Call of Duty 4: Modern Warfare – GC-Preview Testbericht

Der naechste Hitaspirant von Activision und Entwickler Infinity Ward, Call of Duty 4, gamet nicht mehr im Zweiten Weltkrieg, sondern in einem anderen Krieg, der viel Ae;hnlichkeit mit dem Irakkrieg hat, aber nicht im Irak gamet. Wie macht sich Call of Duty 4 im ersten Hands on auf Gameetester.com? Ich verrate euch meine ersten Erlebnisse!

Dichte Atmosphaere auch ohne WWII-Thematik

Wer denkt, dass nur Shooter im Zweiten Weltkrieg eine dichte Atmosphaere erzeugen koennen, der wird von CoD4 eines Besseren belehrt, denn die Atmosphaere ist extrem dicht und die Spannung ist so hoch, dass man am liebsten schreien moechte. Das wird vor allem im Tankerlevel deutlich, denn dort muesst ihr zunaechst alle feindlichen Einheiten ausschalten und dann ein Manifest in eure Haende kriegen. Als das aber passiert, wird das Schiff angegriffen und ihr muesst mit euren Kollegen wieder zurueck zu eurem Helikopter zurueck. Das Schiff sinkt dabei und ueberall gibt es Explosionen, das Schiff schwankt, ihr geht nicht mehr gerade, weil sich das Schiff auch gerne mal neigt. Die Schreie eurer Kollegen, die ganzen Geraeusche von brechendem Metall und nahen Explosionen werden bei einer guten Anlage so extrem authentisch heruebergebracht, das man sich wirklich mittendrin, statt nur dabei fuehlt. Als sich der Tanker nach rechts geneigt hat und der Gameer somit eher nach links gegangen ist, bin ich sogar auch ein wenig mit dem Kopf nach links gewandert, um nicht den Ueberblick zu verlieren. CoD4 weiss, wie man den Gameer packt und sofort ins Geschehen bringt. Auch die zweite und dritte Mission wussten, wie man den Gameer bei Stange haelt und konstant eine richtig dichte Atmosphaere schafft. Einerseits handelte es sich um ein bekanntes Level aus einem Trailer, in dem ihr das Nachtsichtgeraet benutzen muesst. Hier geht die Luzi so richtig ab und stetig, wenn ich ich die Pointer meiner Kollegen sah, habe ich kurz einen Schreck bekommen, weil ich dachte, dass Gegner auf mich zielen (Macht der Gewohnheit).

Warum die Amerikaner so uebermaechtig sind

In jenem Game wird die technische Ueberlegenheit der Amis den oestlichen Laendern gegenueber vollends deutlich. Waehrend die Feinde eher mit konventionellen Waffen wie AKs oder Bazookas arbeiten, haben die Amis ihre Rauch-, Blend und normale Granaten. Weiterhin haben sie das Nachtsichtgeraet sowie modernere Waffen mit Pointern und dergleichen. Ausserdem arbeiten eure Teamkameraden staendig mit euch zusammen, gehen vor, checken die Situation und melden sofort, wenn der Bereich sauber ist. An jener Stelle moechte ich auch auf die KI eingehen, denn die wurde im Vergleich zu CoD3 ein wenig ueberarbeitet und ist nun besser als vorher. Gerade eben habe ich euch beschrieben, wie eure Jungs einige Bereiche saeubern. Wenn sie einen Gegner sehen, eroeffnen sie sofort das Feuer, passen aber auf, wenn ihr gerade in die Schusslinie kommt – dann schiesst eigentlich nur noch der Feind. Bei Feindkontakt werden sie euch direkt benachrichtigen und die Position des Feindes durchgeben – loeblich! Auch die Gegner verhalten sich nicht viel duemmer. Zwar sind sie nicht so genial wie in Crysis oder Far Cry 2, aber sie suchen stetighin Deckung und versuchen euch stetig dann anzugreifen, wenn ihr gerade am Nachladen seid.[]

Eine weitere Neuerung in CoD4 ist, dass das Interface auf ein Minimum reduziert wurde. Wenn ihr gerade nicht im Kampf seid, seht ihr nur das Geschehen, es gibt in dem Fall kein sichtbares Interface. Seid ihr jedoch im Kampf und benutzt gerade eure MG, dann seht ihr schon, wie viel Schuss ihr noch im Magazin habt und wie viel Schuss ihr allgemein noch verballern koennt. Das steigert natuerlich den Realismusgrad des Games und – wie schon oben erwaehnt – wird das Gameerlebnis sehr viel intensiver und atmosphaerischer, weil man sich mitten drin, statt nur dabei fuehlt (nein, ich vergebe kein Geld fuer die haeufige Benutzung jener Redewendung). Wie schon in CoD3 gibt es auch in CoD4 keine Lebensanzeige. Nach einer bestimmten Anzahl an kurz hintereinander eingesteckten Treffern wird der Bildschirm rot und man muss schnell Deckung suchen, ansonsten ist der Einsatz vorbei und die Engelchen haben wieder Arbeit.

Technisch erste Sahne!

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Die Grafik des Games ist richtig gut. Zwar haben wir es hierbei ’nur‘ mit einer aufgepeppten CoD3-Engine zu tun, aber wenn man ein mal das Tankerlevel gegamet hat, dann weiss man, was in jener Engine so steckt. Die Effekte kommen richtig krass herueber, der Regen und generell alle Texturen sind extrem hoch aufgeloest und machen einen dauerhaft guten Eindruck. Auch die Charaktere strotzen nur so vor Details, wodurch das authentische Gefuehl im Game noch weiter gesteigert wird. Gameer von Call of Duty 4, die eine dicke Anlage oder ein entsprechendes Surround-Sound-Headset haben, koennen sich auf den bombastischen, fetten und absolut genialen Sound im Game freuen. Die Effekte kommen so richtig wuchtig daher, die Waffen hoeren sich absolut echt an und die Schreie der Kameraden hinterlassen ein Gaensehautgefuehl!

Der Kommentar
Kommentator
Die gezeigte Demo war richtig beeindruckend und hat mich vom Game vollkommen ueberzeugt. Schon allein wegen dem neuen Setting wuerde ich hier einen Award springen lassen, aber noch will ich den Titel nicht in den Himmel loben, denn ich habe schliesslich nur drei kurze Levelabschnitte gegamet, die bestimmt nicht mal einen Bruchteil der Moeglichkeiten im Game aufzeigen. Was ich aber schon jetzt sagen kann: Call of Duty 4 wird eine grandiose Serie auf ein neues Level bringen und sicherlich noch mehr Fans finden als ohnehin schon.

Ersteindruck

sehr gut  (Wertung zwischen 85 und 100% moeglich)

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