City Life – Vorschau Testbericht

Ist ‚City Life‘ das ‚Sim City‘ des Jahres 2006 ? Ja, in etwa, denn auch hier gilt es eine eigene Stadt zu bauen, jene bluehen zu lassen und die Menschen, die in der Stadt leben, gluecklich zu machen. Ein schweres Unternehmen, welcher aber durch einen kinderleichten Einstieg ermoeglicht wird. Ausserdem sind die Unterschiede zu Sim City spuerbar bemerkbar und warum sich jene zwei Gamee im Nachhinein doch so sehr unterscheiden, lest ihr im folgenden Test, viel Spass !

Mit fortschreitendem Game werden eure Menschen anfangen, Anforderungen oder auch normale Beduerfnisse laut werden zu lassen, die je nach Bevoelkerungsschicht auch stetig sehr unterschiedlich ausfallen. Die Forderungen werden sehr deutlich durch Icons ueber den Haeusern, Infosequenzen [SCREEN:1]oder normalen Texten mitgeteilt, was fuer eine sehr gute Uebersicht sorgt und den Gameer nicht verwirrt. Ab und zu ist die Situation brenzlig und dann heisst es: Schnell denken und noch schneller handeln, aber jene Situationen bilden zum Glueck die Ausnahme, bilden aber eine sehr nette Abwechslung im Alltag des Stadtplaners/bauers. Ueber das sehr informative Interface, welches sich auf dem unteren Teil des Bildschirms befindet, koennt ihr alle noetigen Infos manuell abrufen, so zum Beigame die Arbeitslosenquote in einem Bereich oder den Bildungsstand. Darueber hinaus koennt ihr die einzelnen Gruppen auch farblich markieren ( ist es ein Zufall, dass die Hippies rosa/pink abbekommen haben ? ), um so eine noch bessere Uebersicht zu haben. Spassig fanden wir das Feature, mit dem wir einzelne Bewohner auch Tag ein, Tag aus beobachten konnten. Dies ist durch die frei bewegliche und zoombare Kamera moeglich, mit der ihr bis an den Bordstein zoomen koennt. Damit wird das Rad aber nicht neu erfunden, denn in Sim City 4 ist jenes Feature auch schon enthalten.

Das tolle an der Kamera ist, dass ihr sie wirklich bis zur Satellitensicht rauszoomen oder die schon genannte Ego-Perspektive einschalten koennt, um einen Rundgang durch die Stadt zu machen. Aber gametechnisch bringt das vielleicht nicht so viel, ist aber durchaus huebsch anzusehen. Darueber hinaus koennt ihr, falls eure Stadt wirklich toll ist und ihr eure Fortschritte bildlich festhalten wollt, eine Kamera benutzen, mit der ihr Schnappschuesse machen koennt.[SCREEN:0]

An jenem Punkt koennten wir ganz einfach auf die Sim City-Reihe verweisen, weil man sich hier als geuebter Gameer der Serie sehr gut zurechtfinden wird, [SCREEN:3]zumal die Menues doch recht stark an Sim City erinnern. Ergo klickt ihr im Menue auf das Wohnhaus, waehlt eines der drei moeglichen Groessen, plaziert es auf ein bestimmtes Stueck Land und dann heisst es: Zusehen und freuen, wie sich alles entwickelt. Da aber nur ein Haus recht oede waere, koennt ihr – genau wie ich Sim City – auch mehrere gleichzeitig erstellen, dazu muesst ihr einfach nur eine laengere Markierung anlegen. Wie wir aber in unserer Vorschauversion feststellen mussten, ging das noch nicht ganz so sauber und steuerte sich ein wenig hakelig. Schon jetzt koennen wir sagen, dass ‚City Life‘ ein kleines Problem haben wird, denn im Vergleich zu Sim City fehlt die strukturartige Anlegung, sprich man hat keine Felder, und dadurch kann es passieren, dass Strassen nicht genau nach Wunsch gelegt werden. Zwar erstellt das Game von selbst die Strassen, aber man kann sie auch manuell einstellen, was durch ein Gitternetz eventuell leichter waere. Dafuer bietet das aber auch einen gewissen Vorteil: Strassen koennen auch in unuebersichtlichen Ecken und Kanten sehr gut plaziert werden.

Sobald ihr das Game startet, werdet ihr bemerken, dass ‚City Life‘ ein ganz anderes Kaliber als Sim City ist, weil ihr erstmal das Terrain waehlen duerft und dabei in tropisch, mediterran ( Subtropen ), gemaessigt, Berge oder Canyon unterscheiden koennt. Habt ihr euch fuer eines der moeglichen Terrains entschieden, koennt ihr euch fuer eine von sechs moeglichen Landschaften zu je einem Schwierigkeitsgrad entscheiden, wobei unsere Preview-Edition nur auf den leichteren Schwierigkeitsgraden gamebar ist. Als naechstes folgt dann der Erwerb eines kleinen Stueckes Land, auf dem ihr zunaechst das Rathaus der zukuenftigen Stadt errichtet, um dann den Weg frei zu machen, eine Metropole zu erschaffen. Ein Feature des Games ist eben jener Landkauf, mit dem ihr euch jederzeit – sofern das Geld reicht – neues bebaubares Land kaufen koennt, um jenes dann mit Gebaeuden zu bepflastern.

