GooseGogs ist von vornherein ein interessantes Spiel. Warum? Weil es nicht von einem normalen Entwicklerstudio entwickelt wurde, sondern vielmehr von einer Person, nämlich Frederic Schimmelpfennig. Er hatte das Spiel als Schulprojekt gestartet und dann zwei Jahre weiter daran gearbeitet. Jetzt ist es quasi fertig und wird im 1. Quartal 2011 bei Crimson Cow erscheinen. Das Spiel ist ein Side-Scroller mit einigen frischen Ideen und erinnert vom Design her leicht an das Indie-Game World of Goo. Worum es genau geht und ob GooseGogs etwas für euch ist, erfahrt ihr in meinem Artikel.

Sei wütend!

[SCREEN:0]Anders als in konventionellen Spielen dieser Art könnt ihr Gegner nicht erlegen, indem ihr ihnen alá Mario auf den Kopf springt oder sie abschießt. Ihr spielt nämlich einen GooseGog, eine Stachelbeere, die beim Bewegen einen Schweif hinter sich herzieht. Auf Knopfdruck werdet ihr wütend und euer Gog läuft rot an, woraufhin ihr einen roten, statt eines schwarzen Schweifes hinter euch her zieht. Da müssen eure Gegner dann durchlaufen, damit sie platzen. Klingt simpel, ist aber vor allem in den späteren Leveln durchaus knifflig, insbesondere deswegen, weil es natürlich auch noch andere Hindernisse wie gefährliche Zahnräder oder Gog-schießende Kanonen gibt. Apropros spätere Level: GooseGogs wird 5 Kapitel zu je ca. 10 Leveln haben und am Ende jedes Kapitels erwartet euch ein Endgegner, der anders als gewöhnlich kein großer Gegner, sondenr meist eine Masse an kleinen Gegnern ist, die ihr nur mit einer bestimmten Taktik besiegen könnt.

Spielspaß soll es geben!

[SCREEN:1]

Bei GooseGos steht der Spielspaß im Vordergrund, sagt Frederic, daher gibt es keine Leben und kein GameOver. Sobald euer Gog stirbt, wird er sofort im Level wieder eingesetzt und ihr könnt es erneut versuchen. Im Laufe des Spieles spielt ihr dabei bis zu 8 verschiedene Gogs frei, die jeweils eigene Attribute und Skills haben. So habt ihr zum Beispiel einen Stein-Gog, der zwar langsam beschleunigt, aber eine hohe Endgeschwindigkeit hat und somit weite Abgründe überwinden kann. So gibt es auch für jeden speziellen Gog eigene Level. Einen eigenen Level-Editor wird es leider nicht geben, aber alle Level werden als Bild-Datei vorliegen, um dem Spieler zu helfen.

Für die breite Masse

[SCREEN:2]Damit auch möglichst viele Leute GooseGogs spielen können, soll das Spiel nach dem Release für den PC noch nach Möglichkeit für die Xbox 360 (via Xbox Live Arcarde), das iPhone und das iPad erscheinen. Die verschiedenen Kapitel im Spiel werden übrigens eigene Settings haben und die Hintergründe in den Levels passen sich farblich den Settings an und schaffen so eine passende Atmosphäre.

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Fazit:Was ich auf der GamesCom sehen konnte sah schon sehr fortgeschritten und flüssig aus, Frederic rollte geschmeidig durch die Level und zeigte einige coole Manöver und ehrlich gesagt freue ich mich sehr darauf, auch Hand anzulegen und mit meinen Gogs die Level zu erkunden. Als Fan von Indie-Games hoffe ich für GooseGogs, dass es an den Erfolg von Indie-Größen wie World of Goo anknüpfen kann und bin gespannt auf das fertige Spiel.

Ersteindruck: Gut

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