Supreme Commander (Preview) Testbericht

Was war ich doch stolz und happy, Supreme Commander in meinen Haenden zu halten. Auch wenn es nur eine Vorschau-Edition ist, war ich sofort davon angetan. Und bis die Goldmaster-Edition in meinen Haenden liegt, dauert es auch schon nicht mehr lang, wie man mir bei THQ bestaetigte. Nun aber kommen wir zur netten Vorschau auf den kommenden RTS-Blockbuster Supreme Commander, welcher unter der Federfuehrung von Chris Taylor steht und von Gas Powered Games entwickelt wurde. Viel Spass!

Darueber hinaus erkennt man durch jene Zoom-Funktion, wie extrem gross die Karten geworden sind und von welchem Ausmass wir hier sprechen. Laut Chris Taylor ist das auch ein wichtiger Aspekt fuer ein RTS, denn dadurch wird die Strategie ungemein gefoerdert. Der Mann hat dabei auch gar nicht mal so unrecht, denn wenn ihr ein weit entferntes Ziel angreifen wollt, kann das erstens dauern und zweitens offenbart ihr dem Gegner dadurch Schwachstellen in eurer Verteidigung, wenn nicht genuegend Wachtuerme zur Abwehr bereitstehen.
Die Geschichte von Supreme Commander ist eine recht typische fuer futuristische Gamee. Die Politik hat versagt und es herrscht Krieg – Buergerkrieg. Die drei ‘Parteien’ United Earth Federation, Aeon Illuminate und Cybran Nation sind die Hauptdarsteller im Krieg. Mehr konnte ich aber auch noch nicht aus der englischen Vorschau-Edition ausschoepfen, aber ich gehe fast stark davon aus, dass die Geschichte eine Nebenrolle gameen wird, zumal hier wirklich innovative Features geboten werden, die das RTS-Genre bereichern.

Nie wieder Uebersichtsprobleme!

Fangen wir auch gleich mit der ersten und zugleich auch groessten Neuerung im RTS-Genre durch Supreme Commander an: Eine strategische Uebersichtskarte. Hoert sich ja nur halb so wild an, aber gerade jenes Feature birgt so einige Moeglichkeiten. Beigamesweise lassen sich dadurch Einheiten zielsicher auf feindliche Stellungen bewegen oder ihr koennt das gesamte Kampffeld ueberblicken, um nicht stetig von Ort zu Ort surfen, um zu sehen, ob alle Einheiten noch am Leben sind. Darueber hinaus koennt ihr auf jener Map jederzeit rein- oder rauszoomen. Man kann, dank des Features, sehr nah an die Gebaeude und Einheiten zoomen, sodass groessere Einheiten wirklich den kompletten 19′-Bildschirm fuellen, was dann natuerlich erstmal fuer Staunen sorgen duerfte. Zoomt ihr hingegen komplett heraus, seht ihr eine recht schematische Darstellung in Form von Symbolen eurer und der gegnerischen Einheiten – fuer letzteres braucht ihr aber einen Radar.
Wenig Basenbau, viel Forschung

Auch wenn man den Eindruck hat, es wuerde sich hier um ein klassisches RTS handeln, muss ich als Gameer der ersten Stunde sagen: Falsch! Der allzeit bekannte und mittlerweile leicht veraltete Basenbau gehoert auch in Supreme Commander zu den Randfunktionen/-features. Viel mehr geht es um den Krieg, heisst ums Aufruesten der eigenen Flotte. Es sei gesagt, dass der Gameer einen Supreme Commander darstellt, eine starke Einheit im Game. Kommen wir aber wieder zurueck zum Basenbau. Fuer den Bau von Gebaeuden benoetigt ihr lediglich zwei Komponenten: Masse und ein wenig Energie. Waehrend ihr letzteres ueberall bekommt, ist ersteres recht spaerlich ueber die jeweilige Karte verteilt, wodurch man neben dem Krieg um die Map auch einen Kleinkrieg um die Ressourcen starten wird. De facto gibt es auch nur drei echte Gebaeudetypen fuer die jeweiligen Einheiten, die sich in ihrer Groesse unterscheiden. []

