Jackass: The Game – GC-Vorschau Testbericht

Hello, my name is Jimmy Knoxville and this is Jackass – The Game. Wenn man schon im Hauptmenue die leicht debile Musik hoert, die man auch auf einem bekannten Musiksender zu hoeren kriegt, dann weiss man, was Jackass The Game euch bietet: Dumme, sinnlose, gewaltvolle, abscheuliche, aber irgendwo doch lustige Aktionen der Crew um Knoxville.

Autsch!

Gezeigt wurde die PSP-Edition von Jackass, die einen prinzipiell ordentlichen Eindruck machte und mit recht guten Texturen und vielen Details aufwarten konnte. Die Steuerung ist sehr leicht und variiert je nach Game. Der anwesende Entwickler nannte es ‘Easy to learn, easy to master’. Und danach sieht das Game auch aus, denn einen Sinn gibt es hinter keinem der Gamee, nur ein Ziel: Kommt irgendwie am Ziel an, die Hauptsache ist, dass ihr noch am Leben seid.

Insgesamt 35 Stunts werden euch in sieben Episoden vorgefuehrt, jeder Stunt ist heftiger als der davor. Mal gilt es in einer Muelltonne einen kleinen Strassenabhang herunterzurasen und dabei moeglichst wenige Autos zu treffen und mal frisst man so viele Eier bis man kotzen muss. Je mehr Eimer man dabei vollkotzt, desto besser die Wertung. Gewertet wird in Bronze-, Silber- und Goldmedaillen. In einem anderen Game sitzt man in einer grossen Schleuder und wird so weit wie moeglich geworfen. Je mehr Brueche man sich zuzieht, desto besser – das tut schon beim Hinsehen richtig weh. Euch kommen jene Dummheiten bekannt vor? Kein Wunder, denn alle Stunts sind aus der TV-Show uebernommen. Es ist auch kein Wunder, dass der ‘Karriere’-Modus ‘MTV Geschichte Mode’ heisst, denn der Musiksender ist der Sponsor des Games und nur deswegen haben die Entwickler auch alle Lizenzen fuer das Game bekommen. Und gerade deswegen wird jedes Gamechen genau so inszeniert, wie es auch in der TV-Show gemacht wird. Jimmy Knoxville oder einer seiner Kollegen wird sich selbst und den Namen des Games vorstellen.

In den Gameen gibt es stetig fuenf Ziele, die ihr aber nicht sofort nacheinander erreichen muesst. Ihr koennt sie auch nach und nach erst freigameen. Heisst: Schafft ihr nur ein Ziel, koennt ihr einfach ein anderes Game zuerst probieren, spaeter dann aber zurueckkommen und es nochmal versuchen und dabei habt ihr dann nur noch vier Ziele zu erreichen. Eine ‘Besonderheit’ am Game sind die Roentgen-Bilder, die ihr nach jedem Bild zu sehen kriegen werdet. Hier koennt ihr genau das sehen, was ihr erwartet: Beinbrueche, Armbrueche, Genickbrueche und so weiter und so fort. Fuer besonders viele und extrem heftige Verletzungen gibt es sogar Bonuspunkte. Mich wuerde es daher ganz und gar nicht wundern, wenn jenes Game eine Ab 18 Freigabe hierzulande erhalten wuerde.

Die PSP-Edition wird zudem einen exklusiven Modus gegenueber der PS2-Edition beinhalten, den Director-Modus. Dieser ist genau das, was ihr jetzt vermutet, denn ihr koennt durch Replays eigene TV-Shows gestalten und die Jackass-Crew nehmen und zu jedem Game was sagen lassen. Die einzelnen Wortphrasen sind zwar vorgegeben, aber der Pool an Auswahlmoeglichkeiten soll umfangreich sein.

Der Kommentar
Kommentator

An sich ist die Idee ziemlich dumm, aber das Game macht als Zuschauer ziemlich viel Spass, weil es einfach grenzdebil ist. Aber hey, ist die TV-Show etwa anders? Nein, und daher kann ich schon jetzt sagen, dass Fans der Jackass-Crew auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen werden. Ob auch Nicht-Jackass-Zuschauer ihren Spass haben weden, kann ich an jener Stelle zurecht bezweifeln, denn manche ‘Gamee’ sind echt abstossend. Daher auch nur ein ‘befriedigend’.

Ersteindruck

befriedigend  (Wertung zwischen 55 und 69% moeglich)

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