Enchanted Arms (PS3-Preview) Testbericht

Enchanted Arms galt zunaechst als Exklusivtitel fuer die Xbox 360, aber schon vor Launch zeichnete sich ab, dass es nicht dabei bleiben wuerde. 1 ½ Jahre spaeter sehen wir die Wahrheit: Enchanted Arms wird ein Launchtitel der PlayStation 3 sein und befindet sich nun in der Preview.

Ansonsten lauft ihr durch die vielen recht abwechslungsreichen Areale, begebt euch in etwas leb- sowie lieblos gestaltete Staedte und Dungeons, die irgendwie nicht wirklich atmosphaerisch wirken. Ausserdem muss selbst ich als eingesessener Ost-RPG-Gameer sagen, dass mir die Zufallsfighte gehoerig auf die Nerven gingen. Es ist darum schon bitter, wenn ich innerhalb von einer Minute sieben Zufallsfighte bestreiten muss.
In der Geschichte, von der ich aber in den 45 Minuten Gamezeit, die ich mir genommen habe, habe ich nicht allzu viel mitbekommen, was aber nicht ganz unnormal ist fuer ein RPG, uebernehmt ihr die Rolle von Atsuma, einem angehenden Zauberer, der sich vom naiven Studenten zum maechtigen Helden entwickelt. Mehr weiss ich aber ehrlich gesagt dann auch nicht. Das kann dann auch mein Kollege Victor im Test weiter erlaeutern.

Das etwas andere Kampfsystem

Die Entwickler From Software wollten mit Enchanted Arms etwas ganz anderes machen, aber im Grunde erreichen sie genau das Gegenteil. Lediglich das sehr interessante Kampfsystem hebt sich von anderen RPGs ab, denn hier geht es aehnlich wie in Ultima zu, da ihr euch anhand von Feldern bewegt. So steht ihr auf zwei 3×4 grossen Feldern, auf denen sich Gegner und ihr bewegen. Jeder Angriff kostet Ae;therpunkte (EP) und wirkt auf verschiedene Felder. So gibt es Angriffe, die flaechendeckend sind und sich ueber alle moeglichen Felder verteilen oder auch Angriffe, die auf das Feld vor euch, die Felder rechts bzw. links von euch wirken und so weiter und so fort. Es gilt also geschickt auszuwaehlen, was man machen will. Wer keine Lust hat, alles alleine zu machen, kann auch die Automatik eingreifen lassen. Ausserdem sind die gegenseitig wirkenden Elemente sowie die EX-Faehigkeiten zu nennen. Bei den Elementen beschraenkt man sich auf das bekannte Schere-Stein-Papier-Prinzip, sprich Feuer gegen Wasser, Finsternis gegen Licht, Erde gegen Wind. Die EX-Faehigkeiten sind maechtige Angriffe, die sich nur aufladen lassen, indem ihr selbst Schaden nehmt oder moeglichst viele Gegner besiegt. Im Kampf sind die Heilungsmoeglichkeiten aber nicht zu vergessen und sollten im Notfall auch eingesetzt werden.
Technisch bewegt sich der Titel auf einem durchaus vertretbarem Niveau, sticht aber leider auch nicht mehr wirklich hervor, weil der Titel eben schon etwas aelter ist. Die Gegenenden wirken, wie oben schon beschrieben, ziemlich steril und leer. Dafuer aber wird man jederzeit die Moeglichkeit bekommen, die Modelle der Charaktere ins Auge zu fassen, weil die Gespraeche in grossem Format dargestellt werden. An sich sehen Charaktere und vor allem die Weitsicht sehr gut aus. Der Sound und vor allem die Synchronisation gehen eher in Richtung ‚okay‘. Hier und da einige wirklich harmlose, gar langweilige Gespraeche, dort etwas besser – man kann sagen: es haelt sich die Waage.

Kommentar (AS) :

Wie schon auf der Xbox 360 bekommt ihr hier ein solides RPG geboten, welches aber in direkter Konkurrenz zu FF steht und dagegen nicht wirklich viel ausrichten kann. Die Grafik ist passabel, der Sound sowie die Synchronisation zu lasch. Im Test wird mein Kollege dann ausfuehrlich beschreiben, warum hier – wahrscheinlich – kein Award herausspringen wird. Nach den gut 45 Minuten denke ich, dass ein ‚gut‘ eine befriedigende Einschaetzung fuer den Titel ist.

Kommentar hinterlassen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Spamschutz *