Das Leben in der City

Das alles bislang hat dann doch wieder stark an Sim City erinnert, aber nun kommt der grosse Unterschied, der dem Game einen sehr interessanten Charakter zuspricht: Ihr koennt verschiedene Bevoelkerungsgruppen in eure Heimat holen, bzw. jene siedeln sich bei euch an. Insgesamt gibt es auch hier [SCREEN:2]rund sechs verschiedene Gruppen und das tolle dran ist, dass alle auch eine gewisse Einstellung zueinander haben. Die Schlipstraeger ( kein Scherz, die heissen wirklich so, sollen wohl Beamte sein ) kommen zum Beigame sehr gut mit den Arbeitern aus, welche wiederum sehr gut mit den Tageloehnern klarkommen. Dafuer kommen die letzten beiden nicht mit den Hippies ( die gibt es auch, ‚Revival der Hippies‘ hiess es in unserer Redaktion ), den Reichen und den Trendsettern klar. Daraus folgt der recht hohe Anspruch, aber auch der Reiz des Games: Die perfekte Stadt zu erschaffen, in der Frieden und ‚Peace‘ herrscht und alle zufrieden sind, denn eure Buerger kommen willkuerlich in die Stadt und ihr habt keinen Einfluss auf den Ort der Niederlassung. Der so genannte ‚Sniffer‘ zeigt euch an, welches Areal fuer welche Bevoelkerungsschicht attraktiv ist. In unserer Preview-Edition waren nur drei Gesellschaftsschichten Gamebar.

Die Grafik von ‚City Life‘ ist an sich ziemlich gut, muss aber repetitiven Texturen leben, macht aber nichts, weil jenes Game in Simulation gepackt wird und nicht in Realismus. Nach einiger Gamezeit werden sich die Haeuser von der Groesse unterscheiden, die Areale unterschiedlich aussehen ( wegen der Bevoelkerungsgruppen ) und alles sehr gross aussehen. Die netten Wassereffekte bei den Seen/Teichen oder sonstigem machen einen sehr guten Eindruck und koennen mit den neuesten Technikgameereien aufwarten. Der Sound bleibt in der normalen Sichtweite ganz ruhig und ist im Hintergrund dezent zu vernehmen, waehrend ihr in der Ego-Perspektive das Gerede der Menschen, die Autos und so weiter hoert.

Kommentar (AS) :

[SCREEN:4] Ich muss sagen, dass ich doch sehr ueberrascht bin. Als ich vom Game hoerte, war ich schon begeistert, weil ich insgeheim ein Fan von Sim City bin. Als ich es dann in den letzten Tagen endlich gameen konnte, war ich sofort verliebt und wollte nicht mehr aufhoeren. Zu schade, dass unsere Preview-Edition nur 3 Bevoelkerungsgruppen bietet und ich noch nicht so viel machen konnte. Aber das macht nichts, denn in rund zwei Wochen kann ich endlich meine Haende an die Vollversion legen. Die Grafik ist schick, der Sound passabel und das Gameplay stimmt schon auf jeden Fall. Nur das Ziehen der einzelnen Bauflaechen fuer Gebaeude gestaltet sich noch ein wenig hakelig und wird hoffentlich noch ausgebessert. Ansonsten steht hier einem guten Game nichts im Wege und es gibt ein gutes ‚Sehr gut‘ als ersten Eindruck.

Aber alles dem Zufall zu ueberlassen, waere ja gemein und daher koennt ihr die Ansiedlung auch leicht beeinflussen und das funktioniert folgendermassen: Ihr koennt einfach einige Gebaeude plazieren, die fuer eine Kultur spezifisch sind. Als Beigame: Stellt ihr eine Werkstatt in der Naehe eines Wohngebiets an, werden sich vornehmlich die Arbeiter und Tageloehner ansiedeln, stellt ihr ein Gewerbegebaeude in die Naehe einer Wohnsiedlung, kommen die beruechtigten Schlipstraeger. Kulturelle Auseinandersetzungen sind aber nicht zu vermeiden, denn frueher oder spaeter wird es zu Ausschreitungen kommen. Wir wissen zum Beigame stetig noch nicht, warum es im oertlichen Krankenhaus Stress gab, weil ein Arbeiter und ein Hippie ( vor allem ein HIPPIE im Krankenhaus !! ) sich nicht leiden koennen. Da wir aber nicht mit sowas leben wollten ( die Einwohner wohl auch nicht ), haben wir einfach eine Polizeistation daneben gebaut und schon war Stille.

Beduerfnisse und Hoffnungen

Keine Stadt ohne Einnahmen und daher muss man auch fuer genuegend Arbeit in der Stadt sorgen und jene koennt ihr auch wieder in drei Bereiche unterteilen, nach Groesse sortiert. Wenn wir schon dabei sind, koennen wir auch flux einige Krankenhaeuser, Polizeistationen und Schulen errichten, damit sich unsere Buerger wohl fuehlen und die Kinder nicht nur eine Beschaeftigung haben, sondern auch was lernen. Damit auch euren Leuten ein Licht aufgeht, braucht es eine Windanlage, um auch den noetigen Strom bereit zu stellen. Wollt ihr aber Energie kaufen, was auch moeglich ist, wird es euch sehr teuer zu stehlen kommen, weil die Preise fuer die Stromversorgung und die Muellabfuhr recht hoch sind. Deswegen solltet ihr selber Kraftwerke und Muellentsorgungen bauen, weil ihr damit sogar Geld machen koennt ( anfangs nur, bei weiterer Entwicklung eher nicht ). Im Uerbigen gab es in unserer Preview-Edition keine KI-Mitstreiter und wir wissen auch nicht, ob es jene in der Vollversion des Games geben wird. Auch Missionen und ein Tutorial haben wir noch vermisst, aber der sehr leichte Einstieg und die benutzerfreundliche Aufmachung lassen jenes Manko sofort im Keim ersticken.

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