Condemned 2: Bloodshot – GC-Preview Testbericht

Nachdem Condemned 1 schon ein grosser Erfolg gewesen ist und die Fans foermlich nach einem Nachfolger geschrien haben, ist es nun ein festes Projekt von Monolith geworden und seit je her macht Condemned 2 gute Fortschritte. Ich habe mir den zweiten Teil kurz angeschaut und bekam eine zwar noch sehr unfertige Edition vorgesetzt, in der nur die Forensik sowie das Kampfsystem funktionierten. Die Grafik war nur halbfertig und der Sound groessenteils noch gar nicht aufgegamet, daher verliere ich zu den beiden Dingen auch kein Wort.

Bewaehrtes Gameplay verbessert

Condemned 2: Bloodshot wird die Geschichte des Vorgaengers fortfuehren und alle Fragen klaeren, die der erste Teil aufgeworfen und selbst nicht beantwortet hat. Das heisst auch, dass ihr wieder in die Rolle des bekannten Charakters Ethan Thomas schluepft und alles aus seiner Sicht erlebt. Ueber ein Micro sowie PDA werden euch dann alle wichtigen Infos im Game gesagt, damit ihr euch stetig zurechtfindet. Wollen wir mal auf das Gameplay zu sprechen kommen, das ich in jener Vorschau zweiteile, denn die Praesentation hat nur zwei Dinge dargestellt: Das Kampfsystem und die Forensik.

Das Kampfsystem wurde prinzipiell nicht grossartig geaendert. Die Neuerungen sind im Detail zu suchen, denn ihr koennt erneut so ziemlich jeden Gegenstand aufheben und als Waffe benutzen. Sei es ein Metallrohr, eine Flasche und viele weitere Dinge. Damit ist die Anzahl an Waffen natuerlich immens und haengt eigentlich nur davon ab, was ihr euch und dem Game zutraut. Bevor ihr das Game startet, werdet ihr euch fuer einen bestimmten Kampfstil entscheiden koennen. Welche Stilrichtungen es hierbei geben wird, wurde leider nicht gesagt und auch nicht gezeigt. Die Auswahl wird wohl auch eine Auswirkung auf die Fatality Moves haben, denn sobald ihr einen Gegenr betaeubt habt, koennt ihr ihn packen und dann entweder vor ein Fernsehgeraet mit voller Wucht schlagen (Kopf voraus natuerlich) oder ihr gebt ihm einen heftigen Kniestoss, wodurch manchmal sogar das Gebiss herausfliegt. Mit Splatter geizt der Titel ganz sicher nicht. Im Nahfight mit den Faeusten koennt ihr schnelle Rechts-Links oder auch Links-Rechts Kombos machen. Vollfuehrt ihr das des Oefteren, dann werdet ihr mit mehr Schaden fuer einen Augenblick belohnt. Es wird natuerlich auch die Handfeuerwaffen geben, aber die Munition dafuer wird wie schon im ersten Teil extrem rar gesaet sein, wodurch man sich viel mehr auf den Kampf mit anderen Dingen konzentrieren wird.

Kommen wir nun zu den Ermittlungen, die eine Besonderheit von Teil 1 gewesen sind. Der Hauptkritikpunkt im ersten Teil war, dass die Ermittlungen zu langweilig und gleich gewesen sind. In Teil 2 wurde das komplette System ueber den Haufen geworfen. Jetzt habt ihr Dinge abzuarbeiten. Gezeigt wurde ein toter Mann, ein Polizist. Durch Kommunikation mit einer netten Dame bekommt ihr on the go Aufgaben erteilt, die mit dem Eruieren von Alter, Geschlecht, Zustand, Verletzungen und so weiter beginnen. Zunaechst muss man den toten Koerper identifizieren, wo man schon die ersten Auswahlmoeglichkeiten bekommt (Polizist, Feuerwehrmann, Businessmann, etc.). Je zutreffender die Antwort, desto hoeher ist eure Wertung, welche auf einer Skala von 1 bis 5 Sternen dargestellt wird. Hernach gilt es das Opfer zu fotografieren, dann die Verletzung zu beschreiben und abschliessend eine eventuelle Blutspur zu finden. Jetzt werdet ihr euch sicherlich fragen: Was passiert, wenn ich nicht die Wahrheit sage? An sich nicht viel, was ich sehr schade finde, aber vielleicht wird das noch geaendert, denn die Reaktion der Pressekollegen war genau wie die meine: enttaeuscht. Man bekommt nur eine schlechte Bewertung und muss die Untersuchung nochmal machen. Habt ihr jedoch eine perfekte Untersuchung hingelegt, duerft ihr euch ueber Upgrades freuen. Welche das im Detail sind, wurde leider nicht verraten. 

Der Kommentar
Kommentator

Auch jene Praesentation kann ich nicht bewerten, denn sie war einfach nicht ergiebig genug, um ein erstes Urteil vom Game faellen zu koennen. Mit einer noch sehr unfertigen Grafik, fast gar nicht vorhandenem Sound und einigen gescripteten Gegnern sowie einem im Game nicht vorkommenden Todesfall ist eine erste Bewertung unmoeglich. Die Praesentation war ja ohnehin nur dazu gedacht, uns Journalisten einen ersten Eindruck vom Game zu verschaffen. Und da kann ich euch sagen: Wer Teil 1 mochte, der wird Teil 2 auf jeden Fall lieben, weil das Gameplay nun viel tiefgruendiger zu sein scheint.

Ersteindruck

nicht moeglich

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