Gräueltat zurück, um ihren Willen durchzusetzen und sich das Hab und Gut der unschuldigen Bürger von Hope County unter den Nagel zu reißen. Dabei geraten auch die Menschen in Prosperity ins Fadenkreuz der Schwestern. Ohne die Möglichkeit, sich selbst gegen diese Bedrohung zu wehren, beschließen die Menschen von Prosperity, sich Hilfe bei Thomas Rush zu suchen. Dieser hat sich in der Post-Apokalypse einen Namen einen Weltverbesserer gemacht und eine große Mannschaft um sich herum aufgebaut, mit dem Ziel, Amerika wieder auferstehen zu lassen. Ihr schlüpft hierbei in die Rolle des namenlosen Captains von Thomas Rushs Wachmannschaft. Dafür steht euch auch diesmal wieder der Charaktereditor zur Verfügung. Doch gerade als ihr, samt Zug mit Vorräten und Männern in Hope County eintreffen solltet, erfahrt ihr die Brutalität der Highwaymen am eigenen Leib. Der Zug wird gekapert, die Vorräte geplündert und die Mannschaft getötet. Thomas wird von den Schwestern gefangen genommen und ihr entkommt knapp mit dem Leben. Kein guter Start also. Far Cry New Dawn - Willkommen in Hope County 2.0 Von Carmina Rye gerettet findet ihr euch also bald alleine Prosperity wieder. Verzweifelt und ohne anderen Ausweg bleibt euch daher nichts anderes übrig, als euch neue Verbündete zu suchen. Und wie es der Zufall will, seid ihr nicht die einzigen, die sich mit den Highwaymen rumschlagen müssen. Im Norden von Hope County steht schließlich die kleine Gemeinde von New Eden, unter der Leitung von niemand anderem, als Joseph Seed. Der Feind meines Feindes... Zunächst war ich skeptisch, als ich von einem post-apokalyptischen Far Cry hörte. Schließlich zeichnet sich Far Cry neben den charismatischen Antagonisten hauptsächlich durch die atemberaubenden, offenen Welten aus. Eine karge, verstrahlte Landschaft klang für mich da zunächst nicht so reizvoll. Zum Glück entschied sich Ubisoft jedoch, einen anderen Weg zu gehen. entgegen meiner Erwartung bekommen wir an Stelle eines Ödlandes vielmehr ein wiedergeborenes Hope County. Ohne den Einfluss der Menschen konnte sich die Stadt erholen, und ist nun lebendiger denn je. Die Welt strotzt daher nur so vor Wildleben, dem ein oder anderen mutierten Tier und zahllosen, bunten Pflanzen. Tatsächlich würde man ohne die Ruinen der alten Gebäude nicht mal vermuten, dass es eine Apokalypse gegeben hat. Trotz eines neuen Hope Countys bleiben jedoch die meisten Features von Far Cry 5 erhalten. Die Steuerung ist identisch zum Vorgänger, ihr könnt wieder zahlreiche namentliche Helfer rekrutieren, die euch mit ihren Fähigkeiten zur Seite stehen, Versteckte Lager und feindliche Außenposten können gefunden und übernommen werden. Never change a running system. Zudem werdet ihr diesmal auf viele bekannte Gesichter aus dem Vorgänger treffen, die euch entweder als Begleiter zur Verfügung stehen, wie etwa Pastor Jerome oder Fan-Liebling Hurk oder euch in Prosperity unterstützen, wie etwa die Scharfschützin Grace. Prosperity agiert dabei als eure Basis. Hier könnt ihr beispielsweise Karten kaufen, Heilkräuter anpflanzen und Waffen und Fahrzeuge herstellen. Je mehr Spezialisten ihr in Hope County findet, umso mehr bietet euch Prosperity. Zudem könnt ihr die einzelnen Funktionen eurer Basis verbessern, indem ihr die jeweiligen Stationen aufwertet. dafür benötigt ihr jedoch Ethanol, den ihr in erster Linie durch die Übernahme feindlicher Außenposten beschaffen könnt. Far Cry New Dawn - Leichte Veränderungen zum Vorgänger Leichte Veränderungen zum Vorgänger gibt es allerdings trotzdem. So könnt ihr Außenposten nach der erfolgreichen Übernahme nun plündern. Dadurch bekommt ihr mehr Ethanol, der Außenposten geht jedoch wieder in die Kontrolle der Highwaymen über und wird bei einem erneuten Übernahmeversuch stärker bewacht. Zudem sammelt ihr kein Geld mehr, um Waffen und Fahrzeuge zu kaufen. Diese baut ihr euch nun stattdessen selber an Werkbänken zusammen. Die Materialien findet dafür findet ihr überall in der Welt. Höherstufige Waffen benötigen dabei eine höherstufige Werkbank und mehr, bzw. seltenere Materialen. Neu ist auch, dass ihr nun sehen könnt, wie viel Schaden eure Waffen verursachen. Kleine Schadenszahlen tauchen dafür auf, wenn ihr einen Gegner trefft. Die Gegner verfügen zudem nun über eine Lebensanzeige, die euch nicht nur Aufschluss über das Leben euer Gegner gibt, sondern euch auch farblich anzeigt, wie schwer der Gegner zu bezwingen ist. ### God Eater 3 (PS4) Test Die Aragamis sind jetzt auch wieder bei uns am Start! God Eater 3 hat es nämlich endlich von Japan nach Europa geschafft. Somit ist es Zeit für uns unsere God Arcs auszukramen und den Monstern, die die Welt zerstören wollen, ordentlich einen auf den Deckel zu hauen. Wie wir den dritten Teil finden, erfahrt ihr im folgenden Test. God Eater 3 – An die God Arcs, fertig, los! Knapp 50 Jahre in der Zukunft, sieht die Welt nicht ansatzweise mehr aus wie unsere heutige. Menschen müssen sich verbarrikadieren und sogenannte Aragami verwüsten den Planeten und machen das Leben schwer. Um diese zu bekämpfen, erstellt ihr euch zu Beginn des Spiels einen Charakter, der glücklicherweise gerettet und mit einem God Arc ausgestattet wird. Dieses „Multifunktionstool“ ist eure mächtige Waffe, die auf Knopfdruck zwischen Nah- und Fernkampfwaffe wechseln kann. Das ist bei diesen riesigen Monstern, die euch erwarten auch bitter nötig, denn nur Schwerter, Sensen, Speere, Pistolen usw. werden es schwer haben. Soweit so gut, doch der schein trügt ein bisschen. Zwar wurde das Kampfsystem, wozu wir gleich kommen aufpoliert, um alles geschmeidiger zu machen, doch das entspricht nicht dem ganzen Spiel. Natürlich gehört zu einem Spiel à la Monster Hunter auch eine gute Geschichte und für manche auch wichtig gute Grafik. Im Vorhänger und dem dazugehörigen Anime ist die Geschichte wirklich ein Hingucker gewesen, was im neuesten Teil der Reihe nicht gerade der Fall ist. Auch die Grafik hat gefühlt über die Jahre hinweg keinen Sprung gemacht. Das ist ziemlich schade, denn das eigentliche Potenzial an der Stelle ist wirklich groß. God Eater 3 – Finetuning Euer größter persönlicher Anreiz in den Kampf zu ziehen wird wahrscheinlich das Crafting-System sein. Denn je mehr Ressourcen ihr sammelt, desto krassere Waffen könnt ihr im Kampf nutzen. In Relation zu vorher gibt es sogar drei neue Waffen. Dazu zählen die beißende Klingen, schwere Monde und die Schusswaffe Strahlengewehr. Der Kampf wird zudem nie wirklich langweilig, sobald ihr einmal in die Steuerung reingefunden habt. Zwar ist der Anfang nicht ganz so simpel durch die verschiedenen Mechaniken, Waffen und Elemente die ihr nutzen könnt, doch durch etwas einarbeiten wird es durchaus zu einem taktischen und actionreichen Kampf. Auch die Länge der Missionen, die meist unter 10 Minuten fertig sind tragen dazu bei, dass das Potenzial immer wieder eine Runde zu spielen groß ist. Denn im Gegensatz zur Konkurrenz müsst ihr nicht ewig in einem Level rumhantieren, sondern könnt mit Freunden dicke Bosse in kurzer Zeit aus dem Leben kloppen. Das ist auch nötig, denn je weiter ihr im Spiel seid, desto schwieriger wird es. Dementsprechend solltet ihr Spaß am Grinden haben, um stätig weiter zu kommen. ### Metro Exodus (PS4) Test Metro Exodus war nach dem letztem Teil Last Light aus dem Jahr 2013 von Fans der Franchise heiß erwartet. Doch die Vorfreude der Fans war getrübt durch den radikalen Wechsel des Szenarios. Man erkundet eben nicht die klaustrophobischen Tunnel der Moskauer Metro mit Banditen, Mutanten, Anomalien und anderen Gefahren. Metro Exodus spielt an der Oberfläche. Artjom und seine Freunde vom Spartan Ranger Orden beginnen eine Odyssey durch das Post-Apokalyptische Russland. Sie müssen unter anderem durch eine verschneite und verstrahlte mit einem fundamentalistischem, technologiephoben Kult bewohntem Waldgebiet befahren. Verzettelten sich die Entwickler von 4AGames mit dem neuen Szenario? Verlieren sie das was die Metro Serie in den Augen von Millionen von Fans so besonders gemacht hat? Stellt diese Veränderung einen positiven Vorzug dar im Vergleich zu den Vorgängern? Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Metro Exodus - Das ganze Leben ist eine Lüge Metro Exodus spielt 2 Jahre nach Last Light und wir schlüpfen wieder in der Haut unseres Welt-…äh Metroverbesserers Artjom. Nach dem er in Last Light die Schwarzen (im englischen „Dark Ones“) rettete und diese im Gegenzug ihn und die gesamte Metro vor der Roten Linie retteten ist unser Protagonist auf der Suche nach einem Bewohnbaren Ort auf der Oberfläche. Er ist gar so besessen davon, dass ihm alle in der Metro für verrückt halten und seine Kollegen vom Orden, darunter sein Vorgesetzter Miller, versucht ihm den Gedanken auszutreiben und ihn davon abzuhalten so oft an die Oberfläche zu gehen und sich Tag für Tag der dortigen radioaktiven Strahlung zusammen mit anderen gefahren wie den dort ansässigen Mutanten auszusetzen. Im Laufe des ersten Kapitels finden Artjom und seine Frau Anna bei einer Ihrer Expeditionen an der Oberfläche zufällig heraus, dass es in der Welt außerhalb von Moskau noch Menschen gibt. Diese leben problemlos an der Oberfläche. Das Gebiet außerhalb der Metro bis auf die Mutanten ist größtenteils noch bewohnbar. Es auch heraus, dass die Nationen und dessen Regierungen außerhalb Russlands, noch bestehen. Als sie zu diesem Wissen kommen, geraden sie ins Visier der Hanse, die mächtigste Fraktion der Metro, welches dieses Wissen zur Außenwelt den Bewohner der Metro verheimlichte. Sie zwingen die Beiden eine Lokomotive der Hanse zu Kapern und mit dem Ranger vom Spartan Orden von Moskau zu fliehen. Dabei wird ans Licht gebracht, dass Miller und die anderen Ranger die ganze Zeit von dieser Verschwörung gewusst haben und mit der Hanse einen Pakt eingingen. Sie wollten die Bewohner der Metro inklusive Anna von dieser Wahrheit fern zu halten. Solange bis die Regierung Russlands Entwarnung bezüglich den Besatzungsmächten gibt. Metro Exodus - Einzigartige Charaktere Nun jedoch sind sie dank Artjom gezwungen von Moskau zu fliehen. Besonders Miller wirft Artjom vor, dass er durch seine skrupellose Neugier sich selbst, Anna und den Orden verdammt hat. Es folgt eine Odyssee mit der Aurora (die Lokomotive, welche man gestohlen hat), die im Spiel sich von einem Zeitraum von über einem Jahr erstreckt. Das Ziel der Reise besteht darin, einen bewohnbaren Ort weit im Osten des Landes zu finden, um sich dort niederzulassen. Dabei interagiert man mit einer Ansammlung bisher in der Serie bekannten Charakteren. Es kommen aber auch vielen neue hinzu, welche allesamt gut und tiefgründig geschrieben sind. Eure Kameraden vom Orden wie Stephan, Damir, Sam oder auch Neuzugänge, welche sich euch und eurer Sache im Verlauf der Reise anschließen. Allesamt besitzen sie jeweils einzigartige und interessante Persönlichkeiten. Jeder vonihnen hat eigene Hintergrundgeschichten, unterschiedlichen Motivationen und Ziele. Man entwickelt als Spieler mit der Zeit eine echte Kameradschaft zu diesen Charakteren. Im Verlauf der Kampanger befreien sie Artjom sehr oft aus der einen oder anderen misslichen Lage. Insgesamt hat man sie sehr gut in die neue Ausrichtung der Serie integriert. Sie tragen zu dieser Road-Trip Thematik bei, die in diesem Spiel vorhanden sind. Metro Exodus - Einiges Altes und Vieles Neues Apropos neue Ausrichtung, seit dem letzten Teil der Serie hat so einiges bezüglich des Gameplays getan. Man ist nicht auf die engen Tunnel der Metro beschränkt, sondern erkundet im Verlauf der Handlung 3 drei große Sandbox-Gebiete. Spieler können also auch neben den metro-typischen linearen Level in Bunkeranlagen und dergleichen wiederfinden. Alle Gebiete unterscheiden sich thematisch drastisch von einander. Zum einen das Schneebedeckte Waldgebiet Wolga, die Mad Max inspirierten Kaspischen Wüste und dem herbstlicheb Wald ganz im Osten Russlands. Alle diese Level sind von unterschiedlichen Fraktion bewohnt. Diese besitzen jeweils ihre eigene Hintergrundgeschichte und unterschiedliche Mutantenarten. Dazu gehören zum Beispiel die schon in der Serie bekannten „Shrimps“. Diese mutierten Krebstiere bewohnen die Flüsse an der Wolga. Sie können aber auch an Land gehen und greifen oftmals aus Küstennähe unaufmerksame Wanderer an. Um sie zu besiegen braucht man perfektes Timing beim Treffen der Schwachstellen. Sie sind nämlich durch ihren robusten Panzer geschützt. Man muss im Allgemeinen je nach Mutantenart, verschiedene Taktiken nutzen und seine Möglichkeiten abwägen. Vor allen Dingen leidet man wie von der Metro-Serie gewöhnt, an chronischer Munitionsknappheit. Zudem segnet man auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad schon mit wenigen Treffern das Zeitliche. Oftmals ist es ratsam Konflikte mit der lokalen Fauna ganz zu vermeiden. Eine andere Möglichkeit ist im Kampf die kreativen Gadgets oder sekundären Waffen wie Wurfmesser oder Granaten zu nutzen. Je nach Situation braucht man das passende Mordinstrument und da kommt Artjoms Crafting Rucksack zum Einsatz. Eine weitere fundamentale Neuerung ist, dass man seine Waffen auf Knopfdruck modifizieren kann und das viel stärker als in den Vorgängern, beispielsweise lässt sich ein Revolver mit drei Schuss zu einem Sniper-Gewehr, mit Vierfach-Zoom und Schalldämpfer aufrüsten, je nach dem in welcher Situation ihr euch befindet lassen sich eure Waffen unterschiedlich Upgraden. Metro Exodus - Waffen- und Stealthsystem Es ist auch möglich zwei Mal dieselbe Waffenklasse im Inventar zu haben, welche sich jedoch durch Unterschiedliche Aufsätze sich radikal in ihrem Handling unterscheiden. Mit dem Rucksack lassen sich auch Gegenstände, wie Medikits, Munition, Gasmaskenfilter oder Wurfwaffen herstellen. Da Ressourcen zur Herstellung dieser Hilfsmittel jedoch knapp bemessen sind, ist man viel eher motiviert, die vielen optionalen Locations auf der Map zu erkunden. Es gibt Banditencamps, Monsternester und viele andere Orte zum Erkunden, welche wertvollen Ressourcen zum Craften beherbergen und manchmal sogar neue Gadgets und Upgrades für euren Ranger Anzug, diese könnt in den in der Spielwelt verteilten Werkbänken ausrüsten. Hier müsst ihr euch entscheiden, was ihr lieber möchtet, zum Beispiel entweder mehr Munition schleppen oder mehr Wurfwaffen tragen können. Wie gewohnt kann seine Gegner im Schleichen ausschalten, das Stealthsystem bei menschlichen Gegnern ist dieses Mal um einiges besser implementiert als