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Metal Gear Survive (Xbox One) Vorschau #2

Nachdem ich vergangenes Jahr bereits einer ersten Präsentation von Metal Gear Survive beigewohnt hatte, durfte ich dieses Jahr selbst Hand angelegen. Wie spielt sich das Spin-Off der Metal Gear-Reihe und kann es zumindest spielerisch mit The Phantom Pain mithalten? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen der Preview!

Nach einer kurzen Präsentation des Spiels, wo auf die verschiedenen Ressourcen, das Camp und ganz kurz die Story eingegangen wurde, durfte ich auch bereits selbst Hand anlegen. Zur Story: Wie ihr vielleicht wisst, handelt Metal Gear Survive in einem alternativen Universum von Metal Gear Solid V. Nach den Ereignissen in Ground Zeroes erscheint eine kosmische Anomalie, die mehrere Mitglieder der Mother Base aufsaugt. Auf der anderen Seite angekommen müssen sie sich „Zombies“ und anderen Absurditäten stellen. Und zugleich bauen sie ihre eigene Basis auf.

Metal Gear Survive

Metal Gear Survive – Alles ist verbunden

Das große Aufhängsel des Mehrspielers und der Solo-Kampagne ist das Base Camp. Zu Beginn habt ihr dort noch gar nicht so viel. Doch je mehr Missionen ihr absolviert – in beiden Modi – desto größer wird diese Basis. Während ich zur Kampagne leider keine konkreten Details habe, so kann ich deutlich mehr über die Online-Komponente berichten.

Im finalen Spiel könnt ihr euren eigens erstellten Charakter verschiedene Loadouts geben. Für die Demo-Zwecke gab es dabei einen ausgewogenen Mix aus Supportern, Tech-Spezialisten und natürlich den beiden Schusswaffenexperten. Nützlich sind sie alle, denn die Feinde kommen in Scharen. Der gespielte Modus sah ein Team aus vier Spielern, die eine Bohrmaschine verteidigen mussten. Insgesamt warteten drei Wellen auf uns, wobei die Zeit zwischen diesen Wellen für eine Nebenmission nutzbar war.

Metal Gear SurviveEinerseits konnte ich mir Munition holen, denn diese ist nicht unendlich verfügbar. In der zweiten Nebenmission fand ich ein Walker Gear, wodurch sich der zweite neue Gegnertyp, ein Boomer, leichter besiegen ließ. Wie viele Gegner-Typen am Ende auf uns warten, konnte mir die anwesende Entwicklerin leider nicht verraten.

Spielerisch erwartet euch im Grunde genommen dasselbe Spiel wie Metal Gear Solid V: The Phantom Pain. Sämtliche Aktionen, zum Teil auch Movement-Sets, sind identisch mit denen von Venom Snake. Es stellt sich als großer Vorteil heraus, wenn ihr dessen Mechaniken also nach wie vor beherrscht. Ebenfalls übernommen haben die Entwickler die zahlreichen Ressourcen der Online-Komponente aus The Phantom Pain.

Metal Gear Survive – Sammelwut

Sobald ihr eure Gegner erledigt habt – oder mittendrin – lassen sich allerhand Gegenstände aufsammeln. Auch überall in der Spielwelt scheinen Items rumzuliegen. Diese reichen von Nahrung, die natürlich essentiell zum Überleben ist, bis hin zu Treibstoffen oder anderen Metallen, die ihr zum Bau neuer Gebäude in der Basis benötigt.

Metal Gear SurviveNach Abschluss einer Mission bekommt ihr nicht nur Erfahrungspunkte, sondern auch einen großen Schwung an Ressourcen. Es entsteht ziemlich schnell ein angenehmer Fluss aus Mission und Aufbau, sodass ihr nicht die ganze Zeit am Adrenalin-Limit arbeiten müsst. Spätere Herausforderungen sind bisweilen sehr herausfordernd und teilweise deutlich über eurem Gear-Level. Dann gilt es nicht nur verdammt gut zu zielen, sondern auch perfekt zusammenzuarbeiten.


Ersteindruck:

Natürlich ist dieses Spin-Off nicht mit dem Kaliber eines The Phantom Pain zu vergleichen. Das dürft ihr auch gar nicht tun, weil das zwei völlig unterschiedliche Spiele sind. Metal Gear Survive ist ein vollwertiges Action-Spiel, bei dem der Basis-Bau offensichtlich die einzige richtige Abwechslung zum Action-Alltag ist. Schlecht macht es das Spiel aber keineswegs, denn die Shooter-Mechanik und das ganze Drumherum wirkt wie aus einem Guss.

Ist Metal Gear Survive damit ein Überflieger in sich? Nein. Gewiss nicht, aber es macht schon jetzt den Anschein eines sehr ordentlichen bzw. guten Shooters, den man problemlos immer mal anwerfen kann, um ein wenig Spaß zu haben. Und wenn die Storyline doch taugt, dann ist das eine definitiv nette Dreingabe. Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und prognostiziere, dass dieses Spiel durchaus Überraschungspotenzial hat und ein kleiner Hit sein könnte. Dazu aber braucht es eine ordentliche Kampagne und vor allem viel Abwechslung bei den Missionen.

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... ehemaliger Chefredakteur bei Spieletester.de. Adam war seit der Gründung 2003 dreizehn Jahre auf unserer Plattform tätig.

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