Heavenly Sword – Vorschau Testbericht

Der naechste Titel, auf den alle Playstation 3 Besitzer sehnsuechtig warten, ist ‚Heavenly Sword‘. Bilder, Trailer und Informationen ueber das geniale Kampfsystem haben das Interesse der Gameer geweckt. Nun gibt es seit kurzem eine Demo, die wir ausgiebig fuer euch getestet haben. Die dramatische Geschichte um Vergeltung begleitet Nariko, eine feurige, rothaarige Heldin, auf ihrem Rachefeldzug gegen den Koenig und seine Armee. Dabei dreht sich alles um das himmlische Schwert, das einst einer maechtigen Gottheit gehoerte. Das Schwert kann niemals von einer sterblichen Person geschwungen werden, ohne dass jener die Lebenskraefte entzogen werden. Die Traeger sterben binnen weniger Stunden. Nachdem der Koenig den Kriegerclan zerstoert hat, der bisher das himmlische Schwert bewachte, nimmt die Tochter des Clanfuehrers, Nariko, das Schwert an sich. Bevor sich Nariko ihrem Schicksal ergeben muss, will sie eine letzte Mission erfuellen und gegen den Koenig und seine Armee vorgehen.

Schon nach den ersten paar Moves wird man merken, dass einem das Kampfsystem ziemlich viele Freiheiten laesst, jedoch die Moves nach einiger Zeit doch stetig gleich aussehen. Aber hier kann man sicher davon ausgehen, dass die Schwerter im Laufe des Games noch staerker werden und man somit auch neue Manoever und Faehigkeiten dazu bekommen wird. Das Prinzip ist ganz leicht: Mit X koennt ihr Gegenstaende aufheben und sie auf eure Gegner werfen. Mit den Tasten Viereck und Dreieck greift ihr eure Gegner ganz normal an. Mit den Tasten R1 und L1 koennt ihr entscheiden, ob ihr Angriffe aus der Entfernung ausfuehren wollt (zum Beigame Schwinger) oder ob ihr mit euren Schwertern direkt auf die Gegner einpruegeln wollt. Mit dem rechten Analogstick koennt ihr uebrigens ausweichen. Ein Raetsel war mir zu Anfangs das Abwehr-System in Heavenly Sword. Dieses funktioniert so: Wenn ein Gegner euch angreift, muesst ihr versuchen, euch in eine gute Abwehrlage zu bringen. Das bedeutet, dass eure Heldin automatisch ablocken wird. Zudem haben eure Gegner eine farbige Aura, die euch jeweils Aufschluss darueber geben soll, welche Abwehrhaltung ihr nun auswaehlen solltet. Bei einem blauen Angriff koennt ihr in der Tempo-Stellung abwehren. Bei der orangenen Aura waehlt ihr am beten die Staerke-Stellung und die roten Angriffe koennen nicht abgewehrt werden. Habt ihr einen Angriff erfolgreich geblockt, koennt ihr mit Dreieck dann einen Konter ansetzen, der Narikos Stilpunkte erhoehen wird. Hat Nariko genuegend Stilpunkte gesammelt, koennt ihr mit ihr Superstil-Kombos ausfuehren. Diese Superstil-Angriffe fuehrt ihr mit der Kreis-Taste aus.

[SCREEN:1] So heiss die rothaarige Kaempferin auch aussehen mag, ich persoenlich moechte ihr nicht begegnen, wenn sie gerade sauer ist. Das Nariko keine gewoehnliche Dame ist, wird man schon nach den ersten Sekunden merken. Ihr startet einen Angriff auf eure Feinde, die auf der gegenueberliegenden Seite sind. Zwischen euch und den Felsen, auf denen ihr steht, sind nur ein paar Seile, die die beiden zusammen halten. Nariko macht sich die Seile zu Nutze und laeuft so auf die andere Seite. Die Feinde haben dies natuerlich gemerkt und so muesst ihr stetig wieder mit verschiedenen Interaktionen sicher gehen, dass ihr auch sicher auf der anderen Seite ankommt. Mal muesst ihr springen, mal muesst ihr schnell laufen. In einer so tollen Umgebung, entsteht durch das Ganze schon eine klasse Atmosphaere. Auf der anderen Seite angekommen kriegt ihr es gleich mit einer Horde von Gegnern zu tun, denen ihr erstmal ordentlich einheizen muesst.

Natuerlich wird euch neben jenen ganzen spektakulaeren Moves die klasse Praesentation nicht entgehen. Die klasse und individuell gestaltete Umgebung habe ich vorhin schon einmal kurz erwaehnt. Doch auch die Feinde und die Heldin muessen sich nicht verstecken. Besonders beeindruckend sind natuerlich die Superstil-Kombos, die es wahrlich in sich haben und eine Freigabe ab 18 wohl auch gerechtfertigen. Allerdings fliesst auch schon bei den normalen Kombos genuegend Blut. Der Sound ist natuerlich actiongeladen und vermittelt ein super Kampfgefuehl. Die Synchronisation scheint auch zu stimmen, wenn man dies zumindest von der ersten Sequenz abhaengig macht, die man in der Demo sieht.

Der Kommentar
Kommentator
Wie nicht anders zu erwarten war, erwartet uns hier ein Action-Spektakel der besonderen Art. Die Heldin ist heiss und hat eine Mission, die sie unbedingt erfuellen moechte. Das Gameplay ist einfach strukturiert und dennoch vielseitig. Besonders gespannt darf man allerdings auch auf die Geschichte sein und ob es irgendwelche Nebenquests, Bonusgegenstaende oder besondere Items geben wird, die einem das Gameerlebnis noch etwas versuessen koennen. Allein schon fuer die Praesentation bekommt das Game ein ’sehr gut‘. Die In-Game Grafik ueberzeugt vollkommen und auch die Sequenz mit den Interaktionen ist beeindruckend. Wir duerfen uns also auf ein super Game freuen, was hoffentlich im Umfang und auch in der Geschichte ueberzeugen wird.
[SCREEN:0] Doch man muss auch sagen, dass die KI eurer Gegner nicht gerade schlecht ist. Sie werden viele eurer Angriffe abblocken, wenn ihr nicht richtig an die Sache herangeht. Es gibt verschiedene Kombos, die jeweils verschiedene Staerken haben. Es gibt schwache Gegner, die ihr einfach so besiegen koennt und es gibt starke Gegner, fuer die ihr einen durchdringenden Angriff ausfuehren muesst. Wenn eure Gegner schon angeschlagen sind, koennt ihr zudem noch Luft-Combos ausueben. Wenn sich der Feind in der Luft befindet, zieht ihr den Sixaxis einfach schnell nach oben und Nariko fuehrt eine Luft-Combo aus. Auch in der Reichweite-Stellung koennt ihr mit Dreieck einen taumelnden Feind in die Luft schleudern.

Ersteindruck

  sehr gut  (Wertung zwischen 85 und 100% moeglich)

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