in den Vorgängern, die KI reagiert diesmal viel besser auf die Präsenz des Spielers und ist, wenn alarmiert, viel aufmerksamer beim Durchsuchen der Umgebung. Statt also Tagsüber einen der vielen Banditencamps zu infiltrieren und höchstwahrscheinlich entdeckt zu werden. Sollte man durch die Dunkelheit der Nacht geschützt, diese Lager aufmischen. Aber Vorsicht, nachts treiben sich auch mehr Mutanten herum und man läuft auch Gefahr auf elektrische Anomalien zu treffen, welche um einiges unberechenbarer und gefährlicher sind. Dem Szenario entsprechend muss man meistens nicht mehr so oft die Gasmaske anziehen, um sich vor der Radioaktivität an der Oberfläche zu schützen, jedoch gibt es immer noch Gebiete, an denen es Notwendig ist und man sollte dabei achten einen adäquaten Bestand an Filtern zu haben, jedoch geratet man nicht so schnell in Filterknappheit, wie in den Vorgängern. Metro Exodus - Best Aussehendes Spiel 2019 Die Grafik ist selbst auf der Standard PS4 eine Augenweide. Ich persönlich glaube nicht, dass es 2019 noch ein besser aussehendes Spiel rauskommen wird und Performancestechnisch hat man auch nicht viel zu mäkeln. Das Spiel blieb immer auf konstanten 30 Bildern ohne Drops und bis auf einen Crash und ein paar Grafikfehlern in unserer vor Release zugesendeten Testversion gabs an technischen Fehlern sonst nichts zu verzeichnen. Dieses Spiel nutzt ein Checkpointsystem und man kann nicht frei speichern, das fordert aufmerksameres spielen, kann jedoch auch frustrierend sein für Gelegenheitszocker. Was den Soundtrack angeht, muss man sagen, dass er bis auf den Themesong im Menü sonst nichts Besonderes ist. Die Erkundung der Spielwelt wird mit einigen atmosphärischen Klängen untermalt, welche gekonnt die bedrückende Stimmung der Umgebung wiedergeben und verstärken, ansonsten jedoch bleibt nichts Erinnerungswürdiges vom Soundtrack hängen. ### The Walking Dead: The Final Season: Episode 3 (PC) Test Wir haben nun The Walking Dead: The Final Season: Episode 3 gespielt. Dabei waren wir sehr gespannt, wie es in der Vorletzten Episode mit Clementine und AJ weitergeht. Falls ihr die Episode nocht nicht gespielt habt, solltet ihr nicht weiterlesen. Wir wollen euch nicht zuviel verraten. The Walking Dead: The Final Season: Episode 3 - Broken Toys Die Lage um Clementine und ihre Teenanger Freunde spitzt sich nun so langsam zu. Die nächste Episode Broken Toys knüpft direkt an den Kampf von Episode 2 an. Lily und ihre Soldaten haben einige der Internatsschüler gefangen genommen. Sie wollen diese als Kindersoldaten ausbilden und an die Front schicken. Clem war es allerdings möglich Abel festzusetzen und man kann entscheiden, wie man ihm diese Informationen entlockt. Er ist die letzte Verbindung von Clementine und ihren Freunden. Zudem wird die Frage beantwortet, was der mysteriöse James mit der Gruppe zu tun hat ? Leider wird das Gameplay, wie bei den vorangegangenen Episoden durch dieselben Fehler in Mitleidenschaft gezogen. Positiverweise führt die dritte Episode dazu, das die gesamte Serie eine Form annimmt. Es wird ein klarer Unterschied gemacht zwischen der älteren Generation, die auf Angst und Hass aufgebaut ist und einer jüngeren kompromissbereiten Generation, welche ohne Blutvergießen auskommt und trotzdem nichts anderes als Beißer kennt. Viele Verluste sind zu beklagen, aber das hält die junge Gruppe noch lange nicht davon ab weiterzumachen und für das Überleben zu kämpfen. Der großartigeste Moment befindet sich in der Mitte der Episode: Eine spontane Party. Anschließend macht man sich auf, um den verzweifelten Freunden zur Hilfe zu eilen. Man rauft sich zusammen, ist dankbar für jede einzelne Sekunde die man zusammen verbringt. Gemeinsam hofft man sich am Ende noch einmal wiederzusehen. Dies steht im krassen Gegensatz zu dem, was Lillys Leute gerade am Fluss machen und die gleichen alten Kämpfe wieder aufleben, die Clementine ihr ganzes Leben lang gesehen hat. Clementine fand in ihrer eigenen Generation ein Zuhause und Frieden, eine, die nichts anderes als den Tod gekannt hat, und die Größe der Episode liegt darin, zu sehen, wie sie sich für Clementine und A.J. fühlen, als gäbe es eine Zukunft. ### Kingdom Hearts III (PS4) Test Das lange Warten hat endlich ein Ende. Kingdom Hearts III ist raus. Wir begleiten Sora, Donald und Goofy ein weiteres Mal in die Schlacht Licht gegen Dunkelheit. Was es für Neuerungen gibt und wie uns das Spiel gefallen hat, im folgenden Artikel. Kingdom Hearts III – Die Finale Schlacht beginnt Die Geschichte setzt fast nahtlos an die Ereignisse von Dream Drop Distance an. Sora hat die Meisterprüfung verhauen und dazu noch einen Großteil seiner Kräfte verloren. Um in der bevorstehenden Endschlacht etwas auszurichten, muss Sora seine Kräfte wiedererlangen und die Kraft des Erwachens meistern. Um dies zu erreichen, folgt er seinem Herzen zu allen möglichen Welten. Doch Sora ist nicht der Einzige mit einer wichtigen Mission. Während seiner Reise besucht Sora, mit Donald und Goofy, 9 verschiedene Welten. Unter diesen Welten befinden sich lang ersehnte ältere Disneyfilme und relativ neue. Toll ist vor allem, dass fast jeder Disneycharakter seine originale Synchronstimme aus den jeweiligen Filmen hat. Während der Reisen zu den verschiedenen Welten und auf den Welten gibt es viele kleine Nebenaktivitäten. So kann man Schätze oder Glücksembleme aufspüren, oder einen Highscore bei den vielen Minispielen aufstellen. Kingdom Hearts III – Reisen per Gumi-Jet Zu den verschiedenen Welten reist man wieder per Gumi-jet. Doch im Gegensatz zu Kingdom Hearts 1 und 2 fliegt man hier nicht wie bei einem Shoot´em up durch vorgegebene Routen und ballert eine Masse an Herzlosen nieder. Diesmal fliegt man offen durch „den Ozean dazwischen“. Dieser Ozean ist in drei Pfade geteilt, indem man durch Asteroiden und andere Bauten fliegt, verschiedene Dinge sammeln und entdecken kann oder Herzlose niedermacht. Die Herzlosen fliegen an verschiedenen Stellen herum. Sobald man diese anfliegt, löst man eine Shoot´em up-Sequenz aus. Durch einen Sieg erhält man verschiedene Belohnungen und Erfahrung. Die Erfahrung ist sehr wichtig. Den umso höher das Level des Gumi-Jets, umso mehr Teile kann man beim Bau benutzen. Das Bauen des eigenen Gumi-Jets macht dabei sehr viel Spaß, ist leicht zu verstehen und man hat viel kreative Freiheit. Wer aber keine Lust hat selbst etwas zu bauen, kann auch auf die verschiedensten Baupläne zurückgreifen. Kingdom Hearts III – Das Schlüsselschwert und andere Angriffe Obwohl Sora geschwächt ist, haben er und seine Kumpane ein paar neue Tricks gelernt. Sora kann jetzt im Kampf jederzeit zwischen drei verschiedenen Shlüsselschwertern wechseln. Dazu kann er noch Magie, Fokusangriffe und Koopangriffe einsetzen. Koopangriffe sind spezielle und starke Attacken mit Disneycharakteren, welche nicht durch eine Welt vorkommen. Während eines Kampfes können Teamangriffe erscheinen, die man mit seinen Begleitern durchführt. Zudem gibt es auch verschiedene Attraktionen. Diese Attacken kann man erhalten, wenn man einen speziell markierten Gegner attackiert. Diese sehen wirklich aus wie Attraktionen aus einem Freizeitpark oder einer Kirmes. Durch dauerhaftes Angreifen oder durch Einsatz von Magie kann Sora Hochmagie beziehungsweise eine Formänderung auslösen. Hochmagie ist eine verstärkte Form der Magie, die Sora momentan nutzt. Bei der Formänderung verändert sich das momentan ausgerüstete Schlüsselschwert. Je nach Schwert kann es sich in einen Schild, Armbrüste oder anderes verwandeln. Sora bekommt dadurch ein neues Moveset und die Angriffe werden verstärkt. Zudem haben die Schlüsselschwerter ein besonderes Finale, die meist in einem größeren Bereich hohen Schaden verursachen. ### Mario & Luigi: Abenteuer Bowser + Bowser Jr.s Reise (Nintendo Switch) Test Die beiden Retter des Pilz-Königreiches begeben sich in Mario & Luigi: Abenteuer Bowser + Bowser Jr.s Reise wieder auf ein „neues“ Abenteuer. Streng genommen ist es wohl ein Remake für die Nintendo 3ds. Ob sich der Erwerb des Titels dennoch lohnt, lest ihr weiter im Testbericht. Mario & Luigi: Abenteuer Bowser + Bowser Jr.s - Der Schrecken des Pilz-Königreiches Das Pilz-Königreich steht vor einer großen Herausforderung, denn seine Bewohner sind von einer mysteriösen Krankheit, die „Metabowlie“ betroffen. Die Einberufung einer Krisensitzung unter Vorsitz der Prinzessin Peach lässt nicht lange auf sich warten. Lösungsorientiert diskutieren die Ratsmitglieder nach möglichen Hilfsvarianten. Letztlich kommen sie zu dem Entschluss, dass nur Mario und Luigi in dieser Notsituation helfen können. Neben den beiden Brüdern trifft jedoch auch Bowser im Konferenzsaal ein. Eine kämpferische Auseinandersetzung folgt. An dieser Stelle erhält der Spieler eine Kurzanweisung in den Kampfmodus. Die Attacken erfolgen rundenbasiert, ermöglichen aber sowohl Mehrfachtreffer als auch Abwehrverhalten. Nachdem Bowser durch Mario besiegt wurde katapultiert die Prinzessin Bowser in ein Waldstück. Dort wird Bowser von magischer Hand geweckt und in seinem Kampf bestärkt. Nun muss der Spieler Bowser durch den Wald führen. In einer kleinen Waldenge begegnet Bowser schließlich einem mysteriösen Pilzhändler. Dieser rät Bowser zum Verzehr eines Pilzes, um Mario besiegen zu können. Bowser nimmt den Pilz zu sich und erhält übermächtige Kräfte. Anschließend kehrt er in den Palast zurück und saugt alle Gegenstände inklusive Mario, Luigi und die Prinzessin in sich hinein. Mario & Luigi: Abenteuer Bowser + Bowser Jr.s - Im Inneren des Monsters Der zweigeteilte Bildschirm der DS kommt nun optimal zum Einsatz. Auf dem unteren Teil befinden sich der Spieler bzw. die Helden im inneren von Bowser und müssen dort viele Hindernisse überstehen und meistern. Das rundenbasierte und animationsbeladene Kampfsystem wirkt hier leider etwas langatmig und hemmt den Spielfluss. Auch die langwierigen Dialoge hemmen deutlich den Spielfluss. Andernfalls hätte dieses „Rollenspiel“ einen leichten Jump’n’Run-Charakter erhalten können. Auf dem oberen Bildschirm steuert der Spieler die große Eidechse, die wutentbrannt über die Situation, den mysteriösen Wissenschaftler jagen möchte. Beide Welten beeinflussen sich gegenseitig, sodass die Handlungen des Spielers bedacht erfolgen müssen. Mario & Luigi: Abenteuer Bowser + Bowser Jr.s - Grafik und Sound Mario und Luigi: Abenteuer Bowser + Bowser Jr. erscheint in simpler aber farbenfroher, typischer Mario-Manier. Die Spielwelten wirken lebendig und abwechslungsreich. So auch die Melodien, die sich je nach Spielsituation verändern und das Spielgeschehen untermauern. Mario & Luigi: Abenteuer Bowser + Bowser Jr.s - Bowser-Juniors kleine Reise Die Story um Bowser Junior verläuft parallel zur Hauptgeschichte, jedoch diesmal aus der Perspektive der kleinen Eidechse. Auch dieser Modus beinhaltet eine Vielzahl von Kämpfen, in denen der Mini-Bowser geeignete Strategien entwickeln muss, um seine Gegner zu besiegen. Die Kämpfe erfolgen hierbei weder in Echtzeit noch rundenbasiert. Bowser Jr. als Anführer seiner Gefolgschaft muss eine kampfbereite Artillerie zusammenstellen, die je nach Gegner (z.B. fliegende Spuk-Gegner) passend ist. Bei fliegenden Truppen können beispielsweise Schützen zum Einsatz kommen. Auch die Formationen der Einheiten können verändert werden. ### Double Cross (PC) Test 13AM Games haben nun nach ihrem erfolgreichen und sehr unterhaltsamen Wettkampf-Plattformer Runbow, ein anderes Plattformspiel auf die Menschheit losgelassen: Double Cross. Hier liegt der Schwerpunkt nicht auf den Multiplayer, sondern auf den Singleplayer-Modus. Das Spiel erfüllt im Test nicht ganz die Erwartungen. Dennoch bringt es seinen eigenen Charme gut rüber. An manchen Stellen sehe ich noch deutlichen Verbesserungsbedarf. Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen Double Cross - Die etwas andere Regierungsorganisation In Double Cross dreht sich die Geschichte um die Hauptfigur Zahra Sinclair, eine Agentin die für die Regierungsorganisation R.I.F.T. arbeitet . Diese kümmert sich um die Sicherheit und Ordnung im Multiversum. Nach einem klassischen Routinetag der Weltraumpolizistin wurde R.I.F.T. von einem Terroristen namens “Suspect X” angegriffen. Um an das Geheimnis zu gelangen wer hinter Suspect X steckt, reist Zhara durch die verschiedenen Dimensionen. Sie schlichtet Konflikte und löst Unruhen, während Zweifeln sie plagen. Sie weiß nicht, wem sie denn nun noch von den anderen Agenten vertrauen kann. Eigentlich bietet Double Cross eine düstere Hintergrundgeschichte. Trotzdem bleibt das Spiel fast durchgehend unbeschwert und humorvoll. On top erkennt man jedoch noch eine Tiefe mit der man zuvor nicht rechnet. Im Laufe der Geschichte realisiert Zahra immer mehr, das R.I.F.T. nicht mehr den Idealen treu ist, denen sie glaubte zu dienen und das die Tage der Gerechtigkeit aus denen diese Organisation ursprünglich entstanden ist, gezählt sind. Außerdem versteht Zahra das ihre Kontrahenten druchaus berechtigte Gründe für ihre Vogehensweisen haben. Dadurch gibt uns Double Cross zu verstehen, das die Moral weitaus facettenreicher ist, als ursprünglich angenommen und es mehr als nur das klassische schwarz und weiß denken gibt. Das Spiel schafft es, die heutige Regierung sehr gut wieder zugeben und regt zum nachdenken an, aber leider wirken die Charaktere ein wenig oberflächlich und stumpf, ja fast schon austauschbar. Double Cross – Klischee´s und noch mehr Klischee´s Die junge Agentin ist charakterlich sehr gut gestaltet, wobei die Nebenrollen weitestgehend nur mit typischen Helden – und Schurkenklischees besetzt sind. Diese könnten allerdings auch mit Absicht so platziert worden sein. Vielleichten wollten die Entwickler das Spiel so leicht verdaulicher machen, auch wenn die einzelnen Funktionen deswegen leider etwas zu offensichtlich gestaltet worden sind, aber irgendwie musste man ja die Verschwörung vorantreiben. Für einen normalen Side-Scroller wären diese Apekte nicht weiter schlimm, aber die Entwickler haben sich beim Erzählen der Geschichte überaus viel Mühe gegeben, wo man noch mehr hätte tun können. Die Inhalte ergeben Sinn, sind auch gut nachvollziehbar, nur hätte man das ganze noch etwas spektakulärer schreiben können. Das Gameplay erinnert mich an Mega Man mit ein paar Kampfsystem-Aspekten von Castlevania oder von Rayman-Spielen. Somit hat man durch die verschobenen Ebenen einiges zum erkunden, es hat trotzdem seinen geradlinigen