Call of Duty 4: Modern Warfare – Mehrgameer-Preview Testbericht

Call of Duty ist nun schon seit vier Jahren einer der besten und beliebtesten Ego-Shooter, die es auf dem Gamemarkt gibt. Das Gameplay ist jedes Mal einwandfrei, die Praesentation ist klasse und das beruehmte Gaensehautfeeling zieht sich meistens durch das gesamte Game. Doch mit dem vierten Teil der Reihe will man in eine neue Richtung gehen. Keine Weltkriegszenarien aus vorangegangen Tagen mehr, sondern pure Action in einer fiktiven Gegenwart bzw. nahen Zukunft. Doch in jenem Artikel befassen wir uns ausschliesslich mit dem Multiplayer, den wir fuer euch reichlich antesten durften. Viel Spass mit dem Bericht!

Faszinierende Praesentation

[SCREEN:3] Leider muss man sagen, dass die Granaten in Call of Duty 4 eindeutig zu schwach sind. Hier muss man vielleicht noch etwas an der Explosionskraft arbeiten. Ebenso gibt es manchmal noch Probleme mit der Konnektivitaet, wenn zu viele Gameer aus verschiedenen Laendern aufeinandertreffen. Ein weiteres cooles Feature hingegen ist dennoch, dass wenn man lange Killing-Streaks hat, dafuer belohnt wird. Bei drei Kills in Folge darf man den Radar aktivieren und sieht fuer 30 Sekunden den Standpunkt aller Gegner auf der Karte, bei fuenf Kills darf man einen Luftangriff auf irgendeinen bestimmten Punkt in der Map starten und bei sieben Kills darf man einen Helikopter herbeirufen, der alles ummaeht, was nicht bei drei im Schlamm liegt. Wie weit jene ganzen Features noch ausbaufaehig sind und wie viele Challenges und Perks es dann letztendlich geben wird, wird man dann sehen. Besonders haeufig wird man im Game aber Kimme und Korn einsetzen muessen, denn trotz der kleinen Maps wird hier viel auf Distanz gegamet. Im Nahfight hat man die Moeglichkeit den Gegner gleich mit seinem Messer zu filetieren. Das Gameprinzip von Call of Duty 4 duerfte also so einige Leute anlocken und ein Garant fuer spassige Multiplayerabende sein.[]

Der Kommentar
Kommentator
Auch optisch macht der Multiplayer von Call of Duty 4 einen sehr guten Eindruck. Die Charaktere sind von Kopf bis Fuss sehr detailliert. Am besten kann man dies beobachten, wenn man tot ist, denn hier hat man dann die Moeglichkeit auf einen seiner Mitgameer zu schauen und kann sehr gut beobachten, was er denn so alles dabei hat. Hat er zum Beigame eine Ladung RPGs dabei, schauen jene auch hinten aus seinem Rucksack heraus, oder Granaten haengen an seinem Guertel. Besondern nett ist es natuerlich, wenn man dann noch mit einer gewissen Tarnung unterwegs ist und der ganze Koerper mit Blaettern bedeckt ist und man sich schoen im Gebuesch verstecken kann. Die Umgebung ist perfekt fuer einige schnelle Runden am Abend. Die Maps sind klein und die beiden Kaempferpartein treffen meist sehr schnell aufeinander. Meistens befinden sich auf den Maps noch zerstoerte Objekte, wie ein Helikopter oder kaputte Autos, die man durchaus aber mit einer Granate noch mal in die Luft jagen kann. Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass Charakter-, Waffen- sowie Leveldesign ein Augenschmaus fuer einen Multiplayer sind.

Nahezu perfektes Gameplay?!

[SCREEN:0] Jeder Gameer, der auch gerne mal den Multiplayer von Gameen austestet, weiss, dass man hier meistens mit einer niedrigen Framerate, sowie einer schlechteren Grafik rechnen muss. Viele Online-Gamee koennen die Erfahrungen, die man im Offline-Modus gemacht hat, nicht bestaetigen und koennen die Gameer dann nur schwer vor die Konsole fesseln, wenn das Gameplay nicht gerade zu brillant ist. Doch Call of Duty 4: Modern Warfare zeigt schon im Multiplayer, was man in jenem Game an qualitativ hochwertigen Effekten und Soundkulissen erwarten darf. Die drei Maps, die man in der Beta angameen kann, sind einfach beeindruckend. Kleine Schlachtfelder, auf denen jede Granate das Feld beben und jeder Schuss einen erstarren laesst. Ganz so uebertrieben muss man es zwar nicht darstellen, aber die Soundkulisse ist bei Call of Duty nach wie vor eine der besten, die man bei einem Ego-Shooter erleben darf. Helikopter, Schusseinschlaege, Explosionen, selbst das Wackeln des Equipments des Gegners kann man hoeren, wenn er zu vollgepackt und auf der Map gerade pure Stille ist.

