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For Honor (PS4) Vorschau

Im Rahmen eines Events am Tag vor der gamescom 2016 konnte ich in Köln For Honor mehrere Stunden lang anzocken. Der Fokus des Events war dabei der Mehrspieler-Modus im Vordergrund, der auch auf der Messe gezeigt wird. Wie sich dieser spielt, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen!

Meine Notizen nach der rund 30-minütigen Präsentation der anwesenden Entwickler laß am Ende: „Chop chop“ und es sollte auch so kommen. Ubisoft hat den Dominion-Modus vorgestellt, der schnell erklärt ist. Zwei Teams kämpfen um die Vorherrschaft von drei Punkten, die auf einer mittelgroßen bis großen Map verteilt sind. Wenn euer Team zuerst 1000 Punkt erreicht, geht der Gegner in die sogenannte Break-Phase. Dann gilt es alle Feinde zu töten, um das Spiel vorzeitig zu erledigen. Ansonsten aber regelt ein Timer das Ende des Spiels sowie die Punkte, die bis dahin gesammelt wurden.

For Honor

Die Spots A, B und C werden dabei von NPC-Kämpfern attackiert, die für Spieler nur einem Zweck dienen: Kanonenfutter. Wenn ihr sie erledigt, regeneriert ihr nicht nur HP, sondern sammelt auch Erfahrungspunkte im Kampf. Je höher das Level, desto mehr und bessere Spezialfähigkeiten lassen sich freischalten. Aus diesen Details entsteht dann ein regelrechtes Tauziehen um die drei begehrten Punkte.

For Honor – Zack, Kopf ab

Wenn For Honor etwas wirklich verdammt gut kann, dann ist es erbarmungslose Kämpfe so richtig gut zu inszenieren. Vor allem aber das Trefferfeedback ist richtig gut gelungen und führt zu mitunter filmreifen Zweikämpfen oder Massenschlachten auf engstem (oder weitestem) Raum. Die Steuerung braucht dabei vielleicht einige Minuten, um auch in Fleisch und Blut überzugehen. Wegen der drei verschiedenen Kampfpositionen (oben-rechts-links) und schweren sowie schnellen Angriffen gibt es einiges zu beachten, um auch zu parieren und kontern. Das Gefühl, einen Gegner mit einer krassen Kombo ins Jenseits zu befördern ist jedenfalls ungemein befriedigend.

Die drei spielbaren Rassen (Samurai, Vikinger und Ritter) werden dabei in vier Klassen unterteilt. Der Vanguard der Ritter ist ein sehr guter Allrounder. Beim Assassinen der Samurai handelt es sich um flinke Kämpfer, die vor allem auf verheerende Konter ausgelegt sind. Alle Kämpfer spielen sich absolut unterschiedlich und besitzen unterschiedliche Stärken und Schwächen, die jeden Kampf maßgeblich entscheiden. Übrigens: Die Helden lassen sich auch anpassen und in der Kampagne mit verschiedenen Items ausrüsten, die von Feinden fallengelassen werden.

Das Crafting-System des Spiels bietet dabei verschiedene Möglichkeiten zur Entfaltung der ohnehin schon einzigartigen Charaktere. Ein Schwert kann neben der Klinge auch ein Guard und Hilt besitzen, muss es aber nicht. Welches Objekt ihr platziert, liegt ganz bei euch und den Boni bzw. Mali, die damit einhergehen. Zudem lassen sich Objekte in Einzelteile zerlegen, um anderen Items einen Level-Boost zu verschaffen.


Ersteindruck:

For Honor hat mich schon bei der Ankündigung von den Socken gehauen. Jetzt durfte ich es endlich selbst spielen und bin Feuer und Flamme für das Spiel. Der Mehrspieler-Modus hat mir dabei richtig viel Spaß gemacht und konnte trotz des anfänglichen Chaos unter den anwesenden Journalisten letztlich für spannende Kämpfe sorgen. Ich sehe schon jetzt epische Kämpfe im PvP-Modus im 1vs3, wo eben dieser eine Spieler gewinnt, weil er spielerisch einfach besser ist. Skill gewinnt – und For Honor beweist das zu jedem Zeitpunkt. Ich habe Blut geleckt und will mehr sehen und vor allem spielen!

Written by
... ehemaliger Chefredakteur bei Spieletester.de. Adam war seit der Gründung 2003 dreizehn Jahre auf unserer Plattform tätig.

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