Stranger-Preview Testbericht

Rollengamee gibt es viele auf dem Markt und mit ‚Stranger‘ wird Ende des Monats ein weiteres Rollengame erscheinen, allerdings ist das hier ein wenig anders als die meisten RPGs. Warum? Das verrate ich euch in der ersten, knappen Vorschau!

Die Entwickler von Sudden Strike lassen in Stranger darum ihre Kenntnisse aus dem RTS-Genre einfliessen und somit werdet ihr neben allen rollengametypischen Aufgaben auch einige strategische Elemente wiederfinden. Zunaechst aber einige Worte zur Geschichte, denn die handelt von drei verstossenen Maennern. Kagan ist ein Kriegerfuerst, Mordlock der Mann fuers Grobe und Steiger kennt sich gut mit Fernwaffen aus. Da sie in eine Art Exil verbannt worden sind, suchen alle drei einen Ausweg und wollen wieder zurueck in die Oberwelt. Stranger bietet jedoch mehr als eine Welt in Gut und Boese, denn hierbei muss man sich fuer eine Seite entscheiden, die das Game wohl stark beeinflussen wird.

Hack `n Slay mit Strategie? Ui.

Was typisch fuer viele Gamee jener Sorte ist, sind die Kaempfe gegen Monster und hier beweisen die Entwickler durchaus Kreativitaet, denn mit 100 verschiedenen Gegnern wird man so einiges geboten bekommen. Auch bei den Bossen sieht die Sache nicht anders aus, denn das Design kann sich durchweg sehen lassen. Um aber auch gegen all die Feinde eine Chance zu haben, muss man sich eine Armee basteln, die ihr mit den Kristallen erkaufen koennt, welche wiederum fuer das Besiegen von Gegnern an euch gehen.

Unterschieden wird in drei Kristallfarben: rot, blau und gruen. Was fuer eine Bedeutung die einzelnen Farben haben, konnte die Preview-Edition leider noch nicht wirklich klaeren. Fakt ist, dass man damit einen Schutzschild um sich herum errichten kann, durch den der Charakter eine bessere Verteidigung hat und weitere Boni erhaelt. Mit den Kristallen sollte behutsam umgegangen werden, denn lieber steckt man die Rohstoffe in seine Mannen als in irgendwelche Waffen, weil gut ausgebildete Soldaten einen Kampf entscheiden koennen. Auswaehlen kann man die Jungs wie in einem RTS, indem man sie alle markiert und dann auf Hotkeys legt (Strg + 1, um Team 1 festzulegen). Ausserdem kann mit den Dorf- sowie Stadtbewohnern gehandelt werden und ein Diplomatiesystem gibt es auch, aber auch dafuer hat die Preview-Edition nicht ausreichend Material hergegeben.

Grafisch sehr bunt

Die Grafik von Stranger mutet einem irgendwie schon was zu, denn so wirklich ueberzeugen will die Grafik am Anfang nicht so wirklich. Billig aussehende Comic-Zeichnungen, die die Geschichte fortfuehren, werden gezeigt und auch die Gamegrafik will nicht so recht ueberzeugen. Aber dann, dann geht`s wirklich los, denn sobald die ersten echten Missionen beginnen, wird deutlich, warum Stranger so anders ist. Viele Farben, viele bunte Mischungen und so weiter werdet ihr dann zu Gesicht bekommen. Die deutsche Sprachausgabe konnte sich in der Preview-Edition schon durchaus gut machen.[]

Bestseller PC & Konsolen Spiele

Ich war nach zweimaligem Durchgameen der Preview-Edition von Stranger doch ein wenig ueberrascht, denn ich habe nach den ersten Gameminuten mit einem ’stinknormalen‘ Rollengame mit Hack `n Slay-Elementen gerechnet, wurde aber mit den vielen strategischen Moeglichkeiten eines Besseren belehrt. Stranger hat viel Potenzial, ein Geheimtipp zu werden. Wollen wir hoffen, dass es auch hinhaut bis zum Release.

Der Kommentar
Kommentator

Ersteindruck

gut  (Wertung zwischen 70 und 84% moeglich)

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