Neben Driver und Assassin’s Creed gab es bei Ubisoft auch den kommenden Teil der Ghost Recon-Reih zu sehen, welcher da auf den Namen Future Soldier hört und genau das auch bieten will: Zukunftstechnik, die aber nicht total abstrus ist, sondern auch realistisch wirkt. In der Demo gab es vom eigentlich Spiel nur theoretische Aspekte zu sehen, denn außer einem minimalistischen, total unfertigen UI gab es keinerlei Hinweise auf die tatsächliche Spielweise von Ghost Recon: Future Soldier.

Zu sehen gab es ein Küstengebiet, auf dem sich die beiden Soldaten mit ihren Tarnanzügen an die Gegner herangeschlichen haben, um sie möglichst lautlos zu töten und hernach zu verstecken, damit andere Wachen nicht Verdacht schöpfen und die Umgebung absuchen. Der Nachteil ihrer hochmodernen Anzüge ist nämlich, dass sie nach einem Schuss ihrer Waffe aufgedeckt werden und daher ist es doch sehr sinnvoll, außerhalb der Sichtlinie anderer Feinde zu sein. Wie die Absprache mit dem Teamkollegen letztlich funktioniert, ist nicht bekannt, denn das fast schon klinisch reine HUD des Spiels ließ keinerlei Schlüsse auf die Umsetzung zu, schade.

Mehr als nur Schleicherei

Doch nur schleichen wäre ja langweilig, dann könnte ich auch Metal Gear Solid spielen und wäre durchaus besser bedient, zumal die Story im Konami-Titel um Längen besser ist. Wie sie nun letztlich bei Ghost Recon umgesetzt wird, ist fraglich und wurde leider nicht beantwortet. Typisch für die Ghost-Recon-Reihe sind auch die offenen Gefechte, die diesmal wohl deutlich mehr Taktik von euch verlangen werden als in den Vorgängern, da die Gegner auch unbemannte Fahrzeuge besitzen, die euch das Leben schwer machen sollen. In der Vorzeige-Demo wurden die Fahrzeuge ohne Zusatzhilfe von Gadgets vernichtet, doch der Präsentator gab den Hinweis, dass es im finalen Spiel wohl nicht so leicht wäre, dieses Gerät auszuschalten. Da bin ich ja mal gespannt. Generell stellt sich die Frage, auf welche Art von Gadgets wir zurückgreifen dürfen. Dass es wieder die Drohnen hoch in der Luft geben wird, die uns feindliche Stellungen und Positionen aus sicherer Entfernung offenbaren werden, bezweifel ich ganz und gar nicht.

Der dritte gezeigte Teil war wieder taktischer, denn es galt eine sichere Position zu finden, von der aus wir eine Lieferung der Gegner stoppen müssten (dieser Hubschrauber hatte eine Art moderne Panzer im Gepäck). Wir haben eine gute Position gefunden, auf den perfekten Zeitpunkt gewartet und kurzerhand den Piloten abgeknipst, sodass der Vogel vom Himmel fiel. Dazu dient auch das neue Crosscom, das sich neuerdings Orbital Scan nennt und deutlich mehr Informationen auf unserem virtuellen Heads-Up-Display liefert als die alte Version.

Technisch sah Ghost Recon: Future Soldier durch und durch sehr gut aus, wobei es natürlich fraglich ist, ob die doch sehr hohe Qualität dieser Demo auch letztlich im Spiel vorhanden sein wird. Sehr schön ist übrigens, dass keine Deckung wirklich ewig halten wird, denn Mauern lassen sich durch starke Geschosse vernichten, sodass nicht nur letztlich ihr einen Vorteil daraus ziehen könnt. Den Überblick solltet ihr also immer bewahren, falls eure vermeintlich sichere Deckung doch noch in die Brüche geht.

 


Fazit:

Bestseller PC & Konsolen Spiele

Ich mag die Ghost-Recon-Reihe sehr und war von Advanced Warfighter 2 durchaus begeistert, doch wenn die Entwickler alle ihre Pläne für Future Soldier durchsetzen können, bekommen wir es hier mit dem durchaus besten Teil der Serie zu tun. Nie war das Leben eines Ghosts aufregender als in Future Soldier. Die Tarnanzüge haben so dermaßen viel Potenzial für coole Einsätze und Szenen, die mir just eben durch den Kopf gehen – das müssen die Entwickler auch sehen, erkennen und gut umsetzen. Die Zeichen stehen gut, hoffen wir nun auch, dass die Jungs von Ubisoft ihre ganze Expertise ins Spiel bringen.

Ersteindruck:  Sehr gut

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