Stranglehold – GC-Preview Testbericht

Next Stop – Midway. Ich habe mir mal einen Platz bei Midway gesichert und die Xbox 360-Edition von Stranglehold angegamet, wobei man sagen muss, dass die PS3- und PC-Edition identisch aussehen. John Woo in Kombination mit Chow Yun verspricht sehr viel Action, eine durchdachte Geschichte und viel Spass. Wie sich mein erstes Erlebnis mit dem Titel erwiesen hat, lest ihr in den folgenden Zeilen – viel Spass!
Meine Bedenken habe ich bei der Darstellung des Games, nicht grafisch. Wenn ich einen Gegner erwischt habe, dann floss das Blut nur so in Stroemen, bei toten Gegnern war`s fast noch viel schlstetig. Die Gewaltdarstellung ist streckenweise richtig uebel ausgefallen und duerfte entweder fuer eine Indizierung sorgen oder (und das wollen wir im Sinne der Gameer hoffen) eine deutliche Entschaerfung des Games, denn so wird es niemals auf dem hiesigen Markt erscheinen. Weg von der Brutalitaet, hin zur Grafik, denn die ist wirklich sehr huebsch anzusehen. Die Gegenstaende fliegen realistisch zu Boden, Waende lassen sich teilweise bis aufs Grundgeruest zerstoeren und insgesamt macht die Optik einen durchweg sehr guten Eindruck. Ich bin auf die fertige Edition gespannt, die ich dann natuerlich deutlich ausfuehrlicher angameen werde als meine 30 Minuten-Session auf der GC.

Kommentar (AS) :

Holla die Waldfee, das war auch mein erster Satz, den ich dem Kollegen von Midway gesagt habe, als ich die ersten Shoot-Outs hinter mir hatte. Blut wo das Auge hinschaut, Action bis zum gehtnichtmehr und so weiter und sofort. Grafisch sehr opulent und gameerisch ziemlich interessant, so koennte man Stranglehold am besten beschreiben. Ich bin schon sehr gespannt auf die finale Edition, die Ende 2006 bei mir und in ganz Europa eintreffen wird. Wollen wir hoffen, dass das Game ueberhaupt in Deutschland veroeffentlicht wird, da es absolut nichts fuer zarte Gemueter ist. Bis dahin: Im Auge behalten!

Die Titel von John Woo versprechen stetig viel Action und auch ‘Stranglehold’ ist da keine Ausnahme – im Gegenteil, hier steht Action auf der Tagesordnung. Als Chow Yun, der die Rolle von Agent Tequila uebernimmt, gilt es eine Mafiacrew zu erledigen, die die Jugendliebe des Agenten entfuehrt haben. Dabei verschlaegt es euch ins traditionelle Hongkong oder auch mal nach Amerika, Chicago. Das hoert sich jetzt vielleicht etwas langweilig an, das mag es auch vielleicht sein, aber wer braucht bei Action schon eine Geschichte, wenn man haufenweise coole Stunts machen kann? Nun, jene Stunts sind nicht nur schick animiert, sondern auch jederzeit und ueberall anwendbar.

Durch eine Taste aktiviert ihr einige Stunts, springt auf Gelaender, rutscht elegant runter, knallt nebenbei einige Badguys ab, springt auf den naechstbesten Tisch, werft ihn um, benutzt jenen als Schutz und ladet nach, bevor es dann weitergeht mit den vielen Stunts. Die stets interaktiven Levels sorgen deswegen auch fuer permanente Action, die nur sehr selten abreisst, weil die Gegner gerade alle erledigt worden sind. Da man alle Moves und Stunts in einer ellenlangen Verkettung durchfuehren kann, entstehen teils filmreife Szenen, die selbst Hollywood nicht besser darstellen koennt.

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