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Ninja Gaiden: Dragon Sword Vorschau

Ninja Gaiden: Dragon Sword Vorschau Testbericht

Wenn es eine Tecmo-Serie gibt, die neben Dead or Alive einen festen Bestand und eine starke Fanbase hat, dann ist es Ninja Gaiden. Hier gamet ihr zu 80 Prozent mit dem DoA-Star Ryu Hayabusa und muesst gegen Daemonen und allerlei anderer Feinde mit Katana und weiteren Waffen antreten. Wie sich das DS-Game ‘Dragon Sword' (es ist stetig bemerkenswert, wie die Entwickler es schaffen, zwei Worte zu nehmen, die sich mit ‘DS' abkuerzen lassen) so macht, lest ihr nun bei uns!

Da die Preview lediglich die ersten drei Levels (Prolog plus zwei weitere Kapitel) umfasste, kann ich zur Geschichte leider nicht viel sagen. Den Anfang des Games macht wider Erwarten eine junge, huebsche Ninja-Dame, die von einem Drachen gefangen genommen wird, nachdem sie einen Kampf gegen jenen verloren hat. Ryu, der sich Sorgen um sie macht, will sie finden und stoesst dabei allem Anschein nach auf alte, bekannte Widersacher.

Aus Buttonsmashing wird Penslashing

Wir kennen das ja. Ninja Gaiden Sigma war der reinste ‘Buttonsmashing'-Titel. Ninja Gaiden: Dragon Sword erfindet jenes Genre zwar nicht neu, aber es veraendert es in eben jene Richtung des Penslashing, weil ihr staendig mit dem Touchpen von links nach rechts, oben nach unten oder auch unten nach oben saust. Innovativ: Den DS haltet ihr waehrend des Games stetig in einer vertikalen Haltung, was euch seit Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging zwar nicht allzu oft begegnet ist, aber dennoch perfekt zu Ninja Gaiden passt. Die Attacken haetten wir damit abgehandelt. Spezielle Angriffe werden durch besondere Bewegungen mit dem Pen gemacht. Ein Strich nach oben und rechts laesst Ryu einen besonders starken Sprungangriff ausfuehren, waehrend ein Kreis nach einer Kombination einen maechtigen Sensenwirbel ausloest. Blocken kann man uebrigens mit dem + Pad des DS – das funktioniert gut und greift sich ueberdies sehr angenehm.

Okay, Penslashing ist fuer die ersten beiden Levels zwar noch bezeichnend, fuer die weiteren, sagen wir ab Kapitel Drei, sollte man schon etwas vorsichtiger sein, da die Gegner selbst auch anfangen zu blocken und euch schlimmstenfalls boese kontern. Die Kamera ist fixiert, kann das Geschehen aber sehr gut eingefangen, weswegen ihr kaum Probleme haben werdet, etwaige Feinde ausfindig zu machen. Nur manchmal fuehlt man sich ein wenig hintergangen, wenn ein Bogenschuetze im nicht sichtbaren Bereich auf euch schiesst. Ansonsten aber gibt sich Dragon Sword wesentlich leichter als die Titel fuer PS3 und Xbox 360. Das liegt zunaechst daran, dass die Speicherpunkte sehr grosszuegig platziert sind und eure gesamte Lebens- sowie Magiepunkte aufladen. Der erste Boss, den ich befighten durfte, ein roter Drache, was sehr leicht zu besiegen – es gelang auf den ersten Versuch.

Ninja Gaiden: Dragon Sword Screenshots

Das Leveldesign sowie die Gegner konnten nicht ganz ueberzeugen. Die linearen Laufwege sahen zwar optisch sehr fein aus, konnten aber leider nicht durch Abwechslung ueberzeugen. Oftmals hatte ich stark das Gefuehl, nur leicht abgewandelte Formen des vorherigen Bereiches vorzufinden – und die Ae;nderungen waren in dem Fall auch sehr minimal ausgefallen. Genau dasselbe Problem stellt sich auch bei den Feinden ein. Die (Elite-)Ninjas der ‘Schwarzen Spinne' sahen durch die Bank gleich aus – ok, soll ja vorkommen, aber ich bin nur jenen Gesellen entgegengetreten. Hoffentlich wird es in den spaeteren Levels noch andere Feinde geben, die ueberdies auch klueger reagieren, da die Gegner-KI noch recht maessig war.

Grafisch kann ich bei Ninja Gaiden: Dragon Sword keineswegs meckern. Im Gegenteil sogar, denn die optische Seite des Games weiss von Anfang an so richtig zu gefallen. Ich uebertreibe auch nicht, wenn ich sage, dass Ninja Gaiden DS eines der grafisch besten Gamee fuer Nintendos Handhelden ist, weil die Effekte wirklich toll und die Levels optisch sehr ansprechend gemacht sind. Auch beim Sound hat man sich nicht lumpen lassen. Zwar gibt es keine vollstaendige Sprachausgabe, die Hintergrundmusik und die Effektsounds wissen dennoch sehr zu gefallen.[]

Der Kommentar
Kommentator

   sehr gut  (Wertung zwischen 85 und 100% moeglich)

Mein erster Kommentar bei Ubisoft den PR-Kollegen gegenueber war, dass mich das Game ziemlich geflasht hat. Grafisch ist das Game allererste Sahne, die Steuerung mittels Pen und Digipad funktioniert ueberraschend geschmeidig und hinterlaesst in keiner Situation einen faden Beigeschmack. Ich hoffe nur stark, dass nicht die Gamedauer zu kurz ausfaellt und hoffentlich wird auch noch mehr Abwechslung geboten bei Gegnern und Leveln. Ansonsten aber freue ich mich schon sehr auf eine Testversion des Games.

Ersteindruck

Written by
... ehemaliger Chefredakteur bei Spieletester.de. Adam war seit der Gründung 2003 dreizehn Jahre auf unserer Plattform tätig.

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