Borderlands – GC-Preview Testbericht

Es ist stetig sehr cool zu hoeren, dass man einer der ersten ist, die gerade ein Game praesentiert bekommen. Noch viel besser ist da nur noch, dass jener Titel auch noch was ganz besonderes ist. Boderlands ist ein umfangreicher, anderer Shooter, der genau da ansetzt, wo derzeit Bioshock startet – es ist ein ganz anderer Shooter, nichts herkoemmliches. Mehr nun in der Vorschau.

Umso aergerlicher ist, dass die Gruppe leider keine Bilder machen durfte, denn das Gezeigte war alles In Game und es sah richtig gut aus. Zur technischen Seite komme ich aber am Ende noch. Im Game selbst muss man eine verfeindete Rasse beseitigen, es sind Monster, die einen weit, weit entfernten Planeten namens Pandorra erobern wollen. Dem entgegen stehen einige Freiheitsfighter, die deren Nest aufsuchen und sich in den Kampf stuerzen. Aber nicht nur jene Monster werdet ihr befighten, sondern auch andere Feinde, die menschlicher sind. Dazu wurde aber leider nichts weiter gesagt.

15 Waffen sind langweilig, 100.000 auch..

Glaubt ihr mir, wenn ich euch jetzt sage, dass uns der Creative Director von Borderlands versicherte, dass der Shooter derzeit ca. 500.000 Waffen zaehlt? Ich wollte es zunaechst nicht glauben, aber als der zweite Praesentator zu einem Shop ging, um Waffen zu kaufen, wollte der Scrollbutton nicht mehr aufhoeren nach unten zu laufen. Jede Waffe hat eigene Faehigkeiten, eigene Staerken, Schwaechen und sogar eigene Werte, die ihr jederzeit einsehen koennt. Wenn ihr im Kampf eine Waffe aufheben wollt, dann seht ihr – wie bei WoW – einen direkten Vergleich der aktuellen Waffe und der, die ihr gerade aufnehmen moechtet. Dadurch koennnt ihr stetig abschaetzen, wie gut die Waffe wirklich ist. Ganz typische Waffen sind das Snipergewehr, die Shotgun oder auch die handelsuebliche Pistole. Danach aber kommen schon ganz andere Kaliber, die man so absolut nicht kennt und jede Waffe hat ein total cooles Design, welches mindestens genau so viel Stil hat wie die Waffen aus Bioshock oder Prey.

Viel zu tun

Im Game selbst bekommt man seine Auftraege meistens ‘on the go’ und man wird an sich gar nicht unterfordert fuehlen, denn die Auftraege scheinen ziemlich happig zu werden. Gezeigt wurde im Coopmodus (es wird einen Coop fuer bis zu 4 Gameer geben, die die komplette Kampagne gemeinsam durchgameen koennen – online) ein Sturmangriff auf eine feindliche Basis, die mit einem Sniperkollegen bewaeltigt wurde. Die Gegner haben dabei richtig intelligent agiert und versucht, den Gameer zu umkreisen und mit allen Mitteln zu killen. Man muss also ziemlich geschickt umgehen, um hier auch alleine durchzukommen. Am Ende einer solchen Mission erwartet euch meistens ein Bossfight, welcher in der Praesentation noch recht einfach schien, aber im Game selbst wohl schwerer werden wird, zumal wir es hier mit einer Alpha – wenn ueberhaupt – zu tun hatten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Game ist eure Ausruestung, denn jene ist fuer den Kampf gar nicht so unerheblich. Nachdem ihr eure Gegner erledigt habt, lassen sie nicht nur Waffen, sondern auch manchmal einige Ausruestungsgegenstaende fallen. Sei es ein Helm, eine Maske, Knieschoner oder eine Brustplatte – auch hier gibt es extrem viele Ausruestungsgegenstaende, die man probieren kann und teilweise auch muss, um in der Hitze des Gefechts nicht sofort zu sterben. Durch die vielen Kaempfe werdet ihr zudem auch noch nach und nach Level aufsteigen. Im Game hatte der Gameer Level 16 und mit Erreichen des 17. Levels konnte er hoeher springen als zuvor. Welche weiteren Faehigkeiten man im Game gewinnen wird, weiss ich leider nicht, kann aber schaetzen: Mehr Kraft, schneller bewegen und vielleicht auch mehr Lebensenergie – das ist reine Spekulation!

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Die Gamewelt ist sehr gross und damit man nicht jeden Weg von A nach B laufen muss, gibt es sehr viele verschiedene Fahrzeuge. Manche sind nur fuer einen Gameer/Menschen ausgelegt, manche fuer zwei und einige wenige sogar fuer vier Benutzer gleichzeitig. Die meisten Fahrzeuge haben eine Minigun, andere jedoch haben eine dicke Bazooka am Start, die vor allem bei Verfolgungsjagden benutzt wird (hier wurde eine coole Verfolgungsjagd in einem Salzmeer gezeigt)

Technisch beeindruckend

Die Grafik des Games kann sich schon jetzt in jenem sehr fruehen Stadium wirklich sehen lassen. Am Anfang sah man eine junge Dame, die eine sehr schoene (nicht nur grafisch) Gesichtshaelfte hatte. Als sie die andere Haelfte zum Vorschein brachte, die total entstellt aussah, hat es die Gruppe doch ein wenig geschockt, weil es so extrem real ausgesehen hat. Darueber hinaus koennen sich alle Effekte wirklich sehen lassen und die Texturen an sich sind sehr hoch aufgeloest. Weiterhin ist auch die Weitsicht sehr gut und reicht sicherlich ueber 500m hinaus. Wirklich bombastisch ist der Sound. Der abgeschottete Raum war mit einer dicken 5.1 Anlage ausgestattet, die auch das lieferte, was man erwartet hat: Fetten Sound. Freunde grosser Actionspektakel koennen sich auf jeden Fall auf Borderlands freuen.

Der Kommentar
Kommentator
Ich bin schwer beeindruckt von dem, was 2K Games in der Warteschleife hat.Nachdem letztens erst Bioshock veroeffentlicht wurde, welches wir bald im Test haben werden, und schon das extrem hohe Wertungen abgreifen konnte, weil es ein frisches Gamepplay bot, haben wir es bei Borderland mit einem aehnlich frischen Konzept zu tun.Die enorme Waffenvielfalt, der allgemeine Mix aus RPG und Egoshooter und die actiongeladenen Kaempfe haben schon gezeigt: Borderlands hat jedes Potential ein echter Hit zu werden.

Ersteindruck

sehr gut  (Wertung zwischen 85 und 100% moeglich)

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