angelegten Pfad, sodass man auf gar keinen Fall den Faden verliert oder es zu lange dauert um die Map zu erkunden. Um die verschiedenen Plattformen zu erreichen, verwendet Zhara ihren organisch wirkenden Proton Slinger, der wie eine Art Enterhaken fungiert. Er sorgt nicht nur für ein sicheres hinüber kommen, sondern auch für geschmeidige Moves , um sich Dinge zu schnappen oder um einen Kamikazeangriff auszuführen. Double Cross – Schwaches Kampfdesign – starkes Leveldesign Der Kampf ist eher schwach ausgeprägt, welches normalerweise Hand in Hand mit diesem Bewegungssystem geht. Der ausgewählte Nahkampfstil lässt zu wünschen übrig, da Zhara zwar Tritte und Schläge draufhat, welche miteinander einigermaßen kombiniert werden können, das Ganze wirkt aber etwas lasch. Auch die AP-Leiste die mit Monsterenergie gefüllt wird, nachdem man einen Gegener erledigt hat, um Spezialfähigkeiten zu benutzen, machen den Braten auch nicht fett. Man sollte meinen, dass es das Erfolgsrezept für ein Kampfsystem ist, es ist nur nicht sonderlich zusammenhängend, auch wenn das bei Begenungen noch nicht mals von Nöten ist. Da diese sowieso nicht sonderlich aufregend oder anstrengend sind und on top eh viel zu häufig auftreten. Dafür ist das Leveldesign umso schöner und abwechslungsreicher Gestaltet, als man zunächst vermutet. Mit jedem neuen Level gibt es auch weitere spannendere Herausforderungen und Gimmicks, die den Spieler bei der Stange halten. In einem Gebiet gibt es zum Beispiel Hüpfburgen und in anderen kommt der Greifhaken zum Beispiel öfter zum Einsatz. Man kann nie genau sagen was einen als nächstes erwartet, es kann hinter der nächsten Ecke eine weitere einzigartige Überraschung oder Hindernis auf einen warten. Die Pegel sind bequem durch Schwierigkeitsgrade gekennzeichnet und die Kurve ist außergewöhnlich gut beurteilt. Für gewöhnlich werden die Gimmicks, in den ersten drei Stufen vorgestellt und ab der vierten Stufe kombiniert, sodassder Spieler alles, was er gelernt hat bei einem abschließenden Bosskampf loswerden kann. Double Cross – Upgrades sammeln In jeder Stufe sind "Upgradium"-Fragmente verteilt, die den Charakterfortschritt vorantreiben. Größtenteils findet man die Fragmente in Nebenhöhlen oder nach schwierigen Gebieten. Da man anfangs auf jedenfall nicht alle findet, müsste man das Spiel erneut spielen. Diese Upradiums dienen aus Fähigkeitenpunkte für Zhara, die man nach der Rückkehr ins Hauptquartier verteilen kann. Um ihre Gesundheit schneller zu regenerieren oder ähnliches, hierbei hätten wir uns mehr tiefe gewünscht, aber es ist trotzdem ausreichend. Durch die eher dürftigen Kampfmechaniken wird dieses doch potenzial trächtige System davon untergraben und gerät fast schon in Vergessenheit. Es ist ganz nett das man Zhara seine eigene persönliche Skillung/Note verpassen kann, aber der Kampf ist zu monoton um einen spürbaren Leistungsanstieg wahrzunehmen. Hätten die Entwickler auf die RPG-Lite Version verzichtet und nur das reine Platforming in die Hand genommen, wäre es aus meiner Sicht ein herausragender Titel geworden. Ebenfalls unpassend, ist das Levelfortschritt-System, welches einem aufzeigt wie weit man in der Story vorangekommen ist. Mithilfe von Informationsschnipseln könnt ihr eine Art von kleiner Detektivarbeit leisten. Da es aber nicht viele Npc´s im Hauptquartier gibt kann man diese einfach nach Ausschlussverfahren befragen und nach kürzester Zeit, erhält man schon die Lösung des Rätsels. Die Umgebung von Double Cross mindert auch den Spielspaß, Animationen sind abgehackt. Außerdem sind vermehrte Ruckler bei Kämpfen und allgemeine Schönheitsfehler zu sehen. Einige grobe Leistungsprobleme sind also mit von der Partie. Ab und an wirkt alles wie ein altes 80er-Jahre-Abklatsch, was überhaupt nicht für das Spiel spricht. ### Tales of Vesperia: Definitive Edition (PS4) Test Tales of Vesperia ist nach knapp zehn Jahren wieder da! Diesmal gibt es den Klassiker statt auf der PlayStation 3 und Xbox 360 für alle aktuellen Konsolen sowie dem PC. Ob das klassische JRPG überzeugen kann oder doch die „modernen“ Tales of-Teile vorne liegen, erfahrt ihr im folgenden Test. Tales of Vesperia – Schneeballeffekt Die Tales of-Reihe hat sich über die Jahre ziemlich stark geändert. Angefangen von Tales of Phantasia mit 2D kämpfen, bis hin zu aktuelleren Titeln wie Tales of Berseria und Tales of Zestiria die einen etwas anderen Weg einschlagen haben. Welche zwei Teile mir jedoch wirklich im Kopf geblieben sind der erste Tales of Symphonia Teil und jetzt auch Tales of Vesperia. Einerseits lag es am Kampfsystem, zu welchem wir gleichkommen. Andersseits aber auch an der Geschichte. In diesem Fall rollt diese sich rasant wie bei einem Schneeball auf, was der Hauptcharakter Yuri und seine Truppe öfters gerne betonen. Doch das ist gut so und konnte mich in seinen Bann ziehen. Der junge Erwachsene Yuri ist nämlich ein ehemaliger Ritter aus der Unterstadt, wo eigentlich nur das ärmere Volk lebt. Dort hat er in Frieden gelebt und ab und zu Unfug getrieben, bis eines Tages der Blastia der nahestehenden Quelle geklaut wurde. Bei Blastia handelt es sich um eine antike Technologie, welche man zu verschiedenen Zwecken nutzen kann. Hauptsächlich kann man sie zum Schutz gegen Monster nutzen, aber es gibt auch genug andere Nutzungsmöglichkeiten, wie als Waffe oder um die genannte Quelle zu betreiben. Als er davon Wind bekam, hat er sich entschieden den Dieb zu fassen, denn er besitzt selber einen mächtigen Blastia. Der Weg dahin scheint aber deutlich schwieriger als gedacht, als er plötzlich im Knast landet und dann zusammen mit der Prinzessin ausbricht. Tales of Vesperia – Old but gold Nach eurem Ausbruch geht das Abenteuer erst recht los. Euch erwarten mit Yuri und seiner heranwachsenden Truppe viele spannende Geschichten. Diese sind Großteils in Englisch und Japanisch vertont. Welche Vertonung ihr davon nehmt ist dahingestellt, denn beide sind wirklich gut. Viel zuhören und lesen gehört in diesem Fall auch dazu. Denn es gibt viel zu erleben und sehr viele Gespräche zwischen den Gruppenmitgliedern auf eurem Weg. Wer also wirklich eine Bindung zu den Charakteren aufbauen will, wird es hier gut können. Das ist auch wichtig, denn ihr werdet auch oft in Kämpfe verwickelt. Sei es auf der Weltkarte oder im Laufe eurer Geschichte. Diese sind in einer Art Zirkel, wo sich vier eurer Charaktere und X verschiedene Gegner aufhalten. In diesem könnt ihr euch zwar frei bewegen, doch klassisch ist der Fokus auf oben, unten, links und rechts beschränkt. Das war auch bei Tales of Symphonia der Fall. Durch die individuell anpassbare und auch automatisierbare Kampfsteuerung könnt ihr auch gut eure Mitstreiter steuern, damit Kampf und die Item Nutzung gut von der Hand gehen. Je mehr diese und ihr nämlich eure Fähigkeiten benutzt, desto mehr schaltet ihr frei. Diese Umsetzung fand ich bereits vorher spannend und finde es super diese wiederzusehen. In vielen Spielen gibt es erst ab einem bestimmten Level eine Fähigkeit. Tales of Vesperia – Definitive Edition Die neue Version von Tales of Vesperia hat natürlich auch etwas Neues mit sich gebracht, zumindest für uns. Denn Charaktere wie Flynn und Patty, die ihr auf eurer Reise kennenlernt waren bis dato ausschließlich auf der japanischen PS3 Version verfügbar. Jetzt gibt es diese auch bei uns, sowie einige neue Schauplätze und Ereignisse. Trotz dessen hat sich eine Sache nicht geändert. Und damit ist die Kamerasteuerung gemeint, sobald ihr in Dungeons und Städten seid. Manchmal kann diese nämlich ziemlich frustrierend sein, da nicht unbedingt immer alles ersichtlich ist. ### Genesis Alpha One (PS4) Test Wer schon immer mal sein eigenes Raumschiff bauen, dabei gegen Aliens kämpfen und eine Galaxie erforschen möchte, ist bei Genesis Alpha One genau richtig. Was das Spiel noch zu bieten und wie uns das Spiel gefallen hat, im folgenden Artikel. Genesis Alpha One – Eine fremde Galaxie zum erkunden In naher Zukunft wird die Erde durch Kriege, Umweltverschmutzung und anderer Dinge nicht mehr bewohnbar sein. Drei Großkonzerne beschließen das Genesis-Programm ins Leben zu rufen. Sie bauen Raumschiffe, die das Weltall nach neuen kolonisierbaren Planeten erkunden sollen. Man ist der Kapitän eines dieser Raumschiffe und unser Ziel ist es auf einem der Planeten eine Genesis auszulösen. Wir befinden uns in der Galaxie Alpha, genauer in Quadrant One. Hier erforschen wir die verschiedenen Sonnensysteme nach möglichen Genesis-Kandidaten. Doch wird die Suche nach solchen Planeten nicht einfach. Auf unserer Reise befinden sich eine Unmenge an Gefahren, denen man standhalten muss. Dafür benötigt man eine gute Crew und viele Ressourcen um sein Schiff auf alles vorzubereiten. Genesis Alpha One – Mutterschiff Marke Eigenbau Am Anfang einer Mission wählt man einen der drei Großkonzerne aus, für den man arbeiten will. Je nach Konzern hat man eine unterschiedliche Menge an Ressourcen für den anfänglichen Schiffsbau, eine verschieden große Crew und andere Vorteile. Durch Herausforderungen, die man während des Spiels abschließen kann, bekommt man die Möglichkeit mit anderen Fraktionen anzufangen, mehr Ressourcen für den Schiffsbau zu erhalten oder andere Rassen als Crewmitglieder zu wählen. Es gibt die unterschiedlichsten Module für sein Schiff. Ein paar von denen sind ein absolutes Muss beim Bau. So muss es immer ein Treibhaus geben, da sonst keine atembare Atmosphäre existieren würde. Andere Module kann man später hinzufügen, um die Verteidigung des Schiffes zu verbessern oder mehr Ressourcen zu sammeln.Jedoch hat man nicht alle Module von Anfang an frei. Viele neue Module oder auch höherstufige findet man durch Expeditionen auf Planeten. Genesis Alpha One – Nichts geht über Ressourcen Um einen geeigneten Planeten zu finden, erforscht man viele Sonnensysteme. Viele bieten zwar keinen Genesis-Kandidaten, aber dafür viele Ressourcen. Man benötigt für den Schiffsbau, Waffenbau und das Klonen auch viele Ressourcen. Dabei sind die Ressourcen auf Waffenbau und Schiffsbau aufgeteilt. Für die Entwicklung von Waffen benötigt man zusätzlich noch Waffenproben. Für das Klonen benötigt man nur Biomasse und Atmosphäre. Durch das Einsammeln von DNA-Proben erhält man die Möglichkeit neue Spezies zu klonen. Diese brauchen, je nach Art, eine andere Atmosphäre. Dafür kann man die verschiedensten Pflanzen anbauen. So kann man eine Atmosphäre aus Sauerstoff, Ammoniak oder anderen Substanzen erzeugen. Diese verschiedenen Rassen haben zudem noch verschiedene Resistenzen, Intellekt und Gesundheit. Genesis Alpha One – Eine gefährliche Galaxie Wie bereits erwähnt, lauern überall in der Galaxie Gefahren. In der Leere des Weltraums erwarten einen Sonnenstürme, Asteroidenfelder und anderes. Manche davon beschädigen nur das Schiff, durch andere gelangen Aliens und andere Eindringlinge auf das Schiff. Aber auch die Planeten und das Abbauen mit einem Traktorstrahl haben ihre Tücken. Auf fremden Planeten hat man nie Ruhe. Wenn dort Ressourcen abgebaut oder besondere Orte erkundet werden, sollte man aufpassen das einen Aliens nicht umbringen. Wenn man Pech hat, bringt man Aliens an Bord seines Schiffes. Diese vermehren sich dort, bis sie unaufhaltbar sind, sollten diese nicht rechtzeitig entdeckt werden. Der Traktorstrahl ist genauso gefährlich. Wenn man keine Vorkehrungen trifft, beamt man ein Alien hoch, welches sich dann in den Wartungsschächten schnell vermehrt. Zudem können so auch Krankheiten auf das Schiff kommen, die seine gesamte Crew infizieren und töten kann. Das Schlimmste sind jedoch Abtrünnige der Konzerne, die das Schiff kapern und alles zerstören. ### Resident Evil 2 Remake (PS4) Test Im Test beweist Resident Evil 2 Remake für PlayStation 4, dass es nicht immer völlig übertrieben große Open-World-Spiele sein müssen, die Spaß machen. Mit seinem Mix aus Classic und einigen wenigen neumodernen Elementen schafft es Capcom, das Horror-Genre wieder zu entflammen. Mehr noch als es das kleine Glimmern von Genrevertretern wie The Evil Within oder Outlast. Warum das Remake so verdammt gut ist und wieso ihr es euch unbedingt gönnen solltet, wenn ihr auf klassischen Horror steht, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen. Wenn ihr das Original von 1998 noch kennt, könnt ihr diesen Abschnitt getrost überspringen. Denn ich erkläre jetzt kurz worum es geht, damit auch Neulinge rasch ins Geschehen finden. Zu Beginn des Spiels dürft ihr zwischen den beiden Protagonisten Leon S. Kennedy und Claire Redfield (die Schwester von Chris Redfield aus Teil 1) wählen. Während Leon gerade seinen ersten Arbeitstag beginnt, ist Claire zu dem Zeitpunkt noch Studentin. Dabei verschlägt es beide in die Stadt Raccoon City, die im Ableger zuvor von einer Zombieplage infolge eines Missgeschicks bei Umbrella Corp. heimgesucht wird. Hauptschauplatz des Spiels ist ein Polizeirevier mit allerhand großartigen Rätseln, dessen Komplexität und Genialität ihr heutzutage oftmals vermissen werdet. Die Geschichten von Leon und Claire unterscheiden sich marginal, bilden jedoch ein sehr gutes Gesamtbild der Ereignisse. Zudem stehen euch unterschiedliche Waffen je nach Charakter zur Verfügung. Resident Evil 2 Remake – Spiel mir das Lied vom Tod Kenner des Originals dürften im Verlauf des Spiels so ziemlich jeden Raum wiedererkennen. Doch der Unterschied zu 1998 ist gewaltig. Keine vorgerenderten Hintergründe und keine fixierte Kamera. Stattdessen setzt Resident Evil 2 Remake auf die etablierte 3rd Person-Kamera mit Schulterblick und in Echtzeit berechnete Räumlichkeiten mit physischer Berechnung, damit alles wie aus einem Guss wirkt. Und das tut es auch. Wenn Claire bzw. Leon die düsteren Räumlichkeiten mit ihren Taschenlampen erhellen, dann macht sich tatsächlich die Angst breit. Und wenn ihr euch für den schwierigsten der drei zur Verfügung stehenden Schwierigkeitsgrade (Veteran) entscheidet, bekommt ihr das beste Spielerlebnis – nämlich jenes, das dem Original nahesteht. Dabei handelt es sich aber auch leider um ein echtes Zugeständnis an die Zustände im Jahr 2019. Auf „Leicht“ verkommt das Spiel zu einem Witz, denn ihr dürft unendlich oft speichern, regeneriert automatisch HP und bekommt obendrein eine Zielhilfe. Auf Standard dürft ihr nach wie vor unendlich oft speichern und bekommt Checkpoints serviert. Nur der Veteran-Modus mit seinen begrenzten Speicheroptionen (anhand von spärlich verteilten Farbbändern), stärkeren Gegnern, weniger