Sony – Keine Sorgen wegen Xbox One X


Jim Ryan von Sony zeigt sich sichtlich gelassen, nachdem Phil Spencer (Microsoft) die PS4 Pro schikaniert hat.

Sony – Entwickler entwickeln Spiele auf den kleinsten gemeinsamen Nenner

Dass Phil Spencer, Head of Xbox, natürlich ein großer Fan der Xbox One X ist, steht außer Frage. Er ist sogar stolz auf den horrenden Preis seiner zum Teil 4K-Konsole und behauptet, dass jedes Multiplattform-Spiel am besten auf der Xbox wäre. Auch macht er kein Geheimnis draus, dass er die PS4 Pro eher als Konkurrenz zur Xbox One S statt zur X sehe. Warum? „Wenn du dir die Specs ansiehst und was diese Box ist, dann ist es eine andere Liga.

Dabei sagte er, dass die PS4 Pro Checkerboard nutze, um 4K zu erreichen, während die Xbox One X das nicht brauche. Die Wahrheit ist aber: Auch die Xbox One X muss in den meisten Fällen auf Checkerboard zurückgreifen. Und genau hier greift Sonys Jim Ryan, Global Sales und Marketing Head, an.

Die Kollegen von Eurogamer fragten, ob die Marketing Deals mit Third-Party-Herstellern einen Einfluss auf die Grafik zwischen Xbox One X und PS4 Pro haben. „Ich kann natürlich keine Details unserer Verträge verraten. Aber was ich in Erinnerung rufen möchte, ist die PS3 Generation, wo wir auf dem Papier die stärkste Konsole hatten und in Teilen sogar mit deutlichem Abstand. Und wie ihr wisst, hat das nicht ganz so funktioniert wie erhofft. Das hat nichts mit Marketing Deals zu tun, es ist vielmehr der generellen Entwickler- und Publisher-Dynamik geschuldet. Viele Entwickler, vermutlich auf Geheiß des Publishers, haben ihre Spiele nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner entwickelt. Und dann hörten sie auf. Nur in sehr wenigen Fällen haben sie die zusätzliche Power der PS3 genutzt.

Ich glaube zwar daran, dass wir aus der Vergangenheit lernen und dass sie sich nicht immer wiederholt. Aber wenn du ein Publisher bist, der einen kommerziell rationalen Weg verfolgt, dann ist das der richtige Weg,“ sagte er. „Weil du nur ein Werk erstellst. Du erstellst nicht ein Werk auf einem Level und investierst noch mehr Arbeit, um dann noch weiter zu gehen.

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Sony – Kein Druck auf Publisher zur Parität

Wenn ihr euch nun denkt, dass Sony die Publisher und Entwickler dazu zwingt, Spiele auf Xbox One X schlechter aussehen zu lassen als möglich, dann irrt ihr. „Ich denke, du versuchst gerade einige bösartige Plattform-Hersteller Aktivitäten zu erfinden, die es nicht gibt.

Ist Sony denn besorgt, wenn es um die Specs der Xbox One X bei neuen Spielen geht? „Nun, wir werden es in sechs Monaten sehen. Es erscheinen mehrere hundert Spiele in diesem Jahr. Die Marktkräfte regeln das schon. Wenn ein Entwickler oder Publisher die vermeintliche Power der X nutzen wollen, dann können sie das gerne tun. Wenn nicht, dann tun sie es eben nicht.

Insgesamt erweckt Ryan den Eindruck, nicht beeindruckt zu sein.

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... ist seit 2013 Redakteur bei Spieletester.de. Inzwischen leitet er die News-Redaktion und kümmert sich um die täglichen Nachrichten aus der Spielewelt. Er gehört zu den wenigen Spielern, die keine richtige Präferenz haben und das zocken, was ihnen gerade Spaß macht.

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