EndWar – GC-Preview Testbericht

EndWar ist der erste Strategietitel von Tom Clancy und bringt ziemlich hohe Ansprueche mit sich. Die Praesentation zum Game war sehr aufschlussreich und zeigte nur Gameszenen aus dem Mehrgameer-Modus des Games, welcher aber auch im Einzelgameer genau so funktionieren wird, wie ich es euch in den kommenden Zeilen erklaeren werde – ab ins Gefecht!

Fangen wir mal mit der Steuerung des Games an, denn das koennte mitunter am interessantesten sein, weil wir es hier mit einem Strategiegame auf einer Konsole (auch hier wurde nur die 360-Edition gezeigt) zu tun haben. Mit dem rechten Stick zommt ihr die Kamera oder dreht eben jene. Mit dem linken Stick koennt ihr die Kamera bewegen bzw. gebt euren Einheiten Befehle. Befehle werden eigentlich nur ueber den A-Button oder ueber Voice-Chat vergeben.

Voice?

EndWar ist einer der ersten Gamee ueberhaupt, die auf Voice-Commands ueber das Headset reagieren. Einen Vorgaenger fuer ein solches Modell gab es schon bei Socom auf der PS2, da aber war die Ki zu bloed und wirklich funktioniert hat es nicht. In EndWar ist jenes Feature sehr gut umgesetzt worden. Der Creative Director des Games hat nur gesagt, was die Einheiten machen sollen und sie taten es: ‚Gold Squad move to Foxtrott‘ und ab ging die Post. Diese Voice Commands wird es auch in deutscher Sprache geben, wie uns bei der Praesentation versichert wurde. Wer nicht ueber ein Headset verfuegt kann jene ganzen Kommandos auch ueber das Pad ausfuehren. Dazu muesst ihr nur RT gedrueckt halten und dann die jeweilige Aktion auswaehlen. Ich fuer meinen Teil finde die Headsetloesung um einiges praktischer, weil man sich so deutlich besser auf das Schlachtfeld konzentrieren kann und da gibt es so einiges zu beachten.

Action satt

Man merkt EndWar an, dass es ein typisches Game von Tom Clancy ist. Als Amerikaner habt ihr unter anderem Ghost-Squads dabei, die sich im Game auch so bewegen, wie sie es in Ghost Recon tun – sie verstecken sich automaitsch hinter Waenden und gameen im Allgemeinen genau jenelbe Rolle, wie im Game. Weiterhin werdet ihr im Game eine Anzeige in der Mitte unten haben, in der ihr alle eure Einheiten sehen werdet. Ausserdem koennt ihr in jener Anzeige einsehen, was gerade bei den Jungs abgeht. Seht ihr ein rotes Bild, das staendig blinkt und das Icon schiesst, ist jene Einheit im Kampf. Ueber Voice-Command koennt ihr dann ganz schnell und bequem zu jener Einheit wechseln und schauen, wie es gerade an dem Ort zugeht. Sieht die Situation schlecht aus, koennt ihr jederzeit mit einigen Punkten Unterstuetzung in Form einer Atombombe oder Luftschlag holen – hier soll es verschiedene Dinge geben.[]

Damit die Action nicht unuebersichtlich wird, gamet man stetig in einer Art 3rd Person Ansicht, welche das gesamte Geschehen hautnah einfaengt. Wer die Uebersicht verlieren sollte, kann auf eine taktische Karte zurueckgreifen, die euch Auskunft ueber alle feindlichen sowie eigenen Bewegungen gibt. Dort kann man zudem die eigenen Einheiten von A nach B schicken oder sie in den Kampf senden. Sind eure Jungs im Krieg erfolgreich, werden sie mit einigen Upgrades belohnt, die ihnen mehr Staerke oder andere Boni bringen. Seid ihr allerdings auf der Verliererseite koennt ihr stetig staerkere Waffen stetig oefter Einsetzen, damit ihr vielleicht doch noch eine Chance habt. Dasselbe gilt umgekehrt auch fuer euren Gegner. Im Game gibt es sieben verschiedene Einheiten (Soldaten, Panzer, Artillerie, etc.), die nach dem bekannten Schere-Stein-Papier-Prinzip funktionieren, wodurch ein ausbalanciertes Game herauskommen soll. In den gut 20 Minuten der Praesentation konnte ich noch keine Maengel in der Balance feststellen, weil die Action sehr flott von Statten ging. Was ihr sicherlich gerade gemerkt habt: EndWar waere ja irgendwie ein sehr guter Mehrgameer-Titel, nicht wahr? Und genau darauf ist der Titel auch eingerichtet. EndWar wurde von Anfang an auf Mehrgameer-Partien ausgelegt. Eine Singleplayer-Kampagne wird es auch geben, aber der Fokus wird auf den Mehrgameerpart gesetzt. Gezeigt wurde davon leider nur der Domination-Modus, in dem man eine Basis erobern, jene halten und weitere Basen fuer sich gewinnen muss, um den Sieg davonzutragen.

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Technisch ziemlich gut

Die Grafik von EndWar kann sich auf jeden Fall schon in der gezeigten Alpha-Edition sehen lassen. Die Texturen waren zwar noch ein wenig schwammig, aber die beiden anwesenden Herren versicherten uns, dass man das noch aendern werde – kein Wunder, dass wir keine Bilder machen durften. Nichtsdestotrotz: Die Luzi geht hier ordentlich ab, die Effekte machen schon jetzt einen sehr guten Eindruck und koennen vollends ueberzeugen. Auch der Sound machte einen durchweg positiven Eindruck und konnte mit bombastischen Sounds zu fetten Effekten ueberzeugen – ich will mehr sehen und hoeren!

Der Kommentar
Kommentator
Nicht schlecht, nicht schlecht. EndWar ist ein ziemlich guter Titel, der schon in jener fruehen Edition einen ziemlich guten und vor allem bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Der Dritte Weltkrieg als Thema ist etwas ganz Neues, etwas Frisches, das mir sehr gefaellt. Die Voice-Funktion scheint tadellos zu funktionieren und das Gameplay scheint bislang auch ganz gut zu werden. Ich vergebe in jenem Fall aber noch ein ‚gut‘, weil mir zum ’sehr gut‘ irgendwie das gewisse Etwas gefehlt hat.

Ersteindruck

gut  (Wertung zwischen 70 und 84% moeglich)

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... ist Chefredakteur bei Spieletester.de und seit der Gründung 2003 mit dabei. Am liebsten spielt er Strategiespiele wie StarCraft II oder Rollenspiele.

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