Heilmitteln sowie Munition und fehlenden Checkpoints spiegelt den echten Terror des Originals wider. Dass nämlich im zuletzt erwähnten Modus das Inventar-Management eine gewichtige Rolle spielt, dürfte schnell klar sein. Jede Kugel zählt. Zombies, Licker und wie sie alle heißen stellen echte Gefahren dar, weil sie euch mit wenigen Angriffen ins Jenseits befördern. Und wenn dann noch die mächtigen Bosse bevorstehen, läuft euch der kalte Schweiß von der Stirn. Etwas Abhilfe verschaffen die für das Remake eingeführten Zusätze wie Schießpulver. Es sind eben diese Kleinigkeiten, die das Remake so verdammt gut machen. Capcom hat an den genau richtigen Stellen die modernen Einflüsse integriert, sodass das Gesamterlebnis weitestgehend klassisch bleibt. Resident Evil 2 Remake – Neues trifft auf Altes Das klassische Spielgefühl tritt jedoch noch an vielen anderen Stellen des Spiels auf. Zum Beispiel bei der Steuerung. Zwar haben die Entwickler diese weitestgehend an heutige Standards angepasst, aber Ausweichrollen gibt es nicht. Tatsächlich dürften viele von euch die Steuerung als behäbig wahrnehmen. Claire und Leon dürfen – im Gegensatz zum Original – 180 Grad Drehungen vollführen und sich beim Zielen bewegen. Weitere große Änderungen gibt es hierbei allerdings nicht. Auch klassisch gestaltet sich das Gameplay per se. Denn Resident Evil 2 Remake lässt die Blütezeit der linearen Spiele nochmals wiederkehren. Eure Pfade sind streng vorgegeben und wenn ihr das Gefühl von Wahlfreiheit habt, so ist dies nicht mehr als eine Illusion. Warum? Weil ein Rätsel das Vorankommen verhindert und ihr somit auf den ursprünglichen Pfad zurückkehrt. Und genau diese Linearität macht auch den Reiz des Spiels meiner Meinung aus. Ab und zu will ich einfach nicht 100 Stunden in ein Service-Spiel mit toter Spielwelt investieren, das mir an jeder Ecke mit Mikrotransaktionen mehr Geld aus der Tasche ziehen will. Hier bekomme ich zwei Mal sieben bis acht Stunden Horror in Reinkultur, darf anschließend im „The 4th Survivor“-Arcade-Mode ein wenig ballern und gut ist. Das ist ein Spiel der alten Schule ganz nach meinem Geschmack. Hier weiß ich ganz genau, wofür ich 60 Euro reinstecke und werde bestens unterhalten. Das Design der Polizeistation und dem Labor ist ungemein durchdacht. Zudem gestalten sich die vielen Rätsel (insbesondere die neueren) als verdammt clever und machen einfach Spaß. Und wenn euch nach wenigen Spielstunden auffällt, wie intelligent die Entwickler die Map im Spiel integriert haben. Außerdem beweisen die Entwickler durch gewiefte Tricks, dass Backtracking an alte Orte kein Malus sein muss – vielmehr ist es eine Belohnung für jene, die sich eben darauf einlassen, die Büros der inzwischen entmenschlichten Cops genauestens zu untersuchen. Resident Evil 2 Remake – Schaurig schön Während sich Resident Evil 2 Remake an vielen Stellen sehr klassisch gibt, so ist das ganze Drumherum völlig modern. Die Grafik und insbesondere der Sound sind über jeden Zweifel erhaben. Besitzer einer PS4 Pro, Xbox One X oder einem potenten PC erleben das Gruselspiel in 4K mit HDR-Support. Vor allem in den dunkleren Räumlichkeiten scheint der HDR-Effekt so richtig durch, denn gerade hier überragt der satte Kontrast. Das sorgt natürlich auch für eine schaurig dichte Atmosphäre, die gegenwärtig seinesgleichen sucht. Ganz vorne mit dabei ist auch die Soundkulisse. Zwar bietet Capcom auch einen Classic-Sound an, doch mehr als ein netter Gag nebenbei ist das nicht – das wirkt nun freilich nicht zeitgemäß. Wenn ihr über eine entsprechend gut ausgestattete Heimanlage verfügt, bekommt ihr ein fettes Klangerlebnis geboten. Jedes Geräusch lässt euch aufschrecken, jedes Knarzen der Holzböden macht nervös und das Zischen des Windes wird nur vom Stöhnen der Untoten unterbrochen. Und falls ihr so richtige Sound-Liebhaber seid: 3D Audio unterstützt der Titel ebenso. Kritik muss sich Capcom hingegen für die Sprachausgabe gefallen lassen. Weniger für die sehr guten englischen Sprecher, dafür aber umso mehr für die deutschen Sprachrohre. Keiner von denen schafft es, den Charakteren Leben einzuhauchen. Alles wirkt emotionslos, platt und gelangweilt – aber das kennen wir leider zur Genüge. The Evil Within 2 machte es mit seinen „Influencer“-Sprechern nicht wirklich besser und ruinierte das Spielerlebnis für jene, die des Englischen nicht mächtig waren. Fazit: In Zeiten von Red Dead Redemption 2, Assassin’s Creed Odyssey und Anthem wirkt Resident Evil 2 Remake schlicht und ergreifend wie die überlebenswichtige Blutinfusion inmitten vieler Blutsauger, die mittels Mikrotransaktionen an eure hart verdienten Euros kommen wollen. Es ist gerade diese Oldschool-Linearität, die mir klipp und klar sagt, wo ich lang muss, was ich darf und was nicht. Mich stört es auch keineswegs, dass die Steuerung manchmal etwas behäbig ist – das Original war dahingehend noch „schlimmer“. Capcom hat mit dem Remake alles richtig gemacht und hat meinen allerhöchsten Respekt dafür. Neben dem erstklassigen Remake von Yakuza 2 (genannt Yakuza Kiwami 2, erschienen 2018) steht nun auch Resident Evil – und beide Titel beweisen, wie man den Zeitgeist der 90er und frühen Nullerjahre auch heute noch perfekt einfängt. Und weil mich die Nostalgie gepackt hat und die Moderne so gut integriert ist, vergebe ich die 9. Achja: Die Linearität kreide ich dem Spiel keineswegs an, sondern hebe sie positiv hervor. Dieser Text stammt von einem freien Redakteur und spiegelt nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider! ### New Super Mario Bros. U Deluxe (Nintendo Switch) Test Mario Fans, die Nintendos letzte Konsole übersprungen haben, hatten nie eine Chance New Super Mario Bros. U zu spielen. Mit New Super Mario Bros. U Deluxe sollte an der Stelle für Nachschub gesorgt sein. Doch hält sich das altbewährte Prinzip heutzutage noch? Wir haben die Portierung für euch gezockt. New Super Mario Bros. U Deluxe – Seh ich da Bowsette? Bevor New Super Mario Bros. U Deluxe überhaupt in den unseren Läden eingetroffen ist, hat das Spiel bereits erste Schlagzeilen geschrieben. Lag es an der Portierung selbst? Nein, nicht direkt. Denn eher an den altbekannten bzw. neuen Inhalten. Die Deluxe Edition enthält nämlich ein Komplettpaket inklusive New Super Luigi U, welches deutlich kniffliger ist und dem Charakter Toadette. Diese Dame kann sich dank der Pilzkrone in Peachette verwandeln, wodurch ein regelrechter Hype im Netz entstanden ist. Davon aber abgesehen soll dieser Charakter eine gute Einsteigeralternative sein, da für manche Mario, Luigi und Toad zu schwer sind und für andere wiederum Mopsie zu einfach. Aber mal ganz ehrlich an der Stelle…Mopsie macht es einem auch viel zu einfach. Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Euch erwartet nämlich in New Super Mario Bros. U Deluxe das gleiche wie auf der Wii U. Ein klassisches Mario-Spiel, wie ihr es vermutlich bereits aus eurer Kindheit kennt. Dort dürft ihr dann mit den Klempnerbrüdern von Level zu Level hüpfen. New Super Mario Bros. U Deluxe – Je mehr desto schwieriger Knapp sechs Jahre ist es her, dass das Original erschienen ist. Und hier kommt wohl einer der enttäuschenden Punkte der Portierung. Denn die Grafik hätte gerne aufpoliert werden können, doch ist dem alten Stil treu geblieben. An welcher Stelle Nintendo jedoch nicht zimperlich war ist jedoch der Schwierigkeitsgrad. Ich erinnere mich noch an damals, wo eigentlich das meiste recht einfach von der Hand ging. Bei diesem Leveldesign ist es anders. Zwar wird hier nicht grafisch überzeugt, aber dafür steigt der Schwierigkeitsgrad in jedem weiteren Level. Und wie wir es gewohnt sind ist es nicht schlimm, denn irgendwie schafft es das Spiel immer wieder zu sagen „komm schon nur noch einmal“. Besonders im Multiplayer, wo bis zu vier Spieler gleichzeitig in einem Level sind ist das ersichtlich. Da hab ich mir mal gedacht, dass es ganz einfach wäre Peach mit zwei Freunden zu befreien… Lange lag ich bei einem Multiplayer-Modus nicht mehr so falsch. Denn je mehr Spieler ihr seid, desto härter wird das Vergnügen. Erst schmeißt ihr euch gegenseitig die Klippen runter, dann klaut ihr euch die Items und schlussendlich brüllt ihr euch an. Diese Gefühle zeigen letzten Endes nur, dass wir alle richtig im Mario-Feeling waren und das ist genau was wir wollten. Im Multiplayer hat somit der Titel, zumindest bei uns, genau erreicht, was es damals schon geschafft hat. Was trotz des Feelings ein bisschen fehlt ist eine kleine Innovation. Irgendwas komplett Neues fehlt und das hätte ich gerne gesehen. Spaß macht das klassische Mario aber trotzdem. ### Battlefleet Gothic: Armada II (PC) Test In der dunklen Zukunft des 41. Jahrtausends herrscht nur Krieg. In Battlefleet Gothic: Armada II wird der ewige Krieg zwischen den Sternen und mit riesigen Raumflotten ausgetragen. Wie uns das Spiel gefallen hat, im folgenden Artikel. Battlefleet Gothic: Armada II – Das Chaos und andere Feinde Der 13. schwarze Kreuzzug hat begonnen und lässt nun jeden Sektor und jedes System in Flammen aufgehen. Insgesamt stehen euch drei Kampagnen zur Verfügung. Dabei kämpft ihr  hauptsächlich gegen die Flotten des Chaos. Jedoch sind auch andere Fraktionen, wie die Tau oder die Orks, vertreten, welche einem nicht freundlich gesinnt sind. In diesen drei Storykampagnen spielt ihr das Imperium, die Necrons oder die Tyraniden. Das Imperium bezieht sich hier nicht nur auf die normalen Menschen, sondern auch auf die Space Marines und das Adeptus Mechanicus. Dasselbe gilt für die Tyraniden, welche auch die Genstealer Cults beinhalten. Die anderen Fraktionen können bei Onlineschlachten gespielt werden. Battlefleet Gothic: Armada II – Sektoren und Flotten Den Großteil der Kampagne befindet man sich auf der Kampagnenkarte. Diese zeigt euch den Sektor, die dazugehörigen Systeme, die eigenen und die feindlichen Flotten. Man hat am Anfang nur den Startsektor zur Verfügung. doch während des Abschließens von Missionen schaltet man Pfade zu weiteren Sektoren frei. Ebenso kann man auch Schlachtpläne erhalten, wodurch ebenfalls weitere Sektoren frei werden. Man baut hier auch seine Flotten auf. Man kann neue Flotten ausheben, seine vorhandenen Flotten reparieren oder mit neuen Schiffen aufrüsten. Dies kostet jedoch Ressourcen und Konstruktionspunkte. Flotten können nicht unendlich viele Schiffe aufnehmen. Die Stärke, der vorhanden Schiffe wird, zusammengerechnet und darf den festgelegten Flottenstärkewert nicht übersteigen. Dieser kann aber durch das Aufsteigen von Leveln erhöht werden. Genau wie die maximale Flottenanzahl. Neben dem Aufrüsten der eigenen Flotten sollte man sich nicht zu viel Zeit lassen mit den Missionen. Wartet man zu lange, steigt das Dringlichkeitslevel an. Dadurch kann es dazu kommen das Gegner häufiger attackieren oder sogar eine Invasion auf einen Sektor starten. Dabei kann dann irgendein System, in diesem Sektor, von ihnen attackiert werden. Steigt der Wert auf das Maximum, verliert man die Kampagne. Battlefleet Gothic: Armada II – kleine Scharmützel und große Schlachten Den Rest der Kampagne befindet man sich auf den Schlachtfeldern. Diese sind meist sehr ähnlich aufgebaut. Jedoch verändert sich, hin und wieder, der Hintergrund. Auf dem Schlachtfeldern sind Gaswolken und Asteroidenfelder standardmäßig vorhanden und kann man für einen taktischen Vorteil nutzen. Es gibt jedoch Events die direkt zu Anfang oder während eines Kampfes auftreten können. So kann es sein das man durch ein Schiffsfriedhof fliegt und überall Signale sind, die potenzielle Feinde sein könnten. Oder durch die Schwerkraft des Planeten über dem man kämpft werden Meteoriten durch das Schlachtfeld gezogen, von denen man sich nicht treffen lassen sollte. Man kann die Kämpfe durch Vernichtung oder durch Punkte gewinnen. Für einen Sieg durch Punkte muss man nur mehr strategische Punkte halten als der Gegner. Hier ist eine gute Mischung aus verschiedenen Schiffen gut. Als Beispiel eignen sich Eskortschiffe perfekt zum Einnehmen von strategischen Zielen und zum Scouten, während Schlachtschiffe die pure Zerstörung über den Feind bringen. Je nach Fraktion und Bewaffnung der Schiffe spielen sie sich komplett anders und lassen viele strategische Möglichkeiten offen. ### Skyforge (PC) Test Wie schneidet das Free-to-Play-MMO Skyforge im Langzeittest ab. Bietet es ausreichend viele Inhalte, um auch nach mehr als 100 Stunden zu unterhalten? Erfahrt es in den nachfolgenden Zeilen! Worum es in der Geschichte geht und wie sich das Spiel konzeptionell zusammensetzt, lest ihr am besten in meinem Vorschau-Artikel. In diesem Artikel werde ich euch über die grundsätzlichen Stärken und Schwächen berichten. Wenn ihr euch den My.com-Launcher ladet, solltet ihr übrigens direkt zu den Einstellungen des Programms wechseln. Das Ding wird sich nämlich automatisch mit jedem Start von Windows ausführen – nervig und absolut unnötig. Außerdem stellt es die Client-Daten des Spiels als Torrent für andere Nutzer zur Verfügung. Das kann eure Internetgeschwindigkeit massiv verlangsamen. Abschalten und gut ist. Jetzt kostenlos spielen! Skyforge - Der Alleskönner mit Grenzen Als Gottheit seid ihr nicht auf eine Spezialisierung festgelegt und könnt wahlweise den Kryomanten mimen, der Gegner mit Zaubern zusetzt, oder den Lichthüter als Tank spielen. Im späteren Verlauf schaltet ihr nach und nach weitere Klassen frei. Am Ende könnt ihr euch aus einem Pool von 13 Talentspezialisierungen bedienen. Wer sich also nicht entscheiden kann und einfach alles wild ausprobieren will, kann dies ohne Probleme tun. Manchmal ist es sogar durchaus sinnvoll, innerhalb einer Mission die Spezialisierung zu wechseln! Wenn ihr beispielsweise als Kryomant unterwegs seid und ein Boss einfach zu mächtig reinhaut, wechselt ihr flugs zum Tank und steckt problemlos sämtliche Treffer weg. Einer der größten Schwachpunkte des Spiels: Es gibt wöchentliche Limits beim Charakterfortschritt. Dadurch dauert es mitunter mehrere Monate bis ihr wirklich alle Klassen freigespielt habt. Intensivspieler könnten dies innerhalb einer Woche problemlos schaffen, stattdessen gibt es aber nur häppchenweise Spaß. Insgesamt habe ich herausgefunden, dass ihr wöchentlich auf etwa 18-22 Stunden an Unterhaltung und Fortschritt kommen werdet bis die Limitierung greift. Wie man das herausfindet? Nun, ihr könnt eine ganz bestimmte Menge an Punkten, die wichtig für die Fortschritte sind, sammeln. Außerdem gibt es eine fest vorgegebene