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BUZZ! Brain Bender Vorschau

BUZZ! Brain Bender Vorschau Testbericht

BUZZ! Brain Bender

Adam Smieja

Im Training koennt ihr demnach alle noetigen Gamee ausgiebig trainieren und bekommt sogar fuer alle Bereiche eine Statistik gezeigt, die Fortschritte verdeutlicht. Bin ich mit der Zeit besser geworden oder eher weniger? Konstant? Woran liegt es? An der spaeten Uhrzeit oder, weil ich abgelenkt gewesen bin? Schade, dass das Game auf solche Fragen keine Anhaltspunkte gibt, aber man selbst kann ja unter Umstaenden auch darauf kommen. Dennoch bleibt mein Einwand: Man wird durch sowas nicht wirklich klueger. Da die Gamee stetig gleich ablaufen kommt Routine rein, die folgerichtig zu besseren Ergebnissen fuehrt. Jemand, der das Game taeglich ’ne Runde zockt wird selbstverstaendlich besser sein als jemand, der es zum ersten Mal probiert.   

Bestimmt fragt ihr euch seit der ersten Zeile, wie man das Game ueberhaupt gameen will. Also: Es gibt keine Buzzer. Es gibt auch keine bloeden Fragen, auf dessen Antwort niemand kommt. Beim Mathematik-Game beigamesweise erscheinen Zahlen und es gilt das fehlende Glied zu ergaenzen, das Ergebnis zu nennen oder andere Gameerein zu bewerkstelligen. Ein Beigame: 25 ? 5 = 5. Da muss natuerlich geteilt werden. Kennt ihr von Kawashima? Genau. Im Prinzip nichts anderes, nur ohne Stick. Vielleicht weniger ‚aktiv‘, aber mindestens genau so anstrengend, wenn es auf Zeit geht. Im abschliessenden Test (der uebrigens so oft am Tag gemacht werden kann, wie man will) kommen dann willkuerlich alle vier Bereiche des Games an die Reihe. Vorhersehen, welche Gamee genau kommen, koennt ihr nicht. Nachdem alles abgeschlossen ist, wertet der Buzz-Master das Ergebnis aus und gibt euch ein Preis. Je mehr kJ, desto cooler ist er. Einen echten Sinn haben sie nicht, dienen eher nur dazu, sie zu haben.

Was Nintendo kann, kann Sony doch schon lange, oder? Natuerlich, denn solange der eine etwas vormacht, laesst sich die Idee auch leichter kopieren. Pardon. ‚Als Anreiz nehmen, neue Konzepte zu erschaffen‘, wobei da ein ‚die auf basierenden Prinzipien zu 99,9 Prozent aufbauen‘ fehlt. Buzz! Brain Bender ist demnach sowas wie das Gehirnjogging fuer die PSP. Nur schlanker und ohne zwei Displays.

Und mit jenem Vergleich haben wir das Game an sich auch schon beschrieben, denn mehr als eine Ansammlung von Minigameen und kleinen Puzzles werdet ihr hier nicht finden. Dennoch: Fuer so eine kurze Busfahrt die grauen Zellen mal anzustrengen, schadet sicherlich nicht, dafuer gibt es auch ausreichend viele Gamee. Vier verschiedene Bereiche (Beobachtung, Gedaechtnis, Analyse und Mathematik) mit je vier weiteren Gamechen zu je drei Schwierigkeitsgraden sorgen fuer den optimalen Gehirnschmalzverbrauch in der Ruebe des Anwenders. Bemerkenswert: Je mehr man erreichen will (Belohnungen in Form von bronzenen, silbernen und goldenen Sternen), desto schneller muss man sein. Anspruchsvoller als Kawashima? Ja und nein. Im Wesentlichen entspricht der Schwierigkeitsgrad dem Nintendo-Vorbild.

Keine Tagesbeschraenkung und mehr Moeglichkeiten als bei Nintendo

So manch Nintendo-Fan wird mich fuer die kommende Aussage wahrscheinlich steinigen oder mir zumindest Hass-Mails schicken – ich glaube, ich richte dafuer eine Lesermail ein, alles andere kann ich nicht ertragen! Nichtsdestotrotz muss man eingestehen, dass Sony einen ausgelutschten Charakter – Buzz mit weissem Pseudo-Intelligent-Doktor-Kittel – genommen hat und die Hauptrolle gameen laesst. Dumme Kommentare kann er sich selbst in der uns vorliegenden englischen Sprachausgabe natuerlich nicht verkneifen. Erfolge werden in kJ (Kilo-Jule? Da wir kein Handbuch haben, koennen wir das nicht ueberpruefen, es scheint angesichts des Begriffs ‚Leistung‘ in der Physik logisch) gemessen. Je mehr, desto besser.

Der Kommentar
Kommentator

Ich bin ja nicht so wirklich der Fan von Gehirnjogging-Gameen. Kawashima und Co. sind mir da einfach zu langweilig, auch wenn sie kurzweilig Spass machen. Dasselbe hatte ich auch mit BUZZ! Brain Bender. Am Anfang war es noch ganz amuesant, flachte aber mit den Stunden stetig mehr ab. Irgendwann konnte ich die Gamee in- und auswendig, die Tastenfolgen haben sich viel zu schnell wiederholt und manchmal konnte ich sogar den Verlauf vorhersagen – wollen wir bloss hoffen, dass die Entwickler hier noch ein wenig nachlegen. Kann ja nicht sein, dass ich 2x hintereinander X druecken muss, auch wenn man mit vier Tasten eben ein wenig stark eingeschraenkt ist. Darin liegt auch der Hund begraben, denn die vier Buttons auf der PSP lassen nicht allzu viele Freiheiten zu, um den Gameer besser und vor allem aktiver an die PSP zu bannen als der Nintendo DS mit seinem Kawashima.

Ersteindruck

   gut  (Wertung zwischen 70 und 84% moeglich)

Ansonsten gibt es noch Challenges, davon 15 an der Zahl und einen Zwei-Gameer-Battle-Modus – das war es dann aber auch schon. Trotzdem sind wir recht positiver Dinge, schliesslich zielt der Titel auf genau die Zielgruppe ab, die schon mit Gehirnjogging sehr viel Spass hatte. Technisch ist das Game unheimlich statisch und gibt keinen Anlass zu Freudenspruengen. Zweckmaessigkeit, mittelpraechtige Texturen und sparsam eingesetzte Effekte beherrschen das Geschehen. In Sachen Sound koennen wir uns aufgrund einiger Bugs in der Preview-Edition noch kein Urteil bilden – da warten wir den Test ab.[]

Written by
... ehemaliger Chefredakteur bei Spieletester.de. Adam war seit der Gründung 2003 dreizehn Jahre auf unserer Plattform tätig.

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