Need for Speed: Carbon (PS3) – GC Preview Testbericht

Auf der Games Convention geht es heiss her. Nicht nur die Messebabes sehen sehr gut aus (Bilder zu den netten Maedels werdet ihr am Sonntag in einem umfassenden Bericht finden), sondern auch die Babes in Need for Speed: Carbon sehen ganz schoen schoen aus. Und genau jenen Titel durfte ich im Business Center bei EA angameen und zu meiner Freude war auch eine der Next-Gen.-Varianten frei. Zunaechst konnte ich die PS3-Edition gameen und erst kurz darauf wurde auch die Wii-Edition frei, worauf ich mich danach auch direkt darauf gestuerzt habe. Zunaechst aber viel Spass mit unserer ersten PS3-Preview!
Kommen wir nun zum ziemlich aussergewoehnlichen Feature, dem ‘Autosculpt’. Das, was sich so kryptisch anhoert, verbirgt etwas geniales: Ihr koennt Autoteile SELBST zusammenbasteln. Klar, wenn man nicht allzu kreativ ist, kann man sich die Teile auch selbst kaufen, aber wer wuerde nicht gerne eigene Felgen, Raeder oder ganze Bodykits selbst erstellen? Nun, das ist alles dank der vielen Parameter, die man einstellen kann, kein Problem mehr. Bei den Felgen koennt ihr zum Beigame die Anzahl an Speichen einstellen, die Groesse, den Durchmesser und so weiter und sofort. Bei den Raedern kann man auch die Profiltiefe, Dicke, den Durchmesser und viele weitere Dinge nach Belieben aendern. Auf die Frage, ob man die eigenen Teile auf dem PlayStation HUB (oder in Europa PlayStation Network genannt) online zum Tausch ausstellen koennen wird, bekam ich die Antwort in Form eines dezenten Grinsens – was auch stetig es bedeuten mag. Die Bodykits sind auf jenelbe Art und Weise selbst erstellbar, wie die Felgen oder Reifen. Summa Summarum hat mir das neuartige Feature sehr gut gefallen und macht Lust auf mehr!

Was hat sich gegenueber ‘Most Wanted’ geaendert? Das war meine allererste Frage, die ich dem EA-Kollegen gestellt habe, als ich NfS: Carbon gameen durfte (kurzer Hinweis: Ich sah die PS3 vor meinen Augen und hatte einen Wireless Controller, der aber leider noch nicht die Sechs Achsen-Technik nutze). Die Antwort lautete: ‘Autosculpt’ und ‘Boss-Battles’. Fangen wir mal mit letzterem an, weil sich das doch etwas seltsam anhoeren mag.

Diese ‘Boss-Battles’ sind Rennen gegen Bosse einer Crew, die ihr nach Belieben auswaehlen koennt. Nachwievor gilt es bei jenem Game von Anfangspunkt A zu Endpunkt B zu gelangen und das natuerlich moeglichst als Erster. Bei den Modi sei noch gesagt, dass es die beliebten ‘Drag’-Races wieder gibt, bei denen man ganz schnell auf einer geraden Strecke ins Ziel gelangen muss. Ansonsten gibt es auch hier die bekannten Drift- und Zeitrennen. Kommen wir aber zu den Boss-Battles zurueck. Ihr koennt jene auf zwei Arten gewinnen: Ihr seid als Erster im Ziel oder ihr stosst den Boss einfach die Klippe runter. Beides hat folgende Auswirkung: Euer Einflussbereich in dem Areal wird sich erhoehen und der Bezirk gehoert quasi euch. Wie viele Bezirke es in der grossen Stadt bzw. dem Canyon geben wird, habe ich leider noch nicht feststellen koennen. Anleihen an die ‘Juiced’-Serie sind bei jenem Feature definitiv nicht abzustreiten.
Eine weitere gute Frage ist: Wie schaut es mit der Grafik aus? Nun.. sagen wir es so: Ernuechternd. Ich hatte mich auf ein 1080p-Erlebnis (1920*1080) gefreut, bekam aber leider nur – wie alle anderen auch – eine 720p-Edition vorgesetzt. An sich kann man den Titel grafisch so beschreiben: Need for Speed Most Wanted im Dunkeln mit minimalen Verbesserungen in Sachen Texturen und Spiegelungen. Auf Anfrage, warum man nur 720p benutzt, bekam ich die Antwort, dass jene Edition noch nich allzu stabil laeuft, aber man wolle 1080p in der finalen Edition benutzen – wollen wir hoffen, dass konstante 60fps erreicht werden. An sich lief die gezeigte Edition durchaus fluessig und bot nette Lichtgameereien, aber weltbewegendes habe ich leider nicht vorgefunden. Wenn man es so sagen will: Auf der Xbox 360 sah Most Wanted nicht wirklich viel schlechter aus als Carbon auf der PS3-Hardware.

Kommentar (AS) :

Rein technisch bin ich eher etwas enttaeuscht, vielleicht habe ich auch einfach zu viel von der PS3 erwartet. Sagen wir es so: Schlecht sieht es nicht aus, keinesfalls, aber man bemerkt keinen grossartigen Sprung im Vergleich zur Xbox 360 und vor allem nicht im Vergleich zum Vorgaenger der Serie. Dafuer aber konnte mich das Gameplay wirklich sehr positiv ueberraschen. Die Boss-Kaempfe und das ‘Autosculpt’ funktionieren schon jetzt wunderbar und machen definitiv Lust auf mehr. Allen NfS-Fans sei schon jetzt gesagt: Behaltet den Titel im Auge! Ich fuer meinen Teil bin aber noch ein wenig skeptisch, weil Carbon mir eher wie ein inoffizieller Nachfolger der schlechten Underground-Serie vorkommt. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil ueberzeugen und warte die Tage um den 17. November ab, wenn ich das Game von EA zum Testen bekomme. Fazit daher: Sehr gut.

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