[SCREEN:1] Die Moeglichkeiten beim zusammenstellen sind fuer einen Ego-Shooter schon gigantisch. Man kann seine Waffe mit einem Schalldaempfer ausruesten, mit bestimmten Farben tarnen, mit einem Scope oder mit einem Red-Dod ausruesten und noch vieles mehr, was euch ermoeglichen wird, dass ihr euch quasi euer eigenes perfektes Gameplay selbst zusammenstellen koennt. Habt ihr eure Primaer- und Sekundaerwaffe so ausgeruestet, wie es euch am besten gefaellt, habt ihr noch die Moeglichkeit auf die Perks zurueck zugreifen. Ihr habt drei verschiedene Perks, die fuer jeweils andere Dinge zustaendig sind. Da die Beta es nur erlaubt sich bis Level 16 zu entwickeln, kann man zwar noch nicht alle Features ausprobieren aber auf jeden Fall genuegend, um sagen zu koennen, dass dies ein genialer Einfall ist. Im Perk 1 habt ihr zum Beigame die Moeglichkeit noch RPG-7, C4 oder Spezial-Granaten mitzunehmen. Im Perk 2 stehen die Features zur Auswahl, die euch das Leben eigentlich etwas erleichtern duerften. Da waeren zum einen Stopping Power, was eure Schusskraft verstaerkt, Juggernaut, was euch nicht sofort abkratzen laesst, wenn ihr getroffen werdet oder der UAV Jammer, welcher verhindert, dass ihr auf der Karte entdeckt werdet, wenn ein Gegengameer einen 3-Kill-Streak hat oder ihr zu laut seid. Der Perk 3 bietet euch dann die Moeglichkeiten, dass ihr zum Beigame laenger laufen oder durch Waende schiessen koennt. Sehr nett ist auch der Last Stand, indem ihr die Moeglichkeit habt, nachdem euch ein Gegner umgeschossen hat, noch ein paar Schuss mit eurer Pistole auf ihn abzugeben.

Nun wartet man ja schon seit einiger Zeit auf einen wirklich extrem guten Ego-Shooter und die groessten Hoffnungen sind in jener Hinsicht sicherlich Call of Duty 4 und Unreal Tournament III. Jedoch zeigt Call of Duty 4 schon in der ersten Phase der Beta, dass man sich hier wirklich auf einen klasse Titel freuen darf. Besonders wichtig ist, dass man bei jenem Game vom gewissen Suchtfaktor gepackt wird und das ist bei Multiplayergameen letztendlich das Wichtigste ueberhaupt. Dass die Praesentation eine Klasse fuer sich ist, duerfte allen klar sein und somit erfuellt das Entwicklerteam von Infinity Ward auch die Erwartungen der Gameer. Auch beim Gameplay haben die Entwickler nachgedacht und zaubern so einige Sachen auf den Bildschirm, die das Gamegeschehen noch spassiger gestalten. Sicherlich gibt es hier und dort kleine Macken, wie zum Beigame, dass die Granaten zu schwach sind oder dass es, wenn man weltweit gamet, noch ab und an zu Verbindungsproblemen kommen kann. Letztendlich ueberzeugt der Mutliplayer von Call of Duty 4 aber voll und ganz und wir duerfen uns auf einen klasse Ego-Shooter freuen.

Ersteindruck

  sehr gut  (Wertung zwischen 85 und 100% moeglich)
Das Gameprinzip von Call of Duty 4 hat aber noch einiges mehr zu bieten. Ihr koennt mit Siegen Erfahrungspunkte sammeln und so im Level aufsteigen. Damit kriegt ihr im Laufe des Games neue Waffen und Perks, die ihr dann einsetzen koennt. Auch gibt es sogenannte Challenges, die ihr absolvieren koennt, wenn ihr moechtet. Hierbei wird euch eine Herausforderung gestellt wie zum Beigame, dass ihr mit der M16 75 Leute toeten oder 25 Headshots verteilen sollt. Dies sind alles kleine Gameerein, die aber gemuetliche Abende mit Freunden sicherlich unterhaltsamer machen koennen. Die Gamemodi in Call of Duty 4 sind an einer Hand abzuzaehlen. In der Beta werden die Modi ‚Capture the Flag‘, ‚Team-Deathmatch‘ und ‚Search and Destroy‘ gegamet. Alle drei Modi haben ihren Anreiz und sind die wohl beliebtesten Modi in Multiplayergameen. Das wichtigste in Call of Duty 4 ist aber eigentlich, dass die Gameer wirklich nach 2-3 Schuss sofort umfallen und das Game mit 60 Bildern pro Sekunde absolut fluessig laeuft. Ebenso haben die Entwickler eine ‚Kill-Cam‘ eingebaut, die zeigt, wie der Gegner einen getoetet hat. Ausreden wie ‚es hat gelaggt‘ oder ‚der kann mich gar nicht getroffen haben‘ gibt nun also nicht mehr.

[SCREEN:2] Viele Taktik- und Shooterfans bemaengeln haeufig, dass meistens eine Seite einen Vorteil hat oder es unfaire Waffen gibt. Leider wird man auch in Call of Duty 4 nicht von RPGs oder Unterladern verschont, jedoch haben beide Seiten die gleichen Waffen zur Auswahl, was eigentlich ein sehr gutes Gleichgewicht herstellen sollte. Doch bevor wir ins Game einsteigen, fangen wir erst mal bei der Ausruestung an, denn hier gibt es einiges was man entdecken und freigameen kann. Die Entwickler waren so nett und haben fuer euch schon einige Klassen vorkreiert, auf die ihr natuerlich nicht angewiesen seid. Jedoch beinhaltet jede Klasse der Entwickler schon so ungefaehr die Waffenarten, die man im Game hauptsaechlich einsetzen kann. Assault Rifles, Sub Machine Guns, Light Machine Guns, Shotguns und Sniper Rifles sind hier die groessten Kategorien. Doch ihr koennt eure kompletten eigenen Klassen erstellen und jene individuell auf eure Beduerfnisse anpassen. Das Schoene ist, dass ihr die Klassen dann auch noch benennen koennt und somit sofort wisst, welche Klasse welches Equipment fuer euch bereit haelt.[]

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