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Metal Gear Survive Vorschau

Konami hat auf der gamescom 2016 die Fortsetzung von Metal Gear Solid angekündigt. Ohne Kojima. Metal Gear Survive heißt das gute Ding und versetzt euch in eine alternative Zeitlinie. Im Rahmen einer ersten – und recht kurzen – Präsentation konnte ich bereits erste Eindrücke vom Spiel sammeln, die ich euch im Artikel wiedergeben will.

Der Name des Spiels ist nicht nur eine clevere Kontinuität der MGS-Abkürzung, sondern auch ein guter Verweis darauf, dass die Serie auch ohne Kojima überleben (= Survive) kann. Ob es qualitative Einbußen bei der Story oder beim Gameplay geben wird, muss sich natürlich erst noch zeigen. Beide Dinge wurden nur sehr kurz angerissen.

Worum geht es eigentlich in Metal Gear Survive? Nun, die Prämisse hört sich unglaublich unrealistisch an. Ein vollkommen unerklärliches Wurmloch taucht genau nach der Explosion der ersten Motherbase auf und saugt nicht nur große Bereiche der Basis, sondern auch diverse Soldaten auf. Während Big Boss also im Helikopter sitzt und vor der Zerstörung flüchtet, werden allem Anschein nach vier Soldaten mitgerissen.

Metal Gear Survive

Sobald sie erwachen, finden sie sich in einer völlig anderen Welt, einer alternativen Zeitlinie, wieder. Die Welt ist sehr lebensunfreundlich und schon bald tauchen seltsame Kreaturen auf, die ihnen ans Leder wollen. Für den Augenblick würde ich diese einfach Zombies nennen. Ob sie wirklich welche sind, wurde nicht gesagt. Und so beginnt der Koop-Spaß dann wohl auch.

Metal Gear Survive – Vier gewinnt

Zum Gameplay per se hat der anwesende Brand Manager leider nicht allzu viel verraten dürfen. Sicher ist nur, dass auf bestehenden Philosophien innerhalb der Franchise aufgebaut wird. Daher können wir uns auf Stealth-Elemente sowie Action-Einlagen freuen. Ein großer Teil von Metal Gear waren dabei schon immer die Waffen bzw. Gadgets, die Snake zur Verfügung standen. Ähnlich verhält es sich auch in Metal Gear Survive, denn die vier Helden greifen auf einige neue Totmacher zurück, worunter sich beispielsweise ein Speer oder der Bogen befinden.

Außerdem wurde mir gegenüber in einem anschließenden Gespräch verraten, dass Metal Gear Survive nicht nur einen vollwertigen Story-Modus besitzen wird, sondern auch nicht zum Vollpreis verkauft wird. Hierfür orientiert man sich an der Preisgestaltung von Metal Gear Solid V: Ground Zeroes – und das obwohl die Entwickler, die übrigens zum Großteil aus früheren Kojima Productions-Mitarbeitern bestehen – und werde ein AAA-Spiel anbieten.

Laut Brand Manager Richard Jones war das Ziel der Ankündigung, den Fans zu versichern, dass die Marke nach dem Ausscheiden von Hideo Kojima nicht untergegangen ist. Man sei sehr gespannt auf die Reaktionen und hoffe, dass das Signal klar ist: Metal Gear Solid lebt weiter und überlebt auch ohne seinen alten Meister.


Ersteindruck:

Natürlich ist es unmöglich nach so einer kurzen Präsentation ohne echte Gameplay-Szenen eine Einschätzung abzugeben. Für den Moment bin ich aber relativ optimistisch, was den neuesten Ableger innerhalb der MGSV-Reihe angeht. Allerdings bin ich kein großer Fan von alternativen Universen, weil sowohl Romane als auch und vor allem Videospiele grundsätzlich irgendwas total verbocken und die Sache unglaubwürdig wirken lassen. Ob die Schreiber bei Konami ein besseres Händchen beweisen und keine Diskontinuitäten einbauen? Die Zeit wird es zeigen.

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... ehemaliger Chefredakteur bei Spieletester.de. Adam war seit der Gründung 2003 dreizehn Jahre auf unserer Plattform tätig.

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