Summe an Spielwährung. Ist der Punkt erreicht, geht im Grunde genommen nichts mehr – natürlich könnt ihr weiterhin spielen, Missionen absolvieren und Items jagen. Aber neue Talente oder mehr Geld werdet ihr dadurch nicht erhalten. Und weil sich euer Power-Level nicht erhöht, könnt ihr etwaige neue Rüstung, die einen mächtigeren Charakter voraussetzt, auch nicht anlegen. Zutritt zu neuen Gebieten wird ebenfalls untersagt, wenn ihr nicht eine gewisse Summe an Skillpunkten habt (In der Vorschau als „Prestige“ betitelt). Jetzt kostenlos spielen! Skyforge - Langzeitspaß auf Sparflamme Die Missionen sind euch alleine auf Dauer zu langweilig? Um dagegen zu wirken, stehen euch mehrere Optionen zur Auswahl: Bis zu zwei weitere Freude könnt ihr ganz bequem einladen und gemeinsam auf Beutejagd gehen. Oder aber ihr nutzt das eingebaute Gruppen-Tool, das euch sicherlich schon aus World of Warcraft bekannt ist. Wer keine Lust auf Gesellschaft hat, kann sämtliche Instanzen auch ohne Probleme alleine bestreiten. Die Bossgegner am Ende eines Dungeons erfordern wie immer eine spezielle Taktik, die sich aber bereits nach wenigen Minuten herausfinden lässt. Einige Abschnitte sind allerdings für Gruppen von fünf Spielern vorgesehen und lassen sich nicht alleine bewältigen. Dort lauft ihr zudem anderen Spielern über den Weg und besiegt riesige Bosse und genießt hoffentlich anständige Loots. Etwas langweilig: Anstatt abwechslungsreiche Missionen zu gestalten, schickt euch das Spiel gerne mal in denselben Bereich zwei oder gar drei Mal hin. Repetitiv haben sich die Entwickler vermutlich ganz dick und fett auf die Monitore geschrieben. Nach wenigen Stunden im Spiel wird euch zu Ehren eine Statue erreichtet, durch die ihr erste „Jünger“ sammelt, die in eurem Namen Aufgaben bewältigen und einen Schrein errichten. Diese Tempel gewähren euch passive Boni und bestimmten in Abstimmung mit eurer Ausrüstung und Charakterfortschritten die Gesamtstärke des Helden. Das Feature funktionier aber leider mindestens genauso unbefriedigend wie die Garnisonen aus World of Warcraft – auch dort habt ihr in einem langweiligen Menübuldschirm Missionen ausgewählt, Follower ausgesucht und diese losgeschickt. Nach einer gewissen Zeit schaut ihr wieder rein und bekommt eure Belohnung. Jetzt kostenlos spielen! Ein PvP-Modus ist ebenfalls verfügbar. Ich gehe jedoch stark davon aus, dass dieser genauso tot bleiben wird wie er es auch schon zum Start und wenige Wochen später war. Woran das liegt? Die Charaktere fühlen sich alle sehr mächtig an. Es reichen in den 10vs10-Schlachten nur wenige Treffer aus, um im Dreck zu liegen. Das wiederum führte dazu, dass ich nach dem Respawn meistens sofort gestorben bin oder selbst irgendwelche Spawnpunkte gecamped habe, um Kills zu bekommen. Skyforge - Optisch hui, akustisch meh Grafisch sieht Skyforge richtig, richtig gut aus. Die Effekte, die abwechslungsreichen und fantastisch gestalteten Landschaften, das coole Monster-Design und so weiter und so fort wirken wie aus einem Guss. Natürlich stört es, dass es keine zusammenhängende Welt gibt (mehr dazu in meiner Vorschau!), doch die schicke Optik kann definitiv darüber hinweg trösten. Auch die Kampfanimationen sehen gut aus und müssen sich vor dem Genre-Primus World of Warcraft nicht verstecken. Schade nur, dass die Akustik nicht auf demselben Niveau spielt. Vor allem aber die englischen Sprecher sind sehr schwach und überzeugen zu keinem Zeitpunkt. Hinweis: Es gibt die Möglichkeit, sich ein Premium-Abo für rund 12 Euro oder sehr viel Spielwährung zu kaufen. Damit werdet ihr sehr viel schneller Fortschritte machen, doch das wiederum hat den Nachteil, dass ihr auch deutlich flotter an das besagte Limit kommt. Es führte während des Tests dazu, dass ich bereits nach zwei Tagen keinen Anreiz mehr hatte, weiterzuspielen und somit gezwungen war, fünf (!) Tage zu warten bis ich endlich stärker werden konnte. Das ist pures Gift. Jetzt kostenlos spielen! ### Smoke and Sacrifice (PS4) Test Ist das handgezeichnete Abenteuer Smoke and Sacrifice wirklich so spannend und interessant, wie es auf den ersten Blick wirkt? Smoke and Sacrifice bietet ein komplexes Ökosystem und eine verstörende Story über Opfergaben und Unterwelten. Handelt es sich nur um ein weiteres Survival- und Crafting- Spiel? Schafft es Smoke and Sacrifice aus der andauernden Flut herauszustechen oder gar zu fesseln? Im nachfolgenden Test erfahrt ihr, ob uns das Spiel überzeugen konnte. Smoke and Sacrifice – Vom Dorfleben zur Unterwelt Dieses handanimierte Spiel wurde von dem Vier-Mann-Team Solar Sail Games aus London entwickelt. Einer der Mitgründer und Zeichner Tancred Dyke-Wells arbeitete in seiner zwanzigjährigen Entwickler-Karriere uner anderem an der Battalion-Wars-Reihe. Smoke and Sacrifice soll ein erweiterter und neuer Vorreiter der modernen Survival Klassiker sein. Außerdem soll es der düsteren und gleichwohl liebevoll gestalteten Fantasiewelt durch ein komplexes Ökosystem mehr Charakter einhauchen, beispielsweise indem Kreaturen nach Nahrung suchen, sich paaren, brüten und anderen Tieren als Beute dienen. Hauptprotagonistin in Smoke and Sacrifice ist die junge Sachi. Sie lebt in einer scheinbar glücklichen Dorfgemeinschaft mit dem letzten Fleck fruchtbaren Landes in einer eisigen Welt. Der heilige Sonnenbaum ist der einzige Grund, warum das Überleben für die Dorfbewohner und Sachis Familie dort überhaupt noch möglich ist. Jedoch fordert der heilige Sonnenbaum für sein warmes Licht und für den Schutz der Dorfbewohner ein grausames Opfer. Die junge Sachi muss ihren Erstgeborenen Lio opfern. Sachi entdeckt nach der Opferung, dass die Priester möglicherweise ein dunkles Geheimnis für sich behalten. Es liegt mehr hinter den Ritualen als sie ursprünglich annimmt. Sieben Jahre nach dem Verlust ihres Sohnes, erlischt das Licht des Sonnenbaumes und Mopsbären greifen das Dorf an. Sachi nutzt den Moment der Verwirrung und erkundet den Tempel genauer. Anschließend findet sie sich in einer geheimen Unterwelt wieder. Hier muss sie gegen eine unbekannte Übermacht kämpfen. Ihre Sicherheit ist durch seltsame Kreaturen ständig bedroht. Der allgegenwärtige Rauch, versucht sich die Vorherrschaft des Lebens und sämtlicher Erinnerungen zu erkämpfen. Sachi lässt dabei nichts unversucht, um die Mysterien der geheimnisvollen Welt aufzudecken und zu überleben. Sie möchte in Erfahrung bringen, was mit ihrem Sohn Lio geschehen ist. Smoke and Sacrifice – Der Kampf ums Überleben In dieser Dunklen Parallelwelt ist der Rauch am schlimmsten, in dem man Nachts ohne einen entsprechenden Schutz, schnell ein jähes Ende findet. Sei es durch stärkere Monster, die aus ihren Verstecken kriechen oder der Rauch selbst, welcher einem kontinuierlichen Schaden zufügt, wenn man keine Laterne oder speziellen Anhänger mit sich führt, um diesen in seine Schranken zu weisen. Der Vorteil an der Nacht ist das jene stärkeren Monster auch bessere Ressourcen abgeben, die Ihre sanfteren Vertreter tagsüber nicht abgeben würden. Das Erlegen der Wesen gestaltet sich allerdings langwierig, da man sich bei fast jedem Kampf dazu gezwungen fühlt eine Hit&Run Taktik anzuwenden, obwohl es verschiedene unterstützende Gadgets, wie Fallen und Bomben gibt. Ärgerlich ist, dass man aktuell in Smoke and Sacrifice mit Framedrops rechnen muss. Sobald mehrere Gegner einen Angriff durchführen bricht die Bildwiederholrate ein, wodurch das ganze Kampferlebnis sehr stumpf wirkt. Den Gegnern sollte man aber nur mit geeigneter Waffe und Rüstung entgegentreten. Ausrüstung und dergleichen muss sehr mühsam zusammen gefarmt werden, wobei das Spiel auch hierauf den Fokus legt. Dadurch wird die Geschichte trotz des großen Potenzials in den Hintergrund gedrängt, ähnlich wie bei Gravyard Keeper. Ebenfalls auffällig ist es, dass die Charaktere keine Stimm-Synchro bekommen haben. Dadurch hätte man ihnen noch mehr Tiefe und Schärfe geben können können, was aus meiner Sicht jetzt schon bei den Gesprächen fehlt und die NPC´s austauschbar macht. ### Onimusha: Warlords (PS4) Test Auf der PS2 war Onimusha ein extrem angesagtes Spiel und so begann eine interessante Spielserie um das alte Japan, wo Dämonen die Welt übernehmen möchten und schier unmenschlich stark sind. Das Remake dem Start der Reihe gibt es nun auch für die PS4. Onimusha: Warlords – Wie alles begann Samanosuke Akechi ein staatlicher Samurai und ausgezeichneter Kämpfer unternimmt alles um den Feldherren Nobunaga aufzuhalten. Doch dieser schließt mit den Dämonen der Unterwelt einen Pakt und erhält besondere Mächte, damit er sein Vorhaben umzusetzen. So oder so ähnlich kann man die Geschichte von Onimusha erzählen. Schwerter, Pfeil und Bogen sowie andere Nahkampf-Waffen lassen eine kurze Zeit vergessen, dass es Shooter mit schweren maschinellen Waffen gibt, wo man sich hinter einer Wand verstecken muss und aus dem Hinterhalt Feuern muss. Onimusha: Warlords basiert auf das alte Japan, als noch Samurai herrschten und Schwertkämpfe zum Alltag gehörten (haha). In der Gestalt von Samanosuke und seiner Partnerin Kaeda zieht ihr los und müsst mit mystischen Kämpfen Dämonen und andere finstere Wesen bekämpfen um die Prinzessin zu retten, ehe die Mächte der Unterwelt ihre dunkle Zeremonie abhalten können. Onimusha: Warlords – Gelungenes Remake? Die meisten Neuauflagen sind meistens nur was für eingefleischte Fans. Sie können sich darüber freuen, dass ein Spiel aus ihren jüngeren Tagen nun auch auf den neuen Konsolen verfügbar ist. Zumeist geben sich die Hersteller kaum Mühe das Spiel geeignet zu übersetzen und auf die Neuzeit anzupassen. Bei Onimusha: Warlords scheint genau das nicht der Fall zu sein. Die Grafik ist etwas feiner und die Bewegungsabläufe sind deutlich besser. Dadurch ist man auch schnell in das Spiel vertieft und ärgert sich nicht über eine schwache Umsetzung. Musik und Auflösung wurden ebenfalls sehr gut angepasst. Onimusha: Warlords – Mit Schwert und Magie Aber nun zum eigentlichen Spiel. Ihr habt in der Gestalt von Samanosuke die Wahl zwischen 3 unterschiedlichen magischen Oni-Waffen plus zusätzlichen seines gewöhnlichen Schwertes. Die magischen Waffen müssen zunächst freigeschaltet werden und sind danach weiter verbesserbar in bis zu 3 Stufen. Jede Waffe beherrscht eine besondere Kraft und einen besonderen Angriff, die sich in Feuer, Blitz und Wind unterscheiden. Je nach Situation sind diese auch geschickt einzusetzen. Man stellt sehr schnell fest, dass die Gegner alles andere als einfach zu bezwingen sind. Das Spiel ist keineswegs ein Zuckerschlecken. Ihr habt teilweise große, schwere Gegner, so wie kleine und wendige. Da ihr zumeist auch nicht nur von einem Gegner angegangen werdet, sondern von mehreren gleichzeitig, ist man gezwungen doch mal mit Block- und Ausweichmanövern zu hantieren um sich durchsetzen zu können. Außerdem gibt besondere kritische Treffer, die ihr anbringen könnt, wenn ihr den Gegner im richtigen Moment angreift. Allein schon durch das hohe Maß an Können, ist man bei Onimusha: Warlords viel Zeit zu investieren um sich nach und nach zu verbessern und die so wichtigen Seelen einzufangen, um seine Waffen aufwerten zu können. Während man bei den neueren Titeln größtenteils durch Hilfsmittel unterstützt wird, dass man keinesfalls scheitert, wird man bei Onimusha: Warlords komplett auf sich alleine eingestellt und muss Lebensanzeige sowie Platz zum manövrieren selbst im Blick haben. Außerdem muss man viele Wege mehrmals gehen um in der Geschichte weiterzukommen, weshalb man immer den Überblick selbst behalten muss, wo man bereits gewesen ist oder welches Schloss man noch öffnen muss. ### Katamari Damacy Reroll (PC) Test Diesen Titel habt ihr wahrscheinlich schon vor langer Zeit mal gesehen. Denn bei Katamari Damacy Reroll handelt es sich um einen PlayStation 2 Remaster von vor 15 Jahren. Bandai Namco hat sich mit dem Datum zwar einen schlechten Zeitpunkt ausgesucht so einen zeitlosen Klassiker zurückzuholen, doch das heißt nichts. Wir schauen uns das Spiel jetzt nochmal genauer an und verraten euch in den folgenden Zeilen wie wir es finden. Katamari Damacy Reroll – Let’s Roll Bevor wir ausführlich in den Test reinspringen sei gesagt, dass das Spiel definitiv nicht für den „PC“ ausgelegt ist. Das heißt ohne Controller solltet ihr nicht mal darüber nachdenken Katamari Damacy Reroll zu zocken. Es ist wahrscheinlich eins der merkwürdigsten Erfahrungen gewesen mit WASD und IJKL gleichzeitig euren Katamari zu steuern. Mit einem Controller dagegen sieht die Geschichte ganz anders aus. Denn das Spiel ist durchaus witzig. Allein die Story ist ein Vorbote dafür, dass euch etwas Lachhaftes passieren wird. Denn der König des Kosmos hat als er getrunken hat den Himmel von Sternen befreit. Da er sich jedoch zu Schade ist die Sache selbst in die Hand zu nehmen seid ihr gefragt. In der Rolle des Prinzen ist es nun eure Aufgabe die Katamari-Kugel durch die Gegend zu rollen und Gegenstände dran zu haften. Diese dienen dann als Material für einen neuen Stern. Ihr merkt wahrscheinlich schon selbst, dass das Mal eine andere Art von Spiel ist. Katamari Damacy Reroll – Rundes Abenteuer In dem ungefähr sechs Stunden andauernden Spiel warten zahlreiche Abenteuer auf euch. Zwar müsst ihr im Großen und Ganzen den Katamari im Zeitlimit so groß wie möglich machen, doch da wartet noch mehr. Ihr müsst bestimmte Gegenstände und Personen für bestimmte Sternenbilder sammeln. Als Beispiel braucht ihr für das Bild Zwillinge einige Zwillinge. Es gibt aber auch Missionen, wo ihr euren Katamari zusammenrollt und hofft, dass es die richtige Größe hat. Wenn das jetzt nicht besonders gut klingt, macht euch keine Sorgen. Denn der wirklich spannende Teil sind die einzelnen Level. Angefangen innerhalb einer Wohnung werdet ihr durch verschiedenste Schauplätze gejagt, um eurer Mission gerecht zu werden. Dabei ist immer die Aufgabe zu Rollen und später auch Menschen, Häuser und mehr mitzunehmen. Entsprechend fühlt sich die Reise auch witzig an, wenn ihr diese ganzen Dinge dabeihabt. Ummantelt wird das Spiel dabei mit einem Soundtrack, der euch wahrscheinlich etwas länger im Kopf bleiben wird. Jetzt ist nur noch die Frage, was das Remaster von Katamari Damacy Reroll mit sich bringt. Es ist größtenteils wie zuvor. Grafisch hat sich nicht viel getan, das Gameplay ist solide wie auch zu seiner Zeit auf der PlayStation 2. Der Einzige nennenswerte Unterschied ist der lokale Multiplayer, wo ihr zeigt wer am besten