Das russische Entwicklerteam Owlcat Games bleibt seinem Stil treu und schafft mit Pathfinder: Kingmaker ein fesselndes Fantasy Adventure RPG. Als Spieler werdet ihr mit dramatischen Handlungen und Wendungen konfrontiert. Habt ihr das Design von Allods Online gekannt und geliebt? Dann werdet ihr hier viele Elemente wiederfinden und als fantastischer Held durchstarten können.

Pathfinder: Kingmaker – Große Auswahl an Möglichkeiten

Das Spiel umfasst etwa 80 Stunden Spielspaß inklusive Sidequests in isometrischer Darstellung. Man kann zwischen sieben Rassen und über zehn Klassen wählen, die jeweils individuelle Attribute mitbringen und so mit zahlreichen Details seinen Charakter gestalten. Dabei ist das Characterbuild so umfassend und detailliert, dass man hierbei bereits den Grundstein für die Handlungsoptionen im Spiel legt. Denn klassenunabhängig kann man entscheiden, welcher Moral und Gesinnung – von gut bis böse ist alles dabei – der Held folgt. Aktuell gibt es zum Aussehen des Charakters noch nicht viele Optionen, was sich in Zukunft bestimmt noch ändern wird, wenn man sich von der restlichen Detailliebe der Entwickler im Spiel überzeugt.

Sobald man sich also ins Abenteuer stürzt um das gestohlene Land zu erobern und zu befreien, wird sich Linzi, die kleine Halblings Barde, dir anschließen und dich zum Helden der Geschichte küren – deine Taten findest du anschließend im Questjournal wieder.
Es kombiniert taktische Gruppenkämpfe mit einer spannenden Handlung und exzentrischen Gefährten. Die Entscheidungen, die man seinen Charakter treffen lässt, führen zu unvorhersehbaren Folgen, die auch nicht immer so beabsichtigt sein können.

Die Grenzen zwischen Gut und Böse sind fließend und wie im wahren Leben, haben auch hier die NPC’s ganz unterschiedliche Meinungen über dich. Das beeinflusst, wer dich auf deiner Reise zum Ruhm begleitet, oder auch nicht. Bis zu fünf Gefährten können mit dir kommen und sollte die Gruppe mal zu voll sein, dann warten deine Freunde bis zu deiner Rückkehr an festen Standorten. Das Kampfsystem greift viele Strategiespiel-Elemente auf, wie die einstellbare Gruppenformation und das Switchen zwischen den Charakteren. Falls ein Kampf auch mal daneben gehen sollte, dann rettet dich das Autosave-System in regelmäßigen Abständen.

Pathfinder: Kingmaker – Äußerst gesellig…

Alle Begleiter sind sehr gesprächig und plaudern über ihre Hintergrundgeschichten. Oft sind diese sehr verworren, aber begründen, warum sie sich dir zugehörig fühlen. So sollte man aufmerksam sein und die Kameraden, die man halten möchte, in ihren Charakterzügen unterstützen.

Es gibt spannende Bossgegner im Spiel, wie man schon früh merken wird, denn schaut man sich etwas auf der im Stile von „Game of Thrones“- gehaltenen Karte um, wird man zügig zu seinem Erzrivalen geführt und kann ihm gleich zeigen wo es lang geht. Sollte man dann noch einige Punkte auf die Überzeugungskraft gesetzt haben, hat man oft die Chance noch den ein oder anderen Kameraden um den Finger zu wickeln und mit in die Gruppe zu nehmen.

Es ist unglaublich wichtig die passende Gefolgschaft zu finden, da sich die Fertigkeiten im Team ausgleichen. Das ermöglicht einen die Fertigkeitspunkte so zu verteilen, dass man einen Charakter zum Weltexperten um schneller Ortschaften und Monster zu erkennen macht, während ein anderer Charakter besonders gut tricksen kann, um Fallen zu entschärfen. Der Charakter mit der höchsten Fertigkeit übernimmt dann nobler Weise diese Aufgabe. All diese Elemente führen dazu, dass man sich in dieser offline Welt ganz und gar nicht einsam fühlt.

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Ersteindruck

Abschließend kann man eins sagen: Pathfinder: Kingmaker wird mit großer Wahrscheinlichkeit für jeden RPG-Liebhaber, der auf ausgeklügelte Stories und strategisches Vorgehen steht bestens geeignet sein.

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