Und weil Forschungen aus RTS schon nicht mehr wegzudenken sind, gibt es sie auch in Supreme Commander, jedoch gameen sie hier eine sehr grosse Rolle, da die Forschungen ueber Sieg und Niederlage entscheiden. Durch den geschickten Einsatz der Forschungen koennt ihr beigamesweise starke Geschuetztuerme freischalten, die am Ende sogar Langstreckenraketen abfeuern koennen, die, wenn sie geschickt platziert sind, den Gegner angreifen koennen ohne dabei selbst getroffen zu werden. Drei Techlevels an der Zahl gibt es, die euch nicht nur den besagten Geschuetzturm bringen, sondern auch die Raffinerien sowie Einheiten ordentlich aufmotzen.

Die Kaempfe sind dann das Highlight des Games, denn wenn ueber hundert Einheiten aufeinanderprallen macht das schon einen fulminanten Eindruck. Allerdings muss ich sagen, dass in meiner gegameten Edition noch kleinere Ungereimtheiten vorhanden gewesen sind. Die grosse Spinneneinheit konnte beigamesweise fast eine ganze Armee im Alleingang plaetten, waehrend jene von einer noch groesseren anderen Einheit regelrecht auseinandergenommen wurde. Es fehlt also noch leicht am Balancing, aber noch haben die Entwickler ein wenig Zeit, um das auszubuegeln und wenn das nicht bis zum Release passiert ist, wird es wohl ein Patch tun (muessen).

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Technisch ganz nett
Vielleicht wird folgender Titel nicht jedem ein Begriff sein, dennoch lassen sich Ae;hnlichkeiten zum mittlerweile zehn Jahre alten ‘Total Annihilation’ nicht abstreiten. Gerade beim Design der Einheiten kommt die Ae;hnlichkeit deutlich zur Geltung, denn hier und da hat man sehr vieles abgeschaut – ist aber an sich nicht weiter schlimm. Die Grafik an sich geht in Ordnung, besticht aber nicht durch einen hohen Detailgrad. Dafuer aber bekommt der Gameer eine hervorragende Physik, die auf Treffer korrekt reagiert. Laut den Entwicklern sollen die bekannten und mittlerweile auch gehassten Sofortttreffer der Vergangenheit angehoeren, denn ein Treffer wird erst dann gewertet, wenn der Laserstrahl oder die Rakete wirklich beim Ziel angetroffen und eingeschlagen ist.

Beim Sound halte ich mich noch ein wenig zurueck, bin aber schon schwer begeistert von dem, was ich zu hoeren bekam. Wenn die Raketen, Laser und Explosionen in den fulminanten Schlachten erklingen, dann lacht das Herz eines RTS-Gameers, denn hier hat sich Entwickler Gas Powered Games richtig ins Zeug gelegt. Hoffentlich sind auch die Kampagnen der drei Parteien genau so gut wie der Sound, dann duerfte einem Hit mit einer Wertung von ueber 90% nichts im Wege stehen.

Kommentar (AS) :

Beeindruckend. Nach jener Vorschauversion habe ich definitiv Lust auf mehr bekommen und freue mich schon bald meine Goldmaster-Edition hier liegen zu haben und zu gameen, denn eines macht Supreme Commander goldrichtig: Es macht Spass und setzt keinen besonderen Fokus auf unuebersichtliche Menues oder andere Gameereien, die man als RTS-Gameer nicht braucht. Die Uebersichtskarte ist extrem praktisch und bietet viele Optionen zum taktischen Agieren; die Forschungen ermoeglichen sehr viel taktische Finessen und das alles zusammen verspricht viel. Ob Supreme Commander euren und vor allem meinen Erwartungen gerecht werden kann, lest ihr dann in Kuerze im Test bei uns. Bis dahin bleibt das Ergebnis: ‘Genial!’

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