Die letzte Veröffentlichung von Company of Heroes ist schon länger her und da kommt natürlich berechtigterweise die Frage auf, was die Entwickler in der Zwischenzeit gemacht haben. Die Antwort: An einer Online-Version des Spiels gearbeitet! Und die kann sich wirklich sehen lassen, denn das F2P-RTS-MMO hat einiges auf dem Kasten.

Fangen wir gleich mal mit dem Besten an: Company of Heroes Online bietet alle 15 Missionen von Company of Heroes für Online- und Lanspiele. Und das gibt es eben kostenlos – ein dickes Plus für CoHO. Doch auch sonst brilliert der Titel mit vielen Annehmlichkeiten, denn jegliches echtes Geld, das ihr in das Spiel steckt, wird keinen spürbaren Vorteil gegenüber anderen Spielern bringen, sondern nur kosmetische oder angenehmere Dinge. Etwa, dass die Helden der Squads schneller im Level ansteigen oder um einfach mehr Kohle ingame zu bekommen, um neue Items zu erlangen.

Nenn mir deine Armor-Items und ich sage dir, wie du spielst

Generell haben eure Helden und Commander mehrere Stufen, die sie aufsteigen können. Bis zu Level 30 wird es am Anfang gehen und hernach sollen diese weiter und weiter ausgebaut werden. Je nach Stufe könnt ihr dann über eine Art Talentbaum neue Waffen oder Fähigkeiten freischalten (zum Beispiel Rauchgranaten) und die besonderen Einheiten erhalten zudem ein etwas verändertes Aussehen. Dieses wurde anhand eines schweren Panzers der Deutschen vorgeführt, dessen Anfangsversion irgendwie schwach aussah, in seiner finalen Stufe wie eine waschechte Kriegsmaschinerie. Die vielen Fähigkeiten führen letztlich unweigerlich zu sehr viel Micromanagement, doch über diverse Hotkeys sind diese Spezial-Attacken oder –Fähigkeiten sehr leicht zu erreichen.

Das mit Abstand wichtigste Feature in Company of Heroes Online ist jedoch das Armory-Item. Eigentlich sind es ja mehrere, die gleichzeitig benutzt werden können – nämlich bis zu maximal acht. Jedes davon bringt spezielle Boni für die Squads oder im Allgemeinen (+10% schnellere Eroberung von Gebieten zum Beispiel oder +5% mehr Schaden durch Infanterie), die jedoch bei Online-Partien im Ladescreen der Map vom Gegner gesehen werden können. Ihr seht natürlich auch die eures Gegenübers und könnt im Vorhinein schon die entsprechenden Taktiken austüfteln. Armor-Items bekommt ihr nach einer Mission oder generell nach einem abgeschlossenen Match. Hierbei ist es völlig egal, ob ihr gewinnt oder verliert – das Spiel steckt euch je nach Ausgang entsprechende Items zu. Alternativ könnt ihr diese natürlich auch im Ingame-Shop kaufen.

Die Bedienung des Spiels hat sich im Grunde nicht geändert. Ihr befehligt keine einzelnen Einheiten (außer den größeren), sondern Squads. Der Squad-Leader ist ein Commander, der über die oben bereits erwähnten Spezialfähigkeiten verfügt, die nicht unendlich oft verfügbar sind (daher sollten sie auch mit Bedacht eingesetzt werden!), dafür massiven Schaden anrichten können.


Fazit:

Bestseller PC & Konsolen Spiele

Technisch wie auch spielerisch ist Company of Heroes Online einfach ein rundes Spiel, das definitiv für zahlreiche Stunden Spaß sorgen wird. Vor allem, weil es free to play ist und dann auch noch die 15 Missionen des Solo-Spiels völlig umsonst bietet – ein richtig dickes Plus. Zudem überzeugen Bedienbarkeit und die generelle Aufmachung des Spiels. An diesem Spiel werden RTS-Fans definitiv nicht vorbeikommen.

Ersteindruck:  Sehr gut

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