Rollen kann. ### Everspace: Stellar Edition (Nintendo Switch) Test Ihr könnt nicht genug vom Weltraum bekommen? Dann dürft ihr euch mit Everspace: Stellar Edition wieder in das Cockpit eines Raumschiffes begeben und in die unendlichen Weiten des Alls versinken. Wie wir die Switch Version des in Deutschland ansässigen Entwicklers finden, erfahrt ihr im folgenden Test. Everspace: Stellar Edition – Gedächtnisverlust Everspace: Stellar Edition ist eins der Spiele, die unter dem Genre Roguelike bekannt sind. Das bedeutet, dass der schnelle Bildschirmtod einfach zum Alltag des Spieles dazu gehört. Um das ganze besser in Szene setzen zu können, spielt ihr daher einen Klon von euch selbst, wobei es nicht schlimm ist, ob ihr sterbt. An anderer Stelle hingegen bleibt die Story etwas liegen, die nicht wirklich packend ist. Das ist aber kein Problem, denn der eigentliche Fokus liegt wirklich auf die Roguelike-Mechanik. Denn was ihr wirklich wollt sind Ausrüstung, Upgrades für euer Schiff, Gadgets sowie neue Schiffe. Und genau das, wird eingepackt in eine zufällig generierte Welt, wo ihr nie wisst, was auf euch zukommt. Auf eurer Reise durchs All erwarten euch verschiedenste Gegner, Drohnen, Bosse und co. die euch das Leben zu Hölle machen wollen. Wahrscheinlich wird ihnen das auch gelingen und ihr werdet einen Teil eurer hart erarbeiteten Beute verlieren. Doch das ist nicht schlimm. Denn die sogenannten Credits überdauern auch den Tod eures Klons. Und genau die wollt ihr, um Stück für Stück besser zu werden und weiter im Spiel zu kommen. Zu diesem Konzept zählt jedoch nicht nur können, sondern auch etwas Glück. Ihr benötigt abseits der Upgrades auch Treibstoff, um allgemein im Spiel voran zu kommen. Diese gibt es z. B. auch auf umherfliegenden Asteroiden. Everspace: Stellar Edition – Wieder und wieder Everspace: Stellar Edition ist von der Gesamtgröße her kein riesiges Spiel. Es wäre schnell fertig, wenn ihr alle Upgrades und co hättet. Daher werdet ihr eher durch eure kleinen, aber stätigen Erfolge dazu motiviert immer weiter zu machen. Es braucht daher seine Zeit das Schiff zu verbessern, eure Lieblingswaffen zu finden und genug Treibstoff aufzufinden. Hier kommt auch eine der Schwächen des Spiels. Zwar werdet ihr immer wieder motiviert das Spiel anzuwerfen, um weiter zu kommen, auf der anderen Seite jedoch gibt es zu wenig Abwechslung. Wenn wir uns jetzt spezifisch die Nintendo Switch Aspekte ansehen, dann lässt sich feststellen, dass Sci-Fi & Roguelike-Fans sich freuen dürfen. Denn die Portierung des Spiels ist im Gegensatz zu zahlreichen anderen Titeln gut gelungen. Natürlich mussten für die portable Konsole Abzüge gemacht werden. Schlimm sind diese schlussendlich nicht. 30 FPS und eine etwas geringere Auflösung sind die wohl auffälligsten Punkte. Das sollte jedoch mittlerweile jeder Switch-Besitzer kennen. Es kommt mehr auf den Spaß an, als auf die perfekte Grafik. Anderseits werden die Spieler mit den DLC-Inhalten entschädigt, die bei der Switch-Version direkt dabei ist. Ihr erhaltet somit das Spiel inklusive neuer Waffen, Figuren, Story-Inhalten, einem digitalem Artbook und dem Soundtrack. ### Legend of Junior (PC) Test Der Name Legend of Junior mag einen im ersten Moment auf die falsche Fährte führen. Dabei handelt es sich aber um ein Fantasy- Martial Arts basiertes MMORPG im Browser. Wir haben uns das actionreiche MMORPG mal genauer angeschaut und sind in die antike Welt eingetaucht, um epische Feinde und Bosse zu besiegen. Wie wir das gratis Browserspiel finden, erfahrt ihr bei uns im Test. Jetzt kostenlos spielen! Legend of Junior – Fantasy meets Martial-Arts In Legend of Junior darf es gerne schnell zur Sache gehen. Falls ihr mal Filme aus dem nahen Osten gesehen habt, wo die Charaktere von A nach B springen, dann wisst ihr was gemeint ist. Dazu gibt es noch ordentliche Animationen im Kampf und ihr habt ein actionreiches Spiel. Doch prinzipiell bietet euch das Spiel nicht viel Neues. Wie auch in Rise of Angel, League of Angels III oder anderen Spielen aus der Rubrik habt ihr ein vollautomatisiertes Spiel. In diesem Fall sogar ohne Anleitung und Zeitdruck bei der Namensauswahl. Jetzt kostenlos spielen! Sobald euer Charakter erstellt ist, rennt er auch schon los und zerfetzt unzählige Gegner, bis ihr nach einer knappen halben Stunde Level 50 erreicht habt. Ab da beginnt der ernst des Spiels und ihr solltet euch die zum Glück gut gelungenen Guides auf der Seite durchlesen. Es gibt nämlich eine Hand voll an täglichen Dingen zu tun, die ihr nicht außer Acht lassen solltet. Wer nicht seine tägliche Routine und Events durcharbeitet, der kriegt entsprechend wenig Ressourcen und braucht auch lange für krasse Flügel, Reittiere und co. Besonders in einem Spiel wie diesem, möchte man sowas nicht missen. So wirklich besitzt Legend of Junior aber kein Alleinstellungsmerkmal, bis auf das Design. Das ist nicht nur schön gelungen, sondern versetzt einen ins Spiel. Daher stört es auch nicht, wenn das Spiel nebenbei läuft. Wenn ihr direkt losstarten wollt, könnt ihr das hier. Jetzt kostenlos spielen! ### Sitemap ### Spieletester.de edit FeaturedHardware rapoo VT0Pro (Hardware) Test7 von 10 PunktenDie rapoo VT0Pro Gaming Maus ist ein hochmodernes Peripheriegerät, das speziell für anspruchsvolle Gamer entwickelt wurde. Mit einem Preis von rund 89 Euro gehört sie zu den mittelpreisigen Modellen auf… Sina Jozi 22. Juli 2024 edit FeaturedHardware JBL Quantum 910 (Hardware) Test8 von 10 Punkten Sina Jozi 8. Juli 2024 edit FeaturedHardware NVIDIA GeForce RTX 4070S Founders Edition (Hardware) Test8 von 10 Punkten Sina Jozi 28. Juni 2024 Spotlight edit FeaturedTestberichte Granblue Fantasy Relink (PC) Testbericht edit FeaturedGewinnspiele Mario vs. Donkey Kong (Switch) Gewinnspiel 7. Mai 2024 edit FeaturedHardware JBL Quantum Stream Studio (Hardware) Test edit TestberichtePlayStation 5 Banishers: Ghosts of New Eden (PS5) Test7 von 10 Punkten Spieletester.de Redaktion 13. März 2024 edit FeaturedPlayStation 5Testberichte Jujutsu Kaisen Cursed Clash (PS5) Test6 von 10 Punkten Sina Jozi 26. Februar 2024 edit FeaturedHardware Logitech G Astro A50 X (Hardware) Test edit FeaturedHardware be quiet! Shadow Base 800 FX (PC) Test edit FeaturedPlayStation 5Testberichte Remnant II (PS5) Test edit PlayStation 5 EA Sports UFC 5 (PS5) Test PlayStation 4 & 5View Blog edit FeaturedPlayStation 5Testberichte TopSpin 2K25 (PS5) TestTopspin 2K25. In den 1980er und 1990er Jahren erlebte der Tennissport eine goldene Ära, geprägt von legendären Spielern wie Boris Becker und Steffi Graf, die… 8 von 10 Punkten TopSpin 2K25 (PS5) Test Dragons Dogma 2 (PlayStation 5) Test PC & Mobile GamingView Blog edit FeaturedPC-SpieleTestberichte Jackbox Party Pack 10 (PC) Test edit FeaturedPC-SpielePlayStation 5Testberichte Skull and Bones (PC/PS5) Test edit FeaturedPC-SpieleTestberichte Persona 3 Reload (PC) Test edit FeaturedPC-SpieleTestberichte Smalland Survive the Wilds (PC) Testbericht Gewinnspiele edit FeaturedGewinnspiele Endless Ocean Luminous (Switch) GewinnspielVor wenigen Tagen haben wir euch bereits im Endless Ocean Luminous Testbericht alles zu dem neuen Unterwasserabenteuer erzählt. Jetzt seid ihr dran, wenn ihr könnt selber eins von zwei Exemplaren… Sina Jozi 19. 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Mit einem Preis von… 8 von 10 Punkten edit FeaturedHardware NVIDIA GeForce RTX 4070S Founders Edition (Hardware) TestDie NVIDIA GeForce RTX 4070S Founders Edition ist eine der neuesten Grafikkarten aus der renommierten GeForce RTX 40-Serie. Mit einem… 8 von 10 Punkten SPIELETESTER – VON GAMER FÜR GAMERSpieletester.de berichtet täglich über Neuheiten aus der Spielewelt. Das Online-Magazin deckt dabei News, Testberichte, Vorschauen, Videos, Bilder, Interviews und mehr für den PC, PlayStation 4, PlayStation 5,  Xbox 360, Xbox One, Wii, Wii U und Nintendo 3DS ab.Ausführliche Berichte zu den neuesten SpielenSpieletester.de testet Video-Spiele & Spielautomaten sehr ausführlich und bietet in den Tests, Vorschauen und Videos alle wichtigen Informationen, die für Spieler jeden Alters und Kenntnisstand interessant sind. Der Fokus liegt auf neuen Veröffentlichungen.Hart aber fairDie Testberichte und Vorschauen sowie Video-Beiträge auf Spieletester.de basieren dabei auf den Spielerfahrungen der Redakteure, die ihre Erlebnisse mit den Lesern teilen. Objektivität kann in der Spiele Branche nicht gewährleistet werden, sodass sämtliche Artikel eine persönliche Note besitzen. Unfaire Mikrotransaktionen werden dabei hart bestraft und auch reine Grafikblender haben keine Chance auf hohe Wertungen, wenn die Spielerfahrung darunter leidet.Qualität über QuantitätDas Video-Team von Spieletester.de ist stets auf Achse durch Deutschland und besucht zahlreiche Events und berichtet in Text- sowie Videoform über kommende Blockbuster. Dabei werden Interviews mit hochrangigen Mitgliedern von Entwickler-Teams geführt und komplett übersetzt.Testberichte von online CasinosDa wir selbst keine Online Casinos testen, findet Ihr Live Casinos im Test auf Spieletester.com. Dort wird jedes Casino, und dessen Online Casino Bonus genau unter die Lupe genommen, wie hier die Spiele und Videogames. Wer nicht um echtes Geld spielen möchte, kann sich im Spielgeld Casino ein gut bewertetes online Casino anschauen und dort spielen.Da wir selbst keine Online Casinos testen, findet Ihr Live Casinos im Test auf https://www.casino-testsieger.de. Dort wird jedes Casino, und dessen Online Casino Bonus genau unter die Lupe genommen, wie hier die Spiele und Videogames. . Wer nicht um echtes Geld spielen möchte, kann sich im Spielgeld Casino ein gut bewertetes online Casino kostenlos anschauen und dort spielen. ### Privacy Policy 1. IntroductionAxiomThemes (website url address: https://axiomthemes.com/) appreciates your business and trust. We are Cyprus based company, creating products to enhance your website building experience. Please read this Privacy Policy, providing consent to both documents in order to have permission to use our services. 2. 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Dessen Kontaktdaten können Sie dem Impressum dieser Website entnehmen. Wie erfassen wir Ihre Daten? Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z.B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben. Andere Daten werden automatisch beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z.B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch, sobald Sie unsere Website betreten. Wofür nutzen wir Ihre Daten? Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehlerfreie Bereitstellung der Website zu gewährleisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzerverhaltens verwendet werden. Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten? Sie haben jederzeit das Recht unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Außerdem haben Sie das Recht, unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Details hierzu entnehmen Sie der Datenschutzerklärung unter „Recht auf Einschränkung der Verarbeitung“. Analyse-Tools und Tools von Drittanbietern Beim Besuch unserer Website kann Ihr Surf-Verhalten statistisch ausgewertet werden. Das geschieht vor allem mit Cookies und mit sogenannten Analyseprogrammen. Die Analyse Ihres Surf-Verhaltens erfolgt in der Regel anonym; das Surf-Verhalten kann nicht zu Ihnen zurückverfolgt werden. Sie können dieser Analyse widersprechen oder sie durch die Nichtbenutzung bestimmter Tools verhindern. Detaillierte Informationen dazu finden Sie in der folgenden Datenschutzerklärung. Sie können dieser Analyse widersprechen. Über die Widerspruchsmöglichkeiten werden wir Sie in dieser Datenschutzerklärung informieren. 2. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen Datenschutz Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung. Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht. Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich. Hinweis zur verantwortlichen Stelle Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist: Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z.B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet. Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt. Widerspruchsrecht gegen die Datenerhebung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO) Wenn die Datenverarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, haben Sie jederzeit das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Die jeweilige Rechtsgrundlage, auf denen eine Verarbeitung beruht, entnehmen Sie dieser Datenschutzerklärung. Wenn Sie Widerspruch einlegen, werden wir Ihre betroffenen personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen (Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO). Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Wenn Sie widersprechen, werden Ihre personenbezogenen Daten anschließend nicht mehr zum Zwecke der Direktwerbung verwendet (Widerspruch nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO). Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe. Recht auf Datenübertragbarkeit Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist. SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung Diese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL-bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von “https://” auf “https://” wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile. Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden. Auskunft, Sperrung, Löschung und Berichtigung Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen: Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah / geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen. Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden. Widerspruch gegen Werbe-E-Mails Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-E-Mails, vor. 3. Datenschutzbeauftragter Gesetzlich vorgeschriebener Datenschutzbeauftragter Wir haben für unser Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten bestellt. 4. Datenerfassung auf unserer Website Cookies Die Internetseiten verwenden teilweise so genannte Cookies. Cookies richten auf Ihrem Rechner keinen Schaden an und enthalten keine Viren. Cookies dienen dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden und die Ihr Browser speichert. Die meisten der von uns verwendeten Cookies sind so genannte “Session-Cookies”. Sie werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Andere Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert bis Sie diese löschen. Diese Cookies ermöglichen es uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wiederzuerkennen. Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein. Cookies, die zur Durchführung des elektronischen Kommunikationsvorgangs oder zur Bereitstellung bestimmter, von Ihnen erwünschter Funktionen (z.B. Warenkorbfunktion) erforderlich sind, werden auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gespeichert. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der Speicherung von Cookies zur technisch fehlerfreien und optimierten Bereitstellung seiner Dienste. Soweit andere Cookies (z.B. Cookies zur Analyse Ihres Surfverhaltens) gespeichert werden, werden diese in dieser Datenschutzerklärung gesondert behandelt. Server-Log-Dateien Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind: Browsertyp und Browserversion verwendetes Betriebssystem Referrer URL Hostname des zugreifenden Rechners Uhrzeit der Serveranfrage IP-Adresse Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen. Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Website – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden. Kontaktformular Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter. Die Verarbeitung der in das Kontaktformular eingegebenen Daten erfolgt somit ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Die von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z.B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt. Kommentarfunktion auf dieser Website Für die Kommentarfunktion auf dieser Seite werden neben Ihrem Kommentar auch Angaben zum Zeitpunkt der Erstellung des Kommentars, Ihre E-Mail-Adresse und, wenn Sie nicht anonym posten, der von Ihnen gewählte Nutzername gespeichert. Speicherung der IP-Adresse Unsere Kommentarfunktion speichert die IP-Adressen der Nutzer, die Kommentare verfassen. Da wir Kommentare auf unserer Seite nicht vor der Freischaltung prüfen, benötigen wir diese Daten, um im Falle von Rechtsverletzungen wie Beleidigungen oder Propaganda gegen den Verfasser vorgehen zu können. Abonnieren von Kommentaren Als Nutzer der Seite können Sie nach einer Anmeldung Kommentare abonnieren. Sie erhalten eine Bestätigungsemail, um zu prüfen, ob Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind. Sie können diese Funktion jederzeit über einen Link in den Info-Mails abbestellen. Die im Rahmen des Abonnierens von Kommentaren eingegebenen Daten werden in diesem Fall gelöscht; wenn Sie diese Daten für andere Zwecke und an anderer Stelle (z.B. Newsletterbestellung) an uns übermittelt haben, verbleiben die jedoch bei uns. Speicherdauer der Kommentare Die Kommentare und die damit verbundenen Daten (z.B. IP-Adresse) werden gespeichert und verbleiben auf unserer Website, bis der kommentierte Inhalt vollständig gelöscht wurde oder die Kommentare aus rechtlichen Gründen gelöscht werden müssen (z.B. beleidigende Kommentare). Rechtsgrundlage Die Speicherung der Kommentare erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können eine von Ihnen erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. 5. Soziale Medien Facebook-Plugins (Like & Share-Button) Auf unseren Seiten sind Plugins des sozialen Netzwerks Facebook, Anbieter Facebook Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, California 94025, USA, integriert. Die Facebook-Plugins erkennen Sie an dem Facebook-Logo oder dem "Like-Button" ("Gefällt mir") auf unserer Seite. Eine Übersicht über die Facebook-Plugins finden Sie hier: https://developers.facebook.com/docs/plugins/?locale=de_DE. Wenn Sie unsere Seiten besuchen, wird über das Plugin eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Facebook-Server hergestellt. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Facebook "Like-Button" anklicken während Sie in Ihrem Facebook-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Dadurch kann Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Facebook erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Facebook unter: https://de-de.facebook.com/privacy/explanation. Wenn Sie nicht wünschen, dass Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Facebook-Nutzerkonto zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Facebook-Benutzerkonto aus. Die Verwendung der Facebook-Plugins erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an einer möglichst umfangreichen Sichtbarkeit in den Sozialen Medien. Twitter Plugin Auf unseren Seiten sind Funktionen des Dienstes Twitter eingebunden. Diese Funktionen werden angeboten durch die Twitter Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA. Durch das Benutzen von Twitter und der Funktion "Re-Tweet" werden die von Ihnen besuchten Websites mit Ihrem Twitter-Account verknüpft und anderen Nutzern bekannt gegeben. Dabei werden auch Daten an Twitter übertragen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Twitter erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Twitter unter: https://twitter.com/de/privacy. Die Verwendung des Twitter-Plugins erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an einer möglichst umfangreichen Sichtbarkeit in den Sozialen Medien. Ihre Datenschutzeinstellungen bei Twitter können Sie in den Konto-Einstellungen unter https://twitter.com/account/settings ändern. Google+ Plugin Unsere Seiten nutzen Funktionen von Google+. Anbieter ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Erfassung und Weitergabe von Informationen: Mithilfe der Google+-Schaltfläche können Sie Informationen weltweit veröffentlichen. Über die Google+-Schaltfläche erhalten Sie und andere Nutzer personalisierte Inhalte von Google und unseren Partnern. Google speichert sowohl die Information, dass Sie für einen Inhalt +1 gegeben haben, als auch Informationen über die Seite, die Sie beim Klicken auf +1 angesehen haben. Ihre +1 können als Hinweise zusammen mit Ihrem Profilnamen und Ihrem Foto in Google-Diensten, wie etwa in Suchergebnissen oder in Ihrem Google-Profil, oder an anderen Stellen auf Websites und Anzeigen im Internet eingeblendet werden. Google zeichnet Informationen über Ihre +1-Aktivitäten auf, um die Google-Dienste für Sie und andere zu verbessern. Um die Google+-Schaltfläche verwenden zu können, benötigen Sie ein weltweit sichtbares, öffentliches Google-Profil, das zumindest den für das Profil gewählten Namen enthalten muss. Dieser Name wird in allen Google-Diensten verwendet. In manchen Fällen kann dieser Name auch einen anderen Namen ersetzen, den Sie beim Teilen von Inhalten über Ihr Google-Konto verwendet haben. Die Identität Ihres Google-Profils kann Nutzern angezeigt werden, die Ihre E-Mail-Adresse kennen oder über andere identifizierende Informationen von Ihnen verfügen. Verwendung der erfassten Informationen: Neben den oben erläuterten Verwendungszwecken werden die von Ihnen bereitgestellten Informationen gemäß den geltenden Google-Datenschutzbestimmungen genutzt. Google veröffentlicht möglicherweise zusammengefasste Statistiken über die +1-Aktivitäten der Nutzer bzw. gibt diese an Nutzer und Partner weiter, wie etwa Publisher, Inserenten oder verbundene Websites. Die Verwendung des Google+-Plugins erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an einer möglichst umfangreichen Sichtbarkeit in den Sozialen Medien. Instagram Plugin Auf unseren Seiten sind Funktionen des Dienstes Instagram eingebunden. Diese Funktionen werden angeboten durch die Instagram Inc., 1601 Willow Road, Menlo Park, CA 94025, USA integriert. Wenn Sie in Ihrem Instagram-Account eingeloggt sind, können Sie durch Anklicken des Instagram-Buttons die Inhalte unserer Seiten mit Ihrem Instagram-Profil verlinken. Dadurch kann Instagram den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Instagram erhalten. Die Verwendung des Instagram-Plugins erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an einer möglichst umfangreichen Sichtbarkeit in den Sozialen Medien. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Instagram: https://instagram.com/about/legal/privacy/. Pinterest Plugin Auf unserer Seite verwenden wir Social Plugins des sozialen Netzwerkes Pinterest, das von der Pinterest Inc., 808 Brannan Street, San Francisco, CA 94103-490, USA ("Pinterest") betrieben wird. Wenn Sie eine Seite aufrufen, die ein solches Plugin enthält, stellt Ihr Browser eine direkte Verbindung zu den Servern von Pinterest her. Das Plugin übermittelt dabei Protokolldaten an den Server von Pinterest in die USA. Diese Protokolldaten enthalten möglicherweise Ihre IP-Adresse, die Adresse der besuchten Websites, die ebenfalls Pinterest-Funktionen enthalten, Art und Einstellungen des Browsers, Datum und Zeitpunkt der Anfrage, Ihre Verwendungsweise von Pinterest sowie Cookies. Die Verwendung des Pinterest-Plugins erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an einer möglichst umfangreichen Sichtbarkeit in den Sozialen Medien. Weitere Informationen zu Zweck, Umfang und weiterer Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Pinterest sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Möglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre finden Sie in den Datenschutzhinweisen von Pinterest: https://policy.pinterest.com/de/privacy-policy. 6. Analyse-Tools und Werbung Google Analytics Diese Website nutzt Funktionen des Webanalysedienstes Google Analytics. Anbieter ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Google Analytics verwendet so genannte "Cookies". Das sind Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Die Speicherung von Google-Analytics-Cookies und die Nutzung dieses Analyse-Tools erfolgen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der Analyse des Nutzerverhaltens, um sowohl sein Webangebot als auch seine Werbung zu optimieren. IP Anonymisierung Wir haben auf dieser Website die Funktion IP-Anonymisierung aktiviert. Dadurch wird Ihre IP-Adresse von Google innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum vor der Übermittlung in die USA gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt. Im Auftrag des Betreibers dieser Website wird Google diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen gegenüber dem Websitebetreiber zu erbringen. Die im Rahmen von Google Analytics von Ihrem Browser übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Browser Plugin Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können. Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch den Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem Sie das unter dem folgenden Link verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren: https://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de. Widerspruch gegen Datenerfassung Sie können die Erfassung Ihrer Daten durch Google Analytics verhindern, indem Sie auf folgenden Link klicken. Es wird ein Opt-Out-Cookie gesetzt, der die Erfassung Ihrer Daten bei zukünftigen Besuchen dieser Website verhindert: Google Analytics deaktivieren. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten bei Google Analytics finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://support.google.com/analytics/answer/6004245?hl=de. Auftragsverarbeitung Wir haben mit Google einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung abgeschlossen und setzen die strengen Vorgaben der deutschen Datenschutzbehörden bei der Nutzung von Google Analytics vollständig um. Demografische Merkmale bei Google Analytics Diese Website nutzt die Funktion “demografische Merkmale” von Google Analytics. Dadurch können Berichte erstellt werden, die Aussagen zu Alter, Geschlecht und Interessen der Seitenbesucher enthalten. Diese Daten stammen aus interessenbezogener Werbung von Google sowie aus Besucherdaten von Drittanbietern. Diese Daten können keiner bestimmten Person zugeordnet werden. Sie können diese Funktion jederzeit über die Anzeigeneinstellungen in Ihrem Google-Konto deaktivieren oder die Erfassung Ihrer Daten durch Google Analytics wie im Punkt “Widerspruch gegen Datenerfassung” dargestellt generell untersagen. Google AdSense Diese Website benutzt Google AdSense, einen Dienst zum Einbinden von Werbeanzeigen der Google Inc. ("Google"). Anbieter ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Google AdSense verwendet sogenannte "Cookies", Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website ermöglichen. Google AdSense verwendet auch so genannte Web Beacons (unsichtbare Grafiken). Durch diese Web Beacons können Informationen wie der Besucherverkehr auf diesen Seiten ausgewertet werden. Die durch Cookies und Web Beacons erzeugten Informationen über die Benutzung dieser Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) und Auslieferung von Werbeformaten werden an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Diese Informationen können von Google an Vertragspartner von Google weiter gegeben werden. Google wird Ihre IP-Adresse jedoch nicht mit anderen von Ihnen gespeicherten Daten zusammenführen. Die Speicherung von AdSense-Cookies erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der Analyse des Nutzerverhaltens, um sowohl sein Webangebot als auch seine Werbung zu optimieren. Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website voll umfänglich nutzen können. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden. Google Analytics Remarketing Unsere Websites nutzen die Funktionen von Google Analytics Remarketing in Verbindung mit den geräteübergreifenden Funktionen von Google AdWords und Google DoubleClick. Anbieter ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Diese Funktion ermöglicht es die mit Google Analytics Remarketing erstellten Werbe-Zielgruppen mit den geräteübergreifenden Funktionen von Google AdWords und Google DoubleClick zu verknüpfen. Auf diese Weise können interessenbezogene, personalisierte Werbebotschaften, die in Abhängigkeit Ihres früheren Nutzungs- und Surfverhaltens auf einem Endgerät (z.B. Handy) an Sie angepasst wurden auch auf einem anderen Ihrer Endgeräte (z.B. Tablet oder PC) angezeigt werden. Haben Sie eine entsprechende Einwilligung erteilt, verknüpft Google zu diesem Zweck Ihren Web- und App-Browserverlauf mit Ihrem Google-Konto. Auf diese Weise können auf jedem Endgerät auf dem Sie sich mit Ihrem Google-Konto anmelden, dieselben personalisierten Werbebotschaften geschaltet werden. Zur Unterstützung dieser Funktion erfasst Google Analytics google-authentifizierte IDs der Nutzer, die vorübergehend mit unseren Google-Analytics-Daten verknüpft werden, um Zielgruppen für die geräteübergreifende Anzeigenwerbung zu definieren und zu erstellen. Sie können dem geräteübergreifenden Remarketing/Targeting dauerhaft widersprechen, indem Sie personalisierte Werbung in Ihrem Google-Konto deaktivieren; folgen Sie hierzu diesem Link: https://www.google.com/settings/ads/onweb/. Die Zusammenfassung der erfassten Daten in Ihrem Google-Konto erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung, die Sie bei Google abgeben oder widerrufen können (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Bei Datenerfassungsvorgängen, die nicht in Ihrem Google-Konto zusammengeführt werden (z.B. weil Sie kein Google-Konto haben oder der Zusammenführung widersprochen haben) beruht die Erfassung der Daten auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse ergibt sich daraus, dass der Websitebetreiber ein Interesse an der anonymisierten Analyse der Websitebesucher zu Werbezwecken hat. Weitergehende Informationen und die Datenschutzbestimmungen finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google unter: https://policies.google.com/technologies/ads?hl=de. Google AdWords und Google Conversion-Tracking Diese Website verwendet Google AdWords. AdWords ist ein Online-Werbeprogramm der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States (“Google”). Im Rahmen von Google AdWords nutzen wir das so genannte Conversion-Tracking. Wenn Sie auf eine von Google geschaltete Anzeige klicken wird ein Cookie für das Conversion-Tracking gesetzt. Bei Cookies handelt es sich um kleine Textdateien, die der Internet-Browser auf dem Computer des Nutzers ablegt. Diese Cookies verlieren nach 30 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung der Nutzer. Besucht der Nutzer bestimmte Seiten dieser Website und das Cookie ist noch nicht abgelaufen, können Google und wir erkennen, dass der Nutzer auf die Anzeige geklickt hat und zu dieser Seite weitergeleitet wurde. Jeder Google AdWords-Kunde erhält ein anderes Cookie. Die Cookies können nicht über die Websites von AdWords-Kunden nachverfolgt werden. Die mithilfe des Conversion-Cookies eingeholten Informationen dienen dazu, Conversion-Statistiken für AdWords-Kunden zu erstellen, die sich für Conversion-Tracking entschieden haben. Die Kunden erfahren die Gesamtanzahl der Nutzer, die auf ihre Anzeige geklickt haben und zu einer mit einem Conversion-Tracking-Tag versehenen Seite weitergeleitet wurden. Sie erhalten jedoch keine Informationen, mit denen sich Nutzer persönlich identifizieren lassen. Wenn Sie nicht am Tracking teilnehmen möchten, können Sie dieser Nutzung widersprechen, indem Sie das Cookie des Google Conversion-Trackings über ihren Internet-Browser unter Nutzereinstellungen leicht deaktivieren. Sie werden sodann nicht in die Conversion-Tracking Statistiken aufgenommen. Die Speicherung von “Conversion-Cookies” und die Nutzung dieses Tracking-Tools erfolgen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der Analyse des Nutzerverhaltens, um sowohl sein Webangebot als auch seine Werbung zu optimieren. Mehr Informationen zu Google AdWords und Google Conversion-Tracking finden Sie in den Datenschutzbestimmungen von Google: https://policies.google.com/privacy?hl=de. Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein. Facebook Pixel Unsere Website nutzt zur Konversionsmessung das Besucheraktions-Pixel von Facebook, Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA (“Facebook”). So kann das Verhalten der Seitenbesucher nachverfolgt werden, nachdem diese durch Klick auf eine Facebook-Werbeanzeige auf die Website des Anbieters weitergeleitet wurden. Dadurch können die Wirksamkeit der Facebook-Werbeanzeigen für statistische und Marktforschungszwecke ausgewertet werden und zukünftige Werbemaßnahmen optimiert werden. Die erhobenen Daten sind für uns als Betreiber dieser Website anonym, wir können keine Rückschlüsse auf die Identität der Nutzer ziehen. Die Daten werden aber von Facebook gespeichert und verarbeitet, sodass eine Verbindung zum jeweiligen Nutzerprofil möglich ist und Facebook die Daten für eigene Werbezwecke, entsprechend der Facebook-Datenverwendungsrichtlinie verwenden kann. Dadurch kann Facebook das Schalten von Werbeanzeigen auf Seiten von Facebook sowie außerhalb von Facebook ermöglichen. Diese Verwendung der Daten kann von uns als Seitenbetreiber nicht beeinflusst werden. Die Nutzung von Facebook-Pixel erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an effektiven Werbemaßnahmen unter Einschluss der sozialen Medien. In den Datenschutzhinweisen von Facebook finden Sie weitere Hinweise zum Schutz Ihrer Privatsphäre: https://de-de.facebook.com/about/privacy/. Sie können außerdem die Remarketing-Funktion “Custom Audiences” im Bereich Einstellungen für Werbeanzeigen unter https://www.facebook.com/ads/preferences/?entry_product=ad_settings_screen deaktivieren. Dazu müssen Sie bei Facebook angemeldet sein. Wenn Sie kein Facebook Konto besitzen, können Sie nutzungsbasierte Werbung von Facebook auf der Website der European Interactive Digital Advertising Alliance deaktivieren: https://www.youronlinechoices.com/de/praferenzmanagement/. 7. Newsletter Newsletterdaten Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Diese Daten verwenden wir ausschließlich für den Versand der angeforderten Informationen und geben diese nicht an Dritte weiter. Die Verarbeitung der in das Newsletteranmeldeformular eingegebenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Daten, der E-Mail-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen, etwa über den "Austragen"-Link im Newsletter. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters gelöscht. Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden bleiben hiervon unberührt. 8. Plugins und Tools YouTube mit erweitertem Datenschutz Unsere Website nutzt Plugins der Website YouTube. Betreiber der Seiten ist die YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA. Wir nutzen YouTube im erweiterten Datenschutzmodus. Dieser Modus bewirkt laut YouTube, dass YouTube keine Informationen über die Besucher auf dieser Website speichert, bevor diese sich das Video ansehen. Die Weitergabe von Daten an YouTube-Partner wird durch den erweiterten Datenschutzmodus hingegen nicht zwingend ausgeschlossen. So stellt YouTube – unabhängig davon, ob Sie sich ein Video ansehen – eine Verbindung zum Google DoubleClick-Netzwerk her. Sobald Sie ein YouTube-Video auf unserer Website starten, wird eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt. Dabei wird dem YouTube-Server mitgeteilt, welche unserer Seiten Sie besucht haben. Wenn Sie in Ihrem YouTube-Account eingeloggt sind, ermöglichen Sie YouTube, Ihr Surfverhalten direkt Ihrem persönlichen Profil zuzuordnen. Dies können Sie verhindern, indem Sie sich aus Ihrem YouTube-Account ausloggen. Des Weiteren kann YouTube nach Starten eines Videos verschiedene Cookies auf Ihrem Endgerät speichern. Mit Hilfe dieser Cookies kann YouTube Informationen über Besucher unserer Website erhalten. Diese Informationen werden u. a. verwendet, um Videostatistiken zu erfassen, die Anwenderfreundlichkeit zu verbessern und Betrugsversuchen vorzubeugen. Die Cookies verbleiben auf Ihrem Endgerät, bis Sie sie löschen. Gegebenenfalls können nach dem Start eines YouTube-Videos weitere Datenverarbeitungsvorgänge ausgelöst werden, auf die wir keinen Einfluss haben. Die Nutzung von YouTube erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Weitere Informationen über Datenschutz bei YouTube finden Sie in deren Datenschutzerklärung unter: https://policies.google.com/privacy?hl=de. Google Web Fonts Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Web Fonts, die von Google bereitgestellt werden. Die Google Fonts sind lokal installiert. Eine Verbindung zu Servern von Google findet dabei nicht statt. Google reCAPTCHA Wir nutzen “Google reCAPTCHA” (im Folgenden “reCAPTCHA”) auf unseren Websites. Anbieter ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA (“Google”). Mit reCAPTCHA soll überprüft werden, ob die Dateneingabe auf unseren Websites (z.B. in einem Kontaktformular) durch einen Menschen oder durch ein automatisiertes Programm erfolgt. Hierzu analysiert reCAPTCHA das Verhalten des Websitebesuchers anhand verschiedener Merkmale. Diese Analyse beginnt automatisch, sobald der Websitebesucher die Website betritt. Zur Analyse wertet reCAPTCHA verschiedene Informationen aus (z.B. IP-Adresse, Verweildauer des Websitebesuchers auf der Website oder vom Nutzer getätigte Mausbewegungen). Die bei der Analyse erfassten Daten werden an Google weitergeleitet. Die reCAPTCHA-Analysen laufen vollständig im Hintergrund. Websitebesucher werden nicht darauf hingewiesen, dass eine Analyse stattfindet. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse daran, seine Webangebote vor missbräuchlicher automatisierter Ausspähung und vor SPAM zu schützen. Weitere Informationen zu Google reCAPTCHA sowie die Datenschutzerklärung von Google entnehmen Sie folgenden Links: https://policies.google.com/privacy?hl=de und https://www.google.com/recaptcha/intro/android.html. 9. Online Marketing und Partnerprogramme Amazon Partnerprogramm Die Betreiber der Seiten nehmen am Amazon EU- Partnerprogramm teil. Auf unseren Seiten werden durch Amazon Werbeanzeigen und Links zur Seite von Amazon.de eingebunden, an denen wir über Werbekostenerstattung Geld verdienen können. Amazon setzt dazu Cookies ein, um die Herkunft der Bestellungen nachvollziehen zu können. Dadurch kann Amazon erkennen, dass Sie den Partnerlink auf unserer Website geklickt haben. Die Speicherung von “Amazon-Cookies” erfolgt auf Grundlage von Art. 6 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat hieran ein berechtigtes Interesse, da nur durch die Cookies die Höhe seiner Affiliate-Vergütung feststellbar ist. Weitere Informationen zur Datennutzung durch Amazon erhalten Sie in der Datenschutzerklärung von Amazon: https://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html/ref=footer_privacy?ie=UTF8&nodeId=3312401. ### Top 10 Spiele [wpr_landing cat='testberichte' img nr='10' ] ### Suche [solr_search_shortcode][/solr_search_shortcode] ### Spieletester.de RSS Feed's RSS Feed von über 80.000 Artikel In über 15 Jahren hat das Spieletester Team über 80.000 (in Worten: achtzigtausend :)) Artikel, Testberichte und Previews geschrieben. Diese könnt Ihr hier ins unseren Feeds abrufen. 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The co-op adventure written and directed by Hazelight founder Josef Fares is set to be offered free of charge on Epic’s marketplace. e_manager May 16, 2022 4 Min Read Read More edit Sony is still Negotiating PS VR2 Tech, Eye-tracking Firm Claims e_manager May 16, 2022 edit World of Warcraft Burning Crusade Classic Leaks Ahead of BlizzCon e_manager May 14, 2022 edit Gran Turismo 7 had the Franchise’s Biggest ever Launch Month e_manager May 16, 2022 edit May’s PlayStation Plus games are now Available to Claim e_manager May 16, 2022 Hot Games Aspect$1.99 Steelshot$20.9 Genshin ImpactFree Gargoyle$15.9 Absolute Drift$9.9 ABC SportsFree Captain Peroxide$29.9 Sportlight edit Noteworthy Analysis: PSVR 2 needs to Reach the Broader PlayStation Audience e_manager May 16, 2022 edit Xbox Review: The Skywalker Saga is one of the Best Star Wars Games Ever4.8 out of 5 edit Xbox Assetto Corsa Competizione PS5 & Xbox Series X|S Review4.5 out of 5 - Advertisement - Facebook Like Twitter Follow Instagram Follow - Advertisement - Categories Noteworthy 7 Articles PC Gaming 7 Articles Xbox 6 Articles PlayStation 8 Articles More News edit Here is all the Big News from E3 2022’s Nintendo Direct Finally, Nintendo will celebrate Zelda’s 35th anniversary this year with a special… edit ESO Best 10 DPS Sets for Magicka from Easiest to Hardest to use Welcome to the Magicka DPS Sets article. We will discuss some of… edit Interview: an in-depth Conversation with the Creator of KSP2 VGC saw the game in action in a behind-closed-doors meeting and it… edit Switch Classic Games: How to Load Your Console with over 900 Retro Titles edit Sony is still Negotiating PS VR2 Tech, Eye-tracking Firm Claims Sony is still negotiating the components that will make up the PlayStation… edit 9 Fantastic Animals are Present in the Hogwarts Legacy Game The opportunity for all Potterhead to live the adventures of Dumbledore and… edit Here is all the Big News from E3 2022’s Nintendo Direct Finally, Nintendo will celebrate Zelda’s 35th anniversary this year with a special… Show More ### Gaming Home 4 Hot Games Bullet Flux$5.99 Aspect$1.99 Steelshot$20.9 Genshin ImpactFree Gargoyle$15.9 Absolute Drift$9.9 ABC SportsFree Captain Peroxide$29.9 edit Noteworthy Interview: an in-depth Conversation with the Creator of KSP2 VGC saw the game in action in a behind-closed-doors meeting and it appears its creators are well aware of the… e_manager May 14, 2022 4 Min Read edit Diablo Immortal Finally has a Release date and It’s Coming to PC e_manager May 14, 2022 edit World of Warcraft Burning Crusade Classic Leaks Ahead of BlizzCon e_manager May 14, 2022 edit May’s PlayStation Plus games are now Available to Claim e_manager May 16, 2022 edit Brothers: A Tale of Two Sons will be next Week’s free Epic Games e_manager May 16, 2022 edit Xbox Review: The Skywalker Saga is one of the Best Star Wars Games Ever TT games love Star Wars. You’d have to in order to make what is now the fifth or sixth Lego… e_manager May 16, 2022 4 Min Read - Advertisement - Sportlight edit Sony is still Negotiating PS VR2 Tech, Eye-tracking Firm Claims e_manager 4 Min Read edit Interview: an in-depth Conversation with the Creator of KSP2 e_manager 4 Min Read edit PC Players can now Update the DualSense Controller’s Firmware without a PS5 e_manager 4 Min Read edit PlayStation VR is Reportedly 4K, has a Vibration Motor and Foveated e_manager 4 Min Read This Week News edit A Horizon Forbidden West Update will Target Various Visual Issues e_manager 4 Min Read edit Gran Turismo 7 had the Franchise’s Biggest ever Launch Month e_manager 4 Min Read edit Wip3out Successor Pacer Reemerges with September Release date e_manager 4 Min Read edit Switch Classic Games: How to Load Your Console with over 900 Retro Titles e_manager 4 Min Read edit Top Game Designers pay Tribute to Ico on Its 20th Anniversary e_manager 4 Min Read Noteworthy 7 Articles PlayStation 8 Articles PC Gaming 7 Articles - 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