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Murderous Pursuits (PC) Test

Murderous Pursuits

7

Murderous Pursuits

7.0/10

Pros

  • Unterhaltsames Katz und Maus Spiel
  • Abwechslungsreiche Fähigkeiten
  • Toller Soundtrack
  • Gutes Punktesystem

Cons

  • Kein Singleplayer
  • Keine richtige Story

Wir haben uns Blazing Griffins neuen Multiplayer-Titel Murderous Pursuits für euch angeschaut. Wie uns das Spiel gefallen hat, erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Bereits vor über zehn Jahren machte das Entwicklerteam Blazing Griffin mit der Neuauflage von Outerlights The Ship: Murder Party seine Liebe für Stealth-Spiele deutlich.

Inspiriert von ihrer Arbeit an der Neuauflage erscheint mit Murderous Pursuits jetzt eine Art geistiger Nachfolger, gemischt mit einer Prise Assassin’s Creed. Das Ergebnis kann sich dabei durchaus sehen lassen.

Murderous Pursuits – Auf der Jagd nach dem Traumjob

In Murderous Pursuits müsst ihr euch gegen eure Widersacher durchsetzen, um die Gunst des mysteriösen Mr.X zu erlangen und den damit verbundenen Job als sein persönlicher Assistent zu ergattern. Jedoch hat Mr.X ganz eigene Pläne für die Auswahl seines Assistenten. Denn um an seiner Seite mit seinem Zeitschiff durch die Zeit reisen zu dürfen, müsst ihr zunächst eure Konkurrenz ausschalten. Um den Job euer Eigen nennen zu können, gilt es also die anderen Passagiere umzubringen.

Wer sich jedoch eine ausgefeilte Singleplayer-Kampagne erhofft, wird leider enttäuscht. Murderous Pursuits kann zwar auch alleine gegen Bots gespielt werden, legt jedoch einen starken Fokus auf den Multiplayer-Modus. Eine richtige Story gibt es neben dem kurzen Introvideo nicht. Das Spiel glänzt daher besonders in privaten Runden mit ein paar Freunden. Spielt ihr hingegen alleine, können die Runden schnell langweilig werden.

Die Runden in Murderous Pursuits gestalten sich im Wesentlichen recht simpel. Jeder Spieler bekommt zu Beginn der Runde ein Ziel zugewiesen. Ein Radar zeigt euch an, wie nah ihr diesem seid. Nähert ihr euch dem Ziel, müsst ihr auf auffälliges Verhalten der einzelnen Charaktere achten, um die Spieler von den NPCs zu unterscheiden. Sobald ihr euer Ziel gefunden zu habt, könnt ihr versuchen, es zu ermorden. Tötet ihr euer Ziel, bekommt ihr Punkte, sowie ein neues Ziel.

Murderous Pursuits – Morden mit Finesse

Vor Rundenbeginn wählt ihr zunächst einen Charakter aus. Hierbei gibt es keine Einschränkungen. Es kann also sein, dass jeder Spieler den selben Charakter ausgewählt hat. Dadurch könnt ihr nie wirklich sicher sein, wie eure Ziele aussehen. Zudem laufen überall auf dem Zeitschiff NPCs herum, die ebenfalls zufällig aus den spielbaren Charakteren zusammengewürfelt werden.

Habt ihr euch für einen Charakter entschieden, könnt ihr euch zudem besondere Fähigkeiten wählen, die euch im Spiel helfen können. So könnt ihr etwa eine Blendbombe werfen, eurem Angreifer eine Backpfeife verpassen oder euer Aussehen vorübergehend verändern. Die Fähigkeiten gestalten sich allgemein recht abwechslungsreich und sorgen für unterhaltsame Momente.

Um beim Morden nicht erwischt zu werden, gilt es zudem, den Wachmännern aus dem Weg zu gehen. Werdet ihr bei einem Mordversuch von einer Wache gesehen, schlägt der Mord fehl und euer Ziel kommt davon. Ihr bekommt dann ein neues Ziel zugewiesen und verliert dadurch wichtige Sekunden. Denn wer vor Ablauf der Zeit die meisten Punkte sammelt, gewinnt das Spiel.

Murderous Pursuits – Extrapunkte für fleißige Mörder

Um euch als würdiger Assistent von Mr.X zu erweisen, gilt es jedoch nicht nur, eure Mitbewerber einfach zu beseitigen. Denn Mr.X will nicht nur einen fähigen Assistenten. Vielmehr möchte er unterhalten werden.

An verschiedenen Stellen auf den jeweiligen Maps findet ihr daher Waffen, mit denen ihr eure Morde begehen könnt. Neben den normalen Punkten fürs Eliminieren eurer Ziele bekommt ihr, abhängig von eurer gewählten Waffe, Bonuspunkte. Habt ihr eine Waffe für einen Mord verwendet, sinken die Bonuspunkte der Waffe und die anderen Waffen steigen im Wert. Abwechslung wird also belohnt.

Zudem bekommt ihr weitere Bonuspunkte, wenn ihr die Morde möglichst unbemerkt begeht. Jeder Spieler verfügt daher über einen Aufmerksamkeitsbalken. Je länger ihr euch offen bewegt, umso mehr steigt der Balken. Erreicht er das Maximum, wird eure Position für eure Mitspieler sichtbar. Eure Ziele bekommen dann angezeigt, dass ihr auf der Jagd nach ihnen seid und eure Jäger wissen dann genau, wo sie euch finden können. Um das zu vermeiden, gibt es überall auf den Maps verschiedene Stellen, an denen ihr mit der Umgebung interagieren könnt. Dadurch sinkt euer Aufmerksamkeitslevel. Je niedriger euer Level beim Mord war, umso mehr Bonuspunkte gibt es.


Fazit

Murderous Pursuits bedient sich gekonnt bei Titeln wie The Ship oder dem Multiplayer Modus von Assassin’s Creed. Das Katz und Maus Spiel zwischen den einzelnen Spielern gestaltet sich durchaus unterhaltsam. Die Fähigkeit sind abwechslungsreich und das gut durchdachte Punktesystem bringt ein gewisses strategisches Element ins Spiel. Die fehlende Story und die Beschränkung auf einen einzigen Spielmodus schaffen es jedoch nicht so richtig, längerfristig zu begeistern. Besonders Solo-Spieler werden es hier schwer haben, die Begeisterung aufrecht zu erhalten.

... ist seit Februar 2017 als Redakteur für Spieletester.de tätig. Er ist ein waschechter PS4 Freak, hat 40 Platin Trophies und liebt Herausforderungen wie Dark Souls, Bloodborne oder Nioh.

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