Startseite » Vorschau » Retro » PlayStation 3 » Sony Press Event

Sony Press Event

Wir hatten den Microsoft Play Day, die EA Pressekonferenz und nun kommt das Sony Press Event. Warum es zum Schluss kommt? Nunja, einerseits weil es zeitlich nach den anderen Events kam, andererseits weil es einfach passt. Bei Microsoft durfte man anzocken, bei Electronic Arts gab es eine fette Pressekonferenz, Sony hat einfach alles. Erst die Konferenz, dann das Anzocken, dazu noch ein dickes Buffet, DJ und so weiter und so fort. Ihr seht: Bei Sony weiß man wie man Journalisten verwöhnt. Doch auch diesmal galt: Hinter der ganzen Show steckte auch Gehalt. Was mich dieses Jahr bei Sony wirklich überzeugt hat und was mich er kalt ließ, lest ihr jetzt.

Gut Ding will Weile haben

Die hatten ja gute Laune bei Sony. Einlass 17:30, Beginn 19 Uhr. Um 19:01 dann: „Entschuldigt die leichte Verspätung, wir beginnen in 10 Minuten.“ Ihr wisst gar nicht, wie lange 10 Minuten sein können! Doch dann ging es endlich los und es gab auch einiges zu erzählen.

Sonys Preispolitik

Mit diesem Hammer muss ich einfach anfangen, weil es mich einfach mit einem „What the Fuck?“-Gesicht zurückgelassen hat. Sony hat nicht nur die PlayStation 3 auf 249 € (160GB-Modell only) heruntergesetzt, sie bringen auch noch eine „neue“ PSP-Version heraus. Die kommt im Herbst, wenn es auf die Vita zugeht, und kann natürlich alles, was eine PSP können muss. Passend zu den PSP-Classic-Spielen, die ja 9,99€ kosten, wird diese PSP 99€ kosten. 99€! Wer sich also vor kurzem eine PSP gekauft hat, sollte sich jetzt treten und wer noch eine haben möchte, sollte im Herbst zuschlagen.

Nach dieser Hammerankündigung wurde viel über Move und die ach-so tollen Möglichkeiten und die Präzision geredet. Nehmt es mir nicht übel, aber da konnte ich nicht viel draus gewinnen.

Wo ich allerdings einiges draus gewinnen konnte, war die Vorstellung der Vita. Das Ding hält nämlich wirklich das, was es verspricht. Neben den zwei Touchflächen (Touchscreen und Pad), den zwei Analog-Sticks, den zwei Kameras und dem genialen OLED-Display hat das Gerät nämlich vor allem eines: Ein verdammt starkes Start-Lineup an Blockbustern. Ubisoft ist groß auf den Vita-Zug aufgestiegen und so laßen wir Namen wie Bioshock, Assassin’s Creed, LittleBigPlanet, Uncharted, Resistance und viele weitere Blockbuster. Die Vita wird also sicherlich nicht verwaisen im Spieleregal.

Neben den Blockbustern hat man aber auch die Innovation nicht zu kurz kommen lassen. Mit dem Spiel Escape Plan für die Vita zeigt Sony, dass es auch in Richtung Indie Games die Augen offen hält. Doch weg von den Spielen, der eigentliche Hauptaspekt seitens Sony bei der Vita lag auf der Vernetzung. Immer Online sein, immer sozial vernetzt. Spiele sozial vernetzen, eine perfekte Optimierung für Plattformen wie Twitter, Facebook oder Foursquare, Gruppenchats, Skype, Spielerprofile, Trophäenabgleiche mit der PlayStation 3 etc., es läuft alles auf „Sei online!“ hinaus. Das Problem daran: Es wird ja gar nicht jeder eine G3-Version der Vita haben und damit immer Online sein können. Wie auch immer, sofern man das hat, bietet dieser Handheld definitiv einige interessante Aspekte.

Beispielsweise „Near“. Damit könnt ihr immer Spieler in eurer Umgebung finden und somit quasi durch die Stadt laufen und Mitspieler für eure Games finden, aber auch Freunde entdecken und herausfordern. Wie das in der Realität dann klappt, bleibt abzuwarten, die Theorie sah aber schon mal ganz gut aus. Auch der Browser lohnt sich dank dem kristallklaren 5“-OLED-Touchscreen.

Insgesamt liegt die Vita einfach toll in der Hand. Ein schlankes Design, alle Buttons da wo sie sein sollen, es fühlt sich einfach edel an. Meine Bedenken habe ich noch beim Nutzen des Touchpads auf dem Rücken, aber das wird sich zeigen.

Altbekannte Namen

Natürlich waren auch wieder die Klassiker mit an Bord. So konnten wir uns einen Trailer des neuen Resistance-Spieles ansehen, der sehr künstlerisch gehalten ist und darauf hinweist, dass auch das Spiel einen sehr eigenen Grafik-Stil haben und darauf viel Wert legen wird. Mehr zu sehen gab es bei Uncharted. Uncharted 3 soll die Grenzen zwischen Kinofilm und Spiel wieder einmal mehr verschwimmen lassen und so hat man uns einfach mal Spielszenen gezeigt, die ganz klar gezeigt haben: Hier entsteht (wie auch bei Gears of War 3) ein verdammt würdiger Nachfolger. Die Entwickler betonten, dass man sich viel Mühe für eine vernünftige Story gibt und die Fans nicht enttäuscht sein werden. Wir werden es erfahren, ich sage: Ich glaube gerne daran!


Fazit: Ich würde gerne noch stundenlang über die Vita reden. Über ihr Aussehen, ihre Handhabung, das Display, das Lineup, einfach alles. Aber es soll ja hier im Rahmen bleiben, vielleicht kommt ja bald eine Review zur Vita selber. Fest steht: Sony hat alles im Griff und bringt neben der starken Vita und etablierten Marken auch noch weitere innovative Spiele auf den Markt. Dabei senkt man konsequent die Preise der bestehenden Plattformen und bringt mit Gadgets wie dem 24“-3D-Sony TV mit zwei 3D-Brillen für 500€ auch neue Spielzeuge auf den Markt, die einen Kauf wert sind. Letzterer Bildschirm besitzt übrigens die Twinview-Technologie, mit der ihr im „Splitscreen“ zocken könnt und beide Spieler den gesamten Bildschirm sehen. Es ist also einiges im Gange bei Sony und ich kann ein rundum positives Feedback des diesjährigen Presseevents ziehen.

Was sagst Du?

0 0

Kommentar hinterlassen

Leave a Reply

Your email address will not be published.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

x
Gibst Du uns ein Like?:Schon geliked? Dann kannst Du es schließen.