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2084 (PC) Preview

Wir haben uns die Early-Access des geplanten First-Person-Shooters, 2084, des polnischen Entwicklerteams Feardemic für euch angeschaut. Was euch in dem Spiel erwartet, erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Eines vorweg: 2084 ist ein Shooter, dessen Idee während eines 72-stündigen Developer-Jams entstanden ist. Das Grundgerüst des Spiels entstand also in gerade einmal drei Tagen. Wer also jetzt schon einen bahnbrechenden Shooter erwartet, sollte sich dies in Erinnerung rufen und bedenken, dass die Fertigstellung des Spiels erst für 2020 angesetzt ist.

In 2084 schlüpft ihr in die Rolle von Laura Lofi. Neben dem Namen erfahrt ihr jedoch nicht wirklich viel über die Protagonistin, über ihren Hintergrund, oder die Firma, für die sie arbeitet. Hinweise bekommt ihr in erster Linie über Notizen eurer Mitarbeiter, die ihr in den einzelnen Leveln findet. Der Storymodus besteht aus drei kurzen Leveln. Diese folgen stets dem selben Prinzip: ihr schießt euch durch zahllose Gegnerhorden, ähnlich wie bei Left 4 Dead, um am Ende der Mission einen Bosskampf zu bestreiten. Am Ende des Bosskampfes gibt es dann immer eine schöne, aber auch verwirrende Cutscene zu sehen.

Die einzelnen Level sind schlauchartig aufgebaut und bieten optisch noch eher wenig Abwechslung. Untereinander unterscheiden sich die einzelnen Level optisch zwar, in den einzelnen Missionen sehen die Gänge jedoch alle gleich aus. Auch die Gegner sind lange nicht so abwechslungsreich, wie bei einem Left 4 Dead. Im Kern bestehen diese alle aus dem selben Gegnermodell. Einen Gegner kleiner zu machen oder ihm einen Fernseher auf dem Kopf zu setzen, macht halt noch lange keine neuen Gegner. Lediglich die Bosskämpfe gestalten sich zum Teil recht unterhaltsam und abwechslungsreich. Neben dem noch recht kurzen Storymodus bietet euch das Spiel einen Endlosmodus, in dem ihr Highscores aufstellen könnt.

They call me „Hackerman“

Spieltechnisch verfügt ihr insgesamt über drei verschiedene Fähigkeiten. Da es sich bei 2084 um einen Shooter handelt, ist es wohl eher nicht verwunderlich, dass die erste davon das Schießen ist. Leider steht euch zumindest in der Early-Access-Version des Spiels nur eure Standardwaffe, ein Sturmgewehr mit Granatwerferaufsatz, zur Verfügung. Mehr Waffen gibt es noch nicht.

Die Zweite Fähigkeit, ist der Dash. Dieser lässt euch durch Gegner hindurch sprinten und ist eure primäre Möglichkeit, Schaden zu umgehen oder um euch aus brenzligen Situationen zu befreien. Einmal eingesetzt, müsst ihr zunächst jedoch einen Cooldown abwarten, bevor ihr den Dash erneut verwenden könnt.

Die letzte und wohl interessanteste Fähigkeit, ist das Hacken. Während des Spiels werdet ihr immer wieder auf elektrische Objekte stoßen, die sich von euch hacken lassen. Dafür schießt ihr per Rechtsklick eine elektrische Ladung auf das Objekt. Anschließend müsst ihr innerhalb eines Zeitlimits eine zufällige Tastenkombination eingeben. Während die meisten elektrischen Geräte lediglich eure Munition oder euer Leben auffüllen, bieten euch andere Objekte größere Vorteile. So könnt ihr etwa herumstehende Waschmaschinen hacken, um diese vorübergehend zu Kampfrobotern umzufunktionieren. Besonders in den Bosskämpfen spielt die Hackfähigkeit eine große Rolle.

Geplante Features

Wer jetzt befürchtet, dass das Spiel nicht genug Abwechslung bieten wird, dem kann ich zumindest vorschlagen, den Titel im Auge zu behalten. Denn bis zum endgültigen Release, planen die Entwickler noch das ein oder andere Update. So soll neben der Waffen- und Gegnervielfalt besonders die Dauer des Gameplay erhöht werden. Zudem soll die Hackfähigkeit weiter ausgebaut werden und dem Spieler in der Vollversion diverse Möglichkeiten eröffnen. Es bleibt also noch abzuwarten, in welche Richtung sich 2084 entwickeln wird.

Ersteindruck:

Noch bietet 2084 nicht genug Inhalt um mich wirklich überzeugen zu können. Potenzial ist zwar da, es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Entwickler diesen auch voll ausnutzen, oder ob 2084 im Meer der ewigen Early-Access-Spiele untergeht. Sollte Feardemic seine Versprechungen jedoch halten und die geplanten Features bis zum finalen Release in 2020 einbauen, hat 2084 durchaus das Potenzial, einer der besseren Shooter zu werden.

7
solide
... ist seit Februar 2017 als Redakteur für Spieletester.de tätig. Er ist ein waschechter PS4 Freak, hat 40 Platin Trophies und liebt Herausforderungen wie Dark Souls, Bloodborne oder Nioh.

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